^l. >>>5 Amtlicher Theil. ^^' ^ und k. Apostolische Majestät haben mit l^Mter Entschließung vom 15. November d. I. ii, Oberstaatsanwälte. Hosrathe Franz Zdanski ^ien? 6 in Anerkennung seiner ausgezeichneten ^Meistung taxfrei da« Ritterkreuz des Leopold-kn» allergnädigst zu verleihen geruht. ^ ,^er k.k. Landespräsident in Kram als Präsident ff^-l- Finanzdirection hat den Kanzlei-Osficialen Titel ^. ^ pavitz zum Hilfsamter-Adjuncten mit dem . >H l Director, ferner den Kanzlisten Franz Savir» l i^, s zum Kanzlei. Officialen und den Rechnung«- ! ^"Mcier erster Classe Leopold Roth zum Kanzlisten, '"'llche hei der genannten Direction, ernannt. ^lln«?." ^. November 188b wurden in der l. l. Hof. und tm^uclerei in Wien die italienische, böhmische, polnische. l ^ v?A' slovenische, kroatische und romanische Alisgabe < ^sendV Stückes des ReichSgeschblattes nusaesscbcn und jiit^beute wird das VII.Stück des Landesaesehblattes ! H vcrzogthum Krain ausgegeben und versendet. Ht!y'"be enthält unter .^ Geseh. betreffend die Karstausforstuna im herzog» ^ 'Hume Kraw. ^er Redaction des tra in i sch en « an des» gesetzblattes. »^"^bach am 21. November 168b. Nichtamtlicher Theil. Das Chaos beginnt sich zu ordnen. !«>iü kr Donner der Kanonen hat einen Augenblick l^ bie Stimme übertönt, welche die in Constan« ^^ lagende europäische Versammlung zu Gunsten ^ertrage und der Wiederherstellung der legalen Wss "ldnung M erheben begonnen hatte. In un« lliz^em Vordringen hat sich die Armee des serbischen ^l der nach Sofia sührenden Defilc« bemächtigt, llhl'" kürzester Zeit wird vielleicht eine blutige Feld« Ht^t da» Schicksal der Hauptstadt Bulgariens ent-^lli^' Es scheint, dass das Wagnis Serbiens ein ^ ^W'. slößeres im politischen Sinne war, als im haschen. Trotz des tapferen Widerstandes der ^ ges der Constantinopeler Verhandlungen griff, nun eine neue Rechtfertigung erhalten. In erhöhterem Grade noch als bisher mufs die Aufrechterhaltung des Berliner Vertrages als ein Bollwerk gegen die selbst, ständigen und selbstsüchtigen Unternehmungen der in lebhafter Bewegung begriffenen Staaten und Völkerschaften auf der Vallan'Halbinsel betrachtet werden. Nicht einen Augenblick lang konnten die Mächte daran denken, die Grundlage zu verrücken, auf welcher sie nicht nur die Bedingungen ihre« möglichsten Zusarn« menwirlens für die allgemeine Sache des Friedens und der Geltendmachung des europäischen Rechtes, Jeuilleton. Ein großer Dichter. . ^^enn ich ein Dichter wäre, so möchte ich ein '!>! s.Ivher sein; denn ein kleiner Dichter ist doch ^t ^ zweifelhaftes Ding und kommt mir eigentlich H '^ 'e eine Maultrommel in einer Symphonie. Wäre ^"" ein noch fo großer Dichter, so verspreche ich 5 W ."er weiß, was noch werden kann!) für diesen ei», Mn im voraus, nicht stolz zu werden. Mag «ill« l'2 ich mich größer dünken werde als viele, die ^dt Or hochgestellt sind; aber für den Größten «tik,/H mich nie hallen, denn ich werde immer einen ' Mil^" l"nen. Diefer Größere hat eine Kraft der >!^i l M eine Mannigfaltigkeit der Erfindung, eine ^tst k barkeit ^" Darstellung, eine Naivetät und '>»t lz i/e besitzt und wie sie vielleicht nur der un« ! >r> V' Shakespeare besessen hat. Ihr möchtet > Achter kennen? Ihr besinnt Euch vergebl.ch, ^ 2'^ lein könne, und glaubt wohl, dieser Dichter >w^ Ih s dir aber, lieber Leser, dleser ge- > ^'chter lebt und ist dir wie mir bekannt, ^t k. beide auch selten gehörig über ihn nach. ,<" lln« ber,- Er lebt in mir, in dir, in den nmsten »y '^ber cr lebt erst, wenn wir aus dem Leben ^ ' muster und Thüren von der Außenwelt ab- ' "nfer halbes Bewusstsein mit der Nacht- haube zudecken und schlafen, träumen. Mit einem Wolte, jener große Dichter ist der Traum, und wäre ich ein großer Poet und hätte keinen anderen Vergleich zu scheuen, ich wäre noch immer eifersüchtig auf meine Träume. Zwar liegt der Einwurf nahe, dafs der Traum sich vom wachen Zustand eigentlich nur durch den Wegfall der klaren Vernunft unterscheidet. Das Hirn. das fortwirkt, ist dasselbe, und darnach müsste jeder zum Dichter werden, wenn er die Vernunft und Logik beiseite legen könnte. Die Einbildungskraft ist allerdings der Kern und die Sloßfeder aller Poesie, und lm Traume wirkt die Einbildung unverwischt, unge-zügelt, mit aller ihr innewohnenden grenzenlosen Naturgewalt. Dasselbe geschieht aber auch im Wahnsinn, im Fieber, im Delirium, und hier eigentlich noch mannigfacher, als im Traume, denn es werden dabei der Phantasie mehr und im Grunde wirklichere Anregungen zugeführt als im Schlafe, weil, Aug und Ohr dabei offen sind und in einem gewissen Dämmerschein die Außenwelt zur Mitwirkung kommen lassen. Darum aber ist es noch niemandem eingefallen, die Wahnsinnigen für die größten Dichter zu halten. Es wäre dies eben die logische Umkehrung eines Satzes, der in gerader Folge richtig ist, umgekehrt aber keinen Sinn hat. Man kaun mit Recht sagen: „Das Dichten ist ein holder Wahnsinn. Der Dichter ist ein Träumer. Der Dichter schafft lm Fieber." Aber man kann nicht umgekchrt sagen: «Fieberphantasien sind Poesie. Wahnsinn ist Dichtung. Der Traum ist der größte Dichter." Man kann vielmehr sagen, dafs der Traum allerdings etwas Poetisches ist, weil er eben. wie die Poesie, Dinge verzaubert, die nicht sind, dafs ali.r Wirkliche Poesie, d. h. Schöpfungen, die auch andere an Dinge glauben lassen können, welche nicht sind, doch nur au« Poeten hervorgehen können. Insofern kann auch ein Traum eine wirkliche Dichtung sein, d. h. man kann etwas träumen, was, in Worten dar» gestellt, eine Dichtung gibt: aber ein solcher Traum sowohl als seine Darstellung kann doch nur einem Dichter passieren. Denn was in einem nicht ist, das kann aus ihm nicht kommen und das hat uns schon das Sprichwort gelehrt, welches sagt: «Das Schwein träumt von Eicheln." Was einem also, der kein Dichter ist, im Traum so sinnvoll und harmonisch, wie eine Dichtung vorkommt, das ist weit entfernt, eine Dichtung und Schöpfung zu fein; nicht nur. weil ei dem Träumer in wachem Zustande nicht gelingen kann, den Visionen eine poetische Form zu geben, sondern weil ebenso, wie die Dinge und Erscheinungen, die er zu sehen glaubt, auch ihr Zusammenhang und ihre Aufeinanderfolge, somit ihre Verständlichkeit eine illusorische ist. Der Traum ist nämlich in den meisten Fällen nicht nur formlos, sondern auch sinnlos, und das Sinnlose wird nie Poesie sein, weil eben Poesie sich in der Sprache äußert, Sprache die Form sür Gedanken ist und Ge-danken ohne Sinn und Zusammenhang keine Gedanken sind. Dass also der Traum ein Dichter sei, lst eben nur ein Traum. , . , ^., So. Da hätte ich mich denn auf das «Vchla« acndste widerlegt und könnte meine geistreiche Betrachtung wieder ausstreichen. wenn ich es nicht wie der Vliefschreiber machen will, der in einem Post-scriptum bemerkt: „Ich erfahre eben, dass die ganze Geschichte nicht wahr ist und bitte daher, diesen Brief ungelejen beiseite zu legen." Aber die Wahrheit ist. dass ich lioch gar nicht überzeugt bin und meine Träume, wenigstens viele von ihnen, noch immer für Laibacher Zeitung Nr. 267 2I8ft 21. November 1885. sondern auch die Ausgangspunkte ihrer diplomatischen Action gesunden hatten. Insbesondere die DreiKaiser-Viächte, welche im Vereine mit Italien eine so llare und so rückhaltslose Rechtsstellung in der Frage eingenommen hatten, erscheinen mehr als je entschlossen, der serbisch'bulgarischen Kriegsepisode keinerlei Rück-Wirkung auf ihre Usspiilnglichen Ausfassungen zuzu» gestehen. Die Conferenz wird daher, unbeirrt durch die Vorgänge, die sich in den nächsten Tagen unter den Mauern der bulgarischen Hauptstadt abspielen werden, ihre Arbeiten ruhig fortsetzen, ja el sind Aussichten vorhanden, dass sie, wenn auch nicht in überanS rascher Thätigkeit, so doch mit einer gewissm Sicherheit ihren Zielen näher kommen wird. Vielleickt wird schon in den nächsten Tagen an den Misten Alexander die Aufforderung gerichtet werden können, den Rest seiner Truppen nunmehr herauszuziehen und die Regelung der ostrumelischen Verhältniss,» in die Hände der Pforte und Europas zu lessen. Etwas wie ein Gefühl der Verantwortung, die Verhältniss» nicht durch formelle Fragen, durch allzu vorsichtige Caulrlen und Reservationen zu complicieren, scheint selbst über jene Cabinette gekommen zu sein, die sich von dem Standpunkte einigermaßen abseits hielten, welchen die drei Kaisermächte in der Frage eingenommen hatten. Jedenfalls aber gebürt der Einigung und dem festen Zusammenhalte dieser letzleren in erster L«ni>' das Ver-dienst, wenn Europa vor allen Consequenzcn der gegenwärtigen europäischen Irrungen bewahrt bleib,»« wird. Graf Külnoly hat die Möglichkeiten eines gewaltsamen Eingreifens von Seite Serbiens nicht qe« leugnet, er hat sie in den Delegationen sogar angekündigt. Er hat aber dabei zugleich angedeutet, dass der Eintritt dieser Thalsache einen neuen Prüfstein sür die Aufrichtigkeit und Unverfälschtheit jener Gesinnungen bilden werde, die Russland in die Ideensphäre des Zwei Kaiserbunde« eingeführt und seiner Politik die Grundlagen der Vertragstreue und der Achtung des bestehenden Rechtes gesichert haben. Es wäre schwer, ein Anzeichen dafür geltend zu machen, dass die Regierung Kaiser Alexanders III. auch nur einen Augen« blick lang in diesen Gesinnungen geschwankt hätte; damit ift allerdings die wertvollste Vilrgschaft für eine befriedigende Lösung der schwebenden Complica-tionen gewonnen. Und auch die kriegerische Action Serbiens wird sich beherrschen und in gewisse Grenzen bannen lassen, wenn die drei Kaisermächte an ihrem Grundsatze festhalten, dass Serbien die Resultate eines Unternehmens, das es kraft seiner Souveränetät und Unabhängigkeit begonnen hat, nicht mit gleicher Souveränetät und Unabhängigkeit, unbekümmert um das Wohlwollen Europa« und in völliger Emancipation von dem Vertragsrechte, welches von Seite des letzte« ren für den Olient fixiert wurde, feststellen dürfe. Das Chaos der bulgarisch-ostrumelischen Frage be< ginnt sich zu ordnen, das Chaos der bulglirisch'serbi-schen Frage wird ihm darin folgen. Politische Uebersicht. Inland. (Zur Sefsion der Landtage.) Für die am 25. d. M. beginnende Session der Landtage sind seitens der betreffenden Landes-Nusschüsse zahlreiche Vorlagen, welche sich auf alle Zweige der Landes-v^waltung erstrecken, vorbereitet worden. Dem schle« fischen Landtage werden u. a. Vorlagen inbetreff der Uebernahme der Lehrergehalte auf den Landesfonds, ilber die Erhöhung der Landes-Snbvention für den Vau von Casernen, über den Bau einer Landes' Irrenanstalt, fowie das Generalproject zur Regulierung der Oppa vorgelegt werden. Unter den Vorlagen, welche dem Kärntner Landtage zugehen werden, befinden sich die Vorschläge für die Regelung des Nrmenwesens, der Bericht über die Rückwirkung des Reichsgesehes. betreffend den Ausschank geistiger Flüssigkeiten, auf die volkswirtschaftliche Lage des Landes, endlich eine Vorlage über die Errichtung einer Ver-sorgungscasse für erwerbsunfähige Dienstboten auf dem stachen Lande. (Die Wahlen für den Trie st er Land« tag.) Sämmlliche Landtage sind einberufen, nur der Triester nicht. Dies hat seinen Grund darin, dass die Triester Stadtrathswahlen wieder verschoben werden mussten, weil die Wählerlisten noch nicht fertig gestellt werden konnten. Die Schuld an diefer Verzögerung trifft den Triester Magistrat, welcher sich unablässig weigert, einer größeren Zahl von Gemeindegenossen das Wahlrecht zuzuerkennen. Bekanntlich habm 380 in Trieft sesshafle Person, n, unter denen sich Gewerbetreibende, active Militär« und Marinebeamte sowie Civil« und Militälpensimlisten befinden, die Ausnahme in die Wählerlisten verlangt. Der Magistrat sowohl als der Stadtrath beantworteten das Verlangen in negativem Sinne, woa/czen das Reichsgericht entschied, dass die Weigerung der beiden ersten Körperschaften eine Verletzung des Wahlrechtes involvirre. Auf di? daraufhin von der Statthaltern an den Magistrat ergangene Aufforderung, die 380 Individuen in die Wählerlisten einzuschrelven. erhob dieser den Recurs an das Ministerium des Innern, infolge drsfen die Wahlen eine Verzögoung erleiden muffen. Die Hart^ näckigkeit der Triester städtischen Behörde erscheint erklärlich, da sie von der Theilnahme der 380 Ge-meindegenossen eine Niederlage der Candidaten des „Progreffo" befürchtet. (Galizien.) Präger Blättern wird aus Wien gemeldet: Die technischen Vorarbeiten und Vorerhebun-gen zur galizischen Flussregulierung nehmen, obwohl sie sehr umfassend sind, einen so raschen Verlauf, dass man die Einbringung der diesbezüglichen Gefrtzvorlagen bereite in der nächsten Session des Reichsrathes gewärtigen kann. (Zur Einführung der Postsparkassen in Ungarn.) Es war bereits anlässlich der Verhandlung des Postsparcassen-Gesehes im ungarischen Reichstage davon die Nebe, dass diese Institution als eine besondere Section des Communications-Ministeriums organisiert werden solle. Baron Kemeny geht nun daran, dieses Project zu realisieren. Dem Vernehmen nach ist der Postsecretär Laßny zum Director der Postsparcassen mit dem Titel eines Sectionsralhes, zum Secretär Aladar v. Rakovszky designiert. Ausland. (Vom serbisch.bulgarischen Kriegs-schauplatze.) Die Telegramme, welche wir in unserer gestrigen Nummer veröffentlichten, soweit sie mi- litärische Actionen betreffen, handeln ausichUehliH -dem Dienstagsgefechte bei Slivnica. Die Depesche °. bulgarischer Quelle sprechen von 15 000 Bulga'"." über 25000 Serben einen glänzenden S«cg datM tragen und Sofia fo gut wie entsetzt h^ben s^e"! ' si.' hoffen sonar, dass es dem Fürsten Mexande/, ° mitten im Kugelregen stand und verwundet sein i ' gelingen werde, die Serben über d e Orerue zur« zuwerfen. Sogar von einer Schlacht be. Dragoman die Ned<>. die allerdings zur Voraussetzung halte, o die Serben bereits bis auf Dragoman zurück^eM feien. Allein qanz anders lautet ein osficiellcs ^ gramm aus Pirot, das wir gleichzeitig mit je"" ° össcntlicht haben. Darnach hätten 5i«' VnlaareN "^ owns einen Flilgel der Serben angegriffen, ^a . > jedoch zurückgewiesen worden, worauf auch der ^ der serbischen Streitkräfte in Thätigkeit trat, e>n^ t!?Ul' Positionen acwann und dieselben hchaupt«'^. ^ di? einbrechende Dunkelheit habe Ken Kamps btt» Wir müssen von diesen zwei Versionen der sclb>"^ den Vorzug gtlien, und zwar schon deshalb, ntt"' neueres kurzes Telegramm das Gerücht uon g^?.. Kämpfen bei Slwnica, also nicht bei Dragoniali» > nalisi'lt. Ein jüoqeres Telegramm berichtet von t>" zweitägig»n willlMd^n Kampfe um Slililiica, ^^ Entscheidung jedoch e,st gestern durch d?e von S»^ hcr vordriüg'nde MuravaDivfio» m-t,.'! Oli''^' _ paloviö heiwiclefichrt worden s>i» dil's',' 3"' ^, des heutilien Taa.es werden wir die W.chihsit iibc> jüngsten Eccigi'isse vor Slmnica üf^b ,'!>. ,^ z, welcher di? Vorlagen lietttffs der Z"ck >b st^c'»^,, reform, der Brantweinsteuer, die M o^vmlage ^ modificinlen Gesetzentwurfes über l i- A^deh"""^ Unfallversicherung auf die Land» und Fo stwirlasbl.^ sowie der Gesch"N«wnrs betreffs d,r U"sallsiils0'ge ,, die Beamten und Miluäls. üver d e Hcistrllnna ^ Schisfahrtscanals von der Elbemüudung '"^c^ Kieler Bucht und über die Re^lum; >><"- R'ch'ip^. der übersee>schen Besitzungen angekündigt w'rdel'' . Velhandlungen über den Nusdehiningsmodus d^ ^ ter^n fremden Erwerbungen mit England si"^ wesentlichen abgeschlossen, die Beilegung der Cal0>> ^ Frage durch den Schiedsspruch d?2 Papstes sei b>^z, tmzem zu erwarten. Die Beziehungen zu allen ,, Wärtillen Regierungen seien friedlich und freund^ !, lich. Der Kaifer hofft zuversichtlich, dass die K^> der Balkan-Staaten den europäischen Frieden <^ stören werden und es den Mächten, welche de^,, alle gleich wertvollen europäischen Frieden vor >'« Jahren durch Verträge besiegelt« n, gelingen n>^ diesen Verträgen die Achtung der dmch sie zur S^ ständigkeit berufenen Volksstämme des Aallal'gev,i zu sichern. Der Kaiser ist von dem Vertrauen be> dass Gottes Segen den bisher e, folg!eichen "^ bungen der deutschen Politik zur E'haltung des päischen Frieden« auch künftig nicht fehlen wel^'.. (Auf dem birmanifchen Krlcgss?^ platze) haben die Engländer ihre Thätigkeit lN'^> folg begonen, obwohl die anfangs als schlecht^' ^ der liberalen Blätter betrachtete Meldung, ma'.' ^< in Madras vergessen, der Belanerungs-Vatterle^i nöthige Schichpulver mitzugeben, sich bestätigt grohe Dichtungen halte, obwohl ich zugebe, dass sie mir, könnte ich sie niederschreiben, möglicherweise nicht so gewaltig schön, anderen wohl gar unsinnig vor« kommen würden. Was mein Herr Gegner da oben von der Aehnlichkeit des Träumens mit dem Delirium gesagt hat, dem kann ich nicht ganz widersprechen. Die Abwesenheit der Vernunft, das Pausieren zweier Sinne, Während das Hirn wie eine Maschine ohne Gegengewicht weiter rotiert, lassen allerdings die Einbildungskraft ins Endlofe fchweifen. Ich a/be also die Mannigfaltigkeit der Invention, den raschen und leichten Wechsel der Stimmungen, welche ich früher unter den Tugenden meines Dichters gepriesen, Vorderhand Preis, wtil eine solch« ohne Controle der Vernunft leinen bestimmbaren Wert hat; ebenso verzichte ich auf die Originalität der Sprache, weil noch niemand hat ste« nographierm können, was er im Traume gehört hat und weil man die Worte eines Traumes fo leicht vergisst und, wenn man sie auch behalten hat. der Tag ihren Glanz und ihre Osiginalität so leicht zu-nichte macht. Was mir aber bleibt und was mir un-begreiflich hoch und im Leben nicht erreichbar scheint, das ist die Art, W>e der Traum Menschen charak-terisiert, in Thaten und Worten, in einer Deutlichkeit und Bestimmtheit, in einer Nothwendigkeit und Na« türlichkeit, die selbst dann die g'ößle Bewunderung erregen müsste, wenn sick nachweisen ließe, dass die Charakteristik nicht oer Wahrheit entspricht. In dieser Beziehung ist der Traum ein Shakespeare, wenn nlcht noch größer als dieser; in dieser Beziehung können wir sagen, das« jeder vor uns hie und da einem Shakespeare gleicht. Denn diese Charakteristik der Personen geschieht in uns. durch uns. Den Traum träumen wir; was die handelnden Personen thun, Flechen, unterlassen und verschweigen, das kommt nicht aus ihnen und nicht von anderen, denn sie sind ent« weder gar nicht oder fern von uns. Wir sind selbst, wie Schopenhauer so bezeichnend sagt, «der heimliche Theaterdirector unserer Träume." Daraus würde nun folgen, dafs die Figuren, die in unferen Träumen auf« und niederwandeln, die Gefchöpfe unferer Phantasie sind, sich also von unserem dumpf thätigen Triebe leiten lassen und thun, was wir wollen. Ihre Con« sequenz sollte uns daher nicht wundernehmen, so wenig der Souffleur erstaunen kann, wenn der Acteur im heftigsten Accent den Fluch ausstöht, den er ihm aus dem Kasten zugeraunt. Aber das ist eben das höchste Wunder, dass diese Gestalten sehr oft, ja, in den meisten Fällen nicht dasjenige thun, was wir von ihnen erwarten, noch weniger dasjenige, was wir von ihnen wünschen, und dass wir doch alles, was sie thun. ihrem Charakter so angemessen, so durchaus gemäß, so unabwendbar, daher consequent und natürlich finden. Das Wunder der Wunder aber überrascht uns erst, wenn wir unter den handelnden, fremden oder wohlbekannten Personen eine einzige ins Auge fassen, die uns wohlbekannt und fremd zugleich erscheint: und diese Person ist unser eigenes Selbst. Wie diese nun auftritt und in Worten oder Handlungen unsere Erwartungen täuscht, sie überbietet, zmücklässt oder geradezu ins Gesicht fchlägt, wie sie thut, was wir nicht wünschen, spricht, was wir nicht wollen oder auch nicht wissen, in Sprachen, die wir nie gehört haben, wie sie sich tapfer zeigt in Lagen, vor denen wir in unferen Gedanken erzilttern. und zaghaft in Momenten, wo wir solche Feigheit für undenkbar gehalten, wie sie unser Selbst bald edler, bald erbärmlicher vorstellt, als wir eS je gekannt, und dies alles aus unserem eigenen Gehirn heraus, nicht in fremder, fondern unserer eigenen Schilderung und Gestaltung, das "'^.l Wu'-der, dessen Seltsamkeit nur durch ein "'' js noch überboten wird. Dieses andere aber liegt l> ^j dass uns diese Überraschungen im Grunde s" «,! fasslich und natürlich werden und dass wir? ^ gewonnene Charakterbild der fremden und der ^, Person, so sehr rs oft unseren Wlinschen Uti° l nungen zuwiderläuft, doch als ein Zwingendes, "> ^ Consequentes erkennen und es hinnehmen >.^ ^ Staunen, aber auch mit dem Glauben, wie ih'^ die großen Charaktere der Shalespearr'scheu D"" uns einzustoßen vermögen. ^ Diesen Glauben, wird man mir einwende!',^ s! wir ja nicht, wir träumen ihn nur. Gefthl''/ Gestalten find nur im Traume da, ihre.That"^ Worte entschwinden mit dem Traum; wir ell" ^ und der Mann, der treulos seiuen Dolch nach "^ Herzen gerichtet, liegt treu und ruhig alhme^. >,l uns; wir selbst, die wir vor einem Momente ^5 bendste Herz mit einem schwarzen VerdaHl ^' haben, reiben uns die Augen und danken ^M^ wir nicht gethan, was wir so bitter zu bereue"^' Die Sonne scheint herein, die schwarzen !^^ sind fort, aber — der Glaube ist da. E'N.SAe^ in uns geblieben vor dem, dessen Nichtigkeit ^^ schen. dessen Möglichkeit wir aber nicht mehr ' M, können. Das Bild der gettäumten Gegenstil»'^ »i! schwinden, weil wir sehen, dass sie nicht !«' ' l' andere an ihrer Stelle sind; Gefühle, der Gesinnungen können wir nicht s^, < l und nicht widerlegen. Es ist möglich, weil es»"^« weil es uns als wirklich erscheinen kon>'t/> ^.l tolles Zmg! Ich habe gelräumt, dass "Y "^ Bruder im Streit erstochen habe. Soll 's ">e ^ l lachen? Ich weih ja. dass ich das nicht im!'«' » ^laibacher Zeitung Nr. 2ss7 2181 21. November «885. dia?n"^ ^renzfort Milchala wurde nach dreistün. ^ "' Nampfe von den Eualnndern besetzt und so der ^U WH Mandalay geöffnet, nachdem früher auch 3l)<>> c " "H^ und links am Irrawady liegenden prlrlorls Simbougwob und Kuligan genommen ^"ku waren. Tagesneuistkeiten. -.(Wie soll man sich im Eisenbahnwagen 3ie, /" le«en?) Die meisten Aerzte rathen dem l'tnden. sich so zu legen. das« der Kopf gegen die " onwtws gelichtet ist. In dieser Lage werde da» Blut . ly die Vewegung des Zuges aus dem Kopfe getrie. lintt '^ ""^" leichteren und ruhigeren Schlaf ver« 3üb ^^" ^"" dagegen, wie gewöhnlich geschehe, die ""gegen die Locomotive richte, so strlime das Blut scks l Uulelkörper nach dem Kopfe, verscheuche den . ^lllf und bringe in vielen Fällen heftige Kopfschmerzen llln ^""k" gründet diese Ansicht auf eigene Ersah» H und auf die Erfahrung langjähriger Reisender, ^ He die von ihm angegebenen Regeln allgemein und .".sere I,it hsobachteten. Im Falle eine» gusammen- "°e« wilrde der Kopf einem empfindlichen Stoß aus« !t/,s"n> während die Füße mit ihren elastischen Seh. vlel weniger darunter leiden. H.7" (Cine ..gute Partie".) Die Pariser Eb w ^"^"' ^ einigen Tagen die Scheidung der ^"icolini's ausgesprochen. Die Frau des Teno^ ,'ln weigerte sich. wie man weih. lange Jahre, auf ^ Alaun zu verzichten, und hat erst heuer gegen ^l! ?'k ""ch schiw "l'd begehrenswert sind " Ein Pa« / l Lebemann bemerkt zum Schlüsse seines ausführlichen s<. würde sich zu Tode ärgern." Mme, Nicolini "w letzteren bereits große Hoffnungen gemacht haben, tickl'"" (Nach der Mode.) Zwischen einem aus-l^!'8en Vater und seinem zulllnstigen Schwiegersöhne tz? kürzlich folaenbes Zwiegespräch statt. Vater: ..Also ^,, sollen meine Tochter heiraten?" Freier: ..Cs ist Ft,' ^chfter Wunsch" Vater: „Können sie kochen?" l>l>«7- «Ich? Nein." Vater: „Können Sie waschen, ,^l". Strümpfe stopfen. Kinder warten? — mit H !" Worte: können Sie den Haushalt besorgen?" ^i (aufs höchste verdutzt): „Gewiss nicht!" Vater: !»// "Ues müssen Sie aber können, denn meine Toch< "nn es nicht." yz ^(Cln fünfjäh rig er Knabe —Mörder!) !h' Livorno wird berichtet: Auf dem Verdeck des oilers .India« befand sich unter den Passagieren btt ^ fünfjähriger Knabe Namens Giuseppe Lulsotti. >» l. f! einem anderen, um ein Jahr älteren Knaben ,^'tigen Wortwechsel gerieth. Giuseppe zog ein Messer ^tlch M" Tasche und stach es mit ganzer Kraft in die IH^ seine» Gegner», welcher bald darauf infolge der ^V"n Verletzung des Herzens verschied; auf alle Reisenden machte dieser tragische Vorfall den schmerz» lichsten Eindruck. Als der Dampfer in Livorno eintraf, zeigte der Schiffscapitän den Vorfall der Vehörde an. Der jugendliche Mörder erschien noch im Laufe des heutigen Tages in Gemeinschaft mit seinem Vater vor der Gerichtebehörde. — (Ein Unglücks tag) ..Heut', am Mitt« woch. wird nichts ausgetheilt. lommen'S am Freitag, wo alle kommen." — „Ich bitt' schön. Euer Gnaden, ich hab' bis jetzt noch nicht gebettelt, da kann ich doch das Geschäft nicht am Freitag anfangen." Die Poesie. Kennt Ihr jenes wunderbare Wesen, dem aNe Sprachen a.claufia sind. vor dem nlle Herzen wie ein offenes Vnch sich erschließen? Sie ucnnt dir ganze Welt ihr Vaterlcmd. die nanze Menschheit ihre Schwester, In den schanmrndcn Vecher des Reichthums streut sie die edelste Perle des Glückes, über das Strohlager der Armuth breitet sie verklärend den wärmenden Strahl des Segens, an die Nrnst des Kranlen und Traurigen heftet sie den duftenden Strauß, aus Vliiten des Mitleids, des Trostes gewunden; am Grabe unserer Theuren steht sie als Glaube und Hoffnung, Ihr Fühlen. Denlcn und Handeln ist rein uud fleckenlos, wie die Seele eines Engels. Alles, was sie berührt, worauf sie ihr Auge richtet, wird zum Seaen und Heil sin sie und für andere, Ihr ward die Gabe des zweiten Gesichtes verliehen, sie weih Geister zu citieren, die Schrift der Sterne zu entziffern, die Sprache der Blumen zu erklären, den Flug der Wollen zu enträthseln. Sie versteht das Summen der Insccten. das Singen und Zwitschern der Vögel, das Murmeln der Quellen, Sie kann sich verwandeln in tausend fremde, wunderbare und feltsame Gestalten, Hier schleicht sie sich als Buch in die Dachkammer des Verlassenen, dort strahlt sie als Stern durch das Gitterfenster des Gefangenen, einmal fliegt sie als bunter Schmetterling in die einfumc Klosterzelle, wieder dringt sie als Lied in die Seele des Blinden, manchmal flattert sie als Friedenstaube zwischen die Schwerter der Streitenden, bann rauscht sie wieder als Adler über die Häupter der ahnungslos Schlummerdeu. sie zum horst ans schwindelnder Felsenhöhe emporzulocken. zur! Freiheit, zum Licht! Bald wandert sie als treuer Gefährte neben dem Bettler durch die Strahen, Wind und Wetter mit ihm theilend — des Armen einziger Trost — sein Enlellinb. Bald liegt sie als Säugling in der Wiege, den Eltern zu» jauchzend, die unter mühevollem Schassen fast zusammenbrechen. Ein Blick auj den Liebling, und ihre K,aft lehrt zurück Als barmherzige Schwester wacht sie am Schmerzenslager des Kranken, als Büßende lniet sie betend und bereuend vor dem Altare und nennt sich: Entsaguug! Als Lerche schmettert sie ihr Iubellied in den blauenden Morgen, als Grille hüpft und zirpt sie über Thau und GraS. über Stein und Moos, sich des sonnigen Tages erfreuend, un° belümmert um das. was lommen mag; sie 1st der lachende Philosoph, der seine Sorgen mit Humor zu verscheuchen gelernt hat, Sie ist der Gedanke, der den, Helden die Wafs.', dem Sänger die Harfe in die Hand drückt. Sie ist die Treue, die nie wankt, die Wahrheit, die nie trügt. Sie ist die Empfindung, die unser Dafein mit Rosen umkränzt, sie ist die Macht, die in die Wüste unseres Lebens die Oase zaubert, sie ist die Hand, die um den dürren Stab der Pflicht den grünenden Epheu schlingt. Sie ist die Fee. die berufen ist. Herzen zu heilen. Sie umgaulelt den armen Erdensohn im Wachen und im Traume. Im Fürstensaale siht sie mit ihm zu Tische und triult ihm zu aus der Schale der Lust; i» die Hütte folgt sie ihm und reicht ihm den frischen Trunk aus der klaren Quelle, Sie lüsöt ihm Zorn und Hass, Trotz und Wcltverachtung, Fluch und Vcr» zweislung, Nache und Reue vou den bebenden Lippen. Sie legt die weiche Hand auf sein wild pochendes Herz und beschwichtigt den Stnrm, der drinnen tobt. Oft erscheint sie als Königin, mit verschwenderischer Laune Schätze ausstreuend in den Schoß jener, die ihr mit vollem, ganzem Herzen dienen. Manchmal ist sie auch geizig mit ihren Gaben, dann sällt sie nur als Stcrnschnnppo zu den Fußen des Empfangenden nieder, ihn nur wie eine tthnung des Unsterblichen. Urewigen durch« schauernd. Kennt ihr diese Lichtgcstalt? Wisst ihr. was sie von euch will? Sie will euer herz. Gebt der Erde Gold, Macht, Ruhm, Frohsinn und Gcnuss. ihr aber gebt die Halste enrer Sorgen, eurer Schmerzen, eurer Thränen; sie wird dann immer bei euch sei», wenn ihr leidet, — euer Trost, euer Schirm, euer Schutzgeist. Gebt ihr eucre Seele, sie, schenkt euch dafür deu rciusleu Sirahl aus der Krone des Ewigen; dir dusligste Blume aus dem Paradiese der Eeligeu. Rufet aus' „Nimm mich hiu, mich und meine Seele, du hehre, himmlische Poesie!" — und die reine Göttin breitet ihre Schwingen über euch aus. wie einen sonnigen, goldenen Mantel. E. P. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Elisabeth.Kinbersftital) Aus Anlass des Allerhöchsten NamensfefteS Ihrer Majestät der Kaiserin, obersten Schutzfrau des hiesigen Elisabeth-Kinderspitals, beehrte Frau Baronin Emilie Winller das genannte Spital um 3 Uhr nachmittags mit einem Besuche, betheilte die armen lranlen Kinder mit Spiel« fachen und Backweif, erkundigte sich beim Spitalsdirector Dr. Kovalsch um das Befinden der einzelnen Kranken und verlieh nach längerem Ausenthalle die Anstalt. — Aus eben diesem Anlasse hat die Schutzdame Frau Nozena Gramposchich an die armen kranken Kinder eine Jause vertheilen lassen. — (Hilfe für Oberlrain.) Der deutsche und österreichische Alpenverein, welcher wie im Jahre 1882, so auch diesmal eine Hilfsaction flic die überschwemm» ten Gebiete in Tirol, Kärnten und Krain eingeleitet hat. brachte bisher seitenö des Central.Ausschusses in Tirol 3050 fl.. in Kärnten 2800 fl. und in Krain 500 fl.. zusammen 6350 fl zur Vertheilung. Hlezu muss bemerkt werden, dass diese Snmme zum größten Theile aus den Kreisen der Sectionen des Alpenvereincs ausgebracht wurde und in derselben jene bedeutenden Beträge, welche die Sectionen des Alpenvereines in den Ueberschwemmungsgebieten beisteuerten, nicht inbegrlf-fen sind, da dieselben direct verwendet wurden und nicht durch die Hand der Central > Leitung giengen. Jene Summe wird sich jedoch noch beträUlich erhöhen, da die Ergebnisse der Sammlungen verschiedener Sectionen noch ausständig sind und der Centralausschuss schon dermalen über beträchtliche Beträge verfügt, die etst jetzt zur Vettheilung gelangen. Im Jahre 1832 hatte bekanntlich der Alpenvereiu die Summe von über 154 000 Gulden aufgebracht und damit namentlich die Rekultivierung vieler Tausende von Hektaren verwüsteten Ge bietes durchgeführt. — In Laibach giengen an weiteren Spenden ein von den Herren: Dr. Alfons Mosche 5 si.. Terpinz H Ieschko 20 fl., Leopold Ihuk 5fl. Prof. Dr. Sv et i na 5 si — somit inclusive der bisher ausgewiesenen 1240 st 50 kr im ganzen 1275 Gulden 50 kr. — (Lalbach bor hundert Jahren) In der jüngsten Sitzung des Clubs des slovenischen Schrift' steller-Unterstützungsvereins beendigte Herr Professor Verhovec seinen hochinteressanten Vortrag: „Laibach vor hundert Jahren". Wie wir erfahren, war sein Vortrag sozusagen ein Extract aus einer die Culturgeschicht.' Laibachs behandelnden größeren wissenschaftlichen Arbeit, welche der Herr Professor seinerzeit veröffentlichen wirb. Wegen der knapp bemessenen Zeit konnte der Vortra gende unsere Landeshauptstadt, wie dieselbe vor hundert Jahren sich präsentierte, nur i» kurzen Umrissen schil> bern; doch schon hiefür müssen wir ihm Dank wissen Obwohl wir vom Herrn Verhovec nach seinen bisherige» Leistungen nur Interessantes und dennoch Gründliches erwarten durften, hat er uns doch durch seinen Vortrag ^ Ytsck? bulüber ruhig und der Traum, der solches < ^2" "^' ^ ei" elender Effecthascher im Dra- !j llin.^en, ein Stümper im Charakterisieren. Mag l n,^' "ber lachen kann ich doch nicht. Das Drama l' ht,/"wllhr sein. das Charalteibild hat etwas er- 5! H<,s"Nd Wahres au sich. Nicht nur. dafs ich die l Hch ^,lläun,!, jH habe auch daran geglaubt', weil ' lllhs,, °'e Gefühle bewegt haben, die zu der That 1 5«. . konnten. Der Glaube ax die Möglichkeit war l' ^ v l - °"2 mir selbst, und dieser Glaube lässt liifz, deicht im Laufe der Tage vergessen, zerstören i< bie ^er sjH ^^ Umsonst bl,ck,e ich ihm scharf in ^"ljen; ich kann ihn mit Vernunftgnlnden weg. g! ^lfi» ' "ber im Herzen pccht ahnungsvoll eine Mög« « ^lltif ' da<2 Aehnliches in meinem Charakter lica.m ^ '»z s. "nn was nicht im Menschen steckt, kann nicht ^ 1, v ^mmen. >l "^si^ es versteht sich. das« wir mit anderen nicht ^ > Mvoller sind als mit uns sslbst. Erschrecken wir >! Hen?,' ^"2 wir unter gewissen, freilich außerordent» ^ he», "nchänden uns selbst zutrauen würden, so neh< <' !>lra "'Hl größerrn Anstand, anderen da« Böse ß ^eil^uen. ^2 wjr sie im Traume thun gesehen. ^ ^ li^" unserem Traume, an d^n sie unschuldig l' !'h x V", nur wir geträumt haben. Aber bleibt ^ ^a^ "„ lriscr Groll, eine Furcht, ein Miss- >>' » ^zuiiick? Man sträubt sich, daran zu glauben. !>" 3"hrt>^ Ungerechtigkeit, die darin liegt. Aber die l' «t t wird heUer. wenn ich die Fmge nmkehre: ^, ^Nf5 "icht ein Glaube an das Gute und uns 'k ^i jr,^le zurück, das wir andere in unseren Träu- ^ ft ^Mn gesehen? Und wenn nicht der Glaube, so l U ^„W'fleres Gefühl für die fönst Verhafsten. eine ^ ^lllltM""g unseres Urtheils über ihren schlechten ' - Und achten wie uns nicht selber höher nach einer gelräumten Gutthat, schon wegen der bloßen Möglichkeit, dass solches in unserem Charakter gelegen sein könnte? Erwchreu wir uns da des Gedan« kens, dass das Gute in uns, wenn auch tief unten, vorhanden fein muss, weil wir die Motive dazu, wenn auch im Traume, empfinden gekonnt? Ich sage damit nicht, das« die Begebenheiten, also auch nicht, dass die Charalteibildes, die der Traum malt. wahre, wirtliche, also dem gegebenen Votblloe ganz einsprechende sind. Ich geh^ darin nicht so weit. wie der groß? Philosoph, den ich oben genannt habe u»d der uns nicht nur den Theater-director, sonden, auch den Dichter unserer T'äum? sein lässt. Seine Worte sind interessant genug, um hier citiert zu werden, wenn wir auch in ihre meta« physische Tiefe nicht eingehen können. „Auch im Traume", sagt Schopenhauer, „treffen die Umstände, wrlche die Motive unserer Handlungen daselbst werden, als äußerliche und von uns selbst unabhängige, ja ost verabscheute, rein zufällig zusammen; dabei aber ist dennoch zwischen ihnen eine geheime und zweckmäßige Verbindung; indem eine verborgene Macht, welcher alle Zufälle im Traume gehorchen, auch diese Umstände, uno zwar einzig und allein m Beziehung auf uns, lenkt und fügt. Das Allersellsamste hiebe, aber ist, dass diese Macht zuletzt keine andere sein k>mn, als unser eigener Will?, jedoch von einem Standpunkte aus, der nicht in unser träumendes Bewusstsein fällt; daher rs kommt, dass die Vorgänge des Traumes fo oft ganz gegen unsere Wünsche in demselben ausschlagen, uns in Erstaunen, in Verdruss, ja in Schrecken und Todesangst versetzen, ohne dass das Schicksal, welche wir doch heimlich selbst lenken, zu unserer Rettung herbeikäme.... dass wir selbst gefragt werden, wie elwu in nnem Exomen, und un- fähig sind, die Antwort zu finden, worauf ein anderer, zu unferer Vefchämung, sie vortrefflich gibt. während doch in einem wie im anderen F^lle tm Antwort immer nur aus unferen eigenen Mitteln kommen kann." Da« letzte, frappante Beispiel eröffnet dem Nach-denken einen Abgrund. Für unseren Fall zeigt es, dass im Traume wir selbst es sind, welche die sonder baren, aber doch meist consequenlen und daher furch-terlich wahren Charaktere zeichnen; wahr, nicht im Sinne der gemeinen Wirklichkeit, aber der moralische!» Möglichkeit, und vor allem wahr in der Unerbittlich-keit, mit der sie sich kundgeben, gegen unfere Wünsche, Hoffnungen und Neigungen. Hierin liegt die Gröh»', um die ein Dichter seinen eigenen Traum Wneiden kann. Wir können in Leben und Dichtung die Charak-tere nicht in ihrer ganzen W ihrheit fassm. weil Wünsche, Interessen. Neigung und Amipathie das Bild ve> wirren; was wir aber in der Couceplion vou ihnen gefasst haben, davon geht in der Durchführung viele?, das meiste leicht verloren, weil wir unbewussl z>« Zwecken gestalten, statt allein der Wahrheit nachzu> gehen; zu Zwecken der Handlung, die wir abru"deii. zu Zwecken des Gefallen), das wir errege!', des M-fs-fallens, da« wir vermeiden wollen, oft zu Zw cken dn Eigenliebe, die den Autor nicht inconsequent oder u,^ sinnig oder — böfe erscheinen lassen will. Der Dlchle, lässt sich erbitten, der Traum nicht, dle Wnillchkeil auch nicht. Darum ist der Traum e», großer Dichter: er ist unerbittlich, auch gegen den, der ihn träumt. Und insoferne ist er ein Abbild des Lebens, das nach Schopenhauer nichts anderes ist, als der Traum dls menschlichen Willens, unerbilllich gegen seinen Träumer. __________ Claire. Llltbacher Zeitung Nr. 267 2182 2l Muvewber 188b. angenehm überrascht. Den Stoff zu demselben sammelte er mit unermüdlichem Eiser in dem Archive der Stadt Laibach und lieferte hledurch den Beweis, welch immensen Schatz wichtiger Urkunden für die Geschichtsforschung unsere Archive noch bergen. In schüuer. wohlllingendcl Sprache entwarf der Vortragende uns ein Bild Laibachtz vor einem Jahrhundert. Durch das Karlslädter Thor führte Prvsessor Verhovec seine Zuhörer in die mit Ringmauern umgebene und durch Thürme befestigte Stadt ein und begleitete sie dann als kundiger ssilhrer. dem auch die verborgensten Winkel Altlaibachö nicht unbekannt sind. In erster Linie lenkte er die Aufmelk-samleit auf die öffentlichen Gebäude und schilderte deien Ursprung. Zweck und spätere Schicksale. Einige derselben erhielten sich bis zum heutia/n Tage, viele dagegen fielen der Zerstörung anheim. Der Vortragende schilderte die Geschichte der St. Florians- und St. Ja-lobslirche, des Iesuitencollegiums. des Alten Marktes, der Hradeclybrücke u s. w. Viel Interesse erregte die Geschichte des Nathhauses und des vor demselben be< findlichen, von dem geniale« Künstler Robba meisler' haft ausgeführten Brunnens. Der Künstler hatte für den Brunnen sein ganzes Vermögen geopfert, fo dass er in feinen alten Tagen als Bettler dastand. Zum Schlüsse führte uns der Vortragende um die Ring mauern und die fünf Stadtthore, mit deren Nieder-reihung man vor genau 100 Jahren begann. — Die mühsame Arbeit des Herrn Verhovec verdient alle Anerkennung, und dies umsomehr, als die For> fchung auf dem Gebiete der heimischen Geschichte in letzter Zeit bedauerlicherweise uur von Wenigen gepflegt Wird. — (Ausbau der Rudolfsbahn.) Im sslagenfurter Gemeinderathe brachte am 16, b. M. H gründe. Der Schade betragt 4000 si. I. Verzeichnis der beim l. l. Laudespriisidium i» Uailiach eingelaugten Spenden fiir die durch Feueröbrunst verunglückte» Bewohner der Stadt Horodcula i>, Galizieu. fl, lr. Im erslr» Verzeichnisse wurden ausgewiesen ... l!8 80 Gemeinde Amt Oberloilsch, E^mmlxna,...... 21 ü0 Pfarramt Obcrloitsch, „ ...... ll — Godovic. „ ...... 2 90 Oemeillde-?lmt Schwalzeül'era., „ ...... ? 65 Pfarramt Landstrasi, „ ...... 15 — Draznoöe. ,. ...... 1 50 lNischoflack. „ ...... l4 ztaier. „ ...... 2 40 „ Neummlll. ,....... 20 — „ Neifniz. „ ...... 8 — „ Weiniz, „...... -60 Summe ... 134 95 Annst und Aiteratuv. ^- („Die Minerale d e« herzogthums Ste < er -mart." Von Dr. Educnd Halle, Graz. Leufchner u»d Uil> bensly) Diese Schrift, das Product jahrelangen Fleiszes, ist als ein reicher Veitrag zur llennluis der Mmeralfundmte in der mmeraluaifchett Literatur bestens willlommeu zu heißen. Besonders wertvoll sind darin die ausgiebigen Angaben von üiteraturquellcn, Auch ist die Einrichtung deö Vuches ,echt vortheilhaft, indem ein vollständiges Orts« und Sachregister ermöglicht, siir jeden Fundort die dort vorlommenden Mine» ralien, für jedes Mineral die dem Autor belannten Fundorte sammt den hieraus bezüglichen Uiteratur-Citaten leicht aufzu» finden. - (Deutsch-österreichische National - Biblio-the k. Prag: Dr. Hermann Weiche lts Verlag.) Ladenpieis jedes Bändchens, respective jeder Nnmmcr: 10 lr. Monatlich erscheinen d, ei Vändchen. respective Hummern k 48 bis 54 Seiten. Vis hcnte sind scrncr erschiciirn: !55—36: Garrick in Biistol. Lustspiel von I. L. Dcinhardstein, 37: Die Griechin, Novelle vox Adolf Foglar. 38 39: Das Kloster, Idyllische Erzählung von Karl Egon Ebert, Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 20. November. Reichsraths.Abgeordn eter Wickhoff ist heute morgens gestorben. Agram, 20. November. In der heuligen Sitzung des Landtages befürwortete Referent Gjunk die Vorlagen, betreffend die Verwaltungsreform. Gegen die« selben sprachen Graf Sermage und Mazzura. Semlin, 20. November. Die Schlappe vom 18len November wurde durch ungünstiges Wetter und Nebel herbeigeführt. Der Angriff der Donau«Division geschah, ohne die Vereinigung mit den anderen Divisionen ab» zuwarten, fo dass 10000 Selben gegen 20000 Vul« garen standen. Die Serben nahmen gestern die Offen-five wieder scharf auf. Heu!e kommen 800 Gefangene nach Belgrad. Verlin, 20. November. Dcr Reichstag wählte das frühere Präsidium wieder. Paris. 20. November. Das „Journal Osficiel" veröffentlicht den Schiffahrtsvertrag zwischen Oesterreich. Ungarn und FrankreiH vom 9. April 1884, dessen Ratification am verflossenen Mittwoch aus« getauscht wurde. Velgrad. 20. November. Varusanin ist infolge Berufung des Königs in das Hauptquartier nach Za» ribrod abgereist. Belgrad, 20. November. Die Angriffe der Serben auf Slivnica wurden gestern von den Bulgaren auf allen Punkten erfolgreich abgewiesen. Der linke Flügel der Donau-Division wurde zurückgedrängt. D»e un« günstige Witterung macht neuerliche Angriffe der Serben unmöglich. Von der Timok-Armee liegt keine Nachricht vor. Bukarest, 20. November. Gerüchtweise verlautet, dass die Bulgaren gestern einen serbischen Angriff in der Richtung von Widdin zurückgewiesen hätten. Kalafat, 20. November. Die Cernierung der Festung Widdin durch die Serben wurde aufgegeben. E.nerul Lesjanin ist mit dem Timok Corp« abgezogen. Wie man vermuchet, sind diese Truppen nach dem südbulgarischen Kriegsschauplätze zur Veistärkung der Hauptarmee vor Slivnica bestimmt. Slivnica, 19. November. 6 Uhr abends. Die Schlacht begann heule um 7 Uhr früh. Der rechte bulgarische Flügel stieg von dem gestern genommenen Plateau herab, griff das auf drei Anhöhen postierte feindliche Corps an und delogierte dasselbe allmählich nach einem sehr mörderischen Kampfe. — Während die Action auf diefer Seite im Gange war, eröffnete ein Petachement au« Slivnica ein heftiges Feuer gegen die in der Ebene aufgestellte ferbische Linie. Mehrere Battailloue und zwei Batterien rückten alsbald aus Slivnica vor, um eine combinierte Bewegung gegen die Serben auszuführen. Diefelbrn leisteten mulhvollen Widerstand, mussten sich aber gegen Mittag vor dem kräftigen bulgarischen Angriffe zurückziehen. Das Feuer welches fchwächer geworden war, wurde um 1 Uhr' wo die Serben sich auf den linken Flügel zurück« gezogen halten, mit Heftigkeit wieder aufgenommen und es gelang den inzwischen verstärkten Bulgaren die Serben an einer weiteren Offensive zu verhindern! Die Serben occupieren die Höhen von Karlovo und Tolince und werden morgen jedenfalls di? M^, Anstrengungen machen, um diese Positionen zu Häupten. Wenn die Bulgaren morgen dieselben »ey^ so wird die serbische Armee wahsscheinlich von Straße nach Nisch abgeschnitten uud auf V^ zurückgeworfen werden, wo bulgarische StreilkM > erwarten. Per heulige Tag war für die VM« erfolgreich. Die Verluste find beide"«' sehr groß. D.e Bulgaren machten 300 «eM> Sofia, 20. November. (Hava« Meldung.) V"'^ ten des Doclorz Roy zufolge griffen die Selben " dem Schlachtfeld? von Slivnica Ambulanzwagen Verwundeten an, welch letztere sie massakrierten; , wurde dem internationalen Comite des Rothen "le < in G?nf mitgetheilt. Die Vertreter der Mächte"!"" ten die Regierung, eventuellen Falles zu verhl^ , oafs Milizen und Freiwillige an der Verlhnd'g"" der Hauptstadt theilnehmen, um den fei bischen Tr^ nicht Anlass zu Vreuellhaten zu geben. 2aM . formierte die Vertreter, dass die serbische Armee g'"" falls Milizen und Freiwillige habe. Landschaftliches Theater. Heute (gerader Tag): GasParone Operette in 3 ^, von F. gell und Richard Genöe. - Musil von Kar^M^ Angekommene Fremde Am 19. November, ^ Hotel Stadt Wien. Uandau, Engel. Löwy. Be inhaler, S^ ^,. Prigelhof und Gerstenberg. Kaufleute, Wien — ^ra, mann, Privatier, Graz, Ae» Hotel Elefant. Weste,,. Vartha, Ehrentl,al, Kaufleute. ^ — Kovai. Ialnilant, und Starle, Plivatie», son'Mi u Inusbruck. — Eckmann, Ingenieur, Graz. Ml Gasthof Südbahnhof. Potoinil. Privat. Marburg..^ ^ Besitzer, sammt Frau, Lees. — Verderbe: und Mal""' sitzer, Teschcn. — Zupan, Orgelspieler, Steinbüchl. ^,,.^ Gafthof Kaiser von Oesterreich. Stert. Gendarmerie-"' meistcr, Capodistria. Verstorbene. ^ Den 18. November. Maria Kerne, Imuohnerln, Kuhthal Nr. 11. Uuragmu« 8oni!>3. , «^ DeuLU November. Emma Bilina, bmlsvei'^z Tochter, 1'/, I, Rain Nr. 2. Fraisen. - Maria Kimo".^ besitzers-Tochter. 4 I., Tirnauergasse Nr 9, Dlphthe""« Im Spitale: ^ Den 19. November. Martin Dolenc. Tag^M Sohn, 2 Tage, Trismus. ^ Maria Cajheu, Taglöhner«" 80 I., LlttlHgmu» gonilis. Meteorologische Beobachtungen in öaibsj> "-3 6___ .. ?U.Mg 738.03 3.0 O. schwach bewölkt b," 20. 2 , N. 739.47 2.2 NO. schwach bewöllt M 9 . Ab. 739.75 1,4 O. schwach bewöllt ,„l, Anhaltend trübe, regnerisch, Nebelreihen Das Tag" der Wärme 2,0«, um 1.0° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Na a lit^^ Soeben erschien in unserem Verlage Geschichte Nrain« mit besonderer Rücksicht auf llultur-Cutwiltlll^ von August Vimitz. ^i,l 10 Bogen 8° Preis broschiert 80 lr.. elegant mit O<" gebm.de« I fl. 50lr. ^ Der geschätzte Herr Verfasser hat u»S mit "or> «M Werte mit einer übersichtlichen, zusammeufassendeu. «'" ^ ligcs übergehenden und die Cullur-Entwicllung forma"'« F!' sichtigenden, objectiven Darstellung der Geschichte uns"^? ^ Heimatlaildes beschert. welche jedem Vaterland«»"" gewiss willlommcnc, hochersreuliche Lecture sein wird « a i b n ch. November 1885, . _____Jg. u. Kleillmayr K «^MU> Tohr, Generallarte der Vallan-Halbinsel. 1:1 700 0 ^ V 1 fl, 11 tr. , . bs^ lZ Handtle, Generallarte der Balkan«Halbinsel, ^ ' ,»s, » Preis 74 lr. ^ «Nrel^« U Freytag, Karte der Valtan-balbinsel, 1:1 600 000, ^^F' N Bei Bestellunge» von auswärts bitte» der P"'' » 5» lr. mehr, für sranlierte Zusendung, beizulegen- »^l^ l^ Jg. v. Aleinmayr k Md.B""" (^ai) Buchhandlung. ^^^^ ! Herrn «abrlel Piccoli, Apothcler '" ^" ^„H Neber Ersuchen bestätige ich. dass ich P" ,„ H«i? Essenz, dere« Bestandtheile mir belannt s'"0' hM" Fällen von Magen« und Hämorrhoidal-iieiden «>» erprobt habe. «.gKl, Dr. Cmll Uilttr v.^^ l. l. Regieruugsrath Hhstch SanitUtsreserent in ^ „< -----------------... PtO" ^ Die vmzügllche Wirsung der P i cc o l' ^ ^z'^ Essenz beftätisstn auch die berühmten T"Ä„tel "'A l her>c„ : Dr. D'Agostini. Dr. b ^1 cucchi und Dr. Pardo. ^^ » ^J^rtdjcr Bettung 9?r. 267 2,83 2!. November 1885. Course an der ^. " O?ll> "War7 wants'Nnlehen. ^>b«rrmt,.......^'^ «2'2« l^ °/ ^lnalslose 25>u fi, 120-75 12? 25 '^er'i«/ 'l'"'^ 5NN ,, >8--70i40' — ""«^libcinc . per St. 45- , st^iersrei , «9-«5 ioo — "?^re„,e4°/, .... »h.^, «^^ „ N"'"' >'.«/„ , . . , »02u 9« 85 „ ^b-'«»l.i2«fi.i>,W.S, ,4'' 25 149 7b ^ ^>°ali,.0d!. 9 30 ^eil.»,"°"e»'«n!,^,noft,iv^' ,18 ?s. 119 2« "°»-<0se ^"/^ ,(,0 f,, . , ,UI,«Y ,21-ßn ^""t>e"tt.-Ol,li8n°/ ^ ^'!^......,05 «5. --— i"/" ,,!^"^"^ichi! , . . 10? 50 10»i!l> «°/ s,",°!>cneichisch,. , , , ,,w5-25 I'.!b25. z,/ '"lischt.......,04 — —-— !,«/'' s,^''!^e »nd slavonische , >l,Ä - ,04 — Velo !w»re «"/« Temeser O.,»ai , . . . 1U3- 104 — 5"/„ u»>;.nischc......i>" — lou üu Andere össcntl. Anlchcn. Dmmi! Reg,-Pose 5>"/„ lNU sl, , H« 75 1>7'5» d!,,', «uleihe I«7», ste»«!rei . 10t 25 lü» 25 «nlchen d, Ctadtgemeindc Wien 102 — 1!>2 76 Äulchci! d, Eladl^nieindc Wie» (Sill>« und Gold) , , . . —'- — — Ps-')>>,l,d,S!adtqcm,?i'il!» 12360 124 — ^sandbriefr (sin im» fi.) Nodencr. >,«>,.osterr, 4 >/,"/«Gold, 125 2» 125.«a dlo, !>! 5l) „ „ 4 V, o/c, IU0'— 1US 50 !lc>, !N50 ., „ 4"/n - N!'^ »t^-50 dlo, Prämien-Echuldversch,«»/,, 98— 98 50 Qest.Hupothclenbanl iuj.5 >/,",, I«»'— >Nl — ^^'.,.UNs,. ^a«I vcsl, 5 <"„ . , 10175 !< 2'2K dlc-. ., < '/, "^ , 101-20 W1-40 dir, ,, ! "/» . , U8 90 »<^3U Nü,!, ,iNss. Vod>!>,cred!t'f!c!i!:!!g!:l !ü PcN i!, I, l«>19 <'L'I.-»>/,"/„ 102-50 11)8 ?b Prioritiits - Obligntiouen (fllr ioc> st,) >il>i^ctl^Wc!U'>!hii l. «misswn Il4 l0 ilü's.o ifl,rd!Nandi<->st>,'vdb,>h!! iü Silb, I05 b0 ic« s,0 stl^u^Ipsuf^Bahii.....«2K0 »!i «0 Valizillhc ^siirl t!»twig< Bah!, Elll, l86I 200 si. O.4 >/,«/, , 9g'8<1 100 20 Oesterr, Norwcssl'ahu . , . . 104-— 104 25 Gll'benl'livner......»7?K 98 25 Geld Ware <',,„......Is.^75 1s>5^l> " ^ 5"/>......i2u?k 129-25 Un,^, ^aliz, Bahn.....«9-50 i«0 — Divers Uose (P«r Stück, ^r^itlolc 100 ff...... ,7s.75 177,z„ (llarv^os,: 40 fl...... 40,— ^07« 4'"„ Di>iu,U'Damvssch. KW sl. , IX'— IK-75 ^>nl'.,H« Prnmlen^Ailichrn 2üN. 21 2!, Ä2 — Osclnr Pose <„ st. . . , ^H— . Palffy^'osc «) fl. . . . ' ^ «s — .,8-50 Nrihen Kien,, lift. Ges, v, 1« fi. 14-iu 14-40 Mudols-Wse 10 sl. . . . 1? 8l> 1«-^0 ^alm-vose >l« f!, . , . s.l» i>/. s,s.'7,°, Sl.'O^,!l,'il>-i'!,'sc 40 si, , . , 5)'— 50-s.U Waldft^in-^oic üu si. , . , 2«-— 28-,'.s> Wint-'sch^vi^,^rsc 2» fl. , . , <2 — 4'! — »anl-Actien (pci Vtitcl) Nnsslo.iDeftelr. Vanl 200 «. , . »8'75 99 25 Äantvercin, wi^ncr, ,00 st. . . 102 — iu2 50 Nbncr, Anst,, Oest,2N0sI.S. -l«"/» 270 — 22l — Cidt,,Anst. f. Hand. u, G. ivosl. 284-70 285 — ^, "bilbanl, Allzi- Ung. 20» ft, . 28»'-- 289's.» Depcsttcnb. slllg. »au fl. . . . i«a — i»0 bo E^coniptc Ges., Nicdcröft. 500 st. K55 — 5N0-— Hppoth^cnb.,öft. «i>o sl, 2si"/°«t. »«'-^ 5U-— i?ä»derbanl, öN,, 200ft. H,5u«/^. ^102 75 10»-— Ocfter.-Unß. B^nl..... 864 — 8«<> - Unionbnul 100 fl...... 75-5c>> 75 75 Verlehrnbanl NN„, ,.w «>! 144 5!>>14^> - <»e!>> Nare Actien von Transport» Unternehmungen. (per Sükl) Älbrcch!-Äahn 200 fl, Silber . —-— _. _ Alsöld-ifiilili-Bahn 2ü0 fl, Silb, l8l — 181-50 Äuss!,q-Tep. Eisenl'. 2UU sl. >5 N.----------------- Völ>»! Nordbah» 150 sl: , , —-—------- „ W^slbah» 200 st, , , ,----------------- Buschüehrader Eisb, 5U0 >^ '51'i ?«t — 79S-— ,, slit,, ll) 2«0 n, 18b'— 183-— Donau ' Dnmpfschissabri« » Gcs. OeNevr. 5U0 N, CM, . . 4«0'— 4«3 — DrllU'ltis^Bal.'Db.Z^l'ouss.T,------— _ Ä!!x-Äl,denbl,cherE.'Ä,2l)0ft,G,--------------- ^lisnbeth-Bahn 2W sl. ,n,'Ic>les Babn 2uu sl. SiU', »11-— ^1175 Milftircheli-Äarc-selltis. U00si,S.--------------- H'llz.ikclll-Ludwig'Ä.^O'jil, >— »aschau-Oderb. ^iscnb. 200 ft.L, 147 75 148 «b ^e>nbelg-Ezelnow,-(1,is!y Lisen^ bahn-Gesell. 2UU 0, W, . . 22575 22« — ^'loyd, öft,«ung,,Trlcsl5U0N,!LM. Sl>7 — «39 — Oesterr. Nordwestb. 300 sl. Silv. ,u« — i«ö-^n 5t0. (Ut. ») ^00ft. Slld« . 14« 75 147-25 Pl^g^Dufer «Lisend, i5Usl. Oilb, uo - «l — stubolf-Äahn «U0 fi. sild« . , Ilü'lk 1«b 50 Sicbcilbulgel !t!senb. ü,»0 fi. , 179-50 I8u-s>0 Si^lilü'eisenv.'h,! 200 sl, 6. «. . 271 5oj»?2 — Geld 3V«, VAbbahn 200 ff. Silber . . . 18S-5« lü? — S>!d.Nordb,.Verb.°Ä.20Nfi.l3Vt. 158 bn Ib» — Theiß'Aahii 200 ss, ö. W. , . «51 - »51 L5 IramwavGes., Wr,l7« sl. ö. W. 18? 7K 188-2« ^. " wr, ncü »0U ft. IU3 25 104 — TrcxisPort'Oefelllchaft IW fl. . 55-- «0 — Unt,..ü<,li,^. Eisenl,, you fl, Silber i?i»6 1,1 ,.o N. Silbe,- i?L 50 173'— U»n.Weftb,sNaal"Glaz)2llNft,G. 1^4 50 1«5- IndustrleActien (per Stück, Slahl.^nd, !ftils..Ä.. Oefl. ln W. 100 »!. ,55.__ ^.^ Il!sul!?r Kuhlen»,— Valuten. Hucaten........ 6 98 «- — ü0,Franc«— —-- Deutsche steichsbanlnoten . . «1-75 «1 8« Muffe und Nzverbrämungen n Verkauf untor prossor Rochune an-¦ -. P(1kiiiuli^t wird, verkaufr icli um IU bis 20 Procent billiger a'8 os von anderer S<>ito geschieht {^Hr2 A. Krejèi. '¦< Pf! 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