^ 282. Samstag am l<). DeDnlier 1864. Die „3aibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, ttlglich, und kostet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig ll sl., halb-jährig 5 st. 00 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 st., halbj. 6 st. Filr die Zustellung in's Haus sind lsalbt. 50 fr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzt«, unter Kreuzband und gedruckter Adresse 15 st., halvj. 7 fi. 00 lr. InstNlonsgrbllhr fllr eine Garmond - Spnltenzeik oder den Nnum derselben, ist filr lmalige Einschal-tnng 6 tr., fllr 2malige 8 lr,, filr 3malige U) lr. n, s, w. Zu diesen Gcbilhren ist noch der Insertions-Stempel per 30 lr. filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 st. 30 lr. ltlr 3 Mal, 1 st. 40 tr. ftlr 2 Mal und 90 fr, für l Mal lmit Inbegriff de« Insertionsstempelsi. Amtlicher Theil. t3c. k. l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung von» :l. Dezember d. I. den Titular-Vizcadmiral Anton Frcihcrru Äourguiguou von Baumbcrg dcs Pensionsstandcs, nnlcr glcichzciti° gcr Rcatlivirnng und mit Bezug der Gebühren cincs Konlrcadmiralö zum Hafcnadmiralc in Pola; den Kontrcadmiral Wilhelm v. Tcgctthoff zum Eskadrclommaudantcn, nud den Linicuschiffslapitän Alcrandcr Müller v. Mühlwcrth, dcs Pcusionsstandcs, uutcr Einbcrn-fnng znr zeitlichen Dicustlcistuug zuni Iufcl. nnd Fc-stnugslommaudaulcu zu Lissa allergnädigst zu erneu« ncn geruht. Der Vizeadmiral Louis Rilter u. Fautz wurde zufolge derselben Allcrliöchslcn Entschließung bci Vc-lassnng in seiner provisorischen Dicnstcsvcrwcndung beim Hiariucmiuisterium nnnmehr vom Insel- nnd FcstungSkomlnaudo zn Lissa dcsiuitiu enthoben, uud dcr Kontreadmiral Bcrnhaid Freiherr v. WüllcrS-torff nnd Urbair in den DisponibilitätSstand versetzt. Das Staatsmiuistcrium hat im Einvernehme!, mit den bcihciligtcn Viinistcrien dcr Präger Stadt-gemeinde die Errichtung einer ans Gcgcnsciligtcit bc-szrünoclcn Brandschaden > Versicherungsanstalt für die Hauptstadt Praa. bewilligt. Richtllmtlicher Theil. Vaibach, 9. Dezember. Politische Nachrichten von besonderem Interesse liegen heute nicht vor. In den ausländischen Iour. nalcn wird die Adrcßdcbattc besprochen und mit kaun, bcmcrtcnSwcrlhcn Ausnahmen äußcru sich deutsche, französische und englische Blätter im höchsten Grade günstig über die Haltung dcr Opposition nnd übcr die Bedeutung dcr Adresse. Selbst dcr sehr koufcr-vativc „Herald" lanu nicht umhiu, Oesterreich zn be» glückwünschcu, weil di: Adrcßdcbaltc in ihm die Ueber« zcngnng wachgerufen habe, daß das konstitutionelle Prinzip in Oesterreich Wurzel fasse. In Ungarn hat die Adrcßdcbaltc mächtig gewirkt; fast alle Blätter beschäftigen sich mit der Haltung des Abgeordnetenhauses; ihr Ton ist vcrsöhn'lich Zwar ist es noch nicht daö vor Allein kompetente Organ lHcsti Naplo), welches sich vernehmen läßt, aber wer die Haltung dcs „Pcstcr Lloyd" im bisherigen Verlaufe dcr ungarischen Frage sich ins Gedächtniß ruft, wird das Gewicht seiner Worte nicht unterschätzen, wenn cr schreibt: „Ein mächtiger Erfolg licgt vor uns. Was mehr dcnu dreijährige Vorbereitungen seitens der politischen Machthaber vergeblich versucht, ja noch in Weitere Fcruc gerückt, daö habcn sechs Bcralhungö' tage dcs Wiener Abgeordnetenhauses erreicht: dcr Bann dcs gcgcnscitigcn Grolles nnd Mißtrauens zwischen dcn Böllern dics< nud jcnscitS dcr Lcilha ,st gebrochen, das Bert lauen, das scit nun fünfzehn Jahren geschlummert, ist geweckt worden durch Worte dcr Freiheit und Sympathie, durch Einstehe» fi!r Recht und Gesetz, dnrch mannhaftes Fordern einer endlichen That, cincr Thal zur „Umlchr von dem System dcS Zuwartcuö, dcr slillcu uud geräuschlosen Thätiglcit gegenüber dcu Köuigrcichcu Ungarn und Kroatien, dcr Umkehr vou dcu Ansnahmszustäilden ^ort und iu andcrcu Ländcru des Reiches". - Die ^cschich^ wird cS uulcr die „Mißvclstäuduissc" zäh. lcu müsscu, daß die Vertreter uüscrcr dcutschcn Arü. der jenseits dcr Lcitha cinc Zeit lang — und sie cr. schien uns schr lauge - dic Sache dcr Freiheit m,d cue Ungarus trcuncn, ciuandcr in Gegensatz bringen konnten; nunmehr abcr ist dic so sehnlich herbeigewünschte „Sclbstcrlcuntniß eingetreten nud die Fol-geu können nicht ausbleiben." Ueber die Adreßdebatte schreibt Schusclka iu der „Reform": „Wenn man auü dcr oppositionellen Wortsüllc dcu Kcrn dcr Dinge heraussucht, so sieht man, daß eigentlich gar lcin wesentlich grohcr Zwiespalt zwischen dem Parlamente und dem Ministerium besteht. Die Opposition erklärt die Vage dcs Reiches für schr ernst nnd gefährlich. DaS Ministerium längnct dicß nicht, modcrirt nur dic Schilderung und findet cs unpolitisch, unsere Schwächcu an die große Glocke zn hängen. Das Parlament hält die baldigste Ein» bcrufuug des uugarischcu uud kroatischen ^audtagcs für ciuc dringcudc Äiothweudigkcit. Das Ministerium wünscht ebenfalls nichts sehnlicher, als jene Landtage so bald als möglich einberufen zn töuncu. Die par» lamcntarischc Opposition behauptet mit Recht, daß dic Bcrhäuguna, des Belagerungszustandes ein Alt dcr Legislation scin müsse, uud das Ministerium gibt dies, wcuu auch mit cinigcm Widerstreben zu, indcm Herr v. Schmerling dic Vorlage cincö bezüglichen Gesetzentwurfes in Aussicht stellt. Die Opposition will die freiheitliche Durchführung dcS cchlcn itonfti-tulioualismus, nnd das Ministerium cutspricht diesem Wünsche, indcm cS für dcu euacrcn Rcichsiall, cine Fülle diesbezüglicher Vorlagen verspricht. Dic Opfto» sition will die Regelung dcr konfessionellen Verhält-uissc im Tinnc vollcr Gleichberechtigung: das Mini« stcliniu verspricht rin Rcligiousgcsctz, uachdcm daö Ab-gcorductcuhaus dcn Eutwurf des sciuigcn ucrlorcu zn haben scheint. Das Parlament verlangt die Herstellung des Gleichgewichtes im Staatshaushalte durch (5rsparuugcu nach dem vnlgärcn Grnndscchc, daß mau sich nach dcr Dcckc strcckcu müssc, und Hcrr vou Plcucr cr< klärt mit dcr licbcuswürdigstcn Acrcilwillialcit, daß die Regierung dcn Grnndsätzcu dcr Sparsamkcit voll-kommen bcipflichlc. Dic Opposition erklärt bic Allianz mil Pi cnßcn für gefährlich uud fchädlich. Graf McuS» dorff kaun als Diplomat unmöglich fo offenherzig fein. (>r fagt, daß die Allianz nut Prcußcu großen Werth habe, was au uud für sich gewiß nicht in Abrede gestellt werden kann; er vcrsichrrt abcr, daß dcn Rechlcn dcs dcnlschcn Bundes vollc Gcltnug vcr< schafft werden soll, uud stellt baldige höchst ersre.:» liche Offcubaruugcn in Aussicht. Daß. wir bci aller öfter, cichischcn Urgcmüthlichlcit doch nicht in Turin nm Freundschaft bitten töuncn, wird selbst Herr Ku-rauda zugcbcu, uud die Allianz mit Franll'cich, ob. wohl Hcrr Dr. Schiudlcr sic sehr wünschcnswcrth findet, löullcn wir dem Kaiser Napoleon doch nicht abdriugcu. Wenn man dcn Kern der Dinge derart ohne Schwärmerei bctrachtct, so löst sich dcr vcrmcintlichc großc Kouslilt iu dcr That in dic schönste Harmo-nic auf. Uud darum glaubcu wir, daß Hcrr v. Schmer» liug am Rudcr blcibcu wcrdc, womit wir abcr bei aller Aucrkcuuuug, die wir dcu Talcntcu diescS Staats-mauucs zollen, nicht iu die übertriebene, Oesterreich i hcrabsctzcndc Schmcichclci derjenigen ciuslimmcn, welche bchauptlu, das Miitislcrium Schmerling sci nicht blos für dic Anfrcchthaltnng dcS lonstilutionellcu Prinzipes, sondern sogar für dic Existenz dcs Rcichcs ciuc uu> umgänglichc Rothwcudigtcit. Das glanbt gcwiß Hcrr v. Schmcrlmg sclbcr nicht. Wir wollcn fogar dic Dinge ciuuial rccht rosig ^ scheu und hoffen, daß die durch dic Donner dcr Par- , lameutsschlacht gcwccklc Sclbstcrlcnntniß allgcmcin , znm Guten führen werde." , ^3ristillal - Korrespondenz. Wien, 7. Dezember. In dcr gestrigen Sitzung dcs Abgcordüctcuhauscs wlirdc die Adrcßdcbattc nach manchcn hcrbcu Auslassungen, die sclbst gcstcrn bci dcr Ncdc des Abgeordneten Stcnc dcul Präsidcutcn dcs HauscS Anlaß botcn, dcn Sprecher zurechtzuweisen, cudlich geschlossen. Abgcschcn von dcr vorgcfaßlcn Meinung gcgen die Rcgicruugsmitglicder, wclchc cinc zwcifclhaftc Viajo-rität im Hanse zum Ausdruck gebracht haben wollte, habcu wir heute auS dcu: Gauge dcr Adrcßdcoatlcn dic lnauuhaflc Haltung dcr Minister dcr Opposition gcgcuübcr hervorzuheben, andcrulheils abcr auf jene Fragcpuukle zulückzuloiumcu, wclchc sich iu dcu Debatten glcich ciucm rolhcu Fadcn hinziehen. Eiucn solchcn Pnukt bildet die iu dcr dritten Sihu:ig dcr dicßiährigcu Session von Schindler und Genossen gestellte Interpellation iu Betreff dcr ErlafslMg ciues Vliuistcrvcrantworllichkeitsgcsctzcs, wclchc von dcm Staalsministcr dnrch Darlcguug dcr Gründc, welche dcr Crlassung cincs solcheu Gesetzes gegenwärtig noch cntgcgcuslchcn, bereits iu dcr 6. Sitzung beantwortet wurdc. Trotzdem abcr wurde dicscr Punkt iu dcr Debatte über dic Vcrhängung von AnsnahmSzusläudcn uud bci dcr Frage übcr die Anwendbarkeit dcs tz. 13 dcr Verfassung berührt uud iu dcr gestriges Debatte neuerdings erörtert. Iu verfassungsmäßiger Wrise halte die Regierung in dcr 12. Sitzung die Gründe und (^lfolac dcr Alisiiahmsmaßrcgcl» in Galizien uub Krakau, dic sie leider zu cinrciscn gezwungen war, dargelegt uud war sich hicbci ihrer Vcranlwortlichlcit, dcrjcnigcu Vcrantwortlichlcit, dic in bcf heurigen Scssion so hälifig bclout wurde und wofür mau die entsprechenden Paragraphe noch zu suchen haben wird, vollkommcu bewußt. Allein wir glaubeu, cs habc die Rcgic.ung ganz richtig gethan, wcnu sic auf eine andcrc, vielleicht noch Höhcrc Art vou Verantwortlichkeit, als dic cin Gcsctz in nllgcmcincn Umrissen zu statuircn vermöchte, hiuzudcntcu bcmüssigt war, und zwar auf dic Verantwortlichkeit jedcS warmcn Pa-triotcu, der in dcr Lage ist, auf die Geschicke seiucS VatcrlandrS cincu bcstimmcudcn Einfluß zu nchmen, sei cS durch Rath oder durch That. Dicscs Gefühl dcr Vcraulworllichlcit glauben wir abcr dort als vor« handcn auuchmcn zu müssen, wo eine solche Stellung zu dcr Voraussetzung nnS doppelt bcrcchtigl. Eingedenk dieser Vcrautwortlichtcit und der übcrnoinmcucn Pslichtcu mußlc die Regierung auch iu dcr Ausnahmö-znstaudsfragc auf daS Rccht dcs Krieges im Iuiicru, das Recht dcr bewaffneten Vcrhüluug dcS Bürger-lricgcs, alfo auf ein Majcstätsrccht hindeuten uud davon cincn wciscn Gebrauch n:a6)en, wollte sie ihre Pflichten gcgen die Krone nicht verletzen und je„cn Intcrprclatiolicn dcs §. 13 dcr Verfassung Raum gcbcn, wclchc dcn Rechten dcr Krone Abbruch thun wollten. Wenn wir nun auf den Gang der Adreßvebatten zurückblicken, so werden wir als aufrichtige Vcrfas-sungsfl-cundc in Berücksichtigung dcs noch unfertigen AusbancS dcr Verfassung, dcr Nnausgeglichcnheit der ilmcrcn Verhältnisse und dcr äußern Stellung des RcichcS versucht, uns die Frage uorznhaltcn, ob diese Gcpflogenhcit, wie fic bci dcr Adreßdebattc durch cm-zcluc Ncdurr zum Ausdrucke gelangte, daß alles bci nnS Bcstchcndc, Gcsctzgcbung, Einrichtuug, Verwal-lnng, öffcnllichc Zustände aller Art auf das Ticsste hcrabgczogcu, mit Tadel überhäuft, die Situalion de-dcntcnd schlimmer uud greller gcschildcit wcrde, als sie wirklich ist, — ob diese Gepflogenheit dcm Staats« zwecke uud dcr Mission dcs Hanscs entspreche nnd ob sie dazu angethan war, uus bei dcu europäischen Nationen uud Staaten in dcr nöthigen Achtnug und dcm Ansehen zu hebcn oder vielmehr herabzusetzen. Es ist cin bcdcuteudcr Unterschieb zwischen einer offenen, freimüthigen Darlegung bestehender Ucbclständc und R RIO Mängel, nnd cincr pessimistischen Schwarzmalerei, wie sic sich vielfach geltend machte. Das; dieses Bur--gehen nicht das zweckmäßigste war, dürften wohl Die-jenigcn anl Besten bcnrlheilcn, denen ei« vergönnt ist, in objcltivcr ^tnhc dem Gange der Debatten zn folgcil nnd wir wünschten, daß die weiteren Vcrhandlnngcn des Abgcorduetenhalises mit jener slaalsinännischen Einsicht geführt würden, die wahren Nutzen zn schassen im Stande ist. vom 6. Dezember. (Schluß.) Scktionschcf v. Kalchbc rg bemerkt, dic 9iegic< nlna theile uolltoiumcn das Bedauern, daß sie in ihren VerhalHlnngen in der Zollaugelegcuhcit Dasjenige nicht erreicht hat, wozn ihr das volle stecht znstaud, wozn ihr Interesse sic ansfordcrte, wozn die Ehre nnd Würdc des Reiches nnd seinc Äcachtslcl. lnng sie uerpslichtelen. Die buudcsrcchtlichc Stcllnng nnd deren weitere Fortbildung sei cö gewesen, was die Regierung vor Allem zn wahren sich verpflichtet glanbtc. Sie glanbc hiebei nicht bloß iil UcbcrciN' stimmnng zn sein nut dem, waö in dein Adreßcnt« wnrfc bezeichnet ist, sondern anch mit allen jenen Männern, welche das Zusammenstehen 'Oesterreichs nnd Deutschlands sür eine cnroftäische Nothwendigkeit erklären nnd für Oesterreichs Interessen nolhivendig nnd nncrläßlich halten. In eine Unlcrsnchung der Gründe dcs ^iichtcrfolgcs eingehend, sagt Redner, nicht Oesterreich war cS, das etwa angriffsweisc oder Bundesgenossen snchcnd vorging, sondern es war der prcnßisch«frauzösischc Handelsvertrag, welcher uns als Handschuh hingeworfen wnrdc lind dessen Bcdcntnug wohl Niemand verkenne. Wnrdc Jemand fragen, warum die Negicrnng nicht den französisch preußischen Handelsvertrag znr Grundlage der angestrebten Einigung gcnoinmcn habe, so antworte er, das sei durchaus nicht annchinbar, denn das wnrdc die Indnstric zn Grunde gerichtet haben. Dieser Anbot wnrdc übrigens anch nicht znm Ziele geführt haben, dcnn es fei ein großes politisches Interesse gewesen, welches von der andern Seite das Anbot znrückwcisen hieß. Der Nichtcrfvlg könne der Negicrnng nicht znm Vorwürfe gemacht werden, fic habc Alles gethan, was nach der Lage der Umstände thnnlich war. — Im Weilern Aerlaufc spricht Ncdncr von den Bedürfnissen der Industrie. Insbesondere seien cs dic Produkt tionsbcdingnngcn, dnrch wclchc dic Indnstric schwcr licimgcsncht ist nnd cr vcrlcuuc nicht, daß in dieser Vczichnng sehr viel im Wege dcS Gesetzes nnd anf anderen Wegen zn thun sein werde. Bor Allein aber sei cs di, Indnstric selbst, die sich znsammcnthnn müsse, nm dic Schwierigkeiten zn überwinden. Die Erfolglosigkeit der Verhandlungen mit Prcnßcn möge wohl eine ncnc Verlegenheit für die Indnstric sein, aber großc Nachtheile könne er nicht als Ncsnltat derselben sehen. Wären die Verhandlnngcn von Er« folg gekrönt gewesen, so wäre darnm die Indnstri'c nicht in weniger bedrängter Lage, ja cs würde cin ncncs Element der Besorgnis hinzutrctcu , wenn die Resultate solcher Spekulationen auf eine entferntere Zukunft gewiesen würden, während dic Verhältnisse so sind, daß selbst für die nächsten Monate kanm in entsprechender Weise Vorsorge gctroffcn werden kann. Jetzt werden wir in der Lagc sein, nur dic speziell österreichischen Interessen zn berücksichtigen, wir werden antonoin vorgehen nnd nach nnscrn Bedürfnissen nnscrn Tarif regeln. Die Ncgicrnng wcrdc jetzt in der Lagc sein, in Verbindung mit dem Rcichsrathe jcnc Zollsätze zn vereinbaren, welche nach allgemein reifer Uebcrlcgnng als die »nseren Interessen zweck» mäßigsten nnd entsprechendsten erkannt wcrdcn. Wenn das Hans daran Erwartnngcn anf Verliesse' rnng nnscrcr Zustände knüpft, tönnc die Ncgicrnng nnr frcndig dieseil Erwartnngcn nnd Hoffnungen bei« stimmen. Ncdncr versichert noch, daß leine Unterhandlungen über Handelsverträge mit Frankreich nnd England bestehen nnd schließt mit der Äcmcrluug, das System, in welches wir hineingeführt wcrdcn, scheine ihm cin mäßiges Schutzzollsystem sein zn sollen, nnd in dieser Richtnng wcrdc die Regierung ill ihrer Handelspolitik vorgehen. Nach einem Schlußworte des B c r i ch t c rsl a l--ters wird zur Abstimmung geschritten, nnd cs wcr> den dic Alinea 2<) nnd 2l nach dein Entwürfe fast einstimmig angenommen. Dic Alinca 22—24 wird ohne Debatte äuge« nommen. Alinea 25 betrifft die Revision deS Konkordats. Berichterstatter Dr. G istra bemerkt: Dic Wichtig« teit der konfessionellen Verhältnisse sei Jedermann einleuchtend nnd deren Regelung in einem anderen Sinne als in dem des Vertrages vom Itt. Augnst lK)-') vnlgo Konkordat von Jedermann als Nothwendigkeit erkannt. Die Adrcßkommission war darin einig, daß einc Reform hier dringend nothwendig erscheine. Abg. M ü hlfcld (gegen) glanbt, die Andcnlnng anf die Wege, die sic znm Ziclc führen, sollte dcr> art sein, daß allc Mitglieder, ohne sich zn präjudizi« re», dafür stimmen können, nnd beantragt, daß die Worte: „mit dem päpstlichen Stnhlc eingeleiteten Unterhandlungen" nnd „gesetzmäßig" weggelassen würden. Abg. Karl S ch n c i d c r <)ür): Die Kommission habc ohnc Zweifel jene Momenlc im Angc, wclchc die Staatsgesctzgcbung berühren. Man müsse dein Ausschüsse Dant wissen, daß er neben den materiellen Interessen anch die geistigen nnd sittlichen erörtert habc. Die Protestanten machen ihrc eigenen Angelegenheiten von der Reichsucrtrctung nnd der Sanktion des Kaisers abhängig, und er berühre nnr den Gc> sctzcntwnrf betreffend dic gemischten Ehen, die Kinder« erziehimn. nnd dcn Ucbcrtlitt von cincr iiivchc znr cui' dcrn. Dieß Gesetz sei cin Stück dcs Vcrfassungs» lebenö, cS gebe dcm ProlcstanlcnPatcilt crst Sinn und Bedeutung. Anf religiösem Gebiete sei noch nichts gethan. Noch immer sei die Staatsgesetzgcbnng im Widersprüche mit den Prinzipien der Glcichbcrcch' tigung. Er hoffe auf ein günstiges Rcsnltat, selbst wenn dic angedeuteten Verhandlungen am Felsen ,,n>i>^»mW" zerschellen sollten. (Bravo) Abg. Grcutcr. Er tonstatirc, daß diese bc-dclllendc Fragc hcntc nicht znm Gegenstände einer cin-gchcudcn Debatte wcrdc. Er scheue nicht deu Kampf, aber wünsche, daß cS vermieden wcrdc. Von der Opposition, die die Ministcrbant stürmen wollte (Oho!), seien die politischen Fragen genug erörtert worden, er wolle kein ncncs Matcrialc hänfen. Der Fricdc wird geschlossen wcrdcn müssen, nnd cs sei am besten, wenn da parteilos vorgegangen wcrdc. Man spreche zum Kaiser, der sich „apostolisch" nennt. Wcm die Religion nicht das Höchste sei, dem sei sic gar nichts. Dr. Gistra. Es werden Stürme komme», aber er werdc für dic Prinzipiell dcr Glcichbcrechli» gling kämpfen. Nach seiner Ansicht lönnc drr Staat einfach erkläre», das Konkordat sci nugiltig. In der Kommission sei diese, Frage nicht, vcnülirl worden. Er erkläre sich Namens des Ausschusses mil dem Aiucn-bcmeut Mühlseld einverstanden. Dasselbe wird mit sehr großer Majorität angc-genommen, ebenso Alinea 2<> ohnc Debatte. Dr. Gistra.- Dic Dcbattc sci zn Endc nnd die Kommission frcnc sich, in ihrem Enlwurfc dic Ansichtcu dcs Hauses ausgedrückt zn haben. Mit Unrecht nannte »nan die Adresse eine Adresse der Oppo-sition, dcnn sic wnrdc von allcu Fraktionen angenommen. Die Adresse gipfelt ill dcm Satze: Selbst« crlennlniß und Umkehr. Umkehr von dem Systeme der stillen, geräuschlosen Thätigkeit im Innern wic im Anßcn. Allc seien aber einig in dem Wnnschc sür das Hcil Sr. Majestät. (Lebhafter, anhaltender Beifall.) Aerichlerstallcr Gislra beantragt, dic drille Lesnng sogleich vorzunehmen, worauf die Adresse mit großer Majorität znm Beschlusse erhoben wird. — Dcr Autrag des Berichte, stallcrs, die Adresse Sr. Majestät im schriftlichen Wege zn überreiche», wird angenommen lind hiemit die Sitzung geschlossen. Nächste Titznng morgen. Tagcsordnnng: Erste Lesung mehrerer Regierungsvorlage». 15. S'ihmll! dco Abgcordnctcnlimllrc. vom 7. Dezember. In dcr Hoslogc: Prinz Wasa. Auf dcr Miuistcrbanl: Lasscr, Plcncr,. Hcin, Ällrger, Scltionschef Kalchbcrg. Unter den Einlaufen befindet sich ein voll dcm Finnnzininistcr znr vcrfassnngsinäßigcn Behandlung eingebrachtes Gesetz über den Feingehalt von Gold« nnd Silberwaarcu nnd dessen Uebcrwachnng. ^Pnnzi-rungsgcsetz.) Finanzministcr Plcncr überreicht einen Gesetz' cnlwnrf über die Fortdancr der Slcncrcrhöhungcn f>>r den ersten Semester dcS Jahres 18(>5i nnd motivill die Dringlichleit dieses Gesetzes damit, das; die st<"^ führung eines geregelten Staashanshaltcs die F^' daucr dcr Slenelcrhühilng nothwendig mache, dic Volinmg dcs Finanzsissctzcü vor S.chlnß dci« Finanz' jahrcs nicht mehr möglich sci. Aba,. Taschct beantragt bei der Dringlichkeit dcs Gegenstandes dic crste Lesung sogleich vorznnch-incil nnd diese Regierungsvorlage den« Finanzausschuß zuzuweisen (wird angenommen.) Anf dcr Tagesordnung steht die crste Lesung des Gesetzentwurfes über die Konzcssionirung der sieben-bürgischcn Eisenbahn. Settionschef Kalchbcrg motivilt deu Gesetzentwurf in anssührlichcr Weise. Er weist darauf hin, daß schon in der vorjährigen Session cinc Gesetzes» vorläge eingebracht wnrdc, wclchc das siebcnbürgischc Eisenbahnnetz znm Gegenstand hatte, daß abcr dcr damalige Ausschuß sich dahin cntschicd, cs solle vor dcr Hand nnr von cincr Linie die Rcdc scin, wenn dic Garanlic des Staates in Ansprnch genommen Feuilleton. Laibacher Plaudereien. (Lichte AlpculMcn — Eine scharfe Luft — Das Pro-lucsscnspicl — Nikolo — Geheimnisse — Vvin Thcalc».) Es gibt wenig Alpcuparticn, dic so malerisch schön sind, als die Steiner Gruppe. Au ihucn cr. freut sich das Angc des Malers sowohl als des Naturficnudes. Leider habcu wir sie heucr scllcn zn Gesicht dclonluien; sic waren fast immer wollennmhüllt. Die verflossene Woche brachte einen ncbel« nnd wol« tenfreieil Tag, nnd wer an demselben hinausging ins Freie, der konnte die henlichen, schnecbedcck'en, im Strahl der Abendsonne erglühenden Grate und Firnen in ihrer ganzen Pracht bewundern. Wer jetzt da oben weilen könnte anf jenen lichten Höhe», dachten wir, setzten abcr schnell hinzu: eine scharfe Luft muh freilich wohl obcn wehen. Daß cs nicht immer angenehm ist, hohc Sta»d° punkte inuc zn habcn, das düiflcn sich die Minister während dcr Adrcßdcbaltc wohl bewußt worden sein. War das eine schneidige Lnft, die im Abgeordneten, hause die Mimsttrsitzc anblies! Es soll einigen der Hcrrcn rccht kalt worden sciu, obgleich sie gcgcn dcn „Zug" wohl geschützt waren. Allein cinc Verkühlung mit ihrcm schlimmen Gefolge von Rheuma, Slran< chen, Husten :c., knrz, mit cincr „Krisis", ist zum Glück nicht eingetreten. Wir sagen „zum Glück", dcnn ein Ersatz ist schwer; Männer, wclchc ciuc solche Zualuft crtraacn kölmcu, finden sich nicht in jedem — Gcmcindcrathe. Wcnn hier einmal so cinc! Kritik geübt würde — Hcrr Gott, wclchc Sündflnlh von Dementi's würdc da losgelassen werden! Das Glück hat scinc Lanncn, cs wendet seiner Gaben Füllc selbst dcm „Toifel" zn, wcnn cs ihm gefällt. Es. leben doch Leute, wclchc gcwiß vicl christlichere Namen habcn, als dcr kleine Brünncr Fabrikant- aber den Haupttreffer habcn sie nicht gemach«, obgleich sie im Besitz einer Promcssc waren. Es ist jedenfalls gcwinnreichcr, rccht viele Promcsscn zn verkaufen, als zn tanfcn. In Wic» follcn znr letzten Ziehung dcr Slaatsloosc 170.000 Promesscn (bei Sothen allcin .^).t Wcnn die Direktion nnsere« Theaters v.c k ch in der Illusion befangen war, cS werde de ^ Karlsbnrg anf ^»'cchunng dec« künftigen Konzessionärs sogleich in Angriff zu »chmen. Ill dclaillirter Wcisc scht hierauf dcr ^»cducr die vo» dcr Kreditanstalt und vonl Hrn Pickering cingercich« ten Osfcrlc anscinandcr lind zeigt, »ill viel Vortheil» haftcr dirs Projelt dcs lctztercn war, wcßhalb dicscm a»ch dic Konzession crtheilt ivurde. Die Daner der Konzession ist alls 85' Jahre scstgesetzt, dcr garanlirle 9ici>lcrtrag beträgt inclusive dcr Tilgu»gsquo!c 2,0.'l2. sl. slir dic Vinic Arad bis Ro'lhculhurm. pas; uud 1,78>l.0W fl. si,,' dci, Fall, daß dic Bahn Vorlänfig »nr bis Hrrmannstadt geführt werden sollte. Dic dcm Konzessionär zugestandene ^.Nesreiuug vo» dcr Einlommcnstcncr in den crslen 5» Jahren »ocrdc wohl lci»r»» Anstand nntcrliegcn, da in dieser ^iisl auch dic Banzeit von 4 Jahren iubcgriffcn, dic Be< frciung sich also »»>» a»f das crsle Bctricbsjahr cr> streck!. Redner »notivirl noch weiter dic übrigen Beslimninnge» der Konzessiouourlundc »»d zeigt, daß dic ineislcn in» Wesentlichen »»it dcm besehe sür die ^cmberg'Ezeruowi^er Bahn nbcreinstimuleu. Abg. Obcrt beantragt, dic Vorlage an cincn ans dcm Hanse z» U'ählcnden Ansschnß von 12 Mit< lzlicdcrn zn wciscn. Der Antrag wird angeüommcn n»d sogleich zur Wahl geschritten. Aci dcr Wahl weiden 100 Stimmzettel abgege« l'cn. gewählt werden: Groiß (1^'). Vohningcr (I5>l), Vrints (l5)l), Slene(l4^), Steffens (l l<'.), Groß ll42), derbst (i:j?), Popassn ), Rechbaner (!'5>), Obcrt (85>), Riesealll»»g (^5»), Schindler ^4.) Ans dcr Tagesordnung steht ferner dic crstc Vo suug dci« Bcrichlcs dcr Slaal^schiildcn Kmiliole >t^n,. Mission, delresfeiid den Et^nd der Staatsschuld >nit Endc Vlpril i^^. Wintcrstcin dcm ,;nr Pl-nfim,-, des Iahrc^'crichleo der Staaic'ichnldcn'^onllole-i'iomlNls« sion bestehenden '.'ln^schnß zngewi^scn. 2^citclcr Gegenstand der Verhandlung ist dcr Yllltrag dcö Dr. Herbsl, dic uon dcr Älcgicrnng vov gelegten Gründe und (5rfolgc dcr kms. Pcrordnnng, dctreffcnd ti.' ^insetznng l.w» Prisengerichlen nnd das Berfahre» liei dcnsell,en einen, Än>>i'ch»ß ,;i,r ^eni» lhnng znznwciscn. Dr. Hclbst molwnt sciüril Anllnu damit, dasz cr der ^l'ciünng sei, dic Darlegung dcr Gründe n»d Erfolge einer nach !j. j.'» der ^erflissimg crglisscncn Äiaßregel lonnc nicht blos; ali« Aiillheilnng au dai« Hanö geschehen, sondern c^ halten beide Hänscr de^« ^tcichi. l!l entspreche ^'r dcanlragt, dic Vorlage dem An^schns; i,ber die 3o»' ncu<, Secsanilül>?« »nd itonlnmazgednhren znzllweisen. Dieser Antrag wiid nach ciner Konlrorcisc zwi- schen dem Anlragslcllcr »nd dcm Psäsidenleu angc« nommcn. ?lnch dic uon dcn» Finanzministcr iu dcr gestrigen Sil>nng cingel'rachlc 3,'eg!ernng^l.'0llagc über dic (5r> höhnng dcr Slenerrnelr^rMnng beini Export vom Zucker lommt znr ersten Vesnng, anch wird über Axlrag dec< Abg. Haßmann dem An^schnß, welcher snr die d'ilüäßignng dei Blannlwcinstener niedergejcht wird, dicsclbc zngen'iesen, wo»a»f die Eil/nng gc> fchlosscn wird. Die nächste Sitzling ist nnbesliminl, da in dem gegenwärtigen Momente lein Gegenstand der Vcr« Handlung vorliegt. Ocstcncich. Wir,,, ». December. Dic „Osstcr,-. ,Htg," schreibt: ')z in den maßgebenden iircisrn nnch nicht dai< Allergeringste v^rgelommen ist, dac< eine solche Dcntnng zuließe. Aiii« ife,„bcrss schreibt man: Der ganze Dro> sobyezcr Kreis scheint uon Naphtha dnrchslrtimt zn scin, ')icueldl»g>!< N'urdcn in» Dorsc Obcrka dnrch Znfall mehrere »berank reiche ')laphtha< Quellen cnt< deckt, nnd soll in ivolgc dessen sogar berritö ein momentanes Fallen dcr Preise dieses Prodnlt^ ein» getreten sein. Auslmid. Dcssau, 4. Dezember. Zwei Todesfälle sind von hier zn melden. Sc. Hoheit Prinz Friedrich von AnHall l>»d der Negiernngö'Präsident Dr. u. Äascdow siud geslolben. No,n, 2. Dezember. Dcr „Gcn.-(iorr." wird geschrieben: „Scit dcr Rücllnnft dcS öslcrrcichischcn Bolschaflelc« niachl sich im Slaatösrli'elariat rinc bc> fundcrc ^iegsamteit bcmcilbar. Wic man vernimmt, ist ein bercilo uor anderthalb Jahren entworfenes Projclt znr Reorganisation dcr innere!» Berwaltnng wieder vorgenommen worden und wird dicscö Projcll nenerdingö dnrchgcarbcitct, nin dann cincr lul Iwc zu berufenden Konferenz von iiardinälen und beflcun» dctcil Slaaliesprochen." An6 Ä)tat»rid lommt dic Nachiicht, daß dcr Infant Don ^'»riqne von den laiiarischcn Inseln rnl» flohen, man aber nicht wisse, ob cr sich nach Vondon odcr nach Pariö gewcudcl hat. ^r soll dic Absicht haben, ein Manifest an dic Nation zn richten, in welchem cr feine politische» Idccn anien wnidc. Europäische Elschntlcrnngcn n'ild diescr Vor< fall tanm zur Folgc habcn. Pcteröburss. Im lircisc Htohl)lew (Villhalnü) hat dic russische Regierung Ende Oltodcr d. I. unlcr den polnischen Gntöl'eMrn eine w.'it verzweigte Bcr-schwörnng cnldcckt, loclchc schon z»,- H^t ^-^< ^olni» schen Ausstandet bestanden und dcn Zweck gehabt haben soll, dcn Aufslaud zn unlcrsluhrn. Dic Mil> glicdcr dieser Vcrschloornng, dic von cincm Hiitucr« schworencn Namcnö Piclrnsicwiez dcnllnzirt wnrdcn, sind veihaftet nnd einer besonderen llnlcrsnchnng^' Kommission überwiesen worden. Warschau. Da« s>"»zosisch.polnische Zentral. Eomill; hat einen neuen Anfrnf znr Bcistcncr" filr die Nnteistn^nns, dcr polnischen Flüchilingc mrt^sftntlichl Die Zahl dieser Unglücklichen belauft sich im gegen-wältigen Angenblicke snr Pariö mif 5.5)00, die fast sämintlich ohnc Cxistenzmiüll sind. Dic Subvention der französischen Elegie» nng bclrägt hochslcnil Is><><»<»<> <>ra»lc« »nd dic Kassa dco Eomilv'ö js, lccr. Man lann sich eine Bolstcllnug von dem Elcndc diefcr Venle lliachcn. Monatcn dcr Saison stattfand, so dürflc sie bald eines Andcrcu belehrt wcrdcn. Die Abreise der Mehrzahl dcr mcxilanischcn Freiwilligen ist bereits überall zn spüren, im Gast» nnd Kaffecliansc wie im Theater. Dic rothcn Mützen mit den lühncn ssedein treten fchon sehr sporadisch ans und die Direltion mnß ans wirlsamc Zugmittel sinnen, will sic nicht lccrc Häuser habcn. Ob unL Gastspiele, inleressanlc Novilälcn, uencngagirtc Äcitglicdcr, z, Ä. cinc Volal-sängcri», cinc Anstandödamc, ciuc Hcldiu :c. in Anö. ficht stehen, darüber sind wir ganz im Unllaren, nnd lieb wäre cö n»^, wenn wir in diescr Beziehung «uferen Vescrn Mittheilungen machen lonnlen. Da^ Zngrluöpslc dicnt nicht, daö Interesse wach z» cr> halte»,; dic Thcalcrlnsl ist gar bald vcrlorcn n»d lehrt dann nicht so leicht zmnck. Dic Schcnl'sehc lomische Opcrcllc „dcr Dorf barbier", N'clchc in dieser Wochc zivcimal gegeben Wurdc -- das crste Mal znm Bcuesi; de^ ,ssapcll< Nicislers — hat nns recht gefallen, vielleicht deßhalb, Weil sie, vortrefflich cinslndirt, ,nil Kräften aufgeführt wurde, dcncn, »nit wcnigcn Ausnahmen, der Besil) von Stiinmc total abgcsl'.itlcn werden taun, wcßhalb weniger dcr Gesang als vielmehr die Komit dcr Handlung znr Geltnng gebracht wnrde, dic. begleitet Von dcr reizenden Mnsil, höchst drastisch wiille. Na> lucullich ist dcr zweite All hervorzuheben, der das Pnblilnm in die heilcrsle Vanne r>ersel.,le, ')ioch nüifsen Wir bcziiglich der Bcncfizvorstellnng dcs Herrn Kapell» wcislcrö ^>tllgg bcincllen, daß die vor'Beginn dcr Vorstellung aufgcführtc Fest'Ouverlnrc von Kalliwoda, sowic das von dcm Bc»efi;iantcn für Trompclcnfolo anangirtc Külcn'schc Vicd lebhaften Beifall fand. — ^n- leben in dcr Erwartung, daß uns einige dcr versprochenen ucnen Opcrcllcu in Bälde geboten wer» dc»>. Odcr ist das auch Illusion? Lokal- Nll> Vllllli^illl-Vllchrichlln. Lssibach, !<>. Dezcuibcr. Hiorgc»» Sonnlag beginnt an» hiesigen G»)>n uasinm wieder ciu öfsenlltther Nnlerrichtolur..'' in der Stenographie, welchen dcr Stenographenocrcin durch die Gcsälli'gleil seines Setretärs Herrn Wilhelm Ätilter v. ^ritsch eröffnet. Wir »lachen auf dicscn Kurs uni fo »nchr anfmcrlsam, als derselbe ans dic nn« elgeunül.ugflc Weisc ganz uncntgrlllich abgehalten w'ird nud' Jedem die Gelegenheit darbietet, sich dicsc schöne Knust anzncigncu. Wie wir vcruehmcn, wird dcr crslc Vorlrass ciurn interessaulcu Ucbcrlilick über die Geschichte der Stenographie biclcn. Ein vou Bcamlcn, Aer;tcn, Advolateu, Geist lichen, Gcschäftslcutcil:c. gcwis; willfo»,ll,icn gchciftcncS Bnch ist so eben im Bcrlaqe v^ Klrininayr ^ Anm-berg erschienen, nämlich ein „A u sl n n fl dha n d-buch für Krain." Es enthält dic l^cnealogic dcs Kaiserhnnscs, das Ministerium, dic Politischen „„d mnanchehmden, dic Mo>»tan- nnd <^erichtsbehl>rd»e»,, einen Ansang aus dem Diö^csau Tchemalismns, dir Unterrichts Anstalten, Vollsschnlcn, die lnndschastlichsn Anstalten, dic Kommnnalbehördcn, Advolaten, Aerzte :c. :e., lnrz eine rcichc ^üllc von Daten, wc!sl»c dns Werl zn einem höchst brauchbaren Nachschlagcbuche fin ^edcrulani» machen. — In Billach wird von Neujahr au ein Vocal blatt „Bote aus Olicrtärntcn" crschcinen. Als Ne-daetcur wird E. Martelauz genannt. lIchlußl'lrhaudlllllgcll dcim ll. k.^lindesqtrichll.) In dcr uächstcn Woche findcn bci dcm hiesige» l. l. Vandcsgcrichlc folgcndc Schlnßvcrhandlllngen Statt: Am I^l. Dezember: l. Anton itret -- wegen Diel,, stahl; 2. Georg Krzul - wcgen schwerer lörperlicher Beschädigung Äm 15>. Dezember: 1. Michael Erlach nnd Iatob Hleb»'>.n' -- wcgen schllierrr lörperlicher Beschädigung- ^. Johann Iam/i6 - wessen fchwricr lörperlichcr Beschädigung; .'i. Josef l^liscl wegen schwerer leirperlicher Beschädissnng; 4. Veopold Holtl wcgen Bernntrennng. An» 11». Dezember: l. Josef Nenlz wegen schwerer lölperlichsr Beschndi« gnng, Anton Plcmz lind Egio Trrtnis -- »Vsgen Ucbertrclnng gegen die körperliche Eiche, heit; ^ Frnnz Teste» — wegen schwerer lörperlichrr Beschädignng; .'». Johann Tomüiö — wcgcn dffcutlicher Gewalt« lhätigtcit. Wiener Nachrichten. 3vien, 0. Dezember. Sc. Majcstät dcr Kaiser habe» dcm Privat« vcrcinc znr Untcrstühung der Hausarmen Prags als Beitrag sür das Jahr 1^!'»4/5 Tausend Gnldcu nllcr-gnädigst zn spcudcn gcrnht. - Sc. t. Hohcit dcr durchlauchtigste Herr Erz« herzog V udwig Viljor habcu dcr Gciucindc Obcrn« dorf znr Anschaffnng cincr Wasserzubrinlinngemaschine 100 fl. gespclldct. — An dcr Börfc tnrsirt folgendes Bollmot: „Herbst fprach franl, adcr Frcml das Herbste." <3 o u c e r t. Dic philharmonische Gesellschaft scicrtc gestern Abend einen Triumph. Sic brachtc Mendelssohn's „Antigone" zur Anfführung, und wir müssen sage», in cincr nclulisscucn, diesem hohcu zlnnstwcrlc würdigen Weise. Kunstgenüsse, wic sie solche Meister« werle gewähren, gehören sür nnS zn den grösilcil Seltenheiten, nnd wir muffen der Gesellschaft danl^ bar sein, daß sic sich dcr schwicrigen Aufgabe nntcr-zog, uns mit rincr Tondichtung bekaimt zu machen, deren Werth hoch über Allem fleht, waö die urnrrc Zeit in dieser Art überhaupt hervorgebracht hnt. Weiln cs ein Tondichter versuchen durste, dic anlilc Tragödic mnsitlilisch z» mlcrprclireu, so war cs Mcndclsfohn; denn, obgleich scinc Indioidnalitilt cinc viel zu moderne, scharf ausgeprägte war, fo be« saß doch sein Geist Tiefe und Schmicgjamleit genug, nnl den Anschannngen uud formen der Antile liiust« lerisch gerecht z» werden. Es ist wahr, cs besteht ctwa>? Unvcrcinbarllchcö zwischcn griechischem l^eisle und germanischer Mns'l, ein Widerspruch, den die Acsthrtil selbst ans dcm Mc!!dcl5sohn'schcu Weile heransfnhlt. Aber die ganzc Anffassnng, die storm, durch welche der Tondichter der Neuzeit dcm Drameudichlcr drö Altcrlhnins sich zu nähern strebt, mildert diesen Widerspruch . nnd die hohe Reinheit der Anlile, dcr licfc Gehalt, der Ernst, die Energie, dic Poesie, wie sie nus in der „Antigonc" entgegentritt, macht den Genuß derselben zu emcm wahren, uachl»altic)cn. Das ist .'!» gewaltiger Geist, der zn »»s spricht, das ist wahre echte Poesie, das ist wahre echte Knnst --dieß suhlt Jeder, der einer gntrn Anfsührnng der „Anligonc" bciwohnt. Und daß dic gestrigc Ausführung riuc gntc war, in diesem Urtheile wird das überaus zahlreich uer» sammelte Publilum nns gcwiß beistimmen. ES hat rigenil'ch scin Nrthcil vor nns schon abgegeben dnrch die Aufmrrlfamfeit, »nit welcher es der Aufführung folgte, dnrch den Beifall, den cs nach BrrndisMg derselben spendete. Noch uic war cm ^ouds Eoneert dcs Bercins so zahlrcich bcsucht, »och nie verlicß das Pnblitn», so feierlich gestimmt, so künstlerisch dcfric« digt, dcn Saal. Nir habcn übcr Emzclnhcittu dcr Ai'fsnhrnn^ »ur wcuig zn bcmcrten. Schon ans der Prodnflion wrhlcn dic Schancr dcs Kommenden, und die ersten beiden Ehöre ergriffen die Gemüther meichliss. Jedoch als Höhepunkt war der Bacchuschor zn betrachten, der vou ergreifender, hinrcißcndcr Schönheit ist. Der Tutalcmdrnck war ein gewaltiger. Solisten, Ehor uuo Orchester hicllcn sich höchst wacker; dic Lcillma. war KKHH eine musterhafte. Mr der AnSdauer und dcm Fleiße der Mitwirkenden und dcs Dirigenten Hcrrn A. Nedved ist es zuznschrcibcn, daß das schwierige Wert so schön durchgeführt wurde. Auch Herrn Blach vom landschaftlichen Theater, welcher das leitende Gedicht sehr gut sprach, gehört ein Theil des Verdienstes. Wir schreiben diese Zeilen noch unter dcm Ein« drucke dcs Gehörten und vermögen es nicht über unS den gehabten Genuß zn zergliedern; hoffen aber, dah eine nochmalige Ausfnhrung in Kürze Gelegenheit bieten wird, uns dcS Näheren mit der Tondichtung zu beschäftigen, die in jeder Vczichnng eine große, erhabene zu nennen ist. Neueste Nachrichten und Telegramme. Dresden, 8. Dezember. Ein Münchener Telegramm des „Dresdener Journals" meldet: Freiherr v. Schrcut ist zum Anndcotagsgcsaudtcn ernannt, nnd wird unverzüglich auf seinen Posten abgehen. Berlin, ^. Dezember. Vci der gestrigen Tafel brachte der 5lönig ein Hoch auf seinen treuen Verbündeten, den Kaiser uon Oesterreich, ans, dann ebenso ans sciuc wackeren heimkehrenden Krieger. Prinz Friedrich Karl dankte m längerer Rede im Namen der Trnppcn mit cincm Hoch auf den König. Hcntc empfing der König den Prinzen Nilhclm uon Hanau. Hamburg, 7. Dezember, Abends. Die „Hamb. Ztg." meldet: Heute sind ans Holstein heimkehrende hannover'schc Pionnicre hier dnrchpassirt. Morgen folgt die Kavallerie. Die Truppen werden bis zum Ende dieser Woche in ihren Garnisonsort zmnckgc« lehrt sein. Altona, 7. Dezember, Abends. Die „Schlcs. wig'Holst. Ztg." bcrichlct: Die Anndes« Kommissare haben heule Altona verlassen nnd sich nach Hamburg begeben. Schleswig, 8. Dezember. Gestern ging eine Deputation beider Stadttollegie:» »ach ,>lcnoburn ab, um die oberste (5ivilbchöldc zn ersuchen, ihren Sitz in Schleswig zu nehmen, nachdem auch die Verwaltung von Holstein nnd ^ancnburg in ihrc Hand gelegt sein wird. Bern, K. Dezember. Die Bnndcsucrsammlnng wähltc heute für das Jahr 1865> znin Bundcspräsi-dei'.leu Schenk ans Bern, zum Vizepräsidenten Kmisel ans Lnzcrn uud zum Aniiocsgclichtsprasidmtcn Herr» mann aus Obwaldcn. Vriissel, ^. Dezember. Die in auswärtigen Ionrnalcn zirtnlircnden beunruhigenden Angaben über die Gesundheit dcs Königs sind falsch. Der König wohnt der heutigen Hoftafel bei. Cs bestätigt sich, daß der Instizministcr seinc Entlassung gefordert habe, doch hat dies tcinc mit der Politik zlisaniineuhmigeu-den Gründe. Petersburg, 8. Dezember. Durch laiscrlichcu Mas vom 7. Dezember wird zum Achufc der Vcr» mehrung der Bankmittel, sowie im Interesse der Nationalindustric eine finifpcrzentigc Anleihe von hnn» dcri Millionen Nnbel in Thcilschcincn zu hundert Nubcl cmittirt. Die Anleihe wird in scchszig Jahren amortisirt; es finden jährlich zwei Verlosungen mit von 1^0 biö 15X) iltnbcl steigender Rückzahlung, außerdem in den ersten dreißig Jahren jährlich zwei, spälcr eine ^otlericzicliung Statt, Dcr jedesmalige Gcsanunlgcwilmsl beträgt 00 >.0<^) Nubcl. Die Sübstription wird am 15. Dezember eröffnet nnd am 24. geschlossen. Die ^inzcchliiligcu beginnen im Jänner und finden in zehn Mcmalsialcn Slalt. Nustschuk, 7. Dezember. Mithad Pascha, Gencralslatlhaltcr dcr ncnorganisirtcn Donauproviuz, ist gestern zurnckgelchrt. Heute Früh wurden zwei übcrwiesenc Raubmörder öffcutlich hingerichtet; cS dürfte nunmehr die Sicherheit dcr Straßen bald hergestellt scin. Theater. Heule Samstag: Zum Vortheile dcS Komikers nnd Opcrcttcnsängcrs Josef Vlumla ch n c r znm ersten Male: Die Ncise mit der Hither, oder: (?in dummer Spitzbub', komisches Tiroler Lebensbild mit Gesang und Zither- spiel in !) Abtheilungen uon Josef Blmnlachncr, Musik uon demselben. Morgen Sonntag: Viola, der Vetyar. Vollsdrama mit Gesang in 5 Auszügen. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Vamberg in Laibach. Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. l. öffentlichen Börse in Wien Den 9. D'^ml'sl. ü'/. M,talliqu,S 70.55 1860-er Anlciht l>2.05 b'/. Nat..«nl,h. 79 75 Silber . . . lKi,."' Vanlastit» . 77-j. ?ond>?n . . 116 7(» Kr«bitaltiir^ Kausnl.iuü, uil? Mtyrat »l'l, Wien. — Miüau^ v?n Kavl''!adt, — Var,,'!! Vpoli, l. nurilaxischcr Hauvtinoini, »nd Graus, l. mciis^inischtr Obcililutcuant, >'cu Ol'crlaibach aatschma. Bergverw^llcr. vc» Toplica. Olephant. Tic Hfrrsn: Loghrr, Ingenieur, cn,6 Dal-matilnisch!'r Obtrli.iitsnaüt, veu Kien — Hoffer. H.,l!d!!»»gsre!sc!Ucr, v»,'» Gs.iz, — Flau Warotti vc» Taiiua Wilder Mann. Die Hetren: Gv.is Iichy, l. „nrikanischer Hadlt. au« llnqar». — Iat'll v,?,, viirsors. Naierischer Hof. Die Herren: Ncsllcr, k k. H Iuhrc. iin ZN'Nllqoarlieitilhaufr, a» dür Äuszchruliss. — sscrdiiuuid Äliidcr, Al,-sircichcr, alt 4« Iahrc, im <^wilspilal, ail dcr Wassersucht. Ten 2. Dcm Johann Islcrschitsch, Mchl-Händler, scin Kind Iatob, alt 4 M?>mlr, in drr Stadt Nr. 219, a» der hälNigtti Vräimc. Den 4. Hcrr Josef Nilschaf, bltt'Ml. Kürschiieriiicistcr uud Haui>bcsil,, nimmt alle ^a!t„!is>en Itriel,, Hiiai'l- und Liittarbeiteil cm, Vetirmcidchel, in diesrn Oc, sieustäildeii werden sogleich, ,md ^e,üde anch in Uon, aüsjeüomüicü. (2.".lil> -1) finden so^lrichs 'Allfnahme in der Zchuitt- nnd Zpl'Zl'lliwnurcuhandllln^ ^s .5<>I,. 5l. «^<'«!> ' ä,!, 1 z'. ^,!. öi. i ö ,5.',.', ^,', ' ,',,'.,!, ^, i ii i />^. z ^, ö -^ i! Willil Du immer wcilcr schweifen? .: Tieb , das Wnte ist so n«,h! - >» i' 7 7 ? 7 7 7 V f ? ? ? V ,' 7 7 7 7 V? ? ? ? ? 'l 7 7 7 7 ^, 7 ? 7 ? 7 1 1 ? '^ Nnrnßersscr LebknHtU, als! niiüslssiüc-. ,i<^!iz fline niid nlr» H«V l'is ^itt kr., in frischer rchler i^ü^Iüät. sl^l't» ^nchhnndlnilticu 'i» beziehen: Kurzgefaßtes Uubkunfts-Handbuch dei» Heyogthums tullin. Zum Gebrauche für Geistliche, Veamte, Gemeinde-Vorstände, Advocate«, Notare, Aerzte, Lehrer und Geschäftsleute znsammeiissestelll uon Preis: 73 kr. QW. Inhalt: Genealogie des durchlauchtigsten Kaiscrhanses. - Die Minister dcö Kaiscrthniil'? Ocstnr>.'ich. - ft. l. politische und ^inau^Behörde». — ^-Communications' Anstalten. — K. t. Montan-Ächördcn. — K. k. Gcrichtebchördcn. - Kirchliche. - Unterrichts' Anstalten. ...... Boltoschnlcn. — Volksvertretung. — Coimnnnal-Behörden. — Tcffcntlichc Institute, Austaltcn und Vereine. — Advocatcn in ^'aibach und am Vande. — K. k. Notare in Vaibach uud am ^andc- — Uebersicht dcr Ncilicufolgc dcr dcu t. k. Notareu in ^aibach alo (Berichts-Commissärc ^nicwicscncn l^cschäftc. — Aerzte in Vaibach. - Wundärzte in Laibam- — Zahnarzt. — Thicrar;t. — Wcssweiscr ^u dcu Häusern in Vaibach. - - Pfarr-Einlhcilunq iu Vaibach. -^ Botcu iu Vaibach. — ^cucrsiqnalc in ^ailmch. ^' Kurzer Frcmdcnsülircr durch ^aibach. — Verzeichnis; der protolollirtcn firmen.- v>ahr und Vichluartt!.' in >iraiu. — Jahr- uud Vichmärttc iu andrru Promn;cn- — Alphabetische Ver;cichuisi dcr stcmpclpflichligcu Urtnndcn und Ncchtssscschästc. — Bricspost. Ezpvcsidricfc. --- ^ahrpost. - (^cldvcrscudnn^ durch die l. ^ Postansmlt niittclst Auwcisungen. — Einführung der Postnachnahmc im innern öftcrr. Vcrü'hn'. - Post Course. - Ver^ichniß derjenissc» Ortc, nwhin vo Laibach aus dic Vricstaxc für den cmfachcn Brief mit 7> und U) lr. rntfällt. — i^ahrplan dcr f. k. prw. Tüdbalm. - Tclcssraphcn-Tarif. ^"tcrcsscn-Tascl.^ Uebersicht dcs neuen und dco im Umlauft bcfmdlichcil altcn Gcldcs. Mnn^Vslqleichiings Tabcllc. - Pcrsmicn-Iudcx. - Vcrandcrnnqcn während dcs Drua — Berichtigungen. v^ch^Von der RcichhaltiaM und Zweckmäßigkeit dieses Handbuches kann sich Jedermann aus dcm vorstehenden Inhalte uberzcn,;en, »md da cm "^- Tchcma dcs Hcrzo<;thumö Krain schon mehrere Jahre nicht erschienen ist, sslaubten die Aerlea.cr einem allsscmcinen Wunscbe deß pnmilnmv ^ Herausgabe obigen Handbuches zuuorzukommcn. ____. Hiezu ein halber Bogen Amts- und Intelligenzblatt, dann Nr. 49 dcr „Blätter aus Krain."