At. 275. Samstag, 28. November 1896. Jahrgang 115. Macher «':«'«»"»! «„ «»«»,!,,»»un«^«»»,»»',! ft ", «"»i'l»' '».,.2!!,«««!!°^ Die «Laib. Ztll.» erscheint tässKch, mit «lulnahme bei Vonn- und Feiertage, D!e »b»l»lftr»ttl»» befindet ftch und l. Apostolische Majestät haben dem 5l°t?" 'N der Reserve des Uhlanen-Regiments i?^r ll. Kaiser von Russland Nr. 11 Anton ki," Bolesta.Koziebrodzli, dem Statt-^,1^ Adam Ritter Krechowiecli von »°» ^czyc. dem Bezirlehauptmann Nikolaus Ritter ^ doradowst, und dem Lieutenant in der «? ^es Uhlanen-Negiments Erzherzog Otto Nr. 1 ^! trafen Larisch - Moennich die Kämmerers« ^kfrei allergnädigst zu verleihen geruht. ^?k f. und l. Apostolische Majestät geruhten . d?3 anzubefehlen: ? L^ ^ Hauptmann erster Classe Josef Grimm, '"^rnH ^'Infanterieregiments Prag Nr. 8, der l'geben werd . Allerhöchsten Zufriedenheit bekannt- > den"^'""": Rclr.^^'^hriq. Freiwilligen Sanität« - Soldaten, ^8'dÄ"" Dr. Franz Ritter von Auffen« ^tar./zl. u„d l. Sanitäts-Abtheilung Nr. 1, zum " "" Actwstande der t. l. Landwehr. ^chs^und l. Apostolische" Majestät haben mit !> Ata i^ Schließung vom 21. November d. I. Melam^ ^" niederösterreichischen Handels« und Xna?"" Kacl Strobel in Wien in An> ?«,""" ^^dienstlichen Wirksamkeit das goldene M. "uz mit der Krone allergnädigst zu verleihen Den 26 November 1696 wurde in der l. l. Hof» und Staats« druckerei das I^XXIV. Stück der italienischen und das I.XXV. Stück der italienischen und kroatischen Ausgabe des Reichsgesehblatts ausgegeben und versendet. Heute wird das XXXVI. Stück des Landesgeschblatts für Krain ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr 50 das Grsch vom 6. November 1896, betreffend den Fahrradvertehr auf den öffentlichen, nicht ärarischen ^ Straßen. < Von der Rebaction des Landesgesehblatts für Kram. ^ Laibach am 28. November 1896. j Nichtamtlicher Theil. Aus dem Abgeordnetenhaus Die Erklärungen, welche der Herr Ministerprä, sident und Leiter des Ministeriums des Innern Graf Badeni in Beantwortung der Interpellation der Ab-qeordneten Dr. Menger, Dr. Waibel und Genossen abgegeben hat, werden von den Blättern eingehend be-! sprochen. Das «Fremdenblatt' schreibt: «Die Antwort fiel in jeder Hinsicht so aus. wie es zur Wahrung der Regierungs.Nutorität unerlässlich war. . . . Die Ant« wort des Cabinetschefs fand eine so allgemeine Zustimmung, dass die deutschböhmische Vereinigung ihren Dringlichleitsantrag fallen ließ. ... Die Politik kann nur von der Regierung gemacht werden, die dem Parlamente Rede und Nutwort steht und vor diesem auch die Rechtfertigung ihrer Entschließungen zu führen hat. Die ihr unterstehenden Beamten haben ihre Wichten und die Anordnungen der Regierungen zu erfüllen, dagegen den politischen Actionen auf eigene Faust fern-zubleiben. . . . Graf Vadeni hat in seiner Antwort demnach vorerst die staatlichen Organe an ihre Pflicht gemahnt, keine Politik nach eigenem Gutdünken zu treiben, desgleichen jeden Parteistandpunlt zu vermeiden und bloß im Sinne der Gesetze und der erhaltenen Weisungen zu handeln. . . . Unter dieser Voraus« sehuna wird der Friede auf dem weitesten und gefähr-lichsten Gefechtsfelde erhalten. ... Die Entschieden-heit die aus den Worten des Cabinetschefs gesprochen, l beweist zweifellos, dass auch die Regierung sich all, dieser Umstände im vollsten Maße bewusst war.. > Das «Extrablatt, führt aus: «Wiederholt von lebhaftem Beifall unterbrochen, weckten die mannhaften Worte des Cabinetschef« zum Schlüsse nachhaltigen sympathischen Zuruf im Hause, welcher zweifellos auch außerhalb des Parlaments in allen fortschrittsfreund-lichen Kreisen volltönigen Wiederhall finden wird. Ja, wir glauben, dass auch in conservative»! und kirchlichen Kreisen jeder ernstdenkende Politiker von den gestrigen Ausführungen des Herrn Ministerpräsidenten befriedigt sein kann. Denn auch in diesen Kreisen muss der vom Eabinetschef betonte Grundsatz gebilligt werden, dass der politische Beamte sich «im Dienste der Gesammtheit» stehend fühlen und in seiner Amtsübung g d'"Ue entbehrenden Vorstellungen über die <'^l,ae, ?.. "sen'ichen Strahlen unter den Natur. K> au '°,^ l'° ""bald nach der großen Tnt- noch gegenwärtig gehört Me zw'? derselben Versammlung der angesehene «"' EÄ?""" und Physiker I. I. Thomson k> Trv'7^ °"l umfassendem Quellenstudium uud ft °5 eist.« ^"kn beruhenden Angaben verdankt ' ^reich" ^°Us»,^ llbmr,« ?^len und bereits zu einer kaum Literatur angeschwollen sind. N" daz Vbung ist das Folgende entnommen: i^l.">") a,,« "Gnomen «eine neue Art Strahlung V. wenn ,j'"" Whre außerordentlich verdünnten Ml., "ne elektrische Entladung durch dieselbe ^ kt ^'' ' ' ' »> ° ""here,, Umstände der großen Ent-kV der ^vorigen Jahres ein «in der lÄ>eate W.ssenschaft beispiellos dastehendes l Men^''.l^chle der Redner die folgenden lVe inn k He? bei: p'^^hlen !ö!"" derartigen Röhre durch die V^tr^ vom negativen Pole des ^ltlurw l? ^gehend gedachten Strahlen) er- » u«n: die helk Phosphorescenz de« Glask«^die von undurchsichtigen Gegenständen ge-worfenen Schatten; die Ablenkung der Strahlen durch einen Magneten, waren uns durch Erookes und Goldsteins Untersuchungen seit langem bekannt; aber erst in neuester Zeit wurden tne merkwürdigen Wlr° lungen entdeckt, die außerhalb einer solchen Röhre eintreten. Im Jahre 1893 bemerltt L..mrd, «s er sich einer mit einem Fenster aus sehr dünnem Alum,, nmmblech versehenen Röhre bediente dass ein mit einer Lösung phosphorescierender Substanzen getränkter «wischenschirm, wenn er außerhalb der Röhre m die Verlängerung der von der Kathode durch das Alumi-' niumfenster hindurchgehenden Linie gestellt w.rd, leuchtend ""^Er fand ferner, dass photographische Platten, außerhalb der Röhre in Linie gestellt beemflusKt sowie elektrisierte Körper entladen wurden. Auch erlangte er mittels dieser Strahlen Photographlen durch Scheiben von Aluminium ober Quarz hindurch. Er fand, dafs die Strahlen von einem Magneten beeinflusst wurden, und betrachtete sie als die Verlängerungen der Kathoden-strahlen. Dieser Entdeckung folgte zu Ende des vorigen Jahres die Röntgen'sche E.'tocckung, wonach d.e Gegend um die Entladungsröhre herum von Strahlen angefüllt ist, die nach ihrem Gange durch Stoffe, d.e für gewöhnlich undurchsichtig sind,. w'e Alummimn ober Pappdeckel, auf die photograph'sche Platte eme W.rkung üben, die ohne Berechnung und m.t einer nur s.hr geringen regelmäßigen Spiegelung von e.ner Substanz znr anderen übergehen, und die von emem Magneten nicht beeinflusst werden. , . «, ... Wir können die in oder nahe emer Vacuumrohre, die von einem elektrischen Strome durchzogen wird. vorkommenden Strahlen in drei Classen theilen, ohne dass damit nothwendigerweise eine Verschiedenheit ihres Physikalischen Charakters ausgedrückt ist. Wir haben: erstens die Kathodenstrahlen innerhalb der Röhre, die von einem Magneten abgelenkt werden, zweitens die Lenard'schen Strahlen außerhalb der Röhre, die ebenfalls von einem Magneten abgelenkt werden, und drittens die Röntgen'schen Strahlen, die. soweit bekannt, von einem Magneten nicht abgelenkt werden.» Nach Feststellungen dieser charakteristischen Kenn« zeichen der beiden Strahlenarlen, der Lenard'ichen und der Röntgkn'schen. geht Thomson zur Discussion der zur Erklärung der verschiedenen Erscheinungen aufgestellten Hypothesen über. Was zunächst die Ka-thodenftrahlen und ihre Verlängerung, die Lenard'schen Strahlen, betrifft, so bestünden dieselben nach der einen Ansicht aus äußerst rasch bewegten Gastheilchen, die aus der Nachbarschaft der negativen Elektrode, der Kathode, mit außerordentlicher Geschwindigkeit abgeschleudert werden und durch ihr Anprallen auf die Glaswand, sei es infolge elektrischer oder mechanischer Vorgänge, das Leuchten hervorbringen. Nach der anderen Ansicht wären die Kathodenstrahlen als eine besondere Art Wellenbewegung im (hypothetischen) Lichtäther zu betrachten. Die letztere Ansicht, der in Bezug auf die Lenard'jchen Strahlen nichts Erhebliche» im Wege steht, lässt sich jedoch nicht auf die Röntgen» schen Strahlen übertragen, von denen eS bis jetzt durch kein entscheidendes Experiment bewiesen werden konnte, dass sie (wie vom Lichte angenommen) Querschwingungen im Aether sind, oder dass sie Längsschwingungen sind. oder selbst nur. das« sie überhaupt Schwingungen (Wellenbewegungen) sind! Laibacher Zeitung Nr. 275. 2350 28. NovemberiM^ reflectiert der Berichterstatter zunächst auf den allgemeinen Charakter des Budgets und bezeichnet als die charakteristischen Merkmale desselben die veränderte Structur des Budgets durch die Aussonderung der Investitionen aus dem laufenden Etat. deren Deckung durch ein besonderes Anlehen eine Bescheunigung des Tempos der vorzunehmenden Verbesserungen bezweckt. Weiter die Anbabnung einer ausgiebigen Schuldentilgung, die Berücksichtigung der großen Reformen der directen Steuern der Civilprocess-Ordnung und des Pensionsgesetzes. Und endlich eine «siricte und übersichtliche Präliminierung der Ausgaben». Das Inveftitions-Präliminare biete die Möglichkeit, alle maskierten Anlehen aus dem Staatsvoranschlage auszuscheiden, der Ausgabenetat erscheine durch Einstellung von 4 7 Millionen saniert und gegen Ueberschreitungen des Präliminars wären strenge Maßregeln getroffen. Der Budgetaus schuss war sich, gegenüber der heftigen Kritik, welche insbesondere von einer Seite gegen das Budget gerichtet wurde, bewusst, dass die ersten Schritte auf einer neuen Bahn von der weitest-tragenden principiellen Bedeutung seien, und unterzog die vorgebrachten Einwendungen der eingehendsten Prüfung mit dem schließlichen Resultate, dass die vom Finanzminister vorgeschlagenen Grundzüge im großen und ganzen angenommen wurden, ja dass theilweise in deren Anwendung weiter gegangen wurde, als es in den ministeriellen Vorschlägen enthalten war. Der! Bericht geht sodann in die Erörterung der Details' ein, und ratificiert vollständig die vom Herrn Finanz« minister Ritter von Bilinsli befolgte Budget-/ Investition«- und Schuldenpolitil, ja derselbe identic ficiert sich mit den Vorschlägen des Finanzminifters. i In der gestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses überreichte der Unterrichtsminister einen Gesetzentwurf, betreffend die Regelung der Stellung der Assistenten an den Universitäten, technischen Hochschulen, an der Hochschule für Bodencultur in Wien und an anderen staatlichen Lehranstalten und der Eonstructeure an technischen Hochschulen. Betreffend die ^ Abstimmung über das Gesetz hinsichtlich Regulierung der Beamtengehalte kommt noch zu berichten, dass zu, Artikel V zunächst über den Antrag des Abg. Grafen Zedtwitz abgestimmt wurde, welcher die Wirksamkeit der Gesetze mit dem ersten des der Kundmachung fol-z genden Monats festgesetzt wissen will. Derselbe wurde mit 123 gegen 114SNmmen abgelehnt. Ebenso wurde der Antrag des Ausschusses mit 141 gegen 108 Stimmen abgelehnt. Vor der Abstimmung über die Regierungsvorlage beantragte Abg. Kopp die getrennte Abstimmung der beiden essentiellen Theile. Abg. Graf Kuenburg wünscht die Unterbrechung der Sitzung behufs Berathung der Abgeordneten. Nach Wieder«^ aufnähme derselben zog Abg. Kopp seinen Antrag mit der Begründung zurück, dass der letzte Vorgang zeigt., dass die Regierung es trefflich verstehe, auch mit den gegnerischen Parteien zu manövrieren. Abg. Kaizl wies diese Unterstellung zurück und erklärte, die Haltung der Iungczechen entspreche ihrer Haltung in der ganzen Frage. Abg. Lueger erklärte, seine Partei stimme gegen den Vollzugsartitel. Er beantragte namentliche Ab«! ftimmung. Der Antrag wurde nicht genügend unterstützt. Artikel V wurde in der Fassung der Vorlage^ mit übelwiegender Majorität angenommen, womit die zweite Lefung beendigt war. Die französische Kammer verhandelte unter sehr lebhafter Bewegung und starker Theil- nahme das Unterrichtsbudget. Der Radicale Iourdan verlangte die Verweltlichung sämmtlicher Töchterschulen binnen zwei Jahren. Der Berichterstatter bekämpfte diesen Antrag, welcher beträchtliche Ausgaben zur Folge hätte. Ministerpräsident Mline weist den Antrag, dessen Durchführung unmöglich sei, zurück und sagt, derselbe sei ein Manöver gegen die Regierung. Der Antrag Iourdan wurde mit 326 gegen 237 Stimmen abgelehnt. Im französischen Senate widmete gestern der Präsident dem verstorbenen Senator Arago einen warmen Nachruf, worauf die Sitzung zum Zeichen der Trauer aufgehoben wurde. — Der Cabinetsrath beschäftigte sich mit dem Antrage Graux über die Zuckervlämien und will abwarten, bis die Commission eine definitive Fassung für den Antrag gefunden haben wird. Der Präsident des Londoner Handelsamtes, Ritchie, hielt bei einem Festmahle der Croydoner Handelskammer eine Rede, in welcher er mittheilte, dass in den Monaten Jänner bis October 1896 die Einfuhr um 15, die Ausfuhr um mehr als 13 Millionen Pfund Sterling gegenüber 1895 zugenommen habe. Mit Bezug auf den Wettbewerb Deutschlands führte Ritchie aus, dass er. lange bevor Rofeberys Vorschlag erfolgte, eine Untersuchung der Angelegenheit angeordnet habe; dieselbe sei noch im Zuge, jedoch genügend vorgeschritten, um zu überzeugen, dass kein Grund zur Beunruhigung vorhanden sei, wenngleich die Nothwendigkeit eines wachsamen Unternehmungsgeistes der britischen Fabrikanten und Kausieute bestehe. Eine der «P. C.» aus Belgrad zugehende Meldung constatiert gegenüber den Nachrichten von der bevorstehenden Ablösung des Ministeriums Novakovit durch ein Cabinet Velimarkoviö - Avakumovic (liberaler Parteifarbe), dass General Belimarkovic' selbst diese Combination als durchaus unbegründet bezeichnet. Des weiteren wird von dort gemeldet, dass die unter der Führung des gewesenen Iuftizministers Maximovic gebildete radicale Fraction den Namen der «Unabhängigen» angenommen und sich vom Gros der radicalen Partei vollständig losgesagt habe. Wie man aus Petersburg meldet, wurde der russische Botschafter bei der Pforte, Herr von Nelidow, in den letzten Tagen vom Zaren in Zarskoje-Selo in einstündiger Audienz empfangen. Herr von Nelidow dürfte die Rückreise nach Eonstantinopel am 3. December antreten. Aus Kairo wird berichtet: Der Veirath des Finanz-Departements, Palmer, legte im Minister-ralhe das Budget für 1897 vor. Dasselbe schätzt die Einnahmen auf 10,235.000, die Ausgaben auf 10,230.000 egyptische Pfund. Der sich ergebende Ueber-schuss von 5000 Pfund enthält nicht die zum allgemeinen Reservefond gehörigen Summen sowie die aus der Conversion herrührenden Fonds. Diese Ersparnisse werden von nun an aus dem Budget ausgeschlossen, da die Regierung nicht frei darüber verfügt. Palmer ver« anschlagte den Eingang für 1897 zum ersteren Fond auf 270.000. zum letzteren auf 450.000 Pfund. Die ^ Armee soll um vier Bataillone, zwei Schwadronen und eine Batterie auf Kosten der Provinz Dongola vermehrt werden. Die Regierung glaubt, die jährlichen Ausgaben für Dongola mit 100(100 Pfund ohne ^ Störung des Gleichgewichts bestreiten zu tonnen. Aus London wird gemeldet, da^. hei wesentlichen Dienste, welche Slatin V"''?"^ dieser Campagne durch seine große ^fahru"» Sachkenntnis geleistet hat, mit großer Anerkennn"» äußert hat. ^ in Wenn am 7. December der Cong"' ^ Washington wieder zusammentritt, dürfte un^ ^ ersten Anträgen, die eingereicht werden, sl^ .^ ^r finden, in welchem der Präsident ersucht nnro, M üblichen Weise mittelst Proclamation die ^",ulu ^ Cubas als kriegführende Macht anzuerkennen^ ^ Freunde der cubanischen Sache in Nordamemu ^ klären, es sei nothwendig, dass das geschehe, o ^ Situation auf der Insel dränge einer Ml,^ ^ zu. Nicht nur die Spanier, sondern auch .^ surgenten seien in letzter Zeit des öfteren " V Lage gewesen. .. z^ltll>ü Der «Italic, zufolge soll der 3"^"^ von Adi-Sabeba in Harrar rat'fmen ^ sein. Der Rückkunft Nerazzinis wird M'tte 2)^ entgegengesehen. Tagesneuigleiten. ,. — (Der Diener des ermordete« F^ Herrn von Foullon.) Man schreibt au« "s'^X 25. d.M.: Mit dem Lloyddampser < Habeburg'''^c au« Alexandrien der Wiener Georg Klaus, t>er ,^ des beim Uebersalle gegen die «Albatros'-Elt""' B der Südsee ermordeten Chefgeologen 3"'?" ^ Foullon, hier eingetroffen. Kcaus war bei dem ^ falle seinem Herrn treu zur Seite gestanden un ^ fünf Wilde erschossen. Ec brgibt sich von hier nalv ^ - (Viehausfuhr.) Die nleberösterr ß , Statlhalterei hat eine Kundmachung erlassen, w ^f angeordneten Beschränkungen im Verkehre ""^ thieren aus Kärnten nach Nieberöfterreich ""^ ^ werden. Mit Rücksicht auf den derzeitigen <»' ^. Maul- und Klauenseuche in Steiermarl findet ° ^ halterei unter Abänderung ihrer Kundgebung h^, 30. und 31. October d. I. die Einfuhr von K"" ^ aus den Gerichtsbezirlen Kindberg und Murzz"'" ^ politischen Bezirks Vruck a. d. Mur wieder l" "^ Dagegen bleibt das mit den citierten Kun°w F ausgesprochene Verbot der Einsuhr von Klauen") ^ dem politischen Vezlrle Deutsch. Landsberg, ^l^ Stadtbezirk Vraz, Vraz Umgebung. Hartbera, ^ ^ Leibnitz, Leonen, Stadtbezuk Marburg, Mal ^, gebung, Stadtbezirk Pettau, Peltau Umgebung, ^l bürg, Voitsberg und Windischgraz und lUa!'"^F politischen Vezirl« Vruck a. d. Mur °us °e" ^f< bezirken Aflenz, Vruck a. d. M. und Marlaz" ,«° Da« mit Kundmachung vom 18. Juni d.^5- ^ herrschenden Schweinepest in Steiermark ell°N^„ «. der Einfuhr von Handels- und 3"""^'^^ Stelcrmarl nach Nitbtrösterreich bleibt n°Y ^ schlössen, auf d« Vuifettlspi^ des M^ ^ ^/, Meier) ein wissenschaftliches Observatorium ' ^B Die Königin Margherita. deren Llebe zu ^. bekannt ist. hat hiezu nnen «""«/Prinz 'N> bei weitem überlegen; sie baute aus ^ Oesa^l Schwäche, welche ihn bei einer droyen ^^ „ schlüssig machte und die «usführuna "^ f,„gs^ ,^ Pläne in Frage stellte. Er würde hr ^chl.e ^.s.' Beistand versagen, dann aber doch N^^ aM" " zu helfen, sobald er erkannte, oa^s ^ nicht zu erwarten sei. ^ ,. «.a„ Hal' ^ Mit diesem Gedanken Besorgnisse unterdrücken zu können, u" ^ "" ,^-» auch nicht ganz so gelang, wle» ^iner " mochte, so sah sie doch nmder gM .^ Begegnung mit dem Bruder entg ^^ ^ „- ,^ Aber die Wolken schwanden ^lten v^^g Antlitze; es gelang ^ "Ht^ Stirne u scheuchen und ^ dunl^,^ OruH A ruhiger blicken zu lassen war er überrascht, an/tatt de' ^^ scheinung, als welche -^ Abend ihm in ch«'N Salo" n ^eren ^ g, ' ältliche Frau vor sich M sehen, ^ stceG ^ einem m.tleidigen Lächeln A 'Y ^te. h,^ Laibacher Zeitung Nr. 275. 2851 28. November lWl', lu d?« Naue des Observatoriums hat Professor Mosso °u« Turin, der berühmte Physiolog?, gegeben. Man mr< 'plicht sich „on hey, neuen Observatorium die Möglich-«ll exacterer wissenschaftlicher Beobachtungen als von °kln Observatorium auf dem Mont Vlanc, weil dieses Were auf fich bewegenden Schnee- und Eismassen steht, wahrend das erstere aus dem nackten Felsen errichtet wirb. n, ^ (Hochzeit einer Vonaparte.) Der ^«lvyorler .Herald» zeigt die Hochzeit eines Sprösslings °" napoleonischen Hauses in Amerila an. Fräulein «ouise Vonaparte wirb am 10. December den dänischen «esllndlschafts. Utlachi am Pelerburger Hofe, Grafen Aoltlechvltfeldt, einen Sohn des General-Feldmarschalls ^l°Itle. in der St. Paulsllrche zu Washington ehelichen, »läulein Louise Vonaparte ist eine Urenkelin Jeromes, be« ehemaligen Königs von Westphalen. ^(Grubenunglück) Wie die «Vreslauer ?""rgenzeitung. au« gengorze in Rufsifch-Polen meldet, M flch am 27. b. M. abend« daselbst ein Grubenunglück ereignet. Gerüchtweise verlautet, das» 30 Bergleute "n Tod fanden. Nähere Angaben fehlen. ^- (Acabemie Fran en dieselbe Rebe doch nicht gut gedeihen .^^!°ltl0Vm,n will. Ganz besonders gilt dies von Kall- be« der^,?""aen vom technischen Leiter Herrn B.Slalicky '"lchaftl ^ 7^'"Uchen GencralvcrsllMinlung der t. t. land- ^«Mlchr« Gesellschaft i» Rudolfswert °m 15. October 1890 böden, und solch«: haben wir in Krain in der Mehrzahl. Da ist die Wahl der bestgeeignetften Unterlage sehr schwer, es nützt auch eine chemische Untersuchung des Vobens nicht viel, well man dadurch zwar den Kallgehalt in Procenten ermitteln kann, aber nicht die Form, in welcher der Kalk im Boden vorhanden ist; denn es ist bekanntlich viel bedenklicher, wenn der Kalk in Form von Kreide ober Mufcheln und überhaupt in feiner V r« lhellung vorkommt, als wenn er in Form von minerali» schen Gesteinen auftritt. Einen bedeutenden Einfluss übt nebftbem auch die physikalische Beschaffenheit des Bodens sowie da« Klima, bezichungswcise die Witterung. Wie soll man also nach alledem doch die Brauch» barleit dieser oder jener Unterlage in einem Weinberge ermitteln? Da gibt e» lein anderes Mittel, al« praktische Versuche anzustellen, und dazu dienen eben die Versuchs-Weingärten, in unserem Sinne zugleich Musterweingiirten. In keinem größeren Weingebirge mit einer gleichartigen Beschaffenheit des Vobens und einem gleichartigen Klima sollte ein solcher Versuchsweingartün fehlen. In diesen Weingärten sollte man unsere besten Edelsorten auf den besten Unteilagen cultivieren, um nach Ablauf von mehreren Jahren zu sagen, diese oder jene Edelsorte aus ^dieser Unterlage eignet sich für unfere Verhältnisse am ! besten; sie gedeiht gut, trägt reich und gibt einen guten Wein. Diese Sorte werden wir in der Zukunft am meisten vermehren. Der Versuchsweingaften gibt uns also auch über die Eignung der heimischen und fremden Sorten Auf» schluss, aber nicht nur da«, er liefert uns auch Edel-reifer und gibt jedermann ein Beispiel, wie er feinen Weingarten warbelten und behandeln soll; er ist — wenn er rationell angelegt wurde — ein Mustcrweln-garten, ein offenes Buch, in welchem jeder, der lefen kann, wird lefen können. * (Allerhöchste Spende.) Seine l. und l. Apostolische Majestät haben der Filiallirchcn.Vorftehung in Nußergorih, Bezirk Umgebung Laibach, zur Anschaffung ^ zweier Kirchenglocken und zur Kirchenrestaurierung eine Unterstützung von zweihundert Gulden au« der Allerhöchsten Privatcasse allergnädigft zu bewilligen geruht. — (Schulerweiterung.) Das l. t. Ackerbauministerium hat die in Antrag gebrachte Eröffnung einer Parallelablheilung zur ersten Knabenclasse an der W rlsvollsschule in Idria genehmigt. —o. — (Ausbildung von Verpflegsbeamten für den Land sturmdien st.) Der Lande«vcr« lhzidlgungs'Minist« hat Vorforge getroffen, dass diejenigen, die ihrer Laodsturm'Dienstpsticht i« Kriegsfall als Verpstegsbeamte nachzukommen wünfchen, hiezu fchon im Frieden die entsprechende Ausbildung erhalten. Die Aspiranten, welche nicht im Armeeverbande stchen dürfen, sollen eine landwirtschaftliche Anstalt, Hanbels'Mitlel« schule oder Akademie, eine technische Lehranstalt oder Mittelschule abloluiert haben. Ein besonderes Augenmerk Wird verwindet auf jene, welche in einem größeren Grundbesitze sich ausbilden, bel Verlehrsanftalten, beim Getreide- und Productenhandel, bei Mühlen, Bäckereien, ^ Lagerhäusern lc. angestellt sind, eine entsprechende bürgerliche Veschästigung besitzen und im vollen Besitze der bürgerlichen Ehre und Rechte stehen. Die Aspiranten müssen sich verpflichten, drei Monate ununterbrochen in einem Mililär-Verpfl?g«magazin auf eigene Kosten Probedienste zu thun. Dieselben können hiebei auch ihrer bürgerlichen Beschäftigung nachkommen. Die nothwendigen theoretischen Kenntnisse können die Aspiranten auf privatem Wege mit Hilfe der ihnen zur Verfügung gestellten Lehr« behelfe sich aneignen. Nach Nbsolvierung des Probedienste« müssen die Aspiranten binnen einem Jahre bel irgend einer Intendanz eine theoretifche Prüfung ablegen, wobei die volle Beherrschung der deutschen Sprache nicht er» fordert wird. Nach erfolgreicher Nblegung der Prüfung werben dieselben zu Landsturm-Vcrpflegsacccfsisten designiert und im Falle einer Einberufung des Landsturms von Sr. Majestät hiezu auch ernannt. Die stempelfceien Gesuche sind an den Lcmdesvertheibigungs.Minifter bis zum 20. Januar 189? einzureichen, und können die Aspiranten den Probedienft bel einem Mililär>Verpstegs-«agazin ableisten. — (Neue Organisation des Staats-eisenbahnrath«.) Heute tritt im Eisenbahn-Ministerium eine Ministerial-Conferenz zusammen, deren Aufgabe es ist, das neue Statut für den Staatseisenbahn-rath in Berathung zu ziehen. Es liegt nahe, dass die Absicht besteht, die Institution des Slaatseisenbahnralhs den geänderten Verhältnissen des Staats.'isenbahnwescns einzupassen, und es erscheint begreiflich, dass auf die ins Auge gefasste Neu-Osganisation außer dem Eisenbahn-Ministerium auch anderen Cmtralstellen, wie namentlich d.'M in Tarisfragen äußerst interessierten Handelsministerium ein Einfluss eingeräumt wird. Ez verlautet mehrfach, dass entsprechend der Neuorganisation des Siaatseisenbahn' wesens die Berathung der mehr localen Fcagen des Fahr-plans in die den Directions beigegebkncn Neträthe verlegt und diese Directionsbelräthe überhaupt zum Kcystalliiationspunlt der Inter.sscnoertretungfn gemacht werden sollen. Die «Reichswehr» schreibt hierüber: Wir würden eine solche, in der Natur der Sache gelegene Umgestaltung für vollkommen begründet erachten, da gerade in den Directionen der geeignete Boden liegt, auf dem die oft divergierenden Interessen eines Bezirks zur Aussprache kommen sollen, und nicht im Staatseisenbahnrath, in welchem doch nur einfeltige Vertretungen eines Bezirks möglich sind und die localen Wünfche leine eingehende Beleuchtung finden können. Ebrnfo motiviert wäre es. wenn andere Corporalionen als nur die Handelskammern und landwiitfchllftlichen Vereine ihre Wünfche vorbringen lönnten, denn in letzteren Vereinigungen erschöpft fich ja nicht das wirtschaftliche Leben eines Bezirks. Wir sehen auch in jrncm Lande, in welchem die Einrichtung der Eisenbahnbcirä'lhe entstanden ist, in Preußin, das Hauptgewicht der Interessenvertretung in die Nezirlseisenbahn-rälhe verlegt, wahrend der preußische Landeseijenbahnrath ein ausschließlich begutachtendes O.-gan bildet. Ist der Staatseisenbahnralh von den vielen, ost kleinlichen Fragen der locale« Interessensphäre, die ja gewiss auch zur Kenntnis des Ministerium« gelangen werden, entlastet, dann kann er sich umso intensiver den wichtigen Taris» lragen zuwenden und Ersprießliche« leisten. — (Entlassung der Ersahreservisten.) Die im October d. I. zur Ausmusterung eindrückten Ersatzreserviften des heimischl-n Infanlcrierfglmcnts und der Landwehr werben mit Ende diese« Monats wilder entlassen. x. — (.Gemeinderalhs-Sitzung.) Dienstag, den 1. Dlcember d. I., findet um 5 Uhr abend« im städt. Rath«saale eine ordentliche össrntlichc Sitzung statt. x. — (Zur Vauthätigkeit in Laibach.) Die Demolierungsarbelten beim Hause der Frau Nntonie Tomi.c an der Petersstiaß; Nr. 15 si,,d beendlt, und wird dieser Platz zu Regu'.'ecungszwlcken von der Stadtgemeinde seinerzeit verwendet werben. Die Demolierunglarbeilen beim Fürftenhoie sind bis zur Abtragung der beiden Gass.ntracle (Herrengass.' uud Fürstenhojgllss^) gediehen und werden in der günstigen Winterszeit fortgesetzt. Die Beseitigung der noch al« «Andenken» in einigen Stadttheilen dastehenden Pöl« zunaMäme lc. sowie jene der nicht mehr benöihigten Gerüste wird in bälde erfolgen, wodurch fich wohl manches Gebäude in feiner nahen Vollendung zeigen und mancher Platz an Raum gewinnen wirb. Infolge des andauernden Nordwinds werben die im Rohbaue fertigen und noch nicht verputzten Gebäude in allen ihren Thaten gründlich getrocknet. Das an der Tirnauerlänbe Nr. 14 hofseits ausgesührte einstöckige Neugebäude des Maurermeister» Val. Accetto ist im Rohbaue bi« zum Dach. stuhle fertig. Das dem Schneidermeister Herrn Mathias Kunc in der Herrengasse gehörige neue Haus ist ebenfalls im Rohbaue fertig und unler Dach gebracht, desgleichen das Nachbarhaus dortselbst. In den ersten Tagen der kommenden Woche wird beim dreistöckigen, im Rohbau eben fertigen Gebäude des Herrn Phil. Schrey?r ln der Spitalgasse mit dem Aufstellen des Dachstuhls begonnen werden. Hierauf erfolgt die Dachdcckung. In Uomat beträgt die Zahl der Neubauten gegen sechzig, von denen die meisten bereits verputzt und gedeckt sind und bereits benutzt und bewohnt werden. Etliche davon find mit «Vorgärten» versehen, was jedoch in den ohnehin eng bemessenen Gassen und Straßen nicht besonders praktisch erscheint. Im übrigen wäre in diesem neuen Slabllheil eine kleine Regulierung von großem Vortheile. Die eingetretene rauhe Witterung erweist fich nicht mehr günstig sür Maurerarbeiten. x. — (Das Kehren und Reinigen der Trot to ire.) Per Stadlmagiftrat beschloss in der Sitzung vom 6. November d. I., dass da« K?hcen und Reinigen der Trottoire, vom 1. Jänner 1697 ang< fangen, die Haus« beziehungswkife G:undeig?nthümer auf ihre Kosten zu besorgen haben. Pas Kehren hat alltäglich, und ^zwar derart zu geschehen, dass dasselbe zur Somm?rszelt spätesten« bi« 6 Uhr, zur Winterszeit spätestens bis 6 Uhr früh erfolgt und der Kehricht, welcher von den ftädtifchm Fuhren verführt wirb, die Straß^nmulden nicht verlegt. Außerachtlassungen werden streng a/ahlidet und anßrdem die unterlassenen ober mangelhaft aus» geführten Arbeiten auf Kosten der säumigen Hausbesitzer durchgeführt. x. — (Verkehr zwischen den österreichischen und ungarischen Postsparcass?n.) Bekanntlich ist der Tauschoerlehr zwischen der östrrrei-chischen und der ungarischen Poftsparcassz am 1. August d. I. ins Leben getreten. Per Verkehr hat in on Vlo-naten Nuguft-October folgende Dimensionen ang?nommen: Ueberwiesen wurden von der ungarischen Pystsftaicass^ in 6554 Posten 5.577,213 fl, vom österreichischen Eh ck-conto auf den ungarisch?« llhckconto in 1527 Poft»n 2.658970 fl., zusammen 8081 Posten mit 8,236.1«3 Gulden. Als Gcundprmcip wurde bei der Einnchtunn ins Auge gefasst, dass bei Abwicklung des Vl'rlrhl« Geldsendungen möglichst vermieden werben. Mit tmlchrln Erfolg? die« durchgeführt wurde, b:weist. dass von dem Gefammtverkehre von 8'/^ Millioncn über 5 Millwnen, also 60 82 Procent, durch einfach? Compensation, das ist durch Austausch von gleichwertigen Checks, 2'/. Millionen aber im Giroverkehre der österreichisch'ungarlsch'n Bank, also gleichfalls mit thunlichfter Vermeidung der Bargeld» sendungen, beglichen wurden. Laibacher Zeitung Nr. 275. 2352 26. November 1896. — (Concert.) Wie bereits gemeldet, findet morgen das zweite Mitglieder»Concert der philharmonischen Gesellschaft statt, das eine gewählte, fesselnde Voltrags-ordnung aufweist. In dem Concerte wird sich auch die Opernsänger!« Fräulein Nntonie Stifter als Lieber-sängerin dem Publicu« vorstellen. Fräulein Stifter, eine hochbegabte Künstlerin mit schönen, wohlgeschulten Stimm» Mitteln, war die hervorragendste Kraft der Oper an der deutschen Vühne, erfreute fich allgemeiner Sympathien und der schönsten Erfolge. Die Theaterleitung stellte be« lanntlich die Ofternaufführungen in dem anfänglichen Umfange ein und entließ die Mitglieder der Oper, nämlich die Fräulein Weiß und Stifter sowie die Herren Reich und Lamberti. Nnläfsllch des Scheiden« diefer Künstler stellen wir auch den beiden Herren gerne da« Zeugnis au», das« sie fleißige, strebsame Künstler mit schönen Sti»mitteln waren, die in allen Partien, die sie sangen, den besten Erfolg erzielten. — (Die Mittheilungen des Musealvereins für Krain) haben den heurigen Jahrgang mit dem sechsten Hefte (Novemberheft) gefchlossen. Die Schriftleitung hat den Beweis erbracht, dass es möglich! ist, diese für die Culturgefchichte und Heimatslunde Krains! wichtigen Mittheilungen bei genauer Einhaltung der zweimonatlichen Erfcheinungsfrift inhaltsreich und wertvoll zu gestalten, und lönnen der Musealverein sowie alle Heimatefreunde dem Schriftleiter dieses Jahres, Herrn Professor Dr. Oslar Grahy, fich zu Danl verpflichtet fühlen. Nach dem ereignisreichen Jahre 1895 lag die Gefahr sehr nahe, dass die vorher schon etwa« unregelmäßig er-, fchienenen Mittheilungen noch ungenauer herausgegeben! würden; auch schien, da der frühere Schriftleiter nach Oraz übersiedelt war, die nothwendig gewordene Neuwahl -eines Schriftleiters die Schwierigkeiten zu erhöhen. Glück-, licherweise trafen die Besorgnisse in leiner Weife ein, so ^ das« voraussichtlich die Mittheilungen auf der Höhe ihrer ^ Ausgabe fich erhalten werden. Das fechste Heft beginnt mit der höchst interessanten Fortsetzung von Prosessor ^ F. Seidls Nufsah: «Das Klima von Krain»! und bringt al» fünfzehnten «rlilel die Studie: «Mehr« jährige Schwankungen der Zahl der Nleberschlagstage», al« 16. Artilel: «Die mittlere Niederschlagsbichte» und al« 17. Artilel: «Die Häufigkeit der verschiedenen Stärke-stufen des Tagesniederfchlags» mit reichem statistischen Material« in Tabellen, welche die Veobachtungsrefultate! au« der Zeit von 1753 bi« 1893 umfassen. Der zweite Aufsatz über: «Schloss und Herrschaft Flödnig in Oberlrain» von V. Levec schildert uns dle Ieitperiode von 1756 bis 1860. Franz Freiherr von Flödnig hatte eine große Vorliebe für Processe, «n welchen es ihm bei seinem heftigen Temperamente nicht fehlte; selbst den Bauern wurden feine übermäßigen Ansprüche zu arg, und es erfolgte eine Befchwerde beim Kaifer. Im Jahre 1792 musste schuldenhalber das Schloss im ^ Eoncurswege verlauft werden, wodurch die Herrfchast, Flödnig in den Besitz der Freiherren von Lazzarini ka«. Seitdem lebte die Familie der Freiherren von Flödnig in Laibach; erinnerungswert ist noch ihre «Stiftung für arme, hilstofe, insbefondere ver»! waiste Blinde», welche derzeit ein Capital von 93.350 Gulden beträgt, von dessen Zinsen 1895 in Linz zehn, in Graz ein Blinder aus Krain erhalten wurden. Im Jahre 1894 starb diese alte lrainische Noelsfamilie au«. Der neue Besitzer des Schlosse«, Franz Freiherr von Lazzarini stammt gleichfalls aus einer allen Adels-familie, welche, aus Venedig entsprossen, auf Cypern ihren Wohnsitz genommen hatte. Als 1570 und 1571 die beiden Hauplstädle dieser Insel, Nicosia und Famo» goftc,, von den Türken eingenommen worden waren, übersiedelte sie in« päpstliche Gebiet nach Mazzerata, wo sie mit dem Marchefat bekleidet wurde. Dann lieh fie fich in Bergamo nieder und wurde hier in den Reichsgrafenfiand erhoben. Ein Sprosse dieser Familie war bereits 1536 zu Ilsat bei Fiume begütert; ein anderer war 1594 Truchsess am kaiserlichen Hofe. Jakob von Lazzarini kam gegen das Ende des 16. Jahrhundert« nach Laibach; sein Sohn Franz erwarb durch Htirat von Hieronymu« de Fini, dem Bruder seiner Frau, die Herrschaften Iablanih und Ouleneck in Innerlrain. Vincenz von Lazzauni erhielt am 6. Juni 168? da« Incolat in Krain. Er hatte zwei Söhne; der eine, Franz Peter, übernahm Iablanih, der jüngere, Adam Daniel, aber Outeneck. Weil jedoch die letztere Herrschaft weder einen Sitz noch eine Wohnung hatte, fo verpflichtete fich Franz Peter sowohl seinem Bruder beim Schlossbaue durch drei Jahre mit Hand« und Fuhrrobot und zweihundert Gulden jährlich beizustihen, als ihm auch während des Baues bei sich Wohnung, Kost, Bedienung und zwei Reitpferde zur Verfügung zu stellen. Franz Peter war mit Maria Anna Freiin von Raunach ver« heiratet. Seine drei Söhne Karl Leopold, Franz Karl und «dam Ludwig, Oberstwachtmeister eines Infanterie« Regiments, wurden am 10. November 1770 in den Frecherrnstand erhoben, während die Söhne Adam Daniels von Lazzarini. nämlich Franz Xaver, Pfarrer in Dornkgg, Ignaz Gottfried, Georg Ludwig. Stadtpsarrer zu Gurlseld. und Franz Jakob am 1. August 1771 da« Varonat er» ^"«^.«'/"""" Mittheilungen bringen aus der Feder den Jahren 1787 bis 1790» und «Truppenbewegungen in Kram während der Jahre 1787 bi« 1790». Den Schluss des drei Druckbogen starken Heftes bildet ein Literaturbericht; Pros. Ferd. S e i d l bespricht eine Studie von I. Glowacli: «Die Fifche der Save und de« Isonzo» und I. Liznars Studie in der meteorologischen Zeitschrist über: «Cinflus« des Erdbebens vom 14. April 1895 auf die Magnetographen in Pola und Wien nebst einigen Bemerkungen über die Wirkung der Erdbeben auf magnetifche Variationsapparale überhaupt. —ar— — (Schwurgerichts-Verhandlungen.) Montag, den 30. November l. I.. beginnen die Schwurgerichtsverhandlungen des l. l. Landesg^richts in Lalbach in der Tonhalle. Es find bisher folgende Straf« falle anberaumt: Am 30. November: Gegen den 47 Jahre alten Florian Iezersel. Kaifchler in gadvbje, Gerichtsbezirl Bischoflack, wegen Todtschlag«; gegen den 30 Jahre alten, ledigen Anton Burja aus Wocheiner-Vellach, Oerichtsbezirl Radmannsdorf, wegen Todtschlag«; gegen den 19 Jahre alten Fabrilsarbeiter Anton Zagar aus Medno, Um« gebung Laibach, wegen versuchten Diebftahl«. Am 1. De« cember: Gegen den 23 Jahre alten Johann Pogacar, Zimmermann in Gleiniz bei Laibach, wegen schwerer körperlicher Beschädigung; gegen den 42 Jahre alten Blas Slanovc, Kaischler in Lahovce, Gerichtsbezirl Stein, wegen schwerer körperlicher Beschädigung. Am 2. und 3. December: Gegen den 21 Jahre alten Ludwig Mohorcic, Großgrundbesitzer und gewesenen Geometer-eleven in Abelsberg, wegen Diebftahls. Am 4. December: Gegen den 24 Jahre alten Josef Taocar. verehelichten Taglöhner in Iavorje, Gerichtsbezirl Vischoflack,^ wegen Todlschlag«; gegen den 34 Jahre alten Joses Cehovin, Landmann aus Cermelice, Gerichtsbezirl Senosetsch, wegen Theilnahme an Münzversälschung. —I. *(Au« dem Polizeirapporte.) Vom 26. auf den 27. d.M. wurden vier Verhaftungen vorgenommen, und zwar drel wegen Vacierens und eine wegen Trunken» heit. —r. * (Ein phantasiereicher Postillon.) Au« Krainburg wird un« der sondcrbare Vorsall mitgetheilt: Am 20. d. M. nacht« suhr der Postillon Johann Naglic au« Neumarltl mit dem leeren Postwagen von Kcain-burg nach Neumarltl. Bei seiner Anlunft meldete Naglic, das« gegen '/41t) Uhr nachts oberhalb Nallas sich ein fremder Mann zu ihm auf den Wagen fetzen wollte. Naglic habe demselben da« verweigert und nach kurzem Wortwechsel den Fremden, welcher bereits auf dem Tritte stand, vom Wagen weggedrängt. Hieraus habe der Un» ^bekannte dem Postillon mit einem Messer einen Stich versetzt und ihm hiebei eine leichte Wunde am linken Oberarme beigebracht. Beim Verhöre verwickelte fich Naglic in verschiedene Widersprüche und konnte auch seine Angaben nicht begründen. Bei der vorgenommenen neuerlichen Nachforschung am 23. November gab Naglic schließlich zu. dass er fich die Hand selbst verletzt und er den ganzen Vorfall nur aus dem Grunde erdichtet habe, um künftighin in Krainburg übernachten zu lönnen, da die Postillone jeden Abend abwechselnd mit dem leeren Palelwagen von Krainburg nach Neumarltl zurücksah«« müssen. Die gerichtliche Anzeige wurde erstattet. —r. — (Slovenisches Theater.) Gestern wurde die zweite Reprise der Oper «Rigoletto» veranstaltet. Alle Hauptnummern wurden mit vielem Beifall auf« genommen und die Darsteller nach den Nctschlüssen wiederholt gerusen. Die Vorstellung sand vor gänzlich aus-verlauftem Hause statt; es hatten sogar eigene Sitzreihen ausgestellt werben müssen. — Morgen geht nachmittag« um halb 3 Uhr «knoFulöiou.», abends die Oper «Faust» in Scene. —n— — (Deutsches Theater.) Heute wird die seinerzeit so gerne gesehene uud vlelgegebene Spieloper «Die weiße Dame» von Boleldieu, da« beste Werl des fruchtbaren französischen Componisten, aus» geführt. Montag findet das Benefiz der vortrefflichen Schauspielerin Fräulein Grete Vtchler statt. Die sympathische Künstlerin hat in hervorragender Weise durch ihre Leistungen die Gunst des Publicum« erworben und zählt zu den beliebtesten Mitgliedern der deutschen Bühne. Wir zweifeln nicht, das« da« Publicu« seine dankbare Anerkennung durch zahlreichen Besuch ausbrücken wirb. 2ln»io» »»or». Sonntag den 29. November (erster A dventson ntag) Hochamt in der Dom« lirche um 10 Uhr: Ehoralmesse; Gradual« von A. Foerster; Offertorium von Franz Witt. In der Stadtpfarrlirche St. Jakob am 39. November um 9 Uhr Hochamt: IVli»3a in lwnorym «anet, ^asciliaL und Oraduale von Anton Foerster; Offertorium von Franz Witt. Alles Vocal ohne Orgelbegleitung. Neueste Nachrichten. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 27. November. Das Abgeordnetenhaus nahm die §ß 1 bis l> des Gefetzentwurfs zur Regelung der Bezüge des Lehr« personal« der staatlichen Mittelschulen mit dem Zu« satze Lupuls. wonach der Minister berechtigt ist, «^ erfolgter Verwarnung oder einem Verweife e»ne Qualiftcationszulage für höchstens drei Jahre zu siftieren, an. ... Das Haus nahm ferner die Gesetzentwürfe »"l die Regelung der Bezüge der staatlichen MittelM-lehrer. des Lehrperfonals der staatlichen LehrerMldungs-anstalten und der Uebungsschulen mit dem von °er Regierung beantragten Termine des Inkrafttretens d" beiden Gesetze mit' dem Tage der Kundmachung an-Im Laufe der Debatte erklärte der Herr Untecrichts-minister. das Bestreben der Regierung gehe daym. sämmtliche Lehrstellen mit geprüften Lehrkräften 5« besetzen, weshalb sie an dem Unterschiede zwischen H^ prüften und ungeprüften Supplenten festhalten nnM. Bei Verhandlung des Dringlichleitsantrags Krona" Wetter, Pernerstorfer und Genossen auf Erlassung snas' gerichtlicher Bestimmungen zum Schutze des Vereinst Versammlung«« und Petitionsrechts führt der IuM minister aus, zur Beurtheilung der Nothwendlglen eines Gesetzes müfsten intensivere Erhebungen gepflogen werden. Die wichtigsten der von dem Antragsteller an« geführten Punkte stehen schon heute unter dem Straf" gefetze, insbesondere unter § 98 St. G. und sind "» Verbrechen mit schwerem Kerker bedroht, weshalb ver Antrag überflüssig sei. (Heiterkeit und Beifall.) Der Minister betont, die Antragsteller feien lwer die Tragweite ihrer Anträge nicht im klaren. ^ mache man keine Gesetze und die Regierung habe deshalb leinen Anlass, zum Antrage Stellung zu nehmen. Der Minister bemerke von seinem Standpunkt aus, dass er ein großer Gegner fruchtloser Arbeit fei. ("v-hafter Beifall.) . , Nach längerer Debatte wird die Dringlichke't angelehnt und der Antrag der geschäftsordnungsmählgen Behandlung zugewiefen. — Nächste Sitzung morgen. Der König von Serbien in Italien. (Originlll'Telezramms,^ Rom, 27. November. Nachdem der König von Serbien sich im Quirinal von der Königin ver abschiedet hatte, reiste er nachmittags, vom Kon'ge Humbert auf den Bahnhof begleitet, nach Neapels Am Bahnhofe hatten sich die Minister und d,e »e Hürden zur Verabschiedung eingefunden. Die Komg umarmten und küssten sich herzlich beim Abschiede. Neapel, 27. November. Der König von Servl'' ist abends im strengsten Incognito hier eingetroN" und wurde auf dem Bahnhöfe vom serbischen Con empfangen. Der König wurde auf der Fahrt z" Hotel von der Volksmenge ehrfurchtsvollst begrüßt. Gelegrarntne. Wien, 27. November. (Orig.-Tel.) In der heutiae Sitzung des Gemeinderaths waren die Liberalen "^ erfchienen. Der Bürgermeister verlas das Memoranou der Liberalen und trat den darin aufgestellten " hauptungen gegenüber. Ebenso erklärte Lueger, er die Liberalen weder beleidigt noch verhöhnty" Der Antrag Vrunner, anlässlich der finanziellen 4" actionen dem Bürgermeister die Missbilligung "^ zusprechen, wurde mit allen gegen die Stimm Antragstellers abgelehnt und die Transaction genommen. ,,«,- Wien, 27. November. (Orig.-Tel.) Der 3 "^^ tätsausschuss beschloss die Auslieferung dcs "vg- . (Kläger: Vergaui) und des Abg. Lueger (KlW ^ Sepper). Letzterer Beschluss wurde mit 7 Nzcher Stimmen gefafst. Die Auflieferung des Abg. v"" wurde abgelehnt. ^ mrocess Wien, 27. November. (Orig.'Tel.) Der P^ gegen Krauthauf hat heute begonnen. Die l^est leit dauert bis zur Eröffnung des Verhörs, ^^al Trieft, 27. November. (Orig.-Tel.) " ^„. Sterneck hat sich an Bord Sr. M. Schiffs «H' eingefchifft und begab sich nachmittags nach A' hie Tricst, 27. November. (Orig.-Tel.) AK^r Vora heute nachgelassen hat, legte der Lloyo" ^,' «Semiramis» am gewöhnlichen Platze l". jiffs' an. Weder der Schiffskörper, noch d" tritt schraube haben Schaden genommen. Der Datn^, ^a) fahrplanmäßig nächsten Mittwoch die "">! Nlexandrien an. .. gM" Budapest, 27. November. (Orig.-Tel.) .^M natenhaus. — Durch königliches Rescript nun" ^as zum Präsidenten, die bisherigen VicepMoen. ^^ Kär0 ly nnd Baron V ay abermals zu Vicep'^ he ernannt. Vay sprach die Ueberzeugung aus, ^W Berathungen der neuen Legislaturperiode" M«' begleitet sein werden und brachte unter leM, ^ M Rufen die Segenswünsche für die MaMie« Kaiferhaus zum Ausdruck. ^ , > ^ O^- Dresden, 27. November. (Orig.-Tel.) ^ ^ der König ernannte Se. k. und l. v^ye" ^M laubigsten Herrn Erzherzog Otto i"" ^M!k « ' ^'e Schussvcrlehungen durch das lleinlalibrige neb n i^'-^'- ^ Schumacher, Eine glückliche Familie, Uw ^'^ ^ Wedell, Der Ball, geb. fl. 1'b0. ^ Voß, lluv^ ^"N'°' st. 3 60. - Wildenbruch, Der Zauberer ,^ °""s Neb. fl.2 40. - Nndresen, Gedichte, geb. fl.1 -80. -^ ^'!'Essenther. In der kleinsten Hütte, (Roman) sl. 2-40. bunA !"""", Geschichte und Beschreibung der Rassen der MI«' ? «de„ fl.^--. - Dayot. Napoleon I. in Bild »ib.? ' "°" Marschall von Niederstem, fl. 12 «0. - Aus-i„»,I_ ^""8 und Besprechung dcr applicatorischen Uebungen Ait^Vpenführunn für Officiere aller Waffen, von —ll—, Nllds^, ^"tafeln, fl. 3--. - Pso hl. Die Nibelungen in d°n g?V'^". " Giannoni, Paulinus II., Patriarch ^»nes^"^°' st- l'20. - Högel, Straffälligleit und Straf. V 'K ^ 2 80. - von der Pfordten. Musikalische <2tel/ ^^'^- - Stinde, Hotel Buchholz, fl. 1 «0. -^ukV. ^^"'' Tausend Ein. und Zweizeiler, fl. 1 20. -Berlin «",""' Morituri. sl. 1 20. - Gräser, Parzival von stub»' ll'^'U". ^ Eberle, Eine volkswirtschaftliche Rechts-hynin? Ä""» der Agrarfrage, 2. Theil, fl. 2 40. - Pichlcr, fl, ^. n« - " —' ^li. — Farinelli. Grillparzer und Raimund, Leivii, ^ ^"lf, Trlstan und Isolde, si. 1-80. - Hussell, HM während der Schreckenstage der Schlacht, fl. 1 80. -3i^^'statistische Tabellen, 4. 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Schliß' >»«l>ut«t«nl»ll« l ssäls«l,»r und vtncknhiner »n»ln»» «ll,<» sclüt» Volsl,!»« werden von »lr »>>f Grund d»» M<>rf,n- ^l'simd, dns« n,ci» Plnpni-n! leinerlei verbotene ober der ws<»!N!!sit lchiü'üilie Sioffe exthnll. 2!chen < Kronen, noch Votzoie» u»b Herzrwi»n lit lleine Dber 0 ))oftpelflo!chcn < Kronen 6l» Heller, Wenicier als ll llline oder 6 Dolchclflllschen werben nicht verlcndet, Veiienbung nul negen İ/, «nbcitliche Rente in Noten ver». Mai-November . . . 101 35 101 55 ln Noten verz, FebruarVuguN 101 35 101 55 ., Gilber verz. IKnner-Iul! 101 30 101 50 „ „ „ «pril October ioi «n 101 50 l»54« 4«/, Vl»a«lose. 250 fi. 144—^45^ l»«0«r 5«/, ,, ganze 500 st. 143 50 144 ,0 l8«Uer 5°/, ,, Fünftel 10» st. 155 —155 20 <864«l Ltaatllos« . , <0>» st. 190 50 191 t,U dto, „ . . 50 fi. 180 50 191 50 !l°/, »°m..«fbbr. k «20 ft, . 156 — 15680 »°/, Vest, «lllbrente, fteucrftci iz» 50 12» 70 !»/<, Oeft. Notenrente, steuerfrei — — —-- i°/» dto. Rente in Kronenwähr., steuerfrei für 200 Kronen Nom. 100 85 101 05 bto, dto, per Ultimo . . 100 « 101 05 »Uenbnh» - Gtnatsschnlbv«' schreibnnge». tlifabethbahn in «., steuerfrei (biv, Ht.), für 100 st. «. 4°/„ IIS 80 180 50 Zrcnj'Joseph-«ahn in Eilb« (d!»,Tt,)f iu0fi,Nom.5'/<"» 1«'— 196-»'/.°/. lüudolph-V. l. N, (diu. st,) fur 1000 st. «iom.....—-— — — »°, dt», i. Kronen», steuerf, (div. Vt. , für 200 Kr. Nom. . . SS — 10« — z°/„ KorarlbergerVahn ln Tilb., 2^0 u. 1000 st. f. 1 Kr. f. 200 «>r «om. . 99 15 100 15 gn Gt»»tl>suldvtrs.«<>« N,«'1>i »1?'50 218 d0 ««N> «are »»« Vtaatl zur Za!»lnn> »b«rnonn«»e <>Nse»».»P»i«r^ 0»llz«tto«n. «llsabethbahn »0« u. 8000 M. für 200 M. 4°/,..... 11« 30 117 30 «lisabtthbahn, 4 Lchanlre8lll.«lbl.»Obc, ico —!100 90 dto. Pr»M.»Nnl. k 100 fi. ». W. 151 80 1b!i 40 bto. dto. 5 »0fl. «. W. 150»l»15l25 Thtifz°«e«.°2of« 4°/, 100 fi. . 18? — 1877b HlundenU.«Obligation»» (für 100 fi. «M.). 4°/^ lroatifche und slavonifche . »7 15 9« 15 4°/, xngarische (100 fl, ö.W.) . «7-85 88 3b Ander, 2ff«ntl. Anl«h»n. Dunau.Reg.-Lose 5°,„.... 131 — 132 — dto. -«Nleihe 1878 . . 107 60 108 60 «nleben der Ttadt VOrz. . . ii»—> — — «nleyen d. Ttadtgemeinbe Wien 104 20 105 20 «nleben b, Vtabtgemeinde Wien (Lllber oder «old).... 127-bO — — Prämien-Nnl. d, Etadtgm. Wien 16» — 168 — Vörsebau-Nnlehcn, veiloib. l'/, 101 »5 102 2b 4° „ «Rainer Lllnd«»«««»^«» . »» »5 99 50 »eld Wa« ßs«ndbri«l» (für 100 st.). «odcr.all«,. «st.in50I.vl.4»/„V. — — —- dto. „ „ in 50 „ 4°/„ SS 80 100 »0 bto. PläNl,«Schldu. 8"/„, l.ltm. 115 75^116 75 dto. dtll. »°/,,ll. ltm, 117'—I17-7K N.-öfterr. ,Uandes fi. CM, . , . 5?'5U 58' NothenKreuz.Oeft.Vcf.v,, inst. 16'— 18 80 Nöthen Kreuz, U„g.a>es.v,, 5 fi, 10— 10 60 «udl,lph«Lll!e 10 fl..... 52'— 24'- Talm«L°Ie 40 N. !lM. . , , 69 7b 70'7Ü Nt..«l!enlli«-ll°ft ;<> fl, «M . 71— 72 - Waldsteln-Üole 20 fi, «M. , . 60 — 62-Windischgräh«Lose 20 fi. «M. , d.Vobencreditanftalt.l.Vm. , 1525 16 25 dto, dto. N. Em l«»9, . , 25 — 27' LaibllHer Lo>> st...... 288 50 290 50 Nerleh^liMlk, !kllg., l4u fl , i?s>.. 180 — Alli»n von Zranspnrt» Kut«rn»hmnnz»n (pe: Ltück), «llb«cht.Vllhn »00 fi.Silber . -— —' «luffig.Tepl. <«fenb. 800 ft.. . I6b0 l66l> «Mm. Norbbnhn 150 fi. . . 270 7t> 271 50 Nulchtieyrabec «is. 500 ft. c,'Illssy-»0 fi, 6, , 28«-5« 2N7 — dtl», btll. (Ut, u> 2 fi. 2..... 95-25 »5,-50 Eüdnordk. Verb..«. 200 st, «,»N. 21475 215 — Tramway »«!., Wr,,'.70!i. «. W 454'— 455 — dt«. «m.1 ««?.)««>? . —'— —'— --------------------------------" "^ K^lbW»« Tl»m»ay.«e!.. NeueBii., ^rio- .^,^ rililt^Actim 100 fl. - "'^ zoz« Ui.H.Weftb.l^aal'Ä cl.^iüM,-'. »«b ^ ^,„ znduNril'Hlllgn (pe^ 6!üch, ^,.^ «c»!l!c!.. «II!,. «ft,, !N0 st. ^ - "' »gy^er liisen' und H». in Men 100 st. . - - ' ,°».' >'°^ ,z-- ,,«lbem!!^l". Papierf. u. ». »> °o ^ Liestüger Nranerei 100 fi. . > ^" . «i,b5 M°,tta,i°»esell!ch.. Oeft. «alpine °'^. gg? ^ >S-«<,er «ism.Inl>..Vef. 20« st. S3» ^ Na,a°.Tarj. Vtelnluhlen «« l. b«» ^.^. „Hchluulmuhl", -hapierf..«« - "'. ,g«'- „Otclirerm.", Papleif. u. ».'». »°'^ lb«'5<> Tilfailer »«hlenw..»«!- ?° ß> !33.^ »1»" Waffe!,f..V.,0,st.»nW!«n.l00 . »0" «anaon.Lelhaüft., «Ng., li, Peft, ^ z,«-^ »0 fi......... °o?'40 <05'l° Wr. Äaugejellschaft 1« st.. > '"».^. M" Wl.«erber8erZle«t!.«ct!«n.,«z bs^» Deutsche Plähe...... ^.g lüo'-- lioiidon........ ',.47. t?l>° Pari«........' ^7" ^" Et. 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