(Franko pauschalier».)
Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag und Sonnrag srüh.
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«r-waltung unk da» Gesetz über da» Tragen oon «äffen. Die berüchtigte Obznana ist aufgehoben werden.
Beschießung ßiidenik» durch die Italiener.
Am «denk de» 2s. Deze»ker kam e» zwischen Matrosen ke« im Hasen von &'b««i? liegenden italienischen Krieg«sch>ffe» „Andacc" unk einigen Bürgern zu einem Z»isch«nfall. Die Italiener, welche «äffen »it sich fU,rien, eröffneten e,ne Gchießeret, »»raus eine Menge Volke» auslies, ka« aber von der Polizei und von Militärpatrouillen zerstreut wurke. Daraus liefen die Italiener an ken Gtraad unk schifften sich ein. Da« italienische Schiff fahr vsn ker Küste weg und begann sie zu bo»bardi«ren. Die Beschießung dauerte bis Mitternacht. E« fielen ungefähr tausend KansnenschUsse. Zu» Glück be-fanden sich fast keine Menschen an dem Gtrande, s» daß bloß zwei vorüdergehende verwundet wurden, darunter einer schwer. Bei der Untersuchung durch unsere Behörden stellte e! sich heran«, daß die Italiener den Z»ischensall provoziert halten. An« gedlich ist bereit« ein zweite« italienische» Kriegsschiff »or «idenik erschienen, während vor ke» Hasenein-gange italienische Torpekokoote kreuzen. Der ita-lienijche Konsul stellie die Forderung aus. daß den italienischen Offizieren auf feierliche Weise »!« Ehren« dezeugung geleistet »erden müsse, da die Vevilkerung schuld sei. Vom Zwischensalle wurde die veogcader Regierung sosori veiständigt. Begreiflicherweise herrscht in Split und Siixnit die größte Eckilterung über da» unerhörte Vorgehen der Italiener.
Ein jugoslawisch dautschSfterreichische» U«dereinl»ommen
In Prager politischen Kreisen wird gegenwärtig kie bevorstehende Zusam»enkunst kes südslawischen Ministerpräsidenten Pa* f »it ke» tschechischen Ministerpräsidenten Dr. Benesch erörtert. Auf d«r Reise nach Prag würde Pa« c auch »it de» keutsch-österreichi,chen Kanzler Gchodcr zusammentreffen und mit ihm die Einzelheiten eines Vertrages besprechen, ker ke» unlängst »wiich -r Deutschösterreich unk der Tschechoslowakei geschlossenen ähnlich sein soll. Wie bekannt, finden schon seit längerer Zeit »mischen Deutschtsterreich und Jugoslawien Verhandlungen über die Aufhebung de» Len gestattet, die i» den nächsten Tagen zur Versendung gelangen »erden. Sollte jemand au« versehe« unliebsamer-»eise keine solche Einladungskarte erhalten haben, wird gebeten, die Adresse in der Buchhandlung Fritz Rasch, welche die Anmeldungen iu liebe»«-würdiger «eise übernommen ha', abzugeben. Gleich zeitig wird auch gebeten, nicht tn vallioilette, sonder« nur in Gireßenkleidern, Sportkostüme« oder Volk«trachten zu er scheinen, «ir werden über den Siand der fortschreitenden Arbeiten tn de» nächste» Nummern noch eingehend berichten.
Der Marburger Männergefang»-verein veranstaltet laut un» zugegangener Nach-richt am 21. Jänner 1922 im Pcunkfaale der Brauerei Götz i» Maribor anläßlich feine« 7b jährigen Bestände« ein Festkonzert, woraus wir da« kunstfreuvige Publikum unserer Stadt schon heute ausmerk am machen wollen.
Hochschülerkranzchen. Da« alljährlich vom Verbanoe deutscher Hochschüler in Maribor viranstaltele Kränzchen findet auch heuer am 4. Jänner 1922 in den Kasinv^äumlichkeite» in Maribor statt. Freunde de« verband»« sind herzlich willkommen.
Promotion. Am 17. Dezember l. I. fand an der Karl Franzens Unioersilät in Äraz die Promolion de« Herrn August Kollaritsch au« Eelje zu» Doktor der Recht«, und Staat«wissenschasten statt.
Seltene Feier. Au« Slovenjgradec wird un« gesch'ieben: Der Vorarbeiter Franz Lenikar ist vor du Jahren al« Lchrjunge iu die Ledergerberei des verstorbenen vaiero de« jetzigen Inhaber« der Lederfabrik Franz JE. Potvischmg eing-ireten uav blieb als Gehilfe und Vorarbeiter durch ein Halde« Jahrhundert im Dienste dieser Firma. Der König verlieh dem Jubilar für fein« treue Dienjterfütlung di« silbern« Medaille für bürgerliche verdunste, während ihm der Chef de« Hause« am Vorabende des Weihnachtsfestes Dank und Anerkennung au«-sprach und ihm «in« Spende überre chte.
Ein tiefsinniger Beobachter fragt den Slooen«ki Naro«: Die Allgemein« Verkehrsbank hat Druckjorteri i« slowenischer, französiicher und deutscher Sprache. Wir (pluralis nujestaticus) fragen an. wozu solche i» deutscher Sprache? — Da e« mit Rücksicht auf unsere Handrlsverhältuifs- wirklich schwer ist, dirs« Frag« zu deantworle», so kann man ,hr nur mit dem Erraten beikomme». Denn daß diese Bank ihre» Kundenkrri« mit französische» Texte» beglück«, da« ist vhneweitere« klar. Aber deutsch? vielleicht au« demselben Grunde, au« dem in der Statthaltern in Sombor die Ausschroten über allen Amtslüren serbisch, ungarisch und deutsch sind.
Was fallen wir tun? Die Greueltaten, die in Tuest an der Tagesordnung sind, schreie» zum Himmel empor. Man sieht, daß di« Italiener
daraus hinarbeiten, der jugoslawischen Bevölkerung in Trieft jede Möglichkeit einer nationalen und knl-turellen Entfaltung zu nehmen. De«halb haben sie de» Triester Slowene« planmäßig alle kulturelle», wirtschaftlichen und nationalen Brennpunkte ver« nichlet. Die italienische Regierung schweigt zu alle-dem und rührt keinen Finger, u« ihre Staatsbürger jugoslawischer Rationalität zu schützen. Die Jugoslawe» find auf Gnade und Ungnade dem Triester Gesinde! ausgelieiert. Da sich unsere Regierung au« internationalen Gründen ihrer nicht annehmen kann, bleibt ihnen nichl« andere« übrig, als an das einzige Forum, da« sie leicht in Schatz nehmen kaan, zu appellieren — an den Völkerbund iu Genf. — 6o schreibt der SlovenSki Narod in feiner Nummer vom 15. Dezember. Wir haben ia unserem Blatte schon oft den Standpunkt vertreten, daß e« jeder völkischen Minderheit, und in jedem Staate, freistehen muß. den Beschwerdeweg an den Völkerbund zu betreten, wenn sie da oder dort kul-turell, wirtschaftlich oder national unterdrückt wird. E« fällt un« in diese» Falle sehr leicht, mit dem Sloven»ki Narod derselben Meinung zu fei» über di» Art, i» der eine nationale Minderheit ihre international verbürgten Rechte verfechten soll.
Dir Lesrrbefragung de» Siovenski Narod bezüglich der ZvetteUung Slowenien« hat bis jetzt ein rech? kärgl-che« Resultat ergeben, wenn man die Gesamizahl der Slimuen zählt. Es sind nämlich ganze 25. Davon sind 23 Leser für ein ungeteiltes Slowenien, zwei für die Z-oeiteilung.
Dinarwährung. W e au« Beograd gemeldet wird, hat daS Handel«Ministerium «in« verord-»ung «n all« Handelskammern ergehen lassen, wo-nach dies« vom 1. Jänner 1922 an all« Rechnun« gen in Dinarwährung zu führen habe«.
Brfitzwechfel. Der frühere Schlofsermeister Antou Kvsfär verkaufte fein Hau« auf der Mari« bocSka cesta um den Betrag von zweieinhalb Mil-lionrn Kronen an Herr» Ivan Rebek.
Piraten in russischen ««wässern. Da«
dänische Konsulat >« Riza warnt die H.in»el«kreise vor der Entsendung vo« Kauffahrteischiffen in die rusiiiche« Gewässer, da schon mehrere Haodelsfchfse in der Niye »on K'Onstadt aus gehei««'sooll» Weise »er>ch«unde» sind. Angeblich wur»en sie vom russischen Piratenschiffe „vjuga" gekapert und versenk'.
Kundmachung.
Mit Verordnung vom l4. Oktober 19*1 B. ®. Bl. Nr. 5f>& wurde die »Trift für Ansuchen um Uebernahme österreichisch« Kriegsanleihe al« Schuld der Republik Leiter, reich bis >l. Dezember 1021 verlängert, um allen Krieg«-aaleihebesidern, die troh des mit Verordnung vom 7. April 1921 R. ö. Bl. Nr. 215, festgesetzten Termines und somit de« seither verstrichenen Zeilraume« von sech« Monalen di«hwang nicht bestand (auf dem flachen Lande), müssen die
ler Mitbrmgunz d heimatsrecht erwirten.
»rite 4
Eillier Zeitung
Num»kr 104
Von der Rechtsfolge der Zurückweisung verspätet überreichter Ansuchen, sowie der Bqeichnung dieser i ver den, haben gemäß § 11 Absatz 1 des Gesetze» vom 22. Juli 1920, St. G. Bl, Nr. 353. keinen Ansvnlch auf Uebernahme ihrer Kriegsanleihe durch die Republik Oesterreich.
Die Bestimmungen der XII. VollzugSverordnung vom 17. November 1920, B. G. B. Nr. 15. betrefsend die Kenn-zeichen von KriegSanleihetitre» der Ztmausländer werden
hiedurch nicht berührt. Sämtliä
liche Ansuchen um Uebernahme von Kriegsanleihe find ausschließlich bei der zuNändigm Steuerbehörde I, Jnstaiq (Steucradmimstralion beziehungZweis« Bezirktsteuerbehörde) einzubringen.
Tie Vertretung de» österreichischen Bunde»-Ministerium» tn Ljnbljana.
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Vom tiefsten Schmerze gebeugt geben wir die traurige Nachricht, dass unser innigstgeliebter cuter Gatte, bezw. Vater, Bruder, Schwager und Onkel, H>rr
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am 25. Dezember um 3 Chr nachmittag« nach langem' schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden, versehen mit den hl. Sterbesakramenten im 46. Lebentjahre gottergeben verschieden it*.
Das Begräbnis und die heilige Seelenmesse fand am Dienstag den 27. Dezember um 11 Uhr vormittags in Jurklo&ter statt.
Jurkloiter (Gairach), am 28. Dezember 1921.
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Im tiefsten Schmerze geben wir hiemit allen Verwandten, Freunden urd Bekannten die traurige Nachricht von dem Ableben unseres innigstgeliebten, guten Gatten bezw. Vaters, Sohnes. Bruders und Schwager», des Herrn
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Die heilige Seelenmesse wird am Freitag den 30. Dezember um S Uhr früh in der Pfarrkirche gelesen.
Graz—Celje, den 27. Dezember 1921.
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