Intelligenz - Blatt zur Akibacher Leitung Vienstag den 6. Movrmbcr 1832. Ktavt- unv lanvrechtliche Verlautbarungen. Z. lä5y. (5) Nr. 7206. Von dem k. k. Stadt« und ?andrctt>te m Krain wlrd bekannt gemacht: Es sey über das Gesuch des Herrn Laval Grafen Nugent, Gr. k. k. apoftol. Majessät wirkllchen geHelmen Rathes und Feldmarschall-Lieutenants :c., als Eigenthümer der Herrschaft KoNel, in d«e Ause fertigung der Amortisations «Edicte, hinsichtlich d?r auf der Herrschaft Koftel mä^I^u« haftenden Schuldfordcru'igen, als: 2.) der Forderung des Johann Iurkovich, Pfarrers zu Pölland, aus der vom Hrn. Fran; Anton Frevherrn v. Androcha ausgehenden Ourta ^lanoa, . 25. December 1759, pr. 400 ft.-ä.) der Forderung des Nämlichen aus der Ol-la d'l3nc2 der Frau Mar,a Henriet, ta Frcuinn v. Androcha, 6äc». l3. F«e bruar i722,in^b. il. September »759, pr. 100 ft.; b.) der Forderung des Nämlichen aus dem Bekenntnisse des Hrn. Johann Michael Arcvherrn v. Androcha, ^äo. 2. März »725, wdad. 11. September 176,9, pr. i lZ fi. 2c»kr.; tl) der dto. dto. aus dem Schuldscheine des Nämlichen, ääc». 22. März 1725, iinal). ooämü pr. 566 fl. Hc> kr.; ^.) des Vergleichs, ääo. 28. März 17^^, zwischen Frau Maria EonstanNa>verwlt-weten v.Löwenck, geb. Freyinn v. Taufs ferer, und Hrn. Franz Adam Freyhcrrn V. Anbrocha, sorrohl rüclsichtllch des Ea-pttals vr. i^gc) st., als auch der b,s 28. März 1744, auf 341 ft. 4 kr. berechneten, und nmters torttautenbetk. 5 Ho Interessen 5 Ii.) der Forderung des Hrn. Max Anton v. Formachcv, aus der vom Hrn. Franz Ignaz, und Hrn. Franz Adam Frcy-herrn v. Andrecka ausgehenden (^21^2 dianc::,^ ci^a. 3c>. November 17/,.^, ii^lid. 25. December 1759, pr. 5oo st.; i.) der Forderung des Hrn. Franz Earl Grafen v. Lichterberg/ aus der vom Hrn. Franz Ignaz und Franz Adam Frey« Herrn ». Androcha, und ihren Frauen Gemahlinnen Mar,a Henrietta, geb. Gräfinn v. Wmdlschgray, und Maria Anna, geb. v. Gerra, ausgehenden l^nta iiic>neN) clclo. 12. Vlal !75o, tn^d. 7. Ma» 1760, pr. i5c»o ft.; k.) der dto. des dto. aus der (^i-la Bianca des Hrn. Franz Adam Frevherrn v. Androcha, ä6c>. 1. Mai i/5), iinab. 7. Mai ,760, pr. 1000 ft ; 1.) der dto. der Frau Maria Rosalia Frtyc inn v. Vtlllchgray, geb. v. Qualltza, aus der <^3rl.a di^nca der Ehegatten Hrn. Fran; Adam Frevherrn v. Androcha, und Frau Mar»a Anna, geb. Frey-inn v. Gerra, ^clo. z^. December ,7^7, iuwd. 2^. Mai 176a, vr. 2000 fi.; in.) der dto. der dto. aus der (^»i-l^ kisnea des Hrn. Franz Adam Freyherrn vv Nndrocha, 6 ss.; n.) der dlo. dcs Friedrich Weitcnhüller, aus der Cart» ljii»nca des dto. vom Zo. August ^75^, iinäk. 29. Ma» 176«, ,«. 146 ft.; ' > ^^ y.) der dto. der Frau Magdalena Frcyinn v> Taufenbach, geb. Frepinn v. «eo, aus der lünrta I^nnea des dto. »>om l^. Mai l756, mr»d. Zz. Mai z76c>, pr. 22QQ ft.; x.) der dto. des Hrn. Johann Bapt. Mi-kulltsch, aus der (^llrl.« Kianoa der Ehe» leute Franz Ignaz Freyherrn v. Androcha, und dessen Gattmn Mar,a There, sia, geb. Gräfinn li. W>nd»schgray, dann Hrn. Franz Adam Frcyherrn v. Androcha, und dessen GatNnn Frau Maria Anna, geb. Frcyinn v. Gerra, 6äo. 2. Juli 17^9, in^ab. Hi^ Mai 570 ^.) der dto. des Georg Petcrmann, Iobst Weikhard Grafen u. Barbo'schen Ces» sionar, aus dcr (^rl.^ liiall^a des Hrn. Franz Adam Frepherrn r>. slndrocha, und seiner Gattinn Maria Anna, geb. Freyinn v. Gcrra, äclu. ^. Juli l7Z6, ilNäd. 2. Juni 1760, pr. iooo fi.; z.) der Forderung des Johann Georg P?5 termann, aus der lü^rt.» KianQ« des Hrn. Franz Adam Freyherrn v. Androcha, <^6o. 1. Juli 17^4, inlu^». 2. Juni 1760, pr. 3c»c» st.; ^,) der dto. des Franz Tschadesch, aus dcr Oarda dian^i dcs dco. vom 28. August !75I,ilUlid. 2. Juni 1760, or. Zoo si.; 1.) der 0to. des dto. aus dc,m Schuloscdcxle des dto. vom letzten December l7Zä, ini.3^. 2. Ium 176a, pr. iI,5 fi. 3l 3^ kr. n.) der dto. der Frau Michelma Lucia <^o Zanchi, geb. u. Fenzioll, aus der am il. Iull 1760/ ml.nl). Verschretdung des Franz Adam Frepherrn v. Androcha, mütterlich Maria Helirleita Frevherrn v. Androcha'schen Erben, pr. 10^4 ft. 41 kr.; v<) der dto. der Nämlichen aus der <30. 1. Aprll 1751, inUil). 1^. November 176c»/ pr. i5oo fl.; 2,) der dto. dis Johann Georg Luby/ aus der dto. des dto. vom 26. April I7Z3, inwl^. Zi. December 1760, pr. 400 ft.; und 25.) der dto. des Hrn. Franz Joseph Ient, schltsch, aus der<^2ri.a Bianca des Hrn. Franz Ignaz Frepherrn v. Androcha, und dessen Gattinn Maria Henrietta, geb. Grasinn v. Wlndtschray, als «or-iciii (Ic:^c!n^i, aus der (^^ll^a kiimc.ii 6clc». i. Janner 17/^6/ imnl). 26. Janner 1762/pr. 1000 ft-, aewilliget worden. Es haden demnach alle Icne, w'lche auf eine gedachter Forderungen aus rra5 lmmer für elnem Rechtbg>,«dr«gen auf weitertsAnlangen ^c5heu, tigen Hrn. Blttssellers dle obgcdachccn Urkul din, i-l^oci-lv^ die allfaülgen Forderungen nach Ve,lauf dltser Fr>ft fül ssciöoiet, krafc- und N'lrkungsilos werden erk.arl welden. ^alkack dln ,3. Onoblr ,8.^12. Z. ,460. (5) 2il. 2255. l3 d i c t. Von dem t. f. Bezirksgerichte tcr Umgebung Lail-acl'S >:isi> belohnt gcm^^t: lZs sci au> Ansu» cken dcö Mott>ias Kcp^tsä) von Mctno, ob feiner Forderung pc. 3c»o ^ ^. 5 ^., ^iz ficßgclick'lliAem Ucs^elte vom »6. 'Qcr^^er »ti32, e»e exc^ulire Feildietung der, dcm ^chuls'ncl llucas Ä^ntcnz zugelzoiiqen,- in ^odgora sselclicncn , rem lodll^en Gute Pepeussi'lo, s^l) Rect. Nr. 26 , und Ucd. Nr. 56, dienstbaren unbchausien Halden Hu» be, belviNiget, und eie ^cilbiccungstelmine uuf den 22. November, 20. Deccmdel >^32 und 3i. Jänner lU5Z, jedesmal Vormittags ^c> Uhr lm Olle dec Reality mit dem Ncisaye destlNimr lvorden, daß diesc, bei be.r elsscn odcr zweiten Feildietung »lbcr oeer um die Hchäpunq niHr an Mann gebrachte Realttät, del der dritten Fe,ldie« tungauck unt.r tei Schätzung hintangegeben acr» den wurde. Bie 3'citationsbedingnisfe lönnen täglich in hiesiger Oeri^i^clnzlci cmgcschen l-rerdtli. K. K. Veziltsqcclcht der Umgebung Laibachs ten 16, October lü5Z. A n z e i g e. Da dcr gehorsamst Unterzeichnete das Glück hat, das volle Zutrauen eines hohcn Adels und verchrunas-würdigen Pudlicums zu besitzen, so macht'er essicdzur Pflicht, Hochdic-selben sogleich "ln die Kenntniß zu selben, daß'er mit aanz neuen, und frischen Nürnberger Waaren von Wien wieder hier angekommen ist; heso::, ders empfiehlt er sich mtt cine^ sehr schönen Auswahl von Stockuhreft/ ge- 57t schmackvollen Damenschmuck, sowohl von Broncc als von Gußeisen, prächtigen mit Sllber beschlagenen Meerschaum- und Holztaback-Pfeifen, sehr schönen Damen - Chatomlen und andern Galanterie-Waaren, wie auch mit ganz neu moderncn Ka-stenbeschlagcn und allen übrigen Messingwaaren. Eben so bringt er Möllers priv. Patentlicht uneoer in Erinnerung, und da nun solches durchaus als vortrefflich anerkannt ist, so findet der Gefertlgte es überflümg, dieses lodenswerthe und verhättnlMa>;ig gegen jede andere Beleuchtung sthr billige Licht, noch mehr anzumhmen. Weil der gehorsamst Unterzeichnete keine Mühe spart, seine Artlkcl aus der ersten Quelle zu beziehen, so verspricht ec die geehrten Herren Abnehmer um äusserst bilüge Preise zu bedienen. Dem ferneren Zutrauen empfiehlt sich hiermit ergebenst ^ <" M a ttt) äus K r a sch ovitz, hat sc»n Gewölbe am Haupi-Pl>!yc Zir. 2^«, und während dcv Mcilktzeu ftlne Hütte in der er!ie»! Reihe Nr. 2. Z, 1420, (3) Von dem Handb u ch e der Mechanik von Kr^lrz Joseph Ritter v. Gerstner, k. k. Gn^'N'mlrach, Nittcr desk- e. österr. Lcopoldordcns, Director dcö tcch,nschc-!l I„stitlitcs z» Pl'ag, Professor der, Mechanik, clücritute^ Olr^cor der pyysischen und in.uhem.Uisyen ötud^ä,-.!^ der Uüiversitat, emer. k. e. i.'.ni^slv.isftlvai!0>v!ictor,' und Proftssor der Hökern Ma. th^i^ci^ ni,d ^lstl^nomic. Mit^liel) mcpverer gctchrtcu Gcscllschaftcn; ' ,^ auf^cscot, mit Beiträgen von neucrn englischen ticnstruclloncn ^crmehrl, und herlmSgegebcn Fvanz ^lnton Rttter v. Gerstner, . ^luj,, in 4to, in drei Bänden, zusammen M5t j-enlgncns 2»o Bogen Tcxt und »c.5 desonocls dei^legten Kupfertafeln in Groß-Zolio, ist dercus d,c istc Abtheilung des III. Ba n des/'tM. cher li^upferlafeln beiliegcn, erjchienmV''"'' und ,-bei i. ^! Korn in Laibach, dann Sigmund in Klagenfurt z« haben. Diese Abtheilung enthalt den Bau der ver. schiedenen Rädelweite, die Glundfäye für tie Abluntunq tec ^ahne, die Beregnung der klärte der Zähne, dcr Zapfen, Wellen und Sänfte, die (Zonssluction der Kuppelungen, dcc Auö« und Onnückunsten der Masckinentheile, endlich dic DarsttNung uno Berechnung der vei» sch,esrnen Kscinicve, Handzuglammen und Mllschi» ncnfchlczgirelke. Die zugehöligen Kupfertafeln sind mtt der qlöszten ')ur Glzföcde» rung, eine vortreffliche und neue Abhandlung über statische Baukunst, die Theorie und genaue Be« schrcivung der vorzügliMen, bisher ausgeführten Kettenbrücken, endlich eine so genaue Darstellung der engtischen Eisenbahnen vorlommt, rrie sie bis' her noch in keinem Werke erschien. —Der zwei» tc Band enthält die Mechanik flühifter Körper, worin nebst den mannigfaltigsten An- Wendungen eme möglichst auKführliche Abh^>ndluna über darometilschc vohenmessungcn, die Theorie und Construction der Pumpen, oie Anlage der Äka^sleuungen, die Grunoscihe für den Bau und oie Berechnung osser Arten Wasserräder, der Getreide» Mahlmühleu und der Brettsägen, end. l,H elne gcnane Bestimmung Vcr Bahn gerrorfe» ner rvolp.'r mit Ruckllchc auf den Widerstand dec Luft vorlcmmt — Dir dritte Band enthält endlich die Beschreibung und Berechnung größerer Müsch in enanlagc»i. O,cscs höchst nüylichs We»t eignet flck demnach nicht bloß Mr Plofcssolell uno Gelehrte vom Fache, sondern auch fu? Offiziere des GencraMadeS, der Anille, tie unl) des GeniecolpZ. fnr Baubeamte, Berg- und Hüttenmänner, Baumeister, Fabrikanten und Techniker jeder Art. Umständliche Anzeigen hievon sinP m den obigen,' Buchhandlungen zu finden, lr) !,auch'-die bißber erschienenen zwei Bäz,de und die ' 'te Adtheilung des omten Bandes, sammt den zugehörigen 62 großen K^pfettaseln kingtfehen werden tonnen. Z. 1422. (5) — 5/2 — Dienstag dm 21. Novcmkr d. I. wird bestimmt und unabänderlich die Ziehung der Lotterie der zwei großen ^errsl-l^ften R 0 G U Z N O und N I Z N I 0 W vorgenommen, wobei gewonnen werden: 4 Z, N N ft Stück k. k. Ducate. im Golde, und ss. 2 tt i) ^ y y N I' Als Ablösung für die beiden Herrschaften, werden dem Gewinner 30000 k. k. vollwichtige Ducaten im Golde angeboten, 5 und außerdem betragen die Nebengewinnsle 13,000 Stück Ducaten, und noch fl. 200,000 W. W. Der große Beifall, welchen diese besonders ausgezeichnete Lotterie bei dem i^p. Publicum, sowohl durch den ganz einfach verfaßten Spielplan, als auch vermöge der großen Menge zweckmäßig ver-theilter Gewinne gefunden hat, setzt das unterzeichnete Großhandlungshaus in die angenehme Lage, hiemit anzeigen zu können, daß bei demselben keine Lose mehr zu haben sind. Theilnehmende belieben sich daher in Zeiten an jene Herren Verschleißcr zu wenden, die deren noch besitzen. Das Los kostet ö Gulden Conv. Münze. H a m m e r rt K a r i s. Lyse dieser besonders vortheilhaften Lotterie sind bei Ferdinand Ios. Sckmidt, am Congreßplatz, Nr. 28, zum Mohre», in feine,« Verschleiß - E«, wölbe zu erhallen; ja es sind sogar noch vier Stück rothe sicher ge« »mnende Freilose da, wovon Abnehmer >>,5i-, ,,h sch,y<,,.^,, «,s,„ M rothes Gl!üie-l«i nebst zwei schwarzen kosen UüentgeMich »ufgegebeu »erden. Spielliebhaber wollen jeloch, um s,ch diesen Voühei! eigen zu machen nicht langt fiiumm, da ohne Zweifel vie besagten oorzuaF-ü»eism Bcgnüstigxngen durch Vergreifung, ler t°se d«U> emgestelll «Ndcn muffen.