Deutsche Macht •rftfiirt lr* buKnu;t>(frltt»rn M z». tilltnM on. «rticlün »»d «dimiiff,»»»» Haoplvl», 1IU. Sprichst-i-id-, d-, Ktfocttut» tätlich. mit Ux Sonn- ist Ml U-i» Oft« Bat- n* »—4 atz» fUchtmtiojl. — K«(ant«tioicn portofrei. — Wanuforiptc »xrdr» eicht iuratfgrfmbet. — Hnotmwf Au!r»d»n»n nicht b»i 114*4 Nr. 89. Cilli, Svnntag den 7. November 1886. II. Jahrgsng. Was ist Korruption? Die Antwort scheint sehr einfach für ein ndliche» Gemüth, wird aber gemeiniglich doch ju enge gefaßt. Man denkt zunächst nur an die -itiericlle Corruption und vergiß: dabei, daß tf noch eine andere Art der Korruption gibt, »eiche wir die ideelle nennen möchten. Nicht Kol der Zeitungsschreiber ist corrupt, welcher ßch für die Verschweigung von Thatsachen oder !ü eine entstellende Behandlung derselben mit daar m Gelde dtstechen läßt, sondern auch der. «elcher au» factiöser Böswilligkeit, aus Mangel ln Wahrheitsliebe, au» einem angeborenen ifcr anerzogenen Triebe zur Unehrlichkeit Ver-jchiveigungen und Entstellungen vornimmt. Eine Probe solcher Corruption hat die „Südsteir. Post" abermals (zum wie vieltenmal V) im Leit-jniffl der letzten Nummer geliefert, in welchem ßl die Antwort deS Justizministers auf die Interpellation Foregger'» anläßlich der Beschul-ligungen VoZnjak'S wegen der incorrecten Zu-iiinmenstellung und AnSloosung der Geschwornen dvm KreiSgerichte in Cilli stellen ^eife wieder-gibt und bespricht. — Oder ist eS nicht corrupt. »erjchwelge». daß der Minister die o o l l« lemmene Correctheit deS Vorgehen« \xi Herrn Präsidenten ausdrücklich anerkannt Hat 9 Zu verschweigen, daß er sich sogar ver-aala^t fand, den Anschein abzulehnen, als ob ul der Untersuchung der Angelegenheit die Zkrmuchung gefolgert werden könne, daß er tat Anschauungen VoSujak'S für wahr gehalten ub« ? Ist eS nicht der höchste Grad von Cor-nption, wenn angesichts der ausdrücklichen threnerklärung für den Präsidenten behauptet «irt, der Minister habe nicht ein einziges Fac-um auS der Rede des Herrn Vosnjak ol« mnchtig befunden 'i Was hatte Herr Micha Sonjas behauptet? Nicht mehr und nicht ^— st in moderner Moloch. .Ganz reizend!" rief sie. .G^nz abscheulich!" sagte er. ES handelte sich um einen Hu» der jungen $7iui, einen „Kexelstutz". wie eS in der Geo-«tue heißt, in der Form eines kleinen Zucker-K>e5. desien Spitze gestutzt wurde — darauf (int bochausstrebende Gruppe riesiger Schleifen u» Maschen. .Ader er ist ja ganz modern !" betheuerte tu junge Frau. „Du mußt doch selbst einsehen." erwiederte !?r Gatte, „daß zu der Form Deines Kopfe» lufer sehr spitze Hut nicht passen kann — da» Irodjti't doch von selbst ein. »Aber er ist ja wirklich modern," erwiderte ^ ttroc« kleinlaut. .ES ist die alte Gefchichte," sagte er, „dem Nvloch wird Geschmack und Vernunft geopfert." Die junge Frau war gewöhn», die Mei-rn-z d-S Gatten mit Achtung anzuhören, .welcher Mo!och?" frug sie betreten. .Der Moloch der Mode!" sagte er und lächelte j.tzt. .WaS ist das eigentlich, ein Moloch?" »mte sie — „ein altheidnischer Golt?" ^ „Ja. ein altheidnischer Gott," entgegnete ch-land ist selbstverständlich auch die»,na> wieder Allen voran: ein neuer Beweis für die Wach-samkeit der leitenden Kreise und für die strenge Ordnung, welche in Berlin herrscht. Die eigentliche Eröffnung der gemeinsamen VertretnngSkörper geht erst heule vor sich, da der Kaiser die D'legirien in Thronreden be-grüße» wird. Der Wortlaut derseloen liegt unS noch nicht vor, und wir müssen un» demnach deren Besprechung für die nächste Nummer vor-behalten. Unmittelbar vor «>ner so bedeutungS-vollen Enunciation stehend, betrachten wir eine Skizzirung der auswärtigen Lage, insbesondere mit Bezug auf die Stellung Oesterreich-Ungarn» zu den dulgarischen Wirren, als vollkommen üt erflüssig. Die Deltiations-Session verdient diesmal vom Standpunkte der inneren Politik insoserne Beachtung, als die Parteien in Rücksicht auf die Bedrohlichkeit der allgemeinen Situation in Europa ihre eigentliche Natur mehr hervor-kehren dürsten als sonst, uud als der Minister de» Auswärtigen das Jcunststückchen zu vollbringen sich anichickt, die heterogensten Elemente unter einen Hut zu bringen. Es mehren sich die Anzeichen dafür, daß in den Parteiverhältnissen deS österr. Ab-geordnetenhauseS eine Veränderung eintreten werde. Die Erbitterung der Deutschclericalen Böhmens über die Taktik der tschechenfreund-lichen „VaterlandS"-Partei, die in de», heftigen Pol miken zwischen diesem Blatte und ver „Warnsdorfer VolkSzeitung" »um Ausdrucke x,e-langte; die Spannung zwischen den Feudal-Clericalen und den Tschechisch-Nationalen des Tscheskiclub; da» Eintreten der centralistijch-gesinnten Clericalen nahestehenden Organe für den Au»lritt der von Deutschen abstammenden Feudalherrn aus dem Tschechenclub und endlich die Meltung, die Bisch ossconserenz habe sich mit der Frage der Gründung eine» katholischen Centrums beschäftigt: all' die» sind Symptome sUr eine eventuelle Neugruppirung der sog. deutschconservativen Partei. Trotzdem bringen wir dieser Neubildung ein großes Maß Skepsis entgegen u. z. deshalb, weil der Federkrieg im clericaleu Lager während der parlamentslosen Zeit eine altehrwürdige Tradition ist. die aber bis dato noch immer nicht die Frage der Partei-orgauisativn der Deutschclericalen ins Rollen zu bringen vermocht hat. Nach einem wahrscheinlich nicht ganz voll-ständigen Verzeichnisse sind bis jetzt Kund-gedungen gegen den Erlaß de» JustizministerS an da» Präger OberlandeSgericht erflossen: von den GemeindeauSschüfsen. Stadträthen und Sladtvertretuiigen von Bodendach. OderlebenS-dorf, Leiuneritz, Zwickau, Brüx, Daube, Richtn« berg. Sternberg. Brünu, Leboyen, Tetscheu a. d. E., WarnSdorf, Gablonz, NiemeS, Liebenau, Trautenau. Friedlaud, Leipa. Asch. Znaim, Mährisch-Neustadl. Falkenau. Bennisch i.Mähren. Böhmisch'Kamuitz. vo > den Bczirksoertrelungen von Schluckenau, Podersam, HainSbach und von den politischen National- oder deutschen Vereinen in Krems, Tetschen, Schönlinde, Warns-dorf, Leipa. Prag, Bcüx - Töplitz. Budweis, 1886 Schatzla». Gablonz. Daran reiht sich der Be-schluß der Gemeindevertretung von Sechshml« bei Wien. Herrn Ritter v. Schmerling. Dank und Anerkennung für seine deutsche Haltung in dieser Angelegenheit auSzusprechen. DieGesammt-zahl dieser Kundgebungen ist bereit» achl » nd-dreißig. „Noch immer besser, als die armen, kleinen Bebe« !" Er nahm den Hut ab und setzte ihn vor-sichtig bei Seite. „Ja, die Cultur, die Civili-sation. welche alle Welt beleckt, rat sich auf den Moloch erstreckt. Man lringt ihm keine blutig«» Opser mehr, aber er nährt sich darum nichl minder gut und denkt nicht daran, zu sterben. Denn die Menschheit scheint ein ge-heimeS Grauen vor dem gerühmten Recht der freien Selbstbestimmung zu fühle», sie hat eine «ingeborene Sehnsucht, sich zu unterwerfen, zu fügen, zu folgen, nachzuahmen, einen unauS« rottbaren Trieb, irgend einen Götzen anzubeten. Bei den alten, rohen Völkern war e» ein eher« ncS Götzenbild mit glühendem Rachen, dem man sinnlos und blindlings opferte. Der schreck-liche Popanz civilisirte sich unter civilisirten Völkern und lebte fort. Er nahm verschiedene Namen und Formen an, er wurde zum Aber-glauben, zum religiösen Fanatismus, zur Ge-fpenster- und Dämonenfurcht — immer aber ist e« der unersättliche Götze, der seine Opser fordert, ohne daß man recht wüßte, warum und wozu. Heute trägt Moloch Cylinder, Frack und Glacehandschuhe und tyrannisirt die Men-schendurch dieFurcht, „unmodern" zu werden, da» heißt lächerlich zu erscheinen. Und diese Furcht ist ebenso stark, wie der Hexen- und Dämonen-, oder jeder Aberglaube, sie zwingt die Menschen zu jeder Thorheit, ebenso wie zu den schmerzlich-sten Opfern. Wa« die Mode zum Moloch stempelt, das ist ihre Gwalt auch über die stärkere» Geister. Den» nicht nur kleine Me»-schen ohne eigene Meinung, ohne selbstänoiges Urtheil unterwerfen sich blindlings ihrer Herr-schast. Auch die Klugen. Geiftesstarken, die Vernünftigen, die Gebildeten folgen ihrem Gebot, wenn auch vielleicht murrend, raisonnirend, aber sicherlich ohne Zögern. Man hat keinerlei Vertheil davon, modern zu sein, sondern eine Menge Nachtheile; man opfert G ld. Zeit, individuellen Geschmack, aber daS Alles kommt nicht in Betracht — man gehorcht der Mode. Dieser Moloch i>t allgegenwärtig und erhält seine Nahrung mit einer Pünktlichkeit ohne Gleichen." Er nahm wieder den Kegrlstutz zur Hand. „Wenn fr Ich' ein Hut nicht Mode wäre. Du würdest e» sür unmöglich halten, ihn zu tragen. Du mit Deinem feinen, rundlichen Figürchen und D«inem kleinen Kopf, an dem die freie Stirn das Schönste ist; aber man muß solche Hüt« tragen, welche doch nur an bestimmten Figuren und Physiognomien erträglich sind. Und dieses widersinnige Schauspiel wiederholt sich in unzähligen Varianten. Frauen mit kur-zem Hals und kurzer Taille tragen Koachmen-Kragen, üppig« Figuren Tournüre und vielfach troussirte Kleider ; magere Gestalten sehen durch Horrespondenjen. Wie«. 4. O.tober. (Orig.-Bericht.) sUn-se r e P re ß sre i h e i t.j Vor einiger Zeit dieß e», ein Erlaß de« JustizministerS jw die Staatsanwaltschaften habe verstärkte slren.e gegen die Presse in allem. waS al« Auf.eijuog linder die Regierung oder eine Nationalität i>e-deutet werden könne, anbesohle». Thatsächlich bat sich die Fluth der Confiscationen in vm jüngsten Wochen «rheblich gesteigert. Provinz-blätter berichten indeß seither schon wieder von einem Erlaffe, der sich hauptsächlich gegen die Wiedergabe der in Angelegenheit de» Justiz-erlasses an das Prager OberlandeSgericht vo» verschiedenen Corporationen gefaßten Reso-lutivnen kehrt. Di, „Deutsche Zeitung" nu« wurde diesen Donnerstag hauptsächlich deshalb mit Beschlag belegt, weil sie eine Zusammen-st e l l u n g der bereits gefaßten Resolution« wider diesen Sprachenerlaß Prazaks in ihre Spalten ausgeuommen hat. Die Erkundigung, welche man von Seilen der „Deutschen Zeitung* über diese Confiscation eingeholt hat. lautet ungefähr dahin, daß die Beschließung solcher Resolutionen ungesetzlich wäre, daß also euie Zusammenstellung derselben im Grunde iie „Gutheißung ungesetzlicher Handlungen" in sich schließe. Sollte in dieser Ausfassung der Dinge sich nicht noch im letzten Augenblicke irgeno ein Mißverständniß herausstellen, so muß» gegen e»ne solche Auslegung der Staatsanwaltschaften auf'» Nachdrücklichste protestirt wert«. Es muß Verwahrung dagegen eingeiegl wer-den, daß da« Beschließen solcher Resolution» als ungesetzliche Handlung gedeutet werde, un» es muß ebenso Verwahrung dagegen eingelegt werden, daß die Wiedergabe solcher Resolution-» schon an und für sich, oder die Aufzählu», derselben «ine Gutheißung ungesetzlich» Handlungen bedeute» könne. Noch können rou nicht glauben, daß e» auf ein Mundio'^tmacht, des Widerstandes gegen jene Erlässe abgeseqe» sei, aus welche tie Auslegung hmauSl»efe. X« Resolutionen und Uebersichten derselben, welche die Kennzeichnung des Umfang«» der Bewegung wider die Justizerläfs. bezwecke», sind rin Äa»-flufj des allgemeinen Rechtes der StaatSbür»«. Maßnahmen einer Regierung zu beurtheil». Ohnehin hat sich die Press« in der WieZerM dieser Resolutionen einer wahrhaft beschämen»«» die «iig«n Aermel wie mit Spinnendeinea hei«-gesucht aus; lange Oberleiber werden ourch Schoßtaillen zu einem Gräuel für das Äuge, und alle Gesichter erscheinen grotesk d irch 5ie einförmig großen Hüte. Aber keine Frau, *i$l die o«rnünfligst«. die gebildetste, zögert, »ch zu oep unstalten, wenn» derMoloch erfordert. Di« ÄcSc hat maiicheS Gute: sie dient denen zumVortheihdi« keinen eigenen Geschmack haben, sie bringt ei* gewisse Stilleinheit hervor, von der man ja» Allgemeinen als Grundlage «»gehen kann — ober was di« Mode zum Moloch macht, ist 5« Tyrannei. Denken wir uns ein Weib ooiulii-sijch schönem Körp«rbau — wird >»« «» in einer Tracht zu erscheinen, welch« den na-türlichen Linie» ihre« Körpers entspricht 5 Ä<-wahre! Sie opfert ihre Schönheit dem Moloch und macht auS sich ein künstliches Moustr« aus Roßhaar und Fischhei», welche« mit in natürlichen »itnjchlichen Figur nur eine cm-fernte Aehnlichkeit hat. Ich entsinne mich -ui meiner Knabenzeit, daß mein« Mutler im» meine Schwestern Crinolinen trugen. Du Ui-terröcke, welch« di« Reisen enthielten, wurde» von Z«it zu Zeit geputzt und gewaschen. Miuln und Schwestern wagt«n dann ohne Crinoli« nicht das Hau« zu verlaffeu, außer unter »-2 Schleier der Nacht; ohne Crinoline konnte«« sich nicht sehen lassen. Sie waren Gefanzm — Moloch wollt« eS so! — Und ebenso»«»« 1886 Ängstlichkeit beflifen. Nun sollt« sogar die ein» sache Angab«, daß diese und jene Korporationen fild gegen Die Erlässe ausgesprochen haben, »ich« »lehr gestatler feilt ? DaS grenzt an das Unglaublich« l Der Regierung mögen di« Re-soluilonen unbequem sei», unbequemer vielleicht »och die Zusammenstellung derselben, weil sie Zugniß gib« von d?r weiten Verbreitung der Unzufriedenheit der Deutschen Oesterreichs — «der eS geht doch nicht an, dies« Unzufriedenheit einfach durch Confiscationen aus der Welt schaffen zu wollen. Wie gemeldet wird, haben die Bezirks-hauptmannjchafien von Leitiiieritz und Znaim die Protokolle derjenigen Sitzunsen der Gemeinde-Vertretungen, in welchen die R solutionen be-schlössen wurden, abverlangt. Zu welch«»« Zwecke? Die „Leitmeritzer Zeitung" macht Vt«r^u die Bemerkung: „Vielleicht glaubt man. durch derartige Maßregeln die deutschen Ge-»einden künftighin abzuhalten, oppositionell« Kundgebungen zu veranstalten — ein Recht, iai sich aber di« deutschen Gemeindevertretungen »ich! nehmen lassen werben. Dir Gemeindevertretungen sowie di« Presse «iissen sich in di«s«r Angelegenheit aus den festen Boden des Gesetzes stellen. Wenn viel-leicht anfänglich angenommen wurde, daß die Bewegung gegen die Sprachenerlässe keine so msasiende sein werd«, so darf doch. w«il diese Bewegung wirklich großartige Ausdehnungen »immt, nicht ander» al« nach dem Gesetze »ider sie k.ngeschrilten werden. Di« Presse muß sich durch Ei» pruchSvtrhandlungen wider Con-ßicationen, die si« sür nicht hinlänglich b«-Wndet erachtet, ihr Recht suchen. Schutvereine. sD eut scher Schulverein.s Für die erledigt, AuSschußstelle wurde Abgeordnet«? Freiherr v. Dumreicher in den Ausschuß coop-un. Für di« dtnt Vereine zur Verfügung ge-stellten zahlreichen ZExemplare von Deifenham-»er« Reisewerk wurde der gebührende Dank »dgestaitet. Der Beschluß, durch Herau«gab« n»er Flugschrift gegen di« unablässigen An-griffe Schönerer'S und sein«r G«uoss«n Stellung zu nehmen, gelangte durch Vorlage und Geneh-«gung einer solchen Schrift zur Ausführung. Ferier wurde «in« Reihe Schulangtlegenheiten «ledigt. Der Bericht über den Bau de« Kin-dergarten-Gebäude« in Ltifer« würd« mitge-theilt und eine im Vereine mit der O.-Gr. Kozen zu unternehmende Actisn für mehrere Sediete im Südeo Tirols berathen. Für die üiernn«schul«n in Podoli und Dri«lawitz wurde» mehrere kleiner« Kaufherftellungen g««»h» »izt und einem Lehrer im östlichen Böhmen »trce heute die gefch«idteft«, vorurtheilSlosest« Illme der guten Gesellschaft e« wa> en, ohn« Z»»rnüre zu erschein«». Zwar di«s«r ange-ichnaUt« Buckel ist häßlich, aber er ist Mode - Moloch will «S so! — Und wenn irgend eiie Ungeheuerlichkeit Mode würde, wenn Mo->«h den Frauen befehlen würde, ihm ihr« öchamhaftigkeit zu opfern, so würden si« sich beeile», eS zu thun; und fordert eS *i« Mob« ihilehin nicht, daß die Frauen sich im Ball-,-slöme auf ein« Weife dtcoletiren. di« «in keu-ichet Empfinden verletzen muß? Wenn Moloch ch«« Teint verlangte, fo würden si« sich täto-trittn, sie puder» und schminken sich ja btreit«. - Man klagt über den Eigenwillen, über di« btelkeit d«r Frauen; waS sie vielleicht dem Aalten nicht opsern, da« opfern si« dem Moloch - ihre» eigenrn Willrn; sie werden, was di« Mode will, sie sind nicht eitel, denn sie entstellen sich, wenn Moloch e« will. Viel besser ist es mit un« Männer nicht bestellt. Manche unter uns empören sich über \*i Geschmacklose und Unpractische unserer ßalalracht; sie zu verläugnen wagt Keiner. Kan denke nur etwa an die brettstkis gestärkt« Wche, welche di« Geduldigsten rasend machen kann — aber still, Moloch will e« so! — Kelch« Geldopfer Moloch fordert, dabei will ch gar nicht v«rw«il«n; da« Thema ist schon i« oft durchgesprochen wordtn. Ja, welche Ver- zvacht." «in« Ehrkngab« b«willigt. M«hr«r« Schulauge-legenheitcn in der Jglauer Sprachinsel. inSbe-sondere die Errichtung «in«S Kindergartens wur-den berathen und durch Uebernahme deS Leh-rergehalteS die Sirichiung einer Schule im weft-lichen Böhmen ermöglicht. Außerdem beschloß der AuSschnß die Errichtung eines Kindergar-ten« in denselben Gebiete und erhöhte nie für den Schulbau in Witschein (Steierm) be-stimmnit« Baulubvenlion. Ein« Reihe Ansu-ch»» mußten dermale» abgelehrt werden. Kleine Hyronik. sT s ch e ch i s ch G «it) 0 h n h «i t.] Die „Dtsch. Vlks^tg." »»richtet unter dieser Spitz-marke: Als in der Nacht zum 3l. v. M. Franz Kahl und Gustav Dober au« Reichenberg mit Josef Schock aus Prag nach Pafsirung der AndreaSgafs« zur kleinen Färbergasse gelangt«», kamen ihnen drei tschechische Burschen entgegen, welche, »achdeni sie nahe genug waren, um die Unterhal>ung der genannten jungen Leute zu hören, ihnen rasch den Weg vertraten und nach-drücklichst mit „Deutschen Hunde»" auswartete». Eine»! dieser Helden war jedoch diese Mani-sestation der Verachtung und deS Hasses noch zu wässerig, weshalb er mit seinem Stocke der-art energisch nachhalf, daß der Getroffene, Jof'f Schock, wankte und zusammenbrach. Auch Kahl war die gleiche MißfallenSkundgebung zu-gedacht; derselbe aber parirte den Hieb und rief um Hilfe, worauf da« Gelichter eS für räth-lich fand, spurlos im Dunkel zu verschwinden. Schock hatte sich mittlerweile soweit erholt, um langsam den Weg mit seinen Gefährten fort-setzen zu können. Seine Kopfwunde ist jedoch derart, daß sie noch längere Zeit einen Verband nöthig machen wird. sGlocken-Jnschriftrn.) Dir dr«i Glocken zu Jüdenberg. einem abgelegenen Dorfe im Bitierfelder Kc«ise, tragen folgern* Ja« schriften, welche wahrscheinlich der dortige Pfar-rer gemacht hat: Erste Stocke. Zur Hülfe läut' ich, Zur Ändaäil lad' ich Der Christen Chor. Um Tot« Heu, ich, Gebete trag ich Zu Gott empor. Zweite Glo cke. Sarn Tagwerk ioccT ich. m Abend wink' ich Zu sanfter Ruh'. DritteGlock ». Den Säugling $rfi| ich, Die Liede führ »ch Dem Aliar zu. Kein Glockengeläut« ist erbaulichtr und r«i-ner als der GottieShauch dieser Worte. Wüstungen richtet Moloch in kleinbürgerlich«» Kreise» an! Die Finanzen sind so eng bemessen. Alle« ist so genau berechnet. Aber di« Frau, di« Tochter müssen modern erschein««, vollkom-men gut erhall«»« Kleidungsstücke müssen nach Ablauf eines Jahres modernisirt, wenn nicht ganz erneuert w«rd«n. Dieses Kleid ist noch wie neu, e« stand dem jungen Mädchen reizend, aber in diesem Jahr» ist es nicht mehr modern, und daS ist daS TodrSurthril sür daS völlig lebensfähige Kleid. Und der Gatte, der Vater sieht da« ein, «r macht «in sorgenvolles Gesicht, «r sinnt und grüb«lt. abrr daS Geld muß er-spart, erdarbt werden — eS ist ja für d»n Mo loch! Zwar das Mädchtn, die junge Frau wird nicht schöner, nicht glücklicher durch das modernisirt« Nleid, aber wa« ist zuthun? Ja, man fragt sich gar nicht darnach — e« muß fo s«in!" Di« jung« Frau sah ganz betroffen nach-de« »Kegelstutz". Ja. soll ich denn wirtlich un-modern« Hüt« tragen?" srug sie kläglich. „Da« wär« doch zu schrecklich — meinst Du nicht? Ein unmoderner Hut — ich glaube Du würdest krank davon. Ich kann die« nicht riskiren. Uebrigen«, das Opfer ist ja nicht groß, welche« Du dem Moloch in den Rich.-u wirfst. Ader manchmal ver'chlingt Moloch ganze Menschen, da« kommt auch vor. Ja. ja — eS giebt unmodern« Menschen, solche. 3 sW u n d e r s ch w i n d e l.s Der Wunder-bäum in BederSdors (Oberschlesien) wurde. Dank den von der Gendarmerie getroffenen VorsichtSuiaßregeln, ohne jede Störung ent-sernl. Abgesehen von ihren Wehklagen und Verwünschungen, hielt die Menge, welche wäh« rend des Niederlege»« des Baumes kniete, sich passiv. Geradezu markerschütternd waren die von der Menge ausgestoßenen Klagerufe. als der Kastanienbaum fiel. Kaum war der Baum entfernt, so entdeckte die »och immer knieeude Menge, daß daS Bildnis der heiligen Jung» frau, welche vorher in einer Vertiefung des Baumes zu sehen war, sich nunmehr auf der Schnittfläche de« im Boden steh«» gebliebene» Baumstumpfes zeige. Somit ist mit dem Nie ver» legen d>« Wunderliauiues oe.> Wallfahrte» »ach Bedcrsdorf »och kein End« gemacht, sie dauern nach wie vor weiter und wo möglich noch in verstärkt-m Maß«. Man sieht an der gedacht«» Stelle sortgesetzt viele Menschen versammelt. Auch während der Nacht kommen die Anväch» tigen mit brennende» Laternen ausgerüstet von nah und fern herbei, um im feuchten Chaussee« graben und auf der schmutzigen Straße, den Blick auf den Baumstumpf gerichtet, stunden-lang zu knieen, händeringend zu wehklagen und zu beten. sGorgonzola-Jubiläum.) Ein ganz eigenartige« Jubiläum begeht a« 6. N»-vember da« italienisch« Städtchen Gorgonzola, unweit Mailand; es feiert nämlich das hundertjährige Jubiläum der Herstellung de« be» rühmten Go gon^olakäies. dem da« Städtchen seinen Wohlstand vrrdankt. sDer russisch« Thronfolgers la« dieser Tage in einem französischen Blatt« «in« Notiz, di« seinen Gesundheitszustand al« «in«n höchst gefährlichen hinstellt. Der Jüng« ling erschrak srhr, ließ sofort einig« Peter«» burger Aerzte zu sich rufen und befahl ihnen, aus Ehr« und Gewissen, ihm die Wahrhtit üb«r feinrn Zustand zu sagen. Seldstvtrständlich leugnet»» diese jede Gefahr. Der Thronfolger beruhigt» sich nur äußerst schwer, und die Zarin hat nun anbefohlen, daß ihr alle Journal», hie ihr Sohn zu lesen pflegt, früher gebracht, da« mit in Hinkunn ähnliche aufregende Zwischen« fälle vermieden werden. sUeber di« Stimmung d«r bul« g arisch en Bauernfchaftj entwirft d«r „Times" - Correspondent solg»nde Schilderung : „Man lausche nur dem Gesang der Bauern, die von der Arbeit nach Hause ziehen. Wenn di« untergehende Sonne ihren Puipurmantel über die Felder ausbreitet, ertöne» di« Lieder der heimziehende» Bauern über Freiheit und den Kamps gegen die Unterdrückung. Der de« wafsaete Bauer, der unter seine« Fürsten kämpft, welche in ihrer ganzen Art den Launen de» Götze.t nicht rasch genug zu folgen vermöchten, welche hinter der großen Menge zurück • blieben, die dem Götzen huldigt und die dafür von ihm aufgefressen werden. Zwar sie leben dem Scheine nach unter den Anderen fort, aber nur al« Schemen, ohne lebendigen Zusammen« hang mit der wirklichen Welt — ein einsames, unverstandene«, gespenstische« Dasei». Es sind nicht nur die allen Tanten uno Großmütter in der Familie mit ihren altfränkischen Er« ziehungspnnzipien. über welche die heutige» Kinder lachen, mit ihren lavendeldustigen Erinnerungen, ihren verblichenen Stammbüchern und Kanevasstickereien, und vor Allem mit ih er gläusigeu Frömmigkeit — nicht nur di« alten Jungfern mit ihren schonen Seelen, deren Evangelium die Briefe Wilhelm von Humboldt'« an «ine Freundin sind — nicht nur die alt«» Herr«», welch« noch galant gegen Frauen sind, Tabak schnupfen und an die Un-sterblich! it der Seele glauben — e« giebt auch ganz junge Leute, die innerlich uninoder» sind, und wehe! dreimal wehe ihnen! Es sind Jene, welche „Ideale" habe». Ideale, sei es auf dem Gebiet« künstlerischen Schaffen« oder auch solche de« menschlichen Sein« — Ideal» von Liebe, von Freundschaft, von höherem Mensheiuhum. Sie suche» eine Geliebte, ein Weib, i» dessen Ar» men sie ei» unirdifche« Glück zu finden hoffen. 4 ist der Held dieser Lieder, di« der Bauer vor zehn Jahren kaum zu flüstern wagte. Uno man laufche dem Singen und Sagen aus Bauern-Hochzeiten, wenn die Geister de« WeineS die Zungen gelöst baden. Nachdem der Dorspope «eine abg«»ützten Anekdoten über den schlauen Grieche», de» den türkijche» Winkops übers Ohr haut, vorgebracht hat, na hd.m die Prahlerei d»s KämpserS aus dem l.tzien Kriege zu Worte g. komme» »st unc> die scherze »der Paschas, Harem» und leichlverhüllte türkische Dame., die Runde gemacht hab », wird irgend ein silberhaariger Man . daS rührselige Lied von dem „Manne ohne Aug » und Zunge" anstim-men. Diese« Lied macht der lustigen Stimmung «in jähe« Ende, den i cS erzählt, n ie einem O irumelier am Vorabend seiner Hochzeit die Augen ausgestochen wuiden. damit er seine Braut nicht mehr seh«, die vor be» Augen eineS Paschas Gnade gefunden. Ein Ver« nach dem andern erzählt dann die weiteren grauen-hasten Verstümmelungen des Unglücklichen, der zuUht buch seine Zunge verli»rt, weil er zu sagen gewagt halte, daß Ostrumelien sr i sein müsse. Das Zähnekn>rschen und Siohnen, wrl-che« diese» Gesang begleitet, beutet an, welche Saite ein Lolksredner anschlagen muß. um zum Herzen seiner Zuhörer zu sprechen. [Eine Urkunde vom Jahre 1605] enthält eine „zärtliche Versicherung" Rudolf's. Grasen von Sulz, Landvoigt» zu Hagenau, daß er seiie Gemahlin Agatha, verwittwete Gräsin von Hanau „bei ihrer Religion lassen wolle." Die Versicherung lautet wörtlich wie folgt: „Ich Rudolph, Grave zu Sulz versprich bei mexier gräflichen Ehr. o er der Teusel hohl mich, daß ich meine künfstige Gemahlin det der Religion pleiben lasse», auch am wenig-sten zum Abfall keinen Anlaß geben will. Ich hab droben zwei Bibeln, hat sie nicht g'nug daran, so will ich ihr noch zwei geben, sie lese nur dapser und fleißig drin. Zudem nehme ich ihren Leib und nicht ihre Seele. Ich pleib bei ui nur Religion, drinne ich von Jugend aus-erzogen bin. Will sie nicht in Himmel, so sahr sie in die Höll'. So denn Kinder sollte» an» fallen, so wird di« Zeit mit sich bringen, in welcher Religion sie lollen a'iferzogen werden Rudolph Grave zu Sulz x. :c." fabelhafte Schmeichelei.] Ein Fähnrich macht bei seiner „Eomandeuse" Besuch. Die gesürchtete Dame weis; aus dem jungen Mars nicht» weiter herauszubekommen als: „Fabelhait schönes Wetter heute, gnädige Frau! Lange nicht g.regnet!" und dergleichen mehr. — Da der Junker keine Miene macht, sich zu empfehlen, legt die Eomandeuse ihm daS Fa-milienalbum vor. Als er das Album auskippt sieht er zuerst daS Eabinetportrait der Frau einen Freund, dessen Herz im selben Takt schlägt — sie träumen Davon, ihr eigenes Wesen einer inneren Vollendung zuzuführen — sie verlangen, verstanden zu werden und ihr« persönliche Eigenart auszutoben. Sie haben Meinungen und Neigungen, welche sie von der Meng« absondrrn; ihr Leben hat einen anderen Zuschnitt, und «s kollibirt darum mit drm der Anderen. Sie gehen abseits: man findet si« niemals da, wo die Anderen ihr Vergnügen suchen, und wa« die Anderen verehren, da-rüder zucken sie die Achseln. Wenn solch' ein unmoderner Mensch unter die Künstler und Schriftsteller geräth, so versteht man ihn einfach nicht, man belächelt ihn und geht über ihn zur Tagesordnung über. Warum auch hat er sich nicht der Mode anbequemt, wie jeder vernünftige Mensch? Warum wollte er klüger sein? Warum hatte er seine eigenen Ideale? Er mag darben, mag verhungern! Noch schlim-mer geht es, wenn der Arme unmodern als Mensch ist, wenn er sich etwa eine eigene kleine oder größere Welt schafft, welche mit derjenigen der modernen Menschen nichts gemein hat — wenn er sich in die Einsamkeit vergräbt, wenn er sein Glück auf feine Weise findet, im Verkehr mit Kunstgebilden, mit unschuldigen Kindern oder auch mit der Natur — wenn er sich sträubt, nach der allgemeinen Schablone glücklich zu werden. Nun, der wird einfach als „pentsche Wacht." Eomandeuse, und ganz erfreut, ein Eompliment sagen zu können, fragt er: „Ach, gnädigste Frau! Das ist wohl Ihre Wenigkeit?" Tableau! 4 [Eine gute Natur.] Dame: „Bester Docior, es geht mir entsetzlich! Von meiner Migräne, meinen Magenorücke», meinen Ohren-jausen, meinen Nervenzittern will ich gar nicht reden, aber die Schwere in den Füßen, das Zucke» in den Armen, das Vibriren de« Herzens. das Flimmern in den Augen, das Pri-ckeln in den Haaren und diese Träume! . . — Arzt: „Wie gesund müssen Sie sein, gnädige Frau, um alle diese Krankheiten aushalten zu können!" (A u« der Mädchenschule.] Der Lehrer erzählt in der Gtschichtsstunde, daß Otto I. zur Kräftigung deS Ritterstande« Turniere eingerichtet habe. In der folgenden Stunde erhält er auf feine Frage: „WaS that Otto I. zur Kräftigung de« Ritterstande» ?" von der für Kleibermoben gewiß mehr interressirten Else die köstliche Antwort: „Er erfand die Tournüre." [S ch w i e r i g.J „Am 23. October wurde im Garten zu der Wirthschaft bei der Bahn-station in Dübendorf ein unbekannter Mann erhängt gesunden .... (folgt Signalement und Beschreibung) .... Der Sprache nach soll der Ausg-sundene ein Deutscher sein." So zu lesen im Amtsblatt deS KantonS Zürich. Locales und Irovinciates. Cilli. 6. November. [Personalnichrichten.] Der Mini-ster und Leiter des Justizministeriums hat den GerichtSadjuncten Dr. AloiS F e l d n e r in Leoben zum LanbeSgerichte in Graz versetzt und ernannt: den Bezirksgerichts - Adjuncten in Gotische« Adolf P s e ff e r « r zum Bezirksrichter iu Nisstnsuß; den Bezirksgerichts - Adjuncten in Rottenmann Carl Herzog zum Gericht»-adjuncten bei dem Kceisgerichte in Livben und den HilsSämterdirectionS - Adjuncten bei dem LanbeSgerichte in Graz Anton Händler znm Landtafel- und GrundbuchSdirector daselbst; ferner dem Bezirksgericht»-Adjuncten für den Grazer OberlandeSgertchtSspr«ng«l Zosimu» G a l v a g n i di« B«zirkSgerichtS>Avjunctenstelle in Rotlenmann verliehen. Endlich hat der Mi-nister den Notaren Anton Glas in Fürsten-feld und Dr. Rudolf H a s e r t in Mürzzu-schlag den angesuchten Tausch ihrer Amtssitze b.willigt. [DaS Erkenntnis d e » KreiSge-r i ch t e S C i l l i.] welches die Beschlagnahme der letzten Nummer der „Deutschen Wacht" wegen deS Leitartikels „Die Geschwvrrntnlist« deS KreiSg-richteS Cilli" bestätigt, wurde un» gestern zugestellt. verrückt erklärt, und man wirst ihn dem Mo-loch vor. Mit heiler H tut wird er nicht davon-kommen, es kostet ihm «inatat Frieden und Freiheit oder auch Verstand und L«b«n." „Warin denn solche Menschen, wie Du si« schilderst, jemals modern?" frug die junge Frau. „O ja", erwiederte der Gatte, „daS heißt in einer Zeit, wo von Freiheit noch nicht ge-redet wurde, wo die Völker die Freiheit noch nicht dekretirt erhalten hatten, da hatte da» In-dividuum viel mehr von dieser Freiheit als jetzt. Man konnte «her nach feiner eigenen Fayon selig irerden, al» jktzt. Jetzt hat Niemand mehr da» Recht; die demokratische Gesellschaft, in welcher auch die Di«nstbo»«n sich modern kl«i> den, trägt eine Uniform, der man sich nicht ent-ziehen darf. Moloch feiert seine Orgien in der „freien" Gesellschaft, welche ohne Raisonne-ment sich seiner Tyrannei beugt und ihm die Ansprüche de» Individuums opfert." „Und waS kann man da thun?" frug die junge Frau und schob den Hut erschrocken von sich. „Nichts", erwiederte der Gatte, „als die graziöse Göttin der Mode alS modernen Moloch demaskiren, wa« ich hiermit gethan habe. Aber schaden wird e« dem Götzen nicht, darum ist er ja der Moloch!" __N. P. 188* [Slo veni sche Berichterstattung.] Um unseren Lefern zu zngen. wie der „staal». politische" Thkil deS „SlovenSki Narov" ge« macht wird, laffen wir hier di« ^«kannt^ade der PraZak'schen JnterpellationS-Beantwortunz, wie It« daS Obe,p?rvatenblatt enthält, wortlich übersetzt folgen. „Der Justizminister Prajat beantwortete bie Interpellation de« Cillier Foregger, der unwillig, oder wenn Ihr wollt abgebrüht war über di« durch Micha VoSujak erfolgte Ausdeckung der zUngesrhlichkeilen du den Ctllier Schwurgerichten. Die heutige B«-antwvrtung dürft« ihn noch mehr abbrühe», denn der Minister sagte. eS sei seine Pflicht gewesen, zu erforschen, ob eS wahr oder nicht wahr ist. waS Bosnjak dem KreiSgerichte vor-gehalten hat. D«Shaio untersucht« «r di« sache uns fand, daß in Cilli bei de» Schwurgerichten nicht immer AlleS in Ordnung sei, besonder« d s nicht, daß des Slvvenischen nicht mächtige Geschworene über slovenisch« Partei n richte». In diesem Sinne sanndte der Minister den Grazer und Cillier Herren «ine musterhafte Unterweisung, „Belehrung," daß in Cilli tun des Slvvenischen mächtige Geschworen- zuz» laffen seien. Na, ordentlich hat er sie bekommt», d«r giftig« Foregger, di« „Belehrung" für seine Cillier Helfershelfer." — Recht erbaulich, dies« Berichterstattung, daS muß man sage». [An den hohen st «irischen La»-deSauSschuß] möchten wir ht-rmit da» höfliche Ersuchen richten, zu verfügrn, daß uu« uns Kundmachung«». Erlässe, u. dgl. da» lln-terland intereffirende Verfügung«» betau« mache. Wenn der hohe LandeSauSschuß im Unt«rschied« zu d«r s loo«»isch«n Blättern ge-genüber in Uebung stehenden Proxi« die Jnjer-tionSkoflen für deutsche Blätter deS Untertan-deS scheut, so dürfte eS denn doch empfehleni-werth erfcheinen, auf dem genannten billig» Wege den Deutschen in Untersteiermark Sa» bekannt zu geben, waS den Windischen im Äeze von Inseraten bekannt g«g«ben wird. [EinprachtvolleS Meteor] rourie von einem Cillier Ausflügler, währe >b er die Straß« von Retschach nach Cilli wanderte, a« 27. October um V Uhr Ab-nd« beobachtet. & zog von Nordost gegen Südwest, hatte ein« langen Lichtschweif und oben eine Kuzel. I» Anfange zeigte die Erscheinung magnesiumgrünet Licht, welch.« allmählich violetroth wurde. Tn Lichtschweif verlor sich nach und nach, währn» die Ktigel mit zunehmendem Glänze niebergiaz. Di« ganz« Erscheinung dauert« 3 bis 4 Secunde». [DaS unnütz« st« Ding auf der Welt] ist neb^n dem historischen ungerollle« Mantel, bekanntlich eine Uhr, die nicht geht, und die Nutzlosigkeit eineS solchen Tingei wird noch poienzirt, wenn eine transparente Uhr nicht allein nicht geht, sondern auch nicht beleuchtet wird. Zu diesen tiefsinnigen Beiner-kungen veranlaßt uns ein Brief au« den Publicum, in w«lch«m wir aufmerkfam gemacht werden, daß di« Uhr am Cillier Rathause Ml einer Hartnäckigkeit, die einer befferen Sache würdig wär«, ouf halb zwölf steht und daj sie ihre eigentliche Bestimmung — Nachtschlaf«» der Zeit an die Vergänglichkeit alle« Irdisch» zu mahnen — auch deshalb nicht erfüllt, M e« hinter ihrem Zifferblatt so finster ist, w« in einem Pervaten - Schädel. — Wir hat»», ehe wir diese Zeilen zu Papier grbracht, s»rg< sam nachgksrhen, ob besagter Brief au« de» Publicum die Wahrheit sagt. ES ist wirklich fo. sDit Nachcontrolle der in Cilli domicilirenden Reserviste n]! fiodet Sonntag den 7. b. 9 Uhr Früh in d«rKa!er« am Josephsplatze statt. [Drahtseilbahn Liboje-Süd-bahn.] Wie wir erfahren, sind die Vorarbeite, zur Tracirung der Bahnlini- Liboje-Jungfer»-sprung bereits in Angriff genommen worden. Der eigentliche Bahnbau wirb im Frühjahr« begonnen. > Suspension eines Notar».] Der DiScipltnar-Senat de» OberlandeSgerichiti in Graz hat, wie di« „Gr. Mrgnp." meldet, mittelst Erkenntnis vom 27. Februar b. I, de-stätigt mit dem Erkenntniss« des Disciplin^ 1886 Senates deS obersten Gerichtshofes vom 16. September 1886. Herrn Max P r e s i n g e r , Sotar in Gröbn ing wegen pflichtwidrigen Ver-toltenS durch Bloßstellung der Ehre und Würde feines SlandeS und wegen Verletzung der auf-(rltßt'n Pflicht mit der Suspension vom Amte der Dauer von drei Monaten bestraft. [Au« der Lehrerschaft.] Der steier-«ärliiche LandeSschulrath hat angestellt: als Lderlehrer: Carl Kopf in Schwanberg und Joses Smole in Remschnigg; als Lehrer: Franz Salfitzky in Gleichenberg und Anton g n e r an der neu errichteten Schule in Veißendach (Bezirk Liezen.) Der Tiensttausch Oberlehrer Michael Poje in Veitsch unv Teorg Schwarz in Wartberg wurde geneh-igt. und Anna Ianzar al« Lehrerin weid« licher Handarbeiten sür die Volksschulen in Sloboko und Pischätz bestellt. fHusbeschlagschule in Graz.] Itm Jaseratentheile deS "SlovenSki goSpodar" einnehmen wir. daß die HalbjadrunterrichtS-»niode in dieser Schule mit I.Jänner beginnt. Für arme Gesellen 10 LandeSstipendien & 50 fl «d nach Möglichkeit freie Station. Ueberdies »ch mehrere BeziikSstipendien in gleicher Höhe, ksordernisse: Alter 13 Jahre. Heimatsberech-iqungin Steiermark. Gesundheit und Kraft, gutes tzchulzeugniS. zweijährige Praxis. Gesuche bi« . November an den Landesausschuß in Graz. sBezirkslhierarztfürdenFran-r undOberburgerBezirk.] Wie wir )t« Jnseratentheile des BauernhetzblatteS ein-«Wen, schreibt der steir. ^.andeSauSschuß die klelle eineS Thierarztes für genannte Bezirke Amtssitz Frasslau. Gehalt 600 fl. hslichtm und Rechte gleich den Landesbeamten, ie Stelle wird nur einem diplomirten Aerzte »ergeben. der der slvvenischen Sprache mächtig $ (ob auch der deutschen, wirk nicht ausdrücklich gejagt). Die Ernennung erfolgt vor« liustz provisorisch, nach zwei Jahren definitiv, die beiden Jahre werden bei der Pensionirung eingerechnet. Termin b>S 30. November. [S tilleben Der Studenten an einer slvvenischen Mittelschule.] Ete sehr Disciplin und sittliches Betragen der iqmnasialjugend an der Unterkrainer Mittel-schule unter der Leitung deS neuen Directors im Ibiehmen begriffen sind, betreist die Klage des ■üianationalen Exprofesfors Teretina im „Zoon" um I. 1886 S. 74, wo eS ausdrücklich heißt : lie RudolfSwerther Student?., geben soviel Geld Kr Wein auS, daß er an allen vier Ecken vom Dich herabrinnt." Und diese offenherzige Rkußerung gab dem Dr. Janko Sernec Veran-loffvnfl. einen Artikel im «Zvon" 1886 p. M ff. zu veröffentlichen, in welchem er die Besoffenheit und Verschwendung der Rudolfs-»erther Studenten auf das ganze flovenische kolk überträgt und All.» Sparsamkeit und NWgkeit empfiehlt. Wenn eigene Parteigän« sn derslovenen dieDiSciplinlosigkeit derRudolfs-«nther Gymnasialjugend rücksichtslos ausdecken, si»uß >s schon arg zugehen. Daher ist e« auch nicht pivundern, wenn sich die Studenten selbst prahlen, baß sie thun können, was sie wollen. Nimmt «an noch hinzu, daß das Gymnasium mit »in Adstoßlingen anderer Gymnasien gefüllt r>rd. so ist t ie Methode, daS lebensfähige Gpnafium zu heben, genügend bleuchtet. |3 ft den Tischlern da» Ein-ichnei'en von GlaStaseln in Fen-sierrahmen gestattet?^ Anläßlich einer iistacie hat die Klagensurter Handels» und Ge-«ndekammer ihr Gutachten dahin abgegeben, dasi >m Sinne des § 37 der neuen Gewerbeordnung Tischler auch das Recht haben, alle I« vollkommenen Herstellung ihrer Erzeugnisse «Ihigen Arbeit zu vereinigen und die hiczu NMberlicheri Hilfsarbeiter auch anderer Gewerbe |> halten. Sie dürfen daher auch die bei ihnen bestellten Fenster angestrichen und mit Hlas ziehen liefern, zu diesen Arbeiten jedoch nicht gelinge deS betreffenden Handwerks verwen-»in. Es steht jedoch keinem Tischler zu, derlei Ürkitcn auch bei Fenster» Reparaturen zu tuchen. [Tie Cholera im Laib acher ZioangSarbeitshause] hat sehr bedenk- „Dentsche Macht." liche Dimensionen angenommen. Die vom An-staltSarzte Dr. V o S n j a k angeordneten fani-tären Maßregeln haben gar nicht entsprochen. B:ther sind 8 Häftlinge gestorben, und weitere 16 erkrankt. Hoffentlich wird der Seuchenherd gehörig isolirt werben. Der bezüglichen Enquete unter dem Präsidium deS LandeSches« Baron WinNer wurden Bürgermeister Grasselli, La»-deSauSschuß Deschmann, Dr. Vvöujak und Herr Murnik beigezogen. — Die Gerüchte, welche, wie wir jüngst gemeldet, in Klagenfurt umlaufen uud nichts Geringeres besage», als daß man in Laibach die Absicht habe, die nach Käruten zuständigen Jnjaßen deS verseuchten ZwangS-ArbeitshauseS in ihre Heimat zn ent-lassen, scheinen nun doch auf Wahrheit zu be» ruhen. Wie nähmlich einem Privatbriese zu entnehmen, ist dieser Tage im Villacher Ge» meindearrest ein aus Laibach angekommener Zwängling an Cholera gestorben. Man weiß wirklich nicht was man dazu sagen soll. Wäre die Sache nicht so ernst, man könnte von einem Hirschauer-Stückchen sprechen. So aber muß man sich begnügen, der Wahrheit gemäß zu constatiren. daß die Schule, welche sich mit c em Gemeindearrest in eine m Hause befindet, augenblicklich gesperrt wurde. ^Unter der Geistlichkeit der Görzer Diöcese] herrscht schlechtes Ein» vernehmen. Von den 300 Geistlichen deS Kir-chensprengelS sind ungefähr 120 Italiener und 180 Slaven. Die italienische Geistlichkeit ist na tional gesinnt wie die slavische. Letztere sucht fortwährend Händel. So oft die Ernennung eme« Italieners auf eine höhere Stelle oder bessere Pfründe erfolgt, sinden sich in den slo» venischen Zeitungen sofort Bekrittelungen und Beleidigungen der betreffenden Person. Die italienische Geistlichkeit antwortet in ihren Par-teiblättern, und so entwickelt sich zur höheren Ehre ver VerföhnungSära schön langsam ein Krieg, der äußerst interessant zu werden ver-spricht. fEinslüchtigerKanzlift.] Mathias Zöhrer ist gestern mit dem VormittagS-Post-zuge unter Gendarmerie - Bedeckung au« Graz hier angekommen und dem Kreisgerichte ein» geliefert worden. Selbstverständlich wurde er sogleich dem Untersuchungsrichter vorgeführt, und eS ist wohl al« eine Folge der ersten Ein» Vernehmung desselben zu betrachten, daß heute zwei Diurnisten deS hiesigen Bezirksgerichtes in Haft genommen wurden. Au» Store? wird uns noch berichtet, daß Zöhrer auch dort einen Selbst-Mordversuch gemacht hat; er wollte sich in der Wogleina ertränken, ist aber von diesem Ge» danken, als er schon im Wasser stand, wieder abgekommen. sW e n n man m i t S ch i e ß w a f f e n nicht umzugehen weiß.] soll man solche Dinge gar nicht in die Hand nehmen. DaS ist ein alter ErfahrungSsatz, und er hat sich dieser Tage erst wieder in Condravetz bewahrheitet, wo Johann Schepetz seinen 12jährige» Bruder Martin dadurch getödtet, daß er mit einem Revolver ungeschickt hantirte; der Revol-ver ging unversehens loS und das Projectil drang dem armen Knaben in den Schädel. fT o d »schlag.] Gelegentlich einer Rau-serei zwischen den Dorfburschen von Gorifchnig wurde der 23jährige Keujchler Franz Ceder» man getödtet. Seine Leiche hat man am nächsten Morgen im Straßengraben gefunden. i n Auge a u s g e st o ß e ».] Kürzlich kam eS im Gasthaust de« Martin Per'inatsch bei Laakdorf zwischen den Eheleuten Grätsch-n e r, und den übrigen Familienmitgliedern zu einer Balgerei, wobei Anton Gratschner von feinem Bruder Markus mit einem Regenschir.» einen Stoß inS Gesicht bekam, der ihn eine« Auges beraubte. ßMier 0>emeind-ratössthung am 5. Ctfober. Vorsitzender: Bürgermeister Dr. N e ck e r« man n. Der Verlesung und Genehmigung der Pro-tokolle der letzten ordentlichen und der letzten außerordentlichen Sitzung folgt di' Mittheilung der Einläuft. Unter denselben befinde» sich 28 b Competenzgesuche von Bewerbern von Anstellun« gen in der neuen Sich rheitswache; der Herr Bürgermeister wird die Mitglieder der 1. und der 5. Sect on einladen, an der AuS-vahl der Anzustellend.n teilzunehmen, und von dem Resultate in der nächsten Sitzung Mrttheilunq machen. Weilers liegt ein Ansuche» der Ober-einnehmerstochter Auguste Mayer vor. welche den Wunsch hat, daß ihr die Pension, die ihr verstorbener Vaier von der Gemeinde bezogen, bis Ende dieses Jahres ausgefolgt werde; der Herr Bürgermeister constatirt. daß Mayer keine Pension, sondern nur einen Gnadengehall hatte und schlägt unter allgemeiner Zustimmung vor, das Ansuchen abweiSlich zu bescheiden. Hierauf liest der Vorsitzende ein« Jnter-pellation des Herrn Gemeinderathes S ch m i d 1 vor; dieselbe knüpft an den am 3. September d. I. gefaßten Beschluß an, den Brunnen am AlmoSlechnrr'schen Hause fofort herstellen zu lassen, und frägt, warum dieser Beschluß »n den zwei Monaten, welche seither vergangen, nicht aufgeführt worden ist. Herr Dr. Neckermann sagt eine strenge Untersuchung deS Falles zu, der auf eine Pflichtversäumnis schließen lasst, und verspricht, die Interpellation in der nächsten Sitzung zu beantworten. Den ersten Gegenstand der Tagesordnung bildet der Bericht der Finanz section über den Voranschlag für daS Jahr 1887. Nach dem von dem Obmanne der Section, Herrn F e r j e n, vorgetragenen Expofö beziffert sich da» Erfordernis mit fl. 58.677 20, die Be-decknng mit fl. 37.013-25, wonach sich ein Ab-gang von fl. 21.298*95 ergibt, der durch das Ergebnis der Gemeindeumlagen und den 3000 fl. betragenden Caffarest derart gedeckt wird, daß ein Ueberfchuß von fl. 101'05 refultirt. Die einzelnen Posten wurden zumeist nach dem See-tione-Airtrage vonrt. jedoch nicht, ohne hie und da einen lebhaft-n Meinungsaustausch zu ver« anlassen. Ein Antrag des Herrn Z a n g g e r. von der vorgeschlagenen Streichung des vierten Diurnisten des StadtamteS abzusehen, konnte nicht die Majorität erlangen. Ei» Antrag, daß die Lieferung der für die Polizeimannfchaft nöthigen Monturen im Off.rtwege zu be« schaffen sei, wurde angenommen; ebenso die Resolution, daß die ReparaturSarbeiten der städtische» Gebäude in Accord zu geben sind, dann, daß die Mahd deS JofesibergeS nur mit Zustimmung deS Wald « Comiiä'S verpachtet werden dürfe n. f. w. Eine lebhofte Debatte rief Herr Fritz M a t h e S hervor, indem er den Wunsch auSfprach, daß der für DeSinfec-tionskosten ausgeworfene Betrag von 30 fl. er-höht werde, und schließlich, daS Beispiel Laibach'« anführend, den Antrag stellte, daß die DeSinfection durch öffentliche Organe auf Kosten der HauSeigenthümer vorzunehm-n sei; der Antrag wurde, enisprechend dem Vorschlage deS Herrn B o b i f u t, der EanitätS-Section zu» gewiesen. Auch die Posten „Feuerwehr" und „Theater" veranlaßten eingehenden Jdeenau»-tausch. Das Ansuchen deS Herrn Janefch au» Buchderg, laß er für Kalk und Kohle nur die halbe Wagegebühr zu bezahlen brauche, wurde genehmigt, und auch jenes des Stadtverschöne-rungSvereineS um eine Subvention von 20 fl. bewilligend erledigt; das UnterstützungSgesuch des öst.-ung. HilfSvereineS in Berlin dagegen abgelehnt. Für die fünfte Section, welche zu-nächst an die Reihe kam. referirte Herr Gemeinderath Schmidl. Der wichtigste, der von dieser Section vorg,legten Berichte betrifft die Angelegenheit d-S BaueS eineS Schlachthauses. Der Berichterstatter sagt, laß die Section den der Frau ErdeS gehörüiden Grund an der Eisenoahnbrücke als für gedachten Zweck geeignet befunden habe, daß die Besitzerin jedoch allzuhohe Forderungen stellte und man auf die Erwerbung desselben verzich'en müsse. Der Antrag, daß sich die Section um andere Objecte umzusehen habe, wurde angenommen. Nebenbei gesagt, ist eS wirklich befremdend, daß der Ge-meindevertretung die Durchführung eines auf das allgemeine Wohl abzielenden Planes durch so übertriebene Forderungen deS einzelnen er-schwort wird. — W'iters beantragte Herr G Schmidl Namens der Section, daß die Ein-führuug der Jahrmarktordnung durch das Stadlamt zu erfolgen habe, und daß ein An-suche» deS Thierarztes Franz R e i d i II g t r um eine Remuneration der Finaiizseciion I»r B,stiu»nu»g der Höhe derselben zugewiesen werde, waS beides aigenommen wurde. Richt unwichtig sind auch di>> Beschlüsse, die über Antrage der B a u s e c l i o n gest ßl wurden, für welche Herr R a d a k o w i t s ch reserirte, darunter besonders derjenige, welcher mit den Amendement» der Herrn Carl und Fritz Mathe» dahin laule', daß innerhalb des Siadtrayons nicht mehr blos ebenerdige son» der» nur minocsttns einstöckige Wohnhäuser gebaut werden dürsen, und daß vor Ertheilung des Bau onsense» durch das Stadtauit dem Gemeinderathe nicht allein die Bau« sondern auch die Fa^denpläne ,ur Begutachtung vor-gelegt werde , müss,n. Zur Ablösung der Gebäude, welche sich auf dem von Frau Km,titsch der Gemeinde uverlasfenen Grunde befinden, wurden 900 fl. bewilligt, schließlich die An-träge der Section bezüglich der Herstellung und Ausstattung der Wohnräume für die Sicher-heitS Wachmannschaft gutgeheißen. Die nächste GemeinderathSsitzung findet kommende Woche statt. Auf der TageSordnun, oerselven werden sich befinden: die Berathung der DienfteSvorichristen für die Sicherhe'ts-wache, die Beantwortung der Interpellation des Herrn Schmidt und die Wahl ver Sec-Honen. Herichtssaal. [Sprachliche Gleichberechtigung ? j Beim t. f. sldt. Bezirksgerichte Cilli wurde über eine unter Vertretung eines Aövo-caten in slooenischer Sprache überreichte Klage die Proceß-Verhandlung in d e u t s ch e r Sprache durchgeführt, indem der Vertreter des Geklagten die Einrede in letzterer Sprache, der tlägerische Vertreter die Replik in deutscher Sprache er-stattete, und auch die Dublit sowie Schluß. u> d Gegenschlußrede in deutscher Sprache protocol-lirt wurden. Unter solchen Umständen durste unsere» Erachteus wohl erwartet wkrden. daß das dicSsällige Urtheil beiden Vertretern in deutscher Sprache aus- und zuqesertigt werde, zumal ja. wie erwähnt, der klägerische Vertreter selbst die slovenische Sprache bei den weiteren Prozeßreden fallen gelassen hatte. Wie erstaunt mußte aber der Vertreter des Geklagten sei», als derselbe das betreffende Urtheil sammt Gründen in slooenischer Svrache ausgefertigt erhielt. Sull dieser Vor-gong deS obgenannten Gerichtes etwa eine Folge des jüngsten Erlasse» unseres Justiz-Ministers fein oder die den Slovenen beliebte Gleichberechtigung documentiren? Theater, Kunli, Literatur. • Das Capitel des bayerischen Maximi-lianSorden» für Kunst und Wissenschaft hat dem Prinz - Regenten als Großmeister seine Vorschläge sür die Wiederbefetzunq der durch den Tod Victor'S v. Scheffel und Karl's v. Piloty erledigten Ritterstellen unterbreitet und, wie der „Nürnb. Correip." mittheilt, sür Er-steren d-n Wiener Volksdramatiker A n z e n -g r u b e r und für Letzteren den Akademiedirec-tor v. Werner in Berlin benannt. Man sieht der Ernennung beider Herren zu Rittern demnächst entgegen. Damit ist die geschlossene Zahl dieser „Ritter vom Geiste" wieder voll, und eine Ernennung kann erst wieder nach einem Todesfall erfolgen. ' DaS soeben erfchienene zwanzigste Heft der illustrirten Halbmonatsschrift „An der schönen blauen Donau" (Verlag von Carl Konegen in Wien) bringt unter Anderm Folgendes: A. Borgner: „Die Geisterstimme". Eine heitere Waldgeschichte auS Tirol. — Robert Homer» ling (Graz): „Kleine Münze". — Karl Gerok (Stuttgart): „Für's Le^en". — Porzö (Dr. Adolf Agai, (Budapest): „Veronika". Eine Geschichte aus dem Alsöld. Schluß. — Hermann von Gilm: „Allerseelen". — I. Seitz: „Ver» .putsche gilbte Blätter". — Dr. Albert Jlg: „Die Zufriedenen". — V K. Schembera: „Ruhe".— Julius Sturm (Kostritz): „ES naht der Herbst". — Henry Perl (Malborghei): „Lieben und Verliebtsein". Ei.>e Plauderer. — Preis per Heft >5, Kreuzer, pro Quartal 9«) Kreuzer, pr» Jahr fl. 3-60. — Zu haben in allen Buch-Handlungen und bei allen ZeitungS-Verschleißern. Kaus- und Landwirtbfchafttiches. sD a S B i t t e r s e i n d e r M i l ch] ge-hört zu denjenigen Milchsehlern, welche leider recht häufig auch in den bestgeleiteten Milchwirtschaften auftreten. Verdorbene» Futter und infolge dessen Verdauungsstörungen oder an-dere krankhafte Zustände des Thieres können diesen Milchfehler, der die Herstellung feiner Bitter »»möglich macht, ebensowohl veranlassen, als mangelhafte Sauberkeit der Milchgeräth« und Ulilchlocal«. Dr. Liebfcher in Jena beob-achtete indes diesen Fehler auch in einer Wirth-schaft, in der der Gesundheitszustand der Thiere ebensowenig zu wünschen übrig ließ als die Reinlichkeit der Geräthe, und wo ein AuSschwe-fein und ei» DeSinfici ren des MilchlocalS und der Geräthe keine Aenderung herbeiführte, ja die Milch wurde am dritten Tage fadenziehend und am vierten bez«. fünften Tage faulig. Bei genauer Prüfung stellte sich heraus, daß die Milch weniger Kühe schon beim Melken bitter schmeckte; entweder war die ganze im Euter vorhanden« Milch schon verdorben, oder nur de? Theil, der beim ersten Melken au» ken Strichen erhallen wurde. Aus diesem Umstände schloß man mit Recht, daß Pilz« (Batterien), die entweder an den Eutern oder sonstwo im Stalle vorhanden seien, durch den Milchkanal in daS E^ter ei idringen, sich dort vermehren und so Ursache jener Veränderung werden. Deshalb suchte man durchDesinficiren deS Stalles uno Abwäschen der gut gereinigten Euter mit verdünnter Karbolsäure die Entwickelung der Pilz« zu verhindern. Der Erfolg entsprach voll-ständig den daran geknüpften Hoffnungen, denn nach drei bis vier Tagen ließ weder die Milch noch die Butter bezüglich ihres Geschmacke« und ihrer Haltbarkeit irgend etwas zu wünschen übrig. sZurLage des Grundbesitzes in Oesterreich.] Die statistische Central-commisfion veranstaltet alljährlich Erhebungen über die Lag« deS Grundbesitzes. Diese Erhe-bungen müssen natürlich lückenhaft bleiben, da in Galizien, der Bukowina. Vorarlberg, Dal-matien, ten Küstenlanden keine Grundbücher bestehen und deshalb diese Lander nicht in die allgemeine Erhebung einbezogen werden können. Die übrigen Kronländer hatten im Jahre deS Berichtes, 1884, folgende Veränderungen im Besitz- und Lasttnstande der Realitäten aufzu-wcisen: Durch Kaufverträge hoben 146 034 Realitäten im Werthe von fl. 262,770.436 ihre Besitzer gewechselt. Die Käufer blieben fl. 46,936.825, also 17*8% schuldig. Durch andere Verträge, wie durch Tausch, Schenkung, Ehe-pacte haben 30 739 Realitäten im Werthe von fl. 56,783.59t ihre Besitzer gewechselt. Durch Execution haben 20.239 Realitäten im Werthe von fl. 21,301.731 ihre Besitzer gewechselt; bei der Durchführung der Execution haben die Hypothekargläubiger einen Verlust von fl. 12,092.032 erlitten; im Vergleich« mit den Irtzten fünf Jahren hat die Zahl der Realitä-teiirxecution um 23"/« und d«r Verlust der Hypothekargläubiger um 72"/, abgenommrn. In Folge von Todesfällen haben 52.276 Nea-litäten im Werthe von fl. 123,927.940 ihren Besitzer gewechselt. Die Belastung der Reali-täten hat der Zahl nach abgenommen, der Größe nach zugenommen; ?S wurden 242.748 Posten mit fl. 264,488.300 intabulirt; anderseits wurden fl. 207,240.960 gelöscht; doch ist die Entlastung wohl eine größere, da viele Posten, wcnn sie auch beglichen sind nicht gelöscht werden. D»r Lastenstand hat um fl. 57,241.340 zugenommen, welcher hohe Betrag in dem Berichte der statistischen Centralcom-Mission durch die Zuckerkrise erklärt wird. Mit Hinzuzählung der bereits auf den Realitäten 1886 intabulirten Hypotheken beträgt die gelammte Hypothekarschuld in den im Reichsrathe ver-tretenen Ländern fl. 3200,702.063, also mehr als drei Milliarden; gegen da» Jahr 1881 ist die Hypotaekarschuld um 4 2"/, gestiegen. Mit Recht muß mau fragen, wie die Gruadde cher sür dies« Riesenichuld die jährliche Zinsenlast von mehr als fl. 15t) Millionen zu erschwinge» vermögen! fFachcurS über Weindeha»»-I u n u| Dieses von der Landivirihfchastsgesell-schast in Wien veranstaltete Fachcur» wird oo» Sonntag den 7. November d. I. bis Mine Februar 1887 an jedem vonntage von 10 fci« halb 12 Uhr Vormittags im Sitzungssaal« l>er LandwirthschaflSgesellschaf». Wien, I.. Herren-gaffe 13 (3. Stock), von dem Professor an dir Klosterneuburger Weinvauschule, Dr. C. Reit-lechner, abgehalten werden. Zum Berstantnisse dieser populären Vorträgt werden Deinonst»-tionen, Weinkosten und Excursionen in Kellereien veranstaltet. Eingesendet. «GevenketdeSDeutschenSchul-Vereines bei Spielen undWette», beiFestlichkeitenundinTestameii-t e n. sowie bei unverhofften G t • w i n n st e n!" Färbte seidene Faille Frar.caise, Snrali, Satin fflcrrata. Atlasse. Damaste, Ripse und Tafele fl 1 Oft npr IIp!pi> bi» fl. versendet in 11.1.J3 1IC1 MCtCl ieln«n Koken nnd Stücken unfrei in'.i Haus das Seidenfiibrik-Oepot L Henneberf (k. u. k. Hoflieferant), Zürich. Muster umg«lu-n.L Briefe kosten 10 kr. Porto. Wir rna teii hierdurch auf die im heutig« Blatte stehende Annonce der Herren Kaufmann & Simon in Hamburg besonders ar< merkjam. Wer Neigung zu einem interessant«» wenig kostspieligen Glücksversuche hat. dem faitn die Betheiligung an der mit vielen und bedea-tenden gewinnen ausgestatteten staatlich garaii» tirte.i Geldverloosung nur bestens empjodl» werden. Bestes Trinkwasser bei Epidemien. »Ikdllwto»* bestes Tiscl- taä ErMoisitträ, erprobt bei Husten, Halskrankheiten. Magen- und Blasenkatarrh. Heinrich Mattoni, Karlsbad nnd Wien. Interessant ist die in der heuti;en Num«: unserer Zeitung sich befindende GlückZ-M" von Samuel Heckscher senr. in Hamburg. Die Hau« hat sich durch seine prompt« und «t» schwiegen- Auszahlung der hier und ia Nr Umgegend gewonnenen Beträge einen dermaffl" guten Ruf erworben, daß wrr Jeden auf bef heutiges Inserat fchon an dieser Stelle ' merkiam machen. __ Unser heutiger Jnseratentheil enthält Ankündigung deS bekannten Hamburg» Baut. Hauses Valentin 6s Co., betreffenv >" neueste Hamburger Geld-Lotterie, auf mli^ wir hierdurch besonders aufmerksam machen.-Es handelt sich dabei nicht um ein Privatu»" nehmen, sondern um eine StaatS-Lotterie, «w von der Regierung genehmigt und garaiinn 1886 , Putscht Macht.' Ohae Tornin»tl»»n 1 Brieflicher Unterricht Ruchführnng (alle Methoden), Correspon-denz:. Rechnen. Comptoirarbeiten Garaniirter Erfolg. Probebrief grais. K.k. conc. commerc. Fachschule Wien, I., Fleischmarkt 16. Dhect'ir Carl l'urxr*. Abtheilung für brieflichen Unterricht. Bisher worden 10.."V1»0 junge Leute der Praxis xu-rölnt. 3"24—5( Psbersengtu Sie slek 1 Ostind.Thee an« den Plantagen von Morit llittrr 11. Männer hei 672 Carl Petricek, Cilli. Hauptgewinn event. 500.00 0 Mk. Anzeige. Die Gewinne garantirt der Staat. Einladung zur Betheiligung an den (■ewiiiit-Chanccii der von Staate Hamburg garantirten grossen ßeld-loiterie, in welcher 9 Flillinn« n SSO 4i»0 H. sicher gewonnen werden müssen. Di< Gewinne diesrrvortheilhaften Geld-Lotterie, »flehe plangemäss nur lOO.UOO Loose enthält, sieii folgende, nämlich : Der grst«*tr Gewinn ist <». IOO.OOO Mark. Prämie 300,000 M. I Gewinn 4 200,0#0 M. I Gewinne* 100,000 M. I Gewinn * 00.000 M. I Gewinn li 80 000 M. IGewinne :t 70.000 M. I Gewinn .i 60 000 M I Gewinne -> 50 00« M. 1 Gewinn a 30 000 M. S Gewinne ti 20 000 M. JGfwinnr ä 15,000 M. 26 Gewinne ä 10,000 M. 56 Gewinne il5000 >l 106 Gewinne.! 3000 M 253 Gewinne i. 2000 M. 512 GewinneälOOO M. 818 Gewinne ä 500 M. 150 Gew ä 300 200, 150 M. 31720 Gew. ä 145 M. 7990 Gew. ä 124.100, 94 M 8850G. »67.40.20M. im Ganzen 50,500 Gew. tmd kommen solche in wenigen Monaten in 7 Ab-'Ji-ähingen lur nlrlierr>■ Entscheidung. Dei Hauptgewinn 1"" Classe beträgt 50.000 M. »teigt in der 2*~ Cl. auf BO.OOO M. in der 3'"" auf 70.000 M„ in der 4"" auf 80.000 M., it der 5"* auf »0.0410 M.. in der C" auf IOO.OOO M, in der 7l" auf 2IIO.O M, md mit der Prämie von 300.000 L event, nf SOO.OOO Mark. Für die erste CeniiinxleliunK, welche Mtlich festgestellt, kostet iA pze OrininalloQS nnr 3 fl.60 fcr. ö.w. od. 6 M, Halle Oriidnalloos nor 1 ö. 80 kr, ö.w. od. 3 M, üb nertel Ori£liialloos nnr 90 kr.ö. w. ol l1/. M., ndwerden diese vom Staate garantirten Original-Uo»e (keine verbotenen Pro messen > mit Beifügung da Original-Plane», gegen frankirte Einscn-dane den Betrage» oder gegen Postvorschns» i«llist nach den entferntesten Gegenden von nir versandt. Jeder der Betheiligten erhält von mir nach stattgehabter Ziehnng sofort die amtliche Ziehungsliste unaufgefordert zugewandt. Yerloosuiig»-Plan niit Staatswappen, woraus Koligcn und Vertheilung der Gewinne auf die 7 Ciaseen ersichtlich, versende im Voran» gratis. Die Auszahlung und Versendung der Gewinngelder erfolgt von mir «lirect an die Interessenten prompt ud unter strengster Verschwiegenheit. Jede Bestellung kann man einfach auf eine Posteinzahlnngskarte oder per re-comniandirten Brief machen. DU" Man wende »ich daher mit den Aufträgen der nahe bevorstenden Ziehnng halber, sogleich, jedoch bis »um SO. JHoveinber <1. J. vertrauensvoll an 695-16 Samuel lleckscher senr., Btnuuier und Wechsel-Comptoir in HAMBURG. Sonntag den 7. November wird izin 11 Uhr die Licitation der noch nicht veräusserten Logen im Theater stattfinden. Solides Jlädclicii findet im Tabakge*ch&fte nächst der GrazerManth als Verkäuferin sofort Aufnahme 767 2 771-1 wer im Weisel tarier ist. MX m welches der Dielen, in den Zeitungen angepriesenen Heilmittel er gegen sein Leiden in Gebrauch nehmen soll, der schreibe gefälligst eine Correspondenzkarte an Richters Verlags-Anstalt in Leipzig und ver-lange die illustrierte Broschüre „«ranke»-freund". In dielen« Büchelchen ist nicht nur eine Anzahl der beste» und bewährtesten Hins-mittel ausführlich beschrieben, sondern H sind auch rrlöuternde KranKonbeririite beigedruckt worden. Tiefe Berichte beweisen, daß sehr oft eill einfaches Hausmittel genügt, um selbst eine scheinbar unheilbare Krankheit noch glücklich geheilt ztl sehen. Wenn dem Kranken nur daS richtige Mittel zu Gebote steht, dann ist sogar bei schwerem Leiden noch Heilung zu erwarten und darum sollte kein «ranker versäumen, sich den „Krankenfteund", kommen zu lassen. An Hand dieses lesenswerten Buche« wird er viel leichter eine richtige Wahl treffen können. Durch die Zusendung erwachsen dem Besteller keinerlei k«sten- "£B Dr. Schmidt'» bewährtes Hühneraugen - Laster wird seit vielen üeeeunien als schmerzlos nnd sicher wirkendes Mittel zur vollständigen Entfernung der Hühneraugen angewendet. Die Wirkung dieses Dr. ichutz-maski .Schmidtsehen Hüiineruugen - Pflasters ist nahezu überraschend, da nach mehrmaligem Gebrauche jedes Hühnerauge ohne jegliche Operation entfernt werden kann. Preis einer Schachtel mit 15 Pflä-sterchen und einer Hornspatel zum Herausziehen der Hühneraugen 2» kr. st. 11. NB. Beim Ankauf dieses Präparates wolle das P. T. Publicum stets darauf achten. da*» jede Schachtel auf d^r äusseren Umhüllung beigedruckte Schutzmarke fahre. Hauptversendungs-Depot: Gloggnitz. NicderGsterr. in Jnlius Bittner's Apotheke. Depot in den Apotheken: Cilli: J. Kupfer-schmid. Ad Marek ; Deutsch-Landsberg: H. Malier j Leibnitz: 0. Russheim: Pettau: lg. Behrbalk; Radkersburg: C. E. Andrieu; sowie in allen Apotheken Steiermarks. 753 I nächsten Monat schon inesem LOSE Haupttreffer bar ■4 iiipsom-T jose sind 11 beziehen durch du Lotterie-Bureau des ungarischen Jockey-Club: Budapest, Waitznerg 6. Umsonst! Dir schönsten Umhängtücher M Damen! In Eolg« der andauernden schlechten Geschäftsverhältnisse und schwachen Exportes sehe ich mich genöthigt, mein ganzes Lager von 3000 Dt»0. der schönsten UmhängtOcher um jeden Preis aufzulösen und dMselbe zu einem solch billigen Preise herzugeben, dass damit kanm der Werth der rohtn Wolle, geschweige denn die Arbeit und moderne Fa$ön bezahlt ist. Ich gebe daher so lange der Vorrath reicht: I schönes modernes Damen-Kopf-Tuch um . • • • • ^ ~~ I n „ grosses Damen - Umhäng - Tuch um fl. I.4U aus echter Berlinei wolle. in den prachtvollsten Farben und den «chönsten Schattirnngen. als: Bordeaux, granat. gensdarme. drapp. lila, braun, roth, weiss, gelb, grün, gran, schottisch, türkisch etc. mW der feinsten *a?o , das eleganteste und modernste Tragen für jede Dame, für Haus, prasse. Promenade, Ball etc., ebenso reizend als praktisch für Herbst und Winter, ras-— Benütoe jede Dame diese günstige Gelegenheit, sieh fast umsonst ein elemntes Umhängtuch anzuschalten, da in Folge der massenhaften Bestellungen das ganz 1 a*er in kürzester Zeit vergriffen sein wird Bei Bestellungen bitte um genaue Angab« der Adresse geTünscbi Gattung und Farbe. Versandt nach allen Welttheilen in 24 Stunden gegen Nachnahme oder Voreinsendung des Betrages durch die I schönes, Wiener Tücher - Fabriks - Niederlage A. Gans Wien. III-, KolonltsgWWo Nr. 8|20. _ Für Verpackung wird nichts berechnet. 752 II ..Deutsche Nacht." 1886 iccoli's Magen-Essenz, zubereitet van G. PICCOLI, Apotheker in Laibach. Ist durch ihre umgezeichnete Wirkung gegen die Krankheiten des Magens und Unterleibet, Krämpfe, gastrisches Fieber, Leibesvmtopfung, Hämorrhoiden, Gelbsucht, Migraine, Würmer etc. ein unentbehrliches Hausmittel geworden. IVirJ vom Erteugtr fet Post -entmist in Schachteln tu 12 Flanken i fl. 1.36. |Bel grauerer Abnahme Ntnhl««». Die ausgezeichnete Wirkung dieser Essenz bckiästigen die Attest« vieler berühmter Aerzte (Dr. Rmil Kitter von StOckl, k. k. Begierungsrutk und Sanitäts-referent von Krain, Dr. D'Agostini, Dr, Cambon, Dr. Bitter von Goracucchl, Dr. Pardo von Triest, Dr. K. Minola, Stadtphyaikus in Mailand, sowie von vielen hochwürd. Herren Pfarrern und Tausenden von Per* «onen, welche sie angewendet und nur der Vortrefflich« k. it dieses Mittels ihre Gesundheit verdanken.) Herrn G. Piccoli, Apotheker in Laibach. Ueber Ersuchen bestätig« ieh, dass ich Ihre Magon-Essenz, deren Bestandtheile mir bekannt sind, in vielen Füllen von .Magen- und Hamorroid il-Leiden als heilkräftig erprobt habe. Or. Emil Ritter von Stock!, k. k. Begier ungsrath und Landessanitiitsreferent in Laibach. Eine Flasche 15 kr. Depit: In Cilli Apo.heker Knpfersclimid. Graz Kichler nnd Nedwed, Marburg Bancalari, Klagenfnrt Tliumwald, Villach Scolz, Tarvis Siegel. 689-30 Man biete dem Glücke die liandT ,500.000 Mark als Hauptgewinn im günstigsten Falle bietet die Hambnrger gross« Geld • Verlooanng, w lebe vom Staate genehmigt und garautirt ist. Die Tortboil hafte Einstein un« des neuen Planes Ist derart, dass Im l aufe von wenigen Monaten dun-h 7 Classen von 1M.OOO Loosen 60.500 (iewinne im (iesammtbeira«« voa 9,550.450 Murk sar sicheren Entscheidung kommen. ilaruntcr befinden lieb Haupttreffer von eventuell 500.000 ytark speciell aber Von den bierneben verzeichneten Gewinnen gelangen In erster Classe 2000 im Gesummt betrage von M. 117.000 mr Verloosuag Der Haupttreffer 1. Ciasse betragt M. 50.000 nnd steigert sieh in 1. auf M. C0 0»l). J. M 70.000, 4 M. 80.000, i. M «O.OOO, «. M. KM».000, in T. aber auf ev. M. &OO.OOU, «per. M. HOO.OOO, HOO.OOO etc. Die Gewinnsirhungen sin4 plan-massig amtlich festgestellt. Zur nächsten Gewinnziehang erster Classe dieser grossen vom ülaate garantirten Geiilverloosnng kostet I gannes Orig.-i.oos 8. S.So kr. d.W. 1 halbes „ .17», . 1 viertel „ .—-SO . Alle Auftrüge, welche dlrect an unaere Klima gerichtet sind, werden sofort gegen Kinsendang, Postanweisung oder Nachnahme des Betrages mit grösster Horgfalt ausgeführt und erhält Jedermann von , „ „ uns die mit dem Staatswappen ver- 1 fl 300000 Htadeo. "^'».»oose selbst In 1 ä 200000 Ue™ werden die er ngi — . _ forderlichen amtlichen Pläne gratis 2 ä 10Ö0Ö9 Jsüsäfc'"• 1 ä........ 1 a 2 ä 1 ä 2 ä 1 ä 5 ä 3 ä 26 i 56 a 106 4 253 ä ,512 ä 818 t 31720 \ 16990 äM. 300, 200, 150,124, 100, 94, 67, 40, 20. _______uitg der Gewinne auf die tfllftAA verschiedenen Classemlehangea. «WVyV »is auch die betreffenden Einlage-S( IIII Kl betrüge tu ersehen sind und sen-VWW den wir nach jeder Ziehung unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen. Auf Verlangen versenden wir den amtliehen Plan franro im Voraus tur Einsichtnahme u. erklären uns ferner bereit bei KicktiCon-realen* die Loose gegen Udek-sahlung des Betrages vor des Ziehung surücksunehmen. Die Auszahlung der Gewinne erfolgt plabuiäasig prompt unter «taais-Garantl«. Unsere Colleete war stets vom Glücke besonders begünstigt und haben wir unseren Interessenten oftmals die grössten Treffer ausbezahlt . o. a. solche von Mark 250.000, lOO.UOO. 80.000, «O OOO, «0.000 etc. Voraussichtlich kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten Unternehmen überall auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden, und bitten wir daher, um alle Aufträge ausführen su können, uns die Bestellungen baldigst nnd jedenfalls vor dein 15. \ovenilirr d. J. zukommen Jtu lassen. KAUFMANN & SIMON Bank- nnd Wechaelgeschäft in ll innf H6'. 70000 60000 50000 30000 20000 15000 10000 5000 3000 2000 1000 500 145 WM" Wir danken unseren geehrten Kunden für das uns bisher geschenkte Vertrauen und da unser Haus In Oesterreich-Ungarn seit einer langen Kelhe von Jahren Überall bekannt Ist. so bitten wir alle Diejenlnen. weUhrsieh fttr eine unbedingt solid«? Geldverloosung intereisiren und daraus halten, dass ihre Interessen nach jeder ltlchtung bin wahrgenommen werden, «ich nur gina direct vertrauensvoll an unsere Firma Kaufmann & Simon In Hamburg su wenden. Wir sieben mll keiner anderen Firma in Verbindung und haben aueb keine Agenten mit dem Vertrieb der Original loose aus unserer Colleete betraut, sondern wir eorresppndlren nur dlrect mit unseren werthen Kunden und dieselben geniessen derart alle Vo theile des direkten Bezug*. Alle uns zugehenden Bestellungen werden gleich registrirt und promptest •fftetuirt. ÖW—12 'fticbtcoitornirctibf« wird olutt Anstand retour _genommen und das Geld rückerstattet. Wahrheit währt am längsten! So lange bet BorraiH reicht, geben wir von Heule ab um m.uLr fl. 1.5 O per Stiles riesig gliche, ungeheuer dicke, breite, unver __roüjilidK P/wrf«- MPecken mit iärbigen Bordüren versehen, sehr dick, wahrhast un- verwüsllich. Diese Decken sind in zmiei Qualitäten und kostet die I Qualität fl. I.ZO, lI.Quali: tät l'J'> 6m lang. 130 Cm breit fl. I.7Z per Stück, >e Fiaker-decke« mit «i verschiedensärbigen Streisen und Bordüren. l!»5 Cm lang. 1K0 Cm. breit a fl. Z.i>iO und IS'' Cm. lang, 150 Cm. breit, sehr fein nur fl. 8.— per stück. Für Fiakerbcsitzer btsonders empfehlend, und sind Austräqe ausschließlich zu richten an das ~^X7~ aarenliaus „ZUR MONARCHIE" •fl MKX tu. Hintere Zollamtastraase 9. NB. Cs wird ersucht, die Adresse genau zu beachten, da all« anderen ähnlich lautenden Annoncen nur Nachahmungen sind. 738—6 NichtconvknirendeS wird ohne Anstand retour genommen und da» Geld rückerstattet. m y«rrät)ia Mit her Marhe.Jtnksvr Sicht- und Kltrvaiatifwa«-Ctües&ra sei hiermit der echte Pain-Expeller mit.Anler" al« sehr wirksame« Hausmittel empfohlen > • L— \J la kta aulllta J»ot)isi«! Eduard Bafidek, sen. Zimmer-, Schilder-, Schriften- und Decorations-Maler, Anstreicher und Lackirer 76? 4 Grazergasse Nr. 83 empfiehlt dem verehrten P. T. Publicum alle Altes neuester und geschmackvollster Zimmer, maleret, Transparenten, Wappen, Schild« mit Schriften und S ortierungen, vergoldet wie .ticli tu t Oelfarben gemalt, lernet alle Gatiungea An« streich-, Flader- und Lackli-Arbeiten, - wie Bronotrungen und Oelvergoldangen m c i » 240 . 2 , Klippfische, kleine, 4'/, Kg. netto . . ■ grosse » . . Stockflache, grösste „ . . Alles portofrei inclasive Verpackung, keine NatU ilw«. Johann l'oUrli, p «ct. ttrit. t« «it vor 10 Sagten 3tr Kslk-Eiseti-.STrnp I» esjen-" |I4 geholte" bat, iA Pater Ihnen nein Leben und »er«iilirende (iesnndhelt verdanke. fiifclc uti mich brotirl»en Sclbrrüutti j 1 ton )U*t pl«(chtn (llt ni Bitter lebn lg Dri iniitteüel», ». Teeember UMS I Kttf'chtrt. I 14 ja'xubuitg con (u »crichnfte», »oram neit ifirtasuteu ersuche. frei« I Fla« ehe Kranz Fundet*. II. 25 kr., per Post 20 kr. tuehr llr Puklif. »leint Flaschen jutt r* nicht! WAHNFNGI Ia wnlhlolc Rachadmuttint »tritt Piap-t-it» c orsommsp, die ali fegtnantttt Ntint Flaiche» -»et billig.1 orrf««ft nrnttn Itdoch nut et kelneawega aber die Wirkang nteinr« er- t»ht#n Präparaten heaitiea biltt ich. auadriieklleh ■k-Ehen syrup von .laiin» Herhabar »» verlangen iöt daraas in nehten, da«» obige behordl. protokoil, Stkttiiaarke «irh auf jeder >°la»rhe befindet xn» dtt Ha tm Bro«cbäre nun Nr. Rebweiler, «Nicht «tat ge-awStlAiuni) ust fielt (tleftt tnlbilt, beige«rhio*»en l«L Aidrr« au«ge«tattete Fabrikate «Ind werthlose Narh Iknagen, vor deren Aukaaf Irh warne. kriiril Versendung»-Tepit für die Pro»in>en: Apotheke znr Harmherzigkeit" dt« Jnl. lirrhnbii), Renban, Kaiscrsiraße I>0. Depot« semer bei den Herren Apothekern: Mi: I. Siupfrrschmid, Baumbiitb'S Nrben, Deitter$«aiMA«v!fln der rtiltn ^Uiit dttitgt iO.OOOMurk, Htlfltrt ü» lit der istcittn liufie ottf 60.000, dritten "0,000, •ttttu8U.IKMJ. inn|t,«K>»lark lt. Mt dem Vtrfanf der CrtiiiriHcefr dielet <*«stlttttrit ist das uiiter/elehnrte ll*ii-selbe titcct m richltn. llt flttbttea tteiieut: werken ersucht, die tatfoflend tu Btiräze in tlesterr. Hanknoten oder l'ostniarken der VeStllun» deijuschliesiett Such kann »it tltnlendnng der 1 Gelder aareh l'o«t»nweisnng «eschthtn, -nf ignnsch Wndta Lrdie» such per Po«tnachnalime ou»oeiittirt. An »er «BtSDinniltMtng erlirr HUfft tcflrt 1 ganzes Originalloos 4. w.t 3.50 kr. 1 halbes Originalloos ö.*.a. 1.75 kr 1 viertel Originalloos bv.ii. 0.90 kr S« tibilt Zeder die »it dem kt»at»w»»pen verleheaen I Original loose in Htnden nnd zu gleicher Zeit den ant-licbeii Verloosunesplan, au? welchtin -Ute Wi&ere |n erleben ist. Sutört nach Ziehnng ertall jeder Tvtil-ntimrr dlt dmlllcht »it den, Siu,il?w.irren vetlehent \ tiewinailste. Die Auszahlung der tiewlnae ge s> hiebt planmiusiic prompt unter Ktautagarantie Sollte widrt ifTOArtcn einen Snrfanger ttx KtttU'rfiinjo Hau nicht ccnvcnlren. 1? sind irir grrnt »ernt. He nicht I eonetnirendtn Veefe ver „-iirMtug wieder (urtilinae^nen nnd den dainr Nhalteneu Ertrag iurü-z,uti«latlett. »üf Wlliilch wird der «»tltche VerloositagnplaB zur Einnchtnadmt im vorau» grstil cerfantt. Um alle f rftrliun;en mit Serglalt ausfulirm zu (»antu, bitten wir dieleldcn oaldat<>Klirhm«» i» Ja ia« Bittncr's Ulogg- nlta, »ilrttt-Ctflnifidi. MS I m- M. UR.SCHKO Miau- um! JtöOe! - Tischlerei Cilli, Postgasse 29, rückwärts im Hofe. tlirbrrlagr der I. k. k. prlv. MetaUfärgc Fabrik in Wien. Grosses Lager aller Gattungen fertiger Möbel und Holzsärge. Ferner empfiehlt sich derselbe zur Uebernahme von Bauarbeiten in jeder Grösse, sowie sämmtlicher in dieses Fach schlagenden Arbeiten in solidester Ausführung zu möglichst billigen Preisen. 712 SO BitM Soimprossen-Salk - nur roBtsiitme*«» Ostf«««*» »» S«n«n1»r»slcs, t'tbftflHlt. »irtffl«. wi»i»nls. Wo(oiituiiremi^frttsn, ist >»« Pr«,Ic tittt w< tr. »er Jifjtt »»» aOcin «tt ,ii »«komm«» m Juli»» BiltPfr » Apside»-. HlogKiiiU, «><» -CtfUrrnrtl. Bei einer Kunstmiihle in Krain wird gesucht ein faehUtndigcr Höermüller Verständniss des Slovenischen bedingt, gesetztes Aller vorgezogen. Adresse in der Kip._774 2 Zur nassen Herbst- nnd Winterzeit ist einzig und allein für trockene Filsse an Schnhwerk. Wa-genleder etc. J. Bendlk'* In Mi- Valentin k. k. ausschl. priv. wasserdichtes Ledernahrungsfett se't luehr al» 10 Jahren bewährt, nnd wird sowohl vom k. k. Militär wie auch vom allerhöchsten Hofe gebraucht. Beweis der L'nObertrefflichkeit sind 25 Priinilirttngon und Hunderte von Anerkennungsschreiben zum Theil höchster Autoritäten, stehen zur Kinsicht bereit. Preis per Kilo 2 si. in Blechdosen mit der pro-tokollirten Schulzinarko (Zeichen Stiesel) und dem Motto: ^Kein naswr Fuss nnd hartes Leder mehr" zu 5 und 2% Kilo, dann in kleinen Dosen zu 1, 2, 4 und 8 Stttck um 1 fl. Nachdem in neuerer Zeit u ter Anderen auch ein Wiener WichsfAbrikitiit in Inseraten mit allein Pomp mit meinem Motto: „Keine nassen Fiisse n. s. als Universal wasserdicht« Ledersalbe anpreist. Dann auch Wagenschmierfabrikanten stillen ihr Erzeugnis» oft anen in meinen fast gleichen Dosen mit. Schutzmarke (Zeichen Stiefel) und wieder Andere Meten eben auch ähnliche Blechdosen nnd Schutzmarke zum Verkaufe an; sehe ich mich veranlasst, aufzuklären, dass das nicht das echt« patentirte Fabrikat, sondern ähnlich der gewöhnlichen sehr billigen Vaselinsalbe (Petrolenmabfall) ist. Dann die neu erfundene und vom k. k. österr. sowie vom k. ung. Ministerium vor Nachahmung geschützte Mji'ttn'fjtnnsli»irfur iflOssige Glanzwichse). bis jetzt das Vorzüglichste. Das Patent wurde noch keinem von so vielen derlei Erzeugnissen ertheilt. Preis per Flasche Nr. 1 1 fl-, Nr. 2 40 kr., Nr. 3 20 kr. Gebe anch Provision bei grösserer Abnahme in Schachteln zu je 10 SUick, Zn Fabrikspreisen lagernd in allen grösseren Orten der Monarchie nur bei bestsituirten Kaufleuten. Zn haben in Cilli bei Traun & Stiger, Graz bei C. Kroath, Laibach bei Schaschnig & Weber. Ez offo. Im allerh. Dienste. Der Stallmeister Sr. kais. Hoheit dos durchl. Herrn Erzherzogs Franz Ferdinand von Oesterreich-Este. Herrn Bendik J. in St. Valentin! Theile Ihnen mit, dass ich die von Ihnen erzeugte Lederglanztinctnr nnn durch U Monate an allen in mein Fach schlagenden Lederbestandtheilen verwendete und selbe als zuträglich für das Lcder, sowie schön schwarz und haltbar eracht«, ersuche mir umgehend 12 Flaschen einzusenden. Mit Achtung 735—10 HniHsfor/rt'. Victor von Scheffers Nachlas« In einigen Wochen erscheint: Fünf Dichtungen von 773 Joseph Victor von Scheffel. INHALT: Die Mär vom Rockert Weibchen. — Der Brautwillkomm auf der Wartburg. LyrUcbe» Festspiel. — Die Linde am Ettersberg. Lyri-cbej Festspiel. — Prolog «Sr die Fesivorstellüng im Feier des 25jährigen Chef - Jubiläums Sr. Uroa». herzogt. Hoheit des Prinzen Wilhelm von Bades. — Das Gl&ckbaft Schiff. Kaisergnus aus Mainan. Preis: Hochelegant geb. m. Goldschnitt fl. 2.4«. Bestellungen nimmt entgegen Tb. Dreiers BncnhandlPiur (Fritz Hasel», Cil Kasankatt Kraz vertauft seit 3. November d J. ab den Meter-Ctr. 7721 j Coacs mit fl. 1.40 ab Fabrik, bei AbnahaJ ganzer Waggonladungen entsprechend billiger. Ititlner'* t-cliörül !«»> nirtfsot z-g<- all- CQtflrfnurtktfCB. fsnic ,»r fnliu srt C4iM(k*Tl(Tnt uirt »irtrrVrstrtBii« »e# mUrtats «rhni«, ist i*a Vnis« vo» sfl tr. »er ftlotifc bot «Ina «tu m brfamaiB In Jalla« Bitfers «potStft In U loggn lu. XitV-Cvstmat Wichtig für Haushaltungen! Wir geben biemit bekannt, dass die Preise Irr Kohlen ans unserem wieder in Betrieb gesetzten Berfr werke zu Liboje-Bnchberg fnr die Herbst- und Wiali» J Campagne des Jahres l?g>'»87 »ehr hetientemt hembgeuetzt und wie folgt festgesetzt worden sind: a) franco Werksrampe in Lfboje: 100 Kilo Stück- n. Wiirfelkohle mit . . 4S b. !00 Kilo Grieskohle........26 b) franco Cilli in Sacken: der Zoll-Centner Stück- n. Wiirfelkohle mit 11 k. c) francu Sachsenfeld in Säcken zu 50 Kii«: der Zoll-Centner Stüek- n Würfelkohle mit b. Aufträge übernehmen in Liboje: unsere dortige Werksleitang in Ciili: die Herren Wogg & Kadakoviti in Sachsenfeld: Herr Viucenz WabiUtL Für prompte Lieferung und gutes Gewicht wird| garantirt. 678— Trisailer Kohlenwerks-Gesellsohill Äiisgk,eichiirt ans 15 Äxsftcllilngen stets allein mit den höchste» preise», jultlit London 1883, «rit tuiri großen goldene» Medaillen für Hualllät des Sljrans und die Ärt feiner Sereitung. Möller's Reinster Medicinal-Dorsch-Leberthran. Dieser Thran, in Möller's eigenen Factoreien aus frischen, gesunden Lebern des Dorscbfisehei sorgfältigst bereitet, von Geschmack nnd Gernch angenehm, wird von den ersten tnedicinischen Capacitäten wegen «einer leichten Verdaulichkeit, besonders auch für Kinder wärmstens empföhle«. Preis 1 fl. Bei 6 Flaschen franco per Post. Wiederverkäufe™ Rabatt Zu beziehen durch alle Apotheken und Droguenhandlnngen der Monarchie und ?n gros durch das General-Depot für Oesterreich-Ungarn: Robert Gehe, Wien, III.. Heumarkt Nr. J. Depots: Cilli: Apoth. Knpferschmid; Apoth. A. Marek Pettan: Apoth J. Behrbalk, Kanfm. A. Jurza. ® Die Möbel-Niederlage Graz, Franzensplatz Nr. 1 und 2 ar Tl^-ii-vlN dem LandeMlhealer, empfiehlt Ihr grosnos Lager von oompletno Schlaf- nnd NpelaexInmer-VarnKuren aas Nnss- and RichenhoU. Salon-KtUten. Credensen «J and ohne Marmorplatten, Spiegeln, Karaleasen. Reiche Anawakl von Saloa-Garnituren von 90 fl. aufwärts, Schtaf-Divana Ottomanen nnd Rs*»| ketten. Uebernahme aller TspruerAiMtn eigenar Kraeagong billigst AnasUttnagen nnd Mftblimngen von Land- and Badehänsem werd« prompt and billigst au^eiuST Hochachtungsvoll genlntim, Druck und Verlag von Johann Rnkoscli in Cilli Verantwortlicher Relacteur A. Ehrlich.