viM» 7 pfsls Osn 2'—" vs. er»ek«ln< ln I^»r!dos WSe?»«ntIle^ »I«d««m»t GinteWelMek Sekflttialtung. Vik^sltung unö öueklle» 4» Islepkoi» li»t«mkd»n bte. 24. öetitliedoa ^tr»g«n l«t «t><» ÄekpAl» dOlioil»^»» WZ M i.' NZ »I,. SM SonnlSg^ 6«n 20. 0sitov»r HS2S IMOiHw»« » ^dsf»««m»nk,.)^nn»Km« I« »)U7eie«v, 4 sVMVlW-Y)» k«vg»pr«!»«: ^dko!»a, monaU. Z3 Olil. kustell»»» 24 Vin. «iuret» f'oii mon»^ AH 0K^ ivss 6» üdssig« /w»l«nä mon»^ A Via. KIntOinumm«, « dl« ? VtG^ s0«n p»r. »II«««««! >»» »»»I» »» IM ««, n,vn»». ^ »^,1,. I v» « liaribom iirUilW «s Warum werben unsere Lokalbahnen verstaatlicht? Von Ivan M a l g a y. Der Staat bcabsichtiqtc vor einigen Iii!?-ren, die im privaten Besitz befindlichen, je-dock) von ihm betriebenen Lokalbahnen zu verstaatlichen. Der zu diesem eingc» setzte interministerielle Ansschust soll mit der Verarbeitung der rechtlichen ?^ragcn z.oi« schen Staat und Lokalbahn schon so wei^ gc« kommen sein, daß bereits im Vorjahre eine endMtiqe Entscheidung herbeigeführt mor-i>?n wäre, ivenn nicht die politischen Erei^« Nisse die Verhandlungen ins Stocken gebracht hätten. In der gegenständlichen An« gelegenheit wurde nur so viel erreicht, dak in den vorsährigen Staatsv!.iranschlag für die Einlösung der Lokalbahnen eine einmalige Akontation von Dinar oinge« stellt wurde. Wenn man sich vergegenwärtigt, das; die Einli^sungsiumme eine halb« MiNiarde weit i'ibersteigen wird, dann ist dieser Betrag nur ein diirstiger Brosamen. Nach der neuesten .Zusammenstellung beträgt das aesamte snaoslawii'che Eisenbahnnetz ll).s>8s) ^silomoter. Von die'en entfall.'n auf die normale Spurweite von 1.4.?.') ni. S7V2 kin. Weitere 24fi5 ?m. find schmalspurig (76 cm.), km. Bahnen k^ben eine Spurweite von sX) cm.? nur die slawoni'che Drau-Vi^^inals-ahn s(V>uttmann'sche Bahn) mit dem gesamten Netz von 171 km. macht in der Spurweite von 1 m. eine Ausnahme. Von den größeren Privatbahnen fiihren die letztgenannte Ba)n mit der Betriebsdirektion in Beli?!5e sowie die zur.Holzverwer-tung westbosnischer Wälder eingerichtete u. auch flir den übrigen Verkehr freigegebene 'ogenannte Steiubeis-Nahn in der l^esamt-ausdehnung von .^51 km. mit de? Direktion in Drvar selbst den Betrieb. Anßer diesen Unternehmungen ^uhren noch einige Vichn^'n von geringerer Bedeutung sdarunter in der t!!rna gora die Vizinalbahn Bar—Virvazar) selbst den Betrieb, während alle übrigen Bahnen durch den Staat betrieben n>crden. In Jugoslawien gibt es 25s>.^ ?m. in Pri. vatbesltz befindliche Lokalbahnen und außerdem liI0 km. Südbahnstrecken, lvesche auf Grund eine? in ?!Zr>m abgeschlossenen Abkom-mens auk 4l) Jahre in Pacht genommen wurden. Außer der Südbahn belilzen unter den normalspurigen Pi-'v>it's?ok^l^-Bahuen nur die Lokalbal^neu Eelse—Velense und Bares—Pakrae falls Pietiit führen die Wa« gen dieser Strecke noch immer die ungari-sche Firmabe^ichnung P. V., d. h. Pakri-ci-Vaiut (Pakracer Eisenbahn) eigene Wag-yonparks. Wenn wir in den Besitzvcr7?altnissen der in Slowenien gelegenen und einiger l'en'.ck»-barten in nn^ere Interessensphäre eingreifenden Lokalbahnen Klarheit gewiul:>'u wollen, dann ist es am besten, einige B^bnen mit gr5ßerer Ausdehnung berau--' 'reifen. Eine solche ist da-? Nnterkrainer Eiseubakin. netz, n>elches ein .Konglomerat verschiedener Bal^nen darstellt. Die Bahn zwischen Ljud-ljana und Novo mesto samt Nebenlinien '.st im Besitze eines K'onsortiums und die Ko>> lenbergn>erksge'esskl-fiast Trbovlse, welche seinerzeit wegen Prosverierens seine? sohlen-Werkes in ^o?evse am Bau dieser Bahn am meisten interessiert war, dürfte eiu bil^lch.^? Paket von Vrivatobligationen vernnhr^'n. Die Wl'ifzkrainerüabn von Novo mest.o bL/i // Sloweniens Verwastungsapparat, der beste im Staate" Die erste Srkläl^ung des Bonus Äng. Sernec LM. B e o g r a d, 19. Oktober. Der nette Bonus des Drau-Banats, Jng. Du?^nn T e r n e t, ertlKr?? ter der „Preme" nachsolflendes: Nach der g.rosjcn Tlit S. M. des Königs war ich nur einen einzigen Tag in Ljnbljnna. Ich habe zu meiner Ernennung von allen Seiten un» zählige Glückwünsche erhalten. Was meine Person betrisft, so wäre eS mir lieber, die Bevölkerung hielte mit ihren Sympathiekundgebungen solange zurück, bis sie mich am Werke gesehen haben wird. Das Urteil über meine Arbeit sollte erst dann gefällt werden. Die Kreise sind nun durch die Banate ersetzt, was ich für gut befinde. Ich habe von je^r die Meinung vertreten, dah die früheren Kreis« einen viel zu Neinen Umsang und Wirkungskreis besahen. Die Vereinigung der Äußerst kritische Lage in Osterreich Die Keimwehren für» die Sozialdemokraten gege« de» Bee- sastuagsenlwarf TU. Wien, 19. Oktober. Die innerpolitische Lage in Oesterreich ist durch den gestern im Nationalrat eingebrachten Entwurf der Verfasfungsresorm aus das ängcrste gespannt. Auf der einen Seite ver-ijffentlichcn die Heimwehren eine Erklärung, in der sie den Entwurf als ersten. Schritt auf dem Wege zu ihren Zielen begrüßen und jeden Widerstand mit allen Mitteln zu bre« chen drohen. Auf der anderen S?itc erNtiren die Sozialdemokraten durch ihr Zentralblatt „?lrbeiter-?.ektung", dah der Entwurf stle.sie unannehmbar sei und das; er alle Befürcht m gen beMglich der reaktionären Maßnahmen weit übertroffen habe. Die .Heimwehren flihren in ihrer Erklärung ans, das; sie restlos l,inter der Regierung stehen sür den Fall, das; die So.^ialde» mokraten Schwierigkeiten machen sollten. Sie werden darüber wachen, das^ nichts den Marsch zum endfiiiltigen Ziel nusl?alten kann und sie werden alle zur Versöhnung bereiten Sl^wächlinge ans dem bürgerlichen Zager durch einen Poskssturm Hinwegsegen, wenn sie Kompromisse schliefien wollen. Die „Arbeiter-Zeitung" hingegen erklärt, das? der Entwurf Oesterreich zu einem Po» li»eistaat ü la Metternich mache und dak -ie. Mals die Stimme eines Sozialdemokraten sür ihn zu haben sein werde. Die ganze Vorlage sc! non gegen sie durchzogen; sie 5p/^keeVokte tZen öe-vel5 ä^ftir. Lin Veizuck uncZSie sinä stitnäi-xer ^dnetlmer vernichte Rechte, die selbst das Bürgertum im Jahre 18K7 erst erobern mutzte, indem sie die Macht im Staate einer Polizeibehörde übergebe, um den Ausnahmszustand zu verhängen. Die Sozialdemokraten können der Regierung nur den Rat geben, sofort Neuwahlen auszuschreiben. Der Verfassungscnt, wurs sei nicht das Papier wert, aus dem er gedruckt ist, und das Projekt, das eine Schande darstelle, werde niemals aus legalem Wege Gefetz werden. Köln al< Nord Äentrale Die Rheinstadt zur europäischen Zentrale der Ford-Werke erkoren. Kölna. R)., 10. Oktober. Zwisckien Henry Ford und der Stadt Köln ist ein voNständiges Einvernehmen erzielt worden. Im Sinne dieses Abkommens wird Henrv Ford in Köln seine Zentralniederlai-sung si'ir ganz Europa ausbauen. Geplant ist die Errichtung einer riesigen Fabrik, die den gauzeu Kontinent mit Ford-Aut«.'--bilen über'chwe'nmen soll. Deutschland zahlt „Alimente"... IS.Wll uneheliche Kinder im Okkupationsgebiet und deren Erhaltung. — Tin salomonischer Rechtsspruch des Londoner Gerichts. LM. B e r l i n, 19. Oktober. Wie aus London berichtet wird, ist v.m dem dortigen Gericht die prinzipielle F-age über den Unterhalt der im Rheinland zur Welt gebrachten unehelichen Kinder der Okkupationsarmeen angehörigen Soldaten aufgerollt worden. Die Anzahl dieser Kinder beziffert sich bekanntlich auf 15.000.' Es handelt sich vornehmlich um die Fra^e der Alimente, die den britischen Staat belasten. Das Gericht hat sich nun auf den Stand« puukt gestellt, daß die Alimente auf Kosten Teutschlands gebucht werden müssen, doch u>erden die daraus entstehenden B.'träge ven den Reparationszahlungen an jene Staaten zur ehemaligen zisleithanischen Landesgren. ze bei Bubnjarc: ist Eigentum des Staates, n'ährend die Fortsetzung Bubnsarci—^f'krlo-vac einen Bestandteil der Vizinalbahn Si-sak—Eaprog—Karlovac bildet. Der Sitz der Verwaltung ist in Sisak, und die Interessen der Schweizer Aktionäre, welche an disler Ba^in stark beteiligt sin'^, vertritt die Bank' für Transportivesen in Basel. Die Bahn Eelje—Velenie und die Schmal spurbahn Polsöane—Zreöe sind Ueberreste der Steiermürkischen Landesbahnen, nxih-rend die Bahn Velenje—Dravograd einen: Prii>atunternehmen angehört. Wenn wir uns weiter umsehen, erbl'cken wir 'Mch von Grvbelno eine gan^e Auslese von Eisenba^nbesitzungen. Den Besitz der Rvgate«'??'Lokalbahn nennt das Konsortium dieser Bahn sein Eigen. Während die noch nicht e: öffnete Bahn Rogatec—Krapina beiden Kreife in daS Drau-Banat ist gerade für Slowenien von größter Bedeutung, da es eine passive Provinz ist. Hätte das Dra«. banat nicht eine weitverzweigte Industrie, so könnte es sich überlMupt nicht erhalten. In oerwaltungstechnifcher Hinsicht kann ich von allen Banuffen der zufriedenste sein, denn ich besitze den besten Berwaltungs<»pPa-rat im ganzen Staate." 5^^ nur de»te ^uHlilLt penkiel- u. Ztsn6ukk«n von billlgst«r bis »ur lekiiten ^u»lllkiun» >.08« 5t»ntlu>>k«»«rlce in jetler N. IN.MK'5 oozpOZieK uucck IS ^ Kuck «uk 7eiliaklung. ^ abgestrichen, deren Soldaten gerichtlich einwandfrei als die Väter der lm Rheinland' geborenen unehelichen Kinder festgeit-lZt wurden. Kurze NMrichten TU. Brüssel, 19. ivktoSer. Etwa 3l)0 Autifascisten veranstalteten go stern abends vor der italienilschsn Gesandtschaft eine Demonstration gegen die Hinrichtung des Jugoslawen Vladimir G o r-t a n in Pola. Die Kundgebung kam so ül»er raschend, daß sämtliche Scheiben der Gesandt schaft mit Steinen eingeworfen wurden be« vor die Polizei die Demonstranten auseman dertreiben konnte. Es wurl^n auch fünf Re« volverschüsse abgegeben. In das Eßzimmer des Gesandten fiel ein ganzer Hagel von Steinen. Börsenberichte Z ü r i ch, 19. Oktober. Devisen: Veogräb 9.1280. Paris 20.327ö, London 25.18. New-York 517.70, Mailand 27.0575, Prag 15.2), Wien 72.60, Budapest 90.20, i^rlin 183.49« -o- m. Wichtig sür Erwerbsteuerpslichtige. Vo^ 19. bis 26. d. liegen das Verzeichnis der Crwerbsteuerpflichtigen, sowie die festgesetzten Steuergrundlagen am Stt'dtma^istrat während der Amtsstunden zur Einsicht auf. Die Sitzungen des Steuerausschusses ^Indcn vom 29. d. bis 13. November, jedesmal um 3 Uhr, statt. schon heute in den Händen der StaatSbahn ist. besitzt die Zagorjaner Eisenbahngesellschaft die Bahnen Krapina—Zabok—Krapin ske Toipiice und öakooec—Zapresiü samt Mit benützung der Sttecke Zapresi^—Zagreb. Die Vizinalbahn von VaraLdin nach Golu-bovec ist eine Privatbahn; mehrere Aktionäre holten sich in.Holland auf. Die Lokalbahn Ormot—Murska Sabot» ist StaatSbahn, doch die benachbarte Lokal- » „Ma^riborer Zeitung* Nummer 231^^ S Sonntags den 20. Oktober 1S29. Hindenburg contra Hugenberg Die Niederlage drr Denkschnallonale« — PkSlat Aaas bezetch-nel das Sngenbergsche Volksbegehre« al» Vr«l>nea»erslsl«ng Reichsregierung Berlin, 13. Oktober. Reichspräsident von Hindenburg er. klärte während eines Referates des Reichskanzlers M ü ll e r-F r a n k e n, er betrachte jenen Artikel des Hungenbergschen Volksbegehrens, welcher fiir jeden Minister, der die Unterzeichnung und Inkraftsetzung des Uoung-Planes ermöglichen sollte, die Zwangs arbeit vorsieht, auch gegen seine Person ge' richtet, und zwar trotz aller gegensätzlichen Erklärungen der Rechtsradikalen. Der Reichs Präsident gab seinem tiefsten Bedauern dar-über Ausdruck, dah mit derart unsachlichen Anträgen ein Plebiszit herausbeschworen werde. Zum Schlüsse bat v. Hindenburg den Reichskanzler, er möge diese seine Meinung auch den iibrigen KaSinettSmitgliedern mitteilen. Diese Erklärung deS Reichspräsidenten hat gröhte Aufmerksamkeit hervorgerufen, weil es ganz klar ist, dah sich ^r Reichspräsident offen gegen daS Volksbegehren und auf den Standpunkt der stellt. Berlin, 18. Oktober. Der Polizeipräsident Z r g i e b e l hat sämtliche ManifestationSzl^e zwecks Agitation fiir das Hugenbergfche Volksbegehren und die Einschreibung in ^e Wählerlisten un tersagt. Dieses Verbot hat in Rci^tSkreisen unge^ure Erregung heroorgerusen. Dortmund, 18. Oktober. Der Zentrumssiihrer Prälat Käß hielt gestern eine Rede iiber die ^nen- und Außenpolitik Deutschlands, wobei er feststellte, das! ein definitiver Standpunkt zum Uoung-Plan und feinen Folgen noch nicht möglich fei. Redner beklagte das langfame Tempo in der VerstLndigling iiber die Saarfrage, die die innenpolitifche Entwicklung bedeutend sör dern würde. Dtis Plebiszitbegehren über den Uoung-Plan bezeichnete Käß als Brunnen-vergistung. Schobers Verfaffungsentwurf Die Machtbes«g«isie des B«»desprWdenle» ^ Festigung der slaatttchen Auloriliil — Fallweise Einfiihrvng der Prii»e«No- z««I«r Wien, 18. Oktober. Bundeskanzler Dr. S ch o b e r hat heute im Nationalrat den Vers^sungsentwurf des Kabinetts eingebracht. Der Entwurs bezweckt hauptsächlich die Resorm der geseMbenden Körperschasten, die Festigung der staatlichen Autorität, die Depolitisierung der Verwaltung und der Justiz, sowie die Reuregelung des Verhältnisses zwischen Bund und der Stadt Wien. Im Einbegleitungsschreiben wird betont, der Hauptmangel der bisherigen Verfassung bestünde darin, daß das System der parlamentarischen Vertretungen ge radezu doMatisck) übertrieben wurde, viel mehr als in jeder anderen Demokratie. Aus diesem Gruilde wird dpm Parlament als gleichen Teilen Bannte, Städte und Landgemeinden. Beinahe ein Viertel !>er Einnahmen aus dt!n Bahnen gehören nicht dem Staate, sondern den privaten Lokal-bahnge« sellschnften. Nach einer vorsichtigen Sch^it-zung betragen die Betriebseinnahmen, die den Lokalbahnen aus den Bctriebsjahren 1919 bis 1926 zukommen, rund eine Milliarde Dinar. DaS ist so ungefähr der Betrag, den man für die 768 km. neuen Btthnen Nack) d?nl Kriege aufgewendet hat. Erst eine ersprießliche Verstaatlichungsaktion kann uns die sichere Gewähr bieten, daß der Staat auch für die so notwendigen Rekonstruktionen der Lokalbahnen größeres Interesse sür Investitionen zeigen wird. zweiter BersassungSfaktor der vom Volke direkt gewählte Bundespräsident zur Seite gestellt. In diesem Zusammenhange ist die Er Weiterung der Machtbefugnisse deS Bundespräsidenten in dem Eine nötig gewesen, daß er das Recht der Au^^ lösung des Parlaments und die Ernennung des Ministeriums erhält, ebenso der Ober, befehl über daS Heer in seine Hände ge, legt wird, und schließlich noch das Recht des Erlasses von RotrechtSverorbnungen. Der Entwmf des Kabinetts Schober sieht auch eine Bestimmung vor, wonach Im Falle des HinmiSzögerns mit der Budgetverabschie-dung über den gesetzlichen Termin hinaus automatisch der vorherige Bundesvoran-schlag in Kraft tritt. Die Anzahl der M a n d a t e wird wesentlich herabgesetzt, und zwar im Rationol-rat von 165 auf 12V, bei allen Landtagen zufammen um etwa 130. Auch das Wahl-re^ wird einer Reform unterzogen, und zwar im Hinblick auf daS Mter r aktiven und passiven Wähler. Auch die allgemeine Wahlpflicht soll eingesührt werden. Der Nun desrat mit sich in den Länderrat und den Ständerat austeilen. Wien als Bundeshauptstadt erhält eine seiner wirtschaftlichen, finanziellen und kulturellen Lage würdige Position, während sich der Bund seinen Einfluß auf Fragen der allgemeinen Verwaltung (Polizei- und Schulwesen) sowie auf die Re«!^mlgSkontrolle vor behält. Die direkte Selbstbestimmung deS Volkes wird durch erweiterte BerfafsungS-besttmmungen über die Gesetzinitiative und die Volksabstimmung erwettert werden. Die Wahl des Bundespräsidenten erfolgt im ersten Wahlgang durch daS Volk. Wenn diese Wahl zu keinem positiven Ergebnis kämmt, dann erfolgt die Wohl w Bundesrat. Bundeskanzler Schober bezeichnete in einem längeren Exposee die Annahme dieses Entwurfes als Bedingung für den Wirtschaft lichen, kulturellen und polittschen Frieden in Oesterreich. Der Sozialdemokratie beteuerte der Bundeskanzler, daß die Ursachen, die M Aenderung des gegenwärtigen Verfassunss» bahn Mur^ka Sobota—Hodo^ (30 km.) ist ein Torl der 71 km. langen Bahn Kürnler.d —Zaklkövö—Ori—ÄHentpeter—Mürc^'zo m. bat. Auif ungarischem Gebiet führt dicse Bahn nach Körmend, wo sie an die Strecke Budapest—Györ—Graz anschließt. Di» Lokalbahn (!akovec—^lnja Lendava ist ein kleiner Bestan!>tcil der lÄ km. lan« gen Strecke «Ü'akovec-Czelldömölk mit Anschluß an Linie Budapest—Györ—Graz und der Aortsetzung der Lokalbas sich ereignet hatte, so würden Sie mir keinen Glauben schenken. Und ivcnn Sie dann Widerstand geleistet hätten, wäre ich gezwungen gewesen, Gewalt anzuivenden. Ich hätte meinen Leuten beschlcn miissen, Sie. . Sie brach ab. l^r wnf;te. was sie sich zn fa^en s6)eute. Wieder fühlte er, wie seine Abneigung gegen sie schwand und sein trauen zu der seltsamen Frau wuchs. Sein Verstand warnte ihn, auf der Hut zu sein, soin Gefühl versuchte ihn, ihr erneut zu glauben. „Wir »Verden ja sehen," erwiderte er bitter. „Ich bin jetzt auf deni Punkt angeianc^t, Prinzessin, Sic nur noch nach Ihren .?>and-lungen zu beurteilen. Ihre schöneu Worte vermögen nichts mehr über mich. „Ich gebe mich damit zufrieden, Herr Mi-chelle. Die Stunde wird konnuen — bald — vielleicht heute Nacht schon — wo ich handeln und Ihnen beweisen kann, das; meine Worte echt sind. Inzwischen will ich Sie von Ihren Fesseln befreien." „Bitte." „Sie versprechen, daß Sie nicht zu fliehen versuchen werden?" Er lächelte bochast. „Ist es nicht eigenartig, Prinzessin, daß Sie sich auf mein Wort verlassen wollen, während Ihre eigenen Worte kein Vertranen rechtfertigen?" „Es ist nicht eigenartig. Herr Mi-chclle. Ich kann Ihnen vertrauen, Sie sind ehr-lich und offen. Und ich vertraue Ihnen, weil ich Sie . . . weil ich Sie als Gentle« inan kenne. Also Sie geben nlir Ihr Wort?" „Ich werde nicht fliehen." Sie beugte sich sofort vor und löste seine Handgelenke von den Fesseln. Die Berührung seines Körpers ließ sie erzittern. Sie hätte die roten Male an seinen Händen strei6)eln mögen, ihre Arme um seinen Hals schlingen und ihn an sich ziehen mögen. Sie eiitnahm ihrer Handtasche ein Ta-scheninesser nnd durchschnitt den Strick, der' seine Füße zusammenhielt. Mit einem Seuf zer der Erleichterung streckte er die Glieder. „Wir fahren nach Nouen," berichtete sie, ^die Stadt liegt ja auf dem Heimweg nach Lonbon." (^r blickte sie an, ohne zu sprechen. „Martham Gros besitzt in Ronen eine Villa. Sie wird nur selten fiir unsere — unsere Zwecke benutzt. Herr Gros will sie für seinen privaten Gebrauch haben. Aber in dringenden Fällen wie jetzt — da bleibt natürlich keine andere Wahl. Ich fürchte nur, Herr Gros wird über unser Erscheinen wenig erfreut sein." „Weiß er, daß wir kommen?" „Ja. Ich telefonierte dem Chauffeur, er möge ihm unsere Ankunft depeschieren. — Aber ich habe Angst vor ihm, vor dem Chef." „Er muß ein energischer Mann sein, Ihr Oberhaupt." „Er ist es, Herr Mi-chelle. Er ist kein Verbrecher von gewöhnlichem Format, ^'r ist schlau wie ein Fuchs, stark wie ein Löwe. aber auch grausam und hinterhältig wie ein Tiger. Ich habe Furcht vor ihn,. Er schreckt vor nichts zurück." Sie endete in einem zitternden Schvei-gen. „Ich bin sehr neugierig, ihn kennenzulernen," entgegnete Frank voll Ingrimm. „Ich nehme an, dieser Mann, dieser Herr Gros, ist der Erfinder des famosen Plans der Ent führung Fräulein Stansmores?" „Er ist der Kopf der gcinzen Organisation. Ich und die andern — wir sind 'lnr Werkzeuge in seiner Hand. Wir dürfen nichts aus eigener Initiative unternehmen/ Frank ließ die Unterhaltung abbrechen. Er bmuchte Ruhe, um feine eigenen Pläne zu fchmiedm. Aber er vermochte im Augenblick keine endgültigen Befchlüffe zu fassen. Alles hing von den Ereignissen der kom-Menden Nacht ab. Gegen Abend erreichten sie die Umgebung der Äadt Rouen. Das Auto fuhr an Peripherie der Stadt entlang, bis sie eine breite, gepflegte Straße erreichten, an deren beiden Seiten vornehme Privatvillen, lon großen Gärten umgeben, lagen. Durch das Gartentvr eines dieser Landhäuser fuhr das Auto einen langen, breiten Fahriveg hinunter zwischen dichten BoskettS. Vor der Vorderfront des Hauses.^?hnten sich gepflegte Rafenslächen mit blühenden Blumenbeeten aus. Ein Diener eiLe ihnen entgegen. „Darf ich bitten, mir zu folgen?" fprach er Frank mit ausgesuchter Höflichkeit an. Er führte ihn eine breite Trepipe enrpor nach dem ersten Stockwerk und ließ ihn in ein typisch französifches Schlafzimmer eintreten. Es war ein grosser, lirftiger und Heller Raum mit einer geschmackvollen Einrichtung. Außer der Tür, durch die sie eingetreten waren, besaß das Zimmer zwei l>n' dere Eingänge. „Ich habe nc'benan ein Bad gerichtet", nieldcte der Diener, indeni er anf eine der Türen wies 6oMch7 ^a»des drL»ge«, «icht al» feiabllche ai»-der Linke« gegeaSder z» betrachten Vmideskanzler Dr. Schober »nterbrei-ferner den Entwarf d«» Gesetzes Über die rglMgSbeftimnWng^ bi» Inkrafttreten ir neuen Verfassung. Im Sinne diese» Un. musk der ne« Bundespräsident im ritraum von drei Monaten Jnkrast-eten der neuen Versassung gewShlt wer. »n. Der dritte vesetzentwurs enthSlt die ^usnahmsbeftimmungen, wonach b^spiels« eise die Gii^rheitsbehlrden ohne gerichtli« en Entscheid befugt sind, Haussuchungen srzunehmen, so in Fällen von Hochverrat» ifentlil^r <^waltätig?eit, Ausstand, Spio- nage, Desertion usw. Fallweise wird auch diePräoentivzensur wieder ein« gesührt. TageSzeUnngen werden dem zu-ständigen Prest-GtaatSiMwalt drei Stunden vor dem Erscheine« zu unterbreiten sei«, alle anderen Presieerzeugnifle eine Woche vorher. Die erste Lesung der Regierungsvorlage wird in der ni^en Woche beginnen. Tie Heimwehren haben bereits einen Ausrus er-lasten, worw das Werk Schobers als Sieg ihrer Ideen bezeichnet wird. Die Heimweh, ren erklären, den Bundeskanzler bei der Durchführung seines ResormwerkeS voll zu unterstützen. Än der Straflolonie vergiftet Die Traibhle te» Depuiierle« S«l«vl Nantes beginnet demnächst ein Sensa-^Msprozeß, zu dem die Angeklagten. 33 an )er vor einigen Tagen aus der französischen Kolonie Guayana nach Frankreich gebracht ^vorden sind. Sie waren an-Bord Dampfers „Peru" in Fesseln gelegt ^Vörden, unv eine von ihnen, eine Köchin, jnußte besonders bmvacht werden, weil die uldcrn.sich sivlnst an ihr vergriffen lKtten. sn Ketten wuvden sie auch angeboo^et und lach Nantes transportiert. Es handelt sich lüso allem Anschein nach um. besonders gefährliche Elemente. Diese 33 Bagno-Sträf-singe sind beschuldigt, vor etwa einem Jahre )en fvscheren Deputierten Jean Galmot )urch Bist umgebracht zu haben bezw. an im Morde beteiligt gewesen zu sein. Die ^chin soll diejenige gewesen sein, die dem )pscr das Gift beigebracht hat. Wie Galmot !urz vor seinem Hinscheiden behauptet«, han-)elte es sich um eine.n politischen Mord, den seine Fein^ angestt^t hatten. Jean Galmot hatte eine bemerkenStverte iLausbahn 'hinter sich. Von armen Eltern Igeboren, versuchte er sich als junger Mem'ch zunächst in der Jmlrnalistik und wandte sich dann dem Handel mit Französisch-Westin' dien Fu. durch den er sich mit den Jahren ein Mllionenvermögen erwarb. Die Kolonie Guayana entsandt« ihn w di« DeMLierten-fanrmer. Er !^tte jetzt «die Mittel, sich seinen literarischen Neigungen hinzugeben; er gri^n dete ein Verlagshaus, das namewtNch juvge und begabte SchrMeller. förderte. Sein Interesse galt in hohem Maße Okkill« tismuS, . aber auch bm Erzeugnissen der englisl!^n Literatur^ insbesondere ld^m See« roman der Engländer und Amerikaner. Sei- ne Frau war eine Amerikanerin. Er s6)r:7b selbst zwei solcher Romane, von denen der 19:^1 erschienene „Quelle etrange Worie!" Beachtung fand; es war eine Art Selbst« biographie mit romanhaftem Einschlag. Nicht lange danach wurd« Galmot in einen Betrugsprozeß verwickelt und zu einigen Monaten Gefängnis verurteilt. Seine Freun de —. und er hate deren nicht ivenige — behaupteten bestimmt, er sei das Opfer pc>li-tifcher Ränke geworden. Für diese Annahnie sprach die Tatsache, daß das Urteil, das, wie gesagt, nur auf einige Monate lautete, in keinem Verhältnis zu dem schweren Verbrechen stand, dessen er bezichtigt war; es war offensichtlich ein Verlegenheitsurt^il. Wie dem auch sei: Galmot wurde in die Strafkolonie Guayana geschickt. Auch sinan« ziell war er dadurch ruiniert. Mehrere Jcvhre lang hörte man nichts von ihm, bis im November v. I. die Nachricht in Frankreich eintraf, daß er vergiftet wizr« den sei. Seine Freunde wollen Beweise dafür in Händen haben, daß Galmot tatsächlich das Opfer einer politisc^n Intrige geworden sei.,da seine politischen Gegner alle Ursache Hütten, ihn ein- für allemal mund« tot zu mmhen. Es muß wohl etwas Wahres an diesen ü^hauMngen sein, denn die fran-zSlstschm Be'hörden entschlossen sich, wenn auch widerwillig und nach langem Zögern, die Untersuchung einzuleiten. Sie endete mit der Verhaftung von 33 Personen, die seht ihrer Aburteilung entgegensehen. Bestätigt sich die Beschuldigung, daß.sie die Handlanger politischer Feinde Galmots gewesen sind, so kann der Prozeß in Nantes erhebliche UeberralschunAen bringen. FrauenKondel im 20. Äaftrl»unbert M« h»ch ist der Preis für ei«e Frau? — Der Äaitsoerlrag iider »te Ehe,„«in Bon Curt Haas. Dir wissen aus Büchern, daß es nvch jeute unKivilisierte Bölkerstämme gibt, bei denen es Sitte ist, die Frau als .Handelsobjekt zu betrachten und sie demgemäß als Ware, die man kaufen und verkaufen kann, .^u behandeln. Daß aber heute im 20. Jahrhundert solche Fälle in einem kultivierten Land, in Osterreich, noch vorkommen, dürften wohl die wenigsten vernluten. Und doch ist eben vor dem Schwurgericht in St. Pölten ein Prozeß abgeführt worden, in dem klar zutage trat, daß es sogar bei uns in Mitteleuropa noch Menschen »libt. die gegen entsprechendes Entgelt thrc gsse^ich angetraute Gattin regelrecht vertraglich veräußern. In Kirchberg, in der Nähe von St. Pol« ten, lebte der praktisch« Arzt Dr. Karl Brendler. Er verfügte über eine sehr gute Praxis, war glücklich verheiratet und Vater dreier Kinder. Mhrend des Krieges, es ^var im Jahre 1i)16, kcrm eines Tages Frciu Therese Graßmann in lerne Sprechstunde. Ihr Mann, ein Hilfsarbe'kor, stand im Felde. Brendler verliebte sich in seine Patientin und es entwickelte sich zwisrhen beiden ein Iisbesverhältnis. ?luch als di'r Gatte der Frau Graßmann nach Beendigung des Krieges aus dein Felde zllrückkehrtp' bestand das Verhältnis zwischen dem Arzt und sei« nec PaUentin fort und ob^wohl Herr Grciß-inenn darüber genau info-rmiert war. tat er nicht nur nichts, die beiden auseinanderzubringen, sondern war sogar ein eifriger Förderer dieses Liebesverh^tnisseZ. Da er sich in finanziellen Schwier.gkeiten befand, trat er eines Tages an Dr. Brendler l)eran l und machte ihm den Antrag, ihm sü'.ae Frau gegen einen entsprechenden Betrag abzukaufen. Sowohl der^ Arzt wie auch die Ehefrau des Graßmann waren dainit einverstanden und es kanl zu jenem merkwürdigen Vertrag, der bei dem jetzigen Prozeß in St. Pölten das allergrößte Aufsehen hervorrief. Im Jahre 1925 wurde Dr. Brendler ivegen verbotener Eingriffe zu einer ,Manüore?' Zelkut!^*^NuUme?''?5f.' einei': Oie5er ßute dlame un6 die au5^ groben I^enßen I^okstokten immer cke deuten ausvaklen können, gev^akrleisten 6ie ßleick-msbiße kervorrsßenäe (»üte eines jeäen Mckes ierpentin Kü mehrjährigen Kerkerstrafe verurteilt und verlor damit seinen Doktortitel und die Berechtigung zur ärztlichen Praxis. Die finanzielle Lage Brendlers verschlechterte 'sich natürlich, er konnte dem Gatten seiner gekauften Freundin keine Zuwendungen mehr machen und dieser wurde plötzlich eifer süchtig. Mehrere Male bedrohte er Brendler kr<,n»VMchen TrnNven rSumten Bad «ms in der Nacht zum 10. Oktober. Unsere Anfnahute zeigt die Verladung einer ^Ikaichin« gewehrc^bteilung auf deul Emser Vahnho!. mit dein Revolver, verübte auch tatiachlich einige Attentate auf ihn. aber immer lies die Geschichte glimpflich ab. Eines Tage? aber besuchte Graßman in angeheitertem Zustand den Arzt und seine verkaufte Frau, die schon einige Jahre mit den Kindern Graßmanns ^usammenlclbten, in ihrer Wohnung, schoß mehrmals auf Brendler, ^nn auf seine Fran, bis seine beiden Söhne ihttl die Waffe entrissen und einer von ihnen denr Vater eine Kugel durch die Hand jagte, Brendler starb bald darauf an den Verletzungen und sc» kanl der Verkäufer seiner Ehegattin vor das Schwurgericht. Vor den Richtern erllärte Graßmann, er könne sich an garnichts mehr erinnern. Er erzählte, er sei wiederholt in: Felde ?er-n>undct wor-den und habe sich infsl^e einer Granatverlet^ung ein Ohrenleiden zuge^pz-gen, das mit Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Gehörschwäche verbunden sei. Als er aus dein Felde zurückkam, sagte Graßmann, habe er sein Heim verwahrlost vorgefunden und als er erfuhr, daß seine Frau ein Ver-liältnis nlit Dr. Brenldler unterhalte, habe ihn eine flirchdbare Wut gepackt. Diese Wut allerdings scheint nicht sehr lange angehalten zu haben, denn das Gericht verliest einen ^ilaufvertrag, mit dcni Graßmann seine Frau an Brendler abgetretn hat. Der Ver-trag lautet folgenderniaszen: „Häusler Franz Grasjmann übergibt mit 12 Uhr nachts des 2. Juli 1923 seine Frau und ein von ihr gen>ähltes Kind dem Dr. ^tarl Brendler, Arzt in Kirchberg a. d. Pillach, um den selbst eingeschalten Piciö Majorer VkMwer ^9!. ZV.'OM'o'er ^9?). von soo.lXX) Aroivn und verzichtet auf das AuffichMecht. Tmvorßknden: Therese Gratzmann, Dr. Zdarl Brendier, AranL Graßmann. 1. IM 1LL3." Der edle Verkäufer erkbürt 7mn, er l)abe oon Brendler kein Geld für seine Frau erhatten, wogegen sämtliche Zeugen, s-ogar die eiihnung Dr. Brend-lers sllx?rsiedelt nnd hat, anstatt nur 1 Ki^^d, wie es vertragLliemäs;ig ver^nbart war, i)re drei MnÄ-er mitgenommen. Daraus glaub!e ihr Gatte noch besondere Ansprtiche an Brendler zu besitzen und bestürinte ihn, er möge Nock) weitere Zuwendungen machen, da er ja die A^vei Mnder se'iner FreunAn noch umsonst bekommen ha!^. Einmal forderte er für ein Kind eine Schachtel Zigartttsn extra, daS anvere Mal Kr das zweite Zdind einen Liter Most. Nachdem dann später Brendler in schwierige finanzielle Verhältnisse geraten war. da er seiner PrariS verlustig ging, und Graßmann keine weiteren Zun>endungen mehr erhielt, packte diesen die Eifersucht. Wenn er schon kein l^ld bekam, so wollte er wenigstens seine ??rml wieder zurückhaben. Brendler weigerte sich nat'ttrlich, die gekaufte Freundin heraus^^lkll'ben und stichte sich auf de?: Wortlmlt des ^aufl'ertrages. Nun nsr-folgte Graßmann den Arzt und seine Frau forttväbrend, erklärte auch anderen gegenüber. daß er die ganqe Gesellschaft noch einmal umbringen n>erdl' und führte sein Vor--halben auch tatsächlick) aus. Wegen Verbrechens des Meuchelniordes stand nun (^>raßmann vor dem Schwurgericht in St. Pölten und wurde zu fünf Iahren fckiwerer verschärfter Kerkerstrafe verurteilt. In der Urteilbegründung wies der Vorsitzende darauf hin, daß das Strafausmaß auf Meikchelnwrd auf lebenslänglich lautet und sich der Gerichtshof nur durch die Bitte der Geschworenen zur Anwendung äußerster Mil!dle lbereitbe, wobei auch die sittliche Min^rwertigkeit des Angeklagten mit in Berücksichtiglmg gozogen wurde. —o- Wle wird man olt? Eine Anzahl mnerikanischer Tageszeitungen hat sich die Mlbhe genommen, bei ihren Lesern, die da? 100. Lebensjahr erreicht Hallen, an^zufragen, welchen UmMuden sie lvor allem anderen ihre Langlebigkeit zu-Ischreiben. Das Durchschnittsalter sämtlicher Interviewten war 102 Jahre. Ovaren Männer, 45Frauen. In Prozenten auS--gedrltckt schreiben S3 i)re Rüstigkeit jenseits der Hundertjahrgrenze der Tat zu, daß sie einen guten Tropfen zu würdigen wußten, 14 schreiben sie dem Tabakqennß in dieser ioder jener Form zu, 5 immer von hundert — totaler ^tHm'tfamkeit von Spirituosengenuß und 9 dem gänzlichen Verzicht »au!f Tabak, 17 danken ihr hohes ?llti;^ der Mäßigkeit im Essen, 12 dem Umstand?, -daß sie nie Z^tverächter n»aren und alles «^ßeu, was man ihnen vorsehte, 10 sind Ve-getarianer, 18?S glauben ihre lange Lebensdauer auf unverwüstlichen Optimismus zurückfülhren zu können, 14 auf das Gebet, 10 auf zureichenden Schlaf, 0 auf ihr Iung-gesellentttm, 5 darauf, daß sie sich die Aerzte fernzuhalten wußten und vermochten 'kvinerlei Gr'ünde anznaeben. Strenge Xanzvorfchriften ln Japan Wohl in keinem uiodernen Lande sind die öffentlichen Tanzbelustigungen einer jo strengen Aussicht unterworfen wie in Japan. Wer jMl diesen Veranstaltungen teilnehme,l wil'l, muß sich beim Eintritt in die TanzlMe l?" gitimiereu, worauf der Name auf einer Liste eingetragen wird, die neben der Eingangs tür an der Wand befestigt ist. Junge Leute beiderlei GeschllechteZ, welche noch nicht das LI. Lebensjahr erreicht haben, müssen eine schriftliche Bescheinigung ihrer Eltern oder KL« etc. e7'/»aÄ?n neu / ^ /laden ihres Vovn:undcs vorweisen, daß ihnen die Teilnahme an der Tanzbeluftigung gestattet ist. Das iFvilhalten von Speisen und Getränken während der Dauer der ^ranstaltung ist verboten. Alle Türen der Tanzhalle mit Aus-nalhme lder Eintrittstür müssen fest verschlossen sein und dürfen auch nicht von innen geöffnet werden. DaS Abdämpfen des Lichtes während des Tanzes ist verboten. Keine der« artige Festlichkeit darf sich über 10 Uhr 30 Welt. Eine andere in Scotlmrd-Vard ersche nend« Zeitung heißt da« „Illustrierte Zirku lar" und beschäftigt fich ausschließlich nii, Bagabun«den, die sich auf Wanderung befin dM. Eine dritte ^itung «^nthält Steckbrie'^ und Beschreibungen entlassener Strafgefan. gener, während die vierte, „Schwarze List^^ genannt", sich mit Namen und Bildern von Leuten, die infolge einer eigerrartigen Ver. fügung des engli'schen Gesees «daS Recht vcr. loren habeei, Alkoholg^tränke zu kaufen, bt«. schSftigt. Die tatkräftigste Abteilung Scvt. land-Uards ist vielleicht das sogenannte „Fliegende Corps". Es ist im Jahre 1020 si?. gründet, hat sich aber so nützlich erwies?n. daß es seitdem mehreremale vergrößert wor. den ist. Das „Fliegende EorpZ" nuterninini« Minuten °b^z ausdehnen In Ä.st M TanzMcn Imd m°ch-ns ^ dl° V.rbrcchcr l.c,°nd«rs ^fSH« standiq «nw-s°nd w.n° dr°, Ma.nwr >!ch ans-lm-. den Dienstag und Freitag erscheint die P, lizeizeitung, die au alle Polizeireviere d-britischen Weltreiches verschickt wird. Ti Zeitung hat Korrespondenten in der ganze an, gegen die Bestimimungen ^u verstoßen, d(nn die ^bei jeder Ueberschreitung zu erwartenden Geldstrafen sind sehr hoch, und die Behörden sind im Wiederholungsfalle sofort mit der Lizenzentziehung bei der .Hand. Die Kockburg der Detektlvkunft Die Organis«»»« von Seolland-Bard» -- Der Rai der Sechs Eine ZetiNNg» die «ur PvUziste» lese« dllrsen — Des fliegende Corps — Tekenmasken der Singerichlete« Von R. Bulwer. Scotland'Dard! Ein magischer Name, der jedem Leser cines spannenden Detektivromans bekannt ist, und der in dsr ganzen Welt einen besonderen Klang hat. Wem es gelingt, mit Hilfe eines Empfehlungsschreibens in Scotland-Yard einzudringen, der wird zuerst des Gefühlcs einer gewissen Enttäuschung nicht los. Nichts deutet auf ein Mi« lieu im Stile Sherlok Holmes. Nllchterne Bürotische, Schreibmaschinenklappern, billige Teppiche_alles wie in jedem anderen Büro. Im Aonferenzzinimer der Chefs hängt allerdings Vi^s Bild einer völlig unbekleideten Dame, über dessen Anwk^fenheit in diesen Räumen man einigermaßen erstaunt sein dürfte. Sie heißt Lussl und ist, so sonderbar es auch klingen mag, die Mascotte von Scot-land-Pard. — Das Bild wurde unter anderem Diebesgut aufgefunden und mit Geneh-uiigung des rechtmäßigen Besitzers in Scot-land-fjard behage, der Leiter der gefürchteten „Tentral-Branch" bilden zusammen den „Rat der Sechs", der sich zweimal am Taige und wenn es nötig ist, noch öfter versammelt. Die Konferenzen behandeln alle Fragen auf dem Ge- biete der Bekämpfung und der Vorbeugung von Verbrechen. Einnml iln Monat wird eine Konferenz im Beisein sämtlicher?^ctektlve abgehalten. Von den 000 Detektiven Scot-land-Vards stehen 100 unter dem direkten Befehl der „Central-Branch", wän Licht schimmern verrostete Mordwasfen nud Werk,zeuge der Diebe und Schwindler. Den Schülern der Detektivschule tverden hier Vor träge über beruhimte Kriminalfälle gehalter?, wobei sie die ganzen Umftände des Verbrechens vor Augen haben. Längst vergilbt? Karten an den Wänden, enthalten die au^i« führliche Beschreibung der Verbrechen. Auf Wandbrettern stehen Köpfe, die aus gran?m Lehm nwdelliert sind. Qualvoll verzerrte Züge, blinde Augen und grauenhafte sichter starren den Besucher an. Ein ein-ii'' drückter Ring zieht sich um den Hals eine? jeden Lchmkopfes. — Es sind Totenmask^i der Hingerichteten, und der Ring am Hals? ist die Spur des Henkerstricks. So" arbeitet Scotlan^?)ard, die berühn? teste Polizei der Welt, von der in den letzte:? drei Iahren nur ein einziger Mordfall nick'/ aufgeklärt worden ist. Gregor^iLeva ul. (1. Stock). Die Ervloflonskataftrophe in den Talbot-Automobl« Werken in dem Pariser Vorort Suresnes, !vo durch die El'pll^.sil)n Presigs>.>l".l)ällerS eines Kessels das ganze Kesselhaus in TriUn nier geleckt wurde Ntrtz >kechs Arbeiter getötet, 30. zum Teil schwer, verletzt wnr'.^e'l. t Sonntag, den ''!»^>WWW»»W»»>W>W>W »e» /Isicale QHF^QZli^ Maribor, den 19. Oktober. ErsreuMer Aufschwung der fteimMtn DorsteWundezucht Schön« Erfolge der Aerbstseldfuche i« Pias Im Reviere deS Herrn Dr. Salamun in Breg bei Ptuj fand am Sonntag, den 13. d. eine Herbstfeld suche für Vor-stehhunde statt, die der Klub der Vor» stehhundeliebhaber in Ljubljana gemeinsam mit der Sektion Maribor und der Filiale Ptuj des Slowenischen Jagdvereines veran« staltete. Die h'üebei erzielten Erfolge zeigten von neuem die Fortschritte in unserer heimischen Borstehhundeführnng. Schon am Borabend trafen sich die Teilnehmer an der Preissuche im Hotel „Osterbergcr" zu einer gemfitlicben Zusam-menkllnft, wo in^bo^ondere die Vorstehhunde« liebhaber auS Ptnj recht zahlreich vertreten waren. Der Präses deö Klubs der Vorste^?« hlundeliebhi^b^^r in Ljnl'ljana, Herr U r« bobei „D 0 r r i s ' K r tt k a" sEiqou-tümex Walter S ch e i b l, Ptni) mit „ausgezeichnet" uud „Bessie-Laa" (Cigen-ti'ln^er?lnton T ch u st e r, Lilibijauci) nnt „sehr gut" klassifiziert wurde. Aber auch alle übrigen Hunde entsprachen im allgemeinen. Als Preisrichter fungierten die Herren Präses Urbane. Direktor Dr. Lolar und Jng. Wcinbe r ger (als Pre.s- rlchterkandidat), während die Leitung der Preissuche in den Händen des Herrn Dr. Salamun lag. An der Preissuche beteiligten sich 10 Hun« de; „B l i tz . N 0 r i 8 k i" war krankheitshalber ausgeblieben. Der offizielle Bericht über den Verlauf der Veranstaltung erscheint im „Lovec". weshalb hier die Erfolge der einzelnen Hunde ohne jeden Kommentar verzeichnet sind. « Die Preissuche ergab nachstehende R e -s u l t a t e: 1a. „D ori s-KrSka"; Eigentümer u. Filhrer: Walter Scheibl, Ptuj. Ib. „Boj-Kr8ki"; Eigentümer und Führer: Dragotin KlobuLar, Maribor. 3a. „Bessie-Laa; Eigentümer und Führer: Anton S ch n st e r, Ljubljana. 3b. „Boj2-Dravski": Eigentümer: Franz P i s e k, Maribor; Führer: Michael jioroSec, 2upeSa vas. 3e. „Fr<:tia-Rabenhorst"; Eigentümer: Paul P i r i ch; Führer: Josef Wau d a, Ptuj. 3d. ,.P i k - K r »k i"; Eigentiinler: Dr. Josef P u e n i k, Slo. Bistrica; Führer: Micha<'l K 0 r 0 Z e c, Z^upe^a vas. 3e. ,.K re is - W ei s; ho s e n"; Eigentü-uier u. Führer: Auw S ch e i ch e n b a u e r, Ptuj. Die nach deu bestehenden Bestimmimc^en erforderliche Punkt.^ahl erreichte^ ni.s't: 1. „B i str a-Dr a v s k a"; Eigentüiuer.-Tragotln K l 0 b u ö a r, Maribor. 2. „N N i-M i t r a s"; Eigentümer: dolf M 0 l i t 0 r, Ptuj. Herzleiden verschieden. Herr Sunko, der *u5 Maribor gebürtig ist, wirkte vor Iahren als Operetten-Charakterkomiker am Theater in Maribor und sp'ät«^r unter Grevenberg am Theater in Graz nrit, wo er durch seine Ge-wandheit und seinen Hmnor bald eines der wertvollsten Mitglieder des dortigen En- nen. Besonders einige krank« Personen empfinden diese Störung der nächtliche» Ruhe als etivas furchtbares. Die Behörden lverden ersucht, hier Wandel schaffen zu wellen. m. Der heutige kSochenmatkt war äu« ßerst gut beschickt und besucht. Die Umge-bungsk^uern brachten aus 14 Gemeinden auf 40 Wagen IS« geschlachtete Echweine (crm gleichen Tage deS Vorjahres 141), 1' Kalbin und 5 Wlber, sowie IS j^g. Schweins lungen, ILO Kg. Darmfett und lOi Kg« Schweinsltber auf den Markt. Vorhandett Ale Krewinwekwrate und Maribor Es braucht wohl nicht besonders betont zu werd prachtvollen Li^'^kbil« dern einge'hend beivricht. Dieser Vortrag, der in deutscher Siprache gebalten wird, nuli^>te in Berlin und Wien iirehr als zehnmal wie-der1>olt werden. Die Volksuniversität ist die Vervssschtnng mit Herrn Dr. Halm bereits vor Monaten eingegangen, wesbalb ausnahmsweise dieser Vortrag angesetzt werden mns;tc. Die Veranstaltung findet im grosten .^asinosaale statt, t>a der Stadtmagistrat die Bewilliguna zur Benützung des Apollo-Mnos noch nicht erteilt hat n. die Volksuniversität deswegen noch immer nicht über die nötigen Räunre verfügt. Der Kartenvorverkauf beginnt MittN' den 23. d. bei H f e r und V r i n i k. -0- Äefin Aaftre Musiivklkin ..Drava" Der erst nach dem Umstürze gegriindete und trol'deu: bei zahlreitben Anlässen mit lganz erfreulichen ud geradezu bewundernswerten Erfolgen wirkeude Mariborer Miisi^-verein ,,N a t i 0 n a l e r E i s e n b a h-n e r - M u s i k v e r e i n „D r a n a'' feiert heute, Samstag, den 19. d. sein ze'ni-jähriaes Vestandesjubiläum. AuS die'em Anl^isse kindet abends im grossen Unionsa^ile ein I n b i l ä u m ? - K t? n z e r t mit reichüaltigeni Programm statt. Der rühri>ie Verein, dem schon lanciere ,^eit der Stationsvorstand Herr Josef M 0' horko als ninsichtiger uud anfeHseru'ias' '^'osler Obmann an der Svike steht, besteht gegenwärtig aus drei Sektionen, u iw. aus eineul Orchester lKaPellmeister 0 n- d e l k a), eiuein Tauiburascheuchor i!»?apell-Meister N. Pivk 0) und einem Männerchor (Dirigent A. H 0 rva t). Der Arb-eitse'ser. der in den Reihen diese? Vereines vorl^err^rbt, berecl'tigt zu 'len sckionsten .Hoffnungen auch für die kouimen-de Zeit. -0- m. Trauung. Morgen, Sonntaq, r- 5nnit« tags wird in der Schlof;kapelle des Grafen Alfons Zabev in Fala der Buchhalter der „Mariborsla tiskarna'', Herr Alois Dole-!al mit Fränlein Esther P a u l i n, einer Tochter des Vahnbeamten Herrn Johann P a u l i n in Fala, getraut. Herr Dole^al ist als agiler Vereinsorganisalor in hieilgen Kreisen allgemein bekannt und beliebt. Dem neuverluöhlten Paare unsere herzlichsten Glückwünsche! ni. Todesfall. Am 15. d. ist Herr Alexander S u n k 0, Oberspielleiter am AugSbur-ger Stadttbeater. an einem langjährigen^ // sein, um sctiöne saline erlialten. 8eit 40 /al^ren bevr^ej5t ctiese n S^IiV'S I»UIIII»I7 (sesuncle lökne sewl'les wurde. Unter Lustig-Prean rückte cr zuul Oberregisseur der Augsburger Operette vor. Der Dahingeschiedene stand im 41. Le-ben^^jahr. Friede seiner Asche! m. Seelenmesse jtir Vladimir Gl^rtan. Morgen. Sonntag, unl 11.30 llhr wird am Haiiptaltar in der Franv.'^kanerkirche für den in Pola justifizierten Vladimir s^io r-tau eine akademische Messe gelesen wer-deu. Die Bevölkerung wird hiezu herzlichst eingeladen. ul. Abflauen der Scharlacherkranknngen. Tas städtische Phnsikat teilt mit, daß die sei nerzeit u^e^en der Scharlacherkrankungen kentun,azierten Sflnilen, Mixitag wieder im vollen Unlfang mit d. Unterricht beginnen. !^u den lehten Tagen war nicht ein einziger Fall von Scharlacherkrankung mehr zu verzeichnen. nl. Ter Verein der jugoslawischen nationalen Eisenbahner und Schiffer, Ortsgruppe Maribor, spricht auf diesem Wege allen Unternehmungen niid Firmen, sowie allen übrigen Spendern von B^'sten und Beiträgen zu der, am 6. d. stattgefundenen Tombola seinen aufrichtigen Dank aus. Desgleichen gilt der Dank den geschätzten Mitbürgern, die der Bitte um Aufkauf der Tombo-lakarten nachgekommen sind und der Veranstaltung in so großer Zahl beigewohnt haben. m. Hundeplage. In der rechtsseitigen .Hän serzeile der Gregoröi^eva ulica halten sich zwei .Hunde auf, die die ganze Nacht hindurch heulen und bellen, fodaß die Bewohner der dortigen Geaend nicht schlafen n'aren ferner 26 Wagen Kartoffel, 8 Wagen Zwiebel, 6 Wagen Krautköpfe, S Obst nnd gegen IMO Stück Geflügel, sowie andere .Haustiere. Die Preise blieben im allgemeinen unven".^'dert, nur bei Mt nnd' Bllnnen macht sich eine steigende Tendenz bemerkbar. m. Wieder ei« frecher Taschendiebftahl «n Viehmarkt. Dem Vesiher Leopold S P e S, aus Buhred, kam gestern am hiesigen Vieh-markt ein griis^ierer Barbetrag abhanden. Vom frechen Täter fehlt jede Spur. m. Verhaftet lvurden im Laufe des gestrigen Tages insgesamt drei Personen, u. zwar Marie L. wegen allgeineinen Verdachtes, Jo!>ann F. wegen Erpressung und Konrad Z. wegen Vettelns. m. Die Polizeichronik deS gestrigen Tages hat insgesamt 17 Anzeigen aufzuweisen, davon je eine wegen verbotener Rückkehr in den Stadtbereich, niichtlicher Ruhestörung u. Diebstahls, sowie drei wegen Uebersklm^tung der Verkehrsvorschriften. * Vinladunq zu der am Samstag, den 2tt. Oktober 1V29 um halb 20 Uhr im „Na-rodni dom", 1. Stock, stattfindenden außerordentlichen Generalversammlung der Gre-mialmitglieder. Die Tagesordnung ist folgende: 1. Eröffnung der Versammlung und Ansprache des Obmannes; 2. VerhanÜung über den von 79 Mitgliedern gestellten Antrag wegen Revision des in der letzten ordentlichen Generalversammlung gefaßten?e schlusies über die Schulbildung der neuein« tretenden Lehrlinge; 3. Notwendigkeit der Aendsrnnaen im l^stebenden Zolltarif: 4. Zu Mars?ortt Nümme? Gonnrasi, den SN. Onove? 7Y?Y^ »W Vle ?^un6> unä I^aelienkökle «?»t äer kkefäksUckste VVex. tlurcli iveicken 6ie Xranlctieitserreeer in unseren Küroer einärln-t:en können, vel Nslslirsokdelten. Heiserkeit uncl Schnupfen sinä äez^/excn äie >vokl-»cdmcckenäen Dr. XVanäer's unentbelirllcli. Ilütet ^ucl: vor.prüparaten. äie In letzter ?e!t unzers ^nacot.pastillen lmitieren. IZ589-^ Hohe Bemessung der heurigen Handelskam' 7nerllmlaqen; ü. Anträge der Mitglieder nach ^ 18 des Statutes, ivelche 3 Tage vor der Versammlung dem Obmann vorzulegen sind; Anfälliges. Falls die einberufene Versamnilung uin halb 2s) Uhr beschluszun« fähig bleibt, wird eine neuerliche Versammlung eine Stunde spater abgehalten, nxlche dann bei jeder An^zahl von Mitgliedern gültige Beschlüsse gefaßt. Maribor, den 13. Okto ber 1929. .'oandel'^grennum in Maribor: Der Obmann Vilko Weirl, m. p. N233 m. Wetterbericht vom 19. Oktober, 8 Uhr: Luftdruck 7.^7, Feuchtigkeitsmesser —14, Ba» rometerstand 74tZ, Temperatur '^9, Wind« richtung NW, Bewölkung ganz, Niederschlag ö. m. Ten Apothekennachtdienst versieht von morgen, Sonntag'mittag bis nächsten Sonntag niittag die „Mariahilf"«Apoth(ke (K ö-n i g) auf der Aleksandrova cesta. Freiw.Feuerwehr Morlbor Zur Uebernahme der Bereitschaft für Sonntag, den 2V. Oltobcr ist der 2. Zug kommandiert. Kommandant: Brandmeister Armin Tutta. Telephonnummer für Feuer- und Unfallmeldungen: 2^7 i und 2336. ^ Uhren, Goldwaren auf Teilzahlungen. Jlger, Maribor, Gosposka ulica 15. 321tt I^ilr Nerb5t u. Winter nur Kar0-8eliudo. * Hotel Harbwidl. Heute, Samstag, Fa-milienabendkonzert. Blut« und Leberwürste. Neuer süßer Pickerer Weinmost. Musikkapelle !Gröger. 1^177 » Im Kulturkino „Omladina", CvetliLna ulica 28, wird von heute bis Montag abends der weltberühmte Film „Franziskus von Assisi" vorgefllhrt. Beginn um halb 20 Uhr. ^ Großes Konzert des Glasbeno druZtvo ^Drava" findet am Samstag, den 19. Oktober im Unionsaale statt. » Tanzschule „Enakost", Studenci, bei A. Senica. Sonntag, den 20. d. großer Walzerabend, Beginn 18 (6) Uhr. Gäste willkommen. Der Ausschuß. 144 »Milliilliüle-llMii »WWil in Maribor nimmt für den Fall des Todes und Erlebens alle gesunden Personen vom 1. bis V0. Lebensjaihr auf und zahlt bis höchstens Din. 53.000 an Unterstützungen aus. Verlangen "ie kostenlos eine Beitrittserklaning! * Herr Svengali muszte seine geplante Abreise noch für kurze Zeit verschieben, da auf Wunsch einer größeren ausländischen Gesellschaft Montag, den 21. d. noch ein Mbend in der „Velika kavarna" stattfindet. Das P. T. PuAikum wird wieder Gelegenheit haben, einen äußerst unterhaltenden Abend mitzumachen. * Unansehnlich gewordene Ledersachrn will man nicht mehr benützcn, obwohl das Leder noch gut erhalten ist. Ist nicht schade darum? Es gibt aber ein Färbemittel, Ivel' ches die fleckig und unansehnlich gewordenen favbigen Damenschuhe, Aktenmappen, Koff?r, Ledersessel u. ^gl. wie neu macht — es sieis'»t: „Wilbr a". * Backhendelschmaus, Leberwürste, Bratwürste, vorzüglicher Weinmost, Hausmehlspeisen. Um zahlreichen Bvsuch bittet der Gastgeber Peter Lanko, Dravska ul. 11. ^ Die Tanzschule des Verbandes der Ar-beiterradfahreroereine, Zentrale Maribor, welche am 12. d. M. begann, nimmt noch neue Mitglieder auf. Erwünscht werden noch besonders Damen, da noch immer die H'ir-reil in UeberMhl sind, sowie auch erwachsene Damen und Herren, welche Lust haben, moderne Tänze zu lernen. Die Tanzabende sinden jeden Montag. Mittivoch und Sams- tag um 20 ^)r statt, wo zugleich die An. Meldungen entgegengenommen werden. !4ö * Im „Binski hram" gelangt ab heute erstklassiger Weinmost zum Ausschank. Sortierter Riesling AU 16 Din und vorzüglicher Tischwein zu 12 Dinar per Liter eigener Fechsung. Sonntag eigene Kraincrwürste. .Ie6en Allttvocli, 8i>mst»x unci Lonat»? * Hausschlachtunft („Furesch"). Blur-, Leber- und Bratwürste. Neuer süßer Pickerer Weinmost. Tscheiigi-Bier. Maribork^i dvor, Oset. 14273 : S. N. Selezniear - Tanzschule. Mit 11. Oktober 1929 hat der beliebte Tanzkurs in der Gambrinushalle begonnen. Am Lehrplan stehen die letzten Neuigkeiten, wie Tango, Queeck-Step, Hlow-Fose, Sisc-Eight, Eng-lisch-Valse und ?)ale-Blou, welche in der Heu rigen Saison den Tanzsaal beherrschen. Versäumtes kann noch nachgeholt werden. Tie Tanzabende fin'den jeden Dienstag u. Freitag statt. T»rA^ rsRlN Aus vlul p. Trauung. In der Stadtpfarrkirche wurde Herr Josef W r a t s ch k o, Kauf-maun in Ptuj, m!t der Kaufmannstochter Frl. Mitzi S ch o st e r i t s ch, getraut. Als Beistände fungierten Herr Igo Reich für den Bräutigam und Herr Othmar Scho sterttsch für die Braut. D^ neuvermählten Paare unsere herzlichsten Glückwünsche! P. Familienfest. Der hiesige Malermeister und Hausbesitzer Herr Johann Omuletz feierte dieser Tage niit seiner Gemahlin das 30!ährige Jubiläum seiner Ehe. .^rr Omuletz ist bereits 30 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Ptuj und bekleidet gegenwärtig die Stelle eines Brandmeisters. Unsere herzlichsten Glückwünsche! P. Ergreifung eines Betrügers. Die Gendarmerie in Leskovec nahm einen gewissen Josef P e t r o v i L aus Veliki Okiö, wegen Betruges bei der Behebung eines Kredites von 3000 Dinar, fest. PetroviL wurde dem Gerichte eingeliefert. p. Festnahme eines Htthnerdiebes. Der 20jährige Arbeiter Anton P r e l o g aus Gaievc: brachte in einenl Rucksack eine Anzahl Hühner auf den Markt nach Ptuj. Er wurde jedoch von der Polizei angehalten und wegen Diebstahles dem Gerichte ein geliefert. Von den 14 vorgefundenen Hühnern waren vier bereits erstickt. P. Im Stadtkino gelangt Samstag und Sonntag das erstklassige Lustspiel „Der duukme Soldat Kaczmarek" zur Vorführung. Nach Schluß der Kinovorstellung Gastspiel des bekannten Telepathen S v e n g a l i. Rechtzeitige Sicherung der Plätze daher angezeigt. Aus Selje Tvsnches Qnglvlk im Sägewerk An: Donnerstag, den 17. d. gegen 11 Uhr vormittags ereignete sich im Dampfsägewerk des Herrn I. (later in Sp. Hudinja bei Celje ein schweres Unglück, welches ein Menschenopfer forderte. Als der 20jährige Arbeiter Josef RiöekauS Harje bei Marl-jagradec die Sägespäne und Holzabfälle, die sich unter einer Säge angesammelt-hatten, ivegschaffen wollte, wurde er von der Sägeachse erfaßt und erlitt hiebet schwere innere Verletzungen. NlLek wurde in das hiesige Krankenhaus gebracht, wo er bereits um 15 Uhr den Verletzungen erlag. c. Ausschaltung des elektrischen Stromes. Am Sonntag, den 20. d. von 9 bis 12 Uhr vormittags wird der elektrische Strom in Celje und Umgebung ausgeschaltet werden. c. Eine neue Brücke. Der Bau der neuen Eisenbetvnbrücke über den Hudinja-Bach in Bukovilak bei Celje wurde vor kurzem beendet. Die Kollaudierung der Brücke erfolgt am Freitag, den 25. d. um halb 14 Uhr. c. Der städtische AutobuSverkehr zwischen Celje und Podsreda entwickelt sich sehr be-friedi-gend. Die bisher vom ?^rkehr sast ganz ausgeschalteten Bewohner der an der neuen Audabuslinie befindlichen Ortschaften benützen in großem Maße die praktische Autobusverbindung mit ^lje. c. Eine wichtige Enquete. Am Dienstag, den 22. d. um 8 Uhr früh findet bei der Bezirkshauptmannschaft in Celje eine En-auete über die Diaßnahmen zur Linderung der Wirtschaftskrise statt, die im Zusammenhang mit der Hopfenkrise den Bezirk Celje ^imgesucht hat. c. Freiwillige Feuerwehr Celje. Den Wochendienst versieht von Samstag, den 20. d. bis einschließlich Samstag, den 26. d. der zweite Zug unter Kommando des Zugsführers Herrn Josef P r i st o s ch e k. e. Das Opfer einer Rauferei. Am Sonntag, lden'l3. d. erhielt der 19jährige Bergarbeiter Josef G a b e r 8 e k aus Zabu-kovta während einer Burschenrauferei in einem Gasthause einen Messerstich in die linke Brusdseite. GaberSek wurde am 17. d. in das hiesige Krankenhaus überführt. c. Den Apothekennachtdienst versieht von Samstag, den 19. d. bis einschließlich Freitag, den 25. d. die Apotheke „Zum Kreuz" auf der König Peter-Straße. Aus Ljutomer lj. Uebernahme einer Advokaturskanzlei. Die Kanzlet des verstorbenen Rechtsanival-tes Herrn Dr. Karl Großmann in Ljutomer hat der LandesgerichtSrat i. R. Herr Dr. m a v e übernommen. lj. Das neue Feuerwehrdepot in Ljutomer kommt noch Heuer unter Dach. Die Fertigstellung erfolgt im nächsten Jahre. lj. Die neue Wage wurde neben dem Bahnhof, unmittelbar neben der Restauration Kukovec aufgestellt. Verwalter derselben ist Herr Alfons Kukovec. lj. Die Weinlese hat bereits begonnen. Der Wein ist von vorzüglicher Qualität und enthält 22 bis 25 Grad Zucker. Leider stellt sich mengenmäßig der Ertrag auf kaum ein Drittel der vorjährigen FeGung. * Bei Stuhlverstopfung, Verdauungsstörungen, Magenbrennen, Wallungen, Kopfschmerzen, allgemeinem Unbehagen nehme man früh nüchtern ein Glas natürliches „Franz-Joses"-Bitterwasser. Nach den, an den Kliniken für innere Krankheiten gesammelten Erfahrungen, ist das „Franz-Josef"-Wasser ein äußerst wohltuendes Abführmittel. ^ Das „Franz-Iosef"-Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien und Spezereihandlungen erhältlich. 32 Aus^äiin^tN Die Heimat de» Tiger« — Sibirien! In der Sport- und Jagdpresse ^'ndienS hat sich ein Streit darüber schoben, ob der Tiger als eingeborenes Tier Indiens oder als ein später eingewandertes zu betrachten sei. Nach der Mehrzahl der in diesem Streite vertretenen D!einungen scheint letzteres der Fall zu sein. Der erste Beweis hierfür ist, wie im „Bombay Chronicle" ausgeführt wird, daß es im Sanskrit kein Wort für Tiger gibt, was doch bei der Bedeutung dieses Tieres bei seinem etwaigen Vorhandenfein sicher zu erwarten gewesen wäre. Auch Marco Polo spricht in seinen Reiseberichten nur von Jagden auf den (inzwischen in Indien ausgestorbenen) Löwen. Andererseits ist ihm der Tiger wohlbekannt. Er erwähnt ihn mehrmals, aber niemals in Verbindung mit Indien. Ein weiteres Moment für die spätere Ankunft des Tigers ist, daß er noch heute nicht in Indien akklimatisiert ist und seine körperliche Ausrüstung den veränderten Verk)ältnissen Indiens nicht angepaßt hat. Er leidet fthr stark unter der Hit)e, und beiui Wandern über glutheißen nackten Fels bekommt er Blasen an seinen Prankenschwielen. «7/5» ^ten. u/enn 5ie «v Lenera/t/epot.' /kav« «t. «i., Es kommt noch dazu, daß die neugeborene» und die ganz jungen Tiger ein wolliges Fell haben, das erst allimählich einer dünneren Decke Platz nmcht. Alle diese Punkte sprechen aber dafüi^ daß die eigentliche Heimat des Tigers in Sibirien zu suchen ist, vor allem in der Mandschurei. Dort erreicht er mich seine bedeutendste Größe, und dort ist seine Decke aim prächtigsten. Das Vorkommen des DigerS erstreckt sich auf Sibirien, China, FranzSsifch-Cochinchi-na, Siam und die Malaiische Halbinsel sowie Sumatra und Java. In Ceylon ist er nicht zu finden, ein Zeichen dafür, daß die Landbrücke zwischen dieser Insel und Vorderindien zur Zeit der Einwaniderung deS Tigers bereits unterbrochen war. Andererseits gewährt das Vorkommen dieser Großkatze auf Sumatra u. Ceylon interessante Rückschlüsse auf den Zeitpunkt dieser Trennungen, da man sich ja sonst nicht das Vorkommen dicses Tieres erklären könnte. Es ist anzunehmen, daß der Tiger von seiner Heimat Sibirien sich allmählich nach Süden durch China blZ zur hinterindi^chen Halbinsel ausbreitete'und erst viel später von Hinterlndien aus die vorderindische HaWinsel betreten hat. .Damit wäre auch eine Erklärung für das Vorkommen des Tigers in Sumatra und Java gegeben. Er war doch schon viel früher eingewandert, als seine ersten Vorläufer in Asiam aus, tauchten. Mein, oder dürftig Zum erstenmal ln der Geschichte ist dn Münchner Biertrinker in seinem eignen Fqch geschlagen worden; und zwar von den kleiuim Luxemburgern. Nach genauen, amtlichen Er Hebungen wurden nämlich in dem winzigen Ländchen nicht weniger als 55.000 Hektoliter Bier getrunken, ungerechnet das „Spözt-albräu", daS einzig und allein auf der Mustermesse zum Ausschank kommt. Das machen auf den Kopf der Bevölkerung rund 22 Liter, während d«r Münchner in der gleichen Periode mit 15 Litern sein Genügen hatte» Es scheint, daß er sich auf der Oktobenviesi revanchierte; aber wie in vielen andern Di« gen, ist auch hier das Versäumte nie wieder einzuholen. Sonan Doyle« Korresponben» mit dem Jenseits Conan Doyle, der berühmte Schöpfer de» „Sherlock Holmes", ist von einer Reise nach Süi^frika in seine Heimat zurückgekehrt. In Rhodesia besuchte er das Grab Cecil Rhodes, des berühmten j^onisators dieses Gebietes. Die Ruhestätte des berühmten Landsmannes hat auf Conan Doyle einen sehr starken Eindruck gemacht. Er setzte sich, wie er dem Berichterswtter einer großen Londoner Zeitung erklärte, in Verbinduig mit dem Geiste des Toten. „Ich und meine Frau staniden am Grabe," erzählte Conan Doyle, „und warteten auf die Botschaft auS dem Jenseits. Eine lange Zeit geschah gar nichts, dann fing die Hand meiner Frau an zu zittern und sie schrieb ein paar Worte auf ein Papier. Auf die Frage, ob es wirklich Cecil Rhodes sei, der die Hand meiner Frau führte, schrieb meine Frau unter einem unwiderstehlichen Einfluß folgende Worte nieder^ „Ich kam hierher, wo mich mein Schicksal traf, wo ich Glück und Unglück erlebte. Alle meine Hoffnungen sind hier in Erfüllung gegangen. Wir werden uns noch einmal treffen und von Angesicht zu Angesicht sprechen , ^ ties»d^ef«llene «erclen tirlellos rep»rlttt steiler «l-rldor. UilrtscksMIcks kunckcksu ' ! slowenlms Wirtslbaftslagk Sa» der !voMttz»»s der Sandels-, Gewerbe- »nd Industrie-Kammer — Mr die Vriiadung vo« Kretsinspekkoralen in Maribor «nd Eelje VcrKangcnLlt Dienstag hielt die HandelZ-, Z)e:ocrbe- und Jndustriekammcr in Ljuülja« IUI eine Volbsi^ung ab, in der wichtige Fca-sstn zur Bvhandlunq gelangten und wcittra« gende Beschlüsse gefaßt wurden. Der Kammerpräsident Herr IeIaLin slln. entivarf eingangs ein Bild über den ge» .Mvärtigen Stand der Wirtschaftslage unserer cng^cren Heimat Sll>lvenien. Vor allem begrüßte er den historischen Akt Seiner Majestät des König'?, der mit der Unterzeichnung des Gesetzes über die NeuSen^'nnung des Staates und Neueinteilung in Banale «-inen weiteren Markstein auf dem Wege ^ur »ölliaen Koirsolidierung Jugoslawiens und zur ^stigung des nnrtschaftlichen Fortschrit tcs des Staates bedeutet. Die Wirtschafte« kreise Sloweniens haben diese geschichtliche Tat des Königs mit aufvichti^er Freude u.id Genugtuung zur Kenntnis genommen. Das Wirtsc^ftslcben Sloiveniens entwik« seit sich mit wenig Ausnahmen im grossen und ganzen zufriedenstellend, wo.^u insbesondere d-ie sehr gute Ernte beigetragen hat. .^^and in Hand damit bereitet jedoch die Fra- des Absatzes der Bodenprodukte iin Auslände steigende Sorgen. Die Industrie md daz Gewerbe waren in der »lerganqenen Sai slin gut besckiäftigt; öie Erzeugnisse werden vorwiegend auf den hcimisck^n Märkten aü-Acsetzt, da sich das Exportgeschäft weniger rentabel gestaltet. Die in letzter Zeit unterzeichneten Wirtschaftsgosetze haben vorwiegend den Zweck, unser Wirtschaftsleben ".eu zu beleben und die nach dem Kriege eingesetzten Krisenerscheinungen soweit als möglich zu beheben. Bei der Ausarbeitung dieser Gesetze wirkte die Kammer in großem Maße mit. Der Fremdenverkehr erfuhr infolge deS heurigen prachtvollen Sommers eine weiten' Steigerung und bedeutet eine lvachsende Ein-nahmepost für die Bevölkerung sowohl'als auch für die Etaatsfinanzen. Doch ist auf diesem Gebiete noch viel zn schaffen, unl den Frenldenftrom in entsprechende,« Maße in unser Land zu lenken. Vor allem sind die Verkehrswege auszubauen und zu verbessern, die sanitären Verhältnisse in den Kurorten und Sommerfrischen zu heben und neue, mo derne Unterkunftsmöglichkeiten zu schaffen. Wichtig ist die Frage der Unterbringung der Arbeitslosen und Schaffung eines spezialisierten heimischen Nachwuchses. ,^il diesem BeHufe ist insbesondere auf die Fachschulen ein sorgfältiges Ungenmerk zu richten. Tic Zsammer unternahm alle nötigen Sck,ritte, mn die saisomveisc eingefithrte 20?6?ge Erhöhung der Bahntarife für Br^'nil- und Baumaterial wieder abzuschaffen. Eine wichtige Rolle bei der Neubelebung iics Wirtschaftslebens spielt jedenfalls !>ie (^ldfrage. Unsere Forderung muß nnt aller Macht darauf gerichtet sein, daß die bei der Filiale der Postsparkasse in Ljubljana hinter legten Ackpitalien «in erster Linie daheim bleiben und in Form von billigen Krediten der Wirtschaft z^ugeführt werden. Deshalb soll das neue Draubanat in der Leitung di.'ses qroßen Geldinstituts entsprechend vertreten sein. Hand in Hand, damit muß unsere Forderung darauf gerichtet sein, daß die für unser Wirtschaftsleben so wichtigen Austil Rumänien blieben bis jetzt die Nadel-runldholzpreise «ngemindert. Bezüglich der jugoflawlschen Nadelrundholzpreise ist zunächst abzuwarten, wie sich die erfolgte Revision der laufenden langfristigen Abstockungsverträge und daS finanziell nur wenig beifriedigende Ergebnis des Ge-fchäftS in Nadelschnittmaterial auswirken werden. Eine neue Aussicht erwächst der jugoslawischen Holzwirtschast auS denl endlichen Abschluß des .Handelsvertrages Jugoslawien-Spanien, während Italien hierdurch als Zwischenhandclsstellc für den Absatz jugoslawischen .Holzes nach Spanien einen Verlust erleidet. Im Norden Europas ist die Absicht der Senkung der Preise für Nadelrnndholz nn-verken^lbar. Der französische Rundholzmarkt bittet daS Bild der Unentschiedenheit. Während in westlichen Walduligen das Nadelholz zu steigenden Preisen an den Mann gebracht nxrden konnte, trat anderorts ein Stllrz dieser Preise unl ein ^^iertel der Vorjahrserlösc ein. Die Preise des sranzösischen LaubrundholzeZ wei6)en bis jetzt im allgemeinen wenig von idenen des Vorjahre? ab. In den Kreisen der Sägeindnstrie und des Hol,^hand1»» Ileiie» All teuer i«t, >c> liat er i »ocb vickt auisirodiert. Vor ZLepkßr-vlv» deiTt ein mit 10 Icx. II0I2 iider 24 Ztunäea Lr»««« Z!imn>?r sslelrkmUulG. 2ez»Ur Okeuksbrik L., Lubotle» /Alleinvertretung' kiir ^laribor: audere.HolzauSfuhrläuder streben na.y Vergrößerung lhreS Absatzes, obwohl vor.l Preis-standpunkt aus betrachtet Produktionsein-schränkuug in Anpassung an die Konsummöglichkeit das Richtigere sein würde. X Borstenviehmarkt. Mari bor, 19. Ter Auftrieb belief sick) auf 592 Stück, die Kauflust war jehr roß, verlauft wurden Stück. Es notierten per Stück: 5—C, Wochen alte Iunschweine Diu. 8l>—100, 7—l) Woche >l 200—3—1 Monate 350—5-^ 7 Monate 450—5)00, 8—10 ?^lonate 650^ 850, einjährige 1000—1200, das Kilo Lebendgewicht 10—12.50 und Schlachtgewicht 17—13.50. X Heu- und Strohmarkt. Mari bor. 10. Oktober. Die Zufuhren beliefen sich auf 12 Wagen .Heu und 6 Wagen Stroh. Heu wurde zu 70—100 uud Stroh zu 55—-fahrer den Versuch, ihre Räder auf der Straße zu lassen. Versperrten sie mit allen möglichen Schlössern. Es half aber nichts ^ man stahl sie doch. — Eo mußte man denn mit der Weltanschauung anderer Bür ger rechnen und die Maschine mit sich ;teh-men. Sicherlich >r>ar es für einen Menschen mit einer gebunden Physis nicht schwer, sich die Maschine aufzuladen. Bei mir kamen aber unglückliche Umstände dazu. Ich brauchte sehr eilig einen Rubel. Zum Trinken. — Ich nnlß das Geld von irgendwo 'hernehmen — dachte ich. Es war gut, daß ich die Maschine hatte. Ich setzte mich auf und fuhr los. Ich fuhr zu einem Freund ^ er war zu Hause, hatte aber kein Geld. Zumr wohnte dieser Freund nur im dritten Stockn>erk, der andere aber dafür im siebenten. Ich stieg die Trep^ien hinauf und hinunter und kam außer Atem. Dann fuhr ich zu einer Verwandten. In der Simbirski-Straße. Zu meiner leiblichen Tante. Und sie, das Vkel, wohnt im sechsten Stock. Ich stieg nüt meinem Ap>parat in >en sechsten Stock und fand dort einen Zettel an der Tür sie kounnt in einer halben Stunde. — Wo schleppt sie sich herum — dachte ich, die alte Scharteke. Ich regte mich lehr aus und in meiner ?lufregung stieg ich wieder hinunter. Statt mit meinem Fahrrad oben zu warten, stieg ich vor lauter schlechter Laune hinunter. ^ Und wartete da auf meine Tante. Sie kam bald und loar ungehalten, daß ich nicht wieder mit ihr hinauf wollte.' — Ich habe hier — sagte sie — nur zehn Kopeken. Das andere Geld habe ich in der Wohnung. Ich hob bie Maschine auf die Schulter nnd stieg hinter der Tante hinauf. Ich bekam ein nervöses Schlucken und die Zunge hing mir aus dem Mund. So kam ich hinauf. Bekam das Geld, nahm etivas Essen zu mir, um meinen Organismus zu ltär-ken, pumpte die Reifen voll und ging' hi-nunter. Kaum ivar ich unten, bemerlte ich. datz das Haustor gesperrt war. Man schließt es um sieben Uhr. — Ich sagte nichts, knirschte nur schrecklich mit den Zähnen. nahm das Fa^rad auf mich und begann wieder hinaufzusteigen. Me lange ich damals hinaufstieg, weiß ich heute nicht mshr. Ich ging w:e im Traum. Bieine Tante sperrte dann das Haustor auf und lachte dabei, das Ekel. — Du hättest worhin das Vehikel gleich oben lassen solle«, w«nu du Angst hast, es un- ten zu lassen. — Dann a-ber, als sie sah, daß ich ganz bleich war, hörte sie auf zu lac^n. Und ich.hielt mich an der Lenkstange fest und meine Füße wankten. Endlich kaui ich auf die Straße. Konute aber vor Echv>ä-che nicht fahren. Es ist noch gut, daß man bei uns noch nicht dazugekommen ist, Wolkenkratzer zu bauen. Wie viele Radfahrer würden dann erst zugrunde gehen! Eonn tags, Ken" S0." Oktober ? wird; der kurze Rock sei sittenlos, eiile me dürfe und ,verde i)n niemals tragen; zii dem sei das kurze Kleid unschön und bie-dem Modesch5;>fer nur ivenig Gelegenheit Variationen, und was noch sonst an gut.i« meinten Ratschlägen, an drohenden Prole. sten angeführt wurde. Das kurze Kleid ist trotzdern gekommen httt sich trotzdem durchgesetzt. Und eben o wivd es auch mit dem langen Kleid sein. Die Mode — solange sie besteht — fragt nun einmal nicht nach Bernunftgründen. Vor il,. ren — wenn auch ungeschriebenen — Ge. setzen beugen sich alle. Niemand anderes ist für das Durchsetzen einer Moderichtung ner. antioortlich zu machen als die Allgemeinheit selbst. Man vermag wohl Richtlinien süi die neue Mode zu geben, oder wie es vielfach ausgedrückt wird, „eine Mode zu machen' aber sie wird sich nur dann durchsetzen, w^'un bei der Allgemeinlheit Stimmung für die neue Modelinie besteht. Der beste Beweiz dafür ist der jahrelange Kampf für die Wi> dereinführung des langen Kleides, der aus diesen oder jenen Gründen, nicht a.i^ Protest, nicht als ein ProMmm, sondern nur um eine starke Variation der moi)isrl>en Linie zu erreichen, geführt wurde. Aber i'n. mer wieder stießen Versuche in dieser Rich tung auf unüberbrückbaren Widerstand. Tie Zeit, lange Kleider zu tragen, ivar n- ch nicht gebonrmen. Umso erstaunlicher ist es. wie rasch sich in diesem Jahr die neue Mode durchgesetzt hat. Wenn jemand noch daran zjweifeln wollte, daß lange Kleider allgenicin getragen werden, so dürfte ihn der Be>:^ch eines Balles, einer Abendveranstaltuna ei^ nes Besseren belehren, falls ihm nicht schon der allgemeine Proteststurm gegen die neue Mode genügt. T^nn niemals würde man so energisch gegen das lange Kleid demonstrie« ren, wenn es nicht 'schon da n>äre. Im Grim-de genommen )verden die Aufrufe cjegen ö/k neue Mode nur den einen Erfolg haben, sie sich noch fchneller verbreitet. Denn waZ möchte die Frau anderes, als durch mod?schc Dinge im Mittelpunkt des Interesses steheu? VorNufig fällt fie noch auf im langen KIeid> Es ist etwas anderes als bisher. Die kurzen Röcke find überlebt. Die lange Linie ist in siegreichem Bormarsch. Nur eines ist festzustellen: Die lange» Kleider haben sich bisher nur sür den Aücnd durchgvseh^t und sind auch nur für den Aber?) gedacht. Das gibt der neuen Mode noch eine verstärkte Daseinsiberechtigung; denn gerade die Balltoilette bietet ^n größten Cvi>'s-räum für allerhand Extravaganzen, andere Frage ist es, ob sich auch die lt>n.i«! Linie für das Straßenkleid durchsetzt, dürfte allerdings ein großes Fragezeichen am Platze sein; denn die berufstätige, spor!« ausübende Frau unserer Zeit kann den langen Rock einfach nicht gebrauchen. -.4»»«" Ov diese Komplimente... Komplimente. . . Sie erinnern mich i jene kleinen Torheiten, die gewiß auch Du, lii ber Leser, schon mal begangen hast, wenn Tu Dir vornahmst, mal etwas Nettes zu sag^.i Nein, es ist nicht imüner leicht, etwas Nettes zu sagen. Es ist aber auch nicht iniuier schön, ein Kompliment zu niachen, nicht de^'^ halb, weil nl«n den kleinen Eitelkeiten der „gnädigen Frau" oder des .Herrn Soundso schmeicheln will, sondern weil es eben nicht iin mer leicht ist, etwas Nettes zu sagen. Kkeinig' keiten sind es nur. Doch wie sagt n^an? kleine Ursachen, grosse Wirkungen . . . Es war in einem Tanzcaf^. Als ich d^s „gnädige Fräulein" Tan? auffordere, gesteht sie mir verschämt, fie könne nicht tanzen. Doch verfuchen wolle sie Wir beide glitte^: über die spiegelalatti! Tanzfläche. Es „klappte ziemlich". Ich hatte meine Frende d^ran und sah mich versuclit der jungen Dame etn>as Nettes zu sagen. „Sie tanzen aber doch schon ganz gut." meinte ich galant. „Sooo? Meinen Sie?" Cie dehnte das „so" und sah mich dabei sooo sp?' tisch an!? „Aber gewiß," beeilte ich mich versichern. „Mein Tanzlehrer war Ansicht." Da war es heraus. Und ich hatte geglaubt, sie köm^e nicht tanzen, hätte nie einen Tanz» lehrer gesehen! Doch dafür tanzte sie „schon ganz gut!" . . . Es ist nicht imuier leicht, etwgs Nettes sagen. . . Wenn der junge Galan eiuer Dame, di? gerade in den „besten Iahren" steht, schniei« cheln will, sie könne „noch" se'hr gut tanzen^ Oder wenn er zn einer älterem Dame sagt' ,Die müssen aber doch mal sehr hübsch .ge« wes'^n' sein!" Oder wenn er sagt: „Man sieht Ihnen abe« Vis Z Genaiu so wie man im Herbst an die neuen Kleidungsstücke, gn die AnsclMung uio-derner Schuhe, Strümpfe und Hüte denkt, muß man sich auch mit den letzten Neuhei« ten der Kosmetik u»td der persönlichen Ausmachung befasien, denn jedg Saison bringt wenn Mick) nicht Umvölzendes so doch ein paar Feinheiten, die die Frau von schnmck gerne beachtet. So zum Beispiel wird jetzt der ne-^en Frisur große Tlufmerffamkeit geschenkt, uM' somvhr, als der ^mlpf zwischen kurMsch.n'.t tenem i;nd langem Haar noch lange nicht als ausgetragen anzusehen ist. Die lange Haartracht allerdings ist fast vollkommen auszuschalten, denn nvben den glatten, schlichten Köpfen sind es die Frisu« ren mit nachlvvchsendem, also halblangem Haar, die Mlßerordentlich gut gefallen und besonders für die Abendaufmachung mannig faltige Möglichkeiten sichern. So zum Beispiel zeigen wir in der ziveiten Skizze der oberen Reihe eine giatte Frisur mit klassischem „Ma-donnenscheitel" uud aparten Loctenrollen im Nacken, eine Haartracht, d'e vornehmlich dunkle Frauen kleidet. — Auch rechts unten ist eine sehr pikante Frisur, itie wieder sür Blondinen ungemein reiz.,oll wäre und einen durchlaufenden Scl)eitel durch die Mitte und seitlich, von einem Kamme unterstützte Locken, vorne aber 'ine große Wasierwclle bringt ^Dieser K^Pf wird schon seiner außerordentlich jugendlich:« Wirkung ivegen großen Beifall finden). Voll komMN neuartig und eine bisher gänzlich ungebräuchlich geivesene Frisur zeigt der im ersten Bilde festgehaltene Kopf mit seitlichem Sck)eitel und verteilten Sechser-Löck-chen, die ganz flach sind und ungemein kapriziös wirken. Jene Frisur, die als „all« gemeingültig" zll bezeichnen ist und einen Scheitel mit weickM, seitlicher Wasserivelle vor Augen führt, stellt die erste Zeichnung der unteren Reihe dar. W. U. Die kurze Velzjacke Ein Garderobc^stück, das umn viele, viete Jahre schon nicht gesehen hat, scheint nun wieder Mode zu »Verden. Zuerst tvar es der halbla/nge Paletvt, der sich langsam, aber :nit Bestimmtheit in die Mode Eingang verschaff« konnte, dann die halblange Jacke, sodaß der Uebergang eigentlich kaum empfunden wurde. Es gibt kurze Pelzjacken mit sportlichem Gepräge und solche mit ausgesprochen n!ich-mittäglick)cm Charakter. Der Unterschied resulbiert natürlich sowohl aus dem Schn'.tt wie aus der Art des Fells, ld^'nn während man für Trotteurzn^cke nur Fohlen, braunes, geschorenes Lini'.n^ell. Susliky, Pec^niky, Pilchmäuse u. dgl. ver-nvndet, kommt sür ^n Nachmittag in der .Hmlptsacho s6)ön ge^ichneios, schwarzes „Breitschwanz-Fohlen" in Frage. Abgesehen davon sind die siportlichen Stücke gerade geschnitten, Mhrend die Iackm, di« si^r Bosuclie und ähnliche Gele- genheiten bestimmt sind, den prinzeßartig geschweiften Glockentypen der letzten Mode folgen. Solche Jäckchen lverden mit fremdem Fell am Kvagen und a-n den Manschetten verbräult. Allenfalls haben fie den Vorteil, wesentlich billiger zu sein, als ein ganzer Atantel, sodaß nun manche Frauen, deren Traum die Pelzumhülle war, wenigstens ein flottes Felljäckc^n zu ernxrben imstande sein iver-den. W. U. KamVf um das lange Klelb Die neue Mode in „siegreichem Bormarsch". Bon Tag zu Tag häufen sich die Proteste gegen die neue Mode des langen Äeides. Whrende Frauen haben sich in längeren, teils witzig, teils ernst geführten Diskussionen gegen das neueste Mktat der Alleinherrscherin Mode ausgesprochen. Demgegenüber aber ist die unbestreitbare Tatsache festzustellen, daß sich für das Abendkleid t)ie lange Linie siegreich durchgesetzt hat. Fast möchte man bei dem Gedanken lächeln, daß jetzt bei Einsi'chrung der neuen Mode ein ebenso starker Proteststurm gegen das lange Kleid losgeht, wie seinerzeit, als die Röcke kürzer und kürzer wurden. Äe Argumente, die ange-süh«.^ lverden, find dieselben, mit denen einst die ?.1öodeschöpfcr das kurze Kleid verteidig' ten. Es wird gesagt, den: Charakter unserer Zeit entspräche die moderne lange Linie nicht. Die Frau habe gelernt, sich im kurzen Kleid ebenso fraulich zu beuehnien, wie es ihre Großmütter getan hätten. Beruf, Sport und das Tenipo unserer Zeit erforderten ge« bieterisch die Beibehaltung der bisher üblichen Kleidung. Allßer diesen allgemein gehaltenen ErivS-gungen gegen die neue Mode werden aber auch mehr inS Einzelne geliende Gesichts« punkte angeführt, die Pveisellos eine gewisie Berechtigung haben. So wird vor allem das lange Kleid, da es wegen seiner Spitzen und Volants erheblich mehr Stosf braucht, sich i!>iel teurer stellen. Dann fürchtet man auch, daß die des langen Kleides ungewohnte Dame sick) nicht mit der nötigen Sicherheit !'c-wegen und gehen kann, was umso ernster beurteilt werden müsie, als man nicht wie zu Großmutters Zeiten die gemütliche Droschke oder Pferdebahlc benüt,t, son-dern Autonlo-bil, Eisenbahn, ^lntergrundbahn und Elektrische. Als ftir die Frau wichiigstes Argu-ment wird aber angeführt, daß sie durch das tauge Kleid viel älter erscheine, daß sie sich nicht selbst des Borteiles der verji'mgenden Kleidung begeben solle. Das ist mir eine Auswahl der vielen Griinde, die gegen die nene Mode angefülirt werden. Vergleicht man fie mit denen, die bei der Geburt des kurzen Kleides ins F?ld geft'chrt wlkrden, fo ist wobl die Tendenz eine andere, aber der Zahl nack» düri^ten sich beide einander gleichen. Damals hieß es: schwere Verluste fsir die Konfektion und d?n Schnerder, n>eii weniger Stoff gebraucht Sonnkag. Sil. Msber MaÄvor^ stettuNg* Vuvim«? dl- dreißig nicht an, gnädige Frau. Nein, Sie sind noch ganz wie ein Backfisch!" Und frac^t die gnädige Frau, vor Freude leisi.' errötend: „Sie stürzen, Herr L. Wie kann ich den4l noch ein Backfisch sein?^ „Aber nu, so Ihr ganzes Bc'nehmen^ — hicr fängt er an zu stottern — „so, so . . . kurz Eie sind eben noch ganz wie ein Back, 'jsch!" Oh, diese ttomplim^nte! .. . Schach Nediflierj von «. Vir? und E S r a m ^ psstien vl^» «jam Iläsistai^ tufnie? in k?ogsiks Slstln» ^VeZö: K ö ln k 8 e k. — Sekvsr?:: p I r c. !. ä4. cZL. 2. L4. c6. 3. 8fz. Li6. 4. 5cZ. e5, 5. 6. 3dcj7, 7, eZ. 8. 8^2. I.b4 9. I)e2. clL^:. 10. 8t6:. U. 8c4:- Nci5/) 12.0-0-0.') l.cZ:, IZ. dcZ..') 0-0.') 14. e5.') 15. 8e5. l^64:. Z5). k4.°) d5!/) 17. ecI4:. l-b?. 18. 'I Iiel.') I'liLS, 19. e4.') VG!.") Z0. 1'eZ.") ?6!,") 21. 11,3. 1)23-^. 22. sV3sS ^vii6 nn't tiLliiem Xönjssiisntrrikf krükei-s>t)mmeti. Viel desser ist l. I-i^3. worauf nickt nwxlicli ^ürv, <1a iiaeli l3. nunmelii-jssLN 0—0—0 einen x^roken Lntxvieklunlrsvor-8sii nnlr nncj eine offene!^lnie Ntte. ') 1)e3: wirä äer 32-ßsuer SLinvucll. 1'^ k^inL auell Losort Lv. äenn nseji It. cjc5.', OeZ:. 8ä6-I'l(c7 xvÄre ?L!nviN /: xut pnt'^vickelt unä äer >vei-ije c-Nuuer seliwAek. °) l'>?2: luttürlick t?3N2 selnvaLii. cZa ^eik Nuf äer Menen e-l^inie clie ?artle entscdeläen ^üräe. ") 8c!nvnrx äroiit mit «einem Köui!58 an.?r!f unci es dleidt äem Weisen nielit.'; kinäeieZ ükr!?. k^ls uucli einen ^NLiiiff?u inszenieren. ^) Verliin^ert vor i^Nem clmlernä c:3-L4 und clem I^üuker c1?i5 sussle-eeit^Iinetc d7. ') Um nnf I>?2:. 19. Ox2:, 1.^2:. 20. l.d5: 2n ssiielen. ^8 drolite aulleräeni ?eie!^^ent1iLli 8e4 ned^t i5. Oer lurm 8trl)dt üker e3 Nkick 1i3. ") I')«?nn iet?t droltte selion O?2: und N!>e!> (sein "suuseli event. 1^c3:. H? ") Nie Nume xedt üker «3 ?um ^N> ?iif? üder. nukeräem soll dem 8flrjn> llci'> >vic!iti?e felcl (15 xe!?eden werden. /^nf >.'5 vi'irde ^el^on 8(15! folt?en. ^') f?in not>ven(1is?or s^eLl—^ Wen« der Nadisapparat nicht funkt>»>»leVt. (Verhütung der Oxidation von Messing« u. Knpft^rklvmmen.) Oxidisrt«, mit Griinspan überzogen^ Kle«i men in i>«n ikadioa^paraten find häusig hie Ursache mangelhafter Kontakte oder ho-her Uebergangswiderstünde, die hle Lautstärke herabsetzen nich oft noch unangenehme Stör« geräuiche hervorbringen. Um da? O^idker>den sie dann griw-dlich trockengerieben. So behandelte Klemmen o;idieren nicht u^hr. WWMM ?VSaukeZ^ uos Zciui«/ Natipna»veai»r in Wakldor Reperloirei GamStaß, den 1v. Oktober um 20 Uhr: „Aer» gernis im St. FlorianStal". Ab. B. Kn^ pone. Tonntag, den 20. Oktober um 20 Uhr: „Mr germeister von Stilmond". Kupone. Montag, 21. Oktober: Geschlossen. Dienstag, 22. Oktober um 20 Uhr: „Moral der Frau Dulska". Ab. A. Zum ersten Mal in der Saison. Slowenischer Kultnrdktek Mariborer Theaterneuigkeiten, — Nieder eine neue slo»venische Oper. — Slowenische ivvernjiinger konzeTtier»« jn Amerika. — Das neue literarische Maggjiy „Vdmevi". — Literaria. Nach schienen Erfolgen, die das Mariborer Schauspielhaus in den ersten Wochen der neuen Saison erzielte, studiert dasselbe anss eifrigste die bekannte KoMüdie der bekann^ ten polnischen Schriftstellerin Gabrijela Z a-p « kssa „Die Moral der Krau Dulsky", ferner Kl abu nds „ltreidekrois^ und L o r tz i n g s Oper „Der Waffenfchnlied von Worms". G Wie wir erfahren, wurde eine zweite slowenische Oper der Ljubljanaer Oper zur Uraussi'lhrung überreicht, Die erste war jene des bekannten modernen Komponisten Slav-ko O st e r e „Krog s kredo" auf Klabunds Text „T«r Kreidekreis". 5^etzt beendete ein junger slolvenischer Komponist M. V r a v-N i e a r, zur Zeit Konzertmeister des Lsul,-ljanaer Opernorcl>esters, eine Oper, welcher Cankars Färse „Aergernis im St 7vlortaus-' tale" als Text zu Grnnde liegt. Die Oper wir>d voraussichtlich noch in der laufenden Saison ihre Uraufführung in Ljublsana erleben. « Nach einer sehr erfolgreichen Konzertreise d Ma-gazin? ist tadellas. Gleichzeitig erschie,: eine neue Gedichte-sa-mmlung des bekannten Dichters Ivan A l b r ech t unter dem Titel „Odsevi". Das ist — uneingerechnet feine Prosa-» und Jugend schriften — feine dritte Sammlung von Gz-dichten. » Anfang November findet in Celje ein Rezitationsabend statt, an welchem voraussichtlich die Schriftsteller n^d Dichter Cvetko G o l a r, Danilo G o r i n 8 e k, Radivoj Peterli n-P e t r n 8 k a, Naidivos N e-har und Iran R o S, teilnehnien ivcrden. G. Dle olte Over bleibt die beste! In Shikaqo, Newyork, Berlin ist der Geschmack der gleiche. — Sehnsucht nach Rußland. Von Kammersänger Heinrich Schlnsnus. (Aus einem Interview mit O. Romani.) Daß er nicht nur ein berühmter Sänger, sondern ein Mann von erlcsenem persönlichen Aeschlnack ist. merkt nian anl besten, wenn man die Wohnung Heinrich Schlnsnus' betritt. Das Musikzinnner, ganz in war men Farben gehalten, die das Auge nicht ablenken, niit schweren Teppichen und dem großen Flügel in der Mitte, ist so richtig der Ort künstlerischer Sammlung. Schlu?ören kann. Allerdings singe ich kehr selten zu Hause, und wenn, dann nur vor so vielen, wie ich sie bequem in der Wphnung unterbringen kann. Ich liebe es nicht sehr, große Gesellschaften zu geben, wo sich die Leute kaum kennen und sich gegen» seitig ziemlich gleichgültig sind". „Interpretieren Sie auch die neue Richtung der Opern musik?" „Nein, daß ist nicht möglich. Wie Sie wissen werden, bin ich der C^n^er des Belcanty, des Lt)rischen auf der Grundlage italienischer Schule. Ich könnte z. B. Echreker nie auf der Büljne vertreten. Nicht etwa, dinde'mith z. B. des Atonalen, liegt niir nicht. Ich sinae nicht nur Opern, l^tranf; ist mit Viesen Liedern in meinem ! Programm, und der gehört in einer gewissen Weise auch zu den Modernen, aber es überwiegt ek^i das Melodiöse, und das ^st mein Gebiet." „Wie stellt sich das Overn-publiknm zur mod^^rnen Oper?" „Soweit ich beurteilen kann, nicht sehr freundlich. Das siebt man am besten t^ran, das^ die alten Opern die vollen L>äufer bringen, wäh» rend man das von der modernen Oper nicht bebl^npten kann." ..Sie haben während Ihrer Konzerlt^'ur-H^^es fith^r Geleaenbeit gehabt, die Psvcbe der einzelnen Länder genau zn studieren. Würden Sie mir darüber etwas erzählen?" .Ich Pslege di< Länder, die ich bereise, immer möglichst gut kennenznlenen und beo^« lachte während eines Kon^rteS meine Zu- hörer gak>z genau. Darum verfüge ich in der Beziehung schon über eil^e ziemlich weitreichende Erfahrung. Interessant ist zum Bei-spiel die FeststeNung, daß dic Chikogoer dieselbe Einstellung haben, wie die Berliner, Newyorker oder Äostoner. Per Westen der Vereinigten Staaten läßt sich'sehr gut mit der deutschen Pro^vinz vergleichen. Ich habe dort in einigen Städten, in dc<^en es !l!on-zertsäle gibt, ausschließlich deutsch gesuuMn, und trokdem, nian kein Wort verstand, einen unerhörten Erfolg gehabt. Die Säle wa» ren voll, und das Publikum ist restlos mitgegangen. Scheinbar sind die Menschen dort sensibler und ansnahmefähiger als im Osten. Der ist wieder im Temperament dem Englän der Verivandt, der ein dankbares, aber ruhiges Publiknin stellt." „Was haben -K-ie für /jukunftspläne?" „Offen gestanden, habe ich noch gar keine festen Pläne ^ür die i^ukunst gemacht. Das Publikum in Berlin ist mir schr sympathisch, und ivenn ich Abwechslung brauche, gehe ich auf Kl.^,zerttourne''esonders großes Freude sein zu singenl?). Und nicht nur ich selbst bin von diesem l^daoken bs^ geistert, — Vattistine bat mir kurz noch seiner Rückkehr aus Rußland gesaat: „Tort blüht die .<^unst, dort soll man sie zeigen." ^Nur im Verborgenen! Red.) Dciran muß ich immer denken, den er hat vollkommen rechts?). Int übrigen stehe ich dieserhalb auch schon in Unterbandlmigen, ab»r ob etwas dabei herauskoinmen unrd, kann ich noch nicht sagen. Aber ich bofse, es wird werden, und dann fet^e ich mich hier in Berlin ins Flugzeug und steige nicht eher wieder aus, bis ich das gelo^bte Land der Kunstf!) erreicht habe." Damit war unsere Nnterhliltnng zuende. Schlusnus fi'chrte mich selbst zum NuSgana Kino UnioN'Kino. Bis Dienstag läuft das gran-diose russische Filnm>erk „Kosaken" nach L. N. T o lst o j, dessen gestrig« Premiere bei ausverkausteul .^use allgemeine Begeisterung hervorrief. — Als nächstes Pro gramm kommt der hochinteressante Flim „Das Tagebuch einer Verlorenen" nach dem bekannten gleichnamigen Roman von Margarete Böhm. — In Vorbereitung: „Alt-Heidelberg", bisher einer der schönsten Filme, nut lNesang und Begleitung einer Original-Grinzinger-Kapelle. Burg-Kino. Bis Sonntag gelangt der großk Filmschtager „Ein Llebestraum" mit dsm Frauenliebling Nils Asther und ^oan C r a w f o r d in den .Hauptrollen zur Vorführung. Die Liebesaeschichte eines russischen Prinzen und einer l?shansonette. Montag koinmt die Novität „Champagner". Ein Film doutscb'enalisäier Produktion mit Bettv Nalfour, Jack Tre-vor und Bivian Gibfon als Hauptdarsteller. Donnerstag, den L4, d. sej^t der bereits langersehnte Sensationsschlager „Manaleseu. der König der Hochstapler" mit Ivan M a S f tt h! n. Nrigitt« elm und Dita P a r k o in den Haupt^ rollen ein. In Borkvreitung: Greta G a r h o in Tolstois „Anna K«reyi«g^ SpoUergang durch »in Rkhenbggelgehiet „Da steht ein kleines MnzerhauS^ . . , aber man möge dabei nicht mir immer an den kleinen Ierusalemer Kompler denken, desseil Weine nah und fern ssosck>lürft werden, sondern dies gilt auch für ein anderes, viel weniger bekanntes (vebiet, auf dessen Weinbergen auch edelster Tr^vfen heranreist. Wer kennt nicht das weingssegnete !s!>üge!-land der Murinsel. des schönen Medsimurje? Möge daher der Leser dieser Zeilen i?n kreiste einen kleinen Ausflug mit dem Schreiber uuternebmen: Ein idtillischer Weg, der schon bei Stro?ia vas beginnt, führt uns links alte Wviden, Wiesen, auf denen die >^^erbstzeitlose das Ber<'ängliche künde,, rechts ein Wald, gi^s den, Eyklamen duften -- m dl« Ortschaft Globoko, wo der herrliche Sin Denkmal der Nachkrleaspsychoft NunM? ??? Wein wäM. Berflan geht es nun zu dem bc-kannten Ricchl>l>le-Berg, der einetherrliche VluSstcht über das ganze Murfeld und Prek-inurje gestattet. Durch wohlgepflegte Wem-gärten Mangelt sich der Weg durch das Strudonce-Weingebiet. Alles ist schon bei der Lese, ein Hauch von herbstlicher Romantik liegt über den feinbcnebelten Hängen, und die Leute freuen sich des lieurigen Ertrages, der qualitativ zu den besten des Heu« rigen Jahres gerechnet wird. Nach fortgesctz ter Wanderung erreichen wir ^den Iieblic!^n Markt Ztrigova, der reizvoll in einer Mlll' de liegt. Die 5kirch<; links besitzt einen mina-rettäsinlichen Turm. Rechts steht die berühm te Ct. Hier«nymus-Kirche und unweit davin das Mustergut des Grafen F o d r o c z y. (^in schi^nes Tchulgebäude und andere Bau» ten erhöhen den Eindruck und laden den Aädter zum vonibergehenden Ruheaufent- lhalt. Das Daiupfroß zieht _ Gottseidank! — noch nicht durch diese idyllische Gegend, kein Rauch und Rus^ verpestet die Luft, und es gibt keinen Schienenstrang mit iveggewor fenem Fettpapier, Sardinenschachteln und sonstigen Abfällen ^der reifenden Zivilisatl^^n. Der Schreiber dieser Zeilen wurde in einem gastfreundlichen Herren^hause zu Gaste geladen, wo cS ein gemütliches Zusammensein auf der aussichtsreichen Veranda beim funkelnden Robodie-Weine gab. Ain nächsten Morgen war der Anblick der Rebenhiigel im Strahlenglanz der alle Nebel durchbrechenden Sonne doppelt schön und übenvältigend 'In der Ferne winkte die Stadt Lenda^a, unter den Füssen daS Kirchlein von Naz-kri/je (Bacskanisza), dann Murska Sobota und das schiene Prekmurje. Irgendwo schliin gelt sich die Mur gleich einem silbernen Van de. Soeben läuten die Glocken von nah und fern ihr Ave Maria. Mit stillem Tank für alle genossene Schönlieit dieser junc^fränli-cheil und dennoch alljährlich gebärenden» Gegend nehme ich Absckned und denke gleich in «inem ans Wiedersehen. Settere Ecke Memoiren eines Bergsteiger« Einmal habe ich im Zermatt inchrere Nie« ,engipfel absolviert und kam dann noch nach Thüringen. Da mußte ich mich natijrlich total umstellen. Wenn man, ans scharfe klettern gewöhnt, auf einen Thüringer Berg hinauf will, geht man immer solange vergilb, bis man oben ist. Ich befand mich mit meinem Freunde Erich an einer Bergwand nahe dn Zugspitze und dort bemerkten wir einen Einsiedler-mönch-vor seiner Felsenhöhle. Wir fragten den Eremiten, ob wir seine Grotte besichtigen dürften, und der Bruder Matthias meinte, das Mre zwar nach der Ordensregel verboten, allein wenn uns soviel daran iäge. so wollte er eine Ausnahme niachen und uns den Eintritt in seine Einsiedlerklause erlauben. Doch nur unter einer Bedingung: wenn wir drei drinnen einen Skat spielten, müßten wir spätestens zur Vesper Schlug zna-chen! — « Linz. Leonidas fährt nach Linz. Steigt im besten Hotel ab. Schreibt als Reisegrund ins Frenid^n-duch: „VergnügungHalber." Leonidas bleibt eine Woche. Leonidas bleibt zwei Wochen. Am achten Tage merkt er, daß ihn: einer folgt. Ein langer Lakel. Am neunten Tage folgt ihm der Lakel wieder. Auch am zehnten. Wo Leonidas auch sitzt, sitzt der andere'. Oesfnet er eine Tür, steht der andere da-lvor. Schließt er eine schmale Tür, sitzt der andere auch. Da wird es Leonidas zu dumm: „Herr!" schreit er, .,ivas beobachten Sie vlich?" Der andere zeigt seine Marke: „Polizei." „Pollzei??" „Ja, Sie haben als Anmeldegrund ,v>^r-gnü^ungshal^r' geschrieben. Das ist ver« däc^g, höchst verdachtig. Seit Gründung der Stadt hat sich in Linz noch kein Mensch vergnügungshalber' aufgehalten." I. H. U. I? I ^ » uk « t »rt«» t«?»r!»rlr«rtv»büro »?atollr-v U»r!!)or, ^olr««ockkov» o«»t» 25! Der Streit zwischen der Universität Löwen und dem amerikanischen Architekten Warren über die Anbringung der latein. Inschrift: »f'urore teutonico äiruta, äono americsno reZtituta« (durch deutsches Wüten zerstört, durch amerikanische Schenkung wiederaufgebaut) an der Balustrade der Löwener Universität ist gerichtlich zugunsten des Amerikaners entschieden worden. — Bekannt lich hat Warren einen großen Teil des Gel-des für den Wiederaufbau der Universtlät, die den Kriegsereignissen zum Opfer gefallen war, selbst in Amerika aufgebracht. Dafür wollte er auf die Anbringung der gehässigen Inschrift, die von dem Rektor der Universität abgelehnt wurde, nicht verzichten. — Unser Bild zeigt, das neue Univer-sitütsgebäude — im Ausschnitt die mannshohen Steinbuchstaben des Wortes »furore« (Wut), dessen Wahl wohl nur durch die Unversi^hulichkeitspsychose der ersten N.:ch-lriegsjahre zu erklären ist. ^onnta^, 20. Oktsbet^IOIi). war es dabei möglich, sich ihm zu nähern und ihn zur Besinnung zu bringen. Erst im SoniTner dieses Jahres rafften sich die Behörden zu einont etwas tatkräftigeren Einschreiten auf. Um diese Zeit hatten näm-lich Eocosch und seine Bande mehrere der isolierten <^>endarmeriepostcn im Delta „auZ gehoben". Sie erschie»len dabei stets in der Nacht und schlugen alles nieder, was ihnen in den Weg 7am. (Gendarmerie und Militär wurden kon-zentriert und das Gebiet, in dem sich die Banditen gerade befanden, umzingelt. Bei-de lie'ferten sich eine regelrechte sechstägig-Schlacht zu Wasser u. zu Lande. Am 11. Juli d. Jahres, schlössen Militär und Tan-dite Köpse aller Banditen, die in den letzten Jal?rcn in Rumänien von sich reden machten. Dort sind unter anderen die Köpfe von Terente, Tomescu, Munteanu und Ni« culitza, zu welchen sich jetzt derjenige von Eocosch gesellt. Es muß ein etwas schauriges Museum sein. Walter F. E r j g, Eocosch, der „König der Dobrudscha" Ei« Röuber, der von de« Sliidle« Tribule ein hob — All-miichilger Kerr der Do«a«sümpfe — Bier Jahre versvl>I, Ichliehttch durch Verrat gefallen (Bon einem gelegentlichen rumänischen Mitarbeiter). Tie Dobrudscha, das klassische L'^'td verwegener Räuber^ und Band^enführer von Format, ist wieder unr eine große ^rschei nuug ärmer geworden. Haralambie Tudor Eocosch, ein ?Nann, der authentischen Berich ten zufolge rund 1500 Menschenlebeil ms Jenseits befördert haben soll, ist nun sel^'st ein Opfer dcs^„Gesctzes der Sümpfe" geLv-or-dcn. Zwei Gewehrkugeln aus dem Hinterhalt haben ihn den Gendarmen überliefert, die ihn seit 11 Jahren vergeblich jagen. Von den vielen Bandenführern der Do-brud'scha, von denen Simion Litschinsti, V.'r-lanl und Terente sich einer internationalen Berühmtheit erfreut hatten^ war Eocosch bei weitem der blutrünstigste, gefurchteste und niächtlgste. Auf jenen Glorienschein der Bon-honlie und Popularität,!' der'die anderen um-floß, hat er nie besonderen Wert gelegt. Er war ein finsterer, jähzorniger Mann, dessen Anfänge eigentlich nie bekannt geworden sind. Obwohl seine Untaten schon 11 Jahre zurückreichen, glaubte man lange nicht an bas Dasein einer einzigen organisierten Bande. Als vor vier Jahren Terenis erschossen wurde, über'den hinaus man an keine Steigerung glaubte, war man erstaunt, als lveiter gemordet und geplündert wurde, 'als sei nichts geschehen. Die rumänis5)e Gendarmerie, die noch etwas langsamer arbeitet, als Gottes berühmte Mühlen, kratzte iich hinter dem Kopf. Man kam im Lause der Erhebungen ait-f die tollsten Dinge. So toll, daß man sie anfangs nicht einckal in Rumänien glauben wollte. Und das will bekanntlich etwas heißen. Das peinlichste war vielleicht die Entdeckung, daß diefer Bandit große lv^ebiete beherrschte, die man bisher selbst zu beherrschen gewähnt hatte. Man niag dabei berücksichtigen, daß es sich im Falle der Dobrud-scha, soweit sie sich über das Donaudelta erstreckt, um ein schaver zugängliches, uner-schlossenes, grenzenlos vernachlässigtes Land handelt, das an und für sich etwas fch-der zu regieren ist. Es liegen darin Städte, wie z. B. Tultsck)a mit edva 50.000 Einwohnern, die überhaupt keine Eisenbahnverbindn.ig haben und nur lper Wagen erreicht iverden können. Auch die Antos versacken gewöhnlich auf deu dortic^en Straßen. Innerhalb des Deltas liecien Taufende von kleinen Ansied-lunflen, Dörfern und kleinen Marktflecken, zum Teil ganz abgefchnitten von der übri gen Wc^lt, in welch IN sich als Vertreter der Behörk>cn ein paar ver^bannte oder straf-vepsetzte Beamte befinden nnd die im übrigen ein- bis zweimal jährlich voni Steuer-exekuter aufgesucht werden. Es ist eine'Welt für sich, eine Welt von der das übrige Europa herzlich wenig .veiß. In dieser Welt herrschte Eocosch und seine Bande, die zuzeiten über hundert Köpfe beitragen haben sdll. Und die Dinge lageit so, daß Eocosch in dieser Welt wirklich herrschte, während die Behörden ein ihnen selber nicht bewußtes^ Scheindasein führten. Elf Ja^hre lang dauerte diese Schreckensherrschaft, von der iuan auch im übrigen Rumänien kaum etwas wußte. Niemand hat ihil während dieser Zeit verraten, ja, uian wagte lange Zeit kaum seinen Namen laut zu nennen. Der Weg dieses grausamen Banditen war mit Menschenopfern besät und jederinann wußte, wie lvenig ein Menschenleben bei Eocosch galt. Er verbreitete einen abergläubischen Schrecken. Es ist einwandfrei festgestellt worden, daß er eine ganze Anzahl von Dörfern und kleiuen Städten Eocosch einen freiwilligen Tribut bezahlten, wenn er sie dafür die übrige Zeit.ungeschoren ließ. Bei seinen Rundreisen durch sein ausgedehntes „Reich" konnte Eoeosch jeweils einkehren, wo er wollte. Er wurde alleni-hal^ben wie ein König aufgenommen. Wenn sich auch die Einwohner bekreuzigten, sobald sie ihn sahen, setzten sie ihm trotzdem das Beste vor, was sie hatten. Er quartierte seine Bande wochenlang in Dörfern ein und manche solcher Dörfer n urden während diefer Zeit rahekahl gefressen. Wenn irgendwo jemand aufsässig wurde, wurde sofort ein Rachezug unternommen und seder Ungehorsam blut: geahndet. Kein Wunder, daß sich schließlich niemand mehr muckste. Die Behörden waren vollkommen machtlos. Eine Verfolgung in den Sümpfen mit den s hnia-chen Mitteln, die zur Versügnng. standen, war eine fast aussichtslose Sacke. Auf' all seinen Raub- und Beutezügen war Eocosch von seiner Frau begleitet, die außerordentlich schön nnd noch grausamer gewesen sein soll als er selbst. Eocosch, der außerordentlich jähzornig war, soll in solchen Anfällen auch Mitglieder der eigenen Bande niedergestochen haben. Einzig und allein seiner Frau Der llsue I^or^ l!roLer al8 seme 8el»o»!»eit i8t ckie l.eistun58kai»i5lceit äes neuen?or^ ^nxenel^m källt Il^nen der neue k^orclvvaxen auk ^urel^ seine nie^rixe sc^lanlce ^inie un6 ^urd^ seine sel^önen iv^eitönizen I^srl)en. Liol^er t^ai)en Lie auetl Izemerict» v^ie rase!^ er im LtraüenKe^ränxe vonvsrts Icommt, und auk okkener Ärake seine unM^vötinIict^e (^esellwin6ixlceit un6 I^rakt Ize^vundert. kratzen Lie stzer aucli set^on sellzst einen neuen I^vrd^axen xelenlct? Denn nur Kier ist es, dsk Lie alle seine k^ixensel^Akten voll würdigen. 6ak Lie verstellen Icönnen, warum <^as !^rsol)einen clieses Maxens eine Sensation ze^vesen ist. Zell)st I^sl^rer anderer Vi'^azen spreel»en davon, denn xar okt sind sie vom neuen I^ord an einer Lteixunz ül)erlic)It oder im Ltadtverlcelir weit ^urüolcxelassen worden. /Xucll l^alien sie niol^t ol)ne k^eid Izemerlct, wie auk einer Äraüe, au5 welolier sie sellzst Icaum mit 20 lcm kai^ren Iconnten. der neue I^ord mit 50 lem vorlzsilzlitzite. öesitzier neuer ?0rd Vi^axen alzer Icännen dem l)ranx nid^t widerstel^en, von il^rem Vi^azen 2u spreolien; denn nie l)evor l^atten sie diese Freude am lÄ^ren ze-lcannt; es xalz elzen krül^er Iceinen V^axen. der soviel lautlose I^ra^, desollwindizlceit 'md öequemliol^Iceit in siel^ vereinixt l^ätte. I^alzen 8ie diese seilen Zelesen, so Zellen 8ie 7um nael^sten I^ord-W!ederver-lcäu^er und lassen siol^ den neuen I^ord Vi^^azen reizen. Äeixen Äe ein und ^al^ren Äe los... !^nd dann werden 8ie lceinen anderen V^^axen l^alzen wollen als einen ?ord. Kleinixlceiten» die viel au8inacl»en! l^upen- un6 I^iektsckalter am I^enlcra6 2Iiincl- unc! (!28lielzel unter 6em I^enlerad kuLxaskebel in 6er ^itte öen2in8tan, fa5t neu, 1600 Kilometer Ze-k»krea» Ist um äen pre>8 von l3.v00 Vln ru 0tterte »n: VIrektwn tl. I^srldorsk» tl8k. k'rsnlleoksuso». Veutselilsvil. Ivtenlovr- vnä ^erkmolster» ^dt. kllr l^ased.» unä /^utomodUdsu, Setivaek- un6 Stsrk-stromteLknlll. ^eltegto 8on«lersdtvllun« kUr I-aoämasclilnen, llinl ^lusteednik. 2IZZ Hontag. 28. UN«! 0Ien5ttg. 2S. Olcioder 1929 sd 10 Ukr vormins« 50»I0k«. auK?io»« >m 5cklo55e von klnr!cktune8-(Ie«en8tänllen 2U8 äem ekemsl8 (irskllek elior!n8kv'8e!ien I^amNlende5Uz:s ^odilsr, Vö8enl!t)rker-I^lü«el8p!nett, lauster. 8ple«e!. Perser-tepp!cke. porzcellsne ver8elileäener Marken» (Zsmslöe u. ^qua« relle» Kunsteviverke» Antiquitäten, dilppes unä Vsria. besicktisuns von l)<>nner8tskx» 6en 24. Olltober di8 inlclu8ive LonntsL, cien 27. Oktober!. in 6er ?eit von 9—12 iniä l4—17 Dtir. /^uletionseinteiluns: Kontakt, l!sn 28. Olctobsr 1929, ?08t !>sr. l—300 ; vienstse, äen 29. Mtober 1929. ?08t l^r. Z0l—609. 14267 ^ukkisruneen erteilt un6 Linlcauksukträixo iidernimmt vr. I^e-nsrt öOLÄO. ^ävollst» Lornls ^S6L0NS. Sport Sport am Sonntag Um Iv Uhr: Jugendspiel „Rapid"—„7e-lezniöar" auf dem „Rapid"-Pla^. Schiedsrichter B i z j a k). Um 1A.30 Uhr: Herrenhandballmatch „Grazer Sportklub"—„2eleznii;ar" auf dem „2eleznlöar"-Platz. (Schiedsrichter K o u -delka). ' Um 13.ZV Uhr: Ju^endpokalspiel: „Maribor"—„Rapid" auf dem „Napid"«Platz. (^Schiedsrichter Fischer). Um 14 Uhr: Start zum Radrennen des Radfahrerklubs „Perun" nach Sv. Kungo-ta beim Gasthaus ^Spatzek in der Aleksandr. eesta. » Um 14LV Uhr: Altherrenspiel „Rapid"— „ZdelbsniSar" auf dem /,?.elezniear"'Platz. (SchtÄsrlchter E r m c n c.) Um Iii Uhr: HerauSforderungsspiel „Ma-rilbor"—^,Raptd" auf dem „Rapid"'Platz. (Schiedsrichter N e m e c.) : S. K. Rapid (Fußballsektion). Die Spie, ler Pelko, Barloviö, Kurzmann, Aippstät-ter, Bröckl, Seifert, Flack, Bäumel, Tergley, Hardinka, Schmidt und FuSkar haben morgen um 14.30 Uhr zuverläsiig in der Garderobe zu erscheinen. Das Altherrenspiel f!»rdet um 14.30 Uhr am Eisenbahner-Platz statt. : S. K. Rapid (Leichtathletiksektion). Ve? schönem Wetter findet Sonntag ab halb 9 Uhr vormittags ein Training der T«mc>i-und Herre-nabteiiung am Sportplatze statt. Möglichst zahlreiches Erscheinen envünscht. Anschließend Geländelauf. : SK Zielezniöar (Handballsektlon). Die Handballer Pischof, Marussig, Brunblicker, .Horvat. Urbanöiö, Soukup, Hab«^r, Kositer, Jnkret, Drobni^, . äet am 8. I^Iovember 1929, vormittaxs um tialb 12 I^kr beim öe^irkZ^e-rickta in Naridor. Ämmer 27. äie Versteixerung^ äe8 ^einxartende-8it^e8 L. 24 K. (j. Oelestrina 8tatt. Oer ^einLartende8it? liekt in cler I^äke von ^aridor. (Zemein6e 8v. ?eter. lcnapp an 6er neuan^eies^teii ke^IricsstralZe, 10 jVlinuten von äer Leiiule unä Kirclie in 8v. ?eter entkernt. Oer öesit? kat eine 8ü61je1ie, 8cliöne unä x^iin8t!Lxe I-axe. Oas I1errenkau8 i^r. 4, i8t !?emauert. mit Äeseln xeäeekt. 8ek0N unä ?efülli? ein^eriektet. - Oie >Vin2erei ist auek mit ?ie?ein «^eäeclct unä liat einen xevvölbten 8ta!l. Oer ^einxarten Ist tellxveise neu anx^epflan?t. Oer ^usrukpreis für äen I^esit? mit reiciiem ?u?ekör unä k^adr-nissen (Xuii. ^3886?, Obstmiiiile. >Virt8Lliaft8>verlv.) beträk^t Zusammen 136.419.80 Oin. l^nter äie8em ?rci8 iinäet ein Verkauf nlei:t 8tatt. 14266 dläl^ere ./^usiiiinfte erteilt äer unteriertix?te K0nIveräen nickt ausLLLeben 10^ VvOl<^. ()ber8ten8^itvve, s^ibt im eisenen >vie im d^a-nien iiirer 1'oekter (^!^ri8tine, äie detrübenäe >^aei>riciit vom ^dieben !iire8 inniLstLeliebten. braven 80line8, be^vv. önläers, äe8 Herrn 5lsvko VuLi Isoeli8eliülers äer ^eelinllc, vvelLi,er 8am8ta?, äen 19. Olltober 1929 um iialb 5 I^iir kriiii nacii Ianj?em 8eb^eren I^eiäen unä verseilen mit äen 1'rö8tutt-j?en äer iii. l^eiik^ion ini 23. I^ebensjaiire 8anit im tierrn ent-8ciiiafen ist. 14272 Oas I^eiciienbexänk^nis äes teuren Oabinxesebieäenen sin-äet ^mita?, äen 21. 0!itc)ber um 15 I^I,r von äer I^eiebeni^alle äes st^ätisciien I'rieäliokes in pobreZje aus statt. Oie I^i. Seelenmesse v^irä Oienstaz?. äen 22. Oktober um 9 I^iir in äer f'ran^isküner-pfarriiirelie gelesen '^veräen. äen 19. Otitober 1929. » 6en ZV. ökilStt lSZS. GS Mcinbore? Num^e? IrUv«r»tU»r tK«t in Qalslnterie'. 8ple!- un6 !(llrrvKren. ti»us> v. s(acli«nxesKle, ^intc»ut5-. tlsnä- ai'kelt^- unä X!n(!ere»rtenkürde. XUe Lorten l(<>pk-. Kleiner- und Zekukdürrten. ?2knküi^ien »' vt)n 1.50 l)in sut^vArt?;, 5ck!w^erelva. s(Ivppe^- unä Vgl^nelenne^plt^en. k^cliul^^arn 1 Kart.. ^eilZ.....s>tn !>ckul?arn l Kitrt., drsun u. «etlwsr^ . ?5.— !)ln 6 paar 8c)cken........39^ l)w ^üsckekcisten. ^eilZ u. iRrdllc per m l.— l)in 5 paRr Vsmekttrllmpke . . 6 'I's5ckentvcke5.....14. 6 i(räxen. 5tett ocwr ^(sutsckucic u. «. V. I^itte mseden Ae einen Versuek uaä 8i« dielben 5tZnrvuck5l0r-«lernä. Ikr Lplexeldilcl vlrcl 8i« entrücken. Sofort dei 0edr»»ck eine f'MI« oriw»ss. Vr. dlNi. Kemtnx. Xciüce, pi>5»<>cl> I2/NS. t!Zli. P« rentle dteukettsn In «srkz». un^ emvkielilt Neosrswrsn oromv»«>t i «. UN,Ä ?^uLk«r f«? I.»«.». W»^ »II« l?ec!iekc!ie!l, sider kiflntZunxen un^ ?»t«nte im !n- N. leclin «c^sie l'„n?cdlen ltder pstent'I^IcWtlxirsiti- u. Llnsliki-Kl««n '^e?tcIlun?'-./^nttsi,z« VolsctilSx« Ms ttZnckel»- v. ?5vril»»k4O^n de»0ks»eii 6Ie deelcleten 8«i<^«stSn6Ißs«n: Livil u. k^ntent-InZönieur M. »UßGU^, t. ?. !nt l. ? klssjjsor. 5NZ. 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Referenzenangabe unter „Verdienst" an die Verw. 14YS9 Veamto wünscht für Sonntags-ausfliege intelligentes, sportlie-bendcs Fräuleiil kennen zu lernen. (Auch aus der Mackborer Umgebung.) Diskretion zu^je-sichert. Freundl. Zuschriften in deutscher od. slowenisi^r Sprache unter „Berg und Tal" an die Verw. 13926 «uSltlnderinnen, reiche u. viel« vermSgende reichsdeutsche Damen wünschen Heirat. Realitäten-Einheirat. Tausend Dankschreiben. Herren, wenn auch unvermögende. Auskunft sofort. Stabrey, Berlin. Stolpischeftr 4S. tAl2 SttphiliS, Gonorrhoe, Weiß-^ MannzS- schwäche. Dau-ernde Heilung, selbst in Fällen, wl» anderes Mittel versagt, durch unschädliche, 20 Jahre bewährte, giftfreie Mw'z VSMIlivm ohne Berufsstörung, auch i. ver alteten Fällen. Aerztl. Gutachten vorliegend. Viele Dankschreiben. wie folgende: Syphilis. Magdeburg, 27. 3. LlZ. Habe erst jetzt mein Blut untersuchen lassen, da mich immer ganz wohl fühlte. Zu m. größten Freude kann ich ^hnen mitteilen, daß Resultat negativ ist. Ich fühle mich glücklich und danke v. Herzen, da mir nur Ihr Mittel geholfen hat. E. H. Tripper. Dortmund, 27. 3. ZA. Teile mit, daß ich v. mein. Tripper geheilt bin: habe mich von Polimmedizinalrat untersuchen lassen. Trotz Reizspritzen war Resultat negativ. Dank 'ür tatkräftige Hilfe. T. H. Weißfluß. Berlin. 27. 0. 27. Teile Ihnen freudig mit, daß ich nach Gebrauch von drei Ku-rm von meinem Weißfluß ge« httlt bin. Werde Ihre Kräuterkuren Wärmstens empfehlen, usw. — Frau I. F. Ausführl. Broschiere diSkr. «^eg. Tin. 7.— Briefm. 13741 s-MM-sÜMiM. Ngnnover. Beachten Sie die Dankschreiben im Sonntagsinserat. vankHsgung. Für die überaus große Beteiligung am Begräbnis unseres innigstgelieliten Natten, bezw. Vaters u. Onkels, .Herrn sowie für die zahlreichen Kranz- und Blu-menfpenden, danken wir herzlichst. Jnsbe-sonders danken wir Herrn ivberbaurat Jng. Lerne in Vertretung der Stadtgemeinde Ma-ribor, sowie den zahlreich erschienenen Feuerwehren von Maribor, Ptuj, Celje, der Werkstättenwehr Maribor, Stu^nci, Po-breije. Kamnica, Radvanje, Pekre und dereit Musik, Bistrioa. 14156 Auch danken wir der Schuhmachergenos-seelschaft Maribor für ihr vollzähliges Er« scheinen. Insbesondere danken wir unserem Herrn Chefarzt Dr. Karl Ipavie und unserem guten Wehrhauptmann Herrn Hans V o l« l « r für die Hilfeleistung und vielen Bemühungen in unserer schwersten Stunde. Die tieftrauernd Hinterbliebenen. Danksagung. Anläßlich des tzinscheidens unserer in» nigstgeliebten Schwester und Tante Warle sprechen wir allen teilnehinenden Freunden und Bekannten, welche ihr daS letzte Geleite gaben, unseren innigsten Dank auS. Besonders danken wir der Familie .tzögenwart in Breg—Ptuj für ihre warme Anteilnahme anläßlich der Bestattung. 14235 Maribor—Ptuj, den 15. Oktober 1329.. Familien Prinel u. Hren. Dankfagnna. Für die unS erwiesene warme Teilnahme anläßlich des Ablebens unseres teuren Kin- des 14111 Ludmilla Koren sowie für die herrlichen Kranz- und Blu-menfpenden sagen wir auf diesem Wege allen Verwandten, Freunden und Bekannten herzlichen Dank. Jnsbesonders sei gedankt der hochwürdigen Geistlichkeit, Herrn Dr. Marinik, dem Klosterkindergarten, dem Bäk-ker-Sängerbund u. der Omladina, welche die teure Tote auf ihren letzten Wege begleiteten- Jakob und Maria Koren. Die Opler ^ntel>niitime seltev» äer vevvlirerunx von >^rit»or. In8de5on> äei» äem koctivodijzed. ilerrn Xä«movicli in ^ridor. den Kollejxen Lteuert)e>mten in ^«ridor uncl Ksmnlk, clem vMxekmei»ter öer 8t»(It Ksmnik, tterrn Kriwer. veicker cler tlettl^suerncien l^smiHe «lt I^>t un«I Ist killrelck lur 5elte stZncl. lelner den Vertieteln stter Verv»ltunx5deti0säen. clen Veitletern cler pulverfiidrlk. äer (Zenälirmerie, volnedmitcd clem Herrn öe-lkIlsk»uptmLNN vr. Oxiin. äer den delclen unxlücklieken Opkern in keeteitune 5elner keilmtensct^slt äle let^e Lkre ervlesen ti»t. Linen tlelen Lindmck m»ckten lut un, äle ericklltternlien IrAuercküre. die cler (Ze5»nxverein lum Vortriißi ssedr»ckt k.it »ovle dte iidlrelcke IeNa»kme der doctzxeekrten Qel8tllctikeit äer Lttäte ^»lidor und ^»mnlk. lnsde5oncleie xilt unser l)»nk dem t,octixe«tirten tterr« K»nonllru» .l<>ti»nn l^svlentiö. der unter r«t»Ileicker ^»8l» steni dle Leeldixunxzreremonien verrichtet kat. Vir d»nllen tierilicti»t allen 5pendern von Krs»7eri: die üder»»s iZiklrelcken ölumeospenden, velcke die lier beiden DtlIZivxesckieäenen tiedeckten, 8ind uli5 ein deredte« Ileuxn!« dikür, dZä die Verevtxten redr viele »uliicktixe l^ieunde de5»Sen. — k^ür »Ne Vevei8e innxsten Keileide» d»nkt erneut die untiostllclie loekter k» (»rkovntk in ilirem vie im t^»men der ?»millen Se. vililiti Attetsen, Sub. Metalle, Knochen, Börner usw. 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(^Slise. iZlst- unct lZsckkencll. Ve»sclilec!ene l^«U5mekIspeiken. Lr5tkl»s5iger JüLer Vl^elnmost u. «näeie pilm» ^elne. ^ Um 2«!ilteici,en öesucti bittet äle Sonnta?. 6en 20. Oktober iinäet im (^a8tbau8e »^um roten Nabn« N08te) in 8p. I^acivanjs kxiireij - I»?llrii«clin mit 6«r «Ileksi» HH»»I unä ver8cliiec1eneii kZeIu8tiFunxen 8tiitt. I'Ür sute Qetränlie unä 8poi8en i8t be8ten8 »esorst. 14226 wertem öe8uelie empiielilt 8lcli 6lo viclU s Prims 7ak«ISvks> s L prim» IskelSpkel, nur erstklsssixe >Vare, Lovie A W nur Läelsorten, okkeriert 2um prompten öe?uß^ A » 7U SuÜer8ten IsAespreisen (nur ^vsMn^eiser U 2 Se-ux) k^jrms lV^k^ oüHUcN, » W ObZtN^oöksncllunZ, KoroZlca c. 126-128«. ««.ss ^ ^»«KSNslldsrgsd« I öeekrv mied snzu^eixen, cisL iek mein äureb ^skre binäurck xekakrte8 Lpe^erei- unä KolonislvarenxesckSkt an äer Lcke äer ^le-lcsanärova 5i^elj5ka ce8ta an meinen I^sclikolß^er, tierrn ZuNo omvriu überleben ksbe. ^uxleicl: 6snke ick allen meinen xeektten Kunäen tür äa8 mir bisker erviesene Vertrauen unä bitte, äa88elbe suk meinen l>l»cliiol8er 2U. übertraxell. ttocdscdtuvxivoll :e8ts übernommen unä in äss »lGUg«V2uav Hilakovie übertrafen lisbe. Litte mir äasKelbe Vertrauen 2U viämen vie meinem VorxSnsser. 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