H)^ 5»^^ e»z«!ime»«ll °»,p««»«l I» «°ulpl°»l ganzj. i"?>^.^..^..^^ ^ ^ «^ ^>^ ^ >, nl««tl o, «,«»«,: F», ll,«n« 3!-.,»,al. »«,<» ^t^t.>^ Amtlicher Theil. «,„ Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. November d, I. ^rgilädigst zu gestatten geruht, dass der erste Sec< "onschef im Ministerium des tais. Hauses nnd des Außml Ladislaus Szögyeny«Marich von ^llqyar-Szöayön und Szolqaegyhüza den ^loßcordon des japanischen Ordens der aufgehenden ^onne annehmen und tragen dürfe. l>l <» ^'." ^ Dezember 1885 wurde in der l. l. Hof« und Staats» h'Uckerei in Wien das I,.. Stück des ReichsgcscMattes, vorläusiss "u in deutscher Ausgabe, ausgegeben und versendet, dasselbe enthält unter "- 1W das Gesetz vom 1. November 1885. womit die Aushebung der zur Erhaltung des stehenden Heeres (Kriegs» Marine) und der Ersahreserve erforderlichen Nclrutcu-H contingentc im Jahre 188L bewilligt wird; l'164 das Gcsch vum 1«. November 1885. betreffend die Investitionen für das garantierte Nch der österreichischen Aurdwestbahn. Nichtamtlicher Theil. Vom „Allgemeinen deutschen Schulverein". ,, Au« Wien. 28. November, wird den „Ber-!!."" Politischen Nachrichten" geschrieben: „Das deutsch, ^'terreichische Freundschaftsverhältnis ist das bewun-^uugswürdige Resultat einer in großem Geiste ge. steten glücklichen Politik, und ist als sichere Bürgschaft "lcht nur des Friedens beider Staaten, sondern der '^alen und politischen Ordnung Europa's überhaupt Zusehen. Wer darf es wagen, an dieser kostbaren ^tungenschaft zu rütteln? Einen umso peinlicheren ^'"dluck musste da« Circularschreiben machen, welches z Leitung des «Allgemeinen deutschen Schulvereines" ^ Berlin an deutsche Zeitungsredactionen verschickt ?°l- Wrnn man bisher daran zu zweifeln vermochte, ^.'st es nunmehr offenkundig geworden, das« der ?Mmeisterrock vom »Allgemeinen deutschen Schul- "ein" nur als Verlleidungsstück benützt wurde. y In dem erwähnten Rundschreiben bekennt der '^gemeine deutsche Schulverein" sich offen als der z. ..deretstandene alte Nationalverein. Er betreibt seine "."'on ohne Rücksicht auf die geänderte» Verhältnisse, rM Rücksicht auf den Umstand. daf« der Prager ^llede der in Bundestaaszeiten herrschenden Verwi» tzl^ "" ^"be aemacht hat. Der „Allgemeine deutsche c^Ulverein" springt über die Grenze» des Präger ^ledenz hinweg, mischt sich in die inneren Angelegen« 'Uen Oesterreichs und macht sich zu einem Agita- tionscentrum für österreichifche Parteibeftrebungen. Es fällt in das Unglaubliche, wenn man hört, au« welcher Veranlassung das Rundschreiben des „Allgemeinen deutschen Schulvereines" erfolgt ist. Die Redaction der „Politik", eines in Prag erscheinenden czechischen Organes, halte an die namhaftesten Blätter in Deutschland das Anerbieten gestellt, sie möchten sich, zum Zwecke der Orientierung über österreichische Verhält« nisfe, die kostenfreie Zufendung des erwähnten Jour-nals gefallen lassen. Man sollte glauben, dass. indem czechische Krelse ihre Achtung vor der öffentlichen Meinung in Deutschland rückhaltlos documentieren, damit noch nicht« geschehen ist, was zu einer aggres« siven Action berechtigen würde. Die nebensächlichen Umstände mögen jedoch gänzlich außer Betracht bleiben. Für uns hat nur die Thatsache Interesse und Bedeutung, dass der ..Allgemeine deutsche Schul« verein" sich als pol,tischer Verein enthüllt und auf das Gebiet der politischen Ngitat on sich begeben hat. Wir wären nicht aus der Neutralität herausgetreten, wenn der „Allgemeine deutsche Schulderem", treu seinem Namen, das deulsche Schulwesen auch auf österreichischem Boden zum Gegenstande seiner lebhaf. testen Thätigkeit gemacht hätte. Aber der «Allgemeine deutsche Schulve^ein" ist des Schuhes, den ihm sein Name gewählte, in dem Augenblicke verlustig gewor. den, wo er, was gewiss nicht seines Amtes, die Presse in Bezug auf österreichische Verhältnisse zu meistern sucht, wo er, mit Entstellung der Wahrheit, die Dinge in Oesterreich in gehässiger, feindlicher Weise be-urtheilt. Mag die Leitung des «Allgemeinen deutschen Schulvereines" es sich überlegen, ob sie weise daran gethan Hal, die Affaire von Königinhof vor das Forum des Vereine« ziehen zu wollen. Wir fühlen uns verpflichtet, gegen eine derartige, durch nichts provocierte, durch nichts berechtigte Einmischung in unsere inneren Angelegenheilen mit Entschiedenheit Verwahrung ein-zulegen; wir können nicht zugeben, dass man von deulschem Boden aus eine politische Partei^Nction in Oesterreich untetstühe, deren Tendenz schon durch die Verwerflichkeit ihrer Mittel hinlänglich gekennzeichnet ist. Unmöglich ist es ferner, den Zusammenhang zu ignorieren, der zwischen dem «Allgemeinen deutschen Schulverein" und dem österreichischen „Deutschen Schul» verein" besteht. Auf oppositioneller Seite in Oester-reich sieht man ein gelungenes Strategem darin, wenn man stets von neuem auf die Behauptung zurückkommt, die flavischen Parteien in Oesterreich seien ein Hemmnis fllr das Fmtgedeihen der österreichisch"n makelloser Stammbaum aber se, dem lhren h>o^' der Graf möge ihm Hoffnung geben, dann ll"d »." sieben und ringen, bis d^ss er Cäcilie Ruhm Alchthum zu Füßen würde legen können. ^ "^haft hörte der Graf ihm zu; al« er ge-<>>,.' versicherte er ihn. dass er seinen Antrag als «ch ^hre für Cäcilie ansehe, dass er durchaus nicht ^ Gelingen der Pläne, welche der junge Mann hege, zweifle, das« ,r aber nicht begreife, weshalb Cäcilie ihm nicht mitgetheilt habe, das« sie bereits verlobt sei? „Verlobt?" rief Roderich erschreckt aus. «Ja. seit ihrer Kindheit ist sie die Verlobte des Grafen Arthur Frenk, und die Trauung dürfte am achtzehnten Geburtstage meiner Tochter statlfinden. Haben Sie bereits m,t meiner Tochter gcfprochen?" „Nein," erwiderte Roderich, dessen güge plötzlich von fahler Blässe bedeckt waren. «Ich hielt es für meine Pflicht, zuerst die Einwilligung des Vaters zu erlangen." Der Graf schüttelte des jungen Mannes Hand mit großer Warme. «Sie sind ein Edelmann vom Wirbel bis zur Sohle. Ich hin stolz auf Sie. Glauben Sie. dass meine Tochter Ihre Neigung erwidert?" ..Ich hoffe es. Mylord!" «Nun, dann hören Sie. was ich Ihnen zu sagen habe. Sie schwiegen so lange, schweigen Sie auch noch ferner gegen Cäcilie. Morgen früh werde ich ihr alles mittheilen, und wenn sie den mittellosen Mann dem reichen Bewerber vorzieht, so werde ich ihrer Neigung keinen Zwang auferlegen. Kommen Sie also morgen um diese Stunde wieder, und Sie sollen Ant» wort haben, ob Cäcilie die Liebe allein dem Reich' thum vorzieht." Eine halbe Stunde später berief der Graf seinen Kammerdiener zu sich. «Wir reisen morgen in aller Fnihe ab. Du bleibst zurück, um einzupacken, und folgst uns mit der gofe meiner Tochter im Laufe des Tage«. Aber fürs erste soll nichts darüber verlauten. Selbst L-dyCä. cilie darf für heute noch kein Wort von meinen Reise. Plänen erfahren." Am Abend kam Roderich O'Donell. und Cäcilie war liebei'swürdiger denn je. Sie sang dem jungen Manne alle seine Lieblingslieber. Zu sprechen aber wussten beide nicht viel mit einander, da der Vater unausgesstzt zugegen war. Als der Graf dem juna.cn Manne die Hand zum Abschied reichte, sprach er lächelnd: «Auf Wiedersehen, lieber Roderich, bis moraen. Adieu!" Der Herbswind heulte unheimlich durch das ein» same Schloss. Roderich achtete nicht darauf. Er war jung, er war hoffnungsvoll, er wusste, dass Cäcilie ihn liebte. Was sollte störend zwischen sie treten? Keinen Moment zweifelte er; sie würde ihm treu bleiben, >hm vertrauen und auf ihn warten. Al« er sich am Nachmittag de« folgenden Tages auf dem Schlosse einstellte, öffnete ihm der vertraute Kammerdiener des Grafen. Verwundert blickte er um sich. denn er fah gepackte Koffer und überhaupt jene Unordnung, welche auf eine unerwartete Reise schließen lässt. Fahle Blässe überzog sein Gesicht. Sein Herz pochte stürmisch. ,Wo ist Ihr Herr — Graf «msleigh?" herrschte er den Diener an und sah dabei so wild aus, dass dieser unwillkürlich erbebte. «Abgereist, gnädigster Herr, infolge einer plöh-lichen Botschaft, wenn ich nicht irre. Der Herr Graf Lalbacher Zeitung Nr. 277 2268 3. Dezember 1885. 11.) Flödnig im Bezirke Krainburg. Das Schul-gebäude ist mit einem Kostenaufwande von 3380 st. in Barem vergrößert und außerdem das erforderliche Material und die Zugarbeit von den Gemeinde-Insassen unentgeltlich beigestellt worden. Der Gemeinde, die eine 27proc. Umlage auf die directen Steuern (3001 st.) beschlossen hat, ist von der Sparcasse keine Unter stilhung zutheil geworden, da jolche nur fill Neubauten gegeben werden. Der Bezirköschulrath beantragt 400 bi« 500 st. Subvention, es wollen demnach pro 1886 200 st. bewilligt werden. 12.) Oberpirnitsch. Fiir das Jahr 1885 sind bereits 500 st. aus dem Landesfond? bewilligt worden, und da die Gesammtliankosteu 5700 st. betragen, wollen noch weitere 200 st. votiert werden. 13.) Schwarzenberg im Bezirke Loitsch. Das Schulgebäude wird heuer adaptiert und umgebaut, wofür sich die Baukosten auf circa 4000 st. in Barem belaufen werden. Der Bezirksschulrath beantragt eine Subvention von 500 st. Für das Jahr 1886 wollen 200 st. bewilligt werden. 14.) Assling bei Radmannsdorf. Hat bereits eine Unterstützung von ()00 st. aus dem Landrsfonde bekommen. Da die Gesammtkosten filr den Ankauf der Realität und filr die Adaptierung 11000 st. brtia» gen, wollen noch 200 st. pro 188ü bewilligt werden. 15.) St. Anna bei Nenmarktl. Mit Genehmigung des Landesausfchusses wird zu St. Anna eine neue einclassige Schule, zu welchem Zwecke der hoch-würdige Herr Carman, Felocaplan im Ruhestande, sein Haus gewidmet hat, errichtet werden. Für den Ndaptierungsbau werden 1730 st. erforderlich sein, wozu aus dem Landesfonde eine Unterstützung von 200 st. gewährt werden wolle. 16.) Döblitsch im Bezirke Tschernembl. Hat aus der Sparcasse-Widmung 1000 st. und aus dem Landesfonde 500 st. Subvention bekommen. Die Schule, die höchst nothwendig ist, ist im Baue begriffen, und weil die Gemeinde äußerst arm ist, wollen noch weitere 200 st. Subvention aus dem Landesfonde bewilligt werden. 17.) Kropp. Das vom verstorbenen k. k. Schul-inspector I. Solar der Gemeinde für Schulzwecke testierte Gebäude befand sich in einem ziemlich schlechten Bauzustande, so dass die Adaptiernngskosten 3400 st. ausmachen. Der Gemeinde ist zwar von der Sparcasse ein Betrag von 500 st. und aus dem Landessonde ebenfalls ein solcher von 500 fl. zugewendet worden, allein die materiellen Verhältnisse sind in Kropp derart schlecht und die Gemeinde ist mit Umlagen in dem Maße überbürdet, dass eine Subvention von 200 st. für das Jahr 1866 gerechtfertigt erscheint. ä) zu 100 st. Subvention Wird beantragt für: 18.) Preschgain im Bezirke Littai filr das Jahr 1886, dass somit der Gemeinde sammt der Sparcasse-Widmung ein Betrag von 500 st. zutheil werden wird; der t. k. Bezirksschulrath hat 800 fl. beantragt. 19.) Birnbaum im Bezirke Laibach hat be reits pro 1885 aus dem LandeLfonde 500 st. und von der Sparcasse 200 st. bekomme». Im Hinblicke auf die Gelammtbaukosten (4800 fl.) wollen noch 100 fl. bewilligt werden. 20.) Unter semon. Das neue Schulgebäude ist fertiggestellt, allein die Kosten si»d trotzdem, dass die Gemeinde eine je 30proc. Umlag/ für die Jahre 1882 bis 1885 beschlossen hat, noch nicht gedeckt. Mit Rücksicht auf die Armut dieser Gemeinde werden somit zu den bereits flüssig gemachten 700 st. noch 100 fl. bewilligt. ist heule Morgen um neun Uhr fortgefahren, und Lady Cäcilie hat ihn begleitet. Es ist ein Brief für Sie zurückgelassen worden, der Ihnen vermuthlich alles erklären wird. Ich eile, denselben zu holen." Roderich sprach kein Wort, er lehnte am Thür, Pfosten; ihm war mit einemmale nahezu schwindlig geworden. Der Kammerdiener kehrte nach wenigen Minuten Muck; es sprach Mitleid und Belustigung zugleich au» seinen Augen. Wahrscheinlich wusste er nur zu gnt, was um ihn her vorgieng. Er reichte dem ju„aen Manne den Brief, im nächsten Nuaenblick hatte sich die Schlosspsorte hinter ihm geschlossen. Roderich O'Donell riss da« Couvert auf. Der Graf halte nnr wenige Zeilen geschriebn,; sie lauteten: Mein lieber Freund! Ich habe mit Cäcilie gesprochen. Es ,st. wie ich geheim gefürchtet, Sie lauschten l'«-3V?"^!^" bindrt sie, und sie hat weder den Wünsch noch d,e Absicht, es zu brechen. Sie ist vielmehr nnt nm der Ansicht, das« es für alle Theile das Rithjamstc wäre, wenn wir sofort abreisen. Eine Ä'-ggnunss könnte für beide Theile nur peinlich fein. M't aufrichtigem Vedaueln und besten Wünschen für die Zutaust nenne ich mich Ihren Freund Graf Ainsleigh." lFor»setz„„a sol«,».) Die Gesammlfumme diefer Subventionen würde, wie aus dem beiliegenden Ausweise ersichtlich ist, gerade 6000 fl. betragen. In diesem Ausweise erscheinen auch jene Schulgemeinden angeführt, denen Subventionen aus der Sparcasse-Widmung P'0 1885 zutheil werden und auf die der Landesausschuss keine Rücksicht nehmen konnte, da dieselben entsprechende Subventionen ons drm Landesfonde, theils schon er halten haben, theils aber, wie bei Bojanze, nicht zu erwarten steht, dass dortselbst bei dem Mangel der genügenden Anzahl Schüler eine eigene Schule zustande kommen würde. Der hohe Landtag wolle demnach fü' das Jahr 1886 folgenden Schlilszememden Subventionen für Schulhausbauten btwilliqen: 1.) Slrrklowitz 5)00 st, 2.) Großaaber 500 fl. 3.) Buz.ikovo 500 st,. 4.) Al« tenmarkt bei Tschernembl 500 fl.. 5.) Glil'le 500 fl, 6) Döbernik 500 fl,. 7.) St. Michael bei Rudolfs-wert 500 fl.. 8.) Unterloitsch 300 fl.. 9.) Tersain 300 fl,. 10.) P.'terödolf 200 fl., 11.) Flödnig 200 fl., 12.) Obelpilnitsch 200 fl,, 13.) Schwärzender« 200 fl., 14.) Nssiiug bei Naomannsdorf 200 fl.. 15.) Sanct Anna b?i Neumarltl 200 fi., 16) Döl,l>lsch 200 fl.. 17.) Kroftp 200 fl., 18) Preschgain 100 fl.. 19.) Birn-bcmm 100 fl, und 20.) Unlclsemon 100 fl. Politische Uebersicht. Inland. (Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort uno Bild.) Se. Majestät der Kaiser empficng vorgestern vo»:nittags den Krön« Prinzen Rudolf. Moriz Iö lai und Josef Weilen in Privataudienz. Der Kronprinz überreichte dem Kaiser die erste Lieferung der deutschen und nngarifchen Ans« gäbe seines Weile8 über die Monarchie und hielt eine Ansprache, in der er für die Unterstützung des Kaisers dankte und der Unterstützung der beiderseitigen Regierungen sowie des patriotischen Fleißes der Mitarbeiter dankend gedachte, wodurch r8 ermöglicht wurde, alle Schwierigkeiten zu beseitigen und die Arbeit mit frohem Herzen zn bewältigen. „Dem Patriotismus und der Kenntnis des Vaterlandes," sagte der Kronprinz, „ist das Welk geweiht, welchcs zwar in einen österrei-chischen und einen ungarischen Theil geschieden ist, doch innerhalb dieser Theile allen anderen Nationa» litäten vollste Rechnung trägt." Der Kmser erwiderte, es erfülle ihn mit freudiger Genugthuung, ein fo wahrhast patriotisches Werk durch das Zusammenwirken all?r geistigen Kräfte der Monarchie enlstch n zn s«hen; er wolle den weiteren Fortgang mit Interesse vcrfol' gen und einen schönen Abschluss erhoffen. Der Kaifer gab hierauf dem Kronprinzen die Hand, welche dieser küsste, und sprach den H-rren Iülai und Weilen scinr volle Anerkennung und seinen Dank aus, der allen Mitarbeitern mitgetheilt werden solle. (Aus dem galizischenLandtage.) Inder vorgestrigen Sitzung des galizischen Landtages brachten Rappaport und Genossen den dringlichen Antrag ein, die Regierung sei aufzufordern, dem Vorgänge der Militär« Intendanturen , welche galizisches Getreide wegen angeblich gesundheitsschädlichen Gehaltes an Mutterkorn zur Lieferung nich: zuluss^n, entg'genzu-treten. Der Antrag wird als dringend erklärt und an den Cultur-Ausschuss mit der Weisung gelnlet, in der nächsten Sihuna ohne Diucklegung Bericht zu erstatten. Es folgt die Zuweisung der auf der Tages« ordnung stehenden Vorlagen an die einzelnen Aus« schüsse. Bei der ersten Lesung des Berichtes des Landesausschusses über die Errichtung eines zweiten ruthenischen OyMüasiums in Przemyfl veiwahrt sich Nomaliczut gegen den Vorgang des Landesausschusses und weist auf seinen vorjährigen Antrag hin. Der Bericht wird an den Schulausschuss geleitet, an welchen auch der Antrag Anloniewicz üüer die Aufbisse-rung der Lage der Supplenten gelangt. Mermiowicz und Genossen interpellieren die Regierung inbetreff der Production des Viehsalzes. (Ungarischer Reichstag.) Das ungarische Abgeordnetenhaus votierte vorgestern den Oesetzenlwmf betreffs Regelung der finanziellen Verhältnisse der „Theiß Begathal"-Neguliernngs-Gesellschajt. Die Re° gierung brachte die Indemnitälsvorlage für das erste Quartal 1886 ein. (Kroatien.) Die Opposition legte vor. gestern im kroatischen Landtage abermals einen Antrag vor, der Banus und der Sectionschef für das Innere mögen wegen der Vertagung der Wahl im ersten Agramer Bezirke in Anklagezustand versetzt werden. Nach der Verlesung des Ant'ages brach die Rechte in Mimische Zivioiufe aus. Die Opposition antwortete mit Lärmen. Z.schen und Pfeifen. Als ylcraus der Banns zur Tagesordnung, das Wort er-gl'sf, verließ die Opposition ihre Schi und den Saal, wahrend die Rechte ,wch wtter 5ivio wm rief. Noch drelinal ergriff der Banns das Wort, jedesmal wiederholte sich dieselbe Scene. Die Verlegung des Amtssitzes der Comitatsbehörde von Fimn'e nach Ogulin wurde mit großer Majorität angrnomme». Dcr'Va nus erklärte ausdrücklich, diese Maßnahme uräjudicicre Kroatiens Ansprüchen auf Fiumc nicht im geringsten. In oppositionellen Kreisen hält man jedoch hiedurfh Fiulne als an Ungarn gänzlich ausgeliefert, da ott Comitatsbehörde die letzte kroatische Behörde in Fi«"" gewesen ist. > (Die Hilfsaction für die Verwundeten) Man meldet aus Nisch. dass der Sanitätstrain de« M° tes?r°Oidens. der Montag ans Belgrad in Nisch e«"' getroffen war, vorqrstern mit dem eisten Verwundeten' Transport nach B lqrad abgegangen ist. Es haltl sich aus diesem Aolisse eine große Menschenmenge auf dem Bahnhofe angesammelt. Der Psäsident de< serbischen Gesellschaft des Rothen Kreuzes, H^r N^zt. richtete an den Fiirst-G>oßvrior LichnowslY eine Ansprache, ans welche letzterer erwiderte. SodaM' erschien Köing Milan, der von den Malteserriller» begrüßt wurde, den Train besichtigte und ersteren s>'^ ihre human? Hilfeleistung feinen Dank anssprach- Ausland. (Die Ereignisse auf der Balkan-Halb' insel.) Gleichzeitig mit dem Eintritte der W"ff^ ruhe auf dem serbisch-bulgarischen Kriegsschauplatz^ mussten selbstverständlich Abmachungen getroffen lvel' den, um die beiden feindlichen Armeen außer Contac> zu bringen. Das ist auch bereits geschehen, dieses" sind zwischen Pirot und Ak-Palanka durch eine lieü' trale Zone geschieden. Der rechte Flügel der serbisch^ Armee steht oberhalb des Dorfe« Blata, der liim Flügel bei Belova. Der Widdiner Krei« ist zum größte" Theile von den Serben beseht; dieselben stehen ande"' halb Kilometer vor Widdin. Ueber die Aufnahme vo» Friedenöverhandlllnaen liegt zur Stunde noch lei^ Nachricht vor. Verschiedene Privattelegramme au> Belgrad, die zum Theile dortige Zeitungsstimittt" wiedergeben, behaupten sogar, dass man in Serb"" nichts vom Frieden hören wolle, dass die RustM?" mit uller Energie fortgesetzt werden u. s. W. E>N^ dieser Telegramme fügt jedoch diesen Nachrichten al<«> noch folgende weitere h nzu. der es an innerer W"H'' scheinllchteit nicht fehlt: „Die Stimmung des VlM — so heißt rs dort — scheint bei dem Eintreffen d" Nachrichten über die fürchterlichen Verluste auf dt» Schlachtfeldern sich etwas abzukühlen." Ein bulga^ scher Bericht schätzt die serbisch',, Verluste bekannt!'« auf 6- bis 8000 Mann, die bulgarischen auf 3lM Nach serbischen Schätzungen wären dagegen die bm/ garischen Verluste die größeren. Wie dem auch le'' so müssen bei der Erbitterung, mit welcher nach de» Berichten von Augenzeugen gefochten wurde, die Vel' luste auf beiden Seiten sehr empfindlich sein, zu»«" dieselben durch die rauhe Witterung und die Män^> im Verpflsgs» und Sanilätswesen noch gesteist"' wurden." (Bulgarien und diePforte.) Derw's« Pascha hat sich als Special'Gcsandter de« Sulta"« nach Sofia begeben, um daselbst mit dem Fürste" Alexander direct zu verhandeln. Diese Verhandle betrifft sowohl Ostrumelien und die für dasselbe li^ forderte Wiede,Herstellung des Ltätus yuo n,ut6, a>v die eventuellen Friedensverhandlungen mit Serbien, ^ welchen ja der Sultan als Suzerän Vnlgarieus U"' mittelbar interessiert ist. (Russland.) Eine außerordentliche VersalNlN' lung des slavischen Wohlthätigkeils-Vereines beschloß dem Metropoliten Klement in Tirnovo und dem s^/ bischen Phiolen Nisli" lung unter die bulgarischen, respective serbischen Op" des jüngsten Krieges unverzüglich zuzusenden, f"^ dem serbischen Ex-Metropol,ten Michael zu nämllche' Zwecken 1000 Rubel zur Verfügung zu stellen """ eine Sammlung von Spenden für die oben gedacht Opfer zu elöffnen. . (Die englischen Par l amentsw ahl>^ haben vorgestern den L beraten wieder einigen Vo^ sprung verschafft, aber die Hoffnung auf einen en. scheidenden Sieg wie vor fünf Jahren kiwnen d>ep nicht mehr hegen, höchstens dass sie den Conservat'vel im neuen Unterhause der Zahl nach gewachsen oo vielleicht auch etwas überlegen sein werden. Daw wäre aber die Entscheidung ganz in die Hände "l Irlands gegeben, die bekanntlich einer strammen, el heitlichen Leitung folgen. . , (Die Lage in Spanien.) Das neue!p" nifche Cabinet ist entschlossen, alle mit der öffentliche Ordnung vereinbarlichen Freiheiten zu bewilligen, " gegen jl>de Unordnung energisch zu unterdrücken. -" R^ierung wird de» Cortcs einen Gesetz^nlwurf " trefft Garantie der individuellen Freiheilen einbringe und mit allen Mächlen. namentlich mit Frankieich " Poriugal, freundschaftliche Beziehungen unttrhaltel'. (Der Abschluss des e nglifch-blrn'" nischen Krieges.) Eine» glänzenden auiwarlla Erfolg heimilt das Cabinet SaMduiy noch wMk" d.r Wühlen ein: den vollständigen Sieg über Vu»" , Derselbe ist geeignet, die »och aussiehenden Wahlen^ Gunsten des Cabinets zu beeinflussen, insbesondere dui den Contrast, in welchnn er zu den Elfolgen der M^ ditwn nach Chartlnn steht. Der R.st von Virma »m jetzt ohne allen Z>m,fel ebenso unterworfen werden,'" « »« UntN'Birma berellK ist. « Laibacher Zeitung Nr. 277 2269 3. Dezember 1885. Tagesneuigkeiten. — (Vom Hofe.) Ihre Majestät die Kaiserin ""d Kvnigin sind mit Ihrer k. und k. Hoheit der vllrchlauchtigslen Frau Erzherzogin Marie Valerie ""gestern vormittags nach Gödöllö abgereist. ^- (Ein langer Schlaf) Aus Gay a wird .^schrieben: 3" dem vo>, hier eine halbe Stunde ent> Anten Dorfe Kunewald schläft die 22jährige ledige "arianne Ingr nun schon fiinf Wochen mit einer ""zigen. vor drei Wochen stattgehabten kurzen Unter-"lechung. Die Schlafende hat während dreißig Tagen le l,e Nahrunz zu sich genommen; erst seit einigen Tagen ""rd ihr durch die Nase Milch verabreicht, da die Kinn-"de krampfhaft geschlossen ist und nicht geöffnet werden Mn. Pieser seltsame Zustand hatte sich bei dem Mäd-^n schon vor fünfzehn Wochen eingestellt, währte jedoch damals nur einige Tage. Der Fall erregt hier großes ""stehen. ,. — (Ein UrtheilNu binsteins.) In Bal-^"wre starb kürzlich die Nonne Agnes Gubert. von welcher Rubinstein bei feiner letzten Amerila Urzeit hatte. Gleichzeitig bezeichnete er das Jahr 1886 ^ls das Kriegsjahr, nannte sogar den Tag, an welchem das betreffende Regiment ins Feuer gehen werde, und bie Namen der Officlrre, welche an diesem Tage fallen würden. Anfangs betrachtete man diese Prophezeiung "ls reinen Humbug, zumal der Geist verschiedene Na« ""n geannt hatte, wie sie im Regiment überhaupt nicht "^treten waren; aber nach euiger Zeit kam man doch ^'kdrr auf die Prophezeiung zu fprechen, denn. o Zunder! es traten allmählich neue Osficiere in das Re« Awei,t ein, welche genau die vom Geist genannten /"Men führten, und dazu noch genau in der Reihen» ^lge. wie der Geist sie hergezählt hatte. Es gibt eben ^"ge zwlfchen dem Himmel und — Petersburg, von ^"en wir anderen gewohnlichen Sterblichen uns nichts 'ltiumen lassen! — (Samstag und Sonntag.) Unter den ^titanischen Juden ist eine Bewegung im Gange, aus ^eclmäßigleltsgründen den wöchentlichen Feiertag von ^mstag auf den Sonntag zu verlegen. Die Bewegung >ch'int Erfolg zu haben. Wie aus Pitlsburg gemeldet ^'td. fassten die am 18. November dort versammelten ^°bbiner der reformierten hebräifchen Kirche eine Reso-""on des Inhalts, dass nichts im Geiste des Juden« HNtnz oder irgend welche Gesetze die Abhaltung von "ltesdlensten an Sonntagen verhindern. - — (Beschönigung.) Ida: «Wie suhlst du dich ^ deiner Ehe? Man spricht, dein Mann sei unterm M'toffel!" — Adolfine: «Nur Verleumdung! Ich . Ue dir. ich muss immer so pfeifen, wie mein Mann t°nzt!" Vocal- und ProvinM-Nachrichten. Klinischer Fandlag. (Sitzung von, 2. Dezember.) v> Vorsitzender Landeshauptmann Graf Thurn« ?^lsassina. Vertreter der Regierung Laxdesprä, "dent Baron Winller. Das Protokoll der ersten Landtags-Sitzung wird "lesen und verificiert. , Der Landeshauptmann theilt eine Reche von Petl-'^'en mit. welche verschiedenen Ausschüssen, zumeist "doch dem Finanzausschüsse, zugewiesen werden. ^. «bg. Klun und Genossen stellen den Antrag, es . °gen die Paragraphe 13 und 15 des Landesgesehes ^"'n 29. Mai 1884. betreffend die Wahlordnung für l'" Landtag des Herzoa.tv.ums Krain, abgeändert wer-?- Der Antragsteller Abg. Kluu wild den Antrag 3. der nächsten Sitzung begnaden. (Wir brlngen den Kulant des Antrages. sobald er uns gedruckt vor« '"llen wird.) »..Der Rechenschaftsbericht des Laudesausschusses ."!'d ilw Antrag des Abg. Murnil in seineu ein- ^"en Abschnitten außer dem Rechenschastsbenchts- "Schusse noch zugewiesen dem Finanz-, Verwaltung«. und volkswirtschaftlichen Ausschüsse Die Verichte de« Landesausschusses, betreffend die Herabminderung der Verpslegslosten in der Landes.Irrenanstalt in Laibach und Studenz. weiters betreffend die Verpflegsgebüren. Ermäßigung im allgemeinen Krankenhause in Laibach, und der Bericht über die Voranschläge pro 1886 und die Rechnungsabschlüsse des Landesfondrs pro 1884 werden dem Finaliz-Ausschusse zugewiesen. Abg. Dr. Poklular referiert namens des Fmanz.Ausschusses über die Voranschläge der Sti> tungsfonde für das Jahr 1886. i jD^rStudenten-Stiftungsfond hat ein Erfordernis: Stiftungen 24 709 fl. 47 kr., Beiträge 1048 ss. 67 kr., verschiedene Ausgaben 50 fl., Summe 26408 fl. 14 kr.; eine Bedeckung: Interessen 26 973fl. 53 kr., verfchio dene Einnahmen 110 fl,. Snmme 27083 fl. 53 kr., daher den Bedlckungs.Ueberschuss von 675 fl. 39 kr. 2.) Der kraimsche Mäochen-Sliftungsfond hat ein Erfordernis: Stiftungen 955 fl. 48 kr., Beiträge 51 st. 81'/z kl.. Summe 1007 fl. 29'/, kr.; eine Be-deckung: Interessen 1036 fl. 30 kr., daher einen Be-drckUligs'Ueberschuss von 29 st. '/, kr. 3) Der Duller'sche Mädchen-Stistungsfono hat ein Erfordernis: Stiftungen 354 ss. 10 kr., Beiträge 18 st. 64 kr.. Summe 372 fl. 74 kr.; eine Bedeckung : Interessen 372 fl. 74 kr., daher leinen Bedeckung«' lUberschuss. 4.) Der Graf Saurau'sche Stiflungsfond hat ein Erfordernis: Stiftungen 104 st., Beiträge 6 fl. 13 kl.. Summe 110 fl. 13 kr.; eine Vcdtckuna an Interessen 122 fl. 72 kr., daher einen Bedeckuna>Üebecschuis von 12 fl. 59 kr. 5.) Der P. P. Vlaval'sche Stiflungsfond hat ein Erfordernis: Stiftungen und Stipendien: ») Unter« thanen der Herrschaft Landpre.s 1022 fl., b) dem Spitals zu Commenda St. Peter 3616 fl,. Beiträge 423 fi. 63 kr.. Bau-Auslagen 100 fl.. verschiedene Ausgaben 20 fl., Summe 5181 fl. 63 kr.; eine Be> deckung: Interessen 7472 fl. 56 kr., daher einen Be. dcckungs-Ueberschuss von 2290 fl. 93 kr. 6.) Der Lehrer.Stiftungsfond hat ein Erfordernis: Stiftungen 523 fl. 70 kr.. Beiträge 32 fl. 87 kr., Summe 556 fl. 57 kr.; eine Bedeckung: Interessen 657 fl. 52 kr., daher einen Vetttckungs-Ueberschuss vm, 100 fl. 95 kr. 7.) Der Waisenfond hat ein Erfordernis: Stiftungen 13 316 fl., Beiträge 801 fi. 82 kr.. Erhal-tungstostenbeitrag für die Schule im «Collegium Marianum" 400 fl., verschiedene Ausgaben 90 fl., Summe 14 607 st. 82 kr.; eine Bedeckung: Interessen 16036 fl. 38 kr., Beiträge 1417 fl. 50 kr., ver-schiedene Einnahmen 20 st.. Summe 17473 fl, 88 kr., daher einen Vedeckungs-Ueberschuss von 2866 st. 6 kr. 8.) Der Illyrische Vlindeu-Sliftungsfond hat ein Erfordernis: Stiftungen 130 st.. Beiträge 11 st. 44 kr., verfchiedene Ausgaben 8 st. 37 kr., Summe 149 st. 81 kr.; eine Bedeckung: Interessen 237 fl. 14 kr., daher einen Bedeckungg.Ueberschuss von 87 st. 33 kr. 9.) Der Kaiserin. Elisabeth-Iiwalidenfond hat ein Erfordernis: Stiftungen 272 st., verfchiedene Ausgaben 10 fl., Summe 282 fl.; eine Bedeckung: Interessen 340 st. 48 kr., daher einen Vedeckungs.Ueberschuss von 58 fl. 48 kr. 10) Der Adelsberger Grotten-Invalidenfond hat ein Erfordernis: Stiftungen 37 fi. 80 kr.; eine Bedeckung: Inleress.n 38 fi. 60 kr., daher einen Be-deckungs.Ueberschuss von 80 kr. 11.) Der Trevisim'iche Invaliden-Stiftungsfond hat ein Erfordernis: Stiftungen 100 fl.; eine Be-deckung: Interessen 86 fl. 66 kr., verfchiedene Ein. nahmen 13 ft. 90 kr.. Summe 100 ft. 56 kr., daher einen Beoeckungs-Ueberschuss von 56 kr. 12.) Der Mlelko'iche Invaliden«Stiftungsfond hat ein Erfordernis: Stiftungen 37 fl. 80 kr.; eine Bedeckung: Interessen 38 fl. 56 kr., daher einen Be-deckungs'Ueberfchufs von 76 kr. 13.) Der Laibacher Frauen-Verein-Invaliden-Sliftungsfond Nr. I hat ein Erfordernis: Stiftungen 67 ft. 20 lr.; eine Bedeckung: Interessen 67 ft. 20 kr., daher keinen Brbcckungs-Ueberfchuss. 14.) Der Laibacher Fraueliverein-IlwalideN'Stif. lungsfoud Nr. II hat ein Erfordernis: Stiftungen 437 fi, und eine Bedeckung: Interessen 464 st. 34 kr., daher einen Bedeckungs-Ueberschufs vou 27 st. 34 lr. 15.) Der KaUsteVsche Sliftungsfond hat ein Er< fordernis: Stiftungen 3680 fl. 38 kr.. Beiträge 194 fl. 76 kr., verschiedene Ausgaben 20 st., Summe 3895 st, 14 kr., und eine Vedeckuna.: Interessen 3895 st. 14 kr., daher keimn Bedrckllngs'Utberschuss. 16.) Der Holdheim'sche Taubstummen-Stiftungs-fond hat ein Erfordernis: Stiftungen 579 st. 60 kr., Beiträge 41 st 78 lr., Reisekosten 100 fl., verschiedene Ausgaben 20 fl, Summe 741 st. 38 kr., und eine Bedeckung : Interesse», 835 st, 69 kr., daher einen Be-deckungs'Ueberschuss von 94 fl. 31 kr. 17.) Der Wolj'sche Taubstummen-Stiftungsfond hat ein Erfordernis: Beiträge 74 st. 97 kr., verfchiedene Ausgaben 2 fl, Summe 76 st. 97 lr.. und eine Bedeckung: Interessen 1499 st. 41 lr., daher einen Be-deckungs-Ueberschuss von 1422 fl. 44 kr. 18.) Per Dr. L. Thoman'iche Stislungsfond hat ein Erfordernis: Stiftungen 319 ft. 20 kr.. Betträge 16 fl. 80 lr., Summe 336 fl.. und eine Bedeckung: Interessen 336 fl.. daher keinen Vedeckungs'Ueberschuss. 19.) Der Hans Adam Engelshauser'sche Stif> tungsfond für arme Adelige hat ein Erfordernis: Stiftungen 1120 st,, Beiträge 56 fl. 90 kr.. Summe 1176 fl. 90 lr., und eine Bedeckung: Interessen 1137 fl 96 lr., daher einen Bedeckungs-Abgang von 38 ft. 94lr. 20.) Der Freiherr von Flodnia'sche Stiflungsfond hat ein Erfordernis: Stiftungen 1970 fl., Beiträge 156 st. 52 lr.. Reifelosten 150 st. verfchiedene Aus< gaben 50 fl., Summe 2326 fl. 52 kr., und eine Bedeckung: Interessen 3130 st. 40 lr.. daher einen Ve-deckungs'Ueberschuss von 803 st. 88 lr. Sämmtliche Voranschläge der Stiflungsfonde pro 1866 werden genehmigt ,,'nd das Gesuch des Iofef Lamberger - Glavlll'schen Beneficiaten in Commenda St. Peter dahin eiledigt, oafs demselben der Gehalt auf 400 fl. erhöht wird. Ebenso werden die RechllunMvschlüsse der Stif» tungsfunde pro 1884 genehmig». Das reine Vermögen sämmtlicher Sliflungbfonde beträgt mit Ende des Jahres 1884: 1 529 847 st. 26 '/, lr.. mit Ende des Jahres 1883 einen Vermöaensstand von 1498586 st. 24 kr., daher sich mit Ende des Jahres 1884 eine Vermehrung des Vermögens im Betrage vo>, 31261 st. 2'/, kr. ergibt. Per Courswert der Capitalien mit Ende des Jahres 1884 beträgt 1 313 063 st. 61 '/« lr. Abg. Murnik berichtet namens des Finanz^lus« fchusses über die Rechmmgsabfchlüffe der Landes-Wohl-lhäti gkeitsanstaltcN'Fonde pro 1884. Die gesammten effective« Einnahmen betrugen beim Krankenhausfond e 94025 ft. 30 kr., hiezu die Rückstände zu Ende des Jahres 1884 mit 4811 fl. 31 kr., zusammen daher 98836 si. 61 kr. Das reine Vermögen des Krankenfondes beträgt daher 163 654 ft. 75 kr., welches sich im Vergleiche zum Jahre 1833 um 2284 fl.20 kr. vermindert hat. Die gefammten effectiven Einnahme« beimIrrenhausfonde betrugen 46676ft. 82V, kr., hiezu die Rückstände zu Ende des Jahres 1SS4 mit 4985 st. 72 kr., zufammen daher 51462 fl 54'/, lr. Das reine Vermögen des Irrenhausfondes beträgt 121961 fl. 56'/« kr., welches sich im Vergleiche mit dem Vermögen des Jahres 1883 um 5476 st. 99 kr. vermehrt hat. Der Rschnungsavfchluss des Gebär« hausfondes betrug im effectiven Eingänge 6257 fi. 42 kr., hiezu die Rückstände zu Ende des Jahres 1884 mit 342 ft. 55 kr., zufammen daher 6599 fl. 97 kr. Da« reine Vermögen des Gebärhausfondes betrug daher 11004 fi 69 V, lr.. welches sich gegen das reine Vermögen des Jahres 1883 um den Belrag vou 337 st. 4 kr. vermindert hat. Der Rechnuugöabfchluss des Findelhaus fondes zeigt im effectiven Ein-ganqe 11963 fl. 10'/, lr., hiezu die Rückstände zu Ende des Jahres 1864, zufammen daher 12180 fl. 5'/, kr. Das Grsammtuermögen des Findelhansfondes beträgt daher 7325 fl. 95 kr. Die Schulden betragen noch 15 557 fi. '/, lr., welche sich im Vergleiche mit de» Schulden im Jahre 1883 im Betrage von 22 370 fl. 95 V, tr. um 6813 fl. 95 kr. verminderten. Sämmtliche Rechnungsabschlüsse werden genehmigt. Abg. Luck mann referiert namens des Finanz» ausfchusses über den Rechnungsabschluß des Museum«, fondes pro 1834. Der tffective Eingang im Jahre 1884 betrug 131854 fi. 38 lr., die Ausgaben 144 346 st. 3 lr., durchwegs sür den Bau und die Einrichtung des Rudolfinums. Weiters berichtet Abg. Luck mann über da» Prällminare des Museumsfondes pro 1886. Da3 Erfordernis beträgt 3332 fi. 70 lr., die Vesamml-bedeckung 271 fi. 12'/, kr., folglich zeigt sich ein Ab-gang pr. 3061 st. 57'/, kr., welcher al» Beitrag zu den Regiekosten deS Museums aus dem LandeKfo„de zu decken ist. Rechnungsabschluss und Präliminare werden genehmigt. Das reine Vermögen des Museal, fondes belauft sich mit Ende 1884 (die Baukosten für das Rudolfinutn bishin eingerechnet) auf 158 255 fi. Abg. Luckmann berichtet ferner namens des Finanz-Ausschuss,'« ilber den Rechnungsabschluss des Zwa>ia>Ulliüilihausfonoes pro 1884. Die esfecliv/n Einnahmen betrugen 134873 fl. 29'/, lr., hiezu der anfängliche Casserest mit 2337 fl. 67'/, kr. Die Ge-fammlkoften betrugen 131 129 ft. 82 lr.. daher sich ein Ueberschuss per 6081 ft. 15 lr. in Barem ergibt. Der Nachweis des gesammten Vermögens zeigt 104 112 Gulden 55'/z kr., daher sich im Vergleiche m>t dem Vermögen Ende des Jahre« 1883 eine Vermoasl't-Vermehrung per 1461 fi. 38 lr. ergibt. Der Rech« nungsabschluss wird genehmigt. Ab«. Detela berichtet namens des Finanz« Ausschusse« über die Pelitionen der Hauptschudführer Josef Altman, Peter Milek und Mathias Eplch um E, höhung ihrer Bezüge und beantrag», d,e Be-züge dN „ M. MatillZie............. 5.0 „ V, Mally............... 1 „ I A, Pollal............. ^60 ., Johann Kummer........... — 50 „ Flllnz Pichler............. — 10 „ Josef Krcnner............. — 50 „ M, Pirc............... l - „ Ferdinand Knmmrr.......... — 50 Frau M, Maicuük'............. 2 — „ Maria Schumi............ — f>0 Herr A, Trcbar.............. — «0 „ Johann Schnmi............ — 60 „ Thomas Tome............ - .'lO „ VI, Engeln,«,,,,............ — 20 Familie Widmrr.............. b — Frau Maria Küster............. — 50 Herr Jakob Sajovic............ - 50 Frau Gertraud Äugalaj........... — A> Herr Vinlo Majdk'............. 2 — ., Josef Sllschnil............ l .. Gulob................ s» — Frau Theresia Gugala............ ! Herr Frnnz Nurall............. — 50 „ Karl Puftfto............. 2 „ Krcuzbcrger.............. 2 - „ Franz Gogala............ — 50 „ Georg Kokalj............. — 50 Frau M. Peoc............... — 50 Herr Karl Gö'!)l.............. — 50 ,. Schmorauzer............. — 30 „ Mathias Zuftai»........... — 40 „ ,'tarl Win^ischrr............ - 50 „ Peter Mayer fn,............ 2 - „ Ferdinand PoNak........... 50 „ Johann Globoiuik........... — 40 „ Cim^ar................ — 50 „ Ja. Focl............... - 50 Frau Maria Ccler............. 1 - (sämmtliche in ssrainbnrg)______________ Fürtran . . 231» «!'/, (Schluss de« 3. Verzeichnisses folgt.) Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Trieft, 2. Dezember. Der Gemeinderath nahm in die Wählerlisten bloß 35 Gemeindegenossen auf und verweigert trotz der reichsgerichllicheu Entscheidung den übrigen 345» die Aufnahme in die Liste. Die Auf« lösuna des Oemeinderathes ist wahrscheinlich. Graz, 2. Dezember. Der Antrag Jermann betreffs Einführung des Eheconsenses wurde mit 27 gegen 20 Stimmen vom Landtage abgelehnt. Madrid, 2. Dezember, liin Placat der Carlisle,, wurde in Tortosa angeschlagen und unverzüglich entfernt. London, 2. Dezember. Bis heute früh wurden 180 konservative. 199 Liberale und 37 Parnellisteu gewählt. ^ ' London, 2. Dezember. Nach Depeschen aus Ran< aun ist König Thibo von Birma bereits heute als Gefangener auf englischem Gebiete angekommen. London, 2. Dezember. Die „Times" erfahren aus ferbifcher Quelle, Serbien habe durch seine osficiellen Verlreter erklär«, es sei enlschlosseu. den Krieg wieder zu beginnen, falls Fürst Alexander auf einer «eloent. schädigung bestehe. Petersburg, 2. Dezember. Das «Journal dc St. Petersbourg" fchreibl: „Der kaiserliche TagesbefeY' beweist, dass Russland nicht aufgehört hat, der bul< garischen Nation seine sympathische Fürsorge zu ll^ währen. Leider ist es nicht möglich, zu vergessen, da!' diejenigen, welche die Hoffnungen Rufslands getäuscht, seine Rathschläge verkannt und das Volt in einen blU< dermörderischen Kampf gestürzt haben, durch welche» seine Geschicke gefährdet sind. eine sehr schwere Vel< antwortung auf sich geladen haben." Pirot, 2. Dezember. Hier ist die Verständigt eingelangt, dass der König von Serbien M>lanovt zum Bevollmächtigten für die Waffenstillstands-Unter-Handlungen ernannt hat. Derfelbe trifft heute hier ein-Die erste Bedingung der Bulgaren ist wahrscheinlial die Räumung des Diftrictes von Widdin. Pirot, 2. Dezember. Auf die Nachricht von d" Entsendung eines türtischen Commissars nach ""' rumelien erschien eine Deputation aller rumelische» Regimenter beim Fürsten Alexander mit der Erklärung' die Rumelioten könnten eine Trennung niemals al'' nehmen. Der Fürst erwiderte, er habe die bulgarische und die rumellsche Armee an die serbische Grenze ko»N" men lassen infolge der Kriegserklärung und nicht durch Verzichtleistung auf die Union. Wenn die Rumelioten gegen die Trennung protestieren, so habe er kein Rechl' die Union zurückzuweisen. Er sei heute wie gesttt» bereit, sich der heiligen Sache der Vulgären zu widmen Nisch, 2. Dezember. Trotz vorangegangener Vel-ständigung, dass die Feindseligkeiten eingestellt seie". griffen die Bulgaren gestern früh die Serben be> Vlasina unvermuchet heftig mit vier Bataillonen lM einer Escadron an. Die Serben hielten Stand. Constantinopel, 2. Dezember. Die gestrige Col' ferenz war neuerlich resultatlos. Nangun, 2. Dezember. König Thibo unterwall sich bedingungslos den englischen Truppen, welche Mandalay ohne Schwertstreich besetzten. Landschaftliches Theater. Heute (gerader Tan): Das Stiftungsfest. Schwad in 3 Aufzügen von G. v, Moser. Verstorbene. Den 2. Dezember. Johann Vabic, Grundbes,^', W I,, Castellgasse Nr. 12. tuberculösc birllhauteutzüudui'a Im Spitale: Den 30. November. Franz Capuder, Arbeiter, 54 I < chronisches Lungcncmphysem. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^ ''? A z? ' ^! R 7U.Mg, 740.78 5.6 NO. schwach bewöllt 2. 2 . N. 741,52 7.8 NO. schluach heiter a.l>l1 » ^ «lb. 743.6U 1.6 O, schwach sternenhell Morgens bewöllt. gegeu Mittag Aufheiterung. Abendrots sterneilheNe Nacht. Das Tagesmittel der Wärme b.U«, um ^'' iiber dem Normale. ^. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglll. ^clnksccgung. AuS Aulass mciues am 1, d. M, ftattgefuudeuen 50O' rigen Diknstjublläums siud ,uir von so vielen Seiten: von ^ Horde,,, Institute,, und Vereine,,, auch von Direktionen «"", wärtlger Sparcassen und deren Beamten, sowie endlich von e» überans groheu Anzahl beider Parteien ungehöriger hervo ragender Persönlichkeiten, Freunde und Belanute ehrende "' mich hochcrfrcuende Kundgebnngen der Sympathie und ^ theilnahmc zugekommen, dass ich mich außerstande W^ jedem Einzelnen derselben persönlich so zu danken, wie im gerne thun möchte, und daher genöthigt bin, auf diesem ^" allen jenen, die am genannten Tage meiner frenndschaftlin) ß dacht haben, meinen wärmsten Danl hiemit auszudrücken. Lalbach, 3. Dezember 1885. Richard Janeschih, lalserlicher Rath und Amts-Director der kralnischen Spares ii8tel'l'.-un8. lünnmliie w Vort uuü »UÄ. ^nielli. Iii<)Nl>iinx^n llOi,ul8^t>^t»d<'il. MU^ ür»to I.1ekorun^, 30 Irr. "W< ^ I)N8 >Vork «rnolwint i>» Liolorun^on lun 1. uiul ll» ^^ klomlw, 10 lii8 1b I,iosurunsson diläon oiunn NmnI. t» /.!l ^Koimomont.3 nnii>lio1t 8,ell 2271 Course an der Wiener ssrsevom 3. December 1885. N°« °em 0^^«« C°ur«biatte Velv War» _ TtantS.Anlehen. !8^Mt.......8ll»0 S»0l >^Uf! !^° Stan<«lose «5>u st, ,27'7» i«U'2l !<:««„ 5°^° st"''k 500., I8»-70 140I° >»'!<,! «/" »illlstcl ion ., 140 2s. 1«, ?l >8u<^ ^taalKiose . . ioo „ i«»-?5 i?o l« "°'«en«enscheine . Per St. 4?-- -— O^a^st Goibrcute, ft. >>erlrel . 108 »0 10»-10 "^, «otenrenle, fi^lersrel , 100-05 100 20 ^ ^olbreule 4 »/„ .... »8 15 S8 80 " Ll>P>elicn>, 5«/» . . . . »0 10 9025 " Menl,, «nl. lilN fi.ö.W.S, I4»4N 150-" ^Nbahn.Pnoritätel! . , »7 2!» »7 70 " ^>aat«.0l'I. (Unq. vstb,) 124 — —--" ,., „ „ vom I. 187« 10»'— 10» 50 t'b',,^"»!ie!>.Nnl.k,U0fl.ö,W. 11» 2» 11« 75 '"ü'l«eg,.»chlsche . . . . I0b 2ö 1U« 25 l.°N"r«!ch« ... . . . . io.>---------— l„/ '"atiscl,« und slavonische . 102— 104 — « utbenbttraische ... . 10^-75 0» 25 Veld «uar, 6°/« Temesei Vanat .... in»— 103 7! 5°/o unganschc......I02'75 loz-?« Andere öffentl. Anlehen. Doiimi'Nei,,'^ose 5°/° 10U ft. . 11? 75 118 b« dto. «uleihc IN?», stcu«kc> . 104-25 10») »s, «»lcdcu d, Sladtgemei!,b< Wlen 1U3-— 102-si« Nnlebcn d, Sladtgcmeinde Mien (Silber »nd Gold) .... —'— — — AramwxNnl. b.St>>dt,i!:m.Wien 1L4 80 124LU Pfandbriefe (für 100 fi.) «c>dencr. aNg,öst»r.4'/,",„GoIb, 125-2» 125,80 dto. in 50 „ „ 4 V, "/» l>» 75 10« »5 dto, in 5.0 ,. „ 4"/° - sli 75' »«25 dto, Piän!icn»Schl!lbversch,3°/i, «8 25 »875 Dest.Hyvothclendanl 10j. 5'/,°/° 100— W1-— Oest.oing. Vanl verl, 5»/« - >0l«!i loi 8b bto. „ 4 '/, °/o 101-20 l01«0 dto. „ 4°/^ . . »» — »»eo N»g. allg, Vobcncieb!t«Ncticnges, in P«si in I, I8«9 Verl.N V,°/» »0275 108 00 Prioritnts . Obligationen (siir 100 ft.) slilabüthoWestbahu I. «mission III 50 115 7s>! Fcidinands.Noibbah» in Slid, ioz »o 10850 ffranz-Ioses'Nahn.....»2-»<1 »2 70 Oalizlsch« Karl» Ludwig««ah» «am. l«u> 300 fi. G. 4 >/, °/° . ION-— loo-25 Ocsterr. Norwefibahu .... 10« eu 104 — Eiedeubllrger......»8 l>o! »8 50, Veld ware Staatsbahn 1. Emission . . , l»8 — I9s- Sübdayn il 3 °/o......ib4-60 155 — ^ " ^5°/°......,2875! — - Nng,.gall,. Vahn.....»» «o 100-20 Diverse Uofe (per Stuck) Erebitlosc 100 fl...... i?»-25 17» 7^ Llary'Lose 40 fi...... 4^^ 41 75 4»,„ DonaU'Dampssch, ,00 ft. . H4-— 115 — Vaibachcr Plämi>!N>,!?Inlehc» ztoft, 21-2K 22 — Olcner Vose 40 ft...... 43— 44 - Palssv°i,'ose 40 N...... zg50 3»-— Rothen Kren,, oft. Gcs, v, lU ft, 1410 14 40 Äubolf.i!osi: ia fl..... 17 ?5 18-ls. Salnt'Lose 40 fi..... 55-50 5« 50 St,'G^noi«'V^,^ 4y f, ... 52-2K 5«-— Wc>>t>stcin»^ose ^0 ft, .... 2«--- 2»-z<5 Wludischgräh.Lose »0 st. . . , 88— 8» — Vanl.Nctleu (per Stück) «ngloOcherr. Naul 80« N, , . »8-?k> »»»^ Vanlvcvcin, Wicner, 100 ft. . . 103-25 io»-?b Vdncr,'Nnst., Oest,«00sl,S. 40"/° ^20 »u 2L1-— — Lanbevbanl, oft,, LOUft. V.50"/««. 1O»-2N 108-50 Ocfter,»Nng. VanI..... 874 — 07«-— Nnionvanl I0U st...... 7» 85 ?S 5U Vetlehr«baul «llg. 140 ft- 144-70 I4b 25 «llb ware Actlen von Transport» Unternehmungen. (per Stils) Albrecht-Vahn 200 st, Silber . — — - — Nlsöld'ssium-Vahn 200 fl. Silb, I8l-— 181 50 Nlissi,i.Tep. Eiscnb,20N ft. HVt.---------------- Oiihu, »toidbahn 150 fl: . . . —-—------- Westbahn 200 fl, . . .---------------- Vuschtirhiavcr «Lisb. 50» ff. 2M.------—>— (lit, 1l.) ,00 fi. . .-'— —— Donau , Dampfschissahrt» « U0 st, L«l. . . . 474'— 47«-— Dl<,n>V«,(Vat,«Db,.Z,)i!»0ft,S. 176— l?«-50 Dus.Äodcnbach«Vud»vlss.».200ft. ««l. «»'60 228 75 Äraz-. »5» — Lramway'Ves., Wr.17a ft. ö. W. 18» - - 18» 50 ,. Wr.. neu 10U st, 10» 7» 104«6 Iransporl'Gesellschast 100 ft. . 55-— «0 — Ung.'«all<. Lisenb. «oast, Silber 171-75 1?» 00 N»^. storbostbahn i!0u fl, Silb» l7i-6o »?«-— Ung.Weftb,(Naab.!»raz>2al)fl,S. l»4 ,5 1«5-»5 Induftrle>«ctleu (per Stuck) «gydi nub Kinbbcr«, Visen« und Stahl.-Ink, in «Ulen 100 fi, . —-- _.^ «isei!bahnw,'t!tihg. I. »!)N.4U°/« — -.____ „ElbemUbl". Papiers, u. V..O. »z - « «, Vtontan-Gescllsch. lsterr.»alpine 3495 »i zcj Via«« «lsen«5nd..Ges. »00 ss. i,, «» ««,,< Waffens..«»., 0. „z._____ Iri.7l)fl, , ».._ _._ Pevlse«. Deutsche Plahe......»l 75 «1«ö Vonbon.........i«b «0 1»« ub Pari«.........t»-87. 4««2» Petersdurg.......------—>— »alnten. Ducaten........ z,? 5»» «0