Nr. 53. Dienstag, 6. Miliz 1900. Jahrgang 119. Mibacher Zeitung. "W«»»l?"W!l!?' «Nit PoNversendun»: «anzMri» »« « halbjHhi,« l5 X. Im Comptoir: °°nz. Inserate V^'!. ^ ^'"' 9"steNung ?.., Hau, «»nzjjhil« » K, - Insertlonsgebür: ssllr «e, grbhere per Zeile 12 li; del bfteicn Mtbeiholunzen per Zetle 0 b. Die «üalbach« Zeitung» ellcheint «glich, mit «lu«nahme d,r Sonn. und Feiertage, Die «»»lnlftnlti»« befind«» sich «ongressplllh Nr. », die «edactlon Dalmattn-Vasse «r, 6, EprechNunden der Redaction von « bl» »0 Uhr ««mittag». Unfrankierte Ärkse werben nicht angenommen. Vlanulcrtpte nicht zurüllgeftellt. Amtlicher Theil. Un„Ne l. und l. Apostolische Majestät haben mit NÄ" Entschließung vom 1. März d. I. den Ndl« >. ^ ""b Minister a. D. Arthur Grafen' N/^"°l'Rheidt zum Senatspräsidenten beim «^""ngsgenchtshofe «xtr» »t.wm allergnädigst zu «en geruht. _^^^^^. Koerber m. p. Nll^3^ ^ ""b l. Apostolische Majestät haben mit VHer Entschließung vom 26. Februar d. I. ni0aMt)"" Cabineis-Secretär, Hofrath Karl anä^l? "°" Aradvär zum Sectionschef aller-«nadlgst zu ernennen geruht. drucks? ^«^ ^lX) wurde in d« k. l Hof. und Staat«, bnuich« Ä„! ^^' u"b XV. Stück de« Relchsgefetzblatte« in ^" «usgabe abgegeben und versendet. druclei^d«« sW^ l900 "urbe in de« l. l. Hof- und Staats «esetzbiatt,»^ ^^^ bei rumänischen Ausgabe des Neichs. ich" Nus^?""^" ^^ so"" das Xll. Stück der bvhml. ««»'ben und ^rs/nd ^lchsgesehblattes vom Jahre 1900 au«. NNb4.H,b?^"tMatte zu« .Wien« Zeitung, vom 3ten l°l«enb«l °n!./, l«r, 50 und 51) wurde die Weiterverbreit»«.« U,,s^"?eizeugnisse verboten: »urH^??'^)Nr. 6151 mit der Nulschrift: «Der ^urenhiebe.. <.'«'" ^'« grünen bliebe, die schöne Zeit der ll'e».. den. «i,^ ' ^^^ '"'^ ber Aufschrift: «Der «uren« "°n Enalank ^ ""^ «Pfelbaumes. unter dem sich die Köniam "" der Nus,^c"" englisch« Soldat befinden: 3.) Nr. 6W? ^'un??«?^ dem texte: .Junge, '"n Enalan^ l ^. . Nppeldoom» und Caricaturen der »önissin ""d llirttaa l,. « ^ Präsidenten »siiger (»6 1. bis 3. Druck " Aufichiis.. 3^° ^"Mr und Ottilio in Leipzig); 4.) mit 'A°ruz. «<,'',' '"»ruß vom Kriensschauftlahe» und dem Texle: Die im «>? . "" ""'" Maulesel wieder!. ^°bt ^j ericki7n?n°^°'!. ^^ ^wcllauer (Leipzig, Quer-^"?- (enthalt n, 5" Dn'ck'chr.ft^n: 1.) .Haben Sie schon „e-^tscalchi lz,""°.°le Anlündigllug einer Broschüre der ssürstin ^ 'Das vo Pi.. »«^°"p^n^n Rudolf uon Oesterreich); h°ltend die Nn^ !?" Wochen, bis «Buchhandlung Leipzig, (ent-b"lerthrone.) "'s""« des Vuches: «Die Märtyrerin aus dem Nr i ^49°^ "°" ^" l». und 20. Februar 1900. »ebtuar 'i9uy 'li»cl,il^lnl 1.i»ly. vom 16. und 20sten ^^ r. 8 ,Per Hammer» vom 24. Hornungs 1900. Nr. 16 «Deutsche Leipaer Zeitung» vom 24. Februar 1900. Nr. 9 «3evfro6e»ll^ äölnjk» vom 20. Februar 1900. Nr. 3 «Orgän obckoäultw pomocniclv» » ptldu2u/ek ocivötvl». Nr. 1b «I^ciov^ l^t» vom 21. Februar 1900. Nr. 8 «Ii0v<)<16,l.llc» vom 2^. Februar 1900. Nr. 8 .2il» vom 62, Februar 1900. Nr. 398 «6o8k6 2^iny» vom 20. Februar 1900. Nr. 3 «^ßgkvi'lovllnl.ilö potrllvni Il»ty» vom 21sten Februar 1900. Nr. 5 «IV28« Nab»» vom Februar 1900 (Jahrgang Vll). Nr. 11 «Oäkorovö Tiärut«^» os^lcolllovllnvll^» vom 20. Februar 1900. Nr. 28 «Ciy^i» vom 20. Februar 1900. Nichtamtlicher Cheil. Zur Lage am Vallan. Aus Belgrad erhält dle «Pol. Corr.» von lompetrnler serbischer Eeite folgende Mittheilung: Die Bch'rrlichkl'it, mit welcher von gewissen Vlätteln Alarmnachrichtm aus Serbien verbreitet werden, ist sehr bedauerlich. Es ließe sich nicht ein einziges Symptom entd,cken, welches diese Nachrichten bestätigen und eine Trübung der Beziehungen zwischen Serbien und den anderen Balkanstaalen andeubn würde. In unterrichteten Kreisrn wird nicht nur das Vorhandensein einer Spannung im Verhältnisse Serbiens zum Ausland entschicdm in Abrede gestellt, sondern auch täte» gorisch erllärt, dass die auswärtige Poliiit d>s Cabinettes Gjorgjevii das angestrebte Ziel, nämlich die Con» solidierung der Beziehungen zu den Großmächten und die freundschaftliche Ausgestaltung derselben zu allen Nachdmstaatm,- erreicht hat. Auch das serbisch-bulgarische Nachbar» Verhältnis ist vollständig normal und frei von jedem Ferment der Beunruhigung. Die serbische Regie, rung bedarf sckon mit Rücksicht auf ihre Haupt-aufgäbe, die Einführung von Reformen auf allen Gebieten des Staatslevens, einer vollständig friedlichen Situation nach außen hin. Das Cabinet Gjorgjevit stellt sich durch den Charakter der ihm anvertrauten Mission witurnothwendiq als ein Fricdensministerium par oxcollonco dar. Kriegerische Gelüste können dem. selben nur von einer Seite zugeschrieben werden, welche mit Wissen und Willen die Grundsähe dieses Regimes verkennt und ein Intensse daran hat, die öffentliche Meinung irrezuführen. Militärisches aus Bulgarien. Anliisslich des Geburtsfestes des Fürsten Ferdi« na nd sind zahlreiche Besolderungen und Aus-zeichnuna/n von Officieren erfolgt. Unter anderem wurden Oberstdivisionür Mari now und Cavallerie« Inspector Petrunow zu Generalmajoren ernannt. Diesen Befiederungen, welche vornehmlich höhere Chargen betrafen, steht die Verabschiedung einer großen Anzahl von höheren Officieren gegenüber, die tdeils bereits stattgefunden hat, theils demnächst stattfinden wird. Die letztere Maßregel ist, wie man versichert, nur durch den Wunsch ver.mlasst, dem Officierscorvs jüngere und militärisch voitresilich ausgebildete Elemente zuzuführen. Die ausscheidenden Officiere sollen ihr Avan. cement zu höheren Posten hauptsächlich dem Umswnde verdanken, dass im Iah,e 1865 durch die plötzliche Abberufung der russischen Officiere viele Lücken ausgefüllt werden muss'en. In der Zwischenzeit ist nun eine Generation »heoret'sch besser vo>bereiteter, an ausländischen Hriegtschulen ausgebildeter Ossiciere herangewachsen, deren Avancement bisher erichwert war, wodurch nicht nUr ihre berechtigten Ansprüche, sondern auch die Interessen der Armee beemtlächtigt wurden. Die Version, dass diese Verjüngung des Officierscorps infolge des voni russischen Oberstlieutenant Iepankin über den Zustand des bulgarischen Heekes erstalteten Berichtes beschlossen wurde, ist unzutreffend. In diesem Berichte wird die bezeichnete Frage nicht berührt. Ein fürst icher Ulas hat die Neuorganisie» rung dös Kriegsmini st eriumi angeordnet, welches nunmehr aus der Kanzlei - Abtheilung, die in ein Intendanz» und ein Dienstdepartement z-rsällt, dann aus der Generalstabsabtheilung, die ein Opera« tions- und ein Mob>lisierungsd pa>tement aufweist, ferner aus Ablheilungen für tue Arlillei ie.. Ingenieur« und Sanltätsinjpeclionen. endlich für die Militärjustiz be« stehen w'rd. Die Cavallerie-Inspection bleibt plovi« sorisch gleichfalls im Kriegsministerium. Diese Neu. eintheilung bedeutet elne vollständige Centralisierung des gesammten Heerwesens im Kriegsministerium. Ve» lanntnch ist in Bulgarien der Kiiegsminister auch je» weilig der Höchstcommandierende der Armee. Feuilleton. * Deutsche Bühne. werden "intt"^ ^""'und Operettennovitäten geboten pkrzenilust Iü ,"^. ^ ""^ nicht nehmen, sie nach 'i"d wir „A. "''""".' ""b wenn wir leine haben, haufttstickli^ x "^ glücklich. Mit dem «wir. ist ^chkritis,. ^"blicum gkmeint, da« bekanntlich plvfess,onpnf. und >e Operett.' ,« ^'^ nachgerade daran gewöhnt. , ^'ln Do I « "^ ElntassKstieqrn anzusehen, die nach lew daher ", ^ V"gessenh.it anheimfallen; man ^""en We, P, I "'^" g«ne zu den lebenswarmen, k wne Ga wn .°""" Geister zurück, ^ngs in den U ber leichten Viuse hat sich aller. ?«""n in .. ^ ?. ^^"" auf den weltbkdmtenden f^ndften al« ^" Weise breit gemacht, die am A^net werd n , ^" m't Gesang und Tanz» be-^">i^ ^" lTH«at«, d«ß ja doch nut der HeyMvaU d«nt, L«!l«»«, Politische Uebersicht. 2 «ib « ch. b. März. Ueber die am 3. d. M. abgehaltene Sitzung der italienischen Kammer wird gemeldet: Die ituherste Linke wirft die Frage auf, ob ihr das Recht zustehe, über die Gewährung eines Urlaubes an einen Deputierten die namentliche Abstimmung zu verlangen. Die Kammer nimmt durch Erheben von den Sitzen die Erklärungen des Präsidenten, dass das fragliche Recht nicht zugestanden werden könne, zur Kenntnis. Daraufhin entsteht auf den Bänken der äußersten Linken großer Lärm; die Abgeordneten klopfen auf die Bänke und verhindern die Abwickelung der Tages« ordnung. Der Präsident unterbricht die Sitzung, um den Versuch zu machen, über die aufgeworfene Frage eine Einigung herbeizuführen. Da dieser Versuch jedoch scheitert und die äußerste Linke bei Wiederaufnahme der Sitzung neuerlich zu lärmen beginnt, schließt der Präsident die Sitzung, nachdem er unter dem Veifalle der Majorität und dem lärmenden Widersprüche der äußersten Linken gegen die Beeinträchtigung der Ver« Handlungsfreiheit Verwahrung eingelegt hatte. Die Petersburger «Nowosti» sagen in Besprechung der Auslassungen des Staatssecretärs Grafen von Vülow über die Haager Conferenz, dass sie in Russland wegen ihrer Klarheit und Offenherzig, teit sympathisch aufgenommen wurden. Es wäre sonderbar, zu verlangen, dass Deutschland aufhören solle, eine große Militärmacht zu sein. Die centrale Lage Deutschlands in Europa verpflichte es zur Auf. rechterhaltung seiner Rüstungen. Von diesem Gesichtspunkte aus bereitete die Theilnahme an der Haager Lonferenz Deutschland gewisse Schwierigkeiten, mit denen es von Anfang an rechnen musste. Das Blatt versichert, auf Grund seiner Kenntnis der Original-Protokolle der Conferenz sagen zu können, dass die deutschen Delegierten alles gethan haben, was möglich war, um die Schwierigkeiten zu mildern und der allgemeinen Sache zu dienen. Die «Nowosti» treten gleichfall« für die Idee Vülow« ein, die Protokolle zu veröffentlichen, und wünschen, das« alle Regierungen ebenso verfahren möchten. Nach einer Mittheilung au« Athen ist die Einsprache Frankreich« gegen die weitere Ver« tretung Griechenland« durch ein Mitglied im Ge» mischten Appellgericht«hof in Egypten den griechischen Regierungskreisen ganz unerwartet ge« lommen. Man vermuthet in diesem Verhalten des Panser Cabinettes eine Wirkung der Verstimmung über die englandfreundlichen Kundgebungen, die in der jüngster Zeit in Griechenland stattgefunden und auch unter den in Egypten ansässigen Griechen ein Echo geweckt haben. Man hofft übrigen« in Athen, die französische Regierung zum Fallenlassen ihrer Opposition bewegen zu können. Nach einer Meldung aus Pari« haben die Misserfolge der Engländer in der früheren Phase de« südafrikanischen Krieges bei der muhamedanischen Secte der Senussi dle Hoffnung geweckt, dass den An« Hängern des Islam die Verdrängung aller Christen aus Afrika gelingen könnte. InTunis und Algier sind zahlreiche Flugblätter verbreitet und zum Theil von den Behörden aufgegriffen worden, in welchen die Senussi alle Muselmanen auffordern, sich für die Vertreibung der Franzosen und Engländer, überhaupt der «Ungläubigen», vorzubereiten. Tagesneuigleiten. — (Philemon und Baucis.) Aus Inns-brück wird berichtet: Am LS. Februar verstarb in Plans ein alte« Ehepaar an Influenza. E» sind dies der Verber Michael Mathoy, der im 88. Lebensjahre stand, und seine Gattin 3re«cenz, geborene Erhart, die das 78. Lebensjahr erreicht hat. Die letztere verschied um 6 Uhr früh, ihr Gatte folgte ihr um 10 Uhr vormittags w den Tod. Iwei Söhne trauern an der Dovpelbcchre. — (Das Opfer eine« Rechenfehlers.) Aus Budapest wird gemeldet: Der zweite Chef des Stenographenbureaus im Reichstage, Stefan Iankovich, ist als das Opfer eines Rechenfehlers aus der Welt geschieden. Er hatte als Director des Landesbeamten-Vereins den Bau eines neuen Gebäudes dieses Vereins geleitet. Diesertage hätte die letzte Abrechnung stattfinden sollen, und es fehlte ihm ein Beleg für 41 st. Er hatte nämlich die Baukosten in Form von Checks an die Vaterländische Sparcafse angewiesen, und letztere hatte stets den Verein verständigt, wie viel sie ausgezahlt habe. Zwischen der Summe der angewiesenen Beträge und der Summe, welche die Sparcasse zu fordern hatte, fand Ianlovich eine Differenz von 41 fl., die er nicht rechtfertigen konnte. Das Comiti, welches nun zusammentrat, fand, dass sich die beiden Beträge auf einen Heller decken, und dass die 41 fl. aufgerechnete Iinsen waren. Der Umstand, das« er diese Differenz von 41 fl. bei den Baukosten eines auf mehrere hunderttausend Gulden sich belaufenden Betrage« nicht rechtfertigen konnte, brachte ihn derart aus der Fassung, dass er lieber einen Selbstmord begieng, al« das« er den Rechenfehler eingesehen hätte. — (Eine Flucht der Ehemänner) macht sich in Rost»w am Don bemerkbar. Fast täglich findet sich bald die eine, b»lb die andere Ehefrau in der Pollzeiverwaltung ein, um sich danach zu erkundigen, wohin ihr Mann sich begeben hat. Im Laufe des Monats Jänner haben gegen 60 Ehefrauen Erlundlgungeu nach de» Verbleib ihr« verschwundenen Ehemänner bei der Polizei eingezogen. — (Eine Polizelverorbnung gegen da« «lange Sitzenbleiben») Folgende Bekanntmachung erlasst der Magistrat zu Uelzeu in der Uelzen» «Kreiszeitung»: «Da neuerdings wieder mehrfach Beschwerden über langes Sitzenbleiben von Gästen in verschiedenen Wirtschaften eingegangen sind, namentlich wiederholt Ehefrauen sich darüber beklagt haben, dass ihre Männer dadurch verleitet würden, bi« zum Morgen in den Wirtschaften zu zechen, s» sehen wir uns genöthigt, die Veftimmungen über die Polizeistunde in Erinnerung zu bringen.» — (telephonische Uebertragung von Vlldern.) Da« österreichisch-ungarische Consulat in Nürnberg berichtet über eine interessante Erfindung eines jungen Oesterreicher« Namens Heinrich Pietsch, welcher dortselbst al« Graveur und Maler in Stellung ist. E» handelt sich um die Uebersendung von Bildern, beziehungsweise Photographien durch die bestehenden Telephon- und Telegraphen-Apparate. Die neue Methode hat vor einer anderen, Umrisse übertragenden, den Vorzug, das« sie die Vertheilung von Licht und Schatten genau wie auf dem Original wiedergibt. Der Erfinder hat das Bild eine« Manne« mit Vollbart telephonisch auf-genommen. Dasselbe soll den Eindruck eines Stickmusters machen, aber in einiger Entfernung die Persönlichkeit erkennen lassen. Die Erfindung liegt dem Vairischen Gewerbemuseum zur Begutachtung vor. — (Ein Duell mit der Peitsche.) lepy^ jedenfalls einer wissenschaftlichen Beachtung undN^ prüsung wert erscheint. Ein Fachmann schreibt uve diesen Gegenstand: . Mit einer neuen Erfindung, die von ganz ^. vorragender Bedeutung sein wird, sind ^^^ A. Edison und William Holz er in A"ew, gegenwärtig beschäftigt. Es handelt sich um n'H Geringeres, als um die Construction eines um seeischen Telephons, durch welches man zu sehr tue rigen Tarifpreisen über den Ocean sprechen kann, v" also für den gesammten internationalen Verkehr " sehnlichst zu erwünschen ist. Ueber den gegenwärtig Stand der Arbeiten Edisons und Holzers liegt "^ interessante Aeußerung Edisons vor, aus .^ ^« entnehmen kann, dass die beiden Amerikaner ihr y"9 Ziel bald zu erreichen hoffen. Edison sagte: ^ «Im Gegensatze zu der allgemeinen Anficht^" ^ »ir gefunden, das« durchaus kein so Mler v" dazu «rftrdtrlich sein wird, ein« Nachricht Über ^^ Zeitung Nr. 53. 41b 6. M«rz 1900. dlei 2..M ,^ ^""n am Schlüsse des Jahres 1899 halle 2?5.U^b" und 173 ordentliche Mitglieder --Z0525 ^"^.»en be««! sich °uf 15.262 fl. 55 kr. in Obli^- " l '" ^arem und 12.100 fl. — 24.200 «^ »rt «".7" ""d 2°len. Der an den Centralfond ab-"n ertrag betrug 27 fl. 4b lr. ^ 54 ^ 90 l, "nd W°i?-. ^" an invalide Soldaten, deren Witwen 1749 M v"ausgabte ber Verein 870 fl. 80 lr. --Wr die l),,^ >."^ ""b«dem noch eine Unterstützung «Nvotiner 5?! ^ °"be Ueberfchwemmung heimgesuchten "on bo /^"berösterreich nnd Salzburg im Betrage gelaufenen 5^7 ^^ ^ Dem Vereine sind im ab-W" st --- ^^°" ^"""^ ber krainischen Sparcasse H- i^ ,. "" 6 und vom krainischen Landtage 50 fl ^Werewer k«.?^"' zugekommen. Von den fünf »"«der und ,«3 « ^" öweigverein Loitsch 63 Mit-«lieder «nd /^ «^ ^ ^^ ^' ^cheld ^er Mit-»l'tderund«.//^.^^ ^' ^udolfswert 37 Mil-2? Mitali^ 5 ^ kr. - 1368 ic 44 !,, Gottschce und 103 «"und ^ st.-392 K. Stein 16 Mitglieder ^itrag hab'en " ^^ ^^ ^ Den statutenmäßigen 29 fl 97 , nachfolgende gweigvereine abgeführt: Loitsch ^ 37 K «^^^ ^ 94 li, Rudolfswert 18 fl. 80 lr. V°"lchee I3n «' ^ ^rlfeld 10 fl. 50 lr. -- 21 li, --- 66 X /; ^ kr. -- 26 K 50 l. und Stein 33 ft. ^sahmitallp?« i ^"""^ vorgenommenen Wahl eines ^lelle des v/tt ^ ^°^ Censoren-Collegium wurde an Johann ^ ' ?"^" Herrn Handelslammerpräsidenten b°uplmann '7^" ^"'""s H " bfchmann. l. u. l. ln o. Ut.^ gewählt. W2'sche^i^^""ung.) Der fürstlich Auers-^ ichlich?" berr I. Sloupil. der sich anlässlich f^g am 8?°^?" Geburtstages des Fürsten Auers-^" lllacht vmn oc. "" i" Gottschee befand, rettete in ^°uenavelin" ""^ den 27. v. M. eine unbekannte ^ dem Ub">. ^e des Ertrinkens. Dieselbe war ?ug, statt i«l^ "" ^" ^^ l" G°ltschee angekommen, ^tdien'lch, c>„" Stadt zu gehen, den Weg gegen das 7°lr Elouvis ?^"s ew und gerieth in die Rinnse. !"« das O^"< !!" sorsthause übernachtete, wurde c °«te sie i« V? der Frau geweckt, stand auf und ^ "«gebe di« ^"l- Sie benahm sich aber dabei ^"< wollt/ .n . ^ lich in ihrem eigenen Hause zu "°" und ton«. dle «nichtsnutzigen Fremden. hinaus-Ü?d Name l°nn. "" "^ ^"he beruhigt werden. Stand ^ s'll Ne «.?<>?" '^ "^^ herausgebracht werden, Mn. «u« Mayerle stammen und schwachsinnig «^ Lai^ ^ f" ° " «isches.) Im politischen Be-«gendez Wild ..."»e bung gelangte im Jahre 1899 ^ V'lliche 2^.^lchusse: 355 Rehe. 1320 Hasen. !«> 2 Nebl,iil,n„ ^ Auerwild. 103 Stück haselwild. ^schnH "; ^6 Wachteln. 287 Wald- und 294 ^ Marder 2l) c>?^"^ 5"6 Wildenten. 115 Füchse, u^''' 1 «idler « n?'' ^ »lscholtern. 5 Wildkatzen. 16 "" Sperber ' "^' 47 Eulen. W1 Habichte. Fallen Wie uns mit- ? ^ve.Iluls ^^'^ bie Stadtgemeinde Rann über Messer""'^""e ^"cke zu erbauen, um hiedurch ^^ uno b«>m.-«,»^ Verkehr mit Kram her- zustellen, als die« durch die jetzt bestehenden Ueberfuhren der Fall ist. Die bezüglichen Pläne wurden bereits ver-fasst. —o. — (Handfertigleits-Unterricht.) Außer dem jüngst notierten diesbezüglichen Lehrcurfe in Vraz wird auch im laufenden Jahre der Verein für Knaben-arbeiten in Wien in seiner 1. Wiener Schulwcrlstätte, VII., Neubaugasse 42, in der Zeit vom 16. Juli bis zum 12. August einen Curs zur Heranbildung von Lehrern des Handfertigleits-Unterrichtes für Knaben abhalten, o. — (Rindfleisch - Preife.) Im abgelaufenen Monate betrug der Durchschnittspreis für ein Kilogramm Rindfleifch: in Radmannsdorf 1 6, in Assling 1 k, in Kronau 1 k 8 li, in Kröpft 92 li, in Veldes 1 k 8 li, in Adelsberg 1 k 4 d, in Illyrisch-Feistrih 1 6 4 b, ^ in Senosetsch 9« li, in Wippach 96 ti, in Gurlfeld 1 ic 12 ll, in Landstraß 68 li, in Ratschach 88 li, in Nassenfuß 88 d, in St. Barthlmä 80 d, in Großdolina 80 I», in Stein 88 !,, in Mannsburg 88 k, in Mäzen 88 k, in Tschcrnembl 30 d, in illtöttling 80 d, in Littai 96 l», in Weichselburg 88 b, in Sagor 96 k, in St. Martin bei Littai 96 li, in Krainburg 1 li, in Bischoflack 88 li, in Neumarktl 1 Ii 4 li, in Gottschee 92 l^, in Großlaschitz 80 K, in Reifnih 88 U, in Rudolfs-wert 1 k 7 l», in Treffen 96 li, in Seisenberg 30 b, in Loitsch 88 li, in Altenmarlt bei Laas 83 b, in Idria 92 k, in Planina 1 L^ und in girknih 96 d. —o. — (Oemeindevorstands - Wahl.) Vei der am 15. v. M. vorgenommenen Neuwahl des Gemeinde-Vorstandes der Ortsgemeinde Gorenjavas im Gerichts-bezirke Sittich wurden Anton Glavan, Grundbesitzer in Klein-Lrnelo, zum Gemeindevorsteher, Franz Orjavec, Grundbesitzer in Gorenjavas, und Franz Medved, Grundbesitzer in Mrzlo Polje, zu Gemeinderäthen gewählt. — (Gemeindewahlen in Gotische e.) Um 3. d. M. fanden in Gottschee neue Gemeindewahlen statt, wobei alle Candidaten von ihren Wahllörpern fast ein-stimmig gewählt wurden. Die künftige Gemeindevertretung wird sonach zusammengesetzt sein aus den Ausschüssen: Hans Arlo, Vczirls-ttranlencassevorstand; Robert Vraune, Apotheker; Dr. Emil Burger, k. l. Notar; Anton Hauff, l. l. Postmeister; Georg Hünigmann, Gastwirt; Alois Loy, Landtagsabgeoroneter; Franz Loy, ttaufmann; Josef «Obergsöll, l. l. Prosessor; Matthias Perz. Holzhändler; Daniel Nanzinger, Kaufmann; Josef Rölhel, Kaufmann; Johann Satter, t. k. Professor; Alois Schleimer, Gastwirt; Franz Schleimer, Kaufmann; Dr. Erich Schreyer, Districtsarzt; Florian Tomitsch, Gastwirt; Josef Verderber, Gastwirt; Peter Wolsegger, l. l. Gymnasialbirector, und den Ersatzmännern: Wilhelm R. v. Fürer, l. l. Evi-denzhaltungs-Geometer; Johann Hönigmann, Gastwirt; Josef Hönigmann, Fleischer; Matthias Hönigmann, Fleischer; Karl Moschner, l. l. Hauptsteuereinnehmer; Eduard Schubitz, k. l. Steueramtsosslcial; Johann Verderber, Gastwirt; Matthias Wolf, Schuhmachermeister. — (Vollstreckte Todesurtheile in Rudolfswert.) In Rudolfswert wurden feit 1820 bis heute acht Personen hingerichtet, und zwar: Ende der 1820er Jahre ein Bauer von Maökovec wegen Todtschlages, Ende der 1830er Jahre ein Finanzwachmann, im Jahre 1659 ein gewisser Pugel von Drganjeselo wegen Mordes, im Jahre 1865 die Weiber Ursula Vtari und Marie Groselj wegen gedungenen Mordes und der Mordanstifter Johann Lokar, im Jahre 1899 Matthias Rejel wegen Raubmordes und endlich am 3. b Vt. ber Zigeuner Simon Held wegen gemeinen Mordes. —e^ — (Festnahme eines aus derPolizei-aufficht Entflohenen.) Der 33 Jahre alte Schuhmachergehilfe Johann Stupica aus Seisenberg, über welchen wegen Verbrechens des Diebstahles die Stellung unter Polizeiaufsicht in der Dauer von zwei Jahren verhängt worden war. ist am 3. Mai 1898 aus dem Polizei-aujsichtsrayon entwichen. Stupica, ein äußerst verwegener Dieb, fälschte sein Arbeitsbuch auf den Namen Josef Koiiiel und trug in dasselbe falsche Zeugnisse ein, wodurch er es durchsetzte, dass man seiner trotz der eingehendsten In-vigilierung erst jetzt in Agram habhaft wurde, wo'elbst er nun wegen Verbrechens eines neuerdings verübten Diebstahles eine achtmonatliche Kerlerstrafe abzubüßen hat. —s— * (Unglücksfall.) Beim Baue ber neuen Eisenbahnbrücke am Moraste bei Innergorih wurde gestern vormittags der Arbeiter Anton Hochleitner von einer Pllote erfafst und stürzte ungefähr 5 in herab. Hochleitner erlitt eine derart schwere Verletzung am Kopse, dass er binnen fünf Minuten verschied. —r. * (Feuersb run st.) Am 2. d. M. nachts brach in der einzeln stehenden Kaische des Georg Go ft in car in Lustthal, politischer Bezirk Stein, ein Feuer aus. welches sich am Dachboden in den darauf aufbewahrten Weidenruthen. die zum Korbflechlen bereitet waren, derart schnell verbreitete, dass in anderthalb Stunden das Vrandobject sammt den Heu- und Strohoorräthen, dann einigen Wirtschaftsgerälhen eingeäschert wurde. Gostincar erlitt einen Schaden von etwa 1200 li., gegen welchen derselbe aus 800 X versichert war. Das Feuer wurde durch die Lustthaler Feuerwehr localisiert. Der Nrand dürfte durch schlechte Aufbewahrung der noch glühenden Asche auf dem Dachboden zum slusbruche gelommeu fein. — r. — (Wettersturz.) Man schreibt uns au« Gottschee unter dem Gestrigen: Genau mit dem Mondwechsel übereinstimmend, trat am 1. März in Vottschee ein jäher Wettersturz ein, der sich zunächst ln elnem eislallen Schneetreiben äußerte, das bis zum 2. andauerte; am 3. morgeus zeigte das Thermometer — 11° li bei heiterem Wetter, am 4. früh — 6° li bei leichtem Schneefall. In der Nacht vom 4. auf den b. Mirz schneite es wieder beträchtlicher, so dass die Schneedecke heute etwa 50 «ru hoch ist. Falb hat diesmal «cht behalten. — (Die Wasserleitung in Trieft.) Nie aus Trieft gemeldet wird, nahm der Gemeinderath fast einstimmig einen Vertrag mit der Nurisinll'Gesellschast und der Südbahn, betreffend die Erweiterung des Wasserwerkes Aurisina und den Bau einer neuen Wasserleitung, an, wodurch 10.000 Kubikmeter mehr täglich ber Stadt zufließen und die jährlich wiederlehrenbe Wassernoth beseitigt werden wird. Der «Piccolo» hatte ausgerechnet, dass die Südbahn durch den Betrieb des Wasserwerke« nullmehr 600.000 X jährlich verdienen werde. ^N PH^W'r haben mehr als dreitausend ?n5^M gl^ denselben so genau wie ^e und denselben Verhältnissen ?5 unsere Vl^l ^ ^"res sind -und wir Um. p'"del, aus ^ H""Ue" bestätigt. Wir versenkten sich der Draht befand, und «"W sich A^ """" Nweren Drucke; gleich-M^ n«t einer Geschwindigkeit « d°!s die Tü.?^?'" '" ^r Minut/, und wir X^dem w,^7 sehr hörbar weiter geleitet wur-elel r^and der alte l3^ '." d" Sache gekommen UN r?" Strom et «^ . ?'5 d° s ein sehr starker tzell.s^ Was3/l0 derl.ch sei. «m die Schallwellen V^ftändlich ^"öusühren. leine Beachtung mehr. ^Nn^ Ubn "as M" "^ ?'^' "ne Nachricht Wai ^"station- snl^Meer zu enden, ohne jegliche sein M Einr^un ^ ?'^ bei unsern gegen- «rnmthungm unnUich ^chrich."^"an gHen 3 "" "^ ""zige Zwischen- und dass von dort dic ^fthie ^" bedeut^' ' ^lephomerens über den sind?.M "ls bei der Tele- ^tt Z> ? .^"zer Vol ' ^ 6M dauern, bis die neue Er- ^ E'kommen wi^'nenheit °n die Oeffentlichkeit btteus n^uptsach/,° >'e. daran lst nicht zu zweifeln ^ne ^ndeVT,,un^es Apparates. ?velche .vir ^"l d,/^ ist ,'s 'l der «r^ivor., der Ton> ^ »vir^ch^^ ^icht, diesen wichtigsten ^Nlvirln M groß sei,. „'^i"t wie möglich zu halten; d »en ^ sür jedi ^Utun. «.^" zu sen^« "^'chlcn mittelst Telephon >H? ?W d?n N"' !^°" so hcliorr.gendcr ^ ^ll ^'^ !^n alles,' ^"del. d°ls ich selbst sowohl ""« M^u b'eten werden, m, er Vorhaben Zusefelöt. Noman von vrmanos Tandsr. (46. Fvltfchung.) «Dennoch geht es mir wider den Strich,» erklärte Moser. «Ich würde die Stellung bei der Transatlantischen bevorzugen. Aber das muss sich alles später finden!' Mr. Stonefield hielt ihm sein Glas zum An> stoßen hin. «Auf das Wohl Ihrer lieben Braut! Und auf eine glückliche Zukunft!» sagte er. Die Gläser klangen aneinander; dann war es einige Minuten still. Moser war verstimmt, dass er auch hier nicht die enthusiastische Aufnahme feiner Mittheilung fand, nach der er sich sehnte. Allerdings hatte er dies kaum bei Mr Slom'firld, dessen trockene, zurückhaltende Art er kannte, erwarten können. Aber dass drr auch zuerst etwas von Einwendungen machte, anstatt ihn bedingungslos zu beglückwünschen — das war doch sonderbar. «Bleiben Sie für immer in Hamburg, Mr. Stonefirld?. fragte Moser. nur um etwus zu sagen. «Nein!» antwortete der Amerikaner. «Ich gedenke im Gegentheil bald wieder fortzugehen.» «Nach drüben?» Mr. Stonefield zuckte die Achseln. «Wahrscheinlich vorerst nach London», sagte er. Moser schwieg. Eigentlich wunderte es ihn, warum dieser noch in den bcsnn Jahren stehende Mann sich an dcm müßigen Leben, wie er cs führte, genügen lieh Davei machte Mr. Stoneficld den Eindruck eines außerordentlich energischen, thatki ästigen Menschen Nach stinen laufmänlüsHm Kennwisjcn zu rechnen. musste er früher Geschäftsmann gewesen sein. Er äußerte sich indes nie darüber, und Moser fragte nicht danach. Das Gespräch schleppte sich noch eine Zeitlang hm. Dann stand Moser plötzlich auf. um zu gehen. Der Amerikaner hielt ihn nicht zurück. «Auf Wiedersehen!» sagte er nur. «Hoffentlich habe ich morgen das Vergnüge^ Sie zusammen mit Ihrer Fräulein Braut zu begrüßen. Ich fahre ohnehin morgen zu Kindermanns, um dem Herrn Senator zu gratulieren. Da lönnen wir also zwel Fliegen mit einer Klappe schlagen l» Während Moders Schritte draußen im Corridor verhallten, gieng Mr. Slonefielo einigemale erregt im Salon auf und nieder. «Wenn es doch wäre!» murmelte er. «Armer Schlucker! Möchte e« ihm nicht wünschen! Ob die als Frau überhaupt für ihn passt und ihn beglücken wirb? Ich gebe nicht viel auf dilse leidenschaftlichen Naturen mit einem Stich ins Dämonijche! Merkwürdig! Blüht dcm Mann die lieblichste Mädchenblüte der Welt zu Füßen, und der holt sich aus dem Patricier« treibhaus die farbenbunte, duftlose Orchidee! Welche Blindheit!. Auf einen Druck an der elektrischen Leitung flammten über dcm Schreibtische zwei Glühlichler ans. Mr. Slonrfwd schloss ein Fach des Tijches auf und entnahm demselben zwei Briefe, die er aufmerlsam durchstudierte. Der erste enthielt auf fünf dicht be-schriebenen Seiten eine detaillierte Schilderung der Iusrseldt'sch.ll Erbschaft, sache, aber erst von der sechsten Seite an schienen die Mittheilungen des schlcibers Mr. Stonefields besonderes Interesse zu erregen und zwar dermaßen, dasi er dieselben mit gleichsam brennendem Vllck zum — wer weih — wle« m ^ttmak lab. (HychttzMg ioiO-j Laibacher Zeitung Nr. 53.__________________________________4l6_____________________________6. Mrz^900^ — (Von der Erdbebenwarte an der l. k. Ttaals-Oberrealschule in Laibach.) Gestern gegen 8 Uhr 27 Minuten abends verzeichneten die empfindlicheren Instrumente eine schwache, von einem auswärtigen Gebenherde kommende seismisch« Bewegung. Hauptausschlag an 4 Millimeter, Dauer 2 Minuten; Richtung vorherrschend <3üdsüdost«Nordnordweft. L. ,, (Nach Amerika) Gestern nachmittags wurde am Südbahnhofe der 21 Jahre alte, nach Smolenjavas. politischer Bezirk Rudolfswert, zuständige Franz Oregorttl ob beabsichtigter Auswanderung nach Amerika vor Erfüllung der Militärdienstpflicht verhastet. Derselbe wies dem Wachmann einen auf den Namen Anton Gregorii? lautenden Reisepass und eine Quittung über die bezahlte Militärtaxe vor. Als man beim Verhafteten noch ein auf den Namen Franz Gregortit lautendes Dienstbotenbuch fand, gestand er seinen wahren Namen und die Absicht der Auswanderung nach Amerika ein. Den Reisepass hatte er von seinem in Amerika weilenden Bruder Anton Gregorcii erhalten. — (Schwindel mit einem Reisepasse.) Der aus Trebez gebürtige, in der Ortsgemeinde Obergurl heimatsberechtigte Vauernbursche Franz Nose erhielt im Jahre 1899 von der l. l. Nezirlshauptmannschast Littai einen auf seine Person lautenden Reisepass für Amerika ausgefertigt. Ende des vorigen Monats bot derselbe diesen Reisepass dem neunzehnjährigen Vesitzerssohne Johann Zu« pancic aus Luiarjcvlal, Ortsgemeinde Dob, zum Kaufe an. Iupaneik laufte in der That den Pass um den Betrag von 18 k und begab sich mit dem Vorsahe, fich der Stellungspflicht zu entziehen, auf die Amerilareise, die Route nach Udine einschlagend. In Cormons wurde jedoch Zupanki, welcher sich für den Nose ausgab, angehalten, wobei durch die dortige Behörde festgestellt wurde, dass sich gupanttt eines falschen Passes bedienen wollte. Er wurde in Haft genommen und dem Kreisgerichte Görz eingeliefert, woselbst er sich wegen versuchter Stellungsflucht und wegen Falschmeldung zu verantworten haben wird. — Ebenso wurde wider den Verläufer des Passes, Franz Nose, die gerichtliche Unter-suchung eingeleitet. —ik. — (Oemeindevorstands-Neuwahl in Sagor.) Die Neuwahl des Gemeindevorstandes in Sagor findet am 8. d. M. vormittags 10 Uhr in der Gemeindekanzlei daselbst statt. —ik. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) Der Nlumenthal.Kadel< burg'sche Schwank «Großstadtluft», in welchem klein« städtische und großstädtische Anschauungen und Sitten in wirksamen, komischen Gegensah gestellt werden, hat für die deutsche Bühne in Laibach insoferne ein gewisse» historisches Interesse, als er die erste Novität im neuen Hause bildete. Jahre sind seit jener ersten Ausführung verflossen, Darsteller und Directionen haben gewechselt, doch bleibt sie in dankbarer Erinnerung zurück, denn ab« gesehen von der wülllch guten Darstellung übte damals noch der Reiz der Neuheit auf ein theaterfrohes, empfängliches Publicum, das in hellen Scharen in den schmucken Kunsttempel strömte, seine volle Wirkung aus. Das Bild hat sich inzwischen geändert; der Reiz der Neuheit ist verflogen, das Publicum ist kühler und zurückhaltender geworden, und wir sind schon dahin gelangt, halbleere Häuser als ziemlich guten Besuch zu bezeichnen. Das Publicum begrüßte gestern den Schwank als lieben, alten Bekannten aufs freundlichste, fand an den gelungenen Wortwitzen, an der harmlosen Situations« komil und an den sinnigen Moralpredigten, die in dem Stücke zur rechten Zeit eingestreut sind, herzlichen Gefallen, das in warmem Veisalle nach den Actschlüssen Ausdruck fand. Diese freundliche Stimmung kam auch der Darstellung zugute, die zwar merklich gegen die seinerzeitige Auf-führung zurückstand, doch im Hinblick auf die inzwischen bescheidener gewordenen Ansprüche immerhin als gelungen bezeichnet werden kann. Freilich fehlte die feinere Ab» tönung und jenes ungezwungene Iusammenspiel, das nur durch sorgsame Vorbereitung erzielt werden kann. Es herrschte im allgemeinen ein zu derber, lauter Ton, die komischen Situationen, insbesondere die Champagnerscene, wurden allzusehr ins Possenhafte gezogen, die Austritte von Frau Dr. Erusius und Rector Arnstedt waren von übertrieben — operettenhaft«drastischer Komik. Einzelne Scenen wurden hingegen sehr ansprechend gebracht, vor allem milderten die Damen Kleiber und Petrovits durch feineres, lustspielmäßiges Spiel und discrete Sprechweise die grell aufgetragenen Farben. Recht brav charakterisierte Herr Leichter den schlichten, gemüthlichen Dr. Crusius; nur war seine Maske zu greisenhaft; den guten Doctor haben sich die Verfasser in der Mitte der fünfziger stehend gedacht. Herr Geyer ist der einzige Darsteller aus der Nera Frinle, der uns an da« erste goldene Theaterjahr erinnert. Er gestaltete den Schwiegervatertyrannen ohne jegliche Uebertreibung mit gesundem, trockenem Humor und erzielte damit gute Wirkung. Herr Hubl gieng in übersprudelnder Laune, der häufig das Natürliche fehlte, übers üiel hinaus. Nebstbei war « mit seiner Rolle aus ..^"b."" nmwe sich durch llllerhand Vteareif-zuhakn über >«w« G^< macht von Ladysmith mit Truppen aus dem ^ Osten des Freistaates zusammenzieht. P''"' ,^r b" traf am Morgen des 27. Februar im s"""U s"l' Abrahamskraal ein. hielt eine Ansprache an o ^ ghers und ermähnte sie, an Majuba zu del» Cronje zu befreien. ^ d" London. 4. März. Die zwelte U"^^ «Times» meldet aus Laurenyo-Marquez vom ^>^^, Es circulieren hier einander widersprechende ^, Einerseits heißt es. dass Transvaal Friede," ^ü lungen eingeleitet habe, anderseits heiht es, l» ^. würden bei Glencoe den Briten entgegentreten^ ^ weilen werden die Befestigungen von ^^,Ml" mehrt. Ein höherer Beamter des Oran^^. erklärt, dass die Transvaalburen im Falle ew" ' ^i läge sich nach Transvaal zurückziehen uno i^ ^ ihren Brüdern in Transvaal vereinigen » licher Bericht meldet, dass die Buren '"^O? 25. Februar endenden Woche 31 Todte uno wundete verloren haben. ,Het ^! London. 5. März. «Standard» »m > Eapstadt vom 3. d. M.: Die Aufsta"0'^ Grigua-Land. welche durch 600 holländljcyr ^en im Bezirke Prieska verstärkt wurden, ^F, Kinhardt, hundert Meilen westlich U".„l?l, und bewegen sich jetzt südwärts auf A^'t" Wlei zu, wo sich große Vorräthe an ""^^ befinden. Die Eingeborenen in jener OeaM sich. wie verlautet, unruhig. . sh, ^ London, b. März. Dem «Stand" ^,el vom 2. d. M. aus Osfontein ge""^^ Vorposten sind eine Meile vom Fel"°^ich "3 welcher die isoliert liegende Hügelgruppe '" ^lttA Flusse und zehn Meilen östlich vom Sta"^ ^M Heeres besetzt hält. Die feindlichen Truppe ^F auf 4000 Mann geschätzt werden, sollen ")" ^F verschanzen. Rhodes ist in Capsladt a^ ü und wird wahrscheinlich Mittwoch nach ^ reisen. ^ /inllvo s,c Rom. b. März. (Kammer.) 3«. f"^ ^ der Anfrage des Deputierten Bosdar» 1" .^ « Deputierter, ob der Minister des Aeupe^^j^ Kriege zwischen England und den Buren .^ ^ einzugreifen beabsichtige, erklärt der ^^Mdie Aeußern, er begreife die Gefühle, von ' ^ . Interpellanten beseelt feien; er glaube i^ec^F' Action im gewünschten Sinne erst dann " ^»l , werden könne, wenn die Umstände dies a ^c ^, erscheinen und einen Erfolg versprechen lni'^W, Cr glaube, dass die gegenwärtigen D^ ^els^ einer solchen Action nicht geeignet selen- ^F ^ Nosdari erwiderte, er hoffe, dass an o>r ^eg^ Macht, mit der uns Bande verknüpfen, o^ ^ gelangen werde, welche ihr begreiflich 'Hljott M viel größer und großmüthiger chre '"^eü wenn sie ein Abkommen mit dem > treffe. __________. ^ ^ Prag. 5. März. Die Allerhöchste Ve^KigF Wahl Dr. Srbs zum Bürgermeister ^ ^ Hauptstadt Prag ist gestern eingelangt. ^ M ^t Trieft, 5. März. Gestern um 5 Uyr ^ ^ abends wurde hier ein leichter Erdstop D von zwei Secunden verspürt. ^r V! Verlin, 5. März. Der Director s„"/ akademischen Hochschule der bildenden "^l!'" Wcrncr, veröffentlicht namcn« des v Lalbacher Zeitung Nr. 53. 4!7 6. März 1900. A °Zemeinen deutschen Kunstgenossenschaft einen «est gfgen die Lex Heinze a..« ^"' ^ März. Die «Morning Post, meldet ^7"chlngton ^ 4 ^ ^ . ^ Telegramm aus ^reytown besagt, dass sich Costarica anschicke, Nicaragua den Kneg zu erklären '"- . u Ueuigkeiten vom Büchermärkte. »enea^iN ^' «^" P"«i«lcheS Taschenbuch der adeligen Häuser, 1900. li U 60. - 2^«,^ ltrwin, England und das deutsche Reich. «1-80. der de.>^"^"lt. 'ld' Wehrhaft zur See! Die Hauptpunkte Nuch n?" 3l°ttenfrage. K 1-20. - Sionys Rosenfeld. h««°°ai^."^""l> Halbmond, l^ 3. - Petersen Hugo. NVHand, li 1-20. - Egidy. Emmy von. Mensch ^".^nichen Roman, X 6. - tt«v ^ »l»up^s»°t" h««"3",' ^ ^ ^Modl Josef, Der Wiener Gesang«.' sollst 2^?^' ^ Rabener Fr.. Knallerbsen oder du Nb^ulst lachen, K 1 20. -Ruhe. Dr. Heinr., Wie Wie ei»'?^P"oatbriefe? «1-20, - Kaldewy Paula. Kl'2s, 3 ?" gewandtes Venehmen und gute Lebensart an ? Die Pio^"uchderProphyl°le.I.2, Schacffer, Dr. Ost., Dr.VtaVV^" ^ Geburtshilfe. « 1 60. - II. Joseph. K 1-80 ^ Prophylaxe bei Haut. und Geschlechtslranlheiten, und tl,,'^ Sammlung klinischer Abhandlungen über Pathologie - Di,.. "^." Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen. X—i)ft. harze X « A ^^ "' Analyse der Harze. Valsame und Gummi« lur 3^«'» '^^ Herm, Dr. W., Repetitorium der Chemie lrantheüen ll i/ ^' " H""ig N.. Lehrbuch der Pflanzen-dei do^./. .^' " Kehr er. Dr. Erwin. Das Nrbenhorn Divdtk,? !" ^""s. « «. - Virnbaum, Dr. M., Die - Reil. „"^ ^" Vehandlung mit dem Heilserum, K 1 20. bltl-mmun'a « i"^'' ^°^ "slhma. «themnoth und Vrust. M°aen,r^ . ^'^' - Lew in «li, Dr. Leo, Wie soll der wb°«u^ - Fetzer. Dr. «.«..Lungen-Dr E^ ""°.bt'lstättenbehandlung, « 2 88. - ssrohner ^-Äuflac! ii ,«Ä"^ ^r Arzneimittellehre für Thierärzte, und Tb?r^ ^ ^' ^ Windscheib, Dr. Frh., Pathologie K N ^3?" °er Erlranlungen deS pe.ipherischen Sirrvensystems, Ehalten^.^' ^^ b-> Die Untersuchung des Harns und sein ^ Dinger. Pros. Ernst. i°hn ^f?^"°p« der Gonorrhij«. k 1-20. - Mendel-H°rnabi7it°!' «^/ Martin. Ueber Bau und Function des ^ Celli « Apparates (Nierenbecke,. und Uretcr). « 2 40. ^ 3 t!N __ "H""' ^'e Malaria nach den neuesten Forschungen, barslellun^« ^°"ti, Dr. Alois, «inderheillunde in Einzel» ^li 40 ?1 «^lt !0 Diphtherie, l( 4 20. H.ft 11 Rhachiri«. ^«zte N i i"^.' ^'' ^«t.. Therapeutisches Lexilon für prall, ^znri'mm.il.f, . .^ ^ Vcrnahit'Vogl. Lehrbuch der Geor""Mre. I. l^ ?20. - Schneidemühl. Prof Dr. ^>iwit Dr «^""^'^" Nahrungsmittel. I, X b'?6. -Norrü.'k - " Leulämie als Protozoeninfection, «. 1? 52. öl°. Bam?^ '" ^ vuchl)°ndlu!,g Jg. v. Klein mayr H ^ -«era in Laibach. Angekommene Fremde. U Hulel Elefant. .? ^>r. Fittin,^^^' ^^ N"»'"«' l. l. Vezirksrichter. Kronau. lirchen. ??'V'^ """'!. Frau. Trieft. - Klein, «fm. Feld- 3l5l«. Schmidt m «?"' ^"»' " "ilhne, »fm.. Leipzig. -NW. U,7^'"' Mo<«m°nn. Reiner. Schmolln, Hessel, Grub«, A""n, Ryba«^^' ij"^er, Casilicr; Vöhm. Grohmann. «e°lnter. , knl.« ^'°""' ^°ls, Kflte.. Wien. - Mazenaucr, ^fswert ^? ^ ^°"enfurt. ^ Ma„ele, Besitzer, s. Frau, V"^ubweis "lM'Kausmannsgallin. Labor. - David, "udapeft. -, »»II, P."/". "l"' «l«ram. - Leichtmann, »fm., "l«rl, »sm., Planina. «lm i M« b°tel Stadt Wien. ?lülnann5do'rs ^ ^atlhms, l. l. Landesreglerungs'Loncipist, ^ 3ranceschi ^^""'"mlwer. kfn,.. Linz. - Melier. Kfm. ^»' ^ 2«^"^ T"ch' - Herzfelder. Reifender. Nllrn' l Her. Eleltrot^. / '' ^berinspeclor der Staatsbahn; Plesch. '^u u,.d N'"". "'"ach. - »ober. t. u. t, Lieutenant. « ^°m, Kfm ltt .^' ^ ^"'le, Handelsgäitner. Marburg, ^""«artner ^n ^"' " Stare. Fabrilsbesißer 3tein. -8"'trm°yer'N"'°''"' ^""er. Weih. Pelare, Kftte,; Recher. ^"b"°. Ten >" '^ ^u""'°n. «"b' Uh'irz. Prüsler. Ierzabel ^^------I_I^^cl^Fel,l, Opernsänger, s. Frau, Wien. ^ Verstorbene. ^tt^^hlW^ake i^^^^' H""^' und Grundbesitzer, ^lossers^^^'^e 14 Gehirnerschütterung. - Anna Nerhunc. 3ra« "" ^. Märl ^ c ""'""'ftrahe «. Tuberculose. ^anc,tcanergc,sse ^ «Stesame P°g°inil. Vesitzeretochter, 1'/,M-, °°"e ». «eni^U«^"^^"' ^'^'"^"' " "l' ""'"" p , «ln, l M« ^" ^'vilspitale. ""omti» lub«H Marianna Certanc, Kaischlerstochter, 22 I., T„ ^ln 3^^'abeth.Kinder.3pitaIe. ^erculos^ "^ Johann »erzmanc. Tischlerssohn, ? M.. ^Mittwoch, den 7.Miir, "^ ^ete i, ^"nafrau VVN Belleville. ^h«b«^ "^,/" ..... «"de ,e«en ,0 UX. ^ Gerade. ^viliit i ^"«"otag. den 8. März ^""erstenmale: Novität! "" """ tr.,st bettle und Äle^ndil E,'gel. Volkswirtschaftliches. Laibach, 3. März. Vuf dem heutigen Markte find erschienen: 10 Wagen und 8 Schiffe mit Holz Durchschnitts.Preise. Pre<« > Prei« Weizen pr. <, — — 16 60 Vutter pr. kz. , . 1 9b------- Korn . —!— 14 40 Tier pr. Stück . . —, b------- Verfte . — — 14 — Milch pr. Liter . . — 16------ Hafer .-------12 40 Rindfleisch I» pr. kz 1 2b — I — Halbfrncht . -----------Kalbfleisch » 120------ Heiden »------17 — Schweinefleisch » 1 20 -i— Hirse, weiß .-------20 - Schöpsenfleisch . — 80 — — Kuluruz .-------12 — Hilhndel pr. Stück 1 20------- Erdäpfel » -------b— Lauben » —40------- Linsen pr. Liter . — 24 —^— Heu pr. Mtr.-Ttt.. —----------- Erbsen , . — 20------- Stroh » . . —"----------- Fisolen . . - 16------- Holz.hart., pr,2bm. ? 2b------- iNindZschmalzpr.kg 2j------->— — weich., » b 2b------- vchweineschmalz » 140 — Wcin,roth.,pr.Hltl.--------------- 3peck. ssisch » 120 — —weißer. »--------------- — anrauchest » i!4b—!— Meteorologische Veodachlungen in ^aibach. Seehvhe 806 2 m Mittl. Luftdruck 736 0 mm. " 9 ' Nb. 734 6 > 2 4^ windstill_____bewoltt__ 6 l/Ü.Mg.!"786 6, -6 0 N. schwach j bewölkt j 0 0' Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur -26', Nor» male: 19". Verantwortlich« Redacteur: Nnton ssuntel. So •"ban. •zmola.lmxLz Xartc von Oesterreichs J/cuc gähnen i ach der Regierungs -Vorlage. 1.) Tauembahn; 2 ) Karawanken-, Woohslner- und Trlest*r Bahn f >->.) Lirnberg - Sambor - Uzsok - Pass ; 4.) Pyhru-Bahn; 5.) Rakonitx-Laun ; 6.) Hartberg-Friedberg. Prei» 1 Krone. (851) 2—1 Vorrälhig in der Buchhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg Laibach. wird zu sofortigem Antritte gesnoht. — Bewerber mit ein- bis zweijähriger Praxis werden bevorzugt. Stenographische Kenntnisse erwünscht. (856) 3—1 Selbstgeschriebene Offerte sind persönlich zu überreichen bei M&x BaBMlM, Zwei werden in der Lurosbäckerei Jean Schrey in Laibach (866)3—1 sofort aufgenommen. Alle Aerzte betraohten dan natürliche Franz Joses-Bitter- WftSSGr als das einzige angenehm zn nehmende salinische Abführmittel, das, in kleinen Dosen genommen, absolut sioher, naohhaltig auflösend wirkt. Auf 10 Weltausstellungen mit goldenen Medaillen ausgezeichnet. Ueberall erhältlioh. (4308h)2-i PM^ Meilage. "^^> (8b0) Unserer heutigen Nummer (Stadtauftage) liegt ein Ver» zeichnis der bestens belannten öammlung Göschen bei. Die Sammlung ift vorräthig in b« Vuchhandlung Jg. v. Kleinmayr K Fed. Kamberg Laibach. Gongressplatz 2. 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März 1900. «lbin Velar und «udre»» ln«er. Dautlagung. Mit betrübtem Herzen sprechen wir allen jenen, welche uns ihr Veileib bei dem Hinscheiden unserer inniqstgrliebten, unvergrsslichen Gattin. bezirhungs« weise Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante, der Fran Bertha Helm, seb. Perles in so herzlicher Weise entgegenbrachten, weiters für die schönen Kranzspenden und die Vegleitung zur letzten Ruhestätte den wärmsten und innigsten Dant aus. Laibach am 3. März 1900. Familien Helm und Perle». jlaech* f1' (388) 16—* Laibacher Zettung Nr. 53. 418 S. Milrz !900. Course an der Wiener Börse vom 5. März 1990. « ^m oM«««« CouM««-. Die 5t»tt«run« ftmmtllcher Effecten, »lt «u»ni pr.«.4»'/o 99 »0 99 40 „ „ «pril«ct.pr.!l.4»'/, 99,0 99 40 >8ü4«r Staat«l°s« «50 fi. 3 2«/, ,63 - 165 - »»«>« ., 500 l. 4°/» 1« «ä 12? 25, l«0«r „ 100 l, 5"/, 160 25161 25 »8S4« „ 100 l. . »00 —«01 — d«V. .. 50 ft, . »uy_M)i^ Dom.'Pfllnbbr, ll 120 st. 5"/, . 105 «0 104 20 zwalsschuld der im Kelch»« rathe Vertretenen König« > reiche und zander, j Otsterr, Voldrent«, stfr., 100 fl., per «lassa.....4»/, 98 4« 9855 dtu. «ente in Kronemoilhr., ftft., P« «lassa.....4»/, 99 — 99 zy dto. dto. dto. per UMmo 4°/« 99 — 99 zu 0tft«r.Investition»-«entt,lrsr., per /, vo» »00 fl......100 »0 101 50 «tld Ware V»» «N«»en. «llsabethbahn 600 u. 3000 Vl. 4»/, ab 10°/«...... 94>?0 9<> llo «tlifabethbahn, 400 u. »000 M. ! 4"/o......... l 98 »0 9» 80 Franz Josef-«., »m. 1884. (dlv. Tt.) Silb.. 4°/,..... 97-40 9»'L0 Valizlfche »arl»Ludwig-Nahn, (dlv. St.) Illb. 4°/. . . . W«0 9? 40 V°rarlber«ei «ahn, «m. 1»»4, (° 98 »5 Velo ^Ware Pfandbriefe ell. > Vodcr. llllgüst. i„l»aI.v/<, 98-20 »990 «2 ,Mr. «rl. 4°/„......... 99 50 lNU-üo dto. blo. 50jühr. vtll. 4°/„ . 99 5« 100 Ü0 Sparcasse. i.öst,,00I.,v«l,4" „ 99 15 100-15 Gisenbahn.Priorltll»». ! Gbllgalionen. ' Ferbin!«oidblll,n «km, 188S »»'—! 99 60 vesterr, «ordn»eftt>2l)n . . . 10? »0 108 60 Vtaatsbahn....... «»»ö --- «lldbahn k 2°/«»erz.Iünn..Iul» — — — - dto k 5",,......------1N»/>0 Ung.-gallz. «ahn..... 1fl. 4» 70 42 70 ,. 0 ung. „ .. 5fl. 2» «5 2»-»5» «udolph-lkse 10 fl..... »4-! eo — Lalm-Lose 40 fl...... 172 50 174 50 St.'Gtiiol« Kose 40 fl, . , . 180-—184-— WaldsttiN'Lose «0 fl..... 178—1« — «ewinstsch. d. 3°/« Pr..Hchuld«. ! d. Vodencredltanft,, »n>. 1889 50-50 52 50 Lalbacher L«se...... 50- l 51 — «clien. Elan>p<,ll«Vnttl' nehmungen. i «ujslglepl. »ljent». ewa fl. . »>S'5»3I? 50 Ällu. u. «etrirb».»es. f. st«bt. Ilrahenb. in Wien M. X . 126 5t) 13? - »to. dto. dto. lit, ü . . 131 50 l32 — wtzm. Norbbahn 150 fl. . . 15, «515« «5 Auschtiehraber Eis. 500 fl, LM. 212-.-314 >. blo. dto. fl. IM, . , 72 70 73 10 Duz^üdenbachl-r 1L4 5N Prag'Duler lttsenb. I00fl. ab^sl. 93— 92'5u Ztaatseisclibah» 200 fl. N. . 136 70 !3« 9» ZÜdbahn Ll»0 sl, 2..... 2« 7« 26 90 Iübnorod. «crb,'V. 200sl.2M. 93— 9« !»U IramwayOes., Neue Nr., Prio- ritäts^lclien 100 fl. . . . I15-— 117 — Ung'gaüz, «isciib.^Wfl, Silber 10t — 105 — Unu.Wettb,(«aab'Viaz)z00fl.G. 106-— 107 — Wiener UacalbahneN'«ct.'«ef. — — — — ßanllen. Anglolleft. Vaill 20« fl. . . 124-»z 124 75 Vantvereln, Wiener, 200 fl. . 185 — 185 50 Äodcr..«lnst.. llest., 200 fl. 2. «47 —»48 — «cbt.'Anft. s. Hand. u. V. 160 fl. —— — — bto. dto. per Ultimo . . . 224 70 255-— «reditbanl, «Na, un«., 200 fl, . !i86 — 1»« 50 Deposlteilbllill, «ll„,. 200 fl, . !,1050 111 ü» ««c°mpte" " «tgydier «tiien. und Otahl'Ind. ^ !..,^,^ in Mc» 100 fl..... '"^ ^,:«,^ Gisenblll>nw..Lelh«,..,.i00sl. I«ü ü0 «' Waanon kcihaüst,, «lllg., lnPcst, ,.,,^. 4<»0 »r........ 2U?" '3l,z Wr. «auaesellschast ion sl, . . s«^»»I^ Wlenerberger ^i««el.«c«,N'Ots, »« -" " Devisen. Nurze Gichten. «msterdam....... ^ « K" Deutsche Pllhe...... l!«.^!!«" «ari» ........ 9««» ^...^ St. Peteisbur« ..... ^'^ Daluten. D»c»!en........ "'« ^,,^, 2.) ssr»nc».Stü«it..... .!3!o,l»'l" Deulsche Mclct>«banln«»n . . '""'^o Itallenlsche Äanlnoten . . . ^*" «zs,» «ubelMotfu....... «'^> ^^-----^ «•¦ ¦•¦¦•>¦. rrwtmHUrftmm, rrl*rlUU«M. 4«Um, l*m*m «te., D«rU««a ud Valmt«a. Loi-V«rsiohenmg. •V. C Mayer Sa.33.3c- -va.Z3.dL T^T'ecli.slez-Ghescli.A.ft Latbacb, Splta»jc«sse. ______________ PrivAt-Depote (Safe-Dfposit««) M.n.t«r •lf«n.*m. V«tBOb.luaa dax r•.»*•*" Vtrzliuif TM Bw-CiMifw I« C«rti-C«rrttf ntf us gfi-tit»'