Hummer 30._»etta«, den 28. Juli 1895._VI. ß PettauerZeitung erscheint jeden ^ornitsg. ftrtl Mr Pettau mit Zustellung in# Hai,»: «ertetjithrig f. 1.—, hawjSbrig fl. . »muiShrig ? 4.— ; mit Vostversendung tat «Jirfotibe: fHerttsfa$rig (I. 1.16, haldjShrig fl. 8.80, ganzjährig fl. 4.60. — «iitjeln« Summer« 10 h Schriftleiter: Z»s«f K«l«»er, 6. — Br«mU««| aak 8«fe«: w. Binse, v»chl»»»dl»g. Hau»l,i»y Kr. 8. Handschriste» werden nicht jurückgestellt, Ankündigungen billigst berechne«. — Beiträge find erwünscht und wollen längsten» bi« Freilog jeder Woche eingesandt werdeu Vertretung der .Vettauer Zeitung" für «raz und Umgebung bei: L>d»i, M« Sch»»h«ftr t« 9r«j. T»»rg«ffe «i. 5. Wäsche. Mhrend die Blätter der Conservativen. allen voran daS fteirifche Blatt mit dem Motto: „Diligite veritatem, filiam veibis schmähliche Haltung der Deutschen dieser Partei in der Cillier als eine vollkommen korrekte und öfter-nichiiche" hinstellen und mit viel Aufwand von lauem Wasser und wohlriechender patriotischer Leise speciell Herrn Kaltenegger reinzuwaschen suchen, der seine Nase etwa« zu tief in den rnsfigen Tops gesteckt hatte und sich dabei allerlei schwarte Flecken holte, versuchte der Präsident deS Ab-geordlietenhaufeS und Generalstäbler der „Berti,ijgten deutschen Linken" dieselbe Wäsche an der liberalen Partei, die zwar gegen die Budgetpost .Cilli" gestimmt, dafür aber da« Budget mit d«r Post „ßilli" angenommen hat. Seine Rede in Znaim ist ein wahres Meisterstück an Gewäsche. Seine Excellenz gibt nämlich allen recht. Er gibt denen recht, welche gegen da» Bud-ffl stimmten und denen auch, die für dasselbe vvttrten. DaS ist so staunenswert eigentlich nicht, denn als Präsident dcS Abgeordnetenhauses musste Se. Excellenz etwas auf Unparteilichkeit halte». Allein ob es ihm gelungen ist. der Bereinigten deutschen Linken den Pelz zu waschen, ohne denselben naß zu machen, ist mindestens für alle jene Leute ebenso zweifelhaft, welche in „Cilli" etwas anderes sthen. als blos das Berinchskaninchen. an dem die Wirkung deutschen Nationalgefühls studirt werden sollte, um etwa für künftige Fälle das Fra Boscho. S»» z. FeXaer. Machdruck Dntotrn.) II. Den unteren Theil deS BrenothaleS durch-quert die nach Ragusa vecchia führende Kaiser« strafte, welch« sich, nachdem sie sich längs der viele hundert Fuß hohen oft senkrechten, oft überhängenden FtlSwände des Dubaz-Pafses hinangeschlängelt tat gegen den höchsten Punkt bei Casa Kolitsch, »> scharfen Serpentinen den rechtsseitigen FelShang des ThaleS hinab windet. Der Ausblick von Casa Kolitsch weg über daS breite Thal, in dem zwischen einein wilden Gcwirre von FelStrümmern eine üppige Cultur ben wtißgrauen Kalkfels mit prächtigem Grün verkleidet, ist wildschön. Ein echtes Stück Süd-dalmatien, den Fremden seltsam anmuthend. Hochauftagende dunkle Cypressen, mit edlem Lorbeer und wilder Myrthe wechselnd, Weinreben um Zeigen- und Olivenbäume sich schlingend und die schirmförmige Pinie neben dem verfilzten Steineichengestrüppe, die mächtigen Agavenbüsche mit ihren vier bis fünf Meter hohen Blütenstengeln in der Form von riesigen Armleuchtern, »eben kleinen Wäldchen von schwerd»ste»dem Oleander, scurigblühende Granatbäume neben Mandel-, Drangen-, JohanniSbrod- und den Pfirsichbäumen der edelsten Sorten und am Boden hinwuchernd richtige Mittel sofort zu kennen, diese, nach der Ansicht der ausschließlich privilepirlen Patrioten vom Schlage Kattenegger« dem Reiche so gefährliche Krankheit im Keime zu ersticken. Freilich meinen diese Leute auch, dass Herr von Chlnmecky „Cilli" und was drum und dran hängt, blos vom Hören-sagen kenne. Dieser Ansicht sind alle jene, welche der GeneralstabSchef der Bereinigten deutschen Linken mit der Behauptung überraschte, dass der „Fall Cilli" ausschließlich eine deutsche Herze»S angelegenheit sei und dass den Deutsche», — natürlich nicht jenen, welche für daS Budget stimmten, — daS Gefühl mit der Besonnenheit durchgegangen sei! Wohl, es gibt wie beim einzelnen Individuum, so auch bei ganzen Bölkern Augenblicke, in denen daS Gefühl deS Zornes, der Schani und Wuth über eine schwere nnd noch dazu unnöthige Kränkung, den kühlen Verstand beiseite drängend, mit elementarer Gewalt sich Bah» bricht; freilich nur bei Böller», welche für unnöthige Kränkung und verletzte Ehre noch so viel Gefühl haben, ta)S dasselbe du lchzub reche« vermag. Die Sorte, welch« Freiherr von Chlumeety mit seiner Rede in Znaim weißwaschen wollte, hat von National-gefühl nicht viel mehr, als dass sie sich erinnert, in ihrer Jugend deutsch gewesen zu sein; an Berstand aber gerade noch so viel, um ausrechnen zu können, wann e» gefährlich werden könnte, deutsch zu handeln. Diese Rechtfertigungirede für die Bereinigte deutsche Linke in Znaini war keine Wäsche, sondern ein Gewäsch«, wobei wir unS die Bemerkung erlaube», dass Herr v. Chluinecky besser gethan hätte, seine Rede ungcredel zu lasse». die goldbraune Melone, die Gurkenranke», die Artischocke mit den weißgrauen Distelblättern, die Melancani- und Karfiolbeete und die Häuser zerstreut über daS ganze Thal, bald einzeln, bald in Gruppen stehend, von üppigen Wein- und Rosenhecken limsponne», vo» den Gartenmauern ein reicher Flor von .Hängenelken. GeiSblatt, in allenFarben prangenden Malvacre». und Rosmarin-büschen nickend und in der Aunde die trostlos kahlen, öden, graurothen Feltwände der Berge anstrebend gegen den tiefblaue» südlichen Himmel und zur Rechten die unendliche, smaragdfarbene Fläche deS Meere» heraufltuchtend. mächtige Hochseeschiffe unter vollen Segeln daraus. Fischer« barken wie Möven dahin gleitend und hie und da einer der riesige» Dampfer oder ab und zu auch eine laiige Linie von manövrirenden Kriegsschiffen. — da» alle» und dazu die fremdartige Staffage der bunten, malerischen Trachten Süddalmatien«. — daS alle» das unverfälschte Gepräge deS farbigen, heißen Orientes tragend, verleitet den Fremden wohl zum Schauen und wieder zum Schauen, bis er verwirrt die Blicke senkt i» der vor Hitze vibrirendenLust, vor den grellen, glühenden Strahlen der Sonne deS Süden«. Schön, unsagbar schön und wild zugleich ist diese« Stück Erd«, aber wenn die Schatten der dämmrigen Sommernacht alle Contouren ver-wische» und da» milde Sternenlicht doch wieder die Dinge alle deutlich erkennen läßt, dann ist'S Denn wa« hat denn die Partei mit ihrer Haltung in der Eillier Frage zuwege gebracht? Nichts besseres, als dass sie jeder künftigen Re-gierung den Weg zeigte, wie sie die Deutschen drangsalieren und schädigen könne, ohne einen Echec befürchte» zu müssen. Alle deutschfeindlichen Maßregeln wird sie mit Hilfe der Slave» und klerikale» durchzusetzen vermögen. Da brancht sich die Bereinigte deutsche Linke nicht zu fürchte»; da-gegen wird die Bereinigte deutsche Linke in allen großen Frage», in denen ein Theil der Slaven gegen die Regierung ist, stets z» der Regierung stehen, wie man das bei der Abstimmung über den StaatSvoranschlag gesehen hat. Aus diese Art verschafft die Partei des Herrn vo» Chlnmecky jeder künftigen Regierung eine zweifache Majorität und mehr kann sich doch kein Ministerium wünschen! WaS er in der Znaimer Rede über die Wahlreform gesagt, ist nicht der Mühe wert zu wiederholen, eS ist eben eine Wahlresorm, wie sie einer solchen Partei zusagt. Eine Wahlresorm, nach welcher eine neue Wahlgruppe mit dlreclem Wahlrechte geschaffen wird; aber damit nicht etlva zu viel antiliberale Elemente ins Abgeord-»etenhaus kommen, sollen in dieser neuen Wahl-gruppe auch die bisher Wahlberechtigten mitwählen. Während die Conservativen und Liberalen ihre Haltung in der Coalition und in der Cillier Frage rechtfertigen, balgen sich die dentschnatio-nalen Schöneriauer und Berganileute miteinander, dass eS eine Art hat und in der am 23. d. M abgehaltenen antisemitische» Wählerversarnmlnng wandte sich Dr. Lueger gegen die Angriffe d«r Schönerianer und sagte, dass die Antisemiten auch ein geisterhaft schönes, ein gespenstigverschwimmendeS Bild, dessen phantastischer Zauber die Seele so eigenthümlich umfängt, dass selbst die Eingebornen zage werden und hinter jedem Fels, hinter jedem Baume, unter jedem Busche die schemenhaften Wesen der guten und bösen Geister wittern, mit denen die üppige Phantasie deS Südflaven Lust. Erde und Wasser reich bevölkert. W«sen, die ihre Geschichte» und Sage» so tiespoetisch und anmnthig machen, dass sie Zank und Zorn, Lust und Fröh-lichkeit, Sorge und Leid sofort vergeffen, wenn irgendwo ein Erzähler auftaucht. So ein Erzähler faß um die nämliche Zeit, als oben an der Grenze zwischen Zarina und Bergatto, die Finanzwachen einen tüchtigen Fang gethan, unten im StraßenwirtShause des Dorfes Cilippi. ES war ein alter Mann, der sich seinen Unterhalt damit erwarb, denn ei» Süddalmatiner bettelt nicht und hat auch nicht Ursache dazu. DaS „Ajde i. bogom!" — „Geh' mit Gott!" bekommt er erst dann zu hören, wenn irgend ein Stück Eßbare» in feine Torba gewandert ist. Geld freilich gibt» selten, aber Herberge und einen Bissen zu Essen, einen Schluck Wein eher als Waffer und ein bischen Tabak für die Lula oder ein Spagnuoletto, immer mehr braucht der Mensch nicht zum Leben. Micho Rakiasch, daS heißt der „Schnopser", — nickt etwa weil er übermäßig viel Schnaps trank, sondern ivtil er auS allen möglichen Dinge» ohne die Teutschnationalen bei den bevorstehenden Wiener Wahlen siegen werden. In jeder großen Familie meinte Dr. Lueger, gäbe eS kleine Familienstreite mit ungezogene» Buben, welche viel Lärm machen. WaS der Führer der Christlich-Socialen den Nationalen noch sonst zu schlucken gibt, ist ziemlich gepfeffert! er wäscht ihnen den Mund und leider mit Recht. Soll man sich ärgern? Soll man sich ärgern über den Brand« artikel, den die „Südsteirische Post" in ihrer letzten Nummer gegen zwei Mitglieder unseres Gemeinde« rathes losließ, weil dieselbe» in jener Sitzung au» westnd waren, in welcher der Gemeinderath dem Proteste der Grazer, gegen die Errichtung eine« slovenische» Gymnasiums in Cilli beizustimmen, beschloß? Es ist wirklich nicht der Mühe werth, sich mit einem Blatte herumzubalgen, bei dem das Denuncieren zu den stehende» Rubriken gehört, ei»?», Blatte, welche» überhaupt »ichtS mehr ist. als das politische „Polizeiblatt" der Südsteier-mark, in dem der Reihe »ach alle öffentlich an-gestellte» Funktionäre, gleichviel ob Staat«-, Landes« oder Privatangestellte, die doS Glück haben, Deutsche zu sei» und so unvorsichtig sind, das zu sagen oder zu zeigen, „steckbrieflich ver« folgt" werden. Dazu ist übrigens daS Blatt gegründet worden, eS muß daher an diesem Programme festhalten und eS kam, auch seiner Natur nach nicht anders, als den politische» Gegner be« schmutze», vernadern und verdächtigen. Wer daS Unglück hat. nach dem Grundsätze »Höre auch den Gegner" dieses Blatt lesen zu müssen, wäscht sich nachher die Hände mit Carbolseife und nimmt eine Chartreuse, oder einen Schluck Mariazeller-tropfen, je »ach dem Grade des Unbehagens, das ihn befallen hat. Damit sind wir mit dem Blatte fertig. Anders ist's mit dem Correspondenten, dem die Annahme der Eillier Post offenbar zu stark zu Kopfe gestiegen ist und der daher von einer „Beleidigung" spricht, die den Slovenen durch den Pcttauer Gemeinderath angethan worden sei und gegen die beiden Gemeinderäth«. welche da« k. f. vor ihrem AmtStitel führen und auch ein wenig gegen die k. k. Bezirkshauptmannschaft die Polizei anruft. Wir wollen dem Herrn blo« sagen, dass, wenn wir von den Agitationen gegen da« Deutschthum aller derer im Bezirke, die ebenfalls kaiserliches oder landschaftliches Brod essen, Notiz nehme» wollten, wir der „Südsteirische» Post" gefährliche Eoncurrenz machen könnten, allein zum Spitzel gibt sich eine anständige Redaktion niemals der. Schnaps zu brennen verstand, nicht nur au« Zwetschken und Weintrebern. Micho war von der Bucht heraufgekommen und da er vor der Schänke noch Leute traf, so hotte er sich auf die Stein-bank neben der Thüre niedergesetzt, in den PaS gegriffen und eine Zigarette gedrcht. Der Wirt, welcher wusste, dass sobald Micho da sei, alte und junge Männer aus der Nachbarschaft sicher auch bald kommen würden, brachte dem Allen ein Krüglein schwarzen Dalmatiner« und sagte freundlich: — „Trink' Micho nnd wenn du Lust hast, erzähle un« etwa«.' Sofort kamen die anwesenden Gäste herbei und sagten ebenfalls: „So ist'» Micho, erzähle." — Der alte Mann schüttelte den Kops. — ^Was soll ich erzählen Brüder? Ich will nicht. Es ist schlimm geworden im Thale da bei euch; eure Väter würden vor dem Herrgott läugnen Brenesen zn sein, wenn sie müssten wie schlimm es geworden ist." — brummte Micho. — „Ch Bruder, auch in anderen Gegenden werden die Leute nicht besser," — lachte der Wirt — „Sie machen es den Städtern nach und diese gehören alle bereit» dem Teufel an. meint Fra Bofcho und der wird eS genau wissen, Und wegen der Competenz? Nun eS log dem Gemeinderathe gerade so nahe, gegen da« Cillier Gymnasium zu stimmen, als e» dem Bezirksaus-schusfe nahe lag gegen da» Wappen Pettau» am Pokale für BiSmarck?u protestieren. Der Herr Correspondent mag überzeugt sei», dass eS keinen Deutschen im Unterland? gab, der nach der Ver« Wässerung deS Antrages Kinzl im Landtage und bei der Kenntnis der Parteiverhältnisse im Ab-geordlietenhause i» der Arithmetik so schlecht be« schlage» war, das» er sich nicht die Stimmen-Mehrheit für die Post Cilli hätte an den Fingern a»Srechnen können. Allein wenn es für die Slovenen nationale Ehrenpflicht war. für die Post Cilli zu kämpfen, so war eS den Deutschen die gleiche Ehrenpflicht, gegen dieselbe zu protestieren und zwar mit bedeutend mehr Recht. Warum? DaS wollen wir dem Herrn Correspon« beuten sagen. Würde in den slovenische» Volksschulen die deutsche Spraäx so gepflegt werde», dass die Schüler beim Uebertritte in eine Mittelschule dort den Vorträgen folgen könnten, so brauchte e« die Parallelklasse» nicht. Ist das etwa wieder ein Sakrilegium am slovenische» Nationalgefühlt? Mit nichten, denn trotz aller Agitation und der plan« mäßigen Verhetzung deS Volkes gegen alle« was deutsch ist und sei eS noch so gut und nützlich, kommen die slovenische» Eltern Jahr um Jahr und bitten flehentlich um Aufnahme ihrer Kinder in die deutsche» Stadtschulen Pettau»; auch solche Eltern, die nicht daran denken, ihre Kinder studieren zu lassen. Und der Stadtschulrath kommt diesen Bitten soweit entgegen, das« bereits die Erreichung des Lehrzieles für die heimischen deutsche» Kinder ernstlich i» Frage gestellt ist, denn an der städtischen Knabenschule ist der Perzentsatz der slovenischen Kinder bereits über 98 Prozent, in der städtische» Mädchenschule auf 28 Prozent ge« stiegen! Wenn aber fast ein Drittel der Schüler der Unterrichtssprache nicht mächtig ist. so kann der Lehrer die anderen zwei Drittel unmöglich an'« Lehrziel bringen. Indem der Stadtschnlrath so weitgehende Toleranz übt, setzt er die deutschen Kinder der Gefahr auS, dass sie bei den Aufnahmsprüfungen in eine Mittelschule durchfalle»!Wen» der Gemeinderath, der da doch ein Wort mitsprechen und ein energisches Veto gegen eine solche Invasion einlegen könnte, das trotzalledem nicht th»t, so haben die Herren wenig Ursache, den Gemeinderath in der „Süd» steirischen Post" zu vernadern. den» die Thatsache beweiset erstens, dass eine Animosität gegen die Slovenen nicht vorhanden ist. sonst läge» die Schul-Verhältnisse in Pettau bedeutend auderS und zweitens, dass daS sogenannte Volk, auf dcssen Bildungsbedürfnis sich die Herren Agitatoren jederzeit berufen, weil er eS auS den Büchern herausliest und au» der Zeitung." — „So?" — brummte der alte Mann, — „eh da wäre es seine Sache, dagegen zu predigen und euch die Wahrheit zu sagen Männer vo» Cilippi Und die Wahrheit ist. das» sich Ver-räther finden im Brenothale, die um einen Sünden-lohn ehrliche Leute zu Spitzbuben machen." — „Da» ist nicht wahr!" — rief ein junger Mann auffahrend. — „Du bist alt und kindisch geworden Micho Rakiasch und redest Unsinn." Der alte Mann sah den erzürnten Sprecher an und machte eine abwehrende Geste. — „Älter bin ich gewis» als du Vlacho, aber meine Augen sind nicht schlechter als die deinigen. Ich sah vor einer Stunde den Traghettiere von Molino, den braven Felice weinen wie ei» Kind, weil ihm die Finanzer zwei Ballen Reis wegnahmen und ihn einen spitzbübischen Schmuggler nannten. Sie öffneten die Ballen vor seinen Augen und es war Caffee darinnen. Wenn er die Strafe nicht zahlen kann, werdtn sie ihm sein Fahrzeug weg« nehmen und dann kann er mit Mutter und Schwester verhungern, obgleich er an der Sache unschuldig ist. denn Felice ist ein ehrlicher Junak, über diese« Bildungsbedürfnis ganz andrrer Ansicht Aber eben dieser vernünftigen Ansicht wird mit allen Mitteln entgegengearbeitet, denn käme fi, z»m Durchbruche, so müsste ihr Rechnung getraqen werden nnd gerade das geht de» Herren ae?™ den Strich. Weshalb, — wenn sie es wüns^e» so wolle» wir ihnen auch daS sagen. Wochenbericht. i>norfahren Herr Quido Winkler und August Lchmitz, Ablaffer Herr August Scheichenbauer. Conttvllstelle Kranichsfeld Herr Baader, anf der Zieichsstraffe Frauheim Herr Klinger au» Wind.-Zeistritz, Controllstelle Marburg. Kärntnerbahn-libersetzuttgHerr CarlGabera»« Marburg und Paul Fürst; am Halbziel für da« Juniorfahren die Herren A Sana u. Leopold Slawitsch. Die Anmeldungen 5ur Betheiligung an diesen RadfaHrer-Wettkampfen Üb zahlreich, e« sind gemeldet: 1. Für da« internationale Strassenwettfahren: A. Jinkschitz, Pettauer R.-V. F. Petzolt, Windischfeistritzer R -C.. I. Äoroschak, Pettauer R.-V., Fr. Färber. Ärazer R-C.. G Glaser. WaraSdiner B.-C., V. Jungmann. WaraSdiner B.-C., H. Mose«. VaraSdiner B.-C.. A. Rtntelen. Grazer R -V. Mraecium", H. Rischner, Cillier R.-B., A. Heu, Marburger B.-C., A. Scharmüller, Marburger 14, I. Weiß. Marburger R.-C.. E. Schinko, Mrbnrger R.-C., I. Wuner, Marburger R.-Cl., 19. Iellek. Marburger R. C.< M. Jamnik, Grazer 1V.-C.. C. Lorg, Grazer R.«Cl, C. Madille. Mrburger R.-C. „Wanderlust." 2. Für da« Zuiiiorfahren, Strecke Pettau-St. Johann und retour: F. Winkler. C. Weiffel, C. Kasper, brrgatto, dessen reiche Kleidung den wohlhabenden Mann verrieth. — ,C» ist so, Kne« Jowo; da du aber der lorfölteste bist, sollst du den Einäugl vertreiben. Fr» Boscho sollte — Der Sprecher stockte plötzlich und deutete »ach der Höh« hinauf, wo im gespensterhaften Zwielichte der Sternennacht, neben der dunklen Silhouette de» Kirchlein» San Elia eine weiße i^slalt auftauchte und die Hände ringend klagende Laute auastieß, die in der ziemliche» Entfernung wohl deutlich vernommen, aber nicht verstanden werden konnte». Auf de» Gesichtern der Männer malte sich deutlich da« Gefühl de» Schaudern« und der Ein murmelte halblaut: »Eine Mora, e« ist Mitternacht vorbei; ich glaube es wird ein Uu-flllick geschehen sein. Al« vor ztvei Jahren an den Riffen der Punta Pellearino die Brigg scheiterte, erschien der Unhold ebenfalls oben bei der Kapelle La» Elia. Hört I" — Die Männer horchten ent-'rtzt. Deutlich klang der Klageruf: „Moja mila majka!" — von oben herab. Da erhob sich Micho Rakiafch und sagte rauh: — „Ein Unglück ist geschehen, seht dort nach der Straße hinauf!" — Er deutete mit dem R. Sadnik jun., P. Fürst. H. SachS. M. Nemec, Fr. Zepuder. Die Rennpreise sind im Schaufenster der Firma Fersch am Florianiplatze ausgestellt und ist der 1. Preis für das internationale Wett-fahren, Ehrenpreis der Stadt Pettau, bestehend au« einem prachtvollen Silberpokal iu Kelchsorm mit Goldverzierung, der Decket gekrönt von einer auf-rechtftetjenden Radfahrerfigur, ein Prachtstück. Ebenso da« dazugehörige goldene Ehrenzeichen mit Goldkettchen. am Pettauer Stadtwappen befestigt. Der 2. Preis eine prächtige Schreibtischgarnitur in EtuiS und das dem ersten Ehrenzeichen ähn-liche zweite Ehrenzeichen aus Silber. Der 3. Preis, eine silberne vergoldete Zigaretten-Rauchgarnitur im Etui und al» Ehrenzeichen der steirische Panther in Silber. 4. Preis: Ei» sehr schönes Schreibzeug aus Silbernickel. 5. Preis: Krystall-Bierseidl mit schöner Montierung. 6. PreiS: Liqueurservice au« blauem Gla«. 7. PreiS: Ein Fotografieständer von olivgrüner Seide mit einem hübsch ausgeführten Bild der Stadt Pettau in Holzbrandtechnik. Für daS Juniorsahren find drei Preise bestimmt und zwar der erste Preis ein silbernes Ehrenzeichen in Form eines Panthers. 2. Preis: I Uhrständer in Form eine« Hochrade«. 3. PreiS: 1 Bierseidl mit transparentem Boden-bilde. Ferner ist auch für den letzten am Ziele ankommenden Fahrer ei» besonderer PreiS ausgesetzt. Vermischte Nachrichten. (12. Lnndestag des deutschen Kadsahrer-Lnndes.) Für diese» große in den Tagen vom 2. bis 7. August d. I. zu Graz stattfindende Fest werden die umfassendsten Vorkehrungen getroffen. Außer dem Radwettfahren auf der Rennbahn und dem Kunst- und Reigenfahren in der große» Reitschule in der Rößlmühlgasse verdient von den sportlichen Veranstaltungen besonders der am Sonntag. 4. August d. I. Mittag stattfindende Festzug Erwähnung. Eine Riesenzahl fremder Radfahrer wird daran theilnehmen, mehrere prächtig ausgestattete Feftwayen und verschiedene Gruppen, darunter vor allen die da» steirische Volksleben darstellende, werden die Zuseher erfreuen. — Bei dem großen Volksfeste im Parke der Industrie-Halle am Sonntag und beim Hilmteichseste am Montag ist für Belustigung im weitesten Maße geborgt; meherere Musikkapellen. GesangSvorträge, Feuerwerke u. f. w. u. s. w. Die Besucher werden vom Festausschüsse gebeten, womöglich in echt steirischer Tracht zu diesen Festen zu kommen, damit den auS der Ferne kommenden Gästen ein eigen-artiges und schönes Bild geboten wird. — Svnderzug Graz- Adelsberg- Trieft- Venedig. An dem vom Festausschüsse de« 12. Bundestage« de« Deutschen Radfahrer-Bunde« zu Graz von dort auS nach Trieft, Venedig ein- ausgereckten Arme nach der Chaussee, die hoch oben am Thalrande am den Doppelkegel .die zwei Brüder" sich schl'ngend nach der Grenze hinauf-führt. Dort oben ^llopirtr ein Pferd ohne Reiter hart an der niederen Mauer hin, welche die Straße gegen die jähe» Thalhänge zu abgrenzt. Die Männer sahe» da» Thier im wilde» Lanfe die Straße herabkvmmen. sahen plötzlich eine» dunklen Schatten sich dem Pferde entgegenstellen, sahen das Thier sich aufbäumen, einen Satz über die Parapetmauer thun und kopfüber über eine lockere Bergschutthalde die bi» an die Mauer hinanreichte, in die Tiefe kollern und zwischen dem dichten Steineichengestrüppe unten verschwinden. — „Kommt helfen!" — rief der alte Mann und eilte mit langen Schritten, die Serpentinen de« StraßenastkS, der oben von Casa Kolitsch weg sich in da» Thal herab schlängelt, abschneidend, indem er über Felsen und Geröll gerade aufwärt» eilte, gegen Casa Kolitsch zu. Zwei von den Männern waren ihm gefolgt, die anderen eilten auf der Straße nach. Als sie oben ankamen, hörten sie den leisen, beschwichtigenden Klagegesang, mit dem die Weiber hier die Todten beweine». .Oh mein süßer Bruder, mein armer Paschko, warum willst du sterben. Ich bin Zwieta deine geleiteten Sonderzuzekann sich jedermann betheiliget'. Derselbe verlaßt Graz am Mittwoch den 7. August 1895 um 5 Uhr 35 Min. früh und langt um 1 Uhr 20 Min. mittag« in Adel«berg an. wo nach Einnahme de« Mittagmahle« die weltberühmte Grotte, welche eigen« beleuchtet wird, besucht werden soll. Die Weiterfahrt erfolgt um 5 Uhr nachmittag«, die Ankunft in Trieft um 7 Uhr 15 Mi», abend«. Die Besorgung der Unterkunft, sowie der Führung bei der Besichtigung in Trieft übernahm in zuvorkommender Weise der Trieft« Ciclysten-Club. Zur Fahrt nach Venedig wird der am Donner«-tag um Mitternacht von Trieft abgehende Dampfer benützt. Für den Aufenthalt in Trieft wird den Fahrttheilnehmern ein vom Festausschüsse gegebener ausführlich und übersichtlich geschriebener Führer zukommen. Die Koste» der Fabrt, an welcher sich auch Personen, die die üorigen BundeStag-Festlichkeiten nicht mitmachen, betheiligen können, betragen: von Graz nach Trieft und zurück I. Classe Rm. 3150 -- ö. W. fl. 1860. II. Classe Rm. 23 70 --- ö. W. fl. 14—. III. Classe Rm. 1610 = ö. W. fl. 950. Die Karten für die Schiffahrt von Trieft nach Venedig werden in Trieft gelöst. Die Meldung muss bi« längstens 28. Juli 1895 an die Fest-kanzlei, Graz. Jnngferngaffe 2, erfolgen. Das Fest der sreiwilligen Feuerwehr. Der Festausschuß für die Feier des Gedenk-tageS de« 25-jährigen Bestehen« unserer sreiwilligen Feuerwehr hat bereits die ersten Schritte gethan, um dieses im besten Sinne deS Wortes localpa-triotische Fest so würdig wie mißlich zu gestalte». Dank der großen Opferwilligkeit aller Kreise der Bevölkerung, insbesondere aber der Bürger, welche namhafte Beiträge zum Gelingen de« Ehrentages unserer Feuerwehr zeichneten und der reichlichen Unterstützung seitens zweier Geldinstitute, sowie in allererster Linie der Gemeinde selbst, die einen ausreichenden Garantiefont bewilligte, dürfte der kommende 11. August, n we' m die Feuer-wehr den Tag ihrer füi,fuudzwai.z''iShrigen Gründung feiert, de.l zahlreich zu i .-/artenden fremden Festtheiluehmern ein Beweis werden für die allgemeine Beliebtheit, deren sich die Pettauer freiwillige Feuerwehr unter ihren Mitbürgern erfreut. Wir werden keine Fehlbitte thun, wenn wir das herzliche Ansinnen, insbesondere an die P. T. Hausbesitzer der Gassen und Plätze stellen, durch und über welche der geplante F*stzug sich bewegen wird, vorbringen, ihre Häuser dem Ehrentage entsprechend zu dekorieren und sei e« auch nur durch Anbringen vo» Fahne» und Emblemen. gute Schwester; mache doch die Auge» aus mein theurer Bruder und sei nicht mehr zornig auf die arme Zwieta. Oh Paschko! Oh Pasch—ko!" — — ,,Wa« gibtS Zwieta? Warum klagst du? Was ist geschehen?" — rief Vlacho, der da« Mädchen auf der Straße sitzend fand, den blutenden Kops ihre« Bruder« im Schoße und »»unter-brachen sein Gesicht küssend. — „Was gab's, meine arme Blume, Zwieta, du Stern de» Breno-thaleS?" — rief Micho Rakiasch. herbeieilend. — „Gott allein weiß eS mein Micho!" — rief da« Mädchen verzweifelt. — .Fra Boscho hat mich hiehergeschickt, Paschko zu erwarten. Ich weiß nicht wo er war; ich sollte ihn hinabführen nach Molini. dort will Fra Boscho u»S erwarten. Ich saß da und wartete auf Paschko. Da kam ein Reiter von Oberbergatto herab. Dort an der Straßenbiegung oben weiden Beraziege» am Haiige der „zwei Brüder." Vielleicht sprang eine ab-wärt« und da« Pferd erfchrack. ES that einen gewaltigen Satz und der Reiter fiel herab. Da»» kam da« Thier auf mich zu und ich scheuchte es weg zur Seite, aber es war wild und sprang über die Straßenmauer. Ich suchte nach dem Reiter und fand Paschko mit zerschlagenem Kopfe. Oh mein Paschko! Oh Bruder!" Der leitend« Ausschuß ist in seiner letzte» Sitzung über folgende Festordnnng einig geworden: Am Borabende SamStag d«n 10, August: 1. Empfang der mit dem Abendzuge an-kommenden Festtheilnehmer. 2. Gesellige Zusammenkunft in einem noch zu bestimmenden Local«, bei welcher unsere Musik concertieren wird. Am Festtage Sonntag den 11. August Bor-mittag: 1. Morgens 6 Uhr: Musikalischer Weckruf. 2. Empfang der mit dem Vormiltagzuge ein-treffenden Festgästc am Bahnhose. 3. Festtilizug mit Musik. 4 Begrüßung des F«stzuge« am Hauptplotze durch die Stadtgemeinde-Vertretung, 6. Festbankett im Hotel Osterberger, für alle die daran theilzunehmen wünschen, per Couwrt 1 fl, Mittagessen in verschiedenen Gasthäusern der Stadt, für die am Festbankett nicht Theilnehmenden. Nachmittag, 6. Schauübung der jubilierenden Pettauer Feuerwehr nachmittags halb 3 Uhr. 7. Nach der Übung gemeinsamer Ausflug in den Volksgarten (Schweizerhau«.) Dortselbst Musik-vortrage, GesangSvorträge, Volksfest, Abends. 8. Feuerwehr-Schlußkneipe im Saale des SchweizerhaufeS, Näheres werden die rechtzeitig affichirten Plakate enthalten. Wir sind überzeugt, dass, nachdem die Vor-bereitiingS Arbeiten in bewährte Hände gelegt wurden, das Beste geleistet werden wird. waS sich in der kurzen Zeit und mit den zur Verfügung stehend«» Mittkln nur immer wird leisten lassen können. Bon der Regionalausstellung. Am 24. Juli hatte daS AuSstellungS-ComitS eine Sitzung im Gasthause Reicher. Außer a»d«r«n Herren waren der Delegirte der Stadt Pettau, Herr Bürgermeister Josef Ornig und d«r Delegirte d«r B«zirkSv«rtrtt»»g, Herr Michael Brenüiü, anwesend. Die Wahl der Obmänner d«S Comite« wurde vertagt. Der Vorsitzende Herr Wilhelm Pisk macht folgende Mittheilungen: Der LandwirtschaftS-Verein hat für die AuS-stellung einen GarantiefondS per 500 fl. be-williget. Die Bezirksvertretung hat 200 fl. für Prämie» votirt, Bezüglich der Verlegung der Pferd«fchau und Prämiiriing von der für heuer bereits dazn be- — „Stille Zwieta!" — gebot der alte Man» rauh. — „laß sehe» ob er lebt." — Er bog sich über de» Leblose» und befühlte ih» am ganzen Körper, — „Weine nicht Zwieta mein Goldkind, er wird nicht sterben," — tröstete der Alte und sich a» die herankommenden Männer wendend, forderte er sie auf. den Verunglückten hinabzutragen nach dem Wirtshause an d«r Straße. Dort h«rrschte eine mächtige Aufregung; der niedere Raum war voll Männer, die alle durch-einander schrien. Oben im Tahle habe sich Vieh verlausen und sei über die Grenze gegangen. Die Bursch«» von Unterbergatto. welche die Thiere zurückbringe» wollten, seien angeschoffen worden, DaS dürfe man sich nicht gefallen lassen. Man solle berathen, ob zwei oder drei morgen sich beim Capitanv de« Bezirkes darüber beschweret! solle» oder ob es »icht besser sei zur Flinte zu greifen lind jeden Schuß mit einem Schusse zu beantworten. In diesen Trubel brachte man den blutenden Paschko und die Aufregung stieg bis zur Siedhitze. „Holen wir unsere Flinte» und Pistolen!" — schrie ei» stämmiger Junak mit dröhnender Stimme, — „Sollen wir unS tödten lassen wie halbwilde Huud«, Männer von Breno? Gewalt gegen Geivalt!" — stimmte» Stativ» KranichSfkld. »ach den, AuS-stellungSorte Pettau. wurde dem AuSstellungS-Comite die Erledigung deS diesbezüglich«» Ansuchens an das h. k. k. Ackerbau-Ministerium durch daSk, f. StaatShengsten-Depot Graz intimirt. Da im Sinne dieser Erledigung die Pferdeschau in Kranichsfeld statthaben muß. so wird beschlossen, zur Regional-AuSstelliing in Pettau die Pferde-besitzet, resp. Züchter der Bezirke Friedau und Pettau zur Ausstellung ihre« ZuchtmaterialeS ein-zuladen und zur Prämiirung die 200 fl. der Be-zirkS-Vertretuug zu verwend«», da für die Rind«r-prämiirung eine große Anzahl von Preisen vom Staate »nd La»d« gewidmet ist und für den Ab-gang der 200 fl. der Bezirksvertretung a) Preise a»S dem verfügbare» AuSstellungSfondS zu stiften, d) an die löbl. BezirkSvertretung mit der Bitte heranzutreten, weitere 100 fl. zu diesem Zwecke beizusteuern und der H«rr Delegirte M Breuöiö ersucht, beim BezirkS-AuSschuße dieses Ansinnen befürwortend vorzubringen. Der Vorsitzende theilt ferner mit. dass die k f. priv. Südbahn-Gesellschaft eine 50%-ig« Frachtipefe»-Ermässigung in der Art gewährt hat. dass für den AnhertranSport der Ausstellung«-gegenstände die volle Fracht zu bezahlen sei, während der Rücktransport freigegeben ist. DieMaschinenfabrikSfirmaMayfarth &(Jomp. theilt mit, das« sie eine größere Collectiv» von landwirtschaftlichen Maschinen auszustellen be-absichtige, wen» ihr der PlatzzinS ermäßigt werde, DaS Comite beschließt, das« der Firma 50 Prozent Ermäßigung (25 kr. per Quadratmeter) zuzu-gestehen sei. Der Vorsitzende macht ferner die Mittheilung, das« die Einladungen znr Theilnahme an der Ausstellung an die zunächst Jntereffirten (landw, Vereine, BezirkS-Vertretunge» ic.) bereit« versendet Word«» seien. Die Lieferung der entsprechend auszustattenden Plakate wird der Firma W. Blanke übertragen werde». Bezüglich der Musik theilt Herr PiSk des ferneren mit. dass er die bezügliche Anfrage an die Venvaltnng de« Pettauer Miisikvereiiie« ge-richtet habe und ihi» die Musik in der Stärke vo» 86 Man» p«r Tag um 60 fl, zugesagt worden sei, DaS Comite ersucht de» Borsitzend«», de» bezüglichen Bertrag schriftlich abzuschließen, in demselben seien die Stunde» zu fixieren, an welchen die Musik zu spiele» hätte. Beschlossen wird ferner, e« seien zum Zwecke der Ausstellung eiue» hübschen Musik-Pavillons am AuSstellungSplatz« 200 fl. zu verwenden. We»en einer mit der Kosthalle z» verbin. denden Restauration soll eine diesbezügliche AuS-schreibung erfolgen. „Toware!" — rief plötzlich eine sonore Stimme in den Lärm, — „Nach wem willst du schießen J»ro Serdaritsch? Nach den Finanz-wachen die ihren Dienst thun? Du sprichst wie ein keifende« Weib! Männer fragen erst ivaS ge-schehen ist, ehe sie schreien und Steine aufheben, wie zankende Buben!" — Sofort trat Ruhe ein; unter der Thüre stand Fra Boscho mit zornigem Gesichte. — „Paschko Morovich ist getödtet, die Finanzer haben es gethan!" — rief der so derb abgekanzelte Juro Ärdaritsch trotzig. — „Eh. du redest wie ei» Marktweib Juro, gerade so klug. Ich selbst habe Paschko heil und gesund hinabgeschickt nach Casa Kolitsch. um ihn abzuhalten eine Dummheit zu thun. Er lief auch mit den anderen Narren, die nach ein paar v«r-laufenen Ziege» suchten oben bei der Kirche der h. Anna und im Ubermuthe mit Pistole» h«rum> knallten. Er wird vom Pferde gefallen sein und hat sich seinen Kürbi» zerschlagen; vielleicht wird er jetzt gescheidter! Laßt sehen!" — Fra Boscho untersuchte den Verunglückten, wusch ihm eine tüchtige Schramme an der Stirne rein, verband die Wund« mit ein paar gequetschten Blättern von Wegrich und Zwieta« Halstuch »nd befahl, Programm: 1. Zweck der Ausstellung ist, die seit Jahren auf allen Gebieten der Landwirtsisias, eingetretenen Fortschritte zu einem übersichtliche und lehrreichen Bilde zu gestalten, die Obstsorten, und Weilikenntnisse zu erweitern; die Fortschritt auf dem Gebiete der landw. Maschine», der Hornthier. und Pferdezucht zu beurtheilen und die W«i»produceiite» d«» W«i»kä»fer» näher ,u bringen. 2. Zur Ausstellung und Prämiirung werden zugelassen: Pferde. Rinder, Schweine, alle thierischen Producte; alle Bodenproducte der Land- und Forstwirtschast; alle Producte der landw, Industrie und des Handels- Hopfen und Hopfengeräthc, Producte d«s Wein-, Obst- und Gartenbaues' landw. Maschine» und Geräthe tc. 3. Die Anmeldung zur Beschickung der Ausstellung hat längsten« bi« Ende August zu geschehe». Die Ausstellungsgegenstände sind b,z 15. September franco an da» AuSstkll»»g».Eomi'.<> zu senden. Die Zustreifnng geschieht auf Kosten deS Ausstellers. Dem Frachtbriefe ist d«r ZulassungSschein anzuheften. Die ausgestellten Gegenstände müssen 3 Tage nach Schluss der Ausstellung geräumt werden, da von Seite des Comites keine weitere Haftung übernommen wird, 4. DaS Au»- und Einpacken sowie das Abstellen der Gegenständ« ist vom Aussteller zu besorge», kann aber auch auf Wunsch vom Comite auf Kosten deS Ausstellers vorgenommen werden. 5. Auf der Südbahn ist eine 50"/, Fracht-ermäffigung eingeräumt, die bei der eventuellen Retoursendung in Rechnung kommt, 6. Die Asseciirranz der Au»stellu»g«gegen-ständ« gegen F«uer«gefahr wird vom Comite auf Kosten der Aussteller billigst besorgt, 7. Im AuSstellungS-Cataloge werden Inserate ausgenommen, die '/, Seite mit fl. 5. —, die */» Seite mit fl. 2.50. die »/, Seite mit fl, 1.25. 8. Die Preis« bestehe» i» Diplome», in zu erwerbenden Medaillen, Ehren- und Geldpreisen. 9. In der Kosthalle werde» die Logenräume beigestellt; deren Ausschmückung ist Sache der Aussteller. 10. A» Platzqebühre» sind zu entrichte»: 1. Für 1 0®l. Tischfläche fl. I 50. 2. Für 1 D®I. Wandfläche fl. 1. —. 3. Für I IHM. Kostloge fl, 2,50. 4, Für I []M, Bodenfläche in gedeckten, offenen Hallen im Freien fl. 1.—. 5. Für IQ M. im Freien 50 kr, I I. Die Platzmiethe ist gleichzeitig mit der Anmeldung zu entrichten. Anmeldungen, denen die Platzmiethe nicht beiliegt, werde» nicht berücksichtiget, den Kranke» in de« Wirte« Bett zu lege». Dann wandte er sich a» Juro Serdaritsch und Vlacho. als die jüngste» unter den Männern und sagte ernst: „Hört ihr beide»! de« Traghettiere Felice Schwester hat vor zwei Stunden ihren Brnder am Strand« b«i Kupari erwartet, weil ihr jemand, — ihr braucht nicht zu wissen wer e« war. — gesagt hatte, das« Felice heute Contrebande an Bord habe und die Finanzwache ihn abfassen würde, sobald er landet. Sie glaubte »icht. das« ihr Bruder schmuggle, den» sei» ehrlicher Name und seine G«schicklichkeil als Seemann, schaffen ihm ausreichenden Verdienst auf ehrlich« Weise, Käme er in de» Verdacht eines Schmugglers, so wäre eS zu Ende mit der ehrliche» Kundschaft und dem gute» Verdienste, — Aber die Zollioache fand doch Contrebande, obgleich Felice schwur er wisse nicht darum. Seine Schwester Marietta aber schrie, sie springe in'« Meer und lief in die F«lSwirrnisse hinaus gen San Elia zu. Geht sie suchen ihr Beide und bringt sie hieher, wenn ihr sie gefunden habt." — — „Ich sah sie oben b«i d«r Kirche und meinte eS sei ein Unhold." — knurrte Vlacho und trabte davon. Johann Sima f- Einem tragischen Geschicke zum Opfer fallend, starb am 23. d. M ein Mann, den eine zahl-reiche Familie im tiefsten Schmerze beweint, dessen iaht« Hinscheiden ein großer Kreis von Freunden betrauert, dessen Tod ein schwerer Verlust auch für die Öffentlichkeit ist. den» der Verstorbene Herr Johann Sima war ein wackerer, auf allen Acbietci, de» öffentlichen Lebens hervorragend und mit Erfolg thätiger und ein überzeugungstreuer dcutscher Mau», der mit Konsequenz förderte, was tx einmal al» gut und nützlich erkannt hatte und sich dann mit der Zähigkeit eines festen Charakter» auch dafür einsetzte, Zeit, Arbeit und Mühe nicht sparend und scheuend. Einer jener Männer vom alten Schlage. auS dem besten Holze geschnitzt, dem eine langjährige Lebenserfahrung, wie sie ein Leben voll Arbeit und Thätigkeit gibt, zur Seite stand, wenn man an ihn herantrat, um seinen Rath zu heische», gerne bereit, diese» Rath zu gebe» und auch gerne bereit mitzuthaten, wenn eS sich um die Lösung einer Frage von allgemeinem Jntereffe, um ein Unternehmen handelte, daS zum Wohle seiner Mitbürger beizutrage» geeignet war. Sie werden immer seltener, diese Männer, welche fester Bürgersinn auszeichnet und denen eine freudige Arbeitslust und Schaffenskraft innewohnt. Der Verstorbene, Bürger und Realitäten« besitze?, Gemeinderath in unserer mit der Stadt mit tausend Fäden verknüpften Nachbargemeinde Rann, bekleidete auch sonst »och manche« Ehre»amt und er füllte es au« nach beste» Kräfte». Eine Autorität auf viele» Gebiete» der Laadwirtichast, war er ein eifrige« Mitglied aller öffentlichen Jnstitnte und Körperschaften, die zur Förderung der Land- und Volkswirtschaft dienen und er war e« mit Leib und Seele. Früher in unserer Stadt seßhaft, war er auch in Pettau ein thätige« Mitglied de« Gemeinde-rathe« und er war einer der erste» Wehrhaupt-leute unserer wackeren Feuerwehr, an deren Entwicklung er bi« an sein Leben«e»de noch den thätigsten Antheil nahm, einer der alten Veteranen diese« ausgezeichneten Corp«, dessen demnächstigen Ehrentag er nicht mehr erleben sollte. Einem tragischen Geschicke erlag der so hoch« geachtete und allseitig hochgeehrte Mann, ein Mann von unverwüstlicher körperlicher und geistiger Kraft und Frische. Ein Holzsplitter, den er sich in die Hand-fläche der linke» Hand gestoßen, während er selbst thätig zngriff bei der Arbeit, war die Urfache seine« vorzeitigen Tode«. Indem er der nach seiner Meinung geringfügigen Verletzung nicht achtete, sondern trotz derselben weiter arbeitete, hatte sich eine Blutvergiftung entwickelt und erst die furcht-baren Schmerzen machten den kräftigen Mann auf die Gefahr aufmerksam, al« e« leider schou zu spät war. Er starb trotz aller ärztlichen Hilfe, die feine entsetzte Familie herbeischaffte, weil er in seinem Schaffenseifer der feiner Meinung nach geringfügigen Verletzung nicht sofort gtichtet hatte, wie daS bei noch kräftigen, harten Naturen, denen die Arbeit va« eigentliche Lebenselement ist, in der Regel der Fall ist, das« sie sich durch anscheinend gering-sügige Verletzungen von ihrer gewohnten Thätigkeit nicht abhalte» lassen. Wie sehr der Verblichene geehrt und verehrt war. zeigte die außerordentliche Theilnahme an seinem Leichenbegängnisse Donnerstag den ?ö.d. M Nicht nur die Bürgerschaft der beiden Rachbar-gemeinden Pettau und Rann, denen er allwege ein treuer Mitbürger gewesen, sonder» die Ver-treter aller der Körperschaften, denen er al« thätige« Mitglied in seinem langen Lebe» angehört hatte, die Gemeinde-Vertretungen von Rann, von Pettau. die Bezirk«vertretung Pettau, landwirt-schaftlichen Vereine, die Pettauer Feuerwehr »c., k. k. Staat«- und Lande«beamte und eine große Anzahl in öffentlicher Stellung befindlicher Männer gaben dem Todten da« Geleite zur letzten Ruhestatt. Möge ihm die Erde leicht sein, wie sein An» denken gesegnet sein wird von allen, die im nahe standen im Leben. Alles Zerbrochene aus Glas. Porzellan, Steingut, Marmor, Alabaster, Elfenbein, Horn, Meerschaum, Gips, Leder. Holz, sowie alle Metalle etc. etc. kittet dauerhaft Ruft Universal kltt du* beste Klebemittel der Welt In Gläsern ä 20 und 30 kr. bei W. Blanke, Pettau. Zu beziehen dnrrhjede Bockhindlnie ist die preisgekrönte in 27. Auslage erschienene Schrift de» Mod-R&th Dr. Maller über das ums Frei« Zusendung unter Couvert für 00 Kreurer in Briefmarken. Eduard Bendt, Braunschweig. "Wir Personen aller Berufsclassen zum Verkaufe von gesetzlich grjlattrtru Cosctt gegen Raten-zahlungni laut Gesetzartikel XXXI vom Jahre 1883. Gewähren hohe Provision, eventuell auch fixe« Gehalt. Mische Wechselstuben - Gesellschaft Adler A domp., Budapest. Annoncen in *11*11 Z*itunnn und F*chniUchrtft*n, Coortbllcher *tc. bMnrrt rasch and *u**rli*«if in d«n ?orth*ilh*st**t*n B®■ dlnnintan dir Annoncon-Expeditkm ton Rudolf Mo*** > di«*»lb« liefert Ko»t»n»nich!«|«, Entwurf* (Uf twockmU-■Ist and niduMcfcvoll* Anultm, *°»>« ln*»rtiom- r*r1f« Müll 23uLd-olf Glosse Wien Seilerstätte 2. Prag, Graben 14. •erll*, SrMtu, Dr*ed*«, FfMkftirt a. HMrtiir», *»»*, L*lpxl|. l*|M>rg, Mit*«—», min»»», «üitttart, Wafc. Mß-Äauser-Kitt ist da« Allerbeste jurn Kitten ;erbrochener Gegenstände» wie Gla«, Porzellan, Geschirr, Holz u. s. w. Nur ächt in Gläsern zu 20 und 30 kr. bei Iof. Kalimlr in Pettau. Visite-Karten in Buchdruck oder LithograpMe, feinst ausgeführt, liefert billigst die Buchdruckerei W. Blanke. Fenster-Verzinsungen jeder Art, wie auch Bilder-Einrahmungen werden übernommen und billigst ausgeführt bei % AoNenz Gla«-. Steingut- «ch Spie«el.Rteberlas«. Wichtig' für Bücherfreunde. OfTerire billigst 1 Ueber Land und Meer 1893, 2 Bündegebd.(ganz neu) statt fl. 9'40fl.5°— 1894 bto. statt fl. 9 40 fl. 5 — 1 Buch für Alle 1894 (ganz neu) gebunden, statt fl. 6 80 fl. 3 8V. 1 Jll. Welt 1894 (ganz neu) gebunden, statt fl. k 80 fl 3 80. Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens Jahrgang 1881, 1883 K fl. 3*50. Gartenlaube 1893, 1894 in Orig.-Band gebunden ä fl. 3 60. vollständig neue <£*emj»l«re mit gan? neuem Einband. W. Blanke Buchhandlung in Pettau. Rancher! Euer Leben und Gesundheit stehen in Gefahr! Durch Nicotin-Vergiftung. Kaufet deshalb nur Knetpp'S Gesundheits-Cigarrenspitze. Durch diese Spitze gelangt der Rauch stet« fein abgekühlt in den Mund und bietet g&nzlich nicotinfrei da» reine Aroma der Cigarre, da die praktische Vorrichtung der Hittje den Rauch, welcher voll Nicotin ist, aufhält und die widerlichen Tabakskörner direkt auffängt, alsdann kommt der Rauch in den eigentlichen GlaScvlinder, wird destillirt nnd zieht durch die oberen vom Sonder-behälter ganz und gar ifolirte» Öffnungen ohne jede gefundhkitsfchädlichen Theile in den Mund. Zu haben nur bei BrUder Slawitsch, Pettau. Lampions 7.u allen Preisen, in — verschiedenen Ausführungen vorriithig bei W. Blanke, Pettau. -O»0-- — 6 — PETTAU, Buchhandlung snpfiehlt lieh zur Besorgung aller Journal«, Zeitschriften, Lieferung* werke, Bücher cu den Original-Laden-prersen ohne jedweden Aufschlag: für Porto u. dg Zeitschriften, Lieferungs-werke «erden regelmtssig tugesteUt Auch Musikalien werden schnellsten^ WILHELM BLANKE, PETTAU. Ptptar-, Schreib- I Zelchneü-Mitft-riilJeo-Hindluj hllt ein groeses Lager aller Gattungen von Brief-, Schreib- und Zeichnenpapieren, Couverts etc. etc^ aowie Oberhaupt ilmmllicher in obige Fächer einschlage öden Artikel au denbilligsten Preisen. Buchdruckerei und Stereotypie eingerichtet mit den neuesten, riegi■-testen Schriften und best construierten Maschinen, übernimmt alle Druckarbeiten unter Zuaieherung dar geschmackvollsten and promptesten Ausführung xv möglichet billigen Preisen. Buchbinderei Hilfsmaschinen dieser Branche der einfachsten bis reichsten Aasrthrung billig und solid hergestellt Fisenbahn-^|lK Fahrordnung vom I. Mal I8SS. (Mitteleuropaische Zeit.) Friedan- Peitau » Pragerhof -Graz. 1 Stationen Per8.-Zug Gem.-Zug «es Kssleefce Schnallzug Pers.-Zug Friedau ab 4*« nachm. 12" mittags ' 1" nachts 6*' früh Pettau ab 6" .. 1» * i» 2« .. 7" .. Pragerhof an ab 6>« abends 6- » lw nachm. 2— (SehtMlinc) 2" .. 8" .. 7- .. L» vorm. Ank. in Graz 9" nachts 4- .. 4» früh 10» .. Graz-Pragerhof-Pettau-Friedan. Stationen Schnellzug Pers.-Zug Gem. Zug Pers.-Zug Graz ab I" nachts b" früh lO* vm.O.Z. 12" mt. S.-Z. 4" nachm. Pragerhof an ab »" .. »- .. 8" morgens 9" vorm. 2" nachm. 8« um. G. Z. 7" abends «" .. Pettau ab 3M .. 10» .. 4M nachm. 8« « Friedau an 4>» morgens .0. . | 4" nachm. n Uhr M Min. Oraei -Kasieeh«) s- « Alle Maschinen für Landwirtschaft ObstmahlmUhlenm. Stein-und Eisenwalzen Obstpreasen «Her Systeme, QbttdSmpuaU, Qbatish&l-miiichinsa, Dreschmaschinen, Wppelwwke, Hen- d. Strohpressen Trieurt, Egg«n, Puti- und Mahlmiihlen, Schrotmühlen, Peronospora-Apparate & Weinpmscn, liefert zu bedeutend herabgesetzten Preisen unter (Garantie und auf Probe Igrxxaz Heller, Wien H/2, Prateretrasse Nr. 49. Aatfllhrllrke Catalore xratis aad fraico. — WiederverkUnfer ge*uclit. — V«r Ankauf tob Nachahmungen wird besonder* /rewarnt. Die für jeden Geschäftsmann wie auch Privaten zum geordneten Aufbewahren von Briefschaften, Facturen etc. etc ' anentbehrlichen Soennecheqj ßriefordqef sammt Locher fl. 2.25 sind jederzeit vorräthig in der Papierhandlung W. BLANKE in Pettau. Dank. Ich fühle mich veranlaßt, Herrn Dr. Volbeding meinen wörmsten Dank «»»zusprechen, da ich schon seit März von einem Krampfader-geschwür befallen und mir kein anderer Arzt helfen koniite. Da wandle ich mich an Herrn Dr. Volbeding, homöopath. Arzt in Düsseldorf, Königsallee 6, welcher mich wieder gänzlich hergestellt hat, so das« ich jetzt wieder laufen kann, wie früher. Crone b. Mitten, a. d. Ruhr. Frau Beruh. Klußman«. Wichtig für ÄngeWcher! Echtes Köderöl, einzige« Mittet, um Hechte, Barsch«, Forellen. «eschen Karpfen. Schielen. Barben »c von der Ferne herbeizulocken und zum Anbisse zu bringen. Da« .echte JWbtrM" gehört nicht zu ben Veheimmitteln, sondern wird genau nach Vorschrift de« bestbelannten Angelfischer« und Fachschrift« Eller« U. von Ehrenkreuz. welcher de«s«lben in seinem iche^ „Da« idanze der Angelfischerei-, Leipzig I*7\ Erwähnung thut, von mir erzeugt. ,Feia Fischer soll ... .. — - .-.j ... . - Ohn» Kiveröl »«« Waffer gehe»", e« erhöht^ da» Bei-anügen und den Ertrag ?in Flacon sam sendung tostet bei vorheriger Einsendun- Flacon sammt Franco-Zu * be« Betrage« 5. W fl 1.20. Bestellungen per Nachnahme werden unsrankirt versendet. Zu beziehen durch den Erzeuger F. Müller, Wie», Wieden, »vldegg.Aasse Nr. v. Nur ||M mi« , l» aad SO Kr. Gteastsl - D*pAt fft» ötumloh - Uiiau n i «WM«» V*th «ss Wt0n MitII._ jede Auskunft ertheilen, Sofort können Sie jeden Streit schlichten, jede Wette gewinnen, & -g wenn Sie sich cKaüjen! Prof. A. L. Hickmann's Taschen-Atlas Vorräthig- in der Buchhandlung- W. Blanke in Pettau. I -V Sdtuhmaren-STieäerlqge bei Brüder Slawltech, Pettau. Durch günstigen Einkauf sind wir in der Lage, die an-geführten Sorten den P. T. Kunden für garautirt gut und dauerhast zu empfehlen und machen auf die sehr nieder gestellten preise besonders aufmerksam. Paar Herren-Stiefeletten, glatt fl. 3.50 fl. 4. fl. 4.50 fl. 5.50 fl. 5. »» erren mit Besatz. „ „ dto. Besatz. . „ „ Lack-Besatz. . liebt« Herren-Halbschuhe, genagelt, Seehund I............ lichte Herren-Halbschuhe, genäht, Seehund I.............fl. 5.50 Herrenbergsteigcr, genäht, Seehund I. fl. 6. schwarze Herren-Halbschuhe, Pariser.............fl. 4. dto. genäht............fl. 5. Herren-Hausschuhe, Mikado, mit Spagat-Sohle.......... dto. Tnrnschqhe mit Spagat-Sohle dto. Radfahrer-Gummischuhe Damen-Stiefeletten...... dto. mit Besatz......... dto. besser........... Damen-Halbschuhe mit Lackbesatz Damen-Halbschuhe, Pariser . . . . fl. 3.50 Damen-Mikado-Hausschuhe mit Spagat-Sohle.......... Damen-Halbschuhe, lichte .... dto. Leder........... Damen-Laatin-Halbschuhe . . . Damen-Lastinkomodschuhe . . Damen- und Herren-Hausschuhe Leder...........fl. 1.00, 1.80 dto.............fl. 1.30, 1.50 dto. gestrickte........fl Mädtfien-Mikadohausschuhe . Kinder-Halbschuhe, licht . . fl fl. 1.20 fl. 1. fl. 3.50 fl. 3. fl. 3.50 fl. 4. fl. 3. fl. 1 fl. 3.50 fl. 2.50 fl. 3. fl. 2. 1.50, 1.80 fl. 0.80 1.80, 1.60 Kinder-Knöpfelschuhe, schwarz fl. 1.30, 1.60 Kinder-Schuhe n. —.40, —.60, —.80, 1.—. \t «ichti, für jektf «Ml! Draht-Matratzen die besten Betteinsätze, rein, gesund, dauerhaft, billig, liefert die I. steir. Draht-Matratzenfabrik R. Makotter in Marburg, flirtatrjtraff« 24. Eisenmöbtl, Matratzen, Äastenbetten. BrtttrUn« Kr fkttau und Umgebung: Joses Kasimir in Pettau. MU- Billige hUbsche Wohnung. Von 1. September 1896 bi* 1. Mai 1896 ist die VILLA in der Kanlsoha-Vorstadt billig zu vermiethen, damit selbe nicht Ob«r Winter leer lieht. Anbot« nimmt onitfegan Jos. Ornlg. Agenten für fcbcnsorrftdjccuug sucht für alle Städte und Märkte in Steierwark und Kärutea gegen sehr gute Provision. Tüchtige anständige Herren, welche guten Ruf und Bekanntschaft haben, wollen ihre Offerte »uk „Agealru OOO" an die Annoncenexpedition f. v. Jchönhofer, Gras, Sporgasse 3, senden. VarsloMI vor d«a wertbloeen Nediehmunren, durch ««Ich* gewluenloee Spe-culenUnia (.vlaaeUchtlfer Abaleht du P. T. Publicum noch Isimi tu lluichen suchen, und athme nur dlt iiImi Orl-fiaalpackete mit dem Nuseo „Kath reiner". Ketfarelaer'e Kaoipp-Mali-KaA« 1*1 d»r einilg geeunde und wohl-(chmeckendete Zuuli zum Bohnenkaffee, du r*ln»te Nelurprodact In trennn Körnern, daher iede FUtch-ung mit frtmdea Beimischungen •utguchloMen Ut. Danksagung. Für die liebevolle Theilnahme während der Krankheit und anlässlich des Hin-scheidens meines theuren Gatten, des Herrn Johann Sima für die so zahlreiche ehrende Begleitung des Verewigten zur letzten Ruhestätte und für die überaus vielen, schönen Kranzspenden sage ich im eigenen und im Namen meiner Kinder und Bemandten allen, allen tiefempfundenen Dank. Ins-besonders danke ich herzlichst den Herren Vertretern der Behörden, dem Gemeinde-ausschuße Rann, der löbl. Pettauer Feuerwehr und deren Liederkranz. Zoschne Sima. Rann bei Pettau, am 26. Juli 1895. ff? Deutscher Radfahrer-Hund. Grosses Bundes-Fest. GRAZ, 2. bis 7. August 1895. Unterhaltungsabende, Volks- u. Parkfeste, Prunkfestzug, Rsdwettfahren, Saalfahren, a. 8. w. Grosses Bnndesfest. — 8 — tdfitft» n «anzen.MSHe^ JMdxnun^ufrr' SRottn, Parofite» auf Hautthiereu k. k. t t Zaeherlin wirkt staunenswerth! Es tödtet — wie kein zweite« Mittel jederlei Jnsecten und wird darum auch in der nzen Welt ali einzig in seiner Art gerühmt und gesucht. Seine Merkmale sind: t. die versiegelte Flasche. 2. der Rome ,Zo Pett«»: 3«fcf flaftmir. J«»a, Pftirbalf. I. Mitgeltwu«. e Lt»»«ch,. Brüder Dia irrster, e. Sch»lfinl, «>.lf Sellinschegg. tekan: «aibitz: .Zacherl.' «lst« Marti»,. Äesrg Mich-,. Piltschich: >««,». «. P. 0raut«»«rftr. Wntsn Schmelz. W-Feistritz F. Stiger 4 Setzn. Zur Obstverwerthung. Pressen «ir Obst und Wein neuester, vorzüglichster Construction. Original-Fa-brikate mit continuirlich wirkendem Doppcl- druckwerk und Druckkraftreguiator. Garantirt höchste Leistungsfähigkeit bis zu 20 ° .. grösser alt bei allen anderen Pressen. Obst- und Trauben-Mühlen Trauben-Rebler (Abbeer-Maechinen) compiete Mostarai'Anlagen, stabil und fahrbar. Saft-Preaaen, Beerenmühlen zurBereitung von Fruchtaäften Dörr-Apparate für Obst und BemOse. Neueste selbstthitige Patent-Reben- und Pflanzenspritzen „Byphonia" librWnn al» SprtlallUI 2P13-- 2v£a37-fiarixb. dc Co. kaiaerl. und königl. auaachl. prlv. Fabriken landwirthschaftl. Maschinen, Eisenffiesscrei nnd bampshammerwerk WIEN, II. Taborstrasse Nr. 76. Kataloge nebst zahlreichen Anerkennungsschreiben gratis. Vertreter und Wlederverklufer erwünscht. Vor Ankauf von Imitationen wird gewarnt 10 Gulden täglichen lichrrrn Ürröirafl ohne Capital und Risico bieten wir auch im kleinsle» Orte sowohl Männern als Frauen, die sich mit dem gesetzlich gestatteten Verkaufe vo» Loosen und Wcrthpapiereii besassen wollen. Anträge unter „Leichter Ber-diiiis«- nnkudolt Mosse, Wien. Soeben erschienen H. Ladebecks Schwimmschule 5. Aufl. Preia ZU. — «. 1.20. Vorräthig in der Buchhandlung W. Blanke, Pettau. Verantwortlicher Schriftleiter: Joses Kelsner. Zu verkaufen: 1 Waschkasten, 1 Kinderwagen, 1 Nachtkästchen, 1 grosse Tuchent. Anzufragen im Magataciiniled-BaioliiytB, Bflrgergasse i. Realität in St. B.it bei Pettau, l'j, Joch Garten und Aecker, mit gemauertem Haufe, an der Hauptstrasse gelegen, für jeden Geschäftsbetrieb geeignet, ist sofort zu verkaufen. Anzufragen bei: Josef Friedaucr in Pobresch bei Petta«. S Realitäten, jede mit 4 Joch Grundstücke, als Äcker, Wiesen, Garten, eine mit gemauertem Haus und Stallung, knapp an der Hauptstraase, in nächster Nflh? der Stadt, sind sofort aus freier Hand xu verkaufen. Am ' »gen bei Jacob .''olaric, Neudorf, Gemeinde llagosnitz Nr. 11. j^Jfercantil- (aouaerfs mit ^irm adruck von fl. 2.— per mille an, liefert die Suchdruckerei W. SlauKe, pettau. Ä? Ksmeelhaar- Havelock fl- 9, mitganzen Kragen fl. 13, Wettermän tel aus Kameelhaar fl. 7. (das Beste), Loden-Anzüge in allenFarbenfl. 16. stets vorräthig bei Jacob Rothberger, k. u. k. Hof-Lieferant, Wien I., Stephansplatz 9. Driut und Verlag: W. Blank. Pettau.