^'17. Samstag, 24. Mi 1902. 121. Jahrgang. Wacher Mmg. ^->—._____________ ^, ha,b^^' Mit Posluerlcüduii«: ganzjährig 30 K. halbjährig 15«, Im Kontor: ganz« ^^a,e ^''Ug il x. Hür bk> Zuslcllüng i»s H.iu« ganzjährig U li. — Insertionöacbübr: Für llnne ' zu 4 jjsUc» üu k, grüborl pcr Zeilr l» d; bri öftciei, Wledcrhollingen per Zettc L d. Die »Laibacher Zeitung, ericheint täglich, mit Ausnahme der Sonn und Feiertage, Die Administration befindet sich Kongrekftlah Nr, 8, die Medallion Lalmatin-Gasse Nr. e. Sprechstunden der «edaltion von » bi« 10 Uhr vormiltagö, Unfranliertc Äriefc !u>,'rden nicht angenommen, Maiiüslripts nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. , ? l- lind k. Apostolische Majestät haben mit ^"' ^'ltschließuiig von, 0. Mai d. I. in An-, « von Verdiensleii um die Reform der ge-^ Urh^^-^ch^ ^,^,^ ^^^ ^^ Gerichtsadvo-.^ ^sef^Ludwig Brünste in, Dr. Robert ^/". ^^'- Theodor Schuloff tarfrei de<: fernen Krone dritter Klasse, ferner den .uniwi in Wien Johann George Hardy ,^ "nrinin das Ritterkreuz des Franz l^ allergnädigst zu verleihen geruht. ^lt>nuug des k. k. Finanzministeriums ''. ,„ vom 19. Mai l^02, '^ , ^u Monat Juni 1902 das Aufgeld i^!zi,^rd',Welches bei Verwendung von Silber« ^ahlmig der ZoIlg e b il h r e u zu ent-l ^^ richten ist. ' ' M^ "'^ Artikel XIV des Gesetzes vom ii„ ^'"' kön. „„^ Finauzmiuisteriuin für ^ün?' v "^ des erwähnten Gesetzes llnd für '^ . ^"ni UX)2 festgesetzt, daß in den. ^„/^', m welchen bei Zahlung von Zöllen ^'>i sj^"ul)ron, dann bei Sicherstellung dieser '»I», ^^anlden Silbcrgulden zur Verwen- ^1N^'"sblatte zur «Wimer Zeitung, vom 22. Mai ?^tbvte . ^° Weiteruerbceitung folgender Preß. !^9 ,Li!"^'" Michl» voul 10. Mai 1902. »l'.l(Tn..? fliegende Blätter, vom N.Mai 1902. ^ 'Vv .°"i) ^er Scheier» vom 35. Mai 201b (!902). jj^liie ^'^' vom 15. Mai 1902. >«M,k""M""8 der Schwangerschaft», ^lil^ ^' vom 30. April 1902 (Mündel,, ttan- Nichtamtlicher Teil. Erklärungen des Königs don Serbien. Das „N. Wr. Tagblatt" berichtet folgende Aeußerungen, welche König Alexander von Serbien einer Wiener Persönlichkeit gegenüber tat: Das jetzige System in Serbien, die Koalition zwischen gemäßi^' tem Radikalismus u»d regierilngsfähigeii fortschritt-lern sei in Serbien gegenwärtig das einzig mögliche nnd als die gegebene feste Richtschnur für die. Entwickelung der Dinge auf geraume ^eit hin anznsehen. Deu im Expose des Grafen Golnchowski den Balkanstaaten im allgemeinen gewiesenen Weg se-Serbien seinerseits stets und konsequent gegangen. Die serbische Regierung habe der ninstürzlerischen Propaganda im Valtangebiete nicht nnr leinen Vorschub geleistet, sondern ihr die Ernährung aus Serbien nach Möglichkeit abgeschnitten. Serbien werde der eingeschlagenen Richtung auch weiterhin treu bleiben. Es sei eine aussichtslose Spekulation der feinde der Königin, auf ein Zerwürfnis in der Ehe des Königes wegen der Thronfolge zn hoffen. Darüber, ob die Ehe kinderlos bleibt, wird fich vor acht bis zehn Jahren ein abschließendes Wort nicht sprechen lassen. „Sollten wir linderlos bleiben, werden wir dem V^. spiele, anderer linderlosen Ehepaare folgen nnd ein >lind adoptieren. Wohlverstanden, ein Kind, keinen Ganz- oder Halberwachsenen. Wir wollen, daß unser eventuelles Adoptivkind für uns noch als Eltern lind-lia>' Gefühle fassen könne, und daß auch wir noch in ihm das Wahlkind lieben können. Also ein im zarten Alter, zwischen Zwei und vier Jahren stehendes Men-schenlind. Es könnte nichts Verfrühteres geben, a's das Problem der Thronfolge in Serbien jcht anzuwerfen." Waldelk-Noiissean. Die Ankündigung von dem bevorstehenden Rück-tritt des Ministerpräsidenten Waldeck - Ronsseau gibt der „Nenen Freien Presse" Anlaß, die Verdienste de? französischen Ministerpräsidenten zu charakterisieren. Sie sagt von ihm: Waldeck^Rousseau hat das Fieber, das sein Vaterland schüttelte, gebannt. Er hat die Nuhe, die Ordnung wieder hergestellt. Cr hat die Rechtsprechung, er hat die Landesverteidigung ihren eigentlichen Aufgaben wieder zugeführt. Er hat solckM' art durch Klugheit, Geschicklichkeit nnd Geduld die Autorität der Regierung neu gekräftigt. Er hat das Land, das sich in Krämpfen wand, nicht nur geheilt, er hat auch durch angemessene Reformen dafür gesorgt, daß das Nebel nicht wiederkehre. In dem bisherigen Minislerpräsidenten Frankreichs tritt einer der ge> wiegtestt-n, einer der erfolgreichsten Staatsmänner der Gegenwart von seinem Posten ab. Umsomehr sei seine Demission zu bedauern. Die „Wiener Morgenzeitung" ist der Ansicht, die Ursache der Demission liege darin, daß Waldeck» Rousseau sich nnd die Männer, welche sein Kabinett bilden, nicht abnützen wolle; er könne diese Männer für eine nähere oder eine entferniereZnkunft brauchen, und vor allein sei er selber der „kommende Mann", ja er werde es, indem er gehe. Die „Deutsche Leitung" meint dagegen, Waldes Ronsseau sei vom Ausgange der Wahlen doch nicht so ganz befriedigt und will auch die Demission mit der Hnmbert'schen Millionen-Erbschaft in Zusammenhang bringen Frankreich nnd die Regiernng können nur gcwinnen, wenn die Regiernng anderen Händen an» vertraut werde. Die „Arbeiterzeitung" hält den Rücktritt für einen Akt kluger Äerechuung, durch u^lchen sich Waldeck« Ronssean die Zukunft offen halten wolle. Der südafrikanische Krieg. Aus London erhält die „Pol. Korr." folgende Meldung: In gut unterrichteten Kreisen ist man trotz der Warnnilgen Valfours und Ehamberlains vor zu großer Zuversicht bezüglich des Friedensschlusses in Südafrika von den besten Hoffnnngen erfüllt. Dia Führer der Gegner, inbegriffen den sonst so lriegs' eifrigen Dewet, haben eingesehen, daß das ruhmvolle. Drama der Kriegsgeschichte nnnmehr zu Elide ist. Sie können sich aber auch nicht länger der Erkenntnis vcr schließen, daß eine Verständigung mit der britischen Regierung ohne Annahme der von derselben gestellten Fundamentalbcdingungen nicht zn erreichen ist, und find fich darüber klar, daß die Vnren auch nach Zi^ ; Feuilleton. klonen der <81ovou8kk üuisk» l d'^ ^"^ bekanntlich zu Weihnachteil . H ^^^Nsch'literarischer Verein gegründet ""> iKm.l - -anstaltnng """ öffentlichen päoa ^ish^ ^aen die Förderung der sloveniscben ^ 5(.iu>. ""'atnr obliegt. Dieser Verein, «1 '^il Ä7^'"l. welche wir im Nachstehenden '^ ors^'r^nmg uuterziehen wollen. ' ^cida 1 s''l)rt ^" Titel i'^Inxo^i ,^ d(>,i ^lUschos Jahrbuch) nnd verfolgt in^ !>»,g z^^ rm möglichst genanes Vild de» ?^hr/" Ilouenischcii Schulwesens im abge- ^ dch>^' bieten, sonne dem Lehrer als Weg- " "'tl,xs! ^'llnldiiiig zn dienen. Dement- ^npn> ^ ^"hrbnch "U "'ster Stelle in ^ ^i1oi !,"""^ Ueberblick der pädagogische ,v. ^ ' Anfn,,^ ^i,^. Abhandlnng des D:- ^r^^'l'e i l, ^- <^'arbnrg) über die Ge- ?^uiss, '^'^^ ^'^ allgemeine Pädagogik nnd ,'^ ll^''^"^"l bildet. Der Versasser bietet >^l^> 5 "l>cht der lvichtigsten pädagogischen /'!'" di..'^^'"sll)aft als Behelfe bei deren ,,^N ^, ^p^zialdisziplinen der pädagogischen ,^ bon M^len siud. — Hieran schließt sich > "> zt^^in^ "^^'^ ^ " '" lu ^ ek (>rrainbnrg) ! ^^li v/^ Sprache, über die Stellung ' ^Nl>r,..^ lateiliischeit nnd übn-haupt alt- 'Ms, iilx'r die Methodik und Didal- tik, i'lber die Lehr- und Hilfsbücher, soluie endlich über die speziell slovenischen Beziehungen. — In dem folgenden Anffatze über die Naturgeschichte bietet Prof. I. Koprivnik sMarbnrg) eine knrze llew'sicht des Entnnckelungsganges der Naturgeschichte, bc-handelt die H'iethodci: im natnrgefchichtlichen llntei richte, gibt den Anfängern im Lehrfache eine kurze Anleitung zur Behandlung natnrgeschichtlicher Ob> jckte und führt am Schlüsse die bisher in slovenischer Sprache erschienenen Werke naturgeschichtlichen Iu halte« nebst methodischen dentfchen Werken an. --Das Kapitel „Naturlehre" wird von Professor Fr, H aupt n, a n n (Gruz) behandelt. Darm findet fich eine Skizze über die Methodising allgemeinen, dann über die Naturlehre bei den ^lovenen, wornach noä, einige deutsche Werke als Hilfsbücher, beziehungsweise Lehrmittel anempfohlen werden. -- lieber das Freihandzeichnen referiert Lehrer Josef S ch m oranzer iEilli Nlngebnng), über die weiblichen Handarbeiteil Nebnngsschnllehrerin Panla v. R e n z e n b e r g l^aibach), letztere unter Anfziihlnng der allerlvicht!g sten in deutscher, slovenischer, böhinischer, polnischer und kroatischer Sprache erschienenen Bücher und Lehr ,„jl^l. — T?es weiteren findet fich iin Iahrbnä)e eine Uebersicht der Tdemen und Tliesen der Pädagogischen Referate, loelche in den Vereins- und amtlichen Lehr.l Versammlungen des Jahres l!X)1 zum Vortrage ge lcngteu (Verfasser Lehrer Jakob D l in nik, Laibach), iliid den Beschliiß inacht ein Bericht über die bisherige Tätigkeit der l>lovl>n«I<:l üolnkii .>Inti<-n aus d^r Feder des Oberlehrers Franz Gabrkek lLaibach). Darauf folgt noch die .'lusammensetzung des Ans-schusses fiir die dreijährige Funktionsdauer 1W1 lns lUl»'i ilud ein Verzeichnis der (8l!i) Mitglieder. — Das Jahrbuch wurde in gewissenhafter Weise von Direktor H. Schreiner (Marburg) nnd Professol Viktor Beiek (Görz) redigiert. Eine sehr verdienstliche Arbeit hat Professor Dr. Franz Ile5i5 (Laibach) mit dem Buche, 0 pmiku »l0V6nuk<^l! ^exikn geliefert. Der Verfasser behandelt darin eingehend die Geschichte des slobeni" schen Sprachunten-ichtes von dessen Anfäilgeil bis in die jüngste Zeit nnd flicht an geeigneter Stelle auch feine Ansichten über die Art und Weise, wie der- slove« nische Sprachnnterricht zu erteilen wäre, in den Teil. Prof. Dr. IleM beginnt mit dem Schreiben und Lesen, behandelt den Lesestoff an Volks- und an Mittelfchulen, weiters die Literatnrgeschichte, den grammatischen Unterricht an Volks» nnd an Mittel» schnlen, sonne dch'en Ziel und Stoff, führt die stove, nische Sprache in den Verschiedenet, literarischcn Pe» rioden als slavischen Dialekt vor und stellt endlich sechs Thesen auf, in denen er unter anderem die, serbo-kroatische Sprache als Ersatz für das Altslovenifche empfiehlt. Hieran schließen sich einige literarifche Bemerkungen über den Druck und Verlag der slovenischen Schulbücher, über die grammatische Terminologie über die erste slovenische Methodik, über die alte gla-golitische lind cyrillische Schulliteratnr ?c. Das Buch ist mit Liebe znm Gegenstände nnd mit Sachkenntnis geschrieben und kann demzufolge als eine n>ertvoll<.' Bereicherung der einschlägigen Literatur betrachtet werden. Einige Stellen gibt es freilich darin, die auH angefochten werden könnten: indessen glauben wir, daß solche Sträuße besser in Fachblättern aufzutragen sind. — Das dritte Buch repräsentiert sich als der erste Teil dc-r lispln:, knMl,i<>n (Realien-Vibliothek) UN) Laibacher Zeitung Nr. 117. 984 2^Mi^3>- gestehung dieser Forderungen lvieder zu einem Zu^ stands gedeihlicher Entwickelung gelangen können. Der Wunsch nach dein Beginne des Wiederaufbaue-', nach dem erneuten ^usauunenleben mit Iran und Kind ist das die erdrückende Majorität dor Bilreu „im Veldt wie in Verenigling" beherrschende Gefühl. An derseits luird man es aber anch iit London niit Frenoe begriißen, uienu das Wesentliche erreicht wird, nnd mcm ist unzweifelhaft geneigt, speziellen, von Milner befiirluortetell Wünschen der Vureu nachzugeben. Cs gilt, unter allen Umständen vor Veginn der Krö^ nungszeit zum Abschlüsse zn kommen, und es loäre siir den Kolouial-Setretär das Ideal des Erfolges, wenn zur Konferenz der Kolonialvertreter auch Abgesandte der beiden Kolonien erscheinen könnten. Es regt sich übrigens in eingelveihten Ltreiseu t'aum mehr ein ^veisel daran, das; dieses Ziel erreicht werden wird. Eine Votschaft in diesem Sinne kann täglich aus Südafrika eintreffen. Politische Uebersicht. Laibach, 23. Mai. Das „^reindenblatt" vom 22. d. M. schreibt: Ein hiesiges Vlatt bringt heute eine Politische Kombination, die eine M e h rh ei tsb i, l d u n g i m A b g eo r du ete u h a u s e zum Gegenstaude hat. Diese Aktion soll angeblich von einer Anzahl parlo mentarischer Persönlichkeiten entriert, von der Regie-rung begünstigt worden sein nnd sich in einem ziemlich weit vorgeschrittenen Stadium befinden. Wir glauben, nicht erst versichern zu müssen, das; diese Meldung jeder tatsächlichen Grundlage entbehrt. Von den Herren Abgeordneten Dr. Kathrein und Graf Stürgt h, die als Anreger und Förderer der Idee besonders genannt wurden, werden wir überdies ersucht, ausdrücklich festzustellen, daß sie mit diesem Projette nicht das geringste zn tun habeu. „l'as" betout die Notwendigkeit ausgiebiger Schutzzölle für die österreichische Industrie und richtet an die Vertreter der Landwirt-schast die Mahnung, sich der Einführung solcher nicht zu widersetzen, weil sie ihren Interessen nicht znwide» lanfe. Unter keinen Umständen wäre die Unterstützung des ungarischen Standpunktes den österreichischen Agrariern von Vorteil. Das „^remdenblalt" hebt den Wechsel in der Am-fassung des f r a u z ö s i s ch - r u s s i s.ch e n B ü n d -nisses hervor, Als dasselbe in Kronstadt zum erstenmale in Erscheinung trat, sei es vou der öffeiltlichen, Meinung wie ein großes Fragezeichen aufgenommen nud von einem Teile der französischen Nation selbst, im Ueberschwange des Augenblickes, falsch interpretielt worden. Tatsächlich habe es beruhigend gelunkt, und Graf Goluchowsli kounte letzthin den Zweibund als eine wertvolle Ergänzung des Friedensbnndes be> zeichnen, der Oesterreich - Ungarn, Deutschlaud und Italien vereinigt. Daß in Europa der Dreibuud sein altes Friedeusprogramm festhält, sei längst anerkannt, und daß auch der Zweibund keiue Angriffspläne ve,'.' folgt, ist es nicht minder. Das freundschaftliche Ein' vernehmen Oesterreich-Ungarns mit Nußland zeige am besten, wie es in dieser Hinficht beschaffen ist. Iedc Großmacht habe ihren festen Rückhalt nnd bewege sich in voller Sicherheit, aber auch in Freiheit. Die Bun o^sdemonstralioneu erwecken nirgends Mißtrauen, und wenn die Verbrüderung in Zarskoje Selo in Ru^ land und in Frankreich mit Freude aufgenommen wird, so werde gewiß von keiner Seite ein unfreundliches Echo kommen. Die meisten französischen Blätter besprechen die vom Kaiser Nikolaus uud vom Präsidenten Lonbet in Zarsloje - Selo ausgebrachten T r int-sprüche. „Figaro" ineint, die Toaste werden in der ganzen Welt nachhaltigen, Wiederhall erwecken, weil sie beweisen, daß das russisch ° französische Bündnis seinen Grundsätzen uud Absichten, treu bleibt. Die Armeen Rußlands und Frankreichs seien das sicherste Unterpfand uud der festeste Stützpunkt dieses Bund-nisses, dessen hauptsächlichstes Bestreben anf die Erhal-ti.ng des Friedens gerichtet sei. Das Älatt hebt die Tatsache hervor, daß sowohl Kaiser Nitolaus, als auch Präsident Loubet Wert darauf legten, den friedlichen Eyarakter des Zweibnndos zu bekräftigen, welcben übrigens niemand mehr in Zweifel ziehe. Aus B e l g r a d , 22. Mai, wird gemeldet: Heule stellte sich das neue K a b i »l e t 1 der S k u p s ch t i u >.l vor. Abg.^lvkovi^ (unabhängiger Radikaler) bemängelt die ^usammensetzung des neuen Kabinettes, na-mentlich wegen des Wiedereintrittes des fortschrittlichen Ministers des Innern, StefanovlV-, in dasselbe, welchem di> Slupschtina das Mißtrauen votiert hatte, Ministerpräsident Vui<- erwiderte, er habe das neue Kabinett auf Grundlage des bestehenden Einvernehmens zwischen der Mehrheit der Radikalen und der ehemaligeil Fortschrittler gebildet. Das Kabinett sei auf streng parlamentarische Weise znstande gekommen. Vor Schluß der Sitzuug, die sich zur ferneren Be ratung als beschlußunfähig erwies, meldete Vize-' Präsident Stanojevi^ seine Demission an, weil er vom Präsidenten Popovs in Aligelegenheit des dem Ml ^ nister des Innern Stefanoui^ vor ungefähr acht Tagen votierten Mißtranensvotums aus Anlaß der Hau-> ! durchsuchung in zwei hiesigen Redaktionen, opposition' ue!ler Blätter desavouiert wurde. Wie verlautet, sind gcsteru zelni Raditale, Anliänger PasiV-', aus dem Kluli! der Regierungsmehrheit ausgetreten, weil der Posten^ des Ministers des Innern im ueueu Kabinette nichl' mit einem Radikalen besetzt wurde. Tagesnemgteiten. — (Ein F a h r r a d f a b r i t a n t), der in seiner Familie ein freudiges Ereignis erwartete, mußte notgedrungen eine Reise antreten. Um direkt von dein Vorfalle unter-richtet zu sein, ordnete er an, ihm nur ein Wort M depe schirren: „Knabenrad", falls es ein Junge, und „Mädchen-rad", falls es ein Mädchen sei. Tagsdarauf empfing er die Depesche: „Zweirad". — (Ein verstimmtes Klavier,) Vor kurzem erhielt ein Klavierstimmer uon einem Pianinofabritanten, mit dem er in geschäftlicher Verbindung stand, den Auftrag, das Instrument einer in einer Vorstadt wohnenden Dame ^u stimmen. Er scheute nicht den weiten Weg und stimmte Pflicht schuldigst das Instrument, welches übrigens ein Flügel von herrlichem Ton war. Er war daher überrascht und nicht ^ wenig ungehalten, als er schon wenige Tage darauf einen ____________________^ ^i? zweiten Brief erhielt mit der Mitteilung. ^,^?>M sich. daß das Kluvier nicht völlig gestimmt st' " .^b^ daß er noch einmal das Instrument milersuchc-^ ^ ^ e^ sich nach d',>r entfernten Vorstadt, ^. ^ ^.^ Flügel und prüfte mit größlcr Genauigkeit jede' ^^ jedoch leinen Fehler entdecken. Da« Instrument' ^/ tcmmenstcr Ordnung, was er.der Dame ?'^,^,s«, „Ja", sagte die Dame, „es scheint so, wenn ^>^ep bald ich aber zn singen anfange, kommt es w« ^ dem Ton!"-------- .4,,,, ha"'')',' — (Vucheinbände aus Men sI^ " ",ls!eb Bucheinbänden eignet, ist bestritten. Ei'" Fa^^M'' ll-.Uo nu .-ui>-" erklärt, daß die ÄlenschenhalN ^ sF solides und brauchbares Leder abgibt, wahres ^ ^M inl^iini-,3 >; ^b Der englische Arzt Anton Askew, der ^^ .'..„' B^ anatomische Abhandlung in Menschenhaut vino ^ ^,. halt und Decke des Buches in Einklang Z" "NW ^M. rühmte John saunter nahm aus gleichen, Grün ^^^ ,^ haut. um ein dermatologisches Werk binden 3" ^^ der Bibliothek eines Monsieur de Musset ^ ^up^ Dichters? — stammen die „«iiu^ul^ ^"w^^>!^ iiN'ii'uii'c« PN1- >1lV1. ^«nr!'^ Plar von ./!V.,'v«' c^ CicI" von Camille Flamma'^^F, eine seiner Anbeterinnen — für nach ihrem ^ ma!l^" ihre Haut gestiflet hatte. Und die Bibliothek ^",^chiü^ besitzt ein Eremplar der Uebcrsctzung der "'^^.nO",. gica von Delille, die in die Haut des Dicht"" ^,^, gils, sondern Delilles! — gebunden sind. D" ^-Sektion der Leiche des Virgil-Uebersehers m""^l' schmaclloscrweise ein Stück der Haut Zu die," gegeben. . ^ <^ W"^ - (Diereich steFrauderWel t^) ^ ^^ ^ aus Newyort vom 10. Mai: „Die reichste 0^" i,!, inacht wieder von sich sprechen. Mrs. H^'^nlM^!' nur der größte der bekannten weiblichen Mmt> l ^,, ihr Vermögen >vird anf etwa 3U0 Millionen^ ^,^. — sondern auch eine der sparsamsten Frauen . ^F Staaten, ja, von einem Geize, der spricht ^ hit ^ ist. Da erregte es denn nicht wenig Erstaunen, ^^ vor einigen Tagen bei Gericht erschien und b^^vol^ für einen Erlaubnisschein zum Tragen eutts ^F ^, legte. Sie brauche die Waffe keineswegs z"" g,F'^ Person gegni Diebe und Räuber, lieh sich "" me" . nehmen, obwohl sie oft für eine Million ^M ^ ^', trage, sie benötige der Schußwaffe zum Scy ^^,, die'Advolatcn! Die Frau hat stets ein ha^s , sie^. niehr Prozesse auf den Beinen, denn guiw'll^.^^, her. und dcr Taren-Kollettor weiß, daß er sW ^e ,^ stanzen durchbeißen muß, bevor Mrs. ^e ^,,. tommenstener entrichtet. ^Der Revolver l""^/,,' Sitzung nut Advolateil neben mir anf ^" ^ »M"'' die Dame zu einem Berichterstatter, "b""' <^,ne"',>' sehen, daß sie mit ihr nicht wollen. Wenn Sie wüßten, was für Ersay^ ^I"v Rechtsanwälten gemacht habe! Ich bin ei" ^ Quälerin, aber ich möchte es keinem Abvolan^ ^r^ einen Tric zu spielen, denn ich weih '"it "' 'M^l,' umzugehen; ich habe als Mädchen manches ^,^, getan und würd«: mein Opfer heute noch ""l ^s^ii,^, scrnnng treffen. Meine Pistole hat für mich ^„^ wie die großen stehenden Heere für dieNa^^,^<^ enthält in feinem ersten Hefte, deu geschichtliche!: Lehrstoff für Volksschulen in der Darstellung des Prof. Josef Apih (Klagenfurt). Es ist dies eiil Hilfsbucb fiir den Lehrer, loelchem Hilfsbuche uoch lueitere für den geographischen, naturgeschichtlichen und natlu° i^isseitschaftlicheu Unterricht folgen sollen. Tie Schrifr Apihs enthält Schildeningen aus der ältesten Geschichte (Urzeit, griechische Geschichte, Mäander der Gros;e, rönnsche Geschichte), eine Tarslellnng d<>s Verfalles des römischen Reiches und der Begründung des deutschenTtaatenwesens (Völkerwauderung, Hunnen' Gernumen, Religionswesen, sowie das öffentliche und hänsliche Leben der alten Germauen' Avareu; Fran' ken, Karl der Große); dann werden die Slaven be handelt (Leben, Religion und Götterverehrunn,, Kultllr, die slavischen Stämme, die Slovenen, die Zeit deren Selbständigkeit, die Slovenen nnter dentsch^ Oberherrlichteit, die heiligen Brüder Cyrill nnd Method, Rnstislnv ilnd Svetopolt', das Christentum bei den (5zechen, Polen uud Rnssen); znm Schlüsse werden die Ungarn und Stephan der Heilige vorgeführt. Man sieht, der Verfasser behandelt ein umfangreiches Ma terml, das dem Lehrer vorzügliche Dienste leisten dürfte. Die Darstellung ist gefällig uud gleichzeitig gründlich. 3lls Redattenr der Realien Bibliothek sun giert Prof. V e i e l (Görz). — Die 5!ov<>ii»I<:» ^ol«Iend die drei bei, einer Partie, Sechsundsechzig sitzen, wobei es für jeden Ehrensache war, die beiden anderen, möglichst zu bemogeln, da man die Partie um ganze zwei Pfennige spielte. Der Groll, mit welchem man stets auf deu glücklichen Gl> winner sah! Die Wut, wenn man mehrmals hinter^ einander verlor! Der Zorn, mit welchem man schlief? lich die Kartell hin- nnd dem Gegner den Preis zu< warf! Die Zeit verssing über dem, allen numerllich. aber schnell, uud Amandus sah lein Vermögen wachsen, so daß er sich schließlich — natürlich nur ganz im ge^ Heimen einen wohlhabenden Mann nannte. Ob Aspasia es ahnte? Adeline wnßte ^, ^"^>^, dic Bücher, und es gab selten eine ^Hii-F sie den Gatten nicht an sein törichtes ^ ^ innerte. -lal^ l, „Ich gebe es zu", ließ sie sich ^^c't^ bringen uns vorwärts, aber für wen .^l"' dcnn? i^ür deine Schwester, damit sie "" .. nnd in ^renden leben kann!" ... 5^- Es bedürfte diefer Vorwürfe 'Nwl' ^,... ».achte fich deren längst selbst zur G"!."^.I^^'^ war, daß er an die unglückliche "l"p"^".^. z>l"',., Auforderungen stellte, hoffend, daß es "^f'-'l den und sie freiwillig gehen möge. Dann ^ Verpflichtllngen ledig. ^lNN"2' Aber fie ging nicht, fie "t"" >,,!> !>' SchimPfU'orte mit uuerschöpflicher ^ lil'l^^',,s verheißenen Reilte und der l»"N"t .^ schöneren Zukunft getröfteud. Ih" "'^i'^i, u-.ar, daß sie sich bisweileu in unbewa"1 ^^„ >^ eiuige Schmlihgroschen machte, die 1>^ ^ i,l^ / lines nmsetzle. ^ür diese hatte s'^"'', ^ Vorliebe, die aß sie dann in irgende""' ^ Je el-nstlicher Amandus Fun»'" " ^^< daran dachteu, ,'ich voil den GeschM'" ^ ^it",^ desto däufiger erneuerten sich die ^'^ ft'l>^,,., glücklichen Aspasia gemacht unirden, ^^n'^,,^ lich nnr noch, daß man sie schlug, ^'^.,i?li>'" trat, daß die Gesinuung der biederen ^ <' ständig in das Gegeilteil verwandelt' , ;,i c^ Die alte Jungfer hatte eines T<^ '^.js^ selbst nnerklärlichen Lanne von "N"' ^„^ ,-Lotterielos genonunen, eine VerM'^. ^l natürlich zahllose Vorwürfe oiiitl'Ns- ' ^bacher Zeitung"Nr. 117.___________________________________985__________________________________________ 24. Mai 1902. 7 ^ ^s Friedens! Sie müssen nicht etwa denken, daß wich ' ^irchte; ich bin von Natur couragiert und fürchte ^eigentlich nur vor zwei Dingen auf der Welt: vor Ge->an w '^ ^vokalen! Nichts wird mir den Glauben rauben, 3>mm ' """ ^"^^ vergiftet worden ist — als ich ins ^ .kl trat, war er tot, nachdem ein Advokat kurz vorher ^iitl'ck^ bnl°lsen hatte. Auch mein Mann scheint keines kn sv! ^ Todes gestorben zu sein — ich nehme mich vor dei!?^". i" °^< ich bin für alle Fälle gerüstet." — So lüus: "^'llionäiin, der man nach dem Gehörte» das lano tl>al< ^ctt eines weiblichen „Cranks" wohl nicht vor^ Z!l""u wird. Es muh eine Lust sein, für Mrs. Green bib? ^" lehren — nicht nnr. daß die Advokaten ih.e bt„z ^oten selbst einklagen müssen, sind sie jetzt ihres Le Wenn keine Zeitungen erscheinen. ">ell^ "^Nische Zeitung" berichtet' In wahrhaft mittet ^hlenii ^"^^^ verseht war die Hauptstadt Schwedens de>, is. ^s dreitägigen „Generalstriles", der Donnersiag, ^>>Nm '^'' ^ ''" Reichstage die Debatte über da? bi"17^^ begann, seinen Anfang nahm, und Samstag, ' b- Ä(.< um »^ Uhr sein Ende erreichte, lt» ^ ^wohnten Verkehrsmittel. Pferdebahnen. Drosch-»o>> ^"""bampfei hatten den Vctrieb eingestellt, an Stelle ^gsa i ^aten in vielen Restaurants primitive Beleucht ^so ^' ^^"' ""f keinem Gebiete zeigte sich der Ausstand ^„/^schneidender Bedeutung wie auf dem des ZcitungZ-'!>oaZ ^ ^"^ ^'" Zustände herrschten, die mehr denn irgend-iugten. welche Bedeutung die Presse heutzutage spiel!, ^!,t^,^chliftsetzer halten anfangs nicht die Absicht, am ^llen 'm^ Mitzunehmen, ^h ^ waren daher nur für das ^schin ^"3eln zu treffen gewesen, da die meisten Druck' ^ Äu^»^^^ Gasmotoren betrieben werden, die aber durch ^ie ^,) U"b der Gasarbeiter außer Betrieb gesetzt waren, !i!z<^ ,"2sdruclercien, die über handfeste Arbeiter uer-^tli^ s^chledcn sich für den Handbetrieb, andere liehen sich ll'el, ^' elektrische Motoren kommen — die Elektrizität ^k T)r /'H. """^ „politischen" Strike unberührt — und k'>iisj^<^lei borgte sich eine Lokomobile. Man war somit ^ ilit ^!^'2^" 'm ätzten Augenblicke auch die Schrift' ^octhol ^lnamc .in der Bewegung an, und damit stand ) ^ost. "! eine zeitungslose Zeit bevor. Nur die amtliche ' '"ttsck- Inriles-Tidning" brachte das iinnststück fertig, ,, !> F'^", ^"" "lch in'beschränlter Weise. Zwar stritten ,, ^l<°^„ " gleichfalls, aber das Ulatt hat eine ganze Anzahl > ^Wf'v ' """ Zum Winkelhaken griffen nnd eine kleine blilun, Witling zustande brachten. Für das groß> l' .^!na!! '"" ein derartiges, hauptsächlich amtliche Ve^ , ^g, jungen enthaltendes Blatt natürlich ohne Vedeu-., ^ sie ^'bngenZeitungen kündigten durch Extrablätter an ^ ! Ein ^^^'^ bes Ansstanbes nicht erscheinen könnten. " ?^!.',? Lichtblick in diesen Zustand und zugleich eine ' 2 n^I 'Nleit auf dem Gebiete des Zeitungswesens bot '' ^ ^ U'nlenblatt „Aftonbladet". indem es heltogre.-^ !°^ei ws "blatter herausgab. Ein anderes großes Stock ,'. ^l ^'"lt. die konservative ..Nya Dagligt Allehanda". ^ 5,^^.^ ersten Tage Hilfe von einer Gotenburger Ve. V Ms Hs?"dm „Göteborgs Aftonblad", erhalten, indei^ - ^tenbuf ^ '^"" Postabönnenten zugestellt wurde. In ^bit ^ °er zweitgrößten Stadt Schwedens, hatten näm-' ^, ^it A^'^setzer die Arbeit nicht unterbrochen, doch hatten ^ ^<^d ssung gestellt, dah die Gotenburger Zeitungen '. ^lich ^ bischen Tage keine größeren Auflagen wie gc-^ ?l^^ nach Stockholm äsenden dnrften. Die Gotenburger ö ^ ^-'^u reihenden Absah und wurden bis zu einer / ^llei n, ^ck bezahlt. Indes waren die auswärtigen ^ ! ^ selbst "" Notbehelf, man wußte nicht, was in Stock-^ ^ TtUdt °^wa., "'^ '°'^^ Gerüchte über Attentate, über ^ ^»ish^ss '^isaminenziehungen u. f. w. tauchten auf. Ver ^ ^ ^t f^ >vurde das Nichterscheinen der Stockholmer ^s!e c Theater. Nergnügungslolale u. s. w. Sie erlitten / k ^°n ^ „^ ^lcht inserieren konnten. / ^ltsi^ Theatern konnten eine Anzahl ihre Vorstellung ^ü^"°^ lassen, da die Schauspieler ausnahmsweist cuch die Rollen der ausständischen Coulissenschiebcr u, s. m. übernommen hatten. Das königliche Theater jedoch muh.v srine Vorstellungen absagen. In „Berns Salons", dem lxtannten großen Stockholmer Konzertlolal. herrschte unter dem Publikum eine höchst animierte Stritestimmung. di: am Samstag cinen solchen Grad erreichte, daß man den ganzen Abend Lieder zum Preise der Arbeiter sang. und als das Orchester nicht die Marseillaise spielen wollte, mußte es abtreten. Als Kuriosum ist zu erwähnen, daß der kranke Deichs tcigsabgeorbnete A. Hcdin, einer der führenden Geister der Linken, nur mit größter Mühe einen Wagen auftreiben tonnte, um zum Reichstage zu fahren, und die Desinfettions-anftalt war nicht imstande, aus einer an Diphtheritis erkrankten Familie das von den Kranken benutzte Bettzeug bchufü Dcsinfizierung abholen zu. lassen. Aber der Reichstag erstrahlte auf das Machtwort der Sozialdemotratie im a/wohnten cleltrischen Glänze, so daß wenigstens die Erwählten des Volkes nicht zu striken brauchten. Lolal" uud Proviuzial-Nachlichten. Ueber den Kalkmangel der Ackerböden der obcrkrainischen Ebene. Die oberlrainischc Ebene, welche sich zwischen Laibach. Stein, Krainburg und Bischoflack ausbreitet, umfaßt eine Fläche von 400 Quadratkilometer. Dieselbe ist von Diluvium bedeckt, welches aus Schottern, Konglomeraten und sandigen Lehmen besteht. Die Konglomerate sind burchgehends Kall^ longlomerate, das gleiche ist auch bei den Schottern der Fall, »ur sind letztere in geringerem Maße mit roten und grünen Porphyrgeschicbcn untermengt. Die sandigen Lehme sind gewöhnlich von gelber Farbe und liegen stellenweise auf Kall-tonglomerllle». Diese Lehme haben jedoch eine verhältnismäßig geringe Ausbreitung. Die die Kaltlonglomerate und Schotter bedeckende sandig-lehmige Ackertrume hat auf de: ganzen oberlrainischcn Ebene eine geringe Mächtigkeit, die lcum mehr als 25 on» und oft auch weniger beträgt. Es sind mir Fälle mitgeteilt worden, wo auf Acker- und Wiesenböben der genannten Ebene bei Anivendung künstlicher Düngemittel leine günstigen Resultate erzielt wurden; dies gab nnr Veranlassung, eine Reihe von Bodenproben auf den Nährstoffgehall chemisch zu untersuchen. Einige Proben sind mir von Landwirten eingesendet worden, den größten Teil davon habe ich jedoch an Ort und Stelle entnommen. Schon die ersten untersuchten Proben zeigten eincn abnormalen Kaltgehali, weshalb dann eine größere Anzahl von Bodenproben in den verschiedenen Gegenden der obge-iilmnten Ebene entnommen nnd an der landwirtschaftlich--chemischen Versuchsstation in Laibach auf den Kallgehcut geprüft wurden. Der Kallgehalt, als kohlensaurer Kalt berechnet, wurde in üblicher Weise bestimmt; er bezieht sich in allen Fällen auf wasserfreie, das ist bei 100 Grad 0 getrocknete Ackererde. In diesen Fällen wurde nur auf jene Acker-und Wiesenböden Rücksicht genommen, welche den Kalt^ tonglomeraten und Schottern aufliegen. Die Proben wurden in folgenden Gegenden entnommen: Predahl, Terboje, Kotritz, Feichting, Safnitz, Nallo, Primslau. Hülben, Sanli Georgen. Visolo, Zirllach. bei Krainburg, ferner bei Rad-„«annsdorf, in der Gegend von Zwischenwässern bis Krain-bnrg und von Flödnig bis Terboje. in St. Veit bei Laibach, auf'dem Laibacher Felde, in Tersain, Mannsburg. Dom-5ale. Ahling, Lees und Moste. Aus den Untersuchungen geht hervor, daß jene Ackerböden der genannten Ebene, welche auf Kalllonglomeraten und Schottern lagern, fast durchwegs lallarm sind; es hatten von 40 untersuchten Bodenproben nur sechs Proben einen Gchall an kohlensaurem Kalk von 1'07 bis 2'50 A, ai,dcre sechs einen solchen zwischen 0 50 und 0M A. in allen ai,deren Fällen sank derselbe unter 0 50^ und selbst auf 0 56A). Daß die Ernteerträge dieser Böden durch den Mangel an Kalk wesentlich beeinflußt werden, haben auch Düngung^ versuche gezeigt; es sind nebeneinander liegende, mit Kleegras angebaute, 2500 Quadratmeter umfassende Parzellen von gleicher Nobenbeschaffenheit einesteils mit Stalldünger, anderenteils mit der gleichen Quantität von Stalldünger Nlbst Kalt (5 ci pro !iu) gedüngt worden. Die Wirkung der Kalidüngung war in allen Fällen eine überraschende. Es geht daraus beroor. daß in den meisten Fällen eine Düngnng der Aecker- und Wie'senböben mit Kalk zur St:i-acrnna, der Ernteerträge angezeigt erscheint. An lallhaltiaen Düngemitteln fehlt es in Oberlrain nicht; vor allem wäre die Düngung mit Gips anzuraten, und diese umsomehr. als ergiebige Gipslager bei Lengenfeld und A h l i >-st rorhanben sind und dieses Düngemittel in Krain billig er hältlich ist. Weiters wären hiezu sandige und kalkhaltig Lehme (Löß), wie solche westlich von Feichting zwischen Lact und Krainburg und bei Zirklach und Polle vorlomm-n. feiner Abfälle von Kalkbrennereien und auch sogenannte GebirgZlreidc, wie solche unweit von Stein (Steineralpen) reichlich anzutreffen ist, verwendbar. Es sei noch bemeitt. daß hingegen jene Ackerböden der genannten Ebene, die auf dcn gelben sandigen Lehmen liegen, nicht kalkarm sind, son--orln. wie dies aus Analysen von fünf an verschiedenen Stellen entnommenen Bodenproben hervorgeht, einen Kalb glhalt über 10 ^ ausweisen. Es fragt sich. wie es kommt, daß die auf den Kall-longlomeraten und Schottern liegenden Ackerböden einen so geringen Kallgehalt aufweisen, da sie dcch aus den letzteren hervorgegangen zu sein scheinen. Dies dürfte sich daraus erklären, baß ein Teil des früher vorhandenen Kalkes von bc» Pflanzen aufgezehrt, der andere Teil von kohlensaure-hc.ltigem Wasser gelöst und in tiefere Schichten gefichrt ü.nrde, wo er das Bindemittel der Konglomerate bildet. Direktor Dr. E. Kramer. — (Allerhöchster Dank.) Seine Exzellenz der Herr Lanbespräsident hat dem Vorstände der Philharmonischen Gesellschaft in Üaibach im Allerhöchsten Auftrage für das anläßlich der Festversammluna zur Feier des 200jäh. ngen Bestandes der Gesellschaft an Seine kaiserliche und königliche Apostolische Majestät gerichtete Huldigungstele-aiamm den Allerhöchsten Dank bekannt gegeben. — (Vom Evidenz Haltungö dien ste.) Das t. t. Finanzministerium hat dcn Evidenzhaltungseleven Paul Koladzyn zur zeitweiligen Besorgung des Evidenz hc-lttingsdienstes im Vermessungsbezirle Gurlfeld bestimmt. — (Bekämpfung des Alkoholmißbrauches durch die Schule.) Das t. l. Ministerium fiir Kullus und Unterricht hat. wie bereits unlängst gemeldet, die Lanbesschulbchörden aufgefordert, die Lehrerschaft der all' gemeinen Volks, und Bürgerschulen, sowie der Lehrer- und Lehrerinnenbildungsanstalten anzuweisen, daß die Jugend bei jeder Gelegenheit auf die Gefahren dts fortgesetzten und übermäßigen Allöholgenujses aufmerksam gemacht werbe, und darauf Einfluß zu nehmen, dah namentlich seitens der Dozenten für Schulhygiene und Somatologie in den Lehre:-und Lehrerinnenbildungsanstalten die Schädlichkeit bis Alkoholmißbrauches besonders hervorgehoben werbe, dann, daß bei der Wahl der Bücher für Schulbibliothelen bie Anschaffung von Werken, welche bie Bekämpfung bes Alioho. l!5mus zum Ziele haben, besonders zu berücksichtigen ist. Ni« uns mitgeteilt »vird, wurden seitens bes hiesigen l. t. Landes-schulrates eine bedeutende Anzahl von Exemplaren einer nach dem Werke „Wie kann durch die Schule dem zur Unsitte geworbenen Mißbrauche geistiger Getränke entgegengewirtt werbeil" ins Slovenische übersetzten Broschüre an alle l. t. Bezirksschulräte behufs Beteilung der Schulen zugesendet — (Krai nische K u n st w e be a n st a l t.) Seit einigen Tagen sind in den Stiegenhäusern der hiesigen ersten Hotels Gewebe der lrainischen Kunstwebeanstalt aufgehängt, bie von den Fremden viel bewundert werden. Man ersieh:', daraus, wie derartige Bildwebereien zu Deloraticmözwecken vdwendet werden können, während bie Verwendbarkeit dieser Gewebe zu Möbelbezügen an einer in der Auslage bes l. u. l, Hoflieferanten Johann Mathian ausgestellten Speise, zimmergarnitur gezeigt wird. Hier wirken die Gewebe vermöge ihrer schönen Zeichmmg und ruhigen, mit der Farbe bes Holzes in Einklang gebrachten Stimmung besonders gut und finden allseits reichen Beifall. — (Vol ksschulwesen.) Wegen Errichtung «wee direttivmähigen Voltsschule in Zapotot. Gemeinde 2elimlj<. politischer Bezirk Laibach Umgebung, wird am 26. d. M. eine lommissionelle Lolalverhanblung stattfinden. —o — (Die gewerbliche Fortbildungsschule i n S t. V e i t b e i L a i b a ch) zählte am Schlüsse des abgelaufenen Schuljahres im Vorbereitungslurse 54. in der I. Klasse 31, in der II. Klasse 39. zusammen 12l Schüler, von denen 87 bas Lehrziel erreichten, während 3«' unllassifiziert verblieben. —o. — (Einschränkung des Ueberfuhrver-lehrcs.) Die ben Uebergang über bie Save zwischen der Eisenbahnstation Kreßnitz und ber Ortschaft Vernegg ver« mittelnbe Seilplältenüberfuhr wirb im Hinblicke cms die dermalen an der Ucberfuhrsstelle vorgenommene Save-rrgulierung bis zur Fertigstellung ber Arbeiten dortselbst für den Personen- und Wagentransport nur während des Tages aufrechterhalten, während ber Nachtbetrieb vollkommen eingestellt würbe. —ilc. — (E i n S e rum ge ge n be n R heu m a t i 8 mu s.) Auö dem Deutschen Reiche lomm't die interessante Nachricht, caß es dem Stabsärzte an der Sennter'schen ttlinil Dotlor '^>en;er gelungen sei, ein Serum herzustellen, burch welches unmittelbar nach ber Einspritzung bei Rheumatismus Fieber und stärkere Schwellung ber Gelente auftrat. Allmählich traten aber bie Erscheinungen zurück, und in durchschnittlich sieben Tagen führte das Serum zur Heilung bes Rheuma tismus. Professor Sennter hat tbenfalls erklärt, baß m d.r Tat durch das Serum eine Reaktion erzielt werde und bah auch Fälle sich besserten, bie vorher erfolglos nut Salizyl 5e-Hendel! worden waren. , , _____^ ^ öreik^' ^"'^ i,M Zx'nl zw«icn Hauptgowimic, h. ^^"'ond Mark, gozogon. ü> ^vün !l ^ bw Sache gewaltig. Hatte man vor "' sie /' ^' s'e weMMMllen, so befürchtete man ^."Nonm b'">"Wg gehen, h " sanl ^ ^"" lm^ diesen alten Jungfern ^i» u^ Nniandns, welcher die Kunde von dem ^!e h "'N erfahren, zn seiner Gattin. ..Möglicher-^ "lan/?".!" Heiratogclnste, nnd daß sich ein ll', nin, ^' der sie trotz ihrer zweinndvierzig >'! '" '5>' "c """ s'e Vermögen hat, unterliegt !^>'kro^!^! Das darf aber nicht geschehen! Es 5°cki« "Hl' ihr Vermögen uns, will sagen un> !^^"äu ehalten!" V"llx>it ^ ''"' plötzlich mit auffallender Zuvor-^'lt. ^ ' ^ rrdi-iickender Liebenswürdigkeit be-b^>NK^ ^"lsnche, von der sie mit nicht geringer ^ ^ >n s?.^'6 nahm. Es schien ihr unmöglich. V lir tu , "' lö'me, ader e5 blieb so, nnd so ^ dir i/- ^""diung mit stoischer Änhe, wie sk' ^ t^llt "!"' ^"^ erduldet halte. Vierzehn, Tage V^ 'vk> ^'.""udns ihr das freudige Ereignis mtt, ^,^h^ ^uir treuherzig versicherte, soeben erst er» V^ stoi^s^ '""'de, sagte er jovial, hoffentlich mm .'llld g,, s ."' anch fernerhin in seinem Hause zu V>>sin s """ Tische niitzilessen. ^'„ ^n !'l)igte ihn — selbstverstai'dlich bleibe '""Nch aber dachte sie: „Nchtzehntansend Mark hatte ich, das macht gegen siebenhundert Mark Zinsen. Fünfhundert Marl hat mir Amandns versprochen, das sind zwölfhnndert. Tie ereißigtansend bringen sicher auch noch zwö'Ifhnndert, sonnt habe ich jährlich zweitmisendvierhundert Mark schlecht gerechnet zu verzehren. Da müßte es doch mit dcm Kncknck zngehen, wenn ich nicht noch einen Mann finde, mit dem ich endlich glücklich und zufrieden leben kann, ohne zn arbeiten!" Das hätten Amandus und Adeline wissen sollen! Die snchte übrigens auch das Glück heim. Aman-dus hatte in der letzten Zeit einigcmalo an der Vör'e spctuliert, die letzte Baissespekulation glückte ihm be-fonders, sie trug ihm eincn Gewinst von 2M.000 Mark ein. Das genügte! Er reiste selbst nach Berlin, das Geld flüssig zu inachen, bei welcher Gelegenheit er Müller nnd Schnlze ill dem Vnncke'schen Lokal in der Greisswlüderstraße um einige Mark im Sechs-undsechzig erleichterte. Gleich hernach verließ er den Schanplatz seiner Taten, in der geheimen Fnrcht, man tonne ihn als Banernfänger verhaften, und kehrte mich Lambeck an der Weile zurück. Dort suchte er eifrig einen Lauser für sein Hans nnd Geschäft, um sich mit dem redlich erarbeiteten nnd dein glücklich ersftet'U' librlen Kapital schleunigst zur Nuhe zu setzen. (Fortsetzung folgt.) Lllibacher Zeiwng Nr. 1 l 7. 986 24. Mai1902^ — (Die taktische Studienreise V c r l. u. l. Kriegsschule.) Wie man uns mitteilt, wurden für di^ Frequentantrn der t. u. k. Kriegsschule cin ihrer Studienreise im laufenden Jahre für Krain folgende Nächtigungs-stationen bestimmt: VI. Abteilung: am 3. Juli in St. Vnt bei Wippach, am 4. und 5. Juli in Adelsberg. am 8. Juli Stein. —VII. Abteilung: 29. und 30. Juni Laibach. 1, Juli ' Krouau. — VIII Abteilung: 29. und 30. Juni Adelsberg. I Juli Unterloitsch. - X. Abteilung: 2.. 3. und 4, Juli Krainburg. — XII. Abteilung: 29. und 30. Juni St. Pet.'i, 1, Juli Ädelsberg. —u. — (Moderne Wunde r.) Die Künstler Homes und Fey. welche bereits die ganze Welt bereisten und in > den ersten Theatern und vor gekrönten Häuptern ihre eigenartigen Experimente auf dem Felde des Spiritismus und des Somnambulismus vorführten, werden in den nächsten Tagen ^ auch in Laib ach. und zwar in der Tonhalle eine Vorstellung geben. In der amtlichen „Klagenfurter Zeitung" , von» 18. d. M. finden wir unter dem Titel „Moderne Wuii' ^ dtr" folgende Notiz: Wiener und ausländische Blätter haben über die Leistung dieser Künstler mit größter Anerkennung ^ geschrieben: Ein Berliner Blatt schreibt unter anderem: „Die Vorstellung bot des Wunderbaren nnd Unerklärlichen viel, ^ und die sämtlichen Produltionen wurden mit erstaunlicher ' Sicherheit und Eleganz ausgeführt. Von den inkrcjsanten r,r.d rätselhaften Vorführungen heben wir namentlich das ^ Erraten von Gegenständen ohne jede Fragestellung hervoi das tatsächlich d?n Glauben an übersinnliche Kräfte stärken tonnte, wenn man nicht wüßte, daß alles auf natürlichem Wege geschieht, der allerdings dem Publikum ein völliges, Geheimnis bleibt. Die Gedankenübertragung der Frau ^ Homcs-Fey hat übrigens schon den verstorbenen Fcldmar-schall Grafen Mollte in daä höchste Erstaunen versetzt. Bei einer im Kroll'schen Theater in Berlin veranstalteten Soiree suchte er Frau Homc6-Fey ans die Probe zu stellen, nacht? jedoch zugeben, als ihm Frau Homes-Fey seine Handschuhe! bezeichnete, baß er tatsächlich an diese gedacht habe. Er ^ gcstand auch ein, daß er nicht die geringste Erklärung dafiir besitze, auf welche Weise die Künstlerin seine Gedanken er- > roten habe." Wie bekannt, wurden Homes und Fey seinerzeit von dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Johann tele- > graphisch nach Wien ins Palais des Erzherzogs berufeu, nn -dortselbst eine Separatvorstellung zu geben, welcher auch der i verewigte durchlauchtigste Kronprinz Rudolf und andere Mitglieder des Allerhöchsten Kaiserhauses beiwohnten, uno wurde den Künstlern für ihre unergründlichen und vorzüglichen Leistungen mündlich nnd schriftlich die höchste Hu--sriedenheit ausgesprochen. — (Die Laibacher V e r e i n s l a p e l l e) veran ^ staltet morgen nachmittags um 4 Uhr in Trauus Gasthaus, in Glcinitz ein Konzert. Eintritt für Mitglieder und Kinder frei, für sonstige Besucher 40 n. — (K r a i n b u r g i m L i ch t e d c r l e tz t e n V o l l s-z ä h l u n g.) Die Verarbeitung Nes riesigen Materials der Volkszählung oom 31. Dezember 1900 ist soweit fortgeschritten, baß die vorläufigen Ergebnisse derselben vor einigen Wochen veröffentlicht werden tonnten. Darnach zählte die Etadtgemeinde Krainburg am angegebenen Tage 2485 an-wcsende Einwohner (um 422, das ist um 20^/> Prozent mehr als im Jahre 1890). Der verzcntuelle Zuwachs ist cin ganz bedeutender, wenn man bedenkt, daß derselbe für Laibach 15'4 " Gregor Hit! von einem Nadfahrer umgeworfen und überfahren. Der Knabe wurde leicht verletzt. * (Dieb st a hl.) Dem Restaurateur Josef Lorber. Hotel „Zum Südbahnhos", wurden in der Nacht vom 21. auf den 22. d. M. aus einer versperrten Tischlade 9 X. der Kellnerin Antonia Io^an 50 l<, ein goldenes Anhängsel und diri Versatzscheine, n»d dem Kellner Ludwig Florian 66 I>" dl nh unlx'iannle Täter entwendet. Der Dieb mußte mil d'n Huusverhälinissen gut vertraut gewesen sein. " (S ch e u e s Pferd.) Gestern nachmittags scheute auf der Wienerstraße das Pferd des Anton Cerar aus Stein und rannte gegen die Pust. Dort stürzte der Wagen um und das Pferd blieb stehen, Ein Unfall ereignete sich nicht. -' (Verlorene Gegenstände.) Auf dein Wege von der Polanasiraße bis zur Zwangsarbeilsanstalt wurde ein goldener Ring mit einem Opal verloren. > Theater, Ounft und Literatur. — (Der begehrteste russische Tenor) ist gegeuwäriig der Tenor Sobinov. Er erhält von der Direktion der russischen Oper eine Gage von 24.000 Goldrubel für sieben Monate. Die übrigen fünf Monate des Jahres tcmn er überdies noch Gastspielreisen unternehmen. Kein anderer ^ Sänger der kaiserlich russischen Theater, nicht einmal die b?- ! rühmten Tenore Figner und Ehaliapine aus Petersburg ' haben ähnliche Gagen erhalten. Allerdings ist der Tenor ' Sobinov zur Zeit der Liebling des russischen Publikums. ^ Demnächst wird er in Petersburg in zehn Vorstellungen anf- ! treten und für den Abend 4800 Mark erhalten. ' j — (Frauen als O r ch e st e r m i t g l i e d e r.) D^r ^ Musilerlongreß hielt in Paris unter Vorsitz des Komponisten, Gustav Charpentier in der Arbcitsbörse kürzlich seine Ge- ^ ncralversammlung ab. E5 wurde der Antrag angenommen, > Frauen ,',» den Orchestern zuzulassen, wenn dieselben sich den ^ Engagementsbedingungen ihrer männlichen Kollegen unter- " werfen sollten. ! — (Eine eigenartige K ü n st l e r h u l d i ' g u n g) hat Grmete Novelli in Genua empfangen. Der Eigentümer des Theaters Margherita, in dem Novelli zur Zeit gastiert, schenkte dein großen Darsteller ans Enthusiasmus und Bewunderung in „Gegenwart des Publikums" eine Villa bei Eamaldoli. — (A d a l be r t S t i f t e r.) Heute wird in Linz das Denkmal des österreichischen Dichters Adalbert Stifter feierlich enthüllt werden. — (E i n c G u a r ue r i - G e i ge.) Der Violinlünstler Professor Wilhelmy hat eine Violine „Josef Guarnerius del ^ Gesü 1737" für 40,000 Mark gekauft. Die Violine trägt das ^ Datum 173? und die Initialen von Guarneriuö in Diaman ten; die Wirbel strahlen ebenfalls in Diamanten und Rubinen, der Niolintasten ist aus Silber mit Schildpattbelag. in d«r Z)oulKirche. S o n n t a g. de n 2 5. M a i (Heiligste Dreifaltigkeit), Hochamt um 10 Uhr: Messe in I^ckn- von Dr. Johann Benz, <»i>. 5, Graduate I'(>no6ioru« o«, Dunnno von Anton Foerster, nach dem Offertorium I^uclnw nu'».'-<.'Ninc in I^-clvn' von I. V. Benz, Gradual? konodictu^ «-, von E. Aug. Leitner, Offertorium I^ncxn'l'Ni« «it von I. V. Tresch._______________________________ 3er Krieg iu Siidafnta Die „Wiener Allg. Zeitg." schreibt: Nie wir von vorzüglich unterrichteter diplomatischer Seite erfahren, tann das Zustandekommen des Friedens in kurzer Zeit, jedenfalls vor der Krönung dcs Königs, als gesichert gelten. Die Buren hobcn die Hauptforderung der Engländer, die Unabhängige leit und Bewaffnung betreffend, angenommen. Was die anderen strittigen Punkte betrifft, so wird sich rasch eine Einigung auf dem Kompromißwege finden lassen. Der Krieg tann bereits als beendet betrachtet werden, wenn auch vielleicht der formelle Friedensschluß noch einige Tage auf sich wartrn lassen sollte. Telegramme des k. k. Telegraphen-Eorresji.- Bureaus. Rcichsrat. Sihulln. des Abgeordnetenhauses, Wien, 23. Mai. Das Abgeordnetenhaus nahm in dritter Lesung in namentlicher Abstimmung mit 154 geg.n 114 Stimmen den Staaisvoranschlag an und verhandelte den Diinglichlcilsantrag des Abg. Breiter, betreffend den Stand der Ausgleichsverhandlungen mit Ungarn. Im Laufe der Debatte über den Dringlichlcitsantrag des Abg. Breiter erklärt Ministerpräsident von Koerber, es scheine ihn' nmsoweniger zuträglich, über d?n Stand der Ausgleichsvcr-bandluna/n, worüber die Oeffentlichteit wahrlich erschöpfend informiert sei, weitere Mitteilungen zu machen in dem Augenblicke, wo sie knapp vor der Entscheidung stehen. Er könne nur oft Wiederholtes erklären, daß die Negierung fest en'' schlössen sei, den unabweislichen Bedürfnissen der diesseitigen Rcichshälftc mit illem Nachdrucke Geltung zu verschaffen. Daß nns vor allem der Gedanke leitet, dir alte wirtschaft liche Gemeinschaft mit Ungarn aufrecht zu erhalten, ist selbstverständlich. Wir werden diesen Gedanken erst verlassen, wenn man uns dazu zwingt. („Hört!") In keinem Falle werden wir die ersten sein, welche das Band, das die Kraft der Mon-archie zusammenhalt, anch nur antasten. Der Minister wcist die persönlichen Angriffe gegen den ungarischen Minister Präsidenten zurück, der dieselben nicht verdiene, ebenso di>? Bemerkungen des Abg. Breiter, welcher glaubhaft machen wollte, welckien Pressionen der Redner von der Seite aus-gcsetzt sei, die der Diskussion in diesem Hanse entrückt sei, Redner habe bereits einmal offen erklärt, wie er seine Pflichte» auffasse, daß ^r allein für alles, was geschieht, verfas-' s',i5,nähia, die Vrrantwortnng ^u tragen habe. Der Minist..'.Präsident glaubt, baß gerade der gö bärtige Moment es erheische, kaltes Blut zu bewahr". ^ i.ian an das rechte Ziel gelangen wolle. Er bittet daye ^ H, zusehen. Di? Rede des Ministerpräsidenten wurde ^v ^. von den Alldeutschen mit lärmenden Zwischenrufe» , (rochen und zum Schlüsse mit lebhaftem Veifalle a"^" lucu. der den forlgesetzten Lärm der Alldeutsche» ^"' ^ Das Abgeordnetenhaus erledigte sodann die "^,',< debatte des Gesetzes, betreffend den Ingenicurtitel, ^ Sitzung am 30. Mai. Italicnische Kammer. ,, Rom. 23. Mai. Der Minister des Aeußern, P"^! erklärte. England habe der italienischen Regierung w ^ der Ostgrcnzen von Tripolis dieselben VcrsicherUu^^,, gtben, wie dies Frankreich hinsichtlich der westlichen ^. «>l, getan habe. Bezüglich Albaniens seien Italien und ^-L , reich-Ungarn darin einig, in der Aufrechthaltung de^ ^ ' seitigen Interessen zu erblicken. Bezüglich des ^"i ^ stellte der Minister fest, daß die jüngsten Ausführung" ^ luchowslis genau den gegenwärtigen Stand bes Drel wiedergeben, „Die Regierungen haben noch nichts ,^ zeichnet, aber den gegenseitigen festen Entschluß lM^9 ,li im gegebenen Zeitpunkte an die Erneuerung des Vun ^, ^zu schreiten. Viele Interessen von großer Wichtigst '",', l? ^ licn waren und sind durch den Dreibund gewährle'! ' , tann Italien darauf rechnen, daß nicht nur in Albaine ^ dern überhaupt auf dem Balkan oder sonstwo ^.^"/'je^ binationen verwirklichen könnten." Der Redner ^„^/< zl»^ Behauptung, daß der Dreibund übergroße militärisch ^,, goben erheische und den Frieden bedrohe, und sag^,"' cM' dcrc bezüglich des ersten Punktes: „Wenn jemals i» ^,^, ein Staatsmann die Verantwortung auf sich nehme" ^^ den Dreibund nicht zu erneuern, so müßte seine erste ^ stin, wenn er nicht den König und das Land verraten .^ selbst um den Preis der größten Opfer die nationale ^ heit gegen jede Eventualität zu schützen." Der Redner ^ legte weiters die Einwendung, als ob der Dreibund e> ^, ^dernis der guten Beziehungen Italiens zu Frankreich Lonbet in Nuszland. ^i,>! Petersburg, 23. Mai. Präsident Loubet e" ^, gestern nachmittags, nachdem er das Wmterpala's ^„ hatte, im Wappensaale desselben eine Reihe von " ^„isitl gen. Beim Empfange der Abordnungen waren der ^,,-des Innern und der Finanzminister zugegen. Die ^ ^l gen überreichten dem Präsidenten Salz und -vl^ ^, Adressen. Der Bürgermeister von Petersburg "egM^ erst Loubet mit einer Ansprache und überreichte d" ^ ^c Gaste ein Album mit Ansichten von Petersburg- "^!,^ abends reiste Loubet nach Zarsloje-Selo. wo eine »? stcllung im chinesischen Theater stattfand. , Oü^ P e tersburg . 23. Mai. Beim Dejeuner a ^ de-^ Dampfers „Montcalm" brachte Präsident ^" jj^^ Toast aus, in welchem er die Genngtuung ausdrucl , ^j Fort de Fran 5e, 23. Mai. Ein ne^ ^^,l^ der Nähe des Mont Pelc>e verursachte eine si"^,'^ gung; die Gewässer des Flusses Capöite zeigten p ,>> hoben Hitzegrad. elb^z^ Paris, 23. Mai. Der Marineminister . d^, ein Telegramm aus Fort de France, welches '-, sO Eruptionen einen stationären Charakter anzuin'l) Der Krieg in Südafrika. ^ ^ London, 22. Mai, „Daily Chronicle" ^fii^l guter Quelle, die Besprechung zwischen den -o> r^ Lord Kitchener und Milner habe den Erfolg ^'» ,^ Friede tatsächlich gesichert sei. Die Feinds"'^, H"''/ alsbald eingestellt werden. Dieser Erfolg !" ^^g> zuzufchreibcn. daß die Buren die Bedingungen , i! angenommen haben. ^O"^ ^' London. 22. Mai. Der „St. I"'"s1'e Lf i"' eine Mitteilung zugekommen, daß die Depc>^^ ^ chcnrrs, >o»lcke zur Zusammenberufung ^ ^ Zhal^ cnlassung gab. strittiger Natur sei, so daß °e ülittelbare Entscheidung nicht zn erwarten !^' ^^cherZeitung Nr. 1 l? 987 __________ 84. Mai 1902. Alogische Beobachtungen in öaibach. >>^hbhe 80ss-2 m. Miltl Luftdruck 736-0 mm. ^'Äd ?^ ^4 N, schwach tellw.bewöllt ^!?^3^^8 6 3 windstill heiter ta« «. ^^ ^ ! 63! SO. schwach j heiter ! 0 0 ^i5oV^smlttel dcr gestrigen Temperatur 9 4", Nor. ^^raniwortlicher Redakteur: Anton Funtel. *rftANZ JOSEF * H Bitterwasser an»!« da j,.J beste natürliche Abführmittel. ^^*kge: Michael Kastner, Peter Lassnik. * Curort ^hitsch. ^«rbrunn. Sfldbahnstation Pöltjcliack Prachtvoller Semmeraufentlialt. Ftlr Magen-, Leber- und NJeren-l«ld«n, Zucktrharnruhr, Qiülen-steln«. Kjrtarrb« der Seh lehn-hftut». Pmpecte durch im Director i^^V. 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Oblig, 87 60 88 «0 4°/» lroat, und slavon bettu 98 — -^ » Ander« össenll.Hnlehen. 5°/° Doi!au-Reg,-Anll'ihc 1878 , 107-50 —'— «lülcyen der Stadt Oörz . , 9925 — - «nlrhen der Stadt Wien , , . 1U5'4<> 1W-4U dto, dto. (Silber od, Vold) 182 25 1242!, bto, dtll, iiS94). . . . 96 75 9?7b dto. dtll, s1»98). . . , 93 10 99'- VörsebllU'Unlehrn, verlosb. K°/° 100 — I0l> 85 4"/„ Trainer Bandes 'Anlehen . 8?-— 9760 Veld Ware Pfandbriefe etl. «obll.lllla..!ist,inb0I.ucrl.4<>/° 9730 98 30 N.-bsterr, L°nde«-HUP.°Anst, 4«/° 99- 100 - 0es.-.m«.«anl40./Mr.verl. ^^^^ dto. ' bt°. b0jä'hr. veil. 4°/° 100 40 101 40 Sparlasse. 1.0st.,«oI.,verl.4°/° 100 80 10180 EisenbahN'prlolltät»-Gbligalioncn. sserdi»ll»d«-N°rdblll,i' Vm, 188« iou— int-.- Oestcrr, Nordwestbal,!! , ^ ^ 108 65 10965 Ltaat^balm......: 43450 — — Eüdbali» ll 3°/«verz,Iänn.'Iull 289 Ü0j291- dtu l^5"/° - - - - N7-85 11885 Ui,n. aaliz. Vahn..... 109iu^lN- 4"/" Unterlrainor Bahnen . 99 bu 100-- Divers« Lose (pcr Stück). VerzlnSliche Lose. 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