Gchnstleitllllg: l»bai>«aaff« Nr. Z ßH»»«cr H««>. »«»AI»»«»! TZzll» !»» I >n ®iut- a. i>nrt-I »«» 11—11 0|i «•<«. ntxa mtm »ich« (■Mocgrtc:-.. osmcslalc tts> l M VMwtclo&an {«'.<• »chl,». »,«>-« nichnat |Aagj|lttu» Verwaltung: «a»hkau«gafjv Skr.» te»nmcr'f«H LtzaoSdediogllllgeot Drrch »i« P»ft tc*egt»: ... 0. j-flo Saldier,, . . . n. *'W . . . I. 6'40 &«« »(MI Bit.«nüfBauj tu1! — »»»»! M-«-N»ch _-»6 dicrtclidlitli . . . x. pso « . . . S. f— «sciie Verwaltung. 5er heutigen Dummer der „Deutschen ?acht" liegt Ar.!!? der Beilage „Z»ie Südmark" der Hrjihlung: Pas japanische Schräuk-heu, Sei. tztericate AManzm. Die Enthüllungen deS polnischen Jndustrierit-» Julin« Rimler haben nicht die Wirkung gethan, ihr Urheber erwarten mochte. Er findet nir-dS Kannegießer, die ihn ernst nehmen möchten, a« nun die Persönlichkeit deS Herrn Rimler be-, so rechtfertigt diese es gewis«. das» man all» ein geneigt ist. die ganze Sache bagatellmäßig behandeln. Allein sie rechisertigt eS nicht, das« «r den kleinen Pikanterien, die der Fall mit sich , dessen symvlomatische Bedeuiung völlig über-wird. Nicht die Albernheiten, die der alte ger zusammenschreibt, auch nicht die Ungeniert« hei», mit welcher der ungarische Abg. Urgon unter die Bankgründer und auf die Geldsuche geht, nicht M ist'S, wa« an der Rimler schen Broschüre zu denken gibt; wohl aber verdient sie einige Aufaierk-a«kei> alS ein Pröbchen der rastlosen und unab-igen Wühlarbeit der clerikalen Internationale, die ungestörten europäischen FriedenSzeilen, >as« die Consolidierung de« deutschen Kaiferlhums, Wie er sie fand. Novellelte von A. Harder. Es war eine hübsche Hochzeit gewesen, unge-«ein prächtig iwgar — ater der Regierungsassessor romr Pech verstimm', als er nun auf l Bahnhose im Wiesbaden seinen Ehapeau-Claque seinen Hamdkoffer in dem Si,y de« Wagen, abtheile« uiuerbrachie. AlS er die Augen voll öffnete, sah er mit dem Gesuhl deS freieen Manne«. der seine Freiheit vor» Iaung noch nichu auszugeben gedenk», in den Früh-liogSsonnenscheim. Ende März! Ueber dem Rheinthal lag ein grüngolldener Schleier, der wunderbar zu dem sagenumwoibenen Strom passte. Hoffnung mit ein klein wenig Wehmuth darin. Der Regierung«-Assessor liebte diiese Stimmung. Natürlich war eS »och nicht grün/. Aber die Knospen an den Bäumen tonnten es kaumn erwarten, sich zu öffnen, da« sah Man ihnen an. ' Durch seinen frühen Ausbruch hatte «e ein paar Siuunden gewonnen. Die wollte er dem Niederwald scheienken. Er war so wie so in diesem Jahre noch nichht oben gewesen. Ihm gegennüber saß ein Herr, de« man den Weinreisenden avnsah. Daneben ein junge« Mädchen «il einen frischchen und aufmerksamen Gestchtchen. Die Aujmerksamtikeit galt der älteren Dame, die den Play neben ihm« einnahm. Sie hatie wohl die Heil-kraft der Wie«ktbadener Quellen erprobt, denn die Todter erknndigigte sich n ehrmal«, ob die Mutter bequem sitze undid ob ihr da« Bein keine Schmerzen «ache. E« sei tltoch ein ganz gewagte« Unternehmen. Räch einer Eur r von drei Wochen einen Aufstieg z«« Niederwald ld! Sie waren au» dem Norden. Die Mutter sprorach leichten ostpreußischen Dialect. L» fr,ute sich a an ihrer Umgebung fast noch mehr al« ihre Töchtern. Bor zwanzig Jahren war sie am Rhein gewesen. (. Seitdem nicht wieder. das« das stetig wachsende wirtschaftliche und cul-j turelle Uebergewicht der protestantischen gegenüber den katholischen Staaten sowohl der Curie, wie den von ihr beeinflußten Partien höchst fatal und wieder-wärtig sind, weiß man seit lange. Da« geeinig t Deutschland al« Vormacht Europa« ist dem zeit-genössischen UllramonlaniSmuS noch immer eine neue, nicht eingelebte, revolutionäre Erscheinung, und e« ist fein mit größter Vorsicht, aber auch mit größter Zähigkeit verfolgte« Hauptziel, diese Stellung de« neuen deutschen Reiche« zu untergraben, zu er« schüttern. Wenn dies gelingen soll, muss aber vor allem die gegenwärtige Gruppierung der europäischen Mächte geändert werden, und daran ist wieder nur zu denken, wenn vorher in Frankreich ein politischer Systemwechsel eintritt. Denn wa« in Europa seil einem Menschenalier den Frieden erhält und sichert, da« ist nicht der Dreibund und nicht der Zweibund, da« ist nicht der conservaiioe Politik der Monarchen, sondern da« ist der Bestand der französischer Republik. Nicht umsonst sinv die französischen Re-vancheschreier die getreuen Verbündeten der mo« narchisch-clerikalen Parteien in Frankreich, nicht um-sonst wird Jefuitengeld in französisch-naiionalistischen ZeuungSunternehmungen angelegt. Glückt e«, die Republik oder vorläufig nur ihr politische« System zu stürzen, und ihre Leitung in dem ElerikaliSmu« nahstehende Hände zu dringen, dann kann an eine gründlich« Umgestaltung der europäischen Verhältnische gestritten werden. Man denke sich nur al« französischen Minister de« Aeußeren einen Mann dieser Denkung«art — und Herr Iuliu« Rimler würde mit seinen jetzt belächelten BündniSiveen sofort in ganz anderem „Wir müssen eine Karte an Papa schreiben, oben vom Denkmal, Dita". Die Tochter nickte. .Sieh, da sind die Weinberge!" Der Zug fuhr nun durch diese gesegneten sanften Hügel, auf denen Karl der Große die er-sten Reben anpflanzte. Weinberge, wenn nu>n sie nicht zur Zeit der Reise sieht, haben etwa« Nüch-lerne«, Enttäuschendes. Vor ollem im März. Da sehen die Reben au« wie wirre ungekämmte Haare; die Mutter entrüstete sich ein wenig. Da« war ganz ander« gewesen vor zwanzig Jahren. Aber Dita lachte. „Sieh doch nur, wie fleißig die Leute arbei-ten. Und wie lustig sie sind. Da« liebe ich am meisten hier im Rheinland, da« e« immer durch die Luft klingt wie ein Lachen!' In der That herrschte in den Weinbergen heitere Geschäftigkeil. Dita, lebhaft zu ihrer Mutter sprechend, war aufgestanden und lehnte mst dem Rücken gegen die Thür, die nach dem benachbarten Adtheil führte. Da machte die Bahn eine Curve. Ein Schwanken und ei» hörbarer Riß. Dila fiel jast auf ihre Mutter und al« sie sich aufrichtete, zeigte der Rock ihre« ReifekleideS ein mächtiges Loch in Dreieckform Der Thürgriff war in die Tasche gehakt »Nun, jetzt wird gleich eine Octave tiefer ge-griffen werden', dachte der Assessor. „DaS ver» trägt keine'. Und er schielte vorsichtig seitwärt«. Brrr! war ein da« Loch. Aber — er traute seinen Ohren nicht! Ein Lachen, so klar und sonnnig wie ein Lerchentriller. „Aber Dila! Sei doch nicht so leichtsinnig! Das neue Kleid! Du hast Dich doch so darüber gefreut! Da« Stundengeld eine« ganzen Monat« ist hin". .Ja Mütterchen! Aber du weißt doch, wie Lichte erscheinen, nicht «ehr al« brotloser Projecte-mach«, sondernd al« ganz ernsthafter sogar gefähr-licher politischer Agent. Die seudal-clerikalen Kreise Oesterreich«, seit jeher eine Kernlruppe Rom« stehen in engster Verbindung mit den monarchistisch-reac-tionären Kreisen Frankreich«, namentlich mit dem Hause Orlean« und seinem Anhang. Das« ander» seit« Herr Ugron ein Bundesgenosse de« politischen Jesuitenihum« ist, ist längst kein Geheimni« mehr. Er ist ja sogar gelegentlicher Mitarbeiter de« „Vaterland" und findet auch in seiner jüngsten Be-drängnis den tröstenden Zuspruch diese« Blatte«, da« zwar dem staatsrechtlichen Dualismus seine Anerkennung hartnäckig verweigert, und heute noch, wie vor 42 Iahren, als „Zeitung für die (dem Namen nach nicht mehr bestehende) österreichische Monarchie" erscheint, da« aber dem intransi» gentesten ungarischen StaatSrechller, wenn er nur nebstbei eifriger katholischer Parteigänger ist. bereit-willig fein Herz und seine Spalten öffnet. Das „Vaterland" verlheidigt den leider sehl-geschlagenen Versuch de« Herrn Ugron mit sranzö-sischem Geld clerikal-ungarische Politik zu machen, mit allerlei schönen historischen Reminiscenzen, z. B. dem Hinweise auf Rakoczy, der noch heute als Held und Märtyrer der Freiheit gepriesen werde — und doch habe er nur durch den LouiSd'or diese Rolle spielen können. E« ist wohl auch kein Zufall, das« die offenen Angriffe de« Herrn Ugron gegen den Dreibund mit den versteckien Angriffen der nämlichen Tendenz zusammenfielen, die in den letzten Delegation«?»-Handlungen von seudal - clericaler Seile versucht wurden. Allerdings dürfte der streitbare Clericali«- wunderschön ich stopfen kann. Und in dem grau-grünen Loden steht «an nicht«. E« ist ja sehr traurig. Ader — aber wir werden uns dadurch doch nicht unsere Au«sahrt verderben lassen?' Die Mutier schien große Lust dazu zu haben. Aber Dita ließ e« nicht zu. Auf dem Bahnhof mollte sie sicb ein paar Nadeln geben lassen. E« würde schon gehen. „Da, sieh, da ist das Denkmal!' Ihre Augen leuchteten, und ihre Hand griff nach der rolhen Rose, die sie vorgesteckt trug. Schliekmann kroch förmlich in feine Ecke. Er verlor kein Wort. DaS war ja ein Prachtexemplar. Ein Loch im Kleid, in einem felbstbezahlten Kleid, und diese Laune. — Da hielt der Zug in Rüde«heim. Dita sprang heraus und half der Mutter. Beide verschwanden im Wartesaal. — AlS sie eine Stunde später die Plattform be» traten, aus der die Germania so stolz, und doch zur Wehr bereit, ihre Krone trägt, erhob sich von einer der Bänke ein Herr und trat ihnen entgegen. „Erlauben Sie. dass ich mich vorstelle. Regie-rungSaffessor Schliekmann aus Coblenz". Mutier und Tochter sahen ihn verlegen an. Beide waren so mit sich selbst beschäftigt gewesen, dos« sie den Reisegefährten nicht einmal erkannten. Schliekmann gab innerlich im Andenken an seine Tischdame von gestern so etwa« wie eine auSglei-chende Gerechtigkeit zu. „Ich hatte den Vorzug, vorhin Ihren Helden-muth zu bewundern, gnädige« Fräulein. Wie ich sehe, ist der Schaden gut gemacht'. Nun lachte sie wieder. „Nur äußerlich, mit einigen Nadeln". „Da Sie aber so wunderschön stopfen —* Sie wurde roth und fah ihn an. E« lag deutliche Zurückweisung in ihrem Blick. Seite 2 ,,De»ts«t'^ Wacht- Nummer mu«, t.otz der BundeSgenossenschaft, die er in beiden Reich«hälften bei den slavisch.« Stämmen sucht und sind«, für» Nächste kaum imstande sein, die Grund-linien der europäischen Politik »u verschieben. Ander» aber könnte die Sache werden, wenn im Lause diese» Jahre» in Frankreich da« Ministerium Waldek-Rousseau zu Fall käme, und die Kammer-wählen de» nächsten Jahre» von einem mehr nach recht» neigenden Cabinet geleitet würden. Die innere Politik Frankreichs ist maßgebend für die äußere Politik Europa», und wie in früheren Jahrhunderten, so wird wohl noch auf lange hinaus Paris der Punkt bleiben, wo über den Weltfrieden entschieden wird. Ta« erste, was ein monarchistifch-reactionäreS Regiment in Frankreich unternähme, wäre ohne Zweifel der Versuch, eine große europäische Allianz gegen Deutschland ins Leben zu rufen. In Oester-reich gibt eS eine sehr einflufSreiche Partei, auf deren Entgegenkommen dabei bestimmt zu rechnen wäre; der fanatische PreußenhasS ist ja in der Ge-finnungSspähre unseres „Baterlande»" kaum geringer al» in derjenigen des „Petit Journal* oder ,In-transigeant*; hier öffnet sich ein Au»blick in un-geheuerliche Abenteuer und Katastrophen. Woraus zu ersehen, das« die Völker nicht um ihrer Freiheit, sondern auch um ihreS Friedens willen alle« daran setzen müssen, den UltramontaniSmu« niederzuringen und unschädlich zu machen. Iur Lage. Wie man in den Kreisen der Deutschen Volk«» Partei die politische Situation auffasSt, geht au» nachstehender Aeußerung eine» hervorragenden Mit-gliede« der Deutschen Volkspartei hervor. Man sieht darnach der Entwicklung der Dinge für den Herbst keineswegs mit großem Vertrauen entgegen. Die Kaistrreise könne nicht ander» aufg«fus«t werden, wie al« Concession an die Tschechen, und damit hatte Herr v. Koerber seinen ersten größeren Fehler gemacht. Der Eindruck der Kaiserreise, der leicht vorauszusehen war. bestand zunächst in einer Er-muthigung deS böhmischen Feudaladel«, welcher den Wahlresormantrag Buquoy einbrachte, ohne vorher mit der Regierung, den Deutschen und dem ver-fassunp«treuen Großgrundbesitz Füdlung genommen zu haben. Da« tschechische SelbstbewusSisein hat eine Stärkung erfahren, die eS zum Größenwahn steigert, während die deutsche Bevölkerung Böhmens immer sehr misStrauisch wird. Die Tschechen hören eben nicht aus die Stimme der Vernunft, wie sie aus den Reden MasarykS und au» den Artikeln Dr. Engel« spricht. Eine Woche nach den Kaiser-tagen werden französische Sokolisten mit einem Jubel „Darf ich mich den Damen anschließen? sragte er die Mutter. Sie nickte und nannte nun ihrerseits ihren Namen. „Frau Stecker au« Tilsit. Mein Mann ist Oberst a. D. E« wird mir immer schwer, mich mit feinem Titel zu schmücken. Und doch muss ich Sie orientieren, damit Ihnen DitaS Begeisterung erklärlich wird". Dita war zum Denkmal getreten und faltete die Hände wie zum Gebet. Dann nahm sie die Rose und warf sie auf die Granitplatten vor dem Relife mit den Bildern deS Kaisers und seiner Helden. Ein welker Kranz lag da, den Verehrung dem 22. März gewidmet hatte. „Mein Vater war bei Sedan dabei", sagte sie zu Schliekmann. " Al« die Wogen der Begeisterung sich ein wenig geglättet hatten, schlug er einen Gang nach der nahen „Rössel" vor. E« zöge hier aus der Höhe, trotz de« goldigen Lichte«. Die gnädige Frau dürfe sich auch nicht zu viel zumutben. „Sie sind ein aufmerksamer Zuhörer gewesen, sagte Frau Stecker. „Zaungast, gnädige Frau" — Der hochstämmige Buchenwald war »och kahl. So konnte die Sonne überall hindurch. Da« welke Laub sah ganz warm au«. Dlta behauptete, e« röche nach Veilchen. Sie ging den beiden voraus, mit leichtem, sedernden Schritt, über die Schulter lebhaft an der Unterhaltung theilnehmend, und doch übersah sie kein Zeichen keimenden Leben«. Natürlich war der Rosselthurm noch geschlossen, aber die Bank davor vom Winde geschützt. Recht« winkte das märchenliebliche Rheinstein. Gegenüber empfangen, der dem Jubel beim Einzüge deS Monarchen in nichts nachgibt. Der Deutschenhas« feierte eine neue Orgie. In den tschechischen Zeitungen wird Prag geradezu al« Mittelpunkt der europäi-schen Politik bezeichnet. Russen und Franzosen werden umarmt, weil sie Feinde der Deutschen sind. ES nimmt sich angesichts dieser Situation recht sonderbar aus, wenn von Organen, die der Regierung nahestehen, verkündet wird, dass die böhmische Frage auch im Herbst nicht auf die Tagesordnung kommen dürfe. Als ob nicht die LandtagSwahlen in Böhmen vor der Thüre stünden, al« ob da« deutsche Volk in Böizmen Christlichsocialen vermochten nicht nur den eineS Socialdemokraten nicht z« verhindern, soola e« ist auch in einem sei» mehr als einem antisemitischen Bezirke möqlich geworden. Das« a Jude gewählt wurde. Die Wiener Bevölkaq hat die christlichsocialen Brutalitäten ebenso « bekommen wie die Frömmelei, welche die AirluiW Lueger'S als echte Clericale in JubiläumSprocesii« zur Schau tragen. Der allgemeine Wunsä, » Herrschast der Christlichsocialen abzuschütteln,» viel dazu beigetragen, den Socialdemokraten a zehnten Bezirke zum Siege zu verhelfen, ad«r» ist bezeichnend, dass gerade die Socialdemokrat»» ist, welche den Christlichsocialen den Boden « E-folg streitig machen kann, der schwarzen gogie folgt die rothe. ES wird darum i» s äußerst nothwendig sein, das» die deutichnatiinula Parteien durch ein Zusammensassen aller Dnach gesinnten und durch einmüthigeS Vorgehen die Ifc ierrung der Wiener Wählermaffen in da« jotii demokratische Lager beizeiten verhüten. Stadtparkfest am 5. Juli IOOL 5er Sag ist da! )n lauer Sommrck' Hat unser ?ark das grüne Kleid mit n» kleinen Marktbilde vertauscht. Z>er Wettaßt besänftigt seine ghränen. Ahr Arennde M aber eilt herbei zum schönen Aeste, das ki> Missmuth, kein Alufriede stören wird. Keich, ja überreich sind Spende» teta Kröpfen dem Kcstanslchnste «verwiese» »«Ja Dieser erfreuliche Amstaud ermöglicht es, Ms die preise der Hetränke und Speisen ßch al Nahmen der gewöhnlichen Killier preise halten werden. Hin Hlas Pier wrrll musSt« er benutzen, sonst versäumt« tt seine fr sprechung. Auch Der Zug der Damen flirafl i» einer Vi«rt«lstunde. Sie stießen zum letztennu«! * und saaten aus Wiedersehen. „Wenn ich heute Abend mein Kleid f:art werde ich an Sie denken.- Dann kam die Dampffähre. Langsam stieß i» vom Quai ad. Assessor Schliekmann, der einmal den Hut zog. fand plötzlich die leichte Lch muth wieder, die für ihn einmal von dir jahrSstimmung untrennbar war. — Wenn er die Geschichte bi« hieher erzählt pflegte er eine lange Kunstpause zu mache«. „Und nun denken Sie natürlich, eine Wich später dätten wir Karten versandt? FehlgeiM» Wir Männer, wir müssen auf unser G ück mit x Nase gestoßen werden. Eile baden wir nur, m» e« gilt, so eine ganz besondere Dummheit zu uuja Manchmal im Traume hörte ich wohl daS '11!«« Lachen. Aber ich bildete mir allen ErnSe» u ich hätte den Anschluss verpasst. Nur, wem 4 die Dampffähre nach RüdeSheim benutzte, dochuch an da« tapfere Soloatenkind, da« gerade ivie itn Vater muthig in« Feindesland gegangen war. „Da bekam ich eine» Tage« meine Verses nach — Tilsit. Wer da» Schicksal nicht ramfc wen» e« durch die Blume spricht, dem rointi mit dem Zaunpsahl. DieseSmal verstand ich ad» und nach vier Wochen waren wir verlob». T« hatte übrigen« bestimmt gedacht, ich hätte ihretwegen versetzen lassen. E« gab eine sin* Enttäuschung. Die Frauen trauen un« eben un« zu viel zu. auch die klugen. Und eigentlich miitti wir Männer uns schämen. Ta« hat mir N» später klar gemacht." Nummer 54 7 Kreuzer, ei« Arüget 10 Kreuzer koste». Die »e'steu Weiuproduceute» haben reichlich beigesteuert und der Aesttheiluehmer wird eiu Glas gute», echten Weines z«m »blichen greife er-hatten. Kiue besondere Anziehungskraft wird woht die „warme" Kekanration ausüben, wo »»ch Auterricht im Gaskoche» ertheilt wird- * * * Die Gasbeleuchtung des ?arkes zaubert ein herrliches Märcheubild hervor. An diesem Lichtermeer gewährt vnser ?ark eiueu eut-zückenden Anblick. O » * Die Schaukellnngen vom ßircu» augefaugeu bis zum Kasperltheater mache» aus dem Jest-platze einen Wvrkelprater, wo jeder Kröhkche reichlich AnUrhaltung knden wird. O H » Die Drahtseilbahn wird sicherlich einen Malsenbesnch a»fz»weisea habe». Sie wird von Aachmä«ncrn ausgerichtet und «nter deren Leitung sicher vnd gefahrlos fnnctionieren. O O O Achtung! Singer I Knr die beim Stadtparke mitwirkende« Gesangvereine ist ei« ?odi«m i« un Mittel-»«r er Mähe des Musikpavitlous errichtet worden. Der Gesangverein „Lieder-krau»" tritt nach gegebenem Trompetensignal um 5 Ahr zusammen. ♦ ♦ * Anr den ßillier Wännergesang. »erein ertönt schlag K?lhr das Sängerzeichen. De» Korträgen des Hillier Männergesangver» eines folgen die Gesammtchöre. Die Sänger werden ersucht, auf das gegebeue Zeichen hin sich sofort zn versammeln. Aus Stadt und Land. Hvaagelische Gemeinde. Wir machen die stimmberechtigten Gemeindemitglieder nochmals dar» auf aufmerksam, dass deute Sonntag, den 7. Juli, von 9—10 Uhr. 11—V«1 Uhr und 2—3 Uhr die Wahl des Pfarrers für die Pfarrge« »einde Cilli stattfinden wird. Das Resultat der Wahl wird um 3 Uhr nachmittags bekannt gegeben werden. Möchte doch keines der Mitglieder an der Wahlurne fehlen. — Die Predigt um 1V Uhr wirk» der Pfarrverweser der Gemeinde Herr Pfarrer Schalaudek aus Trieft halten. Hiezu hat selbstverständlich jedermann freien Zutrilt. Mnlealverein der Stadt ßilli. Die dies-jährige ordentliche Vollversammlung, wozu sammt» liche Mitglieder geziemend eingeladen sind, findet Freitag den 12. Juli im Locale deS Herrn Dirn-berger statt. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht über daS BereinSjahr 1900—1901; 2. Neuwahl deS AuSfchu sseS; 3. Allfällige Anträge. ZKnsiKwerein. Für die öffentliche Auf-führnng der Schule des Musik» vereinet, die am 29. Juni 1901 im großen Kasinosaale stattfand, hat der Musikoerein feine besten Zöglimge in» Treffen geschickt, die aber auch daS auf sie gesetzte Vertrauen vollkommen recht» fertigten. H>err Jellenz (Schüler GrögerS) ist ein sehr begabten Violinspieler, der den Anforderungen, die daS Viiolin - Concert (op. 76, G - Dur mit Orchesterbeglleitung) von Beriot an ihn stellte, in anerkennenSirvirter Weife gerecht wurde. Fester Strich, Geläufigkeit und fangvolle» Spiel zeichnen diesen Zöglirng au», der zu großen Hoffnungen be-rechtigt ist. Frl. Käthe Schwarz! (Schule Frl. Spiller) zeigtste in der au« dem Gedächtnis gespielten v-moU» Pollonnaise von Chopin ihren kräftigen, dabei weichen» Anschlag, der bei den vollen Accorden dieser Polonnnaise sehr vortheilhast wirkte. In den sangbaren SZiellen kam daS empfinduaaSoolle und warme Spieiel zu schöner Geltung. Den Schluss der Aufführuung bildete da» Clavier-Concert. op. 19, U - Vor mnit Orchesterbegleitung. Frl. Emmy Kieftling (LLehrerin Frl. Spiller) die den Clavier-pan diese» CConcerte» au» dem Gedächtnis spielte, verfügt übiber eine staunenswerte Geläufigkeit »nd über einin onständniSvolle». weiches Spiel. Die Cadenz von > Karl Reinecke zum ersten Satze wurde «Deutsch- Wacht" in vorzüglichster Weise zum Vortrage gebracht. Gefühlvolles Spiel beim zweiten Satze und energische» beim letzten stempelten die Darbietung zu einer ganz achtungöwerien. Frl. KiesSling, wie auch die beiden anderen Zöglinge fanden für ihre Leistungen strotz Verbote«) B.isall, der ihnen und ihren Lehrmeistern ein Zeichen der Anerkennung auf Seite der Zuhörerschaft für die zu schönen Hoffnungen berechtigenden Fortschritten und Leistungen sein möge. DaS MusikvereinSorchester hielt sich unter der sach» kundigen Leitung de» Herrn Gröger beim Violin» und beim Clavierconcerte sehr wacker und half den angehenden Künstlern ihren verdienten Erfolg «r» ringen. — Wie un« mitgetheilt wird, findet am Donnerstag, den II. l. M.. 5 Uhr nachmittags im großen Casinosaale die II. öffentliche ZöglingS-Aufführung statt. In der VortragSordnung find unter anderem auch Bach. Weber, Schumann, Beethoven und Haydn vertreten, und heben wir aus denselben da« Rondo op. 51 für Clavier und die Sonett« sür Clavier und Violine in k'-vnr von Beethoven, die Variationen in?-moII für Clavier und da« Largo für Streichquartett von Haydn. da« Clavierstück op. 22 von Meyer-Olber«leben und die Mazurka Nr. 2 B-Dur sür Clavier von Goder hervorgenommen. Die VortragSordnung bildtt so-mit Gelegenheit, die schönen Fortschritte der Zöglinge unserer Musikschule kennen zu lernen. Südmark-Aolksbücherei. Am 1. März d. I. wurde die hiesige Südmark-Volk«bücherei, welche die Werke der besten und beliebtesten Autoren in 1500 Bänden umsassi, eröffnet. Die Bücherei ist im Stadtamte (Caffe) untergebracht. Die AuSleih-stunde ist vorläufig aus jeden Montag zwischen 1 und 2 Uhr nachmittag festgesetzt. Jeder Entlehner hat monatlich de» Betrag von 10 Hellern und außerdem für jede« entlehnte Buch einen Betrag von 2 Hellern zu bezahlen. Die Bücher müssen innerhalb 14 Tagen zurückgestellt werden. DaS ausführliche Bücherverzeichnis ist zum Preise von 4 Hellern erhältlich. Die Bücherei kann von jedem Deutschen benützt werden. Infolge deS großen ZudrangeS wird nun auch an jedem Freitag nach-mittags zwischen 1 und 2 Uhr eine AuSleihstunde abgehalten. Die ßyrilk nnd MetHudfeier, diese kindische Ausgeburt panslavistischer Romantik ist heuer aus unbekannten Gründen lange nicht so ausdringlich begangen worden, als in den letzten Jahren. Der Festplatz wurde aus den Annaberg bei Tüchern ver-legt, wo der Laibacher Advocat Dr. Stor, Ehren-bürger des Edelthums Tüchern, und der „deutsch-nationale" Kaplan B r a t k o v i l „begeisternde" Festreden hielten. Diese Reden und das ganze Fest haben dem glückseligen Berichterstatter des „N a r o d" die frohe Ueberzeugung verschafft, dass „das adelige Tüchern doch noch ein windisches Dorf ist", obwohl die letzte Gemeindewahl zu Gunsten der deutschfreundlichen Partei ausgefallen ist. Der gute Mann hofft auch, dass die Wahl annulliert werden wird — wir wollen ihm in seinen, Festtaumel diese kindische Hoffnung nicht übelnehmen. Z?on der Südbah«. Durch das letzte Hoch-wasser wurde bekanntlich der Verkehr auf der Süd-bahnstrecke Neumarkt»Tramin —Salurn in Südtirol unterbrochen. Wie unS mitgetheilt wird, ist der Gesammtverkehr auf der genannten Strecke am 5. Juli wieder aufgenommen worden. Zur Gemeindewahl in St. Christoph. Bei der Gemeindewahl in S«. Christoph hat, wie wir schon berichteten, die freiheitliche und deutschsreund-liche Richtung einen schönen Sieg errungen, welcher der slovenischclericalen VerhetzungSpreffe so manche bittere Thräne abgepresSt hat. Der tschechische Pfarrer von St. Gertrud Vaclavik hatte sich schon bei der am 12. Juni stattgesundenen Wahl überaus herausfordernd benommen und wurde von tinem schlichten Landmanne mit dem derben Sprichworte: „Far pa bik morata doma bit" abgefertigt. Dieser Hetzgeistliche. dtr al« Tfchtche mit dtn Bedürfnissen und Sorgen de« slovenischen Landvolk«» keint«wegS vertraut ist, bat nun fetner blinden Wuth über seine klägliche Niederlage in einem sehr bezeichnenden Schreiben an den verdienstvollen Gemeindevorsteher von St. Christoph, Herrn Carl Schunta, Luft gemacht. Da schreibt er ganz im Geiste de« hetzerischen „Gospodar': „Hier sende ich Ihnen ein Bild deS neuen Ausschusses, damit Sie sehen, welch rohen Kerlen Sie da« unschuldige, zahlende slooenische Volk ausgeliefert haben, damit Sie wissen, unter wa« für Wölfe im Schas«ptlze Sie gefallen sind. Ist daS recht, das» in einer slovenischen Gemeinde die Slovenen nicht einen einzigen entschiedenen und charaktervollen Vetreter haben? Sie haben lauter Kriecher und Angeber, Ltstr deS .Stajerc* hineingenommen. Die Deutschen sind aber alle Mitglieder Seite 3 der „Südmark", des Vereine» zur Vernichtung de» slovenischen Bauers. Und mit solchen haben Sie sich gegen 900 slooenische Wähler verbündet. Ist eS möglich, zu Ihnen Vertrauen zu haben ? Wir müssen nur bedauern, dass wir Ihnen je verstaut haben und können Ihnen nur zurufen: Schämen Sie sich!" — Wenn man bedenk», dass einem solchen Individuum, dessen HasS noch größer ist al« seine geistige Beschränktheit, die Seelsorge, die Belehrung deS Volkes, da« Amt eine« echtchristlichen Friedensrichter« anvertraut ist, so muss man e« begreifen, das« sich da« ganze Volk, und sei e« noch so clerical und sloveinfch gesinnt, von einem Pfarrer Vaclavik abwendet. Einen praktischen Er-solg kann so ein Schimpsbries nie haben,' er ist bloß geschrieben, um die Gemeindevertretung zu be-schimpfen, und er wird sicherlich da« Ansehen de« tschechischen Pfarrer« unter den Nullpunki herab» drücken. Denn die Leute wissen ganz gut. daf« die Männer, welchen heute die Leitung der Gemeinde-Vertretung anvertraut ist, die financiell? Lage der Gemeinde in verdienstvollster Weise gebessert haben, dass nicht nur die früher gemachten Schulden voll» ständig bezahlt wurden, sondern auch eine namhafte Herabminderung der Gemeindeumlagen vorge-nommen werden konnte. Bei der am 2. Juli vor« genommenen Wahl des GemeindevorstondeS wurde Herr Carl Schunta zum Vorsteher und die Herren Anton P e t e k, Martin Schele «nik, Banl Orofchen. Georg Selitfch und Jakob Draxler zu Gemeinderäthen gewählt. Außerdem gehören dem G-meindeauSschusse noch an die Fort-schrittSmänner Rudolf Uhlich, Josef Drolz, Matthias Terschek, Kaspar Goritschan, Anton Urbaiß, Josef Dolinschek, Manin G r e s ch a k, Richard D i e r m a y r, August Herden, Josef Schergan, zusammen 14 Fort» schrittliche gegen 7 Clericale. Wann, 2. Juli. (Sonnwendfeier). Die Ortsgruppe der Rann-Lichtenwalder Südmark ver» anstaltete am 26. Juni im Gabritsch'jchen Garten daS Fest der Sonnwendfeier; in eineni wurde auch die Jahresversammlung und Neuwahl der Ortsgruppe abgehalten. Der Obmann Herr Han« Schniderschitsch schilderte in beredten Worten die hohe Bedeutung der Südmark sür da« Kleinge» werbe der hiesigen Gegend, indem von ihr auch im abgelaufenen Verein«jahre bedürftige Gewerbetreibende mit bedeutenden Unterstützungen bedacht wurden. Angesichts dieser Thatsache erscheint der Vorwurf einiger Krakeeler wohl hinfällig, man möge die gesammelten Beiträge statt abzusenden für die hiesigen Nothleidenden verwenden. Bei der Neuwahl wurden mit eintr einzigen Ausnahme wieder die alten Aemterführer gewählt. Herr Docior WieSthaler erklärte, eine Wiederwahl nicht annehmen zu können; statt seiner wurde Herr Hinterholzer mit der Schrifisührerstelle betraut. Nach dem Vor» trage einiger Chöre wurde da« Sonnwendseuer entfacht. Herr Hinterholzer hielt die Feuerrede und schilderte in begeisternden Worten die Sitten und Gebräuche der alten Germanen. Al« die züngelnden Flammen mächtig zum Himmel loderten, sprach ein Fräulein unter braufenvem Beisalle den Feuerspruch. Nach Lbsingung mehrerer natio-naler Lieder begab sich die Gesellschaft wieder auf ihre Plätze, wo sie bis in dit späteste Nachtstunde in fröhlichster Stimmung versammelt blieb. Aohitsch - Sauerbruuu. Am 7. Juli 1901 um 4 Uhr nachmittag« findet da« dritte inter-nationale Tenni«tournier in Rohitsch-Sauerbiuim statt und wird al« erster Prei« ein wertvoller, silberner Britsöffner sür Damen, ein beste« eng-lischt« Raquet dem Sieger überreicht. Nennungen bi« heuie Sonntag dtn 7. Juli, 12 Uhr mittag« an die Direction der LandeS-Curanstalt in Rohitsch-Sauerbrunn. (Telegramm - Adresse: Direction Rohiisch-Sauerbrunn). Wwdisch.Ieistritz, 28. Juni 1901. (Ver. ein « bericht.) — Heute fanden die Hauptver-sammlungen der hierortigen Ortsgruppe des Deutschen SchulvereineS und anschließend an diese, deS LesevereineS Windisch-Feistritz statt. Vor Er» öffnung der Versammlungen begrüßte Herr Bürger-meister S t i g e r die zahlreich erscheinenen Mitglieder beider Vertine und nahm hiebei auch die Geltgtnheit wahr, der Gesellschaft dit ebtn drahilich ringtlangte Nachricht von der Verleihung des goldenen Verdienstkreuze« an den gleichfall« er-fchienenen Herrn Baumeister Jakob Bersolatti mitzutheilen, welchen er unter DankeSworten für für seinen unentwegten treuen Bürgersinn und seine im Anliegen de« Deutschthum« stet« bewährte Opserwilligkeit zu der ihm gewordenen Auszeichnung herzlich beglückwünschte, in welchen Glückwunsch die Versammelten mit sreudigen Heilrusen einstimmten. Seite 4 .,$*»£?*#* fr&a,i- Herr Versolatti dankte mit bewegten Worten für diese Ehrung. Hierauf wurde die satzungsmäßige JahreS-Hauptversammlung der SchulvereinS-Orts gruppe eröffnet. Der Obmann-Stellvertreter Herr Petzolt berichtete im Allgemeinen über die Bewegung in der Ortsgruppe während deS verflossenen Verein« jähre«, insbesondere über den Rücktritt de« bi«< beugen langjährigen Obmanne« Herrn Michae N a S k o. und der Eäckelwort Herr R a st e i g e r über den Siand des Vermögens der hiesigen Ort« gruppe. worauf die Neuwahl der Aemterführer durch Zuruf erfolgte. E« erscheinen gewählt die Herren: Notar Karl Hanfs, zum Obmanne, Apotheker Franz Petzolt zu dessen Stellvertreter, Lehrer Franz R o II et n i g, zum Schriftwart, Lehrer Ferdinand Reich zu dessen Stellvertreter, Lederer Meister Josef R a st e i g e r, zum Säckelwart und Gasthof-Besiger ftonrad N e u h o l d, zu dessen Stellvertreter. Nach einer eingehenden Erörterung der Verhältnisse de« hiesigen Schulverein«-Kinder garten« schloß der Obmann die Versammlung mit dem Au«drucke de« Danke« an die Erschienenen. Die Hauptversammlung de« Lesevereine« bezweckt« in erster Reihe die Wiederbelebung diese« besonders in gesellschaftlichem Belange für unsere Stadt sehr wichtigen Vereine« durch Anwerbung neuer Mit-glieder und Beschaffung reichlichen und ansprechen-den Lesestosse«. Die Neuwahl de« Ausschusses lieferte folgende« Ergebnis: Herr Notar Karl H a n f S, Obmann. Herr Gerichts-Adjunkt Doclor Fritz F e h l e i f e n. dessen Stellvertreter, Herr GerichtS-Kanzlist Josef Schuln, Schriftwart, Herr Gutsbesitzer Josef von F r a u e n d o r f, Säckelwarl, Herr Districi«-Arzt Dr. Max Mnr» mayr, Zeitung«- und Bücherverwefer. und Herr Baumeister Jakob Versolatti. Ersatzmann. Die nach Schluss der Sitzungen zu Gunsten deS Deutschen SchulvereineS eingeleitete Sammlung er-gab einen sehr ansehnlichen Betrag, welcher der Hauptleitung zugeführt wurde. Landes > Faubstummeuanstakt. In Unter-fteiermark finden an folgenden Orten von 8—12 Uhr vormittags AusnahmSprüfungen für taubstumme Kinder statt: In Cilli am 25. Juli im Zeichen-faale der städtischen Knabenschule; in Pöltfchach am 26. Juli im VolkSschulgebäude und in Mar-bürg am 27. Juli in der Mädchen-Volk«- und Bürgerschule in der Casinogasse. ZtutersteirischeAäder. In verLandeScuranstalt Rohitfch - Sauerbrunn sind bis zum 29. Juni 513 Parteien mit 724 Personen, in Römer 6 ad bis 29. Juni 148 Parteien mit 384 Personen zum Curgebrauche eingetroffen. ?ettauer Marktbericht. Der Auftrieb am з. Juli 1901 betrug: Pferde 190, Ochsen 372, Kühe 401, Jungvieh 252, Schweine 274 Stück. Der Auftrieb bestand zum größten Theile au« Thieren heimischer Zucht, ein Bruchtheil auS kroatischer Race. Der Markt war von Käufern stark besucht und fand ein flotter Verkauf statt. Größere Mengen rollten ab nach: Salzburg, Brüx, Zwittau, Brixen, Graz. Pola, Mürzzufchlag, Leoben. Nächster Schweinemarkt am 10. Juli. Nächster Großvieh- und Schweinemarkt am 17. Juli. Ge-flügelmarkt jeden Mittwoch und Freitag. Ein sehr lebhafter Besuch ist zu erwarten. Aahr- und Aießmärkte i» SteiermarK. Am 12. Juli: Graz, Stechviehmarkt nächst dem Schlacht-Haus». — Heiligen Geist bei Lotsche, Bez. Gonobitz, I. u. V. — Montprei«, Bez. Drachenburg. B. — Rohitfch. I. u. V. — Schönstein. I. u. V. Am 13. Juli: Graz, Getreide«, Heu- und Strohmarkt am GrieS-, Holzmarkt am Dietrichsteinplatze. Rann, Echweinenmark«. Am 14. Juli: Klöch. Bezirk RadkerSburp. Am 15. Juli: ArnselS^ Kleinvieh-markt. — Dobova, Bez. Rann, V. — St. Georgen an der Stiefing, Bez. Wildon. I. u. V. — Pletterje, Bez. — Rann. V. Am 16. Juli: Dobje, Bez. Drachenburg, I. u. V. Am 17. Juli: Graz, Ge-treibe-, Heu- und Strohmarkt am Grie«-. Holz-markt am Dietrichsteinplatze. — Brück, V. — St. Filipp bei Weratsche, Bez. Drachenburg, I. и. V. — Hohenmauthen, Bez. Mahrenberg. I. u. V. — St. Kathrein a. d. Laming, Bez. Brück, Kräm. — Pettau, Pferde- und Schlachtviehmarkt. — Stanz. Bez. Mutes, V. — Weitmannstetten, Bez. Deutsch-LandSberg, I. u. V. Am 18. Juli: Gtaz, Hornviehmarkt nächst dem Schlachthaufe. — St. Geotgen, Bez. Mutau, I. u. V. im Orte Si. Lotenzen. — Rann, Bez. Pettau, Schweinenmarki. Gedenket ßillier Stadtverschöne-rungsvereiues Sei Spiele«» Wetten und Legate«! verstorbene im Monate Juni 1901: Rosa Arlt, 33 I. a., CafetierSgattin, Lungenödem. Zda Gollob, 4 Wochen alt, BahnwärterStochter, Schwäche. Arnold Reitter, 26 I. a., stuä. iur., Lungentuber culose. Mathilde Kamplet. 2 I. a., Briesträgerstochter. Hirn- Hautentzündung. Antonia Stockinger, 24 I. a., FriseurSgattin, Tuber culose. Wilhelm Higersperger, 66 I. a., f. f. Finanz-Rath i. P., Gehirnlähmung. Jacob Kodritsch, 58 I. a., Tabak Trafikant, Herz-schlag. . Im algemeine» Krankenhause. Marie Vabii, 63 I. a., Keuschlerin, Brucheinklemung. Josef Juvan, 41 I. a, Keuschler, Tnberculose. Max Lednik, 9 Tage alt, Taglöhnerskind. Schwäche. Anna Tetschau. 30 I. a., Magd, Lungentuberkulose. Pongraz Miklauz, 49 I. a.. Inwohner, Hetzlähmung. Marie Robek, 48 I. a., Magd, Lungentuberkulose. Alois Halm, 60 Z. a., Siechenhauspflegling, Wasser-sucht. Fran; Meschl, 28 I. a>, Taglöhner, Brandwunden. Agnes Lupanc, 67 I. a., Inwohnerin, Herzsehler. Franziska Sluga, 73 I. a., Auszüglerin, Alters-schwäche. Aiarie Majzen, 24 I. a., Näherin, Tuberculose. Gertraud Rancigaj, 75 I. a., Auszüglerin. Alters-schwäche. Georg Leber, 23 I. a., Taglöhner, Lungentuber-culose. Karl Watzek. 40 I. a, Tapezierer, fettige Degeneration deS Herzens und der Leber. Anna Tojnko, 29 I. a., Taglöhnersgattin, Lungen-tuberculose. Gertraud Suppanz, 47 I. a., Keuschlerin, Herz-klnppenfehler. Kundmachung. Infolge der am 1. Juli 1901 im Beisein eines k. k. RegierungSvertreierS öffentlich vorge-nommenti Verlosung gelangten folgende Nummern der Schuldverschreibungen beS 4°/, steierm. Landes-Eisenbahn-Anlehen» zur Tilgung: I. Serie: Nr. 1085 und 1307 ä 1000 fl. — 2000 L; Nr. 7055. 8298, 8782, 8798 und 8880 & 200 fl. — 400 K. II. Serie: Nr. 3413 und 4260 ä 1000 fl. — 2000 K; Nr. 9133. 9717, 9724. 9731 und 9769 ü 200 fl. — 400 K. III. Serie: Nr. 4566, 5533 und 5642 i 1000 fl. = 2000 K; Nr. 10.005, 10.144, 11.237, 11.510 und 11.826 ä 200 fl. — 400 K. Vorstehende Schuldverschreibungen werden drei Monate vom VerlosungStage an gerechnet in r a z bei der steierm. Landes - FondScasse (Lande«.Obereinnehmerami, Land hau«) und bezüglich der II. und III. Serie auch bei der steierm. E«comptebank in Graz spesenftei unter Beobachtung der die«sall« bestehenden Vorschriften' gegen Rückstellung der Obligationen nebst allen zu-gehörigen, nicht verfallenen Coupon« und dem Talon zum vollen Nennwerte eingelöst, und hört mit diesem RückzahlungStermine jede weitere Ver-zinfung auf; in W i e n spesenfrei bei der k. k. p r i v. allgem. öfterr. Bodencreditanstalt und bezüglich der II. und III. Serie auch bei der niederösterr. EScomptegesellschaft, woselbst di« v«r-loStrn Schuldverschreibung«« nebst den nicht ver» fallenen Coupon« und dem Talon übergeben werden wollen. Weiter« wurden nachstehende Schuldver-fchreibungen bis einschließlich 28. Juni 1901 ge-jogen. deren Capitalien bis heute jedoch noch nicht behoben, und eS werden die über den Fälligkeit«-termin dieser Capitalien etwa hinauSreichenden Jnteressendeträge. fall» si« «ingtlöSt wurden, feiner-zeit vom Capitale in Abzug gebracht werden, und zwar: I. Serie: Nr. 1430, 1905 und 3388 ä 1000 fl. = 2000 K. Nr. 7044, 7104, 7199, 7556, 7594, 7790 und 8132 h. 200 fl. — 400 K. III. Serie: Nr. 9999 und 10.775 ä 200 fl. — 400 K. Graz, am 1. Juli 1901. Vom steierm. LandeS-AuSschuss«: Edmund Graf AttemS. Deutsches Studentenheim Marburg. Angesicht» de« immer heftiger werdenden Ai» stürme« der Wenden gegen die deutsche Sprach» grenze, angesichi« der Zähigkeit und Hinterlift, mit der sie den frevelhaft heraufbeschworenen stampf führen, tritt an jeden Deutschen gebieterisch die heilige Pflicht heran, den Mann stellen und jede Scholle der theueren Vätererde bi« zum Aeußersie» zu vertheidigen. Die alte „Markburg" will der geschichtliche« Ueberlieferung nicht untreu werben^ si« will eine wahre Grenzburg bleiben, eine starte Hüterin de« Deutschthum« an der Drau. Jedoch die Bevölkerung der Deutschen Stadt Marburg« vermag sich de« an Zahl ihr so «eil überlegenen Gegner« allein kaum zu erwehren. Dazi scheuen die Gegner keine Kosten, und wo e« gilt, einen Erfolg zu erringen, ist ihnen jede« Mittel recht. Aber noch ist e« Zeit, zum Rechten zu kommen und deutscher Gemeingeift hat fich noch immer to währt. Wem die Jugend gehört, dem gehört sie Zukunft. Marburg beherbergt drei hochbedeuisa« Bildung«anstalten: eine Realschule, die fast durchait von deuifchen Studenten besucht wird, ein Gymnasui» und eine Lehrerbildungsanstalt, die zum starke» Theile deutsche Schüler unterrichten, und außerde» eine Bürgerschule, die zum überwiegenden Theil« von deutschen Schülern besucht wird. Diese deutsche Jugend darf jetzt und surderhin ihrem Volke nicht entfremdet werden. DaS Mittel hiezu ist ea deutsche» Studentenheim, an dessen Gründung die Marburger geschritten find und daS in kurzer Zeit seiner Eröffnung entgegensieht. Davon sollen vor-nehmlich Kinder unbemittelter Eltern Aufnah« finden, damit sie, durch deutsche Erziehung gegen volkSsremden Einfluss widerstandsfähig gemacht, dereinst den Kampf für den heiligen Boden der Altvordern mit stählerner Kraft fortführen könne». Schon ist in Folge de« erfreulichen Cpfa» > muihe« der Marburger viele« geschehen sür da« Werk, indem man hier ein Gewädr dafür erblickl, da« deutsche VolkSihum zu stärke» und kämpfe«, tüchtig zu erhalten. Damit aber das Begonnene ersprießlich sortgesetzt und einem segensreichen Ziele zugeführt werden könn«, bedarf e« noch niel«, vieler Mittel. Darum wenden sich die Mirlmrzer an jeden Deutschen ohne Unterschied der politische!, Parieistellung, da« Werk kräftigst zu unterstuzei und sich nicht von den Gegnern an OpserwilliM übertreffen zu lassen. E« gilt, vererbte« Besitzthum und die Ehre de« deutschen Namen« zu wahren. Für den VollzugSau«schus«: I. Schriftführer: O dmain»: Aloi« Waidach er Camillo Waleit« Stadtrathsbeamter. Jnspector der Südd^hil. Zahlmeister: Anton K r a ck e r Hausbesitzer. • » O Spenden werden erbeien an den Verein »Deutsch«« Studtntinheim" in Marburg a. d. D. (Auch die Schriftlritung dies«« Blatt«« erklärt sich bereit Geld-spenden in Empfang zu nehmen.) Südmark. Unterstützungen haben erhalten: ein Lehrer» Kärnten 20 Kronen, ein Arbeiter in stärnt«» 50. ein GewerbSmann in Untersteier 160, ein Haid-Iung«gehilfe in Unter steier 40, eine Lehramt«-fchülerin in Untersteier 100, die Wiener Ln«-zruppen zur Errichtung einer Geschäftsstelle 2000, eine Volksbücherei in Kärnten Bücher im Wem von 140 Kronen, eine Keuschlerin in Kärnten Ä), ein GewerbSmann in Untersteier 20, ein Berg« akademiker 100, ein Hörer der Heilkunde 600 (Darlehen), da« Deutsche Heim in Rann 200, eine Grundbesitzerin in Untersteier 100 Kronen. Spenden haben gesandt: Der kärntische Lande«-ouSschusS 400, OrtSgr. Wiener-Neustadt (Fisl-erträgniS) 130*61, Gemeinde Andritz 10, Lrt«gr. Hariberg 11 45 (davon auS den Sammelbüchse» 8'80), OrtSgr. Mondsee 14, Dr. Wissiak (Spende deS A. G.-Vertande« deS ak. Filologenvereine«) 10. Paul Kniely, Hörer der Heilt, in Graz, 2. Otity. Klagenfurt 1000 (davon aus den Sammelbüchs« 200, Ertrag de« Concerte« de« Grazer akad. Se-sangvereine« 220), OrtSgr. Linz al« JahreSspmde der Stadtgemeinde Lutz 100, Okt«gr. St. Michel i. L. 14*80 (davon au« den Sammelbüchsen 10), Ort«gr. Gonobitz 3 49, Ort«gr. Winklern au« da Sammelbüchsen 12, H. Karl Fraiß in Graz 40, Ort«gr. Leoben 27*76 (davon Spende de« H. Josef Bauer 7*40, Ertrag der Sammelbüchse» 20-36), inumu.il i)4 Seite 5 €amm(uno an der Hochschule f. Bodencultur 8'76, ^K. Höllenstein 52 97 (davon au« den Sam-mlbüchsen 21-07). OriS?r. kinstberg 33 39 (davon Sammelbüchsen 14), Ctt«gr. Saalselden |80, Marktfltm^ind? Deuisch-Land«berg 10, Orl»gr. Wjirzjuschlag 34 73 (davon au« den Semmel-tüchsen 39-05), Case Europa in Graz (Sammel-iüchse) 1.65, Karl Kie«linger in Eibi«wald 60 sdavon au« dem Vertriebe von Ansichtskarten 50), Kegelclub der Gasanstalt in Graz 8. Sü dmark-Liederbuch. Wir machen »euerdings auf da» vor kurzem in dem Verlag« de» Vereine« Südmark erschienene Liederbüchlein «ismertsam. da» eine »reffliche Auswahl der schönsten ihd beliebtesten völkischen Lieder ernster und heiterer Ar» enthält. Bestellungen aus da« Büchlein nimmt ife BereinSkanzlei in Graz, Herrengasie Nr. 3. «tgegen. Bei dem geringen Preise von 20 Hellen, sollte jede« Mitglied der Südmark diese« Lieder-Uuch käuflich '.rnierden. vermischtes. praktische Rathschläge gegen die Gefahr >« Ertrinkens enthält die „Magveb. Ztg.' Sie schreibt: Mit der Zeit de« Baden« und Bvoifahren« ist jetzt auch die Periode der vielen Unglück«sälle aus dem Waffer pekommen. Kaum ein Tag ver-geht, an dem nicht ein solcher Unglücksfall ge-meldet wird. Angesichi« deffen ist darauf hinzu-roeijett, das« es drei Zauberformeln gib», die in den meisten Fällen vor dem Ertrinken schützen. Diese Formeln heißen: 1. Verliere nicht den Muth! 2. Nimm die Arme unter Waffer! 3. Pudel«! E« ist Thatfache, das« unter normalen Verhältnissen, da« heißt, wenn nicht ein Schlagansall oder «in brsonvtier Unglücksfall «iniritt, kein Mensch zu er-trinken braucht. DaS specifische Gewicht deS Menschen ist geringer alS daS des Wasser». Daraus folgt, das« der Mensch ohne Weitere« nicht im Waffer untergeht. E« kann da« jeder in der ficheren Badezell« probieren. Er lege sich mit an-gezogenen Knieen und zurückgebeugtem Kopf in« Waffer, athme schnell auS und «in und halt« die Luft fo lange wir möglich an; dann bleib» da« ganz« Gesicht wafftrfcei. Hebt man aber, wie Er-trinkende da« regelmäßig thun, die Arme hoch, dann drückt da« absolute Gewicht der Arme den Sorper unter Waffer. Darum Arme unter Waffer! Jeder Mensch kann schwimmen, wenn er e« auch nicht kunstgerecht gelernt hat. Wenn man ein vierfüßigeS Thier, da« außer feinem Trinkwaffer ■ie «ine Wasserfläche gesehen da», z. B. einen Hund, in« Wasser wirft, so kommt er keinen Augenblick in Noth? er macht Laufbewegungen. die ihn schwimmend auf dem Wasser erhalten und an« Ufer bringen. Diese natürlichen Schwimmde-wegungen. die mit d«m Namen „Pudeln" bezeichnet werden, kann jeder Mensch machen; sie erhalten ihn in Seen und Flüssen ^lange Zeit über Waffer und bringen ihn auch in Sicherheit. ^holographische Apparate für Ailletanteu. Dir empfehlen allen, die für Photographie, diesem an-«gendsten und von jedermann leicht zu erlernenden Cpert, Interesse haben, da» seit 1854 bestehenden Specialhau» plhotographifcher Bedarfsartikel der Firma 81. Moll. s. uind f. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauhen 9, und die Durchsicht ihrer illustrirten Preisliste, die aus Wunsch gratis verschickt wird. Foulard-Seide G5 Kreuz, bis ft. s.ss p.Met. ffli Blousen u. Raben, sowie „Henneberg-Seide" in schoarz, weiß und faebUfl von 65 Kreuz, bi» fl. 14 65 p. Mei. An Jedermann frainlo u. verzollt iiiö Hau*. Muster umqehend. 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Wen» 81« • die Line ferti* k»b«B, wollen Ble die unten hrtin4ilcben I Rubriken geimu MufltiM und an unBere A lrr»r «endeten. Sie söffen einen frankierten und adretilerten ll lestuuit liUt" .t- bei, dann crilrt«n 8le einen Prell. Dienen kiJnren Sir d dadurch erhalten. d*M Sie Hubacribent der Zeitschrift „UiOir lllmtrlirtu Weit* werden. Wir dbi-rnnanteln Jeden» einen Preis, weleher un« eine Ll»ir von *5 IS Tmeblwleuen VBjein »endet. und werden unsere PreUe ki f»lg*iidcrma»«en »ertheilt: Für die Leate l.i«te, wej.be uiia Je-Iedt n Ta* rupeht, eine KulJene Ihr; für die *»»itbe»tc Aaisflüiuns Jeden Tag ein pjachlYolle» TUec- Servicc; für die sieben nächsten heile» AuflegungenJeden Ta* einen Konr«h-Sakili-l>l*inant und Kubinenrlng; für die darauffolgende beste Antwort ein eoldeues (««schenk. Alle -anderen eorreeten Autlttsunreu enUlen Preise toii solidem Werte. Die Preise werden Uglirh verai folRt. Sie brauchen also nicht Isnge m warten, bis Sie das Eesnltat wiesen. Kein Unterschied, ob wir Ihren Brief frtlh oder spät am Taffe empfunden I Alles, was Sie su thun haben, besteht datin diese Annone • an uns su senden, und falls ihre Liste am Kroiifang-staite die beste ist. gehVrt die foldene Uhr ihnen, oder talls Sie die »Weltbeste sei, erhalten Sie da« Thee-Serrice u. s. w. Einen Preis garantieren wir Ihnen auf alle » alle. Keine falschen Vorspiegelungen! Wir suchen 1,000.000 Abonnenten, und dalier »erlangen wir kein Oeld, bevor Sie nicht wissen, welchen Preis Ihre Auslosung uimerer Aufgabe erhalten bat. Taglieh, um 4 Uhr nach* mittags, werden die Briefe von einem Comit6 geöffnet und die Preise in der oben genannten Welse vertheilt. Es wird Ihnen dann mitgetheilt, welchen Preis 8le crsielt haben, und Sind Ble dann damit vollkommen »»frieden, künnen 81« Ihre Subscrlption der Zeitschrift .Die Illuatrleite Welt' einsenden, und Ihr Preis wird ««killt abgesandt werden. Sorg, fältige Verpackung garantiert. Mancher wird sich wohl wundern, ja sogar sage», dass so ein Anerbteten unmöglich »ei. aber wir besitzen das Oeld und Ansehen »nd wir wissen gan» genau, was wir unternommen haben, uol können wir successive durch diaae famose Idee eine Million Abonnenten eraielen, dann wissen wir, dass diese Million nns an dir Ihrigen Freunde empfehlen und somit die Abonnentenxahl mit der Zelt verdoppelt wird. Wir sind bereit, MiOO Pf. »tcrl. (Ober lOii.OOO Mark) su opfern, um unser Ziel iu erreichen, und wenn diese Summe verbraucht tat wird die Aulgabe luriickgerofcn. Warten Sie daher nicht, bis es zu spät !»t! Wir rechn«», dass die Aufgabe bi» Jänner l»ot laufen wird. Unabhängig »on den übrigen Preisen, versprechen wir demjenigen, welcher uns die hübscheste und beste leiste einsendet. einen Extra-Preis in Ooid! Bas Coaltii wird täglich die Prämie» vertheilen, die Extra-Prämie jedoch wird erst im Mär» IM» verschenkt werden. Jeder Vogel-Same, welcher im Lexikon verzeichnet steht, wird angenommen. „Die Illustrierte ist ein durch und durch ge- die gen e* Unternehmen und kommen tcir unteren Ver-tyreehungen pünktlich nach. H ir haben die heften Referenzen; jede Annoncen-^Vrmrt und Jeder Geschäftsmann in L/mdon gibt Ihnen jitwAnsii/i über un». Name und Adresse: ......................... E» wird gebeten, den Brief hinreichend »u frankleren. Ungenügend oder gar nicht frankierte Briefe werden nicht an-genommen. „Die Illustrierte Welt", 626 Chlswlok High Road, London, W., England. 6141 gtairr&ift. I % Kindchen, sei artig! Grobpapa kommt. Schristtyum. FRITZ RASCH, Buchhandlung, CILLI» s f Gedtickrtbrt Är ! uuseres SchutzvereiueS „Südmark" bei Spieles »ad Wetteu. bei Festlichleitea u. Testaineutes, sowie bei ullverhofften Gewillllsteu! „Los von Rom" Bewegnng! „protestantische AtugbUtter" können von Interessenten kostenfrei bezogen werden durch Karl Kraun's Kerkag, Leipzig. Eingesendet. 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Das Schulgeld beträgt für die drei Classen der Akademie je JT120.— für den Yorbereitungs-Curs K 100.— Witinmtlloh« AbNOlveult>n der Akademie besitzende Recht zum EinjütirlK-Frclwllli|fen-i>i<'iist<». Auskünfte ertheilt jederzeit Die Direction der Akademie. •0T7 £ll JibltoHw«: AU- ketarrhalisdjru Crkrankrtirtaett Ifr Jltlnnttapeergan« unh >90 Vsrbauunaetrart«#, (oslt tflutormuiij etc. aontra«3n6Uotii»i: Kch«»tNd5ucht. euwttgleicbenberg. flllall(d).aiutisil|a« ®uell«n: K«nS«ntln- und rmmoqueUe: altali|d>,m>iriatiicher ttkniduerHag: B4kannlekrnttH.il; reiner «iknfänerlinf: flaaT.nqticU«; {Melke. flerUlflrtc tttltdi (IroierfLllfnino), Osryr, *)ueUre>el |nkaI«tte«t, ZayolaNoe o. (f irt|t.ttn ofcelSnmpfen, bettle in CiiqekabtiMtlcit; |UI>tcatiene' ttpparat, »nfumntisrtte •anmern, 5urt lUlnerali»ans.r-uad »»nistrenk» Calertsaterbaker, f iititrnnak.l- u. Staljt-i kdkrr. «Ir.Je tzt,dr«tk»rape>>ttf-»,e JlnRatt C.rralnrnr. milk», feudjtirartnt. 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Die gegen Todbrennen anzuwenden Mittel werden möglichst die Ursache desselben be-rücksichtigen müffen. Ist eS nervöser Art, so kann nur eine nervendiätetische Eur unter ärztlicher Aussicht Abhilfe Ichaffen. In allen anderen Fällen meide man zu-nächst alle fetten und süßen Speisen und unterlaffe fürs erste das Rauiten. Sticht beim Sodbrennen besonders der saure Geschmack vor, so nehme man eine Messer« spitze voll doppeltkohlensaures Natron oder gebrannte Magnesia und trinke Waffer nach. Dadurch wird die überschüssige Magensäure neutralisier», also unschädlich gemachi. Ist aber das Brennen und Kratzen recht vorherrschend, dann trinke man kalte Milch mit Sodawasser, wodurch die gereizt- Spei'eröhrenschleimhaut ge-schm-idig und «beruhigt wird. Zi» spät«» Aufnehmen der Rosen. 'Niedergebogene Rosen, die nicht rechtzeitig an Pfählen befestigt werden, schlagen gemeinhin sehr schön auS, allein die Triebe wachsen alle der Sonne zu. Wird eine iolche Krone dann angebunden, so stellt sie sich gar nicht hübsch dar. Mutter Natur mildert zwar später den unangenehmen Eindruck einigermaßen, aber gänzlich weiß auch sie ihn nicht mehr zu beheben. Ganz ähnlich verhall es sich auch mit den jungen Edeltrieben. Werden dieselben nicht recht-zeitig an die Zapfen geheftet, so entstehen ungefällige Biegungen, und txranlasst durch zu starke Spannung mitunter selbst Aus- Da» empört« Fri«ch«n. Mama: .Du hast gestern in der Schule Stiaf« bekommen, Fritz?" — Fritz: „Woher weißt du denn das?" - Mama: . Na, von deiner Lehrerin!" — Fritz: „Dass doch die W«iber nichts verschweigen können!" Seine Sack«. UntersuchunqSrichier: »Ich frage Sie nun. haben Sie d«n Di»b-stahl verübt oder nicht?' — Angeklagier: „Garnit Haben's zu frag n — 'rauskriegn müffen'S!" Vorschlag zur ffiüt«. Junge Frau (nach dem ersten Streit in d«r Ehe): . . . «Und Damit so etwa» nicht mehr vorkommt, lieber Viktor, schlage ich vor: Sind wir gleicher Meinung, haft du recht, find wir aber verschiedener Meinung, habe ich recht!" Der ewig« Nörgler. Fremder: „T«r alte Herr Rath hat wohl an Allein was auszusetzen?" — Wirt: ..Wenn der ke>n Haar in der Suppe findet, »chmecki ihm's Effen nicht!" Verwickelte Richtschnur. Feld-webel: .Noch auf eine? will ich die Herren Einjährigen aufmerksam machen.' Der Herr Haupt mann pflegt gern ab und .u einen Witz loszulaffen. Lachen Sie laut, so werden Sie besinnt: lächeln Sie verstohlen. so meint er, das wäre Hohn: lachen Sie gar nicht, io hält er Sie für dumm! Also richten Sie sich danach!" Auch ein« Erklärung. Söhnchen: „Was ist Phantasie, Vater?" — Vaer (Hotelier): „Hm. Phantasie ... dos ist sozusagen das, womit man eine Rechnung schreibt!" Das Alter der Damrn nach ihrem Verhalten bei Tische zu bestimmen, dürste wohl ebenso originell al» kühn sein. Ein Mitarbeiter de« „Gil Blas" vertritt folgende Ansicht: Die jungen Mädchen fanden erst beim Nachtisch zu ,persen an. die jungen Frauen hingegen werfen sich aus die Zu-ipeisen, wie Pfeffergurken, Salat uso. Die Dreißigjährigen nehmen ein Stück Hühnerbrust, einen Rebhuhnflügel au» dec Platt«, dir Vierzigjährigen halten sich an daS k-äftigere Rindfleisch. Hammelfleisch und Wildpret. Wenn alier eine Frau Kaie if«I, dann ist eS beffer, nicht mehr nach der Zahl ihrer Lenze zu forschen, denn »e steht schon längst im kanonischen Alter. Dies möge allen denen zur Belehrung dienen, die gern über ihr wirkliches Alter täuschen wollen. Nummer 54 „Srtttsdte Seite 7 ■1 6046 Beliörclliclx co33.c©ssioniertes Eta,"blisse.cciexxt fCLr WASSERLEITUNGEN und. Canalisierungsen , SPRINAR, HERTLEIN, GRAZ. Vorarlieiten mi PrajectiernnieB zu conlantesten Minpsp. Zahlreiche RefBrera iher aasgesöhrte Anlap. Fachmännische Gntacbten, Praes. 1626 16/1 Kundmachung. Bei dem k. k. Kreisgerichte in Cilli werden für den Wmter 1901/1902 mehrere Meterceutner Steinkohle (Stückkohle) und mehrere Meterklafter 36zölligen FöhrenholzeS erforderlich sein, zu welchem Ende die Offertverhandlung bi« 20. Juli 1901 unter den Bedingungen aus-geschrieben wird, dass die zu liefernde Kohle ausschließlich schön und ohne Gemenge von anderen Bestandtheilen und daS Brennholz trocken und tadellos sein müssen. ^ Die Lieferzeit deS ganzen Brennmaterials wird bis 15 Sep- tember 1901 bestimmt. Die Unternehmungslustigen werden hiemit eingeladen, die dies-fälligen, mit einem Kronen-Stempel versehenen Offerte bis znm ob-besagten Tage beim gefertigte» Präsidium einzubringen. Cilli, ani 1. Juli 1901. ft. f. Kicisgerichts-Priisidium 6150 Wurmser. MoH>Seidl itz Pulver. v„„ „„l.f wen. Jede Schachtel nnd Jode« Pulver A. Boll'« i>Pr PC litt fcchutxinarko und Unterschrift tra#t. 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