ivl 5ßk v«S»Hr»n». . ^ Gch»tMeM»O. Str. 3Z Freitag, den 10. Feber 1922 62 Jahrg. Fürsorge im Heere, j,^ Ein slowenischer Abgeordneter brachte e?- z /e Izlterpetlation ein, in der er dem Kriegs- l minister nochstehende Klagen vorbringt. Die f vor Weihnachten einberufenen Rekrnten fnh- ? ren eine Woche hindurch zum großen Teile 5 sogar in 2^iehwaggons, bis sie ihr Ziel an 5Z der bulgarischen Grenze erreichten. Viele er- 1 krankten hiebei, da sie in der größten Kälte r so lange in ungeheizten Waggons fahren 5 mußten. Am Ziele angekommen, mußten sie r durch drei Wochen in eigenen Zivilkleidern l verbleiben, am nackten Boden nnd in unge- l heizten Lokalen schlafe«. In den Kasernen^ herrscht eine unbeschreibliche Unreinlichreit,! so daß sie bald Läuse bekamen. Zwei, selbst'5 drei müssen noch heule iu einem Bette schla-'^ sen. Kleiduug wie Beschuhung sind uuzurei-^ chend, die Kost ist schlecht uud zugleich unge- s nugend usw. usw. s Der Militärdienst mit seiuer strengen Dis- ^ ziplin, mit seinen oft harten Anforderungen!^ an die Leistuugs- uud Eutbehruugssähigkeit > s des Menschen, dazu das Leben in der Kaser-i, ne, das nnter den günstigsten Verhältnissen ( nicht im besten Rufe steht, sind die Ursachen, s daß jede Familie, und mit ihr die ganze Ver- s Wandtschaft, mit der allergrößten Teilnahme die Erlebnisse und das Schicksal ihres nnter den Fabneu stehenden Mitgliedes begleitet. Das sind die Gründe, daß Interpellationen, wie die angeführte, in der Oeffeutlichkeit den allergrößten Eindruck hervorzurufen Pflegen. Der Interpellant wird zum Sprachrohr der besorgten Väter uud Mutter, einer Sorge, < die oft genug auch übertrieben ist. Mit dieser ^ Betrachtung wollen wir dem Interpellanten ^ nicht nahetreten, nur unsere Leser wollen wir ^ auch auf diese Seite der Angelegenheit auf- ^ merksam machen, die dazu nötigt, derlei Au-!, klagen immer mit einer gewissen Vorsicht auf-^ Llmehmen. ! i Die in diesem Falle vom Interpellanten erhobenen Anklagen erwecken ans vielen > Gründen den Eindruck der Wahrscheinlichkeit-und deshalb wollen wir ihnen auch näher-. treten. Erwägt man, daß nach Aussage des Fi-kkanzministers ein Soldat den Staat jährlich 49.W0 K, also einen Betraa kostet, mit welchem ganze Arbeiter- und Beamtenfamilien das AuSlangen finden müssen, so sind die Klagen über schlechte und unzureichende Kost, sowie über mangelhafte Bekleidung und Beschuhung kaum begreiflich nnd führen zu dem Schlüsse, daß mit diesen Mitteln unmöglich rationell gewirtschaftet wird, zumal der An-lmif all dieser Bedarfsartikel im Großen, also bei einer Preislage geschieht, der im Klein-ankauf nicht erzielt werden kann. Es ist auch eine Frage, ob es bei den jeki-' gen elenden Transportverhältnissen mit der gebotenen .Humanität vereinbar ist, Rekruten mitten im Winter in ungeheizten Waggons einem mehrtägigen Transporte bis an die bulgarische Grenze auszusehen. Bei aller Strenge und Aussichtslosigkeit, die der militärische Dienst gebietet, darf der Soldat doch nie das Gefühl verlieren, daß man sich um IHN nicht kümuwrt, für ihn nicht sorgt. Diese Fürsorge muß ganz besonders dem jungen Coldaten, dem Rekruten geboten werden, der vus seinen gewohnten heimischen und guten! Verhältnissen herausgerissen und von dem ! erwartet wird, ein begeisterter Kämpfer zu; werden. Der Ruf, daß ein großer Teil der Bewoh-fter des SHS-StaateS verlaust sei, ist leider schon Weltruf geworden. Das beweisen die Visitationen der Neiseuden unseres Staa- ^ ?tes in manchen Grenzstationen, nnd daß viele li Unserer Kasernen von diesem Ungeziefer infi- r ziert sind, dürfte kaum eiuem Zweifel unter- ki liegen. Wir sind der Ansicht, daß dieses Uebel st schon aus hygienischen Gründen mit allen b Mitteln bekämpft werden müßte. Wenn schon st Läuse zu den Begleiterscheinungen eines u Balkaubewohuers gehören, so 'müssen doch K > unsere Soldaten davon befreit werden. Wir si wollen stolz auf unsere Soldaten sein, nnd.a dieser Stolz erleidet eine starke Einbüßest ! wenn wir das Bewußtsein nicht los werden ^ können, daß dieser Soldat wahrscheinlich ver-^5 laust ist. Der Kampf gegen die Lans muß in.d der Kaserne beginnen i z Im Staate als Individuum bedeutet das ^ ,Heer dessen Kraft und die moralischen Poten-i^ >zen dieser Kraft fallen viel schwerer ins Ge-^ wicht als ihre phvsische Stärke. Diese morali--^ schen Potenzen können aber nur durch ent-^ sprechende Fürsorge gehoben und erhalten'' werden. Es liegt in hohem Interesse desj! > i Staates, wenn sich nnsere Volksvertreter da- ^ !isnr einseht, daß diese Fürsorge zum leiten- ^ iden Prinzip unserer Heeresleitung werde. 5 1 Ein kleines, aber gut ausgerüstetes und ver-^ , sorgtes Heer ist viel mehr wert als ein noch ^ - so großes, dem es an allem fehlt und gebricht. ' :__! Die Lieberfremdung 1 Wiens. . ! Wien, 4. Feber. ^ Die Wieuer Geschworenen haben sich im . 5 Laufe her vorigen Woche mit einer Verbre-', 'cherbande zu beschäftige« gehabt, die einen 5 ^ Inwelenraub derart inszenierte, daß ein al- r ' zlein in der Wohnung des Bestohlenen anwe- ^ Äsendes Dienstmädchen vorher mit Chloroform ; betäubt wurde. Auf der Anklagebank saßen ^ '.neben zwei wurzelechleu Wienern, denen al- ^ Erdings nur die nutergeorduete Nolle der , ^ aufführenden Organe zuteil geworden war, > ^ ^,wei Italiener nnd ein Rumäne. Der Staats- ^ , auwalt hat in diesem Prozeß das große Pfau- > '>curad der beleidigten Nationalere geschla- 1 gen. Er hat zwischen einheimischen und land-' fremden Banditen unterschieden nnd.jenen ^.Angeklagten, die au? der Fremde zugereist ' waren, zu beinahe noch schwerwiegenderem ^ Vorwurf als ihr räuberisches Beginnen jene ^ Schuld gemacht, die sie dadurch auf sich ge-^ laden hätten, daß sie die österreichische Seele lorrumviert uud iu deu Staub gezogen hät-, ^ ten. Sein Plädoyer ging gewissermaßen dar-^ auf hinaus, daß man die blütenweiße heimi-^ sche Uilschuld vor den täufttschen Verfüh-^ rungskünfteu eines internationalen Verbrechertums behüten müsse. Ein vielstimmiger l(5hor der Oeffentlichkeit hat dieses populäre i-' Leitmotiv mit Begeisterung aufgenommen r!uud seither bekommt man in allen Tonarten n 5zn höreu, daß mit Leuten, die nicht säen, s aber ernten, in Hülle und Fülle gesegnet >e seieu, daß uusere zusammenbrechende Volks- ^ ^r Wirtschaft das Parasitentnm solcher Schäd- ^ i- linge nicht länger ausholte, daß wir es müde H seien, das Dorado für die internationale n Fremdenlegion des V"rbrechertums zn bil-. se den und daß der Anziehungskraft WieuS auf n zweifelhafte Geldmacher aus aller Herren -r Länder je früher desto lieber ein radikales-n - Ende bereitet werden müsse. Mit solcher Ablehnung des Zuzuges aus >u.der Fremde steht freilich die Erkenntnis ^schlecht im Eiuklang, daß wir in einem täg-lich höheren Grad auf das werktätige Iuter- ^ 'r^esse des Auslände? augewiesen sind, daß wir. n nicht existieren können, wenn keine fremde i l-zPaluta ins Lalld lommt, wenn nicht Aus-, länder den Weg hierher finden, welche Wa- b ren verkaufen, die wir brauchen, mvd andere a kaufen, deren Ausfuhr wünschenswert ist. Es a stellt sich als ein unzulänglicher und nngang- r barer Ausweg aus der österreichischen Zwei- u seelenHeorie in der Fremdenfrage dar, wenn,E man vor jenen Fremden den ehrerbietigen! st Kotau macht, von denen man vorausseht, daß xz sie Geld hier lassen werden, uud gegen dieir ^anderen die Faust ballen, die im gerechter-jr tigten Verdacht stehen, sich im Umkreis des StePhanStnrms, dank dem Tiefstand unserer^' Mone, mästen zu wolleu. Jene Plünderer, !a ^die am l. Dezember des vergangenen Jahres ^ in die Prnnkzimmer der Ringstraßenhotels l 'eingedrungen sind und die Kleiderkästen der ^Fremden ohue Unterschied ihrer sozialen c ^Stellung uud des Zweckes ihrer Wiener An-'s ^Wesenheit leerten, haben weitaus logischer ! und gemeinverständlicher gehandelt. Freilich ^ ! müssen sie sich, ganz abgeseben von ihrer c i strafrechtlichen Verantwortlichkeit gegenwär- s tig nachsagen lassen, daß sie die Totengräber c der wirtschaftlichen Existenz Wiens seien, das; c seit ihrer großen Aktion die .Hoteliers nicht l . wissen, wie sie den auf das Höchste gesteiger- s ten Ansprüchen des staatlichen und des kom- > !mnnalen Fiskus nachkommen sollen, daß un- > ser LnruSgewerbe, das längst aus den inlän- ^ dischen Konsumenten verzichten gelernt hat, 1 an Betriebseiuschräuknngen und Arbeiter-^ entlassungen deukt. Auch das radikale Vorgehen der Plünderer vom 1. Dezember hat derart die Frage der Ueberfremdung Wiens l unbeantwortet gelassen, und sie muß notgedrungen überhaupt unbeantwortet bleiben, ! weil eS eben ans sie keine zufriedenstellende > Antwort gibt. Anch mit dem hohlen Moral- I sprüchlein des Staatsanwaltes in jenem Prozeß, von dem e'inaangs die Rede war, 1 ist so gut wie gar nichts getan. ES sei denn, c daß dieser Funktionär ein nächste? Mal, wenn s er die ganze Strenge des Gesehes gegen -ir- 1 gendeinen Fremdenhasser auf eigene Faust l heransforderu sollte, iu einige Verlegenheit > geraten dürfte, falls ihm aus dem Munde ^ deS Angeklagten eine Entgegnuug zuteil wer- >i .den sollte, wie etwa die folaeude: „Halten zn Gnaden, .Herr Staatsanwalt. Sic haben selbst gesagt: Wo ein Aas ist, da sammeln sich die Geier, und Sie haben von katilinarischen Eristenzen gesprochen, denen beizukommen erste nnenen>che Staatsbürgervilicht bedeutet, und der haben wir nns pflichtschuldigst ' unterzogen." ' i Es bedeutet keineswegs eine Lanze für das Schiebertnm einzulegen, wenn man der Besorgnis Ausdruck gibt, daß gerade iu den Kreisen unserer schlechtbezahlten, hungrigen ^ uud verdrossenen Bürokratie keine genügende Klarheit darüber herrscht, welche menschliche Betätigung eigentlich den Ebrentitel „Ar-^ beit" verdient. Mit dem Schlagwort der Pro-l duktiven Arbeit, die allein sür die Wirtschast ' in Betracht komme, wird seit geraumer Zeit ^ Schindluder getrieben, und man N nur allzusehr geneigt, produktive und manuelle Ar- Die Konferenz " Frankreich fordert die Perschiebnnq der Kon» 1 ^ serenz- Die Reparationen dürfen nicht bc- - rührt werten. WKV Parks, 3 .Feber. sWolf.) „Petit Pa-Z risien" teilt mit, daß die französische Regie-Z rung m ihrer Note an die englische Regierung - über die Konferenz von Genua darauf hin---gewiesen habe, daß die Fu.anzkonserenz von r z Brüssel die vom Völkerbund organisiert wor-e j den sei, eine Vorbereituugszeit von sechs Mo--^naten erfordert habe, Die Regierung rate beit einander gleichzustellen. ES fehlt nicht an radikalen Elementen, die auch dem StaatZ auwalt, dem Beamten überhaupt, deu Eh, rentitel des Arbeiters kurzerhand absprechen, und eS ist eiue Aktion der uncingestandenen Selbstwehr, wenn solche geistige Arbeiter bestrebt sind, die Aufmerksamkeit von sich ab-< x zulenken uud den Handelsmann als den wah-iren und eigentlichen Nichtarbeiter denunzie--reu. 'Sluf der eiuen Seite ist man sich darü< ber klar, daß Wien eine Handelsstadt sein .wird oder überhaupt uicht sein wird, auf der Zauderen Seite brandmarkt man jeden Zwischenhandel als eine verdammenswerte Belastung unserer Wirtschaft. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Fremden, die sich hier aufhalten, nicht unserer schönen Augen we-'geu gekommen sind, nicht einmal den in den ' Operettenkonplets angeschmachteten schönen l Augen der Wienerinnen zuliebe. Es muß auch nicht erst des langen und breiten nach-> gewiesen werden, daß die fremde Valuta zu ! einer Entgüteruug WieuS geführt hat, die in ; einzelnen Schichten der Bevölkerung ciuer t vollständigen Weißblutuug gleichkommt. Abel - solche beklagenswerte Erscheinungen Helsen - darüber nicht hinaus, daß der Fremdenzuzug, - vou dem wir schließlich unsere einzige Ret- - > tuug erwarten, sich naturgemäß nicht aus je-, nen Kreisen rekrutieren kann, deren Angehö--'Ms?"Nttch das strenge marxistische Parteidog- - ma als produktive Arbeiter anerkennt. Dies t umsoweniger, da der Wiener Verdienst sol-z cher Arbeiter ganz beträchtlich hinter der be- - rüchtigteu Weltparität zurückbleibt uud für , sie daher jede Auziehuug wegfällt, ihre Ar-? beitSkraft in den Dienst der Wiener Wir^ - schaft zu stellen. t Man muß sich damit abfinden, daß nicht , nur das wirtschaftliche Dasein Wiens auf , gauz neue Grundlagen zu stelleu sein wird, l sondern daß anch die Mentalität des Wiener- - tnms. soweit das uicht ohnehin schon geschc> t hen ist, von Grnnd auf revoluliouiert wer-t den dürfte. Es ist anzunehmen, daß sich doch ? tN^ch einige Wiener siilden dürsten, die widerstandsfähig genug sein weiden, den Versüh-l rungSkünsten fremdländischer Iuwelenräuber t zu trogen und nich't auftragsgemäß ctnem e Dienstmädchen das chloroformgetränüe Ta-r schentnch unter die ??ase zu halten. Aber mit jener lässigen, dein Orient zugekehrten Gc- - schäftsuutüchtigkeit uud Weltsremdbeit des t Wieuertums ist es unwiderruflich vorbei, die sich mit gleich iusliultioer Abueignng gegen ^ die arbeitsamen und nüchternen Norddeut- - schen uud gegen die schlauen Inden, gegen " die tschechische Zähigkeit nnd slowenische Beil dürfniSlosigkeit zur Webr sehte. Mau kann e das Ende deS UrwienertumS uud die Ueber« e sremdnng dieser Stadt uiit .sentimentalen Tränen beweinen, aber mau darf nicht v?r-gessen, daß Sitteusprüchle!!? und moralisier ^ rend.' Phrasen nienmls imstande sind, den it Nad der' geschichtlichen Entwicklung in die Speichen zu fallen. ^ _______ von Genno. t-ideshalb, die Konferenz von Genua um min« x- destens drei Monate zu verschieben und diese Zeit zu benutzen, um die unermeßlichen Vorbereitungen dnrckmlführen. Die Note schlag! 5- ferner vor, zn Bestimmen, daß keine dei e- Rechte die der Völkerbund aus den Frie-lg deusverträgeu erhalteu babe, angetastet wer< ll- de. ebensowenig die Friedensverträge selbst, >n die die Grundlage des internationalen Recb-r- tes von Europa seien. Diese Bedenken 0-'müßte die Konferenz von Geuua verHinte Vderu, die Reparationsfrage zu behandeln Hsiik». Vk. w. ?«s» »ü»scht ewe PrWmmarllmftte»^ SV L«W«, S. Feder. (Wolf.) Der Be-tichterfttltter der .Times" erfährt von gut «tenichteter Seite, daft Pomcaree m einer ^ts an die britische und die italienische Re-tzierung über die Konferenz von Genua eine stvs<»mmcnkunft zwischen den britischen, fron-tzösischen und italienischen Vertretern vorschlägt, bevor die Konferenz von Genua zusammentrete. Eine solche Präliminarkonfe-renz würde daZ Programm von Genua im einzelnen zu prüfen hnben, um die alliier-ten Interessen qegen alle Sabotageversuche von Scite der russischen und der deutscheu Delegation zu schützen und in: vornuS eine gemeinsame Aktionslini,.' sestzuschen. Die I^rag? der Teilnahme Amerikas. Paris, 8. Febt'r. Nach einer Washing-»'oner Meldung werde die Regierung der Vereinigten ^tliaten die Antwortnote auf die Einladung zuv Konferenz von Genua am ?^reitag abseitden. In politischen Kreisen l»errsche die Ansicht vor, die Regierung die Einladung ablehnen werde. Dit Okientfrage. iord Vurzon fiir eine natiqnale Tiirtei mit Konstantinopel als.yauptstadt. KB London, 8. Feber. (Deuter.) Im Ober-yause gab Lord Curzon beziialich de^? englisch-französisckien Abtoninien'? ähuliche ErMnun-gen wie Llovd George ob. Zur Orientfrage ^erklärte er, eS sei notwendig, zu eil?er gerech-^ten und unparteiischen Aisung zu gelangen. Man müsse der Tiirsei gestatten, ihre nationale Einheit niit Konstantinojiel als HciuPt-stadt aufzurichte,!. Taci Recht der Echliestung ^der Mkeerengen soll, der Tin tei nicht nles,r zustehen. Anderseit^^ uli'lsie Griechenland Eut-„'chädigunqen für die von ihm geleisteten .Dienste erhalten. Wa<^ .Aegypten anlangt, k>>nne England ans strategischeu Gründen wegen der Notwendigkeit, die Freniden zu schützen, nicht daraus verzichten, dortselbst Trupven halten. Die Mise des Dr. Benes nach Varis und London. .Prag. ?. Fkl'er. Mir.is!erp"äsid:nt ??ene^ öegibt sich Donner!?tag den 9. d. M. nach Paris und Lendon nud lef'.rt erst gegen den Feber nach Prag zurück. Ernste Lage in Ändlen: De Itilola lehnt die Kabinetis« bilvung ab. WKB Rom, 8. Feber. Infolge Verschärfung der Gegensätze zwischen den Lintsradi-talen und Pop.olari, hat Kamniervräsident De Nikola die Kabinettsbildung abgelehnt. Orlando führt die Verhandlungen fort. Sine angebliche Aeufterung Twtzkys. MffB Riga, 3. Feber. (Havas.) Wie auS Moskai« berichtet wird, soll Trotzky iR einer Rede, die er bei einer Zusammenkunft der TankSwagenbrigad'e hielt, gesagt haben, wenn Rußland aufs neue Krieg führen mfsßte, würde es ihn erst an denl Tage be-end-^n, an dem in Finnland, Polen uud Rumänien Sowjetregierungen e.-richtet seien. Sin Memorandum der Radic-Variei ftir Genua. Veograd, 7. Feber. Nach Blötternieldun« l^en beabfichtik^eu die ül) kroatischen Abgeord-'neten der Radie-Partei an die Konferenz in Genua ein ?)?emorandum zu richten, in dem sie gegen die angebliche Vergewaltigung durch Serbien Beschwerde führen. Exkaiser Karl wiN nach England. WKB. Prag, 8. Feber. Wie die „Prager Presse" meldet, hat Erkaiser Karl lun die Er« loubui? angesucht, mit seiner Faniilie Eude ''April nach einem englischen Badeort zu übersiedeln. da seine Kinder das Souuuerklima non ?.^!odeira nicht vertragen. Es scheint, dasi die Entente liegen diesen Wohnuugswechsel keine grnndsiitzlichen Einwendungen erheben wird. Minister Xuchg «ber den BergarbeNerausstand. W^B. Prag. 8. Feber. In der heutigen Sitzuug des Senates erklärte Minister si'ir öffentliche Arbeiten Tuchv iu Angelegenheit des Bergarbeiterftreiks: Im bisherigen Verlaufe der Verhandlungen haben sich die beiderseitigen Standpunkte in hoffnungsvoller Weise genähert uud es besteht keine Ursache zu ihrem Abbruch. Wenn es sich aber in den allernächsten ^agen oder Stunden zeigen Wierde, das; eine der beiden Parteien aus lder Abstimmungsberechtigten fiir den Streik In und gegen den Schiedsspruch vom 2. Feber »II WKB London, 8. Feber. sWolf.) ',Pt»ll anerkannt werde^i konn- Mall and Globe" erfährt, dast aus Indien Bemühungen, den Streit zu schlich- sehr ernste Nachrichten eintreffen. Die Lage ^^.n, zimichte machen sollte, sei die Regierung verursache grofze Besorgnisse. entschlossen, ihre ganze gesetzliche imd exeku- tive Gewalt zur Anwendung zu bringen. Die ausgesprochen. Die restlichen 15^ können an dem Ergebnis nichts mehr ändern. Der Magistrat gibt nicht nach. WKB. Berlin, 5^. Feber. (Wolff.) In, An-schlus; an die Abstimmungsergebnisse iu den städtischen Betrieben fand heute mittags unter dem Vorsitze des Oberbürgermeisters eine Mayistratssitznng statt, in welcher allgemein zum Ausdruck kanl, dasi der Magistrat trotz des Abstimmungsergebnisses fest bleiben wird. Wie das Wolff-Büro weiters erfährt, fanden Neneinstellungen von Arbeitern statt. Steigen der Lebensmittelpreise. WKB. Verlin, 8. Feber. Die Abendblätter melden, dast infolge des Streiks die Lebensmittelpreise, vor allem die Fleischpreise in besorgniserregender Weise steigen. Abbruch des Streiks. MB. Berlin, 8. Feber. (Wolfs.) Die treikleitung der Berliner städtischen Arbeiter hat auf. die Erklärung des Obi^rbürger-meifters hin, daß infolge der Einstellimg arbeitswilliger .Kräfte bei Fortdauer deS Streiks immer weniger Streikende Aussicht auf Wie-dcreiuftelluug hätten, heute abends beschlossen ,dcn Streik abzllbrechen. ' Das Ende des Eilenvadner-streiltS in Deutschland. WKB. Berlin, 8. Feber. Wie vont Reichsverkehrsministerium mitgeteilt wird, hat die Reichsgewerkschaft deiltscher Eisenbahnbeamten nochts ihre Ortsgruppen telegraphisch angewiesen, die Arbeit mi?glichst bald wieder aufzuuehuu'u. Ati vielen Stellen fiud die Be-amteu zuui Dieuft zurückgekehrt, so das; die technische Nothilfe bereits an mehreren Orten zllrückgezogeu werden konnte. Die Notbetriebe konnten in vermehrtem Umfange durchge führt werden. 31 Millionen «voldmark. WKB Paris, 3.. Feber. iHavas.) Wie der Regierungserklärung wurde mit allen tsche- ------^ ctt ' ichischen Stimmen gegen die Stimmen der .Tcmp« meldet, i.>c donüch-- RtS.-rungder Kommunist^ „n!i d» skj.'a- xst"" Anzchlml» A Bolksp-,rtci anzmommc». Goldumr? geleistet, wie sie sie alle 10 Tage' ' ' ^ ^ Der Streik in Berlin. ' AbftitttMUNg. . W^iV. Berlin, 8. Feber. (Wolfs.) Bis l fälligen Raten leisten musi. Diese Zahlung lUhr nachmittags lag das Ergebnis der Urab-ist die dritte bei dem Beschlus; der Repara- Mimmung in den städtischen Betrieben zu et-tionskomunssion. .! /um 85)?;! vor. Davon haben sich zwei Drittel auf Grund der Entschließuug der Repara tionökommission in Eciunes vom .'^1. Jänner während des vorläufigen Zahlungsaufschubes für die ain Jänner und l',. Feber Kurze Rachrichten. WKB Wien, 9. Feber. Wie dieBlätter be richten, erplodierte abends in den Räumlich leiten der Firm« Auguft Lederer in der Bar teusteingasse eine von unbekannten Tätern gelegte .Höllenmaschine. Durch die Explosion wurde eine dicke durchgeschlagen und auch die Fenster mehrerer Nachbarhäuser be schädigt. Die Büroräumlichkeiten waren zur Zeit der Explosion leer/so das; außer Materi alschaden kein Unheil angerichtet wurde, WKB Wien, 9 .Feber. Den Blättern zu folge wurden gestern sechs der Depositenkasse des Steueramtes Währing zugeteilten Steuerbeamte, daruntk^r der Amtsvorstand und der Kanzleidirektor verhaftet, die beschuldigt erscheinen, den Staat für Gold- und Silber-ablösungen um Millionen geschädigt zu haben. WKB. Stockholm, 8. Feber. (Wolff.) „Stock- Die letzten Tage brachten aus Rus;land im« nier wieder neuc: Nachrichten, die fich sedoci häufig widersprcichen. Ntir eines kaun festgestellt werden: es gibt keine Ruhe! In Sibirien entwickelt sich der Krieg zlvis6ien der Küsten, und der Ttschitarenrepublik weiter und letztere e^itt vor kurzem eine Niederlage. Der Kern der antibolschewistischeir Streitkräfte besteht dort aus 8s>?t) Nkcinn, die voni General Verbitzky befehligt werden. Der Geist dieser sich durch Freiwillige täglich ergänzenden und verstärkenden Abteilung wcis bisher in.guter Verfassung. Ihre Zahl sckieint allerdings gering zu sein, allein mon muß bedenken, das; die Bevölkerung OstsibirienS sehr dünn angesiedelt ist und da^ sich die Operationen hauptsächlich auf die Eisenbahnlinien beschränken. Die finanzielle Lage der jungen Republik, die sich l)auptsä6ili6i auf Steuerloistungen und auf die Hoffnung einer Anleihe von 100 Millionen Jens gründet, ist sehr Ichwierig. Das Küstengebiet selbst ist frcilick) reich und verfügt über Kohle (Sutshaner-Gruben) und' uralte Wälder. Allein diese Zweige des Wirtschaftslebens wurden während der kurzen Macht der Bolschewisten gründlich zerstört. Welche Fornr die Bestrebungen Japans nehmen werden, uin auf russischem Gebiete festen Fuß zu sasseu. kann man heute noch nicht beurteilen, doch es scheint, daß die To« kioter Regieruug unbedingt den nördlichen Teil der gros^eu Sachalin-Jusel mit den Kohlengruben und dem reiäien Fischfang für sich gewinnen will. Im europtiischen Rußland l)abcn die Bol-schewisteu, wie erwartet, mit dem Aufstande in Karelien und an der finnländischen Grenze, wmn auch mit Mühe, aber doch abgerechnet. Solche partielle Erhebungen können, wic; schon oft betont wurde, zu keinem ergiebigen Erfolge führen und erfüllen hi>chftens als beredte Zeichen der Unzufriedenheit ihren Zweck. In der einst so reichen Ukraine, wo jetzt auch schon der .Punger seine Opfer sucht, befindet siä? das Volk inständiger Gärung,' Die Kampfart dieser Baäiern ist sehr primitiv. Eine Schar erhängt oder erschießt bei guter Gelegenheit einige Kommunisteit, irr der Voraussetzung, daß die Nachbarsleute^ morgen dasselbe tun werden. Im Kosaken-! gebiet liegen die Verhältnisse ähnlich. Jn^ Tranökaukasien werden die Kommunisten a'.'s der Azarbegherepublik vertrieben, doch nie« mand kann sagen, auf wie lange. Die Einladung an die Kommunisten, an der Konferenz von Genua Unter gewissen Bedingungen teilzunchu:en, ist für die Sowjets ein bemerkenswerter Erfolg. Die Freude in Moskau war so gros^, dBi'. Lenin Plante, selbst tlach Genua zu reisen. Ein Hindernis gegen diese Absicht entstand aber im Schone der konimunistischen Partei, die wohl die Befürchtung hegte, daß Lenin öci der direkten Berührung mit den .Kapitalisten die Farbe verlieren kimnte. Die äußerste Linke dieser Trotzki lmd Genossen — schlugen Holms Tidningen" melden aits .Helsingfors: Die Odessaer Blätter berichten über ein Ei-tPartei .senbahnunglück in der Ukraine, wobei 7.^»Lärm. Lenin mußke von seiner Reise abstehen ^agen zertrüntmert, Personen getötet! und wurde si'tr eine Zeitlang krank. Den neue-.und 80 schwer verwundet wurden. «sten Nachrichten zufolge ist fedoch eine Ver- lN !trübe dich nicht, weder mu mich noch um ihn, .ren, denn die Ungeduld' hatte ihn wir — werden bald keine Feindschaft mehr ganzen Zeit schon fast verzehrt. 1t V"'" Friedrich GerstÜcker. . geaen einander haben. Aber da ist ja die! „Und tlun zu uns!" nickte der Fremde kalt 'Wirtin—". „Was wünschen die Herren?" ! „Ach, Madaine, nur die Bitte, daß Sie sich ^lieiite uiorgen der jungen Danic hier ein we-^her noch etwas zu besorgen. Vielleicht wäre es ^nig aunehmeu möchten," sagte der Fremde ^besser, weuu ihr selber ein oder den anderen ^artig. Wi-r haben ein Geschäft abzumachen ^Brief schriebet'^— es ist nur der verschiede (Nachdruck verboten.) t ist' „Mein Frennd," sagte der Fremde, sie Lady vom Haus zu sprechen?" „Gewiß, Sir, was soll sie?" ,.Ist sie in der Mhe?" ^5?ier gleich in der Stube." der ander trennen können. Also Ihr vergeßt dey Namen nicht — Ventley." „Ich werde ik)n nicht vergessen." „Auf Wiedersehen denn!" nickte ihm de^ — „Ihr werdet Euch aber noch einen Atigen blick gedulden müssen, Freuud, demi da wir 'Fremde zu, schulterte seine Büchse und ver- an ein wichtiges Geschäft gehen, habe ich vor-- „Wäreu Sie so gut, sie einmal zu rufen? i"nd kehren vielleicht vor Mittag nicht zurück, ueu Möglichkeiten wegen." Es betrifft diese Dame." ^^^er ist aber nicht allein „Wozu das?" sagte Ralfsou finster. „Warum nicht," sagte der Bursche utid "l der Stadt, souderu auch leidend. Sie „Nnn, macht das, wie ihr wollt — waS clopste gleich darauf an eines der Nachbar- uinrden unS sehr verbinden." ^külnmertS mich, ich aber habe noch eine volle 'immer an. ' größten Vergnügen," sagte die-Stunde in der Stadt zu tun." ..Und was soll die Dame?" fragte Ralfsou.c'lte freundliche Dame, „komnien Sie mit ulir I „Und dann?" O ' stnster, indem er jetzt ebensalls in die Tür.in mein eigenes Zimmer, mein Kind! Dort! „Jetzt ist es gerade elf Uhr," sagte der trat. „Ich glaube doch, Sit' werden es gerechtfertigt finden," lautete die ruhige ?lntwort des Fremden, „das; wir die Ladt) nnter deni Schutz einer Frau zitrücllasselt, bis wir — veiter gesprochen habe»,." „Allerdings," nickte oem Kops — „es wird das Beste sein." „Gut ^nn — überlassen Sic mir das. weiteres lit^t jetzt nicht iu unserer Macht^ ju bestintmen." „Um Gottes willen, was habt Ihr vor?" rief Jenny, das liebe Antlitz noch i« TMen .gebadet, indem sie mtsnierksam wurde. „Nichts, mein Kind, was dich beunruhigen können Sie sich ordentlich m>sruhen nnd wer- iFremde,- nach der auf dem Gang hängenden den von niemani>en gestört." „Sie sind so sreundlich, Jenny leise. „Nickits als uieitle Schuldigkeit," die Wirtin — ,,du lieber Gott. 0'! ließ mit langsamen Schritten.das.Haus Ralsson war in den Speisc'^aal zurück und NN daS Fenster getreten, wo aber sein Blick hinaus ins Leere schweifte. —^ Und hatte der Fremde nicht recht? —^ Wäre es nicht viel"« leicht besser gewesen, wenn er selber in dieser ihm noch gegebenen Stunde an die Seinen dachte, und ein Paar Zeilen für sie zurückließ? Es blieb ihm nachher noch immer Zeit, seine Waffe in Ordnung zu bringen und' pünktlich aus deut Rendezvous zu erscheinen. Er ließ sich Tinte und Feder geben; Papier jUhr sehei^d — „Ihr seid vollkommen sremd init Kuvertcn trug er in seiner Brieftasche? es ' sagte hier in der Stadt, wie? ! „Allerdings; irl^i bin zunl erstenmal Hier." lächelte! „Gut, das ulacbt uicl)ts — kounut Punkt Beutlet? Eabin schrieb nicht viel. „Sollte ich vielleicht abgehalten sein, heut^ .^nrückzukounuen,". sagte er zum Kellner, ,.da es ntijqlich ist, daß ich eine grössere Reise ins „du lieber Gott, e-? ist schon »Zwölf nur nach dem alten Ralfsou trotzig mitMimm genug, wenn eine Lady mif Reisen hinaus. Jedes Kind zeigt Euch den Weg.^Land hinein mache, so seien Sie so gut und gehen muß; wer wollte ihr da nicht gerne swenn Ihr es fragt, uw der alte Bentley gebm diesc'n Brief auf die Post — hier daS «lles zl, Gefallen t^ —. Kommen Sie uur>wohnt. Wir sind dort draußen vor der Stadt Geld als Deposituni für unseren Aufenthalt? ^ind' lafsk'n Sie die Herren getrost ihren Ge-sUnd arrangieren dann leicht tms weitere. Ist.liier, damit Sie nicht zu kurz komnien! Viel- schäften nachgehen, dvbei können sie doch keine lEuch das^so recht?" ^ ......gleicht bin i6? auch sehr Ibald' tvieder da." Frauen gebrm^en!" und', Ienn^ fveimdlich ,/^^ud Ihr fehlt nicht?" ' ^ G^^^u hätte er Jenny noch einmal gesehen^ HWjgAenh, Wxte jie di«süll^ gjeich yhuii^ wei-- j „Wahrhaftig nichts" lachte iser Frenld'e!abcr es war besser so. Wunderbar, daß sie terS in ihr eigenes Zimmer hiitüber. ' ibitter, „habt keine Flucht! Es sind Worte den ?!siann, öor dessen Ankunft sie sich gS4 „Und nun zu uns!" rief Ralsson, als die'zwischen uus gefalleu, die erst wieder ausge- fürchtet, mit ihren Aruien urnWanA und a» l.WKe/' FrelM kr.eundljch.^»^^M^^beHM^^ kaum avs. der Hörweite, tva- glichen werden müsjeil, ehe wir uns öoneiit^.sejne.m HM hing. Er biß die Zähne fest cuif4 K?. m. Fta? vueser zj «itan <6el:e /Shinznt^ zwischen Lenin nnd' der äußersten Linken angebahnt worden, so daß eine Teilnahme Lenins ^ t^enua wieder in den Be-reich der Möglichkeit gelangt ist. Die Besserung der Beziehungen zwischen Rußland und der Großen Entente hatten gleich ibre Wirkung auf die Haltung der Kommunisten gelten die Grenzrepubliken. In der 9. (Generalversammlung der Nätevertre-ter in Moskau wurde nauientlich gegen Polen und ?sinnland sehr scharf gesprochen. Trotzki hielt eine energische Rede, während er sich demonstrativ gegen die Diplomaten-und Iourualisteulo^qe wandte und mit er-.'g-ter Stinnne betonte, daß der Weg von Petersburg nach .^c^elsingforS viel kürzer sei, 4ls der von .Helsingsors nach Petersburg. Zwischen Mo'5kau und Rumiinien s'"d' >>>(.' Beziehungen nicht sonderlich gut. Arah ulit den kleineu (^renzrepubliken verkehrt die bol-schewistische Regierung in der le<^ten Zeit et-was schross. ?t. v. W. Marburger und Xagesnachrichten. Todesfälle. Mittwoch den 5. Feber starb NM? Uhr abends inl Alter von 74 Iahren Herr Celvat Makotter, Möb(.IHändlcr und 5)au!?besikcr. Das Leichenbegängnis findet Sanistag den U. d. M. von: Trauerbau-se, Krekova ulica 6, aus auf den Friedhof iir Pobre^se statt. Ceelcnulcjse Montag um 8 Nhr iu der Dom« und Stadtpsarrkirche. — MittN'och den Feber starb un: 3 Ul)r illich-wittags .'oerr Eigumud Friedrich. Haii'5-bs'sttzer, iui Lebensjahre. Das Leichenbe-gsingnis findet Frei-ag uin hclb Uhr nach^ mittags am Friedhof in Pobre?.sc stait. Eee^ lenmesse Samstag um halb !).Usir iu der Fran^^iskauertirche. Eine Spende des Priisidentcn Masaryk. ^'räs'.deiit Masarhk spendete denl deutschen 5iindevsftitale in Üiarlovo (!,'rarlsbad') 15s>M0 ^.roneu aus dem sogenannten Masaryksoude. Die Offiziere der Garnison Maribor geb^n vnl Vcrlokungsiaoe Cr. Majestät des Kluiigs (voraussichtlich aul 22. d. M.) ilu (>)0^saale einen (^liteball. Eiutritt frei und nur gegen i5iuladunciskarte. Spenden. Au Stelle eines .^i.auzes für den verstorbenen Architekten Frih Friedriger spendeten die Fainilie'^zeile 400 und Herr Iobaun Eirak 200 X der Rettungsabteilung. Annohme der 5-Dinarnoten bei den Post-llmtern. Die Postdirektion in Maribor teilt mit, daß laut Verordnung der Postdirektion in Ljublsau!? (Nr. 4W-—2 a vom 5. d. M>) die !'?-Diuarttoten bei den Postämtern bis zunl 20. Juli angenonlmen werden. (Dainit erledigen sich auch die bei uns eingelaufenen Beschwerden gegen die Postämter, die wir nicht lnehr veröffentlichen wollten, weil die Postämter bisher besondere Weisungen hatten. D. R.) Movburger Trabrennverein. Die Nenuun-/en für das neugegriindete fvstemisierte Zuchtrennen sür bäuerlich gezogene Pferde ab dein Jahre l02.^ sind gut ai'.sgef.^llen. Es liefen Anmeldungen fi'ir 'i? Pferde ein. LiedeMmd der Bäcker. Die Vorbereitun-flen für die bercits angekündigte Faschinas-liedertasel, die üm 2.'?. Feber im ^iöksaale findet, find im vollen (Mansie. Das reiche l'.aZtige 'Programm ninsaßt (Gesangs-, hunlo--ristifche und Musikvorträge. Nach Programm« einander und griff seine treue Rü6?se auf. Das ging nicht länger — einer von ihnen mußte das Feld räumen, und je eher die (5ut-fcheidung fi?l, desto besser. Er konnte diesen Zustand nicht mehr ertragen. 5e!ue Sachen ließ er zurück — er nahm «»sichts mit sich als seine Bü6)se und Kugeltasche und schritt dann, da kaum eine halbe Stunde abgelaufen war, an den äußeren Rand des Bluffs, ukn hier feinen Kugellauf über dcn Strom abzufchleßen und dann frisch zu laden. Der Schuß war schon einige Tage darin, und er suhlte sich llicht sicher, daß er feuern würde. Das besorgt, wobei er das Pulver diesmal mit besonderer Genauigkeit abl^euiesseu, schritt er in die Stadt zurück, lnu sich langsaur nach dein bestimmten Platz zu begeben. Bentleys (5abin erfragte er auch in der Tat leicht; der alte Mann schien in der ganzen Stadt bekannt, und man wies ihn an, nur einen breiten Fahrweg, aus dem er sich gerade befand, zu folgen, bis ein anderer Pfad, an d'enl ein ausgebranntes Blockhaus stand, links abführte. Der lies gerade ciuf BentleyH zu, und es war von da noch etwa sehn MMen zu marschieren. ^ - fchluß Tanz. Wein-, Aaff?e», Tee- und' Wurst, zelte sind für die Labung der vom fröhlichen Fasching abschiednehmenden Besucher bestimmt. Privatangeftellten » Bildungsverein. Am w. d. M. um halb 20 Uhr findet in der Gaul-brinushalle die ordentliche Jahreshauptversammlung mit folgender Tagesordnung statt: I. Bericht des Ausschusses, 2. ?!cuwah-len, Allfälliges. Nach der Hauptversamnl-lung Vereinsabend mit Tanz. Nur für Mitglieder und deren Angehörige. Freiwillige Feuerwehr Komniea. Sau^stag deu N. Feber uui 20 Uhr findet iul Gasthause der Frau M. Scherag die diesjährige ordentliche .^'Hauptversammlung statt. Hiezil nierden alle Ehren--, ausübenden und unterstützenden Mitglieder des Vereines höflichst eingeladen. Tagesordnung: 1. Iahresabschlusz. 2. Bericht des assiers. 3. Neuwahlen. Freie Anträge. Von der Siidbahn. ':?tb W. Feber entfällt auf der Strecke Spielfeld-Stras^—Maribor Hauptbahnhof der Personeuzug Nr. .?!. (Ankunft in Maribor Hauptbabuhef 19.32 Uhr). Ab 11. Feber entfällt der iu eutgegegefe^ter Richtuug gebende Personeuzug Nr. W (Abfahrt von Maribor ulu Uhr). Die letzten Borbereitungen «für das Trach-teu-- und.^U^ltüuilräuzchen der Sp. V. Rapid Sauisie.g schreiten ihrem (^^ude entgegen. D^r große (^'-ötzsaal ist geschumckvoll dekoriert. Im weis-.eu Saale werden iu einen: Ruiuen-teller 'chululle ^»igeulier dcn'dusteuden Trank und Labu::a verabreichen. Ein holländisches .^el' bietet Kaifee und ^?aka.o. Aber auch andere Zelre tragcu sür d'n hungrigen Magen Sorge. Die Min'ik, die die hiesige l^^arniions-kapelle stellt, wird damr sorgeu. daß ans) die tanzlustige Iuaeud ibrer.l Ne6)te kouunt. Das lebl)cifte ?>nteresse, das sür die Veran--staltuug iu unse^-er Stadt berrscht, dürste deuniach an? Sanlstagabend die augenehnlste Sliunuuug 'chassell. die vera'i'^sichtlich auch bis iu die ?)!orgenstuuden anhalten wird. Die Kälte als Poli.^siorgon. Tie arge j^iälte der letzten Tage brachte es unt sich, daß verschiedene wohnuugs- nud beschäftic^ungs-lose Personen, die nicht hieher zustäudig siiid, bei der hiesigeu Poli/ieibehörde Znilucht nehnlen und i>ni Aosendung in ihre Heiui^ts-gemeinde ersuchen. Auch,heute stellten sich zehn solche halbersrorene Bummler der Behörde und baten mii iti're Hei'mbeförderung. Sollte die ttälte nocl^ einigt! Zeit andauern, so wird die erbarurlingsloie Natnr in der Rolle der Polizei die Stadt von allen zweifelhaften Eleinenten gründlich reinigen. Unsere Tabakregie trägt deni Staate jährlich 120 Mittiouen Dinar Reiugewiun. IL.llM Waggons Salz benötigt unser Staat jährlich. Das einzige Salzbergwerk .^rek in Südserbieu erzengt jährlich bloß silM Waggons ^küchensalz. Die ganze fehlende Salzinenge uluß eingeführt werden, und zwar n^eist auS Deutschnsterreich, da es wegen der Valutadifferenz die lilligste (sinkaufsguelle ist. Eins nette (^ir-nzwache. Vor deur Berufungsgerichte in Beogrc^d standen dieser Tage drei Verbrecher, die sich niährend des Wacli-bienstes auch ein wenig mit Morden abgaben. (5s sind dies der PodPoro''^uik sUuterleutnant) Tonio ^'irstie und die. Infanteristen Radivoj Pe^rovis' nnd Milan Iovan^vi«'. Alle d''e^ gehiiren der C^ireuztruppe au und versaheu gemeinsam den Dienst in einent Grenzorte, (^^ines Tages kam zu ihreul Posten ein Kaus-mann, dem man es anscih, daß er Geld haben müsse. . Mitglied des (^euieinderates und als Po-lizeipräsidei'.^ eingesetzt. Später bildete er unter Zul)!lfena!?iin' der Ialobiuer.yartci ein Ik!surrekt!ousdire..oriuul, um iin Augllst 1701 auläsi!icl> des ersten l!tonveutes gi-rondistlscl)en Minijteriuui das Iwlizwesen zn überuehnlen. Nach der Flllcht Lasayettes riß iu Paris der Stadtrat, an dess?'.: Spit-ie Ro-bespierre, Marat und Danton standen, alle M:^cht e.n sich. Von den drei, genannten '"tadtrülen war Danton der bedeutend^-), der durch sein in?ponierendes ^s'istreten l??-folg auf (5r>olg errang und zmn eigentlichen Führer des Pixels und zum Beherrscher der Gassen und Barrikc'den wurde. Seinem,^ bnsteil Willen und deur klaren Blicke für alles Erreichbare erschien jedes Mittel recht, ni:d' so vergoß er unbekümn:ert Ströme von Blut, uur feine Zwecke zu erreichen. Von Haus aus eiir Genußmenfch, entwickelte er in der Erregung eine Arbeits- nnd Tatkraft ohne Grenzen, nni dann ermattet und schlaff zusamm'enzlibrechen. Voll glühender und unerschütterlicher Vaterlandsliebe, .war er der einzige von den drei Schrcckensmännern, der die Bestie in der Masse kannte, der sie zn bändigen verstand, weil er sie verachtete, solange, bis er anfs Schafott stieg. — Ueber Danton im Filn: wollen wir morgen sprechen. Iführt. Außerdem inüsien politifche Zeitungsartikel während eines Wahlfeldzuges mit dem vollen Namen des Verfassers gezeichnet sein. Man hofft, auf diese Weise einen etwas sanf-eren Ton in das politische Leben einzufü! ren. - , - '. Der kleine Konrndli iibcr die Sanität. Tie Schweizerische Rundschau für Medizin bringt eine Scl^)ilderung des Sanitäl'.'wcsens aus der Feder dcs kleinen „^tonradli": „Die Sanität ist eine ernste Sache, worüber nnin nicht la-chell darf. Zur Sanität gehören viele Leute. Die nncbtigsten sind die Tötter, die Heb.ini-nien, die Apotheker und die Sanitätler. Die Zahntökter sind weniger wichtig. Die fiinger^ Tölter erkennt nian, w^nn sie ilb^r Land s^?l)-ren. Viele Tök^r verstehen nur eine Krankheit. Di.'se heißen dann Spezialisten. Mon erkennt sie daran, daß sie größere Pveise haben und sagen, die anderen Tökter verstehen nichis von der Krankheit. Die Tökter kommen in der Stadt und auf den: Lande vor. Sie lieben arme Leute und tun ihnen Gutes. Sie lassen darum die aru?en Leute schneller gesund werden als die reichen. Das ist sckiön. Wenn die Tökter eine s6)lechte L.'uue haben, verbieten sie den Patienten den Alkohol. Das ist nicht schön. Die diplomierten Tötter sind Uleist desinfiziert. Sie fiud deshalb gesünder als Wasserdökter, welche nicht desinfiziert sind. Die Htbanluieu gehöreil auch zur Sanität. Dieselben bringen die kleinen Kinder. Früher bra6)teu die Störche die kleine:: Kinder. Aber in Luzern gibt es nur noch einen Storch aus deui Wasserturni, uild der ist von Holz und gehört deul Stadtrat. Darmn ist er zn 'uchts niehr zil gebrauchen. Diejenigen Leute von der Sanitut, welche alles umsonst Sport. Der Miinchkne? Männerturnverein l8K0 nnrd .^u Astern ein:' Fu'^'.balltoikrnee durch Jugoslawien unternehmen. Am Ostermontag wird er in Lsubljana mit der Ilirija spielen, an den folgenden Tagen in Zagreb und Beo-grad. Im Frühjahr wird daun die Ilirija einc? Tournee in Baiern veranstalten. Gradjanski wird im März eine längere Tournc:e durch Spanien unternehmen. Er wird Fußballwettspiele mit denselbezi Klubs durchführen, die vor einigen Monaten mit der Prager Sparta gespielt haben. Aus aller Welt. Der tiefe Ausschnitt. Die Galeriebesucher der römischen Theater haben einen erbitterten Feldzug gegen die übertrieben ausgeschnittenen Toiletten der Damen in den Logen eröffnet. Zischen, Murren nnd Pfeifen begrüßt den Eintritt jeder Theaterbesncherin, deren Ausschnitt beanständet wird. Kürzlich wurde wieder im Konstanzi-Theater eine Dame so verhöhnt, worauf ihr Begleiter mit der Faust nach der Galc^rie drohte und vczrachtlich rief: „Unzivilisiertes Volk!" — „Sie find im Irrtum", antwortete ihm eine Stitnme, „die un-zivilisierton Völker sitld diejenigen, die unbekleidet ausgehen." '' Wahlzwang in Australien. Die Volksvertretung von Neu-Südwales hat ein Wahl-aelejj flnaelwmmcn. das dtm WcMwoia eiy? niachen,^heißen Sanuiriler. Es gibt auch Sa-nmrit.'rinnen. Diese ha^ u'.e.u lieber. Die Sa-urariter kann nian anch iul .Kriege brauchen. Die Sauiariter lernen die Sanität von den Töktern. Inl Fried^li helfen oie Saniariter unter andereul aucb bei Pferderennen. Sie passen l^ei den Barrieren auf, bis ein Reiter herabfällt. Wenn einer herabfällt, will er ncti nicht von den Sainaritern Pflegen lassen. Die ^!ieiter verstehen eben nichts von der Sanität. Die Sanlariter köiuien allerlei, ivas nlait beim Dokter braucht, zuin Beispiel Verbände nlachen und schröpfen. Wenn sonst kein c^n« deres Unglück passiert, wo sie Helsen können, niachen sie einen Wohltätialeitsbazar. Dort wird un'.n auch geschröpst." Die literarischen ,sIsmen" in Sowjetrußland. Mau nieldet aus Moskau: Hier saud ein Vortragsabend sänUiicher literarisclier Grnppen uud Richtuu.^zc'n unter dem Vorsiti Valerius Brjussows statt. Mit Rezitatiouen ihrer Dichtungen traten auf: die Neoklassiker, Neoromantiker, Shuibolisteu, Zentrofugiften^ Aknkeisten, Neoaknieisten, Futuristen, Fuiften, Iniaginlsreu, Expressionisten, Präsentiste:^ Eklektiker und die — ,,Nitscheuio—iker". Bittere Wahrheiten des „diisteren Dck^llS"^^^ Der Dekan Inge, der in England als der' „düstere Dekan" bekannt ist und wenn er den-Mund austut, immer etivas zit sagen hat,'i was das große Pnbliknni interessiert, benierk-te in einer Predigt,daß das Leben in Eug^ land nach den: Kriege doch bedeutende Verbes-' serungen gegen die Ei^istenz vor 100 Iahren ausweise. Manche hochgeborene Ladt? leisti; jet^^t beim Aufwaschen des Eßgeschirrs und' beim Stie^elpußen .Hille und der .Herr des H^^nses bringe die .^'^c'ül.'n aus l-em i^leller.' Ties sei aber mehr ein l^ebot der Notwendigkeit als Ueberzeugung und d^e Arbeiten würden nicht ilnmer urit der edlen Gclaisenchei* ausgesührt, die wnu'chenswert erschiene, sondern wären häusig von Ausbrüchen schlechtes Laune begleitet. . . Börsenbericht. Wie«. Devisen: Zagreb 26.48—26.52, Veograd 105.65—105.85, Berlin 4077 —4083, Budapest 1234 50—1237.50. tondon .^47.90-343.10, N^ailand ^63.90 —364.10, New 80.43—30.52, ;?aris 678.80—67.920, j?rag 15.207—15.21.8, Sofia.';I.20—53.30. Warschau 2.46 —S.48, Zürich 1434.75—1435.25. — Valuten: Dollar 7923—7927. teoe 51.95—52.05, Mar? 4097.50—4103 50, Pfund 343 90— 343.10, sranzSsische Franken 673 80—674-20, cire374.90—375.10.Dinar 10.490—10.510. polnische Mark S42—244, tei 63.95 — 64.05, Schweizer.Franken 153.975 — 154.025, tschechische Arone 15.167—15.193, ungw rische Xrone 1244^/^—1247 Vx« Zürich. Devisen: Berlin 2.53, Nech r)»rk 512, condon 22.25, Paris 43.45, land 24.52, Prag 9.70, Budapest 0.30'/, Zagreb 1.62, Warschau Wien Ekil« h Kleiner Anzeiger. N 1Y. Gsrschwt»««» Leilen zum sticken. Briesliche Anträge an die Verw. L51 ««M«— Ml»»»»»»»?«»»»»»«» Fla«? und Verkauf von Besihun-gen. GeschSsts- und Zinshäuser. Villen. Gast..Aoffeehüulerzu den kulantesten Bedingungen übernimmt Realitätenbüro des Aiar! »eoba. Maribor. Slovenska ultca 2. l!6 Schöner. qeles,ener Weingarlen samt Wirtschasts- und Keller-gebäude. Wiesen, Ttecker. Obstgärten und Wald, in der Nähe einer Südbahnstation ist um LOo.coo Dinar zu verl^aufen. 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Vater, Großvater» Schwiegervater und Onklet, Kerr Gervat Makotter MöbelhSndler und SausbestHer Mittwoch den 8. Feber um 20 Uhr» nach längerem Leiden» unerwartet im Aller von 74 Iahren verschied. Die irdische Külle des teuren Keimgegangenen wird Samstag den 11. Feber um halb 15 Ilhr vom Trauerhause» Ärekova ulica 6 auf dem Pobresjer Friedhose zur letzten Ruhe bestattet. Die heil. Seelenmesse wird Montag um L Uhr,in der Domkirche gelesen. Ruhe im Friede»! s« Schwarze Aandlaf,»e von der Zrkooska cesla in Pobresie bis zur Draubrücke verloren. Der ehrliche Z^inder wird gebeten dieselbe gesen gute Belohnung dem stäötlschen Fundamle zu übergeben. 9S4 Nlsnkag abei^^s wurde imZ I" Siadtparli ein neuer Damen-Galoschen verloren. Der ehrliche Finder möjie denselben geg. Be-lolMmg. lSosposka ultca S. 1. Stock rechts abgebW. 926 tvlr kaufen größere Meng» Cütist- swit ZilMitU und ersuchen, «Vsfert? nur für ganze Waggon» einzusenden. j)rompte Uebernahme. Anton Xonejc ln dmg Sl3 Maribor, Mlinsfa ulica 23 Gamser Perle Gasthause „PN Urbsnu" VrdNnovs ulles 2S Ium Msschanl^e gelangt aarantiert ochse Aamser Verle alt und neu a K. 44 — per Liter. Lyszialiliit: BlaNna (Vordeau?, tzhwarzi und trscliene Äa«5wüktt«. Wirme und Kalle Mche. Am zahsreichen Besuch bittet die Eigentümerin 9!S V>iei Sodvr. z schwere FMwägen fast neu, 59 cz Tragkraft, eventuell bis Spielfeld gestellt sind zu verkaufen. e. Kemper. »>i,«e,iio». Post ttauLmsnnsttIttvn dol Srsz. 94Z Größere (>artie Wtt-i>i>tlPl>»inDck-A« neu oder gebraucht, zu kaufen gesucht. Anton Tontje in brug 310 Mariber, Mlin»ka ulica 23 z«chtebe?. l.1orkjhire oder deutsche Ldel-raffe zu kaufen gesucht. Eventuell auch Umtausch. Zu« schriften werden erbeten an die Gutsverwaltung Statten» SNöblieries Zimmer mit Erker ? In Sladlparkoill» od IS. K.b-k. .v"S b-i poli^-an-^ Sä? 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Glise Friedrich gibt hiemit tiesbetrlibt allen Verwandten, teilnehmenden Freunden und Beimlinten» Nochricht von dem AI?leben it^res innigsiyeliebien herzensguten Gallen, des Kerrn Glegmunö FrieörSch welcher Miilwoch. den 8. Feder um t?» Uk)r sZ 1lk)r i'achmillaqs) nach kurzem L?eiden und versehen mit den heil. Slerbesaken im 60. Lebensjahre sanft entschlummert ist. Die irdische .^Mle des teuren Verli'ichenen wiid Freikam, den lv. Felier 1922. um k>alb 15 Uhr (halb 3 Ilhr nachmiiiafls) am Friedhofe in Pobre^j.; seierlich eingeseDet und sodann .^ur ledten Nul?e liesiattet. Die l^eil. Seelenmesse wird Samsiac, um halb 9 Ul)r in der Franzislianerl^irche gelesen werizen. Maribor. am 8. Feber 19^'2. 849 MMM. foisist. Mi Kovac, Koroika c. 31,1. Stock. Treli©!* Dsrden fSgrsSi aliciKbaa In der Brauerei Thomas Gütz. WIENER INTERNATIONALE MESSE 19 bis 25 März ' SONSTIGSTE KAUFGELEGENHEIT für alle Branchen über 4000 Aussteller aus dem In- und Ausland. 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