^234^ Donnerstag, 12. Oktober 1905. 124. Jahrgang. ^Macher Ieitum. ^>ß ^, 5 ^'^Vreiö: Mit P os> »t rl. e ndung : ganzjährig 2l» X, halbMirig 15 ü. Im «uiitor: ganz. ^ni/v 7°^>"l)ng r Zeile 6 k. Tic «^ailiacher Zcililng» erjchcint läßlich, mit sluenalMe der Eoim° und Feiertage, Die Adminiftiation befinde» sich Nungresiplal) Nr. 2, die Medallion Dalmaüngasse Ätr, l(», Sprechstunden der :1!cdall!un vu» » bi« iu Uhr uormittags, Unlranlierte Briefe werde» nicht angenommen, Mamiilripte nicht znrüchicslelit. Amtlicher Teil. « ^Uclei^^^- ^ltober 1W5 wurde in der k. t. Hof. und Staats« "U«nnb>> ^XIII, Slück des RcichsgcZehblllttes in deutscher Do °"^^^"l und versendet. z ^useiei ^ ^klodcr 1905 wurde in der l. k. Hof« und Staats»! "nk ^ , ^ ^^ I. XI.V1I. und XI.VIII, Stück der polnischen ^ 10 5v ^^''^ ^^r biihnlischell und der italienischen, und M Lv^^kr 1905 wurde in der k, l. Hof- und Staatsdruckerei »Nd der' li ^^ troatischcn nnd das I^X. Stück der inthcnischen ^ ücls.',^""^"l Ausgabe des Neichsgesehblatteö ausgegeben Nichtamtlicher Ceil. Zur inneren Lage. Ti^ ) > ^andti /'. .'^" ^i'loartet kein günstige Ergebnis der ^i? Ti^ ^!^^- Infolge der Brünner Volkstage sei ^Nc^, ^.'^n iln deutschen und im czechischon Lager ^,>r,"'^'' ^-' st^' noch ini Frühjahre geioesen. Die !,^ "'sssvorlagen über die. Reforin dor Landesord^. ^l'r^,/!"? der La,ndtagswahlordnung in Böhmen ^lnnfs'4 ^^^ günstige?: Stimmnng der Parteion ^ndi« ' ""l: brauchbare Grundlage für eine Vor-sti^. "ng geboten haben. Aber es fehle eben die gün° ^ra^-?,^'"Ul,g, mid in solchen Angelegenheiton sei l^r ^''^ ^^s Wichtigste. WelUl nicht ein unvernulte-^"Ninw "'"."^gsuny'chlag den Entwürfen zu Hilfe ^' '" allo Arbeit verloren. '^' d.^ '^'^^uer Taqblatt" sagt, es sei anznneh-^ssl'n ^ ^' Dentschel, ini bölnnischeu Landtage qe° 'i«n m?'^"' gegenüber auch uieiterhin die Odstrut-^!ld^/^"lten würden, so z. A. sse^enüber den, ^'^M't> ^^^'" ^ie Czecheu aber versuchen, in der HiiH. """' staatsrechtliche Erörterungen und Ve-^Utti^, ^ ^^^",;>c'ren, sl^ nnisUe die deutsche Ob-'a,!f ^^ ^ntiivlich sofort wieder einsetzen. Der Ver-"b, ^.^ ^guiiq hälige im wesentlichen von dem Ton T!c>.^^^^'^^^1o Ä^ajorität anschlagen werde. ?^ , ,."Hlas Naroda" erklärt, die altczechische '^ bi^ . ^^ es nur für recht und billig halten, das; -^nt>l "^"wrbten" Volt'5t'lassen in lnöglichst auo° v^u ^m'^ '"^' ^'-' Wahlrechtes für den böhmi-^ ih,^ ^ ^ll'aftig würden, jedoch nur fo weit. ^^!>,. ". Gleichberechtigung mit den anderen ^ sic d." ^"litischo ^attoren gewährt werde, ohne ^n i,/..^ wideren Parteien majoriswren oder von T?r ?^''"'t lverden könnten. '^ ^'tick ."'""". ^""^ ^' wäre höchste Mt, daß >^l^ltni,'/^ ^^innen würden, mit den gegebenen ^"""'^'^n ^ re^vnl'n und daran zu denken, das; sie in Vöhmen und in der Monarchie nicht allein seien., >Im böhnlischen Landtage wäre es möglich, diö Vor-aiivsetzung fü,r mne Besserung der inuerpoli,tischen ^ Verhältnisse zu schaffen. Vei gutem Willen und der ^ ehrlichen Einsicht, daß die beiden Volksstämme in ^Vöhmen aufeinander angeloiesen seien, ließe sich vielem erreichen, ! Tie ./.^'arodni ^isty" benierken, die Forderungen und Obstruktionsdrohung^n der Teutschen vor der Eröffnung der böhmischen ^andtagssession erwecken keine Hoffnung auf eine natiouale Verständigung nnd auf eine erfpries;lichc Laudtag^session. Die „Samostatnost" bezeichnet die 3legiernngc" vorlagen, betreffend die Vahlreform und die na-tionalen 5turien mit Vetorecht al5 ein Attentat auf die Rechte der czechischen Majorität in Vöhmen und der breiten Schichten dor Bevölkerung sowie auf die Einheit des Landes. Die Wahlreformvorlage sollte von allen Abgeordneten entschieden abgelehnt werden, da sie nicht dem Grundsatze des allgemeinen Wahlrechtes entspreche. Die „Lidove Novinv" führen aus, die Negierung würde keine Todsünde begehen, wenn sie heute das allgemeine Wahlrecht oktroyierte, da sich im Parlament die Mehrheit sür dieses ausgesprochen, babe. Vom Herrn Ministerpräsidenten, der sich gegen das Aufgeben de laufen lassen. Vielleicht! Nber dieses unsichere Wort kommt man zur Stunde noch nicht hinaus. Aber die .M'ise oauert nun ein ^.ahr und Ungarn leidet schwer. Wäre es wirklich so ganz wunderbar, ist es so ganz ausgeschlosseu, daß das ^riedensbcdürfnis stärker wird, als der cha!uvinistisä)e Lärm«? Politische Ueberficht. Laibach, 11. Oktober. In der italienischen Presse wird gegenwärtig die Stellnng des Kabinetts Fortis vielfach erör° tort. Die Diskussion ist, wie eine römische Korrespondenz oer Münchner „Allg. Ztg." ausführt, durch zwei Momente hervorgerufen worden: durch das Vor- Feuilleton. Schäfer-Weisheit. Eine Weschichte vom Lande. Von M. Wöhlor. , (Fortsetzung.) (Nachdnicl uol'lwtt!,,! ti^^ zusti,^"' "ltte der Alte mit feinem weißen " furts s ' während seine jugendliche Belch- >^''^ tui/'s!,^^ ^U' mir vielleicht sagen können, w ^bt ri.^- ''"" lo ertrage ich es nicht länger, blos'^ 'st "7" ""'aten, ich bin dein Hannes schr l'o ^- nie s'"""" freundlich zu mir, aber dabei er ,-^b^ .."lUs spricht er mn Wort, da-s nlir Genns^ liFll. und ^ "^' ^"ui ich »,ich ärgerlich stelle, ist wl/^M? f." "" lch.zvmi Schein niit eineni anderen 'U v ber'in?" noht er ruhig fort; das halte ich Ta^ Heid/" '.'"^' "lls, und bin heute Nachmittag 'Ni,-!' '^ch.i,^""N'on, mn einmal gehörig nber die <^s ^ A"en; da ich Euch nun hier traf, so ist "t,'< "mgerzeig, daß Ihr mW vielleicht helfen dys>^lich b;!?" Mädchenaugen blickten zum ScUusse ' ^'^>n gm," ""d treuherzig auf den Schäfer, '5 weich und n,eh um's Herz wnroe. „Ja, fiehst du, Kleine, dein Hannes ist ganz landers als die anderen." ! „O ja, das weiß ich, er ist so brav wie selten einer!" „Nein, ich meinte, daß er so dnckmänseirig, immer so für sich allein, ist. daß man wenig aus ihm klug werdou kann; da war ich in meiner Jugend ein ganz anderer Bursche! Wenn ich einem Mädchen gut war, wußw sie es bald, und vom ersten Tanz zum ersten >tus; war oftmals nur ein Augenblick', aber deshalb .....- dein Hannes in allen Ehren, denn es ist ja immer hin möglich, daß er sich nicht getraut, das erste Wort zn sprechen — du müßtest ihn etwas ermuntern, ihm etwas helfen!" „Aber ich kann ihm doch nicht um den Hals fallen? — und und das übrige merkt er nicht." „Wo ist or denn aber?" „In der Stadt; e»r hatte eins Besorgung für den Amtmann und wollte vor Sonnenuntergang auf dem nächsten Nege zurück sein." „Der nächste Weg führt über die Heide; sieh mal an, nun verstehe ich auch, warum du gerade hier über dein Unglück nachdenken wolltest!" Die glühenoe Röte, die Anne^Liesens Wangen färbte, verriet, das; der Schafor wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen hatte. „Was ist nun aber dabei zu machon?" fuhr er nach einer Weile fort, nicht wenig geschmeichelt, einen so hoclMchtigen Vertrauensposton in Herzensange- legenheiten einzunehmen. „Wenn ich ihm erzählte, daß du einen anderen heiraten innßt, dann würdest du, meiner Meinung nach, bald merken, Was er dazu meint, wie?" „Da kennt Ihr den Hcmnes schlecht; er würde mir antworten: .Da wünsch' ich Euch alles Glück, Jungfrau Anne-Lios', und dann würoe er fm't sein, ehe ich bis drei zählo'." „Warte, da fällt mir etwas Besseres ein; ich werde ihn hier erwarten, und wenn er vorübergeht, ibm erzählen, es sei dir ein entsetzliä^es Unglück zugestoßen; Euer Hans sei abgebrannt, deine Muttew vor Schreck gestorben, und dich — mm dich hätten die Gensdarmen weggebracht-------------dann werde ich schon an seinen Anstalten erfahren, ob er cmch nur oinen funken Liebe für dich hat." „Gott bewahre mich, Ihn- feid nicht ganz klug, warum müssen mich denn die Gensdarmen wegschlep^ pen? Ich habe ja nichts getan, und wenn er nun s» fort dahinter kommt, daß Ihr ihn so furchtbar belogen habt, dann sieht er mich mein' Tag nicht mehr an; aber — du nieine Gerechtigkeit, oa kommt er richtig über die Heide! O, Vater Matthies, ich sterbe vor Angst!" ' Matthies erblickte am Hori^ick die Gestalt eines Wanderers; zugleich gewahrte er aber auch, daß eine geliebten Schafe sich weit nnd bre,t verstreut hatten; wahrscheinlich waren sie geschworene feinde Von Lio» besgeschickten >mi> hatten infolgedessen das Weite gesucht, (Schluß folgt.) Laibachcr Zeitung Nr. 234. 2078 12. Oktober 1905. halten Giolittis und durch die Eisenbahnfrage. Gio-litti, der Anfang März d. I. krankheitshalber von seinen Amte zurückgetreten war, hat im Sommer die gewünschte Erholung gefunden nnd nimmt jetzt wieder am öffentlicheil Leben teil. Er hat fich zum Vor» sitzelldell des Provinzial-Landtages von Euneo wählen lassen, hat in seinem Wahlkreise eine politische Node gehalten und ist schließlich auch vom König in Racconigi empfangen worden, lauter Tatsachen, ans! denen manche schließen wollen, daß Mortis nnr mehr, ein Platzhalter fiir den wiederkehrenden Giolitti sei. z Dazn t'omint, daß die Eisenbahn-Verstaatlichung noch! nicht vollständig geordnet ist und das Ansehen des! Schatzministers Earcano nnd des Eiscubahnnnnisters Ferraris durch die Vorgänge in der kurzen Inlisession nicht gewonnen hat. Damals sah sich die Regierung bekanntlich nach inehrtägigen Verhandllingen gezwungen, einem aus dem, Hause kommenden Vertagungsantrage zuzustimmen, der die ganze Liquidation der Vahnen auf den Herbst verschob, damit besser! geprüft werden könne, ob die Regierung den Eisen-! bah» (Gesellschaften nicht zu viel bewilligt habe. Einzelne Organe der Opposition sind überzeugt, daß die beiden erwähnten Portefeuilles bald neu vergeben werden dürften. Die Kaminer soll im nächsten, Monat wieder zusammentreten, dann wird sich auch bald zeigen, ob Fortis noch über eine so große Mehrheit verfügt wie im Frühjahr. In Paris laufen neue Äußerungen jüngsten Datums des Präsidenten Loubet um, welche dessen Entschluß, sich bei Mlauf seiner Funktionsperiooe ins Privatleben zurückzuziehen und jeder Aufstellung seiner Kandidatur bei der Präsidentenwahl im Februar i IWl; die Zustimmung zu versagen, als einen un-! widernlflichen erscheinen lcrssen. Wie verlautet, beab-, sichtigt Herr Loubet, sich als Privatmann zunächst! auf seinen Besitzungen zu erholen und dann eine^ Reise nach Italien zu unternehmen, die sich über Nom l und Neapel bis Sizilien erstrecken soll. Da im Jänner nächsten Jahres auch oie franzöfischen Senatswahlen zu vollziehen sind und im März die Gene-railwahlen für die Depntiertenkanuner, lvird das Land im erstell Vierteljahr l90li förmlich von Wahl zu Wahl zu schreiten haben, ein Umstand, der im politischen Leben Frankreichs schon gegenwärtig gewisse Vorwirkungen äußert und wohl in der nächsten Periode sich in wachsendem Grade äußern wird. Von etwaigen, sich al5 wünschenswert ergebenden Abänderungen abgesehen, ist das Programm der indi s ch enReifedes Pr inzenpaares von W a 1 e s, wie man aus London meldet, das folgende: Am ii, November Ankunft in Bombay, Aufenthalt daselbst bis zum ll. November; vom 15. bis 17. November Aufenthalt in Inoore; vom 18. bis 20. No° veinber Aufenthalt in Utaipnr: vom 21. bis 23. November Anfenthalt in Ieipnr; vom, 24. bis 27. No-vember Aufenthalt in Bikanir; vom 28. November bis 1. Dezember Aufenthalt in Lahore; vom, 2. bis 4. Dezember Aufenthalt in Peshawur; vom 5. bis 8. Dezember Manöver bei Nawul Pindi; vom 9. bis 10. Dezember Aufenthalt in Iammu; am 11. De-;embe!' Aufenthalt in Amritsar; vom 12. bis 15. Dezember Aufenthalt in Delhi,; vom, 16. bis 19. Dezem- ber Aufenthalt in Agra; vom 20. bis 25. Dezember Anfenthalt in Gwalior. Die Manöver bei Rawul Pindi wurden an Stelle eines Besuches des Lagers Lord kitcheners bei Vallabgarh gesetzt. Die Manöver südlich Delhi mußten der Folgen der Dürre loegen aufgegeben werden. Tagesneuigleiten. — (Schwimmende Minen.) In den „Tsingtauer Neuesten Nachrichten" berichtet Kapitän H. Plambcck voin Dampfer „Amoy" über ein E> lebnis, das er im Golf von Tschili gehabt hat: Es war am l',. Juni gegen 7 Uhr !!0 Minuten abends während der Neise von Schanghai nach Niutschwnng, bei gutem Wetter und ruhiger See, als wir auf :'>8 Grad 45 Minuten N. 121 Grad 28 Minuten O. eine schwimmende Mine sichteten, dio ich ansteuern ließ und in zirka IM Meter Abstand vom Bug aus durch Winchester-Kngeln zum Sinken oder znr Erplosion zu bringen gedachte. Passagiere waren in Deckung und Rettungsboote klai' zum Manöver. Nachdem ich zehn Treffer auf die harmlos erscheinende rote Boje abgefeuert hatte und die Hoffnung auf ein großes Ereignis schon im Schwinden war, schlug die vernichtende Kugel durch ein Blitz, ein Kanonendonner, ein schreckliches, geradezn unheimliches Getöse und Zittern durchs ganze Schiff sowie eine masthohe Wassersäule mit allerlei dunklen Stoffen vermischt, das zeigte die Wut des so unsanft erwachten Meeres» ungeheners, das sich vielleicht ein Jahr von sanften Meereswogen hatte wiegen lassen. Die Erplosion hatte einen solchen Effekt, daß der Brückenkompaß ins! Gehäuse fiel, die Fenste,- in der Offiziersmesse zertrümmert wurden, Bilder von den Wändeil fielen, ^ alle Lampen im Maschinenraum erloschen und — die meisten Beobachter mit einem blassen Gesicht in Deckung bnschten. Trotz einer Wassertiefe von mehr als hundert Fuß war die See vom Grunde auf wie lochend und die Oberfläche in einem Tnrchmesser von zweihundert Meter in Wallung. Wir ankerten für die Nacht nnd setzten am 10. Juni mit Tagesanbrnch unsere Neise fort. Gegen 10 Uhr 45 Minuten vor-mittags wurde wieder eine Mine gesichtet, die ich ansteuern ließ und wie die gestrige beschoß. Leiden,-reichte unsere Munition nicht aus, um sie zu ze" stören, so daß wir nnverrichteter Sache die Reise fort setz.n mußten. Am 9. Juni war Niutschwang erreicht, wo wir neue Patronen zn erhalten bofflen, aber nicht bekommen konnten, weil kein Vorrat mehr am Platze war. Nachdem nnsere Ladung gelandet war, traten wir am 12. Juni die Reise nach Schanghai an. Wie es einem Jäger ohne Flinte anf einer Tpn-ziertour gewöhnlich ergebt, daß ihm das Wild in Wurfweite nahekommt, so ähnlich ging es anch uns. Am 1:;. Juni um als ein boshaftes Akrostichon. Liest man !"^^ fangswoi-te der einzelneil Zeilen von oben nam ^ so ergibt sich der Satz: „WoU ist ihr nnd auc^.^,. ein Stoßseufzer, der hinsichtlich der ehelichen ^ ,.^/ nisse des weiland Herrn „Stadtrat nnd Vm"" und seiner „geliebten" Gattin tief blicken lav^ ^„ — (DerEIefanti m R est a n r a n t. < ^5 berichtet aus Lissabon: Drei Elefanten, die u'^k' bon im Zirkus auftreten sollten, kamen v"N ^. ß.' reich anf dein dortigen Bahnhos an; die ^eise l!l ^, etwas anfgeregt, so daß sie bald, nachdem sie)^ ^i-verlassen hattet,, unruhig wurden. Eine lN'^' '^ ^' schenmenge hatte sich am Wege Mlfgestellt^'^ Ver Verdacht. Roman von Tec von Horn. (44. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Unter dem stauuenden Blicke ihrer Mutter senkte Eli das Köpfchen. Sie wa,r bis unter die Stirnhaare errötet. Ein rührender Zug von Verlegenheit und Hilflosigkeit stach seltsam ab vou der Bestimmtheit, lliit der sie sich eben noch geäußert. Inzwischen emp fand der Oberstaatsanwalt die rücksichtslose Art, mit der er die Angelegenheit diesen bedauernswerten Iranen gegenüber behandelt, peinlich, ja beinahe beschämt. Das nneingestandene, rein menschliche Interesse an diesen» Falle und das Bestreben, dennoch unbefangen und sachlich zu bleiben, hatte ihn fortgerissen. Er konnte natürlich nichts zm'ücknehmen und nichts abschwächen. Mit dem schweren Geschütze juristischer Bcweisführnng gegen del, Eigensinn, gegen die Gläubigkeit eines Kindes anznt'ämpfen, wollte er nicht weiter. Das wäre nutzlos und eine Roheit zugleich gewesen. So sagte er denn in herz-lichtn Tone: „Möge Ihre ÜbeirgenMng sich bestätigen, Fräulein Eli, gegenüber der meinen. Ich wünsche nichts aufrichtiger als das. Wie aber die Dinge liegen, gebietet es mir mein Gewissen, Sie auf den einzigen Pnnkt hinzuweisen, der den, Assessor von Damradt noch von Nutzen sein könnte ^ der einzige auch, durch den >es vielleicht möglich wäre, daß eine Neg?g. nung des Angeklagten mit seinem Vater, unter amt-licher Aufsicht natürlich, gestattet würde." „Sprechen Sie," drängte Frau von Horst, wät> reud Eli den Kopf hob nnd mit gespanntem Blicke an seinen Lippen hing. „Bei der Aufdeckung dqmrtiger Umtriebe ist es von besonderer Wichtigkeit, die. Begegnungen bis in ihre kleinsten Verzweigungen zn verfolgen. Immer nnter der Voranssetznng, daß der Assessor von Damradt schu'loig ist, so könnte er einen Teil der Verbrechen gegen sein Vaterland wett machen, wenn er ihm auf der anderen Seite einen Dienst leistete. Gleichviel, was ihn, persönlich zur Last fällt — er ist doch sicher nur ein Buchstabe in dem Alphabete verräterischer Umtriebe. Ein offenes Geständnis also, unterstützt und belegt durch rückhaltlose Mitteilung aller Einzelheiten, würde bei Beurteilung des Ganzen au« ßerordentlich mildernd ins Gewicht fallen — znmal auch in richterlichen Kreisen die Ansicht allgemein ist, daß die ganze Vergangenheit des Assessors von Dam-radt nnd die Art und Weise, wie er an der Verräterei beteiligt ist, auf eine raffiniert angelegte Verführung schließen lassen." „Ans diesem Grnndc hätten Sie doch heute meinen Oheim seinem Sohne zuführen lassen müssen, Herr Oberstaatsanwalt!" äußerte Eli. „Nein, mmn liobes Fräulein, das war nicht möglich. Das ist nicht eher möglich, als bis ich die Stellung des Herrn Hauptmannes v. Damradt zu der Angelegenheit genan kenne. Ermittelungen nach dieser Richtung hin —" Unter den, entsetzten Anffahren der beiden Francn verstummte Kessel und strich sich über das glattrasierte Kinn. „Verstehen Sie mich doch nicht falsch," sagte er dann etwas ungeduldig. „Das sind amtliche Formalitäten, denen Verwandte eines Angeklagten in sol-! cher Lage immer ausgesetzt sind. Die Nachforschungen ! ! werden in der vorsichtigsten Weise geführt. Jedenfalls ! ^ ist fiir ein Einwirken des Herrn von Damradt in nn-! serein Sinne noch nichts versäumt. Morgen ^^fl^l letzte Vernehmnng staltfinden. Sollte der An^ ^>t ein Geständnis in dem gewünschten UmfaMi ^ ablegen, nnd sollte, wie ich bestimmt ann")' ''y.4 mittelt werden, daß eine Beihilfe oder Kennrn'^^! Vaters an dem dem Angeklagten Ml, Last 9 ^i> l Verbrechen völlig ausgeschlossen ist, so wird ^„1/ l sammenkunft des Herrn Hauptmannes v. ^.,^' l mit seinem Sohne nichts weiter im Wege , „,!' „Und das ist alles, Kessel, was Sie fm''' ^F können?" flehte die Staatsrätin, indem sie ^,,i»!^ al,s seinen Arm legte. „Keinen Hoffnungol^ jc!' - aus jeden, Ihrer Worte hört man, daß ^,,,„n'» an die Schnld meines Neffen glauben. W", ^ das nicht: Denken Sie an die Freundschall^^,,, p Sie mit meinem Manne verband, der den ^ ^t ^ lieb gehabt hat. Noch auf seinem SterbcboM ^ mir die Sorge für Gust zur Pflicht Ü"na^l ^' habeu es selbst mit angehört. Wie ^,"1 " ^.'» ihm verantworten, wenn der ^unge wntu teilt wird?" ,, s^" Der Oberstaatsanwalt zog die Hand Lippen und sagte bewegt: , .,„ ^' „Hochverehrte liebe Freundin, S:e Y"^ ^K keine Schnld an dem Unglücke nnd ich ^ ^„^ Deshalb trifft uns keine Verantwortung- ^' ^5 '' nichts, als uns den, Unabwendbaren fu^'"^„!^, in folchen Lagen menschlich begreiflich, "bel ^p unklug, seine Hosfunngen soweit zu M'"'' ^ "^ Unmögliches einschließen. Damit bereiten ,^ nur Enttäuschungen und Erbitterungen. ^. ^ wird es einfallen, einen Vahnzng in "">' ^< mit seinen Armen anfhalten zn wollen, ^ <.<, )>>^,,, den unentwegten und unerbittlichen Gang ^ - ^,, !>> anzustemmen, wäre ebenso töricht. Halten _______________________ 2079 12. Oktober 1905. ^toi/fl - ^" ä" sehen, und lvie gewöhnlich un^ !ill^,. "'^Zunnen ^^ ^-^^ Plötzlich stürzte der 'chr^.^ Elefant auf einen Knaben und differ floh ^lsstr i< "^ "'^ Restaurant. Das aufgeregte Tier Hä,-^ ? und vcnirfachte große Unruhe unter den 'li°rsr>/ ^'^,^"de frühstückten. Tische wurden nmge'! hM> s,^"^l^ln und Teller zerfchlagen und die "l'O^ "6"' über das Biifett fort lmd danten >nar^"!>"'^dm ans Stühlen. Sein einziges Opfer '""ten s ^"^"^", defsen erschrecktes kreischen den Ele-^isjcl " tutend lnachte, das; er das Tier mit seinem ^crr.>t> "^lgem Schweigen brachte, )!ach vieler iWc,^"^ gelang ^s endlich del, Wärtern, den Ele-'^rton s" "^ ^^ Straße und mit seinen Ge-^ ui sichres Gewahrsam nn Zirkus zu, dringen. N(>>^ .^ehn Monate in eine Eiswüste 'Nrch^ "^'u.) Aus London wird berichtet: Eine "^'l''iw' '^' ^ ^^' ^"^ "2wrt" hinter sich, die ''u,s>m> ^' uachdein sie schon lange überfällig war, iain in '!s"'""s- -lnl ^l). Juni 1i)l)i fuhr sie ans und don ,^>, !!^ck nach Eharlton Island ini Nordwesten schiff v. " "'^ ?U' l<). Septeinber 1R)^ trat das 2tiir„/" '^"'nreisc! an. Bald erhob sich ein schwerer lll,'i>w„ ^"s ^ hochg^h^lde See fetzte de,n kräftigen ^acteic, "."^'^ug start zu. Dann geriet man auch in ^lanaV ^ Schiff innner dichter umgab. „Der ^llniat '^ U'ährend der Nacht", zählte der »lit ^„ ,^.^,^'' "war, wie weiul eine Million Niesen ^M < '""' t'nirfchten." Trotzdem Understand das ""''ln >!? ^'^' "nige Tage bei den Mansfield-^il^ii '"' ^""n. unbewohnten Landstrich von 70 tilsz^ ,,7^'^e am Eingang der Hudsonstrahe. Nach ^t!^/?^l> brach die Wnt der Elemente nnr noch l^tc sis, ^'' >^vei Segel umu'den fortgerisfen, lviedea-3" ^." ^s Packeis um das Schiff und die hohe ^ ^ord s ^' ^'^ ^^'rschlingen. Tie neunzehn Ä'lann ^ schim "^'^ten fich auf das Unvernieidliche vor. ^ lxi> l?""' ""^ ^^ Wcchl der Todesart zu blei->>M^ ^. ^^le zernu^lmt zn werden, in, Meere zn vcr° ^ic V^^^.^'I der einfamen Infel zn verhungern, ^^rltu.i?'^"^ ^'"^ ^"' Kapitän Ford, nach der "'' ^ltol^'^^ zurückzukehren; diese wurde anch aiu ^rinl "^'"^^ Die Ladung, Kleidungsstücke und ^'lacht ?^" ^"u von Hütten, wurde an5 Land ^"^'lini'i ' Monate lvurde das Schiff im Eise l'"ö s^ i^u. Die Matrofen gingen oft anf die Jagd -^n ','Is^ ^"^^ Kaninchei,. Infolge der mangel-'^> Mi^^!^'"^ brach Skorbut ans; abor sie tonnten ein Getränk bereiten, das ^ Vouf " ^''"^ ^agd auf wilde Enten kenterte '"ll^ s!,> "'^ "n 0Natrofe ertrank. Am schwersten Mich^ ""^r der furchtbaren ,«.lälte zn leiden. Als '' ^o! ,"'.^Us mis dem Eife befreit wnrde, traf es ^lit Lch., '^U'f .Discovery", das die Unglücklichen ^^untteln versorgte. ^ichu,,^,," ^ " " N ch <' Student! n n en.) Das I«' ^'ni,„. ''^äbrend de5 Waffengetlirro schweigel, ?^"ng ,'^""t für das Volk der Japaner keine !^">sckm> , en, wie aus dem soeben erschienenen >, ,^clx'n ^"''^^ hervorgeht, den die japanisch 'l ^smnko'? - ^'nuenunivcrsität zu Tokio über ihre ^N'.^f nu Tchnljahre 1!»t)1/l<><)5) veröffentlicht. ^-3^U' Väter und Brüder, die Gatten und die Verlobten anf dom KriegsjchaiHlatze den Nnsscjn gegenüberstanden, l>aben sonndsoviele Töchter und > Schluestcrn, Vräute und Gattinnen zu Tokio fleißig l die Vorlesungen der dortigen Frauenuniveilität frequentiert und manche haben auch einen akademischen! Grad erworben. Diefe llnivel sität besteht jetzt seit drei ^abren uiid umfaßt drei Abteilungen. Die eine ist halb wirtschaftlicher, halb gewerbliä>er Natur und trägt dem Bedürfnisse de? praktischen Lebens Rech» nung; der Hauptgeaenstand der zweiten ist die japanische, der Hanptgegenstand der dritten die englifä>e Literatur. Viele Studentinnen wohnen auch nach englischem Muster im Universität^gebäude selbst und haben beim Eintritte eine ganze Neihe von Gelöbnissen zn leisten. Welcher Art sie sind, gcht aus einer recht ungalanten Aufmchmsbedingung hervor. Danach nuiß jede junge Dame, die fich studierenshalber in Tokio anfhält nnd Studentin, odeü' Pensionärin der dortigen Universität wird, einen Bürgen namhaft machen, der für ihr moraiifches Wohlverhalten gutfteht. Dieser Bürge muß ein angesehener Mann sein und mindestens' .W Ialm' zählen. Das ist nun freilich beinahe ein Operettenstoff. Seriöser für deu europäischen Geschmack find die Daten über den Studienfortgang der jungen Akademikerinnen, di? zn-meist sehr fleißig find, auf einer hohen, Intelligenzstufe stehen nnd nicht bloß von englischen, sondern auch von heimifchen weiblichen Lehrkräften unterricht tet iv«'den. Lolal- und Prouinzilll-Nachlichten. Der Kampf zwischen Studenten und Lehrjungen auf dem Kastelle zu Laibach im Jahre 1822. Von einem freunde unseres Blattes eirha^ten wir in vergilbter Handschrift dao nachfolgende Poem zu« gestellt, dc>5 insbesondere bei den älteren Lesern die Erinnerung an die einst auf dein Schloßberge an,5ge-sochtenen nn'itenden Kämpfe zlvischeil der Laibacher Studentenschaft einerseil^ nnd den Lehrjungen anderseits auffrischen und dalier einiges Interesse >er-regen dürfte. Dem „Schlachtgejang" ist das Motto .Vl'iuil, vii-nu» derben und will auch alles Glück mit bitt'rer Galle färben. All' Wissen, könnt' es fein, zei-fälle hin in Staub, wär' seiner Höllenwut und seiner Bosheit Raub. lind so fällt mancher Stuhl, voll Ehren und voll Schinnner, durch eines Schusters Wut hin unter schroffe Trümmer, bis Gottes Nachschwert schlägt das giftige Geschlecht nnd mntig sich crhebt das tief gebengte Necht. Nie bleibt die Naä> ans, vertagt sie fich auch lange, der Netter kommt gewiß, zertritt das Haupt der Schlange: dies Fordern der Natur erweist die Tatenheit, unzähl'ge Taten selbst in der Vergangenheit. A e m o n a s nouer Kampf gibt hierzu auch Velege: Es rächet fich das Necht auf nie erkanntem Wege vom hoäMtürmten Berg, wo Boreas nur hanst und oft mit eif'ger Wut die reiche Saat durchbraust, von Ost nnd West und Süd nnd Norden weit nm- zännet, des dicht bebnschten Fnß der Savos ennst durch- schäumet, dehnt fich ein weites Feld, der Eeres gold'nes Neich' vom hochnmwölkten Krim zum Eaetius' zugleich, Nanportas lauer Muß, des starken stillen Rücken mit steter Nieseukraft Tergestes Waren drücken, beströmt den weiten Süd am, tief dnrchnetzten Land nnd fließt mit stillem, Ernst zum weiten Savos- S,trand. Im Herzen dieser weit besäeten Gefilde erhebt ein Hügel fich den Staaten salbst zum Schilde. An seinem Fuße liegt Aemonas große Stadt, die kurz vor dieser 'ieit den Nnl,m verkündet hat**; von seinen Höhen sieht man all' das mut'ge Streben, des Kramers Fleiß sieht man, fein tatenvolles Leben, die Anmnt kleidet ihn, der Frühling liebet ihn, ihn liebt die ganzl' Stadt nnd eilt um Freuden hin. Das ganze Krainerland sieht man sich hier enthüllen, oft webt auch Zephyr lü5r, dei, schwülen Dunst zu kühlen. Bestimmet ward zum Trotz der bärt'gen Feinde Wut, wenn von der Türken Schwert fchon ßloß der Christen Mut; * Großgallenbern "" Iedenfnll« Nuspirlunn auf den Laibacher Äonnrrs;. v^' l^.,>,/^ ^lllen unsevö Hoffnungen in vernünf' ''^ ^hilät '!' ^"'l^aen wir fie in die Zeit. nachdem ! "5 ^l>,^! '^' ^''^u' gefnnden. Jede Strafe hat "be ^n... v "^','^'- 5" ^'"' Alter Ihres Neffen, , ^"chlhüs !/ '.^ """ veviüchtete Barriere noch fein ^>rfi,^^"'^nmiinerboden. Wenn er fich nur selbst ^' "^,.. 7)'.'" ^'^^t er auch einen nenen Weg und > Tr, F'tunft." !,';' '"'o >y„ .^"^''"'Nvalt hatte das recht? Empfin-u>n siss, ^ ulx'rz^'um'nd sein Trost U'ar. Er stand , „^ " zu verabschiedeu. l,, ^'>>n ""'' "'U' Nnnoi> Idee, Lottchen," ließ sich „/'N'hii!^,, ""'blicke die Stimme des Hauptmanns i, ''ch dm- >" weben das Zinnner betreten batto „ "^. s^,,"u Tpirgol beschaute. „Der Quadrillen^ ,,^'t wiir^ """^ Nut - als wenn er fü,r mich ge- l!' ^^'- ab.', !'^ ^ H"N'n sind ein wenig tnrz. T,'^ ! j, !^.' f>>r ,„.'' """ >ch lünnöglich auffegn. Der ift zn . ."^ H"-r Oberstaatsanwalt Kessel..." »o '^"' hcr,i'^^ ^"" ^inireteiwe» entgegen nnd '^l wu'-v ^" '^""^ '"^^^' "^"'' ä^iernd ge ,!3!'^sen^/'''^' H"''' Hallptmann, Sie noch Mch ^.'^^ war >uir hente vormittags leider nicht ^W''"^ll,cn > . . >Vn - ' unt^rl^ ^. ""^ Worte, Herr Oberstaatsan- ,^,,/"litiv, >,,,"' ll)" der alte Nlilitär nnt einer '"ich? "Mi das, -^ «rnumig klang. „Ich glanbe 'st. ' Ulnst^'' "'^ ^ll' für ein Wiedersehen unter >»i," 'oh,> ,^/^u nicht begeistern konnten. Deshalb l""n '. ^ns wÄ ?'" slch mm sogar persönlich lx. ^tnn "' ^ch ln^^/ ^"' lottchen; nnt deni Zylinder "^utin "n!> ""'" ^^"''" U'andtc er sich an die ""cm er den Hnt aufprobierte. Er nahm sich feltsam aus, der alte Herr, in dem ausgewachsenen Frackanzuge. Die Beinkleider reichten nicht ganz anf die großen, in derben, roßledernen Stiefeln steckenden Füße. Der Hosengm-t wor unter der kurzen Weste fichtbar, und die hinteren Enden der schwarzen Krawatte ragten mit dein Anhänger des Fracks über den .^«ragen hinaus. Eine komische Figur — und doch so herzergreifend ernst, daß Frau von Horst nicht ein Wo,rt herausbrachte. Eli bemühte sich um den Oheim und brachte in Ordnnng, was irgend zu, machen war. „Den Hnt kannst dn nicht tragen, Onkel," sagte sie, indem sie ihm in den Mantel half. „Setze deinen anf nnd tanfe dir unterwegs einen Passenden Zylinder." „Herrjeh — natürlich, mein Fifchchen! Das ift ja das Einfachste. So einfach, daß ich gar nicht daranf gekommen wäre. Man, wird alt nnd zerfahren. Alfo anf Wiederfehen, meine Herrschaften —" „Ich wollte mich eben verabschieden, H^rr Hauptmann," sagte Kessel; „wenn es Ihnen recht ist —" „Aber bitte sehr! Ich habe es nur etwas eiliger wie Sie, Herr Oberstaatsanwalt. Es handelt sich nämlich um meinen Sohn. Ich möchte in seiner Ani-gelegenheit einmal niit dem Herrn Minister Rück-fprache nehmen. Ein Plotter von Erzellenz war Regimentskamerad von mir bei den vierten Dragonern ein prächtiger Mensch, mit dem ich später anch auf der Reitschule zusammen war — jedenfalls hoffe ich, keinen vergeblichen Gang zu tnn. Anf Wiedersehen also!" X Das Labyrinth von Gangen im Kriminalgebände von Moabit lag noch in Rnhe und Schweigen. Erst zwisclM acht und neun Uhr wird hier das üeben wach -- der geräuschvolle, bienenemsiae Betrieb der Gerech, tig keit. Es war kurz nach sieben Uhr. Ein unfreundlicher, regnerischer Morgen, Die hohen Bogenfenster waren beschlagen, „verwohnt", — wie man fagt, und legten eine schläfrige Dämmerung in die graue Eintönigkeit dieser weiten Hallen nnd Flure. Hier und da der Schritt eines Kastellans, das Klirren von Schlüsseln. Dann wiedeir lange Stille, in welcher man das Aufklatschen von Regentropfen anf den Fensterblechen unterfcheidet — wie von weit, weit ber die dumpfen, im, Manerwerke nmhzitternden Geräufche der Straße. Endlich ein fester, hallender Schntt; die Treppe znm ersten Stockwerke hinauf, dann den langen Gang links hinab. Eine Tür wirb geöffnet und zugeschlagen. Das Echo dröhnt in allen Winkeln des Korridors nach. So gehen hier nur Beamte. Der Ulttersuchnngsrichter Kleinschmidt ist in s?in Amtszimmer getreten. Ehe er noch die elegante gelb. lederne Aktenmappe aus der Hand legt und den hoä>-geschlageneii Kragen feines Paletots niederklappt, pnift er das Stellrad dm- Luftheizung. Bei diesem unsicheren Frühlingswettcr kann man nicht vorsichtig genug sein. Besonders wenn man ohnehin etwas asth-matisch beanlagt ist. Dann erst schält sich der kleine, rundliche Herr, dessen ernste, kluge Augen noch etwas verschlafen blicken, aus dem Überröcke. Er bleibt einige Augenblicke am Fenster stehen, wo man den nüchter-nen Hof des Unterfnchliilgsgefänzinisfes übersieht. ;inx>i der grünen Wagen stellen dort abgeschirrt, m-. dentlich blank nnd lackiert von der Nasse. Sonst sieht man nichts als drei geschlossene Fronten vergitterter, zum Teil auch noch mit Äiettern verkleideter Fenster. (Fortfetzung folgt.) Laibacher Zeituna Nr. 234. 2080 12. Oktober 19^ zu grauser Laster Iucht ward seine Burg erbauet, als man der Sicherheit im stillen Glück vertrauet, hier, wo an den Verfall der gier'ge Zahn der Zeit an Turmrninen luetzt, der Wehre, einst bereit, wo manchmal schon inl Sturm die feinde sich geschlafn, das; sie wie der Ruin verblutend dort erlagen, spielt sorgvergessend nnn mit einem kleinen Ball ein Haufen Knalwn froh an dem Uerfall'nen Wall. Vergnügen lachte nur an ihren frohen Mienen, die wie der junge Lenz in ihrer Unschnlo schienen. Hier flog der kleine Ball auo eines Spielers Hand im hohen Bogen weit hin, an des Walles Rand' dort scholl der Jubelruf auf hohen Frendenschwingen voli jenen, die den Ball geschickt mit Händen fingen. Sich da! Der Burschen Schar erschien mm ohne ^ah.l den Hügel stracks hinan, erstieg den hohen Wall. Wie wenn des Sturms Gewölk die klaren Himmel decket, der brause Stnrm dann selbst des Waldes Volk erschrecket, verstummt nnd zitternd ganz nach seiner Wohnung flieht, vertrauernd hier die Zeit, die es so dunkel sieht: So floh vor schneller Furcht der Schüler kleine Menge beim großen Schanzentor hin durch weit durchkreuzte Gänge, Denn wie des Donners Hall, der Oft und West durch.- brüllt. des Werdens g'roßes S^in mit Todesfurcht erfüllt, so schlng der Burschen Wort die frohen Seelen wieder und niemand freute fich des lieben Spicks wilder. .Entfliehet!" war ihr Wort. „entflicht nur schnell von von hier, > „hier ist der Platz für nns, nur wir sind Herren, wir!, Wer wagt's aus eurem Kreis mit nns es aufzunehmen ! nnd unser kühnes Spiel auf knrze Zeit zu hemmen? Entflieht und trägt den schimpf auch enren Brü-. dern hin, auch fie bedecke Schmach, oies saget ihnen kühn." Wie vor des G^ierblick nnd seinen grausen blauen die jungen Täubchen sich nur ibrem Mug vertrauen, so flog die Unschuld schnell vor der erfrechten Tat im schnellen Lauf bergab zur nahgeleg'nen Stadt. Sogleich erzählten sie den Schimpf auch ihren Brü- dorn. „Dies Uui-echt." sprachen sie, „dies wollen wir er wideiru." Und stracks erklimmt den Berg der Mnsensöhne Chor nnd Rache schnaubend hob sich alles samt empor: „Hinan! Hinan zum Ziel, wir wollen sie bekriegen, denn das gekränkte Recbl wird über Unrecht siegen." (Fortsetzung folgt.) (Seine Erzellenz der Herr Sek-tionschef Freiherr von He in) hat gestern mit dem Mittagseilzuge unsere Stadt definitiv verlassen, nm seinen neuen Dienstposten in Wien anzutreten, 'Am Bahnhöfe hatten sich. obwohl der Zeitpunkt der Abreise >erst in letzter Stunde bekannt geworden war, sämtliche Beamte der Landesregierung, eine überaus große Anzahl von Beamten aller übrigen staatlichen nnd autonomen Behörden, viele Offiziere, Mordnungen von Korporationen und Vereinen sowie zahllose sonstige Herren und Damen aller Ge sellschaftskreise eingefuuden, um ihren warmen Sym-pathien für den scheidenden Herrn Landescl)ef und seine allverehrte Gemahlin Ausdruck zu leihen. Seine Exzellenz der Herr Tektionschef nnd Frau Baronin Hein verabschiedeten sich, sichtlich tiesgerührt, in der herzlichsten Weise, von den Erschienenen. — (Diene u eSchul - u u d Un t e r richts -ordnung) soll in den nächsten Tagen erscheinen. Sie trifft sorgfältige Bestimmungen für das Vorgehen gegen pflichtvergessene Eltern und Vormünder, die bis zur Einschränkung, ja bis zur Eutziehung der elterlichen Gewalt und Abgabe der linder, bezw. der Pflegebefohlenen in Besserungsanstalten :c. führen. — AIs neue (unobligate) Unterrichtsgegenstände ton° nen an dor Volksschule anfgenommen werden Vio° linfpiel, Handfertigkeitsunterricht für Knaben nnd die Arbeiten im Schnlgarten für beide Geschlechter. An der Bürgerschule kann nebst dem Handfertigkeit^ unterrichte für Knaben die Hanshaltungsknnde für Mädchen sowie Stenographie nnd Maschinenschreiben für beide Geschlechter gelehrt werden. Für den Unter-richt in den weiblichen Handarbeiten werden eigene Fraumkomitees in Frage gestellt. Die hygienichen Bestrebungen anbelangend, werden nicht nnr die Iu-gendspiele gefördert, fondern es sind sogar die Stundenpläne nach den Grundsätzen der Gesundheitspflege einzurichten nnd hiefür haben die Landesfchulräte eigene Vorfchriften. bezw. auch Musterstundenpläne zu erlassen. ^nr gründlichen Reinigung der Schulen können anschließend an die allgemeinen Feiertage noch einige Tage freigegeben werden, zur Erholung für Schüler und Lehrer wird eine eigem' Pausenordnung aufgestellt. Der Besuch der Gast- und Kaffeehäuser ist nur mit Elternbegleitnng gestattet. Der Besuch der Tanzlolale, das Betteln, das Verkaufen von Ge° ! genständen, Rauchen, Spielen sind strenge verboten ! und die Lehrpersonen werden angewiesen, auf die Folgen fortgefetzten und übermäßigen Alkohoigenusses hinzuweisen. Als eine der wichtigsten Bestimmungen, die in das Capitel Schulgesundheitspflege hineinragt, ist die Einsetzung der Schulärzte zu betrachten. In den Bereich der Schulgesundheitspflege ist noch die firierte Möglichkeit der Einführung des ungeteilten Vormittagsunterrichtes einzureihen. Von wohltätiger Wirkung dürfte die Erweiterung der H aupt -fe, rien auf zwei Monate sein. Nen nnd wertvoll ist die Anregung zur Einrichtung eigener Hilfs- oder Fördcrkiassen fiir nicht vollfinnige oder für schwächer veranlagte linder. — Zur Schonung von Pflanze nnd Tier werden Anordnungen erlassen, der Vogelschutz ist zu fördern, Tierquälerei einzudämmen, Kunst- und Naturdenkmäler vor Schaden zu bewahren. Die körperliche Züchtignug ist anch in der neuen Verordnung durch den Hinweis: „Alle anderen Stra sen, insbesondere die körperliche Züchtigung, sind unstatthaft", unterfagt. Die Verordnung weist dem Lehrer andere Wege, nm zu einer guten Tchulzucht zu gelangen: sie verpflichtet ihu zur angelegentlichsten Pflege des Verkehres mit dem Elternhaufe, zur Veranstaltung von Elternabenden und weist ihn an. sich auf jede Weise nm das Veltrauen der Bevölkerung zu bemühen. Schließlich wird auch noch Vorsorge für Übungen zum Zwecke einer raschen Räumung des Schulhanfes bei Feuersgefahr nnd anderen Anläsfen getroffen. — Die Bürgerschule bleibt Pflichtschule. Die Bürgerschullehrer erhalteu einen nenen Titel „Fachlehrer". — In der nenen Schulordnung wurde alles vermieden, was zn konfessionellen, bezw. nationalen Reibungen Anlaß geben könnte. Der Religionslehrer nimmt als ordentliches Mit^liod lx-s Lehrkörpers mit allen Rechten und Pflichten als Lehr-Person teil und der Lehrer bat die Schiller zur Liebe znm angestammten Volkstnm und gemeinsamen Vaterlande, zu konfessioneller und nationaler Duldsamkeit anzuleiten. Zur Überwachung der religiöse!: Übnngen dürfen nnr Lehrpersonell desselben Glau^ bensbekenntnifses verwendet werden. * (Vom Vol ksschul di enste.) Tezr t. k. Bezirksschulrat in Krainbura, hat den absolvierten Lehranitskandidaten Franz Krmelj zuin Provisorischen Lehrer und Leiter an der nenaktiviorten Volksschule in Ulrichsberg ernannt. -- Der f. k. Bezirks» schulrat Laibach Umgebung hat an Stelle der nach Vigaun versetzten Lehrerin Ernestine Oma n die bisherige provisorische Lehrerin in Vrbovo Angnste Erbe/>n i f zur provisorischen Lehrerin in Mariafeld ernannt. — Der k. k. Bezirksschulrat in Radmanns, dorf Hot die gewesene provisorische Lehrerin in ^ayer Gertrud B i z j a k nnd die absolvierte Lehramtskandi datin Caroline G a m s zn Provisorischen Lehrerinnen an der dreittassigen Volksschule in Mitterdorf in der Wochein ernannt. — Der k. k. Bezirksschulrat in Loitsch hat an Stelle dejr krankheitshalber beuriaub-ten Lehrerill Josefa ^n5ter5n- die ^iiidergärtnerin Marie Sever znr Supplentin an der Volksschule iil llnter-Idria ernannt. — Wie, man nns mitteilt, hat der bisherige Leiter der Knabenvolksschnle in Ru-dolfswert I'. Ottokar Aleß auf seinen Posten als Leiter an dieser Schnle freiwillig Verzicht geleistet: an seine Stelle wnroe l'. Gotthard Podgorüek zum Leiter ernannt. —,-. * (E r n e n n u n g e n i m P ostdi e n st e.) Zu Posthilfsbeamten erster nnd zweiter Klasse wurden ernannt: die Posthilfslx'amten zweiter Klasse Johann R li z i e r (Trieft), Alois T o m a x i <- (Unterloitfch) ulld Franz Bernardis (Trieft), bezlo. die provisorischen Posthilfsbeamten Anton V l> i c i ch il g s - W ifsenf ch nft.) Wie man lins nlitteilt, beginnt diefe Prüfung am (i. November. Gefnche lim Zulassung sind längstens bis 21. d, M. bei dein Präsidium der Prüfungskommission (derzeit Finanzzentralgebände TürNr,2^e!l, hercegovillischcn, ^.^ i tillischen, ungarischen, italienischeil nlld N'a"^ ^ ^Grotten gesammelten Grottcllkäfer dilich drn .^, ! Preis — goldene Medaille und Diplom ^ "' zeichnet. .. ,s,^ — (L e i ch e nbeg ä >l g ll i s d e s F u r > ^, bischofs von G örz.) Alls Görz loird W ^, Am l(). d. M. nachulittags uni l Uhr fand d^^, chenbegängnis des verstorbenen B dan statt. Diesem wohnten bei: die Bisä)"^, Parenzo, Laibach. Trieft, Veglia nnd Vicenz"' " ^, Halter Prinz Hohenlohe, Vertreter des MiiM^'^i für ,Unltns und Unterricht, die geheimen ^l" ' n>, berr von Teuffeilbach nnd Freiherr von ^" ^, Vertreter oller ^ivil- und Militärbehörden. W ^ deshallptlnanilftellvertreter, mehrere Reichsra^ ^ Laildtagsabgeordnete, der Mirgernleifter "" ^' Geilieiilderate. Die Beifetznng erfolgte in der > ^ ^ des alten aufgelassene» Friedhofes in der lM> Görz er Erzbifchöfe. .^e^ (Die Laiba ch e r V ereil, sk ap^ ^, veranftaltet hente abends ein Mitgliederkou^,.^ Hotel „Ilirija". Allfailg 8 Uhr. Eilltritt für ^i^ frei, für ^lichtmitglieder 40 n. „.^,s^ (^ >o e i g v erein >i r a i, n d c ö ^> ^ ^, reichischen Hil f s v e r ein es für ^""^i,!!! k r a ll k e.) Die diesjährige Generalversm»'''^ ,,„ findet Montag, dei: 3(1. d>. M. ,mn tt llhr abe»^,,, Gelneilideratsfaale statt. Tagcsordnnng: ^. ^ spracl,e des Präsidenten. 2.) Iahresbmml ,, (^eilel-alsetretärs. :i.) Jahresbericht des ^'rn'^,, verivalters. l.) Wahl zweier RechllUllgsreris"^^ Selbstäildige Anti-äge. — Nach 8 ^ der ^^' ^,, müssen selbständige Anträge der Mitglieder >^^, stens vierzehn Tage vor Ablichtung der M"^,F> sainliilung schriftlich beim Präsidium eiiig^n'a^v deil und kommen nnr mit ^ustimmimg des ^,^>i> ausschlisses zur Verhandlllng. Im Falle ^'.'. ^ iluug kamt die Generalversammlnng den ^lul'l^,,, Vereinsleitnug zu nochmaliger ErwägmM ^'^,cl ^' l (^i e ldsend u il g e n ö st e r r e i cli > ^,c, A ll s w ailde r e r.) Der Postanloeisnilgsvi'rU'',,.^ dei, Vereinigten Staaten von Amerika '"^ ^ reich lveist in den letzten Jahren eine sehr ^,.^,1,^ Steigerung auf: von 5,5M.0M l< iin Jalirc' >^ ^jl> fich der Betrag der in Österreich ansgezalilD^ ^ ailN^ifuugen ans den Vereinigten ^^ ,^>ii^ 1^)<».<«X» l< im ^dhre l!<0< gesteigert u'^ ^,5 sich für das erfte Halbjahr ll><)5) fchoil auf ^'^ ^^ ^ Es sind dies zum allergrößten Teile Ersplv'N' ^, Auswanderer, aber bei weitem nicht der Gl'sa»' ^l' der Geldsendungen, die diese nach der H"'""^ mitteln. Ein großer Teil der llberlueisil'U^'N.^^ durch Ballten, von denen fich einige diesem ^I^ ^ znieige speziell widmen. Vielfoch aber »"lck"t ^^'> Verlelir der Auswanderer mit diefen Bai'N ^ ^, direkt, fondern durch Vermittlung von W"' ^ ü"' wodurch sich Gelegenheit zu Mißbrauche" ^.^-' durch den Mailgel an Sprachkenntiiis li>^ ^ B'l' erfahrnng bei vielen Auswanderern erk'ich^ .„!' de». Unr diesen Übelständen nach Möglich" ^,„ä gegenzutreteli, hat die österreichische P"sl""V ^ui^ ein Übereinkommen mit der American ^'! /^ ^ pann abgeschlossen, welche das bei ibren ^u^^^l?^' den Auswalltx't-ern eiugezablte Geld an ^"^ ^ ^'^' weisungsamt in, Wiell überiveist. lvelches leiM >,yi^ ailweisungen fiir die Empfänger ausfertM ^^,^B diefer Verkehr hat bereits einen bedeutenden ^ .^„l--' ailgeilolilnlen. Im Jahre 1iX)l. im ersten >" ^1»' Bestalldes. sind 2,l2 Iv. Ähnlich' ,^, ^' nisse in Kanada haben das Handelsministt'l^ >^^ anlaßt, mit der kanadischen, Postverwaltumi ^ .^ ^> lmnieifungsübereinkommen abzuschließen' /^. ^ «. April M»4 i>, Wirksamkeit ist. — Vis ^'^A^ llX15 silld ail Postanweisungen aus Canada ^ronou ausgezahlt worden. „.!) Parteien lint l Nil P^'solU' ^l ^ Vou diesen waren ans ,Nrain 21 Partie Personen. ,^""' — (S ch a d en s c u e r.) A,n !'. d. -'^^.ji'^ ', tags brach in der DopMharfe des Alcns ^^. or>. Siiiec'ii'. Geiueilide Gnrkfeld, ein Fe""' ^.^ Zl5 nebst dem ergriffeneil Objekte das H""''^„c'^. nnd der Dreschboden des Besitzers Andreas >) ^.,. ^^ das Haus. die Ttnllung l„ld die Scheut ^^i?l sitzerill Ä'iaria Oberö znm Opfer fielen. ^ ,. '" beträgt lO.OiM K, die Vnsicheruiigsi"'' ^l' " 27<>l> K. Das Feuer dürfte von Kinde"'' ^ Zi'llldhölzche» fpielten, gelegt wordeil sew- ^^., ^'c " < Eill Die b a ll f d e nl F a h r r a ^ ,,.^st^ Balie eilles neueil Hauses in der Kratv'n ^bacher Zeitung Nr. 24. 2081 12 Oktober 190b Iniq w) ,uor einigm Monaten der 17jährige Zwäng» ^r da"? ""6 Aschnu<'r auo Andorf bei S'chärümg, ^ ^'' d^undere Mitleid einer in der Nähe wohnen-lchc il>? "'^ate. Sie gad ihn: jeden Tag die Über-5, Hl/? Mittagsmahles. Ter Zwäligling wnrde am schoh^, ^?- entlassen und in seine Gemeinde abge-schön^ ^^"5lc!g uormittags kam er nun in Änem ^ir ^s ^"^rradkosti'im auf einein neiuen Fnhrrade ü^I^u auf Vesuch. Da diese EU« hatte, um auf ^r ^!?s ^^ kommen, lies; sie den Burschen allein, in l'°lzrni ?^"". 3"rück. In dieser Zeit erbrach er eine ^. ^^chatulle, stahl daraus Ä! Iv und suchte das ^»Na^ ^^^ biaunor lvar schon dreimal luegen Über-^t, .,^ "unial wegen Verbrechens des Diebstahles, gchl^" d"s lchtemal nlit I^jährigem Kerker, ab-!c>hi^'s .^ tragt eine grünliche Mütze un,d ein Na.d-^uiiqm '-' ^"^' gleicher ssarbe, sowie schwarz- und ^tschü Strülnpfe: sein Fahrrad ist mit gelben ^liiine ^"'sehen und hat an der Lenkstange eine ' )s^^ Tulzburg angebracht, cta^/^'n diebischer Aettlcr.) In der ^uiank . ^^ ^'^ Vettler herum, der sich. wennsse>l- und Op^rettenults ein wenig ver- '^' diö ^s 'uundet so ein bitterer Trank auch jenen, ^hcn"^ nu^schlichlich als Unterhaltungsstätte ^"lk w^^^'^ ^" ^"t nicht übel. Auch der gestrige ^lustin «n"' "^eiueu Musik" g^mdniet; er brachte ^'ran ^"lzeroperette „ssrühlingsluft" in flotter, "llzi, Ms !^°llel- Aufführung und sonnt den nicht Mx> Zj "^ erschienenen Operettenfreunden froh» Mr > - '^n. Den unverwüstlichen ,^inckeboin gab ^n,jf ^ ^ '"^ drastischer, zwerchfellerschüttern-^ "ä^.,.. '"'d ballettartiger Beweglichkeit. Er hatte ^'ch, res., ! ^ chlo cker ein treffliche Partnerin, die ^'M^ ".und '"'^ packender Drolligkeit das Stu-^^'^rsvs" ^"'^ sp^'ltc "nd tanzte. Beide hatten den ^'ltin' ^' Abends, inn den sich auch die Herren ^n^ ^. ^ Siege und K u r t sowie die Damen ^n'z.,^ " u und Sustrovitz verdient machten, ^biihrt "7"l!lieister Heller und Regisseur Mahr ^ l i , " gelangt die Schlvanknonheit „Der Kilo^ "^ Eti ^ ^°" ^urt 5!raatz zur Erstaufführung, "wlss. ^5 hielte in Wieu einen stürnnschen Lach-^c>n. er > s'/"^"' bat darin einen verwegenen Griff ."Hörer'//5 '" keckem Tempo vorwärts, so daß die '^ aus xl" lnel Zeit zu kritischem ^c'achsinnen haben >^^^u "achen nicht heranskonuneli. ^ Telegramme ^^ ' Velegraphen-Kürres^on^enz-Dureaus. s.'-'l h^f?' ^- Oktober. Seine Majestät der Kai-^' in ss f ' Hinterbliebenen der Erdbebentata-^"labrien 10.0lX) Franken gespendet. st ^l)ann ^^' H- Oktober. Neichsratsabgeorone-uvch^ n Hrex el ist heute vorunttags hier- ge- k,^. oaV!^'-"' Oktober. Gegenüber der M?l- ^ di^ ^"1"' Wilhelm den, Reichskanzler erklärt ^"tcr s^- "upottschiissel sei jetzt voll und für die ,hl^5" m,,^"" nc.'tan, veröffentlicht die „Soziale T>eber ^^"'ben, das Fürst Vülow an den i' ^Nnw > "."l^ssur Franke, auf dessen Bitte um ^' .'^chre V^'^et hat. ^.n diesem Schreiben heißt "Mt '."lragc beantluorte ich dahin, dah Seine "lchts Derartiges gesagt hat." st^' ^ ,^;"' ^- Oktober. „Daily Chronicle" mel° >^?^'n ^," ^^N" habe verschiedenen hoch-st^s ^sicht ""erli die geheime Mitteilung von sei-Ne> > d,.'?^"^, den Kongostaat wegen der Bloß-^.- ^ Cn^--^"^^ngssystelus im ,^iongo und we-'Nl f " ^-^,!!""l,en Brazzas über die Ergebnisse «Nk '^üsis/ ^"^'"' mit dem Verwaltungssystem tior. " Grii > """ gemachten Versuche, sowie aus "N, nüen unverziiglich für Belgien zu annek- Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Krain für die Zeit vom 2. bis 10. Oktober 190b. Es herrscht: der Vlotz inl Bezirke Loitsch in der Gemeinde Oberloitsch (1 Geh.)-die Schweinepest im Bezirke Gurlfeld in der Gemeinde Land» straß (2 Geh.,; der Vtotlaus im Bezirke Gurlfeld in der Gemeinde Landstrah (3 Geh.); im Bezirke Rudolfswert in der Gemeinde Honig« stein (1 Geh.). Erloschen ist: der Milzbrand im Bezirke Krainburg in der Gemeinde Flöd« nig (1 Geh,; der Notlanf im Bezirke Adelsberg in den Gemeinden Budanje (1 Geh.), Loie (1 Geh). Gote (1 Geh.), Dornegg (1 Geh.); im Bezirke N'ramburss in der Gemeinde Zirklach (2 Geh); im Bezirke Nadmannsdorf in der Gemeinde Görjach (1 Geh.); im Bezirke RudolfSiven in der Gemeinde Neudegg (1 Geh.). K. l. Landesregierung für Krain. Laibach am 10. Oktober IWb. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 9. Oktober. Baitling, Toberauer, Reitler, Kirsch' ner, ttremsier, Güber, Kfl.; Brandeis, Mitarbeiter der «Zeit»; Elenle. Monteur. Wien. — Wilhelm, l.k. Oberst, Pola. — Pummer, Kassier, f. Frau, Puilersdorf. — Meyer, Kfm,, Wvhlen (Schweiz). — Piowarsty, Kfm,. Brunn. — Rudesch, Gutsbesitzerin, s. Nichten, Reifmtz. — Fawaretto, Privat, Ve-nedig. — Tedeschi, Hubber, Ksite., Fiume. — Hardstea,, Kfm., Kofiach. — Schimet, Kfm., Budapest. — SobarS, Pfarrer, Bizelsko. — Petlovii, Kfm., Kmljevac. Am 10. Oktober. Schmidt, Hilfreich, Weiner, Gürlach, Steinbrecher, Kolb, Wöber, Habler, Reich, Schlcsinger, Lindner, Schweiubulger, Ellinger, Hirschberger, Kftte.; Fürst Windisch. glätz; Gijtz, Fabrikant, s. Familie; Meinschmidt, Rentier, s, Frau; Lorenz, Rubinstein, Private, Wien. — v. Wszon, Miuisterialrat; Beneoikt, Lieber, ttflte., Budapest. — Ieilinger, Kfm., Leoben. — Eitl, itfm,; Csaho, Monteur; Peruggio, Privat, s. Familie, Trieft. — Volkmar, Kfm.; hofmann, Generalsekretär; Baron Veck, t. u. k. Hauptmann, s, Frau; Pucher, Private, Graz. — Ebenmenlier, Nfm., ttlageufurt. — Knelbc, Kfm., Mödling. — Math, itfm., Müucheu. — ttunz. Fabrikant, Kamnitz. — Fischer, Kfm,, Dorril. — Häuser, Kfm., Viel. — Vachhofer. Kogler, Private, Basel. — Gatsch, .^fm., Landstraß. — Pitzmann, Ingenieur, Mähr. Weißlircheu. — Skale, Tierarzt, s. Familie, Rudolfswert. — Frantenbusch, Kfm,, Prag. — Mirth, Besitzers» tochter, Gurlfeld. — Beusch, Kfm, Zürich. Hotel Stadt Wien. Vom 8. bis 10, Oktober. Gamser, Kassier; Szalatny, Privat, Gotlschee. — Sounenfeld, M,.; Rdely, Privat. Berlin. — Frailer, Ifchel, Chauffeure, Wr.-Neustadt. — Schneider, Müller, Kflte.. Freudeuthal. — Sark. Oblachich, Private, Marburg. — Schreckenbeiger, Mreltor, Hannover. — Darbo, Kfm.; Lubich. Privat, Görz. — Cesme, Private; Erhold, Bauldireltor, s. Frau; Silbernagel, Beamter; Kepetz, Weber. Tcherh, Kflte,. Trieft. — Soulier. Kfm., Paris. — Hof. Scherhovetz, Kflte.. Teplih. — Grünwald, Tewrlss, Julias, Steiner, Gertscher, Oderländer, Hecs, Dietrich. Just, Wechsler, Baibarich. Herling, Grünzwein, Nothmüller, Lemberger, Mebus, Blühweiß, Iahn. Hees, Polahek, Fischer, Popper, Taschner, Rümler. Stegg, Glaß. Ziffer, Flandrat, Haas, Schreiber, La»g, Kslte,. Wien. — Göpfert. Kfm,, Leipzig. — Depauer, Ingenieur, München. — Nebli, Kfm., Romaushorn. — Schwinger und Klawosll, Villach. — Egger, Weiß, Kflte., Graz. Verstorbene. Am 11. Oktober. Milan Moser, Hausbesitzersfohn, 7 Tage, Seitenweg 15, Ecclampsie. Im Siechenhause: Am 10. Oktober. Primus Pestotnil, Arbeiter, 71 I., Lmpli^nnm» pulln. - Robert Dolenc, Handelstommis, 30 I., vsmvnti», 8tHtu» «pilspt. Im Zivilspitale: Am 8. Oktober. Elisabeth Dejal. Näherin, 54 I., Lungentuberkulose. — Franzisla Iaki, Zwängling, 20 I., I'ubvrLuI. p»l!m. Am 9. Oktober. Anna Peternel, Agentenswchtel, b I., Lottoziehung am 11. Oktober 1905. Brunn: 64 14 51 10 76 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 30« 2 ,n. Mittl. Luftdruck 73«'0 mm. 1 W. fchwach , 12.> 7 U.F. ! 739-1! 4-2 N. schwach , Nebel ! 1'1 Das Lagesmittel der gestrigen Temperatur 7 2. Nor male 11-2°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtet. Uandestheater in Vaibach. 7. Vorstellung. Ungerader Tag. Donnerstag, den l2. Gktourr. Zum erstenmale: Ver ttilometerfreffer. Schwank in drei Akten von Kurt Kraatz. > Anfang halb 8 Uhr. Ende nach halb 10 Uhr. 8. Vorstellung. Gerader Tag. Samstag, den 14. Oktober. Jung Heidelberg. Operette in drei Akten von Krenn und Lindau. Für die deutsche Bühne bearbeitet von Ernst Reiterer. — Musik von Millöcker. as* Schweizer Seide! Verlangen Sie Muster unserer Neuheiten in schwarz, weiß oder farbig von K 1 • 15 his 18'— per Meter. Spezialität: Seidenstoffe für Gesellschafts-, Braut-, Ball- u. Strassen-Toiletten und für Blusen, Futter etc. Wir vorkaufen nur garantiert solide Seidenstoffe direkt an Private zoll- und portofrei in die Wohnung. Schweizer & Co., Luzern O 17 (SollW«"!^) (4tfft) 13—8 Seidenstoff-Export — Könißl. Hoflief. ^^^^ ^t"m Ueberall *u haben. unentbehrliche Zahn-Creme erhält die Zähne rein, weiss and gesund. Achtung! Die neugegründete Molkerei - Genossenschaft für die Umgebung von Laibach mit dem Sitze in Laibach erlaubt sich, das P. T. Publikum aufmerksam zu machen, daß wir von heute an die Milch und Molkerei-Produkte in folgenden Lokalitäten ausverkaufen : Prešerengasse Nr. 5, Vodnikplatz Nr. 1 und Auerspergplatz Nr. 1. Preis der Milch pro Liter 2O Heller. (4127) 3-3 Der Vorstand der Molkereigenossenschaft. Soeben erschien: Gebrüder Senfs Illustrierter POSTWERTZEICHEN-KATALOG = 1 O O O = kompl. K 5 40; Markenteil apart K 4-20. Zu beziehen von (4126) 3-3 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. Danksagung. Im tiefsten Schmerze über den so herben Verlust meines unvergeßlichen Gatten,bezw. Vaters, des Herrn Otto Fischer Buchhändlers spreche ich im eigenen und im Namen meiner Kinder allen Verwandten, Freunden und Bekannten fiir die tröstende Teilnahme während der Krankheit uud bei dem Hinscheiden, sowie für die vielen schiwen Kranzspenden uud das zahlreiche, ehrende ttlelcitc zur lchteu Ruhestätte des lieben Dahiuaeschicdeileil meiueu herzlichsten Daut aus. Allen, alle», die an meinem grenzenlosen Schmerz teilnehmen, lohne es Gott! Laib ach am 11. Oktober 1905. (4,39) Ida Fischer. Laibacher Zeitung Nr. 234. 2082 12 Oktober 1905^ Kurse an der Wiener Börse vom 11. Oktober 1905. "°ch dem offiMen «mM Die notierten Kurse verstehen sich in Kronenwühruna. Die Notierung sämtlicher «Men und der «Diversen Lose» versteht sich ver Truck. ^^-"^ Allgemeine Staatsschuld, »eld «are «tnheltl, Rente in Nolen Ma<< November P K, 4-2«/„ , . . ion>4<' 10O«0 iiiSilb. Jan, Juli pr, tt, 4'»«/, in<>'3<) l<»0 o» ,.Not ^ebr,Oun,pr.K,4 2°/, 101 80 10i r.o .. ,, «prll,°Olt.pr, ».4-2°/« lui 30 101 50 »»b4ei Staatslose 850 fl. 3 2«/<, —'— —-— l8«0er „ 50« fi. 4«/« K,»-.- 182- l»S0ei ., ilXl fi, 4°/« 190 75 1 »2 75 1«S4er ., 100 fl. . . 287 — 2»!» — bto. „ bv fi. . . 29? — 288 — Vnm.-Pfandbr. k 120 ss. »«/<, . 286 40 288-40 htaatsschuld der im Kelch»» ,at» vertrelenen H'ünigreich» und Länder. OeNerr. Oolbrente, stfr., 100 fi., per Kasse.....4°/, tl8 40 119 60 'io. Rente in Kronenwähr,, stfr., per Kasie.....4°/^ 10« 50 100 ?<> >to. oto. dto. per Ultimo . 4"/« 100 50 100-70 ^efterr.InvestittonK-Neute.ftsr., per Kasse , . . . »'/»°/° 92 20 «2^0 «iftnbahn.SlalltSschnlb. verschielbuugen. ^ ^lisabethbahn in G., steuerfrei, zu 20.000 ttconeu . . 4°/„ 118 7b — — franz Josef-«ahn in Silber (div. 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Vanl 40'/^ähr. verl. 4°/«......... l00 80 101-8N bto. dto. 50jähr. verl. 4°/» 101^01022,' Sparkasse, 1. «st., 60I„ verl.4°/, i«i 20 I02-»-— lUN-- «otenkreuz, Oest, Ges., v. 1«fl. 545» bö .»^ ,, ,, nng. „ ,, b fl. 34 75 8« 25 Rudolf-Lose 10 sl..... «2-- «»'- Salm-Lose 4« fl...... 214-— 223- - St-Geuois-Losc 40 fl. , , . —-- —-- Wiener Cunim.-Lose v. I. 1874 536-— 54»--Gewlnslsch. d, 8°/° Pi,°Sch»ldv. d, Nodenlrcditanst., Vm. 1889 10»-— 110-— Laibacher llolc . . , , —'— —-— Neld Ware «ltien. tzransportunter« nehmungen. «usslg°Tepl. «tisenb. 5— bto. dto. bto. lit. » . -— —-- Vöhm. Nordbahn 150 fl. , . »82-- 3«3 - «ufchtiehrader Elf. 500 fl. «M. »l»« 3155 dlo. dto. (lit, 8)200 sl. «140- 1143-Donau-Dampsfchissahrt«' Oefell. Ursterr,, 500 fl, «M. , . . ioi,!- lül«- Dux Vodenbncher E.-V. 400 ll 5^3 — 5«- sscrdinand«-Äi°rdb. lMw fl.KM. 5?!,!,- 5815 Lemb,-Czernuw,-Iassi! ° Tlscnb.» GcsrNfchaft Ä«> fl. S, , . , 5!<4-- üK9 - Lloljd, Oest,, Trieft, ü!«' fl, KM. 773 - '//8- vesterr. Viordwestbahn 2N0 sl. S. «3-> 434 5« bto. dto. Nit. «) 200 fl, H, 45X—45» Prag-DuzerVisenb. 100 fl. abgst> 21^< 50 2ü0 — EtaatSeisenvahn 200 fl. S, . . k»l 25^82 »5 Südbai,» 200 fl. E..... 1,6-40 1>?-4<' Nübnordd. Verb.»«. 200 fl, KM, 4iö- - 418 -Tramwal, Ges..NeueWr., Prio» rltätzNiticu 100 fl, , . , z«._ zi-_ Ung.-na!iz,E!senb.20ttfl. Silber ..-- —-- Ung.Westb.(Rallb-Graz)20«fl.S. 40? 50 408 ny Wiener Lolalbllhncn-«N,Ges. , i50-^ i«0 — Sanken. Anglo-Oest. «anl 120 fl. . , 315 25 3«ß25 Nanrveieln, Wiener, «00 fl. . — — .-- Voblr,°Änst,.Oeft,, 200 fl.S. . i„8g- 1041-5 Krdt.-Anst. f. Hand. u. G.18 fl.-------—- dto, dto, per Ultimo . . «?»-- «?9 — KrrditbllNl, Ally. NNll... 200fl, . 788 25 788 25 Nepositeuwnf, Nllh., 20« fl. , 477-^ ^«4. Eulompte-Grs., Ndrüst., 400 li 54« ä<>!548 - Giro-u.»as,mu., Wiener 200 fl. 44«'- 4!>0 — Hhvothelb., Oest., 20Nfl.»0°^ G, !i8?-— 393-— ««.iderbant, Oest., 200 fl. , - ,«»"!l< OeNcrr.unnar, Vanl. 600 fl, . ^,z!,?'!! Unionbanl 200 II, ..- - .^5üO* «erlehrsbanf, Mg. 140 fl. . - ^" Industrie.Vntel' nehmungen. «anges.. «ll„. öst,, 10" ü, - ^- "' Ggiidler Eisen- und Stahl-3»°. ^,,, ^ in Wen 100 fl, . , - ' «a^^l"., VifeüdahnwLi-ih!,,,Erste. 1«1fi. 7',,h»«' ..Elbemülil". Papiers. ». «'«- ,.,5 ^! °Z,, Llestnger Vraiierci 100 fl. . - '^?h^', Montan Oesellsch,, Oest,alpine. »^ ^, ^ Pillger (tisru-Ind.-Ges, 200 f, '^..!>'' Sülno Tarj Eteinlohle» 1»" >- ,9« ,3^ „Echloalmühl", Papiers, 200 sl. ^,„.^« „Ste!,rerm,", Papiers, u. «.-«- A-^ Trifailer ttohlenw. Gesell, 70 fl, ^ ^>' Waffens.G,.Oesl.<»Wie".i00f!. ">, , Wagaon-LellMlsl., «llg. in Pest, ^.,,zi^ 400 X ......- °A.,'^ Mcner Ballge!ellscl,ast 100 ll. . '?»,.!«" Wieuerberger Zlegel-Altien.V«!. >"" Devisen. Kurze Sichten, ^H «mslerbam......- !^l'5il Deutsche Vlähe.....- !^z« "^ London.......- '«> !'!,«> Deutsche «eichöbanrnotcn , - '^,^ -'> Italienische Äaulnolen . , - ,>'^"^ ^ubel-Nute» , , , ^I>^-^ Ein- it rvd. 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