Erscheint wöchentlich siebenmal. Schrfftiethmg (Tel. Interurb. Nr. 2670) sowie Inseraten- u.Abonnemehls*AnWasime In Maribor: Jurciceva ul. 4 (Verwaltung)* Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurciceva ul.4. Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monätL BriefI Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht returniert 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Dig) ÜJlariborrr Beituna mm Zusammenbruch der Revolution in Honduras. > N e >v y o r k, 25. April. Die Revolution Honduras steht vor dem Zusammenbruch. Aufständischen haben im Laufe der bei« letzten Tage vier entscheidende Niederen erlitten, die den Zusammenbruch der ^vbisorischen revolutionären Regierung Ofrbeiführen dürften. Namentlich während phet Schlacht in der Nähe von Guymas er« * ten die Revoluticnäre schwere Verluste. 2?bei auch ihr Führer, Oberst Kanalis, den °b fand. In den von der Revolution nicht ."aßten Gebieten des Landes herrscht voll-"uimene Ruhe. ^tensivierung der kommunistischen Propa^ ganda in Griechenland. jg ^ t h e n, 25. April. Die kommunistische .Regung nimmt in der letzten Zeit immer ^ fröhlicheren Charakter an. Im ganzen »hbe, besonders in den nördlichen Provin-Jj sind zahlreiche kommunistische Emissäre ^Maucht, welche systematisch die Organi-6etUn9 von kommunistischen Zellen befrei« fe'tV'c auch bewaffnet werden. Neben die-iu Propaganda unter der Bevölkerung und H„,Trieben versuchen die Kommunisten auch •het* bcn Staatsbehörden Propaganda zu I, cheit. So ist es ihnen gelungen das Wacht-fjj^?Ual des Staatsgefängnisses von Jngru fetfr zu gewinnen. Dank der Ün- der Machtorgane gelang es eini-^5ef rommuutftifdOeu Häftlingen aus dem %rn9ni§ zu entweichen. Uni der kommuni- Propaganda Einhalt zu tun, hat die tet (tgUn9 eine großzügige Aktion eingelei-wurden zahlreiche insbesonders aus-8El6iPr ^urissäre verhaftet, die alsbald aus bie Jcn werden sollen. Für gestern hatten utwuttiften im ganzen Lande einen so-% .?ten Kampftag angesagt, doch erhiel-hi§ ,e Behörden rechtzeitig hievon Kennt« u unterdrückten die Veranstaltung. $i --------- ° Kriegsoperationen gegen Madeira. n b o n, 25. April. Nachrichten aus schiff n .Zufolge sind zwei weitere Kriegs-9ieit1[nntlt Truppenabteilungen unter Be« v^b 9 von einigen Torpedobooten nach «1 "u^9o sich infolge der Blockade be-m ungel an verschiedenen lebens-ä n Gegenständen geltend macht. pffiztlue^n0$*a (Jugoslovenski turizam). t FörderungGesellschaft „Putnik" in n btnrF,r Fremdenverkehrs bringt u .^utfebpr Bildern aktuelle Beiträge ft StulLUllb englischer Sprache: Taufe MI** „Sraljica W; ift "Prestnr. /^dralen; Im Bosna-Tal; 5 Petar", der neueste M Dampfer; The Peninsula "Heft. Preis jährlich 120 Dinar. Erschütternde Familien-Tragööie bei Maribor Der Saftwirt (Sainii in Gpodnse Soke erschlägt feine ganze Familie und begeht Selbstmord — Mann und Kinder tot, die Frau ringt mit dem Tode — Motiv: Finanznot M a r i b o r, 25. April. Kaum hatte sich die Aufregung, die sich der Bevölkerung unserer Draustadt und der Umgebung nach Bekanntwerden des furchtbaren Raubmordes von Jelovec bemächtigt hat, einigermaßen gelegt, meldet man schon wieder eine gräßliche Tat, die bisher schon vier Menschenleben gefordert hat. In Spodnje Hoöe hat sich eine erschüttern de Familientragödie abgespielt» die noch den Begleitumständen stark an das Verbrechen von Jelovec erinnert. Seit 1. Mai v. I. führte das Gasthaus R e c » i k in Spodnje Hoöe der aus Stu-benct dorthin übersiedelte 45jährige Gastwirt Rudolf G a ö n i k auf Rechnung. Er besaß früher ein schönes Gasthaus in Stu-denri, doch konnte das Gewerbe aus verschiedenen Gründen nicht prosperieren. Auch in Hoöe ging es nach anfänglichen Erfolgen allmählich mit dem Gasthaus bergab. Der eigentliche Gastwirt, Reönik, sah sich deshalb genötigt, den Pachtvertrag mit Gaönik zu lösen. Am 1. Mai hätte die so hart vom Unglück verfolgte Familie auch ihre neue Wirkungsstätte verlassen sollen. Dies alles wirkte auf den Gastwirt derart deprimierend, daß er weder aus noch ein wußte. In einer Woche mußte er auf die Straße. Was dann? In den letzten Tagen bemerkte man an ihm eine gewisse Unruhe, die sich von Tag zu Tag steigerte, je näher der letzte April herankam. Nachbarn hatten Mitgefühl mit der Familie, doch konnte ihr niemand helfen. Da Gaönik keinen Ausweg mußte und die Frau, besonders aber die drei kleinen Buben nicht der größten Not ausgesetzt wissen wollte, entschloß er sich, den unerträglichen Zuständen ein gewaltsames Ende zu machen. Niemand hatte jedoch eine Ahnung, auf welch furchtbare Weise dies geschehen sollte. Gestern abends begab sich Gaenik zur üblichen Stunde, es war gegen 21 Uhr, zur Ruhe. Als heute früh die Tür der ebenerdig gelegenen Wohnung noch immer verschlossen war, ahnte man Furchtbares, da in gar manchem der Nachbarn im tiefsten Herzen der Verdacht glimmen mochte, der unglückliche Mann werde sich ein Leid antun. Alles Klopfen blieb vergeblich: in der Wohnung rührte sich nichts. Gegen 8 Uhr bemerkte man dann durch die Gardinen des Zimmerfensters Gaenik, wie er blutüberströmt auf dem neben dem Fenster befindlichen Diwan lag. Die Gendarmen brachen daraufhin gewaltsam in die Wohnung ein, prallten jedoch entsetzt zurück, da sich ihnen ein g r ä ß l i ch e r lnblick darbot. Auf dem Divan lag, mit Hose und Hemd bekleidet, der Gastwirt mit einer furchtbaren Wunde am Halse. Er war tot. Neben dem Sofa ein spitziges Küchenmesser, mit dem er sich die totbringende Wunde beigebracht hatte. Auf den drei, über und über mit Blut bespritzten Betten die Leichen der drei unschuldigen Knaben. Die Schädeldecken mit einem langstieligen, breitköpsigen Hammer zertrümmert. Mitten unter den Kindern die 38jährige Frau Elisabeth Gaenik. ebenfalls mit zertrüm- mertem Schädel; sie gab jedoch noch Lebenszeichen von sich. Das Bettzeug, die Wände und der Boden des Zimmers über und über mit Blut bespritzt, an Kissen und Decken und auch an der Wand blutvermischte Gehirnteile. Neben dem ältesten Sohn, dem 12jährigen Rudolf, der noch im Tode der am nebenan stehenden Bett liegenden und sich in Todeszuckungen windenden Mutter zugewendet war, lag die Mordwaffe, der so unschuldig aussehende Hammer. An ihm klebten noch geronnenes Blut und Gehirnteile. Die beiden anderen Knaben, der 8 Jahre alte Karl und der um zwei Jahre jüngere Johann, lagen, eng aneinander geschmiegt auf dem in der Ecke stehenden dritten Bett. Sofort wurde die Freiwillige Rettungsabteilung von Maribor aufgerufen, die schon in einigen Minuten zur Stelle war. Die arme Frau wurde rasch ins Krankenhaus über führt. Ihr Zustand ist hoffnungslos. Sie dürfte den heutigen Tag kaum überleben. Wann sich die erschütternde Tragödie abgespielt hat, kann man nicht mit Sicherheit feststellen. Da die Gerichtskommission bis zur Stunde am Tatort noch nicht eingetrosfen ist und noch kein Bericht vorliegt, ist man nur auf Vermutungen angewiesen. Man glaubt, daß Gaenik in den frühen Morgenstunden aufgestanden ist, den Hammer ergriffen und seine im tiefsten Schlaf liegende Familie mit Schlägen auf den Kopf umgebracht hat. Hierauf legte er sich auf den Diwan und schnitt sich mit dem scharfen und sehr spitzigen Messer von links nach rechts die Kehle durch. Auch sein Tod mußte in einigen Augenblicken eingetreten sein, da er rücklings ruhig auf dem blutbefleckten Diwan lag. Eine Untersuchung der im Krankenhause mit dem Tode ringenden unglücklichen Frau ergab, daß ihr Körper außer den furchtbaren Schlägen auf den Kopf auch eine tiefe Stichwunde in der rechten Brustseite aufweist. Hoöe, 25. April. Wie nachträglich festgestellt werden konnte, befanden sich gestern abends nur einige wenige Gäste in Gaöniks Gastlokal. Sie konnten auch nicht annähernd ahnen, was sich einige Stunden später ereignen werde. Die Gattin des Gastwirtes bügelte im Schankzimmer einen großen Stoß Wäsche, ihr Mann unterhielt sich ruhig mit einem Gast, bis sich schließlich die Nacht herabsenkte, ohne daß der Gastwirt tagsüber auch nur so viel verdient hätte, um die Regien seines Be triebes zu decken. Der Mann ging in den letzten Tagen kopfhängerisch umher, da noch immer kein neuer Pachtposten in Aussicht war. Gestern nachmittags war Gaenik noch in der Mariborer Restauration Halbwidl und erklärte auf Befragen, wie es ihm gehe: „M orgen wird es mit schon besser gehe n." Daraus ersieht man, daß der Mann sich schon längere Zeit mit dem furchtbaren Plan, sich und die Familie von den Kümmernissen eines solchen Lebens zu befreien, getragen habe« mußte. Als der Gasthausbesitzer Reönik heut« gegen 8 Uhr vormittags sein daneben befindliches Wohnhaus verließ, bemerkte er, daß die oberhalb des Gastwirtschaststores angebrachte Straßenlampe noch immer brannte. Die Vorhänge des Gasthauses waren herabgelassen, die Schlüssel staken innerhalb, lauter Umstände, die einen gewissen, wenn auch unbestimmten Verdacht auf, kommen ließen. Recnik fand die Dinge nicht in Ordnung und erstattete bei der nahen Gendarmerie die Anzeige. Daraufhin Begaben sich die Wachtmeister Eisenhnt und K u ö i ö zur Stelle, worauf der elftere durch den Vorhangsspalt ins Inner« des Schlafzimmers blickte und auf dem Diwan Gaenik zu seinem Entsetzen mit durchschnittener Kehle in einer großen Blutlache liegen sah. Sofort wurde die Tür anf-gebrochen, und die Eintretenden konnten nun sehen, welch furchtbare Tragödie sich innerhalb der vier Mauern abgespielt hatte. Bald darauf traf aus Maribor Gendarmeriekapitän Dzemidziömit einigen Gendarmerieorganen und dem Polizei-Photographen Grobin ein, um den ersten Lokalaugenschein vorzunehmen. Zahlreiche Dorbewohner stehen vor der Stätte des Grauens und kommentieren erregt das tragische Schicksal der Familie Gaönik, die sich bei den Bewohnern und den übrigen Gastwirten von Hoce allgemeiner Wertschätzung erreute. Die ganze Umgebung steht unter dem Eindruck der gräßlichen Familientragödie, die die ruhige Bevölkerung aus dem ruhigen Alltagsleben anfgerüttekt hat. palmira /elfe Ist doppelt parfümiert. Albett Thomas unter uns Der Direktor des Internationalen Arbeitsamtes auf einer Studienreise durch Jugoslawien L j u b l j a n et, 25. April. Der Direktor des Internationalen Arbeits amtes in Genf, Albert T h o m a s, ist in seinem Bestreben, in allen Staaten Europas die Verhältnisse der Arbeiterschaft und die Arbeitsbedingungen persönlich kennen zu lernen, gestern abends in Ljubljana einge-trosfen. Es ist dies der erste Besuch, den dieser Mann von Weltruf der Hauptstadt des Draubanats abstattet. Thomas ist wohl schon einmal durch Slowenien gereist, ohne jedoch den Zug zu verlassen. Zum Empfange des hohen Gastes hatten sich am Bahnhof eine Reihe von offiziellen Persönlichkeiten eingesunden, darunter im Namen der Banalverwaltung Sektionsches Dr. D o l s a k, Bürgermeister Dr. Put, Vertreter der übrigen Behörden, der Arbeiter- und der Wirtschaftsorganisationen, der Präsident der Handelskammer I e l a- c i n mit dem ersten Sekretär Dr. W i n-d i s ch e r, der Präsident des Pensionsinstituts B r t o v e t mit Direktor Dr. Saga d i n, der Kommissär des Kreisamtes für Arbeiterversicherung Dr. K r e k mit Direktor Dr. B o h i n j e t, für die Arbeiterkammer 6 o b a l und U r a t n i k usw. In Begleitung Thomas' befinden sich seine Gemahlin und sein Schwiegersohn, ferner mehrere leitende Persönlichkeiten des Internationalen Arbeitsamtes sowie Delegierte der jugoslawischen Arbeiteroertretungen. Bürgermeister Dr. Pur begrüßte in kurzen Worten den hohen Gast, worauf dieser herzlich dankte, worauf er sich nach dem Hotel „Union" begab, wo er abstieg. Abends veranstaltete die Handelskammer ihm zu Ehren ein Bankett. Von Ljubljana fährt Albert Thomas nach Zagreb und dann nach Beograß weiter. Sem letzter Weg Imposante Leichenfeierlichkeiten für General HadM Unter ungeheurer Teilnahme aus allen Schichten der Bevölkerung fanden gestern die Leichenfeierlichkeiten für den Donnerstag früh plötzlich verstorbenen Generals H a d-z i c statt, der noch vor kaum zwei Wochen an der Spitze des Heeres- und Marineministeriums stand. Der Sarg mit den sterblichen Ueberresten war im großen Saale des Offiziersheimes aufgebahrt. Taufende und Abertausende zogen vorbei, um vom populären General für immer Abschied zu nehmen. Die Trauerfeierlichkeiten begannen um 11 Uhr. Bor dem Offiziershcim versammelten sich alle offiziellen Verireter mit der vollzähligen Regierung, Delegationen der verbündeten Armeen, die Generalität und Admiralität, hohe Beamte, Vertreter des Soleis usw. An der Bahre waren gegen GO Kränze niederaelegt worden, darunter auch vom Königspaar, vom Prinzen Paul und Gemahlin, der Regierung, den ausländischen Heeresverwaltungen sowie dem Reservevffiziers-vereine. Generäle und Admiräle trugen den Sarg vor das Offiziersheim, wo er auf einen bereitgestellten Katafalk gelegt wurde. Hier ergriff der neue Kriegsminister General S t o f a n o v i £ das Wort und hielt seinem großen Vorgänger einen tiefempfundenen Nachruf. Hierauf bildet sich ein riesiger Trauerzug zur Saborkirche. Vor dem Sarge trugen mehrere Offiziere die hohen Auszeichnungen des Kriegsministers. In der Kirche hatte sich mittlerweile das Königspaar in Begleitung der Prinzessin Olga eingefunden. Der König und die Königin ließen es sich nicht nehmen, dem toten Vertrauten und Freund die letzte Ehre zu erweisen. Patriarch Varnava verrichtete unter Assistenz von 40 Geistlichen die Totengebete, worauf er den Dahingeschiedenen als treuen Sohn des Vaterlandes und der Kirche pries. Nach ihm verabschiedete sich Unterrichtsminister M a k s i m o v i L im Namen der Regierung vom langjährigen Mitglied. Er hob insbesondere den Umstand B e o g r a d, 2b. April, hervor, daß der verstorbene Kriegsminister stets streng darauf bedacht war, das Heer vom politischen Getriebe fernzuhalten und jeden parteipolitischen Einfluß von vornherein auszuschalten. Sein einziges Ziel war, die Schlagkraft der Armee zu erhöhen, um die hehren Aufgaben erfüllen zu können, falls das Vaterland es erheischen sollte. Minister mit dem Regierungschef General Livko-via hoben den Sarg darauf auf ihre Schultern und trugen ihn vor die Kirche, wo er auf eine Lafette gelegt wurde. Der Zug bewegte sich gegen den Friedhof. In der Ulica Kralja Aleksandra verabschiedeten sich vom toten Kriegsminister Rechtsanwalt B o-g i 6 im Namen der Reserveoffiziere und hierauf im Namen des Sokol dessen erster Vizestarosta G a n g l. Vor dem Grabe sprachen noch im Namen der ehemaligen Kriegsteilnehmer der blinde Oberstleutnant Lujo L o v r i t und ein russischer Invalide, worauf die Infanterie- und die Artillerieabteilungen den Ehrensalut abgaben. Die Erde nahm den Mann auf, dessen ganzes Leben nur dem Schutze des Vaterlandes gewidmet war. Wirb Kürten hingerichtet? Das Problem der Vollstreckung der Todesstrafe Aus Berlin wird berichtet: Ta Kürten nach Verkündung des Urteils dies angenommen hat und auf eine Revision verzichtete, da das Urteil außerdem von der Staatsanwaltschaft angenommen worden ist, wurde es sofort rechtskräsig. Damit erhebt sich das Problem, ob der neunmal zum Tode verurteilte Massenmörder hingerichtet werden wird. Nach Aeußerungen Küitens und seines Verteidigers ist nicht damit zu rechnen, daß der Verurteilte ein Gnadengesuch einreicht. Trotzdem wird sich das preußische Staatsministerium schon in den nächsten Tagen mit dieser Frage beschäftigen müssen, vb die Todesstrafe bei Kürten vollstreckt werden soll oder nicht. Denn die Gepichte müssen vor der Vollstreckung einer Todesstrafe in jedem Einzelfall beim Staats Ministerium, bei der Instanz, die das Begnadigungsrecht hat, ansragen, ob das Todesurteil auch vollstreckt werden darf. In diesem Zusammenhang muß darauf hingewiesen werden, daß seit über drei Jahren in Preußen kein Todesurteil mehr vollstreckt worden ist und überhaupt nur einmal seitdem in Deutschland ein Mörder hingerich tet wurde. In Preußen wurde als Letzter der zum Tode verurteilte Raubmörder Der Siegeszug des Radios im Vatikan Beim Abschluß einer wissenschaftlichen Wo che in der Vatikanischen Akademie hielt der Papst eine Ansprache, die durch Radio über tragen wurde. Böttcher am 13. Januar 1928 hingerichtet. Böttcher hatte die Gräfin Lambsdorf ermordet und sich an der Leiche vergangen, außerdem hat er die kleine Senta Eckert getötet. Seitdem ist nur einmal in Württemberg noch ein Todesurteil vollstreckt worden, und zwar an einem Knecht, der seinen Stiefvater erschlagen hat. Die Aussetzung der Vollstreckung von Todesurteilen ist auf den Wunsch der Reichsregierung zurückzuführen, die an die Länder schon vor Jahren das Ersuchen gerichtet hat, solange nicht mehr Todesstrafen zu vollstrecken, bis eine endgültige Entscheidung darüber fällt, ob im neuen Strafgesetzbuch die Todesstrafe ausgenommen wird oder nicht. Diesen Grundsatz hat sich bisher auch das preußische Staatsministerium angeschlossen, und ebenso die übrigen Länder, an die sich der Reichsjustizminister Erich Koch-Weser mit einem entsprechenden Ersuchen gewandt hat. Umso größeres Aussehen erregte daher seinerzeit die Vollstreckung der Todesstrafe in Württemberg. Die Frage, ob Kürten hingerichtet wird oder nicht, hängt ausschließlich von der Ent scheidung des preußischen Staatsministeri-ums ab. Wie es heißt, soll bei den Parteien 'darüber Einigkeit bestehen, an Kürten die Todesstrafe zu vollstrecken, da die besondere Lage des Falles., der überhaupt in lein normales Justizsystem Hineinpasse, nicht das Festhalten an dem sonst gültigen Beschluß rechtfertige. Mit dieser Lösung werden die Gegner der Todesstrafe nicht einverstanden sein; denn steht man auf dem Standpunkt, daß die Todesstrafe prianzipiell abgejchafft werden _ must so gibt es überhaupt keinen Sonderfall, in dem doch die Todesstrafe voll streckt wird. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Frage, ob die Todesstrafe an Kürten vollstreckt werden soll oder nicht, noch zu politischen Konflikten führt. Gang so einfach dürfte im Staatsministerium die Entscheidung Mer die Frage der Vollstreckung nicht fallen, wie es in manchen Kreisen angenommen wird; denn trotz der Gutachten der Sachverständigen im Prozeß, die Kürten für zurechnungsfähig erklärten, gibt es eine Reihe angesehener Mediziner, die einen ganz anderen Standpunkt einnehmen und der Ansicht sind., daß ein Sexualpathologe wie Kürten überhaupt nicht vor ein Gericht gehört. BaflSleitBlero Österreich, Steiermark Beiühmte Heilquellen, moderne Km-einrichtungen Hervorragende Heilerfolge bei Katarrhen, Asthma, Emphysem, Herzleiden Schönster Eerholungsaufenthalt. Pension von E)in 65'— auf w. Saison 16. April bis Oktober Jedenfalls wird die Entscheidung in der nächsten Zeit fallen, da sich das Staarsrni-nisterium im Verlaufe der kommenden Woche zu der Frage, ob die Vollstreckung ausgesetzt Werdens oll oder nicht, äußern must Sollte sie — was in informierten Kreisen nicht angenommen wird — diese Frage bejahen, so würde Kürten überhaupt nicht hingerichtet werden. Präsident der spanischen Republik zu werden, hak — nach Nachrichten ^ Madrid — Dr. M a r a n o n, der Vorsitzende des republikanischen Klubs „AW-neo". die meiste Aussicht. Er war es, dos durch Vermittlung des Grafen Rcmanst16 den König zum sofortigen Rücktritt aufgo-fordert hat. Kindertragöbie 8 o 6 I e n i, 24. April. Aus Weise fanden zwei Kinder, Brüder im Ält von 8 und 10 Jahren, den Tod. Wähs^ des Spieles auf dem Privatgelände Ziegelei gab plötzlich der Boden nach einer der beiden Knaben versank langst”1 y, die Tiefe. Sein Bruder, der nach ihm stst en wollte, verschwand gleichfalls im ® Arbeiter, die auf die gellenden Hilferufe . derer Kinder herbeieilten, stellten stst, die Knaben beim Begehen einer mit E überwucherten und brüchig geworde Steindecke eines etwa 5 Meter tiefen Bai ^ in die Tiefe stürzten und ertranken. ® angestellte Rettungsversuche erwiestn als erfolglos. Zum Gedenken an den De Robinson Grusoe' rfaP den Engländer Daniel D e f ° W* 26. April 1731 starb. Sein DoH in 30 Sprachen übersetzt ist, Ausgaben erlebt und zahllow - - ^ gen gefunden hat, lebt in den - ,£;fle heutigen Jugend genau so ww Einstein über Amerika Die Nation, die zu lachen versteht... - Amerika blickt in die Sufunft -Weniger individualistitch als der Europäer, dafür aber weniger Zusammengehörigkeitsgefühl Einem englischen Pressevertreter gegen« äußerte sich Prof. Einstein über eine -amerikanischen Eindrücke. Er sei von Amerika begeistert. Das erste, was Prof. Einstein in die Augen fiel, sei die große ^chnische Tüchtigkeit und das ausgesprochene Organisationstalent der Amerikaner. Jeder %Iiche Gebrauchsgegenstand werde in Arne besser ausgenützt als in Europa. Alles le' darauf eingestellt, die menschliche Energie ^ schonen und im täglichen Leben den Roßten Nutzeffekt mit minimalen Kraftaufwand zu erreichen. Die Arbeit werde hoch ^zahlt. Das führe zu einer ständigen Wei-^rentwicklung der technischen Mittel und zu ^Ner immer größeren Entfaltung der Jni-'ative. Im krassen Gegensatz zu dieser Ein-pllimg der Amerikaner steht das Leben in klina -oder Indien, wo jede Initiative we-jN der niedrigen Löhne erlahme. Europa pnde sich auf diesem Gebiete in der Mitte fischen Amerika. und dem Orient. Das Ochste, was man in Amerika bewundern ^üsse, sei die glückliche amerikanische Lebens ^sfassung. Wenn man die Photographien Durchschnittsamerikaner in den Zeitun« jN und in den photographischen Ateliers pachte, so gewinne man die Neberzeugung, es eine Nation sei, die zu lachen ver- stehe. Das Lächeln sei wirklich der charakteristische Zug der Amerikaner. Dieses Volk sei im Gegensatz zu manchen alten europäischen Völkern lebensbejahend und optimistisch. Die Europäer seien kritischer aber gleichzeitig weniger gutherzig und hilfsbereit. Der Grundton der europäischen Mentalität sei pessimistisch. Während Europa auf den heutigen Tag eingestellt sei, schaue Amerika stets in die Zukunft. Der Amerikaner sei weniger individualistisch als der Europäer. Wo der Letztere „ich" sagt, erklärt der Amerikaner „wir". Die Lebensphilosophie und die Moral seien in Amerika standardisiert. Der Sinn für Privateigentum entfalte sich in Amerika parallel mit einem ausgeprägten Empfinden sozialer Verantwortlichkeit. Die besitzenden Amerikaner betrachten es als selbstverständlich, daß ein Teil ihres Eigentums und ihrer Arbeitskraft in den Dienst der Allgemeinheit gestellt werden müsse. Vom künstlerischen Standpunkte aus gesehen, müsse man chen guten Geschmack bewundern, der der modernen amerikanischen Architektour eigen ist. Dagegen seien die Malerei und die Musik wenig entwickelt, wie überhaupt die Kunst in der Seele eines gebildeten Europäers einen viel größeren Raum einnehme. Nur einen Mangel kann Moskau überschwemmt Ganze Stadtviertel unter Wasser gesetzt — Umfassende Sicherheitsmaßnahmen der Behörden .Moskau, 24. April. Moskau wurde »it einer schweren Hochwasserkatastrophe ,'^gesucht. Die Vorstädte stehen vollkom-en unter Wasser. Infolge der Schneeschmel g ,'ft die Moskwa im raschen Steigen be-pfen und aus den Ufern getreten. Auch ,'e innere Stadt ist bedroht. Die Behörden pcn umfassende Sicherheitsmaßnahmen poffen, um die Bevölkerung aus den be-j ?hten Stadtvierteln zu evakuieren. Auch 1 der englischen Botschaft wurden meh- rere Boote vorbereitet, um im Notfälle die Insassen und das Aktenmaterial in Sicherheit zu bringen. Auch die Stadt M i n s k ist von einer schweren .hochwasserkatastrophe heimgesucht worden. Die Stadt ist. ohne Licht, da die Elektrizitätszentrale überschwemmt wurde. Besonders bedroht ist die einzige staatliche Bäckerei der Stadt, deren Stillegung katastrophale Folgen für die Stadt haben müßte. Einige hundert Häuser wurden bereits evakuiert. Möröerseelen im Schlaf Mörder träumen — Einzigartige Forschung eines ^lienischen Kriminalisten — Das nächtliche Seelenleben von 100 Mördern — Die Göttin des Traumes ist nicht rachsüchtig (J&entt Mörder träumen, träumen sie, so man, von entsetzlichen Taten. Der illilPn ^cr Schuld hackt auf ihrem Gewissen tClll sie selbst nicht im Schlaf zur Ruhe Ermordeten schreiten mit offe-lj^punden und bleichen anklagenden Ant-fe'u *?Utch den Schlummer der Mörder, ru-JJtit dumpfen Stimmen in die stumme y daß die Schuldbeladenen mit gefträub F^“atert aufrasen, ins Licht der Lampen sich Nten und die Schemen ihrer Opfer von Die Dichter haben es oft iti geschildert, mit jener Fähigkeit, sich fcchs.e Menschlichen und unmenschlichen Zu-einzusühlen. meistens keine Mörder. Sie töte» . gewöhnlich nicht einmal die Fliege ■&QUj'r sie beim Arbeiten stört. Wenn die - dse e'n ^tes Huhn vom Markt nach Mnu, ^ugt oder gar einen noch Leben vor-Snn fr t1 ^ auf den Küchentisch klatscht, d;„te^,n„ sie an den Schreibtisch, vor si^.die Welt . „___________________ ®iarr 'g^aefimer' Distanz bewältigen läßt und das komplizierte Leben 4 "Mn f. „4 y7 VUlVU44iaVH 4 44»4. %tn 0pZ .a i° ein gewisses Recht, den Dich P)ljxpp""ber sich zweifelnd zu verhalten. M s etwas wahr an der These, inna a§ nur echt und wahr schildern sh^bt !elbst in einer Wirklichkeit i °f£sfor Ein italienischer Kriminalist, ,ettt ntrfn ^Qn/D Sanctis, hat den Sich» k1*1 i’önbt. Er hat sich ernsthaft mit Zustand ^brderseelen im schlafen- ln der Din,? . t>te Poetischen Erfindun- - E ' Tlt6hPT“Frfitrtnf fnvv*X St , -»riiZ r: - niederschmetternd. Santo bi kr einen gestellt, daß die meisten Mör trafen. gewöhnlich gesunden Schlaf ^ülnen, fn ""wen wenig, und wenn sie n tuhrt sie die Göttin des B e r l i n, im April. Traumes in sehr friedliche und erfreuliche Vorstellungen. Der Forscher hat Statistik geführt. Sie ergibt, daß von hundert Mördern — der Gelehrte muß eine hübsche Kollektion solcher bedauerlichen und gefährlichen Mitmenschen zur Verfügung gehabt haben — nur sieben bis acht Prozent zugestanden haben, im Traum hin und wieder an ihre grausige Tat erinnert zu werden. So hat man festgestellt, daß auch der Düsseldorfer Massenmörder Kürten einen außergewöhnlich festen und traumlosen Schlaf hat. Selbst wenn man in Betracht zieht, daß einige von den Jnquirierten, vielleicht aus Eitelkeit oder Furcht vor Abneigung gegen psychologisie-rende Kriminalisten, geflunkert und sich stärker gemacht haben, als sie in Wirklichkeit sind, so bleibt doch die Tatsache bestehen, daß die üblichen Vorstellungen vom nächtlichen Seelenleben der Mörder falsch sind und daß die Dichter der Welt die Tatsachen bedenklich verrücken, wenn sie ihre papiernen Mörder moralische Träume bestehen lassen. Wenn Mörder träumen, träumen sie also meistens Angenehmes. Das klingt frivol, und unser ethisches Gefühl sträubt sich gegen eine solche Erkenntnis. Die alte Sage von den Erinnyen schein wieder einmal eine Sage zu sein. Die Wissenschaft, die schon mit so vielen Sagen aufgeräumt hat, will nun auch diese Annahme von der Selbstsühne und der Qual des automatischen Gewissens, das den Mörder weder Tags noch Nachts zur Ruhe kommen läßt, als eine soziale Wunschvorstellung wegwischen. Die moderne Theorie vom Traum will alle Träume auf Angst- oder Wunschantriebe zurückführen. Es scheint, daß die Mörder mehr Wunschträume als Angsttraumc träumen, daß ihr Unterbewußtsein die Kraft Prof. Einstein den Amerikanern vorwerfen: Das fehlende Gefühl internationaler Zusammengehörigkeit. Die internationalen Probleme interessieren die Amerikaner fast gar nicht. Sterilisierung von Verbrechern in einem nordamerikanischen Staat. O k l a h o m a, 24. April. Staatsgouverneur Murray von Oklahoma hat heute einen Gesetzentwurf genehmigt, der die Sterilisierung von Gewohnheitsver-berechern'und derjenigen Geistesgestörten vor sieht, die andernfalls in Irrenhäusern untergebracht werden müßten. In Betracht kommen Männer unter 67 Jahren und Frauen unter 47 Fahren, die sich vorher einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen haben. aune gebärdet sich das Wetter in diesen Tagen des Übergangs von der kalten zur wärmeren Jahreszeit . . . lachende Sonne wechselt mit frostigen Regenschauern. Aber für Ihre zarte Haut brauchen Sie deswegen nicht zu fürchten... Wärme und Kälte, Nässe und Wind schaden ihr nichts... stets hat sie den gleichen feinen Schmelz und zarten Duft, denn Elida Jede Stunde Creme pflegt und schützt sie. b W s ELIDA—CREME hat, die getane Tat beiseitezuschiebm, die Erinnerung daran mit heiteren Bildern aus noch tieferen Zonen der Seele zu überdek-ken. Das scheint eine Ungerechtigkeit in der Einrichtung der sogenannten moralischen Welt zu sein. Aber wir messen wahrscheinlich die Seele eines Menschen. Irgendwo wird der Ausgleich einer Gerechtigkeit schon stek-ken. Darüber wird keine Statistik Auskunft geben können. Vielleicht vermögen darüber die von der Statistik so blamierten Dichter doch wieder das richtige sagen. Otälfelbafter Selbstmord B e r l i n, 24. April. Nach einem New-yorker Funkspruch des „Berliner Tageblatt" hat der Schwiegersohn des verstorbenen Mul timillionärs W o o l w o r t h, des Begründers des bekannten Warenhauskonzerns James I-, Donahue, Selbstmord verübt. Er ist in einem Newyorker Sanatorium an den Folgen einer Dosis Gift, die er zu sich genommen hatte, gestorben. Das Motiv des Selbstmordes-ist vollkommen rätselhaft. Den Aerzten des Sanatoriums, in das Donahue gebracht wurde, erklärte er vor seinem Tode: „Ich muß nicht bei Verstand gewesen sein, als ich das Gift nahm, denn ich wüßte nicht, warum ich mir das Leben nehmen sollte." In einem amtlichen Bericht über das Ergebnis der Obduktion heißt es, daß Donahue sechs Sublimattabletten genommen hat. Donahue 'verübte den Selbstmord, als bei ihm eine Gesellschaft zum Kartenspiel versammelt war. Mitten im Spiel erhob er sich, entschuldigte sich einen Augenblick bei seinen Gästen und ging dann ins Badezimmer. Als er zurückkehrte, rief er: „Ich habe es getan!" Dann brach er zusammen. Er stand int 47. Lebensjahre. Feuilleton Diamanten Von Mar-a v. V e st e n. Nacht, heiße, südafrikanische Nacht. In blauschwarzer Himmelswölbung das Feuer südlicher Sterne. Zwischen Felsen und Klippen das Meer — ein brodelnder schwarzer Hexenkessel. Verborgen, wie in einer Höhle — die drei. Eng aneinandergekauert. Die Männer, harte, verwegene, schicksalstrotzende Menschen. Zwischen ihnen das Weib, in der Enge des Schlupfwinkels, an' ihren Mann gepreßt. Ihr verlangender Körper fühlt die Lebenskraft und den harten Griff des ändern. „Da sind wir vor Entdeckung sicher", flüstert heiser der eine Mann, „seit sie Henry Woods gefaßt haben, streift Küstenpolizei hier herum. Das Gericht hat ihn freigesprochen, man konnte ihm nichts anhaben. Aber die Polizei ist scharf an der Küste . . . Verflucht, wenn der weite Marsch umsonst gewesen wäre". „Ist es wirklich hier, Tom?" „Ich kenne mich gut aus, seit ich mit Henry Woods hier gewesen bin. Gegen Mor gen müssen wir ein Stück abwärts, bis zur Flußmündung und dann hinüber. . ." Eine Weile sprechen sie noch im Flüsterton. Dann verstummen sie. Ein paar Stunden Ruhe brauchen sie. William, der Gatte, schläft unruhig. Die kostbaren Steine funkeln durch seinen Traum. Tom schläft gar nicht. Die Gier nach den Edelsteinen, die sie graben wollen, peitscht seine Sinne. Und die Gier nach dem warmen Körper des Weibes, das da zusammengekauert dicht neben ihm liegt . , » Im grauen Schein, zwischen Nacht und Tag brechen sie auf, das Weib zurücklassend. Vorsichtig klettern sie, bis die Küste flach wird, im Schwemmland des Flusses. Bis zum Hals im Wasser, waten sie hinüber zur Insel, die nur wenig aus dem Meere ragt. Tom kennt sich gut aus. Eine Stunde vergeht, zwei, drei Stunden. In fieberhafter Eile graben und schürfen sie, waschen, suchen aus Sand und Lehm die glitzernden Steine. Wohl werfen sie auch Sand und Lehm in die Säcke, doch zur gründ lichen Wäsche war drüben Zeit. Tom sagt: Ich trage d. gefüllten Sack zu Jane und spioniere ein wenig die Gegend ab. Ich komme zurück . . ." Er geht und der andere gräbt weiter in unersättlichem Drang nach mehr und mehr. Das Weib hat stundenlang im Versteck gekauert, der Rückkehr des Mannes harrend. Dann steht Tom vor ihr. Roh auflachend wirft er den Sack von sich. „Guten Fund gemacht, nun müssen wir aufpassen, daß sie uns am Rückmarsch nicht erwischen . . ." Lüstern umfassen seine Augen ihre Gestalt. Er packt ihre Schultern: „Jane, du bist ein schönes Weib . . . weißt du das? ... zu schön für William, he? . . ." Unter seinem verzehrenden Blick schlägt sie die Augen nieder und Röte überzieht ihr Gesicht. Ihr Mund aber verzieht sich zu einem wohllüstigen Lächeln und sie zeigt keine Abwehr, als seine breiten Hände lang-sanm von ihren Schultern abwärts gleiten. „Das da", er deutet mit dem Kopf nach dem Sack am Boden", gehört jetzt uns allein . . wozu teilen? . . . und du . ge- hörst jetzt auch mir allein . . ." Verständnislos sieht sie ihn an. Tann sucht ihr Blick die Klippen entlang." Wo, wo bleibt denn William?" „Der wird wohl nicht wieder kommen". „Was . . . heißt ... das . . ." fragt sie stockend. „Schau hinüber . . ." Sie blickt aufs Meer hinaus, wo breite Wogen, starr und gischt gekrönt, heranfluten, höher und höher schwellen . . . Von der kleinen Insel drüben, die Jana früher noch deutlich ausnehmen konnte, ist keine Spur mehr. Sie begreift: die Stelle war nur bei Ebbe zu beschreiten. Entsetzt weiten sich ihre Augen, mit beiden Händen stößt sie den Mann zurück: „Mör- Sonntag, den 26. April 1931. mm ■! im«umMrvc'i»"~n~rrTiTil r TVmrri T1 '^i'MY'¥& der, Mörder du!" schreit sie auf, „gewußt hast du, daß die Flut kommt, daß sie alles überschwemmt. Allein bist du zurück, hast ihn dort gelassen, ahnungslos!" Zynisch verziehen sich Toms dicke Lippen, „ja nun . . . gewußt, nicht gewußt ... Er oder ich! Einer von uns war zuviel. Hab ich nicht deine heißen Blicke gesehen, deinen nahen Atem gespürt? Mein bist du jetzt..." Und er reißt sie derb an sich. Schaudernd wehrt sie sich. Stemmt sich ge gen die Kraft seiner Arme, die sie wie zwei eiserne Klammern halten. Vor der rohen Triebhaftigkeit seiner Leidenschaft erlahmt ihr Widerstand. Unter Grauen und Lust hängt sie in seiner Umarmung. Als er aber sie voll blinder Gier niederreißt, gleitet sein Fuß auf dem nackten Gestein. Das Weib in enger Umarmung mitreißend, stürzt der Mann von Klippe zu Klippe. Zwei Körper schlagen auf im tosenden Wir bei grünweißer Brandung. Und das afrikanische Meer wird zum Grab der drei Menschen. Oben, in den Klippen aber liegt der Sack mit den Diamanten und wartet auf seinen Herrn. . . J Seelisch leidende oder vielleicht an Herz, Nieren und Verdauungsorganen Leidende, geht nach SLATINA RADENCI, in den modernst eingerichteten Kurort. In der reinen Luft und in der Früh-jahrssonne werden Ihre Kräfte und Freuden wiederkehren. Frühjahrsaison vom 15. Mai bis 15. Juni. Dreiwöchentliche vollkommene Verpflegung pro Person: Wohnung, Verkö- stigung, Bäder und ärztliche Ueberwachung Dinar 1400.—. 4970 Schach Redigiert von V. P i r c. Sizilianisch Weiß: S t 0 1 t z. — Schwarz: Helling. (Gespielt in einem kleinen Turnier in Berlin, April 1931.) I. e2—e4, c7—c5, 2. Sgl—f3, Sb8—c6, 3. d2—d4, c5:d4, 4. Sf3:d4, g7—g6. Besser ist zuerst Sf6, d6 und erst dann g6. 5. Sbl—c3. Hier konnte nämlich Weiß viel stärker mit c2—c4 fortsetzen. 5. ... Lf8—g7, 6. Lei—eZ. Sg8—f6? Dies allerdings ist wieder ein Fehler, der dem Weißen entscheidenden Vorteil verschafft. Es mußte erst d6 geschehen. In der Folge ist es nur interessant, wie Schwarz noch die schlecht stehende Partie zu komplizieren versteht und den Gegner zu eleganten Fortsetzungen nötigt. 7. Sd4:c6, b7:c6, 8. e4—e5, 816—g8, 9. f2— f4, Sg8—h6, 10. Lfl—d3, d7—dö, 11. Ld3— e4! Dieser und der folgende Zug verfolgen den Zweck, das Feld c5 zu schwächen. II. ... d6—d5, 12. Le4—f3, Lc8—a6, 13. Sc3—a4, Sh6—f5, 14. Le3—f2, 0—0, 15. Sa4 —c5, Dd8—c8. Die Diagonale a6—fl ist die einzige Chance des Schwarzen, er muß sie daher behaupten. 16. g2—g4, Sf5—h6, 17. Lf2—d4, e7—e6, 18. h2—h4, f7—f6. Eine geistreiche Gegenidee. 19. e5:f6, Lg7:f6, 20. Ld4:f6, Tf8:f6, 21. Ddl—d2! Nach 21. g5?, Tf4:! 22. gh6:, Dc7! hätte Schwarz mit der Doppeldrohung Da5 und Dg3 sehr starken Angriff, der ihm mindestens remis sichern würde. 21. ... e6—e5, 22. 0—0—0! Einleitung zur entscheidenden Kombination. 22.... Tf6:f4, 23. Lf3:d5+1, c6:d5, 24. Dd2:d5+,.Sh6—f7. Auf Kh8 oder g7 würde natürlich De5: folgen, und auf Df7 dieselbe Fortsetzung wie in der Partie. 25. Sc5:a6, Tf4—f2, 26. Sa6—c5, Ta8—b8, 27. Tlil-fl, Tf2—f4, 28. Sc5—d3, Dc8—g4. ■■ 1 mmii'iiirii 1 tnnnirmim t'tt ä-rrr^ Auch andere Züge helfen nicht mehr. 29. Tfl:f41, e5:f4, 30. Dd5:f7+!, Kg8:f7, 31. Sd3:e5+, Kf7—e6, 32. Se5:g4 und Weiß gewann. — Dr. Aljechin dementiert die Zeit'' s* Nachrichten, denen zufolge er die H iS‘ forderung Capabiancas zu einem Revuiiche-wettkampf um die Weltmeisterschaft in Havanna angenommen haben soll. Der Weltmeister erklärt, er wolle den Wettkampf nur in Newyork, und zwar zu einer von ihm festgesetzten Zeit, austragen. — Das Trainingturnier der tschechoslowakischen Olympiadenmannschaft, das morgen in Prag beginnt, wird folgende Teilnehmer haben: Makarezyk (Polen); P i r c (Jugoslawien); S t o 1 t z (Schweden) 1 F 1 o h r, 0 p 0 c e n s k y, R e j f i r, Dr. Skalicka, Kubanek (alle Prag): G i 1 g (Mähr. Ostrau); Ing. Berger, lv2-0 1 e x a (Brünn); Ing. G 0 m b 0 s (Bratislava). — Nizza. In der vierten Konsultationspart1® erzielten Flohr und Monosson remis gegen Dr. Aljechin und Reilly. In der fünften Partie realisierten Stoltz und Monosson gegen Dr. Aljechin und Reilly. In der sechsten realisierten Stolz und Monosson gegen Flohr und Reilly, in der siebenten Stoltz und Reilly gegen Aljechin und Monosson. — Spielmanns weitere Resultate in Jug°" slawien sind: 17. IV. in S p 1 i t +16,—4==^' (5 Stunden); 19. IV. in Z a g r e b (gegen ein schweres Team) +13,—3,—11, (5% Stu°' den), 20. IV. in B a n j a L u k a +21,-^' —5 (734 Stunden). — In Newyork beginnt dieser Tage ®'B zweirundiges Meisterturnier, an dem teilneh' men: Capabianca, Marschall, Kashdan, KuP' chik, Horovitz, H. Steiner, Whitaker und TU' rowes. Das Turnier wird von bekannten Ma1* hattan Chess Club veranstaltet. * Nervenleidenden und Gemütskranken schasst das überaus milde, natürliche „Franz-Josef"' Bitterwasser regelmäßigen Stuhlgang, gute dauung und erhöhte Eßlust. Nach Erfahrung®" berühmter Nervenärzte ist der Gebrauch Franz-Joses-Wassers auch bei Erkrankungen h®$ Gehirns und des Rückenmarks aufs angeleg®"^' lichste zu empfehlen. Christian geht Mdh ElöllylöööCS Roman von Werner Scheff Copyright by Nevissima-Verlag, G. m. b. H., Berlin SW 61, Belle-Alliance-Straße 92. 4 Ein Märchen, sagte sich Christian. Je weiter diese Verhandlungen gingen, umio herrlicher wurde das Bild der Zukunft. Er hätte sich am liebsten in den Arm gezwickt, um festzustellen, daß er nicht etwa schlafe und daß dies alles nur ein Traum sei. Aber es stimmt: er saß in der Gesellschaft einer berückenden Frau, sollte bald zu ihr an die ihm nur sagenhafte bekannte Riviera fahren^ und in den nächsten fünfzig Wochen tausend Dollar, sage und schreibe tausend Dollar, an jedem siebenten Tage verdient haben. Das war doch mehr, als ein kleiner menschlicher Verstand vertragen konnte. Weinberg war wiederum von wohltuender Sachlichkeit. Er ließ Papier bringen und setzte einen Vertrag auf, den beide Teile am nächsten Vormittag in seinem Büro unterzeichnen sollten. Seine Umsicht war einfach unbezahlbar. Er dachte an alles. Am liebsten hätte er hineingeschrieben, daß die Hermitage-Film-Company die Wäsche^ Christians waschen zu lassen habe. Jedenfalls sicherte er seinem Schützling viele kleine Vorteile, die Crow lächelnd bewilligte. „Ich habe noch eine Bitte", sagte dann der Amerikaner, „und ich bin überzeugt, Sie werden mich verstehen. Das Erscheinen Mr Krügers in Hollywood soll für die Konkurrenz eine Ueberrafchung vorstellen. Es darf daher über diesen Vertrag nichts an die Oeffentlichkeit dringen." Weinberg wurde mißtrauisch. „Und wer garantiert uns für die Durchführung des Vertrages?" fragte er. „Ich begreife Sie nicht, Mr. Weinberg. Ich bin bereit, morgen fünftausend Dollar zu erlegen, auch noch mehr für die Reise. Sie werden doch nicht annehmen, daß ich leichtsinnig eine solche Summe ausgeben würde." „Das stimmt natürlich. Wenn wir morgen den Scheck in Händen haben ist die Sache in Ordnung." Christian fand es unerhört, daß Weinberg wagte, solche Fragen zu stellen. Er hatte bemerkt, wie Marilyn bei den Worten des dicken Agenten in Verlegenheit geraten war und glaubte ihr peinliches Erstaunen begreifen zu können. Man durfte doch diese beiden reizenden, liebenswürdigen Menschen nicht so behandeln, wie irgend einen Theaterdirektor aus der finsteren Provinz, der vielleicht nicht das Vertrauen des Agenten genoß. Man plauderte noch eine halbe Stunde, ohne den Vertrag weiter zu berühren, dann erklärte Crow, er habe Karten für die Revue im Großen Schauspielhaus und müsse sich mit seiner Schwester zum Umkleiden zurückziehen „Also morgen um elf Uhr in meinem Büro," sagte Weinberg zum Abschied mit erbarmungsloser Nüchternheit. „Ich komme pünktlich," versicherte der Amerikaner. „Miß Patt wird uns hier zum Lunch erwarten." „Mich müssen Sie entschuldigen, Mr. Crow," bemerkte der Agent, „ich’ habe morgen mittag etwas anderes vor. Aber Ihr neuer Star wird Ihnen ja genügen." Noch immer befangen wie ein Schuljunge führte Christian die Hand Marilyns an die Lippen. „Also . . . morgen auf Wiedersehen Mr. Krüger," sagte sie leise. Ich habe mich albern benommen,. warf sich Christian vor, als er dann mit Wein-'berg zur Garderobe ging; ich hätte ihr meine Bewunderung deutlicher zeigen müssen. Daran ist sie sicherlich gewöhnt. Aber morgen werde ich weniger schüchtern sein Morgen will ich ihr verraten, was. ich für sie fühle. Er redete sich wahrhaftig ein, verliebt zu sein. Er war gewiß kein unerfahrener Mann, hatte schon eine Menge Erlebnisse hinter sich. Aber in Gegenwart dieser Frau kam er sich wie ein Gymnasiast vor, der zum ersten Mal die Gewalt einer leidenschaftlichen Erregung fühlt. „Nun, was sagen Sie dazu?" fragte Wein berg, als die beiden Herren in ihre Mäntel geschlüpft waren. „Ich. . . was ich dazu sage? Ich glaube noch immer an einen Aprilscherz." „Eine Weile ist mir die Sache auch nicht ganz geheuer vorgekommen", gestand Weinberg, „aber der Mann hat recht, er wird Ihnen doch nicht ein paar Tausend Dollar schenken, um sich über Sie lustig zu machen. Nein, dahinter steckt nichts anderes als ein Manöver, das die Konkurrenz bluffen soll. Wahrscheinlich haben die ändern ein paar neue Leute rangebracht. Da will er zeigen, daß er das auch kann. Pah, für sein Geld soll jeder machen, was er will. Wenn er morgen unterschrieben hat, und wenn wir den Scheck haben, ist die Geschichte gefixt." Zimmermann stand wie immer am Wagenschlag. „Soll ich Sie nach Hause bringen?" wandte sich Weinberg an Christian. Der zögerte. „Ich möchte Sie bitten, mich vor dem Goethe-Theater abzusetzen", erklärte er. „Also, Zimmermann, zuerst zum Goethe-Theater", befahl der Agent. Als der Wagen angezogen hatte, forschte er: „Haben Sie Lust, sich heute Abend die Vorstellung anzusehen?" „Nein", gab Christian zurück, „aber ich will Direktor Schäring aufsuchen." „Wollen Sie sich noch einmal mit ihm herumprügeln?" „Durchaus nicht." „Ah. haben Sie noch Geld von ihm zu be kommen?" „Ich habe von ihm kein Geld zu bekommen, denn das hätte ich mir längst abge--holt." „Apropos, Krüger", sagte Weinberg vertraulich. „Sie dürften augenblicklich nicht gut bei Kasse sein. Darf ich mir erlauben, Ihnen mit ein paar hundert Mark auszuhelfen?" * 4 Christian fiel ein Stein vom Herzen. J*1 hatte tatsächlich knapp fünf Mark in der sche, und es wäre ein lächerlicher Zustv" gewesen, für ein Jahr mit mehr als süm zigtausend Dollar engagiert und nicht in ®>® Lage zu sein, in das nächstbeste Weinlokals treten und sich dort eine Flasche Sekt £r den zu lassen. Er kam nicht dazu, Weinbergs Frag® & beantworten, denn als feiner Mensch*^ Per fühlte der Theateragent dieses .Ja', % sich Christian auf die Lippen drängte-zog seine Brieftasche und drückte ihm ®” paar Banknoten in die Hand. „Es ist , was ich bei mir habe", lachte er dabei. ,ß° gen verrechnen wir. Und Sie können es gewiß nicht übelnehmen, wenn ich mich *L meine Prozente bei diesem Vertrag 3«n$ ^ sonders freue." ^ Gleich darauf hielt das Auto vor p Gebäude des Goethe-Theaters, Christian R te Weinberg Dank und Lebewohl und jr aus. , Er hatte sich in einen Plan verrannt, ® dem ihm wohl besonders die schöne L fiel, durch die er seinem Widersacher iE, Nieren würde. So betrat er das Dh^ gebäude nicht an der Vorderfront, f°n ^ bog in die enge dunkle Seitenstraße ein, ^ der aus neben dem Bühneneingang Treppe hinauf in die Büros führte. u, Vor dem Bühnentürchen stand wie M1 A dem Abend Herr Nessel, der Portier, ^ wartete auf die Darsteller, von denen und zu einen Auftrag und ein danrit bundenes Tinkgeld empfing. er< „Nanu . . . Herr Krüger?" \agtef ni®'f" staunt, aber nicht unfreundlich; mie. .flef Angestellte des Theaters mochte *r 1 gef Direktor nicht leiden und hatte ihm d'® krön gegönnt, durch die Christian um Stellung gekommen war. -m-jU „Guten Abend, Nessel", grüßte „wie geht's?" Miß „Dank der gütigen Nachfrage, ®- eben so gehen." eith „Sagen Sie mal, Nessel, haben ^ Ahnung, welche Nummer das Auto D rektor hat?" „Natürlich weiß ich das. IA „Stimmt also. Ist der Direktor ooe- (Fortsetzung in der MontagsnuM LoKale C Gamstag. Den 25. April m. „Rund um das Mittelmeer". Am 1. Mai wird in der hiesigen Volksuniversität Herr Professor B e g o v i c über seine Reiseeindrücke anläßlich seiner Mittelmeerfahrten sprechen. Diesen Vortrag werd--" herrliche skioptische Bilder begleiten. Vor dem Vrozeßende Weitere Zeugeneinvernahmen im Mordfall Resnik — Nachspiel aus der Zeit der Geschworenengerichte Die Zeugeneinvernahmen im M o r d-ProzeßResnik wurden gestern nachmittags und heute vormittags fortgesetzt. Die Aussagen der einzelnen Zeugen gehen in vieler Hinsicht stark auseinander da die Angeklagten von mehreren Leuten anderorts gesehen wurden. Auch stimmten die Angaben bezüglich des kritischen Datums nicht ganz überein. Von glaubwürdigen Zeugen wurde festgestellt, daß sich der Angeklagte Golcb am kritischen Tage nicht am Tatort befinden konnte, da er in dieser Zeit in Marenberg weilte. Was die übrigen Angeklagten betrifft, wurde von seiten der Angehörigen und sonstigen Bekannten angeführt, daß sie von diesen in der Zeit, in welcher die furchtbare Mordtat ausgeführt worden sei, gesehen wurden. Im weiteren Verlauf der Verhandlung brachte der Vorsitzende LGR. L e n a r t, einen Bericht der Gendarmerie in 8t. Jl° Zur Verlesung, die eine von einem ehemali fien Geschworenen gemachte Erklärung ent hält. Dieser zufolge habe der Geschworene nach der letzten diesbezüglichen Schwur Gerichtsverhandlung zu Protokoll gegeben, baß der damalige Sprecher der Geschworen nenbank Herr Andreas O s e t durch seine subjektive Meinung die übrigen Geschworenen beeinflußt habe. In diesem Zusammenhang gab uns Herr Andreas O s e t die Erklärung, daß er erst heuch 00n pxx Angelegenheit Kenntnis erhielt. Da die Angaben Einzelheiten aus der geheimen Beratung der Geschworenen beinhalten, die irgendwelche Beeinflußung auf den Freispruch als möglich erscheinen lassen würden, erklärt Herr Oset, der namentlich in der obigen Mitteilung des Gendarmeriepostens genannt wird, daß er als Sprecher der Geschworenen nur die gesetzlich festae-legte formale Pflicht erfüllt habe. Gegen den betreffenden Geschworenen werde er die Strafanzeige erstatten. Ob er für oder gegen den Freispruch gestimmt habe,. sei nach den gesetzlichen Bestimmungen Sache seines Ge-wissens und nicht Angelegenheit der lieber: zeugung des Anzeigers. Großes Interesse wurde heute vormittags der Zeugin Muh i 8 entgogengebracht, die angab, daß sie am 7. September, also am Tage der Ermordung Resniks, den Halbbruder Bezjaks, Karl 8 k e t a, angetroffen habe, als er hastig mit eilenden Schritten aus einem Wald lief, öketa soll ihr erzählt haben, daß ihn die Finanzer aufgegriffen hätten, doch sei es ihm gelungen, zu entkommen. Im Hause der Muhte soll er sich daraufhin gewaschen und umgezogen haben. 8keta ist seit dieser Zeit spurlos verschwunden und soll sich irgendwo in Südamerika aufhalten. Nachdem noch eine Reihe von Zeugen einvernommen worden war, die aber nichts Wesentliches aussagten, wurden die ärztli chen Gutachten vorgelesen, worauf die Verhandlung abgebrochen wurde. Der Prozeß wird heute nachmittags um halb 16 Uhr wieder ausgenommen und zu Ende geführt. Die feierliche Eröffnung der neuen Drauvrücke Die feierliche, offizielle Eröffnung und ^"Weihung der neuen Draubrücke in Zg. , u'Wek ist nun endgültig für den 17. Mai Mtgesetzt worden. Die Zeremonien werden aller Feierlichkeit vorgenommen wer-°n und eine Reihe von Persönlichkeiten in y.3- Duplet versammeln. Um 10 Uhr beginnt J® Feierlichkeit mit einem Empfang der . Qfte, worauf die Brückenweihe vorgmom-to6!} werden wird. Hierauf wird auf der selbst ein Festgottesdienst mit Pre-$vjt. stattfinden. Die Festrede wird der ge-AaftMhrxnde Vizepräsident des Straßen-too Gusses Herr Franz 2 e b o t halten, Vertreter der Regierung und ftn r Korporationen das Wort ergrei-e,n werden. Die Feierlichkeit wird sodann großeZ Volksfest auf einer improvisier- ten Festwiese beschließen. Es werden it. a. ein Gesangchor nud eine Musikkapelle Mitwirken, außerdem wird -auch für Speisen und Getränke vorgesorgt sein. Den Verkehr werden Autobusse den ganzen Tag über auf rechterhalten. Zur Teilnahme sind alle Bevölkerungskreise geladen. 1 3 nSie vorsichtig! Arankheit h • V°r ihr s i rin8t Sorgen! Niemand kann sich °der ntorc *i^zen- Weil sie unerwartet heute weht, Uln en kommen kann. Deshalb zögert hem un(j ^ie schon im vorhinien zu verhin-aus nlrles ist am besten möglich, wenn ^ankheits»6^1 Organismus die gefährlichen Zauber Jugoslawiens i • V‘. m SARGS hell schimmernde Felsen... romantische Schluchten... und die Zähne seiner Bewohner! Überall wirkt Jugoslawiens Zauber. Überall weiß jeder von der Pracht der schönen, weißen Zähne seiner Menschen. Viele Tausende Jugoslawen verdanken sie nur der täglichen Pflege mit Sarg’s Kalodont. Der volle Schaum dieser Zahncreme verschönt die Zähne durch Glanz und Reinheit,... schützt Zähne und Mund vor Krankheitsgefahr. erzte- . ““KUeitss,;,, &aul;>mus ate getan ®n Sie e entfernen. Am besten w«.w-NER HEILWaT"" Sie 2—3 Oläser RADE1-AbSER trinken! 3293 m. Volksuniversität. Der für Montag vorgesehene Vortragsabend entfällt. Am Mittwoch wird Herr B u L a r aus Ljubljana im Zusammenhänge mit der soeben stattfindenden Kunstausstellung Trstenjak über die Vergangenheit und Gegenwart der Lausitzer Serben sprechen. Den Vortrag werden zahlreiche skioptische Bilder begleiten. m. Unsere Vorstehhundeliebhaber und die übrige Jügerschaft werden nochmals daran er innert, das heute, Samstag, um 20 Uhr im Jägersalon des Hotels „Drei" die gründende Generalversammlung der Filiale Maribor des Vereines der Borstohhundelieb Haber in Ljubljana und morgen, S o n n -t a g, um 7 Uhr früh im Hotel „Meran" eine Hunde schau und darauf im Revier Orehova vas-Slivnica eine F r ü h j a h r s-z u ch t s u ch e stattfindet. Abfahrt von Ma-ribor um 9 Uhr (vom Hauptbahnhof). m. Einen kapitalen Steinadler erlegte dieser Tage der Oberförster Herr 8aperl im gräfl. Thurnischen Revier bei örna. Das Prachtexemplar wurde von Herrn Pajtler in Pekre präpariert. m. Mehr Genauigkeit! An der bekannten Abzweigstraße von Sv. Dzbolt nach Kapla ist schon seit längerer Zeit eine Tafel angebracht, die eine Entfernung von 12 Kilometer angibt, während die eigentliche Entfernung von Sv. OLbolt bis Kapla kaum 7 Kilometer beträgt. m. Die Wohltätigkettstombola des Jugendrotkreuzes wird auch Heuer Hunderte von Spielern mit herrlichen Preisen beglücken. Ein Schlafzimmer, eine Küchenein-richtung usw., alles kann um 2 Dinar gewonnen werden. Deshalb, morgen, Sonntag um 14 Uhr, alles auf den Trg Svobode! m Kranzablöse. Fr. Wilhelmine Schwarz, geb. Wicher aus Studcnci spendete an Stelle eines Kranzes für den verstorbenen Herrn Hans Sachs 100 Dinar für die Freiwillige Feuerwehr Studcnci. Innigsten Dank! m. Wetterbericht vom 25. April, 8 Uhr: Luftdruck 739, Feuchtigkeitsmesser —28.5, KALODONT erhält dfe Mhne schon und gesund Barometerstand 740, Temperatur +14, Windrichtung NW, Bewölkung teilweise, Windrichtung 0, Umgebung Nebel. Den Apottzekennachtdienst versehen m- ... „ kommende Woche die Magdalenenapotheke am Kralja Petra trg und die Schutzengel-Apotheke in der Aleksandrova cesta. * „Grajska klet". Samstag und Sonntag gastiert die bekannte „White Star"-Kapelle. * Frühschoppenkonzert heute Sonntag im Restaurant H a l b w i d l. Abends 20 Uhr: Salonkonzert. 5074 * „Zur Linde". Siche heutiges Inserat. ÄNÄTEUi’” Ihre Arbeiten entwickelt und kopiert aufs sorgfältigste FOTO-JAPELJ, Gosposka 28.____________________________4982 * Samstag — Montag — Kabarettabende in der Bel.ka — Casö — Restaurant. 4909 * Pschunder, Radvanje. Backhendl, Po-ganzen, prima „Pickerer"-Eigenbau. 5056 * Gasthaus Mandl, Radvanje. Backhendl 30 Dn, Kitz 10 Din, prima „Pickerer" zu 14—18 Din. 4900 + Bilden Sie sich nicht ein, daß Sie gesund sind, sondern sorgen Sie, daß Sie ihre wertvolle Gesundheit erhalten. Trinken Sie regelmäßig „Mdenci"-Hcilwasser, welches wohltuend auf alle jene Organe wirkt, welche ani meisten schweren Erkrankungen ausgesetzt sind. * Unserer Jugend! Ein sehr schönes, in Farben ausgeführtes Album des Tierreiches bekommt zum Geschenk, wer 100 von den Tierbildchon, die jeder Tafel der bestbekann ten „Mirim" - Milch - Schokolade beiliegen, sammelt und einsendet. Das Album ist den Kindern eine schöne Unterhaltung und gleich zeitig eine Belehrung, da jedes Bildchen eine genaue Dierbeschrcibung trägt. Also Jugend — sammelt! 5075 * Motorspritzen-Einweihung in Kaum' i. | Am 3. Mai 1931 um halb 2 Uhr findet in | Kamnica die feierliche Einweihung der neu- en Motorspritze der Freiw. Feuerwehr statt. Sodann große Festunterhaltung auf der Mariborer-Jnsel. 60 * Der aufmerksame Ehemann speist am Sonntag grundsätzlich nicht zu Haust/ Wenigstens einmal in der Woche will man seine Frau im Haushalt entlasten. Ißt man in der öffentlichen Mensa am Slomskov trg doch fo gut und billiger als zu Hause. 1557. * Die Firma Lesjak, Gosposka ulica 11 offeriert anerkannt guten gebrannten Kaffee und alle Spezereiwaren zu billigsten Tagespreisen. 4436 grtito.Stuertofbr Malibor Zur Uebernahmc der Bereitschaft für Sonntag, den 26. April 1931 ist der 3. Zug kommandiert. Kommandant Brandmeister Heinrich Egger. Telephonnummern für Feuer- und Unfallmeldungen 2224 und 2336. Radio Sonntag, 26. April. Ljubljana, 9.30 Uhr: Kirchenmusik. — 11: Konzert. — 12: Reproduzierte Musik. — 15.30: Zitherkonzert. — 17: Vokalkonzert. _ 20: Blasmusik. — 21: Abendmusik. — 22: Nachrichten, Jazz. — Beograd, 20.30: wpe-rettenabend. — 21.45: Kammermusik. — Wien, 10: Orgelvortrag. — 11.05: Konzert. _ 14.30: Orgelkonzert. — 20.30: Wagners Oper „Tristan und Isolde". — 22.35: Abend musik. — 17: Nachmittagsveranstaltung. — Bratislava, 19.35: Unterhaltungsmusik. — Brünn, 21: Konzert. — Mühlacker, 19.30: Wagners Oper „Rheingold". — 22.20: Tanz musik. — Toulouse, 21: OperettcnabeNd. — 22: Opernarien. — 23.40: Nachtmusik. — Bukarest, 21: Opernübertragung. — Rom, 21: Bulgarischer Abend. — Prag, 21: Orchesterkonzert. — 22.20: Abendmusik. — Mailand, 20.55: Opernübertragung. — Bu-! dopest, 20.40: Konzert. — Anschließend Zi- Sonntag, den 26. April 1931 — - »i-WWW-f' 3i4M geunermusik. — Warschau, 20.30: Italienische Volkslieder. — 21.05: Orchesterkonzert. — 23: Leichte Musik. — Daoentry, 20.45: Kirchenmusik. — 22.05: Orchesterkonzert. Zbeoter und Kunst srationatt&ealer m Ottaribor Repertoire Samstag, 25. April, 20 Uhr: „Zirkusprinzessin". Kupone. Sonntag, 26. April, 15 Uhr: „Der verzauberte Frosch. Kupone. Kindervorstellung. — 20 Uhr: „Karusselpferde". Ermäßigt? Preise. Letztes Mal. Montag, 27. April: Geschlossen: Dienstag, 28. April, 20 Uhr: „Czardas-fürstin". Kupone. Gastspiel Frl. Lsubej. + Ein Film ohne Männer. In Hollywood wird gegenwärtig ein Film gedreht, der ein Kriegsthema zum Vorwurf hat. In diesem Film kommt nicht ein einziger Mann vor. „Frauen wie Männer", so lautet der Titel des Films, behandelt die Erlebnisse von neun „Rote-Kreuz-Schwestern" hinter der Front. Für die Friihlahrskur zur Blutreinigung und gegen Verdauungsstö-rungen benützen Sie unser nationales Produkt M &«•> & 4492 Jlailitf-lEi BahovEC Echt nur in geschlossenen und plombierten Paketen zu Dinar 20 mit der Aufschrift des Erzeugers: £ potheke Mr. Bahovec, Uubllana Grazer Kunstbrief Non Hans P r a t s ch e r. Das musikalische Ereignis der letzten Wochen war die Erstaufführung der Oper „Die tote Stadl" von Erich Wolf-zu den vielversprechendsten Talenten must* fnliioen Schaffens. Wie in seinen Kammermusikwerken, offenbart Korngold auch aus musikdramatischem Gebiete eine reiche Phantasie und vornehme Gestaltungskraft, die allerdings im Fahrwasser neurvmantischer, impressionistischer und italienischer Elemente fegelt, aber, ohne Nachbeterin dieser Richtungen zu sein, doch ihren eigenen Weg geht und eine Musiziergeselligkeit von seltener Klangschönheit entfaltet. In der Farbenpracht der Orchestereffekte und der Bevorzugung des Melodischen liegt das Bestechende an der „Toten Stadt". Die textliche Bearbeitung nach Rodenbachs Roman „Bruges la Morte" durch Paul Schott zielt mehr auf. äußerliche Wirkung, denn seelische Vertiefung hin. Daher bietet sich dem Regisseur ein zwar sehr schwieriges, aber auch sehr dankbares Wirkungsfeld, das Spiel leiter Heinrich A l t m a n n eroberungs-krüftig nützte. Operndirektor Karl T u t-e i n enthüllte die Schönheiten der Partitur mit wahrem Klangzauber und entwickelte im Wechsel des Gegensätzlichen eine klingende Anschaulichkeit von packender Wirkung. Auch die Solisten und übrigen Mitspieler waren mit ganzer Hingebung am Werke. Voran sei Karl Fische r-N i e-m a n n genannt, der den Paul erlebnis-stark spielte und ihn mit wahren Prunktö neu ausstattete. Eine bildhübsche Marietta stellte Frau Hella Q u i s. Auch stimmlich in bester Verfassung, wäre ihr zum restlos sen Erschöpfen der Rolle mehr mimische Ak tualität im Sinne einer leichtlebigen, gefall süchtigen Tänzerin zu wünschen. Die Dop pelrolle des Frank und Pierrot fand durch Alexander B a l a b a n gesanglich und darstellerisch die tauglichste Vertretung. Den Spielerkreis ergänzten unter anderen verdienstlich die edelstimmige Brigitte des Frl. Petrikowski, ferner die Damen I ä-g e r, P i l l e r und die Herren Kautz-ner, Schille und Hermann. Der Beifall des ausverkauften Hauses war stürmisch. Unter den Neuerscheinungen, die auf Anstellung gastierten, dürfte Frl. Harriett H e n d e rs, eine Schülerin der Kammersängerin Frau Marie Gutheil-Schoder, die Palme davontragen. Zwar hörte man die Dame nur als Mimi in der „Boheme", diese aber mit solch kultivierter Stimme und durchgeistigter Darstellung, daß man auch auf eine ausgezeichnete Madame Buterfly, ja vielleicht sogar auf eine Tosca schließen könnte. Dazu strahlte aus dem Antlitze der Künstlerin ein derart bezaubernder Liebreiz, daß sie das Haus im Sturme eroberte. Auch die Hauptvertreter der männlichen Rollen — Rusnak, Ruepp, Valaba n und Tisch — ließen Puccinis weichwogende Melodik in klingender Schönheit er« Hüben. Orchester und Chor, wie die Einheitlichkeit und der starke, große Zug in der Oper war so ganz Karl T u t e i n s rübmenswerte Art. Die drei P a r s i f a l-Aufführungen in der Osterwoche standen im Lichte schönen Gelingens. Sämtliche unsere Darsteller dienten dem Werke mit seltener Begeisterungsfähigkeit, zumal ihnen diesmal in Dr. Julius P ö l z e r (München), Dr. Franz Fellner und Hans G r a h l (Hamburg) prächtige Parsival-Gestnlten gegenüberstanden, die sowohl stimmlich wie darstellerisch vollauf entsprachen. Begreiflich auch die Weihe, die im vollbesetzten Haus herrschte und das Auditorium bis zum Schluß in an dachtsvoller Spannung hielt. Die rührige Intendanz sorgte auch für eine herzerquickende Ostergabe in der Form der alten Operette „D e r B e t t e l st u-d e n t" von Millöcker, der in neuer Aufmachung würzige Lichter entflammten. Schon die geschmackvolle szenische Umrahmung der heiteren Geschehnisse unter der Spielleitung Volkers und die überaus einschmeichelnde Musik unter der befeuernden Leitung des Kapellmeisters Fritz V o glar waren Gebilde, die Entzücken erweckten. Bon den Darstellern schoß Odo R u e p p als humorgetränlter Gouverneur besonders mit seinen lokalpatriotischen Beigaben zum Schlager „Schwamm drüber" den Vogel ab. Aber auch Orest Rusnak als Träger der Titelrolle und sein Genoffe Haller wirkten mit dem Damentrifolium — Q u i s, S a n d n e r und Petri-k o w s k i — als gernbegrüßte Wohlklangspender und Heiterkeitserreger. Bernhard Shaws dramatische Chronik „D i e heilige Johanna" wurde unter.der vortrefflichen Regieführung Ernst The x Wals wieder erweckt. Gefellschaftssatirisch, pathosfeindlich und unsentimental, mit den Augen eines Menschen, der das Leben durchaus naiv nimmt, stellt Shaw sein Drama dem Schillers entgegen. Angela S a l l o k e r, ein hervorragendes schauspielerisches Talent, gab eine elementare Heilige mit aller Anmut quellender Frische, mit großer innerer Kraft, die selbst in den zartesten lyrischen Stellen mitzureißen vermochte. Neben ihr waren Volker, Bankel, Czimeg, Bach, Knüpfer, Gradnitzer in glänzenden Episoden- und Charakterrollen am Erfolg des Abendes beteiligt. Schließlich sei noch der Uraufführung des Singspieles „M eineSchwester und i ch" von Dr. Ralph Benatzky gedacht. Dieses höchst unterhaltsame Spiel, dessen Text sich auch ohne Musik ehrenvoll behaupten könnte, errang, dank der Besetzung der Hauptrolle mit Frau Else Lord vom Neuen Deutschen Landestheater in Prag und der ganz bemerkenswerten Leistung ihres Partners Walter Bach, einen durchschlagenden Erfolg und ausver raufte Häuser. Kino Burg-Tonkino. Der große deutsche SpreH-und Tonfilm „20.000 Meilen unter dein Meeresspiegel" nach dem berühmten Roman von JulesVerne. Union-Tonkino. Samstag zum letzten Mal Willy Forst in „Die lustigen Asti der von Wien." — Ab Sonntag der bekannte 100% tge deutsche Sprech- u. Tonfilm „Ariane" mit Elisabeth B e r g n e k nach dem Roman von Claude Anet. Bücherschau b. Wie schreibe ich meine Briese, Neubearbeitet von Erich Stollfuß, Verlag W-lh Stollfuß, Bonn. (P.Sch.Kto. 76183 Köln). Preis RM. 1.25. 6. Sich erfolgreich bewerben! lautet der Titel einer Schrift der Sammlung „Hilf dir selbst!", verfaßt von F. H. Hosfmann. Verlag Wich. Stollfuß in Bonn (P.Sch.Kto. 76183 Köln). Preis RM. 1.—. 6. Geopolitik 1931, Heft 4. Mk. 2.50. -Als erste der großen Monatsschriften bringt die „Geopolitik" eine grundlegende Betrat tung der deutschen Situation in Europa nach Abschluß der Zollunion-Verhandlungen: „Wende der Außenpolitik?" b. Die billige Schweiz. Als Ergänzung zum Schweizer Hotelführer wurde ein kleiner Führer durch die „billige Schweiz" ljet-ausgegeben, der über 2000 Hotels und Pensionen in nahezu 900 schweizerischen Sommerfrischen und Schweizerstädten aufführsi die auf bescheidene Ansprüche eingestellt sind. Dieser Führer kann gegen Voreinstm i dung des Portos jederzeit unentgeltlich I Amtlichen Schweizer Verkehrsbureau 'n Wien 1, Schwarzenbergplatz 18, bezöge'' werden. Die_ Ras k/inge^ /eae H Selbst für die empfindlichste Haut absolut verlässlich. Überall erhältlich-Wiederverkäufer wenden sich an Gusta* Husser 4 Sohn, Wien VII., Richtersasse 10 IBFII! “ reinigt chemisch alle Damen- und Herren-Oarderoben H li# fe» w in 2enfra ses Frankopanova ulica s. FBIia3e: Vetrlnjska ulica 7. Telephon 24-80 n Harald Bernkovenö blondes Modell Roman von Gert Nothberg. Copyright by Martin Feuchtwanger, Halle a. d. Saale. 7. Fortsetzung. Helge hatte hochmütig gefächelt. Sie wußte ja, daß Fritzj von Linsky sehr gern die Braut Vernkovens geworden wäre. Aber ein Stachel war sitzengeblieben in Helges Herzen. Ganz allmählich erwachte in ihr die Eifersucht auf diese unbekannten Modelle! Bei ihren letzten Besuchen hatte sie nichts entdek-ken können, doch ihr böser Blick ruhte auf einigen schönen Frauenbildnissen. Fast wie Haß stieg es in ihr auf. „Harald ist so viele Stunden mit diesen Frauen allein. Bin ich seiner Liebe wirklich sicher?" dachte sie auch heute wieder, während sie in das ernste Gesicht des Mannes sah, der nun bald ihr Gatte sein würde. Heute war sie früher gekommen als sonst. Aber eß war niemand da. Harald empfing sie herzlich und überraschte sie dann mit einem wundervollen Armband und einem Strauß langstieliger La-France-Rosen. Helge war freudig überrascht und sehr zärtlich, was ihr Bruder Theo, der heute allein mitgekommen war, mit einem mokan- ten Lächeln bemerkte. Interessiert besah die-ser sich die vielen Bilder, klemmte das Monokel ein und machte seine Witze, die das Ohr des feinfühligen Künstlers verletzten. Trotzdem sagte Bernkoven nichts. Seine Hausdame, eine feine, stille Frau, die Witwe eines verstorbenen Kaufmanns, reichte Erfrischungen. Obwohl sie freundlich und höflich Helge gegenüber war, spürte die es doch, daß die Dame ihr nicht sonderlich gut gesinnt war. Sie lächelte etwas malitiös, als Harald sagte: „Liebe Frau Eisner„ die kleinen Kuchen sind ganz vorzüglich. Ich möchte dieses Gebäck nie mehr missen." Harald sah seine Braut an, als erwarte er etwas von ihr, etwas, das sie der Dame sagen sollte. Das fiel ihr aber gar nicht ein. Wie dachte er sich denn das? Diese Frau war ein Dienstbote, nichts weiter: sie hatte ihre Pflicht zu tun, dafür wurde sie doch bezahlt. Hochmütig sagte Helge: „Papa gibt mir unsere langjährige Köchin mit, Harald. Sie kocht und bäckt auch ausgezeichnet. Ich denke, daß du nichts vermissen wirst." „Verzeih, Helge, doch Frau Eisler bleibt auch weiterhin in meinem Hause. Ich habe das bereits mit ihr besprochen. Sie kann dich sehr entlasten: ich dachte, dir sei der Haushalt vorerst noch nicht so sehr sympathisch." Er lächelte bei seinen Worten, aber Helge I wußte, daß er stets nur seinen eigenen Wil-j len gelten lassen würde. Da fühlte sie plötz- lich, daß ihr die Tränen in die Augen siegen. „Oh, mir ist es natürlich auch sehr recht, wenn Frau Eisner bleibt. Ich dachte nur, wo eine junge Hausfrau ist, braucht man keine Hausdame. Von dem von dir angeführ ten Standpunkt aus kann mir jedoch nur lieb sein, wenn die Dame bleibt." Helge brachte es fertig, der Dame die Hand zu reichen. Und Professor Bernkoven legte den Arm um Helge. „Ich danke dir, Helge." Theo brachte dann etwas aufs Tapet, was seine Schwester sofort interessierte. „Ratzmussen gibt ein Atelierfest. Sie werden es doch hoffentlich besuchen, lieber Harald? Offen gesagt, ich freue mich längst dar auf, einmal einen solchen Rummel zu besuchen. Voriges Jahr soll es bei Raßmussen toll zugegangen sein." Bernkoven sagte: „Ich habe nicht die Absicht, das Fest zu besuchen. Doch für Sie werde ich sehr gern eine Karte besorgen." „Ich möchte dieses Fest aber auch besuchen, Harald." Das klang so, als wenn ein trotziges Kind seinen Willen durchsetzen möchte um jeden Preis. Ruhig sagte Bernkoven: „Du wirst dann die einzige Dame der Gesellschaft sein, Helge. Raßmussen pflegt gewöhnlich nur Halbwelt cinzuladen." Theo kniff die Augen zu stimmen. Er gönn te dem Schwesterchen die Aüs'chr. Herrgott noch mal, besaß der Bernkoven 6ch«e ‘ Schon als Helge noch ein Kind war, koiM nie jemand gegen ihren trotzigen Willen a kommen. Und Bernkoven tat alles mit V paar liebenswürdigen, bestimmten ©°r ab. , „Pfui", sagte Helge empört, „so also f'c das Fest bei Raßmussen aus?" q, „Nimm das nicht tragisch, Helge! «HaV, meint natürlich mit Halbwelt nur die ^ belle." „Weshalb soll ich gerade die damit J —eint haben? Es gibt auch unter M°de v anständige Mädchen. Doch ich finde, daß ' ses Thema ganz und gar nicht in die y tige Gesellschaft zur Erörterung paßt. t Bernkoven warf dem Schwager einen -nenden Blick zu. Der bekam einen ro Kopf. In Helges Augen aber 'st Nun gerade wollte sie das Fest bei R°d' ft sen besuchen. Es gab Malerinnen, die in der besten Gesellschaft verkehrten. t, würden auch auf dem Feste des Kollegen wesend sein. Harald wollte sie sicher nur mitnehmen, weil er fürchtete, durch l stört zu werden. „Papa hat Karten für die Oper 0 Er setzte dein Einverständnis voran ,-rald", sagte sie dann oberflächlich U11 for{. te ein Fäserchen von seinem Aermel s „Gern, Helge. Es ist lieb von Papm * ,t nach der Ausstellung werde ich me) haben wie bisher." (Fortsetzung Wirtschaftliche Rundschau OefterreiG und seine Nachbarn Der Wiener Ackerbauminifter über die Handelsvertragsverhandlungen mit Jugoslawien, Ungarn und der Tschechoslowakei Wien, 24. A-iril. Ackerbauminister Doktor D o l l f u ß äußerte sich über die mit Jugoslawien, Ungarn und der Tschechoslowakei geführten Handelsvertragsverhandlun gen folgendermaßen: Die Regierung ist fest entschlossen, alle Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet erscheinen, die schwere Agrarkrise zu lindern. Die nächsten Maßnahmen der Regierung und des Parlamentes werden die Gestaltung der oft. Landwirtschaft in entscheidender Weise beeinflußen. Durch die Kündigung, .der Handelsverträge mit den erwähnten Staaten ist die Verhandlungstaktik der öit. Unterhändler bestimmt worden. Es ist Äaussicht, daß die Wünsche Oester reichs weitgehendst erfüllt werden. Jedenfalls aber ist für den Fall des Eintretens eines vertraglosen Zustandes vorgesorgt. Es werden dann mit 1. Juli gesetzlichen Voraussetzungen bereits geschaffen sein, um die Schaffung einer Getreideeinfuhvstelle und die Erlassung von Einfuhrverboten zu ermöglichen. Beiden Verhandlungen ist auch das Be streben Oesterreichs, die Getreidezölle überhaupt nicht mehr zu binden, von wesentlicher Bedeutung und auch dementsprechend berücksichtigt worden. Das aus Spekulationsgründen gegenwärtig erfolgende Eindecken mit großen Mengen Getreide und Mehl ist unzweckmäßig, weil alle diese Mengen in ent sprechender Weise nachverzollt werden. Auf dem Gebiete der Viehproduktion besteht begründete Hoffnung, daß es gelingt durch Zollkontingente insbesondere die österreichische Schweineprodnktion durchgreifend zu schützen. cSeneratonoriff auf die europäische Arbeitslosigkeit Die großen Pläne des Internationalen Arbeitsamtes Der Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes in Genf hat feine diesmalige Tagung, die am Sonnabend, den 18. April eröffnet wurde, nunmehr beendet. Die Beratungen, die im allgemeinen wenig Ergiebiges enthielten, brachten als einzige Sensation die Eröffnung der -Vorschläge, die das Internationale Arbeitsamt dem Europa-Komitee bezüglich der Bekämpfung der europäischen Arbeitslosigkeit unterbreitete. Das Internationale Arbeitsamt beabsichtigt, eine europäische A r b e r t s-b o r s e einzurechten und internationale N o t st a n d s a r b e i t e n zu empfehlen. Was die europäische Arbeitsbör-!e betrifft so beruft sich das Genfer Arbeitsamt auf die Washingtoner Konvention von 1919, die zur Errichtung von Arbeitsvermittlungen in 21 europäischen Ländern führte, über sich außerstande zeigte, die Arbeitsver-wittlungsorganisationen der einzelnen Länder zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen-buschließen. Die Idee an sich ist begrüßenswert, fraglich ist nur, was eine solche europä-jfjhe Arbeitsbörse unter den heutigen Umwänden bewirken könnte. Wäre die Arbeitslosigkeit nur auf einige europäische Länder ueschränkt, während in den übrigen Mangel uu Arbeitskräften herrscht, so wäre es denk-ur, daß die Internationale Arbeitsbörse ein weites Betätigungsfeld finden könnte. Augenblicklich gibt es kaum ein Land in Eu- ropa, das nicht im Zeichen des Arbeitsmangels stünde. Am besten war in dieser Hinsicht noch bis vor kurzem Frankreich dran. Denn es ist bekannt, daß dort etwa 2 Millionen ausländische Arbeiter ständige Beschäftigung finden konnten. In den letzten Monaten sah sich jedoch auch Frankreich veranlaßt, Arbeits einschränkungen vorzunehmen. Die Leidtragenden sind in erster Linie dabei die ausländischst Arbeiter. Die Möglichkeit, sie in irgendeinem anderen Land, in erster Linie in ihrer Heimat unterzubringen, ist nicht vorhanden: Was da eine Internationale Arbeits börse helfen könnte, ist unerfindlich. Vtel aufschlußreicher ist der zweite Vorschlag des Internationalen Arbeitsamtes, die Durchführung von größeren i n t e r n a-tionalen Norstandsarb ei t e n. Es soll sich dabei um den Ausbau der europäischen Autostraße»-, Binnenschissahrts-und Kraftstrom uetze handeln, ferner um die Ersetzung der jetzigen Schraubenkuppelung der Eisenbahnwagen durch die automatische Wagenkupplung. Ein Projekt, welches das Internationale Arbeitsamt schon vor Jahren beschäftigte. Für alle diese Pläne liegen in Gens bereits eine Reihe im einzelnen ausgearbeitete Entwürfe vor. Man spricht von einer Autostraße Paris Wien Athen, Paris Berlin Warschau Moskau, Skandinavien Italien u. Baltikum Balkan. Bon den Binnenschis- sahrtsstratzen ist in erster Linie an die Verbindung des Rheins mit der Rohne u. des norddeutschen Kanalsystems mit der Donau gedacht. Kurz und gut, an Vorschlägen fehlt es bei dem Internationalen Arbeitsamt nicht, ebenso wenig an gutem Willen. Nur über eine wichtige Kleinigkeit verlautet matt vorläufig nichts: Wo sollen die Geldmittel Herkommen, die zur Ausführung dieser Pläne erforderlich sind? Und — falls es die einzelnen Länder sein sollen, die diese Mittel aufzubringen haben—: Welchen Vorteil bietet eine Durchführung von Notstandsarbeitcn im internationalen Maßstab von den gleichen Notstands« arbeiten im Rahmen jedes einzelnen Landesbereiches? Das sind Fraget:, die jedenfalls noch einer Bereinigung bedürfen. Die deutschen TIgrarier gegen das AoN-projekt Der Reichs-Landbund hat an den Reichskanzler ein Schreiben gerichtet, worin er dringend die Erhöhung der Zölle auf eine ganze Reihe Von Waren verlangt, gleichzeitig aber auch aus agrarischen Interessen scharf gegen die deutsch-österreichische Zollunion Stellung nimmt. Es wird die Erhöhung der Zölle auf Butter, Vieh, Fleisch, Zucker und Schmalz, ferner Geflügel, Holz, Hülsenfrüchte und die Beseitigung der Zollfreiheit für Stroh, ferner die Einführung von Einfuhrscheinen für Erzeugnisse aus Hafer und Gerste sowie die Erhöhung der Zölle für Eier, Obst, Wein und Gemüse gefordert. — Zu dem Plan der Zoll-Union mit Oesterreich sagt der Reichs-Landbund: Dieser Plan erweckt eine Reihe von Bedenken. Solang« nicht die Sicherheit gegeben ist, daß der Vertrag die deutsche Land- und Forstwirtschaft nicht schädigen werde, vermag der Landbund seine Zustimmung nicht zu erteilen. Weitaus größer find aber die.Befürchtungen für den Fall, daß mit weiteren Staaten ähnliche Verträge geschlossen werden wie z. B. mit Rumänien, mit dem bereits Verhandlungen in der gleichen Richtung schweben, D as in den vergangenen Jahren beliebte Verfahren der deutschen Handelspolitik, fremde Zugeständnisse auf industriellem Gebiete durch deutsche Zugeständnisse auf agrarischem Gebiete zu erkaufen, hat hauptsächlich den Ruin der Landwirtschaft herbei geführt und die Wirtschaftskrise mitverschul bet. X Borstenviehmarkt. M a r i b o r, 24. April. Der Auftrieb belief sich auf 343 Stück, 2 Schafe, 2 Ziegen. Die Kauflust war flau: verkauft wurden 169 Stück. Es notierten per Stück: 5—6 Wochen alte Jungschweine Dinar 80—100, 7—9 Wochen 150—180, 3—4 Monate 250—350, 5—7 Monate 400—500, 8—10 Monate 550—600, einjährige 709— 800. Das Kilo Lebendgewicht 8—9 und Schlachtgewicht 10—11 Dinar, l Schaf 200 Dinar. X Heu- und Strohmarkt. M arib o r, 25. April. Die Zufuhren beliefen sich auf 27 Wagen Heu, 9 Wagen Stroh und 3 Wagen Grummet. Heu wurde zu 110—180, Stroh zu 60—65 und Grummet zu 165—170 Dinar per 100 Kilo gehandelt. X Das neue Paufchalumsatzsteuergesetz bringt die „Mariborer Zeitung" ab, gestern in deutschem Texte. Wir machen aber darauf aufmerksam, daß wir uns beim Abdruck auf die wichtigste n Kapitel beschränken werden. X Milch- und Eierkrieg in Oesterreich. Agr. Wie n. In Oesterreich ist vergangene Woche int wahren Sinne des Wortes ein M i l ch- und E i e r k r i e g ausgebrochen. Tie Milchproduzenken von Niederösterreich, Burgenland, Oberösterretch und Steiermark haben beschlossen, die Milcht nunmehr an jene Milchsammelstellen zu liefern, die bereit sind, den bisher bezahlten Milchpreis zu bezahlen. Es wurde daher au jette Molkereien, die die ab 15. April in Kraft getretene Verbilligung der Milch auf die Produzenten abwälzen wollten, keine Milch geliefert. Die Demonstration der Produzenten war von vollem Erfolg begleitet, da bereits am nächsten'Tag sämtliche Molkereien die Preissenkung aus eigenem getragen und den Produzenten den vollen Preis wie bisher bezahlt haben. Der fast zur gleichen Zeit attsgebro« chene Eie rkri e g wurde gegen Rußland geführt. Der Landwirtschaftsminifter hat die strengste Einhaltung einer 1909 erlassenen Vetcrtnärordnung angeordnet, wodurch automatisch die Einfuhr russischer Eier gesperrt war. Daraufhin hat die Sowjetunion die Stornierung sämtlicher Rußlandgeschäfte angeordnet und die handespoliti-schen Beziehungen für — einige Stunden — abgebrochen. Man einigte sich schließlich dahin, die Verordnung wieder mäßiger zu handhaben, wenn sich Rußland bereit' erklärt, mit Oesterreich eine Kontingentierung der Ekereinfuhr zu vereinbaren. Damit war auch der österreichisch-russische Eierkrieg beendet. X Wiener Marktberichts Die Tendenz in allen Getreide markten hat sich befestigt. Schwächeres Angebot, zunehmende Kauflust. In Brotgetreide werden weitere Preissteigerungen erwartet. In Futtergetreide hat die Hausse neuerlich Fortschritte gemacht. Greifbare Ware mangelt. Der Absatz an Weizen hat sich gebessert. Roggen liegt fest. Das Angebot ist ungenügend. Braugerste ist geschäftlos. In Hafer ist die Hausse durch die Unterbrechung der russischen Sendungen stürmisch. Der zum Ersatz herangezogene rumänische Hafer dürfte erst in acht bis zehn Tagen eintresfen. Mai ist gleichfalls haussierend geworden. Feinmeh'le haben normalen Absatz. Der Mangel an Futterkleien und Futtermehlen ist andauernd. Für Kleie ist eine Jmportmöglichleit nicht geboten. Die pauschalumsahsteuer t. man sieht, bleibr die allgemeine Umsatz» nOft >n der Hauptsache 'ür Erzeugnisse der ^Produktion, vor allem für landwirtschaftliche s., äcugnifjj in loo die Anwendung der ststjalsteuer steuertechnisch sehr erschwert ad-r shaupt undurchführbar ist; tzj, i mr Gastwirte und ähnliche Berusszweige, (&,„ ''ch mit der Beschaffung von Lebens- und vv^ditkeln befassen (Siehe Art. 8 der Ver- Lcr c) bei tün,ae|wn«m, die staatliche und Selbstverwal fotnpu £?6tt|en und Institutionen vornehmen, sat, -»wr diese Artikel nicht der Pauschalsteuer-ben Jnlandsumsatz (siehe Art. 5 der S8&} ^gesehen ist der srLo5'ch des Verfahrens für die Enthebung hat dos »steuer bei öffentlichen Anschaffungen feuern , uinanzministerium, Abteilung für d°M Z,' «H..11 Finanzbehörden unter Z. 20590 Beben; ' Wcftrz 1931 folgende Erläuterungen ge» ['hälttmLSf*- 5 der Verordnung über die Pau-v^waktuT' ,u®r Jigden der Staat und die Selbst unbprr,rf, Anschaffungen von Lebensmitteln Ach) Oeitetern Zustande (für Menschen und f't 6i§f,pv Qli' . Gre Rechnung getätigt werden, der Auszahlung \% Umsatz, ‘metvttwnit, un'd diese den zuständigen daß zu übergeben. Es versteht ?;!ttj^m4lilL,;T)afi"un9 von elementaren land-mich^nt auch ^.wüsten unmittelbar beim von *©? >nd elefi »der Stau lensten. , * tjen Et, wird' Bei der Äuszah- Anschaffungen von Lebensmitteln im Anschaffung v7n etementeren laud Erzeugnissen unmittelbar beim weiterhin steuerfrei ist. Diese nruung önn' zr.‘i zur Gänze auch für die An» ' 'den „nd eIe0rn r"^"toiwellen. Telegraphen- Vten te^riin her ijeftt’toGt> Leitungsmasten. uitschast’ei^'V- °ö.e? TAbswerwaltungskörper UetlQ6 »oroP10J„uJ die im Tarif ein Pauschal lung für die vollzogene Lieferung keine Umsatzsteuer abgezogen. Für die Anschaffung sonstiger von der Pauschalsteuer erfaßter Waren auf Rechnung des Staates und der Selbstverwaltung wird bei der Auszahlung feine Umsatzsteuer in Abzug gebracht. Bei der Auszahlung von Entlohnungen für Dienstleistungen (von Advokaten, Ingenieuren usw.) an staatlichen und. Selbstverwaltungs-kassett wird auch künftighin 1% Umsatzsteuer zurückbehalten." Bei jenen Lieferungen' für den Staat und Selbstverwaltungskörper, die vor dem 31. März 1931 abgeschlossen wurden, aber erst nach dem 31. März durchgeführt werden, wird ausnahmsweise 1% Umsatzsteuer eingehoben, ungeachtet dessen, ob diese Ware der Pauschalumsatzsteuer unterliegt oder nicht. Die diesbezügliche Bestimmung in der Verordnung Z. 280 vom 30. März 1930 laufet: „Bei allen Lieferungen für Rechnung des Staates und der Selbstverwaltungskörper, die nach dem 31. März 1931, jedoch auf Grund von Verträgen, die vor dieser Frist abgeschlossen wurden, getätigt werden, heben die Kassen, die die Auszahlung durchführen. ausnahmsweise von den Bestimmungen des Art. 5 der Verordnung Z. 16200 vom 14. März 1930 die Umsatzsteuer von \% nach dem vereinbarten Preis ein." d) für den Umsatz von Dienstleistungen gegen Entgelt, wie es die Leistungen selbständiger und freier Berufszweige (Advokaten, Notare/ Aerzte, Zahnärzte, Hebammen, Veterinäre. Ingenieure, Geometer, Sensale ufto.) sind, nach Art, 3 des Umsatzstenergesetzes; weiters auch für das Entgelt der Kommissionäre (Verordnung Art. 7, P. 2); e) hauptsächlich für den gxfaMvr, Umsatz von Dienstleistungen, die keine Bearbeitung oder Verarbeitung von Gegenständen darstellen, wie die Beförderung von Reifenden und Waren; die Agenden von Hoteliers und Unternehmern, Pri-vatichulen, Bankgeschäfte, Depositen- und 2a.se« geschälte; f) für den Umsatz von Rechten an beweglichen Sachen, die wirtschaftliche Güter darstellen, oder Dokumenten, durch die Eigentumsrechte an beweglichen Sachen erworben werden. 2. Steuergegenstand. Der Steuergegenstand wurde mit dein neuen Gesetz nicht geändert, so daß unter dem Begriff Umsatz, Ware. Dienstleistung, Gewerbezweig und Entgelt das zu verstehen ist, was das alte Umsatzsteuergesetz bestimmt, soferne im Steuertarif der Verordnung vom 18- Mürz 1931 hinsichtlich der Warengattung sowie des Umfanges und der Art der Anwendung nichts anderes vorgesehen ist. (Siehe Art. 8 der Verordnung vom 18. Mürz 1931). 1. Demnach ist unter Umsatz, welcher dem Pauschaluinfatzsteuergesetz oder dem allgemeinen Satz unterliegt, der gesamte Umsatz von Sachen und persönlichen Dienstleistungen zu verstehen. Nach dem alten Gesetz wurde die Einfuhr nicht als Umsatz betrachtet (da sie noch nicht im In» lande durchgeführt wurde), während sie nach dem neuen Gesetz als Umsatz angesehen wird. Ebenso ist es nicht erforderlich, daß der Umsatz von Sachen gegen Entgelt vorgenommen wird, da auch eine Privatperson, wenn sie Ware ans dem Auslande für den eigenen Bedarf einführt, die Steuer bei der Einfuhr entrichten muß. Als pauschalsteuerpflichtiger Umsatz wird nicht erachtet die Geldzahlung oder die buchmäßige Gutschrift eines Geldbetrages. 2. Unter Sachen sind alle beweglichen körperlichen Sachen (auch Wasser, Elektrizität und Gas) sowie alle Rechte zu verstehen, die Gegenstand des rechtlichen Verkehres sind und wirtschaftliche Güter (z. V. Konzessionen. Autoren» recht, Lizenzen) darsteller^ weiters die UMr- tragung von Dokumenten, durch welche das Eigentumsrecht an Beweglichen Sachen erlangt wird (Lagerhausscheine, Konossamente). .Als paufchalsteuerpflichtige Sachen werden nicht angesehen unbewegliche Sachen und alle Rechte an unbeweglichen Sachen. Während fast der gesamte Verkehr von Beweglichen körperlichen Sachen der Panschalumsatzsteuer unterliegt, bleibt der Verkehr mit den unter Punkt 2 erwähnten Rechten dem allgemeinen Umsatzsteuersatz unterworfen. 3 Unter Dienstleistungen, deren Umsatz der Umsatzsteuer unterliegt, sind alle Geschäfte zu verstehen, die in Form eines selbständigen Berufes ausgeübt werden, insbesondere die industrielle und gewerbliche Verarbeitung und Bearbeitung von Artikeln, der Transport und die Uebertragung von Personen und Sachen, Unter-nehmergeschäfte; weiters selbständige und freie Berufe, Privatschulen. wie auch die berufsmäßig ausgeübten Hoteliergefchüfte. Während jene Dienstleistungen, die in Verbindung mit der Verarbeitung und Bearbeitung von körperlichen Sachen stehen, fast dnrchweas der Pauschalumsatzsteuer unterliegen, bleibt der Umsatz der übrigen Dienstleistungen dem allgemeinen Umsatzsteuersatz unterworfen. 3. Die Steuergrundlage. A. F ü r einheimische Waren. a) Für Waren einheimischer Herkunft ist für die Einhebung der Hauschalsteuer als Steuergrundlage das in barem Gelbe ober in Sachen mit Geldeswert (Wertpapiere, Wechsel uiw.) für die im Laufe eines Jahres in Verkehr gesetzte Ware erhaltene Entgelt anzufehen. (Art. 11 der Verordnung). Unter einem Jahre kann neben dem Kalenderjahre auch das Gefchästsjabr verstanden werden, soferne der Steuerpflichtige darum ersucht und die Steuerbehörde dies genehmigt (§ 8 des Gesetzes über die Pauschalsteuer). Diesfalls ist ein Gesuch an die Steuerhehörde vor Beginn eines jeden Jahres eiruuieLdien, .(S£etii«,tfileb PIE FÄRBEREI IUPVIK ZINTHAUER GLAVNI TRG 17, U/NJAR/KA ULICA 21 Sport „Rapld" — „Äelezniear in zweiter Auflage Die Schwarzblauen haben herausgefor-bert, was aber die Eisenbahner durchaus nicht abschreckte, anzunehmen. Morgen nun werden sich um 16 Uhr am „Rapid"-Platz beide Gegner der letzten Meisterschaftsrunde neuerlich entgegentreten, was gewiß genügt, «m die Gemüter unserer Sportgemeinde aufs beste zu beeinflußen. Die Schwarzblauen nehmen den Stampf mit der Neuerwerbung Heller auf, was die Durchschlagskraft des Angriffes sehr steigern dürste. Die Eisenbahner gehen mit derselben Mannschaft in den Kampf, sodaß das beider fettige Kräfteverhältnis so ziemlich ausgeglichen sein dürfte. ?lls Spielleiter ’onnte Schiedsrichter Dr. Planinsek gewonnen werden. in Die Ringmeisterschaft des Draubanats „Etootia", „Jlirija" und „Leleznicar" der Konkurrenz. Heute, Samstag, um 20 Uhr werden die diesjährigen Wettkämpfe um die Ringmeisterschaft des Draubanats eröffnet. An der Konkurrenz haben sich die aussichtsreichsten Vertreter unserer Kraftsportvereine angemeldet, die einander auch heuer äußerst hart zu Leib gehen dürften. Nach Abschluß der Nennungen ist nun ein Ueberblick über die Wettbewerber möglich. An erster Stelle stehen hier die Ringer der Zagreber „Kroatin", in deren Reihen auch mehrere Internationale tätig sind. Ein großes Interesse wird auch dem Start der Ljubljanaer Ringer des Sportklubs „Jlirija" cntgegenge-bracht, denen auch große Siegesaussichten eingeräumt werden. Auch unsere Eisenbahner gehen nicht chancenlos in den Kampf, zumal sich unter ihnen mehrere aussichtsreiche Titelanwärter befinden. Die Wettkämpfe werden somit eitlen äußerst spannenden und sehenswerten Verlauf nehmen. Die Veranstaltung, die im großen Saal des „Narodni dom" stattfindet, wird Sonntag vormittags abgeschlossen werden. Schmidt, Heller, Hofstetter, Bäumel, Pisof und Vldoviv als Ersatz haben am Sonntag um halb 16 Uhr spielbereit zu sein. : SK. Rapid-Leichtathletik. Die Einteilung für die Straßen-Staffel am Sonntag, den 26. April iit folgende: Start Gutmeyer (260 Meter), dann Mesaretz (200 Meter), Leo Monderer (130 Meter), Hoffer (420 Meter), Mühleisen (180 Meter), Jeglitsch 1 (480 Meter), Barloviö (150 Meter). Reservemann Ogrisek. Funktionäre und Läufer treffen sich pünktlich um 10 Uhr vormittags am Maribor-Sportplatz. Samstag abends 6 Uhr Besprechung am Rapid-Platz. : S. K. rclezniLar. Die Leichtathleten Podpeean, Heris, Paulin, Wigncr, Konrad Friedrich, Kohout und BaLnik haben sich Sonntag vormittags um halb 11 Uhr am „Maribor"-Sportplatz einzufinden. — Die erste Mannschaft spielt um 16 Uhr in derselben Aufstellung wie vergangenen Sonntag. Die Aufstellung der Jugend ist in der Garderobe ersichtlich. SOMMERSPROSSEN ■ entfeint schnell und spurlos „CREME ORIZOL" Ueberall erhältlich Depot: COSMOCHEMIA, ZAGREB Smitiklasova ul. 23 llllllllllllllllllllIllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll|lllllllllllllllllllllllllll,llll,lilll,l,li!]Llllllllllllll!E1111 I färbt nach Muster und reinigt chemisch, jede Art, Damen und Lerren Äie der bei schnellster und bester Ausführung. Für Trauerfälle in 24 Stunden iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiüiii^iiiiiiHiniiiiiiiiiiüüii'iii1 Zabkar wird über die Ziele und Bedeu- : S. K. Rapid. Die Spieler Hermann, Barlovi«, Flak, Golinar, Bröckl, Seiffert, : SK. ZelezniLar (Schwerathletiksektion). Alle Schwerathleten haben sich heute, Samstag, bis halb 19 Uhr im „Narodni dom" zwecks Feststellung des Körpergewichtes einzufinden. : S. K. Svoboda. Alle Fußballer haben am Sonntag zu der um 8 Uhr im Klubheim stattfindenden Zusammenkunft zuverlässig zu erscheinen. : Der Marjborer Trabrennverein hält morgen, Sonntag, um 10 Uhr im Saal des Hotels „Zamorec" seine diesjährige Hauptversammlung ab, worauf alle Mitglieder nochmals aufmerksam gemacht werden. : „Edelweiß 1900". Der Start zum morgigen Eröffnungsrennen findet um Punkt halb 15 Uhr bei Plochl in Tezno statt, woselbst sich auch das Ziel befindet. Gemeinsame Abfahrt vom Klubheim um 14 Uhr. Abends um 19 Uhr gesellige Zusammenkunft mit Preisverteilung im Klubheim. : Die Rennfahrer des „Edelweiß 1900" mögen sich heute, Samstag, um 20 Uhr zu einer Besprechung im Hotel Halbwidl einfinden. Aus Viuj p. Der lustige Frifch-Oslag-Abend, der Sonntag, den 26. d. um 20 Uhr im Vereinshaussaale stattfindet, steht bereits im Mittelpunkte des allgemeinen Interesses Der Abend verspricht aber auch einige Stunden köstlichster Unterhaltung, wie mau sie in unserer Stadt wohl nur selten erleben kann. P. Beginn des neue» Brückenbaues. Dieser Tage wurde mit den Vorarbeiten fiir die neue Draubrücke begonnen. p. Märkte im Mai. Im kommenden Monat finden nachstehende Märkte statt: am 5. und 19. Pferde- und Rindermärkte und am 6., IB., 20. und 27. Mai Schweinemärkte. p. Wochenbereitschast der Freiwilligen Fen erwehr. Vom 26. d. bis 3. Mai versieht die erste Rotte des ersten Zuges mit Brandmeister Ernst D a s ch und Rottführer Ludwig Kropf die Feuerbereitschaft, während Chauffeur Hauptmannstellvertreter Ing. C e l o 11 i, Rottführer Fritz Machatsch sowie Georg Schuster jun. und Franz K o r l e von der Mannschaft den RettungS dienst innehaben. P. Im Stadtkino gelangt Samstag und Sonntag der zwerchfellerschütternde Lustspielschlager „Der Held der Helden" mit Har rold Lloyd zur Vorführung. P. Den Apothekennachtdienst versieht bis einschließlich 1. Mai die „Mohren"-Apotheke des Herrn Mr. Molitor. Aus Gelse c. Volksuniversität. Montag, den 27. d. M. findet um 8 Uhr abends in der Bürgerschule ein interessanter Vortrag statt. Herr Direktor Guido G o m i l Z e k spricht über die „Mentalität der europäischen Völker". c. Konzertmatinee. Sonntag um 10 Uhr vormittag findet im kleinen Saale des „Celj-ski dom" die 11. Konzertmatinee der „Glas-bena matica" statt. c. Freiw. Feuerwehr Celje. Wochendienst vom Samstag, den 25. d. M. bis einschließlich Freitag, den 1. Mai: 1. Zug unter Kommando des Herrn E. B e r n a . c. Vorträge fiir Gewerbelehrlinge. Sonntag, den 26. d. um 11 Uhr finden im Saale des Gewerbeheimes in der Vodnikova ulica Vorträge für Gewerbelehrlinge statt. Herr tung der Lehrlingserziehung, Herr Lehrer Gobcc über die Bedeutung der Bülothe-ken in der Lehrlingserziehung, Herr Schu.-leiter B e z j a k über das Benehmen in der Schule. Lehre und Dcffentlichfcit sprechen-Sonntag, den 3. Mai werden dieselben Vor träge für die zweite Partie der Lehrlinge wiederholt werden. c. Motorradunsall. Freitag mittag stürzte in Frankolovo der Kaufmann Herr Anton V i d n er mit seinem Motorrade und erlitt dabei eine Gehirnerschütterung und Verletzungen an Armen und Beinen. Er wurde in häusliche Pflege gegeben. c. Tragischer Tod. Vor einer Woche berichteten wir über den Unglücksfall in Lipa bei Teharje, als der in den Eisenwerken in Store beschäftigte Arbeiter Jager an einem alten Büchsenlauf hantierte, wobei plötzlich eine alte Patrone, die im Lause steckte, explodierte und der Frau Jagers ins Knie drang. Die Verunglückte wurde sofort mit d. Renttungsauto ins Krankenhaus nach Celje gebracht und es hatte den Anschein, daß sie die schwere Verletzung gut überstehen werde. In den letzten Tagen trat aber Blutvergiftung hinzu, der die Bedauernswerte Donnerstag nachmittag erlag, kaum 25 Jahre alt und ein zwei Wochen altes Kind hinterlassend. c. Unterrichtsbeginn am Gymnasium. Während des Winters begann wegen der täglichen Zugsverspätungen der Unterricht am hiesigen Gymnasium um viertel 9 Uhr-Da die Züge wieder pünktlich verkehren, wird der Unterrichtsanfang ab Montag wieder auf 8 Uhr festgesetzt. c. Wichtig für Mitglieder des Bezirksgre' miums. Das Bezirkshandelsgremium in Celse verlautbart: Bezüglich der Vorschriften des neuen Gesetzes über die gemeinsame Umsatzsteuer hat das Präsidium allen Greinial-vertrauensmännern leicht verständliche und genaue Anleitungen zugeschickt, wie die SteN «Pflichtigen bei der Anmeldung für dies® Steuer zu verfahren haben. In jeder mcinde des Gremialwirkungsbereiches ist ein Gremialvertrauensmann für diese Gemeinde bestellt und werden die Mitglieder aufgesol' dert, sich in dieser Angelegenheit direkt an die Vertrauensmänner zu wenden oder ab-k persönlich Informationen bei dem Gremim' sekretariat einzuholen. c. Ten Apothekennachtdienst versieht bi-Freitag den 1. Mai die Apotheke „Mali®' hilf" am Glavni trg. ^g5$ Halle! Hallol ^ü1 r>. m Bericht der Verkaufsstelle ANTON GOLE2, Maribor, Ale-ksandrova cesta 42. Ziehung am 24. April 1931. (Irrtümer Vorbehalten.) Din 30.000.—: Nr. 52.286. Din 20.000.—: Nr. 88.463. Din 10.000.—: Nr. 47.328, 51.124, 69.672, 88.997. Din 4.000.—: Nr. 65.109., 70.681, 77.585, 97.407. Din 2.000.—: Nr. 3706, 5593, 7751, 9370, 10.406, 14.374, 15.221, 30.307, 30.393, 33.859, 40.256, 41.729, 43.072, 47.279, 48.173, 49.254, 52.106, 53.476, 56.639, 57.303, 69.032, 69.472, 69.609, 71.415, 75.403, 77.693, 81.056. 83.305, 84.339, 85.181, 86.952, 88.613, 94.349, 97.729. Die nächste Ziehung am 25. April 1931. 60.301, 79.678, 91.627, 68.406, 80.519, 91.720, 1764 5053 zwei Stock hoch, nächster Nähe der Stadt gelegen mit sechs Wohnungen, günstig zu verkaufen. Nähere Auskünfte erteilt: Htloo In HMn WM Ptuj. Grazer Waggon- u. Maschinen- Fabriks Äctien-gesellschaft vormals 3oh. Weitzer Graz (110) Tel. Nr. 253, 42-06. 34-52 GRAZER ZWEITAKTDIESELMOTOREN von 8 — 150 PS Viertakt ■ Dieselmotoren von 25—3000 PS Vertreten In Jugoslavien durch: Slavko BÖSENDORFER, Zagreb, Zvonimlrova ul. 2. Ing. O. MElNHARD. Beograd, Knez Mihajlova 49. 5050 b#i Regel- ■§» Störungen such veraltete und hartnäckige behebt bequem einzig mein stärkstes, in jedem Falle garantiert wirkendes 4686 PERIODOL unschädlich, nie versagend. Mein Präparat seit Jahren von lausenden Frauen mit besten Erfolgen und Freude bevorzugt, übertrifft alle inserierten Mittel, so daß Sie in einigen Stunden von Sorgen befreit werden. Wenden Sie sich sofort an mich, als langjährige Spezialistin, Sie werden mir dankbar sein, wie unzäh!, andere. Preis D. 90.—. besonders stark für starke Naturen und veraltete Fälle Dinar 150.— oder Dinar ISO.—. — — Hütet Euch vor Nachahmungen und Auslandsfirmen! Per Nachnahme ohne Inhaltsangabe liefert nur: Laboratorium W. H. Olxwidt - Prag XIII.. -Vräovice. Ruskä 12 III. c Postamt 73, Postfach 12. R.C.S. Postgebühr D. 15.- Lese! und verbreikel die .fitihm Mim' Kurheim, Lebens- u. Sehschule Martena Trogen ob St. Gallen, 910 m über dem Meere. — Tie Stätte der Verjüngungskuren durch das Bad der Blutwäsche, Dauerbrau fen nach Dr. Lust, Newyork, Farblichttherapie. Diät-, Frischkost- und Fastenkuren durch Drüsenpflege und Rückgcatbe-handlung (Chiropraris). Spezi-al-Organ-Massagen. Operation?“ lose Behandlung bei allen Frau enleiden. Pension von Fr. 8.50 an. Jllustr. Prospekt gratis. Auskunft erteilt: F. B o r s i 6, Maribor, Vrbanova 19. Aufsehenerregende Schrift: „Richtig sehen ohne Brille" 35 Din freo. 5004 101 f für Hausmeisterposten und Verrichtung leichter Arbeit gesucht. Schloß tzausampacher. Hoee. 5065 «« tüchtig, selbständig, in jj Warenerzeugung 'tiollftmtiii-V.-jn wandert, und eine Berka»!‘ ; für ein Selchwarengeschä!" ch besserer Familie, slow. u.Z5®,jn sprechend, kann auch Anfall-sein, werden per sofort nommen. Borzustcllen bei Weißenstein, Ptuj. Größere Men««11 Makulatur- Pap!®* verkauft Marlbors tlskarn* n ..- -JE Änderte ~ Buschenschank - Konkurs^11* BIER Vi Iit. (Krügel) nur Din 3*5® WEINE aus Weingutsbesitz des Oberst Peitler Din 12*— und Din 1® Heule Gartenerüffn^ ............ Ein»'”' mit Schönherrkapelle. 507' Sonntag, den Modeschau Schottisch auf allen Linien... ein wenig das „Original-Schottenkostüm" Es ist und bleibt ein Rätsel, welchem Um stunde eine Mode ihre Entstehung verdankt; mit einem Male ist sie da und immer wieder hat man den Eindruck, als ob sie „gerade zur rechten Zeit" gekommen wäre, zu einer Zeit nämlich, da glle sie. erwartet hatten, so daß es fast den Anschein hat als ob ätoischen den Mo de wünschen der Dame und den Schaffungen der großen Ateliers doch e'n bestimmter Zusammenhang bestünde. Diese Auffassung drängt sich einem ange-stchtz der neuesten Schottenmodelle förmlich ®;uf. Schon einige Zeit hindurch wurde näm- ’ch in den führenden Werkstätten die llaro- süode vielfach erörtert und wie auf gemeinsame Verabredung brachten die großen Sa-als kommende Frühsommer-Richtung me tarierten Effekte als vielbeachtete Neuheit. . ^ewiß wäre es manchmal ganz verfehlt, Einer Mode ohneweiters beizupflichten, hier r*1 ist der große Erfolg, den die Schotten-r°^eHe schon bei ihrem ersten Erscheinen Q|fen, zweifellos gerechtfertigt. .. Unsere Mode leidet nämlich — man muß wohl oder übel gestehen — an einer Listen „Süßlichkeit", an einer Tendenz, g6 stch in spielerischen Nichtigkeiten zu ver-to*tErt droht, so daß ein markanter Effekt, e ® her der Karomode, sicherlich nottut, um te" ro’e^r Eine einigermaßen „prägnan-Richtung zu finden. ttl, "llesehn davon sind ja Schottenzeich-fB«Ü®en sbit jeher beliebt, weil sie ebenso ef-wie elegant sind, tenm hoben sie den ganz besonde- außerordentlich jugendlich zu ro°mit sie den Beifall der modernen ^^uatürlich im voraus für sich gewon- he^^Eeitig ist auch die Tatsache, daß man igeQ Hellen Schottenmotiven aus dem fo[Q Jur llEhen trachtet, für den großen Er-bfl n ^ser Mode mitbestimmend gewesen, i6Q'1r.t Qui diese Weise erlesene Eleganz ge- Z 1 wird. tett «L9 9toßet Beliebtheit sich die tarier« stand llle Erfreuen, beweist wohl der Um« “ man ste in allen erdenklichen Ma Iticht „Vr $um Ausdrucke zu bringen oec-b°r Sohr mi?t Ebwa nur in Stoff, wie dies ullerl»; V”. er Fall war, sondern auch in G°n, /?ongeweben. ichiedenen^ »^dErs interessant sind die ver-teHt jn . gierten Krawattenseiden die !chen ichiEn, sommerlichen Webart ^Qtbetobe ^ör bie nachmittägliche $cit,en. Nv L llt erfolgversprechend er« te ller'unhpl * ^er insoferne eine flotte . ' man auch in der Linie anzudeuten versucht, dabei aber in der phan tasievollen Auslegung auch nicht zu weit geht, also durchaus in den Grenzen des Absolut-Modernen bleibt. Eines dieser eigenartigen Modelle zeigen wir in unserem Mittelbilde; es kann — wie schon früher erwähnt wurde — aus Krawattenseide hergestellt werden, sieht aber auch in tariertem China- oder Maroklokrepp sehr gut aus. Die Rockpartie hat die nach wie vor beliebte Kasaklorm, wobei die Tunik durch ein gesetzte Glockenkeile unten erweitert erscheint Der Oberteil stellt sich als kleines, immer wieder gerne gesehenes Bolero mit kurzen Aermeln dar, die mit Spitzenstulpen abgeschlossen sind, wobei mit dem Plastron eine schicke Übereinstimmung geschaffen wird. Zu Kleidern dieser Art trägt man gerne einen Halbbreiten Hut; als aparte Vervollständigung verrät ein Allwetterfchirm aus dem gleichen Materiale (das man unschwer im« Gommeriich-phaMasievott wirkt der neue Aermel, dem man deutlich ansieht, daß er sich an den Stil älterer Vorbilder anlehnt und zum Teil Biedermeiermotive variiert. Im Prinzip handelt es sich um einen engen Grundschnitt über den ein bauschiger Ueber-Aermel im „Bauernhemdstil" gearbeitet wird, der aber oben derart gezogen erscheint, daß die sogenannten „Orgelpfeif= chen" entstehen, die den Arm immer schlank und graziös erscheinen lassen. Natürlich ist es wichtig, daß der Bauschärmel etwa in Spannenhöhe über der Hand abschließt, damit das Gelenk zart und schmal wirkt. Aermel dieser Art sind bei Frühjahrsmodellen gerne gesehen und kommen vornehmlich für Jmprimekleider in Frage. (Skizze.) W.U. orägnieren lassen kann) sicherlich kultiviertesten Geschmack. Selbstverständlich hat die Strickmode nicht gezögert, diese flotte Note für ihre neuesten Schaffungen zu verwerten und besonders die sommerliche Jersey-Aufmachung für Weekend und Reise holt ihre schönsten Wirkungen aus schicken Schotteneffekten, die gerade in den originellen Fresko- und Panama-Jerseys unvergleichlich origineller zur Geltung kommen als in jedem Stoffe, der übrigens für warme Tage auch viel zu undurchlässig und zu kompakt wäre, während die porösen Jerseys als geradezu ideale Dreß außerordentlich geschätzt werden. Faltenrock und Paletot bringen meist eine ziemlich groß-arnamentierte Schottenzeichnung, während «er nach innen zu tragende Pullover nur dank seiner interessanten Strick tcchnik ein „in sich gemustertes" Karo haben soll, um der ganzen Aufmachung jenen ruhigen Akzent zu geben, der immer vornehm ist (Bild 1). Es wird sicherlich interessieren zu hören, daß man nicht nur bei der Promenade- und sportlichen Aufmachung Strickmuster verwendet, sondern sie sogar für elegante Kleider aus Georgette oder Ghiffon heranzieht. Hier wird das Dessin mit Vorliebe durch kleine Blüten vervollständigt, so daß die Gesamtwirkung der eines geblümten Jmprr-mees sehr ähnlich ist, der in diesem Falle durch ein sogenanntes „Ueber-Karo" seine charakteristische Note erhält. Die mit einem breiten Bandgürtel garnierten Kleider, mit kurzen Aermeln. sind sicherlich außerordentlich geschmackvoll (letzte Skizze) und zeigen ganz deutlich die Rückkehr zum Biedermeier stil, der stch in der Mode der kommenden Saison immer wieder Geltung verschafft. WillyUngar. (Sämtliche Skizzen nach Original-Entwürfen von Willy Ungar.) Was diktiert die Mode? Von NaneyCarrol. Man kann nichts dagegen tun — die Mode befiehlt, und wir Frauen gehorchen. Zuerst wehren wir uns, wenn uns eine Neue Moderichtung nicht gefällt, und erklären tem peramentvvll: „Nie werde ich so etwas tragen'." Aber nach einer kleinen Weile werden wir ganz klein und bescheiden und unsere Schneiderin muß alle anderen Arbeiten bei feite lassen, um uns gerade das Kleid zu machen, dessen Linie und Schnittform noch vor wenigen Wochen von uns empört abgelehnt worden ist. Glücklicherweise stellt die neue Frühlingsmode uns vor keine derartigen Gewissenskämpfe. Sie bringt keine umwälzenden Neuerungen, sondern baut nur das aus, was der Winter schon vorahnen ließ. Daß das allein seligmachende Schwarz in der Zeit der Sonne und des frischen Grüns unter blauem Himmel sich eine gewisse Einschränkung gefallen lassen muß, liegt auf der Hand. Helle und bunte Stoffe fangen an, das Modebild zu beherrschen, und der Fanfarenruf der diesjährigen Frühlings- und Sommersaison heißt: Wolle! Wollgeorgette, Wollstoffe mit allen möglichen und unmöglichen Namen, hauchfein und schmiegsam wie Seide, Wollspitzen, das Neueste v. Neuem, triumphieren. Nicht nur für Sport und Beruf, sondern auch für nach mittägliche Gelegenheiten. Man kombiniert die Wollstoffe mit Seide, wenn man Lust hat, trägt seidene Jäckchen zu Wollkleidern und umgekehrt, und ökonomisch denkende Frauen haben Gelegenheit das unumgänglich nötige Jäckchen mit verschiedenen Kleidern zu kombinieren. Vorausgesetzt, daß die Farben sich gut miteinander vertragen. Schotten sind ebenso modern wie gefährlich Allzuwilde Farbstellungen sollten vermieden werden. Wer die Mode mitmachen will, sollte es sich reiflich überlegen, welches Muster zu wählen ist. Eine hübsche Schottenbluse zum dunklen Jackenkostüm — warum nicht? — Ein lustiges Schottenkleid, wenn man noch mehrere andere Kleider zum wechseln hat, Schotten als belebenden Aufputz, alles sehr, hübsch und kleidsam, aber es genügt vollständig, wenn man die Mode bei einem Kleidungsstück mitmacht und auch dann in angemessenen Grenzen. Wen Gelb kleidet — brünette Frauen können sich diese Farbe leisten —, dem ist die Mode gnädig gesinnt; denn sie favori-iert Gelb, hauptsächlich zusammen mit Braun, ebenso wie ein entzückendes Rosa, das einen leichten grauen Schimmer hat und das sich für Blonde wie Brünette ausgezeichnet eignet. Zusammen mit Schwarz, Braun, Blau und Grau sieht diese Farbe bezaubernd aus. Die Blusenmode ist von einer ungewöhnlichen Vielfältigkeit. Mit Schößchen ohne Schößchen, mit langem oder kurzem .Aermel, einfarbig oder gemustert, für jeden Ge-chmack und jede Figur bietet die Mode so reizende Modelle, daß die Wahl schwer wird. Bunte Chiffons werden zu sommerlichen Abendkleidern verarbeitet, und wer besonders elegant sein will, trägt ein Abendkleid aus Organdy, diesen duftigen Jungmädchenstoff, in zarten, rührenden Pastellfarben. Aber einen Stoffverbrauch haben diese Kleider, die außerdem alles andere als prak tisch sind, daß sich die Vorstellung von ihrer Billigkeit als trügerisch erweist. Die kleinen kleidsamen Strohkappen, die das Gesicht freigeben, blühen in allen Farben. Zum Sommer gibt es großrandige Strohhüte — wunderhübsch ist das neue Papier-Panamageflecht — die sehr damenhaft wirken. Besonders lustig sind die farbigen, seidigdünnen Strohstosfkäppchen, die man durch einen separaten, Breiten Strohrand verwandeln kann Wie man sieht, gibt es eine Fülle von Möglichkeiten. Es ist nicht schwer, das Passende herauszufinden, auch wenn man mit einem genau auskalkulierten Toilettenetat rechnen muß. Man muß nur selbst Geschmack und Erfindungsgeist haben und hat es dann wirklich nicht schwer, sich auch mit geringen Mitteln der Diktatur der Mode zu unterwerfen. Das „Stirnband" ist in Verbindung mit den neuesten Stroh. Hutmodellen der Saison vielfach zu sehen. Anfangs ist man zwar geneigt, dieses höchst originelle Detail als kokette Modelaune zu werten; wenn man aber versucht, sich ein wenig in die Eigenart der neuesten Hutmode zu vertiefen, wird man bald erkennen, daß es sich hier nicht etwa um eine willkürlich geschaffene Neuheit, sondern um eine sich aus der Besonderheit 'der neuesten Hutmcde ergebende Notwendigkeit handle. Die allerletzten Schaffungen sind nämlich nicht nur sehr klein, sondern werden auch vollkommen aus dem Gesicht gerückt getragen (wodurch der ganze Haaransatz sichtbar wird), so daß der Hut jeden Halt verlieren müßte, wenn man nicht durch das oben besprochene „Stirnband", das von einer Innenseite des Hutmodells zur anderen führt, einen Ausweg schaffen und dadurch dem Hut die absolut sichere Paßform geben würde. Diese „Stirnbänder" haben entweder die Farbe des Modells oder aber eine kontrastierende Schattierung, wobei insbesondere weiße Bänder zu kleinen schwarzen Strohhutformen als außerordentlich beliebt gelten. Die aparte Tragart dieser Schaffungen, die als interessante Vorläufer 'der neuen Mode gelten dürfen, führt unser Bild vor Augen. W. U. HauswirtfchastlichkS h. Mottenschutz. Entweder müssen die Kleider so gut verpackt sein, daß keine Motte dazukommen kann, oder es muß öfter nachgesehen und geklopft werden. Immer sollen die Kleider vor der Aufbewahrung gut gereinigt werden. Zwischen die einzelnen Stük-ke und Falten Zeitungspapier legen, der Geruch der Druckerschwärze Beijagt den Tieren nicht, Naphthalin streuen, mit Terpentin oder Salmiak getränkte Papiere dazwischen legen, Kofferritzen mit Papier verkleben. Pel ze, Winterröcke in Leintücher oder Bettüberzüge einnäben. Dauerwellen und Wasserwellen bei Jos. Brandstifter Maribor, Taborska ul. 2 vis-a-vis Magdalenen Kirche JCCemec Atizeigec ^AAAAAAAAAAAAAAAAAA, Verschiedenes frvvfmmmvmr Chauffeur - Mechaniker steht Interessenten für Abendstunden sowie an Sonn- und Feiertagen zur Verfügung. Anträge, a. die Verw. unter „Sport". 4955 Wäsche wird zum waschen ins Haus genommen. Adr. Verw. 4960 Wohnungstausch! Geräumige Wohnung mit GeschäftÄokal wird gegen kleinere ohne Lokal getauscht. Genaue Anträge unt. „Ruhig und rein" an die Verw. 4955 Zahle 14% Zinsen für 66.000 Din. Kredit gegen Sicherstellung Adr Verw. 5036 Endeln, Vordrucken. Reparatur von Seidenstrümpfen schnell u. billigst Maistrova 5, Parterre links.____________• 4944 Gute Privatküche 10 Din. 5Diai= strova 5, Part, links. 4947 Weihnäherin, tüchtige, empfiehlt sich für Herren-,, Damen- Kinder- und Bettwäsche bei schnellster und billigster Anfertigung. Tattenbachova 16, Tür 4. 4988 Buschenschank in KoZaki 102, Birkmeyers Aachs. Rupf na hat eröffnet. Guter Tropfen u. billig. 4979 Griffon - Motorräder. 175, 250, 350 ccm., alle Viertakt - Block-motore, in Ausführung und Preisen unerreichbar! Angenehme Ratenzahlung, bei „Iugu" d. z. o. z. Maribor. Tattenba-chova 14. 4981 ■ 3 Restaurationen! ■ ■ 5 ■ Feinst türkisch gemahlenen a J Kalfee bester Qualität, 1 kg ■ U von Din 52--autw. verschickt 2 ■ Z. ANDERLE g 2 Spez -Kaffeeu,Tee-Geschäft B ■ Maribor, Gosposka ulica 20 2 Verlangen Sie bemusterte Offerte 4BBBBflflBBBBBBBflBBBf Suche mittätige Beteiligung bis 200.000 Din an reelen Unternehmen. Unter „Erfahrener Kaufmann" an die Verw. 4302 Büropraxis Aufnahme für Anfänger oder Verdienstlose bei größerem Unternehmen Anträge unter „Selbstverdiente Existenz" an die Verw. 5032 Schriften- und Zimmermalcrci — immer neue moderne Muster — und Transparent-Reklamen besorgt schnell und billig Franz A m b r o z i c, Grajska ulica Nr. 3. 286 Wer vhotogra-s-SSS« Eert. hat mehr vom Leben! — Kameras f. An-lOliroÄ länger Din. 85, 140, 170, mit Spez. - Avlanat 310—335, mit Anastigmat 400 500, 575 Din usw. Glauben Sie niemandem! Verlangen Sie von uns gegen Einsendung einer Retourmarke unsere Prospekte liker das eintrüg liche und leichte Hausgewerbe sowie die Adressen jener, die sich damit schon befassen. Urberzeugen Sie sich selbst über den Tatbestand und die Erwerbsmöglich kcit. Zadruga jugoslavenskih pletaöa. Osisek. 3850 f alle Sorten für Garten, Felder und Wiesen bei H.ANDHÄ1CHITZ Maribor, Vodnikov trg 4 Alle Tapezicrerroarcn. Ottomane. Matratzen, moderne Liegesofas, Fauteuils, Rouleaus. Wandtapezierungen verfertigt solidest die Spezialwerlstälte Ferdo Kuhar. Gosposka ul. 4. 1496 MÖBEL eigener Erzeugung in jeder Stil att von der einfachsten bis zur feinsten Ausführung aus Weich-' Holz, Hartholz wie auch crati» ichen Hölzern zu tief herabgesetzten Preisen, sehr solide und gute Arbeit, sowie auch I Zali; Garantie. Nur in der Produk-tivgenossenschaft der Tischlcrmei kter. Betriniska ul 1s. 3128 Wohnungen, Lokale! Vermieten Sie günstig durch Wohnvermitt lung „Marstan", KoroZka cesta 10. Anmeldung und Auswahl kostenlos._____________ 5C31 HhrenteinirfltnttM werden rasch, billigst mit Garantie ausgeführt. Wanduhren werden abgeholt. A. Stojec, Fureiccva ulica 8- Kompagnon oder Dame zur Fabrikation eines sehr gangbaren Gebrauchsartikels mit 20 waufenb Dinar gesucht. Angebot unter „Rentabel" an die Berw. 4876 W i s s e n S i e s ch o n? „Triumph" — Paul Ncdog — wäscht die Krügen rote neu. 2385 Gratis erhält jeder eine Probe-dose Creme Daruvary geg. Einsendung von 3 Tin. in Poslmar ken für die Spesen. Daruvary Creme eignet sich vorzüglich gegen Sommersprossen, Wimmeiln und alle Unreinigkeiten her Han de und des Gesichtes. In allen Apotheken, Drogerien und besseren Geschäften erhältlich. Pcst-versandt Apotheke Blum. Su-botica. Preis der Original-Trei-eckdose Din. 15. 1832 Sesseln werden mit prima Rohr eingeflochten, Siebe und Körbe repariert. fforbgeschäl, Ioj. An, loga. Trg svobode 1, neben der Stadt Brückenwaage. 335 Abonnenten werden auf gute Kost ausgenommen. Mittag- u. Abendessen 15 Dinar. Brazova ul. 2, Part, links. 4782 Sanatorium n Mar Gosposka 49. Telephon 2358 gentümer und Leiter. 597 Primarius Dr. Cernii Spezialist für Chirurgie eingerichtet für Operationen" und ausgestattet HSbil te medizinischen Apparaten: Künstliche Hohensonne für Bestrahlung der Wunden, der Knochen 1 r nm”teund“nsen: Tonlsatcr für Elektrisieren tu ig,U.ngen,. und bci Darmschlaffheiten: Dia-oloktnsche Durchwärmungen in der Tiefe und elektrisches Operieren; »Hala«-Lampe für rheumatische und andere schmerzhafte Entzündungen: »Entero-cleaner« für innere Darmbäder bei Verstopfung bei Dickdarmentzündungen und zur Hebung des allgemeinen Befindens. Verpflegstaxe: I. Klasse 120 Din, II. Klasse SO Din, III. Klasse 60 Din Offeriere Trifailer Nußkohle billige Sommerheizung. M. Ko-rosec, Aleksandrova 23. 4573 Suche Bekanntschaft mit junger Dame, hübsch und liebenswürdig im Verkehr, welche sich an größerem Photo-Atelier beteiligen möchte. Müßte ca. 50.000 D besitzen, welcher Betrag jedoch nicht gleich benötigt würde. Su chender ist selbst vermögend und bietet jede Garantie. Geil. Zuschriften unter „Foto" an die Verw. _________________4837 Berühmter Graphologe sagt Ihnen, ob Sie Erfolg im Leben, Glück bei Unternehmungen haben werden. Schreiben Sie noch heute und fügen Sie Ihrem Briefe 3 Din in Marken bei. Zuschriften an die Vermal tung unter „Graphologe". 4834 Beste Rähschule für Lehrfräu-leins im Salon Armbrustcr, Maribor, Slovenska ul. 4. 4861 Suche 10.000 Dinar Darlehen für ein Jahr gegen sichere Garantie und gute Zinsen. Abzah lung in zwei Halbiahrralen. Anträge unter „Bankzinsen" an die Berw. 4930 Anerkannt guten u. stets frisch gebrannten Kasfce, Tee, Kakao. Zucker. Reis, Mehl und alle Spezereiwaren erhalten Sie gut und billigst bei A. Lesjak, Gosposka ul. 11. 4034 Kürbiskernöl, gutes u. stets frisches empfiehlt den P, T Kaufleuten I. Hochmüller. Kürbis-kernölfabrik in Maribor, Taborska 7. 4122 Zu verkaufen neugebautes Haus mit Wirtschaftsgebäude u. groß. Garten. Stanko Vrazova ul. 23. PobreLje. 4939 Kaufe ein Haus. Villa oder Bauplatz im Zentrum der Stadt. Offerte mit Preisangaben unter „Arzt" an die Verw 4580 Herrlicher Villenbauplatz, Paik-und Stadtnahe, günstig au verkaufen. Anzufrngen bei der Sve dition „Balkan". 4793 Wald am Bachern, ganz nahe Radvanje, zehn Joch, mittclbe-ständig. zu verkaufen. Anzufra gen: Dr. Scherbaum. 4809 Zu Kaufen gesuc§i Kaufe Pferde samt Geschirr, ca. 14 Faust hoch. Mlinska 30. 4987 Guterhaltene Badewanne. Badeofen und Waschbecken zu kaufen gesucht. Anträge unter „Ba dezimmer" an die Verw. 4867 Gut erhaltene weiße Zimmerkre-denz zu kaufen gesucht. Briefliche Anträge unter „Altdeutsch" an die Verw. 5018 Kaufe altes Gold, Silberkronen, falsche Zähne zu Höchstpreisen A. Stumpf. Goldarbeiter. Kc-roska cesta 8._________________8857 Leere Odol-Flaschen kauft Drogerie Kanc-Wolfram. 770 Kompl. reines Schlafzimmer so wie einzelne Möbel, zusammenlegbares Eisenbett, diverse Sachen. gegen gute Bezahlung zu kaufen gebucht. M. Makor, Stu-denci, Aleksandrova 1. 4759 Die prächtige Wirkung und vielartige Verwendbarkeit der Dichtlspitze zeigt unser Schaufenster. Ihre mühelose Herstellung lassen wir allen Damen in unserem Geschäfte vorführen und laden hiezu höil. ein. C.BÜDEFE1DT MURÜIOfty Gosposka ul. 4-6 Heaiitütem Schönes Familienhaus, bestehd. aus 2 großen Zimmern u. Küche, Veranda, Wirtschaftsgebäude mit Waschküche. Holzlage, Keller und großem Garten billig zu verkaufen. Pobrezje, Gozd im_ ui. JL______________4936 Bauparzellen Nr. 22/16, 25/19 und 22/20 K. G. Sv. Magdalena an der Tvorniska cesta in Maribor im Gesamtausmaße v. 2642 m2 werden verkauft. Vermittlung wird nicht honoriert. Auskünfte erteilt die zum Verkaufe ermächtigte Kanzlei der Advokaten Dr. L. Mühlegen u. Dr. E. Kupnik in Maribor, Sodna ul. 14. 4835 Neues Haus billig zu verkaufen. Nötig 10.000 Din. Wohnung sofort. Ob izvirkih 10, Studenci. 5010 Besitzungen, Häuser, Herrschafts Besitzungen. Villen. Sägewerk, Wasserkraft, Gasthäuser, Geschäftshäuser verkauft Realitäten büro Maribor Sodna ulica 30. 5009 Warum bauen — wenn Verkäufe billiger? Stadthaus, sonnig, Garten, Di. 160.000. — Neues Haus. 2 Woh nungen, Garten mit Badegelegenheit Tin. 120.000 (muß nicht alles bezahlt werden). — Schöne Villa. 9 Wohnungen, steuerfrei, Din. 315.000. — Herrliches Zins- und Geschäftshaus unter dem Schätznngspreis. — Landvilla auf Reichsstraße inkl. vier schön möbl. Zimmern s.Mahago-ni). Garten. Din. 110 000. — Mehrere Besitzt!nae» Maribar, Lsukomer. Ptus. Drmital von 60.000 Din. aufw. — Fabriken. Wasserkraft. Gasthaus. Kaffeehaus. — Großaärtnerei. Pacht oder Verkauf. Waldungen. 5059 Realitätenbüro „Rap! d". Maribor. Gosposka ulica Nr. 28 Biiromöbel, gut erhalten, zu kaufen gesucht. Lotz, Iurcieeva ulica. 4977 ».AAAAAAAAAAAAAAAAA AA Zu verkaufen »vuvmfmmvTw Schönes Herrenfahrrad billig ab zugeben. Ruska c. 49._4362 Grammophon, sehr gut erhalten, billig zu verkaufen. Adr. Berw. 4965 Kleine Gemischtwarenhandlung wegen Alters sofort zu öetiau« fen. Anfr. Verw. ___________4929 Verkaufe Klavier, gut erhalten. FranLiskanska 21. 4911 Zaunlatten billig zu verkaufen. Sägewerk M. Obran, Los!« ul. 15/ Tel. 2094. 4908 8 Bünde Deutsche Illustrierte Weltgeschichte zu öerkaufen. — Wilsonova 25. Part. Zu besichtigen 8—9 Uhr. 4889 Erstklassige Bruteier von Alt-steirerhühnern, 1 St. 2 Dinar, bei Fischer Perm. P. Limbus. 4882 Gutes Fahrrad preiswert abzugeben. Anfr. Trzaska cesta 20, Part. 4995 Herrenfahrrad, Schreibmaschine zu verlaufen. Anfr. Tattenbachova 24 im Geschäft. 4994 Wolfshunde, junge, reinrassige, zu verkaufen. Rutzka cesta 49. 5003 Geschäft auf verkehrsreichstem Platze in Maribor sofort zu verkaufen. Anträg-' unter ..Im Zen trum" an die Verw. 5H07 Gefrorenes = Maschine. Sessel für Garten. Backofen f. Zuckerbäcker, Tassen, Geschirr, Sicher-wäre für C»fp und Verschieden, zu verkaufen irnntarsctin 25. 5000 Geschäftstüren und Türstocke zu verkaufen. Parfumeria, Stokna ul. 6- 5019 Fast neuer Firmungsauzug, Herrenkleidungsstücke für mittl, Statur billigst abzugeben. Bäckerei Scherbaum^_________________5013 Hochträchtige Kuh (Rotscheck) zu verkaufen.. KrLevina 34, ober d. Ratzerho f. _________5016 Eigenbauroeine zu 10, 12 und 16 Din. im Ausschank. Restauration „Pri lipi", GregorZiLeva 19. 5014 Prima Lebensmittelgeschäft in Stadtmitte sofort billig zu verkaufen. Gefl. Anfr. unter „Zufall" an die Verw. 5015 sowie Pflaster-, Dach- u. First-Ziegel laufend ab- zugeben: 3510 Ziegelei TsEliernitscIiek, Kamnita. Maribor: Trubarjeva ul. 5/11. Schöner, großer, schwarzer, mit Nickel beschlagener Koffer sofort zu verkaufen. Tscharre, Zrinj-skega trg 9. '5022 Waschtisch mit Marmorplatte, Hartholz, ist um 280 Din. zu verkaufen. Maistrova 23, Sur-nig, 2. ^St.__________________5030 Schönes Strapaz - Fahrrad zu verkaufen. Nekrepova 6. T. 3, neben Smetanova ul. 5034 Weißes Gitterbett mit Messing-aufsatz, graues Kostüm billig zu verkaufen. CvetliLna 13. 5038 Billig zu verkaufen 1 erftklaff. Klavier, Marke Kutscher« Wien, 2 neue Linzer Kaleschwagen. 1 neuer Krainer Tips-Leichtwagen 2 Zweispännerfuhrwagen, Tragkraft bis 45 g, 40 Stück Scheibtruhen, 1 leichter Pflug. Tr/.aö-ka cesta 8. 3691 Große Phylodcndron (Blattpflanze) wegen Platzmangel preiswert zu verkaufen. Anzu-fraqen Maistrova ul. 5/2, rechts ______________4825_______________ Versenkbarer Nähmaschinentisch ohne Oberteil, fast neu, zu verkaufen. Adr.'Verw. 4870 Schöner schwarzer Herrenwin-terock, Frack und gestreifter Ueberzieher für großen Herrn zu verkaufen. Meljska cesta 9, im Geschäft. 4878 „Fiat"-Auto, 514, fast neu, zu verkaufen. Kosarseva ul. 38. 4884 Weingartenstccken, gespalten, ge schnittene und runde, verkauft Gnilsek, Razlagova ul. 25. 4897 Singer - Schneidernähmaschine, 1500, große Pendeluhr verkäuflich. Sodna ul. 28. Malerwerkstätte. 4918 Handroagerl zu verkaufen. Adr. Verw. 4922 Dackel ,zu verkaufen. Adr. Verw. 4275 Handroagerl für Markt billig zu verkaufen. Zerkovska 48. Po brezje. 4910 Schajroolle, Gerberwolle, alt. Eilen, Metalle Schneiderabfälle, Altpapier, Kuo chen. Glasbruch. Hadern tauft und zahlt bestens. Putzhadern gewaschen und desinfiziert liefert jede Menge billigst A. Arbeiter, Maribor Dravska ul. 15. Telephon 2435. 3984 Styria „, und Puch Fahrräder ®BflBai0BBBSBBHBaBHE 1 Spanische mmm\ | wieder eingelangt, j Verkauf täglich und billigst * gl bei Eksportna diuzba Ma- g B theis, Suppanz & Co., Ma- B ® ribor, Cvetlicna ul. 18. <521 5 6 1 Ballonslaschen, 30—50 Lit. In hall, Krautmaschine mit Treibrad. Herren- und Damenllei-der, Bett- und andere 'Sä'che, Tuchenten, Pölster. Decken, Tep piche, Zithern, Möbeln, Miniaturen, Bronzelujrer usw. Maria Schell, Koröska cesta 24. _______________3807_______________ Perserteppiche, verschiedene Größen, eingelegte u. Biedermeier« möfel, antike Luster u. Uhren, verschiedene Silber-. Schmuck- u. Porzellangegenstänüe zu verkaufen. Frau Vincetiö, Gosposka ul. 34. 3071 Gemischtwarenhandlung, verbun den mit Tabaktrafik, nachweisbar prima Posten, wird sehr billig samt Warenlager und Ein richtung krankheitshalber sofort verkauft. Adr. Verw. 4508 Einrichtung. Kompl. Geschäfts-Einrichtung, bereits neu-, erst 1 Jahr im Gebrauch, modern, für ein kleineres Spezeveigeschüft wird wegen Aufla-iung sofort billig verkauft. Adr. Berw. 4507 Schöner Barutsch, mit Lederdach, preiswert zu verkaufen. — Koroska cesta 6, im Geschärt. ____________4731____________ Acht Wochen alte Ferkeln» ein Schober Hafer- u. Weizeustroh, zirka 4—5 Wagen. Kunststeinplatten 1X2 m. billigst. Ob bregu 16. 4742 Klinkerplattcn, ganz neu, fö* Badezimmer- od. Küchenbodenbelag, einige m2, zu verkaufen. Anzufragen: Scherkaum. 4808 Chamottesteine u. Chamottemöitel in allen Qualitäten für Dampfheizungen und Hochöfen. Fa" briksniederlage 544« H. ANDRASCHITZ. __________Marrbor._________ rAAAAAAAAAAAAAA A AAAj Zu vermieten Nett möbl. Zimmer, gajsenseiti4 elektr. Licht, an Fräulein zu % mieten. Glavni trg 2/2. 4^ Ein Herr wird aufs Zimin6* genommen. Zu besichtigen uo" 11—14 Uhr Barvarska 5, D. 1 4968______________________- Ein Fräulein wird auf Bett ^ Kost genommen. Ruttnik, -JL ksandrova 61. 4jb Zwei Herren werden auf Bel> und Kost genommen. Princivu 1, Tür 1. g»a ' 49#? Zwei Zimmer und Küche, PL bliert. oder 1 Zimmer u. 8’ul unmöbliert im Zentrum D Stadt zu vermieten. Adr. _______________4952 Sofort, zu vermieten schönes a bliertes Zimmer mit seprr. „ gang an besseren Herrn. &0 30/2 links. '494? Schönes sonnseitiges ZimMck elektr. Sicht, sep. Eingang, gleich oder ab 1. März zu mieten Aleksandrova 23/2- 4905 ^ Fräulein, tagsüber abwÄG, wird als Mitbewohnerin a nommen. Betnavska 6. 10 Monatsraten sowie Puch Motorräder aui 12 Monatsraten Nähmaschinen RASI & GASSER auf 24 Monatsraten nur bei 3710 ALOIS USSAR Maribor, Gosposka 20/1. ---------------- —-— 1 Sparherdzimmcr und ent » ^ Zimmer sofort zu vermiet«. Adr. Verw. —77 , oder Nett möbl. Zimmer für 2 Personen, ev. Kochgcleg . zu vermieten. Frankopanov ^ 31/2. _____ Drei Herren oder FräuL>n ^ den aufs Bett genommen^^. Din. monatlich, ev. Km -Berw. -----—T/och : 3ßiitr: Schöne Magazine '« -0 aüa der Stadt werden even -für längere Zeit guul ^ gemietet. Anfr. bei Flim<1 *' 497? jak, Gosposka 11.__________ Herr findet sofort s^^ ]6, nung, Kost. Tattenba«o ^75 Tür 19. __________—' esertf1 Schönes Kabinett an ö vermieten. Maadalens letzt kommt die Zeit wo alle Kleider chemisch gereinigt und gefärbt werden müssen. — Schönste Ausführung und rasch liefer Yül 0 P Fl f P 0 !■ INI IE ö d CI Trauerfärben in 24 Stunden ussc GOSPCSKÄ ULICA 33 RAZLÄGOVA ULICA 22 Ru vermieten. (okEäöS«!aMüaaaail Zwoizimmerige Wohnung mit Küche, eteltr. Sicht, sofort an ruhige Partei ohne Kinder zu vermieten. PobreLje, Zerkovska cesta _3.__________________5028 Schön möbl. Zimmer, hell und rein, elektr. Sicht, Badezimmer-benützung, sofort zu vermieten. Mliuska 34/2 rechts. 5023 Schön möbl. Zimmer, sonnseit., m. Badezimmerbenützung sofort zu vermieten. Dr. Vorstoorcko-da 4/2 rechts. 4986 Ein Zimmerherr wird ausgenommen. Orozuova 7. Hoi. 5003 Möbl. Zimmer mit ganzer Der pflegung zu vermieten. Grcgor-eiöeva 8/2.____________________5001 Möbl. Zimmer zu vermieten. Dezno. Ptujska c. 6.___________4998 Großer Keller mit elektrischem Sicht und Wasserleitung sofort zu vermieten. Stolna 5. 5037 Möbl. Zimmer an eine bessere Person zu vermieten. Kopalinka il.________________________5021 Herren werden billig aufs Belt genommen. Ieukova 4, Gabuh Anna. 5020 2 Burschen oder Mädchen werden in Wohnung genommen. Sosfa 5/1, Tür 7._________ 5035 Kleines, reines Zimmer an besseren Herrn ab 1. Mai zu vergeben. Vrazova 6, Part, links. ______________4581 ____________ Geschästsloka!. Hauvtplatzuähc. billig zu vermieten. Anzufrogcn Dravska ul. 8/1. 4804 Am Park leeres oder möbliert. Zimmer zu vermieten. Eiril-Metodova ul. 14/1. 4871 Wohnung, bestehend aus drei Rirnmern und Nebenraumen. eleltr. Licht, mit Mai zu verbieten. Vrbanova 61. 4873 Schönes, reines, separ., mobl. Zimmer. Hauptbahnhofnähe, an bessere Person ab 1. Mai zu Her Vieren. Zriniskeaa trg 6/2. 4885 $661. Zimmer mit lepar. Ein-sfatig an bessere Person zu verbieten. Sodna 25/3. 4888 R'Mmer mit 2 Betten, Park-biihe, vermieten. Adr. Veraltung___________________________4919 jj^dfelosenfafinl mit modernen jirtett eingerichtet, die auch Ur Maholika und Ste'ngnter-°ugung geeignet sind, im gut. bsvtzgebiet der Vojvodina, ^'rd verpachtet. Adr. Verw. ^ 4920 , Ut gehendes Gasthaus sofort verpachten. Adr. Verw. 4946 j^'t 15. Mai oder 1. Juni ein b'tf möbl.. separ. Zimmer, hoch an besseren Herrn zu k^tvietcrr Anzukragen Alekian %Q cesta 55, Parterre links. 4957 utl ^ mieten gesuc§i> „ -. »vtvWvvvvWtv ^vung mit 2 Zimmern od. Hoi mer- Kabinett und Zube-gp, v°n älterer kleiner Familie h- "nken Draunfer gesucht. An Oh Llm,PT „Pünktliche Zahler" Verw. _________________________4954 der .fvhigez Ehepaar sucht in -l'hf» fleBun6 Maribors Gin-mit Küche. — PokJw amm«t, Studenci oder kommen in Betracht, unter „Friedliche Fa- die Verw. 4811 r. — »lUto Jy? vierzimmcrlgc Woh- Resuchi Irk[ für Mai oder Juni big 4-/ Anträge unter „Son-—ün die. Verm. 50Q6 fottstoy! , möbliertes Zimmer, S Offim! Ungerichtet, wird Det ' Mai oder '’6tn,ötznnlU Angebote unter °wntri!TB". o„ hie ??erm U*. 4489 ^Sjäfr* Vrn^Ö^monn .mit *rv» .f 11 (fit !lTTt?YirO< fef" ver sofort oder sucht entspre- K. loo"6!- ^."träge unter Fräulein, das der slowenischen und deutschen Sprache mächtig ist und auch Nähkenntnisse besitzt, wünscht Stelle zu Kindern. Zuschr. an die Verw. mit. „Fräulein".____________________4931 Tüchtige Buchhalterin mit lang jähriger Praxis, perfekte Bilan-zistin, in der Handels- u. Spar kassenbuchhaltung vollkommen bewandert, in allen Kontorarbei ten. Maschinschreiben und slowenischer Korrespondenz perfekt, sucht paffende Stelle. Zur persön liehen Vorstellung bereit. Gefl. Angebote unter „Verläßliche n. perfekte Buchhalterin" an die Verw. 4992 Tüchtige Vertreterin, die mit Auto auch reisen könnte übernimmt Massenartikel, tzaushgl-tungsartikel, würde auch Privatkunden besuchen. Unter „Sofort Kassa" an eie Verw. 4907 Kinderpflegen» mit dem praktischen Kinderpflegeknrs nicht Stelle zum Säugling in Maribor oder nächsten Umgebung. Anzukraaen Gregoroiäeva ul. 23/1, Tür 5.___________________4822 Tüchtige Modistin sucht Stelle. Geht auch auswärts. Ges!. Anträge unter „Modistin" an die Verw 4887 Suche Lchrplatz in einem Zabn-atelier. Zuschriften unt. „A. B." an die Verw. 4942 Guter Lehrplah in einem Kaufmannsgeschäfte gesucht. ?,uichr. unter „I. R." an die Verw. 4942 _ ____________ Buchhalterin sucht Stelle, geht auch als Geschäftskassierin. Bewandert in doppelter Buchführung und Monopol - Großtrafik, der slowenischem deutsch-n und ungarischen Spruche mächtig. ($5efl. Zuschr. erbeten unter Stadlmann, Dolnia Sendava 113. 4945 Jüngere. fle'ßige Jngenienrs-fran mit Geichästskenmniffeu. tüchtig in Haus- und Laudwirt-schaft. G-flügelzucht. wünscht Ventrauensstelle ain groß. Gut. Geschäftshaus. Gefl. Offerte unter „Energisch" än f>ie Verw 5012 .AAAAAAAAAAAAAA AAAAi Offerne Stellen 'VVVVVVVVVPTvvvvvvv- Reisender der Kolonialbranche mit Fixum und Provision wird sofort ausgenommen. Weil mit Inkasso verbunden, haben Bemerket mit Kaution Vorzug. — Anfr. unter „Jüngere Kraft" n, die Verw. 4999 Gute Köchin mit Iahreszeugnis sen ans Dauerposten mit Eintritt 15. Mai gesucht. Anträge an Baronin Schmidburg, Slov. Bistrica. 4862 Jüngere Bedienerin tagsüber gesucht. Adr. Verw. 4563 Verläßliche, nette Person» die selbständig gut kocht, als Köchin für alles zu 2 Personen für bes seres Hans in Maribor gesucht. Zuschriften unter „Gute Nachfrage 400“ an die Verw. 4823 Gelernte, selbständige Maker u. Anstreicher werden ausgenommen bei Jos. Holzingcr, Mari* bor._____________________________4928 Reisenden für Slowenien kucht großes elektrotechnisches Unternehmen in Jugoslawien. In Be kracht kommen Slowenen mit deutschen Svrach- sowie Fach-kenutnissen. Anträge unter „Rei sender" an die Verw. 5051 Nettes, verläßliches Mädchen f. alles mit Kochkenntnissen aufs Land gesucht. Unt. „Stadtnahe" an die Verw. 4917 Zwei Spenglerlehrlinge werden sofort ausgenommen. — Alois Schwarz, Spenglermeister. Studenci, Kraljg Petra cesta 22. ______________4938 _________ Fräulein zu 5jährig. Mädchen und lsähriq. Knaben, mit gut. Zeugnissen gekuckt. Angebote an Beck Liudevit. Subotica, Vilm-novg 17 zu richten. 4948 Kräftiger Lchrjnnge für Feinmechanik und Manometerrcpa-raturen wird ausgenommen. — T''charre. Zrinjskega trg 9 5023 Kellnerin, allseitig versiert in allen Gasthausarbeiten, angenehme Erscheinung, ehrlich und gesund, wird mit gutem Lohn und Dauerstellung gesucht. — Schrift!. Anträge unter ..Kellnerin 1. Mai" --n die Berw. 4895 Tüchtige Köchin nüchtern uno verläßlich, für Pension im Kurort bis 15. Mo- gesucht. Anzn-iragen Hotel Stoinschegg, No-gaüka Slatina. 4891 Suche eine Köchin ver sofort nach Krizwci. Kroatien, nicht über 40 Jahre all. mit guten Zeugnissen, aeaen ein Gekalt von 400 Dinar monatlich. Anträge zu richten an Vera Not-lak Krtzetici. 4856 Perfekt französisch svrechende G"ßffftn, die korben kann, tons-über zu emen, kinderlosen Ehepaar gesucht. Anträge unter „Französisch" die Verw. 4821 Mädchen für alles, anständig, rein und ehrlich, wird mit 1. Mai ans genommen. Vorzustell. von 10—11 Uhr Trafik, Grajski trg 7. 4986 Tapezierer-Lehrjunge mit guter Schulbildung wird gesucht. — Weliak, Cankarjeva 2. 5015 Jüngerer Kellner !Speisenträger swird ver sofort gesucht. Wegen Yi tägiger Inkasso-Arheit ist eine kleine Kaution nötig. — „Gourmand", Zagreb, Nikolige-va 5.____________________________5048 Mädchen für alles, das kochen kann, im Geschäfte freudig mit hilft, zirka 40 Jahre alt, ehrlich, rechtschaffen u. fleißig, zu allein stehenden Herrn für sofort gesucht. Solche mit einigen Tausend Dinar Bargeld bevorzugt, da ein Zusammenleben auf die Dauer in Aussicht ist. Gefl. Zuschriften unter „Kroatien 60" an die Verw. 5055 Suche braves, jüngeres Dienstmädchen ab 1. Mai, das alle Hausarbeiten verrichtet, etwas kochen kann und ein zweijähr. Kind wartet. Gute Behandlung zugeffchert. Kraus, Zagreb, Gun duliöeva 21/3. 5047 Tüchtige Verkäuferin für Kurz-und Wirkwaren wird ausgenommen hei C. Büdefeldt, Maribor. 5026 tAAAAAAAAAAAA4AA4A A4 Korrespondenz rWWvYfWWfWrv^yWWrwi Großindustrieller, jung, vermögend, hier fremd, sucht ernste Bekanntschaft mit vermögender Dame unter 35 Jahren. Lichtbilds mit Adresse erbeten unter „Flieder" an die Verw. 4924 Dame Mitte Vierzig, Witwe, kinderlos, mit schöner Villa Nähe Maribor sucht d^e Bekanntschaft eines gutsituierten verrn zwecks gemeinsamen .Haushalts. Zuschr. unter „Angenehmes Heim" an die Verw. 5024 l in der Stadt gelegen, mit Stallungen. Wagenremise, Verkaufslokal. für Geflügelzucht oder Export, auch Fleischhauerei geeignet, günstig zu verkaufen. An träge unter „Geschäftshaus" an die Inseraten-Aaentur Pichler, Ptuj. 5052 nn die Verw 4964 Sport ist eine Freude solange der Körper nicht ermüdet ist. Alle Schönheiten der Natur, die den Fußgänger am Anfang seiner Wanderung erfreuen, hinterlassen keinen Eindruck mehr, wenn Geist und Körper abgespannt sind. Machen Sie keinen Ausflug und keine Urlaubsreise ohne PALMA an Ihren Schuhen. Sie werden sich gern bei jedem Kilometer, den Sie auf PALMA gehen, an diesen Ratschlag erinnern. PALMA machen den Gang elastisch, schonen die Füße und die Schuhe und erhalten Sie frisch und frohgelaunt. PALMA - Kautschukabsätze erhöhen die Freude am Sport. Quälen Sie Rheuma, Gicht und Reißen, Erstarrung und Krämpfe in den Adern, Stechen und Schwäche in den Gliedern, so benützen Sie das vollkommen unschädliche seit langem erprobte Mittel RHEUSANAL Erhältlich in allen Apotheken und beim alleinigen Erzeuger Apot. ARKO, Zagreb Ilica 12. wir» abstoßend. Häßlich gefärbte Zähne entstellen das schönste Antlitz. Beide Schönheitsfehler werden oft schon durch einmaliges Putzen mit der herrlich erfrischenden Zahnpaste Chlorodont beseitigt. Die Zähne erhallen schon nach kurzem Gebrauch einen wundervollen Glsenbeinglanz. Versuchen Sie es. zunächst mit einer kleinen Tube zu Din. 8.—, groß« Tube Din. 13.—. Ueberall zu haben. jjgg 16. bis 26. Mai 1931 dSPaL* internationale FROHJAHRS- 1 MESSE UND AUSSTELLUNG IN NO VISA D Treffpunkt des jugoslawischen Handels und Industrie. Kollek-tive Ausstellung aller Branchen. Die beste Gelegenheit zur Auffindung neuer und billiger Bezugsquellen. 50% Reisebegünstigungen. Vom Auslande Visumbegünstigungen. Aufklärung erteilt die DIREKTION DER AUSSTELLUNG IN NO-VISAD, »Putnik«, Reisebureau und dessen sämtliche Filialen, wie auch die ehrenamtlichen Vertretungen. 4083 ; u Inländisches Erzeugnis. PATENTE, MARKEN u. Muster für Jugoslawien u. alle Auslandsstaaten Recherchen über Erfindungen und Patente im In- u. Auslande Technische Gutachten über Patent-Nichtigkeits- u.Eingriffs-Klagen Festellungs-Anträge Vorschläge für Handels- u. Fabriks-Marken etc. besorgen die beeideten Sachverständigen: Civil- u. Patent-lngdnieur A. BÄUMEL, Oberbaurat i. P. Maschinen-lngönieur Dr. techn. R. BÖHM, Regierungsrat i. P Maribor, Jugoslawien, Vetrinjska ulica 30 Versteigerung. Am 30. April d. J. um 349 Uhr findet in Maribor, Vetrinjska ulica Nr. 11, die gerichtliche Versteigerung einer komplett eingerichteten MECHANIKERWERKSTÄTTE samt allen Werkzeugen, Maschinen und Ware statt. Besichtigung und nähere Auskunft erteilt Advokaturskanzlei Dr. N o v a k, Vetrinjska ulica 11. Innigsten Dank für alle uns zugekommenen Lie-besbeweise anläßlich des Heimganges unseres unvergeßlichen Vaters, des Herrn Ignaz Sidar. Die tief trauernd Hinterbliebenen. Kauf und Verkauf von Valuten und Wertpapieren zu den besten Tageskursen. Kuponeinlösung Ha poslovalnica (Bankgeschäft) in Maribor, Gosposka ulica 25 Beziafc Kontrolle aller in- und auslän dischen Lose. — Klassenlose in größter Auswahl JOl'J Wegen zu großem Lager verkaufen wir eine Woche Krawatten i Bl» mit 301o luHaft Bei einer Riesenauswahl sind nun die Preise die folgenden: Normalpreis Din 6"— letzt nach Abzug von 30°/, Din 4'20 Normalpreis Din 8'— jetzt nach Ab arg von 30°/, Din 5 60 Normalpreis Din 10-— jetzt nach Abzug von 30°/, Din 7 — Normalpreis Din 12'— jetzt nach Abzug von 30°/, Din 8 40 Normalpreis Din 15 — jetzt nach Abzug von 0°/, Din 10 50 Normalpreis Din 18*— jetzt nach Abzug von 30% Din 12 60 Normalpreis Din 20 — jetzt nach Abzug von 30% Din 14— und so weiter bis zur feinsten Krawatte- 4956 Wer frliher kommt, hat die schönere Auswahl S Jos.Karnicnik, UlaiilBI.GIavni trgl 1 Ab 28. Äoril beginnt der große Abverkauf und zw. aus der zurückgeiegten Saison Sämtliche Damenkonfektion-Mäntel, Wasch-, Woll-und Seiden-KIeider, Blusen etc.; sowie auch Herrenkonfektion: Mäntel, feine Anzüge, Sportanzüge, Dreß, Hosen etc. zu staunend billigen Preisen. Tausende von Damenkleidern, Kleiderstoffe, Stoff-Reste, Seiden-Reste, Kunstseiden-Reste. Fou-lars etc. in allen Farben, sowie alle Sorten Chif-fone, Leinwände, Vorhänge, Decken etc. werden zu tiefreduzierten Preisen abverkauft. II Übersiedlungsanzeige. Gebe dem P. T. Publikum bekannt, daß ich mein Fahrrad-, Mähmaschinen-, Motorrad- und Grammophon-Geschäft von der Gosposka ulica 20/1 auf den TRG StfOBODE 2 (Burg) verlegt habe. Hochachtungsvoll 4932 Alojz Ussar trgovina s Sivalni stroji, kolesi in motorji MARIBOR, Trg svobode 2 Hiesiege prima Gebirgsweine Liter Din 12 -Dalmatiner....................Liter Din Iß - sowie Malaga Marsala, Samos u.Wermouth offen und in Original-Füllung 5005 L. UHLER, likafmiiiilL Mh. GM ln Ratzerhof eröffnet! 4970 Liter zu 8, 10 und 12 Dinar Es bietet sich jetzt die Gelegenheit um wenig Geld schöne Ware zu kaufen. J. PREGRHD VELETRGOVINA »TRGOVSK1 DOM«. MARIBOR Aleksandrova cesta 25. 5044 werden zur Aufbewahrung unter Garantie über den Sommer entgegengenommen. Dortselbst billiger Verkauf von verschiedenen Kappen und Hüten, sowie Sommer- und Frühjahrspelzen. Kitzfelle werden zu höchsten Preisen gekauft. 3837 Karl Hiß, IM. Gosposka ulita KÜRSCHNEREI, UNIFORM- UND KAPPENGESCHÄFT ein großes Zimmer. Küche und ÜBirtichiafts.fleBmibeanteH, mit ©arten und kleinen Stück Feld in Dogose. an der Reichsstraße gelegen, 1 Stunde v. Maribor, ab 1. Mai üu vermieten. Anzu-kragen in der Eisenhandluna $>. Andrnschitz, Maribor. 5043 Feinste Teebutter Kaimak (Primsen) Holl. Rahmkäse Garn. Liptauer Bel. Paese Gorgonzola Inland. Emmentaler Halb-Emmentaler Trappisten Inländ. u. ausl. Schachtelkäse KaSkavalj (Schafkäse) itl. Parmesan 5005 sowie sämtliche Desert u. Bierkäse für Kaufleute u. GastwirteEngrospr eise L. UHLER Delikatessengeschäft Maribor, Glavni trg Spagat und Seilerwaren, Galanterie- und Kurzwaren. Drago Rosina Maribor, Vetrinjska 26 na8e°iab^k 11 “ne* g ° ** M A «I B OH Rajceva ulica 9550 Telephon 24-72 Übernahme sämtlicher in das Kar-tonnagetach einschlägigen Arbeiten Btax in Kosaki 115 4923 eröffnet! Bitteausschneiden! Krank sein? Kein! Heilung schwerer, langjähriger Leiden durch Fernbehandlung (Helioda). Auskunft erteilt: Fritz Runde, Bielefeld, Heinrichstraße 4, Deutschland. Bei Anfragen Rückporto erbeten. 5011 Karo-Schuhe sind eine Marke für sich Wetterbeständig, elegant, preiswert Koroska cesta 19 1 I Staatliche KlassenEotterie. Bericht der BANCNA POSLOVALNICA (Bankgeschäft) in Maribor. Gosposka ulica 25. XXI. Lotterie — V. Klasse — 1. Ziehungstag. Am 24. d. M. gewinnen (Irrtümer Vorbehalt.): 2 X Din 30.000.—: 52.286 2 X Din 20.000.—: 88.463 2 X Diu 10.000.—: 47.328, 51.124. 69 672, 88.997. 2 X Din 4.000.—: 65.109. 70.681. 77.585, 97.407. 2 X Din 2.000.—: 3003, 3706. 5593. 7751. 8083, 9370, 10.406, 10,558, 14.374, 15.221, 18.215, 23.556, 25.075, 27.796, 28.690, 30.307, 30.393, 33.859, 36.523, 36.786, 37-272, 37.579, 39.456, 40.114, 40.256, 43.072, 44.866. 47.279 48.173, 49.254, 51.094, 52.106, 53.476, 56.639, 57.091, 57.303. 60.301, 68.406, 69.032, 69.472, 69.609, 71.415, 75.403, 76.818, 77.693, 79.678, 80.519, 81.056, 81.967, 83.305. 84.339. 85.181, 86.952, 88.613. 89.983, 91.627, 91.720, 94.349, 97.729. Nächste Ziehung: 25. April d. J. 5064 Modernste Wiener PH-se-Presserei § SAneideri nach Liasdmitten erspart Zeit und Stoff. — Erstes und größtes Spezial-Schnittmuster-Atelier Maribor, Aleksandrova cesta 19. I. Stock. Kundmachung. Die Sektion der Damenfriseure der Mariborer Friseur-Genossenschaft gibt hiemit den P. T. Damen von Maribor und Umgebung bekannt, daß über Beschluß der Gefertigten ein einheitlicher obligatorischer Richtpreis (Tarif) für Dauerwellen per Din 200.— festgestellt wurde. Alle dazugehörigen Nebenarbeiten wie Kopfwäschen und Wasserwellen werden separat verrechnet. Dieser einheitliche Tarif tritt mit April 1931 in Kraft. MARIBOR, den 31. März 1931. 3848 Dobaj Stefan, mp. Fettich-Frankheim Maria, mp Flieger Anton, mp. Juratic Karl, mp. Kreil Ferdo, mp. Kosem Ferdo, mp. Kozuh Karl, mp. Lah Franz, mp. Leben Poldi, mp. Mares Emil, mp. Maly Wilhelm, mp. Mraklc Adolf, mp. Paradiz Ivan, mp. Pozar Marien, mp. Riedl Drago, mp. Skrabl Miel, mp. Spitzer Mery, mp. Tautz Richard, mp. Achtung! Lieferung und Legung von Parkettböden. Uebernehme auch die Reinigung und alle in dieses Fach fallenden Reparaturen gegen Bürgschaft und niedrigsten Preisen. Karte genügt, komme im". Haus. KARLCADY Vrtna ulica 13, Pohreije bei Maribor iiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Wegen Abreise werden verlaust/ Echter Perserteppich, ..Kaku' 4X1 m, 6400 Din. echter serteppich, „Kasai", 4X1.30 ch, 6500 Din; echter Persertepp>1/i „Fabris", 3X2.80 m. 12.M^ nar; echter Perserteppich, <" sak", 2X1.10 m. 2000 Dinar. Schatulle mit echtem Silv% besteck für 12 Personen 6000 t nar. — Aus Gefälligkeit bei 0°' Firma E. Zelenka. Marib . Ulica 10. oktobra 5. Reflektanten auf das Weingut *f* Herzogin Arenberg Gemeinde Presika bei Ljutomer, cca. 10 ha 0^® 5 ha Weingarten), Herrenhaus, Inventar, unmm6 ^ bar an Bezirksstraße gelegen, bester Zustand, den gebeten, Kaufofferte an Dr. Ivo Benkov' ' Rechtsanwalt in Ljubljana, Aleksandrova cesta ^ zu richten. — Informationen erteilt auch Notar r zu n in Gornja Radgona. ____ DANKSAGUNG. Für die sofortige Auszahlung der gebührenden Unterstützung nach dem Tode meines Gatten Herrn Johann H e s k e, Gendarmerieobersten i. R., spreche ion hiemit dem Volksselbsthilfevereine »Liud-ska samopomoö« in Maribor meinen besten Dank aus und empfehle diese human Institution jedermann zum ehesten Beitn M a r i b o r, am 20. April 1931. 4993 Marie Heske. .Qytedakteur und iflr die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der iMariborska tiskama« In Maribor. — Für den Herausgeber und den Druck vcraDt" .wörtlich: Direktor Stanko DETELA. —> Beide wohnhaft in Maribor J