Nr, 22 Samstag, 27. Jänner 1917. 136. Jahrgang. LMcherMZeitung ki° " y„r hellen «« b. großen ver «e >öy!lü, m<1 .!, 'nadme der ionn- mid iiirrtaßr Di^ >>»»»,«>»»»<»«» !^»>"l,c sich MlNokiSstlahe Nr. 1«: dir »»>»»»«»« Mt!c.«ii>«r»hf Nr. IS, 3p^chst,mbe« dn Mbal.wu vi>„ ^ f>!l 10»,' »yrmttlüg« UnfrmMsrt, K»-ie«e weidn, nicht ansstnvmmru, Vlan>,Itr', die jc.ner Überzeugung mck Mr die Geg'M annehmbar und gee.gnct ,e.en, als «i^ndlaae eines dauernden Friedens zu oiencn. Dcm-^ "< " Aufzahlung d,,r Fr,cdensbedinguns,cn, ?^ w dc^'lntwort unserer Gegner an die Ve^ini^ "en Saaten enthalten sind, nleichbedmtei.d .um minde-^. ^ < der Aufteilung der Monarchle und des Osnian,-^n Ne chcs Di^se Antwort ist daher die amtlicl)e An-^diau. des au unsere Vernichtung gerichteten Kric-^ md .w M uns zu de.n ,ni,t erneuter Kraftanstr n-^ a^fimr 'Widersand "'id Kampf, so lange dieses 3r^sM f bch ht. Untc,r solchen Umständen glaube ich, kann lein Zweifel obwalten, welche Mächtegruppe ein Hindernis für den Frieden ist und welche infolge ihrer Haltung der Auffassung des Präsid^iwi Wilso» näher stcht. Der Präsident der Vereinigten Staaten lat in seiner Botschaft ja gegen einen solchen Friede,, Stellung genommen (der Ministerpräsident liest) „in welcher der Sieger seinen Willen dem Besichten auferlegt, welchen die eine Partei als Demütigung und uncrträglichcs Opfcr ansehen würde, so dnß dcr Stachel dor Nache am Besiegten zurückbleiben würde." Daraus folgt deutlich, daß so lange die uns gegenüberstehenden Mächte ihr Kricgsziel nicht wesentlich verändern, ein unüberbrückbarer Gegensatz zwischen ihrem Standpunkt und den Friedenszielen des Präsidenten der Vereinigten Staaten besteht. Meine zweite Bcmerlung bezicht sich a»f das Nationalilülin-prinzip. Ich glaube, daß ich unser aller Überzeugung ausdrücke, wenn ich sage, daß die ganze öffentliche Mcsmung Ungarns das Nalionalitätenftrinzift in Ehren hält. Unsere ganze öffentliche Meinung wünscht die sreic (5nt^ Wicklung und das Gedeihen dcr Nationen. Das Natio-N'nlilätcnftrinzip lann jedoch in der Bildunss von nationalen Staaten nur dort unbcschräutit zur Geltung lom-mcn, wo die einzelnen Natiomn in scharf gezogenen ethnographischen Grenzen, in» lompatten Massen auf einem zur Ttaalcnbildung geeigneten Gebiet stehen. In solchcn Territorien aber, auf denen verschiedene Voiksstäimne und Nationen gemischt wohnen, ist es nnmöglich, daß jeder einzelne Vollsstamm einen 'mtionalen Staat bilde. Tort kann nur ein Staat gcschaffeu werden ohne nationalen Charakter oder dasjenige Volt drückt den nalio nalcn Stempel auf, das seiner Zahl und dcm Gewichte nach vorherrscht. Unter solchcn Verhältnissen ist oaher nur jene beschränkte Gcltcndmachnn^ des Nationalitäten' Prinzips möglich, das Präsident Wilson ausdrückt, indrm er die Forderung aussjiricht, man müsse für jedes Volt die Sicherung des Lebens, des Gottesdienstes, der individuellen nnd sozialen Entwicklung schafscn, Ich glaube, daß diese Forderung nirgends in solchem Maße verwirklicht wird, wie in den boiden Staaten der Monarch!?. Wir sühlm nns daher vollständig einig mit den vom Präsidenten Wilson aufgestellten nnd hier verlesenen Forderungen und wir werden bestrebt sein, daß in dem in unserer unmittelbaren Nä'hc liegenden Gebiet dieses Pr'nzip möglichst verwillicht werde. Ich kann nur wiederholen. daß wir getreu unserer traditionellen Politik ^ind nelnu unserem in der Fricdensaktion eingenommenen Standpunkt im Verein mit unseren Bundesgenossen bereit sind, alles zu tun, was den Völkern Europas die Segnungen eines dauernden Fricdcns sichert. Ich bitte, meine Ant> wort z>,r Kenntnis zu mhmcn. (Allgemeine Zustimmung.) Das Haus nahm die Antwort einstimmn' zur Kenntnis. Politische Uebersicht. Laibach, 2<'< Immvr. Aus Berlin wird gemeldet: Abg. Scheiocmann hatte vor dem Bekanntwerden der neuen Botschaft Wilsons eine UnHmcbung mil eimjm .imeriljanischeu Ionrnu-listcn, deren Wortlaut im „Vorwärts" mitgeteilt wird. Aus die Frage des Journalisten, ob Scheidemann glaube, daß es eine starte Friedensbewegung in England und Frankreich gebe, antwortete Scl>cidemann: Wie start sie ist, lann ich nicht sagen, aber der GW der Versöhnung geht um. Wilson hat ihm vorwärts geholfen. Die Ver^ sasscr der Entente-Antwort fürchten ihn. Die Arbeiter aller Bänder sehnen die Sta.itskunst herbei, die der Kriegsmaschine, die mit Volldampf vorangeht, Halt gebietet. Wenn sie zu lange aus sich warten lasse, dann wird eines Tages der Sozialismus allieit artilel darcmf hin, das; die Nachricht über die Friedensbewegung in England von der englischen Regierung nicht ins Ausland dlirchgelassen »oerde. Die weitreichende Macht, dic der cnalisckicn Regicruna durch das Ncichsvertcidi-auuasaesch verliehen wurdc, iuerde dazu mis;brcn>cht, zu verhindern, daft die neutrale Wclt zlennlins davon erhalte, was in der Minderheit der englischen Neöölterung vor sich geht. Aus London wird gemeldet: In einer Versammlung in Bristol erwiltc Vo«ar Law Mittwoch abends, wie man anninnnt. im Namen des Kabinetts aus die Bot-schaft Wilsons folgende Antwort: Das Ende des Krieges ist der Friede. Deutschland hat uns ein Friedens angcbot, wie es das zu nennen beliebte, gemacht. Es er Treibende Kräfte. Noman von E. Grabowsli. lßb Fortsetzung.) (Nachdruck ue'txucn,) Zie dachte nicht mehr an das Sterben. Alles, was .,«5 vor Tag", resigniert dnrch ihren Kopf gegangen, 5^V dessen Ihr Blick war freier, ihre St,rn hei- K°nncnlich ' s» richtete sie sich Plötzlich auf, ging stolz m,d lebhaft nmhcr nnd schien ganz auszugehen in ihrer ^"^Nüstnnncn I'" Hochzeit ihrer Licblingsmagd D°c Rus gc' ^ ^ ^ ^^^ ^m^ daß nahmen v'cl^ 'l N' ^ '^ ,„.^ .„, I«.u des Eva chre ^"'"^^^ ^.ßtc sie bürgerlich gehen. zu besorgen, sie lichtete >hre e^"a^ Mulle de'm Mädchen, was ihr mt-behrlich war. ,. .« . , ^ W7sich's^^ werden sie alle l. endigl Aw es scheint der Deflc, gnl zu bcwmmen -wie ftlsch ihre Wangen sind nnd .vie glänzend lhre Augen!" Er freute fich darüber. Die Zeit rann. Ein heißer, trockener Mm ging vor über der Juni lam und brachte wenig Änderung --es regnete selten. Die Nauern machte bekümmerte Gesichter. An einem stillen Sonntag fand die Hochzeit Evas in dcr Mühle statt. Die große Stube, die so viel ^eid und tragische Momente im Leben der Mühlenbesiher gesehen, war zum Festzimmer gewandelt. An der geschmückten Hochzeitstafel saß Scfla obenan. Sie hatte sich reich und fein gcllcidct, um so die Vollssittc zu ehren. Goldene Ketten schmückten ihren weißen Hais, ihr herrliches Haar war hochgesteckt. Über ihrem Gesicht lag eine stille Ncr-ülärung, der Abglanz inneren Friedens, zu dcin sie sich in den letzten Tagen durchgerungen. Ein neues Leben lag vor ihr voll Kraft nnd Zuversicht. Anton, der ihr gegenüber saß, sah sie ein Panrmal ganz verwundert an. War das dieselbe Fran, die noch vor wenigen Wochen wie eine geknickte Trauerweide vor ihm gestanden? Was war mit seinem Weibe vorgegangen? Woher diese Wandlung? Und wie die Leute sie anstarrten! Er hörte ganz deutlich ein biederes Bänerlein neben sich sagen: „Wie die Mutter Gottes selber schaut sie aus." Es lag etwas Wahres m dem Urteil. Und vlötzlich fühlte sich Anton von einer unbehaglichen Empfindung dnrchströnrt. Nelen Scfla saß dcr junge Organist, der auch geladen worden war. Ein befähigter Mensch und gottbcgnadelcr Musiker. Seine Herkunft, er stammte von sehr annon Eltern, nnd seine Mittpllosigi'l.it versperrte ihm den Weg zu höherer Entwicklung. Wer einmal in der Kirche seinem OrgelsM mit Andacht gelauscht, ver gaß es nicht so leicht wieder. Ein Funke von dem Gottesgeschenk blitzte in den Augen des jungen Mannes auf und lag veredelnd auf den hatten Limen des Msichts. Anton sah dieses Gesicht und diese künstlerischen Augen inbrünstig auf Scflns Antlitz haften. Und jetzt fprach sie zu ihni, ein Lächeln zog um ihren Mund - und An? ton sah, was er noch nie bemerkt, daß dieser Mund frisch und üppiq war nnd 10t wie Fcuernellen. Er sah ein sanftes Ro»l' in ihren Wangen, und er mußte sich selbst gestehen: „Schön sieht sie aus!" Sie neigt sich viel zn tief hinab zu dem Menschen, dachte Anton. Ist viel zu freundlich mit ihm. Er fühlte das Blnt in seinen Adern raschn strömen. Sie sollte sich doch mehr als Hchrin c,:ben, dachte er wieder und stürzte rasch den Wein hinab, der vor ihm stand. Was der Bursch ihr allcnM zuzuflüstern hat? Wie veitranlich sie zusammen sind' Er wurde immer nna.'dul-digcr. Seine Augen lehrten immer häufiger zu S>'fla zurück. Mif seine Nachbarn, d?rbr, gemütliche Bauern, hörte r alliierten Staaten die Antwort, die es verdiente, die einzige Antwort, die möglich war. Die meisten von Ihnen habcn wohl die Rede Wilsons gelesen, die gestern in den Z'ilungel: abgedruckt wordm ist. Es ist eine offene Sprache und es ist richtig, daß jedes Mitglied der Regierungen der Alliierten, das darüber redete, >nit gleicher Offenheit sprach. Es ist unmöglich, daß Wilson dio Frage von demselben Gesichtspunkte aus betrachtete wio wir. Das Haupt der großen neutralen Nation muß, was auch immer seine privaten Ansichten sein mogcn - - und ich n>ciß es ebensowenig wie irgend einer von Ihnen, was für Ansichten er hat -^ euuü neutrale Haltung einnehmen. Amerika befindet sich sehr weit entfernt von dcn Schrecken dieses Krieges. Wir befinden uns inmitten darin. Amerika ist neutM, wir nicht. Wir gllanben, daß die Hauptfrage in diesem Kriege die ist, die so alt ist, als eo eine Zeitrechnung gibt: Der Unterschied zwischen Rccht uno Uw iccht. Wir glaube» und wir wisse,,, daß dieser Krieg, der Krieg unverhülllcr Ai^griffslust ist, daß die Verbrechen in der Kriegführung, die seit Jahrhunderten der Welt unbekannt gewesen sind, klein erscheinen im Vergleiche mit dem Grundverbrechen, die Wcsst durch kaltblütige überrechnung in den Krieg zu stürzen, weil dicjcni^'ü, die dafür verantwortlich sind, glaubten, es würoe sich be-Zahlt machen. Wilson hat zum Ziele jetzt dcn Frieden zu erreichen und für die Zukunft dcn Frieden zu sichern. Das ist auch unser Ziel und unser einziges Ziel. Er tiosft dcn Fricden durcb eincn Friedcnsbund zu sichern, und er hat nicht nur für einen solchen Bund gesprochen, sondern et versucht aucb den amerikanischen Senat dazu Zu bringen, die zu seiner Verwirklichung nötigen Schritte zu unternehmen. Es wäre unrecht, diesen Vorschlag als völlig utoftistisch anzusehen. Sie wissen, daß das Ducll fast bis in unsere Tage hinein erhalten blieb, ebenso wie die Erledigung privater Streitfragen durch das Schwert jctzt undenkbar geworden ist, so glaube ich, können wir boffen, daß die Zeit kommen wird, in der alle Nationen der Welt die Rolle spielen wndcn, die Cromwell als seinen Lebenszweck bczcichncte, dk Rolle des Publizist«»:, der für die Ruhe in der Gemeinde sorgt. Diese Zeit> wird, hoffe ich, kommen, aber diese ganze Frage ist keine abstrakte Zukunftsfr,ag<, sondern sie ist eine Frage aus Leben und Tod in der Gegenwart. Bei der Ve lrt-ilung her Frage, ol> dieses Ergebnis auf den von Wilson vorgeschlagenen Wegen erreicht werden kann, können wir unmöglich die Vergangenheit veraLsen. Seit Genera tioncn haben menschlich denkende gutgesinnte "Itänn.'r ln allen Völkern danach gestrebt, durch Haager fonventi)-nen, durch Friedenskonferenzen und auf alle mögliche Weise den Krieg unmöglich zu machen oder ''.^n'gstens die Schrecken des Krieges zu mildern, wenn ein >7ri^ ausbricht. Wodurch können diese gegen Barbarei errichteten Schranken aufrechterhalten werden? Von den Kriegführenden können sie nicht aufrechterhalten werdcn, wenn es einein von ihnen beliebt, sie außer acht zu lassen. Nur die neutralen Staaten könmn ihre Wirksamkeit sichern. Me ist es gewesen? Unmittelbar bei Ausbruch des Krieges haben die Deutschen jede dieser Schranken beiseite! gefegt, sie haben Vertrage zerrissen, die sie selbst fci.-rlich unterschrieben hatten, sie haben in der offenen Se? Minen/ ausgelegt, sie haben zu Wasser und zu Land jedes Verbrechen gegen die Hanger Konvention, die sie selbst unterzeichnet haben, begangen. Sie haben gegen Frauen und Kinder Krieg geführt und sie haben Neutrale ebenso rücksichtslos getötet wie ihre Feinde. In diesem Augenblicke sind sie dabei, die Bevölkerung eroberter (Gebiete in die Sklaverei zu schleppen und schlimmer als das, veranlassen sie die Untertanen ihrer Feinde dazu, gegm ihr eigenes Land die Waffen zu ergreifen. Alles das ist geschehen und kein Neutraler ist imstande- gewes>:n, diesem ein Ende z» machen, nicht einmal ein Protest ist von cimr neutralen Macht dagegen erhoben word:n. Wir müssen also andere Wege einschlagen, wenn wir in Zukunft den Frieden der Welt sichcrn wollen. Wir haben das deutsche Angebot, in Verhandlungen einzutreten, abgelehnt, nicht alis Eroberungslust, oder weil es uns nach glänzenden Siegn, verlangt, wir haben es zurückgewiesen nicht aus haßerfülltem Neid oder aus Nachsucht, sondern weil der Friede, der jetzt geschlossen würde, cln Friede wäre, der auf dem deutschen Siege beruhen würde und so wäre es ein Friede, der die militärische Maschine ungebrochen ließe, und wir würden auf halbem Wege zu dem Erfolge ihrer Einkreisung stehen bleiben. Dec Friede würde die Maschine in denselben Händen lassen, die sich seit Generationen auf den Krwg vorbereiten, die dieselben Vorbereitungen wieder treffen und den ihnen passenden Zeitpunkt wählen würden, um die Welt von neuem in die Schrecken zu stürzen, die nKr jetzt erleben. Unser Ziel ist dasselbe Wi<, das Wilsons, nach welchem er sich sehnt. Damm kämpfen wir und setzen unsere Sohne und Brüder ihr Leben ein. Die Herzen unseres Volles sehnen sich nach Fricden. Wir beten um den Frieoen, der uns die wohlbehalten zurückbringt, die unsere Schlachten geschlagen, um dcn Frieden, der bedeutet, daß diejenigen, die nicht zurückkehren, ihr Lelm, nicht umsonst < dahingegeben haben. Wie die Pariser Blattn melden, wurde infolge der am 24. d. M. erfolgten Slraßenlundgebungcn im Trans-porwnnislerium eine Beratung avgchalitcn, in der beschlossen wurde, aus den städtischen Kohlenresorve» täglich während der großen Kälte, die ^7 Grad erreicht hat, die Verteilung von Kohlen an die Händler zum nxitcren Verkauf vorzunehmen. Gestern hat die erste Verteilung von 100 Tonnen Kohle stattgefunden. Die „Agence Havas" meldet aus Athen vom 25i. d.: Die griechische Negierung hat gestern an die Gesandten der alliierten Mnchil.i ein amtliches Schriftstück gcricht/t, > worin es heißte Gcmciß der Antwort aus das Ultimatum der alliierten Regierungen vom 26. Dezember 1916 (ttlcn Jänner 1917) übermittelt die königliche Regierung dcn Gesandten von Frankreich, Großbrilan'MA, Italien und Rußland ihre formelle Enischuldigung wegen der bedauerlichen Ereignisse von«, 18. November (l. Dez^m ber). — Die feierliche Zeremonie des Grußes vor dcn Fahnen der Alliierten wird am nächsten Samswg.uor dem Zapfteion stattfinden. Die Gesandten der alliierten Mächte werden ihr in Uniform beiwohnen, cb>?nso anch der Admiral, der ^l<5 Oberbefehlshaber dic alliierten Seestreitkräfte befehligt, sowie Vertreter der alliierten Marinen. Telegramme ans Washington besagen, daß die Botschaft Wilsons in den offiziellen und diplomatischen Krei sen tiefen Eindruck gen,acht habe. In den Entcntctteisen verdichtete sich der erst? Eindruck zu einem Gefühl der Feindseligkeit. Man sagt voraus, daß die Botschaft in dcn Ländern der Entente noch weitere Stimmung gegen Amerika hervorrufen werde. Eine Depesche des Newlwlt World bcsagt, daß die englischen Diplomaten off.nsicht-lich beunruhigt über Wilsons Eintritt für die Freiheit der Meere feien, besonders dcshalb, weil Wilson, wi^ sie sich ausdrücken, der Frage der Neschränkuug der Rüstun-gan-sehe. Die Depclsche spricht auch von dem schlechten Eindruck, dcn die angeblich deutschfreundlichen Scitz>.' der Ncdc in dcn Kreisen der Botschaften der Alliierten l;c' macht haben. Die englischen Diplomaten geben sogar zu, daß der erste Eindmck der Rede in England der sein werde, daß sie deutschfreundlich fti. In den Kreisen des Kongresses wird die Rede oon den Demokraten zustimmend aufgenommen. Viele hätten sich sogar enthusiastisch ausgesprochen. Wilson drückte seinc Ansicht übcr di,.> Ncde in cimm Privatgespräch dahin aus, daß die Rede das wiedergebe,, wonach jedermann sich sehne, was man abcr für unmöglich halte. Jetzt aber scheine es möglich zu sein. Wilson fügte hinzu, er hoffe, daß das amerikanish': '»'oll und Europa die Rede in jenem Geiste aufn^ha n werden, in dem sie gehalten sei, in dein er Ausdruck zu .eben versuchte. ________________ Lokal- und Provinzial-Nachrichtcn. Generalvormundschaft. Zur Beratung und Schlußfassung, b'eiressicnd die vom hiesigen k. k. Bezirksgerichte angeregte Frage der Errichtung der Generalvormundschaft, fand am 24. Jänner 1917 eine außerordentliche Versammlung des Vereines für Kindcrschutz und Jugendfürsorge im Gerichts-bezirkc Laibach statt. Der vom Obmann des Verein<:3, Herrn Albert Edlen von Levi«nik, k>. k. Landesge-richtsftriisidentcn i. R., im Gegenstande erstattete Bericht lautet: Den das Vormundschaftswcscn regelnden Bestimmungen des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches liegt das Prinzip der Individual- oder Einzeluormundschafl zugrunde, wonach jedem Kinde, das dor pjlegschaslsbehördlichen Fürsorge bedarf, eine einzelne Person als Vormund bestellt wird. Für vermögende oder "mcr bemittelten Familie angehörigc Minderjährige. bec^ognÄ die Bestellung des Einzelvornnmoes keinem Anstand. Anders jedoch verhält sich die Sache, wenn es M, für ein uneheliches oder fremdes vermögensloses Kind einen geeigneten Einzelvormimd ausfindig zu »nachcn. Namentlich in größeren Städten hat man in dieser Dichtung zum nicht geringen Nachteile der schutzbedülftigm Mün- del mit den größten Schwierig leiten zu kämpfen, da eine gedeihliche, Vornmndsä>aftsführnng, die sich auf den« unbemittelten Nevöllcrungs schichten angehörigc Mündel er-ftrcckt, an den Einzelvormund nutunter bedeutende Anforderungen stellt, denen er entweder einfach nicht gewachsen ist, odcr denen cr sich bei dein heut^Uage allenthalben wahrnehmbaren Mangel an Opferwis'i gleit mit allen erdenklichen Mitteln zu entziehen sucht. Denn der Vormund soll da nicht nur die Erzichungsart >eö Kindes bestimmcn und auch dessen sonstiges Verhallen sorgfältig überwachen, sondern auch für die Ausbringung der zu Uüterhaltungszwccken nötigen Mittel alle Sorge tragen, öfscnilichc und private Wohlsahrtscinrichumgen zu dic-scm Behufe in Anspruch nehmen, bei Erlangung von dem Mündel gebührenden Unterhalts bqiträgcn behilflich sein, dns Kind in allem und jedem bei öffentlichen V'.h.'rbcn und Ämtern vertreten. Alles das erfordert gie bereitwillig j>c>dc Vormundschaft übernehmen nnd diese auch gewissenhaft besorgen, zur Verfügung sichcn. Unser Verein ist.an dieser Einrichwng, der sogenannten Sam mcl Vormundschaft, insofern beteiligt, als er dcn vom Gerichte bestellten Snmmelvormündcrn in Anerkennung ihrer aufopfernden Tätigkeit eine bescheidene 3lc numeration zukonrmen läßt. Die Zahl der Sammelvoi-mündcr lxctrng anfänglich 2, stieg in der Folge auf 6, verminderte sich abor seit dein Jahre 1914 teils durch Rücktritt ob Alters und anderweitiger Behinderung, teils infolge Ablebens derart, daß gegenwärtig nur mchr zwei Sanunelvormnnder zur Verfügung flehen, denen, ole aus ciinem Berichte des Bezirksgerichtes xmdfch,lftcn mit >.'j02 Kindern davon 937 uneheliche nnd .165, eheliche — übertragen sind. Durch die Kaiserliche Verordnung vom l2. Oltol-cr !9l4, R, G. Bl. Nr. 27«, über eine Tcilnouelle zum all gcimeinen bürgerlichen Gcsctzbnche wurde dieser l^eycn-stand nunmehr gesetzlich geregelt. Danach erhält der H 208 a. b. G. B. die Überschrift: Generalvormundschaft und lautet: Insoweit geeignete Volmündcr, die zur Ndcr-ncihme des Amtes bereit sind, nicht zur Verfügung stek/n oder dies zur wirksamen Wahrung der Rechte und Interessen unbemittelter Pflegebefohlener crfordcrlich ist, kann dic Vormundschaft einem geeigneten Organ d-r üffcnt-lichsn Verwaltung oder einer Vereinigung für Iugend-schutz übertragen werden." Die näheren Bestimmungen über die Generalvcw mundschaft enthält die Tu>rchft"chrunaFVerordnung vom 24. Juni «916, R. G. Bl. Nr. 195. Nach ß 1 diefer Verordnung ist die Errichtung einer Generalvornnmdschaft der Schlußfassung einer Gemeinde oder einer anderen Körperschaft, speziell einem Vereine für Kinderschutz anhermgestellt. Die erste Frage ist daher die, ob die Verhältnisse in Laibach ^ie Errichtung einer Generalvormundschnst tatsächlich erheischen. Die kcja. hende Antwort dc>r Frage kann im Hinblicke aus die vls-herigcn Erfahrnngen, die nach dem oven Gesagten schon längst zur Errichtung der Sammelvormundschaft, die ja wesentlich auf demselben Prinzip beruht wie die gesetzliche Gemiralvormundschaft, führten, keinem gegründeten Zw!eifel unterliegen. (Fortsetzung folgt.) (Erzherzog Euaen an den Landes- und Frauen-hilfsverein vom Roten Kreuze in Krain.) Der Landes« und Frauenhilfsvcrein vom Noten Kreuze für Kram in Laibach hat Seiner l. und k. Hoheit dem Heldmarschall Erzhcrzoa Eunen zur Verleihung der höchsten militari» fchcn Auszeichnung, beS Grohlrcuzcs des Maria There, sien'Ordens, beglückwünscht, worauf das folgende Dank. telcaramm einlangte: „Präsident bei Cott, Laibach. Meinen innigsten Dank für die mir namenS des Landes, und Frauenhilfsvcreines vom Notcn Kreuze in Laibach dargebrachten herzlichen Glückwünsche. Feldmarschall E15. herzog Eugen." - lttriensanszeichmmqen.) Seine Vlalestät der Kaiser hat verliehen: dem Landslurinrcgimcnlsarzite j Dr. Alexander Platz er beim stabilen Ncservespitale Valassagnarmat in Wochemer Fcistritz das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens mit der Kriegsdekoration, dem Komftaniekommandanten Heinrich von Schollmaycr-Lich ten berg die Kriegsdcloration zum Ritterkreuz des Franz Josef Ordcns und dem Oberleutnant in d.»r Reserve Theobald R oh räch er des LIR 27 dack Mili-tärverdienstkreuz dritter Klasse mit der Krieksdeloration. ,7.,oooHooötcm Oberlenixant Franz Faschins,, iibcr komplett im FHR 28 bei der Flicgcrlomftanic l>, da^ MUitärverdicnstireuz dritter Klasse nnt dcr Kri.'gsdclo ration verliehen. . ^ (Vorbereitungen zur Schaffuna von ztrlensliichen in Österreich.) Tos Voltsernährungsamt l>U an sämtliche politische Landet-behörden einen Erlah. betreffend die Er. > richtung von Kriegstüchcn abrichtet, worin es hcitzt: „Da es die Laye des Lebensmittelmarktes immer schwieriger erscheinen läftt. die einzelnen Nährstoffe, insbesondere die, staatlich licwirtschaftelen Artikel, rechtzeitig und gleich, mähig in den als zulässig erklärten Kopfquoten dein Ein-zelverbrauchcr «zuzuführen, nnd da es im Falle einer län« gercn Dauer des Krieges überaus notwendig sein wird. sich dem Grundsatz weitgehender Sparsamkeit beim Verbrauch von Lcbensmitlcln zuzuwenden, hat sich das l. u. k. Vollsernährungsamt entschlossen, öffentlich orgainsier« ten. lm Rahmen der Vcrbrauchsrcgclung eingerichteten Ersparnisaltionen ein möglichst großes Anwendungsgebiet zu sichern. Hiedurch werden sich nicht nur die bestehenden Verteilungsschwierigkeitcn ausschalten oder lvcsentlich vermindern lassen, sondern es werden mich Bürgschaften für cinc denkbar sparsame Verwendung der vorl)andcncn Nahrungsstoffc gegeben sein. Es kann der Gedanke nicht von der Haud gewiesen lverden. i,n Falle elner längeren Dauer des Krieges zur Förderung dieser Aktion unter Umständen auch gelegentlich Zlvangsmittcl, ja sogar die Erlafsung eines Verbotes der Speischerstcllung in kleinen Prioalhaushalten notwendig werden können. Jedenfalls sind schon jetzt gründliche Ornanisationsarb?iten notlven-dig um soweit es die Lolawerhältnissc in Städten unt> ^ Zentren verlangen, die Vorteile des Großbetriebes be, der Speischerstcllnng der Vc-völlerung möglichst bald zuzu^ wenden, und um für alles den Nahmen zu schaffen, m! denen ^oangsorganisationcn der angedeuteten Art crfor- ^ derlichenfalls später einmal Platz greifen könnten. Die Landcsbehörden (Statthaltereien) lverden daher cingela» den. sol> Organisationsarbeilen zur Errichtung von, Krieaslücheu einzuleiten und hiebei folfende Grundsätze, festzuhalten- '.) Es l)andelt sich um sogenannte Volts-, ücken also um Speifeanstalten. die unndestens eine ganze Mahlzeit im Tage ihren Teilnehmern vermitteln können. 2 ) ^ icse zu errichtenden Kricgstüchcn sind keine Wohl-tätig^itsanstalten. sondern viel'nehr kaufmännisch geführte Unternehmungen, die den Anband fur die An-ckafsung der Waren, für d,e laufende Ver.valwng und ür d" Deckung de. « ?br üch ^^lung. l.zw. in d.s BezugskartenWem der-^z^lten.^.cMen^^ N^^^^^ erfor^rlich's'nd. durch .'. >3« T < m«n »cdcck. «rde, <,, «n.«r bic.cn f<'N..^ l^i der ^utueisung der Lclx-nsmittel. — H)er ^r- "^^- lft'eschäfiobcrichie der «ricg-zentralcn.. Seine Exzellenz dcr Handelsministcr hat vcrsi'gt, daß ^ mi N"°rll,eniche des Handel-Ministeriums öffmMch bewirtschafteter Vedarfs^tilel la,qen Anstalt en und Ocsellschasten dem Handelsnnmstcn»,n zum 4vccko dcr Verßfsentlichung in li'rzest-r Fr'st e.w'n e^ ä^sendcn Geschäflsdericht ..nd Ncchnun«sm's.uc^ „bor ^M Ende Decml'er ,<).. reichende ^.schast.läti^ lett vorzulegen yabc». Dicse Berichlc werden vom Hnn-' deloMlN.,l>.'rlU,n ge>anmu:i.c, gen^u geprüft u»w jooann m^ Druct g^iegl werocn. lUnlaß zu diejer zUerftgullg bildeten nicyl, wlc lrnlMlUchcn ^clouncz^n einzelner ^agcövlnl" ter gegenüber Mlöoructncy yeruorgtyooen w?ruen Mich, Unrcgcnnaßiglelien., dlc del dle^cr ooci jener Zentrale, caua vorgclolmnen oder aulgedntl, worden sind. Dlö Vcr-fugung nugl v!elnnt)r le0cgllcl) misgciftrochcnen Wün->chcn und dc,n vssellUlchn o.e ^n uno ^ci,c 0er vlsuorlge» Gebarung oer UiclcigÖzcnlrallen ))tech»mng. IWm!,^>uftete inicren^cen hiebel d.e ONcntllchleil die Höy- der VMvaltu,igijw,len, dlc Hüye oer ^cgiczujchlage ,m Vcrhällms zu di^n ^er. wal^ngowsten, d.t, Hoyc dcr allenfalls erzielten sreicn Übcrichüjje oder der uonuenoigen Rejcrveil und die Venn ElNtaus ode: Verlauf bcovachtele PrelbpoliUt, injowei! hlcbci den Zentralen ein beilmnnender Elnsluh clnge-räumt i>t. Der g<^cnwärllgc Zcttpuntt ist für d,e Inan-! Nliffn ter Wohltäter dem Stadtmagistrate für die Witlven und Waisen gefallener Laibachcr 50 K. und für invalide heimische Soldaten gleichfalls 50 K. gespendei. (Tpende.) Herr Apothcler für die arme Schuljugend in Laibach wurden von der hiesigen Firma Anton Krisftcr iibcr Intervention d^s Herrn l. k. Eanitäts°-insftcltors Tr. Vleiwci^ Niti^ls von Trsteni^ki ^.5)0 Zahnbürsichen zur Zahnftss?s^' der Ausl<ü Uhr nachmittags Sammelwagen, welch? verschiedene Ttraßcnzügc passieren. Durch Trompetenstöße wird auf sie aufmerksam gemacht. - (5n',ylloftädistcn llcna in Laibach.» Für die VorstcllunlMl dxs Enzylilopiioisk'n l Rctta, die im großen Coalc oes Hotels Union heule ! und morgen stattfinden, zeigt sich beim hiesigen Publikum ! regstes Interesse. Kartcrworvertmif in der Trufik in der Prc^'reugnsse 5^ nnd cibcnds von 7 Uhr an bei der Kasse. — ,m Postlonzipisten d«r Postlo!,zcpjspraltilmit Dr. Walter Rubbia; die Post-l aspirante» ssclir Franzl zum Postosfizwnt»'n in A^ ! ling in strain. Ic»sr>f Toma/> zum Postoffizianlen in Pol, den Nlihestand getreten sind: der Postlontrollor Vmedilt Sauli und die Poswfsiziale Josef Pelizon> und Peter Nernec < ch, UnserSiegeszug durch Rumänien Der größte und beste Film über die Kämpfe in Rumänien im Kino Central im Landestheater. Heute Samstag um 4, 6, halb 9 Uhr abends, morgen Sonntag um halb 11 Uhr vormittags, 3 5, 7 und 9 Uhr abends und Montag um 3, 5, 7 und 9 Uhr abends. Laibachcr Zcitunq Nr. 22_______________________________^42____________________________________27. Iänncr !917 ftri.er dic Postiucisler Peter Franco, Johann Fc-dcle ucnd Heinrich (5revato; der Postofsizillüt Sa-muel Papo, die Postadjumtinnen Philoin^nc Orb a-nich und» Ottilie T l a l i y, die PosMpedicntin Marie Fabian«'i«'. — Geslorlnn ist dic Postoffizianlin Jo-scfinc Firisin. - Tcr Postmaster Franz Eil? tz hat dic PostnKistcrpn'if.lNli mil vorzüglichem Erfolge bestanden. — iEvangclischcr Feftgottcodienst.) Äus Anlaß des Geburtsfcstcs Scincr Majestät des Tculschci', Kaisers findet morgen nm 10 Uhr vormittags in der hiesigen evangelischen Kirche ein F.'stgoUcsdknsi statt. - 1 z'^ nicld'-n. — (Vom VlllkSschuldienstc.» Der t. t. Bezirksschulrat z ^n Radnlannsdorf wt ok gewesene prouismische Lehrerin in Altenmartt bei Laas Paula Semen zur provisorischen Lehrerin an dcr neuerrichteten Parallelklasse an der viertlassigeu Volksschule in Karncr Vellach ernannt. — Dcr k. f. Pezirtsfchnlrat in Tsckerneinbl hat a'N Stelle der trankhcitshernemlil genehmigend zur Kenntnis genommen. - (Tödlicher ifiscnbnhnunfnll.) Am 28. d. M. nachts wurde dcr ^0 Jahre alte Südbahnbedienstete der Station Adelsberg Ferdinand Eojta auf dcr Bahnstrecke zwischen Altendorf und Natitnik im Kilometer 408,585 vom Strek-lcnluächtcr mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen be-wuhtlos aufgefunden. Der Verunglückte dürfte die Strecke auf dem Heimwege benutzt haben und dauei von einem Nachtzuge ersaht und beschädigt worden sein. Sojka wurde ins Spital nach Ädelsbern, überführt, wo er vorgestern nachts seinen Verletzungen erlag. Er hinterläßt die Witlvc mit drei unmündigen Kindern. — iVon'dcr Lokomotive erfaftt.» Der 40 ^ahre alle (Kisenbahnarbeiter Johann ^trabelj wnrde vor einigen Tagen in dcr Stadion Aischojlact von der ^olomotiue t Bargeld und <>ine auf den Namen der Vestohlencn lautende Ioentitätsccscheinignua befanden, nnd verschwand wieder unbemerkt ans dem Hmise. — (Verstorbene in Laibach.) Maria-n Robida, Pro» fessorssohn, 1 Jahr; Anna Vormacher, Tchneiderswitwe, 9« Jahre; Valentin Proznar, Schuhmacher, 50 Jahre; Marianna Primc, Arme, 77 Jahre; Karolina' Petsche, Steucreinnchmerswltwe, L9 Jahre; Iatov Sirlc. gewese» ncr Gastwirt, 61 Jahre; Karl Kollert, Infanterist: Maria Koziäek, Private. 64 Jahre; Maria Qsclj. Arbeiterin. 36 Jahre; Katharina ätrukelj. Eisenbahnarbeitersgattin, 32 Jahre. Kleopatra oder Dic Herrin des Nils. Dieser großartige, lvcltbcrühmw Film wlrd bei den Familien»o«> fielluna.cn im Kino Central im Laudesthcater heute Samstaa lim 4 Uhr nachmittags und morgen Tomüay »m halb 1« Uhr vormittags und 3 Uhr nachmijtaqs vor- geführt. Auch bei dicscn Voirstellungen isl dcr gros;c! Kriegssilm Unser Ziegeezua. ducch Numänicn zu schcn. VolführnmMnuer zwri Ttunden, daher eine unlieben-tende Erhöhung ^ 10 Heller -^ der Eintrillspreii?. „Mirko Pasqun" im itino Central im Lanvesthea tcr. Das große scchsaküstc Drama „Mirko Pas^na", das im Kino Ccnlral sin heutc Samstag um 6 nnd halb 9 Uhr abends, morgen Sonnlag um 5,, 7 und !) Uhr angesetzt ist, ist em n.iszcroldeutlich guter Fttm, dessen hochdramalische Haildlung nils' fortgesetzt im Banne der Geschehnisse hält, die den nachhaltigsten Einomck ausüben. Unnberticffliches Spiel dcr darstellend-n Kräfte, die samt nnd sonders erstklassige Äünstler sind, nn) eine fabelhafte Inszenierung, die ins .Mnstlerischc geht, stein fteln dieses schöm' Vild zu einem Erzeugnis all rerstcr Gn!e und lösen das befriedigende Gefühl anc-, ct'.:>as wahrhaft Gutes und Schönes gesehen zu habe». Selbe neck in der Nolle dcs alten Kounneizienrales, semers Lotic^ Neumann als dessen Tochter und Josef >llein als Mirko Plisqim stellen Figuren voller Lebenswüriue nnd Naturgetreue auf die FilmbülM und interessteren dnrch ihr kunstgerechtes und charakteristisches Spiel. Dizn der hochinteressante ncnestc ^ricgsfism Unser Sieq^,',ug dnrch Nllnmnicn, ein somischcr Film allerersten Nantes Der Flohzirlno lind die ncncsten Tascha- und Mefztcr Äorichte. Vorfichrungsdaucr zwei Ttundcn. Bei diesen Vorstellungen mäßige, Erhöhung der Eintrittspreise um !() Hellcr. Amerikanischer Tcnsntilmofilm „ , . ui.d 'eine' weiß, woher sie kam . . ." mi >iino Ideal. Heute Sams-wg den 27., Sonntag den 26. und Montag den ^9. d. M. kommt im hiesigen Ideal-Kino folgendes Schlagerpro-flramm zur Vorführung, 1.) Die lthte Mode, Lustspiel in zwei Akte» von Gerhard Daminami. Tcr Autor, Helene Vos und Hanni Tege in dM Haliptrollcn. 2.) „. . . und lciner weift, woher s,e tam. . .", die Tra gödie aus dem Leben tines armen amerikanischen Mädchens in vier Akten. Mit Max. Marsch, Nobcrt Harron und Wod. Lowrey, berühmte amerikanische Künstler, in den .Hauptrollen. Für Jugendliche nicht geeignet. -5i,no Ideal. Theater. Kunst und Literatur. iKaiscr Franz Joseph Iulnläumstheater.» „Die Hochzeit des Reservisten," Posse von F. Zell. - Herr Emil Gallina hatte sich ain 25. d. M. zu seme:n Eh rcnabcud diese Posse gewählt, die zwar alles chcr als oristinell oder vemünfliq, aber doch ganz unl,crhaltcnd und wenigstens zimmerrein ist. Geradezu glänzend ist datz Talent des Verfassers, einmal ansseschlayein. Molive (der duellsüchtige, eifernde Hauptinann, die oft g-'nanule Marlgräfin u. a.) ungenützt wieder fallen zu lasse». Ab.!r der Abend vergeht beim Vorscherzichen dicsee. Kiuo scherzcs doch ganz kurzweilig. Herr Gallina stellte in dcm unglücklich einberufene!'. Reservisten Dankelmanu wieder cmc seiner bekannten beweglichen Gestalten »auf dic Vühne und sand nicht nur laulen Beifall, sondern auch areif-bare Ehrungen, die ihm aufrichtis; Zu yonncn jind. Eine löstliche Gestalt brachte Herr Sichra als Armeelieferant Vernhoftr nnd Herr Göttlcr als brummiger Feldwebel und tus,cndb?wllchenocr Onkel; hervorgehoben sei rre- Oesterreich-Ungarn. Von den Kriegsschauplätzen. Wien, 26. Jänner. Amtlich wird verlautbart: Men Jänner. Ostlicher Kriegsschauplatz: Am Südflüstel der Hcercsfront dcs Generalobersten Erzhcrzoa. Josef wurde im Casiml'Tale cin cumiinischcr Vorstoß alincschlagen. Ewer unserer Fliea.er schoß am ^3. d. M. bei Kimvulung ein russisches Flugzeug im Lufttampft: ab. Sanft bei den öslencichisch nnssarischcn Sttcillläftlu nichlo Rcucs. - Ilulienischcr und südöstlicher Kriegsschauplatz.- ^eine besonderen Ereignisse. Der Stellvertreter des (5hefs des Generalstabes: v. H 5 f e r. FML. Unser Kaisev im Deutschen Hauptquartier. Wie», ^0. Iäuner. Aus dem Deutschen Hauptquartier wird gemeldet! Seine Majestät Baiser 5l a r I ist am 2l>sten Jänner im Doulscheu Hauptquartier elugetroffcn, um Seine Majestät den Deutschen Baiser anläßlich seines am ^!7. Jänner stattfindcndcu (^eburtsfcstes zu beglückwünschen. In Beyleitung unseres KaiserK befand sich Minister dcs Äußern Graf Czernin, dcr mit dein gleichfalls autoeseudeu Reichstauzlcr sowie dem Swatsselretär Zimmermann im 5/aufe des Vormittage» konferierte. Um halb ^2 Uhr fand eine Frühstücklafel statt, an der auch dic Kaiserin Auguste Viktoria, die Prinzen Heinrich und Waldemar von Preuhcn sowie ein zahlrcicl)es Gefolge teilnahmen. Beide Monarchen hielten nachstehende Trink-sprüche: Seiue Majestät Baiser .^arl sprach! Ich habe Wert darauf gelegt, am heutigen Tage hier zu erscheinen, nm Eurer Majestät, ineinem teueren Freunde und treuen Verbündeten, persönlich meine wärmsten Glückwünsche dar-zubringen. Zum drittenmal^ begehen Eure Majestät Ihr (^eblirtsfest inmitten dcs Krieges, den die Feinde uus auf-gezwungen haben und für dessen Fortsetzung sie durch die Ablehnung unseres loyalen Friedensangebotes allein verantwortlich sind. Eurer Majestät ruhmbedecktes Heer im Aerciue mit meiner und nnserer Verbündeten tapferen Armeen hat mit dem Beistande oes Allmächtigen auch seit Jahresfrist wieder reiche Erfolge errungen, die nns mit berechtigtem Stolze, aber auch mit zuversichtlichem Vertrauen auf den weiteren Verlauf der Kämpfe erfüllen. Durchdrungen von den gleichen (befühlen lvarmcr Freundschaft, welche weilaud Seine Majestät, mein crlanchler Großohm, Eurer Majestät entgegenbrachte, fasse ich meino Wünsche ill dein Rufe zusammen: Seine Majestät der Deutsche Kaiser und Honig von Preußen lebe hoch! -Seine Majestät Kniscr Wilhelm erwidertem „Für den hentinen Besuch Eurer Masestnt sowie für die mir ausgesprochenen Wünsche zu meinem (Geburtstage spreche ich Eurer Majestät als treuer Freund und Verbündeter meinen wärmsten Dank aus. Die Anwesenheit Eurer Majestät hier am heutigen Taac ist für mich ein neuer hehrer Beweis dessen, daß in Freud und Leid, in schweren Stunden ! wie in sonnigen Tagen Eure Majestät und Eurer Majc-^ stät Heer und Volt sich eins mit mir und meinem Heere und Volke fühlen in dem unerschütterlichen Vorsatz, den gegenwärtigen Krieg mit dcs Allmächtigen Hilfe zu einem glücklichen, für unsere Völker gleich segensreichen Ende zu, bringen. Die Ablehnung nuseres Friedensangebotes wird auf die zurückfallen, die unser loyales Entgegenkommen schroff zurückgewiesen haben. Die ruhmdedecklcn Streit-lräfte Österreich-Ungarns und Deutschlands im Vereine mit ihren Verbündeten werden unseren Ländern den Frkv-den erkämpfen, in dem die durch Blut uud Eisen gehärteten Freuudschaftsbaudc zwischen uns nnd nnseren Völkern sich in gemeinsamer Fricdcnsarbcit weiterhin als fest nnd treu erweisen werden. Besonders danke ich Eurer Majestät für die Worte »varmen (^iedenkens an weiland Seine Majestät Kaiser Franz Josef, meinen erlauchten väterlichen Freund. Die Erinnerung an ihn, den hochseligcn Kaiser, möge jetzt nnd in Znlunft unsere Frcundschafts- > gefühle heiligen. Ich fasse meinen Dank in dem Nufe zusammen.' Seine Majestät Kaiser Karl lebe hoch! Hurra l Hurra! Hurra! Deutsches Reich. Von den Kriegsschauplätzen. «ellin, 26. Iännei. Das Wolff-Vurcau meldet: Gro- > lies Haufttcninrtier, 26. Jänner. Westlicher KricMchtm. ^ platz: Heeresgruppe dcs Deutschen Kronprinzen: A,,f dem Weftufcr dcr Maatz erstürmten im Abschnitte dcH lhcnerals der Infanterie vnn Fran<,oiö unter dem > Vcfchle dco lycncrallcnlnants von den, Bornc bewährte < westfälische und Teile badischcr Regimenter, wirksam > untcrsticht durch Artillerie, Pioniere «nd Mmcnwerfer, ' dic franziisische Hi, l, e .'t <) < in , Im Handstemrna.c erlitt der Feind blntin.c Verluste und ließ rund 5lltt lycfanaenc, dabei 12 Offiziere und zehn Maschinengewehre in Merer Hand. Nachts sehten die Franzosen z»m Mnenanariffc <,„, ^r misch,«,,. Seitlich der Anffriffostellen führten Untcrnchmuna.cn nm Taten ! Mann und nordöstlich von Avocourt zum «ewünschten ! Ersscbnis. — Östlicher Kriegsschauplatz: Front des Gc- ncralfclomarschalls Prinzen Leopold uo„ Bayern ^ Die 5tämpfc an dcr Na brachten auch gestern den angreifen den oftprcußischen Divisionen vollen Erfolg durch Vesch. Laibacher Zeitung Nr. 22____________________________^i_________________________________27. Jänner 1917 lUlhmc weiterer russischer Vtellungr« beiderseits des Flusses. Äuf dem Ostufcr scheiterten starte feindliche Ge^ NenWßc. .°>lltt (^efnnssenr wurden einsscbracht. Front des Oenrralobcrile» Erzhcrzo,-» Jos^f.- Zm Berece»lcr <^cliirac wurden im Casinn-Talc Angriffe mehrerer ruulänischrr Kompanie« zurültgewiefen. Hccrcogrnpfte dee> ^ienernl-feloniarschalls von M^ctcns.'N! Nichts M'uc.?. - Mazedonische Front: Vei ^uejuelta^ an den Hunne,, des Moglrna ^ebirgec«, schlugen bulgarische Truppen cinen Vorstoß serbischer Kräfte al,. Tcr Erste (hcncral'niartiel-ineisfc!- vo» Ludcndorff. Heur erfolgreiche Kämpfe im Nligaer Brückenkopf Verlin, ii6. Jänner. D0 Mann zählten. lamen i.nr 500 znrüs. Die übrigen wurden gelötet, verwundet oder gefangen genommen. Dabei leisteten die früheren! deutschen Nnlerständc, in denen sich die Russen eingenistet hallen, den Verteidigern vorzüglich Dienste. Wie russische Gefangene erklären, würden ihre eigenen Unterstände dem Artilleriefeuer nicht im entferntesten so gut standgehalten haben. In den Kämpfen beiderseits der Äa wurden bisher, l4 Offiziere und 1700 Mann gefangen genommen und! 13 Maschinengewehre erbeutet. Der deutsche KricaMinistcr ül»cr das 5kric,;scnt>c. Berlin, 26. Jänner, >lrie^mimstcr General von Stein änßljrtc sich lallt dcm „Lulalanzeiger" n,cgcnüber dem Vertreter der „Ncwyorl World" folgendermaßen: Nur der Sieger wird den entscheidenden Frwden diktieren. Wir mi'lssc» weiterkämpfe» und den ttricss zu (5ndc führen, ohne mil der Wimp« zu rulkcn, bis zum siegmchcii Ende. Dieser Geist weht mich im ganzen Hccre. Wenn unsere Feinde glaubten, daß Deutschland mit seineu Reserven zu Endc> oder mir dem Ende nahe sei, »nid darauf ihre Hoffnnna sehten, dann würden sie schwer enttäuscht werden. Wit arbeiten in engster Fühlung zusammen mit dem ostcrnichisch-ungnrischen, dem türlisrlM und dcm bulgarischen KrieMniiiistcrimii. Dabei unterschätzen wir unseren Feind nich!, sondern trachten darnach, seine smv ltu Seilen hciaxszusinden lind ihn dcnio zu schlagen. Italien Blätterstimmrn über de„ Fricdensnedanlr,,. Lugano, 2'j. Jänner, Die offiziöse „Agenzia Ita^ liaua" schreibt.- Ein Friede ohne Sieg sei unmöglich. Italien lömic sich darauf nicht einlassen und auf seine adriMischen Aspirntioneo nicht verzichten ItatienF Willen ilnd Kraft, seine Kricgsziele zu eireichen, seien ^uvcrtennbar. Allerdings enthält gerade der hellligc „Se-colo" in einer Actiachtuny der militärischen Ausgaben dc^r ^»-'ntralmächte eine Stelle, die starte Zweifel an Italiens .Nraft und Willen verrät. „Secolo" untersncht llämlich die Möglichkeit eines Angriffes gegen Italien und gibt nun den Zcntralmächtcn zu erwägen, dom Gegner wurde im ganzen al»a.esuchtcn Sccgcbiet nichto gesichtet. Hierauf wurde der befestigte Plah Southwold nuf nahc Entfcrnunss onrch Leuchtgranaten unserer Torpedoboote ssut erhellt und danach nnter Artillericfcuer qcnonnnen. Trcfftr wurdt« beobachte^ Unsere Streik lräfic, die nllch auf dc»u Mmimarsch leine l^eqner antra» fen, find wohlbehalten zurmlgelehrt. Der Eyes des Ao-niiralstabcs der Marine. Die Teetonferenz in London. London, 26. Jänner. Eine amtliche Mitteilung über die in London abgehaltene englisch-französisch-italienischc Tectonfcrcnz besagt: Es wurden Fragen der ums Mittel-mcer zu beobachtcndcn Socpulitik erörtert und entschieden. Das Ergebnis ist vollständig l>efricdigend. Es wurden wichtige Entscheidungen erreicht, nicht nur über die Operationen zur See, sondern über Benützung der Schiffe, über Überluachung von Handelsstraßen und andere verwandte Probleme» TMslleuilMtcn. (Die Fricoensfcder.) Ein alter diplomatischer Brauch verlangt es, dah das Friedcnsftrototoll mit einer Kielfeder unterfchrieben wird; die orientalischen Voller tuu dies mit einem Pinsel, in Europa wird ein Gänse-ticl genommen. Nur ein Friedcnsvcrlrag machte eine Allsnahme, und zwar der, welcher den Krimtrieg 1856 beendete. Der Protokollführer Fcuillet be Cochcs hielt in diefcm Falle die Gans nicht für eine würdige Neprä-fentantin und fuhr nach Paris, wo er im zoologischen Gar. ten cine Adlcrfcdcr verlangte. Dcr Wärter, dcr dcm König dcr Lüfte einige Federn aus den Flügeln ausreihen mutzte, wurde bei diefer Operatiou schwer verwundet; aber der königliche Vogel gab aus seinem Gefieder den not-wendigen Kiel. Die Feder wurde später mit Edelsteinen beseht und der Kaiserin Eugenie als Geschenk gc-witxmct. (Die Veftrafung der Gulaschbaronin.) „Gulasch. barone" nennt man im ganzen skandinavischen Norden jene Lieferanten, die es verstanden haben, aus dem Kriege Vorteile Zu zichcn, und die nun über Nacht zu schwer, reichen Leuten geworden sind. Ihr prcchenhaftes und oft sittlich tief verächtliches Betragen hat in allen besseren Kreisen des Nordens Unwillen erregt. Diese Stimmung bekam, wie eine norwegische Zeitung erzählt, eine solche Gulaschbaroncssc unlängst wirkungsvoll zu fühlen. Saßen da zloei Damcn in dcr Straßenbahn und unterhielten sich miteinander. Die eine sagte: „Ja, möchte es nun bald wieder Friede werden!" Darauf erwiderte die andere.' „Friede: Nein, das will ich ganz und gar nicht hoffen, denn mein Mann verdient an diesem Kriege so großartig au einem einzigen Geschäfte gestern verdiente er beinahe Hunderttausend!" Da erhob sich ein älterer Herr von feinem Sitze, winlte den Schaffner heran und sagte: „Weisen Sie dir Dame hier hinauS!" Nein, versetzte der Schaffner zögernd, das dürfe er doch wohl nicht. „Setzen Sie die Dame abl" wiederholte der Hecr mit vermehrtem Nachdrucke, und als der Schaffner sich noch immer bedachte, fügte er hinzu: „Ich befehle Ihnen, die Dcrme ab, zusetzen!" Und die Stimme der Mitreifenden schlug ftch so nachdrücklich auf seine Seite, dah der Schaffner ftch genötigt sah. nachzugeben und die Dame cms dem Wagen zu weisen. — l>lalcnder-zturiosa.j Auf allüijlei Merkwürdig leiten des Gregorianischen Kalcnocrs lenkt der Astronom eines holländischen Blattes die AuftnerlsaiinVit seiner Leser. Seit der im Jahre l5»82 durch P nähme bilden natürlich die Schuljahre. Jeder Tag der Woche gilt irgendwo ?.ls Nnhetag: der Sonniag für die Christen, der Montag für die Griechen, der Dienstag für die Perser, dcr Mittwoch für die Assyria, der Donnerstag für die Ägypter, der Freitag für die Türken, dcr Samstag für die Inden. Verantwortlicher Redakteur.- Anton ssuntel. Niederlage bei den Herreu Jullui Elbert, Peter Lassnlk und A. Öarabon in Latbaoh. 162 62-4 Telegramme: y» ¦ ^-^Lfr*». tinm Telephon Nr. 41. Verkehrsbank Laibach. J]^ fl# ^MBmJbP? UFIVs allgemeine Verbehrsbonh FiliQle Laibach vormals 3. G. Mayer Zentrale in Wien. — Gegründet 1864. - 33 Filialen. Aktienkapital K 60,200.000—, Reservefond 17,000.000-Stand dep Geldeinlagen gegen Sparbücher am 31. Dezember 1B1B K 144,330.3X3'—. PjdMirjriinjf siinttlwtxM hankK'*»<",hik*tl>cliot« Tiansiiktiotien, wie: Übernahme von Geldeinlagen g gen reuteuHtt-U' rfrci.« Sparnüciier , Kontobücher und im Konto Koni-.i.t mit täKlubt-r, stetB günaigttvr Verzinsung. Ahljf-ihiiniffii köi.iion jnlou T&K kündi((Ui:jj«frei erfolgen. An- und Verkauf von Wertpapieren »tn'iiK •"• l^bmeu der amtlichen Kursnotizen. Verwahruiiir und Verwarnm* (l)cpota) «owie Belehnnn« »011 Wertpapieren. KtAaninata A lisf llllrilnrr vn„ HXraAn a n ftr A.1TAI1 auf allen in- U. B Usläll JIHl.LeO BörHOD. l»yj bt—37 EJnJösunjr ?ou Ku/>ooh iirjfj rerJosteu Wertpapieren. Au- und Veikauf vc»u fremdeu UeldBorten und [Jeriaen. Vermietbare Panzerfäcber (oafes) zur secier- uud eiohrnch-icheren AufbewahruDg tol Wertpapieren, Dokumenten, Juwelen etc, unter eigenem VeruchJfiBse d-r Parteien. Ausgabe von Scbecks und Kreditbriefen auf alle größere Platze de« Io- und Ausiandei». Korrospoudeuten auf allen größörou Plätzen in Nor:i- uud Sudamerika, wo Einzahlungen uud Auszahlungen kulautest bewerkstelligt werden könneu. Mundliohe od©r «ohrirtlloh© Aatkttnfte und Batsohl&ff« ttbar alle lni Bankfaoh einschlägigen Transaktionen Jederzeit kostenfrei. Laibacher Zeitung Nr. 22____________________________144___________^_____________________27. Jänner 19!7 I Nur für Kaufleute! Nachdem die jetzigen Verhältnisse uns das Reisen nun gänzlich unmöglich machen, erlauben wir uns, unsere zahlreiche, sehr verehrte, langjährige Kundschaft auf diesem Wege aufmerksam zu machen, daß wir noch nahezu mit allen Artikeln, u. zw. ganz besonders noch mit Zwirn, Sommerwirkwaren usw. usw. dienen können. Wir bitten daher um briefliche Überschreibung der vorliegenden Aufträge. Am zweckmäßigsten ist aber ein persönlicher Besuch unseres noch sehr reichhaltigen Lagers. Unserer geschätzten Kunde nach wie vor die größte Aufmerksamkeit gewidmet haltend zeichnen wir hochachtungsvoll *» Gspandl & Schnepf, Grai, Murgasse 14, Kurz«, Nürnberger-, Wirk-, Spielwaren- usw. Großgeschäft. Engros- Verkauf von Holzsohlen bestes Erzeugnis in allen Größen. 282 M. Ascher, Wien, II., Praterstraße 27. = Nervenschwache Männer = fördern die Wiederkehr der geachwächteu Kräfte durch lf>8 105 Evaton -Tabletten. VijrlauKen Sie Ärztliche (iutachtensanimluug. St. Markus - Apotheke, Fabrik pharm. Spezialpräparate, Wien, III., Hauptstraße 130 IV. Goldene Medaille Wien 1912 Zu halten in allen Apotheken, „g. V." VTa, 1 dm annsheil. 37. Jahrgang. Illustrierte Zeitschrift für Jagd und Fischerei, für Sohtttzenwesen uml Hnndezuoht. WaidmannB-lieil hat unter allen Jagdblättern Österreich - Ungarns die gröUte Verbreitung. Vornehme Ausstattung. Gute Attikel. Prächtiger Bihierschmuck. Preis pro Viertel-Jahr für Österreioh-Ungarn K 2"5O. für Deutschland K 3- , Weltpostverein K 3 50. Probeniinunern ans Verlangen gratis und franko durch die Verwaltung des Watdmanniheil in Klagenfurt (Österreich). 22!) 3-1 f^- G. FLUX Herrengasse Nr. ¥,1. Stoch links bebörAlicli bewilligtes WoöLnngs-, Dienst und Stellenvermmiunsstiureaa empfiehlt und plaoiert nur bessere Dienst- und Stelle nsnoh ende aller Art für Laibaoh und auswärts. — Gewissenhafte, möglichst rasohe, faoh kundige Besorgungzugeslohert. Lederschuhemlt Holzsolileg 'n verschiedenen Ausführungen u PrcUlagi-n odoriert: ffl^^^9|^9 £9 -:u v K 14-60 bie K 18 60 ^^^^^^r"> 35-3» v. K 17 50 biH K W - ^^^^^^Rw 40-46 v. K 80 — bis K 2«- M^^^^^^mgfä^^ Je nach Qualität fi^^^^Ul^^rrBL^ Mie Nummern ¦BBHBE^'-¦ '' ^^^^^BB^ sin Konversation u. praktischen Unterrioht iu der italienischen Sprache erteilt gewissenhaft Mario Glatz Mestnl trg Nr. 17, II. Stook, Tür 10. JJüSte Referenzen. 297 Soeben erschienen: I |p. tRoscööcr - 0. Ifternltoch Steiriscber UMm K T20 br., K 2*50 geb. I Uorrätiij bei I Tg- v. Rlcinmayr $ Ted. Bamberg, Caibacb Kongrcsspiatz nr. 2. I IslCOrOtü in unserer Zeituno srfn|ri| I IllüGIsllC kaben den gröBten LllUllJ. Laibacher Zeitung Nr. 22_______________________________^45_________________________ 27 Jänner 1U17 Wichtig für jedermano Beste und billigste Bezugsquelle für Drogen, Chemikalien, Krauter-, Wurzeln usw., anob naob Kneipp Mund- und ZahnrelnlffangtmltteL Lebortran, Nähr- and Einstreu palver für Kinder, Parfüm«, Seifen ¦owle tiberhaapt alle Tolletteartlke photographlsohe Apparate a. Uten »Uten. Verbandstoffe Jeder Art. Den lnfektlonsmlttel, Parkettwlohse uhv Grosses Lager von feinstem Tee Rum, Kognak. 64 62-4 L&ger you frischen Mineralwässer f und Badesalzen. BehOrdlich honz. 6iftverschlelB. - Drogerie flnton Koni LaitacL Jndenpsse 1 (Ertß Bnrplatz). ******** »*#*###*'$ Bernhardiner i (scharfer Waohthund) ist zu verkaufen: Schießstättgasse Nr. 26. Ein- oder zweizimmrige Wohnung mit Kttchcnbenfit/.utiL', möbliert oder un' mfiblien, per 1. oder 15. Februar zu mieten gesucht. Zuschriften erbeten unter „K. K." au die Administration dieser Zeitung. Elegant möbliertes Zimmer mit separatem Kirifangr-, ist Nova nlloa Vr.8, H.Stook, rechts, za vermieten. Daselbst sind auch einige Herrenkleider zu verkaufen. 283 Junger, fleißiger Bursche beider Landessprachen mächtig, mit puten Schulz«uKnissen als Laufbursche sofort geSUCht. 235 3-3 Zatinateiier Peters, PreSBrenpagse tlr 5. Schöner Dackel 8 Monat alt ist zu verkaufen. Zu when : Dvornl trg Nr. 1, im Graveurgesohäit, von 9 bis 12 Uhr formittM^B. zti2 3 3 Bei Magen-und Darmkatarr) Giebt, Zuckerkrankheit, überhaupt bii allen Krkranknri^en bauten» empfohlf die wichtige Broschüre „Die Kranket-kost" von LtMtmaier. Preis 70 U Voi-rätig in der Buchhandlung lg. v. Kien auiyr ft Fed. Bam berg in J.oub&ch. Das forstliche Tarifwesen Yon August Leuthner, 228 3-1 k. k. Forstrat i. R. Kine Anleitung zur Verfassung und Anwendung der fürstlichen Tarife. Für angehende und ausübende Forstwirte. Wuliibesitzer und Holzinteressenten. X/289 Seiten, 8°, Preis gegen Nachnahme K 4 80. Verlag des „Waldmannshell'S Jon. Leon Ben., Klagenfurt. I Wichtig für jeden Staatsbürger! I ¦ W^ Soeben erschien in neuer, 7. Auflage **WI I I Das österreichische I I allgemeine bürgerliche I I Gesetzbuch I H Textausgabe mit Hinweisen auf die zugehörigen Dekrete, I ¦ Gesetze und Verordnungen und mit sonstigen Anmerkungen I ¦ Reclams Universal-Bibliothek Nr. 3291-95e I ¦ Herausgegeben von I I Dr. Gust. Scheu I H Hof- und Gerichtsadvokat B H Diese erheblich an Umfang erweiterte Neuauflage ist I H ergänzt durch die Aufnahme aller bis in die jüngste Zeit I H herausgenommenen Bestimmungen. Insbesondere sind H ¦ in den Kriegsjahren 1914, 1915 und 1916 drei Novellen I H zum Bürgerlichen Gesetzbuch erschienen, die den alt- H H ehrwürdigen Bau dieses Gesetzbuches bedeutsam ver- H H ändert haben. Obwohl diese Novellen als sogenannte H H Notverordnungen nur provisorische Gesetzeskraft haben I H und der parlamentarischen Behandlung und Erhebung I H zum Gesetz noch harren, war es doch notwendig, diese I I Verordnungen in den Gesetzes-Text hineinzuarbeiten, I I um einen klaren Überblick über die derzeit gültigen I H Bestimmungen zu geben. H ¦ Vorzügliche Ausstattung, bequemesTaschenformatl I ¦ Preis geheftet K 4a— I ¦ in gediegenem Leinenband K 5-60 ¦ I Vorrätig in der 3802 10 I I Buch- und Musikalienhandlung I 1 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg I ¦ Laibach, Kongreßplatz 2. I | Kältebeständige Oele | !•;{ raffiniert und Dßstillat, ij.j! |. Zylinderöle, Maschinenöle, Lederfett, Staufferfett etc. fei •j liefern prompt und preiswert 147 U—5 ijj I Oelfabriken Ludwig Bernauer, | *1 Wien, IV., JBr»wcl«i©i^stJK>a.B© 4. g 5 Fabriken: Lang - Enae^sdorf, Neupest. 15 CC1 lamIllßl iHL\ für flemler, Vereint. I S§J[ p Kaufleute jlc. herzs Anton Cerne ^^mm^^^ Graveur und Nauttchyk-ttempelerzeuger. Lalbaob, Svorsl trg Hr. 1 (Haus Kattoer ____________________________&3 ft2- 4 Himbeersaft garantiert naturecht, in /finster Raffinade eingekocht, ein Postkollo von 5 kg brutto K 17' franko vers< ndet A. Tosek Prag, Königl. Weinberge 1274/L. Für Engro«-Bezüge SpezialOfferte. ___________________________lQj 4 4 :-J79;> Staatlioh geprüfte % 2 Lehrerin der englischen u. französischen Sprache Lebrerin der franzö*. Sprache an der k. k. LchreriuDeubilduu^HanMtalt in Lailiach, die sich mehrere Jahre in Paris uu'- 0 » > 2b » a » 8- 10 » » 25 » » » 16'~ 4 ZiehUDgen jährlich. Sofortige» alleinige» Spieirecbt. 1. Rate bitte per Po«t«Dveisnn0. Aiser Wechselhans Paul Bjehavy Wien, IX, Alierstraße Mr. 22. Laibacher Zeitung Nr. 22____________________________146________________________________27. Jänner 1917 Wer etwas kanfen, eventuell verkaufen, mieten oder vermieten will, J Personal, Vertreter, 1 Teilhaber, Kapital oder eine Stelle sucht, der J V.. Inwerleife In dar „LaibachBP Zeitung" wobei Anakänfte und Kosten bereitwilligst mitgeteilt werden. Vertrauens - Artikel 1 Dampfgewaschene u. keimfreie Bettfedern und P|Äi ..-^^^ empfiehlt die Bettsedern-p ICiUIvv^S^« und Flaumenhandlun9 C« J« HAMANNf Rathausplatz'Nr. 8. Gegründet 1866. 56 6 Achtung! unreelle Konkurrenz bringt halb oder gar nicht gereinigte Ware um billiges Geld In den Handel. Diesen Federn haften vielfach Fleischreste und Schmutz an, die zur Gewichtserhöhung und Bildung von Maden und Motten wesentlich beitragen. Ssharj Sict bitto, die Torstehendeu FuOformen an und Sie w.Tiien unschwer iur Überzeugung gelangen, daß die Schuhform nicht willkUrlich gewählt, 8<>iil B»'o»in*-*t:itte — liciKcn ^T^H I Gegründet 1842. Telephon Nr-. 154. I Brüder Eberl ? © c l Bau- und Mobelanstreichep, Lachierer und Schriftenmaler 3 To IT Ifli-lAka nlloa «3 -** N Ä empfehlen sich dem P. T. Publikum zur Übernahme aller in _ ihr Fach einschlägigen Arbeiten bei bekannt solider, ge-c schmackvolier Ausführung und billigen Preisen. t ® ———-Bfr—'— (1790 6ü- J3 i Ölfarben-, Lack- und Firnishandlung ? - jqr Mlklofitöeva •«> > i 11 c u iu 1^ <- i 111 Mtf #<««CC{g(Ct««C«(«C{C»»»»»»>^^»»)»»>»»»»»3»^ | Gasthaus ( jj auf Rechnung oder in Pacht sucht für sofort oder \[ w später tüchtige Geschäftsfrau, würde auch eine Kantine |[ JJ übernehmen. — Anträge unter „Nr. 263U an die Admi- \* | nistration dieser Zeitung. 263 a: #jC«<«<««(C:»»>»»»»»»^»>»»»»»»^ 4> Druck und Verlag von Iq. v. Kleinmayr K Fed. Vamberzz.