Sllmstllg, 6. November 1897. Jahrgang 116. Macher W Zeitung. ueint^.'li. h»Ib!z^ I°ltv«rsenb»na: nanzjHhrla fl, lk, halbjährig si, ?«N. Im «lomstoir: ^ ^n!er«ie b,« . ^"» N o^n. ssür dir jjustellun« in« Hau« ganzlührlg fl. l. - InfrrtlonsgebUr: Für 4 Zeilen »5 ti., gröhere per Zelle S tl.: bei «ft.ren Wiederholungen per Zeile 3 lr. Die «Laib. geil.» erscheint täglich, mit Vusnahme der l»,nn' und Feiertage, Die «w»i«iftr«tio« befindet sich llvngreftplatz Nr.», die «edactlon Vahnhosgasse Nr, lb, Vprechstunben der Nedllction von « bi« >l Uhr bormitlaz«. Unfrankierte Vric!e »erben nicht angenommen, Manuscript? nicht zurüllgeftellt. ^ Amtlicher Theil. höchst'"^_^ Apostolische Majestät haben mit ^°"i'tten m'^'^ung vom 27. October d. I. dem ^lnoln ^ "Mlssecretär Wilhelm Lopatyner 2" ^nftlemü^'ü"""« feiner vieljährigen pfl.cht-^igst .»'' "stung has goldene Vetdienftlreuz aller« '" vetlechen geruht. ^"h°uv^".^^^r hat den Ndjuncten bei der 3 ^t r !,':'!! 2aibach Moriz Topolansty "l>W. vel der genannten Tabak - Hauptfabril ?> —'------------------- ^"'°nib2 ^^sldent deS Obersten Gerichts« und »> simz^^" die bei diesem Gerichtshöfe er-I>lls.^H"ttars.UdjunctenfteUe dem Oberstaat«. 'W. "Vertreter in Lemberg Anton Hubel ver- ^ll^' Xl°lv"^..!?^ "urde in der l. l. Hof. und Staats. !°l uUll der rut^ ^ b" sloveni chen und lroatischen. das ^Xli. Zü?Z"'lchen, das ^lX Stück dcr swvenischen. ^l^."nd das v^^°l"llchcn. das I.XXXVIII. Stücl der ^tt^ des Nichtamtlicher Theils"" l^°"s^^"" U"l, Bnlgarien. ^h,l^e.bt der.Pol. Cori.. aus Constanlinoftel, Ü^uHn^Ä "it den jüngst Bulgarien ge- ^>gen d?^'« da« Ziel, in den fortwährenden ^ ?"beizuf^ bulgarischen Regierung eine längere °< >e>er ^ uy en, mcht erreicht. Betrachtet man die s" wird sie kaum jemandem ^V>desA,N""'N können; es sind dies die der bulgarischen Eisenbahn- ^?^°" bu?7^ "° die Zulassung der Er- < ?istri t^ in ver. A!?", die in "accdoniens und des Vilajets «ch>teveru?u^ "erzehn, wegen «? 'Nterni^ ^Ä^"' " verschiedenen Th.ikn V> von N"'« ?ulgaren und schlichlich die >. <3^. ^^ "eitere zwei bulgarische ^Ilhen "^ in l> l>"hF°^ und ?/"?llage, der wichtigsten der «?"' hat « ^"nstantinopel schwebenden An- ^Hkn 3iA N"n die Pforte dii Wünjche der ^üü-^^ung nur tb.ilrneise erfüllt und ge- wissermaßen nur eine Abschlagszahlung geleistet. Allem Anscheine nach ist der befriedigende Eindruck, den die erwähnten Zugeständnisse in Sofia hervorrufen mochten, durch den ungenügenden Erfolg in der B>schofsfrage verwischt worden. Wie es hecht, hatte die bulgarische Regierung mit Sicherheit darauf gezählt, dass die Pforte ih en Ansprüchen in diefer Angelegenheit, nach« dem so langwierige Verhandlungen über dieselbe statt« gefunden haben, und nach so vielfachen Verschleppungen feierliche Zilsicherungen betr.ffs ihrer Erfüllung ertheilt worden waren, nunmehr in vollem Umfange Rechnung tragen werde. Ursprünglich schien es, als ob die bul-garische Regierung trotz ihrer Verstimmung über die Enttäuschung, die sie abermals erfuhr, in der Erkenntnis, dass sich hieran vorläufig nichts ändern lasse, zunächst eine abwartende Haltung beobachten werde. Diese Annahme hat sich j doch als unzutreffend biete nicht verzichien will und auf dem Standpunkte steht, dass den übrigen erwähnten Zugeständniss n der Pforte angesichts der Vonnthaltung der weiteren drei Verals, die Bulgarien noch beansprucht, nur geringe Bedeutung beigelegt werden könne. Per bulgarische diplomatische Agent in Constan« tinopel, Dr. Markow, hat denn auch schon seine Schritte in dieser Angelegenheit bei der Pforte ernmert und es ist vorauszusehen, dass Bulgarien auf der For« berung, dass die gemachten Zusagen endlich einmal erfüllt werden, beharren und seine Urgenzen unermüdlich wieberholen werde. Eine Verschlimmerung der Beziehungen zwischen der türkischen Regierung und dem Sofianer Cabinet dürfle diefe Meinungsverschiedenheit vorläufig kaum zur Folge haben, immerhin wird aber diese Frage bis zu ihrer Erledigung ein unbehagliches Element in dem gegenseitigen Verhältnisse bilden. Tie Lage in Norwegen. Man schreibt auS Stockholm: Der durchschlagende Wahlsieg der radicalen Partei in Norwegen kann nur dazu beitragen, die zwischen Schweden und Norwegen bestehende Spannung zu verstärken und die Unions-frage zur entscheidenden Wendung zu bringen. Trotzdem jedoch herrscht in den maßgebenden Kreisen Schwedens eine vollkommen ruhige Stimmung vor, wie unter anderem aus einem vielbemerllen Artikel des officiösen «Stockholms Dagblad» hervorgeht. Das genannte O>qan führt nämlich aus, dass man in Schweden die norww'schen Vorgänge ganz ruhig hinnehmen könne. Wohl sei es mißlich, das« das Storthing verschiedene Beschlüsse fassen werde, welche die Constitution wie die Gesetze des Landes abändern werden, das Veto des Königs werde vielleicht keine andere Gedeutung haben, als die einer persönlichen Meinungslundgebung des Monarchen. Das königliche Vetorecht sei indessen nicht der Grundpfeiler der Union, die gesetzgebende Macht, welche das Storthing sich aneignen und missbrauchen könne, sei in Wahrheit nicht größer, als das Votierungsrecht, Welches dasselbe schon jetzt besitzt. Als jedoch das Storthing vor einigen Jahren dieses Recht zur Aufhebung oder Abänderung von gemeinsamen Institutionen benutzen wollte, war die Folge, dass diese verschiedenen Angelegenheiten ganz nahe daran waren, Norwegen völlig aus den Händen zu entgleiten. Ebenso dürfte es gehen, wenn das Storthing nun den Versuch machen sollte, mittelst einseitiger Gesetzgebung gemeinsame Institutionen abzuändern. Schließlich würde es auf das Hindernis stoßen, dass die Ausführung der Beschlüsse des Storthings, so weit dieselben auf Unions-Verhältnisse Bezug haben, von Organen abhängt, über welche Norwegen nicht verfügen kann. Die Folge davon werde fomit sein, dass alle derartigen Beschlüsse nur Schlägen ins Wasser gleichkommen werden. Politische Ueberftcht. Laib ach, b. November. Das «Vaterland» bemerkt zu der bevorstehenden Reise des k. und k. Ministers des Neußern, Grafen Goluchowski, nach Monza. dass dieser Besuch in erster Linie den Charakter der Courtoisie trage und an und für sich nichts Auffälliges habe. Aber damit sei nicht ausgeschlossen, dass die Begrüßung des Königs Humbert durch den Grafen Goluchowski in Monza eine gewisse politische Bedeutung hat. Da der italienische Ministerpräsident Marches- di Rudini und der italienische Minister des Aeußern Visconti - Venosta für die Zeit des Besuches des österreichischen Ministers der auswältigen Angelegenheiten nach Monza berufen wurden, so werden mündliche Erörterungen über verschiedene Tagesfragen von Gewicht sich ergeben, deren Ergebnisse sich später in irgend einer Form bemerkbar machen dürften. «Der persönliche Verkehr des Leiters unserer auswärtigen Politik mit dem König von Italien und dessen Staatsmännern ist aber schon an und für sich von politischer Gedeutung und kann ohne gewaltsame Auslegung als ein Beleg für den unveränderten Bestand des Dreibunde« angesehen werden, wenn ein solcher Beleg augenblicklich al« nothwendig erachtet würde. Das ist die ruhige und 5 Feuilleton. ^ trains """" a" 25. Juni 1795 '"A Infanterie-Regiment Gras TW« Nr. 43. ^ ^ l , I. l:H^ Nr. 43 hatte seit tK bei Mlbe AHlbbezirl in Laibach erhalten, V^br^Unq V^' ""t> «"be Knöpfe und H" H ! ^W U H"zogthums Kram an Frank-<^<^en, well. ?"' Unter den vielen hervor-^<» "" die n-.r4. K"'"er in dessen Reihen , >. " Nerae« I; """» des für uneinnehm« ^bey, 6°" Giacomo in der Riviera ^>ch^«usge^ im Feldzuge am da« zwlite Bataillon l ""d erreichte im >^ °be^°« in ^" 24. März 1795 mar- <><"« d in^land gebliebene erste ^ < 3 °us Kr.in?d da am 7. April da« ^n"i beizte si^ >blni zweiten nachbeordert 1 ^<^ess,H das ganze Regiment gegen ^ ^"ez ^. "üb rückte von hier unter "bersten Vrabeck in das Armee- lager bei Ncqui und formierte hier mit je einem Bataillon der Regimenter Iordis und Schröder die Brigade des Generals Cantu in der Division des Generals Türlheim. . ^, ..^. ^ «. Um 20. Juni fand die Vorruckung der Armee m die Riviera statt, wobei die Brigade Cantu die Reserve bildete und Altare, dann aber Monte Freddo besetzte. Da die Bataillone von Iordis und Schröder eine andere Bestimmung erhielten, kamen dafür zwei Com-pagnien Karlstädter.Orenzer zur Brigade. General Canlu erhielt vom Armee.Commanbanten ssZM Devins den Befehl, am 25. Juni mit den zwei Compagnien Karlstädler und zwei Bataillons des Regiments Thurn den feindlichen Posten San Giacomo delle Malere anzugreifen und zu nehmen. Diefer Posten war vom F?inde dergestalt verschanzt, dass der Kamm des Hauptrückens an dem Ueb^rgangspunlte von Malere nach Finale sowie auch die nahen, vorliegenden, steilen Abfälle, welche die Annäherung an ersteren erschwerten, sehr vortheilhaft in der Fronte gegen große Ueber» leaenheit ws Angreifers zu vertheidigen waren. Oestlich von der Kapelle San Giacomo erhob sich eine felsige Kuppe Monte Alto genannt, die hoch über alle um« lieaenden Berge hervorragte. An und für sich äußerst steil war dieselbe überdies noch durch eine Verschanzung aelrönt die an der N'Miffsseite noch einen Verhau vor sich hatte. Auf der südlichen Seite von San Gia-como waren die Lager der Franzosen, die zur Heft. Haltung diese», >ür die Stellung bei Verdo üuhech wichtigen Punkles 2000 Mann von der Division Serrurier unter dem General Mafsena stark waren. General Cantu war noch in der Nacht zum 25ften in drei Colonnen gegen San Giacomo vorgerückt. Die erste Colonne, au« dem sich hiezu freiwillig gemeldeten Fähnrich Pavianovii und sechzig Freiwilligen bestehend, brach um 1 Uhr nach Mitternacht aus dem Lager bei Monte Freddo auf und rückte über Malere und den Col di Pin gegen die linke Flanke des feindlichen Postens. Die zweite Colonne bestand au« zwei Com» pagnien und folgte der ersten bald nach. Sie sollte auf dem Wege von Malere gegen San Giacomo einen Scheinangriff ausführen, um de« Feinde« Aufmerksamkeit hierher zu ziehen, wobei die erste Lolonne, gegen die feindliche Flanke vordringend, mitzuwirken hatte. Die Hauptcolonne, aus zwölf Compagnien bestehend, brach eine Stunde vor Tagesanbruch auf und kam nach einem Klettern von fünf Stunden über Felsen in der Gegend von San Giacomo an. Der Fels des Monte Alto mit den vorhandenen Verschanzungen schien jedem Angriffe Trotz zu bieten. An der rechten Seite führte jedoch ein vom Oberstlieutenant Marquette de« Generalstabes aufgefundener, selten betretener Fußpfad hinan, welchen General Cantu zu benutzen beschloss, um den Feind in seiner rechten Flanke zu nehmen. Auf diesem Pfade stieg nun die Hauptcolonne den Berg hinan und entsendete drei Compagnien rechlH durch ein Gebüsch in die Flanle der an den nördlichen AbMen de2 Monte Mo angelegten VnMnzungm. Laibacher Zeituna Nr. 254 2278 6. Novembtt^^ nüchterne Auffassung der ganzen Angelegenh.it, wi> sie aus den Thatsachen selbst und aus der allgemeinen Lage hervorgeht Es lässt sich aber nicht in Abrede stellen, dass durch die noch immer anhaltende Debatte über die Vündnizfraa/ in Italien das Erscheinen des Grafen Goluchowski in Monza ein besonderes Lustre erhält, das von keiner Seite beabsichtigt war.» Das ungarische Abgeordnetenhaus erledigte gestern mehrere Immunitätsangelegenheiten. Zum Schlüsse beantwortete Ministerpräsident Baron Banffy die Interpellation des Abg. Nikolaus Serban in Angelegenheit der Auszeichnung des Ministerial« rathes Alexander Iesensky durch den König von Rumänien dahin, dass er die Interpellation Serbans als nicht vor das Haus gehörig betrachte. Der Mi» nisterpräsident wolle nur auf einen Passus in der Rede des Abg. Serban eine lurze Bemerkung machen. Er müsse auf das entschiedenste erklären: es gibt keinen G-gensatz zwischen dem ungarischen und rumii-nischen Volle und auch nicht zwischen der ungarischen Regierung und dem rumänischen Volle. Die betreffenden Herren mögen die Ausgleichung suchen und nicht Gegensatze, und wenn sie jene suchen, werden sie sie finden; denn es ist unzweifelhaft, dass die österreichisch-ungarische Monarchie oder der ungarische Staat leine Interessen hat, welche mit denjenigen des rumänischen Staates im Gegensatze stünden. Es gibt nur da und dort Missverständnisse, auf unnatürlichem Wege und absichtlich hervorgerufen durch Leute, welche diese Bewegung sozusagen für Zwecke des Broterwerbes ausnützen. Die baierische Kamm er der Abgeordneten nahm den Viilitä'retat mit 113 gegen 14 Stimmen an. Gegen denfelben stimmten die ^Socialdemokraten, die Vauernbündler, ein Demokrat und ein Mitglied des Centrums. Die Redner aller Parteien bekämpften im Laufe der Debatte dl,s Anwachsen der Pensionslast und die Art der Pensionierung der Officiere. Eine Resolution, auf Herabminderung der Zahl der pensionierten Officiere hinzuwirken, wurde mit großer Mehrheit angenommen. Der Canton Bern hat kürzlich ein neues Armengrsltz erlassen, das noch im November zur Volksabstimmung kommen soll. Das Gesetz hat zum Zwecke: eine bessere Verpflegung der Armen, vorbeugende Maßnahmen gegen die Armut, Ausgleich der Armen« last durch größere Staatsbeiträge an die Gemeinden. Der gegenwärtige Staatsbeilrag an das Nrmenwesen beläuft sich auf 800.000 Francs. Das Gesetz sieht zur Deckung der erforderlichen Mittel eine Armensteuer von höchstens 5 per Mille vor, die rund 2,100.000 Francs abwerfen würde. Im engsten Zusammenhange mit dem Armenwesen steht die Ordnung des Nieder» lassungsrechtes. Da der Wohnort die Pflicht zur Armenunterstühung hatte, wurde bishtr dem Armen das Individualrecht der freien Niederlassung auf jede Weise verkümmert. Den Schäden im Niederlassungs-westn sucht das neue Armrngesetz abzuhelfen. In Bern hofft man, dass der Gesehentwurf bei der Volks« abftimmung angenommen werden wird. Aus Paris wird berichtet: Der Eolonienminister hat den Kammern eine Vorlage unterbreitet, mit welcher er zur Deckung der Ausgaben für Madagascar einen weiteren Credit von 17 Millionen Francs fordert. Die Erfolge, welche General Gallieni auf der genannten Insel erzielt hat, konnten nur mit Hilfe einer starken Occupationsarmee erreicht werden, deren Effectivftand gegenwärtig gegen 14,000 Mann beträgt. Zur Deckung der Kosten, welche die E> Haltung dieser Truppen ver-ursacht, benüthigt die Regierung eben den erwähnten Credit. Nach der Ansicht des Generals Gallicni dürfte es jedoch schon demnächst möglich sem, die Kosteu der Occupation Madagascars durch die Schaffung einer Miliz aus Eingeborenen wesentlich herabzumindern. Die Bildung einer derartige» Miliz ist bereits im Zuge und schon konnte ein Theil der Truppen, die aus Algier und aus Senegambien nach Madagascar beordert worden waren, wieder heimgeschickt werden. Ein weiterer Theil der Truppm soll binnen kurzem die Insel verlassen. Die Pacisicierung derselben macht günstige Forlschritte. Die am Betsiriry gelegenen Provinzen, welche früher Räuberbande» preisgegeben waren, erfreuen sich gegenwärtig einer verhältnismäßigen Sicherheit. Zur Herbeiführung dieser Besserung hat der kühne Handstreich des Majors Gsrard viel beigetragen. Die noch immer in gewissen Gegenden der Insel befindlichen unbotmäßigen Stämme dürften, wie man annimmt, gleichfalls in zwei bis drei Monaten zur Anerkennung des neuen Regimes gezwungen wirden. De Nachricht, dass General Gallieni infolge des Scharmützels bei Tsiribihina um Velstärlungen angesucht hätte, wird dementiert. In der vorgestrigen Sitzung des bulgarischen So bran je wurde die Antwort auf die Thronrede verhandelt. Gegenüber dem Vorwurfe der Opposition, dass die bulgarische Regierung aus dem griechisch» türkischen Kriege keinen Nutzen gezogen habe, erinnert Ministerpräsident Stoilow an den Entschluss Europas, wie immer auch der Ausgang des Krieges sein möge, dem Sieger keinen Vortheil zukommen zu lassen. Die friedliche Haltung Bulgariens sei somit nur vernünftig gewesen und die Mithilfe Bulgariens an der Aufrechterhaltung des europäischen Friedens werde sich für Bulgarien in Zukunft als nützlich erweisen. Aus den weiteren Vorwurf bezüglich der gegenüber den Interessen der Bulgaren in Rumänien und in der Dobrudscha beobachteten Reserve der Regierung erwiderte der Mi> nisterpräsident, dass der Regierung ihr Grundsatz verbiete, sich in fremde Angelegenheiten einzumischen und drückte seine Genugthuung über die guten Beziehungen zu Rumänien aus. Ebenso weist der Ministerpräsident die Bemerkung dtr Opposition zurück, dass die Be» ziehungen zu Oesterreich-Ungarn leine guten seien, weil Fürst Ferdinand in Wün noch keinen Besuch gemacht habe und glaubt sagen zu dürfen, dass, wie an anderen befreundeten Höfen, auch in Wien ein Besuch folgen wird. Schließlich bemerkte der Ministerpräsident, dass die Früchte der Arbeit der am Ruder befindlichen politischen Partei für alle sichtbar seien. Er hebt den Credit Bulgariens in Europa hervor, weiter die durch die Ernennung von Bischöfen in der europäischen Türkei sowie durch diejenige der Handelsagenten in Macedonian, welchen noch andere folgen werd?n, errungenen Erfolge, welche leine politische Partei in Bulgarien vorher hat erlangen können. (Lebhafter Beifall) Die Adresse wurde mit Acclamation angenommen. Wie man aus Nisch meldet, hat die dortige Bevölkerung den Königen Alexander und Milan einen enthusiastischen Empfang bereitet. Der Bürger. Meister der Stadt versicherte, dass die neue Politil, die der Herrscher in seinem Handschreiben an den Ministerpräsidenten verkündet hat, bei der Einwohnerschaft von Nisch, die wie alle ernst Denkenden in Serbien des Parteihaders müde sei, die lebhafteste Zustimmung finde. König Alexander und sein Vater werden em>,^ ^ der Umgebung von Nisch jagen und ^ nach der Hauptstadt zurückkehren. , MM Nach einer aus Athen M ") ,s,,ch^ wird sich am 7. d.M. eine von der N,^ ^ Nationalversammlung '" ..'^3^?' wählte Abordnung, in der alle DiM« " ^^le" treten sind, nach Kanea begeben, um " ^^ ^ ein Memoire zu überreichen, in dem ^^^cki ^ christlichen Bevölkerung der Insel zum ^ vi, langen. Die hauptsächlichsten Forderung" ^ ^' Entfernung der türkischen Truppen "N^I^B Währung einer eigenen Handelsflagge >" .^M "" die möglichst rasche Unterstützung der ^.^ ^ Hilfsmitteln, um der drohenden Hu"^" M" b zubeugen. Die Absicht, die aus ^h" O^ ^ z« stehende Abordnung an die Höfe 0" ^ entsenden, sei fallen gelassen worden. , ^ M Wie man aus Celinje richten von angeblich politischen Ms ch n, " ^ die jetzige Reise des Fürstm Nl/olau " ^ gB Frankreich und De °,^ einer montenegrinischen Anl^he zu ""' . sig l»cy . treffenden F.rmen sollen indessen «"'u/h^ der Lage ftin, diese F"°nzoperat"^ deren deutsche Consorten o.e '^" "^llnde ^p Aussicht gestellte Betheiligung M ley'" ____ haben. Tagesueuigleiten. ^ ^,. -(Vo« Petersburg schreibt, werden si^""''^ , o » ""' ssO" und Kaiserin Alexandra 3e°d°" ,ss^ am 31. October von Darmstadt n""^^b.l,.. Hauptstadt zulückgelchrt find und a« ><« T."<> Todestage dcs K.isers Allx°nder 1". ^es»'^ dienst in der St. Peter« und Pau"'«U„, hegeb" ,, haben, in einigen Tagen nach 0" ^„A. "F, zwei bl« drei Wochen in 2i°°dla zu ^ O, ^ wird d°« «aiserpaar in ö'"l°le U ^ P^,, 2eMr nelMen und zu diese« .^I" ^ »"" ^ zurückkehren. Iu Weihnachten """^schlna M ^ Witwe Maria Feodorowna von ^^ M ^ Haupiftadt übersiedeln, vorau«ge,e» . ^^l, ^, Gesundheitszustand des GcohÄlfttN' ^^^ c,""^ über welchen wieder beunruhigen^ „ nacy^ zwanzig langen Jahren n.cht nach dem Horse H. zu de" m Dienst. Die Flau ^e t°r "^ ^chc ^, tonnte ihre häuslichen G'l« fte "^ < ermüdlicher Geduld. Se.ne 3^ ^ ^ ^h Näh.n. Bücken, ordentlichen Haubsrau geh^> . ^e ^ „ ,h ^ ihrem Hause gewesen war, st"" h,he ^ ^ ttänlliche Frau Lmdema«n, und ^ ^ d ^ Mutter beweint. Ich "«b '" V >a^ h.ltung vor uud Pflegte d" " " „llH„, ^ nach dem Tode seiner 3"" ° /sre-Fz^ > Tages vor mich hin und.iag e ^ >2ena, ich fühle, dass^ l°'Ä U/ , beginnt, und wenn «5 V"Hßeli. U" " ^ in die lalle Fremde hlnaMel'p 0" Kinder und leine nahen »P"» l^^ 2279 6. November 1897. '^' ausgewühlten Leuten erhalten und ."»l'chttw,," '^s ^°"°te versehen werden, da "^ndla ^.7 Ueberwinlerung im hohen Norden ! llcost "^lsen wird. Ple Ausrüstung wirb mit '"«"< h^ben und die Abreise de« Pa«pser« steht ^«)fi^"'".cofta«e von Radfahrer-7'« ru ,7?'bt '«on in Paris. Die Mode ist > lind U "? sie will e« wenigsten« sein. Dle ""«lolett, . ." "" Federn beseht, den Hut ver- »" die ,'./"«<««« viereckige Krimmermüh-, und ^" °li .„ « llyclew°«en durch das Voulogner >!° schrei?. ^/ che lUtarin e.) Wie «an au« erfte der von der n°r< 3^e»Vrl°..^^ bestellten Panzerschiff, ^ !" l">t«u«s! dle W?, ""ise Slolp brachten dlesertage F" Schv,.«?' g. ^°'^ °" ^ftlee-Strande ein 2'/. Meter Lange gefangen « ^ eln „^^""2 war die Vemerlun« hinzu. Ü? '". D ?^ ^°"« °" «in feltene« Glück zu ^, " öeitun«. ^ " ln der That, wie dle «N^ue '' '^din^V/"^ I« vergangenen herbste ^"« Ve^ss )«"?l"°nder zwei Schwer.filche ll°?"° slsch w« U^" llefangen; der elne bei Prero» ^ '" "be e ^" ^^" l°"° und wo« 2'/, ^l3°"«kt°°chn""/" der Vrahler Fähre au, V'"I°h'm n? °^"' sonst aber hat «an in ^t.°° ^" Oiilee 8"^ °°" ^« sang« eine« Schwert-"° « ^!« d ?""" «'hbct. In früheren Iahr-^'V "^lr «„!. ^«°""° ^"lhler in jenen Gewässern V?""'jch, ""uffm gewesen sein. Eo berichtet ^"l6 c.^°"ft Thomas Kinhow um die V ^°«^ bem2«p..el von der '^ "P°ln„ttn «l ^°" h" auch -h.mal« Wal. .^ ^ppen unk «""' "enso Schwei'fi.ch.. «ooon ^ ^'" schart ."^ bei un« find. Der Schwert. ^' !"lib,ch " von Gcüte„ vorn a« Kopf. d.e so ^ °^°nn «" . '' ''"b. wie man sonst eln Schwer, ''" , ^ind l,i" "°". das« der Schwertfisch des "l>>«a,t.r Fall von einem ><>«>nnt. «" ^ zweiten HNUle de« 17. Jahr. !' lllt? '°°n 9^/ ^ S plember 1677 wurde ein ^d,^°l bei l5 . ^'lfchuh-Ucinge. »n der Nähe >° ^dl E^lg a» Strande gefangen. Der °"ihil^„" ^lhhauf, «in der gewölbten Rath«, b'e^. ^--------------- """S der Consumvereine in . Oesterreich. ^,15^^. U «llnst'ge« Verhältni« darf e. be-^s? dir nich""nur ""'"' 3"" zu werden. > ?> si'^dnn d ".,"""' kleines Hab und Gut K ^l'°" und f« ^'°"'st zudem noch eine kleine > >häusch° lamest in dem Prediger, und ^/^°Mes Ih ^ n'"n Haupt niederlegen/ 2' Fw" ^b unz >" lew/ antwortete ich. Wenige > K^ ist in"Z^'°" ehelich zufammen. l? « diesen K^.?^ut °"t weniger Ver. <>tnis'7s. schritt zum Altar getreten. >'w'5 bin :.^ von Vater und Tochter ^n ^nn^""^ewefen. Ich habe ^s)"bjii' "«Nhnunc, F das chmerzlichste be-V^?>r E^/lch und er nach noch >^>F'' reiH urch einen sanften Tod ab- >- NaM?'" wird dich noch einmal >^l> ba^ bezog U"" "°n meinen guten Mann !^>^ i° ein^n^" Witwenhäuschen, und in «>^°"e in "lez"7" junger Lchrer lin. Der ^'»eV""Nen '^" Zubern ^^. waS mich ^ ' erinnerte, da«. !"^^^ue L".//'^lben freundlichen, blauen »" bald den Weg ?'^,< c^N HerA ' - "^ »ar bald zog die Liebe Als mein Trauerjahr ''t H'"t wa^"" zwe'tenmu vor dem Trau- ^i^eii, 3 l°gten w?' bräutlichen Gefühlen. Die ^ >^>"ei u^.^n ein schr hübsches ^ ^lchaff^'. und lch. ^d sähen aus. wie Außenstände für verlauste Waren enlfi?len. Da« Vorg. syfte« hat «ithin bei unseren Consumoeretnen nur ge« ringe Verbreitung, «llerding« gibt e« «anche Lonsum« vereine, bei denen die Außenstände diese Durchschniltsziffer weit überschreiten und relativ sehr erheblich sind; a« schlimmsten steht e« in dieser Hinficht bei den kärntnerischen und nach diesen bei den mährischen Vereinen. Einzelne Vereine haben nicht nur ihr ganze« eigene« Capital, sondern noch bl« zu SO pllt. «ehr in den «uß?nftänden sür Waren stecken und betreiben sohin ihr Geschäft überhaupt nur mit slexoe« Capital; in solchen Fallen lann von eine» billigen und guten Warenbezug wohl laum mehr die Rede sein. 605 611 st., b. i. 24 pCt. der gefammten Activen, fallen bei den in Rede stehenden (141) Consumvereinen aus eigene Realitäten. Die oberöfterrelchischen Consum. vereine allein, deren «uß nftände nur 6703 st. betragen, besitzen Realitäten im G^sammtwerte von 183.736 fl, Eln Verein weist soaar be, 11 st. «lass stand einen Realitätenwert von 9750 fl. au»! Derlei Vieeb,zügliche Veftimmung de« vorerwähnten G'seh. enlwulfe«. P,e 141 Consumoereine. wclche über ihre G barung an den V^'band berichtet haben, besitzen nämlich an eignem Eip'lal (Vulchgstsanlhrilen und R s„v,n) 1,486 217 fl und vetwenden auß rdem 1.207.63b st. llemoe« C^pllal (beftlhend au« Spareinlagen, «nlehen, Warencredlt und einzulöjenden Willmallen). Da« eigene C'P'tal dieser Vereine stellt fich sohln zum fremd,-« durchschnittlich wle 1 83 : 1 und betrügt 5b 1 pCl. de« gesammlen Vetriebscapllal«. Diese« an und für fich sehr günstige V^hältnl« erschilnt noch günstiger durch den Umstand, das« 69 2 pCt. de« in Anspruch ge. nommenen flemden Capital« au« Spareinlagen und Änlehen bestehen, welche fich in der Rcgel um einige Pcocent billlger stellen als der Warencredit. Fünf Consum» vereine besitzen gar lein fremdes Capital und bilanzieren daher aus« glänzendste. Dagegen weisen einzelne Consumvereine in Wien und namentlich in Böhmen elne sechs- bis neunfa^e Velaftung de« eigenen Capital« mit sremdem auf. Solche V"hilllnlsse find nach der Anschauung der leitenden ge» nofsenschastlichen Kreise sür den Veftand der betreffenden Vereine in hohem Maße bedenklich; e« ist sohin sehr begreiflich, dass diese Kreise der Vcftimmung des Gessh» enlwurse«, wonach bei Genossenschaften mit beschränkter Haftung eln Verhaltn«« von 1: 5, bei Genossenschaften mit unbeschränller Haslung wie 1:10 zwischen dem eigenen und fremden Capital als statthaft erklärt werden soll, den lebhaftesten Widerstand enlgrgensehen. «uch da« Verhüllni« der Warenschulden zum Waren» lager ist bei unseren Consumoereinen im Gesammtdurch. schnitte ein günstiges; dem Werte des Warenlagers per 1603.169 fl. stehen Warenschulden inclusive Marlen-umlauf von 371.824 st. gegenüber. E« betragen demnach die Warenschulden nur circa 20 6 pCt. de« Werte« des Warenlagers. Vei einzelnen Vereinen wirb allerdings der Wert de« Lager« von den Schulden um eln Erhebliche« überstiegen. «us die Cafsenbeftände entfielen 175.43? fl. (b. i. 5 2 pCt.), auf da« Inventar 247.391 fi. (d. i. 9 7 pCt.) der gesummten Activa. Für die Consumvereine bestehen fünf Unterverbände de« allgemeinen Vcrbande« (Landesverbände), und zwar je ein Unteroelband in Niederösterreich (36 Consum« vereim), in Mähren und Schlesien (14 Lonsuwvereine), im oberöfterrelchisch-steicischen Salzlammergute (8 Consum. vereine) und in Vöhmen (22 Consumvereine); der fteler. märllsche Unterverband umfasst 37 Venossinfchasten, theils Consumoerelne, theils Vorschufsverelne. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Sitzung de« l. l. Landesschulrathe« für Krain am 28. October 16» 7.) Nach «r. öffnung der S,hung durch den Herrn Vorsitzenden wurden dle selt der letzten Sitzung im currenten W?ge erledigten Oeschäjtsflücke genehmigend zur Kenntnl« genommen. An-läl«lich der Erweiterung der bisher einclassigen Voll«« schulen in Sittich und Reisen wurden die dortigen Lehre« und Gchulllit« Fcanz Kouai in Vittich und Franz Wrefih in Reifen zu definitiven Oberlehrern und Schul« leitern an ihren bisherigen Dienftorten ernannt - au« dem gleichen Anlasse wurden die an diesen Schulen neu lyftemifierten zweiten Lehrstellen, und zwar jene in Sittich der definitiven Lehrerin Angela Divjal olt. Sonst emcMe ftch wn «Meier Un>all. —r, Laibacher Zeitung Nr. 254. 2280 ^tow^^ — (Lehrerverein.) N« letzten Vereinsabeno?. der sehr gut besucht war, entrollte Prof. Hintner ein neue« Blatt seiner Vortragsreihe «Vei alten Schulmeistern». War er uns im Sommer ein ebenso unterhaltender als belehrender Fuhrer durch egyfttische und alt» jüdische Schulen gewesen, so geleitete er uns diesmal nach «lt-hellas, in» Athen des Jahre« 50 v. Chr. An einer Reihe leben«war« gezeichneter Schulmeifterlypen, denen discrete humoristische Lichter nicht sehlten, bot er seinen dankbaren Zuhörern lehrreichen Einblick in das Unter-richlswesen der lelropischen Stadt. Er zeigte uns den wackeren Kurophilelos — weiland Söldner des Pompeius — an der Arbeit, die athenischen NBC.Schühen in die Geheimnisse des Lesens und Schreibens einzuweihen, «achte uns mit Nypellanax, dem Mufillehrer, und Iphiander, dem Turnmeifter, bekannt. Wir besuchten den den zu Allxandlien herangebildeten Grammatiker, der die halbwüchsige Jugend in einer Unzahl von Lehrfächern sür die hohe Schule der Rhetorik vorbereitet, und waren schließlich in einem parlumhegten Gymnasium Zeugen der gründlichen Unterweisung und Ausbildung der Jünglinge zu vollendeten Rcdnern, die das Für und Wider selbst der verzwicktesten Ausgab« gewandt zu versechten wissen. Mit einer Blutenlese von buntscheckigen — unglaublichen, aber authentischen — Redethemen der altischen Schulen schloss der sesselnde, formvollendete Vortrag, für den die Zuhörer mit verdientem Veisalle danlten. Hoffentlich denll Prof. Hinlner noch nicht ernstlich an den Schluftpunlt, den er seinen köstlichen Schulmelstetbildern vorzeitig sehen will; wir möchten gerne nach de« Rundgange auf classischen Stätten auch einmal in eine Schule auf Var» barenboden einen Einblick thun! — (Iur Gewerbebewegung in Laibach.) Im Monate October d. I. meldeten in Laibach die Au«, übung ihr« Gewerbe nachstehende Partelen an: Theresia Zelezmlar in der Deulschen Gasse Nr. 5, Kramerei mit diversen Waren ohne Vcschränlung auf eine bestimmte Gattung; Maria Kopai am Petersdamm, Kleinhandel mit Selchwaren und frischem Fleisch, Geflug?! und Wildbret; Karl Kogler. an der Martinsftrahe Nr. 53, Milch, handtl; Maria Ojftrii, an der Polanaftraß; Nr. 40, Kleinhandel mit gebrannten geistigen Getränken; L^o Vestuzzi in der Reilschulgasse, Obst«, Zucker» und Kaftanlen-Vellauf; Maria Mizelli an der Karlftädlerftraße Nr. 20. Kämerei mit Gemischlwaren; Iosesa Vldmar in dir Glockengasse Nr. 4, das Rauchfanglehretgewerbe; Joses Spitzel am Kralauerdamm Nr. 4, das Rauchfanglehrcr« gewerbe; Gertraud Matjan in der Florian«gass.> Nc. 29, Oreihltrgeschäjt; Domini! Palquali an der P?t,rsftroße Nr. 9, Pflafterergewerbe; Franz Arne in der Grube» gaffe Nr. 11, Perfonenükrführung; Franz Cascio in der V ga. Gasse Nr. 10, Weinhandel on ßrog; «malia Timens am Polanadam» 3c>. 10, Damenschneidergewerbe; Anlon Z bert in Udwat Nr. 46, Kleinhandel mit Kleider-und Schuhwaren. — Abgemeldet haben im genannten Monate die Gewerbeausübung und die Concessionen zurück« gelegt nachstehende Parteien: Maria Pelrik, Obftverlauf; Franz Balleg, Kleinhandel mit Uhrmach^rwerlzeugen; Anton Aubel an der Petersftra^. das Gast» und Wirts« gewerbe; Anton Firm, das T'schlergewerbe; Maria Mo3lerc, Verlaus von Naumwollwaren und Strümpfen; Johann U iiö, das Schneidergewerlie; Max Venda in der Floriansgassl, das Schneibergewcrbe; Francisca Fortuna, Obftverlauj; Mathias Pipa, Schuhmacher« gewerbe; Francisca Lelan, das Greißlergeschäjt; Katharina Meriun, Esswaren« und Kaffttv:rabreichung; Barbara Avert in der Elefantengasse Nr. 33, Kramerei mit Schnittwaren, Verlaus von Pamenlleidern und Schuh» Warenverkauf, x. — (Iur Volksbewegung.) Im dritten heurigen Quartale wurden im politischen Bezirke Rad« »annsborf (26.497 Einw.) 40 Ehen geschlossen und 292 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belies sich auf 213, welche sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 21, im ersten Jahre S3, bis zu 5 Jahren 106, von 5 bis zu 15 Jahren 18, von 15 bis zu 30 Jahren 14. von 30 bis zu 50 Jahren 23. von 50 bis zu 70 Jahren 36, über 70 Jahre 16. Todesursachen waren: bei 7 ang-borene Lebens schwäche, bei 41 Tuberculose, bei 5 Lungenentzündung, bei 10 Diph. theritis, bei 3 Keuchhusten, bei 25 Dysenterie, bei 5 Oehirnschlagfluss, bei 7 organischer Herzfehler, bei 3 bös» artigr Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt find 2 Personen (1 durch Er« trinken, 1 dmch Absturz). Ein Selbstmord, Mord oder Todtschlag ereignete sich nicht. —o. — (Kirchenbaulichleiten.) Die Herstellungen an der durch das Erdbeben beschädigten Pfarrkirche in Theinih, Bezirk Stein, sowie am dortigen Pfründner« gebäude wurden vor kurz m vollendet und wird die Collau« dierung derselben am 11. d. M. vorgenommen »erden. — Wegen F ftstellung eines neuen Vauprogrammes zur Witdcrhelstcllung der Pfarrkirche in Schwarzenberg bei U'Mchgraz wird die Localvcrhandlung am 17. d. M. statt« finden. __y l überhaupt eine Neubelebung der Operette in den Vercich der Möglichkeit gezogen wird. So halten sich die Librellisten strenge an die beglaubigten Michcr und glauben, eine richtige Operette muss mit einem Chor ausangen, die Primadonna beim Auftreten ihre Arie beginnen, es werde aus so und so viel lomlsche Situationen so und so viel komische Intermezzos gerechnet u. dergl. m. Auch das Vuch der gestern aufgeführten Operette «Sataniel» ist in die traditionellen Formen gepresst. Die Handlung ist dem belannten französisch?« Luftspiel «Die Memoiren des Teufels» tntnommen und ist in lelner Weise eine sesselnde oder überraschende A ^,». Dircctionsmltglieber und der Ne"'"^, Mä«« "' gemäß § 24 der Slalutcn anzumelden« Mitglieder. ^ . ^r ^1' °_ (Eoncert.) Da« E°n " ^ Clarisse be Saint Marie unter M'tm" 'i^^.^^ > Gisela Pecka.y findet morgen um 5 uy ^ Ml"»' Saale des Hotel« «Stadt Wien' M- g,Wl O dnung ist reichhaltig und less^' «^rt «!>>''' berichten hatte ein ähnlich « Concert l" " guten Erfolg. . ^ . ^, ,b, ^' °, - (Fremdenverkehr.) «°" 231 P°H 15. October d. I. find in - 7240 männliche, «66 weibliche ^ ^,n " fremde Perfonen angekommen. v°" ^ft.'lle'«'" aus Krain, 800 au« anderen ^b^O^^, . gärn« und 622 aus d -(Aus 9bri°)geht u"5,"biM^ der Typhusepidemle die Nachricht zu. ^ st immer nur auf bl> Vorstadt »ruf° ^ ^,^ fich bisher im eigentlichen Welchb"" „ l Typwfall ereignete. 3«^^ "^ , sind 4 Zuwächse und 6 AbM .^«, <^ einer im Spllale a^tben - i" ° U O" .^ bel« ^. erschlagenen Tischler« Lorenz «° V.^l«er-St"ß ^ Hofe der Frau Ü. Dufi an der Unterlr ^^ ^j^ g funden wurde. Der Thäter w"b " , in ^«^ siebzehnjährigen F,°nz «rcsel a"» ,^ M^' h. vom städtifchen Sicherheitswachmann^ '^ ^ '"" haftet und dem Landesgerichle em» ^ llche Mörder ist der That geständig, ^ ^0 ^ -(Vranb.)Am 2b "- ?. U^n Ä «, zernen. mit Stroh g^cklen H"le °e- ^f h M Gabrovla, politischer V^zirl "iMa^t ^^ belannte Weife Feuer aus. welche °M" fie«/. ^ aufgefpeicherlen F.ltervorräthen zu" ^ z?0 ^ durch verurfachle Schade w,rd ° ^^, anfchlagt. Vrrfichert war da« "°I" Sonntag, den ?. November ^i^ für die Ernte diese« 3^ ^h,^, Pro«docimu« ) Ho«°"^°le s, Vells?"^"l)ause interpellierte Abg. Reichs-"Mebul^n ^'»ierunq. ob fie willens sei. sich ^ d/5,°^ufchlikß<>n, welche bezwecken, dem ?^3 die«s. . ?. entaeqknzuwirken. und ob die ^'lAR?"^llch Verhandlungen mit der "»'erung^epflogen habe. "° l>em Wiener Eemeinderathe. lvri,l»al. Telegramm.) K, ^ ber li» ,> Wien, 5. November. ??dtt°ih ^^" Gemeinderathssihuna protestierte 3 ^l Neise , °«ler namens der Liberi., in .?"», "w n.?i?" die Vorkommnisse in der letzten den Versuch des Burger-2 "Anen ??"en Gemeinderäthe durch Amts-Ä'">»fll>ig " lasftn zu wollen und gegen die ^ N ?r. V äler 1«""^""^ durch dm Bi.ra.er-«l'b'l'den ,^"urde h,erauf wegen Beleidigung '«2 ?"h Seil" .^" Sitzungen ausgeschlossen. ^UNN N?« ^langte die Zurücknahme der «" h°be ^', da er im Namen de? Partei R? aleichsa'ttz'?"!t würden die Parteigenossen ' ""llärt/°^ bkn S°°l verlassen. Der V.irger-c ' er Iv^ne die «usschließung nicht zurück ^ ""gen aus ^?' "enn die beleidigenden ^ '>. ^'lderun« Erklärung Voglers ausgemerzt H<" l emtreltn lassen Die liberalen H lich mi N^? ^'"""f den Saal und be-"Hst ' Ki^" solidarisch zu erllären und ^'"" S'Wa^ttNMblMen. ^7^'ewp3^ ^ig-Tel.) Seine Majestät ö^afen ch d^ des Kaiser« iu ^ ^«tl ^ dlesjähriqe allgemeine Militär-l^M^"Se. Maj^ der Kaiser, ^l»r. der L^ der ^Ii/""alstab°«dksvercheld,gungsmin,ster. der 3^ ?nd as ^«d« Marinecommandant, die ^2bisüb°7M"erscorps beiwohnten. Von 5'«" w ^"!n?.^'^u« bildeten Truppen ^'^n Feiel"^Adiustierunst Spalier. Nach ,^5 '^ der Kaiser die Truppen !^t,M deln Sanj k.! ?"uhte allergnädigst zu >d i" "^'ch K "^"lerenten Landesreaierungs- i> ^ V^s« n^s^ °"'äs«lich dessen Ver-> ^lle h'd Wr seme vorzügliche Dienste ^lXsi! ^- Anerkennung be- ^^^"^^^ Die «Victoria. . ^ ^m, ''°" »«eng heute vormittags ^>5 ^"^"" bei starkem West-Süd^ ^^^^^^^ i^^Tel.) Der Senat ha. V^sta^! von ^ . Erneuerung des Privi-V'° >pel 5^''lreich angenommen. ^sW^H,n., Member. (Orig,Tel.) Heute H<^i/^ der Friedensverhand einer angeblichen ^t ^M,ss "^"delegierten für dieGrenz- ^'öt^l. Cch»«,'i^'ffler. Wllick. Nitschl, Feil-^> . ""' Mbazi^ ^'""er. Privat, Nieder- !^3?' s^'ZH "uts^sitzer; Dr. Debeuz. ! ^^.^^'l",K°sir!i"^ «l^ Varonin Lauer, ^ ^ ' ^'< ^ u. t. Lie.. V<-zir,stt)irrar^t. Rad, Vurdyl). Private. ^ " Z's ?'tzon" ,,^n^ Vurahart. ,. u l. ^^>?.^^sch"'^^' " Schier «ehrer. I > ^ DQ ^'h.,^"'"''' Nfn... Tempers. - Meteorologische Veobachwngen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. ^ ?3 I«« t2 ««ft« ^"« 3 ^3 iZ» l "'" ix, Himmel» ZLL ^!_^_I?_^________ ^ ' 2 UN. 746 b "3-2 OSO7schwäch bewölkt "' 9 » M. 746 8 18 SO. schwach bewöllt______^ 6. i 7 u. Mg.! 745 6 j o^s'SO. schwach 1 bewöllt > 0 0 Das tagesmittel der gestrigen Temperatur 2-2«, um 3 9° unter dem Normale. Verantwortlicher «edacteur. Julius OH«»I»nulchow«?ü Nitter von Mssehrad. Aandestheater in Aaivach. 25, Vorstellung. Ungerade. Sonntag, den 7. November Zum zweitenmale: S a t a n i e l. Romantisch'lomische Operette in drei Acten von C. Görlitz und A. Vraun. — Musil von Adolf Ferron. Anfang halb 8 Uhr. Ende 10 Uhr. 26. Vorstellung. Gerade. Montag, den 8. November Zum erstenmale: Fernand s Vhecontract. lvn 21 z. 1» l»»tto.) Schwant in drei Acten von Georges Feydrall, in deutscher Bearbeitung von Nenno Iacobson. Eingesendet An die P. T. Steuerträger der II. Classe. Infolge melirerer Anfragen finden sich Endesgefertigle veranlasst, den Wählern der II. Steuerclasse mitzutheilen, dass sie bis heule noch zu keiner Steuercommissionssitzung einberufen worden sind und daher kein Gutachten abgegeben haben. (4992) Josef Krisper. Tos. Lenco. Ant. Decman. Joh. Bauxngartner. Karl Binder. Soeben erschien im zweiten Jahrgang: Meyers Historisch-Geographischer Kalender a.-o.f das JaJJdJT Mg 1898. üüm Als Abreisskalender eingerichtet. Auf 365 Tagesblättern über 600 Landschafls- und Städteansichten. Architekturbilder, historische Bildnisse, Autographen, Münzen- und Wappenschilder nebst beschreibendem Text, geschichtliche Tagesnotizen, Citate, Sprichwörter, Proben von altdeutschem Humor, astronomische Angaben, Festkalender u. a. m. Preis 1 fl. 15 kr. ö. W. (einschliesslich Zoll und Stempel), nach auswärt« incl. Porto 1 fl. 36 kr. Vorräthig in der Buohhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg (4981) 3—1 Laibaoh, Congressplatz. Kunstcsscctuolle Porträts nach Photographien. c>m Schauscustrr des Hrrrn K. »oll!,!a„ll w!iidi>!! von dein ziunstnialrr.Ätelier I. Horowitz iu Trieft mchrcre Porl'äts angestellt, welche in der plastischen Ausfülnung u„d nalur artn-licr Ächnlichleit mit dcn, Original fur srhr lünstlcrisch zu liezeichnen sind; selbst der Effect in den feiuzarten und harmo-N'schen Tönen zeigt die vollkommene Beherrschung und Manirr eines Künstlers. Die vicleu Danl. und Anrslcnnungefchrribeu seitens hoher Herrschasten bestätigen, dass die Firma I. Horowch soaar nach sehr schlechten, alterblrichtcn und lleliirn Phutonraphicn mit ihren lünstlerischen Leistungen iu der Ausfllhruug sowohl als in der Aehnlichleit jedermann volllommen befriedigt hat. (499U) J| Bei Kinderkrankheiten, 3 *° S-S welche so häufig säuretilgende Mittel erfordern, * E. wird von ärztlicher Seite als wegen seiner milden 's 5 Wirkung hiefür besonders geeignet : w ¦ rfh„,- .S3 -^ °| mit Vorliebe verordnet: bei Masenaänre, Scro- c. pheln, Rhachitis, Drüsenanschwellungen u.s.w., S* ebenso bei Katarrhen der Luftröhre und Kench- f| husten. (Hofrath von Löschners Monographie über £.. (IV) Giesshübl Sauerbrunn.) (236)3 öü _ ________________1 In Laibach *u beziehen durch alle Apotheken, grössere Spozerei-, Wcin-und UelicttleMen-Haudiungen etc. PM^ Meilage. "W>U (^^2) Der heutigen Gesammt.Auslage unseres Vlaltes liegt ein Prospect der Musikalienhandlung von Gtto Maaß Wien. VI/„ Manahilfcrstraße 9i bei; auf Wunsch wird dieser Prospect von obiger Berlagshandlung an jedermann gratis und franco versendet. Heute Samstag, ten 6, Noroifc im Hotel Elefant (Speisesaal) Zither-Concert Omuletz viiid Solira. Anfang 8 Uhr. (4977) Es findet nur ein Concert statt «Der eigentliche Repräsentant der Bitterwässer» (V. med. Ablheil. des Allg. Krankenhauses, Wien). ist seit 20 Jahren als das beste seiner Art anerkannt und «überall erhältlich». Direction in Budapest. (4»»») Ü0-» <;&%^^i% WcHenbadschaufeei 's'-i&W^'&'si'Z (&*? mit der ßcbuttmarke; „»»d« :.* ¦•¦¦¦¦ '¦ ' T- *t,t nnd ioll t« k«lB«ni ¦ lclilen. , r aluflpprUlltiltrn: Bude- irrtmr-' ''»mi»f«ehwitr.-Ai>pirBt«t. K;id*«tlt:l« »!«• -^ Au.iau;................- '. *'»]oc» mtt luterenanten Abh»n»uauN »0» «? 10» 40 „ Gilb« »««,. IHnn«r.Iul< »0» «5 10» 45 „ ., „ »pr fi. 14» l,0 »44 50 »8«»« i»/» ,, Fünftel »00 l. 1K» 5uii»v <«» l»S4el Staatllose . . 100 l. «9«bn!iSi 50 dto. .. . . «> fl. l9o«»« iSi.zo »»/, D»»..«fdb«. ».»«»fl. . . l«?t>t»»?z 4»/, 0«fi. ««Ibrent«, steuerfrei 1»« »l, 1»» 4b 4»/. bt». ««nie in Kron«n»Hhr., steuerfrei für » dt« nt» <,«> NMmo . 10» 7, »01 95 «V^/« «st««. g««stiti«^««»t« fit, «X» Kr««e« ««».. . . »»« l»»«» «fe»»«tz«. «t««t»lch»l«>«. «lisklethbahn w »..steuerfrei (dw. St.), für »00 fl. ». 4»/, l»0 »ö !« lü Kranz.Joseph »Nahn ln «Nb«l («», Gt.sf, !00 fl. No». bV.'/o «»30 l« »« >l»b«is«z«h» 4°/, i. »n«en». steu«1,(d»v, Vt. , für «XI »r. «mn.........i«, lo »ot l(, v««rll«rgb«hn 4' >, l. Kronen», fteuerf., 400 ». «xx> Kr. s. »»0Kl. «m»......9»«V l«X,«0 »<- ««l«».K«l^ubw .«.»oa ».IVl. »18 . . »l8 ?z «eld »«« «Nisabethbohn « ». «X» «. 4°/, ob 12°/,«. «t. . . . Ub'»0l!?-«o «l W. 4°/,..... »20 4N 1»t «) Franz'?b «ali^sche Korl»Ludwig' V»hn, ovxli« «tülle 4°/, . . . . «,5b 100 «t. «orarlber,«»«««,»«. »8»4, . 4°/. (oi».V».)e..s.tN0 st. «. 99 ?l, - — Nn«. »»lorente 4°/, p« »«fi« 1»2 lU »»» »0 bt» dto. p« Ulti», .... 1» »0 1» »0 dto, Rente in Kronenwühr., 4°/«, sttuerfrel für«00Kronen»!»«. 9» »0 100 06 4°/» bt». dto. per Ultimo . . 9» «5 100 0b dt».«».».«l.»«ldI0<1fl..4'/,°/» i« b0 1«,— ot,. bt». Vilber lOO fl., 4'/.°/, «0 ?° 10t ?t< d». St«l«t«O»l«,. b» Thtiz.«t«.»L» GUll»tl«»«l (für lO0 st. «».). 4°/, troatischl unb slavonisch« . 9» — 9» - 4«/, »n»«ilch« 9 »5 bt». «»nlllh« »878 . . »09 t>0 I1U«) »nltben ber St»bt ««». . . 11» 50 — — «nleten b. Etabt,««einbe «ien ll» 40 104 40 «nl»en d. stabtlltweinb« Wien (Gllber od«l Gold) ... 1»?-»z 1»? ,b Prü»ien««nl. d. Etadtg«, Wien l»«>— »6««» N»rs«ba»»»»l«h,n, »eilo«b. »'/« »00 75 lul ?b 4°> Kr»in» Lan»>««.»nl,,,« S8 — 9» ÜV »«lb «ar« (lnl »«, st.). V»d«.«ll«. »st.l««3.»«ll.4»/, 9»»0 99«) dt». Vrä».»«chlb». »«/,,«.««. l« b0 1»l 50 bt». dt». »»/^II. «». 117 70118 5U «'»sterr,2anb«».HyP..«lnst.4°/» 98 ?i 99«) vest.'un«. Vanl »erl. 4°/, . . 100 10 INI — bt«. dto. Llljahr. ,, 4°/» . , 100'10 10» — Vpa«»fl«,«.tst.,»OI.Ü'/,°/, vl lol-lw — — (für 10» fi.). F«blnand»>Norbbahn k» 1011,0 Oefterr. Noidw,Nbabn . . ill - 11! ?p.Ot. »z<» — x»? . . Subbohn 8°/, k Frc«. «X) p. Vt. ,8» 75 >»» ?b dt», b°/.k»N0fl. tz. IVUfi. 1,»,»»,«?» Nn«.»«»l8 9u 4»/, Unt«rr»<»er Nahn« , 99 bv «00 — (per Stück). Vub»p«fiL«le 40 fi. «M, . . . Ü8 ?z »9 75 4°/,D»n»u.D»mps1ch.»<«...... »bU «— (V« «Ul«). »ln«l«o«.««l «x> st. »0«/, ». I«< »l. »6» ?t> Vanlv««»«, »«ner, »00 fi. . »5« ?t »« »!» V«bcr.Hnst.,Q«N.,»(X>fi.G.4a°/, 4K4 — 45» 5l> «rbl..»nft.». Hand. u.«. »N0 fi. — — —'. bt». dto. per Mti»« Veptbr. 5k» ?>> »53 l>ü Irebitoanl, «lla. un,., »00 fi. . »«» ?b »»? »» Depofitenbanl, »ll«., »00 st. . U4 - 2A» — «tnmpte^es., «drift.. 50« fi. 755 - ?«« -«»».». lafienv., Wiener. l«0fi. us»-— »«4 — Hyp»thetb.,Oesi^ »00 fi.»»»/»«. 8» 88 2«»b«b«nl, 0t»., »00 fi. . . »,??5z»'8l»b 0««««r.<»n««. »anl. «00 fi. . 85» — »l>» - Untonbllnl »0« fi......»89 »0 »90 «» «erlehr«b»nl. «ll«., «40 st. . 17) »t» 1?»'^ Kell«» ««» Zl«l»»p«lt« (per Et»5?!» dt». bto. (Ut. ll) »00 fi. . 5?« - 5?» -Donau» Dampfschiffahrt»»Ves.< oesterr., 500 fi. «M. . . . 455 - «8 -Dul.«odenb«chtl«.-«.l!0afl,V. 74 50 7bb0 »erdinano«.«olbb. 1000 fi. ll«. »4»0 34»u Lnnb.. Izern»»..IaN»,. Ellen».» »«leMchaft »00 fl, «. . . . »89-»«>" Lloyb, Oefi.. Trieft, !iNO fl. »W. 40» — 40«-vesterr. Nor»wtsto. »00 fl. O. , — — — ^- dto, dto. sllt. U) »<»o fl. «, »«l»' ^ »«!-Prall'Duler«!s«nb. 150fi. 3. . 94 51, 9V Vtaat»«llenbahn »00 fi. «. . . «5 »t, »»!. 72 Vüdbahn »00 fl. S.....«»50 8» - Südn»rbb. «erb..«. »00 fi. ?. »00«, —>— — — (perS«