Deutsche Macht (Irüyer „EiMer Zettung"). Elche,», ttt" t#mrrtlM "b emt«| bitkiI nnd tostet iHt Civt mit Z»»«0nng Ulf Ha»a manalUch st. -M, wmrtja*rig fL 1.50, halber«, st. 5.-. g»»»jittzng ß *>-> Mit Po«ver1eniung rumlid*rt« t l.flfc |Alb|i(|Tif ß. i.io, »«*4jaVti| A. f.40. Die einzeln« fhinuncr T kr. Insernte »och Tnrif; »ei öftere» Wiederhalungen entlprechender «adatt. »n»««rt» nehmen Anjeent« IZr nnser vlatt aSe dedenrende» >»»«»e»»e7p«»ttt»»e» W Jw rat InTIandes an. Redaction Her?eng. u. BboHnlGtatloB Herreng. G. Sprechstunden des Red«etenrs täglich, mit Ralnnhme der Gönn- n»d Feiertage, van t—11 Uftt Bat- »nd *—• Ble Nach»Utags. - Reclamatiaaen »avtafm. — Mamiseewte »erden nicht »nrilSaetendel. —» Anonyme Znsendungc« nicht drrll«kftchnq „Bei der unbefleckten Jungfrau, ich möchte Gesetze ein energisches Halt entgegenrufen werde. Allein mit nichte»! Im Gegentueile, man sieht es uiit scheelen Augen an, wenn sich Staats-diener in ihrem und im behördlichen Interesse erkühnen, sich aus eigene Faust gegen perfide Angriffe zu wehren; zum mindesten entgehen sie schwer dem Rufe, Krakehler zu sein, einen« Rufe, der bei Avancements nicht gerade al« Empfehlung gilt. Es ist daher wohl nicht zu wundern, wenn «ine tiefe Beunruhigung die deutschen Beamten Untersteierm irks ergriff, wenn in ihnen das Gefühl mangelnden Rechtsschutzes immer reger wird und sie mit einer gewissen Aengstlichkeit ihren Pflichte» obliegen. — Diesen Zuständen ein Ende zu bereiten, ist bereits hohe Zeit. Die Rechtsbegriffe gerade im slovenischen Volke des Unterlandes wurden, wie eS eine stattliche Reihe von Beispielen zeigt, bedenklich verwirrt. Ein Einschreiten von berufener Seite gegen die frivole Discreditirung von Beamten und Behörden ist darum eine staatliche Noth-wendigteit geworden. Wir verlangen von der Regierung gewiß keine Begünstigungen, wir wünschen nur, daß sie sich nicht so lange gedulde, bis sich die Verhältnisse, welche sich unter der falschen Flagge „Gleichberechtigung" einschmug-gelten, nicht selbst »6 »t>sur«1uiu führen, denn dann könnte eS doch zu spät sein und die Worte deS Dichters könnten sich bewahrheiten: Weh' denen, die den ewig Blinden DeS LichteS Himmelsfackel leih'n! Sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden Und äschcrt Städt' und Länder ein. Per „Deutsche Aerein" in Hraz. hielt bekanntlich am 13. d. MtS. wieder einmal eine Versammlung, die „sehr zahlreich" besucht war, wie die Panegyriter sage», und über deren Verlauf und Inhalt der Vortrage Ihnen bereits ein ausführlicher Bericht zuge- darauf schwören, ja, ich bin dessen sicher, daß ich Euch schon gegeben habe, und, wahrhaftig, nachdem ich vierund......" „ .... zwanzig Jahre dem Könige unterbrach Petrus. „Ah, alter Schelm!" rief Juan Soldado lachend, „weil Du besser als ich die Summe meines Geldes kennst, da, nimm!" Und er gab ihm vier Maravedi, blos zwei für sich be-haltend. „Was werde ich wohl mit diesem Gelde ansangen?" fragte sich Juan Soldado, auf die hohle Hand blickend. „Es bleib« mir nicht» übrig, als mich wie ein Ochse in'S Joch zu spannen und mich durch Arbeit zu Tode zu schinden, um nicht Hungers zu sterbe« l" In Gedanken versu»«ken, ging er «veiter. „Meister!" sagte Petrus zu Christus, „Deine göttliche Majestät sollte etwas für diesen armen Teufel thun, der. nachdem er dem König vierundzwanzig Jahre treu gedieut, nicht «nehr erhielt, als ein Pfund Brot und fechs Maravedi, und Brot und Geld hat er mit uns getheilt. Obgleich ein wenig familiär, war er doch barmherzig." „Wohl, e« sei!" antwortete Christ««s. „Rufe ihn zurück und frage ihn, wa» er möchte." Petrus that, wie ihm geboten ; Juan Sol, 2 gangen ist. Da« Thema, das sich unser unab-hänqige und tüchtige Parteigenosse. Herr Dr. K. Äußerer, zum Vortrag wählte, war wichtig und interessant genug, um in der eine Bevölkerung von 100.000 Menschen ,Wenden, rein-deutschen Stadt Graz einen wirtlich zahlreichen Besuch erwarten zu lasten, für ven der de» schränkte Saal in der „Stadt Trieft" nicht auS-reichen sollte. Und sieh da: es erschienen summa summarum in der That einige 6V—80 Männer, darunter eine stattliche Anzabl von akademischen Bürgern, das deutsche Publicum von Graz! ES ist dies so beschämend sür die erste deutsche Stadt Oesterreich« — nachdem wir nämlich längst verlernt haben, die Stadt der politischen Phäaken an der Donan als solche anzusehen — daß wir "icht sagen können, ob unser Schmerz oder unsere Ent« rüstung darob größer ist. Unter den 60—80 Männern befanden sich natürlich die politischen Triarier »nd Veteranen von Graz, die bei keiner Versammlung fehlen, und an deren deutscher Gesinnung wir nicht nur nicht zweifeln, sondern die wir umsomehr verehren, al« sie noch daS deutsche Herz am rechten Fleck baben. Aber sie sind rari in gurgito Nantes. Und wo bleiben die anderen deutschen Männer von Graz. die übrigen Malcomenten in dem Elend der Aera Taaffe«? Wo bleiben unsere Gemeinde» räthe, die bei jeder Candidaiur so laut und heilig versichern, daß sie — was wäre selbst' verständlicher ? — stets ireu zur deutschen Sache gehalten ? Wo bleiben unsere ReichSratbS- und Landtagsabgeordneten, die in ihren Parade-reden, wenn es sich um eine Neuwahl handelt, so entsetzlich Deutsch thun? Wo bleibt unsere Geschäftswelt, wo die Gelehrten und Beamten, wo alle anderen politisch Reifen und zur poli-tischen Thätigkeit Berufenen ? Ja wohl, beschämend, tief beschämend ist die Thatsache, daß in unserer politisch unsäglich trostlosen Lage «in solcher JndifferentiSmus Platz gegriff n hat. DaS ist der schwerste Fluch, der auf unS lastet, der den Gegnern ein so leichte» Spiel übrig läßt. Wie auch nicht? Es wäre gar nicht unverdient, wenn daS „Vaterland", „Volks-blatt", die „Politik" und der „Narod" Hohn und Spott auSgofsen über die Bestrebungen deS Grazer Deutschen Vereines, der, wenn eS gut geht, 80 Männer zu einer Versammlung stellen kann! 80 deutsche Männer in Graz! Man veranstalte eine Versammlung ähnlicher Natur in Eilli, daS 5000 Einwohner hat und man wird sehen, daß das größte Locale kaum die Anwesenden fassen wird. Ader Cilli schläft nicht, wie Graz; eS weiß in welchen Nöthen der Deutsche sich befindet und erfüllt freudig und gewissenhaft seine nationale Pflicht. Oder halten die den Vereinsversammlungen fern ge-blieben?» Deutschen von Graz ein« Bersamm- dado kam zurück. Nachdem er lange nachg!--dacht, was er wünschen solle, erbat er sich endlich die Macht, daß auf seinen Befehl All «, waS er wolle, in seinen jetzt leider leeren Sack hi-«einwandern müsse. Das wurde ihm gewährt. Bald darauf kam Juan durch ein Dorf und sah durch die halbgeöffnet« Thür eines HauieS auf einem Tische schöne große rundliche Brodlaibe, fast so weiß wie Jasmin, und an den Tragbalken der Decke Eervelat-Würst,, einen ganzen Rosenkranz von leckcren Ceroelat-Würsten, die ihm zuzurufen schienen: „Esse un«!" „In drn Sack!" rief Juan Soldado im Tone eines commandirenden Feldwebels. Und sieh«! die schönen rundlichen Brodlaibe kamen herangerollt wie Räder, und die Würste lösten sich von ihren Hackrn und kamen in den Win-düngen einer geschmeidigen Viper sogleich in den Sack. Der Besitzer des HauseS und sein Küchen-junge hatten gut danach laufen, daß kaum ein Bein das andere sehen tonnte; aber wie sollte man daS Brod wieder erwischen, da« mit einer Geschwindigkeit dahin rollte, die jeden Wettlauf zu Schanden machte, und wie sollte man die Würste festhalten, die in Aale verwandelt schie-nen, so glatt schlüpften sie durch die Finger? Juan, der für gewöhnlich wi« «in Währ-wolf aß, halte aber di«f«n Tag einen größeren Appetit als der liebe Gott Geduld, und er ver« „Z>e»tsch« Macht." lung des Deutschen Vereines für so unwichtig und überflüssig ? Ist unsere Lage eine so rosige ? Sind ähnliche Versammlungen eine leert Scha-blone und Vereinsmeierei? Fast scheint es, daß man dieser Anficht huldigt. Da»n dürfen diese Herren sich auch nicht beschweren, wenn das herrschende System uns in die Lage g'bcach» hat. in der wir un« eben befinden. Nicht unter der Tüke und Majorität unserer Gegner leiden wir in erster Linie; wir leiden unter unserer eigenen Indolenz, die in süßem Schlummer eingelullt, geschehen läßt, was da g ichehen will. Aber nicht d»e Bevölke-rung allein t'ägt die Schuld an so schlecht besuchten Versammlungeil; auch den Ausschuß trifft die Schuld. Wenn er in einer Stadt wie Graz nicht Versammlungen zu Stande zu brin-gen in der Lage ist, die hoch in die Hunderte Besucher zählen, so ist er seiner Ausgabe ein-fach nicht gewachsen und soll abdanken. Denn wir erinnern uns sehr wodl, daß der Demo-kraten-Verein und der Deutsche Verein seinerzeit in der Punligamer Bierhall Versammlungen zusammenberief, die vie ausgedehnten Räume des LocaleS nicht zu fassen vermochten. DaS war zur Zeit des BürgerministeriumS, wo uns der Weizen blühte. Und heule? Wir wissen wohl, daß der „Deutsche Ver-«in" in Graz über die Schicksale Oesterreichs nicht entscheidet; wir wissen aber auch, dap nebe» der Presse, über die uns»r Urtheil auch wahrlich nicht sehr günstig lautet, die rege Be-> thätigung der Vereinsrechte, hauptsächlich btx Boden ist, auf dem da» mannhafte politische Bewußtsein gedeiht, und jener heilig« Feuer-eiser geweckt und wacherhalten wird, ohne den es nirgend«, am wenigsten in der Politik etwas Tüchtiges gibt. V«rn, daß die Wäh-ler der Stadt Friedau tben auch ein wenig selbst zu denken belieben, und sehr wohl zu unterscheiden wissen, welcher Seile sie mehr Vertrauen schenken können. Herr Dr. Gerschak, im III. Wahlkörper allzu siegeSgewiß, hat den unverzeihlichen Fehler begangen, zu glauben, er werbe bei de i, bürgerlichen Wählern der Sladt Friedau jene geistige Jnferiorität finden, wie er dieselbe bei den Bauern der Umgebung und des Bezirk-« zu sehen gewohnt ist. Unc» diese Ansicht Dr. Geiöak« trug nicht wenig zu dem einmüthigen Zusammenstehen der Friedauer in der Stunde der Gefahr bei und verhalf der guten Sache zum Sieg«. Geradezu bel idigend aüer für ganz Friedau war die Zusammenfiel-lung der Eandidatenliste seiner Partei, wenn man füglich in Friedau selbst von einer solchen | sprechen kann. Verdiente einheimische Bürger, die für das Wohl der Stadt schon wirkten als seine Herrlichkeit sich noch mit den Mysterien d s ABC und Einmaleins befaßte, einfach zu negiren und an deren Stelle die Herren Beam-len seiner Kanzlei zu setzen, war mehr als un-klug, denn es belehne mehr als eine» Friedauer über daS Endziel semeS SlrebenS. Herr Dr. Gersak hat durch diese« Vorgehen jedem Frie-dauer den Fehdehandschuh hingeworfen; die Anlwort war kurz u id bündig. E« nützte ihm nichts, den ganzen Troß der irregeleiteten bäuer-Uchen Wähler, den der Stadtrayon besitzt. inS Feld zu führen, in den Mauern unserer Stadt bleiben wir — verein» — unbesiegbar. Da« wallte auch in Zukun t unser Schutzgeist! Schönstem, 13. Januar. (O.-C.) [Seltene Kircheneinweihuag, Ultimatum I seitens der Pfarrgemeinde aal den staatlich abgesetzten Pfarrer I P o g l & e f.] Die hiesige brave Pfarrgemeinde I hat au« eigener Initiativ: — ber Halbpfarrer I Poglsek wollte dabei keine Jngerenz nehmen — die Pfarrkirche wirklich prachtvoll renovirea lassen. Herr Thomas Fantoni hat sich durch ßen Krug mit Wein, denn er dachte, das Blut eines Trunkenen ist zu warm, um Furcht auskommen zu lassen ; dann zündete er ein Licht an. setzte sich selbst daneven, und harrte mm der Dinge, die da kommen sollten. ES dauerte nicht lange, als vom Rauch-fang her ein« Stimm« brummt«: ° „Darf man herunterkommen?" „Komm, wenn'S Dir g«fällt!" entgegnete Juan Soldado, bereit« ziemlich erwärmt durch den Humpen Wein, den «r hinter die Binde gegossen. „Derjenige, der vie^undzwanzig Jahre dem Könige treu gedient, ohne dafür mehr al» ein Pfund Brod und sechs Maravedi zuerhal-ten, fürchtet und schuldet nicht»." Er hatte noch nicht ausgesprochen, a « «r daS Bein «in.ts Menschen hinfallen sah. Juan überkam ein Schauer, sein Haar sträubte sich wie das einer Katze im Zorne. Er umklammerte fest seinen Weinkrug und fragte mit etwas zitternder Stimme: „Willst du. daß man Dich begrabe?" 1 Das Bein ließ der große Zehe eine B«-wegung machen welche entschieden „Nein" bedeuten sollte. „Alsdann verfaule hier!" sagte Juan Sol-dado. Nach einigen Augenblicken hörte er wieder die Stimme: 1885 seine gelungenen Fresken verewigt. Die opser-willige Psarrgeuieinde. die circa 2000 fl. zur Verherrlichung deS Gotteshauses beigetragen, freute sich aufrichtig auf die feierliche Ein-n> ihung der Kirche, welches Fest eine Freuden-seier sür die ganze Pfarre gewes n wäre. Doch was geschah? Am 8. Januar morgens, früh circa V*7 Uhr, nahm nun der Halbpfarrer Pogliek, begleite» vom Meßner in höchst eigener Person die Weihe vor. ES ist, so viel unS Laien bekannt ist, Gepflogenheit, daß derlei Beii'dic-tioneu der jeweiliqe Herr Dechant unter mög-lichst zahlreicher Assistenz derNachbarSgeiftlichk-it vorzunehmen pflegt. Auch pflegt der Fest« Prediger dann ein Wort deS DankeS und der Anerkennung gegenüber der opferwilligen Pfarr-gemeinde zum Ausdruck.' zu bringen. Doch von all den» keine Spur. Ganz Pogliekifch! — Als Herrn Pogliek ein Kirchenprobst im Namen der ganzen Pfarre ersuchte, zum Zwecke der seier-lichen Nnweihung den Herrn Dechant von SkaliS einzuladen, soll er in dem nur Pogliek eigenartigen Tone erwidert haben: „Wenn ihr wollet, daß ich dann vom Hause gehe, so könnt ihr schon daS thun." Selbstverständlich konnte der Kirchenprobst seinem vorgesetzten Seelsorger auf dieie einen katholischen Priester zur Genüge charakterisirenden Worte nur mit nachdenkend,«Stillschweigen erwiedern. Er dachte sich das Seinige und ging. Diese alle alther-kömmlichtn Gtbräuche über Bord werfende, die katholische Munificenz so derb verletzende, die kirchlichen Oberhörden mit solcher Nonchalance ignorirende Praxis, de« PoalSek hat nun auch den letzten Funken der Sympathien, wenn solche überhaupt jemals für ihn in der Pfarre eri» stirte, zum Verlöschen gebracht. Der harmloseste Hausverstand erblickt in dieser ihres Gleichen suchenden unqualificirbaren Handlungsweise de« Halbpfarrers Pogliek eine ostentativ zur Schau tragende Animosität, ja Beleidigung des Deca-natS-VorstandeS, sowie eine schmachvolle Krän-kung der Pfarrkinder. Und waS ist die Folge diestS unpastorellen Vorgehens? Die ohnehin schon zwei Jahre andauernde gereizte Stimmung des Volkes gegen Pogliek erfuhr durch d>eseS „Ttückl" den höchsten Grad der Erbitterung. Alles verlang», der Dechant soll die Weihe vor-nehmen, da lie des Pogliek null und nichtig sei. Die Kundgebungen der Entrüstung und des Unwillens, wie sie auf offener Straße, geschehen, wie sie am verflossenen Sonntag in den Gast-Häusern zu hören waren, sind »nreproducirbar. Tie Bürger wie die Landbevölkerung sind einer Ansicht: „Fort mit dem Halbpfarrer Pogliek " Nachdem nun daS edle, die Unschuld stet« schützende Herz unseres allergnädigsten Monar-chen Pofllset's Gnadengesuch um Rehabilitirung abweiSlich beschießen, hat die Pfarre wahrlich keinen Grund mehr, sich durch ihn bei den Nach. „Darf man herunterkommen?" „Komm, wenn's Dir gefällt !" sagte Juan, indem er seinen Weinkrug ergriff. „Derjenige, der vierundzwanzig Jahre dem Könige____" Da« zweite Bein fiel neben das erste. Und so fielen nach und nach noch die andern Körper-i theil« «ineS Menschen durch den Rauchsang. ! Zuletzi folgte der Kopf. Kops, Arme, Rumpf und Beine vereinigten sich und es erhob sich eine Gestalt, die nicht einem Christen, sondern einem scheußlichen Phantom glich, da» aber I nichtsdestoweniger der Verdammte i« Leid und \ Seele war. „Juan Soldado," sagte das Gespenst mit emer Stimme, die das Blut in den Adern er-starren machte, „ich sehe, daß Du ein tapferer ; Mann bist." jawohl, Herr," entgegnete Juan, „ich bin e». Darüber gibt'S nichts zu reden. Nie-mal» zurückweichend, stetS tapfer, so ist Juan Eoldado immer gewe en. Dennoch soll Euer Gnaden wissen, daß ich, nachdem ich vierund-zwanzig Jahre dem Konige treu gedient, nicht «ehr erhielt, als ein Pfund Brot und sechs Maravedi." „Mach' Dir kein: Sorgen über eine solche Kleinigkeit", erwiderte das Gespenst; „wenn Du thun willst, was ich Dir sage, dann wirst Du «eine Seele erlösen und glücklich sein. Willst Du ?" ..Deutsche Wacht." barSpfarren compromittiren zu lassen. Wir fragen offen unsren bis jetzt stets mit aposto-lischer Liebe und Sorgfalt uns umfassenden Oberhirten, wie lange sollen denn noch diese heil- und trostlosen Zustände währen? Was hat die brave, weit un» breit größte, nahe an 4000 Seelen zählende Pfarre verschuldet, daß sie nicht einen rechtmäßigen Pfarrer haben dürfe? Was hat die Jugend verbrochen, daß sie ganz demoralisirt werden solle? Sollen wir noch länger sür andere Pfarren den Gegenstand des Spottes und Gelächters bilde» ? Nimmer-mehr! Die Pfarre Schönstein benöthigt eines braven, eifrigen Seelcnhirten, nicht eine» Pfar-rerS, der vor der heiligen Messe mäht, in der Reihe der Tagwerter ackert, daß ihm kein Bauer gleichkommt, und dabei Mäuse sängt und sie als Leckerbissen seinen Katzen nach Hause trägt, mit denselben Fing rn aber nächsten Tag die heilige Hostie berührt. Schönstein braucht keinen Mist-, streu-, Holz-Führer, keinen Itreuhacker, seinen ffuti« und Ochsenhirten, sondern einen im Geiste Christi wirkenden Seelenhirten. Hast Du ihm ein Anliegen vorzutragen, so wirst Du ihn selten in seiner Kanzlei wohl aber bei einer KnechteSarbeil finden. Seine abschreckenden Bei-spiele, seine Pseis-Piecen, die er zu nicht ge-ringer Belustigung der Schulkinder wie der promenirenden Sommergäste beim Streuhacken aufführt, belunben hinlänglich den „pfiffigen Pfarrer". Wie er einst, natürlich vor der heiligen Messe, einem Hühnergeier, der sich an seinem Federvieh vergriffen, mit einem flewoltigen Stocke, ohne Kopfbedeckung wie ein Absalon, über Stock und Stein nachsetzte, freilich ohne Erfolg, ihm nachschrie und ihn in den Abgrund deS Tartarus verwünschte, zum all-gemeinen Ergötzen der Feldarbeiter — diese tragi-komische Episode böte eine gelungene Illustration für ein humoristisches Blatt. Die imposante Persönlichkeit des Poglsel in Hemdärmeln ist nicht übel, aber wenig priesterlich. Das priesterliche Decorum, wird durch die bloßen Hemdärmel auf öffentlicher Straße, auf Aecker Wiesen und Flur durch den burschikosen „prui-tos" gründlich geschädigt. Was würde einem k. k. Officier, einem Beamte» passiren der so »»standesgemäß so ex lege so ärgerlich auftreten würde? Zum Mindesten ein energischer Protest vom gesammten OfficierScorps, wenn nicht noch etwas schlimmeres. Daß Pogliek in Folge dessen jeden Respect, jedes Zutrauen ver-loten, daß ihn selbst die Schuljugend öffentlich verlacht und mit den Finger auf ihn zeigt, daß am FaschingSlage Jemand im Meßhemde mit der Aufschrift am Rück-n „in die Pension" die Hauptperson vorstellte, darf uns nach all dem Gesagten nicht Wunder nehmen. Hoffen wir, daß diese Lection dem Pogliek die Regeln des priesterlichen Anstandes endlich zum Bewußt- „Ja, Herr, ja. gewiß, sollte ich selbst Euer Gnaden wieder zusammennähen müsse», um zu verhindern, daß Ihr auseinanderfallet." „Doch", fuhr das Gespenst fort, „Unglück-licherweise scheinst Du mir betrunken zu sein ?" „Oh nein, Herr, gewiß nicht, höchstens ein wenig bewegt. Euer Gnaden wird wissen, daß es drei Arten von Trunkenen gibt: die Ange-heiterten, die Benebelten und die Besoffenen. Ich habe noch nicht den letzten Grad der Heiter-teit überschritten." „Dann folge mir!" sagte das Gespenst. Juan Soldado erhob sich. Er wankte ein wenig unter dem Gewichte seiner Ladung, etwa wie ein Heiliger auf seiner Tragbahre, wenn er an einem Procesflonstage von unachtsamen Männern durch die Straßen und die gläubige Menge getragen wird. Er uahm da» Licht. DaS Gespenst aber streckte den Arm danach, der nun einer ungeheuren Lichtscheere g'ich, und löschte die Kerze auS. Juan mußte es geschehen lassen; dafür leuchteten die Augen deS Ver-dämmten wie zwei Schmiedefeuer. Sie stiegen in den Keller. „Nimm eine Schaufel und grabe hier!" befahl das Gespenst. „Grabt selbst, wenn Ihr Lust dazu habt!" entgegnete Juan Sodado. „Ich habe nicht vierundzwanzig Jahre dem Könige treu gedient, 3 sein dringen werde; schlimm ist eS nur. daß zu diesem Zwecke die öffentliche Presse einschreiten muß. Es Hit sich das Geruht verbreitet, die Marktgemeinde mit den drei Landgemeinden beabsichtigen an Pogliek das alternative Ulti-»atum zu stelle»: bis G.orgi entweder die staatliche Rehabilitirung zu erwirken oder das Feld zu räume», nachdem sie nicht willens wä-ren, einen 0-5 Pfarrer länger zu dulden. Dieses Memorandum würde unter Einem dein hoch-würdigsten Ordinariate und ein Exemplar der dritten Instanz in Olmlitz unterbreitet werden. Sollten unsere gerechten Bitte« und Wünsche bei den kirchlichen Oberbehörden kein geneigtes Ohr sin? en, sollte höherseits zur Schaffung ge-ordneter kirchlicher Zustände nichts geschehen, sollte der trostlose DualiSmuS, besser gesagt der demoralisirende kirchliche Anarchismus nicht aufhören, so will das Volk zu äußersten Mittel greife», und selbst Ordnung schaffen, in-dem es dem Pogliek die Pfarrkirche zu sperren beabsichtigt. Doch hoffen wir zu Gott daß e» die Behörden nicht bis zu diesem Scandale werde ankommen lassen. Daß die Situation deS unermüdlich thätigen Herrn Caplans Gooedic keine beneidenswerthi sei, begreifen wir voll-kommen, bedauern aber sehr lebhaft, wenn er uns wirklich, ob der harschenden unnatürlichen Zustände schon nach Ostern verlassen sollte. St. Martin, 13. Jan. (O.-C.) [2B a t u rn unsere Pervaken abgewirthschas-tet haben. Pervaken - Dank. Der pervakifche Agitationsschimmel eingegangen. Der Preßproceß« Held RochnS Sketh.^ ES ist eine unde-strittene Thatsache, daß unsere Pervaken total abgewirthschastet haben. Wie kam dies? Ihre Denunciationen ge^en die hiesige Beamtenschaft, die so reichlich in Scene gesetzt wurden, haben stets die Grundlosigkeit und die absichtliche Böswilligkeit auf das Evidenteste darge-than. Die Bauern, we'che früher dieser Denuncianten clique auf den Leim gegangen, fangen nun an, klarer zu sehen und wissen bei ihrem beschränkten Unterthanenverstande — in welchem sie die hiesige ehreniverthe Pervakengilde so gerne belassen möchte — mit Factoren zu rechnen. Daß der hiesige PervakiSmus in ih.en Augen eben kein Factor ist, haben dieselben nun durch die Erfolglosigkeit der wühlerischen Agitationen deS hiesigen PervakenthumS und des mit dem-selben eng liitten Wechselreiter-ConsortiumS zur Genüge ersehen. — Die letzte Zuflucht des nun nur noch vegetirendeu PervakenthumS ist die Citalnica, bei deren Errichtung Leimruthen auS-gest ckt wuroen, um auch das Landvolt hinein-zurecrutiren. — Letzteres zieht sich jedoch von diesem beglückenden „GeisteSvermaurerthum" gänzlich zurück, ja ein Hauptbegründer dieser ehrenw rthen Association au» bäuerlichen Kreisen ohne mehr dafür zu erhalten, al» ein Pfund Brot und sechs Maravedi, um wieder in die Dienste eine« Herrn zu treten, der mir vielleicht nicht einmal so viel geben wird." DaS Gespenst nahm die Schaufel, grub selbst und legte drei große Oelkrüge oloß. In-dem e» sie Juan zeigte, sagte «S: „Dieser Krug hier ist voll Kupfermünzen, Du sollst sie an die Armen vertheilen; dieser zweite enthält Silbergeld, Du wirst dafür Messen lesen und Gebete für meine Seele ver-richten lasse». Der dritte Krug endlich birgt nur Gold; er gehört Dir, wenn Du mir ver-sprichst, zu thun, was ich Dir sage." „Mögen Euer Gnaden unbesorgt sein! Während vierundzwanzig Jahren habe ich dem Könige treu gedient, ohne daß ich schließlich mehr erhielt, al» ein Pfund Brod und sech« Maravedi. Euer Gnaden mögen daraus ent-nehmen, wa» ich für Euch thun werde, nach-dem Ihr Euch so großmüthig gegen mich er-wiesen." Juan Soldado vollführte getreulich den Willen des Gespenste» und wurde, dank dem Goldkruge, Seine Herrlichkeit Don Juan Sol-dado. (Schluß folgt.) 4 selbst fand sich bemüssigt, öffentlich zu erkläre»: „Die Citalnica ist sür uns Bauern gleich Null; ,ch werde anStreten. weil diesilbe nur dazu dlent, Faulheit und Verschwendung zu fördern; Zeitungen kann ich zu Hause im Winter selbst beim warmen Ofen lesen; in de» anderen Iah-reSzeiten habe ich ohnehin keine Zeit d>zu, — wenigstens bin ich nicht bemüssigt, in der Ci-talnica fade, unverständliche Reden anzuhören, Ergüsse angtduselter St. Ulrichsbrüder über mich ergehen zu lassen und übermäßig Geld zu verklopsen." — Und so ist. nach kurzem Be-stände, die Cilalnica — in der noch unser Or-ganist Jnrkovic und die ihm vorgesetzten Capläne das große Wort führen — in ihrem Nieder-gange begriffe». Das letzte Ausflackern ihrer Kräste zeigte stch in der zeitgemäßen Ernennung der bewährten und tactvollen slovenifchcn Natio-nalhelden R&fö und de« bibelfesten und ein-bruchsicheren Professors Dr. Gregorec zu Ehrenmitgliedern derselben. Wie mag dabei un'erem vorgenannten Organisten, dem genialen Arrangeur deS sinnreichen Signalapparates „viel Lärm um Nichts" in hochwogenden Gesichten seine umfangreiche Brust sich erwei-tert haben, als dieses nationale Doppclgestirn in die Zahl der Unsterblichen der Citalnica aufgenommen wurde. Vielleicht inspirirt ihm wieder s.in musikalischer Genius, eine Bozidar-oder Lavoslav-Koracnica zur Aufführung auf altkn Kisten mit Hasendeckeldegleitung zu cvm-poniren. — Eine historische Größe, so eng mit den Citalnicahelden zusammenhängend, nämlich der berühmte Agitaiionsschimmel ist nicht niehr ! Die übernatürlichen Anstrengungen, vie diesem treuen Vierfüßler bei den letzten Sauerbrun« ner Gemeindewahlen zugemuthet wurden, ha-ben seine Kräfte absorbirt, er ift_ in das Schaltenreich eingezogen. Wie es heißt. roiid demselben von den hiesigen Pcrvacken eine Gedenk-tafel gewidmet; während tn ver Citalnica ihm zu Ehren ein Trauersalamanoer gerieben wurde! Einem Hauplfaiseur unserer nationalen Kunst-reiter und Mitbegründer der Citalnica — daS bekannte leuchtende Haupt und Pojvjilnica-zutreiber — wurden die Huld und die Freund» Ichaft unseres glorreichen Pervakenthu is gekün-det. und zwar deßhalb, weil er sich erkühnte, den Hetzern in dem Proceffe des MaurerS Zo-molo die Expensarnoie des Vertreters de« letz-tereu, Dr. Hermann in Peitau. zur Zahlung zu präfentiren, zu welcher sich alle Pervaken früher verpflichteten. Ja da kam unser Exper-vak bei den anderen Pervaken übel dran; zahlen. daS ist waS anderes Bauer: beim Hetzen, namentlich wenn es gegen Deutsche geht, sind sie gleich da. aber in puncto zahlen find unsere Pervaken eben — Pe va.'en! Wir sind nicht schadenfroh, aber daS leuchtende Haupt, das durch seine mehr als hypernational'n Bestre^ düngen so viel zur Zerklüftung der hiesigen Ver-hältnisse beitrug, hat diesen Pervakendank red-lich verdient! — Noch müssen wir uns mit einem pervakischen Schildträger beschäftigen. Es ist dies der bekannt vom patriotischen steiermär-tischen FrauenhilsSverein und anderen pamvii-schen Institutionen zur Unterstützung sür „vor dem Feinde verwundete Soldaten" so ausgiebig stipendirte Schneider RochuS Sketh. den Leser» aus seinenr muthwillig angezettelten Preßproceß gegen die „D. W." bekannt. Tie Blamage, welcher dieser tapfere Schneider da' malS erlitten, hat einigt Zeit ernüchternd auf ihn eingewirkt, leider war dieS nur von kurzer Dauer, das kriegerische Element in ihm rührte sich wieder, und es muß wenigstens ges-ankert werdkn, was er am verflossenen Freitag Nachts wieder in aus^iDgster Weise in einem Gast. Hause ausführte, indem er fünf dort anwe-sende Gäste ohne jede Veranlassung auf nicht wieder zu gebende Weise beschimpfte und sogar handgreiflich ausarteie Trotz der von dem pervaktfchen Schneider angebahnten Ver-gleichsverjuche haben drei der Beleidigten bet< reilS beim hiefigen Bezirksgericht die Strafanzeige erstattet. ES erübrigst uns noch zu be-merken, daß Herr Sketh eifriger Citalnicabe-sucher ist und hoch in der Gunst unseres Per» valenthums steht. Es werden daher die Aus-artungen dieses ihres SchleppträgerS. das hie- ..Z>e-tsch- Wacht" sige Pervakenthum gewiß noch fadenscheiniger machen. Und jetzt geliebte Pervaken, Citalnica-drüder, Compositeure, Hofpoeten, und Wetter-wacher für heute »roöoa pa ue na vccno! Der bekannte „Unbekannte." Kleine Mronik. [Die Mutter eineS Sultan».] Ein recht trauriges LooS ist der Mutter deS jetzigen KaijerS von Marokko, des Sultans Sidi Mulach Hassan, befchi.-den, da sie der herrschen-den Standesvorurtheile halber sich aus der Nähe ihres Sohnes entfernen und nach einer entlegenen Provinz zurückziehen mußte. Die nun kränkliche alte Frau kam nur als einfaches Negermädchen an den Hof deS SultanS Ab-durrahman, der Wohlgefallen an ihr fand und sie in feinen Harem aufnahm. Als sie ihm einen Sohn, den jetzigen Sultan, gebar, erhob er sie zu seiner ersten Gemahlin. Die Marokkaner wollen dies aber ihrem Fürsten durchaus nicht vergessen, dai^ er der Sohn einer Negerin ist, und er wurde deshalb schon oft in den Straßen seiner Residenzstadt insultirt. Auf Bitten ihres Sohnes hat nun die verwittwere Sultanin ein-gewilligt, die Residenz zu verlassen und sich mit einer Pension nach einem Gute desselben in der Provinz Tafilerlt zurückzukehren Ihre Ab» reise aus Fez erfolgte in aller Stille »nd in einer späten Nachtstunve. > P r ä m i r t e Damen-Frisuren.I Eine Frisuren-Ausstellung hat bekinntlich vor einige» Tagen in Wien stattgefunden, an welche sich ein Schaufrisire» >chloß. Zu Nutz und Frommen unserer Leserinnen lassen wir die Beschreibung der beiden prämiirten Damen-Frisuren folgen: Den ersten Preis erhielt Herr Franz Jonik für sollende erste Modesrisur: „Die Stirne zieren Stephaniewellen. Recht? wir-» aus dem Haar eine stilvoll aeschwunqene Haaruiasche in Craoattensvrm gebildet, deren Schleifen durch aufgesteckte Frisettenlöckchen ge-bunden sind. Rück i ärtS werden jjwn Haarknoten geformt und mit Agraffen gesteckt. Links vollenden über die Finger frisirte Locke» die Frisur. Ueber das Ganze wi>d ein Seiven-netz gestickt, welches die ganze Frimr umschließ,. Das Seidennetz ist sehr fein gearbeitet und fast unsichtbar. L.tzteres giebt der Frisur die Halt-bark.it in Form und Ausbau, so daß die Fri-sur beijpielSw ise eine Ballnacht hindurch voll-ständig intact bleibt." AIS Schmuck wurden imitirle Diamanten verwendet. Die Frisur war in acht Minuten fertig. Den zweiten Preis er-hielt Herr Conrad Horaczek für folgende zweite Modesrisur: „Tie Stirn zieren Stlrnglöckchen. Rechts wird aus dem Haar eine stilvoll ge-jchlungene Haarmajche in Form eines liegenden Kreuzes gebildet, dessen Knotenpunkt aufge-steckie F.isettenlöckche., bilden. Rückwärts wird daS Nackenhaar durch eine Agiaffe in Halb-trcisform durchgezogen und in Ar ibeSkenformen gelegt. Link« vollenden gerundete Haarpanien die Frisur. Ein Goldschmetterling in AtlaS-jchU^ien bildet den Ausputz. Ueber das Ganze wird gleichfalls ein Seidennetz gesteckt, um die Frisur feingegliedert zu erhalten." Die Frisur war in zehn Minute» fertig. [Sehr strenge Kälte] hat sich über Rußland ausgebreitet. Moskau meldet 27, Ha-p^randa 33, Archanjelsk 40 Grad unter dem Gefrierpunkt. [Der Einfluß von A lkoh y l auf die Stimme.) Ueber dieses Thema gelangte dieser Tage in einer Versammlung des Ver-!jqes für das Studium und die Heilung von Trunkenheit in London eine interessante Ab-dandlung zur Verlesung. Der Vortragende Mr. Lennox Browne, bel'gte leine Angaben milden Aussagen von 3S6 Sängern. Von dieser An-zahl beanspruchten 191 oder 26.5! */<, dar-unter einige der hervorragendsten Sänger ut Kathedralen und königlichen Capellen. gänzlich« Enthaltsamkeit von alkoholhaltigen Getränken. Von den verbleibenden 279 nahmen 65 oder 23-25 °U dergleichen nur bei ihren Mahl-zeiten'. unv eine gleich« Anzahl nur am Ende des TageS; 26 oder 9 3 °/0 nur beim Abendessen : 47 oder 15-3 #/o bei Mahlzeiten am Schluß veS Tages, und die übrigen 6V oder 1885 22-9 #/o ju allen Zeiten, je nach G legenheit und Laune. Ueber den Genuß berauschender Getränke als Hilssmittel vor oder während deS Gebrauchs der Stimme sagten 75 •/,. daß sie die« niemals, und 20 '/o- daß sie es mehr oder weniger gewohnheitsmäßig thäten. Mr. Brown's Meinung war im Allstemeineu gegen den Gebrauch von Alkohol. [(Sin hoher Staats würdenträ-g e r,j welcher sich auf einer Reis« befano, -r-kränkle in einem kleinen Städtchen der öfter» reichischen Monarchie und starb plötzlich. Beim Leichendegängnisse des Tigmtärs begann der Bürgermeister de« Oertchens seine Trauerrede mit folgeuven Worten: „S«. Excellenz hat un-serer Stadt die seltene Ehre erwiesen, innerhalb ihrer Mauern das Zeitliche zu segnen." [E h x l i ch währt am längste n.] Unter ten reichen Menschen, so schreibt man auS Wien, die infolge der Zuckerkrije die Wun-delbarkeit alles irdischen Gtuck.S schwer zu fühlen bekommen haben, ist ein flotter Jung-geselle, der es vorgezogen halle. durch mehr als zwanzig Jahre unter dem Pantoffel seiner Wirthschafterin zu stehen, ehe er sich unter da» Ehejoch gebeugt hätte. Er bezahlte der immer noch schöne» Frau seine Sklaverei geradezu fürstlich ; die ganze Zeit über war kein Festlag vergangen, ohne daß er ihr irgend ein prächtiges Schmuckstück gebracht httte, uns es sah säst aus, als würd« der Mann die Anlässe zum Schenke» selber schaffen, wenn sie nicht von selbst kamen. Es war aber auch ein Vergnügen, ihr etwas zu scheute»; sie halte so-viel Freud« daran, fragte um so viele Details, wo der Schmuck her j«i, was er koste; sie wurde nicht «att. vom Schmuck und über den Schmuck zu sprechen, bis «in neuer kam, bei dem das alle hübsche Spiel von vorne begann. Aber Alles hat «in End« und l«ider kam auch das der Millionärschast. Der Dienerschaft wurde die traurige Eröffnung gemacht, daß die guten alten Zeiten vorbei seien, und auch der Wirth-schastenn erklärn der schwergebeugte einstige Millionäi, sie müßten sich trennen. „N«>n!" war ihre Antwort. „Habe ich in guten Zeiten bei Dir aushalte» tonnen, so will ich Dich jetzt, wo es schlicht g«ht, nicht vrrlaffen. Ich habe genug für uns Be de. Deine Geschenke haben einen Kaufwerrh von fl. 136.000 gr-habt, wir werden doch wenigstens die Hälfte dafür bekomme. Wir bleiben beisammen!" — „Du Arme, das gehl nicht!" — „Du wirst Dich doch nicht ichamen..." — „Ach, das gewiß nicht, mein Engel, es wäre ja wunder-schon — wem« der Schmuck nur auch echt wäre!" . . So schlägt Untreue ihren eigenen H.rrn. [Eine überaus aufregende Scene] spielte sich Sonnabend Nachmittag an dem Eanalufer zwischen der Potsdamerbrücke und Bendlerbrücke in Berlin ab. Ein Ehepaar. I dessen Name zu«- Stunde »och nicht b.kannl ist, warf sein« beiden Kinder in den Canal, ! augenscheinlich in der Absicht, dem Mord den Selbstmord folgen zu lassen. Durch das Schreien der unglücklichen Opfer wurden Passanten herbeigelockt und die Eltern verhindert, d«n Kinder» zu folgen; sie rannten daher der Pots-damer-Brücke zu und führten hier ihren Vor» satz aus. Beide versanken so rasch in die Tiefe daß die Rettungsvenuche fruchtlos ausfielen. Zwischen 3 und 4 Uhr Nachmittag« gelang rt, die Leichen der Kinder aus dem Wasser zu fischen. Ueber die Ursache der schrecklichen That ist bis zur Stunde noch nicht« Nähert bekannt geworden, doch wird es wohl der Polizei gelin-gen, die Namen der Sebstmörder und ihre Beweggründe i» Ersahrun.; zu dringen. sGrenzschmuggel-1 Wie groß der Umfang des Schmuggels an der Grenze Oester-reich«, namentlich des Cigarre njchmuggel«, ist, zeigen folgende Zahlen. Im vorigen Jahre wurden wegen versuchten Schmuggels 2,074.564 Stück Cigarren. 201.148 Kilogramm Tabak und 1,139.543 Kilogramm Tabatpflanzen coa-fiscirt. Auch in B.zug auf andere Wcarea blüht der Grenzfchmuggel; so wurde» 13.332 Fälle von Schleichhandel, 12.374 Fälle von 1885 schmerer und 6315 Fälle von einfacher Zoll« Übertretung zur Anzeige gebracht. sL o u i s e Michel.I wei't, wie man aus Paris schreibt, noch im Gefängniß It.-Lazare, ihrer Begnadigung oder ihrer Rückoersetzung nach Clermont gewärtig. Von dem Wahnsinn, mit dem ihr Freund Rochefort Reklame machen wollte, bemerkt man bei ihr keine Spur: n>»r ist sie von den Anstrengungen der letzten Woche sehr angegriffen, und der geistigen Arbeit, die sie sich auferlegen möchte, noch nicht gewachsen. Wie schon früher gesagt wurde, ist die Gesan-gene entschlossen, im Halle ihrer Begradigung Frankreich zu verlassen, zugleich der Politik ferne zu bleiben und sich g >nz einem mildthätigen Werte zu widmen. Zuerst aber will sie ihre Memoiren vollenden, wegen deren Veröffentli-chung ihre Freunde schon mit einem Verleger unterhandelten. > Ein anarchistischesVerbreche Am Dienstag Abend ist in Frankfurt a. M. der Polizeirath Rumpff unmittelbar vor seinem Hause mittels zweier Dolchstiche ermordet wor-den. Der Thäter ist noch nicht ermittelt. Die beiden Stiche, von denen einer das Herz durch-bohrt hat, rühren von einem dreischneidigen St>let her. Rumpff hatte gegen 71/« Uhr das Polizeigebäude verlissen, um sich nach Hause zu begeben. Der Mörder hatte allem Anscheine nach in dem zur Behausung gehörigen Vorgarten aus d r Lauer gestanden. Hier fand Rumpff's Dienstmädchen, als sie geoen acht Uhr von einem Geschäftsgang zurückkehrte, ihren Herrn am Boden liegend. In ihren Armen hauchte er alsbald, ohne mehr eines Wortes mächtig zu sein, den Geist aus. Da eine Beraubung des Ermordeten nicht stattgefunden hat. so wird angenommen, daß der Mord aus Rache ver-übt wurde. sW i e man in München eine Adresse erfährt.] Der „Bair. Landbote" erzählt: „Dieser Tage wurde ein kleines Kind, das sich in der Tachauerftraße verirrt hatte, zur Polizei gebracht. Vergeblich waren alle Be-mühungen, aus dem Kinde die Namen seiner Eltern oder eine Adresse herauszubekommen. Endlich kam einer der Beamten auf die Idee, das Kind zu fragen: „Wo holst Du denn für Deinen Vater das Bier?" Sofort nannte das-selbe eine Wirthschaft in der Dachauerstraße und dorthin gebracht, wurde es auch erkannt und könne seinen Eltern zugeführt werden." Locates und ^Urovinciaks. Cilli, 17. Januar. fT o d e s f ä l l e.s Am letzten Donnerstag verst. rb in St. Marein bei Erlachstein Herr Leopold Krenn, k. k. Raihssecretär i. P., Vater des dortigen Advocaten Herrn Dr. Krenn. Der Dahingeschiedene — seiner Zeit eine Zierde des österreichischen Richterstandes — war beliebt und geachtet bei allen, die ihn kannten, von offen, m, ehrenhaften Charakter und wohl-wollendem Wesen. Er war unseres Volkes der Besten einer. Friede seiner Asche! — Der hier in allen Kreisen hochgeachtete Sections-Jngenieur der Südbahn Herr August Kielhauser, welcher bereits seit Jahren an einem qualvollen unheil-baren Herzleiden krankte und seit dem vor einem halben Jahre erfolgten Tode seiner un-vergeßlichen Gattin von düsterster Schwermuth befallen war, machte gestern seinen Leiden durch einen Revolverschuß ein Ende. Der Tod dieses armen Dulders erweckte selbstredend überall die aufrichtigste Theilnahme. sC i l l i e r G e »i e i » d e r a t h.s In der gestern unter dem Vorsitze des kaiserl. Rathes Dr. Neckermann stattgefundenen Gemeinderaths-sitzmig wurde nach Vorlesung einiger wenig be-laugreichen Einkäufe als einziger Gegenstand der Tagesordnung bis Gesuch des BrauhauS-besitzers Herrn Carl MatheS, es möge statt deS 15 pcrcentigen Gemeindezuschlages zur Verzeh-rungssteuer von der Biererzeugung, wie bisher der fixe Betrag von 20 kr. per Hektoliter vorge-schrieben und eingehoben werden, berathen. Da« Referat hierüber führte der Obmann der Finanzsection GR. Julius Rakusch. Derselbe erklärte, die Finanzsection würdige die Gründe deS Gesuchstellers und erwarte auch vom nach- ..<>e»t»«ye ta- sten Gemeinderathe, daß derselbe die EinHebung des Gemeindezuschlages für das eingeführte Bier vom Jahre 1886 an in eigener Regie durch-führen werde, weil nur auf diese Art eine zwei-fello« gerechte und gleichmäßige Steuerbelaftung erzielt werden kann. Nachdem jedoch das Prä-liminare pro 1885 bereits angenommen ist, so kann dem Gesuchsteller für Heuer wohl nicht mehr Folge geleistet werden. Die Finanzsection beantragt jedoch, daß vom Jahre 188k an, hiesige Biererzi-uger nur mehr 20 kr. per Hekto-liter zu entrichten haben, und daß von dem gegenwärtigen Percentsatze Umgang nenoinrnen werde. Dieser Antrag wurde angenommen und sohin die öffentliche Sitzung, der eine vertrau-liche Besprechung folgte, geschlossen. sC i l l i e r M u s i k v e r e i n.s Am ver-flossenen Mittwoche wurde im Hotel „Elephant" die Jahresversammlung des Cillier Musikver-eines abgehalten. Der Director des Vereines Herr Franz Zangger erstattete den Rechen-schastsbericht. Wir entnehmen demselben, daß der Verein im abgelaufene» Jahre 2 Mitglie-der-Concerte nnd ein Schülerconcert veran« stall te. Die Vereins-Capelle wurde bei 57 verschiedenen Anlässen in Anspruch genommen, außerdem besorgte sie durch zwei Monate die Tbeatermusik. Die Musikschule wurde von 30 Schülern, darunter 8 zahlenden besucht, der Unterricht daselbst von dem Capellmeister Herrn Mayer und Herrn Willefort als AuShilfslehrer ertheilt. Die Zahl der unterstützenden Mitglieder betrug 190. Die Gesam.iteinnahmen be-trugen 3998 fl. 93 kr., die Ausgaben 3031 st. 67 kr. Es verblieb somit ein Ueberschuß von 367 fl. 26 kr. Der Rechenschaftsbericht wurde beifällig znr Kenntniß genommen und der Vereins-leitung sür das opferwillige und erfolgreicheWirken über Antrag des kaiserlichen Rathes Dr. Necker-mann der Dank durch Erheben von den Plätzen ausgesprochen. Bei der Neuwahl der Vereins-leitung wurden die bisherigen Funktionäre per Acclamationem wiedergewählt. Nur an Stelle des nach Graz übersiedelten Professor Marek wurde der Bürgerschullehrer Deoek gewählt. Hierauf wurden sür neue Uniformen der Musiker 250 fl. für Beschaffung von Mänteln 200 fl. und sür neue Blechinstrumente sowie ein Schlag-werk 150 fl. bewilliget und der Vereinsleitung nahegelegt, an die Muniflcenz der Sparkasse, o'iik die der Verein nun e-nmal nicht bestehen kann, namentlich in Rücksicht auf die Neuan» schaffungen zu appelliren. Dr. Neckermann empfahl auch der Vereinsleitung, sich an den Landesausschuß um eine Subvention zu wenden ; ein solches Ansuchen sei um so gerechtfertigter, als die Vereinsschule ja unentgeltlichen Unter-richt an arme Schüler ertheile. Am Schlüsse der Versammlung widmet« Herr Julius Rakusch warme Worte des DankeS und der Anerkennung dem Director des Vereines Herrn Franz Zangger, dessen Opferwilligkeit und unermüd-liche Fürsorge den Musikverein durch alle Fähr-lichkeite» so glücklich lenkte. Mit lebhaften Accla-matione» stimmten die Anwesenden in diesen Dank ein. (Feuerwehrkränzchen.] Wie man uns mittheilt, wird das Kränzchen der Cillur Feuerwehr am 5. Februar in den Lokalitäten deS Casino-VereineS stattfinden. DaS von der Feuerwehr diesbezüglich gewählte Comite hat sich bereits constituirt, dasselbe gedenkt diesmal den Dank, den die Feuerwehr ihre» Gönnern schuldet, dadurch zu bezeugen, daß es Alles ausbiete» wird, um der Einwohnerschaft zwei Vergnügungsabende zu bereiten. Zu diesem Zwecke wurde bereits die komplette Musikkapelle des heimischen Jnkanterie-Regi» entes Prinz zu Hohenlohe - Schillingssürst »Nr. 87 acquirirt. Dieselbe wird am 4. Februar unter persönlicher Leitung ihres Kapellmeisters I. Blaschke im Casino concertiren und am 5. Februar die Tanzmusik besorgen. Wir wünschen dem Unter-nehmen das beste Gelingen. Gnt Heil! [K u n st n « ch r i ch t.] Ueber die künstlerischen Erfolge unserer Landsmännin Fräulein Lichtenegg lesen wir in einem Brünner Blatte gelegentlich der ersten Aufführung des fliegenden Holländers im neuen Theater: „Sollen wir dem Abende einen Namen geben, so heißt er 5 nicht „Holländer" sondern „Senta", denn Fräu-lein Lichtenegg'S Leistung in di^er Rolle über-ragte alles Andere. Sie staltete die Rhederstoch-ter mit einer süßen seligen Schwärmerei für den im Geiste erschauten Erkornen ihres Her-zens aus; freudige Verklärung lag in ihrer Ahnung und wonniges Empfinden ergriff sie i>» Augenblick der Erfüllung; so erschien auch der Sprung in den Tod nicht als ein Opfer, sondern als übermachtiger Zug sehnsüchtiger Liebe. Gesang, Spiel und Erscheinung spiegelten getreu diese Auffassung wieder." sD i e l a n o w i r t h sch a f t l i ch e F i» liale Cilli] hält Mittwoch, den 21. d>, Nachmittags 4 11h", im Gasthof zum Löwen ihre ordentliche Versammln g ab. Ja derselben wird der Jahresber cht erstattet und die Wahl der Delegirien zur Hauptversammlung in Graz vorgenommen werden. — Der Secretär der landwirthschaftlichen Gesellschaft Herr Fried. Müller wird durch einen belehrenden Vortraz über Fütterung des Rindviehes und die Ver-schiedenheit der Rindviehracen das Programm ergänzen. [6 i n P f e i l, derauf den Schütze» zurückprallt.] Im „Slooenski Narod" jo-wohl, als im „Slovenski Gospodar" wurde eine Notiz veröffentlicht, laut welcher Dr. Ed. Glantschnigg in Cilli gegen einen und densel-ben Grundbesitzer 42 Realfeilbiethungsgefuche überreicht haben soll; die Bemerkung „Kmetski prijatel" — Dr. Glantschnigg deutet darauf hin, daß der Einsender die Sache dem Publicum so darstellt» will, als sei Dr. Glantschnigg gegen einen Bauer so vorgegangen. — Wir haben daher über diesen Gegenstand hier Er» kundiguugen eingezogen und erfahren, daß rS »ch um die Forderungen von 42 Berg- und Hüttenarbeitern gegen Franz Julius Friedrich Bergwerksbesitzer und Glassabrikanten in Li-boje bei Cilli handelt, welcher seit Jahren mit dem Taglohne im Rückstände war, und als eS endlich zur Klage kam, den einzelnen Arbeitern bei Abschließung gerichtlicher Vergliche nam-hafte B>trä^e des sauererworbenen Lohnes ab» drückte. Anstatt die Bergleichssristen einzuhalten, ließ sich Herr Franz Friedrich exequiren, und es bedarf wohl nicht einer weitläufigen AuS-einandersetzung, daß jeder der einzelnen Ar» beiter daS gleiche Interesse an einer raschen Durchführung der Executionen hatte; um dieses Ziel zu erreichen, war es daher auch »»'bedingt nothwendig, sür alle Arbeiter die Executions-gesucht zu überreichen. Das hätte jeder gewissen» hafte Advocat gethan, möge er was immer sür einer Partei angehören, mag er Bauern-freund sein oder nicht. Wir haben aber auch erfahren, daß Dr. Glantschnigg unentgeltlich die Vertretung dieser Arbeiter übernommen hatte unv daß er den armen verhungerten Leuten im Laufe der Proceß- und ExecutionS» führung namhafte Beträge vorschoß. Da die Einbringung der Forderungen für die Arbeiter noch sehr zweifelhaft ist, so wird jeder billig denkende Mensch einsehen, daß die mit viel Mühe und Zeitaufwand, als auch mit Bar-auflagen verbundene unentgeltliche Vertretung von 42 armen Arbeitern, welche fast durch-wegs Slovenen sind, gegen den deutschen Berg-werkSbesitzer Franz Julius Friedrich wohl die öffentliche An rkennung aller Slovenen, nicht aber ihren Tadel verdiente. Was die weitere Bemerkung anbelangt, daß Dr. Glantschnigg gegen einen und denselben Grundbesitzer drei Klagen :c. :c. gleichzeitig überreichte, so ist dies ganz richtig. Es handelte sich eben um drei verschiedene Forderungen. Der Jurist weiß, daß Klagen nicht cumulirt w.'rden dürfen, turn Korrespondenten deS Narod ist jedoch die Unvorsichtigkeit zu verzeihen, denn sie ver-fiUien blos über Bosheit und Tumittheit, und dumm und gemein ist es, dem Dr. Glantschnigg als Bauernsreund einen Vorwurf zu machen, wen» er als Advocat seine Pflicht und Schul-digkei» thut, um armen slovenischen Arbeiter» gegen ihren deutschen Brotherrn zu ihrem sauer verdienten Lohne zu verhelfen. sE r d b e b e».] Man schreibt uns auS Windischgratz: Am 13. d. um 6 '/* Uhr Morgens würbe hier ein ziemlich starkes circa brei 6 Secunden andauerndes Erdbeben verspürt. Blitze und Schneegestöber begleiteten dasselbe. — Der Schnee liegt hier bereits über einen Meter hoch. Unter seiner Last brachen bereits die Dächer mehrerer Gebäude in der Umgebung von Win-dischgray ein. sC o n f i s c a t i o n.s Die gestern heraus-gegebenen« zweite Nummer der „Patriotischen Zeitung" wurde wegen der darin erschienenen „Ph , lo semitische» Brief«" auS Marburg von der hiesigen Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. sDr. Neminar's Verbastun g. | Während sich da« Reichsg-richt in Wien mit der Beschwerde deS ehemaligen JnnSbrucker Univ«rsilätsprofrssorS Dr. Edmund Reminar gegen dessen von der Polizei-Direction verfügte Ausweisung aus Wien und aus Niederösterreich befaßte, wurde der Genannte in Marburg wegen Verbrechens des Betruges verhaftet. Nach Ab> büßung einer sechsmonatlichen, wegen Vergehens der schuld baren Crida zudictirten Strafe war Dr. Reminar nach Marburg gekommen und hatte da mit seiner angeblichen Schwester sein Domicit ausgeschlagen Er gab an, erzherzoglich Albrecht'scher Montoningenieur zu sein und lauste, wie die „Marburger Zeitung" zu be-richten weiß, seinem Hausherrn um ungefähr 300 fl. Wein, und zw.r angeblich für die Be-amien des Erzherzog Albrecht ab. Selbstredend ohne Zahlung zu leisten. Er lagerte den Wein am Marburger Bahnhofe ein und ließ denselben durch eine» Dienstmann, mit dem er überhaupt in lebhaftem Verkehr stand, einem Marburger Wirthe anbieten, welcher auch den größten Theil des WeineS kaufte. Daneben verkaufte er für ein Bankhaus, von dem er eine auf den Namen „Friedrich, Agent" ausgestellte Vollmacht be-faß, Lofe und entlockte auch einem Kaufmann zu? Erzeugung von Cognac eine größere Pariie Zucker, d»ffen Verwenoung noch unbekannt ist. Gleich nach seinem Eintreffen in Marburg war der elegante hübsche Man» vielen ausgefallen und man gab sich den sonderbarsten Combina-tionen hin, wer dieser Herr wohl sein könne. Auch der Polizeiwachführer Herr Zemann hatte alsbald sein Augenmerk auf ihn gerichtet, ohne seine Identität feststellen zu können. Da erkannte ein Lehrer deS hiesig n Gymnasium« in dem feinen Herrn den ehemaligen Professor Neminar und beobachtete Herr Zemann denselben schärfer und eruirte auch bald das schwindelha'le Treiben des Industrien»««, dessen Verhaftung nun mit aller Vorfiel m's Werk gesetzt wurde. Montag um >0 Uhr Abends begab sich der Führer mit einem Wachmanne in die Wohnung des Pseudoingenieurs und nahm dessen Ver» Haftung vor. Beim Hausthor benützte der Verhaftete di- herrschende Dunkelheit und unter» nahm einen Fluchtversuch, der aber mißlang. sM o r d v e r f u ch.j Der Keufchlersohn Martin Sellitsch zu Stoperz bei St. Georgen gab vorgestern auf seine Geliebte zu ei Pistolen-Ichüsse durch das Fenster ihrer Behausung ab. Er versehlte indeß dos Ziel und entsernte sich mit der Drohung, daß er die Genannte, welche von ihm nichts mehr wissen wollte, todten werde. Gell tfch wurde bereits verhaftet und dem hiesigen Gerichte eingeliefert. Eingesendet.*) Werther Herr Redacteur! Mit dem Danke für die Veröffentlichung deS Vorschlages, einen deutschen Katholikenver-ein für Untersleiermark zu gründen, welcher uns Deutschen zugethane Priester heranbilden soll und der das Resultat eine« Meinungsaustausches mehrerer Männer ist — stelle ich gleichzeitig d«e Bitte, folgenoen Zeilen geneigtest Raum zu geben. Zur Begründung des Wunsches nach deutjchsreundlichen Predigern und Katecheten wurde auf die Thatsache hinge» iejen, daß das religiöse Gefühl in uns Deutschen häufig ver-letzt werde, daß das Priesterfeminar in Mar-bürg leider eine Pflegestätte des Deutschenhas-ses sei; e« wurde erwähnt, daß sich sür die ge-wünschten Priester eine segensreiche Zukunft ent-wickeln würde, und daß es auch heute an der *1 Kür Horm und Inhalt ist die Redaction nicht veranttvorUich. „pevtsche Wacht." Achtung und Verehrung für jene Priester nicht fehle, welche unS Deutschen wenigsten« nicht feindlich gegenüb'rstehen. Man sollte meinen, daß ein solcher Vor-schlag, d fsen Ausführung in religiöser Bezie-hung einen nicht zu unterschätzenden Werth ha-ben würde, auch vom Standpuncte der moder-nen u\ ichberechtigung am allerwenigsten von jener Seite als un 'erechtigt erklärt werden sollte, die einerseits ein Interesse an religiösen Dinge» haben sollte, andererseits aber in politischer Beziehung angeblich sonst gar nichts verlangt, als nationale Gleichberechtigung. Weit gef hlt! Ein flovenifcheS Blatt brachte diesbezüglich eine Correfpondenz aus Cilli, die schon an und für sich unseren Wunich rechtfertigt, denn sie enthält an Beweisen Alles, waS wir wünschen können. Doch lassen wir ihn selbst reden, den Mann, der jenen T »eil des CleruS vertritt, den er selbst als schwarze Raben gelten läßt, greisen wir hinein in daS Satzgefüge, in das leidenschaftliche wüste Gedankengewirre und binden wir uns einen Strauß von den dort gebrauchten Worten und Sätzen, welche die uns zu Gebote stehende deutsche Ueberse-tzung wahrscheinlich schon gemilder, hat: „deutsch-liberale Clique. . Faichin^Snarren . . . Cillier „Deutsche" deutsch liberale« Freimaurern,st .... Judasgroschen .... deutsche id est 'euttch-liberale Priester.... Verräther.... Verächter .... Gabe eS auch hie und da unter katholischen Priestern „weiße Raben", t enen die Achtung (?) und Beliebtheit (?) von Seite der Deutjch-Liberalen mehr am Herzen läge, als ihre hochheiligen Pflichten, so würden solche pflichtvergessene Priester vereinzelt Nichts aus-richten .... das gute katholische Volk aber, würde solche Verräther nur umfomehr hassen und veracht'» .... Gehirn der Cillier Frei-maurer-scatholiken .... Wehe der Kirche, wenn katholische Priester von weltlichen Machthabern abhängig wären, welcher Priester würde sich getrauen den ungerechten Bedrückern die Wahr-heit ,u sagen, wenn seine materielle Stellung von solchen Individuen abhängig wäre? . . . Faschingdienstag .... Sapienti sat!" Man kann aus den zuerst angeführten Worten, die aus dem allbekannte» Lexikon stam-men, welche« mit .uviiiöur' anfängt, mit „Frei-maurer" aufhört, und au« dem stet« der Mangel «" Begriffen gedeckt wird, auf den Ton fchlie-ßen, in welchem der Correspondent des „Slo-venec" unsere Idee behandelt. Unsere Erzi 'hung verbietet es uns zwar, auf jene« Niveau herab-zusteigen, verbieten uns aber nicht, die Moral-losigkeit deS Wortführers der „schwarzen Raben" an den Pranger zu stelleWir begreisen eS. daß >> ch »ich! Jedermann zur Erkenntniß jenes wahren Liberalismus emporzuschwingen vermag, dem gerade die „Deutsche Wacht" neulich so schöne Worte lieh, wir degreisen eS jedoch nicht, daß sich ein blutjunger Priester die Freiheit nimmt, seinen Oberen in so frivoler Weise in einer Zeitung zu behandeln, denn a n w e n die Worte von „Hassen" und „Verachten" des „VerrätherS" adressirt sind, darüber kann für keinen Cillier ein Zweifel bestehen. Und nun auch der Satz von den „Individuen", den „weltlichen Machthadern" — fürwahr seltsame Anschauungen daS! Und wenn man erst noch die ganze Sophisterei kennt, die da gelrieben wird, wie da immer die Religion den Fuß-schemel bilden muß. auf den man steigt, um gegrn die „Deutschen i. e. Deutsch-Liberalen" zu schüren und recht unchristliche Leidenschasteu zu entflammen, so muß der Unmuth in Jeder-mann wachsen, dem die Religion etwas mehr »st, als daS bloße Mittel, um nationalen Hirngespinsten nachzujagen. Wie sollte es aber auch ander« sein! Einer ihrer geistlichen Lehrer, der ein Sacrament verhö nte, ist ihr Abgott, ihr Vorbild, ihr Liebling, denn — er ist der größte Deutschenseind im Lande; sie reizen, verhöhnen, verlaumde» und verklagen ihre Vorgesetzten, well sie — deutschsreundlich i. «. „Freimaurer - Priester" sind, sie rufen e« als ihre Pflicht au«, sich in die Wahlen zu mengen, damit keine Deutschen, i. o. deutsch-lib ralen Mitglieder der „Glaubenslosen" ge-wählt werden, und erscheinen öffentlichLan der 1885 Wahlurne, wenn eS gilt, einen ConfefsionSlosen zu wählen, weil er — Slovenenfreund ist! Sie können nicht oft genug von der „factiösen Opposition" schreiben, weil die Worte als argen die Deutschen gerichtet bezeichnet werden — sie wollen aber nichts wissen von „weltlichen M »chl-habern", weil — ihnen eine Majestät am Bahn-Hofe in Cilli und in Marburg den Frieden in politischen Dingen empfohlen hat. Doch genug für heule. Wir hoffen, daß die Berechtigung unseres Strebens Niemanden zum Feinde haben wird, der ein wahrer Freund des CristenthumS, deS Frieden« und der Gleich-berechiigung ist. Es gibt allerdings noch Priester genug, die nicht unsere Feinde sind — allein sie sind am AuSster^e-Elat, denn der Nachwuchs erhält >eine Erziehung im Marburger Seminare. Hoffen wir. da>z die k tholifche Universität in Salzburg unjere Wünsche in Ersülluag brintt. Wir bitte» Sie. werther Herr Redacteur, den Ausdruck uufcrer Ho. Achtung entgegen zu nehmen. —, 12. Januar 1885. Deutsche Katholiken. Herr Redacteur! Ich bin« zu constatiren, daß die Casiuo-directiou als solche sowohl, wie auch die ein-zelnen Mitglieder derselben ver Notiz „Faschings-chroiilt" in Nr. 5 Ihres gejchatzten Blatte» vollständig ferne stehen. Für die Casino-Direction: Lutz. Indem wir diesem Wuniche eutsprechen, bemerken wir, daß der Verfasser der betreffünden Notiz der verantwortliche Redacteur dieses Blattes ist. ____ _ Herichtssaat. sl. Verhandlung in Sachen der „Patriotischen Z e i t u n g."^ Am Frei-tag, den 16. Januar d. I., Aben)« 4 Uhr, wurden Herrn Buchoruckeret-Äeutzer Johann Rakusch und Herrn Redacteur Johann Haidegger Vorladungen des t. k. Bezirks-gerichte« Cilli zu einer auf Samstag den 17. Ja-»uar, Nachmittag» 4 Uhr. anberaumten Ver-Handlung zugestellt. Die Vorladung n Herrn Rakusch d.itirt vom 2., diejenige an Herrn Haidegger vom 16. Januar. Aus ^en in Rede stehenden Schriftstücken ist ersichtlich, daß die k. k. Staatsanwaltschaft Cilli l. gegen Herrn Rakusch als Drucker und gegen Herrn Hai-degger als Drucker, (!) Verleger unv Heraus-gcder der „Patriotischen Zeitung" Klage erhebt, die Anmeldung einer Programmanverung („Pa-triotische Zeitung" statt „O e st e r r e > ch i s ch e Patriotische Zeitung") unterlassen, 2. einem in der zweiten Auflage von Nr. 1 der genannten Zeitung abgedruckten gerichtlichen Erkenntniss« kri-tische Bemeikungen und Zusätze beigefugt zn haben. Während beide Herren der vorge-nannten Delicte angeschuldigt werden, richtet sich ein dritter Anklazepunkl gegen Herrn Ra-kusch allein dahin: da« Pflichtexemplar der 2. Auflage von Nr. l bei den Be hör' en „erst nach Beginn der Austheilung und Versendung der übrigen Exemplare hinlerlegl zu haben." — Beim Eintritt in di« Verhandlung stellt Herr Rakusch den Eintrag aus Vertagung, indem er geltend macht, daß die zwischen Zustellung der Vorladung und der Verhandlung selbst bemessene Frist (24 Stunden) nicht als genügend erachtet werden könne, um einen RechiSbeistand zu consultiren und sich überhaupt ans die Ver-Handlung vorzubereiten. Ferner müsse er die Vernehmung eines großen Theils seines Druckereipersonals als Zeugen beantragen ; diese Vernehmung sei aber heute (Samstag), wo die „Deutsche Wacht" fertig gestellt werden müffe, nur auf die Gesahr hin möglich, daß eine Verspätung der Ausgabe und somit ein abermaliger Strafantrag sich ergebe. Herr Staatsanwaltsudstttut S ch w i n g a r opponirte gegen den Vertagungsantrag; er könne, sagte er, weder den einen noch den andern der angegebenen Gründe als stichhältig anerkennen. Der amtirende Richter. Herr Dr. ©»saun, sprach jedoch, dem Antrage des Herrn Rakusch gemäß, die Vertagung aus. 1885 „Deutsche Wacht Nr. 3520 Kundmachung! Der Gemeinde-Ausschuß hat in seiner Sitzung vom 28. December 1884 beschlossen, vom I Jänner 1835 angefangen und bis auf Wei-Ute», die im Stadtbezirke von Cilli zur Auf-sührung gelangenden Neubauten und Baulich-keilen, welche die Befreiung von der staatlichen Zeilsteuer genießen von der Entrichtung der Gemeindeunilagen, aus die Tauer von zwölf Jahren zu befreien. Die Zahlung der Zinskr-uzer, die ohnehin die Miethen zu treffen hat, wird dadurch nicht berührt. Was hiermit zur allgemeinen Kenntniß ge-bracht wird. Ltadtamt Cilli, am 1. Januar 1835. Der kais. Rath und Bürgermeister: i*-\ pr. Meckermann. Hohe Wild- & Hauhwaaren Magen- und varmleidtnden wird gegen Einsendung von nur >0 kr. in Brief-marktn ein kleines Wcrk, welches sichere Halse gegen chron. Katarid oder Berschlcimung der Berdauungsoraane nachweist, unter Strersband sranco zugesandt von A. A. A. ^opp's ^oliktinilt in Heide < Holstein), Wichtig für Hansfranen! Ich erlaube mir ergebend anzuzeigen, da.-» i.li ünjfr«. »ml Timehtürher. ««wie M.ein-tiieher ohne Naht verfertige. Atreh nehme ich Bestellungen auf alle Artikel an. Hochachtungsvoll Stefan Ceöka, Webermeister, MK>-1« Hochenegg bei Cilli. Jeder Gattung kauft ■u den besten Freiten Johnnu Jcllrnz. Ctlll. .Michael Altzieblers Hafnerei CILLI, -»I-tiehlt ihr Ijager vom Ösen jeder Art zu dec billigsten Preisen. Auch werden Bauverziernngen jeder Art «Iteugt. 86—4 Ferner wird ein Oeachlrarbeiter für grosses Gtschir und ein Lehrjunge aufgenommen. Herrn Oscar Silberstein in Breslan. Der Gefertigte fühlt sich angenehm verpflichtet. Herrn Oscar Silbersteil) fUr sein unübertreffliches Mittel: Breslauer Universum, welches ihn von einem 13jährigen Fussübel (7 offene Wunden) befreite, und der nur diesem Mittel seine Genesung verdenkt, da alle anderen versuchten Mittel nichts halfen, hiemit «einen Dank Öffentlich auszuspreeluu. Johann Heber, Waffensabrik*-Arbeiter, Object VI, In Rterr. AIV>110Itltl'NG. Langwierige, veraltete, tief im Organismus eingewurzelte ArnnA'-heilen alter Art, insbesondere flieht und Hheuniatixtnu». f.nAuiMNfffn. Kennt-. ulld .tlngenleitlen, #/«»«ttrrhstiften. Hnorhensraw*. Ffee/tten mirl m»nHtiffe linntnmuKr/»triff*-. Frnnen/trnnUHeilen u. «. w. bei welchen bisher jede [Behandlung ohne Erfolg geblieben ist werden durch den Gebrauch des tttut- Hflrf Siistereinifßnnr,»Mitteln litt/S/. tt t/t ( Vil / K.Sr W fir immer beseitigt. 168—86 Das Mlrrxltitier f 'Hirt'/'xiitit ist per Flasche zu 2 sl. zum Gebrauche auf 0 Wochen ausreichend, nebst Gebrauchs-Anweisung echt zu haben: In Cilli bei J. KuiiserM'lluilil. Apotheker, in Deutaeli-Landitherg bei H. Müller, Apoth. „ Feldbach bei Jos Kttnig. Ap. r KrieMch bei A. Aichinger, Ap. ». Fruhnleiten bei V. Hlnmauer. Ap. r Fftretenfeld bei A. Schrockenfux Ap. r Gonobitz bei J. PoNpisrhil, Ap. Graz bei U. Stttbiiiiger, Ap. Klagensurt bei W. Thnrnwald. Ap. inLelhnitz bei Othiuar KnMheim, Ap. „ Marburg a Drau bei W. A. König, Ap. „ Xeuniarktl i. Stf-ierm. bei Otto Maly, Ap. „ Pettau bei Hugo Eliaach, Ap. „ llottenmann bei Franz Moro, Ap. „ Turviü bei Job. Siegel. Ap. „ Villach bei Friedrich Hcholz, Ap. „ Wei* bei C. Maly, Ap. Ziehung ncIboii am 20. 'Februar I. «I* Insgesammt IO.OOO Treffer i LOS 1 Gulden ö.W. fftr frankirte Zlui'udaut; d«r Lose und Ge-wianstUate sind >V 15 kr. beiwfttgen.) KINCSEM LOSE 1. Haupttreffer Gulden rirn 2. Haupttreffer 20.000 3. Haupttreffer 10.00.0 Grulder ö.W. iä:t or* ferner© Treffer 5000 fl. 3000 fl. Z-ijl Is-ttten im LOTTERIE-BUREAU DES UNGr. 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Eeaden Sie mir gefälligst ein Dutzend Flasche» Johann Hofs'schen Malzezlract. Ich bin mit desien Wirkung sehr zufrieden. Mein Patient kann ohne dasselbe nicht mehr exi stiren. I»»-. ,«»*«1. (f. Raab, Arzt des dfutsche» Hospitales in Philadflphia. ll. Philadelphia, II Mai 1881. Herr Dr. E. Wilson hat mir für meine zur Zeit nährende Frau das Johann Höfi sche Malzexiracl al» das best« und durchgreifendste Mittel für den beabsichtigten Zweck empiohlen. (Be-ftellung.) »r. mrd. lsha» F. TurnbuU, Assistenz arzt de» Professor« Jeffersrn im medicinische» «olleginm z» Philadelphia. Depot i» Cilli: I Kupferschmied, A Mareck. ApolK M Mati^. Äruik a. d. M.: A- Langer, Apoth. Drntsch L«idsbfrg: H. Müller, Apoth Laibach: Peter Laßnig Marburg: W. König, Apoth.. F. P. Holaset Pettau: Joses «ajimir, 60 holt« Auszeichnungen. «51—5 KalTCC direot au« l|Hllll>lirg. Director Versand au« unseren renommtrten en groa Magazinen von Kaffee. 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Fnner sind Dr. Schmidt'S Hudaeraugiupsiastkr und Dr. Behr'S Nnvci-Exiract steis voiräihig in Eilli in beiden Apotheken, sowie in allen Apotheken, Dr. Behr's Nemn-EiM ein nach ärztlicher Vor-schritt aus Heilpflanzen be.etleler Sitract, welcher sich seit Jahren alS vor-treffliche» Mittel gegen Nervenschmerzen. Mi-gräne, Ischias, Kieuz- u. Rückenmart»schmerzen, Epilepsie. Lähmungen, Schwächezuständ« und Pollutionen bewährte.Dr B«hr'» Nerven.Eitracl wird auch mit bestem Er-folge angewendet gegen Gicht undRheumatiSmuS, Steifheit der Muskeln, Gelenk»' u MuSkel R eu- malismu», nervösen Kopfschmer» u. Lhrensau sen. Dr. Behr'S Nerven-Ertract wird nur äußer-lich angewendet. Preis 1 Flasche mit genauer Ge-brauch»- Anweisung 7« kr. i>. 5». Aerztliche* Gutachten Ober die unübertreffliche Wirkung des echten Dr. J. 0. Popp'achen Anatiierin-Zaliii-hikI Mundwassers gegen skorbutisch-rheurnatiscJie Mundübel, krankhaftes Zahnfleisch, sowie gegen Zahnschmerz. Ich bezeuge, dass ich seit einigen Jahren das Atiatberin-Mundwa«»er des k. k. Hof-Zahn-anteg Dr. J, G. P o p p in Wien mit dem basten Erfolge gegen skorbutisch-rheunatische Mundfibel, krankhaftes Zabodeisch, sowie gegen Zahnschmerz gebrauchte nnd noch gegenwärtig allerorts oMinire, da ich von desseu sicherer Wirkung vielfach in meiner Praxis fibericugt bin. Gross-Mikl6s. 2—4 Dp. J. Fetter m/p. Das P. T. Publicum wird gebeten, ausdrücklich k. k. Hof-Zahnarzt Popp's Präparate zu verlangen und nur solche anzunehmen, welche mit meiner Schutzmarke verschon sind. Zu huben in Cilli: Banmbach's Erben. J. Knpftrscbmid. Ap.. F. PelU, Kaufmann. Rann: J. Snidersic, Ap. W.-Landsberg: 8. Vacxulik, Ap. Gonobitz: Job. Puspisil. Ap. Gnrkfeld: Fr. Bomches, Ap. Stein: J, Moc-nik, Apoth. W.-Peistrits: A. r. Gutkowsky, Apoth. Windischgraz: G. Kordik, Apoth. f Mögen Vorurtheil und Verdächtigungen auch hemmend wirken — das «irklich Gute bricht sich schließlich doch Bahn! Daß dem so ist, da» zeigt so recht die immer qrößer wer-dende Nachsrage nach dem eckten Anker-Pain-Sxpeller. Du« altdewährtc Hausmittel wird in den meisten Familien al» wirksamste Einreibung hei Gicht, Rheumatismus, Gliederreißen x. stet» vor-räthig gehalten und von jedem, der daS Mittel ge- braucht hat. aus Taitrimrktit »fit« cmpsohlcn. — Wer sich durch eigenen Gebrauch von der Richttgkeit des Obigen überzeugen will, der «erlange gefälligst ausdrücklich .Richter'S Anker-Pain-EspeUer" und nehme leine Nachahmungen. Zum Pretie von 40 und 70 kr. in den meisten Apotheken vorräthia. F. Ad. Richter & Stf., Wen. Haupt-Depoc: Apotheke zum „Sold. Löwen", Prag, Nikla«platz 7. 789—7 1885 .Deutsch- W«uyt." Dienst-Antrag. Ein geprüfter Grundbuchsführer, laut Amtlichen Zengni<»i-s ausgeteichneter (irundbuchs-trbeiter, der deutschen und alovenischcn Sprach« in Wort nnd Schrift vollkommen mächtig, in allen Concept- und Kanzlei-Arbeiten bewandert, wünscht in einer Gerichts-, Xotariats-Advocaturskanzlei oder bei einem Gemeinde-Bezirksamt«? einen »einen Fähigkeiten und Kenntnissen entsprechenden Dienstposten. Derselbe musste in Folge nationaler Gehässigkeiten seinen letzten Dienstposten verlausen, und stehen demselben die besten Eufcreniuu urctoir dnuWelter Männer zu Gebote, Horhgencigt« Zuschriften werden an die Redartion die-es BLttes unter Grundbuchsführer erbeten. . 46— r * iffner'1 EN-SPRIT SCHUTZMARKE jtinogwnvnti H fehle in keiner Kranken- &. Kinderstube: er ist ein Dflsiufections-mittel von herrlichen unverfälschten Waldgerucb. besonders anzuempfehlen ist die Anwendung des Bittner'» Coniteren-Sprit bei den Kinderkrankheiten, im Zimmer der Wöchnerin nnd bei allen Epidemien. — Da Bittuer's Coniferen-Sprit die al» heilsam bekannt balsamisch-harzigen. ätherisch siligen St- Ise des immergrünen Fichten-hnnmes in con centrirter reiner Form enthält, Ht der Gebrauch de» Bittner Coniferen-Sprit bei den Lungen- und Halsleiden von allen Aerzten anempfohlen. Einzig und allein ist liltiuer'« Coniferen-Sprit bei Julius Bittner, ApOtMer iD RfiiCttöliaU, N.-Oc. und In den unten angefahrten OepOt« tu haben. Preis einer Flasche Coniferen-Sprit 80 kr., 6 Machen 4 fl., eines Fafent-Zerstäubangs-Apparates fl. I 80. In CILLI: Banmbacb's Apotheke; J. Knpferschinid. Apotheker. Nur orht mit der Schntginarkel Der nur Bbill p.tpnt.z^tüuhnn^Ap parat" trägt die Firma: „Bittner, Reichenau.N.-Oe." 793—12 eingegosaen. Anzeige. Da ich meine Stelle als atädt. Friedhofs-Com-missiir mit I. December 1884 zurückgelegt habe, so erlaube ich mir, dem geehrten Publicum von Cilli und Umgebung bekannt zu geben, dass ich zur Erleichterung der P. T. Parteien in vorkommenden Fällen Anfbahruogen, sowie alle Ohrigen bei Veranstaltung von Leichenbegängnissen nöthigen Geschäfte übernehmen und aufs prompteste nnd reellte durchführen werde. — Indem ich für das mir bisher geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte ich, mir dasselbe auch in Zukunft tu bewahren. Hochachtungsvoll Carl Nell, Hausbesitzer. Danksagung. Herr Theodor Gankel, Besitzer des Kaiser Franz Joseph-Bades in Täffer, hat dem Gefertigten einen n.imhafU'n Botrag zur Anschaffung der I.ehr-und Lesebücher für die hiesige Gewerbeschule überreicht Der Gefertigte kommt nur »einem inneren Dränge nach, wenn er dem edlen Spender namens der Gewerbeschüler an dieser Stelle seinen wärmsten und innigsten Dank ausspricht. TÜFFER, am IC. Janner 1885. ^•eterrxell, Cursleiter. O/m f b n um f : Hochstämme, Zwerg- und Formbiinme, sowie Topf-obstbäume mit und ohne Fruchtaugen — der besten Tafelsorten von; AcpCeL Birnen, Pflaumen, Pfirsichen, Aprikosen, Joh^nnis- und Stachelbeeren j Rosen, hochstämmig, in mehreren hundert Sorten inclusive neuester Züchtungen; EdelzTTrelg'e zur Winter- und Frühjahrsveredlung. Cmpfropfung unbrauchbarer Obstsorten und zur Rusenveredlung. sind abgebbar in meine m H a u se. Iv^axte-virgr, Kämtnervorstadt, Gartengaase 18. 3i—3 KlelHM'hiutrr Von Hochstämmen ist grösserer Vorrath nur noch von Winter-Goldparmäne und Harberts-Reinette Patriotische Zeitung. Unsern geehrten Abonnenten in Cilli und Untersteiermark bringen wir ans diesem Wege zur Kenntniß, daß die am Freitag den IG. d. M. zur Ausgabe vorbereitete Nr. 2 unserer Zeiwng, ebenso wie drei Auflagen der Probenummer, von der k. k. Staats-anwaltschaft confiseirt wurden. Es wird eine zweite Auflage veranstaltet werden. Die öffentliche Verhandlung über den von uns erhobenen Einspruch gegen die Confiscation unserer Probennmmer findet am Dienstag' den 20. d. Tl., Nachmittags 4 Uhr, vor dem k. k. Kreisgerichte Cilli (im Verhandlnngssial Nr. 17) statt. Tie Adminislritlion fttr „Pattiolischcn Zcilmig". Zahlreiche und dauernde Keilersolge bri Lungenleidkl^ Bleichsucht, Slutarmuth, »et Tubertniole ^sagtnlchmlsdssch!» >» den erfteu Stabitn. bei «raten uns chroiitlche» yumitnfatarrb, leCei An Hoilen, »tu* bukt». fcei|trftit, itsr}olb«i«frtt, Veejchlkimas». fetan bei €tto#»aloir, «»schl»«, Schwächt ant »ittoiuiairttraj, weicht mit d.m vom Apotheker JUL. llERSAS«V in WILX bereiteten uultrvtos»d«riftsauttu Halk- Eiüicn - Syrup n,ieU wurden, habe» erwiesen, diele« PrSporat ol< sin er-»rodit» HeilmsNel gegen »dgenoante IkaaNititea e«»l«blte I» werden verdien!. Arrzllich ciuslaiirtr Wirfunqrn: Guler Npvrlil, ru-bistfr Schlaf, Sltigernxg »rr vluibilduna und «uo chenbildnust, Litltruug drS Husten«. X'dfuna des Schleimes, Cchwiodeu des Hnkenrei;eS, der »Scht-licht» Schweißt, der Miiiigtei«, uiier «llgem. Lrifiezuiiahixe. AuerkennuitgS-Schreibe«. Herrn Julius Hcrdaduq, Apotheker in Wie». __—v"«— . Indem ich vor nnige» Iah- iß iCM UTi * ''s } teil «>il ihrem uaterpho«»i,»ng- faxet» Kalk • Eisen -8yr«p nutttt schwere Innren krankhell Tuberkulose, verbunden mit Blatarnuth, Appetitlosigkeit. Fieber. Seli»«ehe , Schlaflosigkeit m.nndnuetndtnSrhwels. sea ic. gäaxlich ausgeteilt halte und t^nte OMt (ri DanI gesnnd »in. wofür ich »»» ®«nfborfcit «tarn ®U und «Itbe tat Measchdett. - tiana t-Xa HiaarafMaha dielt« ariiht«t»rffWK üKitt«! onemtfftlt« - t» m'aifcf ich «bftainl«, mir fUr einen guttu 8rma» » Kiaschen »er ÜMaatac iu schicken. Titel, (Ungarn), 8. «»eil 18S4. Adam Roth. Sch«n seit einigea I«t»re» litt ich an eiaeia heftet» kangenildel. meia .^usta»» »urdt schltchlee aad ich «nantc deeei»« eine« nahen Sude e->i,tn«nsebea. »I« ich a»eea werlhvollea " " " ajt in Geb,auiti (Oft. Schi» auch Erdrauch litzlte ich t.ilxlceii»^ nnd noch i^edranch „Alk* <3 Kalk-Kiaen-Syrap M»»W>W»WW>WW>W>W mehrerer Fluschen war Ich grsaniF. TOt^gtösitcni Xuaft »ee testen lerchnet pch S>»scht Tliad_______ i Frana Kelehl, JpoiHkRjft W«. 50. IlltftaU, bei MSHr..IrÜd-a>, 5. Jjaart Isst. Sesache mit »er P»st»achnalftae s ^laichen »an Obrem aaier»h»»»b»rigsaaren Kalk-Elsen-isymp la iibicktii. da er fidj mir al« ein aa»^»aeleh»e»ea Heilmittel bei Bleiehaaeht bewährt hat. tNaggeabarl, P°« Sgg-ndnrg. l». «aguft i»M. Auua Braaaels. «preis 1 Flasche fl. 1.45, per Post 20 kr. mehr fttr Packung. X« werthlose XachahmniiKen meines Präparates exlstiren, Kilte Ich stets aosilrack-fleh Kalk-Klsen-Myrop o»a llerbabny In W len la »trlaagta as» dornn! ju ottiita, tat »dlge didsrdiich »rotatsl. emaainartt »ch oat itdtr Älotcht deftade, nab berseldta eirc vtslchute eon Tr. rch»tijtr. »eiche gtaoat «eletieaag aad viele »tirsti eachä«. beigelchldfita ist. Lrnlral versrndnngs Orpol für >ieprovi»M: Wien, Apotleke „zur BariMikeit" des J. llrrf»uln»>, Neubau, Kaiserstrasse 90, Depots ferner bet den Herren Apoibetern: «illi: I. «upsersckmid, Baumbach'« Vrbeu, Deutsch Landsberg: H. Müller ^«ld ^ »os Spoch ____________________| ~ ' piichU «raz: Änton Nedived Leidniv: O- Rußderm. Marburg! Ä Bancalari Pettau: E. Behrbalt. H. Eiiajch RadkerSburg: C tlnbrien Wolfsberg: A Huib l>aa »v«t« der ««»»«!»! Die Marburger Z Draht - S eti - Malralien - Krzenpni. h« B. IIITTER 5 empfiehlt Ihre an verbesserten, elastischen Draht- N tu« a trat sea lBett-Elns»t««>. beste« Erteain»!«, «a den bim«. ! «ten Preisen und liefert selb« In Hola- oder Etseii-Rahmen nnd In eisernen, EUBammealegbaren Betten, wo die ürabt-Mstrati« sehnn feat atiae- Ib acht Ist. Besonders geeignet fflr Hfitela. Bade Anstalten, Spitäler and sonstig« Institute. "Von nnverwnstllcher Datier I Die Möbel-Niederlage Graz, Franzensplatz Nr. 1 und 2 ar dem Landesthealor. . V1. 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Cilli (Cafe Hausbaum) künstliche lieb!»»« erzeugt, Zahnoperationen vorgenommen und Zahnplomben ausgeführt. 18— wm Kundmachung. Nachdem das hohe k. k. Ministerium des Innern der Sparcassn der Stadtgemeinde Cilli die Errichtung eines Kredit- und Vorschuß-^Vereines bewilliget hat, so werden alle Jene, welche diesem Vereine als Credit Theilnehmer beitreten wollen, eingeladen, ihre Ge- suche um Aufnahme laut § 8 der Statuten bei der gefertigten Direction der Spareafsa der Ttadtqemeinde Cilli einzubringen. Die Gesuchs-Formulare, sowie die Statuten sind bei dieser Sparcassa zu haben, wo auch weitere Auskünfte er-theilt werden. Sparcalla der Stadtgememde Cilli, am 13. Jänner 1885. Die Direction. 51—3 >* Hit den Gefühlen de» tiefsten Schmcrzes geben die Unterzeichneten allen Verwandten, Freunden nnd Bekannten die traurige Nachricht, das* ibr innigst geliebter Vater, beziehungsweise Schwieger- und Grossvater, Herr Leopold Krenn, k. k. Rathssecretär des Wiener Landesgerichtes i. P., hexte Morgens 3 Uhr. nach langem Leiden im 7tJ. Lebensjahre verschieden ist. Das Leichenbegängnis findet Sonntag, den 17. d. Mts„ Nachmittag 3 Uhr, auf dem Friedhose t«o St. Marein bei Erkclistciu statt. gm- 81. MARE1X bei Krla' h"t in, d u 15. Januar 1885. I^oxie ICrer.r., geb. 33cx-ji-m.a,3rer, h*£a&3.e ICienjx, Schwiegertöchter. Beata, Jb/T\v.\, Anna, Bi. Fionz Xaver I-Ziexvn., Xjeopold. ICienr., Sohne. Bosa ICrexLii. Enkelinnen. Ein Fräulein, welches erst kurze Zeit hier ist, wünscht die Bekanntschaft eines anstandigen Herrn zu machen. — Briefe bitte unter post restante Cilli einzusenden. 55—1 Mittwoch, 21. Jänner 1885, Abends 8 Uhr, t- des Cillier Turnvereines tm kleinen Casinosaale. Sollte die zur Beschlussfähigkeit erforderliche Anzahl der Mitglieder rechtzeitig nicht erscheinen, so wird unter Einem die II. Hauptversammlung ans denselben Abend um 8'/, Uhr angeordnet, welche in jedem Falle beschlnssfähig ist. Stimmberechtiget sind die Ehren-, unterstützenden und ausübenden Mitglieder. In 907—10 A-Ziiiauei'"« DöoUerei Grazergasse Nr. 73, tiglich Nachmittag circa 3 Uhr, frlaehe Kipleln, Dampf- raä Kaisersemmeln 3 Htüi'lt zu n l1 r Toi.nHH D..r«:ii; P