eiÄv^sknt w hilOfw« WöelwMok »l«dOMn»> Gkn^dNsSNek» I^onwvO-^^ms«d«^ Sekfittisttung. V«n<»»ttung un6 öuekclsuekefal: ^«flbor. »lusÄSsvs «l!e» 4. lAiapkoi» ln«, o«« r>. k—kli»«»- ». ln »^»tldost »^HfLISsV» «,.4 tV«Ae»IW«W. Lsrugspf«!»«: ^dkol«,. mon«tl. N vln, »ustsliva S4 vln. ^urvk fo»« monMtl. N via. küt 6» üdrtg» ^u»l»n6 >» vla. Ltlu»inu»»»n«, S di» 2 VW. Gtrejemann Zu den Rllcktritttcbsichten des deutschen Außenministers. Bevor Herr Dr. Stresemann den Haag verließ, gaii er eiuein holläll.dlschen Journalisten gegenüber zieuilich deutlich zu verste-l>en, da!; er eigentlich pinen Ministerpost^'n schon reichlich satt halbe. Er beklagte sich il-lier die gewaltige, verantwortungsvolle Ar» beit, über >dlie auszerord-entlich großen vräsentZtionspslichten, die keine Zeit si'ir citt Privatleben übriglassen. Er beklagte sich auch über die zu lange Dauer seiner Ministerschast und gab der Ansicht Auodru.'^', nian solle einen Minister höchstens 5 Ial)-re lan^z im Amt lassen. Herr Dr. Strese-mann ist bereitc« üiber Jahre in: Amt und dieses Haager Interview läßt deutlich die Absicht erkennen, die Oeffentlichkeit einstweilen auf einen Rücktritt Ttresemanns oon seinem anstrengenden Pesten vorzubereiten. Es ist ^kannt, da^ der deutsche Außen-ininister, besonders in den letzten Jahr-.'n, ^ehr viel mit Gesundheitsstörungen zu tun liaite. ES ist auch bekannt, dciß er schon des öfteren sich mit dem Plane befaßte, seinen Posten zu verlassen. Immer wieder ließ er sich bestiunnen, teil? auS innerpolitischeu, teils aus aus;erpo?it!schcn Gründen, seine Ministertätigkeit weiter zu führen. Das ist ibm l>estimmt nicht immer leicht gewordnl. Die teiluvise sehr scharfen Kämpfe und Angriffe gegen seine Person und seine Politik, und nicht zuletzt sein wenig zufriedenstellender Gesundheitszustand ließen ibn nur ungern von seinen Rücktrittsa'bslcht'en abstellen. Heute, wo er seine Po^litik. das aus;enpoli^i-sche Ziel, das er sich bei seinem Eintritt w die T^utsche Regierung im Jahre gesteckt hatte, fast erreicht hat, dürfte er den Augenblick für gekon:uien halten, ^indein er of^ne große Schwierigkeiten und ohne dannt irgend welche immer — oder außenpolitische '.'Verwicklungen hervorzurufen seinen Rücktritt zu verwirklichen. Bielleicht konimt er von Genf schon nut seinen^ Rücktrittsges jch in der Durchberatung konnnt der l^setzentwurf vor den Uu-terrichtsminister und sadann vor i>en Obersten lgesej^gebenden Rat. Man rechnet, daß cr noch 'inl Laufe 'dieses Monats unterzeichiiet sein wird. Der neue Gefetzentwuvf sieht für das Lchnpersonal eine ?Zö-jä'hrilge Dienst- zeit vor. Die Bürgers6)ullehrer erhalten nach 1.')-jähriger Dienstleistung den Professortitel. Den Religionsunterricht erteilen ständige Honorarkatecheten. Neue Gebiete Grönlands entdeckt LM. Kopenhagen, 10. Sept. Wie die Blätter schreiben, vlUdeckte der dänische Zoolog Peterson in Grönland ganz neue Gegenden. Die neuen Gebiete sind größtenteils mit Steppen bedeckt. Professor Petevsml fand in diesen Gebieten bisher noch ganz unbekannte Pflanzen u:rd Tie re. Äußerdam konnte er die Feststellung machen, daß sich itin Inneren von Grönland ve! d danrit die Bolschewi-sierung Deutschlands. Das Ruhrgebiet in unsagbaren Schmerzen sick) krümmend, wollte sich selbständig niac!^n. Diese Gefahren klar erkannt zu lMen, ist Stresemanns Verdienst, sein zweites, sofort tatkräftig einge^ Mritten zu soin. WcchvulMtabrliiieru-nq.und' Rcdumung des MhrgMetes waren seine ersten Ziele. Bei'des gelang. Etresenmnn, der aus der Wirtschaft hervorgegangen nxtr, wußte, daß einer »politischen Gesunduilg dise wirtschaftliche vorausgehen mußte. Allmählich wurde Deutschland wirtichnstlich wieder ieineMacht,.em Volk von VU I^illionen. das MItIwoch7^K'lI^Se>>1«mK«r IZÄ Deutsch SßofrikosSchlSsal vor dem DS»etband«fat l «edtis? l vtU7tt»« ' Ol? P0K7U0.> Vtl-Afki In der NachmittagSsitzung des i!^löUer« bundrateS vom ö. September protestierten KelchSautzenmtnister Stresemann und das italienische RatSMitglted S cia« loja gegen die Absicht der englischen Re-ztervng» das frühere Teutschostafrika, daS im Auftrage des ^.Völkerbundes von England als Mandatsgebiet „Tanganjika" verwaltet wird, mit den englischen Kolonien K^ni« und Uganda zusammenzuschließen. Der englische Außenminister Henderson gab darauf die ErVärung ab, baß die englisch« Regierung den Plan noch prüfe und vor seiner Inkraftsetzung die Mandatskonlmission dkS Völkerbundes benachrichtigen werde. man ökonomisch nicht mehr ausschalten konn te. Diese Gedanken zu propagieren, sie immer wieder den französischen Staatsmäii-nern vor Augen zu halten, war Strrsemann unablässig bemüht. Es kam die Londoner Konferenz, der Palt von Locarno, die Aufnahme Deutschlands in d«n Völkerbund, der DaweS-Plan, der Berliner Berkag, der Handelsvertrag mit Frankreich, die Pariser SachverstSndigsn-^nferenz und zum Schluß die Kvnfer'.nz im Haag. Der BevsMer Vertrag ist in leinen gefährlichsten Prnkten ausgeschaltet. Ge-wlß, es ist noch nicht alles erreicht, noch er, vaM Deutschland die Räumung ^S ^ar-g«biet«s und die RückgoHe der SaargruSen an Deutschland. Noch seufzt das deutsche voll unter den schweren Lasten des Doung-PlamS, aber wenn man dem gegenüber hält, was Etresemann wirklich durchgese?t hat, so muß auch der unvoreingenommene Beuchter sagen, daß sich in den Jahren, in de«n Dr. Stresemann verantwortlicher Lei ter unserer Außenpolitik war, die LM Deutschlands grundlegend geän^rt hat. Dr. Etresemann erntete sür seine schwierige Arbeit nicht immer Dank. DaS ist aber mm einmal das Gchicksal aller Männer, d'e in der Oesfentlichkeit Norken und in hervorragender Weise an den «^»'stsilcken ihres Lan des beteiligt sind. EZ darf ihr« aber Trost bleiben, daß sein Wirken durch nichts besser gekennzeichnet wird, als dadurch, daß man sich etcsenrlich garmcht recht vorstellen kann, wie das Fehlsen seiner Person in der auswärtigen deutschen Politik ersetzt werden könnte. Der Mann. v»r dtn Kalkr tMMren woMt Senator Luke Lee. Ent>e August d. I. starb einer der beiden BundeSiSnatoren für den Staat Tenneis^^2, Lawrence D. Tyson, und dem Gouverns-lr des Staates fiel die Aufgabe zu, für den Rest des MandatsternnnS deS Verstorbenen einen Nachfolger zu ernennen. Seine Wahl fiel auf den ZeitungSverscger Colone! Luke Lee aus Äashvikle. Diese Trennung wird auch in Deutschland einigem ?lntereste beqegnen. Der Cvlonel hat im Weltkr'ieg gedient, und zwar in ei- nem Feldartillerieregiment in Belgien un, weit der holländischen (Grenze. Im Jännsr 1919 machten er und vier andere Offiziere desselben Regiments den Versuch, den Er-kaiser Wilhelm aus Amerongen zu entführ ren. Er hatte damals dienstlich in Luxemburg zu tun und überschritt die Grenze :m Automobil. Ts gelang ihm und seinen A:-gleitern, ohne die Aufmerksamkeit der Wache auf sich zu ziehen, in das Schloß einzudringen und mit dem Sekretär des Kaisers zu sprechen. Sie begaben sich auf die Suche nach dem Kaiser, als hollandische Wach-n herbeieilten und die Amerikaner zum Rückzug zwangen. Lee und die anderen behaupteten, sie seien vom amerikanisck^n Gesandten geschickt worden, um den Kaiser zu sprechen. Der Borfall erregte seiner^^it groß«'? Aufsehen und qab zu phantastischen Gerüchten Anlaß, tt. a., eS hätte der Plan l>^-standen, den Kaiser zu ermorden. In Wirklichkeit handelte k'S sich um einen Couv, der nach ameritanischsr Art „die grAsjte Sensation der Welt^ werden sollte. Stresemann spricht m» »r»b«r Tag i« «e>s — „Nach dar m«K da» SaarProblam gelöst «arda«'^ - Air AhrWani and MaderheUenschutz ^ Pa«««ropa katae Alspte! Aus Genf lvird vom 9. d. genieldet: In der heutigen Vollsitzung ergriff der Reichsaußenmlnister Dr. S t r e s e m a nn bei übervollem Hause das Wort. Er stellte zunächst fest, dah nach der R h e i n l a n d-räum » ng noch das S a a r p r o -b l e m zu lösen sei. Zu den Reden der letzten Tage in der Bölkerbundoersammlung sagte Gtresemann, das; Ke ziemlich llberein-stimmend darauf abzielen, die durch den völterbundpakt und durch spätere Entschlie« Hungen fteslbaffenen rechtliche» Systeme der FriedenSsichenmg noch weiter auszugestalten. Me diese Erklärungen und Borschläge, fuhr er sort, verdienen nns-re ernste ?!»s-merksamkeit. Zunächst begrüße ich auf das lebhafteste die Mtteilunq. daß die englische Neuerung und ebenso die französische demnächst die F a I u l t a t i v kl a u s e l Statuts des Ständigen Internationalen Ge richtshoses unterzeichnen werde«, wie dies von ^utfchland und von einer Reihe an-derer Staaten bereits geschehen ist. ^^n der ersten de« AnSdaueS der piriedeasiör' derung lieaen ferner nock die hochbed^utfn-men VorsMäqe der britischen Delegation, die sie in Uedereinstimmung mit »^ndtr«« Delegatiouen zum Aweck der 9lät«ag deS Verhältnisses des im Vorjahre in Paris unterzeichneten KriegSLchtungSpak t e S zu den Bestimmungen der Völkerbund-saßung gemacht hat. Ich würdige vollpus deu Plan, das Fminandergreisen der Bestimmungen des Kellogg-Paktes und der Ve-stimmungen unserer Satzungen klarzustellen. SS ist in der Tat notwendig, das» !« dielen Dingen der Auffasiung über Recht und Anrecht, die in den . höchsten Fragen, die den Völlerdund betressen, entscheidend sind, uie-der Unklarheit noch Ungewißheit besteht. Hieraus kam der deutsche Außenannlstkr aus die Frage der A b r ü st u n g zu lpro. chen, wobei er den deutst^n StanZsunkt noch einmal seststellte. Er verbreitete sich hieraus eingehend über das M i u d e r > heitenproblem, ohne neue Anträ-ge zu stelle«. Er sagte unter anderm: Räch den in der vorjährigen Versammlnnt? von verschiedenen Eeiten ergangenen Anregungen über . . dieseSProblemS hat sich, wie allen bekannt, auf Initiative der kanadischm und deutschen Vertreter der !Üat in diesem Jahre in sel,? eingehender Meise mit dieser Frage beschästigt. Ich möchte hier ganz ossen sagen, daß meine eigenen Anre» gungen von dem Gedanken getragen waren, daß es nach gewissen innerhalb und außer-halb des Völkerbundes zutage getreteneu Erscheinungen nun an der Zeit sei, e»uen Rückblick auf die bisherige Behandlung des NinderheitenproblemS zu «ersen. Ich ttelle mit Genugtuung sest» daß im Nnne des ta. nadischen und des deutschen AntraaeS auf dem Gebiet des Verfahrens bei der Vek».nid. lung von Beschwerden der Minderheiten Be schlüsse gefaßt worden sind, die zweiselloS eine Verbesserung deS bisherigen '^v?tn,,des bedeuten. Dr. Äresemann sprach die Hosf-nung aus, dah die Zeit nicht mehr fern ist. in der der Völkerbund sich für die Behandlung der Minderheitenfrage ein besonderes Organ fchafsen werde, wie dies für die Wirt schasts- und Mandatsfragen geschehen ist. Dr. Gtresemann sprach dann über die Neugestaltung der wirr, schaftlichenVerhältnisse in Suropa. Er teile nicht die grnnWtzliche Skepsis der Pränumerandopessimisten. War. um soll der Gebaute, das zusammenzusasscn, was die enropäischen Staaten einigen kann, von vorneherein unmöglich sein? Freilich lehnt der Außenminister jede politist^ Tendenz gegen einen andrn Erdteil entschiedenst ab. Dr. Stresemann schil»^rte dl« TrenzverhLltnisse Euro, p a S mit allen ihren Schwierigkeiten aus wirtschaktli«hem nnd verk-brs^echnischem Ge. biete, die in wenigen Jahrzehnten, so hoffe er. als ein Mittelalter'?'^?^ «zustand angesehen werden würden. Er sragte, wo bleibt die europäische Münze, wo die europäisch: Briefmarke? Und wenn es möglich war, je^t mit etn>?r ErsnarniS von Tagen von Deutschland nach dem fernen Osten zu gelangen, so mu« tet eS doch merkwürdig an. daß eS nicht mSgliift zu sein »«ivknt. auA die wirtschaftli-cken Gren-^verbältnisse zu erleichtern, wie eZ einem modernen <»nropa entspricht. Ich möchte an dieser Stelle nicht über die politistben VerMtnisie beS v e r s a k l. lervertrageS sprechen, schloß Dr. Gtresemann, ich glanbe auch, daß meine Gtellnnanalzme lmzn bek<^nnt ist. Mer durch den versMer Vertrag ist eine ganzie Anzahl neuer Staaten geschaffen worden. M«n kist ^edoch nicht daran oedackt, diese Staaten den mikdernen VerMtn^" '"^"ckend in das wirtschaktlii'k»'' ^ gen. Ein großer deutscher Dichter hat ein-mal aesaat. daft fede große Idee zuerst wie eine Tollheit anmute. Ich lehne eS ab. die wirtschaftlich? V e v» einigung und Vereiusachunfl der europäischenStaatenals eineUtopie anzusehen. Ich halte es vielmehr für eine unbedingte «flicht, in dieser Rich. tung zu arbeiten. Freilich wird sich diese Ar« beit nicht mit Elan und Hurra lösen lassen, sie gehört vielmehr zu jener Tätigkeit, 0.11, der der Dichter sagt: Daß sich zum Bau de? Ewigkeit zwar ^ndkorn nur an Sandkori^ reUit, doch von der großen Schuld der Zei. ten Minuten, Tage, Jahre streicht. (Lebhos, ter, großer Beisall. Der Redner wird von den Delegierten beglückwünscht.) Seitere Ecke Lehrer: „Jetzt muß ich dich schon das sech« ste Mal in dieser Woche strafen! Was hait du dazu zu sagen?" — Schüler: „Daß ick froh bin, daß schon SamStag ist." « Naiv. Die zr 'lfjShriae j^rabbe vee« langt im Geschäft einen Niistenbalter. wen?" wundert sich der Verkäufer. „Ach, ich immer sosls'? Anast. daß di? Cchu« bertbüste mal vom Klavier runterfSllt." Das 8piel 6or ?rill«ssiu V^areuslll Roma« von Geralb Eumberland. H (Nachdruck verböte».) Dabei war der „Magischer Zirkel" die erst» dramatische Arbeit, die seiner Feder entflossen war. Er hatte es dem namhaftesten Bichnenleiiter vorgelegt. Es war sofort an.?e-wommen worden. Der in diesen Dingen mit einem besonderen Theaterinstinkt begabte Pomerov war von der ersten Seite an gefielt gewesen, als er seine .Hauptrolle stü-dittte. Freilich, Mitchell war kein Greenhorn in der Thea^rwelt. Er hatte sich bereits einen gewiflen Ruf als Bühnenkritiker durch eine Anzahl Theaterbesprechungen in verschiedenen TageSzeiwngen erworben. Einem Roman, denn er verössentlicht hatte, war allerdings der erwartete Erfolg versagt geblieben. Schließlich hatte er ein Jahr lang sine feste Anstellung als Theaterkritiker an einer illustrierten MonatS^vift gefunden. Trotz soll!^r beruflicher Vorbereitung gab es >;L-mig Aollegen van der Feder, die nicht ^ine einzige Aufführung ihrer dramatischen Arbeiten erlett haben. Glück war die .ldivivt-sache, und er hatte diese .Hauptsache erreicht i« einem fabel^ftan Umfona«. Mit solchen Gedanken schloß er die Tür seims JuwggesellenheinreS auf. Als der Schlüssel umschnappte, kam ein Bedienter James Bradford, aus den Hinteren Räumen nach vorn. „Nun, James, ich vernmtete Sie längst im Bett." „Alber ich wollte Ihnen doch so gerne nzch heute Abend gratulieren, Herr." „So hat Ihnen die Gesuchte gefallen?" „Ich habe imch schief gelacht. H^rr. Die jun-ge Mme da in l^m Stück war ganz köstlich." „Sie nieinen die Annabella?" »Ja, Herr Mitchell. Ich fürchtete schon, ste würde zu Grunde gehen, aber da im letzten Moment ergriff sie fozusaaen den bewußten Strohhcilm und rettete sich." „?lch rettete Ne, James." „Sie, Herr?" „Natürlich. Ich verfaßte doch das Stück und habe also auch Annabella erfunden. Ich ließ sie so handeln und erleben, wie eS mir paßte." Nachdenklich kratzte sich JameS hinter dem Ohr. „Ja — Sie haben selbstverständlich recht, Herr. Komisch, dah mir t«S nicht schon von selber eingefallen ist. Ich wußte doch, daß Sie das Stück geschrieben ha^n. — Aber was rede ich da alles. Prinzessin WarenZki hat bereits dreimal angerufen, Herr Mitchell. Sie bat hinterlassen. Sie möchten sie doch sofort nach Ihrer Heimkehr anläuten." „Prinzessin, — wie war der Name?" „Prin^fsin WarenSki, Herr." „Gut. Welche Telephonnummer?" „Me Dame wohnt im Hotel Ritz. Ich habe die Nummer auf den Block an Ihrem SchreiVtifch angemerkt." Frank ging in fein Arbeitszimmer, schloß die Tür hinter sich zu und hob den Hörer ab, nachdem er sich in seinen Sessel niedergelassen hatte. Soweit er sich entsinnen konnte, hatte er in seinen: Le^n niemals eine Prinzessin kennengelernt; jedenfalls stand er lnit keiner Dame ähnlichen Namens auf so vertrautem Fuße, daß ein mitternächtlicher Anruf gerechtfertigt erscheinen konnte. WarenSki? Das klang Polnisch. In noch nicht einer Mnute war er mit der Prinzessin verbunden. Er stellte sofort fest, daß dii<^ Dame ein fließendes Englisch mit einem leichten fremdländischen Akzei»! sprach. Die Stimme klang äußert liebenswürdig, ohne eine gewisse ängstliche Unruhe verbergen zu können. „Spreche ich mit Prinzessin WarenSki?" sragt« er, — „Am Apparat. Und' Sie -- Sie sind Herr Mi — chelle? Ja? Freut mich ungemein, Herr M — chelle. Sie sprechen von Ihrer Wohnung aus?" „Ja, ich bin eben nach Hause gekommen." „Das trifft sich ausgezeichnet. Ich möchte Sie sehr gern in einer sehr wichtigen Ange, legenheit sprechen — sehr wichtig für mich, heißt das..." „Ich ste^ zu Ihrer Verfügung, Prinzessin." „Schönen Dank. Dann könnte ich dann komme ich sofort zu Ihnen. In zehn Mnuten werde ich da sein." .Jetzt?!" .Ja.'' „Aber, Prinzessin, darf ich Sie darauf aufmerksam machen, daß eS bereits fast zwölf Uhr ist?" „Sind Sie müde?" fragte sie. „Sie wol« len sich also sogleich zur Ruhe begeben.. „i^ineSwegS. Aber gleichwohl ^ denke ich — Sie verstehen, die späte Stunde. Ein leises Auflachen drang durch den Draht an sein Ohr, ganz leise und vertraulich; es klang so vertraut, als ob sie mi^ ihm im gleichen Zimmer säße. „Oh! ^r richttge Gentleman! Wie schre-k lich zeremoniell sind Sie hierzulande! Finden Sie nicht auch? Hier sagen die Leut? gleich: man wir darüber reden. Ach, die lieben Mtmen^c!^n! Aber seien Sie ohne Sorge, bester Herr Mitckiell, eine Prinzessin WarenSki wird man nicht inS Gerede bringen." „Selbverständlich nicht —. ganz auSg«' schlössen!" beeilte er sich zu bestätigen und biß sich auf die Unterlippe, wäbrend seine Finger nervös auf die TischpMe trom- Schach ds« Schacht! ^La>?eat" das ^ Wkmift. — Sin bev»rft«hend«S t-l Hptel tlBibm nSmllch n^W immer etm» die^Hülste der-Hgu^^tmf'demllBrett m»d' W^EjjjpP^rm.v^^ kann ti. ^ bei dem tjetziymtSchach,heMiM»hrtß werden. Da« „Laureat* hat dervtts überull zahl-vetch« Anhänger gefuniden, ei« Entschst-dung darüber, ob eS txrK Schach erfttzen dürfte jedoch erst bei dem gepkmtm «mrier'fallen. ?tach jedem'«mteTnattanalen Gchachtumteh. mehren sich die Aeußerungen hervorragt der Meister über d4e mmmehrige UnzMng-lichLeit ch darin,^«seiKöN'^üvgner mattzusetzcn. Wenn jedoch die meisten P«tien unen-^ie« dentble^, vsÄert^.dal^Bpiel an,^J!rte«ise itnd wird mit lder Zeit lang^ikg. Ein.Vor« läufer .deS heußtgen Schachs, das tn^che DscZ^tmxmga, j^daS vorwiegend ^in der Zeit zwischen ÜV0 und ' IVSI ge^elt wurde, hat die Forderung an ein renMoftS Gpiel »»hl erfüllt, jedvch mußten bvt diesem Gptet un^ endlich viel Züge gezogen werben, bis daS Endziel, der Sieg, errungen werden konnte. Hiedurch wurde das S^ eintiwtg und flach. Das heutige, von Spanien übernommene Schach^l a la Rolbiosa hat wieder, den Fchler, daß die. Dame, die den Gang von Turm und Läulfer in sich vereinigt, ^üv die 64 Mder des MchachbretteS viel zu stark ist und daher bei gewiegten Splelem ^ine Entscheidung sehr erschwert. Andererseits b^inslußt der AnM.deS Weißen bereits »»n vornherein daS Spiel, weil hiedurch Weiß !in Borteil gelangt, Schlvarz erst in den nächsten S 'bis 8 Zi^en ausgleichen muh, wenn er den Sieg an Weiß nicht kampflos übevlassen will. Beim heutigen Gchach gilbt es gegen SpiÄende auch nur meHr einiqe Mguven im Felde, da doch die Bevaubunl! der gegnerischen W'SÜren ebenfalls zu seinen Regeln gehört. Im letzten Jahrzchnt hat m«n fich iwmet mehr m»tt^ der R^yvmierung des Schachspiels befaßt, ohne daß eine befriedigende Lösung gefunden worden wäre. Nun scheint es endlich dem Preßburger Professor Be-drich Kratky gewngen zu sein, das Schach« spiel der Zukunft zu erfinden. Zumlindest rann man hierauf auS Aeußerungen folgern, die bekannte Großmeist«« wie Spielmann, Marshall, Bl>golMow u. a. iiber daS Spiel machten. Spielmann hat flch besonders Angehend mit dem „Laureat" befaßt und hat in verschiedenen an den Erfinder gerichteten Zuschrilften erklärt, daß setner Anficht nach „Laureat" dazii k^ruifen sei, „eine neue Epoche unseres edlen SpiÄes einzuleiten". Er war es auch, der die Idee eineö internationalen „Laüvoat"-TurniierS aufwarf und da bereits außer Gpielmann auch Mvrshall, Takats, DuraS, Rubinstein, Bogolful^o, Bcllla u. a. sich zur Teilnahme an eine.n solchen bereit erklärten, dürfte bereits in nächster Zeit daS erste „Laureat"-Turnier staNsinden. Was ist nun „Laureat", zu dessen Erfindung Pwfessor Kratky sechs Jahre benötigte? Es hat nicht wie ^S Et^c^rett 64, sondern 1 Spielfelder, auf denen sich statt .'LZ insgesamt 50 Figuren bewegen, die in acht Gattungen zerfallen. Die Hmchtfigur ist der Marschall, i»em ungefähr die Rolls des Königs im Schachspiel zuMt. Die Sp^el figuren nennen sich Aeraplan, Tank u. Batterie, die Hilif^^ren Panzer und ESka-idron. Außerdem gibt eS zwei Halbfiguren, die Bedette und die Division. Die Trsindung besteht jedoch nicht vn einem ewzigen Spiel, fondern aus einem System von 10 verschie« denen sich ergänzenden Spielen, desien erste drei Stusen mehr für die Jug^ bestimmt sind. Die vierte Stufe, das Vivi-Dodo, ''st ei,: Familiensipiel, ÄhnÄch dem Damenspisl jedoch kommen diarin nur drei Gattungen von Figuren vor, ist aber reicher an Kombinationen wie dvS heutige RMosa-Schach. Die nächste Stufe ist das etwa lö Jahrhunderte alte Dschaturynga, die sechste das hellte gespielte a !a Rai^cha, d^ siebente daZ Dislokations- mijd KvmpositiilmS-Laureat, die ar AI««««« — Si»« S«»rtk «tnDsSlch«» Wie mtSBeograd vom 10. d. M. be richtet wird, entstand gestern mittags im Palast Hotel, einem der modernsten und größ^ Bevgraber Hotels, ein großer Brand. Der Grand brach am Dachboden in dtr Nähe des Hauptvamines auS, setzte in wenigen Minuten ganzen Dachswhl in Flammen. Bevor die Feuerwchr anrückte, brannte auch doS oberste Stockwerk lichterloh. Der Brand war weithin sichtbar. ES wurden sofort alle Feuerwehren mobilisiert, ldoch schien es, daß ihre Bemühungen umsonst sein werden und daß das .Hotel vollkommen vernichtet nx^^rden wird. Die größte Gefahr bestand darin, ^ß der Brand auf ihas benachbarte chamtlsche !i^oratorium der Universität übergreift, was^eine Katastrophe' zur Folge haben würde. Auch Mi« litär wurde zur .Hilfeleistung herangezogen. Bei der Löscharbeit wurden zwei Feuermehrleute und drei Soldaten schwer verwundet. Unter den Hotelgästen brach eine Panik aus. Mehrere Frauen sprangen von den höheren Stockwerken auf die Straße und erlitten schwere Verletzungen. Soweit bis jetzt festgestellt werden konnte, sind alle Hc-telgäste «aus dem brennenden Hotel gerettet worden. B e o g r a d, 10. September. Nach ein-stündiger angestrengter Arbeit gelang es der Feuerwehr, den Brand im Palasthotel zu lokalisieren und das übrige Gebäude zu retten. Kurz nach der Bewältigung des Brandes im PÄasthotel brach in der Knopffabrik „Norma" anscheinend durch Kurzschluß ein Feuer aus, das die Fabrik vollkommen zer störte. ^ . M a r i b o r, 10. September. TatigMderRettungsabttllung >n MaS- D«nf. ZumMn und Vvert folgten. Bald nach dem Anfange ihrer Zusammenkünfte entschlossen sich die Im Auoufi Im vergangenen Monat August wurde die RettungSabtsilung der Freiwilligen Feuerwehr in Marilbor insgesamt in 216 Fällen in Anspruch genommen, die sich folgender-nmßen aufteilen: 119 Unfenlle, 16 chirurgi« sche und 30 interne Leiit^n, 38 Fälle von Frauenleiden und Geburten, 8 Geestes- und ?^venleid«n, 2 Selibstnwvde und 3 verschiede»« andere Interventionen. Zur Bewältigung dieser Arbeit standen 427 Mann 79^') Minuten oder b Tage, 12 Stunden und 3.^> Minuten inl Dienste, jeder Mann somit durchschnittlich 18 ei-nhavb Minutnr. Ter Tagesdurchschnitt betrug sieben Fälle pro T«»g. Von diesen 216 Inanspruchnahmen entfielen ^ulf telephonrskj^n Aufruf 68, auf ei. genes Ersuchen 94 und auf ärztliche Anord-nung 54 Interventionen, wobei 121 männlichen und 9b weiblichen Personen Hilfe jie^ l^tet wurde. In Mllen mußten die RettungsautoS in Dienst gestellt . werd.'n, während bei 80 Füllen die Anlegung eines Verbandes genldgte. Die Vv«ateMfche» Tauftb abenbe in Marwor Seit sechs Jahrein treffen sich die Phila-teli/sten uirserer Stadt einmal wöchentlich beim Tmlschabend. Im Jahre 1933 t-raf-n sich >diie P^latelisten zunl, erstenn^l, durch eine Gnbenlfttng zweier Philatelisten im Hotel Halbwidl. Dieser Einberufung leisteten zirka 20 Briefmarkensammler Folge. Von da an win^den die Danschabende weiter eingehalten, waven immer vahrung dieser Werke im jeweiligen Tauschlokale erwo-vben, wodurch es jedem Teili«hmer ermöglicht ist, bei den Tansch-abenden sich der We^ Au bedienen. Die Sammler ^vechselten im Lause der Jahre öfters das Lo^ und waren sie nach der Rsil^ im Gasthaus Novosel, Puntigam, und PeLnik, unl von dort wieder in daS Gasth^s Novosel (Skerbee) zurückzukehren, wo sie Vis Mai 1929 verblieben. Den Sommer l. I. ilber wurden die Tauschabenide teilweilse eingestellt, todlwzise in der'Gambrinushalle aibgo^ten. Seit d. September d. I. trefsen sich die Philaticki sten joden Doirnerstag um 80 Uhr im Hotel „Pri zamoreu" (Hotel Mohr). Um den Teilnehmern an jetzt ^folgen den'Abenden noch mehr Interessantes und Nützliches AU bieten, h^n sich einige Her ren ldÄenSwürdigerw^se bereit erklärt, re golmäßig «kleine B o r t r ä g e zu halten. Außerdem wivd in kürzester Zeit ein heroor ragender Spezialist von Jugosllawien (Slo wemen) seine Sammlung zur''Ansicht mit bringen. Da diese Sammlung dermi um-san<'reich ist, daß es unmöglich iväre, diese! be ckn einem Abend zu besichtigen, wird i?»er Sammler jedeSinal nur einige Werte in irl len ihren Nuianeen (Farbe, Papier, M minfl und Dnlck) MOrinqen. Obwohl hier nur ein kleiner Teil der Tä tiakeit der Milatvliften bei den Tausch beschrieben wurde, dürft« eS doch Sammler (s^ eS An. ^»bger Fortgeschrtttener oder Spezialist) rgelegt zu halben, welch ungeheuren Nut. es für ihn in philateliftifcher .<^nstcht Abenden teilnimmt daß diese Abende jetzt mehr ^Zuspruch finden werden, als sie chn'bts jetzt schon hatten. ^m. Tschechoslowakische «erzte in Aiaeibar. Mittwoch nachmittags trifft mit dkm Wiener Schnellzuge um I3.ö3 Uhr eine Gruppe von U0 Aerzten aus der Tschtchoslowakei in.Ma Ausenthalte werden d,e Gäste ihre Reise über Rogoßta Slatina Ljubliana und Bled nach der Adria fort-^tzen. Die Bevölkerung, insbesondere die ^ndeskollegen, n'erden eingeladen, zum ^fang der Gäste möglichst zahlreich am Bahnhof zu elscheintn. m. Trauungen. In der letzten Zeit wurden in Maribor getraut: Jng. Heinrich Fischbachmit Frl. Wtvrie Ä r i v e c, Josef Kokolmit Frl. Olga B e n « i n a, Anton K r a j n e mit Frl. Marie Z u-' an i e, Leo K l a n e n i k mit Hrl. Sophie M ar h l und MvtthiaS Rantaöa mit tzrl. Marie O r n i k. m. Verstorbene in Maribor. In den letz. ten Tagen sind in Maribor gestorbeil:, Ja-^ r « nik, Besitzer, 50 Jahre alt; The-rese Macher, Privatbeamtin, 42 Mre, Marie Z m a u c, Gisenbahnersgattin, 53 Jahre; Karoline Paulo, Kellnerin, S4 Jahre; Marke O s a n a, Private, 84 Jah-Gertrud Renner, Stadtarme, 85 Jahre; Matthias K u b e 8, Lokoanotivfüh. rer i. R., 75 Iah«; Lucie K o S, Arbeiterin, 26 Jahre; Vladimir R u e s, Zoillbeamtens-schn,'3 Wochen; Josefine MikuZ, Dien-, rin, 53 Jahre; Martin S t r a S e k, Sede-rer, 64 Jahre; Jossfiine A b r a m, Schlos-ferSgattin, 56 Jalhre; Friedrich G l a n i S. Besitzerssohn, 19 Jahre alt. m «eisepriifung a» der hiesigen Lehrer« bilbungsanstalt. Die Reifeprüfung an der Hiesigen LehrerbiWungSanstalt befanden dieser Tage rm Herbsttermln folgende Zöglinge mit gutem Erfolg: Hermann DeuL-man aus PoljLane, Willibald Jager aus Mariöor, Stefan FrvS auS Mattbor,/Alois Knafelc aus Maribor, Franz Kollar aus Slov. Bistriea, Franz OberZan auS Zidani most, Antvn j^nieka aus Maribor, Anton Korban aus Maribor, Franz Vertan^! auS Marib«>r und Anton Pohar au« Vlaribor. Zwot Kandidaten wurden auf ein Jahr re« probiert, während vier ZSglingtn Nachprüfungen aus einem bezw. zwei Gegenstände« bewilligt wurden. m. Jahress^r der ReserveoMere. De« Unterausschuß «des Vereines der Reserveos-fizieve und Kriegsteilnehmer in Maribor veranstaltet am BorabeM» feiner Jahresfeier (Krstna slava) Samstag, den 14. d. um SI Uhr im UnivTrsaale einen Festabend, verbunden mit einer Tanzunte^wng^ j^r-rentoilette dunkel. Zutritt haben. Geladene -und durch diese eingeführte Gäste. Die et« gentliche JahreSfÄer findet Somttag, den 15. d. um 11 Uhr am Leinen E^rzierpla^ neben deni Magdalenapark statt, bei tvel-cher Gelegenheit ^ch eine Totenfeier fÄ die beim Dtirchbrüch der Ädlotiikifront Gefallenen abgehÄten wiizd. Der Unterausschuß ladt alle Reserveossiziere,' deren Familien und durch sie eingeführte Bekann7e ^o-wie alle Freunde der Bereinigung zu diesen Veranstaltungen, die ein Beweis dafür sein follen, 'daß alle Parteileibenschaften aufgehört haben. In Geselllschaft von Reserveoffizieren, die ja 'das Rückgrat unseres Heeres lbilden, möge jedermann ermöglicht werden, einige Stunden «in zwangloser Unterhaltung zu verbringen. Zur Abendvevanstaltung sind auch alle, gegenwärtiig in Maribl^»r an« wesenden Mitglieder der einzewen Schützen vereine herzkiW eingeladen. Dadurch wird es ihnen möglich sein, sich von den g^st« freundlichen DvaustudtÄrgern auf die ancie nehmste Weise zu verabschieden. ^ Einladungen, falls solche aus Versehen jeman^d nicht zugestellt werden sollten, sind in der KanM des Unterausschusses (JurS:öeva ulioa) oder im Geschäfte P e r ha v e < (Goifpos?a nlica) erhältlich. m. Stand der ansteckende« 5kra«kheite«. In der Zeit vom 1. bis 7. d. M. waren, wie das städtische Plhysikat mitteilt, int'Bereiche der Stadtgemeinike Z1!«ribor je eine Ruhr« und MmnpSerkrankung zu verzeichnen. m. Die Arbeitsbitrse in Maribör benötigi drmqend 20 Waldarbeiter, 50 BerMaPpen. / « lMKivb'ch,'LK Schlosser, 1 Tapezierer, mehrere Tchu-ster, Schmiede und Tischler, weiter^ 1 Metallgießer, 1 Serviererin, 1 ältere Erzieherin, l IZ^lerin, 1 KSchin für Bitolj „nd 1 Unterläuferin. m. yremdeuoerkehr. Iin Laufe t> »den. m. Sin „nobler" Fohegaft. Der hiesige Handelsreisende S. mietete gestern «ne Droschke uttd ließ sich in Gesellschaft eineZ hiesigen Kaufmannes nach Melje führen. Unterwegs lud er denn Autscher und seinen Fahrgast auf eine Stärkung in einem nahzn Gafchauise ein. Da er angeblich nur. Dinars??ittwoch, 11^.September. ' ^.Ljubljana, 17: Nachmittagskonzevt. 19: MÄ^e'n. — 19.30: Literatmstunde. —' 20: Solistenabend. —. 22: Nachrichten And Zeitangabe. — Beograd, 12.45: MittagS-konAsrt. 20.25: Kammermusik. ^ 21.40: Mandolinenkonzert. 22.15: Schallplatien ksnAert, -- Wien, 16: Nachmittagskonzert. -- IS: Märchen für grvß und klein, -p ^.'0: ' Peter-Flamm-AIbend. — Anschließend: A-be^konzert. — Breslau, 19.05: Schubert-Li«dier. — 20.30: Unterhaltende Musik. — Brünn, 17.45: Deutsche Sendung. — 19.05: Tamburi^zakonzert. ^ 20: Praoer Ueder- tragung. — Daventry, ?V: Promenadelon» zert. — 22.45: Timznrufik. EtMtgart, 19.15: Esperanto. — 2V: Bunter Abend. Frankfmt, IL. 15: Stuttgarter Sendung. ---19.0b: Französisch. — 20: ,.Die «de Wel-l«'". — 21: Heitere Stunde. — Berlin, 17? Unterhaltungsmusik. —^ 19. Cellovorträge. 19.30: Aktuelle LiebeSlieder.__20.30: Mül- ler-SchlösserS 5doimiidie „Schneider WibHel". Al^chVießend: Tanzmusik. Langenberg, 17. 35: Besperkonzert. — 20.30: A-lbendmusik. — lZI: Deutsche Symphoniie. ^ Anschließend: Kvnzertübertragung. — Pra^ 17.45:-Deutsche Sendung. — 19.05: Brünner Uebertragung. — 20: Erstes Herbst konzert. — MaUanb, 16.30: Ainderlieder. — 20.30: Leichte Musik. ^ 22.10: Barietee-musik.— Miinchen, 20.10: tz. Stadlers hei. tere Oper ..Schneider Fki-pS". — 21.35: Unterhaltungskonzert. — 2Ä.4ö: Konzert« und Tanzmusik. -» Budapest, 17.4ö: Orchesterkon zert. — 20: Schalbplattenikonzert. — K.30: Ergebnisse det.internationalen SH«hwr-nierS. — Anschließend: Zigeunermustk. ---Warschau, 18: Populäres Konzert. ^ 20.30: SolistenZonzert. ^ 23^ Tanzmusik. Pa« eis, 20.20: Symphoniekonzert. . / Aus Wuj Der oedtlmnUvolle Mord von WuM oora Vor einigen Tagen wurde in Ptujska g?« ra der Besitzer Anton H o r v a t auf dem neben dem Hause befindlichen MaiSfelde mit einer klaffenden Wunde 'tot aufgeftmde'l. Man nahm an, daß der Besitzer von einer Leiter gefallen sei und sich hiebet die tödliche Wunde Kugezogen habe. Dies lbestStigren auch seine Verwandten. Die Obduktion der Leiche und die eings« leitete Untersuchung lassen jedoch die Anze« legenheit in einem ganz anderen Lichte erscheinen. Sachverständige erklärten, es könne sich nicht um ein Unglück, sondern um ein Verblichen handeln. In Verbindung mit der neuen Wendung des SachverwalteS wurden der 42jZlhrilge Johann F i d e r-i! e k auZ Pristava und nun auch der 18jäh-rige Sohn deS Besitzers, Martin Ho rva t, verhaftet. Man nimmt an, Horvat sei mit einer Hacke erschlagen worden. Um S^e Untersuchung in eine andere Richtung zu lenken, glaubt man — und daflir sprechen verschiedene Anzeichen —, daß die Mövder ihr Opfer in 'das Maisfeld getragen ulch die 5!eiter mit dem Blute des Ermordeten benetzt Haiben mußten. Genaueres konnte i^r den geheimnisvollen Fall nicht in Erfahrung gebracht wer den, lveShalb wir uns vm^läufig nur auf die Wiedergabe der verbreiteten Gerüchte beschränken müssen. p. Die Zufahrtsstraße zum Frachtenma« gaziu in Ptuj befindet sich airgesichts der gegenwärtigen Trockenheit in einem Zustand, der alles zu wünschen übrig läßt. Der Staub liegt bis zu 15 Antimeter hoch auf der Straße, die von Fuhrwerken äußerst stark beniützt wird. Kein Wunder, daß die ganze Gegend ständig w sine dichte Staubwolke gehüllt ist. Eine täglich mehrmalige Besprengung ist dringend am Platze. Um die Bildung von Staubwolken zu vevrin gern, ist eS auch.ni^tig, «den Stvaßenstaub gründlich zu entfernen, «da sonst beim Herbstregcn die Straßenpassanten Gefahr laufen werden, bis zum Knöl^ tn^den Kot einzusinken. Die Einhebung der hohen Pflastergebühren, pro Wagen 50 Dwar, berechtigt die Bevi>lkevung wl^hl dazu, die kompetenten Faktoren an ihre Pflicht zu erinnern. Auch wäre es sehr angeraten, diese ziemlich^ lange Stmße L«sser zu beleuchten, da die zwei Lampen ganz unzureichend sind. p. Neue Amtistunden beim Bezirksgericht. Mit 1. Septem!b^ wurden neue Anitsstun-den festgesetzt. Das Gericht amtiert nun von 7.30 bis 12.30 und von 16 bis 13 Uhr. Die Einlau-sstelle ist für den Parteienverkehr von^ 7L0 bis 11.30 und Von 16 bis 17 Uhr geöffnet. p. Fahrraddiedftiihle. Dem Besitzer aus Iurovec wurde ein Steyr-Rad entwendet. Unbekannte Täter brachten ferner vor dem Gasthause Heller in Breg den Viehhändler ^"Mnlsak um den Besitz eines Nero-RadeS. p. Einbruch. Unbekannte. Tater verübten bei der Besi^rin Frau Aj-iane Slugv In Sv. Bolfenk, während di^ auf dem Kld^e beschäftigt war, in daS versperrte Haus einen Einbruch und entwendeten verschiedene Kleidungsstücke im Werte von etwa 6000 Di nar. Die Diebe ließen auch einen Barbetraz von 3000 Dinar mitgehen. Aus 6akov« k. Tadessqll. Nach kurzem Leiden verschied Montag die Richtersgattin Frvu An-Liea M a r u ii ? ^ Friede ihrer Asche! k. J»>be«»rotest aegm hie B«r»Lug» in Voläjftaa. Die israelitische Bevölkerung von <)akovee hiÄt d^er Ta^ eine, große Ber-sammlu-ng ab, in welcher die blutigen Vorgänge in Palästil^a eingehend erörtert und Äe schlaffe Ha^ig der engl^ischen Regierung en^chieden verurteilt wur^ In der Verfamwlung, an der faft alle hiesigell Juden törlnohmen, sprach der Präses der israelitischen KultuSgttneinde in öakouec Herr Dr. Ludwig Schwarz und enlwarf ein Bild über die gegenwärtigen Zustände in Palästina, wo für die Zusammenstöße niit den Juden einzig und allein die Araber ver antwortlich seien. Das Wort ergriffen noch der Oberrabbiner Herr Dr. Elias Grü n-Wald und Otto Jllngwjrth für die israelitische Jugend. k. Einbruch. In die Wohnung der Witwe Frau Regine Ehakathurner brachen unbekannte Täter ein und entwendeten verschiedene Kleider, Wäsche und Wertsachen. Tie Diebe hinterließen keine Spuren. Mus Gelft Zwei tiidliche UngliickSfälle. Am SamStag, den 7. d. wurde der t',0-jährige Bettler Anton S t o k l a s a aus Roginska goroa bsi Smarje auf der Reichs straße in der Nähe von Sp. Hudinja bei Celje von einem Äuto überfahren u. schwer verletzt. Der Greis wurde sofort in das hie sige Krankenhaus überführt, wo er aber kurz nach der Ueberführung den Verletzungen erll^. Am selben Tage schleuderte jemand dem 15jährigon Arbeiter Karl öe r m a k?n Bruca bsi Petrovöe einen Stein auf den Kopf. (lernmk wurde mit schweren Verlet zungen in das hiesige Krankenhaus ge brächt, wo er aber gleichfalls bald darauf verschied. c. Todesfälle. In Sp. Hudinja bei Celje starb am 6. d. die 26jähvi'ge Kellnerin Karoline Z u p a n c, am 7. d. im Kranken-Hausse die 2^jährige Schmiedstochter Jose-fine B e r g l e z aus Dtharje an Diphthz-ritis. Friede ihrer Asche! c. Herr Laura Petovar, Großgrundbesitzer und Kaufmann in Jvanjkovci, welcher am 5. d. abends während einer Autofahrt in ider Nähe von Gomllsko im Sanntal verunglückte, verließ bereits am 9. d. das hiesige Krankenhaus und begab sich in häusliche Pflege nach Jvanjkovci. c. Verlust. Die Krämerin Anna Stern verlor «am 5. d. in der Zeit zwischen 10 und 21 Uhr in der Stadt eine braune Briesta sche mit 2050 Dinar. c. SinbruchSdiebstahl. In der Nacht von Samstag auf Sonntag brach ein unbekann ter Täter in das HauZ des BezirksrichterS Herrn Dr. B r e L k-o an der ReichSsivaße in LoZnica bei Eelje em. In einem Zimmer -I- leläen, 5z5pkll!z, (Zoiarrkoe. VeiüfluL. Vsuva^e Nellvne »eldst in ftllea. vo »»clele verttxte?» ckircd u»>ekßl!!icke, oder Z0 ^»kre de»tdev»krt«. xitttrele odne Leruktttörunjr »ucd la vek»lteten I^Lüen. ^uiküdrlicde krozcdüke älskret xe^en Oin 7'---Z^üc^polto Vlietm»rk«ll V. Ldem.-?t»rm. l.»dolatoltu«, tt»oavver. 107Kb erbrach er den Deckel einer Nähmaschine u. entwendete daraus 1500 Dinar Bargeld Das Geld war Eigentum ider Pächterin Nach dem Täter wird eifrig gefahndet. c. Gelbstmordverjuch. Am Montag, d^n 9. d. früh schoß sich der 29jährige Holzma-nipu^t Johann H. in SoStanj eine Kug^l in die Bvust, wobei auch die Lunge verletzt wurde. Der Todeskandidat wurde mit >^r Bahn nach Celje überführt und in das hie-sige Krankenhaus gebracht. Die Ursache sei-ner Tat ist noch unbekannt. c. Sin Meter durchgebrannt. Frau M, wohnhaft in der Zrinjskigasse, erstattete gegen den Zl^chneider Jvsef B. die Anzeige, we«il B., welcher in ihrem Hause aus Kost und Wohnung war, durch^rannt ist, ohne seine Rechnung im Betn^e von 1530 Din. beglichen zu haben. Tfteattr«.»5Wnst -s- Judlläum l« Hause «eclam. Mitte S^tem-ber erreicht ReolamS Univevsal-Bl-blwthek die Nummer 7000. Aus diesem An« laß wird von dem Verlag eine Repräsen^-tionSserie herausgebracht, die eine erlesene Anzahl deutscher Autoren der Gegennnrt vereint. Neben der Novelle „Wenzel Tiegel" von G. E. Kolbenheyer sind für die Jubl-läumsnummer u. a. Werke vou Heinrich Mann, Hermann Hesse, Leonhard Frank, FraM Ä^ß, Robert Neumann, Rudolf v. DeliuS, Emil Lucka und Erich Ebermayer in Aussicht genommen. 4- Nichard Strauß bearbeitet MozartZ Oper „Jdomeneus" für die Wiener StaatS-oper. Er wird die neue Fassung sekbst einstudieren und aufführen. Gteinberg dirigiert die Schünberg.Ue» aufsiihruug. Arnold Schönberg hat sein neues Werk, eine abendfüllende, heitere Oper, dem Frankfurter Th^ter zur Urauf-fühmng übergeben. Me szenische Leitung hat Dr. Herbert Graf inne, die inusikalis5)e Hanns Wilhelm Sbeinberg. -s- „Miß Universum" als Schaulpielerd^ Direktor Jarno plant, Fräulein Lietl Gold arbeiter, die „Miß Universum", an der Re« naissancebühne in einer Sprechrolle debü« tieren zu lassen. -i- 7V0.000 Bücher verkauft. Zu gleiche, Zeit erleben, zwei Bücher in Rsi^ ihrer Auflagen das 700ste Tausend: Waldemar Bonfels „Die Biene Maja und ihre Aben4 teuer" u. — Remargue „Im Westen nichts Neues". 4- FeliL Weingartner,, der gegenwärtig iit Basel als Direktor des Konservatoriums mit großem internationalen- Erfolg einen Meisterkurs für Dirigenten leitet, hat soeben seine 6. Symphonie vollendet, deren zweiter Satz nach den Skizzen geaÄeitet ist, die Franz Schubert für den dritten Satz seiner H-Molt-Symphonie hinderlassen hat. Das ganze Werk ist in memoviam Franz Schuberts geschrieben, enthält aber außer der erwähnten Ausar^tung keinerlei Zitat oder Anllang an Schubert. ' -j-' „Valentina" betitelt sich die neue Op?« rette ^s sungen Wiener Komponisten Luds Philipp, ^s Buch ist von Fritz Lunzer und Kurt Breuer. -j- Julius Berjtl, der Autior des erfolg-reiten Lustspiels „Dover-Calais", hat ein neues dreliaktiges Lustspiel „Skribbys Suppen sind die besten" vollendet, desien Uraufführung Mitte September im Komödienhaus in Berlin (Direktion Barnowisky) mit Eurt Bois in der männlichen Hauptrolle stattfinden wird. Das Stück ist von einer ganzen Reihe Bühnen erworben worden, u. a. für Wien (Deutsches Vo^kstheatsr), Hamburg, Frankfurt a. M., Nürnberg, Königsberg, Hannover, Dortmund, Stuttgart. Kino Burg-Aina. Bis Mittwoch wird der urkom?« sche LiebeSsilm „Bier Worte möchte ich dir ?agen: Ich Hab' dich lieb" mit Mady Christlai's in der Hauptrolle gezeigt. UnioN'Kino. Heute, Dienstag Kum letzten Male: „Wera Mirzewa" (Skandal von Moskau) nach dem gleichnamigen Rvman — Ab morgen wird das erschütternde' Drama „Bier Söhne" vorgeführt. Der Film ist einer der stärGen Fox-SKla^-^r. bim ^Mari5or?^ Zeiiunli"'Nummer Die Bankbilanzen als MrtschaftMermometer Z«stiede«stelle«de Enlwicklang »er veldt«fti<«»e Die in unseren Banken konzentr?iertzn Gell>er stellen einen großen Teil unseres VolksvermKgens dar, zumindest aber geben die Aitfstellungsn über die Verteilung Her Werte richtigen Hinweis.für die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Gebiete, wenn auch die offiziellen Daten, soweit sie z. B. den Stand der Jmmo>bMen betreffen, infolge der inzwischen durchgeführten Abschreibungen m^t großer Vorstcht aufzunehmen sinÄ. Immerhin weisen die Bankbilanzen dcS letzten Jahres aus allen Gebieten öes gan» zen Staates in ihren Aktivposten an Industrie- und Handelsunternehmungen, Schuld nern aus diesen Unternehmungen und Kon« sortialgeschästen einen Wert von 6 Milliarden Sß4,383.396 Dinar auf, einen Wert, der etMs mehr als ein Drittel der Gesamtaktiven aller Banken Jugoslawiens (Dinar 17.S20,537.100) ausmacht. Berücksichtigt man, daß die Einlagen auf Büchel zusammen Än. 3.281,035.494 betragen, dann sieht n^n, daß mehr als zmei Drittel unserer Spar- gel^r Banken in der Wirtschaft investiert find'. Die zweitgrößte Wtiv^ost jugoslawischer Bankcrktiven sind Wechsel, deren Betrag mit Din. 4.952,007.752 verhältnismäßig sehr niedrig ist, aber mit der in den letzt:n Jahren geübten Zurückhaltung der Bank'.'n öei Wechselkrediten erklärt werden kann. Immerhin ist der Betrag des R e e ko m P te s bei den Banken nilt. Dinar 3.864,240.150 ein Belveis mehr, daß die Vorsicht in der Kreditgebung fast eimn Schritt zu weit gegangen ist und man nahe daran ist, das Kind mit dem Bade auszu-schütten. Wie groß aber die Zurückhaltung der Banken ist, sieht man erst aus der Summe der vorhandenen Bargelder, die Dinar I.402,021.446 beträft nnd bedeutet, daß >sr sechste Teil des im Umlauf befindlichen Bar geldes in den Tresors liegt. Das Aktienkapital unserer Banken sellbst beträgt Dinar 2.174,609.932, d^e R e s e r v e f o n d s sind zusammen Din. 773,819.055, die e w i n n e des Vorjahres Dinar 258.408.492. Eine Gegenüberstellung der einzelnen Gebiete Jugoslawiens ergibt, daß Serbien mit über einer Milliai^de Dinar Aktienkapital und mit A70 Mllionen Dinar Reserz?n an erster Stelle steht. Dagegen sind die Bar-geldvorröte in Kroatien und Slawonien mit ea. 590 Millionen Dinar weit über den Geldvorräten anderer Gebiete und S l c» w e n i e n verfüat. obwohl an zweiter Stelle, nur über 343 Millionen Dinar Bargeld. Der Wert der Industrie und wirtschaftlichen Unternehmungen ist in Kroatim am größten und betragt dort Din. 4 Milliarden 191,629.310. an zweiter Stelle steht Bosnien, wo der Wert dieser Unternebmi:n nur 663,656.238 Dinar ausmacht. In Serbien verfügen die Banken iiber I n d n-strienim Worte von 136.2l>4.000, in Slowenien um 153.7A1'.814, in Dalmatien nm Z47.204.886, in der Woswodina um II.033.597 und in Syrmien uln 2,833.553 Dinar. Die der A 7 t i v p o st e n ist m Sevbin Dinar 4.627,693.000. der Gewinn Dinar 117.530.000, in Kroatien Dinar 7.106.132.713. der Y'-eni^nn Din. 77,330.063, ln Bosnien Din. 1,190.693 326. der Gewinn Dinar 22^384.516, in Slo^venien Dinar 1.589.954.270, der Gewinn Din. 12,335.977, ln Dalmatien 235.387.611. der Gewinn Dinar 4,436.389, in .der Woiwodina Di'iar 1.884.233.774, der Gewinn Din. 20,800.438, in Syrmien Dinar 323,387.406 und der Gewinn 3,040.609. Die S p a r e i n l a g e n auf Büchel betragen in Kroatien etwas über 4 Milliarden. in der Woiwodina 1.2 Milliarden, in Serbien 1.7 Milliarden, in Bosnien 385 Millionen, in Slowenien 690 Millionen, in Dalmati?n 125 Millionen und in Syrmien 177 Millionen. Der W e ch s e l b e st a n >d belänst ^ich ln Serbien auf 1.7 Milliarden, in Kroatien die zu auf 1.5 Milliarden, Bosnien auf 310 Mil lionen, Slowenien auf 261 Millionen, Dal matien auf 27 Millionen, Wojwöd-ina «lf. 861 Millionen und Syrmien auf 173 Millionen. Die R e n t a b i l i t ä t der Aankinstitit te ist am größten in Syrnrien, wo sie 16.07 Prozent beträgt. Serbien weist eine Rentabilität von 12.32?^ auf, Bosnien 11.52?Z, Kroatien eine svlche von 10.89^, Slowenien 10.58^, die Wojwodina 9.58 und Dalmatien 6.80 ?v. Die Daten dürften für das ganze Reich stimmen, was ihre Wichtigkeit für die Er kennung der Verhältnisse anbelangt, ist :n S l o w e n i e n in Berücksichtigung zu zie^ hen, daß dort der Geldverkehr stark im We ge der Bauerngenossenschaften^'abgewickelt wird und die Banken nur den' kleineren Teil des Geschäftes üHernommen haben, so weit sich dieses eben auf die Industrie be Zieht. ^ ^ Gegenüber den vergangenen Jahren zeizt sich eine starke Veränderung im Stande des eingezahlten Kapitals. 1926 betrug das Kapital aller Banken 2.005 Million-n, 1927 1881 Millionen nnd 19N3 schon 2174 Millionen Dinar. Die S P a r e i n l a g en sind von Dinar 6743 Millionen im I^hre 1926 auf 7040 im Jahre 1927 und auf Dinar 8291 Millionen im Jahre 1923 gestiegen. Die B a r g e l d v o r r ä t e in den Banken waren 1926 778, 19Z7 721 und 1928 1402 Millionen Dinar, haben sich daher auf das Doppelte erhi^ht. Die Vorräte an W e r t P a p i e r e n, die 1926 mit 776 Millionen, 1927 mit. 804. Millionen eingeschätzt waren, sind 1923 auf über 960 Millionen Dinar gestiegen. Die größten Verschlechter an g e n in den Bankbilanzen gegenüber den beiden veraanqencn Jahren waren in Bosnien und Dalmatien zu beobachten, die übrigen Gebiete wiesen fast diirchwegs Verbes-serunc»en der Bilan'ausiveise. Verringerung der Verluste, Zunabme der Aktien und t-er Reservefonds auf. Die G e w i n n e. ^ie 1926 mit 211 Millionen. 1927 mit 229 Millionen ausgewiesen waren, stiegen 1923 auf über 253 Millionen Dinar.' Jugoslawien ist ein k a p i t a l S a r-m e s L a n d, die Wirtschaft dreht sich um die Bankinstitute bernm, es aibt nur eine ganz imnim'''^e Anzahl solcher Untern^lj-men, die nirlit irgendwie in einer Bilanz-Post unserer Finanzinstitute inkludiert sind. Aus diesen: Grunde 'vvecüen die liier angeführten trockenen Mfern für die Wirtschaftsentwicklung in den einzelnen Gebieten nnd im ganzen Königreich beredter, als Aufstellimaen^ einzelner Untcrnehm-ilnci'.'n können, da sie die (^ntwickluNa der Gesamtwirtschaft des Staates widerspiegeln. Und dabei ist die Titsaclie, dak die Ziffern weitaus kleiner sind, als sie im Verhältnis zur '^Bevölkerung in anderen Staaten eigentlich sein sollten, erst von sek""^^rer Bedeutung. Desider Fried. ausgestaltet iverden, so insbesondere Waren- und Nachrichtenvermittlung. Aus den erstatteten Referaten wäre entnehmen, daß sich in der Periode vom 1. September 1928 bis 31. August 1929 die jil-goslawische Ausfuhr auf KW0, die Ti^.fuhr dagegey auf 2282 Mllionen stellte, was einem Passivum derHandelS-bilanz von 832 Millionen Dinar ent-spvicht. Von den einzelnen Ausschüssen wurd2 die vorsichtige Schätzung der bevorstehenden Ausfuhr vorgenommen. Der voraus-s i ch t l i ch e E x p o r t dürfte sich in der nächsten Periode folgendermaßen g^taltea: Getreide, Hülsenfrüchte und Kartoffel rund 3000, Obst- und' Obsterzeugnisse ^7, Bii^h und Fleisch 1920, Holz, Kohle und Er^e 2265, Industrie- und Gewerbeerzeugni'fe 683 und Hopfen, Opiums Tabak usw. 509, zusammen fomit 8627 Millionen Dinar. Es sind alle Aussichten vorhanden, daß bereits in einigen Monaten die jugoslawische Handelsbilanz wieder aktiv' wird. Der Kongreß nahm sine Reihe von Resolutionen an, die sich insbesondere mit den Maßnahmen für die Verbesserung der Verkehrsmittel sonne ErliöhuW der Ausfuhr einerseits und Einschränkung Einfuhr andererseits befassen. Auch werden von sex Regierung Maßnahmen für eine entsprechende Entlastung der heimischen Prsduk« tion gefordert. beryer «ntgegengvSvacht. Schließlich siegte mit 3 <2.50 Kilogramm doch der Deliitictie Straßberger. Schilberg belegte n?:l 360 Ki-logrannn den zweiten Platz. Jnsg?sa.nlt holte sich Oesterreich drei und Deutichlalld zlvei Meisterschaften. : Die ungarischen Tennismeisterschast-n brgKten.bjSher recht interessante Kämpf-. ArtenS schlug den Anglo-Siamesen Fisher 7.5, 3.6, 6:4, Kehrling gegen Lee (England) 9:7, 6:4, 1:6, 7:9, 8:6, Frenz ssegen Worm 6:1, 3:6, 6:3 und Nano gegen Tön« ner«:1, 6:4. Die Tschechoslowaken MaleZek —Kada schlugen das beste ungarische Dop->pelpaar Aehrling — Dr. Petery 2:6, 6:1, 7:5. Di« Wiener Artens — unter- lagen den Deutschen Frenz-Heine mit 9:11. 6:3, 7:5. : Uridil geht nach Italien. Der einstmalZ wohl populärste Wiener Fußballer Ü r idil. der sich schon seit längerer Zeit als Trainer betStigt hüt, beabsichtigt dieser Ta^e nach Italien und zivar nach Bari ständig zu Wersiedeln. Der temperamentvoll- Stil UridilS dürfte den hitzigen Italienern besonders liegen. X Stand der Nationalban? vom 31. Au« gust (in Millionen Dinar, in Klammern der Unterschied gegenüber der Vorwoche): A k--t li v a : Metalldeckung 367.7 f-s- 14L), Da^' lehen auf Wertpapiere 1162 16.8), der Produktisn, die insbesondere in einer itensiveren Bebau ung des Bodens und der rationelleren Erzeugung in den einzel^ren. Gewerbe- un>> dnstriezweigen pMelt. , Vor allem uiüßten unsere Berkehrswe-Le gründlich verbeise.tt u. Sport : Jahreshauptversammlung bes M. O. Morgen, Mvtttvoch findet um 20 Uhr 'Ni Buvgkel^r die Hauptversammlung des hiesigen M. O. statt. Für die Sitzung s)errfcht diesmal ein ganz außerordentliches Interesse in Kreisen unserer Fußballinteressenten. : Der Billacher Sportverein in Maribor. Kommenden Sonntag weilt nun wieder ein-nlal der bekannte „Billacher Sportverein" in Maribor und bestreitet diesmal ein Gastspiel gegen die Eisenbahner. : Die Herrenhandballmannschasten „Ra-pid" „ZelezniLar" bestreiten konru:end«n Sonntag das Rückspiel. Bekanntlich ging die erste Begegnung mit 5:5 unentschieden aus. : S. K. Zelezniöar (Handballseltion). Die .Handballer Mahajnc, Marussig, Eisenmann, 5tositer, Horaöek, UrbanöiL, Jnkret, Drob-niö, Haber, Oman und Dobrila haben sich morgen, Mittwoch, und Freitag zwecks Trai ning für das sonntägige Wettspiel zuver-läßig am Sportplatz einzufinden. Der Sek-tionsleiter. ' : Slus dem Sportklub „Ptuj". Mittwoch, den 11. d. findet um 20 Uhr im Kluolokal des Vereinsbauses eine wichtige Zusammenkunft statt. Auf der Tagesordnung ist die Gründung eines „Motoklub Ptuj". : G. K. Öakovec—S. K. GradjanSki 3:3 (2:1). Vergangenen Sonntag gelangte in ^akooec ein Tressen nvischen dem dortigen Sportklub und dein S. K. Gradjanski aus .^'lrii^vac zur Auötragung, welches nach abwechslungsreichem Spielverlauf 3:3 (2:1) unentschieden endete. Die Gäste ans KriZe-vac waren zeitnx^ise überlegen. : <5in Achtungserfolg des Grazer Sportklubs in Wien. Der in letzter Zeit wieder stark ausstrejbende „Grazer Sportklub" ga-stierte vergangenen Sonntag in Wien gegen den dortigen „Sportkbub" uud unterlag nach härtester Gegenwehr knapp mit 1:2. Der beste Mann der Grazer nxlr.khr nor-züigliich^r Tormann B r ü n n r. : Europameisterschaften im Gewichth-ben. In Wien unlrden vergangenen Sonntag die Europameisterschaften im Gewichtheben ab gehalten. Das Hauptinteresse wurde dem Zusammentreffen Schilberg— Straß Aus aller Welt Der SM im Hotel „Hilife! Hilfe! Mörder! Diöbc! Einbrecher!" Mit diesen Rufen alarmierte jün.gst in Paris in der Rue Lafayette ein von einem Montmartre-Bummel heimkehrender Gast das kleine stille Hotel, in dem er abgestiegen war. Er hatte beim Betreten seiner Zimmer, ehe er das Licht einschaltete, den Schatten eines Mannes anr Fenster gesehen und daraufhin sogleich Lärm ge^^^en. Durch fein ^schrei geriet das ganze Hotel sofo>rt in Aufregung. Man alc^mierte die Pslizsi, die denn auch alsbald, 10 Mann hvch, erschien, das Gebäude mit sämtlichen Aus^ngen besetzte und kein Winkelchen un-durchsucht ließ. Aber kelne Spur eines Ein-brec!^rs war zu finlden, so daß der angstschlotternde GViedtte5te über 'Äv (ZmucU»L«n 6vr >VeItv«'pk!eeull?. ü> ider fürÄer- uad Vvrkekrsmlttel. über KÄUull?. üder Medpro^ulcte. A5sre»rw« unck Livr uoä über «Iis tocknlseke v«- davÄlulUk 6es?Ieisekv5. Detter« Xapitel idekanäolll ä!v l-»oävirtiek»tt. äiv lanck« v!rt8ed»ttUedea ^elüoen. cka I^edeas-mtttvl im ^vltvericokr. vtv ?uc!cvr, Ve- müse, LüclkrLckte. Odzt unck Xonserven. Lw de5onäere5 Kspitel l8t auck «ler Ver-p»clruuss5tectmtk Tvvttmet. la einei' 5r>aimoaVeItvewNeellve -el^t uns 6er Ver-ka88er Aete. ^üeUckkeiten unä Xu88ick» tev. Die Üder»u8 smeeen^e Lekritt kt -um pre!8 von 1?m. 1.80 xekettet unä SL0 eedunäen w jeder öuekksnä-!un5 erkSItUcd. d »vlo lUHtl»« Klit».« vas ^aL32ln äes Numor8. ?rel8 50 ?l?. monatliek. Verlas ^ öerjxmaav. I^eip?!«. 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Qeiä!Ilj?e ernLte ^ntrSee an clle Venvaltun? unter »Oliielill-cdes Neim«. 11612 /^nltlSiiek lie» zcdveren Vetlu5le>. öen vir ckurck cliis Nlnsctieläen un5ere» Neben, xuten Vsters, QroS- unä Lcdvlexervsters. tle» ttarln MLU»K»«S eillttea dliden. splectien vir »Ilen lür rile tierr-llcke /a wr Sl» kmlnktioo v«r»vtUorlUed? Vcko - vruoll 6er »iViRrldnrst» tlskerv»« ka ftisridor. — kilr äev Uvr»v»redsr aock ävo lDruoll Mnrilled- voiä» Uodndait w kiurldoe.