»M« ld>»»»WU pr«w V>li« 1 so 70. >«»»>«. N»lNI«W, Ml w MH «>»» «. gMttckBckM,! (Vchl. ! »^u»st«lluii«»w»llei». 800 ^u»-»tsllor. ?»drik»prol»« lilr ^»ro l«» 6sr ^rt. 8l>ori»l»dteUun»vn: I.«- 6«r. ^vd«I. ?»vl«r. X«towo-dtl». ^«»edwen. l»ail«un»»l»»rll. ?iir Ist «O»or»t. la «l»» vivästtedSn« Liovoalea. S0?S fskrorvlRormAVIiuii«. j^efsesusvol«« »u Vln 30.— vvrksuken «II« (Zol6>v»tltut«, l^eiseduro»» Üsn» «Isl».(Zevord«orK»n!»atIonen. 5i«a leiert 6»» tSttlirli» v«. vom 2S. »«»> VI« 9. ZunI HO« Vriands »uropaische Svveratton «.«.Part S, MM l0Vl). Das Datum deS 17. Moii wivd, wenn iiicht alle Zeichen trü-gen, einen Wendepunkt in i>«r Geschichte Europas markieren unb vielleicht einmal in den GeschichtSlehvbüchevn unserer EnlVel einen ganz hnvcrragenden Platz eiimehmen. An diesem Taye der sranzSsiische A^ßenmwtster Briand durch die Ue!berreichung seiner Denkschrift die Organisation eine» europMsche« Staatenbundes den ersten oWziellen, wenn auch noch »tigernden und schüchternen Schritt getan, um idas den euro>püischen Nationen eMich die geoyraphj. sche Sinhett des Sontinents zum Bewußt-fein Vrtnge. Vergleicht man die von Briand gegsve-nen Anregungen mit dam unlängst von dem Grafm Eoudenhove-Aalergk veröfifentsichten Projekt der ^Verewigten W«HW GlWpa^, hs M W «lßw. Neue Morde Kürte« tegt«« zwei M»r»e, »i« erst setzt «berhaupt «usgede«»» «>r»e« — Vemonltratton-n vor dem Polizetprilstdium — Die ««„ge soröerl ««wte»» «era««gad« zwe»» vynchang SM. Dass « ld » rs. W. Mai. Je mehr eS »ffenknndig wird, daß ttürten der viOlgefuchte Dlisseldorfer MaffenmSrder ist, der die Gtadt und Umgebung mit seinem unheimlichen verbrecherischen Treiben i» Angst- und ErregungSp^chose hielt, umso grSher «üchst jetzt die li^terung in der Bevölkerung. Im Laufe des BerhörS gestand Peter Kiirten nämlich nicht nur diejenigen Morde und GittNchkeitsdelikte, deren ihn die Polizei beschuldigt, sondern er gesund noch weitere zwei Morde, von denen die Polizei liberhaupt nichts wußte, so daß sie bis aus den h^tigen ungeklätt blieben. Die Einvernahme ltürten» wird Tag mrd Nacht fortgesetzt. Hinsichtlich jei^ begangener Mordtaten ist lttl^en ber^tS über wiesen. Die Kriminalpolizei benötigt jedoch Aufklärungen liber 1« Verbrechen, die Klir« ten zwar eingesteht, dbch will die Polizei die genaven Erhebungen durchgesiihrt haben. Unter anderem handelt es sich um einen Mord, den Kikien vor 18 Jähren beging. Damals verslhwand in Grasenbe-rg ein jun. geS DienstmÄchen und man glaubte, fie hätte Gelbstmord degangen. Erst KürtenS Aussagen brachten Klarheit in die mysterig. se Assäre und d^ Beweis, daß das Mädchen dem Vl«tv«sch Sürteu» t«n Opfer gefallen ist. Da die Sriminalpolizei den verdacht heg te, daß kürten einen Komplizen besitzt, wurde sein Arbeitskollege Meiner verhastet. ES hat sich jedoch herausgestellt, daß Meurer vollkommen unschuldig ist, woraus feine Enthastung ersolgtt. Kürten gebürdet sich äußerst zynisch und stellt mit Lächeln dar, wie er seine Opser inS Jenseits zu schicken Pslegte. Gestern abends kam eS zu großen Demonstrationen vor dem Polizeipräsidium. Eine riesige Menschenmenge, die von der Polizei kaum zurückgehalten werden konnte, sorderte in lauten Zurusen die Herausgabe des Massenmörders, damit er gleich aus der Straße gelyncht wer^. Die Demonstrationen wur-!^n die ganze Nacht l^ndurch sortgesetzt. TU. Düsseld 0 rf, 28. Mai. Wie die KriminalMizei mitteilt, hat kilr ten, als er im Laufedder Untersuchung an die Tatorte seiner Sexualverbrel^n geführt wurde, offen eingestanden, daß er seinen nächst^ Mord vor der Verhaftung bereits vorbereitet gehabt habe. Zu diesem Zweck habe er in der N«^ zum 22. Mai in der Segend, in der er feinem Opser aufzulauern gedachte, zwei Hämmer versteckt, die ihm auch ansonsten als Mordwerkze^ gedient hätten. Kürten wurde an die Stelle des Ber steckes geftihrt, doch find die beiden Hämmer miMerwelle abhanden gekommen. Die beiden Hämmer werden n«n von der Polizei al« mchtiM Corpus delicti gesucht. Der Terroriftenprozeh DefiaUioer Abschluß de» Beweisverfahrens — Skaat»a«wall Dr. Ue»»i6 plSöleri LM. B«»gr-d, R. Mal. vor dem GtaatSgerichtShdf zum Schutte des Staates wurde im Prozeß gegen die Aagreber Terroristen das BeweiSvetsahren definitiv abgeschlosien. Der Senat lehnte die gestern fowehl vom Staatsanwalt als auch von der Verteidigung eingebrachten Anträge ad. Dem Angenagten Dr. Mae^ wurde die Erlaubnis erteilt, mit s^em Viger sprechen zu dürfen. Um 9 Uhr vormittags erhob sich der Staatsanwalt Dr. Ueoviö, um zu feinem Plaidoyer auszuholen. Der Staatsanwalt erklärte in seiner Rede, sowohl die Untersuchung als auch die Hauptver^dl«ng hätten gezeigt, daß in Z^reb tatsächlich eine terroristis«!^ vrganisa^ bestanden habe, wie dies in der Anklageschrift dargestellt l^rd. SS Mterliege auch keinem Zweisel, daß diese terroristische Organisation mit der Aktion der kroatisch^ Emigranten im Ausland im Zusammenhang sei. Staatsanwalt Dr. Ueoviö spricht um 13 Uhr nach immer Md fordert Stra^ sür sämtliche Angekla^. Hanvelsmlnifter Demetrovie in Lsubllana LM. B e 0 g r a d, SS. Mai. Wie die offizielle Nachrichtenagentur „Avals" meldet, ist der Handelsminister Juraj Demetroviä nach Ljubljana abgereist, um als Vertreter der Regierung an der Eröffnung der Mustermefie teilzunehmen. Nach der Meffe-Eröffnung wird der Mit^ster an einer Konferenz der MttfchaftS kreise des Drau-BanatS teilnehmen und so-d««a nach «eograd abreisen. Kurze Nachrichten Kischinew, 27. Mai. Der Generalinspektor der potttischen Polizei in GessarMen, HusareScu, ist vom Dienst enthoben und vor daS Dis^plinarge-richt gestellt worden, das übe? die Notwen- digkeit e»in«S strafrechtlichen Verfahrens beschließen soll. Diese Mhmlhlme stcht anscheinend im ZusamimLnhange mit den Nachforschungen, die auf die EnMllungen Bese-dowstts über die Kvmplicität eines hohen jgilnkt'tonärS der rumänisch poilivischen Polizei mit Agenten der Sowjetsipiimage angestellt wovden find. Angeblich wurden in letzter Zeit in Bessavabien 1b neve Sp>ionage-organisationen aufgedeckt. Der neue Chef des 'Geheimdienstes begab sich geistem nach Soroea?in Bessavabien. Budapest, 27. Mai. „Az Wag" will erfahren haben, daß Graf Bethilen «ine gründlich« Reform des Wahlrechtes nach vtal-ieniischem Muster plant. Die Zahl der Abgeordn^ wäre demnach von L4b auf LLy abzubauen. Die öffenMche Abstimmung .VÜDde verschwinden, dagegen wür den irur 100 Abgeordnete nach dem Mehrheitssystem gewühlt, der übrige Teil des Hauses würde von den Vertretern der Be-schäftigungszweige, der Komitatsverwaltun-gen und aus d<'n Reihen von ernannten Abgeordneten bestehen. Börsenberichte Z ü r i ch, 28. Devisen: Beograd 9.1A, Paris 20.W, London 25.1125, New-yor! Ü10.30, Mailand 27.06S5, Prag 15 i>Z, Wien 72.90, Bll-dapest 00.32, Berlin 123.315, Madrid 63, Sofia 3.71. L j u b l j a n a, 23. Mai. Devisen: Amsterdam 22.7K5, Verlin 13.515, V-udapest 9.8987, Zürich 1005.9, Wien 798.01, London 275.21, Nem,or? 56.53, Paris 222.06, Prag M, Triest 2W.58. M kllW««! kvkIsmv-Vvrkau? « V 'S « 0 Z « e V e a» Li .L R e e «v > D Exe?udivvrgane, wie sie zum Bespiel die Vereinigten Staa«' ten von Amerika besitzen, vorsieht, fintiet sich von aL dwn nichts in der Bri«d'schen DonI ..'i^VnrivoVtt stummer l4S.- vonnerAvy, den 29. Mai 1SZ0. schrift. Al^' kluqv^ Diplomat weiß Bniand inlr zll genau, daß sein Projekt von vorn-ben'ili zum Scheitern verurteilt wäre, wenn er i?n gegenwärtigen StMum der Entwicklung von den für die Mitgliedschaft in kommen!den Staaten den Verzicht auf einen noch so kleinen Teil ihrer Souverä« nität verlangen würde. Darum sucht er die l5i??igung Mischen den Völkern Europas auf der völligen politischen Unadhimgigkeit der i'ln',elnen Länder aufzubauen. Und er ver-zvahrt siä) ausdrücklich dagegen, daß ilmer-halb der Orgamsatron, die sich freiwillig unter die Kontrolle des Völkerbundes stel-len werde, an eine politische Behcrrs<^ng in irgend einer Fonn gedacht werden könne. Äus diosonr runde soll dem Zusammenschluß eine möglichst liberale Formel zu (brande gelegt tverden, die ganz allgemein die Hauptaufgabe L^r Vereinigung, nmn-lict) die Sbgnawrinachle auf eine bestinmte, gemeinsame Friedenspolitik zu verpflichten, definieren nmrde. Der Zukunft soll es überlassen bleiben, die europäische Union lmitcr zu entwickeln und evtl. diesen grundsätzlichen Pakt zu einer Art Bundesverfassung auszugestalten. Deniontsprechend ist auch die in Briands Entlvurf vorgeschlagene Organisation von außerordentlicher Einfachheit. ?ll5 repräsentatives und verantwortliches Organ soll eine „E n r o P a i s ch e K o n-fcren z" eingesetzt werden, in die alle im Völkerbund vertretenen europäischen Regierungen Delegierte entsenden würden unS> die die Verl)i«rdung mit dem Völkerbund auirechl,)Uerhalten hätte. Eine gewisse Anzahl von Mtgliedern dieser „Guropäzschen onferenz" soll dann das Erekutivorgan, ein „Ständiges politisches Komitee^^, bilden. Ein Sekretariat hätte Äe Verwalte: ng^arbeiten zu erledigen, die Instruktionen der „Europäischen Konserenz" oder deS p^^litischen Komitses auszuführen, die Verbindung zwischen den Signatavmächten auf-rechtznerlialten, ^ie Sitzungen der Konferenz L'd-er deci iitomite^'s einzuberufen, die Diskussionen vorzubereiten, die angenmnmenen Ent schliesiungen zu registrieren und zn veröffentlichen usw. Ueber die Voll ur achte n der Konferenz und 'des Komitees äußert sich die Denkschrift nur ganz kurz, da deren Festsetzung der nächsten Ziusammenkunft der europäi-schlen Staaten überlassen bleiben soll. Briand macht lediglich den Vorschlag, die Präsiident. schaft der Koirferen^ und des Koimtees all-Mrlich einem anderen Laivde zu übertragen, NM sede Vorherrschaft irgend eines Staa-tes zn vermeiden. Das politische Komirtee, dessen Tätigkeit sich, wie auch die der Konferenz, im Rahmen des Völkerbundes abspielen solle, könne seine Sitzungen in Genf gleichzeitig mit denen des Wlkerbundsrates abhatten. (Schluß 'soup.) MWWWl!!..,. GreZorM^a. ül.'^ ^''(l. CkÄ). Ordina^t^Ässtunden^ von ttS ^M^ÜHr^ünd'SaMstag von ^8 Uhr^fvoim.). Gegen Vaneuropa Italien und Ungarn osstn gegen Briands Vorschlag „Der gefährliche Doppelgänger des Völkerbundes" R o m, L7. Mai. Der „G i o r n a l e d' I t a l i a" der als offizielles Sprachrohr Mussolinis gilt, lehnte Paneuropa mit dem .Hinweis ad, daß sich diese gepllmte Föderation als gefährlicher Doppelgänger des Bölkerbnndes erweisen mtißte. Wenn also der Völkerbund bereits als nutzlos hingestellt wird, wozu dann die neue Organisation? Wird aber der Völkerbund als nützlich betrachtet, dann sei Paneuropa iiberjlüssig. Es sei sehr fraglich, ob es zweckmäßig sei, politische Gegensätze zwischen Amerika und Europa zu einer Zeit zu schaffen, wo Europas wirtschaftliche und sinanzpolitische Interessen mit dem nordamerikanischen Markt so eng verkniipst seien. Sin Kontinentalblock müßte unbedingt eine Gegensormation Herausbeschwären. ES sei momentan nicht opportun, daß Europa sich in Form emes Blocks gegen andere Kontinente in so scharst« Umrissen einstelle. B u d a p e st, 37. Mai. In der gestrigen Sitzung des Abgeordne. tenhauses erklärte der MajoritZts-Bericht-erstatter Dr. L a k at oS, Ungarn kSnne sich nicht mit der heutigen unmoralischen Lage absinden, daß einige Nationen bis an die Zähne bewaffnet sind, während «mderen das natürliche Recht auf Selbstverteidigung verweigert wird. Ge^n das Memorandum Briands müsie Ungarn Stellung nehmen. Stuch Ungarn wiinsche eine allgemeine Versöhnung und glaube, daß die europäischen Völker durch ihr gemeinsames Interesse einander näher gebracht werden. Ungarn kön ne aber nicht in eine Staatengemeinschast eintreten, deren Voraussetzung die Sr^-tung des st a t u s q u o ist. Den Friedensvertrag von Trianon ha^ Ungarn unter Zwang unterzeichnet und könne ihn nicht aus sreiem Willen besiegeln. Der Man eines Staatenbundes würde llngarn nur interessieren, wenn er Wttel zur Wiedergutmachung der begangenen Ungerechtigkeiten und zur R«»ision der internationalen Vertrüge entPelte. Exkönigs Georgs Reftaurierungsiraum Er will seine« Thro« wieder haben — Die Griechen lehnen die Monarchie ab Athen, 27^ Mai. Im Zussnnmenhange mit den earlistischcn Intrigen in Rumänien soll angjeblich auch der Exkönig G e o r g sich mit allen Mitteln sttr die Mederbesteigung des griechischen Thrones einsetzen. Wie es heißt, soll Georg bereits sämtliche Güter in Rumänien ver, kauft haben. England und Frankreich seien angeblich bereit, die Rückkehr Georgs aus den Königsthron zu unterstützen. Andererseits wird die Nal^icht dementiert, da die Restaurierung der Monarchie in Griechenland trotz der sympachifehen Worte, die VenizeloS siir Georg stlnd, nicht aktuell sei. In der heutigen griechischen Armee stehen noch immer sührende Militärs, die den König von seinem Thron vertrieben haben, so daß es sehr zweifelhast scheint, daß sie chre Ansichten geändert hätten. Athe n, 27. Mai. Die Nachricht, die der „Cuventul" und nach ihm die „Daily Mail" iiber angebliche Verhandlungen zwecks Wiederherstellung der Monarch!« in Griechnland gebracht haben, wird hier als jeglicher Grinkd^age entbehrend dementiert. Warum die Londoner Bank-kassiere Zylinder tragen Kommt der Fremde ,mch London, so fällt es ihm sicherlich auf, daß die Diener und Kassierer sowohl Är Londo-ner Groß- wie auch der Klein!banken, Mt mit einem bequemen iveichen Hut oder ?1?ütze in steifen, hohen unbequemen Zylindern ihrer Pflicht nachgehen. Der Frenide konnte sich bisher diese Sitte nicht ertbären. Aber der Londoner auch lnicht. Mn ist «in englischer Straf« richter dein Ursprung dieses Zylindertra^enS nachgegangen und veröffentlichte kürzlich das Resultat seiner Nachforschungen. Vor etwa 1mes fich als richtig. Die Raubüberfälle hiir ten auf. Unid we:m auch heute die Londoner Straßen sicher sind, d-ie Sitte des Zylinder-tvagens ist geblieiben. Englands Klrchenfllrft ^ Der ehemalige Erzbischof von C a n t e ?-b u r Y, Lord Davidson, ist nach längerer Krankheit iin Alter von 82 Jahren ge» stvrben. Davidson war einer der wenigen Kirchenfürsten, die aufxerhalib der römisch-katholischen Kirche zu intenmtionaler Geltung gelangt sind. Mit serner Begeisterung für den engbischen Imperialisnms verband er eine starke An^hängerschaft an die Idee der Kirchenu?^ion. Gin Denkmal fllr die e. „e« Raucher In dein spanischen Städtchen Ayainoni'e herrschte 'dieser Tage große Aufrvcfung. Bor etwa vier Wochen wurde unter besonderen Festlichkeiten ein Denkmal enthüllt. Tagelang ispracheil die Bürger dieses Städtch'.venZ von diesem sveuÄi^ Ereignis, bis auf ein« mal diie Ernüchte-rung kam. Der Stadtsyndi-kus stellte nämlich f^t, daß das Denkmal inehr kostete, als ursprirnglich vovgesrli>lt b>' >tartla keueiltvineer, Nillo lSaaie). (5? galt an Tante Klochilde eine Rück-antwort zu senden, die sie dann gleich unten anl Bahnhof auszugeben gedacl>te, :.ud dann — Hannes Fürst mußte schließlich auch erfahreil, weshalb sie nach München gereist war. Sie schrieb ihm nur kurze erklärende Worte, o!^e Gruß und .Herzlich-ieit. Mizzi kehrte urit der Meldung zurück, das> der Bauer in einer halben Stunde vor-fahren^würdc. ^her könnte er den Pferden die. anstrengende Arbeit mcht zuinnten. CarloÜa nickte Mtimmend, nahm dann völlig teilnahinslos von dem kleinen Jm-bisz, den is?r Vtizzi fürsorglich gebracht hatte, und studierte dab<'i fieberhaft das Kursbuch. Wenn die Psv'rde ausgriffen, würde sie vielleicht den D-Zug erreichen und konn' te^somit noch vor Mitternacht in München sein. Sie kleidete sich hastig um und stand schon wartend bereit, als der Vauer Stockinger mit dem Wagen vorfuhr, .^linter ihr harrte mit verweintem, ganz versciMollenem ficht Mizzi, die den Koffer trug. Carlotta nak??n seÄst nicht eiuuwl davon Notiz, daß da? Mädchen wie selbstverständlich mit hin sb ^um Bahnhof slihr. — Wenige Mnuten vor Einfahrt des D-Zuges erreichte der Wagen den Bahnhof. Mizzi hob den Koffer ins VoiuPL, und nun erst wurde Carlotta aus deren Anwe-senheit aufmerksam. Mizzi ^gann jetzt zu schluchzen, und schließlich Preßte sie '-lervor: „Ach Gott, wird denn diie gnädige Frau auch wirAich wiederkommen?" <^lotta sah halb verständnislos zu ihr hin? dann aber begriff sie, und' etwa«'' wie Rührung stieg in ihr emp-ar. Das einfache Ding liMe sie und hatte Angst, sie zu verlieren. „Wiederkommen?" antwortete sie daher noch innner versonnen, miid dann klang es fast bitter von ihren Lippen: „Ich muß ja wiederkommen, fleine, dumine Mrzzi, bnl-d werde ich sogar zurück sein. Hüte mir inzwischen das.s>aus gut und gib denr.'ixrrn^ wenn er s)eimkehrt, den Brief, der auf meinem Schreibtisch liegt." Da trocknete die Mizzi .hochlehner energisch ihre Tränen und beteiierte, daß sie schon alles richtig besorgen wolle. Gleich dar auf fuhr der Zug 'langsam aus' der kleinen Bahnhofs alle. » „Tante Klot^'nlde, liebe Tante Klothilde!" Schluchzend u>arf sich Carlotta Duuker in den Arm der alten, gütigen Dame, die es sikl) nicht hatte nehnieil lassen, ihre Nichte der mitternächtigen Stuude vmn Zuge abzuhoi^ „Komm, Kindchen, d«lußen wartet das Auto", eirtgsgnete die alte Fvau leise. „Fasse dich. Deinem alten Vater ist es wohl." Carlotta dachte erst jetzt an die Mnschen um sich her und bemei^te deren neugierige, fnrgende Blicke. Deshalb ging sie setzt schnell mit der Tante davon Aum wartei^n Auto. lKbatihÄde Durrker sorgte für >das Gepäck, denn (^rlotta war zu nichts sähig. Sie lag mit geschlossenen Augen in l^r Wagenecke und weinte. Der Wagen fuhr an, und nun fand die alte Dame Zeit, sich der völlig in Schmerz aufgelöften Nichte anzunehmen. Sanft faßte sie deren H'and und stkich beruMgend darüber hin. Carlotta suchte sich zu beherrschen und l^nte ihren Kohf an die Schalter der gütigen Frau. „Wie kanl dies alles so furchtbar schnell?" flüsterte sie dal>ei laum höWar. „Mich quiMe^ in vergangener Nacht eine so seltsame Unruhe NM den lieben alten Pa, daß ich bereits die Heinikohr erwog." „Wäre die Erwägung doch einige Tage fvi'lHer ge5omn:en", konnte sich Nothü^ Dunker njiW «rtshMen zu entgegnen, und eS lag dabei ein bitterer Vorwurf in dem Ton ihrer Stinnne, denn sie dachte an die letzten Wockien, die Gelieiinrat Dunker, ihr verblichener Bruder, in seltsamer Angst und Unruhe unl sein einzige? Kind verbracht hatte. Oft hatte er seufzend gesagt: ^Pass' auf, Klothilde, da steckt etwas Be- sonderes dahinter, daß die Carlotta solange ferÄi^bt. ^gendein Magnet hält sie fest, so 'daß sie darüber selbst die Kindespflicht v«Mt. Etwas Außergewöhnliches mutz es sein, was mein Müdel da auf sich genommen hat, aber etwas Schlechtes ist es auch nicht. Wenn sie wenigstens wiederkäme, ehe ich ^vbe; denn pafs' auf, Schwesder, ich le^ nicht lange." Ein ku^ Mick in Carlot-tas Augen hatte auch KlovMe DmSer sofvrt daß Ca-Mito irgend etwas Z^lmders, aber :iecht TrmnZZyeS, «Wt haben mußte, d«m i>er heribe Zug um den Mund, die ülbevnMtlich großen Mlgen m den vbeÜhen ZÜyen waresl nicht allern duöch den ÄHmsvz um den VeMst des Vai^s enWu^. So etwas Vrmhbe nur sihweres, heimUcheS, langes. zermÄÄettdes >M sich. U-nd Tante NöthÄe >nahm fich vviü, ihrer Mchke gehörig auf den ^ Bei dliesen G^dan^ war die alte auf Gvrlottas Frage iziie Antwort sch>ltV>rg geMsbvn, und' di^e Mchte sie nocymtls w^i^ochal^n. „Wie alles so WÄll ÜM?" ermanvie KlochÄde Dui^r. „Ja, Kindchen, deinen' Vater war eS schon alle die letzttzn Tage nicht recht woHl; er ütt an Schwiindel itÄ kla^e ül!^r S^chmvvM im Kops. Dar aÜe Sanitätsvat, den ich kommen ließ, fani» abtt nichts 1>irekt Beumnchigendes und sprach von den liMches.WHÄvWgm hoK WM« Donnerst«!^, b>en TS. 1930. " .^?NarWoi'«r ??uiirmer 143 tF«c/ /ö/Ä^ c^e ^««cAe chova iilioa ein „Ailkcr"-Ra!> entwendet und schltcßliä) wurde dem Mechaniker Karl F i-foltin der Aleks-anÄrova?osta ein „Puch"-Rnd gestohlen. IN. Unfall. Der SMric;e in der De^avska uUca wohnhaste Schüler Bojan Ortovec erlitt l^estern boiim Spielen elne empfindliche Verlcj^unfl a.ttt Kopfe. Doni Kleinen leistc'te die hiesige RettunqSabtoilnng die erfto Hilfe. IN. VertehrSstvrung. ?lls heute vorinit-ein mit Heu voll beladener Leiterwagen cinoin Autobus in der Tchov'a uiica ausweichen wollte, kippte der Wagen plötzl-ich um. Nur mit großer Mühe konnte der Wc,gen wieder schoben werden. 729S IVIII n^«k-el^»cvock Oonnvrst»? nl. Ein Fahrradmarder festgenommen. Nnch nufregender Aagd dllrch «die Sodna ull« -geln^g eS ^der Polizei gestern, mit Hilfe ei iri sier Straßenpassanten einen jitngeren Bl«rsc'rrcnfahrra.d entwendet hatte. Der Bursche stab an, Karl T o t h zu heißen, später erklärte cr aber, mit einenl gewissen Stefan S « föik i>dentisch zu sein. * Dr. med. Miw KovaS s)wie sür chemisch-mikroskopilsck):! Unler'u.-chuugen in Maribor, Aleksa-ndrova S, Tel. 28W interurb. eröffnet. Ovdina^tivn von halb 9 bis 17 (ü) Uhr. 7W8 m Wetterbericht vonr 29. Mai ^ Uhr: Luftdruck 73k, Feuchtigkeitsmesser —Va-rometerftiand 73Ü, Temperatur -s-2A, Min'd-richtung 9KS, Bewölkung teilweise, Me^er schlaff 0. »eknG» un«^ »puri»« LltLNN kfktltIZek» ^potk«Ir»n, Vrvzsvt«», Depot: ^ * Schünherr Max, dirigiert seine K'cipelle heute, Donnerstag, j^unl Frühschoppen im i^i^otel Halbwidl. Mewds konzertiert die Sa-lonlk«pelle Gvöger «nit besonderem Pro--graümn. 7S9? * Letztes Maitonzert bei der „Linde" oaterfriseurin Marien P o S a r, Vetrinj« ska uliTa v, geinacht. Patient: „Wochin soll ich flehen, Herr Doktor, um meinen Mnaen zn heilen und meim Verdauung zn ordn ? Doktor: Nach Rogaiika Slatina! Perlangen Sie Prospekte! Aus ptuj Sitzung des Semeln derate« Der städtische Gamemdcrat hielt dieser Tage seine ordentliche Sitzung ab, in der größtenteils nur laufeiche Mgelegenheiten zur Sprache ka^nlen. Bürgernleister B r e n-L i ö teilte init, daß die Eigentumsübertra-gullg der König-Peter- und der Großen Kaserne grull-dbÜcherUch bereits durchgeführt ist und daß der Militärärar den aiusständigen Betrag von 140.000 Ditmr erlegt hat, lvo-ldurch die ganze Angelegenheit beigelegt erscheint. Nach dem Entwurf der nemn Äciverbe-ordnung verlieren die Gemeinden bei der Er teilung von Gelverbekvnzessionen den Vorrang hinsichtbich der Gründung von Leichen-ibestattullgsunternehmungeil. In dieser Fra ige lvurlde lms Initiative der Stadtgemeinde Ljublsana dieser Tage eine Konferenz der betvoisfenen Goineinden Slowemells abgehal ten, in welcher diese Mgelegenheit zur Aussprache gelangte. Nach längerer Debatte wurde die Forderung erhoben, daß die Ge-mi^rnden dieses Vorrecht auch fürderhin genießen, da idies llilr der Allgvlneillheit zugute komimeil köilne. Die Berichte deS Armellrates wurden voll inhaltlich angenoinimn. Einer Reihe von Ansuche,! um Unterstützungell wurde stattgegeben. Kvmnnenden Sonntag findet ain Staats-«gymnasiunt in Ptnj eine Festakadvmie anläßlich der Benenlmng der Anstalt ilach dem jüngsten Sohn des KönigspaareS, Prinzen Andreas, statt. Zu den Auslagen wird die Gemeinde beisteuern. — Die neuen Kos-selanlagen in der städtischen Badeanstalt, idie von der Firina Zslnanek zu dem Zwecke geliefert wurd«l, den Kohlenverbrauch bedeutend M vermindern, >liaben si6) als zu klein erwiesen, »veAhalb neue Kessel geliefert werden müsseil. Infolge eines giinstigell .lr--rangsments mit der Finna lverd^n dit' Mehrkosten aufgeteilt. Auch einige andere technische C'inrichtungen in der Ba^deanstalt müssen umgeändert lverden, da sie den gestellten An'orderun gen «ickit ganz entspre -6)en. Zwecks grimdUcher Beschotterung der Masarykova cesta wird vo,r der Banalverwaltung eine schwere Straßenwalze zur Aer fügung gestellt. Die Neberführnng derselben nach Ptuj Ixsorgt die Bahnverwaltung unentgeltlich, sodaß nur die Betriebskosten zu Lasten der Genieinde fallen. Für die Abbrändler von Zaluka Ullid für die Hinter-bliebenell der beim Untergang d«r „Daksa" üms Lebe«! gekmirmenen ÄhiffSbesatzung werden je Dinar votiert. — Die städtische Schlachchalle muß eivler gründlichen Ans besserung unterzogen werden; die Ausgaben si«vd bereits im Voranschlag für das ltufende Jahr vorgese^hell. — ^ das Relklamegeschäft rasch zunimmt, werden drei lvcitere Rekln-metafeln aufgestellt und die Wände der Hol^^ baracke neben dem Eck)lacht'haus entsprechend hergerichtet. ^r Berichterstatter des Verwaltungs-ausschiusses Dr. F e r nl e v c legte den Rech uuugsabschlusj für das Jahr 1929 vor, lvel-6)aldeli ist sehr groß, erscheint jedoch durch die ?il'lsich<'iung größtenleilS gedeckt. Die Feuerwehr von .^ari^l griff tat kräftig ein und könnt? trotz Wasserinangel^ die Gefahr einer iveiteren Ausbreitung baldigst beseitigen. l» K « ^ Y g Aus Eelje c. Das letzte Saisonsgastspiel des Mari-borer Tl)eaters in velje finden anl Mittiooch, den4. Imn unl ^^0 Uhr statt. Zur Aufführung gelangt die Diovität des Mariborer Schriftstellers Dr. Max Knuderl „Märchen vom Paradiesvogel". Es ist zu erwarten, daß auch diese letzte Vorstellung in der heurigen Spi^1.^eit flut besucht wivd. c. Ein reichlicher Fang. Die li-iesige Polizei veranstaltete in der Nacht vom aus 27. d. M. in der Ulugebung eine Nazzia und verhastetv i« vevschiedelien Harpfen nlld ^lolzschupfen sieben arbeitslose Personen, die ziml Teil aus Celle ausgcwicsell sind. Uilter den Verhafteten liefindet sich auch der jährige Fleischergohilse?li!!on 5k r as n c, zuständig nach Iablamca in: Bezirk ^juto-iner. Krajnc nnvd bereits von der Polizei-direktion in Ljiubliana gesucht, lveil er am Iti. Dezemb'.'r 1W) seiriein Arbeitgeber ?lif)1.88 Dinar, die für die Auszahlung der '.'lrbeiter be«stiurint waren, verulltreutc und spurlos verschwand. !>irajilc gestalld, auch '.n Celje einen kleilien Diebsdahl verübt zu haben. Bei stockendem Stuhlgang, ausgetriebenem Leib, überschüssiger Magensäure, Kovs-iveh, Erregbarkeit, Angstgefühlen, allgeinei-neul Uebelbefinden, Mattigkeit leitet das sehr Ulilde, natürliche „Franz-Josef".Bitt<:rivas-ser die im Magen und Darin angesammelten Rückstände der Verdauung ab und verhütet in vielen Fällen die Entstehung von Äinddarmentzündungen. Die bedeutendsten Aerzte deZ Jahrhunderts haben das Franz» Josef-Wasser bei Männeril, Frauen und Kindern mit vollem Erfolg angeivendet. ^ Das „FranA.Iosef"'Bitterwasscr ist in Avo theken, Drogerien und Spezereihandlungen erhältlich. 47 TI>eoter «n» Kunst Itatlonoltveatei' in Marlbor Aeperlsire: Mittwoch, 28. Mai unr 20 Uhr: „Ak^ärchca votn Paradiesvogel." Ab. A. Uraufführung. Donnerstag, 29. Mai um 20 Uhr: „Adieu Milni". Ermäßigte Preise. Knpone. Freitag. Zo. Mai: Geschlossen. Samstag, ZI. Mai uui 20 Uhr: „Märchen voiil Paradiesvogel". A'b. (5. Kupone. Stabltveater in Viuj Montag, 2. Juni um 20 Uhr: „Märchen vom Paradiesvogel". Gastspiel des riborer Z^sieaterenseni bles. Stabtlbeaier in Eelje Mittivoch, 4. Juni uul 20 Ubr: „Märcl>en voiu Paradiesvogel". Gastspiel des Mariborer Theatereiisembles. » ^ AnK dem Mariborer Theater. He ue, Mittwoch, Uraufsühruilg von Max ö n u-de rl s Dranm „Märchen vom Paradiesvogel". — Ä)!org<'n, ain Hiinnielsahrtstag ge lailgt die äußerst unterhaltende moderne Operette vou Ralpih Beivatzki? „Adieu Mimi" zunt letzten Male ilr der Saison zur A:lf-führuug. Für diese Vorstellung gelten ermäßigte Preise. — Kommenden Sanistag findet die erste Reprise des neuen Bühllenlverkes von Mar 5! n u d e r l „Das Märchen vom Parodiesvogel", dessen Uransfnhrung iür lieute, MittNivch abends aivgesetzt ist. ft^Ut. Regie: S k r b i n e k. — Das langsähri^e Mitglied verschie'dencr jugoslawischer Bü^-Neil und geqenuvärtig beliebte Bühneilkünst-lerin in Maribor, Frau Atefa D r a g u t l-n ovi l?, feiert aiu s>. ^uni ibr.'V»iähviges Bühnelljubiläniu. Au? d^eseni Anlasse wird sie sich in der .?>auptrolle des bekannten hart Hauptmann'schen Drainas ,.B iberpelz" unseren! Publikunt vorstellen. Auf diese Vorstelluilg wivd besonder? aiikmerk-sanl gemacht. II ab«» svlio» 6«r ? wogcgm diclrlkc» im Boriin>chl° i abflclaufcnk Jak!! »m »i t Ä«ll«n qcsu»d«n hatte, loniitc bl§hk> vorgesohen wattu. Der Rechnungsabschluß wurde ohuc Debatte zur Ke>mtnis genoin men und der städtischen Änchhaltuilg für die Aus Ormo! o. Angeschwemmte iknabenleiche. Einige Kilmil^eter uiiterhalb VaraLdin ivurde die Leiche des aiu 16. d. in der Drau ertrunkenen elfijährigen Stanko G r i v e c, des Lohnes des Bahnhofrestaurateurs in Or-uro^, angeschllx'niiut und wird nach OrinoZ i'i>berführt lverden. Die Leickie des Müllers ivtnrtin 3 e f, der beinl Versuche, den Kna in den her noch iricht geborgen »Verden. o. Schadenfeuer. Coiuita^g nachts entstell,d rasche Vorlegiing der vorMrigen Goineinde, l^eiin Besitzer Franz S t u c l i,i Hardek bilan^ die Belobung allsgesprochen, wobei bei OvmoS aus bisher noch nicht ermittelter einigen Beamten Renwnerationen bewiWgt i Urseit. zdas WivsKHS^büude vollkomn«n ein- MlllllllMllMWiltl 'kc>imer5wsi. ^Mtnbk»rer ^^winq"'??ilmmer l4Z Sport „Athlet» SportNub" (Eelje) -„Rapiv" Für dcn ilwrgi^en Feiertag h-at „Rapid" l>ic „^.'ltAt'tikcr" aus Coljc zur Austragung !>ev 'liiläsp'icls uach Maribor engagiert. Bekanntlich konnten die Gäste im ersten Treffen mit viel Mühe ein lwentschieit^ei^ mit errinigen, nxls de7i Ausganig der inlzr siigen Peranstaltiung als völlig ungewiß er-ichl.'^iuen läßt. Seiti^m haben beide Mannschaften einen gewaltigen Formaufschwung zil liel-zeichnen. Die Tchwarz^blauen spi^elten gegen G. A. K. recht verheißungsvoll unld 'Zeigten auch qe^en „Svoboda" einen un-stlc'itk>aren Formaufschwu??g. Tlie „Atlileti-ker" siegten dagegen gogen >den Temisinali-sten von Ejowenien „Celje" haushoch nnt 4:1, wodurch ihre Vöann^schaft wohl sehr an ^^nterefse gewinnen dürfte. Das Spiel wird daher znvifello? wieder einen überaus interessanten Wettsampf bringen, zumal beid-c l^eguer mit ihren besten Streitlkräften in den Äampf ziehen. Das Treffen k>sginnt um Uhr unid wird am neuen „Rapid"-Plak vor sich gehen. Ini Vorspiel treffen sich die beiderseitigen Reserven „Rapids" und ,.Z^lezniHars". ' . '7 . Jugoslawien nach Montevideo Dein ZuHoslawisct)en Fuf;ballverband lam gestern eine Zuschrift 'des uruguayischen Gesandten m Brüssel zu, in nielcher er die Annahme sämtli6)er vom I. N. S. gestellten Be dingungen bekanntgibt. In der gestrigen LitzuTlg des Iu)gaslawisch::n Fußballverban-des wurde somit die definitive Baschictung der Fußballmeisterschaft in Montev'.deo be-s6)lofsen, und zwar wurde die Abfahrt unserer Auswahlumnnschaft für den 1? Juni festgesetzt. Die Staatsme-.sterschaften werden trotz alledonl weitergeführt iverden. da für S>>ie Zufammenfetzung unserer Vertreter höchstens zwei Spieler von jedeni Verein ia Betracht kommen würden. In erster Linie wird sich der Verband auf die Spieler Mihelöii?, Jvkoviö, Beleslin, Mitrovii5, Arsem-ievi<«, Premerl, DeS^koviö, Stefano- viö, Wolf, MarjanoviL, .fntrec, Bonaöiü, SeVulliZ. Hrniiöef, Be^k und ZiniLir stützen. Die Mannschaft ^'oll erst an: August zurückkehren. : SK. Rapid (Fuhballsektion). Die Auf-stelluirg der ersteir Mannschaft und der Reserve für Donnerstalg ist foilgende: 1. Manu schaft: .'Hermann, Flark, Barlovi(?, t^olinar, Bröckl, Seifert, Perimt Emil, !^'an7-ek, .^'^ar-dinsa, Tergletz, Klippftätter. — Reserve: Tscherts6)e, Straub, Plafonisi, Äatthlas, Simmerl, Ermn, Letnik, Schmied, SevSSef, FranySi^, Zorzini. Die Reservespieler niüs-sen sich um halb 2 Uhr in der l^arderobe einbinden. : S. K. ^lezniöar. Die Iungniannen Mar «'i?, .^^er, Ägonc, DetiLe^k, Lkrasnc, Straub, Turf, Senii^.ar, Golinar, Borovka, ^^^ohout 2 nnd Türk 3 als Ersatz haben sich um ll.M Uhr, während sich die Nesevvemann^schaft in der AnWllnng Iug, ^dositer, Urbani-ic^, Emeh, <)iöek, Äorvat, .^ohout, Baönik, Lor-ber, Antoliöie, MarLinko und 2gonc als Ersatz am Sportpla^e einzufinden hat. : Hin Handballspiel bestreiteu nwrgen, Fe-.ertng, zlvei (Garnituren der Eisenbahner. Und zivar treten die Teams in folgenden Nlufstellnngen an: A-Team: Pivof, Sonkup, Die xrosse Vlckerstsocksilrakt tzexen b»lte mecbzoiick« Le»a5plucku«x verlisnkt der (^nt!nent«l-I!eifen »einem unierv!i»t!Ictien unä »dsolut «lickt-ksitenljen Zekl«ucd. .orai;ck, Unger, BibiL, Zupan, Gluinac, Stauber, Maröinko 1 und L, Haber; B-Team: Mahasnc, Krops, Hartlieb, Podpe-vatl, Inkret, Sever, UrbanSiS, DrobniS, Ko-siter, Ronjak und Aabukoöek. Samtliche haben IM V.30 Uhr in der Garderobe gestellt zu sein. : „Edelweih 1900". Aivrgen, Feiertag, Nachmittagspartie nach Sv. Jurij an der Pesnica. Abfahrt um 14 Uhr vom Klubheim (auf Nachzügler wird nicht gewartet!). Fa-milienmiitglieder benützen den Autobus unr 12.45 Uhr vo-m Hotel Halbwidl n>eg. Gäste herj^lichst nvillkamauen! Die StraHenverhält-uisse befinden fich zurzeit in bester Berfas-isung. — Die Preise voim Eröffiwngsrennen sind bereits in: Schanfenster des Modeihau-se«? (5verlin in der (^osposka ulica ausgestellt. gefertiHt lvurdeil Vorkonlurse: im Savoba-tiat 1. Kino Burg-Kino. Bis Donnerstag wird der Pracht volle Gros'.filin der Ufa „Die Ma«^ der Drei" mit der entzückenden Grazerin Jen nti I u g o in dei! .^Vailptrolle vorgeführt. Ein herrliches Draum von Liebe und Leid Freitag konnnt ein Sensationsdoivipelpro-gramm und .«war ein originelles Luftspiel nnt Buster K' e a t o n und ein neraen-aufpeitschendes Wildwestdrama zur Vorführung. In Borber-^itnng: „Dr. Gift" Vit Konrad V e i d t in der Ätelrzlle. UnioN'Kino. Bis zum Donnerstaig geht das der sehr humorvolle Lustspielschl-a-ger „Pat und Patachon als DetZkNvc" über die Leinwand. D^r Film übertrifft bei weitem alle bisherigen Pat- und Pata chon-Filme. — In Vorbereitung: „Mein Herz ist eine Iaz.^band". Ein großartiger Operetten-Prachtfilm mit Lt>a M a r a in der Hanptrolle. Bolkswirtschast Konturse, Dorkonkurse und Äwang«aubeus Nr. 22 für die Zeit vom 11. bis 29. Mai folgei^de Statistik: 1. Eröffnet wurden Konkirrfe: in Beo-grab, Zemuu, Paneevo 7, ini Draubanat L, im Savebanat 3, iin lüstenländischen Baimt 1, im Drinabanat 1, inl Doliaubanat 7, im Moravabanat ü, iul Vardarbanat V. — 2. Eröffnet wurdeu Vorkoukurfe: im Saveba-nat 4. — 2. Eröffnet wurden Vorkonkurfe: im Savebanat 4.-3. Kundgentacht wurden Iwangsausgleiche außer Konkurs: in Beograd, Zemuy, PanLevo 3, im Savvbanat 3, im kuftenländ^sc^n Banat 2, im Donau-banat 2. — 4. Abcjefertigt n>urden Konkurse: in Beograd. Zemnn, PanLevo 2, im Dra-va^banat 4, im Savebanat 2, im kwstenländi-schen Banat I, im Donaubanat 3, im Moravabanat 6, in? Vardarbonat 4. — 5. Ab- X Heu- und Strohmartt. Maribor, 28. Mai. Die Zufuhren beliefen sich auf 15 Wagen Heu und 7 Wagen Stroh. Heu ir«lr-de zu 6O—75 und Stroh zu 4l)—50 Dinar per 100 Kilogramm gehandelt. X Rutzviehmarkt. M a r i b o r, 27. Mai. Der Auftvjeb belief sich auf 118 Ochsen, 16 Stiere, 306 Kühe, Ib Kälber und 22 Pferde. Der Handel war sehr rege; verkauift wurden 261 Muck, davon 31 nach Oesterreich. Es no tierten für das Kilo Lebendgewicht: Viast-ochfen Dinar 9^9.50, Halbmastochsen 7.50 —V, Zuchtochsen 708, Schlachtstiere 7—10, Schlacht-Mastkühe 7—8.75, Zuchtkülhe 5.50— 7.25, Melkkühe 6—7, trächtige Kühe 5.50— 7,Bein!lv'ich 3-^Li0, Jungvieh 3-9.50. Flsifchpreise per Kilo Ochsenflstsch 10—20, Kalbfleisch 10—25, Schweinofleisch 15—'28. X Eintägiger Kurs iiber die Vrünvered» lung von DirettttLgern. Die Obst- und Wein bauschule in Aiaribor veranstaltvt^ am 23. Juni einen eintlägiigen Kurs über die Grün-verMu:rg von Direktträigern. Der Kurs ist theoretischer und praktischer Natur lunid wird in der Zeit von 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr abgehalten. X Jugoslawische Eisenbahnwaggons erhalten neue Bezeichnungen. Bisher hatten die Eisenbahnnxlggons in Jugoslawien die Aufschrift 8V? lmd 8lI8. Nunmehr erschien eine Bestimmung, die die endgültige Neubezeichnung regelte. Alle Waggons erhalten die Aufschrift .l. v. Z. in lateinischen und cyrillischen Schriftzeichen. In die Mitte des Achsengestelles kommt hiezu die Aufschrist: »Jugoflovenske drZ^avne Leleznice" in laiei-nffcher Schrift. Die Waggons der ehemaligen Südbahn erhalten dazu noch die Bezeichnung „Süd" und die Waggons der gewese nen Barö-Paikracer Eigen!^n »v?«. Die neue Ausschrift wird schrittweise durchge führt. X Spezialzigaretten auf der Meffe m Ljubljana. Die Dtonolpolverivaltung hat sich entschlossen, «uf der Messe in Ljubljana in der Zeit vom 20. W!ai bis 9. Juni „Barbar"- und „Drina"-Zigaretten besonderer Qualität zun: Verkauf zu bringen. Diese Zigaretten sind in.Kartons zu je 20 Stück gepackt und werden zum ^rmalpreise verkauft. ^eäem 5ism1lnx ein Die 8ckSn5ten fiiiiiiiliszllzcliriillk bei Z. »«Amvon a«»po»>«» Uli«» 5 SOl.0- 7177 60 reizende Aufnahmen von Maribor und Umgebung nvu Gr»«KÜ«nan. Für Wiederverkäufer entsprech. Preise GoSpoSka S. Verlaq von 17i) OrtSansichten. b7ys) 5ommer-fsksp!sn Tiltl» »d 15. l9Z0 ^nlcnakt 6er in >I»?!kor 7eit 0L5 V.S0 Z.00 Z.25 6L5 7.38 7.42 8.09 9.N 9.30 11.36 12.24 12.47 lZ.5! 13.58 14.35 14.4Z 15.00 I5.U 15.15 18.00 18.17 18.25 18.30 20.4.', 21.25 22.22 N.?9 22.52 Lclmell perZonen (lemisekt s'erZof.cn Zctinell Uemjzclit Lcknell (Zemlsetit 8e!ineII Per5onen siemi seilt ?er5onen «UZ Zplit, >Vieu Lerlin. >Vlen l'rlest. t'iume l^jublj^NA ^lseeniurt St. Ill >Vlen kZuäapest. i^iur. Lf»bc)ts I^jubljsos. ^airrek ^skrob. I'liest. fluni« SsmmeriNte KIseenkurt ViNact, lIS. VI.-IS. IX.) prae. >Vien ^ Zt. Ilj (sn Sonn.- u. k'rt.) ! fieoeracj. Lvllt sriest. fZume ! Zt. Nj (an VVocbentae.) kuclspeZt (15. Vl.-15. IX.) ! postoZns. ?s«rek >Vlsn k^uäsoest. I^ur. Sobots I St. Ilj l XliZLenkuft ?ai?reb. T'tlest. Nume I Wien ^bk»I»rt äer AzsS von N»r!I»or 7elt ?uz5«lt j nZke 0.55 Lcbnell >Vion 1.15 1'riest, flume 3L4 ! .. LuZalc. Lolit 3.45 Wien, kerlin 5.15 Personen /^ur. Lok. öuäavest 5.30 /^aered. l^jublZsns 5.40 Xlseeniurt 6.20 f^emjscbt St. Ilj 6.40 Personen >Vjen 9.06 ?aereb. I'riest 9.40 ^ien 11.50 öakovec. l^ur. Sobots 13.15 >Vlen 13.18 Xlseenkurt 13.30 I?slcelc I3..10 Qemiscbt St. Iii 14.23 Selm eil l'rlest. fiume 14.28 Vu6svezt <15. Vl.-15. IX.) I4..?6 ksoeratl. Zsilit 14..'>0 Personen fs!» (»n Lonn. u. ?rt.) 15..32 LebneN VMack (15.VI.-1S.IX.) 15.37 >VZeo. Pra? 15.50 Personen j^ur. Sodcits. Sukisl!»I'I>!>IllIii>IIil» IniMM »MU Numm^ l43.' pot», «d ich bin sicher, diefe wird miA helfen." Die Idee fand Zltsttmmung, und noch am selben Tage ging folgen.des Hchretben ob: dite DtvMon des staatliichon La-boLnumopols in Madrid! Vor «tn» eiivem Jahre fabt» die Stadt« verovdnetenvcrjammllmg den Beschliutz, das Andenken an unseren gvotzen Bürger Rvldriigo de Jerez >>mcch ein Denkmal zu ehren. Was RodviHv de Ievez ftk unsere Stadt, für ganz Spanien, ja für di« Fi-nanzminister und Stenerbehövden voN Sanz Tmopa bedeutet, braucht nicht besonder» hervorseholben zu wevden. Gr war es, der Mt unserem Christof TolumbuS eine neue Welt zu entdecken auAzoH. Mh-«nd Eolvmbu« uns mit einem neuen Welt teil Kevannt machte, brachte sew Zeitgenosse der Welt den Genuß des Rauchens. Rsdrigo de Jerez war aber zugleich auch der e^te Müvtyrer dieses Genusses. Tr Mdete zwiischen sotnen vier Mnden ein« Zigarre an, und ailS jÄne Gattin sah, daß aus Mund imd Ataise ihres ManneS i^uch hert>orq>uoil, glaubte s^, er sei vom Teufel i^sessen. Sie eilte da!^ zu ThomaS Tor-lsuemado, den HaupÄiMisitor, und bat diesen, zu versuchen, den Teufel aus ih-vvm MaM chevauszuja^n. Dies geschah auch. Merdw^ .'segnete, der erste europäi-ische Tabakraucher bei dieser Prozedur das ZMiche. A'Ver der Taba^nuß wurde allgemein, und ohne Rodri^ de Jerez möchte es keine DabaLmonoPole geben. AuS diesem Grunde bitten wir also, die beige-ischlossenen Rechnungen zu beuchen." Äe Diveiktilm deS staatlichen Taba?mono-pvls hatte Ginsicht. Sie erkannte, was für fie der erste Zigarre-nraucher bedeutet, bezahlt» die Rechnungen und jetzt herrs Ihre Bnoetse schienen auch überzeugen« der zu sein als die Beweis« der Mtwe Nu-^ eins. Die Behörden entschlossen sich, die sikrbliichen Ueberreste des Ueberfahrenen der zweiten Witwe auSzul^fern. Jetzt erschien die erste Mtlve auf der Po* üzet «und verlangte, daß man die Adresse ih-Mvnnes feststellen soll. Die Polizei des veinmtistÄdtchenS, in deren Akt«?n der Mann v«A»»b»» m«. eiMrt«,!i<'r Äinsfußermäßigung NaNv««lb««kdisk»nt !i 5Vo» L»«barö 7°/, Die parke Liquidität am einheimische» Geldmarkte, die bedeutende« S^italsan« hiwfungen in den Banken und nii^ zuletzt die international« Lage haben auch unser« Nationalban» gezwungen, den Zinsfuß ^r. abzusetzen, nachd^ die Privatbanken sl^n mit der Herabsetzung des SinlagezwSfuheS v««»Sgegangen waren. In der letzten Sit. znng des verwaltungsausschuffes wurde der Beschluß gefaßt, der der Nationalwirt,H. st einige Erleichterung verschaffen und die Geldplacierung erleichtern soll, um gleich» zeitig auch auf die Senkung des Privatdis-konteS einzuwirken. Demnach wird der SS« kompteziuSfuß ab 28. Mai 1930 von k auf 5L?8 und der Zinsfuß fiir Lombardanleihen von 8 auf 7 ermäßigt. Die ungarische Königs Frage Erzherzog Whrechl« Tre«gelSH«t» — Die Wiederherstellung der „«lle» Srenze«" B u d a p e st, 27. Mai. Das TreugeVbniS Erzherzog Albrschts bildet nach w«ie vor den ^genstand politischer Erörterungen. Nach einer Information von gutunterrichteter Seite beabsichtigt die Regierung in der nächsten Zeit, in einer De klaration chren Standpunkt zur Königs^ frage der ^fentlichkeit zur Kenntnis zu bringen. Durch diese Deklaration soll die Königsfrage sür die nächste Zeit aus i^r In-nen. unld Außenpolitik Ungarns so gylt wie ausgeschaltet werden.. In logittmfftüschen Kreisen legt man große Zurückhaltung an den Tay. Nur die Anhänger der freien KÄ-nigSwahl haben ihren Standpunkt dahin präzisiert, daß eine Thronbesteigung OttoS unzeitgemäß sein würde. B u d a p e st, 27. Mai. 5?vch immer wird Aufmerksamkeit der öffentlichen Meinung aiuf die Lösung der K'ö-ntgsfrage gelenkt. Neuerlich wird von den le^t^istischen Kreisen erklärt, daß der Frage keine so große Vedeuwng zukomme, wie man sie ihr beimißt, denn schon im Jahre 1919 hatte Er^erzog Albrecht zusammen mit den übrigen Mtgliedern des Hauses Habsburg in Ölten in der Schweiz daS Treugelöbnis dem Erkaiser Kvrl geleistet. Der ungarischen KöevigSfrage fehle überhaupt jede Autorität, ihre Lösung hänge auf das engste mit der „Meder^stellu-ng" t,er „alten Grenzen" zusammen. Daher liegt die Lölsung der Königsfrage in der entferntesten Zukunft. Klirtens Zynismus Si« sexuell völlig ad«»rmaler Mensch A»«sr»»«er»ng «il Ära» »te»rer D ü s s e il d ol r f, 27. Mai. Je weiter die Vernehmung fortschreitet,! Man hatte sich bei Kürten auf ein hart-desto meihr enthüllt sich >')en KriminalistenInäctiges Leugnen gefaßt gemacht, doch .vi.der das Bii.d eines sexuell völlig abnormal veranlagten Menschen. Kürten ist der vollkozn« mem Typ eines Cexualpatbologen, der vor keiner Gewal-ttat zurückschreckt, um ielnc erotischen Begierden zu befriedigen. Dafür ist besonders charakteristisch die Unterredunfl, die der Mörder mit Frau Ida Meurer ^)at-te, die er ebenfalls überfallen hatbe, die jedoch von ihren schweren Verletzungen wieder hergestellt wuroe. Bei der gestrigen Äe-genüibevstellung ernannte Frau Wdeurer am Ton und am Klang der Sdimme und an der Figur Kiirten als >den Täter wie-dor. Ui.f ihre Frage an Kürten, welches Motiv er denn für seine Tat hätte, antwortete er wört lich: „Ueber den Grund zur Tat, ja, da lann ich Ihnen keine nähere iL-rtlärung geben. Das hätten Sie auch nicht verstehen können. Das können selbst nicht die Beamten begreisen. Ich war nur von der Absicht getrieben, AU morden." Kürten korrigierte dann die Schilderung ^der Frau Meurer über den Tat-vovgang in ein^lnen Punkten: „Ja." sagte er, „ich "labe Sie ermorden wollen, aber Sie waren dcimals so argwöhnisch. Sie blickten sich immer, als ich ein wenig zurückbleiben wollte, nach mir um. Aber dann stach ich doch auf Sie ein. Sie stolperten, ich entriß Ihnen Ihre Aktentasche und lief fort. Als nv^ne Frml W Hause die Aktentasche entdeckte und die Wollsacke, die ich Ihnen fortgenommen hatte, warf sie mich hinaus." Während sich ixiese Usrterhaltung abspielt, zuckt in dem Gesicht de? Verhafteten keine Muskel. In seinem Aeußern erinnert Kürten vielfach an den Massenmörder Z^armann Auf dem 'breiten, muskulös^ Oberkörper sitzt ein masiiger Echädel mit abseits stehenden Ohren, t^fliegende, imstet blickende Augen unter einer slachei, Stirne, brutale, grol^e-schnittene Gesichtszüge, wulstige Backen, eine scharf vorstehende Nase, vo-r allem aber chava^istisch der brutale, sinnliche Mund und dt!e ungeschlachten Fäuste. Witwe, daß ein Toter kÄne Advesie haben kann. Damit gab sich die Witwe keineswegs zufrieden. Sie erklä!r^, zu der Ueberzengung gekommen zu sein, daß ihr Mann am Leben sei und daß er seiner^t nur mlkt einer anderen ausgerückt war. Die Dame vergaß dabei, daß ihr eine Abrechnung mit der Versichern ngs^ellschaft bevorstehe. Dieser kleine Fehler wird n>ahrscheinlich Gegenstand »^ZvckKttzvevbandkmg sein. Erwarten hat sich der Verhaftete zu einem raschen Geständnis bequemt. Als er erfuhr, daß ihm die Kriminalbeamten a»i.f der Fährte waren, schüttete er seiner Frau, mit der Lrlialtea 8iv »iel» Hire kullstseiäeae VL»eI»e 6ure!> 6ie sekoveucke Keivixuax vnck ?kl«x« in Der Warger von Düsfeldors er schon svit Jahren m llnfrieden l-obte, in einer spontanen Aufwallung sein Herz au?: „Meine Stunde ist gekommen. Ich kann es nicht länger mehr ertragen. Mögen sie mir den Kopf abschlagen. Ich bin auf alles gefaßt. Ich bin der Düsseldorfer Mörder." Dies nxrren die Schlußworte seiner Beichte. Damit war daS Schicksal Kürtens besiedelt. Seine Frau, von Entsetzen ilber diese 'Enthüllung gepackt, verriet bei ihrer Vernehmung das Geheimnis. » Ueber die Familie Kürten werden folgende Einzelheiten bekannt: Von der neunköpfigen Familie leben außer Peter Kürten znxi Brüder, die Arbeiter sind, lzmd eine Sch>ve-ster, die als Friseuse beschäftigt i?st. Der Vater ist noch am Leiben und in einem Arbeiter heim untergebracht. Er soll ein TrinSer gewesen sein. Die ganze l^st des Haushaltes sei, nach den Erzählungen eines Bruders des Verhafteten, auf der Mutter gelogen, die als Büglerin Hauptanteil des Lebensunterhalte? fiir die Familie verdient ^'iat. Peter Kürten hat nach Ansicht deS Bruders seine jetzd Mannes erwhren. Der Bruder erklärt, daß sich in lder Familie noch niemals abnormale Anlagen gezeigt häti'en. Peter sei allerdings nach seinen Beoibachtungen in periodischen Hkbständen von Wahnidi^'en befallen worden und habe außerdem eine Neigung zur Ueber schwenglichkeit gezeigt. Zuzen^ki'iscke un«i 5NSk?nI(rsft erlangen 8!e leletit ^vieZer äurcli eine 1'rinkkur mit I^ackel-ner ^inoralvasser. OleZes ent-kült eine bsutaufiri8cdenäe loc!-verbinäunA^ unä i8t datier c!!s Ke8te natiirllcds ^eäi^in. licke Anleitungen erlial- ten 8!e krei von äer tteilünstalt LlatinÄ I^aäenei. 60ZV WiffensspliNer Lucullus ließ im Jahre 70 v. Chr. die ersten Kirsche» von Kerasus am Schwarzen Meer nach Europa bringen- » In Venezuela wird zur Schokolade länder Käse gereicht. » Der japanische Korallenfisch ist der Phantastischste Fisch den wir kennen. Seine Farbe ist tiefrot m^t hellblauen, schwarzewgefaß-ten Rändern. » Der berühmte Cello-Virtuose PvoWor Alfred Grttnfeld (der vor einiger Zeit 7ft Jahre alt wurde) besitzt eine Sammlung von W0l) Speisekarten, die er alle abgegessen hat. » In Mell^urne gibt es k'in« ganqe Anzahl von Hlnlsbesihern, die dnrch Straßsn-bettel zu ibrem jetzigen Sieichtmn gelangt isind. „Mrikorer ^itiina* Nl VonMrSM, H!?!, ?fl Mas 19M). /IsZcaFS QHZ^«F»FZc M a r i b o r. S7. B!ai. Straßknbauttn MergefteM vünzliche D«rchf«hr««g de» ar»b,»gi,«» «rbeilsprvgrammes »es Maridorer »ezirksftr«be»««»sch»Ne» «rotz Seral»sey«ng der U«l«ge« Dos FwmMnmster'.um hat den Voran« sciiloq des Bezirksstraßenausschusses von Ma rwor genehmigt. Die für das laufende Jahr inl Voranschlag ,nit 41?^ vorgcschenen Au-lagen zu allen direkte« Steuern lmirden unr 9?^ auf 32?» herabgesetzt. Trotz ' es bedeutenden Ausfalles der Einnahmen wird im Voranschlag das GleichgewÄ>t erMt, da die Äanalverwal'tung die Verpflichtung übenlammen hat, zur Erhaltung der Stra« ßen ein Drittel und zu den Neubauten die ^^älfte beizusteuern. Durch dieses '^'lrrangelneut uürd dem Ma-rlborer Bezirksstraßeiiausschuf^ die Möglichkeit gegeben, sein vorgezeichnetes Prograin^r restlos durchzuführen. So kann vor alle..^ mit dem Bau Bachern st raßen begonne^^ tverden. Dasselbe gilt auch für» einige anidere Straßenbauten, wie für den Kerkehrsweg So. Peter LoZane, der als Schluhstück der Verbindung Sv. Peter So. Lenart anzuscheil ist, ferner die Umgestaltung der Gsmeindestraben LimbuS — Hoöe und So. Jakob_ öt. Jlj in Banalstraßen. Der Bau der Straße Bresternica — Sv. Arii, mit welcher das Drau- mit dein Pößnitztal verbnwden nierden soll, wurde ebreits in Angriff genonimen, Vor allcin wäre durch die Bestätigung des Straßen-varairschlages die große Draubrü^e bei Duplek sichergestellt, fodaß die Bautätigkeit rasche Fortschritte inuchen ^ann. Schließlich wäre noch zu erlvÄhnen, daß für die Regulierung und Ausbesserung "^er Drautalstrake zwischen Ä^vibor und Fala im Borailschlaig des Bezirksstraßenaus fchusses 400.(XX) und für die Ausgestaltung des VerkchrÄvegk!- LajterSperk So. «ari 300.l)W Dinar vorgeiehen sind. Himmelfahrtttag Heute ist Generalprobe für Pfingjsten; sie wird abgehalten, !vie das Wetter auch sein lnmg. Der Himimelfalhrtstag ist für die Städter der erste lvirkliche Ausflugstag im Jahr. Zu Ostern hatte man sich im Wald noch nicht so recht wchl ge'sühlt; man ivar froh, wenn man olhne Schaden wieder nach Hause klaim und sich's in der warmen Swbe dann be-1haglich machen konnte. Heute aber ist der Tag lder hellen Kl«ider! Äcan wird unter allen Umständen im Walde lagen?, Brot vapiere und Eierscha^ verstreuen wollen — um mit alteim S^uch nicht zu brechen — und in den großen VergnügungSsMtten wird nachunttags die Kaffeeküc!^ gestürmt werden. Wenn die erste lärmende Freude dann vorilber, wird inmitten des jungen Grüns auä) die rechte Stimmung über die Ausflüy-le'c kommen, sie werden sich der Bedeutung des fro.hen Tages erinnern. Die Träume in der W^ldesstille, die segelnden Wolken u. das Rauschen in den Bamnllvipfeln werden Gedanken unid Empfindungen wachrufen; wie vieles, was schon längst vergessen schien, wird wieder aufersteh'n ^ gleich der schönen Natur da draußen. Und wer daheim geblieben in der plötzlich so stillen Stadt, wird denl Glockenklairg gelmischt haben, der zum Htim.melfa!hrtsfest i.n die Kirche lud. Wer dann nicht ins Gotteshaus gegangen, wird die Friedhöfe «ufgesuicht haben, die Graber der Lieben, um ihnen zu sagei', daß sie nicht vergessen sinid, sondern liebevolle Psle^ heute in unserem Herzen erlebten. Da< Sanatorium wr lungenkranle Eisenbahner Unter Führung des Primarius der Internen Abteilung des Allgemeinen ürank^nhau-ses, .Herrn Dozenten Dr. M a t k o sand gestern von leiten der lokalen Pressevertreter die BesichtiMng des Terrains in Bisole l>el Slo>venska Bistrioa statt, auf welchem die Eisenbahmer-jrrankenLafse ihr Sanatoriuin für lungenkranke Bahnbedienstete zu errick)-ten beabsichtigt. Ziu diesem Zweck hatten >di>e .Herren Inhaber -der Firmen Hutter, Doctor in druig, „Zlatorog" und „Ralpid" ihre Personenkraftwagen in liebenswürdigster Weise zur Verfügung gestÄlt. Das Terrain, mvf dem das neue Sanatorium gebaut werden soll, ist sowohl vom Norden, als auch Westen und Osten eingeschlossen und liegt unter der sogenannten „ÄnsSka gora". In der Mtte des großen .^mplexes, Wer dessen Ankauf mit dem der-.zeitigen Eigentümer Herrn Bam-nreister Bauer sGraz) Ver^Mvdlungen in Schwebe sind und der S4 ha umfaßt, schlangelt srch ein klarer Bach, dessen Wasser auch in: .Hoch solnmer nicht versiegt. Die Quelle des Büchleins liegt LiX) Meter oberhal?b des Gutsbesitzes. Terrain liegt !^iläufig in der Meeres.hös)e von Golnik, und Mar uni einige Meter tiefer. Der Waldreichtum zeichnet sich durch eine üppige Flora ans. Vertreten ist nek^^n der sichle sehr stark auch die ^nd die Föhre, iui llnterholz sehr stark der WachholÄer. Eine absolut reine Luft, die ihre Beschaffenheit nicht ändern wird, da die Voraussetzungen für JndlustrieaniÄ-zen nirgends goge'ben find, bietet alle Vorbedingungen für diesen Zweck. Herrliche, sonnige Aussicht nach allen Seiten hin erhöht den Reiz, man sieht von dort aus die ganze Kette der südsteirischen Berge bis zun: kroa-tis6>en Slieme. Das Bantermin lie^t iber-HM der ?!ebelzo-ne. Der westlich gelegene, i!^reits vernachlässigte Weingarten würde im Falle eines Abschlusses der Verhandlungen beivaldet lverden. Was nun ldas Wein-klima lbetrifft, ii-ber dessen Milde kein Zivei-fel aufkommen kr>. erinnert. Diese zu errichtende Lun»geit7)eilstätte würde nanientlich den Patienten aus Serbien, Kroatien und den südlicholt Gegenden zugute kommen, da sie das schärfere Klima von Go-lnik nicht vertragen. Die Zweckmäßigkeit dieses Besitztums liegt an der Hand, zumal der Lichl-ström in erreichbarer ist, herrliches BacherwQuellwasser in ausreic^nder Menge vorhaniden ist. Wie verlautet, sollen außer der Stadtgemeinde Slovenska Bistrica und den autono^len Körperschasten auch die reichen Umgebungsgemeinden ihre.^verktätigste Unterstützung der Errichtung des Sanatoriums zugesagt haben, nnd zwar in Forn, von Ausbesser-ung der Straßen und Zufahrts ivsge usw. Es lväre iin Interesse i>er Nn,-gebungsbevölkerung nur zu ivü^nschen, daß die durchgeführt iverde. GHWelzer! Am PfinMonntag, den 8. Junik nach nit-tags treffen mit c?i«'in eigenen Zug gegen Sänger des Ulächtigen Gesanschores „Harmonie" aus Zürich in Maril>or ein, um auf ihrer Auslands-Sängerfahrt Äie „Glas ib e n a M a t i c a" i na r i b o r zu besuchen, die im Jahre 1928 in Zürich nnt der berühnlten „.'Harmonie" freuild^suuLliche Beziehungen angeknüpft hat. Der Empfang t gegen 23 Uhr bnÄ) in der Kegelbahn des Hoteliers Herrn Josef T e p e j in Bitanje ein Brand aus, der si6i> wegen >des herrschenden Windes rasch ausbreitete. Das Feuer vernichtete in kürzester Zeit die Äegelbahn. Der Brand breitete sich dann auf das Bochaus und schließlich auch auf das .Hotelgebände aus. Das Dachgerüst des .Hotels und das Wohnhaus wurden vollkommen eingeäschert. Das Vieh konnte rechtzeitig aus den Ställen befreit werden. An den Löscharbeiten nahmen außer der heiniischeir Wchr auch die Freiwilligen Feil- abend, zu )velchenl olle Freunde des Reitsports geladen sinb. m. Der Gemeinderat von Tezno faßte in seiner letzten Sitzung den Beschluß, die Quartiergelder an die Lehrerschaf: flPsig zu machen. Hinsichtlich der Aufführung nes modern'n Geb für die Bürg. schule am rechten Dramtser verpflichtet die Gemeinde die auf sie entfalleniden .^o-ften zu übernchmen, falls alle ?n Netra . kommenden Unrgebungsggmeinden dieselbe Verpflichtung über7«ihmen. ul. Bor dem gro^ «irchenkonAert. Wie bereits mehrfach erwähnt, veranstaltet die Mariborer „Glasbena matica" Mi tt. w o ch, den 4. Juwi um 20 Uhr in der Dom tirche ihr großes Kirchenkonzert. Zur Aufführung gelangt Gret^ninows slawisch-ruPsche Siturg?ie op. 79 aus dem Jahre 1923, auf deren herrliche PaHpartien besonders aufmerksam gsuvacht wird. Aon den Solisten wären zü er»vahnen Frl. Ina V o-d e i k (Sopran), .Herr A. 2 i v k o (Te-ncr^ Herr Faganeli (Bariton) und Herr B l a h (Baß), sämtliche Mitglieder !^r „Glasbena matica". Das ^nzert dauert etwa 1)-^ Swnden. Zur Verfüigung stehen nur gegen 500 Sitzplätze, weshalb es sich fehr empfiehilt, diesÄben rechtzeitig zu silZ^rn. Kartenvorverkauf ab s^itag bei Höfer und G r i n i ?. kirmuns» L«5ek«nke ivle ^kren. (ZollI- unä 8Uder-^sre>i 7162 orstlclsLsijxu. dilÜLStdo! I. !eilii Iiiitiei a»»p»»k» «I. HO erwehren von Kvnjice, Colje, Poljöane und §kofia vas tvacker tell. Auch die Freiwillige Feuerwchr von Maribor kaur mit einem Löschzug unter dem Kourmando des Hauptmannes H. V o l l e r zu Hilfe, kehrte a!^r bereits in Konjice um, da deren Mitwirknng nicht mehr nötig war. Der Brand, dessen Bewältigung sich wegen des starken Windes sehr schwierig ge-Mtete und der auch auf die benachbarten Gebäulde i'rberzugreifen drohte, konnte erst heute gegen 5 Uhr eingedämmt werden. Der Schaden iist seihr groß, erscheint jedoch durch Versick)enmg gedeckt. Wie das Feuer ent-stali-d, konnte bisher noch nicht nrit Si6)er-lheit festgestellt werden. NN Die nächste Nummer der „Maribortt Zeitung" erscheint wegen des morgigen Feiertages erst Freitag nachmittags zur Michen Stunde. IN. Bermahlmlg. Der Oberleutnant tes hiesigen Infanterieregimentes .Herr Tonio N o v a lk wnrde gestern mit Frl. Erika B e-r e :, einer Tochter des Vizedirektors der bie sigen Filiale der Nationalbank Herrn Bersc, getraut. Unsere h^irzlichsten Glück>nünsck?e! ni. Evangelisches. Donnerstag, den 29. d. wird ein Geineindemlsflnig naä) Sv. Belsen? am Bachern stattfinden. 'Z^r Aufstieg erfolgt UNI halb 6 Uhr früh vmn .s'^aliptplatz aus wo ein Autobus für die Fahrt bis Pe-kre bereitstehen »vird. Fahrpreis 5 Dm. pro Person. tn. FrenUienverkchrstagmlg. Ksinntenden Sanlstag, >den 31. d. um 10.30 Uhr wird :m Sitzungssaale der Handels-, Getverbe- und Jndustriekaniuler in Lju^bljana die diesjährige Generalversammluitg des Fremdenver-kohrsverbandes nüt der üblichen Tagesordnung abgehalten!. Gleichzeitig wird auch ldas 2öjährige BestandeSjul^läum des Verbandes gefeiert. NI. Zu Ehren der rumänischen Distanzrei« terin Frl. Milada Trifon veranswltet lM-te, Mittwoch, unr ?0 Uhr lder hiesige Reit-kliO im Hotel „Orel" einen Begrüßi,ngs- m. Die Bolksbibliathek ist am morgigen Feiertag für den Parteienverkehr zwischen 9.30 uni> 10.30 Uihr geöffnet, während sie am Abend geschlossen bleibt. m. Der Gesangverein „Zvon" in Tezna hielt dieser Tage seine Jahreshauptversamm lung ab. In den Ausschuß wurden entsandt ldie Herren L u k n a r als Obmann, S ch e« w e d e r als Stellvertreter, Steherals Schriftführer und P i h l e r als Kassier. AiUl 1. Juni veranstaltet d>ie Tamburaschen« sektivn des Versines im Gasthaiuse P l o> ib I (Lovski don!) in DeM0 ein Garten'fest bei freioin Eintritt. Für die Unterhaltung sowie für das leibliche Wohl der Gäste wird reichlich gesorgt wevden. Im Falle schlechter Witterung wird die Beranstalwng um eine Wo che verschoben. z ^Nl — 20 vdr — .MIM».8szI UII. d. um 20 Uhr im Gasthause RuÄiZ inNopa v as einen infovmatilven Abend. Der Ob-llnann des Zweigveroines, Herr Schulleiter A l t wird über die Beideutung unjd den Wir kungÄreis des Roten Kreuzes sprechen, wüh rend die Retwngsabteilung der Freiwilligen s^nenvehr von Studenc: mi praktischen Bvisp-ielen die erste Hilfe bei Unglücksfälle« vor Augen führen wird. Im Jntereffe der Allgeuieinheit wie jedes einzelnen ist ein recht zahlreicher Bes-uch der Beranswltung erwünscht. n: Festwochen in Wien 31. Mai bis 15. Juni 193Y, visumfreie Einreise, ermäßigte Rückfchrt nach fünftäyiigsm Aufenthalt. Programme und F^Äarten i>m Reisebüro „Put-nik" in Mar'iÄr, Meksandrova cesta R, erhältlich. m. Aarambol. Gestern Mchmittags stießen an der Ecke Nleksmrdrova lesta—^vet5lLna ulica ein Byzilklist und ein Motorradfahrer zusammen, wobei beiide von den Sitzen geschleudert wurlden. Zum Glück kamen beide nrit lbem bloßen Schrecken davon. m. Drei Fahrräder abhanden gekomnun. Im Laufe des gestrigen Tages wurden nicht wenilger als drei Fahrraddieibstähle verübt. lUnd zlvar ?anl gegen abend den: Spengler Franz B i z j a k aus dem Hofe eines He' tels ein „Puch"-Ra!d abhanden. Einige Ml« nuten zuvor wurÄe dem Exekutionsorgan des ^'nesigen Kreisgerichtes Stefml G r a ?' ner aus einem Hausflur in der Daittenba^ ZubiMmsmeffe in Aubljana Man >nder Bedeutung sein. Di^ Messe in LjuNiana bedeutet aber noch iveit mehr, sie ist eine Kraftprobe der slowenischen und gleichseitig der jugoslawischen Wirtschaft und birgt eme Unzahl neuer Anregungen in sich, die alle dazu dienen köimen, vie Schwierigkeiten Äer geczebenen Situation -i nigerin'nßen zu erleichtern. 'Zeit dem Ja.?--re 19S1, dem ersten slo-ivenischen Messejal). re, ist diej^e Institution stetig gewachsen und hat damit die ihr se't'^llte Aufgabe restlos ersüllt. Die heutige mternationale Wirtschaftskrise erforde-rt Nationalisierung der gesaniten ^Nationalökonomie und radikalste Umstellung auf produktive ArbeÜen. Diese Umst^lung ist nicht imlner und überall ohne wniereI möglicl.', denn sie letzt Belehrung. Ecmh« rung und Beispiel? voraus l^ine moderne Messe öletct aber an <5^ fahlung». Belehrung und Beispielen so viel, das; sie. »u du jöm Sinne schon ^ mrtschaslssördernd wirkt. Man darf nicht cuszcrachr lassen, da» die Cchanstellung d^r i>,'.d^''.'ns'^n Produ?u.'nen zusammen Ulit der gleichzeitig einsetzp.nden Qualitätskonkurrenz auch ausserordentlich anregend wirken mus^. Die Ne^^neinander-stcllung me'hrerer Prod^lte gleicher Art unter Anfilhrung der einzelnen Borteile er" gebt'n das Bildnngsmoment, auf das e? heute sehr ankommt. Zur Eröffnung am 29. Mai tgzv Die slebente Meffe Oesterreicher, 16 Belgier, A; Tschechoslowa« ien, 22 Franzosen, 1 Italiener, 1 Lettländer, 48 Deutsche, 1 Schweizer «und 8 Anle-rikaner hatten ausgestellt. Die vierte Messe wurde im Jahre 1924 abg«>">allten. Unter 726 Ausstellern waren wie^r 5 Engloirder, 24 Oesterreichcr, 10 Bslgier, 28 Tschecho-lowaken, 38 Franzosen, 23 Italiener, 13 Deutsche, 1 Schweizer und 6 Amerikaner zu finden. Gleichzeitig wurde aber auch eine Frühjahrsmodenrevue abgehalten, an der sich 47 Firmen beteiligten. In der Dau er der Messe wurde auch eine Pferdeaus-stelliung, eine Ja'gd- und Tourilstenausstsl-lung und eine Ausstellung von Winterobst gezeigt, die durchwegs rege Anteilnahme fanden. Die Mfie Meffe Das Jahr l6!25 brachte fiir die Messe in Liubljana eine bedeutende Neuerung. Die Leitung selbst wurde auf wirtschaftliche Grundlage gestellt, der fünften Messe sel^t wurde eine Reihe von weiteren AuAstel-lungen angeschlossen. Diese versuchten in al' le Zweige des Wirtschaftslebens einzudrin gen «und das gesamt nationalAkonomischs Leben zu umfassen. Eine Ausstellung von Lehrlingsarbeiten machte den Anfang, dann kam eine hygienische Ausstellung, eme AuZ stellung des slowen^chen Sportes, eine Aus stell'ung von Rassevieh unt» eine Pferdeaus st?llung. Diesmal waren unter 623 Ausstel lern v Engländer, 34 Oesterreicher, 37 Tschs choslowaken, Franzosen, 2!^ Italiener, 1 Lettländer. 29 Deutsche, k» Schweizer und 13 Amerikaner. Nicht zuletzt kommt at»er der Faktor zur Geltung, datz jede Messe die Kl^us-lust anregt und dadurch der Wirtschast direkte und sofsrtige Vorteile verschafft. Macht die Ausstellung fremder Produkte die einheimisch'!: Wirtsäiast mit den wichtig sten Neuerungen bekannt, so. zeigt die Ausstellung der einheimischen Wirtschaft die Stärke der eigenen Industrie, die Qualität der einheimischen Erzeugnisse und den Fort schritt der nationalwirtschcvftlichen Leistungs sähigleit. Ljubliäira als bedeu^tendstes jugoslawisches Industrie- uizd Wirtschastszentrnm hat ver die?Wkabe ii^iomnu'n, dem In ebeckso wie dem Ausland auf diesen Mssen GM-geHeit zu bieten, sich mit den Quatitiaien U'Herer Wrrtschtlft Vekannt zu machen. Wie Äe Ausweise der Aöesse zeigen hQt dos Jntsrefse fiir Äiese Veranstaltung vonr ersten Augiöi^l^ck angefangen zugenom men. Vte erste Meffe ^cmd im Jahre «1931 statt und umsaht« ei-lAn BbdsnkckWx von 35.000 Quadrat me ter. ÄimalS boteiiligten sich'natuMmätz hauptsächlich einheimische Unternehinen und Vrod^nten, doch ivaren neben 406 jugo-slawrs^ Älltsstellern auch schon 17 Fremde, zu findÄr, nxis ein Beweis dafür var, dftß die Ad« vmn erstm Tage an auf die Sympathie >des Auslandes rechnen konnte. Die M»eite Meffe lvQr im Jahve 1922. Sie bedeckte schon eine BSdenfiäche vom 40000 Qwadro>bmeter unÄ sch neben öZ4 erni^innschen bereits auch 15l) auÄÄnbiGe ?lusstÄler. In diesem Jal>re waren schon <^cht gw^e AuWllungs--hallen M,d eine Reihe- kt^r Pavillons, vorhanden. Der Erfolg dieser Messen war so bedeutend, datz viele Unternehmen schzn am vierten Ausstellungstage keine Austräge mehr übernehmen koinnten. Die dritte Meffe Im Jahre 19K6 fand' die driiti? M^fse statt. Unter 779 Ausstellern viartt^ ^2 Das Ja7)r 1927 brachte die siebente 'Ms-se und die m Die sechste Meffe iin Jahre 1926 war schon mit der ersten Ausstellung „Ljubiljana im H«rbst" verbunden. Gleichzeitig fand- auch die große Fellauktion statt, an der «sich III Verkn^ifer beteiligten. Bald nachher wurde diese Fellauktion wiödevholt, wobei sich weitere 87 BerVÄufer einfanden. Direkt an die Mesie angeschlossen war wieder eine ht>gienische Ausstellung, eine kultur-historifche Ausstellung, „Die slawische Frau", eine Autospe-zialausskellung und eine Klelngen>erbeaus-stellung. Diese V!esse war van 646 Teilnel)-merll beschickt, wovon 141 aus dem Ausland waren. An der Herbstausstellung lab-u,en auch 45 bildende Mnstler mit 661 Wer len teil. Hier waren 2Z statt. Angeschlessen war diesma-l wieder die fünfte und sechste Fellauktion, die bereits zu ständigen Institutionen geworden wareir. An der fünften Auktvon nahmen 172, an der sechsten 60 Verkäiufer teil. Neben der Messe n>aren auch diesmal eine Reihe verschiedener Veranstal tungen zu sehen: eine Autaschau. eine Ausstellung van Mchen- und .Hausgeräten, sowie Möbeln, eine MeiingöwerHeausstellung und die Ausstellung „Slo-wenische moderne Kunst 1S18-19SS". Der .HerbstckUsstellung lvarsn auch diesmal die landwirtschaftlichen Spezialausstöllungen, wie Ausstellung gelegentlich des ISVsÄhrigen Jubiläums deS Landwirtschaftlichen Verbandes in Slowenien, Milch und Käse, Weinbau, Bienen-Wcht, Qbst!^u, Gemüsezucht, Blumen, landwirtschaftliche MlMmen, Mvdeschau, Bich zucht, ^flügelzucht, Kamnchen- und Hasen ausstellung, Ausstellung dies Verein? „Zoo", Hygiene, Radio, Industrie und Handel, Mö bel und Wohnungseinrichtungen, >slowenisck)e Nationaltrachten, KultnvauAstellung „Slcwc Nische Presse", angeschlossen. Diesmal n>aren 176 Teilnehmer, darunter 172 aus dem Aus lande, die Herbstausstellung zählte 317 Teil nehmer, darunter 60 aus dem Äuslani>e. Die neunte Messe Im Borjahre fand die neunte große Messe und me mens HttvMyim statt. Die siebente JellauttM sah 1S4, die achte 173 Verkäufer.- An die Mesie n>ar ei- ^^lkung' ?!ummer ne Autoausftellung, eine Mi^ibelschau. ^^l^'in g^ioerbeausstellung, Iubiläl'M'.'ausstessüug der Bürgerschulen in Slowenien, .s>ygiene, sowie eine Kaninchen- und l^eflügelau'^stel-lung angeschlossen. Die Herbstschml s>atte 360 Teilnehmer, bavon 91 aus den: Auslande, was das steigende Jnteresie des An?-landes an dieser Veranstaltung beweist. .'In der Messe selbst hatten 7.'^ Teilnehmer, davon 215 Ausländer nntgewirkt. Im Verlaufe von nelln Jahren seit Gründung der Messe in Ljnblsana halten dort insgesamt 18 Staaten mit 15^42 Firmen ausgestellt. Von den Ausländern wa» ren 61 Engländer, 414 Oesterreicher, Belgier, 1 Brasilianer, 1 Bulgare, 221 T'che choslowaken, 2 Dänen, 147 Franzosen, 2 Griechen, 9 .Holländer, 106 Italiener, 4 Lettländer, 38>1 Deutsche, 32 Ungarn, 21 Polen, 10 Schweden, 17 Schweizer und 70 Amerikaner. Die Äublläumsmesse Das Jahr 1839 ist demnach das JubilK» umsjahr der Messe in Ljubljana und eS itt anzunehmen, das; sich diese Messe den ver» gangenen würdig anschließen werde, ums»« mehr, da gerade das ^ahr 1939 mit seinen starken wirtschaftlichen Erschütterungen u. Veränderungen mehr als ein anderes die Konzentration der Kraft und der Leistun-gen benötigt, um der Wirtschaft das Ber« trauen und die Aiioersicht, die sie zur eige« nen Enwncklmtg benötig^, zu geben. D. —d Donnerstag, 29. Mai. Ljubljana 9.30 Uhr: Uebertragung der Kirch-^n musik. — 10.29: Lanidwirts^chastsvortrag. — N: Konzert. ^ 15: Die neue Lehrmetod? in d?r Volksschule. — 15.30: Volksstück. — 16.:Z0: SchalWattenkonsert. — 1^7: TanMusik. — 2s>: Ue^r^agung. — 22: Leichte Musik. — Beograd, 1„7.30: Zigeunermusik. -- W.30: französischer Sprachkurs. — 20: UiU>ertragung aus Ljubljana^ — 2S.4Ü: Nationalwoisen. — Men. 11.95: Kon« des Wiener Shinphanieorchesters. 1ü? Nachnnittagskc^avett. — 16: Märchen der Welt-liteatur. — w: Uevertragung aus der Wiener Staatsoper „Aida". — Graz, 16: Alpenländischs Volksbühne: „Die verhexte Bettstatt" und „Der Zwinserl is' gestorben". — Breslau, 19.55: W?!-tervorhevsage. — 20: „Hier können Familien Kaffee kochen". — AnsWstzenjd Tanzmusik. Brünn, 18.15: Deutsche Sendung. — Schallplattenkonzert. — Stuttgart, 17: Unter-hcrltungskmizevt. — 20: „Doktor und ApÄheker", komische Oper. — 22.46: Tanzmusik. — Berlin, 6.30: Funi^ymnastik. — IS: Gartenkonzert. lö: Leichte ÜnterWtung. — 29.10: Populäres OrchöstevkonKert. ^ Langeickerg, 16.39: H^tterc; am Nachnritlay. — 20: Wendkonzert. — Prag, 18.25: Deutsche Tendunq: Lieder zur Gitarre. _ Sl IS: AavserkomPositionen von Kaan. — 2L.15:' Or9elkoll>zert. — Mail^, 21: „Lodo-letta" von MaScagni. — 23.49: LI^ki'Konzerl^ — Mitmhen, 16: Solostü'cks sür Gitarre. — 17: "lSolostütke Marre. — 17: Unterhaltun^?s« koinzert. — 19 35: „Der fliegende Holländer" ^'on Wagner. — Budapest, IK.ZVi Konzert. — ü2.1.'): Milrtärkchelle. — Warschau 20.39: Volkskon-KsnAert. Freitag, 30. Mai. LjMjaaa, 13.39 Uhr: Schallplattenkoil^-.er:. 17.30: Konzert. — 18.3lZ: DaS neue Strasgcseti. __ IS: Die Stu^nde der Hausfrau. — 19.30: Italieniische Stun^. — Beograd, 20: Konzert des slannschen Streichqu 29: Kammermusik. — 21.15: BslikstümlicheS Konzert. — Breslau, 18.40: Englisch für ?1N'' fänger. — 29.39: Geige mrd Gitarre. — 29.39: Sepp Ewnmer singt. — 2S.35: ReichS'kurzschrist. — Brünn, 18.35: Deu^'che Tendung. — IY.Z0: „F-lgavoS Hochzeit". — Stuttgart, 19.30: Bala-laikakoirzert. — 21.30: Blasmusik. — 22.59: STiglrsche Dichtung und Musik. — Berlin, 18.35: .EonAert. — 19: Berliner Kunstwochen 1930^ — Anschließend: Abeni>unterhaltung. — Prag, 18.15: Tschechisch. — 1k.3ü: Deutsche Sendung. — 21: Narinetd-Konzert. — 22.15: Konz-^rt-Übertragung__SNarland, 23^0: -Konzert. — München, 20: Erklingen zilm Tan^e die Geigen. — 21: „Elga", Notturno von G^rliart >^XNlptinami. — Budapest, 19.^5: Belgiicher l Mend. — 22.1»i: Zigeiincrnlusif. — Paris 29.45 ! zert. — 23: Tanzmusik. »Mariborer Zektuny'' MlMn^ 's4Z^ ken TS. Ma? 19S0> ViS I^eiiFeUKivSl/ Dle nmm Kllte Man erinn«rt sich wohl kaum, jemals auf modischem Gebiete emen dHrartigen Umschwung miterlebt zu haben, wie er bei den Hüten wlälhiTend der ^j^ten Wochen festzu^ stellen lvar. Schon sott Jahr und Dag bein-lchsn stch ja die führenden Salons, von dcr faib^^ikSlnühig erzeugten, schmucklosen Filzsorm abzugehen und sich einer phanta^iereicheren Z^tmode zuzuwenden, doch gab es hier airsangs — wie so oft schon — einen ganz energischpn Widerstand von feiten des Piublikums, so daß es einer aufopferungsvollen Arbeit währenid mehrerer VaisonS bedurfte, ehe man dort anlangte, wo die Hutmode jetzt hält. Mit einem Schlag scheint sich nÄmlich die Einstellung zu ^esem Thema gewandelt zu haben, denn was man jetzt sieht und anerkennt, sind interessante Linien und reicht.' GarrUerungen, die also keineswegs mehr jene schlichte Note ivahren, die seinerKe>it als „allgemeingültig" Ibetrachtet wuÄie, sondern der Phantasie vollkommen freien Lauf lassen und Schaffungen hervorbringen, die vo-r kleinem Aiufp-utz zuvückschoucn und dainit sicherlich einen Höhepunkt erklimmen, der zweifellos beachtenswert ist, weil er keine EintagSmode, sondern eine völlige Umwälzung darstellt. ES iist auch ganz klar, daß diese Mode kommen mußte und nicht etwa — wie dies fälschlich geschieht ÄS Willkür einiger Salons betrachtet wird, denn die immer ideenreicher werdende Nerdung war unbe-dingt die Veranlassung dazu, daß man auch ^AX^oso sr»M»o»t»» »«t ttooo Nit»«. ?0M'^U»dQ6«>U« «oä ««fk, U«a» «si- d««»« v»s Mxid» »«»>»< «i«. so. .'s. Phantasievollere Kopfbedeckungen wünschte, hauptsächlich in ihrer Garnierung die Uebereinstimmung mit dem malerischen Älei de schaffen sollten. Hier gibt eS natürlich vielerlei Möglichkeiten, denn an Aufputzeffekten herrscht ja sicherlich kein M>cmgel. Am beliebtesten sind B l u m e n als Hutauhputz und man findet denn auch fast alle Nachbildungen der naMrlichen Blüten, wobei auf naturgetreue Wiedergabe beson derer Wort gelegt wird, so daß also keine Phandafisgebilde entsteh,^ sollen, wie auch die dteien, ehenrals beliebt geivesenen stili-sierton Vlüten^otive als durchaus veraltet gelten, da man überhaupt den „Vunstgswerb lichen" Charakter in der Hutmode zu vermeiden sucht und stch auf das absolut „Modische" AU konzentrieren trachtet. sieht man also als Hutaufputz herrliche Rosen von weiß über !^ll-gelb und rosa bis zu einem tiefen dunk-elrot. Dann auch „Kamelien", die als Mode-blütvn der ^son zu betrachten find. Die stetlfen Becher der „Calla" sind un-gennein stilvoll. Ferner gibt es auch vlelovlei Blumen an gemeinsamem Stanrme, etwa die Wüten der Akazie und des Goldregens, dami mannigfaltige Barianten der Wiesenblumen (Löwenzahn, Margueriten, Mohn, Dotterblumen usw.). Für den Na6)nrittag, also zum ImprimS' Modell ist also die Möglichkeit eines außerordentlich malerischen, phantasiereichen Hu« tes gege-^n. der sicherlich der Abwechslung halber Freude bereiten und gefallen wird. Wir bringen eine solche Form, die einigermaßen an die ehemals gebräuchlich ge-wsssnen „Florentiner" erinnert und auS Exotenstroth oder Roßhaar gearbeitet sein Kann, als oberste Skizze. Die pastellfarbonen Becher der „Wild-litng"^Bliüte' sind hier als Garnierung ver-wendet und erscheinen sowohl an der Außenseite als auch zu Glicht, eine Steckart, die immer sehr vorteilhaft ist. Natürlich trachtet man die Blüten in den Farben, des dazugehörrgen Z^leides zu halten; oft werden ^e Garnierungsblumen sogar dem Blütenmnster des betreffendes Kleider-Inrprim^s nachgebildet, eine MI de', die heute nicht mehr vereinzelt dasteht und sicherlich noch sehr polpulör werden dÜrf te. Aber nicht nur der breite Hut ist modern i/denn vS wäre fa auch sicherlich ein Fehler, hiie neue Mode, die min en1>lich wi'.-klich alle Schvanlken besMgt lmt, neuerlich m bestimmte Aahncn zwingen zu wollen), son' dern Tcigue, die viel fach derart gearbeitet wird, daß sie auf einer Seite offen zu stehen scheint und eine Blü-tengarnierung bringt, die sozusa^n aus dem Hute ,cherv'»rquillt" (unterste «Skizze links). Sehr eigenartig find auch jene Formen, die das Material deS dazugehörigen Kleides wiederholen, wobei besonders die getupf ten Modegewebe in Frage kommen. So zum Beispiel führen wir links einen halbbreiten FilMt vor Augen, der innen mit dem „Pastillen-Material" deS KleideS bespannt und in der vorderen Mitte durch eine aus der getupften Seide gebildete Blüte beschwert wi^. Ganz anders als diese Modelle sind natürlich alle Schaffungen, die man für die vormittägige Trotteuraufmachung und für den Sport wühlt. Hier würde ja jedes Zuviel fast peinlich wirken und man befleißt sich darum einer geradezu „absichtlichen" Einfachheit. Zum Sportkostüm gefällt ein enganliegender Hut aus dem gleichen Materiale am allerbosten (Skizze rec^S oben). (Ane englische Arsche aus demselben Gewebe ist wohl die einKi-g mögliche Garnierung. Für MtagSWetke aber k^ibt man nach wie vor bei einer schicken Fiilzfasson mit ein" gebogenem Ranbe unb einer schlichten Garnierung in Form der Masche, die auch hier entweder auS dem gleichen Materiale hergestellt oder aber in glänzendem Metall wiedergegeben wird, da metallische Effekte (die natürlich sehr einfach und „forrekt" sein müssen) für die kjalbfportliche Aufmachung ganz außerordentlich beliebt sind. Willy Ungar. (Sämtliche SVizzen nach Original-Ent.oür-fen von Willy Ungar.) Farbige Bettwäsche. der ewigen Suche nach Ne:»heiten ist nian jetzt in Amerika auf farÄge Bettwäsche verlfallen. DaS schneeige Weiß des Leinens oder Damastes wird als veraltet angesehen, und das -moderne Bettzeug wird nunnvchr in Hellrosa, hellblau, maisgl^b oder flieder'far-ben angefertigt. Zwar die ältere Generation steht dieser Neuerung skeptisch und ablehnend gegen'iwer, umsomehr, als eS eine alte Tatsache ist, daß liede Farbe unter häusigem Waschen auch bei sorgfältigster Behandlung leidet. Aber die jungen Leute sind ^geistert. Man geht sogar schon so weit, zu bchaupten, daß die farbige Bettwäsche einen viel gesünderen, festeren Schlaf gebe. Sin Aregoll ist, wann innner es auftaucht, eine vielbeachtete modische Erscheinung, denn die Frau liebt es natürlich, in ein- und 'demselben Kleidungsstücke vielerlei Variationsmöglichkeiten zu finden. Heuer scheint es die S t r i ck m o d e zu fein, die den Fregoli-Gedanken wieder aufgreift uUd damit jene zauberhafte Wandlungsfähigkeit der Mode in den Vordergrund rückt, die so schr zu fesseln vevmag. In seiner Gesamtheit muß man sich das neue „Strick^Fvegoli" als eine Art Complet vorstellen, dessen Rock und Jacke die gleiche Musterung hat, während die kurz-tyillierte Muse, die in hellerer Far be gehaltet ist, eine zartere Strick-Technik 'bringt (Bild 1). Die ebö l be»sprochene lichte Bluse ergibt mit einem gefälteten, .strickplifsierten Roerden (letzte Skizze oben), wahrend man die Jacke gelegentlich zu einem einfarbigen Kleide auch für den Nachmittag tragcn kann, so daß daS „Strick-Fregoli" die gesamte Tages node nrit einem Male erobert hat (unterstes Bild). W. U. Badetlere und Schwimmgeräte aller Art sind während weniger Jchre zur großen Mode geworden und heute gehört es fast schon „mit dazu", sein eigenes Badetier in: Strandbclde zur Verfügung zu haben. Solche Dinge find keineswegs kostspielig und dabei au^rordentlich originell und sehr leicht transportabel, da sie ja erst an Ort und Stelle „aufgeblasen" werden, in luft-leerem Zustande aber kaum umfangreicher sind, als ein großer, leerer Luftpolster. Man begegnet hier ungemein amüsanten Dingen, denn es gibt schwimmende Gummi-Hasen, Pferdchen und Kater; besonder? „Mcky" der Filmheld, den wir in unserer Skizze zeigen, wird auch in Gummi sicherlich Begeisterllng erwecken. Diese Tiere sind nicht nur eine Belusti-gllng für gllte Schwimmer, sondern werden auch angehenden Wassersportlern das Erbsr-nen des <Ähwimni setzen und von der Strömung treiben lassen kann und deniz-ufolge in der Lage ist, sein Sonnenibad in den Wellen zu nehmen. W. U. Die schwersten Hüte der Welt. Die schwersten Hüte der Welt dürften die Träger des bekannten Fischmarktes von Billingsgate in London auf dem Kopfe haben. die engen Straßen um diesen Markt bei Verwendung von Karren sehr rasch verstvlpft werden würden, so ist bei den Fischtastenkägern eine alte Tradition, die schweren Fischtasten auf denl Kopf an ihren 'i^stimmungsort zu befördern. Sie tragen dabei riesige Hüte, die den Druck der schweren Kasten mildems ollen. Jeder dieser Hüte wiegt Pfund und ist aus Leder und Filz gefertigt, wobei zwischen der äußeren aus Kernleder besteljeuden Oberschicht und dem Filz eine dicke Polstereinla^^e eingefügt ist. In dem ebenfalls aus starken Leder bestehenden Band ist eine richtige Ablaufrinne für das aus den Kästen abtropfende Wasser eingefügt. Diese Hüte ke'ten ^5 Shilling das. Stück und werl!^n sämtlich nach Maß bei einem t>estimmten Hutmachi;? angefer« tigt. Allerdings haben sie auch eine Lebensdauer von 10 bis Ll) Iahren. UebrigenS pflegen diese Fischkastenträstsr einen eigentümlichen Merglauben hinsichtlich der Hüte. Ein solcher Hut darf niemals gereinigt oder repariert lverden, sonst verläßt den Besitzer das (^lück. Wenn daher ein solcher Hut schadhaft geworden ist, wird er weggeworfen und durch einen neuen ersetzt. 5!lemals im Leben würde- man einen Fischkastenträger von BillingHgate dazu bekommen, einen reparierten Hut aufzusetzen. Grenze zwischen Gut und Böse. Eine Dame hatte ein HauS an der Grenze der Vereinigten Staaten und Kanadas gekauft. „Auf ivelcher Seite liegt mein Grundistück, auf der amerikanischen oder auf der kanadischen?" „Aus der amerikanischen Seite!" „vh, da bin ich aber froh, ich 7)abe nänt-lich gebart, dasj der Winter in Kanada sshL streng istl" ____l!i! Kleiner ^nieiqer e^eZ^scHFeSeZAe» »^vvvvsvvw^vw^vVH Arische Bollmilch, zweimal tag-lich, stältdiq auch über den Win ter uivd ins Haus gÄ>racht, ca. Liter. Anfr.'bei A. Vett mk. Sodna ul. 17 oder Poöeho. va 27S. 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M, ^ost 5, ^ela lZ uack l4 Via ^ss6k«r» d<»ns»n MU?»» d»t »dTagedea ^arldonks tkkarna zraK?5.>ci^u«iß.>.o??«ie Vvkielit 6» VvrlravksstvUo Xotoa (ZolÄk, ^aridor, ^Isksmxirvv« costa 42 über dto Aot»« der V. Klasse. 19. I-otterlv. 6oa tö. Qod«m»t»e «v Z7. Awß 193« llrrtiimvr vord.). ow <000^» 14904. 53314. 90tS4. «i.000^t 52066. ob «.ooo^: VW ».ooo^l «Zl. 3724. «05. 6Z66. 6SSZ. 7»«. S0 ZSS4l. ZSS74. Z4SW. 46SZS. 47SlS. 48S04. venn er noeli niclit Wtelled de88elben ist. 7369 Ru 8 e, den 26. A^ai 1930. K»AV »«»«Ii »«»oe I»I Vertretaaxeo. I«»?er ua«! ^xeaturva il» liekei anL^ekübrten Oiten i « Lavjalalul Vroä v. 8. cvljv Lrilcvvvio» ltoprivuio» ^oior Uaribor Alostar «j» liovZsack Osijeic Larajsvv AovenixrA^vo Lombor 8p!it Zl^otioa Sibvailc V»ratäk» VvI.KvLK«r«k 7.4. Vvz.twä»äa (ZenerslVertteivnx kür ^uxoslsvien: Ilstko Ks?6oi. Isgssvli», Jurliltsvs 3 Vvrtretuax ia Kvo^a6: k'« ^sRQiURVCt, 8tra!»iai6a kam» 78 ßssv