»842. Dinstag 2SN KO. Mai. Wl i e n. ^e. k. k. Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. April d. I., den Vice-Staatsbuchhalter bei der k. k. illyrischen Provincial-Staats« buchhaltung, Florian Riedl Ritter von Rai« tenfels, zum Provinzial - Staatsbuchhalter und Vorsteher der genannten Buchhaltung ollergnädigst zu ernennen geruhet. (W. Z.) Frankreich. Einem Schreiben aus Tanger vom 12. April zufolge ward der Consul der vereinigten Staaten, Hr. Carr, von den Stabtbehördcn mißhandelt, die ihn nicht abreisen lassen wollten, weil die Bewilligung des Kaisers noch mcht da sey und ihn selbst mit Gewalt an dcr Einschiffung verhinderten. Der Kaiser hat auf erhaltenen Bericht dieses Benehmen gebilligt. Es heißr nun, dah die zu Mahon statio« nirende amerikanische Schiffsabtheilung dahrn aofe, geln und für diese Insulte Genugthuung verlangen werde. (Commerce.) Der Toulonais vom 24. April enthält ein Schreiben aus Mascara, vom 5-, welches die gänzliche Unterwerfung der Haschcm, dieser »eingcstelschten Teufel« meldet, mit dem Beisatz, die Familie deK Emirs sey bei General Lamoriciere angelangt und bitte um Frieden und Barmherzigkeit für sich und dle noch übrigen D»sidenten. Dabei wird ein furcht, bares Gemälde entworfen von den Beschwerden der vorausgegangenen Expedition, worin es heißt: »Acht-und zwanzig Tage und acht und zwanzig Nächte waren wir auf dem, Marsch und jeder Tag brachte eine Razzia! In dieser Zeit haben wir das Land auf 155 Lieues nach allen. R'chtungen dmchstreift in Wind, EiS, drei Fuß tiefem Schnee, kurz itN abscheulichsten Wetter. Unsr,: Lage war peinlich: vier Mann sind UNS im Biuouak erfroren. Em Mann hatte sich niedergeworfen, wir wollten ihn ermun-lcrn, er sagte: hier sterben oder zwei Licucö weiter ist gleichgültig. Einmal haben wir 600 Schaft und 200 Ochsen, dazu 40 Gefangene, Männer, Weiber und Kinder von Kälte erstarrt zurück lassen müs» sen. Die Weiber, die noch einige Kraft hatten, zogen ihre Unglücksgcfährten aus um sich besser zu bedecken, streckten unS flehend die Hände entgegen, aber wir konnten ihnen nicht helfen. Brod hatten wir nur am Tage des Auslückcns und auf dem ganzen Weg war erbeutetes Korn aus den Silos, Brei und Kuchen unsre einzige Nahrung." Eine der entschlichsten Nächte war die vom 24/25. März. Den Tag übcr war viel Schnee gefallen, gegen Mitternacht folgte plötzlich ein eisiger Regen, man mußte aufbrechen, der Boden war eine Kothvfütze, m der die Soldaten bis über die Knöchel einsanken. Nirgends war ein Obdach in dieser Einöde. Endlich erreichten sie am Abend das Städtchen Frinda. Diesi rettete dle Colonne. (Allg. Z.) Paris, 30. April. Der Moniteur vom 29. April bringt eine Reihe von Berichten aus Algier über die letzten Operationen. Sie enthalten meist schon Bekanntes, aber von Wichtigkeit ist, daß General d'Arbouville, Befehlshaber der Colonne von Mostagancm, unterm 3. April die Nachricht von der Unterwerfung einiger Vermandten Abdicl-Ka« bers bestätigt. Seine beiden Oheime, nämlich Mi-lud-BeN'Taleb, Kaid der Flita, und Ahmed-Ben-Talcb/ so wie sein Bruder Mustapha'Ben-Mahi'el-Din, Chalifa von Ziban, sind um den Aman ein» gekommen und um die Erlaubniß, sich nach Mosta-gancm zu begeben. Vier Fünftheile dcr Haschem haben capitulirt und General Laworiciere hat ihnen eine Lieferung von 350 Pferden alS Kriegsstcuer auferlegt. D,e Expedition hatte sich bis Tckcdcmpt und Frinda, am Saum der Wüste, erstreckt, wel. chec letztere Stadt eine Bevölkerung von 4000 See, lcn enthält. Von der maroecanischcn Gränze hatte General Bcdcau gemeldet, dcr Chalifa dcS Sul» tanö von Marocco habe die Schildcrhcbuna. der Be» 2L2 ni-Tnassen, Angad:r und wie die dorten Stämme alle heißen mögen, nicht gebalgt, sem Sohn Uld-Schaorri sey aber mit mehreren Reitern dem Emir in d,n Kampf gefolgt und verwundet worden am Schenkel. Wegen des erlittenen Verlusts (nach des Generals Berechnung wenigstens 150 Todle) soll sich der Hauptl.ng der 2),ni - Snassin Btschir. Ben-Messaud mit dem Emir überwerfen haben. Unter den Gefangenen bei emem zweiten Zusam, wenstoß befand sich der Schenf Aidi'Hamza, ein Mann von großem Einfluß. Mau nannte ihn Abd-el'KaderS rechten Arm. Die freundliche Behandlung, die er bei den Franzosen erfuhr, machte auf ihn einen guten Eindruck. Er schrieb an mehrere Stamlnha'uprei- in versöhnlichem Sinn und bald erschien auch sein Bruder im Lager. Doch hält der Emir noch immer das Land Trara und das linke Ufer der Tafna besetze, Bedeau wartete aber, wie er schreibt, nur auf das Aufhören der Regenzeit, um ihn gänzlich zu vertreiben. General Lamoricicre war nach Own zurückgekehrt, und mit der arabischen Organisation beschäftigt. In Waseara hatte General d'Arboumlle das Commando übernommen. Ein neuer Feldzug am Schellf in der Gegend von Meoeah und Man nicht m,hr ohne Escorte abzesch,e?t wer-d,u kennen. Man lastet sich zu TUgier b« Add«,!--Kadns langem Widerstand oamib, daß Iugurth«, Tacfarmas. und Firmus, der Nmmdier, die Römer auch sechs bis acht Jahre, im Schach gehalten haben. (Oest. B.) Großbritannien. London, 23. April. Eine neue westindisch« Post. mit dcu» Dampfboot »Tay« in Falmouth eingelaufen, brachte Nachlichten auS Demarara vom 16. Februar, aus Barbados von» 3., Jamaica vom 21. (.der HavHnnah vom 27.) März. Sie meldt« wenig Neues; wichtig ist nur, daß sie Angaben amerikanischer Journale von Negerunruh,» auf den brittischen Inseln nicht bestätigen. Indessen hatten die schwarzen Feldarb«iter den Zeitpunct der Zucker-ernte benutzt, um den Psianz einer Compagnie Sappcurs und Mmeurs, einer ' Compagnie Artillerie, und einer Nlsillah Neiterel , auS der Gegend; aber wir fanden das ganze Land 264 in Waffen gegen uns, d. h. die Anwohner des Key-berpasses, von dem du schon viel gehört haben wirst. Nun wohl, da unsere Brigade zur Forcirung des, Passes viel zu schwach war, so erwarteten wir nichts, anderes als hier still liegen, zu müssen, bis die durch das Pendschab nachrückenden Verstärkungen einträfen. Indessen an einem schönen Abend, als wir alle ganz behaglich bei unserm Meß (der gemeinsamen Offiziersmalzcit) saßen, gegen 8 Uhr traf eine Ordre ein, zwei Regimenter, nämlich unseres, und das 53.,, sollten in aller Stille unter die Waffen treten und Schlag 10 Uhr desselben Abends nach dem 16 englische Meilen im Keyberpaß, einwärts gelegenen Fort Alli Musidschi (Nusijig) aufbrechen. Etwas Wahnsinnigeres ist nie erhört worden; das hat. man der verwünschten Dummheit unserer Politiker zu verdanken. Die Keybiris selbst hatten uns keinen so dummen Streich zugetraut, denn, unser Einrücken in den Paß kam ihnen ganz unerwartet. Wirmarschir-ten die ganze Nacht, nur drei Schüsse sielen gegen. Uns, und wir erreichten das Fort,, unser Ziel,, am andern Morgen um 8 Uhr. Mittlerweile merkte dcr Feind unsern Kniff und sing an sich in beträchtlicher Anzahl zu sammeln» Es fielen einige scharfe Scharmützel vor. Indessen wir nahmen das Fort,, und hatten nur zwölf Verwundete, worunter ein Offizier schwer. Wlr, besetzten daS Fort und deckten alle ringsherum gelegenen Höhen ^ sa daß, mir vor dem Feuer des Feindes ziemlich sicher waren.. Aber och! wir fanden, daß wirnur auf vierTage mit Lebensmitteln versehen waren. Das Fort ist eines der elendesten Nester die man sich denken kann. Nirgends ein Schutz zum Unterkriechen, und da wir unsere Zelte Nicht hatten mitnehmen dürfen, so waren unsere Leiden über alle Beschreibung. Wir wurden auf halbe Rationen von der schlechtesten Qualität gesetzt, und acht Nächte hindurch mußten wir unterm freien Himmel schlafen, während ein unaufhörlicher Regen auf uns niederströmte und die Temperatur unter dem Gefrierpunkt stand. Am Tage nach unserm Abmarsch von Huwulnir suchten die zwei andern Regimenter Mit dcr Artlllerie, den Sappeurs, MineurS u. s. w. den Paß zu forcircn, um uns Hilfe zu bringen; aber Mittlerweile hatte sich das ganze umwohnende Volk erhoben und sie wurden mit großem Verlust zurück, geschlagen. Man widerholte den Versuch die nächsten zwei oder drei Tage hintereinander, aber mit gleich schlechtem Erfolg. Unser Brigadegeneral, sein Major und 15 oder 16 andere Officiere waren gleich am ersten Tag verwundet worden, und Gott weiß wie viele Soldaten todt odcr blessirt. T>a man eS «UN unmöglich fand uns Entsatz zu brmgen, und da man wußte, daß wir ohne Entsatz verhungern müßten, so boten unsere Politiker den Keyberhäuptlingen 5000 Pf. St. für Gestattung unserer freien Rückkehr; aber so erbittert waren sie über den ihnengespielten Streich, daß sie antworteten: „Nein, ihr mögt euer Geld geben oder, es behalten, aber jedem Mann im Fort schneiden wir den Hals ab." So war nnscre Lage, wie du siehst, eine ziemlich unangenehme. Wir blieben neun Tage lang im Fort, bis wir keinen Bissen mehr übrig hatten, und da kein Entsatz eintraf, so mußten wir uns entschließen, uns ins Lager zurück durchzuschlagen. Am 25. Jan. Morgens sielen wir aus, kaum aber hatten wir das Fort hinter uns, da brach ein Kugelregen auf uns he«in, wir wuß» ten nicht woher. Hinter jedem Felsen zielte ein Bursche mit einer sechs Fuß langen Flinte hervor. Mit unsern Musketen vermochten wir gegen die verborgeneu Schützen gar nichts; zudem trugen ihre langen Flinten viel weiter als d»e unsrigcn. Dieses mörderische Feuer hatten wir unsern ganzen Marsch lang zu bestehen,, und als wir etwa biS zur Mitte der vor uns liegenden Strecke des Passes gekommen waren, fanden wir >hn durch eine 12 Fuß hohe nnd 10 Fuß breite Mauer geschlossen, die aus Felsen-blocken mit dazwischen hervorstehenden Dorngestrüpp aufgeworfen war. Da standen wir,, und hinter uns und rechts und links pfefferten die mörderischen Halunken ohne Aufhören., Doch unftre SappeurS und Mineurs bahnten bald einen Weg. Die Barricade wurde niedergerissen und wir zogen weiter. Zum größten Glück hatten wir eine Truppenabtheilung in vortheilhafter Position zurückgelassen; diese machte, unsern Heranzug ahnend, eine Demonstration auf die den Paß einschließenden Höhen und schaffte uns Erleichterung, sonst wären wir alle bis auf den letz» ten Mann niedergemetzelt worden. Um 3 Uhr Nachmittags trafen wir >m Lager wieder ein, aber mit furchtbarem Verlust. Bloß in unserm eigenen Regiment hatten wir 178 Mann Todte odcr Verwundete; daS 53. ungefähr eben so viel, und der Verlust der ganzen Brigade wird nicht weniger als 600 Mann betragen, worunter 20 bis 25 Ossiziere todt oder verwundet. Ich schritt an der Spitze des Regiments neben dem commanoirenden Officier, einem so wak» kern Mann wie es je einen gab, ein Schotte__er und ich waren Busenfreunde — und dem Lieutenant Rattrey. Die Kugeln prasselten um uns wie Erbsen, rcchtS und links stürzten Soldaten, da sagte zu mir der arme Wilson.- »Es lst zu verwundern, daß wir drei so lange verschont geblieben.« Die Worte wa-ren noch Nicht aus seinem Mund, da traf ihn eine Kugel in di« linke Vrust und drang am Rückenbein wie. 265 wieder heraus. Er sink zusammen. Ich hob ihn auf, , »r starb fast augenblicklich. Kaum hatte ich die Leiche ' wegzutragen befohlen, als Rattray cincn Schuß durch den Vorderarm bekam; wir fanden am andern Tag die Kugcl tief in semen Degengnff emgedrungcn. Ohne diese.» Aufenthalt hätte sie ihn todten müssen. Er befindet sich in der Genesung; aber dcr Tod des armen Wllsen ist ein höchst trauriger Fall. Er war eben erst auS England zurückgekehrt mtt eincr b,ld. schönen Dame, se'ner Neuvermählten. Ich entband sie von einem Sohn und Erben in Ferozepur. E«n glücklicheres Ehepaar kann man mcht sehen. Armer Freund', er scheint st'ncn Tod geahnt zu haben. Er sagte zu mir, als mir im Fort standen: »»Har. per! wenn mir etwas begegnet, schreiben Sie es meinem armen, armen We,b.«« Ich lachte ihn aus! ,r erwiederte ernst: »»'H thue Ihnen das gleiche, wenn Ihnen etwas zustößt.«« Arme Frau! welche Heimsuchung für sie, wenn sie meinen Brief be« kommt! Ich glaube ich habe vergessen zu erwähnen, daß wir all unser Gepäck, Pferde u. s. w. ver, loren haben. ES siel alleS in die Hände deSFembeS. Ich selbst habe meme ganze Habe eingebüßt die lch b»i mir hacte; am me.sten schmerzt mich der Verlust zweler schönen Araberpferde, die ich nicht für 150 Pf. Sterling weggegeben hätte. Nun wohl, wll erwarten Verstärkung, die in wenigen Tagen eintreffen w>rd. Dann wlrd eS an einen neuen Versuch gehen die Pässe zu forc,ren, obwohl es 5cn! n'ahnsiimlgcü Utitclnchmen ist nnt jctwcder Hee-reömacht, denn ein Tausend entschlossene Männer tonnen d,ese Defilcen gegen den stärksten Andrang vertheidigen. Den gräßlichsten Anblick in dem ganzen taglangcn Gefecht harten wir noch als wir eben au» dem Paß herauöramen. Haupcmann Locke hatte eine Höhe tMt selner CompagNle besetzt; als dleß geschehen war, hles; er seine Leute cmcn andern Hügel stürmen. Sie waren noch nichc 100 Ruthen von »hm entfernt, als zwei oder drci Feinde auf ihn losstürzten. Er feuerte seine Pistole ab, lcidcr ohne zu treffen. Sogleich war er übermannt; die Feinde schleppten ihn auf emen hohen Hügel, zo. gen ihn nackt aus und schmtten lhm dann vor un.-ser aller Üugcn den Kopf ab! Die Häuptlinge zahlen für jeden abgeschnittenen Frankenkopf einen großen Preis. Von unserm Unglück in Kabul habt ihr natürlich in England schon gehört. Unser ganzes dortiges Heer ist fast bis auf den letzten Mann aufgerieben. Gott wech, was die Regierung beschlie, ßen wird.... Ich habe über 200 Kranke im Spi- >al liegen, unb jede Stunde meiner Zeit ist in An» 'pruch genommen. An chirurgischen Operationen ist lein Mangel. Fünf Glieder in einem Tag amputi-?en — was sagst du dazu? Ich fühle mich ganz er. schöpft, uud zudem sind mir zwei Finger so verletzt, daß ,ch kaum die Feder halten kann.« (Allg. Z.) Serbien. V'.'N dcr türkischen Gränze, 22. April. Die als neuer Emgriff in d,e innere Selbständig-kctt Serbiens betrachteten befehle der Pforte, wo. durch der seibisch.n Regierung aufgetragen wird di« VerlvannungWlllsitschs, Garasnchans und SimitschS aufzuheben und ihnen die Rückkehr nach Serbien zu gestatcen, sind schon Ende März in Belgrad an» gelangt, aber nicht gleich ausgeführt worden, da der slisslsche Gcneralconsul die Zustimmung seines Hofes noch nicht hatte. Jetzt sind Wuksitsch und Garaschan vom Fürsten Michael in Belgrad empfangen worden. — Das benachbarte bulgarische Gebiet ist fortwährend der Schauplatz arger Schändlichkeiten von Seite der türkischen Beamten und Soldaten. Die Bewohner des Paschaliks von Nissa haben das Mitleiden und die Hilfe deS serbischen Fürsten gegen dle unerhörten Bedrückungen und Grausamkeiten der türkischen Machthaber widerholt mit ^der besondern Bitte angesprochen: daß Fürst Michael ihre gerechten Beschwerden vor den Thron des Sultans bringen möchte, da ihr zu diesem Zweck abgesandter Bevollmächtigter von den Türken aufgefangen und ermordet worden sey. Abdurrahman Ley, der dort befehligt, scheint zwar abberufen zu seyn, allein er zieht ab und mit dem geraubten Gute der seinem Schutz anvertrauten Ra-jaS und mit dem Fluche der Unglücklichen, die er in namenloses Elend gestürzt hat. — Briefen aus Bucharest zufolge wird die mit so großem Eifer angefangene Untersuchung gegen die Anstifterund Theil-nehmer der letzten Unruhen inBraila nunmehr auffallend matt betrieben, und zwar wie einige behaup» tcn wollen in Folge ausdrücklicher Instruction dcr Negierung, die der Sache gcrn den Anstrich geben möchte, als hätte jener Aufstand nur den Zweck gehabt den neuerdings so gemißhandelten Christen in Bulgarien Hilfe und Erleichterung zu verschaffen, womit die frühcre Angabe, als läge Unzufriedenheit mit der Regierung jenem Complot zu Grunde, widerlegt würde. Die Verhafteten werden in sehr leichtem Arrest gehaltn und „ur eincr, welcher des Mordes eines Offices überwiesen ist, befindet sich in Criminalhaft. (Allg. Z,) Verleger: Ignaz Alois Edler v. Kleiumayr. (Zur Laib. Zeitung o. ,o. Mai l8l,2.) zHy^MM )M HMVK«M^Hn5MA. Vaurs vam 4. Mai l842. Mittelp''«!«. VtaHt3schuldv^!chreibung.zu5 ,l»^' (in CM) i«g l5ji6 Verloste Obligation., Hofkam-^zuä ^ct. ) — met'Obligation. o.Zwangs-H^uäi/z »..V — Dalledens >n u. !ltra./,u^ „„ ^> 99 ,j4 «,<»l > Obllgac. v. Tyro!, Vor-/^Z ,/» ^^ ^ — arlberg uud Talzblirg (, .: > ^''i^p'"^ Wien. Stai>t°Vanco'Obl.zn , ,^2 p<Üt. si^.CM.) 6g3j8 '>"' detto dettl) dett« « 5 ». , 5L ij4 Florenz und Geuua aufge- / zu 2 v.H. < — »^ ob o«r Onns, »on Noh'^zll 2 ,j« ». F 6^3j^ 58 ,j2 ^ m.» ^ — — '^ slen.<3>een«imart>^äli. ^ — — t«n. «lain, Göl^ uno/zui2^4 "» H "- — desW.Odtlk. )lmte, ' ) GietreiÄ - Durchschnitts - Vrnse in Laibach am 7. Mai »3^2. Marktpreise. Jin Mien. Metzcn Weihen . . — st. — kr. — —' Kukuvuy . — ,,-_ » — — Halbfrucht . — „ — ,, — — Korn . . . 2 „ >5'/4 » — — Gcvsic. . . 2 » ic» „ — — Hirse . . . 2 » -^ », — v — . Heiden . . i „ 34^4 » —^ — Hafer . . » » 20 >» Literarische Anzeigen. H. 616. (3) Einladung zur Pränumeratwn aufein neues Geschichtswerk des österreichischen Katserstaates Im Verlage der Buchhandlung von I gn a Z M l »ilN g in Wun erschcint ganz ncu, und ist in Laibach bei Dg. Gdl. V. AleiNMaUV zu haben: Geschichte osterr. Uaiserft»»tes. Nach Quellen und den besten vaterländischen Hilföwcrken dargestellt Professor der Geschichte an der Universitäten Grätz. Pränumerations-Bedingungen. Von tem Bedürfnisse dielcö Werkes, dag für alle Bewohner Oesterreichs ein gleich hohcs Inter« «sie haben wild, übcrieuat, hat sich die Verlags- Handlung bestrebt, bei demselben mehr auf Zü v e r. lässi qkeit und inn eren Wcrih, a!s auf äu. ßcrc (Zlegan; und zu großen Kosicnaufw.in0 ilvo< durä) dieses jum Gemeingut vorzugsweise geeignete Wer? nur 'durch einen hohen Pvciv sciticr Ve. stimmung entzogen würbe), Rücksicht zu ncbmen, indem es im Einvernehmen mil dem Herrn Ver« fasse? gelungen ist, dah dasselbe vor dem Drucke von einem anerkannten vaterländischen Historiker durchgesehen wurde; cm Umstand, tcr lvöhl jede weitere Anpreisung übcrftüßig macht. 2Z^ Dicscö Werk erscheint auf fci»cm weißen Velin . Druckpapier in Groß . Octav > Formate/ und wird in 3 Lieferungen ^loBage», mithin das Glinzc cn-c^ 2o (Groh > Median) Druck» bogen stark, in eleganten Umschlägen broschirt, ausgegeben. , Der PrciZ für alle drei Lieferungen M nnr 2 ss. 3o kr. 6. M., welcdcr bei Empfang der ersten Lie« ferung zu erlegen ist, TZ"' Die erste Lieferung ist so eben erschienen. Bmncn drci Wachen folgt tie pvei'le, und am 3l. Mai 0.I. die dritte (letzte) Lieferung. Bei Ignaz Eolen v. Kleinmayr/ 'Buchhändler in Laibach, ist zu haben: Die beste und wohlfeilste historische Volks-Bilder-Bibel au5 dem alten und neuen Testament, für katholische Christen. Alois Adal. Waibel"(Theoph. Nelk.) Vollständig in zwei starken Banden, Groß>3exicon-Format, auf Velinpapier, mit 300 schönen Bildern im eleganten Umschlag ganz neu brosch. Anstatt 6 si. für 2 fl. Beachtensw erth! GZ" Diese Geschichte des alten und neuen Testamentes, welche durch gehaltvollen Text, charakteristische Abbildungen, großen, bequemen lesbaren guten Druck auf schönstem Papier und unglaublich geringen Preis bereits des Vortheil» haftesten Rufes genießt, verdient mit vollem Rechte auch weiterhin allen Familien«Kreisen und jcdem Katholiken, wcß Standes er auch sey, so wie der Jugend, wie dem Alter, auf das Wärmste empfohlen zu werden. 391 Nemtliche Verlautbarungen. ' Z. 689. (2) Nr. 190. W«.«äußerung eines gußeisenen Sparherdes. Bei der gefertigten Inspection ist ein im vollkommen guten Zustande befindlicher guß-eisencr Svarherd größerer Gattung, ,m Fis-75 si. M. M., zum Verkaufe, und am 13 Mai d. I. Vormittags um9Ul)r wird zu diesem Ende im Amtslocale des k. k. Bezirks-Connnissariats der Umgebung LaibachZ eine Feilbietungs-Licitatwn abgehalten werden. ^-> Der Sparherd kann täglich besichtiget werden, wesiwegcn sich bei dem Hausmeister im ständische» Burggcbaude zu melden ist. — Die Licitationsbedingnisse sind bei der Inspection einzusehen, und werden bei der Licitcttion, wozu alle Kauflustigen eingeladen werden, vorgetragen werden. -^ Inspection der kram. stand. Realitäten zu Laidach am 26. April 4842. ' ' y-^n-^______ Z. 662. (.) ^ . i«r. 97. Bon dem k. k. Bezirtögelicbte Oberlo'bach wird bekannt gemachte Os sey iu der Executions, fache d^z Mattbäuö Oblak durch H)ungsplot!)' coll und die Licitationsbceintzmssc tonnen hier und beim Hrn> Dr. Paschali eingesehen werden. K. K- Bezirkögcrichc Obcrlaibach am 2. Fe-hruav I8'l2. ^_____________^ 3 6I2^"(l) ^Nr^26. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Oberlaibach w'nd vetaunt gemacht: Os sey in dcr Execulionösachc der Ursula Rasor wider Adreas Raser von Pcdlipa, pcto. au>5 dem Urtheile vom 5. März ,^4^ schuldigen 4o» st. c. z. c., in die executive Feilbictung der, dem Lxecuten gehörigen zu Podlipa liegenden, bcr Herrschaft Frcudentbal sub Urb. Nr. 207 dienstba. ren, auf »684 ft. bewerihcten Hnbe gewiNiget, und sä seyen hiezu drei FelldictungZiagsatzungen, alä auf den 6. Juni, 7. Juli und 9. August l. I., je« Vesmal früh von 9 bis 12 Uhr im One dcr Reali« tät zu Podlipa mit dem Beisätze angeordnet wol« den, daß die Realität nm' bei der dritten Feilbie^ tung unter dem Schatzungswerthe hnttangegeben wird. '^ ^-' - Der Grundduä)sextract, die Licitationsbeding« nisse und das SchäyungZprotocoN können allhier zu oen gewöhnlichen?lmtöstunden eingesehen werden. K. K. BezirkSgelicht Oderlaibach am ,51 März 1L42. ________^ Z. 70t. (1) HfL ergebenst Gefertigte hat die Ehre hiermit zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß er seine, iu dcr Vorstadt Tirnau, im Laibachflusse erbauten Bäder Mittwoch am 11. Mai dem hochverehrten Publikum, zM,Mge-meinen Gebrauche eröffnen wird. ^,' ' Zu bemerken ist, daß im Herrn"- Bade aus zwei Bassinen eines gemacht worden ist, in welchem man bequem schwimmen kann. Auch ist die Einrichtung getroffen worden, daß man die Touche sowohl im Herrnbade, als auch einzeln in einem Cabinet? gebrauchen kann. Jen« Vadeliebhaber, die ihre Knaben oder Madchen m das Bad mitnehmen wollen, werden auch für diese in den großen Bassins einen bequemen Platz finden, so daß sie die Kleinen beständig unter den Augen haben können. Die Eintrittspreise für die verschiedenen Abtheilungen und für die Wäsche können täglich bei der Casse eingesehen werden. Laibach am 10. Mai 1842. Georg Paik, bürgl- Zimmermeister, Bad-haus-Inhaber und Mitglied des i. ö. Industrie Vereins. Z. 674. (3) Hausverkauf aus freier Hand. In der Kreisstadt Neustadt! in Unter-krain wird das am St. Florians - Platze unk Haus-Nr. 131 stehende Haus, im besten Bauzustande , mit geräumigen 5 Zimmern, Kellern, Stallungen und übriger Zugehör, worin gegenwärtig wcgen der vortheUhaften Lage der Weinschank mit gutem Erfolge betrieben wird, gegen vortheilhafte Bedingungen täglich aus freier Hand verkauft. Kauflustige wollen die nahern Verkaufsbcoingnisse bci dem-Elgentyu-mer entweder persönlich, oder mtt fr^rte,, Briefen,unter Adresse: ^. ^? , Haus-Nr.1H1, einholen. Neustadt! am 18. April 1842. (Z. Ilttell.-Blatt Nr- 56. d. 10. Mai 1842.) 392 Z. 6'16. (3) Einladung zu dcm großen Mrottenfeft - V»lle in Adelsberg/ welcher am 16. Mai 1842 Abends um 6 Uhr in den ausgedehnten Localitäten des Unterzeichneten, bei glänzender Beleuchtung und guter Musik, gegen Entree von 30 kr. für die Person, gegeben werden wird. Für gutzubereitetc Speisen, echte Getränke, prompte Bedienung und billige Rechnung wird bestens gesorgt wcrden, Adelsberg den 30. April 1842. Anton Baumgartner, Gastgeber. Littrarische Anzeigen. Bel Igna? Alois Sdlen v. Rleinmayr, Buchhändler in Laibach, ist zu haben: 4S v e t i g a FRANZItSHRA SALESJA nekdajuiga shkosu v' Gcnevi Filoteja a 1 i prijasna roka poboshno shiveti, Poslovenil ino s'molitvami sa zerkuv in ncklerimi dru-gimi ponmoshil neki cluflmi pai'tir Lavanshke shkofije. Pregledal ino priporozhil Anton ß I o m s h e k _, Voscnishki fajmosliter. V 2elov2i «8^2, l2mo, Z50 Seilen stark, in farbigen Umschlag droschirt 5^ kr. C. M. Unter den vielen geistreichen Schriften der kalho. lischen Welt behaupten die Schriften des heil. Franz von Sales einen vorzüglichen Rang, und unlerdie-sen seine herrliche I»k il<>, ll «a die ausgezeichnetste Stelle. Die in dieser Schrift gezeichnete liebevoll« Seelenleitung, wie das Ein e. Nothwendige echte christlich« Tugend und wahre Seligkeit in Gott zu suchen, wie ein ungetrübter Seelenfriede himieben, eine selige Hoffnung fin- das bessere Icnseils zu finden sey, konnte nur das Werk solch «ines GeisteS-Mannes seyn. Darum war seine lllilutliea zu allen Zeiten hochgeschätzt, von allen christlichen Lehrern empfohlen und in die meisten btkannten Sprachen überseht. Nun erscheint dieses Liebe athmende Vuch zum ersten Male auch in ter slowenischen Sprache als eine geistreiche Führung Gott liebender Seelen des gemüthlichen Slavenvolkes am Wege wahrer christliche! Vollkommenheit, als.ein würdiges SeitenstüH zu dcr allbekannten Nachfolge Christi des sel. Tho» masvonKempiS. Aufvielfältiges Verlangen hat ein eifriger durch Herausgabe mehrerer Erbauungsschrifien in sloweni. scher Sprache bereitS bewahrter Seelsorger, dcr aber aus besondercrVesch.idenhcitseinen Namen verschweigr, diese Ucbcrsctzung in einer ganz verständlichen Sprache, wie solche in Kä'rnten, K,ain und Sley er mark gesprochen wird. würdevoll und d»m Gegenstände entsprechend zu Stande gcdiacht, und dei Verlagshandlung hat die Auflage, keme Kasten scheuend, «uf schönem weißen Gcoßmedicm Maschin-papier veranstaltet und mit herrlichem ausgc-ztichnclen Stahlstiche (drn heil Verfasser dar. stellend) geziert, um dieses schöne W^rk nickt allein dem Volke nützlich, sondern auch den Kunstkennern wohlgefällig zu machen, und hoffet von Seite der l'.'i'. Herren Seelsorger und aller Freunde vortrefflicher Erbauungsschriften cine eifreulich« Theilnahme und Verbreitung. Ferner ist bei Obigem wieder neu angekommen und zu haben: Grammatisch - kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart, mit beständiger Vcrgleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der Oberdeutschen, von Johann Christoph Adelung. Sächsischen Hofralhe und Obervibliothekar. Mit D. W. Soltau's Beiträgen, revidirt und berichtiget von Franz Xav. Schönberqer, Dr. der freien Künste uno Philosophie, öffcnll, ordenH. Professor der Peredsamkeit in griechischer Sprache :c. Wien. 4. Halbfranzbände. 15 ft. Phi lothea, ein Sonntagsblatt für religiöse Belehrung und Erbauuno« Dcr Jahrgang IL'N. drosch, compl. 2 st. 30 kr. Dasselbe, die Jahrgänge 1637 — 18W. steif gebunden. 2 2 ss. 45 kr. Kieser, Dr. C-, Chrisikatholischer Katechismus nach dem des chrwürdigenVaters P e-ter Canisius, in Fragen und Antworten für die Schuljugend bearbeitet; durch bibli: sche Sprüche und Beispiele begründet und erklärt. Zweite Austage. 8. Augsburg. 6 kr.