Amtsblatt zur Laibachcr Zeitung. Nr 103. Donnerstag den 6. Mai 1853 Z. 230. a (2) .-,cl Nr. 8551. Kundmachung. Von Seite der k. k. Staatseisenbahn-Betriebs« Direction in Gratz wird hicmit bekannt gemacht, daß für die auf der südlichen Staatseisenbahn befindlichen M Betriebswerkstätten, in der Zeit vom l. Juni 1852 bis letzten Mai 1853, ein Quantum von 24NW Faßeln weichen Holzkohlen, nach dem Vordcrnberger Faßeln-Maße, das ist ein Faß zu 4 Wiener Metzen gerechnet, dcnöchiget wird, wegen deren Beistellung die im Offertwege zu pflegende Verhandlung eröffnet und hiemit vcrlautbart wird. Der Bedarf vertheilt sich auf die untenstehenden Itt Welkstätten folgendermaßen: Für die Werkstätte in Mürzzuschlag ganzjährig 1450 Vordernberger Faßeln. „ „ „ „ Brück „ 39U „ „ // „ Gratz „ WW „ /, „ „ „ „ Spielfeld „ 4 chen Staats-Eisenbahn. Grah, den 28. April IN52. Z. 232. « (2) 5575^- Concurs-Kundmachung. Bei dem k. k. Steueramte in Fehring (Bc-zirkshauptmannschast Fcldbach), ist eine Amts-dienersstelle, Mlt dem Gehalte jährlicher 250 fl., in Erledigung gekommen. Bewerber um diese Dienstesstclle haben ihre Gesuche, mit den Nachweisungen über die Kenntniß des Lesens, Schreibens und Rechnens, eines gesunden, kräftigen Körperbaues, eines moralischen Lebenswandels, ihrcr bisherigen Dienstleistungen, und zwar jene, dic bereits in öffentli- chen Diensten gestanden sind, durch ihre vorge setzten Behörden längstens bis Ende Mai I5<>2 bei der k. k. Bezukshauptmannschaft in Feldbach einzubringen. Von der k. k. steiermärklsch - illyriscken Finanz-Landcs-Directon. Gratz am 25. April 1852. Z. 231. 2 (2) ' Nr78249. Concurs-Kundmachung. Bei einem Verzehrungssteuer - Linicnamte der Hauptstadt Gratz ist die Diensteöstellc eines con-trollirenden Linicnamlsschreibcrö, mit welcher der »Gehalt von jährlichen Dreihundert Gulden, und der Bezug eines Quartiergeldes von jährlichen Fünfzig dulden, so wie die Verpflichtung zur Leistung einer Caution im Betrage des Jahres-gehaltcs verbunden ist, in Erledigung gekommen, zu deren Besetzung der Concurs bis letzten Mai »852 eröffnet wird. Die Bewerber um diese Dienstesstelle haben ihre, mit der erforderlichen Nachwcisung über ihre bisherige Dienstesleistung, tadellose Moralität, Ausbildung in dem Gefallö', Manipulations-, dann Casse» und Rechnungsgeschäfte velsehenen Gesuche innerhalb der festgesetzten Frist im vorgeschriebenen Dienstwege on die k. k. Camera!« Bezirks-Vetwaltung Gratz zu leiten, und darin zugleich anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit einem Beamten in diesem Finanzgebiete verwandt oder verschwägert sind, und auf welche Art sie die mit diesem Dienstposten verbundene Caution zu leisten vermögen Von der k. k. Finanz?Landes-Direction für Steiermark, Kärnten und Krain. Gratz am 28. April 1852. Z. 223. u (3) Nr. ,14« Licitations, Edict. Vom k. k. 2. Banal. Gränz-Regiments-Gerichte wird hiemit bekannt gemacht: Es sey auf Anlangen des Handelsmannes Adolph Kop-pely aus Segedin in Ungarn, die öffentliche Feilbietung der, zu Militär - Sissek liegenden, auf 2U754 fl. 7 kr. C. M. geschätzten Realitäten im Wege der Execution bewilliget worden. Da nun hiezu 3 Termine, und zwar: für den ersten der 3. Juli, für den zweiten der 3. August und für den dritten der 4. September d. I. mit dem Beisätze bestimmt wurden, daß, wenn diese Realitäten weder bei dem ersten noch zweic ten Termine um die Schätzung oder darüber an Mann gebracht werden könnten, dieselben bei der dritten auch unter der Schätzung verkauft wer, oen würden, so haben die Kauflustigen an den erstgedachten Tagen, Früh 9 Uhr, in der Kanzlei 0er k k Petrinianer-Commission zu Militär-Slssek zu erscheinen, wo auch, so wie beim Regiments «Gerichte, die Kaufbedingnisse inmit» telst eingesehen werden können. Petrinia, den 15. April 1852. 3. 608. (I) Nr. 6624. E d l c l. Von dem k. k. Bezirksgerichte Obellaibach wird kund flkmachtl Es sey in die erelU,ive Feilbieiung der, dem Johann (icsk gehöligcn, zu Franzdo'f »ul, Haus» Nr. 43 liegenden, lm Oru.idvuche der gewesenen Hexschafl Flcudenlhal 8',l) Ulb. Nr. lI7 vorkom. imnden, und laut Schatzunsts-Plolocoll vom 23. December l849, Z. 4504, gtlichtlich auf 1470 fl. 40 t>. bewirtheten Hübe, wegen aus dem Vergleiche vom 2l). Februar !847 dem Herrn Joseph Kotlmg von Werd schultigen 80 fl. c. «. <'. gewil« ligcl, und zu deren Vornahme die Tagsahunfttn M den 24. Mai, 28. >uni und 26. Juli 1652, jedesmal Vormilla.qs 9 Uhr in loco d«r Realität zu Zlanzbosf mit dem Beisafte angeordnet worden, daß die Realität bei den zwei ersten Tagsatzungen nur um "der über den Schaylmgstwer:!), bei der drillen «der auch unter demselben hintansiegeben werden. Hiezu weiden die Kauflust.gel, mit dem Bei-s'tze eingeladen, daß das Schatzungsplvtocoll, die eicltaiion5bldmgmsse und der neueste Grundbucks-sxlratt z„ Iede.manns Einsicht in d,n aewöhnl'chtn Amlsstlmdcn hicramls bereit liegt. K. k. Bezilksgeticht Oberlmbach am 6- März IS«- 5 6W. (!) Mr. 20V6. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte vberlaibach wild kund gemache Es sey in die executive Feilbietung der, den, Malthaus pstriö gehörigen, zu Olwnit:» »uli Haus» Nr. 2 liegenden, im Mrundbuche der sterveselien drirschafl Freudenlhal «»b Ull'. Nl. 167 vorfvm» mendcn, und laut Schah:,»gtz Protocol! vom l9. März v. I., Z. 2015, glllchillch auf 27l7 sl- 264 15 kr. bewerthelell Hubrealität, wegen aus dem Vergleiche vom 13. December 1850, Z. 2849, dem Georg Hitti von St. Veit, Bez. Gericht Laas, noch schuldigen 226 fl. 53^ kr. sammt den Erecu-tionskosten und den bis zur Zahlung laufenden 5"/« Verzugszinsen e. « «. gewilllget, und zu deren Vornahme die Taqsatzungen auf den 7. Juni, 5. Juli und 5. August l852, jedesmal Vormittags 9 Uhr in Loco der Realität zu Onnliica mit dem Hei. satze angeordnet worden, daß die Realität bei den zwel ersten Tagsayungen :,ur um oder über den Schätzungswert!), bei der dritten aber auch unler demselben hintangegebcn werten wird. Hiezu werden die Kauflustigen mit dem Bei» satze eingeladen, daß das Schä'tzungspvotocoll, die kicitationsbedingnisse und der neueste Orundbuchser' tract zu Jedermanns Einsickt in den gewöhnlichen Amtsstunden Hieramts bereit liegt. K. k. Bezirksgericht Oberlaibach am 4. März »852. 3. 607. (l) Nr. 503. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Oberlabiach wird bekannt gemacht: Es habe Andre Makouz aus Podpetsch, wider die unbekannten Erben des ebenfalls unbewußt wo befindlichen Anton Makouz, die Klage aufZuerken-liung des Eigenthums der im Freudenthaler Grund-buche «uli Urb. Nr. 60 vorkommenden Realität zu Podpetsch Nr. !l hieramls angebracht. Das Gericht, dem der Aufenthalt der Geklag-, ten unbekannt ist, hat ihnen aus ihre Gefahr und! Kosten den Herrn Joseph Novak von Podpetsch als ^ Oui-Htor iul 9il, Haus-Nr. 29 liegenden, im Hlundbuche der gewesenen Herrschaft Freudenthal »ul> Urb. Nr. 142 vorkom» menden, uno laut Schatzungsprolocolls vom 17. Jänner l. I., Z. 526, gerichtlich auf 872 si. 55 kr. bewertheten Dliltelhube, wegen aus dem Urtheile vom 17. December «648, Z. 2571 , lem Fra»z Janesicsch von Oberlaibach schuldigen 50 fi. gewiUlget, und zu deren Vornahme die Tagsayuw gen aus den 27. Mai, 24. Ium und 29. Juli 1852, jedesmal Vormittags 9 Uhr m loco der Realität zu Franzdorf mit dem Beisatze angeordnet worden, daß die Realität bei den zwei ersten Tagsatzungen nur um oder über den Schätzungswert!), bei der dritten aber auch unter demselben hintangegeben werden. Hiezu werden die Kauflustigen mit dem Bei» sahe eingeladen, daß das Schäljungsprolocoll, die LicitationIbebingnisse und der neueste Grundvuchser' tract zu Icdeimamis Einsicht in den gewöhnlichen Amisstulldin hicrsmis bereit licgl. K. k. Bezirkegericht Obetlaibach am 3. März 1852. Z. 595. (2) Nr. 3934. Edict. Vor dem k. k. Bezirksgerichte Laibach l. See? tion, alS Avhandlu!igsi!,stlinz, haben alle Diejmi« gcn, wtlche an die Vnlassemchafl der, den 5. März d. I. in der Stadt Nr. 2N9 mit Testament verstorbenen Frl. Anna Maria Novak, als ltzläudiaer eine Forderung zu stellen haben, zur Anmeldung und Darlhumig derselben am 9. Juni l. I.. Früh 10 Uhr zu erscheinen, oder bishin ihr Anmeldungs» stesuch schriftlich zu überieichen, widrigcns dcnGlau-diqern an diese Verlasseoschaft, wcim sie durch die Bezahlung der angemeldelen Forderungen erschöp!t wütde, keln weilcrer'Aiisp'Uch zustande, all' lnsl'lcfil ihnen ein Pfandrecht gebührt. Laibach, am 27. April 1852. 3. 606. (1) Die Direction der Curanstalt Gleichenberg in Steiermark zeigt an, daß die dießfällige Füllung der Mineralwasser am 4ö. April begonnen hat/und empfiehlt sich zu Bestellungen derselben mit dem Bemerken, daß zur Verhütung jeder Verwechslung oder Fälschung unserer Mineralwässer, sämmtliche Flaschen mit Zinnkapstln verschlossen, worauf die Namen der Wässer eingeprägt sind, in Versandt gebracht werden. ^> <«. ^ ?^ Constantinsquelle wird nach den bewä'hlten Erfahrungen der l». l Herren Aerzte u,>d der Herren Brunnen-Aerzte Dr. W. Pr»5il und Dr Weiß gebraucht gegen Krankheiten der Schleimhäute überhaupt, und zwar: I. Der Luftweae unter dcr Form von Heiserkeit, der Grippe und lhren öolgcleidet,; im chronischen Bronchialkatarrh, in beginnender Tuberculose u. s. w. 2. Der V er d a uu n g s o r.q a n c - /lppclitlosigkeit, Schwäche oder Trägheit der Verdauung, Magensäure, Maqenkrapf, Sodbrennen, saures Erbrechen, fehlerhafte Gallcnabsoudcrun«, Stockungc,, im Pfortadrrsysteme, Hy' pochondrie, Unregelmäßigkeit der Stuhlentleerungen lc. 3. Der Ha rn w erk z eu ge-. iUlascnkrampf, Blaseühämorrhoiden, Blascukatarrl), Neigunq zur Harn» säure, Gries. und Sandblldung. 4. Der S erua lo rga n e: Unregelmäßigkeit der weiblichen Periode ?c. Bei iieiden des Lymph - und Drüsensystems: Scropheln, Bläh ha ls lc. In rheumatischen und gichtischen Diskrasien. Der Iohannisbrunen ist ein vortreffliches Heilmittel als Nachcur für mehrere der bci der Constantinsquelle erwähnten Krankheiten, während er in anderen Fallen, wo Eiftnwässer angezeigt sind, der kräftigen Klausner »Quelle zur Vorcur dient. Die Klausner-Quelle bietet ein erprobtes Heilmittel bei mangelhafter Bluterzeuqung, Bleichsucht, nach erschöpfenden Krankheiten zur Beför. derung der Neconvalescenz bei herabgekommencr Ernäherung — nach langwierigem mit Blutftüssen verbundenem Wochenbette, nach Typhus, protahirtem Wech> selsieber — gegen großen Samenverlust; gegen verhaltene oder unterdrückte, mit Klampfen verbundene Rcimgung, Hysterie, Unfruchtbarkeit ?c. Das Wasser der Eonstantiusquelle sowohl als auch des Iohannisbrunnens moussirt mit Wein gemischt, gleich jenem von Nohitsch und erfreut sich deßhalb auch als kühlendes Lurusgetrank eines ausgebreiteten Rufes. In der Apotheke des Herrn l?. Gadner zu Glcichenberg sind die sogenannten Gleichenberger Zelteln (I'»8llII<;« <1« (jlttl^llenl)«^) vorrathig, welche derselbe aus den Bestandtheilen der ConstantinsqueUe bereitet. Zur Aufnahme von Curgasten sind im Ganzen über 360 wohleingerichtete Zimmer disponibel. Bestellungen auf obige Mineralwässer wollen an die Direction des G l e i chen be rger und I o hann iö b ru nnen Act ie n -V ere ineS in Gratz, oder an die Brunnenverwaltung zu Gleichenberg gemacht werden; Woynungsbcstellungen jedoch mit Angabe des Bedarfes an Zimmern und der bestimmten Zeit des Eintreffens sind directe an die Brunnenverwaltung zu Gleichenberg zu adressiren, unter Beischluß einer entsprechenden Darangäbe. Votbenannte Mineralwasser sind stets von frischer Füllung in Laibach zu haben bei Herren ^U.. 1U.r»8PV«' und «ffokHNN Z. 593. (2) Anzeige. Das neben dem Bahnhofe Mai befindliche, zur Herrschaft Ponovitsck gehörige neue Gebäude, worin schon derzeit das Wirthsgewerbe betrieben wnd, zu Folge erwirkter Befugniß aber auch eine gemischte Handlung und die Fleischausschrottung ausgeübt werden kann, und welches sich wegen seiner vortheilhaften Lage auch zu anderen Speculations eignet, ist nebst einem angemessenen Garten-Terrain, vom ,5. Juni d. I. angefangen, zu vermiethen. Ferners wird auf der gedachten Herrschaft Ponovitsch zur Oeconomie ein ledlger AuMfsbeamte sogleich aufgenommen. Pacht - und Dienstlustige wollen sich wegen der näheren Bedingungen an vr. I. Zwayer, Nr. 4> in der Gradischa-Vorstadt, verwenden.