<^ Montag, 24. April 1899. Illhlgang 118. kllibacher Ieitung. ^'^'^IM^.^vslverlendu na: ganzjährig fl. 15, hlllbjHhrl« fl. 7 50. Im Comptoir: ^> 5'50. Far d«e fiustellxiig t»« Hau« ««»ziahrig fl. 1. - Insertionsaebilr: Für ^^^^°" ^ Zeilen 2b lr,, «rößere per Zelle S lr,? del vftere» Wiederholungen per Zelle » lr, Vie «Laib. Ztg,» erscheint tllglich, mil Ausnahmc der Sonn» und Feiertage. Dle «dmlnlstrati»» befindet sich Eongressplah M, », die «tdactio» Barncherzigergasse Nr, 15, Sprechstunden der Nedaclion von « bl« «0 Uhr vor. mittags. Uüsranlierle Äriese werbeil nicht annenommen, Vlanulcripte nlcht zurückgestellt. , ^ Etlicher Theil. ?^>t'deil l, V^ anlässlich der erbetenen Ver-V'en ^ """^en Ruhestand taxfrei den Orden ättuhj e dritter Classe allergnädigst zu l^tilie ^ ~----------------- '.ftsltt'^ k. Apostolifche Majestät haben mit ^>^Miehung vom 16. April d I. dem ^bte/^srathe in Brunn Friedrich Ritter M allerlei, den Titel und Charakter eines Madigst zu verleihen geruht, ^ty^ __________Ruberm. p. 'X.^'H ^ wurde in der l. l. Hof« und Staats. ^Ltbtn' "^ des Reichsgesetzblattes in deutscher " und versendet. ^ i <), ^^^_________________ ^G^ l.Xv!..^W wurde in der l. t. Hof- und Staats. Eluct der rulhenischen, »»»1.^^ i,.,^ ""logische und alphabetische Rcpcrtorimn ^M ^8 k„^"""schen Ausgabe des ReichsgeselMattes <^7,'^iict'k" l ^'l. Stück der polnischen, das XXVIII. ^^ ^ des niederösterreichischen >7Gef^" Nch als letzter Gegenstand ein An- ^^^dnungsausschusses, welcher besagte: Der Landtag solle beschließen, dass der Landtag das, Recht habe, auf Grund des tz 19 der niederösterrei-chischcn Landesordnung über den Ausgleich mit Un-garn und die damit zusammenhängenden Bank- und Valutagesetze zu berathen und an die Regierung Anträge zu stellen. Es sei ein zwülfgliedriger Ausschufs zur Berathung und Antragstellung über die erwähnten Angelegenheiten, beziehungsweise deren Rückwirkung auf die Wohlfahrt und die Bedürfnisse des Landes Nieder-österreich zu wählen. Der salzburgische Landtag nahm den Antrag auf Feststellung der siebenjährigen Schulpflicht und des zweijährigen Sonntagsunterrichtes und der Aufhebung der Erleichterungen im Schulbefuche an. Der Antrag des Verfassungsausschusses, der Landtag spricht die Ueberzeugung aus, dass die Sprachenverordnungen aufzuheben seien und der Ausgleich mit Ungarn verfassungsmäßig abzuschließen sei, wurde einstimmig angenommen. Der Landespräsident erklärte ich mit den Ausführungen des Berichtes nicht einverstanden, er stehe aber mit Rücksicht auf die allseits beobachtete Reserve von weiteren Ausführungen ab. Der Landtag wurde hierauf mit einem dreimaligen Hoch auf den Kaifer geschlossen. Im kärntnerischen Landtage beantwortete Landespräsident Ritter von Fraydenegg unter anderem die Interpellation des Abg. Lemisch und Genossen betreffend den Niedergang der Kärntner Eisenindustrie. Er führte aus, es liege außerhalb der Macht des Staates, der aus zwingenden Gründen wirtschaftlicher Natur auf eine thunlichste Concentrierung des Betriebes hinzielenden Entwickelung der alpenländischen Eisenindustrie trotz der damit oft verbundenen Schädigung der localen Interessen Einhalt zu gebieten; es müsse vielmehr durch die Ausgestaltung der kärntnerischen Eisenindustrie und der natürlichen Hilfsmittel des Landes in einer lebens- und entwickelungsfähigen Richtung, eventuell durch Einführung neuer Industriezweige, zu deren Förderung der Staat über diesfallige bestimmte Anträge gern bereit sein werde, für den un« abwendbaren Entgang ein Ersatz gesucht werden. Im böhmischen Landtage besprach bei Verhandlung über das Auslieferungsbegehren zur gerichtlichen Verfolgung des Abg. Bartak wegen Einmischung, um eine Amtsausführung oder einen Acfehlsvollzug zu verhindern, Abg. Aaxa die Controlsversammlungen. Er erblickt darin, dass sich die Mannschaft mit «Hier» melden muss, eine Beleidigung der böhmischen Nation und wirft den Iustizorgancn Beeinflussung vor. Statthalter Graf Coudenhove wies auf das entschiedenste und nachdrücklichste die gegen die Gerichtsorgane erhobenen Vorwürfe der Parteilichkeit in der Iudicatur zurück und erklärte, er sei als Statthalter nicht berufen, die Nothwendigkeit der Armecsprache zu debu-ciercn, dies werde, wenn es nothwendig, von berufener militärifcher Seite geschehen. Er betone aber als Civilbeamter und Statthalter, dass in der Armeesprache angesichts der anerkannten Nothwendigkeit eines einheitlichen Verstondigungsmittels von einer Zurück» setzung einer Nationalität nicht die Rede sein kann. Gegenüber der in den Ausführungen des Vorredners gegen die Armee enthaltenen Spitze erklärte der Statthalter, für uns ist die Armee der machtvolle Repräsentant der Einheit des Staates, sie hält die Jahrhunderte lange glorreiche Tradition aufrecht und repräsentiert für uns die Kraft des Staates. Jeder wirkliche Anhänger unseres Staatöwesens wird unsere Armee stets hoch hallen und die Angriffe gegen sie abzuwehren wissen. Bezüglich der Controlsoerfammlungen verwies der Statthalter darauf, dass in dem militärisch organisierten Körper die Disciplin die unbedingte Folgeleistung des gegebenen Befehles erheische. Die Einmischung einer der nicht militärischen Organisation angehörig-n Person in eine derartige Amtshandlung müsse nachdrücklich zurückgewiesen werden und werde stets gebürend geahndet. Der Statthalter schloss mit dem lebhaften Wunsche, dass nationale Angelegenheiten im Interesse des Reiches nicht auf die Almee-angelegenheiten übertragen werden. — Die Abgeordneten Engel und Pacak erklärten, sie seien nicht gegen die Armcesprachc und wollen keineswegs den Natio« nalitatenzwist in die Armee tragen oder der Armeeverwaltung Schwierigkeiten bereiten, sie wünschen jedoch, dass den Nationalitätsgefühlen Rechnung getragen und die Bestimmungen des Reglements bezüg-lich der Regimentssprache voll eingehalten werden. Schließlich wurde der Commisssonsantrag, die Auslieferung Bartaks zu verweigern, angenommen. Feuilleton. ^i^ "^" französischen Invasion." UzurGeschichte des Ursulinen-"sters in Laibach. ^ 2l «.,. ^" 2' 3' »-Ztz ^ örim^i des Jahres 1797 herrschte im ^ ^e 5n""ne,l zu Laibach eine gewaltige Auf-^e?">>ten y!^" schlichen mit bleichen Gesichter« ,H/lilh ^fugen umher. Die Stille des Klosters ?Vl'gc K^°lles lautes Schluchzen unter-^ e>. zlMck,?""e wurden gehört, Thüren ge-^ " ^m^"' kurz, die gewohnte Ordnung i^i, ^chehen^ " Unordnung gewichen zu sein. ^ eH^Tage war im Kloster ein gewisser ^ ^ 5-.P und übergab namens Seiner i ^s ^beri,. l Vizepräsidenten Grafen Hohen, ^ls !' unv',bes Klosters ^n stritten Befehl, ^i'^zuZ^l'ch zu räumen und sich nach '^ ^! ^llh ;,. iuziehen, um den zu erwartenden «>/^ war ein harter Schlag für die v " l^ltsHt"" s" härter, als im Kloster eine ^ W ks"" der die Oberin, vier Kloster-^' 5, ^sterfräuleins darniederlagen. "N amtlich bestätigtes l^ ^>e! ^de/3 ^1". worin dem Fürsprech« flir die >M^'^ocunw ! ""''Nesprochru wird. Eine beglaubigte ^t^tet ". "on» 28. Juni 1816 fand Schreiber ! UU8 »,,"kl! Familienpapieren; die genaueren l "" Klosterchronil der Ursulinen. ^ Ann,, d. Verf. Was thun? Es schien unmöglich, dem Befehle entsprechen zu können. Man bat und betete, aber vergebens. So verließen denn am 23. März 16 Klosterfrauen unter Führung ihres Beichtvaters I. Facundus Lippitsch die Stätte ihres jahrelangen Wirkens und zogen hinaus in die Fremde.* Die Kranken mit fünf gesunden Mitschwestern zur Bedieuung mussten zurückgelassen werden. Doch des Unglückes war noch nicht genug: am 2. April 1797 um halb 7 Uhr morgens starb die Oberin Mater M. Anna Antonia von Puchenthal.** Die Verwirrung ward immer größer. Da — um 9 Uhr morgens desselben Tages — kam der Befehl, das Kloster binnen 24 Stunden von allen Insassen und Geräthschaften vollständig zu räumen, um den französischen Truppen Platz zu machen. — Das war der Gipfel der Noth und der Bedrängnis. Es war augenscheinlich, dass die Nonnen diesem Befehle nicht nachkommen konnten. Wie follten sie ein so großes Kloster binnen 24 Stunden von allen Geräthschaften räumen? Was mit den Kranken anfangen? Der Beichtvater Lippitsch, der mittlerweile von seiner Reise zurückgekehrt war, machte alle möglichen Schritte, um diesen geradezu grausamen Befehl rückgängig zu machen oder wenigstens eine längere Frist für die Räumung zu erwirken. Vergeblich! »Sofort räumen!» lautete der Befehl. * Vodnil schreibt in seinen «Novize» (1797, Samstag, Lb. März, Nr. 24), nachdem er berichtet, dass am 25 März die Puluervorräthe nach Iczica gebracht, die Mankm ans Laibach fortgeschickt worden :c,: «Nuvo I^ns ^ia V Vull^lu. ^ Anm- d. Red. " Voäulli idiäein- 1- 2. m»Iie» I^vu» ölxti U»ri» AnU^ka «r herunter. «So, jetzt bist du todt!' da^ ^M^ sogleich darauf aber erkannte ich das ^H ^ Gedankens, besann mich darauf, d"'" ^is,H und war, offen gesagt, nicht unzufneoe ,- ^ Augenblicke darnach ereignete sich etwas ^<,ch . i^ schläfchen gehalten. Durch den entseuchen ^ ^, aufgeweckt worden, wusste aber nicht, ^iss war, und kam auf den Hof gelaufen w , «Hat einer der Herren vielleicht geklmgw 5,^ -(Der fcheugewordene^ iH Aus Paris wird der «Straßburger M' ^,,Dll^l berichtet: In dieser Zeit des allgemelnen ^O werden sogar die Motorwagen toll und 3 ^^ ^ wären sie ganz gemeine Droschkcnpsero' ^ ^ Herr Iorel, ein biederer Rentier, "" < e"tl^ schwindigleit das Boulevard dc P"t^" zuhal">> versuchte vergebens, sein Motor-Drelrao ^ . wenigstens zu bändigen. Der infolge 0 ..„ 1^ Regens m den fast nie gereinigten ^^,^li,B,z! Schmutz hatte den Halte-Apparat des ^ ^^,Fl ^! unbrauchbar gemacht, so dass das ^."^e l" .5 mehr zu lenken war. Nachdem es ver^ ^ ei" !,' Flucht liegende Straßen durcheilt hat e, ' IF ^j einen Baum, kippte um und MudeM "^ „i^ ,< unsanft zur Erde, dass dieser einen w"^e B">/ innere Verletzungen davontrug. Der ^ „ ,B ^5 Krankenhaus gebracht, verbunden ulw ^ W ^ Wohnung überführt, während die Wa^' ^s <""' Ordnung die Trümmer des zerschellten ^ 5 und in Sicherheit brachten. , .„-a" ,,^ — Auch ei,/e Frauenbe eg^.. >^. Frauen von Chicago und ganz I""" M"" ^ ^ einer curiosen Action vereinigt. Sie ^Me>l "^-.^ Zeichner von Neclamen, Annoncen, ^^--<^ Maöains Hlarcisfe. Roman von <5l. Nast. (6. Fortsetzung.) «Ich danke Ihnen,' kam es leise und innig über ihre Lippen, «danke Ihnen von ganzem Herzen für dieses Wort! Ach, wenn ich nur etwas Geld in Händen gehabt hätte, würde ich mich sicher nicht verkauft haben!» fuhr sie nach kurzem Schweigen fort. «Als aber meine Mutter starb, bei welcher ich im größten Wohlleben meine Tage verbracht hatte, stand ich plötzlich ganz mittellos da, denn sie hinterließ mir nichts, als einen in der französischen Aristokratie bekannten Namen.» «Und Ihr Vater?» «Ich habe ihn nie gekannt. Er soll bald nach meiner Geburt gestorben sein.» «Also eine Waise?» Sie senkte das Köpfchen. «Ja, eine arme Waise!» flüsterte sie kaum vernehmbar. «Sie haben Schweres durchgemacht, mein Kind,» sagte Lutowujski, die beiden kleinen Hände von Madame ergreifend und zärtlich drückend. «Aber nun dürfen Sie nicht länger traurig sein. Was in meiner Macht steht, will ich dazuthun, dass dieser Nosenmund nur lächeln soll ulld diese Augen nie von Thränen aetrübt werden.» «O,» flüsterte Madame gerührt, «gewiss, soviel Güte verdiene ich nicht!» Die Thür wurde hastig aufgestoßen und Sonja betrat, gefolgt von Leczinsli, rasch den Salon. «Unser Gast will euch Lebewohl sagen für heute!» rief sie. Lutowojski, welcher Madeleines Hände frei gegeben hatte, als die Thür aufsprang, erhob sich. «Gute Nacht, mein junger Freund,» sagte er und streckte Leczinski die Rechte entgegen. «Vergessen Sie nicht, dass wir morgen Sonntag haben!» «Ich werde wie immer erscheinen,» erwiderte Leczinski, die dargebotene Hand kräftig schüttelnd. «Gute Nacht, Sonja — Madame!» Er verbeugte sich vor den Damen und war in« nächsten Augenblicke verschwunden. Gleich darauf drangen die Hufschläge eines rasch davongaloppierenden Pferdes vom Hofe herüber. Madame lauschte, bis sie verhallt waren; dann bat sie um die Erlaubnis, sich zurückziehen zu dürfen, machte Lutowojsti eine ihrer graciös schüchternen Verbeugungen und verließ an Sonjas Seite das Gemach. Lutowojski sah der Französin solange nach, bis das äußerste Ende ihrer schwarzen Spihenschlcppe, die so anmnthig über das Parket zu schleifen verstand, verschwunden war; dann athmete er in langen, tiefen Zügen den berauschenden Duft ein, der das Zimmer erfüllte. «Sie ist ein überirdisches Wesen,' sthe" «eine Elfe, entstiegen den Blumen, or ^ sie umschweben!» ^>^n "" Dann ließ er sich auf den ^ versank in tiefe Träumerei. ,.B> Unterdessen hatte Madame l^ 0 ch^ «Wollen Sie noch für einen ^"" gL eintreten?» wandte sie sich an Soni"> § jM «Sie werden müde sein,» meMte ^e chen besorgt. t,^ ^ ,^ Madame zögerte einen Augen" .^ Antwort. , , -„ ,nlll', M «Nnn, ja, wenn ich ehrlich hM^l Fj gestehen, dass ich mich recht ruhebA^F^! sagte sie endlich. «Auf morgen denn. ^ iy Sie mich in den Frühstunden aus. , P"' hoffe"?' . lieb ich 5^1 «Wenn Sie wussten, wie ltt ^, li ^,h^ würden Sie nicht so fragen!» nes " HH U ^i ,, ungestüm beide Arme um Madeleine. tra ^ », werde in dieser Nacht nur von ^^ ^ d> B von Ihrem Goldhaar und Ihren H'^ M > blicken, wie Ihre Stimme klingt! " M^ liebe, liebe Freundin!» .„h lB" cl^ «Gute Nacht!» sagte Madame "" »^ ? das von einer dichtverschleierten ^" h^ Gemach, dessen Thür sie sorgfaM WO. ^ ^Hitung Nr. 93._______________________________________727^________________________________________________24. April 1899. ^ zu ' ^^ Zeichnungen verführerischer und , ,^ ei» ss "' "^ Schutzmarke irgend eines Fahr« ^ll z^ ^ ^hamftagnersorte eine mehr oder weniger - .?«. Fra.,?^^ zeichnen. Die Anführerin der Be- !^ ?cli»hi ^"tN'de Wallon, die Präsidentin eines ^ W s s ^" entsprechenden Aufruf an die Ac> ^t . ° ^nben Worten eingeleitet: «Die Frauen, v ,x'"^ra ^^'"^^"' der civilisierten und auf« ^ Gih ^""' Amerika missbilligen deu ge- ^ >,^kchl/^ ^l.' Zeichnungen von Frauengcfichtern 5 ' ^ eine,'y ^^ Reclamcmittcl. Sie erblicken darin > v^i 5H... ngriff "uf die Franenwürde, sondern ,"' Äichaf,?., ^"'g des hohen Ideals, für welches die ^ i^üilllnd ^'' Es scheint, dass dieser Protest ,' "3 ^ ^^r Bill abgeben wird, welche vor die ^ ^lniiien ^^"'"s gebracht werden wird. Sollte i? °nge,ul°s '"^dell, so werden die armen Zeichner Hlich ? Wn, zur Verschönerung ihrer Bilder ? ^ ill bed ^ ""^ Formen des, hässlichen Ge- ^ ^9l>d^^^"^ürme im Dienste Mar- ! ^'°>entt>, ^N'bley'Parl in London baut man an 5 ^Pechen?'r<^' ursprünglich den Pariser Eiffel- ' ^ Leitu ' letzt aber die Bestimmung erhalte» ^U 1?m"^ ^^' ""^ drahtlose telegraphische ' ^r N ,, ^^is zu dienen. Die beiden höchsten ! '^'e z^.? bürden dann die Träger der Wellen- ^zu de, en den «zwei Städten» werden. Dass ' ^ ^o , "^chen nlit der Marconi'schen Tele- ,'!>jlht„ ?"nd.Leuchtthurm als Leitungsmast auf A i)^,s/'^ ausersehen wurde, liegt nur an dem 'l 'U,. - ^s Londoner Riesenthurmes. Der ' t>c,n ^""""'' der diese Nachricht bringt, ist '» ^ ^'"bleythurme wenig hold, denn er gibt ^w ^" Entstellung der fönst malerifchen ^ ^ch ^^ ""Westen von London die Schuld und be- <'.!" )^ letzt beabsichtigte Verwendung des Bau- ^,? brast? frommen des technischen Fortschritts Klonen " Abdruck: «Eiffclthürme für Mar- l^llbre ä" ^""^"' 'st ebenso närrisch, als ein zu braten,, spricht V'tutwn r ^" der Errichtung eines 300 m ^ London ' "'" "uch den atlantifchen Ocean ^"lfis^ " und Newyork durch die Telegraphic '^"eo^^cn zu überbrücke«, und dieser Plan ill jer^" Fachleuten so behandelt, als ob er H^ lEin 5^ Zukunft verwirklicht werden könnte. ^ Aos^ ^' 3 inal.) Der berühmte italienifchc '? "s H"/ducci, ^^ "" ^ Hochschule von ^>tt Lessor der Literatur wirkt, befindet sich ^ ^'lheit ^' ^^ gereizter Stimmung und benutzt .^Klist ' "n seinem Grsll gegen Todte und ^ stress ^^"'' Seine Schüler vergleichen ihn '^? lc>^ ^ gespalten Bogen, der jeden Augenblick ''^lX.. "ls er, fo erzählt ein Mitarbeiter des ^ ^ klofsn ' ^"f beginn dieses Semesters feine Vor-^F dffici' land ^ feinen großen Hörfaal ganz ^ l? Nervös >> ""^ Damen waren zugegen. Carducci ?!/Ngt j. ^" Nart und polterte dann heraus: V^Vorls an! Ich sehe hier viele Leute, die '^i'^es ls s^". ste dieses Jahr noch langweiliger Jetzt, wo mich alle. die hier nichts ^'n 8ehe» ^""" besichtigen konnten, können sie >> ^ rr d^''" l'e "ollen. Ich will nicht hin-^<^"ü fn l ^ um, um nicht hinzusehen, aber ' ^i^^'^»' ^'nen tiefen Hass hegt er gegen die Manzoni-Nachtreter, die er geradezu verabscheut, natürlich nur in der Literatur. In einer Vorlesung über Dante fchleudcrte er gegen diefe Epigonen die furchtbarsten Beleidigungen. Er nannte sie armselige Busch« tlepper; das sanfteste Epitheton war noch: Kräuter-sammler. Einmal nahm er sich sogar einen längst verstorbenen großen Dichter vor. Es hatte gefchneit, und als Carducci zur Universität gieng, glitt er aus und fiel. Man hob ihn auf, uud er setzte seinen Weg fort, aber nervös, gereizt, verdrießlich. Er betrat den Hörfaal, öffnete das Auch und begann: «Francesco Petrarca . .. Francesco Petrarca ...» Plötzlich aber fchleuderte er das Buch in die Ecke und fchrie: «Der Teufel hole Francesco Petrarca und fämmtliche Dichter Italiens. Wenn es nicht zu schneien aufhört, lefe ich nicht.» Sprach's und gieng nach Haufe. Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (Ho frei se.) Se. k. u. k. Hoheit der hochwürdigst-durchlauchtigste Hoch- uud Deutschmeister Herr Erzherzog Eugen ist am 22.d. M. uachm. mit dem Wiener Eilzuge in Begleitung höchstseines Kammervorstehers k. u. t. Kämmerers und Obersten Ireiherrn von Henniger uud des Kauzlers des deutfchen Ritterordens Edlen von W e it t e n h il ler in Ordensangelegenheiten hier eingetroffen. Am Bahnhöfe waren, da jeder Empfang abgelehnt worden war, uur die hiesigen Fuuctionäre des genannten Ordens erschienen. Se. k. uud k. Hoheit nahmeu im «Hotel Elefant» Absteigequartier, allwo Se. Excellenz der Herr Landespräsident, Divisional FML. v. Höchs -mann, Brigadier GM. Franck, Oberst - Regiments-Commandant von Nitsche u. a. ihre unterthänigste Aufwartung machten. Die Abreife erfolgte gestern mit dem Nachmittagspostzug in der Richtung gegen Wien. — (Tagesordnung derzwölften Sitzung des krainifchenLandtagesam2b. April um 10 Uhr vormittags.) 1.) Lefuug des Protokolles der elften Landtagssihung vom 21. April 1Ui)8. 2.) Mittheilungen des Landtagspräfidiums. 3.) Begründung des selbständigen Antrages des Herrn Abgeordneten Franz Povsc, betreffend die Gebürenbegünstigungen bei Uebernahme von kleinen und mittleren Grundbesitze». 4.) Mündlicher Bericht des Finanzausfchusses über Petitionen, und zwar: a) des Aerztevereines in Kram um Subvention für die Löschnerstiftung; d) des Prof. Alfons Pavlin um Subvention behufs Herausgabe des Iiördurium on,rino !i«um; «) des dramatifchen Vereines in Laibach um unentgeltliche Ueberlaffung der Logen im Landestheater. 5.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses über den selbständigen Antrag des Herrn Abgeordneten Andreas Kalan, betreffend die Bewilligung eines Credites behufs einer Gewerbeausstelluug iu Laibach. tt.) Mündlicher Bericht des Verwalluugsausschusses über Petitionen, und zwar: u) des Gemeindeamtes St. Iobst um Errichtung einer Bczirksstraße von Schönbrunn gegen St. Iobst; li) der Gemeindeämter Trata, St. Iobst und Horjul um Errichtung einer Bezirtsstraße von Schöubruun gegeu Trata; k) des Gemeindeamtes Billichgraz um Verlängerung der Aezirtsstraße Laibach-Dobrova-Aillichgraz als Gemeinde-straßc bis St. Iobst; <1) des Gemeindeamtes Woditz um Einreihung der Gcmeindestraße von Koses bis Povodje unter die Bezirksstraßen. 7.) Bericht des Verwaltungs-ausschuffes über den Entwurf eines Realfchulgefetzes. — (Meldevorfchrift bei Controls-verfammluuge n.) Das Reichs-Kriegsministerium hat mit Rücksicht auf die bei den Controlsversammlungen zu befolgende Meldevorfchrift unter dem 6. d. M. einen Erlafs an die Commanden und Truppen hinausgegeben, in welchem es unter anderem heißt, dafs die Control-Pflichtigen verpflichtet sind, beim Verlcfen sich unbedingt '^ bl? gan^^"^"'^"uf dem weichen Teppich, , .^ sie i^Iuhboden bedeckte, auf und nieder; 5. '^ äu. m. '/ >l"gle sie und wandte den Kopf ;>? bin/ Ucher es leise klopfte. '' ' 'Darf ^"dame — Ona!» antwortete eine . .^ ' lch Ihn^, h^,^ Auskleiden behilflich '? > k ^'tte! '>i,^ s^ erwiderte Madeleine und öffnete die ' ^ 5>sr 'hr Schlafgemach auf, eutkleidetc ^! 'hch ""b schlüpfte unter die seidene ^,'^^chen ^^n,e eine angenehme Ruhe,» ^!l° ' ^'' Madame gähnte leicht. «Gute »" berlijs^ . ?^l 9 9 llvH M Salon die Lampe und gieng. 'e»«, ^enn'?") .""en weißen Schlafrock über, ^?'!l/^e s,5 bel jeder Bewegung die zart- '« /"e ^s'Mn liehen und begann das für die Ve o?l'lj l? geordnete Haar aufzulösen. Als ! " si^'^ttls^'. ^"^ sie vor den Spiegel und be- ^ Kilten '^ ^lld in demselben. bis ihre ^ "' wle zum Sprechen. Ich bin ein kleines Vögelein, Tinli! Und statt're in den Wald hinein, Tirili! Und an dem allerschünsten Platz, T>a sitzt mein Schatz. Tirili! Tirili! summte sie lächelnd vor sich hin, und vom Spiegel zurücktretend, schob sie den Riegel vor die Thür, welche ihr Schlafgemach von dem kleinen Salon trennte. Pa fitzt mein Schatz und wartet mein, Tirili! Sag' an, wann soll die Hochzeit sein? Tirili 1 Wenn im Meer die Wasser erstarren zu Erz, Ist Hochzeit, »nein Herz. Tirili! Tirili I Bis dahin leben wir franl nnd frei, Tirili! Wir halten einander die Iiebeötreu, Tirili I Weil wir ganz gleiche Vögel sind, Mein süßes Kind, Tirili! Tirili! fchloss Madame, und die schweren Ienstervorhänge leicht mit der Hand theilend, spähte sie in die Nacht hinaus. (Foltletzung folgt.) — gleichwie bei allen fonstigen dienstlichen Verlefungen — in der Dienstfprache des Heeres mit dem Worte «hier» zu melden und eine andere Antwort ordnungswidrig und eventuell als Ungehorsam strafbar ist. — (Unterricht und häusliche Erziehung.) An die Verwaltungen der Volks- und Bürgerschulen sowie an die Vormundschaftsbehürden ergieng feitens des Unterrichtsministeriums die Anordnung, oafs befonders die Vormundschaftsbehörden nicht nur die ökonomifche und finanzielle Wirtfchaft mit den Waifcngeldern besorgen, fondcru dass sie auch womöglich den körperlichen und geistigen Zustand der Waisen beobachten und, wo es nothwendig ist, traft ihres Amtes die Erziehung der Waifcn dirigieren sollen. Die Leitungen der Volks- und Bürgerschulen werden in diesem Erlasse ersucht, solche Eltern, welche ihre Kinder unmoralisch oder so schlecht erziehen, dass sie zu Hause alles das vcrnichteu, was in der Schule mit großer Mühe erreicht werden konnte, fleißig zu beobachten und bei Wahrnehmung der genannten Uebelstände zunächst zu ermähnen und, wenn diese Ermahnungen mehrmals erfolglos bleiben sollten, zur Be-strafuug den Gerichten anzuzeigen. — (K. k. Centralcommission fürKunst-uud historische Denkmale.) Aus der Sitzuug vom 24. v. M.: Couservator Professor Simon Nutar legt seinen Thätigkeitsbericht für das abgelaufene Jahr vor. Seine Intervention erstreckte sich im wesentlichen auf die Aufdeckung von 13 Brandgräbcrn in Oinartno bei Krainburg, die Grabungen bei Töplitz, am Vinivrh bei Weihkirchen, auf zufällige Funde iu Laibach (Gräber mit Sarkophag und Schmuckgegenstä'nden, uamcntlich in der Wiencrstraße über 100 römische Gräber aus dem zweiten Jahrhundert) und Otlukovagora (römische Fibeln und Torsscherben), endlich auf den Fund eines Serpentin-beiles bei Hölzencgg. Die Centralcommission beschloss, dem Berichterstatter für feine Thätigkeit zu danken. (Referent: Hofrath Dr. Kenner.) — Bartholomäus Peönik berichtet über feine Grabungen beim Dorfe Sela. Anf-gedeckt wurden 28 Skcletgräber mit Inhalt, namentlich Waffen. (Referent: Negieruugsrath Dr. Much) — Correfpondeut Custos Josef Szombathy berichtet über in letzterer Zeit am Vinivrh bei Wcißlirchen gemachte Latöne-Funde, namentlich ein Eisenschwert, eine Lanzen-spitze, Fibeln, ein gut erhaltener Schildbuckel, Bronze-Armbänder, Perlen und Eifengeräthe, und regt die Durchforschung der erwähnten Fundstelle an, für welche die Centralcommiffion vorläufig eine Subvention von 200 ft. zu bestimmen befchloss. (Referent: Derfelbe.) — (Todesfall.) Gestern nachmittags ist Herr Oberlandesgerichtsrath i. N. Karl Pleslo in Laibach einem Schlaganfalle erlegen. Das Leichenbegängnis findet morgen um 5 Uhr nachmittags statt. — (Kirchliches.) Die Herren Ioh. Tomaziö, Stadtpfarrer in Bifchoflack, und Stefan Iallik, Pfarrer in St. Veit in Unterkrain, wurden zu fürstbischöflichen Räthen ernannt. — (Biostop.) In der Lattermannallee werden gegenwärtig Vioskopbilder vorgeführt, die sich von den mit dem Kinematographen dargestellten Projections vortheilhaft unterscheiden. Die Bildflache erscheint ruhig ohne jenes Flimmern, welches das Auge unangenehm berührt; auch kommen die meisten Bilder fcharf zum Vorfcheine. Vorläufig wird das Leichenbegängnis des Präsidenten Fanre nebst 12 anderen Bildern, unter welchen namentlich der farbige Serpentinentanz anerkennend zu erwähnen ist, vorgeführt. Das Innere der Bude ist sehr gefällig ausgestattet, die Elektricität wird mittels einer eigenen Anlage hergestellt, die einzelnen Bilder gelangen in ganz kurzen Zwifchenränmcn zur Reproduction. Wir machen das fchaulustige Publicum auf den Bioftop neuerdings aufmertfam. — (Neuwahl.) Vei der kürzlich vorgenommenen Neuwahl der Sanitätsdistrictsvertretung in Arch, Bezirk Gurlfeld, wurden gewählt: Alois Hrastnit in Arch zum Obmann, Anton Moüivnik in Arch zum Obmannstellvertreter, Franz Znidarsic aus Bründl, Franz Malensel aus Zaloke, Alois Marusic aus Unter-Radelstein, Iofef Pun-gcrsik aus Strit und Johann Gorenc aus Langenarch zu Mitgliedern; Michael Perau aus Germule und Mathias Tomazin aus Smednik zu Ersatzmännern. —o. — (In der Person geirrt.) Als am 11. d. M. nachmittags der 63 Jahre alte Inwohner Barthlmä Fojtar aus Heiligenkreuz, Gerichtsbezirl Kronau, von Brezje nach Hause gieng, begegnete er auf der Reichsstraße bei Iauerburg dem Fabriksarbeiter Franz Ogrinec aus Sava. Dieser, in der Meinuug, er habe einen Bekannten vor sich, der ihm 2 st. schuldete, hielt Fojkar an und forderte ihn auf, ihm die 2 fl. zu zahlen. Da sich Fojkar weigerte, diefem Verlangen zu entsprechen, versetzte ihm Ogrinec mehrere wuchtige Ohrfeigen und warf ihn schlichlich mit solcher Gewalt zu Boden, dass sich Fojkar den Daumen der rechten Hand verrenkte und das Glied desselben aus der Hand hervordrang. Die gerichtliche Anzeige wurde erstattet. —1. — (Selbstmord.) Meldungen aus Klagenfurt zufolge hat sich der 59jährige Agricultur-Ingenieur Pour aus Laibach, der sich zwei Tage in Klagenfutt aufhielt, vorgestern nachts durch einen Schuss in die Schläfe ge« M«t, Laibacher öeitunc. Nr. 93. 728 24HrN^ — (Sonntagsruhe im Güterverkehre.) Das k. t. Eisenbahnministerium hat folgenden, vom 14. April datierten Erlass an alle unterstehenden Bahn-verwaltungen gerichtet: «Da anlässlich der im Vorjahre bestandenen Einschränkung des Gütervcrkehres an Eonn-und bestimmten Feiertagen aus den Linien der öster-reichischen Eisenbahnen die Wahrnehmung gemacht wurde, dass die Zuführung der entladenen Viehtraneportwagen in die zugehörigen Desinfectionsstationen vielfach nicht so rechtzeitig erfolgen konnte, um die Wagenocsinfeclion innerhalb der im 8 1 der Durchführungsverordnung vom 7.August 1879 zum Gesetze vom 19. Juli 1879, betreffend die Verpflichtung der Desinfeclion bei Vichtransporten auf Eisenbahnen und Schiffen normierten Frist von 48 Stunden nach der Entladung vornehmen zu können, hat das k. k. Ministerium des Innern über hierannliche Anregung im Einvernehmen mit dem t. k. Justizministerium bestimmt, dass während der Dauer der Einschränkung des Güterverkehres an Sonntagen und den betref-senden Feiertagen, d. i. dem Neujahrstage, dcm zweiten Ostertage, dem Himmelfahrtstage, dem zweiten Pfingst-tage, dem Frohnleichnamstage, Allerheiligentage und den beiden Weihnachtstagen, diefe Tage in die normierte 48stüudige Dcsinfectionsfrist nicht einzurechnen sind. Für den l. t. Eisenbahnminister: Liharzit m. p.» — (Leichenbegängnis.) Unter zahlreicher Netheiligung der distinguierten Kreise unserer Stadt fand gestern um halb 5 Uhr nachmittags das Leichenbegängnis der durch seltene Vorzüge des Geistes und des Herzens ausgezeichneten, allgemein beliebten und hochgeschätzten Freiin Marie von Elsner, Stiftsdame des adeligen Stiftes im Herzogthume Kram, statt. Unter den Leidtragenden bemerkten wir u. a. die Dameu Gräfin Louise Pace, Baronin Therese Gall de Gallenstein, Betty Baronin Somaruga, Frau Antonie Kosler und die Herren Baron Rudolf Gall von Gallenstein, GM. d. N.. und Grafen Alfons Auersperg. Zur Leichenfeier hatten fich nebst der hier domicilierenden Nichte der Verstorbenen, Fräulein Camilla von Buchwald, die Neffen der verstorbenen Freiin, Emerich von Vuchwald-Elsuer, t. und k. Haupt-mann im Inf.-Reg. Nr. 88, und dessen Bruder Stefan von Buchwald, k. u. k. Hauptmann im Inf.-Reg. Nr. 53 aus Prag, beziehungsweife Wien, eingefunden. Der Erstgenannte wird den altadeligcn Namen des im Mannesstamme erloschenen Geschlechtes der Freiherren von Elsncr weiterführen; die Allerhöchste Sanction hiezu ist noch zu Lebzeiten seiner Tante erfolgt. — (Promotion.) In Ergänzung unferer samstägigen Notiz wird uns gemeldet, dafs am 22. d. in Graz der Assistent an der dortigen Klinik für Kinderkrankheiten, Herr Ernst Moro, zum Doctor der ge-sammten Heilkunde promoviert wurde. — (Uebungsritt.) Am verflossenen Samstag vormittags kam eine Aequitation, bestehend aus 16 Officieren und 8 Mann, in Littai an und verblieb daselbst bis gestern früh. Sodann setzte dieselbe ihren Uebungsritt über Treffen nach Rudolfswert fort. —ik. — (Unglücksfall.) Der bei der Handelsfirma Lebinger use beschloss plötzlich, nur noch in Werten d'Annunzios aufzutreten. Sie ließ sür die Ausführung von Dumas' «Demimonde» bereits 7800 Lire zurückzahlen. Die schwer begreifliche Marotte findet hier mannigfaltige Auslegungen. — (Frau Düse und Ermete Zacconi) haben im Teatro Bellini in Palermo einen stürmischen Abend verlebt. Gegeben wurde Gabrielo d'Annunzios «Oiocnnäa», und zwar als Premiere, aus welchem An» lasse das ganze Haus ausverkauft war. Unter den Zuschauern befanden fich auch Jules Clarctie, der Director der Parifer «Comödie», und vierzig von dem dortigen Uni-versitätsprofeffor Cefareo, einem alten Fcinde d'Annunzios, geführte Studenten. Diefe begannen nun nach dem dritten Acte zu pfeifen und zn johlen ; sie riefen nach dem Autor, der aber nicht zu erscheinen wagte. Als Ursache dieser Katzenmusik gabeu die Studenten die Unmoralität des Stückes an, während das Publicum das Stück wohl langweilig, aber nicht unmoralisch fand. Die Dusc und Zacconi kamen solcherart an diesem Abende um ihre erhofften Triumphe. — (Theaters candal in Fiume.) In Fiume gibt seit zwei Wochen eine Operngesellschaft Vorstellungen, mit denen das Publicnm jedoch unzufrieden ist. Der Theaterpächter Sfozza hat infolge dessen einen neuen Tenoristen, Enzio Ghilardini, und eine Sopranistin, Julia Frampolefi, engagiert. Die zwei neuen Kräfte gefielen indes dem Publicum bei ihrem ersten Auftreten in «, "' fafst und genügt den verschiedensten "M ^ ^ enthält alles Wissenswerte über Topo^^M' Curmittel, Benennung der dort mit 6^^ ^ Krankheiten, Aerzteverzcichnis. Curtaxe,', ^ M^ Verkehrsnachrichten, uud beschränkt stch" M^ Berichterstattung alles Wissenswerten, ^" c^' M suchenden und Touristen wird es ein ew > „ ^ fein. Dieses Buch wird bei dircctem nez"!^ ^» ^' sendung von 60 kr. (Ladenpreis p' , ^ W"^ Administration des «Führer durch dle ^° '^aße '' und Luftcurorte», Wien, V/I, MarM"", franco verfendet. ^ . c^ PoW". -(«Grüß Gott.») W« Verses^ von Anna Polka. Soeben ist im Vewu ^ »^, Hosch in Neutitschein eine zweite Je' Mj^ für Postkarten von Anna Polka erWe"^^ l", vorliegende Büchlein auszeichnet, ist der ^ ° die Verse so allgemein gehalten sind//',.,g. dt^ giebigste Verwendung finden können, ew " ^eiH< gewiss weite Verbreitung Nl'rlckaffen w^^-?^ Die Neise des italienischen B<"'s ^ B^ Golfo degli Aranci, 22.^,'^ fand in dem mit Blumen festlich M"" ^ttH der Savoja ein Diner zu fünfM "^ ,, 9 Rechten der Königin hatte Kön.gHu"Nnl^^, ^ der britifche Botschafter Sir M U^" ck^, genommen. Unter den Geladenen b^" . ^ britische Admiral Nawsou, Ministers!" ^BH Marineunnister Palumbo, der Mi"st" ' gces" Arbeiten, Lacava, der Hofstaat des Kon u ^ch^, die Stabsofficiere der beiden Escadw'. ^.^> Diner hielt das Künigspaar bis M" ^. züH Zu gleicher Zeit fand an Bord der '"" ^H der englichen Officierc eine der beiden Geschwader, auf welchen "" ,^ iB.^ englische und die italienische Hl)""'^M ^ ^ waren glänzend beleuchtet. Die V""^e ^B . gebung des Golfes von Aranci veranjta " ^M zu Ehren der englischen MarinesoldM^^^ B Approvisioniernngszwecken ans Lano g u ^ eine Sympathiekundgebung. .< ^l. D^^If Golfo degli Arancl, ^> ^ M ? ^ und die Königin von Italien stud A ^3/ früh an Vord der «Savoja» unter o" ^ Gefchütze der italienischen und der eM,^ ^,i^. nach der Insel Maddalena abgerelst. "^^it")' g., Escadre, an deren Spitze das SchM ^, S"° dem Marineministcr Palumbo an Aorv ) Königspaar das Geleits______^. ^ Strikes^ ^hl"'^. Lüttich. 23. Aprll. Im .3""^^'''^? von Seraing ist der Strile ein ^j,,Ic>"D Montegnee wurde ein Gendarm verwu"^^ ^ i wurde ein Grubenarbeiter uon Stnu« ^fM^ und schwer verwundet. Mw lM ^ ^ wegen des ersten Mai. Doch su" "-^t elw über die Zweckmäßigkeit des Stutes ' ^B"' fortschrittlichen trennen sich von den 1" , HelegraMtne- DcH> Barcelona, 22. April. (Or'gHWes ^.,^ ist es gelungen, ein von Carliften aM, ^ ^F,^ aufzudecken. Fünf Personen, darun" ^ ^ Ärigadegeneral, wurden verhaftet " .M"^ alte Gewehre saisiert. In der ganze« "' '. vollständige Nuhe. , ^ <^ I">'^ ' Kiew, 23. April. (^ -> hiesigen geistlichen Seminars, ^^"cht" W< seiner Wohnung von einem wegen I^,M .> ^ und Trunkes ausgeschlosfenen ^" ^l»"^" Krefchtfchenski durch einen Dolchstich " ^ Verwundung ist nicht lebensgefähru^ ^l e^fff' London, 23. April. (Orig.-Te" j,,VHF der Admiralität, Goschen, hielt g^ ' n ^l>^ eine Rede, in welcher er die gegenw"" ^ ^ mit der Erregung im vergangene'' M^ F Heute seien die Wollen verschwund"'' , ^F ,„l eine friedlichere Miene angenommen- ^ Fl ^ der Ausgaben für das Heer uno ^^l " Redner die Ansicht zurück, dass geg ' hrE jn ^ gaben eine Oegenbewegung plaMg^l.) ^O''^ Petersburg, 23. April, ^"^e^'''''^ i< astronomischen Gesellschaft niedergeMl i, a^ ^,^ Prüfung der Kalenderreform wand" > ^„. ^.^^ sterien mit der Bitte, Gutachten a^ del ^»U sterien der Verkehrswege, des I""" ' ei"e >'. und des Aenßern sprachen aus, °"issio.''/ Reform wünschenswert sei. Die 6"" ^^,l" Arbeiten sofort nach den Osterfe"" . ^M dieselben voraussichtlich Alisangs o" '^Mung Nr. 93. 729 24. April 1699. "Ngelommene Fremde. ^"32«. bo" Elefant. '^ don ^.^- Se. lais. Hoheit Erzherzog Eugen. Ritter ^. "enn^°'°.enen Vliese. Hoch. und Deuschmeister. Feld-! ^ llieiii» ""^ Commandant der 25. Infanlerie-Truppen-! >!»?'^Itt^^ H"nisser, l. u. l. Oberst und Kammer. / bAl^A'ttenlMer. l. u. t. Hofrath und Kanzler >^^"^ Erzherzogs Eugen, Wien. ..^Volkswirtschaftliches. '^> N'h^' ^p^ll. Auf dem heutigen Marlte sind er. °»en und 2 Schiffe mit Holz. ^^^^urchschnitts.Preise. V -°" _b<« "°" bl« '^l,!(jy. ^lr^fl^ ,l. tr, fl. lr7 ^. . ^ ^W 950 Butter pr. Kilo. . — 90—,— !>1 » 3^8- Eier pr. Stück . . —> 2 — — ^l. ' «^ ^ ^ Nilch pr. Liter . . -! 7 -<- ^ ^' . d 50 6 50 Rindfleisch pr. Kilo - 60 — — ^^-' "° ^------ Kalbfleisch » —6b— — !'^' u " 6 20 Schweinefleisch . -,70------- ^ ' ^ ^'" Schöpsenfleisch . — 40------- .^ ..' o 50 b 70 Hähndel pr. Stücl — 55------- ^. ^lilcr iY ^",^ Tauben . -24------- ^ ' "i--- Heu pr. q .. 150------- ^,' 18^""~ Stroh . . .------------ ^!?K'll> 1^"!" Holz. hartes pr. I '^A'olz. ^^-,__ Klafter 650------ 'H » «3 l" -weiches, . 4 80-- "«cheit . '^ 68 __ Wcin,roth.,pr.Hltl.--------------- ^^^ ^ 70 — __ weißer, »--------------- Verstorbene. Am 20. April. Theresia Zagorc, Arbeiterin, 31 I., Floriansgasse 36. Tuberculose. — Tarsila Maria Nesman, barmherzige Schwester, 25 I., Nadetzlystraße 11, Tuberculose. Am 21. April. Michael Habad. Bettler. 68 I., starb an der Wienerstraße während des Transportes ins Spital an Altersschwäche. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühe «06-2 m. Miltl. Luftdruck 736-0 mm. ««, 2U.N. 730^18^" SW. mäßig , halb bewSllt Ü 'Ab. 732 4! 11-5 ! SW. fchwach ! ^heiter______ 7 U. Mg, 736-1 '8 7 i SO. mäßig ! Regen' 23. 2 » N, 137 N 9 5! S3O. start theilw, heiter 84 ^ !) » «b. 739 2 75! SW, mäßig thcilw. heiter_____ 24^> 7 U. Mg. i 741 - 3 , 41, NO. fchwach j heiter , 0 6 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag 12 7 und Sountag8'6°, Normale: 10 8°, beziehungsweise 11'0". Velantwortlicher Redacteur: Vnton Funtel. Schöne trockene Wohnung mit vier Zimmern und Zugehör, im II. Stock, ist wegen Uebersiedlung Eoke der Peters- und Resselstrasse Nr. 3 sogleioh oder für den August- Termin za vergeben. (1610) 1 Vom tiefsten Schmerze gebeugt geben wir allen ^ Verwandten, Freunden und Bekannten die überaus W traurige Nachricht vom Hinscheiden unseres innigst- W geliebten, unvcrgesslichen und Herzeusguten Gatten, W Valrrs, Bruders, Schwiegersohnes, Schwagers und M Onkels, des Herrn M Karl Plesko > l. f. Oberlandesgerichtsrathes i. d. R.. Besitzers der M Ehrenmedaille für vierzigjährige treue Dienste, Haus« W besitzers lc. W welcher nach kurzer, schwerer Krankheit, versehen mit W den heil, Sterbesacramenten, im 66 Jahre seines von W unermüdlicher Arbeit und unerschöpflicher Güte für W die Seinen erfüllten Lebens heute um halb 5 Uhr W nachmittags felig im Herrn entfchlief. W Die irdische Hülle des theuren Verblichenen wird W Dienstag den 25». Upril um 5 Uhr nachmit W tagtz im Trauerhause Deutsche Gasse 3lr. 2 feierlichst W eingesegnet und sodann auf dem Friedhofe zu Sanct W Christoph im Familiengrabe zur letzten Ruhe beigesetzt. W Die heil. Seelenmessen werden Donnerstag den W 27. April um 8 Uhr in der Domlirche des heiligen W Nicolaus gelesen weiden. W Der edle Dahingeschiedene wird dem frommen ^ Gebete und einem ehrenden Andenken empfohlen. M Um stilles Beileid wirb gebeten. W Laibach am 23. April 1893. W Maria Pleilo geb. Lenassi, Gattin. — «nüi, W Emma, llirila und Mizi, Töchter. — Maria W Pleilo, Schwester. — Peter Lenassi, Schwieger« W ualer. — Leonie Pakiü geb. Ihuber, t. u. l. Haupte W mannswitwe, Schwägerin. — Vusti Paliü, Nichte, W - Leo Pallü. Neffe. > I I ^"'O ^d.naJglobIje žalosti javljamo vsem so- I itiStrirt' i'aä ^a'^Jem ln znancem Drežalostno vest I in^'od'ohr8* 'skren0 ljubijenega, nepozabnega I st>>a, Brtga soP'"Oga, oèeta, brata, zeta, svaka ¦ ' Bospoda I ^ Karola Pleško I iSttle sv|»? sodnega svetnika v pok., posestnika I LlnJo za 401etno zvesto službovanje, I ^i je '"Snega posestnika itd., I Ur!nte ttJ^! m«öni bolezni, prejemäi sv. zakra- I CiHa d!IraJ0agega pokojnika se bo v torek I Ä' KrXlla ob ö. url popoludne v hiši I V7'l° »n nmške ullce h- Sl- 2 sveè»n0 blaK°- I ^'naw na pokopališèu pri sv. Kriätofu I Sv Sro'>u položilo k zadnjemu poèilku. I »v*y'- apfii 2adušnice se bodo brale v èetitek I °'aja °^ ^" u" dopoludne v stolni cerkvi I steti pokoJf»ik se priporoöa v pobožno molitev I ^Os- POrriin- I y \ Se tihega sožalja. I ^ JublJani dne 23. aprila 1899. I 4*^* P I JUiw5|*»»*rf0«iporoj> LeBMl1' »oproga. - I CiS0» se« rila in Mioika, hèere. - Marlja I "iU ^» PuÈ - Petor Lenassl, tast. — I V(J°va ö P°r- Zhuber, c. in kr. stot- ¦ kin,-SVukillJa- — Oustl Paklöi neèa-H^^^ 'Ja- — Leo Pakiö, neèak. Flader-Abziehpapiere preisgekrönt auf der Weltausstellung in Chicago. Sehr leicht verwendbar von jedermann zur Nachahmung aller Holzgattungen auf Möbeln. Thüren :c. Erhältlich bei Nrüber Vberl, Laibach, Kranciscanergasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (879) 11-« Im Hoohparterre Bahnhofgasse Nr. lA gelegene, mit Centralheizung versehene Wohnung bestehend aus vier Zimmern, Cabinet, Vorzimmer, Küche, Keller und Dachbodenkammer, ist vom 1. Mal ab zu vermieten. Näheres in der Bnohhandlung Bamberg, Stern-Allee. (423) 46 AnäatarrMiscliß Pastillen Jt werden angewendet bei katarrha- JmBL lischeu Affectionen der Athmungs- JwC§gpjjiL organe, Husten und Heiserkeit. r^-^r^^^ Diese Pastillen, welche beruhigend n^jSj^aSirÄ u«d erweichend wirken, können /l/JyiiäfiSpiui&ra hauptsächlich jenen empfohlen ^kJjw^sHfev^jV werden, welche in Erfüllung ihrer ^-imJiti P0'c')ten und Geschäfte eine klare (lyjMpBB^) und ^eble Stimme benöthigen, flNSffSffif wie etwa Prediger, Lehrer, Sän- ^ujg^ ger u. s. w.______(1186) 5 Preis einer Schachtel 25 kr., 10 Schaohteln 2 fl. Erhältlich bei Qabricl piccoli, Apotheker in taibach päpstlioher Hoflieferant. Grösste Auswahl >/ eleganter ^r ^/vÖ >» (1266) >^# ^1^ jS yr fSyyr M billigsten preisen ^/L. Mikusch c» ^ F' ^ 3 3.«s « V >« 36 ^ ^tesSpezereiwaren-Greschäst! | Karl Planinsek f , i als Schober, Wienerstrasse Nr. 8. 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Februar >Au«usl l00 5U l»l - „ Gilber verz Iönner^ult 1«" Ub luo .'.o „ ,. „ «mi! iX-!ol»-l lOU'4i> l «»«er 4°/« Vtaatslose 2,',o fi, l?i t,u 172 t,0 l«S0er L"/» „ aanze 5UU si. l»9 ?b ,40- 186Uer b«/n „ Fmiftel ,00 si, li>?'t>" '^6 20 l864er Ltaalslose . . 100 si. i8t> 4k l»6«i bt«, ., . . 50 ft 1»,>».',>i9,-2i. h°/, Dom.Pfanbbr. ^ lw fl. "s «K .l>0 «z V/. Vesterr. Golbrente. steuerfrei "»Sa 120 1b 4"/. bto. Nente in Krunenwähr., steuerfrei für 200 Nruuen Nom. l0ü 35 100 5k, dtu. bto. per Ultimo . . !<" »' l0U b? ,'/,°/,0sterr,I»vcstltion,<«ente für »00 Kronen «om. . . »» ?b 88 9ü VllenbahN'Ttaatsschnldvn» schrelbungen. Glisabelhbahn in G., steuerfrei ,^«. ,,<,«« (blu. Lt.,. für 1U0 si, G, 4"/« " ßcaiiz'Joses'Äahn in Silber ,„..„. ,^., (bw, St.) f. 100 fl, «°»,. ÜV//» "^ "> "" ^ l>,udolfsbahn 4"/n ^u staatsschuldverschrelbun» gcuabgestemp.ahü, ^uu u. 200« M. 2U0 M, 4"/,....... 11» ?<> !lS »,' ssranz.Iujlf.«.. "0 w»,izilchr Karl Ludwig, «ahn, diverse Slllctc 4°/,, , , , . »9'80 »»s.,' Vorarlberg« Äal,», llm, l«8t, 4"/„(diV,St,)S,,f. 1W fl. si. 9» 80 «9 4> Una, Ooldreüte 4"/« p« Cass, l18?s, l!»85> btu. blo, per Ullimo , . . . llö . l» 119 l>5 dlo. Nciitc!» ttllxiciüuähr., 4"/„, stciiersre! fiirÄlOKrllliciiNom, S7'4' 8? N5 4"/„ dto, b<^. 8? z>5 bto, dtu, Silber 10U fl,, 4>/,"/„ nil - lUl'ttu bto, Staats Oblig, (U»g, vslb.) V.J. 187«, 5"/„..... l»0i0 ,»l- dto.4'/,"/n SchllnIregal°«bl,°Obl. l00 t!» 1«1 - dto. Pram Mnl. K l!>o fl, «, W. iLl-25 l6l> — bto, btu. 5 5«fl. 0, W. 183 5^,^4 2» Thoih«eg,.Lose 4°/« iao fl. . iZg n 18» « Grundtnll. > Gbligalionen (für 10V fl. CM.). 4°/„ ungarisch« (100 fl, 0. W.) . 9>V0 »6 7" 4"/, lroatlsche unb slavonische . 9»-« S'/'ü" Andtlt össentl. Anlehen. Doi!ll!i'Nez.>Lofe 5"/«.... 1»8^»» '5<> 101-— 4«/. «ia!,«r «e»-«lUche» . 9» 2z z« «5 «l'eld War,' Psnndblies« (ftlr ion fl). Bobcr. alla Ost,!n!»«»I verl,4°/<> »?vu »kW dto. Pcüm,'2chldv, ,^'/„, l, Em. 1lt0»<» i»l — b:o. dto. »",„ Il.ltm, 11? ^a lä8 2,', « österr, kaadcs HM Anst, 4«/« »8 »a 1W 6U Oesl, ung. Baiil Verl. '",„ . . 1UU l»0 lai^u dlo. dto. üujahr, „ 4«/., . . i«iü0 »ui^u Sparcasse, l.üst, 30I.b>/,°/uvl, ,»üb>, —-— Priollliilll'YIillgatlonen (1i,r 100 fl.). Ferdinands 'X.iri'uahn «m. 188« 1W'— 100 8U lDestü r, Nordn rstbahn . . . 11U'—1l V. »b?-— lä8 — Nanluere!». Wiener. 100 fl. . W5 /ü L6L l»ö Uodl,r.-«nst.,0est.,200fl.O.4ft»/, "i — 4?2 — Vrdl'«iist.f. Hand. n. G, 160st. "'^ — — dlo, dto. per Ultimo Septbi. »2H-35 3öb 3ö «reditbanl. »lllg, nng,, 2(X, fl. . ä»0 »b 3^1 2b Depositenbank, Nllg., 200 fl. . »"'20 Ü26 - TscompteGes.. NbrVft, 5^10 fl. 7ü0-—7»z-- Viro°»,Easicnv.Wiener, ^00fl. »ü«'— 2 fl..... ^>4«b öUü2ü »«lehi«baill. »ll«., t« fl. . i?2ü0i?4 5,> f! . »^5 I«?ü Whm, Norbbahn lbN fl. . .»4?..«46- Äl! DampNchisfatn'tö . Ocs., Ocsterr,, 500 fl, «b!» l«e0 Len!b.'llzernllw.0U fICM. 4l>ö -- 4b8 - vesterr. Norbwestb 200 sl. 3. »51-tO »»« — bto. dto, (lit. U) 200 fl. 2, »64 — »t'5 - Prag.Dnxer Eyenb. 150 fl, S, . 9«'2b 8n 40 Stllat«sisc»bal)n 200 fl, S. . 5S1 Uü »62 1^ SOdval,» 200 fl. S..... e«'ü0 »? 50 Siidliordd. Verb.»«. 200 fl. CM. 20« l>0 20?-b0 Tramway Ges., Wr, 170 fl.o.W. —'— —'— dto. Em. l»»7. 200 fl. . . bi.0'— L11'5> Tramway Ges., «eue Wr., Pr«o> ritäts Acticn 100 fl. . . . 135'- 136'— Una -aaliz. Eisenb. 20Nsl, Silber »»3'«5 Ll» ü„ Uug Westb.(>»aab-Graj)WUjI.S. 2l5'i» »14 bu Wiener Lacalbahnen» Nct.^Ees. — - — — Induflrit'gctitn (per Stücl). Vauaes., Wg. öst., 100 ft. . . "^'i» "^ ^ Vgvdier Eisen» und Stahl-Ind. iil Wien 100 fl..... 102 — 103- «tlsenbahnw.-Letha... Tisle, 80 fl. l«s l?i- „Elbemühl", Paplerf, u, «, O. «^ i»,' »<> 5>, Licstnacr Äraucre! 100 fl. , . I8> - 18» — Montan Gesellsch,. Oest,-alpine ^44 0^ 2,4 ü" Prager Visen Ind. Ges. 200 fl. i«o4 IW8 Valao'Tarj, Steinlublc» 60 fl. l>Z^z - Wa^°n.Leilia»ft..«lll»„wP<> ^l«, Wr,^>Üaul,e,e,!sch.'ft U^i,' Is«^" Wienerberger Ziestel «cüen Diverse Lose ^ (per Vlull)^ ,,<- ^ »udapest^Baf!l- - ' ' . . «^,?^ Clary.Uuse 40 fl.,^^il.e'»- >"^ 1' 4''/.,Donau°Damp!ch-"'"" . . "" « , Osener Lose <0 I, - ^ , ö'' ^ N°tl,en Nrenz, Ocft «A. zsi. > ^ ^ «ndolpli Lose I« !^^ , . - U ^ Salm Lose <0 "", , »^ ^,'alt.stein-Lose 20 '>/^„Id«, ^ j»" Vewinslich. b ^.'^,>^, 5^ b. «°bencredtta„statt, ' . ^, bto. dto. ll.lt>"-"»" . . «1-Laibacher Lose . - ' Devisen. ^ ^ ^i üz «msterdam '''''» ,A^^ Tcntiche Plühe -''..> '!?« °<- London . . ' ' ' . - ^ Parl« >'''..' 2t. Petersburg - ' Valuten. »> ,>' Dxcaten -„.''..' .5», ^ Italienijcnc Ba»!»o«n . ,^' Papler-Nubel - - ' ^^^-^l ^^^.*_™^*^^^™^.« *~ w ^ ifVa^AI* i Privat-Depots (*At<--V*MPo*Jl*,T»T%0 T»m Kentrn, Hftt-tdbrlefen, HriorltÄlen, Aetlen, II •*» • ^^* "*•* J ^* lli „ _ t.r .4 ».««™ v«rocfclueS /*šJ*^ : u«;.i«,».TUenMd*ii.i.H. || s«.3ite--u.aa.dL "^reola.»ler-a-««clJ.«,ft || »nt.i.if.n.mv.x.c^ ,.-• *»***Ü>"<^ : (989) Loi-Vemioherung._____________________________ _____ Lalbach, SpitalgaaHe. ________________________Varžliim na Bar-Llpiiin« I« ^Bti-Ci»«^.,^^^ ^^