p»»>,V>n1'«0 «ß W.»7V^ »««I» > GßD^GMMG^ DGllfWÜGllWA 0»I»ck«iA>wl itiwemb»« K?.Z0S4U >l.4z w »ISaiDLV, Stmi« »1.57. 4 «k. 14» 0o»»»»«»»I»s. ^ ?. luni 1SZZ >. Gl. 4 «OMU. N 0ti^ »»WtON 24 0t«. k'o«« moi>«T ZI vt». W? <»» ü^ftG» I«««G. M 0t» < M z owi »I«kt Raridmer iitilmm Nationale Konzentration Das Kabinett Pape« gebildet — Die Deutschnationaleu verhalten sich kühl — Ueberraschung in Paris KonMtraüonaverwch in Numünien Titulestu versucht es mit Duea und Maniu? B u t a r e st, l. Juni. TituleSeu wirk für Freitag in der rumänischen >)auptstM erwartet. Wie verlautet, diiifte er sich mit D u c a, deni Libe« mlenfuhrer, und M a n i u, dem ??ührcr der ^l'ational.zaranisten, ins Einvernehmen set--.^en, um eine K^nzentrationSreliierunq zu liilden, die aber vorläufig geringe Aussichten auf ein Zustandekommen besitzt. Noch eine Konferen» Ein neuer englischer Vorschlag. — Die di« vlomatischcn Vorverhandlungen schon im Zuge. London,!. Juni. Nach einer auS Washington gefunkten Meldung soll ans der gestern zum Absäilnst iiebrnchten ^ionferenz zwis^ien Ho o ver und S t i m s o n iier Beschlus; gefaßt worden sein, einem Barschlag MacdonaldS siber die Einberufung einer neuen Konferenz naäi Lvndon zuzustimmen. Diese Konferenz sollte sich ausschlies'.lich mit den Fragen der Weltwirtschaftskrise beschäftigen, während die s^ckinlden und die Reparationsfrage nicht an-lii^schnitten werden soll. Die englische Re-siierung ist bereits mit den Negierungen ^Frankreichs, ^^talienö nnd den anderen in-ier?ssierleu Regierungen wegen deren Teil-nahine in diplomatische Vorverhandlungen getreten. Ter Zeitpunkt für diese Konferenz ioll so bald als niöglich nal)e gerückt werden. Pangalos interniert. A t h e n, l. Juni. Ministerpräsident Papanastasiu liesz den ehemaligen Militärdiktator Genera! Panga« loZ mit seiner Anhänger auf versÄ)iede« nen ^^useln internieren. Pangalos selbst wurde auf!»iorfu gebracht. Kurze Rachrichten Wien, 1. Juni. Wie die „?!<;ne ^reie Presse" «'viiihrt, wer den schon demnächst zwischen Zugojla'vien nnd Oesterreich Perhandlungeil üt<'r Erleich Gerungen im Devisenverkehr iiir den Reiseverkehr eingeleitet werdatei aestenseitig gewährten Nornien zur Anwendung kommen sollen. Börsenbericht Z ü r i ch, 1. Juni. Devisen: Beograd 9.05, PainS Ä).t6, Lönvon ??ewyork Mailand 2k.?2.-i, Prag 15.15. Zagreb, 31. Mai. Devisen: Berlin 132.'^.52—Mailand 287.W—28?).70, London 2W'ii'—?V8.16, N'i'wt^or? S!s>eck .'B78.ü0^.M.7l;, Paris 22I.3S—2S2.34, Prag lv0.I2—Zürich 1007.35 -1102.85. L j u l j a n a, 1. J ini. Devisen: Berlin IA:.'0.2?--.1331.03, Ziuich 1097 .'j5-11 Lmidon 2M'..l2-l.'07.72. Neu>l)ork Scheck 5')7l1.?«^/^s?03.1^, Pari.? 22l.2!-222.30. Prag 100.23-107.00, Triest 287 Ä) --SLC.?«). Berlin,!. Juni. Las Kabinett der nationale»» Konzen» tration ^ eine Schöpfung des hinter der politischen Kulisse arbeitenden Generalleutnant« Kurt von Schleicher — wird ss-wohl von dem arößten Teil der Presse als auch in demokratischen Kreisen mit eiserner Mißbiaistung ausgenommen. Das Kabinett von Pape» soll angedlich die Aus gäbe haben, so weit wie miiglich den An-schlug »ach rechiÄ zu suchen, freilich bleibt es dabei sehr sraAlich, ob es Papen ge-lingt, die Rationalsozialisten sür eine Nn« terstiitzung seines Liabinetts zu gewinnen, da diese bishsr jedes lkntgegLnlommen an die Negierungen abgelehnt haden. in de-nen sie nicht selbst eine maßgebende Aolle lzatten spielen könne». Ossenbor hosst von Papen, das; es ilim gelingen werde, die Nationalsozialisten loenigstens zur Tole, ranz seiner Regierung gegenüber zu bestimmen, indem er ihnen Zusagen im Hin blick aus die Auflösung des Reichstages nnd die Ausschreibung von Ne««al)len macht. Auch die Leutschnationalen (.Hugenberg l^ruppe) zeigen ein kühles «erhalten. Der „Lokal'Anzeiger" betrachtet van Papen als „Auslösungkanzler" und ersührt hiezu, dasj in den an der Bildung des «abinettS beteiligten Kreisen mit Bestimmtheit verlautet, Papen werde den ReithStag schon in kürzester Zeit auslösen müssen. Es steht jetzt so viel fest, daß das Zen-trum an der Regierung nicht teilnehmen wird, llebrigens wird in den Motgenblät» tern daraus hingewiesen, datz Herr von Papen in der deutschen Geschichte schon einmal eine Rolle gespielt habe, die die Welt aushorchen lietz und sÜr ihn nicht l^erade rühmlich sei. .Herr von Pape« war nämlich während des Krieges jener Mili-tärattachee in Washington, der die be« rühmten Mheimakten verlor, die über die Berhandlungm zwischen Deutschland nnd Mexiko berichteten und die die deutsche Diplomatie in eine schwierige Lage bra«^ ten. ^n Berliner diplomatischen Kreisen steht man dieser Mission von PapenS völlig ratlos gegmüber. .Paris,!. Juni. Die Betrauung von Papen» hat hier sowohl im Hinklick auf die Raschheit des l5ntschlusses des Reichspräsidenten als auch im Hinblick aus die Wal,l des Mannes Ueberraschung ausgeliist. Die Blätter hebe« übereinstimmend hervor, daß die neue Regierung nur pravisorisl^n Charakter haben könne und daher keine Autorität für die künstigen internationalen Berhand lungen an den Tag legen kiinne. Die Hauptausgabe dieser Regierung sei, die Ergreisung der Staatsmacht in ^utlch-land durch die Nationalsozialisten vorzubereiten. Die Blätter der kommenden Regierungsmehrheit betonnen, es gehe bei diesem deutschen innenpolitischen Manöver darum, den Parlamentarismus und die Demokratie abzuschaffen, um aus den Triimmern die Militärdiktatur zu errichten. Berlin,!. Juni. Das neue Li abinett des Barons von Papen, welches noch heute nachmittags beeidigt werden soll, ist wie folgt gebildet: Reichskanzler: Baron von Papen. Aeuheres: Baron Reurath, bisher Bot-schnfter in London. Inneres: Baron Gayl oder Herr von der.Osten. Reichswehr: General »an Schleicher. vrniihrung: Bars« Lii«tn>h. Ardelt: Dr. Goerdeler, Vberdürgermei-ster »an Leipzig. virtschast: Warmdsldt. A«stiz: Joel. P«ft «nd Verkehr: Schiltzel. ReichSftnanzen: Gras Schwerin-Erol-sig». Die neue Regierung sand allgemein ei-ne kiihle Ausnahme. Auch die Rechtspresse kann ans einer gewissen Verlegenheit noch nicht herauskommen, währen!» die Linkspresse selbstverständlich in schärsster veise diese Art der Liisung der Regierungskrise kritifiert, aus welcher eine Regierung der seudal-militärischen Diktatur hervorgegangen sei. Die unglaublich rasö^ Beile, gnng der kkrise nährt die S^rmutung der LinkSkreife, das; die Sache schon srül>er abgekartet worden sei. Die Konsultierungen in der Wilhelmstraßs seien nur formaler Ratur gewesen, um auf diese Weise zu zeigen, das, Bersaffungsmähigkeit und Tradition gewahrt morden wären. Die Linkspresse eeNärt, daß die Beru» sung Papens bereit» »or vier Woche» beschlagen worden sei. Auch die Bertei-lmig der P«teseuille» sei schon damals durchgepchrt Warden. Die ^Deutsche Allgemeine Zeitung" sttllt die Frage ans, mle pch das Zentrum z»r neuen Regierung verhalten werde. Vian kikme nicht daran zweiseln. datz sich da» Zentrum dem »abinett gegenüber sehr reserviert verhalten «rde. Die „Germania", dessen Haupteigen-tümer seit kurzem Herr vvn Papen ist, hat schon einige Tage vor dem Sturz BrliningS darauf hingewiejei., das; al» künftiger Reichskanzler ei« Mann aus. ersehen sei, der das Vertrauen des Zen« trums nicht geniesten werde. Die gesamte Linke liindigt der neuen Regierung den schärfsten Kamps an. Deutschland erlebt wieder einmal Zeiten der politischen Hochspannung. Die Nad»alfozlaNftm WInkm ab! Keine Einbeziehung der Sozialisten in die neue Regierung — Tardieu geht in die Opposition P a r i S, l. Juni. Wie auch nicht ander» zu erwarten war, haben die Radikalsozialisten die van den Sozialisten aus ihrem Parteitag ausgestellten Forderungen hinsichtlich ihre» lIin-tritteS in die Regierung nun desinitiv abgelehnt. Die Sozialisten werden also in die ser neuen Regierung, die in Bälde voraussichtlich durch Herriat selbst gebildet werben mirl», nicht vertreten sein. Die Regierung wird sich au» den Radikal- sozialiste» und den benachbarten Gruppe» des Zentrums znsammensel;en, deren Pragramm sich übrigens von jenem der Radikalsozialisten nicht wesentlich unterscheidet. Die von Tardieu gesül»rten Linksre« publikaner werden sich auf die Seite der Oppafitian schlagen. Das neugebildete Ministerium wird sich so bald als möglich der Kammer vorstellen. In politischen Kreisen wird die Zukunft dieser radikalsozialisti-schen Regierung nicht als besonders sicher hingestellt. Semeinsome SreMvunoen der MiveNchvkr Suoollawten« M a r i b o r. l. Juni .^i'mnltienden Sonntag, den ö. Juni iver-den iltteressante Freiildungen veranstaltet, die nicht nur fi'lr die DraMadt, sondern fiir den stanzen Staat eine Neuerung aui dent Gebiete der Turnvorführungen darstellen. Das Unterrichtsministeriunr r>crf>iiqte, daß an diesem Tage von bi'S 12 Uhr in ganz Jugoslawien alle Mittelschulen gemeinsame öfsentlichc Freiiibungen zu veranstalten haben, an denen Schüler und Zchülcrinnen teilnehnlen werden Das Ministerium schrieb die Hebungen vor, die zur Vorfichruno gebracht werden. Tie Mustlteqieitung iibernntteln alle drei Radio^nder, Bel>grad. Lsubljana und Zagreb. Auf Turnplätzen iuerden starke Lautsprecher auifgestellt, die die Anleitun-l^n, Koinmandos und tnusikalische Beglei-erschallen lassen iver^n. Bor den Borftl'hrungen wirö der UnterrichtSminister an die Schuljugend einige Wort« richten und die Bsdeutu-ny des Turnens für die ki-irperliche Erzieh-ung darlegen. In Maribor findm die Ac^rsühmngen im Volskgarten statt, wo starke Lautsprecher montiert werden, daniit sÄ>er Schü ler die Kommanldos und die MiHk bi)rt, nach ivelcher er seine Z^ivegltngen auS'llH« ren wird. Zu dieser einzigartigen Pcranstal limg ist das Publikum gelai^n, inöbeson-deve d« Ate» dm WiillU »nld iSchMerin- nen, dauiit sie sich lL'berzc.ugen kimnen, che ^ort-schritte das SchulNirncn aufzuweisen hat. Im Falle unfliinstisier Witieruifg werden die Lorsithrungen in den Turniälen a!bgehalten. » Unsere diesjährige Mustermesse. Samstag, den 4. d. wird die 12. Mustermesse in Ljubljana eriifsnet und bleibt bis 13. d. jedermann zugänglich. Wer sich iiber das Wirt schaftsleben Europas interessiert, wird eingesehen haben, das; sich alle Äiilker tranipf-hast bemi'llicn, die Vorlri^'goabsahgebiete wie der zurüclzugNviunen oder dieselben noch zu enveitern. ?lls eines der erfolgreichsten Mittel zur Erreichung diese^^ ZieleiS bediel,t man sich der Jitstitution der Äiustermcsse. Unsere Wirtschaftskreise fördern mit allen Mitteln die Ljubljnnaer Mustermesse, die auch lzeuer aus;crod>.'ntlich gut und niannigfaltili beschickt wird. Hiek^i ist Nlit Genugwunc, die Propaganda l)ervorzu>heben, die die Messe-leituug iui abgelaufenen Iabrzehnt betreibt^ uut möglichst viele Käufer für die so eminent wichtige Wirtschaftsveranstaltung zu interessieren und sie zuui der Mesie anzuregen. Auch Heuer lafzt die Propaganda, die großzügig in die Wege geleitet worden ist, nichts zu wünschen übrig. Iu der Messe wird der Besucher alles finden, war er braucht und noch vieles mehr, waS er bisher nur im Ausland erhältlich wähnte, sei eS nun, das; die betreffende Ware daheim nicht «erzeugt oder in schlechterer Qualität und zu Werev Preisen produziert tveeda, Zkwng'' H»«iner l45. DÄimMatz, ve« S. g»Ä lSZS7 Krlft in Rumänien DI» des KadlNNS Soega lmoi»«««« TIt»Ie?k«« das deMtch» Vsafemvoioedot Ne« Weae der A«ßmvo«m; V»k«reß» 3l. Mai A»i:iß U««l tzOtz, i» W» l«tz- ße« SrOmMO» «Mlit, «« ftwe» ßkckwitt »»rla»DM I» «W», ^ EA sSe die «»<-PchlWG »» Gchwer « Ve««te« «d H«r Gsrge ttWße. »ewt ßch M-V»' IOt « « ewe PrwOt«ckie»j, i» »«er — Oh« WOehttiOe» Ueweeinlo««» «it sEi«e« Mi«iPerIS«ßA» ^ de» »<«li die re«ifiis« WS «esANttickwett» «tt »er Motwier»«s überreichte, er v«« «eher Aiß Hie U«i»rftßtz>«G ei«er Mstz« Wntei hi«-»eift«, »Ah sShle er sich jiett t»r«hOhk« Ge«. Io«r«Olifte« Keie»ader erkltrte der schti« »mde «wifterprqidmt, er k»«« die Ver. «twortUnß d«sSr, daß de« veonte« die GeM«ee «ch Miterhl« «O««tlich »icht ««»beztchlt wetde« kD«ne», «icht «Bitte tt«« DM. «vch kikme er fiir «««Mle« kei«e «»leihe dAtchseze«. „Gie deks»«e» letzt ei« »abiaett TiMleSe«, »ieleicht ßeli»st e» »»-deren, eim Anleihe t« tätige»." Dies die «orte, «it de«e« sich Pres. Z-rW «er«d. schiedet». Da» Die»ß«it. de» «»ift-rPr«. ßde»te» lietz er i» H«fe de» »«ißliche« Palastes stehe« ««tz giiW »h« Veßleit««» >Och Ha«^, Aoroa ^ B u ka r est, S1. Mai. Heute vormittags fand «in mchriftllnöiger Ministerrat statt, der sich neuerdings mit den, PräfevelMntraa der deutschen Regie. Liung teschöftigte. ^tschlanb hatte be« lianntlich den Bor^Iag gemacht, den im Vorjalh« mit Rumänien zum Abschluß ge-^achtW Bertrag über die Präferenzzoll' lSegünstigungen in kLaft treten zu lassen, da der aus Iden Melstbegiü^tiguWKvevp'slichtun-gen Deutschland resultierende Widerstand S-rgentinienS unid ^ada» beseitigt ?ei. Die Wsstmüchte hatten damals auf Rumänien einm T^ck ausgeübt in der Richtung der Nichtannahme des deutschen Borschla-oeS. Wie MIN in mforntierten Dreisen ver« lautet, konnte im Ministerrat eine Einigung «icht erzielt werden, l>bwchl die M^rzahl der Minilster geneigt ist, die von Deutsch, land angebotene BegünstigunH, die sich insbesondere in der Ausfuhr rumSn<^«umm?r !«?. niemals auf ^^ten>a)este Interesse hat. Ja, er verabsc^nt sogar diese ganze Veranstaltung. Vor einen: Jahre hatte er das „Unglück", in der irischen Sweepe-Ttake-Lotterie lj Mil lionen Dinar zu gewinnen. Der ^«rtrcte? des „Daily Expreß" luchtL- ihn auf, um ein Interview niit ihin zu veröffentlichen. „Ich veriviinsche den Tag", so sagte der Mann, „an dem ich den ('ljewinn in die .^xinde bekam. Zeit diesem Tage bin ick) unzlückl'ck). Ich hal>c meine Freunde, meine Arbelt, niei-ne Ruhe und meinen Lebenssinn verloren." Vor dem (^ivinn war der Malin einfacher Werkmeister und verdiente !.W0 Dinar in der Woche. Alö Besitzer eines ledcutenden Vermögens mus;te er natürlich seiue 2lel-lung zugllnsten eines anderen aulgel»en. l5s war ein schn'erer 5chla!^ für ihn, denn die Arl>elt war von jeher der Hauptinhalt seines Leliens Dann winde er mit Briefen aus London, ans sian.^ (5ng'and, ja aus allen Teilen der Welt überschwennnt. Wohltätig-keitsvereills, verschiedene Erfinder uwd Ge-fchäst'Nente nmchten ilini allerlei Vorschlag!'. Dessen nicht genug. Er wurde von nn^-kannten Menschizn auf der Etraf-c belästigt. Die einen versuchten, ihn fi'ir ein l^eschci't zu gewinn?n. die anld(?ren baten ihn ilm ein Darle^hen. fand keine Rifhe me.'ir und entschlaf; sich, da<^ ?^auS, in dem er sein ganze? Leben verlnacht hatte, verlassen und auH England auszuwandern. >5eine wollte dliv?n Nichts wissen. Es kaiu zu ^'^wi-stigf^üen zwischen den Ehegatten, die zun, ^ckieid!Invrozes^ führten. ?er Mann, der 8 Millionen in der Lnt» kerie gewann, reichte zinn Abschied dem Nc-Pirter die >>and und saae: ..spielen S^e Lotterie! ?'^enu ?!e aber ^hr C'^lück durchs?iiö i^ennchen sor.^en ?le dafür, das; im ?^-alle de? (^^winncs Ihr ??ame und Ihr Bild nicht in den Zeitungen ersch'int." ^ernseliiZbertragung des De'-by-RennenS. Je näher der Tag des diesjährigen Derb»)« Rennens in Epsom heranrückt, desto grösser werden die Sensationen, die mit diesem griif?-ten sportlichen Ereignis Englands in Zusammenhang stehen. In großer Aufmachung bringen Londoner Blätter die Mitteilung, daß der Fernsehspczialist I. L. B a i r d bereits Vorbereitungen getroffen hat, um den Verlauf des Rennens durch Fernsehapparate nach London übertragen zu lassen. Eines der größten Kinotheater Londons, das Metropoltheater, wird in der Lage sein, am 1. Juni dem Publikum alle .Hauptmomente deS Der-bti-Rennens auf der Leinwand zu zeigen. Sechs Kabelleitungen werden längs der Renn bahn in Cpsom gelegt. Der Fernsehapparat ist in einem Zelt auf-gestellt, und von dort aus werden die Bil» der Nack) dem Laboratorlum Bairds in Lon-don übertragen, um anf dieser ZentralsteNe in das Metropokkino und vielleicht auch in einige atldere Kinos Ll>ndons weiter geleitet zu werden. Gleichzeitig mit der Fernsehüber-tragung »vird ein Ansager von der Rennbal)n in Epsom aus durch Rundfunk über den Ber-lauf des Rennens berichten, fodaß die Besu-cher der betreffenden .^Nnos in London iiber die wichtigsten Begebenheiten des Rennens ge nau so gnt unterrichtet sein werden, als wären sie selbst aus der Rennbahn. Naazug Stalins an der wndwlNfchaWi^ AMt" Einfühnmg eines aeuea Nep-Syftems Moskau, AI. Ma. Ten Spur«n Lenins folgend, hat Stalin einen weitgehenden Rückzug an der .Landwirtschaftlichen Front" angeordnet. Lenin führte tekannt-lich in der Ärije des Jahres 1921 den „Rep", die „Neue Ekonomische Politik", ein. Angesichts der Schwierigkeiten der Warenverteilung im Icrhr« tSSl wurde die „Sta-liniche Nep-Po^itik" wieder eingefii^hrt und allenthalben entstanden öffentli!^ Läden mit hohen Preisen. Sie arbeiteten auf lSe-winnbasis und waren Staatseigentum. Nun hat Stalin ein« Art neues Nep-System eingeführt, in dem Bestreben, die Bmlernschaft zur Lebensmittelerzeugung anzuregen. Im vergangenen Monat wurde eine Rei^ von Dekreten, durch die dl« Beschränkling in dem direkten Verlauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse gemildert oder aufgehoben wird, von Molotow und Stalin unterzeichnet. Die Aollestivbauern dürften demnach nach dem lk. Jikmer ihren ^treibenter^ß verkaufen, vorausgesetzt, daß fie ihre Quoten erfüllt und genügend Saatgetre^e einbehalten haben. Kollektiv- und Privatbauern dürfen ferner Bich schlachten und zu Markt-(also nicht Regierungs-)prersen verkaufen. Al^e Bauern dürien ferner auf Märkten, an Bahnhöfen und wo sonst Nachfrage für Fleisch, Obst, lyenrüse ufw. besteht, verkaufen. Sie diirfen verlangen, waS fie wollen und werden nicht befwiert. All das soll die Produttivnsfreudigkeit der Bauern fördern. Allerdings werden Zweifel laut, ob fich die Bauernschaft durch dies^ Maßnahmen zm Erzeugung eines Rahrungsükerschusfes be. wegen lassen wird. Aufzeichnungen des Kammer- dleners Wie sich das Drama von Mayerling zugetragm haben soll Als Johann Löschet, der Kammerdiener des .^irouprinzen Rudolf, vor kurzer Zeit starb, hoffte n,an mit Recht, daß er Auf Zeichnungen hinterlassen habe, um das vielbesprochene und vielumstrittene Drau?a von Mayerling zu klären. Löschet hat dic Ge Heimnisse nun auch tatsächlich gelüftet. Die „Berliner Illustrierte Zeitung" veröffentlichte die hilltcrlasseuen aufsehenerregenden Aufzesn'.'!in'iu Sohn Johann Losckiek diktiert. Einsach nnd wahr. Rudolf kam abends mit seinem Leibsiaker Bratfisch mit Mary Betsera an und be-ialien sich beide in daS Zinnner. Gleich abends, als Forstmeister Hornsteiner über Jagdeiutei-lung mit Rudolf gesprochen hatte, und er ^ie inorgiae Jagd mit dem Hintveis, er habe leine Zeit, absagte, tani sofort Forstmei'ter hornsteiner zu mir und sagte: „Du, was ist's mit dein Kronprinzen: er hat letzt mit mir flesproer Kaiser ist". Petsera erwartete Rudolf im Zimmer, wo sie auch das letzte Nachtmahl eingenommen hatten. Ich hörte die ganze Nacht über Rudolf und Vetsera in sehr ernstem Tone sprechen. Beyvehen konnte ich nichts. Fünf Minuten von ^«7 Uhr 'rüh kanl Rudolf ganz vollständig angezogen zu mir in das Zimmer heraus und ^fahl mir, anspannen zu lassen. Ich war noch nicht im .^ofe draus;en, als ich zwei Detonationen hörte. Ich lief sofort zurück, der Pulvergeruch kam ulir entgegen, ich stürmte zuin Schlafzilnmer, doch es war entgegen der Gewohnheit Rudolfs verschlossen, sonst sperrte er das Ziunuer nie ab. Was nun machen? Ich holte Graf .Hoyos, nnd mit einem .Hammer bewaffnet schlug ich die Türfüllung ein, das; ich gerade mit der Hand hineinkonnte, UN, die Tür von innen aufzusperren. Äelch grauenhafter Anblick — Rudolf lag entseelt auf seinem Bette, ganz angezogen — Mary Betsera ebenfalls auf ihrem Bette, vollständig angekleidet. Rudolfs Armeerevolver lag neben ihm. Beide hatten sich überhaupt nicht schlafen gelegt. Beiden hing der halbe Kopf herunter. Gleich beint ersten Anblick konnte nian sehen, daß Rudolf zuerst Mary Betsera erschossen hatte und sich dann selbst entleibte. Es sielen nur zwei wohlgezielte Schüsse. So lautet einfach und ohne Romantik das Dra-n'a von Mayerling. Alles andere ist frei erfunden." Die heutige Manbfchurel Reorganisation der Verwaltung — Schwierigkeiten im Transportwesen Die selbständige Mandschurei ist ohne staatsrechtliche Formalitäten ins Leben ge--rufen worden, eine hundertprozentige lava^ Nische Schi?pfung. Tie Minister stehen in« Dienste des Reiches der aufgehenden Svüne, Utld auch die unteren.^iategorien der Ziuil-und Militärbeamtenschast staiumen von den japanischen Inseln. Die Japaner haben sich bereits häuslich eingerichtet und die An,ie-legenheiten de.^ Zvllwesens, der Salzsteuer, des Anleihedienstes, der Verwaltung der Europäerviertel und des vormals chinesischen Posiwesens in die Hand genomlnen. Der neue Staat wird nach einem Kabinettsbe-schlus; die Kontrolle Zoilwesens üüer-nehu,^n und einen gewissen Anteil der Einkünfte zur Tilgung der Schulden verwenden, auch d. Steuereinhebung wird nach ähn lichen Grundsätzen wie die Zölle ausgestaltet lixrden. Die Abgaben sollen jährlich ung^'-fähr !)l) Millionen einbringen. Schon vor einigen Wochen hat ein hoher japanischer Be amter deni bisherigen Postkomissär eröffnet, daß das gesamte Postwesen auf ihn übertragen sei. Auch die übrigen Ziveige der ehe-maligeu chinesisckx'ii Verwaltung befinden 'ich jetzt in den Händen der neuen Regierung. Vor allem hat sich Japan der Eisenbahll beiuöchtigt. Früher gali es für die Bauern, die in die Mandschurei einwanderte«, Borzugsfahrpreise, die jetzt »^'strichen wurden; ebenso mußten sich die Frachtarife eine Revision gefallen lassen, nachdein man erkannt ljatte, daß die Tarife eineui Wettbe^verb mit den südmandschurisck)en nicht zulassen wur' den. Mit fieberhafter Hast werden die aus strategischen Gründen für Japan wichtigen Eisenbahnlinien int Osten der Mandschurei vollendet und ausgebaut. Dabei sind große ^ci)wierigkeiten zu überwinden, denn ein Drittel des rollenden Eisenbahnmaterials, das z. Teil Rußland gehört, ist aus Ostchina zurückgezogen worden, uird ganze Eisenbahn zilge, darunter die besten Wagen, stehen jenseits der Grenze. Eisenbahnmaterial im Wert von ungef^r 179 Millionen Mark ist nicht lnehr im Verkehr, sondern findet sich in Depots, die der mandschurisckM Regierung unzugänglich sind. Mit der Verminderung des Verkehrs und des Materials ging vie Verkleinerung des Personals .Hand in Halid. Die Arbeiter, die jetzt noch auf den Strecken arbeiten, sind dauernden Ueberfällen vi.n Banditen ausgchitzt. Uebevdies sind große «/»ma/ /?»»/ Teile der Eisenbahnstrecken, sowohl im Osten wie im Westen, durch Wintersröste zerstizrr. Der neue mandschurische Staat, der den chinesischen Direktor des Eisenbahnwesens und den größten Teil seines Beamtenstabes ihres Mltes entHaben hat, versucht nun, sich unter den Anhängern der jungen Regierung Ersatz zu schaffen. Das aber ist das Zeichen sür Moskau, das ihm gehörige l5isenbahn-material von ostchinefischen Boden in noch verstärktem Maße zuriickzuziehen. Auch daraus wird Japan Nutzen ziehen, denn zur Aufrechterhaltung des Verkehrs muß neues Eisenbahmnaterial herangeschafft werden; seine Lissrung wird voraussichtlich Iavan übernehmen, ^mit wird es alier kein mand schurisc^s, sondern nur noch ein japanisches Eisen!^hnwesen geben. vdtssn, der Stsiuder des Tonfilms. Wer glaubt, der TonsiUn sei erst eine Errungenschaft der letzten drei Jahre irrt «ich. Ter eigentlicki« Erfinder, ivenn auch auf anderer technischer Grundlage war niemand anderes als der geniale Edison. Schon vor 21 Jahren führte er einen» .^reis von j^ela-denen Gästen seinen ersten Tonfilmapparat vor. Er tl«nnte ihn Kineinatophon. Das Ki-nematophon vereinigte den !,line:nat0graph und die Sprechmaschine und gibt daher nicht nur das lebende Bild, sondern auch alie Geräusche wieder. Edison fiihrte mit s^'inen? ^.'tpparat den Gästen folgende Sze?ie oor: Ein .Herr erscheint auf der Bildfläcl)<', singt und spricht, kommt dann in Zorn, schlägt init der Faust auf den Tisch, wirft Gläser und Geschirr zur Erde und zerschlägt schließ lich einen großen Spiegel. Gleiäizeit!.^ mit dem Bilde wurde Gesang, Sprache und G> räusche mit vcrblüsfender Naturtreue wieder gegeben. ^ Vei Dickleibigkeit regt der kurgomäße Gebrauch des natürlichen „Ar>«z-^ies".Äit'.erden Körper schlank. Viele Professoren lassen ?oS Franz-Iosef-Wasser auch bei BlutlreiSlaufstör^n-gen als ein höchst wertvolles Mittel nehmen, und zwar morgens, mittags und abends ie ein drittel Glas. Das älteste Ehepaar der Welt. In einer kleinen kalifornischen Stadt wohnt, wie sich kürzlich bei statistischen Erhebungen anläßlich einer Wohnung'^zählung herausgestellt hat, ein Ehcpaar, das wohl das älteste der Welt ist. ^'nn der Gatte hat sein 1ll>. Lebensjahr vollendet, tvährend sie l07 Jahre alt ist. Seit 90 Jahren sind die beiden glücklich verheiratet. Er wurde m Nen-Meriko im Jahre l8i.'l als.Äind sran-zöstscher Eltern gclwren; sie erblickte drei Jahre später in Meriko da? Licht der Wclt. Im Jahre I84l traten die beiden in Zanta vor den Tranaltar. In ilirer Rl-jähri-l, Elle wnrden sie mit >iinderu »^.'segnet, von denen eines noch lebt, ein ehrn'ür-digcr Greis von 8ö Jahren. Entdeckung neuen Landes im Norden. Ain 10. April ist voin Franz-Ioseph-^and eine Expedition russischer Forschor nach dem Lande Wilkczek aufgebrochen. Nachdem die Erpedition mehrere Inseln besucht unl. Unrichtigkeiten auf der Landkarte festg^st.'llt hatte, entdeckte iie am l8. April nördlich von der Insel Heis, vier neue, bis setzt gänzlicii unbekannte Inseln. Die größte dieser Inseln ist die südliche. Äe steigt 2! ÄtVter über dent Meeresspiegel, — inuß somit eine beträcht-lick)e Höhe haben. Zwisctien den neue,ttdeck-ten Inseln befind<'t sich eine Meerenge, die zwei Kilometer breit ist. Die Expedition hat .VarTv«? Umm»« 14^ ToimirDtaß, de» S. gmii llM. an den scharfen »«d steile» Wänden, die ins Meer fallen, Bssaltschichten festsefteSt. Wie die Teilnehmer der Expedition erjWen, sollen die Inseln dUß Bild einer noch nie gesehenen Billcheit und Mgleich Echönheit der nordischen?tat«r gebe». «n San. d«s »om> lchi«w«>» Bor einigen Togen starb in England an den ^lgen eine» schweren Antsmottlunsal- fts Sraf E g m o n t. ein Vertreter ein^ alten ckdeligen Geschlecht«S. Vor vielen Jahren wurde Graf Egnwnt in eine Skandal-offü« verwickelt »md lvanderte nach Sana-da aus. Er lMe weit von der zivilisierten Welt auf einer Farm in der kanadischen Steppe. Er heiratete in Kanada ein bescheidenes, bürgerliches Mädchen, i^urz nach der e> TOPPilsPitt zeW« Veeda Heiwe. — Heno «d MOrihOrs" SiV». gMO Ma»« «d Gmiiwß Von Jahr zu Jahr wird den Bettkämpfen um die Staatsmeisterschaft der Tennismann jchaften ein lebhaftes Interesse entgegengebracht. Dasselbe wurde Heuer noch ganz besonders durch die Tennung der Herren- und Damenkonkurrenz gesteigert, sodaß im reichlichstem Maße für die Popularisierung des weißen Sports Rechnung getragen wurde. Ve Kämpfe am vergangenen Scnntag standen auf erfreulicher Höhe. Sowohl dvr Damenkampf „Maribor" — „Rapid", als auch die Wettkämtzfe der Herren „RapidS" und des Sportklubs „Eelje" brar^n eine Reche von anregenden Begegnungen. Während „RapidS" überaus spielVräftige.Herren glatt über ..Celje" hinwegkommen konnten, entfachten sich im Bewerb zwischen ..Mari-bors" und „RapidS- Dmnen heißumstrittene Wettkämpfe. Die große Sicherhett und unübertreffliche Energie von Frau Zora Rav-n i k war auch für diesen Kampf ausschloq-gebend. Das Spiel stand Sonntag mittags 2:2 und mußte im Doppel beim Stand 6:3, 4:3 für „Maribor" wegen des Plötzlichen Wetterumschlages abgebrochen werden. ^-stern abends konnte nun das Spiel zu Ende geführt «erden. Auf den Kampf legte man beiderseits «in besonderes Gewicht, weshalb auch die Newosität der Spielerinnen verständlich war. Frl. Breda Hribar eröffnet« den Kampf. Ihr Aufschlag brachte „Maribor" gleich zwei Punkte, dann griff Frau Ravnik mit ihren rasanten Stoop bällen ein, sodaß daS Spiel nach 40:15 an „Maribor fiel. Das folgende ServiS hatte Frau Felder. Frl. Lirzer konnte nun so manchen schönen Punkt am Netz machen, doch wurde fie alsbald von Frau Rav n i k überspielt. Noch einmal gab der Schiedsrichter Einstand, aber „MariborS" Damen erreichten bald den Bort^l und unmittelbar nachher das Spiel und Match. Mit 6:3, 6:3 rücken nun Frau Ravnik und Frl. Hribar in die dritte Runde vor, in der sie gemeinsam mit den „Rapid"-Hu. ren an den TenniS-Cerele in Zagreb sto^n. Nach den schönen Erfolgen in der zweiten Runde sind nun die Chancen unserer Vertreter des weißen Sports auch im Kampfe gegen die Zagreber Repräsentanten beträchtlich gestiegen, sodaß man dem Ausgang der Wettkämpfe, die bereits kommenden Sonntag in Zagreb stattfinden, mit größter Zuverficht entgegensehen kann. 2. Nmide der Agakanwft Nach dem guten Spiel gegen „Viktoria" wendet fich nunmehr das gesamte Jntereffe unserer Fußballgemeinde dem Zusammentreffen „M a r i b o rS" mit dem Meister von Slowenien zu. „I l i r i j a", deren Mannschaft sich nach wie vor an der Spitze der Meisterschaftsanwärter behaupten konnte, hat in der letzten Zeit eine durchgreifende Umstellung ihrer Streitkräfte vorgenommen. Im Team haben einzelne jüngere und vor allem durchschlagskräftigere Spieler Der Wendung gefunden, so daß die Spielstärke rapid gestiegen ist. Schon in den Unterverbandmeisterschaften behielt „Jlirija" gegen „Maribor" glatt die Oberhand, so daß man dem neuerlichen Treffen ein umso größeres Interesse entgegenbringen muß. „Maribor" hat seit diesem letzten Spiel einige bedeutungsvolle Umstellungen in der Mannschaft vorgenonlmen. Während im Hinterspiel die Formationen dieselben blieben, wurde K o-n i e in die Stürmerreihe gestellt. An seiner Stelle hat K o k o t Verwendung in der Deckung gefunden. KokotS A.raft und aufopferungsvolles Spiel dürfte der Mannschaft gewiß zugute kommen. Ausgezeichnet hat sich bereits Konie in der Stürmerreihe durchgesetzt. Seinen beispiellosen Bemühungen ist eS zu danken, daß er ein neues System in den Sturm bringen konnte. Auch die beiden Flü-gelmä^mer werden durch flinkere und vor allem schußkräftigere Spieler ersetzt werden, so daß nunmehr mehr Hoffnung auf Treffer vorhanden sein wird. Me Mannwird spät und Khadija spielt die „Melodie vor dem Gebet". Dann ist der Ahal zu Ende. Der UeberlieferungSgemäß entfernen sich die jungen Männer mit dem Mädchen ihrer Wahl. Der Ursprung dieser Gebräuche geht auf jene Tage zurück, da sich das Äben eines jungen Tuareg noch zwischen Raubziigen u. Kamelkarawanen abspielte, als er noch ständig unterwegs war und, wie alle geborenen Krieger, an nichts anderes dachte, als an Liebe. Trifft ein junger Tuareg auf ein Lager das er nicht kennt, so tst seine erste Frage: „Gibt es hier schöne Mädchen?" Die Antwort wird ihm von den Mädchen selbst erteilt, die herbeieilen, um ihn zu sehen und tagsüber näher kennen zu lernen. Am Abend laden sie den Gast dann zum Ahal oder an den LiebeShof. ES gibt nichts, waS für den Ahal zu schön oder zu kostbar wäre. Die Män ner legen ihre prächtigsten Gewänder an. Sie schwärzen ihre Augen, zeigen sie aber nicht, und ebenso verbergen sie auch ihre Hände, obwohl ihnen die Sitte gestattet, Zärtlichkeiten zu rauben. Die Mädchen entblößen ihre Gesichter, doch sind diese auS Gründen der Schicklichkeit sorgfältig mit Blau, Ocker und Antinion bematt. Musik ertönt, Gesang, man trägt Verse vor von denen ich etliche allerdings nicht zu übersetzen wagen würde. Hier ist die Atmosphäre der Liebe. Ein ganzes Volk lebt für die Liebe^ schast trainiert unter den Anleiwngen des Sportlehrers voggenhuber sehr fleißig, so daß auch die Kondition diesmal gewiß nichts zu wünschen übrig lassen wird. Der Auftritt der Mannschaft am kommenden Sonntag wird daher einem verdoppelten Interesse begegnen. kln« «iolll«»» ittr ^enzekea. ^I« mit v»rml«16e» »inO >»< «n v«räauuni;z»tüki,n«en. Verttopfun«. NSmorriioilten u. aeken ^l,licevr»cliei»un«!»n. vtv Kopkelimer-ea. Sek vi». ».». v. leilieo. l,t »titriicl,,» vitt«e»»«„. 8«tt 70 vori««IIe>, k«. vSIirt. iillnjicl, un,I 5k«tUeIi «iSn/snä l>e»ut!,elit«t un«I «mpioklen, »uet, iRacUs« i»n»»mmlunlcen, bei elirooizellen I!rkr»nliun««n il«? veid-linken 0«»clieelit»o?»»ne. VIut»t»uunii«n. dvi Nsutav»-liekeii ll«»el>l«el>t»or>k«nv. vlut»t»u»«»en. d«i Nsutau»« »eilte »ut «>Ie Ltiquett« mit rotin In vro»«ri-i> un«! »l>«n be»>er«a nerkte in der Dämmerung eine Gestalt am Boden liegen. Sofort eilte er «uf die Straße, wo sich ihm ein schrecklicher Anblick Sot. Di» junge Frau lag «tt durchschnittenem Halse und Verbrochenen Gliedern am Boden, Neben ihr aber daS Kind, dessen Hals auch durchs^tten war. Herr vengust alarmierte sofort die HauSangehi»rigen und holte den Arzt. Jede Hiffe kam aber schon z» spät, da das Kind schon im toten Zu^ta i^ auf die Straße fiel, während die Mutter in wenigen AugeMicken versiAed. Im Zimmer, das die Frau bewohnt hatte, fand man eine EisenSahnlegitimation auf den Namen Maria PlavLak aus Maribor. Auf dem ttutüberstrSmten Bette fand man daS Messer, mit dem die U?rglülKiche zuerst ihrem dreijährigen Söhnchen und dann sich selbst den .Hals a.u^.st?schnitten batte. Mit den letzten Kräften schleppte sie sich dann zum Fenster und sprang mit t^m Kinde auf die Straße. Man konnte nichts finden, ivas irgend einen AuMuß für die schreckliche Tat der Mutter geben könnte. Die Leichen wurden in die Totenkammer des Friedhofes von Smartno gebracht. c. Tee Unterricht «mf der M«stks»»le dau« ert bis zum 28. Juni. An diesem Tage findet die Zeugnisverteilung statt, worauf daS Schuljahr geschlossen wird. Die vor ztnei Wochen stattgefundenen Produktionen ^er Schüler hatten einen schönen Erfolg und berechtigten die Schule zu den schönsten Er-Wartungen für das kommende Schuljahr. e. Die TtWOltdentmuHsla, die schon am FronleichnamStage wegen schlechten Wetters auf vergangenen Sonntag verschoben werden mußte, fand abermals wegen deS Regenwetters nicht statt und mußte auf Sonntag, den 12. Juni verschoben werden, da Sonntag, den ü. Juni das grosse Feuerwehrfest, verbunden mit einer Tombola, stattfindet. e. Vortrag skr g«t»r. Sonntag, den b. d. um 15 Uhr findet bei schönem Wetter beim Bienenhaus des Besitzers Rebov in KoSniea ein prattischer Vortrag für Imker statt. e. Sine« Vl««e«t>G veranstaltet der Verein für Kinderschutz Samstag, den 4. Juni. Da dies die einzige Veranstaltung ist, die der Berein zur Unterstützung armer und verwahrloster Kinder vorbereitet, wird die Bevölkerung ersucht, der Aktion ihre Hilfe nicht zu entsagen. c. Affentiemng. Die Umgebungsgemeinde verlautbart, daß die Assentierung für alle Stellungspflichtigen aus der UmgebungSge. meinde Heuer am 2. Juni um 7 Uhr in ^r Turnhalle der Bürgerschule (Eingang von der Stroßmayerjeva uliea) stattfindet. c. Das Konzert des „Seljsko Pevsks de»-itv»" findet Samstag, den 4. d. mit reichhaltigem Programme im großen Saale des Hotel „Union" statt. lG»«» Schwamm kommt nach L. und bezieht ein Hotel. Schwamm rümpft die Nase, als man ihm das .^telzimmer zeigt. „Das sieht ja aus wie eine ZuchthauSzel-le!" sagte Schwamm. „Möglich", erwidert der Wirt. „Da bin ich nicht orientiert Ich bin noch nicht im Zuchthaus gewesen." Ich erinnere mich noch eines andern Ahal, dem die schöne Fadimata vorsaß. Fadimata ist von edler Geburt, groß und schlank, sie hat die herrlichstm Hände und Füße der Welt. Ihre Augen sind auS Granit geschnitten, ihr Haar ist von nächtlicher Schwärze. Ihre j^ut, die sie vor den smgenden Strahlen der Wüstensonne sorgsam schützt, ist kaum gebräunt. Das Haupt deS schlummernden Mohammed ruht auf ihrem Knie, an ihrer Schul ter das Haupt deS Kher, während sie selbst an Akron lehnt. Aber keiner von den dreien ist ihr Erwählter. Wenn der Ahal vorüber ist, geht sie mit Khatita. Sie hätte ebenso gut einen der Sklaven erwählen können, die im Hintergrunde kauern, während eine Negerin vielleicht einen der Edelleute erwartete. An den LiebeShof der Tuaregs können alle Klassen sich gesellen, wenn sie nur die als schicklich geltenden Gebräuche beachten. DaS erklärt die große Zahl der Mischlinge unter diesen Nomaden. Obgleich sich die LiebeZsitten der TuaregS Jahrhunderte lang erhalten haben, kann dieser Stamm noch immer als reinrassig bezeichnet werden. Der Schutz gegen die Nassenmi-schung ist bei ihm daS Patriarchat, daS Borrecht der Mutter. DaS Kind gehört der Familie der Mutter, so daß der Sohn einer Edelfrau ein Edler ist, auch wenn sein Bater ein Sklave war. Ein solcher Fall ereignet sich allerdings nur jeltm, viel häufiger geschieht es, daß Negerinnen Kinder vornehmer Väter gebären. Diese Kinder sind Sklaven. Bornehme Tuaregfrauen bringen vor ihrer Verheiratung niemals Kinder zur Welt, während es bei den Negerinnen der Fall ist. Das zahlenmäßige Anwachsen der Negersklaven, die wie Haustiere aufgezogen werden, ist die eigentlil!^ Grundlage der sozialen Struktur bei den TuaregS. Eine Tuaregfrau beginnt erst an Heirat zu denken, wenn sie fühtt, daß sie alt wird. Dann wählt sie fast immer einen Mann ihrer eigenen Kaste. Sie wird dann Hausfrau, widmet sich nur ihren Kindern und wt es mit großer Autorität. Die Freiheit, die sie als junges Mädchen genoß, die Verehrung, die sie als Gattin und Mutter genießt, geben einer Tuaregfrau große soziale Bedeutung, von der sie guten Gebrauch zu machen versteht. Polygamie ist unter den TuaregS unbekannt, dafür die Scheidung leicht zu erlangen. Ist eine Frau geschieden, beginnt sie wieder mit dem Ahal. Das Wunder, daß der Islam, der die Frau en abschließt und verachtet, unter den TuaregS zehn Jahrhunderte lang eine heftige Pro Paganda betrieb. Die TuaregS wurden auch bekehrt, dafür habm etliche Araberstämme die Gebräuche der TuaregS, daS Matriarchat und den Ahal, übemommen. In den Bergen der Wüste lebt noch der Ahal, der LiebeShof. Noch gibt es freie Frauen dort. V»»»erDt»ß, t« Z. .?'?artvk>rer 1?iimme? !4Ü. ^slcaIe QHF<»U»FIc AMWoch. v« t.Su>I Dle Äub«If»l»r d»s Mannirgesang-vtntnes in Maribor Die Entwicklung w den NachkriegSjahren Die kulturellen und lknftlerischen Bestrebungen, die sich der Berein in der Vorkriegszeit zur ersten Pflicht stellte, macht« stch der-selbe auch in der Nachkriegszeit zur vor-nchmsten Aufgabe. Wesentlich erleichtert wurde dieses Bestreben durch die Wahl des j^rn Prof. Hermann Frisch zum l. Chormeister des Bereines. Anläßlich eines am 12. April l919 vom Männergesangverein im Safinosaale gegebenen Konzertes, stellte stch Prof. Frisch zum erstemnale der Oeffent-lichkeit vor, indem er d«i«als in liebenswürdiger Weise die Geigenkünstlerin Frl. Fanny Brandl, wie auch die zum Bortvag ye-hrachten Chöre anl Älavier begleitete. Äett 2S. Jänner lS20 liegt nun die künstlerische Leitung des Männergesangvereines in seinen Händen. Das 80jährige Bestandesjubiläum wurde zwar in größerer Aufmachung, jedoch intern in würdiger Weise gefeiert. Einen triumpha len Erfolg brachten d^ Bereine die Pfingst-tage 1927. Auf A'nregung deS ersten Borstandes Herrn Josef Baumeister »ind de» BergMgungSobmanneS Herrn Hermann Berg, entschloß stch der verein, zusammen mit feinem Bruderverein Celje und Ptuj, die für alle Teilnehmer so denkwürdige Sän gerrei^ nach Jndjija, Beograd und Franztal, zu unternehmen. Den'Glanzpunkt der Aeise aber bildeten die Festtage in Jndjija. Der Berein konnte im edlen Sängerwettstreit mit fünf Vereinen der Städtegruvve, an dem in Jndjija, anläßlich dessen lvvstem Siedlungsfeste und der Fahnenweihe des Jndjijaer Gesangvereines, veranstalteten Preiswettsingen mit dem Männerchor „Rosenzeit" von Max Fttke den t. Preis erringen. Bei dieser Gelegenheit sei des rührigen und gern gehörten BereinSquartettes, bestehend aus den Herren Dr. Karl Kiefer, Leopold Florian, Anton Oiilag und Karl Welle, gedacht, welches den Berein im südlichen T«ö unseres Landes durch eine vorher stattgefundene Konzertreise, auf das beste vertretm und bekanntgemacht hat, so daß die glänzende Aufnahme der Gänger nicht überraschend kam. ^r am 12. November 19S7 abgehalten« Herbstliederabend eröffnete nach einer lckl-geren, unfreiwilligen Pause wieder die Tä- tigkeit des Bereines nach außen. Mt dieser Ausführung gelang es dem Bereine, die Erwartungen der überaus zahlreich erschienenen Zuhörer in jeder Hinisicht zu übertres-sen. Würdig reihten sich daran die im Lause der folgenden »Jahre herausgebrachten Veranstaltungen. Mt den Brudervereinen aus Celje und Ptuj wurde reger Berkehr und »vahre Sangesfreudigkeit gepflogen. — Er-wäii^ung verdient auch die Gründung des Ju^slawischen deutschen Sängerbundes ain 8. September 1928 in Novisad, an welcher Abordnungen der untersteirischen Bruderver eine teilnahmen. Borstand Hen Josef Bau Meister wurde zum 2. Präsidenten deiZ Bundes ernannt, während Herr Prof. Hermann Frisch in die Leitung als Chormeister aufgenommen wurde. Nicht vergessen sei die verdiente Ehrung des 1. Borstcsn^ des Herrn Josef Baumeister anläßlich seines SV. Geburtstages am 22. Februar 19S0. Nicht nur die Sänger sondern auch prominente Persönlichkeiten, Abordnungen der Brudervereine und verschiedene Korporationen nahmen an der Feier des verebrten und hochverdienten Führers teil, ließen die große Mrtschätzung erkennen, »oelche seine Verdienste um die Pflege des deutsc^n Liedes zeitigten und stellten so eines der schönsten und unverge^ichen ^nlkmäler. Am 2. August 1939 nahm der Berein an der Feier der Deutschen in Koöev^ teil, wo seine Borträge mit großem Jubel aufgenommen wurden. Sämtliche auch hier nicht erwähnten gesanglichen Veranstaltungen, sowie sämtliche Sängerfahrten im In- und Auslände gereichten infolge der vorzüglichen künstleri-schm Leitung und Opferfreude der Sänger dem Vereine zur Ehre. Den Höhepunkt der diesjährigen Jubelfeier bildet das Jubiläumsfestkonzert im Unionsaale am 4. Juni 1932, welches sich nach der bereits vorliegenden BortragSord-nung zu einer erstklassigen Aufführung gestalten und den Besu^rn einen seltenen Alnstgenuß bieten wird. Wir wünschen dem Bereine zu seinem 85. Jubelfeste das allerdenttich Beste! Es nlöge ihm d^e Zukunft ebenso erfolg- und ehrenreich sein wie die Bergangen^t! das Kilo Lebendgewicht: Maslochsen 4—5^, Halbmastochsen 3—Zuchtochseil Schlachtstiere.'i—3..^, 5chlachtluastkühe 3.ÜV, Zuchtkühe 2—2.2ü, Beinlvieh 1.^7,— 1.75, Melkkühe 2—?.5>9, trächtige jiühe 2—3, Jungvieh 4.59, Kälber 4^_.'^Tinar. 5l» A» t»MW »A «V» VI«.»« tzl» »M , Wieveraufnabme etnee Sttafvrozefse« ODMlßche A«ieklOGtt fteiG»s»rOch<«. Vor dem Dreiersenat deS KreisgerichteS in Maribor fand gestem ein interessantes Wiederaufnahmeverfahren statt. Den Borsitz führ te LGR. ZemljiS, Beisitzer waren LGR. L e n a r t und KreiSgerichtSrichter M i-klu 8. Die Anklage vertrat der erste Staatsanwalt Dr. I a n ö i e und die Verteidigung sämtlicher Angeklagten lag in dm Händen des hiesigen Rechtsanwaltes Dr. R a v-n i k. Seinerzeit wurden die drei Angeklagten — eS handelt sich um die Eheleute Paul und Maria D v o r S a k und den Besitzer Franz E e r j a k aus Ciglence bei Burberg — wegen qualifizierten Diebstahles zu sechs Monaten schwerm KerkerS verurteilt. ES war ihnen vom öffentlichen Ankläger zur Last gelegt worden, am 29. Mai 1931 nachtS sowie in der Nacht vom 3. auf den 4. Juni 1931 gemeinsam in die versperrte Winzerei des Besitzers Josef Horvat eingedrungen zu sein und dort Wein und Eßwaren entwendet zu haben. Die Angeklagten stellten jede Schuld an den Diebstählen in Abrede. Obwohl ferner zwei unter Eid einvernommene Zeugen nicht mit Bestimmtheit bestätigen konnten, daß die beiden erstgenannten Angeklagten in der zweiten kritischen Nacht auf der Äraße gewesen und im Rußsack sowie in der Schürze Wein nach Hause getragen haben, und außerdem der dritte Angeklagte durch drei unter Eid abgehörte Zeugen sein Alibi nachweisen konnte, wurden alle Angeklagten anläßlich des Hauptprozesses für schuldig erkannt und verurteilt. Gegen das Urteil hatten die Angeklagten seinerzeit die Revision und die iek aus Sv. Lenart, 2. Bizeobmann Rechtsanwalt Dr. Josef P u L n i k aus Slov. Bi-ftriea, 3. Bizeobmann Großgrundbesitzer Ivan Ianze ko v i e aus kosaki und 4. Vizeobmann Bürgermeister Davorin L e S-j a k aus RuSe. m. Der „Vmß-Keler" zeitlich geschloße». Der Inhaber des Burg-Kellers, Herr I. M a j d i e, hat sein Lokal für die Dauer der Sommermonate geschlossen. m. Mß i« Vwi. Im Laufe deS Monates Mai waren in Maribor insgesamt 7S Geburten (je 38 Knaben und Mädchen), 8S Todesfälle (54 Männer und 31 Frauen) und 37 Eheschließungm zu verzeichnen. Auf die einzelnen Pfarrgemeinden verteilen sich die Ziffern wie folgt: Stadtpfarre Geburten 39 (14 Knaben und 16 Mädchen), Todesfälle 49 (26 Männer und 14 Frauen) und sieben Trauungen: Franziskanerpfarre 14 (8, 6), 3 (2, I), 23; Magdalenenpfarre 39 (14, 1k), 49 (26, 14), 7; evangelische Pfarrgemeinde eine Geburt (Knabe) und ein Todesfall (Frau): orthodoxe Pfarre eine Geburt (Knabe) und ein Todesfall (Frau). m. Zur Mortzaf^e Kancler erfahren Vir, daß der dieser Tage aüs Grund von Aussagen des zu einer mehrjähriMn Kerker straife venirteilten Rudolf Kovai: neuerlich festgenommene Schuil^machermeister Josef Domanjko aus Stuidenci heute wieder auif freien Fuß gesetzt wurde. Die Untersuchung wird daher von der Staatsanwaltschaft in der Richtung der Aussagen Kovaö' sonvie ^r Verteidigung Domanjkos fort--g«^etzt. m. Srfte GPortt««bOla. Der S. S. .K. Maribor veranstaltet am 26. d. am Trg svo-bode die erste Sporttombola. Die zahlreichen praktischen Preise dürften wohl in allen Lagern das lebhafteste Interesse erregen. m. Note Krettt-Tage sind der kommende Samstag und Sonntags. Im ganzen Staate werden an diesen beiden Tagen Smninel-aktionen veranstaltet. Man darf l^os'en, daß unsere BevöLkevung angesichts des men- wegen zu hoher Strafe eingebracht. Beide Rechtsmittel wurden jedoch von der obersten g«r« tz«rm Dr. »avnik «ft e» aber bann j ball» g-lungeii, neu« B-weiSmaterial sür »rwAin wir noch die Wiederaufnahme deS Strafverfahrens' m. Der heutige Mttwochmarkt war verherbeizuschaffen, die vom Gerichte auf Mtnismäßig gut beschickt und sehr gut beGrund eines diesbezüglichen schriftlichen sucht. Wegen der ausgiebigen Regensülle Antrages auch bewilligt wurde. Die neuen j werden große Mengen Gemüse, namentlich Zeugen entlasteten vollends die Angeklagten, z u. andere Feldfrüchte auf den Markt die schließlich nach einem sachlich begründe-! gebracht, was ein allmäliliges Sinken der ten Plaidoyer des Berteidigers von allen''^^reise mit sich bringt. ?frühkirschen werden Punkten der Anklage freigesprochen s^on zu 10 Dinar per Kilo, die ersten Gur- wurden. Zu Tränen gerührt, verließen die Angeklagten den BerhandlungSsaal. ken zu 4—6 Dinar per Stück und Erdbeeren zu 15 Dinar per Liter feilgeboten. m. Wetterbericht vom 1. Juni 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser: -i- 3: Barometerstand: Temperatur: 16.5; Windrichtung: ^«als^rkAe. Der -öanus hat das Bewölkung: teilweise; Niederschlag: 0. Mitglied des Berwaltungsausschusses der j ^ ^ ^ hiesigen Sparkasse des Draubanats Herrn I. ^ Franso Se b o tder Funktion enthoben und Junt. Die Zufichren belesen sich auf 3 an desse'i Stelle das Mitglied des Banalra. Wagen Heu und 5 Wagen Stroh. Heu wurde - m. Fremdenverkehr. Im Monate Mai wurden beim hiesigen Meldeamt 1500 Fremde angemeldet, davon 362 Allsländer. m. Die Autafale «i der Ecke der Sko. »e«Sta und Gledalitta ulica 'orderte gestern wieder ein Opfer. Gegen 18 Uhr kam in einer Mchtilng der Autodrosch'eu.'l^auffeur Franz B. herangesahren, alö plstizlirb uin d-ie Ecke Tr. G. einbog Zusczmmenprall war so heftig, daß hieb^i die <)and<'lÄrau Frau Sche idbach aus dem Fond H«.-.schleudert wurde. Frau "-ch^idbach blieb bewußtlos liegen. Wie durch AujienMgcn festgestellt lverden konnte, lie ft die Zchulk» auch an diescm ne^uerWcil '^Verkehrsunfall NM in >d«m unmöglichen Ueberblick beim Passieren dieser für jeden k'raftwa^ienfcvhrcr kitischen Stelle. m. Ein Tontaubenschießen findet Sonntag, den 5. d. nachmittags auf der Militärschießstätte in Radvanje statt. Mitglieder des Slow. Jagdvereines sowie Freunde des Schießsports geladen. m. LebenSmiide. In plötzlicher Sinnesver-wirrung legte gestern de? .'/tStährige Moil-teur der städtischen Gasanstalt Rudolf K o-rent Hand an sich. Die sofort herbeigeeilten Angehörigen fanden .Korent bereits vor. Auch konnte der herbeigerufene Ar-,t nur mehr den Tod feststellen. m. Sin Fahrrad — gesunden. Del: Gastwirt Wernig überstellte heute der Polizei ein Fahrrad, daß er schon vor längeve? Zeit in seinen: Garten saild. Da sich trotz der langen Spanne Zeit niemand als (Eigentümer meldete, wird die Polizei nunmel)r nach ihm forschen. m. Ates aus Nebe . . . )ir einem Gast-'Hause ka.Nl es heutc Mischen Zv^i allzu .'cr-liebten Eheleuten einenr plötzlichen .^roch, der sogar bösartige Fols^eir nach sich Eims schönen Blickes halber, der alterdinl^s nlicht ihln galt, ranate er dieö barmlose Wesen derart wild um, daß die -'liertunq^'-mailnschaft W Hllfe gerufen werden in>ls^t<', die die verletzte Frau ins .Krankenhaus übcr fllhrte. Dort wurde eine Fraktur dec^ linkeir Unterschenkels sestgestellt. * Heute Mittwoch neues Programm mit Spezial-Konzert Belila kavarna. /!i>8 „Franz-Joses"-Bitterwasser überalis milde wirkendes Abführmittel. * Gambrinushalle. Schönster, staubfreier Garten vorzügliches Tscheligi-Bier, prima Weine, erstklassige Küche. Abonnenten lverden aufgenommen. Villiciste Preise, enlpfiehlt sich I. R a e i ö. f,811 * Mit Ersolg kurieren Sie durch das Trinken von S i s a t e r M i n e r a t-Wasser Arteriosklerssc, Blutandrang, chronische Entzündungen, Krops usw. 7090 Aus Mus tes Herrn Ivan JanZekoviö, Großgrundbesitzer in Ko8aki, ernannt. Der übrige VerwaltungsauSschuß blieb unverändert. .! zu 95—100 Dinar per 109 Kilo nnd Stroh zu 1.75 bis 2 Dinar per Garbe gehandelt, ln. Nwdermarkt. M a r i b o r, 31. Mai. p. Ein neues Bad in Ormo! ballt der «dortige Arzt Herr Dr. M a j e r i L anl lin-kell Ufer der Drau. Dem Bad ist aucl) ein grosses abgeschlossenes Bassin für Kinder angeschlossen. Zweifelsokine loird das neue Strandbad fördernd auf die Belebung des heimischen Fremdenverkcl)rs einwirken. erste Bizeobmann Herr Franjo Z e b o t so wie die Mitglieder Herr Jakob Florja L iö und Herr Ivan Se r b i n e k. Dagegen wurden in den Ausschuß der Bürgermeister aus Ruse Herr Davorin L e s j a k, der Großgrundbesitzer Herr Stanko Teröel aus Sv. Jurij ob PeSnici und der Gemeindevorsteher von LimbuS Herr Janko G o-dee berufen. Zu Vizeobmännern des Stra-f^enansschusses wurden ernannt: !. Bi schreibobiiese ins Ausland untersagt; solche B^ciese nrüssen nunmelhr offen beim ^stschal-ter vorgewiesen werven, um Devisenkontrolle M ermöglichen. Auch Paket-. Bahn« u. Frachtsendungen werden geöffnet «»d hin-fichtüch verbotener Beipacklng von Zahlungs Mitteln untersucht. Tem Schuldner ist somit eine Za^hlnngS-leistung welcher Art immer an «isländische Gläubiger nin gegen Erwirkung unv Beibringung einer besonderen Vewilligmig der Oesterreichischen Nationalbank für d^ betreffend Ueben^sung oder den Erlag möglich. Der einzige von dies^ zur Verteidigung der österreichischen Währung getroffenen Zalilungcverbote offengelassene zur Einziehung öiterreichischer Guthaben lmrch im Auslande befindli«^ Glmdttgcr ohne besondere Bewilliguns^ der Devisenprüfstelle ist nmtmehr der Erlog von ZahlungÄeträgcn an den inländischen Machthaber deS Aus« land'?gläubigers gemäß der Devisenvcrord-nung. Von besondrer Bedeutung sind daher gegemviirtig die Einrichtungen deö Wiener Inkklssovereines, welcher für auKländiscke s^IättbiMfirmen ein Einzugsmachthabe? für Wien :ind die i^sterreichischen Bundesländer fungiert. An dcn Wiener Inkasseverein können Erlöse seitens der österreichischen Schuldner zuq-unstin der auswärtigen Mitx^liedsfirnien in seder .?>öhe ohne Tin^lung einer besonderen Bei^lligung erfolgen; der Wiener Jn-kassoverein beantragt jeweils sogleich nach er ^llsstem Erläge seitens des inlSndis.hen ZWtldner«, bei der Prüfungsftelle für den Zahlungsver^ekir mit dem ?lnslande die Zu- te^»»g der erforderlichen Devisen zvr Ueber-wechmg der l^läge an die Lieferfirmen. In jenen Fällen, in denen die Schuldner ihrer Zochlungspfli^ nicht nachkommen, lei« tet der Wiener Jnkassoverew das gerichtliche Verfahren ein, wobei Mohnmrg, tttage-iführ-ung u. nötigenfalls ZwangSvolkstreckung ohne Kostenbeitrag seitens der Gläuli^gerfir. ma erfo^. Auch ini Falle der UneinÜ^ing» lichleit einer Forderung info^ fruchtloser Zwangsvollstreckung werden dtt Mitglieds-firma nur vom Bereinsanwalte bar ausgelegten «tempelgebühren, jedoch tetnerl^ AnwaltStosten belastet. Da dtt Wiener In-iassoverein über ein limfangretches Auskunsts archi» «ad St« Evidenz fruchtloser Zwang»-Vollstreckungen und OffenbarungSelde verfügt, ist es in den m^ten FäÄn möglich, die Ausfichten eines EinzugsverifaHrenS sogleich zu beurteilen und ÄberflÄfsige Spesen in ausfichtSloisen Füllen zu veriixide». ^r Verein tft durch VerHandSanwällte auZler in Wien und Oesterreich auch in den Skachfolge-staaten vertreten, so auch in Iugoflawien. Während der Geltungsdauer der Devisenverordnungen in Oesterreich gewährt der Wiener Inkassoverein kei der Verwertnng von östei^chischen Sperrguthaben in Kchil-lingwährung, welche mir im Rahmen der hiefür stehenden rigovosen Borschriften mög lich ist, saij^undige Beratung. Ve Verwer. tuyg solch, „eingefrorener" Guthaben ist auch im Mge des Bezuges österreichischer Waren gegen SchillingzahlMg möiglich. welcher ie-doch nur unter bestimmten BÄ^ingunigen bewilligt wird. Ebenso erfordert die Mobrlisie. rung von SchiMn^rlägen im Wege des Clea rink^ mit österrei6>is«^n Erporteuren, welche hiefür eine Exportprämie beanspruchen, sachkundig« Beratung, da die Nationalbank die^n Privatelearing nicht in iedem Fall be-iviMflt. Die Verwertung von Schillingguthaben ist auch im Reiseverkehr nach österreichis«!^ Kurorten möpflich. Äe diesbezüglich erlassenen Borschriften treffen sedoch noch Beschränkungen l^inMtlich der Höhe der freizugebenden Beträge. Nähere Auskünfte erteilt das Sekretariat des Wiener InkassovereineS. Wien, !. Bez., Grünangergasse 4, bei welchem auch Merkblätter über den Zahlungsverkehr mit Oester rcich kostenlos erhältlich sind. Dertiwimoo der DevUea- ADEU d^ Ui>stW?iIsl<«der»O«ti»^ Das Finanzministerium hat die Äiltigteit des ersten Punktes der am 28. März erlassenen Devisenbestimmungen hinsichtlich der Begleichung der Auslandverbindlichteiten durch die vorläufig gebundenen Dinarkon-tis lier Ausländer um einen lveiteren Monat, somit bis Ende Juni verlängert. ^tanntlich können durch Einzahlungen auf solche einstweilen gebundene Sontis Verpflichtungen aus dem Warenverkehr mit dem Ausland, ausgenommen mit Oesterreich und der Schweiz, mit denen Jugoslawien Vlearingverträge abgejchlossetl hat, beglichen werden. Die ausländischen Inhaber dieser Sontis können die aus diese Weise eingezahlten Enmmen nur zur Begleichung der Verbindlichkeiten in Jugoslawien verwenden. Zur Eicherstevung der Valuta bei Warenexporten können diese Summen nicht herangezogen werden, außer in Fällen, wenn dieselben in freie Dinarforderungen umgewandelt werden. a»v0d^ vvftimsfudr In der letzten Zeit meihren sich Stimmen, die sich für die Schaffung einer ^ntralstell« sür die Obstaussuhr aus Jugoslawien ein-^tzen. JnSbesond^ handelt es «sich dabci um eine straffere Zuisammenfafsung des Pflau-menezports. Andererseits wird gegen dies« Anregungen die Einwendmdg erhoben, daß mit dem zentraliisierten Ezport vielfach ungünstige Erfolge erzielt worden sind, iveshalb man die AuK^r weiterhin der Privatinitiative üiberlassen müsse. Damit im Zusammenhang?vird hervorge-hoben, daß sich ldie staatliche Intervention bei der ObstauSsuhr lediglich auf die Gewährung verschiedener Erleichterung« bezw. Beseitigung der bestehenden Schwierdgkeiten zu beschränken l)abe. so inüßte man vor allem an eine Milderung der Devisenlbeschränkungen s6)reiten. Im Auslande — so wird angeführt - befinden sich infolge der Devisenvorschriften kedeilten^ Summen von Inlanddinareu, die, falls der Obstverkauf nach dein Ausland nicht an die SicherfteNung der Valuta ce-bundeil wäre, seitens der Käufer fitr die Erlegung des V^genwertes für i^s eingeführte O^t verwendet werden könnten. Als Beispiel wird angeführt, daß die tsche-choslowakis«^ Regierung unlängst die Verfügung getroffen hat, daß die Auzsuhr nach Jugoslawie«»« gegen Begleichung ^r Fakturen in Dinar«Ährung gestattet wird, damit der tschechoslowakische Importeur auf diese Weise ^i ^ei,»« Landsmann-Importeur die benötigten Tinarsummen b?schaf» s^ sann. SMinwttmialir Gefiaael- —Die i t a l i « n i s ch « n Geflilgel-märkte sind diesmal mit Jungware Überschwemmt und können kaum einen Teil deS Angebotes aufnehmen. Leider nimmt daS iugoslawische Junggeflügel sehr wenig Platz auf den Märkten ew, da es dem Preise nach nicht konveniert. Dafür ist der heimische italienische Auftrieb groß, und desgleichen das Angebot an bulgarischer und ungarischer Ware. Die Preise sind sehr schwankend und unsicher. Man notiert 5.L5 bis b.üv Lire pro Kilo, bezahlt jedoch stellenweise viel weniger. Auf den Schweizer Märkten ist die Nachfrage das erste Mal besonders schwach gewordm und hat damit eine starke Unsicherheit in die Rotierungen gebracht. Die letzten Abschlüffe find noch auf Bafis S.lv bis 2.20 Franken pro Kilo franko Schweizer Grenze erfolgt, doch ist ein Abbröckeln der Preise zu erwarten. Durch den immer empfindlicher fühlbar werdenden Devisenmangel find die auswärtigen Angebote in Deutschland schwach, doch übersteigen dieselben noch immer die An-frage, die von Woche zu Woche geringer wird. Ledendgeflügel bezahlt nmn mit 0.tt3 bis Y.S6 pro Pfund, geschlachtetes Geflügel mit V.M bis 0.85 Mark. Tendenz unsicher. Auf den jugoslawischen Märkten find die Zufuhren schwack). Junges Geflügel ist noch nicht exportfähig. X ZusatzabksWine« zu« Handelsvertrag mit Ittttien in Kraft getreten. Die Ratisi» tationSurkunden über daS 25. April d. I. unterzeichnete Zusatzabkommen zum sugo-slawisch-italienistl^»en Handelsvertrag vom 14. Juli 1924 wurden vergangenen FreitazZ in Rom ausgetauscht. Hiebet wurde die Ber einbarung getrossen, daß die neuen Bestiu,-mungen am l. Juni in Kraft treten. Tas Zusatzabkommen wurde auf Vorschlag Italiens abgeschlossen, das sonst den Handelsvertrag gekündigt hätte. Der.testehende Zoll tarif wu^e für gewisse nach Italien eingeführte Waren, wie Vieh, Fleisch und einisie andere Agrarprodukte erhöht, nicht um sich gegen Jugoslawien abzusperren, sondern um der heimischen Produktion bessere Al'satz ttiöglichkeiten zu bieten. Andrerseits werden auch uns für gewisse italienische Wnrsn ähnliche Konzessionen eingeräunit. Zwischen Italien und Jugoslawien werden auch künftighin keine Beichränkungen im frcicu !?ZtssI um (Zwenctolin Griginalroman von tola Stein Sic fühlte, daß er sie nicht verstand. Und sie lächelt« traurig ,md abl^linend zu all seinen Bitten, doch noch bei ihm zu bleiben und diese Unterredung als nicht geführt zu betrachten. sie wußte, daß eS nichr gehen wimde. so wie Friedrich Röthe es wollte. Nun nicht mehr. S. Twendolin setzte ihre Al'^reise auf den übernächsten Tag fest. Aber wie damÄS, als sie ihre Wohmmg nach Herberts Tod verlassen michte, und Amei Tage vorher noch nicht wußte, wohin sie ziehen sollte, konnte sie auch jetzt zu keinem Entschluß gelangen. Ivohin fi^ sich wenden wollte. Ihr Herz zog fie nach Verlin zurück, in Tristans Nähe, aber i>hr Verstand warnte sie vor einem Wi^r^n, das die alten Qualen aufS neue erttfachen mußten Kiedrich RSGe sah sie mit seinem bittenden HimdeHlick unau?-^esetzt an. der sie zum Bleiben überreden -vollte. Aber sie wich ihm aus. Auf seinen Rat stieg sie au, letzten Tag auf den Boden hinauf, wo sich zivischen aller let Gerümpel Erinnerungen an .Yerbert befanden. Er hatte in diesem Hal>s uls junger Mensch vor seiner Ehe seine .Heimat gehabt nnd war immer wi^er hierher zurück-gekoinmen, wenn er Rat un'> .Hilfe braiuchte. Vweiüwiin schlief in dem Zinviner, das er früher bewohnt hatte. Seine Bilöer auS (Unberechtigter Nachdruck rsrboten.) allen Lebensaltern standen überall in den Räumen umher, au? Schritt und Tritt wurde sie hier an ihn erinnert. In einer Ecke des Bodens standen verschnürte Kisten und Kasten, die er zurückge-lass^ hatte. Schulzeugnisse, alte Bilder, die ersten Ansänge seiner Zeichnungen, von denen er sich wohl nicht trennen wollte, Briefschaften. Gwendolin kramte in den Sachen, wehmütig und mit belasteter Seele. Sie stieß auf Briese von Frauen und jungen Mädk^n, sie schnürte die Päckchen wieder zusammen, denn es erschien ihr unzart, zu lesen, was fremde Frauen ihm, der nun schon im Grabe moderte, einst geschrieben hatten. Dann kanl ihr ein Kasten mit Photographien in die Hanid. Es waren allerlei alte Familienbilder, dazwischen Photos von Freunden, Sgen. Valerie hatte zu jener Zeit noch einen Knoten im Nacken getragen, auch die Brauen waren noch nicht albrasiert, sie sah jünger und viel natüv licher aus als heute, u,ch der Ausdruck ihrer Züge hatte fich wenig gewandelt. Der sinnliche Mund zeigte schon damals jenen Z^kg von Ueberhebiichkeit und Spott, der ihm auch heute noch eigen war. Gwendolin blickte lange auf das Bild in ihrer zitternden Hand. Zuerst hatte sie an eine Sinnestäuschung geglaubt, an einen Spuk. Dann an eine verblüffende Aehnlich-keit. Es konnte, konnte ja nicht stimlnen, daß diese beiden Menschen sich in früheren Zeiten gekannt, ehe Valerie Hugo Hagekachs Frau geworden war, und es ihnen allen ver schwiegen hatten. Aber als Gwendolin sich so weit gefaßt hatte, um das Bild »enden zu können, da schwand auch der letzte Zweifel. Denn es zeigte auf der Rückseite Valeries charakteristische große Schriftzüge und ihren Namen. „Zur Erinnerung an glückselige Stunden! Valerie." Ein Datum war nicht angegeben. Aber nach der Art der Kleidung konnte Gwendolin schließen, daß dieses Bild vor der Ehe Valeries init ih«m Vater gemacht worden war. Damals also hatte «.in Liebesverhältnis zwischen der Stiefmutter und .Herbert bestan den. War aus irgendeinem Grunde gelöst worden, vielleicht ihr Herzschlag fetzte aus weil Valerie die Ehe mit dem reichen Konnnerzienrat Hagebach schließen wollte? Vielleicht mochte auch ein anderer Grund bestimmend gewesen fein. Aber war schließlich ganz gleich. Ungeheuer erregend »var nur, z:, denken, daß diese beiden Menschen sich später wieder begegnet waren. In ihrem Elternhause. als fie selbst Herbk-rt Rothe den Ihren brachte, Iweil fie lieibte. Warum hatten die Zlvoi ihre einstige Bekanntschaft, ihre nahe Verbundenheit verschwiegen? Gwendolin begann die Zusammenhänge der Dinge zu erfassen. Herbert hatte nicht gewußt, daß Vie srithere Geliebte die Stiefmutter des Mädchens war, das er als Weib heimfilhren wollte. Gewiß war die Aeberraschung für ihn ungeheuerlich alZ fr Valerie unerwartet dann gegenüberstand. Und sie hatte wohl allen Grund gehabt, :.")re Vergangenheit vor ihrem Mann zu verbergen. Aber fchließUch hätten fie doch ihre frü. here Bekanntschaft harmlos und glaiib? »ür-dig erklären können. Warum hatten sie ei» nicht getan? Valerie hatte fich Gwendolins Heirat mit .Herbert Röthe mit allen Kräften ent.iei^n-gesetzt. Weit mehr noch als der Vater"^ hatte die Stiefnttltter sie zu hintertreiben v'^rsucht. Nun begriff Gwendolin den «Vahren Grnnd. Sie hatte den einstigen Geliebten nicht als ?!Äwieq^'rsohn in ihrem ^auie dulden n.6»t dn,ch ihn wieder '^nd wieder an die Nergan-aenheit erinnert »Verden .vollen, »»ie tot für sie sein mußte Vielleichr, vielleicht hatte Valerie .Herbett ja auch nie»Mls vergessen, aui Endesie ihn dainals nc'^ geliebt? Gwendolin uinkrampfte in maßloser Erregung das Bild. Diese Frau also hatte .Herbert einstmals geliebt, diese, diese, die ihr, seit sie als zweite Mutter i?rs Haus gekommen war, so viel Böses und .Häßliches zltgefiigt hatte! Sie hatte einst Schvne^Z und Unvergeßliches in .Herberts Leben getragen, sie hatte ihm ihr Bild gesckjenkt, n>a)rsche1n-lich, als sie sich von ihm löste, zur Erinnerung an glückselig? Stunden. Pi>«W w Stchwmk W>U«^ Mangels an A«stvüyen sich sich da» Graf Thmn'sche SUchlwert w GMmij. Ravne geMMgen, voLlHMftg Mr et« Ao-che den Betrieb einznftellen. Hindurch sind W Arbeiter betroffen. Um di« Not der Arbeitevschaft M lindern, sichten Direktion mrd Beamtens^st der Unternehmung den Beschluß, einen gewiffen Prozentsatz ihrer Einkünfte für die Anscha?>wng ber Lebensmittel für die brotlos^ Arbeiter M Ber-füstunig zu stellen. X Die VleariWGWchmMWG« »it der Tschechoslowakei ste)e« nach Prager Meldungen vor dem Z^chlutz. Die Bexhand« lungen verlaufen se^ günstig. Mnige Gchwieriqkeiten bereitet die ungleiche Höhe qe^ensciligen Forderungen, die sich iür die Tschechoslowakei in Jvgivslmm'en a.u>f rund !Nl), auf der Gegenseite jedoch auf V0 Mislionen D.nar stellt. Diese Ziffern dÄrf-den nicht ganz stimmen, da die Aordernn-* gen der sugoslawischen GeschästSlvelt auS Warenlieferungen nach der Tschechoslowakei sicherlich qröszcro Summen darstellen. Jeden falls bereitet die große Ungleichheit der Vc.aensciliiien ^Forderungen aus Warenlie-fevlnk^sn eini<'e Schwierigkeiten,, doch ist den Vcrnl!'hmen nach im Prinzip bereits Ein? (5inis,ung erzielt worden. Bü^erschau b. „Natt»» und A»lt«r". Monatsschrift für Naturwissenschast und ihre Grenzgebiete. Geleitet von D. A. Süssenguth und Dr. Fran.z V?etzel. Verlag4anstalt „Tyrolia", Innetruck'Wien-MÄnchen. L9. Jahrgang. Heft 5. .Halbjäihrig 6 Schilling. b. Auftria.Hotel»i>ch IM. Der 7. Jahr, gang dieses offiziellen Fülhvers durch die Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Kuranstalten «ld Zanatorien Oesterreichs ist erschienen und durch das Oesterrvichische Verkehrs-biireau in Wien 1., Aviedrichstrafte 7 sowie ^urch jede Buchhandlung zum Preise von 5 Schilling zu beziehen. Dasselbe geht welter über den Rahmen der Älichm Hotel» führer hinaus und ist eigentlich ein Nach-Mage. unld Prapa^ndawerk über den samten Redse-, Touristen- «und Heilbäder-verkehr Oesterreichs. Eine eigene Autokarte vitientiert den Leser über die in Betrieb stehenden Autobuslinien. Zahlreiche Jllustra tionen kleben den Text u:S» z^gen die Schönheiten Oesterreichs im Bilde auf. Der in Leinen geblmde^re Whrer ist für jeden Mnzelnen ein wertvoller Orientierungs» behelf. b. Da» «ENis-PrMt«» von Dr. Wilhelni Lmtge-Vchbaum. Eine EinMrung. 123 ^ten. Verlag von Ernist Reinhardt in Mün^n. lWI. Preis brosch. M 2.80, Leinen M 4.50. ^ Der Versasser des vielge« lesenen, großen Werkes „Genie — Irrsinn und Ru!)m" rung des Säuglings in den ersten neun Monaten. A. Wenn du dein Kind stillst, kannst dn ruhig alles das essen, was du früher gcz<.s-sen hast. Eine gomisl^e Kvst und nicht eine lade, eintönige Kost ist die beste Nahrung für Stillende. 4. Wenn du stillst, mußt du ganz besonders daraus seihen, daß dit täglich Stu^ hast, nö-^ ti^falls mit Hilfe von Äourpott und Kly-stieren. ü. Bor dem Stillen reinige jedesmal die BrusdwavM mit reinem Wasser und einein reinen Läppchen; dann brauchst du denl Mnd nicht jedesmal den Mund auswascheu. 6. Gib dem Mind regelmäßig und nicl^t öfter als alle drei bis vier Stunden die ?^rung. Nachts sollen DtUtter und Kind schlafen. 7. Wenn das Kind schläft, brauchst du e-wegm des Trittkens nicht ivecken; es wird schon von selbst munter, wenn es Huilger h^. 8. Venn das Kind auch eine Mahl.»/it später nimmt, als nach drei Stunden, darf nächstfolgende Mahlzeit doch erst wieder nach vollen drei Stunden gereicht werden. Du darfst nicht etwa die Avischenzeit oer^ kürzen! 9. Erlaubt «S dir dein Beruft nicht Arte?, so gilb dem Kinde wenigstens früh, mittag und abends die Brust und ergänze das Fsh^ lende durch die Mischen den Bru.stmahlzetten gereichte Flasche. w. Laß das Kind ja niemals vom Ti'ch der Erwachsenen nas«^. 11. Wenn dein Kind in der zwischen dem Trinken gelegenen Zeit schreit, hat e? nicht etiwa Hunfler, sondern es ist nasi l'dcr es lmt Cchnrerzen: dann mußt du eo trocken legen oder nach der Ursache der Schmerzen dann die Schule I. >Otzskr. stet. Wie kann da Abhilfe geschaffen werden? Zunächst einmal muß daS Kind zum Früh stück genügend Zeit haben. Deshalb soll eS rechtzeitig aufstehen, daß für die Einnahme des Frühstücks genügend Zeit bleibt. Diese Zeit kann auch dadurch sichergestellt werden daß schon anl Abend vorher die Mappe fix und fertig gepackt und alle Schularbeiten bis aufs letzte erledigt werden. Die Mutter, und wenn möglich auch der Vater, sollen mit dem Schulkind in gleicher Ruhe gemeinsam frühstücken und durch ihr Beispiel einen wohltuenden, erzieherischen Einfluß ausüben. Bei der Zusammensetzung des Morgenfrühstücks sollte auf den Nälirwert, auf Abwechslung und in gewissen Grenzen auch auf den Geschmack des Kindes möglichst Rückficht genommen werden. Als besonders zweckmäßig für das Schulkind seien für das Frühstück Suppen aus Mehl und Haferflok-ken oder Buchweizengrütze, ein GlaS Milch oder Milchkakao, eine Scheibe Brot, wenn ulöglich Schwarzbrot, mit Butter, Schmalz, Honig oder Marmelade und drgl. empfohlen. Sehr wertvoll ist auch die Zugabe von etwas frischem Obst. Viele Kinder, besonders in den Entwicklungsjahren haben das Bedürfnis zwischen Morgenfrühstück,lnd Mittagessen noch ein zweites Frühstück in den Unterrichtspausen zu sich zu nehmen. In diesem Falle gebe man ihnen ein paar Scheiben Brot mit Butter oder Schmalz, etwas Aufschnitt oder frisches Obst zur Schule mit. Ein in Ruhe verzehrtes, solides Morgenfrühstück und eventuell ein kleiileS zweites Frühstück werden sehr wesentlich dazu beitragen, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit des Schulkindes zu erhöhen und ihm seine Gesundheit zu erhalten. forschen, nicht aber ihm zu trinken geben. Frag lieber einmal Sfter den Arzt! 12. Gib deinein Kind ohne züvingenidsn Grund keinen SckMuller oder Gumnrilutscher. 13. Wenn sich das Äind naß gemacht oder beschmutzt hat, dann reinige es sogleich und tefette es mit Baselin oder streue Puder ein (Reisinehl und Z^deriveiß). 14. Bade dein Kind tWich in reinem Wasser von 87—38 Grad R. 1ö. Nach dem Bade trockne es gut ab, staube es mit Puder «in und reinige ihm in ^hr zarter Weise den Mund init einem ab-aekochten Wasser und einem weichen, jeden Tag au.'gekochten Läppchen, das du um den Finiger wiclelst. Dein Fingernagel muß aber ganiz kurz geschnitten und deine Hand vorher sauber gewaschen sein. 16. Das Kinderzinlmer soll Sonne und Luft haben; es soll warm, aber gut gelüftet sein. 17. Die Stühle des Kindes sollen schön kvclb und breiig sein, wie eine Salbe, nicht ^ünn und nicht schleimiig. Sieht lder Stuhl ander-^ aus, dann frage lieber einmal deinen Arzt. 16. Wenn du für dein Kind nicht genug Milch in der Brust hast, dann darfst du es nicht et^va gleich gänzlich von der Brust absetzen, sondern du gibst ihm neben der Brust die Flasche, das lM^t, einmal die Brust unk» nach drei Stunden die Flasche, dann wieder nach drei Stunden die Brust usw. Die beste Nahrung in der Flasch? ist nicht ^nderniehl oder kondensierte Milch oder sonst ?ine Künstelei, sondern gute, frische Kuhmilch, die mit Wasser oder blasseni Tee verdünnt und ein biß^n gezuckert wird. Zuerst gibst du dem Kind eine Mischung aus 2 Teilen Wasser und 1 Teil Milch, später gleiche Teile Milch lund etnm vom 5. oder 6. Monat an 2 Teile Milch und 1 Teil Wasser. Noch besser ist es aber, wenn du das nicht au? eigene Faust machst, sondern wenn dn dich nor^^r mit einem Arzt oder Kinderarzt beratschlagst. 15. Das Einti-eden der monatlichen Periode ist für d^ch kein Grund, das Kind abzusetzen. Wenn das Kind während deiner Periode unruhig oder uM>ohl ist, frage den Arzt, setze aber nicht eistennvSchtig ab. 20. Erscheint dir dein ^lind nicht gesund, hat es etwa grünen Stuhl, Durch- Ecke fall, Erbrechen, .Hitze oder dsil., dann sraqe nicht alte Frauen und .'»^edanlmen uno kuriere nicht selbst an dem Kind i>erun,, so.''.-dern gehe sofort mit ihm zum Arzt. GefunMttspstege d. Die Zähne sind folgenderm-assen zebaut: Der in der i^.^^'uiiNphle freiliesiendi: Teil l)e:ßt Kronc^ der im ü'.eser b^findli^ Teil Wiirz^l. Der eingeschnürte Teil zMc^n Krone und Wurzel heißt Zahnhals. lUeber üem iitiefer üt?. srrl'det sich das Zahnfleisch. Tor gan^e .Zaiin beslcht aus Zalmbein, das an der «rone :mt Schmelz, an ixr W.urz?l nnt Zeinent überzogen ist. Am Ende der Wurzel bl'^findet sich eine feine Oefsnung, durch dic man in ^^hnkanal gelangt, er erweitert sich in der Krone ^zur Zahnhi^hle. Zäihne mit mehreren Wurzeln haben niehrere ^hntanäle, iber nur eine Zahnhöhle. Im Zahnkanal und in der Zahnhöhle befindet sich ein ipeiche) webe, das die BluM^äße uird die Nerven ent hält, die sogenannte Pulpa. Da? erste Gebiß ^s Menschen heißt Milchgebiß, es besteht aus 20 Zähnen, Schneide^, Eck- un>!> Backen« zä^hnen. ??ach 'ÄrlM des MlchstIbisses kciin men die bleibenden ZäHne, und zivar 32 an der Zahl. In: Ober- im llnterkiefer gibt es je 4 Schneide-, je 2 Eck-, je S Backen-und je 3 Mahlzühne, der letzte derselben heißt Weisheitszahn und kommt nicht inr-mer zur Entwicklung. Die große Bede-ltu rg der richtigen Zahnpflege ist heute sch^'n allgemein bekaimt, die Ander iverden auch in den Schulen darin unterrichtet, ii^utes Kauen ist fiir die Gesnnden an seinen Zähnen nicht groß werden und nehme sich unbedingt die Zeit im Verlaufe einiger ÄlMlate, den Zahnarzt zu befragen, o^b das (^ebi^ in Ord nung ist. Zahnbürsten lsolt man nicht niehr vevven^, wenn die Borsten liocker lverdetl. Behelfe, die den Zahnschu^elz angreifen, sind selbstverständlich auch zu vermeiden. ^ Werdende Mütter müssen segliche Stuhl-Verwaltung durch Gebrauch des natürlichen »Armu'gosef^-Bitterwasseri zu vermeiden trach ten. Vorstände von UniverfitütS-Frauenklinili^n loben übereinstimmmd das echte Araaz-Josef-Wasser, da es leicht einzunehmen ist und die mild öffnende Wirkung in kurzer Zeit und ohne unangenehme Nebenerscheinungen sicher eintritt, d. Die Massage zur HaavimchSbesörderung Gin gutes Haarpflegemittel ist die ^^ropsnms-sage. Sie besteht beim Mann in der lägli-chen Anwendung eines dichten Kamnies vor dem Wascl)en und einer energischen Vnr-stllng nachher, bei lder Frml in der täglichen Amvendung eines wviten Kamnieö, der nicht nur durch das Haar durchfahren soll, sondern der den Haarboden drückend über die Kop''haut gleiten lassen muß. Bei der Frau ist außerdem einmcrl wöchentlich das Zupfen der .^are ratsam. Es wird das fol- gendermaß^ ausgeWrt. Tie gespreizten Finger beider .^de ftthren durch da? .^c^ar fassen an den verschiedenen Stellen eini.ie Zentimeter i'löer der Kopfhaut die Haare und führen ruckiveise Ziehungen aus. Tcinn werden die .Haare zusammengelegt, die Rech te faßt das ganze' Bündel an der Spitze, lc?t es iiber den Iin>ken Unterarnr, der Ä^r den Kopf gehalten wird, und zieht jetzt ruclirei-se nach unten, so daß die gan-ze Kopfhaut über den He^l des linken Armes czleich« mäszig gedehnt lvird. Als «dritte Uebun^ sah ren die Finger beider Hände dicht anein-an-derschliekend wie ein Kanlm durch das.^aar und endiernen sc> die gelockerten Haare. d. Schlaflosigkeit, die durch Schnierzen bedingt ist, wird durch schmerzstillende Mittel behoben. Die häm'igste Ursache der Schlaf-losigkeit aber ist Nervosität, Ueliermiidung, ?^eurast'henie und Bl^ntarniut. Auch Blutwallungen, Sorc^en, 5eel^'na»alcn behindern den Schlaf, ebenso sreudil^c Crei-linisse können Grund für Schlaslosigkeit sein. Man nehme nicht gleich zu Schlafuritteln seine Zuflucht, oft helfen einfack>t' Mittel. Mensct^'n, ^e an Schlaflosigkeit !eid?n, sollen abends nur ein leichtes Nachtmahl j^nieken, und das spätestens znvi standen vor den: Schlaf.'Nl^e-ben. Tee u. ^laf-'c'e sind abends .^il ini^iden. ebenso alle Ausrcliüncien wie ^ino, Tb.'^iter, schwere Leltüve. und schlecht säilci'ende jcyen «sollen am!) nicht zu spät Bclt geyen. < Schlaf.' Wo eS möglich ch/»eif»che man' «bend? ein la«s Bad (Nicht zv i>alt und /nicht zu hinst). Wo di«s nicht mügkch ist, rei-« man den Oberkörper t<üt ab vnd mchme in kaltes, ?^»chbaö. M^anche Meichhen' tön« m nichts einstufen, wenn lfte n'L«ftschiSffe?U. Ekl^ wenin dies Zolles nichts hilft, greife man zu Zchlikmit« «ln, jetioch,nicht.»hm Ärztlichen Nct. Man Mte ^ vor der Gewöhnung an schlafmit- ^ «»«lÄbm, »»r «»««»I»». DI« Erich«« i^ungen. die die Arterivistler^ise macht, find »>se^ verschieden, manchnml ^stehen starke ^rzbeschwerden, Herzklopfen, Schmerzen in Herzspssend^ilnd Tltemnot; manch.nal kvird die Harnmenqe ^rinyer. e»:« trete-n Kopf ^merzen und Nassei^iicht m»'. Bei hochqra-^dliqer Verklilfiinq leidet die Blutzirtulation, ^die Veine dekominen iricht flenufl Blut zu-^qeführt: eK entsteht Brand in den ?fslst.sn, «das heif;t e? stei^n einzelne Teile (Zehen hlisw.) ak». Mcinchk' Mensr!^ süWn sich mit ^SvwtervMß. tm» ». ch?rrML»eliMe»He.^r!»^l,' bi» ein Herz- odersHirWschlag erfotgt/ Wer a» Arßeriostl«. wse'ze^, soll feinen ^vper u«bedtngt iZen, Alk«»^ unld Nicotin, schwere körperliche mch seisti^e AnßtrengmMn meide«, kür leiä^ S^««tlee?m»A sorgen. Bei ^oh«m Blutdruck tewähTen «sich AderWffe. Zu empfohlen sinid Sa»»erstvff- und ^ohlen^äurebä-der, als Medikament Vemi»i>rt ftch Jod. d. Erst» Hilf« Wi Bei jede: Verletzung kann e« z» einer Blutung kommen. deren Stärke von der Aröf^ des eri^ff» neten BlutAesäj^ abhängt. Wenn die Blu-tmlg aus den kleinen Haavgefü^n stammt, ist sie im allgemeinen nicht stark. Es genügt in, diesem ?sall. bas^ m»n ein «eines Leinenfleckchen auf die Wunlde gibt und sie verbindet. Mrd ein« größere Schtagader verletzt, so spritzt Blut von lichtroter ^rbc im Bo« ^»'heraus. Die Schtag«^ mu^ oberhalb der blutenden Stelle zu^mmengepreht werden, damit die Blntu?»g aufhört. Das kann entweder durch fefteS A^fle^n de.^ Ai'igerS oder durch festes Anlegen ^ner Binde geschehen. Die eigenUiche Blutstillung mutz vom Arzt vorgenommen «Verden. Wird eine Blut ader eröffnet, tso sickert dunketrotes Blut her. aus. In diese>n Fall muß die Blut^mg unterhalb der Verletzung gchillt werden. Das Zudrücken dcr Wunde soll womöglich nicht mit dem Finger d-irekt geschehen, sl'n'devn mit ei«em reinen Vatiebausch. Venn eine ^liedinatze (Arm oder Bein) verletzt wird, ist «« gvt, sie, solange fi« blutet, hochzu'hal-ßen. Kino V«ß»TO»ki>O: Die glänzende Operette ^VittOtia «ch ihr Hiij!»". In Borberei. tung die gelungene Militärhumoreske ^Der Aeldherrnhiißel". Svetislav Petro-vis und Roda-Roda. U«i«»»kiii>: Bi» einschließlich Dontlerstag Ramon Novarro im „Bei MOrßenGrO««". In Vorbereitung der neueste und beste Harry Piel-Film »Der Nodlo DeNiier«»!, z. Juni. L jubljana IS.lü und 13 Uhr: 'schallplatten. ^ lS: Nachmittagökonzert. IS: Italienisch. ... Ig.gl): serbokroatisch. N.30: Bokalkonzert. — 21.15: Klassische Musik. — 22: .Harmonikavortrag. ^ B e o-grad 20.30: Nebertragung aus Ljubljana. — 25.50: Nachtmusik. — Wien 21.10: Opernab«nd. 2S.S0- Nachtm>»sik. — H e i l S b e r g 20: D'Alberr-Atend. Hörspiel. ^Oberitalic» Z0L0: Musikalische Einakter. — B r ii n n 20.30: Konzert. — M ü h l s ck « » 19: Leicht -^2 30: Wagners Oper „Tannhäuser". 3. Akt. — 23.A): Tanzmusik. — Paris-Radio 21.M: Sonzert. «»ch eine «ehnlichteit. Ein grof^S Fest wird gefeiert. Mit Feuerwerk. Grete ist tegsistert, ist nac^nk-lich. „Woran denkst du?" fragt Grete. ,.Nach dem Feuerwerk-, feuszt Panla, „M'ß ich immer an meinen Fi^und benken." „Ist er auch «in so großes Feuer?" „Nein", schüttelt Paula den Kopf, „aber er ist stets abgebrannt." voF»«Aße«?«»«s VWWVWVWGGGGGGGGG» »e»arat>?eii »o« Schreitzmaschi- nen lassen Sie billigst und ^ut .beim Spezialisten Ivan L^gat. Vetrini»ka ul. .1«). dur«l>fühmi. _7001_ Gchuhe. feinst« Handarbeit, nack ^Mast inls knodernstor ?^eon. er Krvis. ^^oroSka cesta 18. ._7g7^_ Tüchtiae HOusschaeideri« emp- iehlt sich. Mjna ul. 26. .'j. rechts._7NS Mrumpsreparaturen. Spih«,,« ientieln Mich und billiast. Ueber snaknno jid «ildn «tzle SDchßPttii«. M. Nl«»«'» «olki. «olMSka I». «NV 'MSrOmaschine« erneue« billigst lun>d vräzis Aiud. Ka^lii. Slov?!, 'ska <1. 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