Nr.'4 Freitag, .".1, März 1916. ________137». Jahrgang. Mtmcher Zeitung >rit»»»»,»ratt«n»Prc<«: Mli Pvslvsrsenbunl,: ganzjährig 50 K, halbjühri« lü ^. Im Uontor: nanzjühriss >^ l, balhiiiyriss 1l li. Fiir d b; b,i öfteren W. Die «Laibackel geitung» erjcheint »«glich m!i Nulüiadme der Lom,- und Feiertage, lie Ad»,lnlftratt»n befi^e» sich M>lll>i»cstiatze »>ir.,«: die M,>«k«»« Milloüiöftlafie «r. l«, Sprechstunde« der «edaltiou v°n »«<>«>«« torniltlass», Unllllnllerte stiele werde» nicht angrnommeu, Vi«nu!lripte liial jürüllgeftell!. Telephon-Mr. der Medaktton 52. Amtlicher Geil. Seine k. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 8. Februar d. I. die nachstehenden Statuten des mit dein Allerhöchsten Handschreiben vom 16. August 1915) allergnädigst gestifteten Kriegskreuzes Hür Z i v iljverdiscnste Huld" vollst zu genehmigen geruht: Kta?lUen des Kriegstreuzes für Hivilveldienjte. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben in Huld" vollster Anerkennung der vielen während des gegenwärtigen Krieges auf zivileni Gebiet mit aufopfernder Hingebung geleisteten aus gezeichneten Dienste ein „Kriegskreuz für Z iu iIvcrdi enste" allcrgnädigst zu stiften und hinsichtlich desselben folgende Bestimmungen zu genehmigen geruht. I. Das Kr i.ogs kreuz für Z i v N>v erdzienste wird von Seiner ?. und k. Apostolischen Majestät über Antrag dcr im einzelnen Falle zur Würdigung von Zivil-Verdiensten zuständigen Stelle an Personen verliehen, welche im Zusammenhang mit dcm gegenwärtigen Kriege durch hervorragenden Eifer und OpferwilliMt, besonders ersprießliche Dienste auf zivllem Gebiet geleistet und dadurch einer Auszeichnung sich würdig erwiesen haben. II. DM Kricgskreuz für Zivi'lv erdiienst« besteht aus einem auf der linken Brustfelle zu tragenden Stecktreuze nach dcr anruhenden Zeichnung, dessen Medaillon die Umschrift ., kl<>7-itc> «ivili tvinrioro bt>Ni" NOUXV und in der Mitte die Initialen Seiner« l. u. k. Apostolischen Majestät trägt. Es wird in vier Klassen verliehen: Die l. Klasse ist ein weih emailliertes Kreuz mit schmalem Goldrand« von 64 Millimeter Durchmesser; die II. Klasse ein weiß emailliertes Kreuz mit schmalem Goldrande von 44 Millimeter Durchmesser; die 7N. Klasse ein welß emailliertes Kreuz mit schmalem silbernem Rande von <14 Millimeter Durch-messer;> die IV. Klasse ein mattbwnzencs Kreuz mit polierten, Rande von 44 Millimeter Durchmesser. III. Ein Diplom übcr das Kriegs kreuz für Zivil v c r di cnst c wird nicht ausgefertigt. Jedoch erhalten die mit dieser Allerhöchsten Auszcichiumg beliche-nen Personen ein Dekret, welches, von jener Stelle auszufertigen ist, die den Antrag aus die Verleihung Allerhöchsten Ortes unterbreitet hat. IV. Jede mit dem Kriegskreuze für Zivilverdi cnst c ausgezeichnete Person ist berechtigt, sich Ve-sitzer desselben zu nennen, und ist in dienstlichen Ausfertigungen als solcher zu bezeichnen: andere Vorrechte sind mit der Verleihung nicht verbunden. V. Das Tragen des Kri egs kreuz es für Zivil-vcrdicnstc „<>n Tninintnr«'" ist gestattet. VI. Nach dem Ableben des Inhabers des Kriegs-trcuzcs für Zivilverbienste verbleibt dasselbe den Erben. VII, Die ftrafgcsctzlichen Bestimmungen übcr den Verlust ooi, Orden und Ehrenzeichen haben auch auf das Kriegtlkrcuz für Z i v i l v erdijenfte Anwendung zu finden. Stürgkh w p. Dc» 89. März 1916 wurde in der Hof, und Staatsdrucle» rei.das XI^III S>ücl des Rcichegesrhblattes in beutscher «uegabe ausgegeben und versendet. Den 29, März 1916 wurde in der Hof- und Slaatsbrncke. rei das 01^X1. Stück der böhmischen und du". dl^XXVI. und ^XXXV. Stück der italienischen VluSssabe des «eichsgesey. blattes beS Jahrganges 1915 sowie da? XXIV. Stück der ru-manischen, da? XXXI, Stück drr böhmischen und das XXXII, und XXXIV. Stück der rumänischen ÄuSgabe des Reichsgesep» blattes des Jahrganges 1916 ausgegeben und versendet, Nach dem Amtsblatte zur,.Wiener Zeitung" vom 29, März 1916 lNr. 78) wurde die Weiterverbreitung folgender Preyer-zeugmsse verboten: Nr. I „Vorbote", interilationale Marxistische Rundschau vom Jahre 1916. Nr. 9 und 10 der in russischer Sprache erscheinenden Truck» si 1UI5, Impriml'siß i»l»«lite> in Gent ,,^u»tice in «un im«' von Bertranb Russell, Verlag, ,,'lb« opvu court r»ul»Ii8kjne do" in Chicago. „«»leusi^ ö«,llo »mvnell/eb i«n» rc»^ 191S" Druckerei „8I»viv" in llhicago. Plalat der Firma Julius Meinl, beginnrnl» mit den Worten „Die Sch»itrigleiten der Kasseebeschuffung", und en» dlgend mit „meine Kunden mit Kaffee zu versorgen" Druck unbelannt. MchtclmMcher Heil. Dic Verdrängung der Italiener ans dem größten Teile Libyens. Von dcr iwlicmschcn l^rcnze wird der „Pol. ttori." acschricbcni ^ö tann lein Zweifel mehr darüber bestehen, bah dic Italiener fnft aus dcm yanzcn Gebiete Libhen« durch dic Scnuffi und andcrc Aufständische ' dcn sind. Dcr öff^itli^n Vicinu»i<, wird , runfl seil Mcnmici, jcdc ^ilieilun^ ül'cr die Vorgang in dicscr iiolonic vorenthnlt-cn und allc Versuchc der Blätter zur Bcsprrchuna dieser Angelegenheit werden verhin. Gedenket der Uamenstagü-und der Geburtstagsspende! Ursula. Roman von Courts-Mahler. (Schluß.) Von Vewcgung überwäliigt^ blieb sie stehen und sah ihm entgegen. Jetzt erblickte er sie auch. Einen Augenblick verhielt er den Fuß und sah prüfend auf die stille Frauengestalt. Dann flog er in weiten Sähen auf sie zu. Ehe sie Zeit hatte sich zu fassen, lag sie, von seinen zitternden Annen umschlungen, an seinem klopfenden Herzen. Kein Wort sprachen die zwei. Aber ein Veben flog über beide Gestalten und sie umschlangen sich fcfl, als fürchteten sie, sich wieder zu verlieren. Und aus des Mannes Brust brach ein Stöhnen, als fühUe er jetzt noch einmal all die Qualen des jahrelangen Entsagens. Dann schritten sie feft umschlungen, Aug' in Auge "ersunlcn, vorwärts. ^^^°".^ ^"k ich'ö nun nicht mehr ertragen, dies ^^"' I^l" - meine Ursula - eS war hohe Zeit, daß on >mch riefst!" s^c er leise, mit bebender Stimme. Sie sah ihn glückstrunken an und druckte seinen Arm. Er zog sie an sich und Mhte ihre roten Lippen. Dann.s«h'"/e sich 'vieder lange, sie sah die tiefen Lmien, d,e daö Leid in sein Gesicht gegraben Sein Haar war noch grauer geworden. In den Augen aber flammte und leuchtete noch frohe Iugenblraft Und sein Arm umschlang sie fest und start. „Schau mich nun genau an, Liebste. Dv bekommst einen Mann mit grauem Haar. Und du bist noch viel holder und schöner geworben. — Aber mcm Herz ist jung geblieben — das spottet meiner vierzig Jahre. Du wirst deinen VW zügeln müsse,,, süße Frau. tzr ist trotz allem noch dcr alte Unband, dcr mit ungestümem Lebenkdrany sein Liebstes umsaht." Sie sah ihn voll hinreißender Zärtlichkeit an. Meine Seele ist der deinen vewandt. Ich habe Kraft und M,< genug, mit dir in ein seliges Lcbcn hin-m.szustürmcn. Meine Flügel waren nur lahm, nicht gebrochen. Unsere Liebe ist so tief "nd gewaltig, daß sie uns über allesl hinwegträgt." Du Schatz meiner Seele, meine Sonne, meine Wclt"; Nun mag lomlnen. w^8 will. Mit dir vereint trotze ich allen feindlichen Gewnlten." Sie faßte seine Hand. . . .^., ,» . „Kannst du dich entsinne», daß ich dir, aiswn im Frührot auf dein Wettcrioecl vor der schütz Hütte standen, von einem seltsamen Tramn sprach? „Ja. Du wolltest ihn nur nicht erzählen/ Aber jetzt - denn jetzt 's« er m Erfülluna, gegangen "Dein totes Weib bat mich durch Gebärden, dich zu lieben Sie legte unsere Hände 'neinander. Ihre abgeschiedene Seele ist uns sicher freundlich gesinnt." Er lächelte. ., Hoffen wir daß es so ist, mem geliebter Schatz. ^ Aber'auch das Gegenteil könnte mich nicht mehr von dir ^ trennen. Nichts soll uns mehr trennen als der Tob." » Es gab ein großes Wundern und Erstaunen, M nach Neujahr Ursulas Verlobung bekannt wurde. Man hatte wieder einmal Gelegenheit, sich über ihre Unbe-rcchenvarlcil zu erregen. Vieic wären gern an Will Vollrats Stelle gewesen. Man wollte den bürgerlichen Professor mit einem Achselzucken abtun. Aber sein? imponierende Persönlichkeit machte das unmöalich. Sonderbarerweise faßtc die alte Frau von Herren-fclde cinc große Vorliebe für ihn — und, Ursula war, seit sie ihr den, Enlel in den Schoß gelegt hnttc, in Gnaden wieder aufgenommen. Besagter Enkel tyrannisierte übrigens ganz Herrenfelde. .Hans harte seinen Abschied genommen und baute seinen Kohl selbsl. Und Lotti war" eine so reizende, tüchtige Gutssrau. daß ihre Schwiegermutter ein für alle», mal die Waffen streckte. Seit Bubi im Herzen der alten Dame das Zepter führte, hatte er einr greuliche Verwirrimg darin an-gerichtet. Es wurde ganz warm und weich, dieses törichte Großmutieiherz, und fühlte 'ich gar noch wohl dabei. Frau Lotti hatte allen Grund, auf ihren IunfM stolz zu sein. Das gab auch seine Tame Litsa ohne Vorbehalt zu. AIs Ursula Lotti ihren Verlobten vorstellte, sah ihn die klcwc blonde Frau eine Welle prüfend an. Und dann blickte sic in die leuchtenden Augen Ursulas. „Gelt, Ursula — dem da galten .ill die ungeweinten Tränen in Ihren Augen?" sagte sie ernst. Ursula küßte sie herzlich. „Ja, kleine Hellseherin. Und später rzW' ich Ihnen vielleicht einmal, wie alles zusammenhing." Laibachcr Zeitung Nr. 74____________________________536__________________________________3 l. März 1916 dnrt. Trotzdem erfuhren aber die Italiener die Wayrhcit cruf Umwegen, nämlich durch Nachrichten, die aus dein verbündeten England stammen. Tic Londoner Meldungen über die Wicdercroberuna, der an der Grenze zwischen Ägypten und der Cyrenaita befindlichen Swlluna Sidi Barani, über das Vordringen, der Senussi und anderer Aufständischer vis Tobruk, über die Näuuiung des tripo--titanischen, KüstenplatzeH Iuara und ül>er die Besetzung von Solum zur Verhinderuilg des weiteren Vordringens der Scnussi von der Cyrenaika gegelr Ägypten ergänzen einander zu. einem Bilde des völligen Iusammenschrump-sens der italienischen Herrschaft in Libyen. Tie schmerzlichen Empfindungen der politischen Kreise Italiens bei der Erinnerung an die ungeheuren Opfer an Gut und VInt, welche die Eroberung Libyens gefordert hat, werden durch die Erwägung vertieft, daß die neuerliche Festsetzung im Umfang, wie cr bereits erreicht war, dein Lande abermals die schiocrsten Opfer auferlegen wird. Man fragt sich, wk es möglich sein soll, dem italienischen Volte nach den schweren Wunden, die ihm der jetzige Krieg schlägt, em neues kriegerisches Unternehmen zuzumuten. Volitische Uebersicht. Laibach, 30. März. Aus Wien, 29. d. M., wird gemeldet: Ministerpräsident Graf Stülglh empfing vormittags die bosnisch.her-cenovinische Huldiaunsssdeputation. Lcmdeschef tzleneral Sarlotic hielt an den Ministerpräsidenten eine Ansprache, in welcher er des hilfbereiten gütigen Wohlwollens, welches Bosnien und die Hercegovina auf ihrem Wege zum Aufschwünge und Fortschritte bei den beiden Regierungen jederzeit gefunden hat, gedachte und im Namen der ssan-zen Abordnung den Ministerpräsidenten und die k. k. Regierung der tiefgefühlten Dankbarkeit und ehrfurchtsvollsten Ergebenheit versicherte. Er schloß mit einem dreimaligen öivio auf den Ministerpräsidenten. Ministerpräsident Graf Stürsslh dankte dem Landeschef für die gütigen Worte und versicherte, daß dieses! oarme und lebendige Interesse, welches er bei seiner Amtsführung in Angelegenheit beider Länder entgegengebracht habe, nicht bloß seiner bcschworenen Amtspflicht entspricht, sondern daß er dieser Aufgabe aus vollem Herzen und warmem Interesse an allen Angelegenheiten, welche sie betreffen, entspreche. Der Ministerpräsident schloß mit dem Wunsche, Vosnien und die Hercegouina mögen einer glücklichen und gedeihlichen Zukunft entgegengehen. Alle Bürger dieser beiden Länder leben hoch! Lebhafte Hoch- und 2iviorufe. ^ Zu Ehren der bosnisch-hercegovinischen Huldigungsdeputation gab Ministerpräsident Graf Stürgth ein Frühstück, wobei er die Deputation mit einer Ansprache begrüßte, in der er anführte: Der Krieg habe im Verhältnis zu Vosnien und der Hcrcegovina Zur alten Monarchie wie eine Offenbarung gewirkt. Gerade in diesem Kriege werde die Bevölkerung jener Länder erkennen, unter welch mächtigen Schul) die Vorsehung sie gestellt, wie nichtig die Einflüsterungen und Versprechungen der Widersacher sind und mit was für wuchtigen Schlägen die Monarchie die Gebiete, die sie zn ihrer Friedensarbeit erkoren, zu entwickeln und die Vermessenheit des Feindes zurückzuweisen versteht. Der Ministerpräsident schloß mit einem überaus begeistert aufgenommenen Hoch auf Seine Majestät. Namens der Deputation erwiderte General Eartotic. Er dankte dem Ministerpräsidenten für die ehrende Einladung und gab die Versicherung, daß Vosnien und die Hercegovina für die Unterstützung, die sie seitens der beiden Regierungen jederzeit gefunden und sicherlich auch künftig finden werden, zu großem Danke verpflichtet sind. Am Frühstück nahmen unter anderen teil: die gemeinsamen Minister, der Präsident des Obersten Rechnungshofes, Minister a laterc Baron Roszner, Mitglieder des österreichischen Kabinettes, der ersty Sektians-chef im Ministerium des Äußern Freiherr von Macchio, der Statthalter, der Landmarschall, der Bürgermeister von Wien, zahlreiche hohe Beamte vom gemeinsamen Finanzministerium, bezw. der bosnisch-hercegovinischen Landesregierung sowie das Ministerratspräsidium. — Nachmittags besichtigten die Mitglieder der Huldiaungsdeputa-tion das Rathaus. Im Magistrats-Sitzungssaale wur- den sie vom Bürgermeister, Dr. Weistirchner, der in Begleitung der Vizebürgermeister, dcr Obmänner der Gc-lucinderatsparteieu und mehrerer Beamten erschienen war, mit einer Ansprache begrüßt, auf welche General Harlotic- mit Worten herzlichen Dankes erwiderte. Schließlich forderte Sartoti« die Mitglieder der Deputation auf, ein Hoch auf die Stadt Wien auszubringen. Sodann nahmen die Gäste einen Imbiß, wobei der Bürgermeister abermals eine kurze Ansprache hielt. In Besprechung der Beschlüsse der Vieruerbnndslon-feienz sagt der Berliner „Lokalanzeiger": Den großen Worten der Feinde folgten so oft schon leine großen Taten, so daß uns auch diese von so unerschütterlichem Vernichtungswillcn getragene Resolution nicht allzu fürchterlich erscheint. Das Schicksal Europas wird auf den großen Schlachtfeldern entschieden. Wenn es den Feldherren des Vierverb all des wirtlich gelingen sollte, die große gemeinsame Atlion, von der sie seit so) langer Zeit träumen, nun endlich genau so durchführen, wie sie verabredet wurde, sind wir auch darauf vorbereitet. Das Wolff-Bureau meldet: Der Sekretär der engli« sctjen Admiralität hat eine Erklärung abgegeben, dic auf folgende Tatsachen aufmertsam macht: 1.) Während dieses Krieges sind sechs deutsche bronzene Torpedos in unbeschädigten: Zustande in der Nordsee und im Kanal aufgefischt worden. 2.) Die angegebenen Abmessungen, die mit Gewinde versehenen kleinen Löcher^ und die Zug-stärtc weisen sämtlich darauf hin, daß die gefundenen Mctallstücke Teile der Luftlamnier eines bronzenen Torpedos sind. 3.) Kein Teil eines französischen oder ciues englischen Torpedos besteht aus Metall von oies/.r Abmessung, Dicke und Stärke. 4.) Soweit wir feststellen tonnen, ist in jedein; Falle, ausgenommen einem, wo ein Schiff von den Deutschen torpediert wurde, von einem bronzenen Torpedo Gebrauch gemacht worden. - Hiezu wird von amtlicher deutscher Stelle bemerkt: Sobald die aufgefundenen Metallteile vorgelegt werden, sollen sie deutscherseits der gewissenhaftesten Prüfung unterzogen werden. Solange diese nicht abgeschlossen ist, muh das Urteil über, das Material vorbehalten werden. Die amtliche Erklärung des Chefs des Admiralstabes hat bereits festgestellt, daß von deutschen Seestrcitträftcn ein Tor« pedo auf die „Tubantia" nicht abgeschossen worden ift. Gustav Herv« beschäftigt sich in der „Victoirc" mit dem beunruhigenden Wiederaufleben des deutschen Tauch« liliotrrieges, indem er aus oem Leserkreise Eiuwendun» gen machen läßt, wie zum Beispiel: Es gibt also kein Mittel, die Deutschen zu hindern? Da rühmen wir uns, die Herren des Meeres zu sein; die Deutschen sind ebenso stark. Gewiß, ein Volk, oas doppelt so zahlreich ist wie das französische-, das die erste Industrie der Welt besitzt, niit einem Geiste von Organisation, Initiative und Kühnheit ersten Ranges ist offenbar eine Macht, mit dcr man rechnen muß. Sie zu hindern, ist leichter gesagt, als getan. Man fand noch kein wirklich wirksames Mittel gegen sie. Die Bewaffnung der Handelsschiffe nützt nichts, weil die Unterseeboote fast unsichtbar sind, die Secpolizei ebensowenig, denn der Aktionsradius der Unterseeboote macht die Polizei ohnmächtig. Die! Wahrheit ist, baß die Deutschen mit einer genügenden Zahl von Unterseebooten und Mannschaft England sehr wohl blockieren können. Daher müssen die Alliierten unablässig darail arbeiten, den Feind jchnell zu vernichten, alle Mannschaften, die in England, Italien und Nußland verfügbar sind, aushebcn, um Deutschland unter der Flut der Stürmenden schnellstens zu ersticken. Aus London wird gemeldet: Die Kommission, die den Geslmdheitszuftano der Munitionsarbeiter zu untersuchen hatte, stellte fest, daß die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Arbeiter durch Überanstrengung gelitten habe, während die Produlion nicht zugenommen, sondern eher abgenommen habe. Als Ursache werden dio zu lange Arbeitszeit und unzweckmäßige Einteilung der Arbeit bezeichnet. — Die «cgcnwärtiqe La„e der Netruticrung wird in den „Times" als unerträglich bezeichnet. Der Streit um die Rekrutierung mache einen schlechten Eindruck auf die Verbündeten, auf die Neutralen und auf die Armeen an der Front. Der Soldatmmangel sei sehr groß. Im Parlament werde offen erklärt, daß die Stärke! ge- wisser Gefechtseinheiten nicht aufrecht erhalten wird. Es fei notorisch, baß' die Depots und die Reservebatcüllone nicht so stark seien, wie sie sein sollten. Die amerikanischen Blätter melden aus Philadel» phia: Rußland bestellte bei der Valdwin-LotomotiUbcm-gefellschaft 350 (Yasolinlotmnottven zur Benützung in den Laufgräben. Sie werden zur, Beförderung von Mu-nition und Proviant verwendet werden. Lotal- und PiMuzial-Nllchiichtcn. Handels- und Gewerbekammer für Kraiu. Die Handels- und Gewerbekammer für Kram hielt gestern nachmittags unter dem Vorfitze des Kammerprä-sidenten I. Knez im städtischen Nathause eine ordentliche öffentliche Sitzung ab, an welcher 14 Kcunmerräte teilnahmen. Zu Verifikatoren des Sitzungspcckokolles wurden die Kammerrätc Kregar und Urbanc nomi-niert. Dcr Kammerpräsident konstatierte zunächst die Be-schlußfähigkcih und eröffnete sodann dic Sitzung mit folgender Ansprache: Geehrte Kammer! In den letzten Monaten haben unsere heldenmütigen Armeen neue Siege er fochten und große Erfolge erzielt, welche insbesondere auf dein Balkan eine wesentliche Änderung der Lage zur Folge haben. Den unüberwindliche Helden und heroischen Vaterlandsverteidigern gebührt unser herzinnigstes Lob und tiefgefühlte Dankbarkeit. Dcr langandouerndc Kriegszustand erfordert große finanzielle Mittel. Nach drei gelungenen Kriegsanleihen stehen wir nun l.nm!ttel-bar vor dcr Aufnahme der vierten Kriegsanleihe. Das mächtige verbündete Deutschland beendete soeben die vierte Kriegsanleihe, bei welcher die iiitposante Smnme von nahezu elf Milliarden gezeichnet wurde. Dieser finanzielle Sieg des machtvollen Verbündeten, welcher all-gcmine Bewunderung auslöst, ist für uns eine Aufmunterung, daß wir bei unserer gegenwärtigen vierten Kriegs-anlcihe dieses neue Beispiel der Pflichterfüllung nachahmen und auch selbst neuerlich dem Vaterlande mit voller Bereitwilligkeit die größtmöglichen Geldmittel zur kräftigen Fortsetzung des Krieges zur Verfügung stellen. Ob-zwar die offizielle Einladung zur Subskriptionsuetcilv gung noch nicht ergangen ist, benutze ich die heutige) Gelegenheit und richte von dieser Stelle aus an die industriellen, kaufmännischen und! gewerblichen Kreise in unserem Lande die 'Einladung, sich in möglichst ausgiebiger Weise an der Snbskription der vierten Kricgsanlcihc zu beteiligen und so neuerlich ihre patriotische Gesinnung zu dokumentieren. Ich bringe der geehrten Kammer zur Kenntnis, daß das Präsidium im Sinne ihres Beschlusse in der am 15. März l. I. stattgcfundmen Prä'sidialsihulig den Betrag von 500 K an Frauen oer zur Kricgsoimst-leistung einberufenen. Kauf- und Gewcrbslcuic zur Verteilung gebracht hat. Ich bringe Ihnen ferner zur Kenntnis, daß die Kammer an dm kompetenten Stellen n»egen Regelung des Zuckerverbrailches in Krain interveniert und sich für einc solche Fcstschung der vicrwöchigen Verbrauchsquote eingesetzt hat, welche das gesetzliche Maximum erreicht. In dieser wichtigen Angelegenheit weilt derzeit der Kammervizepräsident .Herr Kamillo Pammer namens oer Kammer in Wien. Wie den Herren bekannt ist, soll der Schulbetricb an der k. k. Staatsgewerbeschule nunmehr wieder aufgenommen werden ^- wegen der bestehenden Verhältnisse allerdings nur in reduziertem Umfange. Ich begrüße die Wiederaufnahme des Unterrichtes an dieser für unser gewerbliches Leben hochwichtigen Anstalt mit Befriedigung und ersuche das geehrte Plenum um die Ermächtigung, daß das Kammerpräsidium im Nahmen des nach dem Voranschläge verfügbaren Kredites bei Vorkommen von eventuellen Gesuchen Schi,-lern und Schülerinnen dieser Anstalt Stipendim verleihen könne. Diese Ermächtigung halte ich für notwendig, damit die Erledigung der Gesuche sich nicht übermäßig verzögere, da die Plenarsitzungen nut in größeren Zwi-schmräumm stattfinden können. — Die Kaminer erteilte dein Präsidium einmütig die angesuchte Ermächtigung. Kanimersctrelär Dr. Windischer verlas einen eingehenden wirtschaftlichen Bericht für das abgelaufene 5iw,ln geeilt «,«s<,en. l »n's»m epsolg «us<„, zneem^b-"""" '«c. Laibacher Ieituna Nr. 74 537 31. März 1916 Jahr, berteffend die allgemeine wirschaftlichc Lage im Lande sowie die Lage der Industrie, des Handels und des Gewerbes. Der Bericht wurde zur Kenntnis gemnn-mm und sodann zur Wahl des Präsidiums geschritten. Zum Kammerpräsidenten wurde neuerlich der bisherige Präsident Herr Ivan Knez mit lO Stimmen gewählt; 3 Stimmzettel lauteten auf Herrn Ivan Ogrin. Vei bcr Wahl des Vizepräsidenten entfielm 11 Stimmen auf Hern, Kmnillo P amm er, 3 Stimmzettel warm leer. Zum provisorischen Vorsitzenden -vurdc einhellig Herr Jean Schrey wiedergewählt. Zu Rochnungörcuisoren wurden durch Zuruf gewählt die Kammerräte Ivan Meja 5, Ivan Ogrinund Max Samassa. Zu Vertretern der Kammer bei kommissionellcn Verhandlungen wegen Sichersicllung der Naturalverpssegung, für das Heer wurden durch Zuruf der provisorische Vorsitzende Jean Schrey und Kammerrat Perdan wicderberufen. Kaimnerrat Meja6 berichtete über die Kammer-rcchnung für das Jahr 1915. Die Einnahmen der Kam mer bezifferten sich auf 83.175 K 32 H, die Ausgaben auf 77.218 K 83H; es ergab sich somit ein llberschuß uon 5956 K 49 H. In, Voranschlage war das Erfordernis nrrt 133.567 K, die Bedeckung mit 83.636! K präli-miniert: der berechnete Abgang per 29.931 K sollte aus dem Überschusse des Vorjahres gedeckt werden. Die faltischen Enmahmen waren im Vergleich zum Voranschlage geringer um 460'K 68 H, die faktischen Auslagen geringer um 36.34« K 17 H. Der schließliche Effekt ist im Vergleiche zum Voranschläge günstiger um 35.887 K 49 H. Der Penfionsfonds der Kammerbediensteten hatte im abgelaufenen Jahre 10.635 K 12 H Einnahmen, welcher Betrag dem Stammkapital zugeschlagen wurde. Das Vermögen dieses Fonds beziffert sich auf N6.602 K 64 H. Der Stiftungsfonds für erwerbsunfähige Gewerbetreibende hatte 614 K 38 H Einnahmen und 600 K Auslagen; das Vermögen des Fonds belief sich mit Ende des abgelaufenen Jahres auf 14.862,10 K. Die Kaminen rechnung wurde einstimmig genehmigt und dem Rech-nungäleger das Absolutorium ertsilt. Schließlich wurde zum VerwÄer der Kammer im Schulausschussc der gewerblichen Fortbildungsschule in Mottling der bisherige Vertreter, Schuhmacher Franz Prus. wiedergewählt und sodann die öffentliche Sitzung um 5 Uhr nachmittags geschlossen. — (Einberufung der Achtzehnjährigen.) Die im Jahre 1898 Geborenen haben sich bis längstens 7. April d. I. im Gcmeindcamtc (beim Magistrat) ihres Aufenthaltsortes zu melden. Die Landswnnnmsterunasioimnis-sionen werden in dcr Zeit vom 14. April' bis 1 Mai amtshandeln. — (Richtigstellung.) In die gestrige Notiz über KriegKauszeichnungcn hat sich ein Druckfehler cingeschli-chen. Es ist richtig zu lesen, daß Seine Majestät dcr Kaiser dem Regimentsarzt i. R. Dr. Johann Herzmann (nicht Vczmann) beim Garnisonsspital Nr. 8 das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens am Bande, des Militärverdienftlrenzes verliehen hat. ^ (Krirgsauszeichnunsten in der Gendarmerie, j Seine Majestät der Kaiser hat dem Vizewachtmcifter Johann Gabrov^ek des LGK 12 das Silberne Ver-diensllreuz mit dcr Krone am Vande der Tapserteits-Medaille und dem Vizewachtmeistn Iranz Koüevar des LGK 12 die Silberne Tapfcrteitsmedaille erster Klasse verliehen. — (K. l. Arbeitsvermittlung für Kriegsinvalide in Krain.) Gesucht werden: 2 Arbeiter für eine Papierfabrik, 6 Arbeiter für eine« Schuhfabrik, 60 bis 80 Bergarbeiter, 2 Faßbinder, 4 Fcldnrbeitcr, 2 Gärtner, 1 Gerber. 3 Heizer, 1 Maschinist, 2 Postillone, 1 Vorarbeiter für Gefangene, . Aufseher für Feldirbeiter, 3 Schlosser, 3 Schneider. 1 Schreiber, 4 Schuster. — Auskünfte erteilt die Direttionslanzlei der Stantsgewerbeschule Go-rupgasse 10, erster Stock, Tür 33. — (Uniformier»»»« dcr Neitunnslolonnen vom Roten Kreuz.) Dic Osttrreichisllic Gesellschaft vom Noten Kreuz hat von den zuständigen Ministerien eine BellcidunySvor-schrift für jcne Vereinigungen genehmigt erhallen, die sich freiwillig und unentgeltlich im Dienste und im Seiche,, des Roten Kreuzes den Rettungsdienst im ssrieden und im Kriege auszuüben verpflichten. Diese Uniform soll „ach und nach in ganz Österreich bei allen nichtfeuerwchrlichcn R<:ttut«gsfoimationcn eingeführt werden, nachdem dic ^""wshrlichcu Organisationen ihre Vcrba,ü>Kulüform Ehalten lönncil, sofern sie ihre Ncttunasot,tcilm>gal.c7c Muse. Nemlwd nnd Muhe sinb „, g^chcr aschgrauer Farbe m.t r^tem Vorftos, D.. Müh. mit schwär^ Stirnband, roter G.nfassung und dein «ereinlichen am Stirn^ band. Krayenpatte ans schwamm Tuch. di, W«rdabgeichen sind runde weihe Mctallschildchen mit dem Noten Kreuz Ueihgurte > Osterzcit gibt cö ein sinnvolles, edletz Kriegserinnerungs-zeichen, den Kricgsbccher. der sich wie laum eine zweite <55abc so bedeutungsvoll zum Ostergeschenkc eignet. Man. ncr uild Krauen. Familien. Vereis, Schulen. Behörden lisw., schaffet dcn Kricgsoechcr cur. wenn ihr ein, liebe» und dauerndes (^'schenk machen nnd insbesondere unseren lricgsbeschädigten Helden «ine immerwährende Erinuvrilng damit widmen wollt, dah ihr in den Becher ein sinnvolles Wort. einen niarlinen Spruch oder die erkämpfte ?Iu5 zcichnung eingravieren Iäs,t. Dem Bcfchcntten macht ihr grohc Freude, cuch selbst abcr ^cbt ihr das frohe Bclvlcht-. sein. der Kricgsfürsorae für unsere lcideivdcn Helden und lummerbcdränglen Armli< Nciches zu beziehen. ^ sEierfonservirnlNss.» Mit der von dcr Regierung erlassenen Verordnung zur Regelung des Eierhandels soll eine gleichmäßige Versorgung Ost.i-r?ichs sowohl hinsichtlich der Verteilung dcr produzierten Quantitat.cn als auch hinsichtlich der zu zahlenden Prcise erzielt werden. In den letzten Wochen bewegen sich wohl die Eierprelse nach den überaus hohen Forderungen während des Winters wieder aufs dem Niveau der gleichen Zeit des Vorjahres. Wenn auch zu erhoffen 'st, daß schon durch die Konzcntrierung der gesamten Kaufe m der Hand der ,.«om k. l Ministerium beS Innern lcgltlimerten Ein-laufsftelle Gesellschaft m. b. H. (MUes) auch in der produMonsänncren Zeit ein Emfluß auf eine günstigere Preisgestaltung ermöglicht sein wnd, so i'.russen doch hcutc bereits Maßnahmen getroffen werden um diese möglichst sicherzustellen. Die Miles" wird zu, d,?sem Zwecke Kon-servicrungen in großem Maßstabe vornehmen, ^m jene Gebiete Österreichs, wo im Herbst und Winter Eiermangel herrschen sollte, versorgen und dadurch preisreyu-liercnd wirken zu können. Um dies zu bewirken und um auch sir frische Eier im Herbste und Winter, Preisredul-tioncn durchführen zu können, wird von der Miles" bei allen Abgaben von Eiern zur Anlegung eines unter Kontrolle der Regimmg stehenden Fonds fortab ein Zuschlag von 12 K per Kiste von 1440 ^>wcr Eiern eingehoben weiden, von welchem Betrag nur ein geringer Teil gleichfalls unier Aufsicht des Ministeriums des Innern zur Deckung der mit der Regelung des Eierhandels verbundenen Verwaltungslosten Verivendung finden wird. Dieser Zuschlag, welcher das einzelne Ei um weniger als einen Heller verteuert, wird einerseits bei den in der gegenwärtigen produkttonsreicheren Zeit niedrigeren Preisen, anderseits infolge der gleichzeitig neschaffenen Regelung aller Zuschläge der Wi?dcrverkiuiscr verhältnismäßig weniger ins Gewicht fallen, hingegen dic all-acmcitl ständige Verwendung von Eiern im Haushalte nicht nur im Frühjahre und Sommer, sondern mch in der kälteren Jahreszeit ermöglichen. — iüberwachunq l»e5 iatsichlichen Bedarfes «» Vaatgrtreide.) Um zu verhindern, daß eine ungerechte oder irrationelle Verteilung der an und für sich Wappen Mengen an Saatgetreibe einträte, sind die Kommissionäre der Kricgsßetrcideverkehlsanftlüt angewiesen, Saat-gctteide an Landwirte nur gegen eine Bestätigung de« zuständigen Gemeindeamtes über das Vorhandensein des tatsächlichen Erfodennffes, bezw. Vedarfes abzugeben. — lMhebungöliften über den Stand der Arbeitb« losigleii in Laibach» mit den Ang/lben für den Monat März sind zuversichtlich bis einschließlich 3. April dem Stadtmaaistratc sStädtisches Dienst- und Wohnunasver-mittlungsaint) vorzulegen Die ausgegangenen Druck-sortcn sind ebcndort erhältlich. Die Außerachtlassung dn Anzeigcpflicht ist strafbar. l"' . - lLaibacher Kreditbank in Laibach.) Die Herren Aktionäre der Laibacher Kreditbank werden hiemit darauf aufmerksam gemacht, daß der Termin für die Depo» nierunss der Attien zwecks Beteiligung an der 16. ordentlichen Generalversammlung die am ft. April um 111 Uhr vormitags stattfindet, heute abläuft. — llodesfaU.) Vorgestern früh ist hier nach längerer Krcnilhcit Herr Anton Ritter von Sranlcn gestorben. Er war über vierzig ^»ahre Mitarbeiter dcr Puchhano-lung Jg. von Kleitnuayr k ^cd. Vamberg uns sich stet« durch eifrige, Erfüllul^g feiner ObU^,____ u zus. Das Leichenbcaäugnis findet heute um 4 Uhr nach. mittags vom Tiauerhlmse. Emödgasjc ^), statt. — (Vujpfen) wlirde eine Vrillantnadel. Der red» liche Finder wird gebeten, sie aeaen sehr gute Belohnung bci der Firma I. C. Mayer abzugeben. — lV«MUe.W«hen5»icht.) In d«r Jett vo» l9. bis 25. März lnmcn in Laibach 23 Kinder zur Welt i23,92 pro Millc), danlnter 1 Totgeburten; dagegen star, ben 22 Personen (22,8« pro Mille). Von den Verstorbenen waren 14 einheimische Personen; die Sterblichkeit der Einhemnschen betrug somit 14,56 vro Mille Es starben an Tuberkulose 7 (unter ihnen 3 Ortsfremde), infolge Schlagflusses 2, an verschiedenen Krankheiten 13 Personen. Außerdem starb ein Soldat phus 2 Ortsfremde und 2« Soldaten, Ruhr 24 Toidaten, Trachom 7 Soldaten, Difthlheriti« 2 Einheimische. — lIm ftidtische» Gchlachthlwse) wurden in dn Zeit vom 12. bis ^9. März 39 Ochsen, A Stiere, 44 ttühe und 4 Pferde, weiter» 799 Schweine, 85 Kälber, 62 Hammel und 22 Kitze geschlachtet. Überdies wurden in geschlachtetem Zustande 1 Rind, 5)4 Schwein«, 08 Kälber, 7 Hammel und Ü Kitze nebst 6480 Kilogramm Fleisch eingeführt. — sGchwei verbrüht.) In Tclo bei Wofte spielte die 13 Monate alte Joscfa kajbec in der elterlichen Küche, griff nach einem auf dem Hcrdc stehenden, mil siedender Milch gefüllten Topfe' und bcgof, sich lM dem Inhalte. Das Kind erlitt so schwere HerbrüHun»en, daß es ins Landesspital gebracht werden muhte. — (lyeloverluft,» Montag früh kam ein Schneider aus der Umgebung von Waitsch in eine hiesige Tabaktrafik, wo er Stempel und Zih er einen Gelddicbftahl ausführte. Der nenügfame Täter begnügte sich jedoch mtt dem Teil-betrage von 400 K, während er einen noch aröherm l^eldbetraa unberülirt zurückließ. — (Versuchter Betn»«.) Eine Besitzerin aus Unter' Zadobrova fand diesertage >m Postunüslolcüe in Maria-feld vor dem Schalter zwei Zwanziylronennoten und übergab dcn Fund zwecks Ausfolgunn cm den oainalb noch unbekannten Verlustträger. Von diesem shMunde erfuhr qcspiächswcise ein 69 Jahre alter Witwer lu,S Podgrad, meldete sich als Verwsttrnger und verlangte die Ausfolgung des gefundenen Geldes. Da dem atten Manne Glauben geschenkt wurde, erhielt er den Fund auch ausfolgt. Aber er freute sich des O«lde« nicht 1k«,« iil^ ^ Laibacher Zeitung Nr. 74______________________________5^8______________________________________31. März 1916 lange, da sich bald daraus die ruchtrge PerluMagerm, eine Vesitzersgattiu in Untcr-Zadobrova. meldete. Der Mann mußte nicht nur das Geld zurückgeben, snndern wird sich auch wegen versuchten Betruges vor Gericht zu verantworten hauen. — Meiderdiebftahl.» Einer Wäscherin in Ober-^kta wurden vor einigen Tagen sechs schwarze und sechs blaugestreifte Frauenschürzen, ein blauer Frauenrock und ein blauweißaestreifter Untcrrock gestohlen, die in einer Harfe zum Trocknen untergebracht waren. — (Verstorbene in Laibach.) Gertrud Rihar, Magd, 56 Jahre; Maria Kun5i<"-, Schuhmacherswitwe, 72 I.; Franz Ponikvar, Taglöhner, 68 Jahre; Johanna Schlegel. Tierarzteswitwe, 68 Jahre; Lajos Buraniyi, Hon-ved; Rudolf Fnrlan, Visenbahnheizerssohn, ^ Jahr; Johann Smrekar, Arbeiter, 54 Jahre;, Franziska Kerin, Besitzerintochter, 1? Jahre; Elisabeth Devetak, Steinmetz entocliter, 9 Monate. T>ie Woche der grostartigeu neue« Programme im Kino „Central" im Laudcslkeater bc^innt t»eute Freitag. Der Direktion ,sl es im letzten Augenblicke gelungen, den neuesten Film der berühmten Stuart Wcbs-Deteltw Serie „Die Schloßfrau von Radomst" für zwei Tage für Lai-oach zu dclommcn. Ein interessanter Film. dessen Vorge-schickte ins Mittelalter reicht, während die Zeit der eigentümlichen Handlung die Gegenlvart ist. Anknüpfend an dic Begebnisse des Vorspiels wird einem unschuldig Verdächtigten auf eigentümliche Art das Leben gerettet. Ein ganz besonderer Vorzug dieses Films sind Vildcr, die vom phototochnischcn, Standpunkte aus geradezu als ein Meisterwerk bezeichnet werden können. Lebensvoll mrd plastisch lommt jede einzelne Szene zur Geltung. — Ein Schlagerlustspiel ist „Der Herr ohne Wohnung", zweiter Teil (..Sein Seitensprung"). Ein wirtlich heilere« Lustspiel ist diese dreiattige Fortsetzung des ersten Teiles des mit grojzem Bcifalle aufgenommenen Lustspieles ..Der Herr ohne Wohnung". Auch hier haben wir wieder Gelegenheit, uns an den Leistungen des Münchener Hofschauspielers Gustav Walbau zu ergötzen. Diese Vorstellungen finden heute um 7 und hall, N Uhr abends statt, morgen Samstag um 4, halb 6, 7 und hall' 9 Uhr abends. Bei der heutigen Ichten Vorstellung auf allgemeines Verlangen noch als Zugabe sletztes Bild, „Was mir die Wildnis gab und was ich ihr abgerungen". Sonntag neues Programm- Der vierte Film der Erna Morena-Serie „Die weiße Rose". Kino „Ideal". ,Hcule Freitag den !l1. b. M. arostrr Norbiöf-Abrnb mit folgendem Nordist - Programm! 1.1 „Lacholm", Naturaufnahme. 2.) „Auf der Alm", ein Scherz in Bildern mit Mannie Ziencr. 3.) „Schneiderlein im Glück", Nordisl-Humoresle. 4.) „Das Figsretten-miidcl", Drama in drei Akten aus dem spanischen Volksleben von Richard Jäger. 5.) „Sein Stellvertreter bis morgen früh", Humoreske mit Vuch in der Hauptrolle. -Das Programm ist für Jugendliche nicht geeignet. — Von morgen Samstag den 1. bis Montag den 3. April: „Ein Schrei in der Nacht", Detektivroman in A Akten mit Alvin Neuß in der Hauptrolle. Erster Film der Sherlock H«lmes-Nekorbferie. — Große Sensation! „Ideal"-Kino. Der Krieg. Telegramme des k. k. Telegrsphen-Korrespondenz-snreans. Österreich'Ungarn Von den Kriegsschauplätzen. Wien, 30. März. Amtlich .vird oerlautbart: 30sten März. Russischer Kriegsschauplatz: Stellenweise Vor« poftcntanlpfe. — Italienischer Kriegsschauplatz: Im Görzischen wurde wieder Tag und Nacht heftig zekampft. Am Brückenköpfe träte« beiderseits starte Kräfte ins Gefecht. Unsere Truppen nahlnen hier 350 Italiener, dar« unter acht Offiziere, gefangen. Im Abschnitte der Hochflache von Doberdo ist, das Artilleriefeuer äußerst lebhaft. Auf den Höhen östlich Selz wird um einige Gräben weiter gerungen. Ein Geschwader unserer Teeflugzeuge belegte die feindlichen Batterien an der Sdobba Mündung ausgiebig mit Bomben. In» Fella» und Plöcken-Abschnitte, an der Dolomiten-Front und bei Niua Geschütztälnpfe. — Südöstlicher Kriegsschauplatz: Keine Ereignisse. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. / Die bosnisch-hercegovinischc Huld igungs deputation beim Grafen Tisza. Budapest, 30. März. Die heute früh aus Wien hier eingetroffene bosnisch hcrceMvinischc Huldigungsdeputation wurde um 12 Uhr mittags vom Ministerpräsident den Grafen Tisza im Palais des Ministerpräsidiums empfangen. Graf Tisza wechselte mit dem Landeschef vc.n Vosnien und der Herccgouina. General der Infanterie von Sarkoti^, herzliche Ansprachen. Um hall». 2 Uhr fand im Hotel „Hungaria" zu Ehr.'n der Deputation ein vom Grafen Tisza gegebenes Dejeuner statt. Vudnpest, 3s>. Mär.;. Beim Empfange der bosnisch-hercegovinischen Huldigungsoeputation begrüstte General Sarto tic den Ministerpräsidenten Grafen Tisza :nit einer Ansprache, worin er der innigsten Dankbarkeit Ausdruck aali für die Fürsorge, welche die beiden Negierungen Vosnien und der Hercegovina angeoeihcn liehen, und um dieses Wohlwollen auch für die Zulunft bat. Ministerpräsident Graf Tisza erwiderte mit dem Dank für den Nutzester Besuch der Deputation und fuhr fort: „Die nuf die Zertrümmerung der Monarchie abzielende Raubgier unserer Nachbarn, lvclche die Kulturarbeit der Monarchie in Vosnien nnd der Hcrccgovina störte, führte zu jenem Kampfe, an dem die Sohne Bosniens und der Hercegovina in tapferer, selbstaufopferndcr Verteidigung des Vaterlandes und in Verteidigung der Machtstellung der Monarchie teilnahmen. Heute tonne vielleicht gesagt werden, das; der Kampf entschieden ist. Die Monarchie fand die Kraft, oiner Wolt von Feinden zu trotzen. Die siegreiche Macht der Monarchie hat das Zusammenleben Bosniens und der Herccgovina mit den anderen Teilen auf swige Zeiten entschieden. Die Gefühle brüderlicher Uiebe und gegenseitigen Vertrauens, welche die Söhne Bosniens und der Hercegovina mit unseren Söhnen im gemeinsamen Kampfe verbanden, wollen wir ans den «rohen Erprobungen dieses Weltgerichtes übertragen in die friedliche Kulturarbeit. Wir wollen sie als älterer Vru-der mit sicherer Hand vorwärts führen znm Fortschritt, zur Wohlfahrt und Freiheit. Ich bitte Sie. diesen Weg mit Vertrauen zu uns gemeinsam mi.t uns zu betreten." Die Ansprache des Ministerpräsidenten wurde mit stürmischen TwioRufen aufgenommen. Deutsches Reich. Bon den Kriegsschauplätzen. Berlin, 30. März. Das Wolff-Vur-:au meldet: Großes Hauptquartier, 30. März. Westlicher Kriegsschauplatz: In der Gegend von Lihons brachte eine lleine deutsche Abteilung von einem kurzen Vorstoße in die französische Stellung einen Hauptmann und 57 Vlann gefangen zurück. Westlich der Maas hatten wiederholte, durch started Feuer vorbereitete französische Angriffe die Wiedcrnahme der Waldstellungen nordöstlich von Avo-court zum Ziel; sie sind abgewiesen. In der Südostecke des Waldes ist es zu erbitterten und nachts fortgesetzten Nahtämpfen getummen, bis der Gegner heute früh auch hior wieder hat weichen müssen. Die Artillerieliimpfe dauerten mit grofter Heftigteit an beiden Maasufern an. Leutnant Immclmann sehte im Luftlampfe östlich von Bapaume das zwölfte feindliche Flugzeug außer Gefecht, einrn cngllsclrn Doppeldecker, dessen Insassen gefangen in lot'e^e; Hand sind. Durch feindlichen Äombenabnmtf auf Metz ist ein Soldat getötet, einige andere wurden verletzt. — Ostlicher Kriegsschauplatz: Südlich des Na» rocz-Sees lichen gestern die Nüssen in ihren Angriffen ab. Ihre Artillerie blieb hier sowie westlich uun Ialob-ftadt und nördlich von Widsy noch lebhaft tätig. Net Postawy ist Ruhe eingetreten. ^ Balkankriegsschauplah: Nichts Neues. Oberste Heeresleitung. Her Seekrieg. Gesunlen. London, 29. März. Lloyds meldet: Der britische Dampfer ..Eeaglcftoint" (5222 Tonnen) ist gesunken, die Besatzung ist gerettet. London, 2!». März. Das Reuter-Äuroau meldet ans .Harwich vom 27. d. M.: Die Besatzung des dänischen Dampfers „Harriet" (1372 Tonnen) ist nachmittags hier eingetroffen. Der Kapitän berichtete, daß der Dampfer aiuf eine Mine gelaufen und gesunken soi. Eine amerikanische Anfrage über die Torpediern«» der Dampfer ..Sussex" und „Englishman". Washington, 29. März. (Reuter-Meldung.) Staatssekretär, Lansiilg teilt mit. dah der amerikanische Botschafter in Berlin beauftragt wurde, bei der deutschen Regie» rung anzufragen, ob die Dampfer „Sussex" und «English-inan" von deutschen Unterseebooten torpediert worden seien. England Abreise Asauiths und Kitcheners nach «««,. Paris, 29. März. (Moldung der „Aaence Havas"., Premierminister Asquith und Kriegsminister Lord Kit-cheircr reisen morgen nach Rom ab. Ministerpräsident Sa-landra und Minister des Äußern Sour^ino sind heute nachmittags abgereist. Rußland. Rücktritt des Kriegsministers. Petersburg, 29. März. (Meldung der Petersburger Telcgrapchenagentur.) Kriegsminister General Polt-uanov wurde auf sein Ansuchen von seinem! Posten enthoben. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherig« Chef der Intendantur, Generalintendant General oer Infanterie Kuvajev, ernannt. Vulgarien. König Ferdinand beim Ministerpräsidenten Rabsflavov. Sofia, 29. März. Die „Agence tsl. lnilgaro" meldet: König Ferdinand stattete heute vormittags dem Minister-Präsidenten Radoslaoov in seiner Privat Wohnung einen Besuch ab. Der Besuch, der nicht weniger als eine St nude dauerte, wird als Zeichen besonderer Aufmerksamkeit des Herrschers gegenüber dem Ministerpräsidenten besprochen. Das Urteil im Tpionnncprozcsse. Sofia, 29. März. In der Bcariinduna des Urteils gegen die vier zu lebenslänglichem Kerker verurteilten Nussophilcn hciht es, das; sie zn Gunsten eines Staates Spionage betrieben, der sich zwar nicht im Kriegszustande mit Bulgarien befand, jedoch gegen dio Verteidigung unö Sicherheit Bnlaarieuö feindselige Handlungen beging, und das; sich dic Angetlagten einer Verschwörung zum Zwecke dos Landesverrates schuldig gemacht hauen. Die Beschuldigung der Spionage gegen die Tiirlei wird als nicht erwiesen bezeichnet. Die Verurteilten haben das Necht, geyen das Urteil die Berufung einzulegen. Me Türkei Bericht des Hauptquartiers. Konstantinopel, 29. März. (Meldung der Assence t5l. Milli.) Das Hauptquartier teilt mit: Keine bedeu« tendcn Ereignisse auf den verschiedenen Fronten. Am ->7. März überflog eines unserer Flugzeuge die Insel Lemnoö und warf auf eine feindliche Flugzeughalle und auf den Hafen von Mudros vier Bomben ab. Alle Vom« ben explodierten im Hangar. Die im Hafen befindlichen feindlichen Abwchrlanonen und Kriegsschiffe eröffneten ciu wirlungsloscs Feuer gegen unsere Flugzeuge. Schwere Tchnceftürme in ltnaland. Amsterdam, W. März. England wurde in den letzten zwei Tagen von schlveren Schno^stürmen heimgesucht, wodurch der telegraphische Verkehr fast lahmgelegt ist. Seit ."/> Jahren fand keine solche Störung statt. Alle Teleyra« Phenlinien längs der Eisenbahn nach Norden. Nordwcsten und Osten sind nntertirochen, die Züge wurden stundenlang aufgehalten. Birmingham ist von 30 grohen Städten abgeschnitten, viole Schiffe und Häuser sind beschädigt. Eö ist nicht unluahrscheinlich. daß die Störung des Draht Verkehres mit Holland damit in Verbindung steht. — lDer Frühjahrsanbau in Österreich.) Aus Fachkreisen wird berichtet: Wie der kürzlich veröffentlichte amtliche ungarische Saatenstandsbericht ausführte, hat der Herbstanbau in Ungarn infolge ungünstiger Witte-nmgsverhältnisse nicht in dem wünschenswerten Aus» maße erfolgen können, so dah auf die Notwendigkeit vev-wicsen wurde, den Ausfall durch ^estnyerten, Fnchjcchrs» Laibacher Zeitung Nr. 74________________539______________________________________31. März 1916 anbau hereinzubringen, Anch in der dicsseitissen Reichs^ Hälfte ist ein minderer Herbstanbcm, bedingt durch die yleicbm Unrstände wie in Ungarn, wahrzunehmen gewesen, lind deshalb wird auch hier, insbesondere vlm Re-gierun^s wegeir auf einen intensiven Frühjahrs anbau gezwungen und der Landwirtschaft zu diesem Zwecke alle erdenkliche Förderung zugebilligt. Was den Saatenstand in der diesseitigen Rcichshälfte selbst anlansst, so kann zurzeit natürlich nur dcr Herbswnbau in Betracht gezogen werden und muß diesbezüglich die erfreuliche Tatfache hervorgehoben werden, daß die Überwinterung allenthalben befriedigt lind selbst in jenen Gegenden, wo die Herbstsaaten ein kränkliches Aussehen zeigten, eine Erholung zu beobachten ist. Da überdies die Witterung gegenwärtig sowohl dem ssrnhjahrsanbau wie den bereits stehenden Saaten äußerst förderlich ist, kann wohl bei weiterem günstigen Witterungsverlaufe auf eine gute Ernte gehofft werden. '— (Spenden für die Soldaten im Felde.) Änöweis über die bei der Naturalspendcn-Sannnclstellc der t. k. Landesregierung in Laibach vom ^. bis 31. Jänner l!)i6 für die Soldaten im Felde eingelangten Spenden. In Laibach: die Nähstubr dcö deutschen Gymnasiums 4 Wolljacken, 9 Leibbinden, 1 Cchncchmbe, 21 Schals, 2 Paar Handschuhe, 9 Pnnr Pulswärmer, 30 Paar Wa-> densluhen; 3 Paar Socken; »ic Mädchenvollsschule des Lichtcnthurnschen Institutes l!)3 Paar Socken, 150 Paar Wadcnswtzen; Frau Gretc Steinmetz 4 Hemden, 1 Unterhose, 3 Paar Handschuhe, > Paar Socken, 1 Paar Ohren-schüher, 2 Taschentücher, l Paar Hosenträger, 2 Kartenspiele, 32 Zigarettenspitze; die deutsche städtische Mädchen« ollsschule 62 Paar Wadenstutzcn, 49 Paar Socken; die Privatlchrerinnendildungsanstalt der Ursulmerinneu 26 Paar Socken; die k. ?. Lehrerinnenbildungsanstalt 13 Paar Fußlappen; die städtische slovcnischc Mädchenvoltsschule l(X) Paar Wadenstutzen, 1!« Paar Socken. — Auswärtige: die Filiale des Noten Kreuzes in Ratschach bei Stembrück 18 Hemden, 24 Leibbinden, 1« Unterhosen, 24 Paar Fußlappen; dir Lehrer« uncubil" oungsanstalt der Ursulinerinncn in Vischoflack 39 Pa«r Pulswärmer, 22 Paar Kniewärmer, 44 Paar Socken; die Knabenbürgerschule in Gurkfeld 8 Paar Pulswär^-mcr, 22 Paar Wadcnswtzc», 24 Paar Socken; diel Pri-> vatvollsschule des Deutschen Schulvereincs in Ncununltl 1 Schncchaube, 3 Paar Fäustlinge, 7 Paar Pulswärmer, 26 Paar Socken; die Privatmädchenuollsschule in St. Michael bei Rudolfswcrt 17 Paar Wadcnstutzcn, 3 t! Paar Socken; die Mädchenvolksschulcn in: Rcifnitz « Paar Nadenstutzen, 15 Paar Socken; Krainburg 6 Paar Puls-wäriiler, 3 Paar ztniewärmcr, 2 Paar Socken; Stein 2 Paar Pulswärmer, 20 Paar Wadenstutzen, 30 Paar Socken. — Die Volksschulen in: Äinodt bei Strain 8 Paar Pulswärmer, 5 Paar Sockm; Suhor 11 Paar Pulswärmer; Wcinitz 21 Paar Pulswärmer; Stoftiöe bei Rudolfswert 14 Paar Pulswärmer, 24 Paar Socken; Großdon, bei Gurlseld 23 Paar Fußlappen; Ncudegg 9 Paar Wadenstutzcn, 15 Paar Socken; Sittich 1 Paar Pulswärmer, 7 Paar Wadenstutzcn, 6 Paar Socken; Ratschach bei Steindruck 1 Paar Pulswärmer, 16 Paar Wadenstutzen, 15 Paar Socken; ObcrmiM bei Gotischer 4 Paar Wndcnstutzcn, 6 Paar Socken; Gori^e bei Krainburg' 7 Paar Pulswärmer, 9 Paar Kniewärmer, 9 Paar Socken; Planina bei Nakcl 6 Pa^r Wadenstutzcn, 15 Paar Socken, 8 Paar Ohrcnschützer; Nallas bei Krainburg 15 Paar Socken; Wcinitz 6 Paar Pulswärmer. 6 Paar Wadenstutzcn, 7 Paar Socken; Ärunndorf bei Gurkfeld 23 Paar Pulswärmer; Seisenberg 6 Paar Wadenstutzen, 7 Paar Socken; Selzach 1 Schncehaube, l Paar Fäustlinge, 18 Paar Pulswärmer, 1 Paar Socken; Nas-senfuß 7 Unterhosen, 9 Paar Wadenstutzcn, 1'5 Paar Socken; Savcnstein 5 Paar Socken, 44 Paar Fußlappen; Obcrlüibach l0 Paar Wadenstntzen, 12 Paar Solkeil; St. Peter bei Rudolfswert 3 Paar Wadonstutzcn, acht Paar Socken; Mannsburst 21 Pair Socken; Unt^rloitsch 1 Paar Pulswärmer, 7 Paar Wadcnstutzcn, 12 Paar Socken; Hl. Kreuz bei Littai 4 Paar Wadenstutzcn, 11 Paar Socken; Holedcrschitz 15 Paar Pulswärmer, zu ei Paar Socken; Übeljsko l4 Paar Pulswärmer; Iohan-nistal 5 Paar Wadenstutzen, 12 Paar Kniewärmer, 26 Paar Socken; Podtraj (Wippach) 9 Paar Wadcnstutzcn, 13 Paar Socken; Allenmarlt bei Tschcrnembl 3 Paar Wadcnstutzcn. 7 Paar Socken;'St. Ruprecht 16 Paar Pulswärmer, 5 Paar Kniewärmer, 48 Paar Socken; Großgabcr 9 Paar Pulswärmer, 2 Paar Socken; Görjach bei Veldes 1 Paar Pulswärmer, 5 Paar Waden-stutzen, 4 Paar Socken; Ccrkljc bei Gurtfcld 11 Paar Socken; Egg bei Lukowitz 10 Paar Pulswärmer; Jauchen 45 Paar Socken; Altcnmarkt bei, Laas 8 Paar Wa-Ansuchen, !5 Paar Socken; Gallcncgg Islak li Paar ^adcnstutzc-n, 10 Paar Socken; Adclsbcrg 2 Paar Puls-^"'^'20 Paar Wadenstutzen, v0 Paar Socken; Mo-^ i ^"" Wadenstutzen, 6 Paar Socken, 5 Leibbin-wärme. c^'"'^ 9 Paar Fäustlinge, 4 Paar Knie, Wn nstutzen"?^" '^^""' Pulswärmer, 11 Paar Acken^'"' 5^ ', Paar Waden-Nul^wärmer w m '^"'" Innerlrain >:> Paar I M.r^ Wadenstutzen, 8 Paar Socken; Paar Sockm; Plamna 1 Paar Pulswärmer. .7 Paar Wadonstutzcn 25 Paar Socken; Altenmarlt bei Laas 1 Paar Pulswanncr, 9 Paar Wadenstutzen 15 Paar Socken, 1 Sch. Scharpie; Worinn Feistritz 1 Wolljacke b Schneehauben, 13 Paar Pulswärmer, 4 Paar Waden-stutzen. 2 Paar Kniewärmer, 21 Paar Socken; Ralei 19 Paar Nadenstutzen, 35 Paar Socken; Tcrsain 13 Paar Wadenstutzen, 36 Paar Socken; Flödnlss 12 Paar Wadcnstuhcn, 15 Paar Socken; Safnitz 14 Paar Pulswärmer; Höflcin 9 Paar Wadenstutzen, 15 Paar Socken. Tagesncmglcitcn. Mne Liga gegen dir deutsche Musil.) Der ^ifer, unj dem die ^ranzoscn iunncr loicdcr ncycn dic deuisck»c ,^uuft Sturm kiufcu, wird ihncn, wie zu befürchten ist. wenig Zeit lassen, ihrc eigene Kunst zu pflegen, und daö würde in Deutschland aufrichtig bedauert lucrden. Neuer-dil^s ift in Paris eine „Ligue antiaUema,ldc pour la de> fcnfe de la inusiquc fruncaise" gegründet worden, die untcr anderem nuch folncndc Leitpuntle bclannt gibt: „Wir haben dei: Vund zu,n Schuhe dcr fmuziisisäfcn Musil ge» gründet. Alle, die sich für Musik interessieren, müssen sich zusammenschließen, »im in Zukunft den Voykolt dcr dcut-sct)en und österreichischen mnsilalischen Schöpfunycn mit Erfolg durchführen zu lönncil. Für uns bestehen in Zu-lunst leine deutschen Ausgaben l^enwärii^cr Tondichter, toiuc Wicncr Operetten, leine Kapellmeister, Virtuosen usw. - .en. daß die Meinuira, Kriegs, zcitcn seien reicher an Regen als Friedmszeiten. durchaus irrig und haltlos ift. Doch davon ganz abgesehen muß mau feststellen, daß diese Ansicht auf Zriten zurückacht, in dcucn es loeder Artillerie noch Schicßpulvcr gab, nämlich bis zur Zeit der klassischen Römer. So erzählt Plutarch, daß Regengüsse häufia nach dcn Schlachten auftreten, „sei cs, weil dic Götter auf diese Weise die befleckte Erde reinigen wollen, sei es, daß dic Luft durch den Dunst dcö vcrnosseuen Blutes vcrdickt lverde." Daß auch I)eule noch das Mirchcn vom sogenannten »Sclilachtonregen" erzählt und geglaubt wird. gehl aus deu zahlreichen Veröffentlichungen über diese Frage hervor, die jeht noch zum,Bci-sftiel in englischen Fachzeitschriften auftauchen. (Frunzöfischr Zensur «nd dic Rnchc der Iournn-lisicn.) Nach den Berichten dcr französisä)en Zeitungen lostet die Zensur allein in Paris 18.500 Franken monatlich, wobei die Gehälter der Icnsurboamten nicht einbegriffen sind. „Die Werkzeuge, die dic Zensur in Frankreich benötigt, sind doch wirtlich nicht kostspielig", schreiben sie, „die arößte Aufgabe besteht :u dcr Anschaffung der Tcherc. Aber wir wollen uns das nicht länger gefallen lassen und daran denken, daß wir in einer Zeit der Repressalien leben. Wenn unsere Sähe beständig verstümmelt lmedergegebeii loerden. so wollen wir von seht ab mit den uns offiziell zur Veröffentlichung übersandten Mitteittmyen ebenso oci> sahrcn. Warum sollten wir den .Herren Politikern immer einc billige Reklame machen? Beim nächsten Besuch der Zeppeline würden wir zum Beispiel folgendermaßen schrei-bcn: Beim ersten Alarmzeichen begab sich der Herr Minister ... sofort nach dem Unglücksplatz, wo der tapfere Deputierte . . . schon dabei war, den Opfern mit eigener Lebensgefahr die erste Hilfe zu bringen. Der eben von der Front zurückgekehrte. . . unterstützte ihn dabei". Ein bes-sercs Mittel konnten die französischen Journalisten nicht finden: in Frankreich tocrden, sobald die Eitelkeit aus dem Spiele steht, die allerwcitesten Zugeständnisse neinncht. — (Die höchste Offizierbgage der Welt.) Die höchste Gage, die ein aktiver Offizier bezieht, dürfte diejenige sein. die nicht lange vor Kriegsausbruch für den, englischen ..Ge-neralinspeltor der überseeischen Streitkräfte" festgesetzt lourdc; sie bclrägt 5000 Pfund Sterling, das sind 120.000 Kronen jährlich. Damals trmrde (General Sir E. Douglas zum Chef des Generalstabes ernannt und feine Gage crls die nächsthöchste festgesetzt: 4000 Pfund (96.000 Kronen jährlich. Die acringfte Offizicrsgaye in England ift die des Unterleutnants der Linieninfanterie: 2> stellt die Vmnbe auf den Tisch, setzt den kleinen Zünder in Brand, die Bombe explodiert dann und überschüttet die Gäste mit Prnlinses, Diaases, Croquants und mit hüb. schen Vcrschen. Wir haben Hamil einen riesigen Erfolg er» zielt." - Dieser Bombenerfolg ist in Perdun schnell durch einen anderen verdrängt worden. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Mit 1. April 1916 beginnt ein neues Abonnement ans die l^aibacker Teilung. Die Präiiumerlltions-Vediugungen bleiben unverändert und betragen: mit Motslendung: für Laibnch, aigehvlt: gänzjährig . . »« L — d ganzjährig ..»2k — !, halbjährig . . l» » — , halbjährig . . l« » - . vierteljährig . 7 » 5« » vierteliährig . » » »0 » monatlich. . . u » »<> , monatlich. . . I » 8ll » Für die Zustellung in3 haus für hiesige Abonnenten per Jahr 2 Kronen mehr. Die P. T. Abonnenten werden höflichst gebeten, den Pränumerationsbetrag für die 'Laib. Zeitung» stets rechtzeitig und in vorhinein zu entrichten, da sonst die Zusendung ohne weiteres eingestellt wird. MU^ vie ?,5numes«tion,-»ell««e »ollen portolre« lu«e»en«lel wersen. Jg. v. Kleinmayr ck Fed. Damberg. Verta Dr. Hribar gibt hiemit die traurige Nachricht vom Hinscheiden ihrer innigstgeliebten Mutter, der Frau Johanna Schlegl Tierarztenswitwe' welche am 26. März nach kurzem, schwerem Leiden, versehen mit den Tröstungen der HI. Kirche, sanst verschieden ist. Das Leichenbegängnis der unvergeßlichen Dahingeschie-denen fand am 28. März 1916 um 2 Khr nachmittags von der Leichenhalle des Laibacher Landesspitales auf den Friedhof zum HI. Kreuz statt. Iwischrnwässern. am 30. M«rz !9l6. Ltüdtilcht UeftatwnMnslolt iu Kaibach, Laibacher Zeituna Nr. 74 540 31. März 1916 Raènn izgube in dobièka in bilanca „Vzajemne zavarovalnice" proti požarnim škodam in poškodbi cerkvenih zvonov v Ljubljana za dobo od 1. januarja do 31. decembra 1915. «* *-*• Raèun izgube in dobièka. | 1 ¦ 1 1 I r ' ! Iidatkl Kjh KihE h Prejemki K h K h K h 1 1 ! I. Skode. l- Prenos upravnega prebitka ... . . . . 3.122 Sl a) t oddelku požara ..... 249.768 13 | . . . . u Zakladni prenoß preteklega let«: delež Dozavarovalnice .... 98.063 72 151.704 41 ; . p«»n,ij.v. p^»,«,-1.. b) v oddelku zvonov..... 2.799 20! j a) v oddolku požara.....210.729 80 . | . delež Dozavarovalmce .... 214 ÖO 2.o84 70_ 164.289 11 ,1*1** pozavarovalnice .... 83.893 80 126.836 1 II Uprava ¦ b) T oddelku zvonov..... 3.172 ») pn>yirii» • 37.592 15 . . delež pozavarovalnice .... 192 . 2.980 . 189.816 . b) tekoèi upravni stroäki: III. Zaklad za nedoloèene Skode: ' 1. pjaèe......... 43.686 62 | . . . a) t oddelku požara...... 9.963 85 . i . 2. poätnine in pisaxn. potrebšèine 12.841 95 j . j . . j . delež pozavarovalnice .... 3.997 . 5.966 86 . j . 3. kurjava, razsvetljava, najemn., , .siß 9Q 1 b) t oddelku zvonov..... 3.200 j in telefon....... J4b» Z» • . . . i - delež pozavarovalnice..... . 3.200 . 9.166 86 ' 6. tiakovine........ 3.296 81 j . | . IV. Cistazavarovalninapoodbitku Btorai: j 6. bolniaka blaizaina in pokojnin» ......_2607 _I6_ 69.062 31 . . j . f) , ™m«iim, pn«.r- ^nop hft c\ dftek.......... • • 1-929 29 107.983 j 7ft delež pozavarovalnice .... 225.978 67 801.100 88 d) Bprejemnine: 1 ! b) v oddelku zvonov..... 8.400 j 74 1. T oddelku požara..... 12.123 \ 15 ! . J . delež pozavarovalnice .... 2.767 31 5.648 48 806.744 81 2. v oddelku zvonov .... 6 . . . 12.129 | 15 „ ^ t Jt. , Y , i ,!' , iiji V. Dohodki naloženega denarja: III. Odpiai in drugi izdatki: obreati.......... . . . . 10.870 65 odpia inventarja........... 1834 80 yJ ^^ ^^. IV. Zaklad za nedoloèene fekode: a) pristojbine polic: a) v oddelku požara...... 24.657 80 . . . 1. y oddelku požara..... 4.107 30 ... delež Dozavarovalnice .... 11.080 08 13.577 22 . 2. T oddelku »vonov .... 8 20 4.116 60 b) V oddelku zvonov . m . . . 3.832 1 86 . . • ¦ k, vanrniamninfi • '«-»«««W-r. . . 1*6 j« 1.666 48 15.243 65 b'rTSSZ"p*» . . . . ...064 88 ... V. Stanie zakladov koncem leta: 1 2. v oddelku zvonov .... 8 11.072 88 . nremiieka Dribrana: | e) drugi dohodki....... . . 13.770 81 28.969 14 a) v oddelku požara......217.827 47 . I . . . \. j delež Dozavarovalnice .... 90.391 47 126.836 . , . X b) v oddelko zvonov..... 4.274 92 j .... X delež Dozavarovalnice .... 1.294 92 || 2.980 . 129.816 . X VI. Upravni prebitek: I >^ Upravni prebitek, ki se uporabi za X^ obreöti astanovnega zaklada . . 3.200 . I . . . \. za odkup uBtanovnega zaklada . . 30.000 ..... ^^ prenos na varnostni zaklad . . . 33.000 ..... ^^ na nov raèun........ 1182 60 . . 67.382 60 \ ! 488.679 06 .... 488.679 06 1 . tl I ii ! | II | - ! Bilanca. 8 ~~ ( Aktiva K h|K b K h Pa» It» K h K h K h -----------------------------------¦ — j ! j ~ I ------------------1---------------------------,-------- I Terjatev pri delnièarjih .... • • . 1 . i . j . I. Ustanovni aaklad...... . . . . 80000 ' Taao oi Il! Varooßtni zaklad...... . . . 36 010 11. B*cun blagajne......- • • • • 7-363 21 ffl_ ^^. ^^^ ^^....... • 36.010 . III. Terjatev pri denarnih zavodih in VI. Premijska prihrana: • aoaoiiinicah- ...... a) v oddolku požara.....217.227 47 ! . "^* oooa.il on delež pozavarovalnice . . . . 90.391 47 126.836 a) pn hramlmcah......™>°*1 *' • • , • b) T od(lolku zvonOT..... 4 274 92" ' b) poätna hranilnica, it. 51.436 L. 12.925 32 . j . delež pozavarovalnice .... 1.294 92 2.980 ! 12ÖR1R » » 68.062 M. 2.261 29 . . V. Zaklad za nedoloèene ikode: II » » » 71.966 G. 1764 01 . • . . a) v oddelku požara..... 24.657 30 > » » 4.425 P. 907 04 . . 246.189 63 delež pozavarovalnice. . n nsn I n« 13&77 «2 IV. Terjatev pri zavarovancih . . . 46.579 68 .... /V ^ «ddelku zvonov..... 3.832 ! 86 * delež pozavarovalnice . . . . 1.666 ! 48 1.666 43 16 248 06 V. Terjatev pri poverjenikih . . . 18.672 96 . . 66.262 64 yj ^^ ^^--------------------------------------------------Ü 162« « ¡I. Terjatev pri hipotecnib poaojilih ..... 6.343 91 a^ p0Terjenjki 27-976 17 TO. Vrednostni papirji...... • • • • 5?-099 13 b) predplaèila za 1. 1916...... 6.099 63 TOT *> x c> ^8ilni do»esek...... . j . 17.101 61 61.177 41 »111. Raèun uprave: 1 .—————__ *x oprava . . . 1.700 . V*1- Saldo pozavarovalnice..... . . . . 9368 86 nova nabava........ 6.420 ..... VIII. upravni prebitek' tablice in platnice...... 714 | 80 8.834 80 . ' . odni« 1 1 1 «?u on nnnn Upravni prebitek, ki m uporabi za za odkup ustanovnega zaklada . . 30.000 ..... prenos na varnostni zaklad . . . 33.000 ..... na nov raèun........ 1.182 60 . . 67 882 60 . 1 . 388.248 52 .... 388.248 | 62 ! I1 ! 1 . II ! 1 Ivan Eisner 1. r. Ivan Suinik 1. r. Jog. Pehani 1. r. Üm nadsorniit«». ^wdiedÄik «ad«aM4tT». ravnatelj. 9«ib<«üsi 5l«tun<> Ni, 74 54l Ül, Mälz 1816 AtntSblatt. »04 3-1 g. 4826. Gffertausschreibung. Auf den Reichsstraßen des Rubolfswerter Naubezirles gelangen im Jahre 1916 folgende Konservationö., bezw. Relonstrultionsarbeiten zur Ausführung, u. zw.: l. Ugramer Ttvahe. Die lkonservationsarbeiten an bei hölzernen Munlendorfer Gurlbrücle im km 109 2 im «etrag« von 7000 X. ll. Karlftädter Straße. Die Konservationsarbeiten an der hölzernen Möttlinger llulpabrücte im km 2V'2 im Ve» ^rage von 8000 X. Den nach einem amtlichen Offertformular verfaßten, mit einer 1 X»2temftelmarke gestem» pelten Offerten, welche bei der Bauleitung der l. l. Nezirlshauptmannschaft in Nudolfswert Ipäteftens am 17. April 19IU, um 10 Uhr vormittags, versiegelt zu überreichen sind, ist nebft dem summarischen Vor« ausmaß mit selbst eiugesetzlcn Einheitspreisen, der Erlagschein des l. l. Steueramtes Rudolfs» wert über die Deponierung eines bprozentigeu Radiums, berechnet nach der Anbotssumme, dann die unterfertigten allgemeinen und spe> ziellen Baubedmgnissc, welche samt cmberm Vffertbehelfen bei der obnenannten Bauabtei' lung vorliegen, beizuschließen. O. l. Vezirksblluptmllnnschaft Rudolfswert, am 34, März 1916, St. 4826. Ponudbeni razpis. Na državnih cestali stavbeuega okraja T Rudolfovem so bodo lota 1916. oddala v izyrsitev eledeèa konservacijska, oziroma ro-konstrukcijska dela: I. Na zagprebški oestl. Konservacijska dela pri lesenem mostu èez Krko v Krški vasi v km 109 2 v znosku 7000 K. XI. Na karlovikl oeati. Konservacijska dela pri lesenem mostu èez Kulpo pri Metliki v km 29*2 v znesku 8000 K. Z kolkom za 1 krouo kolekovane in po uradnem vzorcu spisane ponudbe, katere je vložiti najkaaneje do 17. aprila 191 fi, ob 10. uri dopoldne, pri Btavbnem oddelku c. kr. okrajnega glavarstva v Eudolfovom, morajo biti poleg sumaricnoga, po ponujenih cenah aestavljeuoga proraèuna, opromljene z vložno pobotnico c. kr. davkarekoga urada v RudolfoTom glaueèo se na Öproc. vadij skupne svote, in z lnatnoroèno podpiaanimi •tavbnirai pogoji, ki so z drugimi za po-nudbo potrebnimi pripomoèki na vpogled pri tuuradnem stavbnem oddelku. C. kr. okrajno glavarstvo Rudolfovo, dne 24. marca 1916. "921 C 15/16/1 Oklic. 0 tožbi Aiitona Lavrenèiè iz Ver-hulj St. 5, po dr. Ivan Dimniku, od-vetniku v Kräkem, zoper neznano kjo bivajoÈa Jožeta in Nežo KlemenÈie iz Verhulj St. 10 zaradi 957 K 21 v odredil se je narok za ustno sporno razpravo na 28. aprila 1916, ob 9. uri dopoldne, pri tern sodišèu, soba št. 3. Tožencema imenovani skrbnik g. Franc Perhauc v Krškem zastopal jü bo, dokler se ne oglasita pri sod-niji ali ne iraenujeta pooblašÈenca. C. kr. okrajno sodišèe Krško, od-del<* II, dne 28. marca 1916. Zu vermieten ein gut möbl. Zimmer (groß, licht, sonnseitig), besonders geeignet für ein kinderloses, ruhiges Ehepaar oder sonst für Flüchtlinge. Geil. Anträge an die Administration dieser Zeitung unter „D. 11". 892 2-2 875 L 1/1 (i/5 - L 6/15/7 Oklic. C. kr. okrajno sodišèe t Èrnomlju, add. I. postavilo je z odobrenjem c. kr. ^krožnega sodišÈa v Rudolfovem Tsled äodno dognane blaznosti pod skrbstvo 1.) Marijo Koce, trgovÈevo soprogo iz Staregatrga Št. 11, 2.) Ivana Schweiger, kovaškega pomoènika iz Èrnom-Ija št. 151; ter se postavi skrbnikom: a.d 1.) soproga Ivana Koce, trgovca v Staremtrgu St. 11, ad 2.) brata Ja-Icoba Schweiger, kovaÈa v èrnomlju 5t. 151. C. kr. okrajno sodisèe v Èrnomlju, add. I. dne 22. marca 1916. 882 E 14/10/5 Dražbeni oklic. Dne 2 7. aprila 19 16 iopoldne ob 10. uri, bo pri podpisauern sodišÈu v sobi St. 5 dražba pre-miènine vl. St. 37 kat. obè. Rovte, ob-stojeÈe iz hiše št. 51 v Rovtah, treh travnikov in one njive. Nepremiènini je doloèena vrednost na 2012 K 17 h, najmanjši ponudek znaša 1341 K 46 h. Pod najmanjšim ponudkom se ne bo prodalo. C. kr. okrajno sodišèe v Logatcu, dne 23. marca 1916. 880 Firm. 27/16, Gen. I. 23/25 Razglas. Pri tvrdki hranilnica in posojil-nica v St. Jerneju, reg. zadruga z ne-omejeno zavezo, sta se v zadružnem regi8tru izbrisalaÈlana naèelstva Franc Vodopivc in Jože Brulc, ter vpisala novoizvoljena Èlana naèelstva Ignac Recelj, Šmalèjavas št. 7, in Jožef Ka-lin iz Št. Jerneja št. 9. C. kr. okrožna sodnija v Rudolfo-vem, odd. I., dne 18. marca 1916. 865 E 13/16/5 Dražbeni oklic. Po zahtevanju okr. posojilnice v RadeÈah bo dne 13. maja 19 16 dopoldne ob 10. uri, pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi St. 4, na pod-stavi odobrenib pogojov dražba zem-ljišè vl. št. 51 in 273 k. o. sv. Križ, poslopja in zemljiške parcele. Cenilna vrednost 4551 K 92 h, Najmanjši ponudek 3039 K. C. kr. okrajna sodnija Radeèe, odd. I., dne 20. marca 1916. 891 P 46/16/1 Razglas. Ignacij Rebolj, gostilniöar pri Ja-haÈu v Kranju, so je radi blaznosti postavil pod kuratelo. Kurator mu je njegova soproga g. Antonija Rebolj. C. kr. okrajna sodnija v Kranju, odd. II., dno 2(1. marca 1916. 884 C III 20, 21/16/3 Oklic. Zoper Ivan Oražma, trgovec z mešanim blagom v Brdovcu pri Za- jpresièu, ozir. njegovo zapušèino, ka- Tüchtige weibliche ^62'2 kaufmännische Kraft sucht Stellung als deutsche Korrespondentin odei in sonstiger Eigenschaft. Anträge unter „Hr. 906" an die Ad ministration dieser Zeitung erbeten. tere dedièi so neziiani, se je podalaj pri c. kr. okrajni sodniji v Ljubljani po Felik8 Urban cu v Ljubljani tožba zaradi 60G K 79 h in 523 K 12 h. Na podstavi tožbe doloèa se narok za ustno razpravo na 8. aprila 1916, dopoldne ob 9. uri, pri tej soduiji, v izbi st. 50. V obrambo pravic Ivana Oražma,, ozir. njegovih neznanih dedièev skrb-nikom postavljeni gospod dr. VI. Rav-nihar, odvetnik v Ljubljani, bo za-stopal toženca, ozir. tega dedièe, toliko èasa, dokler se oni ne oglase pri sodniji ali ne imenujejo pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija Ljubljana, odd. Ill, dne 18. marca 1916. 909 Firm. 29/16, Einz. 1. 84/2 Razglas. Izbrisala se je v registru Einz. ].< 84 veled opusta obrti: Sedež hrme: Toplice. Besede firme: Elizabeta Judniè. Obratni predmet: gostilna. Datum vpisa: 27. marca 1910. C. kr. okrožno sodišèe v Rudolfo-?em, odd. I., dne 27. marca 1916. 807 Firm. 169, kx li I 12/34 Änderungen bei einer bereits eingetragenen Firma. Im Register wurde au, 23. März 1916 bei der Firma: Wortlaut: Krainische Industrie-Gesellschaft Sitz: Laibach, folgende Änderung eingetragen: Prokura erteilt an Justus Hofmann, Obcringenieur in Zabreh a. d. Oder. Düscr zeichnet mit dem Zusätze ppk. kollektiv entweder mit einem Mitgliede des Verwaltungsrates oder mit einem Direktor. K. t. Landes« als Handelsgericht Laibach, Abt. III, am 22. März 1916, 876 Cg I a 42/15/1, 4 Oklic. Javni notar Janez Lenich (Lanich) v Ameriki po g. dr. Vladimir Ravni- larju, odvetniku v Ljubljani, toži pri )odpisanem sodisèu Jožefa ^ušteršièa z Zajèjegavrha st. 19, zdaj nekje t Imeriki, radi 1171 K 80 h. Prvi narok bo 7. aprila 1910, Iopoldne ob */t9. uri, pri tem sodiSöu, r sobi fit. 58. Odsotnemti Jožefu ŠuSteršicu po-itavljeni skrbnik za èln g. dr. Karl slanc, odvetnik v Rudolfovem, bo ;oženca zastopal dotlej, da se isti ili sam zglasi, ali pa naznani sodisèu jooblašèenca. C. jcr. okrožno sodišèe v Rudolfovem, odd. I, dne 24. marca 1916. 890 3—1 A 40/16/5 Oküc, s kterim se sklicujejo zapuäcfnskf upoikl. Janez Ferfolja, posestnik r Ro-^emplju St. 5 je umrl dne 2. marca 1916. Vsi, ki imajo kako terjatev do ^apusèine, se pozivljajo, da napovedo in dokažejo svöje terjatve pri tem aodišèu dne 2 5. aprila 1916, dopoldne ob 9. uri, v izbi št. 2, ustno ali pa do tega dne pismeno. Sicer ne bi iraeli upniki, ki niso zavarovani z zastavno pravico, nikake nadaljne pravice do te zapuSèine, ako bi vsled plaèila napovedanih terjatev pošla. C. kr. okrajno sodišèe v Trebnjem, odd. I, dne 24. marca 1916. 379 3—1 Firm. 26/16, Gen. II 2/13 Razglas. Vpisala se je ¡ zadružni register razdružba zadnige Kmeèka posojilnica in hranilnica pri Sv. Križu pri Kostanjevici, reg. zadruga z neomejeno zavezo, potom likvidacije. Likvidatorjeno ata bila izvoljeua Josip Kodriö, posestnik in trgovec pri Sv. Križu, in Ivan Mal neriè, naduèitelj pri Sv. Križa. Upniki se pozivljajo, da se zglase pri zadrugi. C. kr. okrožna sodnija v Rudolfovem, odd. I, dne 18. marca 1910. 878 E 10/16/8 Dražbeni oklic in poziv k napovedbi. Na predlog Mestne hranilnice v Kranju po dr. Valentinu Stenipihar, odvetniku v Kranju, bo dne 5. maj a 19 16, dopoldnpi ob 10. uri, pri tem sodišèu, v izbi St. 1, na podstavi odobrenih pogojev dražba sledeÈih nepremiènin : Zemliiška vln* • * ¦ ceuilna iiajmauj&i kUjiSr |? ozuaèba neprem.Än.n yredn08t ^^ Škofjaloka 113 hiia St. 73 in gozd ll«70 K 7980 K » 92 dvorišèe 618 » 412 > > 57 hiša št. 32 z vrtom 4129 ¦» 22bS » » 4581/, smrekov gozd 198 132 » > Pnštal 92 aadni vrt 1372 » '.Mb » I Staridvor 143 njiva Mbü » 971 » K nepremiènini zemljiška knjiga bkotjaloka vl. st. 113 spadajo sle-deèe pritikline : 3 stelaze, 1 prodajalna raiza, 1 miza z železno ploSèo in valjar za kože, v cenilni vrednosti 175 K. Pod najmanjšim ponudkom se ne prodaje. C. kr. okrajno sodišèe v Škofjiloki, odd. I, dne 22. marca 1916. ————^—^——^-----------------------¦ ------------------------------------------------------------------------------------------- Tucütige, selbständige HiKlllHlllllllll! sacht dauernde Beschäftigung im feinen Hanse. Anträge uuter „Sohneiderln" an die Administration dießer Zeitung. 8y4 3-3 Jfatnrechten flaschenrdfen ^fpfel-Vein W § 0 771 12—12 100 Liter K 36— ab hier in Fft»»ern roo 100 Liter aufwärt« versendet per Nachnahme Rosenkranz in Weiz, Steiermark^ Laibacher Zeitung Nr. 74 542 31. März 1916 Gegen müssen wir uns um so mehr schützen, als jetzt die verschiedenen ansteckenden Krankheiten, wie: Scharlach, Masern, Blattern, Cholera, Typhus, mit erhöhter Kraft auftreten. Deshalb überall, wo solche Krankheiten vorkommen, ein guteB Desinfektionsmittel, welches in jedem Haushalte bei Bedarf vorhanden sein muß. Das beliebteste Desinfektionsmittel der Gegenwart ist laut Untersuchungen der Institute von Prof. Löffler, Liebreich, Proskauer, di Vestea, Vas, Pfeiffer, Vertun, Pertik etc. unstreitig das LYSOFORM welches geruchlos, ungiftig und billig ist und durch jede Apotheke und Drogerie in Origiualflaschen (grüneB Glas) zum Preise von 1 Krone geliefert wird. Die Wirkung des Lysoform ist prompt und sicher, weshalb es von sämtlichen Ärzten zur Desinfektion am Krankenbett, zur Waschung von Wunden, Geschwüren, für antiseptische Verbände und zur Irrigation empfohlen wird. Lysoform - Seife ist eine feine, milde, reine Toiletteseife, welche Lysoform enthält und antiBeptisch wirkt. Sie kann auf die empfindlichste Haut, sogar bei Kindern und Säuglingen verwendet werden. Sie macht die Haut weich und geschmeidig und hat einen überaus aromatischen Duft. Ein Versuch genügt und Sie werden für die Folge immer diese ausgezeichnete Seife verwenden, welche nur anscheinend teuer, im Gebrauch jedoch sehr ökonomisch ist, da die Seife lange dauert. Das Bttiok kostet K 1-60. Pfefferminz - Lysoform ist ein stark antiseptisches Mundwasser, welches den Mundgeruch sofort und sicher beseitigt und die Zähne bleicht und konserviert. Es kann auch bei Halskatarrhen, Husten und Schnupfen zum Gurgeln nach ärztlicher Verordnung verwendet werden. 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