poštnina plaLana v Zolovini. Nr. 17. Erscheint jeden 1., 10. und 80. 9. (24.) Jahrgang. Organ der Gottscheer Deutschen. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 30 Din, halbjährig 15 — Din. D. -OesterreiL: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — Einzelne Nummern 1'— Dinar Freitag) den 10. Imü 1927. Briefe ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgsslellt. — Berichte sind an die Schristlettung zu senden. — Anzeigen-Ausnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje. Die Jahrhundertfeier der Gemeinde Indjija. Die deutsche Gemeinde Indjija, ein in Syr- mien gelegener, ungefähr 11.000 Seelen zählen¬ der Markt, beging zu den vergangenen Pfingst- feiertagen ein dreifaches Fest: Die 100 jährige An¬ siedlungsfeier, die Fahnenweihe des deutschen Ge¬ sangvereines und die Tagung des Schwäbisch, deutschen Kulturbundes. Die Bewohner des schmuk- ken, sauberen Ortes hatten während dieser Tage das Glück, viele Tausende deutscher Brüder aus allen Gauen unseres Staates zu beherbergen. Viele Wochen arbeiteten sie mit ihrem gewohnten Fleiße, mit riesigem Kostenaufwande daran, um den brüderlichen Gästen einen recht gemütlichen Aufenthalt für die kurze Zeit zuteil werden zu lassen. Für die Festtage wurde eine riesige Halle, die 6000 Teilnehmer fassen konnte, gebaut: eine Vorsicht, damit das Fest auch bei ungünstigem Wetter statifinden könne. Die Vorfeier begann bereits Samstag nach- mittags mit der Gemäldeausstellung des akade¬ mischen Malers Oskar Sommerfeld. Die Aus¬ stellung eröffnete Lehrer Josef Wilhelm. Der feierlichen Eröffnung-wohnten bei: Msgn. Andr. Spiletka, Domherr in Djakovo, die Abgeordneten Dr. Kraft und Dr. Moser sowie viele andere be¬ reits eingetroffene Gäste. Die Gemäldeausstellung des akademischen Malers Sommerfeld fand all¬ gemeine Beachtung und man hörte allseits Lob. Darauf begaben sich die Teilnehmer in feierlichem Zuge auf den Ortsfriedhof, wo man tief ergriffen durch die Rede des Dechantpfarrers Paul Vla- hoviö und den Trauergesang des Deutschen Män- nergesangvcreines von Indjija der verstorbenen Ein Wort über die Zigarette. Der Krieg hat unsere Volkskraft bis ins in¬ nerste Mark erschüttert. Nicht allein, daß mehr als 1,8 Millionen Krieger draußen ihr Leben lassen mußten; unzählige auch sind siech an Seele und Leib heimgekehrt. Dazu die Folgen der eng¬ lischen Hungerblockade, besonders in Gestalt der Lungentuberkulose. Gerade diese Krankheit for¬ dert jetzt jährlich die doppelte Zahl von Opfern wie kurz vor dem Kriege. Ein gesundheitlicher Rückschritt ohnegleichen, der uns zwingt, den Kampf wieder da aufzunehmen, wo er vor 30 Jahren begonnen wurde. Dennoch: Den Kampf müssen wir wieder aufnehmen und rpir müssen und wollen ihn be¬ stehen. Gemeindeverwaltungen, Ärzte, einsichts¬ volle Männer und Frauen aus allen Schichten müssen helfen, die Wege und Mittel zu finden und die Einrichtungen auszubauen, mit denen Ahnen gedachte. Am Abend fand ein Fackelzug statt und nachher ein allgemeiner Bekanutschafts- abend für die erschienenen Gäste. Am Pfingstsonntag in der Frühe wurden die Gäste aus Slowenien feierlich am Bahnhof er¬ wartet. Aus Slowenien erschienen korporativ der Pettauer und der Marburger Männergesangver¬ ein sowie Vertreter des Cillier und Gottscheer Männergesangvereines. Als Vertreter des Got¬ tscheer Männergesangvereines nahmen die Herren Alois Kresse und Alois Krauland teil. Alle Ver¬ eine trafen sich in Cllli und fuhren dann gemein¬ sam in besonders reservierten Wagen nach Indjija. Nach der Begrüßung durch den Obmann des Männergesangvereines am Bahnhofe in Indjija durch Lehrer Josef Wilhelm wurden die Gäste unter Musikklang in die Ortschaft begleitet. Die Bewohner empfingen die fernen Gäste mit un¬ geheuerer Begeisterung und Jubel. Vormittag um 9 Uhr nahmen die Teilnehmer Aufstellung und zogen dann in geordnetem Zuge, voran die Ge- sangvereine, deren ungefähr 28 erschienen waren, dann die übrigen Körperschaften zu dem im Freien errichteten Altäre. Nach Abholen des Domherrn Dr. Spiletka aus der Kirche zum Festaltar hielt der Abg. Dr. Kraft, ein gebürtiger Jndjijaer, die Festrede, in der er das Entstehen der Gemeinde Indjija schilderte. Gleichzeitig wurde ein in tiefster Ergebenheit verfaßtes Telegramm an Seine Ma¬ jestät den König Alexander I. gesandt, nach dessen Verlesung aus der Menschenmenge ein brausendes Hoch erscholl. Hierauf wurde das feierliche Hochamt unter zahlreicher Assistenz durch Domherrn Dr. Spiletka zelebriert, woraus die Fahnenweihe des deutschen Gesangvereines von Indjija vorgenommen wurde. Das Einschlagen wir der Lungentuberkulose erfolgreich begegnen und ihrer wieder Herr werden können. Aber auch jeder einzelne muß seinen Mann stellen in diesem Kampfe. Jeder einzelne muß wissen, daß die Tuberkulose vermeidbar ist und daß sie heilbar ist, wenn der Körper die erfor- derliche Widerstandskraft besitzt und die nötigen Schutzstoffe aufzubringen vermag. Ich wende mich hier besonders an die Jugend, die Hoffnung und die Zukunft unseres Volkes. Sie erhalte sich gesund, sie vermeide alles, was den Körper un¬ tergräbt, seine Kraft schmälert und früh oder spät zugrunde richtet. Ein Laster steht jetzt vor allem in Mode: das Zigarettenrauchen. Kennst du, deutsche Jugend, auch seine Gefahren? Gewiß, unzählige Männer und Greise rauchen und haben ihr Leben lang geraucht. Doch das ist kein Beweis für die Un¬ schädlichkeit des Rauchens. Ein kräftiger Körper verträgt die gewohnheitsmäßige Aufnahme eines der Nägel in die Fahne erfolgte zuerst durch Domherrn Dr. Spiletka, dann durch den Regie¬ rungsvertreter, den Bezirksvorsteher von Ruma, vom deutschen österreichischen Konsul in Belgrad, worauf die einzelnen Vereine an die Reihe kamen. Für den Gottscheer Gesangverein schlug Herr Alois Kresse mit folgendem Nagelspruche ein: Deutsches Lied, Deutsches Wort, Deutscher Taten Sicherer Hort. Für den Gebietsvertreter Herrn Pfarrer Josef Eppich sprach Herr Alois Krauland folgenden Nagelspruch: Herz und Hand Bietet den Brüdern Das Gottscheerland. Besonders ergreifend war die Verbrüderung der erschienenen Fahnen mit ihrer neuen Schwe¬ sterfahne. Nach diesem feierlichen Akte defilierten alle erschienenen Vereine und die anderen Teil¬ nehmer vor der neuen Fahne, womit die Vormit- tagsfeier ihren Abschluß fand. Nachmittags um 1 Uhr fand ein Festbankett der erschienenen Obmänner unter dem Vorsitz des Herrn Dr. Kraft statt, wobei Dr. Kraft die Er¬ schienenen aufs herzlichste begrüßte, worauf ihm in ebenso warmen Worten geantwortet wurde. Herr Kresse sprach bei dieser Gelegenheit folgende Worte: Liebwerte Stammesbrüder! Im Namen des Gottscheer Gesangvereines sei es mir vorerst gestattet, für die ehrende Ein¬ ladung zu Ihrem dreifachen Pfingstfeste herzlich Dank zu sagen und Ihnen zu diesem Tage die Grüße und Glückwünsche des Gottscheer Volkes auszurichten. Giftes oft lange Zeit und scheinbar ungestraft. Nur daß die Schädlichkeit sich oft nicht an den Vätern, sondern erst an ihren Kindern rächt. Und dann enthält eine abgelagerte Zigarre kaum die Hälfte der Giftmenge wie eine frische Ziga¬ rette. Was sage ich „eine Zigarette"? Werden von gewohnheitsmäßigen Rauchern nicht Dutzende an einem Tage in die Luft gejagt? Wird nicht gar, was Zigarren-.und Pfeifenraucher nie tun, die Zigarette fast stets „durch die Lunge" geraucht, d. h. wird ihr vom Fabrikanten noch durch äthe¬ rische Stoffe, durch Opium usw. prickelnd gestal¬ teter Rauch nicht bis tief in die Bronchien ein¬ gesogen? Kein Wunder, wenn die Folgen jedes Rauchens — die Entstehung von Rachen- und Luftröhrenkatarrhen — beim Zigarettenraucher fast ausnahmslos auftreten und so den Boden bestens bestellen für die Aufnahme eines Tuber- kulosekeimes. Die landläufige Redensart: „Er hat sich die Schwindsucht an den Hals geraucht" -Leite 2. GctNäeer Zeituna — Air. 17. Juyrgang X. Der Gemeinde Jndjija wünschen wir weiteren Aufstieg auf geistigem und materiellem Gebiete für alle Zukunft. Ihr Gesangverein möge recht oft Anlaß finden, Ihrer allseitigen Zufriedenheit Ausdruck zu geben. Und der wiedererstandene Kulturbund soll, das ist unser aller Wunsch, das alle Deutschen Süd- slawiens einigende Band sein und eine Stelle, von der aus die kulturellen und wirtschaftlichen Bedürfnisse der Deutschen kräftig geschützt und gefördert werden mögen. Mit diesem Wunsche verbinde ich als Gott- scheer zugleich auch den Dank dafür, daß schon mehrere meiner engeren Landsleute unter Ihnen eine zweite Heimat gefunden haben." Nach Beendigung des Bankettes sollte der Sängerwettkampf stattfindeu, der aber leider in¬ folge des eingetreten Sturmes und Regens aus¬ bleiben mußte. Am Pfingstmontage, als sich der Himmel wieder aufhellte, konnte der Sängerwettkampf doch in der Festhalle vor einer ungefähr 6—7000 köp- figen Menschenmenge ausgeführt werden. In den Wettkampf zogen neun deutsche Vereine und zwar: die Männergesangvereine aus Marburg, Pettau, Werschatz, Neusatz, Franztal, Gujdobra, Pasiöevo, Jndjija und der gemischte Chor des Rumaer Gesangvereines. Vier Preise wurden ausgesetzt, von denen den ersten der Marburger Männergesangverein, den zweiten die Neusatzer, den dritten die Gaj- dobraer und den vierten die Jndjijaer selbst sich erkämpften. Alle Vereine zeigten, daß sie wirklich ihr Bestes leisteten und daß Chormeister und Sän¬ ger für das deutsche Lied ihr Möglichstes beitrugen. Nachmittag um 3 Uhr wurde von dem Jn¬ djijaer Gesangvereine die Operette „Rheinische Liebe, rheinischer Wein" aufgeführt, die durch ihren völkischen Inhalt, wie durch die verständ¬ nisvolle Ausführung der Dilettanten bei den Zu¬ hörern den größten Beifall erntete. Gleich nach Aufführung der Operette begann, da der Tag sich schon zu Ende neigte, die Ta¬ gung des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes, dessen Tätigkeit nach längerer Lahmlegung durch die Regierung doch wieder ausgenommen werden konnte. Zuerst erläuterte Bundessekretär Keks den Zweck des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes und legte über seine bisherige Tätigkeit den Re¬ chenschaftsbericht, wobei er seinem früheren Vor¬ gänger, dem Abg. Dr. Georg Graßl, für seine hingebungsvolle Mühe sowie anderen Mitarbeitern den Dank der Bundesleitung aussprach. Es folgte dann der Kassabericht sowie die Neuwahl des ist fürwahr nicht so unbegründet wie mancher glaubt. Ferner, wieviel Herzstörungen bei den Lazarettkranken und bei den heimgekehrten Kriegs¬ teilnehmern haben wir Ärzte doch zu Gesicht be¬ kommen und sehen sie täglich neul „Folgen der Feldzugsstrapazen." Ach nein, in vielen Fällen, ja wohl in den meisten, ist's die Folge des im Felde zur Gewohnheit gewordenen Rauchens, des alle Grenzen übersteigenden Zigarettenrauchens, das den „Herztatterich", das Herzklopfen, die Unregelmäßigkeit des Herzschlages erzeugt hat. Die rechtzeitige Entwöhnung vom Tabak vermag solche Störungen zwar wieder zu beseitigen, doch man bedenke auch, daß die Schädigung mit der Länge der Zeit schwerer oder gar nicht piehr verschwindet und daß dauernder Nikotinmißbrauch über Jahre hinaus seine unbestreitbare Wirkung auf das Gefäßsystem, auf die Schlagadern geltend macht. Vorzeitig eintretende Gefäßverkalkung und frühe Greisenhaftigkeit sind die Folge. Das alles bedenke, liebe deutsche Jugend I Sei standhaft, meide alles, was deinem Körper die Widerstandsfähigkeit nimmt, erhalte dich selbst gesund und laß ab von der unheilvollen Ziga¬ rette I Jorns, Kreisarzt. Bundesausschusses, so daß beim Einbrechen der Dämmerung das riesige Programm erledigt wurde, worauf sich die Teilnehmer langsam wieder auf ihren Heimweg begaben. Besonders sei den Jndjijaern für ihre so zu¬ vorkommende Gastfreundlichkeit gedankt. Der Tag von Jndjija bildet wieder ein neues Glied in der Kette der Geschichte unseres südsla¬ wischen Deutschtums und man konnte sehen, wie die Schwaben und Deutschen dieses Staates ohne Rücksicht auf die Konfession sich als ein Teil des großen deutschen Volkes im südslawischen Staate fühlten, der bereit ist, am Aufbaue unseres Staates mitzuarbeiten, für das. Wohl aller, die innerhalb der Grenzen desselben leben. Denn das Motto unserer deutschen Minderheit dieses Staates lautet, um die Worte des evang. Kirchenpräsidenten Dr. Philipp Popp aus Agram zu gebrauchen: „Wir gehören nicht zu denen, die da weichen, sondern auf unseren Väterglauben vertrauend wollen wir auf dem uns durch die göttliche Vorsehung be¬ stimmten Platze unsere Rechte erkämpfen und so¬ lange nicht nachlassen, bis wir sagen können: wir haben für unsere Nachkommen das erkämpft, was ihnen gebührt. Und erkämpfen wir es nicht heute, so erkämpfen wir es morgen." Ehrlichkeit oder Verrat. II. Teil. In der vorletzten Nummer haben wir mit der Wiedergabe eines Artikels begonnen, in dem der untersteirische Arzt Dr. Camillo Morocutti seine Ansicht über die Lösung der Minderheitenfrage klar und überzeugend darlegt. Der über die Gren¬ zen Jugoslawiens hinaus bekannte Minderheiten- sührer fährt im genannten Artikel in folgender Weise fort: „Es ergibt sich« die scheinbar widersinnige, aber sehr ernste Wahrheit, daß diejenigen, die sich heute als die berufenen Wortführer und ein¬ zigen Beschützer des Friedens bezeichnen, seine gefährlichsten Gegner sind, während diejenigen, die an dem schöpferischen und organischen Aus¬ bau des Friedenswerkes arbeiten, als Friedens¬ wühler hingestellt werden. Es ergibt sich die un¬ gereimte Wahrheit, daß die schneidigsten Nationa¬ listen und verläßlichsten Patrioten der verschie¬ denen Nationalstaaten, die an der Gleichmachung und Entnationalisierung ihrer Volksminderheiten zum Schutze des Staates so sehr interessiert sind, daß gerade diese es sind, die durch ihre nationale und patriotische Tätigkeit den Bestand, ihres eige¬ nen Staates, wenn auch unbewußt, so doch syste¬ matisch unterwühlen. Ja, ich behaupte, daß die¬ jenigen Minderheiten, die heute ehrlich und offen als einzig mögliches und brauchbares Mittel zur Lösung der Minderheitenfrage die Kulturautonomie anstreben und in kluger politischer Voraussicht eine irredentistische Minderheitenpolitik ablehnen, daß diese Minderheiten zur Erhaltung des Staates und Erhaltung des Friedens mehr beitragen, daß durch ihre autonomistische Friedenspolitik eine wirk¬ samere Staatssicherung und Friedenssicherung ge¬ währleistet ist, als durch das patriotische und na¬ tionale Tun jener beengten Patrioten, die die Autonomieforderungen ihrer Minderheitsvölker ab¬ lehnen. Die Autonomisten suchen den einzig möglichen, den einzig gangbaren und ehrlichen Ausweg zwischen den Forderungen ihres Volkstums und den For¬ derungen ihres Staates. Die Autonomie allein gewährt die Möglichkeit, dem Staate und seinem Volke treu zu bleiben, ohne Staat oder Volk zu hintergehen! Wer immer heute die Autonomie¬ bestrebungen einer Volksminderheit bekämpft, leistet dem zersetzenden Jrredentismus oder dem vielleicht noch gefährlicheren kultur- und charakterlosen Re¬ negatentum Vorschub. Es gibt für Minderheitsvölker nur diese drei Möglichkeiten: Volkstreue durch Staatsverrat (Jrredenta), Staatstreue durch Volksverrat (Re¬ negatentum) oder Staatstreue und Volkstreue durch Autonomie. Daher muß jeder Europäer ohne Unterschied der Nation und Staatszugehörigkeit, sofern es ihm um Völkerverständigung und Frieden ehrlich zu tun ist, die Autonomiebewegung unter den eu¬ ropäischen Miuderheitsvölkern gutheißen und unter¬ stützen. Nicht die Führer der Autonomiebewegung unter den. europäischen Minderheitsvölkern ge¬ fährden den Frieden, sondern jene beengten und kurzsichtigen Nationalisten und Irredentisten aller Herren Länder, die heute in böser Absicht oder in dummer Verständnislosigkeit die nationale und kulturelle Autonomie für Volksminderheiten ab¬ lehnen und bekämpfen. Für jeden einsichtigen Volks¬ zugehörigen einer nationalen Minderheit aber ist die Entscheidung klar: Autonomie oder Jrre¬ denta — Ehrlichkeit oder Verrat!" So Dr. Morocutti. Klar sind seine Worte und überzeugend und weisen den Weg, den wir als Deutsche zu gehen haben, was wir tun und lassen sollen, wornach wir streben dürfen und müssen. Der Erfolg wird sicherlich nicht ausbleiben, wenn jeder nach Stand und Kräften sich ver¬ pflichtet fühlt, im vorerwähnten Sinne zu wirken. Wenn wir da noch eine Schlußbemerkung uns erlauben, wäre es die, daß behufs schnellerer Er¬ langung der Autonomie für die Deutschen Slo¬ weniens auch die deutschen Arbeiter, zumal in Steiermark, zu gewinnen wären. Das wäre für sie doch ein unvergleichlich dankbareres Feld, als nur bei öden Äbsallhetzen mittätig zu sein. Aus ^tadt und Land. KoLevje. (Alle Landwirte) seien in ihrem eigenen Interesse aufmerksam gemacht, unverzüg¬ lich der neu ins Leben gerufenen kandwirlschaft- kichen Jiliake beizutreten und sich in die bei den Gemeindeämtern und Ortsvorstehcrn aufliegenden Werbebogen als Mitglieder mit einem Jahres¬ beitrag von ^0 Din einzutragen. Das bereits allseits entgegengebrachte Interesse zeigt, daß mit der Wiederbelebung der Filiale einer lange ge¬ fühlten Forderung der Zeit entsprochen wurde. Mehrseitige Subventionen und ein erfahrener Stab von Mitarbeitern gewährleisten eine erfolg¬ reiche Tätigkeit des Vereines. Die Vorteile, welche die Filiale den Bauern wird bieten können, bleiben jedoch nur den Mitgliedern vorbehalten. Die Kanzlei der landwirtschaftlichen Filiale befindet sich im Hause des Herrn Wilhelm Wolf, gegen¬ über der neuen Sparkassa. — (Wichtig für Wohltätigkeit s-, hu¬ mane, kulturelle und Turnvereine.) Nach dem Artikel 89 des Finanzgesetzes für das Jahr 1927—28 werden keine Gebühren bezahlt bei Veranstaltungen von: 1. religiösen Feiern und Volksfesten, wenn sie auf den dazu bestimmten Plätzen abgehalten werden; 2. Konzerten, Unter¬ haltungen, Lichtbild- und Theatervorführungen, welche die Leitung der Schule oder die Schulju¬ gend zugunsten der Schüler der betreffenden Schule oder ihrer Vereinigung veranstaltet;. 3. wissen- schaftlichen und volksaufklärenden Vorträgen, wis¬ senschaftlichen und landwirtschaftlichen Ausstellun¬ gen, wenn damit kein Tanz verbunden wird; 4. allen Unterhaltungen, Konzerten, Vorträgen usw., welche der Verband des „Roten Kreuzes" in un¬ serem Königreiche und seine Unterausschüsse ver¬ anstalten; 5. Übungen und Unterhaltungen von Sokol- und Turnvereinigungen, Reit- und Sport- verbänden, wenn sie ausschließlich zu Vereinszwecken abgehalten werden; 6. Konzerten und Unterhal¬ tungen der freiwilligen Feuerwehr, welche sie selbst zwecks Beschaffung neuer Materialien und zugun¬ sten ihrer im Dienste der Abwehr des Feuers ge¬ schädigten Mitglieder abhält; 7. Konzerten und Unterhaltungen des Jnnalidenvereines zugunsten tladr-^-a X.. Gsivw'-r Z> i:! a — 17. Seit? 3 des Vereines und seiner Mitglieder, wie auch der Wohltätigkeitsvereine zugunsten ihrer.Vereinszieie; 8. kulturelle Vereinigungen bezahlen bei Bühnen¬ aufführungen nur 10 Prozent vom Werte der Eintrittskarten als Gebühr. Dieser Artikel des Finanzgesetzes möge von allen hier in Betracht kommenden deuischen Vereinen bei ihren Veranstal¬ tungen berücksichtig! werden. — (DieSpar-und Darlehenskasse in Koäcvje,) die im Vorjahre einen Einlagenstand von 2,025.000 Diu erzielte, wies am 31. Mai bereits einen Einlagenstand von 4,117.000 Din aus, der bis heute schon wieder um eine Viertel- million Dinar gestiegen ist. — (Merke.) Schichtseife ist doppelt wirksam, wenn die Wäsche mit Frauenlob" eingeweicht wird. — (Für die nationalen Minderhei- t e n) ist am 24. Mai l. I. bei der Tagung des Weltverbandes der nationalen Minderheiten in Berlin offen und entschieden der slowenische Ver¬ treter Dr. Wilsan eingetreten. Jede Nationalität habe, so führte er aus, — in jedem Staate das Recht auf Freiheit ihrer nationalen und kulturellen Entwicklung. Wenn ich diesbezüglich an alle ap¬ pelliere, diese Bestrebungen zu unterstützen, so tue ich dies in der Überzeugung, daß durch die Ver¬ letzung des Grundsatzes der nationalen Duldsam¬ keit und des Rechtes der Minderheiten auf ihre nationalkulturelle Entwicklungsfreiheit eine Tat¬ sache gegeben ist, die die Beziehungen zwischen den Völkern vergiftet. Der Beseitigung dieser we¬ sentlichen Kriegsursachen gilt die Arbeit unserer europäischen Nationalitätenbewegung. — (Eine Mahnung von auswärts.) In Ljubljana besteht, so schrieb vor etlichen Tagen das Neusatzer Deutsche Volksblatt, eine fünfklassige deutsche Minderheitenschule, von deren Bestände aber die Deutschen Sloweniens leider vielfach gar nicht Kenntnis zu haben scheinen, woraus sich der etwas schwache Besuch dieser Schule im heurigen Schuljahre zu erklären scheint. Wir machen die deutschen Eltern in Slowenien auf diese Schule ganz besonders aufmerksam und fordern sie auf, ihre Kinder, vor allem solche, die im kommenden Schuljahre in die erste Klaffe eintreten, gleich jetzt bei Schulschluß, der in zwei Wochen erfolgt, in die deutsche Schule einschreiben zu lassen, damit der Bestand derselben gesichert ist. Die Schulkinder erlernen in der deutschen Schule neben ihrer Muttersprache auch die ser¬ bische und slowenische Sprache, und dies besser als in den slowenischen Schulen, da sich die Lehrer hier mit den deutschen Kindern mehr Mühe geben. Deutsche Eltern in Slowenien, eure Kinder gehören in die deutsche Schule in Laibach! Stara cerkev. (Gestorben) ist nach mehr¬ monatlichem Krankenlager am 2. Juni die Win- dischdorfer Besitzersfrau Josefa Kren im Alter von 57 Jahren. Koprivnik. (Re ligions wechsel.) Der aus Reichenau Nr. 18 gebürtige Zimmermaler Heinrich Ramor ist vor kurzem in Wien zum lutherischen Glauben übergetreten. — (Trauung.) In der Pfarrkirche zu Jn- zersdorf bei Wien sind am 8. Mai der verwit¬ wete Schneidermeister Rudolf Krnker aus Nesseltal und Karolina Weidner aus Jnzersdorf getraut worden. Svetki potok. (Trauung.) Am 30. Mai wurde in der hiesigen Filialkirche Michael Lackner, Witwer und Ganzhübler in Verdreng Nr. 4, mit der Schmiedmeisterstochter Maria Kraker getraut. Viel Glück! Stari log. (Altlager Missionsbericht.) Vom 8. bis 15. Mai wurde in unserer Pfarre die heil. Mission abgehalten. Die Jesuitenpatres Turek, Pristov und RamZnk sprachen zu uns dreimal täglich in ergreifenden Reden über Ziel und Zweck unseres Daseins. Die Vorträge waren gut besucht. Mit ganz geringer Ausnahme empfingen auch alle die heil. Sakramente, es waren bei 1500 Kommunionen ausgeteilr. Sehr schön war die Lichterprozession mit dem Aller¬ heiligsten, die Donnerstag abends in der Däm¬ merung stattfand. Am ergreifendsten aber war der Schluß der Mission, als die ganze Pfarre mit ihren Geistlichen das Taufgelübde erneuerte und Treue schwur dem göttlichen Heilande. Möge das gegebene Versprechen in beständiger Erin¬ nerung bleiben und nie in Vergessenheit kommen. Das wird auch der schönste Lohn für die Herren Missionäre sein, denen wir vom Herzen für ihre mühevolle Arbeit danken. Kaktenörunn. (Eine neue Dampfma¬ schine,) reichsdeutsches (Mannheimer) Fabrikat, mit 50 Pferdekräflen hat der Industrielle Rus in seinen Betrieb eingestellt. Das Überführen von der Bahnstation bis nach Kaltenbrunn bot na¬ mentlich auf den schlechten Feld- und Waldwegen keine geringen Schwierigkeiten. Der zur Maschine gehörige Rauchfang hat eine Länge von 29 m. Hrintovic vei Wakagora. (Ein Bär,) ein zweijähriges, schönes Tier, wurde hier am Pfingst¬ sonntag von Herrn Hutter aus Grintovic erlegt. Ilnterrvetzenöach. (Einc Kapelle.) Vor vielen Jahren stand mitten in Unterwetzenbach eine der heil. Mutter Anna geweihte Kapelle, die aber im Laufe der Zeit baufällig und deshalb weggerissen wurde. Nun soll dieses Heiligtum in verschönerter und größerer Form wieder her¬ gestellt werden, so daß in demselben auch heil. Messe wird gelesen werden können. Nach dem Bauplane zu urteilen, wird die Kapelle sehr schön sein. Das Baumaterial ist an Ort und Stelle und der Bau bereits vergeben. Wir hoffen, daß übers Jahr am St. Anna-Tage die Ein- weihung wird stattfinden können. Freilich richten wir auch hiebei unseren Blick wieder über das große Wasser und bitten um Unterstützung der St. Anna-Kapelle in Unterwetzenbach. Kočevska reka. (Wer hätte in Rieg noch Platz?) Ein Fleischhauer. Während in Gottschee sieben oder acht Fleischhauer einander Konkurrenz machen, hat das ganze Hinterland keinen einzigen. In sechs Gemeinden müßte ein Fleischhauer, der sein Gewerbe versteht, doch sehr gut bestehen können. Dasselbe gilt auch von einem Bäcker. Auch für einen solchen wäre in Rieg ein sehr günstiger Posten. Warum in die F^rne (Kanada) schweifen, das Gute liegt so nah. — (Eheschließung.) Am 29. Mai wurden getraut: Herr Postmeister Josef Marinzelj und Frl. Maria Witline Rieg 46. Viel Glück! Ilovi kazi. (Besitz wechsel.) Haus und Besitz des Johann Kump in Hinterberg hat Herr Ludwig Tschinkel aus Ribnica gekauft. Lzuökjana. (Ernennung.) Dr. Anton Kodre, seinerzeit Kommissär bei der Gottscheer Bezirks- hanptmannschaft, wurde zum Magistratsrat in Ljubljana ernannt. — (Das Jubiläum der Maideklara¬ tion,) daß heißt die Erinnerung an die vor zehn Jahren im österreichischen Reichsrate abgegebene Entschließnnq, daß die von Slawen besiedelten südlichen Gebiete geeint und selbständig sein wollen, hat man hier in der letzten Woche in Blättern und Versammlungen entsprechend gewürdigt. Arookkyn. (Neue GottscheerVereine.) Vor kurzem wurden hier zwei neue Gottscheer Vereine gegründet: die „Gottscheer Musikkapelle" und der „Gottscheer Ziehharmonikaklub", ersterer im Juni, letzterer im Dezember 1926. Beide Vereine bestehen aus lebensfrohen, mit feinem musikalischen Gefühl begabten Gotlscheern und haben ihr Hauptquartier im Gottscheer Klubhaus, gleich den anderen Gottscheer Organisationen nämlich: Gottscheer Kranken Nnterstützungsverein, M- vir neue Kinlagenstand am 31. Mai 1927 4,117.016-75 Pin Lvernimmt Anlagen auf Wedel unü in laufenüer Kecdnung ru verten SeSingungen. geevädrt varleden gegen Siederrteliung aurcd Aecdrei oker Upotdelr bjing «na redne». Wuerllcde Kreüite r°/°, Äredrelkrellite io"/», Kontslrorrent ir°/o. Heldverkcyr öis 31. Mai 1927 30,769.513'34 Pin Kulante Ksntokorrentveckingungen für Kaufleute. Kortenlore vurcdtüdrung Ker Intabulation una Stempel- freldelt für Sie Sedulüredelne. > » Karrariunüen von dalv § vir 12 Udr an allen Werktagen. Spat - und varledenskassr, ... r-. M Seite 4. Österreicher Männer-Kcanken-Unterstützungsverem, Gottscheer Männerchor, Gmtscheer Damenchor, Goltscheer Pinokleklnb und Gottscheer Zsntral- Association. Allerlei. Wiener Festwochen. Vom 5. bis 19. d. M. finden die Wiener Festwochen statt. Alles, was die altberühmie liebenswürdige Stadt der Lieder und des heiteren Lebensgenusses an Schön¬ heit und Glanz gewähren kann, wird in diesen Tagen in reichstem Maße geboten werden. Die Festwochen wurden am 4. Juni am Rathausplatz, eröffnet, wobei ein Sängerchor von 4000 Sän¬ gern mitwirkle. Wer köstliche und reiche Tage verleben will, der reise nach Wien. In Paris. Aus dem Bries einer Deutsch- Amerikanerin. „Allgemein hört man in Paris Englisch sprechen, und wenn die Fremden nicht Englisch sprechen, dann sprechen sie — Deutsch,, so kommt man ohne Französisch ganz gut durch. In dem Hotel, in dem ich w.ohne,, erklärte mir der Portier mit ersichtlichem Stslz,. daß er Eng- lisch spreche; ich bat ihn in englischer Sprache um eine Auskunft, worauf er mich einige Augen¬ blicke ratlos ansah und dann kleinlaut fragte: „lOscly /ou 8P63K Oermsn?" . . worauf wir uns auf Deutsch ganz gut verstanden."' Chile gründet einen Ko mm rin ist ern¬ st aat. Die Regierung von Chile ließ die wü¬ tendsten Kommunistenführer verhaften, setzte sie auf das Schiff „Angamos" und führte sie samt jenen Mitgliedern ihrer Familie, die die Verurteilten zu begleiten wünschten, auf die Insel Mas cr Fuera. Das ist die Insel, auf der sich die Ge¬ schichte des Robinson Crusoe abgespielt hat. Das- Schiff führte zugleich Baumaterial, Samenkorn, Pflanzen, Kühe und andere Haustiere für die Herren Kommunisten mit, damit sie sich auf der Insel einrichten und ihren Kommunistenstaat bil¬ den könnten. Die Insel ist fruchtbar und reich an Naturschätzen und es liegt an den Kommu¬ nisten, einen Jdealstaat nach ihren Grundsätzen erstehen zu lassen. Ein resolutes Mädchen. Eine Fabri¬ kantentochter in Böhmen wurde die Braut eines Geschäftsmannes. Am Tage vor der Hochzeit er¬ klärte der Bräutigam dem Vater, er könne die Tochter nicht ehelichen, wenn ihre Mitgift nicht verdoppelt würde. Der Vater sprach mit der Tochter und erklärte ihr, ihrem Glück nicht im Wege stehen zu wollen, aber er beraube seine zwei übrigen Kinder, wenn er dem Ansinnen des Bräu¬ tigams nachkomme. Sie solle entscheiden. Die Tochter bat, der Forderung ihres Bräutigams nachzugeben. Der Vater tat es. Des anderen Tages trat das Paar vor den Altar. Laut und vernehmlich gab der Bräutigam sein Ja. Laut und vernehmlich erklärte die Braut „Nein" und wiederholte es, als der Priester, der falsch zu hören glaubte, die Frage wiederholte. Man kann sich die Verwirrung und das lange Gesicht des Bräutigams vorstellen. Am Arme des Vaters ging das Mädchen nach Hause. Auf des Vaters Frage, warum sie so getan, antwortete sie: Hätte ich die Heirat gestern rückgängig gemacht, so würde Gottscheer Zeituug — Nr. 17. Jahrgang XI es allgemein geheißen haben, mein Bräutigam habe mich sitzen lassen; diese Schande wollte ich mir ersparen. Die Schande, die er jetzt trägt, ist eine gerechte Strafe dafür, daß er mein Geld, nicht mich heiraten wollte. Er wollte mich sitzen lassen; ich habe ihn stehen lassen. Schulbildung in Frankreich. Auf den Stand der Schulbildung in Frankreich, dem Lande der Aufklärung und modernen Geister Herrschaft, wirst eine Prüfung, die bei 50 eben eiugezogenen Soldaten angcstellt wurde, eiu merkwüroiges Licht. Es wurden 15 Fragen vorgelegt, und es offen¬ barte sich in den Antworten eine erstaunliche Un¬ wissenheit. Zum Beispiel auf die Frage: Wer war Napoleon? wußten 11 Soldaten keinerlei Antwort; einer sagte, er sei Kaiser von Rußland, ein anderer, Kaiser von Orleans gewesen. — Ferner : Was ist Paris? 4 wüßten nichts darauf zu antworten. — Was ist England? 9 wußten nichts; 3 meinten, es sei eine Stadt; 1 es sei ein Stück von Frankreich. — Wer war Bismarck? 17 wußten nichts; 9 sagten, er sei ein Franzose, 4 er sei ein preußischer Kaiser gewesen. — Vom Kriege von 1870 wußten 9 nichts; 8 wußten nicht den Nämen des Präsidenten der französischen Republik, 12 nichts von Elsaß-Lothringen, 25 nichts von der französischen Revolution. Am be¬ sten wurde die Frage beantwortet: Was ist ein Aeroplan? Von den 50 Soldaten wußten 48, daß es eine Flugmaschine sei, die sie schon ge¬ sehen hatten. Die Klügere! Beim Waschen plagt sich die eine Frau Und wird vorzeitig alt und grau, Der Klüg'ren ist das Waschen ein Spiel, Die nimmt selbsttätiges „Persil". Herausgeber u. Eigentümer: Josef Eppich, Stara cerkev Schriitleiter; Carl Erker, Kočevje. Buchdruckerei Joses Pavlicek in KoLevje. Erklärung. Ich erkläre hiemit, daß ich die Schulden, die mein Mann Anton Slimitz ohne mein Wissen bei irgend je¬ mandem macht, nicht anerkenne, somit auch nicht bezahle. Maria Stimitz, Besitzerin in Verdreng 19, P. Mösel. Iu verkaufen ein neuer einspänniger Wagen. Bnzufragen bei Richard Krauland in Slovenskavas 45, P. Staracerkev. Hrundöellh in Oberpockstein 2 ist billig zu verkaufen. Das Haus ist in gutem Zustande. Äcker, Wiesen und Hutweiden haben ein Flächenausmaß von über 50 Joch. Der Besitz ist schön gelegen, der Boden fruchtbar. 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