Nr. 192. Mittwoch, 23. August 1905. 124. Jahrgang. Aillllcher Zeitung. Mit Postvcrlendung: «nnzMrig 80 «, halbjährig 15 X. Im Koittor- N'!g. erscheutt täalich. mtt A,,«nahme ^' ?"l'jäliril> 11 K. Für die Zustellung ,,,« Haus zanMrig 2«. -Instrtionßaebühr: Mr lleine I sich «m.grehplatz Nr, ii. d.e MebalÜon Dalmal.iMsje Nr. I", Sprechstunden der !,>ed<>lt.ou uun 8 bi« 1U Uhr Inserate bis zu 4 Zeile» 50 t. nröfzere per Zeile ili b: be? ö tercn Wiederholungen per Zeile « k. ^ vormitlaa«. Unsraul.erte Är,coohner nicht nnr obdachlos gebe, V?^ pudern vielfach auch der gesainteil Habe cn^s worden ist, herrscht unter denselben uin so G^ '^ "l als die bäuerliche Bevölkerung dieser bm l? ^"'"^' u' den letzten Jahren wiederholt " ^"nentarschädeil betroffen worden ist. den ^^' ^"'^ die Feuersbrnnst verursachte Scha-WM! ^''^ d^'u Betrag von ^W.000 fronen, aenl'! "? '^^ ^'^' geringfügige Versicherungssumme W- .^'^Unzulänglichkeit der behufs Deckung die-N^. '"uchaft(,'u Verlusten zur Verfüguug stehenden de 3 ^ ^"l)er einen Appell an die Mildtätigkeit km,.. ""^'ler anderer Verlvaltungsgebietc voll-l'N'u^n begründet erscheinen, ^nn ^"Ugeniäß hat mich der Herr Minister des H^"u über diesfälliges Ansuchen des Herm Ncm >' ! "? '^ ^leiermark beauftragt, eine all-c Sammlung milder Gaben zu- ' "Nell der Abbrändler in Tillmitsch einznleiten. a,, <^^^'^' Weisnng nachkonunend, appelliere ich kor,,,"' ^l)l)Itätigkeit,ssinn der hierländigen Bevöl-N^^'l und hoffe zuversichtlich, daß dieselbe uach da>^ /s ^' Scherflein dazn beitragen ivird, um , " ^'lend uuter den unglücklichen Abbrändlern! "'Ngermaßen zu lindern. b(?i„,^^udeu werden beim k. k. Landespräsidium, zitt^li ^"' Stadtmagistrate und bei allen Bc- ^^/^uptmannschaften enlgegengenomlnei^ in der As/i ""' ^'tuug" veröffentlicht, uud suhin ihrer '""mung zugeführt, ^aibach, 19. August l!)05. Der t. l. Llmdespräsident: »^ Viktor Freiherr von Dein m. p. Štev. 3105/pr. O k 1 1 C Dne 4.vavgusta t. 1. je v vasi Tillmitsch pri Lipnici na Štajerskem nastal požar, ki se je, pod-piran po silnem viharju, razširil jako hitro in v kratkem èasu unièil 66 hiä in gospodarskih po-slopij, izredno mnogo živine in skoro vse spravljene poljske pridelke. Ker je sprièo te požarne katastrofe velik del prebivalstva brez strebe in je ponajveè izgubil tudi ves inietek, vlada med njim tem vecja beda, ker so kmetiake prebivalce tega kraja prav v poslednjih letili vponovljeno zadole uime. Škoda, ki jo jc provzroèil požar, preaeza vsoto 330.000 kron, pokrita pa je lo z neznatnim zavaro-vanjem. Zaradi nedostatnih pomoèkov, ki so na raz-polago za pokritje te znatne izgube, je torej popol-norna upravièen poziv na milosrènost prebivalcev po drugih upravnih ozemljili. Zato mi jß gospod minister za notranje stvari naroèil na dotièno prošnjo go.spoda namostnika na Stajerskem, da razpišem sploSni javni sklad milib darov v prid pogoreleem v Tillmitscbu. Ustrezaje teniu naroèilu, se obraöam do dobro-delnosti tudeželnega prebivalstva in upam, da po svojib moèeb s prispevki vs;ij deloraa olajša bedo med nesreènimi pogorelci. Darove sprejeniajo c. kr. deželno predsedstvo, tukajšnji raestni magistrat in vsa okrajna glavarstva. Darovi se razglase v èasopisu «Laibacher Zeitung» in poteni oddado svojerau namenu. V Ljubljani, dne 19. avgusta 1905. C. kr. dežclni predsoduik: Viktor baron Hein s. r. Nichtamtlicher Teil. Japanische Expedition nach der Ostsee. (5'iue der „Pol. ^lorr." aus London zngeheude Mitteilung versichert, daß in den Mutmaßungen der militärischen und der diplomatischen^reise über die im stalle der Fortsetzung des Dampfes zwischen Nußland und Japan zn erwartenden Operationen die Eventualität der Cmtsendung einer japanischen Flotte nach der Ostsee znm Angriffe russischer ,vä-fen keinerlei Rolle spiele. Das Gerücht von einem solchen Plane wnrde, obgleich ^'s lviedl'rholt auftrat mW eiu militärischem Organ, das sich zn dessen Verbreiter machte, sich dabei auf eine diplomatische Vertretung Japans berief, keinen Angenblick lang für glaubwürdig gehalten. (5s steht übrigen? nicht nnr fest, daß diese Ankündigung nicht von japanischer ^eite ausgegangen ist, sondern es muß auch für jeden Beobachter des Vorgehens der Japaner bei ihrer gesamten Kriegführung im voraus klar fein, daß fie, falls die Vcrlegung des Schauplatzes einer s>ortsetzllng des Te^rieges nach europäischen (bewässern talsächlich in ihrer Absicht läge, die letzten waren, über einen solchen Plan irg.'lwetwas vorzeitig verlauten zn lassen. An sich allerdings wäre die Entsendung einer japanischen Flotte nach der Ostsee eben so weuig anßerhalb des Bereiches der Möglichkeit, als es die (5ntst'ndnng der rnssischen Flotte unter No^oestvenskij noch den ostasialischen Gewässern war. Die Mission der japanischen Flotte ist jedoch, wie man betont, unter allen Umständen im Gebiete Ostasiens selbst von zu großer Wichtigkeit, als daß man in Tokio den Ehrgeiz hegen sollte, Europa dnrch eiue maritime Expedition, nach der Ostsee zu beunruhigen. Z«m Attentat im Iildiz. Inflilge gewisser Maßregeln der ^onnuission für die Nnterfnchnng des Attentates im Moiz hegt man, wie aus Konstantinopel geschrieben wird, in bulgarischen Kreisen die lebhafte Besorgnis, oaß ihnen feindlich gesinnte Elemente in die Akten oder auf andere landesübliche Art Beweise einschmuggeln, beziehungsweise schaffen, durch welche die Bulgaren in das Attentat verwickelt erscheinen würden. Die Besorgnisse erhalten neue Nahruug durch folgenden Vorfall: Vor knrzem wnrde der Schnl-inspektor des Erarchats, Naumov, uach Mdiz ge-! holt lind vor der llntersuchnngskomnüssion mit dem Türhüter der Erarchatskanzk'i, Nikoli, bei welchem man nach dem ^iioiMttentate ^vei Bomben, für. Nauiuov deponieren wollte, konfrontiert. Der Prä-^ sident stellte an den am ganzen ^eibe zitternden ^'i-> koli einige Fragell, lvelche diefer knrz nüt „Ja" oder „Nein" beantwortete. Es sollte aus diesem LeuMeton. Mittagszauber. Slizze von I. 'ZYcber-Mc,inka. (Schluß.) stnrrt^ ^^ "ln traurig schlveigend vor sich hin ^vjs.s ^^^') üh scillen Kopf wie den eines Kindes lH^^'u meine Hände. „Es ist doch unmöglich, Kin'" l"^ lvahrV Es kaun und darf doch nicht '^"at ich ittit leidei^schaftlicher Eindringlichkeit. ?'»^" ^^lrde sein Antlitz hart nnt, lveiß wie das ^üims^"^^' ^"" "^^ ^""^ Augen erlosch, ein ^scr Vlick irrte zll, dein weißen Hanse hinüber. "^u hast recht, es darf nicht sein." ^cimit verließ er mich. öff,, ^'lch^m nächsten Morgen stand ich in der gc-^ch'l?^ Haustür uud schaute in das warnie Gö-Untl'i s ""^' ^^ ^^1^" vlM! grauen Himmel her-d^. si "u- Es war eine schwüle, feuchte Luft, in 5rndm u 24. Juli zu ineldeil hätte. Nanmov erklärte feierlichst diese An-gaben als Li'lge nnd berief sich auf seine Aussagen während seiuer llilterstlchuligshaft. Der Präsident soll ihm hierauf erwidert haben: Wir, wissen von Ihnen noch andere Dinge, z. V. daß Eie 5000 türkische Pfunde — gesammelte Gelder — an die Komitatschi verteilten; wir lvolleir aber jetzt hierauf nicht reflektieren. Sodann wurde Nanmov trotz der erwähnten Beschuldigung freigelassen. Der Kroll-zeuge Nikoli, welcher angeblich gefoltert wurde, soll ucht sehr gnt behandelt, werden. Man sagt ihm ein ähnliches Schicksal voraus, wie es dem Vandenchef Üiömanov zuteil wurde, welcher N)M im Vila-jet Adrianopel sich ergab und jetzt in Konstantine pel.Kommissär der Geheimpolizei ist. Man vermutet auch, das; Nikoli die Vombendeponiernng ins Werk sehte. Jedenfalls ist der Nebel, in welchen dies Vorkommnis gehüllt ist, noch immer undurchdringlich. Politische Uederstcht. Laib ach, 22. August. Um 23. d. M. werden die großen italieni -s ch e n H e c r e ^ln anöver zwischen, Neapel und Campobasso im Becken des Volturno beginnen und oi? zum 1. September dauern. Wie man aus Rom, schreibt, werden daran die Truppen des nennten Armeekorps unter dem .Kommando des Generals Feria und das zehnte Armeekorps unter dem .'Kommando des Herzogs von Aosta, im ganzen :i5.000 Mann mit 152 Geschützen teilnehmen. Der Chef des Generalstabes der Armee, General Saletta, wird die Oberleilnng der großen Manöver innehaben,, welchen auch die fremden Militär Attach^ beiwohnen werden. Vor dem Manöverbeginn wird König Viktor, Emanuel die beiden Armeekorps gesondert besichtigen, nnd zwar am 2!?. in Vinchiatnro nnd am 24. in Neapel. Die Manöver werden mit einer großen Truppenrevue vor dem Könige schließen, der sodann mehrere Städte der Südprovinzen besuchen wird. — Auch die Mittelmeerflotte wird im Mittelländischen Meere Manöver abhalten. Die französische n K a m in er n werden, nach einer Meldung des Pariser „Matiu", Anfang November nach der Rückkehr de^ Präsidenten Lou-bet ans Spanien einberufen werden. — Untcr-richtsmiuister Vicuveuu-Martiu hielt bei einem von ehemaligen Teilnehmern an dein Feldzuge 1870/71 in Anr.erre veraustaltetell Bankett eine Rede, in der er erklärte, das patriotischeGefühl iuFraukreich habe nichts von seiner Stärke eingebüßt. Keiu jllllger Franzose lvürde zögern, einem im Augeirblicke der Gefahr ergehenden Appell zur Verteidigung des französischen Gebieten und der nationalen Ehre Folge zn leisten. Der Minister schloß mit, den Worten: Seien wir friedfertig, denn der friede ist eine Bedingung dev Fortschrittes, aber halten, wir uns bereit zur Verteidigung des Vaterlandes. — An Stelle des verstorbenen Herzogs von Audiffrct- Pa^qnier, der Mitglied des Renates auf Lebenszeit gewesen war, wnrde L<'on Bourgeois, dem ein Gegenkandidat nicht gcgenübergetreten war, zum Senator gewählt. Mehrere heutige Pariser Blätter wollen in Bourgeois den zukünftigen Präsidenten der Republik erblicken. „Sollte ihm aber", so schreibt der „Figaro", „der gegenwärtige Präsident des Senates, Failures, bei der nächsten Ver-sailler Wahl vorgezogen werden, so wäre ihn: das Präsidium des Senates sicher." Ans (5hristiania wird gemeldet: In politisch uuterrichteteu kreisen wird bestimmt vermutet, daß die R e g i e r n n g v o ll 3i o r Iv e g e n dem Storthing den Entwurf der Antwort auf den schwedischen Reichstagsbeschluß vom 27. Juli unterbreiten wird. Die damit verfolgte Absicht ist die baldige Beendigung der Krise. Der Entwurf wird einen Bericht über das Ergebnis der Volksabstimmnng enthalten nnd im Zusammenhange damit das früher ausgesprochene Ansuchen an die schwedifcheuStaats-faktoren um Mitwirkung zur Vollendung der Uni-onsauflösuug wiederholen. Die Reichvakte vom Kl. August I.^ll wären auch dann von schwedischer Seite für aufgehoben zu crkläreu. Eiue Vollmacht des Storthings an das Ministerium iu diesem Siune wird bestimmt erwartet. Über die schwedischen Bedingungen in Verhandlungen einzutreten, scheint man im Interesse des Friedens allgemein geneigt. Damit, ist nicht gesagt, daß die Bedingungen schlechtweg werden angenommen werden. Namentlich ist die Abneigung gegen die vou denSchwe-oen verlangte Schleifnng der Grenzforts allgemein. Man glanbt aber, daß diese Streitfrage im beiderseitigen Einvernehmen vor ein Schiedsgericht gebracht werden könnte. Lord (5 n r z o n, der Vizekönig von Indien, der in diesen: Amte erst vor wenigen Monaten neuerlich bestätigt worden war, hat laut einer Melduug aus London> seine Demission gegeben. Ursache derselben dürften die Meinnngsdifferenzen sein, die sich in jüngster Zeit zwischen dem Vizekönig und der englischen Regierung bezüglich der militärischen Organisationen ergeben hatten. Als Nachfolger Eurzon5 wird in London Earl of Minto genannt. Tagesneuigleiten. — (Eigenartige Gesetze.) Eine Prüfung der Gesetze, die man in diesen: Jahre von dingen der legislativen ^ersalüinlungeu in den Südstaaten der Union einzuführen versuchte oder die wirklich ratifiziert worden sind, gibt zu eigentümlichen Betrachtungen Gelegenheit. Ein Antizigarettengeseh wurde ill Indiana eingeführt, Dafür mag vielleicht manches gesagt werden können. Sicherlich aber kann niemand dio Bestiminnna. gntheitzen, nach welcher auch diejenigen bestraft werden sollen, welche Zigarettenpapier und Tabak bei sich tragen. Wisconsin geht noch weiter. Tie Hälfte der Strafe wird dein Dennnzianteu a,e> geben. Hat der Denunziant selbst eine Zigarette geraucht, so wird er nicht bestraft, aber eine Belohnung für seine Anzeige fällt ihm dann nicht zn. In Nebraska hatten die Gesetzgeber Mitleid mit den Affen, die von Drchorgclmännern bei der Ausübung ihrer ohrenzerreißenden Kunst von Ort zu Ort niitgeführt werden. Diese armen Geschöpfe arbeiten mehr al-acht Stunden den Tag über in Nebraska. Es wuroe mm dekretiert, daß ihre Arbeitszeit verkürzt werM solle und daß ihnen überhaupt keine zn schwere Ardcu auferlegt werde. In Illinois schlug ein Mitglied des Parlaments vor, Mütter, die ihre Kinder v^na^ lässigen, mit harten Strafen zu belegen. Er motiviert seineu Vorschlag damit, dah Mütter nicht ermutig weroeu sollen, die Pflege ihrer Kinder Mietlingen 3" überlassen, während sie selbst Zerstrcunugeu außer dem Hanse snchen. Daß die Federn von Singvögeln an den Damenhüten prangen, hat Missouri groi^ Schmerz verursacht. Ein gesetzliches Verbot wurde demgemäß erlassen, das jedem weiblichen Wesen cw sehr harte Strafe auferlegt, welches iu dieser Vczl^ hung sündigt. Ladenbesiher, welche Damen in V^ snchnna führen, solche Federn zu kaufen, verfalle" ebenfalls einer harten Strafe. Der Grnnd dafür ^, daß die Singvögel anfangen, feiten zu werden, ^ Wisconsin wurde den Junggesellen seitens der GeM geber einige Aufmerksamkeit geschenkt. Ein ibnen "^ sonders gewidmeter Gesetzvorschlag wurde zwar zw^ mal gelesen, ninßte aber znriickgezogen werden, da ^ viel Opposition hervorrief. Jeder W Jahre zählen^ Unverheiratete sollte eine Tare bezahlen, aM'gcno'^ men jedoch, er könne beweisen, daß er innerHall,' ein^ Jahres wenigstens einmal einen Heiratsantrag ^' macht uud einen Korb erhalten habe. — (Meycr, Müller, SchuI z.) Das in V"^ bei Wilhelmshaveu erscheinende Norddeutsche Voll"' bllüt enthält folgende ergötzliche AnseinanderselMö-Nachdem loir eine königlich sächsische KreishanptlnaN^ schaft nm Ausfertigung eines Staatsangehörigteu"' auswcises für unseren Freund Müller gebeten hab^ erhalten wir nach Verlauf vou vier Monaten n^ stehende Zuschrift: „Die auf Ihren Autrag ""w M. Februar d. I. hier angestellten Erörtern,'^ haben ergeben, daß Sie die sächsische StaatsanM ' rigkcit besitzen. Hingegen konnte bis jetzt noch "^ mit Sicherheit festgestellt werdeu, welchen Namen ^. zu führen berechtigt siuo. Aller Wahrscheinlichkeit n"^ wird sich ergeben, daß Sie in Zntnnft nicht den -^^ Mütter, sondern Meyer zu führen haben, da ^ Vater anscheinend als unehelicher Sohn der Karol^ Schnlz, geborene Meyer, geboren ist und ein Nachn'?'-dafür, daß der als außerehelicher Vater bezeiai^. Gottlieb Müller die Vaterschaft anerkannt habe, >""' zu erbringen war. Auf der anderen Seite ist es "^ nicht mit Sicherheit festgestellt, ob Ihr Vater wir^ als unehelicher nnd nicht vielleicht doch al5 eheliche Sohn der Karoline Schulz zu gelten hat. Es ist d^ uicht ausgeschlossen, daß Sie weder dcu Namen M?^ noch Müller, sondern Schulz zu führen haben, ^ . wollen unn hier mitteilen, ob Sie Ihren Antrag " „sofortige" Ausstellung des StaatsangehörigkeU answeises aufrechterhalten oder das Ergebnis ^ wegen des Namens weiter auzustellendcn ErörrerU gen abwarte», wollen. Im ersteren Falle müßten ^ im Stantsangehörigkeitsausweise mit dein NliUl Meyer bezeichnet werden." ^ (Der Alkohol.) Zu diesen: Thema w^ ein Plauderer der „Straßb. P." folgendes zu erzä'^, Es kam einmal ein hohes Mitglied der AntiatkoY^. Der Verdacht. Roman von Tec von Dorn. (2. Fortsetzung.) (Nachdruck verböte,,.) Der ihm vorgesetzte Landrat hatte ihm beim Abschiede sehr. herzlich seine Anerkennnna. angesprochen. Die Arbeit sei so glänzend erledigt, daß er an den Herrn Oberpräsidenten und dieser an den Minister in Verlin entsprechend berichtet habe. Der Assessor war, also in gehobener, erwar-tuugsfroher Stinnnnnq, als ihn eine schnelle Droschke voin Tchlesischen Bahnhöfe nach feiner Wolninna. brachte. Es war ihm aufgegeben worden, sich gleich am Tage seiuer Aukuufr im Ministerium des Innenr zu melden. Und er knüpfte daran die besten Erwartungen. Seit Jahren schon wohnte er, in einem Hause der Wallner-Theaterstraße bei einem angejahrten Junggesellen, der dnrch verfehlte Vanspeknlationen den grüßten Teil seines einst beträchtlichen Vermögens eingebüßt hatte, und nun als „Sechs-drcicrrentier" von schmalen Zinsen nnd der Monatsmiete seines „möblierten Assessors" lebte. Sonst nicht besonders znoorkommend, empfing er seinen Mieter hente schon auf dem untersten Trcppenflure. „Schöllen guteu Tag, Herr Assessor! Da sind wir ja eudlich! Sind schmerzlich erwartet worden," fügte er mit einem vertraulich-listigen Augenzwinkern hinzu. „Erwartet? Von wem denn? War etwa meine Tante —?" „Schöne Tante, diese Tante," schmunzelte der alte Herr, indem er dein Assessor seinen dicken, mit einem mächtigen Siegelringe behafteten Zeigefinger schäkernd in die Seite bohrte. „Zum Douuerwetter," polterte Gust heraus, „so sagen Sie endlich, was Ihnen anf der Seele liegt! Ich habe keine Zeit!" Herr Kunze, so hieß der Alte, wies mit dem Daumen über seine Schulter hiuweg nach deu Zimmern des Assessors und nickte ihm bedeutungsvoll zu. „Da drinnen," — sagte er dann, „schauen Sie mal nach, Sie Schwerenöter. Seit vierzehn Tagen fragt Sie nach Ihnen. Nach Ihrem vorgestrigen Telegramme sagte ich ihr, daß Sie heute kommen würden, ^itzt mm seit zehn llhr proppenfest." Damit ging er lachend in seine Tür. „Verdrehter Kerl!" brnmmte Gust ärgerlich und betrat mit der ^ast von zwei koffern und eiuer Hutschachtel seine Wohuuug. Kaum aber halte er einen Blick in das erste Zimmer getan, als er sein Reisegepäck fallen ließ nnd ill seiner Verblüffung sogar vergaß, den Hut vom Kopfe zu nehmen. In der Sofaecke saß — sein „Gespenst". Nicht bleich nnd starr wie damals — uud tausendmal schöner. Das aschblonde Haar war unter dem koketten Hütchen in einen schweren Knoten aufgesteckt, und das einfache, aber geschmackvolle Wollkleid ließ jetzt, da sie sich erhob, die schlanke Gestalt in ihrer vollendeten, eben,näßigen Grazie erkennen. Wangen nnd ^hren waren leicht gerölet und färbten, sich noch tiefer bei seinem Eiutritte. Das war aber, anch das einzige Merkmal irgend einer Verlegenheit an ihr. Ihre Augeu waren groß nnd fest anf ihn gerichtet; vollkommen ruy^ im Alisdrucke — nur ein sehr scharfer Veolm") . hätte eine ängstliche oder mindestens besorgte <5" ^ aus ihucn gelesen. „ Gust von Damradt sah nichts als diese Ä^ selbst. Ähnliche hatte er nie gesehen. Und lnM das Vild einer venetianischen Patrizierin "on --^ kart sah mit denselben rätselhaften Augeu alls /-, ^ Beschauer. Die im Grunde tiefblaue Iris erM' wie mit goldig braunen uud gruuen Lichtern din setzt. ' ' .^, „Ich komme Ihnen nn gelegen, Herr 'l sst'>1.^ sagte sie einfach nnd artig, indem sich ihre ^!^H, wie fragend erweiterten; „es drängt, nmli I" ,-Ihnen Aufklärung zu geben über einen eben s^ ,^ gewöhnlichen, wie peinlichen Vorfall, der, w^ ^ fpäter hörte, anch für Sie bedauerliche Folgen . habt hat." riß „O, bitte, mein gnädiges Fräulein! ^!)^n seinen Hut vom Kopfe- uud wies anf den 2w, ^ dem die Fremde sich soeben erhoben. Aber w«. Sie nicht Platz behalten, bitte!?" „Danke, nein." ^ ^,t> Mit einem kanin merklichen, überlegenen befriedigten Lächeln beobachtete sie die befaM, Hast des jungen Mannes. . . . .^,i< „Ich möchte Sie nicht mehr als nötlg " ^ ruhigen", fügte sie leiser und zögernd hinzn. "^ ^ erst — ich biu uicht Fräulein, sondern 2^M/ -Witwe eines vor zwei Jahren in Tonking ""^ benen französischen Kapitäns Blanc. ^ ^iicnl Plötzlichen Tode meines Mannes bin ieh ^ ^ Leiden verfallen, das mich oft schon in säM",«-.^ fahren gebracht hat. Einen dieser. Anfalle yu ^^cherZeitung Nr. 192. 1717 23. August 1905. Ngung ,„ ^,^.^ Wcilwrt der Pfalz, um einen icw, s '^^"' ?^" „Alkohol" zu halten. Die Ver-^ ' »lung war sehr besucht, indessen wollte, als der w,.,.^ zu Ende war und die Diskussion eröffnet -.,"''"'"uaud so richtig mit der Rede herausrücken. M ^ suchte der „Vorgemeischtcr" die Lage zn d«n ' "'s ^" nut folgenden Worten: „Mer müsse Täi^,'^ " Vorredin'r danke, das; er uns über das aber < ^'"" Alkohol so gut belehrt hat. Er braucht ki- Nf? "UM zu hau, der Alkohol ist bei uns in und s s "" zu beferchte. Mcr hau uuser gute Wein toliolV," e ^^ d"w' das; lner gar net auf de Al° lur,.. "'"lle..." Und allgeineiller Beifall lohnte die ^ aber inhaltschwere Nede! d„,,^t" Theaterskandal in der Arena Ni»i^ "^^ ^"u „Verl. Lokalanzeiger" wird aus ^iin^ ^'ueldct: Ein Skandal im Naturtheater iu caa,,^ ,^"«uetc sich in der vergangene» Nacht. Mas-und A^" "Amica" nud Lerour' Singspiel „Vemls i!,s,s^^"Z" sollten znr Wiederholung gelang^r. d^l "' ^"'w'eii verlangten ungestüm den Veginn niclnbl s. "U' ^"' lich wegen dos Ausstandes der ^i-i' n Choristen bis gegen Mitternacht ver° "bsnldi. ^"°"^' Tingspiel konnte mit Not lind Mühe '»in» "'^ ""^' "och der erste Akt von „Amica" Nennn^ """' ^^'pi^lt werden; als aber der Sänger ^llt> ^ ' ^'^' Nanipe trat uud erklärte, die Solisten N'ollt, Ü^ l3^"'^ lingen, aber, Chor und Orchester Hund^/ unttuil, da stiirutteu pfeifend nud johlend anstalt? "'^ H'l^^l-te die Stufen hinab und vcr-^riUim > ""^ ^" ^^^ mittelst nmgeworfeuer Denn, da^'^> "^^. erbrochener Sessel ein Feuerwerk, ^aln'cl, ^blikum für die ihm cntgangenen thea-^r»^ Genüsse Zu entschädigen. Die Fenerwehr, do» ^ !"^',!^ 'uu'' Artillerie versuchten das Publikum ti'cs,' ^ -Uühne ,u> drängen. Drei Stunden währten qoschud 'ulniugeli, weil die durch eiu Tor Hinaus-Tofi,^ ^'" ^"'rch m, anderes zurückkehrten. Das ^," Veronstalwng beträgt 20.W0 Franken. ^'' issi s ' " e S ch u in a n n - Anekdote.) In sich " inerten Zeitschrift „Welt und Haus" fiudet Gattin x'^ Geschichtcheni Klara Schumaun, die ^uinas ,^ ^"'ü^nten Komponisten, veranstaltete dcr tn ^' ^ne kleine Gesellschaft. Schumann, °hnc s ^ '"' ^"k gearbeitet hatte, saß in einer Ecke, A'i, Y f '"gütlich an der Unterhaltung zu beteilign un> f """"^ "hob er sich, ging zu seiner Gat> >^it ^ s'l'"lUe leise: „Ist es denn noch nicht bald lich niiid ,<""' "^' H""^' ^^^"' ^' ^" ^ ^^^ Hnui>!"^' ^ „Aber, Lieder, hier sind wir doch zu ^ö stoil^I "^ ^'" "ieinte Schumann erleichtert ü->— ^^le sofort in sein Schlafziuuner hinein. Geburtstag Seiner Majestät des Kaisers. ÄU5 3n ^ ^^'" iserfeier in Wei ch s c l b u r g.), Hochs... ""iwlburg wird uns berichtet: Das Allerer ^ ^""^fest Seiner Majestät des Kaisers lvic h^° . '" "nserer Stadt noch niemals so festlich d,^"'uegangcn worden. Dazu trug insbesondere Nloms ^- bcit ^ k. und k. ^Uttfps^' ^^' ^"^ ^^ Rückkehr vom Schk'jzplaye in hi^,^ '^ ^ nach Laibach begriffen, hier zwei Tage Rast kirrte K '^ ^"' vormittags zelebrierte in der Pfarr-^-^^^Pfarrer Terter ein solennes Hochamt, dem das gesamte Militär in Parade, die Beamtenschaft und zahlreiche sonstige Andächtige beiwohnten. Die kirchliche Handlung wurde durch schönen Kirchengesang gehoben, während die Hauptniomente durch dröhnende Kanonenschüsse signalisiert wurden. Um l Uhr nachm. fand ein Festbankett statt, zu dem seitens der Herreu Offiziere die Honoratioren unserer Stadt eiugeladeu woröeu waren. Die Neihe der Triuk-sprüche eröffnete Herr Hauptm. Bauz her, um in schwnngvollen Worten des erhabenen 75jährigen Monarchen zu gedenken, der in voller geistiger und körperlicher Frische als Muster eines heldenmütigen Soldaten dasteht; Herr Laudesgerichtsrat Ien^'io toa° stierte auf die Herren Offiziere, Herr Oberlehrer ^krbinec auf die tapfere und glorreiche österreichisch-ungarische Armee, Herr Hauptmann E. Kliern a n n auf die auwesendeu Zivilisten und überhaupt auf die Bewohnerschaft von Weichselburg. Nach dem Bankette wurden von der Mannschaft verschiedene Spiele im Freien veranstaltet, wobei die Soldaten mit Bier, Käse, schwarzem Kaffee ?c. bewirtet wurden, die Harren Offiziere und die sonstigen Gäste aber begaben sich sodann auf den Lawu-Tennisplatz, wo sich im freundschaftlichen Verkehre eine sehr animierte Unterhaltung entwickelte. Die Tische bogen stch förmlich unter der Last des frischen Bieres, der vortrefflichen Weine und Delikatessen, die von den Da» men Frau I e n ö i <- und Frau Pleiweis in der liebenswürdigsten Weise serviert wurden. Iahreshauptbcricht iibcr dcn Zustand des Volksschul-weseus iu Krain am Schlüsse des Schuljahres 1903/1904. (Foitsehuuss.) 9. Frequenz. An den Vildungsaustalten für Lehrer und Leh-rerinueu stellt sich die Freqnenz am Schlüsse des Berichtsjahres iu nachstehender Weise dar: 1.) K. t. Lehrerbildungsanstalt: i. "10. II. W, III. 28, IV. 23; 2.) K. k. Lehrerinuenbildungsaustalt: I. 42, II. 42, III. 40, IV. W; A.) Privatlchreriuncubildungsaustalt der Ursu-liueriuueu: I. !N, III. 24; 4.) Privat-Lehrcrinueubilduugsaustalt des „Laibacher Schnlkuratoriums": Vorbereitnngsklasse 21, I. li4, III. 14, zusammen daher 426. Im Vergleiche mit dem Vorjahre erfuhr die Frequenz eine Steigerung von 1W Zöglingen. Das Religionsbekenntnis war bei 423 Zöglingen römifch-katholifch, bei 2 Zöglingen der Privnt-Leh-rerinnenbildnngsanstalt des „Laibacher Schulkurato-riums" evangelisch, bei 1 Zöglinge oiefer Anstalt mosaisch: die Muttersprache bei l-t) deutsch, bei 341 slovenisch, bei l kroatisch, bei 2 böhmisch, bei 2 italienisch. Bilduugsturse für Arb eitslehr erinn on und Kindergärtnerinnen bestanden au kci° ner LehreriunenbildungKanstalt; wohl aber besuchten den Kindergarten der k. k. Lehreriunenbildungs-anstalt <> Hospitantinnen. Die Zahl der in diesen Kindergarten eingeschriebenen Kinder betrug 19 Knaben und 19 Mädchen, zusammen 38. Au den Übungsschulen war die Frequenz folgende: :>) an der k. k. Lehrerbildungsanstalt in Laibach 118, b) an der k. k. Lehrermnenbildungsanstalt in Laibach 124, <>) an der Privat-Lehreriunenbildungsaustalt in Laibach 210, 6) an der des „Laibacher Schulkuratoriums" 69, zusammen 527 Kinder, welche auch oben unter II, l' und <-, in die Zahl der schnlbesnchenden Kinder ansgenommen erscheinen. 4. Unterllühungswesrn. i!,) Staatsstipe ndien: Au der k. k. Lehrerbildungsanstalt genossen 3 Zöglinge ein Staatsstipendium von je 2l«) l< -- 6(10 Kronen, 60 Zöglinge eiu StaaitSstipendinm von je 1lX) Iv ^- 6l)00 K. An der k. k. Lehrerinnenbildungsanstalt 1 Zögling 1 Staatsstipendium von 200 X -^ WO X, 39 Zöglinge ein Stnatsstipendinm von je 1lX) K — 3900 Kronen, znsammen 103 Zöglinge -^ 10.700 X. Überdies erhielteu 5 Zögliugc eiue einmalige Unterstützung von je 40 I< und 1 Zögling eine solche von 20 I< aus Staatsmitteln. " b) Privatstipen d ien: 5 Zöglinge der k. k. Lehrerbildungsanstalt und 1 Zögling der k. k. Lehrerinnenbildnngsaustalt genossen nachstehende Privntftiftungen: Die Jakob (^ernesche Studen,tenstiftnng per 300 Kronen, die Josef Bergantsche Studentenstistung per 400 X, die Johann Stampflsche Studentenstistuug per 200 X, die Barbara Katzianersche Studentenstiftung, 1. Platz, per 131 X, die Barbara Katzia-nersche Studentenstiftung, 2. Platz, per 131 X, die Georg Savaschniksche Studenteustiftung, 3. Platz, per 113 X, zusammen 1275 X. c) Der an der k. k. Lehrerbildungsanstalt bestehende „Verein znr Unterstütznng dürftiger Zöglinge" hatte iin Berichtsjahre bei einem Gesamtvcr-mögen von 6664 X 57 I> im ganzen 778 X 50 n Ein« nahmen und 743 X 93 ü Ausgaben. Derfclbc unterstützte 47 Zöglinge teils durch Verabreichung von Speisemarken für die Volksküche und durch Aufchaffung von .Veidnugsstücken, teils durch Gewährung von Arznei- und Wohnuugsbei-trägen. 6) Der „Vereiu zur Unterstützung dürftiger Zöglinge an der k. k. Lehren,menbildnngsanstalt" verfügte über ein Gesamtvermögeu von 3838 X 44 n ni,d geluährte uu> 647 X 47 I» an 55 Zöglinge Unter-stütznngeu in Wäsche uud Büchern. 5. Unlrrlttlnfisinesen der Lehramtszöglwge. Dem Erlasse des k. k. Miuisterwms für Kultus und Unterricht vom 17. Dezember 1897, Z. 26.715, entsprechend, wurde im Berichtsjahre den Zöglingsquartieren die vollste Ansinerksamkeit zugewendet. Mitglieder des Lehrkörpers und der Stadtplmsikus revidierten zweimal im Jahre die Wohnungen samt-licher nicht ortsangehöriger Zöglinge und Übungsschüler und verschafften sich die Überzeugung, daß diese in einer den betreffenden Vorschriften entsprechenden Weise uutergebracht und beaufsichtigt wur-deu uud das; l"ine (Hefahr für ihr körperliches Wohl und ihre Sittlichkeit nicht bestand. Nur iu vier Fällen wurde ein sofortiger Wohnungswechsel angeordnet. Sämtliche Kost- und Qnartiergeber wurden verhal» ten, sich mit einem Eremplare der mit dem Erlasse des k. k. Landesschulrates vmn 26. Jänner l899, Z 2141 c>x 1898, in deutscher und slovenischer Sprache veröffentlichten „Instruktion sür Kost- und Quartiergeber" zu versehcu, 6. Ergebnisse der Reifeprüfungen. ii) An der k. k. Lehrerbildungsanstalt erhielten am Schlüsse des Jahres !903/l9l)4 ein Zeugnis der Neife mit Auszeichnuug 2 Zöglinge, als reif wurden erklärt 21 Zöglinge uud 1 Erteruer, zusammen 24 Kandidaten. I») An der k. k. Lehrermnenbildungsanstalt erhielten ein Zeugnis der Reife mit Änszeichnung 111 Zöglinge, als reif wurden erklärt 30 Zöglinge uud 2 Erterne, zusammcu 42 Kandidaten. <:) An der PrivabLehrerinuenbildungZanstalt der Ursnlinerinnen in Laibnch erhielt < Zögling ein Zeugnis der Neife mit Auszeichnuug. Neprobiert wurde all den drei Anstalten nie maud. Die Zahl der mit einem Neifczeugnifse Ent-lassenen beträgt somit 67 und ist um 13 kleiner als im Vorjahre. 7. Ergebnisse der Lehrbefliftigungspliisungl-n für Volks- und für Vürgerflhllll'n. Es nuterzogen sich der schl iftlichen Haupt-Prüfung für Volksschulen ^'9 Kandidaten und 4/ Kandidatinnen, jener sür FümMchulen 5 Kandidaten nnd 6 Kandidatinnen, der mündkchen Hauptprüfung ilh in i ""^ peinlichen Wirkungen beobachtet. Als liche ^uer Nacht wieder merkte, wie das Entsch-^ll^ ^ ""S H",', griff, die ^ider, trotz meines g^„ s^,""ußtsein5, bleischlver sich über lncine Au-^fußte ?^ ^'^ '^ nieineil Körper erstarren fühlte, ^chst>„ ^'.^ '^'"'^' und schleppte mich bis zur Da/"r- Das andere ist Ihnen bekannt." ^tvaZ "f, alles erzählte sie ohne Erregung, loie ja Beiläufiges, das nun mit ^^^iat sf " ^"Mcllung des Tachverhaltes völlig ^> Nes k'si"' 'lssessor hielt das für einen Au5druck je-kra„f"Nlusm Verzichten, luelchen man bei Schwer-Achtet ? ^ ^^) uurettbar luissen, vielleicht beob-'N ,>j,^' lvar tief erschüttert llud bot der Fremden Hanu ^ufwallendelr herzlichen Empfindung die ^hnen^^' ^^kbar!" rief er ans. „Könnte ich ^ndt/v" ^'l^u', "bor Tie haben gelms; Ver- i^' "le sich Ihrer annehmen, nicht wahr?" '^ndrd _- lu" "'^^ ""^ "'^^erto. leise seineli klei^"^lerdings, ich wohne bei Verwandten — ^!'l)en 7"^m, die sehr freundlich sich nm nnch be-^>ten ^' ^ ^' ^^^' ^^'liiisst, die äusseren Echwieriq-bio >.,^ überwinden, die sich meiner Aufnahme iu >luch ' 'Ul des Toktor Merker in Charlottenbura lessor.V"'s^'llen. — Ich danke Ihnen, Herr As-^lilk^ -Mte sie mit einem großen, sprechenden "^brn 5>^' lll)ldiq anflenchteitden Augen hinzu: Niil in,' >.'^ ^'"l)l lind eriinieru Sie sich von nun an ""^' nnheimlicheu (5 lnp sin dun gen ciner ar- men Fran, die Ihneir das Unglück ihres Lebens rückhaltlos anvertraute." Gnst führte ihr Händchen an seine Lippen, tmo sie duldete, daß letztere länger darauf verweilten, als für einen Ausdruck von Teilnahme und Ehrerbietung nötig war,. „Sie würden mich glücklich machen", sagte er dann, sonderbar erregt nnd verwirrt zugleich, „wenn Sie mir die Möglichkeit geben wollten, Sie wiederzusehen nnd Ihnen nieine Dienste widmen zu können, wo Sie deren nur irgend benötigen." Näre er miuder bliud nnd hingerissen gewesen von der berückenden Schönheit dieser Frau, — das seltsame Lächeln hätte ihn zurückschreckt. So aber sah er, nur das leichte, bejahende Neigen ihres Hanptes-, nnd die wenigen Worte, welche es begleiteten, weiteten ihm das Herz in heiß aufwallender Freude. „Ich werde Ihnen schreiben. Auf Wiedersehen also!" Damit verließ sie ihn. Ein starker Lavenoeldnft nmwedelie wohliss nnd weich seine Sinne, nnd eine Müdigkeit, die er vorher nicht gefühlt, zwang ihn, sich niederzusetzen. Nachdem er dio Angen geschlossen, fühlte er wieder den leuchtenden Blick der ^remoon auf sich gerichtet. Als er erwachte, war es später Nachmittag. Die Laterne auf dein Hofe war bereits angezündet lind malte ihr nnruhia.es Licht an die Decke des Zimmers. Laibacher Zeitung Nr. 192. 1718 23. August ^905^ für Volksschulen 28 Kandidaten und 1(, Kandidatinnen, jener fiir Bürgerschulen 5 Kandidaten und 6 Kandidatinnen^. Hievon waren wcltilichen Standes 25! Kandidaten und 3l) Kandidatinnen fiir Volksschulen, 5 Kandidaten und 3 Kandidatinnen fiir Bürger-schulen, geistlichen Standes 7 Kandidatinnen für Volks- und 3 für Bürgerschulen, Mit Auszeichnung wurden 1 Kandidat und IKandidatin für Voltsschulen fowie 1 Kandidat für Bürgerschulen befähigt erklärt; befähigt wurden 2N Kandidaten und 42 Kandidatinnen fiir Volks- und 4 Kandidaten nnd 4 Kandida-tinnen für Bürgerschulen erklärt, hievon li Kandida-ten und 3 Kandidatinnen fiir Volksschulen sowie 5 Kandidaten und 3 Kandidatinnen fiir Bürgerschulen nut deutscher, 2 Kandidaten nnd ll Kandidatinnen für Volksschulen mit slovenischer, 20 Kandidaten und 87 Kandidatinnen für Volksschulen sowie 1 Kandidatin für Bürgerschulen mit dentscher und slovenischer Unterrichtssprache: nicht befähigt wurden 1 Kandidat und 3 Kandidatinnen fiir Valksschnlen fowie 2 Kandidatinnen für Bürgerschulen erklärt. Ergän-zungsprüsnngen, bezielmngsweise spezielle Prüfnn-gen bestanden 2 Kandidaten fiir Volksschulen aus der deutschen, 1 Kandi.dat sür Volksschulen aus der slo-. venischei^. Unterrichtssprache, 1 Kandidat und 1 Kandidatin ans der Religion sowie 1 Kandidat und 1 Kandidatin aus der französischen Sprache. (Fortsetzung folgt.) — (Miramar.) Von hcnte bleibt bis auf weiteres sowohl das Schloß wie der Part von Miramar fiir den Besuch des Publikums abgesperrt. — (Aufnahme absolvierter Vür-gerschüler iu andere Lehranstalten.) Seine Erzelleuz der Herr Minister für Kultus uud Unterricht Dr. Ritter von Hartel hat an alle Lau-desjchulbehördeüi einen Erlas;, betreffend die Ver-öffentlichuug neuer Verzeichnisse jener Lehranstalten gerichtet, in welche die Absolventen der mit Bürger» schnlen verbundenen einjährigen Lehrkurse Ansnahmc fiüden können. Die Lehranstalten, in welche die Ab' solventen der mit Bürgerschulen verbnndenen einjährigen Lehrknrse Ausnahme finden können, sind: Vlittelschnlen ((Gymnasium, Realschule, Realgymnasium, Mädchen-Lyzcum); Vorbcreituugsknrs, beziehungsweise untere allgemeine Schulen der Akademien der bildenden Künste; k. nnd k. Kadettenschulen: k. k. Landwehr-Kadettenschnle; Lehrer- und Lehrer» inül'n-Bildnngsanstalten; Lebranstalt für Photogra-plüe und Reproduktionsverfahren an der k. k. Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien; land-und forstwirtschaftliche Lehranstalten; erste öffentliche Braufachschnle in Prag; Brennereischnle, in Prag. — (Der Verband der slovenische.n Studentenschaft) hielt gestern vormittags nach eiucr HI. Messe, die der Herr Fürstbischof Dr. Anton Vonaventura Iegliö in der Herz Iesu-Kirche zelebrierte, im Vereinshanfe des katholischen (Gesellen-Vereines seine erste ordentliche Generallx'rsnmnilnng ab. Nach einer Ansprache des Herrn Verbandspräses R o/. i ö wurde der Tätigkeitsbericht sowie der Kassabericht erstattet, welch letzterem zufolge sich die Einnahmen auf 246 X 40 I,, die Ausgaben auf 153 X 98 I> beliefen. Der Präses teilte mit, daß der Verband bisher zehn Vorträge veranstaltet habe, dem noch mehrere, namentlich in Aßliug, folgen sollen. Der Verband hat seinen Sitz in den Lokalitäten des slo° venischen christlich-sozialen Verbandes. In den Ausschuß wurden folgende Herren bernfen: i>nil. Do-l e n e c (Obmann), pliil. G orjanee (dessen Stellvertreter), iu,-. Mozetiö. (Sekretär), i>nN. Toni e c (Kassier). i>nil. Malneriö (Bibliothekar), pllii. Ferjan und Abiturient s;trau.car (Ausschußmitglieder). Revisoren sind die Herren Roxiö und Vaiuk. Hierauf fprach Herr Dolcnc über die Ziele des neuen Verbandes nnd Herr Noöii- über die Organisation der slovenischen katholischen Stn-dentenschaft, worauf noch nachmittags ein Vortrag des Herrn Malneriö über den Geist der christlich gesinnten Studentenbewegnng folgte. - Abends fand im Garten der Gößer Bierhalle ein sehr gut besuchter Kommers statt, den Herr Dolenc mit einer namentlich an den Herrn Fürstbischof Dr. Iegliö, an Herrn Dr. Krek, Herrn Kanonikus Hal an, Primarins Dr. Gregoriö u. a. gerichteten Ansprache eröffnete. Herr Fürstbifchof Dr. Iegli6, stürmisch akklamiert, bchrüßte das einträchtige Vorgehen der ^aien nnt der Geistlichkeit zngnnsten des christlichen Glaubens, gedachte des Verbands-Wahl-spruches „Mit Gott fürs Volk", der bereits in ver-scl,iedenen Orten auf dem flachen Lande feine Früchte gezeitigt habe, empfahl dem Verbände, seine Aufmerksamkeit auch auf die christlichen Jüngling.' zu richten, aus daß das Volk zur Sparsamkeit, Arbeits-lnst, Nüchternheit nnd Tugend erzogen werde, wor-ans auch das Familienglück resultiere. Der Herr Fürstbischof habe es mit besonderer Freude begrüßt, daß die Studentenschaft der hl. Messe iu der Herz Jesu-Kirche beigewohnt habe, deun der große Papst Leo XIII. habe ein neues Banner, das des Herzens Jesu, aufgerollt. Uuter diesem Banner möge der Verband gegen das moderne Heidentum ankämp-fen, das in seiner Negierung von anerkannten Wahrheiten weit gefährlicher fei als das antike Heidentum, das doch nach Erkenntnis der Wahrheit gestrebt habe. Hernach übernahm Herr Prof. Dr. E. Iarc (Krain-burg) das Ehrenpräsidium. Nachdem er dem Verbände die beste Entwickelung gewünscht, hielt Herr Dr. K rek eine längere Rede, in der er das für den Abend festgesetzte Gesangsprogramm variierte und die Studeuteuschaft anfeuerte, zunächst Kraft aus dem heimischen Boden zu schöpfen, um sich dann auf die Fahrt durch die Lebensstürme zn begeben; Herr Noli i d a toastiertc auf die christlich gesinnte Frauenwelt, Herr Pfarrer Kalan begrüßte den Verband im Na-men der Marien-Kongregationen. Es wurden im Verlaufe des Abendcs noch einige Reden gehalten, die insgesamt mit lautem Veifalle aufgenommen wurden. Inzwischen trugen der Männer- sowie der gemischte uud der Mädchenchor nnter Leitung des Herrn B a -juk verschiedene lebhaft alklann'erte Gesangsnnm» lnern vor; auch gelangten Zahlreiche aus verschiedenen Orten eingelaufene Drahtgrüße zur Verlesuug. — (Stimme aus dem Publikum.) Unlängst brachten wir eine uns zugegangene Zuschrift iu betreff der Ämonastraße. Nnn erhalten wir dies-falls folgende weitere Zuschrift: „Iu dnn arg vernachlässigten Znstande der Ämonastraße ist gar keine Bessernng eingetreten. Dlcse den ganzen Tag von ^ Wagen alter Art befahrene Straße wird gar nicht! bespritzt, die Etraßenkehrnng wird in der gerügten Weise ohne vorherige geuügeude Ausspritzung oder ^ auch gar nicht bewirkt. Der Kehricht aus deu Hänsern ^ wird weiter in offenen Wagen ohne jeden Verschlnß ^ in möglichst scharfem Trabe verführt. Sollten die be-! rufenen Organe sich zur Abstellung dieser schreienden Übelstände nicht ans sanitären Rücksichten endlich ein-mal veranlaßt finden?" » * lE r n e n n n n g.) Der k. t. Bezirksschulrat in Radmannsdorf hat die Aushilfslehreriu Marie Bajt in Idria zur Aushilfslehrerin n»d Leiterin an der eiutlassigeu Volksschule in Koprivuit ernannt. —r. — (EinVortrag iib cr P r c « ere n) wird morgen abends um ^7 Uhr in den Lokalitäten des slovenischen christlich-sozialen Verbandes vom Herrn R o b i d a, Mitgliede des Verbandes der sloveuischen Studentenschaft, gehalten werden. * (R o ma n ein es H ochst ap ler s.) Dieser-tagc erschien bei einem hiesigen Handelsmann ein Herr, der sich als Doktor Breskvar vorstellte und um Übersetzungsarbeiten bat. Der Handelsmann gab ihm tatsächlich eine Arbeit nnd über dessen Bitte auch einen Vorschnß. Die Polizei, die hievon Kenntnis erhielt, agnoszierte den „Doktor Breskvar" als den berüchtigten Hochstapler Albert Kordesch aus Laibach. Dieser Gauuer ist 1864 in Graz geboren und betrat schon iu der Jugend die Verbrecherlanf-bahn. Er wnrde in Laibach, Linz, Prag, Rudolfswert, Feldsberg und in Wien wegen Betruges und Dieb-ftahles abgestraft und verbüßte bisher insgesamt eine mehr als zehnjährige Kerkerstrafe. Kordcsch, der zu jener Zeit Brillen trug, hat durch sein elegantes Auftreten uud seine Rednergabe so manche Person betört. Im Jahre 1888 weilte er in Triest und nahm seine Mittagskost bei einer Witu>e, deren Tochter er heiraten sollte. Die Mutter sah jedoch bald ein, daß Kordesch auf keinen grünen Zweig kommen werde, weshalb fie ihn erfuchte, ihr Haus nicht mehr zu betreten. Infolgedessen schoß er aus einem Revolver dreimal auf das Mädchen, ohne sie zu treffen. Als die Polizei herbeikam, nm ihn zu verhaften, wehrte er sich wie ein Rasender. Vor dem Hause, das den Schauplatz dieser Szene bildete, versammelte sich bald eine große Menschenmenge. Ein Arzt, der mit der Polizei eintraf, erklärte Kurdesch für wahnsinnig. Als man ihn die Stiege hcrunterführte, versuchte er sich über das Stiegengeläuder zn stürzen. Er hatte schon vor her Selbstmordversuche inszeniert und Phosphor nnd Karbollösnng in Wein getrunken. Nach dieser Affäre wnrde Kordesch in ein Spital und von dort in die Irrenanstalt nach Laibach überfülirt. Im Ialnv 18Ü7 fungierte er in einem Panoptiknm in Wien, und zwar, wie er sich ausdrückte, als „Erklärer". Eine Frau Ebert, die mit ihrer Tochter das Panoptikum öfters befuchte, wurde von Kordesch herumgeleitet. Seiner Aufgabe gemäß gab er ihr Erklärungen aller ausgestellten Figuren; bei eiuer sibirischen Gruppe angelangt, sagte er ihr, er sei selbst in Sibirien gewesen, da er wegen einer in Petersburg gehaltenen Rede dahin verbannt worden sei. Natürlich war dies alles erfuuden. Er hatte an der Aussprache der Frau gemerkt, daß sie aus Sachsen stamme, und so fügte e'- denn bei, er sei gleichfalls ein Reichsdeutscher, und zwar Professor des römischen Rechtes an der Universität in Göttingen und dürfe zngleich als Nechts-anwalt fuugiereu. Er habe den Besitzer des Pan- optikums, der seiu Freund sei, besncht, und s^A,^ aus Gefälligkeit zur Seiw. Da Kordesch gut g"ic> ,^ war und sehr intelligent sprach, setzte die 5M,^ seine Worte leinen Zweifel. Sie sagte, daß stc ^ Ehescheidungsprozeß gegen ihren Gatten iu 6^'" verloren habe und nicht wisse, ob sie an die zn Instanz appellieren soll. Der Rechtsanwalt und ^ fessor versprach eifrigst, ihr mit seinem Nate an Hand zu gehen; er besuchte sie dann bei l' Schwester und brachte auch die für einen ^^" walt unvermeidliche Aktentasche nnt. Er ließ 1'"' ,^ der Dame den Fall haarklein erzählen und s^lle , eiueu günstigen Erfolg des Rekurses iu Al . , Kordcsch eutlockte ihr unter verschiedenen VmW luugen 49 fl., wofür er ihr ein gefälschtes Po'tr^ pisse vorlegte. Die Frau erkannte aber die F">P' . nnd erstattete hievon die Anzeige. Bei der ^"^ verhandlnng erzählte Kordesch, er sei aMes^! , und habe gegen seine Schlaflosigkeit ChloralW^ nehmen müssen: seit drei Tagen sei er ganz ^n ^ herumgegangen. Auf die Frage des Präsidenten, . er noch etwas zn bemerken habe, erklärte er: ^ habe nichts zu sagen; mein Gedächtnis ist ^.H löscht, mir ist's gleich, was nnt mir geschieht." ^"^ wurde zu acht Monaten Kerkers verurteilt. "". ^ Oktober des Jahres 1901 fingiert« er iu Vuo" ^ einen Ohnmachtsanfall; er nannte sich Dr. " ^ Kmdefch, Privatdozent an der Grazer Uuiven'^ Nachdem er einige Stärkung nnd einiges ^ ^.^ halten hatte, verschwand seine Schwäche nnd s^ ^, auch seine ehrenwerte Person. Kordesch veranlt^ auch in verschiedenen Städten Vorträge über > ^ Reiseerlebnisse im Vurenlande nnd ill Norda»'" ^ Am 1. Mai hielt er. wie ihm der Geselleuv""^ Leoben bestätigt, einen „fesselnden Vortrag /^ Land nnd Lente in Süd-Amerika". Auch bc> . sozialdeniokratischen Partei ließ er sich als ^^. vorstellen, verduftete aber nach Erhalt eines/- ^ schnsses. Nach Abbüßung der letzten Strafe nad"',^ Wohnung bei eiuer alten Veamtenswitwc, ^c ^h über Hals und Kopf in ihn verliebte nnd id»' ^ unentgeltlich Kost uud Wohnuug gab. Nach """,. Zeit erkaltete aber seine Neignng znr Wolnw' . gcberin; eines schönen Tages verschwand ^ <^„ nahm, da er untn Polizeiaufsicht stand, n^ ^ Neisedoknment erhalten kouute, das Adelsdiploi» ^ Geliebten auf die Reise mit. Bald darauf ln'f"'" z sich bei der Grenzpolizei iu Passau als Doktor ^ Wanderlehrer iu Haft, gestern aber wnrd? er ^ hiesigen Bezirksgerichte eingeliefert. — Die P^ ^ P phie dieses Hochstaplers nimmt einen Ehrenpla" Verbrecheralbum ein. ^ — (Zusa in ni enkunft der Mitgl' ^ ^ desVereineZ „Merku r".) Sonntag, den >,^ um halb 11 Uhr vormittags wird in den Lokals ,, des flovenischen kanfmännischen Vereines ,^^',^z eine Zusammenkunft der Mitglieder dieses ^"^ stattfinden, bei der die Kandidaten für den ^'l'" ^ ansschnß des Gremiums der Kanflcute iu 5M,h> aufgestellt werden sollen. Weiters wird das Aus'"'^ Mitglied des Vereines Herr Josef PerdaN '^ die Sonutagsruhe sprechen. Bei dieser Gek'^'' ^ möchte der Vereinsausschuß auch die Wü»s^ ^. Mitglieder, betreffend die im nächsten Jahre e">^ führenden Unterrichtskurse, entgegennehmen. ^ ^e gesichts der wichtigen Veratungsgegenständc ' ^ eine zahlreiche Beteiligung an der Versammln'^ erwünscht. j,n * sPä miierungen für Kulturen ^ Laibacher Moor e.) Laut Erlasses des l-^ Ackerbaumiuisteriums vom 9. d. M. wnrdeu ^' ^, am 15. Juli l. I. im Qaibacher Moore "'^^ Prämiierung für musterhafte Leistungen in ^'' ^ßc und Gartenknltnr, beziehnngsweise für s"cb^^. Verwendnng von Torftnnll znr Bindung ^"«s,M' lien, folgende Preise verliehen: 1.) An -' ^n Ievc, Landwirt in Schwarzdorf, fiir must^ l^. Hafer eine Getreideputzmühle; 2.) an Franz. ^. goj, Oberlehrer auf dem Karolinengrunde ^^-^iN bach, für musterhafte Garteukultnr (Gruppe ^^) der seiuerzeit Verlautbarten „Preisaussäirewu ^. eiu Geldpreis von 80 K; 3.) an denselben l^ ' ^e gemäße Verwendung vx>n Torfmull im H^^^.^'i-lGruppe N2 der Preisausschreibuug) ein ^"^ fj>r von ll) X nnd 4.) an Barth. Dimic in Il^'^.^3< mnsterhafte Gemüfeknltnr (Grupzx' ^7 der ^ ausschrcibnng) ein Geldpreis von 80 K. ^ ..^ " (Leichenfund.) Gestern nachmittags n" ^ auf der Koslerschen Wiese, et^va 70 Schritt ^^^,i-R'eichsstraße entfernt, eine in Verwesung ü'^'').'^e gene männliche Leiche aufgefunden. Der Toto ^ ^, gegen 30 Jahre alte Agent Franz Vidrich a"s -' ^^ berg; er hat sich mit einer Schnßwaffc entlci". ^^^. ans den drei aufgefundenen Briefen hervorM ^ unglückliche Liebe das Motiv des Selbstuwrd^ .^ - (Grottenbesuch.) Am 18. d. M,"" ^, 1 Uhr nachmittags besuchte das gegenwm"' t Adelsbcrg weilende k. und f. Infantern'rea .^ Nr. !)7 die Adelsberger Grotte; bei diesem -"' ^aibacher Zeitung Nr. 192. 1719 23. August 1905. onzcrtu'rtc di^ N^gmwntZkapcllc ini. Tanzsaale. — 35 5>,' ö' ^' uni halb 11 Uhr vormittags besichtigten ' ^NNcre nnd 218 Mann des gegenwärtig in Sankt! f^ "'tationiorten k. k. LandwehrroannentZ Klagen-l,:^ /' .5 ^ Grotte. Die Herren Offiziere nahmen ' "auf das Mittagsessen i,n Gasthofe des Herrn ^^abgeordneten Franz Arko ein. —ö— ein ' freiwillige Feuerwehrver- 27 .^^edine ob Idria) veranstaltet am cin. Nn. l"" Gasthanse des Herrn Franz Voaataj Mittn ? ^^'"a "lit Tombola. Beginn 3 Uhr nach-ein-f n' ^'^ ^ "- Da der Reinertrag der Ver» ken^ '^ gewidmet ist. w.-rden Überzahlungen dan- "^ntg^ongenonnm'n. -v- Cck,^ ^le G e in e in der atswah l en in 22 ^, 3^ senbergobIdria) finden mn 21. und backT" (^in Mitgliederkonzert der Lai-rodn ^ ^ ^ ^ nskapelle) findet heute im „Na-Vlitas^"" ^"' Anfang 8 Uhr abends, Eintritt für fin?w 's ^"' lnr Nichtmitqlieder 40 n. Das Koncert ^et ber j,d.r Wittm,nn statt, hllu^ s "^urliste.) In der LandeZt'nranslalt Nl,m-7 A,, !,^'lli sind in der Zeit vom 24. Juli bis 4, bj"?''t 141, in Krapina-Töplitz in der Zeit vom Mroff ^' ^' ^^ Personen zum Knrgebranche ein« Geschäftszettung. L e o^ (6 " ch t v i e h m a r k t i n S t. M i ch a e l o b Wa/^" "^ ^" September 19N5.) Die Er° Geh^>. . ^^osscr,schaftl!chon Vereiniqnngen ans dem sleuli/ V^hzucht sind im allgemeinen recht er-^asw ""ö unsern sich in der Pflege wertvoller blaM l ""^ ^^ Hcranzncht eines in jeder Richtung la-idn !"" Zuchtmnteriales. Von dem Verbände der WM, "!?aftlichen Genossenschaften in St^iermark, schaff ^ bestchcndrn zahlreichen Viehznchlaei'ossen-'Narkt" ^ Mitglieder angehören, lverden Znchtvich-lcits f" ""'^ustaltot, lvelche den Zwect haben, einer« hc^^^^ul^he Tierschanen abzuhalten und besonders Unk ^"^udc Vrfolgl' dnrch Prämien auszuzeichnen, "ndc,-s. ""^fcrnd anf die Viehzüchter einzuwirken, '"awr! s "^^ '^l'flektanten auf brauchbares Zncht^ auch ^ ^U'n Antanfe Gelegenheit zu geben, wovon ^iva/" ^shcriaeu Erfahrungen zufolge, nicht nnr scl^,. ^' sondern hauptsächlich interessierte Körper-gichj ^ ^^ - nnter anderem auch außersteirische, aus-findet " ^^branch machten. Am 12. September l. I. fiir ^?^3^- M'cha^'l ob Leoben ein Znchtviehmarkt daß ^ . -"urbodnerrind statt. Es steht zu erwartn, fiir V ''" ^artt ^ine reiche Beschickung erfährt nnd Vieh" ' "gung mit vorzüglichem Murbodner Zucht-'^^Ne G^leacnbcit bietcu wird. ^ Telegramme ^ lt. Telegraphen-Korresjiondenz'Sureaus. ^ . Die Manöver in Südtirol. ^ au/«"' ^' ^"M'st. Die „Pol. .^lorr." schreibt: ^uiiVs, ''"u mitgeteilt lvird, begegnet man in ita» dir h^, /^'"sen vielfach der Anffassnng, dasz durch lich d<>?m '"'^u Manöver in Südtirol die anläß-schliiss" -"^nist^Entrevne in Abbazia gefaßten Be-scl,(>„ ,l "n dcn beiderseitigen Grenzen keine militari-^Uch "?"a,lM ^^^^^^^^ verletzt werden würden. Nebcn ?7^' italimnschc Blätter, so der „Messaggero", ^Nintl ""' ^'^^'^ Ausdruck. Wir können mit Vc-der )> ^ behaupten, das; diese Auffassung — wie os ^Nn ^ '^, ^^'^' Sache nach anch gar nicht anders sein ob?,, ' ^uc völlig irrige ist. Eine Abmachung, wie. ^"wahut, ist zwischen der italienischen nnd der österrcichisch-nngar'ischen Regierung selbstverständlich niemals getroffen worden: es zerfallen dccher alle an ! diese falsche Prämisse geknüpften Kombinationen in sich selbst. Ungarn. Ischl, 22. August. Hentc um 1 Uhr fand nnter dem Vorsitze Seiner Majestät des Kaisers iu der kaiserlichen Villa zn Ischl eine Konferenz statt, an welcher d:e gemeinsamen Minister nnb die beiderseitigen Ministerpräsidenten teilnahmen. Die Konferenz währte bis halb 5 Uhr nachmittags nnd beschäftigte sich mit der durch die ungarische Krise geschaffenen Situation, nntcr auderem speziell N'it der Frage der Fortführung der Handelsvertragsverhand-lungen. Für die Eventualität, daß bis zum Zusammentritte des ungarischen Neichstages leine Lösung der ungarischen Krise eingetreten sein sollte, wurden die erforderlichen Beschlüsse gefaßt. Wien, 22. Augnst. Gcgeuüber deu Nachrichten verschiedener Organe des In- und Auslandes mnß festgestellt werden, daß eine Änderung in der Anf-fassung der maßgebenden Kreise hinsichtlich der militärischen Fragen seit Beginn der ungarischen Krise nicht eiugetreteu ist. Die Lösung der Union. Stockholm, 22. August. (Meldung des Swcnska Tel.-Bur.) Infolge des den Anforderungen des schwedischen Neichstages entgegenkommenden Be-schlnsses des Storthing hinsichtlich der Auflösung der Union werden voraussichtlich die Verhandlungen, die im schwedischen Programme als Vorbedingung der Auflösung der Union ausgestellt sind, jetzt ohne Ver» zug stattfiudcn. Der russisch-japanische Krieg. Ports m outh, 22. August. (Reuter-Meldung.) Die für heute nachmittags anberaumte Sitzung der Friedenskonferenz wurde auf morgen verschoben. Als Grnnd wurde angegeben, daß die Sekretäre die Protokolle bisher nicht fertigstellen konnten. Portsmouth. 22. Augnst. (Neuter-Mclduug.) Es heißt, daß der Gruud der Verschiebung der heutigen Sitzung der Friedenskonferenz der sei, daß Witte noch endgültige Instruktionen von Petersburg erwartet. Es siud starke Anzeichen dafür vorhanden, daß die Japaner morgen mitteilen werden, sie seien bereit, Artikel 10 und 11 fallen zu lasseu, aber man glaubt nicht, daß sie von ihrer Stellungnahme i>t bezug auf die Artikel 5 und 9 abgehen werden. Neuigkeiten vom Büchermärkte. I^L nn an ftillon I>,l Viktor Nitti.i!, xn. —Mayer K., Griasnocka, gbd. X 3 W. — Varriere Marcel, Die Kunst zu verführen, X 6. Neventlow Graf E., Vie deutsche Flotte und ihre Aufgaben, K W. - Wolfs, Vr, E., Die Praxis der Finanzierung bei Errichtung, Erweiterunn, Ver-besscrung, Fusiouierung und Sauieruug vou Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Altieu, Gesellschaft«! mit beschränkter Haftung, Bergwerken sowie zkolonialgesellschaften, Ii 4 80. — Bartcls Ad., Adolf Stern, li 1 44. — Thilo, Fräulein Dr. Med v., Frauenkraukheiteu, wie Unterleibs« uud Nerven» leiden, Blutarmut und Bleichsucht uud deren Behandlung, X 1 20. — Pfenning M,, Ursache, Verhütung nnd Be» handluug der Nerven», Lungen-, Verdauuugs» und Kehlkoftf-leiden, X 1-20. — tzartmann. Dr, Ph. K., Die Kunst des Lebens froh zu werden, X 2' 40. — Uachmann Hdwg., Oslar Wilde, X 180. — Hagmanu, Prof. Dr. I. G., !Iur Frage der Lehrerbildung auf der Aolksschulstufe, X—-96. — Heichen W., Das Salz der Eide, k 1 20. — Sertil» langes R. P.. Kunst und Moral, K — 60. — Werb S., Kleines deutsch-russisches Taschenwörterbuch, li —'72. — Werblunski S. L., Russische Taschennrammatil, X 1-20. — Wcichberger ji'., Schorleniorle, k 1 20. -^ Reichenbach, Prof. Dr. H., F. C, Nolls Naturgeschichte des Menschen, k 1 80. - Kap per, Dr, Erw,, Bergbau und Eisenbahn in ihren Rechtsbeziehungen nach üsterr. Rechte, X 2. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. b. Kleinmayr H Fed. Vamberg in Laibach, Kongrcßplah 2. Angekommene Fremde. Hytel Stadt Wien. Vom 20. bis 22. August. Conte de Orehac, Kapitän, Belgrad. — Dr. Ulrich, Thaller, Strudhof, Krieg, Kewely, Fedor, Wendrame, Mayer, Dr. Nabl, Ritter v. Petke, Privatiers; v. Con« rad s. Frau Czerwiakowsky, Trieft. — Ialek, Oberiugeuieur, s. Familie, Pola. — Spiegel, Strauß, Reisende. Nürnberg. — Wiest, Schwarz, Kslte., München. — Zager, Oberlehrer; Hor» nung, Petrovce. — Friebe. Vaumeister, s. ttindern, Bruning b. Wien. — Tschunlo, Meebert, Me., Bielih. — Rakof s, Familie, Hoheuegg. — Kornschober, Plaschkes, Kraumann, Weiß. Schulhof. Hilbert, Tempes. Silbersteiu, Schneider, Rondit, FlUrl, Klein, Kflte.; Dr, Vuchwald, Bloch, Privatiers, Wien. — Luschle, Beamier, Schöuliude. — Argrov, Direktor der Univ.»Bibliothek, Sofia. — Dr. Neumann, Advokat, Essek. — Gretniz, Pitschl, Müllner, Krauß, Graz. — Verdrame. Ruccia, Dr. Trvpea, Venedig. — Hubert, Süß, Kslte., Vrünn. — Groger, Majors» Wittwe, Gvrz. — Lessaint, Dubois, Privatiers, Paris. — Kranjec, t, k, Vezirlsgerichtsadjunkt, Lcobcn, — Verstorbene. Am 2l, August, Auull Setina, barmh. Schwester. 29 I., Radetzkystraße 11. I'udereul. pull», «l»ron. — Amalia Nebolj, Aufseherstochter, IV, Mon., Orelgasse b, Lebensschwächc. Im Iiuilspitale: Am 20. August. Georg Globoinil, Inwohnerssohn. 15 M., Dysenterie. — Maria Märn. Keuschlerin, 73 I., Vi-tium llurcli». — Franzisla Meden, Besitzeisgattin, 44 I., liup-turll ntori, 8up8i«. Am 21. August. Matthias Boc, Albeiter, 54 I., Dysenterie. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. l B ,D ft Wind ^V,« Z5Z 2U. N. 737 0 27 2! lwindstill heiter 22, 9 » Ab. 737 0 216 N schwach 23,l 7U.F. ! 736 2 1 17-1 windstill ! . l y-y Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 21'7", Nor» male 18 2°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. I Lu Versuchszwecke halbe DosenäTTron^' Den P.T.Hebammen sJehen Probedosen u.Broschürengralis zur Verfügung im Cenfral-Depöf F. BERLYAK, WIEN,-v^ Hl^——^———i I Wsihhurc)qnT"tr 77 jj^ji Photographische Apparate für Dilettanten. Wir empfehlen allen, die für Photographie, diesen anregendsten uud vou jcdermanu leicht zu eilerneuden Spoit, Interesse haben, das seit 1854 bestehende SpezialHaus photographischer Bedarfs» artitel der Firma A.Moll, l. u. l. Hofliefeiaut, Wien,!., Tuchlauben 9, und die Durchsicht ihrer illustrierten Preisliste, die auf Wunfch uubcrechuct verschickt wird, (5232) 9—9 gut erhalten, ist wegen Raummangel sofort billig abzugeben. Wo1? sagt die Administr. d. Ztg. (3469) 3—1 f^ Für das Q>*ancUHotel „Union" Wir^ das nötige Dienstpersonal aufgenommen. ;iIlderene n&} w^ wenigstens die Kenntnis der slovenischen oder einer trHg0 . slavischen und der deutschen Spruche. Die diesbezüglichen An-^Wi^ jjnd ^is zum 31. August 1. J. unter Beischluß der Photographie H[%lXi °r ^sherigen Diensteszeugnisse einzusenden. Die persönliche Vor-i5 th lnn vom lm hiH 5" September täglicli von 11 bis ^»u** vorm. im Bureau der lloteldircktion, Frauzis-jv?tt'SslS ebenerdig, stattfinden. •»^Mstesiantritt am 15. September. (3467) Delniska stavbinska druzba „Union" 1^^^ w Ljubljani. Süddeutsche Baumwollspinnerei p^^ sucht "^Wh einige Familien mit Spinnvru, Ilaspleriuneu, Flcycriunen, Carderic, .Streckerinuon etc. ITolie Löhne. Scluina Wohnungen vorhanden. Guto Schulen am Orto. UuizugNkoNten werden vorceMcliONMeu. Anmeldungen mit Angabe der arbeitsfähigen Porsonen Hind unter S. A. 8657 an ltndolf MoHHe, Stntt^urt, erbeten. 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K. 4-2»,^ 100-50 l<>0 70 „Nol Febr.-«»g,vl,lk.4 2<>/n 101-40,10160 ,, ., April,°Ol<.»r,K,4 «"/„ 10130 10150 1854er Otaatllose 25« fl, 32°/, .->.- — >— 1860er „ l>00 st, 4°/« 1b« 9» i«8-!ic 1««Ner ,, 1(1U sl. 4»/y 19» i»5 1N285 18S4er ,, 100 ft. . . 288 25 2»5'50 dto. „ 50 st, . . 298 50 285-t>0 Dom-Pfandbl. il I2U fl. 5°/, . 286 — 298 — Staatsschuld der im Kelch»- rate vertretenen Königreich» und ßander. OeNerr, Golbrente. stfr,, IM fl., per Kasse.....4°/„ 119 40 118-60 bto. Rente in Kronenwähr,, stfr., per Kasse.....4°/« 100-60 100 80 dto. bto. dto. »er Ultimo . 4°^ 10050 100?« vesterr Investition« Ne»te,stsr., per Kasse , . , , 3'/»°,» 92-90 !»3'10 lNfenb«hn.Gta»tssch«ld« verschreibnngen. «lisabechbahil in G., steuerfrei, zu 20.000 Kronen . . 4°/« 118 ?k> 119?b Franz Joses-Äahn in Silber (diu. St.) .... b>/."/y 128 35 128 35 Nubulsübahn in Kionenwähr. steuerfrei (blu. Lt.). . 4°/^ 100 60 101-60 lljorarlbergbahn in Kronenwähr, steuerst., 400 Kronen . 4"/u 10» 70 101 70 Zu ktaateschnldvcrschreibu»' gen abniftemp.Giienb.'NMt«. «lisabetlchahn 200 fi, KM, 5V<°/<> von 200 ft.......49975 501 — dto. Linz «udw. 200 fl. ö. W. V. b'///«........454 50 45«'- dto. Salzb.°Tlr. 200 sl. V. U. S. 5°/«.........439 - 44»-— 5. Karl Ludw.-N. 20» fl. KM. 5^ Ul'N 2W fl.....—'— —'— «elb Ware Von» Vtaate zur Zahlung übernommene 20'10 Franz Joses.'«.. Vm. 1884 (div. Ot.) Gilb., 4°/« . . ' . ,100X0101-8N Galizlschc Karl Ludwig - Bah.i (bw, St.) Silb. 4°/„ . . . 10U'?I> 101 70 «orarlberger «ahn, Lm. 1884 (biv. St.) Ltlb. 4'/« . . . 100 6U 101-60 Staatsschuld der Länder der ungarischen Kran». 4«/n ung. Goldrente per Kasse . lib 7« 11590 oto. dto. per Ultimo .... tik'70 115 90 4"/„ dto, Rente in Kronenwähr., steuerfrei, per ttasse . . . 8«o0 9SV0 4"/„ bto. dtu, b»o, per Ultimo . 9«-l>0 86-70 Ung, Nt.-Eis.°?lnl, Gold 100 fl. — — —-— dto. dto. Silber 100 fl. . . . —-— — — bto. StaatsOblig. (Ung. Ostb. u. I. 1876....... —-— —-— bto, Schanlreaal.Ablüs..0blig. —-— — - dto, Präm.-U. ^ 100 «l. — 200 X 2>7'85 219 8,°> dto. dto. il 50fl, —100« 215 50 217 k<, Thr!HMcg.°Lok 4"/« .... ^65-90 16? 9» 4"/« ungar. Glundentl.vblig. 9« 05 »?07> 4°/n troat. und slavon. betto 9« t>0 9? 50 Andere Vssenll. Anlehen. 5°/„ Donau-Reg.Mnleihe 1878 . 10«-4N 10?'4» Anleben der Stadt Oörz , . —-— —-- Anlehen der Stadt Wien . . . I03'6t> 104-65 dto. bto. (SNbcr od, Gold) 121X0 122 «0 dtu. dto. (1894) , . , . 9!« 20 <00i!a dto. dto. (1888). , . . 100-40 101-4', Völsebau-Unlehen, vrrlosb. 5°/^ HS-6<< 100-60 4°/„ Krainer LandesMnlehen , --— - >— «eld Na« Vfandbri»s< »tl. Vodlr, allg,üst.in50I.verl.4°/» 1^0'ib 101-1k> N..österr.Lande«.Hhp.Mnst.4"/<> 100-8^ »01-8« vest.-ung. Vanl 40>/ijahr. Verl. 4°/„......... 100-80 101 8« dto, dto. 5Njähr. Verl. 4°/« 10140,0240 Sparlassr, 1. «st., MI., verl.4»/» 101 l0 102 50 Gisenbahn-Prioriläts« «ybligalionen. Ferdinands-Nordvahn Tm. 188« INI-«5 10285 Oesterr. Nordwrstbahn . . . 1N»-kli 10» 65 Staatsbahn....... 42k- - 428 - Südbahn il 3»/„ verz. Iänn.-Iuli 3> 8-75 820-75 dto. k 5"/„...... 126 — 12?-— Ung.'gllliz, Bahn..... ^.-_ _ .^. 4"/„ Untcrlrainer Vahnen . . —'— —-— Divers» Los» ^per Stüct). Verzinsliche ' ose. ! 30/n Vodenlredlt-Uose ltm. 1880 301- - Nu9 50 3«/n ,, „ Em. 1889 302 - 812 - 4°/« Donan-Dampfsch, 100 sl. . —-— — — 5°/„ Donau R^ul^Lose . . . 270— 276-- Unverzinsliche Lose. Äudap.-Vllstlica (Dombau) 5 ft. »6-— 27-50 Kreditlose 100 fl...... 4?4 — 48Lt>0 Llary-Lose 40 fl, «M. . . . 156 — 164 — Ofeuer Lose 40 si..... i?o>— 179-- Palffy-«°se 40 fl, KM. . . 175-— 185-50 Roten Kreuz, Orst, Ges., v. 10 fl. 54-— 56- ,, »Nss, „ „ üsl. 84-'/b 35"/5 Rudolf-Lose 1» fl..... «2-. «6-- Sllli» Lo!e 40 fl...... 214-—223-- St, Ociioiö Lose 40 fl. . . . —- —-— Wlriier CllMln.-Uose v. I. 1874 535— 543-t>0 Gewii'sllch. d, 3"/, Pr.-Schuldv. d, Aobeulreditanst., Em. 1888 100>— 10N-— Laibacher Lolr...... —-— —>— ! Geld Ware ! Nttien. Zransportunter» n»hmung»n. Äussig-Tepl. Eisenb, 500 fl. . .2327- 233?' Ulll>. ». Vr>r23- Ferdlnaubs Nordb. INNN fl. KM. 5850' b8«U' i!einb.-Czen«>u,-Iassl,°V Etaatsetsenbahn 200 fl. V. . . k?» :.a,676-50 Südbahn 200 fl. V.....81 9U> 92 «0 Sübnorbd, !8erb,°V. 200 fl. KM. 418- - 421 — Tramway Ges., NeueWr., Prlo« r»° Industri».zlnt»r» n»hmung»n. Vauaes., Ällg. üst., 100 fl. . , loe^l^' Lgydier Eisen- und Stahl-Ind. ^^ i» Wien 100 sl..... -7"" «K, ^- Eise»bahnw,-Lelhg.,«rste. 100ss. «05'^'.,^ „Elbemühl". Papierf. u. V-G- l3» " '^^ Lirsingel-Brauerei 100 fl. . . «"b^ .,,> Monlan Gescllsch.. Oest.-alplnc. !>»« ",«?<« Prager EisenInb.-Gef. 200 fl. »738' ,'^ Salgo-Tarj. Ltelnlohlen 100 fl. b?3-,^^ „Tchlüglmühl". Papiers. 20» fl. M'^' ?zz -< „Steyrerm.", Papiers, u. V°G. 4»0'"',z ^ Irlfailer Kohlenw,-«l!esell. 70 sl. 20'—z'^ ^ Waffenf.-G.,Oest.InWien.100fl. 556 " Waggon-Leihnnst,, Nllg. in Pest, «zo ^ 40« li........ i>25'^' °ßl ^ Wiener Vaugefellschaft 100 fl. . ^9"^,^ Wlenerberger 8. I 321».- wn.5. "Vorlcau-CLf von Keulen, I*rnudt>rl«fVn, I'rlorltJfcten, Aktien, [ Loirn ««1v., I>«'*l»«->ii und Valuten. (i«; Lob - Versicherung. I, «9. C. EMR^iy^Ä* I |l B«,rL3c- und T^T-ecli.slox-O-esclj.&ft l| I Privat-Depots (Safe - Deposits) #1. I ia.3a.ter •ler»aa.«ro. Vaiach.l-a.aa a*»r f*rt# Varzlmung von Bar-Elnlagon Im Konta-Korrsnt- und auf nim^iMi'^