Nl. 6. Doulltlstag, 9. Iänucl 1896. Jahrgang 115. Mlmcher «»mX^N 1? V^^^^^lsenbun«: gal^Hhrlg fi, l5. halbjährig fi, 750. Im Tomptoir: el.« ^l^i.V^"^^^ ^ ^- ^^ die Zustellung in« Hau« ganzjährlg ft. i, - Insertion«^»«: Für llllne Zierate b!« zu 4 geilen «5 lr,, «rohere p«r geile 6 tr..- bei Öfteren Wieberholungen per Zeile 3 tr. Die «Laib. Zelt,» erscheint täglich, mit «lulnahm« lxr Vonu- und Feiertage, Die Administration befindet sich «longrestplah Nr.», die «ebnctio» Äahichufgaffe M. Ib. spicchstunben der Redaction von 8 bis li Mr vormittag», Nnftanlicrte Briefe werden nicht angenommen, Mamilrripte nicht zurückgestevt. Amtlicher Theil. «ltt ^ ^ und k. Apostolische Majestät haben mit «Uerhöchfter Entschließung vom 31. December v. I. vem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter «l Seiner Majestät dem Sultan Heimich Freiherrn ,°" Malice das Großkreuz des St.-Stephan-Ordens "Wel allergnädigst zu verleihen geruht. ^ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben auf ««und emes vom Minister des kaiserlichen und könig. .Mn Hauses und des Aeußern erstatteten allerunter-Mnigsten Vortrages mit Allerhöchster Entschließung vom 26. December d. I. den mit dem Titel und Cha-"lter emes Sectionschefs bekleideten Hofrath und Erector der k. k. Theresianischen Akademie Dr. Michael Mnherrn von Pidoll zu Quintenbach neuerlich zum Director der k. und k. orientalischen Akademie zu "nennen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit "Uttyöchster Entschließung vom 3. Jänner b. I. den tt-». z ^el. und Charakter eines Sectionsrathes be-«eioeten Ministerial - Secretär Dr. Eugen Freiherrn ^°uenschield-Bauer von Przerab zum Sec^ '^"sathe yxtra »tatum im Ministerium für Cultus «no Unterricht allergnädigst zu ernennen geruht. __________ Gautsch m. p. ^ Se k. und k. Apostolische Majestät haben mit «weichster Entschließung vom 27. December v. I. ?"^andesgerichtsrath bei dem Landesgerichte in Inns« °ru! und Charakter eines Oberrechnungsrathes aller-»""dlgst zu verleihen geruht. Bilinski m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 30. December v. I. dem Postconducteur Franz Ackermann in Reichenberg anlässlich seiner Uebernahme in den bleibenden Ruhestand in Anerkennung seiner vieljährigen, treuen und belobten Dienstleistung das silberne Verdienstkrenz mit der Krone allergnädigft zu verleihen geruht. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 29. December v. I. den in der Metallwaren-Fabrik von Arthur Krupp in Verndorf bediensteten Arbeitern Johann Felber und Heinrich Greil in Anerkennung ihrer vieljährigen, einem und demselben industriellen Unternehmen zugewendeten treuen und belobten Berufsthätigkeit das silberne Verdienstkrenz allergnädigst zu verleihen geruht. Der Iustizminister hat zu Aezirksgerichts-Adjuncten ernannt die Nuscultanten: Dr. Otto Papez für den Oberlandesgerichts-Sprcngel Graz mit der Diensteszuweisung zum Bezirksgerichte Laas und Victor Ritter Frölich von Frölichsthal für Lichtenwald. Auf Grund des Gesetzes vom 9. Juli 1894 (R. G. Bl. Nr. 154) sind bis Ende December 1895 eingelöste Staatsnoten zu 1 fl., 5 fl. und 50 fl. im Gesammtbetrage von.....157,136.108 ft. nach vollzogener Vernichtung von dem auf gemeinsame Kosten einzulösenden Betrage der schwebenden Schuld in Staatsnoten von 312 Millionen Gulden ö. W. (Artikel XIX des Münz- und Währuugsvertrages) als getilgt abgeschrieben worden. Die auf gemeinsame Kosten einzulösende schwebende Schuld in Staatsnoten betrug daher mit Ende December 1895........154.863.892 fl. Insbesondere waren von den mit Verordnung des r. k. Finanzministeriums vom 24. Juli 1894 (R. G. Vl. Nr. 158) einberufenen Staatsnoten zu 1 fl. ö. W. am 24. Juli 1894 ausgegeben . . 57,883.361 fl. bis Ende December 1895 eingelöst, vernichtet und als getilgt abgeschrieben ........^__564^5W ^ wonach mit Ende December 1895 im Umlaufe verblieben..... 1,413.793 fl. Wien, am 4. Jänner 1896. Von der Staatsschulden-Control-Commisfion des Reichs rathes: Dr. Ernest Hauswirth. Präsident. Heinrich Freiherr von Doblhoff-Dier, Commissions-Mitglied. Heute wird das II. Stück des LandesgesetMttes für Kr«in ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 3 die Kundmachung der f. t. Landesregierung für Krain vom 27. December 1895, Z. 12.19?/?r., betreffend die Erhöhung der Nerpflegsgebüren im allgemeinen öffent« lichen Krankenhause in Laibach (lldmat). Von der Redaction des Landesgesetzblattes für Kram. Laib ach am 9. Immer 1896. Nichtamtlicher Theil. Zur Lage in Böhmen. Prag, 7. Jänner. Die «Bohemia» schreibt unter der Ueberschrift: «Die Iungczechen und der Statthalter», dass sie diese Frage unter den Gesichtspunkt des Rechtes und der Billigkeit stelle. Jeder unbefangene Kenner unserer Verhältnisse, sagt das Blatt, wird zugeben müssen, dass die jungczechische Action, abgesehen von ihrem un-parlamentarischen Charakter ein schnödes Unrecht bedeute. Aus den glänzendsten und behaglichsten Lebensverhältnissen herausgetreten, hat Graf Thun, den Wünschen der Krone gehorchend, seit dem 4. September 1889 den großen aufreibenden Anforderungen seines Amtes mit rühmlichstem Pflichteifer auf das opferwilligste entsprochen. Was Graf Kielmansegg als Leiter des provisorischeu Ministeriums im vorigen Sommer im Abgeordnetenhause den Iungczechen erwiderte, als diese gegen den Prager Statthalter losstürmten, das wird ehrlicherweise als eine vollkommen zutreffende Charakteristik des Angegriffenen allseitig anerkannt werden müssen. Ueberall, wo es noththat, sah ihn die Landes» Hauptstadt, sah ihn das ganze Land an der Spitze werkthätiger Hilfeleistung; so in Karlsbad während des Hochwasser--Unheils, in Ossegg zur Zeit des Gruben-unglilckts, in Nrüx während der Schreckenszeit deS Erdeinsturzes, in Prag während der großen Ueber-schwemmung 1890 u. s. w. Die großen Ausstellungen in Prag und Teplitz erfreuten sich seiner Fürsorge und Förderung — kurz, jahraus, jahrein, Tag und Nacht stand er unverdrossen und thatkräftig im Dienste seiner Pflicht. Ist es Liebdienerci und Servilismus, angesichts der besprochenen Hetze auf diese offenkundigen Thatsachen hinzuweisen? Dann macht sich die gesammte Bevölkerung des Landes, die bei jedem gegebenen Anlasse von der besonderen Popularität des Statthalter« Zeugnis gibt, der Liebdienerei schuldig. Ihr Verhalten steht auch auf czechischer Seite in entschiedenem Gegensatze zu den Landtags - Demonstrationen. Recht und Billigkeit sind ganz gewiss nicht auf Seite des gegen den Statthalter anstürmenden jungczechifchen Clubs, der Feuilleton. Die Gewiffensbijse^er Frau Durand. Von A. Nil y. » . III. Wär/ W°" weiter, junger Freund! .... Es tiaen ^enwartig voreilig oder unklug, es zu bestii-veichäsi-'. "tnngs habe ich mich mit dem Gedanken wird N' ' ' vielmehr mit dem Titel. . . Vielleicht Lad" U 5 b«°u*--------mag sein, dass ich's in die nickt« ln^ °b" vernichte. . . Uebrigens. man kann Me?» cr ' mmtes vorhersagen. . . Auf Wiedersehen, serer n . ' ""^ vor allem bitte ich Sie, von un-als n«« ,-?^""g keinen Gebrauch zu machen und sie " ganzl'ch vertraulich zu betrachten.--------------- er k-v"'^ Zelt nachher wurde Lagier unsichtbar, und zählte ^"r den fleißigsten Mitgliedern der Akademie ihn I: <7°"."te mehreren Sitzungen nicht bei. Man sah er sr^s. ^ Theater noch in den Gesellschaften, die "och i^ l^ ^suchen pflegte, weder auf der Straße tr sck»?^. ' Und, ein sehr bedenkliches Symptom: '^leb nicht mehr Vorreden. da« « ^ schönen Tages theilten die Journale mit, rändle Drama «Die Gewissensbisse der Frau Du« wüdie z^ vollendet vor, der Dichter habe die Ko-di« pH °kn Societären des 'lbsatrs tranylu« vorgelesen, n einstimmig annahmen. Nach einem Monat wurden die Proben für das Trauerspiel — denn es war endgiltig ein Trauerspiel — angesetzt und der Tag der Erstaufführung bestimmt. Das Publicum belagerte die Cafsen und es entwickelte sich eine Agiotage, welche die Preife zu wahrhaft märchenhafter Höhe steigerte. Ein Platz in der elften Reihe der dritten Gallerie kostete die Kleinigkeit von 120 Francs. Am Tage vor der Aufführung veröffentlichten sämmtliche Blätter folgenden an Nimc Lagier eingelangten Brief: «Mein Herr! Wie ich soeben erfahre, lassen Sie morgen ein Theaterstück aufführen, das den Titel: «Die Gewissensbisse der Frau Durand» führt. Ich erkläre Ihnen hiermit auf das bestimmteste, dass ich unter leiner Bedingung zugeben werde, dass man den Namen einer ehrbaren Frau, die zugleich die Mutter meiner Kinder ist, einer scandalsüchtigen Presse ausliefere. Hochachtungsvoll P. Durand, in Firma Vermeret, Durand & Comp., BesanlM. Inmitten der Ausregung, die dieser peinliche Zwischenfall hervorrief, verlor Lagier keinen Augenblick seine Kaltblütigkeit. Er entschied unverweilt, dass sein Drama unter solchen Umständen betitelt sein solle wie folgt: -Die Gcwissensbisse der Frau Purant., (mit einem t). Diese geniale Lösung rief allgemeinen Jubel wach. Am Morgen der Erstaufführung gabs eine n ue Veränderung. Herr P. Durand, in Firma Vermeret, Durand , seine nöthigen Vertheidigungsmittel zu stärken. A öffentliche Meinung stimmt darin überein, dass einest derartigen Versuche, einen Druck auf England au? zuüben, widerstanden werden müsse. Die öffentlich« Meinung sei zu jedem Opf?r bereit, um Englandi Nechte zu vertheidigen. — In einem anderen Artikel, welcher sich mit dem dem Staatssecretär Dr. Leybl zugeschriebenen Plane, betreffend die Gründung eiB deutschen Colonialgesellschaft in Transvaal befasst bringt die «Times» die Bedeutung dieses Planes ns dem Glückwunschtelegramme Kaiser Wilhelms in Vef bindung. Es sei ziemlich klar, dass die von den bri» tischen Minenarbeitern erhobenen Abgaben zur Anwerbung deutscher Soldaten verwendet werden sollen, um die Minenarbeiter von einer Agitation gege» Holland abzuhalten. — Die Nachricht, Präsident Krilgt> habe die Zufuhr von Lebensmitteln nach Johanns bürg verhindert, bezeichnet die «Times» als ominöl Deiselbe scheine eine Zweideutigkeit Krügers zu i> volvieren. England wünsche mit Krüger freundschaftliH zu verhandeln. Sollte sich aber Krüger mit Intrigue» befassen, so müsse ihm bedeutet werden, dass England nicht gestatten könne, den von England angestrebte» Zielen entgegenzuarbeiten. Nach einer aus Rom zugehenden Meldung glaub< man in dortig/n militärischen Kreisen, dass ungefähl zwischen dem 12. und 15. Jänner eine entscheidend« Action in der Erythräa zu erwarten sei. Sollte» die Schoaner um diese Zeit, was als wahrscheinliü gelten könne, schon den Rückzug angetreten haben, ft werde General Baratieri ihre Verfolgung unternehmt Wie weit sich dieselbe eventuell erstrecken w>rde, lass« sich, da der General dir weitgehendsten Vollmachten el' halten hat, nicht absehen. Man sei überz.ugt, dass d>« nach der Erythräa entsandten Verstärkungen für die z" unternehmenden Operationen ausreichen werden. Die i» Neapel concentrierten 10.000 Mann Truppen werde» somit nicht nach Massauah abgehen, jedoch für all« Eventualitäten bereit gehalten werden. Tagesuemgleiten. — (Ein Kaiserbilb sür den kroatische» Landtag.) Aus Ngram wird berichtet: Das Oberst hosmeisteramt verständigte den hiesigen Maler Herl» Vlaho Vulooac, das« Se. Majestät der Kaiser ihm i« einem Porträt fitzen werde, welches sur den kroatisch^ Landtagssaal bestimmt ist. Der Künstler hat sich insM dessen nach Wien begeben, wo er bis zur Vollendung t»e< Kaiser-Porträts verbleibt. Blaho Vulovac ist ein Meiste' in seinem Fache, und die Reihe von Porträts, die er hl" geschaffen, unter anderen das des Nanus, des Cultl^ Chess und de« Bischofs Stroßmayer, dürste sich be>» Vesten anschließen, wa» aus diesem Gebiete der Kun? Gin Verhängnisvollem Irvttzntn. Roman von Max von Weißenthnrn. 4. Fortsetzung. Rasch vergiengen die Tage; die Stunde der Ab-reise rückte srhr schnell näher. Im ganzen Orte war es bekannt geworden, dass der Junker nach London reise zu dem Oheim, von dessen Reichthum die guten Leute sich Wunderdinge erzählten. Vermuthlich, meinten sie, solle er dessen Erbe werden und die Familie wieder zu Ansehen bringen. Hugo sollte den Mittagszug benutzen, folglich war das Frühstück der letzte gemeinfame Imbiss der Geschwister; ts herrschte ungewöhnliche Fröhlichkeit, denn eins bemühte sich, das andere an Frohsinn zu über» bieten und die wehmüthig trübe Stimmung zu verbergen. Hugo war in hohem Grade aufgeregt, und als endlich im letzten Augenblick Alice schluchzend in seine Arme sank, da bebten seine Lippen und er sprach mit unsicherer Stimme: «Muth, Alice! Du raubst mir alle Fassung! Ich hoffe und glaube, wir werden nicht lange getrennt sein. Sobald ich mir ein halbwegs erträgliches Einkommen sichern kann, sollt ihr beide zu mir kommen. Ich werde mein Möglichstes thun, kleines Hausmtttter-chen, glaube mir!» «Ja, ja!» schluchzte Alice. «Und wirst auf gutem Wege bleiben, Hugo, so dass wir immer stolz auf dich sein können?» «Auf gutem Wege! Natürlich, Schwesterchen! Was sollte mir denn zustoßen können in Onkel Huberts Handelshaus?» «Nichts, so Gott will! Du fchreibft uns regelmäßig; nicht wahr?» «Ja, gewiss!» entgegnete er beruhigend. «Quäle dich nicht, Alice! Ella, sei ein gutes Mädchen! Trage Sorge, dass unser Hausmütterchen sich nicht härme, und sei eine fleißige Correspondents!» Hugo reiste ab und seine Schwestern fühlten sich verlassen und einsam, obschon Ella den Auftrag des Bruders getreulich erfüllte und ihr Möglichstes that, Alice aufzuheitern. Dem äußern Anschein nach war sie selbst ganz gefasst und guter Dinge; der alte Gärtner aber hätte erzählen können, dass er seine junge Herrin mehr denn einmal schluchzend im Walde fand, die Arme um den Hals des Pferdes geschlungen, das dem geliebten Bruder gehört hatte: war sie doch im Grunde genommen weit mehr seine treue Genossin und Vertraute gewesen, als selbst die sanfte, sorgsam mütterlich waltende Alice. Nach einigen Tagen kam ein Brief des Abwesenden, worin er alles in den rosigsten Farben schilderte. Der Onkel hatte ihn in der liebevollsten Weise empfangen, ihm wunderhübsche Zimmer im eigenen Hause angewiesen, das mehr einem Palaste, denn einem gewöhnlichen Wohnhause glich; er hatte ihm überdies gesagt, er möge ihn ganz als Vater ansehen, denn er solle die Stelle eines Sohnes in seinem Herzen aus» füllen. «Onkel Hubert ist ein prächtiger Mensch,» schrieb der junge Mann enthusiastisch, «er ist schön, hoch-gewachsen und stattlich, hat üppiges weißes Haar; sein Benehmen ist tadellos, nichts verräth den Parvenu; jedes Wort, welches er spricht, bekundet ein tiefes Ge müth. Er hat mir gleich ein fixes Iahresgehalt aus» geworfen, nur aber zugleich gefagt, dass, wenn wir uns gegenseitig gefallen, er mich halten wolle, als wäre ich sein eigener Sohn. Hausmütterchen möge sich also wegen der Zukunft keine Sorgen machen l» Mehrere Monate vergiengen still und ereignislos auf Schloss Briston. Hugo's Briefe, in denen del Oheims stets in wärmsten Ausdrücken gedacht wa^ boten die einzige Abwechslung mit Ausnahme del zahlreichen Geschenke, welche für die beiden Mädche^ eintrafen. Eines Tages langte auch ein kostbarer Flug" nebst einer Menge der neuesten Noten für Alice ei" Als sie aber dem Onkel schrieb, um ihm zu daM erfolgte keine Antwort, und nur Hugo erwähnte lM längerer Zeit flüchtig, dass der Onkel Worte dei Dankes nicht gerne vernehme, weder schriftlich, M mündlich. Auch Ella erhielt ein neues Reitkleid M" hübsches Sattelzeug; überdies versah Hugo d'l Schwestern reichlich mit Büchern und Zeitschrift^ so dass ihnen der Winter in angenehmer Weise vel' gieng. Zu Weihnachten war Hugo auf kurzen VeM gekommen. Er sah gut aus, war elegant gekleid^ aber mit einem Anflug von Langweile in seine»' Wesen, den die Schwestern belächelten. Er erzähl' viel von dem Leben in der Metropole, von Theatt' und Gesellschaften, kehrte aber früher zur Stadt zur^ als sie vermuthet hatten. Das Landleben war ihm ^ sympathisch geworden; wenn er auch zuviel Gutmüthig keit besaß, um dies auszusprechen, so empfanden b> Schwestern es doch. Im nächsten Sommer kehrte er wieder, blieb a^ noch kürzere Zeit und war noch weit mehr blasig und objchon er oftmals schrieb, so waren seine Evisw. doch stets kurz und eilig, stets Uebermaß von Ärbe vorschützend als Ursache seiner mangelhaften BerM' Und in solcher Weise verflogen drei Jahre rM' harmonisch für die beiden Mädchen in ihrem einsaß Heim. Und wie vergieng dieselbe Zeit für Hugo? (Fortsetzung folgt.) Laibuch<'Heitung Nr.^S. 45 9. Jänner 1896. überhaupt geleistet wurde, «uch der herrliche Vorhang im "uen kroatischen Lanbrslheater rührt von Nulovac' Geisterhand her. ebenso wie einige Freslen im Foyer de« Wiener HosburgtheaterS. . «77 (H^ men.) Am 7. d. M. vormittag« fand in der Hofburg-Pfarrkirche in Wien die Vermählung des ^"lonzchefs Trafen Nikolaus Szecsen mit der Hosbame ^Majestät der Kaiserin, Gräfin Mikes, statt. Der «rchllchen Ceremonie wohnten vom Hose Se. l. und l. voyeit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Ludwig Victor, ^verMmmerer Graf Trauttmannsdorff mit Gemahlin, "°">^aNmeifter Fürst Liechtenstein, Minister Graf Golu-3«^ ' zahlreiche Mitglieder des Hofstaates, die Gemahlin «,'bische« Botschafters, der italienische und französische "«Master und mehrere sonstige Würdenträger bei. t "m^" ^"^ des dalmatinischen Land-'llgs-Präsidenten Klaik) ist infolge von Blut« Mtftung eingetreten. Dr. Klait hatte sich vor mehreren 5z?« ^" Hautverhärtung am Fuße (Schwiele) ge-,n»nmen. «ach welcher eine kleine Wunde zurückblieb, in "!,""n »iftige Stoffe gelangten. In Spalato wurden wayrend feiner Erkrankung alle öffentlichen Unterhaltungen N^l ^" ^"° "urden in allen Kirchen für die Lr k? ^°" Messen gelefen. Ueber Anordnung dcs aeüff«^ ""^ ""ch ble Gruft des helligen Simon relck ^ ^" "°^ ben ganzen Tag über von zahl-UluX, ^nschen aus allen Schichten der Bevölkerung N,"°"l< welche zu dem wunderlhätigen Heiligen sllr die ^«sun« des illustren Kranken beteten. ' . V ^" Gründer des «Rothen Kreu-illi» ^ 3^ bie deutschen Blätter gleng in der letzten 3 "^Meldung, dass der Schweizer Schriftsteller Jean lern«! ' ^^ burch seine Bemühungen um die in« i» ß. "t Verbindung zur Pflege und Schonung der groke m verwundeten berühmt ist, seine Greisentage in lektp m ^ verbringe. Demgegenüber lesen wir in der 2»'" dummer des .Eorrespondenzblatt für Schweizer ^ °"'' 'H"ri Dunant, der verdienstvolle Gründer des A°f" Kreuzes", lebt seit Jahren in selbstgewählter in M »"^^ ^" H^ben, seiner Gesinnung entsprechend dersick , '^^^' °^" "ie ""^ """ competent« Seite "?ert wird, durchaus ohne das Gespenst der Sorge.» d<,„^(Procel« gegen den Vlcelanzler la«m l"""") ^" ber kaiserlichen Discipline Nssess «? Potsdam begann der Process gegen den da« " , ^"' Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, von «l vlcelanzler von Kamerun durch Anwendung in N. ?"""Utteln Geständnisse erpresst, ferner nicht nur ftr^ ''< ^"bern auch in Elvilrechtssachen die Prügel-ilbersck°^^" ""^ auch sonst seine Amtsbefugnisse '» T'^tt ^^' ^" Angeklagte wurde de« Vergehens ander,« », huldig befunden und zur Nerfetzung in ein , «eldtt l "^ gleichem Rang, ferner zu 500 Marl l «Hit ""^ ^"^ Tragung der Processloften ver« ! lvitd l''^" ^°pl des Räubers.) Aus Belgrad Niler O » ' ^r gefürchtete Haidulensührer vom Rud-3ieai.ru« .^^"^ Kuzmanovic. auf dessen Kopf die ift von ) ""^. ^"is von 6000 Francs gesetzt hatte, lveaen i«.?^. Gliede seiner eigenen Vande des Preises , der Vehötd k ^^" worden. Der Kopf wurde dann ! au« Nl/.^"^rgang einer Fischerbarle.) Wie , b«»rle ins! ""ü 7 d- M. gemeldet wird. ift eine Flscher- ^urwoi. '?^ Wellenschlages in der Nähe des Leucht« l°w»° n ?" M°lfetta gesunken. Neun Mann der Be- . ^«sindertrunlen. ! Vocal- und Provinzial - Nachrichten. j ssn^"^ llodiar. — Letmk V. — V I^ubl^m l895. ! '^v^ ^.? unlängst herausgegebenen 6. Hefte der der Huk„ .'^ ber V. Jahrgang des flovenischen Theiles Uti der ^?n "" ^" Musealvereine« sür Krain beendet, '"leressan, n ""iiehend geschriebener Abhandlungen und e« siH "" Notizen, die uns hier geboten werden, lohnt ' heuer «? " Mühe, einen kurzen Ueberblick über die b D s ?7°" H'lte zu werfen. l»is durck. »,.""sse des Laien werden wohl am meisten ^"slübe ° . Erdbeben vom 14, April 1895 verursachten ^u°e n.c n. Wir finden hier vo^ allem eine sorg. ^l, ""l°""'enstellung °Ucr Erdbeben in den von '" dit i^ c4 ^"^" Gegenden vom Jahre 79, an bis ' ?"s den. H " ^ae von Archivar A. Koblar, der auch ' ^" ilber « 3" ^ ^ °"W bis jetzt unbekannte No^ ! ^"Uichte ^i "en in Laibach um 1750 herum ver-, ^uhtu^ ^ "il ift also die schon öfters ausgesprochene , «in G^ "»' es habe im 18. Jahrhunderte hierzulande ^etlel,«^" 2^v°"' durch zuverlässige Daten widerlegt. i "^" den?,"«,'^ ^ Notiz von Pfarrer I. Vrhovnil ^"betten "lürtyrer Venantius, der in früheren Jahr-bebtn bcrf^. unserem Lande als Patron grgen das Erd-ln Laiback ""^^' """ °ber als solcher, wenigstens ' ^"NbN.l« V ^°"z vergessen ist, obwohl in ben " °nd«t^ !» ,,°" "lhten Thurmes der Domkirche unter biun. D ^"^" ^^l)3 auch ein 'numu» ».Vmiantii ' Mrrom l-ollti'^ t«ri»sluc»tuiu, gelegt wurde. Von demselben Verfasser stammt ferner eine Geschichte ber Mariensäule auf de» Ialobsplatze, während Archivar Koblar die Entstehung der Dreisaltigleitssaule vor dem alten Landesspltal beschreibt und daran den Wunsch knüpft, es möge das infolge der Bewahrung Laibachs vor der Pest errichtete Denkmal als Erinnerung an das furchtbare Erdbeben des verflossenen Jahres baldigst wieder hergestellt werden. Zu dieser Gruppe gehören zwei kleinere Mittheilungen des Herrn Pfarrer« Vrhovnik über eine Kapelle in ber Kralau, die ein Reliefbild der Muttergottes aus dem 11. oder 13. Jahrhunderte beherbergt, und ilber die Kapelle «na ^rizkovcu» an ber Martinstraße, woran sich eine kurze Notiz von Professor Rutar über da« bereits demolierte Vürgerspital schließt. Für die Kunstgeschichte Krams von großem Wert ift die Abhandlung de« hochw. Pfarrer« M. S(itar) üblr die Filiallirche St. Petri zu Vrh in ber Pfarre Zelimlje. Diese kleine, unansehnliche Kirche birgt einen großen Schatz unserer Kirchenkunst, nämlich einen gothischen Flügelaltar, wohl den einzigen in Krain, und schöne, alle (oor 1552 entstandene) Malereien im Presbyterium. Eine sehr fesselnde Abhandlung schrieb K. Crnologar über die Grabdenkmäler in der Titticher Kirche und einen zweiten Ausfatz über die Kirche und das Kloster in Sittich (fammt einem Grundrifs und einer Reconstruction der Kirche). Dem Verfasser gebürt das Verdienst, viele Irrthümer berichtigt und auf manches Neue hingewiesen zu haben. Auch unter den «kleineren Mittheilungen» finden wir mehrere lunstgeschichtliche Bemerkungen vom Pfarrer Sltar z. V. über das Grabdenkmal Georg Khifls in der Filiallirche der hl. Elisabeth I'oä kodroiu bei Billich- ^ gratz, über Majolila-Oefen, über alte Nauernhäuser in Krain u. s. w. Fesselnd sind die zur slovenischen Literaturgeschichte gelieferten Beiträge von I. Vrhovnil über den slooenischm ^ Grammatiker und ersten öffentlichen Lehrer der sloveni« schen Sprache im Lalbacher Seminar, Johann Debevcc, ^ dann üb« Vodnils handschriftlich hinterlassene deutsch > geschriebene Sprachlehre ber slovenischen Sprache, über die Studienjahre unseres berühmten Historikers A. Lin-, hart und über die Verbreitung der glagolitischen Schrift j in Krain. Durch die letztere Notiz wird die von Kopitar ^ entgegen Linharts Meinung ausgesprochene Behauptung, es fei diefe Schrift in Krain niemals in Gebrauch ge-^ Wesen, widerlegt und gezeigt, dass sie vielmehr sehr oft angewendet wurde, bis Trubar das lateinische Alphabet ^ einführte. Die von Prof. Rutar geschriebenen Auffähe über Olanäi^Ooloi^ eine fesselnde Schilderung der römischen, Niederlassung in Cilli, und die Herrschast Schwarzenegg ' am Karst, worin namentlich die Mittheilungen über die! Grafen Petac (Petazzi) hervorzuheben wären, bieten großes Interesse. Von Prof. Dr. Kos bringen die «iLvogtja» eine, freilich nur fpeciell den Fachmann näher inter-esfierende Geschichte ber Oftgothenherrschast in unseren Ländern, größtentheils auf Grund der Briefe des Tas-fiodorus oelsassl. Es fei an diefer Stelle auch eines Aussatzes des Verfassers dieser Besprechung über die Geschichte der Straße vom Großtahlenberg ins Kanlerlhal gedacht. Sie wird im nächsten Jahrgange ergänzt werden, sand jedoch hier Erwähnung, um auf einen noch sehr! wenig bearbeiteten, aber fehr interessanten Stoff hinzuweisen : die Geschichte der Straßen in Krain. Für die ältere Kirchengeschichte und Lanbeseinthei« lung Krams von Bedeutung ist die längere Arbeit «Die Kirchenkleinodien Krains im Jahre 1526», veröffentlicht durch A. Koblar. Der Verfasser schildert die Kriegsnoth dieses Jahres, durch welche man gezwungen wurde, die Gold-und Sllbergefäße der Kirchen in Geld umzumünzen und gibt dann ein genaues, sehr interessantes Verzeichnis des bei den einzelnen Kirchen vorgefundenen kostbaren Kirchen-schmuckes. Eine anziehende culturgeschichtliche Skizze über die Einnahmen des Michelstättner Pfarres Josef Rahnö zeichnet uns Ivan Varlö, der auch über den Umfang der Laibacher Dlücefe unter Bischof Chrön berichtet. Den naturgeschichtlichen Theil der »iLv«»^» füllen die beiden Auffätze von S. Robic aus «IQ'mijljki liäaji» und sOollüwk, !< Vs)»govi M^LolaAlu, Oarnioliou,» Reichen Stoff findet man in den «kleinen Mittheilungen», darunter die regelmäßigen Berichte über prähistorische und römische Ausgrabungen in Krain von Pros. Rular. Möge der Musealverein im neuen Jahre recht diele neue Mitglieder erwerben und eine kräftige sowohl materielle als geistige Unterstützung erhalten. Vl. Levec. — (Ehrung.) Die Gemeindevertretung von Erzelj bei Wippach hat den Herrn Landesprcisidenten Victor Freiherrn von Hein und den Leiter der Vezirks-hauptmannschaft Adelsberg Herrn Regierungssecretär Wilhelm Ritter von Laschan zu Ehrenmitgliedern ber Gemeinde ernannt. — (Handfertigkeit« «Unterricht.) Der unter dem hohen Protectorate Sr. l. u. l. Hoheit des Herrn Erzherzog« Rainer stehende Verein für Knabenhandarbeit in Oest rreich veranstaltet während der Ferien des lau» senden Jahre» den 9. Ferialcur« zur Heranbildung von Lehrern für den Handfertigkeits-Unterricht in Wien. Derselbe beginnt am 17. Juli. dauert bis 17. August, ift unentgeltlich und umsasst: Arbeiten an der Hobelbank. Modellieren in Thon, Holzschnitzerei und Cartonago arbeiten. —o. — (Kaufmännisches.) Ueber eine Anfrage, betreffend die Stempelbehanblung kaufmännischer Auwei-sungen, welche als «nach Sicht innerhalb acht Tagen» zahlbar bezeichnet sind, wurde vom l. k. Finanzministerium eröffnet, dass mit Rücksicht aus die Undeutlichleit dieser Bezeichnung ber Zahlungszeit zum Behufe der Gebüren« bemessung im Hinblicke auf die Bestimmung de« ß 24 des Gesetze« vom 8. März 1876, R. G. Vl. Nr. 26, bis von der Partei das Gegentheil bewiesen ist, angenommen werden muss. dass die erwähnte achttägige Zahlungsfrist nicht vom Tage der Ausstellung der Anweisung, sondern von deren Vorzeigung (Sicht) an zu rccbnen ist, wonach die betreffende Anweisung nicht der im § 12 des Gesetzes vom 29. Februar 1864, R, G. Vl. Rr. 20. bestimmten festen Gebür von 5 kr., sondern der Scalagebür nach Maßgabe der U 4 und ss des Gesetze« vom tt. März 1876, R. G. Bl. Nr. 26, unterliegt. —o. — (Für die Steineralpen.) Der bekannte Alpinist Heinrich Hess hat in den Steineralpen im September des verflossenen Jahres große Tourm gemacht, die er zu einer Arbeit im Iahrbu ^e des d. u. ö. Alpen-Vereines zu verwerten beabsichtigt, leinen besonderen Wert dürfte der Aufsatz durch Abbildungen des ausgezeichneten Landschaftsmalers Complon erhalten, ber die Steineralpen noch im November v. I. besuchte. Eine hübsche Aquarellslizze de« Kanlersattels. welch? H-rr Comvton dem Ausschusse der Section Krain des d. u. ö. Alpen-Vereines gewidmet hat. ist bei Hlrrn Kirbisch (Congress-platz) ausgestellt. — (Auf der Golica.) Die beiden verflossenen Feiertage vereinigten bei prächtigem W.'tter und herrlichster Fernsicht auf der Golica eine Gesellschaft von Touristen, bestehend aus einer Dame und fünf Herren. Nach einem unvergleichlich schönen Sonnenunlergang wurde am nächsten Morgen unter Leitung des biederen Triglavführers Cle« mens Hlebajna aus Lengenfeld die Spitz? der Galica erstiegen, von der man einen überwältigenden Ausblick auf die herrliche Alpenwelt von Kcaln. ganz Kärnten, den impofanten Tauernzug und die Tiroler Dolomiten hatte. Die Schneedecke ist leine allzuhohe, so dass auch der Gipselbefieigung leine übergroßen Hindernisse entgegenstanden. Es läge im Interesse der Touristik in Krain, wenn sich noch andere Aergler zu dieser überaus lohnenden Winterexcurfion entschließen würben, bei der sie für relativ geringe Anstrengungen gewifs reichlich entschädigt werden. Die Schutzhütte der Section Krain des deutschen und österreichischen Nlpcnvereins nimmt den Wanderer gastfreundlichst auf, wo derfelbe außer Getränke — das zu diefer Zeit mitgebracht werden mufs — alles zur Unterkunft Nöthige vorfindet. Auch für ein Nachtlager ift genügend gesorgt, so dass auch in dieser weniger milden Saison eine Nacht angenehm zugebracht werden kann. ^V—i. — (Rindfleisch-Preise.) Im Monate December d. I. betrug der Durchschnittspreis für ein Kilogramm Rindfleisch in Rabmannsdorf 50 lr., in Kronau 60 lr., in Afsling 50 kr., in Kropp 44 kr., in Neldes 50 lr., in «delsberg 52 kr, in Feistrih 52 kr., in Senosetsch 44 lr., in Wippach 48 lr.. in Gurlfeld 52 lr., in St. Varthelmä 40 lr., in Großdolina 40 lr., in Landftraß 44 lr., in Nassenfuß 44 lr., in Ralschach 46 kr., in Tschernembl 40 kr., in Mottling 40 lr., in Rudolfswert 53 lr., in Treffen 48 lr., in Seifenberg 52 lr., in Gottfchee 43 lr., in Großlafchitz 40 kr., in Relfnitz 46 lr., in Krainburg 52 lr, in Vifchoflack 50 lr., in Neumarltl 54 kr., in Oberlaibach 48 lr., in Stein 44 kr., in Mannsburg 44 lr., in Kraxen 44 lr., in Llttai 50 lr., in St. Martin bei Llttai 46 kr., in Eagor 43 lr., in Weixelburg 44 lr. —a — (Vieh markt.) Auf dem gestrigen monatlichen Niehmarlt wurden aufgetrleben: 732 Stück Pferde und Ochfen, 297 Stück Kühe und 54 Kälber. Der Verlehr war fowohl in Pferden als auch in Rindern nur ein mittelmäßiger, da fremde Händler nicht erschienen, die wenigen italienischen Käufer aber nur die fchwachen Pferde einlauften. — (Sanitiits - Wochenbericht.) In der Zeit vom 29. December bis 4, Jänner kamen in Laibach zur Welt 10 Kinder, dagegen starben 13 Personen, und zwar an Masern 1, DiphtheritiS 1, Tuberculose 3, Entzündung der «thmungsorgane 1, Magenkatarrh 1, infolge Alters« schwäche 1 und an sonstigen Krankheiten 5. Unter den Verstorbenen befanden sich 3 Ortsfremde und 4 Personen aus Anstalten. Infectionslrankheiten wurden gemeldet: Masern 10, Scharlach ll, Typhus 1 und Dlphtheritis — (Kranlenbewegung.) Im abgelaufenen Monate wurden in das hiesige Landes-Kral,lenhaus 247 männliche und 132 weibliche, zusammen 379 Kranke ausgenommen. Mit den vom Monate November in der Anflalt verbliebenen 260 wurden daher im Monate De« cember im ganzen 639 Kranle behandelt, von denen 236 geheilt. 79 gebessert. 24 als ungeheilt entlassen und 28 transferiert worden find. Die Zahl der Ber« Laibacher Zeitung Nr. 6._______________________________________46______________________ 9 Ianmr 1396. ftorbenen belief fich aus 22, und zwar 12 münnlich und 10 weiblich. Somit find mit Jahresschluß noch 250 Krank — 137 männlich, 113 weiblich — in der Opitalsbthandlung verblieben. —0. ^ (Deutsches Theater.) Wie alle Dramen de» großen nordischen Dichters ift auch das Schauspiel «Die Stützen der Gesellschaft» ein Lehrstück, getragen von tiesem sittlichen Ernfte und die leitende Idee wird folgerichtig aus den Thatsachen geschupft. Allerdings steht der Dichter in dem Stücke noch nicht aus dem Höhepunkt de« Schaffens, aber es weist bereit« in der lnappen Sprache, der scharfen Charakteristik, in der allmähligen Nufwicklung älterer Vorgänge, wodurch die Spannung und Stei^ gerung bis zum Schlüsse des Stückes hinausgerückt wird, auf jene fpüteren Meisterwerke hin, die den Ruhm Ibsen» endgiltig begründen sollten. Die Kritik wendete fich seinerzeit — und mit vollem Recht - gegen die in dem Drama vorgetragenen sittlichen Grundsätze, gegen ble im wirklichen Leben ganz unmöglichen Forderungen bedingungsloser Wahr« heit. Wie ganz anders fasst der Dichter die reale Wirklichkeit des Leben« später in der «Wildente» auf, da er den Wahrhcitstheoretiler Werle schildert, der durch seine Leidenschaft die bedingungslose Wahrheit von einer Gesellschaft, wo man nicht in einer Innen- sondern Außenwelt lebt, zu fordern, Unheil über Unheil anstiftet. Unwahrscheinlich lomml auch die plötzliche Belehrung des Schurken Vernit, wenn auch der drohende Verlust des einzigen Sohne« sein bessere« Ich gewaltsam aus« rütteln mag. Der matte, gemüthlich-versöhnenbe Schluss steht in scharfem Contrast zu den letzten Dramen de« Dichters und bildet eine Hauptschwäche des Stückes. Anderseits weist dasselbe so viele Vorzüge auf, der Aufbau ift fo meisterhaft, die tiefsinnige Veobachtungslunft des Dichters hat die Figuren mit so unendlich feinen Details ausgestattet, dass empfängliche und denkende Menschen dem Kunstwerk des Dichter» und Denkers Ibsen zweifellos das innigste Interesse entgegenbringen und die Lehren, die da gepredigt werden, sich zu Herzen nehmen werden, gu dem richtigen Genusse und Erfolge der ge» danlentiefen Dichtung gehört aber eine treffliche Wiedergabe, anbernfall« wird da« Schauspiel zu einem Ierr-bild. das befremdend, ja abstoßend wirkt. Nun können wir selbst bei aller Nachficht und Milbe nicht behaupten, dass die gestrige Wiedergabe gut, geschweige den trefflich ge» wesen wäre. Wir wollen den Darstellern nicht das tiefere Verständnis und die Feinfühligleit abfprechen, um in die Einzelheiten einzugehen, welche die Handlung oftmal« nur durch Anspielungen andeuten, und die volle Aufmerksamkeit des Publicum« ei fordern, um das Ganze aufzufassen. Was nützt jedoch da« Verständnis, wenn die Dalfteller ihrer Rollen nicht mächtig find und der Souffleur das Hauptwort spricht! Da« war zu unserem lebhaften Gedauern gestern der Fall, und es lohnt fich wahrlich nicht der Mühe, in eine nähere Kritik einzugehen, da die Hauptdarsteller keineswegs auf der Höhe ihrer Aufgabe standen und sehr frei nach Ibsen häusig auch ganz unverständliches Zeug sprachen. Die gewaltige Steigerung in den letzten Acten, wo sich der große dramatische Con» flict zuspitzt, gieng daher leider an dem sonst so empfänglichen Publicum fast spurlos vorüber und die schwachen Veifallsiiußerungen blieben nicht ohne starken Widerspruch. Lobenswert waren in den Nebenrollen Herr Müller, Felix, Fräulein Seyffert und Meißner. Vielleicht wird die Ausführung anderer Dichtungen Ibfen«, in denen sich die Handlung zwischen wenigen Figuren abspielt, von besserem Erfolge begleitet sein, denn zu Stücken, die wie «Die Stützen der Gesellschaft» ein großes Perfonale und eine durchwegs vorzügliche Vesehung erfordern, genügt das derzeitige Schauspiel-Ensemble nicht. .!. — (Die Kunst weinproduction in Fiume.) Ein eminenter Fachmann, Professor Karl Hugues, Di« rector der landwirtschaftlichen Lehranstalt und Versuchsstation in Parenzo, berichtet in der «Iftria»: In den letzten Jahren betrug die Weinausfuhr aus Iftrien nach Fiume auf dem Seewege allein mehr als 10.000 Hektoliter. Darum liegt den Producenten in Iftrien fehr viel daran, die Welnverfälschungen, die auf jenem wichtigen Eonsumplatze vorgenommen werden, kennen zu lernen und anzuzeigen, um damit den ehrlichen Weinhanbel zu schützen und auch um zu bewirten, dass das in Ungarn bereits gellende Gesetz, welches die Erzeugung von Kunst« w einen verbietet, energischer gehandhabt werde. Dass man in Fiume trotz der Strenge des Gesetze« mit der Wein» Verfälschung im großen Maßstabe fortfahre, ist eine That-fache, die jedermann lennt, der sich mit diefem wichtigen Gegenstände befasst. Thatsächlich find die Klagen über die schlechten Weinqualitäten, die man in den Weinhäusern jrner Stadt ausschenkt, so allgemein, als daf« man dalüber noch sprechen sollte. Dass dirse Klagen begründet sind, beweist ein sehr gelegen kommender Artikel, den der Chemiker und Apotheker Nenysel in Fiume in der Nummer vom 22. December der in Wien erscheinenden «Zeitschrift für Nahrungsmittel-Untersuchung, Hygiene und Warenkunde» veröffentlichte. Bezüglich der Lontrole der Lebensmittel in Imme bemerkt Herr Venysel, das» von 56 analyfiertln Mustern Rothwein sich nur zwei als ganz rein erwiesen, während alle übrigen Muster Kunft-wein oder zum größten Theile gefälscht« Wein waren. In 2? Fällen betrafen die Fälschungen die Farbe, wozu außer Pflanzenftossen und Cochenille auch Fuxin und andere Theerpräparate verwendet wurden waren; in vier« zehn Fällen waren de« Wein Alkohol oder Glycerin zugefetzt worden; in acht Fällen war es ausfchließlich Kunstwein und in sieben Fällen, bei Schaumweinen, hatten diese einen gusah von Sacharin. Der Preis der gefälschten Weine betrug per Liter 30, 26 und sogar 16 Kreuzer. Der Autor bietet dann auch noch ein vollständiges Recept, nach welchem die Kunftweine in Fiume wbriciert werden. Vor solchem Nektar gnade uns der Himmel! Neueste Nachrichten. GelegratNtne. Wien, 8. Jänner. (Orig.-Tel.) Die Landtage von Trieft, Parenzo und Bregenz wurden mit begeisterten Hochrufen auf den Kaiser eröffnet. Oedenbnrg, 8. Jänner. (Orig.-Tel.) Die Schmerzen der Großherzogin, welche sich gestern sehr gesteigert hatten, wurden durch künstlich herbeigeführten Schlaf gelindert. Die Ernährung ist unzureichend, die Kräfte nehmen ab. Trieft, 8. Jänner. (Orig.«Tel.) Heute fand die feierliche Eröffnung des Tnester Landtages statt. Die Abgeordneten des Territoriums waren nicht erschienen. Per Landeshauptmann wies in feiner Ansprache auf die Wichtigkeit der Arbeiten der bevorstehenden Land-tagsst>ssion hin. Der Regierungsoertreter Statthaltereirath Conrad versprach die Unterstützung der Regierung. Parenzo, 8. Jänner. (Orig-Tel. — Landtag.) Statthalter Rinaldini hielt eine längere Ansprache, in welcher er zum einträchtigen Arbeiten auf ökonomifchem und administrativem Gebiete aufforderte. Hierauf gedachte Landeshauptmann Dr. Eampitelli der zur Lösung gelangenden Aufgaben des Landtages und des vorjährigen Kaiserbesuches sowie der fortgesetzten Huld» beweise des Monarchen für die Provinz. Landeshaupt--mannstellvertreter Dr. Stanger hielt eine kurze Ansprache in kroatischer und italienischer Sprache, worüber Abgeordneter Francesci namens der Majorität seinem Bedauern Ausdruck gab. Der Statthalter verlas hierauf die Gelöbnisformel in italienischer Sprache. Hierauf wiederholten mehrere slavische Abgeordnete die Gelöbnisformel in kroatischer Sprache, was zu Rufen des Befremdens in den Reihen der Majorität Anlafs gab. Rom, 8. Jänner. (Orig.-Tel.) Cardinal Granniello ist hellte abends gestorben. Paris, 8. Iänn?r. (Orig.-Tel.) Ein Telegramm des französischen Consuls in Prätoria meldet, dafs jener Theil der Bevölkerung von Johannesburg, welcher zu den Waffen gegriffen hatte, dieselben bedingungslos abgeliefert habe. London, 8. Jänner. (Orig.-Tel.) Hiesigen Blättern zufolge erhielt der englische Admiral am Cap den Befehl, nach der Delagoa°Bai zu geheu und sei bereits an Bord des Flaggenschiffcs mit anderen Schiffen dahin abgegangen. London, 8. Jänner. (Orig.-Tel.) Die unverzügliche Bildung eines aus 6 Schiffen bestehenden Geschwaders wird amtlich bestätigt. London, 8. Jänner. (Orig.-Tel.) Eine Depesche Robinsons an Chamberlain aus Prätoria vom 7. d. M. besagt: «Johannesburg ergab sich heute nachmittags bedingungslos. Die Waffen wurden übergeben. Präsident Krüger gab die Absicht kund, Jameson und die anderen Gefangenen an den Cap'Gouverneur an der Grenze von Natal auszuliefern. Die Krise ist vorüber, jede Gefahr weiterer Feindseligkeiten beseitigt.» Petersburg, 8. Jänner. (Orig.'Tel) Die russische Telegraphenagentur meldet: Der deutsche Botschafter Fürst Radolin ist Sonntag mit einem Handschreiben des deutschen Kaisers zurückgekehrt und hat sich am Montag nach Zarskoje-Selo begeben. Conftantinopel, 8. Jänner. (Orig.-Tel.) Einem telegraphischen Aviso des Consularcorps aus Aleppo zufolge nahmen die Aufständischen in Z^itun die Ver« mittlung zur Unterwerfung an. Die Fnndseligkeiten wurdm eingestellt. Conftautinopel, 8. Jänner. (Orig.«Tel.) Infolge heftiger Wirbelwinde ist der Eifenbahnverkehr Coustan-tinopel ^ Adriauopel unterbrochen. Auf dem schwarzen Meere ist heftiges Unwetter, welches einige Unfälle zur Folge hatte. — Heute wurde ein Wordanschlag auf einen Redacteur des armenischen Blattes «Hairenih» unternommen. Derselbe wurde schwer verletzt. Angekommene Fremde. Hotel ikefaut. Am 8. Jänner. Graf Varbo, Gutsbesitzer und Landtags-Abgeordneter. Kroisenbach. — Dr. Nurger, l. l. Notar, s. we--mahlin, Gottschee. — Lenarcic, ssabrilsbesitzer und Landtags» Abgeordneter, Oberlaibach, — Louis. Kfm., Briln«. — Weiß, N1m, Pardovitz. — Rosati, Gellis, Kaufleute, Wien. — Haltai, «fm., Groß^Kanischa. - Kvölnelj, Priester, Gisnern. Hotel Lloyd. An, 8. Jänner. Hondo, Händler, Pola. — Sitar, Händler. Töplitz. - Franchetti, Friseur, Wien. — Klebinger, Veamtens» gattin. Villach. Soos, Schuhmachermeister, Hoflein, — Doga» »oh, Besitzerin, lyrohlaschitz. ^ Najar, Thierarzt, Treffen. — Primojic, Tischlermeister, Trieft. — Kosar. Pfarrer, Radomljr. Volkswirtschaftliches. Lalbach, tt. Jänner. Auf dem heutigen Viartte sind er« schienen: 2 Wagen mit Getreide, 5 Wagen mit Heu und Stroh und 12 Wagen mit Holz. t> urchschuitts ° Preise, »l, i li. st, , ll, < k. n tl Weizenpr Metrrclr. 8>— 8 - Butter pr. Kilo . . ^83.....i- Korn . 7,50 7,40 Eier pr. Stück . . -3, —!- leiste » «,50 «30,Milch pr. Liter. . -!i0 — — Hafer . «30 6 9ft, Rindfleisch pr, Kilo - 64 -;- Halbfrucht . —!-------^. Kalbfleisch . -62—- Heiden » 7 50 7 50 Schweinefleisch . -ibN—- Arse » 6 50 «50 Schöpsenfleisch » 36-- Kukuruz » 5 50 5 40^ Hähnbel pr, stuck — !5b— - Erdäpfel UX1 Kilo 2 80 — z _ Tauben » i 16 - > - Linsen pr, Heltolit. 12 ->__, H^ pr, M.-Ctr. . 2 50 i- Erbsen . 12------------Stroh . . . 2>70 — - Fisolen . 12------------>Holz, hurtes pr. ! !— «indzschmulz Kilo - 90 -j - Klafter 7,40 - - Vchtoeineschmalz » -70------- —weiches, . 5 20—! — S„«l, frisch . -60-------Wein.rolh.,100 Lit. - 24 - — aeräucherl » -!64—!—,j -« weiher. » «-.30,— ^Heteorologische Beobachtungen ^ll Laibach ^ ^, ßZ» 3^ t>?« Himmel« Z2L 9 »Ab^ 734^8 ^3.7 ^ NW. mäßig j bewölkt > ".l?Ü.Mi,.I 734 6 !-3-b s M' Mhig ! ^bewöltl ! 0 ti Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur —2>1" um 0 l," über dem Normale. Berichtigung. Gestern w»r das Mittel über nick» unter dem Normale. Verantwoniichrr Redacteur: Julius Ohm Janu schon, ?f« _____________ Ritter von Wissehrat,. Wir machen auf das Inserat in unserer heutigen Nummer des Landesausichusses des Königreiches Böhmen betreffs Ver-gebung von Oberbau . Schwellen für die Lomlbahneu Mülnil^ M^no und Mseno-Unter-Cetno aufmerksam. (104») Radeiner Sauerbrunn. Reichhaltigste Natron » Vithion « Quelle C-nropa's. Gegen Harnleiden, Gicht, Verdauungstrantheiten u. katarrhalische Leiden, Diätetisches und Erfrischungsgetränk eisten Ranges. Zahlreiche Atteste. Brunnenschliften grati«. Kuranstalt Laä N/Melli Post- und Bahnstation Steiermarl. Depot bei Herrn Johann Liniuger in Laibaäj. (5044) 20—A Tiefbetrübten Herzens geben wir allen Ver« wandten, ssreunden und Bekannten die erschütternde Nachricht, dass es Gott dem Allmächtigen in seine,« Mlerforschllcheu Rathschlusse gefallen hat, unsere gute, unersetzliche Mutter, bezw. Großmutter, Frau Mllgdalena Pogacar verwitwete Schneckenvurgev Oberftrsters'Witwe nach langem, schwerem Leiden, versehen mit den hei-llgenDterbesacramenten, in ihrem 70. Lebensjahre den 7, Jänner um 12 Uhr mittags in ein besseres Ien< srits abzuberufen. Die theure Dahingeschiedene wird dem frommen Andenken empfohlen. Sagraz-Fuzinr in Untertrain den 8. Jänner 18W. Die liestraumlden Hinterbliebenen. (Statt jedrr besonderen Anzeige.) DllltlslWllg. ssilr die viele»! Beweise herzlicher Theilnahme während der Krankheit wie bei dem Hinscheiden mi» serer lieben, guten Tante, Frau Elise Nobiö l, f. Obersteueramts'Inspectors Milwe sowie für die zahlreiche Betheiligung au dm, Leichen degänguifse der theuren Verblichenen zu ihrer letzte» Ruhestätte sprechen wir allen den herzlichste» m,d wärmsten Dank aus. Laibach am 8 Jänner 1896. i Die trauernden Nichten. Laibacher Zeitung Nr. 6. ------ 47 9. Jänner 1896. Course an der Wiener Börse vom 8. Jänner 1896. «a« den. oMenen Coursblatte. zwat^Hnkh.n. «en, W«r, ' ^"H"UH< «"". in Noten NUM ^ ^ 3»»»,.««,».,..,. "' Ä,b',t^ ««X» „ - - . 244—.245 Ü0 ^l^H»'«.5^«"st «», W, 5°/. L3L - 33? - üb»r»»«»ln»« «isenb.'Prt,».' Vtllg»tt«»en. «ltstlbethballn 6 w. für »DU N. 4°/<,..... li?50ii»-üv Tltsabetbbahn, 4<« u. 3000 M. »a« M. 4«^..... 1„'17ü l3s2ü 3ral^»Ioleph'»,, Vm. 1884.4",^ iuu-25 iui ^ü HlUiztsche «arl »Lubw<»' «ahn, . Et.) E.< f. ll«' fl, N. »»'25 100 i>0 Un«, «oldrenle 4»/, per ssassf 181 9<1 122 10 bto bl«. per Ultimo . . . . Ilil-85i2ü0ü bto. «ente in Krunnuvähr., 4°/^ steuerfr«sürii<>Schant«s!ll-«bl.->0bl, iou io 101 - dto. Priun.Nnl. k 100 fi. 0. W. iüii-50 ,ü3ü0 dto. dto, k bust. », W, 15!i 50 153 50 tl,f,ß^ 75 141 75 HnmknU.«Hbligationsn (für l«) fi. <5M,1, 4«/u troattsche >mb slavonisch, . »»'— »9 - 4°„ ungarisch, (INN ft. ö.W.) . 96 W 97 90 Andtl» 2ss«ckl. Snl»h»n. Donau'N^.-2«se 5°/„.... 129 25 129 ?ü dto. »«nleil», l8?» . . 105 — 106 5)0 llnlehtn der Stadt Vür/,, . . 112—! — «nlehen d. Etablgenü'inbe Wir« 104 40 I05 40 Anlehen d, Stadtgemeinve tilien lVilber ober Gold) .... 12»'50 1U9-50 VrHmlen Äill. b. Stadtgm. Wien 100'üb 1«?-U5 Vslsshau Anlshin, «rlosb. 5'„ !i00 - ini- 4» „ r»iu,l Üanb« »«!,!,?« . ! —> 98 50 «t». „ „ wüo „ 4°/, 9» —100 — dt«. Vräm.'Schldv, »«/».l.Vm. 115 — 11U - dto. dto. »"/0, II. u>.-»nft, 4°/, 9» W 10« 00 Oeft.'unz, «aul v«rl. 4»/« . . 100 — 100 »0 dt«. bto. üojHhr. ,, 4°/, . . 100 IUO'8») Epürcasse, l.Lft.LOI. l»V,«/,vl, 10150 - - Priorität»«Migati««» (fsir il>0 fi.). ss«dinanb»'>!iürdb»hn En>. I88S 100 15 101 15 Oesterr. «olbwtftbatm . . . itt»25iiU'25 Ttaat«batm....... 2i»50 — — Tübbllhn k 3",^..... IS« 50 16950 ,t«. k h°/,..... 131 - 138 — Uuo.'yaliz, Ollh»..... 107 — 10? W 4° „ Unt,rfraln„ Vabn,n , . 9» 50 100' (p. «ub««ft'V»stlin, (Dombau) . ? 25 7 75 L«ditlo<, ltt« ft...... 1V7-— 1»« - Tlaiy Los, 40 ft. EM. . . . 55 50 5!> 50 4DllNlMch.10!>ft.TM. 133 — 13?-- oftNtr Lost 40 ft...... L0-L5 60-50 PalM'K>K 40 ft, «M. . . . 55' 57- - «othüni^euz.l)8— «7 5« dto. dt« II ft. «anl »00 fi. 6O>/, «. 163-75 1k4'7b Vanlvn^ein, Mener. »00 st. . 141 —141 zu Äobn-,.«ilft,.0est.,«0ftft.S.40°,„ 455 — 4üi» - ts., Nbrist., 500 fl. »0« — »10 — Vin».u. Cassnw., Men«r,z«l0sl. 28« - 280 — HtMtl)ell»,.0efl^»00ft.25°/„«. 88— 90 — Lünderbanl, 0est., WO ft. . . 237 — 23« — Oesterr. ungar, Vanl. 300 ft. . 1004 100» Unwnbanl »00 fl...... 294 — 39ü- ««levlibanl. «III«.. »4<) ft, . 176-50 17« — Altitn o»n tzr»n»part« Inttnuhmnng«» (pU ft. Alb« . -- — — «Ulsig'Itpl, «stNb. 80« ft. . . 1«40 1N50 V5hm, ««rdbahn 1b« fi. . . 2«s 50 270 — dt«. «estbahn »00 fi, . . . - - - - Vuschliebiader Nis. boo fi. «Vl. 141« 1420 bt«. l»t«. (Ut. ») »00 ft. .519-520. Donau« Dampfschlssabr« < U^.< vtNtll., 500 fi. «Vi, . . . 452— 4Ü6-- Dul'VodenbacherV. A.200N.E. 72— 73— Ferdinand« Norbb. 1»<»0 fl.VM. »355 »570 t!emb,>!lzernow,>Iass» Tistnb.^ Vksfllschasl 200«. H. . . . U90- - 293 - Lloyb. Oest.. Inest, 500 st. «Vt. 4U« - 476— Oetterr. Nordwtftb, 200 fl. H. . 27450 275-50 Kto. dlll. (Ut. U) 200 ft. B. 27525!27«-25< VragDuzerMenb. I5<»fi. 3. . »4-75 9575> Slaatseisenbahn »0« fi. T. . . ,'<5? 75 35»?,'i Sübbahn 200 ft. s..... «925 »9-75 Vübnordd. ««b.'N. 2W ft. EM. 220-221 Tram»»y°H«s.,wr.,170ft.ö.W. 4»0 - 48« - dt«. Vm.i»8?.»<«N. , . . -—j —— «eld »»a« Il«««««-»«s., steu< wr., Vr<0' rUHt»»Nc«en 100 fi. ... 103 50 ioü — Una.»gllllz. Gisenb. 200 fi. Nilber «iS — z»o» — Ung.O,ftb.(Na»b «icu)200ft.O. 206 — »o« W - 648 3a1a«'Tarj. Et,wlohlen SU fl. 595 — üO5 - „OchlüglmW",Pap 210 — 212 - Otepreru!.", Paviers. u. «..«. 163- 16?- Irijaller «ohlen«. .G«!. 70 ss. 16O'— isü- W»ffenf.°H..0est.1»Wten, 100ft. 2»«-— «90— Wagz!M'Üell,»n London........^i!l-45 12170 Parli........., 4» 10 46»?,. 3<. P^,,»!'»rg......128 75 129 25 yaluien. Vocal?»........ 570! 5'72 20°^ra>,ci! Zlück,.....i 9 ll1,.> 9Lil. DeuNch,' N?ich«Ulmfiw!e» . . l 59-35 5»-40 Italienisch.' Äai^ioten ... 44-15 4425 ^uier^bel......j 1-2^ 129,,/' AndesMeater in Laibach. ^"st (Im Mmmeineut) Gerader Ta«. Donnerstag den 9. Jänner niil„?^ ^^ Tenor-Vuft'o und jugendlichen Ko. der Ot,^7" Arthur 2traher. - Auftreten vrrtlien.Tängerin Frl. Gmmh seidl von« l. l. pud, Karltheater in Wien. "peretten'Uufsührung: "anon, die Wirtin zum 2 goldenen Lamm "rette in drei Acten von C. Zell. - Musil Änl "°" Richard «Aencr. "'°ng halb 8 Uhr. Ende gegen 10 Uhr. "st. ^ Abonnement.) Ungerader Tag. Samstag den 11. Jänner Aor t« «uftspiel» Novität: Äolfs^"sen Tagen im k. t. priv. deutschen "Illlter ,n Wien mit großem Erfolge gegeben. ^ Ter kleine Lord. tnsbüd in drei Acten von Mrs. Hodgson H .. Vurnet. dieses « 5 """ ^"b . . Frl. Meißner, großem s/'l?lt>, "elches auch in Verliu mit 1'/,. c^^Wlge gegeben wurde, bildet seit ' stii^ °°^ tägliche Repertoire, und Casse-""^ °es Noyal-Theaters in «ondou. fo&lnoj^edališèe v Ljubljani. Stev. 37 Dr. pr. 697. y Operna noviteta! Petek due 10. jamivarja ^'tn^ fhrih dejanjih. Po noveli Prospera Posl°v2Vpisala H- Meilhac in L- HalevY-Z&Cet^, "" Cia"gl- Uglasbil Georges Bizet. ^^^ Po1» 8- »ri Konec po 10. uri- *j*fcttbsoh möblierte« Uohtes *Wei Herto rpfle6llng» «st an einen oder *• «toow * rWien««tra««e Nr. 18, |^r-:^iun6 daselbst. (20) 3-3 -»igftfte Tn.k6czy, Wien V.~" Doctor v. Trnköczy's Krauter-Syrup q auch W»»K Lungen- u. Husten-Saft ^ j. genannt, zubereitet aus **tem u. leicht lö.llohem h\h . Kalk-El«en. w