Nr^85. Mittwoch, 12. December 1888. 107. Jahrgang. OaibacherMMma. «r«uu»«ea»il,»«prti»: »ll» Poftv«la«.- Nu,l2llli«ll»r!ef, 'rerbcu Nll»» angenommen unk V^'Nl!s«chte,lcht,urü««efi,llt. Umtlichei Hljeis. . Se. k. mid k. Apostolische Majestät haben mit ^lerhüchster Entschließung vom 3. December d. I. in ^NertVnnnng verdienstlicher Leistungen anlässlich drr Herstellung des öffentlich»'!, Parkes auf der Türken-Wl,ze bei Wien dem Karl Ritter Umlaufs von ^tankwell taxfrei den Titel eines kaiserlichen ^lhes nnd dem Stadtgärtner Gustav Sennholz "^ goldene Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst ^ verleihen sowie gleichzeitig zn gestatten geruht, dass ^ demselben Anlasse dem Stadtbanmeister Anton Drones der Ausdruck der Allerhöchsten Anerkennung °klanntgegcben werde. Nichtamtlicher Mil, Zur Situation. , . Einigen pMicistischen Organen an der Spree ^»'t cs ein Herzensbedürfnis geworden zn sein, a!I> ''vnallich rin- oder zweimal ein bisschen mit dem «leg-in'Sicht Verstecken zn spielen. Da die Herren ?">t, abgesehen von diesem mnthwilligen Schabernack, ''H nls wohlunterrichtete uud eruste Tagesschriftstcllcr ewährt haben, nahm man dort. wo die nnheildrohende ^ltuiigssliulme telegraphisch hingemeldet wurde — nnd /^ geschah nach allen Richtungen der Windrose — ws'^ Zeit über die Sache jedesmal bitter ernst. Der Mrniruf aus dem Verliner Posthorn weckte lange Zeit leoeslnal ein lautes Echo, störte den Nachtschlnmmer Porter Mütter, welche in der Zeitung lasen, es könnte vdald die Zeit kommen, in der ihre Söhne zum blu« ,,^'l Frlddieust einberufen werden, nnd warf das ohne-r.Ü ^ ^bile Oleichgewicht der Börsianer und Spe-"'lanten über den Haufen. den, ^achgerade ergeht es aber diesen Stimmen wie . m Nllfe jenes Knaben aus den moralischen Geschich-H» welcher muthwillig so oft den Hirten zuschrie, der . ^l lommt. bis man ihm nicht mehr glaubte, als dcr lilssl^ Räuber wirklich in die Hürde einbrach. Wir t Hten, es könnte dem getrenen Eckhardt, welcher mit ' Ne« Warnungen, das Pulver ja um Himmelswillen Hl trocken zn halten, nachgerade die Ohren stumpf li<5 ' '" ^'"^"' kritischen Angenblicke, wenn es wirk-^? an der Zeit wäle, die Krayfeuer von Bergziune Jeuisseton. Dr. Rieger. Vorgestern wulde in Böhmen ein Ehlenfest be-«"«gen -_ fi„ Ehrenfest sowohl für den Gefeierten als /«) für die Feierer. Dr. Franz Ladislaus Rieqer , ^te nämlich, wie bereits gemeldet, am 10. d. M. ,.! bem siebzigsten Gedenktage seiner Geburt an. und ^'"lche Deputationen aus allen böhmischen Theilen H Landes erschienen an diesem Tage in dem über tz.'HIuss des Stadtrathcs dazn überlassenen großen ,'^»gösaale des Prager Nalhhanses, um den Jubilar "Mickwünschen. Oeffentliche Aufzüge der Vereine sich "purationen hat Dr. Ricger abgelehnt, nnd hat ^i»'""? seinen Freunden und Verehrern nnr noch bei " 'hm z„ ^h^, veranstalteten Festmahle vereinigt, tick» 3"" blieb aber nach cingettoffencn Nach vitl ''^'f P"a "lcht beschränkt; der Tag wnrde in cme ^"' ^bhmens mit Fstversammlungen. Con-Nttll, ^^atervorstrlluugen, Beflaqgnng nnd Dcco-tin,, ^ der Häuser lc. begangen. Die böhmische Na drr N ?" "ach einem kaum übcrstandenen Sturinc ztze^lkileidenschaften, währenddessen alle Mittel der de» 3""N gegen den Führer derselben angewendet wnr !ltt'<^ .^legenheit wahr. ihm mit den Zeichen mm» Iabr^'c ."leit entgegenzueilen — ihm, der seit fünfz'g ^lw ")"'" "'chl'u Talente uud seine »nermüdllche le>„^ V bcm Wohle uud der Ehre seiner Nation und Da»l . Alande« widmet. Das Verdienst und der Nlaiw l"''"' zusammen und das gibt einen guten lrchtf,. '^' ''den Menschen, dem das Herz auf dem der r s.Flrcke M. ^shalb und weil Dr. Nieger eme 'Men sollen im öffentlichen Leben Oesterreichs zn Vergzinne lenchten zu lassen, nicht besser ergehen. Man kann auch im Guten zu viel thun, wie dies unbestreitbar bezüglich solcher Warnungen die letzten Wochen über wieder einigemal geschehen iiV Dass man die allgemeine Lage für eine besonders beruhigende uud den Frieden für eiue längere Zeitfrist hinaus für Mi-fellos gesichert ansehen dürfe, wollen wir hiemit durch» ans nicht behanptet haben, wohl aber, dass nach keiner Seile hin irgend welche Anzeichen einec unmittelbaren, einer imminenten Gefahr wahrzunehmen sind. Die planmäßige nnd feste, anf die Erhaltung dcs Friedens gerichtete Politik der drci Centralmächte haben all jene Elemente in Europa, welche aus irgend einem Grunde auf eine gewaltthatige Störnng der bestehenden Ord< nung des europäischen Staatensyslcms hinarbeiten und in einem allgemeinen Kriege das einzige Mittel zur Erreichung ihrer Zwecke erblicken, zum mindesten vor-sichtiq gemacht. Sie sitzen wohl am Ufer nnd warten anf Wind; da sich jedoch dieser ihnen nicht günstig zeigen will. machen sie ans der Noth eine Tugend und üben sich in der Geduld. Man kann dies an jenem politischen Barometer, welches der Complex der Orient' fraa/n darstellt, wie an den Markierungen hinter der Qmcksilberlcala des Wetterglases absehen. Auf der Balkan Halbinsel ist nach dm uuter-schiedlichcn Aufregungen der letzten Monate eine sicht. liche Nnhe eingetreten. Die rumänische MinisleikrisiK erweist sich als eine rein innespolitische Angelegenheit, die ohne merklichen Einfluss auf die auswärtigen Bc-zichnngen des Königreiches bleiben wird und ihre Nach-wirluugeu höchstens in einer modificierten Behandlung der vou deu Iunimisten vorbereiteten Neformvorlagen äußern dürste, indem die drei Vertreter der conservative« Bojarenpartei, welche nunmehr in das Cabinet eingetreten sind, die Agrarfrage mehr vom Gesichts« puukte der Interessen ihrcr Standcsgenossen, als ledig, lich vom Humanilätepiincipe gegenüber der armen Bauernschaft, erledigt fehen wollen. Die Erörterungen hierüber mögen für' Rumänien von einer vitalen Be. ocntnng sein. üben aber keine Rückwirkung auf die große politische Situation. In Serbien, wo die Alarmisten vor einigen Wochen noch die ungeheuerlichsten Ereignisse in Aussicht stellten, bewährt sich wieder einmal die seltene staatsmännische Begabung des Königs, der es verstanden hat, in einem kritischen Augenblicke durch Aufwerfung emer spielt, werden wohl für alle Leser einige Mittheilun« gen und Nl'trachtnngen über ihn von Interesse sein. Dr. Ricger ist in Semil. einem Städtchen am Iserflusse in Böhmen, im Jahre 1818 als der Sohn eines Müllermeisters geboren, der sich 'hu zum Nachfolger in seinem Gewerbe wünschte. In der That hat auch Nieger alle Stadien des Müllergewerbes durch gemacht; er lernte in der Miihle seines Vaters das Handwerk, ward Geselle und zuletzt Meister — das all.s neben nnd zwischen seinen Studien, bei denen er endlich bleiben dnrfte. Die deutsche Sprache eignete er sich als Knabe in drr damals bei böhmischen Kindern o ziemlich allgemein nnd auch jetzt noch vielfach Glichen Weise an. dass er für einige Ze,t m einen dentschen O>t geschickt wnrd?. Der Pflege der böhm,-schlN Muttersprache widnute er sich schon als juuqer Student iu Prag. wo er die beiden obersten Classen des Gymnasiums, den philosophisch''" Cnrsus nnd den arößerrn Theil der juridischen Stndien absolvierte. E,n Jahr oblag er den letzteren an der Wiener Universität, hierauf trat er in die Gerichtöpraxis und legte bei a1eich>eitia/r eifriger ualioual.pattlotlscher Thätigkeit sm,e Rigorosen ab, nm dann auf Reifen zu gel>n. So war das Jahr 1848 herangekommen, nnö seit dem April desselben gehört Dr. Niegers Wirken fast aus-schließlich der OchentliäM an. ^ ^,. . . In dem öffentlichen Wirken Dr. R'egers nehmen seine Bcstrebnngcn. das nationale Selbstbcwnsstsm, des böhmischen Volkes zn wecken und zn hebm und die Geltung der böhmischen Sprache auszubreiten, den ersten Platz ein. In seiner Ingcnd waren das Dorf ,md die Kirche fast die einzigen Orte, wo tue böhmische Sprache öffentlich im Gebrauche war. Iu den Stadien sprach man wohl vielfach zu Hanse böhmisch; aber an großen, alle politischen Köpfe seines Landes und alle Patrioten desselben auf das höchste interessierenden Frage die öffentliche Meinung von dem gefährlichen Gezänke über abgethane Dinge abzulenken und in eine einheitliche Strömung zusammenzufassen. Die Vorberathung des neuen Velfassungsentwurfes im Aus« schusse nimmt den glücklichsten Verlauf, und über die bisherigen Wahlergebnisse für die große constituierende StupZtina dürfen König und Regierung ganz zufrieden sein. Jene Unhcilsprophezeiungen. die am Tage der voll. zogenen Ehescheidung in den russischen uud französischen Zeitungen und in den die afsiliierten Hetzblättern laut wurden, sind längst verstummt und heute wieder völlig vergessen. Ebensowenig ist jcht noch von Macedonien die Rede, über welches vor sechs Wochen so viele beunruhigende Gerüchte in Umlauf gesetzt wnrden. Selbst die unglückselige bulgarische Frage ist derzeit wieder halb uud halb eingeschlummert, und es sieht sich sogar das leitende Blatt der russischen Aggressionspartei, die Moskauer «Vjrdomosti», veranlasst, dies zu constatieren und zu erklären, dass Russland vorläufig sich um Bulgarien nicht weiter bekümmere nnd für eine wirk« same Action einen geeigneteren Zeitpunkt abwarte. Diese zuwartende Haltnng Russlands, welche allerdings bei ihm unausgesetzte Anstrengungen einer besseren Vorbereitung für einen eventuellen Krieg ebensowenig ausschließt, wie dies bei den Nachbarmächten der Fall ist, bleibt charakteristisch für die gegenwärtige Lage. Wohl liegt in diesem Abwarten und Abpassen einer besseren Gelegenheit und einer größeren militärischen Actions-fahigkeit alles andere eher als eine sichere Bürgschaft für einen dauernden Frieden auf lange Jahre hinaus, aber ebensowenig darf dieselbe ohnewciters als ein Wahrzeichen unmittelbar naher Grfahr, welche zu wiederholten Alarmrufm begrüuocten Anlass geben würde, angefchcn werden. In Nnssland wartet man ab, bis aus der gegenwärtigen Gährnng in Frankreich sich wieder irgend ein neuer, für nnige Jahre wenigstens als enbgiltig feststehend anzusehender Zustand entwickelt hat, denn von Frankreich soll ja der Sturm« wind kommen, der die Segel jener Leute bläht, welche am Ufer sitzen und harren. In Frankreich sind die Wetterzeichen allerdings leine glückverheißenden. Niemand vermag heute abzusehen, welche Blasen der gegenwärtige Gährungs« und öffentlichen Orten hielt man es für schicklich, sich der deutschen Sprache zu bedienen. Aus den Schlössern war die böhmische Sprache aber so ziemlich ganz verschwunden. Eine kleine Gruppe von Schriftsl/llern und Gelehrten in Prag hatte bereits damals einen Anlauf genommen, die Sache zum Besseren zu wenden, und ihnen schloss sich Rieger an. Damals nnd in den folgenden fünfzig Jahren war er bei allen Unternehmun« gen, die auf die Hebung dcs nationalen Bewusstseins und auf die Erweiterung — nicht so sehr im terri» torialcn. sondern im socialen nnd politischen Sinne — des Geltnngtgebictts der böhmischen Sprache abzielten, voll Eifer und meist an erster Stelle betheiligt. Nach dieser Seite kann er denn auch anf riue reiche Ernte seiner Brmühuugen hinweisen: die böhmische Sprache ist jetzt nicht nur iu Amt und Schule, sondern in alle Zweige des öfflNllichen Lebens — zum Theile bis in die Spitzen, — in den Geschäftsverkehr, in den Salons dt'r Reichen nnd Vornehmen eingeführt. Zunächst lag Dr. Rieger das böhmische Staats« recht am Herzen. Schon der erste Schritt, an welchem er sich betheiligte, war vicloerheißend. G^u/n Ende Mai 1848 — Verweser des Königreiches Böhmen war damals Graf Leo Thnn — wurde er mit dein Grafen Albert Nostitz nach Innsbruck entsandt, wo der kaiserliche Hof weilte, uud es gelang den beiden Harren, die kaiserliche Einwilligung zu erhalten, dass in Prag ein Statthalterl-irath als obclste Instanz mit der Wirkungssphäre einer Hofkanzlei, wie auch ein oberster Gerichtshof errichtet nnd der böhmische Landtag sofort ein» berufen werde. Erzherzog Franz Josef — unser jetzt-regierender Kaiser — war bereits znm böhmischen Statthalter designiert und mehrere Statchaltereirathe ernannt; aber bevor die beiden Abgesandten mit diesen Laibacher Zeitung Nl. 285. 2434 12. December 138s. Zerfehungsprocess dort aufwerfen, zu welchen Gestaltungen er führen wird: ob es noch gelingt, der auf einen Umsturz abzielenden Verschwörung der Voulan-gisten Herr zu werden oder ob diese die Oberhand gewinnen und mit ihnen die chauvinistische Richtung; ob der gegenwärtigen Erregung wieder eine Aera der Be« ruhigung folgen oder ob dieselbe eine Periode gewaltthätiger innerpolitischer Krisen und auswärtiger Abenteuer eröffnen wird. Ja, nicht einmal das eine vermag man mit Bestimmtheit zu prognosticieren, dass General Boulanger, wenn es ihm wirklich gelingt, sich zum Dictator aufzuwerfen, seine junge Herrschaft sofort wieder in einem Kriege auf das Spiel sehen würde, in welchem die erste Niederlage für ihn gleichbedeutend wäre mit dem Sturze von der mühsam erklommenen Höhe. Viele sind der Meinung. Boulanger würde seinen Besitz der Macht, so lange ihm dieses nur möglich wäre, in Ruhe und Frieden genießen wollen und einen Krieg nur anstrengen als letztes, verzweifeltes Mittel, sich in dem schwankend gewordenen Besitze zu be< Häupten. Wenn man auch von solchen Conjecture« absieht, so wird man zugeben müssen, dass die von Fraulreich her drohende und wegen der Unsicherheit seiner innerpolitischen Lage verschärfte Gefahr keine solche ist, welche in der nächsten Znluuft bereits eine entschiedene Wendung zum Schlimmsten bringen kann. Die innerpolitische Krise in der Republik wird jedenfalls noch Monate, vielleicht noch ein Jahr, bis nach Ablauf der nächsten allgemeinen Wahlen, andauern, bevor eine Lö> sung eintritt und mit ihr ein Zeitpunkt anbricht, in welchem der Warnungsruf vor dem Wolf vielleicht seine actuelle Berechtigung erhält. Der serbische Verfassungsentwurs. k. 6. Belgrad, 10. December. Die wichtigsten Punkte des vom Subcomite' aus« gearbeiteten Verfassungsentwurfes sind folgende: Das Königreich Serbien ist eine constitutionelle Monarchie mit einer Volksvertretung. Die Staatsreligion ist die griechischorthodoxe, die serbische Kirche ist autokephal und völlig selbständig. Das Land wird in zehn Gespanschaften ein« getheilt, die Gespanschaft in Vezirle und diese in Ge« meinden. Die persönliche Freiheit und das Hausrecht aller serbischen Bürger sowie die Pressfreiheit werden mit den weitestgehenden Garantien umgeben. Die Executive steht dem Könige durch verantwortliche Minister zu. Die Person des Königs ist unantastbar, er ist in leiner Beziehung verantwortlich und es kann gegcn ihn leine Klage geführt werden. Der König muss griechisch-orthodoxer Religion sein, er ernennt die Staatsbeamten und ist Oberbefehls» Haber der Militärmacht; ihm steht das Recht zur Beförderung in der Armee, der Verleihung von Orden und Auszeichnungen, der Münzprägung und der Begnadigung zu. Per König vertritt das Land im Verkehre mit dem Auslande, er hat das Recht zur Kriegserklärung, zur Abschlicßung von Friedens-, Handels^ und anderen Verträgen. Nur wenn derartige Verträge Zahlungen aus den Staatscassen oder Abänderungen der Landesgesetze bedingen, müssen selbe vorher der Skupstina vorgelegt werden. Der König hat das Recht zur Einberufung und Vertagung der Slupstina; letztere darf sich jedoch nicht länger als auf zwei Monate erstrecken. Der König ist auch berechtigt, die SlupZtina aufzulösen. Die Wiedereinberufung Errungenschaften nach Prag zurückgekehrt waren, hatten die dortigen Strahenunruheu in den Psingsttagen alles wieder verdorben. Auch an dcn späteren Bestrebungeu in dieser Richtung nahm Dr. Rieger Antheil, freilich nicht so glücklich, wie er in seinen nationalen Bestrebungen war. Immer aber ist es sein Trachten, alle Schichten und alle Stände für die einen und die anderen zu gewinnen, und die Lehre, die er bei jeder Gelegenheit eindringlich verbreitet, lautet, dass das böhmische Volk nur dann voll ins Gewicht fallen wird, wenn Adel und Clerus. Städte und flaches Land sich über gleiche Ziele verständigen und zu gleichem Thun vereinigen. Und eine andere Lehre, die er seinen Connationalen nicht weniger eindringlich einschärft, betont die Nothwendigkeit guter Freunde und Bundesgenossen in den anderen Königreichen und Ländern Oesterreichs und die Pflicht, sich auch ihnen hilfreich zu erweisen. Dass dieses Oesterreich sich aber seine Unabhängigkeit voll und ganz bewahre, dafür ist Dr. Rieger schon zur Zeit des Frank« furter Parlaments mit aller Energie eingetreten, und ebenso energisch perhorresciett und bekämpft er gegenwärtig alle Bestrebungen für irgend einen Anschluss an ein anderes Reich, der über das Bundesverhältnis hinausgeht. Bei dem ersten Auftauchen des constitutio« nellen Systems in Oesterreich, wie viele andere feurige Geister, den ganzen Codex des Liberalismus acceptierend, hat er im Laufe der Zeit vieles als unbrauchbar be< funden und sich dessen entäußert. In einer seiner Reden sagte Dr. Rieger, die Exi» stenz der böhmischen Nation stehe auf drei Füßen: dem Wissen, der Arbeit und dem Reichthume. In beiden ersten Punkten ist er seinem Volke ein Muster: er hat muss jedoch innerhalb von zwei Monaten stattfinden. Die Slupstina wird jährlich am 1. November einberufe»,; ihr steht ausschließlich das Vudgetbewilligungsrecht zu. Die regierende Dynastie in Serbien ist das Haus Obrenovic; der Thronerbe des Königs Milan ist Kronprinz Alexander, dessen Erben seine männlichen Nach» kommen. Falls keine männlichen Nachkommen vorhanden sind, geht die Thronfolge auf die männliche Seitenlinie über. Der Thronfolger wird mit dem 18. Lebensjahre volljährig. Ist der Thronfolger beim Tode des Königs minderjährig, so wählt die Skuftstina mittels Ballotage drei Regenten aus den vom Könige in seinem Testament hiezu vorgeschlagenen sechs Candidaten, eventuell muss innerhalb eines Monates die große Skupstina zur Wahl der Regentschaft einberufen werden. Während der Minderjährigkeit des Königs ist leine Verfassungsänderung zulässig. Beim Aussterben der Dynastie übernimmt der Ministerrath die königliche Gewalt. Innerhalb eines Monates ist die große Slupstina behufs Besetzung des Königsthrones einzuberufen. Das Wahlrecht besitzt jeder serbische Bürger, der 21 Jahre alt ist und jährlich 15 Dinar directe Steuer zahlt; ein Abgeordneter entfällt auf 4500 Steuerzahler. Die Krone ernennt keine Deputierten für die Skuvstina; die Städte wählen besondere Abgeordnete. Minister, Staatsräthe, Gesandte und Professoren sind für die Slupstina wählbar und behalten als Abgeordnete ihre Aemter bei. Das passive Wahlrecht ist an die Erreichung des 30. Lebensjahres und eine directe Steuerleistung von mindestens 30 Dinar geknüpft. Die Wahlen für die Sknpstina sind direct und geheim. Die Minister sind der Volksvertretung verantwortlich. Zur Ausarbeitung und Ueberftrüfung der Gesetzes» vorlagen wird ein sechzehngliedriger Staatsralh nach Wahlen durch die Skupstina vom Könige ernannt. Derselbe bildet auch den obersten Gerichtshof in administrativen Streitsachen und Exftropriationsangelegenheiten. Die Richter sind unabhängig. Das Standrecht wird abgeschafft. Urtheile können nur von den competenten Richtern ge» fällt werden. Schließlich wird die allgemeine Steuer- und allgemeine Wehrpflicht statuiert. Politische Uebersicht. (Parlamentarisches.) Im Nudgkt'Ausschusse des Abgeordnetenhauses wurde vorgestern der Voranschlag des Handelsministeriums berathen. Auf eiue Anfrage bezüglich der Aufhebung des Triester Freihafens er« widerte Minister Vacquehem, dass der Termin um ein Jahr verschoben werden dürfte, da der Termin für die Vollendung der Bauten nicht eingehalten werden könne. Abg. Dr. Beer sagte, die Triestiner thun alles, um die Aufhebung des Freihafens hinauszuschieben, was er beweisen werde. Minister Bacquehem versicherte, Trieft habe sich schon lange mit der Thatsache der Aufhebung des Freihafens abgefunden. Die Resolution Dr. Rosers wegen Verbesserung der Stellung der Eisenbahnbedien' steten wurde angenommen, ebenso die Resolution des Conte Vojnooic, betreffend die Hebung der Handels« marine. Der Gesetzentwurf, betreffeud die Fortsetzung der Eisenbahn Mostar-Rama-Mündung bis Sarajevo, wurde angenommen. Eine sehr lebhafte Debatte riefen die Petitionen wegen Erlafsuug eines Aeamtenpensions« gesehes und wegen Regelung der Bezüge der Witwen und Waisen von Beamten hervor. Die Abg. Beer. sich eine geradezu universelle Bildung angeeignet, und seit fünfzig Jahren ist sein Leben von emsigster Arbeit erfüllt; aber seinen Besitz hat er nicht in Reichthum umgewandelt. Die Böhmen besitzen in ihrer Literatur ein Buch. dessen Titel, dem Inhalte entsprechend, lautet: «Die böhmische Sprache — mein Schade.» Auf das erste Blatt einer Biographie Dr. Riegers könnten die Worte geseht werden: «Sein Wirken für seine Nation — sein materieller Schade,» In seinem Charakter findet sich auch nicht eine Spur von Eigennützigkeit. Für sich strebt er nichts au; ja nicht rimnal seine Popularität sucht er durch die gebräuchlichen Mittel und Mittelchen zu verhalten. Es liegt ihm ferne, sich durch Schmeichelei die Gunst der Massen zu erhalten; er besitzt dcn Muth, dem Volke, wenn es nothwendig ist, auch unangenehme Wahrheiten zu sagen, wie es namentlich in letzterer Zeit öfter vorgekommen ist. Es sei hier nur des Falles er> wähnt, dass er ungeachtet der Verstimmung, welche das Thema in gewissen Kreisen hervorzubringen pflegt, wiederholt die Nothwendigkeit betonte, dass sich die czechische studierende Jugend in höherem Maße als bisher, die Kenntnis der deutschen Sprache erw rbe. Das wären so einige Begebenheiten aus dem Leben, einige Einzelheiten aus den Bestrebungen und einige Züge aus dem Charakter D>. Niegers, und man sieht daraus, dass die böhmische Nation Ursache hat, ihn nicht bloß au seinem Iubeltage mit aller Liebe und Dankbalkeit zu überschütten, deren sie fähig ist; dass aber der Jubilar von Montag auch Anspruch hat, von jedem, der sich ein gerechtes Urth.il bewahrt Hal, aller Ehren wert gehalten zu werden. V—ci. Kraus und Menger befürworteten die Errichtung eutts Foudes unter Veitragöleistung des Staates und or Beamten. Sectionschef Hankiewicz erklärte, bezüglich^ Pensionen für Beamte, welche ohnedies die gunM"" seien, sei absolut nichts zu machen. Die Witwen-PenMM seien gering, aber doch besser als in Deutschland und^ lien. Die Heranziehung der Beamten zu einem ^ wenpensionsfond habe sich nicht bewährt. Abgeordnet Herbst wies auf die Vahngesellschaftcn, Abg. Kla""«» die Lehrerpensionsfonde hin. Der Antrag wegen ^ laqe eines Gesetzentwurfes, betreffend die Regelung o? Witwenpensiouen, wurde augeuommen. < . (Zur Freitheilbarleit der Grundstück. Der böhmische LandesauLschuss hat in seiner ley^' Sitzung beschlossen, an alle Bezirksausschüsse e,n ^n cnlare zu versenden mit dem Ersuchen, die darM e haltenen bestimmten Fragen, welche die Freithei banm der Grundstücke betreffen, zu beantworten. Ebenso we' den der Landesculturrath und die Direclwnen o" höheren landwirtschaftlichen Lehranstalten in Tabor mw Liebwerd um ihr Gutachten ersucht werde». Die ^ zirksausschüsse sollen zu ihren Berathungen Man " beiziehen, welche in dieser Angelegenheit praktisch " theoretisch versiert sind. . ^> nie (Das neue Lebensmittel.Gesetz.) "' Verhandlungen des Ausschusses für das Uebensnunel gesetz sind bereits so weit gediehen, dass das w^v ehestens im Plenum des Abgeordnetenhauses zur ^ rathlma. gelangen dürfte, und legt die Negierung /» größten Wert darauf, dieses Gesetz noch im Laufe om Session durchberalhen und in Vollzug gesetzt zu M ' Der Ausschus« hat wohl an der Regierungivon^ mancherlei Aenderungen vorgenommen, ja !"6"l schärfnngen eintreten lassen, ohne jedoch an ^ /p.^ cipien dcs Gesetzes etwas zu ändern. Das G^" die Fälschungen von Lebensmitteln umfasst nicht jene Fälle, in welchen die Fälschungen als gegen Gesundheit oder körperliche Sicherheit gerichtet scheinen, sondern es zieht auch in seinen Bereich I Fälschung von Lebensmittelu. welche das P"^""" welcher Form immer zu täuschen beabsichtigt. Uno «w werden alle derartigen Fälschungen strafgerlchtlmi " ahndet und mit strengen Geld- oder Freche'«!""' . belegt. Die Aufsicht über die Lebensmittel überi^ das Gesetz den Gemeinden, welche Inspectors M" aufsichtigung der Lebensnnttel und zur strafgench"^ Verfolgung der Fälschungen anstellt. Das neue w ". welches sich an das analoge deutsche und fr"'^''" Gesetz anlehnt, hat aber doch allen unseren E'ge"y" lichktiten Rechnung getragen. göbl (Aus Mähren.) Der neue Statthalters sagte bei der Vorstellung des Beamtenkörpers, er n, ^ dass derselbe pflichttreu und verlässlich sei. mW n" mit Ruhe. Objectivität und Unparteilichkeit """ >> gem Festhalten an den Gesetzen des Staates uno ^ des seine Aufgabe erfüllen. ^s (Ungarn.) Nach neueren Mittheilungen Budapest ist nunmehr selbst die Aussicht 6^""' ^ dass zum mindesten die General-Debatte "ber."" ^ Wehrvorlage im ungarischen Reichstage noch "" ^N dieses Jahres erledigt werden wird. Die VeralY" »^ des Iustiz-Aubschusses des Abgeordnetenhauses nrv .^ einen so schleppenden Verlauf, dass die ^^den die Verhandlungen im Plenum des Hauses " ^, Weihnachtsfeiertaqe», in Angriff zu nehmen, "^ schassen erscheint. Es könne somit schon heute «'» ^ gemacht gelten, dass die General - Debatte uoe» Wchrgesetz erst nach Neujahr 1889 auf die " "^ ordnung gelangen wird. Diese Wendung "1^ ^r eine umso unerwünschtere, als die Verzogenu« ^ Verhandlung des Wchrgesetzes auch einen ^"'U^lich' Assentierung zur Folge haben wird, so dass d«e ^" » de keit leicht eintreten kann. dass die Assentierung« in die Zeit der landwirtschaftlichen Arbeiten a" ' ^ (Im bulgarischen Sobranje) wn ch^ von 81 Deputierten uuterzeichneter Antrag "'^ „^ioN wonach der tt. September (Jahrestag der " ^ Ostrumeliens) und der ?. November (IaM» «^rt Schlacht von Slivnica) als nationale Fes"aA " sich werden sollen. Unter den Unterzeichnern vei" sieben Muselmänner, darunter zwei Plu".?' jes die (Der deutsche R e i ch s t a g) """'^rung Vorlage betreffs der Alters« und Invalids ^ ^B nach langer Debatte an eine besondere Lomn> n 28 Mitgliedern. <,,„ .,i und de- (Italien.) Der Jurist Luigi Wfal ^en Techniker Ernesto Rossi ill Neapel wurden v" .^ hen im Momente überrascht, als sie eine »om Albe Vorhof des deutschen Consulates werfen wou ^M. wurden verhaftet, verweigern aber jeo ^.^s '" Während der Anwesenheit' des deutschen '^ ^M Rom waren beide, die einem anarchM") M". angehören, wegen Werfens von Zetteln verya, ^1 (Die qicn) gestaltet sich immer gefahrNch^ Arbeiter verüben Gewaltthaten. Mehrere " PcvM', selben verhinderten vor den Äergwer en '"" z Ha" jede Arbeit. Eine andere Bande belagere^ M" eines Bergwerlsbeamten und forderte de^en üllilmchcr Zeitung Nr. 285._______________________________________2435 ,2. Demnbrr 1885. spricht von der Einberufung der Reserven. — Der ^Publikanische Congress in Chatelet hat die Nnfachung ^ Bürgerkrieges und Dynamitanschläge beschlossen, "le Verhaftungen dauern fort. (Die französische Kammer) beschloss vor-Wrn, den Antrag, Frauen da« Wahlrecht für die Handelsgerichte zu verleihen, in Erwägung zu ziehen. "" Bei der fortgesetzten Budgetberathung wurden alle wch rückständigen Artikel dl's Finanzbudgets, den Wün-'chen des Fiuanzministers entsprechend^ angenommen. (Die Post in der Türlei.) Wie man aus ^nstantinopel schreibt, wurde kürzlich eine Commission ^gesetzt, welcher auch der Beirath des Postdirectors. Mr Kroll, angehört und die sich mit der Regelung ^Pustanweifungsverkehres befassen soll. Tagesnciligleiten. . Se. Majestät der K a i s e r haben, wie das nnga-Me Amtsblatt meldet, für die Kirche des Lugoser ^ Moriten.Ordens 150 si.. ferner für die qriechisch-"lholischen Gemeinden in Czete, Fcnyöfalva, Szerencs "'w Ujuälvs je 100 fl. zu spendel, geruht. ^ Se. Majestät der Kaiser habe», wie die «Grazer ^orgrnftost» meldet, der freiwillige» Feuerwehr in ""afendorf zur Anschaffung von Löfchrequisiten «0 si. «" sftpndcn geruht. ^. -^ (Das plötzliche Ergrauen der Haare.) Ae vom loissenschaftlichen Standpunkte vielfach bestritlcnc ^glichleit eines plötzlichen Ergrauens der Haare infolge ?°" Furcht und Schreck ist an der Hand von Beispielen ^lner aufs neue behauptet worden. Jetzt werden bereits ""loge Fälle ans der Thierwclt citiert. Ein Äcwohner °°" Plautiörcs besitzt, wie er der «Metzcr Zeitung» mit-.^lt, einen schönen Hahn, der sich durch ein schönes 'Märzes Gefieder, welches keine Spur einer andern Far-.""8 aufwies, auszeichuele. Vermuthlich auf einer Ent- luungsreise gerieth dieser stolze Spanier eines Abends "den Behälter der Schweine, die, zur Gastfreundschaft ^Hl geneigt, dem Armen übel zusetzten und ihn ohne ""be gemordet haben würden, wenn sein Wehgeschrei 'Hl rechtzeitig Menschenhilfe herbeigerufen hätte, die ihn ^'nen, Harem zuführte. Mit dem Verluste der schönen Hlvanzfcdern wäre der Vorwitz genügend gebüßt ge-e,"kn; das missliche Abenteuer war ihm aber so zu ^lzen gegangen, so anf die Nerven geschlagen, dass er, di, ^^lwrhkr noch in jugendlicher Schöne die Gärten ."rchluandelte, am andern Morgen als — Greis auf ."' Iutterplatze erfchien. Die Federn auf dein Kopfe H,, ^ständig weiß geworden, am Halse und auf dem ."b'n etwa die Hälfte, so dass er hier wie gesprenkelt "Hrint. bu "" (Ein Wächter Napoleons I.) In Edin-H.UH starb letztertage der britische Officier Jonathan slander, welcher in der Schlacht von Waterloo Dampft und bis zum Tode des Kaisers Napoleon bes Insel St. Helena stationiert war. Der alte ^" wusste viele Anekdoten über den gefallenen Korsen latk (Barcelona's Tochter.) Der Gemeinde-Barcelona hat einstimmig das Decret Ongel. Novelle von Ernst «emln. c> 'Nun aber. lieber Herr Busse, eine neue und letzte N Als die schöne Frau Carola dem Doctor diese ^te zuschnellte. glänzte ihr Gesicht gerade so mulh. j/u'y.-als stände sie anf dem Tennisplatz und schlüge ^ den Ball mit dem Racket so zu. dass er nun einen "Mer machen müsse. «ül ^ "eine Gesellschaft saß beim Nachnnttagsthee U„ b/r großen Garten-Terrasse der Pension Pilivet m d.z'Ureux^ „yd ^ ^ ^^^ Deutsche waren, so hatte versprach sich auch einmal auf em ernsthaftes Thema '^nd welche Frage, meine gnädige Frau?» ch^s 'Wohlan — Sie haben alle Glanbensartikrl der tzH 'chkn Kirche gegen uns Heiden vertheidigt und in ei>, / .Wlommen — „un frage ich Sie: da Sle doch a>lH ^"' gläubiger Christ sein wollen, glauben Sie ^ "' die Existenz der Engel?» 'hlN n^" ^""or lächelte eigen. Er wusste, sie würde " SchriftsteUcn kommen, wenn er leugnete, da /"ch glaube au die Existcuz von Engeln.» ftel lchtll^. ^"'tenant Horn ein. welcher Fran Carola Ali/, gegenüber saß. Ein eingenthümlich leuchtender ^vlte ^^ ^"«en der schönen Frau unterstrich seine hrrn^ war eine recht alltägliche Schmeichelei, aber »ich. "enzheimer, Frau Carola's Gatten. sch»e>' stc bor., ". ^fallen. Er wendete sich zu Herrn von ^<^ ha,l, hinter ihm saß, mit finsterer ^"di^ ^aube an Enqel. gnädige Frau.» oervoll. Z i, d" iileutenant gewandt seineu Satz. -sobald ^" a ^h' /laren. schönen Kinderaugeu Ihrer kle.nen anerkannt, welches die Herzogin von Medina-Cöli zur Adoptwlochter der Stadt Barcelona ernennt. Da die Herzogin so große Verdienste um das Zustandekommen der Weltausstellung gehabt, trägt die Stadt ihren Gefühlen des Dankes hierdurch Rechnung. — (Attentat auf die eigene Gattin.) Freitag überfiel der Grundbesitzer G. Hostnik vulgo Turk von Birkdorf bei Windisch - Landsberg sein vom Markte in Felddorf rückkehrendes Eheweib meuchlings mit einem Stück Eisen und fchlng es nieder, dass es sofort bewusst» los zusammenstürzte. Eifersucht soll die Ursache dieser verbrecherischen That gewesen sein. Hostnik, ein übel be» leumundeter Mensch, wnrde von der Gendarmerie aus Windisch » Landsberg sofort dingfest gemacht und an das zuständige Bezirksgericht Drachenburg abgeliefert. An dem Aufkommen des unglücklichen Weibes wird gezweifelt. — (Fruchtkörn eranzahl im Liter.) Der Vorstand eines landwirtschaftliche!, Vereines hat sich der großen Mühe unterzogen, durch genaue Zahlung nachzuweisen, wie viele Körner einiger Fruchtgattungen anf ein genan gemessenes Liter gehen. Durch gewissenhafte Zählung ist festgestellt, dass ein Liter hält: Weizen» törncr 21.700, Roggen 28,000, Gerste 18.100, Hafer 12.500, Erbsen 5400. — (Eine grässliche Scene.) In Kludsly's Menagerie in Hoheumauth wurde die Thierbändigerin Bertha Baum gart n er beim Beginn der Production vom Königstiger am Halse erfafst und niedergeworfen. Sie wurde schließlich als argverslümmeltc Leiche weggetragen. Die Panik der Besucher war unbeschreiblich. Zwei Frauen ficleu iu Ohnmacht. Gegen Kludsly, welcher gestand, dass der Tiger bereits drei Opfer forderte, wurde die strafgerichlliche Untersuchung eingeleitet. — (Brieftauben.) Ans russischen Berichten entnimmt die «Kreuz-Zeitung», dass die Verwendung von Brieftauben für deu Verkehrsdienst der russischen Armee immer mehr in Schwnng komme. Es ist kürzlich ein osficielles Reglement über die Verwendung von Brieftauben im Militärdienste erschienen. — (Ein curioses Testament) hat der mailändische Millionär Tagliabua hinterlassen. Er be» stimmte, dass 50 Straßenfeger in ihrer Arbeitstracht ihm das letzte Geleite geben und dafür je 50.000 Lire erben sollen; der gnle Mann war in seiner Jugend selbst Straßenfeger gewesen. — (Sinkende Häuser.) Wie man aus Genf meldet, beginnen auf der Infel des rechten Nhöne-Armcs mehrere Häuser zu sinken. Durch Abfangen der unterirdischen Wasser suchte man die ins Sinken gerathene«» Gebäude alsbald wieder zu befestigen, jedoch ohne genügenden Erfolg. Da die Tragweite dieser Niveauuerände-rungen vorerst nicht abzusehen ist, herrscht im Publicum große Aufregung. — (Hochtrabend.) Dienstmädchen (welche die Rouleaux aufziehen will): «Darf ich fragen, gnädige Frau, ob Sie jetzt das Licht der Welt erblicken wollen?» Local- und Prouinzial-Mchrichten. — (Das Kaiserfest in Töplitz.) Ueber die am I.December in Töplih in Unterkrain stattgefun-dene Feier anläfslich des 40jährigen Regierung«. Iubi- Gegen diese Vervollständigung konnte Herr Benz. heimer nichts einwenden, und doch sah er mit Unruhe, dass Frau Carola's Stitn sich leise röthete. Sie dachte daran, wie gestern Abend Walther von Horn ihre und ihres Kindes Augen prüfend verglich und dann der Kleinen mit den Worten über das Haar strich: «Deine wunderschönen, braunen Augen hast du deiner Mutter abgebettelt, nicht wahr, kleiner Schelm?» «Gewiss gibt es Engrl!» ri de«Vme,« kB " M.M^^g^^^NÖ^saMaf »Nt ^7 11. 2. N. 738 9 16 NO. schwach heiter l)'l)" 9 . Nb. 7A9 8 —-i>6 NO. schwach heiter Nachts geringer Schnecfall, vormittags bcwdllt, seit Mittag Aufheiteruug, mondhelle Nacht. Das Tagesmittel der ^'M peratur —1-4", um 0 8" uuter de», Normale. ^^. Pe,llntwortlicher Redacteur.- I, ^ „ „ li i____^. Dnnksttgung. ssilr die während der langen und schweren Krankheit nnd aus Aulass des Ablebens meiner >m-vergesslicheu Mutter, der Frau Magdalcnc Hintun.B. Haascr so zahlreich und in so herzlicher Form zum Alls' drucke gebracht«, Veweise der Theilnahme spreche ich deu Herren College», allen Freunde» nud Vclaimte», endlich meineu Schülern, die sich selbst riu eheeudeö Zeuguis ausstellten, den aufrichtigsten und wärmste» Daul aus. Laibach am 12. December 1888. Ilovictir Aintnev suppl. Gymnasiallehrer. Magdaleua Gräfin Vhoriuöly g«b F"i» von Tchmieftburg gibt schmcrzerfüllt im "N"" und im Namen aller Amu.mdten Nachricht von oe>" höchst betrübenden Tode ihrer muigstgeliebten Tain^ der hochwohlgebornen ssrau Antonie Freiin uon Eodelli geb. Freiiu von Schlnicdburg welche gestern abends um <) Uhr uach längere,» ü"< den, Ulrsehru mit den hlil. Stcrbcsacramcnte», 80. Lebensjahre saust eutschlase» ist. ^ ..,,.„ Die sterbliche Hülle der theuer.'» V"stoN'"N' wird am 10. December um ') Uhr liuriulttag" Sterbehause Herrcngasse Nr. 4 gehobeil u»° .^ eigenen Familisugrabc aus dem Friebhufe zu «5 beigesetzt werden. ^>„ Die heiligen Seelemmssen werdru MomG, 17. December, iu der Domlirchc zu Laibach gM> Laib ach am 11. December 1888. bestes Tisch a.Erfrischungsgetr^ erprobt bei Husten, Haiskrankheiten, Me ____________und Blasenkatarrh.^^.^*-^ Heinrich Mattoni, Karlstad mil vieil> ^aibachcr Zeitunss Nr. 285.________________________________________2437_____________________________ 12. Tcccmbcr 1888. Course an der Wiener Dorse vom 11. December 1888. M« dm oni,« ^0«^°.. Gll^ >0a« Gelb war, Etllllts'Allleden b°/<, Tcmeser «anal .... 10« — 104 50 ZN^.. ..".,. „.«, „,„5°/, ungarische...... '0.-0 105'« >^4°7'«. -, : 8--^ ««<>. Andere öffentl. Anlehcn. !>5^^^«^ "' i^^'^ D°na».«eg.'.°se 5°/, i°° sl. , .23 - .« 50 °°"5»/, ssW'iou ' «^»48- dto, Nnleihc i«?u. steuerfrei io« - i°7— "«r S,^l«l°,c 3" " "o?" ?1 ^ 'flehen d. Stad'gemembe Wien 10» 25 i«« - '""" . 5« " .1^" 7! 25 «n,ehen d. Stadlgemc.nde Wien „ -------- Prämie,, AnI.d.Stadtgem,Wen >44 — I4i 5l/ "«". «°b'k'"^ ,""N ° «' S. ,44 ^ ,441° bt«. Prämlen^SchuIbverschr.»»/« 103 ko ,04 - . ""«'0l>I, (Ung,ONb,) —'- —-- Oeft-ung. ^anl verl. <>/,°/° - - !01 <« 101 7>, ,, btl>'.',, »< '! "°mI,I8?« N7-5? „8— dto, « <"/o , . 99 80 100 20 ^cih.,«^n .' ^'"°^.°'U>. 132 co 133- dto. , 4"/<> . . », »0 1°»^ «e»,.Vole 4»^ ,uc> sl, , 124 20 124 80 Ung, allg, V°dcncrebit<«ctlenaes. z. (l«r i«o,, Kl) ' " Pri°ritäts-Obli«lltionen ^°^hmi,che . _.-_._ (für IOU fl,) l«/'3?Mche ..... ,0420 »ok-— «lilabeth.Lvesibahn 1. «lmllston -'- — - l°/ ^?"! >>nb ^llstenland .,0550 —-— fferdinand«.Nordbahn in Eild« 89 70 ,00 2U "/^br.jche .....^---------.^ st,,»z Ioses.Äahn.....------------.- 5'/» » > , °^«reichischc . , 1>» 75 1,0 75. O.ilizischc ^larl Ludwig.Uahn l»' ^'Nlchc...... ,^ ^ ^.^ ^^, ^zj, Zuo sl. k. 4'/,°/« . 99-N0 100 10 l'» n.l"'^^ Uno slavonische >04.«o ,0« c>0 ocftcir, Norbroeftbahn . . , 10« «o 10« 3N '""cndüraischc - - ,Nt20l05'- Viebenbürzer ......—------------ <«»i!d «Uait ««lb R'»re I»^°bn i. «misston . . I98--1S3- Uctisll von Trausport- ^"""" ! 3 ' ' ' ' ' I« Z'I 'li^ Un.crnchl«..nnen. Nn^.galiz. Nahn..... 9975100- lper etülb. 192 — 1«« ^ lver ktil«!), «ussig°Iepl, Eilenb. loo fl, «i'vl. —'——-— üredlUosc 100 sl..... ,g< 76 l85>'25 Vo'oM, Viordbahn 150 fl. . . . ,»l-- >93 — Llalh pole 4N s!..... 5^-_ b9'- « westbahli 200 sl. , . . z^z — zi? — 4°/. Donau.Danipfsch. w« sl, 120.- --— Buschtiebladel «iisd. 600 fl. «M. b«5 - 8?U — z.'alt>achcr Plämien,N»leh,«Nfl. L<-- 24 50 „ (I't, «) »on fl. . 3^4 — »<)li — Ösen« t'ose 40 N..... «g 2s> «4 — Donau . Damhsschiffahns . Ges. Palfsy.l'oie 4« ,l..... 57.2»» s.?'7ü Ocftclr. b00 fl. (iÄlt, . , . z°c> - 3!»2 - Nöthen Kreuz, oft. Ges. v, 10 fl. ig 41 is'ßb Drau-Vis,(Bal,«Db.^.)L«oN,3. l»8 — IU» - Mubols->i!o>Bc,benb<,chel—____ St'Venois'Lose 40 sl. . . ß^ ^, «k'Ls, « Lin^iljubi?,.-!« 200 sl.. —>— —— Walbstein»»'2se «0 fl. . , , 4<,-_ 41'— ,Sl):',>Tir,1II,s.i87»zl»uj,,V. —— ------- wlndischqräy.l'ose 30 N. __>— —».^ Ncrblncil^z^Nordb. i(,l>0 !l, 3Vt. »4»o »435 Valll-ÄctllN stunililchcn.vari-sclliis^ouil.G. — - — - (per Still!). Vali, «all.^ubwili'Ä.Loosl.EW. ,<»« 25 2^e s.0 3Inglc»Olstcrr, ^anl 20U fl, . ,,4--114 2,', Glnz'i<öslachcr>/<> 2«2 5,u «82 l.ü «°schauerss>>. ,07 51» «0» 50 LrpoMnd^ul, «Nz, 200 sl. , ,81'—182-— i.'lc>ud.öN,.ur.»;..Trieft buv sl,!!«!, 443-445 — ««compte G., »liebcrösl.buofl. 5yz.—»„> — Oefterr.'/lort'ivest!.'. 200 f!, Sild. ,«5 — ,«5 50 H>ypotbel»!Nl>..i>s!. !l0050 «8 — bt°. « 75 Sicbeüblirgcr Lisrnb, 200 sl, > —— ^ ^ Verlebrebanl, «lla, 140 fl, , I53b? lb4-— Ktallteeiienlohn 2<»0 fl, i>. W. . 25<,>5c» l60 7« Liidvahn 200 fl. Silber . , . »«4,, <><; ><» Süb.Ncrbd.,Merb,.Ä,2»0fl.VM, l« ^ ik4 - Lramwah.^ef., Lvr. I?0fl, ö,W.____^.—. „ Wr,, neu 200 s! —-^ ,___ Traneport'Gesellschafl 10« fl. . —.^ __.^ Unli.-aaliz. !t!scnl>,!lU0 ll. Eilbe» i«o^s. i«,,l,'< llng, Norboftbahn »00 fl, London........ 1«! »l» >ll!i.25 Pari?......... 4810 48 25 Valuten. Ducateü....... k 7» 58 !<0-France.Etu 47>«u »77s, Vapier-Nli,»'.'! der Vtiis . , , , ,2»„ I 22., Danksagung. Aril lübliche Casino -V«roin hat aus w .asK des Regierungs - JubiHiums Seiner , Jßsiät des Kaisers dem unterzeichneten ^»Schusse einen Betrag von 100 fl. mit der Ver lrr'unß übermittelt, dass derselbe zur liesS°rSUrig der ärmsten, den Kindergarten ,'"c'ienden Kinder mit einem Mittagsmable Tend der Wintermonale verwendet werde. a "eche„. (5573) \^U88chus8 des deutschen Kindergartens. Danksagung*. Km . ^6^110"10 Schulfreund Herr August Vür,- Vlc» Radearzt, Gemeindevorsteher und sPund lder (les Ults«cllulrttl!ies >n Töplitz. jj^l e^e der hiesigen dreiclassigen Volks-Jul ¦,!: änlässlich des 4()j;ihrigen Kegierungs-t'iir li!'Ins Sr. Majestät eine Aloisius-Fahne. trBoK hochherzige Spende spricht die Jgj t.e"s^ gefertigte Schulleitung in Namen ' c''iuljugeii(l ihren wärmsten Dank aus. WB,fOIkHHchulIoitiing Tönlitz bei Kudolfti- l» den 1(). Deceiriber 1888. (5570) .^^ Ferdinand Kalinger, Oberlehrer. Kunstanzeig e. Zum erstenmale in Laibach am Kaiser-Joaofs-Platze Grand-Panorama u. Museum zu sehen täglich von 10 Uhr früh bis 8 Uhr abends. Das Panorama enthält schöne, künstlerisch ausgeführte Ansichten von Städten und Schlachten etc. ; das Museum ist für jedermann, seihst für Kinder, zugänglich und sehr lehrreich. — Die Ausstellung wird wöchentlich gewechselt. — Kintrilt für Erwachsene 10 kr., für Kinder 5 kr. Der Eintrittspreis ist trotz der grossen Sehenswürdigkeit so niedrig gestellt, um den Besuch der Ausstellung jedermann zu ermöglichen. — Zu gütigem zahlreichen Besuche ladet ergebenst ein (5566) 2—1 ^offa.m.a,ler. Dampf-Leberthran-Oel gegen Soropheln, Rhaohitis, Lungen-suoht, chronlsoho Hautausschläge etc. etc. in Flaschen a 60 kr. zu haben in der Apotheke Pioooli «zum Engel» in Lalbaoh (Wienerstrasse). — Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme des Betrages. Bei grössei-wr Abnahme Rabatt. (mwo—t Tür Weihnachten fe. empfehlen *er Wntester Ausstattung. — Grosses Lager nicht angezogener und unzerbrechlicher Ppen> Welche auch nach Wunsch und Angabe angekleidet werden, nebst diversen Puppen und Spiel waren aua Gummi. g(js, . Grösstes Lager von Handschuhen in allen Ledersorten, eigenes Fabrikat, in n<*[er Wolle, Trioot, mit und ohne Futter. jede i?as Neueste in Herren-Cravatten, von den billigten bis zu den feinsten, in r %[lrtri, nebst neuen Cravattennadeln. fcj. Neuheiten in Portemonnaies, Visitier» »ml Tabatier«, Hosenträgern, n,>^, Manschetten- und Chemisetten-Knöpfen, feinsten französischen eöKlisohen Parfums und diversen Seifen etc. etc. gicderlage ™SH.r,erika.iischei. Kautschuk- oder Celluloid-Wasohe. w_ Dle Preise säinmtJiclier Artikel sind billigst. (00^) *—l bp I'odpisani <:. kr. notar kot sodnijski poverjenik naznanja da I b(>dt vsled dovoljonja tukajšnjega c. kr. dcielnega sodisèa ¦, 8- decembra 1888. 1., štev. 10 430, L*}o usiye in za èevljarsko obrt rabljive re«, Prodajalnièna, sobna in kuhinjska oprava, drago-y cenosti in sploh vse premakljivo lmetje S?ntl» «ospoda Anton» Sllvarja, poscsluika v Ljub-'¦ v njegovi liiši na sv. Potra cesli Stev. lo to v öetrtek due 13. decembra 1888. L ^PosamkSne premiCnine le za ali nad cenHveno v.ednostjo lua A"1*1» P'iSne se dopoludne ob 9. «ri in se nadaljuje popo-lie ß^aeni^cüji, vsled kalerih mora v-k ponudnik ob^jub-Ci Up tak°J Plato« i» kupljeno blago odnebü, bo na ugled v ll*anega pisarni. (55 '^bljani dne 12. decembra JH88 tt p. ^. l»8tll»llfr!l'« Apotheke in Wien, Singerstrafze Nr. 15 9^li«isUlNa«Na8Vl^l'll "^'«al« Unlversal.PMcn «enannt, verdiene!! leieren Namen mit ^lllllNlllgUNYVPlNrll, ^„f,,,„, hechle, da e? i» der 3b°l beinahe leine «raxlheit qil't. in welchcr bic,c Pillen »,cht schun tausendfach !l>rc wunderthätissc Wirlunn bewiesen hät^n, ^» dci, h>ir!»a! Fä^en, wo viele andere Medicamenle verqcde»? anaewcudet wurden, is! dmch diese P,lleu »n^ibNaemale u»d nach l»r,cr Zeit u^lle Genesung erfolgt, 1 Lchachtcl mit 15, Pillen 21 lr.. line Nolle l»!t ü Schachtel» 1 ft. ü lr., bei u^franficrler Nach»ahi»esr»diü!^ 1 fl. lU tr. Vri vochcriarr Einscnduul, d«s Gl'ldbclra„cs lostct samnit vc>rtosil-il>r ^usrnduim -1 Rolle Pillen 1 fl. 25 kr., 2 Rollen 2 sl. 30 lr.. A Rollin 3 sl. 35 tr.. 4 Rollen 4 st. 40 lr., 5 Rollen 5 st. 20 lr., 10 Rollen 9 st. 20 lr. (Weniger als eine Rolle taun nicht versendet werden.) WU- Ali« rcht sind «nr jene Pillen zu betrachten, deren «nweisunn mit dem Namenözu» I. Pserhofcr versehen ist «nd die auf dem Deckel jeder Schachtel denselben lNameuozua. in roll>rr Schrift trage«. -M^ «tine Unzahl Schreiben sind cinnelaufcn, in denen sich die Vonsuinenlen diese» Pillen fii, ihre wiedererlangte Genesung nach den verschiedenartigsten und schweren .ssranlheiten bcda>,?en. 3eder, der nur eilulial eine»! versuch da»,it ncxiacht b,it, empfn'h» diese« ^!>!e>'mal!gc ^nscnd»ng von vicr Mollen ^brer dieser Pillen auezudrülle», «nd werde ich dieselbe», wirllich srl,r «ittilichen und lln^grzeichneteu Vlu«. wo ich nur i» die ^age lommc, alle» Veidenbcn aus reinignnno-PMen. ^ochachlunaovi'N das wärmste empfchl-n. Bon dieser meiner Da»l° Jg. Heureiter, praltischci Arzt, la«'Mg ermächtige ich Sie, jeden beliebigen öfs:n>- ________^^ lichcn Gebrauch zu mnchcn, Hochllch!>n!g!-vo,?- "?"" ^ "»«dcrbaren P.llcn m.ch ''cht lrrrttet ^^„„^.PiNc,, ^ s^^„. ^»r Ihren wunder ballen, Gott ,e,inc S.c '°'ll"d"»l d«f.i^ Ich h^be ^^ ^^,^ ^^^ l> ^ verdanle». das« i<1, von ll«ertva»cn. das« mich ^>e PlNen a° z n.s'Md ^,^„, M,'l>e»leide„. welche- n.ich d».ch f.ins I«b« mache» werden, so >v,e s.e «"^ «''b"°>' ,»r ^c. ,^.^„ ^ h.,^ ,^^, „.^, ^^ s^,^,„ ^/^ ^.,,^ s»»dbe>l verhalsen, __________Theresia .ilnific. ^,,^, ^,^ ^,^^, <„,«^,^,„, ^nd !a«e ich Euer Wohl- Wiener.Ne»stadt °m 9. December ,«»7. «eboren hiemi. meinen wärmste» Danl E»er Hochwoblgel'ore»! Den wärmsle» Danl ^ " ^ «»«» «^.^l svrcä-e ich Ih>"» i»> »iamen mei»cr «0jährige» T»nle ___________ ««»a Zwickt. ä»<< Diclelbc >i« filnf Jahre an chronischem Magen. « . ^ ? <^rrb und Wassrrsnchi, Da« veben war ihr eine Nohrbach, 2». Februar i^,:. Qual »> " glanb.e sie sich scho» «»fgegeben, D».ch liuer Wohlg.boren! ä». Monate Novembe. v, li, ^»s,l erhielt sie eine Cchachtcl Ihrer aul>s,cze>ch»cten habe ich be, Ihnrn e>»c Nolle Pille» beste!/!. Ich !«<,,lrei»iau>'N« Pillen »nd war nach läna rcm Gc- sowie meine Frau haben den besten E,solss hilvon ^„icke dcrfclben geheilt. Hochachtungsvoll wahrgenommen; wir litten beide an hcsli,iem ssovs- bra»ch^ rc:,c.lc» «^ -v "^^' Wcln^ttl. schmer, und schlechtem Stuhlgang, so das« wi. scho» __________ nahe der Verzweiflung waren, obschon wir rrs! M,l!erin,cr«borf bei Kirchdorf, Ober Ocsterr.. «: Jahre zählen. Unb sich da! Ihre Pillen habe» am iu, Jänner >U«n, Wunder gewirlt und «n« von dem Uebel befreit. E»er wohlgeborc»! Wollen Sie ,nir aesälligi «chtungsvoll pis Post cine Nolle Ihrer an «gezeichneten «lutrc,^ ___ ___ Anton ilist. ^>«^tt ««U«1l«»» "on I- P<«l,oler. seit vielen lsllnlllliler I^llNllsslmlsnl» ^'" ^ll! l-VNljNM Iahre,i auerlann! al« da« f>. ^U>jll1U)l.l lIlll, ^iis^ ^iNc Millel geae» Frosllciden aller «rl, wie auch chcn 12 lr.. l2 ssläschcken ^sl. ilU fr.___________ g',,e.> scbr ve»!lete Wunden ,c. l Tiegel «. lr.. ^^f»>V,,,l.,s- ' gegen Katarrh. Heiftrttit^ ,„it stranco,»se«du»g U>i lr. HlUirrMlUcl, Hüften :c. i Schachtel 3!> lr,. - --------------7------------1.''—^' ^. 7 mit Francozusendung l ,üi« Franeozuseiidiing «s> lr, _______ fiürter Ve>danung, al«: Hopswch, Schwindel. Ma- --------------,.,. /«».««.^ <^^«».l<>,!» acicn ver» genlrampf, Eobbrcnnen, HHmorrhoidalleiden. itter. ^b«bcschwerde» aller Nrt ein vor. Hs,,^,,-Mss,,, "?" ^°"""b°»sen, ' F'°l«e > >» ilichc« H,»<"nillel. 1 Fläschchen 22 lr, Nlll^U^^llz ^, ^,, ^ ,^ ^^^,, , f, ^^ A»If,'>!!diate i» und a»«lä'udische pharmaceutische Specialitäten vorräthig. und werden alle etwa nicht am 3aael besindliche» Vrlilc, aui Verlangen prompt und billigst besorgt. , ^ ,"^ '^" »M' Bersendnnnenper Post werde» schncNflcn» cfsecülicrt gegen vorherige Geldsendung oder ^"""'^'^H v'°"«erI?Einscnd«nn drö Geldbetrages stellt n^> daS Vovto bedcuteild billiger ali> bei NachnnlMtseuduunen. -»« sich vao V»« « « ^,^. meilien der °bgena»ntc» Epecialiläle» "nd auch ,» habe» m Laibach dei den Herren Apothelern ?ioooU, ^l. SvodoÄ».________ T5lj77—3) M 5136. Curatorsbestellung. Düln ul'bekannten Erbrn und Nichts Nachfolger dcr Karolina Mahuräc von Se-no clsch, dcs Ius^f Freihl'irn von Marcnzi und der Anna Vogel von Trieft wurde Karl Deinscher von Senoselsch zlin, Cilralor bestellt, und wird ihm der Vescheid Z, 5136 zugestellt. K. t. Bezirksgericht Seuusetsch, ani 10tcn November 1W8. (5456—3) fit. 28 073. Oklie. Neznano kje bivajoèemu tabular-nomu upniku Anlonu Bradacu iz Vol. Lipljtin u. öt. 10 imenovan j<: gospod dr. Pfeflerer, odvclnik v I jubljuni, ku-raloijem w/ «c^w?» ter mu je bil vroèen lusodni odlok / dne 4. okt.obra 1888, St. 23306. G. kr. za mesLo deleg. okrajnu so-dišèe v Ljubljani dne 30. novbr. 1888.