| dr-uumerations-Pretse: Für Saibach: Ganzjährig Halbjährig dimeljährig dienstlich 8 fl. 40 kr. 4 ~ 20 „ 2 10 „ - . 70 „ Laibacher Redaeti»«: Bahnhofgasse Nr. 138. Mit der Post: Ganzjährig............. 12 fl. 'kljährig. »i^, Zustellung ins Haus i- 25 kr., monatl. 9 kr. TJ Einzelnk Nummern 6 kr. agblalt Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuscripte nicht zurückgesendet. Expedition-L Inserate»- Bureau: Eongreßplatz Nt. 81 (Such-Handlung von 3g. v. Stein» mayr ,Grifs nach der Brusttasche und begann mit der Verlesung der päpstlichen Encyklika, sintemalen sie in den Motiven nicht voll» ständig abgedruckt und nur ungenügend bekannt sei. Trotz der Abmahnungen des Vorsitzenden und der stürmischen Proteste des Hauses verliest derselbe das Aktenstück, während der größte Theil der Abgeordneten mit Ausnahme des Centrums und der Polen den Saal verläßt. Der Zweck der Ultramontanen, der päpstlichen Hetz- und Brandschrift durch Verlesung im offenen Parlament die größtmögliche Publicität zu verleihen, war somit erreicht, denn alle klerikalen Blätter brachten sie sofort unter den Parlamentsverhandlungen, so daß diese Verlesung füglich an die Stelle der Verkündigung durch die Bischöfe treten kann. Der zweite Redner Abg. Windthorst (Meppen), der gewesene reaktionäre Hannoveranische Minister« Präsident knüpft an das in der Geschichte Deutschlands denkwürdige Datum (18. März) an. Die Grundsätze, die am 18. März 1848 verkündet worden, seien von vielen Seiten energisch bekämpft worden, aber sie seien reaktionär gegen den Grundsatz, der im § 2 publiciert werden soll. Wenn der Staat omnipotent ist und man unbedingt die Staatsgesetze befolgen muß, so kommt es nur darauf an, wer das Heft im Lande in Händen hat, der wird eben die Gesetze diktieren, und alle, welche die Gesetze nicht befolgen, werden niedergeworfen. Heute regiert in Preußen und Deutschland der Fürst Bismarck; vielleicht regiert nach nicht langer Zeit der Dr. Hasenclever (Socialdemokrat.) Redner glaubt, daß der letztere mehr Chancen hat als die gesummte Geheimrathsfraction der National-Liberalen. Formell haben die Staatsgesetze allerdings Giltigkeit und müssen deshalb befolgt werden, nur frage es sich, was „befolgen" heißt. (Rufe: Aha!) Sie wollen den omnipotenten Staatsgott, das ist der kurze Extract der ganzen Hegel'schen Philosophie, und die Italiener nennen uns schon deswegen die Hegelianer an der Spree. Im weiteren Verlaufe macht der verschmitzte Windthorst höchst indiscrete Enthüllungen über die österreichischen Maigesetze. Zunächst werden in den österreichischen Maigesetzen, von denen der preußische Kultusminister behauptet, daß sie den nun* i lichm Inhalt hätten und daß der Papst den Bischöfen JeuMon. 2et. ^erte Kammermusikabend b|! Ke JtJ Mütwoch den 24. d. M. beschloß m.Mren 2 .. Kammermusik - Concerte, die uns foir b6d um? sm V' Gerstner, Moravec, 5W?n Sebotcn e 16 n e r in der heurigen Concert-derselben ^' u,nh Zwar als hervorragendsten hf„ nfteing o ' ^as letzte Concert erössnete nicht mit sv^mnte Quartett, wie uns am Concert- fV’ktt in A.ti . toQr- sondern mit Mozarts fhi-^ktt r.,11’* dasselbe, welches daS florentiner £?• Wir JZCm "sten Auftre.cn in Laibach 7? ?iese Abänderung des Pro-bit Quartette n|l ° mic Mozarts herrlichem ttt» 1 itr Äusiksr-^ .^"e bewundernde Theilnahme, itlSen9tw06en=n mtüh bie,em Sarten' wie aus Tö-8}ubinf!B.ütben, fnnsJ e.tfc entgegenbringt, oer. Sitte n8 QunrtpH v "nesthcilö weil für uns ' andttnthei(a • . ^eiz der Neuheit gehabt eine Abänderung des Pro- gramms vor Thorschluß in uns das Bedenken wach-gerufcn, als wäre dem eingesprungenen Mozart'schen Quartette nicht jenes sorgfältige Stadium vorhergegangen, welches dasselbe in so besonderer Weise bedarf, wenn seine Schönheiten zur vollen Geltung kommen sollen. Und in der That war unser Bedenken nicht ungerechtfertiget, denn die Aufführung desselben, so correct auch gespielt wurde, ließ uns doch jene Präcision des Zusammenspiels vermissen, die zu erwarten uns die bisherigen Leistungen der Herren verwöhnt haben. Auch war bas seine Detail nicht durchsichtig genug herauSgearbeitet, jene herrliche Stelle B. im dritten Satze, wo das Cello in kurzen auf- und abspringenden Tönen eine so hervorragende Rolle spielt und eine so eindringliche Sprache spricht, entbehrte deö vorn.hmen Vortrages und erinnerte uns der Ton des Cello hiebei zu sehr an seine Entstehung ans Holz und Darm. Dessen ungeachtet war die Wirkung, namentlich des dritten und letzten Satzes eine große und den Beifall der Anwesenden gewinnende. Dem Quartette folgte F. Schuberts Streich- quartettsatz in C-moll (Fragment), in welchem sich uns der Meister des Gesanges von dieser seiner so reich entwickelten Seite präsentiert Das auch für das größere Publicum leicht faßliche, melodienreiche Tonstück wurde sehr präcis gespielt und war der Anlaß, das Publicum, das bis dahin sich mehr reserviert hielt, zu erwärmen. Vollständigen Sieg jedoch und wohlverdienten stürmischen Beifall errang die Schlußpicce, Robert Schumans Quartett in Es-dur für Pianoforte und Streichquartett, dasselbe, mit welchem auch voriges Jahr die Kammer-musiksaison beschlossen wurde. Es ist schwer zu sagen, welchem Satze matt den Vorzug geben soll, so klar, so melodisch, so schön ist jeder derselben. Der erste Satz bewegt sich in cd'en Formen, von gesanglichen Motiven reich burchflochten, der zweite ist düster gefärbt, der Schmerz, der aus diesen Tönen quillt, hat als Ausdrucksform den Todtenmarsch gewählt, dessen klagendes Motiv in genialster Weife in den verschiedensten Tonarten und Tonfärbungen zur Durch-sührung gelangt. Und die haftende Unruhe, die die Tonleiter hinauf und hinunter durchwühlt, ohne die Erlaubnis ertheilt habe, ihm zu gehorchen, für die Geistlichkeit nur die Vorbildung auf einem Gymnasium verlangt, wie dies früher in Preußen selbst-verständlich war, aber von einem Examen im Hegelianismus nach dem Universitätsbesuch sei nicht die Rede. Auch den Aposteln sei nicht bei ihrer Aus-sendung aufgetragen worden, nur zu lehren, wenn die Statthalter der römischen Kaiser es gestatteten, sonst wäre das Christenthum vielleicht nicht auf uns gekommen. Man hat allerdings das Con cord at in Oesterreich aufgehoben, aber dies ist nur ein. seitig geschehen, die Kirche anerkennt dies nicht und bezieht sich stets noch auf die Grundsätze des Con-cordüts, und wenn uns vorgeworfen worden, daß dem Bischof von Linz die Erlaubnis ertheilt worden, den Gesetzen zu gehorchen, so ist das einfach nur eine Interpretation des Concordates. Dann bestimmen ferner die österreichischen Gesetze, daß wenn ein Geistlicher denselben nicht gehorcht, derselbe nur seiner staatlichen Func ionen enthoben wird, nicht^aber der geistlichen, um diese kümmert sich dort der Staat nicht, auch proklamiert er nicht Kamps gegen Rom wie Preußen, sondern promulgiert das Gegentheil, wie eS auch die Könige von Preußen bisher gerhan haben. Wenn man einer wohlwollenden Regierung gegenüber steht, so wird man, ohne dazu gezwungen zu sein, alle Wünsche derselben erfüllen, aber wenn man die Fahne zum Kampfe gegen Rom auf pflanzt, wenn man auf Trennung von Rom dringt und behauptet, daß der Papst nur einfacher Bewoh ner und Bischof von Rom ist, und der italienischen Regierung unterstellt ist, und wenn man von dieser verlangt, den Papst in Schranken zu halten, dann ist die Stellung allerdings wesentlich anders. Man will jetzt die Geistlichen durch Geldentziehung zum Gehorsam zwingen, man will die Festung aushungern. Die Angabe Bismarcks, der Jesuitenorden besäße ein Vermögen bis zu 320 Millionen Thaler und sei imstande den Geistlichen die Gelder zu ersetzen, wird bestritten, aber darüber sei kein Zweifel, daß das Geld von den LandeSunterthanen mit den größten Opfern aufgebracht werden wird. Aber die durch § 2 aulzuhebenden Mittel fei der Staat durch die sogenannten Circumscriptionsbullen verpflichtet zu zahlen. Allerdings seien diese Bullen keine Concordate und darum nur einseitig, jedoch werden durch diese alle Beziehungen zur Curie geregelt, durch jene die vom Staate an die Geistlichen zu zahlenden Dotationen bestimmt und wenn man diesen das Majestätsrecht entgegensetzt, so meine er, sei cs gerade Pflicht der Majestät, den Geldverpflichtungen nachzukommen. (Schluß folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 26. März. Inland. Das Herrenhaus hielt Dinstag seine letzte Sitzung. Gleich zu Beginn derselben einen Ruhepunkt finden zu können, wie charakterisch gestaltet sie den Bau des dritten Satzes, während der vierte Satz in ernsten, feierlichen Klängen dem vom Schmerz aufgewühlten Gefühle Ruhe, Versöhnung und Erhebung bringt. Das Publicum war auch von der Wirkung dieses schönen Werkes elektrisiert und lohnte die Künstler mit Hervorruf und Beifall, und mit Recht, denn in diesem Quintette haben sich die Herren wiedergefunden und stand ihre Leistung wieder auf der Höhe des dritten und entschieden besten Kaminermusikabendes. Und so rufen wir ihnen zum Schlüsse zu: Auf Wiedersehen im nächsten Jahre! Ist auch der materielle Erfolg dieser Kammermusikabende leider kein ermunternder und die Theilnahme des Publicums auch keine zu weiterem verlockende, so mögen die terren den Erfolg in der Dankbarkeit de» in seinen ahl zwar beschränkten, aber so viel Theilnahme entgegen bringenden TheileS des PublicumS und auch darin erblicken, daß sie, entkleidet jeden eigen« nützigen Motive» eben im Lichte begeisterter Träger de« Sunstgedanken» erscheinen. wurde die Hauptdifferenz, welche noch zwischen den beiden Häusern des Reichöraths schwebte, beigelegt, indem das Herrenhaus sich der vom Abgeordnetenhause beschlossenen Aenderungen an dem Gesetzen! würfe über den Verwaltungsgerichtshof anbequemte. Hoffentlich gelingt es der Regierung diesen Gerichtshof mit der gleichen Schnelligkeit und Geschicklichkeit ins Leben zu rufen, mit welcher sie das Gesetz durch die parlamentarischen Berathungen zu führen verstand. Nachdem das HauS noch die NachtragScredite für 1875 angenommen und der Präsident die vollzogene Constituierung der Gebäudesteuer - Commission mitgetheilt hatte, sprach derselbe über kaiserlichen Auftrag die Vertagung deS ReichöratheS bis zum Herbst aus. Die Beurlaubung des Handelsministers Dr. Banhans wird neuerdings zum Gegenstand der Besprechung in einigen Journalen gewählt, und es tritt die Version, daß der Urlaub doch nur der Vorläufer der Demission sei, mit großem Nachdruck- zu Tage. Man bezeichnet den gegenwärtigen Leiter des Handelsministeriums, Ritter v. Chlu-mecky, zugleich als den Nachfolger des Ministers Banhans, und hat auch für den Posten des Ackerbauministers die Candidaten in Bereitschaft, indem für denselben das Herrenhausmitglied Graf Belrupt und der Abgeordnete Graf Coronini genannt werden Inwieweit diesen Versionen eine thatsächliche Be rechtigung innewohnt, wird sich wohl in wenigen Wochen zeigen. Wie der „Pester Lloyd" mittheilt, sind nun mehr die Verhandlungen wegnn der Zollconvention mit R u in ä n i e n als vollständig abgeschlossen zu betrachten und dürsten die Unterschriften der betheiligten Regierungen demnächst eingeholt werden. Die Nachricht von einem Fait accompli in dieser Angelegenheit hat sich im Laufe der letzten sechs Wochen schon mehreremale wiederholt. Nachdem das ungarische Abgeordnetenhaus das Budget des FinanzministerS erle digt und das Oberhaus die „Novelle zur Wahl novelle" unverändert angenommen hatte, vertagten beide Häuser die meritorischen Verhandlungen über die Osterferien. Das Abgeordnetenhaus wird seine meritorische Thätigkeit am 1. April wieder auf nehmen. Der Handelsgesetzentwurf ist Samstag behufs der Erwirkung der vorläufigen Genehmigung Sr. Majestät zur Einbringung im Reichstage nach Wien gesendet worden. In Regie-rungskreisen hofft mau, wie der »Ung. Lloyd" mit theilt, entschieden, daß dieser Entwurf noch im Laufe dieser Session Gesetzeskraft erhalten, und daß der Reichstag sich der Intention des Ministeriums anschließen werde, den Entwurf in einer aus 20—25 Mitgliedern bestehenden Specialcommission merito-risch verhandeln zu lassen, dann aber im Plenum en bloc anzunehmen. Ausland. Die Geburtstagsfeier des deutschen Kaisers wurde am 22. d. im Kreise eines wahrhaften Fürstcntages begangen. In den Berliner, dem Hofe nahestehenden Gesellschaftskreisen ist nicht unbemerkt geblieben, daß zum Geburtstage des Kaisers auch Prinz Alexander der Niederlande, der zweite Sohn des regierenden Königs Wilhelm, eingetroffen und mit besonderer Auszeichnung empfangen worden ist. Es verlautete vor einiger Zeit, daß derselbe sich mit der Prinzessin Marie, ältesten Tochter des Prinzen Friedrich Karl, verloben werde. Eine solche Verlobung würde in Berlin für umso bedeutungsvoller gehalten, als der niederländische Thronerbe, der Prinz von Oranien, bisher unvermält ist. Die preußischen Blätter beschäftigen sich in Ermanglung anderen Stoffe» mit Combinationen über fernere Maßnahmen der Regierung im Kulturkämpfe. Nach der einen Version sollen zu-nächst Schritte gegen die katholischen Orden und Klöster in Aussicht genommen sein. Man will dieselben auf den Aussterbe-Etat setzen, indem ihnen von dem Momente an, wo da» betreffende Gesetz infraft träte, verboten würde, neue Mitglieder aufzunehmen. Eine Ausnahme sollen allein jjj Verbindungen machen, welche einen bestimmten w thätigen Zweck, wie die Krankenpflege verM Doch soll der Regierung jederzeit die BefngttM stehen, das ihnen bewilligte Vorrecht aufD" Don anderer Seite wird bemerkt, daß ein sl>> Gesetz nicht außer Betracht stehe, indessen i» ^ gegenwärtigen Landtagssession wohl kaum vorgelegt werden dürfte. Mit dem Frühling werden auch die - ^ fahrten in Frankreich wieder beginnen. klerikalen Blätter zeigen eine große Wallfahr! P Männer nach Notre - Dame de LourdeS für * 29. März und eine zweite nach Notre«®?«1 Betharram für den 30. März an. Gewöhnlich^ diese Anzeigen von bischöflichen ErrnahnungSW' begleitet, um die Gläubigen aufzumuntern, an W Wallfahrten theilzunehmen. Im Uebrigen beg«ff sich die Prälaten nicht mit den nationalen fahrten allein; auf ihren Antrieb beschäftigt^ gegenwärtig das Centralcomitö der Pilgers damit, eine französische Karawane nach 3err' einzurichten, welche zum Psingstseste dorthin zieht Von größeren Operationen kann auf * Kriegsschauplätze in Spanien noch auf K stimmte Zeit hinaus nicht die Rede sein. j an dem nöthigen Material, und die Frage, o» ' wann Moriones wieder den Oberbefehl überE werde, ist noch immer in der Schwebe. gilt für das Eonvenio. Nach der einen VcrftC.J, den die Proklamationen, die ms Baskische ^ tragen werden, der Sache des Prätendenten ordentlich geschadet, nach der anderen da» Gegentheil bewirkt. Serrano und Sagasta der Regierung etwas mehr Liberalismus de- ^ ren Scheines wegen verlangen, ehe sie sich f“ neue Monarchie werkthätig interessieren In der serbischen Sk upschlina Opposition den Antrag gestellt, daß die im Einverständnisse mit dem Fürsten den ernennen könne, falls der Fürst kinderlos K\'» Ursprünglich war noch das Amendement F «doch darf der Herrscher, nicht au« der Karageorgiewitsch sein;“ dieser Passus rourb^, fallen gelassen. Man sieht in den Kreisen der jorität ein, daß die Errichtung der Repnb» Schwierigkeiten bei den fremden Mächten würde; man ist entschlossen, für den nicht v. lichen Fall, daß Milan des Thrones verU • : klärt würde, den Fürsten Nitita von negro, welcher sich in Serbien der größte pathien erfreut, zu wählen. Man traut daß er zu der Rolle eines Herrschers sä» udslavischen Länder viel mehr das Zeug Milan. Man sieht, wie man der Zeitung" aus Belgrad schreibt, ein, daß ^ Ernennung Milans ein Fehlgriff gct&a« » chon damals, so meint man, hätte der v. _..r Cernagora auf den erledigten Thron L# wählt werden fallen, und viele jetzt offw wären längst gelöst. Was die Großmächte, ühnen Plänen sagen, scheint der Skupscht'"" ition keine großen Sorgen zu machen. b / -i Beim kanadischen Parlamente V" # unddreißig Petitionen gegen verschiedene ^ ^ 0|Ue eingelaufen, worin diese beschuldigt werden, >, ft Erwählung durch Bestechung und SE...M "»m: ichert zu haben. Neun von den zehn * {t(jf aus Ontario sollen deshalb ihrer Sitz-. gehen. Die Canadier können also nicht „Seht, wir Wilden sind doch bessere 8» - 6ii teil •tti San ’8i h ti. ti)| S % »»d H piff S Zur Tagesgeschichte. t — Nachwirkung des Prozksf ‘ ^,, heim. Durch Decret des Obersthofmarschall'^' jr den Fürsten Sapieha und Jablono« Jfc Herrn Dr. (Bistro erklärt, daß ihre 0°n ihrer Eigenschaft als Berwaltungsräthe der V nowiher Eisenbahn mit der für die Hofwitrdentr den, au» de« Jahre 1852 stammenden iwd# » Einklang }n bringen sei und deshalb da- 1 bi, s tz> C* t>i diesen hosamtlicheu Erklärungen ist den !« fi , ben betroffenen nahegelegt, daß ihr Erscheinen bera »-013 "'** "^nschenswerth erachtet werde. Ein lem de? m ‘Ic9tamm meldet übrigens, Laß ein dort kursieren Hj. ^hauptet, Graf Borkowski habe eine ähn __ ®c ,to'e b'e Obgenannten erhalten. SttÜM 0! !n ""kommenes Geschlecht. Die im fat “E ^°',e^anet Comitate soeben beendete Recrutierung lolt'at ^ 'C "®rau" berichtet, wieder die betrübenbsten Re-Kch J 8“*a3c gefördert, und einen wahren Abgrund, nem-lf,Un.e Woudethaste Degenerierung der dortigen Landbevöl-tolc^Er 'n ein grelles Licht gestellt. In sehr vielen )jtt. 611 fonnten von den Stellungspflichtigen nur drei Di, gu-n fcrc* Bon hundert, tauglich befunden werden, rin,» Cn’ roe^e öot der Commission erschienen, hatten Ullft6l6ilt^Cl>tiiCfien ®luf^orb und ansgetriebenen Rücken, fefben ob ^Ci*Cn i)er Verkommenheit; dabei waren die-ja t,,' '”0^ ,ct^ 19 Jahre alt, fast sämmtlich verheiratet, v ä 1 Familienväter. “:-v c-e- °-!i big Es wird hohe Zeit sein, schreibt S genannte »r„„ TV 7. .......... ^ ............. auch daß die ungarische Regierung endlich lamtfit ,Cm ^jährlichsten Uebel eines Volkes ihre Aufmerk- titti fc9g “toen^ct utIi) die geeigneten Maßregeln vorbereite, 6tt^»l)etnettere ^m|"'*3re*fen des entsetzlichen Zustandes zu ®u%ti v brin9cnl)fcn wäre wohl ein Eheverbot für taten Dljt °n.15~16 Jahren, welche durch diese Frühhei- ^eschl-^E^ "eit älteren Weibern ein wahres Katzen- -Ä, »»tage fördern. ^lahrten ^arifa^ret- Eine schöne Erfindung für tiitb i„ a(. ,at e’n pariser Industrieller gemacht und sie l*lt ®6aiietfl *ter'caIcn Blättern empfohlen. Es ist dieses ^"Wousi ° ' ter' roic ein Degenstock eine Klinge, eine ®ot)j uon J^e Als Knopf des Stockes dient der %r ftej olre-Dame de Lourdes. Auf den Druck einer tt1an 16 Kerze hervor; ist die Prozession vorüber, ticher r *n.b'e ®^eidc zurück und es ist wieder ein ""B 30joj!t ^pazierstock. Da die „Frömmigkeit" auch bei <>ü4> fcaxt) onUn h‘e frommen Spaziergänge möglicherweise ' ^^rften sich auch hiesige Industrielle dieser __ ^ ’ un8 bemächtigen. ^ E ^^'"uviffenlchaftlicher Artikel aus der Feder des l feine« y“1“1' welchen das „Journal Officiel" lt^ erregt veröffentlichte, hat großes Aufsehen in »tt, er Aussatz verbreitete sich über gewisse me-e babei Unb Vorurtheile des Volkes und ent« kT^itten ff5 ^aß die von der Kirchengeschichte tftt ®il)|lifet Cftafcn der heiligen Therrse und vieler an« l"® "ntütii*' ^era^e wie jene der indischen Fakirs aus J,1.1.. ®tiiltl:en zu erklären seien. Der klericale , !n $e[et Q f4rt'. ta6 dergleichen Ketzereien jeden katho-(i‘ J^'baction b -l'c^te empören mußten und daß es von !t Nation J* "^°utnal Officiel" ganz unverzeihlich N^ltc ju f° verderbliche und „unwissenschaftliche" ^vinzial-Angelegenheiten. 1113 Uhr ausgeg*h toirt ba8 »^aiba*cr Zagbtatr lit jj8ut Äaii ^ t»ljn Jet Qm i J ctlcise.) Nach einer Meldung wird # »nt 5öien m,t cincm Separalzuge der Süd« HtttJ1 5tühc in ?fflen Mitternacht Graz passieren ] NC? bcS ©evLV tinlccffcn- Während des ^ltosr 'n ^iba* .. Ju®eä am 2. April morgens am b°Hn,itet6ofrotb h SD?0lmt(6 ft* durch den Re« ^ 'offen. Widman die Spitzen der Behörden t tö^ctoaßr„ , F 64af"9 «m 24 b "•> Bei der letzten Wählerver« f'tetwurde» bl ‘!ütet bfm blitze des Dr. Adolf 8ranz Dr. Anton Pses. Nti„ "9ei1 des stäbtifl ' btWn Mandat nach den itt 'nb «nmürnu "°1zShlig bei der Wahl z. Nett in Einige«. L Stimmen auf diese Candi / cv ' tole allen (Bemelndeiatbs % V It^ten ^a6 l0lt 6ti allen Benieinderaths-lit L le Sünslig«, Einigkeit und allseitige »l-iche« erzielt wurden, so wer« k-khe« «u< diesmal zum Siege — (Eilzüge der Südbahn.) Dom 27. März l. I. angefangen werden die Eilzüge der Südbahn Nr. 1 und 2 zwischen Wien und Triest nnr mit Wagen 1. Klaffe verkehren. — (Post-Frachtbriefblankette) mit den eingedruckten Stempelzeichen älterer Form können im Sinne des Schlußabsatzes der Verordnung vom 30. September 1874 bis aus weiteres nnbeanständet in Gebrauch genommen werden. — (Harte alte Schinken in zwei Stunden weich zu sieden) Man wickelt den alten harten Schinken in eine grobe Leinwand und vergräbt ihn einen Fuß tief in eine weder zu trockene noch zu feuchte Erde. Nach Verlauf von 1, l*/i bis 2 Stunden kann man ihn ausgraben und sieben. Durch diese einfache Behandlungsart wird der Schinken, sowie jedes Fleisch von alten THieren vollkommen zart und genießbar. — (Aus der Centralcornmission für die egelung der Grundsteuer.) Die Centralcommission wählte in ihrer letzten, im Laufe dieses Monats abgehaltenen Sitzung ein Fünfereomite, welches eine Denkschrift zu verfassen hat, in der den Landes- und Bezirkscommissionen das von der Centralcommission angenommene Programm über den Umfang ihrer Aufgabe und die Durchführung derselben zur Kenntnis gebracht und die Aufforderung an die Landescommissionen gerichtet werden soll, daß diese, so viel an ihnen liegt, im eigenen Wirkungskreise zur raschem Abwicklung des Geschäftes, owie zur Erzielung eines gleichen Grundsteuermaßstabes beitragen sollen. Die Landescommissionen haben danach über den Stand der Katastraloperationen, über die zu deren Vollendung zunächst einzuleitenden Schritte und namentlich über die Angemeffenheit der bisher erzielten Resultate Bericht zn erstatten. Zur Prüfung des Materials sind besondere Eomitös zu bestellen, und zwar wurde, nachdem die Angelegenheit einem eigenen ©icbenercomite zur Antrag-iellung überwiesen worden war, über die Anträge desselben nachstehendes beschlossen: Sämmtliche Länder werden zum Behufe des Studiums der Grunbsleueroperate und der einschlägigen Vorarbeiten, beziehungsweise der hiezu erforderlichen Bereifungen mit Rücksicht auf die ökonomischen Kulturen in sechs Gruppen getheilt, nernlich: 1. Galizien und die Bukowina, 2. Böhmen, 3. Mähren, Schlesien und Niederöslerreich, 4. Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg, 5. Steiermark, Kärnten und Ära in, 6. Görz, Triest, Istrien und Dalmatien. Jede dieser Gruppen wird einem ßomite von vier Mitgliedern überwiesen. Für das gesammte Waldland des Reiches ist ein einziges Comits von sieben Mitgliedern zn wählen, das sich jedoch zum Zwecke der Vorerhebungen und Bereisungen in zwei Abteilungen theilt, deren eine sich insbesondere die Länder Böhmen, Mähren, Schlesien, Galizien und die Bukowina, die andere aber alle südlich von dieser Gruppe gelegenen Länder als Arbeitsgebiet erwählen wird. Am 20. Juni d. I treten die Mitglieder aller dieser Eomitös in Wien zusammen, um gemeinsam die Operate mindestens eines Landes je nach ihrer Wahl zu- studieren. — Schließlich wurde beschlossen, daß an die Laudescommissionen ein be-onderer Erlaß gerichtet werden soll, in welchem dieselben aufgefordert werden, die .Ratafiraloperatianeit ohne Unterbrechung fortzuführen. Bemerkt möge noch werden, daß ein Mitglied der Centralcommission, nemlich Herr Graf Süßest» Phalen, Geiieralbevollmäctitigter des Fürsten Liechtenstein, aus der Commission ausgetreten ist, weil er nicht mit allen Beschlüssen derselben einverstanden war. — (Die französische Sprache an Real» g h m n a s i e it.) Das Ministerium für Cultus und Unterricht hat aus Anlaß eines speziellen Falles folgendes Oer» ordnet: für jene Schüler eines Realgymnasiums, welche nach Erklärung ihrer Eltern oder Vormünder dasselbe im Sinne des § 4 des niederösterreichischen Realschnlgesetzeö als VvrbereitungSschnle für die Oberrealfchule benützen sollen, bat nach dem Wesen dieser Lehranstalten das Studium der ranzösischen Sprache anstelle des Unterrichts in der griechischen Sprache zu treten und nimmt somit die französische Sprache den Charakter eines unbedingt obligaten Lehrgegenstandes an. Solchen Schülern der dritten oder vierten Klaffe hat daher die Direction des Realgymnasiums auf Anmeldung oder Erklärung der Eltern oder Vormünder daß dieselben bestimmt find, an die Oberrealschule Ilbcr-zutreten, im eigenen Wirkungskreise die DispenS vom Er- lernen des Griechischen mit dem Bedeuten zu ertheilen, daß dieselben hienach verpflichtet sind, an dem Unterrichte im Französischen theilzunehmeu. Rücksichtlich der C et Heilung einer Dispens vom Erlernen des Griechischen wird die Leserversammlung im Sinne des § 19 des Organisation^ entwnrfes sich auszusprechen und der Landesschtilrath eine Entscheidung zu treffen nur in dem Falle veranlaßt sein, wenn ein Schüler von der Theilnahme am Unterrichte nicht nur im Griechischen, sondern auch im Französischen Befreit zu werden wünscht. E» ist jedoch anzunehmen, daß dieser Fall, besonders an einem der Realgymnasien Wiens, nur sehr selten eintritt. Ueberdies sind solche Dispensen nur aus besonders gewichtigen Gründen zu ertheilen, da hiedurch die Disciplin der Schule gefährdet, das Ansehen der betreffenden obligaten Fächer erschüttert und der Unterrichtserfolg auch bei den anderen Schülern beeinträchtigt werden muß, da ferner bei Schülern, welche sich der Theilnahme an zwei Obligatfächern entziehen, der Zweck des Gymnasialunterrichtes nicht in vollem Maße zu verwirklichen ist, somit solche Schüler an die ihrem Bildungsbedürfnisse entsprechenden Lehranstalten zu verweisen sind. Im weiteren Verlaufe wird in dem Ministerialerlasse, der das Vorstehende anordnet, darauf hingewiesen, daß ein für Schüler der realen Richtung aus der dritten und vierten Klaffe und für Schüler, welche das Studium des Französischen als eines freien Faches betrieben, gemeinsam ertheilter französischer Unterricht nicht gebilligt werden könne. Diese Einrichtung, heißt es in dem Erlasse, widerstreitet zunächst allgemeinen pädagogisch-didacti-schen Grundsätzen, da einerseits die Methode wesentlich durch den obligaten oder unobligaten Charakter des betreffenden Unterrichtsgegenstandes bedingt ist, und andererseits ans Rücksichten auf die Disciplin und auf die Erziehung, überhaupt Schüler verschiedener Klaffen, somit bedeutend verschiedenen Alters, besonders aber Schüler aus beiden Stufen des Gymnasiums nicht in einer Lehrabtheiluug vereinigt werden sollen. Diese Einrichtung würde aber auch der Mi-nisterialverordnung vom 8. Juni 1871 widerstreiten, falls auch die der gymnasialen Richtung attgehimgen Schüler der dritten und vierten Klaffe zur Theilnahme am französischen Unterrichte zugelaffen worden fein sollten. In Zukunft ist daher der Unterricht im Französischen nach beiden Kategorien zu trennen, der obligate für die Schüler der dritten und vierten Klaffe realer Richtung klaffenweise, der unobligate Unterricht unter Voraussetzung des nachgewiesenen Bedürfnisses nach Abheilungen zu ertheilen. — (Zur Sicherheit der Personen auf Eisenbahnen.) Die Sicherheit auf den Eisenbahnen bildet gegenwärtig einen Hauptgegenstand der öffentlichen Fürsorge. Ingenieure und Techniker mühen sich ab, Vorrichtungen zu ersinnen, welche bas Signalsystem aus den Bahnen so vollkommen machen, daß in ihren Betrieb nichts, was nicht voraus berechenbar ist, störend eingreifen könnte. Die jüngste Erfindung ist ein Signalapparat des Wiener Ingenieurs C. A. Meyerhofer. Der Apparat befiehl au5 einer hohen eisernen Säule, auf deren Kapital ein Uhrwerk mit der nächsten Station und dem nächsten Wächter-Hans in telegraphischer Verbindung. Unterhalb des Zifferblattes ragt ein Hebel heraus. An die Tender der Züge wird ein eiserner Arm befestigt, streift im Vorüberfahren an den Hebel und in dem gleichen Augenblicke gibt das Glockensignal in der Station und jenes im Wächterhaus fo viele Schläge als die Nummer der Signalsäule beträgt. Stations» ches und Wächter wissen also genau, wann der Zug eine bestimmte Stelle passiert, ober, wenn das Signal ausbleibt, wo er zu stehen kam und können danach wegen des Ablassens der weiteren Züge genaue Vorkehrungen treffen. Auf dem Zifferblatte des Apparates liest ferner der Zugführer genau die Zeit in Minuten und halben Minute» ab, die seit dem Passieren des letzten Zuges verstrich und weiß darnach die Fahrschwindigkeit feines Zuges zu regeln. Dadurch, daß mit diesem Apparate die Züge sich selbst signalisieren, ist ein erhebliches Maß von Sicherheit geboten. Mayerhofer hat bas erste conslmierte Exemplar bieses Apparates an die Patentgesellschaft in Brüssel gesandt. — (Die Grünbung einer Internationa-len Hanbelskamnter.) Vielbesprochen wirb bieRach, richt aus Paris, daß Michael Chevalier, WolowSky, Scheutet Dollfuß u. a. bie Grünbung einer internationalen Han-bclsfammer angeregt. Teilnehmer sollen bie Handelskammern aller Staaten sein. In Part« unb ändern Haupt-hanbelSplätzeu sollen ilhrlich Sottgteffc abgehalte» «erb en, en welchen die Sltgirrtneten der bfli. Handelskammern rheil-nehmen. ffiegenflfinde der Verhandlung bilden die Verschiß denen tommetcitDtn Fragen. Von Zeit zu Zeit sollten nachrichtigungcn vertheilt werden, welche das allgemeine Interesse betreffen und hierdurch Vorlheile erlangt werden, welche die Kammern in ihrer Isolierung sich schwieriger verschaffen könnten. Es besteht ferner die Absicht, in Paris rin Centralbureau mit einem ständigen Agenten zu errichten, um den verschiedenen Kammern authentische Auskunft über die ihr Interesse berührenden Fragen zu übermitteln und auf jedem Wege die Communication zwischen den Mit gliedern der internationalen Handelskammer und den ver schiedenen Regierungen zu erleichtern. Ein weiterer Zweck ist, die Nachrichten über die Productionsquellen von 9ioh' stoffen und die im Auslande verbrauchten Warensorten zu centralifieren und über diesen Gegenstand regelmäßig den betheiligten Kammern Auskunft zugehen zu lassen. Zu geeigneter Zeit soll ferner Nachricht gegeben werden von Veränderungen auf dem Gebiete der Gesetzgebung, der Zolltarife der Frachten, Abgaben :c., soweit solche auf die Aus- und Einfuhr von Waren bezug haben. Sodann soll den Theilnehmern jede Erleichterung gewährt werden, betreffend Ausstellung von rohen und verarbeiteten Stoffen in den verschiedenen Staaten, um so die Eonsumenten mit den Namen der Producenteu bekannt zu machen und hiedurch den directen Handel zu erleichtern. Wenn nöthig, sollen verantwortliche Agenten ins Ausland geschickt werden, nrn wichtige Unternehmungen zu prüfen und darüber Nachricht einzuzieheu und um durch Veröffentlichung und Verbreitung der Berichte soliden Unternehmungen behilflich zu fein, sich Kapitalien zu verschaffen und gleichzeitig den Theilnehmern gegen jedes Risico Gewähr zu geben. Ferner wird beabsichtiget, die Bildung von Handelsgerichten an allen Central-stellen anzuregen, auf die Unisication und Codification der auf den Handel bezüglichen Gesetze und Gebräuche hinzu-wirken und als Schiedsgericht in allen internationalen Handelsstreitigkeiten einzutreten, welche von den beiden Parteien etwa der Entscheidung unterbreitet werden, und endlich soll die Anlage von Wegen, Kanälen, Eisenbahnen und allen Verkehrsmitteln von internationalem Nutzen angeregt werden. Witterung. Laibach, 26. SDiärz. Morgens trübe, dann heiter, windig W. Temperatur: morgens 6 Ubr — 5 8«, nachmittags 2 Ubr + 8 4» C. (1874 + ll'l*; 1873 + 13-2°C.) Barometer im Fallen 736 94 Millimeter. Das vorgestrige Tagesmittel der Temperatur — 3'1°, dos gestrige 19" beziehungsweise um 7-9° und 7-0° unter dem Normale; der gestrige Niederschlag 1 00 Millimeter Schnee. Angekommene Fremde. Am 26. März. Hotel EtaDt Wien fihun und Singer, Reisende, Wien. — Walduga, Reis, und Walzl, Bankbeamter, Graz. — Pesdjii, Feldmarschall-Licuteiiant, Dalmatien. — Sachse Katharina v. Rotbeubarz, Generalswitwe, Linz. Hotel (flefant. Köhler, Kfm,, Vorarlberg. — Spatz. Kfm., Mainz — Trost, Reis., Wien. — Hokvar, k. k. Postbeamter, «ruck a. M. — Cgrinz, Bezirkshauptmann, Planiita. — Glaß, k. k. Lieutenant, Cilli. — ©carbe Anna, Mantua. Mohre». Heiser, «eis., Graz. — Prister, Villach. — Anjid, Bes., Reisniz Baieri scher Hof. Macolo, Padua. — Hubad und Ko^elj, Wien. Kaiser vo« Lesterreich Suselli, Bischofiack, — Äoäier, Oberlrain. Verstorbene. Den 24. März Alois Tekauz, CigarrensadrikSwäch-ters-Kind, 4 I., Karlsstädlervorstadt Nr. 14, Rachenbräune. — Franz Schelko, Conducteurs-Kind, 2 I., Kapuzinervorstadt Nr. 63, Schwäche. Josef Smolaj, Zuckerwerksverkäufer, 51 I., St. Peiersvorstadt Nr. 51. Lungenlähmung. Den 25. März. Duschan Ludwig Bradaska, Be-amtens-Kind, 17 Monate, St. Petersvorstadt Nr. 97 B, Rachenbräune. — Thomas Kobler, Inwohner, 35 I . Ci-vilspital, Entkräftung, — Primus Burjak, Bettler, 90 I., Civilspital, Altersschwäche. Kaiser in den nächsten Tagen das Bett verlh Von morgen an werden keine Bulletins auigegetfl Belgrad, 25. Mär,. Die Skupsihti» wurde heute aufgelöst. Die Neuwahlen finden vier Monaten statt. Wiener Börse vom 24. März. Staatsfonds. Geld Mare »pcrc. Rente, öst.Pap. 71 •>:. 7i-co bto. tto. öst. in Silb. 75"Sö| 75-95 kose von 1854 .... 105 25 Lose von 1860, ganjc lii'4 i.ilü.üo Los« ton 1860, gtinft. 11.5- 5i 115-75 Prämiens». v. 1864 . 187.'5! 127-50 Grand ent.-Obi. Eieienbürg. Ungarn Actien. «nalo-Bank . . . . . Srebitanftalt........ Devofitenbank . . . . Ercompte-Austalt . . Franco - Bank . . . . Handelsbank.......... Nationalbank . . . . Oes«. Bankgesells. . . Uni> n-Bank.......... VereinSiank.......... Berkehribank......... Alsöld-Babn.......... Aarl-Lndwig-Bahn . Staif. Elisadeth-Babn Kais. Franz - IosesSb. Staatsbahn........... Eüdbahn.............. 76-25! 76 75 79*2^ SO-— 139.MOS9 75 135 25 S35 S0 134 — 136' 805-- »15 — 52 25 -2 50 70- - | 70 50 =63-- »64--18'.—.186-118.10 12-75 28-- 28-25 99-50 II 0 -IS2-— 32 £5 234 - 234.85 187-50 18"-169-50 169-75 304-5: 3-5-i,o 140 -114085 Pfandbriefe. i Geld Ware ALg. öst. Bob.-Erebil. bto. in 33 3 Nation, ö. W Ung. Bod.-Trcditanst ! 96-25 ! 87' 1 V5-20 86 80 96*50 87 50 ! 95-30 87.— Prioritäts-Obl. Franz-IoscsS-Bah» . Oest.-NordwefU>abn. Siebenbürger . . . . Etaatefrabit Südb.-Ges.zu Lvv Fr. bto. Bon» J>8 fii 97 7o* -J42-11.V 222 — J»8.75 97.25 -6.25 142*5 111-25 224 - Lose. Credit - Lose Rudolfs * Lose . . . 169- 13*75 1 950 14-25 Wechs. (3Mou.) AugSb. 100 fl. slidd.W ftrantf. 100 fl. „ „ Hamburg...... London io Psd. Srerl. Paris 100 France . . 92‘40 54.-54*11« 111 40 440 9255 54.K1 5415 111-55 44 10 Münzen. Kais. Münz-Ducaten 80-Francsftiick .... Preuß. Kassenscheine. Silber . . 5*23— 8 87» 1-63V 10460 5 24 -8-88» 1-63 u 104*70 Lebensmittel-Preise in Laibach am 24. März. Weizen ft fl. — kr ; Korn 3 fl 50 kr.; Gerste — kr.; Hafer 2 fl. 10 kr. ; Buchweizen 2 fl. 90 kr.; 3 fl. — kr.; Kukunitz 3 fl. 10 fr.; Erdäpfel 2 fl. 30 Fisolen 5 fl. 20 kr. per Metzen ; Aiindschmalz 55 kr.. ©4» fett 50 kr., Speck, frischer, 36 kr., Speck, geselchter, 4S per Psund; Eier 2 fr. per Stück; Milch 10 fr. per " Rindfleisch 27 tr., Kalbfleisch 23 fr., Schweinfleisch per Pfund; Heu 1 fl. 30 fr, Stroh 1 fl. per ZeiüS hartes Holz 7 fl. 40 fr., weiches Holz 5 fl. pir fflaftR Anläßlich der allerhöchsten Monarch! Zusammenkunft in Venedig findet om 2. April früh 1 Uhr 55 Minute, mit außerordentlich ermäßig Fahrpreise» von Laibach Telegramme. Prag, 25. Märj. Das Befinden des Kai-s:rs Ferdinand hat sich derart gebessert, daß der statt. 3^* Billetgiltigfeit 10 Tage, "^6 Fahrpreise hin und zurück: Nach Trlesl: I. Klaffe 12 fl., II. Klaffe 9 fl., III. Klaffe 7 (L;j nach Trleftt und Venedig s I. Klaffe 24 fl., II. Klaffe 18 fl., III. Klaffe 13) Ausgabe der FahrbilletS vom 30. d. M. an Personenfaffe in Laiback' und im Annoncen-! (Fürstenhof 206) Ausführliche Programme grU* (*. Scliröckl, Wien, Reisebureau, I. ©oitneitfelsgaffe 1 Bei ZsesKariM Niederlage der Lustzug-VerschlietzuugSmtttel aus Baumwolle für Fenster und Thllreu, wodurch jeder falte Luftzug vermieden und Brennmaterial erspart wird; für Rheumatismus- oder «Licht-Leidende sehr zu empfehlen. 1 Elle für Fenster 5 fr, für Thüren 8 fr. Das Befestigen der Baumwollcylinder geschieht einfach mit Gummi und hindert weder das Oeffnen noch Schließen. Anf Verlangen wird die Verschließung auch besorgt. (682—19) A. J. Fischer, Laibach, Kundschaftsplatz empfiehlt für die IniUjafir- <ü Sommerltij das Modernste in Daraen-Maotlets&Jal] aus Sammt und schwerem Cachemir; Tuch-Jacken, gleich weite und anschliessf' zu den billigsten Preisen und in S Auswahl. 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