Nr. 198. Douuerstag, 31. August 1905. 124. Jahrgang. Mitlllcher Zeitung. jihria^?5 ^^llö' Mlt P osl v r i< e» d un g: ganzjährig 3>> X, halbjährin l5 K. Im iw»t°r: na»z. ^ Nir «Laibachel Zeitung, erscheint täglich, mit »lusoahme der Eon», und Feiertage, Die Ädminiftiatio» befindet « "- »>, halbjährig 11 X, ssiir die Zustellung in« Hau« ganzjährig 2 «. — Insr,«ionßllrbühr: ssiir tleiue ? sich Nongrehplah ^r, 2, die Medallion Dalmaünqasse Ätr. l<>, Sprechstunden der liedaltiou uun « bis 10 Uhr ^ '5n,erate l>iö zu 4 Zeilen 50 !>, arökere per Zeile 12 k: bei üfleren Wirderliolungeu per Zeile 6b. H> vormittag», Unsranlirrte Briefe werden nicht a»a,cn!)»!mc», Äiianuüripte nicht zurnclacsteltt. Amtlicher Teil. lW^,? ^1" Nmtsblntte zur «Wiener Zeitung, vom 29. August erzeug l wurde die Weiterverbreitung folgender Preß» vor«. ^°"^'p""de"zkarte mit der Ansicht der Stadt Würz !»!<,!»Il^ l«>ln»» vom 17. August 1905. "i. 64 «Nunnor» vom ^0. Anglist 1^05. ., VIII. Verzeichnis "lbb^ ^"" ^ ^ ^nudespläsidiuin in Laibach zu Gunsten der urnndler in Horjul eingklan^ten Spenden, nnd zuiar: N^.^'lnilungscrssednis der Pfarrämter in Unierdeulschan 9 K, 40 l, «ll.^ ^. ^I>. Schweinderg « i< 20 l>. Slimme 25 K 361 ic ^^^" ^e Spenden aus den früheren Verzeichnissen mit ^ ^ >»> zusammen 387 X 31 l.. Nichtamtlicher Teil. Österreich-Ungarn und Italien. ^ Aus Ruin wird folgende Nachricht verbreitet: bevVs'"/ ^lploinatischeil Kreisen wird von einer ss. ^^'h^nd^'n Initiative Baiser Wilhelms gespro ^"..' welchc die Viißverständnisse dor letzten Zeit wiss "' Italien und Österreich-Ungarn beseitigen gen i,"'V^ Dreilmnd Zu erhalten ulld zll, kräfti-tu ' ^ l)eißt, das; ein Hofklirier mit einem bedeu^ Änn'^^ "' Handschreiben Kaiser Wilhelme an deil ^. 'nq ,chun in nächster Zeit hier eintreffen wird." ^,->u bemerkt das „Zc'eue Wiener Tagblatt": „Es Mji >' ^""V. k"uin des Hinweises, daß man es hier dorn?"" ^^ lcden Kenner der Verhältnisse von tun s !"" völlig uuglalibwürdigeil Meldung zll Neu ^ ^ Allein, es ist dennoch angezeigt, derarti-n.>„,,.^"'""l.inachrichten anfs entschiedenste ent-st«t!F '^"^' ^ "'us; bei dieser, Gelegenheit kon-,^si! ^'"'don, daß die Beziehlingen zlvischeil den lichs " "' ^"" Wien nnd Nom tatsächlich die herz-Vei^ ^'^' ^"für anch die so loyale nnd rasche "Hung des jnngsten Zioischenfalles zengt. füb,-^ "'^"' Vesprechnng desselben Gegenstandes Un,!^ ''7^"le Wiener Ionmal" ans: Österreich-Mit , l^ ^"litik ist über jeden Argwohn erhaben, ihrei- ?> <" Telbstverlengnnng hat die Monarchie «ü^^nlkanvulilik mit peinlichster Beflissenheit eine Richtung gegeben, die jede Kollision mit den Interessen des Königreiches ängstlich vermeidet, die italienische Bevölkerung der Monarchie erfreut sich dec> besonderen Noblwollens des Staates. Trieft erfährt jede Ausgestaltung und Förderung, und ! wenn ill der Uuiversitätsfrage nicht alle Wünsche der Italiener in Erfüllung geheu, so sind nicht sie die lehten, die Anlaß geben, mit gebotener Vorsicht vorangehen. Eine traditionelle gegenseitige Wert-schätznng verbindet die deutschen lind italienifchen Abgeordneten, die kanm durch nationale Exaltados für eine Weile gestört werden konnte. Tentsche nnd! italienifche >!llltnr haben sich jederzeit gegenseitig den gebührenden Nang zuerteilt. Wahrlich, lveini eo ein bleich in Enropa gibl^ das keine andere )1tichtschnnr in der änßeren Politik keililt, als ^rie- > deu in it allen Nachbarn, so ist eo die österreichische ungarische Monarchie. Aktion des Londoner Balkankomitees. Über die Aufgabe der die Balkanhalbinsel bereisenden Mitglieder des Londoner Balkankomitees, der Herren Moore nnd Burton, gehen der „Pol. Korr." von ihrem Berichterstatter in Sofia folgende auf Informationeil von kompelenter mazedonischer und diplomatischer Teite beruhende MiUeiluugen zu: Mit der Entseudmui Moores und Bnxtons verfolgt das genmmte Komitee in erster ^iinie. den Zweck, die mazedonische ^rage aufzurühren, wobei! auch die Absicht mitspielt, 5em gegenwärtigen Lon-! doiler Kabinette hiedurch Verlegeilheileu zll berei-ten. Die beideil Seildliilge sailinleln auf ihrer Neise! Material fiir ihre Kampagne, durch welche iuner-, halb der eilglischen Gesellschaft eine neue Bewv- z guilg, iusbesoudere zugnnstell der Blilgaren, her- j beigeführt )verden soll. Während ihres Aufeuthal-! tes in Tofia habe,, die beiden Eilgläilder mit der, Coni-ev-Grnppe, lvelche seit jeher mit dem Balkan-, komitee in Beziehuilgen steht, Besprechungen gepflogen, nm sich i'iber die jetzige Situation möglichst viel Daten zn verschaffen. Selbstversläilolich lehilt sich diese Aktion an die bulgarischen offiziellen Kreise an, welche auf die Eoiu-evGnippe Einfluß ausüben. Da jedoch einerseits die Co!l<"evlsteu in i Mazedonien bloß über einen ganz geringfügigen Boden verfügen, so daß ihre Bedeutung für 'den Gang der mazedonischeu Angelegenheiteil eine gänzlich untergeordueie ist, anderseits die in Mazedo^ mm maßgebende Innere Organisation mit dem Balkankomitee keinerlei Fühlung unterhält und auch mit dem Aufenthalte der beiden Engländer in Sofia nichts zu tun hatte, wird ihre Gleise schließlich ohne direkte ^iückwirkung auf die bezeichneten, Angelegenheiten bleibeil und nur indirekt eine solche zeitigen können, insofern die svragc ill der englischen Gesellschaft oder im Parlamente wieder aufgerollt wird. Die der Inneren Organisation zugehörigen Kreise bringeu der eilglischen Initiative zugunsten der revolntionäreu Aktion kein großes Verträum entgegen und versprechen sich auch von der in England ills Werk zu seyenden Beweguug keineu Erfolg. Die bulgarischen offiziellen Kreise zeigeil sich gegenüber der Tätigkeit des Balkantomitees allerdings entgegenkommend, ohne jedoch anf dieselbe große Hoffnnngen zn setzen. Was die großbulgari-schen Pläne betrifft, deren Förderung dem genannten Komitee zugeschriebeil wird, so darf man nicht vergesseil, daß die Innere Organisation die Aspirationen Bulgariens auf Mazedonien in nachdrücklicher Weise bekämpft. Daß die beideu Engländer in Sofia neben den politischen Zwecken anch handelspolitische verfolgten, ist unzweifelhaft erwiesen. Infolge ihrer schritte bei der bulgarischeil Regierung hat der Miuisterrat bereits die Teilnahme an der londoner Balkauausstelluug im Jahre lW7 beschlosst'!, und zugesagt. Feruer wird au kompetenter Stelle bestätigt, daß Moore und Burton mit dem Haudelsmiiiisterium Besprechungen über die Herstellung kommerzieller Verbindungen zwischen England lind Bulgarien gepflogen haben. Aus l'lsklib wird geschriebeil, daß die Mitglieder des ^ouooner Balkaukomitees, Moore lind Vuxton, inEgri Palanka eintrafen, um sich über das Vorgehen der Truppen, welche im, Dorfe Konopnica (südwestlich von Palanka) acht Ehriften getötet nnd sechs Ehristen verwnndet haben sollen, an Ort und Stelle zu unterrichten. Die Auflösung der schwedisch-norwegischen Union. Ans Stockholm wird berichtet: Unter den Punkten, welche nunmehr durch die Unterhändler Schwedens und Norwegens bezüglich der Auflösung der linioll zu regeln sind, dürfte bloß die schwedische Forderuug, betreffeud die Demolieruug der im Laufe der letzteil zehn Jahre gebauten norwegischen Feuilleton. Die Königin. Novellette von Aätc r>c>n Ainz. ^. (Fortsetzung.) do^"^^'.,^'"Ulnen schon wieder, Ilse. Grad' wie lvull.'. - ^'", ^"ld nnd den Türkisen ... Nuu denn -." "ber mal vou Ihnen reden. Wie steht's !V der Toilette für die große Reises "W alles in bester Ordnnng, Tilde." "^dor die Hntfrage, Kind." T)unen^" ^ ^ i""""' "l)'" ^"l "ber die Nuldn,^ !M nicht recht an. Ihr Haar ist zll ten d!.> 3 wuchten sich Leute finden, die verbrei-Nch, ,' ' ?^ kleine Lehrerili gefallsüchtig ist. Nein, ' 1? stalle Ihnen schon was zurecht." ^isin"" "li spendiere Ihneil dafiir eiile Schachtel "Auf keinm ^all!" ^as werden loir ja sehen, Tildchen." Und ?. > 1 ''"'"brrt nickt zllm Abschied ein paar Mal 'M llut lachenden Augen hinaus, sieht ,"'wea.s trifft sie den alten Doktor, deraus-ainpf"^ nähre cr sich ausschließlich von Sauer-hat ^' s^' Ncht eiuspäililig dlirch das Leben lind dor (i',s >"uenr Wesen einen rauhen Untertan, ciiws,:' ^^'' die ihn zum ersten Male hören, be-'"ugend lvirkt. Ilse aber fürchtet ihn nicht mehr. Sie bleibt stehen und winkt ihm mit der Hand entgegen. „Herr Doktor, bitte, einen Augenblick. Was ist eigentlich mit Mamsell Tilde?" „Wärmn wollen Sie das wissen? Helfen können Sie ja doch nicht!" „Warten Sie doch erst ab, Herr Doktor." „Dazu hab' ich zll viel anderes zu tun. Was ihr fehlt? Na, was soll's, die Gesundheit natürlich. Oder, wenn ich's Ihnen detaillieren soll, !M> bis 4lX> Mark, damit sie sich irgendwo am Strande erholen kann. Hat sich in Grnnd und Boden gestichelt. Der Harz ist ja nahe, kommt aber nicht in Betracht. Sie muß still liegen und sich von der Sonne be-scheiuen lassen. So, nun wissen Sie's." Er will gehen. Ilse Nenbert ist sehr blaß geworden. „Herr Doktor," sagte sie schüchtern, nnd cin bißchen langsam. „Ich möchte Mamsell Tilde gern zu dem Aufenthalte an der See verhelfeil,." „Was wollen ^ie?" „Ihr das Geld zu dcr^Neise schenken. Ich wollte nämlich selbst an die See... aber, es ist ia vollständig überflüssig. Ich bin gesnud wie ein munterer 'ssisch ... ich branch's gar nicht." Der alte Herr sieht sie plötzlich aufmerksam an. „Wie lange sind Sie eigentlich jetzt in diesem Nest?" „Vier Jahre, Herr Doktor." „Und noch nicht einmal herausgewesen?" „Nein ... ich ... hatte... mir ... in den Kops gesetzt, zuerst ill meine Heimat zll reisen___ und das war wohl ein wenig unbescheiden." „Und nnn Sie glücklich soviel zusammeugerak-kert haben, wollen Sie darauf verzichteil und es einer wildfremden Person schenken?" „Mamsell Tilde ist mir nicht wildfremd, Herr Doktor. Ich habe sie lieb ... uud wenn es ihr nützt, habe ich doch die größte Arende davon gehabt." „Ist das wahrhaftig Ihr Ernst', ^räulein Neubert?" „Ganz gewiß! Sie darf uatürlich uicht ahueu, daß ich die Geberin bin. Da müssen Sie ein. bißchen Komödie mitspielen. Sie stecken sie einfach ein paar Tage ins Bett, Herr Doktor. Inzwischen erzählen Sie ihr, daß der amerikanische Stiefbruder so zirka l()() Dollars geschickt habe, die für sie auf der Post zur Abholung bereit liegen___ lassen sich zum Schein eine Vollmacht voll ihr geben und ... händigen ihr die Summe ein." „Verdammte Lügerei!" brummt der Doktor lind tut, als ob ihm etwas ill das Auge geflogen sei. 'Aber er muß doch zugestehen, daß der Vorschlag klug erdacht uud daß es Meuscheupflicht sei, in diesem Falle die Wahrheit beiseite zll schü'ben. ^- Mamsell Tilde ist außer sich ^"l-Hreude. Sle hält ein verblaßtes Kinderl.iio ihres ^liefbrllders ill der Hand lind küßt es. Sie weint und lacht m einem Atem lind nimmi es als sicher an, daß Il,e Nenbert lind sie . ,<>.<. . ^ . Das geht mm natnrlich nicht. Ilse wird m ihrem dunklen Häuslein wohnen und bei gutem Laibacher Zeitung Nr. 199. 1772 31. August 1905.^ Grenzbefestigungen gegen Schweden zu einer lebhafteren Auseiuandersehuug Anlaß geben. Man erwarte jedüch, das; die uorlvegischeu Unterhändler ihre Einsprache dagegelr fallen lassen werden, sobald sie die Überzeuguug gewinnen, daß ein Nachgeben von feiten Schwedens in dieser Hinsicht ausgeschlossen sei. Der Reichstag hat die erwähnte Fordernng einstimmig beschlossen nnd das gegenwärtige Ministerinm, das ans Vertretern sämtlicher politischen Parteien zusammengesetzt ist, hat, den Auftrag übernommen, den Reich5tag5beschluß Punkt für Punkt durchzuführen. Tie etwaige Ablehnung dieser Forderung dnrch die norwegischeil Delegierten würde in Schlveden als eiu deutliches Zeichen unfreundlicher Absichten der Norweger betrachtet werden nnd es dürfte iu diesem Falle der Abbruch der Nnterhandlungeu erfolgeu. Vei der hochgradigen Erreguug, welche im schlvedischen Volke lwch iuuuer bis in dessen tiefste Schichten herrscht, würde eine solche Wendung die Lage auf der skandinavischen Halbinsel bedenklich gestalten. Politische Uebersicht. Laibach, 30. August. Wie die „Neue Freie Presse" erfährt, wird sich der Neichsrat Ende September versammeln, um über die gegeuüber Uugarn zu ergreifen-deu Maßnahmen zu beraten, falls in llugaru die Delegatioueu uicht gewählt werden können. In dieser kurzen Tagung soll auch die italienische Nni-verfitätsfrage erledigt lverdeu. Darauf sollen die Laud tage Mille Oktober und nach der Landtagstagung wieder der Reichsrat einberufen werden. Nach einer Mitteilung der „Slav. Korrespondenz" hat Abg. Dr. Stra n s k y auf die Stelle eines ersteu Vizepräsideuten des reichsrätlichen E z e ch e n - K lubs resigniert. Altknüpfend an den Bestich der englis ch e n Kanal flotte iu der Bucht von Swinein ü n d e lveist die „Neue Freie Presse" darauf hin, daß die offizielle deutsche Politik sich bisher, bei aller Wahrung der nationalen Würde, aufrichtig bemüht habe, die Vorurteile, welche man iu England gegen das Dentsche Reich hegt, zu bauneu. Auch jetzt wieder bilde die Begrüßung der cugli-scheu Flotte durch die deutsche einen Zug der deutscheu Politik, der an Großartigkeit nichts dadurch einbüße, daß er überaus feiu uud klug ist. Er sei nm so mehr des Rühmens wert, als die öffentliche Stimmuug iu Deutschland durch den frauzösischeu Flotteubesuch in Eoweo uud die daran geknüpften englischen nnd französischen .Kommentare keineswegs daranf vorbereitet !var, der englischen Flotte zu huldigen. Wenn Baiser Nilheliu mit der raschen Initiative, die, ihm eigeu ist, für eiueu Nu'irdigeu Empfang der britischen Kriegsschiffe sorgte, so zeigt dies, daß er nicht nur korrekte, sondern freundschaftliche Beziehungen zu, Englaud wünfcht. Nichts wäre natürlicher und nichts geziemender zwischen Staaten, zwischen denen es einen ernsten Grund zum Konflikt nicht gibt. Ilnd darum sei auch die Verwirklichung des (Gedankens nicht ausgeschlossen, daß das dentsche Entgegenkommen in Sluine-rnüude eine Vrücke über den mystischen Abgrnnd schlägt, der zwischen England nnd Deutschland gähnt. — Der Berliner „Lokalanzeiger" meldet ans Swinemünde: Vei einem gestern zu Ehren der eng-, lischen Flotte im Kurhause gegebenen Festmahles sprach Admiral Wilson folgenden Trinkspruch in! englischer Sprache: „Wir fühlen nnd bekennen in I dankbarster Weise, wie außerordentlich freundlich der uns bereitete Empfang ist. Es war schou lange mein Wunsch, die Kanalflotte in die Ostsee zu bringen, denn ich bin der Meinung, je mehr wir von iinseren Nachbarn sehen, desto besser ist es für das gegenseitige Verständnis bei den Völkern. Ich danke Ihnen herzlich für den uus bereiteten Empfang, gauz besonders aber dem Kaiser für die Güte, daß er seiue Flotte gesaudt hat, um uus zu bewillkommnen. Der Verkehr zwischen den Angehörigen der beiden Marinen ist wie kein anderes Mittel geeignet, die Beziehungen zwischen uuseren zwei großen Nationen zu förderu. Ich fordere meine englischen Landolente anf, znm Danke ein Hurrah auf Swine-nu'iude nnd die deutsche Flotte anszubringen." Tagesneuigleiten. — (Seh r z ufri e d e u!) Vei einem im IX. Ne-zirkc iu Wicu wohuhafteu Vaulbeamteu, der sich während der Sommermonate auf dem Laude befiu-! det, wurde kürzlich eiugebrocheu. Die Diebe durch°! suchten sämtliche .Uäslcu uud Lädeu uud uahmeu das ^ Wertvollste mit. Iu einer Lade fanden sie ucbst Schmuckgegenstäuden auch die dem Söhucheu gehörigen Schul fleißzettcl. Uui der sichtlicheu Freude über den geluugeueu Faug Ausdruck zu gedeu, legteu die Diebe die Zettel auf deu Tisch, auf denen stand: „Sehr zufrieden!" — (Dichter als Propheteu.) Im Jahre 18U3 erschien Wilhelm NaabeZ wundervoller Noman „Die Leute aus dem Walde". Da spricht der Haupt« mauu a. D. Kourad v. Faber, eiu kluger Globetrotter, am Grabe eines Paares, das mau au der kalifornischen Küste des Stillen Ozeans gebettet hat, die Leichenrede uud sagt: „Ich sage, Geutlemeu, dies ist ciue. gute Stelle, um zu liegen und auszuruhen uud! auf die Tritte der Kommenden zu horchen. Hört ihr! die Schritte? Einzeln, zu Zweien, Zwauzigeu — Tausenden, Millionen ^- tlic vvkolc lio^! Es wird eiue Zeit gebeu, da wird die große Flagge der Zu-kuuft hier entfaltet sein. Dann gibt es vielleicht ein Euglaud dos Stitteu Ozeaus, luelchcs daun sehr le-bmidic, sein wird. Wir ueuueu's heute Iapau und steheu davor, wie vor eiuem dunklen stummeu Nätsol. Iu jeuer Zeit werdeu geloaltige neue Nationen auf riesenhaften Schiffen zwischcu deu Uferu Asieus uud Amerikas vertehreu, wie jetzt zwischeu Hull uud Hamburg, Dover uud Calais. Da wird die Zivilisation ihreu Lauf um deu Erdball volteudet habeu." > — (Meisterwerke der Uhrmacher-! knu st.) Eiue außerordentliche Leistung hat der frau-zösische Uhrmache,r Louis Leroy vollbracht, indem er ^ ein Uhrlverk in einem goldenen 1<» Fraukeu-Stück mit dem Vilduissc des Fürsten vou Monaco anfertigte. Einige Zahlen iu „La Nature" zeigen, uiit wel-! cheu minimalen Teilen cr dabei zu arbeiteli hatte. Die größte Dicke des Reliefs beträgt 2-256 Millimeter, die kleiuste iu deu Vertiefungen aber nur 1-786 Millimeter. Jedes Stück des Mechanismus mußte so diiuu als möglich seiu. Eiuige Messiligstücke siud nur 14 ! Huudertstelluillimeter dick uud Stahlstücke sogar nur ! ?l „Uuiou Musicale"vou Thillot gewohnt, der bei einer Fahrt, auf dem See seiu Portemonnaie hatt.' fa^ lassen, das unu so wuuderbar wiedergefischt und itB zugestellt wurde. — (E i n K a m p f a u f L e b en u, n d T o d nnt eiuem Irrfiuuiae u.) Aus New Aork wird oe' richtet: Eiueu furchtbaren Kampf hatte am voriZe Dieustaa, der SigualU'ärter Eharles Lyuch in sei'^ Sigimldnde iu Nowayton, Couuecticut, zu besteb^ Während er im Dieuste war, betvat eiu Wcchusimnge i die Wärterbude, verschloß die Tür nud griff LtM ! an. Dieser wehrte sich verzweifelt, uicht nu'', ' selbst Zu verteidigen, soudcru anch, tim ein Eiseuba!)^ uugliicl zu verhindern, das bei den häufig an die> Stelle vorbcitommendeu Schucllziigeu hätte einu' tcu köuucu. Schließlich konnte Lynch deu Verrückten durch eineu Schlaf, betäuben, worauf er sich zu ^' Telegraphcuapparat schleppte m,d au die Zc"^' statiou in New ?)ork depeschierte: „Verrückter ,'' nieiuer Vude, der mich zu töteu versucht. Was M ^ tuu?" Sofort kam die Autwort: „Vleibeu 2ie, " Sie siud. Halteu Sie den crsteu Zug au uud crbiU Hilfe." Zwölf Minutcu vergiugeu, nno in der i> ,^ hatte Lynch wieder eiueu verzweifelten Kawpf ,!V dem Verrüctteu zu führeu. Als die Siguale den n^ steu Zug zum Halteu brachten, schrie Lynch uiu H)^.^ Die Neamteu erbrachen bald die Tür der Sigualdu uud iiberwältigteu uun den Verrückteu. Lyncb ^. ganz erschöpft; er war schwer verwuudot. ^ur > , ueu Anstrengungeu ist eo zu vcrdaukeu, daß wei^' ^, Unglück verhütet wuroe, deuu der Wahnsinuil^' ^" auch versucht, die Signalhebel zu ergreifen. . — (Die Traunng im Schaukast ^' "v Nicht nur iu den Verciuigteu Staawi, soudern/> iu den, benachbarten Canada treibt die ^el'la' uiacherei „schöne" Vlüteu. Hat doch iu Montreal ,^ unternehmender Kleiderhäudler vor kuiz"U^. Wetter iln (karten sitzen, den ihre Wirtsleute mit Kartoffeln bebanen. Mamfell Tilde hat bei dieser Ablehnung die seltsamsten Gedanken; vielleicht schämt sich Ilse dranßen ihrer Bekanntschaft... vielleicht. Und weil sie keinen l^egenbeweis erbringen kann, spricht sie nicht weiter davon.---------— Der Juli hat seine Herrschaft angetreten. Die Menschen ächzen unter seinem Regiment. Auf den Vlätteru der Pappelbäume liegt eine dicke Staubschicht, und die bräuulicheu Dunstschleier nehmen eine weißliche Färbung an. Ilse Neubert hat den ganzen Tag die graue Leinwand vor den Fenstern hängen. Nur abeuds geht sie hinaus, an den Schächten vorüber, auf die paar Birken zn, die am Anfang eines Nübenfcldes steheu. Vierzehn Tage ihrer Ferien sind bereits verflossen. Als sie eines Abends ein, wenig später als sonst heimkommt, erhebt sich vor der Bank, die vor ihrer Wohuung steht, eiu elegant gekleideter Herr, der augeuscheiulich hier auf sie gewartet hat/ „Habe ich die Ehre, mit Fränlein Nenbert zn sprechen?" fragt er, als sie vor ihm steht. „Das ist mein Name", sagt Ilse verwundert. „Ich möchte Sie nm Anskunft über Fränlein Mathilde Selchert bitten. Man wies mich an Sie, weil Sie die Emzige sein sollen, mit der sie in Verkehr steht." „Fränlein Selchert ist znr Stärkung ihrer Gesundheit zur Zeit in Nedowen an der Ostsee." „Was Sie sagen! Ist sie so vermögend?" (Schluß folgt.) 3er verdacht. Roman von Tee von Dorn. (9. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) „Ich glanbe nicht nnr, sondern bin der Überzeugung, daß die Beziehungen des jnngen Mannes zu Mier Dame nach verschiedenen Richtungen recht ernsthaft zn nehmen sind. An sich — du lieber Himmel! Gewisse Seiten unseres modernen Geschäftslebens sind ja fast daranf zugeschnitten, juuge Leute auf 'Abwege zu bringeu. Aber hier liegt die Sache doch andcrs. Es ist etwas dabei, das mich beunruhigt. Der Einflnß, den. jene Frau auf ihren Nef-feu ausübt, ist kein guter. Er veruachlässigt sich und jene Verbindnngen, deren Pflege nnn einmal mi' erläßlich ist für eiue Karriere, wie fie Herr von Damradt im Auge hat. Nie er Ihr Hans meidet, das Haus seiner mütterlichen Frenndin und Wohltäterin, so bemerkt man die Nichtbeachtung der einfachsten nnd selbstverständlichsten geselligen Formen anch an anderen Stellen mit wachsendem Befremden. Aber da) alles, meine liebe, gnädigste Fran, ist noch nicht schlimm. Bei gutem Willeu läßt C5 sich erklareu, wie Sie es der kleiuen Folkingen erklärt haben, nnd schließlich auch wieder gut inachen. Meine ernsten Bedenken richten sich anf zwei andere Momente! Einmal - wer ist die Dame? Zu gewisseu Fraueu gehört sie nicht. Das ist allen denen klar, die sie in Begleitung des Herrn von Damradt gesehen haben, nnd das sind wenig, denn in solchen Dingen ist Berlin ein Dorf. In allem nbrigen aber gehen die Ansichten anseinandel- „^ eiu.'u Wolleu ihr in ersten greisen als einer' "!^t Sliblinoka begeguet seiu, die durch ihre S^n^ ebeuso wie durch deu märchenhaften Reichtum l ,^ Iuweleu Auffeheu erregte. Andere wieder li" ^ sie für die Witwe eines französischen Offizi"'-/.^ in engen Verhältnissen lebt und sich hier, vow gehend bei Verwandten aufhält." . -.^n ,,So ist anch mir berichlet worden", wars i^ von Horst-Snthmer ein. ,^>t „Ganz recht", bestätigte der Oberstaat^inn^ mit einer interessierten Lebhaftigkeit, die !^^ .^ Art nicht war. „unter dieser Flagge ist die ^ ,^ auch behördlich bekannt. Ich Erkundigungen eingezogen. Die Sache ist ^^ vollkommen in Ordnnng — Nora Marguerite -laide Blanc, geboren als Vikomtesse de Tarnen^ St. Easse im Elsaß, Witwe des ston Blanc, 27 Jahre alt, katholisch — Sie w", ^ liebe Freundin, aber die Feststellung solch"' "^, Eiuzelheiteu, welche Ihnen unwesentlich ^'^„li-ist doch von erheblicher Wichtigkeit. Diese P" f^l, lien der Dame lasseu beispielsweise die F^"^., ,^'" welcher Art die verwandtschaftlichen ^ez"'^',^,' zwischen eine Vikomtesse de Tarnelle, ^ "liin'c .'ines französischen Offiziers uud jenen. ^ H^->ileinbürgern sind, die die Madame alo >!)" ^ wandten bezeichnet. Doch das nnr beiläuflf!- ^. habe meine Recherchen nach der Richtung l"' , ^ stellt, und von dem Resultate der Ermituu ^, wird es abhäugeu, iuwieweit die Sache uev" Laibachrr Zeitung Nr. 199. 17 73 31. August 1905. Vock" ^^""s"lst^r eine Hochzeit veranstaltet. Bereits Ärn>^' ^ ^"' HuchZ^t prangten die Namen der den "? uiinitten zahlreicher Hochzeitsgeschenke in h^. /uiaufenster. Da das Kleidergeschäft in einer t^ ^,""chen Straße liegt und die Polizei eine Vcr-sü <^ ^""" ^'^"l der Menschoilansamiillnilg be-dcr!n ^ ^'^^ ''^ ^^lizei die Teaming. Der Klci-schlll^ '^' ^'' lich dadlirch aber nicht beirren und Tlnm " ^^'^"ft einfach eine Stunde lang, ließ die Tchai.s"^ ^""" ^nter zugezogenen Gardinen im dom A ' vornehmen und zog die Gardinen in Paar !^'"^^ ^'l^er znrück, als das tleuverinählte Di/^'^'uhaft errötend, sich den ersten Kuß gab. Ilmw ' ' hatte ihre liebe Not, die Tausende von "Man, "r'^lwch zu halten, die sich vor dem Geschäfte würd, - ""^ als dio Ga.rdincn zurückgezogen t>ie ^ ^'Ulfach fohlten. Dem Kleiderhändler tonnte MM ^" "tchts anhaben, weil er die Trauung derfH "ss''"l^'n in, seiner eigenen Wohnnng hinter lassen 3^'" ^"'^" ""^ Gardinen hatte vornehmen born»!, " ^^thodistenprediger, der die Trauung dcr 5j I"""' batte, wird nun seitens der Presse und gezogen " """' Richtilngen scharf dnrch die Hechel scii^ ^'^l^b' Vaterland, kannst ruhig scheu ^ Vs'^ ^"fül-, daß die Bevölkerung im Deut-Torf. !>^ "^^ ausstirbt, ist bestens gesorgt. Im diofc^" "N?ulonsheim b" Bad Kreuznach befchenkte ^'t dei ^i« ^"" "'^ TaglöhnerS ihren Gatten 3Lin^ ! ^ bebenden blinde, und nicht weit davon, in durch v'"!,"' ^'Ul'd^ ^''n ebenso glücklicher Einwohner l5 i,.,^./ '^"»f^ eines Zwillingspaares Vater des '"'"^. Sprößlings! 'M'inc ^ " m.° r des AusIan d e s.) „Ich und ^nft si. ^^' ^'' haben es nie langweilig. Manchmal "'"üsi^l? ^^rzellail nach mir. Trifft sie mich, dann üan» s^ '" ^' ungemein, und trifft fie die Wand, 'Neue ich „lich. daß ^"rligonder zur Witwe: „Entschuldigen Sie, k"Mm/ /"a^aden zur> Beerdigung Ihres Mannes Kit? ^>> l ^^' haben verabredet, einander das Ge° ^rzin > - " Witwei „Ja, mein Mann war so gut-^w! IM ..^' ^^'^'" ^""^ ^"'" ^"^ vortritt ge- ür sich^"^"' Gerber Gullström wurde, je mehr ergab Und liös^^ prunke. Seine, Frail suchte ihn im guten zubrin,^ !>""^ '"^ letztcrem, von seinem Laster ab-niitt^ n, ^^cr vergebens. Hier mußte ein Radikal-hüllt c,j, ^"""lbtt werden. In em großes Laken ge-nls dil', /^ ^"5 Abends ihrem Manne entgegen, Hiillst^ ^uuielnd ans dein Wirtohause kam. Als ^l^no n . ^ Gespenst sah, machte er Halt, indem er habe iH ^"^^' »Vift du von Gott — hup, fo ha — ich^ hm" ^' ^'^^' und bist du vom Satan, so habe "" huv s -^ "^'^ ^"ne A ^- Angst, denn ich habe ja ^^^wc Schwester geheiratet." ^tal- und Provinzial-Nachrichten. ^ot^^!>' Adjustierung der Militär-^'chiel, > ""Akademiker) wurde laut des letzt-stcht i,/ ,^ ^crordnnilgsblattes verlantbart und be-vlit sch^a ^^ ^'bietten: Hut aus schwarzem Filz ^U'lbsv^" Sc^idenband, auf dem schwarzen Felde «^^.^'^enen Rosen der k. und k. Doppeladler ge- stickt, mit gelbschwarz seidener Schlingenborte; sonst wie für militärtierärztliche Beamte. Feldkappe wie für Praktikanten, Schnur, Schlinge und Röschen je» doch statt golden aus kaisergelber Seide. Waffeurock aus schwarzem Tuch mit krapproter Egalisicrung und gelben, glatten knöpfen in der Form wie für militärärztliche Beamte. Blufe aus schwarzem Schafwollstoff, Forin wie für die Mannschaft, jedoch ohne Ach-felspangen. Mantel wie für .«Mdett-Offiziersstellver-trcter der Infanterie ohne Achselspangen. Pantalons aus blaugrauem Schafwollstoff in der Form wie für die Mannschaft der Iägertruppe, Passepoil krapprot. Sommerpantalons ans halbfeinen, Zwilch. Schnür-fchnhe (Stiefeletten) ohne Verzierung. Degen wie für militärtierärztl. Beamte. Degenkuppel wie, die Säbel-knppel fiir Kadett-Offiziersftellvertretcr. Dann für den Reitnnterricht Stiefelhose aus blaugrauem Schaf-wollftofs, Stiefel und Tragonersporn. Als Distinktion lmn-de bestimmt: Für Militärakademiker mit gutem Gesamterfolg ein tt Zentimeter langes goldenes Bört-chen in der Breite nnd mit den, Dessin der Feld-webels-Distinktionsbörtchen; für Militärakademikcr mit sehr gutem GesanUerfolge zwei dergleichen Vört° cheil mit zwei Millimeter Zwischenraum. * (Ernennungen im Volksschuldienste.) An Stellte der nach Mitterdorf versetzten definitiven Lehrerin Frl. M. Gorjanec wurde an die dreiklafsige Volksschule uach Nesseltal die absolvierte Lehramtskandidatin Frl. Anna 5t'ordon ernannt. — Da die provisorische Lehrerin Frl. Justine^ Schwi n g e r in Lienfeld auf ihre Swlle verzichtet, wurde an ihre Stelle die absolvierte Lehranitskandi-! datin Frl. Valerie Kasch in provisorischer Eigens schaft ernannti ferner wnrde die absolvierte Lehramts ! landidatin Frl. Stephanie Ha n d l zur provisorischen ! Lehrerin an der Mädchenvolksschule in Gottschee ev- ! nannt. — (Die L e h r m i tte l a u s stel lu n g) an der städtischen Mädchenvolksschnle zu St. Jakob wird heute vormittags nm halb N Uhr eröffliet N'erden! und bleibt für den Vesnch bis 10. September offen. Die reichhaltige Antzstellnng kann täglich von halb 9 bis halb l^ Uhr vormittags und von :i bis 5 Uhr nach- ^ niitiags besichtigt werden. Ein alle ausgestellten Gegenstände enthaltendes Lehvmittelverzeichnis ist im Ansstellungsgebäude selbst käuflich zu haben. ^ ^ (Herabsetzung der Verschleiß« preise für W ö l ler sdo r f c r Iagdpatro- !nen des Ä rar ialver lages.) Mit 1. August 1905 ist eine erhebliche Herabmindernng der Verschleißpreise eingetreten, worauf die inte-ressierten >Ureise mit dem Beifügen aufmerksam gemacht werden, daß diese mit ranchlosem Pulver geladenen Pa- ^ tronen in allen größeren Orten der Monarchie durch z die dafelbst befindlichen lizenzierten Pulververschlci- > ßer in Originalpackung bezogen wei'den können. Da > die Pulververfchleißer ihreu Bedarf an derlei Patro- ^ nen aus dcni Verlage des nächst gelegeneil Artillerie-! zeugsdepots decken, lönnem fic Bestellungen auch allen- ^ falls augenblicklich nicht vorrätige Patrouenkategorien in kurzer Zeit bewirken. Damit die Besteller sich den j Erhalt der entsprechenden Patronengattung sichern, > ist nicht nur die Bezeichnung des Kalibers uud der Schrotnummer, sondern anch eine geilane Angabc erforderlich, ob Patronen mit gewöhnlicher Pnlverla-! dung (rote Hülfe) oder mit verstärkter Pnlverladung (blaue Hülst"), daun ob solche mit normalein oder fchwachcm Rande cn'wünscht lverdcn. Die Wö'llcrsdor-fer Iagdpatroncn, welche unter sorgfältiger Kontrolle elaboriert werden, sind in Kartons zu je 10 Stück erhältlich: der Versllik'iß darf nur in der amtlich verschlossenen Originalpacknng erfolge». Der Preistarif kann bei den lizenzierten Pulververschlcißern einge» sehen werden. Die verschiedenen zur Auwcndung ge» langenden Ladungen sind dein Tarife zu entnehmen. - (Auszahluug der Mietzinse für den Artillerie-Schießplatz bei Gurk-feld.) Am 5., (i., 7. uud 9. September findet bei der Vezirkshauptmanuschaft in Gurkfeld die Auszahlung der Mietzinfe für die in den Artillerie-Schießplatz, beziehn»gsweisc in den SicherheitZiyayon cinbe» zogeneil Grundstücke pro l9M/M>5 statt. —»— (Das Projektionstheater „Ro> lalidograp h") führte gestern abends in der Arena des „Narodni Dom" verschiedene neue, gelungene Bilder vor, nnter denen der Zyklus „Leben uud Treiben im Innern der Erde" mit acht effektvollen Aufnahmen befonders hervorgehoben werden mag. — (K ongreß der sIovc ni s ch e n national - radikalen Studentenschaft in Trieft.) Am Kongresse wird außer der slovenischen Stndenlenfchaft eine ansehnliche Zahl von auswärti' gen Gästen teilnehmen, über 50 böhmische Studenten, welchen sich mehrere Universitätsprofcssoren angeschlossen haben, kommen auf der Durchreife nach Trieft schon am 2. September nach Laibach, voll wo aus sie mehrere Ausflüge nach Oberkrain unterneh-meii werden. Am 5. vereinigen fich die slovenischen lind die böhmischen Studenten in Adelsberg, um die Grotte zu besichtigen uud nach dem gemeinsamen Mittagsmahle die Reise nach Trieft fortzusetzen. Auch die Vertreter der kroatischen und ferbischen Stnden-tnischaft haben ihre Teilnahme angemeldet». Der Vortrag über Pre^eren wmo von Herrn Panl Gro° «elj besorgt werden. In der großen Volksversammlung werdeil die Herren Landtagsabgeordnetcn Dr. Rybar und Dr. Treo als Redner auftreten. Außerdem haben ihr Erscheinen die Universitätsprofessoren Dr. Chodounsk y, Dr. Stotla f a, Pro-kroalifche Ionrnalist Stjepan Radio und der ser-bische Redakteur Vasa Cariöeviö zugesagt. Am Kongresse werden außerdem mehrere südslavische Nbgeordilete teilirehillell. * (P il gerz u g.) Heute nachmittags gegen 5 Uhr kommt aus Trieft ein Pilgerzug mit 500 Per-fönen an, die das heilige Land befnchten. Nach Einnahme eiiler Iaufe werden die Pilger ihre Fahrt nach Wien fortsetzen. * (E i n e i r r s i n il i g e P a f f a g i e r i n.) Der, gestern abends aus Marburg angekommene Personen» zug brachte eilte 40jährige Arbeiterin aus St. Leonardo, Bezirk Udine, die plötzlich all religiösem Wahn erkrankt war. * (Eine Woh n ungsei n s ch l e i ch e r i n.) Diesertage überlinchtet^ bei der Arbeiterin Elisabeth Mehle die beschäftignngslose, 19jährige Maria Hr!° bar ails Tomarevo. Als sie sich in der Wohnung allein, befaild, stahl sie ihrer ^uarticrgcberin 1«) I< sowie, eine seidene Bluse und suchte das Weite. hal.^^lien auch ein amtliches Interesse für mich 'Nan ni!!!.f?^^^ luillen", rief die alte Dame, und f'!"'hiqt w>^ ^ "^' ^"l; slo auf das höchste' be-""üin. ""^- „Wollen Sie damit sagen, das; sich da '^l^'e f. "" '^'spitzt —^ D'ie folgen für mei--> Ter!v^"' ^a nicht auszudenken, lvenn —" ^Mn i,^,""'Uaat^ailwaIt zog die Schultern hoch. '^rt,> 1 - ^?' 'ül) in seinen Stuhl zurück und er- 'Ucht z^^^U und so schwarz brauchen wir vorerst Lürnl F?,.")- ^s kain, sich alles sehr einfach auf-^Uzüsm ^'^^'b — weshalb soll eine vornehme ^"5^" ""ht anile, deutsche Verlvandtc habend !> ,^um!! '"'^^'lt die Menscheil oft fouderbar ge-^"vand ?"!' ^'^ salbst für den Fall, daß die ^nn si., '"lt nicht nachgewiesen wird, so wäre Ü'" ^iiu' ! ."^'^ krinnnell. Vielleicht handelt es sich '^lich. ^"'lpaniltheit. Es gibt unklare und be-3^' in, s'3?^^llingen, die sich sehr einfach aufklären 'chter 'sumsten Falle deil Arzt, uicht aber den ^lnfn3"<"^ "Ustand eine drückende Pause. "U ein,,^/^ Oberstaatsanwalt fort — langsam, '^'ben ^,.f Agende" ^cnlessenheit, lvelche das Be-> „^.^"'""' lies;, llicht zu viel zu sagen. !)? ^'^' l^ve Freliildiil, spielt, erst in zwei-s'chtl». ' vUs dle Entdeckliilsi der Dinge in dieser ">'»- H^l /" h"ben wir beide keinen direkten (5in-!'"ch ^/^ "b^ silrd Sie vielleicht in der Lago, Fl'ken v "ndereil Nichtlinq hill zum (^uten zu ^'Uf^'f .^^'"" Damradt vernachlässigt auch seine fluchten iu recht auffallender Weise." „Aber ich bitte Sie, bester Freund, Gust ist die Gewisseuhaftigkeit selbst." ^ „Tas habe ich bis jietzt Zu meiner Freude auch immer gehört. Leider hat sich das geändert. An vorgesetzter Stelle will man eine gewisse Gleichgültigkeit bemerken, die natürlich um so auffälliger ist, als Herr von Damradt früher mit peinlicher Sorgfalt gearbeitet hat. Und diese (^leichgülligkeit > ist auch wohl die alleinige Ursache einer anderen bedenklichen (irscheiuung — es sind, wie soll ich sagen, kleine Indiskretionen vorgekommen — verstehen Tie mich recht, nicht von besonderem Belange vorläufig; aber mau ist nervös ill diesen Abtei-lliugeu der Regierung, uud es genügen Kleinia,-keiton, um stutzig zu machen." „Das — das ist furchtbar! 2ie sehen mich fassungslos. Was soll ich tuu?" „Es dürfte genügen, wenn der junge Mann auf diesen Punkt mit Schonimg limg^wiVi/n würde — und möglichst, ehe amtlicherscils clwas folgt. Ich betone nochmals, daß irgend welcher besondere Verdacht bis jcht noch nicht vorliegt — das ist jedoch auch nicht uötig, um eine, Stellung zu erschüttern, die eiue völlige Vertraueuswürdigkeit voraussetzt. Sie wisseil, daß .v^rr von Damradt in jener Abteilung arbeitet, welcher die Überwachung der militärischen Spionage obliegt. Es ist ohne weiteres klar, daß eine, Nachlässigkeit, eine leichtfertige Behandlung von Akten, oder auch nur eiue Uilalifinerksaiilkeit bedeuklicho Folgen haben kann. Und ilichl nur sachlich, sondern auch für den Ve ! treffenden selbst. Iu jedem anderen Ressort ist eine! Nachlässigkeit ein Nachlässigkeit - hier aber kann! sie unter Umständen ill den Verdacht des Verrates bringen. Da die Staatsrätin, sich entsetzt erhob, fügte der Oberstaatsauwalt, welcher nun auch seiuen Stuhl zurückschob, hinzu: „Diese Umsläude lieqm natürlich nicht vor. Ich wollte nur die mögliche Tragweite der Angelegenheit Ihnen andeuten. Im übrigen aber bill ich überzeugt, daß es Ihrem Eiuflussc gelingen wird, deu jungen Mann auf sich selbst besinnen zu machen. Und — was du tuil willst, das tne bald, nicht wahr?" „Ich danke Ihnen, lieber Freund, danke Ihnen aus vollem Herzen! Noch heute werde ich meinen Neffen zu mir bitteil — und Gott gebe, daß ich die rechten Worte finde." Noch lange, nachdem der Obersiaalsauwalt das Haus verlassen, kauerte Eli vou Horst vor dein Sofa ill ihrem ^imiuercheu, iu das sie geflüchtet war. Alles, was sie iu deu letzteu Mouaien go-litten, die wachsende Entfremdung Cyusts, die durchsickernden (Gerüchte, dio ihrem Herzen so woh taten, war nichts gegen dio namonloso Angst um den Mailil, deu sio »lit dor schoueu Verschlossenheit ihres Wesens, aber mit um so stärkerer Vorinin'rlichnug liebte. Sie hatte nicht einmal alles vorstanden, stc wußte nur, daß ihm (Gefahr drohlo, und da,; sto, solbst nichts tun konnte, um diosolbo abzlNvouden. ^io e'> ^'ofühl der Ohnmacht war es, das ste modor-geworfon hatto und ihrou, Körpor m tranonlosem SchluchZon orbeden »nachte. (Fortietzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 139. 1774 31. August 1905^ — (S ch w u r g e r i ch ts v e r h a u d l u n g e ll.) Gestern failden nnter dein Vorsitze des Herrn Ober-laildesgerichtsrates Dr. Alois John glvei Verhand» Inllgen statt, bei denen Herr Staatsanwaltsfubstitut Dr. Anton Rogiua als Ankläger fungierte. Die erste Verhandlung wurde gegen den 29 Jahre alten Knecht Jakob Srna in Untergörjach, Gericht^bezirk Radmanilsdorf, wegen Totschlages dlirchgeführt. Als Verteidiger fungierte Herr Advokaturstandidat Doktor Ferdinand M ü11e r. Der Tatbestand ist folgen» der: Am 25. Juli 1905 nachmittags gerieteil im Slamnitschen Gasthause in Fortuua der Schmied Io-sef Ulc-ar aus Zgornji Graben liiid der Angeklagte in einen Wortivechsel, weil letzterer behauptete, der Schmied in Zagorica schmiede besser als Ul5ar. Aufgebracht, versetzte Uliwr deiu Srua ein paar Ohr-feigen, worauf Srua das Gasthaus verließ, aber wieder mit offenem Taschenmesser zurückkehrte nnd den Ul5ar herauszukommen aufforderte. Der Schmied leistete dieser Aufforderung Folge. Vor dem Haufe stritten die beiden weiter, wurden schließlich Hand-gmein, wobei Ul<-ar infolge eines Stoßes zu Boden fiel. Als er fich aufraffen wollte, versetzte ihm Srna mit einem Wagendrittel einen solchen schlag über den Kopf, daß Ük'ar zn Voden sank nnd tngsdaranf starb, Srna wurde freigesprocheu. — Die zweite Verhandlung betraf den 25 Iahrie alten Besitzerssohn Josef Nome aus Volavljc, GcrichtZbezirk Littai, wögen Totschlages. Am Itt. Mai l. I. abends trauten der Beschuldigte, der Knecht Johann Ljubiö uud an. dere im Hause des Anton Mohär in Volavlje Branntwein. Rome uud Ljubiö gerieten in einen Wort-, Wechsel, wobei Ljubiö den Rome init offenem Messer! bedrohte. Der anlvcsendc Anton Ferjan nahm ihni das! Messer weg uud brachte deu Linbi^ ans dem Hause. Kurze Zeit darauf verließ Nome das Haus uud kam auf dem Wege mit Ljnbtt- zufammcn-, er schlug mit einem Holzprügel so lauge auf dessen Kopf, daß er zu Boden fiel uud iu der Nacht starb. Nome, dessen Verteidigung Herr Advokat Dr. Valentiu Krispcr führte, wurde freigesprocheu. Die Verhandluug dauerte bis 11 Uhr nachts. 1. — (V c r m utlicher Naubmord.) A ln 29. d, M. vormittags wnrde im Nikava-Bache nächst der ans der Gemeindestraße Idria - Vossko befindlicheil Brücke durch deu Bergmann Vartholomäus Iereb eine männliche deiche anfgefuuden. An der Leiche sind mehrere, vermutlich mit einem scharfeu Werkzeuge beigebrachte Wundeil wahruehmbar. Nach Aussage des Gastgebers „Zur alten Post" in Idria ist der Tote mit dem Holzhändler Johann Oswald aus Obcr-loitsch identisch, der in der Nacht zum 25. d. M. im genannten Gasthnuse übernachtete. Es dürfte ein Raubmord vorliegen. - Von anderer Seite wird uns gemeldet: Tatveröächtig ist-ciu gegen 88 Jahre alter Arbeiter, der in Oberlaibach einen Lodenanzug gekauft und einen Wagen nach Üaibach bestellt hat. Die Gendarmerie verfolgte deu Verdächtigen bis Laibach: hier wurden von der Polizei die weiteren Nach forschuugen eingeleitet, die aber bisher erfolglos blieben. Der Name des Raubmörders soll der Gendar-merie bekannt fein. — (Der Mnsik- nnd Gefangstlub „Struna" in Idria,) veranstaltet ain 2. September im großen Öitalnicasaale ein Konzert mit folgendem Programme: 1.) V. Parma: Marfch ans „Legionarji". 2.) G. Noffini: Onvertüre zur Oper „Tanked". !i.) K. Ma^ek: ^ti-uiinm, Mälluerchor. 4.) Ch. Gouuod: Eutree-Couplet aus der Oper „Faust". 5.) I. Offenbach: Potpourri aus der Oper „Hoffmanns Erzähluugeu". 6.) I. AlM: Odöutki, Männerchor mit Baritonfolo. 7.) I. Haydn: Kam-Uler^Quartett cp. 7li, Nr. 2. 8.) Volkslieder: Noic ^'c UN Vl'lu 1)1,'In, I>vc let' in 1»<)1, l^Iovo, Mänuer-chore. 9.) N. Waguer: Potpourri aus der Oper „Tauu-häuser". 10.) H. Vogriü: I^iililiu noö, Mäilnerchor. 11.) F. von Flotow: Potpourri aus der Oper „Martha". Aufaug halb 9 Uhr abends. Eintrittsgebühr 1 l< 50 I,, 1 K, 00 l>, I!» ll, 2l) !>. Während der Aufführung einzelner Programm uuinmechi bleibt der Saal gesperrt. —v— — (Unwetter.) Mau schreibt uus aus Gott-schee: Aln 29. d. ging hier ein starkes Gewitter nieder; es regnete von 1l) Uhr vormittags an in Strömen, hie nnd da unterbrochen von heftigen Windstößen, die eine Menge Fensterscheiben zerschlugen, Ziegel von den Dächern und Äste von den Bäumen rissen. Hiebci herrschte eine solche Duukelheit, daß mau, um zu scheu, Licht anzünden mußte. Das gemähte Grnmmet wurde in Haufen zusammengeschwemmt nnd teilweise vernichtet. Das Unwetter dauerte mit kurzen Unter brechungen bis gegen l0 Uh>- nachts, worauf fich dichter Nebel medersenkte. Das Barometer fiel von 765 auf 755 Millimeter, das Thermometer auf IN Grad Celsius. Tagsdarauf verzog sich der Nebel bei völliger Ausheiterung des Himmels. — (Z u m V ogel s ch u tz e.) Der rührige „Österreichische Reichsbuud für Vogelkunde uud Vogelschutz" iu Wieu (III./2., Hörnesgasse 5) hat soeben wiede,r ein ueucs Flugblatt (Nr. 10) zur Aufgabe gebracht, welches deu „Vogelschutz durch Anpflanzungen" behan delt und jedem Interessenten auf Wunsch gratis zugeschickt wird. Wir möchten namentlich die Aufmerksamkeit dw Großgrundbesitzer, Gemeindevorstände und Verschöueruugsvercine auf diefes äußerst instruktive und eiu uoch wenig gepflegtem Gebiet des praktischen Vogelschutzes behauoelude Flugblatt lenken. Deun ivas vermag wohl mehr zur Belebung und P?r° schöuerung unserer Anlagen beizutrageu als fröhlicher Vogclgcfang? — Reiche Belehrung und Aurcguug für alle Vogelfreuudc bietet auch die vou dem genannten Vereine ausgegebene und sehr empfehlens-werte Halbmonatsschrift „Mitteilungen über die Vogelwelt", von der Probenummern stets gern zur Vcrfüguug stehen. ^ (A u s K' r a pina - TöpI itz) wird uns gc-schriebeil: Trotzdem wir uns iu deu letzten Tagen des August befinden, herrscht hier ein so lebhaftes Kurleben wie fönst in der Hanptsaison. Die Frequenz ist, seit der Kurort eine moderne. Gestaltung angenommen, heuer die größte uud die letzte Kurliste weist über 150l) Personeil aus. Wenn anch das unverändert schöne Wetter sowie die durch die Lokalbahn Grobelno-Nohitsch bedeutend verbesserten Verkehrsverhältnisse viel zur Erhöhnng der Ireqnenz beitragen, so steht doch ill erster Linie hiefür unseren heilkräftige» Ter-mcu dno Verdienst zu, dcrcu Ruf sich vou Jahr zu Jahr durch die hier erzielten glänzenden Kuren bei Gicht, Ischias, Neuralgien, Rheumatismus ?c. immer weiter verbreitet. Mit 1. September beginnt die ! Nachsaison und damit eine Verbilliguug der Wohnnn-! gen nnl 25 Prozent. Unsere Weinberge liefern herr-! liche Tinnben, die bereits in prächtigen Ermnplaren nnd sehr billig Znm Verkaufe ausgeboten werden; ebenso ist de>r Markt reichlich mit den besten Pflaumen, Birnen nnd Pfirsichen beschickt. Die unvergleichlich schönen Tage, die eine Spezialität nnseres Herb-! stes bilden, mit den geringen, Temperatursschwan-kuugen uud Niederschlägeu, die praktischen Einrichtungen der Kuranstalt, deren Gebaulichkeiten, wie Kurhaus, Bäder, Restauratiou, Kursalon :c., die durch geschlosseile Korridore miteinander verbunden sind uild es ermöglichen, stets die Bäder zu gebrauchen, ohne die geringste Verkühlung befürchten zu müssen, die vorzügliche uud dabei billige Nestauratiou, alles dies sind Faktoren, die den Aufeuthalt bei nns bis in den Spätherbst zn einem angenelnneii gestalten uud einen günstigen Kurcrfolg verbürgeil. (Feilbiet u u g.) Aus Gottschee wird unZ geschrieben: Die Josef Loserschen Gruildstiickc, be-steheud ill Waldparzellcu, Farrenauteilen, Äckern nnd Wiesen, gelangten am 29. d. zur freiwilligeil Feilbietung nnd erzielteil gute Preise. Die schöne Wiese ge° genüber der alten Pfarrkirche ini Flächenmaße von etwa sieben Joch erstand Herr Anton Hauff'um 12.000 Kronen. - (Eiu Kouzeut der Laibacher Ver° e i n s k a pell e) f'ndet heute — oder im Falle ungünstiger Witteruug — morgen im Schweizerhause statt. Aufailg 7 Uhr abends, Eintritt frei. * (Verloren) wurdeu eine goldene Brofche iu Form eines Hufeisens, ein Portemonnaie mit einem klciueu Geldbeträge und eine Zehnkronennote. * (G e fnnd e n) wnrde bei der Ortschaft Zbure, Geineinde St. Margareten in Uuterkrain, eine schöne, silberne Kette, die ein Radfahrer verloreil haben dürfte._______________________________________ Theater, Ounft und Literatur. (Ö st e r r e i ch i sch > uu g a r i s ch e R e v u e.) Mouatsschrift für die gefamteu 5kulturillteressen der österreichisch-nllgarischen Mouarchie,. — Illhalt des 2. Heftes: 1.) Goethe über Echellmg. Voll Adolf P r a cl, Purkersdorf. 2.) Zur Gefchichte der Wasserstraßen iu Österreich. Vou Dr. Viktor Thiel, Wieu. (Fortsetzung.) 3.) Drei byzantinische Fraueil. Von Theodor Ritter vou S t c f a n o v i c z - V il o v Z k y. Wien. (Schlnß.) 4.) Dichtkunst. (1. Gedichte. Von Heinz Tomafeth, Wien. 2. Auf den Trümmern Salouas. Vou Camilla V. Susa u. Vruun am Gebirge.) 5.) Ruudschau. (1. Weltpolitik. 2. Zn beideu Seiteu der Leicha. 3. Besprechungen uud Notizen: O. Criste, Feldmarschall Iohauucs vou üiechten» stein. Heransgegeben voil der Gesellschaft für nenere Geschichte i,l Wien. In Kommission bei L. W. Seidel H: Sohn, Wien, 1905; Dr. Karl W otke, Das österreichische Gymnasium im Zeitalter Maria Theresias. (Ä). Band der >loinnn5. Voil Dr. Karl F n ch s. Nerta von Sntt n e r, Briefe an einen Toten. Siebente Auflage. Dresdeu, 1905. E. Piersou. Vou Karl Huffuag I.) — (Dr. Iarisch' V olks ka l en d er für das Iahn 1900.) Herausgegeben von Dr. Karl Landsteiner, Wi?n, »St. Norbertns" Verlags-liandlnng. 55. Jahrgang. Preis M HMer. - Das Bändchen mit dem grünen Umfchlag ist nun fchon in vieleil Falnilici, ein willkommener Gast geworden. Der Jahrgang für 1906 ist besonders reichhaltig. Ein sckönes Titelbild uud eiuc Reihe vou Originals nnngcu vou Prof. Roller, Amateurphotographien ^, ttolisch nnd eine Notenbeilage zieren ihn, Eine h"vM Erzählung von Sklcnczka „Der fchüchterne I>'"° , wird Heiterkeit erregen. Vom Heransgeber wu wieder eine Reihe voil wertvollen Beiträgen ssel^'^/ Das Gedicht „Immakulata", eiu Liederkranzl "^ der schönen, binnen Donan". Die mit vielen 5M! tionen ausgestattete Reisebeschreibung: „Ostcrr,''"" Orient-Pilgerreise". Eine deil Tierschntz del,audc'' kleine Erzählnng „Der Einsiedler" mit "ncr ^ < iluilg voll Prof. Roller, die Legende „Der Bow^ stein" slnit Vollbild) ulld die ausführliche, illust^ „Weltrundschau". Zliul Ergötzen der Leser M^ anch diesmal eine Sammlung von Anekdoten Den Schluß bildet eiu Rebus (gedichtet vom H"'"' geber, gezeichuet vou Prof. Roller) zum KoMl '^ chen. Natürlich fehlt nicht das KalendariuM, ^^, historischen Gedenktage — Gellieiunütziges, V^r^ Verzeichnis: eiil alphabetisch geordnetes Verz"^ der gebränchlichsten Taufnamen dürfte auch ü'"' willkommen.sein. s< — (Illustriertes Wicuer Keg^ b u ch.) Ausführliche Darlegung des Kegelspiels ^, zweckeiltsprechenden Illustratioucu, einem vollst"'^ gen Vokabnlanunl der technischen Ansdriickc einein ulnfassendeil 5iegelreglement. Voil ^ ^ m a,l n. 8 Bogen. Oktav. In illustriertem U"^„', kartouiert 1 K 05 n. A. Hartlebens Verlag in " ^ - Bei dem großen Aufschwünge, den da5 vo» 1 , so beliebte Kegelspiel in ueuerer Zeit gemnü^ hat sich das Bedürfnis nach einer zeitgemäß^ ^ legnng des Spieles geltend gemacht. Eine ^ ^, in der vorliegenden Publikation gegebeil, bn' ^ Vorzug einer durchaus systematischen Anordnung , Stoffes vor allen übrigen Erzengnifsen altf 3^' ^ Gebiete anfweist. Das Werk ist anf das olog"'^ allsgestattet, sein Kegelreglenlent ninschreibt s"'" ^, in llbullg bcfiudlichen Normen uud ist darauf ^ ^ uet, daß es iu großer Schrift aus dem Vnche "^, druckt uud au einer passenden Stelle affichiert >v >. kann — eill Vorteil, der sich für die einzelnen > ^l gesellschafteil trefflich bewähren wird. Ta? ^ zeichnet sich zweifellos zu Gelegeilheitsgesche»^ ,,^< Kegler uud wiri> durch seiue Klarheit des I s'^t^ uild der Kegel-Usauccu oft dazu beitrageu, in >,^„, geu Fällen als Schiedsrichter im Kegelspiele zn^-^ Tclegranlme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz"" „i> Rate im japanischen Miuisterium des Änßcrn, .^^< sou, mit der Weisnng zu übertrage,«, die Äl^, ^', möglichst zu beenden. Das Abkommen bezilgu"^,^ chalins verpflichtet Rußland und Japan, ^' ^< llicht für strategische Zwecke zu befestigeil; es "" M>' tet feruer Japan, die La Perouse - Straße 3'" Sachaliu uud Hollaido ilicht zu befestigeil, Ml' Ports m o il t h, :^0. Anglist. Profess" ^,i!^ tens uild der Rechtsbeistand der Japaner, ^'^ F traten hente uachmittags um !i Uhr zilsanunc ^ ^ mit der Aufftelluilg des Frie>densvertrages ^ ginileil. . /, <,!>' Paris, i^l). August. Wie der. „Mt'",^,B Portsiilouth erfährt, hat Witte iu einer Unt"l .^ mit einem Berichterstatter erklärt, der Frie^ " ^' Nllßlaild ein ehrenvoller, Rußland habe kew ^. ftäilduis geulacht, das feiner Ehre uud s"""!. F^ essen abträglich wäre. Eu glaube, die tertli"'^',' stellllilg des Vertrages werde uoch einige Z^' ^ sjF spruch nehmetl, da das Verfahren der Iap"'^ ^„i> eili langfames sei. kleine, der noch znr Äerat"^^ ^< menden Fragen sei aber eine solche, welch^ - ^ standekoiiiulen des Friedens vereiteln könnt'^cl' Friede sei zustailde gekommen und werde "UV zeichnet werden. afoo'"' Oystcrba y, "^M'l"'^ Weise habe er dem Präsidenten Komura l^'"' .^ ^^ Lütt ich, 30. August. Bei einem V"'!^ M"! iuterparlameutarischeu Friedenskonferenz li ^,^. ^' Apponyi eine Rede, ivorin er der Freude ' Zt"", rühnlensloerte Ereignis voll Portsinoiith ^^l' gab. Er rühmte den eifernen Willen, deii -"'" ^, ^ Dieilste der guten Sache au deu Tag ael'w p'^ >toilgreß befchloß, folgendes Telegramm ".'^^^1'^ zii richten: „Die interparlamentarifche F^''^' ^ibache, Zeitung Nr. 199. 177b 31. August 1905. sci,?b? l" dem Augenblicke, da sio ihre Beratungen stiftcr" ^^ Enthusiasmus d.'n großen Friedens» Mm,v «!"^b: Das heutige Verhalten Japans Gttal, V ,"lwort auf deu Hinweis ans die gelbe mati^i'., V'"^ ^b'' unstreitig einen großen diplo^ nalnm s ^l "'nmgen. Indem es tatsächlich die An-cs sicki > "^ "i^'nen Vcdillgungeu erzwang, sickerte und n„ ? ""^cn, ohne dafür bezahlen zu müssen, >"i oer moralische Sieg bleibt ans Seite Japans. IcbbM^'^ ^^ August. Alle Blätter c^ben ih^^. drlea c^? ""^^ "ber das zwischen den Friedcns-schre b/ ^ gleite Einvernehmen Ausdruck uud drr ^.,v ^ M'lustige Ergebuis der Verhandluilgen s'^ lws '^ ^ ^^ Präsidenten Nooscvclt zu, weichein Welt a5> ^^"' ^ ^"' -Matin" bezeichnet Noo-Mqantis^ "/ llnbestritteneu großen Sieger in diesem ^ ae I /' "anipfe. - Tas „Echo de Paris" schrobt, pflicl '? " ^^'^ ^"'0^ dem Manne zu Dauk vor-s'llkeit di.!'^ ^?"' Tatkraft, Energie und Großher-wusste v "^rwhnlichkcit derjenigen zu überluindcu Hartnärf/^^^'"^ Forderuugen stellten, und die ..Ganlöi^" "'^'"^''"^ ^' ^u weing boten. — Der U'cht di^ ^^^ü'^' l.'s Wäre ganz und gar ungerecht, "kennen ^?^ma der hochherzigen Rolle anzu-^ Die 9l ^"^ boinl Friedensschlüsse spielte, wan dn" ? Parole" sagt, von welcher Seite immer bedenk —'^" ^siMo Ergebnis betrachten möge, Nlaubt ^ """^ ^^^a für Nnßland. — Der „Eclair" Nier^'^^>^' Friede nur ein provisorischer soin wiener ^ ^^ ^Aurorc" sagt, der Umstand, daß der "NU'non^^" ^ Vorschläge des bcsiegteu Nußlaud M'na .^ " babe, sei eiu schöues Beispiel der Mäßi^ und di" ^ ^' Welt gegebeu. — Der „Radical" Nubian. '^ N<'PllbIique" heben gleichfalls die -' "'g in den Ansprüchen Japans hervor. Die Cholera in Wcstprcuszcn. listet m/'"' ^' August. Der „Neichsanzeigcr" be° ^bolera n> Maßnahmen zur Vekämpfuug der ^biete i. ^ ^onniberwachestellen ^ud im Weichsel-Ä). t, s"/< ^'" Ne^egebiete eingerichtet. Bis zum Men V,D, >. berdächtige Ert'raukungen vorgekom-^stellt > ^'"^ bck 12 batteriologisch Cholera fest^ selten ^ "ss ^ s'"b tödlich verlaufen. Die festge-^lo.nnwn. ^"«ffcu in jüngster Zeit von Nußlaud Vei-iili,. ' ^lo^er und Personen, die mit ihnen in "ung gekmuinen waren. 3la^:./"^vo, 30. Angust. Der greise Dichter ^^v/"^''"^ Martiö ist heute im Kloster " gestorben. --— _________ Neuigkeiten vom Büchermarkte. Österreich, Dr. R., Allgemeine pathologisch«anatomische Diagnostik, lv 7 20, — Deutsche Kolonialreform von einem Auslanddeutschen, ii 6. — Gol lings O,, Lehr» und Übungs» buch des volkswirtschaftlichen Rechnens, Heft 3: Kaufmännisches Rechnen, 2 Teil. X 1 44, — Jonas, Dr. A., Deutsche Aufsätze für die Mittelklassen höherer Schulen, k 2 40. — Leiser H,, Üder die geistige Ermüdung der Schüler, k —-90. — Huf» nagl L., Handbuch der kaufmännischen Holzverwerlung und des Holzhandels, X 9 60. — Eschle, Dr. F. C. N., Zellular« Pathologie, Konstitutionspathologie oder Betriebspathologie? tl, 2 40. — Gräupner, Dr., Die Messung der Herzlraft uud deren Bedeutung für die Diagnose uud Behandlung der chro» nischen Herzkrankheiten, X — 96. — Jahrbuch der deutschen Handelskammern, Jahrgang 1905, k 10 80. — Donadt, Prof. Dr. A,, Lehrbuch der Mechanik, k 10 80. — Wie» precht O., Entwerfen und Berechnen von Heizungs» und Lüftungsanlagen, li3 60. — Gädke Obert, Kriegsbriefe aus der Mandschurei 1904, k 3 60. — Ginsberg O., Zur Frage der generellen Regelung bei Niederdruckdampfheizungen, lv 1 80. — Amiels Tagebücher, X 3 60. — Schlegels Fiiedr., Fragmente uud Ideen, K 3 60. — Platens Tagebücher, X 4 20. — Chinesische Lyrik, Iv 3. — Bölten stern, Dr. O. v., Bleichsucht und Vlutarmut, gbd.. X 1 80. — Dreysel, Dr. M., Psiege der Haut, gbd., X 1 80. — Lobe dank, Dr., Wesen und Wirkung der Arzneimittel, gbd., K 1 80. — Schauer, Dr. A., Der Tripper des Mannes und seine Folgen, gbd., X 1'80. — Schauer, Dr. A., Das Wichtigste über akute Ver-giftungeu, gbd., X 1 60. — Bär, Dr. Nernh,, Krankheiten des Herzmuskels, geb,, X 1-80. — Schreiber, Dr., Die Be« deutuug uud Ausnutzung der Nahrungsmittel für uud im menschlichen Körper, gbd., X 1 80, — Schürmayer, Dr. K. B r.. Krankheiten der Leber, gbd., X 1 80. — Plaut, Dr. Th, Das Fieber, gbd,, X 1 80. — Neubaur, Dr. W.. Magenlraulheite«, gbd., X 1 80. — Lehmaun, Dr. C., Die Impfung, gbd., X I 80. — Ilg, Dr. Fritz, Das Radfahren, geb., X 180. - Matt, Dr, H., Die Krankheiten dcr Nase und des Rachens, gbd,, X 1-80. — Klatt, Dr. H., Über den Bau und die Funktionen des menschlichen Körpers im all» gemeinen, gbd., X 180. — Hanauer, Dr. W., Die Arbeiter-wohnungsfrage, gbd., X 1'80. — Hanauer, Dr. W,, Hygiene der Wohnungen, X 1'80. — Köstler, Dr. K, und Dieck erhoff, Dr. F., Diphtherie nnd Keuchhusten, gbd., X 1-80. — Graetzer, Dr. E., Blaseukraulheiten, gbd., X 180. — Hainebach, Dr. I., Krankheiten des Kchlkopfes, gbd., X 1 80. — Äutlenberg, Dr. Fr., Darmkrankheiteu, X 1 80. — Butteuberg, Dr. Fr., Die Entzündung und Eiterung, gbd., X 1 80. — Mayer, Dr. I., Fallsucht, Schlaganfall, Veits.' tanz, gbd., X 180. — Lentschner, Dr., Luftröhren.. Brustfell' und Lungenentzündung, gbd,, X 180. Vorrätig in dcr Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H,Fed. Vambergin Laibach, Kongrehplatz 2. Lottozichung am 30. August 1905. Nrünn: 6 20 17 75 34 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736'0,nm. 2 «ZG ^- 3Z^ «s. 2U.N. 728 2 20 0 SO. schwach teilw. bew. 6"' 9 . Ab. 730 2 14 2 NO. schwach heiter 31.j 7 U. F. ! 733 6 5 11 5, windstill ^ heiter ! 0^0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 14 - 9'", 3tor> male 17 1°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. I u I J^% J I 3^3 ^ständigstes I ¦ 1 ^Tni'T JL3Jm^AHRUN6S/vl'TTFL B BBBTilk I*] J: ¦. ¦, «^ V T J—I (3170) 4-3 m Schweizer Seide! Verlangen Sie Muster unserer Neuheiten in schwarz, weiß oder f;irhi«r von K 1 • 15 bis 18 •— per Meter. Spezialität: Seidenstoffe für Gesellschafts-, Braut-, Ball- u. Strassen-Toiletten und für Blusen, Futter etc. Wir vorkaufon nur garantiert solida SeuienstofTo direkt an Private zoll- und portofrei in die Wohnung. Schweizer & Co., Luzern 017 (HCiU"W«-»f3«) (42ft) 13—A Seidenstoff-Export — Königl. Hoslies. ^^^^^0^ Uebeiall zn haben. _ unentbehrliche Zahn-Creme erhält die Zähne rein, weiss und gesund. ROÖltSCufir «shafft Appetit, (32ä9) „ißfflJSHIluJlß regelt flen Stoffwechsel. Danksagung. Für die liebevolle Teiluahme während der Krankheit sowie anläßlich des Ablebeus unserer innigstgeliebten Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin, Schwiegermutter, dcr Frau Anna Gusell für die schönen Kranzspenden sowie für das ehrende Geleite zur letzten Ruhestätte sagen wir hiemit allen unseren wärmsten Dank. Bischoflack, 30. August 1905. (3559) Die trauernden Hinterbliebenen. Kurse an der Wiener Börse vom 39. Angust 19l13. ^« dem offiMm Kurs^tte Die notierten Nurse verstehen sich in Kronenwührung. Die Notierung sämtlicher Altien und der »Diverlen Lose» versteht stch per Vtücl. ^NH«,!!""'" tztantsschuld. weld W°« ^°mb3""w «men M»<. und/"k°"Wlch. ^V^°nenwä^ HZ3'^°in''i„^"^^" ^'^^ronenN '-"'- ''^ !"°bM , . ' . . !(>1 »5 iOU'25 Galizlschr l^arl Lndwig-Vah.i (blv, St.) Lilb. 4«/u . . . 101 U5 10»! 05 Äorarlberger Bahn, Em. 1884 (div, St.) Silb. 4°/° . . . 100 60 101-60 Staatsschuld dtl Länder der ungarischen Aron». 4°/n ung. Goldrente per Kasse . 115 '/« 11ÜU0 dto. blo. per Ultimo .... 11«, 65 11b 65 4"/„ bto. Rente l» Kronenwühr., steu«rfrei, per irassr , . . 9« 6» 9«'80 4"/n dto. dlo, d!o, per Ultimo . 96 55 «6 75 U»l,, Nt,Ms. A»I, Gold 1U0 fl. —-— —-— dto, dto, Silber 100 !>..,. —-— — — oty. Staats Oblig, (Ung. Ostb, v. I. l«7«....... — — — — dto. Echaniregal-Ablüs.. Oblia. —-— - — bto, Präm. «, i» 100 «l. — 20« K 2<8'b<> 2»0'»0 dto. dto. i^ 50sl,--100X 216 !L1b- Theiß-Mea.^Los», 4°/^ .... 165'«5 16? 85 4"/„ ungar. Vrnndentl.-Oblig, 96 4^ N? 40 4°/, lroat. und slavun. betto 96 70 9770 Andere össenll. Anlehen. b"/s, Dmiau-Re,,.-Anleihe 1878 . 106'40 10?'4» Änlehc» der Ltad« Oörz —-— —-- Anlehen der Ntabl Wien . . ,103^50 104 5» dto, dto. (Sliver 00, Vold) 12180 i28«<> bto, dtll. (I8»4). . . . 9N-45 i0l,'45 dto. dtl, (1«98). . . . 10U80 101L5 B^sebauMnIehen, verlosb. 5°/„ 99 6^,100 60 4"/V, Rainer liandez-Anlelicn . —>—> —-. «eld Ware Pfandbrief» »tl. Vodtr, llllss, öst, ui 5>» I. mrl. 4°/,, 100 50 INI'50 N.üslerr, Landet! Hyp, A»sl,4^ 100-30 101'3u 0esl,'ung. Äanl 40 ,101-40^102-40 Eparlasse, 1. »st,, «0I., verl.4°/<, loi'b« 102-50 EisenbahN'Vrlllritiits« Gbligationen. Ferdinands-Äturduahn Em. 1886 102-10 103-10 Oesterr, Nordwestbahn . . . 103-Si, 10»65 Stlllltsbalm....... 42«-— 429 — südbahn a 3"/» verz. Iänn.-Iuli 3l« 70 820-70 bto. k 5"/n...... 1Ü6-0K l8?-0ü Una,-galiz, Bahn ..... —— —-— 4"/« Untertrainer Bahnen , , —-——-— Divers» Las» (per Stücl). Verzinsliche ^ose. 3"/« Äobcnlrcdit'Losc Gm. I88N 303 - 31^-30 3«/n „ „ Vm. l889 30S — 316 — 4°/u Donau-Dampssch. t00 fl. . —— — — b°/u DonaU'Ä»«ul.-!jose . . . 270 — 276 ?u UnverzlnSllche Lose. Vubap.-Vasilica (üombau) 5 fl. «6 1li 28 10 Kreditlose 1<>0 fl...... 474 — 482-t>l> Cwry Lose 4« sl, KM, , - . 156 — 1i>4 — Ofener Lose 40 fl..... 17» — 179 - PalssU Lose 40 fl, KM, . . 176 — 186- «otenKreuz, vest. Ges., v.io fl. 54'25 56^5 „ „ ung. „ ,. 5fl. 84 Vk 86'25 Rudolf-Lose 10 II...... 62-- 6«-' Lalm^Luse 40 fl...... 214-— 223- - 3», GruuisLosc 40 fl. , - . —- —-— Wlnier Cm!im,-Lllse v. I. l8?4 585-_ 544-51' Grwinslsch. d. 3«/<, Pr.«2chuldv. d. «odcnlreditanst., Em. 188» 10,,'— 110-— Laibachcr Lose . . . - - . —-— —-— «tlb Ware «ltien. Zransportunttl» n»hmung»n. Nussig°Tepl. Eisenb. 500 sl. . . 2360 »375 «au- u. «ctriebs-Ves. sür stübt. Vtrahenb, in Wien lit. X . — — —-— dto. bto. dto. lit. 8 . - — —.- «vhm. Norbbahn 150 fl. . . 3?«'— 382 - Äuschtiehradei Eis. 50<, sl, KM. 2990- 3010 dto. dto, (lit, 8)200 fl, »110- 11»4-Donau°Dampsschiffahrt«. Vesell. Ocsterr,, 500 fl, KM. , . . 9s?- 1950' Di>l Äodenbacher lz.-Ä. 400 ll 530 — 534 — Ferdinand« Nurdb. 1000 fl, KM. 5850 58L0 Lemb.« Czernuw-Illss«, - (kisenb.» Glsellschast !lO<' fl, S. , . . bk»-— 5»ö 50 LIul,d, vest,, Trirst, 500 fl. KM. 738 — 740 » Oesterr, Nllrdwcsllmhn 200sl.V. 429 -^ 43» — bto. dtu. (lit. U) 20» fl. S. 448 75 449 7s, Prag^Dultiltisenb. lON fl.abgst. »20 50 22>> ?:> Staalseisenbahn 200 fl. S. . . 675 n0,6'/6-b0 Lüdbahn 200 fl, V.....97 25 88 25 Vübnordd. «erb,«B. 200 f,. KM. 4I8- - 421 -Iramway°Ges., NeueWr,, Prio< rltät«-«ltien 100 sl. . . . 15-— 17'— Ung.-galiz, Eisenb. 2N0fl. Silber 4i4'?5 41« 75 Un8.Wcstb.(Raab«Glllz)200sl,E. 403 50 40b-— Wiener Lolalbahnen-Alt.Ges. . izo — 160 — . dto. dto, per Ultimo . . «78-25 67425 Krebitlmnl, Allss. un«., 200fl, . 7^5 — ?««- Depusit?>,l>a»l, Allh., 200 sl. '. 474-—4?» - Vslompte Ges,. Ndrüst,, 400 ll 548S0Ü44 50 Giro- u, »asienu., Wiener 20« fl, 442 — 44« - hypothelb., Ocst.,200fl.30"/„E. ügi-— 39b — Geld Ware Landerbanl, Oest., 200 fl. . . 41,« —457 — Oe«crr,°ungar. «anl, «00 fl. . 1634 !i«43- Uliionbanl 200 fl..... 554 b!» 555 50 Nerlehrsbanl. Nllg. 140 fl. . . 36» 50 364 — zndustrk'Mnl«» n»hmung«n. Vaugef., Allg. öst., 100 sl. . . i«s — Ik« »a Egybicr Eisen» und Etahl.Inb. in Wien 100 fl..... — - —-— 2 »0 Wagnon-Leihanst,, Mg. in Pest, 400 li........ H25-- 630'— Wiener Naugesellschaft 100 sl. . ,^1- i»5-— Wienerberger giegel.«litten'Ves. »6l — 8«? — Devisen. Kurze Sichten. Amsterdam....... 19» 47 198 «'/ Deutsche Plätze...... 11? 20 11? 40 London........ 23975 240 — Pari«......... 85-2? 85'«1 St, Petersburg...... —>- — - Dalul»«. Dulaten........ «u!iel Noten ,.....> ^ !>» - l>»7. ¦ ^"(wri, l>r»ndi>rleren, l'rlorilliten, Aktien, | (16) VO|w «!«•., |»<>vl««u »in«: Vwlnteu. ^^^^-^^^ LoB-VerBlohorung. i Ba.ix.'k:- •a.a.G. 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