. s.»' I»» Arettag, dm 18. HlttoSer 1872., Jahrgang. Vit Mqtturge, erscheint jeden ^ Freitag. Preise ^ für Marburg: ganzjährig 6 ff., halbjährig » fl., vierteljährig 1 fl. b0 kr: far Snitellm» _lns Hau« monatlich 10 kr. — mit Post^rseudnng: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., vierte^ljShrig S fl. Änsertionsgebühr ß. kr. pr. Zeile. ??»??! SMlischtS Aulthtk.» (Schluß.) Und ja welcher Weise soll den Forderungen der Zukunft für städtische jBedürsuisse Rechnung getragen wrrdep/i welche slch nicht nur liier, Peru in allen aufstlebtuden Stavtra der Monarchie geltend macheu? Dik AntwoU geben die neu,stea «rsahrungen, nämlich durch Lotterieanlehea. Wien, Salzburg, Innsbruck, Krakau, Graz u. s. w. find mit diesem Veispirlkl vorausgegangen. Laibach und. andere SlSdte werden folgen. Gerade der äußerst günstige Absäzluh, welche« die Gtatt Graz m t der Uaionbank gemacht^ läßt die schon frutzer hier veatilirte Idee eines.stüdti? sch,»i Anlihenß für Marburg einer relflichen.iSr-wägüng Werth erscheim«. H'az zaUt bei eine« Anlehen »»on 3 Milli-oue« incl. !^ Anlehenit. Weuie nun auch nicht anzupehMt» ist. daß die klein,re Stadt Marburg ebeusalls solch' glänzende Bedlugungv» erhalten würde, so ist doch bei der sortschreiteudkN Entwicklung, unscrer Stadt ein nahezu gleiches Resultat zu erwarten. Letzen ivir nun also ktea.iB«trag,für Mar-bürg auf Million fest, so würve zur Verzinsung und Rüctzal)lun.j eia aus 30 Jahre zu ver-lheitender Betrog von jährlich SS.000 fl. noth« ivendig sein. Borausgesetzt, daß jür die uüchsteu Jahre die Hälfie des «nlehens, nümlrch Ü00^V00 fl. nicht benöthilzt. werden und daher .in der Bank liegen bleiben können, so wiirde auf dies« Weise ein.jät»sl?iche» Ainsen'Rilckersatz von mit fl. 27.ö00 zur Deckung deS e brennende Fra^^e aus: Welche neuen lohnenden^ebeube-schäftigungen sind zu finden, um die weniger be-mtneuen :jandbewohner in Stand zu setzen, ihre müßigen.Stunden durch eine einträgliche geiverb-liche B'schäftigung auSzusitllen und dadurch zu-gleich ihre Lage zn verbessern? In dieser Hinficht besitzt die Schweiz einige Kyytqne, tvelche allcn Ländern als Borbild dienen und die Anregung zur Berbefserung der Lage Vieler nothleidenden Gebirg^egeudeu geben könnten. Die Uhren-Industrie ^es Iura, die Seidenweberei in Zürich, Basel und anderen Katonen. die Weißstickerei in den Kantonen St. Gallen und Appknzell. die Strohflechterei im Argau. die Wgtzt >»d Kt»chtit«at dts Ar)te5 uvdieul^ch >sür den Lairn zur Beur-theilung Hes Kharatters «iaeS Arztes fiad das Verhalten und. die Neußeruugen desselbe?^ über seine Kollegen. Wer. irgendsvie .auf Kosten des Ansehens seiner Kollegen sith in Achtung und Zutrauen zu1etz,n sucht, dei, kann unbedingt als eikcn verweeAichev Routinier, betrachten. Jedoch ist dies nicht (mmer leicht zu erkennen, ersl-lich da es auf sehr feine und behutsame Art. geschehen,-kann. dann weil oft die urtheilende Per« loa,krank und mithin nicht im Bollbesitz der freien llrtheilskraft über Gegenstände ist. welche fich.aus ihre Gesundheit beziehen. Nicht selten iverden. derartige Borttänge von unkoU^^lialischen. Arrzten große» Städte in der Weise »veranstaltet^ dahi fie, in gesellschaftlichem Boikehr mit dePatienten ihrer Kollegen stehknd. densilben scheinbar aus rkiai sremidschastlichem Interesse ganz gelegentlich ärztlichen Rath erthei« llu uud.dann aus die t^ktlose^ ftrage deS Pa-^ tieaten .^Was meiueu Sie denn zu dieser oder jener Verordnung meines Arztes?" irgendeine mysteriöse oder ausiveicheude Antlvort geben. Schließlich dirrkt um ärztlichen Äath^ brfragt. sagen sie: „Rehipt mich oder behaltet jenen", und Versuchen, auf diese Weise ihre Kollegezn zu eigenen Gunsten zu schädigen. Andere entblöden sich auch nicht, hinter dem Rücken ihrer Kollegen deren Patienten zu behan' deln, ein Vorfall, der fast immer zum Rachtheil der Gesundheit der Patienten ausfällt. Auch kommt es vor, daß bei Gelegenheit plötzlicher Aäll«'0der in Abwesenheit des HauSarztrS ein hinzugerusener anderer Arzt, sei es durch Worte oder nur durch Mienenspiel, durch merkliches Kopfschütteln beim Lesen eines Rezeptes :c. seinen .Kollegrn zu schädigen sucht. Doch ist hier selbst' verständlich zivischen gewinnsüchtigem Jntriguen. sp>el und dem wohlberechtigten Auebruch des natürlichen Unwillens zu unterschriden, wenn ein gewissenhafter Arzt daS Leben eines Mitmenschen durch Dummheit oder Leichtsinn eines anderen ernstlich gefährdet sieht. Zuweiitn^ wenn bei nn^m^ zu Gitunde gehenden chronischen Kranken der Arzt den An- gehörigen pflichtgemäß die HoffnungSlofigkeit klar gemacht hat, kommt ein anderer und erweckt neue Hoffnungen durch Gemeinplätze, wie: „Sa lange der Mensch athmet. darf man die Hoffnung nie ausgeben," oder: ^die kinzige Möglichkeit ihn zu retten iväre noch . . ." u. dgl^ m. Wenn dann.ihm selber die Behandlung übertragen ist, so wird kurz vor dem Ableben deS Kranken ein unvorherzvsehender Lungen-, Herz-, Nervenschlag oder sonst etwas derartiges zu Hilse geholt, um den Tod . zu rechtfertigen. Alles daS sind geradezu Schurkenstreiche und wo fich ein derartiges Verfahren in seiner Berechnung unzweideutig erkennen, läßt, da mag der Laie den betreffenden Arzt meiden, wie man überhaupt unehrenhaste Leute zu meiden pflegt, denn wo gemeiner Brodaeid zwischen den Be-rufSgrnossen des ärztlichen Standes herrscht, da wird der Kranke und die Krankheit nur als Erwerbsmittel betrachtet und ausgebeutet. Nur freilich stellen ivir dem Publikum hiermit eine psychologische Aufgabe, denn wer wollte leugnen, daß gerqde der Arzt, der seine Sache am ernstesten zu nehmen pflegt, von sittlicher Enl-^ rüstui'g über daS Bersahreu gewissenloser Stan-deSgenofsen ergriffen werden muß? Wenn er Holzschtti^trci im Deiner Obkllaud und die Hand» webeni ollenlhalbtN werben in der Hauptsache durch HauS-Jndustrie bktrieben. M. Wirlh sch'td.rke ntulich iu der „Deutschen Zeitung" einrn dieser Ttwerbszweige, welcher ihm auS cigener Anschauung bekannt ist. Dic Hochebenen d-s Jura. biS auf drei-tausend Fuß ansteigend. erlauben ihren Be-wohnern im Wesentlichen nur Viehzucht, denn außer Kartoffeln und wenig Roggen odn Haft? gedeiht nur noch GraS. Tleichwohl g^tlört deren Arbeiterbevölkerung zu der wohlgestelltcsien de^ Wklt — Dank ilzrer Uhren-Industrie. Zu Gunsten der Haus-Jndustrie lassen sich folgende Vortheile aufführen: Da dieselbe in der Regel aus d,m Lande bktrieben uiird, so dient sie neben der Landwirth. schüft zur Vermelirung deS Erwerbes, sei »S, daß die leßtrre oder die Hauö-Jndustrie als hauptsachliche Beschäftiizung betrieben wird. Die landwirthschaftliche Brschästigung kann ganz nach den Erfordernissen dcs WetlerS besorgt iverdtn ; alle freie Zeit, tvelche sonst verloren geht, wird der gewerblichen Arbeit geividmi-t. Die beiden Beschäst'gungen bilden eine Art siegknscittger Versicherung; ist in der Landwirth-schast ein M'ßjahr, so bietet der Ertrag der Haus-3nduftrie einigkn Ersaß, und stockt der ge-lverbj'che Verdienst, so hat die Familie ou» der Landtvirtbschasl wenigstens das Niithigste. um sich vor Mangl! zu schützen. Landwirthschastlicher Besip reizt dazu. Er-sparnisse fruchtbringend anzulegen, während der gänzlich auf sich angewiesene gewerbliche Arbeiter, well er keinen eigenen Herd hat, der ihm theuer ist. leicht zum Verbrauch seiner Ueberschüjse an Son' - und Feiertagen verleitet wird. Im Nothfalle hat der landwirthschaftliche Besitz, und sei er noch so klein, außer seinen Vintervorrathkn an Kartoffeln und Holz, sowie seiner eigenrn Wohnung auch den Vortheil eines fleinrn RlalkrcdlttS. der lt)m bei allgemeinen oder industriellen Unglücksfällen wieder auf die Beine Hilst. Die Stetigkeit der Löhne ist größer, weil die Arbeiter nicht unbedingt der Willkür deS Aibeit-gkbers preisgegeben imd, sondern zuwarten können, jo sind sie vor zu tiefem Sinken derselben ge-sichert. Der wesentlichste Vortheil besteht endlich darin, daß die erforderliche gewerbliche Geschick« dann die Feindschaften nicht scheut, die er sich offen von Seite einflußreicher Kollegen zuzieht. so tvird ihm gerode da» auch wieder zur ^hre gereichen. Mag man von der äußeren Weise des Auf-tr.tenS, von Grobheit oder garttlkit, gesetztem oder rülktichtstosrm Wesen immerhin absehen — dem einen Kranken imponirt dies mehr, der an» dere zi^ht jents Vor. jeder lvählt darin wie er will — nur des trefflichen Charakters möge mau sich versichern, der freilich nicht in hohen Worten oder öffentlichen Thaten zu erscheinen braucht, sondlrn auS jenen kleinen unscheinbaren Augen hervorleuchtet. Von denen schon jeder einzelne, wenn man ihn unbemerkt beobachtet, den Edelsinn deS Gnstcs erkennen läßt. Ein zweites Moment zur Beurtheilung deS Arztes wird dem Laien geboten durch den Grad von Intelligenz im Allgemeinen, welchen der Arzt besitzt. In dem bekannten unS sprüchwörtlich ge« woidknen Buche Knigge'S über den Umgang Mit Menschen heißt es: „Fork'ert die Roth, daß du dich an eilicn Doktor tvendest, und willst du dir einen unter deM Hauf'N aussuchen, so gib zuerst Acht, ob der Mann gesunde Vernunft hat, und ob er über andere Gegenstände mit Klarheit, unparteiisch. ohne Vorurtheil urtheilt." Der Ver-fasier su^zt lzier sehr lichtig „über andere Gegen-stätde". d. h. nicht über Gegenstände der Heilkunde, auf d-ren Geb'et ivir ihm nicht folgen könntn, sondern über Din^e deS praktischen Lebens, in welchen wir sein Urtheil durch unseren lichkeit iu d«r Familie gleichsam spielend ettvorben wiitd, gleich der Sprache, die von den Eltern aus die Kinder übergeht und daß dadurch eine ungewöhnliche Fertigkeit ohne Lehrgeld nnter der Bevölkerung ganzer Gegenden verbreitet wird, welche sich der junge Mensch, der aus einem anderen Gefellschostskreise hineinkommt, nur mit viel Mühe, Zeit und Kostenaufwand aneignet. Durch Abwechslung der Beschäftigung im Zimmer und im Freien wird ein der Gesundheit zuträgliches Leben geführt. Zur Hefchichte des Hages. Dem Reichsrathe sollen nach seinem Zusammentrilte die Gesetzentwürfe über die Wahl-reform und die konfessionellen Berhältniffe vorgelegt worden. Versprochen sind diese Enttvürfe schon lange; werden fie von entschieden freisinnigen Grundsätzen nicht eben so ferne sein, wie die Zeit der Erfüllung vom Tage der Verheißung? Die ungarische Regierung benutzt die Vertagung der Volksvertretung, um ihr, Stellung gegen die offenen und geheimen Angriffe zu befestigen. 3n diesem Bemühen wird Lonyay sogar von den freisinnigeren Genoffen der Deakpartei unterstützt, welche das drohende Ministerium Seunyey alS das größere Uebel betrachten. Die österreichisch ^ungarische Regierung und Bismarck haben mit der Eröffnung der Berliner Verhandlung über die soziale Frage gezögert, um die Beschlüsse dcr Katheder-Soziallsten in Eisenach ab-znivarten. Diesen Beschlüssen zufolge müßte der Staat die Arbeit nach Grundsätzen der Humanität ordnen, die Arbeiterbewegung unter seine Leitung zu bringen suchen und bestrebt sein, die kommuni-jtische Richtung d^r ersteren zu unterdrücken. Die sozialdemokratische Preffe halt den Eisenachern gegenüber an den Forderungen der Partei unwandelbar sest und fertigt dieselben als harmlose Bücherivürmer ab, welche die Hohlheit und Roh heit der Manchester Schule erkannt habln und so ehrlich s,nd. dies einzugestehen. nicht aber muthig genug, die nothtvendigen Schlüsse aus dem als wahr Erkannten zu ziehen. 'Die französische Botschaft in Rom eifert mehr als sich für den Vertreter einer eigenen Verstand ols falsch oder richtig zu erkennen im Stande sind. Wer überhaupt Neigung hat zur Ausstellung thörichter und vorschneller Behauptungen und dieselben dann womöglich noch hartnäckig gegen Etasichtsvoliere vertheldigt. der wird auch kaum im Stande sein, als Arzt durch ruhige und besonnene Ueberlegung in schwierigen Füllen zur Erkenntniß eines Krankheiteproz sses zu gelangen. Hiermit soll jedoch keineswegs der Berechtigung subjektiver und origineller Auffassung Abbruch gethan werden, wie fie unvermeidlich, ja sogar erforderlich ist in olleii Wissenschaften, welche nicht wie die Mathrmatik alle Vortjänge und deren Folgen durch Zahlenformeln ausdrücken und beweisen können. — In direktem Zusammenhange mit der Intelligenz Ul>d der naturwissenschastlichen Anlage steht die Eigenschaft, Erfahrungen zu fammeln ; Vieles sehen. BieleS erleben genügt dazu allerdings noch nicht. Es kann ein Mensch täglich dieselbe Straße entlang gehen ohne zu merken, daß hier ein HauS niedergerislen worden, dort ein neues entstanden ist. während ein anderer die kleinste Veränderung sofort wahrnimmt. ES gehört zum Sammeln von Erfahrungen eben nicht nur Zeit und Gelegenheit, sonden außerdem auch ein besonderes Beobachtungstalent. Auch kann kein Mensch, und wenn er »n voller GeisteSkrast hundert Jahre alt würde, mit dem für die Kranken so wohlautenden Worte „ärztliche Erfahrungen' die Ansichten Anderer ohne Beweisgründe widerlegen. Reele Erfahrungen Einzelner kommen fremden Macht geziemt, gegen das bevorstehende Gesetz über die AuflösuNlt der r,lis;iüsen Körper-schaften. Die Jesuiten im Vatikan warten auf das Schicksal de» betreffenden Entwurfs, um schlimmeren FiillS den Papst von Neuem zu bestürmtu. daß er Rom verlasse. Nach Art bejahrter und kranker Leute scheut Pius 18^ aber vor einem solchen Schritte zurück. Bei der Stimmung des frömmelnde n Königs ist übrigens das Ministerium bezüglich der Auffösungsfrage gar nicht zum Aeußersten entschlossen. Vermischte Nachrichten. (Schädlichkeit des Petroleum-l lichtes) Professor Eefare Paoli behauptet, - daß das Petroleumlicht Augenkrankheiten erzenge. Nach ihm muß eine Lichtquelle, in welcher die rothen und gelben Strahlen im Ueberfchuß vorhanden sind, einen schädlichen Einfluß ausüben. Außerdem ober verlange dos Petroleum sehr viel Sauerstoff zur Verbrennung, bilde sehr reichliche Mengen von Kohlensäure und entwickle außerdem verschiedene Ekel erregende Riechstoffe. Deßhalb sei es auch erklärlich, daß die Benützung des Pe-troleums als Leuchtmaterial überhaupt eine schädliche Wirkung auf den G-sammtorganismus ausübe. Ei^ theilt einige Krankengeschilhten als Beleg seiner Ansichten mit. von denen hier eine: Sechs junge Mädchen hatten gemeinsthastlich beim Sticken und Nähen an den Winterabenden sich einer großen Petroleumlampe bedient. Zwei Monate hindurch spürte keine von ihnen eine Beschwerde, dann aber erkrankten zwei, die am längsten zu arbeiten pflegten, an heftiger Augen-schwäche, so daß sie nur wenige Minuten lang einen Gegenstand in der Nähe stLiren konnten und ihnen jede Beschäftigung des Abends unmöglich war. Von den übrigen blieb eine einzige ganz verschont, zwei erkrankten an Netz-hautstörung mäßigen Grades, eine dritte an einer Blindehautentzündung. Das völlige Aufgeben der Arbeiten beim Petroleumlichte vermochte nach mehreren Monaten die Heilung herbeizuführen. (Land- undHaus »irthschaft. Aus- dnuer der Pferve.) Die Ausdauer der Pferde in der Entbehrung von Wasser und Nahrungsmitteln ist erstaunlich. Man hat Versuche anaestellt, zu erfahren, wie lange Pferde unter besonderen Umständen, z. B. in belagerten Festungen, ohne Futter würden leben können, und schließlich Allen zu Gute, da die sehr ausgedehnte medizinische Tagesliteratur jedem Strebsamen Gelegenheit gibt, die eigene Anschauung aus bem Schatze fremder zu bereichern. Das Lebensalter d.s Arztes hat. sofern er uicht entweder geistig noch unrns oder b-?reits vor Alter geistesschwach ist, nnr Utttergeordnete Bedeutung für seine Lei-stungSfähigkeit. Daß unter übrigens gleichen Umständen Jemand, der viel gesehen und Mt beobachtet hat. vorzuziehen ist, versteht sich von selbst. Durch diese Betrachtung werden wir direkt zu einer dritten sür den Arzt nothwendigen Eigenschaft geführt, über welche der Laie sich ein Urlheil zu bilden im Stanl>e ist. Ich meine den Fleiß und die Arbeitskrast. Intelligenz und Fleiß sind die beiden Kräkte, aus welchen die Erfahrung resultirt. Man benrtheile aber den Fleiß ja nicht nach einer öffentlich zur Schan getragenen Geschäftigkeit, nach der Eile in der Abfertigung der Patienten, nach häufigen Besuchen, sondern vor Allem nach der Sorgfalt der Untersuchung in KrankheitssäUen. Der sogenannte praktische Blick eines Arztes, ivelcher beim Eintreten in'S Krankenzimmer sofort d.iS Leiden erkennt und seine Maßregeln trifft, ist ein Ding von sehr ziveifelhaster Bedeutung. DaS Riechen der Mosern, des Scharlachs u. a. m., was heutzutage von Laien zuweilen als ganz besondere ärztliche Begabnng gerühmt wird, ist eine sehr werthlose Fertigkeit. Mit allen Sinnen, welche man im einzelnen Fall anwenden kann , dadurch folgende Resultate «rlangt: Tin Pferd kann Tage ohne Nahrung l,ben, wenn es Vichts als Wafler trinkt. Es kann nur 5 Tage l«ben, wenn eS feste Nahrung, aber nichtS zu trinken bekommt. Hat es 10 Tage lang festes Futter, aber ungenügend Waffer erhalten, so ist der Magen abgenükt. Di,se Fakta zeigen die Wichtigkeit deS WasserS in der Erhaltung der Pferde und wie dieselben danach verlangen müssen. Ein Pferd, dem man drei Tage lang kein Wasser gegeben halte, trank gegen 90 Liter in drei Minuten. (Gesundheitspflege.) Abgesehea von den vielfachen Verfälschungen der Milch, welch, eine gesundheitspolizeiliche Ueberwachung noth. wendig machen, haben neuere Untersuchungen von Gerlach noch andere, vielleicht noch wichtiger? Grünte für eine sirenge Durchführuniz derselbe» beigtbracht. Gerlach hat nämlich gefunden, daß die Milch von perlsüchtigen (jchlvindsüchtigen) Küheu bei den Genießknden ebenfalls Schwindsucht er-zeugen kann. Versuche, die er an Schweinen Schafen, Kaninchen mit Mllch von per!sücht'g«0 Wiener Zentner, in der gleichen Zeit 1870 16,090. im ersten Halbjchr 187l 16 890 und im versiossenen Halbjahre 1872 gar 18,157. Wir l!egegnen hier einer Zunahme von 1268 Zentnern oder 7.z Perzenl — eine Erscheinung, die schon lauge nicht beobachtet wurde. (Lehrermangel in Niederöster, reich.) An den Volksschulen in Nieder-Oesterreich find gegenwartig achtliundert Lehrerposten unbesetzt. Dieser bedauerliche Mangel hat seinen Grund vornehmlich in der schlechtea wirtl^schaft-lichen Stellung der Lehrer. (Mürzthaler Sängerbund.) Dem Mürzthalcr Sängerbunde sind von der General-oirektion der Wiener Weltausstellung zehntausend Gulden versprochen worden, falls er während der Ausstellung an sechs Abenden singt. Wahr» scljeinlich wirv der Bund sammt dem l^hormei-jters I. Schmölzer dirier Einladung Folge leisten. (Versicherungswesen.) Die „Wech» seitige Brandschaden - Bersich.rungsanstalt sür Steiermaik, Kärnten und Krain" hat am 15. Okt. in Graz ihre Jahresversammlung ob-gehalt'N. Der Boi^anschlag für l873 erreicht bezüglich der Ausgaben die Höhe von 425.500 fl., darunter 30ö.300 fl. Brandschaden-Bert^ütungen nach einem dreijährigen durchschnitt. 2500 fl Beiträge für Feuerwehren. 85.398 fl. Verwal-tungskosten. Die Einnahmen belaufen sich aus 33.000 fl.. darunter 30.000 fl. Jntere^en der Aktivkapitalien. Der Abgang (392.500 fl.) wird durch Prämien und Beiträge (409.971 fl.) gedeckt. (Armenpflege.) Der Verein „Kolonie' ln Graz beabsichtigt, vor'm Eintritt der kälteren Jahreszeit einhundertundfnnszlg arme, schulpflichtige Kinder Mit ivarmen Kleidern zu beschenken. (Ausgefundener Leichnam.) Wir haben neulich mitgetheilt, daß in Täubling ein männlicher L'ichnam ans Ufer geschtvemmt worden, in ivelchen man den am 26. August bei Wuchern verunglückten Handelsagenten A. Stephan zu erkennen glaubte. Der behördlichen Untersuchung zufolge bestätigt sich diese Bermuthung nicht. (V o m S üd b a h n h o f.) Am 15. Okt. Abends erlit ein Wagen deS LastenzugeS zwischen Spielfeld und Ehrenhausen einen doppelten Achsenbruch. Auch das Geleise ward beschädigt und hatte der Triester Postzug eine dreistündige Verspätung. (Vom Kä rn tn e r - Bah ah o f.) Am 16. Ottober Morgens wulde bei Fresen die Maschine deS beschleunigten PersouenzugeS beschädigt und mußte deßhalb telegraphisch um die HilsSmaschinc in Marburg nachgesucht werden. Die Berspätung dauerte zwei Stunden. (Städtische Arbeiten.) Vom Ge« meinderath ist die Besorgung der städtischen Kaminfeger-Arbeiten um 247 fl. und die Instandhaltung sämmtlicher Stadtbrunnen um 139 fl. (jährlich) genehmigt worden. v^(O b e r. R e a l s ch ul e.) Die hiesige Ober-Realschule zählt bereits filnf Jahrgänge und br-laust sich die Schülerzahl auf 168. (W e i n p r e i s e.) Die Preise des neuen Weines stehen hoch. Für Muskateller (zehn Eimer) tverven 200 fl. gefordert; Marburger tostet 130 bis 140 fl., Windischbühler 120 fl. (Menagerie.) Die bekannte Löwenbän« digerin grau Casanova wird sich hier morgen zum ersten Male produziren. Die Menagerie befindet sich am Sophienplatze und sind dort außer den Löwen auch ein Leopard, Hyänen Mehrere Wölfe u. s. w. zu »ehen. Marburger Berichte Letzte Most. Die erste Wanderversammlung der steier-^rkiscben Forftwirthe in Leoben hat be-fchloffen, eine Berdefferung deS ForftgefetzeS z« verlangen 0«»d»r ft.» in L,«b»rg »ikl» Eholeraftll« «tt tAdtltchem Ausgang» vorgervmmen» Der Reichsrath wirv im Dezember nur auf einige Tage zusammentreten, am die drei Steuererhebung zu bewilligen und die Wahlen der Ausschüsse vorzunehmen; die ^gentliehe Thatigkeit desselben wird eri! im Jänner beginne«. Eingesandt. unlängst zugesandte anonyme Vchretben rührt gewiß von einem niederträchtigen und feigen Buben her, sonst hätte der Verfasser wohl seinen Namen unterschrieben. Behalte der Hcrr(?) seine Beileidsbezeugungen; — denn ich bin gesichert, daß eS weder ihm. noch den Konlorten gelingen wird, durch Unfrieden mein hänS-licheS Glück zu stören. S. Zur Thierheiltunde. Da sich die Maul' und Klauenseuche mehr und mehr ausbreitet, so liegt eS im Interesse der Landwirthe und Viehb,sitzer, ein bewährtes Heil-mittel kennen zu lernen. Ein solches hat Stratton IN Aylestone Dorchester (England) entdeckt und dasselbe mit bestem Erfolge auf seiner Farm an.te. wandt. Das Verfahi^en ist: E,n Loth chlorsaures Kali lvird in einem Quart Wasser aufgelöst, ivozu acht Drachmen Kampherspiritus gelhar» werde», sobald daS Mittel in Anwendung gebracht wird. Theer mit ein «venig Speck aufgeweicht, heilt jedeS Uebel an den Beinen. Dieses Verfahre^ ist drei Tage zu wiederholen. Für Kälber und Schafe genügt die halbe Quantität. J.R. Mom Wüchertisch. Kit öliliaomische Aedeutuag der Aailordinlilg iu Vefleneich. Ein Vorschlag zu einer rationellen Umgestaltung der Bauordnung und der Baugesetze in Oesterreich' Bon G. Vellmann, Ingenieur und Architekt. (Wien 1872. Verlag von R. von Waldheim.) Selten ist uns eine Druckschrift zur Hand gekommen, w-lche auf so wenig Seiten so viele treffliche Bemerkungen und praktische Rathschläge enthält, lvie die gegen'värtige. Der Verfasier, welcher in technischem Wissen und volkswirthschaftlicher Bildung ganz aus der Höhe der Zeit steht, hat sich der dankbaren Aufgabe unterzogen, zu prüfen, wie sich die Bauordnung in Oesterreich gestalten müsse, um kou-rante Baupreise zu erzielen. Daß dieses Ziel mit der gegenwärtig bestehenden Bauordnung Nicht erreicht werden könne, ist unS leider bereits aus der Erfahrung bekannt; eS wird aber diese allgemein bekannte Thatsache vom Verfasser in ihren Einzelnheiten so stzlagend nachgewiesen, daß sie nahezu eine ganz neue Gestalt geviant. Be-sonders lehrreich find in dieser Beziehung die ta« bellarischen GegenübersieUungen der Baupreise in Oesterreich und Belgien, welche zu ganz unglaublichen Ergebnissen sühren (z. B. 1000 Ziegel, zur Baustelle gebracht, in Wien 40 fl., in Belgien 24 fl.). Der Verfasser bespricht zuerst die Umstände, von welchen die Baupreise abhängen und erörtert : 1. die Beschaffent^kit der Baumaterialien, 2. deren Bearbeitung und 3. wie die Art und Weise, tvie die Regie bei Bauunternehmunger geführt wird. Besonders lehrreich ist dieser letzten Abschnitt, er wird aber noch an Gehalt über» troffen von dem letzten (IV.) Kapitel, in tvelchem der Verfasser seine Vorschläge zur Reform unserer Bauordnung folgen läßt, welche «vir nicht nur allen Fachmännern, sondern insbesondere den Baubehörden zur Beachtung empfehlen möchten. . Die Auflage ist sehr elegant und korrekt; lletzteres hat beisolchen Schriften doppelten Werth Am ^9. Ottober 1882 Abeads 8 Uhr wird die freiwillige Feuerwehr im Eafiuo« Speisesaale eine allgemeine Generalversammlung abh'ilten, zu welcher die ?. I. uusübcnden und unterstutzkndcn Mitglieder, der löbl. Gemeinderalh, sowie überhaupt alle Freunde der Feuerwehr höflichst eiligelnden werden. Tagesordnung: (806 Die Ukbernnhme der Fettcrlveln'.leliithe von Seite der löbl. Gemkindc'. Die Empfangnahme der von Seite eineS löbl. Gcmeinderalhes brivilligten 811 st. 36 kr. in ÄlarlzurK. IV. tzu»rt«I 1872. 22. oiitobsl': familionabenll. S. u. 2ö. Kovsmbei': Isnzlci'Sniolien. III. llözsmboi': familisnabenll. Zl. l)o?embei". Zjslvsstoi'foior. s«« 302 VorjUlst»ItiiilS«il äss Sinxvvrvins». >m Uniiiite November: 1. am IK^ Iliizwriselie« lloneeN. 2. »m ZK. lloneest lies I'Iorviitti»«!' Im II«n8!iei' kizzliliMr äie ^lÄ8s 4V Ici'. im ^««tjedavlce. Ein für Schnitt- nnd Sptzerkiwaartn eingerichtetes Gewölbe lvird sogleich verpachtet. (805 Näheres im Comptoir dieses Blattes. Freilvilligt LhitlltilNl. Samstag den I v. Oktober Vormittag 10 Uhr werden divkrst Einrichtungsstücke im Wege der freiwilligen Lizitation im Reisrr'schen Hanse, Tegettbossstrliße. veräußert werden. (801 Z. 1(5904. Lizitations-Edikt. (797 Montag den Oktober d. I. und an den folgenden Tagen iveiden jedesmal von 9 Uhr Vormittag an im Gewölbe derFirma Anton K aufm a n n's Sohn Aiarburg die zur Konkursmasse derselben ltkhörigen WaareN' arlikel gegen sogleiche Barzahlung, jedoch nicht unter deni Schah verthe, öffentlich versteigert. K. f. Bez.-Gerichl M(,rkiurg. 5. Okt. 1872. Gin Giskasten lvird zu kause» qcsuchi. Auskunft im Berlli» d. Blottcs. 799 Die Aushilsskaste in MarburjZ überstedett nm lk. tlktober d. I. in das flädtijche Nkädchenschulhaus. pfarrhofgasst Nr. l98. Das Amtslokale befindet sich beim zweiten HauSeingange ebenerdig lieben der Stiege und ks »Verden Einlagen Freitags von 10—12 Uhr angenommen, dagegen Auszah-' lungeii» ^äglith liegen Anmeldung beim Vorftctnd oder Kassier geleistet. - Daselbst wird eine vorzüglich gearbeitete Kakdliith'fede Kaffe Nr. 2 mit Tresor verkauft. M.irburg qm 15. Oktober 1872. Die Direktion. «OKssi« Lvi'itlK«!' in- vnä »usiin^i8elie>' llvrrsnklsiäör oigonsf Lnsugnng nsvk lUf /^nbsntigung empfivdit äie Xlviäer-Hau^lunK vov ^ 670)___^srrsQLsssss. Im 6»8tt»au8e ,^iir MolllLrvb«" i8t neu iü ^u8setiaulc Zolcovamsu: I8K8er 8tMderxer ^ EM kr. pr. N»»«. I ZILer kixllierslinrzer 48 Kr. „ I'sruer ltzeüväeu Lieli distlvr im ^usgedavlcv: (808 1871vr HH/oßi» . . . a AI Icr. pr. Ii^a38 1869er ävtto . . . a 4A kr. „ »vkiHvar»«?? » 48 Icr „ aokt Monats altes AAK?- »viildß«!' . . . ä. Icr. xr. ^a83. Fuhrwagen werden zu kaufen gesucht. (792 Anfrage im Comptoir dieses Blattes. Lizitattons-Edikt. Mit Bewilligung des k. k. Bezirksgerichtes Marburg vom 7. Oktober l872 Z. 16841 wird zur Bornahme drr freiwilligen Feilbietung der zum Nachlasse des verstorbenen Herrn Wilhelm Edlen von Siebeneicher, k. k. Hauptmann im 6. Artillerie-Reg., gehörigen, in der Gemeinde Bergenthal gelegenen Weingartrealität Berg-Nr. 179, 180, 180^2 und 181 aä Hkllergilt zu Rothiveiu im Schatzungswerihe von 7461 fi. 84 kr. und der auf 2824 fl. beivertheten Weine. Fahrnisse und Vikhstandes. sowie der Weinfechsung des "usenden JahreS. die TagsaKung auf den TT. Oktober 1872 Vormittags 11 Uhr an Ort und Stelle der Realität zu Bergentizal angeordnet. wozu Kauflustige mit dtM Bemerken eingeladen werden, daß jeder Lizitant auf die Realität ein V adium von 800 fl. entiveder bar oder in österr. Staatspapieren nach dem jüngst bekannten KourSwerthe, Sparkafsebüchel oder Eisenbahn-Prioritäten zu Händen des LizitationSkommissärS zu erlegen, die Fahrnisse und Weiue aber sogleich b.>r zu bezahlen habe. Obige Realität liegt nur ^4 Stunde von der Eisenbahnstation Feistrih a. d. Kärntnerbat)n entfernt, hat ein Flächenmaß von 15 Joch 310 Qkl., ist mit edlen Rebsorten bepflanzt, mit schönen Wohn- und WirthschaftSgebäuden und Obslpflan-zungen versahen, und kann ein Theil des Kauf« schillings auf der Realität intabulirt bleiben. Der Grundbuchsanszug. Katasterbogen, Jn-venturs« und Schäßungsprotokoll. soivie die nähere:! LizitationSbedingnisse können in den Amtssiunden in der Kanzlei des k. k. Notars Lndtvig Ritter von Bitterl in Marburg. Schulgasse, eingesehen weiden. (796 Marburg am 11. Oktober 1872. Lud. Ritt. v. Bitterl, k. k. Notar als Gerichtskommifsär. Dis Oskar^iß^SQ im tiskstsi» Lolmtsnev! »NvQ Vsrvanätvv uuä LvIcsQvteQ üi« tr»unz« Isaokviedt von 6vm LiQSükviäon ilirsg ivaißsit-eisUodtvQ Oattva, dszivkuvxsvvi»« V»tvrs zmck oodWioxorvkters, ävs Ksrri» klsiioditituvr» »llck volokvrosok iKll^viv «odmerLtiok«!» I^viaeo, var-ssdsa mit dl. Ltorbössleriuvsotsv, üsa 16. ä. N. 11 lldr Vormitt»^m »viavm 63. I^sdsui- sslix im Herrv HM»äea IS. ü. LI. um 4 Ilkr I^aodwittax vom eiL^SQva tivilixovgsssso Xr. 66 aus ststt. Das döil. Recz^uiom virck liloatsLs ZI. 6!- um 10 lldr iv 6or DomIärodlS zsslassi». l Dsr VorI)Iivdollv virÄ ü«w krommva ävvirvv smpkoklov. ^ Alardurx am 16. 01ctodvr 1S7Z. r»KavstS!, als SAttiu »Car'Ks xsb r»K!»vsesL» »1s l'oodtsr. als LodvisKsrso^n. II. I<«iedvv»uN»»krull?»- u. LssraissuvU«»^»»^». j Laut Zeugniß de» Herrn Professor Oppolzer, Retcor magnif. unö Professor an der t. k. «linit^n Wien, ist da« von Dr. S. «. Popp, k. t. Hof.Zah«arzt, in «i«». ^Stadt, Bognergasse Nr. 2, eine» der geeignetsten Mittel zur «ovserßirang der Mae und wird dasselbe auch von ihm, sowie vou 'zahlttichen ^dern Aerzten, gegen Jahn» nnd Mnndkrankbeit«« häufig verordnet. Preis fl. 1.40 ö. W. die Klasche. Z9 Vvgvtstlilisvliv» ^alinpulv«'. TS reinigt die Zähne derart, daß durch deffien täglichen Gebrauch nicht nur der gewöhnlich so lästige Anhnstein entferNt lvird, sondern anch die Ttalsur der gähne NN Weiße und Zartheit immer zunimmt. Preis pr. Schachtel 68 kr. ö. W. Depots in in L»uo»1»r i's ^potdvlcs, bvi klsri'u Lövi^, .^potdolco «u ^ariMIk, böillsrrQ !>'. Lollvtaix unÄ in L'Kuo l»w»oii> ktuvstkaväluvß^; 0 i 11i: dvi Lrispor uuÄ ia L»um-tiack» Xpotdsl^o; Dout»o1»»1^au6»bvrg^: I^üIIvr, ^potkslcsi'! (A1«lot»sobvrg^:^. v. ?v1ü-daed, ; (Zonobits: (?. k^sisvkor, ^potd.; llsibvits: Lrot»x's >Vv., ^xotk.; dvrx: I'r. ?«ssi»Ic, .^potdisksr; vluroolc: 1.. v. Ltsmbsr^, >i^potdolcor; ? sttau: L. ksitkamwsr, l^potd.; «aäicsrsdurx: !>'. övdnls, ^potkvlcsr ^unä »s. I^V^sitLiQxsl'; «k. LodviZvrsokitisod; 'kvditsvk: Lrispsr, .^xotdslc.; Lsuortiruiill: l^votdsZcs; V. I'imvllsodelc, ^potdelcsr; ^iuÄ. ^vistrit-: Visoos, ^vott».: ^»uä. Vras: Xalixkritsvd; ^inä. I^SQasdsrg^: Vsssuliscds.^potdvlco; ^arasäin: L»1tor, ^potdsksr. Veraiitwortliche Redaktion, Druck un Verlag von Eduard Ianschitz in Marburg. X. vi. St. a.