echristleituua: «athausgaff» Skr » «» il. -nlmirt«». e rechst»»»«: TIgltch t»>« »»»»->«« der Ce»«- u ftnei-(•(«1 »»» 11—l»H»t rrrm. Haad^reidin wertn, nicht aiätf jtartm, »amenlck Et»-««»usjfti ti®l beriiSsichti»». Inlttntigiagcn »nM »>« fcrndlaat gteni ifnicchmiu der t«S- «cfteRtrn -Sediidre» «Macic*. - P«'i SBiettitioluage» V»i»-luchUf. tu .Xuillfflf BoSt" crlchcinl Ictttt »\llaoiS ant EsiüMoj i&mH. Ar. » Die slavischen Dehfefte in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung. Wieder einmal droht »nS ein feindlicher Ein-bruch in unsere friedl che Stadt, wieder einmal haben wir die Aussicht. dentsche Bürger, deutsche ^raue» »nd Mädchen, deutsches Hab »nd Gut der Brutalität mutwillig einziehender Volksfeinde preis-gegeben zu sehen. Ob wir den Schutz der hiezu berufenen Faktoren in zureichendem Mähe genießen werden, bleibe der Zukunft anheimgestellt. ökimjj ist, daß wir diese» Schuv »ich« immer genossen habe» und daß wir den dadurch erzwungenen Selbst-schütz teuer genug zu büßen bekamen. Für den oberflächlichen Beobachter mögen wohl derlei feindliche Einbrüche unserer völkischen Gegner nur als Betätignng nationale» Kraftl'ewnßtseins. vielleicht als AuSbrüche gemeiner Rauflust »nd per-sönlicher Radansreudigkeit erscheinen. Wenn man aber »über zusieht, so erkennt man ganz genau das Wohldurchdachte, Programmäßige in diesen Aus schreitnnge». das sich durch alle derartige» politischeu Ekandalereignisse typisch hindurchziebt. Die völkischen Beweggründe, die im Wesentlichen darin g'pskln. den Deutschen den Aufeuthalt in gemischtsprachigen und Jnselgebieten zu vereckeln »nd diese Gebiete dadurch zu entdentschen nnd dazu noch die Regie rnng eiuznschüchtern nnd unter das Joch des Slaven- H«M. Samstag» 29 Januar 1910. tnms zu zwingen, liege» so klar zn Tage, daß sie zu ihrer Gemeinverständlichkeit kaum einer öffent-lichcii Besprechung bedürfen. Verborgener, aber nicht sofort erkennbar liegt der wirtschastliche Hintergrund dieser wohlinszenierten Theaterspektakel, die von Zeit zu Zeit die beteiligten und imbeteiligte» «reise sessel». Daß aber ein solcher wirtschaftlicher Hebel für diese Bewegung vorhanden ist, laß» sich ans den wirischaftlichen Folge» dieser Hetzarbeil »nd ihrer sich beständig wiederholenden rücksichtslose» Ausnützung klar erkennen. Der Gang der Ereignisse ist kurz solgender: CSrft werde» dnrch einen feindlichen Einbruch in deutsches Sprachgebiet die ventschen provoziert, werde» durch Auszüge und hera»Ssordernden nati-onalen Prunk, dnrch Hetz und Spottrufe nnd Trutzgesäuge, dnrch Schimpf nnd Bedrohungen ge-reizt, bis sie zur tätlichen Abwehr schreiten. Dann erfolgt das bekannte, sich immer wiederholende Weh-«nd Jammergeschrei über die ..Gewalttätigkeit der deutschen Rohlinge", Über die .Unterdrückung der arme« Slooeneu" usw. usw. bis die Gemüter durch all diese Komödien »nd Lügengewebe tief genug verbittert nnd sanatisiert sind, daß man jetzt zum letzten Akt der «omödie schreite» kann, zur Loi,-tottiernng der deutschen Geschäftswelt, bei der die schmutzigen Finger der slovenischen Geldniänner, die ans all diesen Machenschaften häßlich hervor-lugen, ihren vorausberechneten Gewinn in Sicher« heit bringen. Man sage nicht, dieser nationale Voykott sei Miese vom Kronprinzen Kudotf. In den Zeitungen tauchen jetzt wieder Gerüchte aus, die sich init den mutmaßliche» Gründen des Tode? unseres unvergeßliche» Kronprinzen Rudolf beschäftigen. Mit umso größerer Wehmut überschaut man ljeute den Verlust, wenn auch fast einundzwanzig Jahre darüber weggestrichen, da so viele Veröffentlichungen mannigfachster Art nnr immer mehr die Erkenntnis gefördert haben, daß Kronprinz Rudolf ein AuSnahmSmensch war, ein hochbegabter, frisch und unmittelbar fühlender, der Wissenschaft und Schönheit frei zugänglicher Eha-rastet, wie sie ans Thronen nicht alle Tage vor-kommen. Eine Reihe von Briefen gelangte in die Oeffenl lichkeit, in denen hervortritt, eine wie warmherzige, durchaus künstlerische Bolluatur Kronprinz Rudolf gewesen ist. I« diesen Bliesen ist eine köstliche Frische nnd dabei eine warme Empfindung, die mit einfachen Worten immer daS Richtige trifft. Schon der achtjährige Knabe scheint diesen nnmittel-bar herzliche» Ton gehabt z» haben. Man liest ihn fast mit Rührung, den kleinen Bries an den „Onkel Albrecht", den Sieger vo» Eustozza: „Lieber Onkel! Wie freue ich mich, daß d» gesiegt hast. Die Mama nnd auch Gisela gratulieren Dir von ganzem Herzen. Ich habe den lieben Gott gebeten, daß wir siegen und daß er Dich auch ferner beschütze. Ich denke sehr viel an unsere brave Armee nnd an die armen verwundeten Soldaten. Wieviel Brigade» waren im Feuer? War mein Regiment auch scho» im Feuer? Ich lese alle Telegramme die vv» Süden und Nor< den kommen. Viele Grüße an Onkel Rainer Behalte mich lieb, ich babe Dich anch sehr lieb. Dein Rudolf." Pcrwaltuuft: «athausgastc Nr. 6 triftfKW tot. «l, intn*»Wfu «UugSbfMnstunsttn £ur« dti v»? »n»s«: eirrttljSlitis ...»»« Alttilinia . . . . K « «o GolUl'hrtq . . . . K 1M0 Ktr «Illl »U Suftrll»»« «-luli,» . . , . K 1*1» StcTtctiltriA ... * *■" AnltMfo« . . . « r-. . • • K •••— »m, bunt n*4*a (14 Mt «ei»,»a<»UbrcA an »U »Cltteu «twinuu «baa-rnc«l j eilen btt nu 35. Jahrgang. nur eine sekundäre Begleiterscheinung nud Au«, nützung der allgemeine» nationaleil Verhetzung. Das ist er sicher ursprünglich einmal gewesen. Heute ist er das Grundmotiv aller national-slavischen Ber-hetznngen und Einbrüche. Heutzutage wird plan-mäßig zwecks persönlicher Bereichcrnng in politischer Verhetzung gemacht, die Chancen werden vorher abgewogen »nd die wohldressierten Einbrecherscharen als «-»I'u n l-i e rti u ü auf die Gegner im rich-tigeii Momente losgelaffen. Rücksichtslos werden eigenes imd fremdes Gut und Blut von den „Machern" preisgegeben, damit diese sich hernach ans dem Topfe der „nationalen Begeisterung" im Wege des BoykottS ihre Beute holen können. Und dazu diese widerwärtige Heuchelei und Frömmelei ; dieser Scheinidealismns und Schein-Humanismus, diese eckelerregend« Verleumdung der bedrängten und gefährdete» Gegner, diese raffinierte Schlauheit nnd Verlogenheit, mit der all diese wohl-vorbereiteten »nd wohldurchdachten Skandale dem politische» Gegner in die Schuhe geschoben werden. Mau denke nnr an die blutigen Zepternbertage in Laibach? Wer trug die Schuld au den Vorsällen? Waren nicht die Deutschen völlig unvorbereitet und überrasch», völlig grundlos nud schuldlos von einer ungeheuren Uebermacht wohlvvrbereiteten und wohl« eingeschulten Pöbel» in hinterlistigster und brutalster Weise überfallei» worden? War den Deutschen gegen-über der erdrückenden Uebermacht uiid der brutalen Gewalttätigkeit der Gegner auch »ur die Möglich-feit einer Gegenwehr geboten? Und doch, als in Von noch weit höhere« Interesse sind aber die Briese, die der Wiener Maler Franz von Pau-singcr verössentlichte. Es ist besonders die Liebe znr Natur nnd die auffallend scharfe Beobachtungsgabe, die als charakteristischer Zug im Wesen des Kronprinzen hervortreten. Kronprinz Rudolf war ein Weidmann im besten Sinne des Wortes. Abgehärtet gegen jegliche Strapaz. genügsam in Essen und Unterkunft, ein wahrer Spartaner, dabei immer ganz erfüllt vom Zander der Natur Als leiden-schaftlicher Jäger beobachtete er bereits in jnngen Iahren mit besonders eingehendem Verständnis die Erscheinungen der Natur »nd die Eigenschaften der Tiere, besonders der Vögel. Vor allem wurde der Prinz i.i dieser vo» Wissensdurst eingegebenen Natnrliebe durch Dr. Aisred Edmund Brehm, den berühmten Natursorscher »nd Schöpser von Brehms „Tierleben", beeinflußt, der den jungen Fürsten im Jahre 1878 ans einer Reise im niiltlere» Donau« gebiet und ein Jahr später ans einer Reise in Spanien begleitete. Kronprinz Rudolf blieb diesem seinem Lehrer bis zn dessen im Jahre 1884 er-solgten Tode in inniger Freundschaft zugetan. Später hat er bekanntlich selbst wissenschaftliche Reisewerke herausgegeben und die Arbeit snr diese war es, die ihn mit Pansinger zusammenführte, «us den Briefe», die der Kronprinz an den Maler gerichtet hat, heben wir hier einige besonders charak-teristische Stellen hervor, die umso wehmütiger rühren, als sie größtenteils in Prag und Böhmen geschrieben wurden. So heißt es einmal: „Gestern erhielt ich im äußerste» Norden Böhmens, im Schlosse des alten Fürsten Rohem, eben, als ich im Begriffe war, abzureisen, Ihren Brief, für den ich herzlich danke. ... Ich frene mich schon i»,gerne«», mit Ihnen »ach Weih-nachts die Sanhatze zn studieren. Ich glaube, es dürfte Sie interessieren, vom künstlerischen Standpunkte ans, aber zugleich auch jagdlich unterhalte». In wenige» Stunde» reise ich nach Ungarn. Also ans Wiedersehen nach Weihnachten. Bk dahin mit den herzlichsten Grüße» Ihr Rudolf." Ein andermal heißt es: „Der ganze Norden wirkt lähmend auf mich. Der Kohlenstaub nnd die matte» K«lt»rsarben nehmen mir allen Schwung zu besseren Arbeiten, doch die herabgedrückte, poesielose Stimmung ist gut zu ernste» Arbeite». Man wird trocken wie ein altes Leder. Einige Tage mit Ihnen verlebt, in Erinne-r»«g »nd im Schassen neuer Pläne zugebracht, wäre sehr schön; hoffentlich kommen sie bald, doch gewiß im Juni. Meine herrliche Häuslichkeit, mein stilles Heim abgerechnet, waren cS lange Monate, diesen Winter und Frühling, bös in vieler Beziehung, denn ich biu gezwungen. Da sehnt man sich den gleichgesinnten, gleich fühlenden und denkenden, den ans sich selbst schassenden Frennd wieder -u sehen." Ueber seine literarisäien Arbeiten heißt cS ein- mal: Prag, 11. Februar 1883. „Lieber Pansinger! Innigste» Dank sür Ihren Blies. Es tut nnS sehr leid, daß Sie jetzt nicht nach Prag kommen. Doch ich kann mir denke», wie viel Sie zu tun haben. Was Sie über meine beschei-denen Arbeiten sagen, ist ganz richtig. — Bald werde ich neuen Stoss brauchen, doch vor einigen Monaten noch nicht, denn mit Bilder» atiS eini-ge» Teilen Siebenbürgens bin ich nnn zu Eude. Doch Spanien nnd alles, waS drnm und dran ist, sowie auch Korsn nnd ein Tag in Albanien geben für den ganzen Sommer reichlich Arbeit, besonders da meine anderen Beschäftigungen Seite 2 Verteidigung der eigenen Sicherheil nicht die Deut scheu von Laibach. sondern das zum Schutze ein-schreitende internationale Militär endlich nach un glaublicher Geduld und Nachsicht zur abwehrenden, nicht angreifende». Waffe griff, wurde in den slavische» Blättern von deutscher Brutalität, deutscher Gewaltherrschaft geschrieben und die beiden Getötete» die den wahllos treffende» Kugeln der Soldaten erlagen, als Opfer deutscher Rohheit bezeichnet. Und hinter den Särgen der Gefallene» schrill »die trauernde slovenische Nation" nnd »»ter den „Tran« ernden" auch jene slovenischen Geldleute, die zu „G es ch As tSz wecken" den Skandal inszeutert hatten und nach erfolgreich durchgeführten, Boykott schmunzelnd ihre» glatten Profit aus diesem blutige» Geschäftche» rechnibticherlich heraiKdividiereu tonnten Gewiss! Die Heiden Gesallenen, insbesondere der arme Junge, der als politisches Kanvneusniter seiner eigeueu Voltsgeiivssen sein junges Lebe» lasse» mußte, ehe ihni ei» blasser Schirm politischen Per-ftändnisses aufgegangen war. die armen Lente wa re» bedauernswerte Opfer, die' a»ch wir beklage», aber nicht Opfer deutscher Roheit, sondern schäm-loser gcwinngieriger slovenischer Geschästspolitik! Man unterschätze übrigens ja nicht die finan-zirkle Bedeutung eines folchen durch politische Verhetzung künstlich herbeigkfiihrlen Gcschästsbvykotis. Es ist richtig, daß bei den« großen finanziellen Uebergewicht der deutschen Geschäftswelt, bei ihrer überragenden Tüchtigkeit und Erfahrung der Scha-den eines solchen Boykott» invbesonderS von den geldiräftigen Geschäften größerer überwiegend oder stark dcntseycr Orte ohne sonderlich fühlbaren Schaden getragen wird, besonders da ja solche Boykottbewegungen bei der Unzulänglichkeit des slovenischen GeschästSlebeuS bald abznflaneu pflegen. ES ist richtig, daß somit der Verlust trotz seiner absolute« Bedeutsamkeit für die deutsche Geldkrast ein relativ nnbedeutender ist. Aber ganz anders liegt die Sache auf der gegnerischen Seite. Bei der sehr geringen Anzahl geldkräftiger slovenischer Geschäfte, bei der verhältnismäßig schivachen gegenwärtigen Kapitalskraft dieser Geschäfte bedeutet der immerhin in seiner Gesamtheit sehr nennenswerte Gewinn ans einer solchen wohldurchdachten pvliti» scheu Boykoltbewegnng ein sehr bedeutendes Mehr an Einnahmen für den Einzelnen, mithin eine große immer mehr zunehmen nud ich an viel sehr prallische, nicht im geringsten künstlerische Dinge zu denken habe und ich vou jenen schönen Mo-tiven weit entfernte Sachen Tag füt Tag lesen mnß. Wen» oft durch Tage die ganze Gedanken-richtung in einer ungemein praktische», prosaischen Direktion vollauf beschäftigt ist. läßt sie sich wieder schwer in die künstlerischen Bilder des Gedächtnisses zurückgaukeln. Besonders richtig ist Ihre Ansicht über meine „Donaurelse". Da spielt die Jagd die größte Rolle und die eigentlichen Namrbtlder sind oft recht gut gedacht,' doch schlecht nnd besonders »»elegant, >a härfig sogar geradezu plump dar-gestellt. Auch habe ich längst den Stab über dieses Werk erster, versuchend herumtapeuder Jugendungeschicklichkeit gebrochen. WaS Sie sagen über daS gründliche Studium, welche« gut wäre, ist mir nicht ganz klar. — Ethnographische Studien interessieren mich am meisten und ich betreibe sie auch viel. Doch >» so ein Buch, wie -ie es gern haben, passen nur ans jedem positiven Wissenszweig, sei es nun Zoologie. Geologie, Botanik, Ethnographie, Geschichte usw, Streif-lichter und kleine Einblicke. Beschreibt man ein Gebiet, sagen wir znm Beispiel Siebenbürgen, genau nur mit einem Wissenszweige, so wird es eine wisseiischastliche Abhandlung ans einem Fache, wie znm Beispiel meine Berichte nach jeder Reife, oft auch bei an-deren sich bietenden Gelegenheilen, an die Mil-teilunge» des Oniithologischeu Vereines »i Wien. Schildert man aber ans allen Wissenszweigen etwas und nichts gründlich, dann ist es Konversationslexikon oder Reisehandbuch für ein be-stimmte« Land. Für beide Sorten werden Sie sich schönstens bedanken. Ich lege meinem Briese S»e:njche Wacht_ Bereicherung nud Kräftigung des slovenischen Geschäftskapitals. Diese Kräftigung macht sich auch wenn auch noch nicht in einem großen Wirtschaft-liche» Aufschwung so doch in steigendem wirtschaftliche» Mute. in gewagtere» Anstrengungen, kühnere» Pläne» nnd einzelnen Erfolgen bemerkbar, die wir, wenn wir ehrlich gegen nns selbst nnd unsere Zu-kuusl sicher sei« wollen, uichl mit einem überlegenen Achselzucken hiinvegleugnen dürfen, besonders da unsere Gegner in ihren kapitalistischen Bestrebungen von den tschechische» Geldinstitute» eifrig gefördert werden. Wir müssen und werden aus eii'.e Abwehr bedacht sein, die ebenso planvoll, aber natürlich ehrenhafter zu sein Hai, als die Angriffe »»serer Gegner. Glücklicherweise bedienen sich uusere Geg-«er solcher Waffen, die sich l>ald abstumpfen. Das wisse» unsere Feinde auch nnd tragen dafür Sorge, daß die vorstehenden Skandale von Zeit zu Zeit wiederholt werde» und in „verböserter" Auflage wiederkehren. Schon sand man es beim Laibacher Sepitniberskandal für nötig, die Aufreguug bis znm Blutvergießen zu treiben, um die Gemüter genügend zu erhitzen. Trotzdem ist die so erzielte Boykott-beweg««g bald erschlafft und der geschästliche Ge-winn aus der blutigen Affäre war höchstwahrschein-(ich geringer als man erwartet hatte. Selbst die zerschnittlerle» Firmalaselu über den slovenischen GeschästSlokalen und AdvvlaturSkaiizlcicn in Cilli, die zur ,.ewige» Schande der deutscheu Rohlinge" so lange erhalten blieben, erinnerten schließlich mehr an die maßlosen slovenischen Roheiten in Laibach als an die bescheidene Gegenwehr der Dentsche» in Eilli, so daß auch die verbissenste Deutjchenseiude unter den „geschädigten" Sloveneu sich bewogen fanden, diese Zeichen ihrer eigenen Schande uud Geschniacklosigleit schließlich zu eutferue». Und i» braucht man denn einen neuen Stau-dal, ein neues Hetzfest zu neuem Boykott für neuen GeschäftSgewinn. So sollen denn die täpischen sla> vischeu Sokolisteuscharen als politisches Kauoueu-futter ausgebote» nnd gegen die Deutsche» lvsge-lassen werden, nm den klugkalkulierendeu slovenischen GeschäftSpolitikern die Kastanien ans dem Feuer zu holen. Ob es helfe» wird? Es dürfte denn doch einmal der alte Witz versage» uud die große Menge des slovenischen Volkes etwas Wind davon bekommen, daß sie die von einigen Dutzend geld- einen Artikel Über Siebenbürgen bei. den ich einem Blatte schuldig war. Er ist verflucht trocken. Ich rate Ihnen, ein Glas Wasser d'raus zu trinke«. Ich weiß recht gnt, was Sie meinen, trotzdem mau es nicht leicht in einen Begriff zn-samtuensassen kaun. Stimmungsvolle, künstlerisch gedachte, zu-gleich charakteristische Schilderungen über Land und Lente, Jagdschilderungen in dem Maße, wie sie in der Donaureise vorkommen, gehören in die „Jagdzeitung". — Doch hie und da, bei Schil. derungen wild'r Gegenden und wilder Jagden, sind sie sehr gut, da mau oft charakteristische und ganz eigeniümliche Dinge zu sehe» bekommt. Die siebenbürgische» Alpe« ohne Jagdschildernnge» würden in einem Lande, wo die Menschen noch in der Tat im Kampfe mit den wilden Tieien leben, viel Reiz verlieret." Welch intelligenter uud passiani.rter Jäger der Kronprinz war, werde» Sponsleute aus folgenden Zeilen gleich herauslesen: „Am l. Oktol>er reise ich slir die Hoch-gebirgsjagden »ach Lteiermark. Seine Majestät der Ka'ser war fo gnädig, zu gestalten, daß ich nach den Jagdeu vvu Mürzsteg »ach Piag zu-rückkehre und nicht mehr nach Eiseneiz folge. Ich will nicht lange von zn Hause entfernt sei», nud da»» sehne ich mich weder nach Kalte »och nach Schnee. Ferner wird weuiger gepürscht, wie im herrlichen Blümbach, sonder» nur getrieben, das ist »ichiS für mich. Sie werde» mich ver-stehe». Dem ziehe ich sogar die groß,» Haseu-und Fasanenjagden vor, denn das stellt keine Leistung »nd Jagd vor, sondern ist nur c»i Wettkampj im guten Schrotischießen." Zum Schluß noch eine reizende Stelle, die des jtronpr»izeu liebevolle Besorgtheit um seine Rummer V gierigen GeschäftSpolitikern zu selbstsüchligeu Zwecken GenaSsührteil siud. Sollte aber die Einsicht de» slovenischen Volkes so weit noch nicht gediehen sein, so lverden die deutscheu Geschäftsleute dem Boykott in derselben Weise die Spitze abbrechen wie bisher, indem sie »änlich durch geschäftliche Tüchtigkeit und Ehreiihafligkeit die slavische« Käufer nach kurzer Entfremdung wieder a« sich ziehe«. Den» eine Ausbeutung dnrch slovenische Geschäftsrauköne hält wohl durch die erste Hitze des nationalen FauatiS-inus stand, aber nicht gegenüber der zurückkehrenden ruhige» Uederlegung. Znm Schlüsse hat jeder die Brieftasche nächst dem Herzen stecken — auch die sloveuijchkn Bauern. Vielleicht aber weckt die endliche Erkennt»!« der Wahllosigkeit der Mittel, mit welchen unsere Gegner geschäftlich gegen uns kämpfe», denn doch auch das deutsche Großkapital aus seiner Ruhe nnd läßt es die langsam, aber für den ansmerksamen Beobachter erkenntlich näher rückende Gefahr sür den deutschen Geldmarkt erschauen, so daß die deutsche Großgeschastswell ans der Vogelperspektive ihres weithin schauende», aber manchmal das Nächste überschauenden, internationalen HöhenstandpnnkteS aus den reellen Boden einer gesunden Volkspolitik heräbsteigt und ihre Riesenmacht zum eigenen Heil in de» Dienst unserer Sache stellt. Dann kann uns anch auf diesem Gebiete um uusere Zukunft nicht mehr bange sein. Politische Rundschau. Inland. Vom Landtag angenommen. Äu» Laibach corn .6. d M. wiid belichtet,: Tel Landlag lctzie heuie die Speziatdeorduner Dr. Eger ein, der unter Hinweis auf die zahlreichen S»abenerieesl>, deren Schau-pl>>tz icbe > Laibach rosr, den Ärriiag auf Einschaltung nachstehendem Paragraph.! stcuie: 8 70 a. Der Gemeinde« ai ist veipstichlet, für die Anstalten und Ein rlchiungen. bre zur Handbabui-g der OnSpolizet erfor-d.'itlch sind, die »öligen «-»elvmiiicl zu bewlUigen, und er ist für jcde ihm in dieser Bezi.hnng zur Last Familie köstlich iUnstriert. Anch die treffende kurze Eharakierschildernng eines Wiener Gelehrten ist eine prächtige Stelle: „Lieber Pansinger! Herzlichen Dank jür Ihren Brief. Ich bitte Sir, mir zu schreiben, wann Ihre Kinder die Masern batte», respekuve vielmehr, wann sie das letzte Bad nahmen. Auf das hi» und tveu» ich diese Mitteilungen erhalten habe «nd Doktor Aucheutaller keine Gefahr mehr für unsere Kleine entdeckt, würde ich Sie bitten, mit Zurücklaffung jener Kleider, die Sie wählend der jiranlheit Ihrer Kinder bei denselben anhatlen, zn uns nach Laxenbnrg zn kommen, den» gar manches hälte ich mit Ihnen zu besprechen. Wegen Ihrer Zeichnuilge« sür den Ansjatz des Professors Moj-fiwvies dürfe« ^>e nicht im geringsten besorgt fein. Er ist ein sehr angenehmer Mann, gar nicht der Typus des doktrinäre» Gelehrten, ein guter Zager, kennt die Douauaueu sehr genau, uud wird, wie ich ihn als schmiegsame Natur kenne, gleich auf Ihre Ideen e«ngehe». Nachdem Sie mit nur gesprochen haben, schreiben Sie ihm, wie wir es uns deute», u»d damit ist die Sache in Ordnung. Für mich werde ich Sie auch in Anspruch nehmen müssen, denn sowohl bei der Schilderung des DouangebieleS zwischen Wien und der nnga» risclse» Grenze, als auch jür Aufsätze über ein« zelne siedenbürgische Gegenden wün.che ich mit keinem anderen ttünstler zu ardeile» als mit Ihnen. Wir kenne» ilns, Sie meine Schreib-weife nnd ich Ihre künstlerische Auffassung, «nd da geht das „Gischiijt" gut von statten. Mit den herzlichsten Grüße» bin ich Ihr Rudolf." MM. Glätter zur Unterhaltung und Gelehrung für Haus und Familie. K»«»t«g»SeiIage de» „Deutsch,« HSacht" t« Kill. erscheint >even Soniimq als unemgelltion » ®tnnd. 54. A«rijetzu»g. Wir zwängten unS mit dem Ungetüm von Bild quer durch die Tür nud Anrelia kam uns enlgegen. „Na?" frug sie. „Ja," antwortete ich. „eS ist fertig." — Anrelia machte Don Juan Komplimente nnd dankte ihm für seine Hilfe; Don Juan schwätzte und ließ die dümmste» Redensarten von Stopel. Ich hörte inzwischen die Lobhymnen der Frau jProviantmeister an nnd nahm ihre Komplimente in Empfang. Wenn übrigens diese psnndweise gewogen worden wären, so wäre ich besser daran gewesen al« mein Frennd den nicht nur Frau Proviatmeister war dicker als Anrelia, auch ihre Komplimente waren feister. Schließlich michte ich mich aber doch über den frechen Findcrling ärgern. Die Mutter wollte da« Transparent .in voller Wirkung sehnt nud befahl Anrelia da« Fenster zn schließen während sie in die Küche ging um einige Lichter zn holen. Kaum war es dunkel, da hörle ich in der Ecke am Fenster ein verdächtige« Tnscheln. Während ich. der Schöpser des Bildes an der Nische stand und mein Transparent stützte, koste Don Ina» im Dunkeln eine weiche Hand. In diesen Augenblick trat plötzlich die Mutter mit zwei Lichtern ins Zimmer. Ich warf neugierig einen Blick nach meinen Freund. Dort stand er, die eine Haud nm einen Kleiderständer geschlungen, aus welcher nnter änderet» «in Echlasrock der Mutter hängte, in der andere« Hand einen Strickftrnmpf, ein Weihnachtsgeschenk sür den Herrn Proviantmeister. Aurelia muß ihm diesen statt ihre Hand in seine suchenden Psotten geschmuggelt haben. Die Mutter fing bei unserem Anblick hell zn lache» an. Don Jnan stand am Kleiderständer wie ein Vogel, Greif und ich an meinem Gemälde wie ein Wappenlöwe. Ins volle, lante Lachen der Mutter mischte sich daö boShafle Kichern AnrelienS, daß es sich anhört« als würde man BnrSdörfer Aepsel in 9<4ra6 inlilii. J»anS Rechnung aber eS sollte nicht lange danern, dann war ich die Zielscheibe. DaS TranSperent wurde auf nnd die Lichter dahinter gestellt. Nnn konnten sie eS sich ansehen nnd bewnndern was ein Mensch mit Knnst uud Ueberleguug fertig zu bringen im Stande ist. Ich selbst blick« eS nicht an, denn ich wußte ja wie es sich ausnehmen würde,, sonder» kehrte meinem Machwerk den Rücken und sing, wie e« bel Künstlern Sitte ist, zn erklären an. Aber nnn ging ein tolle» Lachen lv«. Die Mntter lachte >fest, Don Jnan frech «nd Anrelia lieblich! lieblich! über all« Maßen liebenswürdig, aber für mich verdrießlich, nichtswürdig verdrießlich. — Ich sah mich vorne an. „Hast du >vaS an dir?' — Nein. Ich besühlte mich hinten, denn ich dachte, daß sie mir in die Dunketheit einen Zops oder etwas ähnliches angehängt hätten. Ach du lieber Gott! Als ich mich umdrehte nnd einen Blick auf mein Kunstwerk warf da sah ich daß meine beiden Engel regelrechte Schnnrrbarte hatten. DaS hat der Halunke! der Kvrpernikns getan! „Von Jnan," pustete ich meinen Frennd an, „Dn weißt eS, ist diese Berstümmelung nicht eine Nach-tnschiernng des Kopernikn« ?" — „Ja," antwortete Don Juan, „das ist sie." — Ich sprang aus meiu Bild lvß, reiß eS herunter und wollte es schon mit beiden Beinen zu bearbeiten beginnen. Aber die Mutter wars sich zwischen nnS und sagte, „Herr, hab« ich rt» nicht gesagt, lassen sie die beiden Etlgel weg?" — Ich wandte mich zornig zu Anrelia. „Fräulein, sie lieben ihn? — Dvrnm lach«» sie mich auS? — Fräulein! der Bogel der am Morgen so schön singt, srißt am Abend die Katze! — Ich empfehle mich ihnen!" — Damit ging ich zur Tür hinaus und Don Juan nnd LewandowSky trugen mir da» Transparent nach. Zn Hause angekommen, nahm ich sosort Kinnruß Schweinefett braten. Diesmal lachte man auf Don uud Pinsel zur Hand, während die beiden das Bild 2 wirbst attj die Staffeln stellten. Gleichzeitig kam d«r Franzose. „Na?" — „Ja? gab ich ihm znnick tinb sing die beiden Engel mit Kinnrnß zu überstreichen an. Selbstverständlich sollten anch die beiden Trompeten hinweg. „Halt." rief da der Franzose, ..die leiden Postillonshörncr lasse stehen; 'sie inachen sich zu schön aus dem Bildet — .Ach was!" gab ich zur Antwort, „ich bin im Stande und streiche da? ganze Trcm6pa> rent üb«r." — ..Aber Meusch," rief der Franzose, „morgen ist Hochzeit und zn dieser hast dn eS ver-sprechen. Bekommst dn denn bis morgen ein anderes fertig?' - Das war nnn wahr und diese Einsicht ließ mich in meiner Wut einhalte». Während ich noch da stand, kam Frau Bülow, stellte einen Eimer inS Zimmer nnd übergab mir einen Zettel mit dein Bemerken er wäre von Kapitä«. „Aha," sagte ich znm Franzosen, .nnn regt sich etwaS! Aber inkommentmäßig ist eS von Kapitän immerhin, die Frau Bülow znm «artellträger zu mache». Da! Franzose, hier ist der Zettel, da? ist deine 'Sache.* — Dieser nahm den Zettel, las ihn und fing auö vollem Halse zu lachen an. „Na," sagt« ich verwundert, .lächerlich wird der Juhalt wohl nicht sein. Lese! Und er laß: „Lieber EharleS! Acht Viertel täglich, das Viertel zu einein Silber-groschen macht monatlich gerade ach« Taler. Da ivir beim Major anstandhalber voraus bezahlen «vollen, so bitte ich mir da» Geld noch heute ans." — Rachschrift : „Ich danke, wir sangen mit acht an, später können wir ja ans zehn oder zwöls steigen." — „Himmlischer Vater!" rief ich, was ist das?" — Ich sprang zum Eimer, hob den Deckel hoch und sah — Milch — bis an den Rand Milch. „Na," sagt« ich, „da schlage doch'daS'Donnerweiier drein. Und obendrein auch noch gleich bezahlen?!" — ..Ja," lachte der Franzose, „und vb^»drein auch noch trinke». Charles! Das Vernünftigste ist. bezahlen und gleich mit dem Trinken ansangen, soust wirst du gar uicht fertig ' — „Der Kapitä.i ist nicht klug," sagte ich in vollem Gruft zu meinem Freund, „und du anch nicht." — „Aber was willst du den." begehrte nun der Franzose ans, „er srng dich loch ausdrücklich ob eS dein letztes Wort war nud du antwortetest mit ,Ia'." — „Ich meinte — wegen 5top«n>iku»." — „Und er nitint« die Milch. Des Beste ist du zahlst und sängst zn trinken an." — Na, so etwas. Nun saß ich da. soll einen Mvnat lang nichts wie Milch sausen, di«se sogar im Borrau« b«zahl«n und das alles weil der verrückte Kapitän sich in die Tochter des Major« verliebt hat. Nein! Lieber noch in dunkler Küche ans drei Schritt! Ich holte meinen erbarmungswürdigen (Geldbeutel au» meinem Koffer und ivahm eine Besichtigung dessen Inhalts vor. C weih! C weih l Alles in Alken nebst nnd samt Kleingeld — knapp drei Taler. — „Fran zose! Hast du Geld?" •— „Ja. brauche eS jedoch selbst. kHm! Er braucht «4> selbst. Damit war ich ab° geblitzt. — „Franzose? Milchtrinken soll ungeheuer gesnnd sein!" — „Das streite ich anch nicht ab." — Wollen mir Milch und .'tosten nicht teilen?" — „Nee" sagte er kangedehut nnd grinste mich au. .. Seit der Zeit, seit der ich nicht mehr vo» den Erzeugnisse» deiner Kochkunst esse, bin ich meiner Gesundheit sehr zufrieden." — „Schau." höhnte mich uiei» Freund in meinen Unglück weiter, „schau, du hast in der letzte» Zeit so viel Kälber gegessen, welchen ihr Recht ans Milch versagt blieb. Gleiche dieses Unrecht jetzt ans gieße ihnen die Milch nach." — „Ich werde mich mit dir hentmärgern," sagte ich verdrossen »nd lief zum Kapitän. Ich sand ihn vor einer großen Schüssel Milch ans welcher er andächtig löffelte. „CharloS," rief er mir sreudig zu, „ich bin bereits dabei!" — „daS sehe ich." antwortete ich ihm uud sing ihm anseinanderju-setzen an, daß zu diesem uiigeheuere», Milchkonsum auch ein ungeheueres Geld notwendig sei. Aber ich kann schön an mit meinen ivohlgemeiuten Auseiuander-setznugen. Er habe geglaubt, schnautzlc er mich an, daß er e» mit mir mit einem Man» vo» Wort zu tu» hätte. Dabei iiwr es mir »»möglich, ihm zn er-klären, daß meine vermeintliche Zusage aus einem Irrtume beruhe, den» die Kröte vou Kopernikn« saß nebenbei uud grinste uns mit der spitzbübischesten Miene der Welt an. Ja dn gistige Kröte, dn solltest eine Milchkur gebrauche», damit, die sroinme Venkarl der Milch, das jährende vrachengist in dir wandeln würde. Schließlich mnßte ich mich in» Unvermeidliche schicken. „Wenu also nicht« hilst, so soll« halt sein. Aber der Major muß pumpen " Mit dieser Erklärung wandte ich inich zum gehe». „Das tut er nicht," rief mir der Kapitän nach. ..van» mag er seine Milch behalten," sagte ich das Zimmer verlassend. Oben an« gekommen setzte ich inich zu meinem Eimer Milch n»d fing a» zu löffeln nnd trinken. Aber, aber! Alle? Würgen nnd Zwingen half nichts. Ich brachte e» nicht zn Ende. Am anderen Tag fing ich die Qual am srüheften Morgen an; aber trotzten! bändigte ich da« Quantum uicht. Die Reste wurdeu immer größer und wenu ich einmal dachte, nnn wirst endlich des Quantum« Herr, dann öffnete sich in der Regel die Tür nnd Frau Bülow kam mit neu«»« Nachschub. Mein ganzes Kochgeschirr war mit Milch gefüllt ebenso jenes meiner Kameraden in den unteren Kasematten. Bei Kapitän traf ich einmal die ratlos dastehende Fran Büloio die für ihre Milch keine Unterkunft mehr finden konnt« s nnd die mir sagte: „Unten war e» noch «oller als oben- Ich weiß gar nicht wohin da? führen soll. Der Franzose und Kopernikus die nuS leicht bättcn helfe» könne», ließe» sich dnrch nichts bereden, sondern mei-deten sich mit sichtlichem Behagen an unserer Verlegen hei«. Der kleine KopcrnikuS sagte anch »och, daß er «inen großen Topf Honig kaufe» ivilrde uin daS gelob«? Land zn vervollständigen. Kapitän zürnte mir zwar, weil ich meine Milch nicht vorrauS bezahlen konnte, aber ein Unglück vereinigt Mensche». U»d wir saßen beide in densell>en Unglück. Als Fran Bii low «vieder einmal mit ihrer Milchliescheernng kani und Kapitän, der nun bekehrt «nd reumütig seine Dummheit ei«sah. von Neuen zu jammern anfing, lani ich ans einen guten Einfall. „Weißt d« waS. Kapitän, wir sangen zu Buttern au. Immer praktisch, immer praktisch! Wit^wollen Bntter und Mäfc erzeugen." — „Wie?" frug mei« niedergeschlagener Freund. — „Sehr einfach. Aus den Rahm niachen wir Bntter «nd aus der Milch Käse. Ein Butterfaß haben wir nicht; wir buttern daher i» einer Flasche. Diese u'ird so lange geschüttelt bis der Inhalt Bntter wird. DaS Kisemachen ist noch viel leichter; wenigstens inacht eS nicht so viel Arbeit. Ich habe das Alles nach Kunst und Wissenschaft stndiert und von. Bater Tliäer nnd Mutter Christine beigebracht dekomnie», sowie der ratioiialle» Landwirtschaft entnommen. ES fehlt u»s nichts als zwei Kästbeutel. Wo nehmen wir zivei Käsebeutel her? Ich ging nach oben, öffnete meinen Koffer uud sing «ach einem geeignete» Leinen zn suche» an. Aber alles was sich vorfand war zn diesem Zweck zu gut. Da kam den Kapitän ein Äe-danke. »Halt!" rief er, lief hinunter, kam bald mit nner weilen englischen Lederhase nud zeigte mir diese iriumpfitreud: „Sieh hier! sie ist gauz u»d rein. Ich kann sie nicht mehr tragen, weil sie mir zu kurz nnd oben zn eng ist." — „Prächtig!" sagte ich. „Und obendrein brauche» wir uicht» z» »ah?» ; die beide» Beine werde» dicht a»> Rumpf abgeschnitten, unten zugebunden uud mit Milch gefüllt. ili. KapiIel. Und so geschah e«. Die Milch wurde abgerechue« nnd der gewonnene Rahm in die beiden großen Flaschen gefüllt. Die übergedlieb?«? Milch dag?ge» wanderte in die Hosenbeine, welche an die Wand gehängt wnrde». Unter jedes Bein kam. um den Wadbik abzufangen «ine Schüssel. Dann gab ich den Kapitän die eine Flasche, während ich die zweite nahm »»d »im ging« im Zimmer auf und ab. während j?der von uns seine Flasche hin und herwiegte als wären eS Babu«. Die Käsebeulel aber liefen von selbst. „WaS tun wir mit der Bntter.' frug plötzlich des Kapitän, „denn vor vier Wochen dürfen wir keine essen?" — „Hab ich auch schon überlegt," beruhigte ich ih», Die Butter verkaufen wir; wenn der Erzbischof bei UNS die Bitt-ter um einen Schillig billiger bekomm«, kaust er sie «»S mit Kußhand ab; die Käse hingegen mag liegen bleiben, je länger er liegt, desto besser wird er. So gingen wir auf und ab. immerfort fleißig butternd. Da klopfte es nnd ans mein .Herein' trat daS kleine Jdachechen inS Zimmer nnd überbrachte von ihrer Mutter einen Korb. „Eine schöne Empfeh-lung von meiner Mama." sngle daS kleine Mädchen, „und sie hätte sie gar gern ans der Hochzeit gesehen; da e» aber nicht möglich war, so sandte sie hier eine Kleinigkeit. DaS TranSpereitt hätte auch sehr gut ge-falle»." = Ich stellte meine Butterstasche hin und begann auszupacken. Kuchen und noch einmal Kuchen und vier Flaschen anderen Inhalt als unsere Butter-flaschen. „Ich lasse mich auch vielmals bedanken." sagte ich znm Mädchen nnd als es mit seinem Korb fort war, hat auch Kapitän seine Flasche hingestellt und stand betrachtend vor der Bescherung, „So," sagte ich. „das selilte noch nud gerade beim Buttern das keine Uuterbrechiuig erfahre» darf." Damit ««ahn« ich meine Flasche nnd schültelte weiter. „Ja," setzte Kapitän hinzu, „nnd mitten in unserer ttiir! Charles, du wirft doch nicht so niiverniinstig sein n«d diese «»-terbreche» ?" „Bewahre." sagte ich und butterte weiter. Aber immer wenn »uir an den Tisch kamen, bliebe« wir längere Zeit bei unsere» Herrlichkeiten stehen, ohne indeß unsere Arbeit zu uuterbrecheu. Endlich brach ich das Schweigen nnd sagte znm Kapitän: „Höre, in den ersten Tage» unserer Kur dürfen wir Semmeln essen; wir sind »och i» den ersten Tagen und ich glaube, daß es uns nicht schade» würde wenn wir diese Bisq»its esse». PiSquitS werden sogar Kranken am Sterbelager verschrieben." i Fortsetzung solgt.» 4 Ablehrendes, praktisches, Keiteres etc. T Ernst Moritz Arndt. Zu fciucnt 5 lch g e j ä ße dürfen nicht v e r w e n d e t werden! Wird die Milch in Gefäßen aufbe-wahrt oder transportiert, die Rost-stellen haben, so tritt die Milch mit dem durch den Rost freigewordenen Eisen in Berbindung. ES bildet sich milchsaures Eisen, welches in der Milch löslich ist und dieser einen widerlichen talgigen Geschmack ver-leiht. Die aus solcher Milch hergestellte Butter hat ebenfalls einen unangenehmen talgigen Geruch nnd Geschmack. Es ist daher dringend geboten, alle Gefäße, die zur Ans-bewahrung oder znm Transport von Milch dienen, wiederholt auf das Borhandensein von Roststellen zu prüfen nnd sie, falls dies der Fall fein sollte, sofort ausbessern zu lassen. Eine hübsche Zeppelin-a n e k d o t e teil» der bekannte Schau-spieler Dr. R. Tyrolt der „Neuen Freien Presse" mit. Als ich im Jahre :899 am Hostheater in Stuttgart ein Gastspiel absolvierte, saß ich an der gemeinsamen Tafel im „Hotel Marqnardt". In einer Ecke des Speifesaales fiel mir ein äußerst leb-hasler alter Herr auf, der mehreren Offizieren etwas zu demonstrieren schien. Ich fragte meinen Tifchnach-barn, ob er den Herrn kenne. Darauf antwortete mir der biedere Schwabe, indem er mir im Tone gutmütigen Bedauerns zuflüsterte: „Döfl ifcht t Narr! — ein Graf Zeppelin! — Der guate Man« moint, er kenn' durch die Luft fahre." Scheiden tut weh. „Der Ab-schied von deiner letzten Herrschaft ist dir wohl recht schwer gefallen?" — „Uud wie! Die Tränen kamen mir in die Augen, als ich das letzte Mal am Schlüssellocht horchte." Besorgnis. „Wohin so eilig?" — „Eben fällt mir ein, daß ich den Geldfchrank offen stehen ließ, und mein zukünftiger Schwiegersohn ist allein oben im Zimmer." — „Trauen Sie ihm denn nicht?" — „Doch l Aber wenn er hineinsieht, hebt er morgen dit Verlobung ans." Rummer 9 ßaHende Untellaffung verantwortlich. $ 70 d. Solange Mc Crt*j>olijti durch die Gemeinde »r »geübt wild, ist dieselbe in Fäll«», wo durch Venr-chläuigung in den Ib' di«»fa0» obliegend»« V-irflichiungen jemand zu Ech^rden kommt, diele«, afatz»flie Deutscherkiärung de« Orsterreichischen Etiea bahnbeamtenrereine» überall und stet« einzutreten. li« gi t eine Vertretung deutsche, Eiienbahnbeamlen zu schaffen Deutsche «iameraden I Auf zur Tat! Ihr wißt wa< wir von jedem deutschen Kollege» fordern Werbet Mit lieber in Massen 1 Deut'che Kameraden die Ihr dem Oesteirttchllchc» Eitenbahndeamienverein noch fern-steht, tretet »cm>e!beu unverzüglich bet und folget alle unbcdrugt der Such setnerzet« zukommenden Eintadu» gen zur ordentlicheu. beziehungsweise außerordenilrche» Ort«gruppenversammlu»g, In welcher die Deutsch «rNärung de» Orsterreichischen Eliendahnbeamteirvereine» beantragt wird und in der auch die Delegierten für die diesjährige Vereinebauptveriammlung gewählt werden. Gebet nur, düttsche Kollegen, jenen Delegierten Eure Stimmen, die für die Deulschertärui,,, jederzeit mann-tzajl tiimtun wollen. Der emfwcbrndc Kampf findet in kürzester Zeit statt. Um siegreich au» demselben heivorzugtben, müssen wir uu» jetzt schon rüsten. Rebmet Such ein Beispiel an Suren nationalen Geg nern in allen Parleilagern, welch.' einen erbitterten Hab gegen alle», was noch heute deutsch ist, ganz offenkundig an den lag legen und außerdem noch in der radikalste» Art und Weife da» Deutschtum überall bekämpfen und gänzlich auszurollen juchen. Der ifche-chiichnationale fanalisch« Eisenbahnbeamleuvereiu geht nunmebr daran, Ue deutsche Dienstsrrache bei den Etienbahne» in Böhmen. Mähren. Schlesten, Nieder-öfterreich, insbesondere in Wien, gänzlich auszumerzen und durch die tschechische StaattrechtS- und «uliur-iprache zu ersetzen, odzwar die deuliche Weltsprache für döffnuug»sitzu»g ee» gesetzgebenden Rate» schalte Maßregeln an falls die Lage sich nicht bessert. Amerikanisch-japanischer gwischensall. Meldungen aus Waihingio» besagen, b.rß die Amerikaner javanische Fischer rerbaflei haben, welche in der Näh« der Zwei Hawai, wo der Fischfang unleriagl ist, »cm Fischfang obgelegen habe». Die Vereinigier. Slaaten weigern sich, die Berhasteien frei zugebe» Die japanische Regierung hat energisch Protest eingelegt. Die Revolution in Nicaragua. General Eftr. da hat den Präsidenten von Nikaragua, Madriz, in einstündigem Gefecht g-'chlagen. Die Verluste auf beiden Seiten flnd groß. Aus aller Welt. Prinz Georg, dessen zeitweilige Dienst«« sähig. kellen ärztlich festgestellt ist, erklärte nunmehr dem Könige, daß er dem Beschluß der Regiening wegen seiner Versetzung nach Gorniji Milanowatz nachkam, men werde. Der Herzog Üainpobello, der vou seiner Frau, einer Prinzessin Alkicri, gerichtlich getrennt und von seiner Familie uuter Xnratel gestellt ist, ist vo« Florenz, wo er den letzte« Sommer ein ver« schwenderisches Lebe» führte, plötzlich geflohen. Er hatte Schecks auf Banken und Wechsel aus seinem Onkel, den Kardinal Rampolla, gefälscht. Aus Florenz soll er eine So«brettc mitgenommen haben. Infolge der Schneeverwehungen ist in Tirol der Guterbahnverkehr der Strecke Prouteu-Reutte eingestellt. Am Brenner ist ein Personuenzug und ein Güterzug eingeschneit. Die an der Nordkette Selegene Schutzhütte der Junsbrncker Alpiuen-Ge-ellschaft ist von einer Stanblawiue sortgerisse» worden. Durch furchtbare Schlleeverwehuilge» aus Siuh-leck iu Nordsteiermark sind mehreren Touristen Gliedmasse« abgefroren, zwei schweben in Lebens, gefahr. In Paris, seinen Bororten uud anderen Städ te« Frankreichs, die an gröberen Flüssen gelegen sind, hat das Hochwasser einen bedrohlichen Um-sang angenommen. Mehrere Häuser find eingestürzt. In Paris stehe» die Keller der deutschen Botschast unter Wasser. Die »iailalisationSröhren iu de» Straften lind zum Teil geborstcn. Viele Menschen mußten mit Kähne« aus bedrohte» Häuser» gerettet werde.'. Die Seine steigst beständig; anch Opfer a« Menschenleben find zn beklagen. Im Bogtlande droht eine neue große Streik» bewegung anSznbrechc«. Die Arbeiter der Appretur, nnd Bleichereibrauche sind zum Teil schon ausstän-dig. Eine Firma hat in Planen bereits ihren Be» trieb eingestellt, da über 100 Arbeiter seieru. Die hcrvoragendfte« Vertreter der Wissenschaft in Deutschland und Oesterreich, denen sich auch einige Vertreter der Künste auschlitße«, veröffeut-lichen in der Presse eine Kundgebung, in der sie gegen die Vergeivaltignng Finnlands durch Ruß-land protestieren. Teile 3 Der im Zusammenhang mit der Spionage-affäre Matschenko-Äretschmayr verhaftete Feuer« werker wurde ans freie» Fuß gesetzt, da sich sein« Unschuld herausstellte. Dagegen ist der Kalknlant Kretfchmayr der Spionage vollkommen überwiesen. Volkswirtschaft. Der Verkauf des Lloydarfenals. Die Zeitungsmeldungen, daß die Transaktion br treffend den Verkauf des LlmtdarfenaleS in Trieft, unmittelbar vor der Durchführung stehe, sind un-richtig. In den bisherigen Verhandlutigeu ist es zwar gelunge«, eine« Modus zu finde», durch deffen Eiuhaltuug beim Verkaufe des Arsenals die Triester Interessen, soweit sie berechtigt sind, nicht geschädigt werden, allein sprnchreif ist die ganze Angelegen-heil schon deshalb nicht, da die Verhandlungen, die mit dem Finanzministerium hinsichtlich der fiuan» ziellen »eile der Angelegenheit geführt wurden, bisher zu keinem Ergebnis geführt haben. Gern eindeanleihen. Der Gei»elnderal vo» Klagenfun hat beschlossen, ein Aulehe» von 12 Millionen Krone», ver vo» Wiener-Neustadt ei» solches vou 7 5 Mill. K, beide zu InveftitionS-zivecken (elektrische Bahnen, Kanalisieruug usw.) aufzunehmen. — Die demnächst zu begebnide Prager Wasserwecksauleihe, die mit d.m Verband der ftan-zösischeu Provinzbauke» abgeschlossen werde» soll, beläuf« sich auf 35 Millionen Kronen. Die zur Konvertierung der gesamten Präger Gemcindeschuld geplante Anleihe wird 130 Millionen s Vereine», der hiesigen Uniondankfiliale, der steiermärkischen Eskomplebarik i» Graz. allen anderen Gännern in Cilli und aus-wäris, die eS ermöglichte», nrrser Fest zu einem einzig dastehenden zu gestalte«. Herzliche Heilgrüße galten den ehrenhasten Gesangvereinen von Friesach, Billach, Laibach, Pola, dem Wiener Schudertbund, dem Männergeiangverei» Wien, Arnsels, Brück, Eggtnderg, Go«obitz, Frieda», dem Gesangverein der BrückendauanstaU Graz, dem kau>mü»niiche» Gesangverein Graz, dem Männergesangverein Graz, dem Schubertbund Graz, den Gesangvereine» von Hrastnigg, Kapfenberg Krieglach, Leibnitz, Lutten-berg, Marburg, der Süddahnliedertafel Mar bürg, Mureck, Pettau, Schönstein, T'isail, der Turner-süngerriegt Rann, den Gesangvereinen Tüffer, Uebclbach. Vortsberg, Wildon, Windisch-Feistritz, «nd Wolfsberg, ebenso den Vertretern dcS steirifchen Sänger bundeS, die alle gekommen waren unser Fest zu verschönern. Besonders gedachte er der liebe» Deutsche Wacht SangeSbrüder von Marburg, Pettau. Brück und Pola für ihre kostbaren Ehrengaben, d»4gleicke» des Wiener Schubertbnnde» und des steirischen S-ängerbundes sür die Auszeichnung mit silbenen Medaillen; besonderen Dank aber sprach er dem Mar» burger Männergesangverein dafür aus, daß er das Festkonzert durch den prachtvollen Chor „Kaiser Karl in der Johannisnacht" unte.stützten. Anfrichliger Dank gebührt aber auch den deutschen Frauen uud Mädch » von Cilli für ihre unermüdliche Arbeit auf d.r Festwiese, welche nicht wenig zu dem in jeder Beziehung glänzenden Verlaufe dc» Volksfeste» beiirug. Kurz es war ei» Jahr schwerer Arbeit, die der Vereinsausschnß leiste« mußte und deshalb gcdachie er auch der Herren: Wehrhan, Dr. Bratik, Hölzl, Weingerl, Wendler, Praschak, Stiger. CHarwal und Wambrechtsamer für alle Mühe und Aufopferung, sowie der liebenswürdigen Frau Charwat. die fich jederzeit eifrig in den Dienst des Vereine» gestellt Mil goldenen Letter« wird aber in der Chronik des Vereine» der Ramc »«irrt» Cangwarte», des Herrn Dr. F Lratie stehen. Der Chor: „Das begrobem' Lied", der unter dem jubelnden Beifall der Z'hörcr am 4 Juli 1910 im Festkonzerte zu seiner und unserer Ehre vorgebracht wurde, den er mit Meisterschaft einstudiert »nd dirigiert ho«. Hai ganz den Beweis erbracht, daß unser Verein mit stolzer Freude auf feinen Saug-war« Kicken kann. Rühmend sei auch des Herrn Julius Egger gedacht, der sich unserem Vereine so liebenswürdig zur Verfügung gestellt hat und dessen herrlicher Bariton nicht wenig zum Triiimps des begrabenen Liedes beitrug. Mit war mer Dankbarkeit gedachte der Vorstand Weilers un-seres heimischen Komponisten Jnierberger, dessen Weihclicd, unserem Vereine gewidmet, am Festkonzerte unter begeistertem Leifa« der Zuhörer vorgetragen wurde. Ebenso Heil und Dank dem Ehrenchormeister des Marburger M. G. V. Herrn Wagner, der fein Werk uuserem Vereine widmete und ihn so glänzend ehrte, sowie Herrn Sangesbiuder Blümel in Sraz für feine herrliche Widmung. Alle» Freu«, den und Gönner» nochmals Dank Her Jrigineur Weingerl gedachte in schwungvolle» Oortni der beiden Töchter des H»rr» Vorstände? Opelnsängain Frau Frieda Gallcut, welche in aiierlannten Mei-stet schaft die Sopranpatie in diesem Chor w. rke gesungen »nd Frl. Tini Tcppey, welche in liedliier Art mehrere Sololieder zum Vortrug gebracht hatt«. An' da» Freudigste überrascht wart» auch die hei-mischen und fremden Sänger von drin Dichlergruße des heimischen Pocien, de» Herrn Wilhelm du Nord, den leider inzwischen der Tod aus unserer Mitte nahm. Einen herben Verlust erlitt »erner der Verein dnrch den Tod des Kapellmeister Herrn Moriz Schachenhofer. Der Verblichene stand unseren Ver-eine, obwohl er nicht Mitglied war. fehr Nahe und hat »och bei dem Feste und nachher mit gewohnter Genie die Kapelle bei den Vortrügen des Vereines geleitet. Ehre ihren Andenken! (Sämtliche Teilnehmer erheben sich von vcn Sitzen) Der Verein zählt derzeit 4 Ehrenmitglieder. 6t) beitragende und 47 ausübende Mitglieder. Herr Fachlehrer Wendler brachte einen anslührlichen Bericht über daü Vereins-lebe» im vergangenen VereinSjahr. AuS demselben ersehen wir, da» ül Proben a gehallt» wu'de», die aber bloS eine 54"/, Besucherzahl ausweisen und daß im ganzen 24 Sitzungen stattfanden. Er ge« dachle der einzelnen Veranstaltungen in eingehender Weise und erwähnte alle Sangesbrüder, die sich um da» jeweilige Gelingen Verdienste erworben haben. Besonders eingehend schilderte er die emsige Tätigkeit deS Archivars Herr» A. Charwat, dem der Verein für sein opferwilliges Arbeite» herzliche» Dank schulde«, sowie die des Säckelwar «es Heiru Wambrechlsamer. Aus dem Berichte des Archivars nehme» wir eine Vermehrung der Chöre um 81, sodaß der Verein derzeit 1126 Lieder (10u6 Lieder vierstimmig) mit einer S'.immenzahl von 22993 besitzt. Auch regt er an, daß im Sängerbildnis die zwei leeren Stellen mit den Bildnissen des verstor» denen Kapellmeisters Schachenhofer, der stets ei» Förderer unteres Vereines war und das andere mit dem Bilde des heimischen Komponisten Jnterberger versehe» werde (angenommen) Recht günstige Z sfern weist der Bericht deS Zahlmeisters Herrn Wambrechlsamer auf. Herr Eggersdoifer se». teilt als Rechnungsprüfer mil. daß er alle Bücher in tatet* loier Ordnung gefunden habe, und daß er für den Säckelwalt die Entlastung beantrage. Ihm. wie Herrn Charwat sorach der Herr Obmann für ihr mühevolles Wirten den besten Dank des Vereines au« Zum »weiten Puickie der Tagesordnung entspann sich eine tedhafie Wechleirrde, da mehrere Mitglieder im Vorhinein schon darlegten, eine Wiederwahl abzu- RuMtltr 9 tonen und die» auch begründeten, dock wurde schließ-' lich eine allseits befriedigende Kinigung erzielt Die Wahl Halle »olgende» Ergebnis: Karl Tevvej. Obmani». Dr. K. Qrncic Obmann-Stellvertreter. Dr. F. Ha»« ger, l. Sangwart, I Hölzl. 2. Sangiran, S. Wen» ler, Schriftführer, A. Charwat, Archivar, L. Warn brechtsamer, Sückelwar», 6». stiger und Direkt»? Praschak, Sangräte. Zum Fahnenjunker wird Heer Schittan». zum Hoenzuoker Herr «rick gewäbl». An Rechnungsprüfer werden die Herren Sggersdorfrr nnd Puch bertimmt Hlernnf wurde über die Art de» Vet» trage» de« Bereines zum Roseggerbaustei» Beschluß gefaßt. Die bi«berigen Bestimmungen über d«n Berein», deitrag und die abzuhaltenden Liedertafeln wurden beibehalte». Schließlich wurde sür Februar die Bee anst.lltung einer Unterhaltung im vorjährigen Stile in Aussicht genommen. Der neue Komet (1S10»). t*x irt Jvhanitesburg zuerst gesichtete Komet ist noch in Zunahme seiner Größe und Sichtbarkeitsdauer. Von unserer Stadt au? ist derselbe de» Abendnebel» und dn' Hortzontbeschränküug dnrch den Laisberg wegen nicht wahrz»nel>me». Gestern gelang e» zu», Beobachtern ihn vom Nikvlaiberg ans z»i sehen. Die Abendröte halte bis kurz nach 6 Uhr die Auf findung de» zarten Gebilde« verhindert, wogegen die Leuchtkraft desselben schon »>»« 6 Uhr Minuten derart znnaiini, daß cr mit freiem Auge gesehen, eine Länge von wohl lü Motldvllrchmejsern einuatzm. Ski» Kern tauchte gegen ®/47 Uhr bereits unter Der beste Standplatz ist unmtttelbar vor der Niivlai-kirche, wo der Komet in gleicher Höhe, jedoch recht» vo» dem auffallend hellstrahlende» Abendgestir» „Venus" steht. Während sei» Kops etwa beim 3:43' östlicher Längt liegt, erstreckt sich sein schweif, der beim 330° den Aequator überschreitet, bl» zum 34&° (ebenfalls östlicher Länge), so daß er gerade zwischen Steinbock und Pegasus flammt. Walzer- und Familienabend am 6. Februar in Schönstein. Für diese vielv«« sprechende Veranstaltung siud bereit» die Einladungen hinausgegangen und e« tut eiu jeder wahrhaft völkisch denkender Deutscher eine heilige Pflicht, wenn» er auch uur ei» kleine» Schärilei» dazu beiträgt, den finanziellen Erfolg des Schönstem?» Familie»abe»ds zugunsten unsere* stets hvchgehal teilen Palladiums, zugunsten deutscher Schulen rm sieirischen Untcrlande. zu einem möglichst hvhen zu gestalten. Die deutscheu Schule» in Schönstein uud Wölkn bedürfen einer tatkräftigen Förderung aller bewußte« Deutschen uud wir können zu unserer Genugtuung jchou heute feststellen, daß nach Ein-ladilngen »nd Eintrittökarten eine änßerst lebhaste Nachfrage aus alle» .Kreise« der Bevölkerung unter-steirischer Orte besteht. Nebe» der schöne» inner-licheu Befriedigung, völkische Pflichten ersüllt zu haben, wid der deutsche Gast des schönen Familien* festes auch mit der Befriedigung wieder heimwärts ziehen, einen wahrhaft genußreichen Abend verlebt zu haben; denn an Darbietungen zur Erhöhung der fröhlichen Stimmung ist fo manches Gute ge-boten, wie z. B. ein ^ruppentnrnee des Cillier Turnvereines, der seine Mitwirkung in lieben»-würdig entgegenkommender Weise gerne zugesagt hat, Vortrüge vo» Lieder» und humoristische» Szene« und vieles andere mehr. Für eine Musik^ kapelle, die mit ihren flotten Weifen jung und alt zu fröhlichen Tanzreigen begeistern wird, ist bestens vorgesorgt. Auch sür beaneme und ungefährdete Heimkunft, für angenehme »nd billige Bequar-tierung in den Stundenreste» der fröhlichen Walzer nacht ' hat das vom D. H. V. eirrgeseyte Komitee ausreichend Sorge getragen. Wir geben uns mit Rücksicht auf unser völkische» Empfinden gerue der Hoffnung hin, daß Schönstein an diesem Abende der Sammelpunkt der natioualbewußteu Teutschen aus dem Sann- und Schalltale und überhaupt au» dem bedrängten Unterlande sein lverde und wünschen dem edlen Zwecke der Veranstaltung einen vollen, einen ganzen Erfolg. Heil! Postalisches. Die Poftdirektion in Graz beginnt am uniichtige» Platze zu sparen. ES werde», um Ersatz für versetzte erkrankte oder auf Substitutiso abgesendete Beamte, die Schalterdienste zusammen gezogen. Da» dadurch die Abfertigung der Partei«» auf Schwierigkeiten stößt, scheint die Postdirektio« wenig zu kümmern. E» wird uö.ig sein «in ernstes Wort in Graz zu ipiechen. Pfarrkirchliches. Schon seit längerer Zeit werden säst all« ^«lautdalunge» des hiesige» Psarr« amtes an der Kirchenlüre nur i» ilovenischer Sprach-augeschlage». Wir fragen, sind die Deutsche» der Psarre nur dann die geliebte« Schislew, wenn str geschorre» werden sollen? fUütuuKr y Spat, aber doch! Man bcrifbte: au« Vc' ach: Die im Verlage des slovenischen Cyrill-und MethodvereineS zur Erinnerung un die Sep-*rw jcrrrcfgiiifie M JahreS 10!>8 rrschieuencn „Dt Jtiönaimorfen" mit der Aufschrift SO. 9. 1908" und ^Ptuj" wurde» vorgeste»« im Äuslrage der hiesigen LandeÄregürnng wegen ihres aufreizende» Ciarakters mir Beschlag belegt Die Marken wäre» d»tfÜfiim Oktober 1908 erschiene». Spenden für die städtische Wärme itttde habe» gewidmet: Frau S. Payer 27 Paar Mrstc. Frau Roschauz drei Schaff Kartoffel »nd Hchvämme. Aran P. Fehleisen drei Schaff jtar. '»stet, Herr I. Rebenschek Lunge, Fran Zamparntti Kchinkcnspeck.- Acau E Bayer 20 Kilogramm Tauerkraur uud sechs Kilogramm Fisole», Herr Zürbisch Brot Allen Spendern herzlichen DZ»k. U« giitigc Anwendung weiterer Spenden wird inmgst gebeten. Elektrisches Licht. Der Bescher de» all. rcoommie'tcu Hotel? „Erzherzog Johann", Herr Anton Neubrunner, hat in allen Fremdenzimmern, Gängen nnd Nebenräumen elektrisches Licht einge. führt, ist dies da» erste Hvtcl unserer ZtM, k»aS derzeit elektrisches Licht besitzt. Feuerwehrkränzchen in Tüffer. Am Dienstlag deu 1. Feber findet im Hot?l Henke das Kränzchen der freiwillig«! Zcuerwelir statt. Die Musik besorgt eine AbteUuag der Militärkapelle des .Inimnene-Regimentrs Nr. 27. Die Beranstaltnng lUuf in den Händen eineS rührigen Comites und läht aus ein glänzendes Gelingen Iwfseu. Ein starker Besuch ane alle» Nachbarorte» ist zu erwarte». — Evangelische Gemeinde. Moeg.u Loun. tag findet >u der Christuskirche um 10 Uhr vormittag ein ^ememdegolteSdienst, um l l Uhr ein Ütuidergottesdienst statt «bendo um 0 Uhr ist im -«lmciiidesaale eine Bersammluiig der G.meiudeocn treler.der um '/* Uhr eine VreSdytersitzung vor angeht. Montag adend um * Uhr Neffen sich Glaubensgenossen mit ihie» Fieunden iih Loudeeziiniuer dca Hotels strzh«r;og Johann Rodelbahn. Die vom Eillicr Äthletit-L^r--!!nl» auf dem Besche Marvnjchegg in niufierUilchg« Meise Haie* der bewährten Leitung unsere» irgtl>«u. dieselbe ist jeder mau» gegei» eint «ut* lffr Mfm Valnidkeuer gelöste Fahrkarte zn^onglich. Tageskarte Heller, Hall'tage?!arte kiO Heller. Vltgiieder !>efr Vcreiueo zahlen leinen titunir. Alle Beri.itzcr der ittodelbah» werden daraus ansmerksam «eniachi^ das, sie sich zur VnchiitHmz von Unglück«-stlslen strenge a» die Batmordnuug zn dalten lxiden. Aistrich Dr. Balsgh. In der gestern ststigeinndei'ci! BenifnngSverl)a«dIn;ig in der Asfäre Dr. Ballogh—Aistrich wurde das erstrichterliche Urteil, wonach Aistrich zu 40 «Tonen Geldstrafe verurteilt wurde, bestätigt. Krankenpflege. In den PflegerinnenkurS am Krankeiihanse in Marburg wird eine Mandi datin ausgenommen. Dieselbe genießt uebst pral-tischer und theoretischer Ausbildung freie Wohnung »nd Verpflegung. Beiverberinneu müssen nach Dentsche Macht Steiermarl zuständig, gesund, sittlich unbescholten sein nnd daS SO. Lebensjahr erreicht haben. Ge-suche sind bis 1. Februar an die Leitung des Ver-eines „Frauenhilfe" in Marburg zu richten. Hrastnigg. Der Schüyeuverein in Hrastnigg verunstaltet am SamStag den 5. Februar in seinem Heim ein Kränzchen, das eine» sehr animierten Verlaus zu nehme» verspricht. Die Mufft besorgen die Tüfferer Schrammeiu. Rann. (Auch ciiif Fürsorge.) In der teyten Sitzung der hiesigen Posojiiniea sollte die Sekretttrstelle neu beseht werden. Dazu befähigte Slovenen der Stadt hatten sich darum beworben. Alle Aemtersührer mit Ausnahme des vor kurzem hieher gekommenen !>iechtsau>r^lie» Dr Stick« stimmten für diese. Der Genannte gab sich >edoch alle Mühe, sein ProtektionSkind ans der Gegend der „Specharen" nach Rann zu bringen, »»« zur Vermehrung der Slvveneu in Rann beizutragen. Das erste große Werk dieses Manne» ist somit vollbracht. Bemerkt sei, daß in einer etwaigen neuen Sitzung überhaupt die übrigen Herren überflüssig sind, wenn Dr. Sticker derart alle jungen zn bin-de» weiß. Rohitsch. Eisenbahn Pettau—Rohitsch.) Wie der Bezirksausschuß, beschloß anch die Gemeinde-Vertretung des Marktes Rohitsch, te» Antrag de« Abgeordneten Herrn Ornig freudig zu begrüße» nnd deu Genannten anfznforder». ivegeu der Erbauung der Bahnlinie Pettan—Rohitsch alle« anzuwenden, daß diese für unsere Gemeinden so wichtige Bahn-linie möglichst bald zustande kommt-. Bis würde ins-besondere für die Hebung deS Verkehres unserer Lokalbahn und inr sämtliche Gemeinden von großer Bedeutung sein. Auch würde unser Fremdenverkehr sowie jener der Landetknransi ilf Rohitsch-Sauerbrunn außerordentlich gehoben. Durch den zn erwartenden größeren Fremdenverkehr usw. wurden unsere sämtlichen Gemeinden viel gewinnen. ieue ;> Schwurgericht. Richtigstellung. Wir erhalten nachstehende Zuschritt: An die tödliche Redaktion der Deutschen Wacht, Cilli. AI? Lelteidiger des ftrauj ffi e x m u $ e k ersucde ich jreundlichst Ihren '^e ibl über d>e am 22. d M. st-ttgel>abtl Schwur^erichtSveihandlung Aeqen Jolet Sagmeister nnd inciiiea Klienten Frau, Gerinu-ick wegen NerbrechenS Totschlage» und der schwertn kö,p, d.,hln richtig zu slellen, dah Fra»j («ermüdet »acb deu Er^ebniße deS Bewetkve»fahren» und dem daiauf zegründelen H'e-»^ir'orenenwsb'ipiuil' weder dein v:runglückten Joba-n Kunst die tötliche Verlegung neck> dem Jodann Ribie eine schwere Verletzung beibrachie und mein Klient daher nicht nach > St. <5>. weaen Urberschreltung der Nc'webr, toidern nur nach S 4' • S>. Ö>. wegen leichter kSrpeilicher Bcscdädi,ung zu I t Tagen eiinachen Arrestes verurtliti winde Hochachtend Tr. Äugust «chutbi. Erbarmt Euch jetzt der hungernden Vögel! Der hohe Schnee biachte diesen «nur« litt Irin grobe Not. Ist doch jede« FutttipiZtzcheu »er schneit, «engstlich flattern sie um die menichlichen Wohnungen um Futter biitend. Gutherzize. denkende Mensche» streuen ihnen solche». Hank, Küibi» und Sonnenrosenkerne, Nüsse. Fleisch- und Speckftüitchen, Brvikkümchen. verschledene Sämereien, allerlei Küchen-abfälle ete. find ihnen wiUkvmine». Möge., die »utrau-lichen Tierchen aber auch Schutz ror ihren Bersolger» (Katzen, bösen und dummen Jungen) fuide» l Wer selbst nicht Zeit und Selegenheit h»t. für die hungern-den Tierchen etwas ju tun, wird bcrjlich geb'ten, den „Oefterr. Bund der Vozcliieunde" durch Beiirilt oder eine kleine Gabe «u unterstütze». BeitlittSerklSiungea und Untkrstützung!n werten au» Äesänigkeit im Äe-Ichäite des Herrn L. P u > a» iu äilli bereitwillig^ übernommen. Daselbst können auch iweckmäßige Rist Kästchen au» doppelter Tanneurinde bestellt werden Deutsche, uute-ftützt eure Schutzvereine durch die Verbreitung der vou ihue» hirau»-gegebenen WirtschuftSgegcnstäiide (Ziindhöizer, Seife u. dgl.) das euch nichts kostet und den Berrinen ?!utzen bringt! Gebraucht fleißig die Wehrschatzmarken! Gedenket bei Wetten und Spielen der deutschen Schntzvereine! Deutschnationaler Handlungsgehilsen-Verband. Sitz Wien. Stellen liste vom £4. Dezember 1909. VereinSmitglieder oder Mitglieder deutscher Lchutzvereine (und zwar letztere, wenn sie sich verpflichten, bei erreichtem Arbeitsnachweis durch u»S, dem D. H. V. beizutreten) können, wenn sie sich für den einen oder anderen Posten geeignet halten, einen vollständigen BewerbnngSbrief ohne irgend eine Bezugnahme absasfen und den frankierten Briefumschlag z>;r Weiterbeförderung an »nS ein-senden. — Der Biiefitmichlag znr Weiterl»eförderitN^ an die Firma ha: die ausgeschriebene Stellennnm-mer »nd eine ^0-Heller.Marke ansznweisc». l. Kontorposteu: 314^ — >io»toristeu für eine Dainpfmühlen-Aktiengesellschas: «ach Ungarn, jüngere Leute, mit guter kaufmännischer Vorbildung, tiurzschriit uno möglichst sprachlnndig. J314it — O^rbttchhalier, für dasselbe Unter-nehmen, erste .^rast. mit rumänische» Sprachkennt-nissen, Antritt und Gehalt nach Abrede. Ü146 — Korrespondent, tschechisch-polnische Sprachkenntnisse, inr ein dentsch mährisches Unter« nehmen der Sieinindnstrie, Antritt bald, Gehalt !< 150 bis K 160. r§? rf? rf? rf? rf? J MM5- = Druckaufträge = in jeder beliebigen Husfübrung bei massiger Preisanstellung. 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BerkSujerpoften: 3139 — Verkäufer für eine Delikatesfenhand-lung in Innsbruck, Antritt und Gehalt nach Abrede. 3141 — Verkäufer für ein Mode- nnd Manu-saktnrgeschäst iu Oberösterreich, 26 bis 30 Jahre, Antritt sofort, Gehalt nach Abrt^e. 3151 — Verkäufer für ein Eisen und Tpe» zereigeschäst in Wien, tschechische SprachkenntniS. über 24 Jahre alt, Antritt sofort, Gehali K HO bei freier Station. ßn gr»<-Drogisten, Achtung! 3150 — (in gros-Drogist für eine Wiener Medizinal»Drogerie e» groS. Die Bewerbnngen nui diese Stelle» sollen möglichst sofort erfolgen. Tkutschoaiioualer HoidluuqSqedUirn-Vkrbaud Abteilung für Stellenvermittlung Wien, VII, Burggasse Nr. W. Deutsche Volksgenossen! Na« jahielanger freudig ^leistetet Arbeit und darf der opferwilligsten Beihilfe naiio.ral verrußter Volksgenosse« ist der Bau de» Deutschen Hauses bi« j»r Vollendunz gediehe». Die piächligii, R'umc de» stolzen Baues sind ihrer Bestimmung übe,geben worden. Freigemute«, frische«, völkisches Leben ist in da« Haue eingezogen, da» fslt tu« aanze deutsche Eilli und all« Freunde dieser Stadt, für dir deutlcken Bereine, für alle Schichten der deutschen Bevölkerung bestimmt ist. als Heimstatt deutschen geistigen SlrebenS und deulfcher Lebensfreude, als Pflegestälte deutschen Wesens in den Südmarken des deul schen Gebiete«. Da« Hau« ist erstanden durch rühmenswerte Leistungen an Geld und Gut und Arbeit, bei denen deutsche Einigkeit und Brüderlichkeit herrlich zu Tage traten. Jetzt gilt e» da« Geschaffene zu ei Halle« al« stolze» Bild völkischen Leben«. alS Sammelpunkt aller Neulich«» au« nah und fern, fo daß jeder deutsche Volksgenosse mit aufrichtiger Fieude und mit Begeisterung die herrlichen Hallen betritt. Da« Deutsche Haus f? zu e,halten daß e« unser aller Siolz und Freude ist, da« Leben lm Deutsche» Haufe to zu gestalte», dah es da« völkische und wirt-schaflliche Gedeihen Deutsch Cilli» in bedeutungsvollem Maße fördert, da« ist eine Threnaufgabe tür die Deutfche» Eilli» und aller Dein schen, die treu zu Cilli stehen l In erste, Linie odlieat dies» Ehrenpflicht den deutschen Bewohnern Lilli». »« gib» wenize S>ä»ie aus deutscher Erde, in welche» die nationale Opferwil ligkeil so sehe die Gesamlhei» beseelt, wie unser kampt-umtostes, allezeit siegreiches CiUi, wo in betvunverunga würdiger Weile arm und reich, hoch und nieder freudi die schweiften Opfer diingt am Altaie dr« deutschen VolkStuni« und aub sür da» Deutsche Hau» Opfer ge-bracht wurden, die der Bewunderung und dauernde» Dankes wert find. Teutsche Cilli»! >» diese deivädrie Opferwillig-keil, die unserer Siaei io viel Segen gediachl und ihr in alle» deutsche» Landen einen ehrenvollen Namen gemacht bat appelieren wir. D«» D«ztichc Hau» bedai s dringend Eurer Opfer, e» stellt an eure Leistungsfähigkeit, an Eure Heimat-liebe und Eunn «efunden nationalen Sinn hohe An-forderuiig.'n, höbeie. al» ste je an Euch derange trete» sind. führet und hkgit Öurr sct öiisik» Kleinod: T et Teutsche H>i»s! Trage -.der »ach feinen KiZfleu sei» Zcherflein hin zum Deutsche» Haute. Weidet Mitglieder. Gründer. Stifter d<» Vereine» Deul'ches Hau», strömt in Scharen in die schönen Raume --- kuiz vereinigt Euch in liebender Sorge um dieie.' stolze Weit, da» unserer Stadt und dem ganzen Valeilande zur Zierde und Ebre gereicht. Seid in diesem bchien Ziele ein einig «elk vc» Brüter»! Jede, tue feine Pflicht keiner bleibe zurück? Heil Cilli immerdai l Ter Anschuß dre iiirlrines Tktitlchrs Haue. Cilli Anmerkung: Speuden und HeitlittSeiktärunge» iveiden vom Zablmeister Henn Jofef Iirmcr, eni gegengenommen llm sicher zu gehen, verlange man ausdrsicklich das weltberühmte Hunyadi Jänos Saxlehner*s natQri. Bitterwasser. Perfll bedeutet für reich und arm eine Umwälzung bei allen bisherigen Wascharte!!. Persil >vird mit siecht ein gutes, modernes uud unschädliches Waschmittel genannt. Persil gibt bleibend blendend weiße Wäsche »nd kürzt anch die Zeit der Wasch-arbeit um zwei Drittel. A »i & w e i s über die im jlädt. Schlachthaute i» der Woche vom 17. bis 23 Januar 1910 vorgenommenen Schlachtungen, sowie die Menge und Galtung des Angeführte» Fleisches. Name de» Fleischers Butschet Jalob . Friedrich .... iKrenla Johann . Javschrl Martin Junger..... Ane»..... fiofSar Ludwig . Lestoichel Iatob. Payer Samuel . Planinz Franz . Redeuichegg Joses EeUat Franz . . Euljci..... Suppan .... Uiiegg Rudolf . Vollender Franz Gastwiite.... Private .... tai». et»a Echla — — — — — — — — ! — — — — — 13 -2 - — — - - — — - 154 — - — — 1 — - — — - — 1 - — — - - 2 9 2 - — _ — — — — I - • — — — •l — — — — — — — — - — 9 — — — - - — — - 24 — — ^aa. — a a — — — — — — — — — — - — «■» — 8 i — — — — — — — —- — — - - — 7 2 — — — — — — — — - — - — - I' 1 a 1 2 ~ — - - — — ' i » - — — — — — — — — 1 — 87 - - — 6 2d« SARG, WlfN •Siw< Wundervoll stellt der schneeschwere Wild und ,v (st -ine Lull aus Bobsleigh und d«« »?i über die qläiuende Bahn da'iintnsausen. Ein» L«st. a! er aul> t n» Wefobr, O-nti die 'ii der i^nfib.-nlkfn Luft, bis bescii'evniqte Atmung i'"«e» k>ie Äesa^r der E.tültuna in sich langen '.tl-yr ma» sich du>ch t*a iMruudi ••on Foo# echtes roJwuirr Mi»«'!aI P>,stillen. rc>» Nwf« mai' wahrend <8>2S> ltr ^i-il iKittiCt :dc ;m Munde hab.n -clit«. >ch e Sodriier füiot uian i" einschlägigen » V Geichafie» litt « t ss P 0 Schachtel (^nnulvepiäjnijanjfftr Ctsteirei* Hiiimen: W. Td.G»n«ett, k. ». k Hoflieferant, Wien IV/,. ,»>osie N >,.,asse 17 TT $ t * Schutz marke: _ Linimenf. Capsici conip., •t)«» Mt ünher-Pain-Expellcr '» a« v»rzligtichft<. schwer,stilln»»» und ableite«»« Ei»eeibiwg bei Erkältungen usw aUgtmriH »»ersannt; zum Preise sau lt.. * J.40 und 2 8 voiTiiiig in den roeifiiit flpwljefrn. Beim SintasJ diese« überall be. t^vken HanSinittrl» nehme man nnr Original-f.a'chen in Schachteln «it «Nsrer Schutz war?. »Hufe»« an, dann ist man stchrc. da? Oriainaterzeuzni« erhalten z« haben Dr. Richter« «p»thet» zu» .«»,I»e«e» VSioen" iu Pr«q. Sliiabetdstra^e Rr. 5 neu JOH A «X JOltliO rhrnurher, k.k. ^'rirhtl !>•>».iL KrlUiUncUl»» likni-. Jawrlr»., linld' um! Mllbcrwiir*.*. Kxporl uch linden 1% !•••*. III . Hriinnrg %r. 7ft. Vi>rUnff« Hu grmli. »«,1 tränkn a«la» traiKt l'rt-ukQr»Ht Ul»r l*ri»f9inii«-l'l>mi n K»l>rlk»-fr.i.f0. 9rli>iri)ita*cv. Intakt, Z»nltk, BUl»4«a, Utruuri. Onrsft, l.anclim, lirni i»*. rctal» Huhn l'breii »»■ K 15-— aufwkrM. 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Unverfallbarkeit — Weltpolice — Unanfechtbarkeit Dividende für die" Versicherten nach 3 Arten. Darunter steigende Dividende nach vollständig neuem System (Rentenaystem). Je nach der Versichernngsdauer Dividendensteigerang "WM bis auf 100% der Prtiinle uml mehr. Anpkiloste erteilt Anton Pats, Sparkasse-Sekretär in Cilli. «•rifi 8 Hieutjche Macht BESTE SCHUH- KREM N O iX I N 05 S s- © cq rO ~ s *© — -» g te > §« ® ® >© ^ © s -s Hertli'abrik U. liolo^eiiM Wels, Oh( Aa Oüt« and L«i«tang»fslil*kcit tta&HartruA»*« Harda in El»*n, Kmn'l, Pomellaft, HaJ^Hka. für Hau»haltiwf*n, !l t. I» n« »t«u,«tlone» etc. Dampfkochanl-gen, tJa«hArlierho» de «od f**«©. Zt b«iieh<*n darck iedr Kli«nkudlai|(. wo nicht, direkt r Yaraand. Man TMiktif" ©Hglaal-and mlnd«rv«rtif0 Fabrikat« aurüek. Kataloge koataaloa Aufforderung der Militärtaxpflichtigen .zur Meldung. Aas Grund des Gesetzes vom 10. Februar 1907, IL G. BL Nr. 30, haben sich alle Militärtaxpflichtigen bis zum Erloschen ihrer Militärtaxpflicht alljährlich im Monat Jänner bei jener Gemeinde zu meldea, in welcher sie am 1. Jänner dieses Jahres ihren Wohnsitz haben. Die wegen eines 1200 K nicht übersteigenden Einkommens oder aus anderen Gründen zu gewärtigende oder im Vorjahre eingetretene Befreiung von der Personaleinkommeosteuer oder von der Dienstersatztaxe enthebt nicht von der Verpflichtung zur Meldung. Die Meldung kann entweder schuf lieh oder mündlich geschehen. Schriftliche Meldung« n hab«-» dutcli Einsendung zweier iu allen Rubriken mit leserlicher Schi ist vollständig und wahrh itsgetreu ausgefüllter Meldeformulare an die Gemeinde zu ei folgen Meldeforraulare sind bei der k. k. Bezirkehaupt Mannschaft und bei der Gemein levors'ehung unentgeltlich erhältlich. Die Einsendung d< r M-ldungen gemtfli in deu im Beichsrate vertretenen Königreichen und Ländern die Portofreiheit. Die Meldefoimulaie sind derart eingerichtet, daß sie zusammengefaltet und adressiert, ohne Verwendung eines besonderen Umschlages,' der Post übergeben werden können. Mündlich* M-Iduugen werden von der Gemeinde in beide Meldeformulare eingetragen. Meldungen, welche durch eine Mittelsperson erstattet werden, entheben den Meldepflichtigen nicht vou der Verantwortung für die Erfüllung der ihm obliegenden Verpflichtung. Meldenfliebture, welche die vorgeschrieben« M -Ida g nicht rechtzeitig oder in wesentlichen Punkten unvolls'än lig erstatten, können mit Geldstrafe bis 50 K belegt weiden. Miltäriaxpfliclitige, welche sich in ihren Meldungen wissentlich Verschweigt!- gen Oilei unwahrer Antraben schuldig machen, verfallen — insofern die Handlung nicht den Ta hestna 1 i iner nach d in allgemeinen Strafgesetze zu ahnden !*n »traf ia St ad tarnt Cilli, am 3. Dzeml.er 19 >9 Der bürge, me ater: Ds. HeiüliCll V. 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