pMma v guluilrt» 79. lahrgang grtehdnt wöctienUlcn secnstntl (mit AMOthsM der Feiertage). Schrift-leitungi Verwaltung und Bucbdruckerei Tel. 35-67, 25-68 ubd 25^9. Maribor. Kopaliika uHca 8. Mannskripte werden nicht retoaniiert Antragen Rückporto beilegen. 1^' KMiM Y »UCs Ü-O hÄ ua) ^ Nr. m MHtwoch, c9m 51. Mal %fS9 loseraleo- und Abonnements-Ann ab me in Maribor, üopali^a uiica 6 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatlich 23 Diu, zustellen 24 Din, durch die Poit monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Prds Din 1'50 Preis Din rSO ÜHonlioier Mtuna j^an&eWminUier XomK in £on&pii London, 30. Mai. Der jugoslawische Handelsministef T cm 1 ö traf, von Paris, wo er sich einige Tage aufgehalten hatte, gestern bi London ein. Sein Auienthalt ist fUr drei Tage berechnet. JugoHtwiMS OeMmlter von HL Viter •mplMijiOe V a t i k a n, 30. Mai. S. Heiligkeit Papst Pius 7^1. empfing am 28. d. M. den jugoslawischen Gesandten Dr. Nikola M i r o-S e V 1 d-Sorg o in längerer Audienz. Englisches Königspaar in Vancouver. 0 11 a w a, 30. Mai. Das englische Königspaar ist gestern in der Hafen- und ndustriestadt Vancouver am Stillen Ozean eingetroffen. Rom erwartet ebenso ein Büfidnb zu Dritt R o m, 30. Mai. »II Popoto dl Romai befaßt sich elngehendst mit den Bemflh* ungen um das Zustandekommen eines ranzösisch - englisch - sowjetrussischen Vertrages und meint, man wisse in Tokio sehr wohl, daß die gegen die Achsenmlch tp gerichtete Koalition auch gletchzeltig gegen Japan gerichtet sei. Die Sowjetunion würde im Westen sehr entlastet und {önnte sich dann freier gegen Osten werfen. Wenn daher die deutsch-italienische Allianz die englisch-französisch-sowjet-russischen Bespr^hungen beschleunigt labe, so werde dieses Bündnis der drei Mächte auch den Abschluß eines Militärbündnisses Berlin-Rom-Tokio beschleuni-jfii. Prinz Frmz tos Boorbon leftorben Budapest, 30. Mai. (Avala) Prinz ^ranz von Bourbon ist gestern nier im Alter von 26 Jahren einem Herzschlag erlegen. etarfer mmtQ Xeleftö OBERLEGENE POSITION DER UNOARISCHEN REGIERUNGSPARTEI — DIE ERSTEN ERGEBNISSE DER GESTRIGEN WAHLEN — NACHWAHLEN IN DREI BEZIRKEN Budapest, 30. Mai. (Avala.) Im Zutammtnhaoge mit den gestrigen Parlamentswahlen in Ungarn konnten die nach stehenden Resultate er^ttett werden: Es erhielten: die Regierangspartei des Grafen Telsld 72» die Vereinigte Chrlstltchsoziale Partei 2, die Partei der Kleinen Landwirte (Dr. Tibor Eckhardt) 6, die Nattonal- partei 4, die Pfcilkreuzler 4, die National-soziall^ 4, die Partei des Graten Palffy 3, dje Christlichnationalen 4, die Partä des VolkSw^llens und die »Außerparlamen tarischen« 1 Mandat In drei Wahlbezirken werden Nachwahlen ausgeschrieben werden. Charakter besitze. In seiner Rede erklärte der Staatspräsident u. a., daß die Türkei auch an der Sicherheit ihrer Nachbarn interessiert sei, da jeder Angriff auf die Nachbarn mittelbar auch einen Angriff auf die Türkei darstelle. !}Rodfau antlDortet m&raen VOR EINER REDE MOLOTOWS IM RAT DER VOLKSKOMMISSARE. - London, 30. Mai. Von der sowjet-nissischen Regienuig Ist noch keine Antwort auf die engllMhe Note, betreffend neue Vorschläge In der Bündnisfrage, ein getroffen. Die Moskauer Presse läßt über die Stellungnahme der russischen Regierung in den letzten Vorschlägen der West mächte noch nichts verlauten. AuBenkom- missär M o 1 o t o w kündigte gestern im Rat der Volkskommissäre an, daß er mor gen zu verschiedenen politischen Fragen Stellung nehmen werde. Man nimmt deshalb an, daß er dabei auch die Haihing der sowjetrussischen Regierung zu den Vorschlägen der Weltmächte darlegen wird. (General ^alle 06er 3ta!iend Sliegerfi EINE REDE DES UNTERSTAATSSEKRETÄRS DES RÖMISCHEN LUFTFAHRTMINISTERIUMS IM ITALIENISCHEN SENAT R 0 m, 30. Mai. (Avala.) Die Agenzla S t e f a n i nieldel: Der Unterstaatssekretär des Luftfahrtministeriums, General V a 11 c, hielt im italienischen Senat anläßlich der Durchberatung des Budgets des genannten Ministeriums eine Rede, in der er erklärte, daß zwei Ereignisse in den letzten Tagen von großer Bedeutung Selen: 1. die Piemont-Reise Mussolinis u. 2. die Unterzeichnung des Berliner Vertrages. Anläßlich seiner Piemont-Reise habe sich MnssoUnl in den Fhigzeugfabrl-ken von der Kapazität der italienischen Motoren- und Flugzeugproduktton befriedigend fiberzengea können. Durch den Berlfaier Vertrag aber sei die italienische Fliegerei mit der deutsdieu für den Fall itOnfoin Vill^flmines 6taat46ffu4^ in aselgfen eines Angriffs zum ersten Male zu einer organisatorischen Einheit zusammengefaßt worden. General Valle verwies sodann auf die Erfolge, die die italienische Fliegerei in Spanien auf ihre Fahnen zu heften vermochte. Die Bomber hätten sich als eine Waffe ersten Ranges erwiesen. Nicht weniger als 162 Handelsdampfer seien von den Italienischen Fliegern teils versenkt, teils schwer beschädgt worden, ebenso die militärischen Objekte der einstigen rotspanischen Küste, wo u. a. durch einen einzigen Bombenwurf 30.000 Tonnen Naphtha und Benzhi zerstört wurden. Wenn die Bombardements der Städte nicht wh'kungsvoUer gewesen waren, so lediglich auf Wnnsch des Generalissimus Franco, der die Städte weltmöglichst scho nen wollte. General Valle schloß seine Aus fflhmngen m't der Fes^tellung, daß die Italienischen Flugzeuge zu den schnellsten, die italienischen Motoren zu den zuverlässigsten und die Flieger Italiens zu den besten der Welt gezählt werden dürfen. Ein verschollener Atlanükflleger London, 30. Mai. (Av^a) Reuter meldet: Vom Flieger Smith, der ohne Bewilligung an Bord des Baby-Clipper einen Transatlanlikflug unternahm, fehlen seit 37 Stnnden jede Nachrichten, ff }r ; f % Königin Wilhelmine von Holland weilt zur Zeit zu einem Staatsbesuch In Bei-lien. Das Bild zeigt die Königin zusammen mit König Leopold von Belgien auf fer Fahrt zum Königsschloß in Brüssel. (Weltbild-Wagenborg-M.) Bombenwurf in ein Kino. B r ü s s e 1, 30. Mai. Ein Unbekannter warf in ein hiesiges Kino eine Bombe. Die Explosion forderte zehn Verletzte. Inönü verteidigt den Vertrag mit Großbritannien. A n k a r a» 30. Mai. (Avala) Staatspräsident Inönü hielt gestern im Rahmen des Kongresses der türkischen Nationalpartei eine Rede, in der er den Vertrag mit Großbritannien als ein Friedensinstrument pries« das keinen agrecstven Rückkehr der italienischen Freiwilligen. M a d r i d, 30. Mai, (Avala) in Cadix sind 8 italienische Dampfer eingetroffen, die am 1. Juni die letzten italienischen Freiwilligen aus Spanien in die Heimat befördern werden. Mit den italienischen Freiwilligen reist auch der spanische Innenminister Serrano S u n e r, der sie bis Neapel begleitet und dortselbst an der großen Parade der italienischen Freiwilligen teilnehmen wird. 60^ Albaner Im itslienischen Heer Rom, 30. Mai. Nach Beschluß des albanischen M nisterrates werden die Streit kräfte Albaniens: Heer, Gendarmerie und Grenzwache, in das italienische Heer eingegliedert. Zu diesem Zweck wird eine aus albani sehen Offizieren bestehende Abordnung nach Rom reisen, um das Gesuch dem König zu unterbreiten. Die albanischen Streit kräfte werden auf 60.000 Mann veranschlagt. Ein kleiner Teil wurde bei der Besetzung Albaniens entwaffnet, das Gros aber stellte sich dem italienischen Kommandeur zur Verfügung und leistete bei den Säuberungsarbeiten in den gebirgigen Gegenden gute Dienste. „2eleznijekrans ver* wickelt hatten. — ,(We!tbild-Wagenborg-M.) — QSfrofnfo fl6er Me fif6tn0raumfor6ening Rom, 30. Mal. Virglnio G a y d a befaßt sich in seiner Zeitung »G i o r -n a 1 e d* It al i a« mit der Sonntagsrede Daladiers und meint, daß die Einkreisungspolitik Frankreichs und Englands sowohl Deutschland als auch Italien zum Kriege zwinge. England und Frankreich falsifizieren — schreibt Gay-da — den Charakter der deutsch-italienischen Forderungen. Die deutsch-italienische Politik will keine Selbstherrschaft, sondern Sturz der Selbstherrschaft, die der Vertrag von Versailles zugunsten Frankreichs und Englands geschaffen habe. Deutschland und Italien benötigen dringend neuen Raum und wenden sich deshalb an diejenigen, die zuviel besit--zem Wenn Frankreich und England di« Mmwoeb, dan St. Md 1990. 3 » »Martboref Z«!tung« Nummer 1?2. Zuflamm^Rarbeü mit Itilien und Deutschland ablehnen, dann deuten sie tn, daß lie sich fOr einen Krieg entschioseen haben, der schicksalsschwer ausfallen könnte. Frankreich und England wollen lieber einen Krieg als die Abtretung von einigen Taueend Qnadratmeilen Kolonialbodens, der unbevöikert nn(l unbebaut i«;t. S>QloNer un6 Sulitt mlftonni ein ftriffl(r6eiilmal Frankreichs Ministerpräaident und der amerikanische Botschafter tit>er Krieg and Frieden. P a r i s, 30. Mai. Am 28. d. wurde in Paris in feierlicher Weise ein Denkmal für die im Weltkriege auf französischem Boden Gefallenen der amerikanischen Legion enthOllt. Bei der Feier, an der zahlreiche Persönlichkeiten teilnahmen, hielt Ministerpräsident D a 1 a d i e r eine Rede, in der er erklärte, Frankreich hoffe, den Frieden retten zu können. Dank der Eintracht seiner Söhne und dank der Disziplin, der sich alle Bürger freiwillig untergeordnet hätten, habe Frankreich in der letzten Zelt seine Landesverteidigung?» mittel bedeutend vermehren können. »Ich hoffe«, sagte Daladier, »daß die französischen Bemühungen genügen werden, die Welt von einer Katastrophe zu bewahren.« Der amerikanische Botsclafter B u 1 i 11 sagte in seiner Rede, daß Völker wie Ein-zelmehschen sehr oft vor schicksalsschwe re Alternativen gestellt würden. Es gebe Situationen, in denen dieses oder jenes Volk dem Kriege ausweichen kann, wenn es der Unterjochung zustimme. Für die Amerikaner wie für die übrigen bewußten Völker der westlichen Zivilisation sei der Krieg eine weniger schreckliche Initiative als die Sklaverei. Der Tod um die T'-reiheit sei nicht ein vergebliches Opfer. 60.000 Jeronen uor ^ujfolint Riesife ManifestatkMi der Fnuen KaliMis. R 0 m, 30. Mai. Alh,^. d. fand in Rom Marfborer Zeitung« Nummer 122. Mittwoch, den 31. Mai 1939. ÄuS Jikd 9 JohaiMia R a £ i 5. Der populären, ob ihres zuvorkommenden Wesens allseits geschätzten Jubilarin auch unsere herzlichsten Glückwünsche! Sfcbeltm c Eine der markantesten Bürgergestalten (besten Ruf genießt, heute zu den vorbild-der alten Draustadt, der Industrielle Josef liebsten Betrieben dieser Art in Jugosla-T s c h e I i g i, ist nicht mehr. Schnitter wien gezählt werden darf. Der Tatkraft Tod hat den bis in sein hohes Alter von j und Zähigkeit Josef Tscheligis hat die 87 Jahren unermüdlich Schaffenden sach-' Brauerei es zu verdanken, daß sie nach te angetreten imd in ein besseres Jenseits abberufen. Mit Josef Tscheligi ging ein Mann dahin, wie wir sie seinesgleichen nur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhun derts beobachten können; ein nur seiner Arbeit, seinem Werk und seiner Familie und darüber hinaus den Idealen des bürgerlichen Gemeinsinncs rastlos Dienender Das war Josef Tscheligi, dessen industriel ies V^erantwortungsbewußtsein aus hehrer Faniilientradition gewachsen war. Jahrzehntelang stantl dieser vorbildliche Wirtschaftcr an der Spitze seines Braue-reiunternchmens, das von dem aus St. Martir» bei Villach eingewanderten Andreas Tscheligi anno 1776 gegründet wor den war. Josef Tscheligi achtete der Widerwärtigkeiten nie, gerecht und rccht-schaffcn hielt er das Steuer seines bcacht Hchen Unternohmcns immer selbst in der Hand und selbst im Greisen?iltcr hielt es den unermüdlich Schaffenden nicht zurück, im Betriebe überall selbst Nachschau zu halten und Anordnungen zu treffen. Nach dem Kriege unterzog Josef Tscheligi, der damals schon über der Höhe seiner Schaffenskraft stand, die von ihm geleitete Bierbrauerei einer umfassen den AAodernisierung, so daß seine Brauerei, deren Erzeugnis weit und breit den dem Umsturz trotz verschiedentlichcr Schwierigkeiten ihre Kapazität zu erweitern und voll auszunützen vermochte. Als Mensch war Josef Tsceligi die Personifizierung eines lauteren, von edelster Gesinnung verbrämten Charakters. Den aufrechten Mann zierten viele schöne Cha raktereigenschaften, vor allem aber seine große Güte und das Verständnis für die Unterstützungsbedürftigen. Josef Tscheligi war der einzige noch lebende Begründer der Freiwilligen Feuerwehr, er war Mitglied und Gönner zahlreicher humanitärer Vereinigungen, für die er zeitlebens materiell zu sorgen wußte. In seinen guten Werken wird der Verewigte weiter leben, auch wenn seine sterbliche Hülle den Weg alles Irdischen gehen muß. Was an Josef Tscheligi irdisch war, wird am Mittwoch, den 31. Mai um 16 Uhr vom Trauerhause (Gambrlnus-Hof) in der Grcgorc'ceva ulica 29 aus auf den Kalvarienberg bei Pekre überbracht und dortselbst im Mausoleum der Familie Tscheligi zur letzten Ruhe bestattet werden. Ehre seinem Angedenken! Den Hinterbliebenen des edlen Mannes unser innigstes Beileid! ®ro&e OWÜltärfeier fn ßeife ANLÄSSLFCH DES 20. TODESTAGES DES IN DEN KÄRNTNER KÄMPFEN GEFALLENEN LEUTNANTS MALGAJ. In Celje fand am 29. d. M. eine große Feier aus Anlaß des 20. Todestages des Leutnants M a 1 g a j statt, der in den Kärntner Kämpfen um Crna den Heldentod starb. Schon am Samstag abends wurden vom Klub der Kärntner Legionäre auf dem Schloßberg Freudenfeuer entflammt. Mit Böllerschüssen wurden die Vertreter der Ortsgruppe Gustanj empfan gen, die die blutbesnritzte Fahrn» Malgajs überbrachten, um sie feierlich dem 39. Infanterieregiment zu überreichen. Am Sonntag um 0 Uhr vormittag marschierten die Maister-Kämpfer und Kärntner Legionäre mit der Malgaj-Fahne unter den Klängen der Militärkapelle zur Abteikirche, wo unter zahlreicher Beteiligung der Vertreter der Behörden und der nationalen Korporationen die Totenmesse für die Gefallenen zelebriert wurde. Nach dieser Messe fand vor dem Gefallenendenkmal im Hofe der Kaserne des 39. Infanterie-Regiments die Malgaj-Ehrung statt. Nach der kirchlichen Weihe durch Prota B u -! 0 v a n brachte der Gesangverein »Celj-ski zvon« das Doberdob-Lied zum Vortrag. Mehr als 2000 Menschen wohnten am Decko-Platz der Feier bei. Der Kommandant des 39. Infanterieregimentes Oberst D e f a r schritt alle drei Bataillone sowie die Reihen der Maister-Kämpfer und der Kärntner Legionäre ab und begrüßte sodann den Armeegeneral Pan-telija J u r i s i c, den Infanterieinspekteur Divisionsgeneral K o s t i c, den .Artillerieinspekteur Divisionsgeneral L u k o -V i c, den Kavalleriedivisionskommandan-ten Genera! Milkovif, den Chef des Stabes des IV. Armeekorps Brlgadegene-ral L o k a r und die Vertreter der lokalen zivilen Behörden, an deren Spitze sich Bürgermeister Dr. V o r s i c und Bezirkshauptmann Dr. Z n b e c eingefunden hatten. Daraufhin ?chritt Armeegeneral J u r i S i c dir Truppen und die Legionäre ab. Nach einer patriotischen Festrede, die Oberst D e f a r hielt, wurde die Staafehymne in-toniert. Den Höh&punkt erreichte die Feier, als drei Vetter K o t-n i k aus Gustanj mit der, mit Rosmarin und Nelken geschmückten Fahne Malgajs das Regiment und die Kämpfer abschritten und die Fahne sodann dem Regimentskommandanten Oberst Defar überreichten, der sie mit einer herzlichen Erwiderung ihrer Ansprache in den Schutz des Regimentsmuseums übernahm. Nach der Feier fand ein Defilee der Truppen und der Kämpfer vor dem Armeekorpskommandanten General J u r i § i d statt. Nach dem Defilee wurde den Offizieren und Ehrengästen sowie den Teilnehmern ein Imbiß gereicht. Vor dem Eingang zur Kaserne hielten neben den beiden Soldaten auch zwei Burschen in der Kärntner Tracht mit Karabinern die Ehrenwache. • Gkkasion-Brillanten bei M. Ilgerjev sin. Juwelier, Gosposka 15. Verkauf auch S>i(n4iag, 30.?Rai ^rrresntle :|$flngfleii Wie nicht anders zu erwarten war, gab es heuer angesichts der verärgerten Stirn mung des Wettergottes im schönen Wonnemonat Mai ein verregnetes und kaum »liebliches« Pfingstfest. Am Pfingstsonn-tag vormittag hensehte drückende Schwü le. Schwarze, dräuende Wolken ballten sich über der Stadt. Um die Domkirche, die infolge der inneren Eingerüstung für die Abhaltung der Firmung nicht gerade geeignet war, gab es starkes Gedränge, das in der Kirche bei starker Depression noch fühlbarer war. Bald entlud sich unter Blitz und Donner ein Platzregen, der alle umliegenden Lokale sehr rasch m Paten und Firmlingen füllte, die sich in trockene Sicherheit bringen mußten, Ausflüge in die Umgebung wurden durch den Regen, der in den ersten Nachmittagsstun den sehr stark einsetzte, verpatzt, ebenso das Geschäft der Umgebungswirte, die nun schon seit einigen Wochen jeden Sonntag von der Mißgunst des ungnädigen Wettergottes verfolgt werden. Trotz des Regenwetters gab es in Maribor zu Pfingsten viele Hunderte von Besuchern aus dem benachbarten Deutschland, darunter auch viele höhere Funktionäre der NSDAP. Die Ausflüge in die Umgebung konnten nur per Kraftwagen erfolgen und litten viel infolge des trüben Wetters. 3n&uftrie- un5 (detoeribt-erstugniff« aller Qlrt werden in der diesjährigen Frühjahrsmesse in Ljubljana, die vom 3. bis 12. Juni abgehalten wird, vertreten sein. Ein abgerundetes Ganzes wird jedenfalls das Mobiliar bieten, aber auch Automobile, Autobusse und Motorräder, ferner weibliche Handarbeiten im slawischen Nationalstil, Tabakerzeugnisse, das Kleingewerbe und die Luftschutz-Ausstellung. Auf diese Weise wird auch die heurige Veranstaltung der Messeleitung ein interes santes und lebhaftes Gepräge erhalten. Zum Besuch der Mustermesse kann jedermann schon am 31. Mai nach Lujblja-na abreisen, aber auch später bis 12. Juni, wogegen die Rückfahrt am beliebigen Tage zwischen dem 3. und dem 17. Juni bewerkstelligt werden kann. Wer an der Kasse der Abfahrtsstation neben der ganzen Fahrkarte bis Ljubljana auch den gelben Sonderausweis zu 2 Dinar löst und die Mustermesse besucht, genießt auf Grund der alten Fahrkarte und des Eisen bahn-Sonderausweises die unentgeltliche Rückfahrt. m. Todesfälle. Im hohen Alter von 78 Jahren ist der Lokomotivführer Peter Türk gestorben. Ferner verschieden der 72jährige Privatier Franz J a k S e und der 50jährige Strafhausaufseher* L. BalenoviC. — Friede ihrer Asche! m. Ihren 50. Geburtstag feierte dieser auf Teilzahlung ohne Preiszuschlag. 3991'^^^^ die bekannte und tüchtige Chefin | dcr Rcstauratlon der Gambrinushalle Frau Fabrikslager von original engl. Akkumulatoren Sämtliche Ersatz-Reserveteile ^ für FORD und CHEVROLET. — Verlangen Sie unseren neuesten Katalog für »Ford« und >Chevrolet«l Großes, bestsortiertes Lager von: SpezlalVergasern für jede Marke und Type, AutomobQwerkzeuge, Reflektore, Zündkerzen, Amortisere, Brems- und Kupplungsbelag, Wagenheber bis 10 t, Kolben und -Rta' ge, Kabel, alle Arten Dichtungsmaterial, Auto-Öle, Ersatztefle für hydraulische Bremsen. 4510 AUTO-IMPORT. ZAGREB Tttghciier Potiver» san fieareicD Mmwoch, den 3!. Mal 1939. tierte. Trotz aller Bemühungen der Aerzte konnte das Mädchen nicht mehr gerettet werden. Die Staatsanwaltschaft hat die Obduktion der Leiche angeordnet, m. Mit dem Autocar durch die Crna go-ra und Südserbien. Der »Putnik« veranstaltet in der Zeit vom 10. bis 14. Juni einen Autocarausflug durch die romanti-sehe Crna gora und das landschaftlich einzigartige Gebiet Südserbiens. Ausgangspunkt dieser großen Ausflugsfahrt ist Dubrovnik, während sich das Endziel in Skoplje befindet. Das Gesamtarrangement stellt sich auf 1290 Dinar. Nähere Informationen im :^Putnik»-Rcisebüro in Manbor, wo die Anmeldungen bis zum 7. Juni entgegengenommen werden. m. Aus der Theaterkanzlei. Als nächste l^remiera geht am kommenden Freitag Verneuil-Rerrs zugkräftige Komödie »Eine ReiSe nach Venedig« in Szene. Die Regie fülirt Edo V e r d 0 n i k, während in den Hauptrollen Frl. Rasberger sowie Crno-bori, Rasberger, Verdonik und Standeker auftreten werden. Die Aufführung findet zugunsten der Schauspielervereinigung statt. m. Im Ferialheiffl in MartinSäca wird die Saison am 1, Juli eröffnet. Im ersten Monat d. J. vom 1. bis 28. Juli, werden die Knaben untergebracht, während vom 30. Juli bis 26. August die Mädchen ihren Einzug halten werden. Näheres über dieses immer mehr besuchte Schüler-Fe-rialheim beim Leiter der Mariborer Gruppe, Fachlehrer Ivan LavrenCiö, Smetanova ulica 32, III. Stock. m. Kurze Freude. Im vergangenen Monat entkam der Sträfling Ignaz K r a j n c aus der Mariborer Strafanstalt. Seine Frei heit war jedoch nur von kurzer Dauer, Krajnc wurde in der Nähe von Sv, Barbara festgenommen und in seine Zelle zurückgebracht. Mehrere Besitzer, die den Sträfling versteckt halten und ihn mit Lebensmitteln versorgt hatten, wurden zur Anzeige gebracht. m. Diebstahl. Der Privaten Marie Slem-sek wurde aus der Wohnung in der Mlin-ska ulica ein Geldbetrag von 330 Dinar entwendet. m. Kranzablöse. Anstatt eines Kranzes auf die Bahre des verstorbenen Brauerei-bes'tzers Jos. Tscheligi spendete Restau-ratpur S p a t z e k 200 Dinar für die An-titubefkuiosenliga in Maribor. Herzlichen Dank! Zu Pfingsten pflegen ganze Karawanen von Bergsteigern die Alpenhöhen aufzusuchen, um die beiden Feiertage, den Alltagssorgen entrückt, auf den Bergeshöhen zu verbringen. Heuer kamen die Berg Steiger nicht auf ihre Rechnung, da der Regen und die Temperatursenkung jedem die Freude am Ausflug verpatzten. Immerhin fanden sich auch in diesem unwirtlichen Wetter einige Unentwegte, die die traditionelle Pfingsttour auf die Berge mitmachen zu müssen glaubten. Aus Novo mesto begab sich Sonntag früh eine kleine Gruppe von sieben jungen Leuten nach Kamnik, um eine Tour auf die KoroSica zu unternehmen. Darunter waren auch der 18-jährige Gymna-f^iast N. S i ni 0 n i C, die 26-ifthnge Han-delsgeliilfin Maria Kos und der^n 14-jährige Schwester. Im Regen setzten sie den Weg fort und gelangten gegen Mit-trig auf die Velika planina. Das Wetter heiterte sich -auf und die Gesellschaft UNSER MEISTERFAHRER HOLTE SICH DIENTE Vor 1500 Zuschauern fanden am Sonntag auf dem Trabrennplatz in der Mira-marstraße in Zagreb die spannungsvollen Jubiläumsrennen des Zagreber Trab-rennvereines statt. Besonders lebhaft ging es beim Toto zu, doch wurde die Freude der Sportbegeisterten durch den Regen sehr getrübt. Es gab ärfterst scharfe Fa-voritkämpfe, in denen die Gespanne unseres Meisterfahrers Franz F i 1 i p i 5 drei Mal siegreich durch Ziel gingen. Belm »Triglav«-Rennen starteten sieben Pferde, von ' denen der 6jährige »0 r -1 0 f f« (Casanova Original II, Eigentümer Franz F { M p i 5 aus Maribor) als Erster durchs Ziel ging. Den »Kalimeg-dan«-Preis gewann ebenfalls Franz F i - Der heurige Weinbaukongreß, verbunden mit der Jahrehauptversammlung des Weinbauvereines für das Draubanat, wird diesmal in S m a r j e pri Jel§ah am 3. und 4. Juni abgehalten werden. Die J a h-reshauptversammlung beginnt kommenden Samstag um 17 Uhr und der K 0 n g r e ß am Sonntag um 9.30 Uhr. An der Tagesordnung des Kongresses stehen wichtige und gegenwärtig besonders aktuelle Weinbaufragen, so über die Wichtigkeit der Tafeltrauben, Uber die Weinbaugenossenschaften und über das Keltern ohne Zugabe von Zuk-ker. Gleichzeitig veranstaltet die Weinbaufiliale in Smarje einen W e i n -markt, verbunden mit einer Kostprobe, wobei die Besucher gelegen-heit finden werden, sich davon zu überzeugen, daß die Weinbautreibenden des Bezirkes Smarje einen ausgezeichneten Tropfen zu Veitern verstehen. Für den Sonntagnachmittag ist ein A u t o b u s- setzte den Weg fort, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Das Wetter verschlechterte sich jedoch bald wieder. Es setzte wieder Regen ein, der sich bald in ein immer heftiger werdendes Schneetreiben umwandelte. Der dem Schneefall begleitende Sturm wurde immer stärker, sodaß die drei Bergsteiger schließlich zurückblieben und erschöpft zusammenbrachen, während die übrigen nach stundenlangem Umherirren die Schutzhütte erreichen konnten. In der Schutzhütte auf der Ko-robica hatten sich gegen 25 Bergsteiger eingefunden, die sich sofort aufmachten, um die Zurückgebliebenen aufzusuchen. Die drei jungen Leute wurden halberfroren in die Schutzhütte gebracht, wo Simonis bald darauf verschied. Aus dem Sanntal brach auf die Nachricht vom Unfall in den Bergen unverzüglich eine Rettungsexpedition auf, um die Leiche zu Tal zu schaffen. AM SONNTAG IN ZAGREB DREI VERSIEGE. 1 i p i £ mit »J a n k o«. Den Höhepunkt der Rennen bildete das »Alfred Edier v. Roßmanith-Gedächtnisrennen«, an dem sich drei Gespanne beteiligten. Einen leichten Sieg errang wiederum Franz F i-1 i p i 6 mit seinem vielbewunderten Gespann »J a n k 0«—»0 r 1 o f f«. Das »Jadran«-Rennen gewann »Nelson-Viktor«, ein Hengst des Ljutomerer Züchters Alois S 1 a v i 5, während das Heat von »S a-M e r s« (Edo Funk, Zagreb) siegreich bestritten werden konnte. Es gab spannungsvolle Kämpfe in den Endfeldern, wobei sich die Pferde der Ljutomerer Zucht schön zu placieren vermochten. Die Rennen werden am 4. Juni um 15 Uhr fortgesetzt. ausflug nach Tinsko angesetzt, die Teilnehmer werden aber auch die Landwirtschaftsschule in Sv. Jurij bei Celje und Rogaska Slatina besichtigen können. Unser Weinbau befindet sich gegenwärtig in einer außerordentlich schwierigen Lage. Die hohen Erzeugungskosten, die geringen Absatzmöglichkeiten und die schweren Lasten, daneben aber noch die häufigen Wetterunbilden gestalten den Weinbau immer weniger rentabel. Deshalb ist im Interesse unseres Weinbaues, daß an der heurigen Veranstaltung in Smarje die Weinbauern in möglichst großer Zahl teilnehmen. Für die Weinbautreibenden ist es geradezu Pflicht, am Kongreß teilzunehmen, um auf diese Weise entschlossen für ihre Rechte und Forderungen einzutreten. Die Teilnehmer werden gleichzeitig Gelegenheit finden, den schönen Bezirk Smarje und die dortigen Weinbauverhältnisse kennenzulernen. P i r c mit seinem Motorrad einer Frau so scharf zur Seite aus, daß er in den Straßengraben stürzte. Hiebei erlitt er erhebliche Verletzungen. Es trat eine Blutvergiftung ein, die jetzt den Tod des Mannes nach sich zog. * Kranke Frauen erfahren durch ein Glas natürliches »Franz-Josek-Bitter-wasser ungehinderte, leichte Darmentlee rung. Reg. S. br. 15.485/35. 4m Cdie c. Trauung. In Brezje wurde der Angestente des Eisenwerkes in Sture Herr Ignaz Seiberl mit der Bcsitzerstochter Frau Pauline Rezar, geb. Kondol, aus Teharje getraut. c. 50 Geburtstag. Dieser Tage beging der hiesige Kaufmann Herr Alois D r o-f e n 1 k seinen 50. Geburtstag. Der Jubilar, der in St. jurij an der Südbahn geboren wurde und sich während dem Welt kriege in Celje selbständig gemacht hat, erfreut sich hier allgemeiner Beliebtheit und Wertschätzung. c. Schülerkonzerte. Die herkömmlichen Schlußkonzerte der Musikschule der »Glasbena Matica«, die alljährlich im Stadttheater stattfinden, beginnen heuer am 31. Mai und erstrecken sich über drei Abende (31. Mai, 1. und 2. Juni), jedermann ist herzlich zum Besuche eingeladen. Eintritt frei. c. Kino Metropol. Heute, Dienstag, zum letztenmal »Der Edelweißkönig«. Die Kenner des Romans werden ihre Freude haben. Selbst Ludwig Ganghofcr hätte gewiß ein großes »Danke« gesagt. Aber auch die Anhänger des guten Volksfilmes dürften dieser Peter-Ostermayer-Expedi-tion ins Revier der Schmuggler ihren Bei- »Mariborer Zeitung*: Nummer 122. Huuilam TMaUt REPERTOIRE. Dienstag, 30. Mai: Geschlossen. Mittwoch, 31. Mai um 20 Uhr: »Der Zer-rfasene«. Ab. C. Donnerstag, L Juni um 20 Uhr: »Nummer 72«, Ab. A. Feritag, 2. Juni um 20 Uhr: »Eine Reise nach Venedig«, Premiere. Zugunsten der Schaufpiclervereinigung. SamStag, 3. Juni um 20 Uhr: »Der Zerrissene«. Ab. D. Im-Hikc Burg-Tonkino. Premiere des Spitzenfilms der tschechischcn Produktion »Das Kreuz am Bache« mit der bekanntesten tschechischen Darstellerin Jirma Stepnic-kova sowie mit Viteslav Vejrazka und Mirko Elias in den Hauptrollen. Eine mitreißende Handlung, dem der bekannte Ro man von Karilina Svetja zugrunde H^gt. Die Musik stammt von Miroslav Ponc, Espianade-Tonkino. Der ausgezeichnete, wunderschöne. Wiener-Film »Die kleine Prinzessin Sissy« mit Traudl Stark, Hansi Knoteck, Gerda Maurus und Paul Hörbiger. Ein prächtig ausgestatter, lustiger Film aus dem lebesnfrohen und sorglosen Wien, voll Wiener Humor, Wiener Stimrnung, Musik und Frohsinn. Ein wirklich entzückener Film für jedermann, für Jung und Alt. Union-Tonkino. Heute Dienstag der zweite Teil des Monumentalfilms »Jim aus dem Dschungel« nach dem Roman v. AI. Raymond. Es ist dies der sensationellste Film der letzten Zeit. Der unerschrockene Held Jim leistet bravuröse Taten, die die Zuschauer in staunende Bewunderung versetzen. Eine unendliche Reihenfolge des bunt bewegten Lebens in der Wildnis übt mit ihrer faszinierenden Exotik einen mächtigen Einfluß auf den Zuschauer aus, so daß dieser Dschungelfilm als der hervorragendste in seinem Genre gilt. Die Hauptrollen feilen sich die Publikiims-iieblinge Grant Withers und Bettv lane Rhoden. 3(potllefenna(f)((ffen't Bis Freitag, den 2. Juni, versehen die Mariahilf-Apotheke (Mag. pharm. König) in der Aleksandrova cesta 1, Tel. 21-79, und die St. Antonius-Apotheke (Mag. pharm. Albaneze) in der Frankopanova ulica 18, Tel. 27—Ol, den Nachtdienst. Mittwoch, 31. Mai. Ljubljana, 12 PI. 18 Jugendstunde. 18.40 Vortrag: Jugosl. Steuerwesen. 19 Nachr., National Vortrag. 20 Oper. — Beograd, 17 Volkslieder. 18.15 RO. I9..30 Nationalvor-trag. 20 Oper. — Beromünster, 1R.30 Alte Musik. 19 Vortrag. 20.10 Heimaiabend. — Budapest, 18.15 Konzert. 10.30 Vortrag. 21.40 Zigeunermusik, — Mailand, 19.25 PI. 21 Komödie. — Straßburg, 17.20 Gesang. 19.30 PI. 20.30 Sinfoniekonzert, — Paris. 18.05 Violinkonzert. 19.45. PI 20.30 Oper. — London, 19.15 Konzert. 21 Tanz musik.--Rom, 19.25 PI. 21 Sinfonie- :konzert. — Sofia, 18 Volksiiielodlen. 19.30 »Rigoletto«, Olper von Verdi. — Prag, 18 Vortrag. 18.30 Konzept. 20 Bunter .\bend. — Leipzig, 18 PI. 19 Gesang. 20.15 >.Un-verhofftes Begegnen«, Oper v^on Haydn. — München, 17.10 Konzert. 19 Bunter Melodienreigen. 20.10 Tanzabend. — Wien, 16 Konzert. 18 Vortrag. 19 Lieder. 20.15 Bunter Abend. — Berlin, 18 PI. 19 Hörspiel. 20.15 Kammernnvsik. mmmmmmmmmmmmmmmmtmm fall nicht versagen. An der Spitze der unvergeßliche Siegfried des »Nibelungcn«-Filmes: Paul Richter. Ihm zur Seite steht Hansi Knoteck, voll Zartheit in ihrem Lieben. In deutscher Sprache. c. Kino Dom. Bis Donnerstag der Aben tenuerfilni »Petroleum« mit Irene Dünne. — Ab Freitag »Zaza«, ein großer Liehes-filmt mit Claudette Colbert und Herbert MarshaH. S)rr öiedjäOrioe QBeinDau- fongre^ AM 3, UND 4. JUNI IN SMARJE PRI JELSAH. -- JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DES WEINBAUVEREINES. — WEINMARKT UND KOSTPROBE. — * Gambrinushalle. Schönster Garten in Maribor eröffnet. Stets frisches Tscheligi-Bier, Weine aus Pekre, vorzügliche Küche. Es empfiehlt sich RaCiä. 4548 * Schwächliche, Blutarme und Rekonvaleszent« machen wir aufmerksam, daß der berühmte »Serravallo« China-Wein mit Eisen, über welchen sich bereits mehr als 10.000 Aerzte lobend geäußert haben, in allen Apotheken erhältlich ist. Reg. S. 3290. 24. II. 1933. 4261 m. Unfallschronik. Die dreijährige Ar^ tenstochter Marie S o k o I o w aus Sv. jurij verschluckte beim Spiel eine Haarspange. — In Pobrezje überschüttete sich der l J^jährige Tischlerssohn Drago N e-r a t mit siedender Milch und trug hiebei gefährliche Verbrühungen am Gesicht davon. — In der Trza§ka cesta stürzte der 13jährige Franz R o b i n § a k derart unglücklich vom Fahrrad, daß er Prellungen an beiden Beinen erlitt. — Die Verletzten wurden ins Krankenhaus überführt, m. Zwei Autocarausfflüge des »Putnlk«. Das Reisebüro »Putnik« veranstaltet Sonntag, den 4, Juni eine Rundfahrt um das Pohorje-Gebirge. Fahrpreis 65 Dinar. — Am 6. Juni findet eine Sonderfahrt nach Graz statt. Fahrpreis 100 Dinar. Die Anmeldung möge ehebaldigst vorgenommen werden. m. Tödlicher Straßenuntell, Bei HocSe wich der 33jährige Eisenbahnschlosser A. 3:od In den Sergen IM SCHNEE UND REGEN IN DEN SANNTALER ALPEN ERFROREN. »Marfcolw 122. Mtttwoch, dM 31. Mal 1030. Jius der Sportwelt S)opprlftart „TRariDord" in £iu&l{ana BIN SIEG UND EINE NIEDERLAGE DES LNP-MEISTERS. — »LJüBLJANA« GEWINNT DEN DR. KÖSTL-POKAL. In Ljubljana wurde zu den Pfingstfei-ertagen ein Fußballturnier absolviert, an dem sich auch der Fußballmeister von Slowenien, der ISSK Maribor, beteiligte. Am ersten Tag trat »M a r i b o r« gegen die Auswahl von Ljubljana an und mußte mit viel Pech eine knappe 1 : 2 (1 : 2)-Niederlage In Kauf nehmen. Ausschlaggebend war vor allem der tiefü Boden, mit dem sich die heimischen Spieler weit besser abgefunden hatten. Im zweiten Spiel schlug die Llgaclf des SK L j u b I j a n a den Sportklub »R a p 1 d« aus Qraz mit 8 : 1 (5:1). Tagsdarauf traf »M a r 1 b 0 r« mit den Grazer Gästen zusammen und fertigte diese nach flotten Kampf mit 4 : 2 (1 : 2) ab. Die Grazer kamen zunächst mit 2 : 0 in Führung, doch zog »Marlbor« nicht nur gleich, sondern erzielte mit zwei weiteren Treffern noch einen namhaften Vorsprung »Maribors« Mannschaft gefiel an beiden Tagen sehr gut und wurd« auch mit einem Sonderpreis, gesflftet vom Turnierveranstalter »Ljubljana«, ausgezeichnet. Im Schlußspiel behielt die Ligaelf des SK Ljubljana Über die Auswahl von Ljubljana mit 7 : 3'(4 : 2) die Oberhand und gewann damit den vom Obmann des LNP Dr. K ö 8 t I gestifteten schönen Pokal. 3:2-6(eg geoen Italien JUGOSLAWIEN—BELGIEN UND DEUTSCHLAND—ENGLAND IM SEMIFINALE DES DAVIS-CUP. ten Tag schlug Menzel den Schweden Schröder, während Henkel das Match kampflos dem Schweden überließ. Jugoslawiens Semifinalgegner Belgien siegte in Brüssel gegen Nor-wegen mit 4 ; 1. Lacroix und Nayert gewannen die beiden ersten Einzelspiele und auch das Doppel, während sie am letzten Tag efin Einzel abgaben. Der Terminverlosung zufolge wurden zu Pfingsten die Spiele des Viertelfinale der Europazone des Davis-Cup zu Ende geführt. Jugoslawien schlug Italien mit 3 : 2. Belgien gewann gegen Norwegen mit 4 ; 1, Deutschland schaltete Schweden mit 3 : 2 aus und England übertrumpfte Frankreich gleichfalls mit 3 : 2, sodaß in der oberen Hälfte Deutschland— England und in der unteren Jugoslawien und Belgien im Halbfinale aufeinandertreffen. Schon heute werden Jugoslawien und Deutschland als die Gegner der europäischen Endrunde angesprochen. Nach dem 1 : 1 am ersten Tag gewannen Jugoslawiens Vertreter P u n C e c und M i t i das Doppel gegen Italiens Paar Taroni-CucelH glattweg mit 6 : 2, 6 : 2, 6 : 0. Der Kampf dauerte nicht einmal eine .Stunde, derart kraß trat die Ueberlegenheit des jugoslawischen Paares zu Tage. Weit dramatischer gestaltete sich der letzte Kampftag. Im ersten Match unterlag M 1 t i c überraschend gegen de S t e f a n i, den er bekanntlich bereits zweimal geschlagen hatte. Der Italiener siegte mit 6 : 1, 6 : 4, 4 : 6, 6 : 3, wobei Mitic allerdings auch gegen die Schiedsrichter sowie gegen das Publikum anzukämpfen hatte. Da dadurch der Stand wiederum auf 2 : 2 ausgeglichen war. wurde dem nachfolgenden Match zwischen P u n ö e c und C a n a-p e 1 e ein umso größeres Interesse entgegengebracht. Der Kampf nahm auch äußerst dramatische Formen an und es dauerte volle 80 Minuten, bis es PunCec gelang, in dem ohrenbetäubenden Lärm mit 13 : 11 den ersten Satz an sich zu bringen. Pun^ec erreichte nun seine Höchstform und lag in wenigen Minuten mit 5 : 0 in Führung, um dann den zweiten Satz mit 6 : 1 zu gewinnen. Auch äm dritten Satz führte PunÖec mit 3 : 1 und dann mit 5 : 3, als der Schiedsrichter beim Stand 5 : 4 für PunCec den Abbruch des Kampfes — wegen Dunkelheit forderte und auch durchsetzte. Das Match wurde erst am gestrigen Montag weitergeführt. Canapele holte auf und vermochte schließlich mit 8 : 6 auch noch den Satz an sich zu reißen. PunCec war somit gezwungen, noch einen vierten Satz zu spielen, den er auch glattweg mit 6 : 3 und damit den entscheidenden dritten Punkt für Jugoslawien gewann. Das Endresultat lautet somit 13 ; 11, 6 : 1, 6 : 8, 6 : 3. Die größte Ueberraschung der Runde war das Ausscheiden Frankreichs, das in Wimbledon von England mit 3 : 2 geschlagen wurde. In Berlin gewann Deutschland gleichfalls mit 3 : 2 gegen Schweden Menzel-Hultmann 6 : 0, ß : 2, 6 : 1, Hen-kel-Schrrtder 5 t 7, 3 : 6, 6 ; 3, 8 : 6, 6 : 3, Schrftder-Rollson gegen Henkel-Metaxa 6 : 2, 1 : 6, 6 : 3, 6 :-3l Am letz- 3Drltrrife JSuniec' PunCec wird im Oktober eine große Weltreise antreten, die sechs Monate dauern wird. Der jugoslawische Tennismel-ster startet in Nordamerika, fährt von dort nach Australien, wo er alle großen h*-tematlonalen Toumiere bestreiten wird. Reist dann weiter zu den Tennismeisterschaften von Indien und schließt seinen Ausflug mit einem Start bei den ägyptischen Turnieren. Er wird erst Im März 1940 zurückkehren. Oonllfoc 3u96anfi»iele Vinkovci: Bata (Borovo)—Gradjanski (Zagreb) 3:2. Suiak: HAäK—Grion (Pola) 7:1, Haj-duk (Split)—Orient 2:0. Budapest: Bocskay—Szolnok 3:1, Phö-bus—Elektromos 2:1, Ferencvaros—Szir-ketaxl 6:1, Kispest—Nemzeti 6:1, Hiinga-ria—Siegend 6:t, Ujpest—Budafok 9:0. Fußballtreffen Holland — Jugoslawien. Am 11. Juni soll in Amsterdam zwischen den Fußballauswahlmannschaften von Holland und Jugoslawien ein Länderspiel ausgetragen werden. Diesbezügliche Verhandlungen sind im Gan^e. Jubiläum der Zagreber Eisenbahner. Der Zagreber Eisenbahner-Sportklub »2 e 1 j e z n i C a r« feierte zu den Pfingsten sein 25-jähriges Bestandesjubillum, aus welchem Anlaß er ein Fußballturnier veranstaltete. Es spielten: Vienna—Zeljez nißar 3 : 0, 2AK (Subotica)—Gradjanski 1:1, Vienna—Gradjanski 3 : 3, Äeljez-niöar—ÄAK 4 : 1. 31&fc&lu| Oer 6er&ien-?hin5falDrt PROSINEK GEWINNT DEN EHRENPREIS S. M. KÖNIG PETER IL — 1100 KILOMETER IN SECHS ETAPPEN ZURÜCKGELEGT. Mit der sechsten und letzten Etappe Kragujevac—Beograd wurde die erste Radnindfahrt durch Serbien am Sonntag zum Abschluß gebracht. P r o s 1 n e k (Zagreb) hatte sich einen derart großen Vorsprung gesichert, daß er sich auf der letzten Teilstrecke nicht mehr auszugeben brauchte, Etappensieger wurde P o k u-p e c (Zagreb) vor Prosenik, Tudose (Ru mänien), Lavrih (Beograd) und Qrgae (Zagreb). Die Fahrer, die nun in sechs Etappen insgesamt 1110 Kilomet. zurückgelegt hatten, wurden in Beograd stürmisch begrüßt. Die Siegerliste lautet: 1. Prosinek August (Zagreb) 34:24.22 2. Grgac Stjepan (Zagreb) 23:41.28. 3. Lavrih Karl (Beograd) 23:52.28. 4. Tudose K. (Rumänien) 35.02.40. 5. Pokupec Ivan (Zagreb) 35:04.07. 6. Christea Dlnu (Rumänien) 35:16.26 7. Veljkovid R. (Beograd) 35.23.31. 8. Erdely D. (Borovo) 35:26.16. 9. Peternel Ivan (Ljubljana) 35:28.26. 10. PenCev Nikola (Zagreb) 36:30.15. Der Gesamtsieger Prosenik erhielt den von S. M. König Peter IL gestifteten Pokal sowie eine Reihe weiterer Ehrenpreise, die einen Gesamtwert von über 20.000 Dinar darstellen. Auch die übrigen Fahrer wurden mit wertvollen Trophäen bedacht. Wie verlautet, soll die Rundfahrt, die von der Beograder Presse sowie vom Rundfunksender Beograd veranstaltet wurde, auf das gesamte Staatsgebiet erweitert werden. OlympfaDaud der Sinnen BESUCH IM FINNISCHEN SPORTINSTITUT VIERUMXKI. — BIOLOGISCHE ERNXHRUl^O »VERHILFT ZUR OOLDMEDAILLE«. Der finnische Sportverein hat ein nordisches Sommerlager für Sportlehrer in Vierumäki eingerichtet. Dieses Lager ist eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges und gibt eine Vorstellung von den Vorbereitungen Finnlands für die Olympiade. Die Olympiade ist für Finnland eine ganz besondere Angelegenheit und es ist kein Wunder, daß das Land für das grosse Sportfest des Jahres 1940 rüstet. Es war in Stockholm im Jahre 1912, daß Finnlands Jugend zum ersten Mal ihre nationale Kraft zum Bewußtsein kam. Finnland litt damals schwer unter der Fremdherrschaft des Zaren und Sportvereine waren in Finnland entweder verboten oder schief angesehen. Der Sieg, den trotzdem bei der ersten Olympiade Hannes Kohlemainen davontrug, wirkte wie eine Fanfare im ganzen Land. Bei den Spielen in Antwerpen im Jahre 1920 war Finnland bereits frei. Der junge finnische Staat sandte Männer, deren Namen im •Handumdrehen weltberühmt wurden: Paa vo Nurmi, sodann sein Nachfolger, deren Namen gleichfalls nicht nur in Sportkreisen einen glänzenden Klang gewonnen haben -- Järvinen, Lethinen, Salminen, Iso Hollo. Vierumäki liegt in der Nähe der sportbekannten Stadt Lahti, auf einer Anhöhe von 100 m über dem Meeresspiegel. Es ist eigentlich einer der unzähligen Sandhügel, die sich zwischen Seen und Urwäldern in ganz Finnland erheben. Diese Anhöhen sind mit wunderbaren gradstäm-migen Tannen bewachsen, die ^oft eine Höhe von 20 m erreichen und sich sanft und geschmeidig im Winde wiegen. Gras fehlt so gut wie vollständig. Die Luft ist aber für Sporttraining die denkbar beste und gesündeste. Ringsherum liegen kleine Seen, die sich zu einer richtigen Perlenkette vereinen. Unzählige Quellen rauschen durch den Wald. Man befindet sich in einer Natur, die so herrlich und unberührt ist, wie am ersten Tag. Der einzige Laut, den man vernimmt, ist das or- gelartige Brausen des Windes den Baumwipfeb). Jeder, der zum ersten Mal hierher kommt, wird von der Eigenart der Landschaft bezaubert Ehi geräumiges Gebiude dient als Wohnplatz für Sportlehrer und die trainierende Jugend. Das Haus ist spartanisch einfach, aber zugleich nach den Gesundheitsgrundsätzen der Neuzeit eingerichtet. Es beherbergt Speisesäle, Klubräume, ekien Bibliotheksaal und Turnhalle und einfache Schlafräume, die außer einem Kleiderschrank und einem Spiegel nichts enthalten, dafür aber luftig und gesund sind. Die Temperatur wird dank einer ausgezeichneten Ventilation ständig auf der gleichen Höhe gehalten. Es riecht nach Sauberkeit, denn der Boden wird täglich gescheuert und gewaschen. Man spürt keinen Tabakgeruch, denn die meisten Einwohner verabscheuen das Rauchen. Eine Schar wettergebräunter, stets gut gelaunter junger Leute tummelt sich vor dem Hause. Es sind zunächst etwa 30 jun ge Leute. Man erwartet jedoch im Hochsommer einen Besuch bis zu 150. Sie schäumen über vor Lebenslust, wozu das dauernde Duschen in den Baderäumen nicht wenig beiträgt. Ein Kapitel für sich ist die Beköstigung. Die ganz modern eingerichtete Küche steht unter der Aufsicht einer wissenschaftlich ausgebildeten Hausmutter,-denn die Ernährung ist beim Sporttraining außerordentlich wichtig. Der Speisezettel ist nach den neuesten Errungenschaften der biologischen Forschung zusammengestellt. Es wird viel Grütze abwechslungsreich zubereitet, vorgesetzt, denn Grütze, so hat ein Sportlehrer scherzhaft gesagt, verhilft zur Gold medallle bei der Olympiade. Das erste Frühstück wird um 8 Uhr serviert und be steht aus Tee, mit Butter und Brot. Um 11.15 Uhr folgt ein zweites «frühstück: Butter, Brot, Milch und Grütze. Um 2 Uhr schwacher Kaffe mit getrockneten Brot-* Scheiben. Um 5.15 Uhr wird — man staune nicht — zu Mittag gegessen, wobei das Essen aus einer Fischsuppe, Grütze, Milch und Kartoffeln in Sahne besteht. Milch ist das bevorzugte Qetrtnk, wie Grütze aller Art die bevorzugteste Speise ist. Das ganze Institut steht unter der Ober aufsieht von Dr. Haikki Savolalnen, dtt zugleich Arzt und Weltmeister im Frei-" turnen ist. Das berühmte schwedische Smörgas-Brot mit seinen vielen bekannten Gerichten ist nach der Meinung Dr. Savolainens Feind Nr. 1 der Trainingsleute. FuBballtilfnIer In Beograd. In Beograd wurde zu den Pfingstfeier-tagen ein Fußballturnier absolviert, das folgende Ergebnisse zeitigte: BASK—BSK 3 : 2, Jugoslavija—Hannover 4 : 3, Ju-goslavija—^BASK 2:1, Hannover—BSK 3 : 2. Das Fußball-Länderspielt Jugoalawien— Italien am 4. Juni in Beograd leitet Langenus (Belgien). Wie aus Mailand dazu berichtet wird, kommen aus Italien etwa 2000 Schlachtenbummler «um Beograder Landerkampf. Niederlage der Zagreber Rhiger in Bologna. Freitag abends traten die Ringer der Zagreber »Croatia«, verstärkt durch de Lucca vom Zagreber »Herkules«, zu einem Freundschaftskampf gegen die Meistermannschaft Italiens »Virtus« (Bologna), an. Italiens Ringer gingen aus dem Freundschaftskampf überlegen mit 6:1 Punkten als Sieger hervor. Den einzigen Sieg für die Croatia-Rlnger erfocht Metzner im Halbschwergewicht. Neuer französischer Fußballmeister. Mit zwei Spielen wurde gestern die französische Fußballmeisterschaft zu Ende geführt. Der FC. Straßburg schlug den »Olympique« aus Marseille mit 1:0, während »Sete« den »Racing« aus Paris mit 5:0 niederrang und damft Meister von Frankreich wurde. Jaipan nkht beim Winter-Olympia 1940i Der Japanische Athletikverband beschloß, an den Olympischen Winterspielen 1940 in St. Moritz nicht teilzunehmen. —^ BertigHcii einer Teilnahme an den Som- 1 I Mittwoch, den 31. Mal 1939. 7 fWUrtbOfer Zelhtug« Nwimter 172. merspielen In Helsinki wurde noch kein Beschluß gefaßt. Es ist aber wenig wahr scheinlich, daß sich Japan an den Spielen in Helsinki beteiligen wird. Polen — Belgien 3:3. In Lodz wurde am Sonntag der Fußballkampf Polen — Belgien zur DurchfOh rung gebracht, der trotz größter Anstrengungen mit 3:3 (2:1) unentschieden schloß. Die Polen waren zu Beginn die bessere Mannschaft, während sich bei den Belgiern das Hinterspiel in großer Form befand. Bologna — Fußballmeister von Italien. In der italienischen Fußballmeisterschaft wurde am Sonntag die letzte Runde absolviert, die folgende Resultate brachte: Triestina—Juventus 1:1, Luche-se—Liguria 3:1, Modena—Milano 2:2, Roma—Novara 3:0, Napoll—^Lazio 0:0, Ambrosia—Bologna 2:0, Llvorno—Geno-va 1:0, Torino—Bari 2:1. Bologna holte sich mit 42 Punkten den Meistertitel. Es folgen in der Tabelle Torino mit 38, Ambrosiana mit 37, Genova mit 35, Roma, Liguria und Napoli mit je 31, Juventus mit 29 Punkten usw. Büdtßtstiiöii b. Geschäftliche Briefe des Privatmannes, Handwerkers und Kaufmannes. Hilfsbuch zur Gestaltung wichtiger Briefe, — Eingaben und Anträge an Gericht und Behörden aller Art. Von Dipl.-Kfm. Alfred Römer. 84 Selten. Kartoniert RM 1,80, Falken-Verlag Erich Sicker, Berlin-Schil-dow. — Dem Handwerker und Kleingewerbetreibenden nützt alle Tüchtigkeit und alles Streben nichts, wenn er dem kaufmännischen Teil seiner Arbeit nicht gewachsen ist, insbesondere dem Schriftwechsel, der in der modernen Wirtschaft einen immer größeren Raiim einnimmt. Hier helfend einzugreifen, ist die Aufgabe vorliegenden Buches, das umfassend und gründlich alles Erforderliche behandelt. So bietet dieses Buch wertvolle Hilfsquellen im geschäftlichen Leben für Jedermann. Mancher Mißerfolg und mancher Verdruß bei der Abwicklung von Geschäften könnte vermieden werden, wenn sich jeder, den es angeht, dieser Ratschläge bedient. yuuAxfL^i» fturdein&u^ 6er 6taatöpapiere WOCHENBERICHT DER BEOGRADER BÖRSE. Effekten: Die letzte Woche ist im Zeichen einer ziemlich flauen Tendenz verflossen. Die Staatspapiere haben in dieser Woche wieder das verloren, was sie in der Vorwoche im Kurs gewonnen hatten. Die feste Tendenz, die Ende der Vorwoche angehalten hat, war nur von kurzer Dauer. Sonst hat sich die Lage an der Börse nicht geändert. Nachfrage von privater Seite hat sich nicht bemerkbar gemacht. Der Hauptankäufer von Staatspapieren war wieder die staatliche Hypothekenbank. Größere Angebote In Waren wurden nur In 6proz. Beglukobllgationen und 6proz. Forstobligationen verzeichnet. Die Dollarpapiere, die in der letzten Zeit eine sehr feste Tendenz aufwiesen und erwarten ließen, daß mit ihnen gute Geschäfte getätigt werden können, sind im Kurs ebenfalls auf das frühere Niveau zurückgekehrt. Der Umsatz In Effekten war in der letzten Woche wieder ziemlich durchschnittlich. Im Vergleich zu der Vorwoche sind alle Staatspapiere In Bezug auf ihren Kurs etwas zurückgegangen. Vergleicht man die Kurse der Staatspapiere, die am Ende der letzten Woche verzeichnet worden sind, mit denjenigen, die Ende der Vorwoche an der Beograder Börse notiert wurden, so ergibt sich das folgende Bild: 19. Mai 26. Mai Kriegsschadenrente 459.50 457.00 7-proz. Investitionsanleihe 101.00 100.50 4-proz. Agrarobligationen 61.00 60.50 6-proz. Beglukobllgationen 89.00 88.55 6-proz. dalm. Agraroblig. 87.50 86.50 6-proz, Forstobligationen 85.50 85.00 8-proz. Blalranleihe 102.50 101.00 7-proz. Blairanleihe 93.25 91.50 19. Mai 26. Mal 7-proz. Seligmananleibe 101.00 100.00 7-proz. Stabilisationsanl. 100.00 100.00 Der Gesamtumsatz In Effekten betrug m der verflossenen Woche 6,001.487 Dinar und war um 1,224.025 Dinar niedriger als in der Vorwoche. A k t i e n : Die Aktien der N a t i o-n a 1 b a n k sind im Laufe der letzten Woche fast kaum notiert worden. Es wurden insgesamt K) Stück zum Kurse von 7450 Dinar getätigt Der Kurs der Aktien der Privilegierten Agrarbank ist unverändert geblieben. Große Stücke wurden im Laufe der Woche nur in Geld zum Kurse von 217 notiert. Devisen. Das P f u n d S t e r-1 i n g wurde ständig zu 258 Dinar getätigt (insgesamt 40.000). Die Gle ar i ng-m a r k notierte ständig 1380 Dinar. Die griechischenBons verloren einen halben Punkt (von 31.50 auf 31). Die Devise Prag verzeichnete Ende der Woche 143.50. Der Gesamtumsatz der Vorwoche betrug 22,557.270 Dinar und war um 5 Millionen 375.102 Dinar höher als in der Vor woche. Die Angestellten der Brauerei Tscheligi in Maribor geben die traurige Kunde vom Hinscheiden ihres hochverehrten, gütigen Chefs, des Herrn Josef Tscheligi ftrauerel- und RealltSienbesItzers der Montag früh im hohen Alter von 87 Jahren sanft im Herrn entschlafen ist. Die irdische Hülle des teuren Dahingeschiedenen wird Mittwoch, den 31. Mai um 16 Uhr im Trauerhause in der Oregorciceva ulica 29 eingesegnet und in der Familiengruft am Kalvarienberg in Pekre beigesetzt. Wir werden unserem geliebten Chef immer ein dankbares Andenken bewahren I Maribor, den 29. Mai 1939. Eil luzK Lth» itaR iliili? ROMAN VON HANS JOCHEN VON PLEHWE Copyrlsht 1937 by Aufwärts*Verlas, Berlin SW 68 56 »Ich möchte Doktor Birk nicht wiedersehen«, sagte Quitt langsam. >Ich habe damals, als ich mich verlobte, mit ihm gebrochen. Er muß denken, daß ich ihn in seiner höchsten Not allein ließ; er wird mir das nicht verzeihen. Ich will nur durchsetzen, daß er seine Freiheit wieder erlangt,.daß er ein neues Leben beginnen kann — mehr will ich nicht.« Trotz ihrer Sorge und Unruhe kann Frau Birk nicht anders, als dieses junge Mädchen grenzenlos erstaunt, ja, ungläubig anzusehen. Sie fühlt, daß sie die Wahrheit sagt — und diese Offenheit ist ihr unverständlich. Mit einem Male empfindet sie es wie einen heißen Stich, der durch den eiskalten Mantel von Haß, der ihr Herz umgibt, hindurchdringt: wie uneigennützig, mit wieviel Opfermut, der für sich selber keinen Lohn will, ihre Gegnerin den Kampf um das Glück des geliebten Mannes führt. »Es ist ja nicht so wichtig, ob Peter Birk vor dem Scheidungsrichter recht oder unrecht bekommt. Es ist wichtig, daß er wieder frei wird; auf das Wie kommt es nicht an.« Quitt spricht es mehr zu sich selber als zu der Frau gegenüber, die ihr Hirn nach einem Ausweg zermartert, wie sie Sieg und Erfolg wieder auf ihre Seite zwingen kann. »Ich habe Ihnen jetzt gesagt, was ich zu sagen hatte«, schließt Quitt und macht sich zum Gehen fertig, »Ich kann nicht verlangen, laß Sie mir scioit Antwort geben. Wann bitte — wann wollen Sie mir sagen, wie Sie sich entschieden haben? Morgen? Frau Birk erhebt sich mühsam, irgend- wie erdrückt von der Übermacht des Rechts, das gegen sie aufgestanden ist. »Ich bitte Sie, Fräulein Petersen, sich morgen abend um acht Uhr bei mir einzufinden, wenn es Ihnen paßt. Ich bin von meinem Sturz vorhin noch zu benommen, um Ihre Vorwürfe so zurückweisen zu können, wie ich es für nötig halte. Morgen abend werden wir klären, was zu klären ist!« 4> Barbara fühlt sich nicht sehr wohl an ihrem Tisch direkt neben der Tanzfläche im Etablissement »Parasol«, wo sie niU Herrn Direktor Sindermann eben sehr gut soupiert hat und nun bei einer Flasche sitzt. Der Direktor sieht im Abendanzug etwas besser aus als in Hut und Mantel; aber Barbara kann es doch kaum ertragen, seinem fleischigen, blassen Lebemannsgesicht und vor allem dem verschwommenen Blick seiner gierigen Augen zu begegnen. Seine Hände sind klein und fett, mit wurstförmigen Fingern, und auf dem Rücken sehr beharrt. Vielleicht sind sie das Furchtbarste an dem ganzen Mann; Barbara schaudert zusammen, wenn sie sich vorstellt, daß diese Hände einmal Macht über sie gewinnen könnten. Aber hat sie sich nicht schon in gewissem Sinne in Direktor Sindermanns Hände begeben? Bedeutet der Vertrag nicht, den sie vorhin abgeschlossen hat und dessen Unterzeichnung sie jetzt feiern, daß diese furchtbaren Hände in ihr Leben eingegriffen haben, um ihm eine andere Richtung zu Barbara erhebt ihr Sektglas und leert es mit einer Gier, die der Direktor schmunzelnd beobachtet. Sie will jetzt nicht darüber nachdenken, daß sie. . , ja, daß sie ihre Kunst und damit sich selber an diesen widerlichen Menschen verkauft hat. Mit welcher grauenhaften Sinnlichkeit er sich die Lippen leckt, als er ihr jetzt ins Gesicht sieht, das vom Wein und der Hitze im Raum gerötet Istl Mit welcher plumpen Vertraulichkeit er ihr Glas ergreift, um es von neuem zu füllen! Mit diesem Menschen, Barbara, mit diesem Zerrbild eines Menschen, hast du einen Vertrag geschlossen, der ihm für die nächsten zwei Jahre die Früchte deines künstlerisclien Schaffens sichert! Und will er iilchi vielleicht noch mehr von dir, als daß du das Etablissement «Parasol« durch Ausmalung verschönen und seine Reklame durch schmissige Propagandabilder zugkräftiger gestalten sollst? War die Summe im Vertrag nicht vielleicht darum so hoch, Barbara, weil du ein schönes Mädchen bist, spröder und deshalb reizvoller als die auf getakelte und geschminkten Dämchcn, die sich da mit ihren Partnern vor Herrn Direktor Smdermanns feucht blickenden Augen hin und her bewegen? Das Saxophon lacht eine höhnische Kadenz. Die Tanzenden zucken enj^ umschlungen we in einer rhythmischen Besessenheit auf und ab, ihre Gesichter sind wie die Gesichter Betrunkener unbeherrscht und ohne Zucht. Die Scheinwerfer strahlen rote, grüne, veilchenblaue Lichtfontänen über die wogende Menge der Paare; jedesmal nach der blauen Flut kommen fünfzehn Sekunden der Dunkelheit, ehe sich wieder der rote Schein wie von naher Feursbrunst über den Saal ergießt. Man hört viel Kreischen und Lachen während dieser kurzen Dunkelheit, die eine besondere Attraktion des Internationalen Tanzvarietes »Parasol« darstellt. »Nein, danke, ich habe genug, Herr Direktor. Schenken Sie mir nicht noch ein mal ein!« sagt Barbara und hält ihr Glas fest. Direktor Sindermann lacht mit breiten, wulstigen Lippj'-; und 'egt seine wid.'.--liehe Hand auf Ihren Arm. »Sie müssen noch trinken, kommen Sie doch — nur noch ein Glas!« Barbara zieht ihren Arm von der Berührung zurück, ruckartig, wie man ein giftiges Reptil zu meiden sucht. iVn diso!« grillst Hvr Sindorninnn und das im Stich gelassene Glas von neuem. »Ich lege immer Wert darauf, mit meinen Angestellten gutzustehen, Fräulein Uthmöller — und ihnen auch persönlich näherzukommen«, sagt Herr Sindermann und kneift das Auge wie absichtslos zu, daß man es für ein vertrauliches Zwinkern halten kann, wenn man will. Barbara beachtet diese Geste nicht, sie hat nur den einen dringenden Wunsch, dem Direktor das Sektglas an den Kopf zu werfen und fortzulaufen — zu laufen, bis sie diesem Lokal mit seiner ganzen ekelhaften Atmosphäre aus Alkoholdunst und Zigarettenrauch entkommen ist, dem sie sich mit ihrem Anstcliungsveriiag heute nachmittag verschrieben hat. »Na, prost! Auf gute Zusammenarbeit sagt ihr Gegenüber und hebt sein Glas. Das allzu süße Girren einer Hawai-Gitar-re setzt ein und intoniert den schmelzenden Refrain eines Tangos. Barbara sieht Herrn Sindermann an und trinkt ihr neugefülltes Glas zur Hälfte leer. Der Sekt steigt ihr zu Kopf als ein leichter, rosen-farbener Nebe!, der allmählich die häßlichen Dinge ringsumher einzuhüllen be-ginnnt und sogar das breite, grinsende Faungesicht des Direktors weniger abstoßend erscheinen läßt. Gott, was iiätte sio dcn.i tun sollen? Die Miete für ihr Atelier ist seit zwei Monaten unbezahlt, der Hausherr droht mit Räumungsklage — wer kauft noch schön-ne stille Sommerlandschaften wie den »M'ttag 'm Garton«, wer hat noch Geld für Kunst? »Mariborer Zeitung« Nummer 122. 8 Mittwoch, den 31. Mai 1Ö39. Sie bfiDniii sidi auf CHAMPION ZiDüenii zwidB antaHslMtr Pakrf nriral Diese bewährten Kerzen reduzieren die Kohlenbildungf und machen sich bezahlt, indem sie Benzin sparen. \mf' T ill II Generaivertretuojif und Laeer ROBERT WEINBERGER, ZAGREB _Gundali^tva nl. 16 Hinket KUIna Ansal^n kosUn 60 P«r« pro Woii, In d^r Rubrik «Korr» Ve« iS"' ! ' D'* ln««r«l«n«t»u»f O Dinar bl« 40 Wei^ 7*60 0^«r für grAsMr* Anx«l0«n) wird b*tond«ra b«r««hn«t / Ol« Mind*sttaM« für »In* kl*ln« AhmIm (Mtrlgt 10 Olnar / FOi« dl« ZÜ> Mnduno von ehlffr. Qrl*f»n l«l «In» 0«bflbf> von 10 Dinar lu «rlMon , Anfr»flon Ul olnoOobOhrvonS Dtnar In Pootmarkm boituaehllMMn €i __ IfeMfktetleku SchönhcitspftCKe« iiiteressan. te Broscliürc. erhalten Sie ko stenlos, wenn Sie Ihre Adresse mitteis Postkarte aiiKeben, Superha. Zagreb Ilica 64. 4242 |Sciione.s Zinuner (Badezim-iiicrbenützunE) ev. für 2 Per-jsonen zu vermieten. Verstov-jSkova 4a, 1. St. rechts» Kralja I Petra tre. 4944 Häuscrtausch. 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Juni 1939 Halber Fahrpreis auf den Bahnen. 600 Austeiler aus 12 Staaten f O0B€h€nk0 für die fiiUiitflscJlM NMi#btfsiicA0f (Ausgenommen sind die Ausweise für die Besucher aus Ljubljana, femer die Aussteller- und Bedienstetenausweise) V H c , Gesamtwert gegen 100.000 Diner Von der Kupon abzutrennen, mit deni Namen des Inhabers zu versehen und in die versiegelte Urne am Hauptemgang der Messe zu werfen. Behebiger Besuchstag. Die Eintrittskarten sind aufzubewahren. Die kommissionelle Verlosung findet am 12. Juni 1939 statt. Gewinste: Phänomen-Motorrad, Pfaff-Nähmaschine, Panax-Rad (Vok, Ljubliana), i TrV« «I Vi?> l' Fiinfrahren-Siwa-Radioappa« (KleraenJiJ, Ljublinni), KUcheneinrichtung (Erman t u Vid). Klavierharmonika (Meinel <& Herold, Manbor), Viktoria-Waschmaschine (0. Puc, Ljubliana), zusam-f \ (Inteipret Ljubljana). Axo-Rad (Suttner, Ljubljana), Tribuna-Rad (BatjeL Ljubljana), Lutz-Ofen (Rupcna-Lutz, Ljubljana VII), 2 Teppiche (Moderni dekor, Zagreb), Gartengarnitur (Remec Union«. _ Besichtigen Sie die Geschenke in der Mustermesse, Pavillon K! Herr wird auf Kost und Woh nung genommen. Aleksandrn-va cesta 33-L 4940 Möbl. Zimmer soglcicii zu vergeben. Taborska 2-1. 4941 3 Zimmer und Küche sofort zu vermieten sowie ein Lokal mit Zimmer. Glavni trg4i Geschäft. 4943 Möbl. Zimmer mit 2 Betten» separ. Einganz und Badezim merbenützung zu vermieten. Ob leleznici 8. Tür 5« 1. St, 4949 Sonniges möbl. Zimmer sofort zu vermieten. Cvetliina ul. 15-1, rechts._ 4^8 Möbliertes sonni)i:es Zimmer zu vermieten. Adr. Verw, 4945 Aettwe Frau wünscht bei besserer Familie ge^en Köst und ev. eigenes 3ett zu arbel ten. Zuschr. erbeten unter »Brav« an die Verw. 4950 üffüif Anständiges, fleißiges Stuben mädcbeu wird sofort oder später aufgenommen. Kormann. 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P. heute um halb 6 Uhr früh nach langem Leiden und versehen mit den Tröstungen der heiligen Religion seine Augen für immer geschlossen hat Die Beisetzung erfolgt am Donnerstag, den 1. Juni um 4 Uhr nachmittags von der Leichenhalle in PobreZje aus in das Familiengrab statt. Die hl. Seelenmesse wird am Freitag, den 2. Juni um 7 Uhr früh in der Domkirche gelesen werden. M a r i b .0 r, G r a z, 30. Mai 1939. DIE TRAUBRNDEN FAMILIEN TÜRK, ORADKNIK imd ENOLER. m mmm Bi Die Unterzeichneten geben in ihrem, sowie im Namen aller übrigen Verwandten die tratirige Nachricht, daß ihr Innigstgelieb-ter Vater, Bruder, Schwiegervater, Schwager, Großvater, Onkel- Groß- und UrgroBonkel, Herr 30SEF TSCHEUGI Brauerei- und RealitHtenbesitzer heute, am Pfingstmontag, um Vi 1 Uhr im 87. Lebensjahre, versehen mit den Tröstungen der heiligen Religion, sanft im Herrn entschlafen ist. Das Leichenbegängnis des teuren Verblichenen findet Mittwoch, den 31, Mai 1939 um 16 Uhr, nach vorheriger Einsegnung, vom Trauerhause, GregoröiCeva ulica 29, auf den Kalvarienberg in Pekre statt, wo die Beisetzung in der Familiengruft erfolgt. Die hl. Seelenmesse wird in der Dom- und Stadtpfarrkirche Donnerstag, den 1. Juni um 7 Uhr gelesen werden. M a r i b 0 r, den 29. Mai 1939. Paula Felder, Josefine Luckmann, Töchter. Fritz Felber, Hubert Luckmann, Schwiegersöhne. Annelise, Ilse, Enkelkinder. Franx TscheBgl,. Sohn. Fanny Gräfin AlbM«, Schwester. Ing. Vinzenz Andreasch, Schwager. Chefredakteur und für die ncdaktion verantworllich: UDO KASPER. — Druck der „Marlborska tlskarna" in Marlbor. — Für den Herausgeber und den Druck veranlworllicb Direktor STANKO DIvTELA. — Beide wohnhaft in Maribor.