wr. FIO. 1848. Amtsblatt zm Laibachcr Zeitung. Samstag den ^o. December. Gudernial - Verlautdarnngen. Z. 233 s. (2) Nr. 2UIM., C u r r e n d e deskaiserl königl. illyrischen Guber-niums, über verliehene Prlolleglcn. __ I„ Folge eingelangten Decreteä des hohen Ministeriums des Ackerbaues und Handels vom 15. November l. I,, Zahl 1884 wurden an diesem Tage nach den Bestimmungen des allerhöchsten Patentes vom 31. März 1»32 die nachfolgenden Privilegien verliehen: 1) Dem Mathias Gchraml, Ingenieur, und dem V»n-ccnz Flach, Gntöbesitzer, beide wohnhaft >n Wien Leopoldstadt, Nr. 40», für die Daucr von ci-ntm Jahre, auf die Ersindung ,.i der Fabrication von Säbeln jeder Gattung, wodurcy dle,elben v.el tlnfnchcr und schneller erzeugt werden können eine schönere Form und eln gefälligeres Ansehen erlangen, und billiger als d>e gewohnt chen Säbel zu stehen kommen. - 2) Dem N>co-laus Hcllerbarth, bürgerl. Brcnnholzhandler, wohnhaft in Wien, Alservorstadt, Nr. 293, für die Dauer von zwei Jahren, auf die Erftn-duna hölzerner tragbarer Korde odcr Bullen zum Verfügn d<6 vertlcinerten Brennholzes, welche die wesentlichen Vortheile gewähren, daß der Käufer mittelst des kubischen Inhaltes der Korbe immer die gleiche und größte Menge Holzes er-Kalte- haß sich derselbe von dem nchtigen Maße u„d der Qualität des Holzes sogleich überzeugen könne, und daß durch diese Körbe, da gelben durch den beweglichen Bolcn augenblicklich von dem Holze entleert, und auch überall hlngetr.gen weiden können, gegen jede andere Versuhrungs^ weise bedeutend an Ze.t und Raum gewonnen werde.-») Dem Wendel.n Braun, A Isoldes Handlungshauses Wendelln Braun in Mamz (durch Anton Bürmann, '. Joseph Ulbl, Hof- und Gerichlsadvocar, wohnhaft in Win,, Stadt, Nr. 3.">I,) fur die Daucr von drei Iat> ^,„ auf die Erfindung und Verbesserung in der Fabrication des Maschinen. Papieres mittelst Anwendung einer neu construirten Knolcnfangma-schine mit aufrechtstehenden Cylindern. - Dieß wird mit der Bemerkung zur öffentlichen Kennt' niß acbracht, daß die offen gehaltene Orlginal-Besckreibung der Erfindung des Nicolaus Heller-barth sich bei der k. k. n,ederöstcrr. Regierung zur allgemeinen Einsicht verwahrt bch.^e. -Laibach am 11. December 1818. Leopold Graf v. Welsersheimb, Landes - Gouverneur. Z. 2330 (3) Nr. 274^8. Kundmachung. Laut einer Mittheilung des k. k. küstenländ, Gubcrniums vom 23. v, M., Z, 2lU1ti, ist am 22 Jänner 18 t? eine angeolich aus Triest gebürtige Dienstmagl), Sussana Schelcßer, ohne Hinterlassung eines Vermögens in Parls verstorben. — Da diese Person m Triest ganz unbekannt ist, so wird dieser Todesfall zur Verständigung der allen fälligen Verwandten, welche etwa in dieser Provinz scyn mögen, mit dem Beifügen zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß der Todtenschel» bei dem k. k. küstenländ Gubernium in Triest erliegt und dort behoben werden könnle. — Vom k. t, illyrischcn Gubernium. Laibach am 13. Dec. ltt4^. ll. U 2 ^ l U 6 P O ^ l l» V ii l » t V ll. l'l) »il^ülll^il^l ,' 1v. l«I/.U.^i^U uo^!üv:ll'!-.lvu 1847 uukU) l».i»^l)l ,>« i-^kiu, v'^oltilu i<>.i«'»u e^ ^l«llll)/,^l!^u V l^Ul i/,!» >UI!^l-' (^ 12 «llltill. V IlUV6!ilUtl^ MUl'tllMtüH /.!ull!>lii llül jili c:. lv. !lil/.u,^illl l><>^Iiivii!«lvll xllrul^Vüi ill d(i «<^ Uln> /,umui'« M'«j-^(ili. — Oll (!. k. llii-ljici^ po>;!uviu«lv'u. V ^ul»-l^Ulli l3. «;lnllnu 18^l8. ' Z. 2338. (3) Nr. ""'/«950 surrende, betreffend die Verabreichung des Schulgeldes und der Mttdlgen Naturalabgaben an dle Schullehrei. — Es sind bereits aus mehreren Provinzen Klagen des Lchrpersonals der Votts>chulen bei dem hohen k. k. Mllusteriuin des öffentlichen Unterrichtes em-gelangt, daß von Beice oer Gemeinden die Verab-^ reichung di,'S Schulgeldes u. oer schuldigen Nacural-Abgabcn an die Schullehrer, nut Berufung aus die bevorstehende Regulirung des Voltslchnlwejens, dann auf dle mittelst des Allerhöchsten Patentes vom 7. September d. I. erfolgte Aufhebung des Untcrthans-Vclhältnisses, verweigert werde, wodurch die Lehrer, deren Einkommen beinahe ausschließend auf folche Bezüge angewiesen ifl, dem ganzlichen Nochstand ausgesetzt werden. — In Folge dejsen hat hochdaüselbe mit Erlasse vom 1!>. v. M., ö. 7W4, ettlärt, daß, so lange d.e neue Gesetzgebung über die künftige Emncytuug des Volts>chulw.sens, welche nur von den gesetzgebenden Staatsgewalten ausgehen kann, nicht erfolgt ist, dle bcstc-lMden Vorschriften in ihrer Wirk>am-kett und sonach auch die Verpflichtung der zahlungsfähigen Aeltern schulpflichtiger Kinder zur Entrichtung des Schulgeldes, so wie jene der Schul gemeinden zur -Verabreichung der dem Lehrer nach Fassion und Herkommen gebührenden Naturalabgaben aufrecht bleiben, indem widrigens die Schullehrer subsistenzlos und die zum Wohle der Gemeinden selbst vcstelMden Schulanstalten sich auf-lölen würden) übrigens aber die fassionsmaßig an die Schullehrer zu verabfolgenden Naturalgiebig-kcilen, welche denselben gewöhnlich nicht wegen dieser letzteren Eigenschaft, sondern als Organisten und Meßnern gebühren, nicht u'Uer den durch das Patent vom 7, Eeptembcr d. I. aufgehobenen Grundlasten bcgriffen sind, da sie keinen Bezug auf das bestandene Unterlhanoverhaltniß und die da-mitj verbundenen Rechte und Pflichten haben, sondern Theile der von den Schulgcmcinden zu bc streitenden Lehrdotationcn bilden. — Diese hohe Anordnung wird hiemit zur allgemeinen Kenntniß mit der Aufforderung an die Schulgemeinden gebracht , ihre Naturalgiebigkciten und das Schulgeld, wo solches besteht, an die Schullehrcr wie bisher unweigerlich zu verabfolgen und sich nicht von dem Wahne leiten zu lassen, als wenn bei der künftigen Neugestaltung des Volks-Umenichtswe-senS alle Kosten der Schulen auf das Allgemeine übernommen werden müßten, da doch solche Anstalten, welche für die nächsten wichtigsten Zwecke der Gemeinden bestehen, auch als Gemeinde Anstalten angesehen werden können, zu deren Erhaltung vorerst und vorzugsweise die Gemeinden, in deren Interesse sie bestehen, berufen sind, während der öffentliche Fond nur dort, wo die Localmittel nicht hinreichen, nach Maß seiner Kräfte aushel-feno mitlvirtt. — Laibach am !. December lel-lk. Lc 0 pold Graf v. W elsersl) eim b, Landes- Gouverneur. It a /, is I a s p o L I a v a r s t v a. Zastran odrajlevanje soUkiga dousirju in natural-nili dav.sin solskim uceiiikani dolznili. — Iz vec dežela so -so že uceniki deželskih sol pri visokim c. k. niinisterslvu oeilniga poducevauja pritožili, de soseske šolskiga denarja in dol7,nih naluralnili dav.siii solskim ucenikain zalo ne odrajtujejo, ker pravijo, de se bodo solo za Ijudstvo prenaredile in e postavo u tijili veljav-no.sti ostanejo, in zatoruj tndi starsi, kleri zaino-rcijo placati in kteri iimijo olroke za sole, solski donar odrajtovati, kakor tudi dol/inosti soseske, solskim uoeiiikam po razineri in sc»i dol/.m» na-luralne davsine dajati, dolžnost iniajo, k(M* hi si-cer solski uceniki brez živeža bili in v bla^or so--sosk sainili obsfojore sole jonjali mogle ; raKiui teg'a natiiraliKj o paloiilu od 7 kimovca t. I. odpravljenimi gruiilnimi davki zajiopadene, ker nikakor v podlozni.st.vo, kakorsno je obslalo, in med z njiini sklenjene pravice in dolinosti ne segajo, ampak so deli [tlaèil za uce-nike, klere iniajo solske soseske terpeli. — Ta visoka naprava se d.i s tein sploli na znanje in se ol) euim solskim «oseskam na serce polozi, svoje davsine in solski denar, kjer la obsloji, solskim ucenikain kakor doslej hrez, opore odrajtovati in se ne krivi misli zapeljali dali, kakor de hi po prihodnji rio\i napravi sol za Ijudslvo vse solske stroskt» rnogla obo.ina prevzeli; ker zamo-rejo take naprave, ktere za nar perve in nar veèi nameue sose.sk obst oje, tudi kakor naprave so-sesk obveljati, ktere ohraniti narpopred in nar veci dolžnost soseske irnajo, v kterih prid obstoje, ko oeitua soJska denarnica le tarn, kjer doaiaèe pre-moženje ni doslojuo, po razmeri svoje prernoz-nosti pomaga — V Ljubljani 1. grudna 1848. Leopold grof Wclsersheim, deželni poglavar. II a » g I a s |) o g; I a v a r 8 t v a. lJo naaiianj<;nji c k. leria.skiya poglavar&tva öd 23. listopaila t. I., si. ^iOlu, jo 22 proseuca 1847 neka, kakor je rekla, v Torslu rojeua dekla SuzanaSeleser brez premoieiija v ruri/.u umer-la. — Kerje ta zuuska v Terstu ci.slo nu^naua, se da ta «inert v naveslenje morebitne ilalile, ktera bi v tej deieli biti vlu^uila, s tern prislavkam sploh na znaiije, de jo nierlvaski list pi'i c. k. leria.skim poylavarwtvii .sliraujcu in dc se lam zainore pre-jeii. — Od c. k. ilirskiga poglavarciLva. V Ljub-Ijani 13. grudna 1848. ' Z. 2238. (3) Nr. ""'/«950 surrende, betreffend die Verabreichung des Schulgeldes und der Mttdlgm Naturalabgaben an dle Schullehrei. — Es sind bereits aus mehreren Provinzen klagen des ^chrpersonals der Volks>chulen bei dem hohen k. k. Mmlsterium des öffentlichen Unterrichtes ein-gelangt, dap von Seite der Gemeinden die Verabreichung 01,'S Schulgeldes u. der schuldigen Nacural-Abgaben an die Schullehrer, nut Berufung aus die bevorstehende Regulirung des Voltö>chulwejeno, dann auf dle mittelst des Allerhöchsten Patentes vom 7, September d. I. erfolge Aufhebung des Unterthans-QV'lhälmisses, verweigert werde, wodurch die Lehrer, deren (Ankommen beinahe ausschließend auf solche Bezüge angewiesen ifl, dem ganzlichen Nochstand ausgesetzt werden. — In Folge dejsen hat Hochdasselbe mit Erlajje vom 1!>. v. M., ^. ?W4, ettlärt, dasi, so lange d.e neue Gesetzgebung über die künftige C'un'lcytuug deü ^oltb>chulw.sens, welche nur von den gesetzgebenden Staatsgewalten ausgehen kann, nicht erfolgt ist, dle bestehenden Vorschriften in lhrer Wirk>am-tett und sonach auch die Verpflichlung der zahlungsfähigen Aeltern schulpstichtiger linder zur Entrichtung deo Schulgeldes, so wie jene der Schul gemeinoen zur Verabreichung der dem Lehrer nach Fassion und Herkommen gebührenden ^iaturalab-gaden aufrecht bleiben, indenl widrigens die Schullehrer subsistenzlos und die zum Wohle der Gemeinden selbst bestehenden Schulanstalten sich auf-lölen wurden) übrigens aber die fassionsmas;ig an die Schullehrer zu verabfolgenden Naturalgiedig-keicen, welche denselben gewohnlich nicht wegen dieser letzteren Eigenschaft, sondern als Organisten und Meßnern gebühren, nicht u'lter den durch das Patent vom 7, September d. I. aufgehobenen Grundlasten bcgriffen sind, da sie keinen Bezug auf das bestandene Unterlhanoverhaltniß und die da-mitj verbundenen Rechte und Pflichten haben, sondern Theile der von den Schulgcmcinden zu bc streitenden Lehrdotationcn bilden. — Diese hohe , Anordnung wird hiemit zur allgemeinen Kenntniß 714 9i a ch r i ch t. vom k. k. böhmischen Lande 3 prasid ium. — Die Lehrkanzel des römischen Cwllrechtes und des Kirchenrechtes an del' Prager Universität wird als erledigt kundgemacht. — Zur Wiederbesetzung der Lehrkanzel des römischen (Zivllrechtes und des Kirchenrechtes an der Prager Universität, mit welcher ein jährlicher Gehalt von I2 gesuckcn ausgewiesen werden, daß dieselben in Gemaßheit deö Decretes der ehemaligen italienischen Regierung aus Mailand vom A5 October 1808 und des späteren aus Raab vom 25. Ium 180», dann der höchsten Entschließung vom 27. August 181» (Hofdecret vom «. Sept. 18 w, Z. 1titt2, der I. G. S.) ausrecht schalten worden seyen. - 4) Das Stadt - und Landrecht wird die vorkommenden Gesuche prüsen und darauf sehen, ob die angesuchte Erneuerung in dem gegenwärtigen Stande der Landtafel gegründet sey oder nlcht, und dleselbe im ersteren Falle bewilligen, im letzteren abschlagen, und dem Landtafelamte die Anmerkung des dleßsälligen Bescheides im Instrumentbuche an, Rande der bezüglichen Urkunde austragen, , Sowohl von drr bewilligten, als von der abgeschlagenen Erneuerung sind die betheiligtcn Parteien zu verständigen. Nur dann kann d»e Verständigung der Hegenpartei unterbleiben, wenn es sich von Erneuerung einer, kemem Zweifel unterliegenden Post handelt, und aus den Acten erhellt, daß der Besitzer des belasteten Guteü bereits zur Zeit der bewilligten Intabulanon oder Pränotauon von oieser Bewilligung vorjchl!>t-mäßlg verständiget worden >st. — 5) Sowohl gegen die bewillige, als gegen die abgeschlagene Erneuerung sieht dem theile, welcher sich besa)wert glaubt, wie gegen andere unterrichterliche Verordnungen der Recurs an den höheren Richter offen, doch ist die>er Recurs binnen tt Tagen bei dem Stadt- und Landrechte anzubringen. -6) So lange der abjchlägige unterrichterliche Bescheid nlcht in Rechtskraft erwachsen ist, wird die Post, von der es sich handelt, in den Tavular-Exttacrcn nnt der Anmerkung, daß die Erneuerung angesucht, aber abgeschlagen worden sey, aufgenommen werden. — 7) Dle Wirkung der bewilligten Erneuerung ist der landtäsliche Fortbestand der erneuerten Post in lhrer bisherigen Wirksamkeit, sowohl was das Recht selbst, als was die Priorität betrifft. Beide werden fortan in Betreff aller Rechtsivirkungen auf den Zeitpunct der ursprünglichen Eintragung dezogen, da durch die Erneuerung an d.n erworbenen Rechten nlchts geändert, jmidern nur der Bestand derselben in's Klare gesetzt werden soll. Es sollen daher auch die bis zum Augenblicke der Anmeldung durch Ersi'tzlulg odcr Verjährung erworbenen Rechte, durch die Erneuerung der Ta-bulcN'poi't keine Aenderung erleiden, insbesondere die Verständigung des Belasteten von der bewilligten Erneuerung nicht nach K. 14l)? des b. G. ^. als eine Unterbrechuug drr Ersitzung oder Ver< jährung angesehen werden. — tt) Die Wlrr'ung der unterlassenen Anmeldung, so wie der rechts' krästig abgeschlagenen Erneuerung, besteht in dein Verluste sowohl der Priorität ^.lc, des dinglichen Rechtes selbst. Wird die Urkunde ln der Folge von Neuem >ntabul,rt oder pränotirt, so gilt d:e Intabulation oder Pränotation nur vom Tage der neuen Bewilligung. — t>. Die Erneue» ung einer mlt Suptriutabulationell oder Superpräno-tationen beschwerten Post kann sowohl von dem in-tabulirten oder pränotirten, als auch von oem su-pcrintabulirten oder superpränotirten Gläubiger rechtvwirksam angesucht werden.— 1l. Die Er-neuerungvgcsuche und die darüber erfolgenden Be-scheide und Amtshandlungen unterliegen keinem Stampel un5 keiner Taxe oder sonstigen Gebühr. -- Vom k. k. Stadt^ und Landrechte. Görz, am 2. November 184< Z. 2347. (2) Nr. 28718. Kundmachung. Mit Beginne des Schuljahres 16^/^ ist der erste Platz der vom Johann Preschcrn, geive-s'nen Donlpropst zu Laibach, erllchteten Studen-tensiifcung, im derinaligen Ertrage jährlicher !54 sl. 10 kr. (5. M., in Erledigung gekommen und wieder zu besetzen. — Diese Siistung ist vorzugsweise sür Studierende, welche dem Stifter verwandt sind, in deren Ermanglung aber für arme Studierende überhaupt bestimmt. — Der Genuß derselben ist aber auf die Gymnasial- und die philosophischen Studien beschränkt und kann nach deren Vollendung nur noch in der Theologie fort-bezogen werden. — Das Prasentationsrecht Üeht dem fürstbischöstichen Ordinariale zu Laibach zu. — Bewerber um dieses Slipendium haben ihre, mit dem Taufscheine, dem Armuthv - und Im-psungsMgniffe, dann mit den Schulzcugniffen von den beiden letztvcrflofsenen Semestern 18^8 und im Falle sie aus c>cm Titel der Verwandtschaft dasselbe in Anspruch zu nehmen gedenken, mit dem ^tammbaumc documentirten Gesuche unmittelbar bei dem hiesigen fürstblschöstlchen Ordinariate bis 15. Jänner l8ik zu überreichen.— ^om k. k. lUyrischen Gubernium. — Laibach am 14. December j848. Hlemtlichc Verlautbarungen Z. 2328. (3) Nr. «048. K u n d m a ch u n g. Zur Einbringung von Offerten für die Lieferung von Militär-Monturötüchern für den Bedarf des Jahres l84i>.—Das Kriegsministcrium hat, in Anbetracht, daß die in Folge der Rescripte vom 10. September l. I., l^. 39l5, und vom «. November, K. 43!)^, geschehenen Verlautbarungen eingebrachten Offerte auf die Lieferung von Militär-Monturstüchern, wegen zu hohen Preisen der Absicht nicht entsprochen beschlossen, von den eingelangten Liefcrungs Anträgen nur einen bedingten Gebrauch zu machen, für weitere Tuchlieferungen im Jahre 184!) aber, unter den nämlichen Bedingungen, wie sie in der Laibacher Zeitung vom 3,, 5. und 7. October 1848, 6ud Nr. II!), 12l> <^ 121 bekannt gemacht wurden, Offerte anzunehmen, womit Zünfte, Fabrikanten und einzeln»' Erzeuger zu den billigsten Preisen in bestimmten Terminen dasjenige Lieferungsquantum anbieten können, was sie vom März bls Ende December des Jahres 1849 zu liefern willens sind. — Diese Offerte müssen schriftlich und versiegelt bei dem Landes-General-Commando, oder beim Kriegs-Ministerium in Wien längstens bis Ende Jänner 184!) eingereicht werden, worüber im Laufe des folgenden Monats Februar desselben Jahres entschieden werden wird. Zugleich wird bemerkt, daß jenen Anträgen, welche möglichst kurze Licfcrungster-minc- enthalten, und deren Zuhalten durch ein Vadium, oder ein sonstiges Document gesichert wird, bei gleichen Preism der Verzug eingeräumt wird. — Gratz am 15. December 1848. Z. l46. (!/) Nc. 61. Edict. Vom k. k. Bezirfsgeiichle Aucrsperq wnd hie» mi: beginn gcmacht: (^ü scy lil.'er Anflicken dcö ^o» hann Hilli von HlemsliviH, grundl'üchcrlicheil Vefi-hcls ter, dein Gtundduche der Gi^ssch.'.fi Auelsperg «ul> Recc, ^ir. 665, Urd. Nr. Ul4 unieilhani^en '^ ^illbe, in d,e Cinleiiung der Anioriisilune, der, auf dienr ,')ie>il'.!äl zu Gu,,stcn des Hhom.'s Mlcunor inii t>cm Schulddliese , 2. Immer l?93 Ul'rgc« Mtll'lell Folde>ung von 5.^ sl. 23 t<., Ull^> ieurr zu ^linsten des M.ui^ib I^o.niz »nl dein ^chulddiiei'e llilo. l. Juli >795 mi'iblilinen ZoldclUiig von 49 fi. 55 kr. gewilligel woiden. Zur Ai.lMldulig der lilli^lligen Nccdls^üsp'üche .,uf dl.sc Tn' Foroeruilgen »uiid eine Frlst vvn ^iüenl ^^d-e, 6 Wvchcn und 3 T^gen, vo>s Zliniilgs» l?lalt geiechne!, mil deu, Bcis<'l^e bestimmt, daß, wenn binnen dieses Te>mines die qen,nn:en Gläu« ^'igcr, oder deren Elben oder ^<,fflonä>e ihre Rechte aus die oben^ngeiüylten ^oidelUllge» nicyc qelieud in^che» loUicn, aus wlüeics ^nlaxgen des Anie-rii' siru^gvwndcrö die fraglichen Eatzposten gllöschl wc>l den winden. K. K. BezilksgerichtAneisperg üm >a. ^än. >ft4,^. Z. 2333. (3^ '^tr. 2702. T o d e s - Z l t I ä' l u n (i. Nachdem die mic I). a. ^.oicil,' ^oin 25 D^> condel l^^l^, einderl'/!>e Iol).m»a ^lodu^, zu Lack am ^l. M^i l^Ul) gcdüvü^, sich wlder ft<,^so,iliä» gnnr!del, noä) wahlel'D d»r ^d!clcil!l,>t dcm lür sie ^u'gcstellllll l^mawr, Hc^rn !)>'. Kll'i,,oienst, in die Kenmniß iyrcs Aufeüihalics' c,t!>!^i yai; so wird von ocin gesc.ligie» ^^l'.t5gc:ichie bel.,N!>c viemachi: ^s sey über llüsilci^l Des H^nn KrlUiz Slab» nig und Mana Hladnig, vclehclichien Po<>azl)!,ii;, bulch Henu Di-. Ovila^l) »n oie To5eseltlälung der, laut ^cpftogener .^lh^bungfu ü^er 35 Jahre re>» scliollenen Iech.nma .NIoblis c,cw'Uigl, und zln Vol» nähme d^r ill,'Handlung ü^'er ihren Vlaä'Iasj die T^g« saiiliüg auf den 5l>. ^ä„lic> l8>9 um 9 Uhr Am» lnilia^ö bestl,nnu roo>d»'n. Es weiden dayer alle dil'icn'.gen, welche auf die cn i)iaä)l>.ß aus was im-!üv cilien» Grunde einen -lnspluch zu nnlchen ^eden» ten, ausHtfUlderl, sib am obqenannien Tage um s» sicherer hier^miö zu mclde>>, alö widrigens der ^)iach. laß geiheill, und den sich meldenden Intcst.U'Erben eingcancwortec werccn wi-d. Är,!itsc;c'.icht der k. k. ^ameral-Hcrlschalt Lack am i^. December l8H8.