Amts -H^..,^I 33 l a t t. >5^ 72. Dienstag Ven 16. Juni 188g. OsUbernial - Verlautbarungen. Z. 75l. (2) Nr. io534. Verlautbarung. Vei dem sogenannten Neservefunde des krainerischen Studenten-Stlftungfondes, lst e«n zweiter Guflungsplatz im jährlichen Ertrage von 40 st. E. M. errlchlet worden. Dch»n, und selbe ant tcm Taufscheine, dem Dülfligkeits-, dem Pok> ten- oder Impfungs-Zeugn,sse, dann den Glu' dienzeugniss^n uon beiden Gcmestern i8Z5 zu belegen. — Vom k. k. «llprischen Gubernlum. Lalbach am 9. Mai i335. Z. 752. (2) Nr. 106I4. Verlautbarung. Die uon dem verstorbenen Priester Primus Debellak errichtete Stiftung lst erlcdi-act. Dlestlbe ist zuvörderst für einen Studie-rcnden aus der Freundschaft des crwähntcn Stifters bestimmt. Der Stiftungsertrag Ke« stcht dermal in jährlichen 17 fi. Io kr. C. M., und kann von einem derlei Studierenden auch dann beigen wcrdcn, wenn er in den geistli» chen Sranv trilt. Das Verlcchungsrecht ge-dührt dem Gubernium. Es werden sonach die betreffenden Studierenden, welche diese Stiftung zu erhallen wünschen, hiermit aufgefordert, ihre Gesuche bis Ende August l. I. bcl dlescm Gubernium einzureichen, und selbe mit dem Taufscheine, dem DürfNgkeits-, dem Pok-fen 5 oder Impfunqszeugniffe, dann mit den Sludienzeuqmsscn von den beiden Semestern ! 535, und endlich mit einem legalisirtcn Stamm« bäume zu belegen. — Vom k. k. illyrischen Gubermum Laibach am iä- Mal iL35. 3. 753^(2) Nr. zo223. Verlautbarung. Die von Maria Suppan'.schttsch lm Te, stamente vom 7. December lL«2 errichtete Snflung, dermal nn jäh, lachen Ertrage von 28 si. E. M. ist erledigt. Diese Stiftung ist zuvörderst für einen studierenden, welcher dee Pfarre St- Jacob in Laibach angehört, be* stimmt. Der Stiftungsgenuß ist auf keine Swdicn-Abtheilung beschrankt. Das Verleihungsrecht gebührt dem Lcubacher Stadtmagt« strate mit Genchmhaltung des bezüglichen 3e< stamcnts ' Executors Joseph Hudabiumg. Es haben sonach diejenigen Studierenden, welche diese Stiftung zu erhalten wünschen, lhre Gesuche bis Ende August l. I. bei diesem Gu< bernium einzureichen, und selbe mit dem Tauft scheine, dem Dürfugkeits-, dem Pocken« oder Impftmgs ' Zeugnisse, und mit den Studien-zeugnissen von beiden Semessern i835 zu bee legen. — Laibach am 9. Mai i835- Z. 755. (2) Nr. 197. Kundmachung. Mit herabgelangter hohen Gubernial-Verordnung von» 23. v. M., Z. io5l«, ist bedeutet worden, daß ein von Schellenburg'-scher Studentenstiftungsplatz pr. 54 st. 49 3^4 kr. Eonv. Münze, wozu dem ständisch Verordneten Collegium in Kram das Verleihungsrecht gee bührt, in Erledigung gekommen sei. — Zur Ucbcrkommung dieses Studentenstipendiums sind nur gesittete, wohlerzogene, zum Studieren taugliche, arme, oder doch gering be« mittelte Jünglinge, jedoch nur Inlander, be» sonders aus Tyrol gebürtige, und vorzüglich Befreundte des Stifters geeignet. — Jene Studierenden, welche solchcmnach Ansprüche auf dieses erledigte Studentenstipcndium ma» chcn zu können glauben, werden daher hie-mit angewiesen, ihrc Bittgesuche längstens bis i5. August l. I. bei dieser ständisch Verord-ncten-Stclle einzureichen, und darin sich mit dem Faufschcuie, mit dem Ausweise über die Vermögensumständc, mit dem Zeugnisse, daß sie die natürlichen oder geimpften Pocken überstanden haben, dann über die allenfallfige Verwandtschaft ;um Stifter, und mit den Stu< dlenzN'gmffen von den bnden letzten Schul« H32 semestern auszuweisen. — Von der ständisch Verordneten-Stelle in Krain. Lalbach am 6. Juni i8Z5. Eduard Graf v. Lichtenberg, Stand. Secretar und Ranzlci'Director. 3- ?62< (2) Nr. 10229. Verlautbarung. Die von dem verstorbenen Pfarrmcär Caspar Glavatiy zuKropo, im Testamente vom l5. Juni 176» errichtete Stiftung, »m jähr» Uchen Ertrage von Z5 st. E. M. ,st erledigt. Dieselbe lst bestimmt: g) für Studierende, welche von den Brüdern und Schwestern deS benannten Stifters abstammen 5 1>) ln Ermanglung derselben ist dle Hälfte des bezeichneten Stiftungsertragcs für hell. Messen, und dle Hälfte für tie armen und frommen Anoecwand, ten des besagten St'f.crs, bestimmt. Der Gtiftungsgenuß ist auf keine Etudienabthn-lung beschrankt. Es werden demnach zuvörderst jene Studierende, welche dieses Stlpen« dium, und zwar vom laufenden Schuljahre angefangen erhallen wollen, hiermit aufgefordert, die dleßfalligen Oesuche biß Endc Iunl l. I. be» dlejem ^ubernlum einzureichen, und dieselben Mit dem Taufscheine/ dem Dürftig, tilts», dem Pocken» oder Impfungs» Zeugms-se, dann mtt den Studienzeugnissen von del-den Semestern i6Z^, und uom ersten Geme, ster i3Z5, und endlich mit e»nem legallsirlen Stammbaume, zu belegen. — Lalbach am 9. Mal z655. Johann Ritter v. Znaim werth, f. s. ^uber^ial-Vccretär. Z. 76t. (2) Nr. 1023a. Verlautbarung. Die von Anton Rasb »m Testamente, dl Juni l. I., bei diesem Gudernium einzu« > reichen, und selbe mit dem Taufscheine, dem 1 Dürftlgkeits-, dem Pocken- oder Impflings- > Zeugnisse, dann mit einem legallsicsen Ktamm» ^ bäume, und endlich mit den Mudienzeugnil- sen vl)N beiden Vemestern 16Z/4, und uom er« fien Semester i855, zu l>el«gen. — iaibach am g. Mai l655. Johann Ritter t>. Znaimwerth, k. k. Gubernial»Decrncn sr< ledigung gekommen sey. Jene Individuen, welche fich um d,e!e Stelle bewerben wollen, haben ihre dießfalllgen Gesuche durch ihre vor« gesetzten Behötden gehörig belegt, bel dies«m k. s. Stadt- und Landrechre innerhalb vler Wcchen vom Tage der ersten Einschaltung dlests Edtclcs in o»e Klagenfurter Zeitung an gerechnet, zu überreichen. — Klagenfurt den 22. Mai i6Z5. I. 7^0. (Z) ncl 6ud. Nr. 10226^294. Verlautbarung. Es sind nachstehendeGtudenten« Stipendien erlediget, und zwar: — 1.) Bei der, von der Barbara Ka^ianer, unterm l l. März i652 , errichteten Gtuden» tenstlfrung sind zwei Gtiftulig^laye, jeder im jährlichen Ertrage von 40 st. E. M. erle, digt. — M>t dem Genusse dieser Gnflung »st die Verpflichtung verbunden, in der Kirche zu St. Jacob m Lalbach auf dem Chore o«l 435 der Musik mitzuwirken. Uebrigens iss derStif, tungsgenuß auf keine der zu Laibach befilidli, chen Studien'Abtheilungen beschränkt. Das Verlechungsrecht wlrd von dem Gudernium ausgeübt. __ 2.) D>e vom Blasius Kortsche ,n semem Testamente, älio. Gchwarzenberg am 9. Ziovcmder 1734, errichteten zwe, Stu-dönlen-GtlftuliqSplaye, jeder ,m jährluben Ertrage von 21 ss. i5. kr. <3. M. Dlese Hvtif-tungspläye sind bestimmt: n) für Btudlerende, welche m,t dem besagten Stifter verwandt sind; d) be» deren Ermanglung aber für solche, welche der Pfarrgr'lrmnde Schwarzenberg angehören. — DaS Präsentatlonsrecht wird von dem Localcavlan ,„ Gchwarzenbach ausgeübt. Der Sclfcungsgenuß ist auf keine Studien-Abtheilung beschrankt. —> I.) Bel der, vom Valentm Kuß, gewesenen Pfarrer zu Fraßlau »n Steiermark, mittelst Stlftbr,e« fes / licio. La,dach am 29. Iunlus 1727, errichteten Studenten»Zi>l,ftung suid belde Stif» tungsvläye, jeder dermal im jahrllcbensrtrage von 39 ft. 3c> kr. E. M. erlediget. Diese St»f< lung ist: n) für Studierende, welche mit dem besagten Stifter verwandt sind; d) »n deren Ermanglung aber lst der elne Vilfcungsplatz für Studierende auS dem Pfarrbez»rke Stein ,n Kram, und der andere für jene ausdtnPfarr» bezirken Fraßlau und?ai,fen, und zwarabwech, selnd, bestimmt. Das Präsentationsrecht gebührt beziehungsweise dem jeweiligen Pfarrer zu Glem, und dem Pfarrer zu Fraßlau, ad» wechselnd m,t jenem zu Laufen m Vteiermark. Der Ktlftungsgenuß hört mit Vollendung der Gymnasial»Studlen auf. Ferner müffen sich die dießfailigen Snftlinge, welche mit dim be, lriffenden Gtlfter nicht verwandt sind, während des Etlftungsgenuffes auf dle Musik, mit Ausnahme der Trompete, verlegen. — /^.) Bei der Plankelllschen Studenten, Gnftullg sind dre» Bilfrungsplätze, jeder dermal zu l^ft. s. M. zu verleihen. Dieselben sind für Studierende, welche in der Stadt Stein, und in deren Ermanglung für Jene, welche in dtr Stadt Laibach geboren sind, bestimmt, und können nur vom Anfange des dreizehnten bis zur Vollendung des siebcnzehnten Lebensjahres genossen werden. —- Das Verleihungßrecht gebührt dem Gubernium. — 5.) Be» dem Lat-dacher Musikfonds-Stipendium sind drei St»f» tungsplätz?, jeder dermal im jährlichen Ertrage von 22 ss. Ho kr. zn vergeben. Diese Gt«f« tuligsolaye sind für Studierend?, welche der Musik kündig sind, und ihre musikalischen Kennlmfse wliters veruollkommen, bestimmt. Der Genuß ist auf keine Etudien-Abtheisuna beschrankl. DaS Verleihungsrecht gebührt dem Oubernlum. — 6) Be» der vom AntonNaab, mlt dem Testamente, clcio. kalback am 12. Februar l^o errichteten, und für Etudle»' rende, welche Eöhne ^aibacher Bürger sind, bestimmten Gtudenten-Etutung mit dem jährlichen Ertrage von 40 si. für jeden einzelnen Gnftungbplay, sind drei Gtlftungspläye zu beseyen. Der Ellftungsgenuß ,st auf die drei oberen Gymnasial - Classen beschrankt. DaS PrasentatlonSrecht gebührt dem Gtadtmagi-strate tn ^a»bach. — 7.) Be, dcr, vom Ma« thiaS Gluga, gewesenen Pfarrer zu Burg« schleunitz in Nieberöstcrrelch, lm Jahre 1716 erlichleten Gt^dentenstiflung, lst ein St,f-tungeplay pr. 5o st. zu besetzen. D'.ese Stiftung ist bestnnml i «) für solche Stubirrend«, welche von den im Dorfe Jauche, im Bezirke Lack, und anderweitig sich befindenden Ver-wandten des benannten Gtiflers, und zwar aus der väterlich Bluga, und aus der wüt« terl'ch Kroct'schen Kamille; K) nach deren Absterben für selche Bludlerrnde. wclcke von den nächsten Verwandten deß Stifters abstammen; c) in deren Ermanglung aber für jene Stu» dlercnde, welche aus der Nachbarschaft Gr. Johann des Täufers zu Zauchen gebürtig, und cj) endlich für Jene, welche Kramer überhauvt sind. Des Prasentationsrecht gebührt zuvor« derst den nachssen Verwandten aus den obbee sagten Familien gemeinschaftlich. — 6) Das von dem Fre,Herrn von Nosclti, gewesenen Bischöfe von Pedena, im Teftcmente vom 3i. October 1691. errichtete Studenten, Stipendium , dermal im jährlichen Ertrage von 19 ss. Dasselbe kann bis zur Vollendung der Gymnasial- Studien genossen werden. Das Verlechungsrecht gebührt nach dem gänzlichen Aus-sterben der Freiherr v. Rosemschen Familie, dem Gubernium. — 9.) Das vom Joseph Skerl, gewesenen Pfarrer zu Koschana, unterm 27. Februar 1796 errichtete Studenten« Stipendium, dermal >m jährlichen Erlrage von 23 si. E. M. Dicses Stipendium ist bestimmt: 2) für einen Studierenden, welcker Mlt dem erwähnten, »m Dorfe Tomai gebür, t'gen Stifter verwandt; k) für d n Zeitraum der Ermanglung emes solchen Studierenden aber, und zwar im gegenwärtigen Falle für einen Studierenden von ehel'cher Geburt, lrnlcher »n dem Pfarrbezilke Tomal qeboren ist. Dieses Stipendium kann in den Gvmna-sial'Elassen, dann während der philosophischen und theologischen Studien genossen wlrdln. ä34 Das Pralentationsrecht gebührt gegenwärtig dem bischöflichen Ordlnsriate zu Zr,est, ge: meinschaftlich m>t dem Pfarrer zu Tomai. — ic>.) Bei der vom Iobst Weber, gewesenen Bürger der Gtadt Lalbach, unterm ,5. Ma, »65^ errichteten Studenten-Etlftung, dermal em tzvtlflungsplatz pr. 22 ft. /»0 kr. Derselbe kann lediglich von Studierenden, welch? Göh-NH ^laibacher Vürgcr sind, und zwar von der vierten Grammatical- bls einschlleßig der zweiten Humanttcus-Elasse genossen werden. Das Vorschlagsrecht gebührt den Repräsentanten, und daß Prasentatlonsrecht dem Magistrate der Gtadt Lalbach. — 11.) Das u»m Oeorg Zepßer, gewesenen Pfarrer ,u Pölland, mit» telfl Urkunde vom 3. Mai i8ol errichtete Sli-pendium, dermal lm jährlichen Erlrage von 19 ss. 3o kr. C. M. Dagiclbe ist bestimmt für «men Studierenden, welcher in dem Deca» natsbezirke Gottsch.e, und vorzüglich für einen solchen, welcher im Bereiche der Herrschaft Pöüand geboren lst. Das Verleihungsrecht gebührt der Fürst Auerkderg'schen Herrschaft Pölland. Der Stlfrungsaenuß ist auf keine Studien-Abiheilung bischränkt. — Diejenigen Studierenden, welche em«:n der erwähnten Gtlftungsplatze 5>H erdallcn wü^sizen, haben ihre Gesuckc b»s >3ndi August laufend n Jahrs be» diesem Guberrilum zu übt>re>cheli, und selbe mit dcm Taufscheuie, dcm Dürftl.;kelt^, dem Packen- oder ImofungsZ^ugnlffe,^dann mit den Sludlenzeugmssen von beiden Beme-fiern i335 zu belegen. l.lebrlgens haben jene Gtudlerende, welche aus dem Rechte der Ver^ wandtschaft ein Sc>pelid'um erhalten wollen, noch einen legal«flrt«n Hlammdaum, und mS-besondere Jene, welche um e,nen Kaz,aner'< schen Gtlflungeplatz bitten wollen, cm Zeug' n,ß des betreffenden Ch^d'.rictüsS über die Fa-hlgkett zur Mitwirkung bel der Klrchen-Musik, dann Jene, welche eils Laibacher Mufikfonbs-Eltipendium zu erhalten wünschen, em Zeug-„iß über d:e Kenntniß der Musik belzubrmgen. Endlich müssen die Blttssiller um das Naabl« sche und Webersche Snvc^dium , daß Bürger« recht »hrer Väter in LalbaH, nachweisen. — V^m kaljcrl. königl. lllonschen Gubernium. , Lalb'lch den 9. Mai i335. Z. 74». (3) llä 3tv. 7363. Edict des k. k. i n ner ö st crrei chischen kü, fienländlschen Appellatlonß - und Er > minal « O b e r 1 e ri ch l s., -^ Bei d^ >.i k- k. Kladt- und Landrech^c in Kri»m, jst lü ne Raihsiielle mit dem Gehalte von 1^00 st., und dem Vorrückungsrechte ln den höbcrn Ge» halt von 1600 st. und iLoo ss., in srlcd,qu^g gekommen..— Dle Bitlwerber um diese Glel« le haben lhre gehörig belegten Gesuche, woiin sie sich auch über ihre allfalllgen Sprachkennl< Nisse auszuweisen und anzugeben haben, in wie ferne sie mit lrgend elnem Individuum des genannten Scttatlonsbedmg,ül,sc bcl dc.n Vcrwaltnngsamte eingesehen werden können. — Vcrwaltungsamt der k. k. Fondsgütev zu Laibach am 3o. Mai l635. Z^7597"?2) Nr. 7597)XVtt. G e t i, e i d » ?icitat» 0 n. Bei dem Vcrrvaltungsamtc der k. k. Re-ligionsfondshcrrschaft Mlchelstetten werden über Bewilligung der löbliche»: k. k. Eameral-Be-zilks'Vcrwaltung ^.'aibach am 21. Juni d. I. 216 Metzen, l5 9^6 Maß Zinshirs, Vor« mittags von 9 bis 12 Uhr m klcineti Par, thien, oder im Ganzen zum Verkaufe ausge-botcn, wozu Kaufiiebhaber zu erscheinen hie-mit ciligeladcn werden. — K. K. Vcrwal-Umgöamt Mlchclstelten am 6. Juni i9äo. 435 3- 777. (1) , ^'- "^' Eurrende des k. k. illyrlschtn Ouberniums zu Iaibach. — D«e Bestimmung dcs §. 2 !i». <:. des Außwanderungs - Patentes vom 2^. März i332 hat nur auf jene Landwehrpfttch, tigen Anwendung, welche den Landwehr« Ba-l^llons lcdon förmlich «lligcrecht sind. —Gei-ne k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 29. v. M. über e,ne allcrunter-thänigfte Anfrc,g< zu verordnen geruhet, daß die Bestimmung des §. 3, In. e. des Auswan, derung« - Patentes vom 2ä- März i832, wc-gcn des mit dem AuswanderungS-Gesuche vorzubringenden Bewelsts der erfüllten Militär» Verpflichtung, »hce Anwendung auf die Ver, psilchtung zur kandwehr, nur auf jene iand« lvchrpsslchtigtn zu finden habe, welche den Landwehr« BatalUons schon förmlich emgereiht find. — Dlese allerhöchste Bestimmung wird in Folge hohen Hafkanjlei-Decretes vom 7, d. M>, s"hl 1126^3/zl, hlemit zur allgemele nen Kenntniß gebracht. — Lachach am 2^. Mai ,335. ^. , . , Joseph Lamillo Freiherr v. Schnndburg, Landijl-Gouuerneur. Carl Graf zu Welspcrg, Raitenau und Primör, k. k. Hofrath. Zeno Graf v. Gaurau, k. k. Gabernialrath. Z. 778. (1) Nr. ^909^2610. Cu rrende des k. k. illyrischcn Guberniums zu Laibacb. — M>c den Bn weiteres Jahr angeordnet worden. — In Gemaßheit dieser hohen Anordnung werden folgende Bestimmungen zur allgemeinen Kennt» n»ß gebracht: — !.) Die Verhandlungen werden nach den mit den Gubernial»kurrendcn vom 12. August und H. October i83o, Zahl ,823^2791 und 2236i)35ä3; dann 5. Iull iL5i, Zahl 15432^2699; 20. Juli lL33, Zabl l6i62^3ä3ä, und 26. Iil^i ,83^ Zahl 97<)5ll523, kund ycmacktcn Befiimwungen vorgtt-.ommen, und die Adsindunsttn auch mit gangen Veznken, Gemeinden oder ganzen Ge» lvnbkclaffen gcpftogen werden. — 2«) HabcN sich dle dleßfalligen Ve,Handlungen auf den Bezug der Verzchrungssieuer von der V-ier-er^eugung in der Promnj Karnten für das Verwallurgkljahr 1LZ6 n l ch t, und auch hin« sichtlich deß Bezuges der allgemeinkn Verzeh« rungssteuer von den übrigen sicuerpfiichtlgen Gewerben in Karrten und Kram, welche füt das Velwaltungejahr ,636bed»ngnlßweise schon abgefunden oder verpachtet sind, nur m so fern auf selbe zu erssrlcken, ale die Hierwegen be« stehenden Vertrage rechtzeitig aufgekündet wer^ den sollen. — 3.) Die mit den Partheitn ein« zugehenden Abfindungen sowohl/ a!sd,e Pachl« Verträge werden zwar nur avf das Vermal, tungsjahr i836, jedoch dergestalt abgeschlossen werden, daß, wenn dirse Vertrage drei Mo« riate vom Verlaufe des Vcrrrallungkjahres i336 lvcder von Seite des allerhöchsten Aerars ^.och von Sme dcr Parthcien aufgekündet wer« den, dieselben auf ein weiteres Jahr unter der gleichen Bedingung ihre Gültigkeit behal» ten. — H.) Zum Behufe der Verpachtung eines Verzehrungssteucr^D Objectes wird daS gemischte Verfahren durch mündliche und schrift» l che Offerten gewählt weiden. Dlese schnftB lichen Offerten, welche dru bestimmt,n Preiss betrag und zwar »n Zlffern und Buchstaben ausgedrückt zu enthalten haben, sind zugleich nni dem Vadium zu belegen, und sie welden bis zum Tage der abzuhaltenden mündlichen Vetsteigkrung der Behörde, welche dieselbe vore nehmen wird, oder auck während der wündc lichen Verstcigeruna, dem dieselbe leitenden' Commiffar verschlossen zu übergeben seyn. -— Diese Anbote, die jedoch keine Klausel, welche Mlt den übrigen licttationsbedingnissen nicht lm Einklänge war?, zu enthalten haben, son« dern vielmehr d>e Versicherung enthalten müs« sen, daß der Offerent die in der Ankündigung und :n den Bedinanlssen enthaltlnen Bestim, wungen genau befolgen werde, werden so^ dany nach gecndigter mündlicher Versteige-rung, nach dem alle anwesenden kicitaliten erklälten, keinen weitern Nnbot machen zu wollen, in Gegenwart der Pachtlusiigen von dem Licitations - Comwissär zu eröffnen vnd kund zu machen ser»; , wo sodann die Pacb« tung, ohne «me wcmre Steigerung zuzulaj- (Z. Amts-Blatt?^r. 72. d. 16. Juni i655.) 436 sen. Demjenigen zugeschlagen werden wird, welchir den günstigsten mündlichen over schrlft» lichen Anbot gemacht hat, ,n so fern dieser Anbot an und für sich annehmbar, und zum Abschlüsse des Verpachtcontractes geeignet er« kannt wird. — Bn emem gleichen mü»,dll, chen und schriftlichen Vnbote w>rt> dem mündlichen, bei zwe» oder mehreren gleichen schrift-llchen aber demjenigen der No^ug gegeben werden, für welchen eme, von dem uorsiyfühe renden t,cltatlonh-E^mm»^ar alsoglelch ^orzu, nehmende Verlosung, wenn in persönlicher oder sonstiger Beziehung gegen denselben kein Bedenken obwaltet, entscheiden wird. — 5.) Zur Cmrelchung der nach §. ,o der Guber? mal-Eurrende uom 26. Iun« ,829, Zahl i37»^C., zur Erlangung des gefalisamtlichcn Erlaubniß « Scheines erforderlichen Erklärung w,rd die Fr,st blS ,6. Iull l. I. festge« sehr, bei deren Nlchtzuhaltunst die »m §. 3ä I^itt. 3. und h. Z/ der angeführten surrende bestimmte fixe Geldstrafe emtnct. » ka», bach den 29. Mal iL35. Joseph Camillo Freyherr v. Schmidburg, tandes - Gouverneur. Earl Graf zu Welsperg, Raitenau und Prlmör, k. k. Hofrath. Zen 0 Gl-'^f v. Gaurau / k. k. Gubernlül-Rllth. Z. 776. (i) Nr. 11708. Concurs - Verlautbar un ss. Durch die mit hohem Hofkammer Oecre» tc vom 8. Mai l. I., Zahl 18629^)05, gc» nehmigte IubiUrung d«S btsher^en k. k. Krels« casslcrs, Joseph Iersch'novnsch R.lr?^ ?. ^ö, lvengreif, zst der D^rlstposseri oes Krel^cclU'ers zu Adelnd.>ra, in Innerkram/ mlt dem jährlichen Gehalte von 6ao fi. C. M. u^d oer -Wcrpsiichtun>l jur ^elftun^ elner Eautton oon 2000 ß. E. M., «n Erledigung gekommen. — Zur Besehung VieseS Dlenftespoftens w>r0 demnach der v'orschnftmaßige Concurs dls 2a. Juli l. I. mit vem Bemerk.n ausg.'schl'lebiN, daß jene Individuen, welche sich hierum ;u bewarben gtsonricn find, ihre ordnungsmäßig ducu-mcnttrten Gesuche mit gehöriger Auswelsnng des Standes, Alters, der ;urü«k^elegren Blu» d>en, dann der hlfth.'rissen Dienstleistung und Svr)chkcnntnlsse, üb?vhauvl aber aller 5.'^ua-lißculionen und lnsoli'derheit auch des Bisitzes der vorgeschriebenen Nefabigung für elne^ Eas-febien.'iplay, dann der Taulionsfaliiqkeit an die'e Land,'ssteHe, und zwar, wenn sil bereits dienende Veamte smd, durch den Weg ihrer Amtsu^rssehung zu überreichen haben. — Vom k. k. lllpr. Guoernlum. lalbach den 29. Mai i6)5. Johann N«p. Prakisch R,tter n. Z n a l m N) e r t.h , k. k. Gubermal - Bscretav. 3- 775. (l) Nr. 106Z3. Verlautbarung. Be, der von dem verstorbenen Priester Johann Domz, errlchtcten Siudenten-Siiflung, sind beide Playe, jeder im jährlichen Ertrage von 17 fi. E. M. cried,gi. Ditsc Stiftungs» Playe sind bestimmt: — 2) für Sludlcrcnde aus der Freundschaft deS er>uahnten Stiflers, wobei der nähere Verwandtschaftsgrad den Vorzug gibt, ln deren Ermanglung abcr für Stu« dierende in La»bach; I?) aus dcm Dorfe ^ocl-^,61-, und «) in deren Abgang aus dem Pfarrbezirke von MannSburg. Der Stiftungsg« nuß dauert bis iur Vollendung der philosophi« schen Studien. Das Prasentatlonsrecht gebührt dem Schifferstein'schcn Domherrn in Lcubach, gemeinschaftlich mit dem Pfarrer m Manns« bnrg. — Es haben sonach diejenigen Studierenden, welche diese Stiftungsplätze zu erhal» ten wünschen, ihre Gesuche bis Ende August l. I., bei dlcjem Gubermum einzureichen, und selbe Mit dem Taufschcme, dem Dürftigkeits», dem Pocken ' oder Impfungs-Zeugmsse, dann mir den Studlenzeugnissl'n oon beiden Semestern »3)5/ und endlich beziehungsweise mit einem legalisirten Siammbaume zu belegen. — ^aloach dcu 14. Mal »8Z5. Johann sl ep. Prakisch Ritter v. Znaimwcr 1 h, k. k. Guberinal - Secretar. Rreisämtliche ^orlairtharnngett." ^ 769- ^l> 0tr, 7734. L i c l t a t , 0 n. Den 27. Iuin i635, Vormittags um 9 llhr werden tn dem hiesigen k. k. Militär« V^cvsi^s - Maganne e,nl.Ic H-nidert Centner Kornkicien lm öffentlichen ^>cltatlonswcge an den Melstbieterlden n.eg^n gleich bare Bezahlung hl^tan^egcben werden.— Wozu sammt» l»he K^list-lfllg? (mit Ausnahme der Müller und B.ickec) zur zahlreichen Erscheinung hte-mit eingeladen werden. — ^aibach den 10. Ium i8Z5. StaVt. unV lünvrechtlichc VcrlnutbKrungcn. Z. 7^9. (2) 3tr. ^5l(i. Von dem k. k. Stadt? Und Landrtchle »n Kram wird bekannt gemacht: C'5 sey über An- 45? suchen des v,-. Johann ThomanN/ Gewalts» träger der Maria Mlaker, als erflärten Er, den, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am H. Aprll l. I», mit dem Testamente, 66o. 3i. März l. I. verstorbenen ). ein silberner Wcibergürtel; 4.) emClgarrrn-Nohr; 5.) neun neue ^ichtscheren; 60) ellf Stück blaue Bindbändcr, und ein Stück rothe ; 7.) cm Stück roth und weiß gestreifte Bander; 8.) ein Stück weiße Bänder ; 9.) ein Stück weiß, roth und grün ge« streifte Bänder; 10.) zwei seidene und c>n h.,ll> seidenes Halbtücbel ; ii.) eine grüne, lmd drei Stück dundfarbig g wirkte Nacht-müften; l2.) eine grün sc»dcne Schnur nnt Quasten; i3.) ein Pfcrbemaß; 1^) ein Ta« schelikalmder oom Jahre t855; l5.) em weißer Welbcrrock, ein Wclbcrhemd, eln Paar Strüm° pfe und cin Paar Schuhe; 16.) eme schwarz gefärbte B^ckohaut; 17.) eln Maßstab von Holz zum Zusammenlegen; 18.) ein gelb le« derner Damenhandschuh; 59.) eine Kleiderbürste; 20.) cm Spazieniock; 21.) ein Stück Tlsctzcug; 22.) ein nvues seidenes bulttfarbi, gcs Halstuch; 23.) em silberplatilter Knopi mit dem k. Adler; 24.) cm blauseidencs Pa-raplüe; 25.) em detto grünes; 26.) ein neuer feiner Filzhut, und ein neuer Strohhut; 27.) zwei Kaffeemaschinen; 28.) ein blauscldence abgetragenes Paraplüe; 29.) zwci Handtücher aus Zwilch; Zo ) eme Serviette; Ii.) zwc, blaue Nestel Manchester; 32.) zwölf Pa^ yueis Watta; 53.) zwei Gläser in Form ei r.er Glocke; 34.) eine große blcckene Kassen dücbse, und eine blechene Nacht'.ampe, endlicl ^5.) wehreres irdenes Wcißgcschirr. Die betressende»^ Eigenthümer eines ode, des andern dieser Gegenstande haben sich bin« lien Jahresfrist bei diesem f. k. Enminal-Ge« richte so gewiß zu melden und chr Recht zu beweisen, widrigen Falls das beschriebene Gut veräußert, und das Kaufgeld indessen bei die-scm Criminal - Gerichte aufbewahrt werden würde. Laibach am 6- Juni i835. z. Z. 3/>9- (2) Nr. 2061. Von dem k. k. Stadt» und Landrechle ia Kram w»rd anmtt bekannt gemacht: Es sey übcr d^s Gesuch des Andreas Walland, Be« neficlattn zu Elein, »n d,e Ausfertigung der Amort,s«t,on«-Edicte, rücksichtlich des über ein von der Oentsiciaten» Gült 83. "IVzlin.-nis or I^oonllläl zu Stem, für daS Jahr »8d6 mit 145 st. 27 2)4 kr. geleistetes Zwangbdarllhen au»g6, gewllli» g«t worden. Es haben demnach alle Jene, welche auf gedachten Zwangß»Dc,rl?hensschein aus wal immer für e»nem Rechtsgrunde Ansprüche machen zu können vermeinen, selbe binnen ter geseyllchen Frist von emem Jahre, slchs Wochen und drei Tagen, vor diesem k. k. Stadt- und landrechte so gewiß anzumelden und anhängig zu machen, als lm Widrigen auf wemreö Anlangen des heutigen Bittstel« lers Andreas Walland, der obgcdachte Zwangs, Dsrlebtnescbein nach Verlauf dieser gesetzlichen Frist für gelödlet, kraft- und wirkungslos er? klärt werden nurd. Lachach den i3. März i855. Z. 755. (5) Nr. 4793. Edict. Vom k. f. Eladt- und Landrechte wird hiemit bekannt gemacht: Es seye über Ansu« chen deß Dr. Lucas Ruß, widcr Johanna Wil-cher od (^on^oi-!.«^^ ,n dle Flllbietung der, auf der Realität Vorwxlio genannt, stehenden Früchte, nach dem erhoben werdenden gt« richtllchen Schayungswerthe gcgcn jogleicbe Bezahlung des Melftdotes gewilllget, und hiezu der Tag auf den 3o. Ium l. I., um 9 Uhr Vormittags, vor diesem k. k. Stadt- und Landrichte angeordnet worden. Die Kauflustigen werden demnach emgt« laden / am obbenannten Tage zu erscheinen. Laibach den 6. Juni i835. ! Aemtliche ^erlautbarmtOen. , Z. 7^7- (5) Nr. 9i29ji7l9> 3-M. Kundmachung. - Bei dem k. k. Hauptzollamte «n Triest, ist ä33 die dritte Waarenbeschauerssselle mit dem Ge, halte jährlicher 5oo ß., dem O.uartiergelde von 70 st», dann der Verbindlichkeit zur Leistung einer Eaution im Gehaltsbetrage, und im Falle der Wiederbesetzung dieser Stelle mtt-telft gradueller Vorrückung, d>e vierte Waarenbeschauersstelle gleichfalls nnt dem Gehalte jährlicher 5oa si., dem Quartiergeloe von 70 st-, und der Verpflichtung zum Erläge einer Eau» tion von 5oa st. vertretungsweise zu besetzen, zu welchem Ende der Concurs bis zum 6. Juli l. I., eröffnet wird. — Bewerber um diesen Dlenstesvosien haben ihre gehörig docu» mentirten Gesuche, in welchen sie sich über ihre Kenntnisse im Zollwesen, insbesondere über die vorschrlftmäßig abgelegte Prüfung aus der Waarenkunde, und die Kenntniß der italiem< schen Sprache, so wie über ihre bisherige Dienstleistung und ihr untadelhafres Vetragen aus» zuwels-n und zuqlelch anzugeben haben, ob Und in welchem Grade sie mtt cinem oder dem andern Beamten des Tr«ester Hauptzollamtes verwandt oder verschwägert sind, innerhalb obigen Termines im vorgeschriebenen Wege an diese Cameral-Gefällen-Verwaltung zu leiten. — K. K. 3ameral-Gcfällen:Nerwaltung Laibach am 8. Juni i835 V'ermischte Verlautbarungen. g. ?63. (.) Nr. 6ÜH45,. Edict. Alle Jene, welche auf den Nachlaß des am 12. März i3Z5, zu Untecdupplach verstorbene« Matthäus Lulanz, Ganchüblels aNdort, aus «as immer für einem Necits^runde Ansprüche zu stel-len vermeinen, oder in sclden was schufen, haben vor diesem Bezills^elichte ,u der auf den ,3. Juli d. I., Vormittags um 9 Uhr, angeord« neten Tagsayung so gewiß zu erscheinen, als widll» gens sich Orsiere die Folgen des §. 3.4 a. b. G. N. selbst deizumessen hätten, gegen Letztere aber im oldentlichen Rechtswege füraegangen werden würde. Vereintes Vezillögericht Radmannsoslf am ,7. April »355. Z. 73?» <2) I. 3ll. ,,42. Edict. Von dem Bezirksgerichte Rupertshos zu Neustadt! wild aNgemtin besannt gemacht: Gs sei übcr Olnschreiten der lödljchen lZapitel« Herrschaft Neu, fiadtl, wider ihre Miecb^ubenbessherinn Anna Poucb auS hrassje, in Folge s. s. KreisamtS, B,'sordnung vom 27. Mär, ,335, ß. 25»2 zur <^cdebun>i des Activ» und PassvstandeS puncw ein» llrleitLte^ A^iitung gewilliqet. und die oießfäNig« Liq^t,tctions»5aasc>^unq vor olesem Beziltö^erichti ouf een 2. Juli »3)5, Vormittags um 9 Uhr on« geordnet iroroen. Dahcr alle Jene, welcde b^i d«l Anna ^)ouch aus w.,ö immer fur einsin Rechts- gründe Ansprüche zu ssellen vermeinen, oder ihr etwas schulden, am obdelagten Tc,ge und Stunde in dieser Gcricktssanzlei zu erscheinen baden. Bezirss^ericht Rupertshof zu Neustadt! am 10. Mai ,855. 3- 707. "(3) " ^" Schmelzmeisserwird gesucht. AufelnGtrg:, Rad< und Hammerwerfin OberlOestecreich, wird ein Schmelzmelster aufzunehmen gesuchl. Derselbe hat tne Zustellung des Hochofens, das Nästen und Wässern der Erze, die gesammte Schmelz-Manipulation bclm Hochofen und das Gleßen, sowohl in Sand als lehm zu besorgen. Er muß daher von Allem was in jene Geschäfte einschlagt, volle Kenntniß haben, soll die Erzgattungen kennen, und muß lesen und schreiben können. Ec muß sich über sein Nationale, besonders sein Alter und Stand, (Ledigen wird drr Vorzug gegeben), dann snnen Leumund, rvie nlcht minder über seme Kenntnisse, dann über bereits versehene Echmclzmelfters-Dienfte, mit glaubwürdigen Zeugnissen auSlvclsen. Dessen Besoldung lft bessimmt: 2.) in monatlichen 10 ft., in 20 fl. Fuß, macht jährlich i2o fi,; d.) in monatlichen i Metzen oller. K"rn, und ein Metzen Wcltzcn, angeschlagen zu Lost.; 0.) Honorar nach jeder Schmelz »Campagne, mindestens 20 st.; ä.) jährlichen Leukauf 20 fl.; alles in 3. M. 20 fl. Fuß; ferners erhalt er den unentgeltlichen Genuß der Wohnung und der Benutzung cineg Grundstückes zu Haltung von zw?» Kühen. so nne des Wnths- oder Schanlrechts, so be>.m Hoch« ofen ausgeübt wird, endlich «men Uebelsicd-lungs-Beitrag uon 2a si. bel seinem Eintritt«', und jahrlichen 12 Klafter Holz. Für Gußwaaren zum Werke selbst erhalt er an Gießerlohn 1 kr. pr. Pfd., für größere Guß« stücke, so über zwcl Cent. rviegen 112 k'-. Godald man sich feiner Kenntnisse und übrigen Elgcn^ schaften wird vergcwlsset haben, wlrden ihm auc ßerdemgewisse Procente uom erzeugten Roheisen, je nach dessen Qualltat und im Verhältniß deS geringern Erz» und Kohloerbraucvts befiiin, met werden. Wer sich zu diesem Dienfle mel« den will, hat feine Anerbictungen in frankir, t