Nt. 187. Mittwoch, 23. Juli 1902. 121. Iahlglng. Macher Zeitung. ^!, li, Halbjahr!,, ,.«^!« ^i<. Halbjahr!« l, X, Fi!r b!e ^ustrllun« i»« Hau« uanzjährig » li. — Insertt,ns«lbühr: Für Nein» ^»Itratt b!« zu 4 Zeilen 50 l>, grüßclr per Zeile lli l<. bri «sle^i, Wiederholungen per Zelle « d. Die «Laibachei ZeOung» er!chc!n< lüyüch, mi< Nuinahme dei Vonn »nb Feiertage Dle «v«l»lftl»tto» befinde» sich Nongrehplah Äir. «. die «ebaltlo» Dalmatin Vasie «r, «, Vprechftuxden der «ledaltilin von « b!» l0 Nl»r volmiltagi. Unsranlicrle Vriese werben nicht angenommen, Manuskripte nicht »urüllzrftellt Nichtamtlicher Teil. England und die allgemeine Wehrpflicht. liin anc>luärtiger nülitärischer Vericht<»t statter «MM d<'r „Pol. Korr.": Seit drin Abschlüsse des l'wasrilnnischlii Ft'ldzuges macht sich da» Vestreben ll^tt'nt,, die vielen Lehren llnd Erfahrnngen, die der '"eg ge,;!.'itigt hat, m,s ihren Wert nnd ihre praktische uhuarlcit ^, pi-^s^^ „,^ ilmen die unebenen oder ^."! zli schaffen dlil Verhältnisse anzupassti,. Bei l/?^ Sl,ch s^" ^"" Ergebnisse gelangt, daß sich die Granen " Mcher und strategischer Natnr nur ganz allmählich >m lassou und in ernste Erwägung erst dann gebogen .^"^l lö.mlen, 'ul'im das umfangreiche Material, -' auf diesen, Gebiete vorliegt, zuverlässig gesichtet mn wird. Andero steht eo mit der Prüfung aller die ^"iwerfassnng und die Relrntiernng betreffenden ^nnchtunga», über die nur eine Stimme herrscht, ^ !>e nänilich lvertlos und iminoderi, seien und daß «Mmtlich iu Äezng auf den Ersatz England die . l"'ze, seiner Leistungsfähigkeit nicht nur erreicht, ! ""Mi vielleicht sogar überschritten habe. Namentlich ^r ,^g('l!tt!lntei' Hinsicht haben die Ereignisse deo süd< ^'"'llsclx'i, Krieges gegeigt, lvie »lX'nig England iü ^ ^tund^ der Gefahr auf feine gegenwärtige Wehr-, 'lWlng hat rechnen könlien und die5 nicht eineul .^püifcl>cn Heere gegenüber, sondern sogar gegen ..^"ren von Bauern, die ja vieles, was dem. Soldaten '"lg. mitbrachten, die aber strategisch, resp. taktisch Allmählich durch die Erfahrungen des Knegeo sich f..^ldaten heranbildeten. Daraus ergibt sich von ^v't, welche Nolle die heutige englische Ännec im ld>!!^^' ^^^'^ "'^ ^^ größeren europäischen Arnuvn ''pielt htt^'„ wiirdi'. Dabei soll jedoch den englisclM ^ ^'ö^'ten oder Soldateil, s^iell den ersteren, durch-,^ 'uchl Pflichttreue und Tapferkeit abgesprocl)en ,n?s ' ^"b beides in reichstein Maße vorhanden, be-^s'kn folgend Zahlen: !«)2 Offiziere haben ihr /-""' auf den südafrikanischen Gefilden gelassen, al> .v. ^"' ältlich Invalide lehrten mehr als 25,lX) in . 'Vei,nat zurück, dazu kommen über ,^».lx« llnter "slere „„d MannsclKiften, die als tot, verwundet, ^"aen, nnd invalid in den Liswl ausgeführt worden. Die wahre Ursache der knegerischen Schwäche des großen England liegt in den Zuständen, die nur in einem i^andc ohne allgemeine Wehrpflicht vor. tommen tonnen, Äioher sind jedoch die einzigen, die voll und ganz von der ill'otloendigleit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht überzeugt find, nur die englischen Offiziere, denn sie lial>en e5 gesehen und täglich bitter fühlen müssen, einen wie großen Pro^ zentsak minderwertiger, ja zum Teile für den Militär» dienst völlig untauglicher ^liite der jetzige Nelrntie« rungsniudns dem Heere zuführt. Einstnx'ilen ist e..5 freilich unmöglich, im Parlamente eine Mehrheit für das Gcfl'v der allgemeinen Wehrpflicht zu finden, denn die Poll5stimme ist noch dagegen und eo hat fich noch leine Persönlichfeit von hinreichendem Einslusse ge-fundm, die die Führerschaft in dieser eminent wicht,, gen i^rage übernehmen und das ^!and zu einer heil» samen militärischen Neform fortreißen lönnte. Da>i hindert aber nicht, daß in der Stille an Entwürfen zur Einführung eine!' neuen Wehrfvftemo weitergearbeitet wird. Es muß nur der rechte Mann an die richtige Stelle gelangen, um alle entgegenstehenden Bedenken zu beseitigen, damit auch England die Segnungen einer Einrichtung genieße, weläie die großen fontinen lalen Staaten schon seit vielen fahren mit großen Er» folgen eingeführt haben. Wie mangelhaft die englisch Wehrfähigt'eit jcht ist, fanu man fchon ai»5 den nachfolgenden Angaben ersehen. Nach der Vollozählung von, ^ahre 1W1 hat England und Wale«, l^ine Bevölkerung von 3^ 5 Mil» Iwnen, Schottland und Irland eine solche von je 4'5 Mill. In England speziell ist die Kandbevölferung ständig immer mehr und mehr zurückgegangen. 1K8! betrug sie noch III Perzent zu tt) Perzent städtisclier, heute ä,l zn 77 Perzent. Von, den A2-5 Millionen Ein» wohnern Englands nebst Wales wohnen beinahe 25-^> Millionei, in 1l22 Städten, von London mit seinen 1v> Millionen bis zu den kleinen unter MX), deren e5 äl>^ gibt. Die Äevöllening Irlands und Schottlands ist mit Auonahme einiger nxnnger In-dustriczentren eine ganz überwiegend ländliche. Di-.' Stadt London mit ihren 4,.M!.Ä!4 Pn-sonen hat allein mehr Einniohne^' als jeder der leiden anderen Teile des vli-einigtli! >t'önigreict)eo, als Schottland und Ir^ land. llnd die Einwohnerzahl der Städte England» mit UXl.OlXI Einwohnern und darüber ohne London läßt Schottland und Irland zusammen mit run> 14 Millionen Einwohnern hinter sich. In London wohmii aus l, 5 Quadrcütilonieter rund Ai.lXX) Men säM. Vei einer solchen Wohmmgsoiäitigleit ent^ loickeln sich selbstverständlich sehr ungesunde tftMC' nische Zustände, Die ^olge davon ist eine körperlich ungesunde nnd zum Kriegsdienste unbrauchbare Ve> völkerung, und in der Tat liefern auch gegenwärtig dic ackerbautreibenden nöldliä>en Grafsck)often Eng» land^', sowie Schottland und Irland die größte Zahl der diensttaugliclMi Nelruten. Da sich aus diefeu Teilen des Land<'s »licht viel mehr Rekruten als bi) dahin und nicht soviel wie der Krieg erfordert, anwerben ließen, so mußten auch die anderen Teile de? Landl'5 lierangezogen werden, und das ging nicht an-dero al^ dadurch, daß die Ansprüche an die körperliche Tüchtigkeit immer Weiler u. bis weit über die Grenzen des Erlaubten herabgesetzt wurden. So kam es, das: Lord Kitchener mit vollem Rechte in bitterer Ve-schwerde erklären durfte, daß ein großer Teil de5 ihn: gefandlen ^achschubo nicht der Hin> und Rückfahrt^., losten wert sei. England ist ein Industriestaat und ein solcher liefert brauchbare Soldaten schwerer als ein Staat mit einer starken Landbevölkerung. Nur die allgemeine Wehrpflicht kann einigermaßen di? Plnisisch nachteiligen Holgm des Arbeitens in dm Fabriken und der Lebensführung, der jugeildlicl^n l^abrifsarbeiter für die X'raft und (^esundhi?it de^ Volkl'v au!'gleickien. Politische Uebersicht. Laibc, ch, 22. Juli. Der osterreichisch-ungarischc Botschafter mn Ver^ liner Hofe, Herr v. Szögy 6 n y » M arich, der vor cinigen Tagen n Wien eingetroffen ist und sich auf slnne Vesihung nach Esoor begebm hat. Uiird, wie all' jährlich, an der am lk. August anläßlich deo Geburt^ tages Sr. Majestät deb Kaisern i>ranz Josef bei Tr. Majestät dein Kaiser Wilhelm II, stattfinden-den Galatafel teilnehmeil und dann noch einige Heit auj seineni Posten verbleiben, so daß er während des Besuch Sr. Majestät de5 Königs Viltor E m c»» nueI III. in der deutschen Neichshauptstadt anwefen') sein wird. Feuilleton. Eine We«c. (z-h. ^"^ m,d wie viel Eilllvohner habt Ihr in law'"^" ^^^" ^^ waren wir hundert, 1840 ftinf. Ik?!. ' ^^^reißigtausend, 18Mhundertzehntausend, I„ /'"lnnlhunderttausend, 18M mchr als fünfmal. ^.^^rttnufl>l,d, i^lX» bei der letzten Zählung hat man iFi ,/ "no Million neunzigtaufendachthundertfünfz'g Uch,"<""' N^älill. Nnd die ^.'ellge wächst unaufhör. ^ '""lt^ ist Ehicago dichter bevölkert als London. Trl'i, i "' ^""" Einheit gleich siebeil Städte. ln^'""lhund<'rttausend Amerikaner, viernmlhundert. "eun ' D"'tsä)e, zweimalhunderttausend Irländer, „i,^ , ^"uscnt> Skandinavier, fünfzigtausend Polen, "chot, ""'"^ ^lil)me,l und fünfundvierzigtausend -'^"mu !>^'^ ^'^ ^WN'obuer habt Ihr dn,n. hier ill u»iZ '^s'/ "'"" ^^'er ^rennd. nnr in Newyorl könne., bleich ^ '^^'" "'ll)t aui'luendig lnerkei,. Ich werdc äu x !'''"l den statistischei, Au5wl>i5 verlangen... ' U "^ " - - - Also hören Sie . . ." ^ase li l' Kneifer- auf der Spitze seiner schmalen 'liffm, ^'""'b' lu'st der ^.'elmiorler iViilliardär die ^"rchai, ""'. ^^'>^ ^l' Zahlenreihen. Er beeilt sich '""alew."^' ^" ''si"' ist er des Resultates dieses t^ ^«, , - >>"> voraus schon schwelgt ei- im Genuß l'cheil ^ - 'l!"U)eit der Totalsuiume, die er bald kund-^"n I^l« ^ gerade nne loenn er eine «'"!" kluit "londa schn.amtx'.l würde. „Im Jahre 1099 hatte Newyork sechstausend Ein. wohner, 177s; zweiundzwanzigtausrnd, lttlX» „lehr als siebzigtailsend, 1840 dreiinalhundertsünfzehntausend, 1880 aä>thund<^tftinfzehntausend, eine Million sechs-malhundertlausend in, Jahre 18W . . . W^m wir jetzt noch die Vororte hinzufügen . . ." „Die Vororte sind nicht Newyork!" „Pardon! Brooklyn und Jersey Eity sind ganz mit der Stadt verschmolzen. Ich möchte Sie doch auf die Probe stellen, ob Sie im stände wärm, dort eine Linie zn ziehen, wo die Empire City aufhört und wo ihre Vororte beginnen . . . Wenn wir alfo, jage ick, noch die Vororte hinzufügen ... so erhalten loir die Summe von . . . von . . . drei Millionen fünfmal' hunderttausend Einwohnen,... Eine schöne Zahl!... Eine sehr schöne Zahl! . . . Ich begreife ja, daß sie Chicago mit Neid erfüllt . . Aber, aber, Ihr hört dock, 'chon auf, eine kleine Stadt zu sein . . ." lind der Einwohner von Newyors steckte seine beide» Daumen in die ArnlloclM seiner Weste und betrachtet mit Befriedigung mn Ende seines linken Beim« den wnnderbar gewichsten Schuh, in dem sich da5 ^lubsenster wiederspieaelt. Der Milliardär von Ehicago gibt sich nicht gc-schlagen. Er wäre nicht das geworden, was er ist, wenn er die feige Gewohnheit gehabt hätte, sich Be-weise» zu ergeben. Er antwortet mit unerschütterlicher Festigkeit: ..Ehicago ist die erste Stadt der Vereinigten Staate»,." Momentanem Stillschweigen tritt ein. Nicht, daß diese» Aphorismn Erstaunen hervorgerusen hätte. Man hatte ec- erwartet. Aber die Kraft, mit der e5 her. vorgebracht wurde, verrät kriegerisch Absichten. Der Newyorler Milliardär lächelt seinem linken Stiefel zu, den er soeben über da5 rechte Vein go schlagen hat. Mit Phlegma sagt er: „Das müssen Sie uns beweiseil, lieber greund..." „Mit dem größten Vergnügen." „llnd wodurch werden Sie es beweisen?" „Durch die Ueberleaenheit der Energie Chicagos übl>r die Energie von Newyorl." Der Newyorker Milliardär setzt beide Stiefel aus den Fußboden und lrümnlt sich vor Lachen. Eine Körpernbuna., die er selten Pflegt; fie erregt dccher Aufmerlsamleit, Weniger bedeuteilde Personlichleikn erheben sich, treten näher, bilden eineil Kreis nm die beiden. „Eine Wette, freund?" „Gitt." „Wie viel Dollars?" „So viel Sie wollen." Die Summe wird festgesetzt - in en,vlNer Höhe. Die r Luft." „Tiere wie MensäMl l'" ii^>, Kie ,Me», was am Uf^ ^ ^/ich.gan l'bt. Und ^le wissen doch, daß wir mehr.ls^n.<'iundzwa^lgta..se,,d Ankl-rplätze cun Ufer des See» habe',, „Haben Sie anch ^rosck»' an, Ilfer stires ^e^.. Laibacher Zeitung Nr. 167. 1402 23. Juli 1902^ „Narodni üisty" führen im Hinblick auf Zei» tungsmeldungen betreffs d cuts ch .,. zechis cher Verstän d i g un g s »V erh an d l ung en aus, die Czechen verlangen nicht mehr, als was fit: bereit^ willigst den Teutschen gönnen, aber auch nicht we» niger. TW Berufung auf dm „deutschon Besitzstand" vorsänge nicht, denn derselbe sei der Inbegriff der den Czechen zugefiigten Ungerechtigkeiten. Auch mit der „Staatsnotwendigkeit" möge man den Czechen nicht kommen, denn der Staat existiere unversehrt weiter trotz der polnisäM und italienischen Amtssprache. Warum sollten sich die weitaus zahlreicheren Czechen mit der Stellung eines unterjochten Voltes begnügen? Schließlich habe der dreijährige Gebrauch der inneren Amtssprache klar bewiesen, das; dieselbe weder die Nichtigkeit und Schnelligkeit des Amtierens beeinträchtige, noch die Rechtssicherheit bedrohe. — Tie „Reichswehr" glaubt, daß bei den bevorstehenden deutsch^zechisäjen Verständigungs-Konferenzen die deutschn Führer die bessere Stellung haben, da ihre Wähler eine entgegenkonunende Haltung der Abg<> ordneten billigen würden; bei den Czechen hingegen fordere oö die politische Existenz der Führer, daß sie vor dem Ausgleiche mit Ungarn noch irgendeinen Er» folg erlangen, wenn der Radikalismus nicht die.Herr schaft an sich reißen solle. Toch sei zu hoffen, daß die czechischen Führer Takt und Geschick genug aufwenden, damit der Bogen nicht zu straff gespannt werde-, seien sie nicht intransigent, dann werde der Erfolg für alle Teile nicht ausbleiben. Sache der Regierung sei es nur, zu ermöglicl>en, daß Deutsch und Czechen Gelegenheit finden, einander entgegenzukommen. Gegenüber der- vielfach verbreiteten Behauptung. dc,.ß anläßlich des Königsbesuches in St. Petersburg die Grundzüge für einen Handelsvertrag zwi-zäien Ita lien und Nußland festgestellt worden seien, versichert eine Meldung aus Rom, daß es über-Haupt nicht zu Verhandlungen zwischen den Ministern Prinetti und Gras ^ a m sdorff bezüglich einer derartigen Vereinbarung gekommen ist, da die rus. siscl>e Regierung beschlossen habe. vor der EntsclMdung der Frage, betreffend den Abschluß eiues Handels» rertrages niit Teutfchland, in keinerlei hcmdelspoli' lisa>> Abmachungen eiuzugehen. Ter diesjährige deutsche Katholikentag — der neunundvierzigste — wird in Mannheini vom 24. bis 26. August stattfinden. Das dortige Lokal-ztomiteo laßt an die Katholiken Teutschlands ein>; öffentlich Einladung dazu ergehen, worin es heißt: „Tie zeitgeschichtliche:! Störungen, die Notwendigkeit des Fortschrittes der Katholiken im kirchliciM wie im öffentlichen Üeben nach den unwandelbaren Grund> sähen der Wahrheit und Gerechtigkeit, die Stärkung der Einigkeit in unseren Bostrebuugen stellen auch der diesjährigen Generalversammlung der Katholiken Teutschlands hochwichtige Aufgaben. Wir laden alle katholischen Männer ein, an ihrer Lösung nach besten Kräften mitznwirken." General Botha versicl>erte in einen: vom „Standard" publizierteu Interview, die englische Rc« giorung könne auf seine loyale Hilfe rechnen, so lange ihre Politik auf einen gerechten Grundton gestimmt sei. Mit einem solchen sei jedoch nicht nur die. Aufhebung der Kapuerfasjung mwereinbar; er könne auch nicht begreifen, warum ein Teil des Transvaalgebie-tes Natal angegliedei't werden soll. Er persönlich ver° liere dadurch seinen ganzen Grundbesitz bei Vryheid und weigere, sich entschieden, der Natalregierung unter» stellt zu werden. Völlig ungerecht sei auch die Bchand-lung der Natalrebellen, die noch uiehr Anspruch auf Schonung hätten als die Kaprebellen. - General Botha machte aus seinen Befürchtungen für die Zu-lunft lein Hehl. Ein Telegramm aus P a n a m a vom 1!). d. M. meldet: Gestern abends fand bei den Inseln Sla menco und Octoque ein Gefecht zwischen den Ka nonenbooten der Aufständischen „Padilla" und „Ta-rien" und den Kanonenbooten der Regierung „Chu-ciuto" und „Clapet" statt. „Tarien" soll genommen worden sein. Tie Ausbesserung des Kanonenbootes der Regierung „Boyaca" wird beschleunigt und das Schiff abends zu Wasser gebracht. Tagesneuigleiten. — (Selbstmordliga durchgefallener Gymnasiasten.) Au» Sepsi-Szent-Äyörgy kommt oie Nachricht über eine ebenso seltsame als in ihren Folgen tragische Vereinigung junger Studenten. Die durchgefallenen Schüler de2 dortigen Gymnasiums haben nämlich den Beschluß gefaßt, gemeinsam in den Tod zu gehen. Die Mit-glleder der „Selbstmordliga" bekräftigten mittels Eides, das selbstgefällte Todesurteil an sich zu vollstrecken, und tatsächlich hat ein Mitglied bereits angesichts seiner Kameraden einen Selbstmord verübt. Vor einigen Tagen, fand man in der Kozepajtaer Waldung einen der Verwesung nahen Leichnam. Es wurde konstatiert, daß es die Leiche des zum Selbstmörder gewordenen Gymnasialschülers Theodor Szabo ist. Aus den Fußspuren, welche um den Leichnam herum er-sichtlich waren, folgerte man, daß bei Veriibung des Selbst' mordes mehrere Personen zugegen waren. Die Kameraden und Freunde Ezabos wurden verhört und ein Knabe gestand, daß der Selbstmord infolge des gemeinsamen Beschlusses verübt wurde. Die Studenten begaben sich in den Wald. um dort ihren Äeschluh zu vollstrecken. Im Wege der Losziehung wurde die Reihenfolge festgestellt, und Theodor Szabo muß',: als erster die Selbstrichtung vornehmen. Die Knaben wurden erst der Scyaudeihafligleil ihres Planes gewahr, als sie das erste Opfer leblos vor sich liegen sahen. Eine große Furcht bemächtigte sich der Studenten, die Stillschweigen gelobten und sich nach Hause begaben. Es ist eine strenge Untersuchung im Zuge. und die Mitglieder der Liga wurden unter scharfe Aufsicht gestellt. — (Verhängnisvolle Folgen) hatte, nach der ..Nat.-Ztg.". die Bequemlichkeit eines Dienstmädchens, Auguste Schmidt, das bei einem Kaufmann in der Wallner-theaterstraße in Berlin in Stellung war. Während die Herrschaft sich auf einer Reise befindet, hatte das Mädchen Wäsche zu besorgen. Aus Bequemlichkeit hängte sie diese nicht auf dem Trockenboden, sondern in der Wohnung auf. Dabei benühte sie als Stütze für die Leine auch das Buffet. Die Last wurde ober zu schwer, das Buffet fiel um und sein Inhalt wurde zum Teile schwer beschädigt, namentlich eix Tafelaufsatz. Alles in allem mag der Schaden wohl dreihundert Mark betragen. Darüber verlor das Mädchen den Kopf. Als man sie vermißte, lieh die Pförtnersfrau die Woh- nung öffnen, und fand das Mädchen als Leiche an eine!" Haken hängen. Auf einem Zettel, der auf dem Tische loh hatle sie geschrieben: „Der Verlust ist für mich zu schw^ daher habe ich mir das Leben genommen." — (Sonderbare Klubs,) In Newyorl Hal ^ eis! Klub gebildet, der sich die Beförderung des Eour schneit»"' — uhne „Ziel", sofern man dabei dir Ehe als solche» ansieht zur Aufgabe gemacht hat. Eine Anzahl junger Männer h" sich zusammengefunden, um jungen Mädchen den Hof I" machen, die leinen Antrag erwarten, fondern zufrieden s>^' wenn sie ihre Zeit auf diese Weise lustig verbringen. U" ^ Ritter begleiten sie ins Theater, zum Picknick und zu andttt» Vergnügungen, und sind im allgemeinen sogar aufmcrlsaMl als der gewöhnliche verliebte Schäfer. Paare, die durch Heil«» ! die Klubregeln brechen, haben eine Geldstrafe von l»l) Dolla--zu zahlen und weiden für immer aus dein Klub ausgestoß^ Ein ober zwei Paare haben diese Strafe schon bezahlt uN^ sind in den verbotenen Stand eingetreten, bei welchtt ^' legenheit sich die Klubmitglieder durch ein Diner über ^ Verlust zu trösten suchen. — Ein ebenso sonderbarer K^ besteht seit einiger Zeit in Chicago. Er ist aus jungen V^ nern zusammengesetzt, die alle den Vornamen Josef trag<" und feierlich versprochen haben, nur Mädchen mit dem ^/' »amen Maria zu freien. Der Klub hat eine beträchtliche iM gliederzahl, und es ist eine Tatsache, daß bisher seine M' schrift noch nicht übertreten worden ist. Nach den Naü"." sollte man denlen, daß diesr neue Organisation auf der Al' ligen Schrift beruht. Das ist aber nicht der Fall, Sie ew'. stand aus einem Zufalle. Auf einem Ausfluge trafen sich ^' Paare, deren Namen durch ein sonderbares Zusammentrefft Josef und Maria waren. Daraufhin wurde beschlossen, be" Klub der Josefs zu bilden, die nur unter den Marias »o« „Porlopolis" ihre Liebchen suchen sollten ... In Arcola »" Staate Illinois eristiert eine Vereinigung, die man K^ zu gegenseitigem Schutze des Eourschncidens nennen töllN^ Der Zweck ist. junge Männer, die nicht Mitglieder sind, i" hindern, den mit Mitgliedern befreundeten Damen Aufwel'' samleiten zu erzeigen. Ein „Outsider", der in den OetM' des Klubs wilderte, wurde sehr brutal behandelt. Der Lei^ der Bande ging in das Haus. wo er als Gast weilte, Ul" ließ ihn herausrufen. Als der junge Mensch kam', um i" sehen, was es gäbe, wurde ihm ein Sack über den Kopf ö^ worsen, die Hände wurden ihn» auf den Rücken gebunden u»" er wurde zu einem nahen Kirchhofe geführt. Ein Strick wul^ gerade um seine» Hals geknüpft, dessen Ende um ein^ Baumast geschlungen war. als die Bande durch l^rantoN^ inende Leute so erschreckt wurde, daß sie davonlief. Ihr OP!^ wurde dann befreit, war aber ohnmächtig geworden, — Ä<^' liche Organisationen bestehen in verschiedenen Teilen ^ Schweiz. In nicht wenigen Dörfern sind die jungen Äurs^" Mitglieder von Klubs, die nur zu dem Zwecke gebildet sw"' um zu verhindern, daß ein junger Mann von außerhal-einem Mädchen des Dorfes Aufmerksamkeiten erzeigt, M>' paßt genau auf Eindringlinge auf. Als Vorsichtsmahre^ ist ein Losungswort in Gebrauch; dieses wird häufig veraN' d«t. und der Liebhaber von auswärts, der es nicht gM" kann, hat wenig Aussicht, zu seiner Angebeteten zu gelang^ — In einer amerikanischen Stadt wurde jüngst ein Klub vo^ Liebhabern ins Leben gerufen, den seine Gründer jedoch ^ wieder auflösten. Sein Zweck war, die jungen Mädchen ^ zwingen, ihre Ausgaben selbst zu bezahlen, wenn sie ''' Theater oder sonst zum Vergnügen geführt wurden. D" brachte die Mädchen der Stadt sehr auf und fie gaben ih"" Liebhabern zu verstehen, daß sie dann auch selbst ihre Geseu' schaft wählen wollten. Uni ihre Unabhängigkeit zu zeig^ amüsierten sie sich eine Zeitlang ohne männliche Begleitung aber nachdem sie gehörig um Entschuldigung gebeten word<"' gestatteten sie gnädig die Erneuerung der alten Beziehung „Natürlich." „Glauben Sie, daß diese Chicagoer Frösche, die die Chicagoer ^uft einatmen, mehr Energie besitzen als die Frösche, die in Newyorl an den Ufern des Zentral' Park - Teiches und des Groton ° Reservoirs leben?" „Tavon bin ich überzeugt." „Nun wohl! Ta haben wir ja geeignet Material für unser Erperiment. Wir werden zlvei Frösche ein» ander gegenüberstellen, einen Newyorler Frosch..." .Und einen Chicagoer Frosch!" „Wie aber werden wir sie gegeneinander hetzen? Sie lverden sich doch nicht schlagen wollen." Jemand wirft ein: „Fragen. Sie den Doktor." Toch unten, hinter einem Stoß von Zeitschriften verbarrikadiert, sitzt einer mit Brillen auf der Nase. (56 ist ein gelehrter Viologe, dessen Experimente Au^ jehen erregt haben in der Welt - jenseits der Vor orte Newyorls und von Chicago. Er besucht diesen Muli, uni sich zu zerstreuen, um in Gesellschaft anderer Männer eine Zigarre zu rauclien, um eine Partie Schach zu spielen. Er blickt von seinem „Periodical' auf und c -cht mit Ernst ans die Frage, die man ihn, verlegt. T^ m erklärt er: ..Ich h' -, in meinem Laboratorium viele Frösche ,'/l Crperimen.' n verbraucht. Ihre Widerstandsfähig-ltit hat mich sl. .5 in Erstaunen gesetzt. Und dennoch gibt es eine Fl> 'Ngkeit, oie sie mit überraschender Schnelligkeit ver> ichttt: dieselbe Flüssigkeit, die so viele andere Tiere belebt: die Milch. Wenn man einen Frosch in Milch taucht, so kommt er mehr oder weniger rasch nlns Leben, je >>ach feiner speziellen Withstand?-fähigkeit, jedenfalls aier kommt er sehr rasch um. Tie ^uben auf dem Land- tonnen diefe Eigenschaft der ^.'iläl besser alo mancher Oelchrte." (CHluh folgt.) / Der Schwiegersohn auf probe. humoristischer Roman von «ufiav «ehfeld. (64. Fortsetzung.) „Hahaha, weis; Gott, das ist sie allerdings nicht! Und das Schönste ist, daß die alte Person, wie es mir vorkommt, seü turzer Zeit auch nach dem Amtmann schielt! ^st das mcht zum Laäien! Ter Amtmann ^ ein Herr von — und die heiraten! Der sieht sie gar nicht! So nett wie er sonst ist, so stolz ist er anch! Oder meinen Sie vielleicht doch, Herr Nachbar, das; der die Asvasia nehnum könnte?" „Wie ich den Mann kenne, entschieden niä>t!" „Sehe,! Sie! Und darum meine ich: Das ist alles nur Schein, da geht im stillen etwas vor! Dieser Schulze will sie beide, unsere Anna und die Aspasia!" „Aber Frau Nachbarin, das geht ja gar nicht, das wäre ja Vielweiberei!" „Nein, nein, so meine ich es ja auch nicht! Cr will die Anna heiraten und die Aspasia beschwatzen, daß sie hernach gleich zu ihm zieht! Dann hat er doch ihr Ver-mögen sicher! O, der ist schlau, sage, ich ^hnen! Ter hat sie alle im,Sacke, bloß ich — ich lasse mir nichts vormachn! Ja, wenn mein Mann auf mich hören wollte, dann würden wir ihn einfach fortschicken — aber Amaittms isl ja rein wie vernarrt in ihn!" «Ter sclMNt'K zu verstehen, daö Äei'chwatzen, meineich!" bemerkte Müller giftig. „Na -^ mir dürste er nicht kommen!" ,.l!nd mir auch nicht! Denken Sie sich, Herr Nachbar ^ neulich frage ich die Anna - gegen, die ist er nämlich immer merkwürdig steif - tauin daß er mit! ihr spricht! ,Anna'. sage ich, ,gesnllt der dir dvnn?' — ,Gewiß, Mama', sagt sie ganz vergnügt, ,er ist ein sehr netter Mensch!' Sehen Sie, Herr Nachbar, so geht mir's, ich stehe allein, alle sind sie in den MeiM'" vernarrt, nur ich lasse mir nichts Vonnachen!" „Necht so. Frau Nachbarin! Aber was wollen 2'^ lVnn nun tun? Sie können so etwas als Mutler docl nicht mitansehen — Sie hal>en doch höhere Pflicht zu erfüllen!" . ,,, „Ja, was foll ich denn aber tun? Raten Sie nur» „Na, Frau Nachbarin, Sie müssen dafür sorg<^ daß Ihrem Manne die Augen geöffnet werden! M^ das geschehen ist, dann wirft er den Burschen i"f^ hinaus!" „Ja, aber wie soll ich das denn maäM?" „Hin, das wäre, doch am Ende nicht gar so schw'^ rig! Ihr Mann hält. soviel ich weiß, schr alls Anst"» und Sitte?" „Ja, das tut er!" „Na, wenn er dann also zufällig - Sie sag" vorhin, der Musje und Ihr Fräulein Schwäa^ hätten sich im Finstern ans dem Flur getrossen U'^ bei den Händen gehalten' wlim er dann, also znsall» - will mal sagen — abends nach zehn Uhr die bei^ überraschte, und Sie benutzten das und sagten >^^' Manne: es hätte Ihnen schon längst so geschi"'^ als wenn die Aspcism und der Schulze ein Tecl)^' mechtel zusammen hätten - sollte das nicht genül^' daß er in der ersten Wut ihm die Tür lueist?" „Die Idee ist gut, Herr Nachbar! Aber lvi<' >,^ ich es machen, daß sie so spät irgendwo allein bei^ ander sind? Ich kaun es ihnen, doch nicht sagen!" „Nein, Frau Nachbarin, das tönnenSie nicht u^ s>) meine ich es auch nicht! 5tennt der tx-r Schu's-Fräulein Aspasias Handschrift?" „Ich glaube nicht?" ^., „Können Sie dieselbe wohl etwas nachahmt „I ja, das würde wohl gehen!" ^aibacher Zeitung Nr. 167. 1403 23. Juli 1902. >>d we m,e von ihnen sagte, hatten die Mädeln darauf eine !er R ^^'^'^ ^""'' ^ b'e jungen Männer als Zeichen leue und um das Vergangene wieder gutzumachen, nicht «'"ug ausgeben konnten, fii' 77 ^ ^ man in A m e r i l a die it l r ch e n ' ^ Die ameritaniscl)en Prediger verfallen auf immer >i<< - "' "'" ^ Interesje an den Kirchen zu heben. M»l l°'^ ""^ Newyort wieder von drei höchst originellen mein berichtet, die seil kurzem in amerilanischen Kirchen "Muhlt sind. Wjß Louise Tnlax pfiff Schumanns «"Mimern" bei de,n Morgengotleodienste in dcr Haptisten-sie?/" ^" vexing!"n Avenue, und nach bcn> Segen pfiff , . '" «Spottdrossel". Dic Folge da^on war einr große ^>w '«'Me d?r Kollekte! abends pfiff fie deshalb das' Blumen-co aus ..Faust". I>, den Vorstädten von Throggs ^ecl h..i ^ . ^"öbyterianische Prediger einen Krämerladen eröffnet o den G-winn daraus gibt rr am Ende jedes Monats y n ''""ncrn. In Wafhinglon in Indiana ist man sogar ^"Menlommend, den Gläubigen die persönliche Anwesen-sck l!"s^^ ^llche ersparen zu wollen. Eine Televhongescll usi / ^ darauf verfallen. Apparate in der Kirche auf-ion ^ b"b die Abonnenten den Gottesdieiist hören nnle,,. ohl.e sich in die Kirche zu bemühen. Der Versuch "°r durchaus von Erfolg begleitet. ^ ^ (Schauspieler und Mücken.) Zwischen "«Mspn'lern und Mücken gibt es zum Leidwesen der er- «n auch Berührungspunkte, nämlich ihre Haut. versichert tra ^^"'" '" ^'""" ..Journal d'un Vaudevilliste" und . N'l zum Beweise dafür aus seinem unerschöpflichen Er- neruiigL'Echatzlästlein folgende l„stig?n Anekdoten heraus: "^ habe die üemerlung gemacht, daß die Mücken eine auc>. ^ftrochene Vorliebe für die Haut dlr Vaudevillisten und l5l> r ^"^'lkler empfinden. Zwar wage ich es nicht, dic Ku l,s'^ b"^chlcn, daß die Mücken einen ausgesprochenen Cü s ," ^ben, aber alles scheint darauf hinzudeuten. D?r ^^"fpieler Dumaine erzählte mir gelegentlich, er habe bei 5ur s '^ ^"' Vorstellungen, die er in der Provinz gab, ^. ^p"l "ne Mücke buchstäblich bezaubert. Als ihrer Ntl'^ bewußte Mücke halte sie ihn erst in seiner Garderobe hatl /"' °!^ ^b mail sie zu fasten vermochte. Die Mücke ^ t nch mU affenartiger Geschwindigkeit allen Verfolgungru ^^n und war bei dieser Hetzjagd in alle möglichen ülln "^p^ geraten. Die Spuren davon trug sie auf ihrem " ^n Leibe und Dumaine behauvtete, sie daran später s^ krellannt zu haben. Er begab sich auf dir Bühne, um y^.^.olle zn spielen- bn.' Mücke folgte ihm und hörte ihm lün s'^ ^'' ^ ^"^ ^ zufrieden war. schwirrte sie fröhlich Kiii sn "" '^°^^ herum. Eines Abends aber verließ den Mer s».,^ Gedächtnis, lind er begann in der Zerstreuung ftcn ss '^"' D" Mücke, die sich dadurch in ihrem Kunst-^ u>sr gestört fühlte, stach ihn heftig, um ihn zur Ordnung . lusen. Dumaine bedauerte lebhaft, daß es ihm nicht ver-^,""l war. dieses lunstliebende Insekt mit nach Paris zu > "Neii. Er lonnte die Mücke aber nicht erwischen, und eine« blips' ^^ "'"" "^ ^"^ °"^ ^'^ Epielplcm gesetzt hatt^. ^^ . sie aus. Sie war eine abgesagte Feindin des Vaude> ^ ^- Anderseits hat mir Paulin Manier anvertraut, daß ^u^ ^^'"" ^iner Bühnenlaufbahn beinahe durck eine Tat , >" ^'^ Zwangslage versetzt worden wäre. auf seine ^ Mit auf den weltbedeutcnden Brettern zu verzichten, scht l ^ '^ .Ambigu' eine lleine Nolle in einem militari w ", -^lodram. und da er mitten in dem Stücke getötet Hllk ^ " natürlich nieder und muhte vorne auf der >ie ,. "T'mm schreiben Su> also mien ^ctk'l, ind^in Sic ^?^"" M,(ism5 Handschrift imchcchml'll, und bitten ^ ' l5 iniich^. hgch abl-ndo ,mch zehn Uhr mlf ilir >^ '»U'l- toilmien. si? hätte ihm etwas Wichtig mit-^"le,l. lFr solle fich nicht daran swsten, das; es finski-ilis"" sie hätte furcht dor Entdeckung. Dao unter ,,, Uuii Sie mit Ispasia' und legen es ihn, in semom jch/!s"' su hin, das; er es finden muf;! Und dann ^ldni Tie -. auch mit verstellter Handschrift ->»öcl^" '^"' ausgehend an 7^hre Schwägerin' si.> K'iu ^^ abendo nach zehn Uhr auf ihrem ^imnie!' >vl^' s . '"' ^instm! — or hätte ihr etwas zu fassen, >^,n- "" wissen bu'rfs. Das unterzeichnen Sie mil >„' ^ Schulze' und spielen es ihr in die Hände. Und ü«f "' ^.^mm um die bestimmte ^eit gemerll liaben, ^sh '^beiden verschlnuilden sind — ich nx'ide auch ain j^. ^ ^l) lange dableibe — dann kommen Sie und 'lid -' ' liäkten ein seltsaines tAeränsch in ^räuloiii ^iel. -^ ^^'"ler gehört und surchtetlii, eo sonnten „,^ ^"ngl'brlichnl sl'in, und fordern un<' deshalb auf. n^,c ^"uinen und nachzusehen: wir begeben nn^' dar ^'Ns^'^ ^" ^anip<' hin, üb^,, ^ "-^ur dürfen wir nicht M,asin5 ^innner ^Ni/s'-^""" lonnte fie in von ihr beliebter .iim ^«y/s?! "'^ "ngehcn. Ich werde also schreiben' "ich/ '-"""" '"^"' ^'"^' ^"'' ^'"^ "'" "'^' ^'"' ich hi,'^^^' ""l> '"id lm'nn sie drin sind, dann schlies'.e lois^ ,'''bl'idei, zu - dann können sie uns nicht ent ^1«n f , ' '^ ^dl' es schon machen! Dio will ich Uegen gleich heule! Herr Nachbar, lonnnen Sie nur heute alx'ndo zu unc« und bleiben Sie rechi lange da! Heute schon wird die Saa> an^geführt!" ..Schön, schön, ich werde lommeu! Abe?- ja rechl vorsichtig, ^rau ^iachbarin! Die Schrift gut rx-rstelll und die Zettel so hingelegt, daß sie sie, finden, ohne die ^alle zu wittern!" „Unbesorgt, Herr Nachbar, ich will es schon machen!" Mar wartete einige Zoit, bis die Verschwörer sich entfernt hatten, dann lehrte er auf Umwegen in dad Hmi5 zurück. ..Tadelloser Kerl, mein Schwiegervater," lächelte e7 vor sich hin, „hat es wirtlich gut mit mir in, Sinn! Hätte nichl geglaubt, das; er Taleilt zu solch schwarzen Pläne», hat! Ist aber doch gut. daß ich dieser famosen Unterredung beigewohnt habe. Die Sache dürfte sich nun leicht etwas anders gestalten, alv diese beiden schönen Seelen es ahnen!" In der Pl-randa iraf n Dame Aspafia, die nut dem Schinden grüner Bohmi, blichäftigt war. Da sie allein war, beschlos; er, sie nngesäumt uon dem >lom plott in N'enntnk' zu slchen. Später, schloß er sehr richtig, würde die Hausfrau jedes Alleinsein d<>r holden Jungfrau mit ihm zu verhmdcrn wissen. .Muten Morgen, gnädige ^rmüein!" sagte er sich an ihre Seite sehend. „GutenMorgen. Herr Schulze!" hauchte Aspasia, verschämt errötend wie mn sechzehnjähriger Backfisch. ..Äch, NM5 müssen Sie nur von mir dnilen, dos; ick, gestern - " „Ich von Ihnen denkm. gnädige» Fräulein?" versehe Mar mit größter Ehrlichkeit. „Nun, daß Sie einen guten (Geschmack haben, denn der Hm- A,nt° umnn ist ein sehr schöner Mann!" (Forlsetzung folgt.) cstgcsehl und innerhalb jeder Ortsklasse nach der Dauer der anrechenbaren Dienstzeit fünffach abgestuft find. Diese Mo natsbezüge betragen in der ersten Dienslaltersklasse, die eine Dienstzeit von 3 bis K Jahren umsaht, je nach der Ottsllass: 75, bis 100 X- in der zweiten .Klaffe, bei einer Dienstzeit von 0 bis 10 Jahren «5 bis 115 lv; in der dritten Klasse (Dienst zeit 10 bis 15 Jahre) 95 bis 130 X; in der vierten Klasse (Dienstzeit 15 bis 20 Jahre) 105 bis 140 lv; in der fünften Klasse bei einer Dienstzeit von über ^!0 Jahre 115 bis 150 X, Höhere alü die vorstehend angeführten Bezüge tonn:^ nur im Einvernehmen mit dem Finanzministerium bewilligt werden. — Ein zweiter Abschnitt der Verordnung regelt die Verhältnisse und Bezüge der in den eisten Abschnitt nicht inbegriffenen Kanzleihilfsarbeiter, worunter die bei allen staatlichen Behörden. Aemtern ober Anstalten im Rechnung»-sowie im Kanzlei- und Manipulationsdienfte nicht stabil bestellten, zur Versorgung anderer als Dienerveriichtunge.l verwendeten und während der ganzen norinalen Amtbstunden beschäftigten Hilfskräfle verstanden sind. Diese Kanzleihilfs-arbeiter erl)alten Taggelder. und zloar in der für die Alti-vitätszulagen der Staatsbeamten festgesetzten 1. Ortsklasse im Betrage von ,-i l<. in der N. Ortsklasse im Betrage von 2 X 00 ii. in der N1. Ortsklasse im Betrage von 2 X 40 )>. in der l V. Ortsklasse im Betragt von 2 X 20 l». — Diese Verordnung tritt, was die Bestimmungen des ersten Abschnittes betrifft, sofort in Kraft; die Bestimmungen des zweiten Abschnittes treten mit 1. August in Wirksamkeit. — (Bezirkslehrertonferenz in Littai.) Die diesjährige Beziilslehlerlonferenz für den Schulbezirt Littai fand heuer am 17. d. M. in Littai statt. An derselben nahmen fast alle Lehrpersonen des Bezirkes teil. Um l> Uhi eröffnete der Herr Vorsitzende, l. l. Bezirtbschulinspeltor Ludwig S t i a 6 n l), in den aus diesem Anlasse festlich dekorierten Schullolalitäten die Konferenz, nachdem er die an wesende Lehrerschaft mit warmen Worten begrüßt l>atte. Der Aegrüßllngsanrede folgte der praktische Auftritt aus dem AnschauungLunterrichte der Lehrerin Frl. Iosefine Schott in Littai mit Schülern und Schülerinnen der untersten Lehr Nassen, lvclcher Aufgabe sich die Genannte in der besten Weise entledigts. Nachdem der Vorsitzende den mittlerweile zur Konferenz erfchienenen Herrn Nezirlshauptmann Johann Telavl'il' begrüßt hatte, ergriff er das Wort zu einer fast eineinhalbstündigen Hede, in welcher er nicht, wie ge-wohnlich, die Bemängelungen an den einzelnen Schule» er« wähnte, sondern in seinem Vortrage Ratschläge und Weisungen im Sinne der neuesten, von der Wissenschaft und Praxis anerkannten Methode erteilte. Das Referat des Vor sitzenden wurde von den Anwesenden mit größter Befried^ gung aufgenommen, Für dab allgemeine Referat: „Wie soll sich der Lehrer auf den Unterricht vorbereiten, um den yesetz lichen Vorschriften zu entsprechen", bestimmte sodann der Vorsitzende als Referenten die Lehrerin Frl. Johanna D o ^ linar aus Weichselburg und den Herrn Lehrer Jos^f L e v st i t aus Sagor. Beiden Referenten wurde für die Durchführung ihrer Aufgabe fowohl vom Vorsitzenden als von der Lehrerschaft Dank und Anerkennung zu teil. Sohin verlas der Vorsitzende die Thesen, welche er aus allen Referaten zusammengestellt hatte. — Beim folgenden Punkte der Tagesordnung, betreffend die Feststellung der Lehrbücher für das nächste Schuljahr, wurde nach Anlragstellung des Herrn Bezirlsschulinspettors die Einführung der Dru^u ^ituilki, von Schreiner und Hubad für vier- und mehrllassige Volksschulen beschlossen sowie der Antrag, als neues Lehrbuch da» l. und ll. Rechenbuch von Professor Onivec im ganzen Schulbezirte einzufühlen, von den Konferenzteilnehmern cinhellig angenommen. Hierauf folgte der Bericht de» Bezirks lehreibidliolhetbauöschusseb, aus dem zu entnehmen war, daß die Bezirlblehrerbibliothel im verflossenr» Jahre durch Ankauf von Büchern zumeist wissenschaftlichen Inhaltes so> wie durch Schenkungen eine bedeutende Bereicherung erfahren hatte. Der Bericht wurde von der Versammlung mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. — In den Bibliothelsaub» schnß wurden sohin die Herren Bernhard Andolj «el au5 Littai. Barthelmä s'erne aus St. Martin, Felii Nagu aus Watsch. Michael Pollular aus Höttitsch und Fil, Josefine Scholl aus Littai gewählt. Die Wahl in den ständigen Ausschuß ergab nachfolgendes Resultat: Nlenunline Pill-Kos. Lehrerin in St. Veit bei Sittich. Josef Zajec. Oberlehrer in Grohgaber. Josef Evelina, Schulleiter in Xalna. Johann Dremelj. Schulleiter in Polih. und Johann K l e r b i n e c, Oberlehrer in Weichsel bürg. Bei der darauf erfolgten Wahl in die Landeslehrer-tonferenz wurden zu Delegate« der Oberlehrer Herr Josef Zajec in Grohgaber und bei Lehrer und Schulleiter Herr Michael Pollular in Höttitsch mit Stimmenmehrl)ei! gewählt. Ali. Vertreter der Lehrerschaft statt des nach Laibach übersetzten Mitgliedes des l. l. Bezirksschulrates Littai. Herrn Josef Koftanjevec, wurde mit Stimmenmehrheit der Lehrer Michael Pollulai in Höttitfch gewählt. Nach Bekanntgabe des Wahlrefultates ergriff nochmals der Herr Nezirli-schulinspeltor das Wort. dankte den Erschienenen für die aufmerksame Teilnahme an der Konferenz und schloß seine Rede mi! der Bitte, es möge die Lehrerschaft stets dcr ihr auf> erlegten Pflichen als Jugendbildner eingedenk sein. worauf er die Versammlung noch aufforderte, an Seine Majestät den Kaiser als obersten Schirmet und Förderer der Schule ein dreimaliges „Aivio" auszubringen, welcher AuffordcrllNß mit Begeisterung Folge geleistet und dann die Vollshymns abgesungen wurde. Nach Schluß der Konferenz begab sich eine dreigliedrige Deputation zum gewesenen Herrn l. l. Ve z.rlshauvtmanne Matthias Grill, um demselben oae Diplom anläßlich seiner Ernennung bei der voliahriae,, Lehrerlonserenz zum Ehrenmiigliebe des Vez.^lehr^ eme» von Littai zu überreichen. -tagsessen fand sohin im Gasthaus. ''Z"',^/'^^ bei Littai statt. Hiebe, '«^""'20°^".' ^« trägen ab. und erst in Abe7 de meisten Konferenzteilnehmer «u< L'tta.. um wieder me Stätte ihres Willens aufzus"^« Laibacher Zeitung Nr. 167. 1404 23. Juli 1902^ — (Zur Bekämpfung der Tuberkulose.) Das Ministerium des Innern hat an alle politischen Landes-chefs einen Erlaß, betreffend die Maßnahmen zur Bekämpfung der Tuberkulose, gerichtet, in dem jene Maßnahmen angefühlt sind, die der Entstehung und Weiterverbreitung der Krankheit vorbeugen können. Der Erlaß bespricht die allgemeinen Vorschriften zur Bekämpfung der Tuberkulose, die obligatorischen und empfehlenswerten Maßnahmen allgemeiner und spezieller Art zu ihrer Verhütung und behandelt in einem besonderen Abschnitte das Heilungsverfahren. In den gemeinsamen Schluhbcstimmungen wird auf den Wert des gemeinsamen Vorgehens aller berufenen Faktoren bei Bekämpfung der Tuberkulose hingewiefen und die Landeschefs werden ersucht, die nötigen Vorkehrungen zu treffen, um de: Krankheit wirksam begegnen zu können. — (Todesfall.) Kürzlich starb in Wien Herr Josef B i anz ani. l. l. Briefträger i. R. Derselbe war aus Planina gebürtig, hatte seinerzeit als Qberjäger im ?. Feld-jägerbataillon gedient und war für seine ausnehmende Tapferkeit in den Schlachten bei Magenta, Solferino und Custozza durch die goldene und silberne Tapferteitsmedaille ausgezeichnet worden. — (Der Zirkus Enders) triffft gegen Ende dieses Monates mit Separatzug in Laibach ein. und wird einen Zyklus von 30 Vorstellungen geben. Es weiden sich die besten Kräfte produzieren. — (Der Gefangverein „Ljubljana") veranstaltet am kommenden Sonntag einen Ausflug nach Bischoflack, mit welchem ein Gartenfest im Stemerhofe unter-Mitwirlung der Laibacher Veieinsmusil in Verbindung steht. Programm: 1.) Nedved: „Pre^ren". Männerchor. 2.) Grie^: .Vovi cloin, Männerchor mit Barytonsolo und Orchester-begleitung (Solist Herr Pola 5 el). 3.) G. Eisenhut: „Mazurka", Männerchor. 4.) H. Volarii': ttiov«n«kl sv«t,. ti 5> kl-ll.^lll! Männerchor. 5.) **": I'ri m^ni rin6'! Männerchor mit Barytonsolo (Solist Herr Pola«el). 6.) Iento: .Imir-in^li», mor>. Männerchor. Musik. Liebespost. Scherz-bazar. Koriandoli-Korso. Tanz. Beginn 4 Uhr nachmittags. Eintritt 40 Ii. — Im Falle ungünstiger Witterung wird das Gartenfest auf unbestimmte Zeit verschoben. —»— — (Gene ra lve rsa m nvIu ng.) Die am 20. d. M. von der Filiale des Cyrill- und Methobv«reincs für Sankt Martin bei Littai im Gasthause „Zur Post" in Grazdorf bei Üittai abgehaltene Generalversammlung erfreute sich eines sehr guten Zuspruches. Die Filiale hat im verflossenen Vereinsjahre einen Betrag von über 500 l5 an den Zentral-verein abgeführt und zählt dermalen 18 Gründer und Gründerinnen. Bei der Wahl in den Vereinsausschuh wurde be: bisherige Ausschuß ,x r ^«luinliNoncni wiedergewählt und an Stelle eines Ausschuhmitgliedes, welches bleibend andernorts feinen Aufenthalt genommen, der Oberlehrer in Littai. .Herr Bernhard Andolj 5 el in den Ausschuß berufen. Zu Delegierten für die Hauptversammlung erschienen die Herren: Lukas Svetec, t. l. Notar. Franz Slanc. Realitätenbesitzer, beide in Littai. sowie Ignaz Zore. Gastwirt in Schwarzenbach. gewählt. —ik. " (Ve re i n sb ildung) Wie man uns mitteilt, hat das ausführende Komitee zur Nildung eines lrainischen Tierschutzvereines die vorgeschriebenen Vereinsstatuten bereits der kompetenten Behörde zur Genehmigung vorgelegt. Der Verein führt den Namen: „Krainischer Tierschuhverein" und hat seinen Sitz in Laibach. —r. — (Der Prager Gesangverein „Hlaho l") veranstaltet Mitte August einen Ausflug nach Veldes, Laibach, Adelsberg und Trieft. An allen diesen Ausflugsorten werden Konzerte zu Gunsten des Unterstühungsvereines für slavische Studenten in Prag stattfinden, — (G eme i ndev or sta nd s w ah le n.) Bei der c>m 29. v. vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorftandes der Ortsgemeinde Billichberg wurden Josef Bori^el. Besitzer in Billichberg, zum Gemeindevorsteher, Martin Primec. Besitzer in UnterBrdo. Anton Zavrl. Besitzer in Groß-Goba. Martin Pov,^e, Besitzer in Billichberg, Franz Dolinüet. Besitzer in Ko^ca, Johann Nordet. Besitzer in Artige, und Josef Vi^nilar. Besitzer in Brezovo, zu Gemeinderäten gewählt. — Bei der am 1. Juli vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Log wurden Franz Rus. Besitzer in Log. zum Gemeindevorsteher. Franz Vrhovec. Besitzer in Dragomer. und Johann Rem^lar, Besitzer in Log, zu Gemeinderäten gewählt. — (Das Sololfest in Idria.) Die meisten Fest-gaste langten Samstag nachmittags in Üoitsch an. Auf festlich geschmückten Wagen fuhren sie über Hotederöica und Godoow. überall von der Bevölkerung stürmisch begrüßt, nach Idria. Hier hatten sich beim Triumphbogen zum Emp-fange der Gäste eine Deputation des Gemeinderates mil Herrn Bürgermeister Dragotin Laftajne an der Spitze, der Idrianer Sololverein und eine Menge weißgekleideter Damen aus Idria eingefunben; leider ging plötzlich ein dichter Regen nieder, der jeden Empfang unter freiem Himmel unmöglich machte. Man begab sich daher in den geräumigen Turnsaal der k, k. Wertsvollsschule, wo der Bürgermeister im Namen der Stadt Idria. und Fräulein Davorinla L a -pajne im Namen der Idrianer Damen an die Gäste herzliche Ansprachen hielten; die Damen überschütteten dieselben förmlich mit einem Regen von Blumensträußen, Abends fand im l. l. Wertstheater eine Festvorftellung statt. Herr VONukiln »okninin vor, an welchen Vortrag sich auf der Bühne eine Allegorie der Idee des Sololwesens anschloß. Hierauf führten die Mitglieder des Idrianer dramatischen Vereines das beliebte Vollsstüä ^ui>unnvn K1il:!Kil auf. Sämtliche Schauspieler lösten ihre Aufgaben vorzüglich' hervorzuheben ist die Micita (Frl. Anica Laftajne) und der Bürgermeister (Herr Idan B a j 5 e l j). Nach dem Theater versammelte man sich zum Festtommerse in der Bier-helle des Hotels „Zum schwarzen Adler", wo Herr Ia.i Gruden. Großgrundbesitzer in Ieli5ni Vrh und zugleich Molstand besSolols von Idria, dann der Herr Bürgermeister von Idria und die Vertreter einzelner Sololveceiile Rede» hielten. Wegen des anhaltenden Regens mußte die Serenade zu Ehren der Patin, Frau Bürgermeisterin Minka La p a j n e, unterbleiben. — Am nächsten Tage trafen die letzten Gäste ein; es wurde das Bergwerk und die Stadt besichtigt. Da der Himmel sich noch immer nicht aufheitern wollte, konnte auch der feierliche Alt des Fahnenfestes »icht draußen auf dem Hauptplatze vor sich gehen; daher begab man sich in den Festsaal des Stadthauses, wo nach den Ansprachen der Herren M. R u s. des Bürgermeisters und des Dr. Vladimir Rav » ihar die Fahne entrollt wurde; darauf vollzog sich die Verschwistrrung der fremden Fahnen mit der entrollten. Ueiiu Bankette, an drin sich 120 Personen beteiligten, wurde manch lerniger Trinlspruch ausgebracht, besonders sei der schwungvoll gehaltenen Rede des Herrn Dr. Vintovi6 (Bürgermeisters aus Warasdin) und jener des Herrn Doktor M l> rnil aus Laibach Erwähnung getan. Inzwischen hörte der Regen auf; daher konnten die Turnübungen auf dem Schulplatze, wo sich eine unübersehbare Menge von Zuschauern versammelt hatte, abgehalten werden. Besonders gefielen junge Turner aus Ibria, im Alter von acht bis vierzehn Jahren. die mit ihrem sicheren Auftreten unter der Führung ihre» Leiters, des Herrn Julius Noval. im Sotolanzuge stürmische Begeisterung hervorriefen; desgleichen seien die aufgezeichneten Leistungen der Herren Kandare, Dr. Murn it (Laibach). Smrt-n i l (Eilli). Bergant (Trieft) und K r d n i t (Idria) er> wähnt. Nach Schluß des Schauturnens verließen fchon viele Gäste die Stadt, da des schlechten Wetters halber die für dc'i Nachmittag anberaumte Voltsunterhaltung auf der „Zemlja" unterbleiben mußte. Die anderen versammelten sich wieder in der erwähnten Bierhalle, wo die Idrianer Sänger unter Lei-tung des Herrn Augustin l^abec gelungene Gesangspiecen vortrugen. Während des Kommerses sowie während des Bankettes und am Abende in der Bierhalle spielte die t. l. Berg musil unter der Leitung des Herrn I. P a v ,^ i 5 mit anerkennenswertem Eifer und bestem Erfolge. — Am Feste bc tciligten sich die Sololvereine aus Aoelsberg, Krainburg, Lcidach. Eilli. Trieft, Pola. Karlstadt und Warasdin sowi> der freiwillige Feuerwehrvcrein aus Loitsch. ll,. — (Eine prächtige L i ch t e r sche i nu n g.) Von einem Freunde unseres Blattes wird uns berichtet: Gestern glgen '/^9 Uhr abends bemerkte ich in östlicher Richtung am bewölkten Himmel einen auffallend hellen Lichtschein von bedeutender Größe und parabolischer Form, »velcher am unteren Ende der Parabelöffnung am intensivsten war. Plötzlich löste sich ein Teil dieses Paraboloids ab und sank sehr langsam, mindestens 40 Sekunden lang, gleich einer Rakete funlensprühend nach abwärts, hinter dichten Wollen verschwindend und durch fünf Minuten wieder eine parabolische Lichterscheinung bildend, nur daß nachher die Parabelöffnung oben und der hellste Punkt unten an der Spitze stand. — Der gleich einem großen Meteor langsam herabfallende Teil hatte Kreisform und erschien dem Auge mit einem Durchmesser von etwa 10 < m. Die ganze Erscheinung wurde dann durch Wolken verdeckt; doch lagerte sich vor denselben ein unaemem zartes phantastisches, hell leuchtendes Gewebe. Nach etwa zehn Minuten trat die Mondscheibe teilweise hervor. Die Bewegung der Wollen, welche sich gegen den Horizont senkten, war im Verglein> zur Senkung der Lichter scheinung eine äußerst langsame. — Ich teile dies mit, weil es mich interessiert, ob außer mir noch jemand diese ganz ungewöhnliche Lichierscheinung beobachtet hat. — (Leichenfun d.) Der 2!) Jahre alte Inwohners-sohn Franz Frigelj aus Jessenitz, Gemeinde Grohdolina, litt durch 12 Jahre an Epilepsie, welche Krankheit ihn die drei letzten Monate besonders stark plagt«. Am 18. d. M. verschwand er und wurde am 19. auf einem Heuboden in Jessenitz. wohin er gelvöhnlich schlafen ging. auf oem Bauche liegend tot aufgefunden. Da fein Gesicht einige Verwundungen aufweist, dürfte er einem Anfalle der obbezeichneten Krankheit erlegen sein. —«- — (Das Bergsteigen und der menschliche Organismus.) In einer Sitzung der Sektion Berlin des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereines hat Professor Zuntz über eine Expedition Bericht erstattet, welche er mit fünf Fachgenossen im letzten Herbste zur Erforschung der Wirlungen des Hochgebirges und des Bergsteigens auf den menschlichen Organismus unternommen hat. Als Höhenstationen wurden, wie die „Tägliche Rundschau" mitteilt, das Hotel auf dem Brienzer Rothorn in 2200 Meter Höhe. das auf dem Ölen - Paß auf dem Südhange des Monterosa, 2800 Meter, und die Königin Margherita-Hütte auf der Signalluppe des Monte-rosa. 4500 Meter benüyt. Durch Wägung und chemische Analysen aller Speisen und aller Ausscheidungen des Körpers, sowie durch häufige Messungen des durch die Atmung aufgenommenen Sauerstoffes und der ausgeschiedenen Kohlensäure wurde ein Bild des gesamten Stoffwechsels aller Versuchspersonen und seiner Beeinflussung durch die verschiedenen Höhenlagen einerseits, durch die körperliche Arbeit des Bergsteigens anderseits gewonnen. Die Höhe von 4560 Meter erzeugte bei allen Teilnehmern Erscheinungen der Bei.'lil.nlheit. welcl)e im wesentlichen auf die zu geringe Dichte des Sauerstoffes in der eingeatmeten Luft zurückgeführt werden konnten. Infolge der individuell verschiedenen Art des Atmens und des sehr verschiedenen Reichtums des Blutes und des zur Aufnahme des Sauerstoffes dienenden roten Farbstoffes macht sich der Sauerstoffmangel bei den einzelnen Person?» in sehr wechselnden Höhen geltend. Durch willkürlich vertieftes Atmen konnten die Beschwerden für einige Zeit beseitigt werden. Zur Klärung der viel umstrittenen Frage, ob der Höhenaufenthalt die Bildung der roten Blutfarbstoffe anrege, wurden Verfuche an Menschen und an Hunde» ausgeführt, welche im Sinne der verstärkten Blutbildung ausfiele». Der Sauerstoffverblauch des ruhenden Menschen als Maß der Energie der im Innern des Körpers sich abspielenden Lebensvorgänge nimmt mit der Höhe immer mehr zu, ohne daß bis jetzt festgestellt werden tonnie, welcher Faltor de» Höh^ülliinas hiefür bestinmiend >^ Die eleltriscl>nVcrhältnisse derAtmosphäre wurden eingeh"'> u»!ersilcht. weil es wahrscheinlich erschien, daß ihre M! ä'ndermige» in der Höl)e an den Erscheinungen beteiligt s>^ DieHautabsonderung wurde in ihrer Abhängigkeit uon l» Arbeit des Bergsteigens einerseits, von den meteorolocnW Verhältnissen u»d der Betleidung anderseits studiert mib °" durch Gesichtspunkte für die rationelle Bekleidung des A^ steigert gewonnen. Die Messung des Stoffverbrauchts ^ Ersteigung einer bestimmten Höhe ergab, daß derselbe ^ gleichein Steigungswinkel auf gute,» Firnschnee um , größer ist als auf festem Schotter in geringern M, * (Ein ertappter Einbrecher.) I» der ^' vom 21. auf den 22. d. M. wurde voi» Nachtwächter ^ Unterlramer Bahn Anton Vidic ei» gewisser Peter M^ aus Maggio bei Udinc in dem Momente ertappt, als tr <"' einem plombierten, für dieStation Rudolfswert mit Tischs arbeiten beladene» Waggon ausstieg. Die Plombe, nut wtl^ der Waggon gesperrt war, wurde aufgerissen vorgefun"^ Nebe» diesem Waggon stand ein mit Spezcreiwaren belade^ Wagen, in welchen Moretti wahrscheinlich einbrechen N?o^ Er wurde der Polizeibehörde übergeben. " (Verhaftung eines Schwindlers,) "^' a/wese»e Nechnungsfrldwebel des 87. Inf.-Reg. Ant«"' Evetlovi,' irieb sich s'il einiqen Tage» in der Stadt herU^ Er war i» Wien, wo cr freiwillig diente, wegen Iln^/ mähigteite» aus dem Dienste entlasse» worden und sodaiw''' der Unifmm seines Recümentes »ach Laibach gekommen,^ wo cr sich angeblich auf Urlaub »ach Abbazia begebe» wow' Nach seinem Abgänge von Wien stellte es sich heraus, ^l er eine Postanwcisunfi. per 50 1< unrechtmä'ßig behoben W> Evetlovi<": wohnte hier in verschiedenen Hotels uiid gab U"^ al! vor. er werde demnächst ein sehr reiches Mädchen heirat^ Gewöhnlich verschwand er am nächst,,'» Murgen, ohne s^ Rechnung bezahlt ,iu Habs». Gester» wurde er verhaftet U" dem Landesgerichle eingeliefert. — (Unfall.) Gester» verunglückte bei dem n"^ bischöflichen Institute in St. Veit der 4.". Jahre alte M«" Andreas Sedlat aus Marburg. Er stürzte vom Gerüste, ^ gelang es ihm, im Falle mit der linke» Hand ein Stil ) erfasse». Mit dem rechten Ellenbogen fchlug er '»dessen^! das Gerüst an und erlitt einen Armbruch. Der Verunglück' wurde ins Landesspital überführt. — (Verstung eines Molos.) In der Nacht v^ 20. d. M. ist nach einer Mitteilung des „Eco del Lito"^ der Molo i» Grado i» der Länge vo» 'M Metern iiif<"s Senkung des Fundamentes geborsten. , — (Ku rli sie.) In Krapina Töplitz sind in der I'^ vom 12. bis 17. d. M, 151 Personen zum Kurgebrauche ""' getroffen. Theater, Kunst und Literatur. — (Die Nayreuter F e st s p i e l e.) Von ^ 20 Vorstellungen der gestern eröffnete» Festfpielsaison !'". 14 bereits vollständig ausverkauft, für die übrige» fechs ÄUl führungen ist noch eine geringe Anzahl von BilletteN i habe», die aber sicher ganz abgesetzt werde». Die Nächst, nach Eiiitriltblarten blieb hinter der des Vorjahres el>^/ zurück. An, meisten zugkräftig erwies sich der „Ring des ^' belunge»". am »uenigsten der „Fliegende Holländer". — („E blitam" ^.) Die Witwe Friedlich von A"^ stedts. Frau Mathilde vuu Bodenstedt. die so oft besu"^' „Edlitam" des Dichters, ist in Wiesbaden im Alter °" 7!> Jahren gestorben. Nodenstedts berühmteste DiahtA „Mirzc, Schaffy" trägt die Widnumg: A» „Edlitcnn". ^ Widmung schließt mit den Worte»: „Die du de» Frieden mir beschieden. die du die Liebe selber bist." ,< — (Die amerikanische Kunstreise Ma'. cagnis und der Düse) wird im Herbste beging Mascagni führt ein Konzertorchester und eine OpernilUp^ bei sich. Nachmittags dirgicrt er Konzerte, abends die «^ valleria Rusticana" u. seine» a»dere»Einalter „Zanctta" " ..Freund Fritz" oder ..Iris". Auch das Orchester hat für g^ Nordamerika »ur drei Konzertprograinmc. Die Kilnft^ beginnt am 9, Oktober mit einer Vorstellung im .,^!s>,l Politan-House" zu Newyorl und dauert 15 Woche». ^ Mai-stro erhält 150,000 Franks und Ersatz aller Unto!'^ Eleonore Düse gibt 50 Vorstellungen der Dramen d'AnN"... zios: „Die tote Stadt", „Gioconda", „Francesca di RiM'", Telegramme des k. k. Gelegraphen-Eorresp.-Bureaus' Wetterschietz-Konferenz. Graz, 22. Juli. Der Ausslug der Konferenzteilneh^ zn dem Versuchsschicßplcche der Firma Karl Greinitz' M^ in St. Kalhrei» a» der Lamming, welche», auch Seine ^ zellenz der Herr Aclerbanniinister Freiherr v. Giova «e beiwohiite. verlief günstig. Die Wetteischießversuche W" sehr gelungen und erregten bei den Experten allgemeines ^ tcresse. Kardinal Lcdochowski 1'. R o!N, 21. Juli. Kardmal Miecislaus Lebocho'vst' hcilte früh »m y ^ Agonie. Der Kardinal war vom Schlage gerührt wo ^ Bald darauf trat der Tob ein. Der Papst war von Todesnachricht tief ergriffen. Man glaubt, daß ^"^dl Nincenzo Vannutelli zum Generalpräfelle» der Propas ernannt werden wird. ^Laibacher Zeitung Nr. 167. 1405 23. Juli 1902. Wien. 22. Juli. (Niederösterieichischer Landtag.) ^ayrenb der Interftellatwusberaluna, Schöffe! über die In- erpellation Döh. betreffend die Diätenbezüge Gehmanns, >°w!r die Interpellation Gehmann, betreffend die Diäte» "äuge sämtliche Landesausschüsse in den beiden Legislatur. Periode», lommt es ^u einer erregten ilontioverse zwischen °en Abgeordneten Gcjzinann und Echöffel. indem ersterer Maiigt. daß. nuchden, seine Bezüge in der Interpellation «tailliert wurden, auch jene der anderen Landesauöschiisse "nzm> mitgeteilt werden, was Schöffel schließlich tut. In-' ^ ""er Nrmcrlung Aoäles. daß die Liberalen im Lande«: "»sschusse „,„ 2?°>lzuschlage >jum Gegenstände halten und' in den lvesent' 'Heu Punkten eine Uebereinstimmung der Meinungen er Hamburg. 22. Juli. Wie der „Hamburger Kor "!po»de»t" meldet, wird die Zahl der seit dem Untergange r, Dampfers „Primus" vermißten Personen vom Vor 'lande des Gesa»gvereine6 „Treue" jetzt mit W beziffert. ... -llretoria, 21. Juli. (Reuter-Meldung,) Die Buren-i '^^ ^°^° u>'o Delarey sind heute mit ihren Sekretären nH Kapstadt abgereist, um sich nach Europa zu begeben, ^ewet wird sich ihnen unterwegs anschließen. Die Dauer ly"s Aufenthaltes in Europa ist noch unbestimmt. Neuigkeiten vom Küchermarkte. Knobloch W., Zur Technil des Schießens der Artillerie U" hiele in Newenunn, kl'—. — Liitgendors E. von, lNldwltätsdienst und Gefrchtslehre in Wechselbeziehung. « 4 80. 17,6- lt., Die erste theoretische Winterbejchästi«ung nach Er-^nnen des Entwurfes zum neuen Infanterie.Rcglement, ,i,.- ' " Tilschlert N.. Neue Formen der Panzer.ssorti« "Mwnen. X3 —. — Wojcit K,, Ursachen und «erlauf der "i nchlchc,. Wirren, « 2 -. — Kavalleristische Ieitsragen mit D,, M'uen im Text. lX 1 60. — lknopstücl.Nowel. °>olut sichere Verhütung des Lcbcndi^begrabenwerdens durch Handlung des Loten mit Kalte, Finsternis und Einsamkeit, <5«^« ' — Knote Dr. Nrn., Deutsche Kulturgeschichte in "°ellen. X2 ili. — Sauer Dr. A rth.. Der alle und der n^ <6"°ube. X 1 80. — Rubin Dr. S.. Die Weltriitscl Nickel, ld 60. — Bühow Dr. Eonr,, Grundriß der ^lchsverfllssung. XI 20. — Trommer Ludw. Ed., Eisen« ^N'ckitfragen, li 2 40. — Wanderer Rich.. Ilara. mi^, ^' ' Sacken Ebm. von. Allerlei Hauskreuz und "oere lustige Reime, X 1 «0. — Dorys Georges. Abdul. v»M,ds Privatleben, li 4 20. — Petersdorf Dr. Rud., "«Manen und Griechen. X 3-12. — Stumpf E. I. «.. "as Mkr der Menschheit. X 1 92. — Kellner Dr. Leon. "Much her englischen Sprache für Mädchenlnzeen. X 2-4«. — «Ut T)r. Mor.. Die Iodzahl der Fette und Wachsarten. N^ 6' ^ Hrabal Josef. Die Drahtseile. X 12--. -?<^"" F-. Ium Andenken an A. Fick. X 1 44. - Heiden« ^.l" Pros. Dr. Martin, Ueber chemische Umsetzungen Dr » E'weiSlörpern und Anilinfarben. X 4 82. — ttnabe ys' »f., Die einheitlichen giele im Schulwesen. X — 60. -^^l Theodor, Griechische Erinnerungen eines Reisenden, K^us?' ^ Ioveltiy Hans von, Die Generalsgöhre. °„l^ ^ Mohr Friedr,. Die Entwickelung unserer Natur« "'lyauung im 19. Jahrhundert. X 1 44. — Lommel ^' "l.. Lehrbuch der Experimentalphysik, X? 68. k,k 3°"^'s ^ der Vuchhanblunst Jg. v. ltleinmayr H "°°- Vamberg in Laibach. U'ongrehplav 2. Angekommene Fremde. Hotel Etabl Wien. Am 22. I u l i. ssaberiotte, Kri^aj. Vriggiacco. Marollbini, Private; Picciola, Apotheker. Trieft. — Heller, Lvwenthal, Gell. Kflte.. Prag. — NuscoU, Wumlizel, Private, Hradisch. — Fleißig. Beck. Hassen. Kflte,, Crcfelb. — Aall, Klauh. Wallrath. Kflte,. Leipzig. — Clamtats. Erotscha, Reisende, München. — Hascnrichter, Hoynigg, Fabrikanten, Oplotniz. — Vudan. Lipach. ltstte.. Eusal. — Lemberger, Verner. Vrandl, Schwarz, Stirling. Szilwary, Reiche. Sacher, Iachim. Reisende: Winter. Maler. Wien. — «ibali. Wafiljevich. Private, s. Fanlilic. Fiume. — v. Spinler, Oberingenieur; Komah, Ksm., Marburg. — Urbancic. Gutsbesitzer, s. Frau, Billichgraz. — Moser, Profissor. s. Familie, Ujvidel. — Meininger, Rischawr», Private, s. Familie, Zwittau. — Kary, Nerger, Kühn, Ingenieure, Krems. — Klemt, VaNmann, Iligcuieurc. Cilli. — Gabriel, Ranz, Fayenz. Private, Graz. — Valentinich. Gutsbesitzer, s. Familie. Ubine. — Fürst, Lüfter. Kfttc.. Radlersburg. - Lergetporer, Besitzer, s. Familie, Lussinpiecolo. - Steinbeck. Mandl, Reisende. Ezalaturn. — Seewann, Milller, Kslte., Vrun. — Misiz. Privat, s. Familie, Agram. Verstorbene. Im Zivilspilale: Am 20. Juli. ssranzisla Bereii!, Taglöhnerin. 21 I., p»llllnetrili» purul. K l^edexi». — Ludwig Lelavc, Kellner, 17 I,, "ludslcul. pulm. Am 21. Juli. Agnes Vrajar, Inwohnerin. 70 I., U»l-»8mu» »enili». Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Milll, Lusldruck 7W 0 mm. «p ^l U »t. 754 1 22 3 SO. schwach^! halb bewöltl "" 9 » Ab 735 5 15 4 N. mühig j fast bewölkt 2^.>7 » F. j?38 3i icl 0j NO. mäßig ! teilw. bew. > 16 6 Das Tllgesmitte! der aestrigen Temperatur 17 6°, Nor« male: 19 9°. — Gestern nachmittags Gewitter. Verantwortlich« Hedakteur: Anton Funtel. Phoiographijche «pparate für Dilettanten. Wir empfehlen allen, die sür Photographie, diesen anregendsten und von jedermann leicht zu erlernenden Sport, Interesse haben, das seit 1854 bestehende Spezialhaus photographischrr Bedarfs' arlilel der Firma A. Moll, l. u. l. Hoflieferant. Wien. Luch landen 9. und die Durchsicht ihrer illustrierten Preisliste, die aus Wunsch gratis verschickt wird. (l91) 8—6 Schwarze und farbige Seidenstoffe in grösster Auswahl empfiehlt '««*;** Alois Persch6, Domphtz 21. Rohitscher Hempelquelle'».»Wn« ist außerordentlich erfrischend und (2576) sses«ndl)eit»fört>erlich. Hafners Bierhalle, Laibach. Petersstrasse. Heut© Mittwoch, den S3. .Juli KONZERT des beliebten Damen-Orchesters Austria'. -A-zifemer e TThjx. Eintritt fxai. Zu zahlreichem Besuche lädt höflichst ein (2833) hochachtungsvoll Johann Hafner, Restaurateur. . Dai Konzert findet bei Jeder Witterang «Utt. Danlsagung. Für die bewiesene Teilnahme während der Krankheit meine« unvergeßlichen Gatten, des Herrn Josef Kußmann sowie für die zahlreiche ehrende Beteiligung an dem Leichenbegängnisse desselben sage ich hiemit allen, insbesondere dem hochwohlgeborenenHerrn l, l.Lande«, regirrungsratc Ferdinand Marquis von Gozani und sämtlichen Herren Beamten der l. l. Nezirlthauptmam,. schaft Laibach meinen tiefgefühlten innigsten Dank. Laibach am 22. Juli 1902, (L«N) Amalie Äußmann. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten geben wir die tief erschütternde Nachricht, dah unsere teuerste Zöa heute abends um halb 8 Uhr im blühenden Alter von 16 Jahren selig im Herrn entschlafen ift. Das Leichenbegängnis findet am 23. d. M.. um 5 Uhr nachmittags in Veldes statt, wo die Ver. blichene aus dem dortigen Friedhofe vorläufig bestattet wird. Velbes am 21. Juli 1902. Kranz Vlavnihar, Fanny Vlavnihar, geb Perme, Eltern - Dr. Vladimir «avnihar, Abv.'Kanbidat; Gthbin «avnihar, l. u. l. Ober-leutnant; Maria« Uavnihar, Vloman Vlav» nihar, Brüder. — Nntonie «avnihar, geb Tterle, Schwägerin — Dimitrlj Vlavnihar, Neffe. (283«) Kurse an der Wiener Drse vom 22. Juli 1902. «««»>«. ^Men Kul,bl, ^olr» Ma<° '^"t> .<üi>,.Ii„!pr,»l,4 ««/^ l0l 7U U» W l»^, " /lprll, 0l< vr,»f,4 »«/, 1«1 Ub I,»,«!. ">«tt»s ^'°"t«l°!s ««' U. » »"/„ l»0' ,«»— l»s^ .< ^UO sl. 4°/„ !«'—!«-"üA .. »00 l, 4'/» t»? — 18»— b»y '. ll»U l, . . »«) — llb» — ^°>N-««, ^V "» >, . , «50'- ,»8- '"°»«r.,.n.nßönlg,»lch» o.« und z5nd»r. . VtiN""l°nen>>»ühr,.Mr.. c>c»<>l/,5'" vfr Ultimo . 4°/« l»z»-«b «» »b der H's""°" Me»te.st,r,. !uV»"'>'« w.er,r.., w l>«uelsr,l ^.l." ^.«Tonenwühr, "euei,l"^.""»"''e»wHhr, u ' "" Krone,! . 4"/» 88 «0 >nn »0 "'"»°N".^er,chrelbnn. , von 3b° ,"""'' «M,^»/« ««lb Ware Vo« «l»»l, znr Z«hl»n> ü»erno««e»e «elsen». prl»r. 0»llg«tlo«e». »lilavethblllin «0« u. «XX» M. 4'/. ab »0"/«......«»!>'- ,,l»«, «tlOabethbllhn. 4 Vl. 4°/,.........ll»b0, 2ü VaXzllche llorl iiubtv!« ««h» (olv, St,)Ellb, 4°/<> , . . V»2U»(>«z!0 «oiarlberger «ahn. «v. l«»4 lbw. Vl) 2l» dto. b«o. per Ultimo .... l«l 4ö l»l »b 4"/, b»o. Rente 11U »0 dtu, Schllntregal, «blel'vblia. icx» — 10» !«<» d«? — dto, bto, (Silber od, Gold) i,g »o l« «o dlo, dio, (l»»4), . . , 9S»<> 9? »<' blo, bto, <1»W>. . , , 99 10 llX» 10 VUrsebail «nlehen, verlosb, o°/» ivu— I0C bv 4°/, Kratner Uande^Nnlehen . 97 - 97 «0 »eld Ware Psandbrlts, »ll. Vodlr.alla, vst,!n l»l>I,verl,4»/» 97 üu 98 50 sl..l»stsrr,!ill,ide«Hyp,'«nsi,4«/° 99 - 100- 0eft,.u«a «anl 4«'/»l«hl verl, 4«/,......... I00»l»l0lzü dto. dto, «jühr. verl. 4»/, luo-»l» iu» «l» iLparlasle, i,os!.,00I.,verl.4«/<> io» »t» lUi »c» «llsenbahn-prlorltlits. Pbligalionen. yerbinanb« Norobohn »M, 1»« !'»U »U !<»,,(> Ochrrr, Noibweftbahn - - t«, 4<» W9 4« Slaat«bah».....- ' 44l» — ' — sübbahn i» z«/l,verz.Iann.'!su« »91 »l>»«, «l» btu, k ü°/«...... II» »t» !«»».'> U»«<,ul«n 4°/, Unterll«ln,r »ahnen . 99 «, »00 — Dlv,rs, z,s, , »8,0 ,« 7ö ,«»-?o 4°/, D°nau-Dampf!ch <"" s>. . — — - — b°/» D°n»u.«e«ul..Lole . - . »»« - »88 - Nnver,l»«liche li^«- VubapBafilica (Dombau) l» »l. ,9« »o « Kreditlos 100 ,l...... ^'- «0 - «lary.iiole 40 fl. «M . > »88-191- Oftner U°I, 40 fl..... »9» - »00 - Palssy-Lole 4« sl, «M. - »88 - 19» - ^»enKre'l«. 0est.Ve,..»w . b« _ t.7-- ,, UN». ., .< ljl. ««- 29- «Ublllf.Uolt 10 fl...... 75— 80- Valm-l!o,e4U fl. , - > - »54 50 «,»- Gt.-Kenol» L°tm.i»89 S, - «9-. lialbacher «o,e..... ?>l- ??- »elb ««re «ltien. Transport «Wntel« nehmungn». «us>i»Iepl, »N0f>, . . «40- ,760 Vau- ü, Vetriebt^e!, für ftübt. Strahenb, in Wien lit. ^ . «»4 — 3uä — bto dto, dto, lit, V . l«!4 — lws — Vlldm, Noldbllliü Il»<» fl. . . 4ile bto, dto, Mt. «)»00crb!»ai!d« Ätuldb l»W fI,l»M, «l90 l»?l0 Lemb,'ll^ernow Jas!y Eilend» fl. V. . . . ü?0 - z?i — Lloyd.veN.. lriest, «» sl.KVl, 8l«l — »,5 — Oesterr, Norbwrftbahn »00 fl, L. 4b1 — 4t.l, — dto, bto. s!!t. li)«X»fl,V, 4» - Pra« DülerEOenb.lUOflab«», 19» — 1«4 - Etaat«t fl, . . . i»l» — i«o — Ul»g..aa!i», ltijrnb, K»l» fl, Hilber 4»4 — 4»» - Ung.Weftb,(«aab'«r»z)»«(»fl.L, 4«8 — 441 — Wiener LolalbalMen<«llt,»el - — — — — Hanken. «nglo-Oesl, Vanl <»0 fl, . . »77 — »78 - Uanlvrrein. Wiener, »NU fl, . 4b»-50 4b» bO Voblr «»ft , 0est. l»00 fl.L. , 9«S — 930 - «rb«..«nftf Hand. u«, i»0sl. —— — — blo, bto, p»l Ultimo , . »?8 fl, . . 41!> ?:» 4ü;„5 Orfterr. ungar, Vanl, ««! fl, . l' Uniunbanl «X» sl..... :, «sllel!l,v»l,l, «llg. 14« fl . d Industlie-Vntes« nehmungtn. V»u«s<,, »ll«, ««,, 100 fl, . . ll»« — >4» — lt«yl» valao larj, Gteinloli'l ......" ' „Gchlonlmlll,!", Pl>> ..Steyrerm", Papii, lrifailer Kohlenw,.»s»sll '/(»fl üw «t»? 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