PoDtok» ML»» V (?>>. R?. >S7M^ V»»W«>iW»« »U«, < 74. >»I»A»i«zß »I», (?«>. Nr. AWtzl M«k^r, Wk.N» 7.1«,I 1»S6 l»»«r»t«i. a. Xl»««»«»««»,. H »ailim« l» InrM»», «l. 4 p««l>e: ZMol»» «««i. LI Nt», O4 vi», ?»«» »«»«tl. N twr ^ »»«WG>Hß» V Lw, lÄl) v»6 2 via. Freie Bahn dem Kraftwagen! OG Es ljt beschämend, ab«r nicht abzuändern: Jugoslawien, ein Land mit nahezu 15 Millionen Einwohnem, besitzt inSgeiamt lamn W.4em Ausland imlportierten Wagen Krieg im Semm Osten! Die Mcht«M Vrovinze« Rwongfl und Kwaniuvo London,«. Jlmi. I« Ser«s« Osten gehen Ich» U«ßß »se sich, demi Trag, weite i« HmAUk O«f »i, »Site« ysttwick- l««g de» SsttPsilttik DO» Wicht ahWs^n ist. HoaglsUg teeichw, de, «-Wßßis »««« Mie «IMich we ,»»schD«ß» »el«^h^' aus be«W. hat tt- liiDchtnisthe ßMm J«p«» sfDell u. forme! »m Oeieg emiitt. I« »m P-svinzen «wanW Wtz K»ant«nß P d>e aßßemeine MobilWOHimD »ettttnhet «Oedt«. Sß Mrden fieberhRftß VOi»ßriit««ßiU z»» »NOm«en. Viele Miihlen wvrden mm Militär besejft »ch «Uitilir begleitet amh die Mehltrans. PStte nach Paris. Eden beim Negus in Audienz London, 6. Juni. Außenminister Eden wurde gestern von Kviser Haile Selass : e in Audienz em^angen und unterhielt sich eine halbe Stunde mit ihm über die Probleme, dic sich auf ihn wie auch auf Abesiinien beziehen. Schweres AugSunglliS W i e n, 6. Juni. In der Nacht zum 6. Juni ist in der Nähe der Station Edelsberg der «Schnellzug Wien ^ Paris entgleist, da der Lotonwtivftchrer die auf langsamere Fahrt gestellten Signale übersah un>d Über jenen Äil des Geleises, lvelches sich in Reparatur befand, mit normaler Geschwindigkeit f»ihr. Di« Lokomotive, der Dienstwagen und drei PersoneMagen wurden aus d«« Veleisz geschleudert. Das Unglück forderte drei Lote, drei Schwerverletzte und sechs Leichtverletzte. L o n d » n, S. Juni. Der ttsue Eizste Lard der Admiralität, Vir Samuel H o a-r e, hat heute seine Agenden übernommen. VWtfchland sstzt nicht ans die engli^ Karte B e r l i n, 6. Juni. Di« Gerüchte, die in London in d«m Sinne verbreitet werden, daßRibbentropder englischen Regierung «inen MottenbeistandSpact angeboten hätte, entsprechen durchaus n!cht den Tatsachen, da, nne hier inof^ziell verlautet, Deutschland vorerst de,l englksch-italienlschen Stveitfvll abwarten will, um sich «?st später f^stchni^n. Die beutst!^ A-ußeidpi>!lt«^t ist dvrchaus abwartend und ta/stet sd<, vorsichtig »veiter; es ibestkiht deshalb i-itt«Ävegg die Absicht, schon jetzt auf die englisch? Warte zu setzen, die später a»tch noch fallen kann. Genppenfichrt itfterreichi^r A,»zte zu« Vesnch der Heilbäder Sloweniens. Das Reisebijro Noxd-Sizb in ^^>raz, das berejts seit Jahren dem Ansb«iil des östcr-reili^jch-jugl^la^schen Reiseverkehr» mit ^r folg seine Tätigkeit widniet, veranstaltet unter der erprobten Mitarbeit der jugoslawischen Kremdenverkehrsstellen in der Zeit vom 9. bis II. Juni einen ?l'?rztqa«ivslug zum Besuch unsewr Heilbäder. An «»er Reise werden über A) Kapazitätetl der Graz^r Aevzteschaft sowie Pressevertreter teilneh n«n Di« Reise führt i^r Maribsr und Celje beeinflussen wird. Japans Expan-sionspaliiik China gegenüber tritt damit in eine neli«-' P^e. Angesichts der russisch-japanischen Spannung und der amerikanischen Interesses an einer Politik der offenen Türe in China, die Japan eben zusch^gen will, kann die Tragweite dieser neuesten Entwicklung noch gar iricht ermessen werden. Die dunklen Wol len am Himnlel des Fernen Osten versprechen wenig Gutes, auf jeden Fall aber wird jetzt um ^S Gesamtschicksal Chinas gewürfelt. Honglong, S. Juni. Die Mobilnin-chung der sitdchinesischen Streitkräfte ist iin vollen Gange. Die Japaner haben bereits Gegenimaßnahmen getroffen, so daß mit deni Beginn der ^iirdseligleiten stiindlich zu rt!^> nen ist. noch Dvbrna, Rimste Toplice und La-^kc, ferner Über BreLi«e und Ärapinjke Tuplic«' nach RoyaSka Slatina. Donnerstag, den i l. Juni, am Fronleichnamstag. tr^fsen die ste gegen Mittag in Maribor ein. wo sie da.^ Jnseli^ besuchen und dort das Mittal;cjs'.'n Annehmen werden. Nach einc,-lstnd der Besuch des Eleklrizlt.ils:verte-5 in Falk sowie ein Abendschoppen in l'i.i.niuca vorgesehen, worauf die Gast«' die Ni'ickfuh'! nach Gvaz antreten werden. Rintelen haftunsähig? In Wiener politischen K'reiscu 'ind Mit tettungen verbreitet, di<' erneut lmis -'jner schtveren Gesundheitsschädigttng d<.^ zu lebe nslänglicheni Kerker vernrte'lten ehenw-sl^ gen Ministers und (gesandten in Ro:n, Dr. R 4 ntelen, zu melden wissen. Wie lx'ti^^nt wird, ist Dr. Rintelen in Stein, wo er gegenwärtig seine Ärafe abbiiszt, 'chlver <'r-krankt. Er inird »vaihrscheinlich in eine Heil-airstalt oder in ein .ik'nnlken.hau.^ gebra^s?: wechen müssen. Ilober den Äcsundheittv^tl' sdand von Dr. Rinteien verlautet lul bcson-deren, daß er zeitiveilig an ttk'dächtnisstörnu gen leide. Er sitzc dann nnbewe^jt in seiner Zelle nnd starre wie .geistcsabil>."'cnd vl" sich hin. W Millionen Briefmarken tägijch. So unglaublich es klingt — die Pcreini.i teu Staaten von Norda/lnerika drnrk<'n lich über W Millionen Nriesnlarken. Diese l)aben einen Wert von iiiber IV- Niillionen Dollar. Um den Bedarf deS Jahres, der et-»r»a 18'/- Milliarde,, Stück beträs^t, herzustellen, braucht man tAffli drei Tonnen oder jährlich tausend Tonnen Papier. Die Druckerschivärze und die Farlxn wiegen M» bis S7O Tonnen. Auf jeden Einwohner d<'r Bereinigten Staaten entfallen durchschnittlich I«) Briefmarken. Die Herstellung von ISf> Marken so-stet 1 Cent. Zürich, 6.. Juni. Devisen: Beograd 7, Paris 30.^8, Loirdon Ne^vyork 300.7.', Mailand 24.35, 4't-rlin Wien Praq lL.80. so lveit als mißlich herabzumindern. W wird sich sichei^ich lohnen und der dadurch entstandene Ausfall an Ginsuhrzoll wird dunch d«i ung»h«tt«r »ergri^rten Verbrauch an Betrie^oss gleich wieder wett-gemalj^ werden. Die Regierung sollte auch die Frage einer vernünftigen Bemessung der BerbrauchDsteuersätze fiir Äenzin usw. prüfen, da der billigere Betriebsstoff bei der heutigen allgemeinen schweren Mrtichasts-iasie ebeirfalls einen wichtigen Faktor bei der Beschaffung eines Kraftloagens dar- stellt. Ganz wegfallen umßte selbstverständlich die Verbrau^steuer filr PneuS. Um jeidoch die nötigen Finanzmittel sÄr di« Jn-stan^altung der Ttrgßen zu echglt«n, sollte v<»n der BenzinverbvanchSsteuOr «in bestimmter Prozentsatz den Kanatsvevwaltun-gen abgetreten werden. Es iväre für den FiimnAminifter eine sicherlich dau^i^ve Ausgabe, wsnn er in seinem Ressort diesbezügliche Berechnungs-sttldiei, duvchstlhrkn ließe, wsbei die Er-f<»hrunsen des sortschlritt<«chen MSlandes einen guten Dienst lei.sten könnton. In die-s«n Zusanieichange sei nur an die vl^'n ^r ganzen Welt objektiv und restlos anerkannten Leistungen Deutschlands auf dieseni Gebiete.hingewiesen, ebenso auch Italiens, wiewohl wir uws dessen beivußt sein müssen, das; wir solchen reichen und groß<'n Staaten diesbez»üglich nur in einer bestimmten Eutfernung fol^'n können. Es wäre jödoch viel erreicht für die Belobung der Wirtschast, wenn i»er Einfuhrzoll ans.'»iraft ivagen verimichig tzer«l>gesetzt wird, d^'nn .WariSvrer Zeiamg" Zdiwmbr ÄMtoy. d«n 7. AlM 1V3. wir besitzen i>och keiac eigenen Automobil fabrikcn und hirben doch niemanden zu schützen, ^ttie Äcchn dem Ä-rafttvagen! DaZ ist I>l!ute die einzig vcrMnstigo Parole. Wer sich einen Personenwagen kaufen will, soll dafiür nicht noch fiskalisch velangt werden, vor albem aber nmUO die.Einstchr von Last-krardwaflen guter Mar1!elt gefördert weriden. Die Marne-Ählacht halben ^ so defrem-izend dies auch klingen mag — die Pariser Tarichauffeurc gewonnen, die es der Hee-rkÄleitunsi ermöglichten, im entscheidenden 'Augc^rblicl einige Divisionen «m die Frmrt werfen. Die Ieiten, in denen das Ochsengespann auf ungangbaren Wegen lsikrate-giich eine Nolle gejipielt haben mag, sind norüder. Motvriifieriing des L«mdeS und '^i>crbesseruncl deS Straßennes^o sind heute Pri^blenle, dio die c^nzc Aufmerksamkeit .der königlichen Regierung gÄneterisch fordern .zum Nutzen von BM und Staat. Btt» in Beogwd Ä 'v Blums erster Mißerfolg Dle revolutionäre Streikbewegung dednt fich Wetter aus und umfaßt bereit« Über eine Million Arbeiter / Sn Horts erscheinen ketne Aeiwngen / Sin Mimatum der Schwertnduttrte an Blum / Das Selb fltedt aus Srankretch N ! Der polnische Ai»^«minifter Oberst Beck stattete kürzlich der jugoslawische« Hauptstadt Beograd fei«e» BesWch ab. Man sieht den A«ke«minister (Unk») mit dem Mini-sterpräfidenteM Milan Stojadino-o i e und dem Ches des Ziabinetts des A«-tzenminister« Dr. P r oti L (rechts). (Prcsjc-tÄi'ld-Zentral'e-M.) P a r i s, 5. Imri. Die Regierung Leon Blum hat heute ihr Amt angetreten. Um 12 Uhr mittags hielt der neue Mmster Präsident Leon Blunl durch den franKüfisij^n RmrdfutÄ eine Rede, in der er svlgende Gedanken entwickelte: Das Programm der ue»»en Regjermig ist das Programm der Volksfront. Die Regie' rmig wird m erster Linie bestrebt fei«, die 40 Gtanden-Arbeitswoche einzuftihre«, obligatorische Sollettivvertriige zwischen Arbeigebern und Arbeitnehmern sowie bezahlte UrlanbStage. Die Arbeiterschaft ist jed^ verpflichtet, den inneren Friede» ausrecht zu erhMen und Disziplin zu bewaip^en. Die Zlegierung wird versuchen, allen begrün beten Forderungen der Arbeiterfthaft entgegenzukommen, jedoch nur im »ahmen der Gefetze. Jede revolutionäre Aktion ist zu verurteile«, da sie nur den Plänen der Gegner der Z^kSfront die«en würde, die bereits die Reaktion im Schilde Mren. Die Arbeiteraktion darf auf keinen Fall die Volkswirtschaft an sich gefährden und ist besonders in jenen V^eben weiterznarbei-t«n, die fiir die Ernichrung der VevSlkerung unumgänglich notwendig find. Die Regie-rmig fordert aber a«h die Arbeitgeber auf, die Forderungen der Arbeiterschaft vom br^ testen Gesichtspunkte aus fowie im Geiste der B^SHnlichjeit zu prüfen. Der Ministerpräsident fordert Meßlich die VevSlkemng aus, ruhiges Vlut zu bewahren, denn es feien neue große MSglichkeiten für die französi' sche Demokratie erwachsen. Par l s, 5. Juli. Trotz der Machtiib'^r--nahme durch die marxistis:^ Bolkssront geht die Strovkwelle weiter und höher. In Paris i.st hcut?bt. Die Ereignisse in Frankreich haben aber auch in den Nachbarstaaten Pani? hervorgerufen, wo man sich vor de^ nicht niehr zu vermeidenden Entwertung des französi" schen Franken ängstigt. Die holländische Nationalbank hat als erste Schutzmagnahnle dzn Zinsfuß von 2 auf 4.b0?6 erhöht, auch die Schweiz trifft Ataßnahmen zum 2^chuhe ihrer Interessen. Paris, 5. Juni. Die Solziulisten und Äo-mmunisten sind ril einen ar^n Stroit geraten, indem sick) die Kommunisten mit ^'n /^ovdcrungen der streikenden Arbc:terscha1^t solrdarisicren. Die neue Regierung ' .urdn von ider „Action Franchise" direkt feil^dlich auigenomnten llnd schreibt dab^ auf di'-se Weise vielen Neflektanten zu einträglichen Stellen verholfen. Der Fall Neupauer Z»m Tode eine» jNNgen iisterreichischen Ra-tio«alfoziatisten .<'^ic bereits berichtet, ist Anfang Mai in der :.^^-sährigc Sohn Gustav des i>bersrlcutnauts dec' österreichischen Bun-^teectieeris vr^n N eu pau e r, ^r lvcgen icirler natiouaisl>zialistischen Gesinnung vec-liastet worden nxli, kupz nach der Entlassung aus dein Gefängnis Morden. Obwohl er gewissermaßen ichwer krank war, schl<1?p-tt' man ihn tro!^ der Boiitellmigen der Äerzle luvn einem Gefängnis ins andere, I>is <'r sc» weit herabgekoinAien ir>ar, daß der Tod nurinehr eine Erlösung ivar. Wie wir in diese»! ZalMinicnhange auö verläßliÄ>er Quelle erfahren, trifft den <>terichtsarzt Me-di^inalarzt Dr. Mar L r e n z o n i lGraz. l^akianergasse) nicht die geriirflste Ät>uld an denl Tr>de '(Gustav ^^ieuipauers. ^ (ii^genteil hat Dr. Loren.pnl rechtzeitig auf 'christlich?nl und mündlich^'nl Wege die Ent-haftnng «des schwerkranken Mannes betrie-leider wurde aber dieser vom Untersn-chungsrichtcr bereits spät ilt Freilieit ge-sekt. ^.'8elien >!>er vers^edenen <^r>ijchte, die trotzdenl iiver die .'^nd'lÄttgsweise des Me^-dizinalrate» Dr. LorenKom bald in Umlauf kamen, !>at si6> lder 'Ghreitrat der steierinär-kiicht'n Aer^^tetannner init diesem Fall ein-gel^errd bejchNtigt und dabei festgestellt, daß Verhalten nnd Borgchen Di'. Lorenzo-nis in aus die ärztliche Obsorge, die 5r den, Mtlii,g Gustav Nehrl?n de^thalb jeder GruirÄttge. ^«4m«^r ist der iKhrenrat der steieM»är?i ^n Aerzte^amTner ^ur U«jberzeugung ge-lalvgt. daß Dr. Ll>pei^oni al^ Gesungeichaus al^t nicht nnr im allc^meinen, sondern auch im besonderen seiin'n doppeA veranbim>r lMBgSvvtlen Dienst in diesem Falw unHA-tig «ch gowij's?nhast eichiilit hat. Der VrlnzregeM nach Bukarest abgerelst Die rumänischen Vorbereitungen für den Empfang der Staatschefs der Kleinen Entente B e o g r a d, 5. Juni. (Avala.) S. kö-nigl. Hoh^ der Prinzregent ist heute zum Besuche deS Königs von Rumänien abgereist. In seiner Begleitung befinden sich Hosminister Milan AntiL, der Leidadjutant E. M. de« Königs General (olak-Antie und der Ordonnanzoffizier Kapitän l. Kl. Milan Prosen. Zur Verabschiedung hatten sich ans dem Bahnhof in Toptider eingefunden: Ministerpräsident Milan Gto. jadiuomö, Iz^nminister Dr. Anton Ko-roiee, KriegSminister General Mari,!, Hof-marschM General Öolak-Antic, der Kom» Mandant der königl. Garde General Stan-kovie, Hofadministrator Oberft Leko, der rumänifche Gesandte GuraneSeu mit dem Personal der Legation und der tschechoslowakische Gesandte Dr. Girfa. B u kare st, 5. Juiri. Di« Borbereitungen für den Empfang deS jugoslawischen Prinz» regenten P«l und deS tschechoslowakischen Staatspräsidenten Dr. VeneS neigen sich ihrem Ende zu. Gestern und heute wurden die letzten Borbereitmigen für die große Truppenparade beendigt, wel«^r König Co-rol der Zweite mit feinen beiden hohe« Gä-sten beiwohnen wird. Die gesamte rumänische Innenpolitik steht im Zeichen des Besuches der GtaatSchefS Jugoslawiens und der Tschechoslowakei. Es ist dem Außenmi. nister TituleSeu und der Regierung gelungen, mit der Oppositimi eine Art von Waf-ftnstillsMnd zu fliehen. Die Vlätter widmen ihre ganze Aufmerk-samkeit der Sntrevue der GtaatSchef» der 5Aeia«n Entente und bringen A»szü^ aus den Kommentoren der Weltpresie. Die meisten Vlätter bringen eine Depe^ der Agen tur Rador, die einen Artikel des „Temps" kommentiert bezw. wiedergibt. Der Artikel betittlt sich „Politische Veunruhigung in Mitteleuropa" und betont, die Zusammenarbeit der drei Staatschejs der Kleinen En- tente bedeute die Reaktion auf den Angriff, den gewisie Staaten auf das europäifi^ Territorialstatut unternommen hätten. In Bukarest sind bereits über hundert ausländische JounaUsten eingetroffen, darunter auch Jules Sauerwein, Virginia Gayda u. a. m. P r a g, 0. Juni. Die tschechoslowakische Presse nckrdigt in spaltenlange» Artikeln die Vukarefter Entrevue der Staatschefs der Kleinen Entente, wobei der maniseMioe Charakter dieser Begegnung betont wird. „Lidove Roviny" schreiben, die Kleine Entente bleibe ein sest geschlo^ner Staatenverband, wie er immer gewefen sei. Die Kleine Entente habe ihre Macht schon des itfteren dokumentiert, sie werde es auch in Hinkmtst t»n. Große Streiks auch in Spanien. MaÄrid, 5. Juni. (T. R.) Die Stron--bewegung hat auch in Spanien im Laufe des gestrigen Tages weitere Fortschritte gemacht. In Madrid stehen etwa Arbeiter in Ausstand, in der Provinz Malaga beträgt die Zahl der streitenden Die Ruh? und -Ordnung wurde nirgends geftört. Der?»»««< in halbeuropäifcher Kleidung Während seines AusenthalteS in Gibraltar ließ sich der Regus im Garten des Rock-Hotels von Vildberiä^rfMttern photographieren. VemerkenSwert ist seine größtenteils europäische Kleidung, die er ans seiner Londoner Reise trägt. Van links—rechts: Der Lieblingssohn des ReguS, Prinz Makonnen, Kronprinz ASsou Nossen, die Prinzessin Tsahai, der Regus und Ras Kassa, der einstige abeAinische HeerfÜ^er. ^ (Scherl-Mdcvdienjt-M.) Ämmtvy. Sen 7. Jun l lSSc. Akitlmg" Mmmer Totolrevlflon des Marxismus Die ewiken „anerkmnen" wieder das Privateigentum / eg^ustand auf sämtlichen mffifchm Bahnen Moskau, 5. Juni. Stalin hat im PauptauSschuß der Komnlumstischen Par t«i Rußlands ein R n, 5. Juni. Wie die „T i'in e s" aus MoÄau. berichtet, ist sämtlichen wi6)tigsten russis gen^n Stellen niederlegte, haben die Christ-lichsozialen nun das alleinic^c W-rt im Ec-werkschaftsverband. Neue Derreichische Blamage Der Vfi»sjisli«ger.««Vfang in Graz im Lichte VftmreiWcher Polizeimatznahmen. Aus Graz wird uns berichtet-. Es war das erste Mal, daß seit denl Bestände der illegalen Regierung ln Oesterreich der P f i n g st s l u g auch durch neun rei chsdeutschc Flugzeuge vertreten war. Ich kämpfte lange mit mir, ob ich mir mit Mcksicht auf die Ankunft der reichsdeutschen Flieger das Eintrefft» dieser Flieger mitansehen soll, da ich doch anderseits jeder Veranstaltung des illegalen Systems in Oesterreich sernblcibe. Nur mit Rücksicht auf die Beteili-gung durch die deutschen Mieger fuhr ich doch auf den Flug Hafen Dhailechof, wo ich einen äußerst ffiin-stigen Standpunkt einnehmen konnte. Links von llteinen Blicken hatte die reichsdeut-sche Kolonie und die anderen Ehrengäste und unmittelbar daneben die Offiziere des Heeres und des Heimatschutzes ihren Standplatz, Mhrenid rechts im iveiten Bogen dicht gedrängt eine große Masse von Besuchern der Anikunft der Flieger harrte. Ws ich um etwa I Ilhr nachm. am Flugfeld anZam, vsaren bereits ein paar Flieger gelandet und im gleichen Augenblick erschien auch ein deutscher Wieger im schnittigen Me^rschmied-Flngzeug Wer unseren Köpfen, von der Menge freudigst durch stummes Hand- und Dilchevwinken begrüßt und von den Fliegem durch freundliches Händswin-ken erwidert. In diesem Augenblick erblickte ich auch einige mir von ihren „Untaten^^ gegen die „deutsche" ^ nicht ausgesprochen katholische AeviMerung bekannte Kriminalbeamte, die ganz aufgeregt den stummen, aber doch beredten Gruß an die deutschen Flieger folgten ' ' Blklid daraus evschienen die italienischen Bveda-Flugzeuge, die zum Unterschied des „Tagespost"'^rick)tes, nnt selbsbverständli- Graz zurückfuhr, fuhr vor mir das Grazer Po'lizei-''Ucberfallsautc> angefüllt mit lauter Kriminalbeamten zurück. >So also wurde die deutsche Bevölkerung von Graz und Umgebung bespitzelt, eine Scliande für dns System, anderseits eine Warnung an die Reichsdeuts6)en, sich unter solchen Uniständcn nicht so bald wieder an Veranstaltungeil des illegalen Schuschnigg-R-^gierungssystemS zu beteiligen — jenes Systems, das als Antivort daraus die Olym-Pia-Beteiligung den ärmeren Schichten der Bevölkeruilg ani gleichen Tage dadurck) un-ntiig'lich machte, daß eine Ausreise mit Motor- und Fahrrad ausschließt und außerdeni bereits erteilte Ausreise-ckAichtvermerke gerade init 30. Juni wieder aufhob Für den Abend des Ankunftstages (2V. Mai) n^r zu Ehren der Flieger am Schloß berg ein Volksfest angesetzt. Ich betone, daß ich dieses absichtlich nicht besucht habe und daher nachstehenden Bericht nur von einem befreundeten Teilnchmer erhalten habe. Das Volksfest verlies anfäng'Uch sehr anregend und unterhaltend und erst nach Mit- MMW 5<> 5e!i<)nsnßten Ueberras6)ung uild Empörung nicht entsprochen. Die Ausländer sollen sick) äußerst nkißliebig über diese Art vo:? unschuldigen Kundgebungen des zu ihren Ehren gegebenen Volksfestes geäußert haben. Dmtfchland bietet England UoNenbeiftanb an? Dentschland gegen jede gewaltsame Aenderung des emopäischm Territorialstatuts —'i^ B e r l i n, 5. Juni. Persönlichkeiten, die in die Politik des Dritten Reiches gut eingeweiht sitü», wollen wissen, daß der Sonderbotschafter Hitlers, F^cilierrr von R i bb « n t r o P gelegentlich seines Pfingst urlaudes in England der britischen.Regie-ruttg deit Beistand der deutschen Flotte zugesichert habe. Auf. diese Weise werde England in die Lage versetzt, seine ganzen maritimen Streitkräfte ins Mittelmeer zu werfen, ohne sich um die deutsche Flotte küm-nlern zu müssen, di'e ihr. noch zu Hilfe käme. Die deutsche Regierung soll außerdenl den Vorschlag gemacht haben, daß iir Hinkunft in Europa jeder Revisionsakt auf Arund der Selbstbestimmung der Völker unter Ausschluß seglitZ^r GewaltaMvendung zli erfolgen ^be. Wie in diesem Zusammenhange in Erfa!) rmi^ gebracht werden könnte, weilte der bri tische Minister für Sozialpolitik zwei Wochen imognito in Berlin, und zwar zu Ver-handlungszweckeit. Moskauer Schachwmler Montag letzte Runde. — EntscheidungSkampf zwischen Capablanca und Botvinik um den ersten Preis. Moska u, ü. Juni. In der 17. und »or. letzten Runde des Internationalen Schack)-turniers konnte der frühere Weltuieister Dr. 'L a s k e r tmch längerer Zeit einen Erfolg bucl>cn, sodaß er von der letzten Stelle, auf die er vor einigen Tagen gcqunkeii lvar, wieder aufrücken konnte. Er errang einen Sieg gegen den russischen Meister L 5 -wenf i s ch. Einen Sieg erfocht nu6) Botvinik gegen seinen Latldsmann Ragozin u. der TsHeK^slowake Flohr gegen den Wie- ner EliÄases. Remis endeten die Partien EllipManca : Lilienthal und !»i«hn : Rju-nrin. Ju Austragung der hängenden Partien ergab sich .Achn seineni t^egner Lelienthal, Mhrend die Partien Eapablanca : Botvinik ulnd Eliskases : !>?ahn unentschieden verliefen. Da die nnterbrochene Partie Botvinik : Flohr für den erstehen sogut wie ge« wotinen ist, konzentriert sich das Interesse der Schach^eunde in der ganzen Welt in erster Linie auf die Montag in der letzten Runde sallende E-ntscheidung zwischen C a -P a li l <, n.c a und B o t v i n i k, da es sich hier eigentlick) nur noch uni einen halben Punkt Di^renz handeln dürste. S t^a n d nach der I7. Runde: Eapablmk-ca 1:.^, Botvinik (1), Flohr s» (1), Lili-enthal^ Ragozin 8, Dr. Loskcr »nd Eliskases'je 7?^-, Rjumin, Löwensisch und Ävhn je 7 Punkte. Der sltt. Tlger des MaharodMa L 0 n d 0 tt. — Ter Maharadsc!>a dec. mittelindischen Staates Rewa tar vor 17 Jahren — er war damals Ili Jahre alt — daZ Gelübde, Tieger zu schießen. Er hat sein Gelübde erfüllt und damit einen Rekord aufgestellt. Als er niit seineni Zug, darunter mehreren Elefanten, nach den? 'Wald ausbrach, nnl sein -"^0. und s>0l Ops^r zu er-legen, war die .^)auptsta0t festlich ae-schinnckt. Generaloberst von Seeckt Inhaber des 67. Infanterieregiments. Berlin, ^,uni. Generaloberst von S e e ck t. d-katholis6)c Pfarrkirche in der .>srnnjka ulica. Der junge König wurde am .'daupttor vmn Pfarrer und den Kaplänen l^erzlichst begrüßt, worauf er sich niit seinen Brüdern zum .'oauptaltar begab und dort ein2 An« dacht verrichtete. Sodann besichtigte der Z^ö nig mit seinen Brüdern die Kirc^, vor allem die Orgel, die der Organist Arbucki erläuterte. Prinz Toniislav spielte sodann die beiden Lieder „Heilige?kacht" und „O sanc-tissilna!" auf der Orgel. Inzwischen hatte sich ?ine große Menschenmenge vor der Kir-ck)e angesamntelt, die dem Wnig und den beiden Prinzen beini Verlassen der Kirche herzliche Ovationen darbrachte. Sichtli>li vergnügt fuhr S. der Wnig mit seinen Brüdern nud der Suite wieder ins Schloß zurück. l. Kroatische Bauern singen und tanzen im Nationalthvater. Morgen, Sonntag, dcn 7. d. M. unl 10 Uhr vonnittags findet inl Zagreber NatioiMtheater (Großes Haus^ eilte Gesangs- und Tanzmatinee der Bauerli grupKen ans Zagvvien, Mgdjimurje, der „MmMover Zertimy" Nummec KK. Smmtag. den 7. Jani tSSc. Podravina, der Posavina, Stawvliiens, der V<7e^a, Barcnvja. Lika usw. statt. Die Bauern werden ohne N»t«l ii'ch Chorleitung so sinken und tanzen, wie si00.090 Dinar eingebracht. i. 7tttt0 Arbeitslose in Zagreb. Im Älkai nmrdt'n statistisch noch innu'Lr 7000 Bc'schäs-Ul^irnsilosc iu ^iNgreb ausgcn>ie^sen. ! Beim Spiel sein Schwesterchen getötet» In Trnovo bei Sarajevo spielte sich der 11-lährlge ?lsim M e h in e d a g l an einer .qiosten Felswand damit, daß er große Stei ne iu die Tiefe foltern lies;, ^ufällii^ kanl seine 0jäi/il^e Schwester Nabija unter j'.'ne ?!altuug auch ain Sonntag g'^össuet. l. Bau der ersten Feuerwehr- «nd Luft-schutzschule in Jugoslawien. In Zagreb wird noch Heuer nnl dem Bau eines neuen Feu-eriv<'hrheimes begonnen werden, in dem auch die erste zugoila'wische Feuerwehr- und Lust-schilivschule untergebracht werden wird. i. Aus Not in den Tod. In Subotica hat sich der «>0iährige Obmann des Vereines reisender Kairfleute Felir Bnrany aus Ver-.iiveiflung über seine Notlacze <'rhängt. WaNenstelns Lager in einem alten NeaarftLdtchen Die Stadt Mosbaö, am Neckar feierte das A-est ihres l-^iM-jährigen Bistehens. Eine Avfsiihrung von WallcnfteinS Lager, zu dem das alte Städtchen eine wMlderbare 5tulifte abgab, stand im Mittelpamtt der Fi k rn. Diese Sz«ne zeigt den 5wp»ziner' paler bU srmi'r berichmten Predigt au die WWdswechte. <^PrejjeMitd-Zentrcck:-M.), 15 Jahre DolksunlverM Ersprießliche Tätigkeit unserer bedeutendsten Kulturinstitution im Vortragsjahr 1935/36 tar erwähnte in seinen Ausführungen, daß die Vorträge die Umwelt der Kunst uud des! Schrifttums, die ?ebensphilosophie im wei. ^ testen Änne (Kulturgeschichte, politische G?- Die Bolksnniversilät in Maribor legle gestern abends einem zahlreich erschienenen Auditorium den Jahresbericht des nun mehr abgeschlossenen Studienjahres vor. Der Vor sitzend!? der Jnstitutil?n Ing. K' u k o v e c begrüßte die ?tnwese.lden und erwähnte in seinür Erössnungsaniprache, daß die Vor-träc^e mit Anfang Oktober b-^'gonnen und Erde Mai abgeschlossen wurden, sodaß sih die Vortragjaison ans acht Monate erstreckte. J?n Brennpunkt der Bortragsfolge standen hener aktuelle Fragen der Volkswirtschaft, Kultur, Fvltlore, Naturwissenschaft und d-?? hohen Politik, die durchlvergs von ausgezeichneten ' Fachvertretern eri^rtert wurden. So wurde tt?uer<) Oeffentlichkeit mit dem re gen Kulturleben Bulgariens (3 Borträge), «liZe viel »'t7.ea sollen l^en iiklen k^olxien äie8er I^^densvoise öurci^ reLelmitkixxes trinken von I^c>kjt5oiier I^inerslv^ssser »l'smpel« vvrbeükren. vieseL rexelt in sn^neiimer ^Voise «ll« l'ätisleejt logie, Zoologie und Botanik. Der biologische Teil dieser Vortragsfolge wird in der neuen Saison sort-gesetzt werden. Zwölf Borträge lenkten die Älrfmerksainkeit des Publikums auf die !^deenwelt der Literatur und Kunst. Bon den W Vorträgen wurden 8 in serbokroati' s6>^r und 4 in deutscher Sprache gehalten. Die Voltsuni'verisität rüstet zur lü-Iahr-Feicr ilhrcs Bestehens, diesem so lvichti^^en Einschnitte im Stroben einer so veoeutenden KiLturinstitutjon, mit ganz besonderen Vorbereitungen. Daß die BclkSunivelsität diese ungeheure K'ulturarbeit am Volksganzen «selbstlos und aufopfernd zu leisten verinoch-te, dankt sie auch ider bonrfizenten Unte: stüt--Wng der Banatsverwaltnng, der Stadtge-nleinde Akaribor, die dem Verein auch inl Vorj T^^'f'.'it det^.n Der Sekretär Vereines Pros. L l) ..L»ß»Kt.De0". ä», l^LitUeke V<»I«!>zvt»iinlr. Lr»-! L. K»mpl Uirikv? schichte, Geopolitik, Wirtschaftslahre^ Folklore) und die moderne Technik umsaß'en. Besonderen E ndruck machten die Bl":träge, die materiell, formell und sprachlich. N'-as wohl von jedem Vortrag vor einem so bed^nten-dell Forum zu wünschen wäre, auf der Höhe standen. Das voil Inspektor Dr. P o l j a n e c und Rech'sanivalt Dr. R a p o t e c »n Borschlag gebrachte Absolutorium 'vurde init. dankbarer Alierkennung einstimmig angenommen. In der lebhaften Debatte in die insbel'ondere Obmann Jng. Kukoiee, Minister Dr. Kllkovec. Dir. Dr. Tomm^e?,. In»! 'pektor Senkoviö, Dr. Rapotec, D'r. Brabl. Prof. Dr. Crnek und Uebungsschullehrer Ko pri'vc eingriffen, wurde zu wichtigen Fragen ^es ab'gelaufenen Wirkuugsjahres Ttellung ^ l^nomlnen. Nach der einstimmigen Wiederwahl des^ überaus verdienten^ Obmannes Jng. K u -j k. o v c c wurden über dessen Vorschlag in den A u s s ch u ß entsandt Frau Marti Maister, Mnister Dr. .^ukovec' Prälat Dr. Kova«"lL, Prof. Dr. Dolar, Direktor Brabl, Illspektor Senkoviö, Prof. Bizsak. Fachlehrer MateliL, Pros. BoStar, Fachlehrer Sum- Samstag, den ü. Sun» Fahrpreis vom 20. bis 22. d., Zonderaus-' weis. Beograd, Ausftellung der französischell Kun-st bis 15. d.: halber Fahrprels bis 17. d.. Sizn^vaus-weis. Subotica, Sokolvevanstaltungen: 7!>?8tg. Fahrpreisermäßigung für Midgl'sder u^ ü0?Sige Ermäßigung für die üb'.igen Teil-nehnler, u. z>w. für die Peranstaltung^'n der Iungturner von 11. bis Iii. d. mld !ü^ die Veranstaltungen der erwachsenen Turner vom 23. Junj bis 2. Juli; Sokvl^ u. Eisenbahn-Sonderausweis. Derselbe Pre.snichlaß gilt für die Reise von Subotica biz Jimbolia z^vecks Ausfluges nach Rumänien voin 30. Juni bis 15. August. Einschlägige Informationen erteilt das Reisebüro „P u t n i k" in M a r i b o r, Aleksandrova cesta 35, Tel. 2122 und C e-l j e, Aleksandrov trg. Tel. N9 woselbst alle Fahrkarten zum Originalpreis. Bisa und ausländische Zahlungsmittel, darunter allch die Registermark, zu den kulantesten Bedingungen erhältlich sinid. 1'ssckeo»» une k^sknle p«»I Sti, T I^otniNile» 69. lsak, Pro^. Druzovie, Prof. Dr. Crnek, Prof. Richter und Uebungsschullehrer Koprivc. Worte der Wiirdigung und der Anerkennung sprach sodann im Namen des Publi-kuins Ärektor Dr. T o m i n k e s. an die Adresse des Vorsitzenden sowie des übrigen Ausschusses. Im Beschluß wurden noch Propaganda-frageil des folgenden Bortragssahres behandelt. Im Rahmen besonderer Feierlichkeitell »vird das 15-Jahr-Jubiläum begangen wer-deil. Anl Programln steht ferner die Einführung monatlichdr' kostenloiser Vorträge über zeitgemäsie Probleme für die breiteste Oeffentlichkeit. Von den künftigen Vor-tragsa«bm>den seien der Vortrag des Univ. Prof. Dr. B i d m a r über die Welt seiner Forschung, fermr die Vorträge des Univ. Prof. Dr. R e i ch m a n n über Einsteins Relativitätstheorie und des Univ. Prof. Dr. Maklecov über das Familienlebeil im heutigen Rlihlaich sowie der biologische Teil des natinMssen^chaftlichen Vortragszyklus, für den 10 Vorträge in Aussicht genommen siud, hervorgehoben. Allen Anwesen>den herz lich dankend, schloß Obmann Jng. K u -? ovee nach mehrstündiger Diswssion die Tagung. '»l. «. Fadrwegllnstigungen Gegenwärtig oder iil dcr nächsten Zei: finden iil oerschiedeueu Gegendeil des In-ulld« Auslandes Veranstaltungen statt, de- ^en Besuch durch Fahrtbegünstiguilgen ans den Bahnen erleichtert wirti. Im nachko!« ."enden sei
  • Srediiiöe, ^k^-Iahrfeier des Solo^v«'' ''Nlv siin 14. d.: halber Ftihrprei? voin kü^Z l!'>. d., S^nderan'^wei.?. Sleveni^radec, d'ri'>f>nini>i de>^ 5 ki-lh':" UlCv lmd Vallil?emielhe lnu Ä. i».: Die erften MUttSrflUchtNnge aus Oesterreich Im Zusammenhange mit der ersten Re-kruteuassentierung in Oesterreich sind auch schon »viedcr die ersten österreichischeil Militärflüchtlinge auf jugoslawischem Gebiet an gekommell. Es handelt sich um junge Leute im Alter von 21 Jahren, die sich der Militärdienstpflicht durch die Flucht ins Aus-lalid entzogen. * Sämtliche Musikalien liefert prompt zu Orignalpreisen Buchhandlung W. .^inz, GofpoSka uUea 26. MI8 m. Parkkonz«rt. Sonmtag, den 7- Juni zwischen 11 und 12 Uhr lvird im Stadtpark die „Drava"-Musikkapelle unter Leitung de^ Kapellmeisters S^kar kolizertieren. ^ ln. Ganztägige Geschiistssperre am Fron-leichnamStag. Äls hiesige .^ndelsgremiunt teilt mit, daß mn Donnerstag, den 11. d. (Fronleichnamstag) die Geschäfte den gav^ zen Tag über geschlossen bleibeil. I IN. Die Bolt»i»niverfität in Studenei veranstaltet Mittwo-Ä), de« 11. d. eine Besich-^ tjgullg der Z l a t o r o g - W e r k e. Treffpunkc der Mitglieder uild Freilnd^ nu: 15 Uhr am .Hauptplatz bei der Autobu«^^ station. m. Konzerte der „vlasbena Matiea" in der Umgebung. Die „Glasbena Matica" in Maribor hat ihren ursprünglichen Plan, in den Sommermonaten mehrere Konzerte inl Sann- und Drautal zu veranstalten, etwas abgeändert. Das erste K^on^ert wird am Fronleichnamstag, den 11. d. um 1b Uhr in S v. L e ll a r t im akustischen Saal des Sokolheimes veranstaltet. Einer diesbezüglichen Eiirladung folgeich. lvird die „Matica" aiu S8. d. in M a r e n b e r g an dell dortigen Feierlichkeiten teilnehmeil. Vormittags singt der Chor beiln GotteSdienist unter freiem Himmel, wogegen nachmittags ein Vokalkorl.l^rt veranstaltet wird, wo^'i voMiegend Volkslieder zum Vortrag gelangen. IN Großes Interesse für unsere Sommerfrischen in Deutschland. Der Fremdenver-kehrsverband (Putnik) iil Marwor ist von der jugoslalwisc!^ ly^airdtschast in Berlin verständigt worden, daß nickit nur in Berlin, sondern ailch in andei^n Orten Deutschlands außerordentliches Interesse für den Besuch Sloweniens herrscht. Zugleich wurde der Verband ersucht, Propagal'danlatcrial (Prospekte, Lichtbilder, Peschreibungeil, Ail--gaben llsiw.) einzusenden. Der Verband ersucht d-iher alle .?>olel'5. Pensionen nnd Private^ die ans deutsche l^äste l'<'kletticren, solches Material an die Iilgoslawis^'lie Grsandt-'ch^it. stionsularAbteilung. B<'rlin W ^^ir> ßndnsiral-Prinz-^^elnrichstr. .>,n !en 7. Jmri kVSt Zeiwng" ?^umm«r RomaMche Liebe Der Sachverhalt der „Entfthrmlg" der AldvftrieAentochter Edith Lieber aus Brüm durch de« HlxUchüler K«mz Gregurie aus Bedekovüina / Das Paar emartet w Maribor^ der tünstigm Schwtegerettem Wie bereits gestern berichtet, hat der 21-jährige Student der deutschen Techirtschen Hochschule in Brünn, Kranz Greguriü aus Bedekovöina bei Zagreb, am 4. d. M. gemeinsam mit der AuSerwählten seines Herzens, der kaum NjahrigEn Industrie!-lentochter Et^th L i e b e r den nicht wenig romantischen Beschluß gefaßt, im Nugzeug zu entflie?^n. Der Bater der gemmnten Toch tor war gegen ihre HerzenSneigung eingestellt, da sie iHre isvaelitische Konfession aufgeben müßte, um zum ^tholizismuS zu übertreten. Die Zagveber Polizei wurde te-legraphisch ersucht, das junge Paar festzunehmen, die ^che erhielt jedoch sine andere Wendung, als der junge Romeo erNärte, daS Mädchen heiraten zu wollen. Seine hiÄsche AuSerwählte erKSrte ebenfalls, seine Frau werden zu wollen. Die beiden BmAMen te-gaben sich sofort nach BedekovSina, wo inzwischen eifrigst mit Vrünn telephontert wurde. SchNeßlich langt« «ine Depss^ deS JndustÄellM Lie^ ein, w der diejer mü-teM, daß er in die H^vat setner Tochter die EiwMtgung gsde und peHwlich nach Jugoslawien kommen werde, um die Details zu re^n. Franz GregmiS, der Sohn «ines reichen Kaufmannes in BeöelovLina ist, u. Edith Lieber find gestern in Ravibor ein-getrl^n, um den Bater der Braut abzuwarten, der fich hier auch mit ihren Schwiegereltern treffen wird. Damit hat «ine große Liebe, die der modernen Romantik nicht entbehrt, ihre schwierigste Etappe zurückgelegt. Die GiMviNgmq der Ntern wird gewiß nicht schwer zu erlangen sÄn. Der Tod tn der Drau Zwei Menschenleichm im Stausee ober Fala / Am Leben BeGveiftlte Nächst des StauverieK in Fala wurden von der Drau fast hintereinantm zwei Men schtmleichen angeschwemmt. Im ersten Fall handelt eS sich um einen älteren Mann, in ^m man bald auf Grund der eingeleiteten Erhebungen den seit mehreren Wochen verschollenen Zimmermann Jakob ö e r u auS Dravograd erkennen konnte, öeru, der die Witwe mit vier kleinen Kindern hinterläßt, konnte in letzter Zeit keine Beschäftigung fin den, sodaß er ^mt der Famil^ der größten HM» ?e«ß.ktOe^ nkSO 6kO ovk «nck «kw» »wte bO50n6»r» «f «ti» 5»ikOV dßve «iyO k«« ttov» cU« ^ Not MiSgegeben war. Seelisch zusammengebrochen, dürfte er den fveiivilligen kod in den reißenden Fluten der Drau gesucht haben. Auch die Agnoszierung der zweien Leiche dikste bereits gelungen sein. Man vermutet darin das 16jÄhrige Mädchen, daS vor 14 Tagen unweit von Dravograd in die Drau gesprungen war. Beide LÄchen wurden am OrtSfriedhofe in Selnica Veigefttzt. Sowlrevue im DoiKoarim Im BolkSgarten hält morgen, Sonntag, der Mariborer Sokolgau sewe alljährlichen Qualifikationswettkämpfe av. Unter den W»tt bewerbern, deren Zahl sich auf SH0 beläuft, befinden sich alle Abteilungen beiderlei Geschlechtes. Die einzelnen Konkurrenzen werden um 7 Uhr früh eröffnet und gleich nach Mittag fortgesetzt werden. m. ymmgeiisches. Sonntag, den 7. d. um w Uhr wird in der ChristuSkiri!^ ein Gottesdienst gefeiert werden. Anschließend daran um 11 Uhr versammelt sich die Schuljugend zum AndergotteSdienst. nl. ««< de« KleritiS. Zu Pfarrern wur-den die Geistlichen Markus S a g a j in SV. Pavel bei Prebold und Matthäus Weiß in Skale ernannt. Zu Mtprovitsoren wurdeil Gregor P o t o k a r in A. Jant an der Binska gora und Johann K r u s i in Brezno bestellt. Die Kvplmmnstellung erhielten Vklrtin L u p 8 e in Skale und Martin U r a n j e k in Sv. Pavel bei Prebold. m. Vchafsu«g ei««» LiteeatutpreiseS der Stadtgemoinde. Der BerwaltungSauSschuß des Stadtrates faßte auf Antrag von Prof. Dr. S u S n i k den Beschluß, aus dem für Kulturzweckc im Voranschlag ausgewiesenen Betrag einen Preis der Stadt Marübor kür die beste literarische Arbeit zu stiften. Der Literaturpreis wird alljährlich am 26. September, dem Todestag des Bischofs S l o m-8 e k, verliehen lverden. m. Die Folge« eine» Hschzeßt. üm W. März l. I. kam s» m Lazniea sowie iN Lim buS nach einer Hochzeit zu mehüraligen Rau-feveien, wobei einige Personen verletzt wurden. Wegen dieser Vorfäll« wurden dieser Tage der Schmiedgehilfe Fridolin I a n-f o und der Kamiwegergehilfe Fr-edrich I a n k o aus Ru^e vom BezivlSg''richt in Maribor zu Geldstrafen, bedingt auk ein Icchr, verurteilt, während der Lehrer Bartholomäus S r n k o aus Ruiie sreigespro-chen wurde > m. Max Furijans «HWied von Unserem TheateryVblikttm. Donnerstag Abends ver- abschiedete sich das beliebt« und tqilentierte Mitglied des Äariborer Schauisptelensem-bles, Max A u r i j a n, der unlängst an das Theater in Osijek verpflichtet worden war. von unserein Theaterpublikum. Zur Auffilhrunfl gelangte Lichtenbergs satyrische Komödie „Karriere des Kanzlisten Winzig", in welcher Max Fnrijan die Rolle des Mi' nisterö Almbichler hinreissend spielte. Das Publikum belohnt« die hevvorragerchen Lei- stungen dieses Charakterdarstellers mit stür. mischem Applaus. .m. velstzUie Ve»d«me«. Anläßlich der Jahr ««e. «ai. »v. »6r. S. I»r. ZA. V lS». m. Der Allslawischk Aerztekongreß wird Heuer vom 12. bis 17. September in Sofia abgehalten. D^ Aerzte, die am Kongreß teilzunehmen wünschen, mi^gen dies dem Schriftführer des Mariborer Uerzteveveines Dr. B e d a n i L bis spätestens 10. d. bcckanntgoben und gleichzeitig eventuelle Be glbitpersomn namhaft machen. Die Anmeldung ist notwendig, um vochtzeitig das freie Visum und die Fahrtermäßigung zu erhalten. m. Ferder««ien der Bauarbeiter. In der Veranda der Union-Brauerei fand gestern abends eine Versammlung der Bauarbeiterschaft statt, in deren Verlaufe die Forderungen derselben präzisiert wurden. Darnach ist die Akovdardeit abzuschaffen, wo dieselbe jedoch Platzgreifen muß, sind die Bedingungen beide^its festzus^llen. Der minimale Stundenlohn beträgt für die Borarbeiter je nach der t^thegorie ».bv und 7.ÜV, für die Maurer und Ammerleute 7.50 und 6.50', für die DachdÄer und Gerüstarbeiter 5.K0 und 5, sitr Handlanger 4 und .^.50 und für die Lehrlinge 3.50, 4 und b Dinar. Neue Arbeiter dürfen nur durcki die ArbeitS' bprse aufgenommen »Verden. Die Entlastung ist inl Einliernehmen mit der Organisation vprzunchmen. QualifiziDyte Hcheiten dikßen nur Profesfionisten verrichten. Di« Nachtarbeit ist Mt 10v?ö Zuschlag zu bezahlen. Im übrigen gelten die gesetzli^n Bestimmungen. Diese Forderungen wurden den Bauunternehmern vorgelegt. VLKSlcNKKL vvlkl « « V 8 Vetsinjsir» l1, l'ol, 27-Z0, im Oremiumksuse.) m. Die Kinderkolonie am Bacher« erhält in den nächsten Tagen ihre ersten Gäste. Die erste Gruppe der Kinder fährt Freitag, den IT. d. um 9.45 Uhr mit dem Zug nach Slavenska Bistrica ab. DaS Gepäck ist Mitt-hvoch, den 10. d. um 9 Uhr im GesundheitS» heim, Gregoröioeva ulica 3, abzugeben, da dasselbe von Aerzten begutachtet werden muß. Die Kinder sind wenigstens eine halbe Stunde vor Abgang des ^iges auf den Bahnhof zu bringen. * Hals! vlorge« So««tag a»e» «ach Gt« de«ei zum großen Sommerfest der Feuer-n»ehr auf der Wiese des Herrn PezdiLek (ne^ ben dem Gasthaus Kokot, Kralja Petra ce-sta). Bor zügliche Weine! Im Falle schlechten Meters findet das Fest mn Fronleic^ namStage istatt. 6022 m. Die Kreuzfahrten mit der Wraijiea Merija" im Adriatischen und Mittelländischen Meer find nicht nur bei uns. sondern in ganz Mitteleuropa als die interejs-lintesten, schönsten, nützlichesten »tnd dabei auch die billigsten schr beliebt. Die 2. Fahrt findet voa.b 4300 Din). — 4. Fahrt vom 6. bis 27. August: Dalmo-tien, Malta, Nordasrika, Spanien, Portugal (ab ÜV00 Din.). ü. Fahrt vom ö. bis 28. Oktober: Dalmatien. Griecheitl^d, Syrien, Palästina, Aegypten (ab 5000 Dinar)). Me Auskünfte, Prvspskte, KaHinenroert-ie» vung und Balute^schaffung zu den kulan-testen Tageskursen bei Putnik" in Marihor, Celje und RogaSka Slatina. Wir machen auf die herrlichen Photos aufmerksam, die ini Pntnik-Pavillon bei der FvanziSvanerbrche ausgestellt find. m. B-i« Gwrz vom Fahrrad lehe«Sge-fDhelich verletzt. Heute frühmorgens stürzte auf dei- Straße nächst Fala der 45jtchvige und beim Kraftwerk Fala beschäftigte Tischler JvMz Lede rer derart unglücklich vom Fahrrad, dasi 'r init einer schweren Kopfverletzung und Gehirmrschütterung b<'. wu^blos liegeil Äieb. Me MMyrer Ret- V«»G»TONki«s. Der grof^art'.qe U ld IN seiner Ausstattung uniibertresfliche M,rlv'n-Dietrich-Film „Die große Zarin" .'»cii-serin aller Reußen). Ein Prachiw'^rk. da-? in feiner Aufmachung und sinnvollen Umgestaltung alle biHerigen historijchv'il filme übertrifft. Zum ersten Mal lv.r>> au.l) das reizende Ti^^chterchen Mlirlcu aus der flimmernden Leinwand »'rjSilin.'n Im Beiprogramm di!lde brandt. Es foigt das unsterblich!.' nierk Leo Tolstois „Auferstehung" zliin erstenmal im Sprechfilm. tungSabteilung überführte ihn ins Mariborer Krankenhaus. m vorbeieitungtn für die Moderevue. Die Schlleidervereinignng i,l Maribor lädt alle Mitglieder zu der Montag, den K. d. nin 30 Uhr iln Hotel „Za,n.orc" stattfindcnei, Besprechung^ in der Frage der Bordercitun-gen f^ir die anlätzlich der Mariborer Fest« Woche abzuhaltent^ Moderevue ein. m. Reue Gpionageasfäre. In Maribor bc havptet sich wiederum daS Gerücht über eine neue Spionageaffttre. Tatsache ist, das; von der Polizei eine Friseurin unter Tpionagc-verdacht festgenommen worden ist. IN. Tödlich»! Uniak beim Schaukeln, Spodnja jkapla bei lvrezno brach dieser Ta i^e beim Besitzer Alois Ger ni n t ein :i5>jltbrigen Hirt Peter K r e l j schjec1,t richtetes iZ^ukelgerich ein. Der schlver,. »MmDoWr QlHuck>V. de» 7. 9»ii t«e. Querbatten s'>vl aBs t»en daiiebvi^ sitzesden Krelj und verurstKPc ihm so schwere Ber» l<»tzi,vgen a» der er Drge später deicheSen orlag. m. Sktewte» zs-tzm Koch Ne WM. Räch o«»l cvsten großen !KekrutentranSport am 19. April, wurde» heute die sog. MchttäMp-scr aus dvm ZRari^ver RLMrk«^ W ihren TruppenkSrpern abgefertigt. nl. TMendSMaP. Im Ma^dalenenpari kanl heute vormittags den: Arbeiter Jakob B e r t i 6, als er fuh mit einigen Binschen lNlterhielt, d« Uhr abhmkdlen. m. Zwei schwere UnfSle w Heb». In '^t.iekre ereignet siiH gestern Aver schwere Unfälle. ^Kjährigen Möller Binzenz (Urtica fiel eine schwöre Einsen^il«rtte nu^' den wobei er bsdenlli^ Quetschwunden erlitt. Der Zljährige Arbiter Josef Ianu » kozn mit deut unter das Rad eines schwerbeladenen Z^gens. wur- den ins hiesige Spital überführt. ln.GeUkitnjtler m Aaribor. Zu Beginw der nächsten Woche wivd in Maribor der fung^' „Prinz Lüfte" .^rry B a r -k r> w s k i, ein Zchiiler Prof. Strohschneiders. seil« Kunststücke auf dem hohen Seil zum Besten geben. U. a. wiri» sich Bar-auch mit dem Motorrad am Seil pr»duzicren. m Wetterbericht vom V. J«m, 8 Uhr: ^cucjniitioll<'N. Gcibiihr: I. .Nasse 12V, 2. Klasse Din täglich. Pauschale für Operationen sVIlnddarm, .^>opf, Bruch) und Verpflegung l0 Tage 250t> Din. Beamte LAX) Din. Sparbücher werden m Rechnung genommen. Lei-tei 'Zpezialii't für Chiringie Dr. öermö. ' Die Mitglieder de« „UaterstiitzvngSser-eines der iZisenbahnbediensteten «»b -Aibei» ter in Maribor" teilt mit, daß morgen, ^nnntnsi^ den 7. d. um ^ Uhr in der Gam-l,rlil'u»k)nlle (l^regorWeva usica) die ordent lichl' ^cihreyliaiiptversammlung abgehalten niir^. (sitttritt nur gegen Porloeisung t>er '?il'cilZedkarte gestattet! Der AuSschuf;. 3-j Achtung! ^irndlckleitx'r. Arbeiter^ iiberzüge, Anzüge und Zchu'he kaufet billigst in der „(^rafsfa starii^arna". WSI - MfthaltS Achtig. Sonntag Darling 6025 ' „Petaujska Slatiim^^ mildert die nach anstrengen^i Neben oder 'Angen odsr >urrli starten Ta^genuß entstandene Heiserkeit. 5441 ^ ^in, fei« schmeckt «nS der Wem . . Achtung! Bon Liter auswärts bekommen ^ie <':nen i.vltml Trapsen, de» Liter zu Di« 4.^- l>ei I. Baumgartner »n Tv. Marjeta ob Pesniei. lAutotiuSstation). iM>7 ^ Die Freiwillige üieuerwehr i» Pobeeije ueranstaltet am 5». eine Tombola. Tie '^^ercine mö^^en die.z bcviicksichti^! 5ö2ü ^ SafttMs .,Kramsla tapljiea", Mlinska n!. Ii?, unter neuer >^ührung. empfiehlt a'is ti«!.^<.ichnetL Tertenweine. Aalte und ivarme 5k-ttch». 5SZö ' Gasthaus ^iter, Smnniea. Zonntag Kon ^>ert. Backhüs?ner mit Beilage Din lö.—! 'M8 ^ Nesttuiratio» „Drei Teiche". Äpanfcr-tcl, Hülhtler, Aufschnitte, gute Wiseller- und Cigen-bauweine, frisches Bier. 6l)l9 ' Pschmider, Sff«b. Radvmq«. Backhichner ^^kreenneine, .Ä>onzert. MZ4 * Bei der „Nnbe" nar bei schöner Wit-^ leron-g <^rtenkc>i,zert ü»er Äurpelle „Drova". g0»3 * vaschau« Weber, PMrejjl. Sonutag, <^artenkouzcrt der M«Ma«p^e Schönherr. Tanz. Prima Weine. 6YM * Bei St>chwerito,»iMiUe« «>d «erbau. »UDkstli>ru»tI>n nehme mau früh niuhtem ein Glas natürliches „Fra«z»Ao^"«Bittevwasser. s>lPo«he!^ (Mag. A'ilbatteLe) !Mb ^Mtzengel-ApotZileke sMog. Vaupot). Montag: Sv. 'Aret>-Äpotli>ete (Mag. Btb-mar) Miqjdalenen^^'lvachv^e ss«e Klo^, wo er au» eiuer Lade 285 entweÄ^^ Hirchem^rü-wutien mich aus Sora uÄ» Smled« nik gemeldet. Es dürste sich um denselben DiÄ handeln. alt besitzt eine reichhaltige Bibliochek ui^ einen schönen Theatersaal. In das Internat Vnnen l20 Schiller ausgenonnnen werden, die ständig unter bester Aufsicht stehen. Die Eltern, die im kommenden Schuljahr die Kinder im Schülecheim unterzubringen wünschen, wollen ihre ungestempelten Gesuche an die Direktion der Anstalt in Pluj, Minorit^kl trg 3, einsenden. Der nwnatliche Berpflegbeitrag beträgt 450 Dinar und lst im Borliinein zn entrichten. Die SonderauS gab^n. wie für die Bücher, Hefte, cirztlick)^' Vehandlung usw., sind zu vergüteu. Die Er-zitihung beruht auf religiös - moralischen c^i undlagen, weshalb die Mtern ihre Söhne ruhig der Anstaltsleitung anvertrauen können. Seitens der Leitung wird auf die Be« rnfswahl des Schülers kein Einfluß ausgeübt. p. Der neugewiihlte DireltiouSrat der Städtischen Spartas^ hielt gestern seine erste Sitzung ab, iil der Primararzt Dr. K ü-har zu^:? ^'bniann und Johann Steu d-te zum Otnnannstellvart reter gewählt niur den. Mitglic'^der sind serner Bürgermeister Dl'. N e n, e c, Julius Wagrandel und Jakob Z a v e r n i k. v. Dr. Srich MSrth am BortragStisch. Im Rahmen eine^^ Vortragsabends des Selnväbisch^ t^eutschen .'Kulturbundes in Ptuj spricht an! d. im evangelischen Betsaal Dr Eri6) örtb iiber die neue Türkei. p. Der Olympische Tag bringt auch bei uns -ein Fußballspiel und zwar spielen Sonntag den 7. d. um lv Uhr der SK. Ptuj und der Sportklub „Drava". p. Den Apothekennachtdienst versieht bis Freitag, den 12. d. die Apot^ke ,Lum gol-s>enen ^'^irscki^n" ("Mr. Leo BehrbalkV p. Lastauto aus der Draubrücke in Varl oerungliiitt. Als. heute vormittags ein mit leeren Fässern bel^denes Lastauto die Drau-brücke in Borl passierte^ stieß es gegen den, die Brücke in zwe iFährbahnell trennenden Mttelpfosten mit solcher Wucht, daß es um- kippte. Httbei VÄg em Passagier erheSWe Verletzungen davon. Wie man erfährt, soll der Kvastttayen aus Äovenjgradec stammen. p. Die Aev^reiHhuft versieht in der kommenden Boche die zweite Rott« des zwel ten Zuges mit Brandmeister Jgnaz Vauda und Rottmeister Konrad BauPotiL, ivährend t.en Rettungsdien-st Chauffeur Judwig Jva-nuS, Rottführer Franz üernivec smvie Franz Junger und Anwn Kühar von der Mantt-schaft üb^.rn«>hmen. p. Ewe DiehSbaude ausgehoben. Die Gen darmerie in Podlehnik kam einer gut orga-nisierten Diebsban^ auf die Spur, die in letzter Z-it eine Reihe von Einbrüchen und Diebstählen in der Kolofser-Gegend verübr hatte. Bisher wurden dvei Personen festste-nommen. ' b. Einema revija. Schöne Bilde i. gute, unterhaltenide Texte, viel .Humor und eine Rätselseite. Verlag in Zagreb, LL'/m-anov prolaz 1. Einzelpreis Dln 8— b. Illustrierter Beobachter. Jntc^t^ssante Aufnahmen aktueller Tagesereignisse, einige lustige Birdfölgen, die Fortsetzung des Roman, Humor und Rätsel. Verlag Ehzelpreis ÜO M. '' '' ' b^ Hier spricht. Siihost. Roman von Hans Richters. Verlag Janke, Leipzig. Zu Ganzleinen Mk. ii.50. Wie sich das Schicks«! der Schauspielerin Dcrle Mortons mit dent res Jug«nd>sreundes, des'Ingenieurs .Sepp Behrens, verbindet, so sollen 5iunst.und Tech nit Hand iil Hand, gehen, ist Sinn dieses Buches, das uns auf gan»^ eigene Weise et-greift und bis zur lchten Seite mit fast :na-gislZ^r Kvaft gefaingen Hütt. Mlt dem Han^ Richter eigenen Können, j^'den Stoff, den er behandelt, bi^z- in all« Einzelheiten zu er^s-sen, erschließt er uns das Reich der Kunst wie das der Technik und zeigt uns daß nur der das Letzte nnd Höchste zu erreichen vermag, der von seinenl Beruf in: besten Sinne des Wortes ivahrhaft „bcsefsen" ist. ILi^I»«er'N»weI»6e mit Opvlcta: ^ 50 «jtcx Z!ueil«r, 3»kt l Atron«' l Opsirt» Din 4'»»-. Die k'rüelltv se- w»>ed«» uixl »«rieloikert. cl»vn mit »lt l ?»elce^n Öp«Ict» vsnnovxt u«! 1 Minute lir»u»ea6 xvlrovi^t. ri»»» virtj rl«>' ^uolcer uo6 nool^msl» 5 br»u»evtiilp«n uo«I eine twlbv Ltundv rubix »teilen !»«>en. Die»er VorieiiivK vor L«t»iinm«ii»ilciaaz^. OpsIct« mit i»«i lt»?«n i(»i>l!»»ooe. b«! Dr. >. Oo^er, 6026 Mordfensation lu einer englische« Kolonie. N a i r o b i, 4. Juni. Grcße Äusat'on unter der englischen Gesellschaft von B? !tj?ch Kenia ruft eine Tragi^die hervor, d'.e sick) in der Emilie des bekiannten engl'schell Bankiers (5liarles Gaitskell ereignete. Dieser Tage erschien auf der Polizei von Na ryti ein eingeborener Diener und erklärte unter Anzeichen höchsten Entsetzens, sein habe soeben seine Gattin erschossen uno bitte, man möge ihn soscrt verhaften lofft:,. Einige Polizeibeamte begaben sich Hiera'' in die Villa des Bankiers, wo sich ihnt-n ein schrecklicher Anblick bot. Die Frau d^s Han k'iers lag blutübevstrKmt in ihrem Schlafzim mer mit durchschossener Schläfe am B^Zden. Der Bankier lag in einen, anstoßend^,: Zim mer gleichfalls am Boden in den letzten gen. Er hatte sich eine Kugel durch oen Kopf gejagt. Zehrend der Ueberführung .ns Kran kenhaus starb er. Das Motiv der To^ ^cll frankha?ft>e lSifersucht des Bankiers gewesen sein. (tnterstlltiet cjie flMubeckulosenliP zeit-ng? NM»«-! «. - Zvmckag. den 7. Jmvi 1S3l^. Ilartiv 81vii»sele ^ ein Diever (»ottes Der I.e>»«i»I»uk 6e» xro«en viselioks, l^Iver» ui»6 Lkveeker» 6er Zloveo« ,,Die Nomen Tarnocz tj und Glomsek bleiben für uns und unsere Nachkommen unsterblich." (Vürgermeifter Othmar Rcis - r i« sewem ^nkschreiben an Llom-«e? vom lS. Feber 1858.) Anton Martin S I o in A ^ k, dei. erste Lavanter Bischof mit dem Sitze in Mar^ooc, ist, wie bie nachstehenden Daten aus s?!::eni so inhaltsreichen und Hi>tteMrchtigen Leben beweisen, mit vcllcm Recht zu einein i>er größten Söhne dcs kleinen slowenischen Volles erklärt lvorden. Die Bedeutun.^ di^'-ses Lehrers, Erweckers und Dichters ''n Pur pur des Kirchenfilrsten ist von seine» Bio^ qraphen schon «ingehcndst geschildert wor» Anwn MaNln Glomitk ^N. Empfunden wird sie inl Bolke ins<'uk-tiv erst jetzt, wo die historische Distanz zu seinem Leben und Wirken in vclli^r evstlairden ist. Vor allcni aber ist Sloi^n^e? der lvcithin sichtbarste Beweis daslir, das Wunder ^r Bolkwerdung uud der mung historischen Geschehens nur aus iien reinsten Quellen sittlicher Große der düran umnitielbar Beteiligen erstehen fann. Slomßek war die Inkarnation der D^mu^, Opfevwilligkeit, höchsten Sauberkeit des Denkens und Handelns, er gab öuchstäbUch sich selbst aus sowohl als Dichter. Wegn^eisi-'r und Priester im wahrsten Sinne des Wirtes. Nur so ist der Weg verständlick), den dos Leben StomSeks genommen hat; allein die sittliche Größe und d^r Ädcl ziyartigen Mannes brachten den einst qcn kleinen Prediger vom Oswaldi-Äirchlei Ponikva und den späteren Kaplan oon B!-zeljsko, Hauptpfarrer von Buzenicci und Abt von ^lje auf den Dhronsessel .X'r Bischöfe von Lavant. Weisheit und Giite, se des Wesens und die große Kunst, ali? denl Born des Volkstums schöpfen .^u können, waren neben der sprichüvö.rtlichen migkeit — einer innerlich erlebten, nach außen gestrahlten Religiosität — die lichsten Eigenschaften seines i'lberrag^':?den Charakters. Wenn daher das jloniv'nlsche Volk insbesonvcre in der einstigen Uu!e-. steierniark und in Kärnten in Sloin-^eü n^^^-ben denL Diener Gottes auch den Diener des Voltes feiert, ihn neben dem Bischof Zürich Baraga unter den Seligen wiss^'n te, so ist dieser lange genährte Wunjch der lebendigste Beweis eines tiefen Ä?!i?e5 in seiner ganzen Reinheit. G Anton Martin Sl o m » e k am 26. November des Jahres 1800 als ältester Sproß der Ehe geboren, die der Landivirk Markus Sllimßek mit der Ncsij^s-r^tochtcr Maria Zorko :n war. Äosar, der die erste Biograph'«? Sloin-Äks verfaßt hatte, will wissen, dajj der Bci-tor des Bischofs in öo.^tanj in der allcz. Ledergerberei der ^-Qlnilic Woschnagq '^cran, ^.:ls als Aeltester dem Bater in der Wir^scliajr, uud Sosar erfuhr es von seinen Zetlg'nosset^, daß sie vor ihren« Jugendfreund ei- nen großen Respekt hatten, tvenn cr b^im Weiden des Viehes di<^ Stufen d^s O^u^ald!» Filialkirchleins erklomni und scinei'. Freunden mit lauter Stimme Predigte, unü .;.v«r so, daß er sie rührte und innerlich ilö rlviil--tigte. Kein Wunder also, daß der für l^^nte und Me begeisterte Kaplan von tva. Jakob P r a ^ n i k a r, der I8^l als Pfar' rer in Spodnsa Polskava bc, Pr^?ge..i?ü für immer seine Augen schloß, den kleinen Anton zu den Besten seiner Schüler zählt:, die er in der Kaplanei im Lesen und Sch'c!bcn unterrickMe. Im Sommer wurd? unier ei. nem alten ??ußbaun^ unterrichte!. l^cut? lwch steht und unter dessen schattigeiil Laubdach er auch seine Schlußprüfun.? vor Vertretern der Obrigkeit öffmtlich mit Vorzug; absolvierte. Ter kleine Anton schien vsr^.itö damals einer anderen Berufung zuzusteuern, sein Bater es vermeinte. Sein W's-lenshunger konnte nicht gestillt werden, und «»' ___H ?l»KL >^u5vkvcicl,ic» »l.i» 151 oe« Die einstige Pfarrkirche, die durch die Verlegung des Bischofsitzes von St. Andrä nach Maribor zur Domkirche erhoben wurde. während d^'r Bater im Aoltci'tcn gen Erben des Hoses sal), war ^'s 0cr slille Wunsch der idealistisch veronlagteu M'^tter. er möge si6i dem geistlichen Berufe wenden. Prasuikar griff hier niit seincr sunen Autorität ein, e.? siegte luit ihui dii: Uvtt..'r üb " den Pater, der schließlich n.ich.zc.v. Pra«nikar aber sagte damals sast sirov^zi?-tisch: „Liebe Eltern, glaubt mir'-?, euer Toni wird einmal ein hoher Herr werden" 1814 be.',og Anton das Gymnafiun, u, E'^l'/.'. ,^nzei Jahre später brachte ihm s'in g':i''t/gec Pater un^ giitiqer Freund Pfarrer kar na6) Cclje die traurige Kunde, daß sciue Mutter (an den Folgen der Niederkuns: de? letzten .Kindes) gestorbeil und s>cre,t.z ^iu<' Woch<.' lang beerdigt sei. Zu ''?m l!<'^cn Schmerz kanlen lwch die studenusclien Ent^ behrungen hinzu. Der Bater Antons hei^ ratete 1818 ein zweites Mal, dre, Ja-H'^e später folgte er seiner eOen Frau ins (^!rab. Nun war Anton, der sogar nock;. sü'. sein«' zahlreichen Bmder und 'Zchiveslern hatt<» sorgen sollen, vollends an PraZnitar »'rnqe-wiesen, der 1818 Provisor in ZV. Äld Planina ivurde. Im vcrbst 181g bezog Anton nach Al-solvierung des Gt^mnasialstudiunis den .'r-sten Jahrgang des Philosoph'e'ui.ses in L j u b l j a n a, nw er den Ti^l^tec Pre.^eren als Mittelschüler antras und sich mit 'hm auch befreundete. Sein ^Äunsch, so bald wie mi^glich Priester zu n>:rden. trieb ihn jedock) nach S e n i. ND e^ ttli.iglich, war, die beiden Philosopk>iekurse in einein Jul.re zu absolvieren. Im Jahre 1^2(> sich Slom^l nach l^i-lagensurt. inn in fertige Prjestersenlinar ejn..!,ntreten. wel^iie? eine geineinsamc Lchrstätte d^-r B-'i,s".!'>er Gurt nnd Lavant war. Hier setzte Wirke»: für die (^ltendmachnng der bcrechtigung der ssowenisckien Spra6)e Packtisch ein, inden: er, der die Sprache an: sten beherrschte, mil Znstimiinina .>cr An-stoltsdirektion seinen Kollegen il^'venlsl-l'n Sprachunterricht zu geö^^-'n begailn, mente ..^uv Werken der .siirchenvätex s^kier setzt..' und die kirchliche Rhetorik 'n ^'»er tersprachc pslei^te. Drei Jahre später — ani !^. — wurde el^ durch i)en l^'-uncr Fnn't' bischos Panlitsch znm Priest-.'r aewelln unu anl Zeptenlber jene) Jnhre^^ d'.'uch:e .-^lomkiek in Olimfe, der Pfarre seinvs väterlichen Freundes Prn^niknr, sein ersi...:. seicr-liches Meßopfer dar, welche-? Pra^^nUar nnt einer prophetischen Predi.gt einl-'itctc'. ).'ic' lnand ahnte es daniai'^, d^y'; der Pr: miziant einmal Ob^rt.irte des ^^ivtiuno La-^^^ant n^erden würde. (5in Jahr ,'pätcr n.'ird." 'slonl^ek zun: >len, das Vermächtnis der Mönche, die Mc'hammedaner. Ritter und den abschließenden Dante. Im folgen, den HauPtstÄck beh^^ndelt ei.' 14 Natioilzu iln Schlußka^tel 32 Vöbker und ihre Abfolgen (Iren, Bretonen, Belgier, Provencalisch: Literatur). Durchaus bejahe,rd, doch auf dem Boden dogmatischer Religil>sttät und mit weitigoöffneten Augen für die Gilt er all«r Zeiten umfaßt der imponierende belehrte Berfiasser in gleicher Liebe alle Völke^^ und mißt im gegebenen Rahmen mit den Maßen der gleichen Liebe, die ihm auS seine: Per-bulvdenheit mit der Heimat und harmonisch im Einklang mit dem oivigeil und dem c^nen, schaffenden Geist der Welt fließt. Ain ergie-bi^teil bchandett er unsere Zeit (S. 173 bis S. 430). Nach einer kurzen Gür meinen Geschmack aliKu knappen) Einleitung charakterisiert er die einzelnen litevarischen Richtungen und ihre Marten (Positivismus, Realismus, Ülliaturalismus. Dekadenze, Syn^bi.'-l-iSwus, J^vejsimriSnuls und (^^Ws^is- . Unser heimisÄ)er Schriftsteller Dr. Frailz S u s n i k, Professor am klass. Minmasium und Verfasser vieler geistig feiner und see-lrsch tiefer Äi^en, gab als Ostergaoe einen „U eberblick über dieWeltli-t e r a t u r" (im Verlage der Cirilsva tis-karna in Marrbor) in slowenischer Svrackie heraus. Das goschmackvoll ulvd Handlich ul Lc^inen liebundene Buch bedeutet im slowenischen Schrifttum ein Novum, es ist eine gezvaltige llteraturhistorische Tat. ?luf 4^6 Seilen behandelt es k^ritisch in chronologischer Folg? die Entwicklung^r Ä^vaturen aller Kul-tuvvölkier.von deil ersten AnisÄngen !m alten Orient bis in die Gsgensvart.-Der B''.rfass»r teilt diesen ungeheuren Schatz des Völker-' schaffens in fünf große Peri^oden: den alten Orient, die Antike, das christliche Mittelalter von den Evangelien.bis Dante, die Renaissance und unsere Zejtporiode. In d'r.sen Hauptteilen siiÄ» den Böl^n. nach der Ne-t^tung ihres Schrifttuuis entsprechende Ab schnitte zugeteilt. Jnr ersten Kapital bespracht er die Literatur der Aegypter, Babylomer, Inder, Wnesen, J<^aner und.Juden. Die smus). (5s solgen die slannschen, gernlani-schen und ronianischen Literaturen, dann die Literaturen der kleinen Völker: Magyaren. Finnen, Albaner, Litauer, Esten, die Gruppe des Jiddisch und der Jlider. lnodcrne Japan und Chiim sind nicht beHandel!. E'-nen kürzeren Ueberblick der Entwicklung bildet die Einleitung zur Vel^andlnilg des Böl-kerschristtums. Dann folgen die wichtigsten Repräsentanten in knapper Lebens- und Arbeitsdarstellung, eine Charakteristik ihrer Persönlichkeit und ihrer Werke, deren wichtigste nach knappen? Inhalt ge-kennz^ichnet erscheinen. An eine Öriginalquellenang'ab« fügt sich eine äußerst lv e r t v o l l c slowenische Bibliographie m't Datumsangabe, die nicht nur dell Bucherscheinungen, ion, dern auch Uebersetzungeli in Zeitschriften, Monatsheften. Broschüren usiv. ger<^t v)!rd Diese Arbliographie inkormiert auch unseren Leiser über die Erscheinungen der Weltliteratur in slowenischer Sprache. Der Vcrsas-ser hat den Ueberblick in eine'r außerordentlich gepflegten und Persönlichen, doch ilr-«wüchsig dichterisch erhöhtest nnd kräftigen Sprache lexikal verdichtet um Wesen und VSesel^ftes. Der Fachmann dÄvfte wohl lnanche ihnr loichtigc Namen und.Wttke i'er-miss'llie nct>)ve.ndige Einführung nild ein (>)radniess:r der Wertnbschähung gewesen. Ich v.'unisse sie. Die zweckdienliche nnd geglüett' Jlchal^'-angalbe lx'i wichtigen Werkell hättc ein ge. wcchlter Gedankenauszug in gcdrängtci: Zi^ tatenforul ui^nlein bereichert. Der Berla^i «hätt<. sj,5) entschließen mslsscil. nrit diesen, de,n Werke vorenthaltelien Seit?n dieseni großartigen Dokuniente seiner weitsichtigen Tätigkeit die idM abgeruirdete Füll^ U'chk !zu versagen. Klwbnnd lMniil in der Borl'elncrkuna zu seilier Literaturgeschichte Nlit den ?^'?rtell, die ich zunl Beschlns; de>ll Siiule genläß einfüge: Die Dichtung jedes Volkes ist lluti^ilal und übernational zugleich. Natiolwl in d^ni Sinne, d-aß sie alis der 'Sprache beriiht, dem eigensten, was ei,l Volk schaffen kann; in diesenr Sinne wird und soll si? inuncr 'vol kisch sein. UebcrnatioMl, indeni sie seelische Strömungen, die von alidereil Viilkenl konlnlen, aufnimmt, staut, für sie!» ve^'.nbei tet Nlrd weitergibt. Die Dichtung eine., Vel kes ist vergleichbar eine>,n Bauni. der tie.k in der l)elnnschen Erde wnrzelt, dessen Stamm und Krone lik>cr den allgeiliejnen tTiagen hiiift. Es ^ibt nm- eine Heimali^rd»^. „Maritvver Zeitsny^ Nmwmer ?A. » Äomck»^ den 7. Jimi lvsv. di« Muttersprache zu Recht und ÄeUung, doch wurde ihm d^s später als ^Panil«viS-lnus" angekreidet, bis er sich e'nen treuen Wirkungskreis wünschte und denselbe.^ schließlich aui eigenes Ansuchen als Haup»«-vf^rrer in Vuzenica fand (l8S8). SlanlSek f wiodemn, einen neuen WirwngZkreis, als ihn s^ürstbrschof K u t n a r, der?tach» folger Ziminermanns, Wm Drmrhorrit und Mitglied des Kapitels zu St. Andrä ernannte. Hier entfaltete er als Jugeittibild-ncr und Erzieher des priesterlichen Naä/wuch seS eine reiche Tätigkeit. Die Tadsiache, daß der 5u6)es ill St. Andrä im L'avanttvle. dein des Vistitms, predigen 'hörte. dÄrfte siir weiteres Schicksal bestiimnend qowesen s^in. Der inzwislj^n erkmnkte Bischof K'ntnar ernannte als Nachfolger des 1845 verstorhc-nen ?l'btes Tchnebder in Celje k«^inen andl^-ren als den Domherrn SlomSe^k, fun? Tagc n<'ch dieser Ernennung starb .^utnav und Tlom^ek hielt ihm sogar die .>^mk»rode. ?lomt^ck zl>g still als Mt von Celje ul sein« neue Wirkungsstätte ein. Hier ivar ZlvMek ein ^ahr täti.g, denn am 4. Ma, «erhielt er tiereits oin schreiben des K<^rdinalcrzbischofs Friedrich Schiv-arzenberg «ans Salzburg, inor^n ihn dieser alrffordei'4, der ^'n^nn'.lng zunl Bifchof von Lavant zuzustimmen. 5loul8ek erschrak fl^rnilich darüber, fo groß iv^r sein Beran!»vortungSbewus;ts'cin, er antwortete halb zustimmend, k>ar aö?r, die Wahl lk-esser tr^'sfen zu wollen, bis er schließlich nach einer z^lveiten Anfsordcrung gehorsamst das Amt eines Oberhirten 'löern^üm. Foierlick) n>ar der AnMg des ncuen B'schyfs ans der Abtei von C-elje. Am 5. ^ull n»u''de Sloink^ek wn ^^^ardiiml 5chir>arzenb<'!g in -alzbnrg zuin Bischo? geweiht, ain 7 Iul^ zog er feierlich ii, 5t. Andrä <'in. kam dann das R^^'volutionsiashr 1848 inil fe'n?n ?j.'lrren, die au-s) an seinem Bistuin Äpuvcn hinterließen. Aein gröfit^s Werk avcr die P e r l e g n n g des B i s ch o s S-s i tz e s und die ^.'lbändi.'ruttg ^>^r territorialen (^^renzen Mischen den BiÄil'nc'rn ^'avant, Terr<'ln konnte nnd ani b.viv. 4. Leptenibcr feierlich in der hentigen Domtirche in Marib^'r inthronisiert nnirde. Eine bcschn>erl'ch' Neisc führte de>l Bischof zu Pfingsten IW no..'? nach Nom, doch filhlte er bereits soin Ende. Am ?s>. 7ulni hielt TlomZek seine l-hte Predigt in der Denikirche. Sein Leiden v!?''schliin-inerte sich innne» mehr nnd er s!'ar5 am 21. Zepieniber gottergeb<'n in Anwesenheit seiner geistliäien Mitarsieitl'.'r NN ki'irsjlnscheflichcn Palais .>u Mari^oi. In der .^tapelle der ^.^merzensr^'ichen Mutter-gottes ani alten stadtfriedhof ruhe.l die s^iebeine des Mannes, der, ein sloiveii'scher Pestalozzi sozifta^en, in Wort und T^chri't. als Kanzelredner, ^^olksdichder. Organisator. religiöser Schriftsteller und Mahner ein lencktend-üs Vorbild seines Volkes genxiscn ist. n>elches ihm ^rade in diesen T.a^i, seine tirfste Verehrung ^rndmet. ......---- '^^er Him'nel ab<'r ist allen Völkern g^nicin' sam. Tie Morie dieses .^^inunels in seiner ganzen Pvecht nnsoreiu Volke erschlossen zu l)a-^nt, ist das geniale Verdienst Dr. ?^'^'anz -u^niki?. Unsere Zeit ist die ^^eit sch^verster Not. Tag nur T^rg sehen wir versinken, w.iS .-n-serer 7mg^'nd tener geimg geschienen, nm ein Lel>en i.'^n kämpfen, das verichüm sein nrilv^te dnrch speist und sittlich<' Tas. Alicr höhe-.- — iii-rd d!c.,' ist unser Trost _ zl?! die l^eir>alten und der sible Wille, die uncrsetz l'ick^e Tch'ri^e l^^'rsenken, steht die ^chöpZer--kraft des Vi.'!keö. Iin (blanden an diele un-qeMol-hene ^t-raft nnd an eine luiudige ^lnis irwllen wir als Veikräft gung d'cse^' Hofien'^ auch dieses Buch von Dr. Fr^lN'V Sni^nik als b<".vns;ten 'Achritt doppell n>'ll-konnnen hcisjen. der ans dein Wege dsö Ver-steheils der Völker vorwci'rtsfilHrt. So darf denn au?h, lvem es um die »lxrbr» heaften Werte aller wahrhaften Kunst zu tun ist, den Schimnrer eines neuen TageZ !><'-grüßen, mlch n?enn cr nicht er^oarten 5ann, d'asi es lhin vergiinilt sein wird, die '^onue selbst noch einmal zn schanen. Er n>eiß, d^lß d^ese Sonne so l)ell n>ie ie erstrahlen wird M'r freies Land, das von einem ^eschlc'cl't beioohnt sein w^rd, stark i>chst<'n ^nIUlrgilt<'r der Pl!".'s-l'. Msslvichvr 9 r, t ^ NnnlS — Ueberbliltt mml die Entwicklung, die der Tennissport nach dem Kriege genommen hat, so kann man schon allein aus der Tat-sa9 Dinar, ^ür Studierend..' — und welcher junge Mensch stnd!ert nicht? — st^'llt sich der Jahresbeitrag auf kaurn IW Dnar! Jedenfalls besticht praktisch die Möglichkeit, daß jeder, Olqwpla>W»rbetaa Der alljährliche Olympia-Werbetag sieht diesmal zwei zeitlich getrennte Veranital-tllngen vor. Sonntag, den 7. d. um halb 11 Ui)r beginnt im Staotpark ein Olympia-Konzert. (Gleichzeitig werden junge G^wrt-ler und Sportlerinnen im Stadtpar? sowie in den städtischen Gassen besondere Olympia Ad,^i6)en zun. Ankaufe anbieten. Die Oef-fentlichkeit wird nochmals ersucht, auch ihrerseits ein Scherflein fl'ir die Entsendung einer nmso zah'lreicheren jugoslawischen Ber tretung zu den l)eurigen Olympischen Spielen beizutragen. Das sportliche Progrannu des heurigen Olympia-Tages wird erst am N. d. im „^eleznlear"-Stadion zur Abwicklung kommen und zwar ist u. a. ein Fuß-balltnrnier, ein l<-'ichtathletischeS Propagau-dameeting sowie ein Ex1?iHitionsauftritt mehrerer Te:misspieler vorgesehen. Itadsahrermelkerschaft von Marlbor Der Sporttlnb ,.2cleznit;ar" bringt morgen, So^rntgg, den 7. d. um K Uhr aUj d'-r '^)iun!dstrecte ' Miaribor—Kamniea—Mar'bor die Miilsnial durchfahren iverden ntnß. d'e Ätariborer Radfahrmeisterschaft lVRi zum Anstr-ag. Der Start erfolgt um 8 Uhr am Vcdniköv trg, während das Ziel deim (^>ast« li-aus Koöiö in der KoroSöeva ulica f''sllzes-tzt wurdr. Am Rennen werden sich die bestcu heimischen Vertreter des Radspocls l'<'tei!l-gen, so daß mit spannenden Kämpfen za rechnen ist. Die Gesamtstrecke beträgr bl) Kilometer, di- schon eine ansehnliche Leistung e^l ordern. MobemMtmna ver Tmnls-?anlage ln No''aNa GlaNna Einem vielgel)egten Wunsche der alljährlichem Bvgcdäste Nechnnng tragend, l?tartigen Tennisanlage durchgeführt. Die beiden, vom saftigen Grün d<'r umrandeten Bäume umsäumten Plätze wur, den neu nüMiert nnd mit einer r^ten Olier. schlicht versehen. Die Umzänuiung wurde vl)l lig ernenert und auch eine MiKderobe iit irn Entstellen. Die Miisteranloge. die gewis; eine neue Zugkraft fiir Rogaökla Slatina darstcüt, iwrd lnn 17.. 18. und 19. Juli der Schauplatz des dritten inicTuationalen Tiini^ers sein, für das schon jei^t Vorbeieitungen sN' ltvevdeu. Bolkswon dcr einen Sport (Skilaus, Bergsteigen, Rudern, Schwimmen) betreibt, um beutend billigeres Geld auch Tennis spielen kann. Auch die Kosten für die Bekleidung und Bportutensilien sind in den letzten Jahren gerade für das Tennis beträchtlich herabge- vXll.L WllM setzt worden. Es ist immerhin heute möglich, sich um einige Hnndert Dinar eine komplette Ausrüstung (Racket, Balle, Schuhe'usw.) zu ettverben. Für den Anfänger gestalten sich die Auslagen noch geringer, da er sich nnt billigeren Sachen zufriedenstellen kann. Und jetzt liegt es in erster Linie an den Eltern, den Wert des Tennis zu erfassen und ihre« Schützlingen (Knaben und Mädchen) eine freie Bewegung in frischer Luft zu goivähren, wobei noch besonders in Betracht zu ziehen ist, daß gerade ini Tennissport die gesellschaftliche Verbundenheit gewiß au6> in erzieherischer Hinsicht beispiell-gebend ist. Für unser Tennis ist es notwendig, nach allen Kräften die Steigerung der Spieleran^ahl zu fördern und gleichzeitig dai^iir zu sorgen, daß die dabei l^eraustom-menden leistungsfähigen Vertreter zu sportlich und menschlich vorbildlichen .'»sämpsern heranaeb'ldct und erzogen werden. Denn in der Schaffung solcher Persönlichkeitswerte ist und bleibt der große ntoralische Zweck sportlicher Betätigung begründet. Llm den Davis Dup Ueber Paris ging gestern ein derart heftiger Regen nieder, daß alle Versuche, den Platz im Stadiq/i „Roland Garros" trocken zu legen, scheiterten. Das Davis-Eup-Tref-fen zwischen Jugoslawien und Frankreich mußte daher um ciuen Tag verlegt werden. Der V-'-^rlosung zufolge spielen heute. Sams tag, Pallada — Destremeau fa-wie P u n ö e e — B o u ß u s. In Wien gelang es Oesterreich schon am ersten Tag gegen Belgien mit in Füh-« rung zu gehen. Gras Bawarowjli schlug Van EYnden 6:8, 8:6, 4:6, T:A, 6:2 und Metaxa erledigte Lacorix 3:6, 6:.?, 6:4, 2:6, 6:3. Im Kampfe Deutischland-^Argentiinen führen die Ätutschen mit 1:6, während die Partie Irland—Schweiz 1:1 steht. : G« Rapid (Ha«pta«»sch»ch). Da die Sitzung am 9. d. entfällt, findet die nächste Hauptausschußsitzung am Dienstag, den 16. -d. um halb 21 Uhr statt, worauf alle Ausschußmitglieder aufmerksam gemacht werden. : GK Rapid (FutzballseMon). Zum Mei-stersckaftsspiel der Jugendmannschaften „Rapid"—„Maribor", daS am Sonntag, den 7. d. um halb 16 Uhr auf dem „Rapid"-Sportplatze stattfindet, haben sich folgende Spieler einzufinden: ^Zelzer, Golob, Wagner, Peperl, Dschanner, ^^rko, Kramberger, Erich, Wacke, Kraßnig, JanZe, Csaszar und Rudi. : GK Rapid (Leichtathletiksektion). Das Leichtachletik- und Gymnastiktraining aller Abteilungen (Herren und Damen) find frei» Vsrpfl«c»ung in Lnkvvniv» „l^kvrapia" oelsr ttotvl „IXIiramsr«") so» «ii« krsi« kaknkakrt von »ilai'ilsor di» Tuia>«un«> ^urllelc (Sekn«IIzeug2.t<>ass«. 2. preis: 2^si läge freier /^ufentkalt un«> Ver- pflegung in ZIsgrei» (palaee ^tei) unr»iQ» cker »ribor«r2«it uox« uvil 6»» klvisvküro »? u t a t i« 6ei» ai>ei»stvu ?oantsxstolKea ^es klaN«» vi» KLt « « l»? reisnussel>r«ii>v», av 6«m «ien nlle «ier >Maril»«»rer 2eitu»x« betvilixeo köovva. Die?reisrstkes sill6 auszmseilaei-«ien uv^ 6ie detrvtkeo^en I^ösuoAvu ao «le« KIsttv« Die iler riektixe» ^uklöiunxea erkolxl erst vavii VerötkevtlielmuA uller 12 prvlsrLtsel. ^^vilaakmskvreektixt ulle Abonnent«» 6er »I^srikorer Xeitunßü«. ^ei zra' l>»It m« nscli re rei rüclc ZV sie ts tis l)iv Lilizen sinc! clerart 2U orcinen, clsÜ sie, nelzeneinancierxesetz^t, eine öexünstixuox tür ctoo öesuct» der ^ctria vrxelzea. Somit»».»«, 7. Ami lsse Welzenvorräte und Ernte- ausflchten Rückgehende Exportüberschüsse w den bedeutendsten Ländern Bei Beurteilung der Lage des W e i- e n w e I t m a r k t e s hal man derzeit drei Mmpi'nent-en zu beri!M>U.^n, und War die sichtbaren Vorräte, die Berkauss-politii Kanai>as und die Aussichten beKg-lich der kommenden Ernte. Die vorliegenden statistischen Daten würden eigentlich eine freundlichere Tendenz de« Weizemnarktes rechtfertigen. Die letzte Welternte war eine der kleinsten der vergangenen zehn Jahre, die E x p o r t-Überschüsse nchmcn ständig ab. Die Bereinigten Staaten, die normalerweise zu den Weizenexpordländern zählen, konnten aus ihrem letztjShrigen Ertrag wn «03 Millionen Bushels den ungefähr 650 Millionen betragen!den Jnlan^bedarf nicht decken und mußten a»rf Vorräte aus früheren Jahren greifen, wobei zu bemerken i^t, daß der Weizenertrag der Union schon zum drittenmal in ununterbrochttler Rei!^nfol-ge unter dem Jnlandskonsum blieb. Die Ernte Kanadas war die kleinste seit dem Jahre 1924 und Argentiniens Weizenertrag blieb in der laufenden Kampagne um nahezu 100 Millionen BushelS hinter dcnl des Borjahres zurück und erreichte nur rund 57 Prozent des Durchschnittsertrages der letzten fünf Jahre. Auch die Weizenernte Australiens war im laufenden Jahr um zirka 22 Prozent kleiner als im Mnfjahr-durchschnitt. Aus dem bisher gesagten geht hervor, daß im letzten Erntejahr gerade die wichtigsten Weizenexportländer Minderertrkge hatten; diese Tatsache findet in den Angeboten ihre Bestätigung: die USA können nichts albgeben, sondern importieren sogar in srachtlich günstig liegenden Gegenden Weizen aus Kanada. Argentiniens Weizenüberschus^ wird nur für den Znschuß-bedarf seiner Nachbarstaaten reichen. A u-st r a l i e n hält in Erwartung besserer Preise seinen verhältnismäßig kleinen Ue« berschuß zurÄck. Bleibt sonnt noch Kanada. Die kanadische Verkaufs-P o l i t i k hat mit dem Regierungswechsel im vergangenen .'^rbst eine grundlegende Aenderung erfahren. Während in früheren Jahren die Regiorllng ExportübersMsse, die nicht abgesetzt werden konnten, dnrch staatlich kontrollierte Organisation aufsaufen ließ und den Markt dadurch in Kri-senzeiten stützte, ging das nach dent Wahl' sieg der Liberalen eingesetzte Weizenverkaufsamt von der bis dahin verfolgten Taktik ab, da die Regierung antretende Par- in Weizen / Geringe Vorräte / Uneinheitlibe Ernteprognose tei schon immer gegen jede künstliche Beeinflussung der Märkte und Preise ist. Das Weizenamt setzte sich eine Verminderung der kanadischen Borräte auf ein normales Maß^ — es wird eine Ziffer von 100 Millionen Bushels genannt — zum Ziel und begann, ohne Mcksicht auf den dadurch beigeftchrten Preisverfall, mit umfangreichen Verkäufen. Die Notierung, die bei Antritt der neuen Regierung noch fast 100 Cents per BushelS lautete, sank seither, abgesehen von einig«'» Reaktionen, unilnterbrochen und liegt heute bei rund 75 Cents. Man hält dem Weizenamt vor, daß es durch sein« BerkaufSpolitik den Weltpreis u»rgünstig beeinflußt, und daß für die forcierten Exporte keine Notwendigkeit bestohe, da Kanada angesichts der günlstigen swtisti-schen Lage seine Ueberschüsse in einenr späteren Zeitipunkte zu besseren Preisen absetzen können; der Leiter der Verkaufsorganlsa tion erklärte hingegen, daß er nicht auf eine abermals ungünlstige Weltweizenernte spekulieren wolle. Ob seine Politik für die kanadischen Farmer vorteilhaft ist, wird erst die Zukunft zeigen. Tatsache ist, daß das Anbauareal in Kanada heuer kleiner ist als in! Borjahr; ob diese Reduktion eine Folge der ungünstigen Witterungsverhältntsse zur Zeit der Aussaat oder schon eine Folge der scheinbar unbefriedigenden Preise ist, kann noch nicht beurteilt »Verden. Die Aussichten hiivsichtlich der kommenden Weizenernten lauten na6) den bis^rigen authentischen Berichten sehr verschieden. In den Berein i gten Staaten wurden imch der letzten Re-gierungsschätzung von dem inl Herbst mit Wintevweizen besäten Areal 21.4 Prozent Aufgegeben; ungenügende Bodenfeuchtigkeit, Staubsdürme und verschiedene Ul^berwinte-rungsschäden werden a^ls Grund angegeben. Nach dem Saatenstand vom 1. Mai wird mit einem Winterwelzenertrag von 463 Bushels gerechnet. Seit Zusanrinenstellung dieser amtlichen Schätzung sind allerdings im Süd-westen der Union reichliche Niederschläge gefallen, sodaß der nächste Bericht vermutlich eine günstigere Ertragsziffer nennen wird. Uever den Stand des Sommerweizens liegen bisher noch keine verläßlichen Angaben vor; nach den privaten Meldungen ist aber kaum mit einem wesentlich größeren Ertrag als in Nornn'ljahren zu rechnen, sodaß die UlVA inl kommenden Erntejahr kaum als Weizenexporteur figurieren iverden. In K a n a d a, wo fast nur Sommer-»veizen produziert wird, wurde die Aussaat durch ungünstiges Wetter ziemlich verzögert. Amtliche Saatenstandsmeldungen liegen noch nicht vor. In E u r o p a sind die Ernteaussichten verschieden. Von den Hauptproduktionsländern melden Ungarn, Jugoslawien, Bulgarien und die Tschechoslowakei günstige Ertragsanssichten. Aus Teilen des Deutschen Reiches, Italiens und Rumäniens kommen vereinzelte Klagen über Ueberivrn-terungsschäden, die Aussichten in Frankreich und Spanien werden als !r»esentlich ungünstiger als im Vorfahr beurteilt. In Rußland wurde die Aussaat durch widerliches Wetter sehr gehemmt; nach einer amtlichen Meldung waren Ende April vom Somnl^'rweizenareal erst 5« Millionen Acres bestellt gegen 103 Millionen zum gleichen Stichtag des Vorjahres. In den Winterweizengebieten Rußlands sollen „Marilbover Zewmg" Nummer Schäden als F-olge der strengen Fröste bei nur ungenügender 'Schneedecke ^^ufgetr'eteil ^in. Bon >der s üd l i chc n Erdhälfte nier-den gute Aussaatbedingungen in Ä r g e n-t i n i en gemeldet, wäihrend in größeren Teilen Australiens Minqel an Niederschlägen herrscht. Zusammenfassend wäre zu sagen, daß die exportfähigen Weltvo r r ä t c bis zuni Beginn der neuen Ernteperiode auf einen 'Stand sinken dürften, der unter deni des JaHres also vor der großen We!-zenpreisfrise, liegen wird und daß die Welt sehr gut eine bessere Weizenernte als m den letzten Jahren vertragen kann, ohne daß es zu Preisrückgängen, die fi'lr die Produzenten gefährlich werden könnten, kommen muß. Anderseits wird, lomn die Wit-ternngsverhältnisse bis zunr Schnitt halbwegs günstig bleiben und keine nennens->werten Jnssktenschäden auftreten, der Wclt-weizenertrag so groß sein, daß die einer V o r r ä teve r l n a p p u n und damit einer sprunghaften P r c i s-st c i g e rnng nicht besteht. ViZ zinn Ve-ginu der neuen Ernt^fteriode wird die Preisentwickl!n,g aber ^nm sproßt^>s der Berkauf^»>^iit'ik?i^anadas abhängen NaMraaen aus dem Auslände Auslandinteresse für jugoslawische Produkte Das Exportfövderungsinstitut des Handelsministeriums erhielt wieder eine Reihe oon Nachfragen aus de^n Ausland, die die Wareneinfnhr aus Jugoslawien zum Ge-g--nstande haben. Das Institut sammelt diese Anfragen auf Grund von Anfragen, die 'hm aus dem Ausland zukommen. Die inländischen Erportenre iverden ersucht, dein Eii^ortförderungsinstitut mit der Anfrage gleichzeitig konkrete, nach Möglichkeit bemusterte Angebote samt den nötigen Liefe-rungsl'edingungen einzusend'.'n, wobei die Nummer der hier angeführten Anfrage zu vermerken ist. Das Institut ist oft schnn aus Grund dieser Angaben imstande, di'm Interessenten mitzuteilen, ob sein Angebot Aussicht auf Erfolg besitzt. Auf Grund der tj'ü'istigen Offerte wird dann der Exporteur mit dem ausländischen Interessenten in Verbindung gebracht. Bei der Mitteilung der Adress^'n -übernimmt die Anstalt keine Gen'ähr für die Bonität des ausländischen Interessenten. Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten fiir die Plazierung ihrer Waren im Auslande wünscht, wird das Angebot in einem besonderen Bulletiu veröffentlicht. das ausländischen Interessenten nlt entgeltlich zugestellt wird. Erzeugnisse des Obstbaues. 5>W Wien: Vertretung für Pflaunten und Marmelade. Erzeugnisse der Z^rstwirtfthast: 567 Bremen: Schnittholz.__Madrid: Zellnlose. — Alexandrien: Vertretung für Bauholz, Furniere und Parkette. — 5i70 New Orleans: Spielwaren ans Holz. — s>71 Aucklanli (Neu-Seeland): l5i-c^nschnittholz zu Bauzwecken, eichene Faß- dauben. — .')7? Sydney: '-Vertretung für buntfascrige Nußstännne zur Furniererzeu-gung. Vodenprodukte. 573 Wien: Vertretung nir L<'b<'ns>nittel. — 571 Niederwangen bei Bern: x'^esenstroh. — 57.^ Wien: Kannll'.', Paprika ulrd Mchn-samen. — 57k» Newnork: Viehsutk'r und ^'e-bensmittel gegen ainerikanis.sx' Varen. 578 Tanger: Vortretnnii iiir und Gries. — 57s> .^iönilM.'rg: Raps. „ 58N Brüssel: .Hanf. — .vanibnrg: )!tiziun<'-mehl bis Tonnen ntouatlich). Vieh- und Gesliigelzucht. Brenien: Wolle. — ^'v^ipzig: rohe ^'chaswolle. — ?ans>er: Vertre tttng für l?ier. Erzeugnisie des Bergbaues. !.'ondon: Ehrom, Pl.'i, ^'liitimon, Banrit, Magnesit, 'Baryt, Gips nsni. — 5^7 Alerandrien: Vertretnng snr Z'ment. Jnduftrieartikcl. 58? Brüssel: Rohstoffe nnd 7^nSustriear-tikel aller Art für "l^^'lgien nnd 'l'l'ordfrank-reich. — 58s1 Bndlweft: Pappe fur. Tonnen). — Tunis: Bijouterie lPerlen, Halsketten, Ringe, Haarschinnck usw.). ?lelvt)ort: Ehelnikalien gegen ainerika-Nlsche Waren. _ .592: Brooklt)n: phauna-zeutisch-therapentisch.' Artikel. — .')!».'! .vani-bürg: ^invcheinn.'hl. Verschiedenes. Wien: gewirkte und gestrickte Haus-schuhe. — 5S5 Tel-Attiv: Artikel der ^l.'al)-rungsmittelindustrie ^Starte. <^Nnkose, Mus), Obst lPflaunien, Niifsel, Bohnen, Textilwaren, .Holzivaren, Schul,- und Hnt- Die letzte Kompofition Bon Heinz Glas. Das Kabriolett hielt vor dem Portal eines vornehmen .Hauses. Matuszynski entstieg ihm als erster, dann folgte Frmiz Linszt un!d zuletzt Fvederic Chopin.' Die Stufen waren mit schweren roten Läufern belegt, die zu der hellerleuchtcnden ersten Etage enlpor-führten. Eine mit sinnfälliger Behaglichkeit gegarte Eleganz herrschte in d«m großen, hohen Rauul. den sie Straten. Luxuriöse Möbel, sckiöne Teppische, kostbare Konsolen und Etageren sprack>en von der Prachtliebe des Besitzers. Ein kleiner, trotz seines auffallenden Fracks etwas bäuerisch aussehender Herr, der gerade in der Nähe einer Tür einer ^me sehr viel von sich selbst erzählte, winkte den Angekommenen lächelnd zu. Es war Honore de Balzac. Eine Reihe von Bekannten war zu begrü-ßen. Darunter Latouckie. der Häuptling des „Figaro". Bnloz. der Heransgeber der „Revue des denx nwndes". Eugene Delacroii^. die bewundernswürdige, schöne Gväfiir Po- tocka, Gräfin Komar und ihre Töchter — und endlich in seinem mit großen goldvar während seines Aufenthaltes in Oesterreich der Musik^ott Wieils gewesen, der es mit seinen in unglaublich knr zer Zeit flüchtig hingeworfenen Opern — waren doch nicht iveniger als achtunddreißig aufgeführt — fiir einige Zeit sogar vermochte, den Ruhni Beethovens und Schuberts zu verdunkeln. Und nun? Sollte er wirklich sein letztes Werk geschrieben haben? Er wurde von den Gästen noch iuuner be. drängt. Mit einenk Seufzer auf den Lippen gab er endlich nach und setzte sich an den Flügel. Ein paar Fragmente ^rklaugen zuerst, danu leitete er zu anderen Opernthenlen über, und die farbeureichen Melodien klangen durch den Raunl. Chopin beugte sich leise ^zu Liszt hiuüber: „Der bezaubernde Mann spielt o!)ne Seele. Welch farbenfreudiges, schönes, aimiutiges Feuernierk — obne Feuer, nx'lch eine gra-ziöse leichtflüssige Lebendigteit ohne Leben!" Der Spielende ging aus seiner Mltlickx'n Opernmusik zu seinein religiösen Tchwanen-gesang, seinem letzten Werf^ „Stabat mater" über. Ein andächtiges Schweigen lag iui Ranm. Das ganze Weh der Mater dolorosa entlockten die Finger den Tasten. Die Hörer waren gänzlich in, Spiel verstlnken, und sie lauschten noch eine ganze Weile den schnierz-licheu Akkorden nach, die verklungen waren. Dann aber war d-er Meister von seinen be^ geisterten Gästen umringt, die ihin dankbar 'die Hand drückten. Buloz und Liszt traten zu ihnt. „Wir Isvl--ten, Troupenas hat ihnen das nette Veruiö^ gen von 100.(X)0 Francs angeboten für ein neues Bühnenwerk, und Sie^schlugen ans?" Der Gefragte lächelte: „Für d^n Rnkun schr6,l>e ich nicht mehr, nnd Meld bab<' ich genug." „NaeÄ>«r Zeitung" Nunnncx leisten, Stockei, Knöpfe aus Holz, Galalith irnd Metall, Holznagel, Holzsohle und andere Artikel, die in Palästina abgesetzt werden können. — New Orleans: Pulp^pcil in Nationaltrachten. _ 50/ Auckland: No- vitäten aller Art ic weder durch die Lage in Mutschland nocs) durck) die Entwicklung der jugoslawisch-deui-jchen ^Handelsbeziehungen begründet sei. wurde auch hervorgehob-'n, das; die 56)eck-mar^ sich, wenn nicht alle Zeichen trügen, inciter erholen wird, denn ein so tiescr >tur'5stand ist!we0er natkürlich, nocki entspricht er den 7^nterssen sowohl der deutschen als auch der jugojlawis6>cil Mrtsel)ast, ja er sag! der jugojlawisct)en Auofnhr nach DeiUschland grosten Äl>aden zu. Dank der Aufklärung durä) die Presse imd der ruhigcu Haltung der Nationalbank, !>ie sich durch die vorübergehende Stimmung nicht beeinflussen lies;, hat denn auch bei unseren Schectmarkinhabern die kühle Ueberle-gung und Ruhe gelsiegt, und bald herrschte nicht nur kein Ueberangebot mehr, sondern im <^gettteil Zurückhaltung, soda^^ d'.:r Xi'nrs langsam aber stetig zu steigen begann. Mit dem Kurs von 14 Dinar hat die Scheck mark die Höhe crreick»t, die zu Erhalten die Nalional.bank den deutschen WirtschaftSunter k)ündlern in Zagreb nn'ludlich versprochen hatte. Es ist also damit zu rechnen, das; sich .'lie Mal-k zumindest auf dieser Höhe erhalten wird. Diese Staliililät ist i-ln Interesse der gegen icitioen Handelsbeziehungen nicht nur erwünscht, soi^ern au6) notwendig, denn sonst mükle die Ausfuhr nach Deutskur'?schwan „Aber das Göttliche des SchaffenwollenS, des Schaffenmüssens, der innere Drang!" — lvundte Lis^ ein. Rossini sah eine M?ite schweigend vor hin, danll schüttelte er den Kopf. Es genil^. Italienisch habe ick) genug gcschrie-ben. französisch mag ich nicht, und deutsch kami i6) nicht." Als die Mäfin d'^Agoult mit einigen anderen Damen noch hinzutrat, glitt etwas blin-^^nd Spitzbübisches über des Italieners Ge-siciTt. Dei^ Schelm blitzte ihm aus den dnnk-len Augen. „Doch, ich werde weiter komponieren. — Wäl)rend meines Spieles vorhin ging nür ein wmildervolles Motiv durch derl Kopf. — Wenn Sie n?ir nur wenige Minuteil Zsit gönnen, will ich eS sofort anfschreibs'n." Ein Zturni von Begeisterung flog hoch. Dann saßen und standen die Gäste erwartungsvoll und schweigend aiu chren Platzen. Die Blicke waren gespannt auf Rossini gerichtet, der auf dem Deckel des Flügels etwas schrieb. Was komponierte der große Meister? War es eine Arie zu einer kommenden nl'uen Oper? Wie schnell die ?l«dcr über das Parier raschelte, wie sorgsani abwägend er mancinnal aufblickte, um im nächsten An-gttiMck Mv-wiedu M schreiben, wie er hier kungen wie die letzte leicht hintanhallen ulld damit kzloßen und unnötigen S^den verhüten. X Mariborer Gchweinemartt ooin 5. d. Zugeführt wurden 189 Schweina, w0l0N 101 verkauft wurden. Es notlert>:n'. 5» bis 6 Wochen alte Jungfchw^ine lV bis 90 7 bis 9 Wochen 100 bis 1.20, 3 bis "l Monate 135 bis 200. 5 bis 7 Monate 200 bis 300, 8 bis 10 Monate 320 bis 4M, einjährige 500 bis 820 Dinar pro Stück; das ßkilo Lebendgewicht k bis 6L0 und Schlachtt^wicht 7.50 bis 9 Dinar. X Regulierungsarb«ite„ en der Mur. In der Technischen Abteilung der Bezirkshaupt Mannschaft in Maribor wird am 17. d l'm 11 Uhr die erste schriftliche Anbotvecheig-e-rung für die Uobernahme der Regulli^cungs-arbeiten an der Mur bei Buneani c^l^^chul-ten. Die Kosten sind auf 94.899 Dina-.- ver-«anschlagt. Interessenten Vollen ^ch an die erwähnto Stelle uni Jwornmtionen wcnd^'n. X Rur noch drei Tage bleibt die Muster, nlesse in Ljubljana geöffnet. Mvlttag iliend werden die Pforten gcchlossen und ankang-September anläßlich der Abhaltung der Herbstmesse wieder für zehn Tag^' geöffnet werden, ^r steigende Besuch der Spitzenveranstaltung der Wirtschaft Slow?niells zeigt deutlich, welch grokc Bedeutlmg derselben zukommt. Als man im Jahre 1921 die Vorbereitungen für die erste M2sse iraf, war -man überzeugt, daß der Besuch derselben über einen gemissen Rahmen nicht hinausgehen wird, man glaubte jedoch fest daran, daß sich diese Institution halten wj^d '^t-. sächlich überschritt die Besucherzahl schon anfangs die kühnsten '.Hoffnungen. X Li« Texe für Stromrechnungen, falls dieselben ausgestellt iverden. ba nach dem neuen F-inanzgcsetz dies nicht mehi.' cbliga-torisch ist, wird nach einer Mitteilung des FinanMiilisteriums vom ganzen Rcchnungs betrag, somit einschließlich Abgaben, wie die Staats- und Banatsverbrauchssteuer aiif elektrische Energie, Zählermiete, Zuft 'llnngs gebichren usw., berechnet und nicht etwa nur von der reinen Stromrechnung. X Die Goldreserven dcr Bcnk von Aranl-reich belaufen sich nack) dem letzten Ausi>ns nur nrch ,iuf .">7.02 Milliarden ^lank^ Seit dem vorjährigen März, als ein attuwsilich^s Abwandet,^ des (Woldes nach ^'tnsln'lde eingLsi'ht hatte, verlor dic Bant von Zront-reich bisher bereits 26 Milliarde,, Gold, al^ l'o ein gutes Drittel seines damaugen Bestan des. X Moratorium für den Genossenjchajts verband bewilligt. Wie schon unlängst angekündigt, hat der Ministerrat jetzt denl Ge-nossenifchaftsverbcind (Zadrutna zveza) in Ljubljana den Zahlungsabschub für die Dauer von sechs Jahren, beginnend vom 26. Mai 1934, eingeräumt, und zwar für die vor den: Juni 1934 entstandenen Verbindlichkeiten. Der Zinssus^ für die alten Einlagen beträgt 2;^. für die Zeit von, 30. Juni 1934 bis 31. Dezember 1935 und 2^/n ab 1. Jänner 1936 an X Jugoslawischer Weinabsaft in Teutschland. In der Märztagung der Znijrel'er Wirtschaftsverhandlungen erklärte die deutsche Delegation, d-ie Berliner Rez-^-erung sei und da sck)einbar nach der rechten Harmonie suchte! Es war allen bekannt, wie schnell Rosjini seine Werke entstehen ließ. Hatte er doch zunl Beispiel seine bekannte „Reis-Arie" im letzteil Moment während der Zubereitung des Reises im Gasthaus, die nur wenige Minuten in Anspruch nahni, geschrieben, tvar doch sein „.Ealif" in drei Tagen, seiil „Barbier" in dreizehn Tagen entstanden, seine „Semira-mis" in fünf Wochen angefangen, vollendet und aufgeführt. Es gab eine Menge staunen-erregender Besipiele Rossinischex Schnell«ü-beit. Endli
  • Sinn In guten u. bösen Zeiten mit rüstiger Äraft So vicl des Schonen und Guten vollbracht: Denn Gottcs Segen, daran alles gel^-gen, Hat treu dich begleitet auf deinen W-ren gestorbelie Lehrerin und Schulverivvl-tersgattin Ida W uId le r, geb. Vo^iö, wurde an» Freitag nachmittags int Pfarrfried-hof St. KanMn bei 2alec der Erde ljl,ergc-ben. Ein ansehnlicher Kreis von Trauernden eriwies der braven Frau den letzten Lio-t>esdienst. Blumen schmückten den Sarg nnd das Grab. Die Entschlafene hinterläßt den Wit'wer und zn>ei Söhne. c. Frühlingslkedertafel. Das gesangliche Leben unserer Stadt fand durch eine v»hl-qelungei^e Auffüihrung des Männergesang-Vereins im Kinosaal des Hotelst Skiiberne eine «rfreul^e Bereicherung. Weniger erfreulich war jedoch der schwache Besuch dieses Abends. Bor allem seien das kräftige stiinmenmaterial nnd die gute Schulung der Sänger hervorgehoben. . Mit sicherer Stabführung wurde der Chor v.»» seinem Ehrensangwart beherrscht. Beifall errangen sich die Männerchöre „Brauvfahrt jn Har-danger" von .^^alfdan Äjerulf und „Lacrimal Ehri^sti" von Max Weinzierl. Dl'r Kontakt niit den: Publvkum aber wurde vollends cr-st durch den drittel: Chor „Die Grenadiere" gcfundcil. Biel BeiM hatte auch der „Kai-ser-Wa^r" von Strauß-'Scholtys. Zuin guten Gelingen der Veranstaltung trug r.or allem das hohe Wnnen Dr. Rudolf Z i m-m ers bei, der ausgezeichnet und n»it siäie-rcn: Einfühlungsverm^n in die Komponisten den ' „Lolizeiordp.:-nfl, derznfolge i:ächtli6icr Lär:n abzustellen .s^. Gewohnheitsrecht. „Auf rci::en Z^all l^isse ich mich voll dir küssen, ehe wir nicht öffelit-lick) verlobt sind." — „Bestehst du wirklich darauf'!^" — „Ja. Ich siab<' eS immer so gk hatten." l Ii« 7. A», „MlM^orer Zelt«»g^ Nmmner tZV Mount Gvereft wieder VunNfleger Dte mgltwm «erostetaer ,^chntftd ?. o. Nich ««r MSdimg aus R-rdmdi-ii P M»n in ei« lüberaiis gePhiRchc L-«brin Vre Mount Everest-Expödition abgebrochen gen komrte. Vörden, ^ der «eu aufgeitommene Monsum Sämtliche Teilnehmer der Expedition hoff ledes weitere Bordringeil der ExpeditivlNs teilnchmer unmöglich machte. Die Bestlrchtungen, die mit Äem EiTksetzen des Monsums für «die weitere Fortführmig der Mount Eiverest-Expctiltivn gehegt wurden, haben sich bswahcheitet/ Der höchste Gipfel der Welt ist wieder einmal Sieger geblieben in der kriegerischen Mwehr gegen das Bordringen der wissensituvstigen Menschen, die ihm seine letzten Geheimnisse cnt^ r<^ißen wollten. Noch einmal schien es, als sollte dieser lchte und energischeste Angriff auf das „Dach der Welt" von Erfolg gekrönt sein. ?!ach-dem vor Tagen der Monsum einsetzte und ungeheuve Schneemassen mit sich führte, ivar zunächst jedes weitere Bordringen unmöglich gemacht. Mer dem Leiter der Expedition, Hugh R'uttledge, schien Fortuna günstig zu sein. Nachdem bereits die höch sten Lager geräumt werden mußte?! und mau sich in das Lager 1 in 18.000 Fuß Höhe zuvi'lckgezogen hatte, griff die Natur helfend ein. UrMtzlich setzten starke Nordwest-Winde ein, die den Schnee von dem Gipfel des Berges wogfegten unid dMit den W-nen Bergsteigern den Weg zur Höhe d^ Berges freilegteit. Ruttledge slWer bezeichnete diesen Umstand als eine besonders günistiige Gelegenheit, die unter allen UnMndcn ausgenutzt werden sollte, um einen neuen kiihnen Angriff auf den Gipfel zu wagen. Allerdings verhehlte man sich auch nicht die drohenden Gefahren eines solchen Unternehlnens. Der Monsum hatte bereits eingesetzt, er durä) die aufkommenden Novdwost-Winde aufgehalten und gleichzeitig die Schneekappe von der Spitze des Berges gezogen wurde, mar ein besonders MÄicher Umstand. Man mußtc jödoch von vorn lherein damit rechnen, daß der Mon!smn von Muam einsetzen, von neuenk geivallige Schneemas^ mit sich fjjfhren und damit zugleich die ganze Expe- ten auf ihr gutes Glück. Hofften, den Giipfel zu errei führuug ihres Mrternchmens btivb. Und sie reichte nicht aus, um den Gipfel des Berges zu erklimmen. Nun hat der Monsmn von neuem einge!ietzt. Die einmalige giimstige Ge Icgeniheit, daß der Bevgesgipfel schneefrei vor den Bergsteigern lag, ist vorü^r. Äi-nlit ist das Schicksal der diesjährigen ÄKonnt Elvcrest-Expeditioi?, die zweifellos gegen-i'lber den früheren Unternehmungcni die gröszten Chancen des Gelingens hatte, iveil sil' am besten ausgerüstet war, entschieden. Um die Teilnehnler der Expedition nicht in äusjerste Lebensgefahr zu bringen, nrußte daö Unternehmen abgebrochen werden. Der "^erg ist Sieger geblieben. Zapaiw Ölympla-Gendungen M BerNn Japan versorgt seine Olympia-Winpfer ouch in Berlin mit lieimischell Lebenbmitt^ln. Unfer Bild beri^et vonr Bersai»d d«r mit den fünf Ringen bezeiä^eten ^blstei? und Fässer. (Presse-Bild-ZentraleM"» Südtiroler Brief Di- Zwt der Wawern. Die Blicke aller Deutschen Süddirols sichten sich gegenwärtig auf Not, die im Bozner Unterland herrscht. Dieses Gebiet ini breiten und fruchtbaren Etschixlum zwi->sche:l Bozeil und Salurn zählt heute niehr als verschuldete Kleinbauern, die vielfach die Iinisen nicht m.ehr aufbringen können. Mßjahre imch denl Kriege und eine unsinnige Steuerpolitik, die jeden Weinbauern gewailtige Konsumsteuern auserlegt, briir Fen es mit sich, daß selbst grosze Genossen-ischaften, wiie die in ttirrtatsch vor dem Ausammenbruche stchen, ein Ereignis, das fast alle Bauern des Dorfes zur Versteigerung ihrer Güter zwingen wiirde. Betrögt doch die Konsumsteuer für den Hektoliter Wein allein 40 Lire! Diese Steuer ist eine reine Gemeindoabgabe und muß bei Ueber-schveitung der Ortsgrenze erlegt werden. - -Wenn ein Bäuerlein von Mr-tatsch aus zsei-ne Alm in Radsin Wein hinaufführt, so nruß es. weil die Genieindegrenze übersil'.l ten wird, die Abgabe entrichten. Der Konkurrenzkampf und die Grenzverlegung hat-teu es mit sich gebracht, daji die Unter' länder Weine, die vor dein Kriege überall in deutschen Landen guten Anklang sandelt, unter A^atzschwierigkeiiten leiden, was ans die wirts^ftliche Lage der Bauern naturgemäß drückt. Ein Bauer, der vor deni Kril» ge mit 100 Hektoliter Mmische (Trauben^ most) zur Not sein Austonimen fand, nins^ jetzt mindesteils 400 ^Hektoliter Maische tirzc'n gM, d^ie inl besten Falle zu 30 Lire pro .He^,toltiter abgi^etzt werden können. Di!' schwierige Lage des V!arttes hat es mit sics> gebracht, daß die Bauer?? die Maische d^in Weinhändler auf „Trml und Glanben" ver kaufen muffen, dasi lieißt, daß vorher keinerlei Prt^sfestse^ung oder Aereinbariu^q getroffen wird. Der Händler kann verkaufen oder nicht verkaufen, wie er will. In sei iler .Hanid liegt das Schichal einer ^aniilie beschlossen. Es wäre Ausgabt! einer vvel?v^v „Balhtasar will auSlvandern", sagte Merkt und beobachtete ihn scharf. „NlZch ?lr-gentinien zu seinem Bruder. Er machte das Doridl mitnehmen." Das Frauengesicht schien plötzlich roeiß und gealtert. „Nein." „Tie hat so viel zu vergessen, Maria." „Und fie ist auch nicht un!ter fremden Leuten", ließ Baltihafar HSren, „.sondern bei nur. Fttbu von Kießling wurde unsicher. „Sie hat es doch so schön bei uns, Baientin", meinte sie kleinnrütig. „Hat sie dmn geklagt?" Merkt nrußte weMen; denn ihre Augen standen voller Tränen. „lEs war nur ein Borschlag", begütigte er. „Wenn du ruhig denvst, Maria", dabei fuhr er ihr behutsam den Arm hevob, „mußt du doch selber strgen, daß fie nichi ewig zwischen uns alten Leuten — dich ha^ ich dabei nicht mitgerechnet — herumfitzen kann. Was hat sie deiln schon? Ein bißchen Aussicht auf dle Berge! Mal lab und zu einen Rilt über die Felder. Eine Fchrt in die Stadt und sieben Monate laivgweiligen Winter. Das ist aber auch alles." „Aber sie ist doch zufrieden", verstei^^e sich Frau von Kießling. „Ach, Valentin", sagte sie, seine Hand ergreifend, „es ist etwas, was ihr mir verschlveigt!" „Durchaus nicht", widersprach er. „oder do^veun's wirtlich ein-m^ so käme, daß das Doridl nnnmer bleiben könnte. ---Sterben braucht sie ivegen des jungen Schütte nicht." Merkt war ehrlich erschrocken. „Gliben S'e, daß es so weit konnnen könnte?" Aber der siecht hörte ihn nicht nrehr. Er hatte die Dogge anl Halsband gefaßt nnd ging dem Doridl entgegen, das nnt müden Sc^tten den .Hang ^wufkmn. » « » Als die Blätter gil!bten nnd der Oktober den Paßfurtern die ersten Nachlfri)sle aus die Blumentöpfe vor den Fenstern warf, be. gleitete das Doridl den Balthasar nach Mim cs>cn. Sie b(^absichtigten ein oder zim'i Tage ^ Kleiben und dann nach Hamburg weitem» ^uveiseu, wo er sich einschiffen wollte. »^n.;ig Ilichre ivar er nicht mehr fortac« w^^sen. Da konnte er eine Begleitull^; brauchen. Sie st'egeit in einem Hotel in der Nä->he des Bahnhofes ab, und da Baltliasar mü» de war, begab er sich sc>hr dald zn Bett, während das Doridl noch einen Gang durch di« Strafen machte'. Anio schrieb selten. Er hielt sich seit acht Wochen wieder in Mimchen auf. da ex im Frilhsahr seiil Stclatsexanren machen wollte und zu diesenl Ziveck Vorträge besuchte. Doridl hatte sich vorgenommen, ihn am nächsten Morgen zn überraschen. Äe hatte ej,z paar !^tlein?gkciten aus der MerVtschen Bor-rats-kanuncr mitgebracht: Rauchfleisch und Dauerwürste, et.waS Honig und Zlnitsterne, die er so gerne aß. Die Lichtreklanie eines Knsfees s-c?l blen-dend in ihre Augen. Sie suchte vor der grel« len Flut Schutz ilnd begegnete dem schivachen Schinrmer, der durch die geschliffene Drehtür kam. Sie wurde eben von innen in Boive-gung gesetzt und gab einem Mann den Weg aus die Straße frei. Es ^var Anio. K«unl zwei Schritte trennten sie von ihnl. Er wandte ilhr den Niicken «jn lurd schien ans jemand zu warten. Das Doridl hielt den Ateni an und sah, wie sich die Dnr znnl andern Male drehte. Mer eS iva>r nicht Ell», Stcinheil. die herauskam, sondern ein Herr, der sich in Anlos Arm hakte und nlit ihm den Fahrdanvm hinüber-schritt. Ganz lerse folgte sie den beiden. S'e ivoll« te nichts, als Anio nahe sein. Vor einem großen, neu renovierten MietslMis trennten sie -sich. Anio zo>g den Schlüssel und winkte den, andern nacl). als sich Ihm l?ise eine Hand 0luf den Arm legte. Er schrak zusammen und wußte für d^'n Augenblick nichts zu sagen. Dann hatte er sich g^'fllßt. „Bist lNl's selbst, Doridl, r'dor ist es nur dein Geist?" „'Geister lachen für gewöhnlich nicht", te lfie und drückte seine Hand gegl.n ihre Wange. „Ich wollte dich eigentlich s"st inor' gen besuchen, lÄber da ich dich gerade au?, ^m Kaflfee komnreu sah, bin ick) dir nari>4i '' sangen. Wohnst du jetzt hier?" Sein „Ja" kam erst nach einer Pauie. Er lügt, dachte >sie tvaurig. Seit sie r;>tt kannte, war das noch nie vorgckrminen. Ihre Hand, die noch immer auf seim'ul Arnc gelegen hatte, fiel herab. „I6) Nluß in niein Hotel zurück. Gute Mcht, Anio." „Willst du nicht nrit mir herauftmumeu :"' „Jetzt - ^?" „Warum nicht", sagte, er knapp. „Oder hast du Furcht?--Hier kennt d cl^ maind. Du dar'st es also getrost riskiere'i.'" Dabei hatte er schon aufgeschlossen. „B't' te —Ein schmaler Gailg, eine li6? nach oben erweiternise Treppe. „Rechter Hand" sagte er leise. Anio Schütte Referendsr las sie auf der Visitenkarte an der Scham überfiel sie. ^hre Gedanken hcitten iihn beschmutzt. Anio hatte nicht gelo-i^en, er wohnte wiMch hier. „Vergib mir. Anu?!" „Zagtest du etwas?" fragte er, :vatirend er die Eingangstür lisfnete. Ein lelses Kniv-sen, gleichzeitig flammte eine Lampe ans. die einen blauen Schinimer über den Nanm ivvrf. „Leg ab, bitte." Er ivartete. bis sie den Mantel MNgekniipft l)attc' und hing ihn sorglich iir einen Schrank. „Warun' lachst du^^ fragte cr, als er das flüchtige Spie! ihrer Mundwinkel gewahrte. „Weil dn so ordnungsliebend bist" „Bin ich -das irirht immer geniest n?" „Eigentlich schon." Sie l^att-' nnn auch die letzte Scheu abgestreift. Auf dein klel^''i Tisch stand alles, was ein I'unggesetle zn e>' ner kleinen IMbißberevtnng ^nöt>^te. — „Darf ch?" fvagte sie und goß beivitö Wasser in den geräumigen Teekessel. Er trug di Tassen an de,, Tlsc»? nn^' nahm Keks au? einem Nickelt'<''>alte'. feiner Hauch ^ durch t^^n Raum .Mariborer ^^eitung" Nummer 129 Sonntag, den 7. Juni IM! dei' Provinz Bozen uiii» die gegenwärtige Zugehörigkeit zur Provinz Trtent, die ge. gen jede geschichtliche Zniammeng^örigkcit vorgvnLMtttcn wurdc, wirkt sich lVt der s5r» ltiiigung von Anfuc^'n und Bitten an die Pri>vinzialregterung in Trient, die seit je-her den Deutschen feindlich gegenüberstand, nufterst ungilnstig und fÜ? düe VevMerung entnlutigen'd auS. Die Borsprache der vier Boznerherren in Roln hatte in allen Gemütern die Hoffnung aufsein,en lassen, daß nach der wahrheitSgc-treuen eingelx'nden Schilderung dei^ Süd-tiroler ^icriiältinsse eine fühlbare Entspan-nttng und vor allenl die Abberufung des gel^enwärtiffen Präfekten M a st r o m a t-t c i, der als der geistige Urheber dn drük-teudcn Italianisierungsmaßnahmen und der kleiulichicn Sikanen bezeichnet werden ttiust, rasch folgen werde. Leider war diese .<>offnung bisher eitel und die gegenwärtige Ztlnnnung der Italiener, die im Vollgefühl ihre-j Ci-eges schwelgen, läßt nicht darauf schlies^en, daß in absehbarer Zeit eine grund legende Umstellung erfolgen werde. Die Nessi^rung si'lhrt gegenwärtig in Süd tirol eine Volkszählung durch. Es fiel dabei auf, daß die amtlichen Fragebogen keine Rubrik über l^eburtsort un.d Bolkszugehb-rigki^it der Einwohner aufweisen. Merkmür-digerloeise wurde von den ErliebungSbeam-teil an die zu verwerfenden Personen die ?^rage gestellt, ob sie ,.Volzanini o Tedeschi" seien, d. h. ob ^hre Mutter.sprache „Bozne-risch oder deutsch" sei. Offenbar handelte es sich darum, für die Sül^ti'raler^völkerung eiue besondere Sigensprache zu schaffen, wo-du'.ch ihre Zugehürigkeit zum deutschen Ge-ianttvelke versck'leiert iverden soll. Die zu geuiärtigenden eiqentümlick^n l?rgebnifso einer solchen Volkszählung sind nach dieser ^Absicht zu b^'werten. Tie heutige Ztinunung in Siidtirol ist die tiuer leisen Cutmnt'igung, wozu vor alleni die (^^''kenntni!-' beiträgt, daß die internationale .'^'>ilse, die in ?lbessimen versagt hat, für Zi'ldtirel noch viel weniger .'rreic/y-n wird. (5in lautes — so hofft man in Südtirol. — wird das Ende des Krieges allerdings bringen: die Rückkehr der Sü^hne der .'(^^ilnat, dev '^etintausend, die ^.legenivärt'^ unter den Waffen stes)<'n und die vorzeitige ''i^esleiung der Vielen, die wogen gering-sj'lgiger Änqe in dir Verbannung geschickt n>ordou sind SindeimWe und Am letzten Bereinsabend konnte der Ma-riborer Aquarienv'rein den Ehrenpräses des Mariborer Fischerei Vereines Herrn Dr. H. K r a u ß als Gast in seiner Mitte begrüßen Herr Dr. H. Krauß — ein hervor-ragender Ichthyolog und erfahrener Fachmann in Belangen von Zucht und Haltung einheimischer Fische — hatte die Liebenswürdigkeit, den versainuielten Aquarianern einen Bortrag i'lber einheimische Wasser-Fauna und -Flora zu halten. Der Bortragende wies auf die wichtige Bedeutung A.uariftit hin, die ihr als Hilfswissenschaft der Zoologie und Biologie zukommt, da ja im Aquarium Beobachtungen in Bezug auf Leben utrd Wesen der Wassertiere gemacht werden können, die in der Natur selbst praktisch undurchWrbar sind. Bon größter Wichtigkeit ist hiebei, daß da« Aquarium ^n natürlichen Beschaffet« heiten des freien Lebens angepaßt ist. Ein biologisch richtiig eingerichtetes Aquarium nluß e^n ein «Äückchen Natur «darsteUen, in dem die Anzahl unv Größ? der Fisch«, die Art und Weise der Bepslanzung sowie die Menge des geeigneten Wassers in richtigem Bechältnit zueinander stehen. Der Bortragende wies weiters besonders t»ar-auf hin, daß sich eine große Anzahl einheimischer Tischchen ganz vorzüglich als Aquarientiere eignen, deren Pflege und Zucht in erster Linie Anfängern in der Aquaristik zu raten sei. Die Beschaffung solcher einhsimi« scher Fischchni (Vitterling, Ellrij^e, Etich-ling, Zwergwcls, Modcrlieschen usw.) ist nicht schwer und dabei mit nur ganz geringen Kirsten verbunden. Bei der Haltung die- Wafserfauna flow ier Tiere erwirbt sich ^er Anfänger die notwendige Praxis, um dann mit Erfolg die Pflege und Zucht exotischer Fische zu be-treiben. Für Aquarianer ganz besonders wert-voll Ovaren die Ausführungen des Bortragenden liber Fang, Zucht und Haltung von lebenden Futtertieren. Herr Dr. H. Krauß de-monstierte einige nach seinen Angaben hergestellten Fanffgeräte und Aufben>ahrungs-behälter für kleinste Futterticre (Kleinkrebse wie Daphnien, Cyelo^ usw.), die e» dem Aquariairer leicht machen, sein« Pfleglinge stets mit dem von diesen bevorzugten Le-bendfutter zu versorgen. Wie der Vortragende hervochob, gibt eS in t>er Uingelbung MariborS genügend reiche Fundstellen solcher Futtertiere (Drei Teiche, der Vtruga-Bach bei Sv. Nikola, die Tümpcl des alten DrauarmeS hei Gp. Duplek usw.). Anschließend gab Herr Dr. H. Kraus »vertvoNe Ratschläge betreffs Herstellung unt» Verabreichung von Ersatz' und llkunstfutter lyeschab-te Milz, gekochte Teigwaren usw.). Schließlich gab der Vortragende an Hand von Abbildungen und natürlichen (Exemplaren einen Ueberblick über die für Aquarien itl Betracht kommenden einheimischen Was« serpflanzen. Der Vorstand des Mariborer Aquarien« v reines T. K o s e r dankte dem Gast für ':!nen so überaus interessanten Bortrag und eröffnete eine allgemeine Fachdebat'te, in d:r n Verlaus Herr Dr. H. Krauß den einzelnen Vereinsmitgliedern noch so manche »vcrtvoNe Ratschläge und Anregungen erteilte. Sonnenbaden aber mit Verstand! Wenlae Minutm aenklien skr ven Anfang /-Zuviel von«» V fchSbllch / «Srperlsche und aelßloe Gesundung durch SonnenNcht Sol^ng^ haben wi,^ sehnsi'lchtig <;u>f die c-ouik' gewcirlet. ^etzt, lvo si-c allen «««ücn soinuierlichcr Wärme irber uns aussöiüttet, ntochteu nur aiieo nachholen, lva-z niir ent-ltt.'hrt<'u und bu6)stäbl'ch sonne trlnk<'n. 'Ilicht nur Uli. di'u Augen — nlit dem ^anzm ?>sörper. Ucbnall draus;?u inl Freit.'u, in den l^ürtcu, g bekleidet liegen si.' >auf dem Rücken, «nanch-mal auch cuf ^ni Bauch und lassen sich /nngsanl und wohlig ri>sten. 1l'.:cndlich.'S Wel)ll'erm"mftigeS, übertriebe-n's Zouut'nbadei, hervorgerufen. D'e Ton« n<' ist cin >ffel.l>altiger .HeilsMor. Aber wie jed? andere Medizin, so müssen auch Tan-ueustrahlen mit «M'iier Vorsicht angv'ivenset werd<'n, wenn sie d<'m jkövp<'r wirklich von Nnt.^en seil, sollen. Der alte ^veise Ratschlag „Viel l)ilft viel" sann si?ii hier jedenkalls rhängui^^ oll auSwi rken. Wichtigste ist, dar nicht gleich unbekleidet, son^rn im Lusilkittel oder »Port» anzug. Aul folgend<'u Tag kann Mgn di^NN j»elinchen, einige Mi»,uten unbekleiioot in der Äonm' zu liegeli. Wichtig ist für die weitere Sonneiiknr, tmß itun nicht täglih längere «vllnenbäder genonuueu ivt'rden. sondern daM>ijchtNl tnuner Tage e^n-gelchoben iverden^ an deilSn man sich nlit leichter Bi.-kl^'idung tn die Sonne legt. Dadurch wird ein.: plötzliche Verbr!.'nmlng der Haut und gesund-heitliche Schäden vermieten. Es gibt Milschen, die könne« pralle Zon-llt iiberl)aupt nicht vertragen. S'e b^komilieu nach kürzester Zeit b«reits Zkopsschm.'rM und fühlen «sich durchaus uichohaglich. Nie sollt«.' Ulan bei solchen Anzeichen das Sonnenbad fortsetzen. Die Natur selb'st 'st nns der sic^che Weg?zveiser. Was für den einen M'nscheit zuträglich ist, kann dein ondcrn g<'sundheitlich sc^den. Es muß durchaus ^vsus geachtet '^Verden, daß währelld und nach denl Tonnenbad der Wrper dies als Wehltat empfindet. Wer inteirsive Ionnen-strahluitg nicht verträg't, sollte sich in den Schatten setzen oder, ivenn er >di) Wärme des Strandes genie^s« will, sich durch sttcndkorb oder Sonnenschirm schützen. Ehe das Äonnenbad ti^tnnt, muß die Hc^ut entsprechend vorbereitet lvevoen. Man lvagte eilmml eine bekannte Filnlschanspie-lerin und Bcrgsteigerin, wie sie es fertig brinige, eine so gesunde, stets gleichmäßige Vränlle der .^ut zu erz'elen uich dabei von jeder Rötung der Hallt verschont zu bleiben. Die Erklärung lvar folgend«: „Ich le^ Mick? nielnals in die Äcnne, nachdein ich unmittelbar vorher d'e Haut l^.inge'ett«! Hab''. Sondern ich nehnl,um Schutz des Haars nur ein leichtes Tuch tr^hlcn, llilter dem keine Transpiration k»cs 'k^aarbi^denS erfolgt, da ^nst d'e .Yaarkanäle durch Schivelftabsondernity verstopf» werden und Haarausi^ll unveruieidlich ist. Bor allem aber sollten irvir, llw-ylig !n der i»>arinen Sonne liegend, dorallf achten, nie-lnals in der Somle einzuschlasen. Es kommt vor, daß ein Mensch schlafend eilte Gtund« und länger i,i der Prallen Sonne liegen bleibt. Für so lange Zeit »virkt auch l'ie j^ettcreme nicht mehr als Hautschutz. »venn sie nicht erneuert wird. B?t^uten^e Sch/i'di-guliaen der Gesl!ni»>heit können die Folg« sein. Die Sonlie lockt ult'N>iderstehlich. Und wir wollm ihre segnenden Strahlen ^e„ ganzen Soimner ü^r genießen. Aber lnit Ver^ s^ind ^ore Engelhardt. G»iiwß^ 7. JMt. Ljubljawi, 8 Sch. 8.45 Nachr. 9 Russisches Aextett. lü Gottesdienst. 11.15 .l>comenädsn^ lonzert. 13 Wunschkonzert. 16 Bauernstunde. 18.ZU Jl^endstünde. 19 Nachr. lS.80 Nationalvortrag. ZV Konzert des Ge'^nzl^er^ins „Ljubl^nski svon". — «-«ra». l? Sch. l8.1ü Volkslieder. W.S0 Stunde der Nation. A) Aus dem Thaater. ^ vl«», 8.4b Krühkonzert. 9.4Ü Gottesdienst. 11.45 Symphonie konzert. 13.05 Unterhaltungskonzert. IS 15 Vücherstunde. 1b.40 Git»rre-Musik. Sport. 16.55 Mustkalticher Ausfluz Graz-Wien. 18.S0 Mit Musik durchs ^.'eben 30 „Dcktor «laus", Lustspiel. — lö 18 Höripiel. W Aus TonfUmen. 20 Orchesterkonzert. — Breslo«, 16 Untechal^vngS-konzert. 18—2l) Hörspiel. 20 Bunter musik. Abend. — Deutschlandsender, '.8 Melodie und ZchythmuS. 19.30 Sport. Ä) „Der Zl" geunerbaron". — Leipzig 18 Chorto Zl.rt. 19 Slhumann-Gedentstunde. 30 Uni^^r^al-tuugskonzert. — München, 18 Lustlp.el. Zauber der Stimme. — Mrts, 19 RaK>'.''zir-kus. S0.4ö ,»Claudia", Drama. — Veromün-fter, !8.40 Schweizer Musik. W15 Musik aus Operetten. Prag, 9.10 Konzern des Gesangvereins Nordböhmiscj^r öehrer. w Tanzmusik. 1ö.S0 Promena^ntonzert aus dem Rleger-Park. 17.35 Deutsche Tetckung. 19.05 Buntes Funkprogvamm. SV. 15 Hvr-spiel. Drgit«^ 17.S0 Kammerkonzert. 19 Solistenkcnzert. 81 Konzert. -» London, 18.45 (^ine Episode aus dem lkünstlerl'öen. 21 In der Ztratosphäre. — Vlailund, 19 Neue Sch. 20.45 SymPhoMeron.i«rl. — Rom, 17 MilitArmusik. S0.45 „VorlS Godu-now", Oper. ^ Bnbapest, 18.35 Aktc^d-^-^ Duos. 19.30 Ungarischer Ballettabend. MontOß, s. J«ni. LjMjAnO, IS Tchallplatten. l3.15 Jul t Orch. 19 Nachr. 19.30 Nationa»vvv'p»g. S0.10 GesundhetttportUig. »0.30 Tschechische Musit. l8.>ü Orchestevl-^nzert. 19.30 Stunde der Nation. L0 Q!Larti'rk!.n-zert. 30.30 Rumänische Lleder. ^ Wl»^n, 7.S5 Frlihkonzert. 10.50 Schulfunk. 11.3^ Vortrag. 12 Skilrzgeschichten. IS.So MittagS-konsiert. 17L5 Jugenb will in die Welt. 1K konzerdakademi«. 17.L0 Die »»ex Richters. 17.50 Borträge. l8.Sb (Snglisch. Slt Kunterbunt. 20.10 Wi«n«r Festwochen. — V^rlin, 18 Aus alter und neuer Zeit. 19.15 Musik mr^ Gitarre. 30.10 ^ni«? Abend. — Dres» Km, 17 Musikalische» Zwischenspiel. 18 Fri^h licher Allt»g. lS tzchrammelmustk. 20 Der blaue Montag, freut euch mn uns Devtschlantzsjßnw», IS Lustspiel. 19 Schallplatten. 90 „Indizien", Hörspiel. — Leipzig, 17.55 Eaerländer Volksmusik. 18 50 Hörfcl^ ae. 20 Heute tan^n Ivir. — MiUlchen, !8 iivnzert. 19.30 Gchallplatten. S0.lv A Musi, an Radi, a frisl!^ Maß Bier ... — Paris, 18 Orchestertollzert. 30.30 „Xo^ne". Komö« die. — VRromünfter, 18 Mnder im Sende-rauln. 19 Schallplatten. 21 Gc'präch über LcbeltSrettung. ^ Prag, 18.10 Deutsche Sendung. 20.30 Lieder uild Arien. — Nom, 19 Scha ll Platten, 20.35 Solistenkönzcrt — DroUwich, 18.30 Lieder von Ravel. Z0 15 ,.Sakrales", Hörspiel. — Mailand. 17.15 Tanzmusik. 20.35 „Der Tanz inS Glück". Operette. — Budapest, 19 Lieder. 21 Violinkonzert. DOntschl«nd bant ßrntzi velrassinerix in Jtalis». Die Whein-Metall'^Bvvs^-Mrke in Düsseldorf haben mit der italjenisthsn Firma „Uquila" in Triest einen Bertrag auf Errichtung einer großen Oelrafflnerie abgeschlossen. Die Raffinerie wird für einen jährlichen Umsal» von etwa 300.000 Ton-lten Rohöl bestimmt sein und der Preis Ibetvägt rund 65 Millionen Dinar. Der Bertrag wuied« durch Vermittlung der Süd-deutschei: Zuckelflwerke in Mannheim abgeschlossen, in dere,l Vevwaltungsrat Mei be-deubende italienische Jnd»»strielle sitzen. Dem BerwÄtungsrat der neuen Raffitterie werden eine Anzahl Deutsche angehören, darunter der ehemalige Direktor der Deutschen Baltk Dr. Frank. Dem neuen Bertvag wird in allen Jndustriekreisen deshalb besondere Bedeutung beigemessen, weil die Errichtung von Oelraffinerien bisher praktisch ein anglo-amerikanisches Monopol ivar und die UGA nicht zu den BanktionSstaatsn gehören. Die lNmv Raffinierie wird abgefeheil von einer kleinen in Antwerpen ^ die erste sein, die von deutscher Seite im Ausland erriKdet wird. Ämmtag. den 7. Ivni lgS( .MvrDßvver NumW^- tSk» . » Dos Kind WM nicht schlafen ... Gesunder Schlaf — gesunde fehler, die ' Wslc Mütter wissen ein L»ed bavon zu sinken, welche Mühe und Sorge es macht, wenn Kinder nicht schlafen wM'n! Jeden Abend gibt es auks neue eine a'^f.^regt« Ezene, wenn das Kind Ku Bett gehen soll. Ganz besonders beim Schulkind fiu^dc: man das. Es glaubt, nun, da es zur Schule geht, gehöre es auch zu d«n Erwachsenen urrd rönne zur gli^en Zeit wie diese schlafen gehen. Das Kind ist wach und mun:er vnd z«igt keinerlei Schlafbedürfnis. Dann gibt es Ermahnungen. Befehle, Scheltworts i^nd Tränen, bis der kleine Junge oide»^ da-s Mä--delchen sich endlich ine Schlaf^zimmer zurückgezogen hat. Grundsä^lich sollte di^ Mutter her ncht nachgeben. Man findet es oft, baß Kinder abends um neun Uhr noch nicht 'm Bett liegen. „Sie können noch nicht schlafen", sagt die Mutter entschuldigend.. Mer das stimM nicht. Sie können nur dann nicht schlafen, wenn sie sich.evft «n das späte Zubettgehen gewöhnt sMen. Kinder brauchen ausreichenden Schlaf, wenn fie sich zu ge--suTlden. krärti^l Manschen enbwicksm sollen, und jede Stunde Schlaf, die w i ihnen vauben, ist eine schirr« Sünde gegen ihre Gesundheit. Den meisten Schlaf braucht der Säugling. Jede Mutter wird aus Erfahrung wissen, das; das neugeborene Kind die erste Zeit fei-' neö jungen Lobens fast ausschlzehli-ch verschlaft. Es wird nur unruhig, ivenn es Hunger hat oder sonstwie versorgt seiil will. Dann meldet es sich nlit lauteni Geschrei. Ist das Nahrungsbedürfnis gestillt und die nodwendige Reinlich^it vorhanden, schlum^ Kinder! / Kleine ElHiehimgs-sich rächen !mert es sofort wieder ein und schläii sich 'gesund ins Leben. Der gesunde Säugling muß nachts durchschlafen und auch o-m T^ug: ^noch viele Stunden das Gleiche tun Wenn dann d^e körperliche Entwicklung des K n^Zes fortschreitet, verringert sich sein Schlafbe-^dür^nis etwas, und es kommt elwa auf ^0 bis 11 Stunden Nachtrirhe. Jede Mutter sollte auch das Aeinkind ldoch zu einem 1—3-stündi^ Mttagsschlaf anhalten. Daß bei kleinen Kindern diel^s.'s SchlafbedürftriS noch stark vorhanden ist, er-sie^ man daß sie oftmals über ihren Spielsachen einschlafm. wenn sik^ nicht, wie dies ebm nötig ist, m!titagS noch längere Zeit schlafen können. Dabei kommt tis na-! türlich vor, daß sich das Kind zunächst dagegen strä-ubt. am Tage ins Bett gebracht zu lioevden. Aber selbst, wenn es einmal mit-tags nicht schlafen sollte, muß man es gru,d-jsStzlich ins Bett legen. Die Gewohnheit ist hier der beste Helfer der Mutter. Noch schlimmer sind, Me schon erwähnt, die Sündeil. die im ersten schulpflichligen Alter des Kindes begangen iveridell. Ein Kind muß grundsätzlich während seiner ersten Schulfa-Hre uni 7 bis 8 Uhr crbends schlafen gehen. Sollten sich wirklich einmal Schlafstörungen einstellen, so heisjt eS natür^ lich, ihren Ursachen nac^ehen. Der Mrnnd kann einmal darin liegen, daß das Kind zu spät seine Abeirdmahlzeit bekommen hat. Diese muß miirdsstens l bis 3 Stuniv«,, '^or dem Zubettgehen eingenommen sein. Denn mit vollem Magen kann das Kind lUcht schlafen. Ein lveiterer Grund liegt darin, daß die Schularbeiten zu spät gemacht wor- den find. Der Geist des KZndes ilst dann noch r Kind von kls'n auf daran geivöhnen, der lenauzng für Wochenende und ^ür die Siedlerfrau. Dao lange Beinkleid nnd das vorn verschnürte Mieder arbeitet man aus dunkle',n Wollstoff, das Vlüocheu .:nj? ge-bliiiuteni rclouiie. Daz,l Mrlel inii Led''r' rpplitation ode»^ Handstickerei nacli dem Beyer-Hlbplättmuister Nr. Bumte Beyer-Scl)nltte für 8^ uud W cm Ob''Nr>eite. 885LK. Jugendliches Sommerkleid >.>ns Leinen oder Seidenleinen init Handst'ckerei am Rock, der oben in Äiumchen abgenäht ist, und an den Puffärineln. Ersovderlich: m Stoff, 8s) vnl breit. Bunte Beiier-Schnitte für und ein Obcvw'.'lte. Beyer - Abplättmuster Nummer N54(',/Ill. B 28.?2K. Sehr hübsch ist Jäckchen tnnitbedrncktciu Kretonne, leicht iniitl iert und durchsteppt. Er'orderlich: oliwa u» Sloff, dO cm breit. Bunte Belier-Schu'tle fi'n nnd kXt cur Okvrweile iib^'roll er'.'.ältlich 2^772. 1lel>er einer u'eiß^',, ifistblu'e n>ild da^ Dirndllcid auo gebliiuiteul Ztatl'u» odaudsticlerel nnd l'lpplitation in ben ^iert dao lielli' Waschkleid, (.^rfo'^d'.'rtiri): ii.1l> IN «tofs ^'0,1 ll!> ein Bl'eite '^uite Beyer-Tcljinlle niid für nnd cm v>l''rnieite. Abl'lättninst<'r?lr 11.V^Vll. ? ?"li'.' inediitli Ist dli<' 'tl'ltilüs '.IN Jägerstil, inau teil, daß man nicht nur ein paar gnnie Pflanzen vor dem ^nster des „Ärbeits-raume?'" hat, sondern auch stets die gerade notiwendlgen Kräuter zur >'^nd ha', o^e vielleicht deswegen erst »'.um ??, (vrkt i'<>er z»»m (^emiliegeschäft laufen zu müssen. Den Samen zu unseren Küchenkrl7utern beziehen wir für weni^ (^ld vom G''i^.tne^, zum Teil kann man auch junge Pflanzen kaufen. Von den ani nn'iitcn georauchteu Kräutern, Plitersilie, Dill und Schnittlauch, zsieht man am besten eine ganze Menge, daneben aber kann sich di<' oielseitic^e s--frau, die zahlreiche l^.'ewüvMul^'r zum Ä'ocheu braucht, auch ein paar Töp^e m^ Bei'utt. l5strlrgon> Boretsch, .sj^erbel usw. hielten. Auch Bohneukraitt ir^nd-'n wir wilhr^ifd der Zonimermonate laufend brai'5'^!'n. Der kle-'ne Küchengarten vor dem Fenster oder auf dem Balkon hat viel fiir sich. (5r ist auch die eigentliche ?)oinäne de» ?^rau. Denn ivenn die BePflanzung des eigent--lichcn Balkonc! meist zum Autgal^engeoiet des .^usherrn gehört, so obliegt oe'.- ^ran allein dil? Bersoranilg dieses kleinen Küchen-gärtchenS. und gcrade wen» ^ie noch keinerlei gärtnerlsZ^'^ Erfahrnng besitzt, imrd sie umsomehr Freud.' an dein Wachsen und Blühen vor ihrein Kückienfenster haben. Wer sehr viel Lonne hat. kann sogar daran denken, Tomaten zu ziehen, d:-' u an aber ain besten gleich kleinen P'lan^^en bezieht und je drei Stiick iii einen gröi'/ren Blumentopf pflanzt. Wenn sie s)o.?ch. sen sind nnd Frnckite ansehen, nnis; die TomatenPksan'M an >>olzstäben fest^.'nden. Für die Küche ' h. Erddeerrezepte. E rd bee rku ch e n. Ein Boden uiit gutenr Äutlertei^^ .oird in einein init Butter bestriclienen und .nit Mehl bestreuten Blech au^ebreitet. In d.-'r Trülle rU)rt nran 4 Eier niit 1!?<) ls/rainin ^-'»ncker, gibt etwas Zimt nkit fein geriebener Z-tro-nenschale und gießt diese Masse ans den Teig. Dann nicrden ü! Liter ?rdli<'e^'^n darauf ausgebreitet, 2i'Xj (^kamiu e,eschäl^e, fcingewiegte Mandeln oder ^I^asselnnsse. zioei Wir sshen in diesem Jahr viele Klcider, sttlme, Blusen nnd Jäckchen, die in ihrer ?^rm und Ansschilincknng von ?ioll!?trachleu beeinflitßt si»id. So finden mir gestickte Motive nach Bolkstuichnlustern, bä!lerl'cl>e Jäckchen lius geblümtem .Kattun, Dirndi-kl^eider, Kostüme im Jägerstil, bunte ^^ürlel init applizierten Bevzell. Tirol'-r Hüte, sa sogar das Schuhnierk pas^t sich tiem Trachte seil an. Mr- die ^rienzeit, den Landau-ent--lwlt ist diese Kleidtmg sehr reizv'ill und passend. Wir frsuen uns Wer eine solche Medeerscheinung, müssen uns aber oe»-Uebertreiibungelr hnten. S»50» 5 zz7Ag tNio Loden iierstellt nnd iiiil grunen (5'i.I)' l'lattinotiven ans Tiich l'esel^U. ^rl.'rderlich: »'tn'a '2.M m vml 11«» cin '.'^niiie '^^^eyer-Schnitte jür wo u. l l:.' uli iDö v. N»»n«r lÄV. « dm 7. guM US6 H«de voll geriebenes Bvot, Zucker. Atrvnen nach <Ä«Ü>ün!en obenauf gest?est und der Kuchen M einem heißen Ofen gc^ — Erdbeertorte (nmrbEr Teig^. Aus A» Gramm Mehl, ZM Graaun Btttter, ÄX) Gramm Zucker, v ha.rten Vi-gelb und 2 ganzen Eiern. Butter und Zocker werdell fem verrührt und'mir dem Mehl ein glatter Teig gek»et«t. Nun ivird emc Springflmn mit dem Teig beleg:, muß aber mit einem dicken Rand umgeben werden und in einem nicht zu heißeil Ofen gebacken wevdert. Bereitet eine Creme wie folgt, mid wem? beides erSaltet, füllt man de« .<^uchen damit. Man nimnlt 250 l^^ramm sauber gewaschene, entistieke Gvrtencrdbee. ren. Mtert sie ein, streicht 500 Gramm saubere Walderdbeeren durch ein S^eb, vor-^rt damit .2V<> Grannn Zucker, Liter ZchlagoHers und ü Tafeln aufgellest? (^la. tmc. Man rü'hrt die ^Nasse ani besten auf Ns dick und füllt sie in die Torte. h. Emsacher Kirscheakuchen. iL Deka-qramm Butter w^irden mit 1Z Dekagramm ^^ucker, Zjtronenschako, 2 geriebenen bitteren Mandeln. 1 größeren Ei und l Dotter gut abgerührt. Dann uiischt inan 7 Tekagrmnm Weizen- nud 7 Driiagramm Kartoffelmehl darunter. Aus einenk gut bebutterleu und bemehUsfelnxise mit ^kagramnk Mehl eingerührt und von (Iriweiß der feste Echneo zugleich m't einem Packchen Backpulver dazugemischt. In eine Mit Butter beschmierte Form ^,efüllt und Minuten gebacken. Dies?'Torte w'rd mit salgender Creme gefüllt: 12 Dekagramm Zucker 'werden mit wenig Wasser bi'5 zunl ,'^aden gekocht, dem festen Schnce v?n .'t Ei-ttar eingemengt und .'i Dekagramn? .'.erlassener ^akao gemischt. Die Tort'c kann glasiert oder auch nur ange^ickert zu Tisch gegeben ^Verden. h. ^bratmer Lammschlegel. Eii. schöner Lammschtegel wird hergerichtet, gewaschen, gespickt, gesalzen. Dann gibt man ihn i« etwas feingchackte Zwiebel, die man in Zv.'ck antaufen gelassen hat, und bratet ihn bei ziemlicher Ätze unter Zusatz von ^nochüu-soppe. Hierauf ilimint man den Lau:nischlc-gel heraus, gibt in de,i Zaft seingeschni"elkc Pcter>filie. Zardellenbutter, Zltron?n!1!ahm, gibt den Zchlegel wieder hinein ui:.d to5)t ihn noch eine Viertelstunde in den soft. Weml man in jenem Hause die Tür zu jener kleinen Wohnung öffnet, in der schlecht und recht alles so eingeritzt ist, wie es die Bescheidenheit vorschreibt, in denl auch nicht ein tyrannischer Ähönheitslville. sondern der Wunsch nach Ä-Hagen regiert, dann iftcht Uran darin — gliickliche Mcusck^en! Warum sind diese Mens^che,l glücklich? Wir möchten das wissen, denn es erscheint unS wird Hrlz hacken müssen in seinout Nartcu, dhren! Warum klafft diese Lücke Mischen Kind und Mann und Kind und Frau? Warum scheint noch in jedem jäh erblühten jungen i>linde das Leben herrlich sick) zu offenbaren, und warum wird daraus so oft ein Menlch mit lahmen Flügeln? Warum vermag die TrÄg- Di- Rvhe eines Ra«mes geht üder azif die Bewohner wie eiue Gnade, wenn Menschen, die man den Alter nach nicht mohr Kinder nennen kann, wie diese frisch und fröhlich sin>. Sie sind nicht glücklich in aller Mnungs-lrl'igkeit, nicht ohne ihr Zutun und nicht ohne Kiamps. Sie haben, nach Unnvegsn und inlmer voit der Versuchung gestreift, Ausfälle ins breite Land der Wiuische und Fülle zu machen, erkannt, das^ die Genügsamkeit allein die Freiheit uns bcivahrt. Sehen Sic sick) Mcnsckien an! Wie sie iur Netz der Dingwclt stecken, wie sie ohnmächtig gefesselt sind in ihrer Liebe zum Ding Zun, schönen Gegenstand, zuln Besitz, zui.' Äeld. Wie konnte die Legeirde vom Glück des rei-ckien Mannes also glaubhaft werden?! D?r reiche Manil hat allerlei zu tun, wugebunden wird, wodurch den Fliegen das Eierlegen auf dem Schinken unmöglich gemacht, w^rend mau gerade dieses bei Gazesäckchen nicht immer verhindern kann. Die Schinken müssen an ein?m luftigen Ort aufbewahrt werden. Nettere kclee Herr Unbewnnt. „Ein Herr wmlfcht SiGIH beksd dii^b nvt semen OeiLiir-ron 6urLk ciie I^ituksrädcn N2«c^ x'vrne. Die dei«tvn Lsräisten Dvxen neden iiim. äie bei-i8 xun? nscii vorn. Kursl vvrlier Iia^e sder demerkt, 6sv ciie besäen ver5c!i^v.unäen >va- ren. Lr mowte. «ie Initteu 5ici^ v^lieiclit sus k^»N'c-klt nickt v'^eeber vo5LLVitxt un<1 Lin«; rukie >^'eiter. otine sicli viel um 5ie 7.u kijm-Vera. öÄ cker leh?^ vretiuvL ä« Qrsdells Iii« äie Ltvu bO Sctwitte vor ilmen. Xein iVienzeii vsr 5eken. Ls sekien, clsk Verk lmbe^et^t >vsr. k^ötZiIiek er-sied Äbvr suk 6en Stomwerken I^ueii unck ein KuLelroevn piikk ä«i ^Vaxemutixen uln die Obren. Die kL8tion var also trat::» .^rt2xn^i, cler xeinei» Ksmersilen nielit im Sticke!2S5en vollte. deuixte sieli üixr Zkn. um ibm 2u kellen, lm kleicden Xueenliliclc knsUtcn SctiüLze unä eine Xuxel 2er-sckmetdertv äem verwunäeton Qaröisten äen Kopf. anäere seklux >vemxe Z!oli von ä'^rtsxnanL Kopi entternt in äie ^uer. Nr LÄ'K Äeiok, «Zsv dieser ^nxrifk nickt, von 6er ^^stion lier Ipf. «las; da« Versck^'inden der Iieiden Soldaten mit dem ^orckvorzuck sesderv im Ä5sm? menkanx stellen miisse. >vs^rk zick deslislii auks desivkt, al8 ob er Letrofkeii «ei und wsr teto ab. l)nd riektix, bald dMauk tauekten die beiden Soldaten einer verlaxLenen Sengn2:e 2uk und näkerten Sick iilni uni xu se^^. r»b er virklick tot i»ej. O'Xrtaxnsn. der IM k^all den Oexen in der I^and kokalteu kattv. ,>var in^ nscksten ^ueeniziiiek auf den Leinen und riiclvar sckon In der l^icktulix; der MSl^ov dsvonLesVrulleev. SvMbag. den 7. JvM IS». « .MtMtvver M«»«er ISS. «Iqr l,». vaseti^bsall imi K^lvarien kers s^An) erokknet.' äeliiiuer ___VVein VUU»v ^.«lvrkosvn im- ' L Vjn.__59?^ nen und Knaben erseust t-'ran? Sels. poäLcvSeks I^ncli folxer. Llovenslca 7. 730 I5S.9VA Mnsr er^transiL Lv-Leu vierkiickt! sickc-r^tellunL 8t26t!:au.^, vün (lescliZktsmitlm Le^sackl — >VaII«n Sie e!°e yvaUtZtz. ^ u«c! «Iireidmascliins^ >>->r>>!> ^ »^svllvrvr-eootlovntal«. Die >---- ------ preise sinä um ermÄ- Lel^vttZtrümptvn v/Lrc»Ln vixt. ^Nelnvorksuk: Ivan I^o- s^ewllene ^gscken unsiedlbar est. Lpeziialist Mr küroms- ?usxe?O«en. Kcmn^nus «ieliinell. A/iaril^r. VetrinjsicÄ Karl I?s?e, - s^osiK^iikit ul. k^iilalo ^Zudljana. pro- 5997 Sernova ul. 44. 54M 8»miit«t ^dltUv! ^ltpiwler. dIa«Z^rn. Sedneläersdsvknitre, 1'extllsdtäIIo. Alteisen. I^etal' lo ksllkt lauteuä unä /zdlt bestenZ. put^liaäorn. i'ut?. volle, eevsselien un6 äesln-Kliert. lietert leäs ^^enxe bIIllL8t ^rboltor. Vrsvskzi l5. 45Z4 fskrrSÄer. dsSdm»s«Iik»vii unä Verkitufe tlatmniiwniizus mät xroöem (lÄl-tLu Xrsnlckeit. /^«Ir. Verv. Z948 loteressvvt«, für Sckl^sser. öesitz^unsen. tiotels. non. l(ititeekäu5er. s^vst^ur^-tionen. Muser. 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Kuvarna pro.u<.'liid^t . __6003 Wokmin«. Xinuner .1. X'ieiie. init l. .luli iil der it.>ijt.v:l ul. 29 xil vernneten. /^n/.i.fi-. ^leksundrovu 32-!l. Zimmer und Klicke /u vci-seben. 8tuden«^i. .^ulilv.t.j^v.i ul. 5.__ ^weiximmerist: Wobnuns nu-lie llauntbulnilioi xn vernue-ten. ^nir. I..uli ^'etrn-j.k.l 13. ——5985 i-0ks1. Äminer und Xu-^iie /.li vermieten. .Xleks^udrs'v.l 15. 8Uldcnei. 8ebönc5. srolle> Zimmer, inöbiiert oder leer :'u vermiß' ten. l^otov.^ki tr^ Iinl<>. 5991 tierr wird uul .:,.d i.^ii nuns senonimen. l'^ibre/Ix.l 6a. Hof. 599.' ^öbl. Zimmer xu v^'rin eleu. Uosposka ."^'ll. i-eclils. .°>s93 Woknun« mit 2 /^innne- üi'd Kücbe ist sofort xu verinie-ten. 8tritarjev!^t ul. .?7. 593-1 l^eines. inöbl. Zimmer xn ver-mieten. Krekova 14/9. 5935 Kinderloses, ruiiiscs tibefl.i.lr suelit Zimmer und Kticil'2. .>n. truse unter »Pensionist', uii die Verw. l^eeres. reines, sonnises Zlm-mer sucbt Beamtin inr l. .lnli lxler später, ^ntri'se iinit.r -»Zentnlmnübe« an die VVr.^'. 59U. Kinderloses t5iiepaiir ^oel.t reine nnd sonnise l^inximmvr woimuii«. ^lUräse unl. i^tsdt nalw« an die Verv^. 58'>t Zilmnor tu 8tudsnei, >!udt-sren»e. suebt des>-^rsr ll'Ni. Znsebriite?: niiter »sofort v .,11 die Verw. °in,7 8e5iLr.. inöbl. Zimmer xn vermi«^ett. Koro^Lev?^ .i.?. 5Sd3 ^ l- oder 2-Zimmer>vobnuns rein und sonnis. i^i ,^enlrun>. wird von rniiiser I^.^rtej 2 i'ersonen se^ui^lit fi!r .Iul> oder ^usust. ^^nträse clni^u Äii s^odistin. 8Iovens!^vj8«. ^ontralsen^en-8cf,Äft. s^ovlsad. v««ti«0Orfi, für VormiUs«. etiriieti unti flejllix. ^r. Ver^. Kenilviltriit. 6er ^^»oiäon cle'isprscllen vollkimm. möck l>i^. in iiÄMtlieken to«i. wie siullltkülirunx. ^lxno .'^I.'>5elttnzck5<^iben Lut vcl-öiek-t. ijuckt Stelle. ^iiti-üse erlisten ^ntsr »Isli-r^^z?eu?ni55e« an tiie Verv/. _ 5847 _ ^uiitivr !1anll«l^«lr«t»to>l«gr» 8 l)^eiil!!icli luid Ueutkict, ^pre-crienil, ^'Uclit istcvii^vvv.cliL i'telle. uucli als ?x!?eclient, /^i.lkuxilieur »tler ti- ».^tuUt ncle,- 58'lL-vvviiixcli uncl 5s'5e- l^klciiU, mit >iaIik^?'N>ti:i».'^c-'N. aucil IialbltitiiL. l.'i!ter »Xiliclcrlilzl,elicl«. s^iil se!!?- ^tuiiclitl. .'iULlit ^ zt^neek. !^t>«it OuKt-lni, 8!<>wc >V rtiicliuftvk'iii. ^liiickritten tür »lles, m't xute» Koeklienntnj5tie». el^rlick unä rein, ^vlrä suk«enommvn. X. Vukasmovlö. ^!oil»snä'-0'Va e. 13. ' S9?,? Vsmevlrlseurl^skr ii»«Iekvv flir ein er^klAssixss I^sus in! vviflj kel trswr !(ost uniiii «esuckt. ^n-Lebote iiil SLkloöxut <^«'am- uiitck- >»^eIli!;täncZl.»s«. S9i»t iiien. ZV.?? l^ssseres fili- »lies. ..... , ^ , -,^1 mit kuten ^vuxnlsiil-n, muU IlUclll^^'iite!» frtiulqtn, 22 aufräumen unä etvss lulir^ ult. ttli.^ 'ttlteni I lauLe. kennen. ^6r. Verv. niit ^lil-ULli'. I^aii- u.ic! kl^ci!- Zyzg Iie!illtiu!i>cii, .'^iuclU Vertrau» -> --------------------- ^'ii^tcllc.' III cinein <)L.>ic!>üstii- 1'«»I»«?l«rvrl«»»'jun«ö vi-'cj »t,f Iiuu^L cii^er kei klslne.". eenoimnsn. ^nton k'«otier^ii, .''i.ren l^'ainilie. '^uscli.iftvn l^i8tsn>Kka Z. ' ö9M lliitek- .»'slielitii Veiw. 2^« an äie Ü95lj >1.i«g/!neur Lxpellient nüt !u!i>?julirlxler I^raxli» unci erst-vlinkcfit '>c!i,en l'viiten Unäer lZe-Ii^i'.'iLllt <.lirist. ?u^ckrlkten «:rdeten uülcr »Llirlieii-vLrlÄliticli« an ^ten. I5t Lelt-rliter fli^litliker lmcl ^uluken-d^Llivveiljt^r. aucf, i?'Uer k'acli-N1UÜN l'ur l'Lxtil- linä I.eUvr-»iu>jcllineii. ^llieitet nncl mon ticrt !seIIi?»tan^iL. l)kkertö erkoren luit(.'r »n ^ie Vervv. liOlb vellrättilter fiUnillMvstvi' .'ilicllt Xrkeit lilr Kanillll! ocler .!er'^Io?t.Ii. /^iitraxe unter '.(ie>v:<8?n!iaft« an clie Vervv. 59^^ !>Iac!»^ei8bar tijektlxer Uene. ralvvrti'vtor für mot^rerv Lut eankkare >rtlkyl liir ßsyx Iut;o8lavvien z^suekt. /ii.'.elir. mit xeysuen vsteii una öilä erdeten unter äien^it« an che Vkr. Vervv. ^otvort 6«> ^»te» iwä »KI»« Ls i«t keine diotvevExKeit. an zekmsfZien^ei» Nük. norsviren usul H»rt0ss tÜWt. vexen droflNEnä«? unä reillenäer k^üüe su l>t6»n>- vo äock Äas wtlektTS 'isucrstciffliältike I^uÜdsl! »u unservr Vertllsltms stskt» i!sü vir mit einem I^üktol voll St. l^liu» full-8»l? ll^rstellen können, vje >Vtrelcune äor siel, In cliesom ent^iekeln6sn /atilreiclien Sauerstoff-ölasvn vlsclil die 8c!imer?en mit einem Älilatee ^ox. ÜAnik«roH >Veielien mactit clie ilUt^not'aussen clskftrt veieli, «!sö cliese mit <^er puren entkernt v«s^sn. vis >n» sellvellunjceii ver8LtLvinüon, äi« So^meszey KHrsn auk. 8i» lcünnen stunä»ni»n« «elien ^sr »n einer Stelle stellen, llie fülZe bleiben trisel? unÄ «esel^mel' äi«. Oer bisli^r clritollenÄv 3cl,ul, virck dyyuom. Kln auseiedlxeki k»2lcst öes St. I^oel^uv k'ull-SsIre» i»t Ullis 2u Iiaden. I^»ck fort eesuclU. 8ne?.Isl'>»,'^!on »llolivvvoö«. ^asred. N!ea li. ^e?ani>i. _59^ ltinxere v«U«lvrli,. cloutseli »preeliencl. tUr alles. ÄU^li Gartenarbeit. >vircl san2tÄ«>K auis^nommen. ^lir. >'erv. 5965 ?v,ttti«brlk«,t k^uellt für seinen Solin lvr.. ^ ^äl,rs alt), l ^ill. Vermögen, sifSzontsb-l«-8. vermöKenüe?; k^lätt.etn ?vveLlvaitu>,« orkiuetU. SS?4 Vvr ?. iüßor » kOOI?»«, l'emviVRr, öle6, i'r»? Uß«». »«vi« »il«» tliv uoiore Volk»tr»ekt«» d««t»«a, »u «in«? ^ev ö^ipreeliuv» über «L« ^iv»vi?Irun>j^ b«i «t»i» Llomji«Ic fsierlivluevitva ein, 6i« »m Vlevitiltk» KanntsLlmft mit Ältek^em I^fäu lein ocjer >Vitvo niit eivas ., i,»! lvoLlc.'i Lrölknutt« vi" Iici ainkennmmen bei ^ntc>n ! >Virt«cbiift. ll^'iren- iiiiä k^amtn-il-i^Llir. d^Is,veiiiiiiu 'li. 7. l''Utcr !>l>vlsentfsslc-r ltclt-r > an clie Verv. !>ervici eriii wird auf- Nlio nicl,t aukizxo.'ictilosLen. ?u»»lll'jtten erbeten unter »I^eueii lllUcl<« SYW SMll« de! XrUn»»dla»»ft. VerKlei clieo UN«! »kolielien ^Msse» ß>t »W>G«NIH>» ?r»i»Ia »»v»k ««7 Imil» I Wiiltlli? »r lUtt »« ä» ^ Z^v»d»><) WWllOW lOW^ V^WWW» «WWI« Vmck». ^ d«Wtr>et) keieitifft. VI« SV - VvvolllriMWOH« kW»!»!»««» «t»r v»?' AMjtzjAißchWM 6l»MjIvGllO>, ?^l» v>r »«t O«»», «»ek «I««« ttSnckso a»«k U«I«» «L» W^«o »«mt o«e Vui-««l W««l»»»l»«l' uvck »v» >^d»t«rb«li I«-d7»edt v«r«I«y. ^ »» «i«» ttK»«i«a p»il o«!»«, »?»?t«»iit-. O«i,itv v«G I k'l'Gp»»«!»» Dio lV». Vvbl>ll-Vi 1UMI. »»»«« Soi»i>«»l»»»viIO 1^«Lol .Vr«»»l" »nrielt. vl» l2 —. »c»veisL>^» LpO»i»llU»t«a ii«i l» ?»rs«n»»i» «ui ie««W,tck»,»GkLkt tt/9. «t. l. iit. X»>k ?»»tv»5»»i»ck II«»»» ?LUU«0k^S767 59^S Vsr!«»I«» Sich 4» al»Wß»t«»t«> tc«t»loffl Llnlazedlkker ciSs ^/'v»/sicO vsscisK ASgo/> m Ks- SdkZUKA ASNOMfridsi V«>D«K H Dß»r>nl »»»»»»Ii««? «°I, O««»»»»« »I«» »7 k»i » sc8c««ok ^ ^ Iiilkt Itm»» 8old»tänck»» k^r»u v unsetit s^tler f'en^.ioiiizten, Kö- z?veel<^ eemelnsamÄN V,'rtselzglterin. /.ukl'.ncll _ iiir liu'^tliau^ kur V,ari-^ lialte^ liennvn »u lsrnen. üu- lA'l- ^i>trä?e unter I 5clirift«n untor »^issr^öna »I^eiNabLl« u>, die Verv/. !>Iovenlca« an clie V'Lrv. Mt) Gelteres vermösencles k»Äu-loßn vünsclit mit Loliävsn Li-»jenbaluier bekannt ver-clen. ^clressen ervvünscnt un-ter »tter^eNLssut« an t»» ?»rküm» lZUPHWIU". I» >«iG,r Vir» >lu»» i«t «> t»I«i«!l> » «m »et t«, p»rfiim u»6 «toet, nickt mekr »i» ein «ut«» Lo>o«««. . llOM illM li« at lMM ((-sxrün^t 1S50) U Aö«eeie - ll>lk»e«toe 5^//. iteivkt»»ltix»A l^»ß-er »Uvr veltkGkWmt»»» ki^viron FW» k. /«,< Zi» ^ f5I< UW^Id I 8i!mmuaxost vnä kvv«r»tur»l» k»HkmiinnixeI» billiDtt »uHffOiükrt (yösvnäorksr ZZokÄer) 5i^2 o«av5Ke v/^ovi»ie »lamvo« MI»!»: «Ur SVlU.!!?,.^ u«t»»wm«t >tnt»GG» «»t llUtok«! »Wö t« tM»t>WchGr «l» wr pOl «U»G^ iMHUtAt 6«« 0ssW v«-«v. ^ ck« «l«o pvpil>««t^»v »tmi. vi» Sp»r^»,ß> M» t»» t5»s