Sonntag den Z. Jutt 1881. ZX. Jahrgaiist. Die „Marburget Zeitung" erscheint jeden Conntag, Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg ganzjährig 6 fl., halbjährig S fl., vierteljährig I fl. 50 tr.x fiir Zustellung in« Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendnng: ganzjäl^rig 3 fl., halbjährig 4 kl., vierteljähng 2 fl. ZnsertionSgebuhr 3 kr. per Zeile. Otfltrrtichmiidt. Marburg, 2. IuU. Al» Leopold Stieger nach der Heimkehr von Amerika in Graz einen Auswanderungsverein gegründet, stieß er aus den Widerspruch: der Oesterretcher verlasse da« Vaterland nicht! Die Thatsache, dab im Jahre 1868 nur Drei-hundertfansundneunßig au» Oesterreich-Ungarn ttber'» Weltmeer gezogen, rechtjertigte damals scheinbar diese Gegnerschaft. Der ^unpraktische Schwärmer" hat aus seiner Rücksahrt nach Amerika in der Schweiz ein frühe« Grab gesunden. Aber noch ist diese« Grab nicht eingesunken und schon wächst die Zahl der Auswanderer empor zu nie geahnter Höhe. Die Gesammtmasse der Oesterreicher und Ungarn, welche im verslofsenen Jahre zu New-Vork au«geschifft worden, beträgt achlzehntausend^ jtelienhundertneununddreibig, darunter 6672 Ungarn und 12.067 Oesterreicher (7606 au« Böhmen, 4461 au« den'übrigen Provinzen). Wie müffen die wirthschaftlichen Verhältnisse sich verschlechtert haben während der letzten zwölf Jahre, wenn eine solche Menge sich ent» schlieben konnte und entschlieben mußte, dem Latlde, wo die Wiege stand, Lebewohl zu sagen aus immerdar?! Diese Schaar wäre noch gröber geworden, fehlte nicht da« baare Geld noch häufiger, al« in Deutschland, wären Hau« und Hof leichter zu verkaufen, wäre die Reise zum Einschiffung«-t)asen nicht so weit, t'icht mit so beträchtlichen Kosi^n verbunden . . . Und trotzdem wird die Auswanderung noch zunehmen. Bei jedem Briefe, der von Amerika herübergekommen, fiebert der Zurückgebliebene — fiebert so lange, bis auch er den Wander- stab ergreist. Und wenn nach einem Zahri: der Auswanderer gefunden, was er gesucht: Arbeit und Verdienst und wohl gar eine Heimstätte fltr stch und die Seinen, dann werden Geldbriefe gesandt mit der dringenden Einladung zu glücklicher Fahrt und der Freund, der Vetter in Amerika wird nicht vergeblich schreiben. Der Steuerdruck, die Belastung der Liegenschaften, der Heeresdienst, der schwere, ja hoffnungslose Kamps um'« Dasein machen Oester-reichmüde, treiben fort und fort über'« Meer einer besseren Zukunft entgegen — einer neuen, sicheren, freien Heimat zu. Franz Wiesthaler. Tschcchtn gtgtn Dtulsche. Das „Komite der deutschen Lesehalle der deutschen Studenten, der Prager Korps und Burschenschaften" sendet einen Bericht, dem wir Folgende« entnehmen: ^Nachdem die unaufhörlichen Insulten und Attentate gegen die deutsche Studentenschast, trotzdem sich dieselbe mehrmal« an den Hofrath Ritter v. Äejskal um Schutz gewendet hatte, nicht verhindert werden konnten, da die unter-geordneten Organe oft geradezu da« Eingreifen verweigerten, und nachdem die systematischen Verhetzungen der tschechischen Blätter, welche offen und unverblümt zu neuen Angriffen und neuen Insulten ausforderten, geduldet, deutsche Blätter hingegen (z. B. da« „LeitmeriKer Wochenblatt") wegen bloßer Reproduzirung faktischer Vorgänge kopfi«zirt wurden, nahmen die tschechischen Blätter („Narodni Listy") den Fest-Ausflug de« Prager Korp« „Austria" nach Kuchelbad zur willkommenen Gelegenheit, ganz unverhohlen die tschechische Bevölkerung auszu-sordern, den Ausflugsort der.^Austria" so zahlreich al« nur immer möglich zu besuchen und den Deutschen den Herrn zu zeigen. Diess Zeitungen wurden beileibe nicht kon-siszirt, sondern gelesen und die iitserirte Aus-sorderung von der tschechischen Stndentenschajt und dem mit ihr sympathistrenden Pöbel aus'« pünktlichste befolgt. In „Kuchelbad" traf demgemäß am 28. Juni Nachmittag« eine nach Hunderten zählende Menschenmenge ein, welche den dasell)st anwesenden Korps-Studenten mit den Rufen: je!" (Schlagt sie todt!), js!" (Haut siel), psz^l" (Deutsche Hunde!), „Vöu 3 vimg. äo reiedu!" (Jaat sie hinan« ins Deutsche Reich!), „I'iöweekcl slow diapnv!" (Da« deutsche Gesindel soll verrecken!) u. j. w. entgegentrat. Da sich die deutschen Studenten schon früher mit Ehrenwort verpflichtet hatten, auf Provokationen so lange al« überhaupt nur möglich nicht zu reagiren, so ließen sie diese Schmähungen gänzlich unbeantwortet, we«halb die Tschechen die Katastrophe auf andere Weise herbeizuführen suchten, indem sie zu Thätlichkeiten schritten. Da« Signal gab ein auf II. vr. Feiti« und Dr. Popper geschleuderte« Biergla«, durch welche« Beide am Kopfe verletzt wurden. Nun begann ein wahrer Regen von Gläsern und Knitteln aus die Kouleur-Studenten, begleitet von einem furchtbaren Geheul der Rotte und deren fortwährenden Drohrufen: vemei, at elläpnoul" (Schlagt die Deutschen todt, sie müssen krepiren!) u. s. w. Der Versuch der Rotte, die den Studenten wenigsten« nach rückwärt« Deckung bietende Posttion in der Veraitda zu stürmen, gab dem A e u i t l e t o n. Ei« Dtgrgllt« ia dt» olirrbairischtn Aergta. Von K. S. (Schluß.) ^Heut hat der Franzl keine Freud mit den Karten", sagte der Etue, der ihm eln verbotene« Hazardjpiel angetragen hatte. „Glaud's gern", erwiderte der Nachbar, „daß einen '« Spielen nimmer sreut, wenn man's selder verspielt hat." Und dann rückten sie enger zusammen und munkelten: „Diesmal kommt er nimmer durch." „Todt oder lebendig, heißt's in dem Schreiben", fügte Einer halbleise bei. Zwei Tage waren seitdem verstrichen, da pochte der Franzi wieder an die Thür eines Bauernhause«. Es war in der Nähe von Gmund, auf jenem Höhenzug, der wie ein Riegel vor dem Gebirge liegt und von Tegernsee bis Miesbach hinüberreicht. Als die Bäuerin unter die Thüre trat, erkannte sie wohl in verhaltenem Schrcck den Mlflethäter, allein sie stellte sich, als ob sie einen Armen ausnähme, und hieb ihn ihn die Stube treten. Unterdeffen rief ihr Mann die Nachbarn zu Hilfe. Lautlos schlichen die Gerufenen durch die Hinterthüre in den Stall und beriethen dort, wie man ihn überwältigen könne; aber keiner halte den Muth dazu. „Todt oder lebendig, heißt es im Schrei-den; wle wär'S, wenn wir ihn niederschießen?" Unter den Herbeigeeilten war ein junger Sol- dat, der al« guter Schütze berühmt und erst vor wenigen Tagen vom Regiment zurückgekehrt war. Diefer beurtheilte den Fall nach Standrecht und meinte, daß nicht für die Einbringung de« Tobten, sondern sür die Tödtung der Prei« bestimmt sei. Der bringt doch noch Einen um. wenn er weiter lebt, dachte er sich, und da ist'« bcffkr, ich bring' ihn selber um. „Hinten beim Ofen hängt mein Zwil^ingSstutzen", flüsterte der Bauer und dann trat atheinlose Stille ein. Unterdesien hatte der Franzl sein Mittag«-brod verzehrt und rüstete stch zum Ausbruch. „B'hül' di Gott, Bäuerin*, rief er, „und wenn Dich wer fragt, wem Du aufgewart' hast, dann sag' nur: dem Wie«bauerlumpen." Mtt diefen Worten trat er vor die Thür ; von der anderen Seite aber eilte ein schlank gewachsener Bursche in die Stube, der noch die blaue Solvatenmütze trug. Schweigend nahm er die Büchse von der Wand und verbarg sie unter dem Fenstersims, dann öffnete er leise die kleinen Scheiben. „Nicht so g'schwind, Franzl", rief er dem Dahingehenden nach; „diesmal bleibst stehen oder e« schnallt." Jener wandte sich um und lachte mit lautem Hohne. „Wer mir wa« will, soll nur zu mir kom-men; ich geh' Niemandetn zu G'fallen." Noch ein Schritt und ein sausender Knall erdlöhnte. Wie ein Baum zu Boden schlägt, sank der Getroffene darnieder; stromweise quoll das Blut aus seinem Munde. „Faß", rief er halblaut dem Hund entgegen. Es war sein letzte» Wort. Mit den Fingern riß er die Erde auf, noch ein paar Mal zuckte sein Körper und dann lag eine Leiche auf dem Boden. Der Hund aber stürzte wie rasend auf da« geöffnete Fenster, al« wollte er mit einem Sprunge den Kreuzstock niederreißen. Da krachte der zweite Lauf de« Stutzen« und auf halbem Wege brach da« treue Ungethüm zusammen. Röchelnd kroch er noch bi« zur Stätte, wo die Leiche seines Herrn lag, und nach wenigen Athemzügen verschied er. Es war ein seltsamer Zusall, daß ich gerade an diesem Tage au« der Stadt in die Berge kam und gerade aus jenem Weg, wo da« Ereigniß stattgesunden hatte. Da die Gericht«-Kommijsion erwartet wurde, so durste an der Stellung der Leiche nicht« geändert werden, und da« ganze Drama, wie e« vor wenig Stunden stch zugetragen hatte, lag noch vor meinen Augen. Sonderbar ward es mir zu Muthe, al« ich den Gesährten hier wiedersand, mit dem ich einst in tiefer Nacht gewandert war. Weil alle Nachstellungen so lange vergeblich blieben, so hatte sich vielfach da« Gerücht verbreitet, daß der Franzl verhext sei ttnd ein Zaubermittel besitze, um sich unsichtbar zu machen. Merkwürdigerweise sand sich in seiner Tasche (al« man die Leiche untersuchte) eine Wurzel von räthselbaster Gesialt. Was er damit bezweckte, hat Niemand erfahren, daß aber jener Aberglaube dadurch nur beseitigt ward, kann man sich denken. Die Wurzel aber, die Niemand zu nehmen wagte, liegt noch heute in meinem Schrank. _ Herrn Polizei-Kommisjär aus Smichow, Namens Hruby, welcher sich bis dahin ganz unthätig zeigte, ja sogar die bereit» srllher ausgestellt gewesenen Gendarmen zurückbeordert hatte, end» ltch Veranlassung, einige der Letzteren vor der Veranda auszustellen und der heulenden und tobenden Menge, die sich durch immer neue Zuzüge von Studenten und Arbeitern vergrößerte, aufs freundlichste — zuzureden. Wäh« rend dessen dauerte der Hagel von Steinen, KnUteln u. s. w. ungestört fort, ohne selbst auf wiederholte Ausforderung der Korps-Studenten den berufstreuen k. t. Kommissär zu irgendwelchsn Maßregeln zu vermögen. Charakteristisch slir den Kommissär Hrubl) ist es übrigens, dah derselbe von der Menge mit den Rnsen: pan Icomisar ! vlastknok Ilrud^l" ^Hoch dem Herrn ztommtssär Hruby! Hoch oem Patrioten Hruby!) empsangen wurde, und daß derselbe, trotzdem die Rävelssührer deutlich erkennbar waren, trotz der wiederholten Versuche der Tschechen, die Beranda zu stürmen, nicht die geringste Miene zu energischen Maßnahmen machte, ja nicht eine einzige Verhaftung vornehmen ließ, wäh« rend durch die rechtzeitige Beseitigung der Rävelssührer und ein ernstliches Austreten der gänzlich passiv dastehenden Gendarmerie das später folgende Maffakre der deutschen Studenten hätte hintangehalten werden können. Als nämlich der Netour-Dampser in Kuchelbad anlangte und die Korps-Studenten den Rückweg antreten wollten, kam es zu Szenen von geradezu bestialischer Nohheit seitens der aus ü^er tausend Mann angewachsenen Rotte. Da die Menge den voranschreitenden Gendarmen nur eine so enge Gasse össnete, daß die KorpS-Stuventen einzeln nachfolgen mußten, so war dieser Gang ein Spießruthen.Laufen fürchterlichster Art, indem der Pöbel von allen Seilen — ohne daß die Gendarmen auch nur den Finger gerührt hätten — in unmenschlicher Weise mit Knitteln auf die Köpfe der Studenten losschlug, so daß auch nicht Ein Mann ganz unverletzt blieb. Endlich als ein Pistolenschuß aus der tschechischen Rotte den Korps-Studenten Wenich traf und dieser zu>c»mmenstürzte, ver« zichteten die Studenten aus den Schutz der k. k. Gendarmerie und des k. k. Kommissärs Hruby und fliichteten über Mauern, Hecken, Zäune gegen den Wald zu, verfolgt und mit Steinen beworfen von der nachsetzenoen Menge. Einige Studenten, die schwer verwundet zusammenstürzten, wurden noch mit Stöcken geschlagen unv mit Füßen getreten, während aus andere Verwundete, welche von den Gendarmen zum Schiffe getragen werden mußten, selbst in den Armen der Gendarmen noch mit Stöcken geschlagen ward, ohne daß die Gen-darmen auch jetzt dem Wüthen des Pöbels Einhalt gethan hätte. Der Dampfer selbst wurde, wie sich die „Narodny Listy* rühmen, von dem Pöbel an» der Pallicky-Brücke mit Steinen von der Schwere bis zu vier Pfund derart beworfen, baß die Studenten nicht an's Land zu treten wagten und erst gegen 2 Uhr Morgens in ihre Woh« nungen geschafft werden konnten. Zur Geschichte des Tages. In Böhmens Hauptstadt ist Blut geflossen und haben bei den Tschechen jl)en zn l>e. iviltigen: eine auSdriirkliche Bestimmung die>er Art sindet sich Iii den Sa^uugen nicht, ivnrde auch von der Staats-vet)örde nie beicheinigt. Aus dein finanziellen Gebiete gibt es keine anSschließtiche Berechtigung einer Nationalität. Herrn —^ iN Marburg. Die Redaktion der „Sndst. Post" joU deinnächjl in andere Hände libergeljen. Wir rathen also: warten Sie diesen Wechsel ab. 'stachen S,e sich iibrigenS keine große Hoffnung, dap die Kampsweise des Blattes sich ändern »verde. Wedizmische Briefe. 1. Verdauungsstörungen. Die Organe, durch »velche dein menschlichen Äörpcr die Stoffe zu seiner Ernenerung ausnahlnsfähig gemacht »verde», sind stir die Gejundheit natürlich von äußerster Wichtigkeit, jede Störulig in den Fnnktiouen diejer Or-gane, jeoe »t).'iuderu>ig, Alteration und Heinmung it)rer Leistungssäl)igtelt erzeugt krankhafte Zustande mehr oder weniger jchiverer Ari. Durch die schlechte Verdauung wird aiich die Darinpartle deS iinterleibs in Milleidenschast ge-zogen. Tritt nicht an der rechten Stelle richtige Heilpftege eiii, so treten die mannigsachiten Ärankheitserscheiniingeii aus. als: Blittarinuth, Bleichsucht, Trägheit der Glieo.r, Appetitlosigkeit, saueres Ausstoßen. Schn>erzen iln Magen, den Därmen, überhaupt iln llnierteib. Veritopsung, Diar-rhöe. Blähung««, «bmagerung, Leber- uud Galleuleideii. Laßl man die Krankhelien nttgel)indert ihr zerstorciides Wert sorlsehen, so ist allgemeines'srechti^nm nnd schließlich der Tod die j^olge. ÄS »st stati>lisch festgestellt, daß in Folg' der hentigen Lebenöweiie aller Menschen an gestörter Verdauung leiden ohne es zn ivissen und n>»r zu oft diirch eigenes Verschulden, durch iliikenntniß, Veruachiassigung, ourch Al»li)ett0>ing uttgeeigneter oder gar schaolicher Miitel schivere Leiben über sich hereinbrea^eii la>feii, ivie i^i)pc'. cho>idr,e, Melancholie. Hl^sterre. Gicht- nno KheniatiSinnS. Verdaunngöslörnngen »Verden meistens durch Nichl ge-nilgcnoe Av>on0ernng oes zur Ve^danaiig nothiveiidigen Magen- und Darm>aites her»)orgerttfcn. '.^tuch dieser !)ilctj' tnng hin must deßl)alv die Heiiuiig des Leidens erstrctil iveioen, es diirfen keine drastischen, scharf absiihrend-ivilkende MiNel »n Anivenduiig konimeu. joilderii i»ur Arzneien, ivclche die Mageiischteimiiant und Darlndrii>eii zu gi^oßercr -^hatigkeit ^Äviouderung) milde reizen. Als Liues !>er ain sit^ersleii un0 raschesten wirkenden Heilnutiel kann inan die von dein Aputl)cker i^tich. Braii^'t in Schaffhaiisen dargestellten Schiveizerpi'len auss beste einpsehlen. Viele Aerzte l)aben konstatirt, daß deren Wirkuiig eine äußerst augenehnie, anregende »st, uiid daft die Pillen keine, dein Körper schädlichen Stoffe e.itt)alteii. In Marburg siud d'.eseloeu liei Herrn Apot!)eker W. öi ii n i g vorrathig und flndel »nan ditsee beivahile Arzneiinitlel i»ur iil Blechdosen, eiithalteiid KU Pilteii sur kr. Uiid tieine Probe,chachtelcheii mit Pillrii sur tr. Man ach.e beini Ankauf, baß jede Schachtet ett»e tothe ^tit^uelle »nit dem Schiveizerkreuz »tiiö x'eni VtameiiS-jiig des Apotl)eker R. Brandt tragen niup. Z. K42g. (693 Kundmachung. Vom Stadtrathe Marburg werden im Slnne des Gesekes vom Jahre 1863, wornach für das Halten der Hunde in Marburg eine jährliche Auflage von je 2 fl. ö. W. zu entrichten lst, die Äesiher von Hundcn aufgesordert, den Besih derselben vom I. bis 31. Juli 1881 bei der hiesigen Stadtkasse anzumelden und die Auflage per 2 fl. gegen Empfangnahme der Quittung und Marke um so gewisser zu berichtigen, als im widrigen Falle jeder Hund, welcher vom 1. August 1881 an Mlt einer für daS nächste, vom 1. Juli 1881 bis Ende 3uni 1882 laufende Steuerjal)r glltigen Marke neuer Form nicht versehen ist, vom Abdecker eingefangen und nach Umstanden sogläch vertilgt werden wird. Für Hunde Fremder oder durchreisender Personen können Fremdenmarken bei der Ätadtkasse behoben werden. Jede Umgehung der Steuerentrichtung, ins» besondere die Verheimlichung eines steuerbaren Hundes, oder die Benützung einer falschen oder erloschenen Marke wird, außer der zu entrichtenden Jahrestaxe per 2 fl., mit dem doppliten Erläge derselben per vier Gulden bestraft, wovon dem Anzeiger die Hälfte zufällt. Marburg am 22. Juni 1880. Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. Kuudmachuug. Von Mittwoch den 6. Juli l. I. an wird das k. k. Telegraphenamt Marburg im k. k. Stadtpostamte, HauS AlbenSberg am Hauptplatze sunktioniren. Graz, am 1. Juli 1881. 722) K. k. Telegraplien-Virektion. »»rbiirMr kWiiipleltsiiIi. 8tanll llvr Kvilivinlagvn am 30. ^uni 1881: (728 Heute Sonntag den 3. Juli 1861 ««»«««V - »«I««!«! iwViiflh«ch„ZuIMiihii" von eiutr neu orgaoisirteu Musikkapelle. Anfang b Uhr. Enlree 10 «r. Hiezu macht ergebenst die Einladung 724 Atarl Okermüller. AiiiI» md Ammpsthlmß. Ich erlaube mir die höfliche Anzeige, daß ich mein Bäckergewerbe ln der Kärntnergaffe, im Hause der Frau Eäe. Wellner, zurückgelegt habe, und spreche hiemit meinen werthen Kunden für das geschenkte Vertrauen den wärmsten Dank aus. Gleichzeitig empfehle meinen Nachfolger Herr «Rak. als tüchtigen, reellen Fachmann Ihrem gütigen Wohlwollen. Hochachtungsvoll Auf Obiges Bezug nehmend, beehre ich mich ergebenst zu bemerken, daß eS stetS meine größte Sorgfalt seiu tvird, meine geehrtenKnuden durch schmackhaftes Gebäck und solide Bedienung bestens zu befriedigen. (726 Um gütiges Wohlwollen und zahlrcichctl Zuspruch höflichst bittend, hochachtungsvollst jakob llivtingvi'. Ein schltn möblirttS Zimmer sogleich zu vermiethen: Schulgafse Nr. 5. (718 Wohnung, gaffenseitig, bestehend auS 1 oder 2 Zimmern, llüche, Speis zc. ist im Hause Nr. 29 Viktringhofgasse vom 15. Juli zu vergeben. ^ (720 Mit,/z Bogen Beilage. Heute Ml letzt elt Male hier zu sehen: ÜIMiikeliez Vlieiilei' am Svfienplatze, ^^sehr interessailt und sehenSwerth snr Iedermann.^^ Geöffnet an Wochentagen Nachmittags von L bis 9 Uhr, Sonn- nnd Feiertags von Morgen» 10 Uhr bis Abends 10 Uhr. LölZ Es bittet um zahlreichen Besuch I.. I'ei'soir aus karis. Bom ». bis S. Juli IS»» wahrend meiner Durchreise hier am Sofienplatze: Vrsßt in einem mit über 10.000 Liter Wasser gefüllten Bassin, mit den neuesten Original-Apparaten. Näheres die affichirten Plakate. (723 ^utsverwattung Thiirlüsch beiPettau verkauft eine gut erhaltene Clayton« Shuttleworth'fche Dreschmaschine fammt 4 Pferdegöpel, und eine fast neue Wood'sche Grasmähmaschine billig. (7S9 Danksagung. Il'ür 6is vikiZsitixo ksr^lieliö IkkUllkkms dsi lism Itsioksllbexällxvisss 6os Hsrrli bisrmit äsn inviZZtsll Dank, illsdeson-äers äsn lödl. t'euervvödr« uaä Xrankenulltsr-stiit^urixs-Vsrsiusu, sowis äsu llsrröii Ltu-äisrsnäsll: Pscrdc liicrdcii gckaiist z—4 Siuck. 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Milch fr. 12 lr., ubger. 1v tr. pr. Vller. Holz hurt geichivemmt fl. 2.Vl), ungejchwe»nml sl. . weich geichiveminl fl. L.4v, uiigejchweinmt fl. pr. Meter. Holzkohle» hart fl. o.7u, weich bv kr. pr. Httltr. Heu fl. I.vt), vlroh vager fl. I.vo, Streu 1.- pr. Ivt) Klgi. Pettau, 1. Juli. (Wo q»en Markts preise.) Weizeu fl. 8.70, Korn fl. 6.40, l)nenzüge. P ragerhof'Graz: Aiikunft 8 U. 50 M. Abfahrt 9 U. 1 M. Früh. Graz - Pragerhof: Ankunft 5 U. 49 M. Atifahrt 6 U. IV M. Abend». Gemischte /^jüge. Bon Mürzzuschlag n.ich Triest: Aukuust 1 u. 44 M. Abfahrt 2 ll. 20 M. Nachm. Von Triest nach Mürzznschlag: Ankunft 12 U. 24 M. Abfahrt 12 U. 52. M. Nachm. KärntnerzÜge. Nach Fr anzenßfeste: 2 U. 15 M. Nacht» (Ellzug) und 9 U. 15 M. Vorm. Nach Villach: L U. — M. Nachmitt. Ankunft: 1 U 45 M. NachtS (Eltzug), IL U. 10 M. Mitt. und 5 lt. 58 M. Abend». Für das mit Juli beginnende neue Quartal der Zllustrirten Zrauen-Zeitung liegen Novellen von Alfred Meißner, Julius Grosse, l. 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Jnni: TuSwaldner Maria, Wiischerintochter, 7 M., Viktringhosgasse, Fraisen: 2b.: Dobay MathmS, Taglöhner, 47 I., Äärntnerstrahe, Lungenlähmung', 27.: «weder Anna, Konduktenrögattin, «6 I., Angasse, Lungentuberkulose; 30.: Thoma Joses, Armeumstitulsbe-theilter, 7!t 2., Domgasse, Altersschwäche.