»»W,. »« Svarlbvf. Freitag, den u Äull tS24 Itr tss — S4. Jade». Bor der offenen Krise. Hkrrlot und seine Gegner. Der Sturmlaus der Ncchtsparte^en. I),'. '^. ?. Paris, Anficing J^U!. M H?rrsot ü'bcr den Kanail fichr, ri.c^cn khm sein? sozialistisHen Fr^'unide und Bun-desstmossen ül'er 'k»as W-asser nach: „Der Völkerbund ist ewe Minerva ohne Helm noch Schwert. Rtisten Pe die Göttin aus und iibertraTen fle ihr dqnn alle Ausgaben, die von den einzelnen Nationen allein nicht gelöst werden können." Dieses Wort hctt da3 von Genf, mid es erscheint un-zerreif^'barcr ols jedes noch so seist besiegelte Gl'l'ndnis. Weil die Tragweite dieser Worte nicht recht verstanden worden wvr — man dachte immer noch in alten GeicMlkengingen _machte sich bei der Ankunft Herriot» w B'rüssel j^nes Mißbehoner Linie: ein unidankba'reÄ (^äschäift, ein ^is«aller', wie m-an hier ftzikit, das es jedoch zustande brachte, 'daS Schlimwiste zu vergüten. Die Geschichte wird 'berichten, wie ot!^ in dt?sen vier leidvollen Jahren dos Geschick und der Friede Europas an einem Haare hing: Das dieses Haar nicht riß, wird sie wahrsckMn-lich Brüssel als Verdienist zuschreiben. Wir betreten hente L-aind. daS von P. o^ pihcten zwar gesehen und heiß erwünscht, nie atber noch erreicht worden ist. Von Milch und Honig wird es nicht fliesten, aber e? wird unsern Ner^ven Rache, den Nationen firiedliche Zusammenarbeit gestatten, tmlcht nmt, vor allem jenseits der fran-^Ssi'-schen Grenzen, die Fra^e a-u»?: Wird Frankreichs Führer nicht d>as Schicksal eine? nes tei^n, der mit gutem Willen, «ber ün-Kursichonden Mitteln, uwo mit einem unzureichenden Partner, vor z!nvieinhall' Jahren einen ähnlichen W?z einschla!qen woll^'? Es wäre v'ersehlt. die re'asdioi^^tren ^rä^te M «unterschätzen, die in Paris aim W^rke sind. A'uf politischem Geriet entWet Poin--rare in 'den Wandelgänqen des Senats Line geradezu fiebechaste Tätlgleit. llnvechilllt klingt die Drchung: !,Scht euch vor! Zu eineni „lämmerihaÄen Internationalisnnis und PaWömu^" ist Frs uns nrit Redensarten ^in« schöjsern zu lassen. Wir wollen nicht, daf, sich Ideologen wie Macdonald :m!d Herriot Pfeiferauchend ü>ber imsere Garantien beugen, um sie ^n einen nebeligen Dunst ein-ziuhüNen." — Bei sie^stlrigen Wahl eines StMrügers am Pariser Barreaiu erschien MMnjülU Mlle^M MV. erltemmÄ Gesamtdemission des Kabinettes. - ZM. Beograd, 10. Juli. Heute fanden im klabinette des Herrn Pa^iL Beratungen der Minister SrskiS, VuliLeviö und Miletiö mit dem Ministerpräsidenten statt. Die gesamte Presse befaßt sich ausführlich mit der jüngsten Wendung der politischen Situation und sowohl die Regierung als auch die oppositionelle Presse bespricht die Meldung, daß Pakiö dem Äl>nig die Demission des Äabi-nettes unterbreiten wird, als eine fertige Tatsache. Ihrem Korrespondenten bestätigte heute abermals ein akl!>'"r ?^'snister die be^ Rückkehr des Königs nach Beograd. vorstehende Unterbreitung der Demission, wenn auch diese Version von den übrigen Ministern in Abrede gestellt wird. Der König trifft nach einer Mitteilurig des Innenministers SrskiS morgen abends in Beograd ein, setzt jedoch seine Reise nach Topola fort, wo er den Samstag verbringt, um erst Sonntag nach Beograd zurückzukehren. Demgemäß ist der Beginn der Krise für die ersten Tage der komm-'uden zn er- warten. Die engUjch-französifche Erklärung. Verwirklichung des Sachverständigenplanes — Hauptqegenstand der Londoner ".?nse' renz. — Ein Amerikaner als Schiedsrichter bei Meinungsverschiedenheiten in der Re parationskommission. — Mir eine gerechte Lösung der Frage der interalliierten Schulden. WKB. Paris, 9. Juli. (Havas). Heute wird folgende gemeinsame französisch-britische Erklärung veröffentlicht. Nach Schluß der Beratungen MacdonaldS mit Herriot wird erklärt, der wesentliche Gegenstand der Londoner K^onferenz werde darin bestehen, den Cachverständigenplan ins Werk zu setzen. Die Alliierten sollen neuerdings die Annahme des Planes aussprechen. Die Ne-parationskommission wird das Datunr festzusetzen haben, an dem die wirtschaftliche Besetzung des Rnhrgebietes infolge des Beginnes der Durchführung des Planes aufhören wird. Im Falle einer absichtlichen gröblichen Verfehlung seitens Deutschlands wird die Reporatwnskommission dies feststellen. Wenn aber die Mitglieder der Kommission sich nicht einigen könnten, ob eine Verfehlung festzustellen sei oder nicht, wird die Re-para!Z'^r^''ommlssion einen Anierikaner als den im Plane vorgesehenen Generalagenten für die ZahlmiAN beiz'.ehen nlüssen. Die Regierungen werden iuridisch-sachnfiinnischi Tchwierigkeiten der Auslegung bei abzu schlies^endeu Uebereinkommen vorlegen. Di, Sachverständigen beider Länder werden die Frage der interalliierten Schulden zum Zwecke einer gerechten Lösung Prüfen. Die beiden Regierungen werden die Frage d?r Sicherheit in Erwartung der Möglichkeit dlr Anwendung der vom Völkerbund geprüften Pakte bebandeln mi'rssen. Radit auf Abwegen. Chef der kommunistischen Internationale in Jugoslawien. österreichischen Bodens. Verbot des Betretens des ZM. Beograd, 10. Juli. Heute hatte ihr Korrespondent Gelegenheit, mit dem Innenminister Srskl? zu sprechen, der ihm erklärte, aus den jüngsten Berichten, die die Negierung erhalten babe, gehe es hervor, daß Herr RadiS in Moskau zum obersten Chef der kommunistischen Internationale in Jugoslawien ernannt worden sei. ZM. Beograd, 10. Juli. Der österreichi-fr^'e Geschäftsträger Hoffinger besuchte heute den Innenminister Srski?. und teilte ihm amtlich mit, die österreichische Regierung habe Radi? das Betreten des österreichischen Bodens verlioten. Liquidierung der Provinzialvenvaltungea. ZM. Beograd, 10. Juli. Unter Vorsitz deS Unterrichtsministers Pribii^evii^ begannen in seinem Ministerium heute die Beratungen über die Liquidierung der Ressortsektionen der bisherigen Provinzialverwaltungen unt die Uebertragung der Agenden aus di» Obergespäne und BereichsinipeKtoren. Deputation der ErwervLkreise au« der vsot» wodina in Beograd. ZM. Beograd, 10. Juli. Heute ist in Beo» grad eine ^legation der Erwerbstreise ans der Wojwodina eingetroffen und hat de» Skuvs--litinapräsidenten IovanoviL, dem Ministerpräsidenten und dem .Han^lSmini«' ster die bekannte Resolution der am 2<^. Jü« ni in Novisad abgehaltenen Protestversammlung der Erwerbskreise überreicht. Vertreter der englischen und franzSfische» Regierung bei De. Siibai^. ZM. Beograd, ?0. Juli. Der englische Gesandte und der französische Geschäftsträger besuchten heute Dr. Ribai', den Chef der Sektion für die Durchführung der internationalen Verträge, um ihm d^ Standpunkt der beiden Regierungen in der Repara-tionsfrage und bezüglich der Londoner ^on-ferenz, zu der bekanntlich unsere Regierung die Einladung bereits erhalten hat, darz^ legen. Dr. NinöiL nach Prag abgereist. ^ ZM. Beograd, 10. Juli. Dr. NinLiL ist mit Gefolge heute früh zur Konferenz der Kleinen Entente nach Prag abgereist. Dvrfenberlcht Zürich, 10. I»lt. iSchlußknrs» Gssn^ bericht.) Paris 28 45. Beograd 6'5S» ton-don S408, Prag 1S.3b, Mailand »S.S0, New.r?ork b5b —. Wien 0 0075, Soßj-^ 4'l0, Bukarest 2 25. Zagreb. 10. Znli. (Schlnßknrse). pari» 43490—449K0, Schweiz 1»g0—1540, condon 37000—37300, N?i mer beendet sein. Wa? den Endsieg an-^i-'^t. so herrsck't darük'er eine solche Ziwersicht, da-ß gewisse reaktionäre Blätter s„Liberte", „Ecloir", „Figaro") nur mebr von einem „flüchtigen Kabinett Herriot" zn reden Pflegen. Bei Lichte besehen, liec^en 'die Dinge aller-ding? etwas anders. 5?erriots innere Stellung könnte nur in einem Falle als qe'äbr-det angesehen wev'oen: Wenn die „Briandi-sten" w-ankend wür^^nl oder gar mit »liegenden F^aibnen zur Opposition üll>erg'?nqen. Denn zur linken Seite hin ist kein Abfe S'on>dera5?oinmen geshloisim werden können, und daß die Be-^ürchtunien einer neuen ,.Einkreiülngslvolitik" Deu^lch-lano gegenüber un>begründet sind. ?(ach wie vor sehen die Sozialisten im Völf>.r' bi'.nd den einzig wirksamen Sckutz — f>Ür die Scl''.i>7l'l>en wie für die Starken: man bekleide Minerva mit Helm und SckMert, und die allgemeine AbrllstAing u^ird die logiscl>e Folge sein. Die neue Mchrheit ist dairch eine unwider-stehlickie Woge ^0er önentlick'en Meinung zur t^^ewalt geban-gt. Man befürchtet vielfach, daß diese bereits nach kurzer Zeit, in isiren Enoartiingen enttän'scht, sich von d^'lten Fall: Innerpolitisch, wenn es der Neqierung .^xrriot nicht gelii^. das finanzielle Gespenst zu bannen, die ickiürvibende Sch.ild zu ^nsolidieren, die Wähnlng zu stabilisieren, die interalliierten Verpslichtinnen lHzubguen^ n.aK Zl^ßen hin^ weM ^ie parationKfrage noch weiter ung^'lM die Gemüter beschäftigt, und die Demoikratie tn Delitschland sich nicht rvstlos d^irchsetzt. Ohne auf Einzelheiten einMa^chen, kann gesagi n>erden: Vor den Augen der öffentlichen Meinung hat Herriot einen Wechsel auf 'den „Sieg der deirtschen Republik" nnterslchrie^ ben; er wird für dessen EinWsunig v^ant-.wortlicb gem?. Hier droht die allerqrö^ ^ faldr. Jeder Feh5gi-M, jedes Mißlingen mufj zilm Ver'eciHen werden. Hinter der fchein-baren Ruhe und Svrgloii^keit der vevant-wc^rtlichen Politiker vibrieren däe Nerven. ?loch stobt alles gut. In wenigen T-ayen kam? Europa die Versicherung eine? heKinitiv-q. Lriodens baben» »iUMM« ISS n. JuN lNZj. HstwoMrUch» Smizen. A» Kvvpa kann man l.^ne gcrechteil DTmze« ziehen, sagt Coudenhove Calergie, ^ Propagator deS paneuropäLschen Äe-. poack^. Ungerechte Grenzen bilden pnmer den Anlaß zum Streit und Kri^'g. Ave? A?oße ltrieg u. die durch ihn geschaffene »eue L>rdn»ng haben Euro^ wohl ein an-bereS Blld gegekn, aber die Verhältnisse hoten fich ilicht ge^ssert, selbst heute 6 Iah' re nachd^ die Massen ruhen, !^ben sich dir neljM Grenzen noch nicht eingelebt, das be-»y^sen die verschiedenen Grenzverletzungen «»d Avischensülle, die immer wieder die Tagesordnung beherrschen. Die Abgrenzung deS SHS'Staates gegen gtpEieo, die iibrigen» in ihrem wichtigsten ZÄle noch nicht einmal definitiv abgcschlos-ße« P, bot in den letzten Wochen den Schau« jpkstz vo» Zvischenfällen, die um so größere ß^Hmerfsamkeit erregen, als sie Menschen« iMer forderten, und jedesmal auch im M^Sbienste stehende Organe dabei verwickelt waren. Die aus Anlaß dieser Zwi-schenfülle aufgestellte gemischte Untersu-«mgSlomm soll sogar, wie Zeitungs« »tichte zu melden wissen, festgestellt haben, dlkß die Reibungen in jenem Gebiete sozu-s^« zum täglichen Leben gehören, zumal solche Zwischensülle mehr oder weniger ern-schon an die zwanzig gezählt werden. ' Da» wohl die Ursache dieser auffallenden Ztnruhe ist? Gewiß wird jeder einzelne Fall Mnß? speziellen Anilaß h«^n. Einmal werden Sl^uggler im Spi^e sein, das andere-Mal! viellei^ in beiden Staaten bestehende !«ch durch die Grenze geteilte Besitzve?hält-«isse ^der Gott weiß welch andere Kompli-kaÄven. Der tiefste und allerletzte Grund wird aber immer in der Grenze selbst und hl dem Grundsatze gelegen sein, nach wel« ste gezogen wurde. Man braucht dicse Grenze nur mit offenm Augen abzugehen, «n zu erkennen, daß pe weder natürlich »och ethnographisch, am allerwenigsten aber itzm wi^chaftlili^n Gesichtspunkten festgi-Pellt wurde, fie verdankt ihr Entstehen nur !«Li^rtsch-sirategischen Bedürfnissen und '»och dazu nm zu Gunsten des einen, des Mrkcren Staates. Eine Grenze aber, die m»r für de« Atiegtsall eingestellt ist und a ls «lle anderen sich täglich wiederholenden Be-kiutfnisfe keine Rüäjlcht nimmt, ist leine jyretize, sie ist unhaltbar. Und je strenger der Grenzdienst gehandhabt wird, um den Abkluf der natürlichen Bedürfnisse zu hen--»mn und zu unterbinden, umso HSusiger und grSßer müssen die Reibungen im Grenzverkehre werde«. Me GerSchie wissen woll?", soll die ita« Ä-nifcke Neyierung, um weitere Zwische i-We z« vermeiden, die Auflösung der un-tzer d^ Rmnen Orjuna bekannten nationa» WWen Orgemisation, fordern, wohl in dem Glauben, daß diese in den meisten Fäl-lpltdje Urheberw der Reibungen ist und daß ^ dem Verschwinden dieser Organisation an der Grenze eintteten würde. Diese Aordermtg, wenn fie aufgestellt werden Mte» geht zweisellos vom Standpunkte aus, hich die Hchuld immer nur auf der einen Weite , liegt. Mit demselben Rechte könnte Ist rile spor»sm»n Z? Lekt llur mit ä«m Haweu AUlllZl? mul „MZeU"! ^ aber Hierlands d^e Auslösung der Faszisten gefordert werden, zumal die Tendenzen dieser Organisation olinc Zlncifel viel großzügiger und aggressiver sind als jene der Or-juna. Im Grunde gcnoinmen sind aber Orjuna und Faszisten in diesem Falle nur die ungeduldigen Mahner zu einer Grenzkorrektur, die früher oder später sebr aktuell werden muß. Mögen die beiden Organisationen ailch aufgelöst werden und verschwinden, die Grenze mit ihren Mängeln und ihrer Un>.r^ traglichkeit wird bleiben, die Reibungen er^ den vielleicht seltener aber um sn > schwerer werden, weil Beograd das Erbe der ungeduldigen Mahner wird nbirn^<)M''n müssen. In Enropa kann es keine gerechten (Grenzen geben, am gefährlichsten ^ür ^len ^ric^den sind aber die sttategischen Grenzen und eine solche ist die Grenze des SHZ-Tjaates Italien gegenüber. A. L. Tageschronlk. t. Unser Königspaar in ßibenik. Köni.i Alexander unld Königin Maria machten 'an: Montag eine Nntopartie nach 5ibenik (Sebe-nico). Ueborall wurden >5em KönigSpaare die henzlrchisben Ovationen von feiten' raisch Klm'mierten Bevölkerung zuteil. t. Vorbereitungen zu den Krönungsfeierlichkeiten. Die Nogierirng hat für R<'nc>oi<'-rung des Mosters Ma, wo ldie Kriin'inl.^s--jfeierlichikeiten st^ttsiulden werden, '^>en tra-g vicm einer Million Dinar b^^villigt. Mit den Arbeiten soll sofort lx'aonnen werkten. k. Blitzschlag. Aus Oplotnica wird uns gemeldet: Montag abend^ '"q vom Bachern >i^r Oplotnica in Tlov. Bi'strica ein schweres Gewitter auf. Vor dessen Entsp-innunq schlug ein Blitz in das .^'>aiis dcS Aesih^'rs Johann Sit'ar in llMska ein. Kurz darauf 'stand das Gebäii'5e in "^-laninlen und orcin:ite vollkommen ab. Aus denl brennenden wurde die bewußtlose Bäuerin, Wellie vom Mtze getrosien wlrrde, gerettet, starb crb.'? schon einige Etnnden darauf.. Von Sei ten >wnren Fenerwesiren zu .vilse. synnwn jedoch nichts ausrichten, da sich da? brennende Gebäwde aus eineni VerM beslnder, auf den die Löschgeräte nick,t geln-aciit wer-'oen konnten. t. Eine Eifersuchtsszene mit tödlichem Ausgang. In Sv. Lovrenc na Polhoviu tam es verganMien Sonntag unter ld'en dort'iicn Burschen wogen eines Mädchens M ü.ier Eifersuchtsszene, in deren Verlaufe ^'iner dcr Gegner ein Jagdg-eivehr holte uul» auf seinen Nebenbuhler einen Ähuß abgab. Tödlich getroffen sank der Angoschosiene zu Bodm und starb in einigen Minuten. D^r Täter ist ent.flv'hen und wiv'o noch immer verfol-^t. Die Namen der Beteiligten konnten ivir nicht in Erfahrung bringen und werdM wir über den Vorfall in einer der nächsten Nummern genauer berichten. t. Die Einwandermlgsquoten. Präsident Eoolidge hat die Einwandemng'squoten festgesetzt. ?lulf Deutschl'and Mt die girößte Zahl, nämlich ö1.S?5. dann folgt Groß'bri-tanien mit At.007, Irlanld 26.ö67, Italien 3845, RußlMld L248. t. Das heilige Jahr der katholischen Welt. Rom rüstet sich Aur Feier des „Heiligen Jahres", das alle 25 Fchre gefeiert wird. Äe katholische Institution des heiligen Jahres wurde im Jahre 1300 von P^st Banifazius Vlll. 'kogir^n'det. Dante selbst nahm als Pilger an Reser ersten Feier teil und l)at den Zng der Gläubiger über die ^'an-Ansselo-Vrücke dichterisch verherrlilht. Ein zweites heiliges JaHr wuride 50 Jahre später untvr Papst Klemens VI. gefeiert. Nach dem Bericht 'oer zeitgenöffischen Geschichtschreiber überstieg dainals die Zahl der in Nont versammelten Pilger eine Million. Papst Paul I!. ordnete damr an, daß oas Jubiläum alle 25 Fahre feierlich begangen werden soll. Das letzte „Heilige Jahr" wuvde im Jahre liM gefeiert, und diese Feier überragte an Prunkentsaltung alle vorangegangenen. Papst Leo Xlll. eröslfnete bei die-ser Gelegenheit, nachdem er die Gitter 'ter vatikanischen Basilika geschlossen hatte, das heilige Tor von St. ss^ter mit einer Zerenwnie, die denkwürdig bleiben wird. Mehr als eine Million Pilger wohnten dem feierlichen Me bei. t. Verbot der Wahrsagxrei. Die Wi?ner Polizeidirektion erließ ein strenges Verbot der Wahrsagerei, des j^artenschlagens, ^öer 5>andlinien- und Schriftdeutu'n'g^. Hohe Strafen sinld insbesondere loenljenigen aingedrsht, die diesen Delikten Vorschub leisten, also allch den Zeitungen, die derartige Anzeigen veröffentlichen. t. Die ersten weiblichen Generüle. Russi- sct?^' ,^)0llungen berichten von zwei welblichzn O'sizieren, die dieser Tage 'den Titel Gen?« ral erhielten. Es handelt sich um Fraiu A. N. Nrwan^mva uulö Fra-n N. D. Budde. Sie '!'ia!b'en ihre nnlitärische Vorbildung in der Noten Arniee absolviert und die vorgeschrie-^b^ne Ossizierc'PrlAung abgelegt. Dann war« den sie deui russischen Generalstab zugeteilt und nachtenl sie jetzt auf der Kriegsakade- mie die SchluHprüfWg mit Auszeichnung bestmlden haben, erhieltm fie den Tit^ „General" und auch ^n G«chalt eines Generals. Es iist ihnen eröffnet worden, dvß sie vorauAstchtlich in nächster Zeit das Kommando über ein Regiment erhalten wsri»«» An die frischyeblnkenen Genswlinnen hie^ Trotziki eine Ansprache, in der er loie Düch^g-keit der Frauen besonders hewochob. Beide Damen sind ausgezeichnete Reiterinnen und hervorragende Sc^tzen. t. Der reiche Reeder «ch sewe Adaptw» kinber. In Neapel sind, wie bereits geinel-det, in diesen T^en fogemmmte „.siamesische ZwiMn^" eingetroffen, die allerdings nicht, wie!die betden Nawrwumder, die deö Sta», nen des vorigen ZahichMi^tS' erregten^ aius Siam stammen,, sondern auf den Phi-liippinen zu Hause sind. Die beiden Brüder Lucio unld Simplieio ^imo lamen vor lik Jahren in der ärMchen Hütte eines Mm-! mevmannes auf der Jchel Samar zur Wek^ sehr Kum Erstaunei, chrn Eltern, die vorher und Mvch nachher durchaus normale Kinder hatten. Die beiden sk^ am Mcken seitlich zusammengewachsen Mld sw verlebten ^ Kreise von zehn Geschwister« die ersten sechs Jahre ihreS Lebens wie echte Gassenj-unge«» stets natürlich dem SpM ihrer Altersgenossen ausgesetzt. DaS alles wurde plStzUch anders, als ein Reeder auS Mmrijka, ei» schwerreicher Soniderliviy, der eS liebt, sein« Wohltätigfkit in besonders oriigineller We'isV zu zei-gen, von der Existenz dÄ Ailsamme« HAvachfenen Paair« erfuhr und nach S»» mar kam. Er fand hi« eine Geleg^heR^ gleichzeitig fein Mitleid und seine Schrullen-haistiMt AU betätigen, odoiptii'rte d>!e Briii i^r GMmo und mchm sie mit nach Maail«. Bangco, so hieß der Wohltäter, ließ ung verst!'^ Der reiche Reeder macht mit seinen ^iden Adop» tivs^nen ständig weite Reisen, um ihr« Biüvung und Weltkenntnis immer m'Zhr z» vervolltommen. De« Orient und Amerikai haben sie schon kennengelernt, jetzt will er s^ mit Europa bedmvtmachen. Auf alle» Reisen mit den ZwMngen Mrt Herr ?1angco ein ihrer verwachsenen KSirpergs-staltung entsprechend konftMierteS Automobil mit fich, das ihnen gestattet, Aemein-sam zu lenken, der eine am Steuerrad, bcr anivere an den Hebeln beS Getriebes. Tin N^apeler Professor ist zu der Ueberzosflun« geko-mmen, daß es möglich wäre, die beide» Brüder durch eine Operativ« zu trenn?n, ohne sie zu schädigen. Davon wollm sie aber « ZWmmM DA (Nachdruck verdotrn.) ' ßplß s» nvch immer in der Kvstlicher Wohtzi«»^ die ihr Wellmann zur Z^rfiMng DchMt, ^ lachte vMeicht über den armsn Pvren^ dn ihretwogen Kopf uni» Leben ver-Ziori Nencharb Falkner sann nach dom Mittel, Hr. qlll mit einem letzten blutigen Vtteich AN vevseltou, ehe sie hohnl-aä^end Wok dkUU«» My. . Md plötzlich fand er den Ausweg, außer-«Dffdentlich, ungewöhnlich, vielen ivahrschein-ßich l»tcht faßbar. Aber ihm, der das Leben Pitt, gemeistert hatte, der Konzessionen Wachhe, wenn nur ein ^rnes Zicü damit er-Ostichlb wurde, war auch dieser, vom Haß W^rte Schachziuig möglich. Hr w«ßte 'Hie Advesie HannaS. Sie wohnte W ei^ slemen Pension des Wöstens, wie Pe ihm mitteilte. Schon hatte sie alle Schrit-unternommen, um im Dienst des Bater-AmdöS fich nichlich zu machen». Sie wollte tzUfSWvsster werden, hinausziehen in das Untende Land mck dort Wun^ verbinden, HMWdete Wogen, Sie tat es nuir unzä>HIisien anderi^ gleich, aiber Falkner hatt^' dasär kein Gmpsindell. Es g^ ja so viele andre. Zil Tau-seisoen mevdeten sich die Töchter des Laiid<'s. Und einmal bei seinem Entschl>usi angelangt, brachte ihn auch teiu Vedeu^u mehr 'davon ab. Am nächsten Vormitta.i hatte er lange Unterredung mit Forbach. Auch diei^r ilva? eutfet^zt, dasz Marga Milauo ulit di^'ieul unerhörten Gleichmut über das bitterste Ereignis ihres bewegten Lc^-bens himveall^ina. Da fragte Bernhard Falkner nach Hnus Walter. Aus 'üas genaueste ließ er sich von Forbateu. Forl>ach schilderte in seiner ruhigen, sicheren Weise den Charackter Haus Wlilters. Veirlästlich in jeder Art l^'s Li'tx'us n'ch's vom Komödiantentluui der verächtlichen Art, ein groß denikender, geiPg hochiteßen" der Wnstler, 'oer leider an dieser M.irga zirlUun'de gehe. Vernharid Falikuer lächelte dalsiei i'iberlc-gen. Er Mchte ja l>ereits nuchr als Forb.ich. „Meinen Sie wirNick), diesen: Mann leisn noch jetzt an der Trennung von feinein Weibe?" wair'f er forf.chend hin. „Wie ich .?>aus Walter kenne, wird er dieses Unglück wo>hl nie ganz venvinden, Herr Konlinerzienrat. Es ist imbei aber ebenso ausg^'schlMen, daß er sich etwa aus schwäche dazu hergeben ^vürde, Mch einmal in diesem Ll'^en feine Hand in diejenige Ma?-aa Milanos zu legen. Aber sie war lvoch auch die Mutter feines Jungen. So etwas läßt sich nicht so rasch verwischen." „Vielleicht doch . . mit Hiltfe einer nsuen Lielbe! Oder glauben Eie, ^aß dieser HanS Aalter dafür absolut une^mpsänglich ist?" versetzte vorsichtig Falkner Forbach hob!bie Schultern. „Das ist eine schwer zu beai'n.^.ouende Frage, Herr Komuierzienrat." sagte er. „Ich weis'', NiU'r, das; mein früherer .College über die Liebe uud -Heirat sehr ernsten Anschau-^ ungen huldigte!" „Sie uüssen nicht, ob er sich nach and^orer Teite wiel^er in einer Herzenssache en^-gierte?" „Ich glaube es nicht, Herr Koinmerzi-^n-rat." antivortete Forbach, der diese Unter-rodiiüss nun reichlich sonderbar fand. „Die ,^eit wäre nera'te jetzt auch sehr uWeeignet sür ilni. Er war dir^^iiszen im Felde, hat »ich du? (!^iserue 9'reuz geholt, ist aber auch schwer venmlndet worden. Ich meine fast, er sllchte den T>od. Der ist glücklil.herwelse noch einnral an ihin voi'ülberge«gangen." Ueberras.cht fah Falkner aiuf. „Tie ivissen aLso doch Näheres über HanS Walter?" ries er. „Ich weis; dnrch Zusall . . Hans WMer traf mit einenl alten Kolleg^m zusammen, den wir hier beschäftigen « . daß er in Berlin sich befindet. Drairßen in eviMN Erho-lun^sla^arett am Wedivi^nig.^ „Ah. , daß iist ja sehr interessÄrt! Und ., er kann ausgehen?" „Gewiß .. AU gewissen Stunden. Der al« te Hetlinger triG sich mit ihm zu einem Plauderstündchen. Ich wollte ihn nächsten? ebensalls einmal besuchen." Der Konrmerzicnrat wußte, was «r zu wissen brauchte. Er lenkte daS Gespräch aich ein an>deres Gebiet mtd stellte ganz gz«, schaiftlich mit Forbach die Tays für die Innen- und Außenaufnahmen des noueu Films fest. Forbach hatte die einzÄneu Szene« längst mit Marga bearbeitet, verlegt, schärfer hercnlHgchoben. Sie wol!^ sich offenbar diesmal selbst überbieten an tollem Wago« mut. Dann verabschiedete sich. Forbckh'. Der Kopf war ihm heiß geworden. Er hatte daß Gej^iHl, daß er die Hand zu irgendeine« verborgenen Spiel HÄoton, das Bernhard Falkner inszenierte. Aber aulf die Wahrheit kam er nicht, kam niemund. / Hanna Falkner wohnte nun l^itS mehi rere Tage in dem Wnen bescheidenen Pensionat, das sie nach dem Verlassen der schönen! Villa ilhres Onkels ausMsuaß fie damit auch die AnzichlMigÄmft für ihren Pflogepapa verlieren würdcn, und sie find gar nicht genei^, den albsclgen zu lassen, der sie trägt. Aktuell wird 'slese Frage erst werben, wenn «imnal der eiAe von beid<^ stirbt. ?l!ber sie sind ja Nlvch s^'^r jiunH, un^d sie wevt^en hoffentlich noch ?echt lange in brüderlicher Eintracht durchs Leben gehen. t. Die Schwalbendatschaft der Ehriften-stlooin. „Mari« Guila, eine Christin, ist Älllavin im Harem des Abdullah M Thira in K'lernasien". Diese dramaitifc^ Botschaift w^vde von einer Schwlilbe nach der Ins?l Arri in der NÄHe von Kos im Aegüischen Meer gobracht. Der Bogel imirde von einer Frau gefangen un>o diese entdeckte einen Streifen Paipier rund >1NN seinen Ha^S te« festigt. Die auf so romantische Weise ük-er-mittelte Kunde »vurde, wie ein Bevichter» >st«tter der „Times" erMlt, nach Athen gebracht und erregte dort Aufsehen. Die Zei-ßim^cn verlangen eine genaue Nachforschung, um die nnglückliche Sklaven aus oem angeg'L'benen H^arem zu befreien, u. beHaup-oer fünf Kinder hat, und sagte dachend zu i^h-m: „Nun, Alter, ich möchte dich yorne heiraten! HSrst du?" Der greife Witwer, der sich wah^cheinlich sagte, daß sich eine sol^ Chance nie in seinem Leben wieder evge^ wer^de, nahm loie Frau 'beim W.?rt mch ging auf den Borschlag ein. Samstag fand die Hochzeit der EinnnWnfziMhrif^n mit lvem Achtzigjährigen statt. t. Präfibe«t Domnergue und die Bier- e. In einein Lande wie Frankreich, das über eine ^unehmiende Entvökkerung llnzt. müßte eine Frau wie Madame Mon..'r eigentlich als Nationalheldin verehrt w^'r-den. Fra-u Monier,^. geborne Canaillon, k^ot vor einigen Tagen nachts zwischen 12 lihr unlv 12 UhmÜouitt-t nächst Paris, und ganz Rambouillet kommentiert nüt Bewunderung ws seltene schehnis. Die Hauptsache ist, daß die LKjäh-tige Mutter die vierfache Niederkunft sehr Aut ülberstanden hat. und lvie kleinen Ne'u-yl-borenen bei kräftigem Wohlsein sind. Die Familie, obAwar arm, kann sich vor Freude. nicht fassen. Der Gatte ist ein Erdarb^it.^r, krieaSverwnni^tvr imd Kriegsioeforierter; er zählt 30 Jahre. Die Ehe besteht seit cini- O » H « » gen Jahren vnd' kst bereits mit drei Kindern gtZsegnet. Der Ortsvorsteher von Rambouillet, Herr Roux, machte dem jungen Paar den Vorschlag, für '^rei der Neugeborenen M sorgen und sie in Pflege geben M lassen. Ader die Eltern wollten nicht. „Wir werdcin mehr arlbeiten," antwortete ein^ch der Vater. Herr Dvumergue. der a^s Pr^id<>nt 'eer Republl? sich anschickt, daS Schloß in Rambouillet, den üblvchen So-mmersitz des Sta>atsolbcrhauP>toS, zu beziehen, hat Aicht ermangelt, der F^aiu Moni^ seinen Glückwunsch und ein Geschent zukommen zu lassen. t. „««Ilsen ist ?a Glwd!" Das bekannte Lied vom Kuß erhalt niun einen prosalschc;n Kommentar. Ein kanadischer Richter in Quebec fällte nümlick) ein ^merkenswertes Urteil. Ein junges Mädchen hatte einen Herrn der italienischen Seite mehrere Schüsse. Aun^ Gl'ück wuv^ nivmand getroffen. Der Vorfall wurde der Regierung te-legraj^chisch mitgeteilt. An Ort und Stelle wuM eine GerichtskomMssion entsandt, die eine strenqe Untersuchung einleitete, ^ann w^rd?'n diese Grenzzwisckienfällc, die ja nie--mandi'm etwas nützen können, endlich aufhören? Nttch'kMen aus Maribor. Maribl^r 10. Juli. Nl. Ntilister Trifkovi^ in Marlbor. Aus der Durchreise nach Wien hi.'lt sich ..lest^'rn unser Minister für Ausgleich der Ges-'tzc Marko Trifkovi^ längere Zeit in Maribor auf. Auf dem Bahnhofe wurde er vom Ober-gespan Dr. Othmar Pirkma.)er empfangen, bei welchem er sodann bis zun- Alignng? des Wiener Schnellzuges verblieb. Hi^rr Triskv' vi^ interessierte sich insbesondere für den Ausbau der Kreisverwaltung. m. To^' / (Gestern nack^mit^es? verschied nach längerem Leiden Johann Mle^i:s^ertchtsoffizial i. R. im Alter von 67 Jahren^ m. Aus unserem Staate ausge'^iesen. Laiut Urteil des Kreis^richte^Z in Maril'or wurde der Svengler Johann Sucher, s^e-Mrtig a^us Billach, wegen Dieibstähle, Land-streicl^rei und Betrügereien ffir immer aus unserem Staate ausgewiesen un'c» über die Grenze abgeschoben. sie den lstrengen Onkel, ihr eine kleinere Summe anzuweisen, die sie zur Ausstattung Kr ihren neuen Berulf benötigte. Da sie voll-jShrig wurde und Falkner kleines Erbe kl Berwahvung hatte, war dieise Bitte berechtigt. Aber noch immer wartete sie a^us irgenlo-eine Vrwid^wg. Es ka>m nichts. Von Hans Walter und dessen Schicksal eri^hr sie, d« sie M früheren Kollegen nicht zusmumentraf, «ichts.. Sie hielt ihn für ve^chollen. An sÄnen Tod konnte sie nicht glauben, ein leiser Hoffnungssedanlke sagte ihr, dnß sie den M^n. d!^ ihre geheime Zuneigung so lange schon geihöirte, sMer noch einmal lvieder'schen würde. Und ob er daim krachte er niemals dairan, die kleine Hanna, der er damals so viel Teilnahme entgegenbrachte, die er emporheben wollte «tus der Misere der Wander-cheater, an dem r^nen Mück. feine LebenS-gofährtin AU werden^ teilhalftiy werden zu lassen. VieAebcht be^ doch Mmga den g>anzen Inhalt seines großen, heMmipifindenden Herzens! folchon Aiig>znvricken wmvte Hanna kmge tr«uvi-g vor sich hinlstarren. Eines VvMnittaHs war sie n»icht »vsnig wcxvascht. M W? WnstlWsmhl^riip einen Berich meVcvte. Ein Herr wünschte sie zu sprechen. Betroffen blickte Hanna aiif. In ibr blasses t^sicht trak eine Bl-U't'w'.'lle. Wer konnte sie setzt besuchen? Wer wußte denn um ihiren Aufenthalt? „Ich will niemand empf-angen. Sagen Sie das dem Herrn," stieß sie hervor. Verlegen entgegnete die Dame: „Ich dt'utete das schon an. Aber der ^>err meinte, er habe ein Recht, von Ihnen vorgelassen zu werden. Er nannte sich siom-merzienrat Falkner." Hanna Preßte die .Hand auf das Herz, das ihr einen Moment stillstand. Dann nillte sie. „Mein Vormund!... Ich lasse bitten!" Gleich darauf stand ihr der Kommerzien-rat gegenüber. Als die Äirtiii das Zimmer verlassen hatte, sah sich Falkner nlit einem Lächeln um. „Du wohnst ganz nett hier," sagte er. „Aber schließlich war es doch in unserer Villa auch auszuhalten! Na... lassm wir das! Ich habe wichtige Dinge mit Dir zu besprechen." Noch fand Hanna keine Entgegnung. Aber das ganze Auftreten Falkners erschien ihr verändert, unnatürlich. Er ließ sich auf eieren Stuhl nieder und sah sie an. Kortkeku»» kalat.) m. Das Radfahren in den Alleen. Wiederholt schon wurde in der Osffcntlichkeit über das rücksichtslose Vorgehen gewijser Radfak)rer Klage geführt, di'^ di- Alleen als Rennstraßcn betrachten. Nicht nur in den frühen Morgenstunden, sondern auch tags« über, zu welcher Zeit die Alleen, besonders in der heißen Zeit, voll von Spaziergängern und spielenden Kindern si/td, ras>'n diverse Rennanwärter herum, so daü mau ständig der Lebensgefahr, unlgerau.tt zu werden, ausgesetzt ist. Besonders b^li'dt 'cheint der ..?oMieev drevored" zu s.'in, den die Spaziergänger direkt scheuen imld meiden. Wir ztellen an das Polizeikomm'ssariat das dringende Ersuchen, dicieinr UN'ug mit aller Schärfe entgegenzutreten und die Betretenen der strengsten Bestrafung znzufichren. wäre aber auch am Platze, daß die Rad« fahrerklubs ihrerseits di.'ses, den Radfahr--sport schädigende Vorgehen Einzelner, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. Klubmitglieder, di' sich ein^'s solchen Vorgehens schuldig machen, müßten aus dem Klube ailsgeschlossen werden. Ande-n':''cits aber zeigt sich die Notwendigk^'it einer Rennbahn und werden die hiesigen Rad-fahrsporttreise auch daran denken müssen. m. In den kühlen Fluten.... Die 17jäh-nge Mizzi R. war trotz ihrer Jugend das e-.ste Mal unglücklich verliebt. In ihrem tiefen Kummer beschloß sie nach langen, durchweinten Nächten, ihrem jung.n Leben ein Ende zu machen, um auf diese ^j'eise den -imgetreuen Geliebten zu bestraifen. Nach langer Ueberlegung, wie sie mn besten ins Jensens übersiedeln könnte, entschloß sie sich für die ki'chlen Fluten der Drau. Und das war ihr Glilck. Denn wer weiß, wie cs hätte en-^en können, hätte sie sich z. B. für Lysol oder Schwefelsäure entschlossen. Schließlich kann ein Bad vor dem Tode gar nicht so unangenehm sein, besonders, wenn es recht heiß ist. Und einem Verliebten ist es gewökjnlich immer sehr heiß. Und so ging auch unser Miz-zerl in der Nacht, als schoit alles ruhte nnd a>»ch die Eltern schliefen, zun' alten Stell-dilsein-Plätzchen beim Drausteg, wo so viele schone Erinnerungen begraben liegen. Ein Augenblick der Verzagung, dann aber stieg «ie mit festem Schritt hinab zur Böschung mid — plums hinein in die W.'llen der Drau. Da fühlte sie plötzlich, das; daS Was-'«cr zum Sterben doch zu kalt sei. Sie weiß selbst nicht, wie es kam, daß sie plötzlich um .Hilse rief. Gleichzeitig besa^-n sie sich, eine gewandte Schwimmen.: zn sein und einige kräftige Stöße brachten sie sofort an die Oberfläche und im gemäßigt.'» Tempo gings flußabwärts, unter der Staats- nnd Eisen-ba.'l)n>ü':'ücke vorbei bis zum Schlachthofe, wo si^ ans Ufer schwamm. e? ihr doch schon zi^'uilich kiUzl wurde. Z'im (^>l>"lck wariele am Us^'r bereits das Rettungsanto, das sie so-aufnahm und nach 5??ttse brachte. Die Cltern wunderten sick ein !i;enig über die nächtlicke Exkursion ihrer Tocht>'r, machieri aber schließlich, als sie di^ Sach^ hort'n, gute Miere zum bösen Spi.^l. Uns.'r 'Nizzerl aber ka'.i a? z den kühlen Flu'''n geheilt hervor, das hi'ißt, nur mit einem kleinen Schnul.feu: di.' heiße Liebe aber wurd? abgekühlt uild heute sah das kleine G^"shöp>i.:e.ti rnie^er le^ b?llslnjlw und spitzbübisch in Sie große, viel ^-erheisi^'nde Welt..... m. Selbfimordmanie in Maribor. Aus anderen Städten scheint sich die Selbstmord-nfs?nss' au... nach Ma^ibov übertragen zu haben. Auf einer anderen Stelle ^n wir ^ Selbst' '.^kandidatin, die den Tod in den Wellen der Drau suchte. Die Dran selbst scheint nicht nur beim badenden Publikunl beliebt zu sein, sondern findet großen Anklang auch bei den Selbstuwrd-kandidaten. In der Nacht vom 7. aus den 8. IuU hörten die auf der Draubrücke Postierten Wachmänner einen dumpfen Fall in die Drau. In der Meinung, es sei von der un-tl'rhalb gelegenen Lederfabrik etwas 'n die Dran befördert worden, forschten sie dort sofort nach. Der Nachtwächter der Lederfabrik erklärte jedoch, selbst einen Fall, jedoch von der Drai'^'icke l^erab, gehört 'n ^laben. Am frühen Morgen fand ein Passant auf der Draub'ücke ein auf den Nanien ^lngela Berbar aus Loka bei Zidanimost lautendes ?lrbeitsbuch. Nachforschinigen ergaben, daß dieselbe bei der hiesigen ?trbeitsbörse Arbeit suchte und daß ihr ein ?^osten in Binkovci angewiesen wurde. Sie unterhielt ein Liebesverhältnis mit dem Feldwebel Dobovi-'^ek vom hiesigen Artillerieregimente. Anch er war in dieser Nacht verschwunden. In seinem Zimmer fand man Briefe vor, aus denen hervorgeht, daß beide aus jt^lmmer über die bevorstehende Trennung gemein-sanl in den Tod zu gehen beschlossen haben. J^r Vorhaben haben sie wahrscheinli6i der« ar'^ dullM^lü^rts dal^ .sie ^illammender. Brücke in die Drau sprangen. Ihre Leiche» konnten bis jetzt nicht geborgen werden. Es ist aber auch gar nicht auSgeschlossev, daß sich das Liebespaar aus den kalten Flute» rettete und sich irgendwo verborgen hält. m. .„Ein durchtriebener Landstreicher". I« der gestrigen Nummer berichteten wir über einen Mann, der vor einigen Tagen in Maribor angehalten wurde, sich als Ivan Or. lokov ausgab, und eine Schauderg » uilchte aus seinem Vorleben erzählte. Als der Man, etnsah, daß es mit den Nachforschungen über die Wahrheit seiner Aussagen enist ist, gab er beim zweiten Verhöre zu, Josef Bi« lach zu heißen und aus Wien zu stammen» Ueber seine Sünden bewahrt er vorläufig noch Stilllchweigen und muß die Polizei «is den Erfolg der eingeleiteten Nachforschun-gen warten. Es steht aber bereits fest, daß man es mit einem durchtriebenen Gauner zu tun hat. m. Kleine Polizeithronik. In der i^raa». genen Nacht nahm die Polizei zwei Ver-h'aftungen vor un^ erstattete ZV An^ig« und zwar: 3 Selbsbmordversuche, 4 kleine -^l^bitäble, 3 Uebertretungen der Straßen-pol^zeiordniung, 1 nächtli.^ Ruhestörl^ng i, e^ner offenen Wohnung, 8 Verl-ustmelöm» gen und 6 audere Berichte. m. Waschediebstiahl. Die in lver Vlabi^ SSa urica wohnhafte Iuli-ane brachte zur Anzeiye, daß Hr von «nSe-kannten Tätern ams dem Hofe, wv fie dii Wäsche zum Trocknen mißge^t hatte, mehrere Herrenheniden, Hosen imv Socke, entwendet wui^iöen. Der Schaiden bvtri^ 400 Dinar. J-n Maribor scheint Wieder ein Wäschmiar^r ein-geniftet zu ^rden die HaiuSfraiuen M tun. w«m ihrer Wäsche mehr Augenmerk zmoende» würden. m Generalversammwng de» Hmckettare» miums Maribor Umgebung. Das tzan- delsgremium Maribor-Umgebung teUt mit, daß die Generalversammlung am S7. Juli l. I. um halb 14 Uhr nachmittags im Gasthause Kramberger in Kr«evina stattfindet. Sämtliche Mitglieder werden aufm^am gemacht, zuverläßlich an der BersamHilun^ teilzunehmen. Der Obmann. * Das beste Mittel «gen Hah>e»«»eU ist das seit Iahren im Berkehr stchende Hühneraugenmittel (Galbe> „«rkwe»". Er« hältlich in Apotheken und Droguerien^ pot in Maribor, Apotheke Girat. Zentral« Mr. PH. M. Hrnjak, Sisak, Kroatien.. * Familienkonzert. Hente Donn- Stag «« Hotel .Halbwidl im prachtvollen Gitzgarte» Famillenkcinzert, ausgeführt von der S» pelle Richter. Bei s-^lechter.Witter,mq in den lnftiaen Lokalitäten. - ' -.. Nachrichten aus vtut. P Die S ammelaktion der Freiwi^lge» Feuerwehr. Seit der Beröffenitt..)U«g deS letzten Spendenc"'sweises liefen noch folgende Spenden für den Turbinenspri^n-send imserl'r Nftlerian Spruschina 1000, Herr. Paul vimig 1000 und „Ungenannt" 500 Dinar; allc,f hoch-hcrvaen Spendern spricht das Feuerwehr- cn»S. Leider muß gesagt werden, daß die Sammelaktion unserer Freiwilligen Feuerwehr, trotz des edlen Zweckes, der dabei verfolgt wird, und der hohen Bedeutung der An-schafsung eines niodernen L^chgeräte« im groszen und ganzen bei unserer Bevölkerung nicht jenes V-^'-ständnis -nd jen? Opferwil-llgkeit findet, wie dies früher allgemein und mit !)^echt erwartet wurde. Vis setzt wurden erst zirka Ul.lM Dinar aufgebracht und schon scheint die ganze Aktion in"- Stögen zu graten. Iu vielen Fällen fanden unsere t^euerluehrleute zugeknöpfte - Taschen und uleistens werden Geldbeträge gesendet dl. vorgesetzten Ziele in ga. keinem ^^erl^ililtnis sti'Nen und schwer imstande sein lverden, die eingeleitete Aktion mit Erfola zu kn^nen. N'-r eine tatkräftige und ausgie-vi^ie Utitcrstlitzung von seiten unserer Be-völ?erluig !vird es ermöglichen, daß der langgehegte Plan unserer u,ackeren Feuerwehrleute noch im kommenden Herbste iN' d,.' Wirklichkeit umgesetzt werdeir kann.' n. l-i»bruchsdiedstahl in Vrstje bei In der Nacht vom S9. auff den S0. wuroe ^im Wagnermeffter Josef ZvSt»:»« in Brsdje bei Ptuj eirr^rvchen unid auS drssen WerMtte ein Fcchrrald, Mar?e „Sty.» ria", im Berte vvn 17O0 Dinar entwendet«^ ^s Rad ist schwarz lpckivrt, Felgen mit lichtGünen Streifen gezeichnet, rechter >Krkff' («us Gmivmi) fehlt. Bor wix!» ge- warM. Sport. L L:at»o«öki klmb SB Rapid. «m Somttc« den 1^. Jvli l. I. gastl^'rt !»fr Oakovaöki ki^ortsti llub in M^ribor und ^iett gegen die hiesige Spiclvereinüiün^ Acchid. Das M^tbspiel boginnt um 5 Uhr MAhinittags. Die bc^inden sich gegen- w^tiig in slHr guter Form, «ic schlu-?<'n dor^nl Sonnwq den ProvinMeifter „Pa-Kportsli klub" mit 4 : 1 überlegen. Raplv wird seine Kräfte wohl ses?r <,n.sp^n-nen müsien, irm im Ämnyfe ge-gen den n-prvbten Gegner ehrenvvll aibzuschmiden. Klno. f. Bvrg-Kino. .'dimte Donnerstag wird vocy 's vorragende ^ilmwerf „5?c>ff-mannS Erzählungen" vorgefl'chrt. Viusik nach der gleichnamigen Oper! — Von ?^rei-!tag bis einschließlich Sountag rollt das erstklassige scchsaktiqe ^amiliendrnma ^Mutter, dein Kind ruft dich!" über die Leinwcind. Der Filn^thält herrliche Ailder nus der Sportsaison in Davos und vom.^an^pfe um öie Hocketi-Weltmeisterschnft zwisskien nada und der Schweiz. Auch sonst zeichnet pck der Film durch eine packende .s^aindlung do? vielen anderen Filnten aus. k. Stadt-Aikl». ^Ihre groß«' ?iebe*, ein hochinteressantes Drama in 5 Akten gelaigt ljeute Donnerstag z um letzten Male zur Borftthrm?g. .., w—HI— Dovswlftschast. X Iugaslawische R«ttionalbank. D.r ju- yorletzten Berichte. Die Metnlldecküng iheträgt 4.'^ Millionen 279.080.55 Dinar, u-m 5 Mllilmen 671.049.37 Dinar weniger delÄvertrages eröffnet werden. X Die Emteaussichten in Rußland. AuS MoMiu wird gemeBet: Das Bolks'ko'mmissa« riat fslr Jnnenhawdel gibt bekannt, d-aß die staatlichen Borräte an Brotgetreide in 'oer Ukraine den nächsten Beidarf der Bevolke" rnW volI?o.Mnen decken. Im staatlichen Lager befinden sich 5 Millionen Puld und die ^kmofsenschaften seUbst haben genüyend Vorräte für d-ie. Preisreg»ulierm:g auf den Mär^n in den von der M^rnte betroffenen Ge^n^n. Die heurige Ernte reicht nicht nur für die Bedürfnisse der Ulrawe ans, sondern ergibt mich behütende Ucber-schliffe für die Mslfuihr nach Nvrtorubland und ins Ausland. Schönheit? Jugendstische? Gewinnendes Aeussere? Diese erhalten Sie und vorzeitigem Alter beugen Sie vor nur durch rationelle Pflege Ihres Gesichtes, Ihres Körpers. Ihrer Haare und Zähne! Von überraschender Wirkung sind die seit 25 Jahren beliebten Elsa-SchönheitSmittel, Elsa-Gesichts- u. tzautschutzpomade (2 Tiegel samtt Packung und Porto SS Dinar), Elsa-Lilienmilch-Schönheitsseise (4 Stück samt Packung und Porto 40 Dinar und 10 Prozent Zuschlag) und die übrigen Elsa-Präparate wie Elsa-Haargeist, Elsa-Mundwasser, Elsa-K-ölner-Wasser usw. — Adresse: Apotheker Eugen V. Feller in Stubica Donja, Elsaplatz i82, Kroatien. o rz > I« > > P ß „ Die „Marburger Äelwng lann mit jedem Tage abon nlert werden. '«IIMIMISIVM :??» Letzte Nachrichten. Gi«e ßürmtsche G^tzoD her N«riser WstV. S. Juki sHavaS). Die Kammer beaann heute die Veratnnq über ^as Amnestieaesetz. In der Debot?e beschuk-dlqte Ernst Lofonte den aeweseren Knfg?-minister M^istinok, daft er während seiner Ministerschast von Mi>rde n vm^^ben pc-wefen sei. (Allgemeiner Lärm) Maginot ^ordert die Sozialisten aus. ?lnMK'^ttnqkn iu qeben. Als ein Adgeordnetkr Namen .Mata Hari^ in den Lärm wirst, ruft iNoish: ^Das ist e'ne Gemeiribeit^. Es lommt zn eiptm Fousikamps. wob i Gene« ral Saintjuste den Aboeoroneten Mc lfy mit Ohr^e'gen bedrohte. Die Sitzung wurde unkerbrochen die edenklet kei be-soltderen Än--^ lassen öer^rei-Willigen Feuer-— wehr U. deren Reitungsaiteilung in Ma" ribor und spendet für das neue Uettungs^Kuto. Klein er Anzeiger. O», S»sD»«Ie» öws«e »«»»ik «<»»«« ,Eb«lO« M» d»« WOemwOV-»»«»«» »ie »»« veeiw, O»—s» «t- Mße«»!«. Gchi»tz f»» «e 0»s«»««»»w«h«- D Ah» WO»«. «» ZvOchONtOg»« hTih kß Zlh«. V«rfchiÄ»tne» FaherSdee! Herren- und Damenräder. Sämtliches FahrradAugehSr. Dichere Käufer Zahlungserleich terung. Bintmlsch von gebrauchtzn Stä-dern. Fahrräder werden ausgelielien. Generalvertrewng der Gvricke« Fahrrüder sowie folgender Motonaderl KV. E. H. mit engl. villierS Motor 2 P. S., 2 Gang-«triebe, Znckstarter, Dynamobeleuchtung. Himiber 2X HP., 3 Ganagetrie be, Mckstarter, Kettenübertragung, Sport- und Touren« modüle, Geschw.: 9l) Kilom. per Stunde. Jede Steigung mit 2 Personen. D«rto« 3^ bis 7 HP. s "o-lo und Beiwagen, 3 Gang-aetriebe, tttckstarter, Ketten-ubertraauna. Dlod. 16 H. HP. Seschwind. Motn. p. St., auch für Veiwaaen geeignet. «od. Four 7 HP., ideale Beiwagenmaschine, Geschw.: garantiert NS Ktlom. p. St. »it ß Personen Belastung. Venzinverbrauch: b Liter ftlr Ivo Kilom. Mod. O. H. V. H. P., anerkannt schnellste b00m, Maschine der Welt. Geschwind.: garantiert 1S0 Kilom. p. St. AnUhel, orig. ena^. Beiwagen km Sport- und Tourenzwecke f. sämtliche Motorradmarken Weziell lieferbar. St^ gld^ige Gelegenheitskäufe in gebr. Mow- ädern, N. S. U. ^ - niw Maribor, Glovzns ka uliea IS. bSSZ Vchtuna! Wer einen guten V»l» trinken will gehe zu An t» Tlalz, KrLeoina Rr. Buschenschank. lViM A» »»rka»st« WMU V U VlUM'I»'VVr»VV?^»^ »tt»der»o»d" » Gchreibmaschi' oe, verschiedene Kanzleicinrich» tll^, Dezimalwaqe für .MI Kg. lov Kisten für iöbst und Ver-ichiedene^u verlaufen. Anz" i^agen Aleksandrova cesta ö7, Kanzlei im Hofe. G«» »md Zweispänner ^ me-tlmV, Kmtpee-, Handplatean- u. KmNkemmgen bei Frane Fer?, ^lqMovanski trg, neben der Äezirf^''«ptmannschaft. lljZS GniSlikii mit Wohnung zu ver-ktmse». Ausr. Berw. 0042 Weisser Majrofenanzug. "»öuer weißer Panamahut für 6- l>'I 7iäl)riai'il Knaben billig. Brosche KorvTka cesta 31._^ Herrenanzüge, Leinenanzug, !i>errenwäsche, Dainenkleid« r, Schuhe, .Hüte, Blousen, Dumper, .Handarbeiten, Tischtücher mit Servietten, Likörgläser, Bilder, Bücher, Noten, Etac^e-n'n, Nor^^immerwand mit Spiegel, Tische usw. ''Alelscindrovn resta I!t, 1. St., am Gang links. lil28 .^wei Herren- n«d ein Damen, fahrrad billig zu verkaufen. Nu»ka r. .'i, .Hansmeister. l'i.'M Siserne Obstprcsse, stark. Handwagen, zugleich Platon, und ein Zweiradhandwagen zu verkaufen. Pod mostom 9. ttüs)7 Schlenderhonig und Bieneu-wachs liat zu verkaufen Josef Koro^cl'. Bienezüchter, Kiwln, Pragerskv. K474 Auterhaltenes .fterrenfalirrad billiA zu verkaufen. Ansr. in der Berwalt. Vier P«ar «errenfchn»« Nr. 40. «in Regenmankel fltr Damen, zwei Mödcheukleider, drei Paar Müdchenschuhe Nr. 38. etn Müd-chenhut. Ruska cesta 43, 1. St.. Tür 1«^__*) Ein kleines Unternehmen ist um I().W0 Diuar sofort zu verkaufen. Zuschriften unter „Rentabel" a. d. ^^erw. Httnd (Spitz), reinrassig, wegen Abreise sofort billig abzugeben. (?ovol)a ul. ll), Parterre. Fässer von 200 bis.Vis» Llt^?r"^u verkanfeu. Anfrage in der Verwaltung.__ki'ily Geflochtene Körl,e, für Postver-sand sehr q.^eiqnet, verkauft Gutsverwalt. Burgmeierhof bi'l Maribor. ' Damen- und Knab^nWte^u ve''^!'"'sci' Tattenbachova ulica Nr. 10, Tür 1. s^:iu0 Gut erhaltener Handkosfr, i.'ehnsessel, grof^e v.'woldete Bl. -rrabuien, elektrischer Lauster, kleiner Eckkasten. Vibrati-onsapparat, .^Nnderkseider, Ve-ni, vi>'' zur Nerven- massage, gestickter Storevorhang zu verkaufen. Zriuj. kega trg ü, 2. Stock, rechts. 04.'j7 I« Kaufen gesucht MO«se all» Vold-, Silbe». «Unze», «öalstetn» »jw. M. Jlger» Atzemacher. öS9I Kaufe abgebrauchte Säulen und Eisengitter für Pferdestall. Offerte uuter „Pferdestall 100" a. die Berwalt. 0514 MealttSlen Von einer Joch großm Wiese in Pesniea Gras von i)er Wl>rzel abzugeben. Auskuuft i. der Verwaltlmg. 0tg0 ,^,welstockhok>es Haus, nahe des Hauptbahnhofes, um I2.'i,000 Diuar zu verkaufen. Aufragen Aleksandrova c. 8l. 04V Ktellengefuch« Gepriister Heizer, gelernter Schlosser, in sämtlichen »iepu« raturen bewandert, sucht Da -ervosten als Maschinellwärter oder .Heizer, ^^uschriften erbeten a. d. Berwalt. 04W Gewesene Nansnmnnssrau. Jahre alt, wünscht als Beschließerin oder in einem Pfarrhof als .Wchin unterzukommen, wo sie ihr 4ii?briges Mäderl bei sich haben könnte. Adresse: Frau Nosmnnn. Slovenska ulica iZ2, bei Frau Maöek, Maribor. t;b04 Mädchen aus einem kleinen Ge-Mlschtwarengeschäft wünscht in ebensolches gri^ßeres nl^ Lelir-müdchen unterzukommen Antr. unter „Waise" a. d. Verw. 05>23 Absolventin der DrK. dvora.^r. trgoo. Kola sucht Stelle als Anfängerin. Geht auch als Prak-tilantin. Anträge an die Verwaltung des Blattes unter „Absolventin". 05)18 Kontoristw mit gjäbrijier Praxis perfekte deutsche und slowenische Stenographin u. Maschinlchrei-l^eriu. in allen j>lanzlei?^rbeiten s!?si«'ns f'cvis'ndert, wjl'ischt ibr? Stelle zu ändern. tVcfs. ^,il'chr. erboten unter „Tüchtig" an die Vermalt. ' 040^ Pers"?'" .^»anAl?ikrast, in alle., ^ianzlei irbeiten riud Lol/nve?-rechnung usw. versiert, Mascbin-schvoil'er, nnt sso'.ueilil/i''u, deutschen und 'tnijenischen Sprachkennt,tissen, sucht Stelle. An» " sub „Flelßig^' an di,' Verwalt. 0:^v1 Offene Stellen KS^tch»KeSN«d«SSS Lehrjunge mit a' li'" ^^nlbil-dung wird gegeu Tascheugeld aufaenommen bei C. Büdefeldt Goiposka ul. 6. 5971 Braves, fleißiges Mädchen, welches selbständig kochen kann, w. b. 15. Juli aüsgenoulmen. Lohn nach Uebcreinlom:uen. Anfrag. jtoroZi^eva ul. litt. Lilig ttupserschmiedgehilfe wird auf-genonlnien. Marko l^utiö, Slo-venska ul. 18. 0.'i24 Auständiaer, tüchtiger Mliller-burfche '-----^ ' ^Wachtsunge) wird auf. genommen. Kunstmühle Neu-^lünegg-Trate. «sM Wäsche zum ausbessern wird angenommen. Anfrage in der Verwaltung. 6522 HilfSar!^iterin wird sofort aufgenommen. 1. parna pralnica, Krekova ulica !L. 0520 Reisevertreter wird von einer Importfirma fMetallwaren) gegen Fixum und Provision sofort aufgenommen.. Branchenkenntnisse nicht notwendig. Offerte unter .Reisevertreter an die Berwalt. K4(?3 Lehrjunge wird aufgenommen mit ganzer Verpfleg^ung. Karl Granitz, Maribor, Gosposka ul. Nr. 7. 0477 Gefunden - Verloren Klei. Manschette, welche unersetzlich ist. wnrde am Wege Glavni trg. Brücke, Frankopanova ul. verloren. Der ehrliche Finder wird'gebeten, dieselbe in kurzer Zeit Stritarjeva ulica 9, 1. St., abzugeben. 6500 Iu vermiete« Zwei Kanzleiriiume, eingerichtet, in der Nähe des Bahnhofes, zu vermieten. Schriftliche Anfragen unter „Kanzlei" an die Verwaltung. 6408 Schönes Zimmer für ein Fräulein zu vermieten. Auskunft i. d. Berwalt^_65l.1 MMiertes Zimmer mit seoa-riertcm Eingang, eleltr. Be-lcuckitung. zn vermieten. l.lo-sesk<'ga ulica 5. * WohnnngStausch! Schone zw i-zimwerige WoslN'lna in d. Mag-dalenenvorstadt wird für eine ebensolche oder dreizimm^^riiie in Parknähe zu tauschen gesucht. Anträge unter „Parknähe" an die Berwalt. 6493 Dl uto Sora-«»^U ae In dee Mitte de? «todt aefuM. Antr. unt. .soo' on vle DW. «tt Bäcker. Lehrling Wird aufo«nommen. Alettandrova c Maridor. ««? In <>er tovsma konierv »«l»m In klod«» verclen mN entsprecdencler 5c1)u!dll6une sukxenommen. 645? loiki. riiHiiii >> Nüten, kappen. Sack. MW tach«rn.Strampsen,Spa» zierstScken und pai^il-merien im Modegeschäst S. VmüMlt » c«. waridor» Sosposka ulica 26». Vie schönsten Neuigkeiten. S0i.vLKUve! DalmaUner-Keker >»WWS»»^ in einer größeren Stadt in Slowenien, sehr gewinnbringendes Unternehmen mit 120 bis l50 Kekloliter monatlichem Wetnausschank wird krankheitshalber verkaust. Ansraqen an die Annoncen- un!» Reklame-Expe?>t!ton Fran VorsiL' Nachfolger, Maribor, SlomZkov trg Nr. 16. 650! vanksagung. Mohnuna. zwei Zimmer u..d ftüche, sofort ge^^n kleine Ablöse ''U r-'rgeben. Antr. Inuer „Wohlnmg an die Verw. >^^13 Mblicrtes Zimmer mit elektr !^jch1 >osr"-t zu vergebi^n. iii.^ka ulica 1l). Möbliertes Zimmer, separi^n. c.^'kt:^-. uicht, z?^ v-'rmi-'t u. A'^e-lsandrova cesta 2. linti^. 'M»0 Tchön möbliertes reine) Z'» :- mer zu vcnnicten. Vill.i :.^oro5« fev!' ulic^t 34 ^Vollsgi'ten« strasje). 0517 Iu mieten gesucht Solider Herr sucht möblieri s Zimmer in der ?'äbe des l^i^r-leS oder Ä'Üttc der l^tadt. Autr. an die Verwaltung unter „T. 0448"^_ ^ * Lokal im Zentrum der Gtadt zu mieten gesucht. Antrüge unt. „^ka^a. d. Aerw. 011^7 Suche möbliertes Zimmer für 2 Damcu ab 15. Juli. Antr. unter „2 Damen" an die Verwaltung. 6521 usssrUande jedem einzelnen danken zu können tür die vielen lZevveise herzllcher ^ntellname an dem l?erben 'Verluste, de?^ >vlr erlitten Hoden, ^ ^ lo^e kür die so zahlreiche Vsteil'gung an dem letzten I)eimgange unserer Unvergehlichen und vis schönen lZlumenspend?n, sei hiemlt allen lieben 5reunden und vekaunten auf diesem V^ege herzlichster Dank gezahlt. Sv. Zurij «b pesnicl, am 6. ?uli 1924. ssamlii-bn lNatzho?d. laerMch, >^ratschka, kosser, voda^ und Nepoiusg. b.'>25 ye^uchk, e«4? erste Kraft für Schrauben - Fabri -tiation, der mehrjähriqe Praxis als selbständiger Arbeit» tn der Werkzeugsabritiation nachweisen kann. Offerte an Splo^na stavbena druiba, Maribor — Tezno. ehest«biMeiU! und liir die RtMIon mrmitwmtlich: ud » » aIvek. Drwl ««d Verlag: Maribor«! ? tlÄarna d. V