»»»«„««n, «oott«»»I»«»> »I«t»»«m«»^ s«i»M«»d»g (?»IG»0» «I»n»d»n ><» »70» «»W«» >/«n»»!wi»g ««s Svvtxtniek«?«! IMnUb» Ißk. Z02<): WckpI»VI». .tussttt«« 4» ssW«t»«äOk«>» » WIvaRckv. Mmt«« ut «7. i^»>W >V«kp0?W dGtlOg«» l»i -i 5i^ » I-I-? »^17 lMV«»Aek, «I>n IS Ilm»«' i"ss »«»«-«Ml»«,» »«>»>« t« KchWwGk. .MeÄS»V» ul. 4 :! nnr sehr ungern und erit nach sti'rmischen drängerischen Sinngebungen der Baueru überno'Minen hat. Maniu gab seine ?tnstinnnung erst dann, als ihm vo,l selten der Lkrone das Versprechen gege^ ben wnrde, das; die Negiernng in der ^rage der (Ernennung der leitenden Beamten freie .^^nnde b-i'i^e. Wiedernnl se^üen die .^sillissemnächte der Kainarilla ein, nii' da-? lüablilett leisten En des zu torp.'dieren. Die Krone ging in ihre; S?rg.- b'.'^!"iasich d^-^ An-^-gleiches >er ziluleu und der miliiärischen (5insu"lsse ailf die Staai'Zverwaltulig scheinl?ar ,>ll loeit, als sie sich weigerte, neben dom Polizeipräsekte,; Ol'ersl.'n Marinectn noch einige aichere Uli-liiärische ^'eiler 'siviter Vevivaltnng'/stellen von ihren Aeiulern ',n eiüheben, wie dies der ^nnenmin'sj^'r M ihalale iin 3inne der demokratischen Prin.iipien der Bauern Partei verlangt batte. Ans'.erdem war die Krone iinch init der 5'>ernbselinng der ^sfi-ziers^esn'üter nil/iiisrieden, nnd da Mlhalate anch nicht locier lies,, sah sich Manin genü-tigt, als eilliiqe grosse Alitorität, die De-nlilion d.'r (^iemintrsgiernng zn unterban-len. di.' ^lönig auch genehinigt wurde Dlis ^px'l ging ohne Man'll n>eiter Miba-late erl>!?It ^ü'.iiichs! einiilal teille Saliola?-tion ebells'^U'eiiii ailch die Partc^i. da Ma-rine-^'u ilber die Ka'''i'.'-'/''bildllna dnr'l) All da-Voevod in seineul Amt ver- V e r l i n, 17. Jänner. Die Siwation des Kabinetts Schleicher wird von Tag zu Tag kritischer llnd nmn rechnet bereits in politischen Kreisen damit, daß die -gegenwärtige Reichsrcgierung einer Katastrophe zutreiben wird. Tie Mirüchte illier eine Enveiterung der Rcichsregierung durch Hugcnberg, Strasser nild Ltegerlvald »Verden in informierten Kreist!» als umvahr scheinliche Konibinauon bezeichnet. Der Schliissel der Situation liegt wieder l'<-i den Nationalsozialisten, die ilach dem Erfolg der Landta-zswahl in Lip;>e-Detlnold 'chon wieder die alten Tiine angeschagen haben, und Mar die schärfsten gegen die Regierung Schleicher. Die Parteienverihandlunst'n lver. den M>ar fortgesetzt, man darf sich a^r keiner Täuschung hinAebeu, daß die Lltge äußerst zugespitzt ist. Adolf Hitler hatte heute nacht eine längere Unterredung mit Gregor S t r a s-s e r. Es s)eißt allgemein, daß die Regierung des Generals von Schleicher von einem Bruch zwischen .^>itler und Straßer nichts Profitieren nmrde, da Schleicher in diesem Falle kaum mit Straßer gegen Hitler operieren könnte. Me Anzeichen deuten darauf hin, daß man sich im Reich in der Richtung nach Neuwahlen zum Reichstag bewegt. Geringe Hoffnung auf Beilegung StellllnanahM Amerikas zum Konflikt im Fernen Osten W a f h i u g t o n, 17. Jänner. In hiesigen politischen Meisen herrscht die Auffassung vor, daß es kaum gelingen werde, den japanisch-chinesischen Konflikt in ab-fehharer auf friedlichem Wege zu lösen. Auch die Bemühungen des Bölk.rbuu-des böteil keinen Anlaß zu übertriebenen .^^ossnnngen. Wie in eingeweihten Kreisen verlautet, soll das Aussendepartement den Botschaftern in London und Paris sowie dem Genfer Generalkonsul Instruktionen mit der Stellungnahme der amerikanischen Regierung zum japanisch-chinesischen Konflikt entsendet haben. Diese Instruktionen sollen kiLrzlich in einer Unterredung zwischeil Roosevelt und Stimson in Newyork festgestellt worden fein. Wie verlautet, stellt sich die amerikanische Regierung auf den Standpunkt, daß sie keine einzige Veränderung anerkennen werde, über die der Nachweis erbracht werden könne, daß sie durch die Verletzung des Kel-log-Briaud-Paktes entstanden ist. Die eingangs erwähnten diplomatischen Vertreter der Bereinigten Staaten find in den Jn--struktiouen angewiesen worden, die betroffenen Parteien davon zu verständigen. sich damit abfinden wird, da sie denn doch durch Mihalake die Zuspendierung Mari-neScu gefordert hatte, bleibt abzuwarten. Anmerk. der Red.) Stetoende Arbettslv'enzlffir in Älatiea R o m, 17. Zänner. Die Generaldirektivn der Sozialversicherungsanstalt veröffentlicht die nachstehenden Daten über die Erwerbslosigkeit in Italien. Ende Dezember 1932 belief sich die Zahl der Arbeitslosen in Italien auf 1,l 29.654 Personen. Gegenüber dem Stand der Arbeits-lofenziffer im Nove?nber des gleichen Jahres ergab sich eine l0?Sige Steigerung. Von diesen Erwerbslosen empfingen nur 2V8.lX)i) Arbeitslose Unterstühnligen zu je 1.25, 2L0 und 3.75 Lire Pro Tag. Ungarische Jnnenanleihe. B u d a p e st, 16. JSnnei:. Dem „Magyarsag" zufolge soll in Ungar» eine Jnnenanleihe als verkappte Zwangsanleihe aufgebracht werden. 50 Millionen hievon foll die Industrie aufbringen, die Hälfte davon die Landwirtschaft und etwa 15 Millionen Pönge die anderen Enverbs-kreise. L j u b » j a n a. 17. ISnner. Devise»» Berlin 1365.69 bis 1376.49, Zürich 1108.37 bis 1113.85, London I92.VL bis 194.52, New York 5734.64 bis 5762.90, Paris 324.78 bis W5.9t», Prag 170.45 bis 171.35. Tricst 294.35 bis 2W.75. Aa g reb, 1«. JSnner. Devisen: Berlin 1365.69 bis 1376.49, Nta.iland 29,.35 bis 297.75, Lozidon 192.!^ bis 194.52, Nei'Hork (Scheck) 5737.42 bis 5765.68, Paris 221.71 bis 225.83. Prag 170.45 bis 171.31, Zürich 1106.35 bis 1113.85. RllSkehr zum Solbstandard Eine Aktion der Pereinigten Staaten von Nordamerika N c w y o r k, 17.- Jänner. In hiesiaen ?^inan,zkreisen beschäftigt mali sich lnit doln G.danl<'n, der englischen Re-aierntig eine (^^oldanleihe anzubieten, die der Ernenernllg des (^k'ldsrandards dienen sollte. Nach diesein Plan sollte England ein> Anleihe von Mslioii-en Gol'ddollar m,t 2 Prozent Verzillsling angeboten werden. Der Gl^'ldtransport würde hiebet »vegfallen, da es sich NM einen Goldkredit handeln würde. Gleichzeitig soll eine Aktion ins Leben gerufen iverden mit dem ^«^iele, die ebenfalls vom Goldstandard abgewic^nen Staaten in oen Reigen des Goldes ztlrückziibringen. Diesen Standpunkt hätte anch der amerika^ ni'che Beobachter auf der koiniiienden Welt-wirtschnftskonferenz zu vertreten. Ltf VvIitklVkästlt ^ u esc u konnte den versannnelten MitN- ^ l stern die Mitteilnng machen, daß er den Po- I li^eiprösekt voll Bukarest, Oberst a r i-Bukare st, 16. Jänner.! nesc n. bestraft habe, indem er ihnl den l^iesteril nachts wnrde die Affäre Mari-! (^iehalt für M Tage strich und ihm anßer-nec'en nacl) einenl vierstiindigen Ministerrat dein einen schriftlichen VeriveiS in der l^ra-einer vorläufig zufriedenstellenden Lösung ge des von ihm erteilten Tagesbefehles gab. zugeführt. Der neue Jnnenntinister M i r o- (Ob die nationalzaranistische Bauernpartei Oesterreich» ««bekannter Soldat. Nachdenl der Weltkrieg beendet war, haben alle daran beteiligten Rationen das dürfnis ompfundeil, eine würdige Stätte des Gedenkens an ihre gefallenen ^lden zu schaffen. So entstanden die Grabmale der unbekannten Soldaten, deren bekannteste sich in Paris und Brüssel befitchen. Auch in Deutschland wurde der Borschlag gemacht, ein Grab des unbekannten Soldaten zu sch^f fen, aber die Reichsregierung hat sich d^nn für die Schaffung des Reichsehrenmales entschieden. Anßerdeln hat die preußische Staatsregierung in der alten Berliner Hauptwache ein preußisches Ehrenmal eingerichtet. Anch in Oesterreich ist fet^t dieser (bedanke wieder aufgetaucht. Nachdem erst vor kurzen! beschlosien N'urde, der alten österreichlsch-uttgarischen Armee ein Denkmal zu setzen, wird jetzt in Wien die Leiche eines un-bekannten Soldaten beigesetzt werden. Aus den Borschlag einer Immission hat das österreichisclie .^^eresministeriunl in Uebereinstlm'mung mit dein Handelsministe-rin'M beschlossen, das t^rabnial an der mitt« ! leren und äußeren Front des Wiener Burgtores zu errichten. Die Ehrennäi-te für die I österreichischen G.'saslenen wird sich also mi ! >>crzen der Laildeshtiilptstadt befinden. blieb und erst jetzt verfügt wurde, daß er einen dreinionatigen Urlaub antritt, von dem er auf seinen Posten nicht mehr znrnck'. lehren soll. Das Prestige der.K^ulissenniächte war da init gerettet, die Bcinernpartei erhielt ein kleines Heftpflästerchen der Genugtuung, aber reichlich spät, wobei zu bemerken ist, dos', neue (5-nttänschi,Ilgen iin Zuge sind. Dieses Kabiuett Vajda Äoevod wird nicht von langer Dauer sein. Die gcheiinen Kräfte arbeiten schon darauf los, daß das Par-Ii^lilent aufgelöst und eiu neues Experiment nnternoiiilnen wird. Die BnueritPartei will ein solchi^'s (5r>'riinent alif jeden Fall ver-nleioen, nnd nilr so ist es zu verstehen, das; 'ich die Partei nacb dein Abg.ing ManinZ 'viedernm bereit erklärte, die B^ranwortun^ für die Politik deZ Landes zu übernehmen, nin den geheimen Kräften nicht Anlaß zn Ucberraschllngen zu gel^n. Dabei gab eS tu der Partei einen heftigen Uampf, lx'i denl cS sich l)<'ransstellte, daß zioischiiiltin' und Te'M peraiiientsunterschiede znviiclgchende R i e-senllnft liegt, die kamn jemals gatiz übett'ri'rtt werden kann. Die Krone — und mit ihr die .^ulissen-iNlichte — wird sich jetzt entwi^der für Neu n>ahlen entscheiden niüssen, in diesein Falle wird selbstverständlich dnrch ..Druckwahlen" der Liberalenfühver Dean Du ca als Siegler hemoigelien, oder aber die Bauernpartei erhält vollen Spielraum für die Durä? fetznng ilirer demokratischen politischen Ziele. D-ei- Völferbund drängt l^'reit'> ans >t'i?n-trolle der ruiiiänischen Staai-'finanzen diirch die Vertreter der Großmächte, das Land brancht deillnach dringend eine Negierung, die sich der größten Popnlarität zu erfreuen hätte lind ailszerdem anch das rückhaltloie Vertraiieii der Kroire geniesM müßte. Er» steres ist inöglich, da die Bauernpart<^ nn-iNlerisch tatsächlich die stärkste' Partei des Lan!^s ist nnd die Liberalen seit dem Tode 7^on^^l Bratianus nicht m"hr anfs Roß zn tlininen vermochten, ol> aber das '^^ertranen der jtiilissenlräfte eine Bolksregiernng je^ inals erringen kann, ist eine andere Frage. Mmig" Nummer N s«. ^5m?r l!M BSÄ vekianatkt den ftiooNa-wischen Dollar ItedwtonMidit »« de» «er»aU»«Srat tzer V-Al«! Seit, dick. - A-nSageeiMst der »reAtte a»ch str vefteelkeich «>» U«««». Basel, 1«. 7>änmr. Dt'r PenvaUungsrat der Bank für Jnter aationalc ^'^hluligen nahm hcut« einen auS flchrlichen Bericht über die Borbereitui,sten MlNvirtschcistc^konfcrcnz entqcqen. Nach <'lner clnftehcnden Beratung über d'e Lö-^ungsin^-ilichkeiten der »triegsschuldc'n'ral^e wuri>^' dic Mitteilung entgeqcng?n!>n»men, Milchen den amerikanischen und eni:-iisckxnl Zcichnnständ'^en sowic nn!^- rcn '.^«'rtrttern mit überstandardisierter Wä) rung ''^ierhandlttnflen dariiber :ver dcn, wie man wi<^er zum s^^vlt'standard zu« rs'cksfliren tonne. Di? Tottrin. di<' di? '?ank für iniernationale ^^ahlunsien linfi'sestellt hat, ist in der 5x,uptsack>c' au6> von den ^er sachverständigen angenommen werden. Der ^^envaltiinft?rat i'rc'lc'ngierte d?n su^io slawischen Nedi-^fontkr^-dii vo,' ein-'r ^NiNlon Doslar mn Jänner fällig ist, um ,neit<'re drei Ämmte. I^er Vertreter der Bank vc»« Frankreich erslärle, 'c»asz in der Frag<' i>es franz''fischen Anteiles dieser ?ln-^ihe beü^ni'ere Nechandlnngen ?nit I»go« sl'awien angebahnt »Verden würden. Ungarn .''r'^ielt seinen t>iredit von '?'islil^n>^'n '^^'n-iw verlängert, el>!?nso auch i)estev'eich seinen Kredit von 19 Millionen Schilling. Kosondarl« gefchetterl «enizelos wi-der am Ruder. - Die «oya. listen in der Op?ositi«n. A l h e n. 1V. .Männer. (5? ist Z^'asandaris nicht gelungen, 'eine t)ieflierung lnlden. staatÄprüsid'^'nt nnv betraute daraufhin neuerdings Elcste-cios V < n i z e l o 's mit der Neubildnng !»cs »abinetts. Beni.^lo^^ l^tte mehr <^lüct ais Igakandaris und verstand es als geschick-lcr Staatsmann, sich die Mitarbeit von Ka-^andariS. Paponastasin, M>l>alaropulos und Milanos zu sichen,. Das nene Kabinett legte UN, 8 Mr abends den Eid in vie Hände de.) ^Staatspräsidenten ab. Die neue Regierun<^ wird in der ^?am« nier über l-'V 5tinimen i>ersügen .leffcnüber V5, ^»onalisten und Ä) Antivenizelisten. Soll ten die letzteren gegen die Regierung stim-nlen, dann beabsichtigt Benizplos die im Sevteniber 1V2 gewählte Zkammer mifzulv. sen und sofort Neuwahlen auszuschreiben. «onfiik» »wischen Dulaarlen und dem Dailion Wegen der Tanse der neugeborenen ^nigs» tochter. ^ o f i a. 16. Jänner. Zwischen dvin '^^atikan und der bulgari^ Ichcn Regierung ist ein schwerer Konflikt „usgebrochen. Der Papst gab bekanntlich seinerzeit zu der (Eheschließung zwischen dem c>rthoi>oren itdönig Boris und der katholischen Prinzessin i^iovanna seine Zustimmung nur unter der Bedingung, daß der .'ventuelle Thronfolger im Linne der Ber« fafsung wol>l orthodoxgetauft lverden möge, alle ^tinder aber gekoren der katholisäien Ükirche an. Nun wurd? aber die Prinzessin l>om orthodoxen Metropoliten Ztefan auf den Namen Marie Louise getau't und dadurch die Bereinl'arung mit dem Papst verletzt. Der ^läpstliche Nuntius Roncalia hat Ivreit» beim Ministerpräsidenten Musanov (Anspruch erhoben, den er in der Audienz beim jionig wieder.'iolen wird. Die ermutigtm Rationalfoziallstm Da» Echo der Landtagswahlen in Lippe-Detmold — Gne ErNSrung Adolf HMers — Wird der ReiAstaa dem Kabinett Schleicher das Mißtrauen austprechen? Berlin, Iti. Jänner. Das Ergebnis der Landtagswahl im kleinen Lippe-Detinold hat die Nationalsozialisten, die die Stärkste Partei des neuen Landtages bilden und die außerdem von Z5,I?S auf 39,4?» der abgegebenen Stimmen angewachsen sind, außerordentlich ermutigt. Hitler hatte gestern außerdem auch den Gemeindewahlen in Brlihl in? Rliein-land einen starken Erfolg zu verzeichnen. Er erhielt dort I20l Stimmen, wo er am ö. November kaum W8 Stimmen sein eigen nannte. Die Kommunisten konnten einige Stimmen gewinnen, während die übrigen Parteien Verluste buchen. Weimar, lv. Jänner. Adolf .y i t l e r erklärte nack) dem Bekanntwerden der Ergebnisse aus Lippe-Detmold in einer hier abgehaltenen Versammlung, seine Partei habe die augenblickliche Schwäche seit der Reichstagswahl vom ö. November v. I. überwunden. Die veffent-lichkeit werde früh genug erkennen, daß die Nationalsozialistische Partei an ihrem Dy-namismlis nicht? verloren habe. Die Partei werde in den kommenden Wochen zu ihrer fricheren jtampfesweise zurücttehren. Sie werde dem ttÄbinett Schleicher einen Kampf lieferil und für die Erneuerung eines neuen, anderen Deutschland kämpfen. Deutschlands Rettung, schloß .Hitler, könne ,lur mehr der Natioimlsozialismus bringen. Berli n, 1». Jänner. In politischen Kreisen wird die Möglichkeit, von der Reichsregierung eine Vertagung des Reichstages zu erzielen, mit Skepsis erlvogen. Tritt der Reichstag am 24. d. zufanlmen, dann ist es sehr leicht möglich, daß die Reick)sregierung in der erschöpfenden Diskussion über die Regierungserklä-rullg das Mißtrauen ausgesprochen erhält. Man hält es aber auch nicht für ausgeschlossen, daß Schleicher noch vorher eine Umbildung seines Kabinetts auf einer breiteren Basis vornimmt u. durch Einbeziebnng der Nationalsozialisten die ihn unNauernden Gefahren bannen wird. Jedenfalls sind die Dinge durch diese Vvrproben für eine et^ waige Reichstagswahl wieder sehr in Flus'. gekonttnen. Alle Anzeichen deuten, daß man mit einer neiterlichen Aufwühlung der parteipolitischen Leidenschaft im Reiche zu rechnen hat. sich immer inehr aus. Die ehemaligen Kriegs teilnehme? und die Staatsbeamten erklären, sie seien für den schärfsten Kamps gegen die Durchführung des Cheron-Planes gewappnet. Man rechnet bereits damit, daß die Regierung in der Kammer gestürtzt werden wird. Die Staatsbeamteii drohen mit der sofortigen Einsetzung der passiven Resistenz, während die Kriegsteilnehnier für die Anwendung von Gewalt zwecks Selbstschujz sind. Angeblich will Präsident Lebrun in den Streit eingreifen. Paul Boncour hofft noch auf eine Einignng, da er die Proteste der Staatsbeamten noch nicht als Kriegserklärung betrachtet. Spigonm der „Äakobimr Die franziöstsche Rechte wittert Morflenluft - Herriot von den Radikalsozialisten zur Seite geschoben - Paul-Bonconr kann die Schwierigkeiten nur schwer meistem — Vor dem Ende der Linksreflierunq? »er Wiener Tarisirel» W i e n, Iii. Jänner. Der angekündigte Taraincterstreik zweris Protestes gegen die Erhöhung der Benzin-jteuer ist lieute ausnahmslos von ti bis U Uhr vormittags durchc^efuhrt ivorden. Die Ta^is wurden insbesondere an den Bai)n-höfen rermis^t, ivo die Fiaker und Autobusse den Verkehr nur srt»i>ver liewältigten. Es er eignete sich kein 'Zwischenfall. Wie auS Graz berichtet wird, traten dort au6> die Taxi-chaul^curc in einen Syu^pathiestreil P a r i s, 10. Jänner.! Die innere Auflösung des LmksrogimeS begann eigentlich viel srül)er, so daß der Sturmlauf gegen den von „Papa Eheron" eingebrachten SanierungSPlan im Grunde genommen erst die zweite Phase des Prozesses darstellt, den die starken regiernngs-gegnerischen Kräfte der Regierung gemacht haben. Es ist noch in bester Erinnerung, wie mutig sich.^)erriot vor Weihnachten ins Zeug legte, um die Zahluiig der frauzöfischen Annuität an die Verei«»igten Staaten zn erwirken, mit welcher Beredsamkeit die kluge Stellungnahme des Kabinetts in der Kam luer verteidigt wurde. Herriot wurde von den Radilalsozialisten gestürzt, wiederuin triumphierte die These, daß die Regierung nicht dazu gestellt sei, dem Steuerzahler u. Wähler in einer Person den Alltag mit wirtschaftlichen Kümmernissen zu verbittern. .Herriot ging und nach ihm kam Paul Bolicour, den der rechtsradikale Painphletist Henrt, de Keryllis gestern in seinem Blatte als den „Kerenski von Frankreich" bezeichnet hat, ulu auf diese Weise lwm Stand Punkt der Rechten aus zu bekräftigen, daß die Dinge in Frankreich einen Lauf nehmen, den die Regierung nicht mehr zu bestimmen vermöge. Die radikalsozialistische Partei, die von der Rechten, die Partei der „Jakobiner" genannt wird, hat die ohnehin fatale Situation auf der Seite der Linken verschärft, indem sie Herriot, der sich nach dem Sturz als Ministerpräsident wieder hätte intensiver mit der Fiihrung der Parteigeschäfte befassen können, in fühlbarster Meise desavouierte: nicht Herriot, sondern sein großer Rivale Francois Albert wurde zum Bor-siheni>en der radikalsozialistischen Kammerstaktion gewählt. Es ist nun selbstverständlich, daß auf der Seite der Rechten, die bereits Morgenluft wittert, hänlische Freude über die widerspeil stige .Haltung der Sozialisten herrscht, denen es gelungen ist, die Beamtensyndikate gegen die Regierung in den Kampf zu schik-ken. Die Reckitc macht ill ihrer Presse bereits die vielfach variierte Feststellung, daß es gerade die Erben des Jakobinerlums seien, die diese destruktives! und extremradikalen Eleuiente, insbesondere aber die Lehrerschaft, in einer Weise großgezogen zu haben, die der Republik alles eher als bekönlmlich sei. P a r i S, l«. Jänner. Fi nanznlin ister Ehero n befindet sich ,in einer wenig bensid^nswerten Situation. kürzt er den Militäretat unl liW und de,l Marineetat Uln 20t) Millionen Franken, dann ist zu erwarten, daß die hohen Militärs die diplomatisches» Kreise und die Rechte „meutern". Die Sozialisten hingegen sträubest sich gegen jede, »vie inliner geartete .Herabsetzung der Beanitengehälter, der Äriegsteilnehmerresste und der Kriegswit-»oen und Weisezuwendungen. Die Regierung hat sich auf die schiefe Ebene der Verhandlungen lnit den Beainten-snndikatell begeben, doch verliefen dieselben bis zu diesem Zeitpunkt ohne Erfolg. Die Aussichten für eine Einigung sind sehr gering, und zwar schon deshalb, weil sich gegen die Eislführung neuer Steuern neben den Industriellen und Kaufleuten auch die Ge-werbetreibeslden ausgesprochen haben, die doch den Kader der Wählerschaft des Linksblocks bilden. Es wird sich aber trotzdein esstscheiden müssen, ob der gesunde Verstand oder die Demagogie siegt, da das Defizit im Staatshaushalt nur durch neue Lasten auf dens Rückeu des französischen Steuerzahlers ausgeglichen werden kann. Diese Tatsache kann Cheron dein Lande nicht einprägsain genug vor Augeis führen. P a r i S, lv. Jäimer. Der Widerstand gegen die von Cheron ausgearbeiteten Sanierungsvorschlüge wächst Llovd Sioroe Miß Spoon-r Miß Mnifrod S p o o u e r, die IZerüIinr-te englische Sportfliegerin, ist der augenblicklich in England herrschenden Grippeepidemie zuui Opfer gefallen. Nach nur eintägiger Krankheit ist sie in ihrer Vaterstadt Leicester gestorben. Miß Spooner lvar bis vor kurzem die einzige Etsgl-änderin, die die Fliegerei berufsmäßig betrieb. Bar ^ü^f Jahren nahin sie als erste Frau an einem großen Luftventlen teil, und aus diesem er- der frühere langjährige eilglische Premierminister, einer t^r bedeutendsten Politilvr Englands, wird nni 17. Jälmer 7l) Jahre »lt jtcn ^iennen ging sie gegen die erste Klasse der eirglischen Piloten als Siegerin hervor. Jln Jahre lt?28 beteiligte sie sich datln noch an l^m klassischen englischen Flngzengren-neil um den Königspokal, in deui sie den dritten Plat) belegen kvnnte. Jul Jas>re l!128 lnachte Mß Sipooiter zusainmen niit dem englischen Fliegeroffizier Edwards den Versuch, den Rekord auf der Strecke London-^ Kapstadt zu breche»». Dieses llnternehmen war allerdings nicht vom Glück begünstigt. In der Nähe der italienisckxsl Küste tnußten die beiden Piloten notlanden. Es ivar kein Schiff w der NäHe. das ihre Hilfernse hätte verisiehmen können. Wini»red Spooner, d e auch eine ausgezeichnete Schwiinmerin >var, sprang, nachdem das Flugzeug uie irer« Stun den auf desll Meer getrieben hatte, ilts Wasser und erreichte nach ziveistündige»» ?lliftrelr gungen das Ufer. Sie alarniierte die Kiiston» lvache, die ein Fahrzeug aussandt^. um das Flugzeug nut Edivards eiiszuholen. Miß Spooner war auch in Deutschland nicht un-bokannt. AmerNas Verzicht auk die pdti'ppmea Gegen das Veto Hovvers «nd des Admiral-ftabes. Die Völker Europas habe»» ihre eigenen großen Sorgen ulld kümmern sich verhältnismäßig wenig UNI die Entwicklung im Fernen Osten. Zieht schon die Tragödie Chinas eine viel geringere Aufmerksamkeit auf lich, als es in anderen, von politisck)en und wirtschastlickicn Krisen nicht bedrohten Zeit> laufen sicherlich der Fall gewesen wäre, so trifft dies noch i,» viel größeren» Maße auf je»»e l^^biete d«r östlichen .Halbkugel zu, die a»»ßerhalb des Brennpunktes des weltpolitischen Geschehens stel)en. Und doch verdient die Entwicklung iin politische»» Machtbereich des Stille»» Ozeans die größte Aufinerksam-keit auch der europäischen Oeffentlichkeit. De»»»» der SchM'rpu»»rt der Weltpolitik be-sii»ldet sich I)eute gerade in jenem Erdteil. An dei» Ki'tstvn des Pazifik wird der zukünftige Streit der Grosjmächte um die Borherrschaft ausgetragen lverde»». Es ist in diesen» Zusa!ln>u»e»»hang von grös'>tnu.'rikanifchem Gesetz notwendig ist, um gegen den Willen des Präsideuten eine Gesetziesvorlage durch-zusej.^n. Sollte sich nun amerTams^ Senat in derselbeu Weise gegen den Standpunkt Hovo^'r^z aussprec^n, so würde somit der amerikanischen Oberhoheit auf den Philippinnen ein Ende bereitet werden. Es ist ungenlein charatteri^stisch, mit welcher Äopslosigkeit und Zerfahrenheit die großen Probleme der amerikanischen Politik und Wirtschaft von den dortigen gesetzgeben-«den ^iörperschaften behandelt werden. Die schwere Wirtschaftskrise scheint den amerikanischen Volksvertretern so ^ehr in die Knochen gefahren zu sein, das; sie wiederholt die schwierigsten und gefährlichsten Entscheidungen überstiirzt und ohne reifliche Ueberle-gnng treffen. To war eH mit der Aufgabe des (Goldstandards, für die eine Mehrlieit im Nepräsentantenhans zustande gebracht werden konnte, so ist es jetzt mit der Frage der Unabhängigkeit der Philippinen, die als Bl"iatesse dchandelt wird. In Wirklichkeit stellen die Philippinen den einzigen Stiitzpunkt Amerikas in den asiatischen Gewässern deH Stillen Ozeans dar. Sie garantieren den Bereinigten Staaten den entscheidenden Einflnsj'iil fern-i)stlichen Problemen. Sie bilden eine Bar-riere gegen die sapanischc Erpansion in der Richtung nacli deni Si>dse?ss'.^bieten. Es ist kaum anzunehmen, dasi .es den philippinl? schön Eingeborenen auf die Dttuer gelingen kann, die NnabhängiAkeit der Inseln gegen den nrit Sicherl^eit zu erwartenden japanischen Vorstoß aufrecht zu erhalten. „Niemals wsrden wir die Philippipen ausgeben", erklärt der amerikanische ?ldmiralstab", nie^ mals norden wir uu^ mit eigener Äand die ?.>!öglick>kelt nebmen, die Entwicklung im ?^cr nen 5?ften ma^^aebend zu beeinflussen." Trotz dem setzt duS amerikanische'Varlament se'ne Trot^kov^-Politik kort E'n VMraq zum Ka-oitel t^ber den verfall deA Parlamentarismus. Neftiltatloft DottonfermK Internationale Regelung der 40-St«ndeN'Woche w Frage gestellt Versteigerung beim Lappo-König. Die Zeiten sind schwer und gehen auch nicht an denen spurlos vorüber, die einit große und gefeierte Männer waren. Am l Februar soll der Bauernhof Kofolas unter den Hammer kommen, Mannes, der cinst als .,Lappo-^i>nig" und „Finnischer Mussolini" in aller Welt bekannt war. Ao-sola war einst ein begiiterder Mann, und so Die internationale ArbeitskoMrenz kl, Genf, die auf Veranlassung Italiens noch vor der Hauptkonferenz im Mai als Hor-tonserenz einberufen lvorden ist, hat bisher gezeigt, das; eine Emigung über die kvesent-lichsten Problen^e noch in »veiter ^erne liegt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß bei den Vertretenl der verschiedenen Nationen keine jilarheit darüber besteht, wie man der Arbeitslosigkeit am besten steuern kann. Hinzu kommen die scharf^ Gegensätze Mischen Arbeitgebern und Arbeitnehniern, die jede positive Arbeit von vornherein fast illusorisch machen. Schon heute kann man sagen, da^ die Bor konfettnz, deren Ende in einem Konrpromiß besteht, nichts anderes gebracht hat als einen starken Dämpfer auf die Hoffnungen, die man auf die Haupt!^nserenz ini Mai setzte. Eine besondere Enttäuschung brachten die Ausführungen des italienischen Delegierten O l i v e t t i, der gegeni'lber dem Plan einer gesetzlichen internationalen Arbeitskür-zung eine deutlich ablehnende Haltung ein» genonttnen hat. Dies nberra'chte umsomehr, weil Olivetti der einzige Unternehmervertreter tvar, der für die Konferenz eingetreten war. Außerdem hat gerade Italien den Hauptanstoß zur Abhaltung der Vorkonferenz gegeben. Olivetti erklärte nun, es sei eine Illusion zu glauben, daß die 40-Stunden-Woche international obligatorisch eingeführt werden ki)nne. lleberdies sei zu befürchten, das; eine Vürki'irzung der Arbeitszeit die Mechanisierung des Arbeitsprozesses noch niehr Oschle» nigen und damit die Ärise noch weiter verstärken werde. Wolle nmn denl Wunsche der Arbeiter in der Lohnfrage entgegenkommen, lange die Lappo-Bewegung noch groß und mächtig war, brauchte er um seinen Lebensunterhalt nicht zu ^ngen. Als aber die Bewegung imlmsr schwäc^r wurde, sank auch seine Popularität und er wurde wieder ein Bauer wie jeder andere. Man hat noch ein-mal den Versuch gemacht, ihn durch «ine Geldsammlung vor dem Aeußersten zu bewah ren, sodaß er imstande wäre, die Schulden bei den Männern, die die Lappobewegung finanzierten, zuri'ickzu^hlen. Aber alle Mühe war vergeblich. Äe Versteigerung der Besitzung wird fich nicht mehr umgehen lassen. so würden die Produktionskosten entsprechend waÄisen; senke man dagegen den Lohil proportional zur Arbeitszeitkkrzung, so sinke dementsprechend die i^uf^raft. Außerd^ lasse fich die Frage ^ Äohnregelung gar-nicht in jedem Land isoliert lösen, falls man nicht durch internationale Arbeitszeitkür-zung erhebliche künstliche KonkurrenAverschie Hungen hervorrufen »volle. Olivetti hat damit denselben Fragenkom« plex berührt, der alle b^chäftigt: Die Preisgestaltung l>ei Einführung der 40-Stunden-Arbeitswoclie unter Beibehaltung des äugen blicklichen l!^nkommens-'Ste!gerung der Produktionskosten, Steigen der Preise — oder Senkung des Arbeitseinkommens unter Beibehaltung des augenblicklich^ Preisniveaus, weiteres Sinken der Kaufkraft und entsprechender Produktionsrückgang. Eine gemeinschaltiche Bafis der Konferenz teilnehme? wurde nicht hergestellt. Die Koin Promistformel, mit der man die Borkonfe-renz beendet, ist so farblos gewählt, daß sie eigentlich nichts besagt. Man wollte die Tür nicht zuschlagen, bevor die Hauptkonferenz bm Mai stattfindet Aber wie man hier zu einem Ergebnis kommen soll, nackidem sich schon jetzt fast unüberwindbare Schwierigkeiten gezeigt haben, das bleibt völlig im Dunkeln. IM»» »I»« «I»> nicht vtt lehlT«, Ihn«» mtine Anerlennuna und oollft« Zu lNEd^nhDit Lber die ^Chlorodvnt-ZahMM«''tuüt»rmlNtln ^ g»b«Wch« Ich«« stti Iah?»« «nv «rd ob meiner kkvnen .?wn« ott beniidÄ^ die ich ktztei Ende» n»r durch »«n «aglichen v«bnmch Ihre^Chlorodon! Ähkpaft«- erreicht Habe--E. ReKhel». Sch... Man Verlan« nur die «ch!e Chlorodont-Aal^npaft«, T«b« Dw. S.»» «ni Vtn. II.», und weile jÄttt Ev» dafür Der „Blaue Zug" kommt nalh Slowenien —Voraussichtlich noch im Laufe dieses Frühjahres wird der Malte Zug" auch .n das Draubanat kommen. Dieser „Blaue Zug" ist die reisetrde Ausstellung und Schule des Landwirtsc^ftsministeriums, die seit el-nkM Jahre das ganze Land bereist und m allen Stationen wenic^tens 24 Stunden hält. Au 23 adaptierten Waggons sind alle jene Momente ausgestellt, die eine fortschrittliche Landwirtsel'aft j^deuten ilnd nebenbei er- folgt auch durch Film und Borträge Aufklä-rung sür die Bauern, welche übrigens auch alle gewünfchten Informationen beim Be-aleitpeii'onal des Zuges, immer eine Unzahl verschiedener Fachleute beigegeben find, erhalten. ^n Inhalt des Zugesffhaben wir bereits bei seiner Eröffnung bekanntgegeben, von Fall zu Fall erfolgen Abänderungen in den ausgestellten Objekten, um den Anforderungen der einzelnen Banate zu entsprechen. Wie man erfährt, wird sich aber, noch vor dem Besuch des Draubanates noch eine besondere Neuorganisation notwendig mack>en, weil die Äultur dieses Banates an eine Schule ganz andere Anforderungen stellt, Wie die übrigen Banate. Auch wird der Umstand, daß das Genossenschaftswesen nirgends so stark verbreitet ist, als im Draubanat, die starte Propagaicha für das Genossenschaftswesen hier ü^rflüfsig machen. Dagegen wurde der Borschlag gestellt, dem Zuge eine Abteilung für die Schulung der Obst- und GemlüfegärtlN'r beizuschließen uns damit den ersten Schritt zur wirkungsvollen Umgestaltung unseres Obst- und (^Gemüsebaues zu unternehmen. Dies bezieht siä) vorerst auf die Behandlung der Obstbäume selbst, dann auf die Manipulation der ?vrucht und ihre Lagerung und schlieszlich auf die Verpackung, deren Vereinheitlichung nach Qualitäten angestrebt »»'rden soll. Bisher sind im Zuge die mustergiltigea Packungen zweier Versandunternehmungen aus Maribor zu s^'hen, da aber der Obstversand nur zum Teil durch diese Unternehmungen erfolgt, sind die übrigen Sendungen uneinheitlich, ungleichmäßig und vielmals sogar unsachmännisch verpackt, was dem guten Rufe unseres Ol>stes nicht iinimsr zum Nutzen gereicht. Da sich aber kauni ein Exportprodukt so sehr zur Standardisierung e,gnet wie das slowenische Obst, soll nun eine wirkungsvolle Schulung und Propa« ganda vorgenommen werden, die sich evew tuell an die früher geinebdete Aktion des ^erkehrSnUnisters um die Erzeugung von Bersandfiftchen anschließen soll. Es ist vorauszusehen, daß in allen Orten mit Obstzucht wtevessante Vorträge stattfindi^n werl!«n, mit Demonstrationen für das Hilfspersonal, sowie Filmvorführungen vraktischer Manipulationsarten. Ebenso wird sich die Ausstellung auch mit der Zucht von Gemüse, besonders aber von Frühqe-müse befafs^ und bemüht sein, die starke Einfuhr von Frühgemüse aus dem Ausland abzudämmen. Auch diesbezüglich werden praktische Anleitungen erfolgen. Augenblicklich bMndet sich der Zug noch auf seiner Reise durch das Donaubanat unt» koulmt dieser Tage in den kleinen Ort N a- 5e/insuei»t nsci» L i e b e L e s e r! Ich will Euch einmal abseits der großen Slrasjen Pernnls und Afghciniswlis führen, d'e noch fast gar nicht bekmint sind und wo man lA'ute noch echt orientalisch lebt, gsniebt und stirbt. Es liegt mlr sern, etwas schl'?chler oder lchöner zu machen, wie eS in Wirklichkeit ist. Ich will hier in diesen Tnge-buchblättern durch eine krasse Beschreibung der Wirklichfvit deil Teil des Orients so schildern, wie ich :hn gesehen und durchlebt habe. Gi selherMum m. ^Nachdruck auch unter QueUettangabc, verboten). 1. Aapj^el. Ohne Di um durch Slldrußland Das kleine Segelboot, das unch beherbergte, fuhr nun schon vier Tage lang auf dein Kaspischen Meere dem Tüden zu. Wohin, das wußte ich ja selbst noch nicht l^enau. Als ch inich bei Nackt im jkaukasns .'lber dic russische Grenze nach Batum schlich, ohne E'nrei'e Crlanl'nis. die man mir verweigert hatte, liätte ich es mir nicht träumen lassen, daß ich sehi-in kurze Ze>t daran? ntit diesem hl^chst primitiv<'n Sc-gelboot anf dem Kaspi-schcn Meer ^X'vilingondeln würde. Bei st^^ci'insieu'r ?l'achl plissierte 'ch nnit-terseeteimllein <)i<' Grenze in Äichtung der brennenden .Hafenanlagen von Batum und gelangte früh morgens vor der Stadt an. In einer russischen Teestube nahni ich ein '^enig Frühstück ein, ging zum Balmhof und »ultkam, trotz der strengen Ueberivachnng. niit der Eisenlzahll nach Tiflis, wo ich W Stundeil später antain. In Tiflis ging ich ein »venig in der Stadt umher, unl die Abfahrt des Abendzuges nach Baku abzilwarten. Fast jeder zweite P^ensch versteht deutsch deutsch ist fast die ganze Umgebung rou Tiflis. Noch »var die ziollektivwirtschaft nicht eingesetzt »l>orden, die den deutschen, reichen Weinbauern eilii-ge Mouate später ihren »ylt ihre»« Sch-veiß durchtränkten Boden nahm. All der Peripherie der Stadt liegt eiil utittelallerlickies Gebäude, jetzt ein Gefängnis sür die zuiu Tode verurteilten, die hier auf die Vollstreckung »varten. Wenn man die Stieaße. d-e bei delNl Gefängnis vorbeifthrt, eiltlauz geht, so kann inall dllrch die dir^t an der Straße gelegenen kleinen jsellerfen'ter hindurchschauen. Da lagen sie, wie mai» inir erzählte. die »verdenden Op'fer der Ts«^ka, zum größtell, Teil kaukasische deutsche Bauern, die sich gegen die GPU-Leute au^ den, Lande, gegen die Enteignung aufgelehnt hatten und nur hier wegen Widerilandes gegen die Staatsgewalt chreM '" traurigen Schicksal entgegensahen. Kaum hatte ich eilles die'er Fenster erreicht, als anch schon ein Soldat init aufgevfianztem geAlltem Bajonett auf mich zukam und mich z»vang, auf die andere Seite der Straße zu gehen. Diese Seite war verboten. Abends fuhr ich nach Baku ab, ivo ich 32 Stunden später ankam. Bor den Spionen ^er S>UP. nirgends sicher, beschloß ich, so schnell wie möglich Rußlalch zu verlassen, denn wenn man mich ohne Einreise-Erlaubnis erwischt hätte, so hätte dies, lveil nlan l« jedem gleich einen Spion vermutete, schlinlme Folgen für mich haben können. Ich kaufte lnir einige Nützlichkeiten ein und fuhr nun mit der Straßenbahn iinlner am llwspischen Meer entlang bis zur Elldstat'on. Dann lief ich noch ein« Stunde zu ?^uß bis zu einen» Punkt, den »uir ein Deutsch-Russe als einen Anlegeplatz ^ür kleine Segelboote bezeich,let hatte. Nun lag das gewaltige russisc!^ Naphtagebiet hinter inir, und ich konnte sicher sein, nicht von unberuscilen Augen gesehen zil »veÄen. Gegen Abend verstaute ich Wasser. Brot und andere Sachen in einem kleinen Segelboot uild fuhr kurz entschlossen ab. ^ch uahin Ulir vor, immer an der Küste entlang zu segeln. Vier Tage lang. Zwischendurch fuhr ich bei kleinen Dörfer,l die Küste an, und jetzt war ich ain füufteu Tage deic Meinung, daß ich nun,vchl scholl auf persischem Gebiet sein mühte. Aln späten Abend la,ldete ich, doch kauin lvar ich ins Dorf gegangell, hörte llh, daß ich gerade an der russisch-persischen Grenze gelandet wäre. Zwei Soldaten forderten mich au^, mit zum Koinmalldanten der russischen Grenztruppeu zu komlneli. Höflich, wie ich es nicht erwartet hätte, fragte er nlich ldber Woher und Wohin meines Weges. Jetzt mußte ich die letzte Karte spielen. Ich sagte ihm, daß ich aus Persien käme und wollte nach Rußland zu ,ncillen „Genossen". Er antwortete daß cs ihin sehr leid täte, mich Vijum nicht passieren lassen zu könnell, und daß ich morgen früh zurs'ck müßte. Daß das so gut verlaufen würde, hätte ich mir niemals träumen lassen. Am anderen Morgen wurde ich in Begleitung von zwei Bolschewiken mit aufgepflanztem Bajonett über die Grenze gebracht, ivoh!n ich ja eigentlich wollte. Ich ging den ganzen Tag zu Fuß durch eine Gegend, lvo es viele Wölfe gitt und gelangte glücklich gegen abend in ein kleines persisches jyischerdorf am Kaspischen Meer. So kam ich nach Persien hinein. Ich stand auf einem kleinen Hügel in der Nä^ des Dorfes und 'chaute um^r. Unten lag das Kaspische Meer, worüber der Mond still seine Straße zog; vor n,ir sab ich gespensterhaft die Umrisie der halbzersalle-ilen Mauern, d?e sich rings um das Dirf herumzogen. Was nun? In dieses Dorf liin «ingel)en? In der Kleidung eines Europäer? Wer weiß, was dort für Menschen wohnen! Ich nahm meine Pistole aus der Tasche', en^cherte und ging so dem Dlirf zu. Wütendes Hundegebell j^grüßte mich und es lvar ,nir unmöglich, durch das Tor der U,n-fassungSmauern, wo eine Meute von Bluthunden mir den Weg versperrte, in das Dorf hine!nz,lgelangen. Nach zeht: Minuten hörte ich einige Stimmen und ich antwortete mit ein paar russischen Worten, die man iin Grenzgebiet sicher verstehen konnte, daß ein Europäer da sei der sich verirrt hätte. Vorsichtig kan.'en jetzt einige Veute näher uird als sie meiner Per'on annchtig wurden, verloren sie alles Mißtrauen, daS sie etilen Europaer vor sich hatten. Ein Per. ser, n>ahrscheinlich nicht so fanatisch religiös wie seine Stamlnestruder, lud mich sewrt in seine Lehmhütte ein, wo ii^ Vlat^ au? eineln alten Teppich nahm. Alle Männe, des Dorfes bildeten nun einen Kreis und konnten sich garnicht denken, daß ein Europäer zu Fuß durch diese Gegend koinm^ ^ie „ÄNlNvorer Zeitung- Nummer 17. , k v v o, der bedeutend ist, da die dortig Pichzuchtgenossenschaft die Initiative fiir die l^ründung des „Blauen Zuges" gegeben hol. ÄuS diesen« Anlasse wird in Rakovo ei-ue tleinc ^c'ier stattfanden. ?t^clche Popularität der Äusstvllungszug genießt, ist daraus zu ersehen, daß er biS ijttm Jänner Bi>sucher aufwies und dasz bis zmu Dezem^r allein 7v versckiledene Vorträcie l^elialten und V0l) Bücher ver'ä)?«?! wurdrn. In den kleinen Orten wird ein dllrchschnittlicher Tagesbesuch so»' Personen gezählt. Prof. Martin Stcheldl Ter „pommersche Insclmaler". ^'^il Itilinaiien ivcilt soeben ^'iner von jenen duilsesxn i»ittnslmalern, der non der Presse uud 0cr ^iritik mit Recht als Mit- der <;ros;en Vpi^onenreil»« der B S ck-I in V e a s, Lovis C o r i n t h, s l e-v o q t u.a. m. lvzeichttct wird: Prof. Mar-NNGscht' idl aus M-i^drot, in Pommern. Ter hoch l-etaqle Zv?ann ^ er feierte erst nicht vor lausser Zeit seinen 75. Geburtstag __ hat e.^ sich nicht nchmen lasten, eine Studienreise nach 7m^o!^lrw'en zu unter-nehmen, unl daS sonnige Dalmatien auf der ^^'eilrwatid fest^^uhalten und in seinen ivun-!derl>aren Farbtönen meisterhaft einer spateren Welt anhcimzustellen. Pro^. Martin Gscheidi — der Name allein ^^cutet darauf hin, daß eS sich um !ei-ucn ^norddeutschen l)ant>elt — ist der Zprotz einer von jenen protestantischen Familien, die im Jahrhundert Talzburi^ verlass'M musiten, uin dann von dem hilfevereitLn Ldönig Friedrich Wiihelni den Ersten in Ostprelißeu ancwsiedclt zu n'eiid'n. 18»? in ^tönil^sberg «leboren, ivar Martin GscheN von scinell Ätern für einen praktischen Berus aueerseheu worden, doch zl>g eÄ ihn sehr früh zur Kunst hin. beso,U>erS zur Malerei. sich Gscheidl in den Kopf fetzte, wustt«' cr auch durchzusehen. Es gab da wohl viele .Schwierigkeiten zu überwinden. c>ber schlics; lich setzte er doch die Aufnahme au der preu tzischen Kunstakademie durch, Ivo cr gemein-sanl mit Lovis Cor in t h und Walter L e i st i k o w dein Stndium nachging. 0jseidl hatte die Aunstaikademie nach drei- haften Ärbelten. die Aufmertfamkeit der Presse und des Publikums auf-sich zu zic-^n. (5s gab Aufträge von Proniinenteu u. von 5'>vsen. Die damalige Glanzzeit des Kaiserreiches hatte ein geldträftigeres ?^^ä-zenatentnm als die l)eutige R^ublik, was auch durchaus verständlich ist. Um jene Zeit malte Prof. l^cheidl sein beiMmte.j Bild: „Kaiser Wilhelm s. im Tiergarten." )m Jahre 1iX>7 wurde Gscheidi eine «h-rende ^rufung nach Argentinien zvtei», Ivo er volle sün'. Jahre hindurch die Porträts der prominenten politischen Persöil» lichkeiten und d^'r Militärs des Landes anfertigen mußte, worauf er, reicher an Eindrücken und Ersahrungen, in seine .Heiinat zurnckko)rte, uni sich auf der Insel Wollin niederzulassen. Prof. Gsc^idl fand hier nun ein neues Betätigungsfeld. Neben der Pvr-trätmalerei tvar es immer und wieder die etwas düstere pommcrsche Landschaft, die ihn an^og, und so cntstmlden in einer 'liei-be von langen Jal>ren viele Ge:nä!d ', die den eigenartigen Zaul^er dieser Landschaften an der Ostsee verkündeten. Reben Walter Leistikluv hat der deutsche Osten k^ine markantere Äünstlergeftalt aufzuweisen, kci- 4 - nen einzigen Maler, der das 'Get^imniZ ^r pommerschen Landschaft mit jozch idealistischer Lie^ und mit derart scharfem 5ln-ge ei^aßt hätte. Pros, wscheidl wollte von Konzessionen an die moderne Kunstrichtung niemals ettvas hören. Er blieb seinem inneren künstlerischen Gnlndsatz imu«rdar treu, und so tragen denn seine in der !m-^rcssionistischen Wiedergab lebenstrcnen Aemälde bei aller Spitzenleistung der De-taildarstellung den überas starken, sogar überwältigenden Stenrpel seines künstlerischen Eharakters. Nicht mit Unrecht w»rd in deutschen Kunsttreisen Prof. Gseheidl alS der „pommerlche Inselmaler" dezeichnet, als künstlerisch durchglübter Äünder der SchSnhett seiner Heimat, deren Reize eben nur ihr So^n mit soler Liel'e und solchem Verständnis zu scl^auen vermag. Da «r, wie jeder deutsche Ksinstler, von der Sehnsucht nach dem sonnigen Süden <^trie^n, nach Jugoslawien gekoanmen tvar, uni die Schönheit Da^matiens jener Italiens würdig zur Seite zu stellen, so ist eS unser Wunsch, daß ihm bei diesem ^ginnen sie lchönsten Eindrücke zuteil werden nrögen. v. ÄrMwoV). ir,. IS^. wie . schön Miser Park im Winter ist! Auf dem Eislaufplatz des SSZt Celje war eine viclhundertköpsige Menge versammelt, die Frl. .Holovsky bei ihrem Erscheinen stür-nlifch begrüßte. Vom Skiklub erhielt Frl. Holovsty zwei Blumensträuße und ein Ehrendiplom. Dann trat sie auf und versetzte alles in Staunen. Ihre Kunst ist wohl einzigartig und rechtfertigte vollauf den begeisterten Beifall. c. Sine kleine Gensation für Celje war die Eröffnung des Restaurantbufetts „Na— Na" in der ^ralja Petra cesta. Das Unternehmen ist aber auch so großstädtisch gehalten, daß man es kaum für glaublich halten kann, daß sich Celje so etwas leisten kann. Die Ausstattung, die von der bekannten Detorationsfirma A. Amaun in TrSiö gemacht wurde, ist ein kleines ^nnsttverk, mit seinen diskreten Malereien, geschmackvollen Möbeln, in die Wand eingelassenen Spiegeln und Lampen. Natürlich erfreut sich das Lokal eines guten Zuspruches. e. Schwerer Unsa» eines «indes. Am Sonntag abends wollte die 12jährige Amalie Jäger, Tochter eines Besitzers in Sv. Jurij ob juZ. Sel., in eine brennende Lampe Petroleum nachfüllen. Das Petroleum ge riet aber biebei in Brand, wobei die Fla-sche explodierte. Das ^ind erlitt schwere Brandwunden am Gesichte, an der Brust u. an beiden Händen. In schwerverletzten Zustande wurde die Verunglückte ins Allge-uleine Krankenhaus überführt. e. Verloren »vurde am II. d. ein Arbeits buch, ein Militärpaß, ein Schulzeugnis und und ein Lehrbrief auf den Namen Anton Aiöar. Abzugeben auf der Borstehung der Stadtpolizei. c. Univnkino. Äenstag, Mitttooch und Donnerstag uni halb 17 und uin halb 21 Uhr „Die Gräfin Monte Christo" niit Brigitte Helm, Lucie Englisch, Rudolf Forster und Hans Junkermann. Den Lelchmim H»< Dot»r« Mod»en Bor kurzer Zeit starb (Ärigore Eostiu, de: reichsiv Bürger und ulehrmaliger Bürger-ineister der Genieinde Zarnesti ill der NAl)e von Czernowitz. Costin hatte einige Jahre vor seine^m To^ seinem ältesten Sohn Gheor ghe sein ganzes Vermögen verniacht unter ^r Bedingung, daß er für seinen Lebensunterhalt sorgen und ihin ein großartiges Leichenbegängnis bereiten solle. Gheorghe ging auf die Bedingungen ein, alier schon turze Zeit, nachdem er iln Besitz des Vennö-gens »var, jagte er den Bater aus dcni S^^aus, sodaß dieser bei Verwandten in Piatra-?ieamV Zuflucht suchen mußte. Bei dieftn Verwandten ist Costin jetzt auch in« Alter von NV Iahren gestorben. Die Beerdigung war bereits vorbereitet, als Gl>eorghe von dent Tode seittes Baters erfuhr. Er fragte seinen Anwalt, was er wn solle und dieser riet ihm, unbedingt von sich aus die Beer^ digung zu bestellen, da die Gültigkeit des Z^erlNi!ll tnisses sotist vo?l den Ber^vandten angefochten werden könnte. Die Bitten Ghe-orglies, die Bertvandten mögeil ihn» den Leichnam des Vaters überlassen, lvaren ver-gebli>!N-dem Marsch durcli das wilde Luristan am Persisckien Golf endete. In Vlisra gönnte ich mir einige Tage Ruhe. Jetzt war ich im tiefsten Orient. (Fortsetzung folgt^ Reue Wege im Wintersport GroßzüMktS Tonrenvrogramm des Alpenvereines Die Wintersportsektion des Slowenischen Alpenvereines hat sich Heuer zur begrüßenscheren Anhängern des weißen Sports neue werten Aufgabe gestellt, den immer zahlrei-Wege zu weisen, gleichzeitig aber auch die Praktische Verwertung der technischen Fertig keit zu zeigen. Es werden jeden Sonn- und Feiertag FÜHrnngsläufe in die nähere uud weitere Umgebung unternommen werden, wobei stets auch der technischen Ausbildung ein besonderes Augenmerk zugewendet werden soll. Um den Ausflügen immer neuen Reiz zu verleiben, hat die Sektion ein groß-züges Tourenprogramm ausgearbeitet, daS die jtondition, technische Ansbildnng und verfügbare Zeit ganz besonders berücksichtigt, sodaß die Beteiligung nicht nur de,n geschulten Fahrer, sondern auch dem Anfänger ermöglicht erscheint. Das Programm sieht Ausflüge in die bekannten und auch noch unbekannten Skiterrains des Bachern, des Höhenrückens des Kozjak uud des KoSenjak bis zum Großen Speichkogel vor, umfaßt Wauderungen durch die Schneefelder des BoSkovec, Smrekovec, Medvedjak, Kanleni vrh, Travnik bis zu hohen Raduha, bringt Ueberquerungen der Urvlja gora, Petzen und des ObirS, Ersteigungen des ji'oSutakamens und der übrigen Bergrücken der ikarawanken, Wanderfahrten in die südlichen Ausläufer der Julier, Abstecher in die Bevgerhebungen der Lisca und des .^um, Ausflüge i»l die Sanntaler Alpen und soll schließlich mit dem Besuch ausländischer Skigebiete abgeschlossen werden. Den Teilnehmern wird jeder Ausflug immer unter verläßlicher Führung ein neues Skigebiet eröffnen, wobei ihm die Sektion detl gesellschaftlichen Anschluß bietet. In den immer abwechselnden Terrains tverden die Fahrer immer vor neue Aufgaben gestellt, wobei erst der praktische Wert des Skifah-relts Geltung gewinnt. Einige Stunden wer den immer für Uebungen auf Steilhängen und zum Training der alpinen Techntt verwertet werden. Die Auslagen werden auf ein Minimum herabgesetzt werden. Auch werden sich die Teilnehnler nicht um Fahrkarten, Nächtigung und Verpflegung zu sor-' gen brauchen. Fortgeschrittene und Anfän ger werden genügend Gelegenheit haben, l^mntungslos den Winterfreuden zu frönen Zur Teilnahme sind alle Freunde des Win tersPortS ohne Unterschied geladen. Die Ausflüge werden stets in den Tagesblättern, in den Bilderkasten sowie Reisebüro „Put-nik" bekanntgegeben werden, welch letzteres auch alle näheren Jnforniationen erteilt. : O». Rapid Gnsilballsektion). Alle Spieler der ersten und der Reservemannschaft haben Mittwoch, den lv. d. zuverläßig zum Saaltraining zu erscheinen! : Vii. Rapid. (KnabenknrS.) Die UebungS stunden für das Hallentraining werden verlegt und finden nunmehr jeden Mittwoch und Freitag von 18 bis 19 Uhr statt. : Edelweiß t9vv. Montag, den 23. d. um 2t) Uhr Jahreshauptversammlung im Hotel Halbwidl. : T». Z^elezniöae. (BoxseMon.) Alle Mitglieder werden ersucht, zuverläßig zum heu-^ tigen Training zu erscheinen. Das Training wird nun der ehemalige Trainer des SK. Merkur Herr Crjavenik leiten. Die Traininge finden jeden Dienstag und Freitag zwischen 19 und 21 Uhr ini Turnsaale der Volksschule in der RuSka cesta statt. Nachrichten aus Celje r. Di« erste Sitznng des Stadtgemeinderates in diesem Jahre findet Freitag, de,l Ll). d. uln Uhr inl Sitzullgssaale des StadtlnagistrateS statt. Auf der Tagesordnung sind Berichte der einzelneil Ausschüsse. e. Theatervorstellung zugunsten der Arbeitslosen. Die Akitglieder des Drainatischell Bereilies bringeil unter deul Protektorate des Roten jt'reuzes in der nächstell Woche im Stadttheater Petar Petrovi««' Drama „Die Dämnlerung" zur Ausführung. Das Erträgnis fließt den Arbeitslosen zn. c. Doch Schnee! Sonlltag setzte Schneefall ein, der aiicti Montag de,l ganzen Tag andauerte. Jul Nu belebten sich die Straßen mit ungezählten Skifahrern und Rodlern. e. Bei den letzten Psändungen haben sich fast alle Steuerpflichtigen verpflichtet, die Rückstände zu Neujahr oder bald nach Neujahr zu begleichen. Die Steuerverwaltung fordert nun alle, die davon betroffeir sind, sofort ihren Bervflichtllngen lmchzukommen und es nicht auf unliebsame Schritte am"- kontnten lasselt, die die Steuerverwaltung illl »vidrigen Falle in Kürze unternehmen lnüßte. Das Hinausschiebeli der Steuerzah-lullgeil verursacht den Betroffetlen nur unnötige Auslagen. e. Alle Gkifahrer, die Mitglieder des Sl0' wenisckien Alpenvereines sind, versammeln sich heute, Dienstag, nul Ll» Uhr inl Klub-zimlner des Hotels „Europa". Da die Angelegenheit dringelid ist, lnöge niemand aus-bleibeil. c. Ein sportliches Ereignis, »vie es Celje noch nicht erlelit hatte, war das erste Auftreten von Frl. Hilde Holovsky Montag abends inl Stadtparte. Es war das erste Schaulaufell iu Celje überhaupt, ilnd zugleich init einer Meisteril, von Weltruf. Als lange vor 20 Uhr die Massen nach dem Stadtpark strömten, hörte man allseits auch bewundernde Worte über die Einzigartige Schönheit des winterlichen Stadtparkes, der iln Schneeschlnuct von den vielen elektrischen Lampell erglänzte. Wie viele wisseit nicht, (slites5tllt?et ciie M??woch, den 7^ ip-;?. ?^?f/t7qs- ^ctTNrr,.^.- .... /^»ZcaF QHZ^««jIc VlenBwil. vei, t7. samm Die Draukaftrne Halle? Mar«. Eil, sonderbares Projekt, das alle Beachtung findet Wie wir erfahren, beschäftigen sich die ."lüstlnidigen Stellen der Etadtverwaltung inil dr»! Gedanken, die Draukaserne als Marillinlle fnr die 'Zwecke unseres Lcbeus--lilittel- ttltd ^'k^iittuaUenmarktl's umzuadap-til'rcn. Details des Planes, der beim Stadt-lminiint sicherlich schon erwogen wird, sind llno uiciit bekannt, wir glauben al»cr im Iuteresi? des (^emeindcwohles zu sprechen, N'tnu ,oir gegen dieses sonderbare Prvjekt sch'iifsten Einspruch erheben. ES ist vom der Stadthygiene, der ^weck-uu'is^lgflll, der Plaksrage und Miehlich der iliil iliu.' wichtigen Kostenfrage nicht einerlei, 0b in der Marktliallenfrage Experimente gcinacht werden, für die schlieAich der Ltt'iier.zahler aufzukonimen hat. Wir wol--len nnr eines feststellen: die Draukaserne als Ziatteilburg niit ihrenl zerbröselten, feuckiten Geittäuer kanir einer solchen Bestiulmnng unter keinen Unlstünden zugeführt werden. Will nmn nlit der Draukaserne schon etwas dcgiluu'n, dann niöge gleich an ihre Abtragung geschritten werdeil. Es ist ganz bestimmt eine Zumutung, wenn man glaubt, die angeliende Ruine mit schtneren Geld-opfern für die Zwecke einer Marktliallc'herzurichten, da man früher oder spater denn doch an einen» geeigneteren Platze eine neue, ntoderne Markthalle wird bauen müssen. Anherdeul ist die „Lend" gar nicht der „Nabel" uon Maribor. Der Unlbau eiileS alten Gebäudes nach halbwegs sachlichen Grundsätzen kostet bedeutend mehr als die Errichtung eines neuen, au6 Beton und Elsen errichteten Zweckbaues. Die Stadtverwaltung mud auch in die Zukunft blicken und auf die voraussichtliche Entwicklung der Stadt Rücksicht nehmen. Möge schon , die Plahsrage wie inlnter gelöst »verden — man wird hiezu im geeigneten Augenblick noch immer Stellung uehmen können — eines.ist gewift: die Drau-Kaserne ist für solche Zwek-ke nicht geeignet! m. Evangelisch^. Uin mit denl ^tonfir-nlandenunterrich! beginnen zu können, uxir-den die evatigeiische» Eltern ersucht, ihre Binder, die das 14. Ä'betlsjahr überskyrNten haden und Heuer konfirmiert »Verden sollen, noch NN Laufe dieser Woche in Äer Pfarr-amtStanzlei anzuuielden. IN Geschichtsforscherabend. Der hiesige lveschichtssorscherverein beruft für Donners-?ag, den 19/ d. UN» A) llhr in den Saal der stttdicnliibliotbel seinen fünften Vortrags--?bend ein. Es spricht Herr Prof. Mirko V < u pa n über den Unlschwung in der Nechanik und den Beginn des Jndustriezeit^ tlters. Alle Mitglieder herzlichst geladen! )te clH»rm»nte vn«!r» verdi'In«?t mtt «n äef?onkllmoperetie i 6«mn»clizt Im MHo UHioi» m. Trauungen. In den letzten Tagen wur ^en in Maribor getraut: .Heinrich BrbiL, Monteur, mit Frl. Angela LopiL, PukSiö i^riedrich, Tischler, mit Frl. Marie Pre-zov^ek, Ivan Skaöej, Schlosser, niil Frl. Hildegards Fritz, Franz Ster, Aebemeister, mit '^rl. Mathilde Lepenik und Friedrich Gev-aja, Tischler, mit Frl. Juliane RavS. nl. Bibelvortrag. Der ltüchste Vortrag über das Thema „Wie löst die Bilvl i,ie ziale Fra^e?" bzw. über die soziale leil-srage der Ehe, wird Donnerstag, den 19. d. um -'0 Uhr im erangelisclieu Gc>m'indesaal (Trubarjra ul. l) stattfinden. Jedermann ist willkonimenl Nl. Intereffanter Bortrag für «e»erbe-treibende. Jin Rahmen eines Vortrags-abends des Slowenischen Gewerbevereines spricht Mittwoch, den Itt. d. um Äi Uhr im Taal des .Hotels „Orel" Herr Professor Dr. u t a r über die Wirtschaftsbilanz deS Lahres lM. Gewerbetreibende und sonstige ^Interessenten sind geladen. Nl. Das Aimmerschietzen des Jagdvereines in dieser Saison beginnt wieder init dein morgigen Mittwoch, wozn alle Mitglieder des Bereines sowie Freunde des Schieszspol.-teS eiilgeladeu Werdelt. DaS Ziininerschiehen findet ab Mittwoch, den 18. d. jeden Mitt. tvoch UNI V Uhr iln Gasthof „Pilsner Bierquelle" (Senica) statt. Erstklassige Gewehre Ulid Munition stehen an Ort und Stelle zur Versligutlg. nl. Weingutsbefitzer erwerben Msthänser in der Stadt. Die Weingutsbesit^r sind iil-folsie der Absatzkrise auf die originelle Idee verfallen, Gasthauser i,l der Stadt anzli. kaufen, ttln hier ilir Produtt „an deil Mann" zv bringen So envarb seillerzeit der Ä>ein-gutsbesitzer Andreas I a n /.«? k o v i <: das Eaf^-Restanrallt „'^^>ronlenade". Dieser Tage erlvarli aber der '-?!.teinlii>tsbesit>ter ;>ohalNl Kren ans bei dis Gast- baus Ltotz, vorinals Simonic, ii^ Pobre^je. De,l (^sthof Mauser bei der Kvnig Peter^ Gläserne kalifte erst türzlich der Weingutsbe-sih< r Fran, öevbiuek aus BrtiiZe bei Sveeilla. n>. Das l4. Bergfest veranstaltet in die-seul Jahr am l. Febriiar die hiesige Al-Penvereinsfiliale. Uilgezwungen, froh, vergnügt, wie es ebeil nur ein Fest der Berg-freunde sei« kann, wird es auch in dieseiu Jahre Iuilg nnd Alt in den gerännligen Unionsällen zu sröhlichen Reigen vereinigen. Daher: Am l. Februar alles zum Bergfest! ui. Erfolge unserer Petrijünger. Ä lirzlich fing unser bekannte Sportfischer .Herr Direktor Franz S t o r ch im Hauptstroin der Drau bei Sv. Miklav^ eineil tapitalel; >iecht iln Gewichte voll l! tkilograinm. Acht Tage später gelang es ail derselbell Stelle nllserein erfolgreichen Petrijiinger und verdienstvollen Ehrenpräsidenten des Fischereivereines ill Maribor Herrl» Dr. .Hermann K r a n sj, einen ebenso starken Hecht anS Ufer zu ziehen. ein» »»«m im äie «iSn-enäste loiitilm Operette! ^nay vnsr» un6 Nermnnn IKImw kommen ins XMV VIßIVZI lll. «onberzug nach Wien. Das Reisebüro „Pulnik" fertigt am -'6^ Jänner ab Zagreb eillen Sonderzug nach Wiell ab. Der Zug lvird bei der .Hinfahrt anl 2l). d. uln 2 Uhr unsere Stadt passierell, lvährend die Antunst iil ?i;ien sür Uhr nlorgens vorgesehen ist. Die Rückfahrt erfolgt am 2. Feder um Uhr ab Wieil, wobei anl Nach-niittag anl Semniering Aufenthalt genom-inen lvird. Für die Reise ist der ordentliche Pas; notlvendig. Annieldungeil sind bis.^uin d. an das Reisebüro „Putnik" zu rich ten. IN. „Die Bekehrung des Kerbinanö Pi-^tora", die geistreiche ^»'omödie des tschechischen Schriftstellers Frantisek Langer, die bei der vorjährigeil Anfführung einen vollen Erfolg erzielen kollnte, gelangt Donnerstag, den Il>. d. nln hiesigen Theater zur Erstallsführung in dieser Saison. Die Regie sührt I. Kovie, der auch die Titelrolle spielt. n>. «osa vumtee' letzter Weg. Die meinde Stitdenci hatte wiedernnl das .Hin-s^iven eiller l>eral,nten nl,d beliebten Per sölllichkeit zu bekla.gen: die Gnstwirtens>^at^ tin Frau Rosa O nl u l e c, die schnell nnd nllenrxirtet lwrschied umrde gestern unter grosser Beteiligung alis dem Friedhofe in ^tnden^i lx'gralen. Die' Berstotbelie, die spritzen- ulid Fahneupatin der Freitvilligen Fenenvcchr lvar, lvurde von sechs Mi!gliedern der '^8ef)r vom Tralierhause aus zunl Friedhof getragen. Am Grabe nahm Bür->iernl<'ister nnd ^-il.^'snhaiip^iimnn K a l o h n tioseriire,senden Wort<',t Abschied der leider allzusrnl) Dahingeschiedenen. De»: Ar- III » V e n « »1.1 III «u« «»»»»»«« beitergesmlgverein „Enakost" sang ergreifen i»e Trauerchörc. Ebeltso spielte die Musikkapelle der We^hr von Studelick Trauer-choräle. m. Die Almosenblocks werden voll nun an auch bei den Inkassanteil der Gasanstalt nnd des elektrischen Unternehnlens erhältlich sein. Bei dieser Oclegeicheit lvird noch-lnals darauf ansmerksam gemacht, das^ die Anweisungen ausnahmslos vonl städtischelk sozial-politischeir Amt eingelöst werden, i)as auch die Kontrolle der .Hilfebedürftigen vornimmt, dainit jedem Mißbrauck) vorgebeugt wird. m. Lebensmiibe. Der LTsährige, in Stu-denci ll>ohill)aftl' Eisenbahmr Biklor B i d-mar wuri^ gestern abends in seiner Wohnung erhängt aufgefunden. Sofort llttpsmhlich Zchw.'incslcijill. inu nm nahulen. p Schwerer Utzfall ei«, »zindes. vierjährigen Keuschl«''stocliter Lec in Doliö siel, als sie ain Bod.tl jpieUc, vom Tisch ein lang<'s Messer nus die Das Killd, dem sich das Mener lief in tiie .Hand bohrt-e, inußte iils Spilnl gebra6ii werdell. P. Dieichahl. Tem ^fitzer Anton in Ziröevina taiilen dieser Tage verschieden' W,?gilcrim'rkzen(ie inl Werte von I'X) Tinar abhanden. T-er Dieb wurde in eineni de-schÄftigungsiosell '^^^gnerghilsen entwrsl. Bei Erkältungen, Grippe. z^l>»ent.iuuüuliiz. M-an^lschwt'lltti'il, sowi< Ncrvenichni^'r.'.eil Glicdcrreiben tut Mtln in'i, lnil eine^i: Klos natürlichen ,.Franz'Iioses"-BIttcr>"a>i^'r für tä^lliche DarmtüNle^ruu^ sorc^^'n. Urteilen der UniversiiätSIliniken .',eilimcL sicu »^r«mz»^>f«f«B^isser durch sichcre bei angenehmen (vebnnich ims. Da? „Fran.^-^oses"-^itterlvasser ist in alleir Äv^vtliclen, Drosscriet» Mld Spe,^ercihand!ungen erhältlich. Tkeater «,» Kimft Roilonaltdeater In Maribor Neportoire: DienStag, den 17. Jänner unl Ul?r: >,Ge» witter". Ab. (5. Ermäßigte Preise. Mittwoch, den 1?^. Jänner: Yjeschlofsen Donnerstag, den 1'.^. Jänner nur .<» Uhr! „Die Bekehrung des Ferdinand Pi^tora". Znm erstelk Mal in dieser Saison. Freitag, den Iänlier: Geschloffen. Gamstag, detl Jänner uin .'«> U!ir. „Dir' Virafen von Celje". Arl,eilei.vlnstcllung bei ernlnßigien Preiseit. ! Die beliebte Operette „Gräfin Moritza'^ geht demnächst in der Reine des verrn Bach lll a n n wieder iil Szene. In dee Rotte des Grasen Tassilo wird .^lerr S a ii-ciii l'eschästigt sein. Auch die ülirige Besehung ist zuln Teil nen. Au« Mus p. Vin neuer Dolmetsch. Das Llx'rlatldes-gericht in Ljubijana ernannte d^'n Professor Herrn Franz A l i <: zunl Dolilietsch für die d)estorben si,rd tis Patieliten. p. Anf Ä,lIK4.81i Dinar lieläust sich Heuer der .Iahresvorallschlag des 'liei'igen Slra-ßetlallsschussrs. Vorgesehen sind für l^uer auch in^ehrere grössere Arbeilen. So iver-den die LjutomerÄa cesta nnd die Zusayrt-strasx' zunl Frachtenmagazill urit Grallttqua dern gepflastert werden. Anch ist di<. Bo-sciu'tterullg der Slrasze ^^^urovec—MajSperl in Aussicht gestellt. Dt'r Stras',enansschllß nni^ ferller für die Inslalidha^lnilg von mehreren lÄeineindestrasft'li austonlnien. In Frage kolmnen zunächst die StraMiz Montan jci—Tkl.'loici, P ragerEirtovce^_Ä). l'vrenc, Dornail'a^ ^^talijci, Ivan ji —Lakoilti ultd SlN-'ci^Rucnlanri. Schließlich ist die schon längst llotivendige Au^'tvs-ielltNlg der Brücke l>ei Borl son>l<' inehrerer Brücken über die Pesnira uorgk die Z^irten rechtzeitig zn besorgen. — In Vorbel^ei-tnng: „Äampolo" niit Paul .Hörbigl.r nlld Dolly Haas. Der Landwirt l. Kartcffelfütterung. llnr festzustellen, »b die Milchmenfle ulid der Fetdgchalt der Milch dul'ck^ r>crschiedenarti'^ie Zn^'eveituli.q der verabreichten ffartoffelll irgclldn»ie bee,n flußt wiiid. sind Fnltel'Ultgsversnckie dui^ch-gessi!)rt loorden. Es stellte sich heraus, dasi die :^.weich^, gleich. rohe .^kartoffeln izder cll^prechende MeltM gedämpfte od<'r Kartossel-Flockcn ha^n leinen lesonders ^pünstij^en szvzi'iischen Eili' sllis; auf den Milcherlrag. Unzulre'send isi auch die in der ltenei-vn Ziegell'>n>^itlllerat.ur geschilderte Ausfassung, das; rok?e jl^arl'f>'ln den Fettgehalt d<'r ^^iegenniilch i.rhölhar viel »geringer nnk» aZt» , schiechtestvi, schneiden in die'ser B<'ziclii>n:l 'die rollen iiartliMn ab. Zeitung" Äe«««er 17. VNttwoch, dm 18. JSnner Ävaa. Wirtschaftliche Rundschau Melnmarli i« Ltuiomer Die Ortsgrl^ppc des Weinbauoercines in Ljvtomer veranstallet umviberruflich am 7. ui» 8. März !933 einen Weimnartt, und zwar tn den Räumen des Wvsthoses Stra-her in Ljutomer. Es werden Wein« aus allen Aeinbangebieten des Bezirks (Gor. Rad^na, Ljutomer und ötnHova) zur Kost I>ereitstehen. Aber auch dQs Weinbaugebiet von OrmoL ivird vertreten sein. Ljutomer ist lvegen seines alten Ru'es als Zentrum eines bekannten Weinbaugebietes für eine solche Veranstaltung sehr geeignet. Darum gibt sich uuter den Weinbauern als auch unter den in- und auslSndischen lkSufern ein reges InteLesse filr diese Veranstaltung kund. Die Weinbauern der oben erwähnten Äeingebiete find hiemit eingeladen, ihre ?ö«ine aufzustellen und damit den Interessenten die beste Gelegenheit zu bieten, die heurigen Weine zu kosten und sich von deren Porzüglichleit zu überzeugen. Da. die Traube üterall schön ausreiften die Lese sehr spät war, wurden außer-vrd<)ntlich s^ine Mine gefechst. Die Auswahl wird sehr reichhaltig sein an vorzüglichen Weinen aus gemischten Sätzen bis zu di:n feinsten Spezialitaten aNer Sorten aus denl ganzen Bezirke. Die Interessenten, lilüeinhändler u. Gastwirte ^Verden darauf au^nwrksani csema?^, deu Weinmarkt in Ljutomer zu besuchen und sich von der Borzüglichkeit der hiesigen Weine und den angeincssenen Preisen ^ überzeugen. Zwecks Erlangung einer b(i?visen Fahr« preitermäßigunH wurden bereits die nötigen Si^itte unternommen. Der Mnm «enNoM Aus Wien wird berichtet: Im Einklang mit den abgeschwächten Preisen an den Auslandsmärkten lag das Geschäft im hiesigen Berkehre ruhig, d4e Pr^se bröckelten NM ^ bis Grosc^n je Stück ab. Infolge der wärmeren Witterung der vorhergegangenen Tage hatten sich die Zufuhren etwas gebest, doch dürften sie wegpl des augenblicklich herrschenden kalten AinterwetkcrS wieder abnehmen. Frische Eier find ausreichend angeb^en, man konnte in polnischen, ungarischen und jugoslawischen ^rkünsten zu billigeren Preten ankommen. Kühlhausware wird den frischen Eiern zum Großteil infolge der niedrigeren Preise vorgezogen. Die Produktion inländischer Sorten ist gering, das Konsumintereffe schwach. Gehandelt wurden ZkühlhauSoler, polnische b1 bis 54 Kllogrämm mit S. 12.75, 48 bis 5l Kilogramm mit S. 12.^, Mittelware mtt S. N.2S bis U.S0, ungarische mit S. 13.Sd. jugoslawifthe gleichfalls mit S. 13.25, Kalkeier, Primä, inländische mit S. 13.—, unga« rische mit S. 12.75, polnische mit S. 12.— Mittelware mit S. 11.—. Frische Eier werden eu gros in Schilling pro IVO Stück, verzollt, versteuert ab Wien: Riederösterret-chis^ S. 15.—, ObexSsterreichische S. 15.^, Farmeveier, inländische S. 17.— bis 18.^, jugoslawische S. 15.—, ungarische Schilling 14.50, polnische 51 bis ^ Kilogramm S. 1IL5, 48 bis 51 Kilogramm S. 12.75, Mittelware S. 11.75 bis 12.—. Jtn Nnz^han-del echöhen sich die Preise »m S. 1.^ bis 1.50' X p«serhandlungen Mt Pole« dieftr Tage wieder aufgenomnt^ Die Be-^chungen find schon ^r weit gediehen, sodaß mit einem kaldigen Abschluß gereift werden kann. In den nächsten Tagen begi«' nen d^ Verhandlungen mit der Tscheche- slowalei mch Deutschland. ES hat den Anschein, daß tei den ^sprechungen mit Prag konkretere Resultat« erzielt werden dürften, als man ursprünglich angenommen hat. In erster Linie wird eine Abgrenzung der Einfuhrverbote vorgenommen ivcrden. Man hofft, daß es gelingen wird, ei« immerhin beträchtliche Anzahl , von Verboten auf beiden Äiten Gk^u^ben. X J«g»sl«»is«tzt ««SfNtzrkNtingente fite Frankreich Für die Ausfuhr nach Frankreich wurden Jugoslawien folgende Sonderkontingente für das erste Biertellahr 1033 bewilligt: Schweine 12^ q, frisi^s Schaffleisch S00 q, Salami 40 q, Eier in Schalen 10«^ q. X eA w It«-lie». Ne italienischen Behörden treten seit jüngerer Zeit filir die lkrweiterung des Birnenbaumes ein, weil dieses Obst leichter tranSportk^ig ist. AIS Sorten werden Haupt sächlich Sommerbirnen vorgeschlagen,, die frt^r ausreifen. Hiebei lvird hie Ansicht ver treten, daß das it^ienische Klima 'ür Som--merblrnen besonders geeignet kei. Als ganz besonders ausschlaggebend wird betont, daß di^e Birnensorten ^enüber den Pfirsich-sorten mit un^ustigerM Bodenverhältnissen das Anfangen fin^n. ^rans ist zu er-se!^, daß Zftalten alles auMetet, um seinen vbftß^rt zu heken uÄ dadurch seine Tus^u handelVbUa^ M verb^n. X b» rWW» HcksmBfttz» «Ach IM«. Vi« in vielen andren Staaten. machte fich das russische ^zdunrping auch in Italien starf fühl^r. Vis Oktober des Borjahres wurden insgesamt SV7.7<)7 Tonnen Bimholz nach Italien ausgestihrt gegenüber avS.4<» Tonnen im Iah« 1931. In den gleichen Trioden betrug die Holz- einfuhr Italiens aus Jugoslawien bezV. 337.SS4 Ton»«n, wogegen diesell»e im Jahre IM) noch 547.551 Ton.^m ausmachte. Tie gesamte.Holzausfuhr Nußlands nach Italien stellte sich im Borjahr auf A,050.li6l Tonilen gegenüber 1,578.820 iu^ Jaihre 1W1. Der Tltenge nach beträgt der tkxportrückgang Rußlands nach Italieil 14^ und dem Werte nach 34 X. X Mndestpreise ftir Getreide und Bieh l» U«erika. Der Vorsitzende der landwirtschaftlichen .«»Kommission des amerikanischen Ropräsentanteuhauses hat ein Son.dergl?^ej^ zur Linderung der Not auf deni La,^ e n-gebracht. Der Entwurf fieht die Festsetzung 'von Mindestpreisen für reibe, Baumwolle und Bieh vor. Es hand.'li sich hier um Maßnahmen, die man in denl sosehr auf die freie Entwicklung der Wirtschaft eingestellten Lande kaum für möglich geHallen hätte. Keltere 6Se Gchalta«ekd«te. Franz Schalt sagte einmal zu einem Sänger einer Provinzbühne: „Es ist allerdings eine ausgemachte Sache, daß die Tenoristen daS Borrecht haben, furchtbar dumm zu sein. Aber weiß Gott, Sie mißbrauchen schon ihre Rechte!" » U>«iVich. „Marie, niorgen abends finge tch in einem WohltätigleitSkonzert, hier Valien Sie eine Eintrittskarte, wenn Sie hinkommen wollen." — „Das tut mir sehr leid, gnädige Frau, morgen abends habe ich gerade meinen Ausgang." « Der GchlRUWeier. „Sie wollen meine Tochter zur Iran, junger Mann? Meine Antwort hängt von Ihrer finanziellen Position ab". — „Welch ein merkwürdiges Zufammmtreffen. Meine finanziell« Vosition hängt oon Ihrer Anttvort av.^' » WM, W UMffe»»«»» Der Arzt macht der Frau Borwürfe und schließt: „Venn Sie Ihrem Mann weiter Schnaps geben, ist eS fein Tod. Er muß Wasser trinken." Äirauf bemerkte die Frau? „Wenn er Wasser trinken muß — ist das mein Tod." Roman von V. Williams ^z^riskt in t^üvcken bei Qeors Ntiller. (3. Fortsetzung.) eitle Witwe sieht sie eigentlich nicht aus." „Nun, loenn num's recht bedenkt, weiß ich nlÄ, ob sie Veranlassung gehabt hat, son->erli6i um Mark zu trauern. Es stellte sich nänttich heraus, daß er nicht allein war. als er verunglückte, sondern ein Weib bei sich das lMt ihm reiste. Und diese Tatsache mag dte arine Frau Joan wohl härter «getroffen haben, als der Tod ihres Mannes selber. Drei Jahre dauerte ihre Ehe und lnanches Mal, wenn ich hinüberkam in ihr Haus auf Long Island, um Bilder zu schätzen vder etivas Neuangeworbenes anzuschauen, erzählte sie mir ohne AufHöven vl>n ihrem Gatten — so nZie e!^n ^ne glücklich verheiratete Frau von ihrem Manne erzählt. Und dann dieser Schlag! Dabei war sie das hübscheste, süßeste Geschöpf, das ich ie gesehen. Womit nicht gesagt sein soll, daß sie das jetzt nicht mchr sei, aber sie ist eben doch verändert lei^reikt und irgend-une härter, lneine ich. Und sie haßt nun natürlich die Männer!" Inzwischen befriedigt« Joan Averil an ih rem Tiichc die?!eugier^ ihrer Gefährtin in bezug auf die Person wohlbeleibten .«^errn, der so untertänig gegrüßt hatte. „Es ist der alte Aronstein, der Newyorkr, Kunst Händler, Rarliel. Er verkanste unsere Bilder, als. .. als Mark starb." „Ndein arnies Kind, ich hörte erst unlängst in Cannes durch Connie Winter die Wahrheit über dich und Averil. Ich wußte nicht einmal, daß er gestorben sei. Warunt hast du mir nie darüber geschrieben?" Jostt Mkt« die AKseln und betrachtete mit ihren grauen Augen ihre Nägel. „GS hat keinen Sinn, and^ Leute mit den eigenen Sargen zu belästigen. WaS vorbei ist, ist vorbeiman kann nur Höpen, zu ver- geffenl" »Bergessen —? Was willst du damit sa-gen — .Ja, meine Liebe, aber man muß sich auch erinnern können: Ein gebranntes Kind scheut das Feuer!" Und ihrer Meinung mehr Nachdruck zu verleihen, biß sie herzhaft in «inen dünnen, harten Toast. ,Du l ist doch noch ganz jung, nicht wahr?" fragte Rachel. „Fünfundzwanzig!" „Ein wahres Nnd also! Und dabei wunderschön! Du versteht dich vortrefflich anzu-zie!^ und lebst von Haus aus in glänzenden Bevhälwissen. Wie lange wird's dauern und man wird dich wiÄer zu einer .Heirat drängen. Sicherlich, meine Joan: Wenn du nicht sehr eirerg-isch bist, wird dich eines Ta-qes einer von diesen Äufeln a^r herumkriegen! Oh — ich kenne sie! Ich hasse zwar die Männer nicht, finde sie mit chrem Selbst bewußtsein, ihrer Grausamkeit sogar »»»>W»«»»WW»»W!W»WW^ Me FemWaltuna von MtzanMußtmvfangtM Der Vorteil des Radio-Fernschalters Es ist l)cutc gebräuchlich, in allc Ziinnier eil,er Wl>hnu»:g Latttsprecht.'r1cituMlt zu ,',iehoi>cltz nmil in jeden« lcliebi^en Raum hören knlln. Der Elllp'tinger bleil^f lncrbei stets in citt- und dcmsclbeu Ziiiiu:«:r stLl>'N, und nur mit dcitt Lautsprecher inau aus cniciu Raum in dt.» anderen, störend ist hi^'rbci alicr die Notwendiljteit daß nmn sich zum Ein- Ausschalten des Sx'rateL doch in dasjenige Zimmer lel^clx'n l'.iu^, in dein der Empfänfler anfesonders dann lästig, lix'nn 'nan dem Rund'nnk inl Lchlafziulmer zuhört, ?välirene> man schon zn Bett liegt; niemand stel>t gern au^. um i'iber den kalten Korridlir in ein anderec» Ziinnier zu gvhen und den Empfänger auszuschalten. Der fortschrittliche Funksreilnd .nacht hier von sogenannten ^ernschaltern lMrauch, lnit denen cr deil Enlpfnnger liber beliebig lange ^chaltlcitnngen ein- und au?'chalt?n kann. Co handelt sich liier um relai.?artigc Anordnungen; der Fernschalter >vird in l;ic ,'ine Heizleitung des (^^eräte-Z eingeschaltet, und der Srsialtertonta!t sttl'st wird dcckurch betätigt, dak mall in einem lerilen Zimmer einen Drncttnops drürit. Tiefer !»inopf steht durch eine geinöhnliche 5ttinaelleitung nlit dem ^ern^ilter in Perbindung. Den B<-trietsstrom für den Fern^cl)alt.er enlli!mmt man in der 3!c^l eiirer Batterie. Das ist gut und 'ckvn, solange ?uan auch ^en iSliipfänger aus Batterien belreibt. S^>cist mal! d?» Empfänger aber aus dem lvird die Notwendigkeit ciller Tchalt-batterie als sehr lästig enlpfunden. Denll wenn man allein für die Fernschaltung eine eigeilc Batterie bellehalten niuk, bleibt der Empfangsbetrieb init allen Ullbequenilich^ keitel» uild Uinstandlichteiten bchnstct, durch die sich der Battcriel-etriev auSzcic^.iet; lnan hat also gegenlzber dem ganz an^ Batterien gespeisten l^räte keine wesentlichen Vorteile. Unter diesen Unlställden t»erdlent ein »teuer Radio-t^ernschalter besondere Beachtung, da er so eingerichtet ist, dak er auch die ?^triebssvannunq denl Aechselstroinnetz ent-ninlmt. Die Ltonstrultion dieses Fernschal' ters ist denkbar einfach; in den Schalter ist eill kleiner Transforniator eingcbalit. der die llotllx?ndigc LpanllunH für die Fernschaltung herstellt. Als Betriebsspannung filr die ??crn^chaltunq lvird eine solche von tO Bolt belmht. Ausz^rdem ist eill sogcualln-ter Drehinagnet eingebaut, d. i. ein Elettro-niagnet, der beim Anzieheil seiners Ankers Der Stodlo-Sivck Ein Berliner Techniter, der au6/auf .eiuen Spaziergättgei» nicht den !>iu,lidkunk uiisseu will, hat sich eine Ciilpfanasanlage in sci-lell 5>mzicrstocl aebaut eine unr einen tvstiinnnnl Betrag dreht. Auf dielser Welle jibt ''ine Noäen^ sdieilie, die ihrerseit'5 die ei^entlicl/en 5lon-tattfedern letatigt. An den ^eriychalter iöll llen l>eliet>ig lange ltliiMUeitiMjic'n, die in die einzelnen Zilnmer ^ühren, angeschlossen »Verden; in jedem Zimmer wird .in Druck-lnopf Mlgeoi-dilet. Auszerdein wird der Fern schaltcr in die Netzleitung zum ^liundfulrk-eulpfänger eingeschaltet, d. h. den Netzstecker des Ferilschalters tut «nan iil die Liäitnetz-Zteckdo-se, n>ährend man den Steäer des EnlpfängerS i»l die Steckdose de.- Fernschal-ters einstöpselt. Drückt lnan nun einen der Druckknöpfe, so sliesjt ein Strom durch den Drchnlagnc- ten, dieser dreizt sich mn einen schritt ^i^viter und slMießt dal'^ die vl>rher osieiien Von^ taite; der Netzstroiii de^ Cnvpfön ist damit eillgesrt>altel. Driickl mall «.rnc'ut, i'o dreht siä? der Drehnmgnet lvieder eillen Schiritl, die .fkontnkte lverdeil gei'f'ii^'i und der Netzstrnin unterbrochen; d<'r Eiil^piäliZcv ist ansg^'schaltet. Ter Schaltstroin slies'.t stets nur einen Augenblick, sodaf; dev ^t-^olll-vevbrauch ganz miililnal tst. Diesc Betriel-^spannung lvnrde auf Bolt festgelegt, dainit man mit niög-lichft geringeil Betrieb^stro^:nstä''s'? auc'-kommt; diS liat den Borteil, das^ )iie ?ch:ilt-leitNlMN einen großen Ohlns^^en '^Widerstand bosiken, d. h., das; sie belietn^^ lang sei?» könlien, o)ile daß sich heraus eill ".liachteil ergibt, 40 Bolt ist die »bere Gren.>' des sogenannten Schwachisirt^nl^'vanlrnll'-^etl, d. h. bei dieser SpaniiMdg ist noch eilU' rein schwakhstroillinäs',ige Ausführung der Schalt-lritungcn zulässig. Man kann illfolgedessen ganz getvöhnli6>en .Ain<^eldraht l.erivendell. EndMre und Laukprecker Wenll ein Funkfreulld inlt delll Elllpfll'g nicht zufrieden ist, dann denkt er darüber «ach, t>b nicht dnr6> das AnÄvechseln irgend llzel<^r Teile eine Besserllng zl> erzielen ist. Aln naheliegendstell ist es imtürlict), eine Auswechslung der Röhren vorzunebinen, ulld aiil ehesten eiktschliesst iilnu sich zu eilienl Ersaj^ der ^^auVsprecherröhre durch eine bcs scre, da der Schllls; naheliegt, das; die den Lautspreck)er uninitteltar mit Energie '.er-'orgende Röhre für die Wiedergabe 'il erster Linie verantwortlich ist. Aber ivelclx Endröhr,' ist liull eigeiltlich die bessere? Da liest mail einerseits von den Schus!^gitiereildröhren oder Pentoden, die eine größere Berstärknnii liefern; da lveist der .^ländler midercrseits anf sogenannte Kra^trö)ren hin. die eine grobe Leistui,g ab geben. Welche dieser Röl)rell soll inan nun ^vorzitgen? Ganz allgelnein ist zu sagen, das; nian eilten Röhrenaustansck> lllir in, Einrerneh-nieil lnit dein Radioliändler oder einem an.« deren Fachilmnn vorliehmen sollte, da sich iil einen» lestiminteli l^erät keinesiveqs alle verfügbarell Endrö-Hren verlrienden lassen. In den meisten Enlp'ällgern kann. nlall lleben der nortnalen Eingitter-Lautsprecher-röhre noch eille Pentode vi vilienden, aber es lst nicht lnöglich, in sie eine KLaströhre ein-zufes^n. Andere Empfänger wieder lassen die Berlvendulsg von drei verschiedenen Elldröhren zu, nämlich eilier Pentode, eitler kleilteil Eillgitterlautspreld ei,n'r Kraftri^hre; gewöhlllich ist aber lillo Nm-schaltung dt!S bk?rätes, zunl inindesten eill Ulllleqen liestinllnter Berbil^duniisstrcifen und dergleichen erforderlich. Die -ralich^^-annvisnn^ien gelien säintlich an, ll>elcsie Eild' röhre liian benutzen dar^'; ist eine (^ieb'.au>s>z anlvei'ullg nicht inehr vorhailden, so tann Nlall die l>etref^'<'llde AuÄullft vom >)älldler oder Einvfällgersabrik ert>alten. Alldere als die in der (^brauchsallweisul^g aufgeführ- tt.n Röhren dünen keinesfalls vcrivelidet »Verden. Das lezieht sich natürlich nur au'. Net^lnpfünger, llicht anf Batteriegcräte. Wallis s> ss luall nnli aber eilie Pent:>de, und wailn «iile Kraftröhre verirrendenDie Pentl'dt' besitzt eille tNiiMre Berstiärknng als die Eillgitterröhn', gibt in il)rer liornlalen Type aber l,u,- etiva die gleich«' Leistullg ab. Die Pentode ist also am Plah, lvenn d>^' Lautstärki» zu gering ist ilnd innll eilieil lauteren Enspfalig iiZünscht. Die ''kraftrohre dagegen liefer! eiiie grössere Leistung, aber sie i^ibt oine geringere Berstärtnu.^. Deshalb talln lnan sie nur verivenden, weli,l sie Laut stärke all sich ill'errelchlici> gros; ist lnid »lian nur eine bessere ^tlallgschöilheit wnnjcs>t, d. h., wenn der Elllp'ang ^>erzt'rrnngsfreier lverdtn soll oder in^^n gar iilehre ce Lallt-spreche? spei>selr will. Sekt nmn i,: einei, Empfänger, desjell Lautsv'irk«? gerade ausreicht oder die vielleicht nicht eininal ganz zufriedenstellt, eil?<' jlrafl röhre eill, so ivird mail völlig enttäuscht seill, da die ^'autstärte jej^t noch geriilger luird. Man sieht daralis, dajz die ^traftröhre ei^^ent lich nur sehr selte,l erforderlich ist, liüinlich dann, lvenll die Lautstärke all sich ,',bermch';ig gros; ist u. lnall es gut v<'rtrtMil kailn. das; das l^rät leiser arbeitet. Weill» ein Röh'.en tallsch vorgcnoittlllell werdeil soll, loinmt nur die Peutode in Frage; nur sie bringt die größere Berslärkuilg ulld dainit ^rl'.s;ere Lautstärke. Sie bringt ail'er in »er Regel auch no6? etwas anderes, lläil'lich eine Be-vorzugullg der hohen Töne. Diese Bevor-zugullg iniis; dnrch eine elilspreche-ide Anpassung des Lautsprechers koinpensiert iver^ den. d. h. nlan inus; eiile,i Lautsprecher ver-lveilden, der elne,l besoilderen Alischlus; oder ei,i<' Nnlsei^altuiigSmöglichteit für Pelltoden, d. h. fsir Endröhren hohen innereil Wid^'r^ standes, hat. Der llovniase si'ir ineder^'hini.ie Endröhren gebaut<' Lautsprecher tliilgt mit eiiier Pentode zu hart. er inils; durch eineil lx'uc-n eu. ! 7,rgendein Rl-generieveii od,', ^^nstantisehen, ivie es in zuweilen emp'ohlen wiid, ist n!chl E-? is> eiikifiicht,,id, das; nieure se^ taiigem i,a.!> .leeuli >i r .'tondenfall)rci,l>eisses^iillg sncheii, „ Nachteil ili«!>t besit^eii. ^5eit tnntier^'r siild sljii- iliedrij-^cre S^xinniliilieil. itis e inn ilc^iiilte E!etlrvliil.>iiii'!>ei!slZ!' ren ill Anweikdillig, t>ie grnndsül.Iict, anderc-ausgeteilt sind. Zi,' lx'steh^'n el>eiisnts7, tiu-Alumiiliniilfolieii^ .in>isl deiien sj^i) cU-e,! ' keiil Isolierpapiev. sondern ein ..i'isisä'ii.^e-Pajner besiiidet. dac; init eiiiei» EteNrizliiteil bestimmter '^nsainiileiise!kondeil''ai"r all eiile s^leichspalinikiig an, dann ltildet sich auf der eiilen .^tliiiiiiiiiiniilotie eine duiiiie <^chlchte Aluinliliuin!^irl)d, die i.>eideii Elektro^'n i»oilcinander isoli^'ri, mes^' Onid schicht stellt das Divletlei5i>iii dai' Als man sich llun dxülit deschäsiigl,', densatoven dieser Art ,inch nullten zu l'vuen, zeigte sich eine liclx' Erscheinllil^: Fand i,i eiiieilk solchen Kolldeirsator näinlich ein Tttr6>sch:.ia. d. h. ein KurMlus; stl^tt, dalllr lrmrde der !^0N-densator hierdurch keineslvegs zerstört, snn. dern die^ Oxtldsch^ichie regenerierte sich galt.; von selbst. Nach Aufhoreil der Ile'berspaii-Nltllg stellte sich di^' Isolation '.^l^toinutiscli lvieder l)er, nnd der ^.toirdensator lvar >»ols vernvndiii^Mhig. T,'i> DnrckMla.^ hatte ieillerlci^ cVpnren hiilierlasseil, und aii eln ?luS>wecsi!eln des Kondensators braucht iia-türlich i'lberhalipt iiicht gi'dacht we^deil. Das ist eine sc^r schtltzeilsii^erte Eigensä^^rfl: auf eineil .^wiideilsator dieser Ar^ Halle '.naii geivisserntas;ell scholl Ial,g<' gewartet. Die )t-.stondensatoreil nnd Flinsiiii 'ils->ioil-densatorell. Das Prillzip ist lei l,eiden Arlei? dasselvc; der Unterschied besteht dariil, das; der Troeten-Eloktroltitkondensatov den lertartigeik Elektr-oltiten iil dem ih»l ans-saugelrden Papier enthält. ,l,ä.)rend der Flnssi^^keitslondeiisator inil dem dünnfll'lssi-gen iix,sseräl)nlichen Elektolyteii ge-üllt ist. Di'r Troctenelet'troliittoiit^cilsatoi? .'iliilelt alsl' ltewisseriilasjeil eineiil ^rockeiielemenl, eiii A'uSla-ufen des Elettr^vli^le-n isr nicht iilöohell "^k'ansprilchiln^^. Der gerillgste F-i'hler im Papier, die tleinste Pore kann ein Dltrcblchlagen des 5soiiden-sator.) Ulld dainit eill Uiibranchdarilierdcn hert'eifiihrell. Uill dieie Mö^zlichkeit alif ein Minilnuln hcrabzuset.leli, legt nlan nicht ilnr eiiie, sondern zilx'i une drei, st bei iilehrfacl^er Pa pierisolatioil köniieil Ss^»aililliilgSdlnrli''(liläae "intretvn. Ein dur6>geschlagenei.- itonden-sator ist al'ei.' völlig ullbranchl>ar ^eivordeil; Radio-Programm Attttwoch, ltt. Jänner. Ljubljmia, I:.'.,.-» Uhr: Mi>tl7g.7.liusit. Kiirdeiecte. — lS: NachiiiltlaizslV'U-zert. .- Russisch. ^ Opernilt-erira. Mlg. Beoqrad, O^vrililbertraguna. — Wien, liX.'i.'»: Liszts Orakoriuins „El/ri. stus". .. Abendtoil^ert. — HeilSberg. AbeiidlX'ranstaltullg. Me^ul.' biblische Oper „Joses und seiiie Vrilder". _ T-.'.l.'i.- A l-elld unterhalt II ng. „ Breslau, .'s»: Al'eiidverallstaituilg. — i?-.'.!.',: ')<'nchtm.isil. Poste Parisien, .^tonzeli. — 21.:^»-Nachtinusil. ^ LondoN'Reqional, Ii):;"! jtoiizert. 22: At'endinliskt.. . Naclit nlniit. — Miihtackcr, 2i>: ''t.riv'ndl>eraii'tl?i-tnng. _ 2l: Brahnls-Abeii^v — 22.1''): Tanzilluslk. Leipzig, 20: Abeildveraiistal' tung. 2!: Koilzert. 2l: skonzert. ^ 22.15»: Gustav Fall-Stunde. „ Bukarest, 20: .^loilzert. — 21.^5»: At'endinusik__Rom. Al.l.'»: Uel-^'rtragiing aiis den? Theater. ^ Zürich, 1i).l^'»: Scliiveizer Mllsi!^. — 2l.l^'x Abendlnilsik. _ Langenberg, 20: Aben'X'ei-ailstaltuilg. — 2!: F-cilten^zert. 22.:><>: Nachtiillisit. Prag, 20: Qperililber'rag,»iig aus '^»agred. _ Oberitaljen, 20.:iN: ^^oiiiö-dieiiaufsi'lhrung. Sodanll Jazz. — Miiiich.'n, 20: Al'eildveraiistmtung. — 21: Al'do>l--^ert. — 22.^.'i: Osseiiwclis Oper ..'»^^'ssinmli? ' Erzählungen". ^ 2I: Tanzmiisil. ^ Aö-nigslvusterhauscn, 2<>: Adeiidveianstaltunji. —' 21: Festtoii>'rt. i?.": Abeild!interi».i! -tiln.^. Paris-Radio. .'0.2(>: A^nizevl. . 22: Adeildilillsit. Mttwoch, den lS. JSnner lV33. Richtig eingeftift! Was «Ml vom Wasch« wisse« muß — Heilselfm — Zmll Rafiere« gehört Zeit »M Dr, MttHt LUe-Wks. ^ liett» »md gvim; roic, Sra,^-ve, PmmeiÄaue, biNg, mittelinaßlg — kurz, man si,rdet sich nicht durch. Dab^ Zäßt sich aber einfach f^tstellen, ob die die man benutzt, etwas ^ugt. Manch-uml t-loibt nach dem Waschen ein unan^p:-iiehnies Trockenheitsgefühl auf der Haut AU-Das Ileqt Äen. Der SÄ^um ist wichtig sslr die Reinigung; die einzelnen winzig kleinen Schaunibläschen schieben sich unter die 56iniuhtciichen auf der Haut und lösen »sie aö. l^ute Seife muß noch mehr Anssr-derunqen ^^eniilien: Wenn man sie zerschnei det, linus; ihre Oberfläche glatt sein und nicht krünieli^, sie dar^. weder beschlagen noch sich nlit Ällstrusten bedecken oder schmierig z'.'erden. (^>ernch eiiler Seffe hat auf i)re Nei- n^gunMrafi leinen Ginfluß, muß aber krachtet werden. Ewe wirklich gute Seife, der kein Parfüm Mgesetzt ist, riecht fast über-liaupt ni^. Minderwertige Seife hat einen deutlichen und nicht immer angenehmer, manchmal scharfen oder ranzigen Geruch Um ihn AU überdecken, parDmiert nmn min devwertige Seifen manchmal mit sehr aufdringlichen Duststvffen. AÄer auch guten Seifen, die ohne Parsikn nicht riecheil würden, fügt man gern Duftstvff zu, mn den Gebrauch angenehmer ßu machen. Gerade wie das Wasser, kann die -eise einfach zur Reinigung di^n oder aber auch eine Heilwirkung auSiiten. Man fügt den Seifen S^nritus, Schwefel, Teer, Glyzerin und alles mögliche andere zu, um eine Heilwirkung zu erreichen. Es ^t aber » cht viel Zweck, daß inan fich solche Medizinseifen selbst verordnet; man soll sie benützen, wenn ^ Arzt es wüpscht. Manche Zusätze zur S^fe, wie Karbol, Lysol und Jod 'er-Wchtigen «sich allmählich. Solche Seifen muß man also, wenn man sie berMtze»! will, frisch kaufeil; es hat k!einen Zweck, sie jahrelang aufzubowahven. Auch unter den bilKgen Sei^n gibt es schon ausgezeichnete Qualitäten, man muß nur nicht wahllos RqMch kaufen, sondern ein wenig auf die Bertra«nSwürdigkeit der Herstellerfirma achten. Ein beso,^e«» Kapitel ist 3krfie::selfe Der ewige Aerger der Männer mlt dem Siasieren ist gang mmStig. Man muß sich nur außer scharfen Mingen gute Se'fe und _ Zeit nehmen. Rasierseike kann gut sein, doch gibt es auch mindere Qualitäten, welch«.' die Haut unnötig reiben. Die Rasier« cronres, die im Handel sind, find zumeist ganz vorMglich Mit Creme oder Ecise maß man die GefichtShaut mindestens fünf Mi. nuten lang einweichen. Diese Zeit kann man abkürzett, wenn man nach der in Amerika üblichen Methode vor dem Rasieren das Gesicht etwa eine Mnute lang mit einer heißen Ävmpresse bedeckt. Dadurck) wird dl« Erweichung der Haare sehr beschleunigt. Es ist kein Luxus, nach dem Rasiersn einen Toilettenessig zu kenÄ^, er hebt die Aetz» Wirkung au^, die unter Umständen von de? Seife ausgehen kann. Es ist auch kein Luxus, nach dem Rasieren die Haut einzupudern. Pl^r saugt die Feuchtigkeit auf und beruhigt die durch das Messer in allen Fällen gereizte Haut. Welche Seife mait für die Haariväsche nimmt, feste, flüssige, pulverisierte, ist verhältnismäßig glei^ültig, weffn nian nur darauf achtet, eine betvährte Qualität zu bekommen. Natürlich erfordert fettes Haar eine andere Behandlung als trockene'. Aber auf diese versch?«dmen Bedürknijje nehmen ia die Seifen, über die jedes gute i^schäft Auskunft gibt, Rücksicht. Zum Trocknen des gewaschenen Haares soll inan nicht sehr heiße Luft nehmen. Starke Hitze ist für das f ausgesprochen schädlich. Man stellt also die Heißluftdusche entweder nur lu» einen gelinden Mirmegrad ein oder man hält sie in einiger Entfernung vom Haar Für die Tiücbe h. Manbelkren. Liter Milch, 3 Dekagramm Mehl, 3 Dekagramm Mandeln, er-was Salz, Zucker, Kren. Das Menl wird mtt etwas Milch zu einem dünnen, flüssigen Teig gerührt. Die übrige Milch »cirv aufgekocht und der Mehlteig unter fortwährendem Rühren hineingegossen. Man läßt die Mischung aufkochen, gibt die geschälten, fein-gestoßenen oder geriebenen Mandeln hinein, salzt und zuckert nach Geschmack Bor dem Anrichten gibt man geriebenen Krev dazu. h. HoUiludische Goße. (Zu Fisch) Drei Dotter, Kaffeelöffel Mehl, etwas Wein, Zitronensaft, '1 Achtelliter Suppe vder Fischsud, Dekagramm Butter, Salz, Pfeffer, Petersilie. Alle Zutaten werden glatt ver-nlengt uud im Schneebecken über Dunst geschlagen, bis die Soße dick ist. Sie wird zv gekochten Fischen serviert. h. Eumberlandsoße. 1 Achtelliter Preiselbeermarmelade, 1 Achtelliter Ribiselmarmelade, etwas Senf, Zucker, Zitronensaft und Rotwein. Die beiden Marmeladen werden gemischt, mit dem Senf glatt verrührt und mit Zitronensaft und Wein verdünnt, nach Geschmack gezuckert. Viiollen >ilklr uns ^okl illklen. 6(1 tiadt-n iür xute Verdauunx un6 i^tutilLÄNL :cu i>orjton. oime ^vulclie t^Line licktiLe tZlut2is!cui»tivn u. kein tivsuncksew müLlicli ist. >Venn vir mit äer Vercksuun« unä Uarmtätlelreit niciit zufrieden sincl, so Kaminen uns fellers »klsapillen« «ut 7U ststten. sie virken rsscb uncl veriäviieli. -»inck voll-kolmnen unselMlicli» roizeen ^vn Osrm nickt un«j ennüÄicilen vinen leickten 8tuiilll«NK> ii^ksekteln ZK l)in., 12 Ackseiiteln Sa Vin. «cilon mit paekune unä Porto dvi Lüsen V. feiler, Swdies vonjs, Llsapiat» lSZ (Ssvska kanovl ns). l4Z7Z cienelimirt vom I^ini»tvrium tiir u. Voik»»«»uml^«it »ud 8p. vom Z4. IN. lSZZ. virä xesuckt in einer moäeru einxekiMeten Lroven ^ütlie, 6er defsdixt ist. vorkommenden pgUes lie» Odermüller 2U vertreten. — Offerte mit ^euAni8«d5cliritten so ^uxosl. l^uäoit ^osse i!. 6., ?sxreb, ^eisLitev trx S. 572 Kleiner /^nielser /^nirsgen Kn«W»?y sinä s 0I»»e in öilÄ' m Zilien beiLuiegen» >M»i wird svfort gekauft. 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