^^» l^^. !l. 11. halbl- ft. «50. »llr bit gxfi.Nun« «n, H.,.^ HiltllKUliM. >N S^iieiNN^V « «"'«» " »r.. «röß«« p» g«il« « ll,, b.» «,t,«n 1 >iH Amtlicher Theil. «lller^'s/' "'^ k- Apostolische Majestät haben mit ^nnn^ ! unterzeichnetem Diplome dem Obersten nnd Ph'liw.?. des Infanterieregiment« Freiherr von «Ilerlv^ Nr. 35 Heumch Wünsche den Adelstand ""ad'ast zu verleihen geruht. ^tt^-!' und l. Apostolische Majestät haben mit be», ?' -? Umschließung vom «. September d. I. Cch^ >!'"rialralhe in Linz Monsi(,nore Friedrich lichr» N»', ^6er in Anerkennung seines verdienst-^G ta l "^ ^" ^^"' b" eisernen Krone dritter "Nrel allergnädigst zu verleihen geruht. ^er^s!' ""d t. Apostolische Majestät haben mit ^ l,r? ?, ^"lschließung vom 6. September d. I. ll»>v^"tl'chen P.olchor der Philosophie an der "Nl»e', '" Lemberg Dr. Eusebius Czerkawsti ^iche» ^^'^ Hitler mehr als vierzigjährigen tvfolg-^tttrickn» ^"'wt ans dem Gebiete des öffentlichen ^hrL n?^'^ den Titel und Charakler eines Hos. leihe,, a 'l^achsicht der Taxe allergnädigst zu ver-N^'ht. Conrad-Eybesfeld m. p. ^Uclerej"- ^September 1885 wurde in der t. l, Hof-und Staats» " '»' d f,,/^ b«ö XI.. Stück dcS NcichSsseschblattes. vorläusia. ^Tatzs,,. "l>cher Ausgabe, nusgcarben und versendet. ^ l2^/Mlt uuter Vocm,_^°nrrlsiuns.Uillmde vom 4. NuM 1885. fiir die ^ ,)chiin2u. ^"bahn ""' Böhmisch-Kamnil) nach Stein- dcs s,n.,^"^'Ull)N!,ss der Ministerien der Finanzen und einer M ^om l.'i, August 1885. betreffend die Errichtung ).. . ^l,§,.,,^"^ftositlir mit Hafen« und Secsanitätsdienst zu '25 die l? " ln Dalmaticn; d!^,z, "u»d,nachunss des Ministeriums für Lnndesverthci« woi„^.U"d dcs Finanzministeriums von, 21. sluMt 1885. ^chluar '^chlrä^lichc Einrcihunn der Gemeinden Fifchau, '>l!!>r i°"?lblnlnss dcs Finanzministeriums vom 1 Seft» ^an„. ^> betreffend die Gcstattuna der Ausfuhr a.e° N^ei, ^, aeistisser Flüssinteitcn in eisernen Reservoirs e>!is>,s,,.^werriiclvergütuug. sowie die zollfreie Wieder« ^ '^llgeh! ^.^cr Reservoirs in das üsterreichisch«uugarischc «eNlbrr?u^^"u„n des Finanzministeriums vom 1, Sep-^m 2-^"5 zur Ncncluna. des Verfahrens bei der auf 1«geru^"".^°l'te eiutretendeu Umlceruun des zur Ein» behai"' U. '" eiue Miueralöl-Naffincrie uuter dem Vor- h, > ^'lltrn ^ steuerfreien HinweMinMia. bcstimlntcn ver» ^'^ di u versteuerten Mineralöles; ^k^s,„s """wchunss dcs Handelsministeriums von, Ltcn >»ld C," IlW, betreffend die Zulassunss zur Aichima. ^fmw > ^^'"n von hölzernen, mit Blech ansssetleidctcn ^^^ " " i"'N Transporte der Milch (Milchtcnmen); Jemlleton. H ____ "^ "uer Geschichte der Botanik in Kram. 3tch (Schluss.) Maleil^ ^" Möglichteil, sich im allgemeinen die h,K»,er u„z,.^nanen Bestimmung einheimischer und ick. deren »,7""dischf„ Gewächse zu erwerben, dann im UMich "e arzneilich, technisch, land. und forstwirt. die ^ichtills, «^""""lsch bedeulsamen Pflanzen und "W>ren mi ?^" ^""" ^" l"'""' gilt es fiir l,^"N!ch^ l°le sllr weilere Kreise vorzugsweise die br.. l'cht si^"!"""dtschalten in leicht übersichilicher dÜ'"' lowie ""prägender Weise zur Anschauung zu s!f,,!^wtnil '""' «ewissen Emblick in die Pflanzen, ^iitt ^s bel.,tt'°. bie Vegetationsverhällnisse wemn' diet» lni n,«'!"'°en Landes zu gewähren und so da« "H' Umfange zu fördern. Um aber z^ ? Zarten ungM' bie Heulzulage an jeden Vota-bll, VleHen ? lindesten gestellt werden müssen. ^n«^llnatit?s. ''abgesehen von allem anderen für ^lm "ln ein- ^heil des Gartens neben der Vor-^ ? der 6, "^Flchst reichhaltige V^lretung na-^ilk. Entere« ^leristisch,,, Gattungen uud Arten. >a . ^k„i>I.. °er rein wissenschafllichen wie der ^t" >« N '^ bes Institnles l'egt. die Anord. '^derlich ^ ^'mn natürlichen System in der ^' l»afs die größeren und kleineren Ver- Nr. 129 die Verordnung der Ministerien der Justiz und der Finanzen vom 5, Septemlicr 1885>, betreffend die Benennung dcs Bezirksgerichtes, dann des Slencr- und gericht-lichen Dcpositenamtcs in Weiszcubach in Oberösterreich; Nr. IW die Verordnung der Minislcneu des Innern, des Lau« dels nnd der Fiuanzen vom 8. Septcmlicr 1835,, lictresfend dns Vrrbot der Ein- u»d Nnrchsuhr von hadrr». altem ,^anwl>lle, für dc» Handel vestilionten «ltcn Kleide»>i, gebrauchter Lcibluäfche und gebrauchtem Neltzeuge aus Gibraltar. Nichtamtlicher Theil. Unsere Armee hat heuer in einer Reihe von Territorialbezirken vor ihrem kaiserlichen Kriegsherrn glänzende Proben ihres Könnens, volle Beweise ihres vortrefflichen Zustandes gegeben. Was ein Heereslörper in der Maniiuersaison leistet, ist vo» ernsterer Bedeutung, als der Laie glau^ ben mag; keine leichte und leere Spielerei, keil» schablonlNhaf!e8 Kriegispirl ist es. was hier geboten wird, seil den Uebungen im Hrieden durch die Selbst« thätigfeit der Befehlenden, die Freiheit der selbständigen Entschließung ein weiteres Terrain erschlossen worden ist. Die Manöver bewegen sich nicht mehr in streng vorgezeichneten Linien, sie lasf>n trotz der Oe-neralidee, nach welcher sie entworfen werden, den Par« teien freie Hand zu Operationen, in denen ein General scharfen Blick, Umsicht. Kühnheit und Größe des Ent-schlusses zu entscheidender Geltung bringen kann. Der Commandant hält die Heerekablheilung, mit welcher er im Ernstfalle zu wirken hat, in seiner Hand und ge winnt dadurch an Sicherheit in ihrer Verwendung, gestaltet aber zugleich auch ri« Urtheil über sein eigenes Feldherrngeschick, ehe sich dasselbe noch in Verhängnis« voller Stunde zu bewähren W Unsere Heeresleitung legt einen besonderen Welt darauf, die größeren Schluss'Uebungen zu einer wahren Vorschule, zu einem getreuen Bilde des Krieges im ganzen und im einzelnen zu gestalten; sie bietet keine Parade-Manöver, welche durch die Exaclheit in der Durchführung wohlberechueter uud genau fixierter Pläne zu blenden, aber nicht von deni inneren Werte und Gehalte einer Armee zu überzeugen vermögen; sie ver« hüllt vor dem ftiüfeuden Auge fremdländischer Fachmänner nicht sorgfältig jeden Fehler, jeden Irrthum, sondern lässt ihn frei zutage treten, damit sich gleich» zeitig das Gesch'ck erprobe, ihn zu nützen oder zu repatieren und in ernster Zeit zu vermeiden. So hat man heuer in Böhme», Niederösicrreich, in Kärnten und Kroatien bedeutsame Kriegiübungen gesrhen und mit regem Interesse verfolgt; immer neue und erfreuliche Eindrücke und einen tieferen Einblick in das Wesen und Gedeihen des kaiserlichen Heeres gewonnen, wandtschaftsgruppen in einer das Auge und die Aufmerksamkeit auf sich z'ehenden und festhaltenden Weise in Erscheinung treten. Da mm weder Anzahl noch Auswahl der Pflanzen des hiesigen botanischen Gar-lens entsprechend ist, da ferner die Anordnung der vorhandenen weder nach einem natürlichen System noch nach irgend einem anderen Principe durchgeführt ist, fo ist es klar, dass der Garten in seimm gegenwärtigen Zustande selbst dcn bescheidensten Anfmderungen nicht entspricht. Wir geben zu, dass bei der geringen Dotation von 315 fl., die der Garten jährlich bezieht, der triste Zustand, in dem sich derselbe befindet, nicht der Leitung allem in die Schuhe geschoben werden kann; indessen in einem zweckentsprechenderen Zustande, namenllich was Auswahl und Fülle der Pflanzen be« trifft, könnte sich delselbe trotz der beschiänkten Gl'ld-Mittel dennoch lnsinden. Wlr schließen die bei dieser Gelegenheit vielleicht ungebürlich lang ^wordenen V^ merkunssen lmt dem lebhaficn Wunsche, dass der j'tzige botanische Garten thatsächlich balo der Geschichte an» gehören und der von der löblichen hirsigen Stadtvcr-tretuna. angeregte Plan einer Nenanlnge desselben auf den Wiesenflächen unter Tivoli sowohl im Interesse der Sache als d?r Stadwerschönerung ehelhunlichst realisiert werden möge! Die Glünduna, des Landes m use ums fällt in das Jahr 1823. in welchem Jahre auf Verwendung des Franz Joses Grafen von Hohenwarlh aus dem Nachlasse des Frei Herrn Sigmund Zoi« dessen stichhaltige Bibliothek und großarliste und was jedem unparteiischen Beobachter vor allem klar werden musste, dies war die gewaltige Summe von fortschrittlicher, nachdrücklicher Albeit, welche unsere Armee seit neunzehn Jahren entwickelt hat. Ein neues Heeresgebäude ist seit den Unglücks« lagen des Jahres 1866 in Oesterreich°Ungarn ausgeführt worden; jene Tage, so unheilvoll sie für das Gesammlvawland schienen, haben den mächtigen Staatenbau Oesterreichs nicht erschüttert, wohl aber die Armee dieses Reiches ihrer Wiedergeburt enlgegen-geführt. Was ist gewirkt und geschaffen worden in dem Zeitabschnitte dieser neunzehn Jahre! Im Inner« sten getroffen, tief erschüttert schien damals die Armee, trotzdem sie in großen Affairen und vor allem bei Custozza ihre Fahnen mit Ruhm bedeckt, die alte Ta< pserleit und Macht bewährt halte. Eine Reihe von Regimenlern, deren Mannschaft der abgelrettnen ve« mtianischen Heimat zurückgegeben war, wurden durch Cadres repräsentiert, die neu auszufüllen waren, wollte man nicht die Armee empfindlich schwächen und schmälern; die Bewaffnung war wertlos, das ganze Wahlsystem unhaltbar geworden. Hatte wirklich, wie das geflügelte Wort sagte, bei Königgrätz der «prell' ßlsche Schulmeister" gesiegt, so musste auch in Oester-reichs Heere dem Schulmeister zu seinem Rechte verholfen werden. Und keiner dieser Wahrheiten, keinem dieser Bedürfnisse verschloss sich unser Heer. Rasch war die durch Abtrennung einer reichbevölkerten Pro< vinz in unser Heer gerissene Lücke ausgefüllt; ein an« derer, noch empfindlicherer Verlust, den e< durch die Auflösung der Jahrhunderte hindurch in heißen Kämpfen erpiobten Grenzregimcnter erlitten, ist weitaus ausgewogen worden durch die Errunge»schaften del modernen Wehrsystems, das, auf der allgemeinen Wehrpflicht fußend, die Armee zum Vollsheere umgestaltet und ihr mit der Heranziehung der gesammten intelligenten Jugend der Monarchie quantitativ und qua« litativ unschätzbare Verstärkungen zugeführt hat. Die Schaffung der beiderseitigen Landwehren hat, wie große Nachtheile auch die Zwei«, ja Drittheilung derselben nach Sprache» mit sich bringen mag, den Ausbau des Heeres vervollständigt. Wie sich heute die Landwehren in ernster Probe zeigen und bewähren, versprechen sie, hinter den Truppen des stehenden Heeres vor dem Feinde keineswegs zurückzustehen; so jung das Institut ist, es hat bereits seine feste Basis gewonnen, wurzelt im Volke und fchmiegt sich innig dem großen Heereskörper an. Selbst in Ungarn und Kroatien hat man trotz des äußersten Maßes an Selbst« ständigkeit die HonvedInstitution von der innigen geistigen Verbindung mit dem gemeinsamen Heere nicht loszuringen ve> möcht, und wo Truppen der jenseitigen Landwehr mit den Soldaten unserer Armee in gesellschaftliche oder dienstliche Berührung treten, hat es Mineraliensammlung vom Kaiser Franz I. um 13 000 si. angekauft und letztere dem Lande für das zu g'ündende Landesmuseum huldreichst überlassen wurde. Durch Einsendung von Beiträgen aus anderen Abtheilungen mehrte sich allmählich der Stand der Sammlungen, welche anfänglich von der Landwirt-schaftsgesellschaft v.rwaltet wurden. Da indes zur gedeihlichen Entwicklung die räumliche Trennung von der Landwirtschaftsgesellschast unbedingt nothwendig erschien, wurden durch Bemühung des Bürgermeisters Hradeczli die unteren Localitäten im Lycealgebiiude dem neue», Institute übnlassm und für die Verglühe« rung nach und nach noch weitere Räumlichkeiten angewiesen. So in einem eigcnru Hause «nlergebracht. fand die seieiliche Eröffnung am 4. Oktober l83l durch Franz Fr ei Herrn von Hohenwarth statt, welcher auch der neuen Anstalt seine prächtige Conchyliensammlung überließ. Die oberste Leitung be« neuen Museums wurde einem ständischen Curatorim» übe,trage» und zum Custos Heinrich Freyer ernannt, der dieses Amt bis 1852 verwaltete. Ihm folgte der gegenwärtige Custos H?rr Carl Desch- mann. ^ . n ». An botanischen Sammlunam besitzt das Lande», museum cm allgemeines Herbar «ndem««.'-. dnrium ()nruioI'. u m. Erstes enthält Pflanze., an« ganz Oeslerreich-Unaarn. Deutschland. Italien. Griechenland, Russlano, Kleinasien, Palästina. Lgyplen. vom Senegal und Cap, aus Neuhollaud und von den Inseln Crela, Mauritius und Trinidad. Das Usr- «aibacher Zeitnu» «r. 210 170tt 16. September l8sb^. niemals an echter und herzlicher Kameradschaft gefehlt. Ein gleicher guter Geist befeelt alle, und wie si? sich äußerlich als nahe Verwandte geben, wie sie durch einheitliche Bewaffnung und Ausbildung, als Söhne desselben großen Heeres gekennzeichnet sind und aus einem Gusse scheinen, so ist auch das Gefühl der Zusammengehörigkeit mit der gemeinsamen Armee h?ute noch lebendig in der cisleithanischen und ungarischen Landwehr. Was endlich in der Armee Oesterreich.Ungarns seit den Tagen des ersten Reorganisationswelkes an Vertiefung der militärisch»»« Ausbildung geleistet, wie umfassend und zweckmäßig für eine tüchtige Vorbil-dlmg des Officiersco'ps in den Mililiir-Bildungs-anstalten gesorgt worden ist, davon zeugt die lebendige Bethätigung des fachwissenschaftlichen Slrebenb in der Urme?, davon zeugen endlich auch die Leistungen der einzelnen Truftpenablheilungen bei den jährlichen Manövern. Das ganze Militär-Bildungswesen ist auf neue Grundlagen gestellt worden, und lässt sich auch über manche der gegenwärtig geltenden Organisations-details discutieren, die Schöpfung der Cadettenschulen als Bildungsstätten fiir den Truppenofficier bedeutet zweifellos einen glücklichen Verfuch der lritende» Kreise, der Armee im allgemeinen intelligente Osficiere zuzuführen. Dass der grundverschiedene Stand des Vil-dungswesens in den Civil,Mittelschulen der belden Neichshälften und der einzelnen Kronländer, die abnehmende Kenntnis der deutschen Sprache das Er» ziehungs« und Bildungswesen in der Armee wesentlich erschweren, kann allerdings nicht geleugnet werden. Dies ist um so trauriger, als ja die ganze Monarchie das gleiche Interesse an dem Gedeihen dieser Militär-Bildungsstätten hat, in denen das Bewusstsein von der Nothwendigkeil ungeschmälerter Einheit und Eintracht im havöburgischen Reiche lebendig und kräftig erhalten und die alten Traditionen unseres Heeres gepflegt werden — eine Bürgschaft für die Zukunft unserer Armee! Gerade heute, wo die territoriale Organisation in unserem Heere nahezu bis zur Grenze des Zulässigen durchgeführt ist, wo manche Kronländer ausschließlich von Truppen ihrer Ergänzungöbezirle beseht sind und die Gefahr einer Beeinflussung der Garnisonen durch ungünstige Localverhältnisse naheliegt, ist die Pflege dieses guten Geistes Hauptgebot, und mit freudiger Genugthuung können wir konstatieren, dass bis heute die territoriale Dislocation ihre militärischen Vortheile bewählt hat. ohne jede Schädigung des alten Armeegeistes in Oesterreich'Ungar«! In manchem Corp8-bezirke begegnet man Truppen aus allen Terrilorial-Bezirlen des Reiches, und durch den gleichen kamerad schaftlichen Sinn, die gleiche historische Dienstsprache, dieselbe Begeisterung für die höchsten kriegerifchen und patriotischen Ideale zusammengehalten, zeigten sie sich als Söhne einer großen Mutter, der Armee, als treue und ergebene Soldaten ihres Kaisers und Kriegsherrn. Ihnen allen hatte ja heuer wie alljährlich der Monarch selbst ein leuchtendes Beispiel der Selbstverleugnung und Aufopferung, ein unerreichtes Muster der Pflichttreue und rastlofen Thätigkeit geboten; von Provinz zu Provinz ist er geeilt, um durch seine väterliche Liebe, sein tiefes und werkthätiges Interesse für jede Einzelnheit in dem großen Gefüge des Heeres die Soldaten zu befeuern und zu erheben. Dem ersten Soldaten des Reiches thut es der letzte gleich, und Oesterreich-Ungarns Fahnen wird allezeit treu bleiben der alte Ruhm und die alte Ehre! darium Oarniolicum besteht aus den Sammlungen der Botaniker Carl Zois, Ianscha. Dolliner, Rastern. Graf. Freyer. Plemel und Desch. mann. An Kryptogamen besitzt das Museum eine glößere Flechten- und Moossammlung. Schliesslich wird un dieser Stelle des nun seiner Vollendung entgegengehenden neuen Museums „Nu dolfinum" gedacht, dessen Erbauung durch die hochherzige Widmung der lcainischen Sparcasse (an-lässlich der Feier der Vermählung Sr. l. nnd k. Hoheit des durchlauchtigsten Kronprinz?« Rudolf mit der königlich belgischen Prinzessin Stephanie) und dem entsprechenden nöthigen Zuschuss aus LandesmiUell, ermöglicht wurde und das nun als Universalerbe des Victor Smole'schen Nachlasses in Zukunft materiell äußerst günstig stluiert erscheint. Der Musealverein wurde im Jahre 1839 zum Zwecke der Erhaltung und Förderuug des Landesmuseums unter dem Titel „Verein des kraini s ch e n Landesmuseums " gegründet und dchen wissenschaftliche Thätigkeit lm Jahre 1849 durch Em-füb una von Wochen-Versammlungen erweitert. Leider V die e schon nach einem halben Iah «wegen Mangels an Theilnahme sistlert werden "«d bls 185i gänzlich unterbleiben. In diesem Jahre wurde d,e Ab-Haltung von Monats.Versammlungen beschlossen, welche jedoch im Jahre 1859 wieder aufhörten. Im Jahre l8k7 nahm der Verrm den neuen Titel „Museal-ve«e»n sUr Krain" an und Verband sich behufs Inland. (Die Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers in Slavonien) bietet der Bevölkerung aller Gebietstheilr, welche der Monarch berührt, die erwünschte Gelegenheit, ihre Begeisterung für den Herrscher und ihre Loyllilät zum Ausdruck zu bringen. Von hoher Bedeutung sind die Antworten Sr. Majestät auf dir Ansprachen des Cardinals Mihalovi»!, des Banus von Kroatien und der Stadt Agram. Ueberall spricht der Monarch neben dem väterlichen Wohlwollen filr das Gedeihen der kroatischen Lände' auch seine» Wunsch aus, es möge das Land in Friede und Eintracht und innerhalb des feststehenden gesetzlichen Rahmens eine ersprießliche Thätigkeit entfaltet'. Wenn in diesen Worten von hoher Seite eine deutlich klingende Mahnung und uuch eine Warnung gefunden werden können, so waren diese durch die vielfachen Erscheinungen des kroatischen Lebens gewiss im höchsten Maße gerechtfertigt und sie werden hoffentlich ihren wohlthuenden Einfluss nicht verfehlen. Ein hervor, ragendes Interesse nimmt ferner die großartig? spon» taue Luyalitätölundgebnng der V völkerung Bosniens und der Herzegovina in Anspruch, an welcher alle Konfessionen der occupieltrn Länder lheil-nahmen. Die Antwort des Monarchen auf die Ansprache des Generals Appel ist von aufrichtiger Genug' thunng über die friedlichen Fortschritte dieser Länder erfüllt, verbürgt allen Ccmsejsionen auch für alle fernere Zeit den gleichen Schutz und stellt diesen Ländern die Auszeichnung eines persönlichen Besuches in Aussicht. D!e Deputation nahm die kaiserlichen Worte mit lautem Jubel entgegen. (Handelspolitisches.) Den ersten Ge« genstand der aus Anlass der Erneuerung des öster^ reichisch'Ungarischen Ausgleiches zwischen den beiderseitigen Regierungen zu führenden Verhandlungen wild oie Revision des Zolltarifcs, beziehungsweise die Feststellung der bei Erneuerung der ablaufenden Handelsverträge einzuschlagenden Handelspolitik bilden. Diese Verhandlungen werden in Angriff genommen werden, sobald den Regierungen die von den Handelskammern und wirtschaftlichen Colpmalionen über die ZollnoveUe abverlangten Gutachten vollständig vorliegen werden, also Ende Oktober oder Anfangs November, und ist es somit wahrscheinlich, dass der revidierte Zolltarif-entwurf die erste AusgleichLvorlag? sein werde, welche den beiderseitigen Parlamenten jedenfalls noch im Laufe der demnächst beginnenden Session zugehen wird. Die Frage wegen Erneuerung des Zoll- und Handels« bündnisses lann aus formellen Gründen nur im Zusammenhange mit der Quotenfrage gelöst werden und Wird somit zur Zeit, wenn die Parlamente in die Ver Handlung über den Zolltarif eintreten werden, entschie« den sein müssen und wohl anch entschieden sein, da, Wenn das Zoll« und Handelsbündnis nicht erneuert wird, der gemeinsame Zolltarif hinfällig ist. Nichdem übrigens die beiderseitigen RegierungtN die Erneuerung des Handelsbündnisses als zweifellos hallen und über die Quolenfrage ein Einverständnis erzielt werden muss, so ist der Umstand, ob die Verständigung über die erwähnten Angelegenheiten einige Wochen früher oder später erfolgt, wohl nicht von entscheidender Bedeutung, zumal heute mit ziemlicher Sicherheit angenommen werden kann, dass die Verhandlungen über die Quote und das Haudelsbündnis in der eisten Hälfte des Jahres 1866 zum Abschlüsse gebracht sein werden. (Die Session der Landtage.) Die «Politik" meldet, dass die Landtage noch in diesem Jahre, eines gedeihlichen Zusammenwirkens mit dem historischen Vereine. Von 1867 bis 1872 wurden wieder Monats-Versammlungen abgehalten und über dieselben in der ..Laibacher Zeitung" und später im ..Laibacher Tagblatt" Bericht erstattet. Seit 1872 bis heute fand jedoch erst ein? einzige Versammlung statt. Von Publicationen dieses Vereines erschienen unter der Redac-tion C. Deschmanns von 1856 bis 1862 drei „Iahreichcsic des lrainischen Landesmuseums" und 1866 ein Heft „Mittheilungen des Musealvereines für Kram". In diesen Iahrcsheften finden sich außer größeren Aufsätzen botanischen Inhaltes, zumeist aus der Feder Deschmanüs. viele kleinere botanische Notizen; des-gleichen enthalten auch die zehn Sitzungsberichte inter« essante Pflanzen-geographische Bemerkungen. Die k. l. Studi enbibliothek wurde zufolge Allerhöchster Entschließung Sr. Majestät Leopold II "N Jahre 1791 errichtet. Ihr Stand betrug am Schlüsse des Solarjahres 1884 32528 Werke in 48 750 Bänden. 5097 Hefte, 1838 Blätter. 420 Manu» scriple und 238 Landkarten. Unter diesen befinden sich 373 Werke botanischen Inhaltes, von denen 160 der wichtigeren in Vuh' Abhandlung namentlich au« geführt werden. Im vierten Abschmtte schließlich gibt uns der Verfasser ein Verzeichnis der die Flora Krains be-treffenden Druckschristen und Sammlungen. An Notizen und größeren Schriften werden im ganzen 218 aufgezählt, von denen sich 196 auf die sssente und 22 auf die fossile Flora Krains beziehen. ------------------------------------------------------------^7 yzo. , und zwar wahrscheinlich in der Zelt von wn" ^ vember bis Weihnachten, einberufen werden 1^'^ Der diesjährigen Landtagssessiun werden w"»" ^ reiÄ!«' Ersatzwahlen vorhergehen müssen; nam ^ in Niedeiösterreich. Böhmen und Galizien »>' ^ ganze Reihe von Mandaten erledigt. N^r >l wenigsten sind bizher Candidate» aufgetreteli. ^^, (H an d e l s m arin e - E n qu 6 t e.) ^" ^ fand vorgestern die Eröffnung der Handel«" Enqiwle unter dem Vorsitze des P'Me"'»'" h,„? der S,ebehörde statt. Von der Handelskammer '" „. Teuschl. vom..Lloyd" P'ak, außerdem wohnt»'" undzwanzig Mitglieder der Sitzung bei. Ausland. ani, ^ (Deutschlaud und Spanien.) "..^ aus Be,l!n meldet, hat die letzte dort emg"" ^ Note des spanischen Cabinetes wegen ihrer de>' ^ Willen bekundenden Form einen günstigen ^'',^, gemacht, und in unterrichteten Kreisen gilt d" H ^ deutsche Streitfrage als definitiv auf dem ^« ^l versöhnlicher Beilegung begriffen. Es scheint. l>">^ Arrangement selbst ohne das AustunftsM'ltel ,^, schiedsrichterlichen Spruches direct zwische" Theilen erzielt werden wird. . . ^ ^' (Frankreich.) Das „Journal Offtcl" g,< öffentlicht die Statistik über die Bewegm'll ^ Hi? völkerung Frankreichs während des Jahres lo^ _,ss» von dem amtlichen Blatte eine bemerkenswerte Stabilität in der ^ . dll der Geburten, eine nicht unbedeutende Zunal) ^, Todesfälle und fonach eine Verminderung des ^, schusses der Geburten über die Todesfälle- ^ ^i, Ertrag der iudirecten Steuern Frankreichs >', hsH Monat August blieb um 2 869 900 Francs h>"' ,,^> Voranschlägen des Budgets zurück, so dass «n ^,, der Gesammtertrag der indirecten Steuern "l ^5 nahmen während der ersten acht Monate ^" .s,,-ein Minder-Ergebnis von 17585 600 Franc« «" über dei, Voranschlägen des Budgets gebrach'"^n (In England) werfen die kommendell 2^. bereits ihre Schatten voraus; die Revision d" ^. listen, die nun zwei Millionen neuer Wäh>^ E^< nehmen haben, hat begonnen, die Aufstellung v ^ oidaten ist im Gange, und hie und da bH"' ^ ^„ der Kampf, vorläufig zwar nur erst in «""^„1 z" Wahlreden, immerhin aber fchon scharf genug» ^s„. zeigen, dass es im November sehr bunt hergehen ^ (Das ökumenische Patriarchats ,,,?' Berichten aus Constanlinopel wird daselbst '^„„l< chischen Kreisen davon gesprochen, dass sich d" ^,H nische Patriarch Joachim IV. infolge seines 'lA^l>^ verschlimmernden Gesundheitszustandes zur ReB ^>. auf sein Amt genöthigt sehen dürfte. Ui'ter "' jh,» sönlichleiten. welche die meiste Aussicht h^'«si^ zu folgen, werden in erster Linie Migr. "'" M Metropolit von Nicäa. und Msgr. PhilM^' '^"M> diir Mission Drummond Wolff's glaubt "'^lil^ mehr. denn bei jeder Berathung, die der ^l, Abgesandte mit den türkischen Ministern y«'' A,B sich diese hartnäckige!. Neuestens soll 6>" ^ d^ Drummond Wolff in direct« Verbindung "^^ ^^^^'^^^^ -----------"-------7 azal'ttl'' Unter den Verfassern finden sich folgende " ^' Aliiold F,, B?ck G.. Berg E., Viasoletto A" Ps^ bacher C., Blasius R.. Vreidler I.. Bock ^ Z, mann C., Dolliner G., Egger I.. El'gelW^. I, Fehlner C., Fenzl E.. Fle.schmann «-- ^ O^s A Freyer H., Glowacli I., Grabovskl H. H.F Graf R,. Graf S.. Hacquet V., b"^ ^abl^« L., Hohenwarth F.. Hoppe D.. Iosch ^"5. M Kerner A.. Koch C.. Koernicke F., K>as" ^ ^ I., Lindberg S.. Magnus P.. Marcele"' ^jll^ tens G., Mayr G.. Nees ab ^enbcck liy.. ^ ^/ A.. N-eßl G,. Ortmann I,. Petter/Hz ^.' Polorny A. Sauter E.. Schramm H"^M!i3 Scopoli I. «.. Sendlner O-, Solla ^t' ,« < ^ Strobl G., Stur D.. Thucmen F.. ,^ gjest ^ Tommasini M.. Uechtritz N.. Ullep't ch ^ Voß W., Vulplus. Welwitsch F.. Wulfen ,^^.,z Von Herbarien, in welchen tram's«« ^ s">" zur Ausgabe kamen und theils noch "!», folgeude zu verzeichnen: « ^f lflcl) ,'. Mit Beiträgen von Hladnik. Gras. ^ s, > Fleischmann. Dolliner und ^.^w' ^ Uoi(;!l0ndacli I.., I'Iora ^rmani^ ^^^.jii"'" Iierdarium rwrmais planklrum »ololitarum ^ Mlt Beitragen vo.. Voß: ) > //'^,n "', U.Vl'lMn!n umvttr5n1in. N«ir0ut1» ('pal' ^z sl l,. "i)r/); 2.) 1t^0l.!ior«Ui I.., ^u^» " ^' „,^" tlau,»lii»lloi «x«ioelUi. (!>U2 Ur. 6. ""> ' 3.) Uedm «.. ^»oow^cbtsli, Usssuljliwtz- ^Ü!^" Zeitung »r. 2W l70t 16. September l885. den? ss^^^ Khedive über die unvermeidlich gewor-thätia,r i^ ^ '" Nilthale getreten sein, die nur mit biatei, N . "^bung her durch den Sultan bealau-tablen N "i " angestellt werden kann. — Die No-"Us ^/V""mlung wurde vertagt. Nach Nachrichten beliaam^ «.land Mischen Aufständischen und der stand?" Kluppe ein Scharmützel statt. Die Auf-Flucht geschlagen. Tagesneuigkeiten. Nalt^»» ^"lestiit der Kaiser haben der Gemeinde Nled^"^" ll" politischen Bezirke Mistelbach in Neub,.. -^"ch zur Bestreitung der Auslagen für den „uz 3" Hrer Schule eine Unterstützung von 200 ft b'Uiaen "hdMen P^valcasse allergnädigst zu be- »Vrü^„^l^ ber Kaiser haben, wie die wX -üeltung" meldet, der Gemeinde V'ilnnlcs der 2 "^""ung der dortigen Filialtirche 100 si. und Nilck» ?5! « Martinkau zur inneren Ausstattung ihrer "" ^0 fl. zu senden geruht. Cch^ (^er Process Kuffler.) Vor dem Wiener ^berclu . ^ ^^""" vorgestern der auf vierzehn Tage Kuss ^""ls gegen den Escompteur Heinlich ^etreil^ ""^ ^^^' ^" gewesenen Cafsier der Nieder» Hie U'?)^" Escompte-Gesellschaft Ioh. Eu. Amschler. t>az N. ^^ ^en den eisteren lautet bekanntlich aus „nd ba» m^^" ^^ Betruges und der Veruntreuung der Ne -"ergehen der schuldbareu Crida, Amschler ist l'llaal '^""""a ""b der Mitschuld am Betrüge an-Tage n " Schwurgerichtssaal selbst war am ersten "on ss'^ '"iHig stnrl beseht, da man in der Ausgabe ^uslol., ^l rigoros vorgegangen war. Nachdem die ^zella^ ^^ Geschwornen vollzogen war. betraten die kr zj^n Kuffler und Amschler den Saal. Ersterer. Kotz der ^ Actenbilndel unter dem Arme trng. sieht isl i,„ ^ "^"atelangen Haft gar nicht verändert aus. er Nlacht d ^"'^"l noch etwaS stärker geworden; Amschler tische ^" Eindruck eines würdigen GreiscS. Anf dem do,, tz.^ ben beiden Angeklagten ist ein ganzer Berg ^lsihe,^" ""b Schriften aufgehäuft, ebenso vor dem ">'t rubi ^^- Dr. Holzinger. Kuffler musterte UN, i^s ^" Blicke das erschienene Auditorium. Präcise ^'"üer "sch'cnen die beiden Vertheidiger Dr. Nach ^ und Dr. Ellbogen, wenige Minuten dar« l'egt der w ^hof, ^"^ ^em Tische des Präsidenten ^'"schiel "^"lver. mit dem Iauner sich erschossen, ^"'schier "''^ Kuffler gaben dann ihre Generalien ab; lch. hi, '^ bebender Stimme. Kuffler ganz ruhig und ^llelu», ^"be die Anklageschrift vorgetragen, deren ^'u mehrere Stunden dauerte. >"l>lan) Tanzgürtel.) Einer, natürlich ein c^Wrt l' ^^ ^ ausgezeichnete Idee gehabt, einen »Utlel ^ '^^ bie Damen zu erfindeu. d. h. einen ^z . "cher mit Handgriffen ähnlich denen eineS ^t dl, Ä^en ist. Der Herr braucht alsdann nicht ^ nicht" äerin »" "mfassen. fondert packt den Henkel, ^^entl^ ^"^ decenter, fondern unter Umständen auch . ^"" lein würde. lcht,i^ ^"ie Ott'fchen Erben.) Aus Karlsruhe "^Ntt d.?" "b" das Schicksal der Ott'schen Erben: Ehielt ^'klben. der das artige Sümmchen von 132000 st !? Nent, ^'^ ^b'" 'M Armenhause. Jetzt lebt er "tle ^ ^ behaglich in seinem Heimatsorte. während ""ge s^"t. die damals als Magd diente und. so ^^^" war. von keinem Burschen beachtet wurde, ^> I^^a'a.en von Deschmann, Paul in und ^ent..»: bmco UinvorsitaUg Viuäodonsugig eäiw; ^ ^N «"^^^85. "lUhit. »roßeren Privatsammlungen werden an° w^de o,^, °" 8000 Arten Phanerogamen ent^ ^ilths Mrbarium des verstorbenen Stationsschefs b7> au» ^ Vreindl mit zahlreichen krainischen in Vet n!,^"' und Innerkrain. Die Sammlung ^ Peter h""^ '" Vchtze von Breindls Witwe lkl'^on ittA?"luna'des Herrn Pfarradministrators 3 '"lhäl^!^ in UlrichLberg bei Zirklach. Die-s"^ an 7^ ^00 Arlen krainischer Phanerogam?,, ^lter 9«. 5/^n größtenlheils auch in Kram ge ^. 3.) d"ublryptogamen «nd Flechten; ^"lfer in Z"^ des Herrn Pfarrers Johann ""neltki, zpl^hovo bei Zlrkniz mit 3000 in Krain s'ck ^lez is. .""tenpflanzen und Kryfttogamen. t>i? kl"e zw"'". kurzen Zügen der Faden, an den silb^ nicht ^'"teressanter Mittheilungen reiht, auf de?^'l die st..?^.^ ""gehen konnten. Für jeden, der ^ i^"sch^Ncklung und den gegenwärtigen Sta.'d ^l x'^lnie,^ M^'schaft in unserem Lande genügend b« wiirm?<^"nscht. eulpfehlen wir diese Schrifl ^o.^srn n " '. Jedenfalls nieldcn Laie und Dilettant V" vo/M" Weife ihve Rechnung finden; der ^ lünns"^ ^er wird Voßens Schrift kaum jetzt als reiche Erbin nur die Wahl hüt, Ein anderer, ist jetzt noch Bahnwärter in Gamburg. er erhielt! si, 28 000 und lebt noch immer von seinem Bahn» wärterdienst. Das Geld ist in der Svarcasse und die Zinsen werden alljährlich zum Capital geschlagen. Am Eingang in das Dorf Wittighausen ist ein prachtvoller Neubau, großartige Hofraithe mit drei Scheunen und Ställen aus schönstem weihen Kornstein, der dem Marmor gleicht. Es ist die Besitzung des Landwirts Fuchs, auf dessen Theil si 450000 entfielen. Eine gleiche Hof« raithe inmitte des Dorfes gehört dem Bruder desselben, der ebenfalls diese Summe erhielt. In Ochsenfurt am Marktplatze erhebt sich ein Neubau. prachtvolle Wirt« fchaft und Restauration Auch dieser Besitzer hat sein Vermögen von der Erbschaft her. ebenfalls ein Gastwirt in Wüizburg. der bis 240000 Mark. die ihn fein Anwesen kostete, bar aus der Erbschaft erlegen konnte, Mit wenigen Ausnahmen haben sämmtliche Erben ihr Vermögen gut angelegt und lassen sich kein graues Haar über die fortwährend noch anhängig gemachten Processe von angeblich näher Berechtigten wachsen." — (Ein furchtbarer Wirbel stürm.) Ueber den Wilbelsturm. der am 8. d. M im Staate Ohio wüthete, wird aus Newyorl berichtet: Ein in seinen Wirkungen furchtbarer Cyklon hat einige Theile des Staateö Ohio heimgesucht. Das Dorf Bloomingburg wurde in einen Trümmerhaufen verwandelt, und in Washington Courthouse wurden 400 Häuser gänzlich zerstört und eine Menge anderer ernstlich beschädigt Der angerichtete Schaden wird auf eine Million Dollars veranschlagt. Dreißig Leichen sind bereits aus den Trümmern hervorgezogen worden, und es wird befürchtet, dass weit mehr Menschen umgekommen sind. Ueber 300 Einwohner haben mehr oder weniger erhebliche Verletzungen davongetragen. — (In einem Cigarren-Geschäft.) „Eine „Mercadoö" und eine Schachtel ..Schweden" macht 25 Pf.....Sie nehmen nur eine Schachtel Streichhölzer?" — „Ja, sind etwa zwei Schachteln billiger?" — „Nein. das nicht! Wenn Sie aber die Cigarre bis ans Ende rauchen wollen, rathe ich Ihnen, zwei Schachteln zu nehmen." Das neue Schuljahr. Mit dem heutigen Tage beginnt das Schuljahr, und so manches Kind muss an der Hand der Mntter oder des Vaters den eisten Schritt in das Schnlhcms macheil. Mit Änqst und Zaa.cn betritt das Kind die Schmelic, der erste Schritt in das sociale Lrbcn ist gethan. Mancher besorgten Mntler dürsten die Thräncn in die Aussen trctrn, wenn sie ihren llcincn Liebling von sich lassen muss, mitten hinein unter hundert gnnz fremde Kinder. Schüchtern hält sich dns Kind am Kleide der Mutter an, und nur hie und da dllht es im ?lua.e desselben auf, wenn es sieht, dass ältere Kinder sich su srei und ungezwungen in den Schulrälimcu bewegen. Sei getrost, mein Kleiner, auch du wirst dich bald wohl fühlen i» dicseu Hallen und manchen lieben Kameraden gewinnen. Und dies tann dir nur zum Vortheile sein, denn ciue Abschlichung von den Neben-menschen liegt niemals in der Natur des Menschen, sondern wird nur lünstlich herbeigeführt durch krankhafte Scelenzustäudc. Du aber sollst gesund an Leib und Seele bleiben, deshalb gehst du jcht zur Schule. Die Ein- und Unterordnung, die du jetzt lernen musst, ist eine Vorschule für das große Leben, dem du einst nls wcrlthatigcs Mitglied angehiiren musst. Und darum trockne auch du, Miltter, deine Thräne, die dir doch nur der Egoismus ausprcsst; dciu Kind gehört noch immer dir, es nimmt dir es niemand. Auch fernerhin lann deine Fürsorge das Kind geleiten, seinen Vilduugsgana beob» achten und zu rechter Zeit eingreifen, wenn schlimme Einflüsse sich geltend mache» wollen. Es tritt bloß eine Arbeitstheilung m dem Eizichuugswcrlc ein; du, Mutter, hast uoch immer den Lowcnantheil an der Sorge sür das Wohl uud Wehe deines Kindes. Soll dciu Kind auch noch weiter gedeihen, dann darf das Mutleraugc niemals schlummern, deine Pflicht ist es, die Thätigkeit des Lehrers moralisch zu unterstützen! Wie kann dies geschehen? Schon die einfache Frage: „Was habt ihr heute in der Schule gelernt?" ist ei» mächtiger Hebel zum schiiueu Zusammeuwirkeu vuu Schule und Haus. Nicht im Tone des Ii,quisitorc«, sondern naiv ueugicrlg sei diese Frage von Seite der Mutter gestellt, imd die Auge» des Kmdes wer» de» ausleuchte», uud es wird dir alles erzählcu, was es gelernt uud gehört. Damit ist aber vieles iu kurzer Zeit geschehe». Das Kind wiederholt das Gelernte, du siehst es deu Kiudcrauge» an, ob etwas Vöses vorgefallen ist. und erhälst eiucu Einblick in die Vorgänge der Kmdcrsecle, Uud dies alles kostet »ur ei» Viertel» sli'mdchc» Zeit, Dciu kleiner Licbliug steht vor dir uud erzählt; wie freut es dich uicht. dass er solche Iätze bildet, sich so fließend auszudrücken weiß. Wahrlich, die liebevolle, neugierige Frage: „Was hast du in der Schule heute gelernt?" ist Goldes wert. Ich sehe uoch mci» liebes Müttcrleiu vor mir, wie sie mitten in den Geschäften des Haushaltes au mich diese Frage richtete; die zwei jüngeren Geschwister hieugcu mit dcu Augen an meinem Munde uud beneidete» mich »icht nur um die neue. gläuzeud schwarz lackierte Schultasche, soudcru auch um all die Erlebnisse uud Abenteuer, die mir i» der Schule zugestoßen sind. uur die kleinste Schwester, die iu ihrem Vetlchc» stram» peltc, die »ahm lei»e Rücksicht cms mein Public»», u»d auf mci» Erzählcrtaleiit, und schrie ganz erbärmlich »ach der Mutter. Aber trotz der mllicbsamc» lluterbrechuug tomttc ich doch sehr viel erzähle», so dass dcu llciuere» Brüder» schon der Muud »ach dem Schulhausc wässerte. Aber, aber! Die Maikäfer summte» draußen iu des Nachbars Gartcu gar fo schön, sie Ware» auch leicht zu sauge», uud ich hatte bereits eiue gauze Schachtel voll. Die Kamcradr» beueidrtc» mich um mciuc» Fang, uud ich gab jede», freiwillig ciüige zum Gcfchcuke. Plötzlich flog riucr diefer Käfer »litte» im Uulerrichtc cms seinem Gesä»g»issc; dcr Lehrer forschte »ach del» Thäter, u»d ich musste eiucu tleiueu Verweis entgegen-»ehmcu. ..Was hast du heute iu dcr Schule gelernt?" Wie sln»d ich damals vor der Mutter, wie pochte mei» Herz! Ich kouiitc ihr »icht i» die Auge» sehe». „Nuu? Was hat es ge-gebe»?" Dass doch die Mutler gleich wisse» musste, dnss ich uuausmerksam war! Das war die zweite Strafe, und sie hat gewirkt. Nicht die Schcltwortc des Lehrers machten mir bange, er musste ja ost uud vielmals selbe bei dcu achtzig Kindern meines Jahrganges gebrauche», aber daheim die einfache Frage der Mutter. Uud als einst dcr erste wirklich leichtsinnige Streich begangen war uud ich gestraft wurde, da hätte ich wohl gcrue huttdcrtsach die Strafe in der Schule abgebüßt, wenn nur nicht dcr Hcimgaug gcwcscu, das Hiutreleu vor mein Mütterlein. Wohl bin ich trotz der Frage kci» Eugcl geworden, uud lose Streiche regnete es nur. aber fleißig war ich stets, und beim Allstritte aus dcr Schule hat sich sogar der Lehrer bei meiner Mutter bedankt — für die wirksame Unterstützung! _____________________________________________3. U. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Von der Kronprinzessin.) Folgende reizende Scene hat sich vorgestern in Miramare ab« gespielt: Die durchlauchtigste Kronprinzessin, im Vegrifse aus ihren Gemächern in den Park zu treten, erblickte eine ehrfurchtsvoll grüßende Frau. die ein reizendes kleines Mädchen von eineinhalb Jahren an der Hand führte. Es war eine der sür die Hofhaltung der hohen Frau beschäftigten Wäscherinnen, die gerade ihr über« gebene Wasche abgeliefert hatte. Kronprinzessin Stephanie nahm dankend einen kunstlosen Strauß von Feldblumen an. den ihr das Kind reichte, und befestigte ihn an ihrem Kleide,- darauf nahm sie dle Kleine auf den Arm und liebloste und küsste sie auf das herzlichste. Die hohe Frau holte hierauf auö ihren Gemächern zwei zu ihrem persönlichen Gebrauch bestimmte, mit Bonbons gefüllte Atlas-Etuis mit ihrem und der kleinen Erzherzogin Elisabeth wohlgetroffenen Bilde und schenkte sie der Kleinen, deren Mutter vor Freude und Glückselig« keit kaum Worte des Dankes finden konnte. — In den Kreisen der Triester Bürgerschaft wird für eine von einem dortigen patriotischen Blatte angeregte Idee lebhaft agitiert. Die Hauptverkehrsader der Stadt, Welche keinen besonderen Namen fühlt und nur schlechtweg „Corso" genannt wird. soll den Namen „^orso i'liuei-p688» 8wkimi»" erhalten, zum Andenken und als Huldigung für die hohe Frau. die In Trieft, wie überall, wo sie sich zeigt, alle Herzen im Sturme erobert hat. — sDas neue Schuljahr) begann heute an den Mittel» und Volksschulen mit dem hl. Geistamte in der Domkirche um 10 Uhr vormittags. In der St. Iakobskirche wurde das hl. Geistamt für die II. fiädtlfche Knaben« und die städtische Mädchen. Volksschule um 8 Uhr morgens abgehalten; eben zu dieser Ieit fand das „Voni «anew!" für die Ursulinnenschule in der Klosterfrauenkirche statt. — (Chronik der Divcese.) Herr Michael Po toi nil. UrsulinntN.Klosterbeichlvaler. fürstbifchvs-licher geistlicher Rath und päpstlicher Ehrenkämmerer. wurde zum sürstbischöflichen Consistorialrathe ernannt. Herr Johann Habe, Pfarrer in Ovsiöe, und Herr Johann Me far. Pfarrer in Wochelner-Feistriz. wurden zu fürstbischöflichen geistlichen Räthen ernannt. Dem Herrn Mathias V < demsel. Pfarrer in Osilnica. wurde die Pfarre Weißkirchen verliehen. Herr Maximilian Veja, Pfarrcooperator in Kronau. wurde am 17ten August d. I auf die Pfarre Bulovsica investiert. Herr Johann Mavric, Deftcientenpriester. wurde als Orts-curat in Ustija und Herr Jakob Ferjankii. Pfarr-cooperator in Gereuth, als Pfarradministrator von Iavrac angestellt. — Verfehl wurden folgende Herren: Aloflc Josef, Pfarrcooperator in Prädahel. als solcher nach Pobbrezje; Smrekar Johann, Pfarrcooperator in Gottschee, als erster Pfarrcooperator nach Lschernembl; Ienko Ludwig, Pfarrcooperator in Tschernembl. al« solcher nach Kerka; Kurent Karl, Pfarrcooperator in Kerka, als folcher nach Allenmarkt bei Pölland; Karen Ignaz, Pfarrcoofterator in Altenmarlt, als folcher nach Töpliz; Demßar Franz, Pfarrcooperator in Tscher« nembl. als solcher nuch Stopiöe; Vavpetiö Johann, Pfarrcooperator in Mottling, als solcher nach Selce; Brence Johann, Pfarrcooperator in Altenmarlt bei Laas. als folcher nach Kusana; Koz« lj Michael. Pfarrcoofterator in Koäana. als folcher nach Altenmarlt; Go lob Johann, Pfarrcooperator in Nass«ufuß, als solcher nach Heil. Kreuz bei Landstraß; Lebar Ialob. Pfarrcooperator in Heil. Kreuz bei Landstraß, als solcher nach Heil. Dreifaltigkeit; Bobel Alois. Pfarrcooperator zu St. Georgen bei Svibno, als solcher nach Nassensuh; Neman lk Johann, Pfarrcooperator in Iirllach, als solcher nach Dole. — Neuange stellt wurden folgende Herren: Vulovec Michael, Neopresbytet. alS Pf^rrcooperalor in Präbaßel; Pakiz Marcus. Neo« Presbyter, als Pfarrcooperator zu St, Georgen bei Soibno; Klemeuiiö Michael. Neopresbytcr. als zweiter Pfarrcooperator in Tschernembl; Pehani Alois. Neo« Presbyter, als zweiter Pfarrcoopirator in Mottling: Erzar Mathias. Neopresbyter. als Pfarrcooperator in Zilklach. und Bernil Valentin. AlumnusPresliyte«. als Pfarrcooperator in Kronau — (Sommers Ende.) Der halbe September liegt hinter uns und mit ihm auch der Sommer, Nieser war eigentlich schon früher eutfwheu. Gar flink war der Herbst bereits bei Beginn d,S Monats herbe.geeilt und drang fast täglich mit Erfol« in da« Gehege der °stro< nomiscl, zum Herrsche» ».ch berech igten warmen Jahre», teit. Nur eluigermaße» flackerte die glamme des Som« mers vor ihrem Verlöschen noch einmal helleuchtend ,uf. Aber die Leuchtkraft war zu gering, um den herbst- «aibacher Zeitung Nr. 2W 17N2 !6. September 1»»ö. lichen Zug in dem alternden Antlitz des Sommers zu überstrahlen Die Temperatur war schon zu sehr im Nanne der lichteren und rauheren Jahreszeit. Die Quelle der Wärme, die Sonne, weilt täglich kurzer bei un?, und das Herbst'Arquinoctium hastet mit raschen Schritten heran. Allmählich Hot sich die herbstliche Metamorphose der Natur vollzogen und vollzieht sich noch immer vor unseren Blicken. Brach liegen die Felder da oder zeigen den dul'llen, uugepflüzten Grund; im Walde ist es stille geworden von den lustigen Sängern der ^Lttfte, nur Schwämme- oder Beerensucher beleben ihn und das muntere Geschrei des Eichelhähers, welcher jetzt die Eichenwälder mit seinem Besuche beehrt. Schmetterlinge. Heu schrecken, Fliegen sind in Abnahme begriffen. Lauter Anzeichen, dass die Jahreszeit unaufhörlich vorschreitet und an der Grenze anlangt, wo ihre nie stillstehende Ent Wicklung ein Rückschritt zu sein scheint. — (Abgenützte oder beschädigte 2Ouud 10-Kreuze rstücke.) Die k. l, Finanzdirectlon in Lai< bach theilte der Handels- und Gewerbtkammer in Er» ledigung der von ihr an das k k. Finanzministerium gerichteten Eingabe mit, dass zufolge hohen Finanz« mlnisterialerlosses vom 2. September d. I.. I. 26 785, das l. k, Hauptzollamt und Landeszahlamt in Laibach sowie sämmtliche hierländige Hauplsteuer- und Steuer» ämter ermächtigt wurden, vorkommende, stall abgenützte oder beschädigte 20 Kreuzelstücke gleich den 10 Kreuzer» stücken im vollen Betrage, und zwar gegen Hinausgabe von unbeschädigten Silberscheidemiinzen, anzunehmen, — (Aus dem Schwurgerichts» Saale.) Gestern war die erste Vethandlung wider den Burschen Johann Hribernik, des Verbrechens des Tudtschlages angeklagt. Hribernik halte am 19. April d. I. aus der Straße zwischen Luzanje und Michelstetten einem mit ihm in Wortwechsel gerathenen Bauernburschen sieben Stiche mit einem Messer beigebracht, wovon zwei tödtlich waren, so dass der Gegner infolge der erlittenen Verletzungen starb. Die Geschwornen (Obmann Herr Ignaz Nalentinöiö) sprachen den Angeklagten einstimmig schuldig, und der Gerichtshof verurtheilte Hribernik zu vier Jahren schweren Kellers, verschalst mit Fasten in jedem Monat, Dunkelarrest und hartem Lager am 19ten April jeden Jahres während der Haft. — Bei der zweiten Verhandlung war der Vagant Franz Ulaga aus dem Laaser Vezitle des Verbrechens des Diebstahls angeklagt. Einem Handelsmanne stahl der Angeklagte Nlaga aus einer Schublade den Betrag von 344 fl Außerdem hat der Angeklagte noch mehrere kleinere Diebstilhle verübt, welche er insgesammt bis auf einen unbedeutenden Fall gesteht. Die Geschwornen (Obmann Herr Ignaz Valentlnklö) sprachen den Angeklagten bezüglich sämmtlicher Facta schuldig, worauf der Gerichtshof (Vorsitzender Landesgerichtsrath Zhuber von Okrög) denselben zu fünf Jahren fchweren Kerkers verurtheilte. — (Neue Mode.) Der Muff als Geldbeutel ist das Neueste auf dem Gebiete der Kürschnerei. Der Pelz des Muffes ist nämlich an der oberen Seite desselben nur angeknüpft. Unter diesem Pelze nun befindet sich der angenähte Geldbeutel. Diese Mode ermöglicht es den Damen nunmehr, Geldbeutel und Muff zugleich liegen zu lassen, während sie früher doch blos das eine oder das andere verlieren konnten. — (Blitzschläge.) Am 11. d. M. abends ent. lud sich über einen Theil des Bezirkes Loitsch ein heftiges Gewitter, welches bis 11 Uhr nachts anhielt. Per Blitz fchlug während des Gewitters in die mit Futter« und Getreidevorrälhen gefüllte Hcnpfe des Grund, besitzers Jakob PetlovZek in Gereuth ein. entzündete dieselbe und äscherte sie total ein. — Desgleichen schlug der Blitz am 5, d. M. in den Rauchfang des Haufes der Witwe Margaretha Zalrajöek in Lepiwerch im Bezirke Loltfch ein. zündete das Dach und lüdtete ein Schweln im Welt« von 30 fl. Das Feuer wurde von den Ortsinsassen bald localisiert, ohne dass ein weiterer Schaden entstanden wäre. — (Dlebstahl) Dem Bäckergesellen bei dem Bäckermeister Lulan in der Petersstraße Wurde der Betrag von 15, fl, gestohlen; desgleichen dem Lehr» jungen des gleichen Bäckermeisters ein geringerer Geld, bttrag. Des DitbstahlS verdächtig ist der aus dem Dienste bei Lukan entflohene Bäckergeselle Josef Petrii. welcher den bestohlenen Lehrjungen. der ihm den Dirt,-stahl vorwarf, bei Tomakevo, wohin der Leh»junge Brot trug. mit dem Messer bedrohte. Die Polizei fahndet nach dem Thäter. — (Die Krauternte) ist heuer in Krain wenig gilnstlg. Insbesondere die Umgebung Laibachs, lheilweise Strecken Unterkrains und OberlrainS sind durch die M'ssernte des Krautes stark geschädigt, Das Kraut Wird nämlich fast sämmtlich nach Trieft und dem Oriente sowie nach Ungarn in gesäuertem Zustande ver> führt Die Krauternte lilt in der elften Zeit durch die große Dürre, später durch den fortgesetzten Regen. Die Kraulpreife sind infolge der MisSernte auch enorm hoch. Für hundert schllu ausgewachsene Kraullüpfe bezahlt man l>, Laibach 2 st. bis 2 si 50 kr. Zahlreiche Landleute, denen strichweise die Raupen das gesammte. bereits schütt gewachsene Kraut vernichtet haben, sind um den ganzkn Verdienst yflummen II. Verzeichnis der beim l. l. Landespriisidium eingelaugten Spenden zugunsten der durch Hllgelschlag verunaliicktcn Vewshner von Ullterklai». (Schluss.) fi. lr. Uebertraa. . 729 40'/« Herr Jakob Kopal, Hausbesitzer in Laibach .... — 60 ., Franz Slof, « „ .... - 60 „ Franz Schaute!. Wirt „ .... — 50 „ Franz Vorowsly. Zimmermaler „ .... — 50 „ Iosip Dolencc, Hausbesitzer ., .... — 50 ., Johann Gradiscl, Rcalitälenbesiher in Salloch — 50 „ Franz Peinil, landsch. Official in Laibach . . - 50 „ Karl äagar, „ Lassier „ . . l — „ Ferdinand Omeic, Official „ . . — 50 „ Anton Stepancig, Hausbesitzer „ . . — 50 „ Martin Vindisar, Handelsmann ,. . . — 50 Frau Anna Hrcn, Hausbesitzerin „ . . — 50 „ Ursula Gorsic. „ ,, > - 50 Herr Frauz Schebcuia,, Hausbesitzer „ . . — 50 Frau Theresia Dolencc. Hausbesttzerin „ . . — 50 Herr Franz Gorsii, Hausbesitzer „ . . — 50 „ Vladimir Hrasly, laudsch. Ina.,-Assistent . . — 50 „ Josef Sello. lnndsch. AmtSdieucr in Laibach . — 50 „ Franz Pancc, Hausbesitzer in Laibach .... — 40 ., Johann Kaüar, „ „....— 40 Frau Maria Nabik, Hausbesitzerin „ .... - 40 „ Elisabeth Doberlet. „ .,....— 40 Herr Alois Tomic, Hausbesitzer „ .... — 20 .. Ialob GoM. „ „....— 20 „ Johann Ärccelnit. Vahnarbeiter ,. .... — 20 „ Ernst Knific. Feldwebel des 97. Ius.-Nca.ts. . — 20 „ Math. Bilfan. Hansbesitzer in «aibach ... - 20 „ Johann Marinso „ „ , . . — 20 Frau Theresia Tomec, Hausbesitzerin „ ... — 20 Herr Math. Kcrziönil. Hausbesitzer „ ... — 20 Frau Margaretha Ncpi^, Hausbesitzerin „ ... — 20 Herr Thomas Pajsar, Hausbesitzer „ ... — 20 ., Josef Ealler, „ „ ... — 20 Ein Ungenanntsclnwollender, „ ... — 20 Herr Josef Lokar, Hausbesitzer „ ... — 50 „ Ialob Luden. l. t. Haufttm. a. D. „ ... — 20 „ Anton Murn, städt. Nezirrsvorstand in Laibnch 3 — „ Zeleznilar, Hausbesitzer in Lnibach..... — 30 Frau Maria Regali, Hausbesitzerin in Laibach — 10 Herr Andreas Ursic, Hausbesitzer ,. . — 50 „ Josef Kozelj. .. . . - 50 Frau Katharina Dobrnvec „ . . — 20 Herr VlaZ Vrhovc' Nnchfolaer „ . . — 50 „ Martin Pctrin „ . . - 50 „ Johann Nep. Horat „ . . — 50 „ Franz Bahovec ,. . 1 — Frau Barbara Vrajcr „ . . — 4 „ Edcr .. . . — 50 Herr Johann Anderwald „ . . — 10 „ Anton Raunifar „ . . — 30 ., Vcloslav Majcr „ . . — 4 „ Jakob Milavec. Hausbesitzer „ . . - 20 „ Stefan Kljun, „ ., -^ 3(1 „ Dragotin Sirnik, „ » - -^ li0 „ Sreiko Sterlr. „ „..__,() „ MatcbZ Ivec „ . . ^ 4 .. Jakob Klobin'. Hausbesitzer „ . . — 20 „ Dragotin Herrel, „ „ . . — 50 Frau Maria Koman „ , . — 40 ., Anna Kllsnil „ , . — 50 „ Helena Vayr, Hausbesitzerin „ . . — 20 „ Bergant. „ „ . . — 10 Herr TomaZ Pirnat. Hansbesitzer „ . 1 — Frau Malhilde Palusa, Hausbesitzerin „ . . - 20 Herr Eduard Kotcl. Hausbesitzer ,. . . - 20 Frau Maria Vcncdik. Hausbesitzerin ,, . . — 10 Herr Josef Vartel, Hausbesitzer „ . . - 10 „ Johann Prelesnil. ,, ,, - - - l0 . Josef Pok. „ „ . . - 20 ., Lorenz gdcsar. ., ^ . . ^ 30 „ Simon Nister. Schneider „ . . — 10 „ Simon Benedikt, Hausbesitzer „ . . — 50 .. Vilepic. " „ '" „ . . - 30 ,, Franz Jäger, „ „ . . — 4 „ Vatroslav Zupantii „ . . — 50 „ Jakob Tomec ., . . — 15 Frau Maria Windischer „ — 4 Strnad ., . . — 20 Ungenannter „ . . — 50 Frau Iosefa Aaumgartner „ . . 2 — „ Nez« Simonöii „ . . — 20 „ Apollonia Reichl ,, . . — 4 Ungenannter ,, . . — 20 Herr Anton Skubic. k. k, Professor .. . . 2 — Nela in St. Jakob ,, . . — 10 Herr Johann Pohl, Schneider „ - - — 30 Ungenannter ______,, . . — 1 Summe . . 764 10'/, und 3 Stück alte Zwanziger. Neueste M. Original.Telegramme der Laib. Zeitung. Poicga, 15. September. Das heulige Manöver währte sechs Stunden. Der Kaiser drückte wiederholt seine vollste Zufriedenheit aus. Nach dem Diner hielt der Kaifer längere Zeit Cercle und beehrte viele An-wesende mit Ansprachen. Se. Majestät sah zweien wegen Majestä'tKlieleidigung Vernrtheilten die aanze Strafe und 80 wegen verfchiedener Ve< brechen Ver« urtheilten den Rest ihrer Strafe nach. — Uebrrall wird der Kaiser enthusiastisch begrüßt. Poiega, 15. September. Der Kaiser reist morgen um 3 Uhr nachmiltasts ab; die Ankunft in Ungarisch. Blvd erfolgt um 5 Uhr, die Weilerreife von dort um 7 Uhr abends. Budapest, 15. September. Bei der heute hier siatlgefundenen Ziehung der Theihlose gewann Serie 2192 Nr. 0 den Haupllvrsftr. S. 21 l2 N,. 40 45,00 st ; je 1000 fl. gewannen: S. 2192 Nr. 9l. S. 2192 N». 85, S. 3572 Nr. 97 und S. 2192 Nr. 10. Wei- ter« gezogene Serien: 1166 1755 2112 2192 308 3094 3123 3572 3607 3796 und 3494. _. Budapest. 15. September. Ein PersonenM "", ein Lastzug stieß« abends auf der Semliner "'' der ungarischen Staalsbahnen bei Halas zus"!""' ^ Ein Passagier ist todt. vier sind lebensgefährlich "^ wundet, sieben Pe>soncnwagen und vier LasMÜ zertrümmert, der Postwagen beschädigt. ^, , -n Berlin. 15. Seplember. Die spanische Note ''^ dem Vernehmen nach hier eingetroffen und n""'^l tags durch Venomar dem äußeren Amte überlt^ worden. .., Paris. 15. September. In Marseille kamen v" gestern 7 Cholera>Todessälle zur Anzeige. .z London. 15. September. ..Standard" "eld" "h Madrid, dass, wenn der Carolinenstreit Mt ^, gelöst würde, Deutschland eine internationale ^ ferenz in Wien oder Paris vorzuschlagen gedenlt, die Regeln und Principien für die Erwerbm'g "., Inseln im Stillen Ocean in der nämlichen ^) ,^ festzustellen, wie dies die Berliner Couferenz beM der Aequator-Gebiele in Afrika gethan. ^ Huö, 15. September. Channong wurde ^,, General Courcy zum König von Annam proclan" Die Krönung findet am 19. September statt. Volkswirtschaftliches. Rudolfswert, 14. September. Die Dl,rchschnlltsse s" sich ans dem heutigen Marlte wie folgt: ^^—' st. ! lr. ^ ---------- ^ Weizen pr. heltollter 6 84 Eier pr. Stuck . ^ s Korn „ 5 2l Milch ftr. Liter - ^4s Gerste „ 4 2Z Nindslei ch ftr. Kilo ^ h2 Haser „ 2 61 Kalbfleisch „ I. ^ halbfruch» ^ 5 37 Schweinefleisch „ Heiden „ — — Schöpsenfleisch ^ ,. ^> Hirse „ — — hähndel pr. Stiilk > ^ ^ Knfuruz „ 4 86 Tauben „ ^ ^ Erbäpsel pr.Meter ^,^ Linsen pr. Hektoliter — — Stroh 100 „ Erbsen „ - — Holz. hartes, pr.Cubil- ^ ^ Fisolen „ — — Meter ...» ^ Rindsschmalz pr.Kilo — 85 — weiches, „ ,., ,ß ^ Schweineschmalz „ — 80 Wein, roth. pr.hcttont ^ ^ Speck, frisch, „ - 60 — weißer. ^ Speck, geräuchert, „ — 80 ^^^-^ Auftekommene Zfremde Am 14. September, .^,l, Hotel Stadt Wien. Dr. von Sa^inner. Universität«'?^ „„d s, Frau. Tübinsssn. - Sielllif»uicz, Privat, s. F""',«-«!, Noth. Ncis,. Wien - Schwarz. Geschnftslcitcr. ^ , ^,„, Elsbacher, Ks,,,.. s. Familie, Tiiffer. - Dr. PenM. l-Altcninarlt. ^ >j«, ^ Hotel Elefant. Edwards. Privat, sammt Fra», F"h B^ üux. Arsiher, Vraunan. — Cimadori, Student! ^ ^W^ Vnnc. Lehrer. Trieft. — Kasculi nnd Wassernla"». ^or, Krem« ^ ^j»ti, Privat, ^lqraln. - Noth. Kaufmann, Navnatiora ^«^ Privat. Graz. — Zlmmermann, Kansinann. Noseass ^. Ml Privat. Wippach. — Dolrnc. Privat. Slap. — 3""° 5^' mann, Cilli. — Leselcr, Vergbcamter. sammt 3'"'' nia«, — Mlelus. Privat, sammt Frau. Altcüinalll ^^ Hotel Europa. Una.rr. Inarnicnr. s. Fran. M'lM^.i, No^icnis. Priester. Trenenberc,, — Nabiö. Privat, ^^,z. Tsntcl^ly. Wcinhändler, und Fleischer. Vcsch". ^ lM' Iuaneii^l). Steuei'Einneh,ner, s, Familio, Sagor-Nfm. Idria. .^..- Pll". Vaierifchcr Hof. Frey. Privat. Trieft. - Ollsmc > H^>, Leobcn. - Preschcru. Privat. Lausen. — I""1""' , Gcreutl». ^ Nosmaon. s. Familie, Littai. ^„z. k> Gasthof Silobahnhof Ärunner. Privat. Zürich, ^ ,<.Wt"V N.chnnnsssrath. sammt Frau, Oraz. - H"rs..V'"P,il'^ Trieft, - Draganja. Privat. Diakovnr. - Maila«^. Villach, 's^r^,' Gafthof Kaiser von Oesterreich. Vclohlavcs, aladc»'»«» ^„>s,c' Wirn. — v, Svirsz. Privat, Unu.'Älte>ch>>rh'.^,P< Privat. Villach. — Moöi,!. Finanz-Vezirfscomu"! " ' sli»l>" - ttwan. Fabrikant. Steinbnchl, - Knific. ObcrlcY" Falnüie, Trata. ^^^^^-^'^^ Verstorbene. ^.»e Den 13. September. Ianaz ^lcz'''^'^ 0"^' 4? I. Deutsche Gasse Nr. 9, liebsige Entart""« ,, dtiise. . Vollst Den 15. September. Max Stro,an. lehrer, 2« I.. Petcrsstraßc Nr, Nl. herzlähmttNss Im Spitale: .,,,^^,3 Den 12, September, Maria Srwn. « Meteorologische Veobachtnng^in^^ 7u.Mg 743M""108"!'"windstill ^be ^ „..n' 15. 2 . N. 742.60 24 2 SW s.l,wacl> ^ , 9 ^ «b. 743.3U 17,4 ^SW, sch'mui, ^" .^ll»! ^' Mmqcus Nebel, dann h.iier; hrnM,^ ^ 5« „„> >> nenhelle Nacht. Das Tagesniittcl der Warme > ^^^. über dem Normale. ___________ Verantwortlich« Redacteur: I"«»^^^ ^__________...—»^^ ., ,,>ill'>l' Gesunde Liq,lcnre N?« ?:UrR '"1 Larl Philipp Pollal in Pra«. 7,"^,len!e ' ' - - - »»20 8li-40 °^rr 4», ß',,.„- - > - - »370 83 6s. »«"kr 5°" ^'""t«!ose 25n fl, 12? oo 128 > >!«4„ '°«l«losc . . ,l>u „ 170 75.171 25 ^°"",^^"^ " '"'"! »W «c. 11° 0b "»rente, st^ «s„, , ,^.^ ^y.zn " 6'lei», _^, ,"^- „' . ' »2 Lk U2 80 " oftbabH^^ b,W.S 1"--14»5° '"">>!. (Nng. Ostb.) 124 — 124KN ^.«^.^^100fi,yM ,1,.^ ii,.5Iche '.....l" 5" 102 ^ "»'!««. . . .101 75 102 k0 Gelb Ware 5"/« Temeser Vanat . . . .103—103 50 5"/„ ungarische......108 — IU.,-75 Andere üffcntl. Anlehen. Dona» Meg,'^l>se 5"/« 10!) ft, . 110 2K II« 75 dlo. Anleihe i«7«, steucilrei . 104'— 105 -Änleb.'i, d, Ztadtgcmeinde Wien 103— 103 75 Anlchcn d. Stadtgcnicinbc Wien (Silber und Gold) .... —-- —'-Pramien^Anl. d,Stadtgem.W>e!i 12« 20 127 — Pfandbriefe (siir 100 fl.) Bobencr. allg,öfterr. 4 >/,"/«Golb 124 2s, l2475 dlo. in 50 „ „ < '/, "/a »» ?s> lNS 25 dto, l» 50 „ ,, 4"/n , »5 — 9c^-5N dto. PräuiieN'Schuldvcrsch,,'!"/„ 98«0 !>» IN Ocst. Hypotbclenbanl luj. f, >/, °/« 101— — — Oest-ung. V.inl vcrl. 5 «/„ , 103 — 1«3 25 dlo. „ 4 >/, °/o INI 30 »01 «0 dlo, „ 4 °/o . , »»- — «»30 Nng. allg. Äodcncrebltes, in Pest in 1.1839 verl.5 >/,°/« 102 00 103 ?o PrioritiitS - Obligationen (sür iou fl,) ülisabctb-WcNl'ahn 1. Emission 1i5'?5 11575 ffcrdinands-siordbah» in Si!l>, 10s-— il,?- — ffrinz-Ioscf^Aab».....»2 50 »L?s, Galizische Karl. Lubwi»« Nahn ! ii»l. !88! 300 fl. S. 4 >/,«/» . 100 40 l(!U 80 Ocsteir. Norwestbahn . . . . 103 « Sübbayn ,^ »"/«...... Ib2'70 !L3'ic> ., l^ 5«/"...... 128'»0 12»«« Unn 'ssaliz. Nahn.....»»-zy »»70 Diverse Uofe (per Stück) »iicrillosc 100 N...... I7N 50 17?' — Elary.^oft 40 ft......40'— 40-50 4"/„ Donau Damftfsch. lau sl. . 114 2^. 114-50 Vail'acher Prä,nicn-?lnlchcn «Nfl, 2185 22 — Oseuer t!ose 40 fl......42-25 48 — Palss^'osc 40 II......—>— —-,- Rotycn ttrc'üz, öst. I«cs, v, 10 fl 14-40 14 80 Mlldols^'osc l(> st..... I8-H0 1U?l> Slillu-Vosc >,'»o!6->,'os<,' «) f>. , . . 4»'?f> k0-2s> W>i>dN'in-^use 20 si.....27-^0 2u-,'.n Windischnrätz'i'ose 2,1 fl. . . , 3825 38-75 VanlActien (V« Slilif) i»»gl°°Ocstcl-I. B>,nl 200 ft, , > 102-40 102-70 ^anlvcrcin, Wienci, l<»0 sl . . 103'2>> i0l<-5>0 Vbncr.-Änst., Oest.20Nsl.S. <»"/« 22s — 22?-- - Crdt,°Aust. s, Hand. >i. G. iWss. 2«»-4n 28!»-?» ' bitbanl, NNg. Nüg. 2NU fi, . 2»» — 29» 2k Dcpositcnb. AN,,, 200 sl. . . . 133 - 194 — «öKcompIc Gcs,, Nicdtlöst. 5NN N, liSü — 5»«-— H>)potl)clc»!>,,öst. i!00 fl, 25°/<>V. s.s- «I-Läxdcidaul, öst,, 2UUst. O.s>0"/»«. ,101 8» 1Ü2-— Ocster.Ung. Nanl..... 870—874- UnionbanI 100 fl...... 80 — «0 25 VerlehrSbanl All». 1« ft- »4N — 14« 75 Gelb W«rc Nctirn von Transport-Unternehmungen. (per Stück) Nlblüchl-Vahn 200 fl. Silber . ..-— —-— AIsö!b«ssinm,-21.,bn 200 fl. Sill'. ,«5 l.<> 18K ?s> ?l»ss!ss Tcp, E'senl', 200 ft, CM.---------------- Böh>». Norddav» 150 sl, , . , 183 — 18« — „ Wcstbahn 20U sl. , . .---------------- Äüschlichrader Eisb, 5U<»fi.EM. — — —>— „ (lit, N,) 200 fi. . —.— -.-— Donau « Damplschissabrl» » Gcs, Oesterr, 500 N, LM. . . , 48')-- 4«i — Diau-Lis(Vat,-Db,'Z.)2N0ft.S. 17» — 180 - bux-Äodcnl'achcr(z,Ä. 20Ufl,S---------------- Misabctb-Bahn 2«U fl. EM. . . 288-- 233-50 ,. Linz-Vudwei» 20U sl, . . , --— —>— , Salb.°Tirol.III,E,l»?32l>0fl,T, 2025>o 203-50 ffcrbinanbS^ordb. 100N fl. «iM. 285,5 x»«0 Y,NN,'Ioscs Ä,,h>l 200 st. kllb, 21! 80 2>2 10 »jü»ftirch>:n»N,il-cser<öis.2Nafl.S, — —------- «al,,»arl Ludwig-B.20i)st.EPl. 2— ttaschaii'Odclb. Eiscn!>. 200 ft.S, 149 25 150 -l!eu!berH'Lzcinow,°-Iass>) Eis^N' dahü'Ocjcll. 200 ö, W. . . 230 ?b 251-20 ^loyb, öst.-unss,, Tricst i>00f>.EM, 6«0-— b«2 — Qefteri, Nordwcslb, 200 fl. Silb, i«3 ?s, i«9 50 bto. (M. ») 20» sl. Sildei . i«3 no i«4 — ftag-Duxer löisenb. i5Ufl. S. »n — u? -Nudolf^Bahn 20U fl. Silb« . . 18b-?5 187-25. Blcbcnbilrger ^isenv, 2,>n st. . 184— 184-50 staatteisendahn 2«o st. ii. w. . 2»3 2« 2»3 s.« Vtld W«« Sttdbahn ÜN0 fl, Silber . . . 188 8N !33«0 E,'!d-«olbb,°Vcrb..U.20Nfl,EM, 1«2 — lc»'c, >?N-?5 176 >» Nn,i- Nordostl'al)!l 200 fl. Silber I?« — l?6'»6 Una.WestI' lMaal'°0>ra,)20!,fl,S. I««-5N »«?'— IndustrieNctieu (per StUck) Eqydi und Nindbcrn, Eisen» und Stahl, lind, m Wien 100 ss. , —-— _.^ lz,!«,l'>ib>iw,«Veih,i, !,«<>',,40°/<> I„2 50 l0» bO „lilbciüllhl". Papiers. ,1. V, Montan-^csrNsch. osterr,-alpine »».4» Z« ,^ Präger EiscN'^nd'Gcs, l«U ^18850 13»'— Talgii'Tan. Eisenrass, 100 . . 9,-50 ,4.50 Wassens.'O., Oest. in W. iuu !>.. izz.„ i,g __ Ir..«'V?«st - —-— —-— Devifen. Deutsche Platze......«1-3» «14i London.........i«!> — l»6 »!j Pari«.........4» 42^ 4»-47. Pet«3burff .... . . —'— »»>— Valuten. Ducatcn........ 5-87 »>«» «u.Franci!»stücle..... » ni «>»» Silver......... —— —'— deutsche Meichssbanlnoten . . «1 «o «i«l || Otetiaohen u. grammatikalischen "öterrichl in der italienischen brache und Conversatinn «^theilt vom 1. Oktober an *ueresia SkuS Nol Seprüfto Lehrerin (3(598) 3-1 ^Jlo«stÜtttfasso Nr. 1$. ß». —¦------------ V nllgcmcincn ^^cisallca: H ß...!'S«licyl-Nt»ndwl,s,'tr ß W ^eruch »»g ^„, Munde, l großes >? W -»» Flacon 50 tr. f«! ß.»'''„^licyl-Zahilftülucr ^ Ä '"" ^''^'t' wivst sel»r erfrischend und ^ ^ c„ vti„^°v«c blendend weih, 5 !>0 lr. D « "a,m '»« nnncsiihrteu Mittel, ilbcr die uielc ^ !H "NN'V".«"' einliefen, führt stctö flisch ^ ^ ^. "" '»>d versendet täglich per Post die ssi > MtklikL IsNKn«/ V «U-^. ^'" Ual!)!)m»sc in ^nibach. A ^ ^'"ulle^Ü^? '« der AMhcle Trnl<»c.'>»! ^ » Z'l!c>,l.^»'Nnl.Salicyl>M»udwnsser»ild l « . "^»b>„^"?NPUlver hat eine auöjillnliche , » "Nb ^/M llbcr (lonservieruug der Znl>uc ^ stl "««Ndl,ül»le unentgeltlich beigepast. ^> /d&S*******!^. Uioscr foino und guto /^WAi/Tax^S. Burgunder stammt von /fft^v^sirer^ y\ sran/.ösischon Reben, B v^eQSo'CE.-jW dio in Ungarn cultiviort II t^M&xfjW ft\ wurden. Die Curan- V& VAab&SŽbTvj »I stalt Iilnrtcwics« W^wSafiJl/v"* ff I i^-hl^aleHi ««ln'ttiM'-lit Y^P^J^HwCr/y/ «HoHfiiiWoln seit mehr v$*w"!?i!rx*v ll'H lsi .Tnhrt'ii uml n^SJ!^*^/ empfiehlt ilin beson- Vc,,. . —^ ile.r« alH stürke.ml in s)M»»i!äl(!n bofiu {li'1' Kee.oiivulear.enz. l»liutlil:l»cm w r ,ten Aorzlen wird eI" mil ttUHSC1- 'Mftwi' Blut lol8e angewendet bei Mstjren- ^1"1«1 et? 1>lutlt' Schwäclieznsüiiiilon, ... ,*- (2M4) 7-« Ah^ii!ni9es DePöt für Krain n;othekeTrnköczy ^6 m R»tlihiuiBe In Lallaeh. t, &lo°"i?e B<>utellle 80 kr., ^ch,t v*° BouteiUen 7 fl. ^^^^^^4t|-- Pot Pojt mindostoas Q Flanchen. 5H 1 Nr, 12 252. "eÜNlntmachllng. ^"""dvss?"! ^>a^ Nupcrt sen. von ?' UNI, , ""- '^ fl- 70 kr. sammt A. >^uft"^'b,fi.ldlicheu Execute« ' N!""ll ^ "" bchM und unter Zu. dH b ^.Eiul ^" N'alitäteu ^^r-""cl, 3!' l l^ ,.,' wsl ad Smmegq. und V l's'id'^. ' ^'sche zu wahreu. (3548) 20—3 lllllUIIH—i— !¦¦—I ¦ —« Hl liBttl III«!«! II ¦ il II——III Ml l»l ^^¦¦iMHlHHIIHHHBHHHHHiHHHHI Die Filiale der Union-Bank in Trios! beschäftigt sich mit allen Bank- und Wechsler-Geschäften «J verzinst Gelder im. Conto-Corrente und vergütet iiki- liimlciiotcii 3% Procont gogon ötägigo Kündigung 4 n 12 „ 41/« ij auf 4 Moiiato fix, liir Nstpoleoiis (Vor 31/* Procont gogon 20t;igigo Kündigung J5V« » H 40 „ 3s/4 „ „ 3monatlicho „ 4 » » 6 „ » Iitl Giro-Conto 3 Prooent bis zu jedor Höhe; Riiek-zahlungon bis 20 000 11. h vista gegen Chuquo. Für grüssoro Botriigo ist dio An-zeigo vor dor Mittagabörso orfordorlich. Dio Bestätigungen orfolgon in oinotn sc-paraton Eiiilagsbiicliol. 1/tF Für alle Einzahlungen, die zu weloher Stunde immer der Bureauzeit geleistet, werden die Zinsen von demselben Tage angefangen vergütet. fl^" Don Inhabern einos Conto-Cor-ronts wird dor Incasao ihror Ri-mossen per Wion und Budapest franoo Provision vorrnitult und obcii8o ohne Provisions-belastung Anweisungon an dioso beidon Plützo orlasson. Ea stobt den Horron Conmiittenton froi, ihro Wechsel boi dor Cassa dor Bank zu domicilieron, obno dass ihnen hiofür irgend welche Auslagen orwachson. b) übernimmt Kaufs- oder Ver-kaufs-Aufträge für Eflocten, Devisen und Valuten, l)csorgt das In-casso von Anweisungen und Coupons gegen '/„ Procent Provision ; <:) räumt ihren Committenten die Facilitation ein, Effecten jeder Art boi \\\x deponieren zu können, deron Coupons sio bei Verfall gratis oincassiort. (3542) 21—2 hoilt (auch briollich) (i) 21-1« I Dr. Ulocli, Wien, Pratorstrasso Nr. 42. I Eine halbe und eine viertel Aoge ^ Parterre lrrchts, ftir. I^i, ist lfü^' du- Theatcr-jaison 1«8!,/8li zu vergeben Md bei Fanny, Tabaltrafilantin, SpilalMe, zu erfrassni. , Ein Elauier siir Aufänqer, noch gilt erhalten, ist pmslmirdill zu ucrlaufcn uain Nr. 14. (3554) 3.3 beginnt e. neuen aajtganau. tabetueue u. atte^rtunbe j. BctvIHguna amB&onnem. eJn. 3«>cia rei4e ©e|t 1 OJlorf. 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