2329 Amtsblatt zur Laibacher Zeitung Nr. 2»s. Dinstag den 28. Dezember 1(^75. (4402—1) Nr. 9915. Studentenstiftungen. Mit Beginn des Schuljahre» 1875/6 kommen folgende Studentenstiftungen zur Wiederbesetzung: 1. Die Primus Debclul'sche Studentenstiftung jährlicher 43 fl. 96 lr., welche für Studierende auS des Stifters Verwandtschaft bestimmt ist und auch in der Theologie genossen wnden lann. Das Präsentationsrecht steht den Anverwandten des Stifters zu. 2. Bei der Thomas Erlach'schen Sludenlenstiftung der erste und znmtc Platz, je jährlicher 126 fl., für Stu-dlerende aus deS Stifters Verwandtschaft, und zwar haben die nähern Perwandten und ostori.8 Midug die Vebürftiueren den Vorzug. Der Genuh dieser Stiftun-gen ist auch in dcr Normalschule zulässig. 3. Die Kaspar Glavaliö'sche Stiftung jährlicher 47 fi. 40 lr. Das Präsentationsrecht zu dieser ausschließlich für die von de:i Brüdern und Schwestern des Stifters abstammenden Studierenden bestimmte Stiftung steht der Landesstelle zu. 4. Die dlitte Josef Globoönil'sche Studentenstif-tung jährlicher 42 fl. 54 tr., auf welche: ll) die Verwandten des Stifters, b) Söhne und Nachlomlmn der ehemaligen Schiller des Stifters, o) die aus der zirllachcr Pfarre gebürtigen Studierenden, und endlich: ä) arme au« Krain gebürtige Studierende Anspruch haben. Das Präscntationsrecht steht der l. l. Gyumasial-olrectlon in iiaibach zu. b. Die Sebastian Kotail'schc Studcntenstiftung jähr-licher 47 fi. 50 lr., welche für Verwandte deS Stifters, insbesondere oil den Namen ltolail führen, bestimmt ist. Das PräsentationSiecht wird vom Pfarrer in Prädaßl in Gemeinschaft mit dem Pfarrer in Hüflein ausgeübt. 6. Der erste Platz der Thomas Ehrön'schcn Slif-tu„a jährlicher 40 fi «0 tr., auf welche arme Studie-renke auS Krain, insbesondere aus Laibach, sowie Slu-dierende au« Oberbura, vllsz>,aSweise ou« des Stifters Verwandtschaft den llnspruch haben. Die >Vtlftlmae sind verbunden sich auf Musit zu verlegen und der Stiftungsalnuß, welcher erst mit dem Einlritte in daS Obergymnasium beginnt, lann nach zurückgelegten Gymnasialstudien nur in der Theologie fortgesetzt werden. Das PräsentalionSrecht steht dem fürstbischöflichen Ordinariate zu. 7. Bei der Valentin Koß'schen Stiftung der erste und zweite Pluh je 'jährlicher 47 st. 16 lr. Auf diese beiden Stiftungen haben vorzugsweise Verwandte des StiflcrS und in deren Ermanglung auf den ersten Platz aus der Stadt Strin gebürtige Studierende, ouf den zweitcn Platz aber Studierende aus der Pfarre Fraßlau und Laufen in Steiermarl alternativ und in deren Er-manftlung Studierende aus Stein den Anspruch. Der SliftungSgenuß ist auf die untern sechs Gy.nnasialllussen btschläntt. DaS PrüscntalionSiecht wird bezüglich des ersten Stiftplahes vom Stadtpfarrer in Stein, bezüglich bcS Meilen St,slplahcS aber alternativ von den Pfarrern ln ,^ rablau und kaufen ausgeübt und steht diesmal dem ersteren zu. 8. Der erste Platz der Ocorg Lcnlovic'fchen Stu« dentenst'ftung jährlicher 43 fi. 68 lr, für Studierende überhaupt, welche Priester zu werden uno dem Vater» lande zu dienen, daneben aber für des Stifters Seelenheil zu celebrieren und zu beten verbunden sind. 9. Die von Josef Peharz für Studierende an polytechnischen Anstulten errichtete Stiftung jährlicher 99 ft. 32 lr, zu deren Genuß Sludlerende auS des Stifters «n-Verwandtschaft berufen sind. Das Präfentationsrccht wird vom Pfarrer in Neu» marltl ausgeübt. w. Gel der Krlstof Planlelj'schen Stiftun« der dritte Platz jährlicher 27 ft. 94 lr., auf deren Genuß durch fünf Jahre dcr Gymnasialstudien vom vollendeten 12. bis zum erreichten l8. Lebensjahre studierende Bür-gerSsühne aus der Stadt Stein und alsdann auS Laibach Anspruch haben. 11. Der erste und zweite Platz der von Anton Raab errichteten ersten Stiftung je jühl licher 102 fl. 32 lr., welche für gut studierende Nürgerssvhne LaibachS ^ von der vierten bis zur Geendigung der sechsten Gym-nasialllasse bestimmt ist. 12. Die zweite Anton Raab'fche Stiftung jährlicher 200 fl. 4 lr. Diese ist blos für Studierende aus des Stifters oder dessen Gemahlin Verwandtschaft bestimmt, und lann so lange genossen werden, bis der Stiftlina Weltprlester wird oder in einen Orden tritt. Das Prü-fentalionsrechl wird vom laibacher Magistrate ausgeübt- 13. Der zweite Platz der Josef Prepeschih's^en Studentenstiftung jährlicher 105 ft. 10 lr., welche f^r Studierende aus der Anoerwandtschaft des Stifter« von der Normalschulc bis zur Vollendung der Studien be-bestimmt ist. Bei Abgang verwandter Studierender haben BürgerSsöhnc auS Laas und in Ermanglung solcher, Studierende aus dem Pfarrbezirle Laas darauf Anspruch. DaS Präsentationsrecht steht dem Pfarrer in Alten-marlt bei Laas zu. 14. Die Johann Maitus Anton Freiherr von Rossetti'sche Stiftung j ährlicher 19 ft. 6 lr., welche zur Unterhaltung von einem geeignet Studierenden, nach der für AlunmatSstiftunu.cn überhaupt bestehenden Vorschrift bestimmt und nur in de»? ersten sechs Gymnasialtlussen genossen werden lann. 15. Bei der Adam Franz Schagar'schen Stiftung der erste Platz jährlicher ^9 fi. 58 lr. Auf diese Stif-tung haben: a) Verwandte des Stifters, d) arme Bürgerssöhne auS .der Stadt Stein Anspruch und eS tann solche nach absolviertem Gy.'nnasium nur in der Theologie uenossett werden. Das Drüsen- tationsrecht steht dem Michael «i^chagar in Sagor zu. 16. Die AndrcaS Schurbi'j che Studentcnstifl'ung jährlicher 27 st. 70 tr., welche blos für Studierende aus den drei hiezu berufenen Familien bestimmt ist, deren Repräsentanten und nächste Anverwandte deS Stifters Andreas Schurbi, Mathias Slug a u no Ialoo Vaupetic im bestandenen Bezirke Münlcndo if sind, >er Stiftungsgenuß ist unbeschränkt. 17. Bei der Mathias Sel »er'schen Stiftung der erste Platz jährlicher 83 ft. 84 lr., welcher für verwandte Studierende und sodann für Stt lbinende aus der Be-meindc Lozice, aus der Gemeinde St. Veit bei Wippach und aus dcr Pfarre Wippach besti» vmt ist. DaS Prüfen-tationsrecht zu dieser auf leine Studienablhcilung be-schlünllen Stiftung steht der Ge »eindeoorstehung von Lozice zu. 18. Die von Iusef Sterl en :icht<'te Stiftung Mi-licher 77 st. 94 lr., woraus Slul. irrende aus den dem Stifter verwandten Familien den A „fpru ch habcn. D^7 Stijlul'usaenuß dauert über daS Äym^ »asium hinaus nur an der Theologie forl. Da I Pro.'euta, ions, echt wird vom bischöflichen OrdinarluU.' <„ T^ iest gemein, schaftlich mit dem Pfarrer von Tonzaz nns^eübl. 19. Der erste Platz der Fri ediich S,le,pin'fchln St.ftung lährl.cher 48 ft. 36 lr. Zum Genusse des-selben slnd tz-tudielenoe auS der Per wandlschafl des Stil-«er« unc> in deren Abgang solche, welche in orr Stadt ^em geboren sind, berufen. Der Sl.stunMenuß ist auf d.e Dauer von sechs Jahren beschränkt. Präsen-tutor ,st der Netteste au« deS Stifters Berwundtschuft. 20. Bei der vom Gymnasium an auf leine Stu-d.cnablhe.wng bcschrünttcn MmhiaS Sluga'schcn Stu-. deutenstiftung der fünfte Platz jährlicher 62 st. 14 lr Zum Genusse smd berufen Studierende auS der Sluaa. sch^n väterlichen und Krot's^en mütterlichen BlutSver-wandtschafl nnd aus dem 3^>orfe Zauchen im lacker Be-z.rle oder auch fönst wohe., nach deren Absterben fon-stiae Verwandte in deren E.manglung Studierend'aus dem D.rfe Hauchen und in dercn Adaang S.udierende aus «ra.n überhaupt. Das, P.äscntalionSrechl stcbt den Verwandten des Stifters zu ' ^ .«/««^ ^^^'"^^ Stiftung jährlicher 4b fi. 68 tr., deren Genuß auf sechs Iah« bcschrünll '";""« ^"welcher Normalschülcr ausdrücklich aus. geschlossen ftnd. Zum Obusse sind berufen vor allen andern Studierende aus des Stifter« Verwandtschaft selbst mit mmder gutem Studienfortgan.e, in dcr n E I manglnng ^tud.erende aus der Pfarre Tschernembl und sodann aus den benachbarten Pfarren Präsents !s. der jeweilige Pfarrer von Tschernembl ^°'"""" '^ 22. Die vun Johann Iobst Weber errricktete K.ik tung jährlicher 70 fl. 96 lr., welche von e^^m' und gut stud.erenden Vürgersohne aus Laibach von de o.erten b.s zur sechsten Gymnasialttasse genossen werd i 23. Der zweite Platz der Andreas Weiscbel'sck.n in deren Abgang für Studierende auS m^V ftich.ing Der S.ift.mgs.enuß daue.t ü?er b '3 m! lttlslum hinaus nur an der Theologie fort. 24. DaS für einen armen und nut st.^i^-n^« Schüler der sechbten Gymnosialllasse b st mm e^ d i^ Wntenhiller'sche Stipendium jähllich 4? N M ^ !°°!.^^"«??l'"°^^rccht der bcvollmächl.,.e W^ wKa3'a^ 25 Der zweite Platz der Anlon «lois Wolf'schen Gtudentenstlfiung jährlicher 70 ft. 86 tr,, wen Genuß auf leine Studienabtheilung beschrünlt ist. Unspruch darauf haben: a) Studierende auS der Stadtpfarre Idna, d) Studierende von Rufticalbesitzern der Visthums-Herrschaften Pfalz Laibach und Gvrtschach Da« Pt.äsentationsrecht hat der jeweilige Bischof m L«»i-bach ^uszuu ^cn. ^^^ ^ ^^^ IeUouschet Ritter von Fichttnau'i^en Stiftung jährlicher 311 ft. 18 lr< ^um Genusse die/" Stiftung sind berufen die ehelich«, "en der Kinder deS Stifters Auanft, Bruno nnd Euam^ seiner Tochter Ida verehelichten ^ ^ ln d«en ^man,lun° die ehelichen männlichen Nachlom^e« dinand Ritter von Fichtenau; fern^ d« lichen den Namcn Iellousche« Ritter v. "'^"^" Nant renden Descendenten des Neffen 5t« Stift.. * " Z°" Ritter v. Fichtenau, dann jene dessen verstorben^. . ' d«rS Iranz und dessen einzigen Sohnes Julius 3tl. v. Fichtenau. Die zum Genusse Berufenen müssen das achte Lebensjahr zurückgelegt und dürfen das 14. Lebensjahr, falls sie sich in den Studien noch nicht befinden sollten, nicht überschritten haben. Der StiflungSgenuß ijt auf leine Studicnabtheilung beschränkt und kann von der Volksschule angefangen durch alle Studienavthei-lungen, dann bei auSgezcichnettr Vollendung der Studien bei Annahme eines Staatsdienstes bis zum Erhalte eines Ndju'tumS oder Gehaltes und bei Doctoranden der Rechte oder Medizin bis zm Erlangung der Doctors-würde, jedoch nicht über drei Jahre hinaus fortbezogen rverden. DaS PrüsentalionSrecht fleht dem hiesigen fürstblschöflichen Ordinaliale zu. 27. Die vom Deficienlenpriester Mathias Kodela errichteten zwei Stislplütze je jährlicher 54 fl. 60 lr, welche bloS für Schüler aus der «nocrwandtschaft des Stifters in Duple, im Bezirle W'vpach Hs.-Nr. 19 und 20 bestimmt und auf leine Studienablheilung beschränkt sind. Studierende, welche sich um vorstehende Sti-pendien bewerben wollen, haben ihre mit dem Taufscheine, dem Dürftigkeit- und Impsungs-„ ''anisfe, dann mit den Studienzeugnissen der zwei lehnen Scmestn und im Falle als sie das Sti- »,.nk;,.^ 's dem Titel der Verwandtschaft bean-penoium au ^ , , /»^ ». «. , ^ spruchen mit "' ^ " Stammbaume belegten ^ bi«i5. I««»»^'« i« Wege de. vorges.tz.e., ' Swd«nbi.ec.ü>n Hieher zu überreichen. Laibach am 15. Dezember ^?6. ^- l» Landesregierung siir ^rain. Erkenntnis. »«« ,^^°N'°N Seiner Wajestiit de« »aisels bat ^,f ^ k. kandesgericht in k°ib°ch als Pr ßgerich auf Antrag der l. .. S.aa.«°nwa..schaft ,u V in i>^^İ" ^ '" ^ dummer 150 b« n ^aibach °rsche>nenden ,l°»emfch-p°litischen ^eit. schnft ,8wM«°. °om 23, September?«?^ au der dnuen Seite in der ersten und zwei. n Sp»U unter der Rubril .wi«i ö°M.' abgedm« „ L°rrespondenz°Artil«!s .1« g«utvi»k« «U<^ l»«Ie^8lc«m 3. cl«e«ml.n." beqinnend m" ^ ^'°^°"^°'" ."^°^. beqründ Nuie?n O?' ^ ^^°«' «°»" die «fse'ntlich ^cuye und Ordnung nach den § 300 St G Z!. «n c-^ ^«nach zufolge W 488 und 433 ^i.^ 5" ^ °°" ^" l' '- Slaalsanwoltfchaft m kmbach verfugt« Befchlagn.hme der Nummer 150 der gntfchr.,. .«I««,««. «^^3. Dezember 1«?" b°stät,get. und gem«ß ztz ü« und 3? de« Preßqelehes v°m l? Dezember 1802. Nr. 6 R. G i» «om Jahre 1863 die Weiterverbreit««», der gedach en Num««r verboten, die Vernichtung der mit «e lchag belegten Efemplare derfelben. dann die li„' storung de« Satze« de» beanständeten Art.lel« ^ . anlaßt. kaibach am 26. Dezember 1875. K. l. Uandts- al« Pltßgencht. 2330 (4446-1) Nr. 2373. Concurs-Ausschreibung zur Besetzung einer Waldschätzungs-Refe- renten stelle im Rayon der gefertigten Landes- Commission. Zufolge Erlasses des hohen k. l. Finanz-Ministeriums vom 1. Dezember 1875, Z. 29916, kommt im Rayon dieser Landes - Commission die Stelle eines Waldscha'hungs - Referenten mit dem Taggelde von 3, 4 oder 5 Gulden zu besetzen- Die activen oder pensionierten Staatsbeamten erhalten eine angemessene Zulage zu ihren dermaligen activen Bezügen oder Ruhegenüssen. Die eigenhändig geschriebenen Gesuche um diese Stelle sind bis 10. Jänner 1876, und zwar von den acUven Beamten im vorgeschriebenen Dienstwege, von den andern Bewerbern durch ^________________-------------- die politische Behörde ih«S NufentHaltortes anher zu leiten. Hierin sind nachzuweisen: Die Staats- und Landesangehörigkeit, das Alter, der Stand, die zurückgelegten Studien und praktischen Prüfungen, bisherige Verwendung im Förstsache, die vollkommene Kenntnis der flavischen Sprache und die körperliche Rüstigkeit. Graz am 15. Dezember 1875. K. l. (4424) Nr. 1778. Kundmachung. Vom k. k. Kreis« als Handelsgerichte Rudolfswerth wird gemäß Art. 14 H. G. bekannt gegeben, daß das k. k. Landespräsidium in Laibach für daS Jahr 1876 das Amtsblatt der Wiener, Laibacher und Triester Zeitung zur Bekanntmachung der Eintragungen in das diesgerichtliche Handelsregister bestimmt hat. K. t. Kreisgericht Rudolfswerth, am 23sten Dezember 1875. (4407__2) Nr. 9392^ Edictal-Aufforderung. Der unbekannt wo befindliche Zinngießer Do< minik Elena wird aufgefordert, feinen Erwelbsteuer« rückstand »ä Art. 351, Steuergemeinde Adelsberg pr. 6 st. 4 kr. > binnen 14 T«gen beim Steueramte Adelsberg zu bezahlen, widrigens dessen Gewerbe von amtswegen gelöscht werden wird. K. k. Bezirkshauptmannschaft Adelsberg am 19. Dezember 1875. ------------------------------------------------------ U « z e i g e b l a t t. (4312—3) N». 8752. Erinnerung an den unbekannt wo befindlichen Ta-bularbesitzer der Realität Rctf. < Nr. 87^2 D.'R.O.-Commenda Laibach und dessen unbekannt wo befindliche Rechtsnachfolger. Von dem k. k. Landesgerichte Laibach wird dem unbekannt wo befindlichen Tabularbesitzer der Realität Rctf.-Nr. 87 V, »ä D.-R.-O.-Eom> menda Laibach und dessen unbekannt wo befindlichen Rechtsnachfolgern mittelst gegenwärtige» Edictes erinnert: Es habe wider denselben bei diesem Gerichte Herr Franz Marout, durch Herrn Dr. Wurzbach, die Klage äs pran. 26. November 1875,Z.8753, auf Anerkennung der Ersitzung ^obiger Realität und Gestattung der Eigenthumseinverleibung c. 8. e. eingebracht, und um die Einleitung des schriftlichen Verfahrens gebeten. Da der Aufenthaltsort des Geklagten diesem Gerichte unbekannt und weil er vielleicht aus den k. k. Erblanden abweftnd ist, so hat man zu seiner Vertheidigung und auf seine Gefahr und Unkosten den hierortigen Gerichts-advocaten Dr. Karl Ahaiii als Curator bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtsfache nach der bestehenden Ge< richlsordnung ausgeführt und entschie-den werden wird. Der Geklagte wird dessen zu dem Ende erinnert, damit er allenfalls zu rechter Zeit felbst erscheinen oder in» zwischen dem bestimmten Vertreter seine Rechtsbehelfe an die Hand zu geben, oder auch sich einen andern Sachwal-zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu machen und überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen möge, insbesondere da er sich die aus einer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben würde. Von dem k. k. Landesgerichte Laibach am 30. November 1875. (4200—2) Nr. 7261. Executive Fcilbietung. Vom dem l. t. Bezirksgerichte Oberlaibach wird hlemit bekannt gemacht: Es sei über da« «„suchen der Agnes Corn von Razor gegen Johann rigen, im Grundbuche der Herrschaft Loitsch »ud Einl..Nr. 86, Rct.-Nr. 625, Urb.-Nr. 234 vorkommenden Realität sammt An. und Zugehör im gerichtlich erhobenen Vchä-hungSwerthe von 1980 st. ö. W. gewilligt und zur Vornahme derselben die exec Feilbietungs.Tag.sahunll.en auf den 19. Jänner, 19. Februar und 22. März 1876, jedesmal vormittags um 9 Uhr. hlergerichts mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzttli angeordneten ,^eilbietunss auch unter dem Schützungswerthe an den Mistbietenden hinzugegeben werde. Das Schätzungsprototoll, der Grund« buchsextracl und die Uicitationsbedinglnsse lunl.cn bei diesem Gerichte in den gewöhn» lichen Amtsftunden eingesehen werden. H. l. Bezirksgericht Oberlaibach am 2. November 1875. l4046—2) Nr. 5752. Dritte executive Feilbietung. Vom t. t. Beziltsaerichle Siltlch w,ro mit Vemg auf da« Edict vom 27sten August 1875, Z. 4309. bekannt gemacht, daß die mit dicsgerichlllchem Bescheide oo n 27. August 1K75, Z. 4309, auf den 28. Olober und 2. Dczember l. I. angeordneten beiden ersten FeTagsatzuN' gen, und zwar die erste auf den 19. Jänner, die zweite auf den 19. Februar und die dritte auf den 22. März 1876, jedesmal vormittags von 10 bi« 12 Uhr, in der Gerichtslanzlei mit dem Anhänge angeordnet worden, daß die Pfandrealität bei der ersten und zweiten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswerts bei der drillen aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Uicitationsbedingnisse, wornach insbesondere jeder iiicitant vor gemachtem Anbote ein 10°/, Vadlum zuhanden der Licitationscommisslon zu erlegen hat, sowie das Schätzungspictololl und der Grund buchseftract tonnen in der diesgerichtlichen Registratur eingesehen werden. K. l. Bezirksgericht Senosctsch am 4ten September 1875. lMI3—2) Nr. 6237. Reassumierung zweiter und dritter exec. Feilbietung. Vom l. l. Bezlrlsg-richte loitsch wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Herrn Anton Moschet von i?aibach die Reasfumierung der zweiten und dritten exec. Feilbietuog der dem Johann Petloviel von Medved-jeberdo gehöriger,, gerichtlich auf !591 fl geschäht»«, im Grundbuche Loitsch 8ud Rclf -Nr. 607, Urb.»Nr. 261 vorkommenden Realität bewilliget und hiczu zwei Feil« bietuugs'Lagsatzungen, und zwar auf den 12. Jänner und 9. Februar 1876, jedesmal vormittags um 10 Uhr, in hiesiger Gerichtslanzlei mit dem Anhange Zugeordnet worden, daß die Pfandrealitäl bei der zweiten Feilbietung nur um oder über dem Schähungswerth, dei der dritten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Kicitationsbedingnissc, wornach »l'.sbesondere jeder Kicitant vor gemachtem Anbote ein 10"/, Vablum zu Handen de, ^»citationscommission zu erlegen hat, so> wie das SHählingsprototoll und der Grundbuchs extract können in der die«, gerichtlichen Registratur eingesehen nn,t>en. K. l. Otznlsgcricht Voilsch am ZOslen Sept mber l«75 (4237—3) Nr. 9165. Olilmerung an Mathias Oschura von Sela. Von dem l. l. Nezillsgerichte Gotlschre wird dem Mathias Oschura von Sela hiemit erinnert: its habe wider denselben bei diesem Gerichte Herr Josef Oschura von Oßiuniz die Klage ä« pr»S8. 11. November l. I. Z. 9165. pck. 244 fi. 31 kr. o. ». e. emgedracht. Da der Aufenthaltsort des Geklauten diesem Gerichte unbekannt und derselbe vielleicht aus den l. t. Erblonden abwesend ist, so hat man zu seiner Vertretung und auf seine Gefahr und Kosten den M'chael Oswald von Oßiuniz als oul«.t,or aä ac> tulu bestellt. Derselbe wird hieoon zu dem Ende verständigt, damit er allenfalls zur rech» ten Zeit selbst erscheinen oder sich einen anderen Sachwalter bestellen und diesem Gerichte namhaft machen, überhaupt >m ordnungsmäßigen Wege elnschrelteli und die zu seiner Vertheidigung erforderlichen Schritte einleiten lönne, wlori« gens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Eurator nach den Bestimmungen der, Gericht«ordnung verhandelt werden und der Geklagte, welchem es übrigen« frei steht, seine Rcchtsbehelfe auch dem benamllen Eurator an die Hand zu geben, sich die aus einer Verabsaumung entstehenden Fol^ gen selbst beizumefsen hnben wird. K. l. Bezirksgericht Gottschee am I2«n Noormber 1875. (4323-3) Nr. 202 l3. Executive Realitäten-Versteinerung. Vom l. l. stüdl.-deleg. Bezirksgericht« Laib'ch wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der l. l. Fin^' procuratur für Krain die dritte exec. V^ fteigerung der der Maria Druslovic v"« Lukovic geb.0>lgen, gerichtlich auf 6l0 l^' geschützten Realität Rctf.-Nr. 3> »"" insbesondere jeder tticitant vor gemach" Anbote tin 10"/, Baoium zuhandt" " Licitationscomlmssion zu erlegen ha^ ^ wie das Schähungsprototoll und ^ Grundbuchsertract können in der " gerichtlichen Registratur eingesehen ^5. l, K. l. stüt»f.-deleg.Bezirksgericht ^°' bach am ^0. Oktober 1K7Ü. ^. <,4«r und zwe.len Feilbielung nur u ^.^ über dem Schützungswerth, be ° „ aber auch unter demselben hintan» werben wird. . .^„z«, wonach in«' Die tticilationsbedmgnillt,"" ^«eM besondere jeder "citant vor » ^0 Anbote ein wperz. Vad.um > "^ ^^ der Licilationscommisswn zu " « ^c so wie das Schäßungsproto oll ^^ ^^, Orundlmchseltract "nnen « ^^n. 30. Oktober 1875. 2331 (4000—3) Nr. 6128. Grccutive Feilbietung. Von dem l. l. Bezirksgerichte Wippach wird hiemit l'elannt gemacht: Es sei über daS Ansuchen des Franz Fabiiö von Podraga gegen Johann »om-Pare, dutch die Vormünderin und Mutter Marianna, Witwe Kompare von dort, wegen aus dem Zahlungsaufträge vom 23. Oktober 1867, Z. 5227, schädigen 130 ft. 20 lr. 0. W. e. g. o. in die exec. Versteigerung der dem letzteren gehörigen, im Grundouche Premerstein torn. II, paß. 53 vorkommenden Realität im gerichllich erhobenen Schätzungswerts von 220 fl. il. W. gewilligt und zur Vornahme derselben die drei sseilbietungS-Tagsahungen auf den > ?. Jänner, 8. Februar und 8. März 1876. lebeSmal vormittags um 9 Uhr, in dieser Gerichtslanzlei mit dem Anhang» bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schätzungswerthe an den Meistbietenden hinlanycnebcu werbe. DaS Schätzungsprotololl, der Grund-buchScxtract und die tticitalionsbidingnisse lönnen bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen NmtSstunden eingesehen werden. K. l. Bezirksgericht Wippach am 5. November 1875. (4140—3) Nr. 8198—8203. Neuerliche Tagsatzungen. Vom l. l. Vczirle^crichte Ädclsberg wird kund gemacht, daß in der Execu< tlonSsachc de« l. l. Stcueramtes Adels-berq uom. deS hohen Acrars und Grund» lntlastungsfondeS zur Vornahme der drlt. ten exec. Fellbietungen nachstehender Realitäten die neuerliche Tagsahung auf den 12. Jänner 1876, früh 10 Uhr, hiergerichtS angeordnet wur-den ist, als: 1. jener deS Anton Lutejic von Ober, loschana Nr. 21. Urb.-Nr. 726 aä UdelS-der«, im Werthe von 2075 fl., veto. 156 ft. 2 lr. e.g. o.; 2. jener de« LulaS Verne aus Nuß. dorf Nr. 52. Urb..69 »ä Nußborf, im Werthe von 472 ft., pcto. 43ft. 4 lr. o. 8. o.; 3. jener deS Franz Stradjol von j Neverle Nr. 17, Urb.-Nr. 1 kä Iablaniz, im Werthe von 1550 ft., poto. 116 si. 5 kr. e. ». o.; 4. jener des Martin Susel von Unter-, loschana Nr. 28, Urb.-Nr. 718 2ä Adels«, berg, im Werthe von 1570 ft., pow. 90 ft. 5. jener deS Josef Lilon von Ober- ^ loschana Nr. 54, Urb. - Nr. 708'/, »ä! Adelsberg. im Werthe von 550 ft., pow., 45 fl. 18»/, tr. o. 8. o ; j 6. jener deS Josef Domicel von Unter-loschana, Urb.-Nr. 22 aä Raunach, im! Werthe von 771 ft., poto. 72 ft. 96'/, tr.! 0. 8. 0. K. k. Bezirksgericht Adelsberg am ^.Ot'ober 1875.__________________ (4170—3) Nr. 5333. Grecutive Feilbietung. Vom t. t. Bezirksgerichte Egg wird belannt gemacht, daß in der Executlons-sache des Josef Rode 8su. von S'ein gegen Maria Seusil, geb. Murnit von Zelodnil, pcto. 547 st. 96'/, lr. o.s. o. die exec. Feilbietung der auf den im Grundbuche Gcrlachstein Helodnil Urb.« Nr. N. 3, I. Ablhl. und N. 14 I. Adthl. vortommenden Rlaliläten des Franz Ran-nitar zugunsten der Maria Seusil, geb. Murnil. seit 5. Oktober 1854 laut Ehe-vacte v^m 14. Mai 1846 haftenden HelratSaMforderung per 840 fl. und der seil eben diesem Taae laut Schuldschein vom 2. Ollober 1854 lntabulierten For» oerung per 420 ft., zusammen 1260 ft., bewilligt wird und hlezu die Tagsahun» »en auf den 15. Jänner und ,6. Februar 1876, jedesmal früh 9 Uhr, hieramt« mit dem Anhange angeordnet, daß dle Forderungen bei der zweiten FeilbietuMS Tagsatzuna «uch unter de« Nmnwerthe dem Meist-bietenden hmtangegeben werden, n, K. t. Bezirksgericht Egg am 10ten November 1875. (4187—2) Nr. 2813. Uebertragung dritter exec. Feilbietung. Vom l. l. BezirlSaerichle Idria wird belannt gemacht, daß dic in der Efecu-tionSsache der l. l. Finanzprocuratur uom. des hohen Aerars gegen LutaS Hcilne von Godoviö HS. Z. 11 und 12 mit Bcscheioe vom 14. Juli 1875 angeordnet gewesene dritte Feilbietung der im wippachcr Grund-buchc lUb. -Nr. 917 vorkommenden Realität auf den 21. Jänner 1875, vormittags 9 Uhr, mit dem frühern Bei-satze übertragen worden lst. K. l. Vezirlsgericht Ibrla am 25ften Oltober 1875. (4287-3) Nr. 8735. Erecutive Realitäten-Vtrfteigerung. Vom l. t. Bezirksgerichte AdelSIierg wird betannt gemacht: Es fei über Ansuchen des Josef Va-lentit von St. Peter die ex«. Versteige-rung der dcm Mathias Bclc von Slaoina gehörigen, gerichtlich aus 900 fl. geschätzten Realität Urb.-Nr. 291. »ä Udelsberg be-willigt und hiezu drei FeilbietuugS-Tag-satzungen, und zwar die erste auf den 18. Jänner, die zweite auf den 16. Februar und die dritte auf den 21. März 1876, jedesmal vormittags von 10 bis 12 Uhr, HiergerichtS mit dem Anhange angeordnet worden, daß die Pfandrcalitüt bei der ersten und zweiten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswerts bei der dritten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Licitationsbedingnisse, wornach ins» besondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote un lOperz. Vadium zu Handen der Licitationscommission zu erlegen hat, jo wie daS SchätzungSprotololl und der Grundl'uchsextract können in der dieSge. richtlichcn Registratur eingesehen werben K. l. Bezirksgericht Ndelsbcrg am 17. November 1875. (3903-2) Nr. 4614. Executive Realitäten-Versteigerung. > Vom l. l. Vezirlsgerichte Senosetsch wird detannt gemacht: Es sei über Ansuchen deS l. l. Steuer- amteS Senosetsch uom. des h. Nerars die l efec. Velsteigerung der dem Franz ^tam-!perl Nr. 102 gehörigen, gerichtlich cuf ^ 1836 fi. geschätzten Realität im Grundbuche ' der Herrschaft Senosetsch 8u!) Urb.'Nr. 16/1 bewilligt und hiezu drei Feilbietungs- Tagsatzungen, und zwar die erste auf den 19. Jänner, die zneite auf den 19. Februar und die drltte auf den 22. März 1876, jedesmal vormittag« von 10 bis 12 Uhr, im Gerichtslolale mit dem Anhange angeordnet worden, daß die Pfandrealiläl bei der ersten und zweiten Feilbittnng nur um oder über dem SchühungSwerth, bei der dritten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Uicitatlonsbedingnifse, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein lOpcrz. Vadium zuhanden der Llcitationecommission zu erlegen hat. sowie das SchützungSprototoll und der GrundbuchSeflract lönnen in der dies-gerichllichen Registratur eingesehen wetden. K. t. Bezirksgericht Senosetsch, am 13. Oltober 1875. (4355-2) Nr. 7587. Encutive Feilbietung. Von dem t. k. Bezirksgerichte Obcr-laibach wird hiemit belannt gemacht: ES sei über das Ansuchen des Johann Iamsel, Handelsmann von Laibach, durch Herrn Dr. NlfonS Mosche von Lal-bach, gegen Eduard Ustar, Krämer von Franzdorf, wegen aus dem Urtheile vom i20. April 1875. Z. 2392, schuldigen 1920 fl. 80 lr. ö. W. o. n. c in die exec, öffentliche Versteigerung der dem letzlern gehörigen, im Grnndbuche der Herrschaft ftreudenthal 8ub torn. II, loi. 127 !Rclf.-Nr. 141 vorkommenden Realität sammt «n- und Zugehör im gerichtlich erhobenen Schätzungswerthevon 495 st. ö. W., dann der auf 251 ft. gerichtlich bewcrthelen Fährnisse gewilligt und zur Vornahme derselben die efec. FeilbietungS-Tagfahungen auf den 19. Jänner, 19. Febru ar und 29. März 1876, jedesmal vormittags 9 Uhr, und zwar bezüglich der Realität hiel gerichts, dezü> lich der Fährnisse abcr in Franzdorf, nachmittags 3 Uhr, mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität und auch die Fahrnisse nur bei der letzten Feilbietung unter dem SchähungSwerthe an den Meistbietenden hintangcgeben werden. Das Schätzungsprolololl, der Grund-buchSextract und die UicilationSbeding» nissc können bei diesem Gerichte in den ge-wohnlichen Amlsstunden eingesehen werden. K. t. Bezirksgericht Oberlaibach am 25. November 1875. (3999—3) Nr. 6574. Grecutive Feilbietung. Von dem t. l. Vezirlsgerichte Wippach wirb hiemit belannt gemacht: Es sei über das Ansuchen deS Josef Boziö von Podraga gegen Johann Hgur vvl« Podraga wegen aus dem Urlheile vom 12. Iännrr 1870, Z. 69, schuldigen 545 ft. 50 lr. ö. W. o. ». o. in die executive, parzellenweise, öffentliche Verstei» gerung der dem letzlern gehörigen, im Grundbuche Premerstein tom. I V, xaß. 156 Ncutoftel wm. 1. p2^. 47, ww. II, xaß. 287 u. 289 Herrchaft Wippach ww. XIII. p»ß. 173 und 176 vorkommende Realitäten, im gerichtlich erhobenen Schätzungs» werthe von 4781 ft. ü. W. gewilligt und zur Vornahme derfelben die drei Feilbie-lungS Tagsahungen auf den 7. Jänner, 8. Februar und 7. März 1876, jedesmal vormittags um 9 Uhr, in dieser Oerichlslanzlei mit dem klnhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem SchähungSwerthe an den Meistbie. tendeu yintangegeben werde. DaS Schützungsprolololl der Gruyd-buchsexnact und die Licilationsbedingnisse lönnen bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen AmtSstunben eingesehen werden. K. l. Vezirlsgericht Wippach am 12ten November 1875. (4189—3) Nr. 2470. Executive Feilbietung. Von dem l. l. BezillSgerichte Ibria wird hiemit betannt gemacht: Es sei über daS Ansuchen der Katharina PodlrajSel von Godooii gegen Anton Tratnil von Goooviö, resp. dessen minder, jährigen Erben Maria und Franzisla Tratnit zuhanden ihrer Vormundschuft, weqen an einer Wcchsclsorderung schuldigen 2546 ft. 87 tr. ö W. o. s. o. in die exec, öffentliche Versteigerung der den letz-lern gehörigen, im Grundbuche Herrschaft Lvltsch voilommenoen Reulilalm Urb.. Nr.257 und 259 im g richllch erhobenen Schäyur,gl>welthe von 13220 ft. ö. W. im Reassumierung5wcge gewilliget und zur Vornahme derselben die drei Feilbietungs-Tagsatzuligen auf den 19. Jänner, 19. Februar und 21. März 1876, jedesmal vormittags um 10 Uhr. Hiergerichts mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei de« letzten Feilbietung auch unter dem Schü-tzunuSwerthe an den Meistbietenden hint, angegeben werde. DaS Schätzungsprotololl, der Grund« buchsepracl und die Llcitationsdedingnisse lönnen bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen AmlSstundcn eingesehen werden. K. l. Vezirlsgerichl Idria am 30sten September 1875. (4319-3) Nr. 8060. Amortisierung. Am erstcn Sahc der dem ^utoi' Opela von Vero N>. 39 gehörigen Reu« lität »ud ü. I, lol. 181. Urb.'Nr. 42, Rclf.-Nr. 42 »6 Freudenthal haflet m. folge Schuldscheines vom 25. Juli 1801 die Forderung der Maria Korenil per 100 ft. Da seit dieser Eintragung schon mehr als 50 Jahre verstrichen, ohne daß während dieser Heit eine Kapitals- oder Interesse»,-zahlung erhoben, oder das Recht auf irgend eine Art geltend gemacht worden wäre, so werden bei dem Umstände, als die Berechtigten oder deren Elbcn oder Nachfolger nicht eruiert werden tonnen, alle diejenigen, welche Ansprüche aus diese Forderung erheben zu lönncn glauben, aufgefordert, felbe binnen Einem Jahre nach der ersten Einschaltung in das Amtsblatt der „öaibacher Zeilung" um so mehr geltend zu machen, als sonst übe» Einschreiten deS Gitlstellers t»e Auwltlsation der Einverleibung und zugleich deren Löschung bewilliget werden würde. K. l. GezirlSgeiicht Oberlaidack am 9. December 1875. (4288—3) Nr. 8745. Ereculine Realitäten-Versteigerung. Vom l. t. Bezirksgerichte bdelSberg wirb bekannt qemachl: Es sei übe? Ansuchen dcS Josef Va< lenkii von Urem die exec. Versteiyerunn. der der Anna Küret von Narcin ychöri-l gen, gerichtlich auf 5t40 ft. geschützten Realität Urb.-Nr. 43/1, AuSz.Nr. 1401'/, kä Atelsberg bewilliget und hiezu drei Feil» bietungS-Tagintzunaen, und mar 5>f erste c?uf den 18. Jänner, die zweite aus den 16. Februar und die dritte auf den 21. März 1876, jedesmal vormittag« von 10 bis l2 Uhr, hiergcrichts mit dem Anhange an^eorbnel worden, daß die Pfandrealität bei der ersten und zweiten Fcilbietuna nur um oder über dem Schähunasw.rlh, bei der dritten aber auch unter demfrlben hintangegeben werden wird. Die LicitationSbedinstN'sse, wornach insbesondere jeder Militant vor gemachtem Anbote ein 10"/„ Vadium zuhanden der Licitationscommisfion zu erlegen hat, sowie daS Schätzungsprotololl und der Grund-buchSertract lönnen in der diesgerichtlichen Registratur eingesehen werben. K. t. Bezirksgericht Abclsberg am 17. November 1875. (4249—3) Nr. 7140. Erecutive Feilbietullq. Von dem t. l. Bezirlsgclichte Ober-laibach wird hicmit belannt gemach!: Es sci über das Ansuchen d " Herrn Dr. Josef Sajovic, Advocaten m Kai. bach, gegen Johann Zorc von Duor Hs.» Nr. 11 wegen aus dem ZahlunlSbesehle vom 20. November 1873, Z. 415>2, fchul-digen 38 ft. 41 lr. 0. W. o. 8. o. in die exec, öffentliche Versteigerung der dem letztern gehörigen, im Grundbuche der Herrfchaft BiMchqraz »ud wlu. I, j<>!, 48, Rctf. - Nr. 39 vollommcnde» Rcalitüt sammt An- und Zayehör, im lier'cl'tlich erhobenen Schähungswetthe von 5935 ft. 0. W., gcwillial u»'d zur Vornlthme derselben die efcc. Feilbietungs-Tuftsahun-gen auf den 15. Jänner, 16. Februar und 18. März 1876, jedesmal vormittags um 9 Uhr, hierge-rlchts mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Ncalttüt nur bei der letzten Fcilbietung auch unlcr dem > Schützungswerthc an den Meistbietenden hintangegcbet' werde. DaS SchätzungSprotololl, der Grund-buchScxtract und die ^icitatlonSbedingnifse lönnen bei diesem Gerichte in > en gewobn-lichen AmtSstunden eniyesehen werden, K. l. Bezirksgericht Obnlaioach am 23. Oltobet 1875. 2332 Preis-Reduction jn Ausverkauf bei Ph. f»rüiispaiin, Hauptplatz Nr. «59, vi*-*-vi* der j Lercher'schen Kunsthandlung. Der Lohn für mein eifrige« Streben Für wenig Geld Gate« zu geben Bleibt mir, wie ich sehe, auch diesmal nioht »us, Et finden sich Käufer ein aus jedem Haus. Es steigert sich täglich der Kundenzulauf, Am Hauptplatz bei GrÖn«pann* Ausverkauf. Und sollt' ich die Preise um noch zahn Perzont reduzieren, Dann werden die Damen erst recht nur auf mich reflectieren; Dann hltt ich errtieht, was erreicht werden kann, Es würde gam giüaklich sein (4443)2-i Philipp Grünspann. Nur für 2 kr. eine Korrespondenzkarte, bekommen Sie eine »ollrtandige Collection ton (3998)16-12 27 kr.-Waren eingesendet von der ersten and gröuten 27 kr.-Waren-Halle A. 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EW" 1 , . . bahnwesen, I |«rich<>iiit wfimjr« htunil«>n m.:h joI.t Zii-h- vcröffentliclit: Börsenberichte, n»i'k' I "ing und l.ru.^t officielle Ziehung»- und hnrannnichri'-htcii, Kin- iiiui A.i»»»h' I und Reitanten-Listen, Treffer-Au«- hinget., ZinscM. und Dividenden, H»nH«l»' I whlungstabellen, Amortisation«- Uwnccn, Giu»bahiinachrir.ht(>ii, Woch.-n- "• I Verzeichnisse ftr. Mit der »¦rstrn Num- Moiiat8«iisw«iHe,R«rii'.htevoiifr«mdenriiitxen' I mcr crl.Hlt.'ii rji.; I». T. Aliomwnten oincn Cour(ibewe^unK'8Ul.p|le etc. und bildet i"r I Universal- Vcrlo*uags- und Con- h^sondon- durrh «oi»,- I ponskalender, ift Reifniz. Si« mon Patii von Illljovic als curator nl lu:wm bestellt und ihm obige Rubrilen zugeslellt »orden si»d. K. l Bezirlsgcricht Reifniz. am 14ten November 1875. (4259—3) Nr. 7V35. Olinnerulig an die unbelanntcn Elben und Rrchts« Nachfolger der Christine Peteln von Re,fniz. Maria iteocin von Slateneg und Anton Ndamit von Zlebit. Vom l. t. Gezi, Gerichte Reifniz »ltd denselben erinnert, daß ih«en zur Empfangnuhme d« für sie bestimmten Realfe.lbielui'aSrudrile,, mitSesch"°l ^.^ 30. Oltover ,875. Z. 582«. betr/ss'" . cicc. fte,lbieluna der dem N"F'" 47 »ä stlir aehüsinen Realitüt Urb.-?". " ^< Herrschaft Rcifniz i^ulas Klun 0°" ^, lcnel als our^ior ^ä l"tuw vc,i ' ^ crelicrt und ihm obige «ubrilen M wurden. ^, ^tlll K. t. Gezirf««erlch< ««ifniz °" Dezember !87b. ^^^^- 1^71^------ ^b^ Curatorsbestellung.^ Vom l. ,. Vezirlsacrzchte Krai^^^ wird der unbekannt w° bcsi"dl'ch " ^ ^< Sajov'h hiemit "innert, da? ^r ^ecmi!n«s°che der '-' 3'^ " ge.eN in Vaibach uom. dt« hoven »«" ^ ^t> Johann M.ler von ^"^'^ilbietun^-130 fl. 18 lr. "aangene RealsM ^ bejcheid vom 25. «ua.ch '"^esteli^ dem ihr zum ou^tor ^ "" z„ 5c""' Herrn Dr. Men^naer, «dootUl bürg. ,uaesttllt w°lbe^ ^ «. l. Vezillsaericht »ralno 14. November 187b. _^-^ Mrnol n»d «erla« »«, Igno» ». .