. "HzzU lt .»/' V8K. Donnerstag am «3. Dezember »8HK IT------1-7^—^ und Feiertage, täglich, und loftct sammt den Vcil^lN im Comptoir g>> »zjährg l l st., halbjährig oft. ^> kr., mil Dl< Laü'ach.r Zc.tu.,^ "lch >' ' ''^ ' ' ^t, 7 ^ ^ »all'j. "rig '/ ft. F >r o„ Z«'^llm,.^ >,.'., Hau^ siud halbjähci,; ^U l>. mchr zu ottrichtm. Mit der Post port.. 3 halb ährig 7 si. ^. lr. - Inflation sg.l',', h r fur mn- Zpa!tcn,nlc °>.r .m N.m» dcrst.brn. für m.< '^? «^sch^tm^ ^ ^ ^ n'l' l lr.r damalige 5 fr. C, M. Im'"r.Uc bis ,2 Hcil funden. Am 52. Dezember l.I. wird in der k. k. Hos--und Staatsdruckcrci in Wien das Xl.V. Stück des Ncichs. Gcsch'Vlattcs ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 210. Den Staatsvertrag zwischen der kaiserlich österreichischen Regierung und dcr schwcizcrischcn Eidgenossenschaft vom 17. Juli 18Ü6, worüber die beiderseitigen Ratifikationen von» 20. November 18N.l zu Vcrn ausgcwcchsclt worden sind, übcr die gegenseitige Auslieferung von Verbrechern. Nr. 211. Den Erlaß des Iustizministcrinms vom 3. Dezember 1856 — wirksam für alle Krouläu» dcr, mit Ausnahme dcr Militärgrenzc —^ die An« schaffung von ^cinlüchcrn für die Untersuchungsge» fangenen betreffend. Nr. 212. Den Erlaß des Finanzministers vom 6. Dezember 18^ii, womit die Vcrzehrungssteuer uud der Gcmeindcznschlag für das in die Residenzstadt Wicn eingeführte Rindfleisch herabgesetzt wir?. Nr. 21A. Die Verordnung dcr Ministerien des In> ncrn, der Justiz und des Handels vom 8. Dezember 18^'> — wirksam für Tirol und Vorarlberg — betreffend das Vcrfahrcn bci Gruildeiulösungcn für Staats'Eisenbahnbautcn. Nicu, am 11. Dezember 18i,l!. Vom l. k. Redaktionsburcau des Rcichsgcset)blattcs. Richtalllllicher Theil. Vom südöstlichen Kriegsschauplatze. Nachdem die „Times" mit Schärfe die Thatlo« sigkcit der verbündeten Armeen scit dem 8. September gerügt und dic Verantwortlichkeit dafür ausschließlich dem französischen Oberbefehlshaber zugewiesen hat, faßt dcr «Globe" nochmals die Gründe zusammen, welche dieses passive Verhalten entschuldigen. Man habc die Kriegführlmg im Orient vom Anbeginn an vielfach einer die Eigenthümlichkeit scmer Verhältnisse nicht beachtenden Kritik unterzogen. Icttt finde man es unerklärlich, baß die Russen, nachdem Sevastopol gefallen, nicht innerhalb zehn Wochen ganz aus der Krim vertrieben worden scicn. Aber die angeblichen glänzenden Gelegenheiten zur Vernichtung des Fein» des seieu gar nicht vorhanden gewcjcn. Die Verbün» detcn hättcn doch znnächst ihre Eroberung festhalten müssen. Nicht eine Garnison sei aus Scbastopol ab> gezogen, sondern eine ganze Armce. die sich durch den rechtzeiligcn Rückzug die Verbindung mit eincr andern Armce gesichert habe. Zwischen den Verbündeten uud der geschlagenen Armee liege eine tiefe Meeresbucht, dic von einem mit Batterien bespickten, steilen Klip» pcnabhangc gcschlossen wcrde. Vcidc Flanken dcr feindlichen Posilioncn scicn durch rauhe Defilecn gc« dcckt. Sie würden liaben umgaugcn wcrdcu können, dic eine von Enpatoria, die andere von Kaffa aus, abcr zuvor habe mau Uch uicht nnr Balaklawa und Kamicsch. sondern Scbastopol selbst völlig sichern müs' sen. Ailgcnommcl,, es hättcn sich zwischen Eupatoria und Simphcvopol auf dcr anderen Seite keinerlei Schwierigkeiten gezeigt, ft ware es dcn Verbündeten doch in der verfügbarcu kurzcn Zcit unmöglich gcwr« scu. dic drei gcuannten Puilkle zu sichern und zugleich nach deu beiden andern eine genügende Truppcnmacht in Vcwcgnng zu scheu. Ucbcrdicß düvfc mau nicht vcrgcsscn, daß dcr Witlcrungsstanb cm U!'.gcwöhnli> chcr gcwcscn sei, und daß man am 8. Scptcmbcr uicht auf cine zchnwöchcullichc Dauer des guten Wct. tcrs sich habe Rechnung machen können. Auf der Kartc sci es leicht, vou Kassi cincrscits und von Eupatoria andcrcrscits grgcn Simphcropol vorzurücken; in dcr Wirklichkeit abcr scl es andcrs, und man habe darauf Rücksicht zn uchmcn. wie viel Zcit man ge> bralicht habcn würde, nm in K.ch'a cine Operations» basis zu organisircn llnd durch die Steppe hindurch in ciucm vcrödctcn Lande sich von Position zu Posi» tion durchzlischlagcn und andcrcrscits vou Eupatoria aus durch ein durchaus wasserarmes Terrain vorzu. rückeu. Mau habc es leicht, dcn General d'Allonvillc zu tadeln, abcr cs sci nicht billig, drn Umstand all« per Acht zu lassen, daß sich jenseits Sak lcin Nassrr fand, nnd daß bci Tschobatar 40—^0.000 Manu in mit schwerem Gcschnl) armirtcn Verschanzungen anf> gestellt waren. In Betracht des launischen Kliuia's dcr Kriin und des Mangels an örtlichen Hilfsmitteln nnd bcsondcrs an Wasser sci die Bewegung am obern Belbek die einzige gewesen, die einige Aussicht auf Erfolg darbot. Diese Bewegung sei gemacht worden und man habe crkundct. daß dcr Feind in einer starken Stcl> lnng bci Airgul am linlcn Ufer des Bclbck steht. Hätte man diese Stellung angegriffen, so würde das angreifende Korps von den Russen bei Albat in dic Flanke genommen und aller Wahrscheinlichkeit uach zurückgeworfen worden sciu. Die verbündeten Generale scicn übcrdicß mit den Schwächen ihrer eigenen Stellung am besten bekannt, und daß ein russischer Angriff von Iukcrman und dcr Tschcrnaja hcr zu befürchlen gcwescn sci. ergebe die Koutrcmandirung der Einschiffung der Hochländer»Division nach Eupa» toria und die Konzeüttining dcs, Hauptheercs im Be> reich dcr Tschcrnaja. .Oesterreich. Wien, 10. Dczcmbcr. Mit Rücksicht auf eine Wiener Korrespondenz in dcr „Allg. Ztg." und auf einen Artikel der „Ost'Dculschcn Post" erhält die „Austria" von dem Hcrrn Vizcprasircntcn Ritter v. Hock die folgende Millhcilnng: Ein Korrcspoudcnzartilcl aus Wicn in dcr „A. Allg. Ztg." und ein Artikel dcr «Ost.Dentschcn Post" vom 8. d. M. veranlassen mich, die gecdrte Nk« daktion um die Aufnahme folgender Erklärung zu bitten: Die Vertretung Oesterreichs bei der Pariser In» dustricauöstcllung d. I. durch die vom Handelsmini' stcrium gewählten Ausstcllungskommissärc und dic von dcmsclben über dcn Vorschlag dcr Handels« nnd Ge« wcrbckammcrn nnd dcs Wiener Zcnlralcomitü bc< stimmten Mitglieder der iulernationalen Jury ist in allen Vczichungen cine so cntsprcchrlldc gewesen, daß ich cs als cine unrichtigc und kränkende Voraussez» znng bczcichncu muß, wenn in jenen Korrespondenz« artikeln behauptet wird, daß die Ergebnisse dcr Aus> stcllung für Oesterreich sich günstiger gestaltet hältcn, falls ich eincr jcncr Ausstclllliigskoinmissärc gcwcsen wärc. Wenn durch jcnc Ergebnisse mauchc gcrcchte An» sprüchc nicht befriedigt wnrdcn, so licgt dic Schuld nicht an dcn Vcrtrctcrn OcstcrrcichS. sondcrn an dcn» jcnigcn Vcrtrctcrn andcrcr Natioucn. wclchc sich mit ibncn nicht zu cincm cingrcifcndcn Protcste gcgcn ciue Maßrcgel vcrcinigen wollten, durch wclchc im letzten Augenblicke die von dcn einzelnen Klassen uud Sck» tioucn nnd dcr Vcrsammlung dcr Klassenpräsidentcn sclbst zuerkannten höchsten Ehrcnauszcichnungcu gegen die Reglements dcr Ausstellung dcr iiiappcllabcln Ent. schcidlliig cincs Comit«'' nntcrzogcn wurdcn, in wel> chcm bloß Frankreich. England und Bclgicn vertreten warcn. Wicn, den l). Dezember 186/l. Dr. Karl Niltcr.v. Hock. — Folgende Hcrrcn crhicltcn voni h. Finanz» Ministerium die Bestätigung als Vcrwaltungsräthc »«3« der österreichischen Kreditanstalt: Dir Fürsten Schwär, zenbcrg. Aucvspcrg. Fürstcnberg; Graf Otto Cbotek. Louis von Haber, Baron Nothschild. Leopold Lämcl. Franz Graf Zichy. Johann Graf Varkozy. Freiherr Rndolph von Erggelet. Franz Eymuth (fürst!. Schwär-zeubcrg'scher Hofrach). Johann Mayer (Chef des Hauses Stamct) H.' Comp.). Alerander Schöller. Jonas Königswartcr. Eduard Wiener, Leopold von Ncrtheimstein; Dr. Gustav Höfken, Theodor Horn» bostl, Westenholz, Dr. Johann Bapt. Zngschwcrdt, Moriz Goldschmidt. Regicrungskommissär ist der Herr Ministerial' rath Brentano. — Der „Monitenr" vom 7. d. M. enthält ein kaiserliches Dekret, durch welches der k. k. Ministerial' rath. Dr. Karl Ritter v. Hock, zmn Offizier der Ehrenlegion befördert, uild das Iliry'Mitglied Robert Krach in Prag znm Ritter der Ehrenlegion er« nannt wird. Wien, 1l>. Dez. Heute winde dir Snbskrip' tion auf die noch verfügbaren Aktien der Kreditanstalt für Handel und Gewerbe eröffnet. Der Andrang war sehr bedeutend - schon in den frühesten Morgenstunden reichte die Kette der Snbskriplionslustigen von dein Seitenthor des Nationalbankgcbändes in der vorderen Schcnlcnstraße dnrch die Lowelstraße bis ans den Mi> lioritenplas. -- Der Direktor des städtischen Zimentirnugs» amles in Wien, Herr Karl Numler, begibt sich in diesen Tagen auf Veranlassung des Herrn Finanzmi» nisters nach Berlin, nm dort eine genaue Vergleichung der östcrr. Mnnzmark mit jener der deutschen Zoll» Vereinsstaaten vorzunehmen. — Wic wir vernehmen, ist den politischen Ve> Horden die Weisung zugegangen, die Emleitung zu der im Monate März k. I. stattfindenden Relrntirung zu treffen. — Der k. l. österr. Gesandte in St. Petersburg. Se. E?z. Herr Graf Valentin Esterhazy, macht heute seine Abschiedsbesuche bei der hiesigen Diplomatie, und wird die Reise auf scincu Posten nach St. Pe> tersburg jedenfalls noch im Laufe dieser Woche an-treten. — Ueber die Betheilung der Armee mit den neuen Handfeuerwaffen berichtet die «Mil. Ztg.-Diese Mittheilungen beruhten auf cinrm Irrthnm und beeilen wir uns. ans vollkommen verläßlicher Quelle denselben mit Folgendem gut zu machen: Es wird die ganze k. k. Armee mit durchaus neuen Handfeuer« waffen ausgerüstet werden. Sämmtliche Läufe sind mit Zügen versehe», Projektil uud Kaliber, sowie die Kapselfeueruug bei allen gleich, und nur die Lauge ist bei den verschiedenen Truppengattungen zweckeut» sprechend verschieden. Die Konstruktion der Patrone und Pnluerladung ist für alle Fußtruppcn dieselbe und nur die letztere bri der Kavallerie entsprechend gc> ringer. Mit der Vctheilung wurde bereits begonnen und sind bis jeht sämmlliche Iägcrtrnppen seit Monaten mit dieser neuen Handfeuerwaffe versehen; bei der Linie, der Grenzinfanteric und den Ertrakorpö. ist die Abfassung in vollem Gange und dürfte in fünft-halb Jahren beendet sein. Ueber das System und seine überwiegenden Vortheile dürfte scinlr Zeit aus kompetenter Feder ein Näheres veröffentlicht werden, was wir alis dein Grunde bemerken zu müssen glauben, damit allenfalls früher auftauchenden Vcschrci' bnngen dieses Systems, an denen es nicht fehlen wird, eine unverdiente Beachtung nichi geschenkt werden möge. — Bekanntlich besteht ein Vcrmachtniß der Kai> serin Katharina II., wonach ihrer Vaterstadt Stettin von jeder m Rußland geprägten Medaille ein Ercm> plar — in Gold — zngcstellt werden muß. Die höchst reichhaltige Sammlung ist neuerdings noch um ein kostbares Exemplar vermehrt worden. (5s ist die Gcdächtnißmedaille anf den Tod des Kaisers Nikolaus, die 30 Friedrichsd'vr Goldwerlh hat. — Von Seiten der türkischen Negierung ist. wie dem ..Frankf. A." berichtet wird, durch Vermittlung eines Wiener Handelshauses bei mehreren Frankfurter Schuhmachern die Anfrage geschehen, ob sie geneigt seien, die Licfcrung von 0<>.0l)0 Paar Militärschuhcn nebst ledcruen Gamaschen. und zu welchen! Preise zu übernehmen. Dieser Anfrage war ein Mnsterschnh beigefügt. Die Antwort soll bejahend ausgefallen und nach Wien telcgraphirt worden sein. — Ueber das Befinden der Prinzessin Amalia von Sachsen ist am 7. d. M. das leltte Bulletin aus« gegeben worden. Die Prinzessin fühlt sich fast völlig wieder im Besit) ihrer früheren Körperkräfte, das reä'te Auge sieht in Nähe und Ferne dentlich nnd erkennt auch die Gegenstände schnell - die Entzündung drs lin« ken Auges nähert sich ihrem Ansgange. — Der ausgezeichnete Maler Hrahmauu. Kustos oer Prager ständischen Bildergallerie anf dein Hrad» schin, entdeckte im Repositorium derselben ein durch Alter unscheinbar gewordenes Gemälde, welches nach gehöriger Reinigung sich als eines der schönsten Werke der ältesten Rafael'schen Schule darstellte. Vor der sehr lieblichen Madonna, in siNender Stellung, steht das Jesuskind. beschäftigt, Trauben auszudrücken, neben ihm der heilige Johannes in derselben Beschäftigung. Der heilige Joseph, zuschauend, schließt die Kruppe. Das berrlichc Bild ist bereits hierher in die Belvedere' gallcric gesendet, wo es rcstaurirt werden soll. — Die „Karlsrnlier Ztg." erklärt die Nachricht, daß die Gesandten von Oesterreich lind Frankreich ans Alllaß des noch nicht ausgeglichenen lireblichen Kon-fiiktes bei der großhcrzogl. Regierung Schritte gethan hätten, für unbegründet. — Der niederösterreichische Gcwerbevcreln hat 4 Preise, bestehend in goldenen nnd silbernen Vereins» Medaillen, für vollkommen gelungene, den französischen gleichkommende Appretur von Seidenstoffen in Wien ausgeschrieben. Die Wiener Appreteure, welche sich um die Preise bewerben, haben ihre Erklärungen bis 1. Februar, eine Parthie der appretirten Waren aber am 1. Dezember abzugeben. Deutschland. M ü n ch en, 6. Dez. Gestern Abend nach 8 Uhr ist Se. Erzellenz der hochw. Herr Erzbischof von München'Frcising. Graf Reisach. von hier nach Rom abgereist. Eine große Menge Menschen haile sich in und vor dem erzbischöflichen Palais eingefundcn, um dem theuren Oberhirtcn noch die lettten Segenswün' schc für seine Reise zuzurufen. Im erzbischöfiichen Palais fanden sich gestern den ganzen Tag über ein» zclne Personen und Deputationen ein. nm den hochverehrten Oberhitten noch ein. Mal zu seben. ihm zu der bevorstehenden Erhebung Glück zu wünschen und zugleich dem allgemeinen Schmerz über dessen Schei« den Allsdruck zn geben. Vorgestern hatten sich zu diesem Zwecke u. A. das Domkapitel, dann Deputa< tioncn des Vinzenz» wie des katholischen Gesrllcnvcr» eins eingefunden. Frankreich. Pariser Blätter vom 7. Dezember beschäfli» gen sich insgesammt mit den Konjekturen. welche sich an den Wiederbeginn der diplomatischen Saison knü« pfcn. Merkwürdigerweise ist die Sprache jencr Blät« ter gegen Nnßland seit einigen Tagen um sehr vic> les milder geworden. Der „Eonstitulionncl" mahnt Nußland dringend, nachzugeben, indem es nach dem Fcldzuge des künftigen Jahres sicherlich nicht mehr in so günstiger Lage sein werde, den Frieden zu schließen. Rußlands Ehre sei mwersehrt geblieben und weit entfernt, in Demuth unterhandeln zu müs> sen, vermag es noch immer sein Prestige für die Gegenwart nnd seinen Einfiuß für die Zukunft zu retten. Möge es sich jedoch wohl in Acht nehmen, die Rathschläge der Klugheit von sich zu weisen! die Wcstmächte hatten beim Beginn des Feldzngcs erklärt, daß sie weder eine Vergrößerung ihres eigenen Gc« bietes, noch Rußlands Rnin bezwecken wollen. Bis jetzt wnrdc der Kampf, welcher Europa geschieden, dnrch leine jener Leidenschaften nnd selbstsüchtigen Interessen. welche den Kncg erbittern und verewigen, getrübt. Noch sind die Völker nicht vom leidenschaft» lichen Hasse gegen einander enüllt, noch ist weder eine Nebenbuhlerschaft der Personen oder irgend eine Gcbietsfragc anf die Oberfläche gelangt. Dieser Krieg, den die Westmächte auf ein gewisses Terrain beschränken wollten, würde jedoch die gezogenen Schranken sicher durchbrechen, falls Rußland nicht nachgeben werde. Die verbündeten Armeen werden, wenn es sein muß. bis nach Petersburg marschi-ren. um den Frieden zu schließen. Sie werden nicht mit Rußland und den Elementen um den Ac° sit) unfruchtbarer Steppen oder um die unbcwohnlcn Berge der innern Krim kämpfen, sie werden den Krieg an der Donau beginnen. Der erste Kanonenschuß in deu Fürstcnthümern wird Oesterreich zur That r^> sen nnd Preußen zwingen, sich auszusprechcn. Großbritannien. Folgendes ist der Wortlaut der Eity-Adresse, mit welcher der König von Sardinien am 4. d. in der Guildhall begrüßt wurde: «An Se. Maj. den König von Sardinien! Mit huldreicher Erlanbnig Ihrer Maj. wünschen wir — der Lordmajor. die AI> dermen nnd Gemeinen der City von London, versammelt im Gemeinderathe. Ihrer Maj. unsere herzlichen Glück» wünsche zn Ihrer Ankunft in diesem Lande, als der geehrte Gast unserer vielgeliebteu. sehr hlildreichen Königin, darzubringen und sprechen im Namen unsc« rer Mitbürger und unser selbst Ihrer Majestät nnse< ren wärmsten Dank aus für den willkommenen Be« such in unserer Stadt, mit dem Sie sie lieutc zu dechreu geruht haben. —- Wir begrüßen freudig die Ankunft I. M. als einen glückbringenden Beweis für die Ausdehnung jener neuudlichen. innigen Beziehn,,« gen, welche dieses Volk mit allen Nationen zu unter' halten wünscht und welche durch den herzlichen Verkehr der Monarchen, den Austausch gegenseitiger Höf» lichkcilcn und den Fortschritt einer ungehemmten Han-delschäligkeit von Tag zu Tag enger geknüpft werden. — Wirelblicken in Ihrer Majestät den Repräsentanten einer langen Reihe erlauchter Souveräne und freuen uns, auf ihrem Throne einen Mann zn sehen, der in der gegenwärtigen gewichtigen Epoche sich mit sci< nen Heeren den Waffen Frankreichs. der Türkei und Englands anschloß und der nicht nur seinen Wunsch eingestanden hat, Theil zu nehmen an dem Trium« phc jener erhabenen Prinzipien, für welche dic ver« l'ündeten Mächte jetzt kämpfen. sondern der auch. be» seelt vvn den edlen Gesinnungen seines Alpenvolkes und den Ueberlieferungen des savoy'schen Hauses, sich heldennlüthig auf die Seite des Rechts und der Zi> vilisation geschlagen hat. entschlossen anszuhalten, bis ein dauerhafter, jeden» Volke seine angestammten Rechte, verbürgender Friede erreicht sein wird. — Mit feierlicher Dankbarkeit gegen den allmächtigen Lenker der Geschicke denken wir an die ununtcrbro« chcnc Reihe von Erfolgeu, die ein Beweis waren von der überlegenen Macht und Tapferkeit der vcr< bündeten Heere und Flotten, an deren Seite die Waf» fcn Sardinien's eine so hervorragende Stelle cinnah« men und getragen wie sie, inmitten unglaublicher Anstrengungen und Mühseligkeiten stets waren von dem hohen Gefühle der gerechten Sache, für welche sie einstanden. — Unscrc gnädigste Monarchin und ihre erlanchten Verbündeten trachten, ungeblell« det durch den Glanz wiederholter Triumphe uno un« unterbrochener Siege, nach nichts weiter als die Rechte der Völker zn wahren, und einen dauernden, ehrenvollen Frieden zu erreichen. — Im Kampfe um dieses hohe Ziel kann unscrc geliebte Königin in gcs noch andere Empfangsadrcssen von Edinburgh. Norvich, Mk, Manchester. Liverpool u. s. w. zuge« kommen. Sie schließen sich ihrem Inhalte nach, namentlich was die Wünsche für die Erkämpfung eines dauernden Friedens betrifft, sämmtlich der Londoner City «Adresse an. — Am Abend waren die Clubbs und viele Privatgcbäudc dcr Hauptstadt festlich be» leuchtet; in Windsor aber war wicdcr große Tafel, znm Theil mit neuen Gästen, darunter die Earls of Aberdeen, Harroby und Lucau, Prinz Eduard von Sachscu «Weimar, Admiral Cochranne, Sir Harry Smith, Varon Marochetti, dcr Marquis of Laus. downe:c. Spanien. Dcr «Iubcpcndance Vclgc" schreibt man aus Madrid vom 2. Drzembcr: «In der gestrigen Cortes. Sitznng hat die Dc> mokratic ihren lctztcn Streich gegen den Kricgsmini. strr geführt; sie glaubte ihm damit den Gnadenstoß zn versetzen, täuschte sich aber sehr. Seit zehn Ta. gen halte Orcnsc eine Fra^e angekündigt, die ibm endlich gestern den Vorwand bot, uin die heftigsten Angriffe gegen O'Donncl zu richten. Die Vcrsamm. lnng hörte ihm mit ironischem Lächeln zu, während sie die Antwort O'Donneis mit dcm lmilcsten Vei> falle aufnahm. Die Demokraten sahcu cm, daß cinc Niederlage ihrer warte, und sie suchten dahcr dic Sache zll vcrtagcu. iudenl sie versprachen, heute ein Tadels. Vmnm gegen O'Donncl zn beantragen; sie-ben Dcputirte nbcr beeilten sich. schriftlich folgcndcs Vertrauens . Votum vorzuschlagen : „Die koilstitul' rendcu Cortes erklären, daß der Marschall O'Don« nel ihr vollständiges Vertrauen verdient.^ Die Dc> mottatcn botcn vergeblich Alles auf, um die Verlc> sung dicses Vorschlages zu hintertreiben. Er wurde verlesen und mit 111) gegen li Stimmen genehmigt. Tcr Lärm war während dieses Vorganges so arg gcwcscn. daß viclc Dcpxtirlc den Saal verlassen yat> ten und dic öffentliche Tribune wegen des Tumults, der sich dort crhob. geränmt werden, mußte. Einige Individuen hattcn sich an das Thor des Cortcs'Pa-, l.islcö begeben und dort wirdrholt ,.Tod dcm O'Don> "ei!" gerufen." Eine telegraphische Depesche aus M adrid vom li Dczrulbcr lalltet: »»»>^...... _________ «Die Regierung wird Verstärkungen nach ih> reu Besitzungen in Afrika absende». — Sobald dic Abstimmung über die Verfassung beendigt ist. wird Olozaga uach Paris zurückkehren und seinen Botschafter>Postcn wieder antreten. — Dcr Direktor dcr Telegraphen reist heute nach Paris ab, den Konferenzen beizuwohnen, oic dott stattfinden sol» Icn. — Die heutige Corlcs-Sitzung bot kein In« tcrcffe dar. Rußland. Man schreibt dcr „Schlcsischcn Ztg," an-3 St. Petersburg, llU. Novcinbcr: «Es ist immer eine dcn Menschen vorzugsweise chrendc Erscheinung gewesen, wenn erbitterte Gegner selbst im lebhaftesten Kampfe sich doch die dcr Person und dem Charakter schuldig Achtung gezeigt ha« ben, und man kann cö nicht laugncn. daß während dcs bisherigen Verlaufes dieses Krieges russischerseits. namentlich gegen Frankreich, von dem man doch die härtesten Schläge erhalten hat, ein mit wenigen Alls' nahmen nnd soweit es sich namentlich in dcr Presse gezeigt hat, fast chavalcrcSkcs Benehmen beobachtet worden ist. Umgekehrt hat die dortige Presse nicht nur immcr in beleidigendem Tcmc auf den Grgcnsatz zwischcn Zivilisation und Barbarei gepocht, sondcrn sie gebt in dcr ucacsten Zcit bis zu Schmähungen und Vcrlrnmdnngcn drs Kaisers selbst. So leicht man die Lügenhaftigkeit ihrer Angaben erkennen kann. so mögen ihrc Urheber doch nach dem altcn Sprich' wort cnlumnlcu-!' mlcklcl«'!- nicht mit Unrccht hoffen, endlich einen Eindruck auf das große Publikum zu machen, und um dicscs vor Täuschung zu bewahren, ist cs gcwiß nicht nnerspricßlich. dic Thatsachen in einem andern Lichtc darzustellen. Es ist wahr. daß dieses Jahr auf dcm militärischen Felde für Rußland cine fast zusammenhängende Rcihc von Unalncksfällcn war. aber dic Schnld davon hat weniger an dcn Mcnschcn. als an den Dingcn, und gcwiß am Wc> uigstcn am Mangel an Energie in dcr obersten Lci-tnng gelegen. Die Hcerc Nußlands waren zn An> fang dcs Krieges beträchtlich gcuug, aber keineswegs hinreichend. die weitläufigen Grenzen zll schützeil lind noch mchrcre große Armeen zu bildcu. Das gauzc Jahr 18li4 war übcr dcr Bildung dcr erstci, und zweiteu Ncscroe dahin gegangen, von dcr rillen gro. ßen Thci! dcr Kricg in der Krim bald wicdcr vcr. schlingen solltc. Mit dem Beginn dcs ncuen Jahres wurde dic Bildung dcr Ersatztruppcn in Angriff gc. nommen, kurz vor dem Tode des Kaisers Nikolaus die Neichsmiliz aufgerufen, und bis jetzt habcn dic Rüstungen ln dcr ganzen ungehcurcu Ausdehnung dcs Reichs ohne Unterbrechung fortgedauert. Diese, die Sorge für die Vertheidigung dcr Hauptstadt, dcr Kricg in dcr Krim. die Leitung des ganzen Militär, wescus. die auswärtige Politik, die zahlreichen an. dcrn Regiernngsgeschäfte, die unaufhörlichen Inspeb tionen mußten cinc Thätigkeit erfordern, wie sic vicl» Icicht wenigen Sterblichen gcgebcu ist. Dcr Kaiscr cilt, als kaum die Gefahr für die Hauptstadt vorü> bcr. kaum dic Rüstungen zn einem augenblicklichen Abschluß gebracht waren, nach dem Süden. In Moskau richtet scin Erschciuen die patriotische Bcvöl»^ kerung, welche von dcm Fallc Scbastopols nicdcrge. drückt war.'wieder auf; in Nckolaicff erheben sich untcr seinen Augen schnell kolossale Befcstigniigcn, wclehc die Trümmer dcr alten und dic Kc<>ne einer neuen Flotte schützen; scin persönliches Eingrcifen bringt überall hin neneö Leben, lahmt den Unter» nehmunasgeist des Feindes, rettet vielleicht Odessa lind die Krim; cndlich eilt cr nach dieser sclbst. dlireh. fliegt dic ödcu Stcppen. mustert im Laufe von drei Tagen scinc ganze, in weitem Raume aufgestellte Armee nnd gibt. indem er die Werke dcr Scvcruaja besucht, die schon wochenlang das Ziel feindlicher Bombcn gcwcscn waren, indcm cr überall zll den äußersten Vorpostcn heranreitct, cia glänzendes Bei-spiel seines persönlichen Mulhes. Dlc Aataillonc der KriM'Armce sind gewiß sehr schwach, aber Geist. Er> fahrung, Beweglichkeit, Wohlergehen geben ihnen eine moralische und materielle Kraft, wic sic sic scit dem Beginn dcs Kriegcs wahrscheinlich nicht besessen haben. und wir sind schr geneigt, die Hoffnungen dcr Geg« ner auf eine schnelle Beendigung dcs Feldzuges und alls eine raschc Eroberung der Krim für sehr sangni' nisch zll haltcn." Aus Rußland wird dcr „Ncuen Prenß. Ztg." übcr die fortdauernden Kricgsrüstungen Folgendes geschrie« ben: „An den nnchligsten Küslcnplinktcil ist mau mit Anfertigung sebr zwcckmäßigcr Mörscrboote und 'Arlnirllng der Strandbatterien nüt neuen, schr weit tragenden Geschützen beschäftigt, und cbcn so wird bei den im Lagcr odcr in Kantonucmcnts stehenden Truppen nichts vernachlässigt, sic so kampffertig wie nur möglich zu machen. Die völlige Ausbildung dcr Druschincn nnd ncu einrangirten Rcllnten geht rasch vorwärts. Es kann nicht fehlen, daß dnrch dicscn großcn Zuwachs von rüstigen, an jedc Strapatzc gc» wohnten Strciteril Rußlands Armee im Frühjahr in einer Art gerüstet dastehen wiro, wic sie cs kaum frü> hcr gewcscn. Dcr Gcsllndhcitszllstand ist ein vorlreff« Ücher, und der Geist, dcr diese kolossale Streiterfami« lic bcsccit, ist in dcr Tbat einzig zu nenneil. Seit» dem sich die Schneedecke mit einer Eiskruste überzo« gen hat nnd die Schlittenbahnen den inneren Verkehr beleben, gehcn ungehcnrc Schliltcnzügc. dercn Länge oft 9 Wclstc bclragcn, übcr Perckop und die Land« enge von Arabat nach dcr Krim; größtenthcils cnt' halten sie Lrbenömittcl odcr andere Armeebcdürfnisse. Man erfährt, daß die Armee vorläufig auf N Mo. uatc verprooiautirt ist. ail Munition aber ein mehr als genügender Vorrath sich in der Halbinsel anfgc» häuft findet." Aus Petersburg wird vom 1. d. mitgetheilt: Vorgestern begaben sich von der Suite dcs Kai« sers. General Gras Baranow und mchrcrc Flügcl» adjutantcn dcö Kaisers uach Moskau, was zu dem Gcrücht Anlast gab. der Kaiscr wcrdc sich abermals, odcr hätte sich brreitö wieder nach Moskau begeben. Ggypten. ,A l c ta n d r i c n, i^. Dc;en»bcr. Dcr »Trie» stcr Ztg." wird geschrieben: Said Pascha ist vor Kurzem mit scchs Dam« pfern nach Oberegypten abgegangen; ihm folgen, wic ich höre, 2l)W Man,l Soldaten, was an einen längeren Aufenthalt des Vizekönigs daselbst schließen laßt. Dic wissenschaftlichc Kommission zur Prüfling dcs Sliez. Kanales ist auf das Glänzendste von Said Pascha im Barrage jctzt Saioihe genannt, empfan« gen worden, und soll lctzercr dabei aeänßcrt habcn, als ein Mitglied dcr Kommission zu ihm sagte, cö sei dieß cin wahrhaft fürstlicher Empfang u. dgl.: ! „dieser Empfang, meine Herren, kommt Ihncn zu, da Sie die Fürstcu dcr Wissenschaft siild." Für einen Türken rinc ziemlich geistreiche Antwort. Telegraphische Depeschen. " Paris, ll. Dezember. Heute Mittags sin» dct das Lcichenbegängniß des Admiral Bruat Statt. ^ A l c ^' a n d r i c l,, 4. Dcz. Halim Pascha wlirdc zum Ocneralgonvcrncur vom Sudan crliaunt. Der frühere Gouverneur von Cairo Hassan Pascha list iu Ungnade gefallcn; au seiner Stelle ist Edham Pascha für diesen Posten ernannt worden. Said Pascha > ist mit 6 Dampfern nach Obcregyptcn abgegangen. * Bombay. Ni. Nov. Die Aufslandc der Santals nnd Oudc sind unterdrückt. Dic Armec in Untcrben^alcn wird lim W00 Manil verstärkt. Allßer« ordclltliehc Hitze, fiancr Handel, nicdrigc Frachtcll. " Calclltta. 8. Dcz. Doktor Carcw, Erz« bischof von Edcssa nnd apostolischer Vikar in Bcnga« len, ist gestorben. Loluücs. Laibach, am 12. Dczcnwer.. Die «königlich preußische Akademie dcr gemeinnützigen W i sscn sch a ft cn " in Erfurt hat dcn Geschästsleitcr des krainischcn historischen Vcrcines, Hcrrn Dr. Klun, zum korrespon» dircndcn Mitgliedc erwählt. Dcr akademische Scnat hat dicscr Tagc das bezügliche Diplom übersendet. Druck nnd Verlag von I. v. Kleiuumyr ck F. Vamberg in Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: F. Bamberg. Börsenbericht auS dem 'Abeudblatte der öster kais. Witlier-Zeitung Wie», >l. Dtzember l855, Ä.iltags l Uhl. Ni.drigtsc cn>e, zurück, beidc schlosst» üt'»r wilder ,esttr zur Dt^'tiz, W,'chs>I und A>,litt>!, hal't« l'ci g!'stei^srtcr '.»lachf>>ilic zur Notiz aufzogen, !/lmsi.l^^ lw'/,> " An^'l'un, l<»9'/.. — «ilanfsil,! l06',, — Haüll'Ulg «0 7.. — ^!v!iln>.> —. -- ^uod.n ,^^2. — Mailand N»i1'/.. - Paris l'^7'/.. Etaatsschnldverschreibim^cü zu l» "/. 7^',',^?^"/» dMo ., 4>.'/. «5-U5'/. d,lt« „ ^7« ütt'/.-.,» delto ., 3«/. 45 4ü'/, bett» „ 2'/.'/. 2« 7.-2« 7. d.tto - ., l 7. l4'/,-l4 7. dtilo i», U, „ 5 7. ?"^. vlatioü^I'Anllhlu „ i> 7» 77'/,-77'/, ^o»,darl>. ^tNlt. '/lülch.» „ "7« Ul V2 Wrl»,t"i«l!^!l.'Odlig, '.»<. O.^,l. zu 5 "/. 76 7li '/, dello «ürl'rl'l' >1lri,'»I>N!d^ ü "/» Us'/, 7^ Wl.g^i^r i.d!ig, »', R. z.l ü 7 t,l V, -i.l ^. Oedrnl'nrgcr dtlto dcttc> „ l,'/, UU /, - U» /. P,,l!).r lltto veli» „ 4*/, i<2-i>2',. Mailänder vrltu d.llu ., 4 7. 8U7.^8"',. ^ollslic.Vlnlrhe» Vl'M ^ahre l«A4 ^2tt ^.w d.tto d.tto 1«^» »l«7. ll" dcltu delto l^.4 U7'/. -V» Bauso-0l'l!^,tio».n zu ^ ". "/. ^^ '/. "t>4 Bai,s''Atti.» pr, L«»ck (o!)„t Vczugor.cht) Wil - Ws» VStl)!!!PNt.'a»l'>''lll!l> >ü, ,.<<,> v5.r 5Ul> Fr. >^^ ^"'^ . ^ ^^dl'<.hu ' '.'lllll» «"» ^. ^ ^"2 '« Bl,c>wf!^-^i»j-^>»!!l!ld!UI 'i'5 "'^< ';d ^"?'? .? W!eu.r.DamPs»>uh, Astic,, ->^ .! P.stt).'r K.tl.'!ll'lück.„ - !/!,«./' .»»U0v.r,chcl!du»^.n . zu ü^l. st. 1» 6N. 74 1/2 o.llo aus ocr ^l^Ulxiai-^loleiYc z>, >» 7, » ^t. 7? ^,4 dMo .......4'"« . U^/4 Daclc!^» m>< '^lo>U'^ v- ^- ^«^. I" luO fi. U< ?/« Vlillc" d.r t. l. priv. oflerr. StaatoelM'ah»« ^,>>l,chaft zu 2U0 ,i., v>.ll »»»glzayn — ft. B. B mit Ratenzahlung...... >i.!<' st- ^- V VUtlr» b,r l',,tlr ^onau-Dampi,ch>lj,aYr, zn^Il.^^....... "» ft.iu^.M Wvchscl^uls vom l2. Dezember l85H sl.igsl'urg, ,i>r lUl. Culten Uur. <^uld. i ^U Vi Vf- U>r. Üranlnnl a. M. (,ln l'^ ft. ,udd. >^tr- t».s-Wal)l.,m<:4l,2ft.«/4 ^^r„al. Hau.dnlg, ,ur ",<, ^"l! ^a»^, ^uli'.n t^U ^ 2 ^.'»al, ^l'uomi, ,»l 4 P,'!»r Vler!»!^, ^uü.n ^-4< .1 2»io,ia>. Mail^iud, ,ur IlUO ^>ii>rr. Vn., oiuld.n ^U^ l/^ 'ull>l» . . . !»>"!» 2i)U Ä1 T. Hichi. ^l. .!i. v^llw. 2»t'.nz ^umd Silber-Kurse vom 1l. Dezember lliöö. !Ur,c,. Wcld. Kais. Münz-Dukaten Ä^o .... 14 l:i^'4 d»ltu iiiano- detlo „ .... I^l^l i!l l/4 ^iap>.'lel,'!lS^or „ .... t'.ii^ ^ lj.ii4 Sruvram<)0'l,'r „ .... 14.«U i4.,i3 Üncdnchso'or „ . . . , lj^4 V.42 hrcu^,lyt „ „ .... ^-^ U'^7 ^u^zl. ^>.'Ulrl!g!i>? „ . . . , li 10,58 ^!! ! Alfalirl von Schnellzug ^a>d.)li! I ea>bal W>'» n>i
  • — dio dlo . Hib'Nds — — iu 45 ron ?!)i,n nach l!a>l'ai wiro iu Almuten ror 0»s Älf.hrt ,,.scl'loss,,,. Brief« Courier r<>n La,l') ^ Hriclt « ^^Il'^ch . Fluh 7 H" ^ — P^rsollcl»«(ionrier von Laiüach nach ^ri^Il . . Ut"!ids — — lo — » Tlieit ^ i,^id^ch . Fiuv 2 .^0 — - l. Vtallepost ron l/l>ll>>,ch Nlch 3>>sst . Früh — — h « Trlest « l,'aid^« 6 — — — 1l. Viallepost von l'^it'ach nach !5,ntö ^. — /f ,5 ^ 2r,c>l ^ ^>>,l'a . Früh 8 3«, — -- l^asinv -Verein <(i»l>,logel'äuc>e nächst d.-r sl,rnal!e<). ^,'e!.» Uhr Al',„d6 ft,'öss,,»i, m,l >o>>1.!!sch.ifll,ch»n. blU>Mchcn u»^ pclilisch»" Ze'lschii'l,,!, Fs,i»i ^ulrül Nn M>iqü,i>cl; Fl,!»i>c soU,,» turch MngN'dfr «iügsfühlt uno fin^in D>rerl>o,,t>i»!i>il!c0^ uor>jr>l,lli w»rd,n. Hchüizen-Vorcill ., UI,r ^ldei^s c>>öss„ct, mil wlsslnschasl-liH,», d,lirll>st,,ch^n u„d ^olilis,,',!, Z,>ls,. Freier Zulril, fur .'^ilglle.^r^ 3r,'Mvc WUcn durch Milg!l,<>er tiiitzefuhrl u„t> .qu>l>N»,,-S>Nl,!!il!!na»''. Frnsr Ziltslll! M i I r,r> 0 ch vo» ,? dis 5» Uhr Nach'»>l!ag. G 0 n >> l a g von <" >"» '" ^Yl. 5remo, lö.,n,„ s.ch ^iich ^n «nv,rn lagen d.,m Mus<«l.««l»,>«e ^rn. D >'si n melden. historischer «Verein (>m s4'!). mit V>t>!io< ^l>,r ^u,»>e,unii!ch^r. UlN>n0'ü .' und A"liqll!ta!c,> . >'ilt"'r und cina^sührl, Fr,nid,, l ä ^, I i a »on 5> l,c 7 Mn' ')t^ll'»ni!c>ii> ^ju ancrr« T>,,,5>,!l,n u!',!- ?>,>< >n<>!t,u,!a l'.ün T'<:r.!nes.rr^larHr!,. Dr. ^ I u » (^)ur^pl^h Nr, 28.) Ht. k. öffentl. Bibliothek cim Vckillg,bäi,d,. 2. Stock). ,ni>.5ul Nano^l!, <77^l VNl^n. :,.^8 Vlälll'r», 2!>5 Laildsarl,!! unt> .^2 Plaoen. Vc^>«c» sl.,v!!chkrip!,. In d,ü Alüoalr» Aüglül und Gepttmber ud<-r sp^z^Uss ^!,ü!^d»i, l)cim H>l>Ii^ld^>»r H^rrn K a st r l > tz, sc>,>ft roil «u—i:', llhr Vor- «no vox ,j —5< Uhr Nacdmill.lssS fr>!,r ^uirilt, K. k. botanischer Garte,, in l,r Karl,läl>t,r-Vorstal>l. i>,'!!!l!lS dcr „qcl!!>!l!lrls!! drucks," F>-,l^r Zutrill. Vc>lanisch ! H m a » n. Pola»a-»of (l on ewirt blchafllicher Versuchs kos), ncdlt o»r ^l'f sXl'I.'g' u»0 3hi"raszn!>ranst>>U, i» d,r l, n < fr » ^P o l >i n > > ^ " >-1> a 0 i" H^!ls'0ir, /^t>, Freier ^utllll, Ht. k. Vaudwirthschaft-Gesellschaft und d>»l,rq^ssc >>>>us.Nr. 19^. Hchlllid's «nteinologiich, und (!o!,'b!l!c,!s.,>nmlu!!ft. ,lln dc» <^coil,ü Kra>n« .luigefunde»'» MuUuel,» «,l0 Ins^l,».) In 0,r Schüchl^^ax^'itl. 7li. ilümelounc, b «,s,h.r v,r löaiiniülin^ lgog^nv^rüg i» d» s» „m nl>c,i M»,rti.) Sparkasse (I., li r,„ ar elv latz Hous.Nr, 7,»j Montag, Utiüwoa) Ul>o «am^ag von 9 dis >2 Uhr Äorillilt^ge. Pfaudamt s Nd a s.I l',l/ Dinstag, Dol!N,rstag lull ziiiia>j vo» U d>« >2 Uhr Äormilla^«. ') «etträgc für 0 i c l, Rubril weibei, bllc'twilliüit «ngcnlmme». 6. !8ch->sc '^'lwollsch ill Kiain dt'i '^ittul wcroen 3 Müylglüüdcl, ^ Wassenäl^er, lU Schul) !)och, und 3 .Kanmnädcr «int drn dazu gcl)öriglu Z^pscn und Olftndcschla^.> — s/rm'l Ättn^spilidcltt mit dc>, dazu gchöl'igru Mut)l-,'lscn und lU MuYlstcim'l,, iu gutem Zustande d^ füidlich, durch die Hcllschüftü Vcrmaltul,^ v^- Kausiussige halien sich dul>r an d,c ^cr waltung obiger Hclischaft zu wenden. ä >899. (2) . . Emc dcoelltenvc Quantltat medlzllU' scher», chlnn-glschcr', cn^llschcr uni) französische Wcrke ist lm Ganzcn wie allch m cinzclncn Parlylcn — ncbst cii^em ncucn Wiener Klavier zu lnUigcn Prclscn zu vcrkauftn, odcr letzteres auch zu vcrmicthe,,, Auskunft hicnider erhalt man im Hause Nr. 7 auf der Wienerlmie >. Stocke. 6, >8N5. (3) Verkauf einer Apotheke. Die gut eingerichtete 'Apotheke mPetrinla (m Croatia) sammt dem dazu gehörigen solid gebauten Hause, medrcre Zimmer zu ebener Kl'de, Stallung, Wagenschoppe und Kcller enthaltend, nebst einem Brunnen und einem daranstoßenden Gar-tcn, wlrd tägllch aus freier Hand verkauft. Kaufslustige belieben sich in portofreien Briefen an den Eigenthümer Paul Panatz ln Pettmla zu wenden. Z. ll>15». Im V.'r!age von I. A. Kien reich i„ Vraz >>l clschitnen und sind in untcrzeichnetcr Buch« Handlung wiedrr eina/langt: Neuester Schreibkalender fnr »8H«. Gin Geschäfts- und Auskunftsbuch für Advokaten, Notare, Amtsvorsteher, Beamte, Kaufleute, Fabrikanten 2c. Preis geb. 4U kr. In IU«. V. !5l< !«»»»>>- «K? 2 ^ «l»« «tn,»»»Q^K'» Buchhandlung in Laibach. Z. >88l. (2) Die beste» N^ Kalender fm 1856 !'^H Verlag von I V. Wallishansser i» W.cn, zu b^iehen durch alle Blichhaodllinge» : Evangelischer Volks-/Haus- und Schreilckalcnder auf das Jahr 18.'i6. l Dritter Iahrsia>,^ dcs E^aligelisch^i Volks-Kalenders.) Untcr Mitwirliiln^ Viclll rcdi^irt v „ Theodor Nitz. Quartformat, sttif gcd. u. »nit Schreibpapier durchschossen Prciö ii« lr. CVt. D^r Er^i'^lische Kalander, ii, d>>i, b«'ttlffci,de» .^,eise>l al) vci^'l^l,chc) Volk^ » und Hallsbuch beka-mt, ist dirsüii^I nc>ch oirl reichhalli^r und piaklischer f,',,» geiichc^l, als bisher. l,»d veieiingst alle T'orzi'i^e eiüss Hchrcil) und Noliz-Kc>le„ders mit deiicl! ei»,z linter» hallei'd.'bclchr.'ndci, Jahrbuches, so daß dcr Bcsttz dieses enöa>erc!) — und irohlfeil! ;}. 979. C4) (1'JUlFH'llV Zum besonderen Verzügen gereicht es mir , /u bc.cu^n, ,l,,ss die sogciiaauU- llr. Borrliardt*scl.c aro»mti»rl, - medfelniHehe Krauler - Seife •), «». inen ^"B;» Jr^ " Aberlrlfl-t. Auch «P. »uli'« «»hn-P«rttt«) vcrei..iBt all« v««iiKl.cl.«.i fc.gc.chasi«.. , cl.« jn.u •- ( "rarti " Prünaratc stellt , und kann cl.s.sln.ll. Jede.., . der sich eine» guten L ., h n r e i n i B u u g s m i t 11 bedienen will, ans das Würinste cmpiolilen werden. — Vukovir i» Slavonien. " »P» MeesBMCI-, prakl. Arzt. •*) iu Onäinal-l>ackchen a 'iü kr. und 40 kr. CM H»l«ell, nun ../cUniuufdjuU «ras W«*'^V