Nr My. Eamstaq, 3. September l««?. KM), ^aljiftaitn Macher MMma. ""lM?'»^l'??^.!>?V ^» Postvtllenbung! gan)l°hlig fl. 1°, halbjährig fl. 7.50, Im Comptoir: I Die „Laibochn Ztitun»'' »scheint täglich mit «lu«n»hme der Sonn- und itnerta« Amtlicher Weil. M.„A- l- und k. Apostolische Majestät haben mit ein? "^ Entschlichnng vom 26. Anglist d. I. über er t^?tn Minister des kais. Hanfes und des Aenftern llub ^ allernnterthänigsteil Vortrag del, bisherigen H, ?entllchen Gesandten nnd bevollmächtigten Mi-km '"^"""' ^"stav Freiherrn von Kosjck, w .."""^ordentlichen Gesandten nnd bevollmächtigten lek/«"' ""' königlich griechischen Hofe. den bisher bei M ? Hofe beglaubigten anßcrordentlichen Gesandten ^2- llmächtigten Minister Cunstantin Frciherrn ^rauttenberg zum außerordentlichen Gesandten El^ "^llmächtigten Minister bei der schweizerischen h2!'°ss"'schaft nnd den Ministerresidcnten in Dis-"vilitat Generalmajor Gnstav Freiherrn von Thöm« ti^^"l außerordentlichen Gesandten nnd bevollmäch m,' ^inlster am persischen Hofe allergnädigst zu »r'ineu gernht. M.,^ k. nnd l. Apostolifche Majestät haben mit P°s?^" Entschließung vom 27. Angnst d. I. dem llnd ^""' ^""" Slany in Czernowitz den Titel secr?l- <^l eines Oberpostdirectors lind dem Post. Eh"" ^"skph K uuzel m a n n daselbst den Titel nnd M.7?" emes Postrathes mit Viachsicht der Taxe aller-^°,a.st z„ verleihen geruht. ^ _______Bacquehem m. p. Uichtamtlicher Theil. Eine ueue Kaiserbegegnung N?,^" Sicht. Die Nachricht von einem bevorstehenden nem? ^ K"'sels Alexander von Rlissland bei sei-zeit ^ü. '""' ^"b aller politischen Zwischenfälle jeder-ivi^^^rchrten Großoheim, dem dentfchen Kaiser. Nätiai l" ^" °"s in beglanbigender We,se be« der .! '""^ derartige Meldungen überhaupt bei rusii?""^'^" Geheimhaltung von Reisepläncn der stimmt^/ Testaten ^"^b" T°ge f"iher mit Be-beqibt s^ ""^"»d'gt werden tonnen. Kaiser Wilhelm pr'kus,ic^' "^ ks heißt, von Danzig, wo er der ost-"c>ch?I." Maniwrr wegen weilt, am 12. September »^,. Mm. wo Kaiser Al^ander gleichzeitig eintreffen Iieuilteton. Ein Schritt nach Italien. und s?s^f^ ^" schönsten Punkte Kärntens ist Tarvis, der SÄ -^"" "°" "'^ der grandiosen Gebirgswelt ^lllqe ?'^. "^" °"s Tirol kommt, hat das verwöhnte bas Nm "'"" empfänglichen, bewundernden Blick für ttllz 2?.^"^' das sich nns vom Bahnhöfe in Tarvis eine N '^ «fchließt. Ganz nahe gegen Süden steigt de» w, / ^" eckigen Felsengipfeln fchrosf nnd wild zn hoh^, ^"' empor, überragt von dem über 2700 Meter bey Na2?' w"l" gegen Sndwest erhebt sich ans l'^bera ! ?! 3'^ "^ ägyptische Pyramide der Kö-senkreck? ^"^' uud del, Hintergrund bildet die listen ^"?^slrebende Nischberggrnppe. ans deren Norden .^?Ü ^"^" Schnee hervorblinken. Gegen der!!j!tt^ '"^ "an einen Theil des Dobratsch oder »ebiras2" c?^' ""^ zwische.. diesen beiden Hoch-^lche k>i ? I "^" s'ck) waldbed^ckte Wege nnd wiesen-blinde s.'I ^ ^ ^'"^ Sohle des Thales ab. in dessen ^lesrn !A . tosende Schliza bald durch Auen nnd WM » lh Felsenschlnchten Bahn bricht. ^""ei,al,.t ^"'' ^" ^ vergönnt ist. von der tropischen Thäler?.,,^ ^ hclirigen Hochsommers in die kühlen findet niä, "Abgründe der Alpen zn flüchten; hier ^"" '!u,>itf."^ "" Stückchen gemäßigte Zone, und ""^rmutl,°l >^"""" sich wie ein I>cu« «x i,iac:!,ina 3? ^°ra s2'Ut. was oft genug geschieht, sogar ^W 3lo'?"'°lt der kalten Zone. Es ist ein ebenso UlNeud a,?""^"' "frischende Kilhle zu genießen. 7"äln,e .,,"7" hlifll)K schwitzn, als sich behaglicher «3 Kälte lck.„ ""' Ehrend die Natur will. dass wir U'bt es nock^""" s'llen. Trotz der Zeiten Ungnnst "1 lmmer eine Unlabl >,m, Leuten, die sich nnd bis znm nächstell Tage der Gast seines Großoheims sein soll. Die politische Bedeutung, welche dieser zweiten Kaiser-Entrevue des heurigen Jahres beizumessen ist. dürfte bald genng klargestellt werden durch die Eom« mentare. mit denen die betreffende Meldung von den Pariser Blättern ihrem Lesepnblicum mundgerecht gemacht werden wird. Bekanntlich ist. nachdem früher monatelang die öffentliche Meinung mit Vorspiegelungen eines rujsisch.französischen Bündnisses irregeführt worden war, in jüngster Zeit bereits wiederholt vou den ernsten, leitenden Blatt» rs Zaren in Stettin sich nicht um die Erneuerung eines büuduisartigen Verhältnisses, um die Auffrischung der Vereiubaruugen von Skierniewice handeln, so ist dies wohl überflüssig. Derart ist die allgemeine Lage gegenwärtig überhaupt nicht angethan. Nichts hat in dieses Vergnügen gönnen dürfen, obgleich solch Be> ginnen in den Rahmen des alles nivellierenden, die Weltherrschaft anstrebenden Socialismus schlechterdings nicht passt. Freilich weiß ich nicht, wie die Apostel des Socialismus die Alpen nivellieren wollen, damit das Princip der Gleichheit gewahrt werde und die Lente in den Alpen ebenso schwitzen mögen, wie etwa in Neapel« Gefilden! Zum Glück lässt die Technik in dieser Hinsicht noch viel zn wünschen übrig — oder sollte diese schwierige Frage vielleicht im geheimen schon derart gelöst sein. dass die unzähligen Gastwirte in den Alpenländern lanter Socialisten sind. die für die Gleichheit wieder sorgen, indem sie die Börsen der Gäste nnd Tonristrn sorgsam nivellieren? Wie dem auch sei. alle Ortschaften. Gast- nnd Tonristenliänscr im Savethale von Laibach bis Tarvis sind überfüllt, nnd Wien. Prag. Trieft. Fiume. Pola fowie die uenetianischen nnd lombardischen Städte stellen ein staikrs Contingent an Sommerfrischlern und Touristen, die am grüuen Waldsssaiim tansenb Meter übrr dem Meere ihr passageres Heim aufschlagen nnd mit Entzücken die Portionen vom ewigen «Gefrorenen» schanen. das von den Felsenwänden der Bcrgesriescn herabblinkt nnd wonnige Kühle niederströmen lässt. Trausleithanien stellt zu den Touristen und Sommer, frischlcrn nur ein kleines Contingent, nnd die Tomislen aus Ungain ziehen es vor, die Alpenlhäler im be» a,uemen Coup«! oder Landauer zn d'nrcheilen und sich die Berge von unten anzusehen. Leider kauu es nicht jeder so angenehm haben, nnd die Mitglieder der österreichischltalienischen Grenz-bcrichlignngs'Commission, die vor kurzem in Raibl zu» sammentrat, mussten sich amtlich iu die lühusteu Brrg» steigrr verwmldeln, um IN 000 Fuß hoch in den Lüften die politische Grenze zwischen Oesterreich und den letzten Monaten darauf hingedeutet, dass man in Petersburg gesonnen wäre, die Politik der freien Hand. welche in allen Tonarten als die für das Zarenreich am meisten ersprießliche angepriesen worden war, fallen zu lassen. Wohl aber beweist das Auftreten Rufs» lands in der bulgarische» Frage bis in die allerletzten Tage herein mit handgreiflichster Deutlichkeit, dafs es gerade jetzt seine eigenen Wege zn wandeln gefonnen ist. Dadurch wird aber die bevorstehende Stettiner Entrevue keineswegs ihrer wichtigen symptomatischen Bcdeutuug entkleidet. Die bulgarische Angelegenheit hat sich bisher, wie viel Staub auch ihretwegen seit zwei Jahren, seit dem unionistischen Staatsstreiche in Philippopel, aufgewirbelt worden ist, als eine gegenüber der allgemeinen europäische» Constellation erst in zweiter Linie in Betracht kommende Angelegenheit erwiesen. Dank dem mitteleuropäischen Kaiserbündnisse, der un> getrübt sicheren Allianz zwischen Oesterreich Ungarn und Deutschlaud, konnte es sich Russland nicht beilommen lassen, in Bulgarien seine Hebel anzusetzen, um die bestehende Ordnung der Dinge in Europa aus ihrem Gleichgewicht zu rücken; es musste die bulgarischen Dinge bei aller Theilnahme, welche es denselben schenkt, doch nur als einen episodischen Zwischenfall be« handeln. Wenn die öffentliche Meinung die letzte Zeit über vielfach die Dinge tragischer nehmen wollte, so ist hiebe», wie sich nachträglich stets heransgestellt, ein gut Stück politischer Uebertreibung mit unterlaufen. Man verspürte in Petersburg ebensowenig wie in Wien oder Berlin besondere Lust. sich wegen des Meinungszwiespaltee, welcher anlässlich der Behandlung der bulgarischen Angelegenheil obwalten mag, mit den äußersten und letzten Argumenten zu engagieren, an welche nnr dann appelliert wird, wenn vitale Staats und Machtinteressen des eigenen Reiches auf dem Spiele stehen. Die allgemeine europäische Lage hat sich im Verlaufe des letzten Winters derartig gestaltet, dass die bulgarische Frage um ihrer selbst willen noch mehr in den Hintergrund gerückt erschien angesichts der Besorg-uis. die Spannung zwischen Deutschland und Frankreich könnte sich zn einer ernsten Krisis zuspitzen und Russland entweder schon beim Beginne oder. was wahrscheinlicher dünken wollte, im Verlaufe eines Krieges im Westen aus seiner beobachtenden Haltung heraus» Italien festzustellen. Schade, dass weder Oesterreich noch Italien einen Adler Orden zu vergeben haben, die Mitglieder dieser Commission würden ihn sicher ver< dienen! Gleichfalls in der Eigenschaft eines amtlichen Touristen weilte vor einiger Zeit Erzherzog Albrecht in Südkärnten, um die Festungswerke gegen die italienische Grenze, so das Fort in Malborghrt und am Predil, sowie die jüngst errrichteten Thalsperren bei Raibl gegen das Raccolanathal und bei Flitsch zu inspiciercn nnd bei dieser Gelegenheit eine Tour auf den 5600 Fnß hohen Luschariberg zu unternehmen, das Ziel unzähliger Pilger, die den ganzen Sommer nnnnterbrochen hinströmen, um di fischen Presse als den Meinungsausdruck auch der offi-ciellen russischen Kreise, der für die Politik des Zaren-reiches allein maßgebenden Factoreu ansahen. Die Männer der Patrioten-Liga, die Hetzerschar der Vou-lanqisten erfahren ein nicht zu missdcutendes Dementi, während nun in den Augen der Nation die beson» nenen Staatsmänner und Politiker gerechtfertigt er« scheinen, welche den Muth hatten, eine ruhige und fried» liche Politik dem Lande dringendst anzuempfehlen, und bestrebt waren, in ihrer amtlichen Stellimg diese fried« liche Richtung einzuhalten. Politische Uebersicht. («In die Opposition».) Eine soeben er« schienenc czcchische Aroschüre unter dem Titel: «In die Opposition?» beschäftigt mehrere Blätter in einer ganz unverdienten Weise. Der Flugschrift gieng von Prag bereits die Reclame voraus, ihr muthmaßlicher Verfasser sei der Abgeordnete Graf Wenzel Kaunih. Die Iungczechen kommen übrigens selbst in dieser Flugschrift sehr schlecht weg. Wir werden durch dieselbe wieder daran erinnert, dass die Führer der Iunq-czechen in ihrem Privatleben der deutschen Sprache keineswegs jene Fehde geschworen haben, wie sie es in ihrer öffentlichen Wirksamkeit thun. nnd die Partei Gre^gr muss sich sagen lassen, sie sei ohne Organisa« tion und Programm und stünde daher auch in dem schwarzen Buche des Jan Iiskra (dies der pseudo» nyme Verfasser der Broschüre). Wenn schon die Jung-czechen nicht nach dem Geschmacke dieses Herrn sind. so wird man leicht errathen, in welch nnbarmherziger nach dem italienischen Theile der Ortschaft, nach Pon> teova. Auf einer Seite der Brücke liest man «Kaiser-thum Oesterreich», auf der anderen «tt^no 6'1t:Um», doch ist letztere Aufschrift gar nicht nothwendig, man sieht auf den ersten Blick, dass man in Italien ist. Es ist ganz merkwürdig, wie hier die politische Grenze mit der Sprachengrenze zusammenfällt. In Pontafel spricht alles deutsch, auf den Gasthöfen und Gewölben deutsche Aufschriften und deutsche Namen; in Pontebba versteht keine Seele deutsch, die Bevölkerung ist stock» italienisch, und wenn schon an nichts anderem, erkennt man an der Bauart der Häuser, an den engen, schmutzigen Gassen, an den vielen «Osterias» und Barbierläden, dass man im Wunderlande Italien ist. Die österreichischen Zollwächter lassen mich anstandslos wieder nach^iDesterreich zurück, denn was könnte man auch aus Pontcbba herüberschmuggeln, etwa Cavour« Cigarren? Es ist eine Schande, dass der Name des gloßen italienischen Staatsmannes durch dieses Pest-krant in Erinnerung gebracht wird, oder soll das Ver» dienst Cavours, die Einheit Italiens begründet zu haben, dadurch ausgedrückt werden, dass man in Italien nur eine Sorte Cigarren haben kann, nämlich Cavour Cigarren ? Eingekeilt in ein enges Gebirgsthal, bietet Pon-tafel-Pontebba sonst nichts Bemerkenswertes, weshalb man gut thut, seinen Aufenthalt in dieser Grenzstation möglichst zu begrenzen, denn sei es nach Prager Zeit, wie man in Pontafel rechnet, sei es nach römischer Znl, w.e man in Pontebba rechnet, der Nachmittag wird eiN'M immer zu lang. Doch was beginnen bis zur Rückfahrt? Der nächste Z lg fährt erst um 8 Uhr abends nach Tarvis ab. Nun, fahren wir dem Zuge entg.gen; warum soll ich d»nn an der Pforte Italien« stehrn bleiben? Ts wäre geradezu blöde, der schömn Italia nicht ,mi>i ins Antlitz zu schauen, wenn- Weis? er mit den Altczechen umspringt, deren politische und private Thätigkeit aufs heftigste angegriffen wird. Eine Reihe von altczechischen Abgeordneten wird überdies mit persönlichen Insulten überhäuft, und wird denselben vorgeworfen, dass sie Stellen und Aemter zu erHaschen sucheu. In gleicher liebenswürdiger Weise wird der czechische conservative Adel attaquiert, und nachdem an sämmtlichen czechijchen Parteien kein gutes Haar gelassen wird, plaidiert Herr Iiskra schließlich für die Bildung einer neuen «nalional'demokratisch-slavischen» czechischen Partei, welche mit Gott uud aller Welt, daher selbstverständlich auch mit der Regierung und den Parteien des Abgeordnetenhauses, auf dem Kriegsfuß stehen soll. Es ist wahrscheinlich, dass die Flugschrift wegen ihrer heftigen persöulichcn Au griffe gegen alle czechischen Politiker in der czechischen Publicistik einen großen Sturm erregen wird, und den czechischen Journalen muss es auch überlassen sein, diese Angriffe zurückzuweisen. (Ein neues Forstgesetz.) Wie man der «Pol. Corr.» aus Lemberg meldet, wurde über die vom qalizischen Landtage an die, Regierung gerichtete Aufforderung wegen Vorlage eines nenen Forjtqesetz-Ent« wurfes dem galizischen Landtage die Antwort des Ackerbau-Ministeriums dahin lautend mitgetheilt, dass die Regierung nach Maßgabe der hiefür enlscheidenden Verhältnisse dem Reichsrathe den Entwurf ciues Forst-gesetzes vorzulegen beabsichtige. Dieser Entwurf wird nur die Form eines Rahmens für das Gesetz aufweisen und es den Landtagen ermöglichen, in befonderen Landesgefetzen Detailbestimmungen unter Rückficht« nähme auf specielle Bedürfnisse und auf die culturellen Verschiedenheiten einzelner Kronländer hiuauszugebe». (Zur Erneuerung des Lloydvertra-ges.) Wiener Blätter bringen die jüngste Anwesenheit des ersten Sectiouschefs im Ministerium dcs Neußern, Herrn von Szögyeuyi, in Begleitung der Handels« politischen Referenten in Trieft mit den demnächst wieder aufzunehmenden Verhandlungen mit der Lloydverwal-tung in Zusammenhang, indem die genannten Staatsfunktionäre sich über einige der in Frage stehenden Punkte an Ort und Stelle informieren wollten. (Kroatischer Landtag.) Vorgestern versammelte sich der ueugewählte kroatische Landtag in Agram, und seine Session ist durch ein königliches Re« script eröffnet worden, welches das Arbeitsprogramm für die ganze Legislaturperiode enthält. Die Physiognomie des neueu Landtages ist eine wesentlich veränderte; die Reihen der Opposition sind stark gelichtet, die Na« tionalpartei hat eine entschiedene Kräftigung erlangt. Es wird die Aufgabe der Regierung und ihrer Partei fein. die günstige Position, welche sie dnrch die Wah« len erlangt haben, mit Klugheit und Mäßigung aus» zunützen und durch nutzbringende Arbeit im Interesse des Landes sich die Sympathien der Bevölkerung zu sichern. (Kälnoky und Bismarck.) Wie aus Miui' chen mitgetheilt wird, sieht man am 7. September der Zusammenkunft des Grafen Kälnoky mit dem Fürsten Bismarck in Kissinqen entgegen. Am folgenden Tage kehrt der deutsche Reichskanzler uach Friedrichsruh zurück; den späteren Herbstaufenthall wild er in Varzin gleich es hier in Stein gemeißelt, verwittert, gefurcht sich präsentiert. Bald war ein leichter Einspänner anfgelriebm, und frisch und munter girng es auf prächtiger Landstraße hinein nach Italien, nach dem anderthalb Stunden entfernten Chiusaforte, der zweiten Station der Alta-Italia-Bahn, wo ich den Rückzng abwarten wollte. Es gibt kaum etwas Romantischeres, ja geradezu Uu» heimlicheres, als diese Fahrt durch das Fellathal. Link« und rechts von jäh zu schwindelnder Höhe aufsteigenden Felsenbergen eingeengt, tost die blangrüne, ziemlich wasserreiche Fella in schäumenden Cascaden über Steinblöcke und Gerölle dahin, und ihrem Laufe folgeu in sicherer Höhe Straße und Nahn, beide Kunstwerke aus Stein, wie sie nur Italiener schaffen können. Die Bahnstrecke Pontebba-Chinsaforte ist ein technisches Wunder und reiht sich würdig den so berühmten Bahnen über den Semmering uud über den Brenner an, doch während letztere weltberühmt sind, ist die Bahn durch das Fellathal fast unbekannt. Mit welch kolossalen Schwierigkeiten der Bau dieser Bahn zu kämpfen hatte, beweist die alleinige Thatsache, dass es hier kein festes, ficheres Terrain gibt und dass man ein solches erst schaffen mustzte, um den Schienenstrang zu legen. Die scheinbar ehernen Felsenberge sind verwittert uud morsch, und auf Schritt und Tritt sieht man, wie das Wasser mit elementarer Kraft, langsam, doch stetig, die geologische Umgestal« tuug dieses Theiles der Erde bewirkt. Ueberall rieselt es hervor uud zernagt, unterminiert, zersetzt das schief-riq-lalkige Gestein bis zu den höchsten Nergknppen hinauf, und das Product dieser Arbeit ist. dass zuerst die Humusschichte und die in ihr wurzelnden Bäume, dann aber das erweichte Gestein uud die in dasselbe gebetteten einzelnen härtereu Felsenmassen abrutschen und in das Thal stürzen, welches von rothen, rund- nehmen und erst gegen Ende des Jahres nach Vem kommen. . (Zur Lage in Bulgarien.) Das uene M garische Cabinet ist, wie uns aus Sofia telegraM" wird, endlich doch zustande gekommen. Es hat MG genug gekostet. Keiner der politischen Führer wM die unter den gegebenen Umständen so schwierige M gäbe der Cabinetsbildung übernehmen, und Fürst M' dinand war auf die Beibehaltung des gegenwärtig^ Cabinets angewiesen, welches bekanntlich sofort M dem Eintreffen des Prinzen im Lande seine Denuss'^ gegeben hatte. Noch vorgestern wusste eine siem^ Depesche aus Sofia das Verbleiben des Cabinets StolM bis zu den Neuwahlen im September zu mcldrn. M ist es im letzten Augenblicke doch noch gelungen, w Ministerinm zu bilden, welches derart zusammemM ist. dass es wohl auf eine gute Aufnahme im 5M« rechnen darf. Das erste Ministerium dcs Fürstei^F"' dinand zählt nämlich zuxi gewesene Regenten: Sla^ bulov und Mutkurov, sodaun den bisherigen Mimstw Präsidenten Stojlov und jenen ausgezeichneten Staaw mann Bulgariens, welcher den Fürsten ins Laxd a/ führt. Herrn Nacevic, zu seinen Mitgliedern. Stamwo übernimmt nebst dem Präsidium das Innere. M"Ml0l das Kriegsamt, während Stojlov das IustizvortefeM' behält und Stransly mit dem auswärtigen Amte tn'' traut ist, wofür er zweifelsohne der geeignete Man sein dürfte. Naccvic übernimmt das FiuanzportcfemU (Das Spar system in Serbien.) Sew" spart. So hat die Militär-OrganisationscommlM das Militärbudget von 14 auf 10 Millionen TM" reduciert. Außerdem beabsichtigt die Regierung, ^ Neamtengehalte gleichfalls alls ErsparungsrucksMl um 60 Procent zu verringern. (Die Flucht Eyub Khans.) Wic geme" wird. ist das Gerücht von dem schon erfolgten UeM tritt Achmed Eyub Khans auf russisches Gebiet e» verfrühtes und dadurch entstanden, weil der Comma» dant von N^'u-Sarrachs nach Petersburg tclcgraplMt dass der Emir mit seinem Gefolge hart an der prrM russischen Grenze nach Herat reite. Nach einer Calc^ taer .Times».Depesche glaubt man dort. falls es EP' gelänge, den persischen Grenzwachen zu entschlüpf was nicht schwer fallen dürft?, so würden sich die "". buler Regimenter ihm sofort anschließen, und das ^ welches seine frühere Tyrannei vergessen hat, tvnro ihn ohne Zögern als Fürsten annehmen. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie ^ «Brünner Zeitung» meldet, für die durch das "^ ^. lmglück in Wisowitz betroffenen dortigen EinwoY" 5000 fl. zu spenden geruht. < ., Se. Majestät der Kaiser haben, wie ^ «Note für Tirol und Vorarlberg, meldet, derOeme»'" Göhens zum Schulballe 300 fl. zu spenden gM — (Die Landesausstellung in Kraka"> wurde vorgestern eröffnet. Bürgermeister ^ö^^ toiusti begrüßte in einer Ansprache die A".^" Graf Arthur Potocki gab dem Danle für die 6 gewaschenen Felsenblöckl'i, und weißem Geröll gefüllt ist. Alles ist in furtwährender allmählicher/^ wegung, welche noch beschleunigter lind a/sMl»H wird. weun der Südiriiud im Frühjahr die »m'terlM Schueemassen schmilzt und Bäche uud Lawine«" Thale stürzen. Im Thalgrunde die heimtückische 6^' die bei Regenzeit zum reißenden Strom wird und heerend haust; an den Vergabhaugen lockeres, sicheres Terrain — da blieb nichts anderes """' als für die Bahn künstlich eine solide Strafte ^ schaffen, unerreichbar für die Gier der Fella, ^ A.j,,' geschützt vor deu Wirkungen der abrutschenden «? massen. ^ Die ganze 16 Kilometer lange Strecke von ^.^ tebba nach Chiusaforle ist sozusagen «'iu einziger .^ duct, der oft in schwindelnder'Höhe dahillfali", ^ kühuen Bogen über Schluchten uud Seitenthäler ! ^ uud dessen Pfeiler tief in d?r Erde wurzeln, wo ^ ein festerer Stützpunkt bietet. Und wo sich ^e ^ dräuend zusammendrängen oder große Strecke!« ^ ^, terrain jeden Bau unmöglich machen, da M «^ Bahn im Innern der Berge Schutz oder fuwNe ^ über imposante Eisenbrücken auf das andere Us ^ Fella. Zmülf Tunnels und drei Brücken überdies, unterbrechen dic auf Viaducten ruhende Äahnst"^ hje in starkem Fall fortwährend abwärts führt, „hl0> Vahu gegen das Drängen und Schieben des z ^ ckeluden Gesteins und Gerölls zu sichern, sind >^^g< unterhalb als auch oberhalb des Bahnkörpers o^e ^, bahnen mit stalten Steinplatten gepanzert, bul^^ssfl schicßscharteuartige Oeffnuugen das zerstörende « ^„ Abfluss findet. Es ist ein gigantischer Äa», nnd a^^„-Steinquadern, die hier durch Menschenhände ^, ander gefügt wurden, könnte man eine H"'^ ^„ b>^ banen.'Waö ist eine Pharaonische Pyrannde geg Leistung? üaibacher Zeitung ytr. lilX). 1649 3. September 1887, d n ck Ausdruck, deren die Ausstellung durch Se. Majestät slen,. ^ "'^ ^u Kronprinzen als Protector der Aus-dasä? ^ "^"" Statthalter Zaleski gab bekannt, b» ?^ """p"nz sein Bedauern darüber ausgesprochen tönnp w "' ^'^ Ausstellung nicht persönlich' eröffnen !,<"./' ^ wurde ein dreiinaliges Hoch auf das Kaiser-^«us ausgebracht. Die Musik spielte die Voltshymne. Ni,...^ ^'" Volksfest in Dalmatien,) Im Z 7'«" Dalmaliens, namentlich in de» Bezirken ^gn Nm„ und Imoshi, befinde., sich fast sämmtliche ^'«rreien unter dem Patronate des FranciscanerMostcrs ^s?'^'' welches in diese», Bezirke die Seelsorgc durch "°'lergelstl,chc ausübt. Der Marltslccken Sign 'hat nun o,e,em Monate ein großes nationales Volksfest zur "merung an die vor 200 Jahren stattgehabte Ankunft von den Türken aus dem Kloster Rama in Bosnien "irdenen Franciscaner in Sign veranstaltet, das acht „l,?^ 6 währte. Die Franciscaner brachten damals .,,7,^'li", welches zu dieser Zeit der venetianischen Ne-^ "U gehorte, ein wunderthätiges Madonnenbild, welches "1 letzt auf dem Hauptaltar der Klosterkirche verehr! o und das an einem der genannten Festtage unter uu ^eurem Andränge der Bevölkerung im Orte nnd der geliung herumgetragen wurde. Die Festung, welche einst lie!/"?' ^"^ bei Sign stand und jetzt in Trümmern Vinr,''t berühmt durch die tapfere Vertheidigung des "lgw Valbl, welcher mit einer kleinen Besahung, den .^"M, Umwohnern von Sign und nur drei Kanonen tiisf ^^^'' ""k zehntägige Äelagernng von 3000 b' "" unler Meheinct Pascha voll Bosnien aushielt und Lirn c ^"'" Abzüge zwang. Zur Erinnerung an diesen 18 yl l '"^ alljährlich, früher am 15., jcht am 'August eiu Turnier, die sogenannte Giostra, statt. ",'" Wurde dieselbe mit nngcwöhnlichcm Glänze ab tti?!' ^s wurde beschlossen, zur Erinnerung all die "llyll e Belagerung auf der Anhöhe bei den Trümmer,: )iesp tM'6 eme Votivkapelle zu bauen, und follcn zll >e>n Zwecke während der Festtage mehr als 5,000 fl. i^. ?,? worden sein. Die Gemeinde Sign hat filr den "°" '"00 sl. gespendet. licke«^^"" dienen überfallen.) Ein gr!ss^ »eld /V "'^ °"6 Petersdorf im Ricsengebirge gc ei. liln Bursche führte auf einem Handwagen drei , " besetzte Bienenstöcke nnd fnhr so ungeschickt, dass »it ., ^^e in dem Augeublicke herunterfiel, als ein »lap ^« V"'^" bespannter Lastluagell vorbeikam. Iu-locke/ ^ "^^ ^"^e sich der Verschluss des Bienen usapl« " ohnedies sehr unruhigen Bienen entflohen 'en tt!"!l? 'h"'" Gefängnis, n,n in dichtem Schwärn, nutzer und die vier Pferde zu überfallen. Die !ch 'il '""che sich darnllf entlvictelte, ist nicht zu be-l"d ,,!'". < ' ^^"'^ ^ngcn aus, zerrissen die Stränge )rr, M" stch in einem großen Kuäuel auf der Straße ;lle,, ' r "utscher schrie entsetzlich vor Schmerz. Von )»ch „ss "m kainen alsbald Leute lnil Wasser herbei, lnd ,. ^^'eßeu nützte nichts, die Bienen stachen weiter 'auerl^ "ä '""^e nicht geringer. In höchst be-!>ie Pf ^'" Zustande wnrde» schließlich der Kntscher nnd lieber I ' ^"^lchafft. ^^'^^r liegt schwer krank dar- ^ferde ? ^ '"""' '^" "^"' ^' können; von den ^ " 'st eins, ein prächtiges, starkes Thier, bereits verendet, und die anderen werden, wenn sie überhaupt erhalten bleiben, kaum zll verwenden sein, — (Erste Grazer Actienbrauerei.) Wie aus Wien telegraphisch gemeldet wird, ertheilte das Mi-nisterium den Firmen Franz Schreiner und Söhne in Graz und Kestner und A achman n in München, sowie der Frau Anna Schreiner und den Herren Franz nnd Karl Schreiner die Bewilligung zur Errichtung einer Actiengesellschaft unter der Firma «Erste Grazer Aclien« trauerei, vormals Franz Schreiner und Söhne». — (Erdbeben in Aussicht.) Rudolf Falb stellt für den 17. d. M., den 2. und 16. Oktober Erdbeben in Aussicht; besonders am letztgenannten Tage soll es nach der Prophezeiung dieses Gelehrten zu starken Erderschütternngen kommen. Einen neuen Beweis für die Richtigkeit der Falb'schen Theorie hat das heftige Erdbeben abgegeben, welches am 22. v. M. in Vjerni statt- ^ fand. — (Process Zalewski.) Der Staatsanwalt überreichte die Anklage gegen den Postdesraudanten Za-lewsti und Jenny Na thau söhn. Ersterer erscheint des Verbrechens der Amtsveruntrcuung, letztere der Vor-schubleistnng angeklagt. Die Verhandlung dürfte am 20. oder 21. September erfolgen. — (Bier in Japan.) Die Universität Tokio in Japan hat einen ihrer Professoren nach Europa geschickt mit dem Mandate, alle berühmten «Biere» zu versuchen. Es soll dies wohl zu wissenschaftlichen cultu-rellen Zwecken geschehen - und bald dürfte auch in Japan Wiener, Münchener uud anderes Vier seinen Einzug halten. Der «Bierreisende» aus Tokio weilt jetzt in München, begibt sich von dort nach Wien, später nach Kopenhagen und schließlich nach Aurton in England, nnl die dortige große Brauerei in Augenschein zu nehmen. — (Heißes Wasser fürPflanze n.) Wenn man verwelkte abgeschnittene Blumen mit den etwas zurückgeschuittcuen Stengeln in heißes Wasser taucht, so leben sie wieder auf. Dies ist ein Fingerzeig für die Behandlung kranker Topfpflanzen. Wenn sie noch zu curieren sind, so ist in der Thal das Aegießen mit heißem Wasser oder das öftere Eintanchen der Töpfe iu heißes Wasser oft das beste Mittel zn diesen, Zwecke, Oleander, Granatbäume u. s. w., die nicht blühen wollen, können dazu gebracht werden, wenn man sie öfter mit heißem Wasser bcgicßt. " (Abschwäch ung.) «Sie werden täglich reizender, mein Fräulein.» — «Aber nur keine ÜebnNei bungen.» -- «Also, sagen wir, jeden zweiten Tag.» Sprucharligls und unartiyso. lymüg» dcr Willc. um z» mmdl',,. > Wer win»' »och lm, M^rdrr ^rwordrii? Ocmlji«!' der Will«-, m» zu mordr«, Wcr wäre noch nicht rnnordrl wordr» ? . . . Sulralrs sprach zu sriiur ssrau «alanl: l,rs<'n- El>l,älst> l'ist. Zimml aus Erden, wir l'rlaniil, Dn« Vrssn- slrls »in Feind des — G»! n ^ Unfall passiert wäre. muss wchl sicher !W,s .. ü , ^ beschleicht einen das Gefühl des Van-schrnl,"? Zweifels, wenn man dichs Wert der Men-l'chr Nl l, ächtet. Ist rs denn möglich, das feind-brohelld^ m b" Nawr z.l col.trolieren. die gefahr-Jahren . ^"''denmgen z.l erforschen, die seit zehn de,,z " "'./er Höhe und Tiefe dieses lebendigru Vo-der i«s, Uu) Maugen sj„^ gy,^ „^ h^, ^^ llliftetpn "^ ä" tausend Meter emporsteiqcudcl, zer-blict Felseuberge nicht jeden A.iqel,- bearab., U W". unter herabstürzenden Stciumassen wische ^" ""den? Mauche Felseublöcke scheinen l"lle si>^"'"" ""d Erde zu schweben, lose im Ge-Tiefe^?' bereit i"" vernichtenden Sprung iu die Tora,,, V» ch' "'"" hat weuiqer Verantwortung und drecke ,, l,"^ ^" ^'"' ^s Nahuwächter auf dieser ^6Nl>,! "^'2- «I^cialL c)j5!ii 5l»m-m>xa vo, ^"«. geht einem nicht aus dem Sinn! ksleicht..^ .ö" Wagen odrr zu Bahn, man athmet hat .„.^ "uf, wem, man dieses Höllenthal passirrt lassuna?. ^) aibt cs auch hier menschliche Nieder im'ewia,', 3^'^ und Ortschaften, deren B.wohuer sei,, fH" "ampf mit den Elementen ein elendes Da^ Voutrbbn - Da liegt Togna. die erste Station uach ^',^ ^. ^ zerschnntterte, während die übrigen "ly d,e große Ueberschwemmuug der Fella im Jahre I«85 in Nuinln verwandelt wiirden. Geborstene Mauern, halbe Dächer, nur Spuren von Fei,' steril uild Thürel». und doch bewohnt von einigen arm-selig'l, Menschen, die sich von ihrer Heimat, ihrer g>> ringrn Habe nicht trennen konnten. O armes italienisches Volk, wo findet man noch solches Elend, als in deinem gepriesenen Lande! Immer am rechten Ufer der Frlla bleibend, cr-rnchten wir gegen 5 Uhr Chiusaforte, wo sich das FlUathal zu einer natürlichen Thalfperre verengt, woher auch der Name Ehiusaforle entstand. Das eigentliche Dorf, in der Manier wie alle italienischen Dörfer abbaut, befindet sich am linken Fclla-Ufer, unweit der Mündung des Raccolana-Thales, das sich hier c,ea.en die österreichische Grenze hin öffnet. Der moderne Theil der Ortschaft etablierte sich jedoch knapp nntcr dem Bahnhofe am rechten Frlla-Ufer und besteht aus Gasthäusern uud mehreren Kasernen, denn. wie es scheint, liegt hier eine ziemlich starke Garnison von Alpenjägern , die jedoch in ihren — vielleicht von den Anstrengungen des Dienstes — etwas defect a,ewordlN''n Sommer-Uniformen keinen sehr günstigen Eindruck machen. Der Centralpllnlt Chinsafortc's ist das Hotel der Brüder Pesamusca, welches mit seinen knapp übs Oier und saueren Nein trank, versammelte sich im Glassalon eine größere Gesellschaft, um das Diner zur osficirllrn Speifestnnde um li Uhr einzunehmen. Es waren größtentheils Signore mit großen schwarzen Aua/n, hohen Frisuren und noch höheren Tournüren. die mit südländischer Lebhaftigkeit die einzelnen Schüsseln des Diners begrüßten und sich auch in den Zwischenpausen eine Menge Dinge zu erzählen hatten. Dazu rauschte die am Fuße der Terrasse dahineilende Frlla, plätscherte der Springbrunnen, lärmten die ihre Gäste bedienenden Fratelli Pesamosca, und nur der im Schutze der nach Süden gelegenen Terrassenmauer grünende Feigenbaum — es ist vielleicht der nördlichste Vorposten italienischer Vegetation — träumte still von dem glücklicheren Lose seiner Brüder in der sonnigen Ebene. Bessrr als er scheinen sich hier die immer« grünen Eoonymussträuche acclimatisiert zu haben, von denen das neben dem Bahnhof befindliche Gärtchen wunderschöne Exemplare aufweist, trotzdem hier Frost nnd Schnee im Winter ganz nordisch hausen. Langsam steige ich znm Bahnhof empor; da bemerke ich einen kleinen Jungen mit einem großen Korb voll prachtvoller Edelweißblüten. Es sind Exemplare mit enormen milchweißen, oft doppelten und dreifachen Vlüteusternen. ganz frisch gepflückt auf den höchsten Graten des Montaggiu und Canin. «^uanlo (^u?» frage ich den Kleinen. «U« lianc,, Äor!» Und mit einem wundervollen Strauß dieser herrlichsten Alpen-blumm. dem sinnigsten Riccoroo aus den «tallemschen Alpen, besteige ich den Zug zur Rückfahrt. Uuwillk'ürlich schließe ich die Augen, wenn wlr an schwindelnden Abgründen vorüberbrausen, und zahle die Secunden, bis wir aus dem finsteren Schoß der Erde wieder ans Tageslicht gelangen; doch zum Glücke erwies sich alles niet- und nagelfest, und bald war die österreichische Grenze erreicht. M6io dcNa llkük! ^v gesegnet deine Ebenen jind, ^o grohariiy smd deine Alpen. ^ K. N-c. Mducher Zeitung Nr. 290. 1650 3. September 1887. ersten drei mit Inschrift, auf der inneren Seite am unteren Ende in einen schmäleren Ansatz auslaufend, aus Nabresinatnlt sind, die vierte ohne Inschrift von den Kalksteinen der Umgebung herrührt. In diesem Grabe waren drei Leichen in der gleichen Lage wie beim früheren, mit der Brnst und dem Antlitz nach abwärts, die Skelette ziemlich gut erhalten, namentlich die Rippen noch fast ganz. An Veigaben war nur eine Vronzeschnalle nebst den Resten eines zerbrochenen gläsernen Thränenfläsch-chens. Bei Reinigung des am besten erhaltenen Schädels wurde darin ein kleiner silberner Ring mit einem geschnittenen Stein, einen nach rechts schauenden Frauenkopf darstellend, beiderseits im Felde mit zwei kurzen schlangenartigen Eingravierungen der Länge nach, gefunden. Die Buch' staben der Inschriften sind von schöner Form, gleichmäßig vertheilt, gut leserlich, nur am dritten Steine zum Theile mit Kalksinter ausgefüllt. Die Inschriften lauten in deutscher Uebersetzung: 1) Dem Sohne des Pletor Poteius Feucon, der Volta Lassonia, Tochter des Planns, dem drei Jahre alten Sohne des Pletor Potejus Plan us hat dieses Denkmal Planius Popteius dem Pletor bei Lebzeiten gesetzt. 2.^ Planius Cajus Asinius, Sohn des Feucon, befahl in seinem Testamente, ihm und seiner Gattin Sextilia Lai-soria dieses Denkmal zu setzen. 3.) Turoius Pletor, Sohn des Feucon, hat bei Lebzeiten das Denkmal errichtet. Für die Eftigraphit völlig neu ist die Mehrzahl der auf diesen Inschriftsteinen vorkommenden Namen mit barbarischem Anklang. Alle diese fremd klingenden Namen find sicherlich japodischen Ursprunges. Sollten nicht die Vorfahren der in Amarata Begrabenen an den erbitterten Kämpfen mit den Römern in den japodischen Kriegen in den Jahren 33 und 15 vor Christi Geburt theilgenom-men haben? Bisher kannte man aus dem Laaserthale nur zwei von Schönleben in seiner ^Hruiolia ^nUtina publicierte, iedoch verlorengegangene Römersteine, nunmehr beträgt die Zahl derselben sechs, und werden die ne» hinzugekommenen vier Stücke in, Schlosse Schneeberg aufgestellt werden. — («Oesterreich-Ungarn in Wort und Bild».) In dem soeben erschienenen siebzehnten Hefte des «Uebersichtsbandes» (Lieferung 43) wird die geschichtliche Uebersicht der österreichisch-ungarischen Monarchie von Professor Heinrich v. Zeihberg vom Tode Kaiser Franz' I. (17li5) bis zum Tode Josefs II. und Regierungsantritte Leopolds II. fortgesetzt. Das Heft enthält also die übersichtliche Darstellung der letzten fünfzehn Jahre Maria Theresia's uud der zehnjährigen Regierung ihres Sohnes. Uügeachtet der ungemein compendiüsen Behandlung dieses nmfangreichen Stoffes bietet der Verfasser in diesem Hefte doch sehr interessante Schilderungen des Charakters und der Persönlichkeit der beiden großen Monarchen. Beigegeben sind Porträts Maria Theresia's. Josefs II.. Lach's und Laudons, Abbildungen des Iosefs-Denkmals und mehrere Medaillen und Facfimilia der Handschriften Maria Theresia's nnd Josefs nach Originalieu in» Wiener Staatsarchiv. — (Manöver in Krain.) Aus Adelsberg berichtet man uns: Unser Markt nnd die Umgebung gleicht einem ansehnlichen Kriegslager. Die 12 000 Mann, die in und um Adelsberg zu den großen Divisionsmanövern concentriert sind, sind in vollster Thätigkeit. Schon in aller Früh rücken die Colonnen aus, und bald darauf erdröhnt der Donner der Kanonen. Wenn so der Kanonendonner die Luft erschüttert und das Geknatter aus tausend und tausend Gewehren zur dumpfen Melodie die passende Begleitung liefert, Patrouillen auf- und abziehen und fllnke Ordonnanzen auf hurtigen Rossen die Gassen nnd das Feld durcheilen, hie und da auch ein Sanitätswagen vorbeifährt, so gewinnt man die Gelegenheit, sich ein Bild zu schaffen, wie es im Ernstfalle aussehen mag. Die ganze Reihe schöner warmer Tage hat bisher die Uebungen sehr gefördert und erleichtert, namentlich auch das Lagerleben der an 6000 Mann zählenden Landwehr-brigade, welche bei Prestranet unter Zelten untergebracht ist. Leider muss ich über einen ernsten Unfall berichten, welcher heute, Freitag, auf den« Manöverfelde dein Commandanten der 55. Brigade, Herrn GM, Butterweck, zugestoßen ist. Das Pferd, welches der General ritt, machte nämlich eine Rückwärtsbewegutig, stürzte und riss den Reiter mit, wobei der General mit dem Arm unter den Leib des Pferdes zu liegen kam nnd einen schweren Bruch des rechten Oberarmes erlitt. Der an, Platze anwesende Oberstabsarzt legte dem verwundeten General, welcher aus den» Arme, da sich der gebrochene Knochen in das Fleisch hin-ei„gebohrt hatte, stark blutete, einen Nothverband an, und liegt derselbe nunmehr in seinem Quartiere im Hause des Bürgermeisters Vicic darnieder, woselbst er nicht nur scitcns der Aerzte, sondern auch seitens der Familie des Herrn Bürgermeisters die sorgsamste Pflege genießt. In Anbetracht der Rüstigkeit des Generals und der günstigen Jahreszeit steht es zu erwarten, dass die Heilung des gebrochenen Armes nicht über acht Wochen in Anspruch nehmen werde. Der Unfall, von welchem der Genial ereilt wurde, hat allseits die regste Theilnahme wachgerufen, und ist namentlich das Regiment Dahlen ans Klagenfurt, welches mit Liebe und Verehrung an seinem als höchst gütig geschilderten Brigadier hängt, darüber völlig bestürzt. — Am nächsten Sonntag, den 4. d. M.. UM ball) 3 Ubr nackmittaas tK^anstnst?! ki? Grottenverwaltung zu Ehren der hier concentrierten Truppen eine festliche Beleuchtung der Grotte. An derselben können auch Civilpersonen, welche nicht Angehörige von Officieren sind, theilnehmen, haben aber in diesem Falle ein bedeutend ermäßigtes Entree zu entrichten. — (Ein belobter Führer.) Wir werden ersucht, folgenden Auszug aus dem Buche des Bergführers Lorenz Skantar zu Veldes im Interesse der österreichischen Touristik aufzunehmen: «Lorenz Skantar führte uns (Charles Hancock und Hjalmar Arlberg) am 29. Juli 1887 durch die Wand in das Siebensce-Thal; am 30. von der Franz-Ferdinand-Schuhhütte zurMaria-Theresia-Schuhhütte - am 31. auf die Spitze des Triglav und durch die Kerma nach Veldes zurück. Hjalmar Arlberg aus Stockholm, Student. — Mit Vergnügen schließe ich mich dem Oberwähnten an; für mich felbst möchte ich noch beifügen, dass man einen tüchtigeren Führer als Lorenz Skantar für den Aufstieg zur Spitze des großen Triglav schwer finden mag. Ich war außerordentlich zufrieden mit seiner Führung. Charles Hancock aus London, Gerichtsadvocat. 1. September 1887.» Herr Hancock weilt gegenwärtig mit seiner Gemahlin, einer Tochter des Herrn Karl Blind, zu kurzem Aufenthalte auf dem Continente. — (Zur Trsten jal-Feier) in Windifchgraz sind bereits gestern einige Theilnehmer aus Laibach ab-gegangeu; mehrere folgen ihnen heute mit dein Eilzuge. Der literarische Verein «Matica Slovenska» wird durch die Herren Bürgermeister Grasselli und Professor Pletersnit, der Schriftsteller-Verein dnrch seine Mitglieder Dr. Vosnjak und Professor Raic, der dramatische Verein durch Dr. Tavcar nnd Dr. Stare vertreten sein. Die Festrede wird Herr Dr. Tavcar halten. — (Krainische Sparcasse.) Im abgelanfenen Monate wurden in die krainische Sparcasse von 1713 Parteien 456 162 fl. eingelegt und an 1870 Interessenten 379 394 fl. 22 kr. rückbezahlt. — (Process Starcevic.) In Fortsetzung des Zeugenverhöres wiederholte Zeuge Aezirlsrichter Serpak seine Deposition, dass er leine Kenntnis von dem Iu-casso der Forderungen durch Starcevic hatte. Zenge Theodor Kokotovic musste neunzehnmal nach Iaska zu Starcevic vergebens Pilger». Starcevic versprach au-fangs goldene Berge, später behandelte er den Zeugen roh. Mit Starcevic confrontiert, sagte er: «Mein lieber Herr, wir hielten Sie für einen Ehrenmann. Aber dann jagten Sie mich zum Teufel und sagten, meine Kinder werden nicht das Ende des Processes erleben, mein Haus werde auf Stempel und Processkosten aufgehen.» — Dr. Starcevic: Ich wollte euch fobald als möglich los werden. — Zeuge: Wir wären glücklich gewesen, hätten wir Sie losbekommen. — Montag beginnen die Plaidoyers. — (Dr. Karl Rechbauer.) Auf Veranlassung seiner Schwägerin Frau Sofie Edle von Schreiner wurde Dr. Karl Rechban er vorgestern von Aussee nach Graz gebracht, wo er abends ankam, auf dem Bahnhöfe von der Familie Schreiner erwartet und zu dem bercitgehal-tenen Wagen geleitet wurde. In dem Befinden Rechbancrs ist keine wesentliche Veränderung eingetreten. — (Vergiftetes Wasser.) Triester Blätter melden folgenden Vorfall: Als wie gewöhnlich vorgestern morgens ein gewisser Eduard Rocco im Begriffe war, in seiner Barke Sühwasser an Bord der hier verankerten russischen Corvette «Strelol» zu führen, bemerkte er plötzlich, dass den fünf Fässern, worin sich das Wasser befand, ein eigenthümlicher Geruch entströme. Er öffnete sie und fand das Wasfer trübe und stark nach Carbolsäure riechend. Nachdem Rocco sofort dem Hafenamle hievon Anzeige gemacht hatte, stellte es sich heraus, dass das Wasser vorsätzlich vergiftet worden fei, wobei man gleichzeitig fand, dass nicht nur der Inhalt der Fässer dieser Wasserbarte, sondern noch anderer, und zwar insgesammt von vier Barken mit zehn Fässern, vergiftet fei. Man hegt begründeten Verdacht, dass diese verbrecherische Handlung aus Brotneid gegen Rocco von anderen Wasser» führern begangen wurde. Die Augelegenheit wurde dein Gerichte übergeben, jedoch haben die Nachforschungen der Behörde bisher zu keinem Erfolge geführt. — (Amerikanische Reben.) Ueber Anordnung des k. t. Ackerbauministeriums sollen bei Mottling Pflanzungen von amerikanischen Reben angelegt werden. — (Vergnügungszüge.) mit halben Fahrpreisen nach Wien, Fiume, Trieft, Venedig arrangiert Schrotts Reisebureau anlässlich des Feiertages Maria Geburt, und zwar Mittwoch, den 7. September, 3 Uhr 07 Minuten nachmittags nach Wien und Donnerstag, 8. September, 1 Uhr 29 Minute» nachmittags nach Fiume, Trieft und Venedig. Neueste Post. Oriqinal-Teleqramme der «Laibacher Ztg.» Berlin, 2. September. Der Leibarzt des Kronprinzen. Dr. Wt'qnel, sprach sich im Einvernehmen mit Dr. Mackenzie dahin au«, dass der Grsundhl>itözustand des Kronprinzen in der letzten Zeit gute Fortschritte gemacht hat. Berlin, 2. September. Wie die «National-ZeitM» erfahrt, würde, wenn die Kaiser-Zusammenkunft, fiir weW der 10. September in Aussicht genommen ist, M realisiere, nach der Natur der Sache die Nhede Mi Swincmünde der Ort der ersten Begegnung sein. Berlin, 2. September. Außer dem Fürstrn M marck soll auch Herr v. Giers der Entrevue des de»t' schen Kaisers mit dem Zaren beiwohnen. Paris, 2. September. Die Untersuchung wW' vorzeitiger Publication des Mobilisierungsplanes )>' beendigt. Der e sorgsam bewacht wird. ____. Corresponded der Redaction. Herrn F. U- n hier: Ob wir in der lommenw Wintersaison doch vielleicht ein «Noththeater» erhalten? «v^ kaum; wenigstens ist bisher in dieser Richtung nichts M!''. zu verzeichnen. Der dramatische Verein wird i,i dein 5» ^"^ , Zwecke adaptierten Citalnica«Saale slovenische Vorstelln»^ geben: ob die Leitung des Casino ein Gleiches thun will, >> uns bisher nicht bekannt geworden. ^, Danksagung. Anlässlich des Allel höchsten Grbnrtstaa.es Sr. Majestät ^ Kaiscs fand in den Curhaus-Localitäten der herreu A. "N".^ Praschniler und I. Kecel eine Unterhaltn!^ statt,/" Neinerträgnis im nanchaften Betrage von 51 sl. 7? "' Stadtarmencasse in Stein zugeführt wurde. -^ Ich sehe mich angenehm verpflichtet, für diese hochlM« Spende dem sehr geehrten Comite namens der Stadtarmc» verbindlichsten Dank hirmit auszudrücken. Stein am 2«. August 1887. __________________ Der Bürgermeister: ssischel"^> Verstorbene. Den 1. Eeptember. Johann Piano, Kammach"'. s4A' ssloriansgasse 30, ^roinoma vsntricliu. Im Spitalc: « Deu 31. Au gust. Paul Gabrovsel, Arbeite»'. >"H Tllwculofe. -- Johann Ieromeu. Arbeiter, 5,8 I., TnbcttM^ Meteorologische Beobachtungen in i!aibach^. ^ - -— "" ^l R ^ W ^ "'NO d«.V«r dem male. ___.,.—" Verantwortlicher Redacteur: I. Nagli >'. ' Wie,'.722,I.->^, Wohlgeb. Herrn Julius Tchaumau«, Apotheker, ^ ^ ^-ü Dnrch den mir kurzen Gebrauch Ihres Magrnsalzes. welches ich allen Leidensgefährten l'esteus r> ^ ^ habe ich »nein langjähriges, hartnäckiges Mageuleidei' i''> ^!' lich verloren. Ich hosse. dnrch noch weiteren OebrauM " ! ^,, mein Leiden gänzlich zn oerliercn. Der Appetit ist ""qWae"' getreten, ich taun besser schlafen uud fühle fast gar lriuc beschwerden mehr. Ed. Richter m. p. ^ Inspector der l. l. Sichorhc^""" ,^ Zu haben beim Erzeuger, landschaftlichen -l^^.Ma/' Stllllcrau, und in allen renommierten Apotheken der ouc ^.^zy, Monarchie; iu Laibach bei deu Herren Apothekern W-jss M. v. Trulöczy, Ios. Suolioda und («. 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I.!.' «'" « ""» V°ldre,„e 4°, iac>.«,. ,.,i- -l'orrncr »Ug öste»^«/«««^. ,2s.-?kll<>- Nudols^'oje w ^.....«.«b Xl>7' Dus«odc„dachet- ,,,.. .,,,, Bose!:.l,bi,.«ct,cnsll. «nnlo.Ocftc.-r. Bant wo ,l. ,in-,,o4° »«"Kollalb««.«, wufl. «,W, -.-' — - VevN« ^ lllnde,!»l ^>«.,< ii > l'U in .^ >^l'9 ve,l, ^'/,°/, ^— ^ — Vaulvcrein. W,cntl, 1<^ :nb.!i««.i««.« «di>cr..Nnft,.Qcft.»oofl.S.4<»°/^^ 50243 - ««Ichau.Obelb.Gifmb.^o !l, O-----------.. l!°:.boll.........„5. ?s.l»e ..!. ö" i,'l ^ ^ ^" > ^sl0lll4U.t.,,««?> <,«'«oym.Iche.......,o.»f.<> ^,_ ,füi ,,>c» fi) «iivdilbaiil, «N„, Ung. XliOsl. .287.t>l»»8«'. v^hn.Gesellschast 2oc> sl. ö. W. z2l-«s.,!,2 50 « . ^ s,^^'/'!chc.......,u»'5,/,o5'_ 6M.,d«l^w«fibahn I, Emisfion!-----------— Deposilcnbnnl. Nllff.2ou fl. .170.-171 - "°>.'b. oft..un«.. Trieft 5.00 sl.ll^l. 47«-478 - »«»«». i/>'° ""^'>„chc.......,07 z.ft! _ ^ .',e>d,!,«!,b«.Noibbah!> l» >"U,vle.W«l.,«lcb«öst.üU0sI.si58 — b«2 — l^efterr, Norbweftb. ^uu sl. Silt> ^« _.^.^ ^ Ducalti,....... 5>„ 5,, ^<° °»^rf!,.s„ich^^.....—-_.! _:_O!>l,z,!a>c >>n>-^'udw!.! »Bahn ^ ^,»t>c,b, rst, >00sl. G.50«/» «.,«23-75224 t5 Prag^use, H.jcnl, ,5>>. ft. S'lb. ^,_^------Gilb«........ __.„ _.!_ z«/',^'"!^.......104 s.» I0U-— Llü.lU«! »00 N, S. 4l/,«^ . ,oi>—lui eo Oellelr.'Un», Ba„l . . . . 884 —Ml! — wubolj« .^u ,00 '?s. E>cbciU'u,^> kijcnb. «c»0 fl, ——,—'- Italicnilchc »anlnottn sioo Li«) 4»,b 4l» «5 ^°Nbllr,lische.....,04 70lüb'10 Eicl'rnbm,".......! ^,—, — — ^..rl^iod^n!, ,>!l»,. l^ f,, . 15 Amerika "* ^^ ljo.i der k. k. cone. Anchor-Line ^--—-![!ln' L» Kolowratring 4. |U Waaaerdiohto (866l) 3 W^gendecken X-^ r rcisen slets vorriuhißljoi 'oaoü, Wienerstrawe Nr. 15- VfwlQ pcrsonr-r), aurli in del- Pio- HVHHBaa vinz, von 300 fl. aufwärts auiTTislO Jalire, cvenl. in kleinen Kaien rückzahlbar. Adresse: F. Ourr6, C.rcdil-(ioschäft, Graz. (5JÜÜ8) 25—21 Zahnarzt PiMs Mund- und Zahnpräparate (Mundwasser-Essenz u. Zahnpulver). 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VIud) n(* 921'lu'iibcrbictift iür jebfiinoun fticifliicJ. «cr Cvi\A)a]ten bor •äJioiislvdjic flcflcn ^cljr bor; in relöHclrclien. (Karntou) boim ' Horrn A. r/ w e rfjer , Apoth.-, in Eberndorf (Kärnten) hoim Herrn R. I). Taurer. (2178) 12 9 Niederlagen am Lando überall, wo dioB-bezüglicho Placate ausgehäiifft siud.