Nr. 129. Domicrstllg, 8. Juni 1899. Jahrgang 118. Vaibacher Zeitung. H"««l« Haus ßanziüyrlg s>. ,. — Insertlonönebür: ssür "" Inleiatr h!« zu 4 Zeilen 2b tr., grühere per Zelle « lr,; bel ültereu Wiebelholuiigen per Zelle ll lr. N!e «Laib. Z»»,» ersckelnt täglich, mit «»«nähme der Eo»»' und ffeleitage. Die Ubmlnlftrntlo» befindet stch Congressplah Nr, 2, die «edaction Äarmherzigergasse Nr. Ib. Gprechstunden der Uedacüon vo» » bl« l» Uhr vn> mittags. Unlrailllerte «riese werden nicht angenommen, Nanuscrlpte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. >. Seine t. und t. Apostolische Majestät haben mit Mchster Entschließung vom 11. Mai d. I. aller-^?"O zu gestatten geruht, dass der geheime Rath H? 6isenbahnminister Dr. Heinrich Ritter von i^llel den kaiserlich russischen weißen Adler-Orden "Men und tragen dürfe. 5ss Seine l. und l. Apostolische Majestät haben mit höchster Entschließung vom 11. Mai d. I. aller-^W zu gestatten geruht, dass der k. u. k. Kämmerer ^„außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Mstrr ElMoph Graf von Wyden brück den ^lllch japanischen Orden der aufgehenden Sonne ^ Classe annehmen und tragen dürfe. ^ldnung der Ministerien des Innern, des Handels > und der Finanzen vom tt. Juni 1899, Essend das Verbot der Ein« und Durchfuhr gewisser Waren und Gegenstände aus Egypten. j. Aus Anlass der in Alexandrien vorgekommenen /lulle wird zum Zwecke der Verhütung der Ein-?ppung der Pest aus Egypten im Einvernehmen h "U tünigl. ungarischen Regierung die Ein- und vMuhr nachbezeichneter Waren oder Gegenstände Mpten verboten: ^ ^) Gebrauchte Leibwäsche, abgenützte und ge-^ Mle Kleidungsstücke (Effecten zuni persönlichen Ge< ^ "che), benutztes Bettzeug. ^ Eoferne diese Gegenstände als Reisegepäck oder ,^ge elnes Domicilwechsels als Uebersiedlungseffecten i>, ldert werden, unterliegen sie den besonderen Be-^.^ungen über sanitäts-polizeiliche Revision und "ndlung beim Grenzübertritte. ^ 2.) Hadern und Lumpen mit Inbegriff der unter ^Mischem Drucke zusammengepressten Hadern, welche Handelsartikel in Ballen befördert werden, z^ 3>) Gebrauchte Säcke, Teppiche und Stickereien in "btem Zustande. tz 4.) Grüne, ferner nicht vollständig lufttrockene >H > ""gelallte oder nicht mit Gips, Arsen oder ander- '3 Präparierte rohe Häute und Felle, h, 5-) Frische (rohe) thierische Rohproducte, wie üj^en, Klauen, Hufe, Blasen, Därme in frischem, ^getrocknetem oder nicht gesalzenem Zustande, soferne itze genannten Artikel als thierische Abfälle dar- ^) weiter Haare und Borsten. >^-) Vienschenhaare. Die Durchfuhr der aufgezählten Waren oder Gegenstände ist, falls die Bewilligung zur Einfuhr in das benachbarte ausländische Durchzugs- beziehungsweise Einfuhrgebiet nachgewiesen ist, nur zulässig, wenn sie unter Raumverschluss derartig verpackt sind, dass jede Manipulation mit denselben unterwegs unmöglich ist. Diese Verordnung tritt mit dem Tage, an welchem sie den betreffenden Zoll' beziehungsweise Seesanitäts-Behörden bekannt wird, in Kraft. Thu n in. p. Kaizl in. p. Di Pauli m. p. Nichtamtlicher Theil. Die Ausgleichssrage. Die ungarische Presse knüpft an die Wiener Reise des Herrn von Szell ernste Betrachtungen. Dem «Budapest! Naplö» zufolge sei die Ausgleichskrise in das Stadium der Lösung getreten. Das felfenfeste Vertrauen der Nation begleite den ungarischen Ministerpräsidenten auf diesem Wege. Das Blatt wendet sich gegen die Meldungen der Blätter, wonach Graf Goluchowsli diesmal die Vermittlerrolle spielen werde. Hätte der Minister des Aeußern das Arcanum, mit welchem die principiellen Gegensätze verschwinden würden, so hätte er mit diesem nicht bis jetzt gewartet; andernfalls bleibe feine Vermittlung erfolglos. Die öffentliche Meinung Ungarns glaube nicht an Wunder beinl Ausgleiche; sie wisse aber, dass das staatsmännische Talent und der patriotische Eifer Szells die Rechte und Interessen des Landes wahrt, und dies sei genügend, damit Ungarn ruhig den entscheidenden Ereignissen entgegensehe. «Nemzet» bezeichnet gleichfalls die Meldung von der Vermittlung seitens des Grafen Goluchowski als vollkommen unbegründet. «Audapesti Hirlap» erklärt, in Ungarn frage man sich, wie Ungarn in wirtschaftlichem Bündnisse mit Oesterreich leben solle, wenn der Hass gegen Ungarn in der Legislative, in den autonomen Körperschaften und auf der Gaffe geschürt werde. Wie könne mau den Ausgleich aufrechterhalten, wenn die österreichische Regierung ihre klar übernommenen Pflichten Ungarn gegenüber weder im parlamentarischen, noch im Verorduungswege erfüllen wolle? Die Szell'sche Formel würde Oesterreich einen fünfjährigen Aufschub gewähren, sein innerpolitisches Gleichgewicht herzustellen. Wenn dies in den fünf Jahren nicht gelinge, dann könne die wirtschaftliche Gemeinschaft mit keiner Formel mehr auch nur provisorisch aufrechterhalten werden. «Heute können wir übrigens nichts anderes thun, als uns darauf beschränken, die Durchführung des Ausgleiches Banffy-Badeni mit aller Kraft zu fördern.» Das «Neue Pester Journal» schreibt: «Minister« Präsident von Szell genießt ein Vertrauen in Ungarn, wie es wenig Staatsmänner vor ihm genossen haben. Sein Widerstand gegen die österreichischen Ansprüche fußt auf dem Gesetze, auf Recht und Billigkeit. Ganz Ungarn steht unter seiner Fahne, und auch der ausgezeichnetste Nachfolger würde mit einem Misstrauen zu kämpfen haben, welches eine Folge des denkbar ungerechtfertigtesten Cabinetswechsels wäre. Wir glauben daher an keine ungarische Krise, sondern vertrauen darauf, dass sich eine friedliche Lösung finden werde, weil sie eben gefuuden werden muss. Diese Auffassung mag manchen optimistisch erscheinen; wir wollen uns aber lieber des Optimismus zeihen lassen, als in die Reihe derjenigen treten, welche allzu schnell bereit sind, den Wall zu verlassen, auf dem die Institutionen des Dualismus mit dem Aufwande aller Kraft vertheidigt werden muffen und vertheidigt werden können.» Politische Ueberficht. Laib « ch, 7. Juni. Der «Neuen Freien Presse» wird aus Budapest berichtet, dass der ungarische Mi« nisterpräsident sowohl mit den Mitgliedern der liberalen Partei, als auch mit den oppositionellen Abgeordneten Besprechungen gepflogen habe. Es sei ein nicht zu unterschätzendes Symptom, dass der von der unga« rischen Presse angeschlagene Ton in den Erörterungen der politischen und parlamentarischen Kreise keinen Wiederhall finde, da man in diesen Kreisen mit größtem Nachdrucke betont, dass die Interessen Ungarns eine nüchterne und ruhige Erwägung der Sachlage sowie der aus derselben sich vielleicht ergebenden Folgen erfordern. Man dürfe aus dieser Thatsache schließen, dass auch auf ungarischer Seite nicht die Absicht besteht, die Angelegenheit sozusagen über das Knie zu brechen, sondern dass man entschlossen sei, den Anforderungen der unendlich fchwierigen Lage so weit Rechnung zu tragen, als es irgend möglich ist. Demselben Blatte zufolge werde den Meldungen mit aller Entschiedenheit entgegengetreten, als ob der Minister des Aeußern Graf Goluchowsli infolge befonderen Auftrages eiue Vermittlerrolle zwischen den beiden Regierungen übernommen und ebenfalls einen Compromissvorschlag Feuilleton. Die englische Küche. ^^edes Land, schreibt die «Saturday Review», hat ü^gierung und die Küche, die es verdient. So ^ichs Franzosen am schlechtesten regiert, weil die ^H - V ber Franzosen der Politik gegenüber völlig '^Mlltig ist, an der Kochkunst dagegen ein lebhaftes ^ ,ksse nimmt. Die Engländer werden am schlechtesten Her? ""b von allen Völkern der Welt am besten ^Un ^ ^k" wir den Engländern diese Genug-^ter «^ w"l sie, mit wenigen Ausnahmen, viel mehr ^ .ks>e für ein Regierungsprogramm zeigen, als 'I^ ^n Speisezettel des Koches. In dem Lustspiele ^,5 iix ^"l-oliLur' kommt ein Auftritt in einem ^, - Restaurant vor, der die sorgfältige Ueberlegung ^DHnet, mit der eine französische Gesellschaft über den itw'Mel verhandelt. «Was gibt es heute, Adrien?» ,„A der Gastgeber. «Ich habe an Verschiedenes gedacht», ^ ^et der Kellner. Dass man an einen englischen ^ii^' ^ Frage richten könne, was es zum zweiten V, gebe, und dass dieser Kellner einem ant« ^i v 'Ich habe an Verschiedenes gedacht» — nuu, ^tip ""S. mau sich überhaupt nicht vorzustellen. ^ c ^liigt eine Brühe 5 1u Jeanne d'Arc vor, ^ Ä "" junger Herr entrüstet ausruft: «Suppe '^!/5rühM?. Adriens Erwiderung ist prächtig: "' Mein Herr, leine Suppe, sondern Brühe. Das ist die alte Schule, und ich bin ihr treu. Der Mensch erhält sich nur durch Brühe. Der große Careme (Mitte dieses Jahrhunderts Koch beim Pariser Rothschild und Verfasser eines classischen Kochbuches, das heute eine Seltenheit auf dem Büchermarkt ist) hat ein sehr schönes Wert über die Brühen geschrieben, die er als den Porticus des Tempels bezeichnet.» Es ist dies leine sehr übertriebene Earicatur von dem, was ein französischer Kellner sagen würde. Aber bilden Sie sich nun ein, man hätte sich in derselben Weise an eine der bekannten Persönlichkeiten gewandt, die da in fettigem Schwarz einhergehen und in ihrem Dialect den Bescheid geben: «olä buos or olliekon unä 'am, kalter Ochsenbraten oder Huhn und Schinken. Thatsache ist, dass die Engländer gleichgiltig sind für das, was man ihnen vorsetzt: sie betrachten cine rege Antheilnahme an dem Essen als geradezu unsittlich. Mag dies ein Rest von puritanischem Wesen sein oder nicht, gewiss ist. dass jemand, der mit Sachkenntnis und Lust über Kochkunst spricht, von der Hälfte der Zuhörer als ein Vielfraß missachtet wird und bei der anderen Hälfte für einen Mann mit lockeren Grundsätzen gilt. Zwar behauptete Doctor Johnson, wer nicht durchzusetzen vermöge, dass seine Mahlzeit ordentlich zubereitet werde, verdiene auch in den wichtigeren Lebensfragen kein Vertrauen. Aber Johnsons Maßstab war nicht sehr hoch; dabei war er ein Kauz. Die allgemeine Ansicht — natürlich nicht die der wohlgestcllten Epikuräer, sondern die des Volles überhaupt geht dahin, solange man genug bekomme, sei es Undankbarkeit oder etwas noch Schlimmeres, die Beschaffenheit der Speisen zu tadeln. Man erzählt sich eine Geschichte von einem Edinburger Advocate« aus der neuen Schule, der regelmäßig die Clubdiener wegen seines Mittagessens in den Harnisch brachte. Am Ende ward ein älteres Vorstandsmitglied abgeordnet, um den jungen Mann zur Ruhe zu bringen, indem er ihm über die Schlechtigkeit eines solchen Appetits Vorstellungen machte. Der Unzufriedene erklärte, er sei ein feiner Genussmensch. «Sie mögen sich einen feinen Genussmenschen nennen», erwiderte der alte Herr in schottischer Mundart, «für mich sind Sie weiter nichts als ein Vielfraß». Das ist die volksthümliche Ansicht über den Mann, der seiner Mahlzeit Wichtigkeit beilegt. Die Französin thut ebensoviel wie der Franzose, um den Standpunkt der Küche hochzuhalten. Die Engländerin verdient ebensosehr wie der Engländer einen Tadel dafür, dass überhaupt kein Standpunkt im Lande vorhanden ist. Man frage eine bekannte Dame, was sie von einem bestimmten Restaurant denkt, und sie wird antworten: «Ein sehr netter Saal! Mir gefallen die rothen Vorhänge bei Waring so sehr.» «Aber das Tssen, meine Gnädige, was halten Sie denn davon?» «Ach, das Essen, ja, ich erinnere mich dessen kaum noch.» Diese verderbliche Gleichgiltigteit sickert von dem herrschaftlichen Tisch durch auf die Bedienung und von dieser in die Küche. Man macht fortwährend die Erfahrung, dass der eine oder andere einen berühmten Küchenchef aus Paris kommen lässt. Laibacher Zeitung Nr. 129. 1040 8. Juni 1899. ausgearbeitet hätte. Der Minister des Aeußeru habe während der ganzen Dauer der Verhandlungen immer den Standpunkt vertreten, den ihm die Machtstellung der Monarchie nach außen vorzeichnete, dass, wenn möglich, eine Verständigung der beiden Regienmgen erzielt und der Ausgleichsstieit im beiderseiligen Einvernehmen geschlichtet werde Dev Minister des Aenhrrn habe weder für noch gegen die ungarische oder österreichische Negierung Partei ergriffen und die ihm durch die Verfassung vorgeschriebene Linie mit keinem Schritte verlassen. Im deutschen Reichstage verlas der Staatsseeretär von Bülow das zwischen Deutschland und Spanien getroffene Ueber» einkommen betreffs Abtretung der Caroline», Palaos und der noch im spanischen Besitze befindlichen Marianen an Deutschland und bemerkte, die Negierung habr es für ihre Pflicht gehalten, zur Ausgestaltung des deutschen Besitzes im großen Ocean sowie im Hinblick auf die feit langem auf den Carolinen bestehenden deutschen Handelsintcressen dafür Sorge zu tragen, dass diese Inselgruppe bei einem Besitzwechsel für Deutschland nicht verloren gehe. Der Staats-secretär fügte hinzu, es fei gleichzeitig durch wechselseitige Gewährung von Colonialtarifen eine den Wünschen und Interessen des beiderseitigen Handels entsprechende Verständigung zustande gekommen, und bat das Haus, von einer weiteren Besprechung vorläufig abzusehen, bis die Regierung die übrigen Vorlagen unterbreitet haben wird. (Beifall.) Trotz dieser Bitte Bülows griffen im Verlaufe der Berathung des Nachtragsetats die Abgeordneten Bebel und Nichter das deutsch - spauische Abkommen an, namentlich weil die Höhe des Preises bei dem geringen Werte der Inseln eine ganz exorbitante sei. Die übrigen Parteien behielten sich ihre Stellungnichme vor. Der Nachtragsetat wurde nach längerer Debatte an die Budget-commission überwiesen. Im Verlaufe der Berathung des Nachtragsetats kam Bebel auf die Vorlage zum Schutze des gewerblichen Arbeiterverhältnifses zu sprechen und erklärte, diese Vorlage sei das stärkste Attentat, das jemals auf die Menschenwürde des Arbeiterstandes ausgeübt worden sei, sie komme in einem Augenblicke, wo jenseits der Vogesen das an einem einzelnen Mann gethane Unrecht gutgemacht wird und wo jenseits der Alpen das Königthum durch eine Amnestie das in« vorigen Jahre begangene Unrecht auszugleichen suche. Die Vorlage sei ein Schandgesetz. (Redner wird zur Ordnung gerufen.) Staats-fecretär Pofadowsti entgegnete, er werde dem Abg. Bebel bei Berathung der Vorlage gebürend entgegnen. Die Vorlage wolle die Auswüchse der Coalitions-freiheit treffen, sie sei zu ^wichtig, um heute so nebenbei behandelt zu werden. Die italienische Kammer erklärte über Antrag des Deputierten Airrolati der französifchen Regierung wegen der Vorfälle in Auteuil am letzten Sonntage den Ausdruck der Sympathiegefühle zu übermitteln. Am Schluffe der Sitzung entbot die Kammer in gleicher Weise wie der Senat dem Herzog der Abbruzzen, der seine Nordpolfahrt antrat, warme herzliche Gefühle und fprach den Wunfch aus, dass diese Gefühk dem Könige zur Kenntnis gebracht werden. Ein Theil der wegen der Vorkommniffe in Nuteuil Verhafteten wurde proviforifch in Freiheit gefetzt, nachdem der Uuterfuchungsrichter Lemercier mit dem Verhöre begonnen hatte. Der «Cercle Athle'-tique», welchem Christiani und zahlreiche Demonstranten als Mitglieder angehörten, ist behördlich ge- schlossen worden. Vorgestern hat die Schließung des Automobil - Clubs stattgefunden, deffen Präsident der verhaftete Graf Dion war. Wie das «Journal» versichert, werden sich die Behörden mit den Verhältnissen der dem Automobil-Club ungehörigen Mitglieder fremder Nationalität befassen. Nach einer der «Pol. Corr.» aus Paris zugehenden Meldung hat die Erwerbung der M a -rianen-, Palaos- und Karolinen-Inseln seitens Deutschlands die leitenden französischen Staatsmänner weder überrascht, noch unangenehm berührt. Man habe dort seit einiger Zeit davon Kenntnis gehabt, dass diesbezügliche Verhandlungen zwischen Madrid und Berlin schwebten und den Wunsch Deutschlands, seine Position im äußersten Osten durch die Erwerbung der genannten Inselgruppen zu stärken, begreiflich gefunden. Es fei daher die in einigen Blättern aufgetauchte Nachricht, dass der Uebergang dieser Inseln in den Besitz Deutschlands in französischen Regierungskreisen Besorgnisse geweckt habe, vollständig unbegründet. Dazu sei kein Anlass vorhanden. Die Erwerbung der Inseln durch Deutschland entspreche seinen materiellen Interessen uud politischen Bedürfnissen, ohne die Interessen der anderen an den ostasia« tischen Angelegenheiten betheiligten Mächte zu tangieren. Ueber die Verhandlungen, welche zu dem englisch'russischen Abkommen inbetreff der Eisenbahnfragen in China geführt haben, ist ein Blaubuch erschienen, welches gestern dem englischen Parlamente vorgelegt wurde. Aus dem Blaubuche geht hervor, dass der damalige russische Geschäftsträger Lessar die Anregung zu der Vereinbarung zwischen den beiden Ländern in einer Zusammenkunft mit Balsour am 12. August 1898 gegeben hat, als Balfour den Ernst der Lage angesichts des Vorgehens des russischen Geschäftsträgers in Peking Pawlow in Sachen der Anleihe für die nördliche Fortführung der Eisenbahn betonte. Hierauf folgten lange Unterhandlungen, denen sich zwar zu verfchiedenen Zeiten Hindernisse entgegen^ stellten, die aber von beiden Seiten in versöhnlichem Sinne geführt wurden, obwohl Salisbury in einer Depesche an den englischen Botschafter in St. Peters» bürg vom 22. Februar feinem Bedauern darüber Ausdruck gab, dass das Abkommen durch die lange Dauer der Verhandlungen möglicherweise auf eiuen geringen Umfang herabgedrückt werden könnte. Die Lage auf den Philippinen ist für die Amerikaner noch immer eine fehr fchwierige, wozu insbesondere auch die Hitze beizutragen scheiut, unter welcher die amerikanischen Truppen schwer zu leiden haben. Dem «Evening World» wird aus Manilla telegraphiert: Heute abeuds trafen Hospitalschiffe mit 500 Mann von der Brigade Lawton hier ein, die verwuudet oder vom Hitzschlage getroffen worden sind. Der Kampf der Brigade mit den Philippinos war fehr fchwer. Es gelang den Philippinos, die amerikanische Linie zu umgehen und die Telegraphendrähte so oft zu durchschneiden, dafs die dort stationierten Pusten die Telegraphenleitung aufgebe» mussten. Eine amerikanische Batterie musste ihre Munitionswagen uud ihre Munition zerstören, damit dieselben nicht m die Hände des Feindes fallen. Tagesneuigleiten. — (Reisefieber in Petersburg.) Die Petersburger Blätter berichten, dass noch nie im Mai ein solcher Zug nach dein Auslande zu couslaiiercu war, wie in diesem Jahre. Das Reisefieber hat alle S^cht der Bevölkerung ergriffe»!. Jeder, der es sich irge""' leisten kann, verlässt die staubige Großstadt und i^ aufs Land oder ins Ausland. An den Cassen der M» bahnstationen sind in den letzten Tagen Anschlage a gebracht, wie etwa: «Für den Zug Nr. .. sind sämin "^ Plätze ausverkauft.» Ein russischer Feuilletonist uerM diese (lassen mit denen von Theatern zur Zeit, wenn berühmter Gast die Besucher lockt. , — (I<'ili äo siöclo!) Ein Pariser P^ graph hat einen «Stil» des Photographiereus einges"^, den er »Mumien-Photographieren» nennt. Seine Aesu^ werden in MumiengewÜnder eingehüllt, in einen echte» ^ aus Kairo importierte» Sarkophag gelegt und in " rechter Stellung photographiert. Ein lächelndes, lebe^ jrisches Gesicht, das aus gestickten Grabgewändern Hera" schaut, gibt.natürlich einen ganz eigenen Effect. ^ Salon einer französischen Schauspielerin ist heute H ihr eigenes Mumien-Conterfei. ^ — (Die neuesten Capricen °e Amerikaneri n.) Immer wieder zeigen die p! bewussten Yankeeschünen, dass sie sich an den von "^ seits des Weltmeeres, vornehmlich aus Paris und LM , zu ihnen gelangenden Modeneuheiten nicht genügen lo> Sie haben ihre besonderen Einfälle. Die eine p^^ ^ sich in einem «Uhrhalsband», das ebenfo unschön unbequem sein muss. Das zierliche Damenührchen, in letzter Zeit so häufig den Platz wechselte, kann ^ jetzt am Halse der Vauteeladies prangen sehen. ^. nicht, wie man vermuthen sollte, als Anhüngp >, einem Collier, sondern als dicht unter dem Kinn besi_ licher Zierat an einem in prallen Falten um den ^ gelegten Bandeau aus Seidenstoff. Wenn die Tlägl. dieses Schmuckstückes wissen will, wie spät es ist, l"!. sie sich erst vor einen Spiegel stellen. MertB^ nehmen sich auch die fashionable« MatrosentM Damen aus. Das glatt um den hohen Kopf des »^ ^ d»t. gespannte breite Atlasband von heller Farbe "" nämlich künstlerisch aufgemalte, eingewirkte oder s gestickte Kriegsschiffe auf. Hoffentlich ist diefe GeschO verirrung eine der letzten Spuren, die der fp<^ amerikantfche Krieg auf dem Gebiete der Mode i" gelassen hat. ^ — (Komische Firmenschilder.) Die'^ rore» theilt folgende Laden-Inschriften mit, von ^ sie versichert, dass sie wirtlich und thatsächlich in ^ existieren. In einer Straße der ehemaligen Bantie^ zu lesen: ^ «Schuhmacher, gibt zu essen und zu tr»" rasiert sauber hinten iu der Allee.» Ein Wirtshausschild besagt: ^ «Lasst Euch nicht anderswo betrügen! ^ hierher!» ,, Ein Färber endlich hat folgendes Placat "-gehängt: «Handschuhe für Kurzsichtige.» ^, «Diese Anlüudigung», schreibt die «Aurore», M uns in einen Abgrund von Betrachtungen versend ^ haben noch niemals Brillen für Einarmig sehen., ^ — (Vergiftung durch Thee) ^ Bellevue-Hofpital in Newyork wird gegenwärtig^, merkwürdiger Fall behandelt. Es handelt sich utN^ Vergiftung durch Thee. Der Kranke hat seit 1^ Jugend eine übertriebene Menge Thee zu sich genoss ,^ Er trank acht bis zehn Tassen täglich. Jetzt ist e^ Anfang der Vierzig und trinkt sogar mehr als bl . Tassen. Dabei nimmt er weder Milch noch Zucker ^. Der Patient nimmt keine Nahrung zu sich und be?^ und dass Leute, welche diese Künstler auf ihrem heimatlichen Boden zu bewundern Gelegenheit hatten, sich nicht zu erklären vermögen, warum sie iu London kalt und nachlässig erscheinen. Die Ursachen liegen nicht weit. Der fremde Küchenmeister wird in der Küche uud im Speisesaale schlecht unterstützt. Das macht ihm anfangs viel Kummer, bis er begreift, dass die Gäste zu viel damit zu thun haken, die Ausstattung und sich selbst gegenseitig zu bewundern, als dass sie danach fragten, ob das Efsen warm oder kalt ist. Denn solange die Möbel prächtig und die Gesellschaft zahlreich und ausgewählt ist, sind die englischen Gäste ganz glücklich. Wenn die Alabastersäuleu die Decke des Saales tragen, die ledernen Polstersessel gut federn und recht viele elektrische Lampen glühen, danu gilt der Gasthof oder das Restaurant als reizend. Das Futter aber, das wir in unseren theuren Gasthöfen und Nenommierdampfern einnehmen, ist fo, dass einem schon bei dem Gedanken schlecht wird. Und uusere Clubs sind kaum besser. Im Jahre 1863 schrieb Abraham Hayward: «Die besten Sachkenner stimmen darin überein, dass man umnöglich besser als in Carlton speisen könne.» Ob die Mitglieder dieses Clubs ein solches Urtheil heute noch unterschreiben würden? In Pnvathäusern herrscht dieselbe Gleichgültigkeit in den oberen Räumen, dieselbe Nachlässigleit m den unteren. Sogar unter den höheren Ständen, wo es auf Geld gar nicht ankommt, ist der Widerspruch zwischen der glanzvollen Tasel und den elend zubereiteten Speisen oft zu peinlich. Mit Aus« nähme von einem oder zwei der hohen Adeligen, die ihre Gäste fürstlich bewirten, findet man die beste Küche, wie man es wohl auch erwartet, in den Spiel-sälen der kosmopolitischen Finanzleute. In dem höheren Mittelstande ist die Schwierigkeit, eine brauchbare Köchin zu finden, bekanntermaßen groß, weil dle Engländerin, die für Lohn arbeiten muss, ein tieferes Interesse an der Kochkunst für entwürdigend hält. Um eine gute Hausmahlzeit für 8 Uhr herzurichten, müsste die Köchin früh am Nachmittag beginnen, wie Adrien «über Verschiedenes nachzudenken»; allein sie fängt erst an, sich auf ihre Aufgabe zu besinnen, wenn nur noch anderthalb Stunden bleiben. Uebrigens braucht sie sich auch nicht zu mühen und zu plagen, wenn der Herrschaft nichts daran gelegen ist. Die Dinge werden nicht liesser werden, so lange die meisten Leute nicht einsehen, dass eine gute Küche ein wichtiger Factor des Wohlbefindens lst und sich nicht Mühe geben, dass man ordentlich für sie locht. Nichts ist schwieriger, als elnem Volte einen bestimmten Geschmack aufzuoräugen. Aber wir glauben, dass die englischen Redenden sich entschlossen darum bemühen müssten, dass der Maß« stab der Kochkunst in ihren heimischen Gasthöfen gehoben würde, denn diese sind, was die Küche angeht, einfach scandalös. Wir sind in der That em großes und gutes Voll, aber bei dem bloßen Gedanken an unsere nationale Küche weint der Magen. Maöarne Hlarciffe. «oman von ^ bleiben Sie nur ruhig!» fagte er, die volle, .^< Stimme ein wenig verstärkend. «Das thun wir l" wenn wir von guten Freunden sprechen!» Sonja warf den Kopf leicht in den Nacke^ ^,< «Ich aber ganz gewifs nicht l» versicherte!/ einem Anflug von Trotz. «Dass Wladimir ein ^ / ragend begabter und kenntnisreicher Mensch lst, noch ganz andere Leme als ich!» .. ^ «Ich denke, Sie leben sehr zurückgezogen s' er ein. ^aibacher Zeitung Nr. 129. 1041 6. Juni 1899. ^ w einen, schrecklichen Zustande von Blutarnmt. Der / ist gelb, die Lippen sind weiß, der Athem ist , "niinen. Er wird von Hallucinationen gequält und ^" s'ch keiner Arbeit widmen. Ueberdies schläft er fast ganzen Tag. Man behandelt ihn mit Eisen und Hm nur kleine Nahrungsquantitäten. Local- und Provinzial-Nachrichten. Laibacher Gemeinderath. (Schluss.) H Gemeinderath Senekovic berichtete über den .Mungsllbschluss des städtischen Eleltricitätswerkes pro ^- Die Einnahmen beliefcn sich auf 40.322 fl. ^^. die Ausgaben auf 48.310 fl. 38'/, kr. und zeigt ^ somit für das erste Verwaltungsjahr ein Deficit von .// fl- 47^ kr. Infolge zahlreicher Neuanschlüsse von , Mmenten ist jedoch die Hoffnung berechtigt, dass ^ das laufende Jahr ohne Deficit abschließen werde. ^ pro 1898 ausgewiesene Deficit soll gegen seiner-' ^ Nefundierung aus der städtischen Casse gedeckt ^n. Der Rechnungsabschluss des städtischen Elektri« «tstverkes wurde ohnc Debatte genehmigt. ^, ^emeinderath Plantan referierte über die wierte Gründung einer städtischen Arbeitsvermittlungs-^.^". Der Gemeinderath hatte in seiner Sitzung vom ^, September 1897 den Beschluss gefasst, in Laibach ^Anstalt ins Leben zu rufen, welche gegen geringe , our we Arbeitsvermittlung besorgen würde. Die k. k. ^desregierung hat jedoch dem Gesuche des Stadt- Grates um Bewilliguug der bezüglichen Concession ^ dem Grunde keine Folge gegeben, weil eine solche ^ittlung gegen Entrichtung einer bestimmten Gebür ^ Erwerbsunternehmen wäre, welches den Wirkungs- ' der Gemeinde überschreiten würde. Gleichzeitig aber ^Ne he k. k. Regierung, dass sie bereit wäre, für ^"rbeits- und Stellenvermittlungsanstalt die Concession ^Heilen, wenn von der EinHebung einer Gebür ^nd genommen würde. Dem Berichte des Stadt-hMrates zufolge würde jedoch eine solche Anstalt einen h ltiaufwand von wenigstens 2000 st. jährlich erfordern, tv ^"^chl auf eine derartige Belastung stelle die ^'ieisection den Antrag, von der Gründung einer pichen Arbcitsvermittlungsanstalt vorläufig abzusehen, ^meinderath stimmte ohne Debatte diesen» Antrage zu. ^ Hamens der Stadtverfchönerungs - Section berichtete Mnderath Dr. P 0 zar über die Parkierung der Stern-!»/c ,""d stellte den Antrag, dass auch jene Parcellen, ^.l'-üher Baracken gestanden sind, ebenso eingefriedet und !e> ^t werden, wie alle übrigen. Das nöthige Material lzb^eits aus dem feinerzeit zu diesem Zwecke bewilligten y "lte bestritten worden. Die Arbeiten, die bereits in ^ff genommen worden find, wurden ohne Widerrede ^ Aicebürgermeister Dr. R. v. Nleiweis berichtete ^ den Rechnungsabschluss der städtischen Schlachthalle ^ °"s Jahr 1898. Infolge des milden Winters sei die ,M der geschlachteten Schweine bedeuteud gesunken, ^leits aber weise die Gebür für geschlachtete Kälber ^ Kleinvieh eine entsprechende Mehreinnahme auf. ^ Nechnungsabschluss weist 21.914 fl. Einnahmen ^° ^2.<)23 fl. Ausgaben, somit einen Ueberschuss von >^fl- aus. Die Verzinsung des investierten Capitals ist daher als günstig zu bezeichnen. Der Rechnungsabschluss wurde über Antrag des Referenten genehmigt. Gemeinderath Kozal berichtete über das Gesuch des Fleischhauers Johann Zajc um Rückerstattung der eingezahlten Caution von 88 fl. Dem Gesuche wurde, nachdem auch Gemeinderath Predovic dasselbe befürwortet hatte, Folge gegeben. In der hierauf folgenden geheimen Sitzung wurde Alois Zulgaj zum Praktikanten in der städtischen Buchhaltung ernannt. — (Staatseisenbahnrath.) Vorgestern wurde die Frühjahrsfession des Staatseisenbahnrathes abgehalten, welcher der Eisenbahnminister R. v. Wittel präsidierte. Der Minister theilte mit, dass soeben im Einvernehmen mit dem Finanzministerium ein Abkommen zustande gekommen sei, wonach bis zum Jahre 1903 zusammen 166 Locomotiven, 500 Personen- und 6000 Güter- und Dienstwagen für die Staatsbahnen zu liefern sind. Diese Bestellung repräsentiere einen Wert von ungefähr 35 Millionen Gulden. Dem Eifenbahn- uud Finanzminister wurde der Dank der Versammlung für diese dem Waggonmangel steuernde Mahnahme ausgesprochen. Von den Beschlüssen des Staatseisenbahnrathes sind hervorznheben: die neue Einrichtung einer Statistik des Warenverkehrs auf den Eisenbahnen; die Zuziehung von Vertretern der Privatbahnen zu den Verhandlungen des Staatseisenbahnrathes; die Herstellung eines dritten Schnellzuges von Trieft nach Wien, der vor 8 Uhr morgens in Wien eintreffen soll; die Einführung eines dritten Schnellzugspaares zwischen Wien-Innsbruck im Jahre 1900; ferner eine Reihe von Befchlüssen über Tarifermäßigungen, insbefondere für Stahl und Eifen ini Verkehre nach Deutschland. — (Lieferungs-Ausschreibung.) Das t. k. Handelsministerium theilt der hiesigen Handelskammer mit, dass laut Berichtes des Consulates in Antwerpen am 9. d. M. die Offertverhandlung, betreffend die Lieferung von Bettgegenständen, als: Bettdecken, Bett« tücher und Matratzenüberzüge, und zwar für das belgifche Kriegsministerium stattfinden wird. Die näheren Be« dingungen sind vom Informations-Bureau des l. Handels« mufeums in Brüssel erhältlich. — (Neues Postamt.) Am 16. d. M. tritt in St. Florian bei Görz ein neues Postamt in Wirksamkeit, das sich mit dem Brief- und Fahrpostdienste befassen, als Sammelstelle des Postsparcassenamtes fungieren und seine Verbindung mit dem Postnetze mittelst der vom obigen Zeitpunkt angefangen zwischen Görz und Onisca verkehrenden Postbotenfahrt erhalten wird. — (Die krai nische Aerztekammer) hat in ihrer am 30. v. M. abgehaltenen Sitzung den Kammer-Vorstand beauftragt, inbetreff der Stellung der Aerzte zur Be-zirtstranlencasse in Laibach, welche zwei Cassenärztestellen mit je 660 st. ohne Bekanntgabe der Vesetzungsbedingungen ausgeschrieben hatte, Stellung zu nehmen. Der Vorstand hat nun in Ausführung dieses Auftrages Nachstehendes beschlossen: «Die krainische Aerztelammer erblickt in dem Vorgehen der Bezirkskrankencasse Laibach eine Schädigung des ärztlichen Standes. Sie ersucht alle lammerpflichtigen Aerzte fowie die Collegen, welche der Kammer nicht angehören, keinen Vertrag mit der Aezirtstrankcncassc Laibach abzuschließen oder eine der jetzt ausgeschriebenen oder noch auszuschreibenden Stellen als Cassenärzte bei ill l^un, ja,» gab sie erröthend zu, «allein ab und M?^ wir doch auch außer Wladimir Besuch bei Üö. 'Wo kein Löwe ist, wird es dem Bär nicht schwer, "ö ö" spielen,» murmelte Etienue; dann fuhr er W . llich, lauter sprechend, fort: «Es ist nur gut, ^ lch «je mit Ihrem Freunde zusammenkommen ^> denn es ist immer ein beschämendes und nieder-^ glides Gefühl, mit Leuten verkehren zu müssen, üi^Neni in den meisten Dingen überlegen sind, weil ^ dadurch gar zu leicht in den Augen derjenigen z^nen an Wert verliert, denen man gern durchaus "^n möchte.. ^ w "la wandte ihm mit einer plötzlichen Bewegung Besicht zu und sah ihn warm an. Klvil^' Sie brauchen eine Begegnung mit Leczinski V "'^ zu scheuen!» kam es hastig über ihre tzel 'Wirklich nicht?» fragte er langsam und sein lä-^ l' glühender Blick tauchte in den ihren. «Wie »t!t> " Die das behaupten? Was Ihr Freund kann !tt.>eih. ist Ihnen bekannt; ob ich aber etwas ge->tz ^Me oder wieviel Verstand ich besitze, das muss "Mn doch erst beweisen.» 'D, ich glaube bestimmt---------» !hlua .bl"ch iäh ab, stieß einen Seufzer aus und ° erröthend die Augen nieder. !°t^Wullen Sie mir nicht sagen, was Sie glauben?» Tie schüttelte den Kopf. W^ein, nein,, wehrte sie, «Sie würden nuch nur "hen. H nm^. ^.'Wie lommen Sie nur darauf?» entgegnete er. "l ich denn das schon einmal gethan?» «Ja,» nickte Sonja eifrig, «vorhin, als ich Sie Elfenkönig nannte und Ihnen fagte, dass ich mir schon oft Ihr Bild in Madeleines Album angesehen habe.» «Habe ich da wirklich gelacht?» fragte er, wie peinlich berührt. «Gelächelt — so eigenthümlich — so — — Aber was soll das alles?» unterbrach sie sich mit einem tiefen Athemzug. «Erzählen Sie mir lieber etwas von Ihren Reisen! Wollen Sie?» «Später! Jetzt muss ich mich erst rechtfertigen!» versetzte Montesquion eifrig. «Sie sagten, ich hätte vorhin eigenthümlich gelächelt. Nun, ich gebe zu, gelächelt zu haben!» «Ah! Sehen Sie?» triumphierte sie. «Ja,» bestätigte er, «doch lag es mir fern, Sie auslachen zu wollen. Man lächelt doch in erster Linie dann, wenn man über irgend etwas Freude empfindet, nicht wahr?» Sonja nickte. «Nun, sehen Sie!» fuhr er fort. , London, 7. Juni. «Reuters Office» "^ aus Aloeinfoutaine: Hier hegt mau allgemein Ueberzeugung, dass die Conferenzen zwischen >" ? und Millner in befriedigender Weise beendet '<">" obwohl es amtlich noch nicht bestätigt wurde, "l ^ ist gestern abends ab..ereist. Präsident Stell' ^ audere Persönlichkeiten waren zum Abschleo Bahnhof erschienen. ^ Brüssel, 7. Juni. Der hiesigen Agents «Ageuce Havas» wird aus Prätoria g^ueldel. Konferenzen zwifchen Krüger und Milner in "^ fonteiue sind beendet. Bezüglich der Entscheidung" den Einfall Jamesons erklärte Miluer, das» _ Depesche der englischen Negierung unterwegs ^ welche für diese Frage ein Schiedsgericht in ""v^ bringe. Bezüglich des Stimmrechtes wurde von v Seiten ein in wesentlichen Punkten differierender schlag gemacht. Milner fand, dafs die Stini'NH Borschläge unzutreffend seien. Krüger hat die "^ die verschiedenen Vorschläge im Volksraad >" ,Gl behalt einer günstigen Entscheidung der englU, Negierung uud die Schiedsgerichtsfrage zu unlervr Die Erörterung trug einen sehr herzlichen l5h^"^ London, 7. Juni. Die «Times» bedauern,^ nach ihnen zugegangenen Informationen die Hof? ^ volle Stimmung inbetrefs der Bloemfouteiner ^"'l ^ unbegründet sei, und befürchten im Gegentheil, ^ Krüger keine Neigung gezeigt habe, deu Aiijch"^ ^ Milners hinsichtlich irgend eines der in ^"^ stehenden wichtlgen Punkte entgegenzukommen. ^ die Confereuz erwiesen haben, dajs ein b^^ Wunsch bei der Transvaalregieruug nicht "0lY" ^ sei, dann wäre es, jagt das Blatt, müßig, ocn .. der Situation, welcher England ln Süda>rila s' über stünde, zu bemänteln. Gelegranttne. , Wien, 7. Juni. (Orig.-Tel.) Erzherzog 3^ Ferdinand ist in Begleitung des Oberst Hof""" Grafen Nostitz abends in Bozen eingetroffen. i? Prag, 7. Juni. (Orig.-Tel.) Drei von "' , den Excessen in Kriesdorf Betheiligten wurden ^,, verhaftet. Die Bevölkerung ist einigermaßen bel^, — In Nachod uud Eipel erscheint der Strite kommen beendet. ,,M> Budapest, 7. Juni. (Orig..Tel.) Die v"!^ Palocsa ist bei großem Sturme abgebrannt- ^j Häufer fammt Nebengebäuden fielen zum Opfel' Elend ist groß. F Trieft, 7. Juni. (Orig. - Tel.) Lloyds «Morawa» ist am li. d. M. von Aden nach Kl" ^ abgegangen. «Habsburg» ist heute mittags l>U ^ Personen an Bord eingetroffen und sogleich ills lazareth Sau Bartolomeo dirigiert worden. ^ Vremcn, 7. Juni. (Ong.-Tel.) Nach eil"^ , verbreiteten Mittheilung der Administration des ^ Eanales ist die Pest in Egypten erloschen. ^,F > London, 7. Juni. (Ong.-Tel.) «Neuters ^ , meldet aus Apia vom 31.. Mai: Die Vertre^ , drei Mächte handeln jetzt im gemeinsamen "^ < nehmen und haben Wachtruppen gelandet. A. ^ , lische und deutjche Eonful werden am 17. d. 2"' , Europa abreisen. ./ < «erlin, 7. Juni. (Orig.-Tel.) «Wolfs M,^ , meldet aus Apia vom 31. Mai: Die deutsche" ^ ! angehörigen Hufnagel uud Marquart, die auf ^,M , der enMchen Behörden an Bord eines deutschen ^? in Haft gehalten wurden, sind in Freiheit gefetzt l^ ^ , Nom, 7. Juni. (Orig.-Tel.) Die KaminesL' ^ heute die Berathung der Vorlage über die p" O< Maßnahmen fort. Deputierter Ferri (äußer^ .^ ^ yielt eine längere Obstructionsrede, die fast l>^^' Sitzung in Anspruch nahm. Am Schlüsse der .^i> beantragte Sonino eine Abänderung der "7^ ordnung der Kammer. Der Präsident erlla ^ lverde den Antrag der permanenten Geschästsol" commission zuweisen. ^ Sofia, 7. Juni. (Orig.-Tel.) Gestern w»"^ auf offener Straße der Uestüber Lehrer Sch"^ überfallen uud uut 21 Dolchstichen verwundet- ^ > lnanow gab an, dass die Attentäter Mitgl^ > macedonijchen revolutionären Vereinigung ^^'M Petersburg, 7. Juni. (Orig.-Tel.) Die ' ^ , Telegraphen - Agentur meldet: Ganz Nujslall F, ^ yeute deu 100. Geburtstag Puschkins. Die 6"" ^ , iclt, mit welcher alle Bevölkerungsdichte" / , theNnehlneu, verleiht der Feier den ElMa!" NationalfesteK, Laibacher Zeitung Nr. 129. 1043 8. Juni 1899. M. Sllstrobe st 8 65 Toroie schwarze, weisse « farbige „Henneberg-Seide"». 45 kr. tu fl. 14-65 pet SJieter — glatt, gestreift, carriert, gemustert, Xamafte ic. (ca. 240 bevfs^. Qual. unb 2ÜÜ0 etc)*. Sarben, Stffiit« ic.) ' (47) 6—4 | Zu Roben n. Blousen ab Fabrik! An Private porto- u. zollfrei ins Haus. Muster umsrehend. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. ^« st. 42'75 p. Stoff z. eompl. Robe — Tussors und Shantungs O. Hennebergs Seiden-Fabriken, Zürioh (t u. i. Hoflieferant). Volkswirtschaftliches. ^, ^.'ailiach, 7. Iuui. Äuf dnn ljruligru Markle sind er. ?3' ^ Wagen unt Getreide, 4 Magen mit Heu und Stroh " Wagrn nnd 2 Schisse «lit Holz. ^___ Durchschnitts»Preise. MlllltPrei« MarltHrels^ vo» bls vo» b!s tz! «kr- sl.tr. fl, lr. fl. tr, , Nipr, l(x> kß 9—8 80 Butter pr. Kilo . . — 85------- - ' . 8—8 50 Eier pr. Slück . . — ,2j — - '' . 7 — 7 80 Milch p>'. L'ter - - ^ « -j — ,..^ » 6 50 6 50 Rindfleisch pr. «ilo - 64 —^ — ^M'chl . ._-------,__ Kalbfleisch » ^!62-- ^," » 8— 8 50 Schweinefleisch . —!?5 - — ^ ' lurisz > ^ _, t> - Schöpsenfleisch > -j40 —!— M . 330-'- Tauben . -'i8-!- ^f" hkltoliter 12------------ Heu sr. c, .. 178------- ^n . ^^--------!- Stroh . . . 1l?0 — »l?n . 12!-------i- Holz. hartes pr. ! Ä?^'""lz Mlo !96-z- Klafter ^40------- ^"neschmalz. — 70 >- - weiches, » 4 60------- ^ Wsch ,—65 >" Wein.roih-.pr.Hltl. --26- <«l'Nnichrr» . —j?0 -^— —Weiher. » —!—82 - Meteorologische Beobachtungen in Laibach. v^ Ceehöhe 306-2 ln. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. ^-- ___ _ , ^ ?, ^ N. l 'sZli 5" W^0" S. mäßig Vthellw. bew. > z ^»^?lb. l 735 9 j 19 7 SW. schwach l heiter _____ l ^ U. Mg7s?39 -1 j 1b 2 , SO. mäßig , bewöllt > 0 0 ^ ^"^ Tagesmittel der gestrigen Temperatur 21-4«, Nor-k> 1k 8«. . Verantwortlicher Redacteur:Nnton Funtel. l ^-«^ - ^ _____'^^.......- , Verstorbene. Am 5. Juni. Julia Veröon, Postbeamtenslochter, 3'/« Mon., Ubmat 23, Lebensschwäche. Um 7. Juni. Helena Plecuil, Tischlerswitwe, 6? I.. Domplah 11, Peritouitiö. I n> Oa rn isonssp ital e. Am 6. Juni. Johann Lello, l, u. l, Tit,.Feldwchel, 27 I., 1uli«r<,ulo8i8 pulln. Im Siechen ha use. Am 4. Iuui. Maria Udovc', Naischlerstochter, 27 I., Tuberculose. Zum Lackieren von Blechwaren. Vronze eine Anleitung, wie man sich selbst Papier leichtempfindlich machen tann; Raimund Napp berichtet über eine neue Methode zur Prüfung der Empfindlichkeit der Troctenplatten i Oberstlieutenant G. Pizzig helli beginnt eine Artikelserie über «Die Stercoslop'Photographic», Ein weiterer, reich illustrierter Aufsatz schildert eine Wanderung durch die bekannte optische Anstalt von C. P. Goerz uud gibt dabei einen bemerkenswerten Einblick in die complicierte Technik der Her-stelluna. von Objectiven. Daran schließen sich kurze Berichte aus dem photographischen Vereiusleben in Wien, Graz, Salzburg, Hamburg und Dresden, eine Bücherschau, Notizen aus der Praxis sowie auch ein Briefkasten. Ein von Wilh, Müller auf« genommenes Bild der Nrenta-Gruppe schmückt oas Heft als itunstbeilage. Lechners Mittheilungen erscheinen jeden Monat; der Preis diefer Zeitschrift einschließlich der Versendung beträgt nur 1 st., und es kann jedem Amateur»Photographen diese gehaltvolle Zeitung nicht dringend gcnug empfohlen werden. Probenummern werden von der Firma R. Lechner (Wilh. Müller), Wien, Graben 31, unbcrechuet versaudt._____________(^256) Dautsagmlg. Für die vielen Beweise herzlicher Thriluahme, welche mir anläfslich des Hinscheidens meines innigst« geliebten, unvergesslichen Gatten, des Herrn Anton Mischer entgegengebracht wurdeu sowie für die Betheiligung am ^eichenbegängnisfe und für die fchönen Blumrn-spenden fpreche ich hicmit in meinem und im Namen meiner unmündigen Kinder den herzlichsten Dank aus. Laibach am 8. Juni 1899. Nloisia Vntscher. ' garantiert echte I Wtenberger und Sauritscher Weine " vom Jahre 1868 aus den Weinbergen des fierrn f. Jurza in Pettau j»j in 7/,o-nter-Bouteillen ä fl. !¦— (2203)6-1 § ^ bei jffot. Stacul, Micatessen-Jtonölung in Laibach, , zu haben. Sj v ¦%* Uebernehme jede Qarantie für die Echtheit der Weine. "fW {i%%) B-3 1226/99. Razglas. Bm °'* se vpeljava amortizaeije k L Pn zemljišèu Marije Starman iti 4iebov h. št. 2, vlož. St. 1 ad Žlebe ^p1 zemljišèu vlož. št. 63 ad 2lebe ^Vftopravno vknjiženih terjatev 8 j aJa Jamnik iz zadolžnice z dn6 Ur embra 1806 v znesku 294 gld. 2 UriAlrx ^aneza Starman iz pogodbe ^9 15. sepiembra 1806 v znesku ^o? ^V« kr. konv. den. ter se W6 vse one, kaleri si prisvajajo \i pravice do teh terjatev z do- K0st», da Lste ^ ^o l. junija 1900 ^ J?ütuvü dokažejo, kakor bi se %i»KÜa zopetno pru.šnjo dovolilu ^hl /asJavne pravice za te ter-^' zastavljenih zemljišèih. l%\ f11"' okiaJn» sodnija v Ljubljani, v!?«_VlIf due 26. apnlu IH09. 6. oražbeni oklic. ^kr? Za'ltevanJu Marije Korošec iz l|fi'n»V?a l)ri Višnjigori, okraj Za- Sols'1621- Juniia 1899' Wrne ob n- uri> Pri sP°daJozna* lt'$Q i! sodniJi» dražba posestva vlož. ^jj k^t- obè. Trebeljevo s pritiklino Nepremiènini, ki jo je prodati na dražbi, je doloèena vrednost na 3702 gld. 50 kr. Najtfiaujži ponudek znaša 2468 gld. 34 kr.; pod tem zneskom se ne pro-daje. Dražbene pogoje in list ine, ki se tièejo nepremiènin (zemljiško-knjižni izpisek, hipotekarni izpisek, izpisek iz kataslra, cenitvene zapisnike i. t. d.), smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj oznamenjeni sodniji med opravilnimi urami. Fravice, katere bi ne pripuSèale dražbe, je oglasiti pri sodniji najpoz-n^je v dražbenem obroku pred za-èetkom dražbe, ker bi ^e sicer ne mogle ra/A-e'javljati gled6 nepremiè-nine same. 0 nadaljnih dogodkih dražbenega poslopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiènine pravice ali bremena ali jih zadob6 v teku dražb.nega poslopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodnij', kadar niti ne stanujejo v okolišu spodaj ozname-njene sodnije, niti ne imenujejo tej v sodnem kraju stanujoèega poobla-šèenca za vroèbe. Doloèilev dražbenega obroka je zaznamovati v bremenskem lislu vlož. št. 20 za nepremiènine, ki je je prodati na dražbi. C. kr. okrajna sodnija v Litiji dne 17. maja 1899. GeschäftS'Uebenitahme. Ich beelue mich hieinit liöilichst auzuzeigen, dass ich das 5p Rudolf Schmidtmayer'8Che Seilergeschäft ^j St. Petersstrasse Nr. 33 in Laibach übernommen habe und stets bemüht sein werde, die alten und neuen P. T. Herren Kunden mit bestens und solidest ausgearbeiteter Ware zu mäßigsten Preisen zu bedienen. Mich ergebenst empfehlend, hochachtend (2254) 4—1 «V. IV. JLdami69 Seilermeister. Infolge Beschlusses des Gläubigerausschusses wird die auf den 8. Juni 1. J. angeordnete Versteigerung der Mehl-, Getreide- und Heuvorräthe aus dem Concurse Janko Traun auf 14 Tage, d. i. auf Donnerstag den 22. «I imi, übertragen. Dr. Otto Vallentschag (226e) Massaverwalter. Oesterretchlsch ungarische Zank Beider am 5.Juni 1895> vorgenommenen Verlosung wurden ausgelost: an 4"/uigen, 40V,jährigen Pfandbriefen fl. 1,115.300-— und . 4°/„igen, 50jährigen Pfandbriefen st. 491.9U0-—. Die am 5. Juni 1899 gezogenen Pfandbriefe werden vom l. Ostober 18W an sowohl bei der Hypothekar-Credits-Oasse in Wien, als auch bei allen Bankanstalten ausbezahlt. Das Uummernverzeichttis der am 5. Juni l. I. gezogenen, dann der aus früheren Ziehungen noch unbehobenen 4"/<>igen Pfandbriefe wird von der genannten Casse und von allen Bankanstalten auf Verlangen unentgeltlich ausgefolgt. Die Verzinsung verloster Pfandbriefe erlischt mit dem der betreffenden Verlosung zunächst folgenden Coupon-Termine, daher bezüglich der am 5 Juni l. I. verlosten Pfandbriefe am 1. October 1899. Wien am 8. Juni 189^. Ü2.Nt2 Gouvcrnlur, (2267) Gentrallith. Oeneiallccretär. Laibacher Zeitung Nr. 129. 1044 8. Juni 1899. Course «uz der Wiener Börse nom 7. Auni 1899. N^ dem «Men«« Course»« Geld Ware zllllltS'Hnithtn. >p/u Vinllüillichc Renle te,i rcrz, F-i>c>,ar.August lU« i.0 100 70 „Silber verz. Iä,il,,r ,)»>! lO, 0 »<, „ ,, .. ^Iftnl l^cl^^c, lu« 4<> lU<> «<, l«ü4er 4»/„ Ltaattlust 2!»0 st. t?i üu t?» t0 18«0er »"/<> „ «anze b0«> fl, l29 — 13» i>^ 18ti«er b°/, .. Fünftel 100 ft, iö? — «? k! »8U^er Staalilofe . . i-- »49 — l»»/« vesterr, Voldrente. steuerfnt »»0 0» 1«>) 2z 4"/« blo. Nenlc i„ Nrunenwähr., steuerfrei fü,li!w>nonrn Num. l00 4< 100 S» dto. dtu per Ultimu . . 100 4« 100 «0 >'///»österr, Invrsliüunsgleilt« ftr 200 Kronen Nom, . . »?'»» 8? 4t> V schltlbungen. »«lubelhlial,!! i» W„ steuerfrei (div, St,>, sür 1U0 ft, G, 4"/« 118 80 119«" ssraüz.Iusel ^ahn !n Eilbei (div 3t.) f. 100 ft, Nom, !i>/<°/, llli bI 1«»: b< Nndu!ssl>nhn 4"/,. in Kconenw. steuerf, (dlv. St.), für 200 Kr. Num.........9880 99^0 Vurarlbergual,!, 4°/, I, Kione»»- slcuec!,, <«» u. «000 »r. <. «uu »r. i»t»m..... »» — 9S?0 Zu GtalltSschuldvtrschrelbun» gcunbgeslemp.Elstnb.'Actie». EU!.ibs!l)l>a^,i ^!uo fl, «M, l,', °/^ von liUW st. 0. W, pr. Elück . »54-— »«50 dtu. ^lüz.Uudwc!» »00 ft. 5. W. i>'//°........«34 «»«85 2t» dtu. l-alzb,°T..V.,uofl.«W, »n- „« - Gel» Wure Vom Vtaate znr Zahlung Übrrnunxnenl . Pi iur.» lIl>N>ialil!nen. llli!llb!l!,!»at>» 6»)« u, 3(XX» M <'/,, üb ll>',, rlhliul,n, 40U u. »000 M, »«U M 4"/«...... !1»75 :<9 2l> ffroiiz vlojef A,, Uudwl« > Nah«, diverse Enlcte li9 6^ :>!o. dtu, per Ultimo , . . . Ns4<>119 6<> l,!u. Nente <« Kruiisowälir., 4»/^ stllu'rir!»! s,ir 20»Klomm Num, 97 - 97 »N 4"/u bto, dlv, pll Ulümo . > 97' - 97'2,! ot° Bl. 8«-^ d>°. bto. Silber ion fl,, 4>/,"/. l — l«l 8« r>t». Olaals Obl<«, (Ung, VNb.) v. I. l«7<->, 5"/„..... izs,.,<> ,20 «> t>io.4'/,»/nsÄ>a!lire8<,l Abl, Obl lo0'»<> t«l 20 t>!o. Pl«m,-«nl. t» lUU fl. ä. W. M, <^i ,61 »<„ dlu. k 50 fl. ü. W, M 5s> izi - Tlieih Reg.-Lose 4»/. W«, ft, . «»^«9 Grundtntl.' Gbligatiane» (ftlr IN« fl. EW.). 4«/, ungarlfcht (IM, fl. 0. W.) . 95- 9«- 4°/, lioat» 65 «nlehen der Stnd! (Yörz . . li«' - —'— Änlchen d, Elcl?! ,«m^ittde Wien l(»3 b^> U'4 »<> ')I»I«hcn d, Eladl^eiücinbe Mt» (Silber ub« lamirn Ä:,l d, Vtadtgm, M«n 179 ?>, ,8^ ?', «ursebau-ÄuIchn», »nloick, 5"/, !lyo7ü^ — — 4«/. lt«u«l S«lb««.Auletzn! . ^ ^,^j ^ n >5e>d Wn.-? Psnndbrleft ! ^für l> »v^ d»2, Präm,,3chldu, 3",^, I. Ein, il9'5U >L,> z!'> t^ t>to »"/„. l! «> i,«2^ '^ ösll lr, llündcc Hyp, Anst, 4«/« W'80 lo« so Oesl uiig, Ban! verl. 4°/^ . . l»x» 20 loi'2» btu. dto, 5 Zpu«llsle,l.«st,. 3UI, 5>/,°/<,vl. ,»5^9 ,, Priartt8t«»Pl>ligaNonen (!»s I0U fl.). .'ferdioc,!,^ ^»rdl'a'.,,, «m lö«S wa-i»,' l»1 ö«' l7ss!,'r>, '^u,.'',^.'s!!»>h!! , , XU» l!Uö> 5!l!!,<»»»",„ilssrc«,b"('p,Vt. ^,4 — 21« — Tüddah» 3"/„ l» grcs. i l, 9 h»> b!o, l,"/.,ll2»ufl. p. 1»wfl. ^«»^ l«8 Uxg. «aliz. Äahu..... ,06 — iu«< ?5 4'/, Uillellrain«! Vahn» w») Dank'gllien (per Stilcl). «lnglo vest. Ä»l>l 2UN fl. 60°/« 27? ?s, Äuc>«.-Äilst.,0est..^0!>ll.L,jU"/, 4 « — 4W. (lrdt-Nnst. f. Hand, u, G, 10« ft »°« ^^ 3»» . dto. blo. per Ultimo Lepldr. »5^ üu 3, liüro' u, «lassenv,, Wiener, i!M! fl. »b°, — i!>,?' Hupothelb.. 0est„ UUU fl. 85"/„ «. 96 - :ecl^tl 5> Oefterr.'Uiigar. Vanl, «UO fl. . 91« - »,9 - Uoionbanl 200 fl..... Hxo-. z^l- »nlehiibanl. «lll»., «a ll. . -?l - i.z - Äll» War, ^i!ttruel)u>u^en (per Tlück), Aulsig.Tcpl E!!>n!,, 300 fl , >'Ü0 >«»'" Wl>m, «ucobalii! l5U f! . «47 ü«, ^^ - Blllchticlimbl'r (5>i, ül>" »! ^M l28N 1630 dlu dtu l> 2>'» ,! , «29 - U»0 — Duuail ' 2>n»Pj!>t,ilsal)l^ U, Du^!«odei,l'l!chi-r>i,''U ^>»!l 2, ?s'— 8„ — ,)eibi',a,!d«'^tuldd, ll>!>,,,^ ^',M. '-345' l,85>ü Ür»ib, C^ruuw,' I^slli !ti>>'!ll>,» ^»lllchaft 2> !I, s, ^49 5vi »5,» »z blu, d!u, (lit l^> 23 > N «54 üc UragDüler 5,o fl. 2. , 100 50 1N1>l>' Htnat«eilr„bal>» 200 fl, L, . »»>' l0 »59 b<> öüdbalm ^>a fl, 3..... «K ?s» «7 2!> Äübnurdd Vrib -B ^0<> ,1 OM, «00 — »^1."- Tramwny Ges.,Wr, l7<»f!,ö,W, — — -— dto Em ,»87, 20» sl, , . 49« —4öt — Lcamwui, Ms,, Neue Wr,, Prl». ritü!« ^Iclie» l«0 fl , , . !?