»'«ifni» v'ißfM prsi» 1'SV 74.1«k?s»NA ^s»ek«lnt «fAok«nt ek ««GdAMOl. TqtMdsttung (?O>«svi» 2e70) »o«,i« un«t öuokilfuekv«» «i»n klt». zozch^; Hia«IS0«. ^u^ie»v« Ul t: in »«va»A0, o-Nijsv« u»«e» s ZO»< kliekp«»fs. . 4 wi^> monitl 22 Oin, ru»t«lt«n 24 OIn. ljurek k'os' ZZ l)ii», tb, ck«« ltdrts« mon»tt. ZS vin. ^inv»Inumm«' » SV u 2 ^»nu»k?!i»W niek» »turntsftz. Verenguers MWon >c BesUcvuligen W einer franMisch-italienischen Annäherung / Die Wege hiez» fiiliren über Beoqrad Tokio ttiumphiert Die Situation ini fernen Osten sah etwas bedrohlich aus, als das sapanisäie Au-ftenittinisterittln durch seinen Sprecher vor der Weltpresse erklaren lief',, Japan werde es nicht dulden, daß irgend eine Macht Chi^ na wirtschaftliche, finanzielle oder militärische Hilf'^stellunfl leiste. Darunter war auch .zu verstehen, daj^ Japan sich das Recht vorbehielt, beispielsweise qeqen die Ck^ewöb-runsi von Anleihen an China Einspruch ,^u erlieben, denn schliesslich hätte dieses Geld ja zur Anschasfuiiq von .^ianonen und Tank.A dienen lönnen. (.^S scheint soqar, das^ qerade dieser Anleihefall den nnmitlelbarcn Anlas^ für die aufseheiierreqende (^rklärunfl dcS ici'.'anischen Ausicuniinisteriums abgesteben hat, denn zwiscbeil Nanlin;^ und Washington sollen Perhandlunqen über eine aine-ritanische Anleihe un China schweben. Auf jeden ^all war die Deklaration von Tokio nl!t denl (^iruiidsat; der offenen Tiir, der beispielsweise in dem soflenaniiten Neun-Mächte-Pakt für China ausdri'icklich fcstqe--leqt ist, nicht zu vereinbaren, und sie sah der Aufrichtung eines Protektorats über das nach der internationalen Miktion iuiiner noch unabhängige nnd souveräne China verzinei-felt ähnlich. Cs folgte denn auch, wcis nach der politischen L?ogik der Tatsachen folgen inusite: Zivei der aul meisten interessierten ächte erhoben in Tokio Borstellungen. Eng land lies^ eine Note überreichen und die Vereinigten Staaten von Anierika stellten Rückfragen. Das sah ganz so aus, als sollte die Unklarheit, die in die ostasiatischen Dinge durch die Politik Japans hineingetragen worden war, beseitigt werden. Eine eindeutige Stellungnahme des Kabinetts in Tokio zn den durch die diplouiatische Schritte auf-geivorfeneit iiiternationalen Rechtsfragen niiis^te entlveder den Rüttzug Japans auf die L.^iliie der Verträge oder den ?lusbruch des ^tonflikteS bringen. .liud''l anderer Mächte im chinesischeil Reiche ieuierlei Hindernisse in den Weg legeii. >>irota hat allerdiiig'5 incht gesagt, wie er diese ai,geblich toleranie >^altung Japans in den drei lej,Uen Puntien niit der bean» sprnchten Porinochtstellung i» Cinklang zu bringen gedenkt. Cr hat aucli incht verraten wie er sich die »veitere Crfnllilnli des Neuii-Mächte-i^>ertiages vorstellt, in d»'>n die Un-^ terzeichner-Staaten, darunter sich! verpflichten, das; sie davon obselu'u mollei?, „aiio den Zuständen in China '.»tii^-ien zu! Pari s, Mai. 'u Zusaimnenhange init dem rouiisch-^u Uhal! des Porsiärtige Angeleg<'nheiten. S.'aator Bereugue r verösfeutlich! aris Midi" eine Eilschrift seine^> röiuischen ^iorrespondenten, in der es s6ilies;lich Heist,t: Die Auosichten iiir einen franzi^sisch-italienischen Pakt dnrjtcn nicht ciuinal so schlecht sein, als inaii vor einigen Wochen uo. den bisheri-gOl Standpilnkt gri'indlich revidiert nnd Italien wünscht sich s^ente mehr als je zuvor eine eilgere ^'^usalnuk^'na^beit init ??rankreich Tic „R e publig u c", das Organ der radikalen Partei, befas^t sich init der bevor--stehenden Reise B art hous nach i^eo-grad lind Bukarest und betout in diesem ^n-salnnieiihailg.', dasz?^rnnkreich zwar iliierei-siert sei an eilier Ciniguilg init Jtali^'n^ doch inüi'se hiebei darauf geacht<'t werden, dasi die erprobte s^reundichaft niit Jugoslawien nicht auf die Prolie gei>.'llt iverde. Diese fran'>i^sis6u' Au'',envo!it!k könne nur danli erfolgreich seiil, ivenii sie in Etappen durchgi'süsnt werde. Zuerst niiisse die '^^ünc'-nistreix' iil ?^eograd und Bukarest befestig! nn'rden, erst dann könne ai» di<' Ronl-Reise des französische»! Aus^eltiitinisters gedacht ivi" d>'n. Die ^^^iindanlente einer Annäherniig ^'r^^'ilkreichs und ,'Italiens seieii nicht in Roin ulld Paris, sondern in Beograd. Römischer Dank Konsternierun» in ungarischen Agrarkreisen / Italien hat die Zölle auf die Einfuiir von Lieh aus Ungarn liedeutend erhöht / Der praNische Wert der römischen Protokolle Buda pe st, l. Mai. Wie ein Blitz aus heiteren, Himniel traf die uilgarischell Laudivirte die Nachricht, dasi die italienische Regierllng ab li. Mai die Einfuhrzölle für Bieh ans llugaril iil beträchtlichen! Auslnas^e erhöht hat. In allen ungarifchen Wirtschaftskreisen hat diese Massnahme des verbündeten und befreundeten Italien grofie Enttäuschung hervorgerufen. Der Landesverband der ungarischen Landwirte traf gestern abends zu einer Sit- znug zusainiiien, die sich luit der neueil Lage beschäftigte. Der Präsident des Ber-baudes hielt bei dieser Gelegenheit eiiie Rede, in der er die ungarischen .'^>offnuugeil auf den italienischen Markt stark ironisierte. Cr sagte, Uugaru habe »vieder einn!al eiir röluisches Wunder erivartet, unn aber müsse die .«doffilung auf deu praktische!! Wert der rölnifchen Protokolle stark herabrednziert iverden. Fiir den ungarischen Bieherport ist diese lleueste italienische Momlabn"' eiil sckiwerer Schlag. Sroßarabische Tendenzen Der König »lon Hedschas, Jbn Saud, will ein großarabisches Reich begründen / Englands Interessen stark gefährdet L o il d o n. t. Mai. In englischen Ncgierungskrcisen verfolgt nlan die Vorgänge iu '^emen wie übers)^aupl im übrigen Arabien mit zunchuleuder Auf-inertsamkeit. Mair kann sogar behaupten, das', si6> iu cnflliichen führenden ^ireisen in: >>lilblicl aus die Ereignisse auf dieser .'^^alb-iilsel Besorgnisse geltend zu machell lxgin-nen. Der Tod des Gros^iniams von 'Alenien, des eigentlichen politiscl^'n nnd lueltlichen >>errschcrs disses Landes, ist offiziell zivar noch ui6)t bestätigt ir>ord<'n, inan zweifelt aber keinen Moment an der Richtigkeit dios^'r Meldung. Es kann au6> leinen? ,'Zweifel unterliegen, dast die Streitkräfte?)emens zusamlnengebrocs seine Sonderiuteressen zu ver leidigen l)at. ^bn Saud strebt, wie inan sieht die S6iaffung eines groszarabischen Reiches an oder zumindest ciilen Bund der arabischen Staaten unter seiner persönlichen Führung. Der Berichterstatter des „D ai ln T e-l e g r a p h" betont iil diesem Zusai»iinen-t?auge, dasz dieser (bedanke sehr stark Wurzel zu fassen beginne iil St)ricn, Palästina. Transordanien und iiil ,^^rak. Dnrch die Realisierung des erwähnten Konzeptes ivür-de das Gleichgeivicht der raste iin nahen Oste»l zcrstl^rt iverden. Jbn Saud sei der Mann, der dies verwirklichen könnte, da er äusserst fähig sei nnd die ersorderlickie Popularität besitze. Die Konferenz der Kleinen Entente bis Anfang Jiuni vertagt. Barlhuu lvird daran wal^rscheinlich teilnehmen. B ti k a r e ii, l Mai. T?ie siir Mitte Mai anberauinte ttonsc-renz der Aufjenminister der .«iUeiuen Cn-tente wird zufolge neuester Meldungen erst anfangs Juni stattsindci?. Es ist, wie l?'er erklärt wird, nicht nusgcfchlossel:, das? de» sranzöfischc Äluficnministcr Ba rt l, o u an dieser ^tonserenz gelegentlich seines Bukare-fter Besuches teilnehmen wird. Englands Lustabrüituno!Sz?sk Eine französische Stimme über euglizri.e Abfichtelt. Entlveder so oder ai!de',c. P a r i !. Mai. Der ^oiiderl'eririnerslaller dr.i ,!> o de Pari s" schreibt, das', i^i^' ei?al>'^-ie Regierung sich niangels einer and,"ei! sniigonlöglichteit darauf l'esauün!en eine Liiflabrüsilingsioiiseren^ ei!i-,i!!>('N!''rn. Dn'5 'Ziel der englischen iräre in d'e- seu! ^aile folgeiide'i!: entioeder e-> ir.' d^'ii die ^^nftstreitkräfte der wichü.iüen lmkliiien laleii Siaaleil deni enalischen ''i'd angeras'.t, d. h. herabm'sei'.!. oder ist in > u derein ^alle England genölitii, sein rüi'lnngc'staud senen i). - / u - tes Enroi.'as, d. i. ^raiilreich<> i)n',.?^ r ableiuüig aiizlivanen. Riiltgang dcr ii? de; chosloniakci. P r a Die ,'^ahl der Arbeii-^losen siellk siri, n'il EN0.' '.'li'r'i NN' >!!!' / . Zahl rwil ,n t»er gleir!>en ,jei! - Borjahres. Börsenberichte Zürich, l. Mai. D e v i , c n. 'I' '!? London I.',,?.'., .. Mailand 2N.25, Prag Wien Berlin Ljubljana, l. Mai. D ev i i e ii^ i„ London ll l.l'.^-l?.''.?!', '.'i'eu'no' ' -s ' Pariv Prag l I ^rien öilerr. Zchiliing lPrivaicl'.'^'' ziehen, uul sich besondere Rechte und Vorrechte zu sichern". Das hat Japan bisher China gegenüber ja so gut >vie ausschliesslich getan, uud wenn aus Pekiilg geineldet lvird, das? das japanische Oberkoinmando zurzeit gerade »nieder umfangreiche Vorbereitungen znul Bornlarsch in die innere Mongolei trifft, so sieht das nicht dailach aus, das; Japan sein Verhalten Chiila gegenüber zn änderli gedenkt. Trohdein »vird seitens dcr britischen Regierung eine dlirch Sir Si-m o n iln Uliterhaus abzugebeilde Erklärung vorbereitet, die aus der ^ailfare der Protestnote eine Chaluade »nacht. Sir Si»non »vird erklären, daf^ England garnicht beabsichtige, in Ehilla zuin Schadeil Japans zu iiltrigieren, und er wird sich belnühen, das britisch-japanische Gespräch init einer di-l'loinatischen Fornlel zu boendeil. Allch von Washington ist iiu Augelrblick laum iloch etwas Weiteres zu erivarteii. Die Vereinigten Staaten »nünsche»» bei der et-»vas heiklen Lage ihres allgenlein-volitische»» Verhält»>isscs zu Japan nicht in der ersten Ein Schachmundertind. ^"^^n Beograd erreg! sechciäiiri 1.' chen eine-^ >1affeel'.ailvlu'ni;er> a!> ? ^ -lounderlind Aufsehen. l>er Milorad Boxi^ noch iiichi lesen i'!i> '.ii-ei-ben kann, lwt er im »aneel-anv ^eiü.'.^ ier so gui Scha kvi.'len .lelerii'^ er ulit deil gemiegle'ien nnd er!ol)rei>'s.'n - 'u'--lern annle!»»nen kann. ^lainiuia':/" des allen Bo7.i<^. voin el i stehen, macht es grosjen ^vai;. t>en des Jungen anf^ilNacluln. De», ^kleinen n es bereits gelungen, der Reil)e nmli d ' '^chachgrös^eii Beograd-? zu l>e'ie.i.'n. ^'r seil je^t auf eiuer Schule iveiler an->g.'l.'il>e! iu!i> da»ln auf Tilriliere geschickt w^teien. Linie zu steheu, solailge die meidnnii des offenen .'»tollilittes noch »nöglicki erschen,:. Sie haben sich auch jeitt erst vorgeivagt. iia^li dein Englaild seinen divle»naliimen Sr!,rili »lnternomineil t?atte. Voll den europäischen Siaalen luille al lenfalls noch von ^rantreich. das sa ant!, zu deu Unter^eichllern des Nelln Mackne' Patte'5 gel)ört, etwas er»variel iverden dn,> fen. Javan stehr deni .^tonslitlzentriln! vlu'N' drein dnrrli seine Besi»uliigeii iii Jiidockiiiia nahe. Aber die französische Politil ist seit .Manborer Zeitung" Nummer lvS. » SamStag, ^en S. Mai l934. einiger Zeit eifrig i>arum bemüht, keine Trü bung ihres Verhältnisses zu Japan aufkom inen laiscil und hat sich im vorliegenden ^cille völlig passiv verhalten. Ancti ^oivjctruftland, daS mindestens die Mcinflvlci uls seine Einflußsphäre betrachtet und sich also unmittelbar getroffen fühlen s^^lllr, scheint den gegenwärtigen Augenblick i>i ciner Verschärfung der ohnedies gespann-leil Situation zwischen Tokio und Moskau, B. die Pekinger Presse veranlaßt, ei« licil »rieg zwischen Sowjetrußland und Ja l'au als unvermeidlich hinzustellen, nicht tieitragen zu wollen, zunial es ihin zur Er leichtcruni^ der Lage an der mandschurischen l^renze vielleicht niäit unerwnnscht ist, wenn ,'?avail zunächst einmal sich mit China auseinandersetzen inuß. Diese Auseinanderseyuncs war nach den scharfen Erklärungen, die Nanking, ermu tic^t dnrch d!c divloinalischcn Aktionen von i.'ondon und Wask?ington, abgab, zunächst riqentlich zii erniarten. ^^eht ist nlan dort l'uttäuschl und aiisscslchtö der eic^euen Schwä l1)c wird inair c!? finiln wagen, sich dem neu cn sapanischetl viegciuc'nieansprucki zu wider-il'hen^ natiiden! dic t^irosilniichte in ^sten u. ?Sesten sich ,uil und lciie wibernd aus der Prcitestsroitt znrüclzit.'sn'n. ^'"^n Tokio aller lriiiiiiphiert niaii. Natürlich nicht luil ll^iilcu Ziegcssanfaren, sondern mit ienein stillen Lächeln, das dem zähen und zicll'ewin'.ten ^''^avaner ni6)t nur in der Zviiare seines' vrinalen Lebens, sondern auch in der grossen eigen ist. 500 GchiMng Sperre gegen Jugoslawien? Vint sensationelle Mitteilung der „Deutschen ."ieitunst". - Will die vfterreichische R«gie. rimq wirklich provozieren? Cell c', Mai. ..D c II l I ch c' i s n n q" in drinjv m iiircr Heuligen Numnier an 5ii.'sle u.nlisN'hende sensatioilelle "ieltiiing, für 'liichligteil das Blatt lell'ikuerslänstiicli die zu übernehmen liai: völlig l'nlvliin'n'^mnrdiger Quelle gel?! iin>.' ^>ie '.Viichiidii äster- reichiiVfte ^»ie.iieunig l'e.ilisichtige, «>a'Z ')lns-reiie^'iliim Nliil) .uni^^slti'.vic'n mit einer Ture :'mi .',<»» lfiiinlnnit'.'iN Zil'illing zn belegen. gclien ?ii<'ie '.'caclirichl inil allent Vor-iiei)iilt wiedei." la-.. v'->!aii nein in i)iesein -jusauimcnhan-gl' 'c'st, dlis; tiie 'il^eilevveillK'i' <'in Viertel iier der liigi-'slmvisfiieii ".'ldria stellen nni> I^ininl )ii der iiaclmelienden 2chlun--solgeriiiig: „.'i'-euii da-^ Ergebnisse der .."liiinlisch.'II 'ind^ u'enu das ^ie <.^rfi!slllilg de^'' iiieluiisterr^'ichischen '.i^ersprechl'il.5 iit, mil nl'eii Staaten zusaui-inen arl>eikeii in^illen. dsinu uüisseu ivir elnlicli >ag<'n, diii' !^^>e!l>lZt>en gewis', niclil gec'ianek siii«>, >ii!s(^nuueii>irbeil zu '^l rt^en. Cc« ums', lelbit aiin^eiinelien^e 5taa-N'n iiilikwindig l'ciiilnen, '^esti'rreich seine '.»Bürger süiiiilich ^n'ingi. neu ^ulga-'lmnilii seiii^nl'leil'en, wälnl'iid ^sler. reich'iche ^reindeu'.x'rlelzv-'nt', bant^ ünt Ungarn iiiid ^'^^lalien dicle Aliseimuen schlier,!, il^er ist man eifersiichlig ,ius tiie sstiene dl^Inmiinische >i!isteV" Dmtfch-Olneflschjapantfche Derhandlungm? Byüglich edler Attion gegm die Sowjewnion / Ein Plan des ehemaligen Reichswehministers General von Seeckt? Pari s, 3. Mai. Wie „Oeuvre" berichtet, hatte der französische 'Zlußenminister B arthou eine längere Aussprache init doni Cowjet-gesckiäftsträger R o s e n b e r g. Bei dieser Gelegenheit gelangte die Frage des Beilrit-tes der Sowjetunion zum Völkerbund zur Sprache, ebenso auch Japans Monroe-Doktrin des Fernen Ostens. Hiebe! sei erniittelt worden, daß Mischen dem japanischen Au« ßenministerium und Marschall Tschang Kai Scheck ein gewisses Abkommen bestehe. Es handle sich um einen großen Gedanken einer chinosisch.japanischen Zusammenarbeit. Den Plan habe der frühere deutsche Reichslvehr-minister General von Seeckt ausgearbeitet, der gegemvärtig in chineiis6^>cn Diensten arbeite. Die deutscki-chinesische Zusam-uienarbcit sei gegen die Sowjetunion gerich tet, ein Plan, für den sich Marschall Tsckiang Kai Zchek voll einsetze. Dle„V.S.—Trägerin des SfterreWfchen Staats- gedankns Dollfuß kopiert eine Einrichtung des nenm Deutschland nach der anderen / Die Vaterländische Front analog der NSDAP öffeMlich-rechtliche Körperschaft Srwettemng der Venfivnsver-flcherung filr VrtvotangesteMe Be og ra d, Mai. Niich einem Dekret des Ministers siir So-iialvolilit nlid Voll'.'^gesnndhcit werden ab 1. 7^uni in die Pensionsvevsicherung sür Pri-natiiiigeslellte einbezogen: alle Bediensteten der Z)ampsschiffahrtgesellschaften des !^ö-iiigreiclies ^Ulj^lislawien, und zwar ohne )1iiictsichl daraus, welchen .erden am Sanislag, den !). Mai, unter grosier Auf-nmchnng degradiert. Dabei werden (^inljei-ten der Bnkaresler Garnison und ein zal)!-reick^es Publikum altwosond jcin. Ä l e lt, 3. Mai. Die Äundesregierung hat durch einen Sondererlaß die Vaterländische F r o n t auf die Stusen NSDAP zu einer Wrpcrs6>asl i.ifu lcntlichen Rechtes einfach kopierte. Den, !. Mai als ^taalsfeiertag stellt sich dicser neueste All nn'irdlg an die Seite. Die Regierung Vrotllunierte die Vaterländisäie ^-ront als einzigen Träger des i.^stcrreichiscl>en Slaats-gedantens. Die von den österreichischen Christlirlisozialen so viel »erlwlinte „Totali-siernng" Deutschlands ist null au6? ilt Oe-sterreich Mode gcwordeit. Oesterreich ist ein T^'ilalitaat geworden, in dcm nur der Wille der .^^errcn Dollsus?, Ztarhcmberg und Fen bcstin^ntend ist. ,^-nl Sillne dieser Willens- kundgebung luüsscn die noch bestekienden Parteien sclbstverständlick) genau so ihr Eigenleben aufgeben, wie dies in Deutschland der Fall ivar. Die Christlichsozialen opfern 'ormcll zwar il>re Partei, nicht aber auch den Einflus; von giistern. Da die Sozial de-luokraten praktisch genommen ohnehin schon au.^ dem Blickfeld verschwundett sind, müssen jelzt no6i die Gros^deutschen und die .'deiinatblöckler ihre Parteien liquidieren. Die Großdeutschen mtd die Landböndler wellen alx'r freiwillig ihre Organisationen llicht anslösen, sie scheiileu sich daslir ent-schlossell zn baben, abzuwarten, bis der lie^ Hördli6?e ^»ngriff ihnen ein Eltde niacht. W i e n, Mai. Die Regierung Dollsus; hat gestern die seit einiger Zeit angekündigte Einbildung dadurch erialiren, das^ S t a r b e nl b e r g zuln Vizekanzler nnd e n zum Sick^er-heitsminlster ernannt wurden. Sbn Saud flegreich Der König von Hedschas hat den Haupthafen Aemens ein' genommen / Englische Intervention für gefährliche Europäer L o tl d o n, :i. Mai. Nach hier eiligetroffenen Meldungen l)a-ben die Trn^)pcn des .^^önigs ^^bn Saud von .?^cdschas im weitere,! Vordriilgen nach nlett die gros'ze V'^iucintadt >>odeida eingenoin nicn. Zum 5chul.^ kicr englischen Stoatsbiir-. ger ist vor .<^c>deida ein englischer !>lreuzer eingetroffen. Um V'odeida sollen weitere 5sänl;>fe im Gange sein, in denen die Wah-habiten siegreich vergelten. L o n d o n, N. Mai. Die Trnppen des Jmam von "j/jenien nins^ten die .^'^asenstadt .^->!.ideida nach hartenl Äampfe räuinen. Den Vahhabiten fielen grosse Munitions- und Wasfenvorräte in die Hnlide. Nach delil Rückzug der ^))eiileuiten bliel>en lioch zahlreiche Europäer s6)ul.^los in der ^tadt. Da die Araber die Gelchästs-läden zn pliindern begalinen ilnd anch Europäer überfielen, mufften englische Sce-streiilräste eingreisen. Port 5 uda il, 3. Mai. Nach nnliestätiglen Meldungen aus Ho deido isl der olierste ^nlain von ?)emen ge-sterben. seiner .^oauptstadt ist ein Ans--stand ausgebrochen. Einer der ältesten Saline des ^^nlain Saifal ^^slains ist fli'lchtig. Weltwirtschaftskrise überwunden N e ni »1 o r k, 3. Mai. Der Präsident der General Motors Corporation, Alfred P. Sl oa n, lnelt vor der Vostoner .van)e!s-lantmcr eine optiniiitisckie Rede "iber dic W c l l IN i r t s ch a f t s l a g e. Wenn die A u t o ill o b i I p r o d u k t i o n der Welt einen Mas,stab fiir die Wirtschaftslage bildet, flihrte Sloan ans, so sei joivohl in England als auch in den Vereinigten Staaten von Auierrka der Beweis daflir erbracht, daß das Sch'N>cvste in der Welliwirtjcha^ts-kri'sc bereits liibcrwnnden sei. Die ailierika-nische Autontobilitl'dustrie ltvrde in diesem Jahre 'ZÄtgen ine'l)r prodnzicren als iin Jahre 1VI und Wagen «'ehr als im Jahre Sie dürfte, so^ueit bis- her zu ilberseben ist, ntit eiiter Jahresproduktion von rund ^..">00.000 Wagen die Produktionsziffer des Jahres 1!)3l ininde-stens erreichen. Sloan nnterstriä) dann die Richtigkeit der ^orderttng des Präsidenten Roosevelt, das; iln Interesse der Ueberwin-dung der Wirtschaftskrise denl Arbeiter sozial nltd ^wirtschaftlich zuerst geiholfen werden lnüsse. Die Ursache des Rückganges des amerlkanischelt Ll^^benGandards während der lelzleit Jahre sei ni6>t die schlechte Ver-teiluitg des Einkommens gowesen, sondern vielinehr vie ?atsa6)!e, das; nicht genügend Einkoinmen zur Verteilimg da war. Mit Vezug auf d<'n internationalen .'^'»andel erklärte Sloan, Amerika habe inliner uiohr einselien gelernt, das; es seine Waren nicht anf deil Weltinärlten verkaufen könne, nvnn es nicht zugleich auch bereit sei, fremde Waren zn taufen. Er befiirwortlt deshalb die von Roosevelt dent 'Kongreß vor. geschlagenen neuen .Handelsabkommen auf Gegenseitigkeit mit den Staaten, die ameri-kaniische Waren kaufen. Uc!^r die Lage atn A r b e i t s iir a r k to wird übrigens von Arbeitgeber-Seite bekannt, das; die Zahl der gegenwärtig in den USA noch Arbeitslosen rund 8.000.000 beträgt, d. h. um etwa 5,000.000 Arbeitslose weniger als zur gleicht Zeit des Vorjahres. «An Heimwedttllvrer aus dem Hinterhalt erschossen Wien, 3. Mai. (Avala.) Wie aintlich berichtet wird, stieß in der letzten Nacht eine ^Heimwehrpatrouille zwischen Ebensee und Ischl auf einen Hinterhalt, aus deni das ?^cuer auf die Patrouille eri>fsnet wurde. Die Patrouille mußte sich sehr bald zurückziehen. In der Schutzkorpskaserne angelangt, berncrkten die „'^ximuiehrlente, daß ihr Führer Franz M alki ne fehlte. Auf die Suche im Walde saitd man Malkine mit vielen Einschüssen tot ain Boden vor. Es handelt sich um die Tat politischer Terroristen. Aotastrovdole Twckendett ln savosteuwpa B u d a P e st, 3. Mai. In der General-versainmlunfl des Pester Komitates wies ein Redner darauf hin, daß Heuer die Saatei^ in Ungarn infolge der abnorinal warmen Witterung .pvei bis drei Wochen frülier als sonst reifetl werden, so daß nnt dein Schnitt wahrscheinlich nicht erst mn Peter-Pauls-Tag. sotldern frilher, vielleick)t sogar sckwn Mitte Juni, wirid begonnen worden können. Jnwlge der anhaltenden Dürre sittd Ge-« rüchte ilber große Saateirschäden im Unt-lanfe. '-L^^on offizieller Seite niird mitgeteilt, daß die Weizenisaat die Dürre bisher ver-hältnisntäßig stnt überstanden hat und leine grösseren Schädeit zu verzei6>nen seiott. Bukarest, 3. Mai. Die ungewivhnliche Dürre in Ruinänien droht t'aiastrophale "Wonnen attzunehlneu. „Eurrentul" fordert nlit Rücksicht ailf die Gefahr einer Hungersnot, das', die Au'^-l'nhrprämie für Getreide aufgehown, säintliäie vorhandenen (Mreide» Vorräte registriert nnd bis daliin die treideexporte überhaupt verboten werden sollen. Dolksgerichtsdsse in Deutschland Berlin, 3. Mai. Das schon vor längerer Zeit angekündigte Geseß zur Aende-rung von Borschriften des Strasrechtes und des Strafverfahrens ist heute im Reichsgesehblatt unter dein Datuin des 30. April verkütldet worden. Dieses neue Gesetz schafft auf deln Gebiete deS .Hochverrates uitd Landesverrates einen nenen Rechtsznstand. Die Aburteilung von .Hoch- und Landesverratssachen wird knttftighin einem neugeschaffenen Volksgerichtshof iibertragen. Dieser Volks-geriäitshof entscheidet in der .Hauptverhandlung. Der Vorsitzende uttd eilt weiteres Mitglied ntüssetl die Befähigung zum Rich-teranit haben. Die drei übrigen Richter sind Laienricliler. Die Mitglieder des Volksgerichtshofes und ihre Stellvertreter werden auf die Dauer von Jahren vom Rci6)s-> tanzler auf Borschlag des Reichsjnstizmini-sters ernannt. Gegen die Entscheidung des Volksgerichtshoses gibt eS kein Rc6?tStnittel. Als Anklagebehörde fungiert der Ober-reichsanwalt. Die Wahl des Verteidigers bedarf der Genehiuigmtg durck) den Borsitzenden des Gerichtes. Diese Genehini-gung kann unter Umständen eittzogen werden. Die schwersten Verbrechen siltd ntit Todesstrafe bedroht, so u. a. auch die Aufforderung oder Aufhetzttng zu hochverräterischen Unterilehlnungen. Dazn gehört auch die hochverräterische illegale Propaganda dnrch .^Verstellung und Verbreitung von Schriften, Schallplatten oder dilrch Eitirich-tung voll ^unktelegrapheil usw. Wer dafür arbeitet, Reichsgebiete vont Reich loszulö-seit, lvird Ntit dem Tode bestraft, eilte Ve-stimlnnng, die sicl> offenbar anf das Staatsgebiet bezieht. Mit Zuchthaus nicht unter ü Jahren wird u. a. bestraft, wer öffentlich oder als Deutscher ini Auslande dnrch eine unwahre und gröbliche Entstellung eine schwere Gefahr für das Anseheit des deut-s6)cn Volkes herbeiführt. Tamstafl, Ken 5. Ma! l9.?i ..Mariborer Zeitunc^" ' K S k v S '"'G i»t Dinv dsquvm« un6 grUncliienO 6«» VVaseksn». ^l« »is vt«I - t«u»Ene> rsuvn d«rOlt» dskolgSn. Slv >»t To Olnfse»^: «dvnit» sln^eieksn mit ^r»u»nlod, mvfgONASlnmN! kovkvn mlt Leklskt?«rpGntin»TOikG v>^5 157 oie /^issei? sei oe!? Zettle«! „Böilerwanötmng" in der Hauptstadt Siedeltermin in Beoqrad / Die Wohnnngsfraqe in der Residenz / Die Lage der Hausbesitzer nach wie vor giliistiq Cinttnddrcißig (^rad im Schatten. Die ^ man die <5tcucrzisferu als (Grundlage, dann ^^auptstraftcn werden einseitil,. Ziehen sich ergibt sich sollendes Rentabilitälsbild: In auf der einen Leite ununterbrochene lange Tischrcihen, so liegt die andere Seite verödet. Aber die Soune ist gerecht und vcr 55>4i) Neubauten seit dem -^^ahre 191» wurden zusammen Dinar inve» stiert. Die Verzinsung beträgt demnach ödet vornlittags die eine, nachmittags die > Prozent unter der Annahme, das; die Miet andere Seile. Gegen Abend reihen sich die^zinse tatsächlich sienau angegeben wurden, farbigen Tischkolonnen an beiden Seiten Da die Gesamteinnahmen der Beograder und man muß sehr darauf achten, nicht ei-^ Einwohnerschaft eineinhalb Milliarden bc« neu Antialkoholtisch zu besehen, will man j trägt, wird hier dur6)schniltlich 18 Prozent ein Vier trinken. Dem Bcrkehr ist nur ein! des EintoinmenS an .Hauszins ausbezahlt, schnmler Weg gelassen, weiter oben, in der! Natürlich ist eS den .^lanshorrn nicht .^tnez Mihailooa hat der Fußgängerverkehr! recht, in üblen Ruf zu geraten. Und so hiel-die ganze breite Straße okkupiert. Aus der ten sie vor einigen Tagen eine Sihung ab, vielfarbigen Menge ragt stellenweise eine Gendarinerieuniform heraus. Der Gendarm hat es aufgegeben, den Verkehr zu regeln. Er steht in der Mitte der Fahrbahn. Rechts von ihm geht man hinauf, links hilmntcr. Etklndenlang. ^n dieser Korsostrasje lebt die Witwe eines Arztes, die als leuchtendes Vorbild allen Hausherrn dienen könnte. Eines L^ages liest sie feststellen, wieviel Angestellte alle Parteien und Geschäftsinhaber im Hause beschäftigen. Die jiaufleute glaubten zuerst an eine Stenerkontrolle und gaben die Zahl der Angestellten geringer an. Bald darauf fani fedoch das Dienstniädchen der Witwe und brachte fiir jeden einzelnen Angestellten eine Tausenddiuarnote. Iettt erst wurde es tlar, niorllm es sich handelte und da stellte es sich heraus, dasz anstatt 52 nur ."iK Leute als Allgestellte gemeldet worden Mren. Das Mädchen ging, um zu berichten, und kam einige Minuten später neuerlich zuriick. Auch die restliciion Angestellten bekanien ie Dinar ausbezahlt. Di? Frau wollte einen ^eil des Mietzinses gut verwerte«; nian taun liehaupten, das; sie Menschen glüMich gemacht hatte. Tie^-i^eograder.Hausherren sind sonst nicht so freigebig. Dagegen sind ihre Einnahnien trol^ der schlveren .^trise noch hoch. Eine Statistik liat jel.tt berechnet, daß in Beograd honte jährlich über eine halbe Milliarde Dinar an HanszinS bezahlt wird. Dabei ist die Wohnungsfrage noch lange nicht gelöst. Nach dein .^kriege wurden 1V..';i'>V neue Wol)-nungen gebaut. Fast die Hälfte davon sind große Wohinnlgen, die einen MonatszinS von bis Dinar erfordern. Es unirde errechnet, das ^1W Fannlien ein EilUo^lniien von bis .MX» Dinar haben. ivür sie sind diese Wohnungen zu teuer. Freilich gibt es noch im«,er bei 80M Fa-niilien inil einem Monatseinkommen von -Iber Dinar, die sich für die teueren Wohnnngen interessieren. Für den Rest konnnen die Neiibalilen aber überhaupt nicht in Betracht. Dieser Nest besteht aus I.'j.:jy0 Fanlilien mit eiiiein Monatseinkommen von bis Dinar lind MM» Familien niit einen? Monatseinkoninien von 1000 bis Dinar, sowie Familien, deren Monatseinkoninien unter Dinar liegt. Alles znsanimen sind das etwa 170.000 Personen, die auf Wohnnngen in alten, teil-uieise iinlingienischen Wobnhänserir ange-n'iesen sind, 'jnsanlmen beträgt die bezahlte Iahresttnete Dinar. Davon be-- zielien l4.:?.'i7 Vesil^er alier Hänser Mil-liot?en Dinar und Besitzer neuer .'^^äujer l,:.':.'ü.088 Dinar. Nimmt in der es klar und glatt zun» Ausdruck ge- brackit wurde, das^ die .Hausherrn ili Aeo-grad nnr die Diener ihrer Mieter sind und für Kost und Quartier arbeiten. Entschieden ist ein schweres Mißverhältnis in den beiden Auffassungen, aber beide Teile, sowohl Mieter, als auÄ) .Hansherren verhandeln über ihren Standpunkt umso lieftiger, weil am t. Mai großer offizieller Siedeltermin ist, der, wie jedesmal, auch jeyt über AM» Familien in Bewegung settt. Nicht gerechnet sitid die „-jinnnerherren", etwa 15i.l00 an der Zahl, die alle zu diesem Terinine eine neue Wohnung snchen müssen. So lansen bis dahin über :?0.000 Mieter in den Straßen der Hanptstadt von .Haus zu .Haus und nlehr als 20.<»0(> Möbelwagen, Handwagen' nnd Lohndiener bewerkstelligen in den drei, vier Tage vor u>td nach deni Siedeltermin eine Pölkernianderung, nne sie in wenigen Städten zn finden ist. Da ist eS dann zn begreifen, wenn das Thenia Hansherr energisch ans die Tagesordnung gestellt nnrd. Man spricht eben über die Dinge, die ank schmerzhaiteslen sind . . . —o— sind ans Gold und init dem kaiserlichen Wappen in tvinzigen Diainanieli aiivgeleiil. Die niächtige .^niche tn ganz ans schivav'^eiii Marinor. Die ^tochlzerde nnd Bratöf»» sind ntit Silber eingesas^l. Ein gnldener rost dielit zur Bereitnng der si'ir den ^'itaiser persönlich bestinnnten ^veisen. Die Teller und Schüsseln, die bei der .Hosiafrl aufg^ tragen n'erdei», sind ans qedieiieiieui zun: grossen Teil auch init Edel'n/inrn l'.' seht. Selbjt die -iiratpsainien sind aus ^il ber, ans deniselben Maierial sind ancl» töpse nnd .^tessel. 7^e^e der !«' lilol.'rnv'n Bratpfannen ist unter Blüder Wohlbeleibte Menschen lönlieir duri go nnl N' liaflen Gebrauch des natürlichen ViltcrwasserS ansaiebiaen Ztublqan^^i oliiie strenguna erzielen, .^ablreiche richte bestätigen da^ auch Nieren. leidende, Rlienmatlser. und mit de? Wirkttna de? '!'?'7 Ulfrieden sind. Das „Fi^anz-Iosef" . Bitterwasser i't n Apotheken, Drogerien nnd 3vc^ereil)a!it^I::N' gen erhältlich. Franken wert. Die Ansnialil an «iss'evncn Löffeln entspricht dieienl '^.^n'ns: ??! ! stehen den Gästen des iiers '^nr gilng. Er selbst nnd die Mitvar einmal Kücheilchef iin Hotel Nitz-Ambassador iu Paris. Dort stieg der Schah von Persien eines Tages ab, und als ihm die ^iunstwerkc des Monsieur Medin vorgesetzt wurden, war er von ihrer Güte so begeistert, daß er sich .Herrn Medin persönlich kotnnren ließ. Die llitterhaltnug war ebenso kurz wie inhaltsreich. Der .Kaiser fragte den Oberkoch, ob er Lust hätte, uach Teheran niit-zukommen, um von der Stunde an für den Gaumen seiner Majestät zik sorgen. Als Gehalt wnrde ihnt der schöne Betrag von etwa fM.lXX) Dinar jährl. angeboten. Diese Summe war auch für einen hochbezahlten Klassekoch zn verlockend, um das ?lngebot abznlehnetl. Monsienr Mediit reist? niit seiner Familie nach Persien, ließ sich dort ein bürgern nnd steht jetzt an der Spitze der kaiserlichen Küche. Das Feld seiner Tätigkeit wechselt zwischen Telieran und Tät>ris. G«wiirzkasten mit Diamanten eingelegt. Aber diese Würde ist es nicht allein, die Romane, die das Leben schretb! Mann nnd Frau, die sich nicht kennen Eine unglanbliaft klingende Geschichte. die wieder einntal beweist, daß die spannendsten Noumne voul Leben selbst gesckirie-ben n,erden, bescl,äftigt die englische Oeffent-lichteit. ,'>nt Jahre 1W7 zog Eharles Furlonger als britischer Soldat in den Burenkrieg, inirlidem er sich wenige ^age vorher verheiratet hatte. Seine junge Fran Helen blieb untröstlich zurück. Nachdeui sie fast ein Ial)r lang vergebliä) anf Naäiricht von ihrem Gallen gewartet harte, gelang es ihr niit vieler Mühe, den Wohnort eiites ^sauiera-den ihres Maitnes ausfindig zu niachen, der bereits seit Monaten wieder zu .Hause war. Der .Heitngekcl)rte linterstützte sie bereitlvil-lig bei ihren Nachforschllugen, die aber ein sehr trauriges Ergebnis zeitigten. Nach zienilich genauen Erniittlungeil war Eharles Furlonger in Südafrika gefallen. Die innge Frail wartete noch sieben ^^ahre ulld hoffte uneuluiegt, daß sich die Todesnach-richl als ein imltloses Gerücht herausstellen nn'irde, aber als sie nie ein Lebenszeichen erhielt, ulußte sie sich jedoch langsani nlit denl Schicksal abfinden. Ini Jahre nlnj^te sie das .Häuschen, das sie nnt ihrem Gatlen bei ihrer Verheiratung bezogen hat^ te, verlasseil nnd lebte seitdem in eiitein Nachbardorfe. l)'Harles Furlouger lvar aber tatsächlich nol1, anl Leben. Das Soldatenschicksal I)atte ihn durch halb Afrika getriel'en und schließ-^ licl, nach Spanien verschlagen. Dort traf er einen Landsniann, der ihni viel aus der .Heiinat erzählei« konnte. Von ihtll ersnhr er alich, das; seine Zrail vor eiiieni ^al)r ge- storben lväre 7u^hre danerie es. l'is V,'-longer diesen Schlag lU'eriniink^eu le. llNi.^ kehrte er endlicti in seine -ii rüct und lieiratele .iniii zioeilen'ü.u. ''lü' dieser Ehe eiitspros; aiuli ein l^tint'. der .Heiulgelel,rte niit seiner 7v.inil!ie ir^e'^ lich in einem idnllischen Dorsel,en. l^lnie e'ne Ahnung davon zn I>al'en, das^ seine ern.^' Fran lvenige .'»iiloineler ilnii enlserul in selir armlirl>en Veriiälinii'en ledie i-nd viel und oft an ilir all'>n tnr^zec- !iel^Ii!'l lnit (!!!iarles da^lNe. Durch einen ,^nsiill ersniir t'ie z'nei'.e Frau Fnrlongers, das', eine Frau. i>ie dei' selben Nanien trng, in einen, NlV.Hl'eirde'.f loohnte. Sie lvollle ilnen Mann iiiii der Entdeclnng einer nnru'rliosiien '^ierniand! schast überraschen nnd sinine Helen an'. Anv« der dramatisciieil AnssvracNe ergali sirli zin.i-selsfrei, daß es siel> nin die toigeiilaiilne er ste Fran Fnrlongers lmndelie. d'liarles nnd Helen, die sich .'>i ^^uilue lang ni>ln qeselien lmtten, trafen sia» nnn — nnd erlannien sicl, nicht. <^'l)arles nnd seine Fannlie er-klärien sich al-er bereit, die Fran in ilneni Hause auszunehiilen nnt' für ne >n s^'".gei,, da sie beinalie niittellos dasiand. Die selisanu' (^esrliirlne iprarl, sirli schnell in >5nrren iiernin und gelangie dariil'er Innans zur .^ienntnis der l'reiie''ie!, '7efsein Uchleil Englands, die sich lel'iiasl siir die-seil il'aliren ))ionlan iineressierl. '?liirl' da«.' Geri^lN lvjcl,äfligle sitl, niil diejeni niev! nnirdilten Fall oon Biganlie, enNn^Il !i aber des llrteils, lveil lnan das >^eliir!i.il nicht vor die Scinaiiten des ^^'erirlns >or dern kann . . . .Mar?5orer Zoltunq" Nummer lvS. -M SamMg, Len 5. Mai 1934. — t>cr Ausdruck „^t^öchc" wäre in diesem ^ntle s^ewöhnlich — lzabeil die immer Illach ailsct^iilichc (Behälter von 120—2(V.lX>v Tiiinr jl7iii.lich. Mit dem übrigen Personal, ^eii Unlertöcheu, .^'»andlant^ern und Küchen-iunffeii l'eauiprucht allein die kaiserliche in lirlich einen Aufwand von 10 Mil-kioiicii Tittnr. l^in „armer" europäischer diirfte »ich lieute launl eine so kost--inielri^e .Milche lcislen können. Äaw Agha lchnt Derjangungsoperatton ab -''t o I? sl a II l i n p c l, 3. Mai. Zarn der ältcsl^' Manil der Welt, der an-tielilul, di-l.5 saqeiiliafte Älter von 160 Jahnen l)at'en svll und iinmer noch sri'ch UN!) lustig ist, l)cU iii !)ie><'n Tagen eillc '^'eijiinliungoop^'rtuion aligelehnt, die -.'in lvtaiin.vr liirkischer Är.;t, ein Schülcr und N et er de-.' '^i^>ronov, au ihiu uor-ii^iini'.'ii lvollie. Agf>n ist den '^.'lcr^ken qlq('iii"ili>>'i' sein' inis',Iranisch und defürchtet, seine Ä^innec'lrlisl einznlnissen. luenn er sich t'l'r !^v^'rlition nnter.^ielieu nnirize. (<'r hiU di^' feste Al'sicht sich nneder zn uerl^cirateu llni^ ^^liulier in die '^^öelt .^n iehcil. „ModerebeMon" der russischen Frauen s t ti II. '.llini. Ti<' '.!^e>nül)uini^n der t'ie ,'Kranen in der Zowiet-- iii'i^'n in „iieiel'Icchtslose". ein:iinige uiid lililli inii'lniiiil'ile i^Ueidnnsi stecken. fi)n-iicn iil'7 enl^jiiltig gescheitert ungesehen uier-><'n. ?ie ,'>uiii<'ii in der'-i.''n>jetuliion iiabeu r<'t'e!lierl niw ^stiin erstenninl s^it t'er ti.'!n!i!unisliichen '>ien0lutii?n werden in d Iii t^'iiiiuei'Den '^^^iinter die rnt'sischen Frau ii'ir i>ic Z^nnnersaisDn >st (^nl'in.'di.'ni) grjl-irii!, das', t>ie ?irauclitlei-n!l1>l mein ans liie U'enigen Anlässe l'.''s!n'änt'l tileilit, bei denen rnnische ^iraN'.'N ^^^ait bei niiolän>!'ischen l'''>ejells(siasten 'l'nrr'n. Tie diiiiervn ^raneiitleider, deren einzige Abn^el-Ii'/lung in patriotischen Abzei-(i!.'ii n'i>' lieinen '))iasl'l>i»cngeives)ren, Tele^-l'lienen, Tiatl^nen, ,'^!ng^zeiigen nnd as)nli--! II ^^.eictieii >e>7' militärischen nnd in^u-uviellen ''lusb.nie'^ bestand, werden, sonvit man die-.' nii? i>er ^rlnn'iiiniideau^stesluna i'isl'hen keiinie, nie n'ieder aiilersteln'n. Dillinger mit dem „ehrNthm Gesicht" (sin echle'5 'Itanbersli'läcticn l)at sich der lliichtiiil' Z>j>n'cruerbrecher Tillinger im '.'lri^^nia lielcist.'l. Cr erschien in ab-lil".i'>''!.er!>Ucidnng vor dein V^ausmen einer esnjaiii.'n ?,.ir!neriainilie und bat uin ein da er innde nnd hungrig sei. Tie niiilcidige ^variner'rau lies', ihn ein ^ ank >^ir!ind 'eine«^ n' und >ia!i i!iin legar ein Paar .'»ileidung^^' innle N0N ilnein Mann. Al;.^ der Farmer al't'nd? liciintelirte, erzäs>Ite ihui die Frau neu ilnein ^stunUing. Tillinger besas', die ,v^.äNiei:, si.ii dem Mann alö Arbeit'^to'er auf der '^'^anderschait vorzustellen und ihni i.ir da>' ^Dbdach .^u danlen. Deul Farnier, der 'ici, erst fiir^^e ,^eil vorher nlit Bekann-!en <'insiehend über die nnglaubli6ieu streiche de>5 gri's'.teli ainerifanischen Perbre^cvolver in der v^and, iin '^^.'ohn^^iminer, nio sich die Faunlie .^uu? Abendbrot versaininelt hatte, ntid drohte. Utfort ^^u schiel',en. iveun sich ieniand von der -tesse rührte. "I^ie ga't^ze Nacht ulid den da-rcius folaeirden ^ag hielt er die Fcirmerfa-iiiilie i», 'Vohnzinuner liesangen, während ^nx'i Angehi^'rige seiner Bande si6> iit^wi-'st)en nnt Proviant aus deui gastlichen 5^ause 'ersergten, danii verschwaird er mit seinen ^tonivliten. "Die Überfallene Fauiilie wagte ii!6il, sofort die Verfolgung aufzunehmen, li'eil Dilliuger ohne Bedenken ans jeden Angreifer zn fchief^en vflegt: und al<' die alarmierte Polizei die ^pin' anfnahni, ivar der '!ierbrecl>erk^iuig längst liber alle Berge. «Kebenket der Ailtituberkulosen-Liga! ^sZcaF QHZ^SFlllc Joftfine MNnarße: Mäöchmerziedung Aus der Vortragsreihe der Pödagogischen Woche. Uebcr ein wichtigste Fracke der Gesantier-ziehung, die Mädchenerziehung, sprach qe-stern vor dein vollbesehteu Kafinofaalc die Fachlehrerin Frl. Iosefinc MIi nari L-. 7^n ihrem Bortrag, dcr ungemein viel Zn-jtimumng und Beifall fand, behandelte sie die s^rundlegnng eitler sinngemäßen (Erziehung der tvcrdendcn Frau in den heutistcn schivierigen Zeiten de^? wirtschaftlichen nnd sozialeil Lebens. Tie Frau, l'erufen, die Hüterin dc>? heimischen .'^)crdcs zu sein, dein da'5 kostbarste Gut unserer '^utuuft, das Kind, anvertraut ist, musz zeitgerecht au die grohen Autgabeil, die das wandelbare Leben an sie stellt, init grös;ler Sorgfalt ge-fül?rt Vierden. Die cutsprechende Vorbereitung für ihr berufliches und ihr familiäre-S Leben mus^ von alleu» Begiiln an, in richtig ge x^ahnen «geleitet werden. Die (5rziehung zu einer gesunden Wirtschaftlichkeit, würdevollen Einfachheit, .',ur alle«? besiegenden Liebe zu Pflicht und Arbeit nerdient die gröstte^ V<'achtung. Ter gesunde Tinn für alle ??a-türlichkeit, der der ?vraucn prächtigster Trieb ist, musz rechtzeitig goivcilt und ge-ptlcgt n>erdcn. Ta? (sinsülnen in die Natur, ihre Crscheinuugeii und (^eset.ntiäs^ig-teiten, das l^iefühl 'i'ir .'tiilust, alleZ (Erhaben', Zchöne nnd Wahre, die nns das .^>cink .zum Paradies gestalten, füliren zur inuereil Ans geglicl>enhcit nnd ^.^arinonie. Bei der geistigen Erziehung unserer Töchter dark dic sorgende Mutter nicht der (5r7,iebung zur örpervilege. zur '1!e'.nl)e:! iui Tenken uud V^andeln, entraten. Ter eigentliche Beruf der Frau, i^ie Mutterschaft, stellt wi^ihl die grös'.tcn, körperlichen und seeli'cheil Ai.for-derungen an die werdende Mutter. (57 ist daber die Mädchencr^'ehuug so zu gestalteil. das; sie. besonders in der C'Utwistllin.gszeit, dem inngen Wesen alle Fnriln-ge nild allen 5chul; augv'deihcn läs;t. Ten Cltern und der 3chttle obliegt die heiligste 'Psli^til, mit ge-meinsaineii !>iräslen an der (Erziehung nn-serer llieibli6)en ^>ligend mitzuarbeiten. .<'> e n t e, 7vreilag, sprich: Fachlehrer Franz M a r l i n c über die Wal)! de^ Bernie-.'. „Adrla Erpreß" Nach der Al^ria nerkebrt vorläufig noch lein (5rpres:jzug, wolil aber niiiiint dieser Tage die Aulobuöunterilehmullg '.kVillnsa in ''^anialuka noch in dieseul Monat cineil (!^'rpref;vertehr zivischen Litukaili bei Novika lind Zplit auf, der voll sunkelnag^liienen Autocar>5 der ^iriiia M. A. N. «Muschiuen^ tabrif '.'Ingsburg-Anrnlielg) I,esorg! loird. T<'r eilte Wagen der neueil Tiipe^ «.'^ie eillen Tieselmotor licsiM imd mit Navhta statt lnit Beiizin betrieben wil^, traf gestern nachmittags auf seiner ^lietlaniefahrl iii Mari-bor eili und setzte abellds seilie ,>ahrl sort. Tie !i?arosserie wurde voii der ,'^irinii '^,^^,sina til Liubijana gebaut, dio daulit tien Beweis erbrachte, das', 'ie, il>as Solidität, ''./inien--führuitg ulld Aueftattnng betrif't, da? Au-)-lalid nicht zu scheueli branckit, dabei iber bei nieiteul billiger arbeitel als das ''inc'lali>.V Ter schöne, rotlaclierte Wagen liiil zurnck-schiel^bareni Tach leilkte überall die ''lnsinerl-samkcit der Passalttt.'n ailf sich, zunial eill fiugeibauter Radioapparat lunige Weiseil verulittelte. Ter Wagen ist besonders fi'ir die s6>lechte Beschafscnheit nniei'er ?trns',cn gebaut uild ist eill sehr guter Beroiiieig^r. viie die Nundsahrt zeigt, zn der .'»>err ^'^ilbisa die ''-t^ertreter der -tädtifchell llnternelnnullgeil und der Presse kiligelade,i batte. ^le Steigung in ^^aiilllica wurde glatt geiloinnic?:, desgleichen erflomnt der schniere Wngel, del, steilell Weg von der Mariborer ,'^ilsel bi'/ zur Banatsltras;e uiit eilier stauneilerregen-den Leichtigkeit, obwohl der Meter llnr 7^1 Pserdekräfte entwirlelt. ,''interessant 'st. das', der Triebstofi pw jlilonleter kanin lD Para Allsgaben erfordert. (5in ühill'ches Ans' sehen erhält auch der lleue grosse Antocar, den die ^tädtisäicn Untern-.'biniliige'.i bestellt Iiaben und in den nächsten Wochen i>l dei? Tiellsi gestellt wird. Arettaa. den 4. Mai * De» «erten Automobtliften teilen lvir nlit, datz , dcu Benizinpreis unseres bekanntlich allcrbestvn Aerobenzins auf Din 7.4V zu er-lliedrigen. 'ZSir bemerken gleichzeitig, das? lvir, sobald sich sämtliche Automobilisten ill Maribor unserer Pumpe bedienen lverden, dell Bcnzinpreis lloch bedeutend herabsetzeli iverdell. Motoroil, Maribor, Kral^a Petra trg 4. 514«; lu. Evangelisches. Sonntag, dcil k. S. M. lvird der (Gottesdienst ausfallen. lIi Sein vierzigjähriges Ehejubiläum beging dieser Tage unser migesehene und all-seit!? geschätzte Mitbürger, .^)crr Weingroß-hälldler Julius P fr i ni e r mit seiner liebciislvürdigen uild edelgesinnten Gemah-liil Frau Frieda, einer Tochter des eheina--liffen Priuiarius und Ltadtarztes, kaiserlichen Rates und Bizebürgerineisters Dr. Ar-tur Mallli. Möflen dell beiden Iubilaren,, die sich in iveitesten .^reisen größter .^och-achtullg uud lvärmster Sliuipathien erfreu-eik, lloch viele Ialjre uilgetrübten Familien» und (Eheglücks beschieden seilt! lu. Schönes Jubiläum eines Seelsorgers. Ter in iveiten reisen bekannte Pfarrer voit .^t. Flj, .'Herr ,'^rallz B r n e k o, feierte dieser Tage seill .'O jähriges Pfarrerjlibi-läuttl. Der ."Jubilar, der sich besoirders au6i als öffeiltlicher Arbeiter sehr aktiv betätigt, lvar bei dieser Gelegenheit (Gegenstand zahlreicher Chrtmgcn. IN. Totenfeier für den Liomponisten Eaft- ner. >5^ o il n t a g, den v. d. nm 1l Uhr nnrd ill der Toullirche eiil Toteuamt iür den verstorbelleu Nestor der floweuischeu T^ildichtcr, den Franziska,lerpater Hugoliil a t l ll e r, zelebriert. '.Leiin (^Gottesdienst bringt'der (Gesangverein „Maribor" ^att-lrers .''nrchenlouipo'sitioilen ziun 'Vortrag. Tie 'Solopartien hat der bekallllte Tenor i v ! o iibernriilinen. Tie Belwlterung, besonders aber die länger, werden eillgela-dcu, an der schlichten Totenfeier leilzuneh-lncn nnd das (^edeilken an den Mann, der unsere Musitliteratur il, so groszeiu Mas'.e befruchtet lzat, zu el)ro>l. IN. ?lns dem Iustizdienfte. Es Ivurden ernannt: Tr. Adolf O b ra n in Maribor zuul Nick)tcr des Bezirksgerichtes in Or-luox, der t^erichtsadjnnkt Dr. Milan o-r n p iu Ptnf zuln ^)!ichter des Bezirtsge-richtes in (^iorilja 'Üadgona, der Richter Andreas L e v st e l ill Orinox zum Nichter des Bezirksgerichtes in .^0!hru,lg des lailgsährigeli Mitgliedes .<^^errn .>>einrich (<- g g e r und eine Abschiedsieier für deil nach Elovenjgradec abgeheiidell Rettuilgsinanll .>>errn 8 t u ui-b e rg e r verbunden. IN. „Derema" betitelt sich eill llelles su-goslaluisches Faäiblatt für lnoderue Dekoration und Retlaule, bestiluilit iil erster Li-liie fiir alle .^laufleute, 5chausenstcrdekora-teiire uiid Berkäuser. Als .^Herausgeber, Ei-geiltiimer, Verleger und Redakteur zeichnet .<'>err 7^oscf S e u e k o v i (Adresse: Maribor, Postfach Die von der Mariborfka tijlariia init erleseneln Gcs6)mack ausgestattete iln>> illlistrierte Revue ist als eilt graphischem Prodlltt erlesenster Qualität anzusprechen. Tie erste Nnlumer bringt schon eine Reihe von Bildern über Tckianseirsterde-toration, die sich seheil lasseil tönileil. Ni. Zur Nachahmung empfohlen. Die A'ltitubertlllosellliga in Maribor lvandte sicki an Verschiedelle Orgatlisationen und Personeil liiit der Bitte iiin -^lliveildniigeil für ihren Ast)lfond. Fm abgelaufenen Monat A^ril sloben der Liga u. a. nachstehen» de Spenden zu: Stadtverschönerungsverein und „Jadranska straZia" in Maribor je WO Dinar, .Hausbesitzerverein in Ltudenci öO, Liedertafel in Maribor 30, Tschechosloivaki-sö^r Klub in Maribor 25, Arbeiter-l^esang-perein „Frohsinn" in 'Maribor und Dr. Alois Pirllat ilt Sv. Lovenc a. B. je Ä), Sokolverein in Celnica a. d. Drau und Dr. Julius Matthell, Arzt in Apaee je 10 Dinar. Den edlen Menschenfreuilden innigster Dank! IN. Das Amtsblatt für das Draubanat veri^ffentlicht ili seiner N'uininer n. a. das Finanzgeset) für das .""^ahr 1084/Z') sawt dem Boranschlag, ferner Bestuilulungeli nlier die Beschäftigung der Ausländer lnld das Rcglettl?onn-tag die Friseurgeschäfte lind Tainenfrisier-lalons i^orlnittags offen, ain Montag uor-llllttags dagegen geschlossen zu halten, ^"^n-folge einlnütlgen Pretestes des vilisperio-llals Ulld da auch die Mehrzahl der Meister mit diesem B^schlus^ des Aueschnises nicht elllver-staildeu ist, ivurde jetzt die Bercili-baruilg getroffen, das; in den Friieurbetiie-bcn aucl) lveiterhin die Sonntagsruhe ein->zel>altcn ivird. Tie Friseurgehilfen und -gehilfiilnen werden darauf aufmerksaul ge-inacht. das; lede Arbeit anl Sonntag ver-botell ist. Tas Publitunl ivird veln .^^ilfo-personal ersucht, die unstatthafte Bedienung in der Wohnullg mll Sonntag zn unter-lasseli, da die 5oilntag'^arb< it als Pfuscber-arbeit allsiejehen wird nird für die C-iehilsen k'^.^iv. C'^ehilfiilnen init sehr unal»geneliii?en ,folgen verlnlnden seiu kann, ^ede U<'ber» tretung der Bestinnnungell ivird an zujtäil-diger stelle nnverzüglicl) zi»r Anzeige g<" bra6?t u^erdel,. lll. Hilfe fiir die Bergleute in jkakanj. Die Mariborer „Zchlaraffia^' überlvieS heute denl hiesigen Ortsausschus'. des Roteil .^sreuzes deil Betrag von 1000 Dinar zur Unterstützung der llotlcidende»l schlvcrge-prüftell Leute in Kakauj. Tas Rote Kreuz sprickit deil Spendern anf diesenl Wege seinen herzlichsteu Dank aus! m. Das letzte Zimmerfchiefien des Slow, ^agdvereines findet Freitag, den 11. d. im Rahttleil eines Preisschies^ellS statt. Mitglieder solvie Freunde des Schies^sportes sind eingeladen, nochinals das Schützenglück aufs .^iorn zil nehulen. IN. Die Badesaifon auf der Mariborer ^;nscl beginnt init 1ü. d. (^egeinvärtig wer« !>eu die lejztcu Norbereituligeil für die Alls-gang der heurigen Badesaison getrossen. Die .^Konstruktionen für die neue Brücke lnerdeil ic(U gerade inoiltiert. Beiderseits führell lnehrere Meter hohe Znfahrratnpen zur Brücke, die so hoch den Drauarin nber» spannt, das; nnter llorinaleil Berhältnüseik das .'^ochlvasser bis zn derselben nicht rei-chell kann. Wegen des hohen Wasserslandes kann der liilksseitige Pfeiler nicht ans Beton ausgejüHrt wl^en, wechalb bis Aum LtnnSktg, ti« 8. Mai lS34. „Mariborer Aeitunl^ Nuinw?? w?. Herbst die Brücke auf Holzpwsten ruht. Lo-kiald der Wasserstanl» sinken wird, wird auch der zweite Pfeiler in Eisenbeton aufgeführt. Bis W? Beendigung der Brückenmontage wird für die Badebesucher eine Passage auf der Brücke zur Verfügung stehen. m. Plakatentwürfe jür die Wariborer !^stwoche. Tie die mit der Bclvertung der eingereichten Entwürfe für idaS Werbe, Plakat zur diecjälingcn Mariborer ^^estwochc kiotraut win, hat ihre Arbeit beendet und die Entiviirse nne folgt bewertet: erster Prei? i?s>s)l) Tinar) >>err Vinzenz Ztein-brcnIIcr aus Maribor für den Ent^vurf mit ti^'m Motto „Maribor"' zweiter Preis Tlnar) (5ntwurf mit dem Motto „Oranx" lder Name de>z Konkurrenten ist unbekannt, da kein Begleitschreib^'n beiqe-sckilosscn war); dritter Preis i250 Dinar) ^^^err ^lchann T r pi n ans ^'subsjana für den Entimurf mit dem Motto „Pohorse 1"; vierter Preis Dinar) >'oerr Ale»ander W a g n e r aus Graz für den Entwurf mit dem Motto „^mgoslaviia IW^". Die eiusseveichten Plakatentwürse, 41 an d«r 'Zahl, siiil^ bis einschlieftlick Lonntag im .^Icineu Kmiuosaal ausgestellt. m. Aronttämpfertastung. Die?sronrkämp' fern(!rcinigumi veranstaltet am .?>ttnmel' fahrtStag, Donnerstag, den w. d. einen ?Ultoausflug nach Celje, wo eine fentliche Persammlung stattfindet. Die Autobusse faliren voni Hanptplan um 8 Uhr ab und lehren um Uhr zurück. Der ?^as)r-Vreis beträgt für die Hin- und Nücksahrt .'ili Dinar pro Person. Na6nnittags wird wahrscheinlich eiu 'Abstecher nach La^ko un-ternotnnien. Die Annieldungen nehmen bis d. die Ciscnhandlnng Pinter Lenard sowie die .daupttabattrasik Ge5 l^nus ain >>auptplatz entgegen. IN. Cercle srancats. 5)^ontag, den 7. d. M. wird.^'»err R. W a r n i e r, Professor der französischen Sprache und Literatur au der Zagreber Universität, iir der Polksunivcrsi-tät in Maribor über Z'tendl^al, sein Leben, leine '^i?erke, besonders aber über seine Bedeutung für die heutige Zeit sprechen. Mitglieder des Vereines nierden auf diesen Vnrtrag aufmerksam geinackit. B^'ginn um Uhr. m. Am Fischmarlt, der hente reichlich beschickt war, wnrden Petersfische, Barboni. Molli. Makrellen und Tintenfische zu Z! Dinar Pro Äilo, Cardelsen dagegen zu I! Dinar, Weißfische z« 8 Dinar und Asialc zu Dinar gehandelt. m. Tturz vom I^ahrrad. ^^n der Betnav-ska cesta stürzte gestern nachmittags der 1'?sährige Stanko Ttante derart unglücklich vom Fahrrad, das; er eine sckMere ?^rattur der linken Kniescheibe erlitt. Die Rettungs-abteilung überführte ihn ins Krankenhaus. nr. KranzablÄfe. An Stelle eines Kranzes siir die verstorbene Perwaltersgattin Frau Elise Schigert spendete die Familie Büde-seldt der Freiwilligen Feuerwehr in Bistri-ca den Betrog von 100 Dinar. Herzlichsten Dank! nl. Wetterbericht vmn l. Mai, 8 Uhr: 7^cnchtigkeitsmessfr ''-^'17, Barometerstand 7W, Temperatur Windrichtung WO, Bewölkung teilweife, Niederschlag 0.' k^nfarenkonzert am Zonntag lvi i'er „Tante Nelsi" in Laznica. > Wir bringen Samstag drei Reuigkeiten: .^^i'ösfnnng des Kurpark-Kaffeehauses. _ <^'»ro^es ''öc.talkonzert der russischen 5tnt>en-len. uni> Seefischspezialitäten im Restaurant „Belifa kavarna". 5»l)83 Hotel Halbwidl. Samstag Original Bacherer-Mulsik. ' 7,11g ^ Samstag und Sonntag großer Back. I:>1ii.che, gule '.'l'aturwcine Din. 8.— Liter, über die Gasse 7 Din, von 1 Liter aufw. l^astihaus „Ieru.^alem", Betrinjfka ulica N <5sirbiAhaus). ^eiue >^ausmMspeisen. 5V68 ^ Univ. Prof. Tr. Lapajn«: Entwicklung und gegenwärtiger Stand unseres biirger-lichen Rechtes, 19^4). Unter dicker Ueber-schrift ist in slowenischer ^Pracli« lus der I^ct'l'r des bekannten ZioilrechtslIehrerS an d!iechtsgebieleii unseres '^laales, nanientlick? in Slo'lvenien, l^eltenden Privatrechtsstisteme abändernd o^r ergän- zend «ingewirkt haben. Das Büchlein (^8 Zeiten) ist nicht nur eili unentbehrlii^r Studienbehelf, sondern hat auch einem lange empsundttten Bedürfnisse der Praz?is entsprochen. Die Anschaffung sznm Preise von 3K Din, in Maribor durch die „Ti6kovna zadruga) kann daher warin eiupfohlen werden. Aus Vtul p. Evangelisches. Zonntag. d-:n d M. wird im Bctsaale um 1l) Uhr vormittags ein Gemcindegotte-dienst und um l1 Uhr ein >lindergottesdienst stattfinden. p. Fahnenweihe. Die Freiwillige Feuer« wehr in Gori^nica bei Sv. Marseta niiuutt Tonntag, den 6. d. die Einweihung ihrer neneil Fahne vor. Ans6)lies^end daran findet nachiuittag eiue grosse Tombola statt. p. Anton ^anSa-Aeier. Uuser Biencnziich^ tervereiu wird -onutag, den li. l>. mit einer intiiueu Feierlichkeit den 200. Jahrestag der l^ebur^ des grös^ten heinlischen Funkers, bedeutsanleu Fachschriftstellers uud iu ganz Europa bekannten Wegweisers in der Bie-nenztl6)l Änton ^ ansa begehen, sonn-tag, den ki. d. um 1t Uhr treffen sich alle Fmker und Freunde der Bienenzucht bciul Bienenhaus des Herril Aeko unweit der Ztaatsbahnwerkstätte, wo der Obmann der Biel«nzuchtvereine Herr Peternol einen einschlägigen Bor!rag über die ansteckenden Krankheiten der Bienen halten wird. Me Imker von fern und nah silld herzlichst eingeladen. p. Der Schüzenvenin i« Ptuj hält anl Donnerstag, den 10. d. um halb lv Uhr iiu ^aal des „Narodni dom" eine außerordentliche Bollversaimttlung ab. An der Tagesordnung steht die Wahl eines neuen Bor sitzenden. p. Der Mujeumverein in Ptus beruft für samstag, deu d. seine diesjährige ordentliche ^'Hauptversammlung ein. I>n Rah-ttlen der Tagung, die um halb 13 Uhr im Refektoriuiu des Ferk-Muieums stattfinde', spricht der Leiter des Bailatsarchivs in Maribor Prof. B aüber die Vergangenheit der Ltadt Ptuj. p. Rasch erwischt. Bor einigeu Tagen erschien in einer hiesigen Trödlerei der beschäftigungslose M. P. und bat um Unter« stütnlng. )u eineni unbewachten Augenblick nahm er einen ^liocl samt Weste und ver-schwaltd. Pernek verkaufte bald darauf die Eachen einem Unbekannten und vergeudete deit Erlös in einer schenke. Leine allzu große Ausdringlichkeit machte die Leute stutzig: ntan holte eitlen ?Sa6intann, der den Dieb festnahln. ^nclvnvll im assedmciok Nachrichten aus Eelje c. Evangelischer Gottesdienst. 3c>inltag, den <1. Mai findet der Geuleindegottesdienst nnt ls> Uhr, der Äindergotlesdienst im Au-schluf; daran in der Ehristuskirche statt. c. Ernennungen im GerichtSdienft. Die Richter anl hiesigen Bezirksgericht .'(^err Anton ?»i a d e j und >^err Mirko D e t i i; e k sind zu Richtern an» hiesigen Kreisgericht ernallnt wordei». c. Vom l^erichtSdienst. Herr Dr. Leo B e r l i e, bisher Richter anl Bezirksgericht in .Eonjice, ist an das Bezirksgericht in Eelje versetzt worden. c. Vom Poftdienft. Die PostbeauUin Frl. Bogumila Pete r n e l ist von Eelje nach Boogwd und der Po.sdl?eaulte >^err ^^osef M i h e l j von Grobelno bei Eelje nach Planina bei Ralok versetzt worden. c Herr Milan «osic verabschiedet sich. Wir machen Nl>ch eininnl auf die Abjchieds-und Benetizvochelluug des Negiss^'urs >ierrn Mtlan 0 ^ i L aufmerksam, die I^reitag-lAbend, den 4. Mai. un, Uhr iui hiesigen Ztadtthealer stattfindet, (^k'spielt wird Mar Alsbergs „Konflikt", den .ebeainlcn stehen schon wieder inl Dienste. FerlU'r ist es an jenein Tage auch zu einent sonderbaren Unfall gekommen, deisen Opfer der vandel-.'geliilfe >^>gnaz Rel'>e aus Brinje bei St. ^an« ivurde. Reb>c wollte seiuen Freund, der als 'liekrut den .'taserneu-Hof auk Deckov trg nicht mehr verlassen durfte, besuckien. Da mau Reb!)of hinab, n>o er lnnt zersplitterter rechter Ferse und etlichen >>autans-schlag hevgenomnlen ist, geht seit ein paar Tagen »mcder bei uns nm. Vir gcniai)nen also an Borsicht und raten, selbst bei kleinen Beschwerden, nanientlich bei Mandel-enlzündnngen, einen Arzt auszusuchen. c. Sturz vom Wagen. Franz P 0 b 0 l j- > a k, Besijzer aus i^t. ^urij uuterm Kum, fuhr anl Montag n,il denr Pserdesuhrwerk aus, NM -iiolz zu holen. Unterwegs stürzte er vom Wagen, der Wagen giug über ihu liinweg, wobei ihn? ein Rad das rechte Bein brach. Der Berntiglückte wurde in das hiesige .CrankenhauS gebracht. e. Die penswnierten Lehrer aus Eelje und Uingebung werden diesnial ihre monatliche '^usantmenkunft am heutigen Aamstag in :?ostani abhalten. Die hierorts an>sässigeu Lehrer troffell sich ani hieiigeu Bahnhos vor der Abfahrt des Zuge uin 1.2 Uhr 1^0. c. Im Streite hat sich der «chnlied Ma»-K 0 X m a k aus der Untgebung von Ra-deöe auf den stellenlosen Fleischhauergehil-fen Alois K rajnc gestürzt und stieß ihn mit solcher Wucht, daß .ffrajnc zu Bodeu fiel und sich das rechte Schlüsselbein brach. e. Der Gesundheitszustand der jungen Besitzerin Maria K 0 pK e aus Ctoprce bei Rogatec, die, »vie wir ausführlich genteldet hatten, während ihrer .'ooä^zeitsfeier am 8. April durch eine unglückliche Fügung eiuen .'äopfschuß bekam und seither im hiosigen .Krankenhaus weilt, ist immer noch nicht klargestellt. Die Wunde ist zwar schon ver- TfteoterKunst NattonaWeatkr in Maribor Nepertoiee: Freitag, 4. Mai um 20 Uhr: „Nora". Ab. B. Gastspiel Vika Podgorska und Hinlo Ru' eie. Opernpreise. Samstag, 5. Mai um 20. Uhr: „Alte siin« den^^. Zugunsten der Schauipiel!.'rvercini-gung. Zum letzten Mal. Niedrigst:' Preise. .Sonntag, ti. Mai unl l4 und It; Ut?r: .»Cici« ban". Gastspiel der Kinderbühne „svo. boda" aus Ljubljana. O Hlnto RuÄt und Mto Vodgorsta ln Martbor (Gestern gelangte im Mariborer Tl^'ate? b s e u s „N 0 r a" init den beiden 'ia-greber Protagonisten des >2chauspicls, Frau '^iika P 0 dg 0 r sta und .<^erru 5^inl0 N u e i l- als l^ästen zur Autsührung. Die beiden Gäste gaben iu ihren führenden Rollen wieder einmal starke, eindruclsoolll' Schöpfungen ihrer schon oft bewunderten i^unst. Anch die übrigen Darsteller, in^^be-sondere Frl. .'it r a l j und die Herren 5 k r b i n e s und Fn rija n, boten im Enienible-Zusamnienspiel ihr Bestes, io daß in der Tat von einen? u??serer einvräg-salnsten Theaterabende dieser Raison ge» sprochen iverden kan?l. Das .^aus war gu? besucht — ein Zeichen, wie solrk>: l^)astspiele erfrischend ?virken ki^i?ncn — und wurden die l^äste so??n^' die übrigen Darsteller wi".-derholt stürinisch vor den Borhang geruie»?. Uins Burg'Zonkino. Es läuft der grös^ie Filnisäilager dieser Caison: „Mein Herz ruft nach Dir" (Das Lied vom Hiinine!). Ein herrlicl)er Filmschlager, in dem die .^auvtr^H len tvie folgt beset.tt sind: Als länger Jan .Niepura ?lnd Martha Eggerts), al.> ffoiniker Paul Kenip, Paul 5^örbiger ?lnd Theo Liii' gen. Dieser neueste Jan Kiepnra-t^ilin i'?ber trifft alle Erwartnnge??. .^'»errlicher (^eian!^, i?>undcrbare Ausuahnien, a?l'^gezcich??eti':' Zpiel uttd soviel Humor, das^ auch der oer-ivöhnteste Besucher auf seine Rechnul?g koiumt.Ian .l^icpura ?var ii? feinen? Fili?? ko ausgezeichnet wie eben in diesem Fi?in un> 10 wie er vergangenes -^^ahr in se!.?ein (^ros?» filyl „Ein Lied für Dich" die qriis;ten Triuinphe erntete, so ziebt diei.'r ^ilinschla-ger mit gewaltigstem Erfolg dn'.ch aan^e Welt. Union,Tonkino. Der Riese??schlager „Der Tunnel" nach den? meltbetann:en Roma?? v. B. ttellermann. Eii? Meister?verk der Regi? und ei?, Trinmpf der Technif, wie inai? es ilo6) ?iie in? Film erlebt hat. Der FÜu?, de? das gigantische Werk eii?es Atlantiktunnel.' schildert, ist sellnt ei?? gigantij<1ies Werk, eine erstaunliche Leistung, .''ui den >vauptrollen Paul .Hariniai??? als Ma^ Allan. Die Ber wa??dlungssäl>igfeil dieses ^^innstlers kann ii?a?l voll eri??essc??. Von reize?td beseelter Au inut ist Oll?i von Flint als Mae Allans (^>a: tin. Woolt, der Desrandai?!' und Börsenspie-ler nnrd von (Gustav l^ründgens dargestellt. heilt, jedoch die MöglicDkei?, die tränke Fran einer häuslichen Pflege ^n überlassen, ist no6) iminer nicht gegeben. c. Neuer Baumeister, .'oerr Bogdan i-v 0 d, Geschäftsführer des Bauunternehinens Frainz Nerad in Eelie, I>at vor ^ler Prü-fungsbohövde bei der Banalve?waltui?g in Äubbjana die Baunieisterprüfung abgelegt f. Kahrradiebstahl. Lenteir Moi?iag ist dem (^schäftsreisenden Franz e b e r an? Nachn?ittag aus eiirem (^asthause i?t l^aberje ein fchwarzlackiertes .Herrei?sahrrad. Marke „Tourist", im Werte vo?i lii?ar ge. stahlen tnorden. Das Rad l^at die ?>umn?er 2-1W7?-.'?. Ei?? Schriftsteller geht init seiner (Gattin spazieren. Bor cine?n Geschäft bleibt seine Fran ?nit den Worteu stehen: „^ieh doch. ??iel6i Gedicht von eine?u .vut!" Darauf der Ehemann seufzend: „Wer kauft heute (.^e-dichte?" (Schweizer Magazi??".) .Markvorer Zeiwng" Nummer 10S. SamStag, den ü. Mai 1934. Die Frau, die zweimal starb Aus Glanz und Reichtum geflohen / In den Tod Mückgelehrt 7t e w y o r f. 30. April. Unter t»en Z^ällcn, die in den lekten fahren die amerisanischen Polizeibehijrdcn besMsti^t haben, zählt derscniqe der ^rau Imtc S t e o g a r d sicherlich zu den qe-hcinmisvollsten. Jode einzelne seiner Phasen mutet wie ein Knpitel ans einen» spannenden Kritninalvoman an. Jane n>ar ein arm'hicaqo.^ auffiel ln,d nach kurzer Zeit s<'ln<' Fran wurde. -T^ie führte ein qro^es Hans, wurde niel^<'n ihrer Tchönheit viel nimchniärnlt und viel beneidet. Auf ihren l^esessschaften iparen die bekanntesten jiöpfe der !»tllnst, der Wissenschaft und der »vi-nanzlvelt zu sehen. ^uiei >hre nach 7^anes Heirat stark« ihr Mann und sie wurde, kaiim ?3sähric^, Wit'we. ^hr Mann hinterlief; ihr sein l^anz«»s, nach Millionen zählendes Bevmi>l^en. Sleo^rad konnte, wenn sie n>oslt<', das un-a>bhänl^isie ^'eben einer reichen, lunki!?n Witwe führen oder sich einen neuen E-hegefähr» ten suchen. '^)ll>er alle Vermutnnqen dariiber, N'as ?^rnn 5teossmd unternehnien niürde, wurden iäh durch ein üb^'rrajchendeS l^^reiqnis abl^eschnitten. Die Witwe verschwand un-mitre-Ibar vor deni '^^eqräbuiö ilhres Gatten Niemand wus;tc. init ihr geschehen war. l^'inst sie den seelischen Erschütterungen der Tranerfeier auc' deni Wecie? Oder uuirde sie das eines 5ralnpfl?iifi inia> der ^^erschwnndtnen. 'Aber vergeblich. l^jerüchte qinl^en nm. Man »vollti'. ^krau ^teosiard in einein iesehen haben, ''lndere hielten sie fiir tot. Und als Monat UNI Monat verging, ohne das^ die schöne ^^ane Mieder znm Porschcin kam, gab »uau den Letzteren recht. ^ '^i^ither waren 10 7^ahre vergangen. Pl?n ^uine ^teogai'd hatte man nichtv inehr pe-bl'rt. "Ta tauchte eines Tages in Br-iotlyn eine frenlde, anscheinend sehr vornehme ^rau auf. !-ic mochte etwas über dreis'.ig sein; dnrch ihr pechschwarzes .'(iaar zog sich eine sill'envels^e strähne, ^ie kKm gerade znrecht, uin ein kleines Palais /,u kaufen. da>5 <'in Perwandlcr des Autom-obilkönigs ^ord vernul^ern wollte. ^Xienland kannte diese ^ran, obwohl die neugierigen '.lZachbarn viel darum gegeben hätten, genaueres i'iber sie .zn erfahren. Zie lebte icdoch in ilirem Schlößchen völlig zurückgezogen und enipking auch keine ^^e-iilche. Allerdin-gv machte sie von Ze.t iN Zeit tostl>are Einkäufe, dic* auf bedeutende s^eldunttel schliefzen liefen. C'inmal interessierte 'ich mich die 'l'oli^ei für 'ie. -ie kam in den Verdarbt, die "Z^rant eines berüchtigten l^^angners sein. Aber dieser ^nrinni wnrde bald antgeklärt. ^ran nnt dffr weissen x^aarlträhne unlrde twch :nens>>en'chener nnd unzugänglicher. Aber sie be'Zahlte vünktlich ihrer Nechnnngen nnd gab niemals. Anlaf; zn '^ejchwei<>en. Ellies Tages sah nian sie aber zur allgemeinen Verwunderung in t^iesellschaft eines sreinden Mannes. Tieier Manlt trug einen ersttlass'g geschnittenen Anzug, s6>ien sehr gep'legt, aber — s.'in l^'eiicht n'ar unzlveisel-haft das eines Chinesen. Anfangs dachte n?an an irgend eine geichä'llil-l>e Bek.iiint-schaft. aber nach einigen Wochen war scder Zweifel geschwnnden. 'Punschen d^'r frenideu ',vrau und denk Chinesen schien eine mehr als gewöhnliche Freundschen wurde plötzlich das ganze Hans alariniert. chinesische (5hnnf-feur erzählte scheinbar in höchster l5'rregun.i, das', er soeben die 5^crrin tot aufgefunden habe. Tatsächli6> lag die schöne ^-rail er-schössen in ihrem Anto. das gerade zni Ausfahrt bereit stand. Der (ü'hanff^'ur fand sie, als cr die bjnrage betrat. Niemand hatte die Schüsse gehört. Die Polizei vevhastete zunächst den Chinesen, der als der zuki'lnftige Mann der Erschossenen galt. Alber er leugnete n?it grös^ter .?iartnäckig'feit iode '^teiligung an der Tat. Dasselbe »var auch bei der DienersclMft der Kall. Niemand kannte ihm'n etivas Ber-dä6>tiges nachn)eisen. Was aber die Untersuchun-g über daS Vorleben der Toten ergab, N'ar nlehr als ungewöhnlich. Denn sie ist keine andere, als Mrs. ^«ne Zteogavd, die vor zehn fahren aus Chicago verschwunden lvar. ^^hr Anwalt war der einzige Mensch, der über ihr Schicksal Aufschluß zu Men vernrocht?. Frau 5teogard n>ar nach denl Tode ihres litten, den sie aufrichtig geliebt liatte, aus Schmerz iiber diesen Borlust nach Euro^« geflüchtet, -ie lebte lahrelang in einem einsamen, norwegii'chen Fischevdorf und reiste spliter ruhelos in der Welt herum. Ter ^!iecht^?atviva'lt verwaltete ihr Veruiögen. Nach ^^hn Iahren trieb sie das Heitnweh in die Heimat zurück. Auf der Uot^'rfahrt ilach Amerika lernte Frau Ltcoakovecer Mannsclxlft, des „G r a d j a n s k i", die zunl Waffengang gegen „S v o b o d a" rüsten. Tie Gäste spielen in letzter Zeit eine ansehtiliche Rolle. Nicht itur, daß sie dein Sjk. Oakovec ein gefährlicher lokaler ^tonkurrent geworden sind, sondert! ihr 5'tart ist sür das Place-n,ent der Ann'tirter um die MeistersäMft der zweiten Klaffe in ganz besonderen? Müsze mitbestiinnlend. „Zvoboda" wird schon we^ gen der kellten Niederlage gegen „Mura" alle Reguisiten hervorholen müsset«, itm sich den Weg zum Enderfolg reibungslos zu bahnen. Ein znieiter wichtiger ttampf geht in Ptuj in '5zene. Tie s'^'gner sind „M u r a" aus Mnrska Tobata und der TÄ. P t u j. Auch diesem Treffen kotnnit erhöhte Bedeutung zu, zumal „Mura" insbesondere nack) den» Erfolg gegen ,/^voboda" genug Chancen besitzt die Tpihe zn erklimmen. Das .daupttrcffen der erstell !»t lasse bestreiten dieslnal „C e l j e" ultd e l c >-ll i e a r". Die Eiseltbahner, die in Celje anzutreten haben, sind sich der Bedeutung des Spieles wohl volleirds bewußt, sodaß illan nlit Zltversicht denl Ausgalig entgegenblicken kann. Gelingt d. Wlirs, dnnn dürfte die Endgestaltung der Meisterschaft>>tabelle wieder in den Vereich des Uligelvissen rül-^ ken. Für das Oberhaus ist auch der znieit-; Wettkamps zll>ischen a k o v e c" und e r IN e s" von entscheideilder Wichtigkeit, zullial die anptstadt treffeil sich die alten kliivaleli B5K nnd „Iugoslavija". Tas Treffen dürfte offen werden. In der letzten Vegegnnng siegte „Iugoslavija". In .Zagreb inesseli sich llnd BAS'^k. Beide Mannschasten sind gleich stark, sodaß der ^lanipf hart sein dürfte. : VerbandStapitiin Jng. Simonoviö dankt ab? Nach Beograder Melduilgen soll der ilu.zvslalvische ^lißballverbandstapitälk Ing. Bo.^ko lZjnlonovi<' sein Anit niederlegell. Tie Abdankung nnrd lnit der Niederlage gegen s)inniäiliell aln vergaitgenen Sonlltag iil Bn-larest begründet. : PunSec von Stefani geschlafen. Bei den interilationalen Tennislneisterschasten Griechenlands ill Athell spielte im Seinifiilale Pnnrec gegeil den Italietier de Stefani. Pulleec lvurde in eiliem Biersatztainpf mit : l, -t : li, ii : 8 : >asdnk" nach Malta abgereist. Ter Trailier der Mannschaft Lnla Kaliterua hat seine Fuliktion lliedergelegt. Radio Samstag. 5,. Mai. vjubljana, Schallplatten. — l.'i.'R) ^^'ustie.e Ccte. '-liortrag, außenvolitische Rniidslonzert. — l.» Cellotoilzert. — ^'1.1.') Volkslieder. — Bcograd, l l Schallplattel». — Gi'sallg. __19 ^tonzert. — 29 >>eiteres. — W.M '>1>i?lintonzcrl. — :?1 Lieder litit Orchester. — ^iaflreb, 1 ^ilüchenzettel. — l2.3<» Iu-geilliwiicl^e Polksimlsik. — 20.1;'» Üiadioor-chester. ... LI.15) Bolkslieder.— Wien, Stunde der Frau. — 12 Mittagstollzerl. — l!i '^^eu'chnite .^tüustler. — lü.I^ Chorv'ir-träge. — lii.i'V Ter Berg der '».lölie^ — Tiroler Liedcrstulvde. — 2t). 1', Mallen ^^escant. Lper. Alts ').> Nach-richtell, 'Schallplatten. — 2l>.';.') Manoli Lescalit. — Prag, ZN Festvorstellunii i,n Smetana-Festival. — Rom, 1v.l5 Nachrich-len. — 29.1') Militärlolizert. — Miinchen, 20 ^'ustlges Tnrchcinallder. — Leipzig, 2l^ Boccaccio, Operette. — Bukarest, 29 Funkorchester. — Stresiburg, 29 Presseschan. — 21.W Bnlltes j>tollzert. — Breslau. 1^ Europakonzert. — 29.w MaNDN Lescant. Das Lied vom Kalkstickstoff Fest geutauert in der Erden Steht ill Ru.^c die ^^alirik. .<^eute luuß der Stickstoff werden, >talk ulld L?uft, daß ist der Trick. ^-ltasti streut, mnß nicht wetten nnd wagen Tas l^lück z,l erjagen! Da streint herbei die uneltdliche Gabe, Es füllt sich der Speicher iliit köstlicher >^af!e. Und der ^'aitdlvirt lllit frohem Blick Ueberzählet sein bliihelldes Glück. Rühmt sich lnit stolzem Mllt: .«»kasti allein niacht die Wirtschaft gesulld. Toch Nlit deill Geschickes Mächteit Ist kein ew'ger Bund zn flechten? Tenn die blcide Mellge von der skollknrreliz beti'>rt, Wenn sie ilur voll billigeren Preisen hört, ^auft lvcgell schnöder Preiedifierenz Tas leertlo>se ^^elig von der .^ellklirrenz. Tot)fl andere borgen hat, ^>allptsafhe. sagt er, ist der Nabott. ^tlaar liber, der schliNte .'inabe Greist fröhlich dann znni Wanderstabe, Aas ^lollkurrenz ihm auch geranbt, Ein süßer Trost ist ihm geblieben: Mit Propagalida lvär's vielleicht zit schieben, TelNi .'^>opfgartners Erzählnllgen sind ihin vertrank. Gar lehrreich lvär's, zeigt iliall den ^2enten, loie das Ding elltsteht. Nild all das Drum und Tran, von denl keil? Melisch etivaS versteht. Direktor Moder lvird es deulonstrie'en Wie solch' '^elr'ebe sllllktiollieren. ^,.'ecrgebrnllllt ist zlvar die Stätte, wo sollst .>tnsti wird gelnacht, slreiei llleint. ni.''llll inan das zeigt, N'ird Illan gar noch ausgelacht. Aber iillaar gibt leine Ruh' Setzt den 'Stoiber schrectlicl) zli. Täglich ranlit er ilnii ins Ohr: .^i'iillllt zll Ulis nach Maribor. Tenn er dentt, irer mal geschrillt, Wie niall solcheli .^mlslniist brant, Ulld lvess' Sillll «''»i'vch ''!lk''!siol erhellt, Sicher dlillll auch .^alkstickstoff bestellt, O zarte Sehlisncht. siiszes V>ofsen, Das Ange sieht deil Hiilimel offeil. ^^'s schlvelgt der .^laiir in Seligteit. Ilild der Zetegolien Schar Gerile hier zn s^uiste mar. Beründet laut l:nd init Enlvhase, Wer ^oiti tliuit, der ist eiil schlalier Maasl '>lcli iilnhelt, iliagft dich regeil, Nllr viNn .>iiisti kolnlnt der Segeli. Bücherscbau b. ^>?elen ohne .Aompaft. Pol« Tr. Endung Palieth. W'-eglvei'ser-Bersag, Bertin" Clwrlotteilbllrg. Ili .^^albleder 2.M. Ein ersahreiler Psnchotheraveut bietet in klarer llnd sclilichter Torstellilllg Ansschlns', über Nervenkrantheilen nlld Pslichische Stö-rllngen und iveist dein Psnchologlschell .^^eil-^ lvissell Nene Ziele. Auf die .^'lauptrichtiinneli der niederllen Psyclwtherapie, lvirst eilt knndiger lind verantlvortuilgsbelvuszter Arzt eiu lleiles ^'.'icht. b. Im Biirgerkleid. Ronilin von sv^'^n-g l^'rves. Richtlvegverlag, Neliluarl, Sa. In Galizleinen l.i'il). Mit verblüsfen'.'>e'', llngeschlllillkter Ehrlichkeit wird hier ein treffliches .Leitbild gestaltet. Tie Grundail-sländigkeil einer erlnebiell s'^^esiniinng lös',t anf reiche Lcbettserfahrung fchließeu. t^^er-l'es Roiliall gehört mit seiller Schlichtheit lllvd Illirigkeit in jede Fanlilie. der er ein llllerschötn'iich sprndelllder Onell der Freilde und soclij6)eil Vertiefung sein wird. ?amStag, den S. Mat 1SZ4. Mariborer Zeitung" Nummer 102. Mrtschaftliche Rundschau Äntemationaler Weizenmarkt Tic Lagt! aus dem internationalen Wei-markt isl liesorlznlserregcnd. Trotz der ueischic'^c'u.'ii Anbau reduktioncn in den viaur.llie'ersiaatLn und trvtz der Zurückhal--lung i>ei russischen Ernte, haben sich die Prl'sse, gleich den übrigen Produktionöprei-sei!, uoch immer nicht gebessert. Dazu tliinntt, dafi die Eigenproduktion der Importländer ständil^ zunimttlt und inl gleichen Masse, in melchcin der Abbau durch-t^esi'lhrt wird, ansteigt. Endlich »mrd Ame» rika zur Erkenntnis konlmen, dasz der Bei-zenabban.',niccklos war. Assen Anschein uach ist ein Ansturm russis6)er Ware zu erwarten. Nac^ den bisherigen Meldungen hat allein Enaland in diesem ^ahre siebeinnal mehr russischen Weizen gekauft als bisher. Ti(.' röiuische Weizentonserenz hat kein Er gebnis gebracht. Es bestehen alle Anzeichen dasür, daß die (^emeinsamkeitswelle in der Weizenpolitik zu zersallen beginnt. Dieser Zerfall kotnmt den amerikanischen Farmern, die neuerdings mit ihrem Wuusche nach Zilberwährung laut werdet!, sehr geleiten. Ein einiges Weizeneuropa ist fiir sie eine .^atastrpphe, ein uneiniges Weizeneuropa kann sie jedoch in zwei )ahrcu au6 der Urise ziehen. Die ^'andwirtschaftskrise scheint sich denl-nach zu verschärfen. Die voraussichtliche schu'ache Ernte in ^^ugoslamicil und Ungarn spielt dabei eine nur qcriuge ^Xolle, da die in diesen Ländern bereitgestellten Export-lil'erschilsse nicht ausreichen, nni tiefere Preis erschi'ttterungen zu verursa6ien. Bei der vor handenen riesit^en Angebotsinenge, besonders liber bei der Steigerung der russischeil AuZ fuhr, könnte selbst eiil vollkontnieites Ausbleiben der Aitgebote aus Jugoslawien nnd lln^iarn keine besondere Erschütteruul^en des Marktes nach si6> ziehen. Die anierilanis6)en Farmer haben dagegen grosse Attgst vor den enel»nng des '^'ei zenpreises von Erfolg gekrnn! zu selien. Un^-so gros'.er mar die Enttäusch'lng, als luan von den ansehnlichen Alischiiliien Hörle Aln Hciniis6)ell Markte tnrsieren ziisilreiche Prognosen, die aber noch nicht al-> end» giltig angesehen nierden tonnen. Wohl ist die Trockenheit im ganzen Vande ans'.evor. deutlich, so das; bisher fast nl»crall die Wei-zcnsaaten gelitten haben, doch kann eiil ra-säier Negen hier sehr viel helfen. Ans den ^^'^auptlveizeirgebirten konnnen in den ley« len Tagen s6)on günstigere Meldungen. Wenn ni6)t Wnnder ges^zehen, dann ist im laufenden ^ahre mit einer verhältniSnms^ig lichwachen Weizenernte zu rechnen. Äe-tanntlich bewegte sich unseie Weizenplo-duktion seit dem ^^ahre luit Ausnah-tt?e des Jahres 1 !>.'!:?, ständig ',>uischen -t) u. :-t(t Millioi'» ' Meterzentner. ^o konnteli wir ini ^>aiire aus der Ernte des vor» angegangenen Jahres Tonnen er» portiereil, wogegen nur ini ^^abre von der Ernte des ^alires nur Ton neu auszuführen vermochten. Gerade iik diesen Misiiahren hm es sich wieder gezeigt, wie wenig unr ans den Preismarkt einzuwirken vermögen, da sic(> Millionen gefallen sind. Ein »intragNcher MMOafts-»welo Der To u ri s in ti ^ spielt in unserer Polkswir'schast eine überaus wichtige Rolle, die Frenldenverkehrspropaganda erheischt jedo6i von allen gewisse Erfahrnngen aus d<'n vielfältigen Gebieten ihrer Betätigung. Es ist klar, daß wir deil erprobten Beifpie-len in den Ländern Nlit eitlem gut entwil kelten und daher auch getninnbringenden TourisinuS folgen müssen, wobei dafür zil sorgen ist, daß die propagandistischen Me^-thoden unseren Verhältnissen angepaßt werden. Die besten 'Methc'delt »ür die ^renidenver-tehrSpropaganda werden in einer Zonder-abteililng der aufschlußreichen Neklau^eans' stellung zn sehen sein, die im Nahmen der ?^rühiahrs-Mustermesse in ^'jublsaua veranstalte! wird. Das reichhaltige ?sussteslungs-material steslte Dii'eklor Theodor Lach aus Graz aus seinen, Institut für Reklame-loissenschaft, der voNl^ommensten Iichitution dieser Art in Europa, zur Verfügung. Die umfangreiche Sammlung der Neklamemittes zur ?sördcrung des ?sremdetwerfehr.z ist unter der Bezeichnung „Froindcnwerbnng in den einzelnen Kontinenten" zusammenge-fas'.r. Jene Kreise, die sich mit der ?^remden-verkehrsvropaganda bofassen, werden hier reichlich G^^^segenheit finden, Anregungen für ihre weitere Tätigkeit.zu schöpfen. Die Ausstellung dauert vom Z0 d. bis 10. Juni. Aach dein Blatte bilden die Donaustaaten keilte abgeschlossene Wirtschaftseini)elt, denn auch Deuts6)land. ,'Frankreich, Italien nnd Griecs>enländ schlössen mit allen Donau staaten Vertrage ab, tuit detien sie sich Men't begünstignngen sicherten. Was' unerreichbar schien auf diplomatischem W^'ge, wurde durch die ^learingablonuncn wahr gemach?. Milschastsbelebung durch Sleartng Englische Stimme über die Lage im Donaubecken. Die Londoner „Financial News" befassen sich mit der «Wirtschaftslage im Donaubecken und koluiuen zuui Schluß, das^ in deu letzten Iahren eiue Entwicklung zur Einheit vor sich g.'gangen sei, die die kühnsten Erwartungen übertreffe. Dies sei dank der Eleii-ringabkommen möglich gewesen. Diese Ab-niachungen hätten si6> besser ausgewirkt .ils jels'st l0- bis ^^l^'/oige Zollermäßiguugen. Hervorragmdes Srgtbnl» der Schweizer Muftermeffe Die 18. Schweizer Mustcruiesse in Basel, die vout 7. bis 17. April stattfand, stellt ei-ueu neueu großeu Erfolg dar. Das Vertrau-l'n äußerte sich zum erstell ill der lneiteren Zunal)lne der Ausstellerzahl von 1157 in« Vorjahre auf 122^^ in dicseul Jahre. Deul gesteigerten Plalchedarf mußte durä) den Bau eiller großen .yalle entsprochen »l>er-den. Viele neue ^abrikationszweige ers6ne-llen auf der Messe. Daß dieses Vertrauen in glänzender Weise gerechtfertigt worden ist, bestätigt die große Steigerung des Besuches, lvelÄier auf rund M.lXX) Personen ge« schätzt lvird. Die Schlveizer Mustermesse tailn auch lvieder einen bemerkenstvertcn ulld gegenüber dem Vorjahre bedeutend größeren Auslandsbesuch verzeichnen. Nach der Statistik des Auslandsbüros habeit aus dcni Uulkreise über i')0 klu voll Basel 1494 Aus-läilder alls 35 Staaten sich eingetragen. Ali der vorjähvigeil Messe »varen es 1161 Ausländer aus Ä) Staaten. Die Messe kann auch als rein reales kaufmännisches Ergebnis ein getragen werden. Die geschäftlichen Erlvartungen sind zum größten Teile erfüllt, in großem Unifailge überrasäiendernieise oft sogar weit übertrof-fcn wordeu. X Berechnung der Lagerfrist in Zollämtern. Der Fillauzlninister erließ eine Ver-ordnullg, lvonach in die dreitägige Frist, lvährend welcher die auSlälrdis6)e Ware in delt Iolllnagazillen ^rei von LagerzinS liegen kann, nur sene Tcrge einzure6)uen sind, an denell die Zollämter amtieren. Källt da- her in diese ^riit ein ^onn- odel- ^-eiertag. so ist dieser Tcig nicbt e!nzure6>nen. X Tie Weinverbrauchsstcuer. B c o- g 1 a d, .'i. Moi. Bekanntlich ermöglichte iiie Be; ^'''duuilg über die östentlicheu ^lrbei-leu deu eillzelneil Banritsvenoaltnugeu, ei-ne eigene WeinuerbrallchSsteuer einzuführen. Da sich mes)rere Bancite dieser Begünstigung bedienten, isl nun voui ^inalizniinister ein eiulleitliches Ztutut über die Eiuhebinig dieser Verb''iiuch>?stener erlassen worden. X Aolslenlieserungen siir die Bahnen. Die Bahuverwallung hat lnit der 5tohlen-bergbaugesellschaft in T r b o v l j e eilien Vertrag abgeschlossen, inonach iln lausenden ^innlizjahr dieselbe ^^tolileninenge geliefert mild wie in» Povialir, der Preis lvird jedoch unl l Prozent j^iesentt. Iln Mai lvird ein ^tentingent von »lnr 7') Prozent beigestellt, da die Balinen noch große Reserve»! besitzen, in den nä6)sten Monatei» werden jedoch die vollen .'inint'ugellte geliefert werden. Dadurch ist die driis^ende weitere Ar-beii^.'icntliissnng ii» den Revieren verhindert n>o>'dei». X ?»>,!« .Handel<»vertragsnerhandlunqe» ^ mit Italien. An» die Vorstell>n,g der 'uer^ ^ s^'.s'iedenen ^ WirtschastSorgani'a'ionen hin ! leitet.' die Beegroder Negierllllg ii»>t Ita-. lien i^esvrechungen ein. die. den ''ln>e«-k v^r-^ folgeu, Rem im ''jnsainui.'nhonge mit i den nelien ''ollevhöhnngen Präferelizen für nnier >^elz '.u erwirten, nm die !»tonkurren^ Uli! v^esterreich einigernnis'.en zn ermöglichen^ 7'>tolien bit sich beveit erklärt, in dieser ?>-ra-! gl' gi'nii''e ?,leichlernng<'n z.l gemäsu'en. nnd liat die lader Re^iie'nng l'ereil^^ riiiqe'l'ldeis. ibre c-ter na-b R>'ni l'n^ s.'nden. Die Delegi.'rlen iverden in de»» n>i>li sl.'n do'.llnn ab'.eisen. X Sensalgeliiiliren für den Clearingverkehr an der Ljubljnnaer Biirse. Ab !. d. gelten im dlearingrerkebr fn'. die Devisei» L o >» d o >» nnd M a d r i d nachstehende Zensosgebnbren! für den .^iiins nnd Verlans je 1 Proniille, znsaiinnen soniil Proniil-len, liei ^^iompensatioiteil für die Devise Lei»-deil voll» Erporr nach El'.gland nnd für die Delnse Madrid Proniille Nlid für die Schalterdevifell, d. f. solche, die von Ton-risten nnd Einiglnnten an den Kassen verkauft oder ans der Arbitrage staininen, 1 Proniille. ?^nr ö st e r r e i ch is che Scliillinge ist von beiden Seiten je 1 Pro-inillc, zujamlncn 2 Promitlen, zu entrichten. Brennholzlieferungen. Am Ztadtkoili-luando in Zlovcnsko Biitrica wirti am 9. eille VersteigerlMg von Brenilholzliekerun-gen abgehalten. Interessenten wollen sich an das Kommando wenden. X Stand der Nationalbank vonr ''lvril (lil Millioneil Dinar, ill Klaminern der Unterschied geg^'llüber der Vorwoche.) '.'I r t i v a : Metalldeckung ^anen ill Gold l7N2 s-s-IS.I), Wechselporte-senille ILlI Lombarddarlehen P ass ! v a: Banknoten-ttnilaus Iii!!).'!? f—48.^^), Verbindlichseiteu gegen Sicht 1s>7<> (—M.t), davon ?vorde' rnllgell des Staates ix.? (—2) nnd verschic-dene Verbindlichkeiten il» Giro-i—l-t.f») und allderen Rechnungen <>^1.2 l—2.8), befristete Verpsli6>tungen N^7.!^ (_l'.>.1). _ Bedeckung Ii,'>.54"/«, ^—l).t>1), davon ill Gold X Insolvenzen. Der Vereill der Industriellen ulld Großkcluflente in Ljublijatla veröffentlicht für die Zeit voln 21. bisApril tta6)stehcnde Statistik (in Äaninleril die Vergleichszeit des Vorjahres): 1. Eröffnete Konkurse: im Draubanat Z fN, Savebanat 3 (4>. Vrbasbauat — s—), .Mistelllandballat — s2), Drillabanak 1 <—), Zetaballat 2 (—) Donaubanat — (2), Moravabanat 1 s-), Vardarbanat 1 (—), Beograd- Zeinnil, Pau öevo I (—). 2. Zlvangsausgleiche außerhalb des.K'onkurses: im Draubanat 2 (3), Savebanat 4 (2j, Vrbasbauat 1 (—j, .Wstenlalid-banat — s—), Drinabauut — <1), Zetaba-nat I ^—), Douaubauat I N), Moravaba-llat — t—), Vardarbanat — (1), Beograd, Zenluil, Palleevo — (—). 3. Abgeschaffte .ffoilknrsc: im Draubanat — s1), Savebanat 3 ili), Vrbasbailat — (—), .Aistenlandbanat 1 i1), Drinaballat 2 (1), Zetabanat — sN. Doilaubanat 3 f1), Moravabanat 4 ^"4), Var darbanat — <—), Beograd. 'jeinun, Pan i^evo 1 in. 4. Bestätigte Zwangsausgleich,' außerhalb des .Konkurses: im Dranbalmt 1 (8), Saveballat — (6), Vrbasbanat — <«'>>, .A'lstenlandbanat — ^8), Driliabanat — l l), Zetabailat — s2), Donanbanat — (—!. Mo ravabanat — f—>, Vardarbanat — (—), Beograd, -jrmult, Pantevo — s2). X Freie Altoholausfuhr noch USA. Die amerikanische Regierung leilt mit. daß bis :is). Juni d. I. jeder Staat ohne Einschrän-tullg alkoholhältige Getränke in beliebiger Menge Nack) den Vereinigten Staaten aus führen kann. Diese Bestiminung gilt für je ne Sendnngen. die bereits vorher in einen» Vasen eingetroffen sind, jedock) »lach dein 1. Mai gelöscht werden. Zivecl ^er Verordnung ist, dnrch eiile verstärkte Einfnhr die heimischeil Preise entsyrecheitd zu seuken und den Alkohols6imuggel unrentabel zn machei?^ Welches Arrange»nelit naä) dein 3i). Juni getrpft'e»» wir^, ist n^^-i) nicht -bekannt. Der Hahn als Kavoller Idyll zwischen grauen Hofmauern. Das A^üchenfenster gehl na6) den: >?ofe hinaus, ein >.^0», wie es Tauicnde gibt. Vielleicht nicht gerai^e von der traurigsten Sorte, denn es iil iinnlerhin ein grünes Fleck-chen da und eilk paar ^träucher, die je^c. wo die warniel» strahlen der ^ruhlingsson.-ne leuchten, schon uliternelnnuiigslustigc krailse Blättclien zeige»». Und nun liabsn wir seit ein paar Tage»» a»>f diesein >?of id»)llis6ieste Landlebe»». De»»» der ^^aü.'wirt hat sich >^)nlilier angeschafft, und n»an »st ver' sncht, III»» Wilhel»!, Bnsch zu si»»ge»i: ..oeinc»' >>ühiler »»lare»» drei — il»»i^ ei>r sl.olzer >)a1ii» «.^abei!" fröhlich scharrl. gackeri, kräht es ans dem >>0'', u»id es ist geradezu erstaunlich, »nie aft t»ie Meilschen plöplicl, aus den nach tieni >>of geheilden ,'^«'n'le'»i scliaueu »»»üsieii . . . Erst gesteri» hatte sich V'^err ').>>iiiler. in de» zweite»» Etage lnohnl)as», bei»n Ranereir,'inl" fiiidlirl) gesn>ttcn. »oeil sein Blick mag»»c'' Iisl1> vl''n der .>.inhnersa»»»ilie dort .»»»leit an gezoge»» »vurde, i»ie gerade bei»n ersten ^rüh »lück »var. A-e hab<' ich genniß», das; es auch »inkc» ^ei» Tiere»» ai»sgesproc!)<'»le sl'avalierc g'ln. »ind daß lalsäclilicl) t>er '^'»ah»» i»» dieser Be-ziehn»»g als »vahres M»lster lvzeichnet »lvr-den mns^. Geradezu l'em»litde»n?»vert ist seine »nanllhafte Beln'rrschung. »lie»ln e.> sich darum halldeit, ei »len g»lten viappei» zu er' >lvis6iell. ^ast täglich wiederholt sich dassellie heitere Schauspiel. We»in ich vorln»ttagS »»lein ^Ü6ie»»fe»»ster. das zieinlich »uedr'g liegt, öfflle, so sehe ich schon, »nie ^as nie»" fache Ebegespalll» iu» 5tur»nschritl hcral'gc flattert 5olni»lt. Und dann stehen Üe unter llleinen» Fenster — ein Triuppchen .lon vier Mann, bM. >5nhncrn — Nlit er»oartn»igs voll einporgereckten Kopie»». Und id Gebi.'ier zu verPchern, t»as'. er »nieder vo»n ^tautin bi>^ zur Zähe inajestätiich ansschai»! u»»t iciilcn» herrliche»! braune»! l^efieder. den drei E!ie trauen etlnas Verbi»»<^l!ch<'c^ zuinue'>»eln über die schöne 5!leidung de^ Federkle'iie.'. daß geiviß der letzte schrei der v'^iihnernn'i^e »l't. N»lt> dann ko»n»nt der Sege»» v Frnl> stückstisch zusaininengesegt »nerden. Jetzt konlult die wahre Bild»!ng i!nd feine Takt »neines braunen Freund.'c' zl»r Geltung. Nie würde er einer seinl'! Gat-tinilen eine,» .<^v^>en ool- der Na'e. das heißt ror dein Schnabel, »oegschnavpen. Uni'' selbst, loenn ihin eiue köstliche .^runie vo>-die Füße fällt, nvnll er nch schon genießerisili hercrbbog, um sie auszup»cle»t — es l'raucht l»l»r eine sci»»er drei Getrenen aligelauieir zu komlneit. so »l'ird er lposzzügig. de»» herili-cl)en Bissen ihr ül,erlassen, sei»! ^ava-Uertuln geht so weit, daß er einen >'^aplvn, den er sch'0n in» Schnabel hält, »nieder l.in-lvirft. ivenll die Gattin danach schielt. 7.>r wollte sich darüber »liunder»», daß llur diese Weise das harmonischeste Lel'e»!, die idealste Ehe in unserer .(-^iihnerfalnilie Iierri lU? Ich weiß nicht — ich kann l»ichr u»n.^^i»>, boshafte Vergleiche z»» ziehen. Ich niöchte »tlanchein Iüilgliltg und »nanche»n El)enta»in dieses Muster eines Kavaliers einmal zei-;^e»i ii,»d »hllen sagen, sie scillien sich „eine Scheilie davon absclineiden" . . . Aber das iverden sie sicher erst lun, »ve»»n dieses Muster gebraten ist! Io. .Martvorer Zcttung" Nummer !«. » TamStag, den Ü. Mai 193^. Kleiner /^laeiser /^nsssgvn Mit sinä N vlW«e in SkiÄ- M3fken beiiulvgvn, ä» ««sonsten öis/^ckiMowiUon nivkt in 6ef l.zM ist, 6« 6ev0f>»odta?u eftectiqvn. VWWGUGWWUGVVWW lZrvlle Xonilurrvn? «I. ku-^ckon ^ekenkeii! ?nma XVein 7 Öin I^lter über cjje (jg8^. Vetrinj» iilis ul. Z lKirbiZkaus), Us8t» !iLU8 »^eruxiilem«. Z0bS SkinntsL. ti. (ZiirtenorÄik- nun« mit pojLitii?en«clnnauz. lL28tImu8 Lctilsuer. I^aci-Vlinje. 50Z4 Kinijer xverc!t.ii aui Lommer-sri>.clie äcutscli^precliLnäer f^'^milie Lvimmmeii. l^'nter '1-snliluft« iu, äie Verv. 5ttl ?üclitkor kautwLi>nl«ek »«. blläeter Norr mit et- XV25 Xuiiitul >virl! in ein Uewareiisescllsit aui«snom. inen. ov. verkaute ä»8 <^e-^ctiäkt. ^ritr. untcr '(^esi-cliert«! gn die Venv. 4Y45 trkrlsckun»«n. (Koirofoiiv!^ «. ^i»ll»il«e ^ruclitLekr.^reiie.'; liur aus clem reinen i'rucllt-lnelrk unä k^ruclitsälten bereitet. .«zviv verseiiieäcne Liz» ltseme ompkieiilt die !!ue!vc> Immer — einen 5cii^'erb5lui>e Damen I<ön. »en ^icb eine >:ute cl^luernlie ^xj8ten?? !!!:e/:l.'icluiet unDVVGVVGGG,GVVVGG l(aute mittleren kesttz. pas-.^end tür KÄclierei. (Zefl. preis Äneebote »n S. Vu^em, polsilavs. 4S!7 oßPe»« «^0«» I.»IirwS«leliea und (Zeliiliin tür vamenzctlneiderei Le^uclU. — l^reirvröii^eva 26. I^Iaiinik. __5076 _ Lelbständlike Kitcliln. die alle Nsusardeiten verrictitet. v. ird Svkort suflx«iommen. ^dr. Ver >vaItunL. 5036 lauter 8cl»i«l«leriek,ills >vird soiort aukxenommett. Kucur, Ztudenci, ^lelcsandrova c-^sta 2Z. SVZ4 «k 5 InI lnner« d«5^tome ok« a«o55e >»ocic«>^V5 bringt «^le >virllli^ ^uvei^^5»ize l)«r»t«Iiung «ller Linz«, clie kür den ^n»^en von keut« wicktiz ^v«t>t«n§ie «nekr Lber ikn esk«l)f«n, über »ein« LOOAX) 5ti6,^6etes, i«in«4L(XX)»um7«il kerrtichbunten^bbil. düngen, »eine ned, neueitem 5t«nd bearbeiteten l^and-lichsten und 5tadtplZne und - überdie zün»tig«n keruz!. bedingungen? l)«nn »enden 8i« den untenitekenden ^bidinitt «n eine öudikendlunz oder en den Verisg ök0c!l»» iid,f ^n«nSsl»ckk«u» v> »lil «M M »lim f« ^äklen Lie ciie (!o»Ui>Eai»l-?»eumatZIl Der verffroüerte ksüon er-möxliekt das sckneÜZte k'skren kek6m»i>6 kssieäsv, N«il»or» lelepkoii 28 84 Ost un^ ....... Suctie seldstSndiire. ^eibliel'e ttiijclitlL (ler slo->veni8elten und deutsclien 8praciie und ^tennLrapUie kür lieine Industrie nacti i(amnik. ftsierte unter --Kamnili« an die Verw. 5074 2!« v«n»F«F«o ^ökl.. streng: 8eoar. Ämmer /.u vermieten. I'attenbaclwva ul. I8/llI. -sür 14. 5089 ^ni,l. 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Speiiäen überiijlnmt 3uck die »^urilzvror ^eitunx«. er xirüiZte leil der Kautsumine Ivuini ani licsit? Iie»:en blei-ben. l^nter »()ilnsti.i;e t^elekenlieit« an die Ver^v. 5i^ Hintcrzinimer im Hotel zum Gelben Löwen log voll .''kiauch. Die Z^orhänfle, dicht vor die Fenster l^ez^j^cn, uct.hint>eilen auch die gcringlste Luftzusuhr. Ueberliii)! und nert'raucht stand die Lust in dem Nauni. Ilin den ^rün-l-ozogen^'n Zisch stand <'ine G^'sells6)aft uon .'Herren, .sparten laiien auf der Tischplatte, (^'ldnoten, -Settel, Bleistifte in dilntcm "^ur^x'inander. Gierige l^sichter, tcrbissene Min--der, zitternde .'0nnde, die arten in nervösen Finqern hallend: Zpieleratmosphäre. Untcr den .^'»erren sas; seit stunden Assessor von V'"l>ow. Cr war der erstc henle abend? gewesen und Wen als letzter ^ehen zn n ollen. Tcn,t immer wieder risj er das Partchen .karten an sich, misckite mit zitternden >>änden. war l?anz licrlnssen in das Zpiel mit dem reichen Hvlzh'indler >^allweit. Läitgit waren die lekten Geldscheine aus seiner Tasche zu dem tneit lachenden .^lallweit hinübergelvandert. Länjist schrieb er mit dem goldenen Vleistift Schuldscheine auf Papier au'^. Aber er konnte und konnte sich nicht dazu kx'anemen. aufzuhstrcti. Die ^iarteil schienen wie durch eine höllische Magie an seinen .änden festgeschmiedet. „Wollen sie nicht endlich 56>lttf, nmchen, Vüdl^w," :nahtt-te der Regierungsreferendar '^ohnu', der hinter Vlid^w stand nnd das sinnlose Spiel be>obach!ete. ..Zie hal^n tzeute eine Pechsträhne, mein ^ster. Man soll das Gliick nicht zwingen wollen." Bi'ldvw nxlndte sein l^^sicht nicht non k^en -karten. „^ch will es aber Mingen," sties, er zwischen den Zähnen s)ervor und gab eine neue starte. „Gewohnen," meinte der dicke .Hiolzhändler phleg:u.itisch und zog die .^7arten zu ^ich hin'i'lber. „.Nooanche," sagte Biid-oiln mit heiserer Stimme, und stand auf, „ich geiie nur ein Glas Bier trinken, bin gleich zuri'lck." „Sellen Sie der Vernünftigere. .ungen, .Herr Neferendar — des Menschen Wille ist sein .^Himmelreich." „So, .Herr .^allmeit," versetzte der lunge i'^ieferendar s6)arf, „nun, dann ist es auch ihr .^)imlnelreich. wenn lich >ie F>orstlbehöi<^en dentnächst einmal etivas schirfer ntit .Uiren .'öolzlieferungen zur Grenze beschäftigen — ja, ja. .derr Kallweit, es tut nicht gut, wenn uian zur nächtlichen ^^eit von den Wägern auf ^in Wege zur Grenze gesehen wird —, ob alles Holz so ordnnngsgenmf; verzollt .st!" Kalliveit wurdt' blas^ und erl>ob sich. „Sie wel'den doch nicht, .'^>crr Referendar — nnd Merhanpt: Mir kann keiner nachireisen, dak ich ni6>t grundehrlich bin." dann ist ja alles in schönster Ol'dnung." Der snnge Reyierun'cisreferendar nicktl? >iallweit zu. „Vlienso in Ordnung, wie das sie leht aufhören, niil '^^iidow weilerz ispie-len und es auch inöglichst in Zutunst unterlassen Vierden. Seien 5>ie doch nernünfvig. Mensch! 5ie können ja dieie Nirsumuien niemals von Nudow Mcder herauKholi.'n! ltützt es Sie, ivenn er um ^opf und !>>ragen spielt -- davon haben Sie auch nichtct." „Na, .Herr Referendar, wenn .^xrr uvti Büdow einmal der Mann der reichen ^itge Stenzel ist, dann ist er nut die l)cutiigen Schulden noch gut," lachite der dicke .''>olzhänd. ler. „(Lrstens hat's daimit noch gnte Wege, verehrter >^err. Und zweitens: wissen Sie denn so hnnderiprozentig sicher, das; d^'r Reichtnin des alten .v>errn Stenzel wirklics> so gros', ist'i' Bei den (jeitenV Baugenierbe, Ziegeleien, da ist heule auch keine woldquelle niehr." »talb!cn:it n,achte ein verschniilNes Gesicht. „Sie nieinen, weil nian jetzt so allerhand von der Firma Stenzel erzählt? Nee. nee, .'<>err Referendar, da glaube icli koin Wrt6>en nicht. Der alte Zlenzel, prima, priuia. 'oer kourmt auch j'iber diese Seiten hinweg. Der ist zu onstä-i'^i'.i zu einer guten, soliden Pleite." Alle lachten. war im ganzen Landkreise I'ekannt, das^ Kallweit schon einige seln' einträgliche Periileiche lait sei--nen l^lciubigern hinter si6> hatte, nnd das; es lieiier dastand als zn den 'Seiten, in denen es ihm angeblich nlise-rabel ging. ^n diesem Augenblick kam Midow aus deni ^chantz^ni mer zurück. „Was ist denn? (5r sah nkis^traniscl) auf den Tis h. von dem die Kartenspiele vcrs6>wnnden n>aren. „Feierabend ist. .<^err Assessor," nickte der Händler. .,^ch denke, wir l)aben genng lijr hente. uiöclUe nicht, dasz es hiinterlier heisst, ich habe Zie ganz und liar ausgezogen. Na, und NWS die Schuldscheine ai'iaiust — nlit der Einlösung können Sie l^eriie noch ein lnssel iv ut^'n. Den Schwiegersohn voni altvar dlas^ geworden. ..Perdaininte 5ti6ieleien'." kmn es l>albla»t. Der inttge Regierungsrekerendar i»nd Ve^'l'indnniisbrni^'n' Bitdc^ws nahm den -.'lelleren nnter d-.'n Arin. „Nun loniinen Sie, Büdow, der »alliueit meint es sa nicht ive>iter sct)!lmn,. 5rlilies^lich ist es doch nett .n'n dcin Manne, das; er siiin,er. „Nun los, Büdow, l6) beg'leiile Sie jetzt i)e!nl. s.''in't s' i.'-gen Sie es noch fertig luid gehen lu'clnnal '^^'enn tiiese Spielerei eininal zu iiinen der ronnu', dann ist es mit ^^hrer Laufbahn aus." Sie lvareu inzwischen aus der <^!nrder'. >'e all' die ^tra''/ lietreten. Der >vinterl'rl?e ^ternhimin.l «^li'^erte lall lind klar. Bildo>w. schauerte zusauliiien, die p!etUichi'.Ställe na.t^ der überhitztell Almo'jphä>e da Srillnen lvirtle N'i<' Nadeln. In ihnl brannte noch das verziveifelie 3piel'i"l?er: einilial mukte mau ded> das Gtiick ^^ninoeu. einii'al w ei'er. ''llier alles inis,laug eiilen, letzt. ii>l ^piel nn.?, in der Liel'e. Lliekredakteur und iür die I^eclatctlon verantwortlich: Udo — Drucli der »51arlliar.'?!vc>tmltait in i^^aribor.