^ KA». Freitag am HK. Mai 2 83K. "^-------- i"r Sonn- und Feiertag, täglich, und kostot sammt den Bcil^en lm Eompto r ganz^ahrg 1l fl hall'ia hrig 5 ft. 3<) lr nn D.c La.l'achcr3cttm,g c ^ h^bjähriq 6 fl. Mr die Znstesl,u.g in's Hau« st»o h a l b ! ä h c. q :iN fr. mehr zn entrichten. Mit der Post polt^ Kreuzband »» ^"'"toir ^nn^ ai rig , , , < / ,, l alb äl,ria 7 ss 3l) kr — Insera tionSqeb n hr fnr cine Sp.iltm^.ilc over den Na.,», derselben, »ir ein- ''^ ^!.^, tnn?'/k " ß 1^!mü" t^! nr^eT.l^e 5lr.^ M. Inftr^e bis "heilendsten l fl. fni 2 Mal ^ 50 kr., ftr 2 Mal und 40 fr. fnr l M.l einzuschalten. "-! diesen 3l^ nach dem „Provisorischeu Gesetze vom ^November 1830 fnr InserationZstämpel" noch l(> kr. fnr emc j.-desmallge O>n,chaltung hm;u zn rechne». Zlntsichl'r Theis. -me-nwii-6 uom 28. d. M. vollkommen entsprechende Proposition würde die Sicherung des türkischen Reiches auch von der Sccscitc, mit Veseitignng der russischen Präpondcranz im schwarzen Meere, herbeiführen. Vm halten demnach fest an der Hoffnung, daß solche bcn Negicrnngcn Frankreichs und Englands, so wie b" besonnenen uud ehrenhaften Mcinnng, welche in ^'idcn Ländern den Abschlnß des Feindes anf festen, ^ Zukunft sichernden Grundlagen erstrebt, annchm-'"r erscheinen wird und darauf die gemeinschaftlichen "tcrhandlungcn fortgesetzt werden können. Nachdem der Waffenchrc anf allcn Seiten voll« "mmcn Genüge geschehen, nachdem die Thatsachen Klanglich die heilsame Lehre konstatirt baben, daß ^'""talischcn Verhältnisse nur durch das Einuer- l)ol'c""n"""' ^"ligten Mächte und dieser mit der ' " "'orte geordnet werden können, sind wir leb' haft von der Ucberzengnng dnrchdrnngen, daß Regie-ruugcn, welche in den Zwecken bereits gceiniget, in der Wahl der Mittel sich so nahe stehen, Freundes-vorschlage nicht zurückweisen, sondern freudig die Hand bieten werden, um wicdernm dnrch gemeinschaftliche ' Anstrengnngen dem Wcltthcile die Segnungen eines dauernden Friedens znznwendcn'. eines Friedens, der ein so bcdcntcndcs und wichtiges Reich, wie das ottomanische, aller Vortheile der europäischen Staaten«' gcsellschaft theilhaftig macht und dadurch die in Zukunft dort etwa eintretenden politischen Vcrwicklnngen anf den Weg der friedlichen, gemeinsamen Ausgleichung verweist. Die Couriere, welche die betreffenden Depeschen ' der k. k. Regierung nach London und nach Paris überbringen, sind gestern abgegangen." Protokolle der Wiener Konferenzen. ' (Fortsetzung.) Protokoll Nr. «V. Wien, 21. März 1838. Anwesend: Für Qesterreich, Herr Graf Vuol-Schauenstein :c. :c. und Herr Freiherr v. Prokesch.Osten :c.>. Für Frankreich, Herr Baron Vourqucneu :c. :c. Für Großbritannien, Lord Iohu Russell x. ic. uud Herr Graf v. Wcstmoreland?c. ?c. Für Nußland, Herr Fürst v. Gortschakoff?c. :c. und Herr v. Titoff:c. u. , Für die Türkei, Aarif Effcndi?c. ?c. ^ Das Protokoll der Sitznng vom 21. l. M. wurde verlesen und angenommen- ^ Herr Baron u. Vourqucucy vcrlaugte im Protokoll das beiliegende Expos« zu hinterlegen, in welchem seine Regierung einige Gesichtspunkte entwickelt, die i von der Konferenz in dem Augenblicke, in welchem l die Prinzipien festgestellt wnrdcn, deren Anwenduug , dic Verwirklichung der ersten Garantie sichern ^oll, l nicht in Erwägung gezogen worden sind. t Nachdem der Herr Bevollmächtigte von Frauk-. reich das Memorandum des Pariser Kabincts verlesen - hatte, fügte cr hinzu, daß cs nicht iu seiner Absicht ! liege, fnr jetzt eine Diskussion über die darin bchan-. dcltcn Fragcu hervorzurufen', und daß es sich in jc« ' dcm Falle wohl verstehe, daß sie nur unter Zustim-< mnng der Pforte Gegenstand gemeinsamer VeratlMg > werden könnten, Lord John Russell bemerkte, daß, wenn er in . der Diskussion über dic erste Basis der Uuterhand- , lung mehrere Fragen, wie die Vcrciniguug der beiden ; Fürstcnthümcr in cincö, die lebenslängliche oder erb» i liche Regierung der Hospodare, die Opportunität ci- . ner natioualcu Repräsentation, nicht angeregt habe, ^ dieß nicht geschehen sci, weil ihm dic Wichtigkeit der> ^ selben entgangen, sondern wcil cs ihm geschienen l habe, daß die Initiative von Vorschlägen solcher , Natur der hohen Pforte zustche, und daß deren Er> , wägung bis zu dcm Augenblicke vertagt bleiben müsse, , in welchem dic ottomanischc Regierung iin.Stande sein würde, der Konferenz ihre ganze Ansicht mittheilen zu , können. l Lord Westmoreland stimmte der Ansicht seines z Kollegen bei. Graf Buol trat ebenfalls der Mcimmg bei, daß > der h. Pforte dic Initiative der Vorschläge dieser Ka» ^ tcgoric zustehe. Fürst Gortschakoff stellte fest, daß bezüglich der Entwicklnng der ersten Basis, darin nur das von den Herren Bevollmächtigten Paraphirte bindend sein kön» ne, daß aber andere anf diese Frage bezügliche Gc« sichtspunkte zur geeigneten Zeit Gegenstand der Dis-l knssion werden könnten. Der ottomanischc Bevollmächtigte stellte fest, daß dic in dem französischen Memorandum in Anregnng gebrachten Fragen die Rechte der suzeränen Macht in zn direkter Weise interessirtcn, als daß cr nicht seiner Ncgicrung über dieseu Gegenstand das Recht der Ini< tiatiue vorbehalten sollte. Nach Erledigung dieses Zwischcnfalles schlug Herr Graf Vnol vor, znr dritten Gruudlage der Vcr> Handlung überzngchcn, durch welche zwei Prinzipien festgestellt worden sind: das Prinzip, den Bestand des ottomanischcn Reiches vollständiger an das europäische Gleichgewicht mittelst Modifikationen an dcm Vertrage vom 13. Juli 1841 zu kuüpfcn, und jenes, sich über cine gerechte Abwägung der Sccstrcitkräfte im schwär« zcn Meere zu verständigen. Es würde ihm möglich erscheinen, sich vorerst mit der praktischen Lösnng des zweiten Prinzips zn befassen, inSAnbctracht, daß ein Einvernehmen über diesen Gegenstand die Aufgabe erleichtern würde, welche die Anwendung des andern der Konferenz vorbehält. Sollte diese Ansicht die Zustimmung der Konferenz erhalten, so denke cr, daß nichts znr Herbeiführung einer wüuscheuswcrthen Uc« bcreinstimmung geeigneter sein würde, als wenn die Herren Bevollmächtigten Nußlands nnd der Türkei sich vorbereitet fäudcn, der Konferenz ihre Ansichten über die Mittel, um hierzu zu gelangen, selbst aus» einander zn setzen. Es könne nicht leicht bestrittcn werden, daß eine unbeschränkte Ausdchnuug der Streit« kräfte, sowohl der einen als der andern der Ufcrmächte des schwarzen Meeres sich als ein Gegenstand der Beunruhigung für Europa darbieten würde, und daß cs demnach von der höchsten Wichtigkeit sei, für Mit« tcl zur Beseitigung einer Situation zu sorgen, die cine Qnellc schwerer Verwicklungen für die Zukunft werden könnte. Es sci auch gerecht, zn bemerken, daß die über« mäßige Entwicklung der Flotten in einem Meer, des« scn Zufahrt den andern europäischen Kricgsfilaggen geschlossen war, im Widerspruch mit dem Zwecke der Wirksamkeit stehe, der den Flotten des schwarzen Met' res zugewiesen sei. Diese Erwägnngen, an dic En. ropa ein großes Interesse zn knüpfen berechtigt ist, erschienen ihm geeignet, dic beiden, in direkter Weise zur Mitwirkung an der Lösung des Problems beru« fcncn Mächte veranlassen zu sotten, mit der Konferenz anf dic Prüfung der Mittel einzugehen, die zur Her« stclluug eines Zustandes der Dinge angemessen sein könnten, welcher Europa Bürgschaften der Sicherheit bieten würde. Hcrr Baron v. Bourquenry ist seinerseits bereit, dic vom Herrn Grafen v. Vuol in dessen cr« stcn Worten angezeigte Ordnung dcr Diskussion zu verfolgen. An einem Pnnkte dcr Verhandlung angelangt, der Vielen als von Schwierigkeit starrend erscheint, drückte cr i>n Gegensatze dic Hoffnung aus, daß cs leicht sein würde, über diesen Gegenstand ein voll« kommenes Einvcrständniß herbeizuführen. Das Vcr« trauen, von dcm er durchdrungen ist, hat seine Quelle in der Ueberzeugung, daß gerade hier Jedermann Vr° wcisc seiner Loyalität gcdcn, uad Nußland offen zn ^ IKK der Entwicklung eines Prinzips mitwirken wird, . zn welchem es seine moralische Znstimmnng gegeben hat. Woranf wurde sich in Wirklichkeit das zn lösende Problem rcduzircn? Eine Kombination zn finden, die geeignet sein würde, dem Apparat des Krieges den Apparat des Friedens in jenen Binnengewässern zn substi'tuiren, die vorzugsweise für den Frieden nnd für den Handelsverkehr geschaffen zn sein scheinen, und die leider nichtsdestoweniger znm Kriegsschauplatz geworden sind. Indem Lord John Nusscll an die vom Fürsten Gortschakoff im Vegiuuc der Unterhandlung gemachte Erklärung erinnert, da? er nämlich in keine mit der Ehre Nnßlands unvcrcinbare Bedingung einwilligen werde, stellte er fest, daß in den Angcn Englands und seiner Verbündeten die besten und einzig znlässi-gcn Fricdensbedingnngen diejenigen sein würden, welche, der Ehre Nußlands völlig entsprechend, gleichzci-tig fnr die Sicherheit Enropa's nnd fnr die Verhinderung der Wiederkehr von Verwicklungen gleich jener, um deren Beendigung es sich jctzt handle, ansreichend sein würden. Graf v. Westmoreland drückte sich in demselben Sinne ans. Indem sich Fürst Gortschakoff zn der versöhnlichen Stimmung Glück wünscht, in welcher diese Frage von der Konferenz bis jetzt in Angriff genommen worden sei. sagte er, dast er vorbereitet znr Erörtc-rnng der Anssnhrnngsm'ttel sei, die von den Herren Bevollmächtigten vorgeschlagen werden würden, daß er aber nicht in der Lage zu sein glaube, die Initiative über diesen Gegenstand zu ergreifen, wie es Herr Graf v. Buol angesonncn habe. Indem er nichtsdestoweniger die Gesinnnngen der Eonrtoisic nnd Versöhnlichkeit würdigt, welche nach der cinmüthigcn, von ihm so eben vernommenen Sprache diesen Vorschlag eingegeben zn haben schic-uen, erklärte er sich bereit, sie ml ,-<>l>,-l>n ncr Konstilnirnng halfcn, noch dcr Ansicht waren, daß Grnnd vorhanden sci, cs unter der Snzcränclät der» Pforte zn erhallen. Sie zweifelten nicht an der Zn stimmnng drr Türkei und hielten cs keineswegs für unmöglich, daß ein christlicher Fürst dic Ncgicrnng des icuen Staates nntcr dcr Bcdingnng, dic Suzcränetät dcs Snltans anzncrkcnncn, annchmcn wcrdc. Es gcht dicß aus dcm Protokoll dcr Londoner Konferenz vom 22. März 1829 hervor. Dic Wichtigkeit dcs ncncn Fürstcnthnms würde durch seine politische Stellung wie dnrch die Stärke der Bevölkernng einer christlichen Dynastie hinlänglich großc Vortbcilc sichern, daß das Vasallcnthnm nicht vielleicht znm entscheidenden Einwnrf werde. Dcr scrbischc Staat ist cbcnfalls unter dcn Ge-gcnständcn mit inbcgriffcn, mit dcncn dic Mächtc sich bchnfs dcr Vervollständigung dcr Ausführung dcr ersten Garantie zn beschäftigen habcn wcrdcn. Abcr dic Lage dicscs Fürstcnthums ist nicht gcnan dieselbe, wic jene dcr bcidcn andcrn. Von dcm Angenblickc an, in welchem die Moldau»Walachei kräftig kon-stitnirt ist, hat dcr Einstnß, wclchcr in Vclgrad do° minirtc, nicht mchr dicsclben Mittel, nm sich dort zn entfalten. Bezüglich der Serben wird cs daher gc-nügcn, dnrch cinc Kollektiv-Garantie, dic ihncn alle Sicherheit gibt. dic Privilegien zu sichern, wclchc dic Pforte ihnen zuerkannt hat, oder uach vorhergegangener Verständigung mit ihren Verbündeten zucrffi,.' ncn würde. 20. März 1855. (Fortsetzung folgt.) Wicn, 23. Mai. Sc. k. Hohrit der Hr. Erz< herzog Albrecht ist gestern nach Aspcru abgereist, uM dcr Trancrandacht beizuwohnen, die alljährlich in dcr Kirche dicscs Ortcs für dic in dcr Schlacht bei Aspcrn gefallenen Krieger gchaltcn wird. — Dcr k. preußische Gesandte am hiesigen Hofe, Hr. Graf v. Arnim, hatte vorgestern eine längere Vc» sprcchnng mit Sr. Exzellenz dem Herrn Minister des Acnßcrn, Grafcn v. Vnol. Anch die Vcrhandlnngcn zwischen dcn Bevollmächtigten Nnßlands und jenen der Wcstmächtc sind lebhaft fortdauernd. — Nach dcm gestrigen Bulletin hat der k. rnssi' sche Gesandte Fürst v. Gortschakoff eine gnte Nacht gehabt und befindet sich besser. -— Die k. k. patriotisch-ökonomische Gesellschaft in Prag hat beschlossen, ein agrikultur - chemisches La> boratorium zu errichten. Es ist dicscs die erste dicß' artige Anstalt in dcr österreichischen Monarchie. — Es ist im Antrage, cincn ncncn Lchrplan für Thierärztc festznstcllcn. Im Zusammenhange mit diesem Antrage wcrdcn bci dcm Ministcrinm auch Vcrathnngcn übcr dic Fragc abgehalten, ob für dic Znknnft dic sogenannten Knrschmidc für Vchandlnng dcs Pferdes beibehalten werden oder nnr cinc Kla!^ von Thicrarztcn gcbildct wcrdcn soll. Trieft, 22. Mai. Wic ans dcm ncncstc» Hefte dcr «Ocsterrcichischcn Marinczcilschrift" zu c>^ nehmen, ist Triest bci dcr Pariser Ansstcllnng untcr Andcrm durch drci Schiffsmodelle vertreten, welche Hr. Heinrich Padovan, Mitglied der Handelskammer und Schiffsingcnieur, cingcscndct hat, nämlich ^ Modell eincs drcimastigcn Schiffes, einer Brigg "n das eines Dampfers, sämmtlich Halbkörpcr ""^' ^ Länge. Dicsc drei Fahrzcnge. die sich durch l)l charakteristische Beschaffenheit auszeichnen, ""'d" "^ einem algebra'schen Enrvcnsystem höherer Ordn HHV gezeichnet, nämlich nach dcm parabolischen Systeme, welches sich auf die Linien gründet, die sich ans die Gleichung )"' i'x — 0 beziehen, das heißt dcr ü^>" Ordnung. Dieses System wnrdc vervollkommnet m'it' telst der geometrischen Tangente, die durch cinc Formel bestimmt wird, welche eigens vom Vamneistcr selbst und zu gleicher Zeit von dcm Aussteller dieser Modelle zu dcm Zwecke, passendere Schiffsformen zum Gebrauche der Sccschifffahrt zu erhalten, ersunden wurde. Die zwei ersten Schiffe segeln unter österreichischer Flagge, das erste ..Elodie" uud das zweite „Trieste" genannt; das dritte ist cin Kauffabrtcidamps-schiff, bloß im Entwürfe, von 330 Pferdckraft. Das dreimastigc Schiff „Glodic." uon ^66 Register - Tonnen Gehalt, wurde zu Trieft am 16. Oktober 1847 vom Stapel gelassen. Der Schiffskör» per, mit eisernen Knieen gebunden, mit Knpfer ge° nagelt und beschlagen, kostete 34000 fi.. und 70000 fl. fertig unter Segel zu gehen. Seine Form ist sehr schön und solid in allen seinen Theilen und entspricht in der boheu See allen Erfordernissen. Die Brigg „Triefte," von 226 Ncgister-Tonnen Gehalt, wurde zn Triest am 6. Juli 1848 vom Stapel gelassen. Der Schiffskörper, mit Kupfer gc-nagelt und beschlagen, kostete 16000 fl., und 32000 ft. bereit unter Segel zu gehen. Seine Form ist hübsch und fest in allen ihren Theilen. Man muß bemerken, daß sein Heck ganz mit Huckspanten gebildet wurde, uud zwar ohne Achtcrcckstützen, ohne Heck-balkcu und ohne Worpeu, nämlich nach Art wie der Achtertheil der englischen Kriegsschiffe gebaut wird. Die vortrefflichen nautischen Eigenschaften, die diese Brigg im hohen Meere besitzt, sind unbestreitbar. Schweiz. " Die schweizerische Tclegraphenverwaltuug hat auf sämmtlichen Answcchslungsstatioucn den Nachtdienst eingeführt, so daß vom 1. Mai d. I. an in allen Richtungen durch die Schweiz Nachtdepeschen befördert werden. Die schweizerische Trausitta,rc für Nachtdepeschen ist dieselbe, wie für die zur Tageszeit beförderten. Fvankeeieh. Eine Pariser Korrespondenz der „Independcncc belgc" vom 17. entwickelt Grüude dafür, daß die Fricdcushoffnnngcn noch nicht gescheitert seien. Frankreich verlange keine Vortbeilc für seine Interessen, seine Ehre sei vollkommen befriedigt, Garantien gegen Nußland für die Zukunft würden sich wohl fiw den lassen. Diese Mcinnng sei die vieler hervorragender Personen im Lande, auch, wie der Korrespondent nicht zweifelt, die eines allbekannten Mannes (Per-signy). der dem Kaiser und der Krone innig ergeben aber eben so loyal als freimüthig sei. „Ich glanbe belsugen zu dürfen, daß dieser Mann noch vor Knr-zem, wegen einer wichtigen und schwierigen Mission zum Kaiser bcrufeu. offen und fest vor dem Kaiser seine dem Frieden günstige Mcinnng ausgesprochen und nichtsdestoweniger jene, Mission erhalten hat. welche ihm das Vertrauen des Kaisers zugedacht hatte. Vou Seite Frankreichs gibt es also, das darf man annehmen, keine absoluten Hindernisse, ja, ich getraue mich zu sagen, tzinc erheblichen Schwierigkeiten gegen den Frieden. Vielleicht kommt für Frankreich die Hauptschwierigkeit von dem ritterlichen Geiste nnd der ausnehmenden Zartsinnigkcit, die immerdar seine Politik charaktcrisirt haben und deren edle Traditionen Kaiser Napoleon crbalten hat. England, unser Miirtcr, hat weniger als Frankreich durch den gegenwärtigen Krieg seine Stellung in Europa gehoben. Seine Soldaten waren bewunderungswürdig im Feuer, stille Offiziere herrlich. Aber diese Armee, vcrhält-'ußmäßig schwach au Zahl, konnte jeht wegen der Schwierigkeit der neuen Nekrutirung, wegen ibrer -^'äanisatiou, wcgcu der Fehler ihrer Administration Ilch in der Aktivität nicht so bewähren wie die srau-^!l>che. Die Engländer gestchen das selbst in ihren Zcttuugcu, im Parlament; das alte England kann Uch nicht, gleich Frankreich, als europäische Groß-'nacht der reellen Thaten dieser Armee im gcgcuwär-^"^^gerübmen. Der Friede, den es in dieser Situation schließen würde, wäre für England nicht so gut, wie für unö. In dieser Lage der Dinge nimmt Frankreich Anstand, von seiner günstigeren Lage zn sprechen und Vortheil zu zieheu, zu drücken aus England, um es zu einem Fricocn zu bestimmen, dessen Wirkungen für beide Läudcr uicht gleich seiu würden. Der Entschluß der englischen Regierung gegen deu Vorschlag, dcu Herrn Dronin dc Lhuys und John Ruffel vou Wien gebracht haben, war, man kann es glauben, nicht ohne Einfinß auf die Entscheidung des Pariser Kabinetcs. Frankreich hat alle Bedenken, die bei einem Alliirten abwalten. es hat Rücksicht nnd Achtung für Verlegenheiten desselben." Der Korrespondent führt nnn weiter aus, daß auch iu England sich bereits mächtige Stimmen für den Frieden erheben und sich im Parlamente geltend macheu würdcu. Er ist überzeugt, daß die kriegerische Agitatiou iu England mehr faktiös und oberflächlich, als aufrichtig und tiefgehend ist. Wenn die entgegengesetzte Stimmung, wie er hofft, Boden gewinnt, dann sei die Hanptschwierigkcit besiegt; die Friedensaussicht habe iu England Sympathien und Stützen in den höchsten Regionen der Macht. Sie sei der wahren Lage, den moralischen und matcriclleu Interessen Englands zu angemessen, um nicht die Empfindlichkeiten des militärischen Geistes zu beherrschen. In Konstantinopel glaubt man — den Berichten der letzten Post zu Folge — noch immer an die Ankunft des Kaisers der Franzosen und brachte sie mit dcm angeblichen Plane eines Feldznges in Vessara-bicn in Verbindung. Ueber die Lage der Dinge in der Krim theilt die „Tr. Ztg." ans dcm Schreiben eines höheren Offiziers, der den ganzen Feldzug mitgemacht. Folgendes mit: „Omcr Pascha ist von seinen Ausflügen nach Ba-laklawa und Kamicsch nach Eupatoria zurückgckebrt. Dort steht ihm gegenüber cin Korps von 8000 Rus° scn, ausschließlich Kavallerie, die jede Vpcration der Türken verhindern. Enpatoria ist befestigt nach zwei Seiten hin in einem Dreieck, Befestigungen, die durch den englischen Ingenieur Simmcus ansgcführt. aber zum Theil so unglücklich ausgefallen sind, daß eine Rcdoutc der andcrn in die eigenen Schanzen schießt. Die Verbindnng Eupatoria's zu Landc mit den von dcn Allintcn bcschtcn Punkten ist vollständig abgeschnitten, was ich, obgleich cs längst bekannt, deßhalb crwähnc, weil ich sche, daß mchrcre europäische Blätter diese Verbindung als noch bestehend oder wc^ nigstcnö möglich ansehen. Dic russische Hauptarmec steht, ctwa 160.000 Mann stark, bei Simpheropol und unterhält ununterbrochen den Verkehr mit Scba-ttopol. Unter diesen Umständen hat man nicht nöthig, cinc starke Besatzung daucrud in der Festung zu las» >en: es werden immer nur so viel Truppcu hineingeworfen, als zur Bediennng der thäligcn Batterien nöthig sind, weil die Stadt uicht hiulänglich bomben» fe,tc Räume hat, um gvößcrc Truppeukörpcr zn bergen. Das Bombardement hat wohl vicl Schaden angerichtet, abcr doch keinen crheblichcn Erfolg für d'.c Verbündeten herbeigeführt, dcr ihre Lage verbesserte. Eine Einnahme der Festung erklärt jeder ehrliche Offizier für unmöglich. Eaurobcrt selbst ist in Vcrzweif. lnng. Eine Vorwärtsbewegung der Belagerer, um seitwärts um dic Stadt herumzukommen, ist durch dic starken Befcftiguugen der Russen auf dcm rechten Ufer der Tschcrnaja unmöglich gemacht. Eine rückgängige Bewegung, um dic Schiffe wieder zu gewinnen, uud uach Hausc zu gehcu. ist cbenfalls nndcnkbar, weil dic Russen ih'.'.en dann auf den Fcrsen sind und man uicht in 24 Stunden einschiffen kann, was man in 8 Monden ausgeschifft hat. So zerschellen dic Belagerer dic Köpfe an den Bollwerken dcr Fcstung und können wcdcr vor- noch rückwärts. Dic Lage ist eine äußerst kritische, aus dcr seine Tapfern zu befreien, und bald zn befreien, deS Kaisers schwere Aufgabe seiu wird. wenn nicht ein zweites Winter-lager in jener Klemme noch Tanscndc von Opfern kosten soll. Dic Digreffion nach Vessiu'abicn wird als das cinzig übrige Mittcl zur Rettung der Krim- Erpcdition bozcichnct: einc Verlegung des Kriegsthea» ters, dic, wcnn sic ernstliche Folgen haben soll, frei« lich cinc thätige Mitwirkung Oesterreichs zur unerläßlichen Vorbedingung hat." Dcr Chef cines Korps anglo-türkischer Truppen, General Veatson, hat sich nach den Dardanellen bc« geben, um dortige 4000 Mann seiner Waffe zu mustern. Konstantinopcl stellt cin Kontingent von eirca 2l)00 Mann. Im Ganzcu hofft man einige 20.000 Mann zusammcnznraffcn uud zwar Türkcn und Christen gemischt. Doch geht dic Formation seyr langsam vorwärts. Telegraphische Depeschen. " Tric st. 23. Mai. Dic Wasserleitung wird mittelst eines Aktienkapitals von 660.000 Gnldcn von Nabrcsina bis Trieft schleunigst hergestellt, da dic Eisenbahn schon im I. 18.'!6 cröffuct werden dürfte. * Paris, 22. Mai. Dic Börsc war, in Folge dcr Erkläruugcn Lord Palmcrstou's und Lord Nnsscll's im Parlamcntc, günstig gestimmt. Neueste levantinische Post. Dcr Dampfcr „Germania" ist aus dcr Lcvautc in Trieft angckommcn und brachte Nachrichten aus Koustautinopcl bis 14. Mai. Dicsclbcn bczic-hcn sich indeß anf theilwcise schon Bekanntes oder minder Erhebliches. Ans Teheran wird gemeldet, daß dcr kaiscr» lich französische Bevollmächtigte, Hcrr Bourrcn. am Hofe des Schach eingetroffen war. Achmct Dschelat Bey ist znm außerordentlichen Legationsrath, Saly Bey. Nazim Bey. Nechct Effcndi, Aarif Bey und Agop sind zn Sekretären der ottomanischen Gesandt-schaft zn Wicn ernannt worden. — Sämmtliche französische Ncscructruppcn siud nach dcr Krim eingeschifft worden. (Schon mittelst dcr Landpost übcr Bukarest bekannt.) Berichte ans dcr Krim reichen nur bis zum 12. d. Der Vrudcr dcs Vizrkönigs von Egyptcn, Mchcmcd Ali, dürfte eine Reise nach Wicu antreten; übcr Ncschid Pascha's Abrcisc eben dahin war cs schon damals in dcr türkischen Hauptstadt still. Aus Trapczuut ucruimmt mau uuter dem 4. Mai, daß dcr Karawancnvcrkchr mit Persicn fort« währcnd in starkem Schwünge war. Aus Smyrna meldet man unter dem 16. d., daß dcr Stand sich scgcnvcrhcißcnd gestaltete; dic Brotprcise blichen dessenungeachtet empfindlich hoch gehalten. Der Imponhaudcl blühc. dcr Export lag ziemlich darnieder. Dic k. k. östcrrcichischcn Kriegsschiffe „Schwarzeubcrg", „Venus" und «Elisabeth" sind nach Salamis abgcgangcn. Dcr Gesundheitszustand zu Smyrua war befriedigend. Alis Cypcrn meldet man vom 3. d., daß der Herzog uud dic Herzogin v. Brabant ihre Reise nach kurzem Aufenthalte fortgesetzt haben. Lokales. Laibach, 23. Mai. Die „Novicc" schreibt: Vcrgangcncn Sonntag (am 20. d.) trieb man durch Laibach auf das bcuach-bartc Gut Gayrau 29 Stück Hornvieh, welche dcr gegenwärtige Besitzer, Hcrr Ritter von Schorno, Alt^Landammann von Schwyz. ans dcr Schweiz mitbrachtc. Dic Ncisc ans der Schweiz übcr Müu-chcn. Salzburg, Vrnck an d.M. bis Laibach daucrtc 22 Tagc. Das Vieh, daruntcr 2 Sticrc. im Ucbri-gcn juugc Kühc, ist mittleren Schlages; besonders schön war dic erste Kuh, dic Führerin dcr Hccrdc, wclche von 7 Schweizern — daruntcr 2 Senner — getrieben wurde. Es ist dieß das erste Mal, daß so viel Hornvieh direkt aus der Schweiz hierher kommt. Wir wünschen es herzlich, daß die Vieh-zucht auf dieser Besitzung gedeihe, die sich zwar durch treffliches Alpcufnttcr mehrfach auszeichnet, obwohl auch in dcr Ebcuc mchrcrc Wcisen sich befinden, dic nach dcr Drainage scnfzcn." — Wic wir vernehmen, wird Hr. v. Schorno namentlich dic Milch, und Käscwirthschaft nach Schweizerart im großartigen Maß. stabc betreiben. Druck und Verlag von I. v. Kleilmmyr ^ F. Wam'berg iu Laibach. — Verantwortlichlr Redacteur: F. Bauiberg Börsenbericht aus dem Abendblatte der öster kais. Wiener-Zeitung Wien 23. Mai 1855, Mittags 1 Uhr. Dcr Artikel dcr östcrrcichischm Korrcsprndcnz, dcsftu Wir kuug sch>."i in dm lchtcn Tagcu v>,'N dcr Vörft antizipirt wnrdc trug hcutc nur noch bci. dic gimstigc Etimmmiq ;u bcfcstn^i, Das Gcschäft in Effcktcn war übrigens. wic cs bci c»l schcid.ndcn Phaftn dcr politischen Vcrl'andlnngen gewöhnlich t c Fall ist. anf schr cngc Knnzrn l'.schränft. Tic «Lff.ttmfursc stclltcii sich zur ^coti^ durchgchcnds ctwa höher. Wcchscl und Valnttn warni un, '/, pl^'t, billiger. Amsscrdam 1N^'/, Vricf. — Nugsburg 12, — Livriin' —. — London l2.15! — Mailand 12N '/^ Vrirf.'— Paris 1^7 '/.-Staatöschuldverschreibungcu zn 5'/« 80'/,-8tt'/., dctlo . ^'/,'/« 6U/2-«9V. dctto .. 4°/° U2'/.-<;» dctto .. I«/« s!> 49 /, detto . 2',/,«/„ 3N'/2-3l>°/. detto . <"/» Ui-<«'/, dctto 5- N. „ "°/. !)5-W National-Anlehcn „ 5 7« «5^85'/.. Lombard. Vcnct. Anlch.n ,. 5"/.. 102-10.^ Grundcntlaft.-Oblig. N. Ocstcl. zn 5."/« 79 -79 7, detto andcrcr Kronländer 5"/» ^^ - 77 Gloggnitzer Ol'li^. m. N. z» 5 °/« 91 V.-91 '/. Oedeubnrger dctto dctto ,. 5°/« 90'/,-!>0"'. Pc!,s,cr tetto detto „ 4°/« 91 '/,-!)! '/. Mailänder dctto detto „ 4'/« 90^-90'/. Lotlerie-Nnlehen vom Jahre 1»:N 2l8 7,^2,9 detto detto 1839 ' «17-1177. detto dctto 1854 102'/.« -102 7« Paicko-Obligationsn zu 2 7, "/« o7 '/,—5^ Bank-Alti.n pr. Stück 9U2-993 dctto ohne Veznq — — detto neuer Emission — — EsfomPtcl'anf'Mieu 88 ^ 88 7, Nftil» dcr f. f. priv, östcrr. Staats- (ziftnl'ahnacscllschar't zu 2<)0 st. oder 5>00 Fr. 314-31^7. Wicn-Raal'cr Mticn (zur Konvcrtirnnq angemeldet) 110 7.-110'/« Nordbahn-Atticn 19,-1907, Vudwcis-Linz-Gmnndner 242-244 Prcßbura-Tyrn. Gistub. 1. Emission 20—25 detto 2. ., mit Priori! 30-35 Oedcnburg-Wieii.-Nenstädter ^- -^ Da»,pschiff-?lftien "22 -523 detto 12. Emission 517—518 dctto des Lloyd 500-503 Wiencr-Dampfmiihl-Mien 128-129 Pcsther Kettenbrücken - ^ltien 55- «0 Lloyd Prior. Oblig. (in Silber) 5 "/.. !»4 -94 7. Nordbahn detto 5"/.. 8'» "/<> 82 '/,—83 Como - Nenlscheine 13 >-13 '/^ ' Merh->zy 40 si. Lose 81 7.-8! 7, Windischgrätz-Lose 29 V. -29 7« Waldstein'sche „ 2!1—29 '/. Kegleuich'sche „ 1U-10',. K. k. Vollwichtige Dulaten-Agio 3 l '/, Telessraphischer Kurs - Bericht dcr Etaatspapicre vom 24, MlN 18ö5. Staatsschüldvcrschrcibnngc» . M 5pCt. si. in CM. 80 1/3 detto aus der Natioiial-Anleihe zu 5 «/, st. in CM. 84 1«/<6 detto ' '......41/2 „ „ 697/8 detto .......,4 „ „ U24/8 Darlehen mit Verlosung v, I. >«39. für l(!0 fl. 1 !7 1/4 „ 1854, „ 100 fi. 101 7/8 Astim der f. f. priv. öster. Staatscisenbahn- gesellschaft zu 200 ft. V. V. rder 500 5r. 312 1/4 st. V. V. Grimdentl.-Obligat. anderer Kronländer zu 5 «/, 71 3^4 Äfticn dcr Kaiser Ferdinands-Nordbahn zu 1000 ft. (5. M. getheilt . . . . 1892 1/2 st. in C. M. Wechscl'Kuis uciu 24. Mai 1855. Amsterdam, für 100 Holland. Gnld.. Rthl. 104 2 M.nat. Angsburq. für ««»<> Gulden (5nr. Guld. 12« ?/8 Nso, Frausfur't a. M. Doppic „ .... 371/4 371/^ Silbcragio.........28 1/8 28 Z. 764. (2) Bei Unterzeichnetem ist eine schöne Auswahl von Gebel- und Andachts. büchern, zu Fir m u n g s gesch en-ken am Lager, so wie rastntte Geschäftsbücher in beliebiger Auswahl zu haben sind. C. Haditscl), Hauptplatz Nr. l2. Z. 760. <2) > In dcr amerikanischen Schnellschreibmethode, werden noch immer Stunden gegeben, am alten ^ Markt Nr. 154, im 2. Stock ' links. Proben von hiesigen Einwohnern, die kei< ^' nen Begriff vom Schleidcn hatten, und nach 5 l? — 2l) Lectionen eine schöne Echlift schreiben , und sett-e unter gleichseitiger Anwendung ^ der Lautinnethode lesen konnten, liegen vor, und die Herren Eigenthümer sind stets bereit, die fast unglaublichen Resultate dieser Methode pel> sönlich zu bestätigen. Honoratioren, weiden über Verlangen auch >n P. T Ihren Logis Stunden gegeben. Nähere Auskunft im obigen Quartiere von »2 bis 2 Uhr. Z. 775. (i) ^ «2 «K « «KV V. Im Gasthause „zum Hirschen" am Raan Nr. 189 werden Weine von vorzüglich guter Qualität, die Maß zu 26 kr.,, zu 24 kr, und auchqut abgelagertes Unterzeug-Bicr, die Maß zu ,2 kr., ausge-schantt, und empfiehlt sich einem geneigten Zuspruchs Auch ist daselbst zu künftiger Michaeli-Zeit eine schöne Wohnung un 2. Stocke gassenseits, bestehend in 3 ausgemalten Zimmern, Küche, Speisekammer, Keller und Holzleg^ zu vermiethen- Z. 65l. (7) Sehr beachtenswerthe privilegirte Erfindung. Hydraulischer Faßspund. I. Zur 3'erhutmig dcs Sauerwerdens und Verderbens allcr geistigen Flüssigkeiten, die im Zapfen laufen, als Weine, Biere, Branntweine, Obstmoste, Essige ?c / sowie II. zur Vermeidung dcö Velflicgens des Avoma's lind der' geistigen Kräfte beim Gählunasvrozclz der Wein.- und Ol'stmoste, und u ^ a ' III als sichere Controle gcgen Verfälschung durch AnMen mit W^sscr, zufolge einer Veruntreuung, — Vermcidung dcs Abziehens in Flaschen, Preis loco Laibacb « fi. Bei Abnakme von 60 Stück wird ein Escompte bewilligt. — Briefe, Einsendung von Geldbetragen portofrei. — Die Vestcllu.'gen sind bei den Unterzeichneten zu machen. Z. 613. (3) Angekommene neue Sendungen von LZ" -Doktor VvrehaviVt'S ^UH N^chdcin dic u^'l-nttchrndc!!, im I»- und Auslande ^räuti.'Vllirl't qcw>,'l- ^^. ^ ^' "ril^tc^Packchnl -. ^ kr. ss. M.) ^^s^,,^ nachgebildet und unln-, ,u Verweckse- TZ^ Doktor ^VUllt do Boutelnard s *AD lungeu g.n^nctm Vcz.'ich!nu,g.n ,,ud' (5't!Pttt» >np^N^ .^^«^.,,,,^'^ ^^«> . packunqsart, wie auf dic Nam,n: Dr. Vovchavdt Krciuter'-Pomade P.„u,) n„d !)>-. Härtung (Krälün-Pomndc>, gefälligst (in vcrsi.gcltcn Tirgcln i> 5)0 tr. (i. M,) l'eft'iidns stcnllll achtcü. in dem alleinigeu Qrts-Depot von ^««8^ Hö»,l.^««z in Laibach. Z. 500. (4) Nachdem ich für das bisher genossene Vertrauen den verehrten Damen danke, zeige ich hiemit an, daß ich meinen Mode-Salon von nun an wohl im nämlichen Hause wie bisher, TlMtergasse Nr. ^3 und ^ aber zur größeren Bequemlichkeit meiner verehrten Kunden in das daselbst bestehende Leinengar^gewölbe verlegt habe, und empfehle nebst einem ganz neu assortirten Lager ordinärer und feiner Lcinwanden und Zwilch :c., auch eine große Auswahl der neuesten und elegantesten Toiletten für Damen, als: Seiden- und Strohhiite, Häubchen, KOpf-GoiMeen, feine Krägem? Ghemi-setten, Bänder, Federn, Blnmen, Manchetten, Sonnenschirme und Mnntillen, nach den letzten Pariser- und Wiener-Journalen, welche Gegenstände ich cben in Wien persönlich gewählt habe. Da ich zugleich in Wien die Verfügung getroffen habe, daß mir alle vierzehn Tage neue Sendunge" in Damen-Mode-Artikeln gemacht werden, so bin ich stets in der angenehmen Lage, den verehrten Damen mit den neuesten Artikeln dicnen zu können, daher ich mich einem zahlreichen Besuche empfehle.