^U 247. Fl-eitllji am 28. 0sltl,s,er ________1M. Die „kaibache, Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Veilagm im Comptoir ganzjahrlg 11 si., hnlb-lährlg 5 fl. 50 tr., mit Kreuzband im Comptoir ganlj. 12 fl., halbj. 6 fl. Für die Zustellung in's Haus sind halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganfj., unter Kreuzband und ge-druälcr Adresse 15 si., halbj. 7 si. 50 lr. llnscrtlonsgebllhr silr eine Garmond»Spallenzeil, ober den Nnlim derselbm, ist fllr 1 malige Einschat» tung N lr., fllr 2malige8lr., filr 3m°lige 10lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertion««Stempel pcr 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten l si. 90 tr. lllr 3 Mal, I fl. 40 lr. ftlr 2 Ual und 90 lr. für 1 Mal lmil Inbegriff de« InsertionSfiempele). .—^^____________________ _______________.^—-^ ________________ ^^ ^ Amtlicher Theil. fl/. k. f. Apostolische Majestät haben mit Aller-liochstcr Entschließung vom 23. Oktober d. I. den ^liergespans-Administrator dcS Komorncr KomitalcS Johann AmbroSz znm Rathe dcr tönigl. nngari« schcn Statlhaltcrci allcrgnädigst zn crncuncn geruht. Sc. f. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Entschließung vom 2?'.. Oktober d. I. zu Obergcspänen allerguädigst zu crncuncn gcrnht: den Hosrath und Referendar der ungarischen Hofkanzlci Georg P«'»pa für Arad, — den Ober« gespanSadministrator Joseph v. Liinczy für Abanj, — den ObcrgcspanS'Administrator ^adislanS v. L c< hoczty fnr Zcmplin, — den ObcrgcspanS'Admini' strator Franz Freiherrn v. Aarknczy für Torna, — den ObergespanS-Administrator Alexander ^>i ehre-beczky für Ungh, -- den kmiigl. Koinmissär des Gömöl er itomitatcs Joseph v. Kore Ska für Honlh, — den disponiblen KomitatSvorstano JulinS v. A o« nyhi'loy für A^l^s, — die Näthc der ungarischen Statthaltcrci Johann Francisci für Liptan, — AndrcaS v. EScrnynö für Varanya, — Inlins v. Slnblics fnr Zala, — den Daniel Grafen ^ ay für Szabolcs, — den Christoph v. Vczcr<> d y für Vcözprim, — den Joseph v. Szirmay für m?""' ^ ^" '^^lf v. ssnbinyi für Gömör — o zum DlxltaMn des ilövurcr Distriktes dcn "lzrac,pml des Biharcr KonlitateS Johann Sorben. l.«^.^' ^ l. Apostolische Majestät haben mit Aller-Mstcr Entschlieft.»,« vom 23. Oktober d. I. zu ^'"crgcspans. Administratoren allcrgnädigst zn erneu« "cu gcrnht: die Beisitzer der lönigl. Tafel Norbert v. M anlS uncr glcichzciliger larfrcicr Vcrlcihnng des HofrathS-'^.^ UN' Z'ftS, dann dcn MxinS v. Chcrncl für "W'linrg, und den Pizcgcspan des Grancr ssomitatcS Iulms v. Lipthay für Komorn. l,^,s.^^ ^ ^ Apostolische Majestät haben mit Aller-2 s 6"lschlics;nna vom 23. Oktober d. I. aller. ?l„..!s. ^' «cstattcn gcrnht, daß der Erbobcrgcspan . H'^"f ^slUy von der in der Eigenschaft ^ipscr ^ "''ll'"torS dci^ Distrikte«! der sechzehn hoben ^"^ «rsührlen Leitung dieses Distriktes cnt schaft 'ci « ^^ Verwallling desselben in der (5,gcn. des ^i^s .^"'Nl. Kommissärs dem Administrator gr,i w^" ^0'llilalcö Norbert v. MantS übcrtra- l,öll,s,3^'/ k' Apostolische Majestät haben mit Allcr- ^l.'. ^"cn gcrnht. fcld ^s"> ^ ^' Statthalter in Nrain hat die ,;n Gnrl. fti ."^digtc Bczirl^wnndarztslcllc dem Bezirks, und zu Drachcnbnrg Ignaz M ahorci c Nichtamtlicher Theil. Vaibach, 27. Oktober. ^ Nächsten Sonntag soll die Friedenskonferenz i» ^"" ihre letzte Sitznng halten nnd da« Friedens. , ^ .^'geschlossen werden. Hoffen wir, das? cS sich , '/"lint. Die lchtcn Hemmnisse bereitete Preussen, des >. ^'^ ^lknpation JütlandS bis znr Ratifikation micdcnsvcrtragcs forlsctzcll wollte, während Dänemark anf der foglcichen Ränmung nach Abschluß des Friedens bestand. Es ist noch nicht aufgeklärt, wer sich in diesem Punkte nachgiebig gezeigt hat, doch ist eine Einigung jedenfalls erzielt, da der Friedens« schlnß vor der Thüre steht. Mit Dänemark ist man daher zn Ende; wäre man es doch mit dcn preußischen Prätcnsioncn auch schon. Die Debatten in der TagcSprcssc über dic neue Form der Einberufung des RcichSrathcS sind noch nicht zn Ende. Die „Presse" ist der Ansicht, der engere RcichSralh habe dem weiteren vorausgehen müssen, denn die Feststellung eines GcsammtbnogctS, wenn cö nicht illusorisch scin soll, sei ohne dcn innigsten Zusammenhang mit der StaatSgcsctzgcbung nicht mög, lich. Mit dem Äudgct muß jcdc ralioucllc Legislatur aufhöreu, uicht enden. Es scheint, daß die Regie-rung sich mit dem Gcdaulcn beschäftigt, die AudgctS der ungarischen Bänder, sowie ci» erst zu schaffendes Budget der Bänder des engeren RcichörathcS aus dem Rcichöbudgct auszusondern. Prüfen wir vorerst dic theoretischen Konsequenzen dieser Idee. Wenn Ungarn oaranf eingeht und sich den Grundzügcn der Ber« jassnng dann fügt, so wird der föderalistische Drang sich w.'it und breit in der ganzen Monarchic lebhafter als jc rcgcn. Warum, wird man fragcn, fell das gvoßc Vöhmcn, daö noch größere GaUzicn hinter dcm kleinen Kroatien zurückstehen? Warum sollen Vene« ticn und Tirol daö nicht genießen dürfen, dessen Siebenbürgen sich erfreut? Man tänfchc sich nicht, der Reiz der Antonomic ist ül'crwältigcnd, und Aci» spiele würden mächtig wirken. Ob dann der Reif dcs engeren Rcichorathcö noch statt gcnug scin würde, um die auScinaudcrstrcbcndcn Elemente znsammcnzu. halten, möchten wir ernstlich bczwcifclu. — Die „Presse" empfiehlt schließlich die Einberufung dcö ungarischen VandtageS noch während der RcichSrathö. Session. Allein über die Einberufung desselben läßt sich der „Hirnöt" anS Wien schreiben, man könne in Er-wagnng der obwaltenden Umstände beinahe mit Gc< wißhcit schließen, daß die Einberufung des Landtages, wenn — wie allgemein behauptet wird — vorher die Justiz« und VerwalluugSrcform durchgeführt werden sollen, nicht allein nicht in so naher AnSsicht steht, daß man schon dcn Zeitpunkt lichim,,,,.!, könnte, son» dcrn auch vor einem Jahre nicht erwartet werden darf. Die Ernennungen von Obcrgcspäncn und Ober. gtspanSadmiinstratorcu dcutcu auch darauf hin, daß man dic Justiz, und Verwallungarcform beenden will, bevor man dcn Landtag einberuft. Die ncucrnanntcn Obcrgcspänc gehören nicht, wic daö bisher der Fall war, dem hohen ungarischen Adcl an, sie sind in weiteren Kreisen unbekannt, nnd cs ist abzuwarten, wclchcn Eindruck dic Erncnnnugcn jenscitö der ^cilha hervorbringen. Oesterreich. Wien, 25. Oktober. Vom Poli'zriminifttrinm sind sämmtliche Eivil-Sichcrhcitsbchördcn und vom ^uslizministcrilim alle Staatsanwaltschaften aus Anlaß dcS für dic k. k. Armee nud die Militärgrenzc lu»d' gemachten PreßgcsctzcS vom Jahre l862, angewiesen worden, die ihnen nach 6- I 7 des letzteren vorgelegten Pslichtcrcmplarc oon Druckschriften, welche militärische (^cacnsländc behandeln, in fo fern bezüglich der Straf, barlcit ihres Inhalts ein Zweifel rege werden sollte, wo möglich noch vor deren AuSthcilung oder Versen, dnna oder doch i" kürzester Zctt nach derselben, dem KricgSininistcrium, oder wenn Gefahr am Vcrzngc ist, dem im Orte befindlichen oder nächstgclcgcncn Niilitär'Plah» oder lVtationslommando, eventuell dcm Bandes-Generalkommando behufs Wahrung dcS militärischen Interesse zur Abgabe der Wahlmcinung zn übermitteln. Assram, 24. Oktober. Bischof Stroßmayer ist hente in Gesellschaft des Domherrn und Schnlen-AnfschcrS Dr. Franz Ra^ti nach Rom abgereist. Der Ausschuß der ncugegrimdctcn ^aibachcr slo-vcnischcn „Matica" hat der Agramcr illyrischcn „Ma-tica", in der Absicht, mit derselben in eine brüderliche Verbindung zn treten, die bestätigten Statuten der „Matica" übcrschickt. Die illyrische „Matica" wird in der bezüglichen Antwort die Bereitwilligkeit luudgcbcn, jederzeit mit der Schwcstcrgesellschaft ein engeres literarischcS Vand zn knüpfen. «prass, 24. Oktober. Die Politiker der St. Wcnzelstrouc stellen sich, als ob nichts in der Welt sie glcichgiltigcr ließe, als die Einbcrnfung des NeichS-rathS. In Wahrheit verhält sich die Sache ander« und die Eröffnung dcs österreichischen Parlaments stimmt sic äußerst verdrießlich. Man täuscht sich nicht darüber, daß cs in dieser Session Tage geben werde, welche der Opposition gehören werden, au denen sic vielleicht keinen vollständigen Sieg erficht, aber Gelegenheit findet, ihre ganzen Reihen, die seit einem Jahre an Dichtigkeit sehr zugenommen, cn». falten zn können. Daß dic Gedeutung der opposi« tioncllcn Elemente gewachsen, wird Niemand bestreiken. Durch dcn übereilten Austritt der bekannten eilf Czechen ans dem Reichsrath haben sich die czechischen Föderalisten einerseits der Möglichkeit begeben, sich der parlamentarischen Opposition anzuschließen, um dann zu versichern, sie hätten eigentlich dcn AuSschlag gegeben, in welcher Wendung sie sich äußerst geschickt benehmen, anderseits ist ihnen auch alle Aussicht be-nommcn, dem allenfalls bedrängten Ministerium im entscheidenden Moment ihre guten Dienste anzubieten — natürlich gegen gewisse nationale Konzrssionen — welcher Politik die Ezcchen in ihrer parlamentarischen Vausbahu stelS geneigt waren. Endlich ist die Möglichkeit gegeben, daß die ungarische Frage — der AnSglcich mit Ungarn — im Abgeordnelenhausc zur Sprache kommt und die czcchischcn Föderalisten sind scruc; sie sind weder im Stande, sich dic Magyaren durch ihrc Haltung zu verbinden, noch haben sie AllS-sicht, im österreichischen Rcichsrath der Welt auseinander zu setzen, daß die Deutschen — zwischen den Magyaren und Ezcchcn eingeklemmt — endlich unterliegen und froh sein müssen, wenn man ihnen schließlich die Föderation anbietet. Man wird sagen, die im Frühjahr ueu gewählten czechischen Reichsrüthe branchcn ja nnr in dcm ReichSralh zu erscheinen, um dcr föderalistischen Politik alle verlorenen Vortheile zn sichern. Ja, gesagt ist daS wohl bald. Erscheinen die im letzten Landtag gewählten czechischcn Abgeordneten in Wien, so ist cS natürlich um die Autorität der Herren Dr. Nieger, Dr. Branncr, Dr. Klaudy, Zelciiy :c. für immer geschehen, rS wäre denn, daß sich Erstere verbindlich machen, genau nach Instrul-lioncn zu handeln, welche dic Häupter der rzcchischcn Nation ihnen ertheilen. Aber sie können in l'agen gerathen, für welche ihrc Justinktionen uicht auSrei-chen, uud mit dcm Mangel an Instruktionen können sie sich nicht entschuldige». Man sieht, die Sache hat ihrc großen Schwierigkeiten, und cs ist nicht zu wundern, wenn dic czcchischcn Organe noch leinen letz-ten, definitiven AuSspruch übcr dieselbe fälltcu. ES ist noch zn erinnern, daß die cilf in der vorigen RcichsrathlSsession durch Herrn v. Hasncr rrkludirkrn czcchischcn Abgcordnclcn behaupten, ihr Mandat sei dnrch dies? AnSschlicßnng nicht erloschen. Wahrscheinlich soll dadurch jeder neu gewählte Ncichsralh dcr dic Stelle ciucs der ausgeschlossenen Eilf vcrlre^ ten wollte, als ein Anfrührcr und Rcbcll gegen die Würdenträger dcr St. Wenzclökronc bezeichnet werden Bci dcm Tcrronsmus, dcr in czcchischen Bezirken !gcgcn PcrsonUchtcilcn geübt wird. dic sich der Lci-tnng durch d,e ..Führer dcs Volks" entziehen uud chrcm c,gcncn Urtheil folgen wollen, besonders wenn sie vom Publikum abhängig sind, lanu man immerhin 9tz6 annehmen, daß vielleicht mehr als ciu halbes Dutzend dcr neu gewählten czcchischcn Abgeordneten sich nicht in Wien einfindcn und so allerdings einen Theil Böhmens nnucrtrcten im Rcichsrath lassen werden. Hermannstadt, 25. Oktober. (Landtagssitzung.) Das Gcsammtcrforderniß dcö sicbcnbürgischcn Grund« Entlastungsfonds wurde mit 2,866.712 fl. cmgenom« inen, dic Bcdcckuug wnrde mit 2,814.148 fl.; bezüglich des Abganges pr. 52.564 fi. wurde der An« trag des Ausschusses, die Unterstützung des Reiches in Anspruch zu nehmen, da Siebenbürgen nicht im Stande sei, mehr als 50 Neulrcuzcr Grundentlastungs-zuschlug zu tragen, angenommen. Ausland. Frankfurt, 26. Oktober. Das heutige „Frank« fnrtcr Journal" bringt nachstehendes Telegramm anS Ratzcburg 26.: Eine Deputation der lanenbnrg'schen Stände geht diese Woche nach Berlin, um wcgeu des Anschlusses zu unterhandeln. Demselben Blatte wird auö Paris 26. tclegra-phirt: Der Kaiser geht heute nach Lyon, wird dort übernachten und trifft am Freitag mit dem Kaiser von Rußland in Nizza zusammen. Der beabsichtigte Besuch deS Kaisers Alexander in Compiegne unter» bleibt. Aarhuus, 25. Oktober. Die „Aarhuuser Amts« zeitung" bringt eine Verordnung an die jütländischen Behörden, welche besagt: „Unter den jetzigen Verhältnissen kann die Bc< sctzung von Stellen im Staatsdienste und die Bcstä-tigulig in Kommunalämtcrn, welche der Bestätigung der Rcgicruug bedürfen, nur vom Mililürgouverncnr ausgehen." Turin, 22. Oktober. In aller Eile vor Post« schluß bloß einige Zeilen, um Ihnen eine wichligc Nachricht mitzutheilen, die ich soeben anS v.ollsländig verläßlicher Quelle erfahre. In Folge einer aus Pariö hier cingctroffencn chiffrirten Depesche ist die Regierung einer großen Verschwörung auf die Spur gekommen, welche hier, sowie in Mailand, Genua, Livorno, Neapel und Palermo ihre Verzweigung hatte. Es handelte sich um uichts Geringeres, als in allen diescu Städten am 24. d. M. eine allgemeine Be» wegung zu arrangiren, den König, als Verräthcr des Thrones ucrlustig zu erklären und die Republik zu prollamircn. Den Turmern war die Aufgabe zugc» dacht, sich der Person des Königs zu bemächtigen und ihn an cincn sicheren Ort zu bringen, bis das Rcvowtions.Tribunal über sein Schicksal entschieden habe. DaS Komplott soll in allen Schichten der Gesellschaft, ja selbst in der Armee Verzweigungen hal'ci, und sehr viele hochgestellte und angesehene Per« söulichkcitcn arg kompromittircn. Unter Anderem soll auch eine Korrespondenz Mazzini's nnt Garibaldi der Regierung in die Hände gefallen sciu, welche Garibaldi start kompromitlirt. Ich enthalte mich, die verschiedenen höchst aufregenden Gerüchte zu registry reu, welche in diesem Augenblicke hier zirtulircn — wer kann die Wahrheit von Erdichtuug uutcrfchcidcn? Dic Aufrcguug ist eine ungeheuere und umfomchr, da im Laufe der Nacht und dcö heutigen Morgens zahlreiche Verhaftungen hier vorgenommen wurden. Auch ein Drohbrief wurde in den Gemächern des Königs gefunden, welcher ihm den Tod in Aussicht stellt, wenn er auf dem Entfchlusfe beharrt, die Rc« sidenz nach Florenz zu verlegen. (Siehe das gestrige „Turin.") Die ganze Garnison, gegen 22.000 Mann, rückt eben auf dem Piazza d'Armi zu einer Parade auS, wahrscheiulich, um die Türmer durch Entfaltung dieser Macht von tollen Versnchcn abzu» schrecken. Paris, 25. Oktober. Herr v. Bismarck hatte bereits Audienz beim Kaiser und dinirt heute Abends bei dem Minister Drouyn oe Lhuys mit Herrn v. d. Goltz und Veucdctti. Die „Patrie" meldet: Der König der Belgier hat Genf verlassen und begibt sich nach Lyon und Marseille. Das erwähnte Blatt glaubt, König Leopold werde nach Nizza gehen. Bukarest. 19. Oktober. Bekanntlich soll das Ruralgcsctz erst mit April 1865 in Wirksamkeit treten. Aber ich habe schon früher auf die Gefahr aufmerk« sam gemacht, daß sich die Bauern schon jetzt ihrer Verpflichtungen gegen die Gutsherren cntschlagcn u»d die Vornahme der Hcrbstardcitcn verweigern werden. Zwar hat der Minister »Präsident eine Ordre an die Präfcltcn erlassen, damit diese mit dem Aufgebote aller ihnen zur Verfügung stehenden Mittel die Aancrn zu den Herbstarbcitcn anhalten sollen. Allein die Prä» fektcn erweisen sich allcrwürts machtlos, und die Bauern lassen durchgehend« die Arbeiten im Stich und qcdcrdcn sich schon jctzt als frei, was sie nach Cusa'schcm Dekret erst mit April 1865 zu werden hätten. Lokal- und VroviNMl'Uachlichten. Laibach, 28. Oktober. Das Programm des heute Abeud im Redoutcr.-Saale stattfindenden ersten Concerte? der philharmonischen Gesellschaft in dieser Saison enthält folgende Nummeru: 1. Ouvertüre zu „Ruy Blas" vou Mendelssohn«Bartholdi; 2. Schön Rohtraut, Müunerchor vou W. Veit; 3. Phantasie von Th. Kullak, Illustrationen über ein Motiu von Verdi von A. Iael, beides für Pianoforte, gespielt von Herrn I. Zöhrcr; 4. Cavatinc auS „Sigis^ mondo", vorgetragen von Fränlcin Clementine Eber« hart; 5. die Nacht vou Schubert uud der Abschied vom Walde von Esser, Männcrchörc; 6. Melancholie von Hclmeslicrgcr für Violine, vor« getragen von Herrn C. Zappe; 7. die sau fteu Tage, Terzett mit Münncrchor uuo Pianofortcbo gleiluug; 8. Ouvertüre zur Oper „der Freischütz." Gewiß, ein höchst maunichfalligcS und reiches Pro« gramm. — Am 2. November fiudct um halb 6 Uhr Abends im Vcrcinölotalc eine wissenschaftliche Vcr» sammlung deS VcrcinS der Aerzte in Krain Statt. Die Tagesordnung wird bilden die Frage wegen der Errichtung einer fünften Apotheke in Laibach, dann eine Diskussion über den Impfzwang, uud cudlich eine an den Verein gerichtete schriftliche Eingabe des Pro« fesfors Credi, iu Leipzig bezüglich seiner Opcrations-Mcthodc. — Nebst dem Laibacher Stadtphysikat haben sich vou den 10 Dlsniltsphysilatcu 7 unbedingt für den oirckteu Impfzwang uud A dagegen ausgesprochen. Ebenso hat sich die t. t. ständige Meoiziual-Kommis« sion in einer am 22. d. M. abgehaltenen Sitzung für den direkten Impfzwang ausgesprochen. —16. Stciu, 26. Oktober. In den meisten größeren Orten iirains haben sich die sozialen Bcr« Hältnisse seit ein Paar Jahren nicht wenig gehoben. Auch iu uusercm Städtchen schciucn dieselben aufzn« blühen. Vor Knrzcm traten hier einige, den gcbil« dctercn Kreisen ungehörige Herren zusammen, die eine Gesangsschule gründeten, zu bereu Lcilnug sich Herr W. bereitwilligst herbeiließ. Das erste öffcnt» liche Auftrete» dieser, gegenwärtig noch im Aufleimen begriffenen Gesellschaft, welches dieser Tage gelegen« hcitlich eines Ständchens statlfauo, war ein erfreuliches. Die Lieder, welche vorgetragen wurden und zur Hälfte aus deutschen, zur Hälfte auS slovemschcn bestanden, wurdcu mit Geschmack gesungen und cru» tctcn vom zahlreich vcrsamiucltcu Publikum ziemliche» Beifall. Das Ganze ließ erkennen, welche bedeutende Mühe sich Herr W. als Leiter gab, um binnen einer so kurzen Zeit, nämlich 6 bis 8 Wochen, den Gefangstörper auf den Standpunkt zu bringen, wo er gegenwärtig ist. Das Erhalt, n dieser Gesellschaft, und das Entfalten derselben zn einem GcsangS'Vcr« eine, wodurch unsere bioher erschütterten sozialen Verhältnisse nicht wenig gewinnen und das monotone gesellschaftliche Leben sich mnnnichfalligcr gestalten wnrdc, wäre wahrlich sehr erwünscht. Der mit Schnelle herangerückte Herbst fordert im hiesigen Bezirke seine Opfer. Die langen finstern Nächte begüustigcu das Diclisacsindcl in dicscr G» gcnd in nicht geringem Grade. ES vergeht beinahe leine Woche, wo man nicht von mit Gcwnudthcit ausgeführten Diebslählcu zu hörcu bekömmt. So wurde vor einigcu Tagen in der nicht weit von Stein gelegenen Wallfahrtskirche, insgemein Homez genannt, ein mit aller Gewandtheit ansgcführter Einbruchs« dicbstahl verübt, wobei die in der Kirche befindlichen Opfcrslöcke erbrochen und ihres Inhaltes, der sich auf 20 bis 30 fl. belanfcn haben mochte, beraubt wurden. Die Thäter dicfcs Dicbstahlcs sind leider noch nicht cruirt. Ueber Antrag deS hiesigen Herrn Bezirlsuorslchcrs wird in der an der Rcichsstraßc gelegenen Ortschaft Tcrscin ein neuer Gendarmerie-Posten errichtet. Der Ort hiezu ist sehr uorlhcilhast gewählt, indem sich in der, von der Ortschaft Tcrscin sich gegen Uranäic erstreckenden Waldnng öfter Gcsindcl aufznhaltcn pflegt, welches sowohl die dies;» als auch jenseits der Waldung gelegenen Ortschaften beunruhiget und in den einsam gelegenen Kaischen Unterstand findet. — Wie wir vernehmen, sind gegenwärtig, vou der l. t. priv. Südbahngescllschaft ausgehende, Untcrhand« lnngcn mit der Kärntner Handelskammer im Zuge, um für Kärnten die Tarife für sämmtliche Rohprodukte des Btrgbancs, als Eiscu, Blei, Zinkerz u. s. w. uach Möglichkeit zu ermäßigen, und auf gesteigerten Export dicscr Produkte hiuznwirtcu. — Die Meldung der Wiener ..Morgenpost", daß „die stcirischcu Rcichsraths-Abgeordneten sich iu Graz vor Ablauf dieses Mouats zu einer Besprechung zusammenfinden werden, um über eiucn Antrag auf Erlassung einer eigenen Adresse an Sc. Majestät den Kaiser auf sofortige Einberufung des ungarischen Landtages eine Vcreinbaruug zu treffen", wird uns ^n unterrichteter Seite als eine alle? Begründung entbehrende bezeichnet. — Römcrbad in Untcrstciermarl, 24. Oktober. Heucr wnrde unser Bad im Ganzen von 6-l2 Personen bcsncht. Dem statistischen Answcis zufolge cnt-ficlcu von den Kurgästcu auf Böhmen 15 Personen, «uf Kroatien 96, Dalmaticu I, Galizien 2, Küstenland 97, Kä'rntcn nnd Kram 75, Mähren und Schlesien 5, Ober- uud Nicdcröstcrrcich 193, Stcicrmark 111, Ungarn 31, auf Siebenbürgen 3 und auf Vcue-tien 13 Personen. — Von ausländischen Besnchcrn des Bades entfallen auf Egyptcu I, Donaufürstcn-thümcr 3, Griechenland 5, Italien 3, Polcu 1, Preußen 1, ans Rnßland 10 und auf Sachsen 5 Personen. (Tgpst.) — Für die Maschinen Direktion Sr. Maj. Kriegsmarine im Arsenale zu Pola wird ein im Schweiß« öfcu- und Dampfhammcl'Bctricb geübter Hammer« schmicd'Wcrkführcr anfgcuommcn. Wiener Nachrichten. Wien, 27. Oktober. , Se. l. t. Apostolische Majestät haben das von dem Vorstände des österreichischen AlpcnvercinS, Hof-und GcrichtSadvotatcn Dr. Anton Edlen v. Rnthncr verfaßte und überreichte Werk: „Aus den Taucrn", Berg- uud Glctschcrrcisen, der allcrguädigstcn Annahme zn würdigen nnd den, Verfasser die goldene, für Knnst und Wissenschaft bestimmte Medaille zu verleihen geruht. — Die „Allg. östcrr. Beamten-Korrespondenz" veröffentlicht einen Aufruf an sämmtliche Bcamlc der österreichischen Monarchie, sich dem allgemeinen österreichischen Bea m tc uv crci u anzuschließen , dessen Grüudungscomitc bereits für die Einleitung der vorberciteuden Maßregeln dic Ermächtigung der Staatsverwaltung erhalten hat. Wer die in manchen Beziehungen so drückende Lage des östcrrei-schcn Beamten tcunt, wird gewiß die Gründung dieses Vereins, der sich die Aufgabe stellt, das Los dcS ualcrländischcu Beamten zn einem besseren zu gestalten, als erfreuliche Thatsache begrüßen. Das Comili ladet ferner alle öffentlichen wie Priualbcamlcn zu der am 2. November stattfindenden GrüudcrvcrsammllMg ein und zeigt an, daß die Ausgabe der Gründcrlarlen wie des Statutcneutwnrfcs vom l. November an täglich im Vcrciuölolalc stattfinden wird. Vermischte Nachrichten. Aus Kailfbcucrn (Preußen) wird von c'mnn schrecklichen Verbrechen berichtet: Scit N Tagen wird der verheiratete Mchgermeistcr Bcncdikt Ried von Älonhofcn vermißt. Derselbe soll scit mehreren Iah« rcn mit seiner Ehefrau in häuslichem Zwiespalt gelebt haben, der öfter iu gegeuscitige Thätlichkeit ausbrach. Wcgeu dicfes Umstandcs und da Ried dm Trunk liebte, wurde Anfangs der Verdacht laut, er möchte verunglückt fein, oder sich selbst den Tod gegeben haben. Als man aber nach mehrtägigem Snchcn im Wald und Feld keine Spur vou Ried fand, richtete sich der Verdacht gegen dessen Frau, daß sic ihn heimlich bei Seile geschafft haben könnte. Dicscr Verdacht wurde durch ihr inchr als glcichgiltigeS Benehmen bei der Sache immer stärker, so dnß die Untcrsu« chungslommission dcS k. Bezirksgerichtes Augsburg dieselbe in Verhaft nehmen licß. Nach mehrlagiger Hausdurchsuchung wnrdc endlich der Leichnam dcs Unglücklichen in einem Kraulstandc, uutcr dem ue» eingemachten Kraute, — norrüii^ ,tu! in Stücke zerschnitten am 17. d. M. aufgefunden. Das Nähere und Sichcrc wird die gerichtliche Untersuchung fest-stellen. — Die Vicomte dc Tcrvcs wurde kürzlich wc/ gen Bettelei in Sens verhaftet. Vor dem Zuchtpol«-zcigcrichtc führte er zn seiner Vertheidigung an, „d>e Achtung vor seinen Ahnen und vor seinem adclig^ Wappen verbiete ihm, fein Brod mit dcr Arbeit s^ ncr Hände zn verdienen." — DaS einfachste Postbnrean dcr Wclt bch^/, sich an dcr Südspitzc von Amerika. Scit einigen ^, reu hängt an den Felsen dcS äußersten VoracbilD dcr Magcllanstraßc gegenüber Fcucrland cin iM^,z das mit cincr ciscrncn Kette befestigt ist und wclcy von jedem durchfahrcndcu Schiffe geöffnet wird, -^ entweder Briefe in dasselbe hmcinzulcgcu oder -^ ' auS demselben herauszunehmen. Diese Postablage waltet sich also von selbst, sie ist dein SA"V .^ Seefahrer anheimgestellt, uud mau hat kein ^c^ , daß je cin Mißbrauch von dem ösfcutlichcn Vcllr" ^ gcmacht worden wärc. Jedes Schiff "bcrnlMM freiwillige Expedition dcr Einlagen, deren ^, muugsort in der Richtung scincr Fahrt l,cgt. ^ — Nach ncncrcn Berechnungen lcbcn gcgcnw ^ rund 1,000,000.s>00 Menschen auf d"' ^, -3064 verschiedene Sprachen reden u"° "^ ^tt dene religiöse Kulte haben. DaS durchschm"l.chc 987 eines MenschenaltcrS dauert 32'/, Jahr. Von den Kindern stirbt der vierte Theil vor zurückgelegtem 7. und die Hälfte vor dem 17. Jahre. Bon den 1000 Millionen lcbcudcu Pcrsoncn slcrdcn 3Z,000.(XX) Men« schcn jährlich, XX) Menschen jährlich. Bei der An-nähme von einer Ehe auf 120 Personen beiderlei Geschlechts, werden jährlich 83,300.000 Hochzeiten gefeiert. Aus dem Gemeinderathe. In der gestrigen Gemcinderathsitzung wurde nach Verlesung und Genehmigung dcS lchtcn Sitzuugs-PrototollS und Angclobnug der Burgcipflichlcu ciucS neu llufgeuommcnlu Bürgers, von Seile des Bürger-Meister« mitgetheilt, daß' die Berathung der Fcucr-löschordmmg deshalb auch uicht, wie Dr. Blci'.rcis beautragt hatte, auf die Tagesordnung gesetzt werden konnte, weil andere dringendere Angelegenheiten alizu» thun waren, die trotzdem, daß jede zweite Woche Gemcmdcralhasitznngcn gehalten werden, noch nicht alle erledigt werden tonnte,,, und weil Verhandlungen wegen Errichtung ciucr Feuerwehr im Zuge sind, deren Bccudigung vor Berathung der Feucrlöschord. mmg abgewartet werden müsse; ferner daß mitdcrAuS-arbeitung einer neuen Geschäftsordnung für den Ma. 6'strat der erste Magistratsrath Gutlman nnd mit dem Entwürfe einer neuen Marlt. und Wochcnmarkl-Orduuug der VlagislralSrath Icraö betraut worden sei. AlS hierauf die zu stellenden Interpellationen an bic Reihe lamcn, fordert G.»N. Dr. Orel auö Anlaß der in der „Vaibachcr Zciluug" cuthallencn, auf den am 22. d. M. stattc,efuudcncn Brand ans der Klagcnfurtcrslraßc bczllguchmcudcu Berichtigungen, in deren letzteren der Magistrat einer Fahrlässigkeit bcschnldigt wird, den Bürgermeister ans, Aufschlüsse zu geben. Derselbe ertheilt sie mit Hinwcisung auf ein am Orte des Brandes durch eine aus zwei gcmciudc-räthlichcu Mitgliedern des Magistrates und zwei Bauvciständigcu (nachträglich) aufgenommenes Proto< koll, welches verlesen wird, und sucht dnrch seine Er-liiutcruugen darzuthun, daß der Magistrat, respective die Fcucrloschkom mission ihre Pflichten iu dem vor-liegenden Falle vollkommen erfüllt habe. Daranf stellt G.'N. Dr. Ahaöiö den Autrag, welcher alö Drittglichtcitsantrag angenommen wird: daß in Gc-mäßhcit des §. 80 der Gcmcindcordnung der Ge-meiudcrath übcr die vom Magistrate bei dem in Rede stehenden Brande gctrosfcucn Vorkehrungen seine Befriedigung aussprcchc. Ueber dicscu Autrag entspinnt Nch cine länger dnncrude, lebhafte, von persönlichen "Uösällcn nicht ganz freie Dcballc, welche fchlicßlich w't der Annahme des vom Vizcbürgcrmcistcr Doktor ^upan gestellten Antrages endigt, daß vorläufig in blescr Augclcgcnhcit lein Beschluß gefaßt, sondern die gemeiuderäthlichc Aauscllion mit der Vornahme entsprechender Erhebungen behufs fciucrzciligcr Bericht« erstattuug an den Gcmciudcralh bctrant werde. Hierauf wurde zur Tagesordnung übergegangen. Punkt 4 derselben, Anträge auf Bürgcrrcchtsvcrlci. yuugcn, so wie Pnnkt 5 lit.. « wegen Vorlage des ^mnögensiuueutars, Punkt 6 lit. o, Vorlrag der Schulscllion wegen Sichcrstcllung einiger Stiftungs' lapltalicn, und Punkt 7 lit. <1, Antrag wegen eines umbaucs der Perlaufsgewölbc vor der FranzcnSbrückc, wurden wegen vorgerückter Stuudc vertagt; der An-lrag der Finanzseltion wegen Verlaufes ciucS städli< !Z"' Tmaiuö an Herrn Nu^al konnte, weil die zum rät,?., 'lc crfordcrlichc Anzahl von 20 Gemeinde-Vcrlim Ü!^ ""hr anwesend war, abermals uicht ,n Vro^-.. '"^ llc'wmmcu werden. Die übrigen Punkte dcS Ncfcr.? .'"^ """cn nach den Anträgen der betreffenden dcs , ' "' "^'gt, nnb zwar wurde die AuMuug S»»i...'" lachenden Pachtvertrages iu den stadt. ' plUlSgrimdeu , die Bcglcichuug einer Fordcrnng der ". wc des verstorbenen Dr. Kauciö, sowie die Be- ">'U"g des Dinrnistcn in der Stadtkassc für die ^"""' des Bedarfes bewilligt; bezüglich dcS von ^ciic der l. t. Landesregierung bcauspruchlcn Acilra. ^ zn den Verforgnugsgeulisicu der Militär-Polizei. >"Nn)'I!!dividucn winde beschlossen, ciuc Gegeuvor» s"uu!g nud uölhigcufalls cincu RckurS au die bc-^Ncudcn k. l. Achürdcn zn veranlassen; für die ^"ptschulc von St. Jakob wurde ein Betrag von 2l1 » ^" ^' ^'^ Schnlcrfordcrnlssc nnd von 46 fl. " »r. für Eiurichtuugöslückc gcuchiuigt liud für die «'' derselben erledigte Nutcrlehrcrsslcllc der bisherige ^lidchcnlchrcr iu Slciu, Matthäus Moi'nik, prä< ^'."'U, endlich mehrere Zahlungen für gelieferte .^lasterstciuc bewilligt uud die Ausschreibung einer ^'tation für Bcischasfung dcS für die im nächsten U'luhjahrc iu Angriff zu mhmcndcn Pflasterungen er-I^drrlichcn MalcrialcS bcschlosscu. „Innftische GcseWast" in Laibach. Protokoll der XXXVII. Vcrsammluug, welche am 10. Sep< tcmber1864, von 6—'/,8 Uhr Abends, im Gesell. schaftslokalc abgchaltcil wurde. Vorsitzender: Sc. Exzcllcnz dcr Herr Präsident Freiherr v. Tchloißnigg. Schriftführer: Der crstc Sekretär Dr. (5. H. Co st a. 17 Mitglieder. 1. DaS Protokoll der XXXVI. Versammlung wird vorgelesen nnd genehmigt. 2. Der erste Sekretär rechtfertigt znnächst dir zweimonatliche Pause der Vereinsversammlungen und spricht sohin einige Worte der Erinncrnng dem hin gcschicdcucn Mitbegründer der iuristischcn Gesellschaft, Dr. Anton Nat, zn dessen Andenken sich übcr Aufforderung Sr. Exzellenz des Herrn Vorsitzenden die Versammlung erhebt. Ferners wird mitgetheilt, daß Se. Exzellenz der Herr Obcrlaudcsgcrichts - Präsident Freiherr v. ^attcrmann bei seiner Anwesenheit auch die juristische Gesellschaft mit einem Besuche beehrt, nud sich übcr deren Resultate und Arbeiten sehr günstig ausgesprochen habe; daß die östcrr. Notariats-zcitnng in Nr. 27 <1s 1864 äußerst lobend das 5. nnd 6. Heft unserer „Mittheilungen" bespreche, uud am Schlnssc des bezüglichen Aufsatzes bemerke: „Im Allgemeinen ergibt sich ans diesen Verhandlungen, daß sich ein frischer, reger Geist iu dieser kleinen, aber rührigen Sinn für alles Gute uud Wahre bcsitzcudcu Gesellschaft zeigt, uud wir Wiener blickcu fast mit Neid in dic Provinzstadt, welche den dortigen Juristen sowohl in wissenschaftlicher als geselliger Bczichnng Genüsse zu bictcu vermag, um deren Ermöglichuug wir nns bisher vergeblich bemühten." Schließlich erwähnt der crstc Sekretär der Einsendung des Wcrtchens von Dr. Schenk über die Stellung der Magistratur im französischen Familien-recht dnrch dcn Verfasser, nnd zweier Schriften siibcr Einzelhaft uud Katechismus der Gcfangcnwürtcr) dnrch dcn Strafhaus - Direktor Schück in Breslau. 3. Zu Mitgliedern wurdcu einstimmig gewählt: Franz v. Sorko, k. k. Auskultant iu Laibach und dcr k. k. Notar Prcschcrn in Naomannsdorf. 4. Herr Finanzrath Dr. Ritter v. kaltcncggcr verliest die dem Protokolle beiliegende Abhandlung „von Erfüllung dcr Rechtsgeschäfte in Bezug auf dcrcn Gclmhrenpfiichtigkcit." Hcrr Dr. Johann Ahaöii' bcstritt die Richtigkeit dcr Ansicht dcS Herrn Referenten, indem er dicsclbc wohl im Gcbnhrcng'csctzc, keineswegs aber im bürgerlichen Gcsctzbuchc begründet findet. Hcrr Landcsgcrichtsrach Ärunnrr nnd Hcrr Finauzloucipist Dimitz uutcrstütztcu jedoch die Ansicht, des Herrn Dr. v. KnltcnsMr, welche sich lur; dahin zusammenfassen läßt, daß die Erwcrbuug cincr zn übertragenden Sache, insbesondere die Gcwähranschrci-bnng im öffentlichen Buche keineswegs die nothwendige Vorbedingung dcr Gcbührcupflich'l sei, diese vielmehr schon mit dem Vertragsabschlüsse rinlrctc nnd selbst cin Urbcrcinkommcn dcr Kontrahenten, von dic^ scm Rechtsgeschäfte wicdcr nbzngl-hcn, nls Auslösungs-vertrag nnd zwcitcs sclbstständiqrs Geschäft abermals seiner cigcncn Gcbührcncnlrichtnng nntcrlicgc. 5. Hcrr Staatsanwalt Dr. von ^chmann thciltc anknüpfend au dic Band I., Nr. 150 unserer „Mitthcilnngcn" angczcigtc Entscheidung einen Straf-fall mit, nnd begründete in ausführlicher Abhandlung die Ansicht, daß dcr tz. 155) Ut. u cinc selbslstäudigc dritte Art des Vcrbrcchcus dcr schweren körperlichen Beschädigung normire. Eö wurdc bcschlosscn, diese intcressantc Abhand-lung in dcr Vcrcinszcitschrift ab'udruckcn, obalcich sich allc folgendcil Rcdncr ^.-G.-R. Brunncr 'Dr Snppan, Lcdcnig, Dr. Ioh. Ahaöi6, Dr. v/Kal-tcncggcr nnd Dr. E. H. Eosla g<-gcn dic Ansicht dcs Hcrru Rcfcrcutcu aussprachru. Insbcsondcrc hob Ncrr Dr. Snppan hervor, daß lcin Richter bcrcchtiat'sci, irgcnd clwas als Vcrbrcchcn zn crllärcn odcr zu bc-strafcu, was nicht ausdrücklich im Straf.qcsctzc als solches bczcichuct ist (Art. IV. dcs Kuudm.'Patcutcs) und daß in konsequenter Anwendung dcr Ansicht dcs V-»crrl, Rcfcrcntcn auch dcr tz. 155 lit. c dcs Strafgesetzes cinc vicrtc Art dcr schwcrcn körperlichen Beschädigung fcstschcn würde. ^crr Lcdcnig vcrwics auf die in dcr Mauz'-schcn Ansgabc dcs St.-G.-B. nlWdrncktc Notc dcS ^lslizministcriums au dcn obcrst. Gcrichtohof v. 4. März 1856 ^. 3642, worm cs ausdrücklich hcißt: „dic in dcn "i>if. i!''2 und 153 erschöpfte Vcyriffsbestim-ll,ul,g des Verbrechens der schwcrcn körperlichen Bc-schäd'issima, lönnc aus dcr Strafbcstimmnng dcs ß. 155 :l uicht craäint wcrdcu, und dicsclbc cnlhallc lcinc dritte Art dcs gcuauutcn Vcrbrcchcus Auch .^crr Dr. Ahaciu bctoute die Unznlässig-lcit dcr Schaffnng ucucr Vcrbrcchcn-Artcn durch Kom-montirung von Scitc dcs Richters._____________ Herr Dr. v. Kaltcncggcr wies ans dem grammatikalischen uud logischen Zusammenhange des durch die Anfangsworte: „Wenn — jedoch" mit dem tz. 15)4 verbundenen tz. 155 nach, daß auch dieser nur Strafbcstimmungcn enthalte, und widerlegte dcn Einwurf, daß dcr tz. 155 lit. u. sohin eincn unmöq« lichen Fall normirc, durch die Bemerkung, daß diese Gesetzesbestimmung in Fallen dcs §. 153, dann bei dem Versuche des Verbrechens dcr schwcrcn lörperli« chcn Beschädigung allerdings ihre volle Anwendung finde. 6. Hcrr Bürgermeister Dr. E. H. E ost a theilt die gerichtlichen Entscheidungen dcs Band II., 7,. 129 nnscrcr Mitthcilnngcn ausführlich besprochenen Rcchts-fallcs znr Lehre von dcr Erlöschung dcr Pfandrechte mit. Das Gericht erster Instanz hat dem Klngcbe-gchrcn auf Annullirung dcs Pfandrechtes ans dcn p. 131 vorgebrachten Gründen stattgegeben. Das Obcrlandcsqcricht und dcr oberste Gerichtshof aber (und zwar dicfcr mit Erkenntnisse ddo. 25. Mai 1864, Z. 3815) haben das Klagrbegchren aus dcn sciucr Zeit von Dr. E. H. Eosta angeführten Gründen zurückgcwicscn. 7. Hierauf erklärte Sc. Exzellenz dcr Herr Präsident dic Versammlung für geschlossen. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Original - Telegramm. Wien, H5. Oktober. Mittelst Aller, höchsten Handschreibens wird (Yraf Viech, berg seines Postens als Minister des Aeuftern enthoben, zum Ritter deS goldenen Vließes ernannt und ,nit Abschluß und Un« terzeichnunss des Friedens beanftragt. Graf MensdorffPouilly ist zum Minister des Aenftern ernannt. Die„(Yeneral-Korresponden;" meldet die Unterzeichnunss des Friedens für nächsten Sonntass bevorstehend. Verlin, 26. Oktober. Der Kaiser von Nnß. land verläßt Sonntag Nizza nnd trifft hier Mittwoch Nachmittags ein.- dic Rückreise nach St. Prtcrsbura erfolgt um 10 Uhr Abends. Die „Prov. Corresp." berichtet: Die Frieden«. Verhandlungen in Wien nehmen den günstigsten Fort-gang; dcr Verzug ist nnr durch unvermeidliche Er, örtcrungcn übcr Ncbenpunttc und Formalitäten ent-standen. Zwischen Preußen und Oesterreich herrscht ununterbrochen das er» frculichste E i u verst än dn i ß. Das Fricde,iS. Dokument ist dcn Gctheilinlcu bereits vorläufin vor. gclcgcu und soll allseitig die schließliche Genehmigung zn dem Endabschluß ertheilt sein. Der Abschluß de« Friedens ist täglich zu ermatten. Ferner schreibt die „Prov. Eorrcsp.": Die Verhandlung mit Oesterreich bezüglich dcS Handelsvertrags steht bis znr Rückkehr dcS Herrn v. Vismarck, die Frcilag erfolgt, still. Sollte die preußische Nc-aicnmg zur Ausiechthaltimg dcr herzlichen Äezichnn-gen zu Oesterreich im gemeinsamen Interesse Deutschlands sich bewogen fiudcn, die Aussicht auf künftige Verhandlungen übcr dic Zollciuiguug in dc» neuen HaudclövcltralMut:vurf aufzunehmen, so würde das Iutrrcssc dcs Zollvereins jedenfalls dadurch zu sichern sein, daß daneben die volle Selbstständigfcit und Freiheit des Zollvereins für sonstige Verhandlungen allseitig gewahrt werde. Die Zeitungsnachricht, daß in Folge einer von der preußischen Regierung am 17. in Wien cinge-troffeucn Nachricht die FricdenSverhandlungen sistirt worden seien, wird in unterrichteten Kreisen als unbegründet bezeichnet; ebenso die Behauptung, daß Prcußcu neuerdings gefordert habe, nach dem Friedensschlüsse Jutland besetzt zu halten, Paris, 26. Oktober. Man glaubt, Kaiser Napoleon wcrdc dcn Kaiser Alexander auf drr Rückkehr nach ^yon beglcitcu. Drr Herzog von Montcbrllo ist in Nizza angckominrn. Nachrichten dcS Monitcur aus Mexiko mcldcu, daß die Frauzoscil Monlcrry uud MatamoraS bcsctzt, dic Ehcfs Vidaurri nnd Quiroga sich unterworfen habcu und auf dem Wege nach Mexiko sind. Kaiser Maximilian befindet sich wohlauf und setzt sciuc Ruudrcisc im Lande fort. "Paris, 27. Oktober. Napoleon ist gestern Mit-tagS nach Nizza abgcrcist. Der Bcfuch dcs russischen Kaisers iu Kompicgnc nntcrbleibt. Kopenhassen, 26. Oktober Abends. Im Fol-kcthing wurdc nach schr langdlluttndcr Debatte die Adresse verworfen. " Chcolcr. Tr.°^k^U..^^..... Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Vamberg in LaibachT' 988 I)ö5!^ü»1^!ü^« Staatsfonds und Grundentlastungs-Tbligationen behaupten sich grüßtenthcilö zur etwa« bessern Notiz; Lose hingegen waren vernachlässigt und I86ler um l'/, billiger z»l den ^'"!t"c>ber ^M" Indnstriepapiere gingen znm Theil um 1 bis 1'/, si. znrüct. Gcld flllssig. Umsatz beschrclnlt. 4?effeiltlicl»e Hchull». ^. dco Klü.ue» (sür 10«) ft.) st»,lft Waar, 3n eNerr, Waldung . ,u 5'/. 66,60 66 75> b*/. «»Ich. r. 1« 3iat««nl,mit Iän-Ooi!p. zu 5>'/„ 79 25 79 40 ., .. „ Apr »Coup. „ 5 „ 79 25> 79 50 Vlltalliqu,« . . . . „ 5 „ 69.85 69.9.> bettomitMai.Coup. . „5„ «9.90 70.- dttto........4j „ 62 75 63 25» Mit Acrles. v. I. 1830.....152 50 153.— „ „ .. 1854..... 88.50 89.- „ ,. .. ,. «860 zu 500 6. 92.50 92 60 .. .. „ 18Ü0 .. 100,, 95>,30 95,5,0 ........1864...... 83.8» 83.90 t!asiungs-2blig>it!l!N,n. Nitdtr-lDtft.rreich . . zu 5'/, 90.— 90.50 Ob.r.Olstcrr.ich . . „ 5.. 88. - 89.— Salzburg . . . . „ 5 „ 88.50 89 50 Vöhmen ......5., 92.— 93.— lö»elo Waare 2t.icrm.,Kärnt. u. Krain, zu 5"/« 89. - 90.— währen .... „ 5 „ 93.-- 94, -- Zchllsien .... .. 5 .. 89... 90...- Uii.zarn.....», 5 „ 73.7 » 7^ 2 > Tcmlscf-Aalui< . . „5 .. 71.50 72,2.'. ssrcaticn und Slavonilll „ 5 „ /3.— 71. Oali,ien .... „ 5 « 73,50 74.40 Sieb»»bürgen ... „ 5 ,. ^0.-- 70.5'0 Bulrwioa . . . . „ 5 .. 70-- 7l',.0 .. m. d. «erl.-Cl.1867,. 5 , 70 15 7^. V.netianischcs Nnl. 1859 „ 5 .. 95 50 96.50 Akticn (pr. Stück.) Natirnalb.'nl......775. 777, ,sslldtt-Ä!!!^lt zu 200 ss. ü. W. 175.70 175.80 N. ö. ss,'crm.-G.s. ,. 500 sl. 5. W.602 — 605. K. sserd.^^rb. z. 1000 si. (5. M.1885—1890 -Staats-«is.- Ges. zu 20) ü. CM. od.r 5«X> ,n. . . . . 203.40 2<'3.<>0 Kais. Clis.. Vahn zu 200 fi.(5M. 135,50 !36.- Slid.-n°rdd.Äcrt,-V.2N0 ., „ 118.75 119,— Süd. Staats-, lombardisch-venr- tianische uil» central italienische «lis. 200 fl ö. V. 500 Fr. 239. - 240.-- »3al. ,ssarl'?udw.-V. z. 2' >0 il.EM.23i!,80 237.-O,sl.Dol!.-D<,»U',sch.-lAls. "^ 447.— 449.-O.ft.rreich. ^ si. (l. M. m. 140 st. (70"/,) Einzahlung 147.— —.— Pfa»,l»bri?se (fiir 100 fl.) National-, 10,, hri^v. I. baitt auf^ 1857 zu . 5"/« 102.50 103.- C. M, ) v.rlo6ba,c 5 „ 9s.— 94.40 ^atil'nalb.auf ö.W velloSb.5 .. 89.70 89.8'. liü^alischc !lis ., 40 , .. . 24.50 25.— Wüll>l!ch.,,äy .. 20 „ .. . I8.25 18.75» Walriili» ,, 20 „ ., . 1Ü.50 17.— K'sql^'ili' „ 10 ., „ . l-^,75 13,25 K.s. Hosspltalson? 10.....I I.50 12.— Wechsel. 3 HliomU,. Vcld Vaar, ?lugSlnirq für 100 ff. südd, W. 99.15 99 25» ,^r nfiurl a. M. 100fl d.tto 99.15, 99.25 Haml'lnz,, fur 100 Marl ^anso 88.50 88.70 i'ondon fin 10 1>f. Tlslliüji . 118 1 > 118.20 Pari«, ssl, 100 ^r„»?6 . . . 46,60 46,65 (sours der Gcldsorten. t«af ^szlclhazy aus Sieben-dllvgeu, — r>. rll>«tenant; Savi^l) und '^i'r, schihly, l. f. Lieut.nants, von Wicil — Stano-nil, Llhr«r, von Ält,',!märst. Mohren. Herr Hautzncr von Utlne. Kaiser von vesterreich. Herr Tratink, «rzt, von St. Martin b,i Littai.______________________ (iiUt2—3) Nr. 172» Edikt zur Einberufung dcr Vcrlassenschafts- gläudiger nach dem verstorbenen Realitälcnbcsitzcr Johann Koschizhek von Ncustadtl. Vor dem k. k. Kreiöqcrichte in Ncustadtl hadcn alll' Di.'jemgcn, welche an die Vcrlassenschaft dcs den l2. Juni l^l,'cr dcö V^lelni» Mlilüschiisch von Eil'lüschliß gcgcil V) ft.^. «.c. mit dem dicbaelichtliäiln Vlschcioe Vlim 2. Juli !. I.. Z. 3114, (Ulf re» 27. Ali^iss lind 28. S-ptemI'er l. I, aügcolcmllen clNs» l">o zwcilrn Rcl,!f>l!l'ie!Ul!^ k.in Kauf-llchigcr tlschirucn ii^. so wild am 28. Oktober 1804. mit Veibldalllmq dcS Ollcs u»d ^cr Stiili^e und mit rcm roliqcn Äül'iNl^ zur dritten undlfhlcn Itilbiclnug gsschlillcü. K. k. Vczillsamt Pl^iniüii. alö Gc« licht, am 28. September 1864. (2063-2) Nr. 4<>50. Zweite erekutive Feilbietuug. Mit Bezug auf Das Edikt vom 8. Juli 1804. Z. 3258. wird eliim.lt. t>aß, luichc'cm die >» l>cr Ercluliox^s^^c rcs Michl Semr»; von Povra^a. sseqs»Il,'sn' Vlagome von Nipp<'ä>. l'^><' 242 fi. W kr. auf dcn 12. Oklol'er l. I. a>" hsorlmstc cvsie Ncalscilliiellüi^ auf Ällslichcn lnircr Theile als aisssl'.'Ücü aiisssslheil >r>iro. nunnuhr zlir zlucils», auf den 0. November l. I. l'cstimmlc» 3ic^!',;clII'ietnl»ss in ocr liosl-glü Amlökailzlei mit dem uosi^cn An» hange geschrillen wert'e» wild. K. k. Ve;!rl^iml W,pp.ich. aK! Gc> richt, am 9. Oktober 1804. /^iin ehcinaligrr Vcamtc dcr anfgclcMcn l, l. ^^Vczillöänil^r dcr Konigrcichr.'llroatim >!»d Elavoiue», wünscht rinc Ärschäftiguiiiz im Km,-zleiinaniftlilalionösachc odrr als Instrllltor hier oder cilif dcn» ^'ande; er wäre anch nicht abyc-nciqt, ciile andcrc für ihn anciemessonc Bcdirn-stuüss llnzuncl,mc>». — Nähere« zu erfrage» im ZcitungS-Coinptoir. (2^89) Kalender i>!-« 1865. Auerbach V., Volltztalcndcr. Mit Hol;- schnittc». Vcipzig. 75 lr. Austria - .Nalcnder. Mit zahlrcichci, ^lllistratio.icii. Wicn. 60 lr. Dorfllleistcr, Gcschilftö- nud Nus- llinf!^talc»dcr. Wicn. 50 lr. Faustkaleuder. Wien. 1 fl. Figaro - .Calender. Hnmoristisch-salli- rischcr. B^ien. 5<'< lr. Forst- und Iagokalender. Biidwrii«. 1 sl. 10 lr. Geitler's Ocschästo - und AnölnnM iialcndcr. Wicn. 4« lr. Grazer Tchreibkalender. (Advotaten talcnder). Ora; 9^ lr. Gubitz F. 2tt. Aollölalender, deutscher Bcr in. 75) lr. Illustrirter Hlalellder nnd Noucllcn- Almanach Mlt ciurr g r o sz e n Far. b cnd ril lt - Priimic. Wirn «l lr Illustrirter leipziger Äalcuder i fl. d<; lr. Itoebc, .lnlcndcr. ^cip;ig. lc>S. 2Ü>cn. 70 lr. Trewendt'O Vullolalcndtr. Mit Stahlstichen. Brrt>lan. 75 lr. Vogl, !',. I. 3?. Vollüllllcndcr. Wic», <;<) lr. Vl)1k«kalender, östcrrcichischcr. Wien. 60 tr. Volks- nnd Wirthschaflökale,,der oslerrcichischcr. Wicn. 40 lr. Vorriilhiss bei Iß», v. >4><-l«,»»,,)?> «l ^cnbach. (077—20) M ^ Enthaarungsmittel ^ ^ Flacon fl. 2.1« ' M^< entfernt ohne jcdenEchmer^ oder Nlichlheil selbst von ^WWWW^ den zcnlrstc» Hn <'(•'¦ etl>" ^] J III I 'lUff IIit.uis^.^m'Ix'ii von l^uiir«'iifiiiw in Leipzig- 21- 2Vltfln(lfl .11 Hl I g, l:in Htnrk<>r K»n«l von ?:*« Nollen ¦¦«** ^J\j|lU ft fjf «« nnatoiailMrlM'ii AI>Eiill»t« Iticllt* DER PERSÖNLICHE SCHUTZ. 27. Auflage. 3h tömfrijlnfl urrfii\a.rlt. 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