MKM Mllwwch aln i). Dezemsler lMj Die „V^il,lisl',r Zol»n>," ,rsch,i»,t. mil ^«»»al,»!» t'tr Su»«' »nd ifli,rii'g». täglich, «ill' lost,t samml den Vcil^ll >>n »vtl> i r gaozjährig ll il., h»i lbjä liri^ H il, 50 sr., !!l!t.ltr,ujl»a>ll> i»< (.i»»»»'« ti)ir g^nzj. 1'i fl., halbj, »» >l. Fur bic Zn>lell>l»j> i»'s H«»s »lid h»i>bj. 50 lr. »ilhr ju culllchtci». Mil dcr ^» o >1 l'l>rl«srl i ^a»z^., »»tvr Kll'»^.!!!» u»l gci'luckt.r '.'lbllffe 15 »I.. halb i> 7 »l- "" lc. Inslrt! o,! 1 >, b !! hr für tin» Aarmoüd« 3v»lt,n» !» l>,rs,ll'žn, ist fur loialiqe ^i«-sch.,lt,»>g « kr.. ,,'lr 2»>.«l!g, X lr,, for 3,»aliqc ltt lr, u. s. w. Z» ditse» Gtbill»»,» ist »och der Iooitivüs» Ü«>»v,l <'»r ^U lr. für ,lne j,b,<>«>iligc (li»scha!l,!»g yillj« ju ltchüll». ^«scrale l'is ll» Zlil,« los»,» l ft. VU ,i. ,ül 3 >H< l ,l. 40 lr. ,!,r 2 H)i.l »uo VU lr. I>n i Mal !.!llil Iüdc^llss e,< I»itllio«s»'<»m»>tl<.) Laibacher ^eituna. Amtlicher Theil. ^3e. s. k, Apostolische Majestät haben mit der Allerhöchsten EnlschlirLnng v. 2!). November t>. I, den N!< lolans Fieilxrrn v. V a y den jüngeren znm Honorar« Hofsskretär bei der k. »»frischen Hoflanzlei allergna^ di^st zn einennen ^llil't. H^-^. Am 2. Dc^ml'er l«(l0 >vi>d n> der k. k. Hof- und Slaatsdrn^rei ili Nie» dliö l^XXlV. Stück des Reichs-Grsel)> Vlalles auögegehen »>»d versendet werden. Dasselbe enthalt unler Nr. 2U7. Die Vlrvrdinilig rcö zinan^miüiNcnlüllö roll» 2«. Noos»'l'sr i860. ül'tr die Erlichlllug Ei. l,sl Flmmz.'^nidcü . Tilllm'» für dclö zlö»igrlich Wir». 1. Dc;e>"l?er lnU0. Vo.l! f. l, N'^akti^ii^'^ncan ^/^^richsgcscßl'l.Uti«. Uichtllmtlichll Theil. O c st o rrei cb. Mien, I, Dczsml'cr. Die Eidesformel für den Ol>cr^s»a» lanlet: ^ch N. N. schwöre l'cim l,»endign Gmt (l'ci rer iel'a^'^ Illll.iflall Mari.i »nd br> allc» He'l'^c» Göltet) >md ^«ll'!',,- üiic» oelspr,chc l»s> meiülm Wlliül'sü, lllniill» «mi>i ilslichc», Zmsttü, lüci« nln> clhlil'rnen. niächtigen. «>»: l'.slsgl'lncil Fr»n>5 Iosrrh >., .ft^iser vo» Oesterreich. !ipl.'sl0l, Kl?»ig ^'on Ul',!cirü. Völ)m,n. sowie D^Imd-lien. Ki0lUic» imc> Slc^l.'üis» : rech ich Sr. l. l. c>,'c»." slol's^'f» M'ijesläl inüiirr trcn, ^eyoisclin nno ergeb»n (f>u'!ol<»). den 3iuhm. die Würrc lind de» 3?l!yeil Sr. Majestät ni'i' sciülr (irl't» und Nachfolger slets a»f. recht zn erlitt», z» l>lfördfrn, seinrn Sch^oen liin< gl^en n.'ch illäftl» lU'znwchren beslrcl't sli» werde. Dcn Fll»dr» Ar. M>>jc1'tat w'Il ich mich eiil^geN' stellen, s'uen Freiüldrn Freundschlift l'M'lMe» nnb wli! Le. Majestät, mm» lUIcrgiiaoigNer Hcrr, axo liesoudrrcr Oiunr mich mll der Öl'l'rges^.illswl'lrde dcö Kpmll^lcs N. (>nl Sciiicr'Sliill) ;>l l'lllcidel», geruht l>at, werde ich alic Slä,lde (liUl<»k <>>!! r<>n«!>k) diefte .NomitlUtS N.< in ihren Hrcihcitcn nnd Rechte», so wot ls lllein ü 'A,llt,s lN, lchnßen; nno ich werde j^en Kl«igsilllsr in allen mcilier ^lmliZwirlsamkill zn> slthciiden Angelegenheiten ohne Nültsichl »sl »u nchle» . nach innerer Ntderzeügnug uor Gc>>l und slilier Gcllchtigleil fnr alle Falle nach meine» Krästtn si» wahrcö nlw gerecht^ NNlitll im Ailüspcnche wic ^u Vol^iigc aüg'dcihen lasst». So wahr m>r Goll (^t siligs Iiüigfra» i,»d nllc Hliligtll G^il,^) h.'lscn! — ')>na Mczö«(5sat schreidl lnan den «Pc'l. ">b-". »all sich doil am 10. v. M. eine groüe Vollö-l»s,!^s ^,^^. ^,s„, H^nst t>ls Nl'iars zllsamnisi'gcr^l,! "»d Dlsscl, Zensier mit dcr lnnt lllndgsglluinn Al'sichi zllllulnoicrt paln', morglli ini! lcm Nädlischcn ^assicl edtn so z„ uslf.chss,,, Nlß,r A.'^ahl slleift»lcn Palrmülls» utll)i»dlrltn cinc „l'.ii l'ffensioeie Volkö-lm'dgcbnng. Wie cö vtrl.n.lcl, ,1»» die l'ciden ver-l'.'.ßllü Veanüel,. die znr Ei»l>c>l'n.'g der Slener» ci»e ^l'mpagüic Soldalsn Vs,langl halic», zlisolge diescr Alismill- »in il'ls Eoll^ssiiüg eiüglll'Nlinsil. — Ans Stuhlweiftenburg >^lrc> dem ,>P ^l-" l'lrichicl. dal» 5tal)sN!>,l!sltl!! m ^cgleitnüg von Fenftcrzevllnnnncruxgcn anch dort idren Anfa»g gs. »ommln. Terarlige Dcmonslr>'tio»en fanden schp» ^lvci Mal. am 2»>. lül» 27, v. M, Statt. U»l,r Allderen s,eschhsl t'llll ^cmualochcf, dci,, Gcrichtö Viz^Pläst^iilc!!. dini Ztcner.Zicrlsl'r. siüi-. qen Domherren, einem Notar, dem Pllrgermsister, zwei Aerzlen nnd den, Sladllichler (!'«»!»>><).) Italienische Staaten. '? "^ Die „Palri," von, 29. meldet aus Gaöla. daß das sardinlschc GeniclorpS l'tschlosst» hat. alle A>" stiengnnge» znnächsl gs^cn den uon leu Ne»'rolila« nern lilslhlen Mcxle Secco zn richte». Von tort wiU man später eine willsame Vtßnng ter ^c< Nling en'ffilen. Mau glandl al>,r< dab eö wenigsleni 3 Modale loNen werde. el)e man von dieser wichli-ssen 'posilion Vesih ergriffen hal'en wild; also wär, anf finlll ernstlichen ^«gliff u^r d,m nachlleu Irnl>» i'N'l, l.^un! zn lechoeu. (zillslwllltn soll lie Stadt vom M>.'»lt (5a^l!ccil>i anö unanügeslp! l'l'mbardill werde». M.,» ^'.ls^li^l sich jedoch lemcu sonderlichen Erfolg davon. Per «.'>di»al<^r^nschof uun Neaoel. welcher nn-ler G>nll.'aldl ansgewiesen worden.^ iui»o in Neapel jnrüclllwarlel. Die Äemlec voil.Äiilglledeln des Slaül'nüntiratl'tö ol)ne Porlefenille werden wieder al»ölsch"ffl. Änf den 2. Dez. tst ,i,'e Gelieral < Äl'»< snlla in Neapel lindernie». Pc'N d'en Garilaldl'schei! Korv^ l' urden 18(jl> Mann verabschiedet nno an, 27. nach Glüna cingeschiffl; eine gleiche -i!n;ay! s^llle an, folgend»,, Tage. 28. Noodr,. n.'ch G»ver»»4«. Pa^!li lie' (5>,l».'liff!ll!!!g t»,r Maliern l'I'iic ^loße Schwierigleilen beivllli; d.igegen „lachen Rä»der»l>d Schmnggl,r. die ei,'t weit uer;weigle Org.inisalion l'aden, ren neuen Vchöroen viel zll schafft!». Dem „Espero" vom 2>i. No», znfolge wird die Karoison von Messtoa nächüenz allsg,foll>,rl werden, sich z>l crget'en; im Weigerniigöfalle wnlden die sich nach Hi^iüen l)cgcn. darailf anf» mrlsam zn machen, daß tie ganze Provinz Vellclri. z» der Terracma geymt. von den Franzl'sen anf Wnnsch der röiN'sH'ln Nlgieillng und Kraft eines zwi» sven i^ranlieich und Sardinien gclloffl»l» Uebereiil« ^inmeiiö beschl woleen ist," Der Prin, Mn>"l h>'t wiedcr an cinen Herzog, dlssen Name »>chl ge»a„!,t ist. einen Vrilf gtliälel. der odne Datum znr OlffenlÜchlllt gebracht wurde. Der Pil'n; ist für die (5i"l)eil Ilallens. aber für die ssödllaliV'Eiichlit. welche die Aülcnomie d.r li»zs!ncll Staaten una^tta,"! last; del Pll»z ssl mil dcr (5avl,'»r'schen ^lnl'eil^polilil höchlich unznslllden, und ,war ailö Gründc» i ^»n dieselbe sl,ht d,n Thron» speknlallooen dal d>c G'lllg' teil der jüngst i» luiden Süllen jl.uigsl'al'len allge» nllluen AbsllNünung a». Turin 28 Nov. l^in Aügr.ff an' Messina i>) im W.lke Nahe a» 2ii.<'0U Ma»n vo» den beste» Trupp,,, suit' l'ereüs i" S';>litN .u>sglsä"ffl worde,'. (5o iN dem M.rschal! Fergola. der d>e Znadellc von Messi.la b,sspl l'äll. walnsä'emlich schon d>e Aussor. dernüg zl!g,g< ranmen. Verweigert er di,starischsn Ehren mis der S>adt zn ziehe» nuo ül'lr slch selbst frei zn verfugen. Die Gerüchte von der Kapmilallon dieses Platzes finden aber mchr Glauben in weiteren, als in tngeren Kreisen. Franz ll. isl bis j.hl hinrei« chend mit Geld vers,heu; denn die Truvpen erhallen pünllliche Bezahlung nnd Velöstignng. Es erweill sich als unrichtig, daß fünf Generale den König Franz ll. verlassen haben. General Vinl wenigstens ist noch immer Vefehlsbaber von Oai'la. Die Soldaten zeigen sich enlschwssener. als die Offiziere. welchen ihre Zukunft vesorgnih einftößl. Oaitta, 20. Nov. Ueb !). Noo, l'at ,ine feii'dliche. mit glzogln,» Kano»»n versehene Valterie ein Vl?n nnseren Soldaten l'es/stes Terlain lel'l'aft beschossen, ohne ih'deil zll^lfüg,». An, Morgsn d.iranf ivülde ein, Erwiederniig des Feners wegen der grl>« l)en G»tfernnug oer V.'tlelie fiir llnnölhlg erachtn. Am 12. lvurden Misere Vorposten von iiherlegenen pilmonteflschen Slreiisfäflen aügegriffsn; sie hiellen Stand n»d w',<«,,» Operation,!! zu störe». Seil-dem i'fl nichts von Vedelünng vorgls.'ljen." Vlon«, 20. Novl'l. Oln<>ral von Goyon ging l!„Iä"g!t "'it dem Ol'tlprovincial der Jesuiten znn, ^weel d,r Räumung eines Tbeil,s de^ großen, im Mlltelpunlle der Stadt gellgelis» , ssc'lleginm Noma« lülin als Kaserngel'ä'lide, für den Hall yeeignete Unter-Handlungen ,i„. da9 die hiesig, fmnzofische Garnisc»,, verstärlt w.rle» sollte. Hieraus will man mit Wahr-scheinllchleit folgel». daß ein w,itsr,r Zuwachs d,r französischen iDlsnpalions Alm,e in Nom zn gewärli» gen sei. Auf der anderen Seite sprich! man seit ,<« nigen Tagen von emer Note ^'oro John RusscU's an Herrn Thonvenll. der.ll Gegenstand der At>zug d,r ftanzösiiche» Okkupation«,Armee sli» soll. wenigstens a»s den dem h. Vater üoch verbliebenen Kirchenpro. viiiz,». Ferner geht d.,s G„ücht von einem den,< nächst zu erwartend,,, Vrttf Napoleons lll. a» Pins l.V.. worin der französische Kaiser sich biiter hcllagen soll. das Vertranen des h. Vaters verloren zu hoben, lind worin er anf eine kategorische, ja drohende Wlise erllait. in di'sen» ^alle seine Protellion und sofort auch seine Armee von der heiligen Stadt zurückziehen zu mussel». Vor wenige», Tagen drangen einige Mililärah. cheilnllgen dlr piemo»lsftschen Armee, welche Ga<^ta beings»!, bis nach T-rracina ror. und zwar in der M'sichl. de» sslichligei! ne.ipoliiauischl-n Trnppen auf päpstlichem Gebiet der Provinzen Mariltima nnd (5an>. p.igna. im Fall fie einen Nückzng ins neapolitanische unsüchsn lvuldlii. entgegen zn rieten. A»f eine furze Vesprechnng »,nr mit tine-l' französischen Hanptmann dassll,!, ,ä»N!len sie sofort die Stadt „„» 'das Terr,-torinm. Doch wahrend dieses furz,» Z,illa»!Mts ll'rer OMlP.nion vo» Terracina raiibi,» ss, „ich, ,„^ die in sen Handen deS ltonle Gregorio A»lo>„lli b,. ftndüche Nsnle»,.isse. sonder» .i»ch sl,„c sämmtlichen Papiere. Der Graf ist ei» Vrntcr d„ „^ch vt,sich,s„. dag der h. Valcr lliicr hrchgssteUlen P.rfm» gezjenül'er sich erklärt «««» hat, jeder Eve»tnalilät sich bereitwilligst unterziehen zu woUeu. und wäre es auch die des Kellers. Frankreich. Paris. Die „Correspondeince Hauaö" erklärt in offiziöser Weise, daß alle Gerüchte, welche sich auf eine vorzeitige Einberufung des gesetzgebenden Körpers, sowie auf eiue eventuelle Anfiösung und Neuwahl desselben beziehen, der Vegrüuduug eulbch-rc«. Achulich verhält es sich auch mit den Gerüchten über eine Reform der französischen Preßgesetzge-bung. Es ist keine Rede davon, und wtnn es noch eines Beweises bedürfe, daß die napoleouische Regierung der Presse das Joch nicht abzuuehme» gedenkt, das sie trägt, wurde eiue Phrase des „Ccmstituliou-nel" genügen, welche sagt. „die Presse werde nnlcr der auch hinfort mit weiser Mäßigung gehaudhablcn gegemvärtigen Gesctzgebllug ihre Unabhängigkeit für gesicherter und ihre Rolle für bedeutender erkennen." Uebrigens müssen wir doch des Gerüchtes erwähnen, daß der ^M^lliteur" demnächst ein großes Manifest über die innere Politik veröffentlichen soll. welches dte administratioe Bilanz des Kaiserreiches ziehen wird. Paris, 28. Nov. Die Frage, ob es ersprießlich sei. den gesetzgebenden Körper auszulösen und das Land sich über die kaiserliche Politik durch neue Wah. leu aussprechen zu lassen, wird Seitens der Regierung einer strengen Prüfung unterworfen. I,» Falle, daß man sich fnr die Maßregel entschiede, wurde Herr v. Persigm) die Wahlen leiten, nach Veeudigung derselben jedoch das Portefeuille des Innern niederlegen, um das der äußeren Angelegenheiten zu übernehmen. Herr Thouvenel würde als Gesandter nach Rom geschickt werden, da der Herzog v. Orammont abberufen zu werden wünscht. Großbritannien. Vondou, 27. Nov. Die Kaiserin der Franzose» brachte den vorgestrige» Tag in Glasgow zu. em< pfiug eine Adresse der Stadlbehölden, die sie in geläufigem Englisch dankend erwiederte (die Hoffnung auösprccheud, daß die Freundschaft Englands uud Frankreichs eine dauernde sein möge), fuhr mit den Herzogen von Hamilton uud Athole durch die Stadt, um deren Merkwürdigkeiten zu besehen, machte am Nachmittag eiue Spazierfahrt nach dem nahegelegenen Wohnsitze des Herzogs von HamMou. wo sie aber nur so lange verweilte, als eben nöthig war, ein Gabelfrühstück einzunehmen uud reiste am Abende über Glasgow weiter gcg«n VaUoch, von wo sie Ausftüg« nach Loch Lemand. Loch Katrine :c. zu unternehmen beabsichtigt. Es ist möglich, daß sie bii ihrer Nückltise «ach tem Süden Liverpool besucht. Ein Abstecher zur königlichen Familie nach Osborne scheint beschlossene Thatsache. Kaiserin Eugenie soll sich, nach i'llier« einstimmenden Verichtcu durch die schottische Reise sehr wohl fühlen; sie benimmt sich g'gt» Jedermann anf'ö Liebenswürdigste und hat sich im Norden viele Freunde gemacht. Auch eiue kaiserliche Reise «Anekdote ist bl-reils in Umlauf. In Perlh nämlich begegnete Ihre Majestät einem alien Iuualiden. der schr leidend auö» sah nnd mehrere Medaill,» auf der Vrnst lrug. Sie reichte ihm eine kleine Gabe. und als Einer oeer Ein, ihrer Umgebung darüber die jedeusaU« taktlose Vc-mukung machte, daß Ihre Majestät wahrscheinlich nicht gewußt habe, daß der Veschenkte ein Veteran von Waterloo sei. soll die Kaiserin erwiedert haben: «Desto mehr Theilnahme verdient der Mann, denn er hat gegeu einen tapferen Feind gtkämpft." Ehina. Der französische ..Monilenr" veröffentlicht folgenden interessaültli Vcricht über die Fortschritte der kom-binirten englisch-französischc» Streillräfte in China: „Varou Gros u»d Lord Elgin hallen sich selbst kaum auf den Weg nach Peking gcmacht, als sie Depesche über Depesche vo» ucnen chiuesischen Kommissäre» erhielten, welche sie ersnchlcu. iu Tie» - lsiu zu bleiben, wohin sich diese Kommissäre, wie sic meldeten, sogleich begeben wollten, und zwar dirßmal mil den »ölbigen Vollmachte» versehe». Nach dem. was sich in Tien-lsin zugetragen halle, konulen die Gesaudlen ihre Erklärung nur wiedelholen, daß ste nach Tmig-Tschil giuge«. bereit, daselbst die Unterhandlungen wieder aufzunehmen, wenn die Chinesen sich über ihre Vollmacht rechtfertigten, aber, wenn dieses nicht der Fall sein sollte. sogleich nach Peking zu marschiren. Der Fürst antwortete durch eiuc noch dringendere Vot> schaft, in welcher er anzeigte, daß die chinesische Ne-giernng Alles bewilligen würde, waö man von ihr verlangte, er forderte dagegen, daß dle alliirtcu Strelt-kräfle sechs Meilen von Tong-Tschu entfernt bleiben sollten, woselbst die chinesischen Kommissäre Varon Gros und Lord Elgin zur Unterzeichnnng der in Tientsin vorbereitell» Konvention erwarten würden. Dann sollten die beiden Gesandten zum Austausch der Natl-fikalionen mit einer Eskorte von 1000 Manu nach Peking gehen. Der Graf v. Vastard. Sekretär der französischen Gesandlschaft, wurde sogleich auf die Mittheiluug hin nach Tong > Tschu gcsaudt. wo er wirklich den 8. September die zwei chinesische!» Ve< vollmächtigten fand, welche mit ihm in Allem, was die Unterzeichnung der Konvention anbetraf, übereinstimmten. Aber iu dem Augenblicke, als Herr v. 'Uastard zurück kam, densell'en Tag, als er den Er> folg stincr M,ssio» belichtete uud die Truppen ;u Schaug'Kia «Wang, der ihnen für ihr Vlvouac bestimmten Greuze. ankamen, saben sich letztere einer tatarischen Streitmacht von 16.000 bis 20.000 Mau» gegenüber, welche, plötzlich 70 Kanonen demaökirend, auf sie feuerten. Ungeachtet der Ueberraschuug eines so unerwarteten uud abscheulich«» Angriffes brauchten die Milllen nicht mehr als eine Slnnde, um den Fcmd förmlich in die Flucht zu schlagen; er ließ 1600 Manu auf rem Schlcichlftlde zurück. Die chinesisch»,, Veuollmächliglen schienen der Vorbereitung dieses l»»-lrrlistigeu Streiches fremd zu sein. San-Koli »Tsin schciul auf eigene Faust hin gehandelt zu babeu. Man war einen Augenblick über das Schicksal mehrerer Personen beuuruhigt, welche der Armee vorausgeeilt ware» nud sich i» Tong'Tschu befanden, als der Streich bei Schaug'ssia ausgeführt wurde. Man bat glücklicherweise durch ciugezogeue Erluxbiguugen die Gewißheit erhalte,:, daß sie ciufach „ach Peking geführt wurde». ,uo ihnen die beste Behandlung widerfährt. Diese Personen si»d vou Seile der Franzose», außer einigem Dieustpersonal. der Oberst v. Graud< champö, der Abb<> Duluc. Dolmclschcr des Generals v. Montauban. und Herr v. Escayrac de Lauture, von Seite der Engländer Herr Parkes, Dolmetscher Lord Elgins. Herr Lock, sein Sekretär, und Herr Vowlbeu, Korrespondent der «Times." Nach dem so unerwartet erlangten Erfolg, uud da von den chine» sischen Kommissären eine Erklärung hierüber weder in das Lager der Allilrte» noch an die Gesandten ge» schickt wurde, ließe» die französisch-englischen Streit-träfte Tong'Tschu zur Rechten, welches sie vollkommen verlassen mußten. um nach Peking zu marschiren. wo sich. wie sie gehört hatten, zu Palikiao, drei Meilen vor dieser Hauptstadt, ein bedeuteudes Lager gel'ildet halle, welche« durch eine zahlreiche Artillerie, durch den Kanal, welcher den Peiho mit Peking verbindet, und durch San-Koli»Tsi». als Kommandant, mit der Elite seiner Truppe» vertheidigt wurde. Den 2l. September. Morgen« 7 Uhr. begann der Kampf; in drei Stnnben war daS talarischc Lag-r genommen uud Sau Koli-Tsi», uachdem er sehr viele Leute verloren halte, ließ ailc seiue Zrllc zurück. Die Regierung des Kaisers hat noch nicht den Verlcht bezüglich der Affaire bei Schang-Kia am 18. September, es ist ihr nur das Hauptresultat belaunt; aber der Äe-richt des Generals de Moutaubau über die Schlacht bei Palikiao am 21. September ist ihr zugekommen u»d folge» weiter u»te» die darauf bezügliche» Details. Deu Tag »ach dem so ruhmvoll durch die alliirle» Slreillräfte errungene» Sieg schrieb der äl< lere Vrnder des Kaisers. Kong, an die Gesandten: daß die beide» Kommissäre Tsai u»b Muh abgesetzt worden seien uud daß er, Prinz der kaiserlichen Fa« milie, znm kaiserlichen Kommissär ernannt worden sei. um den Friede» abzuschließen. Varon Gros und Lord Elgin antworteten hierauf, de» letzten Nachrichte» zufolge, daß. ehe die Feindseligkeile» eingestellt würden oder Unterhandlungen angeknüpft werden könnten, man die in Pellug zurückgehaltenen Europäer in das Lager der Alliirlen schicke» müsse. Die Gesandten rechneten auf eine günstige Antwort und der festgesetzte Termin verschaffte de» Truppen eine wohlthätige Ruhe; die Gscadre« sicherten die leichte Verprouianlirung auf dem Peiho." Ans dem ziemlich umfangreichen Vericht des Generals Moutauba» cutnlmmt die ,.L. C." die wesent» lichen Vorgänge am Peiho seit der Einnahme der Forts vou Talu und der Einstellung der angeknüpfte» Fiedensunlerhandlungen. Der französische Ober« general halle au, 19. und 20. September vernommen, daß die tatarische Armee unter deu Befehlen ihres energische» Feldherrn San.Koli.Tsi» etwa zwei Stuuden vo» de» Allilrlen ln großen seil langer Zelt vorbereitete» Lager» die Straße nach Peking be'seßt H.Ute. Die beid'u OlicratNtrale beschlossen also cM 2l. den Feind a»zugreifen. Nachdem englische lind französische Stabsoffiziere das Terrain rckognoszlrt, wnrdc beschlossen, die große Stadt Toug'Tstbu (»lit 400.000 Einw.), die vo» den tatarischen Truppen nicht Mthr besetzt war, bei Seile liegen zu lassen und den Augriff gegen die große steinerne Kanalbrücke anf ler Straße zwischen Toug-Tschu uud Peking zu lichten. Dicsc Arücke war auf beide» Usern des Kn> »als dnrch unschauzte Lager vertheidigt und man kalN üdereiu, daß die Franzosen dieselben von vorn an-greife». die Euglauder dagegen näher bei Peking ei»e» Uebergaug über den itaual bewerkstelligen sollte». Um halb tt Uhr Morgens rückie General Moolandan bis auf U Kilometer vo» Paliliao vor, wo er auf die ersten tatarischen Nebelten stieß und nun seine Vor- /cuilletlln. Der Thau. Es ist ein frischer Herbstmorge». Die Sonne ist eben aufgegangen. b,U nnd klar. Noch wärmen ihre Strahlen weuig. aber sie werfe» ei» sren»dlichcs goldiges Licht auf Väume uuo Flure» ri»gsum. Ferne Berge u»d Wälder sind wie mit eine»» weiße», d»f« tlg»» Schleier umHange», nud auch anf den liefer gelegenen Wiesen ruht dieser Schleier, daß sie erscheinen wie »ine weise, weile, schimmernde Wasserfläche. Die Sonne steigt an de,u östlichen Horizome holier hinauf; ein schwacher Morgenwind erhellt sich. Er brmgl Bewegung in deu weißen Schleier, der über den Wiesen rubt. und den wir balo als ruhig uud dicht über die Erde gelagerte Dunstmassen erkennen. Der Wind fährt zwischen sie, drängt u»o wälzt sie wie Wollen vor sich her. Langsam wirbelnd fahren sie durch einander, jeden Angenblick sich neugestaltend. Nie Wogen des anfgeregten Meeres schla» gen sie gegeu einander, aber ihre Vewegunge» sind langsamer, weniger gewaltsam. Hier uud dort lösen sich einzelne kleine Wolken veu dem Dllnstmeere los. sttigen langsam in die Höhe. bis sie unserm Auge entschwinden oder sich auflösen. Immer mehrere folge«, ihnen, und die weite Fläche, die noch vor wenigen Minuten wie ei» ruhiger wei- ßer Wasserspiegel dalag, lst jetzt ei» Ehaos von sich drängende», wälzende» und aufsteigendenDunstmassen. Da schimmern zuerst die Gipfel einer hohen Vaumgrnppe ans ihnen hervor, wie ein Eiland inmitten des Meeres. Mehr und mehr steigen sie her» vor; auderc Aaumgipfel «verden sichtbar. Schon erkenne» wir die Umrisse der ganze» Väume; die Dunsl-masse, welche so dicht über dev Ecde lag. ist i» tausend uod tausend kleinen Wolke» emporgestiegen, nnd keine Spur uo» ihuc» ,»ld»ckeu wir au dem bla»e» reine» Himmelsgewölbe. Scho» schimmert das Grün der Wiese» durch sie hindurch, uud wenige Mmuleu noch. so liegen sie iu völliger Klarheit vor u»s. Es ist ciu herrliches Naturschauspiel. das wir jeden Morgen mit demsell'e» Jutensse wieder au-schnuen können. «Es sino Thauwolken", sagt der Landmanu. «di, währe»» der Nacht vom Himmel auf die Erde sich »ieoergelass,» habe», uud »uu bc»n Ausgang der Somit wieder emporsteige». u»d vo» den Souucn-Strable» verzehrt werden." Wir treten hinaus ins Freie. A» Blumen und Grashalme» glänzt und schimmert es wie vou tau-send uud wieder tausend Diamanten. Auf de» ab-geernltleu Feldern, wo die Spiunen vou Halm zu Halm. von Stoppel zu Stoppel ihre weißen Fäden gezogen haben, strahlt es uns entgegen. Goldige uud farbige Perlen scheine» auf diese Fade» aufgereiht. Perle au Perle, so weil unser Auge reicht, wobl» miser Fnö tritt. Wir btua/u nns nieder, sie uäher zn betrachten. ES siud Thantropf,,,. klar, Kryst"llprll,u. Au den Spinngeweben siud sie aufgehängt, die Sonnenstrahlen breche» sich in ihnen, »nd strahle» i» bunten, prismatischen Farben wieder. Der leiseste Luftdruck macht sie erzittern uud i» allen Farben des Prisma schillern. Au jedem Grashalm bangen solche kleine Pelle» . und anf den größer» Vlättern si»o sie zum Theil zusammengfsicissen uud bilden größere u»d klare Was^ sertropfcu. schöu wie der reiuste Diauiant. U»d jt" der dieser Tropfe» crsckemt u»s wie ei» kleines Klmst' »vlik. uud so gering er lst. daß unser A»ge ih» ka»'" ;u sehe» vnmag, er ,mnmt doch Sonnenstrahlen i» sich auf uud strahlt sie farbig zurück. Wir begreife», wie scho» die alten Völker zu den» Glaudeu gelangen konnten, daß sich früh Morgeus au dem Glaubt" festhält, daß der Thau schöu "l^ — es gilit ja nichts reiueics lind zarteres, als dM klaren Tropfe». Wir begreifen, wie Dichter sich d"^ ihre Anschanung hinreißen lassen und sie besiugen kö»»«"' wie sic den Thau die Thränen »nd Perlen des H'' mels uud Menscheuthränen Thautropfe» ueunc». ^ siud ja diese klare» Tropf,» gleichsam das Sü>"v der Reinheit nud Unschuld. . Eiue Frage muß sich uns aber bei der Ae^a^ lung der Tl'aulropfe» vor allem aufdrangen ist die uach ihrer Entstehung. Erst wenn "^ / h,. Gegtnstand völlig begriffen hab,», ist er m» n". unser ganzes Iuleresse in Anspruch zn nehmt". (Schluß folgt) »R»V kehrnngen zl,m Angriff traf. Eine kleine Kolonne, bestehend aus einer Kompagnie Geuielruppeu, zwei Kompagnien Jäger, einem Detaschcment Pontonuiers. i>»gang zu dcr hinter Bänmcn und Häusern ver> decklen Steindrucke sein mußte. Daö Korps d,S Ge« neralö Iamin wnrde beordert, nach dieser Seite hin sich zu entfallen. Die dadurch momentan entstandene Lücke zwischen dem Vortrab Collineau'S und dem HanplkorpS benützle, da die Engländer noch nicht erschienen waren, der tatarische General mit großer Gcschicklichkcit und warf eine ungeheure Masse Kaual» lerie m»f die Franzosen. Der ungestüme Angriff uinrde im Zentrum wie auf den Flügeln glänzend abgeschla» gen. auf der Linken mit Hilfe der englischen Kauallerle, die zur rechten Zeit noch anf dem Kampiplahe erschien. Nachdem man siegreich aus diesem Neiter« stnrm hervorgegangen war. konnte man, da sich die englische Armee nun auch entfallet hatte, über den weilelen Gang der Dinge unbesorgt sein. General CoUineau nmglng nnu daS Dorf Palikiao, während General Iamin es von vorn angriff. ES wnrde mit der größten Hartnäckigkeit von den Chinesen vertheidigt und konnte nur Schritt um Schritt eingenommen werden. Nnr der Unvollkommenheit dcr seindlichlu Bewaffnung schreibt es General Montanban zn. daß die Verluste seines Korps nicht bedeutender waren. Endlich gelangte man, von Haus zn Hans vorrückend, biS an die Kaien des Kanals nnd an die Brücke. Alle Neiler waren verschwunden nnd nur reich gellet, deic Fußgänger mit vielen Standarten nnterhicllcn von der offenen Brücke anS ein wenig gefährliches Fener. ES war dieß die Elite der tatarischen ylrmce. welche dc» eiligen Nückzng der übrigen Truppen deckte. Nach einer halben Stunde w.ir daS feindliche Groß-nnd Kleingewehrfencr znm Schweigen gebracht. Ge> neral Collineau ging übcr die Brücke und wandle sich rechts von dcr Straße von Peling nach der Richlnng hin, welche die Fliehenden eingeschlagen hatten. Mon» tanbau folgte ihm mit dem Neste der Truppen uach. Dcr Kampf halte unausgesetzt von 7 Uhr MorgenS biS Mittag gedauert und mau machte deßhalb Halt und gönnte den Trnppen. 12 Kilometer von Peking, im Lesser ,,„t> »»lrr oe» Zelle« bii» gtwall<,ie»i Slin> Kol! Tsiil 3i»he. Die Kämpfe uom l^. u»d 2l. drach len ^0ll Kanonen in den Besitz der Alliirten. Die Starke dcr Friude belief sich nach den durchschnitt« lichen Schätzungen der Gefangenen und der Knnd« schaflrr auf 40. biö «0.000 Mann. Alteö das klingt so wunderbar, fügt General Montauban am Schlnß scincS Berichtes bei, daß man weil in die Vergangenheit zurücksteigel: und sich der fortwährenden Sirge einiger Handvoll römischer Soldalcu ül»cr die Barba» rcuhorden erinnern »nuß. Dem Bericht schlieül sich ein Tagesbefehl an die Armee mit lobender Erwähnung derer, die sich besonders Hervorgelhan, nnd riner Liste über die l'ci Palikiao erlilleuen Verluste an. Dieselbe enthält die Namen von 3 Getödtelen und 17 Schwer» und Leichtverwundeten. Todesfall. Ludwig Nellstal, ist in dcr Nachl von, 27. auf dc» 28. d. M. in Berlin Plötzlich am Schlac,slnsst nchovbcn. Er halte schon in dru letzten Jahren rinrn Schlcigansall, lwn dsin or „ach liwymr Kranihcit wicbn- hsrsschcllt wm't»-. S<>it liln^rr alt« ^5> Jahrs» war rr lici dl-r Ncdnlliun dcr „^»'ssischen Zlft." thätig, brschiiftigts sich jedoch in dcr lchlcn Zn! nnr »och mit der.krilil lldcr dir Erschrinnii^c» d^ Ta^«. Unter s^inl'n hisic, nschc» Noinanrn ist ri< l'lsondrr« dcr nnü'r dein Titel: ,,1^l:^', welcher seinen Name» i» weite» ^eserlreisen belannl ^'macht h»lt. ^> Ncllslab »oar, bevor er die Schristslcllcn'i al« Vedelwdernj wühlte, Lieutenant in der Artillerie »nd hat alö Ilin^lin^ den Irldz»,^ vo» 1615» miisseniach». Er stand im ta von» 2!>. November wird gemeldet: Gestern hat das Feuer anö der Festung aus gezogenen Kanonen sehr lebhaft begonnen; die Schnß« weite dieser Geschütze reichte biS anf 4100 Meter Franz ll. scheint besten Muthes, er läßt neue Mcdail» leu zur Deloriruug seiuer Offiziere prägen. Goyon verweigerte den Major San Mansano zu empfangen, welcher nach Terracina wegen der definilioen Bestimmung der 1U.000 Neapolitaner geschickt wnrde. Gouon soll dießfaUige Instrnltionen ans Paris erhal« ten haben. Nvm, 1. Dezbr, Wegen des Ueberfalls von Acqnapendente schickte Merodc 700 M. nach der Pro» vinz Vilerbo. Banden durchziehen diese Provinz. Gailta, 1. Dezbr. BoSco. dcr am 2i). das Ostralinalhal rekognoSzirte. fand leine Belagerungs» werke vor. Pnris, 3. Dezember. Ein Bericht deö Seine-Präfelten Haußmann über daS Budget der Stavl Pariö erörtert die Frage deS Oktroi. und schließt mit dem Antrage auf desseu Beibehaltung. Der heutige «Monileur" enthält eiue Bemer, knng über die enthusiastische Aufnal),nc der Ka,serin iu England. Ihre Maf,stät wird am !l. b. M. die Königin von England in Windsor besuchen. Die No-tiz schließt mit dem Bemerken, baß diese Knndgebun' gen der Sympathie von Seile der englischen Nation nicht anders können, als dieß Band der beiden Völker fester schließen. ?tew-A"rk, 21. Nov. Die Banken New» PorlS haben beschlossen, Wechsclbriefe anf London um 2^ Mill. Dollars zn dem Zwecke anzulaufen, um den Geldmarkt zn erleichtern. Mau erwartet hievou eilt gnles Resultat. Wenn Karoliua a»S der Union anStrelen sc'lllc. s» werden andere Staaten diesem Vcisplele „lrö ist s,il, Nachfolger. Zur Sparkasse-Angelegenheit. Folgender Artikel ist unS zugegangen: Einen unbekannten, icdenfallö aber ganz unschäd-lichen Fcind znm Kampfe anfordern zu wollen, hieße ja gegen Windmühlen anrennen, und gegrn eine solche Znmulhung prolestirt mau feierlichst. Der Artikel in Nr. 273 d. Bl. halte leinen andern Zweck, alö zn versichern, daß die Sp.nkassr Realitäten Äesit/ern AnS» Hilfe keineswegs verweigere, den Iillcressenlen aber zn bcdcnlen. daß sie mil allrr Vorsicht ihre anverlrantcn Gelder behandle. Ganz sicher ist die Sparkasse nicht daranf beschränkt, dieselbeu eiuzig der NuraL Oekonomie znzuweuden; sie hat. wie richtig bemerkt, zur Wahl cmch lindere Wege. die Eiulageu nupringend zu stellen, roch mit größter Bereitwilligkeit und mit allem Vorzng begünstigte sie Nets die Rcalilälen-Vesiher. sobald sic g.i,,z benlhigci'de Sicherheit faul', wie dieses das auf Relllilälen has-tcndc K.ipilal von mehr als einer Million hinlänglich beweise». Die Genauigkeit bei Beurtheilung dcr Sicherheit mag vielleicht Einzelnen etwaS streng erscheinen, allein Erfahrnng ist cinc gule Echini«, „„d „^ ^,^ Possicht so uicl geschadet. alS — i!eichtffl!igk,il. Die gesctMe Bestimmung dcr Sichnheil ist wohl für verschiedene Me maßgebend —sic le^t aber Privat-Iüslillilen xicht den Zwang ans. Gelder gegen solche vcralifl'I^cn zn müssen, und e.5 ist ganz erlaubt, davon Umgang zn nehmen, wenn sich verschiedene hemmende Vcrhäl,msse darstellen, die zu deurchellen um der v.n< leihenden Anstalt und sonst Niemanden znkömml. So wird z. B. die Feuerverstchernug dcr Gebäude Vedingmß. Wie aber kaun Sparkasse dessen Erfülinng am ^anoe überwachen? Vci Ginzahlnng der Interessl-n wird wohl jederzeit Nachweisnng der bezahlten Prämie gefordert — wenn aber der Schuldner erst nach einem halben oder nach Verlanf eineS ganzen Jahres zur Berichtigung der Zinsen erscheint, so kann er in der Zwischenzeit ass,< lurirt gewesen sein, over nicht, und ist er ob totalem Geldmangel nicht versichert, soll ihm deßhalb daS Kapital gekündet und erekntiv eingebracht werden? In diesen nur zn häufigen Fällen gewähren Gc< bände am Lande so gut als keine Sicherheit. Eine bezügliche NeberwachlMg und allfällige ttnterstühnng von Seite der Landwirthschaft »Gesellschaft durch ihre Filiale wäre wohl gm»z ihrem Wirkungskreise angelassen. Wie die Waidiuigen von den Landleuten bewirthschaftet werden und sich regeneriren, kann sich Jeder überzeugen, der sich etlvaS von der Hauptstadt entfernt. Uuler den weinerzeugenden Bezirken Unterkraiu's sind nnr die zwei an Laibach angrenzenden, mit denen die Svarlassc in größerer Geschäftsverbindung steht. Hier sind die Weingärten meist anf hohen Gebirgen gelegen, den Wassergüssen. Erdabsitzm,gen nnd andern Unfällen ausgesetzt, unstandhaft, somit keine Sicher» heil darbietend. UcbrigcnS wird der Werth einer Realität verschiedenartig ermiüelt. In der Stadt und den Vorstädten dient dcr Sparlasse der MirthzinS der Häuser, mit Rücksichl anf ihlcn B.iuznstand, znr Basis. Welchen Ertrag nnn dcr Polana>Hc»f liefert, oder geliefert hat. ist unbekaunt. Als Versnchshuf dürfte er nur dnrch die jährlichen Beitrage der Gesellschafts» Glieder sich erhalten. Am äüßerNen Ende einer der weitesten Vorstädte scheint das Gebaud, kaum zu einer mittelmäßigen Verzinsung geeigxet, die >i Joch Garlen-landeS von einer überauS schwachen Bodenbesckassen« l»eil aber werden im Ertrag, rer Fläche schwerlich entsprechen; eine ähnliche Ansicht verleitete vielleicht einst die Sparkasse, das Leihgeschaft einer fremde» Anstalt zn überlassen. Die große Vorsicht ist ,s also. die man vereinzelt anfeindet, dagegen gibt es viele Tausende von Arbeitern und Dienstboten, die tnrch ihre mühsam zusammengebrachten, rer Sparkasse anvertrauten Er-sparuisse für den Fall einer Krankheit, oder für die Zeit des Alters und der Erwerbsunfähigkeit sorgten. ua> uichl dem Staate und bei Bevölkerung zur Last zu fallen, und für welche Klasse eigentlich die Sparlasse lrcirl wurde; diese nun finden leine Vorsicht überflüssig, und uur die Ueberzeugung, daß sie l'eol,. achtet werde, erweckt bei ihnen das immer steigende Zulrancn zu eiuer Anstalt, die ihr Eigenthum schützt. Bei einem reinen Oclogeschäfle weiset der hohe odcr niedere Kassastand eineS Tage« weiter nicht«, als daß er sich in knrzcr Zeit bedentend erhöhen, ober auch uoch bedeutender vermindern kann, stabil bleibt er sicher nie — ein Theil davon war wirklich zn einer großen Baulichkeit bestimmt. Ein von dem Gesammt-vercine grwählles stomil«': wnrde zur Äau-Auömiltlnng ermächtiget, doch scldeS mochte sich überzeugt haben, daß sich die Zeilverhältnisse zn einer großen Van Unter« nchmnng nicht eignen, und dürfte wahrscheinlich den Antrag stellen, im nächsten Frübjahre die Bauten vorderhand anf die nothwendige Erweiterung der Amts-lolalitäleu und anf Zubau elneS zweiten Stockwerkes deS Sparkasse »Gebäudes zn beschränken. Ob sich die Sparkasse den neuesten gesetzlichen Anordnnngen unterziehen wcrde? ist keine Frage eines Staatsbürgers! Die Sparlasse und mit ibr Jedermann begrüßt mit Freuden line der humansten Gesinnnngen. Sehr namhafte Beträge widmete die Sparkasse jährlich verschiedenen wohlthätigen Zwecken, immer nnlcr erbetener hoher Genehmiqnng. künftig dürfte sie elwas freier handeln, nnd sicher wird dcr Sparkasse »Vercin dem höchsten Willen zn enlsprechen wissen. Die Berechnung der Knröoifferenz l»,r verschiedenen, nicht eben ganz sreiwillig übernommenen Slants-anlthenS'Verschreil'nngen wird sich wohl nicht immer gleich l'Iciben^ hoffrn wir anf bessere Zeitumsländt. ste werden gewiß nicht ansbleiben; bis sie jedoch eintrete»,, ist eS Pflicht der Sparkasse, desto vorsichliger zn sein. Weitere indioionelle Ansichten und Ansprüche zu wlrerll-gln. lohnt sich wahrlich nicht der Mühe. denn man kann hier mit einem Dichter sagen: »Die schlech-te» Früchte sind cö »ie. an denen die Wespen nagen." Und somit genug auf immer. li. Programm oer a,n Donnerstag, tt, l, M >'! Uhr Nachm. im Kon« s»'ls»z> Saale deS k. l. Gymnasiums stattfindenden Monats-Versammlung deS historischen Vereins sür K l ain : Verl in S - Sekr, lär: Mittheilungen aus der Korrespondenz Vodnik'S mit Dobrowsky und Kopit.il. 1),-. H. Costa: Znr Geschichle der bisherigen Landesuevfassnng des HerzogthnmS Kralu. !>>-. E H. (5osta: Ueber den ,,(',»<1>x l>il»l<». mlllicu,'« ll H)i«ll»lnslu lUoluvl««". Lail»ach. il. Dezember 18U0. Theater. H e n t e. Mittwoch, zum ersten Male: „Durch'« Fernrohr", Lnwiel in 1 Akt. von Wilhelmi — „Stur ein Herz", Lustspiel in 1 Alt von Goß-man. — „Vulenspiegel als Tchnipfer", Posse in 1 Akt. uon Bittner. Morgen, Donnerstag: „Muntruse", Trauer-splel >n !, Akten, von Laube. (Herr Hoffmann als Gast,) Druck und ^ v. Kleiumayr Kt «> Vamber« in Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: F. Vamberg. ^lislnnlinr'lslit ^Uie», (Mitt^,» l lllir 1 lWr. .^t.,. «l>dl'l.1 Änsaüss, i>,f Gtimmuuq schllcht. >i^ Kulse de« Ä.'ldi« u»d dee D.vis.« sehr gch'.nml. d,r P.'pier, ft^iu (mit «»»ji^cr ^!ul^lll>^iU)l. 1, Drz. Ä!ll<»p>»pi.re). G,,,»u Schluß wurde die Haltuu., rnhigel, die Kurse dir ire>»d^> Wcchsll giilge» «us v elsachcS ?lusgcl'lt r!wa n,» !"/<, zurück, schli,»»» abcr iiumtrhi» «vch hihcr »il< volgester», (ftlld sehr siüssig. i?cffe»tliche Hchuld. V, >ci züanlee (sür l00 ft.) Grlv W>,re In öfter». Wühruiig . zu H'/. HU.75 ««». - Aust Halil»Hi'«l,l.h'tt^' . . , ,. 5z., ,N - .>« .,«1 »,,t Alrll'sUiljl p, ,) >>><:<> , . Ill— »12- »»^<» .t^N z' ,. !».',» , »:>.-. t,:,^.» Criur.H.ntmsch. ju,4'i l^. »u'li-. N'i.i »7.^0 «,v> ll. der ckrsnländn tsür lUft si.) ?»»<< ^riült'eiüi.Nülü^s'Ol'lig.ilione!!. ','iledcr^<ü„rv. „ .'» „ ><> «.',.— («.Ui^.n.......ä .. «^2', »t47>> VuklW!!«., .... 5 „ «it.,« «4,- V!,!'!U!'!!r^>4,5<» Aktien (l'r. stück). '^l>,t».'nall'a,!f......?:«.— 7^4,— Kredil'An»!. s. Handrl u. Gew. ^u 2»U fi. ö. W, lohne Diu.) »7U.70 l?0 «U '^i. l>. (z«cl">>.-(!>>.,, ,. .'ill!) »l l', W. ü.»l. - .'».».'l,— ,«f, Fert .'Illldl, j, <<"»<> ,1. (i'1»i. lN!l« l!»!!^ — .^ta^t^ttis »^es, zu 20« st, C. M. rvcr ^»UN ,ir......<»'/ — ^'^ — ,»t.,is. ^lis.'Vah« ,u Aw ^l, (i. H^. >«i— »X^ >j«' Silr-'il'id^, Herl.,^ iUli., „ <««..)> ,ll.— l<,e!sil',,l!'«X>^.^M,.»it!<»<),!. (.^»'/.)^l,!j.,l,l!!!,q . . . , l^7,— l^7 — «lltl, ^tciat^.Il'mb.'ve» u. Ceut. it^I. ^is. 2U<» ,l,, .ft.'ll-Vui'w.-A.'smzu-il)»)!!. (§, Wi, »>, X<»i1, <4U"/, > <3,!!,, !5.'»— !.^l — »Held War. (yr.,;-,, 'M' si. 5. W. l^.— <«<».— O.n Dcn.'D^»vssch,'(«es. «^ .< >l!»7.- .?«».- ^eNerrei« i!lryd i>, lriesl 3 5 l^0— >?«.— Wie». Damvf.n.-Ast.Ves ^.H ^lw. - 3i»,— «Pfandbriefe (sm wa fi ) N.,t!e,!.,l, «iäh.v I <«.'»? j,^"/. «""'''" xw,- !>.,!,s auf !«„ >.tt° „.',.. z<7,5<» M.— («l, M. v,rlo,b.n, . »s., «p.- Xz>.'<» '/l^tionall,. ( l'iiulmatlill) „5 .. «!»'>' !«> — >>«I l'sl !l8, ( vllloeb.nt „ ^ „ X4,^<» 8.').— Lose (V" ktiilt) .'ss.b -Nm^lt s»r H.ixdel » ^ew <» l<»0,1.^^.W..... l«'«,?', !<»?.<> Dl'u.,D.n!N'!s.-w ,. lM» ,1. tt^t. u.;.-. „...»<» Hl«dt«,m. Osen zu 4» fl. c<. W. . 55 7.'» ll'l'i.'» lfNerl!.,^ , 40 .. (5 K. . «il,ll^. . :,,'. 75» ^'i,2.^I Gclo War« ^!.nu .. 40 ., .. . 34 - - I'l;.— St. ^.nl'is ., w „ .. . 5»;.?5 :»?.- Vi»dlscl',p>^ , 2,> ., „ , '^ 20.— W.lld,'».'!,'! „ 2U .. ., . !?5ül) 2«.— «egl^'ich „ lO . ., . <4.— l^.ilä Wechsel. 3 Mon.itt ^>cld Arils '.'l»ql'»r,!. !»r ><»<» sl. s-idd. W, . «20 — l!ii».5l» ^r^iü'iillt >i. M, d.tto , ,20, ?5 l ^'l 7l» Haml>»rg. nlr !<>,rl N.,»ll, . >««» lü i'^üll'ü. ',!<>- l<» ^!. Tt.l1>,q . l 4>»,^,', ! 40 < 0 'l1>>!!5, si!!' !<>ms.« . , ^,'>^<> .'»,',?«» (sour« der («cldsorte,,. ^ell» W.ire ,!?, Miin^Düf.U,» tt ll,«z> '.»llr. «Ü. 70 Mi K'l'»,!, . . . lU ., ^0 ., l« ,. I!3 ., ?l>N'e>!>'0»!!'l''l'r . ll „ '^0 ., ll „ 2l „ Nliff .^»^'^i>,', , ! l „ /».'» „ ll , .^ .. 4l .. — ^ der Ziigc auf der sidlichen Stnat^: Eilenbahn vom :l. vktvber !»<»«> bis auf Weiteres. "^ "- ^lkic zwischen ^aiblich und Wien. In dcr Nichtui'g llach Nie». LaU).ul) Äl'sah» t Vi.ui)lli. l. Uhr l M. u. Nacht« 12 Uhr 1U M. Lltilldviitt „ ^ ,. '.' ,..... 2 „ 27 „ Marburg «l»„d«» 6 „ 24 ,. „ Frllh 5 „ 42 „ (Vvaz ' « « .. 42...... « ,. — ., BtUlt ^il,chts IN ,. .';>> „ „ Vorm. !> „ 5'7 « Neustadt Frill) :l „ .'»<: „ „ ^lachill. 8 „11 » Wit» ?l!,l»uft ,. 0 ,. 20....., 5 „ — „ ^ll der Nichlüiig von Wien. Wi.u Abfahrt Vmili. 9 Uhr:« M, n. Nachts N Uhr — M. Neustadt ,. II „ 1U „ „ ,. 12 ,. 4<; „ Brück N«chm, 4 „ 2« .. ,. ssnlh 5» „ 42 ,. (",-a; Abend« > „ lüi „ „ Von». '.» ^ 5»,^ „ Strinlinict Nachts I I „ l!'. ., ,. N^chm. 1 ., 1!' „ Vaidach Änlmift „ 2 .. 7...... ?i „ 40 „ b. ^l'l^c zwischen ^iiibach. Iricst nnd Venedig. In der Richtung »ach Trifft imd Venedig, ^»nbach Alisahrt Nackt« 2 Uhr 17 W. n. Nach»,. 5 Uhr 5^) M-Trii-st Nnwnft ssriih « ,. 1»! ,. „ Abend« 9 „ 4^ „ Benediq „ Nach»,. 2 .. 4« ,. „ ssrilh 4 ,. 50 „ In der Richtn»^ von Trieft imd Vliiedig, Venedili Abfahrt Nachts 11 Uhr — M. ». Porm. 10 Uhr 3l> M. Trieft ., Fnlh «', „ l'> .. ,. Abends U „ 15 „ ^aibach Äntmlft Mittlig I.' ,. ,!^ „ „ Nachts 12 „ 8„ ''- ,3l">fmn ^clo» lirchen. — Hr. Cons^Ii. Äg,l>l. Ul'>« Pl'llllwlit. — Hr. ss^I'schlli^. ^cstmeiNer. von Zicnm.irlll. — Tie Hllvcll Piimllüls. — T<ßaro. luld — Mispo. Grulli?-l'lslßcr, ron Nrilie. Z. 2>73, (l, Nl. 3i00, Vl'li d,m k. f. Blzisssimte Möltliug. als G«li>bl. wild lxtsinit lllanlU gtlnacht: ^3s sli übn das ?l!,slich,>, des ^os85l, Z. 278. schuldige,, i^^ fl i)ss. Währ. <:. « «-.. il, ric elekulivl össeiit l'che Velst.igssunq der. llm ^ylcrn gchi>li^en, im Gllü'ddllcdc Htsssch.'st Hlopv >,'>!> K»r. Nr 242 l,„d Hlltsä^ist Olllsck,e «,,l, Tlp. ^)ir 69 vc'ilcm Msl'd,!» !)lc^!it^lst. Wahl, g^williqrt. und zlir ?;l'l„adme telstldll, die ,r,klilil'e,i Fsildictui'gs T.'gi'tzllliglii al,j d,„ l2. D86l . j,d>»,!l>it >nn bei d,r letzt," Htildietm^ auch ulllel rem S<1,^u"qewlllht a» ten Meistbil tendrn lnntaliqegtdil, wc,ds. Dls Ecl'.sljlll'gsprot^^l, der Grlllidbll.l'ser. ss.,ll und tie 8!z'taric",s!'ldinq„isse köi,n,n b,< d, . slm ^ltiil)e Nr. 2.'l!1/vl.^^vi!» dec! ini vorl»al'3 Hcrril Franz Ziel)mann'schen Hanse inneqchadtcn ^okalc^. Am altell Markt Nr. 47 ist cm llwdlirteö Zinuncr zu vergeben und gleich zu beziehen. Der Miether kanll daselbst auch die volle Verpflegung erhalten. Das Nähere erfährt man daselbst im 2. Stock rechts. Z 2l«9. (3) -^ Anzeige. Der Gefertigte bringt seinen verehrten l>. T'. Kunden zur Kenntniß, daß er m-bst seiner, auf der Wienerstraße Hs.-3ir. 7 bestehenden Zuckerbackerei, am 1. Dezember l. I. ein gleiches Geschäft am Kongreßplatz Nr. ^.'l eröffnet, und empfiehlt sich dem hoch' verehrten Publikum mit seinem, durchauö frischen Gebäck in allen Sorten, und bc-onders jetzt mit einer reichen Auswahl zum Nikolai- und Weihnachtsfeste mit billigst gestellten Preisen, «aibach an, :lU. Novemd.r lsUN. Zuckerbäcker. K!,!8l'!>. ><^Ik'^ k,!ül^!. erste ,'sterreichij'che ^Mft lnn>espriu. !i !!>»>< i!!! >!-l>!«'!!» >?«»«»«»>»»» D^n«»««»» ""»! ^^>!!<'i!>l!>i!'ll!' sl,I>!'i< ii-l »,»,! vrliüüsl, !)^!' «»»NUlle'lVMt«»» V' I'l»^,'!»'!-!!!,^,!!'! ,!!»',)l-l-^!,I»!-!ll< !!! «> >V!«!!ltistl'I! >!!!l>o! s«>x!cn ^lNV<;>,nl>r uchs-V ersuche n huben ftch »nscre Hnsse» ln»< älüt lichen Ieugllijse» >!,l beste!«» liew^rt u»d dere» Vssthcrn den Johnlt yer«tlet. Allerhöchst konzchonirte Verlicherungg-GeleWaN: ' „Ueztmeicll. ?llünix" in Um.! Grun>lu,pital: :t,<)lm.<>lm Ouldcn öst. Wnhrg ! Erste Emission: l,<>l>l>.l> Vulden östcrr. Währung. > Empfiehl^ pch zum Abschluß von Heuer- und TransportVersicherunstett . «i 6«u u„ter den möglichst günstigen Bedingungen. ^ l'ic